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Das Theater Magazin 2011 - Stadttheater Minden

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1<br />

Liebe Zuschauerinnen und liebe Zuschauer,<br />

sehr geehrte Damen und Herren,<br />

was für ein Privileg ein solch schönes<br />

<strong>Theater</strong> zu leiten – aber auch was für ein<br />

Privileg ein so interessiertes, aufgeschlossenes<br />

und diskussionswilliges Publikum<br />

zu haben. Menschen, denen Kultur wichtig<br />

ist, Menschen, die sich auf etwas Neues<br />

einlassen, Menschen, die neugierig sind,<br />

die sich begeistern, und bisweilen auch<br />

ärgern lassen.<br />

Die steigende Auslastung des Hauses<br />

spricht eine klare Sprache: <strong>Theater</strong> gehört<br />

einfach zum Leben – und dieses <strong>Theater</strong><br />

gehört zu <strong>Minden</strong>. Sie halten das aktuelle<br />

<strong>Theater</strong>-<strong>Magazin</strong> für <strong>2011</strong>/2012 in der<br />

Hand. Wir haben versucht die Struktur<br />

etwas übersichtlicher, den entnehmbaren<br />

Übersichtskalender etwas handlicher, und<br />

die insgesamte Aufmachung noch etwas<br />

moderner zu gestalten.<br />

Wir machen <strong>Theater</strong> für SIE! Wir zeigen,<br />

wer WIR sind und was wir vorhaben!<br />

Wir eröffnen mit einem großen <strong>Theater</strong>fest.<br />

Hier präsentieren wir auch Ausschnitte<br />

aus unserer ersten Koproduktion mit dem<br />

<strong>Theater</strong> im Park in Bad Oeynhausen:<br />

„Ladies Night – Ganz oder gar nicht“, mit<br />

der wir auch Silvester gemeinsam mit<br />

Ihnen feiern werden. Daneben bieten wir<br />

erstmalig auch während der Vorweihnachtszeit,<br />

zusätzlich zum alljährlichen<br />

Weihnachtsmärchen, diverse Vorstellungen<br />

im Abendprogramm an. Kommen Sie mit<br />

Ihren Gästen zu Ihrer Firmenfeier zu uns<br />

ins <strong>Theater</strong>!<br />

Durchgehend in der ganzen Spielzeit<br />

<strong>2011</strong>/12 halten wir zu den Gastspielhighlights<br />

regelmäßige Einführungen und<br />

Nachbereitungen der Stücke für Sie bereit.<br />

Ganz besonders freue ich mich auf Live-<br />

Musik im <strong>Theater</strong>café und auf den regen<br />

Austausch nach den Vorstellungen. Diesen<br />

„Blumenstrauß“ haben wir für Sie bereitet.<br />

Er wird hoffentlich überraschend, bunt<br />

und schön, verführerisch, vielseitig und<br />

einzigartig sein. Erich Kästner würde fragen:<br />

„Wird's besser? Wird’s schlimmer? fragt<br />

man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist<br />

immer lebensgefährlich!“<br />

Leben besteht aus Herausforderungen und<br />

leider auch aus Rückschlägen, aus Höhen<br />

und Tiefen, denen wir mir Mut und Courage<br />

begegnen müssen. <strong>Theater</strong> beschäftigt<br />

sich ständig mit dem Leben in all seinen<br />

Facetten und Farben.<br />

Mit großem Dank an die Sponsoren unseres<br />

<strong>Theater</strong>s, an die vielen Menschen, die mich<br />

in meiner ersten Spielzeit unterstützt haben<br />

und ganz besonders an mein Mitarbeiterteam<br />

– geht es nun guten Mutes in die neue<br />

Spielzeit. Viel Spaß beim Lesen unseres<br />

neuen Spielzeit-<strong>Magazin</strong>s, auf dass es Ihnen<br />

viel Neugier auf die kommende Spielzeit<br />

macht, und wir uns oft im <strong>Stadttheater</strong><br />

<strong>Minden</strong> sehen! Wir freuen uns auf Sie!<br />

Herzlichst<br />

Ihre<br />

Andrea Krauledat


Liebe Freunde des <strong>Minden</strong>er <strong>Theater</strong>s,<br />

was für ein <strong>Theater</strong> – unser <strong>Stadttheater</strong>!<br />

Auf jeden Fall eines, das weiter Erfolgsgeschichte<br />

schreibt und eines, auf das wir<br />

in <strong>Minden</strong> stolz sein können. Bestimmt<br />

ist es auch eine Einrichtung, die den Geschmack<br />

des Publikums jede Saison wieder<br />

trifft und die in wirtschaftlich schwierigen<br />

Zeiten gut aufgestellt ist.<br />

Wie sonst ließe sich erklären, dass alle<br />

Abo-Reihen trotz Preiserhöhung um 5 % sehr<br />

gut besucht sind? Wo sonst sind fast alle<br />

Eigenproduktionen der letzten Jahre ein<br />

Renner gewesen? Und welche Einrichtung<br />

kooperiert schon lange und erfolgreich mit<br />

anderen <strong>Theater</strong>n und Bühnen?<br />

Diese positive Situation, in der sich das<br />

<strong>Minden</strong>er <strong>Stadttheater</strong> befindet, ist – auch<br />

auf gute Ideen und Entscheidungen des<br />

Teams und der Leitung begründet – natürlich<br />

auch in der Liebe des Publikums zu<br />

ihrem schönen <strong>Theater</strong>, in das die Stadt<br />

<strong>Minden</strong> in den vergangenen Jahren viel<br />

investiert hat und weiter investieren wird.<br />

Unter anderem wird es <strong>2011</strong>/2012 einen<br />

neuen Außenanstrich geben.<br />

Apropos Investition: Für Ihr Geld bekommen<br />

Sie, liebe Freunde des <strong>Theater</strong>s,<br />

auch in dieser Saison wieder hochwertige<br />

Inszenierungen geboten. Da ist zum einen<br />

die erste Eigenproduktion in Zusammenarbeit<br />

mit dem <strong>Theater</strong> im Park in Bad<br />

Oeynhausen zu nennen: Beide Bühnen<br />

bringen im November gemeinsam die<br />

Komödie „Ladies Night“, das als Film auch<br />

unter dem Titel „The full Monty – Ganz oder<br />

gar nicht“ bekannt ist auf die Bretter.<br />

Premiere ist am 05. November in <strong>Minden</strong><br />

und am 12. November in Bad Oeynhausen<br />

jeweils mit anschließender Party. Die<br />

<strong>Theater</strong>leitung plant – auch das ist neu –<br />

das Stück weiter zu vermarkten. Es kann<br />

zum Beispiel für Gesellschaften und private<br />

Feiern gebucht werden, soll aber auch auf<br />

anderen Bühnen zur Aufführung kommen.<br />

Eine weitere Neuheit ist das Saison-<br />

Eröffnungsfest am 16. September. Hierzu<br />

sind alle Freunde des <strong>Theater</strong>s schon jetzt<br />

herzlich eingeladen! Auf vielfache Nachfrage<br />

wird es in diesem Jahr – nach 2009 –<br />

wieder Silvester-Vorstellungen geben. Zu<br />

sehen ist die bereits erwähnte Eigenproduktion<br />

„Ladies Night“.<br />

An den Start geht erstmals in dieser<br />

Saison die auf Bad Oeynhausen erweiterte<br />

<strong>Theater</strong>Card 25. Die Inhaberinnen und<br />

Inhaber der Karte können diese dann ab<br />

September auch im „<strong>Theater</strong> im Park“ einsetzen.<br />

Fast 1000 <strong>Theater</strong>freunde besitzen<br />

mittlerweile diese Karte, die einen Nachlass<br />

von 25 % auf nahezu alle Aufführungen<br />

im freien Verkauf bietet. 250 neue Karten


konnten allein in der vergangenen Saison<br />

hinzu gewonnen werden. Wieder ein Erfolg!<br />

Auch Schauspiel-Prominenz hat sich in den<br />

kommenden Monaten angesagt: So werden<br />

unter anderem Jürgen Prochnow, Katharina<br />

Thalbach, Rufus Beck und Ingolf Lück mit<br />

ihren Produktionen nach <strong>Minden</strong> kommen.<br />

Also, es lohnt sich!<br />

Ticketservice<br />

Abonnieren Sie ab sofort: www.stadttheater-minden.de<br />

„Entweder mache ich <strong>Theater</strong> – oder gar<br />

nichts“. <strong>Das</strong> schrieb Andrea Krauledat in<br />

ihrem Grußwort zur vergangenen Saison.<br />

Und sie hat <strong>Theater</strong> gemacht! <strong>Das</strong> kann<br />

man rückblickend auf ihre erste Saison als<br />

Intendantin in <strong>Minden</strong> sagen. Unter ihrer<br />

Leitung wird es erneut ein hochkarätiges<br />

Programm und ein Jugendtheater geben.<br />

<strong>Das</strong> 2010/<strong>2011</strong> für Jugendliche einstudierte<br />

Stück „Hey Boss“ geht jetzt auf Tour. Noch<br />

eine Erfolgsgeschichte!<br />

„<strong>Theater</strong> wird erst wirklich, wenn das<br />

Publikum innerlich mitspielt“, sagte einst<br />

Hermann Bahr (1863 - 1934) österreichischer<br />

Roman- und Bühnenautor und Kritiker.<br />

<strong>Das</strong>s das Publikum innerlich mitspielt und<br />

begeistert ist, das wünsche ich mir, dem<br />

Team und der Einrichtung selbst für die<br />

beginnende Saison <strong>2011</strong>/2012.<br />

Was für ein <strong>Theater</strong>!<br />

Michael Buhre<br />

Bürgermeister<br />

Einzelkartenverkauf<br />

Für alle Sonderveranstaltungen<br />

ab Freitag, 15. Juli <strong>2011</strong><br />

ab Donnerstag,<br />

14. Juli <strong>2011</strong><br />

Für alle Abonnementsveranstaltungen<br />

ab Freitag, 09. September <strong>2011</strong><br />

ab Donnerstag,<br />

08. September <strong>2011</strong><br />

express-Ticketservice<br />

Obermarktstraße 26-30, 32423 <strong>Minden</strong><br />

Tickethotline 0571 88277<br />

Telefax 0571 882700<br />

tickets@express-minden.de<br />

Mo.-Fr.: 9.00-18.00 Uhr, Sa.: 10.00-14.00 Uhr<br />

Schaumburger Nachrichten<br />

Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen<br />

Tickethotline 0180 1001026<br />

www.stadttheater-minden.de<br />

www.eventim.de<br />

Abendkasse im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Cornelia Schmale<br />

Tonhallenstraße 3, 32423 <strong>Minden</strong><br />

Telefon 0571 8283928<br />

1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn<br />

nur Karten für die jeweilige<br />

Abendveranstaltung


4<br />

43<br />

<strong>Theater</strong>magazin<br />

<strong>2011</strong>/12<br />

Um zu bewegen, braucht man ein starkes Ensemble!<br />

Unschuldig, verräterisch, hintersinnig, verliebt.<br />

Bei uns erleben Sie nur eines nicht: Langeweile.<br />

Buchen Sie kostbare Momente, die man nicht<br />

so schnell vergisst.<br />

Eine erlesene Auswahl an starken Gefühlen gibt es<br />

für Sie während der gesamten Spielzeit.


41 63<br />

Foto: Oliver Fantitsch<br />

1 Vorwort Andrea Krauledat<br />

2 Vorwort Michael Buhre<br />

3 Ticketservice<br />

4 Inhalt<br />

7 Abonnements<br />

A, B, C, D, E, F,<br />

14 <strong>Theater</strong>knigge<br />

15 Six-Pack<br />

16 Kindertheater-Abonnement<br />

K1, K2+K3<br />

18 Sinfoniekonzerte-Abonnement S<br />

19 Volksbühne <strong>Minden</strong><br />

20 <strong>Theater</strong>Card25<br />

25 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

26 Sonderveranstaltungen<br />

32 Audiovisions-Reportagen<br />

33 Kalendarischer Programmteil<br />

September <strong>2011</strong> - Juni 2012<br />

90 Spielzeitvorschau<br />

93 Ladies Night<br />

96 Eins und eins macht zwei<br />

<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und<br />

<strong>Theater</strong> im Park schließen<br />

Kooperation<br />

98 Live-Musik im <strong>Theater</strong>café<br />

Genießen Sie einmal im Monat<br />

Barmusik live!<br />

100 <strong>Das</strong> erste Jahr <strong>Theater</strong>pädagogik<br />

101 Projektworkshop „Othello“<br />

102 t3 – you(th) on stage<br />

104 Six-Pack – <strong>Das</strong> junge Abo!<br />

105 „Hey Boss, hier bin ich!<br />

106 Unser Kindertheater<br />

108 Von der Leichtigkeit des Schweren<br />

Interview mit Tzimon Barto<br />

111 Michael Quast<br />

„Don Giovanni zu dritt“<br />

112 Jürgen Prochnow<br />

Zu sehen in „Der Seefahrer“<br />

114 Rufus Beck<br />

Interview zu „Rain Man“<br />

117 Ingolf Lück<br />

Auftritt in <strong>Minden</strong> eine Premiere<br />

118 Ukulele Orchestra of Great Britain<br />

Schrill und witzig, musikalisch<br />

aber punktgenau<br />

119 8 Fragen an Katharina Thalbach<br />

Zu sehen in „Zwei auf der Bank“<br />

120 Die Hochzeit des Figaro<br />

122 David & Götz<br />

Von Klassik bis Pop, von Musical<br />

bis Swing, virtuose Arrangements<br />

an 2 x 88 Tasten<br />

124 Christoph von Weitzel<br />

und Ulrich Pakusch<br />

präsentieren die schönsten<br />

deutschen Volkslieder<br />

126 Blickwechsel<br />

Ausstellung im 1. Rang<br />

von Friedgund Lapp<br />

128 Impressum<br />

128 Mitarbeiter<br />

des <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

129 Wissenswertes rund um’s <strong>Theater</strong><br />

130 Sitzplan<br />

131 <strong>Theater</strong>preise<br />

132 Abonnementsbedingungen<br />

Wie werden Sie Abonnent?<br />

Platzwechsel für Abonnenten


GARAGE D’OR<br />

AA b o n n e m e n t<br />

7<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull<br />

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann<br />

Regie: Katja Wolff<br />

mit Wolfgang Grindemann, Benjamin Kernen u. a.<br />

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf<br />

GARAGE D’OR<br />

Ein Stück von FAMILIE FLÖZ<br />

in Koproduktion mit <strong>Theater</strong> Duisburg und La Strada Graz<br />

Zwei auf der Bank<br />

Musical-Comedy einer musikalischen Begegnung<br />

mit Katharina Thalbach als Joachim und<br />

Andreja Schneider als Loreley<br />

und dem Christoph-Israel-Sextett<br />

Produktion: Bar jeder Vernunft, Berlin<br />

Othello<br />

Shakespeares große Tragödie um<br />

Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />

mit Jan Maak, Sebastian Bischoff u. a.<br />

Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER<br />

in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Stufen zum Himmel<br />

Eine Reise zum Ende des Regenbogens<br />

Idee und Regie: Harry Owens<br />

mit dem Traumtheater Salome<br />

Produktion: Tourneetheater Thespiskarren<br />

Montag<br />

19. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Montag<br />

10. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Montag<br />

21. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Montag<br />

16. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Montag<br />

27. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Montag<br />

12. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Fotos: Emanuela Danielewicz


Woyzeck<br />

8<br />

BA b o n n e m e n t<br />

Dienstag<br />

20. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

18. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

08. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

07. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

06. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Tannöd<br />

Ein Kriminalfall von Andrea Maria Schenkel<br />

mit Susanne Rögner, Thomas Heller, Karin Oehme,<br />

Christiane Paulick, Katrin Griesser, Hartmut Volle,<br />

Gerd Beyer und Jörg Walter<br />

Produktion: <strong>Stadttheater</strong> Fürth / EURO-Studio Landgraf<br />

Der Seefahrer<br />

Schauspiel von Conor McPherson<br />

mit Jürgen Prochnow, Peter Niemeyer, Gustaf Gromer,<br />

Robert Valentin Hofmann und Martin Dudeck<br />

Produktion: a.gon <strong>Theater</strong>produktion<br />

Der blaue Engel<br />

Schauspiel nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann<br />

und dem Film „Der Blaue Engel“ von Josef Sternberg<br />

mit Gerd Silberbauer, Jörg Walter u. a.<br />

Fassung des <strong>Theater</strong>s in der Josefstadt, Wien<br />

Produktion: EURO-Studio Landgraf<br />

Woyzeck (Abiturthema 2012)<br />

von Georg Büchner<br />

Musik und Lyrics: Tom Waits & Kathleen Brennan<br />

Textfassung: Ann-Christin Rommen & Wolfgang Wiens<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Bielefeld<br />

Foto: Philipp Ottendörfer


Zwei auf der Bank<br />

C<br />

A b o n n e m e n t<br />

9<br />

Ladies Night<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Dracula<br />

Schauspiel von Bühnenfassung von Konstantin Moreth<br />

nach dem Roman von Bram Stoker<br />

mit Markus Böker als Dracula, Anja Klawun,<br />

Nina Schmieder, David Zimmerschied, Stefan Lehnen u. a.<br />

Produktion: THEATERLUST, München<br />

GARAGE D’OR<br />

Ein Stück von FAMILIE FLÖZ<br />

in Koproduktion mit <strong>Theater</strong> Duisburg und La Strada Graz<br />

Zwei auf der Bank<br />

Musical-Comedy einer musikalischen Begegnung<br />

mit Katharina Thalbach als Joachim und<br />

Andreja Schneider als Loreley<br />

und dem Christoph-Israel-Sextett<br />

Produktion: Bar jeder Vernunft, Berlin<br />

Ladies Night<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Sonntag<br />

18. September <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

09. Oktober <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

20. November <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

15. Januar 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

29. April 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Foto: Peter Hübbe


Die Grönholm-Methode<br />

DA b o n n e m e n t<br />

11<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Donnerstag<br />

22. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Mahler – Der Teufel tanzt mit mir<br />

von und mit Mathias Kosel am Flügel<br />

mit Markus Boysen und Feline Knabe, Mezzosopran<br />

Inzenierung: Nora Schumacher<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Donnerstag<br />

20. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Foto: Bodo Kürbs<br />

Einer flog übers Kuckucksnest<br />

Rain Man<br />

Schauspiel von Dan Gordon<br />

mit Rufus Beck, Karl Walter Sprungala, Volker Jeck,<br />

Birte Wentzeck und Reinhold Weiser<br />

Produktion: Altes Schauspielhaus Stuttgart<br />

Die Grönholm-Methode<br />

Schauspiel von Jordi Galceran<br />

mit Luc Feit, Carsten Klemm, Klaus Nierhoff und Claudia Buser<br />

Produktion: EURO Studio Landgraf<br />

Donnerstag<br />

10. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Donnerstag<br />

19. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Einer flog übers Kuckucksnest<br />

Schauspiel von Dale Wasserman<br />

Produktion: Uckermärkische Bühnen Schwedt<br />

Donnerstag<br />

26. April 2012<br />

20.00 Uhr


12<br />

E<br />

A b o n n e m e n t<br />

Identity 2.0<br />

Freitag<br />

23. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

18. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

20. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

03. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

27. April 2012<br />

20.00 Uhr<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Die 39 Stufen<br />

Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock<br />

mit Ingolf Lück, Bianca Karsten,<br />

Alexis Kara und Oliver Dupont<br />

Produktion: <strong>Theater</strong>haus Stuttgart und Komödie Berlin<br />

Die Grönholm-Methode<br />

Schauspiel von Jordi Galceran<br />

mit Luc Feit, Carsten Klemm,<br />

Klaus Nierhoff und Claudia Buser<br />

Produktion: EURO Studio Landgraf<br />

Sein oder Nichtsein<br />

Komödie von Nick Whitby<br />

nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch<br />

mit Bernhard Bettermann, Isabella Hübner,<br />

Alexander Wipprecht u. a.<br />

Produktion: <strong>Theater</strong>gastspiele Kempf<br />

Identity 2.0<br />

Tanzstück über virtuelle Welten und Lebensträume<br />

Choreografie: Gregor Zöllig<br />

Produktion: Tanztheater Bielefeld<br />

Foto: Ursula Kaufmann


Under the covers – THE MAGNETS<br />

F<br />

A b o n n e m e n t<br />

13<br />

<strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />

Carmen<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Dracula<br />

Schauspiel von Bühnenfassung von Konstantin Moreth<br />

nach dem Roman von Bram Stoker<br />

mit Markus Böker als Dracula, Anja Klawun,<br />

Nina Schmieder, David Zimmerschied, Stefan Lehnen u. a.<br />

Produktion: THEATERLUST, München<br />

Under the covers – THE MAGNETS<br />

A-cappella-Popsound in Perfektion<br />

mit Englands Voice-’n’-Beat-Stars<br />

The Magnets<br />

<strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />

Musiktheater von Martin Lingnau, Christian Gundlach und Edith Jeske<br />

nach dem gleichnamigen Roman von Jostein Gaardner<br />

mit Carolin Fortenbacher, Sascha Rotermund u. a.<br />

Produktion: Altonaer <strong>Theater</strong><br />

Othello – Premiere<br />

Shakespeares große Tragödie um<br />

Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />

mit Jan Maak, Sebastian Bischoff u. a.<br />

Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER<br />

in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Ladies Night<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Samstag<br />

17. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

08. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

12. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

28. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

25. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

28. April 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Foto: Oliver Fantitsch


14 THEATERKNIGGE<br />

Ein paar Tipps für den optimalen <strong>Theater</strong>besuch<br />

Liebe junge <strong>Theater</strong>besucherinnen und -besucher!<br />

Damit euer <strong>Theater</strong>besuch für alle ein tolles Erlebnis wird, geben wir euch hier ein paar Tipps:<br />

Abendrobe: Nur keine Panik: Es gibt keine Kleiderordnung. Wer möchte, macht sich richtig schick – besonders in der Oper oder im<br />

Konzert sind ein tolles Kleid oder ein eleganter Anzug echte Hingucker. Jeans und T-Shirt sind aber auch völlig ok.<br />

Pünktlichkeit: Bitte kommt rechtzeitig vor Einlass ins <strong>Theater</strong>. Zum einen verfallen sonst eure bestellte Karten, zum anderen stört es<br />

die Darsteller, wenn immer eine Tür auf- und zugeht. Und bis ihr an Eurem Sitzplatz seid, fühlen sich andere Zuschauer von der<br />

Geschäftigkeit in den Sitzreihen gestört. Im Eingangsbereich ist ausgeschildert, wie lange ein <strong>Theater</strong>stück dauert und wann die<br />

Pause ist. Entsprechend kann man vor Vorstellungsbeginn noch die Toilette aufsuchen. Außerdem finden eine halbe Stunde vor<br />

Vorstellungsbeginn Einführungen zum jeweiligen Stück statt und auch dafür lohnt sich Pünktlichkeit.<br />

Garderobe: Taschen, Rucksäcke, Schulranzen und Jacken gehören nicht in den <strong>Theater</strong>saal und sollen vor dem Einlass an der Garderobe<br />

aufgehängt oder abgegeben werden. Im Notfall werden diese sonst zur Stolperfalle.<br />

Essen und trinken: <strong>Theater</strong> ist anders als Kino. Im <strong>Theater</strong> werden bei Vorstellungen keine Schokoriegel und kein Popcorn verkauft. Getränke<br />

gibt es nur in der Pause. Essen und Trinken ist im Saal nicht erlaubt.<br />

Handy, mp3-Player und Co: Die Technik und drahtlose Mikrofone arbeiten mit Funk. Damit das alles reibungslos funktioniert, schaltet bitte<br />

Eure Handys aus, sobald Ihr den <strong>Theater</strong>saal betretet. <strong>Das</strong> Handy auf „Lautlos“ stellen bringt nichts, da es ja immer noch an ist und<br />

somit den Funk stört! Mp3-player bleiben am besten daheim.<br />

Vorbeilassen: In den Zuschauerreihen ist es eng: Steht bitte auf, wenn eure Platznachbarn zu ihrem Platz möchten. Wenn ihr in der<br />

Reihe „durchrutscht“, wendet den anderen Besuchern bitte das Gesicht, nicht das Gesäß zu.<br />

Licht aus, Spot an – und Ruhe bitte: Ihr kennt es: Man möchte sich konzentrieren, aber irgendwo wird getuschelt und geraschelt. <strong>Das</strong><br />

stört. Deshalb verhaltet Euch ruhig, sobald das Licht im Saal ausgeht. Die anderen Zuschauer und die Schauspieler danken es euch! Ruhe<br />

heißt nicht, dass man nicht Lachen darf, wenn etwas Lustig ist oder mit dem Atmen aufhören soll, wenn es spannend wird.<br />

Fotos: Fotografieren und Filmen ist während der Vorstellung aus urheberrechtlichen Gründen verboten. Szenenfotos gibt es beispielsweise<br />

im Programmheft, das man im Foyer kaufen kann.<br />

Applaus: Der Applaus ist der wohlverdiente Lohn der Schauspieler. Euch kostet er nichts, also seid großzügig mit dem Applaus, wenn euch<br />

die Vorstellung gefallen hat und rennt nicht sofort aus dem Saal, wenn der Vorhang gefallen ist. Buhrufen und Auspfeifen sind total uncool!<br />

Noch Fragen? Habt ihr Fragen zu eurem <strong>Theater</strong>- oder Konzertbesuch, zum Stück, zur Inszenierung, hat euch etwas besonders gut gefallen:<br />

Sprecht uns an! Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und Nachrichten und kommen gerne mit euch ins Gespräch. Schreibt uns<br />

eine Email an sagsviola@googlemail.com oder besucht uns auf Facebook und im Internet unter www.stadttheater-minden.de. Wenn ihr<br />

stets über die Neuigkeiten in eurem <strong>Theater</strong> informiert werden möchtet, laden wir euch herzlich ein, unseren Newsletter zu abonnieren.<br />

Den gibts für Schüler, Lehrer und „ganz normal“! ☺


Werther<br />

Dieses Angebot ist speziell für junge Leute gedacht.<br />

Alle, die sich in Schule, Ausbildung oder im Studium befinden,<br />

zahlen für 6 Veranstaltungen, je nach<br />

Platzkategorie, zwischen 32 und 63 Euro.<br />

<strong>Das</strong> Six-Pack gilt nur für eine Saison<br />

und wird nicht automatisch verlängert!<br />

S P<br />

ix- ack<br />

15<br />

Der kleine Prinz<br />

von Antoine de Saint Exupéry<br />

mit Maria Neumann und Roberto Ciulli<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> an der Ruhr<br />

Klasse Tour<br />

Masken-Beatbox-<strong>Theater</strong><br />

von Michael Vogel (Familie Flöz) und Ensemble<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Strahl Berlin<br />

Werther<br />

Stück nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig<br />

Othello<br />

Shakespeares große Tragödie um<br />

Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />

mit Jan Maak, Sebastian Bischoff u. a.<br />

Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER<br />

in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Türkisch Gold<br />

von Tina Müller<br />

mit Hanna Schwab, Nils Beckmann, Sebastian Maier<br />

Regie: Frank Hörner<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Kohlenpott Herne<br />

Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh<br />

LehrerInnen<br />

Ein MusikStück von Tatjana Rese<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig<br />

Sonntag<br />

13. November <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

22. Januar 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

12. Februar 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

26. Februar 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

25. März 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Freitag<br />

20. April 2012<br />

20.00 Uhr


16<br />

1<br />

KA b o n n e m e n t<br />

Für Kinder ab 5 Jahre<br />

Dienstag<br />

11. Oktober <strong>2011</strong><br />

16.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

22. November <strong>2011</strong><br />

16.00 Uhr<br />

Schneewittchen und die sieben Zwerge<br />

Musikalisches Märchen von Eberhard Greul<br />

nach den Brüdern Grimm<br />

unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />

Produktion: Musikbühne Mannheim<br />

Hexe Lilli und der Weihnachtszauber<br />

Nach der gleichnamigen Buchreihe vom Autor KNISTER<br />

Produktion: Harburger <strong>Theater</strong><br />

Dienstag<br />

31. Januar 2012<br />

16.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

27. März 2012<br />

16.00 Uhr<br />

Reineke Fuchs<br />

Kinderoper nach J.W. von Goethe<br />

unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />

Produktion: Opernwerkstatt am Rhein<br />

Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh<br />

Der Grüffelo<br />

nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson<br />

Inszenierung: Toby Mitchell<br />

Produktion: Junges <strong>Theater</strong> Bonn<br />

Schneewittchen und die sieben Zwerge<br />

Der Grüffelo


Die Schneekönigin<br />

Für Kinder ab 8 Jahre<br />

KA b o n n e m e n t<br />

2 + 3<br />

17<br />

Der gestiefelte Kater<br />

Familien-Märchen mit Musik, Gesang und Tanz<br />

in einer prächtigen Rokokoausstattung<br />

Produktion: Deutsche Kammerschauspiele Endingen<br />

Cinderella<br />

Ein Musical für Kinder und Erwachsene von Thomas Pigor<br />

nach dem Märchen der Gebrüder Grimm<br />

Gemeinschaftsproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V.<br />

Die Schneekönigin<br />

Märchen von Hans Christian Andersen<br />

Produktion: Landestheater Detmold<br />

Ritter Rost ist krank<br />

Eine freche Abenteuer-Geschichte um Ritter Rost<br />

nach den bekannten Büchern<br />

von Jörg Hilbert und Felix Janosa<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Leuchtende Augen<br />

Donnerstag<br />

29. September <strong>2011</strong><br />

15.00 Uhr (K3)<br />

17.30 Uhr (K2)<br />

Donnerstag<br />

08. Dezember <strong>2011</strong><br />

15.00 Uhr (K3)<br />

17.30 Uhr (K2)<br />

Donnerstag<br />

02. Februar 2012<br />

15.00 Uhr (K3)<br />

17.30 Uhr (K2)<br />

Donnerstag<br />

15. März 2012<br />

15.00 Uhr (K3)<br />

17.30 Uhr (K2)


Tanja Tetzlaff<br />

18<br />

SA b o n n e m e n t<br />

Sinfoniekonzerte<br />

der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Einführung jeweils 19.30 Uhr<br />

Montag<br />

26. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Hector Berlioz · „Le Corsaire“ op. 21<br />

Edward Elgar · Cellokonzert e-moll op. 85<br />

Brahms · Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73<br />

Tanja Tetzlaff, Violoncello<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

Amit Peled<br />

Donnerstag<br />

13. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Gustav Mahler · Sinfonie Nr. 9 D-Dur<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

Donnerstag<br />

26. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Peter I. Tschaikowskij · Sinfonie Nr. 1 op. 13 „Winterträume“<br />

Igor Strawinsky · Petruschka (Fassung 1947)<br />

Paul Mann, Leitung<br />

Anna Fedorova<br />

Foto: Bernardo Arcos Mijailidis<br />

Donnerstag<br />

23. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Zoltan Kodály · Tänze aus Galanta<br />

Dmitri Schostakowitsch · Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107<br />

Johannes Brahms · Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68<br />

Amit Peled, Violoncello<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

Donnerstag<br />

29. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Donnerstag<br />

19. April 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Ludwig van Beethoven · Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73<br />

Robert Schumann · Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120<br />

Anna Fedorova, KLavier<br />

Kevin Griffiths, Leitung<br />

Samuel Barber · Overture to The School for Scandal<br />

Leonard Bernstein · Serenade für Violine, Streicher,<br />

Harfe und Schlagzeug<br />

Johannes Brahms · Klavierquartett g-moll op. 25<br />

für großes Orchester gesetzt von Arnold Schönberg<br />

JoAnna Farrer, Violine<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

Eugene Tzigane<br />

Foto: Peter Schaaf


End of the Rainbow<br />

Diese Veranstaltungen können ausschließlich<br />

von Mitgliedern der Volksbühne besucht werden.<br />

Nähere Infos bei Frau Schrader:<br />

Telefon 0571 3883416 / Telefon 0521 9640824<br />

Evtl. Restkarten nur an der Abendkasse erhältlich!<br />

Vo l k s b ü h n e<br />

19<br />

End of the Rainbow<br />

Musikalisches Schauspiel über<br />

die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Der Seelenbrecher<br />

Psychothriller von Sebastian Fitzek<br />

Produktion: Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig<br />

Die Buddenbrooks<br />

Familienchronik nach dem Roman von Thomas Mann<br />

mit Klaus Mikoleit, Heidemarie Wenzel u. a<br />

Produktion: EURO-Studio Landgraf<br />

Heiterer Musenkuss am Klavier<br />

Produktion: Junge Kammeroper Köln<br />

Kunst<br />

Schauspiel von Yasmina Reza<br />

Produktion: Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig<br />

Der Rosenkrieg<br />

(Ehe)-Komödie nach Warren Adler<br />

mit Martin und Dustin Semmelrogge u. a.<br />

Produktion: Landesbühne Rheinland-Pfalz Neuwied<br />

Italienische Nacht<br />

Opernabend<br />

Produktion: Junge Kammeroper Köln<br />

Samstag<br />

24. September <strong>2011</strong><br />

19.30 Uhr<br />

Samstag<br />

22. Oktober <strong>2011</strong><br />

19.30 Uhr<br />

Freitag<br />

25. November <strong>2011</strong><br />

19.30 Uhr<br />

Freitag<br />

13. Januar 2012<br />

19.30 Uhr<br />

Mittwoch<br />

15. Februar 2012<br />

19.30 Uhr<br />

Dienstag<br />

13. März 2012<br />

19.30 Uhr<br />

Sonntag<br />

15. April 2012<br />

18.00 Uhr


20<br />

C<br />

<strong>Theater</strong> ard25<br />

Sonderveranstaltungen: Kartenvorverkauf ab 14. Juli <strong>2011</strong><br />

Fr. 16. September <strong>2011</strong> – 21.00 Uhr<br />

Fr. 30. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Di. 04. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

So. 16. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

So. 06. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Mo. 07. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Fr. 11. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Mo. 14. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Di. 15. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 24. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Sa. 26. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Mo. 28. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Di. 29. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

So. 04. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Mi. 07. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Sa. 10. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 15. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 22. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Mo. 26. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Fr. 30. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Sa. 31. Dezember <strong>2011</strong> – 18 / 21 Uhr<br />

Lieben Sie Brahms? – Georgette Dee<br />

Tzimon Barto – Klavierabend<br />

Don Diovanni à trois mit Michael Quast<br />

Schlag auf Schlag – Radioshow<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Molly Sweeney – Schauspiel<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Extrem nah dran – A-Capella mit Maybebop<br />

Andreas Rebers: Ich regel das – Kabarett<br />

Gestatten, Mark Twain! – <strong>Theater</strong> im Café (TiC)<br />

Gestatten, Mark Twain! – <strong>Theater</strong> im Café (TiC)<br />

Ohne Rolf: Blattrand – Erlesene Komik<br />

Michael Ehnert: <strong>Das</strong> Tier in mir – Kabarett<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Ladies Night – Komödie (2. Weihnachtsfeiertag)<br />

Ladies Night – Komödie<br />

Ladies Night – Komödie (Silvester)


T C<br />

heater<br />

ard25<br />

21<br />

Mit der <strong>Theater</strong>Card 25 erhalten Sie für die Dauer<br />

einer Spielzeit 25 % Ermäßigung auf die üblichen<br />

Kartenpreise bei den hier aufgeführten Veranstaltungen<br />

und Konzerten. Erstmals werden die Eintrittskarten für<br />

alle Veranstaltungen, die nicht in den Abonnements-<br />

Reihen enthalten sind, frühzeitig ab Freitag, 15. Juli<br />

<strong>2011</strong> zu erwerben sein. Der Vorverkauf der Eintrittskarten<br />

für die Plätze aller Veranstaltungen, die in den<br />

Abonnements stattfinden (siehe Seite 22 und 23) und<br />

nicht durch Abonnenten besetzt sind, beginnt am<br />

Freitag, 09. September <strong>2011</strong>.<br />

Die <strong>Theater</strong>Card 25 ermöglicht Ihnen bereits ab<br />

Donnerstag, 14. Juli <strong>2011</strong> bzw. Donnerstag,<br />

08. September <strong>2011</strong>, und damit einen Tag vor Beginn<br />

des offiziellen Kartenvorverkaufs, sich persönlich Ihre<br />

Wunschkarten zu sichern.<br />

Von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr durchgehend geöffnet<br />

haben der express-Ticketservice, Obermarktstr. 26 - 30,<br />

32423 <strong>Minden</strong> und die <strong>Theater</strong>kasse im <strong>Theater</strong>café,<br />

Tonhallenstr. 3, 32423 <strong>Minden</strong><br />

Die <strong>Theater</strong>Card 25 kostet 10,00 €. Zeigen Sie bei der<br />

Einlasskontrolle bitte zu Ihrer Eintrittskarte auch Ihre<br />

<strong>Theater</strong>Card 25. Die <strong>Theater</strong>Card 25 ist personalisiert<br />

und daher nicht übertragbar. Sie kann, genau wie ein<br />

Abonnement, schriftlich, per E-Mail oder persönlich<br />

erworben werden und verlängert sich automatisch für<br />

die darauf folgende Spielzeit, wenn sie nicht gekündigt<br />

wird. (siehe Seite 132 Abonnementsbedingungen)<br />

Ohnsorg-<strong>Theater</strong> – Brand Stiftung<br />

Ukulele Orchestra of Great Britain<br />

Komödie – Die Nervensäge<br />

Oper – Die Hochzeit des Figaro<br />

Bernd Giesekings Jahresrückblick – Ab dafür 2010!<br />

Schauspiel – Prinz Friedrich von Homburg<br />

Comedyshow – Eure Mütter: Schieb, du Sau! – Extra<br />

Kabaretttage – Storno <strong>2011</strong><br />

Kabaretttage – Matthias Deutschmann<br />

Kabaretttage – Roger Willemsen<br />

Kabaretttage – Ingo Oschmann<br />

Kabaretttage – Düsseldorfer Kom(m)ödchen<br />

Kabaretttage – Lioba Albus<br />

Kabaretttage – Konrad Beikircher<br />

Englisches <strong>Theater</strong> – Much ado about nothing<br />

Tanztheater aus Neuseeland – Black Grace<br />

Schlagerrevue der 80er Jahre mit Familie Malente – 99 Luftballons<br />

Musical – Spring Awakening<br />

Die Showpianisten – David und Götz<br />

Die schönsten deutschen Volkslieder – Schläft ein Lied in allen Dingen<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />

Comedyabend nicht nur für wahre Männer – Hi Dad<br />

mit Anton Sjarov u. a. – Tango meets Klezmer<br />

So. 08. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Do. 12. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 17. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mo. 23. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 04. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mo. 06. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 14. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Do. 16. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 17. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 18. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 19. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Mo. 20. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 21. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mi. 22. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mi. 29. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 04. März 2012 – 18.00 Uhr<br />

Do. 08. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 16. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 17. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 18. März 2012 – 18.00 Uhr<br />

Mo. 19. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 20. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mi. 21. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Do. 22. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 23. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 24. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 17. April 2012 – 20.00 Uhr


22<br />

C<br />

<strong>Theater</strong> ard25<br />

Abonnementsveranstaltungen: Kartenvorverkauf ab 08. September <strong>2011</strong><br />

Tannöd<br />

Foto: Bernd Böhner<br />

Sa. 17. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

So. 18. September <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Mo. 19. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Di. 20. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 22. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Fr. 23. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Mo. 26. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Sa. 08. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

So. 09. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Mo. 10. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 13. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Di. 18. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 20. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Di. 08. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Do. 10. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Sa. 12. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

So. 13. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Fr. 18. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

So. 20. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Mo. 21. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />

End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />

End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />

End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />

End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />

End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />

1. Sinfoniekonzert<br />

Dracula – Schauspiel<br />

Dracula – Schauspiel<br />

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull – Schauspiel<br />

2. Sinfoniekonzert<br />

Tannöd – Schauspiel<br />

Mahler – Der Teufel tanzt mit mir – faszinierende Komposition<br />

aus Musik und Briefen Gustav Mahlers<br />

Der Seefahrer – Schauspiel mit Jürgen Prochnow<br />

Rain Man – Schauspiel mit Rufus Beck<br />

The Magnets: Under the Cover – A-Cappella<br />

Der kleine Prinz – Schauspiel<br />

Die 39 Stufen – Kriminalkomödie mit Ingolf Lück<br />

Garage d’Or – Familie Flöz<br />

Garage d’Or – Familie Flöz<br />

Garage d’Or<br />

Foto: Jan von Holleben


Woyzeck<br />

T C<br />

heater<br />

ard25<br />

23<br />

Musical-Comedy mit Katharina Thalbach – Zwei auf der Bank<br />

Musical-Comedy mit Katharina Thalbach – Zwei auf der Bank<br />

Schauspiel – Die Grönholm Methode<br />

Schauspiel – Die Grönholm Methode<br />

Schauspiel mit dem <strong>Theater</strong> Strahl – Klasse Tour<br />

3. Sinfoniekonzert<br />

Musiktheater mit Carolin Fortenbacher – <strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />

Komödie – Sein oder Nichtsein<br />

Schauspiel mit Gerd Silberbauer – Der blaue Engel<br />

Schauspiel – Werther<br />

4. Sinfoniekonzert<br />

Schauspiel – Othello<br />

Schauspiel – Othello<br />

Schauspiel – Othello<br />

Schauspiel – Woyzeck<br />

Traumtheater Salome – Stufen zum Himmel<br />

Schauspiel – Türkisch Gold<br />

5. Sinfoniekonzert<br />

6. Sinfoniekonzert<br />

Schauspiel – LehrerInnen<br />

Schauspiel – Einer flog über das Kuckucksnest<br />

Tanzstück von Gregor Zöllig – Identity 2.0<br />

Komödie – Ladies Night<br />

Komödie – Ladies Night<br />

So. 15. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Mo. 16. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Do. 19. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 20. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 22. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Do. 26. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 28. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 03. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 07. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 12. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Do. 23. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 25. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 26. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Mo. 27. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Di. 06. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mo. 12. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 25. März 2012 – 18.00 Uhr<br />

Do. 29. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Do. 19. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 20. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Do. 26. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Fr. 27. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sa. 28. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

So. 29. April 2012 – 18.00 Uhr<br />

Foto: Philipp Ottendörfer


Matthias Deutschmann<br />

7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Kabarett statt Karneval<br />

Produktion: Kulturbüro OWL<br />

Unterstützt durch das <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />

25<br />

Foto: Sabine Schnell<br />

Düsseldorfer Kom(m)ödchen<br />

EURE MÜTTER: „Schieb, du Sau!“ – EXTRA<br />

Thomas Philipzen und Funke & Rüther: Storno <strong>2011</strong><br />

Matthias Deutschmann: Deutsche wollt ihr ewig leben?<br />

Roger Willemsen: Die Enden der Welt<br />

Ingo Oschmann: Zielsicher<br />

Düsseldorfer Kom(m)ödchen: Neues Programm<br />

Lioba Albus: Erfolgreich Scheitern für Fortgeschrittene<br />

Konrad Beikircher: Schön ist es auch anderswo<br />

Dienstag<br />

14. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Donnerstag<br />

16. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

17. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

18. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

19. Februar 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Montag<br />

20. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

21. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

22. Februar 2012<br />

20.00 Uhr


26<br />

Sonderveranstaltungen<br />

30. September - 11. November<br />

Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />

Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />

Don Giovanni à trois<br />

Freitag<br />

30. September <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

04. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Tzimon Barto<br />

Klavierabend im Rahmen der Konzertreihe<br />

MiMiKo <strong>2011</strong> „Altvertrautes – Neuentdecktes“<br />

Don Giovanni à trois<br />

Der komplette Wahnsinn für zwei Stimmen und ein Klavier<br />

mit Michael Quast und Sabine Fischmann<br />

Am Flügel: Theodore Ganger / Markus Neumeyer<br />

Mittwoch / Donnerstag<br />

05. / 06. Oktober <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

16. Oktober <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

Samstag<br />

(Premiere) 05. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Sonntag / Montag / Freitag<br />

06. / 07. / 11. November <strong>2011</strong><br />

18.00 / 20.00 / 20.00 Uhr<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten<br />

Hey Boss, hier bin ich!<br />

Satire und „Bewerbungstraining“ von Werner Hahn<br />

mit Aimee Göpfert, Robert von Marck und Gregor Eckert<br />

Eigenproduktion <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Schlag auf Schlag<br />

Radio-Show mit Kabarett, Live-Musik, spannenden Talkrunden,<br />

mit skurrilen O-Tönen und einem atemberaubenden Live-Hörspiel<br />

mit Matthias Deutschmann, Henning Venske, Heinrich Pachl u. a.<br />

Produktion: Radiobühne GmbH<br />

Ladies Night – Charity Gala der Sozialen Initiative <strong>Minden</strong><br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Ladies Night<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Ladies Night<br />

Foto: Peter Hübbe


Molly Sweeney<br />

Sonderveranstaltungen<br />

14. November - 20. Dezember<br />

Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />

Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />

27<br />

Extrem nah dran!<br />

Molly Sweeney<br />

von Brian Friel<br />

mit Anja Klawun, Stefan Lehnen, Martin Hofer<br />

Produktion: <strong>Theater</strong>lust<br />

Ladies Night<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Hexe Lilli und der Weihnachtszauber<br />

Nach der gleichnamigen Buchreihe vom Autor KNISTER<br />

Produktion: Harburger <strong>Theater</strong><br />

Extrem nah dran!<br />

Neues Programm der A-Cappellagruppe Maybebop<br />

Andreas Rebers: Ich regel das<br />

Kabarettabend mit dem bekannten<br />

hochmusikalischen Querdenker<br />

<strong>Theater</strong> im Café (TiC)<br />

Gestatten! – Mark Twain<br />

Die größten und amüsantesten Abenteuer, Anekdoten<br />

und Geschichten aus dem rastlosen Leben des großen<br />

amerikanischen Humoristen<br />

mit Gregor Eckert<br />

Cinderella<br />

Märchen nach den Gebrüdern Grimm<br />

Gemeinschaftsproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V.<br />

Montag<br />

14. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

15. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

23. November <strong>2011</strong><br />

11.00 Uhr<br />

Do. 24. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

26. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Montag / Dienstag<br />

28. / 29. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Sa. 03. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Di. 06. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 / 11.00 Uhr<br />

Fr. 09. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />

Sa. 10. / So. 11. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Di. 13. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 / 11.00 Uhr<br />

Fr. 16. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />

Sa. 17. / So. 18. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Di. 20. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 / 11.00 Uhr


<strong>Das</strong> Tier in mir – Deutschland primat!<br />

28<br />

Sonderveranstaltungen<br />

04. Dezember - 17. Januar<br />

Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />

Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />

Sonntag<br />

04. Dezember <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

07. Dezember <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Samstag / Donnerstag<br />

10. / 15. Dezember <strong>2011</strong><br />

Donnerstag / Freitag<br />

22. / 30. Dezember <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Montag / Samstag<br />

(2. Weihnachsfeiertag) 26. Dezember <strong>2011</strong><br />

18.00 Uhr<br />

(Silvester) 31. Dezember <strong>2011</strong><br />

18.00 / 21.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

08. Januar 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Donnerstag<br />

12. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

17. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Ohne Rolf: Blattrand<br />

Erlesene Komik mit den schweizer Stars<br />

Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg<br />

<strong>Das</strong> Tier in mir – Deutschland primat!<br />

Solo von Michael Ehnert<br />

über die Verwilderung von Moral, Sprache und<br />

menschlichem Umgang in der Mediengesellschaft<br />

Ladies Night<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Ladies Night<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />

Brand-Stiftung<br />

Komödie von Günther Siegmund<br />

mit Heidi Mahler u. a.<br />

Produktion: Ohnsorg-<strong>Theater</strong>, Hamburg<br />

The Ukulele Orchestra of Great Britain<br />

Die Top Sensation aus London!<br />

„Bonsai“-Gitarren zeigen sich von ihrer besten Saite<br />

Die Nervensäge<br />

Komödie von Francis Veber<br />

mit Winfried Glatzeder, Marcus Ganser,<br />

Gerd Lukas Storzer, Wicki Kalaitzi<br />

Regie: Jürgen Wölffer<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> am Kurfürstendamm, Berlin<br />

Die Nervensäge<br />

Foto: Thomas Grünholz


Prinz Friedrich von Homburg<br />

Sonderveranstaltungen<br />

23. Januar - 12. Februar<br />

Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />

Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />

29<br />

Die Hochzeit des Figaro<br />

Commedia per musica in vier Akten<br />

von Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Musikalische Leitung: Erich Wächter<br />

Inszenierung: Hinrich Horstkotte<br />

Produktion: Landestheater Detmold<br />

Sonderkonzert zum 100-jährigen Bestehen<br />

des Richard Wagner Verbandes <strong>Minden</strong><br />

Werke von Richard Wagner<br />

und Wolfgang Amadeus Mozart<br />

mit der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Leitung: Eugene Tzigane<br />

Ab dafür!<br />

Der satirische Jahresrückblick <strong>2011</strong><br />

von und mit Bernd Gieseking<br />

Abiturthema 2012<br />

Prinz Friedrich von Homburg<br />

von Heinrich von Kleist<br />

mit Jonas Baeck, Wolfram Boelzle, Doris Plenert,<br />

Katrin Schmieg, Daniel Alexander<br />

Produktion: Prinz Regent <strong>Theater</strong> Bochum<br />

West Side Story<br />

mit dem „West Side“-Projektorchester<br />

(Jugendsinfonieorchester JSO und der RatsBigBand)<br />

Projektchor, Tanzprojekt und <strong>Theater</strong>-AG Ratsgymnasium <strong>Minden</strong><br />

in Zusammenarbeit mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Karten nur über das Ratsgymnasium, Tel. 0571 828883<br />

Montag<br />

23. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

01. Februar 2012<br />

19.00 Uhr<br />

Samstag<br />

04. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Montag<br />

06. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Donnerstag / Freitag / Samstag<br />

09. / 10. / 11. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Foto: Birgit Hupfeld


Workshop Tanztheater mit BLACK GRACE<br />

30<br />

Sonderveranstaltungen<br />

29. Februar - 17. März<br />

Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />

Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />

Mittwoch<br />

29. Februar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

02. März 2012<br />

17.00 Uhr bis 18.30 Uhr<br />

Abiturthema 2012<br />

Much ado about nothing<br />

by William Shakespeare in english<br />

directed by Paul Stebbings<br />

Production: American Drama Group<br />

Workshop Tanztheater mit Black Grace<br />

Sonntag<br />

04. März 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Donnerstag<br />

08. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Black Grace: Verses<br />

Tanztheater aus Neuseeland<br />

Produktion: BLACK GRACE, Auckland, Neuseeland<br />

99 Luftballons<br />

Die Schlagerrevue der 80er Jahre<br />

von Dirk Voßberg und Knut Vanmarke<br />

mit Peter und Vico Malente sowie Christin Deuker und Bianca Arndt<br />

Produktion: Familie Malente, Hamburg<br />

Foto: by Felicitas<br />

Freitag / Samstag<br />

09. / 10. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag<br />

16. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

17. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

<strong>Minden</strong>er Stichlinge<br />

Kabarettabend mit den Lokalmatadoren<br />

Spring Awakening<br />

Musical nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind<br />

Eine Produktion der Hochschule Osnabrück<br />

in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy<br />

und dem <strong>Theater</strong> Osnabrück<br />

David & Götz – Die Showpianisten<br />

Humorvolle Moderationen und interaktives Entertainment<br />

Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,<br />

virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten<br />

David & Götz – Die Showpianisten


Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa<br />

Sonderveranstaltungen<br />

18. März - 10. Mai<br />

Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />

Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />

31<br />

Schläft ein Lied in allen Dingen<br />

Christoph von Weitzel – Bariton<br />

singt und kommentiert die schönsten deutschen Volkslieder<br />

Am Klavier: Ulrich Pakusch<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten<br />

War das jetzt schon Sex?<br />

Frauen, Familie und andere Desaster<br />

Komödie von Stefan Schwarz<br />

mit Gregor Eckert<br />

Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa<br />

Ein Comedyabend nicht nur für wahre Männer!<br />

aus den Händen von Esther Schweins und Kristian Bader<br />

mit Felix Theissen<br />

Tango meets Klezmer<br />

Überkontinentale Music-Dance Gala<br />

mit Anton Sjarov und seinem spektakulären Orchester,<br />

dem Weltmeister-Tangopaar Liliana Espinosa<br />

und German Cassano<br />

Jochen Malmsheimer: Wenn Worte reden könnten<br />

15. Kabarett Festival des Kulturzentrum BÜZ<br />

Quellen innerer Kraft<br />

Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün<br />

Eine Veranstaltung des <strong>Minden</strong>er Tageblatts<br />

Doppeltüren<br />

Thrillerkomödien von Alan Ayckbourn<br />

mit der Westfälischen Mausefalle<br />

Sonntag<br />

18. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Montag bis Freitag<br />

19. bis 23. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Samstag<br />

24. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Dienstag<br />

17. April 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

22. April 2012<br />

18.00 Uhr<br />

Donnerstag<br />

10. Mai 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag / Samstag / Sonntag<br />

11. / 12. / 13. Mai 2012<br />

20.00 / 20.00 / 18.00 Uhr


Island<br />

32<br />

Audiovisions-Reportagen<br />

von Roland Marske<br />

Auch in der <strong>Theater</strong>saison <strong>2011</strong>/2012 wird die vom <strong>Minden</strong>er<br />

Tageblatt veranstaltete Audiovisions-Reportage-Reihe mit Roland<br />

Marske fortgesetzt. Bereits seit 2008 begeistert der bekannte<br />

Reisefotograf das <strong>Minden</strong>er Publikum mit seinen Vorträgen im<br />

<strong>Stadttheater</strong>.<br />

Zwei Esel auf Pilgerreise<br />

Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler<br />

in Deutschland. Seine Fotoreportagen und Reise-Essays finden<br />

nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderung, sondern<br />

werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen<br />

gedruckt und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />

Mittwoch<br />

16. November <strong>2011</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

25. Januar 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

07. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

28. März 2012<br />

20.00 Uhr<br />

Island<br />

Die Insel aus Feuer und Eis<br />

Zwei Esel auf Pilgerreise<br />

Unterwegs von Istanbul nach Jerusalem<br />

China<br />

Ein Kosmos voller Gegensätze<br />

Pommern<br />

Ein Zeitreise entlang der Ostsee<br />

China<br />

Veranstalter der Vortragsreihe ist das <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />

Eintrittspreis im VVK: 12,50 €. Abendkasse erhöht.<br />

Alle Veranstaltungen können auch im Sonder-Abonnement<br />

für 40 Euro komplett gebucht werden.<br />

Pommern<br />

Der Vorverkauf beim express-Ticketservice,<br />

Obermarktstraße 26-30, <strong>Minden</strong>, Telefon 0571 88277,<br />

hat bereits begonnen.


September<br />

Freitag, 16. September <strong>2011</strong> – 14.00 Uhr<br />

<strong>Theater</strong>fest<br />

zur Spielzeiteröffnung<br />

im Rahmen des <strong>Theater</strong>festes<br />

"Eintritt frei"<br />

Wir haben ein buntes<br />

Programm für Sie vorbereitet:<br />

36<br />

Ach so, Mama fährt weg. Oh, für 4 Tage!<br />

Alles klappt gut. Nur der Hals piekt. Und die Nase läuft …<br />

und es ist so heiß…und …<br />

Zum Glück ist Papa da und Mau und Jakob auch.<br />

Wieder gesund soll es endlich Pizza geben. Simon, Connis Kindergartenfreund,<br />

kann nämlich richtige Pizza backen! Oder nicht? Doch, klar. Mit viel Tatendrang<br />

geht’s an die Arbeit. Ja- selbst zu kochen macht Spaß!!<br />

Die Inszenierung stellt zwei Bilderbuchgeschichten der „Conni-Reihe“ in den<br />

Mittelpunkt: „Conni ist krank“ und „Conni backt Pizza“<br />

Freitag<br />

16.09.<strong>2011</strong><br />

ab 14.00 Uhr<br />

14.00 Uhr<br />

<strong>Theater</strong> für Kinder und diverse<br />

Aktionen für die Jüngsten<br />

15.00 Uhr<br />

<strong>Theater</strong>führungen<br />

(Teilnehmer-Anzahl begrenzt)<br />

16.00 Uhr<br />

Der Jugendclub t3 im <strong>Theater</strong> im Café<br />

18.00 Uhr<br />

The Suttoners mit einem<br />

unterhaltsamen Programm<br />

19.00 Uhr<br />

Ausschnitte aus der Komödie „Ladies Night“<br />

21.00 Uhr<br />

„Lieben Sie Brahms?“<br />

Chansonabend mit Georgette Dee<br />

22.30 Uhr<br />

<strong>Theater</strong>-Party mit Musik und kulinarischen<br />

Köstlichkeiten von Vinothek Catalano


September<br />

Freitag, 16. September <strong>2011</strong> – 21.00 Uhr<br />

Georgette Dee: Lieben Sie Brahms?<br />

begleitet am Flügel von Terry Truck<br />

Georgette Dee widmet sich in ihrem neuen Programm „Lieben Sie Brahms?“ ausschließlich<br />

heimischem Liedgut: Von Brahms über Beethoven und Schubert bis<br />

zum gemeinen Volks- und Kinderlied reicht das Repertoire des Abends, an dem<br />

Deutschlands größter lebender Diseuse kein geringerer als Terry Truck am Flügel<br />

zur Seite steht und spielt. Garniert werden diese musikalischen Schätze von<br />

Märchen und Geschichten aus dem Fundus deutscher Erzähler und dem sagenumwobenen<br />

Volksmund. Was erwartet das Publikum also? Auf jeden Fall eine<br />

ebenso poetische wie lyrische Georgette Dee, deren stimmliche Vielfalt in den letzten<br />

Jahren an Reife und Tiefe gewonnen hat, so wie es guten roten Weinen zu eigen<br />

ist. Man darf also gespannt sein, wie diese Lieder aus ihrem Munde – und ihrer<br />

Seele – klingen.<br />

„Sie haucht, stöhnt und schmettert metallen die Lieder, akzentuiert sie mit eigenwilliger<br />

Intonation, spielt sie dramatisch, melancholisch oder ironisch aus. Ihr<br />

gelingen jedoch auch Momente gefühlvoller Ehrlichkeit und tiefer Ergriffenheit (...)<br />

Was tut es, dass ihre Schumann-Lieder, mit brüchig-rauer, in den Höhen kippender<br />

Stimme vorgetragen, mehr an Brecht-Balladen als an Konzert-Gesang erinnern?<br />

Sie weiß es, sie wagt es gerade deshalb – und siegt auf ganzer Linie. (...)<br />

Für echtes Kehlengold – an diesem, wie an den meisten Dee-Abenden – und für<br />

Stürme der Heiterkeit sorgen ihre spitzenmäßigen, frivolen und treffsicher pointierten<br />

Zwischentexte.“<br />

Hamburger Abendblatt<br />

Deutschlands größte lebende Diseuse<br />

Die Zeit<br />

Samstag, 17. September <strong>2011</strong> -20.00 Uhr<br />

Sonntag, 18. September <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Montag, 19. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Dienstag, 20. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Donnerstag, 22. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Freitag, 23. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

End of the Rainbow<br />

Deutschsprachige Erstaufführung des Musicals von Peter Quilter<br />

Regie: Martin Maria Blau<br />

mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Judy Garland avancierte ab den 1930er<br />

und 1940er Jahren zu einem der größten Hollywood-Stars der Filmgeschichte.<br />

<strong>Das</strong> Stück „End of the Rainbow“ kreist um die turbulenten letzten Monate im Leben der<br />

Judy Garland. Die alte Diva ist getrieben von dem Wunsch, ihr Image der allseits verehrten<br />

und geliebten, schillernden Entertainerin mit neuem Leben zu füllen.<br />

Flankiert von ihrem Manager und neuen, mittlerweile fünften Verlobten Mickey sowie<br />

ihrem Pianisten und engsten Vertrauten Anthony, möchte sie es noch einmal wissen.<br />

Doch sowohl ihre Alkohol- und Tablettensucht, als auch ihre Liebe zu ihrem 15-Jahre jüngeren<br />

Mickey, der sie lediglich ausnutzt, werden ihr zum Verhängnis …<br />

In „End of the Rainbow“ kombiniert<br />

Peter Quilter die komischen,<br />

tragischen und anrührenden Seiten<br />

von Judy Garlands Privatleben mit<br />

ihren weltberühmten Songs auf brillante<br />

Art und Weise zu einem großartigen<br />

musikalisch-dramatischen<br />

und packenden <strong>Theater</strong>abend. Bei<br />

aller Dramatik lebt das Stück von<br />

sprühendem Dialogwitz, dem rauen<br />

Charme der Garland und turbulenter<br />

Situationskomik.<br />

„End of the Rainbow“ kam 2010 in<br />

London heraus und wurde von der<br />

dortigen Presse und dem Publikum<br />

gefeiert. Zudem wurde es für den<br />

Laurence Olivier Award in der<br />

Kategorie „Bestes Stück <strong>2011</strong>“<br />

nominiert.<br />

Foto: Arnold Morascher<br />

Foto: Bo Lahola<br />

37


September<br />

Montag, 26. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

1. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Hector Berlioz<br />

„Le Corsaire“ op. 21<br />

Edward Elgar<br />

Cellokonzert e-moll op. 85<br />

Brahms<br />

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73<br />

Tanja Tetzlaff, Violoncello<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

38


September<br />

Donnerstag, 29. September <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />

Der gestiefelte Kater<br />

Familien-Märchen mit Musik, Gesang und Tanz<br />

in einer prächtigen Rokokoausstattung<br />

Produktion: Deutsche Kammerschauspiele Endingen<br />

Die Geschichte vom armen Müllersburschen, der von seinem verstorbenen Vater<br />

„nur“ einen Kater vererbt bekommt, ist den meisten bekannt. Aber weniger ist oftmals<br />

mehr. <strong>Das</strong> zeigt sich, als der kluge Kater mit List und Tücke zu Stulpenstiefeln<br />

kommt und daraufhin mit Witz und Redegewandtheit seinem Herrn, dem traurigen<br />

und enttäuschten Müllersburschen, den Weg in eine bessere Zukunft und ins Herz<br />

der Prinzessin frei macht.<br />

Die wunderbare Vielfalt der wechselseitigen Beziehung von Tier und Mensch wird<br />

zum Thema der märchenhaften Geschichte. Die Einfachheit des Tieres und sein<br />

instinktives Wissen um Weg und Ziel symbolisieren die Kräfte in uns, die die Suche<br />

nach dem Sinn ermöglichen.<br />

Freitag, 30. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Tzimon Barto<br />

Klavierabend im Rahmen der Konzertreihe<br />

MiMiKo <strong>2011</strong> „Altvertrautes – Neuentdecktes“<br />

Franz Liszt (1811 - 1886)<br />

6 Etudes d’exécution<br />

transcendante d’après Paganini<br />

Johannes Brahms (1833 - 1897)<br />

Variationen über ein Thema von<br />

Niccolò Paganini op. 35 Heft I und II<br />

George King (*1979)<br />

Six Etudes for solo piano<br />

Frédéric Chopin (1810 - 1849)<br />

Andante Spianato &<br />

Grande Polonaise Brillante Es-Dur op. 22<br />

Als einer der führenden amerikanischen Pianisten seiner Generation begeistert Tzimon<br />

Barto seine Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantiks mit außergewöhnlichen und<br />

mitreißenden Konzerten. Tzimon Barto wuchs in Florida auf, wo er mit fünf Jahren ersten<br />

Klavierunterricht von seiner Großmutter erhielt. An der Juilliard School in New York<br />

studierte er bei der berühmten Klavierdozentin Adele Marcus. Bereits in dieser Zeit<br />

gewann er gleich zwei Mal hintereinander den Gina Bachauer Wettbewerb. Darüber hinaus<br />

war Tzimon Barto Coach und Dirigent am American Opera Center (New York). Für<br />

seine Leistungen als junger Dirigent zeichnete ihn das Tanglewood Institute als „Most<br />

Outstanding Student“ aus.<br />

Und so, wie es der im Süden der USA aufgewachsene Pianist tat, war es eine wahre<br />

Offenbarung. Frankfurter Rundschau, 16.11.2010<br />

Dann kommt Tzimon Barto, dieser Hüne aus den amerikanischen Südstaaten, gegen<br />

den selbst der Steinway-Flügel schmächtig wirkt. Mit seinen Riesenpranken spielt der<br />

Pianist Tschaikowskys 1. Klavierkonzert so zart, so privat, wie man dieses Schlachtross<br />

unter den Virtuosenstücken kaum je gehört hat. Unendlich viel Zeit lässt sich Barto<br />

in den lyrischen Passagen, zelebriert die harmonische Auflösung jedes einzelnen<br />

Dominantseptakkords in der Kadenz des 1. Satzes, horcht immer wieder einzelnen<br />

Tönen nach, dimmt die Dynamik bis an die Grenze zur Unhörbarkeit. Und wirkt dabei<br />

keinen Moment maniriert. Tagesspiegel, 13.12.2010<br />

Mehr zu Tzimon Barto auf Seite 106<br />

39


Oktober<br />

40<br />

Dienstag, 04. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Don Giovanni à trois<br />

Der komplette Wahnsinn für zwei Stimmen und ein Klavier<br />

mit Michael Quast und Sabine Fischmann<br />

Am Flügel: Theodore Ganger / Markus Neumeyer<br />

„Don Giovanni zu dritt! Mit dieser komödiantischen und musikalischen Herausforderung<br />

treten Michael Quast, Sabine Fischmann und Theodore Ganger in direkte Konkurrenz<br />

zum Opernpomp des Jubiläumsjahres.“<br />

Mit Frechheit, Spielwitz und<br />

übersprudelnder Musikalität sind<br />

sie ganz nah dran an Mozarts<br />

lustvollem Genie. Ein Übriges tut<br />

die Übertragung von da Pontes<br />

Libretto in ein heutiges Deutsch,<br />

das den Text von mancher Verklärung<br />

befreit und ihn wieder<br />

zupackend und konkret werden<br />

läßt. <strong>Das</strong> „dramma giocoso“, die<br />

Tragikkomödie, der dramatische<br />

Spaß will ernst genommen werden.<br />

Zum ersten Mal<br />

in <strong>Minden</strong>:<br />

Michael Quast<br />

Wer Michael Quast etwa in<br />

„Blaubart“ oder auch mit seinen<br />

kongenialen „Moderationen“ zu<br />

Opern- oder Operettengalas erlebt<br />

hat, der weiß, welch komödiantisches<br />

Feuerwerk dieser Ausnahmekünstler<br />

zu entfachen vermag!<br />

Seine Verwandlungskunst,<br />

die Fähigkeit, gleichzeitig die<br />

unterschiedlichsten Rollen zu<br />

verkörpern, ist schier grenzenlos.<br />

Dabei wird seine geistvolle Art,<br />

mit der er die Werke durchdringt,<br />

stets höchsten künstlerischen<br />

Ansprüchen gerecht. Er wurde 1991 mit dem „Salzburger Stier“, 2001 mit dem<br />

„Deutschen Kleinkunstpreis“ und 2002 mit dem „Rheingau Musikpreis“ ausgezeichnet.<br />

Ein musikalisch-komödiantisches Multitalent ist auch Sabine Fischmann. Früh bereits<br />

war sie mehrfache 1. Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Die Musikhochschule Frankfurt<br />

richtete aufgrund ihrer Begabung gar eigens den Studiengang Chansongesang für sie<br />

ein, den sie 2002 mit Auszeichnung und ihrem ersten eigenen Chansonprogramm<br />

abschloss.<br />

Mehr dazu auf Seite 109<br />

Mittwoch, 05. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Donnerstag, 06. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Hey Boss, hier bin ich!<br />

Kleines <strong>Theater</strong><br />

am Weingarten<br />

Satire von Werner Hahn – Eine Jugendtheaterproduktion des <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

mit Aimée Göpfert, Gregor Eckert und Robert von Marck<br />

Regie: Andrea Krauledat<br />

Die Satire „Hey Boss – hier bin ich!“ wurde von dem <strong>Theater</strong>pädagogen<br />

Werner Hahn ins Leben gerufen, um Schulabgänger auf<br />

ihr erstes Bewerbungsgespräch optimal vorzubereiten und für die<br />

Zeit nach der Schule zu sensibilisieren. Dies ist eine ganz neue<br />

Form für ein <strong>Theater</strong>stück mit einem hochaktuellen, heutigen und<br />

wichtigen Thema. Auf humorvolle und kurzweilige Weise werden<br />

Schwellenängste für den Übergang von der Schule ins Berufsleben<br />

abgebaut. Ganz nebenbei werden junge Leute für Kultur – für das<br />

<strong>Theater</strong> – begeistert.<br />

Inhalt: Verzweiflung beim Firmenchef! Die Bewerbungen, die er auf<br />

dem Tisch hat, sind allesamt mangelhaft: Rechtschreibfehler, obskure<br />

Fotos, laxe Form. „Hey Boss, hier bin ich!“ thematisiert, satirisch<br />

überzeichnet, eine Situation, auf die sich viele Jugendliche, die<br />

sich vor ihrem Schulabschluss auf die Suche nach einer Lehrstelle<br />

begeben, unzureichend vorbereiten. Die angehenden Jungbewerber<br />

erhalten mit dem Stück ein drastisches Bild möglicher Peinlichkeiten,<br />

all das, was man besser nicht macht oder sich schnell angewöhnt,<br />

wenn der erste Eindruck nicht der letzte sein soll. <strong>Das</strong> ist einerseits<br />

amüsant, andererseits äußerst lehrreich.<br />

An das <strong>Theater</strong>stück schließt sich ein Workshop an, in dem die<br />

Schüler auf der Bühne selber ausprobieren können, wie man sich<br />

selbstbewusst und authentisch präsentiert. Grundlegende Dinge der<br />

Körpersprache wie Sitzhaltung, Begrüßung oder der erste Eindruck<br />

werden den jungen Leuten anschaulich und humorvoll vermittelt.<br />

„Hey Boss“ ist eine mobile <strong>Theater</strong>produktion / techn. Voraussetzungen<br />

auf Anfrage. Spieldauer: ca. 1 Stunde (kann auf eine Schulstunde<br />

gekürzt werden) anschl. Gespräch mit den Schauspielern / Arbeitsmappen<br />

/ Workshop nach Bedarf. Mehr dazu auf Seite 102<br />

Tourneezeitraum: Oktober / November <strong>2011</strong> und März / April 2012.<br />

Zusätzliche Termine sind jederzeit möglich!<br />

Zusätzliche Gastspiele:<br />

➜ 22.09.<strong>2011</strong> <strong>Theater</strong> Hameln<br />

➜ 10.10.<strong>2011</strong> Stadeum, Stade<br />

➜ 13.10.<strong>2011</strong> <strong>Theater</strong> am Hornwerk, Nienburg<br />

➜ 12. und 14.10. <strong>2011</strong> BÜZ, <strong>Minden</strong><br />

➜ 19.10.<strong>2011</strong>, Bad Oeynhausen


Samstag, 08. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Sonntag, 09. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Dracula<br />

Oktober<br />

Schauspiel von Konstantin Moreth<br />

nach dem Roman von Bram Stoker<br />

mit Markus Böker als Dracula, Anja Klawun, Nina Schmieder,<br />

David Zimmerschied, Stefan Lehnen, Hilmar Henjes, Hubert Bail,<br />

Thomas Luft und Georg Karger<br />

Produktion: THEATERLUST<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Samstag, 08. Okt.<br />

<strong>Das</strong> Böse hat keinen Schatten, aber lange, spitze Zähne. Es beißt zu, bemächtigt sich<br />

der Körper und Seelen … und der Herzen. <strong>Das</strong> Böse hat einen Namen: Dracula! Dieser<br />

hat sich aus dem fernen Transsylvanien aufgemacht, mitten in London zu hausen.<br />

Ausgerechnet auf die junge Ehefrau seines Londoner Anwalts hat er es abgesehen.<br />

Junge, leidenschaftliche Frauen sind die Lieblingsspeise für den gierigen Vampir;<br />

unschuldig, naiv, neugierig, sinnlich und gefährlich aufgeschlossen. Gut, dass die<br />

Herren der Schöpfung sie beschützen. Denn sie lieben sie mit all ihrer Kraft … aber<br />

wird sie genügen, die Kraft der Liebe?<br />

Bram Stokers Roman-Klassiker DRACULA bringt in der Figur des blutsaugenden Grafen<br />

die grausigen Mythen vieler Kulturen auf den Punkt. Und er schafft noch etwas anderes:<br />

einen gefährlich vitalen, erotischen, schauerlich anziehenden Gegenpol zu all den<br />

Rechtschaffenen, zu den Ordnungmachern und -haltern, zu den Prüden und Verklemmten,<br />

zu der Welt der Korsette und der biederen Wohlanständigkeit, zu der blitzsauberen<br />

Welt des Tageslichts. Und so prickelnd lebendig wie die untote Hauptfigur<br />

des Romans ist die Bühnenfassung von Konstantin Moreth. Temporeich erzählt, untermalt<br />

von dynamischer Roma Musik, werden Sie einen außergewöhnlichen <strong>Theater</strong>abend<br />

erleben. Eine Mischung aus berauschenden Bildern, packender Action, Akrobatik<br />

und wohligem Gruseln, mit Markus Böker als vitalem<br />

und smartem Dracula, unheimlich und anziehend zugleich.<br />

Montag, 10. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull<br />

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann<br />

Regie: Katja Wolff<br />

mit Wolfgang Grindemann, Benjamin Kernen u. a.<br />

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf<br />

Seit Menschengedenken haben Hochstapler die Öffentlichkeit fasziniert.<br />

Felix ist der Glückliche. Felix Krull ist<br />

darüber hinaus einer, dem Sympathien,<br />

Fähigkeiten und Dinge zufliegen – und<br />

wenn nicht, dann weiß er nachzuhelfen.<br />

Es ist eine überaus schillernde Figur,<br />

die Thomas Mann in seinem Alterswerk,<br />

das er bereits als junger Schriftsteller<br />

begann, geschaffen hat. Als Kind beeindruckt<br />

von der im <strong>Theater</strong> sich ereignenden<br />

Verwandlungskunst, ausgestattet<br />

mit geschliffenen Manieren und<br />

zugleich mit skrupelloser Dreistigkeit,<br />

entwickelt Felix Krull selber das Spiel<br />

um Sein und Schein bis zur Perfektion.<br />

Und so ist es nur ein kleiner Schritt von<br />

der Anstellung als Liftboy in einem<br />

Pariser Luxushotel zur Südamerikareise<br />

mit falscher Identität; wobei er sich<br />

diese nicht etwa erschleichen muss, sie<br />

wird ihm geradezu aufgedrängt.<br />

Benjamin Kernen<br />

Die Tradition des Abenteuer- und Schelmenromans aufgreifend, feiert Thomas Mann in<br />

seinem humoristischen – unvollendet gebliebenen – Roman BEKENNTNISSE DES HOCH-<br />

STAPLERS FELIX KRULL die Verstellung in ihrer eleganten, die Mitmenschen bezwingenden<br />

Form. Diebstahl und Betrug? Ach was, solange es so schön ist!<br />

Von Personen, die ein Leben als Betrüger führten oder betrügerische Machenschaften in<br />

großem Stil betrieben, ging zu allen Zeiten eine Faszination aus.<br />

aus Manfred F. R. Kets de Vries: <strong>Das</strong> Hochstapler-Syndrom<br />

Ausgerechnet der Nichtsnutz, der ins eigene Bild und <strong>Das</strong>ein verliebte Unmoralische geht<br />

als Glückspilz durch diese Welt und gewinnt ganz selbstverständlich die Herzen. Er wird<br />

geliebt, trotz all seiner Ungereimtheiten. Man verzeiht ihm, weil man ihn ins Herz geschlossen<br />

hat. Von Krull konnte man nichts erwarten, außer Schönheit, Eleganz und Sympathie<br />

allüberall. All das garantierte ihm Absolution und ungeteilte Zuneigung und Liebe.<br />

aus Bernd M. Kraske: Im Spiel von Sein und Schein.<br />

Thomas Manns Hochstapler-Roman „Felix Krull“<br />

41


Oktober<br />

Dienstag, 11. Oktober <strong>2011</strong> – 16.00 Uhr<br />

Schneewittchen und die sieben Zwerge<br />

Musikalisches Märchen von Eberhard Greul<br />

nach den Brüdern Grimm<br />

Produktion: Musikbühne Mannheim<br />

In einem alten Schloss lebt eine wunderschöne Prinzessin, weiß wie Schnee, rot wie Blut<br />

und schwarzhaarig wie Ebenholz. Deshalb wird sie Schneewittchen genannt. Die<br />

Königin, ihre Stiefmutter, ist voller Neid auf die Schönheit von Schneewittchen und steigert<br />

sich in einen blinden Hass hinein. Schließlich gibt sie dem Jäger den Auftrag,<br />

Schneewittchen umzubringen. Der Jäger führt Schneewittchen in den wilden Wald, bringt<br />

es aber nicht fertig, es zu töten. Er verrät ihm, dass die Königin ihm den Auftrag für den<br />

Mord gegeben hat. Allein bleibt Schneewittchen im Wald zurück.<br />

Tiere führen Schneewittchen zum Zwergenhaus. Als die Zwerge von der Arbeit heimkommen,<br />

finden sie es. Schneewittchen erzählt von ihrem Unglück und die Zwerge<br />

beschließen, es bei sich zu behalten. Weil die Zwerge tagsüber das Haus verlassen,<br />

schärfen sie ihm ein, sehr vorsichtig gegenüber Fremden zu sein. Als die Königin aber,<br />

verkleidet als Bauersfrau, am Zwergenhaus auftaucht und ihr einen vergifteten Apfel<br />

anbietet, beißt es arglos hinein und fällt tot um. Die Zwerge weinen drei Tage.<br />

Sie begraben Schneewittchen aber nicht, weil es so lebendig aussieht, sondern legen<br />

es in einen Glassarg und behalten es bei sich. So findet der Prinz Schneewittchen. Er<br />

bittet die Zwerge, ihm Schneewittchen zu schenken.<br />

Als der Sarg angehoben wird, fällt das vergiftete Apfelstück aus Schneewittchens Mund.<br />

Es schlägt die Augen auf. Alle freuen sich über die wundersame Errettung, und der Prinz<br />

bittet Schneewittchen, seine Frau zu werden.<br />

Donnerstag, 13. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

2. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Gustav Mahler<br />

Sinfonie Nr. 9 D-Dur<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

42


Oktober<br />

Sonntag, 16. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Schlag auf Schlag<br />

Radio-Show mit Kabarett, Live-Musik,<br />

spannenden Talkrunden, mit skurrilen O-Tönen<br />

und einem atemberaubenden Live-Hörspiel<br />

mit Matthias Deutschmann, Henning Venske, Heinrich Pachl u. a.<br />

Produktion: Radiobühne GmbH<br />

Axel Naumer begrüßt dieses Mal Matthias Deutschmann,<br />

dem die badische Zeitung satirische Qualitätsarbeit auf<br />

hohem Niveau bescheinigt. Im tiefschürfenden, vergnüglichen,<br />

hart-aber-fairen, komplett abgefahrenen und „jetztmal-unter-uns“<br />

Gespräch erklärt er, warum Kabarett ohne<br />

Politik nicht funktioniert und umgekehrt. Über alles, was<br />

sich öffentlich regt, erregt sich Henning Venske … zu recht.<br />

Einer muss schließlich dem Unfug Einhalt gebieten. Und<br />

Heinrich Pachl vom Institut für vertrauensstörende Maßnahmen<br />

zeigt dem Publikum einige satirische Dehnübungen,<br />

ganz nach dem Motto: „Lacht kaputt, was euch<br />

kaputt macht“!<br />

Ihren Höhepunkt erreicht die Show, wenn die hochkarätigen<br />

Gäste tragende Nebenrollen in dem speziell für<br />

sie geschriebenen Live-Hörspiel übernehmen, unterstützt<br />

von bewährten Kräften aus der „Unterhaltung am<br />

Henning Venske<br />

Wochenende“: Maria Grund-Scholer übernimmt wieder alle Frauenrollen von der zickigen<br />

Schlampe bis zur tattrigen Oma, sowie als „Angie“ Merkel. Auch Kabarettist Thomas C.<br />

Breuer ist wieder dabei. Alles wird musikalisch umrahmt vom großen Schlag-auf-Schlag-<br />

Showorchester.<br />

Im Radio ist dieses Kabarettereignis schon wenige Tage später zu hören:<br />

Samstag, 22. Oktober <strong>2011</strong>, 16:05 auf WDR5 in der „Unterhaltung am Wochenende“<br />

Dienstag, 18. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Tannöd<br />

Ein Kriminalfall von Andrea Maria Schenkel<br />

mit Susanne Rögner, Thomas Heller, Karin Oehme, Christiane Paulick,<br />

Katrin Griesser, Hartmut Volle, Gerd Beyer und Jörg Walter<br />

Produktion: <strong>Stadttheater</strong> Fürth / EURO-Studio Landgraf<br />

Ausgezeichnet mit dem 1. INTHEGA-Preis 2010<br />

Foto: Bernd Böhner<br />

Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in<br />

Tannöd, auf dem sich eines der rätselhaftesten Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte<br />

ereignete. Eine ganze Familie wurde dort in der Nacht vom 31. März zum<br />

01. April 1922 ausgelöscht, mit einer Hacke erschlagen – die verwitwete Mutter, ihre<br />

zwei kleinen Kinder, ihre Eltern und die neue Magd. Erst vier Tage nach dem Mord<br />

wurden die Leichen, die der oder die Täter sorgsam mit Stroh zugedeckt hatte(n), entdeckt.<br />

Raubmorde waren es nicht, denn das Geld des reichen Alt-Bauern war noch<br />

da. Seitdem geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur. Andrea<br />

Maria Schenkel hat in ihrem Debütroman Tannöd diesen wahren Kriminalfall aufgegriffen.<br />

Bei dem bis heute unaufgeklärten Verbrechen auf dem Einödhof im bayerischen<br />

Hinterkaifeck wurde, trotz wiederholter Festnahmen, nie ein Täter gefunden.<br />

Schenkel verlegt das Geschehen in die 50er Jahre, übernimmt wichtige Details und<br />

spielt mit erfundenen.<br />

Matthias Deutschmann<br />

Maria Grund Scholer<br />

Heinrich Pachl<br />

Nach der Vorstellung standen die <strong>Theater</strong>besucher – darunter manche, die das Buch<br />

gelesen hatten – in Gruppen zusammen und diskutierten noch lange über den Stoff.<br />

So sehr hatte das Stück sie berührt. Der Tenor: Die Inszenierung von Maya Fanke<br />

war phantastisch. Willy Beyer, Schwarzwälder Bote, 07.09.2010<br />

43


Oktober<br />

Donnerstag, 20. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Mahler – Der Teufel tanzt mit mir<br />

von und mit Mathias Kosel am Flügel<br />

mit Markus Boysen und Feline Knabe, Mezzosopran<br />

Inzenierung: Nora Schumacher<br />

Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />

„Meine Musik ist gelebt, und wie sollten sich diejenigen zu ihr verhalten, die nicht leben<br />

und zu denen nicht ein Luftzug dringt von dem Sturmflug unserer großen Zeit?“<br />

Gustav Mahler<br />

Dieser <strong>Theater</strong>abend ist eine faszinierende<br />

Komposition aus Musik und Briefen<br />

Gustav Mahlers und zeichnet humorvolleinfühlsam<br />

das Portrait eines genialen<br />

wie banalen, eines herrischen wie versklavten,<br />

eines quälenden wie selbst leidenden<br />

Menschen, mitreißend verkörpert<br />

– und von der Kritik hoch gelobt –<br />

durch den renommierten Schauspieler<br />

Markus Boysen. Im ständigen Dialog zu<br />

ihm: die preisgekrönte Mezzosopranistin<br />

Feline Knabe, facettenreich mit berükkend<br />

schönem Gesang, als Mahlers Alter<br />

Ego, seine Muse, Geliebte und Ehefrau,<br />

sowie Autor und Pianist Mathias<br />

Christian Kosel am Flügel.<br />

Freitag, 28. bis Sonntag, 30. Oktober <strong>2011</strong><br />

Othello-Workshop<br />

Bruchstücke aus dem Steinbruch<br />

In der Zeit vom 28.10. - 30.10.<strong>2011</strong> findet im ein <strong>Theater</strong>workshop zu dem Projekt<br />

„Othello“ von William Shakespeare statt. Premiere des Stücks ist am 25. Februar<br />

2012 im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />

Der Workshop wird von der Gruppe „Shakespeare und Partner“ in Kooperation mit<br />

dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> im Otium des Ratsgymnasiums <strong>Minden</strong> durchgeführt.<br />

Der Workshop richtet sich an theaterinteressierte Schüler und Jugendliche ab<br />

14 Jahren und umfasst an 3 Tagen tägl. 2 x 4 Stunden Training und Unterricht,<br />

plus abendliche Zusatzveranstaltungen.<br />

Wir werden gemeinsam die Arbeit des Schauspielers an sich kennenlernen, durch<br />

spezielle Warm-ups, Solo- und Partnerübungen, Stimmbildung, Körper- und Wahrnehmungstraining.<br />

Danach folgt die Arbeit des Schauspielers an der Rolle mit szenischen Erkundungen<br />

aus dem Stück „Othello“. Wir werden aus dem Stück Szenen spielerisch untersuchen<br />

und einstudieren. Dabei auch den Rollentausch erkunden, Mann spielt<br />

Frau, Frau spielt Mann; was passiert auf der Bühne?<br />

Darüber hinaus werden wir uns mit dem Stück inhaltlich auseinander setzen.<br />

Teilnehmerzahl: 20 Personen<br />

Kosten: 75,oo € / ermäßigt 50,oo €<br />

Anmeldungen bis zum 31.07.<strong>2011</strong> über viola.schneider@stadttheater-minden.de<br />

Mehr dazu auf Seite 99<br />

Szene aus König Cymbeline<br />

Foto: G. Bresadola<br />

Ein wahrhaft Mahlerischer Abend, der<br />

bezaubert – berührt – beseelt!<br />

Glanzvolle Premiere an den Hamburger Kammerspielen! Mit Standing Ovations und<br />

tosendem Beifall wurde die Uraufführung von „Mahler – Der Teufel tanzt mit mir“ von<br />

Mathias Christian Kosel aufgenommen. (...)<br />

Hamburger Wochenblatt<br />

Ein Tag, ein ganzes Leben. Die Muse des Komponisten Gustav Mahler weckt den über<br />

Noten am Schreibtisch eingeschlafenen Musikkünstler mit dessen Lied „Frühlingsmorgen“.<br />

Bis zur Todesstunde um Mitternacht zeichnen die Mezzosopranistin Feline<br />

Knabe und der Schauspieler Markus Boysen Stationen auf Mahlers Lebensweg nach.<br />

Atemberaubend lebt sich Boysen in den kauzigen Schmerzensmann ein, der sein Leiden<br />

an der Liebe und an der Welt in den rauschhaften Tonsätzen seiner Sinfonien bannt,<br />

die Mathias Kosel am Flügel zitiert. (...)<br />

Hamburger Abendblatt<br />

Hervorragend gelang es dem Trio am Premierenabend, eine andächtige Stimmung zu<br />

erzeugen, die in Jubel überging. (...)<br />

Hamburger Morgenpost<br />

45


Charity<br />

„LADIES NIGHT<br />

“<br />

Samstag, 05. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr – Premiere<br />

im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

19.00 Uhr<br />

Wir versprechen Ihnen einen unterhaltsamen,<br />

geselligen Abend mit nachhaltiger Wirkung.<br />

Mit dem Kauf eines Tickets für die „Ladies Night“<br />

Premiere unterstützen Sie die Soziale Initiative der<br />

<strong>Minden</strong>er Wirtschaft „Bildungspartner“ und kommen<br />

in den Genuss des folgenden Programms:<br />

Vorstellung der Sozialen Initiative „Bildungspartner“<br />

und deren Projekte<br />

20.00 Uhr<br />

ab 22.00 Uhr<br />

Premiere der Komödie „Ladies Night“<br />

Lockerer Übergang in die „After Show Party“<br />

mit verschiedenen Überraschungen<br />

<strong>Das</strong> Ticket für die Charity „Ladies Night“ Premiere<br />

ist erhältlich beim express-Ticketservice<br />

Obermarktstraße 26-30, 32423 <strong>Minden</strong><br />

Tickethotline 0571 88277<br />

Telefax 0571 882700<br />

tickets@express-minden.de<br />

Freuen sie sich auf diesen besonderen Abend ...<br />

Bildung fördern – Kinder stärken – <strong>Minden</strong> handelt gemeinsam<br />

Mit der Leistung eines monatlichen Beitrags können Unternehmen und Privatpersonen Bildungspartner<br />

werden. In erster Linie werden die Betreuung und Verpflegung im Ganztag der Schulen finanziert. Der Ganztag<br />

fördert die Chancengleichheit und hilft vor allem sozial- und bildungsbenachteiligten Kindern. Die kulturelle<br />

und soziale Entwicklung eines Kindes zu fördern bedeutet eine lohnende Investition in die Zukunft.<br />

Werden Sie Bildungspartner eines Kindes in Ihrer Nähe!<br />

Weitere Informationen unter: www.bildungspartner-minden.de, Tel. 0571 4048-0


Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein<br />

Johann Wolfgang von Goethe<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und das <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen präsentieren:<br />

LADIES NIGHT<br />

Vor zehn Jahren landete die britische Film-Komödie „Ganz oder gar nicht“ (The Full Monty)<br />

einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons und wurde<br />

nicht nur in ihrem Heimatland zum erfolgreichsten <strong>Theater</strong>stück aller Zeiten.<br />

Ladies Night ist eine turbulente Komödie, die durch ihren Charme überzeugt. Drei<br />

Freunde in einer englischen Industriestadt: Kein Job, kein Geld, kein Selbstwertgefühl –<br />

und nicht einmal Erfolg bei Frauen, schon gar nicht bei den eigenen. Was bleibt, ist das<br />

Bier in der Kneipe. Trübe Aussichten für die arbeitslosen Stahlarbeiter aus Sheffield.<br />

Doch als die „Chippendales“ in der Stadt gastieren, kommt die rettende Idee. <strong>Das</strong><br />

können WIR auch! Die Freunde gründen ihre eigene Strip-Gruppe: „Die wilden Stiere“.<br />

Es wird ein großes Casting im Hinterzimmer der Stammkneipe organisiert. Doch ganz so<br />

einfach ist es nicht, die richtigen Mitstreiter zu finden, und das mit dem Tanzen und<br />

dem Takt klappt auch nicht so richtig. Vor dem ersten Auftritt liegen zwei Wochen mit<br />

eisernem Tanztraining, erbarmungslosen Diätplan, waghalsigen Entkleidungsübungen,<br />

persönlichen Krisen, Liebesglück und Liebesleid. Doch schließlich stehen sechs Typen<br />

auf der Bühne, die es irgendwie geschafft haben. Wird aus ihrer misslichen Situation ein<br />

Triumph werden? Hüften schwingen kann doch eigentlich jeder! So schwierig kann das<br />

Ausziehen vor Publikum doch nicht sein? Männer brauchen doch nicht unbedingt Waschbrettbäuche,<br />

um Frauen zu begeistern? So stürzen sie sich wagemutig in den Kampf mit<br />

komplizierten Schrittfolgen, kneifenden Tangas und Lampenfieberattacken. Als dann der<br />

Auftritt bevorsteht, dreht sich alles nur noch um eine Frage: Ganz oder gar nicht? Der<br />

Saal ist ausverkauft bis auf den letzten Platz, der Mut schwindet …<br />

Mehr zu Ladies Night auf Seite 93<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

mit Alois Moyo, Armin Sengenberger, Matthias Simon, Gerd Lukas Storzer u. a.<br />

Sonntag, 06. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Montag, 07. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Freitag, 11. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Dienstag, 15. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Samstag, 10. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Donnerstag, 15. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Donnerstag, 22. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Montag, 26. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag)<br />

Freitag, 30. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Samstag, 31. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 / 21.00 Uhr (Silvester)<br />

Samstag, 28. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sonntag, 29. April 2012 – 18.00 Uhr<br />

Weitere Termine im <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen:<br />

Samstag, 12. November <strong>2011</strong> – 20.oo Uhr (Premiere)<br />

Fr., 09., Di., 27. Dez. <strong>2011</strong>, Fr., 04., Sa., 05. Mai 2012<br />

Weitere Termin im Universum / Bünde:<br />

Samstag, 17. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Wir danken der Firma<br />

Denken Sie an Ihre Weihnachtsoder<br />

Betriebsfeier <strong>2011</strong>!<br />

„Ladies Night“ kann auch als geschlossene<br />

Vorstellung mit anschließender Feier<br />

im <strong>Theater</strong>café gebucht werden!<br />

für die freundliche Unterstützung!<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Freitag, 11. Nov.<br />

Foto: Peter Hübbe


November<br />

Dienstag, 08. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Einführung – 19.30 Uhr<br />

Der Seefahrer<br />

Schauspiel von Conor McPherson<br />

mit Jürgen Prochnow, Peter Niemeyer, Gustaf Gromer,<br />

Robert Valentin Hofmann und Martin Dudeck<br />

Produktion: a.gon <strong>Theater</strong>produktion<br />

»<strong>Das</strong> beste neue Stück des Jahres« Wall Street Journal<br />

»Eine irische Version des ‚Faust‘« Hollywood Reporter<br />

Wenn der Teufel um deine Seele pokert ...<br />

Ein heruntergekommenes Haus an der irischen Küste. Es ist Weihnachtsabend, dunkel und<br />

stürmisch. Eine seltsame Männergruppe versammelt sich zum Pokerspiel. Bier und<br />

Whiskey fließen reichlich. Dieser feuchtfröhlichen Runde gehören an: Sharky, der früher<br />

als Fischer und Fahrer gearbeitet hat. Ivan, ein alter Freund des Hauses und Nicky, mit<br />

dem Sharky noch eine Rechnung offen hat. Es geht ziemlich derb zu. Nur der mysteriöse<br />

Mr. Lockhart, den Nicky in einer Kneipe aufgegabelt hat, bleibt höflich, wachsam und<br />

undurchschaubar. Wer ist dieser Fremde, der mehr über Sharkys Vergangenheit weiß als<br />

irgendeiner seiner Freunde?<br />

Lockhart hat zwar keinen Pferdefuß, aber als er das Pokerspiel zu einem Kampf um<br />

Sharkys Seele werden lässt, bleiben wenig Zweifel an seiner Identität ...<br />

„Der Seefahrer“ des jungen Autors gilt bereits als Klassiker und irische Version des<br />

Faust-Stoffes.<br />

Mehr zu Jürgen Prochnow auf Seite 114<br />

Donnerstag, 10. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Einführung – 19.30 Uhr<br />

Rain Man<br />

Schauspiel von Dan Gordon<br />

mit Rufus Beck, Karl Walter Sprungala,<br />

Volker Jeck, Birte Wentzeck und<br />

Reinhold Weiser<br />

Produktion: Altes Schauspielhaus Stuttgart<br />

Schauspielerisch bestechend<br />

Ein stimmiger, ein bewegender Abend, weil<br />

die Regie viel Gefühl zulässt, aber auf falsches<br />

Pathos verzichtet. Vor allem schauspielerisch<br />

besticht „Rain Man“.<br />

Sprungala tritt in die Fußstapfen von Dustin<br />

Hoffman – und ist bestechend gut als Autist.<br />

Rufus Beck, dieser Zwei-Meter-Mann, bewegt<br />

sich souverän, selbstverständlich und sicher<br />

auf der Bühne. Ein Saisonauftakt, der Lust<br />

auf mehr macht.<br />

Adrienne Braun<br />

STUTTGARTER ZEITUNG<br />

Charlie Babbitt, ein karrierebewusster Yuppie aus Los Angeles, erlebt nach dem Tod<br />

seines Vaters eine böse Überraschung: Sein gesamtes Vermögen geht an einen mysteriösen,<br />

anonymen Erben in einer Klinik. Charlie versucht, der Sache auf den Grund<br />

zu gehen, und begegnet so seinem autistischen älteren Bruder Raymond, von dessen<br />

Existenz er bislang nichts ahnte. In der Hoffnung, doch noch an das Geld zu gelangen,<br />

entführt der skrupellose Charlie seinen Bruder aus dem Heim. Doch die lange Autofahrt<br />

von Cincinnati nach Los Angeles steht unter keinem guten Stern, denn Charlie geht<br />

die kauzige Art seines Bruders bald auf die Nerven. Doch als Charlie merkt, dass<br />

Raymond über ein phänomenales Gedächtnis verfügt, beginnt er seinen Bruder mit<br />

anderen Augen zu sehen und entdeckt allmählich einen liebenswerten, einzigartigen<br />

Menschen in ihm. Langsam kommen sich die beiden näher, und der abenteuerliche<br />

Road-Trip wird zur lebensverändernden Erfahrung ...<br />

48<br />

Stefan Zimmermann und Jürgen Prochnow im Dezember 2010<br />

Ursprünglich ist „Rain Man“ ein US-amerikanischer Film von Barry Levinson mit Dustin<br />

Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen aus dem Jahre 1988, der mit Auszeichnungen<br />

regelrecht überhäuft wurde. Er wurde 1989 acht Mal für den OSCAR<br />

nominiert, vier Mal bekam er die begehrte Trophäe.<br />

Aus dem Drehbuch schuf Dan Gordon ein kongeniales <strong>Theater</strong>stück, das anrührend<br />

und witzig von der behutsamen Annäherung zweier ungleicher Menschen erzählt, das<br />

den Zuschauern das Thema Autismus näher bringt – und das vor allem großartige<br />

Unterhaltung bietet.<br />

Mehr zu Rufus Beck auf Seite 116


November<br />

Samstag, 12. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

THE MAGNETS – Under the covers<br />

A-cappella-Popsound in Perfektion mit Englands Voice-’n’-Beat-Stars<br />

Nic, Michael, Jes, Andy, Steve und James werden als „sophisticated Boyzone“ bezeichnet<br />

und als „a cappella für das 21. Jahrhundert“, zwei von vielen Prädikaten, die sich die<br />

englischen Voice-’n’-Beat-Stars verdient haben. Nun präsentieren sie ihre neue Produktion<br />

mit Hits von David Bowie bis Lady Gaga, von Sting bis Franz Ferdinand und beweisen<br />

mit „Under the Covers“, dass A-cappella-Popsound tanzbar und unterhaltsam ist.<br />

Die MAGNETS gehören zu den erfolgreichsten A-cappella-Gruppen der Welt. Sie traten<br />

mit Robbie Williams, Earth Wind & Fire und als „Spice Boys“ mit Geri Halliwell auf.<br />

Außerdem tourten die Jungs aus London als Vorgruppe von Lisa Stansfield und Tom<br />

Jones, der sie sich als Opener für seine Konzerte gewünscht hatte. Echte Highlights<br />

waren die Auftritte in der Royal Albert Hall sowie im Buckingham Palace beim „Queen‘s<br />

Jubilee Concert“.<br />

Aber auch auf Kleinkunst- und <strong>Theater</strong>bühnen lassen es die sechs charmanten Entertainer<br />

krachen. Mit beiläufigen Statements und eingestreuten Anekdoten unterstreichen<br />

die MAGNETS ihren Unterhaltungswert. Innerhalb kürzester Zeit sind die Herzen des<br />

Publikums gewonnen.<br />

Wie sagte ein Zuschauer so schön:<br />

„Ich habe schon viel a cappella gehört – aber das ist genial, das ist Perfektion.“<br />

Sonntag, 13. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />

Der kleine Prinz<br />

von Antoine de Saint Exupéry<br />

mit Maria Neumann und Roberto Ciulli<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> an der Ruhr<br />

Six-Pack<br />

William Somerset Maugham befand, es gibt Schlimmeres als den Tod, nämlich die<br />

entsetzliche Abkühlung des Gefühls, der Liebesfähigkeit.<br />

Ein anderer Schriftsteller, Jules Renard, schrieb an seinem Geburtstag ins Tagebuch:<br />

Vierundvierzig – ein Alter, in dem man die Hoffnung aufgeben muss, seine Jahre zu<br />

verdoppeln. In ebendiesem Alter stürzte der Berufspilot Antoine de Saint Exupéry<br />

1944 nahe der Île de Riou bei Marseille ab und blieb verschollen. Nur ein Jahr nachdem<br />

er seine 27 wunderbaren Fragmente über die Begegnung eines unglücklichen<br />

Fliegers mit einem Jungen, der von seinem Stern gefallen ist, geschrieben hatte.<br />

Auf der Basis dieses Lieblingsgeschenkbuches sämtlicher bundesdeutscher Nachkriegsgenerationen<br />

beschreiben Roberto Ciulli und Maria Neumann die Begegnung<br />

eines Menschen mit seiner eigenen Kindheit im Angesicht des Todes und bewahrt<br />

so den Zuschauer mindestens einen Abend lang vor dem größten Leid, das ihm<br />

nach Maugham widerfahren kann.<br />

In einem phantastischen Clownstheater gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann<br />

eine Inszenierung über die schwersten Themen überhaupt – den Tod und das Alter.<br />

Siebzig Minuten lang spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli vor einem<br />

erstaunten Publikum gegen die eigene und die allgemein menschliche Einsamkeit<br />

mit dem Besten, was sie besitzen: Mit der Phantasie, die aus dem Nichts entsteht.<br />

49


November<br />

Montag, 14. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Molly Sweeney<br />

von Brian Friel<br />

mit Anja Klawun, Stefan Lehnen, Martin Hofer<br />

Produktion: THEATERLUST<br />

Einfach und zärtlich, großartig! Ein hinreißendes Drama, es berührte uns zutiefst<br />

NY Times<br />

Molly Sweeney hat zum Glücklichsein alles, was sie braucht. Einen Beruf, den sie<br />

mag. Einen Mann, der sie liebt. Ein ganzes, vollständiges Leben. Molly kann nichts<br />

sehen, aber das macht ihr nichts aus. Mit zehn Monaten wurde sie blind, seitdem<br />

begreift sie die Welt mit den anderen Sinnen. Nichts fehlt.<br />

Aber anderen Menschen fehlt etwas. Ihrem rastlosen Mann Frank zum Beispiel. Der<br />

braucht wieder mal ein neues Ziel, eine neue Jagd nach dem Glück. Wenn Molly<br />

wieder sehen könnte …! Und auch Dr. Rice fehlt etwas: Erfolg. Dr. Rice ist<br />

Augenarzt, ehemals eine Koryphäe, jetzt ein glückloser Mensch. Eine gewagte,<br />

gelungene Operation: <strong>Das</strong> würde ihn wieder hochbringen. Wenn Molly Sweeney<br />

wieder sehen könnte …!<br />

Und sie tun es, die beiden Männer. Molly willigt ein. Und ihre Augen sehen<br />

wieder. Doch das Glück, das neue Glück, will sich nicht einstellen. Mollys Gehirn<br />

verarbeitet die Signale nicht, die durch die Augen ankommen. Sehen und Erkennen<br />

bleiben unvereinbar. Jetzt erst wird es richtig dunkel um Molly.<br />

Und das Glück – was ist jetzt mit dem?<br />

MOLLY SWEENEY wurde 1996 in New York<br />

als bestes Off-Broadway-Play des Jahres<br />

ausgezeichnet. Mit gutem Grund.<br />

<strong>Das</strong> Stück geht unter die Haut.<br />

Mittwoch, 16. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Island<br />

Die Insel aus Feuer und Eis<br />

Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />

Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />

Island – öde Lavafelder, Gletschereis, kahle Gebirge, Sand- und Steinwüsten. Lebensraum<br />

für Menschen bieten nur einige Flusstäler, Buchten und Fjorde und so leben auf<br />

Island nur rund 270.000 Menschen. Mehr als die Hälfte davon im Großraum ihrer<br />

Hauptstadt Reykjavik.<br />

Island kennt keinen Massentourismus. Was trotzdem immer mehr Menschen, so wie<br />

auch den Fotojournalisten Roland Marske nach Island zieht, ist die grandiose, ungebändigte<br />

Naturlandschaft – die enge Nachbarschaft von riesigen Gletschern und rauchenden<br />

Vulkanen, vom ewigen Eis und heißen Quellen, von monotonen Lava- und<br />

Schotterwüsten und grün bemoosten Tälern. Halldór Laxness, der mit dem Nobelpreis<br />

geehrte große isländische Erzähler, meinte einmal, in seinem Land spüre man noch, wie<br />

die Erde sich drehe, wie sie lebe ...<br />

Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />

Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />

sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />

und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />

Karten im Vorverkauf 12,50 €. Abendkasse erhöht.<br />

VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />

50


November<br />

Freitag, 18. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Die 39 Stufen<br />

Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock<br />

mit Ingolf Lück, Bianca Karsten, Alexis Kara und Oliver Dupont<br />

Produktion: <strong>Theater</strong>haus Stuttgart und Komödie Berlin<br />

Vier Schauspieler in mehr als hundert Rollen nehmen uns mit auf Richard Hannays abenteuerliche<br />

Reise. Mit feiner Ironie, einer guten Portion Romantik und unglaublicher <strong>Theater</strong>aktion<br />

wird die Geschichte des unschuldig in einen Mord verwickelten Mannes erzählt,<br />

der aufbricht, um den Spionagering der ›39 Stufen‹ aufzudecken und sein Land zu retten.<br />

Es beginnt eine irrwitzige Reise von London bis in die schottischen Highlands.<br />

<strong>Das</strong> Stück wurde u. a. mit dem Olivier Award 2007 für die ›Best New Comedy‹ ausgezeichnet<br />

und läuft seit über einem Jahr mit riesigem Erfolg im Londoner Westend und<br />

in New York am Broadway. Diese rasante, federleichte Übung in Fingerfertigkeit ist<br />

<strong>Theater</strong> vom Feinsten – eine rabenschwarze ironische Kriminalkomödie.<br />

Ingolf Lück – Hauptdarsteller und Regisseur – beschreibt die Handlung so: „Liebe,<br />

Intrige, Kampf, Eifersucht, Mord, Fluchtsequenzen über die Tower Bridge, Stunts aus<br />

fahrenden Zügen, Verfolgungsjagden per Auto und Hubschrauber, Showdown im schottischen<br />

Hochmoor, das Finale im Londoner Palladium und ein Cameoauftritt von Meister<br />

Hitch selbst. Wir lassen nichts aus!“<br />

Mehr zu Ingolf Lück auf Seite 118<br />

Sonntag, 20. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Montag, 21. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

GARAGE D’OR<br />

Ein Stück von FAMILIE FLÖZ<br />

in Koproduktion mit <strong>Theater</strong> Duisburg<br />

und La Strada Graz<br />

mit Unterstützung von Festival d’Anjou,<br />

Centro Servizi Culturali S. Chiara Trento<br />

und Stadsschouwburg Utrecht<br />

Auch in der Spielzeit <strong>2011</strong>/2012 ist die Familie Flöz mit ihrem neuesten Programm wieder<br />

zu Gast bei uns in <strong>Minden</strong> – die inzwischen riesengroße Fangemeinde wird sich freuen!<br />

Drei Männer, ein Traum. In einer Garage arbeiten sie daran, allem Irdischen zu entfliehen:<br />

ihren anspruchsvollen Frauen, ihren schwer erziehbaren Kindern, ihrem scheinbar gescheitertem<br />

Leben. Angetrieben von unerfüllbarer Sehnsucht stoßen sie eine Tür auf, die sie nicht<br />

wieder schließen können. Ihre Mission führt sie durch ungeahnte Weiten des Raumes und<br />

in die dunkelsten Tiefen ihrer selbst.<br />

GARAGE D'OR erzählt von der Ohnmacht der Väter, von der Macht der Umstände und von<br />

der Sehnsucht nach Freiheit. Die Garage wird für die Männer zum Heimathafen des<br />

Unmöglichen.<br />

Foto: Thomas Grünholz<br />

Fotos: Emanuela Danielewicz<br />

51


November<br />

Dienstag, 22. November <strong>2011</strong> – 16.00 Uhr<br />

Mittwoch, 23. November <strong>2011</strong> – 11.00 Uhr<br />

Hexe Lilli und der Weihnachtszauber<br />

Nach der gleichnamigen Buchreihe vom Autor KNISTER<br />

Produktion: Harburger <strong>Theater</strong><br />

Für<br />

Kindergarten<br />

und<br />

Grundschule<br />

11.00 Uhr<br />

Wie zaubert man so richtig schöne Weihnachtsstimmung herbei? Ein schwieriger Fall für<br />

Hexe Lilli. Nur ein guter Zauber kann hier Wunder bewirken.<br />

Lilli freut sich: Nur noch ein paar Wochen bis Weihnachten! Doch leider ist um sie herum<br />

von Weihnachtszauber keine Spur. Der kleine Bruder Leon denkt nur an seine Geschenke;<br />

in den Geschäften gibt es Gedränge und Mama meint, dass früher alles viel schöner war ...<br />

Lilli findet den vorweihnachtlichen Rummel und die Aufregung rund ums Weihnachtsfest<br />

gar nicht gut und beschließt: Weihnachtszauber muss her! Also legt sie auch gleich im<br />

Schuhgeschäft los. Aber der Zauber war wohl nicht richtig gewählt, denn dort wundert<br />

man sich: Wo kommt denn plötzlich der ganze Weihnachtsschmuck an den Pantoffeln<br />

her? Und wieso sind anstatt der Absätze an den Damenschuhen jetzt kleine Tannenbäumchen?<br />

So hat Lilli das nicht gemeint und sie sucht nach einem anderen Zauber ...<br />

Ob Lilli es schafft, dass die Leute sich erinnern, was Weihnachten wirklich sein kann?<br />

52<br />

Foto: Joachim Hiltmann


November<br />

Donnerstag, 24. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Extrem nah dran!<br />

Neues Programm der A-Cappellagruppe Maybebop<br />

MAYBEBOP sind vier schräge Typen aus Hannover, Hamburg und Berlin, die sich in der<br />

Spitzengruppe der deutschen Musik- und <strong>Theater</strong>szene etabliert haben. Ihr Charme ist<br />

einfach unwiderstehlich, sie singen super, tanzen gerne, sind albern und doch ernst,<br />

kommen schnell zur Sache und sind künstlerisch einzigartig.<br />

In ihrem neuen Programm Extrem nah dran brechen und übertreffen MAYBEBOP wie<br />

gewohnt alle Erwartungen. Ihre durchweg eigenen deutschen Songs durchleuchten den<br />

Wahnsinn des täglichen Seins: Witzig, berührend, böse, skurril, immer mit wohltuendem<br />

Tiefgang und musikalisch unglaublich vielfältig. Mit ihrer durchgestylten Show berühren<br />

sie alle Sinne und bleiben dabei immer nah am Publikum. Unerreicht und jeden Abend<br />

neu: Auf Zuruf der Zuschauer improvisieren die vier Herren neue Lieder aus dem Stehgreif!<br />

Ein absolutes Muss! Und dermaßen kurzweilig, dass es fast zur Nebensache wird,<br />

auf welch beeindruckend hohem Niveau sich MAYBEBOP bewegen.<br />

MAYBEBOP sind unabhängig. Sie lassen sich nicht von den Verlockungen des Mainstreams<br />

einlullen und setzen sich nicht mit eitlem Getue in Szene – sie präsentieren<br />

praktisch eine eigene Kunstform. Diese Eigenständigkeit verleiht ihrer Kunst Geheimratsecken:<br />

angenehm reif und gerade deshalb verlockend sexy.<br />

MAYBEBOP haben ihren Weg gefunden. Und gehen ihn weiter. Extrem nah dran!<br />

53


November<br />

Samstag, 26. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Andreas Rebers: Ich regel das<br />

Montag, 28. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Dienstag, 29. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

Gestatten! – Mark Twain<br />

<strong>Theater</strong> im Café<br />

Willkommen im Club der Kenner aller „Künste”. Rebers, von der Presse liebevoll<br />

„der Blockwart Gottes” genannt, hat ein neues Programm, in dem die Grenzen des<br />

Kabaretts wieder einmal neu ausgelotet werden. Er ist ja nicht nur Professor für<br />

German Hausmeistering, German Putzing und Begründer der modernen Dachlatten<br />

Pädagogik; in der Kunstszene gilt er mittlerweile als einer der wichtigsten Maler<br />

der „schlesischen Romantik” und als Religionsstifter der Glaubensgemeinschaft<br />

der „Bitocken“ ist er eine der wichtigsten Personen des spirituellen Lebens auf<br />

Deutschen Kabarettbühnen.<br />

„Ich regel das” ist eine Abrechnung mit allem, was<br />

für die Menschen scheinbar gut sein soll, oder<br />

zumindest danach klingt. <strong>Das</strong> fängt mit „Bio”<br />

an und hört mit „Vertrauen” auf. Dazwischen<br />

gibt es eine Vernissage, werden Kinder<br />

getauft, Lebensmittel schön geredet, Radler<br />

überfahren, Clockwork Orange geschaut und<br />

Herzen gesammelt.<br />

Während sich die einen noch damit begnügen,<br />

der Gesellschaft den Spiegel<br />

vorzuhalten, haut er denselben erst<br />

einmal kaputt, um die shrapnels der<br />

Konsumgesellschaft besser analysieren<br />

zu können. Der Humorkoffer<br />

ist voll gepackt mit neuen Arbeiterliedern,<br />

Hip Hop und Gefechtsberichten,<br />

die den Verlauf des<br />

Dauerkrieges mit seiner Nachbarin<br />

Sabine Hammer, geschiedene Sichel<br />

dokumentieren. <strong>Das</strong> Bühnenbild ist<br />

übigens von Stanley Kubrick.<br />

Die größten und amüsantesten Abenteuer, Anekdoten und Geschichten<br />

aus dem rastlosen Leben des großen amerikanischen Humoristen<br />

mit Gregor Eckert<br />

Als Schriftsteller und Humorist erlangt Mark Twain Weltruhm, vor allem durch die<br />

„Abenteuer des Huckleberry Finn“. Der rastlose Weltenbummler Mark Twain verbringt mit<br />

seiner Familie 10 Jahre seines Lebens in Europa, unter anderem in Deutschland, Italien,<br />

Frankreich, Schweiz und England. Wir verdanken ihm unser klassisches Bild vom „Wilden<br />

Westen“. Seine Schilderungen über Tom Sawyer und Huckleberry Finn entfalten bis<br />

heute die liebevolle Kraft der Erinnerungen an romantische Kindertage. Weniger bekannt<br />

ist Mark Twain als Bühnen-Entertainer. Anlässlich seines 175. Geburtstages und gleichzeitig<br />

100. Todestages im Jahr 2010 leiht Mark Twain dem Schauspieler Gregor Eckert<br />

seinen weißen Anzug, den charakteristischen Schnauzbart und den augenzwinkernden<br />

Scharfsinn. Dafür leiht ihm Gregor Eckert seine Stimme, seinen Körper und seinen unwiderstehlichen<br />

Charme. So könnte er gewesen sein. Kommen sie mit auf eine Reise<br />

durch das abenteuerliche Leben von Sam L. Clemens.<br />

Twain wurde geboren und starb in einem Jahr, als der Halleysche Komet sichtbar war.<br />

Nach seinem kometenhaften Aufstieg blieb er jedoch ein Fixstern am Schriftsteller-<br />

Himmel. Es wäre zu hoffen, dass auch sein Darsteller. Gregor Eckert, zu einem festen<br />

Stern am <strong>Minden</strong>er <strong>Theater</strong>-Himmel würde. Denn seine Darbietung war genau so, wieman<br />

sie sich wünscht, nämlich wohl durchdacht, ausgezeichnet gespielt, amüsant und<br />

informativ. Mehr geht nicht. Ralf Kapries – <strong>Minden</strong>er Tageblatt vom 02.12.2010<br />

Ein Programm mit neuen Tönen und<br />

alten Freunden. Unsachlich, einseitig<br />

und .... ohne Gefangene.<br />

54<br />

Foto: Janine Guldener


Dezember<br />

Samstag, 03. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr – Premiere<br />

Donnerstag, 08. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />

Freitag, 09. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />

Samstag, 10. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Sonntag, 11. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Freitag, 16. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />

Samstag, 17. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Sonntag, 18. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />

Cinderella<br />

Sonntag, 04. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />

Ohne Rolf: Blattrand<br />

Erlesene Komik mit den schweizer Stars Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg<br />

Regie: Dominique Müller<br />

Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heisst bei OHNE ROLF blättern. Die<br />

auf 1000 Plakate gedruckten knappen Sätze, wie auch das überraschende Geschehen<br />

zwischen den Zeilen, sind umwerfend witzig, spannend und sogar musikalisch.<br />

56<br />

Ein Musical für Kinder und Erwachsene von Thomas Pigor<br />

nach dem Märchen der Gebrüder Grimm<br />

Gemeinschaftsproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />

und der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e.V.<br />

In der Vorweihnachtszeit verzaubert das Ensemble der Goethe-Freilichtbühne Porta<br />

die Besucher des <strong>Stadttheater</strong>s mit einem Märchen-Klassiker der Gebrüder Grimm.<br />

Cinderella lädt große und kleine Zuschauer ein, gemeinsam mit ihr in die<br />

Märchenwelt einzutauchen.<br />

Die hübsche Cinderella, Tochter eines reichen Kaufmannes, wächst wohlbehütet<br />

auf. Sie hat Spaß am Leben, liebt die Natur und träumt von einem<br />

Märchenprinzen. <strong>Das</strong> Unglück beginnt, als die kleine Familie durch den Tod der<br />

Mutter auseinander gerissen wird und Cinderellas Vater wieder heiratet. Die böse<br />

Stiefmutter und ihre beiden hinterhältigen Töchter machen Cinderella das Leben<br />

schwer. Sie muss für die ganze Familie die Dreckarbeit erledigen und die ständigen<br />

Sticheleien ertragen.<br />

Eines schönen Tages jedoch veranstaltet der König einen Ball. Er lädt alle jungen<br />

Frauen ein, damit der gut aussehende Prinz sich in ein Mädchen verlieben und sie<br />

zur Prinzessin machen soll. Cinderella träumt davon, auf dem Ball mit dem Prinzen<br />

zu tanzen, doch die gemeinen Stiefschwestern und die böse Stiefmutter wollen<br />

das um alles auf der Welt verhindern.<br />

Wie Cinderella es doch noch schafft, auf dem Ball zu tanzen, ob sie ihrem<br />

Traumprinzen begegnet und welche Rollen ein verlorener Schuh und verrückte<br />

Tauben dabei spielen, zeigt das Ensemble der der Freilichtbühne unter der Regie<br />

von Detlev Schmidt im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />

Informationen und Kartenvorbestellungen für folgende Schulvorstellungen:<br />

Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V., Rosi Pape, Telefon 0571 76570<br />

Aufführungen für Schulen:<br />

Dienstag, 06. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 Uhr und 11.00 Uhr<br />

Dienstag, 13. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 Uhr und 11.00 Uhr<br />

Dienstag, 20. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 Uhr und 11.00 Uhr<br />

<strong>Das</strong> junge Duo verblüfft mit einer komplett neuen Kleinkunstform!<br />

Mit ihrem Programm „BLATTRAND“ gelingt es dem mehrfach preisgekrönten Duo<br />

<strong>Theater</strong>-, Comedy- und Kabarettfans gleichermassen zu begeistern. Die „Neue Zürcher<br />

Zeitung“ feierte „OHNE ROLF“ als die Schweizer Kleinkunstentdeckung am Zürcher<br />

<strong>Theater</strong>spektakel und die „Bonner Rundschau“ schrieb:<br />

„<strong>Das</strong> Publikum im Pantheon-<strong>Theater</strong> erlebte die originellste, sympatischste und<br />

abgedrehteste Mischung aus absurdem <strong>Theater</strong> und philosophischem Kabarett,<br />

die zur Zeit auf deutschen Kleinkunstbühnen zu sehen ist.”


Dezember<br />

Mittwoch, 07. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />

<strong>Das</strong> Tier in mir – Deutschland primat!<br />

Solo von Michael Ehnert<br />

über die Verwilderung von Moral, Sprache und<br />

menschlichem Umgang in der Mediengesellschaft<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Wer auch immer die Primatisierungsgewinner sein mögen,<br />

sie haben nicht die geringste Ahnung, mit wem sie sich da angelegt haben …!<br />

Ehnert rastet aus, total und komplett!<br />

Allerdings zu einem sehr ungünstigen<br />

Zeitpunkt, er stirbt nämlich gerade.<br />

Die „Deutschland“, das größte<br />

Passagierflugzeug der Welt, in dem<br />

er gerade sitzt, wird in wenigen<br />

Minuten hart auf dem Boden der<br />

Tatsachen aufschlagen. Eigentlich<br />

wäre dies ein guter Zeitpunkt, noch<br />

einmal milde lächelnd zurückzublikken<br />

auf ein erfülltes Künstlerleben<br />

mit unvergesslichen Vorstellungen in<br />

charmanten Bäderorten und Übernachtungen<br />

in lauschigen Absteigen,<br />

… aber Ehnert hat für solche<br />

Sentimentalitäten keine Zeit: Eingezwängt<br />

zwischen Economy und<br />

Business, belagert von mitfliegenden<br />

A-Rschlöchern und B-Promis wird<br />

Ehnert im abstürzenden A-911 zum<br />

Tier. Knurrend, geifernd und gnadenlos<br />

schlägt er seine Zähne in die<br />

schwammigwurstige Elite unseres<br />

Landes.<br />

Samstag<br />

31. Dezember <strong>2011</strong><br />

18.00 und 21.00 Uhr<br />

Silvester ’11<br />

Bringen Sie sich mit unserer Komödie „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ in die<br />

richtige Stimmung für den Jahreswechsel <strong>2011</strong> auf 2012. Wir werden unser Stück<br />

mit „Gute-Laune-Garantie“ auf dem Spielplan haben. Wenn Sie durch die Tanzversuche<br />

unserer wagemutigen Männer so richtig warm geworden sind, geht es im<br />

Café mit einer Feier in das neue Jahr weiter.<br />

Die anschließende Silvesterparty findet im <strong>Theater</strong>café ab ca. 23.00 Uhr statt.<br />

Stoßen Sie mit uns und den Schauspielern um Mitternacht auf das neue Jahr an!<br />

Snacks für „den kleinen Hunger“ haben wir auch für Sie vorbereitet und ein DJ<br />

wird für die richtige Tanzstimmung bis in den Morgen des neuen Jahres sorgen.<br />

Wir werden tanzbare Musik ganz im Stil unserer englischen Komödie „Ladies<br />

Night“ auflegen.<br />

Da die Kapazität im <strong>Theater</strong>café begrenzt ist, sollten Sie sich frühzeitig Ihre Karten<br />

für die Silvesterparty sichern. Für 12,00 € wird dies bestimmt ein unvergesslicher<br />

Jahreswechsel – mit netten Menschen und viel guter Stimmung in einem tollen<br />

Ambiente. Da kann das neue Jahr nur fantastisch werden!<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Ob Landwirtschaftsministerin im Dirnd’l oder Papst im Karnevalskostüm, ob Aldi-<br />

Brüder oder Wok-Weltmeister, ob Fruchtzwerge oder Pharmariesen, die gesamte<br />

mitreisende Landeselite wird von Ehnert in der Luft zerrissen. <strong>Das</strong>s dabei auch die<br />

Zuschauer und der rasende Künstler selbst ihr Fett wegkriegen, liegt in der Natur<br />

der Sache: Tiere machen eben keine Gefangenen, sie beißen um zu töten! Am Ende<br />

bleibt nichts mehr übrig. Nur Immanuel Kant, Fips Asmussen und Vanilleeis.<br />

„<strong>Das</strong> Tier in mir“ ist ein Massaker. Rücksichtslos und böse und dabei enorm lustig.<br />

Eine Körperverletzung, die gut tut. Eine Katharsis, auf die wir lange gewartet haben.<br />

Denn Ehnert ist ein ausrastender Einflüsterer, ein sanfter Choleriker, ein tief trauriger<br />

Komiker, der nicht bereit ist, sich mit dem Status Quo abzufinden.<br />

Foto: Peter Hübbe<br />

57


Januar<br />

Sonntag, 08. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Brand-Stiftung<br />

Komödie von Günther Siegmund<br />

mit Heidi Mahler u. a.<br />

Produktion: Ohnsorg-<strong>Theater</strong>, Hamburg<br />

„Brand-Stiftung“ („Mit EM op du un du“) gehört zu den erfolgreichen<br />

und immer wieder gern gesehenen niederdeutschen<br />

Klassikern, die das Publikum besonders liebt.<br />

In einem kleinen norddeutschen Ort ist in der vergangenen Nacht während eines schweren<br />

Gewitters zunächst die Kate der Witwe Facklamm abgebrannt und kurze Zeit später auch<br />

das schon baufällige Pastorat. Doch Pastor Brand kann sich in dieser brenzligen<br />

Angelegenheit voll und ganz auf seine treuen Gemeindemitglieder verlassen. Schon am<br />

nächsten Vormittag kann Bürgermeister Ahrens den ohne Unterkunft dastehenden Brand<br />

und dessen Haushälterin Meta in ein notdürftig eingerichtetes Haus einquartieren. Und<br />

die Welle der Hilfsbereitschaft reißt nicht ab. Auch die Nachbargemeinden, in denen der<br />

beliebte Pastor für das Seelenheil zuständig war, lindern mit Möbeln und Geldspenden<br />

die ärgste Not und schon bald ist die Brandsche Kirchenkasse prall gefüllt. Als sich<br />

Frau Facklamm beschwert, sie selbst sei viel schlechter untergebracht als der Pastor, dem<br />

alle zu helfen bereit seien, setzt sich Brand sofort für die Witwe ein. Weil er selber<br />

etwas aus der Kirchenkasse spendet, sieht sich auch der Bürgermeister genötigt, die<br />

Facklamm zu unterstützen. Und plötzlich kommen Zweifel an der Brandursache auf. Denn<br />

Brandinspektor Meinke erklärt, das Pastorat sei nicht wie Facklamms Kate durch einen<br />

Blitzschlag in Flammen aufgegangen, sondern durch Brandstiftung. Welche Rolle spielen<br />

in dieser Angelegenheit Kaufmann Dreyers Tochter Lieschen und Jan, der Sohn der armen<br />

Nachbarin Facklamm?<br />

Donnerstag, 12. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

The Ukulele Orchestra of Great Britain<br />

Wonderfully clever. David Bowie<br />

The best musical entertainment in the country The Independent<br />

Wo auch immer das Ukulele Orchestra of Great Britain in den letzten Jahren in Deutschland<br />

aufgetreten ist, löste es Begeisterungsstürme aus.<br />

<strong>Das</strong> sensationelle Londoner Ensemble wurde im Jahre 1985 gegründet und beweist mit<br />

großer musikalischer Perfektion, dass einfach jedes Musikstück dieser Welt es wert ist,<br />

auf der Ukulele neu interpretiert zu werden! Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist<br />

vetreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Ein urkomisches,<br />

virtuoses, klingendes, singendes, atemberaubendes und fußstampfendes<br />

Zusammentreffen von Post-Punk-Performance und unvergessenen Oldies.<br />

<strong>Das</strong> UOGB kombiniert Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise. Wie<br />

groß der Publikumsansturm auf die Konzerte dieses Ensemble ist, bewies u. a. der<br />

Auftritt im Konzerthaus Dortmund im Februar 2010, wo kurzfristig sogar noch ein<br />

Nachmittagskonzert eingeschoben werden musste und im Februar <strong>2011</strong> dort an drei<br />

Abenden zu erleben war!<br />

Mehr dazu auf Seite 120<br />

58


Januar<br />

Sonntag, 15. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Montag, 16. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Zwei auf der Bank<br />

Musical-Comedy einer musikalischen Begegnung<br />

mit Katharina Thalbach als Joachim und Andreja Schneider<br />

als Loreley und dem Christoph-Israel-Sextett<br />

Produktion: Bar jeder Vernunft, Berlin<br />

Der Beginn einer chaotischen Liebesgeschichte aus lockeren Texten, die augenzwinkernd<br />

durch bekannte romantische Lieder, kesse Couplets, Schlager und Operettenmelodien<br />

verbunden sind.<br />

Es ist der klassische Plot einer Liebesgeschichte: Boy meets Girl.<br />

Sie, die nicht von ungefähr Loreley heißt, ist immer fröhlich, unbeschwert und glaubt<br />

hartnäckig an das ewige Glück und die große Liebe. Eines Abends auf dem Nachhauseweg<br />

hält sie ihn, den depressiven, am Leben wie an der Liebe verzweifelnden<br />

kleinen dicken Joachim, davon ab, sich umzubringen. <strong>Das</strong> komisch-melancholische Parkbankpärchen<br />

kommt sich näher. Der Beginn einer chaotischen Liebesgeschichte.<br />

Sie streiten und versöhnen sich, sie lachen und weinen, sie reimen und essen, sie ritzen<br />

ihren Namen in das Holz und kommen sich immer näher. Sie machen all das, was<br />

man auf einer Parkbank machen kann.<br />

Bernhard Fellinger, Contra<br />

Und wenn die beiden zu Lippen schweigen Walzer tanzen, ist das einen Sonderapplaus<br />

wert. Anhand von Volksliedern, Pop-Songs, Schlagern – kurz bekanntem Gesangsgut<br />

(und Ungut) – erzählen und singen die beiden sich glücklich-unglücklich Liebenden von<br />

ihrer traurig-komischen Begegnung. Peter Hans Göpfert, Berliner Morgenpost<br />

Dienstag, 17. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Die Nervensäge<br />

Komödie von Francis Veber<br />

mit Winfried Glatzeder, Marcus Ganser, Gerd Lukas Storzer und Wicki Kalaitzi<br />

Regie: Jürgen Wölffer<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> am Kurfürstendamm, Berlin<br />

Für Profikiller Ralph ist es ein Routineauftrag: Er soll einen Mafioso, der sich bereit<br />

erklärt hat, gegen seine Organisation auszusagen, erledigen. Deswegen mietet sich<br />

Ralph in einem dem Justizpalast gegenüberliegenden Hotel ein, um den Kronzeugen ins<br />

Visier zu bekommen und ihn mundtot zu machen. Lange bevor der Zeuge auftaucht,<br />

checkt Ralph ein und bringt sein Präzisionsgewehr schon einmal in Position. Doch aus<br />

dem minutiös geplanten Attentat wird nichts, denn die Direktion des Hotels hat das<br />

Zimmer fälschlicherweise doppelt belegt. Kaum hat der Killer sich „häuslich“ eingerichtet,<br />

tritt François Pignon auf den Plan. Der Vertreter für Herrenhemden wurde vor kurzem<br />

von seiner Frau Louise für einen Provinz-Psychologen verlassen und ist seitdem ein<br />

Nervenbündel: hochneurotisch, hyperaktiv und depressiv.<br />

François hofft darauf, Louise im Hotel wieder zu treffen und glaubt fest daran, sie davon<br />

überzeugen zu können, zu ihm zurückzukehren. Als ihm klar wird, dass seine Chancen<br />

gegen Null gehen, versucht er, sich umzubringen. Der Selbstmordversuch des Unglücksraben<br />

scheitert jedoch kläglich. François schafft es lediglich, das Bad in einen Sturzbach<br />

zu verwandeln, so dass der geschäftstüchtige Page sich gezwungen sieht einzugreifen<br />

und mit der Polizei droht.<br />

<strong>Das</strong> kann Ralph natürlich nicht zulassen. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf ...<br />

Mehr zu Katharina Thalbach auf Seite 121<br />

Foto: Thomas Grünholz<br />

59


Januar<br />

Donnerstag, 19. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Freitag, 20. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Die Grönholm-Methode<br />

Schauspiel von Jordi Galceran<br />

mit Luc Feit, Carsten Klemm, Klaus Nierhoff und Claudia Buser<br />

Produktion: EURO Studio Landgraf<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Freitag, 20. Januar<br />

Schon ein ganz normales Bewerbungsgespräch ist alles andere als angenehm. Wie viel<br />

größer ist da die Anspannung, wenn es um einen Managerposten mit sechsstelligem<br />

Jahresgehalt geht. Drei Männer und eine Frau haben sich zur alles entscheidenden<br />

Endrunde eines Auswahlverfahrens im Konferenzraum eines Unternehmens eingefunden.<br />

Sie bewerben sich für eine hochdotierte Stelle als Manager. Gesucht wird jemand, der<br />

hinter seinem seriösen Erscheinungsbild skrupellos ist, aber den Eindruck macht,<br />

einfühlsam zu sein, also ein Wolf im Schafspelz. Jeder kommt für den attraktiven<br />

Chefposten in Frage. Jetzt geht es ums Ganze.<br />

Soviel sei verraten: Nach zehn Minuten kommt die erste Überraschung, einer der<br />

Kandidaten ist nicht wirklich ein Kandidat, sondern ein Spitzel des Konzerns – ein Undercoveragent<br />

der Personalabteilung. Aber wer? Misstrauen breitet sich aus. Der Psychokrieg<br />

gewinnt an Fahrt.<br />

Sonntag, 22. Januar 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />

Klasse Tour<br />

Masken-Beatbox-<strong>Theater</strong><br />

von Michael Vogel (Familie Flöz) und Ensemble<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Strahl Berlin<br />

Six-Pack<br />

Foto: <strong>Theater</strong> Strahl<br />

60<br />

Foto: Bodo Kürbs<br />

Eiskalt und brodelnd überschäumend zugleich agierte Luc Feit als grandioser Zyniker in<br />

der Person von Fernando Porta. Carsten Klemm (Enrique Font) demonstrierte wieder einmal<br />

seine ganze Klasse als sensibles Chamäleon mit einem köstlichen Gespür für kleine<br />

Gesten und Nuancen. Claudia Buser als Mercedes Degás – Karrierevamp, femininer Eisblock<br />

mit fein herausgearbeiteten Schwächen. Und doch spielen die Mimen ein doppeltes<br />

Spiel, denn am Ende war niemand mehr er selbst.<br />

<strong>Das</strong> war vollendete Schauspielkunst: dicht, authentisch, leichtfüßig und mit einer packenden<br />

Souveränität vorgetragen.<br />

Westfälische Rundschau<br />

Eine Klasse geht auf Reise. Die Vorbereitungen laufen auch Hoch-Touren. Und jetzt ist<br />

es endlich so weit: <strong>Das</strong> ganz Besondere soll passieren – lange erträumt. Die Umgebung<br />

ist fremd, aber noch sind die Spielchen der SchülerInnen die alten. Da schlüpfen die<br />

ersten plötzlich aus ihrer vertrauten Rolle. Die Klasse begegnet sich neu und die Welt<br />

ändert sich. Die inneren Reisen beginnen auf einem gemeinsamen Trip hinter die<br />

Masken. LehrerInnen und SchülerInnen im Ausnahmezustand!<br />

In KLASSE TOUR begegnen die aus KLASSE KLASSE bekannten Maskenfiguren ihren<br />

Träumen und Wünschen. Masken-Beatbox-<strong>Theater</strong> voller Musik und mit Bildern einer<br />

Klassenfahrt, die viel Platz für die verrücktesten Situationen und Verwicklungen lassen.


Montag, 23. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Die Hochzeit des Figaro<br />

Commedia per musica in vier Akten<br />

von Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Musikalische Leitung: Erich Wachter<br />

Inszenierung: Hinrich Horstkotte<br />

Produktion: Landestheater Detmold<br />

Figaro, der Verwalter des Grafen Almaviva, plant seine Hochzeit mit der Kammerzofe<br />

Susanna. Am Tag der Vermählung möchte sich der Graf jedoch das Recht der<br />

ersten Nacht zu eigen machen und Susanna vor dem Ja-Wort verführen. Er setzt<br />

alles daran, die zukünftige Braut zu erobern, und wird bei seinen Intrigen von dem<br />

Arzt Bartholo und der Wirtschafterin Marcellina unterstützt. Von nun an bestimmen<br />

allerlei Verwechslungen und Missverständnisse das Stück. Am Ende allerdings<br />

kann der Betrug des Grafen aufgedeckt und verhindert werden.<br />

Für den Figaro-Stoff, eine vertrackte, wort- und intrigenreiche Konversationskomödie,<br />

komponierte Mozart grandiose theatertaugliche Musik, die das Denken, Fühlen und<br />

Handeln der Charaktere sensibel und ausdrucksstark erfasst und kommentiert.<br />

61


Januar<br />

Mittwoch, 25. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Zwei Esel auf Pilgerreise<br />

Unterwegs von Istanbul nach Jerusalem<br />

Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />

Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />

Jerusalem ist das Ziel, aber eigentlich steht der Weg dorthin im Mittelpunkt, als er sich<br />

Roland Marske aufmacht, auf dem langen und beschwerlichen Landweg den Spuren der<br />

Kreuzfahrer und Pilger des Mittelalters zu folgen. Begleitet wird der Fotograf von seinem<br />

Esel Yussuf, der sich als treuer Weggefährte entpuppt, der willig das Gepäck trägt und<br />

mit seinem liebenswerten Eigensinn so manches Abenteuer selbst heraufbeschwört.<br />

Donnerstag, 26. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />

3. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Peter I. Tschaikowskij<br />

Sinfonie Nr. 1 op. 13 „Winterträume“<br />

Igor Strawinsky<br />

Petruschka (Fassung 1947)<br />

Paul Mann, Leitung<br />

Die Reise führt die beiden quer durch die Türkei. Von Istanbul mit seinen Sultanspalästen<br />

und Moscheen geht es entlang der Mittelmeerküste und durch die kargen Ebenen<br />

Zentralanatoliens in die bizarre Landschaft Kappadokiens. In Syrien führt der Weg durch<br />

Wüstenlandschaften vorbei an antiken Ruinenfeldern über Aleppo nach Damaskus und<br />

in Jordanien geht es schließlich durch biblische Landschaften nach Israel.<br />

Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />

Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />

sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />

und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />

Karten im Vorverkauf 12,50 €<br />

Abendkasse erhöht.<br />

VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />

62


Januar<br />

Samstag, 28. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

<strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />

Dienstag, 31. Januar 2012 – 16.00 Uhr<br />

Reineke Fuchs<br />

Kinderoper nach Johann Wolfgang von Goethe<br />

unter Einbeziehung örtlicher Kinderchöre<br />

Produktion: Opernwerkstatt am Rhein<br />

Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh<br />

Foto: Oliver Fantitsch<br />

Musiktheater von Martin Lingnau, Christian Gundlach und Edith Jeske nach dem Roman<br />

von Jostein Gaardner mit Carolin Fortenbacher, Sascha Rotermund u. a.<br />

Produktion: Altonaer <strong>Theater</strong><br />

König Nobel ruft den Frieden unter den Tieren aus und versammelt sie an seinem Hof.<br />

Alle großen und kleinen Tiere eilen herbei. Nur einer fehlt: Reineke Fuchs, der Schelm.<br />

Alle Tiere beklagen sich über die Streiche von Reineke Fuchs. Braun, der Bär und Kater<br />

Hinze werden entsendet, um Reineke an den Königshof zu holen. Bär und Kater<br />

kommen zurück. Der schlaue Fuchs hat sie beide überlistet und in die Falle gelockt.<br />

Reineke erscheint bei Hofe. Die anderen Tiere wollen ihn für seine Untaten bestrafen.<br />

Reineke erzählt dem König von einer großen Verschwörung und der Königin von einem<br />

verborgenen Schatz. Damit rettet er sich aus der Schlinge.<br />

Reineke Fuchs freut sich mit seiner Familie über die wiedererlangte Freiheit und gibt den<br />

Füchslein gute Ratschläge.<br />

Nun häufen sich neue Klagen über Reineke Fuchs und König Nobel muss erkennen, dass<br />

auch er an der Nase herumgeführt wurde.<br />

Reineke erscheint vor Gericht und verhöhnt seine Widersacher. Isegrimm fordert Reineke<br />

heraus. Es kommt endgültig zum Zweikampf zwischen dem starken Wolf und dem schlauen<br />

Fuchs. Reineke Fuchs wird für seine Klugheit belohnt und kommt wieder zu Ehren.<br />

Carolin Fortenbacher ist dem <strong>Minden</strong>er Publikum noch in guter Erinnerung aus der<br />

letzten Spielzeit: Sie wurde mit dem Ensemble von „Pasta e Basta“ umjubelt.<br />

Georgs Mutter findet einen Brief seines längst verstorbenen Vaters, den dieser an ihn<br />

gerichtet hat. Georg war vier Jahre alt, als sein Vater Jan Olav erfuhr, dass er nur noch<br />

kurze Zeit zu leben hat. Zu jung, um diese Nachricht zu verstehen und zu bewältigen.<br />

Georgs Vater schrieb diesen Brief vor 11 Jahren an seinen Sohn, um ihm ein Vermächtnis<br />

in das Erwachsensein mitzugeben. Durch diesen Abschiedsbrief sieht sich Georg mit<br />

dem Tod konfrontiert und beginnt, über das Leben nachzudenken. Natürlich ist es ein<br />

Abschiedsbrief, vor allem aber erzählt er von der hartnäckigen und auch sehr komischen<br />

Suche Jan Olavs nach dem geheimnisvollen Orangenmädchen. Es ist die Geschichte<br />

einer großen Liebe und für Georg zunächst eine Reise in die Vergangenheit. Diese wirft<br />

jedoch Fragen auf, die auch für Georgs Gegenwart von Bedeutung sind. Wer ist das<br />

geheimnisvolle Orangenmädchen? Welche Bedeutung hatte sie damals für den Vater?<br />

Wie hält Georg es selbst mit der Liebe und dem Leben? Der Vater kann ihm keine<br />

Antwort mehr geben. Aber er konnte die richtigen Fragen stellen.<br />

<strong>Das</strong> Orangenmädchen, vielleicht Gaarders schönste Liebesgeschichte, ist eine Hommage<br />

an das Leben. Entstanden ist ein Stück über die Leichtigkeit der Liebe und der<br />

Zerbrechlichkeit des Glücks – eine anrührende Geschichte ohne rührselig zu werden.<br />

Illustration: Gabi Erdmann<br />

63


Februar<br />

Mittwoch, 01. Februar 2012 – 19.00 Uhr<br />

Sonderkonzert zum 100-jährigen Bestehen<br />

des Richard Wagner Verbandes <strong>Minden</strong><br />

Richard Wagner<br />

Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel 1. Akt<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543<br />

Richard Wagner<br />

Die Walküre: Wotans Abschied und Feuerzauber<br />

Tristan und Isolde: Vorspiel und Liebestod<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

Der Kartenverkauf erfolgt ausschließlich über den Richard Wagner Verband <strong>Minden</strong> e. V. –<br />

Frau Jutta Hering-Winckler, Tel. 0571 20577<br />

Donnerstag, 02. Februar 2012 – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />

Die Schneekönigin<br />

Märchen von Hans Christian Andersen<br />

Produktion: Landestheater Detmold<br />

Gerda und Kai wohnen mit der Großmutter in einer kleinen Wohnung unter dem Dach.<br />

Gerda mag Kai und Kai mag Gerda. Beide mögen Geschichten, zusammen spielen und<br />

ihren Rosenstrauch, der sogar im Winter blüht. Nicht wohlhabend, aber zufrieden leben<br />

sie zusammen, bis eines Tages die wunderschöne und reiche Schneekönigin in ihr Leben<br />

tritt und Kai für sich einnimmt. Auf einmal findet er alles hässlich, klein und erbärmlich.<br />

Als er wenig später plötzlich verschwindet, ist Gerda sofort klar: Kai muss im Reich der<br />

Schneekönigin sein, die in einem prächtigen Palast aus Eis und Schnee mit hunderten<br />

Dienern wohnt. Mit verzweifelter Entschlossenheit macht Gerda sich alleine auf die weite<br />

Reise, um ihren Freund zu befreien.<br />

Hans Christian Andersen schuf mit seiner „Schneekönigin“ ein wundervolles Märchen<br />

und gleichzeitig eine Parabel auf die Kälte der modernen Welt. Es erzählt die Geschichte<br />

einer innigen Freundschaft, einer langen Reise und vom Erwachsenwerden.<br />

64<br />

Foto: Peter Schaaf


Februar<br />

Freitag, 03. Februar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Sein oder Nichtsein<br />

Komödie von Nick Whitby<br />

nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch<br />

mit Bernhard Bettermann, Isabella Hübner, Alexander Wipprecht u. a.<br />

Produktion: <strong>Theater</strong>gastspiele Kempf<br />

1939 proben die Schauspieler eines <strong>Theater</strong>s in Warschau eine antifaschistische<br />

Komödie. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten<br />

möchte, wird das Stück vom Spielplan abgesetzt, stattdessen spielt das Ensemble nun<br />

„Hamlet“ mit Joseph Tura in der Titelrolle. Während des Monologs „Sein oder Nichtsein“<br />

hat seine Ehefrau Maria Tura in ihrer Garderobe ein Rendezvous mit dem jungen Fliegerleutnant<br />

Stanislaw Sobinski. Zu Josef Turas Entsetzen steht der junge Offizier im Zuschauerraum<br />

während des Monologs auf und geht hinaus.<br />

Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Warschau wird bombardiert. <strong>Das</strong> <strong>Theater</strong> wird geschlossen,<br />

dem Ensemble stehen düstere Zeiten bevor.<br />

Der junge Fliegerleutnant kommt nach England. Als dort der polnische Professor Siletsky<br />

unter den polnischen Fliegern bekannt gibt, in geheimer Mission in das besetzte<br />

Warschau zu reisen, übergibt Stanislaw Sobinski ihm eine Nachricht für die geliebte<br />

Maria Tura. Aber Siletsky kennt die berühmteste Schauspielerin Warschaus überhaupt<br />

nicht! Es wird klar, dass er ein Doppelagent sein muss und plant, eine Adressenliste von<br />

polnischen Untergrundkämpfern. Stanislaw Sobinski wird beauftragt, Siletsky die Liste<br />

der Adressen an den Gestapochef von Warschau weiterzugeben. Um das zu verhindern,<br />

reist Stanislaw Sobinski ebenfalls nach Warschau und bittet das <strong>Theater</strong>ensemble um<br />

Maria Tura, ihm zu helfen. Nun schlüpfen die Schauspieler in die Rollen der deutschen<br />

Besatzer und es beginnt eine Verwechslungskomödie voller Wort- und Spielwitz, die für<br />

alle zu einem Spiel um Leben und Tod wird.<br />

Samstag, 04. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Ab dafür!<br />

Der satirische Jahresrückblick <strong>2011</strong><br />

von und mit Bernd Gieseking<br />

Irgendwann, meist so um den 31.12. ist es vorüber – das Jahr. Da fehlt nur noch eins – die<br />

Bilanz: Giesekings Jahresrückblick – Ab dafür!<br />

Schon zum achtzehnten Mal präsentiert Bernd Gieseking seine Reise durch das Jahr. Texte,<br />

Glossen, aktuelle satirische Kommentare und Artikel, die er für Fernsehen, Hörfunk und<br />

Zeitungen geschrieben hat.<br />

Giesekings satirischer Rückblick ist inzwischen eine jährliche Institution vor ausverkauften<br />

Häusern. Zwischen Nordsee und Alpenrand begeben sich die Zuschauer auf einen Gang<br />

durch das Jahr. Eine rasante Achterbahnfahrt durch das abgelaufene Jahr. Immer wieder gibt<br />

die Tagespresse Stichworte für Sprachwitz, Komik und Satire, groteske Logik und verspielten<br />

Unsinn. Gieseking legt den Spülgang ein, mal böse, mal verschmitzt: Politik zwischen<br />

Blamagen und Barzahlung, Persönliches und Persönlichstes, Tagebuchaufzeichnungen, Kurzmeldungen<br />

und der tägliche Irrsinn werden von Gieseking in atemberaubendem Tempo<br />

noch einmal in Erinnerung gebracht. Und vom Publikum verlacht!<br />

Bernd Gieseking ist Kabarettist, Autor und <strong>Minden</strong>er.<br />

Wenn er nicht auftritt, schreibt er satirische Texte, u. a. für die TAZ, schreibt <strong>Theater</strong>stücke<br />

und Kinderhörspiele, spricht auf WDR 5 oder moderiert Abende wie z. B. die Verleihung<br />

des Deutschen Karikaturenpreis.<br />

Isabella Huebner<br />

Bernhard Bettermann<br />

65


Februar<br />

Montag, 06. Februar 2012 -20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Prinz Friedrich von Homburg<br />

Abiturthema<br />

2012<br />

von Heinrich von Kleist<br />

mit Jonas Baeck, Wolfram Boelzle, Doris Plenert, Katrin Schmieg, Daniel Alexander<br />

Regie: Sibylle Broll-Pape<br />

Bühne: Sibylle Broll-Pape und Tom Haarmann<br />

Kostüme: Sigrid Trebing<br />

Video: Sebastian Pircher (impulskontrolle)<br />

Produktion: Prinz Regent <strong>Theater</strong> Bochum<br />

„Träum ich? Wach ich? Leb ich? Bin ich bei Sinnen?“ Am Vorabend der Schlacht von<br />

Fehrbellin schlafwandelt der Prinz Friedrich von Homburg in den königlichen Gärten,<br />

beobachtet vom Kurfürsten und seinem Gefolge. Im Traum spricht er die Prinzessin<br />

Natalie als seine Geliebte an.<br />

Verwirrt und geistesabwesend erscheint er am nächsten Morgen zur Kriegsbesprechung<br />

und kann den taktischen Anweisungen des Kurfürsten kaum folgen. Während der<br />

Schlacht führt er, dem Herzen folgend und ohne den Befehl abzuwarten, seine Reiter in<br />

den Kampf und erringt den Sieg. Der Kurfürst jedoch lässt ihn vors Kriegsgericht<br />

stellen – auf Missachtung seiner Befehle steht die Todesstrafe. Der Prinz kann es nicht<br />

glauben: Er, der gefeierte Sieger, soll hingerichtet werden?<br />

Staatsraison und Gehorsam gegen Traum, Gefühl und Intuition: das ist der Zwiespalt, in<br />

dem sich der preußische Romantiker Prinz Friedrich von Homburg bewegt. In seinem narzisstischen<br />

Streben nach Ruhm, Ehre und schönen Frauen ist er eine der modernsten<br />

Figuren, die Kleist geschaffen hat.<br />

Wirkungsvoll und zeitgemäß (…) Die Schauspieler überzeugen mit starkem Spiel, Witz<br />

und lebendig ausgefüllten Figuren.<br />

Ruhrnachrichten<br />

Dienstag, 07. Februar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Der blaue Engel<br />

Schauspiel nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann<br />

und dem Film „Der Blaue Engel“ von Josef Sternberg<br />

mit Gerd Silberbauer, Jörg Walter u. a.<br />

Fassung des <strong>Theater</strong>s in der Josefstadt Wien<br />

Produktion: EURO-Studio Landgraf<br />

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, Ich bin die fesche Lola ...<br />

Mit diesen verführerischen Liedern verdreht im Etablissement „Der blaue Engel“<br />

die leichtlebige Varietékünstlerin Rosa Fröhlich, genannt Lola, den Männern den<br />

Kopf. Insbesondere der tyrannische Gymnasialprofessor Rath – traditionsgemäß als<br />

„Unrat“ verhöhnt – ist Ihr verfallen. Er quittiert schließlich den Schuldienst, um<br />

Lola zu heiraten, verliert jeglichen Halt und geht am Ende jämmerlich zugrunde.<br />

Durch den Film „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich und Emil Jannings wurde<br />

Heinrich Manns Roman „Professor Unrat“ weltberühmt. Diese packende Geschichte<br />

einer extremen und romantischen, letztlich aber utopischen Liebe, die zu einer<br />

radikalen gesellschaftlichen Grenzüberschreitung führt, entfaltet auch auf der<br />

Bühne ihre dramatische Kraft und emotionale Wucht.<br />

Sensationellerweise ist es erstmals erlaubt, den Film „Der Blaue Engel“ auf der<br />

<strong>Theater</strong>bühne zu zeigen. Bei den Bregenzer Festspielen 2009 und im Wiener <strong>Theater</strong><br />

der Josefstadt wurde die Zeitlosigkeit des Themas deutlich.<br />

Der blaue Engel (...) riss das Premierenpublikum zu Ovationen hin, wie man sie in<br />

dieser Lautstärke und Intensität schon lange nicht mehr erlebt hat. Wiener Zeitung<br />

66<br />

Foto: Birgit Hupfeld


Februar<br />

Donnerstag, 09. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Freitag, 10. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Samstag, 11. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

West Side Story<br />

Musik: Leonard Bernstein<br />

Regie: Wilhelm Krückemeier<br />

Orchesterleitung: Stefanie Grünreich und Martin Guth<br />

Vokaleinstudierung: Insa Dreismann und Nina Doormann<br />

Choreographie: Petra Nottmeier<br />

mit dem „West Side“-Projektorchester<br />

(Jugendsinfonieorchester JSO und der RatsBigBand)<br />

Projektchor, Tanzprojekt und <strong>Theater</strong>-AG Ratsgymnasium <strong>Minden</strong><br />

in Zusammenarbeit mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Die „West Side Story“, eine Neuinterpretation von Shakespeares Drama „Romeo und<br />

Julia“, spielt im New York des 20. Jahrhunderts. Zwei Jugendbanden rivalisieren in den<br />

Hinterhöfen: die weißen „Jets“ und die puertoricanischen „Sharks“. Tony, der sich von<br />

den Jets gelöst und Arbeit gefunden hat, lässt sich von seinem Freund Riff, dem Anführer<br />

der Jets, überreden, zu einer Tanzveranstaltung zu kommen, bei der auch die Sharks<br />

erwartet werden. Dort begegnet er Maria, der Schwester des Shark-Anführers Bernardo.<br />

Es ist Liebe auf den ersten Blick ...<br />

Sonntag, 12. Februar 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />

Werther<br />

Stück nach dem Briefroman<br />

von Johann Wolfgang von Goethe<br />

mit Elisabeth Fues, Moritz Gabriel und Martin Klemm<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt, Leipzig<br />

Six-Pack<br />

Bei einem Landaufenthalt lernt Werther die junge Amtmanntochter Lotte kennen und verliebt<br />

sich in sie. Als er erfährt, dass sie bereits mit Albert verlobt ist, flieht er aus der<br />

Hoffnungslosigkeit dieser Liebe in den diplomatischen Dienst. Aber auch dort findet er<br />

keinen Halt, die gedankliche Enge, der Standesdünkel und die Oberflächlichkeit der höfischen<br />

Gesellschaft sind ihm zuwider. Er kehrt auf das Land zurück und versucht mit der<br />

inzwischen verheirateten Lotte und ihrem Mann Albert eine freundschaftliche Beziehung<br />

aufzubauen. Aber seine Liebe zu Lotte ist stärker. Werther zieht aus der ausweglosen<br />

Situation die Konsequenzen und erschießt sich.<br />

Die Erstausgabe von Goethes Briefroman erschien 1774 zur Leipziger Buchmesse und<br />

machte Goethe über Nacht zum literarischen „Superstar“. Werther avancierte zur Kultfigur<br />

und löste ein wahres Wertherfieber aus. Gelbe Hosen und blaue Jacken wurden zum<br />

Modehit und hunderte junge Männer begingen Selbstmord. <strong>Das</strong> Buch wurde daraufhin<br />

zeitweilig verboten. Die Wertherfigur aber in ihrer emotionalen Rigorosität hat bis heute<br />

nichts von ihrer Faszination für junge Menschen verloren.<br />

<strong>Das</strong> Ratsgymnasium <strong>Minden</strong> präsentiert<br />

mit diesem ambitionierten<br />

Projekt nach<br />

„Swinging Berlin“ (2008),<br />

„Nachgedacht bei Lohengrin“(2009),<br />

„Anatevka“ (2010),<br />

„Tando“(2010 + <strong>2011</strong>)<br />

und dem Beatles-Projekt<br />

„All You Need Is Love“ (<strong>2011</strong>)<br />

bereits seine sechste <strong>Theater</strong>musikproduktion<br />

in Zusammenarbeit mit<br />

dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />

Kartenvorverkauf ab 01.12.<strong>2011</strong> im<br />

Sekretariat des Ratsgymnasiums,<br />

Königswall 28, Tel. 0571 828883,<br />

Mo. - Fr. 08.00 - 15.00 Uhr<br />

Ein rasanter, unterhaltsamer Abend wie ein Drogentrip.<br />

Leipziger Volkszeitung<br />

Gemalt von Ulrich Kügler<br />

67


Februar<br />

Dienstag, 14. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

EURE MÜTTER: „Schieb, du Sau!“ – EXTRA<br />

Originelle und einzigartige Comedy-Show<br />

mit Andy Krau, Don Svezia und Matze Weinmann<br />

Eine Veranstaltung des Kultubüro OWL<br />

In diesem Jahr gibt es zwei Tage vor den eigentlichen <strong>Minden</strong>er Kabarett-Tagen einen<br />

großen Vorgeschmack auf die hochkarätig besetzten Veranstaltungen: Eure Mütter sind<br />

der derzeit heißeste Tipp der deutschen Comedy-Szene. In ihrer süddeutschen Heimat<br />

sind sie längst Hallen füllende Helden, aber jetzt kommt ihr Sturm auf die <strong>Minden</strong>der<br />

Lachmuskeln!<br />

EURE MÜTTER, das sind Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weinmann. Die drei Komiker<br />

haben ihrem mehrfach preisgekrönten Programm „Schieb, Du Sau!“ zum Geburtstag ein<br />

aufwändiges Facelifting geschenkt und nennen es daher ab sofort „Schieb, Du Sau! –<br />

EXTRA“. <strong>Das</strong> „Extra“ steht hierbei für 33 Prozent mehr Spaß und Inhalt.<br />

EURE MÜTTER antworteten auf die Frage nach dem großen Erfolg von „Schieb, Du Sau! –<br />

EXTRA“ mit den Worten: „Sorry, wir haben gerade nicht zugehört.“ Und sie haben Recht!<br />

„Schieb, Du Sau! – EXTRA“ ist eine Show voller Höhepunkte, die hauptsächlich in der<br />

ersten und zweiten Hälfte des Programms liegen. Es ist die Show, bei der schon einmal<br />

ein Mann im Publikum vor Glück geweint hat. Die Show, die man vom Mond aus mit<br />

bloßem Auge erkennen kann. Die Show, die auch unter Wasser funktioniert. Die Show,<br />

auf die sogar der US-Geheimdienst aufmerksam geworden ist.<br />

68


Februar<br />

Donnerstag, 16. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

STORNO <strong>2011</strong>: Kabarettistischer Jahresrückblick<br />

mit Thomas Philipzen, Funke und Rüther<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Natürlich gibt es inzwischen viele kabarettistische Jahresrückblicke, aber dieser hier ist<br />

einzigartig, denn kaum jemand verbindet soviel scharfen Tiefsinn, großes Handwerk und<br />

glanzvolle (Gesichts-)Akrobatik zu einer derart gnadenlosen Abrechnung mit den letzten<br />

12 Monaten. Ein Klassiker, dem jährlich mehr als 20.000 Fans entgegen fiebern.<br />

Kabarett, schräge Lieder und verrückte Themen geben auch dem aktuellen STORNO-<br />

Jahrgang delikaten Zündstoff. Streitend, improvisierend, musizierend waren Thomas<br />

Philipzen, Herr Funke und Herr Rüther die Entdeckung der Kabaretttage <strong>2011</strong>. Auf vielfachen<br />

Wunsch des Publikums sind sie auch 2012 dabei.<br />

Freitag, 17. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Matthias Deutschmann:<br />

Deutsche wollt ihr ewig leben?<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Matthias Deutschmann ist kabarettistischer Überzeugungstäter: Seit vielen Jahrzehnten ist<br />

er auf deutschen Bühnen unterwegs, und seine Beiträge im deutschen Fernsehen lösten<br />

teils nicht nur Diskussionen, sondern regelrechte Skandale aus. Nach einer Bühnenabstinenz<br />

ist der Großmeister des politischen Kabaretts zurück und mischt sich ein.<br />

Was ist los in Deutschland? Kaum ist die letzte Finanzkrise abgeflaut, ruft ein Hobbydarwinist<br />

unter großem Beifall den deutschnationalen Notstand aus: <strong>Das</strong> deutsche<br />

Humankapital verflüchtigt sich. Der Kampf ums globalisierte <strong>Das</strong>ein wird härter.<br />

Dummerweise werden die Deutschen immer dümmer. Und das aus eigener Kraft. Was ist<br />

das für ein Land, in dem Lobbyisten die Kanzlerin durch und durch regieren? Schwarz<br />

und Gelb sind die Schreckfarben der Politik, und Grün leuchtet so hell, dass es fast<br />

blendet. Schwaben proben den Aufstand gegen Land, Bund und Bahn, und hinter den<br />

Kulissen der CDU ist der Teufel los, denn es kommt was von rechts!<br />

Höchste Zeit, sich den Deutschen Zirkus mit seinen Dompteuren, Nationalakrobaten und<br />

Pausenclowns mal näher anzusehen.<br />

Foto: Sabine Schnell<br />

69


Februar<br />

Samstag, 18. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Roger Willemsen: Die Enden der Welt<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden<br />

der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika,<br />

Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren<br />

es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein<br />

Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten<br />

Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern<br />

auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der<br />

Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens – und um den<br />

Neubeginn.<br />

Die Summe von Willemsens Arbeit – sinnlich, klug und fulminant erzählt, gesättigt von<br />

den Farben der Welt.<br />

Sonntag, 19. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />

Ingo Oschmann: Zielsicher<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Ingo Oschmann ist einer der interessantesten und spannendsten neuen Comedy-Künstler<br />

im deutschsprachigen Raum.<br />

Mit seiner überzeugend genauen Beobachtung, genial erfundenen Geschichten, unglaublich<br />

guter, witziger Mimik und seinem Improvisationstalent gewinnt er nicht nur die Herzen<br />

der Zuschauer, sondern überzeugt auch jeden Comedy-Kritiker. Sein Spiel mit dem Publikum<br />

ist umwerfend. Es macht einfach Spaß, Ingo Oschmann auf der Bühne zu erleben.<br />

Als Gastgeber der „Kollegen der Nacht“ hat er das Publikum der <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

in 2010 begeistert. Mit seinem neuen Programm wird er auch dieses Jahr „Zielsicher“<br />

den Humor-Nerv der Zuschauer treffen.<br />

70<br />

Foto: Anita Affentranger


Februar<br />

Montag, 20. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Düsseldorfer Kom(m)ödchen: Neues Programm<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Wer einen Blick in die Geschichte des deutschen Kabaretts wirft, kommt am traditionsreichen<br />

Düsseldorfer Kom(m)ödchen nicht vorbei. Große Namen wie Lore Lorentz oder<br />

Harald Schmidt gehören zu dieser langen Erfolgsgeschichte.<br />

Aber auf solchen Lorbeeren ruht sich hier niemand aus, und so ist das aktuelle Ensemble<br />

nicht nur erfrischend jung, sondern auch vor allem gut und hat mit den letzten<br />

Produktionen „Couch“ und „Sushi“ ebenso große Kabarettgeschichte geschrieben.<br />

Einen neuen Akt schlägt das Düsseldorfer Kom(m)ödchen Ensemble in <strong>Minden</strong> an diesem<br />

Rosenmontag mit einem ganz neuen Programm auf, dessen Titel bei Redaktionsschluss<br />

noch nicht feststand.<br />

Dienstag, 21. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Lioba Albus:<br />

Erfolgreich Scheitern für Fortgeschrittene<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Wenn Sie beim Lesen des Wirtschaftsteils der Tageszeitung in Tränen ausbrechen, Ihre<br />

Mutter im Pflegeheim beneiden, weil Sie den ganzen Tag am Fenster sitzen darf, sich<br />

einen Platz in der Burn-out-Klinik wünschen, ohne jemals für etwas gebrannt zu haben,<br />

Sie auf der Familiengrabstätte Gemüse anbauen um die Haushaltskasse aufzubessern,<br />

sich über jeden Werbetelefonanruf freuen, weil Sie auch mal freundlich angesprochen<br />

werden wollen – dann wird es auch für Sie höchste Zeit. Nämlich für einen Kabarettabend<br />

für erfolgreich Gescheiterte, für einen Kabarettabend mit Lioba Albus!<br />

Feiern Sie gemeinsam mit ihr und ihrem alter Ego Mia Mittelkötter die fröhliche Kunst,<br />

im Scheitern zu siegen! Freuen Sie sich mit Pommesschlampe Witta über die Erkenntnis,<br />

dass man alles riskieren kann, wenn man nix zu verlieren hat! Nach dieser kabarettistischen<br />

Tour de Force ist einmal mehr klar: besser reich an Erfahrung, als arm im Geiste.<br />

Und nur, wer das Maul zu voll nimmt, sollte nicht lauthals lachen!<br />

Foto: Harald Hoffmann<br />

Foto: Sibylle Ostermann<br />

71


Mittwoch, 22. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

Konrad Beikircher: Schön ist es auch anderswo<br />

Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />

Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />

Konrad Beikircher ist ein Kenner und ein Könner: Als Fachmann für die rheinische Seele<br />

analysiert und porträtiert er seine Mitmenschen als Prototypen und Originale und wirft<br />

damit viele aufschlussreiche Seitenblicke auch auf die Menschen jenseits des großen<br />

Rheins.<br />

Über sein neues Programm sagt er: „Schön ist es auch anderswo … und hier bin ich<br />

sowieso“ hat Wilhelm Busch geschrieben und genau das möchte ich im neuen<br />

Programm aufgreifen, indem ich mal vom Rheinland aus mich so umgucke, was denn<br />

woanders los ist. Dazu werde ich vielleicht – falls die anderen Themen Zeit dafür lassen –<br />

einen aberwitzigen Sprach-Klassiker aus meiner Feder – aktualisiert und erweitert natürlich<br />

– zu Gehör bringen, ein Stück, über das auch Nicht-Rheinländer lachen können<br />

(Rheinländer tun es ja sowieso, weil die alles freut, was alle freut, um mal mit Ernst<br />

Jandl zu sprechen), außerdem ist es höchste Zeit, dem Sachsen, dem Schwaben, dem<br />

Bayern etc pp mal wieder auf den Mund zu gucken und sich zu überlegen, wie die dat<br />

denn machen, dass sie so sprechen, wie sie sprechen: wie denn das Wort Ei in unterschiedlichen<br />

deutschen Regionen wohl klingt. Darüberhinaus möchte ich Ihnen mal vorführen,<br />

wie meine wirkliche Muttersprache, der Brunecker Dialekt, klingt, weil das schon<br />

ein bisschen abenteuerlich ist und weil es einfach Spaß macht. Zudem möchte ich gerne<br />

eine Hommage an eine meiner Lieblingssendungen darbringen, wenn ich im Auto samstags<br />

zu meinen missionarischen Auftritten fahre: Die Bundesliga-Schlußkonferenz –<br />

allerdings mit anderen Inhalten!“<br />

72


Donnerstag, 23. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />

4. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Zoltan Kodály<br />

Tänze aus Galanta<br />

Dmitri Schostakowitsch<br />

Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107<br />

Johannes Brahms<br />

Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68<br />

Amit Peled, Violoncello<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

Samstag, 25. Februar 2012 – 20.00 Uhr – Premiere<br />

Sonntag, 26. Februar 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />

Montag, 27. Februar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Othello<br />

Februar<br />

Six-Pack<br />

Sonntag, 26. Feb.<br />

18.00 Uhr<br />

Shakespeares große Tragödie um Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />

Regie: Markus Weckesser und Jakob Fedler<br />

mit Jan Maak, Sebastian Bischoff, Urs Stämpfli, Andreas Erfurth u. a.<br />

Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Trunksucht, Eifersucht, der Rausch der Sinnenlust, Mordlust – der Mensch ist eine<br />

Bestie, die das Bestialische in sich zähmen muss. Diese Bändigung der menschlichen<br />

Natur zu einer friedvollen Humanität ist jedoch immer wieder gefährdet; das innere<br />

Chaos des Einzelnen bricht sich leicht Bahn, durch absichtliche Zerstörung der zerbrechlichen<br />

Dämme verführt.<br />

Fast ein Krimi, ist dies konzentrierte Kammerspiel auch 400 Jahre nach seiner Entstehung<br />

(1604) aktuell – begegnen wir dort großen Figuren der Weltliteratur – Othello,<br />

Desdemona, Jago – leibhaftig. Worte legen die Saat des Zweifels. Dieses Sandkorn,<br />

ins Getriebe geworfen, führt schließlich zur Katastrophe.<br />

Nach elisabethanischem Vorbild werden alle Rollen von 6 Männern gespielt: Mit<br />

Jan Maak, Andreas Erfurth, Sebastian Bischoff und Urs Stämpfli stehen wieder<br />

Shakespeareerfahrene Schauspieler auf der Bühne, die für bestürzend traurige<br />

Szenen aber auch für rasant komische Momente sorgen.<br />

In einer Gesellschaft, die viel auf ihre Werte gibt, in der Blüte ihrer Zivilisation<br />

stehend, in dieser kultivierten Gesellschaft lebt ein Außenseiter – Othello, der Mohr.<br />

Er ist ein Militär, vom Rang eines Generals, für die anstehenden Kriege unersetzlich.<br />

Othello ist zivilisiert, hat Kultur und beherrscht den Umgang der Menschen miteinander,<br />

ja er ist kultivierter als die anderen, und er ist erfolgreich! Aber er ist ein Mohr.<br />

<strong>Das</strong> macht ihn verdächtig. Und für seine Untergebenen ist es daher besonders einfach,<br />

sich gegenseitig gegen den Schwarzen aufzustacheln.<br />

Allen voran Othellos Fähnrich, Jago. Zunächst von gekränkter Karriere-Eitelkeit getrieben,<br />

macht er alle Menschen seiner Umgebung zu Instrumenten seiner Rache. Nach<br />

und nach wächst er in dem zarten und zerbrechlichen Gespinst aus Vertrauen und<br />

Selbstbeherr-schung, das jede Gesellschaft zusammenhält, zu einem zerstörerischen<br />

Dämon.<br />

Nur einige Hinweise Jagos genügen, um in Othello überbordende Eifersucht entstehen<br />

zu lassen: Die Liebe zwischen Othello und Desdemona wird zerstört, bis<br />

hin zum Mord. Am Ende zerbrechen beide, Jago und Othello, und mit ihnen die<br />

Harmonie der Gesellschaft, beide vernichten die Humanität.<br />

Workshop zu Othello 28. - 30. Oktober <strong>2011</strong> (siehe Seite 45 und 99)<br />

73


Wednesday, 29. February 2012 – 20.00 o’clock<br />

Introduction – 17.30 o’clock<br />

Much ado about nothing<br />

by William Shakespeare<br />

directed by Paul Stebbings<br />

presented by: TNT Theatre Britain<br />

produced by: American Drama Group Europe<br />

Nach dem großen Erfolg<br />

in der letzten Spielzeit!<br />

Englischsprachiges<br />

<strong>Theater</strong><br />

Abiturthema 2012<br />

MUCH ADO ABOUT NOTHING is perhaps Shakespeare’s most perfect exploration of love.<br />

Through the trials and tribulations of a quartet of lovers and their friends and enemies<br />

we see love in all its absurdity and splendour, in all its tragedy and stupidity. We are<br />

all fools for love, ever were and ever will be.<br />

But that folly is esential to our humanity and without love we are mean and selfish and<br />

allied only to death. Shakespeare explores these great themes with a lightness of touch<br />

remarkable even for him, and creates in Benedict and Beatrice two of the most charming<br />

and spirited lovers in classical literature. Besides which the plot is almost perfect<br />

– combining high drama, great jokes and fabulous poetry in a dizzy sequence of scenes<br />

that leaves the audience torn between tears and laughter. If this is MUCH ADO ABOUT<br />

NOTHING then our lives and loves are indeed nothing – for this play lays life bare, then<br />

has the grace to laugh.<br />

TNT and ADGE press:<br />

THE GUARDIAN, LONDON:<br />

„One of the most interesting developments on the British theatre scene“<br />

VILLAGE VOICE, NEW YORK:<br />

„Highly effective and charismatic theatre“<br />

SOUTH CHINA MORNING POST,<br />

HONG KONG:<br />

„Touring theatre at its best“<br />

74


März<br />

Freitag, 02. März 2012 – 17.00 bis 18.30 Uhr<br />

WORK-SHOP BLACK GRACE<br />

Sonntag, 04. März 2012 – 18.00 Uhr<br />

BLACK GRACE: Verses<br />

Tanztheater aus Neuseeland<br />

Produktion: BLACK GRACE, Auckland, Neuseeland<br />

<strong>Das</strong> erste Mal bietet die führende zeitgenössische Tanzcompany Neuseelands<br />

BLACK GRACE einen Work-Shop parallel zu ihrem Auftritt an einem <strong>Stadttheater</strong> an.<br />

Dies ist auch nur möglich, da die dreitägige technische Einrichtung der beginnenden<br />

großen Tournee von Black Grace quer durch Deutschland, Österreich und die<br />

Schweiz bei uns am <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> im März 2012 stattfindet.<br />

BLACK GRACE hat mit ihrem neuen Programm ,,Verses“ bei uns in <strong>Minden</strong> Tournee-<br />

Premiere. Black Grace ist eine Art tänzerischer Urgewalt: Maori-Tanzkultur und<br />

Modern Dance aus Neuseeland!<br />

Neil Ieremia, der künstlerische Leiter und Choreograph, wird den Workshop selbst<br />

leiten. Er wird die Teilnehmer durch eine typische Unterrichtseinheit führen, wie sie<br />

die Mitglieder von Black Grace täglich durchlaufen. Dann wird er sehen, wie die<br />

Teilnehmer einzuschätzen sind. Darauf folgt dann wohl Rhythmik-Arbeit und,<br />

sofern die Teilnehmer bereit sind, eine Erarbeitung der ein oder anderen choreographischen<br />

Phrasen/Elemente aus der Repertoire der Vorstellung!<br />

Über den Choreographen Neil Ieremia<br />

Der Ruhm des gebürtigen Neuseeländers samoanischer Abstammung Neil Ieremia<br />

strahlt inzwischen in alle Welt. Der Gründer und Künstlerische Leiter der Company<br />

ist einer der besten Choreographen Neuseelands. Sein Stil ist geprägt durch das<br />

Zusammentreffen der vielfältigen Kulturen. Da er keinem starren Konzept folgt,<br />

sind seine Tanzschöpfungen so kontrastreich wie die bikulturelle Geschichte und<br />

das Leben auf den Inseln. Der Choreograph und Gründer von Black Grace, Neil<br />

Ieremia gilt mittlerweile als einer der Großen seiner Zunft.<br />

,,Black Grace ist der schönste und lebendigste Ausdruck der Kunst unseres<br />

Landes“, schreibt eine der größten Zeitungen Neuseelands über die Tanztruppe.<br />

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung unter viola.schneider@stadttheater-minden.de<br />

Teilnehmeranzahl ist begrenzt, Kosten: 30,oo € / ermäßigt 25,oo €<br />

Foto: by Felicitas<br />

Foto: by Felicitas<br />

Seit mehr als zehn Jahren gilt Black Grace als führende zeitgenössische Tanzcompany<br />

Neuseelands Mit ihrem ungewöhnlichen Programm hat die Black Grace<br />

Company sich seit über zehn Jahren einen Namen in der Tanzwelt gemacht, was<br />

durch restlos ausverkaufte Tourneen und Auftritte auf diversen Festivals belegt<br />

wurde. Die nahezu perfekte Performance der Ieremia Company Black Grace ist das<br />

Produkt harter Arbeit verbunden mit hoher Kreativität, künstlerischer Vielseitigkeit<br />

und außerordentlicher tänzerischer Meisterschaft. <strong>Das</strong> liegt nicht zuletzt daran,<br />

dass Ieremia, selbst gebürtiger Neuseeländer samoanischer Abstammung, die zeremoniellen<br />

Tänze der neuseeländischen Ureinwohner, der Maori, und der Einwanderer<br />

aus Samoa mit einer besonders athletischen Form der modernen westlichen<br />

Tanzsprache in einer aufregenden Synthese verbindet.<br />

Lassen Sie sich zu einem tänzerischen Dialog der Kulturen einladen, in dem<br />

Vertrautes und Fremdes in einer aufregenden Synthese vereint werden.<br />

75


März<br />

Dienstag, 06. März 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Woyzeck<br />

R. Wilson / T. Waits / K. Brennan<br />

nach Georg Büchner<br />

Inszenierung: Michael Heicks<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Bielefeld<br />

Abiturthema<br />

2012<br />

Als Georg Büchner 1837 im Alter von 23 Jahren starb, hinterließ er ein Fragment,<br />

das zu einem Meilenstein der Literaturgeschichte wurde. Er nahm den historischen<br />

Skandalprozess um Johann Christian Woyzeck, der seine Geliebte aus Eifersucht<br />

erstach, zum Vorbild für eine lose Szenenfolge um einen in jeder Hinsicht gedemütigten<br />

Menschen. Um den Lebensunterhalt für seine Geliebte Marie und ihr<br />

uneheliches Kind zu verdienen, verdingt sich der einfache Soldat Woyzeck beim<br />

Hauptmann des Regiments für die Rasur und beim Doktor für fragwürdige<br />

Experimente. Er hetzt von einem zum anderen und kann doch niemandem gerecht<br />

werden. Um rasten zu können, verdient er zu wenig. Als der schneidige Tambourmajor<br />

seiner Marie schöne Augen macht, verliert er schließlich die Kontrolle und<br />

ersticht die Geliebte im Teich vor der Stadt.<br />

Aus dem Gästebuch des <strong>Theater</strong> Bielefeld:<br />

Einfach nur Grandios, erstklassige schauspielerische Leistung. Vielen Dank!<br />

(Stefan Erftman, 31.03.11)<br />

Mittwoch, 07. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

China<br />

Ein Kosmos voller Gegensätze<br />

Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />

Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />

Wohl kein zweites Land auf der Welt verändert sich derzeit so rasend schnell. Seit<br />

15 Jahren dokumentiert der Fotojournalist Roland Marske diesen atemlosen Übergang<br />

vom Kommunismus zum Kommerz und hat dabei ein Land entdeckt, das so ernst und<br />

so komisch, so absurd und so traurig, so fröhlich und so hintersinnig ist – ein Land das<br />

zugleich faszinieren und erstaunen, begeistern und erschrecken kann.<br />

Der Bilderbogen spannt sich von den glitzernden Shopping-Arkaden in Hong Kong zu<br />

den mystischen Kegelbergen am Li-Fluss. Von den Gärten Suzhou in die vom Nebel<br />

umhüllte Gipfel der Gelben Berge zum größenwahnsinnigen Jahrtausendprojekt des<br />

Staudammbaus am legendären Yangtsi-Fluss. Von den archäologischen Wunderwerken<br />

der alten Kaiserstadt Xi'an und bis nach Peking mit seiner Opulenz und seinen weltberühmten<br />

Monumenten.<br />

Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />

Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />

sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />

und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />

Karten im Vorverkauf 12,50 €. Abendkasse erhöht.<br />

VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />

76<br />

Foto: Philipp Ottendörfer


März<br />

Donnerstag, 08. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

99 Luftballons<br />

Nach dem großen Erfolg<br />

in der letzten Spielzeit!<br />

Fam. Malente mit neuem<br />

Programm<br />

Die Schlagerrevue der 80er Jahre<br />

von Dirk Voßberg und Knut Vanmarke<br />

mit Peter und Vico Malente sowie Christin Deuker und Bianca Arndt<br />

Produktion: Familie Malente, Hamburg<br />

Die neue Musical-Show der hochkomödiantischen Familie Malente nimmt die Hits<br />

der 80er Jahre aufs Korn. Erleben Sie die schönsten Schlager und Ohrwürmer des<br />

Jahrzehnts in einer mit Sketchen und Comedy-Einlagen gewürzten Revue.<br />

Eine temporeiche Inszenierung mit tollen Tanzeinlagen, Originalkostümen und viel<br />

Liebe zum Detail. Spritzig und witzig wird diese Zeitreise zum Festival der guten<br />

Laune. Mitsingen, Mitklatschen, Mitfeiern!<br />

Und wie immer, verspricht Familie Malente, bleibt bei dieser musikalischen Comedy-<br />

Show kein Auge trocken und kein Song ungesungen!<br />

Freitag, 09. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Samstag, 10. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

<strong>Minden</strong>er Stichlinge<br />

In <strong>Minden</strong> schlägt das Herz des Kabaretts – Einen wesentlichen Anteil daran hat<br />

sicherlich das interessierte und begeisterungsfähige <strong>Minden</strong>er Publikum wie auch<br />

Deutschlands ältestes Amateurkabarett die <strong>Minden</strong>er Stichlinge.<br />

Auch im 46. Jahr ihres Bestehens wollen die Stichlinge wieder ein politisch-literarisches<br />

Programm mit dem notwendigen Schuss Humor präsentieren. Sicher werden die Politiker<br />

wieder für ausreichend Zündstoff sorgen, um die satirisch, kabarettistischen Träume zu<br />

erfüllen.<br />

Bevor sich für die Stichlinge wieder der Vorhang öffnet, heißt es ein neues Programm<br />

zur Bühnenreife zu bringen.<br />

Hier eine Auswahl<br />

der Songs:<br />

• 99 Luftballons<br />

• Bruttosozialprodukt<br />

• Da, Da, Da<br />

• Jenseits von Eden<br />

• Hohe Berge<br />

• Felicita –<br />

• Rosemarie<br />

• Sternenhimmel<br />

• Der Kommissar<br />

• Xanadu<br />

• Taxi nach Paris<br />

• Ich will Spaß<br />

• Skandal im Sperrbezirk<br />

• Leuchtturm<br />

• Material Girl- Madonna<br />

• You‘re my Heart<br />

your my Soul<br />

• Kleine Taschenlampe brenn<br />

und, und und ...<br />

Der Kartenvorverkauf beginnt im November beim<br />

express-Ticketservice, Obermarktstr. 26-30, 32423 <strong>Minden</strong><br />

77


März<br />

Montag, 12. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Stufen zum Himmel –<br />

Eine Reise zum Ende des Regenbogens<br />

Idee und Regie: Harry Owens<br />

mit dem TRAUMTHEATER SALOME<br />

Mittlerweile seit 30 Jahren begeistert<br />

das legendäre TRAUM-<br />

THEATER SALOME viele Millionen<br />

Besucher. Jede einzelne Darbietung<br />

hat etwas Besonderes,<br />

bietet teils ganz neue Eindrücke<br />

von Zirkus und Varieté. Egal, ob<br />

nun Spitzentanz oder Clownerie<br />

– jeder Akteur zeigt sein Können<br />

auf höchstem technischen und<br />

künstlerischen Niveau, präsentiert<br />

vollkommene Ästhetik und<br />

stellt seine Kreativität unter<br />

Beweis.<br />

Donnerstag, 15. März 2012 – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />

Ritter Rost ist krank<br />

Musical für Kinder<br />

Produktion: Leuchtende Augen Produktion<br />

Der Ritter pfeift aus dem letzten Loch und fühlt sich so krank, dass er – begleitet von<br />

Burgfräulein Bö und Koks dem Drachen – das Ritter-Krankenhaus aufsucht.<br />

Dort angekommen, erleben sie eine Überraschung nach der anderen: Wie erträgt der Ritter<br />

Rost auf einmal so tapfer eine Spritze? Was haben die vielen Mumien mit Beruhigungs-<br />

Teddys zu bedeuten? Und welche Bedeutung haben Doktor Quacksilbers Beruhigungszäpfchen?<br />

Zu guter Letzt treffen sich alle beim Schönheitswettbewerb bei König Bleifuß wieder. Wer<br />

den wohl gewinnen wird?<br />

Mit ruhiger dunkler Stimme<br />

führt Harry Owens seine jungen<br />

Künstler durch ein Kaleidoskop<br />

bunter Traumbilder, dorthin wo<br />

die Sterne die Gedanken der<br />

Menschen reflektieren, wo fantastische<br />

Wolkengebilde – rastlos<br />

wandernd zwischen Zeit<br />

und Ewigkeit – die Erdenschwere<br />

zurücklassen.<br />

Die Welt ist wunderschön, und<br />

doch ist alles nur von kurzer<br />

Dauer – könnten wir doch nur<br />

ein einziges Mal die Uhren rückwärts<br />

drehen.<br />

Harry Owens Texte regen zum nachdenken an – denn sie drehen sich um das unendliche<br />

Universum, den Lauf der Welt, die Entstehung der Dinge, die Kraft der Liebe und<br />

um den Frieden. Aber auch um die unendliche Schönheit der Natur, die sich in heutiger<br />

Zeit so leicht dem Auge des viel zu sehr beschäftigtem Menschen entziehen.<br />

Die Zeit: Seine Bücher sind Bestseller und seine Lieder Ohrwürmer,<br />

die sogar Eltern zum Swingen bringen.<br />

78<br />

Rheinischer Merkur: Wortwitz in Blech


März<br />

Freitag, 16. März 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Spring Awakening<br />

Musical nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind<br />

Eine Produktion der Hochschule Osnabrück<br />

in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy<br />

und dem <strong>Theater</strong> Osnabrück<br />

„Es gibt keine zweite Chance für eine erste Erfahrung“<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Samstag, 17. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

David & Götz – Die Showpianisten<br />

Mitreißendes Show-Konzert an zwei Flügeln, mit dem Klavierduo<br />

bekannt aus „Wetten dass..?“ und der „Johannes B. Kerner Show“<br />

Humorvolle Moderationen und interaktives Entertainment<br />

Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,<br />

virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten<br />

<strong>Das</strong> Musical „Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden. Es erzählt von erwachender<br />

Sexualität aber auch vom Konflikt zwischen Eltern und Kindern. Von dem<br />

missglückten Versuch die erwachenden Gedanken und Gefühle durch strenge Erziehung<br />

in geordnete Bahnen zu lenken. Es erzählt aber auch von dem Zauber und dem Unglück<br />

dieser Zeit.<br />

Deutschland 1891, irgendwo in einer kleinen Stadt erleben die Schüler Wendla<br />

Bergmann, Melchior Gabor und Moritz Stiefel die aufregenden Turbulenzen des Erwachsenwerdens.<br />

Uraufgeführt wurde Frühlings Erwachen nach 5-jähriger Entwicklungsarbeit im Mai 2006<br />

am so genannten „Off-Broadway“. Im Dezember des gleichen Jahres wechselte das Stück<br />

zum Eugene O’Neill <strong>Theater</strong> am Broadway und erhielt herausragende Kritiken sowie acht<br />

Tony Awards (u. a. bestes Musical, Beste Musik, Bestes Buch, Beste Texte, beste<br />

Choreografie), vier Drama Desk Awards und einen Grammy für das beste Musical Album.<br />

Die Musik ist modern. Rock und Pop-lastig hat das Musical die zeitgemäße Interpretation<br />

dieses immer noch revolutionären Stückes geschafft.<br />

<strong>Das</strong> Repertoire von David Harrington und Dr. Götz Östlind reicht von außergewöhnlichen<br />

Arrangements klassischer Werke über beliebte Musicalmelodien und<br />

bekannte Hits unterschiedlicher Epochen bis hin zu fetzigem Swing und Boogie.<br />

Eine Klavierperformance aus virtuoser Tastenakrobatik, Gesangseinlagen und<br />

Comedy-Elementen – geprägt durch einen starken Bezug zum Publikum.<br />

David & Götz – Die Showpianisten verbinden in ihrem Spiel souverän und intelligent<br />

die verschiedensten Stilrichtungen. Ohne Berührungsängste, witzig und<br />

unterhaltsam, aber immer mit dem gebotenen Respekt vor dem Komponisten. Die<br />

Arrangements sind impulsiv, sprühend vor Lebendigkeit, und ihr Spiel überzeugt<br />

mit technischer Brillanz. Zusammen bilden die beiden Künstler eine perfekte musikalische<br />

Symbiose.<br />

Die Showpianisten bieten eine weltweit einmalige Show. Bei ihren Konzerten in<br />

Hamburg, Berlin, London und Tokio begeistern die Künstler das Publikum ebenso<br />

wie bei Rundfunk- und Fernsehauftritten.<br />

Mehr Infos unter www.showpianisten.com und auf Seite 124<br />

79


Sonntag, 18. März 2012 – 18.00 Uhr<br />

Schläft ein Lied in allen Dingen<br />

Christoph von Weitzel – Bariton<br />

singt und kommentiert die schönsten deutschen Volkslieder<br />

Am Klavier: Ulrich Pakusch<br />

Weitzels Liedinterpretation dringt ins Existentielle ein. Nicht der schöne Gesang interessiert,<br />

sondern der durch die Musik intensivierte Wortsinn, mit dem seelische<br />

Grundsituationen beschrieben werden.<br />

Gerhard Rohde FAZ<br />

So werden die Volkslieder mit ihren, alle Zeiten überdauernden Wahrheiten in der<br />

Interpretation Christoph von Weitzels zu lebendigen Miniaturen – großen Szenen –<br />

Balladen – oder einfach nur zu berührenden Momenten menschlicher Gefühle.<br />

Der große dramaturgische Bogen spannt sich vom Morgen bis zur Nacht – von der<br />

Geburt bis zum Tode. Die Kindheit, die Jugend, das Erwachsensein, das Alter und der<br />

Tod werden in mannigfachen Facetten während der Reise durch das Leben des<br />

Menschen an diesem Abend geschildert.<br />

Vieles, was uns im Leben existentiell, mal sichtbar mal unsichtbar begleitet und bewegt,<br />

tritt in Erscheinung und wird lebendig: <strong>Das</strong> Gute und das Böse, die Freunde und die<br />

Feinde, der Tag und die Nacht, Aufstieg und Fall, die Natur und die Elemente, das Meer<br />

und die Sterne, die Freude und der Schmerz, Krieg und Frieden und nicht zuletzt: Der<br />

Glaube, die Hoffnung und die Liebe.<br />

Zwischen den Liedgruppen werden hin und wieder kurze Moderationen und<br />

Erläuterungen zu den Liedern und ihrer Geschichte gegeben.<br />

Mehr Infos unter www.christoph-von-weitzel.de und auf Seite 126<br />

80


März<br />

Montag, 19. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Dienstag, 20. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Mittwoch, 21. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Donnerstag, 22. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Freitag, 23. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

War das jetzt schon Sex?<br />

Frauen, Familie und andere Desaster<br />

Komödie von Stefan Schwarz<br />

mit Gregor Eckert<br />

Kleines <strong>Theater</strong><br />

am Weingarten<br />

Ein mittelgroßer Mann erklärt Ihnen die mittelgroßen Probleme seiner Welt, die da wären<br />

Sex und andere Termine: Wenn Sie Ehemann und Vater werden, treten Sie in eine Art<br />

diensthabendes System ein, gegen das sich der offizielle Anspannungsgrad der NATO –<br />

Luftraumüberwachung wie eine gottverdammte Kifferrunde ausnimmt. Was tun beispielsweise,<br />

wenn dringender Paarungswunsch besteht? Warum sollte am 14. Tag des<br />

monatlichen Zyklus deiner Frau dein Sohn niemals seinen Turnbeutel vergessen, insbesondere<br />

wenn man irgendwann auch ein zweites Kind möchte? Und woher kommen die<br />

vielen Partikel des Wahnsinns, die es auch in der allerbesten Mann-Frau-Beziehung gibt?<br />

Doch Achtung: Dieser Abend ist kein Ratgeber, man kann nicht lernen, wie man irgendwas<br />

richtig macht. Man kann aber lernen, wie man wenigstens nach außen hin lässig<br />

rüberkommt, wenn man wieder alles falsch gemacht hat.<br />

Der Autor Stefan Schwarz bestreitet im „<strong>Magazin</strong>“ eine monatliche Kolumne über das<br />

letzte Abenteuer der Menschheit, die Familie. Mit seinen Geschichten hat er es zum<br />

absoluten Liebling der Leser gebracht. Gregor Eckert lässt sich auf der Bühne des<br />

<strong>Theater</strong> im Weingarten auf eben dieses Abenteuer ein. Ein <strong>Theater</strong>abend, der es in sich<br />

hat – eine kluge <strong>Theater</strong>komödie über einen Mann dieser Zeit.<br />

Samstag, 24. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa<br />

Ein Comedyabend nicht nur für wahre Männer!<br />

aus den Händen von Esther Schweins und Kristian Bader mit Felix Theissen<br />

Regie: Esther Schweins<br />

Wenn sich Nachwuchs ankündigt trifft Mann auf ungeahnte Herausforderungen, die<br />

ihn zwingen über sich selbst hinaus zu wachsen. Der erste Besuch beim Frauenarzt!<br />

Wie natürlich darf eine natürliche Geburt sein? Wie rede ich mit meinen Kumpels über<br />

Ängste? Kann man Kinderwagen auch frisieren und wann wird es wieder so sein, wie<br />

früher?<br />

Auch Männer haben es dann nicht leicht. In HI DAD geht es auf amüsante Weise<br />

um all die Ängste und Katastrophen, aber auch die schönen und stillen Momente,<br />

welchen ein werdender Vater ausgesetzt ist.<br />

Der neue Solo-Comedy-Abend in der Regie von Esther Schweins ist die zweite<br />

Zusammenarbeit mit Premierendarsteller Kristian Bader und knüpft an den schon<br />

zehn Jahre währenden Erfolg ihrer Inszenierung von Caveman an:<br />

»Und gerade weil dieser Ernst bei allem Humor immer wieder durchscheint, ist<br />

dieser Abend von Regisseurin Esther Schweins so gelungen und hebt sich ab von<br />

vielen anderen <strong>Theater</strong>stücken.« NDR 90,3<br />

»Hi Dad! ist definitiv das Stück für werdende oder gerade gewordene Eltern.«<br />

Hamburger Abendblatt<br />

»CAVEMAN wird Papa!«<br />

Hamburger Morgenpost<br />

81


März<br />

Sonntag, 25. März 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />

Türkisch Gold<br />

von Tina Müller<br />

mit Hanna Schwab, Nils Beckmann, Sebastian Maier<br />

Regie: Frank Hörner<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> Kohlenpott, Herne<br />

Six-Pack<br />

TÜRKISCH GOLD handelt von der ersten großen Verliebtheit. Vom ersten Kribbeln im<br />

Bauch und den Unsicherheiten und Fragen, die dieses Erleben mit sich bringt – vor<br />

allem, wenn die Umschwärmte aus einem fremden Kulturkreis kommt.<br />

Jonas ist in die Türkin Aynur verliebt und schon kommen die ersten Fragen auf: Wie<br />

muss er sich verhalten? Darf Aynur überhaupt eine Beziehung zu einem deutschen<br />

Jungen haben? Was denken Ihre Eltern und Brüder darüber? Gemeinsam mit seiner<br />

russischen Freundin Elena spielt Jonas mögliche Begegnungen durch, mit Aynur, ihren<br />

Eltern, dem Bruder, seinen Freunden und seinem Vater – und stolpert immer wieder über<br />

Klischees und Vorurteile, die in beider Köpfen herumschwirren.<br />

Mit TÜRKISCH GOLD ist es der Autorin Tina Müller gelungen, unterhaltsam über ein<br />

brisantes Thema zu schreiben.<br />

Dienstag, 27. März 2012 – 16.00 Uhr<br />

Der Grüffelo<br />

nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson<br />

Inszenierung: Toby Mitchell<br />

Produktion: Junges <strong>Theater</strong>, Bonn<br />

„Der Grüffelo? Sag, was ist das für ein Tier? Den kennst du nicht?<br />

Dann beschreib ich ihn dir ... “<br />

In einem großen Wald lebt eine kleine Maus. Dort gibt es einige Tiere, die die Maus<br />

liebend gern verspeisen würden: nämlich die Eule, den Fuchs oder die Schlange. Aber<br />

die Maus ist schlau und weiß sich zu helfen. Sie erfindet einfach den Grüffelo – ein<br />

Monster mit feurigen Augen, schrecklichen Klauen, einer grässlichen Tatze und einer<br />

giftigen Warze im Gesicht. Wenn die Maus den anderen Tieren vom gefährlichen Grüffelo<br />

erzählt, bekommen die es mit der Angst zu tun und flüchten vor ihr. Was für ein Glück,<br />

dass es das Ungeheuer in Wirklichkeit gar nicht gibt, denn die Maus hat ihn sich ja nur<br />

ausgedacht … Aber plötzlich steht sie tatsächlich vor einem Monster, das aussieht wie<br />

der Grüffelo. Und nun hat die Maus ein Problem, denn sein Lieblingsgericht ist<br />

„Butterbrot mit kleiner Maus“. Doch die findige Maus lässt sich nicht einschüchtern und<br />

lehrt sogar den großen, starken Grüffelo das Fürchten …<br />

Foto: Marie Köhler<br />

Ausgezeichnet<br />

• nominiert für das 26. NRW Kinder- und Jugendtheaterfestival WESTWIND<br />

vom 03. - 13. Mai 2010 in Dortmund<br />

82<br />

• ausgewähltes Jugendtheater der Spielzeit <strong>2011</strong>/12 und<br />

gefördert durch des Kultursekretariat NRW Gütersloh


März<br />

Mittwoch, 28. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

Pommern<br />

Ein Zeitreise entlang der Ostsee<br />

Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />

Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />

Vom Pommern östlich der Oder ist in der Multimedia-Schau des Journalisten- und Fotografenteams<br />

um Roland Marske die Rede: Die Reise führt von Stettin entlang der Ostsee<br />

bis an die Weichsel, in die alte preußische Provinz Westpreußen mit seiner Hauptstadt:<br />

dem tausendjährigen Danzig.<br />

Donnerstag, 29. März 2012 – 20.00 Uhr<br />

5. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73<br />

Robert Schumann<br />

Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120<br />

Anna Fedorova, KLavier<br />

Kevin Griffiths, Leitung<br />

Traumhaft schöne Bilder nehmen den Zuschauer noch einmal mit auf die Reise: An die<br />

pommersche Küste, wo sich malerische Steilküsten mit endlosen weißen Strände abwechseln,<br />

in die traditionsreichen Ostseebäder mit ihrem heiteren, fast mediterranen<br />

Treiben, zu den alten Schlössern des pommerschen Landadels, in alte Hansestädte und<br />

zu den mächtigen backsteinernen Burgen der Deutschordensritter zwischen Thorn und<br />

Danzig.<br />

Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />

Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />

sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />

und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />

Karten im Vorverkauf 12,50 €<br />

Abendkasse erhöht.<br />

VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />

83


Dienstag, 17. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Donnerstag, 19. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

6. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />

Samuel Barber<br />

Overture to The School for Scandal<br />

Leonard Bernstein<br />

Serenade für Violine, Streicher, Harfe und Schlagzeug<br />

Johannes Brahms<br />

Klavierquartett g-moll op. 25<br />

für großes Orchester gesetzt von Arnold Schönberg<br />

JoAnna Farrer, Violine<br />

Eugene Tzigane, Leitung<br />

84<br />

Helle Begeisterung und standing ovations in ausverkauften Häusern begleiten den<br />

Ausnahmegeiger und Komponisten Anton Sjarov und sein Orchester bei seiner<br />

Weltmusik Tanz Show aus 5 Kontinenten. Flammende Leidenschaft – so der Titel der<br />

Show – findet sich in den von Anton Sjarov komponierten und arrangierten Melodien<br />

aus den unergründlichen Tiefen des Tangos, in der mitreißenden gefühlvollen Klezmer<br />

Musik, den feurigen Klängen des andalusischen Flamencos und in der Wildheit des<br />

„New Gypsy“, dargeboten von einem Orchester in ungewöhnlichen Besetzung.<br />

Erleben sie die aufregende Klangexplosion aus Violine, Akkordeon, Gitarre, Cello,<br />

Blockflöte, Didgeridoo und Latin-, Afrikan-Ethno Percussion Lassen sie sich verzaubern<br />

von Weltstars der Internationalen Musikszene wie den Percussionisten Nene<br />

Vasques und Mohamed Zaki. Tänzerisches Highlight ist das argentinische Weltmeisterpaar<br />

Liliana Espinosa und German Cassano, welche Tango in Vollendung präsentieren.<br />

Temperament pur vermittelt das Flamenco-Tanzpaar ,,Flamenco Picante’’.<br />

Klezmer Klänge werden von der Modern Dance Company in eindrucksvolle Tanzszenen<br />

umgesetzt. Dieses Konzert realisiert ein Feuerwerk der Sinne und verbindet<br />

außergewöhnliche Musiker, aufregende Musik und tänzerische Leidenschaft.<br />

Illustriert werden einige der Kompositionen durch die Community Dance Company<br />

<strong>Minden</strong> und die <strong>Theater</strong>-AG des Ratsgymnasiums <strong>Minden</strong>.<br />

Foto: Peter Schaaf


April<br />

Freitag, 20. April 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

LehrerInnen<br />

Ein MusikStück von Tatjana Rese<br />

mit Gösta Bornschein, Arne Donadell, Elisabeth Fues, Martin Klemm,<br />

Martina Krompholz, Susanne Krämer, Reinhart Reimann, Sieglinde Reimann,<br />

Georgios Tzitzikos und Detlef Vitzthum<br />

Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig<br />

„Ich weiss, dass ich nicht weiss. Und jeder Schultag ist ein neues Glück.“<br />

Six-Pack<br />

Was passiert in einem Lehrerzimmer? Ist es eine Oase der Ruhe? Sind Lehrer dort ganz<br />

andere Menschen? Oder findet der Schulalltag Fortsetzung im Kreis des Kollegiums? Und<br />

warum ist Schülern der Zutritt verboten? Die Revue »LehrerInnen« bietet ihn, den Blick<br />

ins „Refugium“ der Schulpädagogen. Neben Freundlichkeiten und Streitigkeiten unter<br />

Kollegen werden Wünsche und Träume offenbar. Brechen sich Bahn in einem musikalischen<br />

Potpourri, das vom klassischen Musical-Hit über den stimmungsvollen Schlager<br />

bis hin zum Pop-Song reicht. Eine unterhaltsame Hommage die das <strong>Theater</strong> der Jungen<br />

Welt in seinem 60. Jahr den Menschen widmet, die an jeder Generation ihren prägenden<br />

Anteil haben – den LehrerInnen!<br />

Der Abend lässt uns die Pädagogenbande menschlich erscheinen. Henner Kotte, Blitz<br />

Sonntag, 22. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Jochen Malmsheimer<br />

„Wenn Worte reden könnten oder 14 Tage im Leben einer Stunde“<br />

15. Kabarett Festival – Kabarett & Literatur<br />

Praeludium und Auftakt: Begrüßung der<br />

Anwesenden und Ventilation der Vorstellungen<br />

des Vortragenden, den Verlauf des Abends<br />

betreffend. Schonungslose Offenheit in allen<br />

Punkten wird vereinbart.<br />

Jochen Malmsheimer geht drängenden Fragen<br />

der Menschheitsgeschichte nach: In welchem<br />

Zusammenhang stehen Bahnhof und Leim?<br />

Kann ein Junge zum Manne werden und dabei<br />

doch er selbst bleiben? Machen Bedienungsanleitungen<br />

im Gastgewerbe Sinn? <strong>Das</strong>s die<br />

Heimsuchungen des Teufels jeden treffen und<br />

niemand gefeit ist, erläutert Malmsheimer in<br />

einem furiosen Handwerker Dramolett, in<br />

Szene gesetzt mit musikalischen Versatzstücken<br />

aus dem Horrorgenre und düsterem Licht ...<br />

Zum Schluss wird endlich ausgeführt, was<br />

geschähe, „Wenn Worte reden könnten“. Denn<br />

das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage<br />

schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie<br />

soll es da erst den Worten ergehen? Wenn Worte reden könnten, dann könnten Zahlen<br />

rechnen, so das Fazit dieses hoch unterhaltsamen Programms. Man wird sich hernach<br />

vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem:<br />

Wie lange noch.<br />

Ein leidenschaftlicher Vortrag, eine entfesselte deutsche Sprache und die abenteuerlichsten<br />

Momentaufnahmen eines in höchste Not geratenen Alltags: Malmsheimer hat eine<br />

unverwechselbare Kunst der Komik geschaffen, die selbst vor den ungewöhnlichsten<br />

literarischen Höhen nicht Halt macht.<br />

In seinen Kabarettprogrammen hebt Jochen Malmsheimer lustvoll und in immer wieder<br />

neuen Formen die Grenzen zwischen Unsinn und Poesie auf. und das alles ist so gekonnt<br />

gemacht und vorgetragen, dass man sich vor Lachen kaum halten kann - versprochen!<br />

Ein Millionen-Fernsehpublikum erreicht Jochen Malmsheimer vor allem durch seine regelmäßigen<br />

Auftritte im ZDF bei „Neues aus der Anstalt“.<br />

Karten im Vorverkauf 18,00 € (+ Gebühr) / Abendkasse 22,00 €<br />

Foto: Frank Schletter<br />

85


April<br />

Donnerstag, 26. April 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />

Einer flog über das Kuckucksnest<br />

Schauspiel von Dale Wasserman<br />

nach dem Roman von Ken Kesey<br />

Deutsch von Ingeborg von Zadow<br />

Regie: Gösta Knothe<br />

Bühne und Kostüme: Volker Walther<br />

Produktion: Uckermärkische Bühnen Schwedt<br />

Randle P. McMurphy ist vom Gericht als Psychopath eingestuft worden und landet<br />

in der Irrenanstalt, wo er unter den Patienten sofort das Kommando übernimmt,<br />

denn: „Wenn ich hier schon den Irren spielen muss, dann den verdammt größten<br />

Irren von allen!“ Er legt sich mit Schwester Ratched an, die ein strenges<br />

Kommando auf der Station führt. Tatsächlich gelingt es McMurphy, die Patienten<br />

gegen den menschenverachtenden Anstaltstrott zu mobilisieren, selbst den als<br />

taubstumm geltenden Häuptling Bromden, den alle nur wie einen Gegenstand<br />

behandeln. Als McMurphy begreift, was er als Zwangseingewiesener riskiert, und<br />

aufgeben will, redet ihm der Häuptling ins Gewissen ...<br />

Freitag, 27. April 2012 – 20.00 Uhr<br />

Identity 2.0<br />

Tanzstück über virtuelle Welten und Lebensträume<br />

Choreografie: Gregor Zöllig<br />

Produktion: Tanztheater Bielefeld<br />

Anschließend<br />

Live Musik<br />

im <strong>Theater</strong>café<br />

Im berühmten Höhlengleichnis legt der griechische Philosoph Platon dar, dass der<br />

Mensch mit seinen beschränkten Sinnen lediglich die Schatten der Dinge wahrnehmen<br />

kann, nicht aber die Dinge selbst. Somit leben wir nach Platons Überzeugung in einer<br />

Welt aus Abbildern, die für uns die Realität bedeuten. Im digitalen Zeitalter hat sich die<br />

Anzahl der Abbilder, von denen wir umgeben sind, ins Unendliche potenziert. Die unterschiedlichen<br />

Medien und Kommunikationshilfen unserer Zeit ermöglichen uns durch<br />

einen Mausklick, Bilder von uns selbst zu produzieren und in Umlauf zu bringen. Somit<br />

erscheint unser »wahrer Kern« zersplittert in Tausenden von Fotografien, Internet-<br />

Profilen, sms-Texten, e-mails, Blogs, Videos, Zeitungs- und Fernsehberichten, Chat-<br />

Unterhaltungen und Telefongesprächen. Gregor Zöllig beschäftigt sich in seiner Choreographie<br />

Identity 2.0 mit Platons Frage nach der Wahrheit, nach der Kernrealität, den<br />

Schein,- und Schattenwelten im medialen Zeitalter.<br />

Die Verfilmung des Romans von Miloš Forman mit Jack Nicholson wurde 1975<br />

mit fünf Oscars ausgezeichnet, u. a. in den Kategorien Bester Film und Bester<br />

Hauptdarsteller.<br />

Foto: Ursula Kaufmann<br />

Grafik: Udo Krause<br />

Seit der Spielzeit 2005/06 ist Gregor Zöllig, gemeinsam mit Christine Biedermann, Leiter<br />

des Tanztheater Bielefeld. Nach seiner Tänzerausbildung an der Folkwang Musikhochschule<br />

bildete er sich an der Stuttgarter John Cranko Ballettakademie weiter. Seine<br />

ersten Engagements als Tänzer und Solotänzer führten ihn an die <strong>Theater</strong> Aachen und<br />

Münster. 1996 wurde Gregor Zöllig Assistent beim Bremer Tanztheater unter der künstlerischen<br />

Leitung von Urs Dietrich. Als Gastchoreograph arbeitete er an unzähligen <strong>Theater</strong>n.<br />

1995 gründete und führte er seine eigene Kompanie. Von 1997 bis 2005 war er Leiter und<br />

Choreograph des Tanztheaters der Städtischen Bühnen Osnabrück. Dort etabliert er sein<br />

Forum für modernen und zeitgenössischen Tanz, mit dem er schließlich an das <strong>Theater</strong><br />

Bielefeld wechselte. Für seine Choreographie „Erste Symphonie von Johannes Brahms“<br />

wurde er für den deutschen <strong>Theater</strong>preis DER FAUST 2009 nominiert.<br />

87


Donnerstag, 10. Mai 2012 – 20.00 Uhr<br />

Quellen innerer Kraft<br />

Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün<br />

Eine Veranstaltung des <strong>Minden</strong>er Tageblatts<br />

Viele Menschen fühlen sich heute erschöpft. Sie sind burn-out. Die Ursachen für die<br />

Erschöpfung sind vielfach. Eine Ursache ist, dass sie oft aus trüben Quellen schöpfen,<br />

aus der trüben Quelle des Sich-Beweisen-Müssens oder des Perfektionismus. Im Vortrag<br />

soll es um die klaren Quellen gehen, aus denen wir schöpfen, ohne erschöpft zu werden.<br />

Es sind Quellen der Freude, der Sinnhaftigkeit des <strong>Das</strong>eins und die Quellen der Kraft,<br />

die wir von unserem eigenen Wesen her von den Eltern und von Gott mitbekommen<br />

haben. Und letztlich sind es die spirituellen Quellen, aus denen wir schöpfen können.<br />

Es werden Wege aufgezeigt, wie wir mit unseren inneren Quellen in Berührung kommen<br />

können.<br />

Pater Dr. Anselm Grün ist Cellerar (wirtschaftlicher Verwalter) der Abtei Münsterschwarzach.<br />

Einer breiten Masse ist er durch mittlerweile rund 300 Buchveröffentlichungen<br />

und seine Vortragstätigkeit bekannt, bei der er versucht, die geistliche Tradition des<br />

Christentums, aus dem Mönchtum, aus der Liturgie und dem Kirchenjahr für die<br />

Menschen von heute fruchtbar zu machen. Er tut dies indem er sie mit psychologischen<br />

Einsichten vergleicht und ihre heilende Wirkung beschreibt. Seit 1991 ist er als außerdem<br />

geistlicher Begleiter im Recollectiohaus, einem Haus für Priester und Ordensleute<br />

in Krisensituationen, tätig.<br />

Karten im Vorverkauf 19,00 €. Abendkasse erhöht.<br />

VVK ab 05.07.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />

Freitag, 11. Mai 2012 – 20.00 Uhr<br />

Samstag, 12. Mai 2012 – 20.00 Uhr<br />

Sonntag, 13. Mai 2012 – 18.00 Uhr<br />

Doppeltüren<br />

Thrillerkomödie von Alan Ayckbourn<br />

mit Pascal Heger (Reece), Sarah Killian (Jessica), Eve Brey (Ruella),<br />

Daniel Moor (Julian), Janine Wäring (Poopay) und Alexander Heidenreich (Harold)<br />

Regie: Ernst Stahlhut<br />

Im 25. Jahr ihres Bestehens hat sich die <strong>Minden</strong>er Amateur-<strong>Theater</strong>gruppe Westfälische<br />

Mausefalle etwas Besonderes vorgenommen: Zusätzlich zum gewohnten Auftritts-Rhythmus<br />

unternimmt sie mit ihrem Publikum an 3 Mai-Abenden eine Reise durch die Zeit.<br />

In der Suite eines Londoner Fünf-Sterne-Hotels: Die Prostituierte Poopay wird zu einem<br />

älteren Herrn bestellt, der von ihr jedoch keine üblichen „Dienste“ verlangt, sondern sie<br />

bittet, sein Geständnis als Zeugin gegenzuzeichnen: Mit seiner Zustimmung hat sein<br />

Partner Julian vor Jahren seine beiden Ehefrauen umgebracht.<br />

Der Kunde bekommt plötzlich einen Erstickungsanfall. Poopay, verschreckt und auch eingeschüchtert<br />

durch den brutalen Partner Julian, flüchtet durch eine Tür, hinter der sie<br />

einen Wandschrank vermutet. Diese entpuppt sich jedoch als Zeitmaschine: Poopay<br />

landet im selben Zimmer, das sie gerade verlassen hat, jedoch zwanzig Jahre früher. Hier<br />

trifft sie auf Ruella, die zweite Frau ihres Kunden, und zwar kurz vor deren Ermordung<br />

durch Julian. Ein weiterer Gang durch die Tür lässt Ruella ebenfalls zwanzig Jahre<br />

zurückreisen – sie trifft Jessica, die erste Frau ihres Mannes, die von alldem aber nichts<br />

wissen will.<br />

Geschäftig hasten nun die Frauen durch Vergangenheit und Zukunft, um ihr Schicksal<br />

abzuändern. Verfolgt werden sie dabei von dem Killer Julian und einem immer verwirrteren<br />

Hoteldetektiv, bis am Ende nichts mehr so ist, wie es war.<br />

Aufnahme von „Ein ungleiches Paar“ (<strong>2011</strong>)<br />

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Freitag, 01. Juni 2012 – 20.00 Uhr<br />

Samstag, 02. Juni 2012 – 20.00 Uhr<br />

Unterwasser Oase<br />

Ein Stück von der Bedeutung und Geschichte dieses besonderen Elements<br />

getanzt von Community Dance <strong>Minden</strong><br />

Musik: Soundkollage mit Ausschnitten aus: „Mondschein Sonate“ und<br />

Sinfonie Nr. 9 (L. v. Beethoven)<br />

Gesang: Laura Suad<br />

Community Dance <strong>Minden</strong> ist mittlerweile eine feste Institution im kommunalen Bildungskonzept.<br />

Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus den weiterführenden Schulen der<br />

Stadt waren an den Großproduktionen Carmina Burana 2008 und Verdi Requiem 2010 in<br />

der Kampa-Halle beteiligten. Vor dem begeistertem Publikum vermittelten die Jugendlichen<br />

mit großer Intensität die Ausdruckstärke von Tanz und Bewegung.<br />

Mit der „Unterwasser-Oase“ ist Community Dance <strong>Minden</strong> nun das erste Mal im <strong>Minden</strong>er<br />

<strong>Stadttheater</strong>. Die Produktion des Choreographen und Tanzpädagogen Miguel Angel<br />

Zermeño, der wie bei den bisherigen Tanzprojekten die künstlerische Qualität und das<br />

unverwechselbare Profil der <strong>Minden</strong>er Community-Dance-Aktivitäten sicherte, handelt<br />

von der Entwicklung des Lebens unter Wasser. Diese Wasserwelt ist nicht sicher vor den<br />

Zugriffen des Menschen. So wird die immer bedrohlicher werdende Verschmutzung und<br />

Zerstörung der Weltmeere und ihrer Lebewesen in eindrucksvolle tänzerische Bilder<br />

gebracht.<br />

Zusammen mit Petra Nottmeier und Friederike Rademann erarbeitet Zermeño mit den<br />

Jugendlichen das Stück, das zum Nachdenken anregen und deutlich machen will, dass<br />

der falsche Umgang mit dem kostbaren Element Wasser die Zukunft der nächsten<br />

Generation gefährdet.<br />

89


90<br />

Spielzeitvorschau <strong>2011</strong>/2012<br />

von Andrea Krauledat<br />

»Wenn der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur, nicht einzustimmen<br />

in ihr Jauchzen«, schrieb der englische Dichter John Milton. Ich habe, angesichts<br />

unseres Kulturprogramms <strong>2011</strong>/2012, auch einen kleinen Freudensprung gewagt.<br />

Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, in die ca. 150 Veranstaltungen in 11 ABO-Ringen und<br />

einer Vielzahl Sonderveranstaltungen in Ruhe hineinzuschauen. Es lohnt sich!<br />

Foto: Ursula Kaufmann<br />

„Molly Sweeney“<br />

„Identity 2.0“<br />

Es kommen großartige Schauspieler in der nächsten Spielzeit nach <strong>Minden</strong>, um nur einige<br />

zu nennen: Katharina Thalbach, Rufus Beck, Wilfried Glatzeder, Ingolf Lück, Jürgen<br />

Prochnow, Gerd Silberbauer. Es kommen interessante Stoffe auf Sie zu, die in dieser<br />

Spielzeit stark von literarischen Vorlagen geprägt sind, wie „Felix Krull“, „Dracula“,<br />

„Tannöd“, „Buddenbrocks“. Aber auch große Kinofilme werden ihre Entdeckung und<br />

Umsetzung auf der <strong>Theater</strong>bühne erleben: „Rain Man“, „Sein oder Nichtsein“, „Die 39<br />

Stufen“, „Einer flog übers Kuckucksnest“, „The full monty – Ganz oder gar nicht“.<br />

Ich freue mich auf eine neue Gastbühne in <strong>Minden</strong>: <strong>Das</strong> Prinz Regent <strong>Theater</strong> Bochum<br />

mit seiner Produktion „Prinz von Homburg“, die vom Internetportal nachtkritik zu den<br />

10 besten Inszenierungen des Jahres 2010 gewählt wurde. Nach über 15 Jahren sehen<br />

wir das <strong>Theater</strong> Bielefeld in <strong>Minden</strong> wieder, und damit ist dies der Neubeginn einer<br />

Zusammenarbeit! <strong>Das</strong> <strong>Theater</strong> Bielefeld wird mit seiner hochgelobten Inszenierung des<br />

Intendanten Michael Heicks von „Woyzeck“ und mit dem Tanztheaterstück „Identity 2.0“<br />

des Choreographen Gregor Zöllig bei uns zu Gast sein. Die uckermärkischen Bühnen<br />

Schwedt werden erstmalig mit „Einer flog übers Kuckucksnest“ bei uns am <strong>Stadttheater</strong><br />

gastieren. Eine zusätzliche Premiere für 2012: <strong>Das</strong> Musical „Spring awakening“ nach<br />

dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind in einer Produktion der Hochschule<br />

Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy und dem <strong>Theater</strong><br />

Osnabrück. Dies ist ein aufregendes und tolles zusätzliches Stück in unserem Programm<br />

(nicht nur) für unser junges Publikum. Auch ganz neu: Wir haben mehrere ABI-Stücke im<br />

Angebot mit Vergünstigungen natürlich auch für Studenten. Wir werden intensiv mit den<br />

Ganztagsschulen zusammenarbeiten und Kindern, die noch nie im <strong>Theater</strong> waren, einen<br />

Blick hinter die Kulissen ermöglichen und weiterführende Work-shops für Betreuer und<br />

Kinder anbieten.<br />

Wir werden mit „Othello“ eine neue Koproduktion mit „Shakespeare und Partner“ herausbringen.<br />

Hierzu wird ein interessanter Workshop von den Schauspielern von „Shakespeare<br />

und Partner“ in den Herbstferien <strong>2011</strong> angeboten. Unser langjähriger Partner – die Hamburger


91<br />

Kammerspiele – ist wieder mit diversen Produktionen bei uns zu Gast, das Judy-Garland-<br />

Musical „End of the Rainbow“ wird sicherlich eine großartige Eröffnung sein, und wer sich<br />

noch gerne an die wunderbare Carolin Fortenbacher in „Pasta e Basta“ erinnert – sie wird<br />

wieder mit dem „Orangenmädchen“ im Januar 2012 bei uns sein. Und es gibt eine hervorragende<br />

neue Produktion von den Hamburger Kammerspielen bei uns zu sehen: „Mahler –<br />

Der Teufel tanzt mit mir“ mit dem Ausnahme-Schauspieler Marcus Boysen. In Hamburg<br />

wurde dieses Schauspiel frenetisch gefeiert.<br />

Musikalisch haben wir so viele Leckerbissen für Sie, dass ich auch hier nur einige stellvertretend<br />

nenne: <strong>Das</strong> großartige Ukulele Orchestra of Great Britain, die international<br />

bekannten The Magnets, die wunderbare und beliebte Oper „Die Hochzeit des Figaro“<br />

vom Landestheater Detmold. Es kann weiter nur „fragmentarisch“ bleiben: Michael Quast<br />

wird endlich das erste Mal nach <strong>Minden</strong> kommen, Georgette Dee und Terry Truck haben<br />

zum <strong>Theater</strong>fest zugesagt, „Ohne Rolf“ als Newcomer der Kabarett-Szene, der beliebte<br />

Michael Ehnert, Andreas Rebers, die Reihe „Kabarett statt Karneval“ wird mit tollen Künstlern<br />

fortgesetzt, und, und, und ... Wir bieten für Sie erstmalig eine Vielzahl von Abendvorstellungen<br />

in der Vorweihnachtszeit an. Gerne möchten wir Sie einladen dies zu nutzen:<br />

Für Ihre Betriebs- oder Familienfeier, für Ihre Weihnachtsfeier mit anschließender<br />

Verköstigung im <strong>Theater</strong>café oder einfach nur als Freude in der kalten Jahreszeit mit<br />

einer der „heißesten“ Komödien der letzten Jahre: „Ladies Night“.<br />

Übrigens können Sie in dieser Spielzeit wieder vor vielen Veranstaltungen unsere<br />

kostenlosen Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn besuchen! Sichern<br />

Sie sich ein Abo Ihrer Wahl. Sie sparen bares Geld und kommen in den Genuss vieler<br />

Vorteile. Für diejenigen, die sich wahlweise zwischen den vielen, verschiedenen Produktionen<br />

entscheiden wollen, drängt sich fast zwingend die <strong>Theater</strong>card 25 auf. Für<br />

einmalige 10,00 € erhalten Sie eine ganze Saison 25% (!) Ermäßigung auf die Eintrittspreise.<br />

Und das ab der kommenden Spielzeit <strong>2011</strong>/2012 nicht nur im <strong>Theater</strong> <strong>Minden</strong>,<br />

sondern auch im <strong>Theater</strong> im Park in Bad Oeynhausen.<br />

<strong>Theater</strong> machen, <strong>Theater</strong> leiten, <strong>Theater</strong> spielen, das ist spielen mit und gegen die Vernunft,<br />

das ist Narretei und Warnung, das ist Verkündigung und Unterhaltung, das ist Blödsinn und<br />

Hintersinn, da ist der Schwerkraft zu gehorchen eine schwere Sünde<br />

August Everding (deutscher Regisseur, Manager, Kulturpolitiker und Intendant)<br />

In diesem Sinne – freuen wir uns gemeinsam auf eine leichte, beflügelnde und hoffentlich<br />

rundum gelungene nächste Spielzeit!<br />

Foto: Thomas Grünholz


<strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und das <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen präsentieren:<br />

LADIES NIGHT<br />

Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />

93<br />

Willkommen in der wunderbaren sexy Welt des <strong>Theater</strong>s!<br />

Mit temporeichen Dialogen, mit Wortwitz und ausgefeilter Choreographie versprechen<br />

wir Ihnen einen kurzweiligen und amüsanten Abend bei uns im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />

Wir haben uns für die erste Koproduktion und Eigenproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s<br />

<strong>Minden</strong> und des <strong>Theater</strong>s im Park Bad Oeynhausen für »Ladies Night« entschieden, einer<br />

Komödie, die einfach ans Herz geht. „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ ist eine typisch<br />

britische Komödie, in der nicht nur Frauen ganz viel über das Wesen der Männer<br />

erfahren – sie ist zum Heulen komisch und zum Lachen traurig!<br />

Lassen Sie sich ent- und verführen unter dem Motto: Die schönsten Momente im Leben<br />

sind die, bei denen man lächeln muss, wenn man an sie zurück denkt.<br />

Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt: kein besonderes Talent, momentan<br />

keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön<br />

noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schulden und ehelichen<br />

Problemen den Entschluss „Die Wilden Stiere“, eine Stripper-Gruppe, zu gründen. <strong>Das</strong><br />

Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht … Zwischen fetzigen Popsongs,<br />

Abseitsfallen und anderen Widrigkeiten erleben die sechs Ausnahme-Stripper, wie ihr<br />

Selbstbild auf den Kopf gestellt wird und sie ihre Schwächen und Stärken neu entdecken<br />

müssen, bevor sie bereit sind, ein einziges Mal alle Hüllen fallen zu lassen. Und dann<br />

ist es endlich soweit: Ladies Night!<br />

Falls Ihnen das bekannt vorkommt – genau, der große Filmerfolg „Ganz oder gar nicht“<br />

basiert auf der Bühnenfassung von „Ladies Night“ und ist genau das Richtige für einen<br />

entspannten gemeinsamen Abend, mit Freunden und Freundinnen oder für Ihre Familienund<br />

Betriebsfeier.<br />

Pressestimmen zum Stück „Ladies Night“:<br />

Ein überwältigender Spaß. Lachstürme in seltener Orkanstärke. Ein Kunstwerk.<br />

Die Schauspieler grandios.<br />

Die Presse<br />

Mit Stephen Sinclairs und Anthony McCartens Stripperkomödie „Ladies Night“ werden<br />

die Kammerspiele wohl in den nächsten Monaten für Publikumsansturm und volle<br />

Kassen sorgen. Schauspielerei hat ja etwas von Striptease. Den präsentieren sie am<br />

Ende als heiße Typen mit Rhythmus und aller Herrlichkeit dem Publikum. Was vor allem<br />

die Damen der Schöpfung in Ekstase, Gekreische und Verzückung geraten lässt.<br />

– perfekt inszeniert –<br />

Kronen Zeitung<br />

(…) Dieser Spaß überträgt sich auf das Publikum. Ein Pointen Feuerwerk.<br />

Und das Publikum darf zwei Stunden einfach lachen. Hingehen!<br />

Kurier<br />

<strong>Das</strong> Stück der beiden neuseeländischen Autoren erlebte eine beispiellose Erfolgsgeschichte,<br />

wurde in sechs Sprachen übersetzt und kam so auch in ganz Europa auf die<br />

Spielpläne. 1997 verhalf der britische Kino-Erfolg „Ganz oder gar nicht“ der Geschichte<br />

von den sechs arbeitslosen Strippern zu vier Oscar-Nominierungen. Und auch für unsere<br />

Inszenierung der <strong>Theater</strong> <strong>Minden</strong> und Bad Oeynhausen erhoffen wir uns, dass es schnell<br />

zum Publikumsmagneten avanciert.<br />

Wir danken der Firma<br />

für die freundliche Unterstützung!


Armin Sengenberger ...<br />

spielt Craig, seine Ausbildung machte er an Paul<br />

McCartneys The Liverpool Institute for Performing<br />

Arts (LIPA). Er spielte bereits in diversen Filmen<br />

und TV-Serien mit wie “Going Global“ oder in<br />

„Amour Fou“ und beispielsweise 2008 - 2009<br />

u. a. in GZSZ Gute Zeiten Schlechte Zeiten (TV-<br />

Serie). Im Sommer <strong>2011</strong> ist Armin Sengenberger<br />

mit dem Stück „Blütenträume“ (Regie: Kay<br />

Neumann) am Fritz-Rémond-<strong>Theater</strong> am Zoo in<br />

Frankfurt a. M. zu sehen und war mit diesem<br />

Stück auch auf bundesweiter Tournee mit der<br />

Konzertdirektion Landgraf. Ebenso wie als Helmut<br />

Rahn in „<strong>Das</strong> Wunder von Bern“ und mit der<br />

„Buddy-The Buddy Holly Story“. Weitere Stationen<br />

als Schauspieler waren u. a. am Berliner Kindertheater,<br />

im Mafiadinner als „Jake Power“, am<br />

Jungen Landestheater Bayern und er war in<br />

„Bambolero“ und in diversen Produktionen der<br />

Aspara Company zu sehen.<br />

Wir haben ein ganz hervorragendes Ensemble für die<br />

Komödie „Ladies Night“ zusammengestellt:<br />

Matthias Simon ...<br />

Regie: Andrea Krauledat<br />

Bühne: Michael Kohlhagen / Matthias Schwarz<br />

Choreographie: Andrea Krauledat und Ensemble<br />

Kostüme: Karen Friedrich-Kohlhagen<br />

Assistenz: Diane Driftmeier<br />

spielt Norman, er wurde zum Diplom-Schauspieler<br />

an der Hochschule für Musik und <strong>Theater</strong><br />

Hannover von 1983 - 1987 ausgebildet. Er war<br />

unter anderem am <strong>Theater</strong> Hildesheim, Ohnsorg-<br />

<strong>Theater</strong> Hamburg, <strong>Theater</strong> Baden-Baden, an den<br />

Städtischen Bühnen Münster, am Altonaer <strong>Theater</strong><br />

Hamburg, am <strong>Theater</strong> der Stadt Magdeburg und<br />

in der Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg<br />

engagiert. Film- und Fernsehrollen spielte Matthias<br />

Simon u. a. in „Stubbe – Von Fall zu Fall“, „<strong>Das</strong><br />

Großstadtrevier“, „Die Rettungsflieger“, „Frauen<br />

morden leichter“, „Die Cleveren“, „Kunden und<br />

andere Katastrophen“ und in „Der Dorfsheriff“.<br />

Seit nunmehr 12 Jahren ist Matthias Simon zudem<br />

als Dozent an renommierten Musical- und<br />

Schauspielschulen engagiert. Außerdem arbeitet<br />

er bundesweit als Business-Trainer.<br />

Porträts: Peter Hübbe


Michael Derda ...<br />

Alois Moyo ...<br />

Gerd Lukas Storzer ...<br />

Foto: Thomas Leidig<br />

spielt Gavin, seine Ausbildung machte er am<br />

Schauspielstudio Maria Körber in Berlin. Es folgten<br />

Engagements am Volkstheater und am<br />

Schauspielhaus in Wien, wo er mit Regisseuren<br />

wie Stefan Bachmann und Christian Stückl zusammenarbeitete.<br />

Besonders häufig war er an der<br />

Neuköllner Oper Berlin und im <strong>Theater</strong> Affekt<br />

Berlin (u. a. in der mit dem Friedrich-Luft-Preis<br />

ausgezeichneten Inszenierung des Goethe-<br />

Singspiels „Lila“) zu sehen. Er spielte viel an der<br />

Berliner Tribüne u. a. in Ayckbourns „Schlafzimmergäste“<br />

und für das Euro Studio Landgraf beispielsweise<br />

„Eine Frage der Ehre“. Er ist regelmäßig<br />

an den Berliner Kudammbühnen zu Gast. Mit<br />

der Produktion „Die Nervensäge“ wird er auch im<br />

Februar 2012 gemeinsam mit Winfried Glatzeder<br />

bei uns am <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> zu sehen sein.<br />

Seit 2006 ist er Mitglied der gefeierten<br />

Avantgarde-Truppe „Nico and the Navigators“.<br />

Auch in Film und Fernsehen spielte Gerd Lukas<br />

Storzer zahlreiche Rollen, u. a. in Rosa von<br />

Praunheims Biopic „Der Einstein des Sex“, dem<br />

Kurzfilm-Festivalhit „Der Schaumreiniger“ und<br />

zuletzt in den TV-Serien „Notruf Hafenkante“ und<br />

„Terra X“. Seit 2009 spielt er regelmäßig bei den<br />

Kreuzgangspielen Feuchtwangen, <strong>2011</strong> ist er dort<br />

in „My Fair Lady“ und als Don Juan in „Viel Lärm<br />

um nichts“ zu sehen.<br />

spielt Grahame, nach seiner Ausbildung in<br />

Schauspiel und Regie an der Folkwang-Hochschule<br />

Essen war er ab 1969 an den Städtischen<br />

Bühnen Osnabrück engagiert. Darauf folgten<br />

Festengagements unter anderem am Nationaltheater<br />

Mannheim, <strong>Theater</strong> am Goetheplatz<br />

Bremen, <strong>Theater</strong> im Zimmer Hamburg, am Schauspielhaus<br />

Hamburg, Staatstheater Braunschweig,<br />

Staatstheater Nürnberg und am Schauspielhaus<br />

Zürich. Er arbeitete mit Regisseuren wie Karl<br />

Paryla, Boleslav Barlog, George Tabori, Peter<br />

Zadek, Jürgen B. Flimm, Andrea Breth, Uwe E.<br />

Laufenberg, Thorsten Näther, Dieter Wedel und<br />

Daniel Karasek zusammen. Seit 2005 arbeitet<br />

Michael Derda freiberuflich für <strong>Theater</strong>, Funk, Film<br />

und Fernsehen. Seit 2010/<strong>2011</strong> ist er u. a. für die<br />

Konzertdirektion Landgraf mit „Blütenträume“,<br />

einem Stück von Lutz Hübner u. a. mit Claudia<br />

Rieschel, Saskia Valencia und Michael Altmann<br />

auf Tournee durch Deutschland, Schweiz und<br />

Österreich. Mit dem Stück „Blütenträume“ (Regie:<br />

Kay Neumann) ist er zumsammen mit Armin<br />

Sengenberger außerdem am Fritz-Rémond-<strong>Theater</strong><br />

am Zoo in Frankfurt a. M. im Sommer <strong>2011</strong> zu<br />

sehen.<br />

Gregor Eckert ...<br />

spielt Barry, ist ausgebildeter Schauspieler und<br />

studierte Germanistik, Kunstgeschichte und<br />

Philosophie an der Justus-Liebig-Universität<br />

Gießen. Festengagements u. a. am Turmtheater<br />

Regensburg, <strong>Theater</strong> an der Rott / Eggenfelden,<br />

Landesbühne Hannover (Intendant Gerhard<br />

Weber), Fritz-Rémond-<strong>Theater</strong> Frankfurt, Kammertheater<br />

Karlsruhe. 2004 erstes selbstgeschriebenes<br />

Stück unter dem Titel „Night Club“ nach dem<br />

Film „Die fabelhaften Baker Boys“ (uraufgeführt<br />

in Bremen), weiteres selbstgeschriebenes Stück:<br />

„Who’s the Monster“. Seit 2006 ist Gregor Eckert<br />

Schauspieler/Kabarettist mit eigener Produktionsfirma.<br />

Produktionsleitung u. a. bei Inszenierungen<br />

wie: „Leben bis Männer“, „Mondscheintarif“,<br />

„Männerhort“, und „In andern Umständen“<br />

(u. a. mit F. Bohnet, C. Rieschel). Zudem<br />

tourt er mit seinen Soloprogrammen „Anleitung<br />

zur sexuellen Unzufriedenheit“, „Der Liebesökonom“<br />

Kabarett nach FAZ-Buch-Autor Hanno Beck<br />

und seinem Soloprogramm „Gestatten! – Mark<br />

Twain“ und gibt Gastspiele u. a. am Schmidt-<br />

<strong>Theater</strong> Hamburg, Comödie Fürth, Kulturzentrum<br />

Schlachthof Bremen, <strong>Stadttheater</strong> Konstanz und<br />

Festspiele Mayen. 2008 erschien die CD „<strong>Das</strong><br />

Konzert der Tiere: Ein Konzert zum Kennenlernen<br />

der Instrumente des Sinfonieorchesters“ von<br />

Jumbo Neue Medien.<br />

spielt Wesley, seine Ausbildung als Schauspieler<br />

erhielt er 1985 - 1988 am Amakhosi Theatre,<br />

Zimbabwe und machte dort seinen Diplom-<br />

Abschluss. Am <strong>Theater</strong> hat er bereits viele Rollen<br />

in Deutschland und Zimbabwe gespielt. Hier in<br />

<strong>Minden</strong> war er beispielsweise 2007 in „Afrika<br />

Montage“ oder 2005 in „Die Zofen“ (Regie:<br />

Jürgen Morche) zu sehen. In Zimbabwe spielte er<br />

unter anderem in „Tomorrows People“,<br />

„Lysistrate“, (Amakhosi Production, Hauptrolle,<br />

Regie: Styx Mhlanga), „Marita's Children“, oder<br />

die Hauptrolle von „Victims and Witnesses” am<br />

Amakhosi Theatre. Neben Hörspielen und<br />

Werbung hat er auch in Film/Fernsehen mitgewirkt,<br />

z. B. 2010 in „Iron Sky“ (Kino-International),<br />

in der Serie „Verbotene Liebe“, Rolle: Fritz<br />

Sambu, in „Der Dicke“ ARD, aber auch in dem<br />

BBC-Film „Under the Sun“ und in „Cry Freedom“<br />

(Kino) unter der Regie des großen Regisseurs Sir<br />

Richard Attenborough. In <strong>Minden</strong> ist Alois Moyo<br />

zusätzlich durch seine engagierte Projektarbeit an<br />

diversen Schulen und an der Musikschule<br />

bekannt. Zuletzt geschah dies bei „Tandoo“ des<br />

Ratsgymnasium <strong>Minden</strong>, mit großem Erfolg aufgeführt<br />

im Mai <strong>2011</strong> am <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.


96<br />

Eins und eins macht zwei<br />

<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und <strong>Theater</strong> im Park schließen Kooperation<br />

Auszug aus dem Interview mit der Bad Oeynhausener<br />

Monatszeitung „Momente“ von Dagmar Pape<br />

„Momente“ traf die <strong>Minden</strong>er Intendantin Andrea Krauledat und den Staatsbad-<br />

Geschäftsführer Frank Oette und erfuhr mehr über die Hintergründe dieser <strong>Theater</strong>-<br />

Hochzeit.<br />

„Da war sofort ein guter Draht zwischen uns“, erinnert sich die quirlige <strong>Theater</strong>frau<br />

Andrea Krauledat an ihre erste Begegnung mit Frank Oette. Die Tatsache, dass beide erst<br />

kürzlich ihre neuen Jobs angetreten hatten, mag ein Übriges dazu getan haben, dass der<br />

Pfälzer und die Schwarzwälderin schnell Allianzen schmiedeten. Die sind jetzt druckreif<br />

und kommen ab der nächsten Saison allen <strong>Theater</strong>freunden der Region zugute.<br />

Neue Zielgruppen<br />

Sowohl das <strong>Theater</strong> im Park als auch das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> gibt es seit rund 100<br />

Jahren. Historie allein ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft, wissen Oette<br />

und Krauledat. Deshalb soll die Kooperation vor allem eines: Beide <strong>Theater</strong>stätten gut<br />

für die Zukunft aufstellen. Ein <strong>Theater</strong> lebt von seinem Publikum, deshalb wird man in<br />

Zukunft nicht nur zusätzliche Angebote für das Stammpublikum schaffen und mehr<br />

Menschen aus der Region für die Bühne begeistern, sondern auch neue Zielgruppen ins<br />

<strong>Theater</strong> ziehen. Im Visier haben Krauledat und Oette vor allem das junge Publikum. „Wir<br />

müssen uns als wettbewerbsfähig erweisen und stehen so in Konkurrenz zu Musikevents,<br />

dem Kino, Fernsehen und neuerdings auch dem Internet.“ Dabei gibt es für die<br />

beiden keine Berührungsängste. Ein Thema in den neuen Netzwerken zu werden, steht<br />

deshalb nicht nur auf ihrer Liste, sondern wird schon aktiv umgesetzt. Und mit der<br />

Eigenproduktion „Hey Boss“ geht das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> ab Herbst auf Tournee durch<br />

die Schulen in und um <strong>Minden</strong>. In der nächsten Saison wird die Jugendtheaterproduktion<br />

auch in Bad Oeynhausen zu sehen sein. Auch hier hat man längst erkannt, wie wichtig<br />

es ist, die Jugend für das <strong>Theater</strong> zu begeistern. Erste Hemmschwellen werden alljährlich<br />

in der <strong>Theater</strong>woche abgebaut, wenn die Schulen der Region eingeladen sind, ihre<br />

Produktionen hier aufzuführen.


97<br />

Foto: Wesfalen-Blatt, Viola Dietrich<br />

Frank Oette und Andrea Krauledat<br />

Attraktive Koproduktionen<br />

Gutes Unterhaltungstheater schätzt sowohl das Publikum in <strong>Minden</strong> als auch in Bad<br />

Oeynhausen. Deshalb hat man sich für den Start der <strong>Theater</strong>-Kooperation die Kult-<br />

Komödie „Ladies Night“ vorgenommen. Ein großer Spaß, nicht nur für das weibliche<br />

Publikum. Denn so wie die erfolgreichen Chippendales wollen sechs englische Männer<br />

große Erfolge als Stripper feiern. Der Haken an der Sache: Sie sind weder schön, noch<br />

jung, noch muskulös. So stellt sich vor dem ersten Auftritt die Frage: „Ganz oder gar<br />

nicht?“. Frei nach dem Filmdrehbuch „The Full Monty“ feiert diese Koproduktion, die von<br />

der Firma DENIOS gesponsert wird, am 05. November in <strong>Minden</strong> Premiere und am<br />

12. November im <strong>Theater</strong> im Park.<br />

Innovative Abläufe<br />

Gemeinsam finanzierte Eigenproduktionen, wie „Ladies Night“ oder gemeinsame Einkäufe<br />

von <strong>Theater</strong>produktionen, die dann an beiden Spielorten laufen, sind wirtschaftlich<br />

interessant und steigern die Attraktivität beider <strong>Theater</strong>, betonen Frank Oette und<br />

Andrea Krauledat. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sicherlich ein guter Weg. Gut<br />

auch für den <strong>Theater</strong>freund: Ihm steht dann für ein Stück, das er gerne sehen möchte,<br />

mehr als ein Termin zur Auswahl.<br />

Neben neuen Programmkonzepten und Angeboten gibt es auch organisatorische Neuerungen.<br />

Ab der nächsten Saison können auch Tickets für die Veranstaltungen im <strong>Theater</strong><br />

im Park online ausgesucht und gekauft werden. Dies ist seit langer Zeit bereits am<br />

<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> möglich. Außerdem wird die <strong>Theater</strong>Card 25 nach dem Vorbild aus<br />

<strong>Minden</strong> auch in Bad Oeynhausen eingeführt, die für gekennzeichnete Veranstaltungen<br />

dann in beiden Häusern 25 Prozent Rabatt gewährt.<br />

Fazit: Mehr Unterhaltung, mehr Auswahl, mehr Vergünstigungen – die Kooperation zwischen<br />

dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und dem <strong>Theater</strong> im Park bringt jede Menge Pluspunkte mit sich.


98<br />

Live-Musik im <strong>Theater</strong>café<br />

NEU: Genießen Sie einmal im Monat Barmusik live ab 22.00 Uhr<br />

Ansprechende, stilvolle Hintergrundmusik Barmusik! – Dieser Begriff hat nicht viele<br />

Einschränkungen zu bieten. Musik, die in einer Bar gespielt wird, ist einfach sehr vielseitig.<br />

Jazz, Musical-Hits, Klassik – alles kann als angenehme Hintergrundmusik eingesetzt werden.<br />

Trotz aller Medien hat selbstgemachte Musik nichts von ihrem Reiz verloren. Denn gerade<br />

der Funke, der von der Bühne zum Publikum überspringt, ist das Erlebnis, das wir unseren<br />

Gästen bieten wollen. Darum möchten wir Sie überraschen – Barmusik live gibt es nun auch<br />

für Sie in <strong>Minden</strong>!<br />

Wir bieten Ihnen in dieser Spielzeit erstmalig einen besonderen Anreiz, noch etwas länger<br />

im <strong>Theater</strong> zu verweilen. Denn einmal im Monat gibt es zu den gekennzeichneten Terminen<br />

Live-Musik, made in <strong>Minden</strong>. In Zusammenarbeit mit der Musikschule <strong>Minden</strong> stellen sich<br />

Musiker und Musikerinnen aus <strong>Minden</strong> und Umgebung vor, und bieten Ihnen in gediegener<br />

Atmosphäre eine unverwechselbare Klangkulisse für den gedanklichen Austausch mit Ihren<br />

<strong>Theater</strong>-Freunden.<br />

Was Sie sonst nur aus Hotellounges, oder Chilloutbars kennen, bekommen Sie nun bei uns<br />

im Café des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>. Ganz ohne Aufpreis! Da lohnt sich das <strong>Theater</strong>-Ticket doppelt.<br />

Achten Sie auf die Hinweise im Programmheft und entdecken Sie:<br />

Faszination Live Musik<br />

Entweder eher klassisch, oder sie mögen mehr die Jazz-Standards in bunter Mixtur mit<br />

klanglichen Raritäten – oder lassen Sie sich an den unten genannten Terminen einfach überraschen.<br />

Kulinarische Angebote<br />

Bitte achten Sie auf unsere besonderen kulinarischen Angebote im <strong>Theater</strong>café in der kommenden<br />

Spielzeit. Wir bieten Ihnen neu wechselnde offene Weine und auch diverse kulinarische<br />

Köstlichkeiten zum Ausprobieren bei verschiedenen Veranstaltungen.<br />

Auch möchten wir weiter den direkten Kontakt mit Ihnen suchen und ein <strong>Theater</strong> „zum Anfassen“<br />

sein. Rechnen Sie immer damit, dass die Künstler des Abends nach der Vorstellung noch<br />

einmal kurz im <strong>Theater</strong>café vorbeischauen. Ganz sicher wird das nach unseren Vorstellungen von<br />

der Eigenproduktion „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ der Fall sein. <strong>Das</strong> ist das Schöne –<br />

ein <strong>Theater</strong>ensemble IN und FÜR <strong>Minden</strong>, zum Erleben und Kennenlernen! MIN und DIN!<br />

Wir freuen uns auf Sie im <strong>Theater</strong>café des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>!


99<br />

Samstag, 08. Oktober <strong>2011</strong> – Jens Niemann – Genießen Sie jazzige Barmusik am Piano!<br />

Freitag, 11. November <strong>2011</strong> – Antonia Lakomek (Kontrabass) und Felix Lakomek (Vocals,<br />

Piano) spielen Jazz mit großer Begeisterung und haben trotz ihrer Jugend schon viel<br />

Bühnenerfahrung. Ihr abwechslungsreiches Programm, das aus Jazz-Standards und jazzigen<br />

Eigenkompositionen besteht, garantiert beste Unterhaltung. Freuen Sie sich auf einfach<br />

ansteckend gute Laune!<br />

Mittwoch, 07. Dezember <strong>2011</strong> – Jens Niemann – Genießen Sie jazzige Barmusik am Piano!<br />

Freitag, 17. Februar 2012 – Julia Dadkoush (Gesang) und Vilmante Povilonyte (Klavier)<br />

präsentieren Musicals und Chansons des 20. Jahrhunderts. Ob Westside Story, Wicked oder<br />

Plaisir d'amour – Lassen Sie sich von lyrischen Melodien und witzigen Texten in die Welt<br />

der großen Gefühle entführen und erleben Sie einen zauberhaften Abend!<br />

Weitere Termine:<br />

Freitag, 20. Januar 2012<br />

Freitag, 16. März 2012<br />

Freitag, 27. April 2012


100 <strong>Das</strong> erste Jahr<br />

<strong>Theater</strong>pädagogik<br />

Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zuschauer von morgen.<br />

Vielmehr sind sie bereits heute wichtiger Bestandteil unseres<br />

Publikums. Die starke Resonanz auf unser Jugend-Abo „Six-Pack“ zeigt<br />

dies beeindruckend. Insofern ist es von nicht zu unterschätzender<br />

Bedeutung mit unserem theaterbegeisterten Publikum in einen intensiveren<br />

Kontakt zu kommen. <strong>Theater</strong> braucht diesen Austausch mit dem<br />

Publikum mehr denn je, um auch in Zukunft dem selbstgestellten<br />

Anspruch genügen zu können, dass eine Stadt sich mit ihrem <strong>Theater</strong><br />

als Kulturstätte identifizieren soll.<br />

Nachdem wir uns als Ausgangspunkt für theaterpädagogische Arbeit am<br />

<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> intensiv mit dem TUSCH-Modell aus Berlin auseinandergesetzt<br />

haben, haben wir schnell festgestellt, dass dieses<br />

System für eine Stadt wie <strong>Minden</strong> zu viele Engführungen und Beschneidungen<br />

mit sich bringt. Stattdessen haben wir uns entschlossen,<br />

einen Baukasten mit unterschiedlichen theaterpädagogischen Elementen<br />

zu entwickeln, den wir flexibel auf die Bedürfnisse abstimmen<br />

möchten.<br />

Wir bieten ein vielfältiges theaterpädagogisches Begleitprogramm, mit<br />

dem wir Ihre Begeisterung für <strong>Theater</strong> schüren möchten: Workshops,<br />

Publikumsgespräche, Führungen, Probenbesuche und natürlich auch<br />

gerne all das, was Sie an Wünschen und Anregungen mitbringen.<br />

Viola Schneider, <strong>Theater</strong>pädagogin<br />

Die <strong>Minden</strong>er <strong>Theater</strong>werkstatt präsentiert<br />

DAS HERZ EINES BOXERS<br />

<strong>Theater</strong>hit von Lutz Hübner<br />

mit Friedhelm Schlötel und Jonas Volkmann, Regie: Wilhelm Krückemeier<br />

Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten<br />

07., 08., 14., 15., 21. und 22. Oktober jeweils 20.00 Uhr<br />

Zu unseren Angeboten gehören:<br />

• Ein Blick hinter die Kulissen,<br />

Gespräche mit Regisseur,<br />

Schauspielern, Bühnenund<br />

Kostümbildner<br />

• Die umfassende Information<br />

zu einer Inszenierung für die<br />

entsprechende Kindergruppe<br />

oder Schulklasse:<br />

Materialmappen zu einzelnen<br />

Inszenierungen, Einführungen in<br />

das Thema einer kommenden<br />

Produktion, spielpraktische<br />

Vorbereitungen in Schulen für<br />

ausgewählte Inszenierungen<br />

• Offene (themengebundene)<br />

Workshops, beispielsweise zu<br />

Klassikern der <strong>Theater</strong>literatur,<br />

Vortragstraining, Schauspieltraining,<br />

körperorientiertes<br />

<strong>Theater</strong> etc.<br />

• Führungen durch das <strong>Theater</strong>,<br />

abgestimmt auf die jeweiligen<br />

Altersgruppen<br />

• Rahmenprogramm rund um<br />

unser Jugend-Abo Six-Pack<br />

• Auf Wunsch die Aufnahme in den<br />

Newsletter-Verteiler, um regelmäßig<br />

Informationen über<br />

unsere Aktivitäten zu erhalten<br />

• <strong>Theater</strong>pädagogische Sprechstunde:<br />

Mo.: 15.00 bis 16.00 Uhr und<br />

Fr.: 9.30 bis 11.00 Uhr<br />

Tel.: 0571 8283915


Projektworkshop „Othello“<br />

Bruchstücke aus dem Steinbruch<br />

101<br />

Dieser Schauspielworkshop bietet Jugendlichen eine Einführung in das <strong>Theater</strong>handwerk<br />

anhand professioneller <strong>Theater</strong>arbeit und wird von der Gruppe „Shakespeare und Partner“ in<br />

Kooperation mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> vom 28. bis 30. Oktober <strong>2011</strong> im Otium des<br />

Ratsgymnasiums durchgeführt.<br />

Regisseure und Schauspieler der Produktion „Othello“ gehen mit ihrem noch offenen<br />

Wissens- und Ideenstand in ein intensives Seminararbeitswochenende. Die Ideen und Anregungen<br />

der Teilnehmer können später in die Probenarbeit einfließen. Es folgen spätere<br />

Probenbesuche der Teilnehmer, um ihnen über diesen Weg einen Einblick in die praktische<br />

<strong>Theater</strong>arbeit zu ermöglichen und mit ihnen im Diskurs der Entstehung ihrer Inszenierung zu<br />

besprechen. Dieses Angebot ermöglicht eine nachhaltige Zusammenarbeit von Jugendlichen<br />

und Profitheater.<br />

Schauspieltraining: Über den Körper ins Spiel kommen, d. h. bewusst die eigenen körperlichen<br />

Ausdrucksmittel kennenlernen durch Körper- und Stimmtraining. Wie empfinde ich mich,<br />

wie erleben mich die um mich stehenden? Eigen- und Fremdwahrnehmung kennen lernen.<br />

Szenenarbeit: Was ist eine theatrale Situation? <strong>Theater</strong> als Kunst des Handelns kennenlernen,<br />

durch Vermittlung unterschiedlicher schauspielerischer Mittel und Methoden. <strong>Das</strong> Schauspieltraining<br />

wird vormittags abgehalten. An den Nachmittagen wird intensiv in kleinen Gruppen<br />

an verschiedenen Szenen des Stückes gearbeitet. Hierbei erfolgt eine Weiterführung des<br />

Schauspiel-trainings hin zur praktischen Arbeit an Szenen und Spielsituationen, um deutlich<br />

zu machen, welche Variationen eine Szene/ein Text zur Interpretation und zum Spiel bietet.<br />

Zudem bietet das Seminar eine dramaturgische Einführung in das Stück „Othello“.<br />

Dramaturgie: Was ist die Story? In welcher Beziehung steht die Geschichte zu unserer heutigen<br />

Zeit, unseren Erfahrungen? Der Bereich bietet eine einführende dramaturgische Auseinandersetzung<br />

mit dem Stück. Dazu gehört die Erarbeitung der sozial- und theaterhistorischen<br />

Hintergründe des Elisabethanischen <strong>Theater</strong>s genauso wie die Arbeit mit verschiedenen Textund<br />

Übersetzungsvarianten Shakespeares. In Spielszenen werden die literatur- und theaterwissenschaftlichen<br />

Erkenntnisse praktisch umgesetzt.<br />

Ziel des Seminars ist die Erstellung einer eigenen Dramaturgiemappe zum Stück (Fremdtexte<br />

und eigene Texte zum Stück) und einer eigenen dramaturgischen Konzeption des Stückes.<br />

Am Ende der Arbeitswoche wird eine Seminaraufführung stattfinden.<br />

Teilnehmerzahl: 20 Personen<br />

Kosten: 50,00 € pro Person für Jugendliche / 75,00 € pro Person für Erwachsene<br />

Anmeldungen bis zum 31.07.<strong>2011</strong> über: viola.schneider@stadttheater-minden.de


Wir danken<br />

für die großzügige Unterstützung<br />

unserer theaterpädagogischen Arbeit.<br />

Im <strong>Theater</strong> sind nur alle alt und grau? Ab jetzt nicht mehr!<br />

Denn hier kommt der Jugendclub t3:<br />

t3 – you(th) on stage<br />

Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 bemühen sich Andrea Krauledat und Viola Schneider<br />

um ein stärkeres Engagement im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters. Dazu gehört<br />

auch die Gründung des Jugendclubs, der in Anspielung auf die Adresse des <strong>Theater</strong>s<br />

unter dem Titel „t3“ läuft. Hier befassen sich die 16- bis 20-jährigen TeilnehmerInnen<br />

mit Schauspiel-, Sprech- und Körpertraining und der Erarbeitung eines Stückes. Die Wahl<br />

für das Stück wurde in diesem Jahr von der Gruppe getroffen:<br />

t3 proudly presents zum Spielzeitende 2010/<strong>2011</strong>:<br />

Der Kater<br />

Die Katze oder wie man das Spiel spielt.<br />

Frei nach Ludwig Tieck<br />

Der Jugendclub t3 zeigt die berühmte Geschichte des „Gestiefelten Katers“ als „Stück<br />

im Stück“. <strong>Das</strong>s bei einer solchen Inszenierung nicht nur auf der Bühne, sondern auch<br />

im Publikum so einiges schief gehen kann, zeigt sich ziemlich schnell: „Soll man<br />

klatschen?“ oder „Soll man pfeifen?“ Auf ironische Art – mit viel Kitsch, etwas Kunst<br />

und einigem Klamauk – gehen wir der Frage nach, was man im <strong>Theater</strong> darf und was<br />

nicht – oder vielleicht doch?<br />

Dichter: … Mögen Sie, verehrungswürdiges Publikum, jetzt entscheiden, ob mein Versuch<br />

nicht ganz zu verwerfen sei. Mit Zittern ziehe ich mich zurück und das Stück wird<br />

seinen Anfang nehmen.“<br />

Aufführungstermine:<br />

Freitag, 10. Juni <strong>2011</strong> 20.00 Uhr – <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Samstag, 11. Juni <strong>2011</strong> 20.00 Uhr – <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

Donnerstag, 14. Juni <strong>2011</strong> 20.00 Uhr – <strong>Theater</strong> im Park, Bad Oeynhausen


Meinungen über t3:<br />

103<br />

Melina: Zum Jugendclub t3 des <strong>Stadttheater</strong>s bin ich gegangen, um neue<br />

Eindrücke und Anregungen zum Schauspiel zu sammeln und gleichgesinnte<br />

Jugendliche zu treffen, mit denen man sich über sein liebstes Hobby austauschen kann.<br />

Ich würde sagen, alle meine Vorstellungen wurden hier erfüllt und wir haben seeehr viel<br />

Spaß. Auch wenn wir bei diversen Körperübungen sehr gequält werden .... ;-)<br />

Und in der neuen Spielzeit?<br />

Die große Resonanz auf unser Angebot hat uns unglaublich überrascht, so dass wir uns in<br />

der Spielzeit 11/12 um zwei Jugendclubs bemühen werden, wovon einer auf die Altersgruppe<br />

12 bis 15, der andere die Altersgruppe 16 plus umfassen soll.<br />

Doch was erwartet die teilnehmenden Jugendlichen? Zunächst einmal natürlich das<br />

<strong>Theater</strong>spielen in einem „richtigen“ <strong>Theater</strong>, fern ab von Schule und Notendruck unter<br />

möglichst professionellen Bedingungen. Am Beginn der Arbeit im Jugendclub t3 stehen<br />

Spiele und Übungen zur Sensibilisierung, zum Wecken der Spielfreude, zur Improvisation<br />

und zur darstellerischen Arbeit mit Körper und Stimme. Ab ca. Januar erarbeiten wir dann<br />

gemeinsam eine Inszenierung, die schlussendlich im <strong>Theater</strong> präsentiert werden soll.<br />

Der Startschuss für die Aufnahme der Probenarbeit der Jugendclubs fällt in der Woche<br />

vom 07. bis zum 12. November. Nach einer etwa vierwöchigen Schnupperphase entscheidet<br />

sich, wer festes Mitglied der neuen Gruppe sein wird, die Teilnehmerzahl ist dabei<br />

auf 14 SpielerInnen beschränkt. Die Kosten belaufen sich auf 80,00 € pro Spielzeit.<br />

Anmeldungen nehmen wir ab sofort bis 09. September unter der e-Mail-Adresse:<br />

viola.schneider@stadttheater-minden.de entgegen. Wir freuen uns auf Euch!<br />

ALLES, WAS ZÄHLT – DIE MEINUNG DES PUBLIKUMS IST GEFRAGT!<br />

<strong>Theater</strong> lebt von Austausch! Wir möchten Sie und euch darum bitten, in einen regen<br />

Kommunikationsprozess mit uns zu treten: Was hat gefallen, überzeugt, begeistert? Was<br />

hat geärgert, gestört, genervt?<br />

Wir möchten Sie und euch bitten, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, sondern über<br />

Facebook („Sags Viola“) oder viola.schneider@stadttheater-minden.de dem Ausdruck zu<br />

verleihen, was euch und Sie im Hinblick auf das <strong>Stadttheater</strong> und allem, was damit zu<br />

tun hat, bewegt.<br />

Nina: Ich bin dabei um Eindrücke zu sammeln und um mit Gleichgesinnten, doch vor<br />

allem Gleichaltrigen zu spielen. Mir gefällt, dass wir alles selbst erarbeiten dürfen und<br />

nicht in ein fertiges Stück gesteckt werden. So ist man viel näher dabei und drin. Die<br />

gemeinsamen Proben bringen uns zusammen, lassen Hemmungen verschwinden und<br />

machen natürlich immer großen Spaß. „Ich bin dabei ins schwitzen gekommen“ ;)<br />

Jonte: Ich bin zum t3 gegangen, da ich mal eine andere Sichtweise kennen lernen<br />

wollte. Da ich seit einigen Jahren immer mit den gleichen Leuten <strong>Theater</strong> gespielt habe<br />

dachte ich, dass ich dort neue Anregungen bekommen kann. Außerdem wollte ich das<br />

Erarbeiten eines Projekts unter Anleitung einer <strong>Theater</strong>pädagogin kennen lernen, da ich<br />

mir diesen Beruf für mich persönlich vorstellen könnte. Diese Erwartung wurde erfüllt.<br />

Ich habe einige neue Herangehensweise kennen lernen dürfen, die mir für meine<br />

Zukunft sicher hilfreich sein werden.<br />

Resa: Ich wollte eigentlich schon immer mal <strong>Theater</strong> spielen, aber es hat sich nie<br />

ergeben. Außer bei Grundschulaufführungen ... aber das kann man ja wohl kaum zählen.<br />

Die Portabühne war per Fahrrad zu weit weg, Auto hab ich (noch) keins und außerdem<br />

war ich früher ja noch klein und schüchtern. Dann habe ich in der Rats-<strong>Theater</strong>-AG bei<br />

„Anatevka“ mitgespielt und war begeistert, wie sehr einen <strong>Theater</strong> (gerade unter Laien)<br />

zusammenschweißen kann. Und da die Leute im t3 sehr nett sind (…), macht mir t3<br />

großen Spaß und ich freue mich auf die Aufführungen.<br />

Anika: Ich bin bei t3 weil ich sehr gerne <strong>Theater</strong> spiele und ich nach einer längeren<br />

Pause, die Gruppe während meines Praktikums kennenlernen durfte. Mir hat die<br />

Vorgehensweise/Struktur der Proben sehr gefallen, da sie das Vertrauen und den<br />

Zusammenhalt der Gruppe fördert. Es ist ein sehr harmonisches Arbeiten, was auf<br />

gegenseitigem Respekt basiert und man kann sich selbst produktiv und kreativ in das<br />

Erarbeiten der Szenen mit einbringen.<br />

Jil: Ich bin zu t3 gegangen weil ich schon immer gerne <strong>Theater</strong> spielen wollte und da<br />

passte ein Jugendclub vom <strong>Stadttheater</strong> natürlich perfekt ;) Die Leute in der Gruppe<br />

haben sich von Anfang an ziemlich gut verstanden. Uns sind bei der Erarbeitung des<br />

Stücks selbst ziemlich viele Freiheiten gelassen und wir können selbst Ideen und<br />

Meinungen einbringen. Bei den Proben haben wir viel Spaß und ich bin erstaunt wie<br />

<strong>Theater</strong> spielen uns alle zusammengeschweißt hat. Ich freue mich schon riesig auf die<br />

Aufführungen.


104<br />

Six-Pack – <strong>Das</strong> junge Abo!<br />

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Albert Einstein<br />

Auch unser Jugend-Abo Six-Pack hat in der<br />

kommenden Saison einiges an Highlights<br />

zu bieten: Den Anfang macht das <strong>Theater</strong><br />

an der Ruhr mit dem wunderbaren Schauspieler<br />

Roberto Ciulli in „Der Kleine Prinz“.<br />

In einem phantastischen Clownstheater<br />

gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann<br />

eine Inszenierung vor einem erstaunten<br />

Publikum gegen die eigene und die allgemein<br />

menschliche Einsamkeit mit dem<br />

Besten, was sie besitzen: mit der Phantasie,<br />

die aus dem Nichts entsteht.<br />

Wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal das<br />

<strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig am <strong>Stadttheater</strong><br />

<strong>Minden</strong> begrüßen dürfen.<br />

<strong>Theater</strong> der Generationen zu sein, das ist<br />

erklärte Ziel des <strong>Theater</strong> der jungen Welt<br />

Leipzig. Kommunikation mit dem Publikum<br />

ebenfalls. Eine Vielzahl von Veranstaltungen<br />

neben den Aufführungen im eigenen<br />

<strong>Theater</strong> zeigen, dass das Leipziger Kinderund<br />

Jugendtheater sich in den letzten<br />

Jahren zu einer festen<br />

Größe im Kulturleben<br />

der Stadt Leipzig und<br />

darüber hinaus entwikkelt<br />

hat. <strong>Das</strong> belegen nicht<br />

nur die zahlreichen<br />

Festivalund<br />

Gastspieleinladungen<br />

der letzten<br />

Jahre, sondern<br />

auch die Tatsache, dass das <strong>Theater</strong> der<br />

Jungen Welt nach 2006 nun schon zum<br />

zweiten Mal gebeten wurde, die Ausrichtung<br />

der renommierten Werkstatt-Tage der<br />

Kinder- und Jugendtheater zu übernehmen.<br />

Die hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete<br />

Bühne wird die Produktionen<br />

„Werther“ und das Musical „LehrerInnen“<br />

im Six-Pack zeigen. Viele Zuschauer sind sehr<br />

gespannt auf das Nachfolgestück der umjubelten<br />

Produktion „Klasse, Klasse“ des<br />

<strong>Theater</strong> Strahl aus Berlin in Zusammenarbeit<br />

mit der Familie Flöz: „Klasse Tour“. In einer<br />

dynamischen Collage werden die Konflikte<br />

einer Klassenfahrt gezeigt – mit viel<br />

Rhythmus, Körpereinsatz, Witz und Poesie.<br />

<strong>Das</strong> Ensemble von <strong>Theater</strong> Strahl bringt eine<br />

temporeiche Nummernshow (fast) ohne<br />

Worte, aber mit viel Musik auf die Bühne. Mit<br />

dem Projekt „Klasse Klasse“ entwickelte<br />

<strong>Theater</strong> Strahl Berlin unter der Regie von<br />

Michael Vogel (Familie Flöz) erstmals für<br />

Jugendliche eine Ästhetik, die sich von der<br />

realistischen Darstellung entfernt und völlig<br />

neue Erfahrungen mit dem Medium <strong>Theater</strong><br />

zulässt – über alle Sprachgrenzen hinaus.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> wird diese neue<br />

Produktion „Klasse Tour“ als eine der ersten<br />

Gastspielbühnen zeigen.<br />

Shakespeare und Partner wird mit<br />

Shakespeares großer Tragödie um Eifersucht,<br />

Vertrauen, Karriere und Mord in<br />

Kooperation mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

im Six-Pack zu sehen sein: mit „Othello“.<br />

Fast ein Krimi, ist dies konzentrierte<br />

Kammerspiel auch 400 Jahre nach seiner<br />

Entstehung noch aktuell. Shakespeare und<br />

Partner haben die Überzeugung: „<strong>Theater</strong><br />

bedeutet für uns auch, eine Geschichte zu<br />

haben mit den Partnern der Gastspielorte,<br />

ebenso mit den Partnern, mit denen wir als<br />

Ensemble auf der Bühne stehen und mit<br />

dem Partner Publikum (Shakespeares unteilbare<br />

Szene), für das wir spielen“.<br />

Die Schweizer Autorin Tina Müller hat ein<br />

sehr lebendiges Stück über das Nicht-<br />

Wissen geschrieben, über Erwartungen und<br />

Ängste und über die wirren Wege, die die<br />

Liebe sucht: das Jugendstück „Türkisch<br />

Gold.“ „Runde 60 Minuten Dauerpower in<br />

fliegendem Wechsel der Rollen und<br />

Identitäten, sodass einem der Atem auszugehen<br />

scheint. Nicht jedoch dem vorzüglichen<br />

Darsteller-Duo, das allen Rollen gerecht<br />

wird trotz des rasant-körperbetonten<br />

Spiels in der mit einfachsten Mitteln effektvoll<br />

gestalteten Skaterbahn-Bühne: Holzpaletten,<br />

Mülltonne und Ghettoblaster<br />

schaffen das Ambiente für ein temporeiches,<br />

locker-flockiges, realsatirisch-pointiertes und<br />

durchaus provokantes Vorurteils Pingpong.“<br />

schreibt Pit Herrmann von den Sonntagsnachrichten<br />

über die Inszenierung des<br />

<strong>Theater</strong> Kohlenpott, die wir zu einer<br />

Vorstellung im Six-Pack eingeladen haben.


„Hey Boss, hier bin ich!“<br />

Satire von Werner Hahn – Eine mobile Jugendtheaterproduktion des <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />

mit Aimée Goepfert, Gregor Eckert, Robert von Marck Regie: Andrea Krauledat <strong>Theater</strong>pädagogin: Viola Schneider<br />

105<br />

Seit März <strong>2011</strong> bietet das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> seine erste und<br />

mobile Jugendtheater-Produktion an: „Hey Boss, hier bin ich!“.<br />

Diese neue Form für ein <strong>Theater</strong>stück soll Schwellenängste<br />

abbauen – soll <strong>Theater</strong> „zum Anfassen“ sein, wir suchen den<br />

direkten Kontakt zu unseren Zuschauern.<br />

Die Satire "Hey Boss – hier bin ich!" wurde von dem <strong>Theater</strong>pädagogen<br />

Werner Hahn ins Leben gerufen, um Schulabgänger auf<br />

ihr erstes Bewerbungsgespräch optimal vorzubereiten und für die<br />

Zeit nach der Schule zu sensibilisieren. Auf humorvolle und kurzweilige<br />

Weise werden Schwellenängste für den Übergang von der<br />

Schule ins Berufsleben abgebaut. Ganz nebenbei werden junge<br />

Leute für Kultur – für das <strong>Theater</strong> – begeistert.<br />

„Hey Boss“ on Tour:<br />

In der letzten Spielzeit wurde „Hey Boss, hier bin ich!“ nicht nur<br />

im Kleinen <strong>Theater</strong> am Weingarten gespielt, auch von Jugendzentren<br />

und Schulen wurden wir eingeladen und konnten das<br />

Publikum vor Ort begeistern. In der Spielzeit <strong>2011</strong>/12 folgen<br />

Gastspiele u. a. in Bad Oeynhausen, Hameln, Nienburg, Stade,<br />

um nur ein paar Stationen zu nennen. Einige Schulen überlegen<br />

bereits, das Stück an ihr Curriculum anzukoppeln: Wenn Bewerbungstraining<br />

auf dem Lehrplan steht, darf auch „Hey Boss, hier<br />

bin ich!“ nicht mehr fehlen!<br />

<strong>Das</strong> ist ein großes Kompliment an unsere Produktion: „Hey Boss“<br />

wird als Bereicherung des Lehrplans gesehen, als sinnvolle und<br />

innovative Ergänzung des „normalen Schulunterrichts“. Schule<br />

und <strong>Theater</strong> ergänzen sich und arbeiten konstruktiv miteinander –<br />

in dieser Hinsicht spielt das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> in den verschiedensten<br />

Projekten bereits seit einiger Zeit eine beispielhafte<br />

Rolle und geht nun noch einen zusätzlichen neuen Weg!<br />

An das <strong>Theater</strong>stück schließt sich ein Workshop an, in dem die<br />

Schüler auf der Bühne selber ausprobieren können, wie man sich<br />

selbstbewusst und authentisch präsentiert. Grundlegende Dinge<br />

der Körpersprache wie Sitzhaltung, Begrüßung oder der erste<br />

Eindruck, aber auch Inhalte des Bewerbungsgesprächs werden<br />

den jungen Leuten anschaulich, sympathisch und humorvoll vermittelt<br />

– einfach „in Augenhöhe“.<br />

Meinungen der Jugendlichen über das „Hey Boss“-Paket:<br />

„Wenn <strong>Theater</strong> so ist, dann geh ich in Zukunft viel öfter hin.“<br />

„Ich fands toll, es hätte noch viel länger gehen können.“<br />

„Ihr seid super, bleibt so, wie ihr seid!“<br />

„Die Darsteller haben das echt cool gemacht.“<br />

„Sehr lehrreich.“ „Unterhaltsam.“ „Weiter so.“<br />

„Die Veranstaltung war toll, aber ich hatte die ganze Zeit so Hunger.“<br />

„Es hat Spaß gemacht. Die Ideen waren sehr gut und eindrucksvoll!


106<br />

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es<br />

noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ Albert Einstein<br />

Unser Kindertheater<br />

„Es war einmal …“ – nur drei Worte entführen uns in die magische Welt des Märchens. Bis heute<br />

haben sie nichts an Aktualität verloren, obwohl Märchen uralt sind. Märchen sind Kulturgut und<br />

haben eine lange Tradition. Sie spiegeln die Sitten und Bräuche wieder. Die zeitlosen Klassiker<br />

führen uns in die Welt, in der es nur das Jetzt und Hier gibt. Sie nennen weder Ort noch Zeit. <strong>Das</strong><br />

Geschehene könnte überall und jederzeit stattfinden. Kinder können sich in Märchen gut hineinversetzen,<br />

weil jedes Handeln seine Konsequenzen hat, im Guten, wie im Bösen.<br />

Märchen ermutigen Kinder und fördern ihren Lebensmut. Mit Wünschen oder wie durch ein<br />

Wunder kann man alles Schlimme zum Besseren wenden. <strong>Das</strong> gibt ihnen die Zuversicht, dass sie<br />

aus eigener Kraft alles erreichen können. Im Märchen durchlebt der Held oder die Heldin ein<br />

Abenteuer, eine Herausforderung, eine Krise und geht daraus gestärkt hervor. Durch die<br />

Überwindung von Gefahren und Hindernissen reift er/sie und alles wendet sich zum Guten; das<br />

ist die Kraft, die dem Märchen innewohnt. Dies weckt die positiven Kräfte, die auch schlimme<br />

Erfahrungen überstehen lassen. Gerade Kinder leben noch sehr verbunden mit ihrem magischen<br />

Denken. Alles, was sie sich nicht erklären können, bekommt eine fantasievolle Gestalt. Märchen<br />

sind eine Voraussetzung für die spätere Freude am Lesen und die Beschäftigung mit <strong>Theater</strong>, mit<br />

Literatur in jeder Form.<br />

In den Kindertheaterabonnements haben wir in der Spielzeit <strong>2011</strong>/ 2012 eine Vielzahl von modernen<br />

Kindertheaterbüchern in einer neuen Bearbeitung für die Bühne – aber auch wieder einmal<br />

viele klassische Märchen für Kinder in den verschiedenen Altersgruppen ausgesucht:<br />

• Der gestiefelte Kater – Familien-Märchen mit Musik, Gesang und Tanz<br />

• Schneewittchen und die sieben Zwerge – Musikalisches Märchen von Eberhard Greul<br />

nach den Brüdern Grimm unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />

• Hexe Lilli und der Weihnachtszauber – Nach der Buchreihe vom Autor KNISTER<br />

• Cinderella – Ein Musical für Kinder und Erwachsene von Thomas Pigor<br />

nach dem Märchen der Gebrüder Grimm<br />

• Reineke Fuchs – Kinderoper nach J. W. von Goethe<br />

unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />

• Die Schneekönigin – Märchen von Hans Christian Andersen<br />

• Ritter Rost ist krank – Eine freche Abenteuer-Geschichte um Ritter Rost<br />

nach den bekannten Büchern von Jörg Hilbert und Felix Janosa<br />

• Der Grüffelo – Nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson


107


108<br />

Von der Leichtigkeit des Schweren<br />

Interview mit Tzimon Barto von Walter Weidringer, Musikwissenschaftler und Publizist in Wien<br />

Interviewausschnitt vom Oktober 2010 im <strong>Magazin</strong> der Gesellschaft der Musikfreunde Wien<br />

Am Tag nach unserem Gespräch steht für<br />

Tzimon Barto wieder Unterricht im<br />

Terminkalender. Doch nicht etwa gibt der<br />

Ausnahmepianist Klavierstunden, sondern<br />

ist selbst der Schüler – und lernt<br />

Chinesisch. „Gerade bin ich seit Jahren<br />

wieder einmal am Strand gewesen – wo<br />

ich es normalerweise nur eine Viertelstunde<br />

aushalte, weil ich mich dann langweile.<br />

Es ist zu heiß zum Lesen. Ich habe ein<br />

bisschen Chinesisch geübt, aber dann<br />

konnte ich nicht mehr – der fliegende<br />

Sand, die vielen Leute …“ <strong>Das</strong> Alleinsein<br />

ist wichtig für ihn: „Vielleicht bin ich ein<br />

bisschen autistisch – ähnlich wie mein<br />

Sohn Ori, der an Asperger-Syndrom litt<br />

und 2008 mit 17 Jahren gestorben ist. Ich<br />

lebe hier in einem großen Holzhaus – es<br />

könnte auch in Österreich sein. Mit einem<br />

riesigen Mittelzimmer mit Küche, Flügel,<br />

Bibliothek mit 2.000 Bänden. Gäste ertrage<br />

ich nicht.“ Hier: <strong>Das</strong> ist Eustis, jene<br />

Kleinstadt in Zentralflorida, in der Barto<br />

geboren wurde und aufgewachsen ist. Der<br />

Strand liegt etwa eine Autostunde entfernt.<br />

„Als ich 18 war, habe ich mir vorgenommen,<br />

nie mehr zurückzukehren. Doch<br />

meine erste Frau, die deutsche Malerin<br />

Gesa Barto, hat zufällig ausgerechnet hier<br />

auf dem Land ein großes Grundstück<br />

gefunden. Also dachte ich, warum nicht?“<br />

Tränen bei Adalbert Stifter<br />

Noch mehr als dem Chinesischlernen aber<br />

nützt die Ruhe der Kleinstadt seiner längst<br />

nicht mehr geheimen Leidenschaft: dem<br />

Schreiben. Um zu erklären wie es dazu kam,<br />

muss er etwas weiter ausholen – und offenbart<br />

dabei auch den Grund für seine Leidenschaft<br />

für Sprachen: „Als ich ganz klein war,<br />

war ich verliebt in Oper, habe nur Klavier<br />

gelernt, um Opernpartituren spielen zu<br />

können. Aber schon als Kind fand ich die<br />

Übersetzungen der Texte sehr suspekt“,<br />

erzählt Barto vergnügt. „Sentimentales,<br />

archaisch-peinliches Englisch … also wollte<br />

ich das Original lesen können. Als Erstes<br />

kam Italienisch, dann Deutsch und<br />

Französisch. Ich wollte nur die Operntexte<br />

verstehen, aber als ich älter wurde, habe<br />

ich gemerkt, dass die auch nicht unbedingt<br />

das Gelbe vom Ei sind – selbst im Original!<br />

Wagner zum Beispiel … aber solange<br />

Deutschland Jean Paul hat, ist alles in<br />

Ordnung“, seufzt er schwärmerisch. „Der ist<br />

meiner Meinung nach einer der Größten. Ein<br />

Zyniker – wie Thomas Bernhard. Und eines<br />

der schönsten Bücher überhaupt ist für<br />

mich Adalbert Stifters ‚Nachsommer’. Revolutionär!<br />

Du sitzt gefesselt über 300, 400<br />

Seiten, absolut nichts passiert. Wunderbar!<br />

Und dann am Ende, wenn er sich verliebt,<br />

hast du Tränen in den Augen – so schön!“<br />

Schriftsteller statt Komponist<br />

Doch auch wenn Tzimon Barto einst<br />

zusammen mit seiner Babysitterin eine<br />

Oper geschrieben hat, ist dennoch kein<br />

Komponist aus ihm geworden. „An der<br />

Juilliard School habe ich Klavier, Dirigieren<br />

und Korrepetition studiert, und Gian Carlo<br />

Menotti hat mich gefragt, ob ich auch<br />

komponierte. Ja, meinte ich, hin und wieder<br />

ein bisschen, aber ich kann die Zeit<br />

nicht finden … und er sagte: Dann bist du<br />

kein Komponist! Und das stimmt. Als 1994<br />

mein zweiter Sohn Shamayim tot geboren<br />

wurde, habe ich eine Zeit lang gar nichts<br />

gemacht, auch keine Konzerte mehr gegeben<br />

– bis ich eines Tages zu schreiben<br />

begonnen habe. Wunderbar, wenn es einfach<br />

so aus dir herausfließt – und du noch<br />

nicht weißt, wie viel du erst noch lernen<br />

musst! Jeder denkt, er kann das. Aber um<br />

das Schreiben richtig zu beherrschen –<br />

Wahnsinn!“ Die deutsch-amerikanische<br />

Schriftstellerin Irene Dische, Bartos gegenwärtige<br />

Verlobte, widerspricht ihm da,<br />

aber er selbst meint, dass es ihm geholfen<br />

habe, viel, sehr viel zu lesen – kein<br />

Problem für den polyglotten Künstler.<br />

„Harold Flanders“<br />

So konnte also Tzimon Barto sein ganzes<br />

schöpferisches Talent auf die Literatur<br />

übertragen. „Anfangs ist es furchtbar<br />

schwer, wenn man in einem anderen<br />

Metier schon weltbekannt ist: Es gibt viele<br />

Vorurteile gegen ‚Hobby-Schriftsteller’.<br />

Aber Musik und Literatur sind eng verwandt.<br />

Besonders bei Prosa ist der<br />

Rhythmus so wichtig – und fehlt in so


vielen modernen Büchern. Ich mag lange<br />

Sätze!“ Gerade ist „Harold Flanders“<br />

erschienen, sein zweiter, fast 700 Seiten<br />

starker Roman, „eine Satire über diese<br />

Kleinstadt hier, das Zusammenwirken von<br />

Kapitalismus und Christentum“ – ein dem<br />

Dekonstruktivismus verpflichtetes, stark<br />

philosophisch unterfüttertes Buch. Nicht<br />

erst durch dieses Werk dürfte klar sein,<br />

dass Tzimon Barto den besten Beweis<br />

gegen das Klischee vom geistig minderbemittelten<br />

Muskelprotz darstellt. Warum<br />

ihm Bodybuilding dennoch wichtig ist?<br />

Leichte Muskeln<br />

„Ich habe darauf immer die gleiche<br />

Antwort gegeben, von der ich dachte, sie<br />

sei ehrlich: Weil ich als Kind fett war, eine<br />

dicke Brille tragen musste, Sport mich<br />

einen Dreck interessiert hat und sich alle<br />

über mich lustig gemacht haben – ich war<br />

richtig traumatisiert. Mit 19, 20 habe ich<br />

abgenommen, trainiert, Kontaktlinsen<br />

gekauft und eine richtige Metamorphose<br />

durchlebt. Ganz ehrlich, ich habe genossen,<br />

dass sich dann die Leute in New York<br />

auf der Straße nach mir umgedreht haben.<br />

Also spielte vielleicht auch Narzissmus<br />

eine Rolle. Denn ich mache es überhaupt<br />

nicht aus gesundheitlichen Gründen, rauche<br />

zum Beispiel wie ein Schlot. Positiv<br />

ausgedrückt: Es ist mein Ideal, ich sehe<br />

meinen Körper im Spiegel, und er gefällt<br />

mir. Ich will so aussehen. Ich bin 48, mit<br />

meiner Irene zusammen, will nicht mehr<br />

auf die Jagd gehen. Ich fühle mich wahnsinnig<br />

leicht, denn Muskeln fühlen sich<br />

leichter an als Fett, habe viel mehr<br />

Energie. Und umgekehrt: Schon nach ein<br />

paar Mahlzeiten mit falschem Essen fühle<br />

ich mich schlechter.“<br />

Lieber mit Noten<br />

Noch etwas ist Tzimon Barto überaus wichtig:<br />

Er hält es für eine Unsitte, ohne Noten<br />

zu spielen. „Ich habe meinen Kollegen, die<br />

auswendig spielen, Fragen gestellt wie:<br />

Was ist die dynamische Bezeichnung für<br />

das zweite Thema in dieser Chopin-Ballade?<br />

Sie konnten es nicht sagen. Die Tempobezeichnung?<br />

Sie konnten es nicht sagen.<br />

Und so weiter. Weißt du, jeder Affe kann die<br />

Noten auswendig lernen! Niemand kommt<br />

ins Konzert, um Auswendigkeit zu erleben,<br />

sondern um Musik zu hören! Ich habe<br />

zwanzig Jahre ohne Noten gespielt: Man hat<br />

dadurch mehr Lampenfieber, wird manchmal<br />

schneller, ohne es zu wollen, verliert<br />

ein Stück Kontrolle. Der ständige Dialog mit<br />

dem Notentext während der Aufführung<br />

dagegen füttert mich: Ich benutze dadurch<br />

mehr Regionen meines Gehirns – seit fünf<br />

Jahren verwende ich wieder Noten, mein<br />

Spiel ist dadurch mindestens um die Hälfte<br />

besser geworden.“<br />

Freitag, 30. September <strong>2011</strong>


„Don Giovanni zu dritt“<br />

Michael Quast, Sabine Fischmann und Theodore Ganger am Klavier<br />

111<br />

Wie viel Personal braucht es, um Mozarts<br />

„Don Giovanni“ aufzuführen? Ob 100 ausreichen?<br />

Zählen wir also nach. Da wären<br />

zunächst einmal fünfzig Orchestermusiker,<br />

acht Gesangssolisten, ein kleiner Opernchor,<br />

Bühnenarbeiter, Dirigent, Inspizient,<br />

Chorleiter und viele andere mehr, die an<br />

der Vorbereitung beteiligt sind. Eine stattliche<br />

Zahl.<br />

Da hält man den Atem an, wenn auf einmal<br />

von „Don Giovanni à trois“ die Rede<br />

ist. Und doch geht genau das: Don<br />

Giovanni zu dritt! Schauspieler Michael<br />

Quast hat es probiert und großen Erfolg<br />

damit gehabt. Den Auftrag erteilte 2006<br />

die Salzburger MotzArt-Woche; prompt<br />

wurde die Produktion auch zum großen<br />

Fest zur Festspieleröffnung des Mozart-<br />

Jubiläumsjahres eingeladen.<br />

Die Presse zeigte sich damals begeistert<br />

und meinte, dass „mit dieser komödiantischen<br />

und musikalischen Herausforderung“<br />

eine direkte Konkurrenz zum<br />

Opernpomp der großen Festspiele geschaffen<br />

worden sei. „Michael Quast und<br />

Sabine Fischmann spielen alle und alles.<br />

Allererste Musikkabarettsahne. Eine grandiose<br />

Menage a trois, die in keiner Sekunde<br />

Mozart an einen billigen, schweißtreibenden<br />

Klamauk verrät. Sie treibt mit<br />

ihm nur ein überbordend witziges Spiel“.<br />

So schrieben die „Salzburger Nachrichten<br />

im Februar 2006 über die Uraufführung<br />

dieses „kompletten Wahnsinns für zwei<br />

Stimmen und ein Klavier“, wie das Stück<br />

sich im Untertitel ironisch benennt.<br />

Und tatsächlich: wer den 1959 in Heidelberg<br />

geborenen Schauspieler, Kabarettisten,<br />

Regisseur und Produzenten Michael<br />

Quast einmal erlebt hat weiß, dass diese<br />

euphorischen Besprechungen keineswegs<br />

übertriebene Lobhudeleien ahnungsloser<br />

Rezensenten sind. Überhaupt hat sich der<br />

Mann mit dem unverwechselbaren Gesicht<br />

gerade mit der gewitzten Adaption großer<br />

Stoffe für kleine Besetzung einen Namen<br />

gemacht. 1999 etwa kam „Goethe Faust I“<br />

in Frankfurt heraus, 2005 wurde „Schiller –<br />

Verrat und hinten scheint die Sonne“ in<br />

Mannheim produziert. Schließlich erarbeitete<br />

er sich noch die Operette: „Michael<br />

Quast liest, singt, tanzt und spielt<br />

BLAUBART, Opera bouffe von Jacques<br />

Offenbach“, so der nicht gerade kurze<br />

Titel einer weiteren Erfolgsgeschichte.<br />

Ausgeprägtes Minenspiel, charakterscharfer<br />

Textvortrag, quirliges Schauspielern<br />

und musikalische Abgründigkeit, dazu<br />

Übersetzungen, die den Stoff ins Hier und<br />

Jetzt holen: das macht auch „Don<br />

Giovanni à trois“ zu einer richtig anregenden<br />

Sache. Aber auch dass mit Sabine<br />

Fischmann eine Partnerin zur Stelle ist, die<br />

Quast in nichts nachsteht, lässt diesen<br />

Mozart-Trip unvergesslich werden. „Risikofreudig<br />

zieht sie alle Register einer<br />

Frauenstimme, vom hochdramatischen<br />

Operngesang bis zum gespenstisch-naiven<br />

Säuseln, von der rabiaten Röhre bis hin zum<br />

Hauch. Grandios gelingt ihr der Balanceakt<br />

zwischen Hochkultur und Abgründigem. Die<br />

Frau kann einfach fast alles“, so die Presse<br />

über Quasts Bühnenpartnerin.<br />

Zugleich wird mit dieser Produktion an die<br />

Fantasie der Zuhörer und Zuseher appelliert.<br />

Der Abgleich zwischen Original und<br />

Bearbeitung – das macht hier ebenfalls<br />

einen erheblichen Teil des Reizes aus.<br />

Bleibt noch die Frage, ob das Ganze nicht<br />

ein Frevel an Mozarts meisterhafter Oper<br />

ist. Die gar nicht mehr überraschende<br />

Antwort liefert eine Rezension aus der<br />

„Frankfurter Rundschau“: „Michael Quast<br />

und Sabine Fischmann sind ganz dicht<br />

dran an Mozarts Musik und Da Pontes<br />

Libretto, die sie scheinbar parodieren, in<br />

Wahrheit aber auf den Punkt bringen.“<br />

Quast und Fischmann sowie Theodore<br />

Ganger am Klavier betrachten also Mozart<br />

nur von einer anderen Seite. Einblicke der<br />

anderen Art in „Don Giovanni“: frech doch<br />

mit Respekt vor dem Original. Vielleicht<br />

wissen wir nachher tatsächlich mehr über<br />

das Stück. Und können uns auf das<br />

Original und die große Besetzung freuen:<br />

um viele Erkenntnisse bereichert macht<br />

diese dann umso mehr Spaß.<br />

Dienstag, 4. Oktober <strong>2011</strong><br />

Udo Stephan Köhne


112<br />

Jürgen Prochnow<br />

Bei uns zu sehen in „Der Seefahrer“<br />

Der Film- und Fernsehstar gehört zu den wenigen deutschen Schauspielern, die beständig<br />

internationale Erfolge feiern können.<br />

Von 1963 bist 1966 studierte Jürgen Prochnow Schauspiel an der renommierten Folkwang-Schule in<br />

Essen. Sein <strong>Theater</strong>debüt gab er in Osnabrück, weitere Engagements führten ihn nach Aachen und<br />

Heidelberg sowie ab 1971 nach Bochum, wo er bis 1976 dem Ensemble des Schauspielhauses unter<br />

der Leitung von Peter Zadek angehörte; danach arbeitete Prochnow als freier Schauspieler. Er glänzte<br />

in vielen klassischen <strong>Theater</strong>stücken und wurde für seine Darstellung des Franz Moor in Schillers „Die<br />

Räuber“ 1979 von der Zeitschrift „<strong>Theater</strong> heute“ zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt.<br />

Seit 1970 wirkte Prochnow in verschiedensten TV-Produktionen mit, die Fernsehzuschauer sahen ihn<br />

erstmals u. a. in „Unternehmer“. Prochnow hat sich im gleichen Jahr endgültig auf dem Bildschirm<br />

etabliert. Gleichzeitig begann auch seine Kinokarriere. Um nur einige seiner großen Filme zu nennen;<br />

Wolfgang Petersen besetzte ihn 1973 in seinem Erpresser-Drama „Einer von uns beiden“, bereits ein<br />

Jahr später beeindruckte Prochnow mit der Titelfigur in Reinhard Hauffs „Die Verrohung des Franz<br />

Blum“ auf der Leinwand. In Volker Schlöndorffs Literaturverfilmung „Die Verlorene Ehre der Katharina<br />

Blum“, 1977 übertrug ihm Petersen die Rolle des schwulen Schauspielers Martin Kurath in dem<br />

Homosexuellen-Drama „Die Konsequenz“. 1981 gelang Prochnow der internationale Durchbruch als<br />

Kapitän Henrich Lehmann-Willenbrock an der Seite von Herbert Grönemeyer und Klaus Wennemann<br />

in Wolfgang Petersens Kriegsdrama „<strong>Das</strong> Boot“. Für seine Leistung wurde er unter anderem mit der<br />

„Goldenen Kamera“ ausgezeichnet.<br />

Von da an wurde der Mann mit den markanten Gesichtszügen in zahlreichen Hollywood-Produktionen<br />

besetzt, anfangs überwiegend als Bösewicht oder „harter Kerl“. Hollywood nutzte Prochnows<br />

Darstellungskraft in hochkarätigen Action-Filmen, gab ihm jedoch auch die Gelegenheit, sensible,<br />

emotionale Figuren zu verkörpern.<br />

Es folgen u. a. der Thriller „Der Bulle & das Mädchen“, Michael Verhoevens Actionfilm „Killing Cars“,<br />

in „The Seventh Sign“ spielte er 1988 u. a. mit Demi Moore. Neben Marlon Brando und Donald<br />

Sutherland überzeugte er 1989 in dem Polit-Thriller „Die weiße Zeit der Dürre“, im Kriegsdrama<br />

Foto: „Future Image“


113<br />

„The Fourth War“ sah man ihn 1990 neben dem großen Schauspieler Roy Scheider. Im gleichen<br />

Jahr spielte Prochnow den „Skipper“ und beeindruckte mit der Rolle des Polit-Journalisten Günter<br />

Wallraff in Bobby Roths „The Man Inside – Tödliche Nachricht“. Es folgen u. a. John Irvins „Robin<br />

Hood – Ein Leben für Richard Löwenherz“, „Hurricane Smith“ und bis Ende der 90er Jahre<br />

folgten Rollen in zahlreichen weiteren Kinofilmen, wie beispielsweise 1996 die des Major Muller<br />

in „Der englische Patient“, 1997 „The Fifth Freedom“ oder 1998 „Liebe im Schatten des Drachen“.<br />

2000 agierte Prochnow in „Codename: Elite“, 2001 in dem Spionagethriller „The Last Run“ neben<br />

Armand Assante und Ornella Muti sowie anschließend in „Dark Asylum“, „Heart of America und<br />

„The Poet“. Zu Prochnows jüngeren Filmen gehört „Baltic Storm“ mit Greta Scacchi und Ron<br />

Howards hochgelobter, mit vielen Preisen versehener Thriller „The Da Vinci Code“ (2006, The Da<br />

Vinci Code – Sakrileg) mit den Hollywoodstars Tom Hanks und Jean Reno. Bei dieser großen<br />

Vielzahl von Kinofilmen kann die Aufzählung nur unvollständig bleiben.<br />

Zwischen all den großen internationalen Kino-produktionen tauchte der Star auch immer wieder<br />

auf dem Bildschirm auf, so spielte er 2002 an der Seite von Suzanne von Borsodys in dem Drama<br />

„Davon stirbt man nicht“, ein Jahr später den Arnold Schwarzenegger in der biografischen TV-<br />

Verfilmung „See Arnold Run“. Aktuell war Prochnow in dem RTL-Abenteuer „Die Jagd nach der<br />

Heiligen Lanze“ und seit der 8. Staffel spielte er überdies den Mafiaboss Sergei Bazhaev in der<br />

amerikanischen TV-Serie „24“.<br />

Auch auf die <strong>Theater</strong>bühne findet der Vollblutschauspieler immer wieder zurück; so unternahm<br />

etwa 1990 mit dem Arthur-Miller-Stück „Der Preis“ eine Tournee durch Deutschland.<br />

Zahlreiche Preise belegen Prochnows darstellerische Vielseitigkeit, unter anderem erhielt er neben<br />

der „Goldenen Kamera“ (1986) bereits 1976 den „Deutschen Filmpreis“, 1985 wurde ihm der<br />

„Bayerische Filmpreis“ für seine Leistung in „Der Bulle & das Mädchen“ überreicht, 1988 konnte<br />

er einen „Bambi“ entgegennehmen und 1996 wurde er mit dem „Deutschen Videopreis“ geehrt.<br />

Dienstag, 08. November <strong>2011</strong>


114<br />

8 Fragen an Rufus Beck<br />

Interview zu „Rain Man“<br />

TheMa: Was bedeutet <strong>Theater</strong> für Sie?<br />

Rufus Beck: <strong>Theater</strong> ist mein Leben, mein Glück, eine Herausforderung, meine Bestimmung,<br />

es ist Fluch und Segen und das, was ich am Besten kann<br />

TheMa: Welche ist Ihre Lieblingsrolle?<br />

Rufus Beck: Ich bin am Liebsten Vater von drei Kindern und das ist und bleibt meine<br />

wichtigste und längste Rolle in meinem Leben<br />

TheMa: Haben Sie ein Lieblingsstück oder einen Lieblingsregisseur?<br />

Rufus Beck: Ich verliebe mich immer in das Stück, das ich gerade spiele und in den<br />

Regisseur, mit dem ich gerade arbeite<br />

TheMa: Was war bisher Ihr schlimmstes Erlebnis auf einer Bühne?<br />

Rufus Beck: Meine bisher schwierigste Bühnenerfahrung war bei den Festspielen in Bad<br />

Hersfeld. Bei strömendem Regen spielte ich Open Air (Die Zuschauer saßen geschützt<br />

unter einem Dach) Faust 1 und 2 in der Rolle des Mephisto. Ich war am Ende nicht nur<br />

nass wie der Faustsche Pudel, sondern auch heftigts erkältet<br />

TheMa: Welche Eigenschaft ärgert Sie an anderen Menschen am meisten?<br />

Rufus Beck: Intoleranz, Ignoranz, Dummheit<br />

TheMa: Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?<br />

Rufus Beck: Im Winter mit meinen Kindern auf Skitour zu sein und bei schönstem<br />

Pulverschnee den freien unberührten Hang hinab zu wedeln<br />

TheMa: In dem Schauspiel „Rain Man“ treten Sie in die Fußstapfen von Tom Cruise. Fühlt<br />

sich das an, wie jede andere Rolle, die Sie schon im <strong>Theater</strong> oder Film gespielt haben?<br />

Rufus Beck: Rain Man ist eine wunderbare Bearbeitung eines Filmstoffes für die Bühne.<br />

So etwas geht meistens schief, wenn man einen Film auf der Bühne nachspielen will.<br />

Aber in diesem Fall, hat der Autor eine ganz eigene und zwingende Bühnenfassung<br />

geschrieben, die berührt, komisch und am Ende für alle sehr lehrreich ist<br />

TheMa: Warum darf sich das Publikum „Rain Man“ auf keinen Fall entgehen lassen?<br />

Rufus Beck: Mein Motto auf meiner Homepage heißt: „100% sind Minimum“<br />

Also 100% Unterhaltung und Spannung


115<br />

Geboren am 23. Juli 1957 in Heidelberg, nach dem Abitur studierte Rufus Beck zunächst<br />

Islamwissenschaften, Ethnologie und Philosophie in seiner Heimatstadt.<br />

Ab 1976 trat er als Musiker auf und war als Schauspiel-Eleve auf den Städtischen<br />

Bühnen Heidelbergs zu sehen. Es folgten Gastspiele und Engagements am Saarländischen<br />

Staatstheater, am Landestheater Tübingen, in Frankfurt und Köln.<br />

Von 1988 bis 1994 hatte Rufus Beck ein festes Engagement am Bayerischen Staatsschauspiel<br />

in München. Für die Rolle des „Franz Moor“ in Schillers „Die Räuber“ wurde er 1990<br />

von „<strong>Theater</strong> Heute“ zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gekürt.<br />

Seit 1994 ist er freischaffend tätig, ging mit „Tabaluga“ auf Deutschland-Tournee und<br />

wurde für seine Rolle als „Waltraut“ in dem Film „Der bewegte Mann“ mit einem Bambi<br />

ausgezeichnet. Sein Kinodebüt hatte Rufus Beck allerdings schon 1991 in Sönke<br />

Wortmanns „Kleine Haie“ gegeben. Seitdem spielte er in der griechischen Produktion<br />

„Braziliero“, in Gerhard Polts „Germanicus“, in dem Kinderfilm „Die wilden Fußballkerle“<br />

oder war als Zauberer Zwackelmann in „Räuber Hotzenplotz“ zu sehen.<br />

Von 1999 bis 2001 war Rufus Beck Gast an Claus Peymanns Berliner Ensemble, war dort<br />

in „Die Brechtakte“ in der Inszenierung von George Tabori und in „Tartuffe“ unter der<br />

Regie von Tamas Ascher zu sehen.<br />

2000 machte er gemeinsam mit Joanne K. Rowling eine Lesereise quer durch Deutschland.<br />

Seitdem ist Rufus Beck als die deutsche Stimme von Harry Potter bekannt. Beim Audio<br />

Verlag ist mittlerweile eine ganze Hörbuch-Reihe als „Edition Rufus Beck“ erschienen.<br />

Von 2001 bis 2003 spielte er in der Fernsehserie „Inspektor Rolle“ den verrückten<br />

Polizisten Ringo Rolle.<br />

Seit 2005 war er mit den One-Man-Shows „Von der Erde zum Mond“ nach Jules Verne<br />

und „Supergute Tage“ nach dem gleichnamigen Roman von Mark Haddon auf<br />

<strong>Theater</strong>tournee.<br />

2010 feierte Rufus Beck als Charlie Babbit in „Rain Man“ von Dan Gordon nach<br />

dem gleichnamigen Kinofilm am Alten Schauspielhaus Stuttgart Premiere.<br />

Donnerstag, 10. November <strong>2011</strong><br />

Foto: Christian Kaufmann


116


Auftritt in <strong>Minden</strong>: Eine Premiere für Ingolf Lück<br />

Comedian und Schauspieler mit „Die 39 Stufen“ zu Gast<br />

117<br />

Der in Bielefeld geborene Schauspieler und Comedian Ingolf Lück, bekannt geworden in den<br />

80er Jahren als Moderator der ARD-Musikvideosendung „Formel Eins“ und ab Mitte der 90er<br />

Jahre als Anchorman der „Wochenshow“ auf Sat.1, absolviert etwa 250 Auftritte im Jahr auf<br />

deutschen Bühnen. Mit dem <strong>Theater</strong>stück „Die 39 Stufen“ war er 120 Mal im <strong>Theater</strong> am<br />

Kurfürstendamm in Berlin zu sehen, 100 mal in Hamburg und im vergangenen Jahr auf einer<br />

Tournee durch 40 Städte. <strong>Minden</strong> war bislang noch nie dabei. <strong>Das</strong> Gastspiel ist darum für<br />

den gebürtigen Bielefelder eine Premiere.<br />

Die Adaption des Hitchcock-Films hatte Lück selber inszeniert und spielt darin auch die<br />

Hauptrolle. Alle anderen Rollen hat er mit nur drei Kollegen besetzt. Der Altmeister der<br />

Spannung fasziniert den 53-Jährigen nach eigener Auskunft schon seit seiner Studienzeit<br />

(Germanistik, Philosophie und Pädagogik) in Bielefeld. „Ich habe alle Kameraeinstellungen<br />

sämtlicher Filme studiert“, erzählt Lück. Schon damals, als er noch mit Andreas<br />

Liebold und Fritz Tietz eine freie <strong>Theater</strong>gruppe in Bielefeld bildete, habe er die Idee gehabt,<br />

einen Hitchcock-Film auf die Bühne zu bringen.<br />

Bis zur Realisierung hat es dann 30 Jahre gedauert. Dafür aber wurde sein Versuch, den Film<br />

um Liebe, Kampf, Tod, Eifersucht mitsamt Verfolgungsjagden in einem Zug möglichst<br />

original nachzuspielen, mit viel Beifall bedacht. Lücks Version hat etliche Kollegen zu<br />

ähnlichen Inszenierungen inspiriert. „Es freut mich, dass Kollegen das für so gut befunden<br />

haben, dass sie das auch so machen“, sagt er ganz ohne Unterton. Kleinere <strong>Theater</strong> müssen<br />

allerdings auf einige Effekte verzichten. „Auch wir können nur in bestimmten <strong>Theater</strong>n<br />

spielen, weil wir mit einer großen Bühnenmaschinerie arbeiten.“<br />

Nebenbei ist Lück aber auch mit seinem Soloprogramm „Lück im Glück“ unterwegs.<br />

„Abwechslung hält den Beruf lebendig“ lautet sein Motto. Dieses „vermeintlich autobiografische“<br />

Programm über die Nöte und Fallen eines Familienvaters hat er als Mischung<br />

aus Standup-Comedy und Kabarett gestaltet. Gut 100 Mal ist er damit bislang aufgetreten<br />

und auch dafür erntet er allerorten Lob. „Ich habe im Moment großes Glück mit den<br />

Kritikern“, sagt Lück ganz bescheiden. Vielleicht liegt es aber einfach auch daran, dass der<br />

Schauspieler und Komiker ganz genau weiß, wovon er redet, denn schließlich lebt er mit<br />

seiner Frau und seinen Kinder, fünf und elf Jahre alt, in der Nähe von Köln. Bis 2013 sind<br />

noch Auftritte mit diesem Programm gebucht. „Ein Soloprogramm spiele ich etwa 150 bis<br />

200 Mal. Wenn ich merke, dass ich auf der Bühne in Gedanken meine Steuererklärung<br />

mache, dann ist Schluss. Dann brauche ich etwas Neues.“<br />

Langeweile dürfte Lück in nächster Zeit allerdings nicht verspüren. Gerade hat er für den<br />

Fernsehsender Sat.1 die Comedy-Serie „Wir lieben …“ abgedreht. Darin testet er die<br />

Klischees, die wir über unsere Nachbarn im Kopf haben, vor Ort. Er war in Helsinki,<br />

Katowice, Neapel und einigen anderen Städten. „<strong>Das</strong> hat großen Spaß gemacht“. Auch<br />

eine neue große Fernsehproduktion im Genre Comedy ist wieder in Arbeit. „<strong>Das</strong> ist alles<br />

noch nicht ganz spruchreif“, hüllt er sich über die Details aber noch in Schweigen.<br />

Viel auskunftsfreudiger ist er allerdings, wenn man ihn auf seinen Lieblings-Fußballverein<br />

anspricht – vor allem, weil das Fan-<strong>Das</strong>ein im Augenblick eine harte Prüfung ist. Die<br />

Beinahe-Pleite und der Habitus des Rates tun ihm in der Seele weh. „Arminia Bielefeld ist<br />

nur noch eine Gurkentruppe. 40 Jahre nach dem Bundesliga-Skandal jetzt dieser Abschied<br />

aus dem bezahlten Fußball – darüber kann<br />

ich stundenlang lamentieren.“ Und das<br />

sagt einer, der mit acht Jahren neben<br />

seinem Großvater zum ersten Mal auf der<br />

Tribüne der Alm gestanden hat. „Als mein<br />

Sohn geboren wurde, habe ich ihm als<br />

erstes ein Arminia-T-Shirt gekauft“, bekennt<br />

er freimütig. Arminia ist jedoch nicht<br />

seine einzige Bindung an die Region. Auch<br />

seine Frau ist gebürtige Bielefelderin,<br />

zahlreiche Familienmitglieder leben rund<br />

um Bielefeld. Insofern ist die Premiere in<br />

<strong>Minden</strong> fast schon wieder ein Heimspiel.<br />

Freitag, 18. November <strong>2011</strong><br />

Ursula Koch


118<br />

Schrill und witzig, musikalisch aber punktgenau –<br />

das „Ukulele Orchestra of Great Britain“<br />

Bei „Youtube“ können einzelne Titel über 1,2 Millionen Aufrufe verbuchen. Die Rede ist vom<br />

„Ukulele Orchestra of Great Britain“. Was ist das für eine Formation, die sich einer derartigen<br />

Anhängerschaft erfreut, dass die Internetgemeinde immer wieder ihre Titel anklickt? Und<br />

vor allem: was ist eigentlich eine Ukulele?<br />

Selbst gestandene Musikexperten werden bei der Antwort unsicher. Ein bisschen nach<br />

Gitarre sieht aus, was Ukulele genannt wird; so ähnlich könnte eine Beschreibung sein. Aber<br />

was hat dieses Instrument an Besonderheiten, dass man von einer Ukulele sprechen kann?<br />

Machen wir uns also mit Hilfe von Lexika schlau.<br />

Dort erfahren wir, dass die Ukulele ein „gitarrenähnliches Zupfinstrument“ ist, das mit vier,<br />

aber auch bis zu acht Saiten bespannt sein kann. 1879 brachte ein portugiesischer<br />

Auswanderer dieses Instrument mit nach Hawaii, wo es den Namen „Ukulele“ bekam. Was<br />

soviel wie „hüpfender Floh“ bedeutet und den Eingeborenen beim Betrachten der schnell<br />

über die Saiten flitzenden Finger einfiel.<br />

Bekannt wurde die Ukulele durch den Billy-Wilder-Film „Some like it hot“, in dem Marilyn<br />

Monroe zu ihr griff. Ende der 1990er Jahre wurde sie auch in Deutschland wieder populär,<br />

als Stefan Raab ihr zu fernsehweitem Ansehen verhalf. <strong>Das</strong> meist aus Holz gebaute<br />

Instrument ist etwa 60 cm lang und 20 cm breit. Es gibt kleinere Sopran-, aber auch<br />

naturgemäß größere Bass-Ukulelen.<br />

Bringt man nun die unterschiedlichen Register wie Sopran, Tenor und Bass zusammen,<br />

ergeben sich klanglich aufregende Konstellationen. <strong>Das</strong> „Ukulele Orchestra of Great Britain“<br />

macht genau dies. Seit einem Vierteljahrhundert existiert dieses Oktett furchtloser<br />

Ukulelespieler. Sie praktizieren dabei vor allem eines: den Spaß an der Musik. Als man sich<br />

1985 zu einer Formation zusammenschloss, war dies nur für einen einzigen Auftritt geplant.<br />

Doch der Erfolg verlangte nach Wiederholungen. Und die ergaben sich serienweise.<br />

Inzwischen ist das UOGB – wie es in der liebevollen Kurzform genannt wird – ein nicht nur<br />

in Großbritannien gefragter Kulturartikel. In letzter Zeit hat es selbst Festivals im<br />

deutschsprachigen Raum erobert. 2009 etwa fand es sich beim Mosel Musikfest wieder,<br />

auch das Saitensprünge Festival wollte nicht auf die lustigen Briten verzichten. In der<br />

Schweiz gastierte es im selben Jahr beim Arosa Humor-Festival. Lang ist die Liste der<br />

Auftrittsorte weltweit.<br />

Jetzt kommt es nach <strong>Minden</strong>. Dann werden Jonty Bankes, Peter Brooke-Turner, Hester<br />

Goodman, Will Grove-White. George Hinchliffe, Kitty Lux, David Suich und Richie Williams britischen<br />

Musikhumor an die Weser exportieren. <strong>Das</strong> allerdings äußerlich gediegen und gepflegt.<br />

Denn in feiner Abendgarderobe treten die Acht vom „Ukulele Orchestra of Great Britain“ vor<br />

ihr Publikum: die Männer sind im Smoking, die Frauen im eleganten Abendkleid zu sehen.<br />

Doch das hält sie nicht davon ab, ein musikalisches Feuerwerk zu entfachen.<br />

Dies geschieht mit Musik unterschiedlichster Stilrichtungen. Ein Auszug aus Peter<br />

Tschaikowskys „Nussknacker“ gehört ebenso dazu wie „Swinging Jazz“, Filmmusiken und<br />

eigene Stücke. Bunt ist das was präsentiert wird, doch stets von feiner Qualität. Sieben<br />

Studioalben hat das UOGB zwischen 1988 und 2008 produziert: Von „Ukulele-Variationen“<br />

bis hin zur jüngst erschienenen Weihnachtsplatte reicht die Palette. Immer erfreuten sich die<br />

Aufnahmen einer treuen Käuferschar.<br />

Auch in <strong>Minden</strong> wird es ein Ukulele-Festival geben. Schrill und witzig, musikalisch aber<br />

punktgenau und technisch virtuos werden die Musiker von der Insel auftreten. Sie wollen<br />

auch in Ostwestfalen ihre Fangemeinde vergrößern. Glaubt man den Internet-Eindrücken,<br />

wird es ihnen mühelos gelingen.<br />

Udo Stephan Köhne<br />

Donnerstag, 12. Januar 2012


8 Fragen an<br />

Katharina Thalbach<br />

119<br />

Bei uns zu sehen in „Zwei auf der Bank“<br />

TheMa: Was bedeutet <strong>Theater</strong> für Sie?<br />

Katharina Thalbach: Mein Überleben<br />

TheMa: Welche ist Ihre Lieblingsrolle?<br />

Katharina Thalbach: Emanuel Striese in „Raub der Sabienerinnen“<br />

TheMa: Haben Sie ein Lieblingsstück oder einen Lieblingsregisseur?<br />

Katharina Thalbach: Alle Shakespeare-Stücke mit meinem Vater Benno Besson<br />

TheMa: Was war bisher Ihr schlimmstes Erlebnis auf einer Bühne?<br />

Katharina Thalbach: Bei einer Premiere zu „Der gute Mensch von Sezuan“ überhaupt<br />

keine Verbindung zum Stück und zum Publikum zu bekommen.<br />

TheMa: Welche Eigenschaft ärgert Sie an anderen Menschen am meisten?<br />

Katharina Thalbach: Humorlosigkeit und Dummheit.<br />

TheMa: Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?<br />

Katharina Thalbach: Meine Tocher und meine Enkeltochter<br />

TheMa: Sie wurden für ihre Rollen vielfach mit Preisen ausgezeichnet, für Ihre<br />

Regiearbeiten gelobt. Mit „Zwei auf einer Bank“ sind Sie in <strong>Minden</strong> aber mit einem<br />

Gesangsabend zu erleben. Wie kam es dazu?<br />

Katharina Thalbach: Andrèja Schneider hat mich „verführt“<br />

TheMa: Warum darf sich das Publikum diesen Abend auf keinen Fall entgehen lassen?<br />

Katharina Thalbach: Dieses Liebespaar ist unvergleichlich!!!<br />

Katharina Thalbach<br />

Die Tochter des Regisseurs Benno Besson und der Schauspielerin Sabine Thalbach wurde<br />

am 19. Januar 1954 in Berlin geboren.<br />

Als Fünfjährige stand sie bereits auf der Bühne. Um ihre schauspielerische Ausbildung<br />

kümmerte sich Helene Weigel. 1969 spielte sie am Berliner Ensemble die Betty in der<br />

Dreigroschenoper, 1972 in „Die schöne Helena“ an der Volksbühne.<br />

1976 siedelte sie als Konsequenz aus den Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung von<br />

Ost- nach West-Berlin über. Bis zum Anfang der 90er Jahre war sie Ensemble-Mitglied und<br />

Regisseurin der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin (Schiller- und Schlossparktheater).<br />

Sie inszenierte zuletzt „Der Barbier von Sevilla“ (Deutsche Oper Berlin), „Die Fledermaus“<br />

(<strong>Theater</strong> Erfurt) und „Cyrano de Bergerac“ (Schauspielhaus Bochum). Neben dem <strong>Theater</strong><br />

wirkte sie in zahlreichen Filmen mit, darunter „Die Leiden des jungen Werther“ (1976),<br />

„Die Blechtrommel“ (1979), „Kaspar Hauser“ (1993), „Sonnenallee“ (1999), „Die Manns“<br />

(2003), „Strajk – Die Helden von Danzig“ (2007), „Almanya – Willkommen in Deutschland“<br />

und „Kokowäh“ (beide in diesem Jahr).<br />

Ausgezeichnet wurde sie unter anderem als Schauspielerin des Jahres (1980), mit dem<br />

Filmband in Gold als beste Darstellerin (1987), 1992 in Barcelona mit dem Kritikerpreis für<br />

die beste ausländische Inszenierung dem Grimme-Preis für „Gefährliche Freundin“.<br />

2008 feierte Katharina Thalbach zusammen mit Andreja Schneider mit dem Liederprogramm<br />

„Zwei auf einer Bank“ in der „Bar jeder Vernunft“ Premiere.<br />

Sonntag, 15. und Montag, 16. Januar 2012


120<br />

Die Hochzeit des Figaro<br />

Eine Produktion des Landestheaters Detmold<br />

Unter Kennern genießt Wolfgang Amadeus<br />

Mozarts „Hochzeit des Figaro“ höchsten<br />

Stellenwert. Mag die „Zauberflöte“ auch<br />

Publikumsfavorit und der „Don Giovanni“<br />

mit mehr Dramatik erfüllt sein und daher<br />

häufiger neu inszeniert werden: das wahre<br />

Mozartglück stellt sich mit jener Oper ein,<br />

die Mozart lapidar als „opera buffa“ bezeichnet,<br />

obwohl sie doch viel mehr als nur<br />

komisch ist.<br />

Connaisseure also geraten ins Schwärmen,<br />

wenn das Stichwort „Le Nozze di Figaro“<br />

fällt. Besonders die Finalszenen des zweiten<br />

und des vierten Aktes haben es den<br />

Opernfreunden angetan. Da baut Mozart<br />

nämlich durchkomponierte Ensembles von<br />

20 Minuten Länge, in denen es vor Aktion<br />

und inhaltlichen Umschwüngen nur so wimmelt.<br />

Höhepunkte der musikalischen<br />

Ensemblekunst sind hier gelungen, in ihrer<br />

Schlüssigkeit und zutiefst menschlichen<br />

Glaubwürdigkeit unübertroffen in der inzwischen<br />

über 400jährigen Operngeschichte.<br />

„Figaros Hochzeit“ ist bester Mozart, von<br />

einem dreißigjährigen komponiert, der über<br />

alle musikalischen Mittel verfügt, um einem<br />

derart komplexen Stoff gerecht zu werden.<br />

Vier Jahre waren seit der letzten fertig<br />

gestellten Oper vergangen, als sich Mozart<br />

dem „Figaro“ zuwandte. Mit der „Entführung<br />

aus dem Serail“ hatte er sich in die Herzen<br />

der Besucher und ebenso in die Operngeschichte<br />

eingeschrieben. Nichts weniger<br />

als das erste bedeutende deutsche Singspiel<br />

war ihm mit der „Entführung“ aus der<br />

Feder geflossen. Zwei Jahre später erfolgte in<br />

Paris die Uraufführung eines Schauspiels<br />

von Beaumarchais, das viel von sich reden<br />

machen sollte: „Die Hochzeit des Figaro“<br />

war die Fortsetzung jener Trilogie gewesen,<br />

die der Autor zehn Jahre zuvor mit „Der<br />

Barbier von Sevilla“ eröffnet hatte. Als 1785<br />

das Stück nach Wien unterwegs war, untersagte<br />

die kaiserliche Zensur eine Aufführung.<br />

Der revolutionäre Ton des Stückes, der sich<br />

im Aufbegehren des Dieners gegenüber dem<br />

Grafen äußert, gefiel den Herrschenden nicht<br />

und durfte deshalb nicht auf die Bühne.<br />

Trotzdem nahm Mozarts Librettist Lorenzo<br />

da Ponte das Stück als Opernstoff ins Visier.<br />

Er strich alles, „was gegen den guten<br />

Geschmack und gegen die öffentliche Moral<br />

verstößt“, und bastelte ein Textbuch, das<br />

ganz auf die menschlichen Verwirrnisse der<br />

Liebe setzt. <strong>Das</strong>s Mozart begeistert war,<br />

muss nicht extra betont werden. Trotz<br />

Verzicht auf die politische Dimension des<br />

Stückes war es nicht leicht, eine Aufführung<br />

in Wien zu erreichen. Zuerst musste sich der<br />

als Opernkomponist beinahe unbekannte<br />

Mozart gegen die italienischen Meister der<br />

Zeit durchsetzen, dann noch den Kaiser von<br />

der „Sittlichkeit“ des Stoffes überzeugen.<br />

Am 01. Mai 1786 aber war es schließlich<br />

soweit. Am Burgtheater fand die Uraufführung<br />

von „Figaros Hochzeit“ statt. Die<br />

Publikumsreaktion war so euphorisch,<br />

dass der Kaiser Wiederholungen einzelner<br />

Gesangsnummern verbieten musste; die<br />

Auf-führungen wären ansonsten zeitlich<br />

völlig aus dem Ruder gelaufen. Tatsächlich<br />

ist KV 492 die ausgedehnteste Mozart-<br />

Oper: das liegt vor allem an den langen<br />

Rezitativen, in denen die vertrackten<br />

Handlungsstränge ausgelegt und nachher<br />

wieder entknotet werden müssen. Es<br />

mag überraschen: aber zeitlich betrachtet<br />

ist Mozarts Komödie genauso lang wie<br />

Richard Wagners „Lohengrin“. Aber inhaltlich<br />

schwerer verständlich. Worum geht es?<br />

<strong>Das</strong> junge Brautpaar Susanna und Figaro<br />

bereitet die eigene Hochzeit vor. Graf<br />

Almawiwa aber hat es auf Susanna abgesehen;<br />

Susanna und die Gräfin stellen ihm<br />

jedoch eine Falle. Bei einem nächtlichen<br />

Verkleidungsspuk verführt der Graf letztlich


121<br />

seine eigene Gattin. Am Ende muss er<br />

Reue üben und klein beigeben: das<br />

Happyend für Figaros Hochzeit ist<br />

gesichert.<br />

Tatsächlich „ein toller Tag“, wie der<br />

Untertitel der Oper es verspricht. Nebenstränge<br />

und Handlungsdetails machen<br />

die Sache allerdings nicht gerade einfach;<br />

dabei hatte Librettist da Ponte<br />

schon gestrafft und das Personal des<br />

Stückes verkleinert. Dem Genuss der<br />

Oper schaden die vielen Handlungsdetails<br />

nicht. Eben weil Mozart seine<br />

ganze großartige Kunst des Opernkomponierens<br />

in die Waagschale geworfen<br />

hat. Eingängige melodische Erfindungen<br />

und genial gebaute Ensembles zeichnen<br />

den „Figaro“ aus. Dramatische Wahrheit<br />

und musikalische Schönheit gehen eine<br />

wunderbare Verbindung ein.<br />

Doch nur turbulente Intrigenkomödie<br />

ist der „Figaro“ nicht. <strong>Das</strong> würde Mozarts<br />

Lebenserfahrung, die sich in der psychologischen<br />

Feinzeichnung der Figuren<br />

spiegelt, widersprechen. Und so fehlt es<br />

nicht an melancholischen Momenten<br />

(wie etwa der mitreißend innigen Arie<br />

der Gräfin aus dem 3. Akt) und nachdenklichen<br />

Einschüben. Am nachdrücklichsten<br />

im Finale des 4. Aktes; wenn<br />

alle Verwirrungen sich entzerrt haben<br />

und die Beteiligten davon singen, dass<br />

sie nun zufrieden sind, dann unterlegt<br />

Mozart diese Stelle mit einer besonnen<br />

anmutenden Musik traurigen Einschlags.<br />

Nein – dieser tolle Tag hat in den Seelen<br />

der Figuren kein glückliches Ende hinterlassen,<br />

will uns Mozart schlussendlich<br />

sagen.<br />

Die Detmolder Inszenierung wird auf das<br />

Erfolgsteam setzen, das in der vergangenen<br />

Saison Mozarts „Zauberflöte“ in<br />

einer hochkarätigen Deutungen und<br />

einer profilierten musikalischen Interpretation<br />

nach <strong>Minden</strong> brachte. Hinrich<br />

Horstkotte wird sicherlich auch den<br />

„Figaro“ mit seiner glänzenden szenischen<br />

Fantasie beflügeln und Generalmusikdirektor<br />

Erich Wächter wieder für<br />

den eleganten Mozart-Fluss im Graben<br />

sorgen. Ein neues Mozart-Hoch ist zu<br />

erwarten.<br />

Montag, 23. Januar 2012<br />

Udo Stephan Köhne


122<br />

Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,<br />

virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten<br />

Solopianisten genießen häufig mehr als<br />

nur den Respekt ihrer Streicher- und<br />

Bläserkollegen. Weil der Solist am Klavier<br />

mehr tun muss als nur schnell seine<br />

Finger bewegen. Klavierspiel ist nämlich<br />

auch eine Angelegenheit, die viel mit Kraft<br />

zu tun hat. Große Werke der romantischen<br />

Literatur sind wahrhaft kraftstrotzende<br />

Herausforderungen. Wer sich einmal durch<br />

Virtuoses von Franz Liszt oder Sergej<br />

Rachmaninow gespielt hat, weiß was<br />

gemeint ist. Ohne die entsprechende<br />

Muskelkraft in den Armen ist das nicht zu<br />

bewältigen.<br />

Und auch sonst haben die Frauen und<br />

Männer an dem zumeist schwarzen Flügel<br />

ihren Kollegen von den anderen Instrumenten<br />

einiges voraus: jedenfalls dann<br />

wenn es um die Außendarstellung geht.<br />

Effektvoll eine Phrase beenden und die<br />

Hände dabei stürmisch in die Höhe fliegen<br />

lassen, und im gleichen Moment mit dem<br />

Kopf nach hinten schnellen, so dass die<br />

Künstlerfrisur sich zu voller Pracht aus-


123<br />

dehnt; das kann nicht, wer eine wertvolle<br />

Stradivari unter dem Kinn klemmen hat<br />

und behutsam mit dem 500.000 € teuren<br />

Stück umzugehen hat.<br />

Pianisten also können sich gehen lassen.<br />

Von ihnen geht die größte und schönste<br />

Show aus. Franz Liszt war der erste, der<br />

das in Perfektion praktizierte. Auch David<br />

& Götz lieben die Kunst des pianistischen<br />

Feuerwerks. Ihr Name ist konsequent gewählt:<br />

Showpianisten nennen sie sich.<br />

Intelligent verbinden sie verschiedene<br />

musikalische Stilrichtungen. Klassik und<br />

Pop, Musical und eigene Arrangements<br />

finden sich in ihrem Programm. Witzig und<br />

unterhaltsam ist das alles, wird aber mit<br />

dem gebotenen Respekt vor dem Komponisten<br />

dargeboten.<br />

Ihr Spiel ist technisch brillant, ihre Bearbeitungen<br />

sprühen vor Esprit und musikalischer<br />

Lebendigkeit. Irgendwo zwischen<br />

Konzert und Show ist angesiedelt, was<br />

David & Götz ihrem Publikum servieren.<br />

Der eine (David) in schwarz am weißen<br />

Flügel, der andere (Götz) in weiß am<br />

schwarzen Flügel.<br />

Beide haben eine klassische Ausbildung<br />

genossen. Der 1973 geborene David<br />

Harrington gewann mit acht Jahren den<br />

Teldec-Klavierwettbewerb. Früh begeisterte<br />

er sich für Jazz, Swing und Popularmusik.<br />

Nach dem Abitur studierte Harrington<br />

Klavier, Gesang und Dirigieren in Berlin.<br />

Später war er Dirigent und Pianist an<br />

großen Musicalhäusern. „Cats“ und das<br />

„Phantom der Oper“ hat er geleitet.<br />

Götz Östlind absolvierte ebenfalls einen<br />

ausführlichen privaten Klavierunterricht,<br />

darüber hinaus studierte er Angewandte<br />

Kulturwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre.<br />

Er promovierte über „Kontrapunktik<br />

in der Filmmusik“. Bei „Wetten,<br />

dass ..?“ stellte er sein absolutes Gehör<br />

unter Beweis, indem er vier zeitgleich<br />

angeschlagene Töne sicher benannte und<br />

prompt Wettkönig wurde.<br />

David & Götz wissen also genau, was<br />

sie tun. Sie sind keine Musiker, die mangelnde<br />

Technik hinter der effektvollen<br />

Show verstecken müssen. Sie kennen die<br />

Herausforderungen ihres Programms und<br />

nehmen sie an. „Die Showpianisten“ verbinden<br />

das musikalische Spektakuläre mit<br />

unterhaltsamen Elementen ohne sich<br />

dabei anzubiedern. Ihre CD heißt daher<br />

auch ganz bescheiden „An zwei Flügeln“<br />

und ist doch mehr, als es der bescheidene<br />

Titel ausdrückt.<br />

Udo Stephan Köhne<br />

Samstag, 17. März 2012


124<br />

Christoph von Weitzel präsentiert:<br />

Die schönsten<br />

deutschen Volkslieder<br />

begleitet am Klavier von Ulrich Pakusch<br />

Christoph von Weitzel<br />

Volkslieder sind wieder „in“. Man mag sich<br />

darüber wundern, aber zu leugnen ist es<br />

nicht. Jahrzehntelang galt hierzulande als<br />

altmodisch oder gar spießig, wer sich auf<br />

das deutsche Liedgut besann. Die unselige<br />

Vergangenheit hatte viel dazu beigetragen.<br />

Brave Bürger, die im Einklang mit den<br />

Herrschenden in unschuldiger Miene artig<br />

gekleidet scheinbar harmlose Liedsätze<br />

heruntersingen – das war das Schreckgespenst<br />

aufgeklärter Bundesbürger.<br />

Und die 68er-Generation fand es endgültig<br />

verdächtigt, mit solcherart vergangenheitsträchtigem<br />

Kulturgut in der Öffentlichkeit<br />

aufzutreten. <strong>Das</strong> Ausland übrigens sah die<br />

Sache durchweg entspannter. Dort waren<br />

der „Lindenbaum“ und das „Ännchen von<br />

Tharau“ der Inbegriff deutscher Volksmusikkultur<br />

und weitestgehend positiv<br />

besetzt. Man schaute in der Regel fast neidisch<br />

auf diese Sammlung schönster Stücke,<br />

die im Verlauf der deutschen Kulturgeschichte<br />

entstanden waren.<br />

Jetzt also erleben Volkslieder ein grandioses<br />

Comeback. Ausgelöst wurde dieses durch<br />

eine CD, auf der berühmte Sängerinnen und<br />

Sänger sich für die Werke einsetzten. „Ein<br />

engagiertes Plädoyer für die Schönheit<br />

und die Poesie des deutschen Volksliedes“<br />

nannte das der Musikverlag, der zur<br />

Platte gleich die Notensammlung mitlieferte.<br />

Und sich prominente Mitstreiter ins Boot<br />

holte: so sind die wunderbaren Stimmen<br />

von Ruth Ziesak und Olaf Bär, Dietrich<br />

Fischer-Deiskau und Peter Schreier, aber<br />

auch Dorothee Mields und Klaus Mertens<br />

zu hören. Und weil die Sache ein Riesenerfolg<br />

an den Kassen war, legte man ein<br />

halbes Jahr später nach. Mit ähnlichem<br />

Erfolg selbstverständlich.<br />

Mehr noch: andere Firmen zogen nach und<br />

beschleunigten die Begeisterung für das<br />

deutsche Volkslied. Eine regelrechte<br />

Bewegung entstand. Man besann sich des<br />

Guten und Schönen aus der eigenen<br />

Geschichte. Nicht auszudenken, was<br />

passiert, wenn aus den passiven CD-Hörern,<br />

die zu Hunderttausenden diese CDs kaufen,<br />

jetzt auch nach aktive Nachsänger dieser<br />

Lieder würden.<br />

Keine Frage dass diese losgetretene Lawine<br />

Konsequenzen für den Konzertalltag haben<br />

wird. Der Bariton Christoph von Weitzel<br />

jedenfalls hat einen Abend mit dem Besten,<br />

was das deutsche Volkslied zu bieten hat,<br />

zusammen gestellt und wird ihn dem<br />

<strong>Minden</strong>er Publikum anbieten. „Schläft ein<br />

Lied in allen Dingen“ heißt das Auftaktstück<br />

und zugleich das Motto des Abends. Dann<br />

wird „Weißt Du wie viel Sternlein stehen?“<br />

gefragt und der „liebe Mai“ besungen. Im<br />

zweiten Teil kommt dann unter anderem der<br />

„Lindenbaum“ zu Gehör, später wird tageszeitgerecht<br />

vom aufgegangenen Mond<br />

erzählt und das einst Johann Sebastian Bach<br />

zugeschriebene, inzwischen aber Gottfried<br />

Heinrich Stölzel zuerkannte „Bist du bei mir“<br />

erklingen.<br />

Insgesamt 23 Stücke werden Christoph von<br />

Weitzel und sein pianistischer Begleiter<br />

Ulrich Pakusch musikalisch gestalten. Ein<br />

konsequent der Gattung Volkslied verschriebenes<br />

Programm. „Viele existentielle<br />

Themen werden in den Liedern über die<br />

Jahrhunderte hin geschildert, moralische


125<br />

Ulrich Pakusch<br />

Werte und Lebensweisheiten zum Besten<br />

gegeben, Jahreszeiten und der Glaube<br />

besungen und dem Lebensleid Ausdruck<br />

verliehen.“ So denkt Christoph von Weitzel<br />

über das Volkslied und seine Funktion.<br />

Er selbst wurde in Bayern geboren, wo<br />

häusliches Musizieren seit jeher gepflegt<br />

wurde. Weitzel studierte in Frankfurt<br />

und bei John Lester. Meisterkurse bei<br />

Elisabeth Schwarzkopf und die Arbeit mit<br />

Walter Berry prägten ihn nachhaltig. Als<br />

Guglielmo in Mozarts „Cosi fan tutte“<br />

debütierte er 1990. Dann eroberte er sich<br />

das lyrische wie auch das dramatische<br />

Baritonfach mit Partien wie Sharpless in<br />

„Madame Butterfly“ und Scarpia in „Tosca“.<br />

Übrigens eine Stimmlage, die den volksliedhaften<br />

Werken am besten gerecht zu werden<br />

vermag. Gastspiele im In- und Ausland<br />

kamen hinzu ebenso wie CD-Einspielungen.<br />

Auch sein Begleiter Ulrich Pakusch ist ein<br />

angesehener Musiker, der Klavier, Orgel und<br />

Dirigieren studierte und heute in Konzert<br />

und <strong>Theater</strong> zuhause ist.<br />

Ein kompetentes Duo also für Werke, die<br />

leicht unterschätzt werden. Doch es scheint<br />

realistisch, dass sie mit ihrem Programm<br />

Begeisterung für das scheinbar Leichte<br />

wecken, dass dennoch Tiefen auslotet, von<br />

denen wir bei oberflächlicher Betrachtung<br />

wenig ahnen.<br />

„Weitzels Liedinterpretation dringt ins<br />

Existenzielle ein. Nicht der schöne Gesang<br />

interessiert, sondern der durch die Musik<br />

intensivierte Wortsinn, mit dem seelische<br />

Grundsituationen beschrieben werden.“, das<br />

meinte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.<br />

Vielleicht erreichen Weitzel und Pakusch<br />

auch mit ihrem Volksliederprogramm diese<br />

Tiefe des Ausdrucks. Dem Publikum und den<br />

Werken wäre es unbedingt zu wünschen.<br />

Sonntag, 18. März 2012<br />

Udo Stephan Köhne


126<br />

Ausstellung im Foyer des I. Rangs<br />

Blickwechsel<br />

Bilder von der Lübbecker Künstlerin Friedgund Lapp<br />

„Alles funktioniert mit Worten. Nur Bilder<br />

sind stumm und müssen für sich selber<br />

sprechen“, sagt die Künstlerin Friedgrund<br />

Lapp – Trotzdem gelingt es ihr, mit ihren<br />

gemalten Innenwelten für jeden Betrachter<br />

genau den richtigen Ton zu treffen. Denn<br />

jeder kann die organischen Elemente in<br />

ihren Gemälden für sich deuten. Alles ist<br />

richtig, nichts ist falsch. Und die Titel lenken<br />

ein wenig die Gedanken. Nur genaues<br />

Hinschauen ist schon erforderlich.<br />

„Kinderstube“ ist ein Beispiel dafür. Da gibt<br />

es einerseits ein recht abstraktes Zeichen,<br />

dass von seiner Form her an einen Kinderwagen<br />

erinnert. Am oberen Bildrand ist ein<br />

realer vertrockneter Kohlweißling zu entdecken,<br />

und unten, ganz im Braun versteckt,<br />

winzige eingetrocknete Eidechsen.<br />

Eine Zeile aus einem Gedicht von Ingeborg<br />

Bachmann fällt ihr dazu ein: „Ich seh den<br />

Salamander durchs Feuer gehen, kein<br />

Schauer jagt ihn und es schmerzt ihn<br />

nichts“. Die Lübbeckerin liebt Spaziergänge<br />

mit ihrem Mann im Wald. Dabei findet<br />

sie Dinge und die werden dann häufig<br />

Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeiten,<br />

seien es nun Gemälde oder Objekte aus<br />

Draht, Pappmaschee oder Silikon.<br />

Mit ihrer Malerei schlägt Friedgund Lapp<br />

immer leise Töne an. Sie bevorzugt zarte<br />

Farben, die sich ganz harmonisch zusammenfügen.<br />

Bei ihr gibt es keine harten<br />

Kontraste, keine knalligen Effekte. Als organische<br />

Innenwelten sieht sie selber ihre<br />

Bilder, die allein aus der Intuition heraus<br />

entstehen. Selbstverständlich übermale sie<br />

gelegentlich auch einzelne Partien, wenn sie<br />

noch nicht zufrieden sei, bis sie das Gefühl<br />

habe, alles Nötige gesagt zu haben. Es sind<br />

Gedanken, die sich über abstrahierte<br />

Zeichen mitteilen. Trichter tauchen immer<br />

wieder auf.<br />

Die Linie und die menschliche Figur sind<br />

ebenfalls Themen, die Friedgund Lapp<br />

immer wieder beschäftigen. Vor gut drei<br />

Jahren waren es noch mit Kaffee gemalte<br />

kleinformatige Blätter. Jetzt hat sie wieder<br />

einmal Material und Technik gewechselt:<br />

Was von Ferne wie Zeichnung wirkt, entpuppt<br />

sich in der Nahsicht als genähte<br />

Strichzeichnung. An der Nähmaschine<br />

entstehen diese kleinformatigen Blätter. Die<br />

können eben nur so groß ausfallen, wie sich<br />

das Papier unter der Maschine noch bewegen<br />

lässt. Frauen sind in diesem Werkkomplex<br />

das beherrschende Thema, vom<br />

ruhenden Akt über Ophelia bis zur Fliegerin,<br />

dem Froschkönig oder dem bäuerlichen<br />

Leben. „Die Maschine sorgt dafür, dass ich<br />

meine Vorstellung noch einmal abstrahieren


127<br />

muss“, sagt die Künstlerin über diese<br />

ungewöhnlichen Arbeiten.<br />

Die Fantasie der gebürtigen Bielefelderin, die<br />

Goldschmiedin gelernt hat und später als<br />

Sozialpädagogin auch in Jamaika, Afrika und<br />

Saudi Arabien tätig war, scheint keine Grenzen<br />

zu kennen. <strong>Das</strong> drückt sich auch in ihrem Haus<br />

in Lübbecke am Hang des Wiehengebirges aus.<br />

Schon draußen empfangen Skulpturen den<br />

Besucher und auch im Innern reiht sich<br />

Kunstwerk an Kunstwerk. Darunter sind selbstverständlich<br />

viele eigene Arbeiten, aber auch<br />

immer wieder Werke befreundeter Künstler.<br />

Hier hat sie sich im Dachgeschoss ein kleines<br />

Arbeitszimmer eingerichtet. <strong>Das</strong> ist der Grund,<br />

warum Friedgund Lapp eher mit kleineren<br />

Formaten arbeitet. Im Sommer allerdings, wenn<br />

das Wetter mitspielt, weicht sie zum Arbeiten<br />

schon mal in den Garten aus und gönnt sich<br />

dann auch große Formate.<br />

Seit 1990 lebt Friedgund Lapp mit ihrem Mann<br />

in Lübbecke. Seitdem ist sie auch Mitglied im<br />

Verein für aktuelle Kunst und hat sich an zahlreichen<br />

Gemeinschaftsausstellungen beteiligt.<br />

Aber auch Einzelausstellungen waren ihr an<br />

mehreren Orten in der Region Ostwestfalen-<br />

Lippe bereits gewidmet. Was sie im Rangfoyer<br />

des <strong>Theater</strong>s präsentiert, das will sie auf die<br />

Fromate der sieben Wandnischen abstimmen.<br />

Ursula Koch


128


Wissenswertes rund um das <strong>Theater</strong><br />

Pausengastronomie Reservieren Sie einen<br />

Tisch! Sie können sich bereits vor der<br />

Veranstaltung Getränke für die Pause bestellen.<br />

Wenn Sie aus dem <strong>Theater</strong>saal<br />

kommen, stehen diese dann an „Ihrem<br />

Tisch“ im <strong>Theater</strong>café oder auch im Foyer<br />

im 1. Rang für Sie bereit. So kommen Sie<br />

zu einer echten Pause und entspannt<br />

zurück in die zweite Hälfte der Vorstellung.<br />

Reservierungen werden im <strong>Theater</strong>café<br />

vor Beginn der Vorstellung entgegengenommen.<br />

Bitte beachten Sie auch das neue und<br />

besondere kulinarische Angebot. Wir bieten<br />

Ihnen ab dieser Spielzeit wechselnde<br />

offenen Weine und auch diverse kulinarische<br />

Köstlichkeiten zum Probieren.<br />

Bestellen Sie, bezahlen Sie und nutzen Sie<br />

unseren Service!<br />

Kein Einlass nach Beginn der Vorstellung<br />

Nach Beginn der Vorstellung erfolgt bis zur<br />

Pause nur beschränkter oder kein Einlass.<br />

Ein Anspruch auf den ursprünglich reservierten<br />

Platz hat der Käufer nach Beginn<br />

der Vorstellung nicht mehr, es sei denn, es<br />

lag dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> eine entsprechende<br />

Information bis spätestens<br />

1 Stunde vor Vorstellungsbeginn vor.<br />

Hilfe für Schwerhörige <strong>Theater</strong>besucher<br />

können an der Abendkasse mobile Hörverstärker<br />

gegen Pfandgebühr ausleihen. Mit<br />

Hilfe dieser, auf modernster Infrarottechnik<br />

basierenden Geräte, soll Schwerhörigen<br />

die Gelegenheit gegeben werden, den<br />

Vorstellungen ohne Verständnisprobleme<br />

zu folgen. Rückgabe der Hörverstärker<br />

nach der Veranstaltung an der Garderobe.<br />

Parken an Sonntagen in der Rathaustiefgarage.<br />

Die <strong>Minden</strong>er Parkhaus GmbH<br />

öffnet/schließt die Rathaustiefgarage an<br />

den <strong>Theater</strong>sonntagen eine halbe Stunde<br />

vor/nach Veranstaltungen. Nähere Infos<br />

entnehmen Sie bitte den Aushängen.<br />

Terminänderungen Termin- und durch<br />

Krankheit bedingte Besetzungs- und Programmänderungen,<br />

die während der Spielzeit<br />

notwendig werden sollten, geben wir<br />

nach Möglichkeit rechtzeitig durch die<br />

heimische Tagespresse bekannt.<br />

Der Einzelkartenverkauf beginnt in diesem<br />

Jahr erstmals für alle Sonderveranstaltungen<br />

bereits am Freitag, 15. Juli <strong>2011</strong> und<br />

für alle Veranstaltungen, die innerhalb der<br />

Festplatzabonnements stattfinden, am<br />

Freitag, 08. September <strong>2011</strong>. Inhaber der<br />

<strong>Theater</strong>Card 25 haben bereits jeweils<br />

einen Tag eher die Möglichkeit die Karten<br />

zu erwerben.<br />

Telefonische Kartenvorbestellungen werden<br />

entgegen genommen bei der Vorverkaufsstelle<br />

des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>:<br />

Express-Ticketservice,<br />

Obermakrtstr. 26 – 30, 32423 <strong>Minden</strong><br />

Tel. 0571 88277<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo.-Fr.: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr,<br />

Sa.: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr<br />

Vorbestellte Karten müssen innerhalb<br />

einer Woche, mindestens aber einen Tag<br />

vor der Veranstaltung abgeholt werden.<br />

Karten kaufen über das Internet<br />

Für Veranstaltungen des <strong>Stadttheater</strong>s<br />

<strong>Minden</strong> können Sie Karten platzgenau per<br />

Internet buchen unter<br />

www.stadttheater-minden.de oder unter<br />

www.eventim.de<br />

Bühne + Buch<br />

Ein wunderbare Vernetzung<br />

Was war eher, die Henne oder das<br />

Ei? Bei Bühnenstücken ist das einfach<br />

zu beantworten. Im Regelfall<br />

gibt es eine literarische Vorlage.<br />

Diese, wie auch Hörbücher und Filme,<br />

Computer-, Lern- oder Gesellschaftsspiele<br />

kann man im Rahmen<br />

der Kooperation zwischen<br />

Stadtbibliothek und <strong>Stadttheater</strong><br />

ganz unkompliziert entdecken.<br />

Während der Bühnenaufführung<br />

im <strong>Stadttheater</strong> lädt ein Medientisch<br />

der Stadtbibliothek im<br />

<strong>Theater</strong>café zum Stöbern ein. Hier<br />

finden Sie Primär- und Sekundärliteratur<br />

sowie Nonbooks zum<br />

Thema der Vorstellung.<br />

In der Stadtbibliothek finden Sie<br />

einen Medienturm der darüber<br />

informiert, was in Kürze im <strong>Stadttheater</strong><br />

aufgeführt wird und welche<br />

Literatur es dazu gibt.<br />

Auch auf den Internetseiten beider<br />

Einrichtungen finden Sie Literaturtipps<br />

und Empfehlungen.<br />

Und haben Sie mal einen Termin im<br />

<strong>Stadttheater</strong> verpasst, können Sie<br />

getrost in der Stabi nachfragen und<br />

das Buch oder andere Medien zum<br />

Stück ausleihen!<br />

129


130<br />

Innenansicht und Sitzplan des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>


<strong>Theater</strong><br />

<strong>Theater</strong>preise<br />

Kindertheaterpreise<br />

Konzertpreise<br />

Preisgruppe<br />

1<br />

2<br />

Platzart <strong>Stadttheater</strong><br />

Saal: Reihe 3 - 7<br />

1. Rang: Reihe 1 + 2<br />

Saal: Reihe 1 + 2, 8 + 9<br />

1. Rang: Reihe 3 + 4<br />

Abonnement<br />

A + F<br />

150,00 Euro<br />

130,00 Euro<br />

Abonnement<br />

B - E<br />

125,00 Euro<br />

105,00 Euro<br />

Einzelpreis<br />

Schauspiel<br />

29,50 Euro<br />

25,00 Euro<br />

Einzelpreis<br />

Musiktheater<br />

37,00 Euro<br />

31,50 Euro<br />

131<br />

<strong>Theater</strong>preise<br />

für Oper, Operette, Ballett, Musical, Tanztheater,<br />

Schauspiel<br />

Abo A, F = je 6 Vorstellungen<br />

Abo B, C, D + E = je 5 Vorstellungen<br />

3<br />

4<br />

Saal: Reihe 10 - 12<br />

2. Rang: Reihe 1<br />

Seitenrang ab Platz 6<br />

Saal: Reihe 13 + 14<br />

2. Rang: Reihe 2 + 3<br />

115,00 Euro<br />

100,00 Euro<br />

95,00 Euro<br />

80,00 Euro<br />

22,00 Euro<br />

19,00 Euro<br />

28,00 Euro<br />

24,00 Euro<br />

Six-Pack – <strong>Das</strong> Junge Abo = 6 Vorstellungen<br />

5<br />

3. Rang<br />

70,00 Euro<br />

55,00 Euro<br />

15,00 Euro<br />

16,00 Euro<br />

Ermäßigungen – Schwerbeschädigte, Schüler,<br />

Studenten, Auszubildende, Arbeitslose,<br />

Sozialhilfeempfänger, Wehrpflichtige und<br />

Zivildienstleistende erhalten 50 % Ermäßigung<br />

in allen Preisgruppen gegen Vorlage<br />

des entsprechenden Ausweises. Eine nachträgliche<br />

Rabattgewährung ist nicht möglich.<br />

6<br />

Preisgruppe<br />

Seitenrang: Platz 1 - 5<br />

Logen<br />

Platzart <strong>Stadttheater</strong><br />

45,00 Euro<br />

Kindertheater<br />

Abonnement<br />

Einzelkarten<br />

40,00 Euro<br />

Six-Pack<br />

Abonnement<br />

8,50 Euro<br />

Einzelkarte<br />

Schüler<br />

13,00 Euro<br />

Einzelkarte<br />

Erwachsene<br />

Schulen und Gruppen ab 10 Personen erhalten<br />

eine Ermäßigung von 10 % in allen Preisgruppen.<br />

In berechtigten Ausnahmefällen ist<br />

weiterhin Ratenzahlung im Abo möglich. Die<br />

Preise sind einschließlich Garderobengebühr<br />

und 0,10 Euro Altersversorgungsabgabe für<br />

Bühnenschaffende.<br />

<strong>Das</strong> Abo-Plus Abonnenten können weitere<br />

Veranstaltungen zum Vorteilspreis buchen.<br />

Die Anzahl der um ca. 20 % ermäßigten<br />

zusätzlichen Veranstaltungen ist nicht<br />

begrenzt. Diese Karten sind nicht übertragbar<br />

und können nicht getauscht werden.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Konzerte<br />

Preisgruppe<br />

Saal: Reihe 1 - 7<br />

1. Rang<br />

Saal: Reihe 8 - 14<br />

2. Rang: Reihe 1<br />

Seitenrang<br />

2. Rang: Reihe 2 + 3<br />

3. Rang<br />

Logen<br />

35,00 Euro<br />

30,00 Euro<br />

25,00 Euro<br />

Platzart <strong>Stadttheater</strong><br />

10,00 Euro<br />

8,00 Euro<br />

6,50 Euro<br />

63,00 Euro<br />

50,00 Euro<br />

32,00 Euro<br />

Abonnement<br />

13,00 Euro<br />

10,50 Euro<br />

26,00 Euro<br />

21,00 Euro<br />

7,00 Euro 14,00 Euro<br />

Einzelkarten<br />

<strong>Theater</strong>Card25 – Die <strong>Theater</strong>Card25 erhalten<br />

Sie für 10,- €. Sie ist personengebunden<br />

und nicht Übertragbar. Mit der<br />

<strong>Theater</strong>Card25 erhalten Sie 25 % Rabatt auf<br />

den Einzelkartenpreis in allen Preisgruppen.<br />

Sonderveranstaltungen<br />

Die Eintrittspreise für Sonderveranstaltungen<br />

erfragen sie bitte bei den<br />

Kartenvorverkaufsstellen.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Saal: Reihe 5 - 8 / 1. Rang / 2. Rang: Reihe 1<br />

Saal: Reihe 3 + 4 / Saal: Reihe 9 + 10<br />

Seitenrang ab Platz 5, 2. Rang: Reihe 2 + 3<br />

Saal: Reihe 1 + 2 / Saal: Reihe 11 + 12<br />

3. Rang: Reihe 1<br />

Saal: Reihe 13 + 14 / 3. Rang: Reihe 2 + 3<br />

Seitenrang Platz 1 - 4 / Logen<br />

175,00 Euro<br />

150,00 Euro<br />

130,00 Euro<br />

75,00 Euro<br />

36,50 Euro<br />

32,00 Euro<br />

27,00 Euro<br />

16,00 Euro


132<br />

Abonnementsbedingungen für<br />

<strong>Theater</strong>- und Konzertveranstaltungen der Stadt <strong>Minden</strong><br />

<strong>Das</strong> Abo – der direkte Weg ins <strong>Stadttheater</strong><br />

1] Abonnements können beim <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> persönlich oder schriftlich bestellt<br />

werden. Mit der Anmeldung kommt ein rechtsgültiger Vertrag zwischen dem Abonnenten<br />

und der Stadt <strong>Minden</strong> als Rechtsträger des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong> zustande. Die Abonnementsbedingungen<br />

sind Bestandteil dieses Vertrages.<br />

2] Die bestellte Abonnementskarte wird dem Abonnenten rechtzeitig vor Beginn der<br />

Spielzeit zugestellt. Danach ist der volle Abonnementspreis zu zahlen. In berechtigten<br />

Ausnahmefällen ist Ratenzahlung möglich.<br />

3] Ein Abonnement muss für die ganze Spielzeit erworben werden. Es läuft für die<br />

folgende Spielzeit weiter, wenn es nicht spätestens bis zum 30. Juni der laufenden<br />

Spielzeit schriftlich gekündigt oder eine Neuverteilung der Plätze erforderlich wird. Dies<br />

gilt auch für Geschenkabonnements. Ausschließlich das Jugendabonnement Six-Pack<br />

endet nach einer Spielzeit und muss jährlich neu bestellt werden.<br />

Kündigungen für die laufende Spielzeit sind grundsätzlich nicht möglich. Für versäumte<br />

Vorstellungen kann kein Ersatz gewährt werden. Die Rückgabe von Abonnementskarten<br />

für einzelne Vorstellungen ist nicht möglich. Der Austausch einzelner Vorstellungen innerhalb<br />

der verschiedenen Abonnements ist beim express-Ticketservice gegen Gebühr möglich.<br />

4] Die Abonnementskarte ist übertragbar. Für die Bezahlung haftet derjenige, auf<br />

dessen Namen sie ausgestellt ist. Die Abonnementspreise sind gegenüber den<br />

Einzelkartenpreisen ermäßigt.<br />

5]Schwerbeschädigte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, Schüler, Studenten, Auszubildende,<br />

Wehrpflichtige und Zivildienstleistende erhalten in allen Preisgruppen eine<br />

Ermäßigung von 50 % gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises. Diese<br />

Abonnementskarten sind nicht übertragbar und nur in Verbindung mit dem<br />

Berechtigungsausweis gültig.<br />

6] Sammelbesteller [Personen mit 10 und mehr Abonnements-/Eintrittskarten] erhalten<br />

eine Ermäßigung von 10 % in allen Preisgruppen.<br />

7] Der Verlust einer Abonnementskarte ist zur Vermeidung einer unberechtigten<br />

Benutzung unverzüglich dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> zu melden. Es wird dann eine<br />

Ersatzkarte gegen Gebühr ausgestellt.<br />

8] <strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> behält sich etwaige Termin- oder Programmänderungen vor, die<br />

rechtzeitig durch die Presse bekanntgegeben werden.<br />

9] Rat und Auskunft in allen Abonnementsfragen erteilt das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>,<br />

Tonhallenstraße 3, 32423 <strong>Minden</strong>, Tel. 0571 828390<br />

Für alle, die in der kommenden Spielzeit die Qual der Wahl haben: als Abonnent<br />

können Sie regelmäßig bequem und zum Vorzugspreis ins <strong>Theater</strong> gehen. Bei immer<br />

häufiger ausverkauften Vorstellungen ist Ihnen Ihr persönlicher Platz sicher. Sie sparen<br />

ca. 20 % vom Eintrittspreis.<br />

Sie wählen ein Abonnement aus, wir reservieren Ihnen feste Plätze und Sie haben<br />

außerdem die Möglichkeit für alle Sonderveranstaltungen bereits ab Freitag, 15. Juli <strong>2011</strong><br />

und für alle Veranstaltungen, die in den anderen Abonnements stattfinden, ab Freitag,<br />

09. September <strong>2011</strong> zusätzliche Karten um ca. 20 % ermäßigt zu erwerben. Als Abonnent<br />

erhalten Sie automatisch und kostenlos das jährliche <strong>Theater</strong>magazin zugesandt und<br />

sind somit immer auf dem Laufenden.<br />

Wie werden Sie Abonnent?<br />

Wie wechseln Sie als Altabonnent ihre Plätze?<br />

Sie haben mehrere Möglichkeiten<br />

1] Per Post<br />

Sie füllen die dem beiliegenden Flyer anhängende Postkarte aus und senden uns diese zu.<br />

Wir reservieren Ihnen dann einen Platz in der von Ihnen gewünschten Preigruppe und<br />

berücksichtigen Ihre Wünsche.<br />

Die Wechselungen werden vor den Neu-einzeichnungen durchgeführt und nach Eingang<br />

bearbeitet.<br />

2] Per E-Mail<br />

Sie finden auf unserer Homepage unter www.stadttheater-minden.de ein Formular, mit<br />

dem Sie sich bei uns anmelden können bzw. mit dem Sie Ihr bestehendes Abonnement<br />

oder Ihre bestehenden Plätze wechseln können. Die Wechselungen werden vor den<br />

Neueinzeichnungen durchgeführt und nach Eingang bearbeitet.<br />

3] Persönlich<br />

Im express-Ticketservice, Obermarktstr. 26 - 30, 32423 <strong>Minden</strong>, sowie in unserer<br />

Abonnementsberatung in der <strong>Theater</strong>kasse im <strong>Theater</strong>café, die für Alt- wie auch für<br />

Neuabonnenten am Montag, 11. und Dienstag, 12. Juli <strong>2011</strong> in der Zeit von 9.00 Uhr bis<br />

18.00 Uhr geöffnet sind, stehen Ihnen unsere freundlichen Mitarbeiterinnen für alle<br />

Fragen gerne zur Verfügung und nehmen Ihre Bestellungen und Wünsche persönlich<br />

entgegen.<br />

4] Per Telefon<br />

Sie rufen uns an. Telefonische Beratung zu den oben genannten Öffnungszeiten unter<br />

0571 8283928.

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