Das Theater Magazin 2011 - Stadttheater Minden
Das Theater Magazin 2011 - Stadttheater Minden
Das Theater Magazin 2011 - Stadttheater Minden
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1<br />
Liebe Zuschauerinnen und liebe Zuschauer,<br />
sehr geehrte Damen und Herren,<br />
was für ein Privileg ein solch schönes<br />
<strong>Theater</strong> zu leiten – aber auch was für ein<br />
Privileg ein so interessiertes, aufgeschlossenes<br />
und diskussionswilliges Publikum<br />
zu haben. Menschen, denen Kultur wichtig<br />
ist, Menschen, die sich auf etwas Neues<br />
einlassen, Menschen, die neugierig sind,<br />
die sich begeistern, und bisweilen auch<br />
ärgern lassen.<br />
Die steigende Auslastung des Hauses<br />
spricht eine klare Sprache: <strong>Theater</strong> gehört<br />
einfach zum Leben – und dieses <strong>Theater</strong><br />
gehört zu <strong>Minden</strong>. Sie halten das aktuelle<br />
<strong>Theater</strong>-<strong>Magazin</strong> für <strong>2011</strong>/2012 in der<br />
Hand. Wir haben versucht die Struktur<br />
etwas übersichtlicher, den entnehmbaren<br />
Übersichtskalender etwas handlicher, und<br />
die insgesamte Aufmachung noch etwas<br />
moderner zu gestalten.<br />
Wir machen <strong>Theater</strong> für SIE! Wir zeigen,<br />
wer WIR sind und was wir vorhaben!<br />
Wir eröffnen mit einem großen <strong>Theater</strong>fest.<br />
Hier präsentieren wir auch Ausschnitte<br />
aus unserer ersten Koproduktion mit dem<br />
<strong>Theater</strong> im Park in Bad Oeynhausen:<br />
„Ladies Night – Ganz oder gar nicht“, mit<br />
der wir auch Silvester gemeinsam mit<br />
Ihnen feiern werden. Daneben bieten wir<br />
erstmalig auch während der Vorweihnachtszeit,<br />
zusätzlich zum alljährlichen<br />
Weihnachtsmärchen, diverse Vorstellungen<br />
im Abendprogramm an. Kommen Sie mit<br />
Ihren Gästen zu Ihrer Firmenfeier zu uns<br />
ins <strong>Theater</strong>!<br />
Durchgehend in der ganzen Spielzeit<br />
<strong>2011</strong>/12 halten wir zu den Gastspielhighlights<br />
regelmäßige Einführungen und<br />
Nachbereitungen der Stücke für Sie bereit.<br />
Ganz besonders freue ich mich auf Live-<br />
Musik im <strong>Theater</strong>café und auf den regen<br />
Austausch nach den Vorstellungen. Diesen<br />
„Blumenstrauß“ haben wir für Sie bereitet.<br />
Er wird hoffentlich überraschend, bunt<br />
und schön, verführerisch, vielseitig und<br />
einzigartig sein. Erich Kästner würde fragen:<br />
„Wird's besser? Wird’s schlimmer? fragt<br />
man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist<br />
immer lebensgefährlich!“<br />
Leben besteht aus Herausforderungen und<br />
leider auch aus Rückschlägen, aus Höhen<br />
und Tiefen, denen wir mir Mut und Courage<br />
begegnen müssen. <strong>Theater</strong> beschäftigt<br />
sich ständig mit dem Leben in all seinen<br />
Facetten und Farben.<br />
Mit großem Dank an die Sponsoren unseres<br />
<strong>Theater</strong>s, an die vielen Menschen, die mich<br />
in meiner ersten Spielzeit unterstützt haben<br />
und ganz besonders an mein Mitarbeiterteam<br />
– geht es nun guten Mutes in die neue<br />
Spielzeit. Viel Spaß beim Lesen unseres<br />
neuen Spielzeit-<strong>Magazin</strong>s, auf dass es Ihnen<br />
viel Neugier auf die kommende Spielzeit<br />
macht, und wir uns oft im <strong>Stadttheater</strong><br />
<strong>Minden</strong> sehen! Wir freuen uns auf Sie!<br />
Herzlichst<br />
Ihre<br />
Andrea Krauledat
Liebe Freunde des <strong>Minden</strong>er <strong>Theater</strong>s,<br />
was für ein <strong>Theater</strong> – unser <strong>Stadttheater</strong>!<br />
Auf jeden Fall eines, das weiter Erfolgsgeschichte<br />
schreibt und eines, auf das wir<br />
in <strong>Minden</strong> stolz sein können. Bestimmt<br />
ist es auch eine Einrichtung, die den Geschmack<br />
des Publikums jede Saison wieder<br />
trifft und die in wirtschaftlich schwierigen<br />
Zeiten gut aufgestellt ist.<br />
Wie sonst ließe sich erklären, dass alle<br />
Abo-Reihen trotz Preiserhöhung um 5 % sehr<br />
gut besucht sind? Wo sonst sind fast alle<br />
Eigenproduktionen der letzten Jahre ein<br />
Renner gewesen? Und welche Einrichtung<br />
kooperiert schon lange und erfolgreich mit<br />
anderen <strong>Theater</strong>n und Bühnen?<br />
Diese positive Situation, in der sich das<br />
<strong>Minden</strong>er <strong>Stadttheater</strong> befindet, ist – auch<br />
auf gute Ideen und Entscheidungen des<br />
Teams und der Leitung begründet – natürlich<br />
auch in der Liebe des Publikums zu<br />
ihrem schönen <strong>Theater</strong>, in das die Stadt<br />
<strong>Minden</strong> in den vergangenen Jahren viel<br />
investiert hat und weiter investieren wird.<br />
Unter anderem wird es <strong>2011</strong>/2012 einen<br />
neuen Außenanstrich geben.<br />
Apropos Investition: Für Ihr Geld bekommen<br />
Sie, liebe Freunde des <strong>Theater</strong>s,<br />
auch in dieser Saison wieder hochwertige<br />
Inszenierungen geboten. Da ist zum einen<br />
die erste Eigenproduktion in Zusammenarbeit<br />
mit dem <strong>Theater</strong> im Park in Bad<br />
Oeynhausen zu nennen: Beide Bühnen<br />
bringen im November gemeinsam die<br />
Komödie „Ladies Night“, das als Film auch<br />
unter dem Titel „The full Monty – Ganz oder<br />
gar nicht“ bekannt ist auf die Bretter.<br />
Premiere ist am 05. November in <strong>Minden</strong><br />
und am 12. November in Bad Oeynhausen<br />
jeweils mit anschließender Party. Die<br />
<strong>Theater</strong>leitung plant – auch das ist neu –<br />
das Stück weiter zu vermarkten. Es kann<br />
zum Beispiel für Gesellschaften und private<br />
Feiern gebucht werden, soll aber auch auf<br />
anderen Bühnen zur Aufführung kommen.<br />
Eine weitere Neuheit ist das Saison-<br />
Eröffnungsfest am 16. September. Hierzu<br />
sind alle Freunde des <strong>Theater</strong>s schon jetzt<br />
herzlich eingeladen! Auf vielfache Nachfrage<br />
wird es in diesem Jahr – nach 2009 –<br />
wieder Silvester-Vorstellungen geben. Zu<br />
sehen ist die bereits erwähnte Eigenproduktion<br />
„Ladies Night“.<br />
An den Start geht erstmals in dieser<br />
Saison die auf Bad Oeynhausen erweiterte<br />
<strong>Theater</strong>Card 25. Die Inhaberinnen und<br />
Inhaber der Karte können diese dann ab<br />
September auch im „<strong>Theater</strong> im Park“ einsetzen.<br />
Fast 1000 <strong>Theater</strong>freunde besitzen<br />
mittlerweile diese Karte, die einen Nachlass<br />
von 25 % auf nahezu alle Aufführungen<br />
im freien Verkauf bietet. 250 neue Karten
konnten allein in der vergangenen Saison<br />
hinzu gewonnen werden. Wieder ein Erfolg!<br />
Auch Schauspiel-Prominenz hat sich in den<br />
kommenden Monaten angesagt: So werden<br />
unter anderem Jürgen Prochnow, Katharina<br />
Thalbach, Rufus Beck und Ingolf Lück mit<br />
ihren Produktionen nach <strong>Minden</strong> kommen.<br />
Also, es lohnt sich!<br />
Ticketservice<br />
Abonnieren Sie ab sofort: www.stadttheater-minden.de<br />
„Entweder mache ich <strong>Theater</strong> – oder gar<br />
nichts“. <strong>Das</strong> schrieb Andrea Krauledat in<br />
ihrem Grußwort zur vergangenen Saison.<br />
Und sie hat <strong>Theater</strong> gemacht! <strong>Das</strong> kann<br />
man rückblickend auf ihre erste Saison als<br />
Intendantin in <strong>Minden</strong> sagen. Unter ihrer<br />
Leitung wird es erneut ein hochkarätiges<br />
Programm und ein Jugendtheater geben.<br />
<strong>Das</strong> 2010/<strong>2011</strong> für Jugendliche einstudierte<br />
Stück „Hey Boss“ geht jetzt auf Tour. Noch<br />
eine Erfolgsgeschichte!<br />
„<strong>Theater</strong> wird erst wirklich, wenn das<br />
Publikum innerlich mitspielt“, sagte einst<br />
Hermann Bahr (1863 - 1934) österreichischer<br />
Roman- und Bühnenautor und Kritiker.<br />
<strong>Das</strong>s das Publikum innerlich mitspielt und<br />
begeistert ist, das wünsche ich mir, dem<br />
Team und der Einrichtung selbst für die<br />
beginnende Saison <strong>2011</strong>/2012.<br />
Was für ein <strong>Theater</strong>!<br />
Michael Buhre<br />
Bürgermeister<br />
Einzelkartenverkauf<br />
Für alle Sonderveranstaltungen<br />
ab Freitag, 15. Juli <strong>2011</strong><br />
ab Donnerstag,<br />
14. Juli <strong>2011</strong><br />
Für alle Abonnementsveranstaltungen<br />
ab Freitag, 09. September <strong>2011</strong><br />
ab Donnerstag,<br />
08. September <strong>2011</strong><br />
express-Ticketservice<br />
Obermarktstraße 26-30, 32423 <strong>Minden</strong><br />
Tickethotline 0571 88277<br />
Telefax 0571 882700<br />
tickets@express-minden.de<br />
Mo.-Fr.: 9.00-18.00 Uhr, Sa.: 10.00-14.00 Uhr<br />
Schaumburger Nachrichten<br />
Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen<br />
Tickethotline 0180 1001026<br />
www.stadttheater-minden.de<br />
www.eventim.de<br />
Abendkasse im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Cornelia Schmale<br />
Tonhallenstraße 3, 32423 <strong>Minden</strong><br />
Telefon 0571 8283928<br />
1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn<br />
nur Karten für die jeweilige<br />
Abendveranstaltung
4<br />
43<br />
<strong>Theater</strong>magazin<br />
<strong>2011</strong>/12<br />
Um zu bewegen, braucht man ein starkes Ensemble!<br />
Unschuldig, verräterisch, hintersinnig, verliebt.<br />
Bei uns erleben Sie nur eines nicht: Langeweile.<br />
Buchen Sie kostbare Momente, die man nicht<br />
so schnell vergisst.<br />
Eine erlesene Auswahl an starken Gefühlen gibt es<br />
für Sie während der gesamten Spielzeit.
41 63<br />
Foto: Oliver Fantitsch<br />
1 Vorwort Andrea Krauledat<br />
2 Vorwort Michael Buhre<br />
3 Ticketservice<br />
4 Inhalt<br />
7 Abonnements<br />
A, B, C, D, E, F,<br />
14 <strong>Theater</strong>knigge<br />
15 Six-Pack<br />
16 Kindertheater-Abonnement<br />
K1, K2+K3<br />
18 Sinfoniekonzerte-Abonnement S<br />
19 Volksbühne <strong>Minden</strong><br />
20 <strong>Theater</strong>Card25<br />
25 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
26 Sonderveranstaltungen<br />
32 Audiovisions-Reportagen<br />
33 Kalendarischer Programmteil<br />
September <strong>2011</strong> - Juni 2012<br />
90 Spielzeitvorschau<br />
93 Ladies Night<br />
96 Eins und eins macht zwei<br />
<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und<br />
<strong>Theater</strong> im Park schließen<br />
Kooperation<br />
98 Live-Musik im <strong>Theater</strong>café<br />
Genießen Sie einmal im Monat<br />
Barmusik live!<br />
100 <strong>Das</strong> erste Jahr <strong>Theater</strong>pädagogik<br />
101 Projektworkshop „Othello“<br />
102 t3 – you(th) on stage<br />
104 Six-Pack – <strong>Das</strong> junge Abo!<br />
105 „Hey Boss, hier bin ich!<br />
106 Unser Kindertheater<br />
108 Von der Leichtigkeit des Schweren<br />
Interview mit Tzimon Barto<br />
111 Michael Quast<br />
„Don Giovanni zu dritt“<br />
112 Jürgen Prochnow<br />
Zu sehen in „Der Seefahrer“<br />
114 Rufus Beck<br />
Interview zu „Rain Man“<br />
117 Ingolf Lück<br />
Auftritt in <strong>Minden</strong> eine Premiere<br />
118 Ukulele Orchestra of Great Britain<br />
Schrill und witzig, musikalisch<br />
aber punktgenau<br />
119 8 Fragen an Katharina Thalbach<br />
Zu sehen in „Zwei auf der Bank“<br />
120 Die Hochzeit des Figaro<br />
122 David & Götz<br />
Von Klassik bis Pop, von Musical<br />
bis Swing, virtuose Arrangements<br />
an 2 x 88 Tasten<br />
124 Christoph von Weitzel<br />
und Ulrich Pakusch<br />
präsentieren die schönsten<br />
deutschen Volkslieder<br />
126 Blickwechsel<br />
Ausstellung im 1. Rang<br />
von Friedgund Lapp<br />
128 Impressum<br />
128 Mitarbeiter<br />
des <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
129 Wissenswertes rund um’s <strong>Theater</strong><br />
130 Sitzplan<br />
131 <strong>Theater</strong>preise<br />
132 Abonnementsbedingungen<br />
Wie werden Sie Abonnent?<br />
Platzwechsel für Abonnenten
GARAGE D’OR<br />
AA b o n n e m e n t<br />
7<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull<br />
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann<br />
Regie: Katja Wolff<br />
mit Wolfgang Grindemann, Benjamin Kernen u. a.<br />
Produktion: EURO-STUDIO Landgraf<br />
GARAGE D’OR<br />
Ein Stück von FAMILIE FLÖZ<br />
in Koproduktion mit <strong>Theater</strong> Duisburg und La Strada Graz<br />
Zwei auf der Bank<br />
Musical-Comedy einer musikalischen Begegnung<br />
mit Katharina Thalbach als Joachim und<br />
Andreja Schneider als Loreley<br />
und dem Christoph-Israel-Sextett<br />
Produktion: Bar jeder Vernunft, Berlin<br />
Othello<br />
Shakespeares große Tragödie um<br />
Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />
mit Jan Maak, Sebastian Bischoff u. a.<br />
Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER<br />
in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Stufen zum Himmel<br />
Eine Reise zum Ende des Regenbogens<br />
Idee und Regie: Harry Owens<br />
mit dem Traumtheater Salome<br />
Produktion: Tourneetheater Thespiskarren<br />
Montag<br />
19. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Montag<br />
10. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Montag<br />
21. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Montag<br />
16. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Montag<br />
27. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Montag<br />
12. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Fotos: Emanuela Danielewicz
Woyzeck<br />
8<br />
BA b o n n e m e n t<br />
Dienstag<br />
20. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
18. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
08. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
07. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
06. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Tannöd<br />
Ein Kriminalfall von Andrea Maria Schenkel<br />
mit Susanne Rögner, Thomas Heller, Karin Oehme,<br />
Christiane Paulick, Katrin Griesser, Hartmut Volle,<br />
Gerd Beyer und Jörg Walter<br />
Produktion: <strong>Stadttheater</strong> Fürth / EURO-Studio Landgraf<br />
Der Seefahrer<br />
Schauspiel von Conor McPherson<br />
mit Jürgen Prochnow, Peter Niemeyer, Gustaf Gromer,<br />
Robert Valentin Hofmann und Martin Dudeck<br />
Produktion: a.gon <strong>Theater</strong>produktion<br />
Der blaue Engel<br />
Schauspiel nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann<br />
und dem Film „Der Blaue Engel“ von Josef Sternberg<br />
mit Gerd Silberbauer, Jörg Walter u. a.<br />
Fassung des <strong>Theater</strong>s in der Josefstadt, Wien<br />
Produktion: EURO-Studio Landgraf<br />
Woyzeck (Abiturthema 2012)<br />
von Georg Büchner<br />
Musik und Lyrics: Tom Waits & Kathleen Brennan<br />
Textfassung: Ann-Christin Rommen & Wolfgang Wiens<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Bielefeld<br />
Foto: Philipp Ottendörfer
Zwei auf der Bank<br />
C<br />
A b o n n e m e n t<br />
9<br />
Ladies Night<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Dracula<br />
Schauspiel von Bühnenfassung von Konstantin Moreth<br />
nach dem Roman von Bram Stoker<br />
mit Markus Böker als Dracula, Anja Klawun,<br />
Nina Schmieder, David Zimmerschied, Stefan Lehnen u. a.<br />
Produktion: THEATERLUST, München<br />
GARAGE D’OR<br />
Ein Stück von FAMILIE FLÖZ<br />
in Koproduktion mit <strong>Theater</strong> Duisburg und La Strada Graz<br />
Zwei auf der Bank<br />
Musical-Comedy einer musikalischen Begegnung<br />
mit Katharina Thalbach als Joachim und<br />
Andreja Schneider als Loreley<br />
und dem Christoph-Israel-Sextett<br />
Produktion: Bar jeder Vernunft, Berlin<br />
Ladies Night<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Sonntag<br />
18. September <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
09. Oktober <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
20. November <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
15. Januar 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
29. April 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Foto: Peter Hübbe
Die Grönholm-Methode<br />
DA b o n n e m e n t<br />
11<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Donnerstag<br />
22. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Mahler – Der Teufel tanzt mit mir<br />
von und mit Mathias Kosel am Flügel<br />
mit Markus Boysen und Feline Knabe, Mezzosopran<br />
Inzenierung: Nora Schumacher<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Donnerstag<br />
20. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Foto: Bodo Kürbs<br />
Einer flog übers Kuckucksnest<br />
Rain Man<br />
Schauspiel von Dan Gordon<br />
mit Rufus Beck, Karl Walter Sprungala, Volker Jeck,<br />
Birte Wentzeck und Reinhold Weiser<br />
Produktion: Altes Schauspielhaus Stuttgart<br />
Die Grönholm-Methode<br />
Schauspiel von Jordi Galceran<br />
mit Luc Feit, Carsten Klemm, Klaus Nierhoff und Claudia Buser<br />
Produktion: EURO Studio Landgraf<br />
Donnerstag<br />
10. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Donnerstag<br />
19. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Einer flog übers Kuckucksnest<br />
Schauspiel von Dale Wasserman<br />
Produktion: Uckermärkische Bühnen Schwedt<br />
Donnerstag<br />
26. April 2012<br />
20.00 Uhr
12<br />
E<br />
A b o n n e m e n t<br />
Identity 2.0<br />
Freitag<br />
23. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
18. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
20. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
03. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
27. April 2012<br />
20.00 Uhr<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Die 39 Stufen<br />
Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock<br />
mit Ingolf Lück, Bianca Karsten,<br />
Alexis Kara und Oliver Dupont<br />
Produktion: <strong>Theater</strong>haus Stuttgart und Komödie Berlin<br />
Die Grönholm-Methode<br />
Schauspiel von Jordi Galceran<br />
mit Luc Feit, Carsten Klemm,<br />
Klaus Nierhoff und Claudia Buser<br />
Produktion: EURO Studio Landgraf<br />
Sein oder Nichtsein<br />
Komödie von Nick Whitby<br />
nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch<br />
mit Bernhard Bettermann, Isabella Hübner,<br />
Alexander Wipprecht u. a.<br />
Produktion: <strong>Theater</strong>gastspiele Kempf<br />
Identity 2.0<br />
Tanzstück über virtuelle Welten und Lebensträume<br />
Choreografie: Gregor Zöllig<br />
Produktion: Tanztheater Bielefeld<br />
Foto: Ursula Kaufmann
Under the covers – THE MAGNETS<br />
F<br />
A b o n n e m e n t<br />
13<br />
<strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />
Carmen<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Dracula<br />
Schauspiel von Bühnenfassung von Konstantin Moreth<br />
nach dem Roman von Bram Stoker<br />
mit Markus Böker als Dracula, Anja Klawun,<br />
Nina Schmieder, David Zimmerschied, Stefan Lehnen u. a.<br />
Produktion: THEATERLUST, München<br />
Under the covers – THE MAGNETS<br />
A-cappella-Popsound in Perfektion<br />
mit Englands Voice-’n’-Beat-Stars<br />
The Magnets<br />
<strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />
Musiktheater von Martin Lingnau, Christian Gundlach und Edith Jeske<br />
nach dem gleichnamigen Roman von Jostein Gaardner<br />
mit Carolin Fortenbacher, Sascha Rotermund u. a.<br />
Produktion: Altonaer <strong>Theater</strong><br />
Othello – Premiere<br />
Shakespeares große Tragödie um<br />
Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />
mit Jan Maak, Sebastian Bischoff u. a.<br />
Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER<br />
in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Ladies Night<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Samstag<br />
17. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
08. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
12. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
28. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
25. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
28. April 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Foto: Oliver Fantitsch
14 THEATERKNIGGE<br />
Ein paar Tipps für den optimalen <strong>Theater</strong>besuch<br />
Liebe junge <strong>Theater</strong>besucherinnen und -besucher!<br />
Damit euer <strong>Theater</strong>besuch für alle ein tolles Erlebnis wird, geben wir euch hier ein paar Tipps:<br />
Abendrobe: Nur keine Panik: Es gibt keine Kleiderordnung. Wer möchte, macht sich richtig schick – besonders in der Oper oder im<br />
Konzert sind ein tolles Kleid oder ein eleganter Anzug echte Hingucker. Jeans und T-Shirt sind aber auch völlig ok.<br />
Pünktlichkeit: Bitte kommt rechtzeitig vor Einlass ins <strong>Theater</strong>. Zum einen verfallen sonst eure bestellte Karten, zum anderen stört es<br />
die Darsteller, wenn immer eine Tür auf- und zugeht. Und bis ihr an Eurem Sitzplatz seid, fühlen sich andere Zuschauer von der<br />
Geschäftigkeit in den Sitzreihen gestört. Im Eingangsbereich ist ausgeschildert, wie lange ein <strong>Theater</strong>stück dauert und wann die<br />
Pause ist. Entsprechend kann man vor Vorstellungsbeginn noch die Toilette aufsuchen. Außerdem finden eine halbe Stunde vor<br />
Vorstellungsbeginn Einführungen zum jeweiligen Stück statt und auch dafür lohnt sich Pünktlichkeit.<br />
Garderobe: Taschen, Rucksäcke, Schulranzen und Jacken gehören nicht in den <strong>Theater</strong>saal und sollen vor dem Einlass an der Garderobe<br />
aufgehängt oder abgegeben werden. Im Notfall werden diese sonst zur Stolperfalle.<br />
Essen und trinken: <strong>Theater</strong> ist anders als Kino. Im <strong>Theater</strong> werden bei Vorstellungen keine Schokoriegel und kein Popcorn verkauft. Getränke<br />
gibt es nur in der Pause. Essen und Trinken ist im Saal nicht erlaubt.<br />
Handy, mp3-Player und Co: Die Technik und drahtlose Mikrofone arbeiten mit Funk. Damit das alles reibungslos funktioniert, schaltet bitte<br />
Eure Handys aus, sobald Ihr den <strong>Theater</strong>saal betretet. <strong>Das</strong> Handy auf „Lautlos“ stellen bringt nichts, da es ja immer noch an ist und<br />
somit den Funk stört! Mp3-player bleiben am besten daheim.<br />
Vorbeilassen: In den Zuschauerreihen ist es eng: Steht bitte auf, wenn eure Platznachbarn zu ihrem Platz möchten. Wenn ihr in der<br />
Reihe „durchrutscht“, wendet den anderen Besuchern bitte das Gesicht, nicht das Gesäß zu.<br />
Licht aus, Spot an – und Ruhe bitte: Ihr kennt es: Man möchte sich konzentrieren, aber irgendwo wird getuschelt und geraschelt. <strong>Das</strong><br />
stört. Deshalb verhaltet Euch ruhig, sobald das Licht im Saal ausgeht. Die anderen Zuschauer und die Schauspieler danken es euch! Ruhe<br />
heißt nicht, dass man nicht Lachen darf, wenn etwas Lustig ist oder mit dem Atmen aufhören soll, wenn es spannend wird.<br />
Fotos: Fotografieren und Filmen ist während der Vorstellung aus urheberrechtlichen Gründen verboten. Szenenfotos gibt es beispielsweise<br />
im Programmheft, das man im Foyer kaufen kann.<br />
Applaus: Der Applaus ist der wohlverdiente Lohn der Schauspieler. Euch kostet er nichts, also seid großzügig mit dem Applaus, wenn euch<br />
die Vorstellung gefallen hat und rennt nicht sofort aus dem Saal, wenn der Vorhang gefallen ist. Buhrufen und Auspfeifen sind total uncool!<br />
Noch Fragen? Habt ihr Fragen zu eurem <strong>Theater</strong>- oder Konzertbesuch, zum Stück, zur Inszenierung, hat euch etwas besonders gut gefallen:<br />
Sprecht uns an! Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und Nachrichten und kommen gerne mit euch ins Gespräch. Schreibt uns<br />
eine Email an sagsviola@googlemail.com oder besucht uns auf Facebook und im Internet unter www.stadttheater-minden.de. Wenn ihr<br />
stets über die Neuigkeiten in eurem <strong>Theater</strong> informiert werden möchtet, laden wir euch herzlich ein, unseren Newsletter zu abonnieren.<br />
Den gibts für Schüler, Lehrer und „ganz normal“! ☺
Werther<br />
Dieses Angebot ist speziell für junge Leute gedacht.<br />
Alle, die sich in Schule, Ausbildung oder im Studium befinden,<br />
zahlen für 6 Veranstaltungen, je nach<br />
Platzkategorie, zwischen 32 und 63 Euro.<br />
<strong>Das</strong> Six-Pack gilt nur für eine Saison<br />
und wird nicht automatisch verlängert!<br />
S P<br />
ix- ack<br />
15<br />
Der kleine Prinz<br />
von Antoine de Saint Exupéry<br />
mit Maria Neumann und Roberto Ciulli<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> an der Ruhr<br />
Klasse Tour<br />
Masken-Beatbox-<strong>Theater</strong><br />
von Michael Vogel (Familie Flöz) und Ensemble<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Strahl Berlin<br />
Werther<br />
Stück nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig<br />
Othello<br />
Shakespeares große Tragödie um<br />
Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />
mit Jan Maak, Sebastian Bischoff u. a.<br />
Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER<br />
in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Türkisch Gold<br />
von Tina Müller<br />
mit Hanna Schwab, Nils Beckmann, Sebastian Maier<br />
Regie: Frank Hörner<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Kohlenpott Herne<br />
Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh<br />
LehrerInnen<br />
Ein MusikStück von Tatjana Rese<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig<br />
Sonntag<br />
13. November <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
22. Januar 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
12. Februar 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
26. Februar 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
25. März 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Freitag<br />
20. April 2012<br />
20.00 Uhr
16<br />
1<br />
KA b o n n e m e n t<br />
Für Kinder ab 5 Jahre<br />
Dienstag<br />
11. Oktober <strong>2011</strong><br />
16.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
22. November <strong>2011</strong><br />
16.00 Uhr<br />
Schneewittchen und die sieben Zwerge<br />
Musikalisches Märchen von Eberhard Greul<br />
nach den Brüdern Grimm<br />
unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />
Produktion: Musikbühne Mannheim<br />
Hexe Lilli und der Weihnachtszauber<br />
Nach der gleichnamigen Buchreihe vom Autor KNISTER<br />
Produktion: Harburger <strong>Theater</strong><br />
Dienstag<br />
31. Januar 2012<br />
16.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
27. März 2012<br />
16.00 Uhr<br />
Reineke Fuchs<br />
Kinderoper nach J.W. von Goethe<br />
unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />
Produktion: Opernwerkstatt am Rhein<br />
Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh<br />
Der Grüffelo<br />
nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson<br />
Inszenierung: Toby Mitchell<br />
Produktion: Junges <strong>Theater</strong> Bonn<br />
Schneewittchen und die sieben Zwerge<br />
Der Grüffelo
Die Schneekönigin<br />
Für Kinder ab 8 Jahre<br />
KA b o n n e m e n t<br />
2 + 3<br />
17<br />
Der gestiefelte Kater<br />
Familien-Märchen mit Musik, Gesang und Tanz<br />
in einer prächtigen Rokokoausstattung<br />
Produktion: Deutsche Kammerschauspiele Endingen<br />
Cinderella<br />
Ein Musical für Kinder und Erwachsene von Thomas Pigor<br />
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm<br />
Gemeinschaftsproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V.<br />
Die Schneekönigin<br />
Märchen von Hans Christian Andersen<br />
Produktion: Landestheater Detmold<br />
Ritter Rost ist krank<br />
Eine freche Abenteuer-Geschichte um Ritter Rost<br />
nach den bekannten Büchern<br />
von Jörg Hilbert und Felix Janosa<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Leuchtende Augen<br />
Donnerstag<br />
29. September <strong>2011</strong><br />
15.00 Uhr (K3)<br />
17.30 Uhr (K2)<br />
Donnerstag<br />
08. Dezember <strong>2011</strong><br />
15.00 Uhr (K3)<br />
17.30 Uhr (K2)<br />
Donnerstag<br />
02. Februar 2012<br />
15.00 Uhr (K3)<br />
17.30 Uhr (K2)<br />
Donnerstag<br />
15. März 2012<br />
15.00 Uhr (K3)<br />
17.30 Uhr (K2)
Tanja Tetzlaff<br />
18<br />
SA b o n n e m e n t<br />
Sinfoniekonzerte<br />
der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Einführung jeweils 19.30 Uhr<br />
Montag<br />
26. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Hector Berlioz · „Le Corsaire“ op. 21<br />
Edward Elgar · Cellokonzert e-moll op. 85<br />
Brahms · Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73<br />
Tanja Tetzlaff, Violoncello<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
Amit Peled<br />
Donnerstag<br />
13. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Gustav Mahler · Sinfonie Nr. 9 D-Dur<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
Donnerstag<br />
26. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Peter I. Tschaikowskij · Sinfonie Nr. 1 op. 13 „Winterträume“<br />
Igor Strawinsky · Petruschka (Fassung 1947)<br />
Paul Mann, Leitung<br />
Anna Fedorova<br />
Foto: Bernardo Arcos Mijailidis<br />
Donnerstag<br />
23. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Zoltan Kodály · Tänze aus Galanta<br />
Dmitri Schostakowitsch · Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107<br />
Johannes Brahms · Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68<br />
Amit Peled, Violoncello<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
Donnerstag<br />
29. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Donnerstag<br />
19. April 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Ludwig van Beethoven · Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73<br />
Robert Schumann · Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120<br />
Anna Fedorova, KLavier<br />
Kevin Griffiths, Leitung<br />
Samuel Barber · Overture to The School for Scandal<br />
Leonard Bernstein · Serenade für Violine, Streicher,<br />
Harfe und Schlagzeug<br />
Johannes Brahms · Klavierquartett g-moll op. 25<br />
für großes Orchester gesetzt von Arnold Schönberg<br />
JoAnna Farrer, Violine<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
Eugene Tzigane<br />
Foto: Peter Schaaf
End of the Rainbow<br />
Diese Veranstaltungen können ausschließlich<br />
von Mitgliedern der Volksbühne besucht werden.<br />
Nähere Infos bei Frau Schrader:<br />
Telefon 0571 3883416 / Telefon 0521 9640824<br />
Evtl. Restkarten nur an der Abendkasse erhältlich!<br />
Vo l k s b ü h n e<br />
19<br />
End of the Rainbow<br />
Musikalisches Schauspiel über<br />
die letzten Monate im Leben der Judy Garland<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Der Seelenbrecher<br />
Psychothriller von Sebastian Fitzek<br />
Produktion: Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig<br />
Die Buddenbrooks<br />
Familienchronik nach dem Roman von Thomas Mann<br />
mit Klaus Mikoleit, Heidemarie Wenzel u. a<br />
Produktion: EURO-Studio Landgraf<br />
Heiterer Musenkuss am Klavier<br />
Produktion: Junge Kammeroper Köln<br />
Kunst<br />
Schauspiel von Yasmina Reza<br />
Produktion: Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig<br />
Der Rosenkrieg<br />
(Ehe)-Komödie nach Warren Adler<br />
mit Martin und Dustin Semmelrogge u. a.<br />
Produktion: Landesbühne Rheinland-Pfalz Neuwied<br />
Italienische Nacht<br />
Opernabend<br />
Produktion: Junge Kammeroper Köln<br />
Samstag<br />
24. September <strong>2011</strong><br />
19.30 Uhr<br />
Samstag<br />
22. Oktober <strong>2011</strong><br />
19.30 Uhr<br />
Freitag<br />
25. November <strong>2011</strong><br />
19.30 Uhr<br />
Freitag<br />
13. Januar 2012<br />
19.30 Uhr<br />
Mittwoch<br />
15. Februar 2012<br />
19.30 Uhr<br />
Dienstag<br />
13. März 2012<br />
19.30 Uhr<br />
Sonntag<br />
15. April 2012<br />
18.00 Uhr
20<br />
C<br />
<strong>Theater</strong> ard25<br />
Sonderveranstaltungen: Kartenvorverkauf ab 14. Juli <strong>2011</strong><br />
Fr. 16. September <strong>2011</strong> – 21.00 Uhr<br />
Fr. 30. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Di. 04. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
So. 16. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
So. 06. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Mo. 07. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Fr. 11. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Mo. 14. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Di. 15. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 24. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Sa. 26. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Mo. 28. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Di. 29. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
So. 04. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Mi. 07. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Sa. 10. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 15. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 22. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Mo. 26. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Fr. 30. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Sa. 31. Dezember <strong>2011</strong> – 18 / 21 Uhr<br />
Lieben Sie Brahms? – Georgette Dee<br />
Tzimon Barto – Klavierabend<br />
Don Diovanni à trois mit Michael Quast<br />
Schlag auf Schlag – Radioshow<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Molly Sweeney – Schauspiel<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Extrem nah dran – A-Capella mit Maybebop<br />
Andreas Rebers: Ich regel das – Kabarett<br />
Gestatten, Mark Twain! – <strong>Theater</strong> im Café (TiC)<br />
Gestatten, Mark Twain! – <strong>Theater</strong> im Café (TiC)<br />
Ohne Rolf: Blattrand – Erlesene Komik<br />
Michael Ehnert: <strong>Das</strong> Tier in mir – Kabarett<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Ladies Night – Komödie (2. Weihnachtsfeiertag)<br />
Ladies Night – Komödie<br />
Ladies Night – Komödie (Silvester)
T C<br />
heater<br />
ard25<br />
21<br />
Mit der <strong>Theater</strong>Card 25 erhalten Sie für die Dauer<br />
einer Spielzeit 25 % Ermäßigung auf die üblichen<br />
Kartenpreise bei den hier aufgeführten Veranstaltungen<br />
und Konzerten. Erstmals werden die Eintrittskarten für<br />
alle Veranstaltungen, die nicht in den Abonnements-<br />
Reihen enthalten sind, frühzeitig ab Freitag, 15. Juli<br />
<strong>2011</strong> zu erwerben sein. Der Vorverkauf der Eintrittskarten<br />
für die Plätze aller Veranstaltungen, die in den<br />
Abonnements stattfinden (siehe Seite 22 und 23) und<br />
nicht durch Abonnenten besetzt sind, beginnt am<br />
Freitag, 09. September <strong>2011</strong>.<br />
Die <strong>Theater</strong>Card 25 ermöglicht Ihnen bereits ab<br />
Donnerstag, 14. Juli <strong>2011</strong> bzw. Donnerstag,<br />
08. September <strong>2011</strong>, und damit einen Tag vor Beginn<br />
des offiziellen Kartenvorverkaufs, sich persönlich Ihre<br />
Wunschkarten zu sichern.<br />
Von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr durchgehend geöffnet<br />
haben der express-Ticketservice, Obermarktstr. 26 - 30,<br />
32423 <strong>Minden</strong> und die <strong>Theater</strong>kasse im <strong>Theater</strong>café,<br />
Tonhallenstr. 3, 32423 <strong>Minden</strong><br />
Die <strong>Theater</strong>Card 25 kostet 10,00 €. Zeigen Sie bei der<br />
Einlasskontrolle bitte zu Ihrer Eintrittskarte auch Ihre<br />
<strong>Theater</strong>Card 25. Die <strong>Theater</strong>Card 25 ist personalisiert<br />
und daher nicht übertragbar. Sie kann, genau wie ein<br />
Abonnement, schriftlich, per E-Mail oder persönlich<br />
erworben werden und verlängert sich automatisch für<br />
die darauf folgende Spielzeit, wenn sie nicht gekündigt<br />
wird. (siehe Seite 132 Abonnementsbedingungen)<br />
Ohnsorg-<strong>Theater</strong> – Brand Stiftung<br />
Ukulele Orchestra of Great Britain<br />
Komödie – Die Nervensäge<br />
Oper – Die Hochzeit des Figaro<br />
Bernd Giesekings Jahresrückblick – Ab dafür 2010!<br />
Schauspiel – Prinz Friedrich von Homburg<br />
Comedyshow – Eure Mütter: Schieb, du Sau! – Extra<br />
Kabaretttage – Storno <strong>2011</strong><br />
Kabaretttage – Matthias Deutschmann<br />
Kabaretttage – Roger Willemsen<br />
Kabaretttage – Ingo Oschmann<br />
Kabaretttage – Düsseldorfer Kom(m)ödchen<br />
Kabaretttage – Lioba Albus<br />
Kabaretttage – Konrad Beikircher<br />
Englisches <strong>Theater</strong> – Much ado about nothing<br />
Tanztheater aus Neuseeland – Black Grace<br />
Schlagerrevue der 80er Jahre mit Familie Malente – 99 Luftballons<br />
Musical – Spring Awakening<br />
Die Showpianisten – David und Götz<br />
Die schönsten deutschen Volkslieder – Schläft ein Lied in allen Dingen<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten – Komödie – War das jetzt schon Sex?<br />
Comedyabend nicht nur für wahre Männer – Hi Dad<br />
mit Anton Sjarov u. a. – Tango meets Klezmer<br />
So. 08. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Do. 12. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 17. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mo. 23. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 04. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mo. 06. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 14. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Do. 16. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 17. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 18. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 19. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Mo. 20. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 21. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mi. 22. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mi. 29. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 04. März 2012 – 18.00 Uhr<br />
Do. 08. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 16. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 17. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 18. März 2012 – 18.00 Uhr<br />
Mo. 19. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 20. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mi. 21. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Do. 22. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 23. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 24. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 17. April 2012 – 20.00 Uhr
22<br />
C<br />
<strong>Theater</strong> ard25<br />
Abonnementsveranstaltungen: Kartenvorverkauf ab 08. September <strong>2011</strong><br />
Tannöd<br />
Foto: Bernd Böhner<br />
Sa. 17. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
So. 18. September <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Mo. 19. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Di. 20. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 22. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Fr. 23. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Mo. 26. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Sa. 08. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
So. 09. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Mo. 10. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 13. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Di. 18. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 20. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Di. 08. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Do. 10. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Sa. 12. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
So. 13. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Fr. 18. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
So. 20. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Mo. 21. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />
End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />
End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />
End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />
End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />
End of the Rainbow – Musikalisches Schauspiel<br />
1. Sinfoniekonzert<br />
Dracula – Schauspiel<br />
Dracula – Schauspiel<br />
Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull – Schauspiel<br />
2. Sinfoniekonzert<br />
Tannöd – Schauspiel<br />
Mahler – Der Teufel tanzt mit mir – faszinierende Komposition<br />
aus Musik und Briefen Gustav Mahlers<br />
Der Seefahrer – Schauspiel mit Jürgen Prochnow<br />
Rain Man – Schauspiel mit Rufus Beck<br />
The Magnets: Under the Cover – A-Cappella<br />
Der kleine Prinz – Schauspiel<br />
Die 39 Stufen – Kriminalkomödie mit Ingolf Lück<br />
Garage d’Or – Familie Flöz<br />
Garage d’Or – Familie Flöz<br />
Garage d’Or<br />
Foto: Jan von Holleben
Woyzeck<br />
T C<br />
heater<br />
ard25<br />
23<br />
Musical-Comedy mit Katharina Thalbach – Zwei auf der Bank<br />
Musical-Comedy mit Katharina Thalbach – Zwei auf der Bank<br />
Schauspiel – Die Grönholm Methode<br />
Schauspiel – Die Grönholm Methode<br />
Schauspiel mit dem <strong>Theater</strong> Strahl – Klasse Tour<br />
3. Sinfoniekonzert<br />
Musiktheater mit Carolin Fortenbacher – <strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />
Komödie – Sein oder Nichtsein<br />
Schauspiel mit Gerd Silberbauer – Der blaue Engel<br />
Schauspiel – Werther<br />
4. Sinfoniekonzert<br />
Schauspiel – Othello<br />
Schauspiel – Othello<br />
Schauspiel – Othello<br />
Schauspiel – Woyzeck<br />
Traumtheater Salome – Stufen zum Himmel<br />
Schauspiel – Türkisch Gold<br />
5. Sinfoniekonzert<br />
6. Sinfoniekonzert<br />
Schauspiel – LehrerInnen<br />
Schauspiel – Einer flog über das Kuckucksnest<br />
Tanzstück von Gregor Zöllig – Identity 2.0<br />
Komödie – Ladies Night<br />
Komödie – Ladies Night<br />
So. 15. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Mo. 16. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Do. 19. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 20. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 22. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Do. 26. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 28. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 03. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 07. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 12. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Do. 23. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 25. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 26. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Mo. 27. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Di. 06. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mo. 12. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 25. März 2012 – 18.00 Uhr<br />
Do. 29. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Do. 19. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 20. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Do. 26. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Fr. 27. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sa. 28. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
So. 29. April 2012 – 18.00 Uhr<br />
Foto: Philipp Ottendörfer
Matthias Deutschmann<br />
7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Kabarett statt Karneval<br />
Produktion: Kulturbüro OWL<br />
Unterstützt durch das <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />
25<br />
Foto: Sabine Schnell<br />
Düsseldorfer Kom(m)ödchen<br />
EURE MÜTTER: „Schieb, du Sau!“ – EXTRA<br />
Thomas Philipzen und Funke & Rüther: Storno <strong>2011</strong><br />
Matthias Deutschmann: Deutsche wollt ihr ewig leben?<br />
Roger Willemsen: Die Enden der Welt<br />
Ingo Oschmann: Zielsicher<br />
Düsseldorfer Kom(m)ödchen: Neues Programm<br />
Lioba Albus: Erfolgreich Scheitern für Fortgeschrittene<br />
Konrad Beikircher: Schön ist es auch anderswo<br />
Dienstag<br />
14. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Donnerstag<br />
16. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
17. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
18. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
19. Februar 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Montag<br />
20. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
21. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
22. Februar 2012<br />
20.00 Uhr
26<br />
Sonderveranstaltungen<br />
30. September - 11. November<br />
Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />
Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />
Don Giovanni à trois<br />
Freitag<br />
30. September <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
04. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Tzimon Barto<br />
Klavierabend im Rahmen der Konzertreihe<br />
MiMiKo <strong>2011</strong> „Altvertrautes – Neuentdecktes“<br />
Don Giovanni à trois<br />
Der komplette Wahnsinn für zwei Stimmen und ein Klavier<br />
mit Michael Quast und Sabine Fischmann<br />
Am Flügel: Theodore Ganger / Markus Neumeyer<br />
Mittwoch / Donnerstag<br />
05. / 06. Oktober <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
16. Oktober <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
Samstag<br />
(Premiere) 05. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Sonntag / Montag / Freitag<br />
06. / 07. / 11. November <strong>2011</strong><br />
18.00 / 20.00 / 20.00 Uhr<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten<br />
Hey Boss, hier bin ich!<br />
Satire und „Bewerbungstraining“ von Werner Hahn<br />
mit Aimee Göpfert, Robert von Marck und Gregor Eckert<br />
Eigenproduktion <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Schlag auf Schlag<br />
Radio-Show mit Kabarett, Live-Musik, spannenden Talkrunden,<br />
mit skurrilen O-Tönen und einem atemberaubenden Live-Hörspiel<br />
mit Matthias Deutschmann, Henning Venske, Heinrich Pachl u. a.<br />
Produktion: Radiobühne GmbH<br />
Ladies Night – Charity Gala der Sozialen Initiative <strong>Minden</strong><br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Ladies Night<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Ladies Night<br />
Foto: Peter Hübbe
Molly Sweeney<br />
Sonderveranstaltungen<br />
14. November - 20. Dezember<br />
Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />
Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />
27<br />
Extrem nah dran!<br />
Molly Sweeney<br />
von Brian Friel<br />
mit Anja Klawun, Stefan Lehnen, Martin Hofer<br />
Produktion: <strong>Theater</strong>lust<br />
Ladies Night<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Hexe Lilli und der Weihnachtszauber<br />
Nach der gleichnamigen Buchreihe vom Autor KNISTER<br />
Produktion: Harburger <strong>Theater</strong><br />
Extrem nah dran!<br />
Neues Programm der A-Cappellagruppe Maybebop<br />
Andreas Rebers: Ich regel das<br />
Kabarettabend mit dem bekannten<br />
hochmusikalischen Querdenker<br />
<strong>Theater</strong> im Café (TiC)<br />
Gestatten! – Mark Twain<br />
Die größten und amüsantesten Abenteuer, Anekdoten<br />
und Geschichten aus dem rastlosen Leben des großen<br />
amerikanischen Humoristen<br />
mit Gregor Eckert<br />
Cinderella<br />
Märchen nach den Gebrüdern Grimm<br />
Gemeinschaftsproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V.<br />
Montag<br />
14. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
15. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
23. November <strong>2011</strong><br />
11.00 Uhr<br />
Do. 24. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
26. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Montag / Dienstag<br />
28. / 29. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Sa. 03. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Di. 06. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 / 11.00 Uhr<br />
Fr. 09. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />
Sa. 10. / So. 11. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Di. 13. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 / 11.00 Uhr<br />
Fr. 16. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />
Sa. 17. / So. 18. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Di. 20. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 / 11.00 Uhr
<strong>Das</strong> Tier in mir – Deutschland primat!<br />
28<br />
Sonderveranstaltungen<br />
04. Dezember - 17. Januar<br />
Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />
Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />
Sonntag<br />
04. Dezember <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
07. Dezember <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Samstag / Donnerstag<br />
10. / 15. Dezember <strong>2011</strong><br />
Donnerstag / Freitag<br />
22. / 30. Dezember <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Montag / Samstag<br />
(2. Weihnachsfeiertag) 26. Dezember <strong>2011</strong><br />
18.00 Uhr<br />
(Silvester) 31. Dezember <strong>2011</strong><br />
18.00 / 21.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
08. Januar 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Donnerstag<br />
12. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
17. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Ohne Rolf: Blattrand<br />
Erlesene Komik mit den schweizer Stars<br />
Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg<br />
<strong>Das</strong> Tier in mir – Deutschland primat!<br />
Solo von Michael Ehnert<br />
über die Verwilderung von Moral, Sprache und<br />
menschlichem Umgang in der Mediengesellschaft<br />
Ladies Night<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Ladies Night<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
Eine Koproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und des <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen<br />
Brand-Stiftung<br />
Komödie von Günther Siegmund<br />
mit Heidi Mahler u. a.<br />
Produktion: Ohnsorg-<strong>Theater</strong>, Hamburg<br />
The Ukulele Orchestra of Great Britain<br />
Die Top Sensation aus London!<br />
„Bonsai“-Gitarren zeigen sich von ihrer besten Saite<br />
Die Nervensäge<br />
Komödie von Francis Veber<br />
mit Winfried Glatzeder, Marcus Ganser,<br />
Gerd Lukas Storzer, Wicki Kalaitzi<br />
Regie: Jürgen Wölffer<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> am Kurfürstendamm, Berlin<br />
Die Nervensäge<br />
Foto: Thomas Grünholz
Prinz Friedrich von Homburg<br />
Sonderveranstaltungen<br />
23. Januar - 12. Februar<br />
Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />
Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />
29<br />
Die Hochzeit des Figaro<br />
Commedia per musica in vier Akten<br />
von Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Musikalische Leitung: Erich Wächter<br />
Inszenierung: Hinrich Horstkotte<br />
Produktion: Landestheater Detmold<br />
Sonderkonzert zum 100-jährigen Bestehen<br />
des Richard Wagner Verbandes <strong>Minden</strong><br />
Werke von Richard Wagner<br />
und Wolfgang Amadeus Mozart<br />
mit der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Leitung: Eugene Tzigane<br />
Ab dafür!<br />
Der satirische Jahresrückblick <strong>2011</strong><br />
von und mit Bernd Gieseking<br />
Abiturthema 2012<br />
Prinz Friedrich von Homburg<br />
von Heinrich von Kleist<br />
mit Jonas Baeck, Wolfram Boelzle, Doris Plenert,<br />
Katrin Schmieg, Daniel Alexander<br />
Produktion: Prinz Regent <strong>Theater</strong> Bochum<br />
West Side Story<br />
mit dem „West Side“-Projektorchester<br />
(Jugendsinfonieorchester JSO und der RatsBigBand)<br />
Projektchor, Tanzprojekt und <strong>Theater</strong>-AG Ratsgymnasium <strong>Minden</strong><br />
in Zusammenarbeit mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Karten nur über das Ratsgymnasium, Tel. 0571 828883<br />
Montag<br />
23. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
01. Februar 2012<br />
19.00 Uhr<br />
Samstag<br />
04. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Montag<br />
06. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Donnerstag / Freitag / Samstag<br />
09. / 10. / 11. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Foto: Birgit Hupfeld
Workshop Tanztheater mit BLACK GRACE<br />
30<br />
Sonderveranstaltungen<br />
29. Februar - 17. März<br />
Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />
Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />
Mittwoch<br />
29. Februar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
02. März 2012<br />
17.00 Uhr bis 18.30 Uhr<br />
Abiturthema 2012<br />
Much ado about nothing<br />
by William Shakespeare in english<br />
directed by Paul Stebbings<br />
Production: American Drama Group<br />
Workshop Tanztheater mit Black Grace<br />
Sonntag<br />
04. März 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Donnerstag<br />
08. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Black Grace: Verses<br />
Tanztheater aus Neuseeland<br />
Produktion: BLACK GRACE, Auckland, Neuseeland<br />
99 Luftballons<br />
Die Schlagerrevue der 80er Jahre<br />
von Dirk Voßberg und Knut Vanmarke<br />
mit Peter und Vico Malente sowie Christin Deuker und Bianca Arndt<br />
Produktion: Familie Malente, Hamburg<br />
Foto: by Felicitas<br />
Freitag / Samstag<br />
09. / 10. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Freitag<br />
16. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
17. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
<strong>Minden</strong>er Stichlinge<br />
Kabarettabend mit den Lokalmatadoren<br />
Spring Awakening<br />
Musical nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind<br />
Eine Produktion der Hochschule Osnabrück<br />
in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy<br />
und dem <strong>Theater</strong> Osnabrück<br />
David & Götz – Die Showpianisten<br />
Humorvolle Moderationen und interaktives Entertainment<br />
Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,<br />
virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten<br />
David & Götz – Die Showpianisten
Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa<br />
Sonderveranstaltungen<br />
18. März - 10. Mai<br />
Hinweis: Für Sonderveranstaltungen können andere Preise gelten.<br />
Nachlass mit der MT-Card bei gekennzeichneten Veranstaltungen<br />
31<br />
Schläft ein Lied in allen Dingen<br />
Christoph von Weitzel – Bariton<br />
singt und kommentiert die schönsten deutschen Volkslieder<br />
Am Klavier: Ulrich Pakusch<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten<br />
War das jetzt schon Sex?<br />
Frauen, Familie und andere Desaster<br />
Komödie von Stefan Schwarz<br />
mit Gregor Eckert<br />
Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa<br />
Ein Comedyabend nicht nur für wahre Männer!<br />
aus den Händen von Esther Schweins und Kristian Bader<br />
mit Felix Theissen<br />
Tango meets Klezmer<br />
Überkontinentale Music-Dance Gala<br />
mit Anton Sjarov und seinem spektakulären Orchester,<br />
dem Weltmeister-Tangopaar Liliana Espinosa<br />
und German Cassano<br />
Jochen Malmsheimer: Wenn Worte reden könnten<br />
15. Kabarett Festival des Kulturzentrum BÜZ<br />
Quellen innerer Kraft<br />
Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün<br />
Eine Veranstaltung des <strong>Minden</strong>er Tageblatts<br />
Doppeltüren<br />
Thrillerkomödien von Alan Ayckbourn<br />
mit der Westfälischen Mausefalle<br />
Sonntag<br />
18. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Montag bis Freitag<br />
19. bis 23. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Samstag<br />
24. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Dienstag<br />
17. April 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Sonntag<br />
22. April 2012<br />
18.00 Uhr<br />
Donnerstag<br />
10. Mai 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Freitag / Samstag / Sonntag<br />
11. / 12. / 13. Mai 2012<br />
20.00 / 20.00 / 18.00 Uhr
Island<br />
32<br />
Audiovisions-Reportagen<br />
von Roland Marske<br />
Auch in der <strong>Theater</strong>saison <strong>2011</strong>/2012 wird die vom <strong>Minden</strong>er<br />
Tageblatt veranstaltete Audiovisions-Reportage-Reihe mit Roland<br />
Marske fortgesetzt. Bereits seit 2008 begeistert der bekannte<br />
Reisefotograf das <strong>Minden</strong>er Publikum mit seinen Vorträgen im<br />
<strong>Stadttheater</strong>.<br />
Zwei Esel auf Pilgerreise<br />
Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler<br />
in Deutschland. Seine Fotoreportagen und Reise-Essays finden<br />
nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderung, sondern<br />
werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen<br />
gedruckt und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />
Mittwoch<br />
16. November <strong>2011</strong><br />
20.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
25. Januar 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
07. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
28. März 2012<br />
20.00 Uhr<br />
Island<br />
Die Insel aus Feuer und Eis<br />
Zwei Esel auf Pilgerreise<br />
Unterwegs von Istanbul nach Jerusalem<br />
China<br />
Ein Kosmos voller Gegensätze<br />
Pommern<br />
Ein Zeitreise entlang der Ostsee<br />
China<br />
Veranstalter der Vortragsreihe ist das <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />
Eintrittspreis im VVK: 12,50 €. Abendkasse erhöht.<br />
Alle Veranstaltungen können auch im Sonder-Abonnement<br />
für 40 Euro komplett gebucht werden.<br />
Pommern<br />
Der Vorverkauf beim express-Ticketservice,<br />
Obermarktstraße 26-30, <strong>Minden</strong>, Telefon 0571 88277,<br />
hat bereits begonnen.
September<br />
Freitag, 16. September <strong>2011</strong> – 14.00 Uhr<br />
<strong>Theater</strong>fest<br />
zur Spielzeiteröffnung<br />
im Rahmen des <strong>Theater</strong>festes<br />
"Eintritt frei"<br />
Wir haben ein buntes<br />
Programm für Sie vorbereitet:<br />
36<br />
Ach so, Mama fährt weg. Oh, für 4 Tage!<br />
Alles klappt gut. Nur der Hals piekt. Und die Nase läuft …<br />
und es ist so heiß…und …<br />
Zum Glück ist Papa da und Mau und Jakob auch.<br />
Wieder gesund soll es endlich Pizza geben. Simon, Connis Kindergartenfreund,<br />
kann nämlich richtige Pizza backen! Oder nicht? Doch, klar. Mit viel Tatendrang<br />
geht’s an die Arbeit. Ja- selbst zu kochen macht Spaß!!<br />
Die Inszenierung stellt zwei Bilderbuchgeschichten der „Conni-Reihe“ in den<br />
Mittelpunkt: „Conni ist krank“ und „Conni backt Pizza“<br />
Freitag<br />
16.09.<strong>2011</strong><br />
ab 14.00 Uhr<br />
14.00 Uhr<br />
<strong>Theater</strong> für Kinder und diverse<br />
Aktionen für die Jüngsten<br />
15.00 Uhr<br />
<strong>Theater</strong>führungen<br />
(Teilnehmer-Anzahl begrenzt)<br />
16.00 Uhr<br />
Der Jugendclub t3 im <strong>Theater</strong> im Café<br />
18.00 Uhr<br />
The Suttoners mit einem<br />
unterhaltsamen Programm<br />
19.00 Uhr<br />
Ausschnitte aus der Komödie „Ladies Night“<br />
21.00 Uhr<br />
„Lieben Sie Brahms?“<br />
Chansonabend mit Georgette Dee<br />
22.30 Uhr<br />
<strong>Theater</strong>-Party mit Musik und kulinarischen<br />
Köstlichkeiten von Vinothek Catalano
September<br />
Freitag, 16. September <strong>2011</strong> – 21.00 Uhr<br />
Georgette Dee: Lieben Sie Brahms?<br />
begleitet am Flügel von Terry Truck<br />
Georgette Dee widmet sich in ihrem neuen Programm „Lieben Sie Brahms?“ ausschließlich<br />
heimischem Liedgut: Von Brahms über Beethoven und Schubert bis<br />
zum gemeinen Volks- und Kinderlied reicht das Repertoire des Abends, an dem<br />
Deutschlands größter lebender Diseuse kein geringerer als Terry Truck am Flügel<br />
zur Seite steht und spielt. Garniert werden diese musikalischen Schätze von<br />
Märchen und Geschichten aus dem Fundus deutscher Erzähler und dem sagenumwobenen<br />
Volksmund. Was erwartet das Publikum also? Auf jeden Fall eine<br />
ebenso poetische wie lyrische Georgette Dee, deren stimmliche Vielfalt in den letzten<br />
Jahren an Reife und Tiefe gewonnen hat, so wie es guten roten Weinen zu eigen<br />
ist. Man darf also gespannt sein, wie diese Lieder aus ihrem Munde – und ihrer<br />
Seele – klingen.<br />
„Sie haucht, stöhnt und schmettert metallen die Lieder, akzentuiert sie mit eigenwilliger<br />
Intonation, spielt sie dramatisch, melancholisch oder ironisch aus. Ihr<br />
gelingen jedoch auch Momente gefühlvoller Ehrlichkeit und tiefer Ergriffenheit (...)<br />
Was tut es, dass ihre Schumann-Lieder, mit brüchig-rauer, in den Höhen kippender<br />
Stimme vorgetragen, mehr an Brecht-Balladen als an Konzert-Gesang erinnern?<br />
Sie weiß es, sie wagt es gerade deshalb – und siegt auf ganzer Linie. (...)<br />
Für echtes Kehlengold – an diesem, wie an den meisten Dee-Abenden – und für<br />
Stürme der Heiterkeit sorgen ihre spitzenmäßigen, frivolen und treffsicher pointierten<br />
Zwischentexte.“<br />
Hamburger Abendblatt<br />
Deutschlands größte lebende Diseuse<br />
Die Zeit<br />
Samstag, 17. September <strong>2011</strong> -20.00 Uhr<br />
Sonntag, 18. September <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Montag, 19. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Dienstag, 20. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Donnerstag, 22. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Freitag, 23. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
End of the Rainbow<br />
Deutschsprachige Erstaufführung des Musicals von Peter Quilter<br />
Regie: Martin Maria Blau<br />
mit Marion Martienzen, Thomas Borchert u. a.<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Judy Garland avancierte ab den 1930er<br />
und 1940er Jahren zu einem der größten Hollywood-Stars der Filmgeschichte.<br />
<strong>Das</strong> Stück „End of the Rainbow“ kreist um die turbulenten letzten Monate im Leben der<br />
Judy Garland. Die alte Diva ist getrieben von dem Wunsch, ihr Image der allseits verehrten<br />
und geliebten, schillernden Entertainerin mit neuem Leben zu füllen.<br />
Flankiert von ihrem Manager und neuen, mittlerweile fünften Verlobten Mickey sowie<br />
ihrem Pianisten und engsten Vertrauten Anthony, möchte sie es noch einmal wissen.<br />
Doch sowohl ihre Alkohol- und Tablettensucht, als auch ihre Liebe zu ihrem 15-Jahre jüngeren<br />
Mickey, der sie lediglich ausnutzt, werden ihr zum Verhängnis …<br />
In „End of the Rainbow“ kombiniert<br />
Peter Quilter die komischen,<br />
tragischen und anrührenden Seiten<br />
von Judy Garlands Privatleben mit<br />
ihren weltberühmten Songs auf brillante<br />
Art und Weise zu einem großartigen<br />
musikalisch-dramatischen<br />
und packenden <strong>Theater</strong>abend. Bei<br />
aller Dramatik lebt das Stück von<br />
sprühendem Dialogwitz, dem rauen<br />
Charme der Garland und turbulenter<br />
Situationskomik.<br />
„End of the Rainbow“ kam 2010 in<br />
London heraus und wurde von der<br />
dortigen Presse und dem Publikum<br />
gefeiert. Zudem wurde es für den<br />
Laurence Olivier Award in der<br />
Kategorie „Bestes Stück <strong>2011</strong>“<br />
nominiert.<br />
Foto: Arnold Morascher<br />
Foto: Bo Lahola<br />
37
September<br />
Montag, 26. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
1. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Hector Berlioz<br />
„Le Corsaire“ op. 21<br />
Edward Elgar<br />
Cellokonzert e-moll op. 85<br />
Brahms<br />
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73<br />
Tanja Tetzlaff, Violoncello<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
38
September<br />
Donnerstag, 29. September <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />
Der gestiefelte Kater<br />
Familien-Märchen mit Musik, Gesang und Tanz<br />
in einer prächtigen Rokokoausstattung<br />
Produktion: Deutsche Kammerschauspiele Endingen<br />
Die Geschichte vom armen Müllersburschen, der von seinem verstorbenen Vater<br />
„nur“ einen Kater vererbt bekommt, ist den meisten bekannt. Aber weniger ist oftmals<br />
mehr. <strong>Das</strong> zeigt sich, als der kluge Kater mit List und Tücke zu Stulpenstiefeln<br />
kommt und daraufhin mit Witz und Redegewandtheit seinem Herrn, dem traurigen<br />
und enttäuschten Müllersburschen, den Weg in eine bessere Zukunft und ins Herz<br />
der Prinzessin frei macht.<br />
Die wunderbare Vielfalt der wechselseitigen Beziehung von Tier und Mensch wird<br />
zum Thema der märchenhaften Geschichte. Die Einfachheit des Tieres und sein<br />
instinktives Wissen um Weg und Ziel symbolisieren die Kräfte in uns, die die Suche<br />
nach dem Sinn ermöglichen.<br />
Freitag, 30. September <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Tzimon Barto<br />
Klavierabend im Rahmen der Konzertreihe<br />
MiMiKo <strong>2011</strong> „Altvertrautes – Neuentdecktes“<br />
Franz Liszt (1811 - 1886)<br />
6 Etudes d’exécution<br />
transcendante d’après Paganini<br />
Johannes Brahms (1833 - 1897)<br />
Variationen über ein Thema von<br />
Niccolò Paganini op. 35 Heft I und II<br />
George King (*1979)<br />
Six Etudes for solo piano<br />
Frédéric Chopin (1810 - 1849)<br />
Andante Spianato &<br />
Grande Polonaise Brillante Es-Dur op. 22<br />
Als einer der führenden amerikanischen Pianisten seiner Generation begeistert Tzimon<br />
Barto seine Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantiks mit außergewöhnlichen und<br />
mitreißenden Konzerten. Tzimon Barto wuchs in Florida auf, wo er mit fünf Jahren ersten<br />
Klavierunterricht von seiner Großmutter erhielt. An der Juilliard School in New York<br />
studierte er bei der berühmten Klavierdozentin Adele Marcus. Bereits in dieser Zeit<br />
gewann er gleich zwei Mal hintereinander den Gina Bachauer Wettbewerb. Darüber hinaus<br />
war Tzimon Barto Coach und Dirigent am American Opera Center (New York). Für<br />
seine Leistungen als junger Dirigent zeichnete ihn das Tanglewood Institute als „Most<br />
Outstanding Student“ aus.<br />
Und so, wie es der im Süden der USA aufgewachsene Pianist tat, war es eine wahre<br />
Offenbarung. Frankfurter Rundschau, 16.11.2010<br />
Dann kommt Tzimon Barto, dieser Hüne aus den amerikanischen Südstaaten, gegen<br />
den selbst der Steinway-Flügel schmächtig wirkt. Mit seinen Riesenpranken spielt der<br />
Pianist Tschaikowskys 1. Klavierkonzert so zart, so privat, wie man dieses Schlachtross<br />
unter den Virtuosenstücken kaum je gehört hat. Unendlich viel Zeit lässt sich Barto<br />
in den lyrischen Passagen, zelebriert die harmonische Auflösung jedes einzelnen<br />
Dominantseptakkords in der Kadenz des 1. Satzes, horcht immer wieder einzelnen<br />
Tönen nach, dimmt die Dynamik bis an die Grenze zur Unhörbarkeit. Und wirkt dabei<br />
keinen Moment maniriert. Tagesspiegel, 13.12.2010<br />
Mehr zu Tzimon Barto auf Seite 106<br />
39
Oktober<br />
40<br />
Dienstag, 04. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Don Giovanni à trois<br />
Der komplette Wahnsinn für zwei Stimmen und ein Klavier<br />
mit Michael Quast und Sabine Fischmann<br />
Am Flügel: Theodore Ganger / Markus Neumeyer<br />
„Don Giovanni zu dritt! Mit dieser komödiantischen und musikalischen Herausforderung<br />
treten Michael Quast, Sabine Fischmann und Theodore Ganger in direkte Konkurrenz<br />
zum Opernpomp des Jubiläumsjahres.“<br />
Mit Frechheit, Spielwitz und<br />
übersprudelnder Musikalität sind<br />
sie ganz nah dran an Mozarts<br />
lustvollem Genie. Ein Übriges tut<br />
die Übertragung von da Pontes<br />
Libretto in ein heutiges Deutsch,<br />
das den Text von mancher Verklärung<br />
befreit und ihn wieder<br />
zupackend und konkret werden<br />
läßt. <strong>Das</strong> „dramma giocoso“, die<br />
Tragikkomödie, der dramatische<br />
Spaß will ernst genommen werden.<br />
Zum ersten Mal<br />
in <strong>Minden</strong>:<br />
Michael Quast<br />
Wer Michael Quast etwa in<br />
„Blaubart“ oder auch mit seinen<br />
kongenialen „Moderationen“ zu<br />
Opern- oder Operettengalas erlebt<br />
hat, der weiß, welch komödiantisches<br />
Feuerwerk dieser Ausnahmekünstler<br />
zu entfachen vermag!<br />
Seine Verwandlungskunst,<br />
die Fähigkeit, gleichzeitig die<br />
unterschiedlichsten Rollen zu<br />
verkörpern, ist schier grenzenlos.<br />
Dabei wird seine geistvolle Art,<br />
mit der er die Werke durchdringt,<br />
stets höchsten künstlerischen<br />
Ansprüchen gerecht. Er wurde 1991 mit dem „Salzburger Stier“, 2001 mit dem<br />
„Deutschen Kleinkunstpreis“ und 2002 mit dem „Rheingau Musikpreis“ ausgezeichnet.<br />
Ein musikalisch-komödiantisches Multitalent ist auch Sabine Fischmann. Früh bereits<br />
war sie mehrfache 1. Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Die Musikhochschule Frankfurt<br />
richtete aufgrund ihrer Begabung gar eigens den Studiengang Chansongesang für sie<br />
ein, den sie 2002 mit Auszeichnung und ihrem ersten eigenen Chansonprogramm<br />
abschloss.<br />
Mehr dazu auf Seite 109<br />
Mittwoch, 05. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Donnerstag, 06. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Hey Boss, hier bin ich!<br />
Kleines <strong>Theater</strong><br />
am Weingarten<br />
Satire von Werner Hahn – Eine Jugendtheaterproduktion des <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
mit Aimée Göpfert, Gregor Eckert und Robert von Marck<br />
Regie: Andrea Krauledat<br />
Die Satire „Hey Boss – hier bin ich!“ wurde von dem <strong>Theater</strong>pädagogen<br />
Werner Hahn ins Leben gerufen, um Schulabgänger auf<br />
ihr erstes Bewerbungsgespräch optimal vorzubereiten und für die<br />
Zeit nach der Schule zu sensibilisieren. Dies ist eine ganz neue<br />
Form für ein <strong>Theater</strong>stück mit einem hochaktuellen, heutigen und<br />
wichtigen Thema. Auf humorvolle und kurzweilige Weise werden<br />
Schwellenängste für den Übergang von der Schule ins Berufsleben<br />
abgebaut. Ganz nebenbei werden junge Leute für Kultur – für das<br />
<strong>Theater</strong> – begeistert.<br />
Inhalt: Verzweiflung beim Firmenchef! Die Bewerbungen, die er auf<br />
dem Tisch hat, sind allesamt mangelhaft: Rechtschreibfehler, obskure<br />
Fotos, laxe Form. „Hey Boss, hier bin ich!“ thematisiert, satirisch<br />
überzeichnet, eine Situation, auf die sich viele Jugendliche, die<br />
sich vor ihrem Schulabschluss auf die Suche nach einer Lehrstelle<br />
begeben, unzureichend vorbereiten. Die angehenden Jungbewerber<br />
erhalten mit dem Stück ein drastisches Bild möglicher Peinlichkeiten,<br />
all das, was man besser nicht macht oder sich schnell angewöhnt,<br />
wenn der erste Eindruck nicht der letzte sein soll. <strong>Das</strong> ist einerseits<br />
amüsant, andererseits äußerst lehrreich.<br />
An das <strong>Theater</strong>stück schließt sich ein Workshop an, in dem die<br />
Schüler auf der Bühne selber ausprobieren können, wie man sich<br />
selbstbewusst und authentisch präsentiert. Grundlegende Dinge der<br />
Körpersprache wie Sitzhaltung, Begrüßung oder der erste Eindruck<br />
werden den jungen Leuten anschaulich und humorvoll vermittelt.<br />
„Hey Boss“ ist eine mobile <strong>Theater</strong>produktion / techn. Voraussetzungen<br />
auf Anfrage. Spieldauer: ca. 1 Stunde (kann auf eine Schulstunde<br />
gekürzt werden) anschl. Gespräch mit den Schauspielern / Arbeitsmappen<br />
/ Workshop nach Bedarf. Mehr dazu auf Seite 102<br />
Tourneezeitraum: Oktober / November <strong>2011</strong> und März / April 2012.<br />
Zusätzliche Termine sind jederzeit möglich!<br />
Zusätzliche Gastspiele:<br />
➜ 22.09.<strong>2011</strong> <strong>Theater</strong> Hameln<br />
➜ 10.10.<strong>2011</strong> Stadeum, Stade<br />
➜ 13.10.<strong>2011</strong> <strong>Theater</strong> am Hornwerk, Nienburg<br />
➜ 12. und 14.10. <strong>2011</strong> BÜZ, <strong>Minden</strong><br />
➜ 19.10.<strong>2011</strong>, Bad Oeynhausen
Samstag, 08. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Sonntag, 09. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Dracula<br />
Oktober<br />
Schauspiel von Konstantin Moreth<br />
nach dem Roman von Bram Stoker<br />
mit Markus Böker als Dracula, Anja Klawun, Nina Schmieder,<br />
David Zimmerschied, Stefan Lehnen, Hilmar Henjes, Hubert Bail,<br />
Thomas Luft und Georg Karger<br />
Produktion: THEATERLUST<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Samstag, 08. Okt.<br />
<strong>Das</strong> Böse hat keinen Schatten, aber lange, spitze Zähne. Es beißt zu, bemächtigt sich<br />
der Körper und Seelen … und der Herzen. <strong>Das</strong> Böse hat einen Namen: Dracula! Dieser<br />
hat sich aus dem fernen Transsylvanien aufgemacht, mitten in London zu hausen.<br />
Ausgerechnet auf die junge Ehefrau seines Londoner Anwalts hat er es abgesehen.<br />
Junge, leidenschaftliche Frauen sind die Lieblingsspeise für den gierigen Vampir;<br />
unschuldig, naiv, neugierig, sinnlich und gefährlich aufgeschlossen. Gut, dass die<br />
Herren der Schöpfung sie beschützen. Denn sie lieben sie mit all ihrer Kraft … aber<br />
wird sie genügen, die Kraft der Liebe?<br />
Bram Stokers Roman-Klassiker DRACULA bringt in der Figur des blutsaugenden Grafen<br />
die grausigen Mythen vieler Kulturen auf den Punkt. Und er schafft noch etwas anderes:<br />
einen gefährlich vitalen, erotischen, schauerlich anziehenden Gegenpol zu all den<br />
Rechtschaffenen, zu den Ordnungmachern und -haltern, zu den Prüden und Verklemmten,<br />
zu der Welt der Korsette und der biederen Wohlanständigkeit, zu der blitzsauberen<br />
Welt des Tageslichts. Und so prickelnd lebendig wie die untote Hauptfigur<br />
des Romans ist die Bühnenfassung von Konstantin Moreth. Temporeich erzählt, untermalt<br />
von dynamischer Roma Musik, werden Sie einen außergewöhnlichen <strong>Theater</strong>abend<br />
erleben. Eine Mischung aus berauschenden Bildern, packender Action, Akrobatik<br />
und wohligem Gruseln, mit Markus Böker als vitalem<br />
und smartem Dracula, unheimlich und anziehend zugleich.<br />
Montag, 10. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull<br />
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann<br />
Regie: Katja Wolff<br />
mit Wolfgang Grindemann, Benjamin Kernen u. a.<br />
Produktion: EURO-STUDIO Landgraf<br />
Seit Menschengedenken haben Hochstapler die Öffentlichkeit fasziniert.<br />
Felix ist der Glückliche. Felix Krull ist<br />
darüber hinaus einer, dem Sympathien,<br />
Fähigkeiten und Dinge zufliegen – und<br />
wenn nicht, dann weiß er nachzuhelfen.<br />
Es ist eine überaus schillernde Figur,<br />
die Thomas Mann in seinem Alterswerk,<br />
das er bereits als junger Schriftsteller<br />
begann, geschaffen hat. Als Kind beeindruckt<br />
von der im <strong>Theater</strong> sich ereignenden<br />
Verwandlungskunst, ausgestattet<br />
mit geschliffenen Manieren und<br />
zugleich mit skrupelloser Dreistigkeit,<br />
entwickelt Felix Krull selber das Spiel<br />
um Sein und Schein bis zur Perfektion.<br />
Und so ist es nur ein kleiner Schritt von<br />
der Anstellung als Liftboy in einem<br />
Pariser Luxushotel zur Südamerikareise<br />
mit falscher Identität; wobei er sich<br />
diese nicht etwa erschleichen muss, sie<br />
wird ihm geradezu aufgedrängt.<br />
Benjamin Kernen<br />
Die Tradition des Abenteuer- und Schelmenromans aufgreifend, feiert Thomas Mann in<br />
seinem humoristischen – unvollendet gebliebenen – Roman BEKENNTNISSE DES HOCH-<br />
STAPLERS FELIX KRULL die Verstellung in ihrer eleganten, die Mitmenschen bezwingenden<br />
Form. Diebstahl und Betrug? Ach was, solange es so schön ist!<br />
Von Personen, die ein Leben als Betrüger führten oder betrügerische Machenschaften in<br />
großem Stil betrieben, ging zu allen Zeiten eine Faszination aus.<br />
aus Manfred F. R. Kets de Vries: <strong>Das</strong> Hochstapler-Syndrom<br />
Ausgerechnet der Nichtsnutz, der ins eigene Bild und <strong>Das</strong>ein verliebte Unmoralische geht<br />
als Glückspilz durch diese Welt und gewinnt ganz selbstverständlich die Herzen. Er wird<br />
geliebt, trotz all seiner Ungereimtheiten. Man verzeiht ihm, weil man ihn ins Herz geschlossen<br />
hat. Von Krull konnte man nichts erwarten, außer Schönheit, Eleganz und Sympathie<br />
allüberall. All das garantierte ihm Absolution und ungeteilte Zuneigung und Liebe.<br />
aus Bernd M. Kraske: Im Spiel von Sein und Schein.<br />
Thomas Manns Hochstapler-Roman „Felix Krull“<br />
41
Oktober<br />
Dienstag, 11. Oktober <strong>2011</strong> – 16.00 Uhr<br />
Schneewittchen und die sieben Zwerge<br />
Musikalisches Märchen von Eberhard Greul<br />
nach den Brüdern Grimm<br />
Produktion: Musikbühne Mannheim<br />
In einem alten Schloss lebt eine wunderschöne Prinzessin, weiß wie Schnee, rot wie Blut<br />
und schwarzhaarig wie Ebenholz. Deshalb wird sie Schneewittchen genannt. Die<br />
Königin, ihre Stiefmutter, ist voller Neid auf die Schönheit von Schneewittchen und steigert<br />
sich in einen blinden Hass hinein. Schließlich gibt sie dem Jäger den Auftrag,<br />
Schneewittchen umzubringen. Der Jäger führt Schneewittchen in den wilden Wald, bringt<br />
es aber nicht fertig, es zu töten. Er verrät ihm, dass die Königin ihm den Auftrag für den<br />
Mord gegeben hat. Allein bleibt Schneewittchen im Wald zurück.<br />
Tiere führen Schneewittchen zum Zwergenhaus. Als die Zwerge von der Arbeit heimkommen,<br />
finden sie es. Schneewittchen erzählt von ihrem Unglück und die Zwerge<br />
beschließen, es bei sich zu behalten. Weil die Zwerge tagsüber das Haus verlassen,<br />
schärfen sie ihm ein, sehr vorsichtig gegenüber Fremden zu sein. Als die Königin aber,<br />
verkleidet als Bauersfrau, am Zwergenhaus auftaucht und ihr einen vergifteten Apfel<br />
anbietet, beißt es arglos hinein und fällt tot um. Die Zwerge weinen drei Tage.<br />
Sie begraben Schneewittchen aber nicht, weil es so lebendig aussieht, sondern legen<br />
es in einen Glassarg und behalten es bei sich. So findet der Prinz Schneewittchen. Er<br />
bittet die Zwerge, ihm Schneewittchen zu schenken.<br />
Als der Sarg angehoben wird, fällt das vergiftete Apfelstück aus Schneewittchens Mund.<br />
Es schlägt die Augen auf. Alle freuen sich über die wundersame Errettung, und der Prinz<br />
bittet Schneewittchen, seine Frau zu werden.<br />
Donnerstag, 13. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
2. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Gustav Mahler<br />
Sinfonie Nr. 9 D-Dur<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
42
Oktober<br />
Sonntag, 16. Oktober <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Schlag auf Schlag<br />
Radio-Show mit Kabarett, Live-Musik,<br />
spannenden Talkrunden, mit skurrilen O-Tönen<br />
und einem atemberaubenden Live-Hörspiel<br />
mit Matthias Deutschmann, Henning Venske, Heinrich Pachl u. a.<br />
Produktion: Radiobühne GmbH<br />
Axel Naumer begrüßt dieses Mal Matthias Deutschmann,<br />
dem die badische Zeitung satirische Qualitätsarbeit auf<br />
hohem Niveau bescheinigt. Im tiefschürfenden, vergnüglichen,<br />
hart-aber-fairen, komplett abgefahrenen und „jetztmal-unter-uns“<br />
Gespräch erklärt er, warum Kabarett ohne<br />
Politik nicht funktioniert und umgekehrt. Über alles, was<br />
sich öffentlich regt, erregt sich Henning Venske … zu recht.<br />
Einer muss schließlich dem Unfug Einhalt gebieten. Und<br />
Heinrich Pachl vom Institut für vertrauensstörende Maßnahmen<br />
zeigt dem Publikum einige satirische Dehnübungen,<br />
ganz nach dem Motto: „Lacht kaputt, was euch<br />
kaputt macht“!<br />
Ihren Höhepunkt erreicht die Show, wenn die hochkarätigen<br />
Gäste tragende Nebenrollen in dem speziell für<br />
sie geschriebenen Live-Hörspiel übernehmen, unterstützt<br />
von bewährten Kräften aus der „Unterhaltung am<br />
Henning Venske<br />
Wochenende“: Maria Grund-Scholer übernimmt wieder alle Frauenrollen von der zickigen<br />
Schlampe bis zur tattrigen Oma, sowie als „Angie“ Merkel. Auch Kabarettist Thomas C.<br />
Breuer ist wieder dabei. Alles wird musikalisch umrahmt vom großen Schlag-auf-Schlag-<br />
Showorchester.<br />
Im Radio ist dieses Kabarettereignis schon wenige Tage später zu hören:<br />
Samstag, 22. Oktober <strong>2011</strong>, 16:05 auf WDR5 in der „Unterhaltung am Wochenende“<br />
Dienstag, 18. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Tannöd<br />
Ein Kriminalfall von Andrea Maria Schenkel<br />
mit Susanne Rögner, Thomas Heller, Karin Oehme, Christiane Paulick,<br />
Katrin Griesser, Hartmut Volle, Gerd Beyer und Jörg Walter<br />
Produktion: <strong>Stadttheater</strong> Fürth / EURO-Studio Landgraf<br />
Ausgezeichnet mit dem 1. INTHEGA-Preis 2010<br />
Foto: Bernd Böhner<br />
Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in<br />
Tannöd, auf dem sich eines der rätselhaftesten Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte<br />
ereignete. Eine ganze Familie wurde dort in der Nacht vom 31. März zum<br />
01. April 1922 ausgelöscht, mit einer Hacke erschlagen – die verwitwete Mutter, ihre<br />
zwei kleinen Kinder, ihre Eltern und die neue Magd. Erst vier Tage nach dem Mord<br />
wurden die Leichen, die der oder die Täter sorgsam mit Stroh zugedeckt hatte(n), entdeckt.<br />
Raubmorde waren es nicht, denn das Geld des reichen Alt-Bauern war noch<br />
da. Seitdem geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur. Andrea<br />
Maria Schenkel hat in ihrem Debütroman Tannöd diesen wahren Kriminalfall aufgegriffen.<br />
Bei dem bis heute unaufgeklärten Verbrechen auf dem Einödhof im bayerischen<br />
Hinterkaifeck wurde, trotz wiederholter Festnahmen, nie ein Täter gefunden.<br />
Schenkel verlegt das Geschehen in die 50er Jahre, übernimmt wichtige Details und<br />
spielt mit erfundenen.<br />
Matthias Deutschmann<br />
Maria Grund Scholer<br />
Heinrich Pachl<br />
Nach der Vorstellung standen die <strong>Theater</strong>besucher – darunter manche, die das Buch<br />
gelesen hatten – in Gruppen zusammen und diskutierten noch lange über den Stoff.<br />
So sehr hatte das Stück sie berührt. Der Tenor: Die Inszenierung von Maya Fanke<br />
war phantastisch. Willy Beyer, Schwarzwälder Bote, 07.09.2010<br />
43
Oktober<br />
Donnerstag, 20. Oktober <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Mahler – Der Teufel tanzt mit mir<br />
von und mit Mathias Kosel am Flügel<br />
mit Markus Boysen und Feline Knabe, Mezzosopran<br />
Inzenierung: Nora Schumacher<br />
Produktion: Hamburger Kammerspiele<br />
„Meine Musik ist gelebt, und wie sollten sich diejenigen zu ihr verhalten, die nicht leben<br />
und zu denen nicht ein Luftzug dringt von dem Sturmflug unserer großen Zeit?“<br />
Gustav Mahler<br />
Dieser <strong>Theater</strong>abend ist eine faszinierende<br />
Komposition aus Musik und Briefen<br />
Gustav Mahlers und zeichnet humorvolleinfühlsam<br />
das Portrait eines genialen<br />
wie banalen, eines herrischen wie versklavten,<br />
eines quälenden wie selbst leidenden<br />
Menschen, mitreißend verkörpert<br />
– und von der Kritik hoch gelobt –<br />
durch den renommierten Schauspieler<br />
Markus Boysen. Im ständigen Dialog zu<br />
ihm: die preisgekrönte Mezzosopranistin<br />
Feline Knabe, facettenreich mit berükkend<br />
schönem Gesang, als Mahlers Alter<br />
Ego, seine Muse, Geliebte und Ehefrau,<br />
sowie Autor und Pianist Mathias<br />
Christian Kosel am Flügel.<br />
Freitag, 28. bis Sonntag, 30. Oktober <strong>2011</strong><br />
Othello-Workshop<br />
Bruchstücke aus dem Steinbruch<br />
In der Zeit vom 28.10. - 30.10.<strong>2011</strong> findet im ein <strong>Theater</strong>workshop zu dem Projekt<br />
„Othello“ von William Shakespeare statt. Premiere des Stücks ist am 25. Februar<br />
2012 im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />
Der Workshop wird von der Gruppe „Shakespeare und Partner“ in Kooperation mit<br />
dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> im Otium des Ratsgymnasiums <strong>Minden</strong> durchgeführt.<br />
Der Workshop richtet sich an theaterinteressierte Schüler und Jugendliche ab<br />
14 Jahren und umfasst an 3 Tagen tägl. 2 x 4 Stunden Training und Unterricht,<br />
plus abendliche Zusatzveranstaltungen.<br />
Wir werden gemeinsam die Arbeit des Schauspielers an sich kennenlernen, durch<br />
spezielle Warm-ups, Solo- und Partnerübungen, Stimmbildung, Körper- und Wahrnehmungstraining.<br />
Danach folgt die Arbeit des Schauspielers an der Rolle mit szenischen Erkundungen<br />
aus dem Stück „Othello“. Wir werden aus dem Stück Szenen spielerisch untersuchen<br />
und einstudieren. Dabei auch den Rollentausch erkunden, Mann spielt<br />
Frau, Frau spielt Mann; was passiert auf der Bühne?<br />
Darüber hinaus werden wir uns mit dem Stück inhaltlich auseinander setzen.<br />
Teilnehmerzahl: 20 Personen<br />
Kosten: 75,oo € / ermäßigt 50,oo €<br />
Anmeldungen bis zum 31.07.<strong>2011</strong> über viola.schneider@stadttheater-minden.de<br />
Mehr dazu auf Seite 99<br />
Szene aus König Cymbeline<br />
Foto: G. Bresadola<br />
Ein wahrhaft Mahlerischer Abend, der<br />
bezaubert – berührt – beseelt!<br />
Glanzvolle Premiere an den Hamburger Kammerspielen! Mit Standing Ovations und<br />
tosendem Beifall wurde die Uraufführung von „Mahler – Der Teufel tanzt mit mir“ von<br />
Mathias Christian Kosel aufgenommen. (...)<br />
Hamburger Wochenblatt<br />
Ein Tag, ein ganzes Leben. Die Muse des Komponisten Gustav Mahler weckt den über<br />
Noten am Schreibtisch eingeschlafenen Musikkünstler mit dessen Lied „Frühlingsmorgen“.<br />
Bis zur Todesstunde um Mitternacht zeichnen die Mezzosopranistin Feline<br />
Knabe und der Schauspieler Markus Boysen Stationen auf Mahlers Lebensweg nach.<br />
Atemberaubend lebt sich Boysen in den kauzigen Schmerzensmann ein, der sein Leiden<br />
an der Liebe und an der Welt in den rauschhaften Tonsätzen seiner Sinfonien bannt,<br />
die Mathias Kosel am Flügel zitiert. (...)<br />
Hamburger Abendblatt<br />
Hervorragend gelang es dem Trio am Premierenabend, eine andächtige Stimmung zu<br />
erzeugen, die in Jubel überging. (...)<br />
Hamburger Morgenpost<br />
45
Charity<br />
„LADIES NIGHT<br />
“<br />
Samstag, 05. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr – Premiere<br />
im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
19.00 Uhr<br />
Wir versprechen Ihnen einen unterhaltsamen,<br />
geselligen Abend mit nachhaltiger Wirkung.<br />
Mit dem Kauf eines Tickets für die „Ladies Night“<br />
Premiere unterstützen Sie die Soziale Initiative der<br />
<strong>Minden</strong>er Wirtschaft „Bildungspartner“ und kommen<br />
in den Genuss des folgenden Programms:<br />
Vorstellung der Sozialen Initiative „Bildungspartner“<br />
und deren Projekte<br />
20.00 Uhr<br />
ab 22.00 Uhr<br />
Premiere der Komödie „Ladies Night“<br />
Lockerer Übergang in die „After Show Party“<br />
mit verschiedenen Überraschungen<br />
<strong>Das</strong> Ticket für die Charity „Ladies Night“ Premiere<br />
ist erhältlich beim express-Ticketservice<br />
Obermarktstraße 26-30, 32423 <strong>Minden</strong><br />
Tickethotline 0571 88277<br />
Telefax 0571 882700<br />
tickets@express-minden.de<br />
Freuen sie sich auf diesen besonderen Abend ...<br />
Bildung fördern – Kinder stärken – <strong>Minden</strong> handelt gemeinsam<br />
Mit der Leistung eines monatlichen Beitrags können Unternehmen und Privatpersonen Bildungspartner<br />
werden. In erster Linie werden die Betreuung und Verpflegung im Ganztag der Schulen finanziert. Der Ganztag<br />
fördert die Chancengleichheit und hilft vor allem sozial- und bildungsbenachteiligten Kindern. Die kulturelle<br />
und soziale Entwicklung eines Kindes zu fördern bedeutet eine lohnende Investition in die Zukunft.<br />
Werden Sie Bildungspartner eines Kindes in Ihrer Nähe!<br />
Weitere Informationen unter: www.bildungspartner-minden.de, Tel. 0571 4048-0
Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein<br />
Johann Wolfgang von Goethe<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und das <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen präsentieren:<br />
LADIES NIGHT<br />
Vor zehn Jahren landete die britische Film-Komödie „Ganz oder gar nicht“ (The Full Monty)<br />
einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons und wurde<br />
nicht nur in ihrem Heimatland zum erfolgreichsten <strong>Theater</strong>stück aller Zeiten.<br />
Ladies Night ist eine turbulente Komödie, die durch ihren Charme überzeugt. Drei<br />
Freunde in einer englischen Industriestadt: Kein Job, kein Geld, kein Selbstwertgefühl –<br />
und nicht einmal Erfolg bei Frauen, schon gar nicht bei den eigenen. Was bleibt, ist das<br />
Bier in der Kneipe. Trübe Aussichten für die arbeitslosen Stahlarbeiter aus Sheffield.<br />
Doch als die „Chippendales“ in der Stadt gastieren, kommt die rettende Idee. <strong>Das</strong><br />
können WIR auch! Die Freunde gründen ihre eigene Strip-Gruppe: „Die wilden Stiere“.<br />
Es wird ein großes Casting im Hinterzimmer der Stammkneipe organisiert. Doch ganz so<br />
einfach ist es nicht, die richtigen Mitstreiter zu finden, und das mit dem Tanzen und<br />
dem Takt klappt auch nicht so richtig. Vor dem ersten Auftritt liegen zwei Wochen mit<br />
eisernem Tanztraining, erbarmungslosen Diätplan, waghalsigen Entkleidungsübungen,<br />
persönlichen Krisen, Liebesglück und Liebesleid. Doch schließlich stehen sechs Typen<br />
auf der Bühne, die es irgendwie geschafft haben. Wird aus ihrer misslichen Situation ein<br />
Triumph werden? Hüften schwingen kann doch eigentlich jeder! So schwierig kann das<br />
Ausziehen vor Publikum doch nicht sein? Männer brauchen doch nicht unbedingt Waschbrettbäuche,<br />
um Frauen zu begeistern? So stürzen sie sich wagemutig in den Kampf mit<br />
komplizierten Schrittfolgen, kneifenden Tangas und Lampenfieberattacken. Als dann der<br />
Auftritt bevorsteht, dreht sich alles nur noch um eine Frage: Ganz oder gar nicht? Der<br />
Saal ist ausverkauft bis auf den letzten Platz, der Mut schwindet …<br />
Mehr zu Ladies Night auf Seite 93<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
mit Alois Moyo, Armin Sengenberger, Matthias Simon, Gerd Lukas Storzer u. a.<br />
Sonntag, 06. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Montag, 07. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Freitag, 11. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Dienstag, 15. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Samstag, 10. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Donnerstag, 15. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Donnerstag, 22. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Montag, 26. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag)<br />
Freitag, 30. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Samstag, 31. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 / 21.00 Uhr (Silvester)<br />
Samstag, 28. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sonntag, 29. April 2012 – 18.00 Uhr<br />
Weitere Termine im <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen:<br />
Samstag, 12. November <strong>2011</strong> – 20.oo Uhr (Premiere)<br />
Fr., 09., Di., 27. Dez. <strong>2011</strong>, Fr., 04., Sa., 05. Mai 2012<br />
Weitere Termin im Universum / Bünde:<br />
Samstag, 17. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Wir danken der Firma<br />
Denken Sie an Ihre Weihnachtsoder<br />
Betriebsfeier <strong>2011</strong>!<br />
„Ladies Night“ kann auch als geschlossene<br />
Vorstellung mit anschließender Feier<br />
im <strong>Theater</strong>café gebucht werden!<br />
für die freundliche Unterstützung!<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Freitag, 11. Nov.<br />
Foto: Peter Hübbe
November<br />
Dienstag, 08. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Einführung – 19.30 Uhr<br />
Der Seefahrer<br />
Schauspiel von Conor McPherson<br />
mit Jürgen Prochnow, Peter Niemeyer, Gustaf Gromer,<br />
Robert Valentin Hofmann und Martin Dudeck<br />
Produktion: a.gon <strong>Theater</strong>produktion<br />
»<strong>Das</strong> beste neue Stück des Jahres« Wall Street Journal<br />
»Eine irische Version des ‚Faust‘« Hollywood Reporter<br />
Wenn der Teufel um deine Seele pokert ...<br />
Ein heruntergekommenes Haus an der irischen Küste. Es ist Weihnachtsabend, dunkel und<br />
stürmisch. Eine seltsame Männergruppe versammelt sich zum Pokerspiel. Bier und<br />
Whiskey fließen reichlich. Dieser feuchtfröhlichen Runde gehören an: Sharky, der früher<br />
als Fischer und Fahrer gearbeitet hat. Ivan, ein alter Freund des Hauses und Nicky, mit<br />
dem Sharky noch eine Rechnung offen hat. Es geht ziemlich derb zu. Nur der mysteriöse<br />
Mr. Lockhart, den Nicky in einer Kneipe aufgegabelt hat, bleibt höflich, wachsam und<br />
undurchschaubar. Wer ist dieser Fremde, der mehr über Sharkys Vergangenheit weiß als<br />
irgendeiner seiner Freunde?<br />
Lockhart hat zwar keinen Pferdefuß, aber als er das Pokerspiel zu einem Kampf um<br />
Sharkys Seele werden lässt, bleiben wenig Zweifel an seiner Identität ...<br />
„Der Seefahrer“ des jungen Autors gilt bereits als Klassiker und irische Version des<br />
Faust-Stoffes.<br />
Mehr zu Jürgen Prochnow auf Seite 114<br />
Donnerstag, 10. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Einführung – 19.30 Uhr<br />
Rain Man<br />
Schauspiel von Dan Gordon<br />
mit Rufus Beck, Karl Walter Sprungala,<br />
Volker Jeck, Birte Wentzeck und<br />
Reinhold Weiser<br />
Produktion: Altes Schauspielhaus Stuttgart<br />
Schauspielerisch bestechend<br />
Ein stimmiger, ein bewegender Abend, weil<br />
die Regie viel Gefühl zulässt, aber auf falsches<br />
Pathos verzichtet. Vor allem schauspielerisch<br />
besticht „Rain Man“.<br />
Sprungala tritt in die Fußstapfen von Dustin<br />
Hoffman – und ist bestechend gut als Autist.<br />
Rufus Beck, dieser Zwei-Meter-Mann, bewegt<br />
sich souverän, selbstverständlich und sicher<br />
auf der Bühne. Ein Saisonauftakt, der Lust<br />
auf mehr macht.<br />
Adrienne Braun<br />
STUTTGARTER ZEITUNG<br />
Charlie Babbitt, ein karrierebewusster Yuppie aus Los Angeles, erlebt nach dem Tod<br />
seines Vaters eine böse Überraschung: Sein gesamtes Vermögen geht an einen mysteriösen,<br />
anonymen Erben in einer Klinik. Charlie versucht, der Sache auf den Grund<br />
zu gehen, und begegnet so seinem autistischen älteren Bruder Raymond, von dessen<br />
Existenz er bislang nichts ahnte. In der Hoffnung, doch noch an das Geld zu gelangen,<br />
entführt der skrupellose Charlie seinen Bruder aus dem Heim. Doch die lange Autofahrt<br />
von Cincinnati nach Los Angeles steht unter keinem guten Stern, denn Charlie geht<br />
die kauzige Art seines Bruders bald auf die Nerven. Doch als Charlie merkt, dass<br />
Raymond über ein phänomenales Gedächtnis verfügt, beginnt er seinen Bruder mit<br />
anderen Augen zu sehen und entdeckt allmählich einen liebenswerten, einzigartigen<br />
Menschen in ihm. Langsam kommen sich die beiden näher, und der abenteuerliche<br />
Road-Trip wird zur lebensverändernden Erfahrung ...<br />
48<br />
Stefan Zimmermann und Jürgen Prochnow im Dezember 2010<br />
Ursprünglich ist „Rain Man“ ein US-amerikanischer Film von Barry Levinson mit Dustin<br />
Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen aus dem Jahre 1988, der mit Auszeichnungen<br />
regelrecht überhäuft wurde. Er wurde 1989 acht Mal für den OSCAR<br />
nominiert, vier Mal bekam er die begehrte Trophäe.<br />
Aus dem Drehbuch schuf Dan Gordon ein kongeniales <strong>Theater</strong>stück, das anrührend<br />
und witzig von der behutsamen Annäherung zweier ungleicher Menschen erzählt, das<br />
den Zuschauern das Thema Autismus näher bringt – und das vor allem großartige<br />
Unterhaltung bietet.<br />
Mehr zu Rufus Beck auf Seite 116
November<br />
Samstag, 12. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
THE MAGNETS – Under the covers<br />
A-cappella-Popsound in Perfektion mit Englands Voice-’n’-Beat-Stars<br />
Nic, Michael, Jes, Andy, Steve und James werden als „sophisticated Boyzone“ bezeichnet<br />
und als „a cappella für das 21. Jahrhundert“, zwei von vielen Prädikaten, die sich die<br />
englischen Voice-’n’-Beat-Stars verdient haben. Nun präsentieren sie ihre neue Produktion<br />
mit Hits von David Bowie bis Lady Gaga, von Sting bis Franz Ferdinand und beweisen<br />
mit „Under the Covers“, dass A-cappella-Popsound tanzbar und unterhaltsam ist.<br />
Die MAGNETS gehören zu den erfolgreichsten A-cappella-Gruppen der Welt. Sie traten<br />
mit Robbie Williams, Earth Wind & Fire und als „Spice Boys“ mit Geri Halliwell auf.<br />
Außerdem tourten die Jungs aus London als Vorgruppe von Lisa Stansfield und Tom<br />
Jones, der sie sich als Opener für seine Konzerte gewünscht hatte. Echte Highlights<br />
waren die Auftritte in der Royal Albert Hall sowie im Buckingham Palace beim „Queen‘s<br />
Jubilee Concert“.<br />
Aber auch auf Kleinkunst- und <strong>Theater</strong>bühnen lassen es die sechs charmanten Entertainer<br />
krachen. Mit beiläufigen Statements und eingestreuten Anekdoten unterstreichen<br />
die MAGNETS ihren Unterhaltungswert. Innerhalb kürzester Zeit sind die Herzen des<br />
Publikums gewonnen.<br />
Wie sagte ein Zuschauer so schön:<br />
„Ich habe schon viel a cappella gehört – aber das ist genial, das ist Perfektion.“<br />
Sonntag, 13. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />
Der kleine Prinz<br />
von Antoine de Saint Exupéry<br />
mit Maria Neumann und Roberto Ciulli<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> an der Ruhr<br />
Six-Pack<br />
William Somerset Maugham befand, es gibt Schlimmeres als den Tod, nämlich die<br />
entsetzliche Abkühlung des Gefühls, der Liebesfähigkeit.<br />
Ein anderer Schriftsteller, Jules Renard, schrieb an seinem Geburtstag ins Tagebuch:<br />
Vierundvierzig – ein Alter, in dem man die Hoffnung aufgeben muss, seine Jahre zu<br />
verdoppeln. In ebendiesem Alter stürzte der Berufspilot Antoine de Saint Exupéry<br />
1944 nahe der Île de Riou bei Marseille ab und blieb verschollen. Nur ein Jahr nachdem<br />
er seine 27 wunderbaren Fragmente über die Begegnung eines unglücklichen<br />
Fliegers mit einem Jungen, der von seinem Stern gefallen ist, geschrieben hatte.<br />
Auf der Basis dieses Lieblingsgeschenkbuches sämtlicher bundesdeutscher Nachkriegsgenerationen<br />
beschreiben Roberto Ciulli und Maria Neumann die Begegnung<br />
eines Menschen mit seiner eigenen Kindheit im Angesicht des Todes und bewahrt<br />
so den Zuschauer mindestens einen Abend lang vor dem größten Leid, das ihm<br />
nach Maugham widerfahren kann.<br />
In einem phantastischen Clownstheater gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann<br />
eine Inszenierung über die schwersten Themen überhaupt – den Tod und das Alter.<br />
Siebzig Minuten lang spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli vor einem<br />
erstaunten Publikum gegen die eigene und die allgemein menschliche Einsamkeit<br />
mit dem Besten, was sie besitzen: Mit der Phantasie, die aus dem Nichts entsteht.<br />
49
November<br />
Montag, 14. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Molly Sweeney<br />
von Brian Friel<br />
mit Anja Klawun, Stefan Lehnen, Martin Hofer<br />
Produktion: THEATERLUST<br />
Einfach und zärtlich, großartig! Ein hinreißendes Drama, es berührte uns zutiefst<br />
NY Times<br />
Molly Sweeney hat zum Glücklichsein alles, was sie braucht. Einen Beruf, den sie<br />
mag. Einen Mann, der sie liebt. Ein ganzes, vollständiges Leben. Molly kann nichts<br />
sehen, aber das macht ihr nichts aus. Mit zehn Monaten wurde sie blind, seitdem<br />
begreift sie die Welt mit den anderen Sinnen. Nichts fehlt.<br />
Aber anderen Menschen fehlt etwas. Ihrem rastlosen Mann Frank zum Beispiel. Der<br />
braucht wieder mal ein neues Ziel, eine neue Jagd nach dem Glück. Wenn Molly<br />
wieder sehen könnte …! Und auch Dr. Rice fehlt etwas: Erfolg. Dr. Rice ist<br />
Augenarzt, ehemals eine Koryphäe, jetzt ein glückloser Mensch. Eine gewagte,<br />
gelungene Operation: <strong>Das</strong> würde ihn wieder hochbringen. Wenn Molly Sweeney<br />
wieder sehen könnte …!<br />
Und sie tun es, die beiden Männer. Molly willigt ein. Und ihre Augen sehen<br />
wieder. Doch das Glück, das neue Glück, will sich nicht einstellen. Mollys Gehirn<br />
verarbeitet die Signale nicht, die durch die Augen ankommen. Sehen und Erkennen<br />
bleiben unvereinbar. Jetzt erst wird es richtig dunkel um Molly.<br />
Und das Glück – was ist jetzt mit dem?<br />
MOLLY SWEENEY wurde 1996 in New York<br />
als bestes Off-Broadway-Play des Jahres<br />
ausgezeichnet. Mit gutem Grund.<br />
<strong>Das</strong> Stück geht unter die Haut.<br />
Mittwoch, 16. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Island<br />
Die Insel aus Feuer und Eis<br />
Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />
Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />
Island – öde Lavafelder, Gletschereis, kahle Gebirge, Sand- und Steinwüsten. Lebensraum<br />
für Menschen bieten nur einige Flusstäler, Buchten und Fjorde und so leben auf<br />
Island nur rund 270.000 Menschen. Mehr als die Hälfte davon im Großraum ihrer<br />
Hauptstadt Reykjavik.<br />
Island kennt keinen Massentourismus. Was trotzdem immer mehr Menschen, so wie<br />
auch den Fotojournalisten Roland Marske nach Island zieht, ist die grandiose, ungebändigte<br />
Naturlandschaft – die enge Nachbarschaft von riesigen Gletschern und rauchenden<br />
Vulkanen, vom ewigen Eis und heißen Quellen, von monotonen Lava- und<br />
Schotterwüsten und grün bemoosten Tälern. Halldór Laxness, der mit dem Nobelpreis<br />
geehrte große isländische Erzähler, meinte einmal, in seinem Land spüre man noch, wie<br />
die Erde sich drehe, wie sie lebe ...<br />
Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />
Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />
sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />
und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />
Karten im Vorverkauf 12,50 €. Abendkasse erhöht.<br />
VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />
50
November<br />
Freitag, 18. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Die 39 Stufen<br />
Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock<br />
mit Ingolf Lück, Bianca Karsten, Alexis Kara und Oliver Dupont<br />
Produktion: <strong>Theater</strong>haus Stuttgart und Komödie Berlin<br />
Vier Schauspieler in mehr als hundert Rollen nehmen uns mit auf Richard Hannays abenteuerliche<br />
Reise. Mit feiner Ironie, einer guten Portion Romantik und unglaublicher <strong>Theater</strong>aktion<br />
wird die Geschichte des unschuldig in einen Mord verwickelten Mannes erzählt,<br />
der aufbricht, um den Spionagering der ›39 Stufen‹ aufzudecken und sein Land zu retten.<br />
Es beginnt eine irrwitzige Reise von London bis in die schottischen Highlands.<br />
<strong>Das</strong> Stück wurde u. a. mit dem Olivier Award 2007 für die ›Best New Comedy‹ ausgezeichnet<br />
und läuft seit über einem Jahr mit riesigem Erfolg im Londoner Westend und<br />
in New York am Broadway. Diese rasante, federleichte Übung in Fingerfertigkeit ist<br />
<strong>Theater</strong> vom Feinsten – eine rabenschwarze ironische Kriminalkomödie.<br />
Ingolf Lück – Hauptdarsteller und Regisseur – beschreibt die Handlung so: „Liebe,<br />
Intrige, Kampf, Eifersucht, Mord, Fluchtsequenzen über die Tower Bridge, Stunts aus<br />
fahrenden Zügen, Verfolgungsjagden per Auto und Hubschrauber, Showdown im schottischen<br />
Hochmoor, das Finale im Londoner Palladium und ein Cameoauftritt von Meister<br />
Hitch selbst. Wir lassen nichts aus!“<br />
Mehr zu Ingolf Lück auf Seite 118<br />
Sonntag, 20. November <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Montag, 21. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
GARAGE D’OR<br />
Ein Stück von FAMILIE FLÖZ<br />
in Koproduktion mit <strong>Theater</strong> Duisburg<br />
und La Strada Graz<br />
mit Unterstützung von Festival d’Anjou,<br />
Centro Servizi Culturali S. Chiara Trento<br />
und Stadsschouwburg Utrecht<br />
Auch in der Spielzeit <strong>2011</strong>/2012 ist die Familie Flöz mit ihrem neuesten Programm wieder<br />
zu Gast bei uns in <strong>Minden</strong> – die inzwischen riesengroße Fangemeinde wird sich freuen!<br />
Drei Männer, ein Traum. In einer Garage arbeiten sie daran, allem Irdischen zu entfliehen:<br />
ihren anspruchsvollen Frauen, ihren schwer erziehbaren Kindern, ihrem scheinbar gescheitertem<br />
Leben. Angetrieben von unerfüllbarer Sehnsucht stoßen sie eine Tür auf, die sie nicht<br />
wieder schließen können. Ihre Mission führt sie durch ungeahnte Weiten des Raumes und<br />
in die dunkelsten Tiefen ihrer selbst.<br />
GARAGE D'OR erzählt von der Ohnmacht der Väter, von der Macht der Umstände und von<br />
der Sehnsucht nach Freiheit. Die Garage wird für die Männer zum Heimathafen des<br />
Unmöglichen.<br />
Foto: Thomas Grünholz<br />
Fotos: Emanuela Danielewicz<br />
51
November<br />
Dienstag, 22. November <strong>2011</strong> – 16.00 Uhr<br />
Mittwoch, 23. November <strong>2011</strong> – 11.00 Uhr<br />
Hexe Lilli und der Weihnachtszauber<br />
Nach der gleichnamigen Buchreihe vom Autor KNISTER<br />
Produktion: Harburger <strong>Theater</strong><br />
Für<br />
Kindergarten<br />
und<br />
Grundschule<br />
11.00 Uhr<br />
Wie zaubert man so richtig schöne Weihnachtsstimmung herbei? Ein schwieriger Fall für<br />
Hexe Lilli. Nur ein guter Zauber kann hier Wunder bewirken.<br />
Lilli freut sich: Nur noch ein paar Wochen bis Weihnachten! Doch leider ist um sie herum<br />
von Weihnachtszauber keine Spur. Der kleine Bruder Leon denkt nur an seine Geschenke;<br />
in den Geschäften gibt es Gedränge und Mama meint, dass früher alles viel schöner war ...<br />
Lilli findet den vorweihnachtlichen Rummel und die Aufregung rund ums Weihnachtsfest<br />
gar nicht gut und beschließt: Weihnachtszauber muss her! Also legt sie auch gleich im<br />
Schuhgeschäft los. Aber der Zauber war wohl nicht richtig gewählt, denn dort wundert<br />
man sich: Wo kommt denn plötzlich der ganze Weihnachtsschmuck an den Pantoffeln<br />
her? Und wieso sind anstatt der Absätze an den Damenschuhen jetzt kleine Tannenbäumchen?<br />
So hat Lilli das nicht gemeint und sie sucht nach einem anderen Zauber ...<br />
Ob Lilli es schafft, dass die Leute sich erinnern, was Weihnachten wirklich sein kann?<br />
52<br />
Foto: Joachim Hiltmann
November<br />
Donnerstag, 24. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Extrem nah dran!<br />
Neues Programm der A-Cappellagruppe Maybebop<br />
MAYBEBOP sind vier schräge Typen aus Hannover, Hamburg und Berlin, die sich in der<br />
Spitzengruppe der deutschen Musik- und <strong>Theater</strong>szene etabliert haben. Ihr Charme ist<br />
einfach unwiderstehlich, sie singen super, tanzen gerne, sind albern und doch ernst,<br />
kommen schnell zur Sache und sind künstlerisch einzigartig.<br />
In ihrem neuen Programm Extrem nah dran brechen und übertreffen MAYBEBOP wie<br />
gewohnt alle Erwartungen. Ihre durchweg eigenen deutschen Songs durchleuchten den<br />
Wahnsinn des täglichen Seins: Witzig, berührend, böse, skurril, immer mit wohltuendem<br />
Tiefgang und musikalisch unglaublich vielfältig. Mit ihrer durchgestylten Show berühren<br />
sie alle Sinne und bleiben dabei immer nah am Publikum. Unerreicht und jeden Abend<br />
neu: Auf Zuruf der Zuschauer improvisieren die vier Herren neue Lieder aus dem Stehgreif!<br />
Ein absolutes Muss! Und dermaßen kurzweilig, dass es fast zur Nebensache wird,<br />
auf welch beeindruckend hohem Niveau sich MAYBEBOP bewegen.<br />
MAYBEBOP sind unabhängig. Sie lassen sich nicht von den Verlockungen des Mainstreams<br />
einlullen und setzen sich nicht mit eitlem Getue in Szene – sie präsentieren<br />
praktisch eine eigene Kunstform. Diese Eigenständigkeit verleiht ihrer Kunst Geheimratsecken:<br />
angenehm reif und gerade deshalb verlockend sexy.<br />
MAYBEBOP haben ihren Weg gefunden. Und gehen ihn weiter. Extrem nah dran!<br />
53
November<br />
Samstag, 26. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Andreas Rebers: Ich regel das<br />
Montag, 28. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Dienstag, 29. November <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
Gestatten! – Mark Twain<br />
<strong>Theater</strong> im Café<br />
Willkommen im Club der Kenner aller „Künste”. Rebers, von der Presse liebevoll<br />
„der Blockwart Gottes” genannt, hat ein neues Programm, in dem die Grenzen des<br />
Kabaretts wieder einmal neu ausgelotet werden. Er ist ja nicht nur Professor für<br />
German Hausmeistering, German Putzing und Begründer der modernen Dachlatten<br />
Pädagogik; in der Kunstszene gilt er mittlerweile als einer der wichtigsten Maler<br />
der „schlesischen Romantik” und als Religionsstifter der Glaubensgemeinschaft<br />
der „Bitocken“ ist er eine der wichtigsten Personen des spirituellen Lebens auf<br />
Deutschen Kabarettbühnen.<br />
„Ich regel das” ist eine Abrechnung mit allem, was<br />
für die Menschen scheinbar gut sein soll, oder<br />
zumindest danach klingt. <strong>Das</strong> fängt mit „Bio”<br />
an und hört mit „Vertrauen” auf. Dazwischen<br />
gibt es eine Vernissage, werden Kinder<br />
getauft, Lebensmittel schön geredet, Radler<br />
überfahren, Clockwork Orange geschaut und<br />
Herzen gesammelt.<br />
Während sich die einen noch damit begnügen,<br />
der Gesellschaft den Spiegel<br />
vorzuhalten, haut er denselben erst<br />
einmal kaputt, um die shrapnels der<br />
Konsumgesellschaft besser analysieren<br />
zu können. Der Humorkoffer<br />
ist voll gepackt mit neuen Arbeiterliedern,<br />
Hip Hop und Gefechtsberichten,<br />
die den Verlauf des<br />
Dauerkrieges mit seiner Nachbarin<br />
Sabine Hammer, geschiedene Sichel<br />
dokumentieren. <strong>Das</strong> Bühnenbild ist<br />
übigens von Stanley Kubrick.<br />
Die größten und amüsantesten Abenteuer, Anekdoten und Geschichten<br />
aus dem rastlosen Leben des großen amerikanischen Humoristen<br />
mit Gregor Eckert<br />
Als Schriftsteller und Humorist erlangt Mark Twain Weltruhm, vor allem durch die<br />
„Abenteuer des Huckleberry Finn“. Der rastlose Weltenbummler Mark Twain verbringt mit<br />
seiner Familie 10 Jahre seines Lebens in Europa, unter anderem in Deutschland, Italien,<br />
Frankreich, Schweiz und England. Wir verdanken ihm unser klassisches Bild vom „Wilden<br />
Westen“. Seine Schilderungen über Tom Sawyer und Huckleberry Finn entfalten bis<br />
heute die liebevolle Kraft der Erinnerungen an romantische Kindertage. Weniger bekannt<br />
ist Mark Twain als Bühnen-Entertainer. Anlässlich seines 175. Geburtstages und gleichzeitig<br />
100. Todestages im Jahr 2010 leiht Mark Twain dem Schauspieler Gregor Eckert<br />
seinen weißen Anzug, den charakteristischen Schnauzbart und den augenzwinkernden<br />
Scharfsinn. Dafür leiht ihm Gregor Eckert seine Stimme, seinen Körper und seinen unwiderstehlichen<br />
Charme. So könnte er gewesen sein. Kommen sie mit auf eine Reise<br />
durch das abenteuerliche Leben von Sam L. Clemens.<br />
Twain wurde geboren und starb in einem Jahr, als der Halleysche Komet sichtbar war.<br />
Nach seinem kometenhaften Aufstieg blieb er jedoch ein Fixstern am Schriftsteller-<br />
Himmel. Es wäre zu hoffen, dass auch sein Darsteller. Gregor Eckert, zu einem festen<br />
Stern am <strong>Minden</strong>er <strong>Theater</strong>-Himmel würde. Denn seine Darbietung war genau so, wieman<br />
sie sich wünscht, nämlich wohl durchdacht, ausgezeichnet gespielt, amüsant und<br />
informativ. Mehr geht nicht. Ralf Kapries – <strong>Minden</strong>er Tageblatt vom 02.12.2010<br />
Ein Programm mit neuen Tönen und<br />
alten Freunden. Unsachlich, einseitig<br />
und .... ohne Gefangene.<br />
54<br />
Foto: Janine Guldener
Dezember<br />
Samstag, 03. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr – Premiere<br />
Donnerstag, 08. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />
Freitag, 09. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />
Samstag, 10. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Sonntag, 11. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Freitag, 16. Dezember <strong>2011</strong> – 17.30 Uhr<br />
Samstag, 17. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Sonntag, 18. Dezember <strong>2011</strong> – 15.00 Uhr<br />
Cinderella<br />
Sonntag, 04. Dezember <strong>2011</strong> – 18.00 Uhr<br />
Ohne Rolf: Blattrand<br />
Erlesene Komik mit den schweizer Stars Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg<br />
Regie: Dominique Müller<br />
Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heisst bei OHNE ROLF blättern. Die<br />
auf 1000 Plakate gedruckten knappen Sätze, wie auch das überraschende Geschehen<br />
zwischen den Zeilen, sind umwerfend witzig, spannend und sogar musikalisch.<br />
56<br />
Ein Musical für Kinder und Erwachsene von Thomas Pigor<br />
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm<br />
Gemeinschaftsproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong><br />
und der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e.V.<br />
In der Vorweihnachtszeit verzaubert das Ensemble der Goethe-Freilichtbühne Porta<br />
die Besucher des <strong>Stadttheater</strong>s mit einem Märchen-Klassiker der Gebrüder Grimm.<br />
Cinderella lädt große und kleine Zuschauer ein, gemeinsam mit ihr in die<br />
Märchenwelt einzutauchen.<br />
Die hübsche Cinderella, Tochter eines reichen Kaufmannes, wächst wohlbehütet<br />
auf. Sie hat Spaß am Leben, liebt die Natur und träumt von einem<br />
Märchenprinzen. <strong>Das</strong> Unglück beginnt, als die kleine Familie durch den Tod der<br />
Mutter auseinander gerissen wird und Cinderellas Vater wieder heiratet. Die böse<br />
Stiefmutter und ihre beiden hinterhältigen Töchter machen Cinderella das Leben<br />
schwer. Sie muss für die ganze Familie die Dreckarbeit erledigen und die ständigen<br />
Sticheleien ertragen.<br />
Eines schönen Tages jedoch veranstaltet der König einen Ball. Er lädt alle jungen<br />
Frauen ein, damit der gut aussehende Prinz sich in ein Mädchen verlieben und sie<br />
zur Prinzessin machen soll. Cinderella träumt davon, auf dem Ball mit dem Prinzen<br />
zu tanzen, doch die gemeinen Stiefschwestern und die böse Stiefmutter wollen<br />
das um alles auf der Welt verhindern.<br />
Wie Cinderella es doch noch schafft, auf dem Ball zu tanzen, ob sie ihrem<br />
Traumprinzen begegnet und welche Rollen ein verlorener Schuh und verrückte<br />
Tauben dabei spielen, zeigt das Ensemble der der Freilichtbühne unter der Regie<br />
von Detlev Schmidt im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />
Informationen und Kartenvorbestellungen für folgende Schulvorstellungen:<br />
Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V., Rosi Pape, Telefon 0571 76570<br />
Aufführungen für Schulen:<br />
Dienstag, 06. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 Uhr und 11.00 Uhr<br />
Dienstag, 13. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 Uhr und 11.00 Uhr<br />
Dienstag, 20. Dezember <strong>2011</strong> – 8.45 Uhr und 11.00 Uhr<br />
<strong>Das</strong> junge Duo verblüfft mit einer komplett neuen Kleinkunstform!<br />
Mit ihrem Programm „BLATTRAND“ gelingt es dem mehrfach preisgekrönten Duo<br />
<strong>Theater</strong>-, Comedy- und Kabarettfans gleichermassen zu begeistern. Die „Neue Zürcher<br />
Zeitung“ feierte „OHNE ROLF“ als die Schweizer Kleinkunstentdeckung am Zürcher<br />
<strong>Theater</strong>spektakel und die „Bonner Rundschau“ schrieb:<br />
„<strong>Das</strong> Publikum im Pantheon-<strong>Theater</strong> erlebte die originellste, sympatischste und<br />
abgedrehteste Mischung aus absurdem <strong>Theater</strong> und philosophischem Kabarett,<br />
die zur Zeit auf deutschen Kleinkunstbühnen zu sehen ist.”
Dezember<br />
Mittwoch, 07. Dezember <strong>2011</strong> – 20.00 Uhr<br />
<strong>Das</strong> Tier in mir – Deutschland primat!<br />
Solo von Michael Ehnert<br />
über die Verwilderung von Moral, Sprache und<br />
menschlichem Umgang in der Mediengesellschaft<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Wer auch immer die Primatisierungsgewinner sein mögen,<br />
sie haben nicht die geringste Ahnung, mit wem sie sich da angelegt haben …!<br />
Ehnert rastet aus, total und komplett!<br />
Allerdings zu einem sehr ungünstigen<br />
Zeitpunkt, er stirbt nämlich gerade.<br />
Die „Deutschland“, das größte<br />
Passagierflugzeug der Welt, in dem<br />
er gerade sitzt, wird in wenigen<br />
Minuten hart auf dem Boden der<br />
Tatsachen aufschlagen. Eigentlich<br />
wäre dies ein guter Zeitpunkt, noch<br />
einmal milde lächelnd zurückzublikken<br />
auf ein erfülltes Künstlerleben<br />
mit unvergesslichen Vorstellungen in<br />
charmanten Bäderorten und Übernachtungen<br />
in lauschigen Absteigen,<br />
… aber Ehnert hat für solche<br />
Sentimentalitäten keine Zeit: Eingezwängt<br />
zwischen Economy und<br />
Business, belagert von mitfliegenden<br />
A-Rschlöchern und B-Promis wird<br />
Ehnert im abstürzenden A-911 zum<br />
Tier. Knurrend, geifernd und gnadenlos<br />
schlägt er seine Zähne in die<br />
schwammigwurstige Elite unseres<br />
Landes.<br />
Samstag<br />
31. Dezember <strong>2011</strong><br />
18.00 und 21.00 Uhr<br />
Silvester ’11<br />
Bringen Sie sich mit unserer Komödie „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ in die<br />
richtige Stimmung für den Jahreswechsel <strong>2011</strong> auf 2012. Wir werden unser Stück<br />
mit „Gute-Laune-Garantie“ auf dem Spielplan haben. Wenn Sie durch die Tanzversuche<br />
unserer wagemutigen Männer so richtig warm geworden sind, geht es im<br />
Café mit einer Feier in das neue Jahr weiter.<br />
Die anschließende Silvesterparty findet im <strong>Theater</strong>café ab ca. 23.00 Uhr statt.<br />
Stoßen Sie mit uns und den Schauspielern um Mitternacht auf das neue Jahr an!<br />
Snacks für „den kleinen Hunger“ haben wir auch für Sie vorbereitet und ein DJ<br />
wird für die richtige Tanzstimmung bis in den Morgen des neuen Jahres sorgen.<br />
Wir werden tanzbare Musik ganz im Stil unserer englischen Komödie „Ladies<br />
Night“ auflegen.<br />
Da die Kapazität im <strong>Theater</strong>café begrenzt ist, sollten Sie sich frühzeitig Ihre Karten<br />
für die Silvesterparty sichern. Für 12,00 € wird dies bestimmt ein unvergesslicher<br />
Jahreswechsel – mit netten Menschen und viel guter Stimmung in einem tollen<br />
Ambiente. Da kann das neue Jahr nur fantastisch werden!<br />
Wir freuen uns auf Sie!<br />
Ob Landwirtschaftsministerin im Dirnd’l oder Papst im Karnevalskostüm, ob Aldi-<br />
Brüder oder Wok-Weltmeister, ob Fruchtzwerge oder Pharmariesen, die gesamte<br />
mitreisende Landeselite wird von Ehnert in der Luft zerrissen. <strong>Das</strong>s dabei auch die<br />
Zuschauer und der rasende Künstler selbst ihr Fett wegkriegen, liegt in der Natur<br />
der Sache: Tiere machen eben keine Gefangenen, sie beißen um zu töten! Am Ende<br />
bleibt nichts mehr übrig. Nur Immanuel Kant, Fips Asmussen und Vanilleeis.<br />
„<strong>Das</strong> Tier in mir“ ist ein Massaker. Rücksichtslos und böse und dabei enorm lustig.<br />
Eine Körperverletzung, die gut tut. Eine Katharsis, auf die wir lange gewartet haben.<br />
Denn Ehnert ist ein ausrastender Einflüsterer, ein sanfter Choleriker, ein tief trauriger<br />
Komiker, der nicht bereit ist, sich mit dem Status Quo abzufinden.<br />
Foto: Peter Hübbe<br />
57
Januar<br />
Sonntag, 08. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Brand-Stiftung<br />
Komödie von Günther Siegmund<br />
mit Heidi Mahler u. a.<br />
Produktion: Ohnsorg-<strong>Theater</strong>, Hamburg<br />
„Brand-Stiftung“ („Mit EM op du un du“) gehört zu den erfolgreichen<br />
und immer wieder gern gesehenen niederdeutschen<br />
Klassikern, die das Publikum besonders liebt.<br />
In einem kleinen norddeutschen Ort ist in der vergangenen Nacht während eines schweren<br />
Gewitters zunächst die Kate der Witwe Facklamm abgebrannt und kurze Zeit später auch<br />
das schon baufällige Pastorat. Doch Pastor Brand kann sich in dieser brenzligen<br />
Angelegenheit voll und ganz auf seine treuen Gemeindemitglieder verlassen. Schon am<br />
nächsten Vormittag kann Bürgermeister Ahrens den ohne Unterkunft dastehenden Brand<br />
und dessen Haushälterin Meta in ein notdürftig eingerichtetes Haus einquartieren. Und<br />
die Welle der Hilfsbereitschaft reißt nicht ab. Auch die Nachbargemeinden, in denen der<br />
beliebte Pastor für das Seelenheil zuständig war, lindern mit Möbeln und Geldspenden<br />
die ärgste Not und schon bald ist die Brandsche Kirchenkasse prall gefüllt. Als sich<br />
Frau Facklamm beschwert, sie selbst sei viel schlechter untergebracht als der Pastor, dem<br />
alle zu helfen bereit seien, setzt sich Brand sofort für die Witwe ein. Weil er selber<br />
etwas aus der Kirchenkasse spendet, sieht sich auch der Bürgermeister genötigt, die<br />
Facklamm zu unterstützen. Und plötzlich kommen Zweifel an der Brandursache auf. Denn<br />
Brandinspektor Meinke erklärt, das Pastorat sei nicht wie Facklamms Kate durch einen<br />
Blitzschlag in Flammen aufgegangen, sondern durch Brandstiftung. Welche Rolle spielen<br />
in dieser Angelegenheit Kaufmann Dreyers Tochter Lieschen und Jan, der Sohn der armen<br />
Nachbarin Facklamm?<br />
Donnerstag, 12. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
The Ukulele Orchestra of Great Britain<br />
Wonderfully clever. David Bowie<br />
The best musical entertainment in the country The Independent<br />
Wo auch immer das Ukulele Orchestra of Great Britain in den letzten Jahren in Deutschland<br />
aufgetreten ist, löste es Begeisterungsstürme aus.<br />
<strong>Das</strong> sensationelle Londoner Ensemble wurde im Jahre 1985 gegründet und beweist mit<br />
großer musikalischer Perfektion, dass einfach jedes Musikstück dieser Welt es wert ist,<br />
auf der Ukulele neu interpretiert zu werden! Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist<br />
vetreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Ein urkomisches,<br />
virtuoses, klingendes, singendes, atemberaubendes und fußstampfendes<br />
Zusammentreffen von Post-Punk-Performance und unvergessenen Oldies.<br />
<strong>Das</strong> UOGB kombiniert Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise. Wie<br />
groß der Publikumsansturm auf die Konzerte dieses Ensemble ist, bewies u. a. der<br />
Auftritt im Konzerthaus Dortmund im Februar 2010, wo kurzfristig sogar noch ein<br />
Nachmittagskonzert eingeschoben werden musste und im Februar <strong>2011</strong> dort an drei<br />
Abenden zu erleben war!<br />
Mehr dazu auf Seite 120<br />
58
Januar<br />
Sonntag, 15. Januar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Montag, 16. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Zwei auf der Bank<br />
Musical-Comedy einer musikalischen Begegnung<br />
mit Katharina Thalbach als Joachim und Andreja Schneider<br />
als Loreley und dem Christoph-Israel-Sextett<br />
Produktion: Bar jeder Vernunft, Berlin<br />
Der Beginn einer chaotischen Liebesgeschichte aus lockeren Texten, die augenzwinkernd<br />
durch bekannte romantische Lieder, kesse Couplets, Schlager und Operettenmelodien<br />
verbunden sind.<br />
Es ist der klassische Plot einer Liebesgeschichte: Boy meets Girl.<br />
Sie, die nicht von ungefähr Loreley heißt, ist immer fröhlich, unbeschwert und glaubt<br />
hartnäckig an das ewige Glück und die große Liebe. Eines Abends auf dem Nachhauseweg<br />
hält sie ihn, den depressiven, am Leben wie an der Liebe verzweifelnden<br />
kleinen dicken Joachim, davon ab, sich umzubringen. <strong>Das</strong> komisch-melancholische Parkbankpärchen<br />
kommt sich näher. Der Beginn einer chaotischen Liebesgeschichte.<br />
Sie streiten und versöhnen sich, sie lachen und weinen, sie reimen und essen, sie ritzen<br />
ihren Namen in das Holz und kommen sich immer näher. Sie machen all das, was<br />
man auf einer Parkbank machen kann.<br />
Bernhard Fellinger, Contra<br />
Und wenn die beiden zu Lippen schweigen Walzer tanzen, ist das einen Sonderapplaus<br />
wert. Anhand von Volksliedern, Pop-Songs, Schlagern – kurz bekanntem Gesangsgut<br />
(und Ungut) – erzählen und singen die beiden sich glücklich-unglücklich Liebenden von<br />
ihrer traurig-komischen Begegnung. Peter Hans Göpfert, Berliner Morgenpost<br />
Dienstag, 17. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Die Nervensäge<br />
Komödie von Francis Veber<br />
mit Winfried Glatzeder, Marcus Ganser, Gerd Lukas Storzer und Wicki Kalaitzi<br />
Regie: Jürgen Wölffer<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> am Kurfürstendamm, Berlin<br />
Für Profikiller Ralph ist es ein Routineauftrag: Er soll einen Mafioso, der sich bereit<br />
erklärt hat, gegen seine Organisation auszusagen, erledigen. Deswegen mietet sich<br />
Ralph in einem dem Justizpalast gegenüberliegenden Hotel ein, um den Kronzeugen ins<br />
Visier zu bekommen und ihn mundtot zu machen. Lange bevor der Zeuge auftaucht,<br />
checkt Ralph ein und bringt sein Präzisionsgewehr schon einmal in Position. Doch aus<br />
dem minutiös geplanten Attentat wird nichts, denn die Direktion des Hotels hat das<br />
Zimmer fälschlicherweise doppelt belegt. Kaum hat der Killer sich „häuslich“ eingerichtet,<br />
tritt François Pignon auf den Plan. Der Vertreter für Herrenhemden wurde vor kurzem<br />
von seiner Frau Louise für einen Provinz-Psychologen verlassen und ist seitdem ein<br />
Nervenbündel: hochneurotisch, hyperaktiv und depressiv.<br />
François hofft darauf, Louise im Hotel wieder zu treffen und glaubt fest daran, sie davon<br />
überzeugen zu können, zu ihm zurückzukehren. Als ihm klar wird, dass seine Chancen<br />
gegen Null gehen, versucht er, sich umzubringen. Der Selbstmordversuch des Unglücksraben<br />
scheitert jedoch kläglich. François schafft es lediglich, das Bad in einen Sturzbach<br />
zu verwandeln, so dass der geschäftstüchtige Page sich gezwungen sieht einzugreifen<br />
und mit der Polizei droht.<br />
<strong>Das</strong> kann Ralph natürlich nicht zulassen. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf ...<br />
Mehr zu Katharina Thalbach auf Seite 121<br />
Foto: Thomas Grünholz<br />
59
Januar<br />
Donnerstag, 19. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Freitag, 20. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Die Grönholm-Methode<br />
Schauspiel von Jordi Galceran<br />
mit Luc Feit, Carsten Klemm, Klaus Nierhoff und Claudia Buser<br />
Produktion: EURO Studio Landgraf<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Freitag, 20. Januar<br />
Schon ein ganz normales Bewerbungsgespräch ist alles andere als angenehm. Wie viel<br />
größer ist da die Anspannung, wenn es um einen Managerposten mit sechsstelligem<br />
Jahresgehalt geht. Drei Männer und eine Frau haben sich zur alles entscheidenden<br />
Endrunde eines Auswahlverfahrens im Konferenzraum eines Unternehmens eingefunden.<br />
Sie bewerben sich für eine hochdotierte Stelle als Manager. Gesucht wird jemand, der<br />
hinter seinem seriösen Erscheinungsbild skrupellos ist, aber den Eindruck macht,<br />
einfühlsam zu sein, also ein Wolf im Schafspelz. Jeder kommt für den attraktiven<br />
Chefposten in Frage. Jetzt geht es ums Ganze.<br />
Soviel sei verraten: Nach zehn Minuten kommt die erste Überraschung, einer der<br />
Kandidaten ist nicht wirklich ein Kandidat, sondern ein Spitzel des Konzerns – ein Undercoveragent<br />
der Personalabteilung. Aber wer? Misstrauen breitet sich aus. Der Psychokrieg<br />
gewinnt an Fahrt.<br />
Sonntag, 22. Januar 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />
Klasse Tour<br />
Masken-Beatbox-<strong>Theater</strong><br />
von Michael Vogel (Familie Flöz) und Ensemble<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Strahl Berlin<br />
Six-Pack<br />
Foto: <strong>Theater</strong> Strahl<br />
60<br />
Foto: Bodo Kürbs<br />
Eiskalt und brodelnd überschäumend zugleich agierte Luc Feit als grandioser Zyniker in<br />
der Person von Fernando Porta. Carsten Klemm (Enrique Font) demonstrierte wieder einmal<br />
seine ganze Klasse als sensibles Chamäleon mit einem köstlichen Gespür für kleine<br />
Gesten und Nuancen. Claudia Buser als Mercedes Degás – Karrierevamp, femininer Eisblock<br />
mit fein herausgearbeiteten Schwächen. Und doch spielen die Mimen ein doppeltes<br />
Spiel, denn am Ende war niemand mehr er selbst.<br />
<strong>Das</strong> war vollendete Schauspielkunst: dicht, authentisch, leichtfüßig und mit einer packenden<br />
Souveränität vorgetragen.<br />
Westfälische Rundschau<br />
Eine Klasse geht auf Reise. Die Vorbereitungen laufen auch Hoch-Touren. Und jetzt ist<br />
es endlich so weit: <strong>Das</strong> ganz Besondere soll passieren – lange erträumt. Die Umgebung<br />
ist fremd, aber noch sind die Spielchen der SchülerInnen die alten. Da schlüpfen die<br />
ersten plötzlich aus ihrer vertrauten Rolle. Die Klasse begegnet sich neu und die Welt<br />
ändert sich. Die inneren Reisen beginnen auf einem gemeinsamen Trip hinter die<br />
Masken. LehrerInnen und SchülerInnen im Ausnahmezustand!<br />
In KLASSE TOUR begegnen die aus KLASSE KLASSE bekannten Maskenfiguren ihren<br />
Träumen und Wünschen. Masken-Beatbox-<strong>Theater</strong> voller Musik und mit Bildern einer<br />
Klassenfahrt, die viel Platz für die verrücktesten Situationen und Verwicklungen lassen.
Montag, 23. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Die Hochzeit des Figaro<br />
Commedia per musica in vier Akten<br />
von Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Musikalische Leitung: Erich Wachter<br />
Inszenierung: Hinrich Horstkotte<br />
Produktion: Landestheater Detmold<br />
Figaro, der Verwalter des Grafen Almaviva, plant seine Hochzeit mit der Kammerzofe<br />
Susanna. Am Tag der Vermählung möchte sich der Graf jedoch das Recht der<br />
ersten Nacht zu eigen machen und Susanna vor dem Ja-Wort verführen. Er setzt<br />
alles daran, die zukünftige Braut zu erobern, und wird bei seinen Intrigen von dem<br />
Arzt Bartholo und der Wirtschafterin Marcellina unterstützt. Von nun an bestimmen<br />
allerlei Verwechslungen und Missverständnisse das Stück. Am Ende allerdings<br />
kann der Betrug des Grafen aufgedeckt und verhindert werden.<br />
Für den Figaro-Stoff, eine vertrackte, wort- und intrigenreiche Konversationskomödie,<br />
komponierte Mozart grandiose theatertaugliche Musik, die das Denken, Fühlen und<br />
Handeln der Charaktere sensibel und ausdrucksstark erfasst und kommentiert.<br />
61
Januar<br />
Mittwoch, 25. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Zwei Esel auf Pilgerreise<br />
Unterwegs von Istanbul nach Jerusalem<br />
Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />
Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />
Jerusalem ist das Ziel, aber eigentlich steht der Weg dorthin im Mittelpunkt, als er sich<br />
Roland Marske aufmacht, auf dem langen und beschwerlichen Landweg den Spuren der<br />
Kreuzfahrer und Pilger des Mittelalters zu folgen. Begleitet wird der Fotograf von seinem<br />
Esel Yussuf, der sich als treuer Weggefährte entpuppt, der willig das Gepäck trägt und<br />
mit seinem liebenswerten Eigensinn so manches Abenteuer selbst heraufbeschwört.<br />
Donnerstag, 26. Januar 2012 – 20.00 Uhr<br />
3. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Peter I. Tschaikowskij<br />
Sinfonie Nr. 1 op. 13 „Winterträume“<br />
Igor Strawinsky<br />
Petruschka (Fassung 1947)<br />
Paul Mann, Leitung<br />
Die Reise führt die beiden quer durch die Türkei. Von Istanbul mit seinen Sultanspalästen<br />
und Moscheen geht es entlang der Mittelmeerküste und durch die kargen Ebenen<br />
Zentralanatoliens in die bizarre Landschaft Kappadokiens. In Syrien führt der Weg durch<br />
Wüstenlandschaften vorbei an antiken Ruinenfeldern über Aleppo nach Damaskus und<br />
in Jordanien geht es schließlich durch biblische Landschaften nach Israel.<br />
Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />
Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />
sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />
und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />
Karten im Vorverkauf 12,50 €<br />
Abendkasse erhöht.<br />
VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />
62
Januar<br />
Samstag, 28. Januar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
<strong>Das</strong> Orangenmädchen<br />
Dienstag, 31. Januar 2012 – 16.00 Uhr<br />
Reineke Fuchs<br />
Kinderoper nach Johann Wolfgang von Goethe<br />
unter Einbeziehung örtlicher Kinderchöre<br />
Produktion: Opernwerkstatt am Rhein<br />
Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh<br />
Foto: Oliver Fantitsch<br />
Musiktheater von Martin Lingnau, Christian Gundlach und Edith Jeske nach dem Roman<br />
von Jostein Gaardner mit Carolin Fortenbacher, Sascha Rotermund u. a.<br />
Produktion: Altonaer <strong>Theater</strong><br />
König Nobel ruft den Frieden unter den Tieren aus und versammelt sie an seinem Hof.<br />
Alle großen und kleinen Tiere eilen herbei. Nur einer fehlt: Reineke Fuchs, der Schelm.<br />
Alle Tiere beklagen sich über die Streiche von Reineke Fuchs. Braun, der Bär und Kater<br />
Hinze werden entsendet, um Reineke an den Königshof zu holen. Bär und Kater<br />
kommen zurück. Der schlaue Fuchs hat sie beide überlistet und in die Falle gelockt.<br />
Reineke erscheint bei Hofe. Die anderen Tiere wollen ihn für seine Untaten bestrafen.<br />
Reineke erzählt dem König von einer großen Verschwörung und der Königin von einem<br />
verborgenen Schatz. Damit rettet er sich aus der Schlinge.<br />
Reineke Fuchs freut sich mit seiner Familie über die wiedererlangte Freiheit und gibt den<br />
Füchslein gute Ratschläge.<br />
Nun häufen sich neue Klagen über Reineke Fuchs und König Nobel muss erkennen, dass<br />
auch er an der Nase herumgeführt wurde.<br />
Reineke erscheint vor Gericht und verhöhnt seine Widersacher. Isegrimm fordert Reineke<br />
heraus. Es kommt endgültig zum Zweikampf zwischen dem starken Wolf und dem schlauen<br />
Fuchs. Reineke Fuchs wird für seine Klugheit belohnt und kommt wieder zu Ehren.<br />
Carolin Fortenbacher ist dem <strong>Minden</strong>er Publikum noch in guter Erinnerung aus der<br />
letzten Spielzeit: Sie wurde mit dem Ensemble von „Pasta e Basta“ umjubelt.<br />
Georgs Mutter findet einen Brief seines längst verstorbenen Vaters, den dieser an ihn<br />
gerichtet hat. Georg war vier Jahre alt, als sein Vater Jan Olav erfuhr, dass er nur noch<br />
kurze Zeit zu leben hat. Zu jung, um diese Nachricht zu verstehen und zu bewältigen.<br />
Georgs Vater schrieb diesen Brief vor 11 Jahren an seinen Sohn, um ihm ein Vermächtnis<br />
in das Erwachsensein mitzugeben. Durch diesen Abschiedsbrief sieht sich Georg mit<br />
dem Tod konfrontiert und beginnt, über das Leben nachzudenken. Natürlich ist es ein<br />
Abschiedsbrief, vor allem aber erzählt er von der hartnäckigen und auch sehr komischen<br />
Suche Jan Olavs nach dem geheimnisvollen Orangenmädchen. Es ist die Geschichte<br />
einer großen Liebe und für Georg zunächst eine Reise in die Vergangenheit. Diese wirft<br />
jedoch Fragen auf, die auch für Georgs Gegenwart von Bedeutung sind. Wer ist das<br />
geheimnisvolle Orangenmädchen? Welche Bedeutung hatte sie damals für den Vater?<br />
Wie hält Georg es selbst mit der Liebe und dem Leben? Der Vater kann ihm keine<br />
Antwort mehr geben. Aber er konnte die richtigen Fragen stellen.<br />
<strong>Das</strong> Orangenmädchen, vielleicht Gaarders schönste Liebesgeschichte, ist eine Hommage<br />
an das Leben. Entstanden ist ein Stück über die Leichtigkeit der Liebe und der<br />
Zerbrechlichkeit des Glücks – eine anrührende Geschichte ohne rührselig zu werden.<br />
Illustration: Gabi Erdmann<br />
63
Februar<br />
Mittwoch, 01. Februar 2012 – 19.00 Uhr<br />
Sonderkonzert zum 100-jährigen Bestehen<br />
des Richard Wagner Verbandes <strong>Minden</strong><br />
Richard Wagner<br />
Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel 1. Akt<br />
Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543<br />
Richard Wagner<br />
Die Walküre: Wotans Abschied und Feuerzauber<br />
Tristan und Isolde: Vorspiel und Liebestod<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
Der Kartenverkauf erfolgt ausschließlich über den Richard Wagner Verband <strong>Minden</strong> e. V. –<br />
Frau Jutta Hering-Winckler, Tel. 0571 20577<br />
Donnerstag, 02. Februar 2012 – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />
Die Schneekönigin<br />
Märchen von Hans Christian Andersen<br />
Produktion: Landestheater Detmold<br />
Gerda und Kai wohnen mit der Großmutter in einer kleinen Wohnung unter dem Dach.<br />
Gerda mag Kai und Kai mag Gerda. Beide mögen Geschichten, zusammen spielen und<br />
ihren Rosenstrauch, der sogar im Winter blüht. Nicht wohlhabend, aber zufrieden leben<br />
sie zusammen, bis eines Tages die wunderschöne und reiche Schneekönigin in ihr Leben<br />
tritt und Kai für sich einnimmt. Auf einmal findet er alles hässlich, klein und erbärmlich.<br />
Als er wenig später plötzlich verschwindet, ist Gerda sofort klar: Kai muss im Reich der<br />
Schneekönigin sein, die in einem prächtigen Palast aus Eis und Schnee mit hunderten<br />
Dienern wohnt. Mit verzweifelter Entschlossenheit macht Gerda sich alleine auf die weite<br />
Reise, um ihren Freund zu befreien.<br />
Hans Christian Andersen schuf mit seiner „Schneekönigin“ ein wundervolles Märchen<br />
und gleichzeitig eine Parabel auf die Kälte der modernen Welt. Es erzählt die Geschichte<br />
einer innigen Freundschaft, einer langen Reise und vom Erwachsenwerden.<br />
64<br />
Foto: Peter Schaaf
Februar<br />
Freitag, 03. Februar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Sein oder Nichtsein<br />
Komödie von Nick Whitby<br />
nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch<br />
mit Bernhard Bettermann, Isabella Hübner, Alexander Wipprecht u. a.<br />
Produktion: <strong>Theater</strong>gastspiele Kempf<br />
1939 proben die Schauspieler eines <strong>Theater</strong>s in Warschau eine antifaschistische<br />
Komödie. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten<br />
möchte, wird das Stück vom Spielplan abgesetzt, stattdessen spielt das Ensemble nun<br />
„Hamlet“ mit Joseph Tura in der Titelrolle. Während des Monologs „Sein oder Nichtsein“<br />
hat seine Ehefrau Maria Tura in ihrer Garderobe ein Rendezvous mit dem jungen Fliegerleutnant<br />
Stanislaw Sobinski. Zu Josef Turas Entsetzen steht der junge Offizier im Zuschauerraum<br />
während des Monologs auf und geht hinaus.<br />
Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Warschau wird bombardiert. <strong>Das</strong> <strong>Theater</strong> wird geschlossen,<br />
dem Ensemble stehen düstere Zeiten bevor.<br />
Der junge Fliegerleutnant kommt nach England. Als dort der polnische Professor Siletsky<br />
unter den polnischen Fliegern bekannt gibt, in geheimer Mission in das besetzte<br />
Warschau zu reisen, übergibt Stanislaw Sobinski ihm eine Nachricht für die geliebte<br />
Maria Tura. Aber Siletsky kennt die berühmteste Schauspielerin Warschaus überhaupt<br />
nicht! Es wird klar, dass er ein Doppelagent sein muss und plant, eine Adressenliste von<br />
polnischen Untergrundkämpfern. Stanislaw Sobinski wird beauftragt, Siletsky die Liste<br />
der Adressen an den Gestapochef von Warschau weiterzugeben. Um das zu verhindern,<br />
reist Stanislaw Sobinski ebenfalls nach Warschau und bittet das <strong>Theater</strong>ensemble um<br />
Maria Tura, ihm zu helfen. Nun schlüpfen die Schauspieler in die Rollen der deutschen<br />
Besatzer und es beginnt eine Verwechslungskomödie voller Wort- und Spielwitz, die für<br />
alle zu einem Spiel um Leben und Tod wird.<br />
Samstag, 04. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Ab dafür!<br />
Der satirische Jahresrückblick <strong>2011</strong><br />
von und mit Bernd Gieseking<br />
Irgendwann, meist so um den 31.12. ist es vorüber – das Jahr. Da fehlt nur noch eins – die<br />
Bilanz: Giesekings Jahresrückblick – Ab dafür!<br />
Schon zum achtzehnten Mal präsentiert Bernd Gieseking seine Reise durch das Jahr. Texte,<br />
Glossen, aktuelle satirische Kommentare und Artikel, die er für Fernsehen, Hörfunk und<br />
Zeitungen geschrieben hat.<br />
Giesekings satirischer Rückblick ist inzwischen eine jährliche Institution vor ausverkauften<br />
Häusern. Zwischen Nordsee und Alpenrand begeben sich die Zuschauer auf einen Gang<br />
durch das Jahr. Eine rasante Achterbahnfahrt durch das abgelaufene Jahr. Immer wieder gibt<br />
die Tagespresse Stichworte für Sprachwitz, Komik und Satire, groteske Logik und verspielten<br />
Unsinn. Gieseking legt den Spülgang ein, mal böse, mal verschmitzt: Politik zwischen<br />
Blamagen und Barzahlung, Persönliches und Persönlichstes, Tagebuchaufzeichnungen, Kurzmeldungen<br />
und der tägliche Irrsinn werden von Gieseking in atemberaubendem Tempo<br />
noch einmal in Erinnerung gebracht. Und vom Publikum verlacht!<br />
Bernd Gieseking ist Kabarettist, Autor und <strong>Minden</strong>er.<br />
Wenn er nicht auftritt, schreibt er satirische Texte, u. a. für die TAZ, schreibt <strong>Theater</strong>stücke<br />
und Kinderhörspiele, spricht auf WDR 5 oder moderiert Abende wie z. B. die Verleihung<br />
des Deutschen Karikaturenpreis.<br />
Isabella Huebner<br />
Bernhard Bettermann<br />
65
Februar<br />
Montag, 06. Februar 2012 -20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Prinz Friedrich von Homburg<br />
Abiturthema<br />
2012<br />
von Heinrich von Kleist<br />
mit Jonas Baeck, Wolfram Boelzle, Doris Plenert, Katrin Schmieg, Daniel Alexander<br />
Regie: Sibylle Broll-Pape<br />
Bühne: Sibylle Broll-Pape und Tom Haarmann<br />
Kostüme: Sigrid Trebing<br />
Video: Sebastian Pircher (impulskontrolle)<br />
Produktion: Prinz Regent <strong>Theater</strong> Bochum<br />
„Träum ich? Wach ich? Leb ich? Bin ich bei Sinnen?“ Am Vorabend der Schlacht von<br />
Fehrbellin schlafwandelt der Prinz Friedrich von Homburg in den königlichen Gärten,<br />
beobachtet vom Kurfürsten und seinem Gefolge. Im Traum spricht er die Prinzessin<br />
Natalie als seine Geliebte an.<br />
Verwirrt und geistesabwesend erscheint er am nächsten Morgen zur Kriegsbesprechung<br />
und kann den taktischen Anweisungen des Kurfürsten kaum folgen. Während der<br />
Schlacht führt er, dem Herzen folgend und ohne den Befehl abzuwarten, seine Reiter in<br />
den Kampf und erringt den Sieg. Der Kurfürst jedoch lässt ihn vors Kriegsgericht<br />
stellen – auf Missachtung seiner Befehle steht die Todesstrafe. Der Prinz kann es nicht<br />
glauben: Er, der gefeierte Sieger, soll hingerichtet werden?<br />
Staatsraison und Gehorsam gegen Traum, Gefühl und Intuition: das ist der Zwiespalt, in<br />
dem sich der preußische Romantiker Prinz Friedrich von Homburg bewegt. In seinem narzisstischen<br />
Streben nach Ruhm, Ehre und schönen Frauen ist er eine der modernsten<br />
Figuren, die Kleist geschaffen hat.<br />
Wirkungsvoll und zeitgemäß (…) Die Schauspieler überzeugen mit starkem Spiel, Witz<br />
und lebendig ausgefüllten Figuren.<br />
Ruhrnachrichten<br />
Dienstag, 07. Februar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Der blaue Engel<br />
Schauspiel nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann<br />
und dem Film „Der Blaue Engel“ von Josef Sternberg<br />
mit Gerd Silberbauer, Jörg Walter u. a.<br />
Fassung des <strong>Theater</strong>s in der Josefstadt Wien<br />
Produktion: EURO-Studio Landgraf<br />
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, Ich bin die fesche Lola ...<br />
Mit diesen verführerischen Liedern verdreht im Etablissement „Der blaue Engel“<br />
die leichtlebige Varietékünstlerin Rosa Fröhlich, genannt Lola, den Männern den<br />
Kopf. Insbesondere der tyrannische Gymnasialprofessor Rath – traditionsgemäß als<br />
„Unrat“ verhöhnt – ist Ihr verfallen. Er quittiert schließlich den Schuldienst, um<br />
Lola zu heiraten, verliert jeglichen Halt und geht am Ende jämmerlich zugrunde.<br />
Durch den Film „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich und Emil Jannings wurde<br />
Heinrich Manns Roman „Professor Unrat“ weltberühmt. Diese packende Geschichte<br />
einer extremen und romantischen, letztlich aber utopischen Liebe, die zu einer<br />
radikalen gesellschaftlichen Grenzüberschreitung führt, entfaltet auch auf der<br />
Bühne ihre dramatische Kraft und emotionale Wucht.<br />
Sensationellerweise ist es erstmals erlaubt, den Film „Der Blaue Engel“ auf der<br />
<strong>Theater</strong>bühne zu zeigen. Bei den Bregenzer Festspielen 2009 und im Wiener <strong>Theater</strong><br />
der Josefstadt wurde die Zeitlosigkeit des Themas deutlich.<br />
Der blaue Engel (...) riss das Premierenpublikum zu Ovationen hin, wie man sie in<br />
dieser Lautstärke und Intensität schon lange nicht mehr erlebt hat. Wiener Zeitung<br />
66<br />
Foto: Birgit Hupfeld
Februar<br />
Donnerstag, 09. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Freitag, 10. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Samstag, 11. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
West Side Story<br />
Musik: Leonard Bernstein<br />
Regie: Wilhelm Krückemeier<br />
Orchesterleitung: Stefanie Grünreich und Martin Guth<br />
Vokaleinstudierung: Insa Dreismann und Nina Doormann<br />
Choreographie: Petra Nottmeier<br />
mit dem „West Side“-Projektorchester<br />
(Jugendsinfonieorchester JSO und der RatsBigBand)<br />
Projektchor, Tanzprojekt und <strong>Theater</strong>-AG Ratsgymnasium <strong>Minden</strong><br />
in Zusammenarbeit mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Die „West Side Story“, eine Neuinterpretation von Shakespeares Drama „Romeo und<br />
Julia“, spielt im New York des 20. Jahrhunderts. Zwei Jugendbanden rivalisieren in den<br />
Hinterhöfen: die weißen „Jets“ und die puertoricanischen „Sharks“. Tony, der sich von<br />
den Jets gelöst und Arbeit gefunden hat, lässt sich von seinem Freund Riff, dem Anführer<br />
der Jets, überreden, zu einer Tanzveranstaltung zu kommen, bei der auch die Sharks<br />
erwartet werden. Dort begegnet er Maria, der Schwester des Shark-Anführers Bernardo.<br />
Es ist Liebe auf den ersten Blick ...<br />
Sonntag, 12. Februar 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />
Werther<br />
Stück nach dem Briefroman<br />
von Johann Wolfgang von Goethe<br />
mit Elisabeth Fues, Moritz Gabriel und Martin Klemm<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt, Leipzig<br />
Six-Pack<br />
Bei einem Landaufenthalt lernt Werther die junge Amtmanntochter Lotte kennen und verliebt<br />
sich in sie. Als er erfährt, dass sie bereits mit Albert verlobt ist, flieht er aus der<br />
Hoffnungslosigkeit dieser Liebe in den diplomatischen Dienst. Aber auch dort findet er<br />
keinen Halt, die gedankliche Enge, der Standesdünkel und die Oberflächlichkeit der höfischen<br />
Gesellschaft sind ihm zuwider. Er kehrt auf das Land zurück und versucht mit der<br />
inzwischen verheirateten Lotte und ihrem Mann Albert eine freundschaftliche Beziehung<br />
aufzubauen. Aber seine Liebe zu Lotte ist stärker. Werther zieht aus der ausweglosen<br />
Situation die Konsequenzen und erschießt sich.<br />
Die Erstausgabe von Goethes Briefroman erschien 1774 zur Leipziger Buchmesse und<br />
machte Goethe über Nacht zum literarischen „Superstar“. Werther avancierte zur Kultfigur<br />
und löste ein wahres Wertherfieber aus. Gelbe Hosen und blaue Jacken wurden zum<br />
Modehit und hunderte junge Männer begingen Selbstmord. <strong>Das</strong> Buch wurde daraufhin<br />
zeitweilig verboten. Die Wertherfigur aber in ihrer emotionalen Rigorosität hat bis heute<br />
nichts von ihrer Faszination für junge Menschen verloren.<br />
<strong>Das</strong> Ratsgymnasium <strong>Minden</strong> präsentiert<br />
mit diesem ambitionierten<br />
Projekt nach<br />
„Swinging Berlin“ (2008),<br />
„Nachgedacht bei Lohengrin“(2009),<br />
„Anatevka“ (2010),<br />
„Tando“(2010 + <strong>2011</strong>)<br />
und dem Beatles-Projekt<br />
„All You Need Is Love“ (<strong>2011</strong>)<br />
bereits seine sechste <strong>Theater</strong>musikproduktion<br />
in Zusammenarbeit mit<br />
dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />
Kartenvorverkauf ab 01.12.<strong>2011</strong> im<br />
Sekretariat des Ratsgymnasiums,<br />
Königswall 28, Tel. 0571 828883,<br />
Mo. - Fr. 08.00 - 15.00 Uhr<br />
Ein rasanter, unterhaltsamer Abend wie ein Drogentrip.<br />
Leipziger Volkszeitung<br />
Gemalt von Ulrich Kügler<br />
67
Februar<br />
Dienstag, 14. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
EURE MÜTTER: „Schieb, du Sau!“ – EXTRA<br />
Originelle und einzigartige Comedy-Show<br />
mit Andy Krau, Don Svezia und Matze Weinmann<br />
Eine Veranstaltung des Kultubüro OWL<br />
In diesem Jahr gibt es zwei Tage vor den eigentlichen <strong>Minden</strong>er Kabarett-Tagen einen<br />
großen Vorgeschmack auf die hochkarätig besetzten Veranstaltungen: Eure Mütter sind<br />
der derzeit heißeste Tipp der deutschen Comedy-Szene. In ihrer süddeutschen Heimat<br />
sind sie längst Hallen füllende Helden, aber jetzt kommt ihr Sturm auf die <strong>Minden</strong>der<br />
Lachmuskeln!<br />
EURE MÜTTER, das sind Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weinmann. Die drei Komiker<br />
haben ihrem mehrfach preisgekrönten Programm „Schieb, Du Sau!“ zum Geburtstag ein<br />
aufwändiges Facelifting geschenkt und nennen es daher ab sofort „Schieb, Du Sau! –<br />
EXTRA“. <strong>Das</strong> „Extra“ steht hierbei für 33 Prozent mehr Spaß und Inhalt.<br />
EURE MÜTTER antworteten auf die Frage nach dem großen Erfolg von „Schieb, Du Sau! –<br />
EXTRA“ mit den Worten: „Sorry, wir haben gerade nicht zugehört.“ Und sie haben Recht!<br />
„Schieb, Du Sau! – EXTRA“ ist eine Show voller Höhepunkte, die hauptsächlich in der<br />
ersten und zweiten Hälfte des Programms liegen. Es ist die Show, bei der schon einmal<br />
ein Mann im Publikum vor Glück geweint hat. Die Show, die man vom Mond aus mit<br />
bloßem Auge erkennen kann. Die Show, die auch unter Wasser funktioniert. Die Show,<br />
auf die sogar der US-Geheimdienst aufmerksam geworden ist.<br />
68
Februar<br />
Donnerstag, 16. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
STORNO <strong>2011</strong>: Kabarettistischer Jahresrückblick<br />
mit Thomas Philipzen, Funke und Rüther<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Natürlich gibt es inzwischen viele kabarettistische Jahresrückblicke, aber dieser hier ist<br />
einzigartig, denn kaum jemand verbindet soviel scharfen Tiefsinn, großes Handwerk und<br />
glanzvolle (Gesichts-)Akrobatik zu einer derart gnadenlosen Abrechnung mit den letzten<br />
12 Monaten. Ein Klassiker, dem jährlich mehr als 20.000 Fans entgegen fiebern.<br />
Kabarett, schräge Lieder und verrückte Themen geben auch dem aktuellen STORNO-<br />
Jahrgang delikaten Zündstoff. Streitend, improvisierend, musizierend waren Thomas<br />
Philipzen, Herr Funke und Herr Rüther die Entdeckung der Kabaretttage <strong>2011</strong>. Auf vielfachen<br />
Wunsch des Publikums sind sie auch 2012 dabei.<br />
Freitag, 17. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Matthias Deutschmann:<br />
Deutsche wollt ihr ewig leben?<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Matthias Deutschmann ist kabarettistischer Überzeugungstäter: Seit vielen Jahrzehnten ist<br />
er auf deutschen Bühnen unterwegs, und seine Beiträge im deutschen Fernsehen lösten<br />
teils nicht nur Diskussionen, sondern regelrechte Skandale aus. Nach einer Bühnenabstinenz<br />
ist der Großmeister des politischen Kabaretts zurück und mischt sich ein.<br />
Was ist los in Deutschland? Kaum ist die letzte Finanzkrise abgeflaut, ruft ein Hobbydarwinist<br />
unter großem Beifall den deutschnationalen Notstand aus: <strong>Das</strong> deutsche<br />
Humankapital verflüchtigt sich. Der Kampf ums globalisierte <strong>Das</strong>ein wird härter.<br />
Dummerweise werden die Deutschen immer dümmer. Und das aus eigener Kraft. Was ist<br />
das für ein Land, in dem Lobbyisten die Kanzlerin durch und durch regieren? Schwarz<br />
und Gelb sind die Schreckfarben der Politik, und Grün leuchtet so hell, dass es fast<br />
blendet. Schwaben proben den Aufstand gegen Land, Bund und Bahn, und hinter den<br />
Kulissen der CDU ist der Teufel los, denn es kommt was von rechts!<br />
Höchste Zeit, sich den Deutschen Zirkus mit seinen Dompteuren, Nationalakrobaten und<br />
Pausenclowns mal näher anzusehen.<br />
Foto: Sabine Schnell<br />
69
Februar<br />
Samstag, 18. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Roger Willemsen: Die Enden der Welt<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden<br />
der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika,<br />
Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren<br />
es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein<br />
Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten<br />
Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern<br />
auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der<br />
Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens – und um den<br />
Neubeginn.<br />
Die Summe von Willemsens Arbeit – sinnlich, klug und fulminant erzählt, gesättigt von<br />
den Farben der Welt.<br />
Sonntag, 19. Februar 2012 – 18.00 Uhr<br />
Ingo Oschmann: Zielsicher<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Ingo Oschmann ist einer der interessantesten und spannendsten neuen Comedy-Künstler<br />
im deutschsprachigen Raum.<br />
Mit seiner überzeugend genauen Beobachtung, genial erfundenen Geschichten, unglaublich<br />
guter, witziger Mimik und seinem Improvisationstalent gewinnt er nicht nur die Herzen<br />
der Zuschauer, sondern überzeugt auch jeden Comedy-Kritiker. Sein Spiel mit dem Publikum<br />
ist umwerfend. Es macht einfach Spaß, Ingo Oschmann auf der Bühne zu erleben.<br />
Als Gastgeber der „Kollegen der Nacht“ hat er das Publikum der <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
in 2010 begeistert. Mit seinem neuen Programm wird er auch dieses Jahr „Zielsicher“<br />
den Humor-Nerv der Zuschauer treffen.<br />
70<br />
Foto: Anita Affentranger
Februar<br />
Montag, 20. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Düsseldorfer Kom(m)ödchen: Neues Programm<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Wer einen Blick in die Geschichte des deutschen Kabaretts wirft, kommt am traditionsreichen<br />
Düsseldorfer Kom(m)ödchen nicht vorbei. Große Namen wie Lore Lorentz oder<br />
Harald Schmidt gehören zu dieser langen Erfolgsgeschichte.<br />
Aber auf solchen Lorbeeren ruht sich hier niemand aus, und so ist das aktuelle Ensemble<br />
nicht nur erfrischend jung, sondern auch vor allem gut und hat mit den letzten<br />
Produktionen „Couch“ und „Sushi“ ebenso große Kabarettgeschichte geschrieben.<br />
Einen neuen Akt schlägt das Düsseldorfer Kom(m)ödchen Ensemble in <strong>Minden</strong> an diesem<br />
Rosenmontag mit einem ganz neuen Programm auf, dessen Titel bei Redaktionsschluss<br />
noch nicht feststand.<br />
Dienstag, 21. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Lioba Albus:<br />
Erfolgreich Scheitern für Fortgeschrittene<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Wenn Sie beim Lesen des Wirtschaftsteils der Tageszeitung in Tränen ausbrechen, Ihre<br />
Mutter im Pflegeheim beneiden, weil Sie den ganzen Tag am Fenster sitzen darf, sich<br />
einen Platz in der Burn-out-Klinik wünschen, ohne jemals für etwas gebrannt zu haben,<br />
Sie auf der Familiengrabstätte Gemüse anbauen um die Haushaltskasse aufzubessern,<br />
sich über jeden Werbetelefonanruf freuen, weil Sie auch mal freundlich angesprochen<br />
werden wollen – dann wird es auch für Sie höchste Zeit. Nämlich für einen Kabarettabend<br />
für erfolgreich Gescheiterte, für einen Kabarettabend mit Lioba Albus!<br />
Feiern Sie gemeinsam mit ihr und ihrem alter Ego Mia Mittelkötter die fröhliche Kunst,<br />
im Scheitern zu siegen! Freuen Sie sich mit Pommesschlampe Witta über die Erkenntnis,<br />
dass man alles riskieren kann, wenn man nix zu verlieren hat! Nach dieser kabarettistischen<br />
Tour de Force ist einmal mehr klar: besser reich an Erfahrung, als arm im Geiste.<br />
Und nur, wer das Maul zu voll nimmt, sollte nicht lauthals lachen!<br />
Foto: Harald Hoffmann<br />
Foto: Sibylle Ostermann<br />
71
Mittwoch, 22. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
Konrad Beikircher: Schön ist es auch anderswo<br />
Kabarett statt Karneval – 7. <strong>Minden</strong>er Kabaretttage<br />
Eine Veranstaltung des Kulturbüro OWL<br />
Konrad Beikircher ist ein Kenner und ein Könner: Als Fachmann für die rheinische Seele<br />
analysiert und porträtiert er seine Mitmenschen als Prototypen und Originale und wirft<br />
damit viele aufschlussreiche Seitenblicke auch auf die Menschen jenseits des großen<br />
Rheins.<br />
Über sein neues Programm sagt er: „Schön ist es auch anderswo … und hier bin ich<br />
sowieso“ hat Wilhelm Busch geschrieben und genau das möchte ich im neuen<br />
Programm aufgreifen, indem ich mal vom Rheinland aus mich so umgucke, was denn<br />
woanders los ist. Dazu werde ich vielleicht – falls die anderen Themen Zeit dafür lassen –<br />
einen aberwitzigen Sprach-Klassiker aus meiner Feder – aktualisiert und erweitert natürlich<br />
– zu Gehör bringen, ein Stück, über das auch Nicht-Rheinländer lachen können<br />
(Rheinländer tun es ja sowieso, weil die alles freut, was alle freut, um mal mit Ernst<br />
Jandl zu sprechen), außerdem ist es höchste Zeit, dem Sachsen, dem Schwaben, dem<br />
Bayern etc pp mal wieder auf den Mund zu gucken und sich zu überlegen, wie die dat<br />
denn machen, dass sie so sprechen, wie sie sprechen: wie denn das Wort Ei in unterschiedlichen<br />
deutschen Regionen wohl klingt. Darüberhinaus möchte ich Ihnen mal vorführen,<br />
wie meine wirkliche Muttersprache, der Brunecker Dialekt, klingt, weil das schon<br />
ein bisschen abenteuerlich ist und weil es einfach Spaß macht. Zudem möchte ich gerne<br />
eine Hommage an eine meiner Lieblingssendungen darbringen, wenn ich im Auto samstags<br />
zu meinen missionarischen Auftritten fahre: Die Bundesliga-Schlußkonferenz –<br />
allerdings mit anderen Inhalten!“<br />
72
Donnerstag, 23. Februar 2012 – 20.00 Uhr<br />
4. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Zoltan Kodály<br />
Tänze aus Galanta<br />
Dmitri Schostakowitsch<br />
Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107<br />
Johannes Brahms<br />
Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68<br />
Amit Peled, Violoncello<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
Samstag, 25. Februar 2012 – 20.00 Uhr – Premiere<br />
Sonntag, 26. Februar 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />
Montag, 27. Februar 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Othello<br />
Februar<br />
Six-Pack<br />
Sonntag, 26. Feb.<br />
18.00 Uhr<br />
Shakespeares große Tragödie um Eifersucht, Vertrauen, Karriere und Mord<br />
Regie: Markus Weckesser und Jakob Fedler<br />
mit Jan Maak, Sebastian Bischoff, Urs Stämpfli, Andreas Erfurth u. a.<br />
Produktion: SHAKESPEARE und PARTNER in Kooperation mit <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Trunksucht, Eifersucht, der Rausch der Sinnenlust, Mordlust – der Mensch ist eine<br />
Bestie, die das Bestialische in sich zähmen muss. Diese Bändigung der menschlichen<br />
Natur zu einer friedvollen Humanität ist jedoch immer wieder gefährdet; das innere<br />
Chaos des Einzelnen bricht sich leicht Bahn, durch absichtliche Zerstörung der zerbrechlichen<br />
Dämme verführt.<br />
Fast ein Krimi, ist dies konzentrierte Kammerspiel auch 400 Jahre nach seiner Entstehung<br />
(1604) aktuell – begegnen wir dort großen Figuren der Weltliteratur – Othello,<br />
Desdemona, Jago – leibhaftig. Worte legen die Saat des Zweifels. Dieses Sandkorn,<br />
ins Getriebe geworfen, führt schließlich zur Katastrophe.<br />
Nach elisabethanischem Vorbild werden alle Rollen von 6 Männern gespielt: Mit<br />
Jan Maak, Andreas Erfurth, Sebastian Bischoff und Urs Stämpfli stehen wieder<br />
Shakespeareerfahrene Schauspieler auf der Bühne, die für bestürzend traurige<br />
Szenen aber auch für rasant komische Momente sorgen.<br />
In einer Gesellschaft, die viel auf ihre Werte gibt, in der Blüte ihrer Zivilisation<br />
stehend, in dieser kultivierten Gesellschaft lebt ein Außenseiter – Othello, der Mohr.<br />
Er ist ein Militär, vom Rang eines Generals, für die anstehenden Kriege unersetzlich.<br />
Othello ist zivilisiert, hat Kultur und beherrscht den Umgang der Menschen miteinander,<br />
ja er ist kultivierter als die anderen, und er ist erfolgreich! Aber er ist ein Mohr.<br />
<strong>Das</strong> macht ihn verdächtig. Und für seine Untergebenen ist es daher besonders einfach,<br />
sich gegenseitig gegen den Schwarzen aufzustacheln.<br />
Allen voran Othellos Fähnrich, Jago. Zunächst von gekränkter Karriere-Eitelkeit getrieben,<br />
macht er alle Menschen seiner Umgebung zu Instrumenten seiner Rache. Nach<br />
und nach wächst er in dem zarten und zerbrechlichen Gespinst aus Vertrauen und<br />
Selbstbeherr-schung, das jede Gesellschaft zusammenhält, zu einem zerstörerischen<br />
Dämon.<br />
Nur einige Hinweise Jagos genügen, um in Othello überbordende Eifersucht entstehen<br />
zu lassen: Die Liebe zwischen Othello und Desdemona wird zerstört, bis<br />
hin zum Mord. Am Ende zerbrechen beide, Jago und Othello, und mit ihnen die<br />
Harmonie der Gesellschaft, beide vernichten die Humanität.<br />
Workshop zu Othello 28. - 30. Oktober <strong>2011</strong> (siehe Seite 45 und 99)<br />
73
Wednesday, 29. February 2012 – 20.00 o’clock<br />
Introduction – 17.30 o’clock<br />
Much ado about nothing<br />
by William Shakespeare<br />
directed by Paul Stebbings<br />
presented by: TNT Theatre Britain<br />
produced by: American Drama Group Europe<br />
Nach dem großen Erfolg<br />
in der letzten Spielzeit!<br />
Englischsprachiges<br />
<strong>Theater</strong><br />
Abiturthema 2012<br />
MUCH ADO ABOUT NOTHING is perhaps Shakespeare’s most perfect exploration of love.<br />
Through the trials and tribulations of a quartet of lovers and their friends and enemies<br />
we see love in all its absurdity and splendour, in all its tragedy and stupidity. We are<br />
all fools for love, ever were and ever will be.<br />
But that folly is esential to our humanity and without love we are mean and selfish and<br />
allied only to death. Shakespeare explores these great themes with a lightness of touch<br />
remarkable even for him, and creates in Benedict and Beatrice two of the most charming<br />
and spirited lovers in classical literature. Besides which the plot is almost perfect<br />
– combining high drama, great jokes and fabulous poetry in a dizzy sequence of scenes<br />
that leaves the audience torn between tears and laughter. If this is MUCH ADO ABOUT<br />
NOTHING then our lives and loves are indeed nothing – for this play lays life bare, then<br />
has the grace to laugh.<br />
TNT and ADGE press:<br />
THE GUARDIAN, LONDON:<br />
„One of the most interesting developments on the British theatre scene“<br />
VILLAGE VOICE, NEW YORK:<br />
„Highly effective and charismatic theatre“<br />
SOUTH CHINA MORNING POST,<br />
HONG KONG:<br />
„Touring theatre at its best“<br />
74
März<br />
Freitag, 02. März 2012 – 17.00 bis 18.30 Uhr<br />
WORK-SHOP BLACK GRACE<br />
Sonntag, 04. März 2012 – 18.00 Uhr<br />
BLACK GRACE: Verses<br />
Tanztheater aus Neuseeland<br />
Produktion: BLACK GRACE, Auckland, Neuseeland<br />
<strong>Das</strong> erste Mal bietet die führende zeitgenössische Tanzcompany Neuseelands<br />
BLACK GRACE einen Work-Shop parallel zu ihrem Auftritt an einem <strong>Stadttheater</strong> an.<br />
Dies ist auch nur möglich, da die dreitägige technische Einrichtung der beginnenden<br />
großen Tournee von Black Grace quer durch Deutschland, Österreich und die<br />
Schweiz bei uns am <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> im März 2012 stattfindet.<br />
BLACK GRACE hat mit ihrem neuen Programm ,,Verses“ bei uns in <strong>Minden</strong> Tournee-<br />
Premiere. Black Grace ist eine Art tänzerischer Urgewalt: Maori-Tanzkultur und<br />
Modern Dance aus Neuseeland!<br />
Neil Ieremia, der künstlerische Leiter und Choreograph, wird den Workshop selbst<br />
leiten. Er wird die Teilnehmer durch eine typische Unterrichtseinheit führen, wie sie<br />
die Mitglieder von Black Grace täglich durchlaufen. Dann wird er sehen, wie die<br />
Teilnehmer einzuschätzen sind. Darauf folgt dann wohl Rhythmik-Arbeit und,<br />
sofern die Teilnehmer bereit sind, eine Erarbeitung der ein oder anderen choreographischen<br />
Phrasen/Elemente aus der Repertoire der Vorstellung!<br />
Über den Choreographen Neil Ieremia<br />
Der Ruhm des gebürtigen Neuseeländers samoanischer Abstammung Neil Ieremia<br />
strahlt inzwischen in alle Welt. Der Gründer und Künstlerische Leiter der Company<br />
ist einer der besten Choreographen Neuseelands. Sein Stil ist geprägt durch das<br />
Zusammentreffen der vielfältigen Kulturen. Da er keinem starren Konzept folgt,<br />
sind seine Tanzschöpfungen so kontrastreich wie die bikulturelle Geschichte und<br />
das Leben auf den Inseln. Der Choreograph und Gründer von Black Grace, Neil<br />
Ieremia gilt mittlerweile als einer der Großen seiner Zunft.<br />
,,Black Grace ist der schönste und lebendigste Ausdruck der Kunst unseres<br />
Landes“, schreibt eine der größten Zeitungen Neuseelands über die Tanztruppe.<br />
Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung unter viola.schneider@stadttheater-minden.de<br />
Teilnehmeranzahl ist begrenzt, Kosten: 30,oo € / ermäßigt 25,oo €<br />
Foto: by Felicitas<br />
Foto: by Felicitas<br />
Seit mehr als zehn Jahren gilt Black Grace als führende zeitgenössische Tanzcompany<br />
Neuseelands Mit ihrem ungewöhnlichen Programm hat die Black Grace<br />
Company sich seit über zehn Jahren einen Namen in der Tanzwelt gemacht, was<br />
durch restlos ausverkaufte Tourneen und Auftritte auf diversen Festivals belegt<br />
wurde. Die nahezu perfekte Performance der Ieremia Company Black Grace ist das<br />
Produkt harter Arbeit verbunden mit hoher Kreativität, künstlerischer Vielseitigkeit<br />
und außerordentlicher tänzerischer Meisterschaft. <strong>Das</strong> liegt nicht zuletzt daran,<br />
dass Ieremia, selbst gebürtiger Neuseeländer samoanischer Abstammung, die zeremoniellen<br />
Tänze der neuseeländischen Ureinwohner, der Maori, und der Einwanderer<br />
aus Samoa mit einer besonders athletischen Form der modernen westlichen<br />
Tanzsprache in einer aufregenden Synthese verbindet.<br />
Lassen Sie sich zu einem tänzerischen Dialog der Kulturen einladen, in dem<br />
Vertrautes und Fremdes in einer aufregenden Synthese vereint werden.<br />
75
März<br />
Dienstag, 06. März 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Woyzeck<br />
R. Wilson / T. Waits / K. Brennan<br />
nach Georg Büchner<br />
Inszenierung: Michael Heicks<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Bielefeld<br />
Abiturthema<br />
2012<br />
Als Georg Büchner 1837 im Alter von 23 Jahren starb, hinterließ er ein Fragment,<br />
das zu einem Meilenstein der Literaturgeschichte wurde. Er nahm den historischen<br />
Skandalprozess um Johann Christian Woyzeck, der seine Geliebte aus Eifersucht<br />
erstach, zum Vorbild für eine lose Szenenfolge um einen in jeder Hinsicht gedemütigten<br />
Menschen. Um den Lebensunterhalt für seine Geliebte Marie und ihr<br />
uneheliches Kind zu verdienen, verdingt sich der einfache Soldat Woyzeck beim<br />
Hauptmann des Regiments für die Rasur und beim Doktor für fragwürdige<br />
Experimente. Er hetzt von einem zum anderen und kann doch niemandem gerecht<br />
werden. Um rasten zu können, verdient er zu wenig. Als der schneidige Tambourmajor<br />
seiner Marie schöne Augen macht, verliert er schließlich die Kontrolle und<br />
ersticht die Geliebte im Teich vor der Stadt.<br />
Aus dem Gästebuch des <strong>Theater</strong> Bielefeld:<br />
Einfach nur Grandios, erstklassige schauspielerische Leistung. Vielen Dank!<br />
(Stefan Erftman, 31.03.11)<br />
Mittwoch, 07. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
China<br />
Ein Kosmos voller Gegensätze<br />
Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />
Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />
Wohl kein zweites Land auf der Welt verändert sich derzeit so rasend schnell. Seit<br />
15 Jahren dokumentiert der Fotojournalist Roland Marske diesen atemlosen Übergang<br />
vom Kommunismus zum Kommerz und hat dabei ein Land entdeckt, das so ernst und<br />
so komisch, so absurd und so traurig, so fröhlich und so hintersinnig ist – ein Land das<br />
zugleich faszinieren und erstaunen, begeistern und erschrecken kann.<br />
Der Bilderbogen spannt sich von den glitzernden Shopping-Arkaden in Hong Kong zu<br />
den mystischen Kegelbergen am Li-Fluss. Von den Gärten Suzhou in die vom Nebel<br />
umhüllte Gipfel der Gelben Berge zum größenwahnsinnigen Jahrtausendprojekt des<br />
Staudammbaus am legendären Yangtsi-Fluss. Von den archäologischen Wunderwerken<br />
der alten Kaiserstadt Xi'an und bis nach Peking mit seiner Opulenz und seinen weltberühmten<br />
Monumenten.<br />
Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />
Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />
sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />
und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />
Karten im Vorverkauf 12,50 €. Abendkasse erhöht.<br />
VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />
76<br />
Foto: Philipp Ottendörfer
März<br />
Donnerstag, 08. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
99 Luftballons<br />
Nach dem großen Erfolg<br />
in der letzten Spielzeit!<br />
Fam. Malente mit neuem<br />
Programm<br />
Die Schlagerrevue der 80er Jahre<br />
von Dirk Voßberg und Knut Vanmarke<br />
mit Peter und Vico Malente sowie Christin Deuker und Bianca Arndt<br />
Produktion: Familie Malente, Hamburg<br />
Die neue Musical-Show der hochkomödiantischen Familie Malente nimmt die Hits<br />
der 80er Jahre aufs Korn. Erleben Sie die schönsten Schlager und Ohrwürmer des<br />
Jahrzehnts in einer mit Sketchen und Comedy-Einlagen gewürzten Revue.<br />
Eine temporeiche Inszenierung mit tollen Tanzeinlagen, Originalkostümen und viel<br />
Liebe zum Detail. Spritzig und witzig wird diese Zeitreise zum Festival der guten<br />
Laune. Mitsingen, Mitklatschen, Mitfeiern!<br />
Und wie immer, verspricht Familie Malente, bleibt bei dieser musikalischen Comedy-<br />
Show kein Auge trocken und kein Song ungesungen!<br />
Freitag, 09. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Samstag, 10. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
<strong>Minden</strong>er Stichlinge<br />
In <strong>Minden</strong> schlägt das Herz des Kabaretts – Einen wesentlichen Anteil daran hat<br />
sicherlich das interessierte und begeisterungsfähige <strong>Minden</strong>er Publikum wie auch<br />
Deutschlands ältestes Amateurkabarett die <strong>Minden</strong>er Stichlinge.<br />
Auch im 46. Jahr ihres Bestehens wollen die Stichlinge wieder ein politisch-literarisches<br />
Programm mit dem notwendigen Schuss Humor präsentieren. Sicher werden die Politiker<br />
wieder für ausreichend Zündstoff sorgen, um die satirisch, kabarettistischen Träume zu<br />
erfüllen.<br />
Bevor sich für die Stichlinge wieder der Vorhang öffnet, heißt es ein neues Programm<br />
zur Bühnenreife zu bringen.<br />
Hier eine Auswahl<br />
der Songs:<br />
• 99 Luftballons<br />
• Bruttosozialprodukt<br />
• Da, Da, Da<br />
• Jenseits von Eden<br />
• Hohe Berge<br />
• Felicita –<br />
• Rosemarie<br />
• Sternenhimmel<br />
• Der Kommissar<br />
• Xanadu<br />
• Taxi nach Paris<br />
• Ich will Spaß<br />
• Skandal im Sperrbezirk<br />
• Leuchtturm<br />
• Material Girl- Madonna<br />
• You‘re my Heart<br />
your my Soul<br />
• Kleine Taschenlampe brenn<br />
und, und und ...<br />
Der Kartenvorverkauf beginnt im November beim<br />
express-Ticketservice, Obermarktstr. 26-30, 32423 <strong>Minden</strong><br />
77
März<br />
Montag, 12. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Stufen zum Himmel –<br />
Eine Reise zum Ende des Regenbogens<br />
Idee und Regie: Harry Owens<br />
mit dem TRAUMTHEATER SALOME<br />
Mittlerweile seit 30 Jahren begeistert<br />
das legendäre TRAUM-<br />
THEATER SALOME viele Millionen<br />
Besucher. Jede einzelne Darbietung<br />
hat etwas Besonderes,<br />
bietet teils ganz neue Eindrücke<br />
von Zirkus und Varieté. Egal, ob<br />
nun Spitzentanz oder Clownerie<br />
– jeder Akteur zeigt sein Können<br />
auf höchstem technischen und<br />
künstlerischen Niveau, präsentiert<br />
vollkommene Ästhetik und<br />
stellt seine Kreativität unter<br />
Beweis.<br />
Donnerstag, 15. März 2012 – 15.00 Uhr und 17.30 Uhr<br />
Ritter Rost ist krank<br />
Musical für Kinder<br />
Produktion: Leuchtende Augen Produktion<br />
Der Ritter pfeift aus dem letzten Loch und fühlt sich so krank, dass er – begleitet von<br />
Burgfräulein Bö und Koks dem Drachen – das Ritter-Krankenhaus aufsucht.<br />
Dort angekommen, erleben sie eine Überraschung nach der anderen: Wie erträgt der Ritter<br />
Rost auf einmal so tapfer eine Spritze? Was haben die vielen Mumien mit Beruhigungs-<br />
Teddys zu bedeuten? Und welche Bedeutung haben Doktor Quacksilbers Beruhigungszäpfchen?<br />
Zu guter Letzt treffen sich alle beim Schönheitswettbewerb bei König Bleifuß wieder. Wer<br />
den wohl gewinnen wird?<br />
Mit ruhiger dunkler Stimme<br />
führt Harry Owens seine jungen<br />
Künstler durch ein Kaleidoskop<br />
bunter Traumbilder, dorthin wo<br />
die Sterne die Gedanken der<br />
Menschen reflektieren, wo fantastische<br />
Wolkengebilde – rastlos<br />
wandernd zwischen Zeit<br />
und Ewigkeit – die Erdenschwere<br />
zurücklassen.<br />
Die Welt ist wunderschön, und<br />
doch ist alles nur von kurzer<br />
Dauer – könnten wir doch nur<br />
ein einziges Mal die Uhren rückwärts<br />
drehen.<br />
Harry Owens Texte regen zum nachdenken an – denn sie drehen sich um das unendliche<br />
Universum, den Lauf der Welt, die Entstehung der Dinge, die Kraft der Liebe und<br />
um den Frieden. Aber auch um die unendliche Schönheit der Natur, die sich in heutiger<br />
Zeit so leicht dem Auge des viel zu sehr beschäftigtem Menschen entziehen.<br />
Die Zeit: Seine Bücher sind Bestseller und seine Lieder Ohrwürmer,<br />
die sogar Eltern zum Swingen bringen.<br />
78<br />
Rheinischer Merkur: Wortwitz in Blech
März<br />
Freitag, 16. März 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Spring Awakening<br />
Musical nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind<br />
Eine Produktion der Hochschule Osnabrück<br />
in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy<br />
und dem <strong>Theater</strong> Osnabrück<br />
„Es gibt keine zweite Chance für eine erste Erfahrung“<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Samstag, 17. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
David & Götz – Die Showpianisten<br />
Mitreißendes Show-Konzert an zwei Flügeln, mit dem Klavierduo<br />
bekannt aus „Wetten dass..?“ und der „Johannes B. Kerner Show“<br />
Humorvolle Moderationen und interaktives Entertainment<br />
Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,<br />
virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten<br />
<strong>Das</strong> Musical „Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden. Es erzählt von erwachender<br />
Sexualität aber auch vom Konflikt zwischen Eltern und Kindern. Von dem<br />
missglückten Versuch die erwachenden Gedanken und Gefühle durch strenge Erziehung<br />
in geordnete Bahnen zu lenken. Es erzählt aber auch von dem Zauber und dem Unglück<br />
dieser Zeit.<br />
Deutschland 1891, irgendwo in einer kleinen Stadt erleben die Schüler Wendla<br />
Bergmann, Melchior Gabor und Moritz Stiefel die aufregenden Turbulenzen des Erwachsenwerdens.<br />
Uraufgeführt wurde Frühlings Erwachen nach 5-jähriger Entwicklungsarbeit im Mai 2006<br />
am so genannten „Off-Broadway“. Im Dezember des gleichen Jahres wechselte das Stück<br />
zum Eugene O’Neill <strong>Theater</strong> am Broadway und erhielt herausragende Kritiken sowie acht<br />
Tony Awards (u. a. bestes Musical, Beste Musik, Bestes Buch, Beste Texte, beste<br />
Choreografie), vier Drama Desk Awards und einen Grammy für das beste Musical Album.<br />
Die Musik ist modern. Rock und Pop-lastig hat das Musical die zeitgemäße Interpretation<br />
dieses immer noch revolutionären Stückes geschafft.<br />
<strong>Das</strong> Repertoire von David Harrington und Dr. Götz Östlind reicht von außergewöhnlichen<br />
Arrangements klassischer Werke über beliebte Musicalmelodien und<br />
bekannte Hits unterschiedlicher Epochen bis hin zu fetzigem Swing und Boogie.<br />
Eine Klavierperformance aus virtuoser Tastenakrobatik, Gesangseinlagen und<br />
Comedy-Elementen – geprägt durch einen starken Bezug zum Publikum.<br />
David & Götz – Die Showpianisten verbinden in ihrem Spiel souverän und intelligent<br />
die verschiedensten Stilrichtungen. Ohne Berührungsängste, witzig und<br />
unterhaltsam, aber immer mit dem gebotenen Respekt vor dem Komponisten. Die<br />
Arrangements sind impulsiv, sprühend vor Lebendigkeit, und ihr Spiel überzeugt<br />
mit technischer Brillanz. Zusammen bilden die beiden Künstler eine perfekte musikalische<br />
Symbiose.<br />
Die Showpianisten bieten eine weltweit einmalige Show. Bei ihren Konzerten in<br />
Hamburg, Berlin, London und Tokio begeistern die Künstler das Publikum ebenso<br />
wie bei Rundfunk- und Fernsehauftritten.<br />
Mehr Infos unter www.showpianisten.com und auf Seite 124<br />
79
Sonntag, 18. März 2012 – 18.00 Uhr<br />
Schläft ein Lied in allen Dingen<br />
Christoph von Weitzel – Bariton<br />
singt und kommentiert die schönsten deutschen Volkslieder<br />
Am Klavier: Ulrich Pakusch<br />
Weitzels Liedinterpretation dringt ins Existentielle ein. Nicht der schöne Gesang interessiert,<br />
sondern der durch die Musik intensivierte Wortsinn, mit dem seelische<br />
Grundsituationen beschrieben werden.<br />
Gerhard Rohde FAZ<br />
So werden die Volkslieder mit ihren, alle Zeiten überdauernden Wahrheiten in der<br />
Interpretation Christoph von Weitzels zu lebendigen Miniaturen – großen Szenen –<br />
Balladen – oder einfach nur zu berührenden Momenten menschlicher Gefühle.<br />
Der große dramaturgische Bogen spannt sich vom Morgen bis zur Nacht – von der<br />
Geburt bis zum Tode. Die Kindheit, die Jugend, das Erwachsensein, das Alter und der<br />
Tod werden in mannigfachen Facetten während der Reise durch das Leben des<br />
Menschen an diesem Abend geschildert.<br />
Vieles, was uns im Leben existentiell, mal sichtbar mal unsichtbar begleitet und bewegt,<br />
tritt in Erscheinung und wird lebendig: <strong>Das</strong> Gute und das Böse, die Freunde und die<br />
Feinde, der Tag und die Nacht, Aufstieg und Fall, die Natur und die Elemente, das Meer<br />
und die Sterne, die Freude und der Schmerz, Krieg und Frieden und nicht zuletzt: Der<br />
Glaube, die Hoffnung und die Liebe.<br />
Zwischen den Liedgruppen werden hin und wieder kurze Moderationen und<br />
Erläuterungen zu den Liedern und ihrer Geschichte gegeben.<br />
Mehr Infos unter www.christoph-von-weitzel.de und auf Seite 126<br />
80
März<br />
Montag, 19. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Dienstag, 20. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Mittwoch, 21. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Donnerstag, 22. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Freitag, 23. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
War das jetzt schon Sex?<br />
Frauen, Familie und andere Desaster<br />
Komödie von Stefan Schwarz<br />
mit Gregor Eckert<br />
Kleines <strong>Theater</strong><br />
am Weingarten<br />
Ein mittelgroßer Mann erklärt Ihnen die mittelgroßen Probleme seiner Welt, die da wären<br />
Sex und andere Termine: Wenn Sie Ehemann und Vater werden, treten Sie in eine Art<br />
diensthabendes System ein, gegen das sich der offizielle Anspannungsgrad der NATO –<br />
Luftraumüberwachung wie eine gottverdammte Kifferrunde ausnimmt. Was tun beispielsweise,<br />
wenn dringender Paarungswunsch besteht? Warum sollte am 14. Tag des<br />
monatlichen Zyklus deiner Frau dein Sohn niemals seinen Turnbeutel vergessen, insbesondere<br />
wenn man irgendwann auch ein zweites Kind möchte? Und woher kommen die<br />
vielen Partikel des Wahnsinns, die es auch in der allerbesten Mann-Frau-Beziehung gibt?<br />
Doch Achtung: Dieser Abend ist kein Ratgeber, man kann nicht lernen, wie man irgendwas<br />
richtig macht. Man kann aber lernen, wie man wenigstens nach außen hin lässig<br />
rüberkommt, wenn man wieder alles falsch gemacht hat.<br />
Der Autor Stefan Schwarz bestreitet im „<strong>Magazin</strong>“ eine monatliche Kolumne über das<br />
letzte Abenteuer der Menschheit, die Familie. Mit seinen Geschichten hat er es zum<br />
absoluten Liebling der Leser gebracht. Gregor Eckert lässt sich auf der Bühne des<br />
<strong>Theater</strong> im Weingarten auf eben dieses Abenteuer ein. Ein <strong>Theater</strong>abend, der es in sich<br />
hat – eine kluge <strong>Theater</strong>komödie über einen Mann dieser Zeit.<br />
Samstag, 24. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa<br />
Ein Comedyabend nicht nur für wahre Männer!<br />
aus den Händen von Esther Schweins und Kristian Bader mit Felix Theissen<br />
Regie: Esther Schweins<br />
Wenn sich Nachwuchs ankündigt trifft Mann auf ungeahnte Herausforderungen, die<br />
ihn zwingen über sich selbst hinaus zu wachsen. Der erste Besuch beim Frauenarzt!<br />
Wie natürlich darf eine natürliche Geburt sein? Wie rede ich mit meinen Kumpels über<br />
Ängste? Kann man Kinderwagen auch frisieren und wann wird es wieder so sein, wie<br />
früher?<br />
Auch Männer haben es dann nicht leicht. In HI DAD geht es auf amüsante Weise<br />
um all die Ängste und Katastrophen, aber auch die schönen und stillen Momente,<br />
welchen ein werdender Vater ausgesetzt ist.<br />
Der neue Solo-Comedy-Abend in der Regie von Esther Schweins ist die zweite<br />
Zusammenarbeit mit Premierendarsteller Kristian Bader und knüpft an den schon<br />
zehn Jahre währenden Erfolg ihrer Inszenierung von Caveman an:<br />
»Und gerade weil dieser Ernst bei allem Humor immer wieder durchscheint, ist<br />
dieser Abend von Regisseurin Esther Schweins so gelungen und hebt sich ab von<br />
vielen anderen <strong>Theater</strong>stücken.« NDR 90,3<br />
»Hi Dad! ist definitiv das Stück für werdende oder gerade gewordene Eltern.«<br />
Hamburger Abendblatt<br />
»CAVEMAN wird Papa!«<br />
Hamburger Morgenpost<br />
81
März<br />
Sonntag, 25. März 2012 – 18.00 Uhr / Einführung – 17.30 Uhr<br />
Türkisch Gold<br />
von Tina Müller<br />
mit Hanna Schwab, Nils Beckmann, Sebastian Maier<br />
Regie: Frank Hörner<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> Kohlenpott, Herne<br />
Six-Pack<br />
TÜRKISCH GOLD handelt von der ersten großen Verliebtheit. Vom ersten Kribbeln im<br />
Bauch und den Unsicherheiten und Fragen, die dieses Erleben mit sich bringt – vor<br />
allem, wenn die Umschwärmte aus einem fremden Kulturkreis kommt.<br />
Jonas ist in die Türkin Aynur verliebt und schon kommen die ersten Fragen auf: Wie<br />
muss er sich verhalten? Darf Aynur überhaupt eine Beziehung zu einem deutschen<br />
Jungen haben? Was denken Ihre Eltern und Brüder darüber? Gemeinsam mit seiner<br />
russischen Freundin Elena spielt Jonas mögliche Begegnungen durch, mit Aynur, ihren<br />
Eltern, dem Bruder, seinen Freunden und seinem Vater – und stolpert immer wieder über<br />
Klischees und Vorurteile, die in beider Köpfen herumschwirren.<br />
Mit TÜRKISCH GOLD ist es der Autorin Tina Müller gelungen, unterhaltsam über ein<br />
brisantes Thema zu schreiben.<br />
Dienstag, 27. März 2012 – 16.00 Uhr<br />
Der Grüffelo<br />
nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson<br />
Inszenierung: Toby Mitchell<br />
Produktion: Junges <strong>Theater</strong>, Bonn<br />
„Der Grüffelo? Sag, was ist das für ein Tier? Den kennst du nicht?<br />
Dann beschreib ich ihn dir ... “<br />
In einem großen Wald lebt eine kleine Maus. Dort gibt es einige Tiere, die die Maus<br />
liebend gern verspeisen würden: nämlich die Eule, den Fuchs oder die Schlange. Aber<br />
die Maus ist schlau und weiß sich zu helfen. Sie erfindet einfach den Grüffelo – ein<br />
Monster mit feurigen Augen, schrecklichen Klauen, einer grässlichen Tatze und einer<br />
giftigen Warze im Gesicht. Wenn die Maus den anderen Tieren vom gefährlichen Grüffelo<br />
erzählt, bekommen die es mit der Angst zu tun und flüchten vor ihr. Was für ein Glück,<br />
dass es das Ungeheuer in Wirklichkeit gar nicht gibt, denn die Maus hat ihn sich ja nur<br />
ausgedacht … Aber plötzlich steht sie tatsächlich vor einem Monster, das aussieht wie<br />
der Grüffelo. Und nun hat die Maus ein Problem, denn sein Lieblingsgericht ist<br />
„Butterbrot mit kleiner Maus“. Doch die findige Maus lässt sich nicht einschüchtern und<br />
lehrt sogar den großen, starken Grüffelo das Fürchten …<br />
Foto: Marie Köhler<br />
Ausgezeichnet<br />
• nominiert für das 26. NRW Kinder- und Jugendtheaterfestival WESTWIND<br />
vom 03. - 13. Mai 2010 in Dortmund<br />
82<br />
• ausgewähltes Jugendtheater der Spielzeit <strong>2011</strong>/12 und<br />
gefördert durch des Kultursekretariat NRW Gütersloh
März<br />
Mittwoch, 28. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
Pommern<br />
Ein Zeitreise entlang der Ostsee<br />
Audiovisions-Reportage von Roland Marske<br />
Veranstalter: <strong>Minden</strong>er Tageblatt<br />
Vom Pommern östlich der Oder ist in der Multimedia-Schau des Journalisten- und Fotografenteams<br />
um Roland Marske die Rede: Die Reise führt von Stettin entlang der Ostsee<br />
bis an die Weichsel, in die alte preußische Provinz Westpreußen mit seiner Hauptstadt:<br />
dem tausendjährigen Danzig.<br />
Donnerstag, 29. März 2012 – 20.00 Uhr<br />
5. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Ludwig van Beethoven<br />
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73<br />
Robert Schumann<br />
Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120<br />
Anna Fedorova, KLavier<br />
Kevin Griffiths, Leitung<br />
Traumhaft schöne Bilder nehmen den Zuschauer noch einmal mit auf die Reise: An die<br />
pommersche Küste, wo sich malerische Steilküsten mit endlosen weißen Strände abwechseln,<br />
in die traditionsreichen Ostseebäder mit ihrem heiteren, fast mediterranen<br />
Treiben, zu den alten Schlössern des pommerschen Landadels, in alte Hansestädte und<br />
zu den mächtigen backsteinernen Burgen der Deutschordensritter zwischen Thorn und<br />
Danzig.<br />
Roland Marske ist einer der bekanntesten Audiovisions-Künstler in Deutschland. Seine<br />
Fotoreportagen und Reise-Essays finden nicht nur beim Vortragspublikum große Bewunderer,<br />
sondern werden auch von fast allen deutschsprachigen Reisemagazinen gedruckt<br />
und bebildern zahlreiche Reiseführer und Kalender.<br />
Karten im Vorverkauf 12,50 €<br />
Abendkasse erhöht.<br />
VVK ab 07.04.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />
83
Dienstag, 17. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Donnerstag, 19. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
6. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie<br />
Samuel Barber<br />
Overture to The School for Scandal<br />
Leonard Bernstein<br />
Serenade für Violine, Streicher, Harfe und Schlagzeug<br />
Johannes Brahms<br />
Klavierquartett g-moll op. 25<br />
für großes Orchester gesetzt von Arnold Schönberg<br />
JoAnna Farrer, Violine<br />
Eugene Tzigane, Leitung<br />
84<br />
Helle Begeisterung und standing ovations in ausverkauften Häusern begleiten den<br />
Ausnahmegeiger und Komponisten Anton Sjarov und sein Orchester bei seiner<br />
Weltmusik Tanz Show aus 5 Kontinenten. Flammende Leidenschaft – so der Titel der<br />
Show – findet sich in den von Anton Sjarov komponierten und arrangierten Melodien<br />
aus den unergründlichen Tiefen des Tangos, in der mitreißenden gefühlvollen Klezmer<br />
Musik, den feurigen Klängen des andalusischen Flamencos und in der Wildheit des<br />
„New Gypsy“, dargeboten von einem Orchester in ungewöhnlichen Besetzung.<br />
Erleben sie die aufregende Klangexplosion aus Violine, Akkordeon, Gitarre, Cello,<br />
Blockflöte, Didgeridoo und Latin-, Afrikan-Ethno Percussion Lassen sie sich verzaubern<br />
von Weltstars der Internationalen Musikszene wie den Percussionisten Nene<br />
Vasques und Mohamed Zaki. Tänzerisches Highlight ist das argentinische Weltmeisterpaar<br />
Liliana Espinosa und German Cassano, welche Tango in Vollendung präsentieren.<br />
Temperament pur vermittelt das Flamenco-Tanzpaar ,,Flamenco Picante’’.<br />
Klezmer Klänge werden von der Modern Dance Company in eindrucksvolle Tanzszenen<br />
umgesetzt. Dieses Konzert realisiert ein Feuerwerk der Sinne und verbindet<br />
außergewöhnliche Musiker, aufregende Musik und tänzerische Leidenschaft.<br />
Illustriert werden einige der Kompositionen durch die Community Dance Company<br />
<strong>Minden</strong> und die <strong>Theater</strong>-AG des Ratsgymnasiums <strong>Minden</strong>.<br />
Foto: Peter Schaaf
April<br />
Freitag, 20. April 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
LehrerInnen<br />
Ein MusikStück von Tatjana Rese<br />
mit Gösta Bornschein, Arne Donadell, Elisabeth Fues, Martin Klemm,<br />
Martina Krompholz, Susanne Krämer, Reinhart Reimann, Sieglinde Reimann,<br />
Georgios Tzitzikos und Detlef Vitzthum<br />
Produktion: <strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig<br />
„Ich weiss, dass ich nicht weiss. Und jeder Schultag ist ein neues Glück.“<br />
Six-Pack<br />
Was passiert in einem Lehrerzimmer? Ist es eine Oase der Ruhe? Sind Lehrer dort ganz<br />
andere Menschen? Oder findet der Schulalltag Fortsetzung im Kreis des Kollegiums? Und<br />
warum ist Schülern der Zutritt verboten? Die Revue »LehrerInnen« bietet ihn, den Blick<br />
ins „Refugium“ der Schulpädagogen. Neben Freundlichkeiten und Streitigkeiten unter<br />
Kollegen werden Wünsche und Träume offenbar. Brechen sich Bahn in einem musikalischen<br />
Potpourri, das vom klassischen Musical-Hit über den stimmungsvollen Schlager<br />
bis hin zum Pop-Song reicht. Eine unterhaltsame Hommage die das <strong>Theater</strong> der Jungen<br />
Welt in seinem 60. Jahr den Menschen widmet, die an jeder Generation ihren prägenden<br />
Anteil haben – den LehrerInnen!<br />
Der Abend lässt uns die Pädagogenbande menschlich erscheinen. Henner Kotte, Blitz<br />
Sonntag, 22. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Jochen Malmsheimer<br />
„Wenn Worte reden könnten oder 14 Tage im Leben einer Stunde“<br />
15. Kabarett Festival – Kabarett & Literatur<br />
Praeludium und Auftakt: Begrüßung der<br />
Anwesenden und Ventilation der Vorstellungen<br />
des Vortragenden, den Verlauf des Abends<br />
betreffend. Schonungslose Offenheit in allen<br />
Punkten wird vereinbart.<br />
Jochen Malmsheimer geht drängenden Fragen<br />
der Menschheitsgeschichte nach: In welchem<br />
Zusammenhang stehen Bahnhof und Leim?<br />
Kann ein Junge zum Manne werden und dabei<br />
doch er selbst bleiben? Machen Bedienungsanleitungen<br />
im Gastgewerbe Sinn? <strong>Das</strong>s die<br />
Heimsuchungen des Teufels jeden treffen und<br />
niemand gefeit ist, erläutert Malmsheimer in<br />
einem furiosen Handwerker Dramolett, in<br />
Szene gesetzt mit musikalischen Versatzstücken<br />
aus dem Horrorgenre und düsterem Licht ...<br />
Zum Schluss wird endlich ausgeführt, was<br />
geschähe, „Wenn Worte reden könnten“. Denn<br />
das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage<br />
schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie<br />
soll es da erst den Worten ergehen? Wenn Worte reden könnten, dann könnten Zahlen<br />
rechnen, so das Fazit dieses hoch unterhaltsamen Programms. Man wird sich hernach<br />
vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem:<br />
Wie lange noch.<br />
Ein leidenschaftlicher Vortrag, eine entfesselte deutsche Sprache und die abenteuerlichsten<br />
Momentaufnahmen eines in höchste Not geratenen Alltags: Malmsheimer hat eine<br />
unverwechselbare Kunst der Komik geschaffen, die selbst vor den ungewöhnlichsten<br />
literarischen Höhen nicht Halt macht.<br />
In seinen Kabarettprogrammen hebt Jochen Malmsheimer lustvoll und in immer wieder<br />
neuen Formen die Grenzen zwischen Unsinn und Poesie auf. und das alles ist so gekonnt<br />
gemacht und vorgetragen, dass man sich vor Lachen kaum halten kann - versprochen!<br />
Ein Millionen-Fernsehpublikum erreicht Jochen Malmsheimer vor allem durch seine regelmäßigen<br />
Auftritte im ZDF bei „Neues aus der Anstalt“.<br />
Karten im Vorverkauf 18,00 € (+ Gebühr) / Abendkasse 22,00 €<br />
Foto: Frank Schletter<br />
85
April<br />
Donnerstag, 26. April 2012 – 20.00 Uhr / Einführung – 19.30 Uhr<br />
Einer flog über das Kuckucksnest<br />
Schauspiel von Dale Wasserman<br />
nach dem Roman von Ken Kesey<br />
Deutsch von Ingeborg von Zadow<br />
Regie: Gösta Knothe<br />
Bühne und Kostüme: Volker Walther<br />
Produktion: Uckermärkische Bühnen Schwedt<br />
Randle P. McMurphy ist vom Gericht als Psychopath eingestuft worden und landet<br />
in der Irrenanstalt, wo er unter den Patienten sofort das Kommando übernimmt,<br />
denn: „Wenn ich hier schon den Irren spielen muss, dann den verdammt größten<br />
Irren von allen!“ Er legt sich mit Schwester Ratched an, die ein strenges<br />
Kommando auf der Station führt. Tatsächlich gelingt es McMurphy, die Patienten<br />
gegen den menschenverachtenden Anstaltstrott zu mobilisieren, selbst den als<br />
taubstumm geltenden Häuptling Bromden, den alle nur wie einen Gegenstand<br />
behandeln. Als McMurphy begreift, was er als Zwangseingewiesener riskiert, und<br />
aufgeben will, redet ihm der Häuptling ins Gewissen ...<br />
Freitag, 27. April 2012 – 20.00 Uhr<br />
Identity 2.0<br />
Tanzstück über virtuelle Welten und Lebensträume<br />
Choreografie: Gregor Zöllig<br />
Produktion: Tanztheater Bielefeld<br />
Anschließend<br />
Live Musik<br />
im <strong>Theater</strong>café<br />
Im berühmten Höhlengleichnis legt der griechische Philosoph Platon dar, dass der<br />
Mensch mit seinen beschränkten Sinnen lediglich die Schatten der Dinge wahrnehmen<br />
kann, nicht aber die Dinge selbst. Somit leben wir nach Platons Überzeugung in einer<br />
Welt aus Abbildern, die für uns die Realität bedeuten. Im digitalen Zeitalter hat sich die<br />
Anzahl der Abbilder, von denen wir umgeben sind, ins Unendliche potenziert. Die unterschiedlichen<br />
Medien und Kommunikationshilfen unserer Zeit ermöglichen uns durch<br />
einen Mausklick, Bilder von uns selbst zu produzieren und in Umlauf zu bringen. Somit<br />
erscheint unser »wahrer Kern« zersplittert in Tausenden von Fotografien, Internet-<br />
Profilen, sms-Texten, e-mails, Blogs, Videos, Zeitungs- und Fernsehberichten, Chat-<br />
Unterhaltungen und Telefongesprächen. Gregor Zöllig beschäftigt sich in seiner Choreographie<br />
Identity 2.0 mit Platons Frage nach der Wahrheit, nach der Kernrealität, den<br />
Schein,- und Schattenwelten im medialen Zeitalter.<br />
Die Verfilmung des Romans von Miloš Forman mit Jack Nicholson wurde 1975<br />
mit fünf Oscars ausgezeichnet, u. a. in den Kategorien Bester Film und Bester<br />
Hauptdarsteller.<br />
Foto: Ursula Kaufmann<br />
Grafik: Udo Krause<br />
Seit der Spielzeit 2005/06 ist Gregor Zöllig, gemeinsam mit Christine Biedermann, Leiter<br />
des Tanztheater Bielefeld. Nach seiner Tänzerausbildung an der Folkwang Musikhochschule<br />
bildete er sich an der Stuttgarter John Cranko Ballettakademie weiter. Seine<br />
ersten Engagements als Tänzer und Solotänzer führten ihn an die <strong>Theater</strong> Aachen und<br />
Münster. 1996 wurde Gregor Zöllig Assistent beim Bremer Tanztheater unter der künstlerischen<br />
Leitung von Urs Dietrich. Als Gastchoreograph arbeitete er an unzähligen <strong>Theater</strong>n.<br />
1995 gründete und führte er seine eigene Kompanie. Von 1997 bis 2005 war er Leiter und<br />
Choreograph des Tanztheaters der Städtischen Bühnen Osnabrück. Dort etabliert er sein<br />
Forum für modernen und zeitgenössischen Tanz, mit dem er schließlich an das <strong>Theater</strong><br />
Bielefeld wechselte. Für seine Choreographie „Erste Symphonie von Johannes Brahms“<br />
wurde er für den deutschen <strong>Theater</strong>preis DER FAUST 2009 nominiert.<br />
87
Donnerstag, 10. Mai 2012 – 20.00 Uhr<br />
Quellen innerer Kraft<br />
Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün<br />
Eine Veranstaltung des <strong>Minden</strong>er Tageblatts<br />
Viele Menschen fühlen sich heute erschöpft. Sie sind burn-out. Die Ursachen für die<br />
Erschöpfung sind vielfach. Eine Ursache ist, dass sie oft aus trüben Quellen schöpfen,<br />
aus der trüben Quelle des Sich-Beweisen-Müssens oder des Perfektionismus. Im Vortrag<br />
soll es um die klaren Quellen gehen, aus denen wir schöpfen, ohne erschöpft zu werden.<br />
Es sind Quellen der Freude, der Sinnhaftigkeit des <strong>Das</strong>eins und die Quellen der Kraft,<br />
die wir von unserem eigenen Wesen her von den Eltern und von Gott mitbekommen<br />
haben. Und letztlich sind es die spirituellen Quellen, aus denen wir schöpfen können.<br />
Es werden Wege aufgezeigt, wie wir mit unseren inneren Quellen in Berührung kommen<br />
können.<br />
Pater Dr. Anselm Grün ist Cellerar (wirtschaftlicher Verwalter) der Abtei Münsterschwarzach.<br />
Einer breiten Masse ist er durch mittlerweile rund 300 Buchveröffentlichungen<br />
und seine Vortragstätigkeit bekannt, bei der er versucht, die geistliche Tradition des<br />
Christentums, aus dem Mönchtum, aus der Liturgie und dem Kirchenjahr für die<br />
Menschen von heute fruchtbar zu machen. Er tut dies indem er sie mit psychologischen<br />
Einsichten vergleicht und ihre heilende Wirkung beschreibt. Seit 1991 ist er als außerdem<br />
geistlicher Begleiter im Recollectiohaus, einem Haus für Priester und Ordensleute<br />
in Krisensituationen, tätig.<br />
Karten im Vorverkauf 19,00 €. Abendkasse erhöht.<br />
VVK ab 05.07.<strong>2011</strong> beim express-Ticketservice.<br />
Freitag, 11. Mai 2012 – 20.00 Uhr<br />
Samstag, 12. Mai 2012 – 20.00 Uhr<br />
Sonntag, 13. Mai 2012 – 18.00 Uhr<br />
Doppeltüren<br />
Thrillerkomödie von Alan Ayckbourn<br />
mit Pascal Heger (Reece), Sarah Killian (Jessica), Eve Brey (Ruella),<br />
Daniel Moor (Julian), Janine Wäring (Poopay) und Alexander Heidenreich (Harold)<br />
Regie: Ernst Stahlhut<br />
Im 25. Jahr ihres Bestehens hat sich die <strong>Minden</strong>er Amateur-<strong>Theater</strong>gruppe Westfälische<br />
Mausefalle etwas Besonderes vorgenommen: Zusätzlich zum gewohnten Auftritts-Rhythmus<br />
unternimmt sie mit ihrem Publikum an 3 Mai-Abenden eine Reise durch die Zeit.<br />
In der Suite eines Londoner Fünf-Sterne-Hotels: Die Prostituierte Poopay wird zu einem<br />
älteren Herrn bestellt, der von ihr jedoch keine üblichen „Dienste“ verlangt, sondern sie<br />
bittet, sein Geständnis als Zeugin gegenzuzeichnen: Mit seiner Zustimmung hat sein<br />
Partner Julian vor Jahren seine beiden Ehefrauen umgebracht.<br />
Der Kunde bekommt plötzlich einen Erstickungsanfall. Poopay, verschreckt und auch eingeschüchtert<br />
durch den brutalen Partner Julian, flüchtet durch eine Tür, hinter der sie<br />
einen Wandschrank vermutet. Diese entpuppt sich jedoch als Zeitmaschine: Poopay<br />
landet im selben Zimmer, das sie gerade verlassen hat, jedoch zwanzig Jahre früher. Hier<br />
trifft sie auf Ruella, die zweite Frau ihres Kunden, und zwar kurz vor deren Ermordung<br />
durch Julian. Ein weiterer Gang durch die Tür lässt Ruella ebenfalls zwanzig Jahre<br />
zurückreisen – sie trifft Jessica, die erste Frau ihres Mannes, die von alldem aber nichts<br />
wissen will.<br />
Geschäftig hasten nun die Frauen durch Vergangenheit und Zukunft, um ihr Schicksal<br />
abzuändern. Verfolgt werden sie dabei von dem Killer Julian und einem immer verwirrteren<br />
Hoteldetektiv, bis am Ende nichts mehr so ist, wie es war.<br />
Aufnahme von „Ein ungleiches Paar“ (<strong>2011</strong>)<br />
88
Freitag, 01. Juni 2012 – 20.00 Uhr<br />
Samstag, 02. Juni 2012 – 20.00 Uhr<br />
Unterwasser Oase<br />
Ein Stück von der Bedeutung und Geschichte dieses besonderen Elements<br />
getanzt von Community Dance <strong>Minden</strong><br />
Musik: Soundkollage mit Ausschnitten aus: „Mondschein Sonate“ und<br />
Sinfonie Nr. 9 (L. v. Beethoven)<br />
Gesang: Laura Suad<br />
Community Dance <strong>Minden</strong> ist mittlerweile eine feste Institution im kommunalen Bildungskonzept.<br />
Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus den weiterführenden Schulen der<br />
Stadt waren an den Großproduktionen Carmina Burana 2008 und Verdi Requiem 2010 in<br />
der Kampa-Halle beteiligten. Vor dem begeistertem Publikum vermittelten die Jugendlichen<br />
mit großer Intensität die Ausdruckstärke von Tanz und Bewegung.<br />
Mit der „Unterwasser-Oase“ ist Community Dance <strong>Minden</strong> nun das erste Mal im <strong>Minden</strong>er<br />
<strong>Stadttheater</strong>. Die Produktion des Choreographen und Tanzpädagogen Miguel Angel<br />
Zermeño, der wie bei den bisherigen Tanzprojekten die künstlerische Qualität und das<br />
unverwechselbare Profil der <strong>Minden</strong>er Community-Dance-Aktivitäten sicherte, handelt<br />
von der Entwicklung des Lebens unter Wasser. Diese Wasserwelt ist nicht sicher vor den<br />
Zugriffen des Menschen. So wird die immer bedrohlicher werdende Verschmutzung und<br />
Zerstörung der Weltmeere und ihrer Lebewesen in eindrucksvolle tänzerische Bilder<br />
gebracht.<br />
Zusammen mit Petra Nottmeier und Friederike Rademann erarbeitet Zermeño mit den<br />
Jugendlichen das Stück, das zum Nachdenken anregen und deutlich machen will, dass<br />
der falsche Umgang mit dem kostbaren Element Wasser die Zukunft der nächsten<br />
Generation gefährdet.<br />
89
90<br />
Spielzeitvorschau <strong>2011</strong>/2012<br />
von Andrea Krauledat<br />
»Wenn der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur, nicht einzustimmen<br />
in ihr Jauchzen«, schrieb der englische Dichter John Milton. Ich habe, angesichts<br />
unseres Kulturprogramms <strong>2011</strong>/2012, auch einen kleinen Freudensprung gewagt.<br />
Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, in die ca. 150 Veranstaltungen in 11 ABO-Ringen und<br />
einer Vielzahl Sonderveranstaltungen in Ruhe hineinzuschauen. Es lohnt sich!<br />
Foto: Ursula Kaufmann<br />
„Molly Sweeney“<br />
„Identity 2.0“<br />
Es kommen großartige Schauspieler in der nächsten Spielzeit nach <strong>Minden</strong>, um nur einige<br />
zu nennen: Katharina Thalbach, Rufus Beck, Wilfried Glatzeder, Ingolf Lück, Jürgen<br />
Prochnow, Gerd Silberbauer. Es kommen interessante Stoffe auf Sie zu, die in dieser<br />
Spielzeit stark von literarischen Vorlagen geprägt sind, wie „Felix Krull“, „Dracula“,<br />
„Tannöd“, „Buddenbrocks“. Aber auch große Kinofilme werden ihre Entdeckung und<br />
Umsetzung auf der <strong>Theater</strong>bühne erleben: „Rain Man“, „Sein oder Nichtsein“, „Die 39<br />
Stufen“, „Einer flog übers Kuckucksnest“, „The full monty – Ganz oder gar nicht“.<br />
Ich freue mich auf eine neue Gastbühne in <strong>Minden</strong>: <strong>Das</strong> Prinz Regent <strong>Theater</strong> Bochum<br />
mit seiner Produktion „Prinz von Homburg“, die vom Internetportal nachtkritik zu den<br />
10 besten Inszenierungen des Jahres 2010 gewählt wurde. Nach über 15 Jahren sehen<br />
wir das <strong>Theater</strong> Bielefeld in <strong>Minden</strong> wieder, und damit ist dies der Neubeginn einer<br />
Zusammenarbeit! <strong>Das</strong> <strong>Theater</strong> Bielefeld wird mit seiner hochgelobten Inszenierung des<br />
Intendanten Michael Heicks von „Woyzeck“ und mit dem Tanztheaterstück „Identity 2.0“<br />
des Choreographen Gregor Zöllig bei uns zu Gast sein. Die uckermärkischen Bühnen<br />
Schwedt werden erstmalig mit „Einer flog übers Kuckucksnest“ bei uns am <strong>Stadttheater</strong><br />
gastieren. Eine zusätzliche Premiere für 2012: <strong>Das</strong> Musical „Spring awakening“ nach<br />
dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind in einer Produktion der Hochschule<br />
Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy und dem <strong>Theater</strong><br />
Osnabrück. Dies ist ein aufregendes und tolles zusätzliches Stück in unserem Programm<br />
(nicht nur) für unser junges Publikum. Auch ganz neu: Wir haben mehrere ABI-Stücke im<br />
Angebot mit Vergünstigungen natürlich auch für Studenten. Wir werden intensiv mit den<br />
Ganztagsschulen zusammenarbeiten und Kindern, die noch nie im <strong>Theater</strong> waren, einen<br />
Blick hinter die Kulissen ermöglichen und weiterführende Work-shops für Betreuer und<br />
Kinder anbieten.<br />
Wir werden mit „Othello“ eine neue Koproduktion mit „Shakespeare und Partner“ herausbringen.<br />
Hierzu wird ein interessanter Workshop von den Schauspielern von „Shakespeare<br />
und Partner“ in den Herbstferien <strong>2011</strong> angeboten. Unser langjähriger Partner – die Hamburger
91<br />
Kammerspiele – ist wieder mit diversen Produktionen bei uns zu Gast, das Judy-Garland-<br />
Musical „End of the Rainbow“ wird sicherlich eine großartige Eröffnung sein, und wer sich<br />
noch gerne an die wunderbare Carolin Fortenbacher in „Pasta e Basta“ erinnert – sie wird<br />
wieder mit dem „Orangenmädchen“ im Januar 2012 bei uns sein. Und es gibt eine hervorragende<br />
neue Produktion von den Hamburger Kammerspielen bei uns zu sehen: „Mahler –<br />
Der Teufel tanzt mit mir“ mit dem Ausnahme-Schauspieler Marcus Boysen. In Hamburg<br />
wurde dieses Schauspiel frenetisch gefeiert.<br />
Musikalisch haben wir so viele Leckerbissen für Sie, dass ich auch hier nur einige stellvertretend<br />
nenne: <strong>Das</strong> großartige Ukulele Orchestra of Great Britain, die international<br />
bekannten The Magnets, die wunderbare und beliebte Oper „Die Hochzeit des Figaro“<br />
vom Landestheater Detmold. Es kann weiter nur „fragmentarisch“ bleiben: Michael Quast<br />
wird endlich das erste Mal nach <strong>Minden</strong> kommen, Georgette Dee und Terry Truck haben<br />
zum <strong>Theater</strong>fest zugesagt, „Ohne Rolf“ als Newcomer der Kabarett-Szene, der beliebte<br />
Michael Ehnert, Andreas Rebers, die Reihe „Kabarett statt Karneval“ wird mit tollen Künstlern<br />
fortgesetzt, und, und, und ... Wir bieten für Sie erstmalig eine Vielzahl von Abendvorstellungen<br />
in der Vorweihnachtszeit an. Gerne möchten wir Sie einladen dies zu nutzen:<br />
Für Ihre Betriebs- oder Familienfeier, für Ihre Weihnachtsfeier mit anschließender<br />
Verköstigung im <strong>Theater</strong>café oder einfach nur als Freude in der kalten Jahreszeit mit<br />
einer der „heißesten“ Komödien der letzten Jahre: „Ladies Night“.<br />
Übrigens können Sie in dieser Spielzeit wieder vor vielen Veranstaltungen unsere<br />
kostenlosen Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn besuchen! Sichern<br />
Sie sich ein Abo Ihrer Wahl. Sie sparen bares Geld und kommen in den Genuss vieler<br />
Vorteile. Für diejenigen, die sich wahlweise zwischen den vielen, verschiedenen Produktionen<br />
entscheiden wollen, drängt sich fast zwingend die <strong>Theater</strong>card 25 auf. Für<br />
einmalige 10,00 € erhalten Sie eine ganze Saison 25% (!) Ermäßigung auf die Eintrittspreise.<br />
Und das ab der kommenden Spielzeit <strong>2011</strong>/2012 nicht nur im <strong>Theater</strong> <strong>Minden</strong>,<br />
sondern auch im <strong>Theater</strong> im Park in Bad Oeynhausen.<br />
<strong>Theater</strong> machen, <strong>Theater</strong> leiten, <strong>Theater</strong> spielen, das ist spielen mit und gegen die Vernunft,<br />
das ist Narretei und Warnung, das ist Verkündigung und Unterhaltung, das ist Blödsinn und<br />
Hintersinn, da ist der Schwerkraft zu gehorchen eine schwere Sünde<br />
August Everding (deutscher Regisseur, Manager, Kulturpolitiker und Intendant)<br />
In diesem Sinne – freuen wir uns gemeinsam auf eine leichte, beflügelnde und hoffentlich<br />
rundum gelungene nächste Spielzeit!<br />
Foto: Thomas Grünholz
<strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und das <strong>Theater</strong> im Park Bad Oeynhausen präsentieren:<br />
LADIES NIGHT<br />
Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten<br />
93<br />
Willkommen in der wunderbaren sexy Welt des <strong>Theater</strong>s!<br />
Mit temporeichen Dialogen, mit Wortwitz und ausgefeilter Choreographie versprechen<br />
wir Ihnen einen kurzweiligen und amüsanten Abend bei uns im <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.<br />
Wir haben uns für die erste Koproduktion und Eigenproduktion des <strong>Stadttheater</strong>s<br />
<strong>Minden</strong> und des <strong>Theater</strong>s im Park Bad Oeynhausen für »Ladies Night« entschieden, einer<br />
Komödie, die einfach ans Herz geht. „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ ist eine typisch<br />
britische Komödie, in der nicht nur Frauen ganz viel über das Wesen der Männer<br />
erfahren – sie ist zum Heulen komisch und zum Lachen traurig!<br />
Lassen Sie sich ent- und verführen unter dem Motto: Die schönsten Momente im Leben<br />
sind die, bei denen man lächeln muss, wenn man an sie zurück denkt.<br />
Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt: kein besonderes Talent, momentan<br />
keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön<br />
noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schulden und ehelichen<br />
Problemen den Entschluss „Die Wilden Stiere“, eine Stripper-Gruppe, zu gründen. <strong>Das</strong><br />
Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht … Zwischen fetzigen Popsongs,<br />
Abseitsfallen und anderen Widrigkeiten erleben die sechs Ausnahme-Stripper, wie ihr<br />
Selbstbild auf den Kopf gestellt wird und sie ihre Schwächen und Stärken neu entdecken<br />
müssen, bevor sie bereit sind, ein einziges Mal alle Hüllen fallen zu lassen. Und dann<br />
ist es endlich soweit: Ladies Night!<br />
Falls Ihnen das bekannt vorkommt – genau, der große Filmerfolg „Ganz oder gar nicht“<br />
basiert auf der Bühnenfassung von „Ladies Night“ und ist genau das Richtige für einen<br />
entspannten gemeinsamen Abend, mit Freunden und Freundinnen oder für Ihre Familienund<br />
Betriebsfeier.<br />
Pressestimmen zum Stück „Ladies Night“:<br />
Ein überwältigender Spaß. Lachstürme in seltener Orkanstärke. Ein Kunstwerk.<br />
Die Schauspieler grandios.<br />
Die Presse<br />
Mit Stephen Sinclairs und Anthony McCartens Stripperkomödie „Ladies Night“ werden<br />
die Kammerspiele wohl in den nächsten Monaten für Publikumsansturm und volle<br />
Kassen sorgen. Schauspielerei hat ja etwas von Striptease. Den präsentieren sie am<br />
Ende als heiße Typen mit Rhythmus und aller Herrlichkeit dem Publikum. Was vor allem<br />
die Damen der Schöpfung in Ekstase, Gekreische und Verzückung geraten lässt.<br />
– perfekt inszeniert –<br />
Kronen Zeitung<br />
(…) Dieser Spaß überträgt sich auf das Publikum. Ein Pointen Feuerwerk.<br />
Und das Publikum darf zwei Stunden einfach lachen. Hingehen!<br />
Kurier<br />
<strong>Das</strong> Stück der beiden neuseeländischen Autoren erlebte eine beispiellose Erfolgsgeschichte,<br />
wurde in sechs Sprachen übersetzt und kam so auch in ganz Europa auf die<br />
Spielpläne. 1997 verhalf der britische Kino-Erfolg „Ganz oder gar nicht“ der Geschichte<br />
von den sechs arbeitslosen Strippern zu vier Oscar-Nominierungen. Und auch für unsere<br />
Inszenierung der <strong>Theater</strong> <strong>Minden</strong> und Bad Oeynhausen erhoffen wir uns, dass es schnell<br />
zum Publikumsmagneten avanciert.<br />
Wir danken der Firma<br />
für die freundliche Unterstützung!
Armin Sengenberger ...<br />
spielt Craig, seine Ausbildung machte er an Paul<br />
McCartneys The Liverpool Institute for Performing<br />
Arts (LIPA). Er spielte bereits in diversen Filmen<br />
und TV-Serien mit wie “Going Global“ oder in<br />
„Amour Fou“ und beispielsweise 2008 - 2009<br />
u. a. in GZSZ Gute Zeiten Schlechte Zeiten (TV-<br />
Serie). Im Sommer <strong>2011</strong> ist Armin Sengenberger<br />
mit dem Stück „Blütenträume“ (Regie: Kay<br />
Neumann) am Fritz-Rémond-<strong>Theater</strong> am Zoo in<br />
Frankfurt a. M. zu sehen und war mit diesem<br />
Stück auch auf bundesweiter Tournee mit der<br />
Konzertdirektion Landgraf. Ebenso wie als Helmut<br />
Rahn in „<strong>Das</strong> Wunder von Bern“ und mit der<br />
„Buddy-The Buddy Holly Story“. Weitere Stationen<br />
als Schauspieler waren u. a. am Berliner Kindertheater,<br />
im Mafiadinner als „Jake Power“, am<br />
Jungen Landestheater Bayern und er war in<br />
„Bambolero“ und in diversen Produktionen der<br />
Aspara Company zu sehen.<br />
Wir haben ein ganz hervorragendes Ensemble für die<br />
Komödie „Ladies Night“ zusammengestellt:<br />
Matthias Simon ...<br />
Regie: Andrea Krauledat<br />
Bühne: Michael Kohlhagen / Matthias Schwarz<br />
Choreographie: Andrea Krauledat und Ensemble<br />
Kostüme: Karen Friedrich-Kohlhagen<br />
Assistenz: Diane Driftmeier<br />
spielt Norman, er wurde zum Diplom-Schauspieler<br />
an der Hochschule für Musik und <strong>Theater</strong><br />
Hannover von 1983 - 1987 ausgebildet. Er war<br />
unter anderem am <strong>Theater</strong> Hildesheim, Ohnsorg-<br />
<strong>Theater</strong> Hamburg, <strong>Theater</strong> Baden-Baden, an den<br />
Städtischen Bühnen Münster, am Altonaer <strong>Theater</strong><br />
Hamburg, am <strong>Theater</strong> der Stadt Magdeburg und<br />
in der Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg<br />
engagiert. Film- und Fernsehrollen spielte Matthias<br />
Simon u. a. in „Stubbe – Von Fall zu Fall“, „<strong>Das</strong><br />
Großstadtrevier“, „Die Rettungsflieger“, „Frauen<br />
morden leichter“, „Die Cleveren“, „Kunden und<br />
andere Katastrophen“ und in „Der Dorfsheriff“.<br />
Seit nunmehr 12 Jahren ist Matthias Simon zudem<br />
als Dozent an renommierten Musical- und<br />
Schauspielschulen engagiert. Außerdem arbeitet<br />
er bundesweit als Business-Trainer.<br />
Porträts: Peter Hübbe
Michael Derda ...<br />
Alois Moyo ...<br />
Gerd Lukas Storzer ...<br />
Foto: Thomas Leidig<br />
spielt Gavin, seine Ausbildung machte er am<br />
Schauspielstudio Maria Körber in Berlin. Es folgten<br />
Engagements am Volkstheater und am<br />
Schauspielhaus in Wien, wo er mit Regisseuren<br />
wie Stefan Bachmann und Christian Stückl zusammenarbeitete.<br />
Besonders häufig war er an der<br />
Neuköllner Oper Berlin und im <strong>Theater</strong> Affekt<br />
Berlin (u. a. in der mit dem Friedrich-Luft-Preis<br />
ausgezeichneten Inszenierung des Goethe-<br />
Singspiels „Lila“) zu sehen. Er spielte viel an der<br />
Berliner Tribüne u. a. in Ayckbourns „Schlafzimmergäste“<br />
und für das Euro Studio Landgraf beispielsweise<br />
„Eine Frage der Ehre“. Er ist regelmäßig<br />
an den Berliner Kudammbühnen zu Gast. Mit<br />
der Produktion „Die Nervensäge“ wird er auch im<br />
Februar 2012 gemeinsam mit Winfried Glatzeder<br />
bei uns am <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> zu sehen sein.<br />
Seit 2006 ist er Mitglied der gefeierten<br />
Avantgarde-Truppe „Nico and the Navigators“.<br />
Auch in Film und Fernsehen spielte Gerd Lukas<br />
Storzer zahlreiche Rollen, u. a. in Rosa von<br />
Praunheims Biopic „Der Einstein des Sex“, dem<br />
Kurzfilm-Festivalhit „Der Schaumreiniger“ und<br />
zuletzt in den TV-Serien „Notruf Hafenkante“ und<br />
„Terra X“. Seit 2009 spielt er regelmäßig bei den<br />
Kreuzgangspielen Feuchtwangen, <strong>2011</strong> ist er dort<br />
in „My Fair Lady“ und als Don Juan in „Viel Lärm<br />
um nichts“ zu sehen.<br />
spielt Grahame, nach seiner Ausbildung in<br />
Schauspiel und Regie an der Folkwang-Hochschule<br />
Essen war er ab 1969 an den Städtischen<br />
Bühnen Osnabrück engagiert. Darauf folgten<br />
Festengagements unter anderem am Nationaltheater<br />
Mannheim, <strong>Theater</strong> am Goetheplatz<br />
Bremen, <strong>Theater</strong> im Zimmer Hamburg, am Schauspielhaus<br />
Hamburg, Staatstheater Braunschweig,<br />
Staatstheater Nürnberg und am Schauspielhaus<br />
Zürich. Er arbeitete mit Regisseuren wie Karl<br />
Paryla, Boleslav Barlog, George Tabori, Peter<br />
Zadek, Jürgen B. Flimm, Andrea Breth, Uwe E.<br />
Laufenberg, Thorsten Näther, Dieter Wedel und<br />
Daniel Karasek zusammen. Seit 2005 arbeitet<br />
Michael Derda freiberuflich für <strong>Theater</strong>, Funk, Film<br />
und Fernsehen. Seit 2010/<strong>2011</strong> ist er u. a. für die<br />
Konzertdirektion Landgraf mit „Blütenträume“,<br />
einem Stück von Lutz Hübner u. a. mit Claudia<br />
Rieschel, Saskia Valencia und Michael Altmann<br />
auf Tournee durch Deutschland, Schweiz und<br />
Österreich. Mit dem Stück „Blütenträume“ (Regie:<br />
Kay Neumann) ist er zumsammen mit Armin<br />
Sengenberger außerdem am Fritz-Rémond-<strong>Theater</strong><br />
am Zoo in Frankfurt a. M. im Sommer <strong>2011</strong> zu<br />
sehen.<br />
Gregor Eckert ...<br />
spielt Barry, ist ausgebildeter Schauspieler und<br />
studierte Germanistik, Kunstgeschichte und<br />
Philosophie an der Justus-Liebig-Universität<br />
Gießen. Festengagements u. a. am Turmtheater<br />
Regensburg, <strong>Theater</strong> an der Rott / Eggenfelden,<br />
Landesbühne Hannover (Intendant Gerhard<br />
Weber), Fritz-Rémond-<strong>Theater</strong> Frankfurt, Kammertheater<br />
Karlsruhe. 2004 erstes selbstgeschriebenes<br />
Stück unter dem Titel „Night Club“ nach dem<br />
Film „Die fabelhaften Baker Boys“ (uraufgeführt<br />
in Bremen), weiteres selbstgeschriebenes Stück:<br />
„Who’s the Monster“. Seit 2006 ist Gregor Eckert<br />
Schauspieler/Kabarettist mit eigener Produktionsfirma.<br />
Produktionsleitung u. a. bei Inszenierungen<br />
wie: „Leben bis Männer“, „Mondscheintarif“,<br />
„Männerhort“, und „In andern Umständen“<br />
(u. a. mit F. Bohnet, C. Rieschel). Zudem<br />
tourt er mit seinen Soloprogrammen „Anleitung<br />
zur sexuellen Unzufriedenheit“, „Der Liebesökonom“<br />
Kabarett nach FAZ-Buch-Autor Hanno Beck<br />
und seinem Soloprogramm „Gestatten! – Mark<br />
Twain“ und gibt Gastspiele u. a. am Schmidt-<br />
<strong>Theater</strong> Hamburg, Comödie Fürth, Kulturzentrum<br />
Schlachthof Bremen, <strong>Stadttheater</strong> Konstanz und<br />
Festspiele Mayen. 2008 erschien die CD „<strong>Das</strong><br />
Konzert der Tiere: Ein Konzert zum Kennenlernen<br />
der Instrumente des Sinfonieorchesters“ von<br />
Jumbo Neue Medien.<br />
spielt Wesley, seine Ausbildung als Schauspieler<br />
erhielt er 1985 - 1988 am Amakhosi Theatre,<br />
Zimbabwe und machte dort seinen Diplom-<br />
Abschluss. Am <strong>Theater</strong> hat er bereits viele Rollen<br />
in Deutschland und Zimbabwe gespielt. Hier in<br />
<strong>Minden</strong> war er beispielsweise 2007 in „Afrika<br />
Montage“ oder 2005 in „Die Zofen“ (Regie:<br />
Jürgen Morche) zu sehen. In Zimbabwe spielte er<br />
unter anderem in „Tomorrows People“,<br />
„Lysistrate“, (Amakhosi Production, Hauptrolle,<br />
Regie: Styx Mhlanga), „Marita's Children“, oder<br />
die Hauptrolle von „Victims and Witnesses” am<br />
Amakhosi Theatre. Neben Hörspielen und<br />
Werbung hat er auch in Film/Fernsehen mitgewirkt,<br />
z. B. 2010 in „Iron Sky“ (Kino-International),<br />
in der Serie „Verbotene Liebe“, Rolle: Fritz<br />
Sambu, in „Der Dicke“ ARD, aber auch in dem<br />
BBC-Film „Under the Sun“ und in „Cry Freedom“<br />
(Kino) unter der Regie des großen Regisseurs Sir<br />
Richard Attenborough. In <strong>Minden</strong> ist Alois Moyo<br />
zusätzlich durch seine engagierte Projektarbeit an<br />
diversen Schulen und an der Musikschule<br />
bekannt. Zuletzt geschah dies bei „Tandoo“ des<br />
Ratsgymnasium <strong>Minden</strong>, mit großem Erfolg aufgeführt<br />
im Mai <strong>2011</strong> am <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>.
96<br />
Eins und eins macht zwei<br />
<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und <strong>Theater</strong> im Park schließen Kooperation<br />
Auszug aus dem Interview mit der Bad Oeynhausener<br />
Monatszeitung „Momente“ von Dagmar Pape<br />
„Momente“ traf die <strong>Minden</strong>er Intendantin Andrea Krauledat und den Staatsbad-<br />
Geschäftsführer Frank Oette und erfuhr mehr über die Hintergründe dieser <strong>Theater</strong>-<br />
Hochzeit.<br />
„Da war sofort ein guter Draht zwischen uns“, erinnert sich die quirlige <strong>Theater</strong>frau<br />
Andrea Krauledat an ihre erste Begegnung mit Frank Oette. Die Tatsache, dass beide erst<br />
kürzlich ihre neuen Jobs angetreten hatten, mag ein Übriges dazu getan haben, dass der<br />
Pfälzer und die Schwarzwälderin schnell Allianzen schmiedeten. Die sind jetzt druckreif<br />
und kommen ab der nächsten Saison allen <strong>Theater</strong>freunden der Region zugute.<br />
Neue Zielgruppen<br />
Sowohl das <strong>Theater</strong> im Park als auch das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> gibt es seit rund 100<br />
Jahren. Historie allein ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft, wissen Oette<br />
und Krauledat. Deshalb soll die Kooperation vor allem eines: Beide <strong>Theater</strong>stätten gut<br />
für die Zukunft aufstellen. Ein <strong>Theater</strong> lebt von seinem Publikum, deshalb wird man in<br />
Zukunft nicht nur zusätzliche Angebote für das Stammpublikum schaffen und mehr<br />
Menschen aus der Region für die Bühne begeistern, sondern auch neue Zielgruppen ins<br />
<strong>Theater</strong> ziehen. Im Visier haben Krauledat und Oette vor allem das junge Publikum. „Wir<br />
müssen uns als wettbewerbsfähig erweisen und stehen so in Konkurrenz zu Musikevents,<br />
dem Kino, Fernsehen und neuerdings auch dem Internet.“ Dabei gibt es für die<br />
beiden keine Berührungsängste. Ein Thema in den neuen Netzwerken zu werden, steht<br />
deshalb nicht nur auf ihrer Liste, sondern wird schon aktiv umgesetzt. Und mit der<br />
Eigenproduktion „Hey Boss“ geht das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> ab Herbst auf Tournee durch<br />
die Schulen in und um <strong>Minden</strong>. In der nächsten Saison wird die Jugendtheaterproduktion<br />
auch in Bad Oeynhausen zu sehen sein. Auch hier hat man längst erkannt, wie wichtig<br />
es ist, die Jugend für das <strong>Theater</strong> zu begeistern. Erste Hemmschwellen werden alljährlich<br />
in der <strong>Theater</strong>woche abgebaut, wenn die Schulen der Region eingeladen sind, ihre<br />
Produktionen hier aufzuführen.
97<br />
Foto: Wesfalen-Blatt, Viola Dietrich<br />
Frank Oette und Andrea Krauledat<br />
Attraktive Koproduktionen<br />
Gutes Unterhaltungstheater schätzt sowohl das Publikum in <strong>Minden</strong> als auch in Bad<br />
Oeynhausen. Deshalb hat man sich für den Start der <strong>Theater</strong>-Kooperation die Kult-<br />
Komödie „Ladies Night“ vorgenommen. Ein großer Spaß, nicht nur für das weibliche<br />
Publikum. Denn so wie die erfolgreichen Chippendales wollen sechs englische Männer<br />
große Erfolge als Stripper feiern. Der Haken an der Sache: Sie sind weder schön, noch<br />
jung, noch muskulös. So stellt sich vor dem ersten Auftritt die Frage: „Ganz oder gar<br />
nicht?“. Frei nach dem Filmdrehbuch „The Full Monty“ feiert diese Koproduktion, die von<br />
der Firma DENIOS gesponsert wird, am 05. November in <strong>Minden</strong> Premiere und am<br />
12. November im <strong>Theater</strong> im Park.<br />
Innovative Abläufe<br />
Gemeinsam finanzierte Eigenproduktionen, wie „Ladies Night“ oder gemeinsame Einkäufe<br />
von <strong>Theater</strong>produktionen, die dann an beiden Spielorten laufen, sind wirtschaftlich<br />
interessant und steigern die Attraktivität beider <strong>Theater</strong>, betonen Frank Oette und<br />
Andrea Krauledat. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sicherlich ein guter Weg. Gut<br />
auch für den <strong>Theater</strong>freund: Ihm steht dann für ein Stück, das er gerne sehen möchte,<br />
mehr als ein Termin zur Auswahl.<br />
Neben neuen Programmkonzepten und Angeboten gibt es auch organisatorische Neuerungen.<br />
Ab der nächsten Saison können auch Tickets für die Veranstaltungen im <strong>Theater</strong><br />
im Park online ausgesucht und gekauft werden. Dies ist seit langer Zeit bereits am<br />
<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> möglich. Außerdem wird die <strong>Theater</strong>Card 25 nach dem Vorbild aus<br />
<strong>Minden</strong> auch in Bad Oeynhausen eingeführt, die für gekennzeichnete Veranstaltungen<br />
dann in beiden Häusern 25 Prozent Rabatt gewährt.<br />
Fazit: Mehr Unterhaltung, mehr Auswahl, mehr Vergünstigungen – die Kooperation zwischen<br />
dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> und dem <strong>Theater</strong> im Park bringt jede Menge Pluspunkte mit sich.
98<br />
Live-Musik im <strong>Theater</strong>café<br />
NEU: Genießen Sie einmal im Monat Barmusik live ab 22.00 Uhr<br />
Ansprechende, stilvolle Hintergrundmusik Barmusik! – Dieser Begriff hat nicht viele<br />
Einschränkungen zu bieten. Musik, die in einer Bar gespielt wird, ist einfach sehr vielseitig.<br />
Jazz, Musical-Hits, Klassik – alles kann als angenehme Hintergrundmusik eingesetzt werden.<br />
Trotz aller Medien hat selbstgemachte Musik nichts von ihrem Reiz verloren. Denn gerade<br />
der Funke, der von der Bühne zum Publikum überspringt, ist das Erlebnis, das wir unseren<br />
Gästen bieten wollen. Darum möchten wir Sie überraschen – Barmusik live gibt es nun auch<br />
für Sie in <strong>Minden</strong>!<br />
Wir bieten Ihnen in dieser Spielzeit erstmalig einen besonderen Anreiz, noch etwas länger<br />
im <strong>Theater</strong> zu verweilen. Denn einmal im Monat gibt es zu den gekennzeichneten Terminen<br />
Live-Musik, made in <strong>Minden</strong>. In Zusammenarbeit mit der Musikschule <strong>Minden</strong> stellen sich<br />
Musiker und Musikerinnen aus <strong>Minden</strong> und Umgebung vor, und bieten Ihnen in gediegener<br />
Atmosphäre eine unverwechselbare Klangkulisse für den gedanklichen Austausch mit Ihren<br />
<strong>Theater</strong>-Freunden.<br />
Was Sie sonst nur aus Hotellounges, oder Chilloutbars kennen, bekommen Sie nun bei uns<br />
im Café des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>. Ganz ohne Aufpreis! Da lohnt sich das <strong>Theater</strong>-Ticket doppelt.<br />
Achten Sie auf die Hinweise im Programmheft und entdecken Sie:<br />
Faszination Live Musik<br />
Entweder eher klassisch, oder sie mögen mehr die Jazz-Standards in bunter Mixtur mit<br />
klanglichen Raritäten – oder lassen Sie sich an den unten genannten Terminen einfach überraschen.<br />
Kulinarische Angebote<br />
Bitte achten Sie auf unsere besonderen kulinarischen Angebote im <strong>Theater</strong>café in der kommenden<br />
Spielzeit. Wir bieten Ihnen neu wechselnde offene Weine und auch diverse kulinarische<br />
Köstlichkeiten zum Ausprobieren bei verschiedenen Veranstaltungen.<br />
Auch möchten wir weiter den direkten Kontakt mit Ihnen suchen und ein <strong>Theater</strong> „zum Anfassen“<br />
sein. Rechnen Sie immer damit, dass die Künstler des Abends nach der Vorstellung noch<br />
einmal kurz im <strong>Theater</strong>café vorbeischauen. Ganz sicher wird das nach unseren Vorstellungen von<br />
der Eigenproduktion „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ der Fall sein. <strong>Das</strong> ist das Schöne –<br />
ein <strong>Theater</strong>ensemble IN und FÜR <strong>Minden</strong>, zum Erleben und Kennenlernen! MIN und DIN!<br />
Wir freuen uns auf Sie im <strong>Theater</strong>café des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>!
99<br />
Samstag, 08. Oktober <strong>2011</strong> – Jens Niemann – Genießen Sie jazzige Barmusik am Piano!<br />
Freitag, 11. November <strong>2011</strong> – Antonia Lakomek (Kontrabass) und Felix Lakomek (Vocals,<br />
Piano) spielen Jazz mit großer Begeisterung und haben trotz ihrer Jugend schon viel<br />
Bühnenerfahrung. Ihr abwechslungsreiches Programm, das aus Jazz-Standards und jazzigen<br />
Eigenkompositionen besteht, garantiert beste Unterhaltung. Freuen Sie sich auf einfach<br />
ansteckend gute Laune!<br />
Mittwoch, 07. Dezember <strong>2011</strong> – Jens Niemann – Genießen Sie jazzige Barmusik am Piano!<br />
Freitag, 17. Februar 2012 – Julia Dadkoush (Gesang) und Vilmante Povilonyte (Klavier)<br />
präsentieren Musicals und Chansons des 20. Jahrhunderts. Ob Westside Story, Wicked oder<br />
Plaisir d'amour – Lassen Sie sich von lyrischen Melodien und witzigen Texten in die Welt<br />
der großen Gefühle entführen und erleben Sie einen zauberhaften Abend!<br />
Weitere Termine:<br />
Freitag, 20. Januar 2012<br />
Freitag, 16. März 2012<br />
Freitag, 27. April 2012
100 <strong>Das</strong> erste Jahr<br />
<strong>Theater</strong>pädagogik<br />
Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zuschauer von morgen.<br />
Vielmehr sind sie bereits heute wichtiger Bestandteil unseres<br />
Publikums. Die starke Resonanz auf unser Jugend-Abo „Six-Pack“ zeigt<br />
dies beeindruckend. Insofern ist es von nicht zu unterschätzender<br />
Bedeutung mit unserem theaterbegeisterten Publikum in einen intensiveren<br />
Kontakt zu kommen. <strong>Theater</strong> braucht diesen Austausch mit dem<br />
Publikum mehr denn je, um auch in Zukunft dem selbstgestellten<br />
Anspruch genügen zu können, dass eine Stadt sich mit ihrem <strong>Theater</strong><br />
als Kulturstätte identifizieren soll.<br />
Nachdem wir uns als Ausgangspunkt für theaterpädagogische Arbeit am<br />
<strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> intensiv mit dem TUSCH-Modell aus Berlin auseinandergesetzt<br />
haben, haben wir schnell festgestellt, dass dieses<br />
System für eine Stadt wie <strong>Minden</strong> zu viele Engführungen und Beschneidungen<br />
mit sich bringt. Stattdessen haben wir uns entschlossen,<br />
einen Baukasten mit unterschiedlichen theaterpädagogischen Elementen<br />
zu entwickeln, den wir flexibel auf die Bedürfnisse abstimmen<br />
möchten.<br />
Wir bieten ein vielfältiges theaterpädagogisches Begleitprogramm, mit<br />
dem wir Ihre Begeisterung für <strong>Theater</strong> schüren möchten: Workshops,<br />
Publikumsgespräche, Führungen, Probenbesuche und natürlich auch<br />
gerne all das, was Sie an Wünschen und Anregungen mitbringen.<br />
Viola Schneider, <strong>Theater</strong>pädagogin<br />
Die <strong>Minden</strong>er <strong>Theater</strong>werkstatt präsentiert<br />
DAS HERZ EINES BOXERS<br />
<strong>Theater</strong>hit von Lutz Hübner<br />
mit Friedhelm Schlötel und Jonas Volkmann, Regie: Wilhelm Krückemeier<br />
Kleines <strong>Theater</strong> am Weingarten<br />
07., 08., 14., 15., 21. und 22. Oktober jeweils 20.00 Uhr<br />
Zu unseren Angeboten gehören:<br />
• Ein Blick hinter die Kulissen,<br />
Gespräche mit Regisseur,<br />
Schauspielern, Bühnenund<br />
Kostümbildner<br />
• Die umfassende Information<br />
zu einer Inszenierung für die<br />
entsprechende Kindergruppe<br />
oder Schulklasse:<br />
Materialmappen zu einzelnen<br />
Inszenierungen, Einführungen in<br />
das Thema einer kommenden<br />
Produktion, spielpraktische<br />
Vorbereitungen in Schulen für<br />
ausgewählte Inszenierungen<br />
• Offene (themengebundene)<br />
Workshops, beispielsweise zu<br />
Klassikern der <strong>Theater</strong>literatur,<br />
Vortragstraining, Schauspieltraining,<br />
körperorientiertes<br />
<strong>Theater</strong> etc.<br />
• Führungen durch das <strong>Theater</strong>,<br />
abgestimmt auf die jeweiligen<br />
Altersgruppen<br />
• Rahmenprogramm rund um<br />
unser Jugend-Abo Six-Pack<br />
• Auf Wunsch die Aufnahme in den<br />
Newsletter-Verteiler, um regelmäßig<br />
Informationen über<br />
unsere Aktivitäten zu erhalten<br />
• <strong>Theater</strong>pädagogische Sprechstunde:<br />
Mo.: 15.00 bis 16.00 Uhr und<br />
Fr.: 9.30 bis 11.00 Uhr<br />
Tel.: 0571 8283915
Projektworkshop „Othello“<br />
Bruchstücke aus dem Steinbruch<br />
101<br />
Dieser Schauspielworkshop bietet Jugendlichen eine Einführung in das <strong>Theater</strong>handwerk<br />
anhand professioneller <strong>Theater</strong>arbeit und wird von der Gruppe „Shakespeare und Partner“ in<br />
Kooperation mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> vom 28. bis 30. Oktober <strong>2011</strong> im Otium des<br />
Ratsgymnasiums durchgeführt.<br />
Regisseure und Schauspieler der Produktion „Othello“ gehen mit ihrem noch offenen<br />
Wissens- und Ideenstand in ein intensives Seminararbeitswochenende. Die Ideen und Anregungen<br />
der Teilnehmer können später in die Probenarbeit einfließen. Es folgen spätere<br />
Probenbesuche der Teilnehmer, um ihnen über diesen Weg einen Einblick in die praktische<br />
<strong>Theater</strong>arbeit zu ermöglichen und mit ihnen im Diskurs der Entstehung ihrer Inszenierung zu<br />
besprechen. Dieses Angebot ermöglicht eine nachhaltige Zusammenarbeit von Jugendlichen<br />
und Profitheater.<br />
Schauspieltraining: Über den Körper ins Spiel kommen, d. h. bewusst die eigenen körperlichen<br />
Ausdrucksmittel kennenlernen durch Körper- und Stimmtraining. Wie empfinde ich mich,<br />
wie erleben mich die um mich stehenden? Eigen- und Fremdwahrnehmung kennen lernen.<br />
Szenenarbeit: Was ist eine theatrale Situation? <strong>Theater</strong> als Kunst des Handelns kennenlernen,<br />
durch Vermittlung unterschiedlicher schauspielerischer Mittel und Methoden. <strong>Das</strong> Schauspieltraining<br />
wird vormittags abgehalten. An den Nachmittagen wird intensiv in kleinen Gruppen<br />
an verschiedenen Szenen des Stückes gearbeitet. Hierbei erfolgt eine Weiterführung des<br />
Schauspiel-trainings hin zur praktischen Arbeit an Szenen und Spielsituationen, um deutlich<br />
zu machen, welche Variationen eine Szene/ein Text zur Interpretation und zum Spiel bietet.<br />
Zudem bietet das Seminar eine dramaturgische Einführung in das Stück „Othello“.<br />
Dramaturgie: Was ist die Story? In welcher Beziehung steht die Geschichte zu unserer heutigen<br />
Zeit, unseren Erfahrungen? Der Bereich bietet eine einführende dramaturgische Auseinandersetzung<br />
mit dem Stück. Dazu gehört die Erarbeitung der sozial- und theaterhistorischen<br />
Hintergründe des Elisabethanischen <strong>Theater</strong>s genauso wie die Arbeit mit verschiedenen Textund<br />
Übersetzungsvarianten Shakespeares. In Spielszenen werden die literatur- und theaterwissenschaftlichen<br />
Erkenntnisse praktisch umgesetzt.<br />
Ziel des Seminars ist die Erstellung einer eigenen Dramaturgiemappe zum Stück (Fremdtexte<br />
und eigene Texte zum Stück) und einer eigenen dramaturgischen Konzeption des Stückes.<br />
Am Ende der Arbeitswoche wird eine Seminaraufführung stattfinden.<br />
Teilnehmerzahl: 20 Personen<br />
Kosten: 50,00 € pro Person für Jugendliche / 75,00 € pro Person für Erwachsene<br />
Anmeldungen bis zum 31.07.<strong>2011</strong> über: viola.schneider@stadttheater-minden.de
Wir danken<br />
für die großzügige Unterstützung<br />
unserer theaterpädagogischen Arbeit.<br />
Im <strong>Theater</strong> sind nur alle alt und grau? Ab jetzt nicht mehr!<br />
Denn hier kommt der Jugendclub t3:<br />
t3 – you(th) on stage<br />
Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 bemühen sich Andrea Krauledat und Viola Schneider<br />
um ein stärkeres Engagement im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters. Dazu gehört<br />
auch die Gründung des Jugendclubs, der in Anspielung auf die Adresse des <strong>Theater</strong>s<br />
unter dem Titel „t3“ läuft. Hier befassen sich die 16- bis 20-jährigen TeilnehmerInnen<br />
mit Schauspiel-, Sprech- und Körpertraining und der Erarbeitung eines Stückes. Die Wahl<br />
für das Stück wurde in diesem Jahr von der Gruppe getroffen:<br />
t3 proudly presents zum Spielzeitende 2010/<strong>2011</strong>:<br />
Der Kater<br />
Die Katze oder wie man das Spiel spielt.<br />
Frei nach Ludwig Tieck<br />
Der Jugendclub t3 zeigt die berühmte Geschichte des „Gestiefelten Katers“ als „Stück<br />
im Stück“. <strong>Das</strong>s bei einer solchen Inszenierung nicht nur auf der Bühne, sondern auch<br />
im Publikum so einiges schief gehen kann, zeigt sich ziemlich schnell: „Soll man<br />
klatschen?“ oder „Soll man pfeifen?“ Auf ironische Art – mit viel Kitsch, etwas Kunst<br />
und einigem Klamauk – gehen wir der Frage nach, was man im <strong>Theater</strong> darf und was<br />
nicht – oder vielleicht doch?<br />
Dichter: … Mögen Sie, verehrungswürdiges Publikum, jetzt entscheiden, ob mein Versuch<br />
nicht ganz zu verwerfen sei. Mit Zittern ziehe ich mich zurück und das Stück wird<br />
seinen Anfang nehmen.“<br />
Aufführungstermine:<br />
Freitag, 10. Juni <strong>2011</strong> 20.00 Uhr – <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Samstag, 11. Juni <strong>2011</strong> 20.00 Uhr – <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
Donnerstag, 14. Juni <strong>2011</strong> 20.00 Uhr – <strong>Theater</strong> im Park, Bad Oeynhausen
Meinungen über t3:<br />
103<br />
Melina: Zum Jugendclub t3 des <strong>Stadttheater</strong>s bin ich gegangen, um neue<br />
Eindrücke und Anregungen zum Schauspiel zu sammeln und gleichgesinnte<br />
Jugendliche zu treffen, mit denen man sich über sein liebstes Hobby austauschen kann.<br />
Ich würde sagen, alle meine Vorstellungen wurden hier erfüllt und wir haben seeehr viel<br />
Spaß. Auch wenn wir bei diversen Körperübungen sehr gequält werden .... ;-)<br />
Und in der neuen Spielzeit?<br />
Die große Resonanz auf unser Angebot hat uns unglaublich überrascht, so dass wir uns in<br />
der Spielzeit 11/12 um zwei Jugendclubs bemühen werden, wovon einer auf die Altersgruppe<br />
12 bis 15, der andere die Altersgruppe 16 plus umfassen soll.<br />
Doch was erwartet die teilnehmenden Jugendlichen? Zunächst einmal natürlich das<br />
<strong>Theater</strong>spielen in einem „richtigen“ <strong>Theater</strong>, fern ab von Schule und Notendruck unter<br />
möglichst professionellen Bedingungen. Am Beginn der Arbeit im Jugendclub t3 stehen<br />
Spiele und Übungen zur Sensibilisierung, zum Wecken der Spielfreude, zur Improvisation<br />
und zur darstellerischen Arbeit mit Körper und Stimme. Ab ca. Januar erarbeiten wir dann<br />
gemeinsam eine Inszenierung, die schlussendlich im <strong>Theater</strong> präsentiert werden soll.<br />
Der Startschuss für die Aufnahme der Probenarbeit der Jugendclubs fällt in der Woche<br />
vom 07. bis zum 12. November. Nach einer etwa vierwöchigen Schnupperphase entscheidet<br />
sich, wer festes Mitglied der neuen Gruppe sein wird, die Teilnehmerzahl ist dabei<br />
auf 14 SpielerInnen beschränkt. Die Kosten belaufen sich auf 80,00 € pro Spielzeit.<br />
Anmeldungen nehmen wir ab sofort bis 09. September unter der e-Mail-Adresse:<br />
viola.schneider@stadttheater-minden.de entgegen. Wir freuen uns auf Euch!<br />
ALLES, WAS ZÄHLT – DIE MEINUNG DES PUBLIKUMS IST GEFRAGT!<br />
<strong>Theater</strong> lebt von Austausch! Wir möchten Sie und euch darum bitten, in einen regen<br />
Kommunikationsprozess mit uns zu treten: Was hat gefallen, überzeugt, begeistert? Was<br />
hat geärgert, gestört, genervt?<br />
Wir möchten Sie und euch bitten, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, sondern über<br />
Facebook („Sags Viola“) oder viola.schneider@stadttheater-minden.de dem Ausdruck zu<br />
verleihen, was euch und Sie im Hinblick auf das <strong>Stadttheater</strong> und allem, was damit zu<br />
tun hat, bewegt.<br />
Nina: Ich bin dabei um Eindrücke zu sammeln und um mit Gleichgesinnten, doch vor<br />
allem Gleichaltrigen zu spielen. Mir gefällt, dass wir alles selbst erarbeiten dürfen und<br />
nicht in ein fertiges Stück gesteckt werden. So ist man viel näher dabei und drin. Die<br />
gemeinsamen Proben bringen uns zusammen, lassen Hemmungen verschwinden und<br />
machen natürlich immer großen Spaß. „Ich bin dabei ins schwitzen gekommen“ ;)<br />
Jonte: Ich bin zum t3 gegangen, da ich mal eine andere Sichtweise kennen lernen<br />
wollte. Da ich seit einigen Jahren immer mit den gleichen Leuten <strong>Theater</strong> gespielt habe<br />
dachte ich, dass ich dort neue Anregungen bekommen kann. Außerdem wollte ich das<br />
Erarbeiten eines Projekts unter Anleitung einer <strong>Theater</strong>pädagogin kennen lernen, da ich<br />
mir diesen Beruf für mich persönlich vorstellen könnte. Diese Erwartung wurde erfüllt.<br />
Ich habe einige neue Herangehensweise kennen lernen dürfen, die mir für meine<br />
Zukunft sicher hilfreich sein werden.<br />
Resa: Ich wollte eigentlich schon immer mal <strong>Theater</strong> spielen, aber es hat sich nie<br />
ergeben. Außer bei Grundschulaufführungen ... aber das kann man ja wohl kaum zählen.<br />
Die Portabühne war per Fahrrad zu weit weg, Auto hab ich (noch) keins und außerdem<br />
war ich früher ja noch klein und schüchtern. Dann habe ich in der Rats-<strong>Theater</strong>-AG bei<br />
„Anatevka“ mitgespielt und war begeistert, wie sehr einen <strong>Theater</strong> (gerade unter Laien)<br />
zusammenschweißen kann. Und da die Leute im t3 sehr nett sind (…), macht mir t3<br />
großen Spaß und ich freue mich auf die Aufführungen.<br />
Anika: Ich bin bei t3 weil ich sehr gerne <strong>Theater</strong> spiele und ich nach einer längeren<br />
Pause, die Gruppe während meines Praktikums kennenlernen durfte. Mir hat die<br />
Vorgehensweise/Struktur der Proben sehr gefallen, da sie das Vertrauen und den<br />
Zusammenhalt der Gruppe fördert. Es ist ein sehr harmonisches Arbeiten, was auf<br />
gegenseitigem Respekt basiert und man kann sich selbst produktiv und kreativ in das<br />
Erarbeiten der Szenen mit einbringen.<br />
Jil: Ich bin zu t3 gegangen weil ich schon immer gerne <strong>Theater</strong> spielen wollte und da<br />
passte ein Jugendclub vom <strong>Stadttheater</strong> natürlich perfekt ;) Die Leute in der Gruppe<br />
haben sich von Anfang an ziemlich gut verstanden. Uns sind bei der Erarbeitung des<br />
Stücks selbst ziemlich viele Freiheiten gelassen und wir können selbst Ideen und<br />
Meinungen einbringen. Bei den Proben haben wir viel Spaß und ich bin erstaunt wie<br />
<strong>Theater</strong> spielen uns alle zusammengeschweißt hat. Ich freue mich schon riesig auf die<br />
Aufführungen.
104<br />
Six-Pack – <strong>Das</strong> junge Abo!<br />
„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Albert Einstein<br />
Auch unser Jugend-Abo Six-Pack hat in der<br />
kommenden Saison einiges an Highlights<br />
zu bieten: Den Anfang macht das <strong>Theater</strong><br />
an der Ruhr mit dem wunderbaren Schauspieler<br />
Roberto Ciulli in „Der Kleine Prinz“.<br />
In einem phantastischen Clownstheater<br />
gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann<br />
eine Inszenierung vor einem erstaunten<br />
Publikum gegen die eigene und die allgemein<br />
menschliche Einsamkeit mit dem<br />
Besten, was sie besitzen: mit der Phantasie,<br />
die aus dem Nichts entsteht.<br />
Wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal das<br />
<strong>Theater</strong> der Jungen Welt Leipzig am <strong>Stadttheater</strong><br />
<strong>Minden</strong> begrüßen dürfen.<br />
<strong>Theater</strong> der Generationen zu sein, das ist<br />
erklärte Ziel des <strong>Theater</strong> der jungen Welt<br />
Leipzig. Kommunikation mit dem Publikum<br />
ebenfalls. Eine Vielzahl von Veranstaltungen<br />
neben den Aufführungen im eigenen<br />
<strong>Theater</strong> zeigen, dass das Leipziger Kinderund<br />
Jugendtheater sich in den letzten<br />
Jahren zu einer festen<br />
Größe im Kulturleben<br />
der Stadt Leipzig und<br />
darüber hinaus entwikkelt<br />
hat. <strong>Das</strong> belegen nicht<br />
nur die zahlreichen<br />
Festivalund<br />
Gastspieleinladungen<br />
der letzten<br />
Jahre, sondern<br />
auch die Tatsache, dass das <strong>Theater</strong> der<br />
Jungen Welt nach 2006 nun schon zum<br />
zweiten Mal gebeten wurde, die Ausrichtung<br />
der renommierten Werkstatt-Tage der<br />
Kinder- und Jugendtheater zu übernehmen.<br />
Die hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete<br />
Bühne wird die Produktionen<br />
„Werther“ und das Musical „LehrerInnen“<br />
im Six-Pack zeigen. Viele Zuschauer sind sehr<br />
gespannt auf das Nachfolgestück der umjubelten<br />
Produktion „Klasse, Klasse“ des<br />
<strong>Theater</strong> Strahl aus Berlin in Zusammenarbeit<br />
mit der Familie Flöz: „Klasse Tour“. In einer<br />
dynamischen Collage werden die Konflikte<br />
einer Klassenfahrt gezeigt – mit viel<br />
Rhythmus, Körpereinsatz, Witz und Poesie.<br />
<strong>Das</strong> Ensemble von <strong>Theater</strong> Strahl bringt eine<br />
temporeiche Nummernshow (fast) ohne<br />
Worte, aber mit viel Musik auf die Bühne. Mit<br />
dem Projekt „Klasse Klasse“ entwickelte<br />
<strong>Theater</strong> Strahl Berlin unter der Regie von<br />
Michael Vogel (Familie Flöz) erstmals für<br />
Jugendliche eine Ästhetik, die sich von der<br />
realistischen Darstellung entfernt und völlig<br />
neue Erfahrungen mit dem Medium <strong>Theater</strong><br />
zulässt – über alle Sprachgrenzen hinaus.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> wird diese neue<br />
Produktion „Klasse Tour“ als eine der ersten<br />
Gastspielbühnen zeigen.<br />
Shakespeare und Partner wird mit<br />
Shakespeares großer Tragödie um Eifersucht,<br />
Vertrauen, Karriere und Mord in<br />
Kooperation mit dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
im Six-Pack zu sehen sein: mit „Othello“.<br />
Fast ein Krimi, ist dies konzentrierte<br />
Kammerspiel auch 400 Jahre nach seiner<br />
Entstehung noch aktuell. Shakespeare und<br />
Partner haben die Überzeugung: „<strong>Theater</strong><br />
bedeutet für uns auch, eine Geschichte zu<br />
haben mit den Partnern der Gastspielorte,<br />
ebenso mit den Partnern, mit denen wir als<br />
Ensemble auf der Bühne stehen und mit<br />
dem Partner Publikum (Shakespeares unteilbare<br />
Szene), für das wir spielen“.<br />
Die Schweizer Autorin Tina Müller hat ein<br />
sehr lebendiges Stück über das Nicht-<br />
Wissen geschrieben, über Erwartungen und<br />
Ängste und über die wirren Wege, die die<br />
Liebe sucht: das Jugendstück „Türkisch<br />
Gold.“ „Runde 60 Minuten Dauerpower in<br />
fliegendem Wechsel der Rollen und<br />
Identitäten, sodass einem der Atem auszugehen<br />
scheint. Nicht jedoch dem vorzüglichen<br />
Darsteller-Duo, das allen Rollen gerecht<br />
wird trotz des rasant-körperbetonten<br />
Spiels in der mit einfachsten Mitteln effektvoll<br />
gestalteten Skaterbahn-Bühne: Holzpaletten,<br />
Mülltonne und Ghettoblaster<br />
schaffen das Ambiente für ein temporeiches,<br />
locker-flockiges, realsatirisch-pointiertes und<br />
durchaus provokantes Vorurteils Pingpong.“<br />
schreibt Pit Herrmann von den Sonntagsnachrichten<br />
über die Inszenierung des<br />
<strong>Theater</strong> Kohlenpott, die wir zu einer<br />
Vorstellung im Six-Pack eingeladen haben.
„Hey Boss, hier bin ich!“<br />
Satire von Werner Hahn – Eine mobile Jugendtheaterproduktion des <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong><br />
mit Aimée Goepfert, Gregor Eckert, Robert von Marck Regie: Andrea Krauledat <strong>Theater</strong>pädagogin: Viola Schneider<br />
105<br />
Seit März <strong>2011</strong> bietet das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> seine erste und<br />
mobile Jugendtheater-Produktion an: „Hey Boss, hier bin ich!“.<br />
Diese neue Form für ein <strong>Theater</strong>stück soll Schwellenängste<br />
abbauen – soll <strong>Theater</strong> „zum Anfassen“ sein, wir suchen den<br />
direkten Kontakt zu unseren Zuschauern.<br />
Die Satire "Hey Boss – hier bin ich!" wurde von dem <strong>Theater</strong>pädagogen<br />
Werner Hahn ins Leben gerufen, um Schulabgänger auf<br />
ihr erstes Bewerbungsgespräch optimal vorzubereiten und für die<br />
Zeit nach der Schule zu sensibilisieren. Auf humorvolle und kurzweilige<br />
Weise werden Schwellenängste für den Übergang von der<br />
Schule ins Berufsleben abgebaut. Ganz nebenbei werden junge<br />
Leute für Kultur – für das <strong>Theater</strong> – begeistert.<br />
„Hey Boss“ on Tour:<br />
In der letzten Spielzeit wurde „Hey Boss, hier bin ich!“ nicht nur<br />
im Kleinen <strong>Theater</strong> am Weingarten gespielt, auch von Jugendzentren<br />
und Schulen wurden wir eingeladen und konnten das<br />
Publikum vor Ort begeistern. In der Spielzeit <strong>2011</strong>/12 folgen<br />
Gastspiele u. a. in Bad Oeynhausen, Hameln, Nienburg, Stade,<br />
um nur ein paar Stationen zu nennen. Einige Schulen überlegen<br />
bereits, das Stück an ihr Curriculum anzukoppeln: Wenn Bewerbungstraining<br />
auf dem Lehrplan steht, darf auch „Hey Boss, hier<br />
bin ich!“ nicht mehr fehlen!<br />
<strong>Das</strong> ist ein großes Kompliment an unsere Produktion: „Hey Boss“<br />
wird als Bereicherung des Lehrplans gesehen, als sinnvolle und<br />
innovative Ergänzung des „normalen Schulunterrichts“. Schule<br />
und <strong>Theater</strong> ergänzen sich und arbeiten konstruktiv miteinander –<br />
in dieser Hinsicht spielt das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> in den verschiedensten<br />
Projekten bereits seit einiger Zeit eine beispielhafte<br />
Rolle und geht nun noch einen zusätzlichen neuen Weg!<br />
An das <strong>Theater</strong>stück schließt sich ein Workshop an, in dem die<br />
Schüler auf der Bühne selber ausprobieren können, wie man sich<br />
selbstbewusst und authentisch präsentiert. Grundlegende Dinge<br />
der Körpersprache wie Sitzhaltung, Begrüßung oder der erste<br />
Eindruck, aber auch Inhalte des Bewerbungsgesprächs werden<br />
den jungen Leuten anschaulich, sympathisch und humorvoll vermittelt<br />
– einfach „in Augenhöhe“.<br />
Meinungen der Jugendlichen über das „Hey Boss“-Paket:<br />
„Wenn <strong>Theater</strong> so ist, dann geh ich in Zukunft viel öfter hin.“<br />
„Ich fands toll, es hätte noch viel länger gehen können.“<br />
„Ihr seid super, bleibt so, wie ihr seid!“<br />
„Die Darsteller haben das echt cool gemacht.“<br />
„Sehr lehrreich.“ „Unterhaltsam.“ „Weiter so.“<br />
„Die Veranstaltung war toll, aber ich hatte die ganze Zeit so Hunger.“<br />
„Es hat Spaß gemacht. Die Ideen waren sehr gut und eindrucksvoll!
106<br />
„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es<br />
noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ Albert Einstein<br />
Unser Kindertheater<br />
„Es war einmal …“ – nur drei Worte entführen uns in die magische Welt des Märchens. Bis heute<br />
haben sie nichts an Aktualität verloren, obwohl Märchen uralt sind. Märchen sind Kulturgut und<br />
haben eine lange Tradition. Sie spiegeln die Sitten und Bräuche wieder. Die zeitlosen Klassiker<br />
führen uns in die Welt, in der es nur das Jetzt und Hier gibt. Sie nennen weder Ort noch Zeit. <strong>Das</strong><br />
Geschehene könnte überall und jederzeit stattfinden. Kinder können sich in Märchen gut hineinversetzen,<br />
weil jedes Handeln seine Konsequenzen hat, im Guten, wie im Bösen.<br />
Märchen ermutigen Kinder und fördern ihren Lebensmut. Mit Wünschen oder wie durch ein<br />
Wunder kann man alles Schlimme zum Besseren wenden. <strong>Das</strong> gibt ihnen die Zuversicht, dass sie<br />
aus eigener Kraft alles erreichen können. Im Märchen durchlebt der Held oder die Heldin ein<br />
Abenteuer, eine Herausforderung, eine Krise und geht daraus gestärkt hervor. Durch die<br />
Überwindung von Gefahren und Hindernissen reift er/sie und alles wendet sich zum Guten; das<br />
ist die Kraft, die dem Märchen innewohnt. Dies weckt die positiven Kräfte, die auch schlimme<br />
Erfahrungen überstehen lassen. Gerade Kinder leben noch sehr verbunden mit ihrem magischen<br />
Denken. Alles, was sie sich nicht erklären können, bekommt eine fantasievolle Gestalt. Märchen<br />
sind eine Voraussetzung für die spätere Freude am Lesen und die Beschäftigung mit <strong>Theater</strong>, mit<br />
Literatur in jeder Form.<br />
In den Kindertheaterabonnements haben wir in der Spielzeit <strong>2011</strong>/ 2012 eine Vielzahl von modernen<br />
Kindertheaterbüchern in einer neuen Bearbeitung für die Bühne – aber auch wieder einmal<br />
viele klassische Märchen für Kinder in den verschiedenen Altersgruppen ausgesucht:<br />
• Der gestiefelte Kater – Familien-Märchen mit Musik, Gesang und Tanz<br />
• Schneewittchen und die sieben Zwerge – Musikalisches Märchen von Eberhard Greul<br />
nach den Brüdern Grimm unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />
• Hexe Lilli und der Weihnachtszauber – Nach der Buchreihe vom Autor KNISTER<br />
• Cinderella – Ein Musical für Kinder und Erwachsene von Thomas Pigor<br />
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm<br />
• Reineke Fuchs – Kinderoper nach J. W. von Goethe<br />
unter Einbeziehung eines örtlichen Kinderchors<br />
• Die Schneekönigin – Märchen von Hans Christian Andersen<br />
• Ritter Rost ist krank – Eine freche Abenteuer-Geschichte um Ritter Rost<br />
nach den bekannten Büchern von Jörg Hilbert und Felix Janosa<br />
• Der Grüffelo – Nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson
107
108<br />
Von der Leichtigkeit des Schweren<br />
Interview mit Tzimon Barto von Walter Weidringer, Musikwissenschaftler und Publizist in Wien<br />
Interviewausschnitt vom Oktober 2010 im <strong>Magazin</strong> der Gesellschaft der Musikfreunde Wien<br />
Am Tag nach unserem Gespräch steht für<br />
Tzimon Barto wieder Unterricht im<br />
Terminkalender. Doch nicht etwa gibt der<br />
Ausnahmepianist Klavierstunden, sondern<br />
ist selbst der Schüler – und lernt<br />
Chinesisch. „Gerade bin ich seit Jahren<br />
wieder einmal am Strand gewesen – wo<br />
ich es normalerweise nur eine Viertelstunde<br />
aushalte, weil ich mich dann langweile.<br />
Es ist zu heiß zum Lesen. Ich habe ein<br />
bisschen Chinesisch geübt, aber dann<br />
konnte ich nicht mehr – der fliegende<br />
Sand, die vielen Leute …“ <strong>Das</strong> Alleinsein<br />
ist wichtig für ihn: „Vielleicht bin ich ein<br />
bisschen autistisch – ähnlich wie mein<br />
Sohn Ori, der an Asperger-Syndrom litt<br />
und 2008 mit 17 Jahren gestorben ist. Ich<br />
lebe hier in einem großen Holzhaus – es<br />
könnte auch in Österreich sein. Mit einem<br />
riesigen Mittelzimmer mit Küche, Flügel,<br />
Bibliothek mit 2.000 Bänden. Gäste ertrage<br />
ich nicht.“ Hier: <strong>Das</strong> ist Eustis, jene<br />
Kleinstadt in Zentralflorida, in der Barto<br />
geboren wurde und aufgewachsen ist. Der<br />
Strand liegt etwa eine Autostunde entfernt.<br />
„Als ich 18 war, habe ich mir vorgenommen,<br />
nie mehr zurückzukehren. Doch<br />
meine erste Frau, die deutsche Malerin<br />
Gesa Barto, hat zufällig ausgerechnet hier<br />
auf dem Land ein großes Grundstück<br />
gefunden. Also dachte ich, warum nicht?“<br />
Tränen bei Adalbert Stifter<br />
Noch mehr als dem Chinesischlernen aber<br />
nützt die Ruhe der Kleinstadt seiner längst<br />
nicht mehr geheimen Leidenschaft: dem<br />
Schreiben. Um zu erklären wie es dazu kam,<br />
muss er etwas weiter ausholen – und offenbart<br />
dabei auch den Grund für seine Leidenschaft<br />
für Sprachen: „Als ich ganz klein war,<br />
war ich verliebt in Oper, habe nur Klavier<br />
gelernt, um Opernpartituren spielen zu<br />
können. Aber schon als Kind fand ich die<br />
Übersetzungen der Texte sehr suspekt“,<br />
erzählt Barto vergnügt. „Sentimentales,<br />
archaisch-peinliches Englisch … also wollte<br />
ich das Original lesen können. Als Erstes<br />
kam Italienisch, dann Deutsch und<br />
Französisch. Ich wollte nur die Operntexte<br />
verstehen, aber als ich älter wurde, habe<br />
ich gemerkt, dass die auch nicht unbedingt<br />
das Gelbe vom Ei sind – selbst im Original!<br />
Wagner zum Beispiel … aber solange<br />
Deutschland Jean Paul hat, ist alles in<br />
Ordnung“, seufzt er schwärmerisch. „Der ist<br />
meiner Meinung nach einer der Größten. Ein<br />
Zyniker – wie Thomas Bernhard. Und eines<br />
der schönsten Bücher überhaupt ist für<br />
mich Adalbert Stifters ‚Nachsommer’. Revolutionär!<br />
Du sitzt gefesselt über 300, 400<br />
Seiten, absolut nichts passiert. Wunderbar!<br />
Und dann am Ende, wenn er sich verliebt,<br />
hast du Tränen in den Augen – so schön!“<br />
Schriftsteller statt Komponist<br />
Doch auch wenn Tzimon Barto einst<br />
zusammen mit seiner Babysitterin eine<br />
Oper geschrieben hat, ist dennoch kein<br />
Komponist aus ihm geworden. „An der<br />
Juilliard School habe ich Klavier, Dirigieren<br />
und Korrepetition studiert, und Gian Carlo<br />
Menotti hat mich gefragt, ob ich auch<br />
komponierte. Ja, meinte ich, hin und wieder<br />
ein bisschen, aber ich kann die Zeit<br />
nicht finden … und er sagte: Dann bist du<br />
kein Komponist! Und das stimmt. Als 1994<br />
mein zweiter Sohn Shamayim tot geboren<br />
wurde, habe ich eine Zeit lang gar nichts<br />
gemacht, auch keine Konzerte mehr gegeben<br />
– bis ich eines Tages zu schreiben<br />
begonnen habe. Wunderbar, wenn es einfach<br />
so aus dir herausfließt – und du noch<br />
nicht weißt, wie viel du erst noch lernen<br />
musst! Jeder denkt, er kann das. Aber um<br />
das Schreiben richtig zu beherrschen –<br />
Wahnsinn!“ Die deutsch-amerikanische<br />
Schriftstellerin Irene Dische, Bartos gegenwärtige<br />
Verlobte, widerspricht ihm da,<br />
aber er selbst meint, dass es ihm geholfen<br />
habe, viel, sehr viel zu lesen – kein<br />
Problem für den polyglotten Künstler.<br />
„Harold Flanders“<br />
So konnte also Tzimon Barto sein ganzes<br />
schöpferisches Talent auf die Literatur<br />
übertragen. „Anfangs ist es furchtbar<br />
schwer, wenn man in einem anderen<br />
Metier schon weltbekannt ist: Es gibt viele<br />
Vorurteile gegen ‚Hobby-Schriftsteller’.<br />
Aber Musik und Literatur sind eng verwandt.<br />
Besonders bei Prosa ist der<br />
Rhythmus so wichtig – und fehlt in so
vielen modernen Büchern. Ich mag lange<br />
Sätze!“ Gerade ist „Harold Flanders“<br />
erschienen, sein zweiter, fast 700 Seiten<br />
starker Roman, „eine Satire über diese<br />
Kleinstadt hier, das Zusammenwirken von<br />
Kapitalismus und Christentum“ – ein dem<br />
Dekonstruktivismus verpflichtetes, stark<br />
philosophisch unterfüttertes Buch. Nicht<br />
erst durch dieses Werk dürfte klar sein,<br />
dass Tzimon Barto den besten Beweis<br />
gegen das Klischee vom geistig minderbemittelten<br />
Muskelprotz darstellt. Warum<br />
ihm Bodybuilding dennoch wichtig ist?<br />
Leichte Muskeln<br />
„Ich habe darauf immer die gleiche<br />
Antwort gegeben, von der ich dachte, sie<br />
sei ehrlich: Weil ich als Kind fett war, eine<br />
dicke Brille tragen musste, Sport mich<br />
einen Dreck interessiert hat und sich alle<br />
über mich lustig gemacht haben – ich war<br />
richtig traumatisiert. Mit 19, 20 habe ich<br />
abgenommen, trainiert, Kontaktlinsen<br />
gekauft und eine richtige Metamorphose<br />
durchlebt. Ganz ehrlich, ich habe genossen,<br />
dass sich dann die Leute in New York<br />
auf der Straße nach mir umgedreht haben.<br />
Also spielte vielleicht auch Narzissmus<br />
eine Rolle. Denn ich mache es überhaupt<br />
nicht aus gesundheitlichen Gründen, rauche<br />
zum Beispiel wie ein Schlot. Positiv<br />
ausgedrückt: Es ist mein Ideal, ich sehe<br />
meinen Körper im Spiegel, und er gefällt<br />
mir. Ich will so aussehen. Ich bin 48, mit<br />
meiner Irene zusammen, will nicht mehr<br />
auf die Jagd gehen. Ich fühle mich wahnsinnig<br />
leicht, denn Muskeln fühlen sich<br />
leichter an als Fett, habe viel mehr<br />
Energie. Und umgekehrt: Schon nach ein<br />
paar Mahlzeiten mit falschem Essen fühle<br />
ich mich schlechter.“<br />
Lieber mit Noten<br />
Noch etwas ist Tzimon Barto überaus wichtig:<br />
Er hält es für eine Unsitte, ohne Noten<br />
zu spielen. „Ich habe meinen Kollegen, die<br />
auswendig spielen, Fragen gestellt wie:<br />
Was ist die dynamische Bezeichnung für<br />
das zweite Thema in dieser Chopin-Ballade?<br />
Sie konnten es nicht sagen. Die Tempobezeichnung?<br />
Sie konnten es nicht sagen.<br />
Und so weiter. Weißt du, jeder Affe kann die<br />
Noten auswendig lernen! Niemand kommt<br />
ins Konzert, um Auswendigkeit zu erleben,<br />
sondern um Musik zu hören! Ich habe<br />
zwanzig Jahre ohne Noten gespielt: Man hat<br />
dadurch mehr Lampenfieber, wird manchmal<br />
schneller, ohne es zu wollen, verliert<br />
ein Stück Kontrolle. Der ständige Dialog mit<br />
dem Notentext während der Aufführung<br />
dagegen füttert mich: Ich benutze dadurch<br />
mehr Regionen meines Gehirns – seit fünf<br />
Jahren verwende ich wieder Noten, mein<br />
Spiel ist dadurch mindestens um die Hälfte<br />
besser geworden.“<br />
Freitag, 30. September <strong>2011</strong>
„Don Giovanni zu dritt“<br />
Michael Quast, Sabine Fischmann und Theodore Ganger am Klavier<br />
111<br />
Wie viel Personal braucht es, um Mozarts<br />
„Don Giovanni“ aufzuführen? Ob 100 ausreichen?<br />
Zählen wir also nach. Da wären<br />
zunächst einmal fünfzig Orchestermusiker,<br />
acht Gesangssolisten, ein kleiner Opernchor,<br />
Bühnenarbeiter, Dirigent, Inspizient,<br />
Chorleiter und viele andere mehr, die an<br />
der Vorbereitung beteiligt sind. Eine stattliche<br />
Zahl.<br />
Da hält man den Atem an, wenn auf einmal<br />
von „Don Giovanni à trois“ die Rede<br />
ist. Und doch geht genau das: Don<br />
Giovanni zu dritt! Schauspieler Michael<br />
Quast hat es probiert und großen Erfolg<br />
damit gehabt. Den Auftrag erteilte 2006<br />
die Salzburger MotzArt-Woche; prompt<br />
wurde die Produktion auch zum großen<br />
Fest zur Festspieleröffnung des Mozart-<br />
Jubiläumsjahres eingeladen.<br />
Die Presse zeigte sich damals begeistert<br />
und meinte, dass „mit dieser komödiantischen<br />
und musikalischen Herausforderung“<br />
eine direkte Konkurrenz zum<br />
Opernpomp der großen Festspiele geschaffen<br />
worden sei. „Michael Quast und<br />
Sabine Fischmann spielen alle und alles.<br />
Allererste Musikkabarettsahne. Eine grandiose<br />
Menage a trois, die in keiner Sekunde<br />
Mozart an einen billigen, schweißtreibenden<br />
Klamauk verrät. Sie treibt mit<br />
ihm nur ein überbordend witziges Spiel“.<br />
So schrieben die „Salzburger Nachrichten<br />
im Februar 2006 über die Uraufführung<br />
dieses „kompletten Wahnsinns für zwei<br />
Stimmen und ein Klavier“, wie das Stück<br />
sich im Untertitel ironisch benennt.<br />
Und tatsächlich: wer den 1959 in Heidelberg<br />
geborenen Schauspieler, Kabarettisten,<br />
Regisseur und Produzenten Michael<br />
Quast einmal erlebt hat weiß, dass diese<br />
euphorischen Besprechungen keineswegs<br />
übertriebene Lobhudeleien ahnungsloser<br />
Rezensenten sind. Überhaupt hat sich der<br />
Mann mit dem unverwechselbaren Gesicht<br />
gerade mit der gewitzten Adaption großer<br />
Stoffe für kleine Besetzung einen Namen<br />
gemacht. 1999 etwa kam „Goethe Faust I“<br />
in Frankfurt heraus, 2005 wurde „Schiller –<br />
Verrat und hinten scheint die Sonne“ in<br />
Mannheim produziert. Schließlich erarbeitete<br />
er sich noch die Operette: „Michael<br />
Quast liest, singt, tanzt und spielt<br />
BLAUBART, Opera bouffe von Jacques<br />
Offenbach“, so der nicht gerade kurze<br />
Titel einer weiteren Erfolgsgeschichte.<br />
Ausgeprägtes Minenspiel, charakterscharfer<br />
Textvortrag, quirliges Schauspielern<br />
und musikalische Abgründigkeit, dazu<br />
Übersetzungen, die den Stoff ins Hier und<br />
Jetzt holen: das macht auch „Don<br />
Giovanni à trois“ zu einer richtig anregenden<br />
Sache. Aber auch dass mit Sabine<br />
Fischmann eine Partnerin zur Stelle ist, die<br />
Quast in nichts nachsteht, lässt diesen<br />
Mozart-Trip unvergesslich werden. „Risikofreudig<br />
zieht sie alle Register einer<br />
Frauenstimme, vom hochdramatischen<br />
Operngesang bis zum gespenstisch-naiven<br />
Säuseln, von der rabiaten Röhre bis hin zum<br />
Hauch. Grandios gelingt ihr der Balanceakt<br />
zwischen Hochkultur und Abgründigem. Die<br />
Frau kann einfach fast alles“, so die Presse<br />
über Quasts Bühnenpartnerin.<br />
Zugleich wird mit dieser Produktion an die<br />
Fantasie der Zuhörer und Zuseher appelliert.<br />
Der Abgleich zwischen Original und<br />
Bearbeitung – das macht hier ebenfalls<br />
einen erheblichen Teil des Reizes aus.<br />
Bleibt noch die Frage, ob das Ganze nicht<br />
ein Frevel an Mozarts meisterhafter Oper<br />
ist. Die gar nicht mehr überraschende<br />
Antwort liefert eine Rezension aus der<br />
„Frankfurter Rundschau“: „Michael Quast<br />
und Sabine Fischmann sind ganz dicht<br />
dran an Mozarts Musik und Da Pontes<br />
Libretto, die sie scheinbar parodieren, in<br />
Wahrheit aber auf den Punkt bringen.“<br />
Quast und Fischmann sowie Theodore<br />
Ganger am Klavier betrachten also Mozart<br />
nur von einer anderen Seite. Einblicke der<br />
anderen Art in „Don Giovanni“: frech doch<br />
mit Respekt vor dem Original. Vielleicht<br />
wissen wir nachher tatsächlich mehr über<br />
das Stück. Und können uns auf das<br />
Original und die große Besetzung freuen:<br />
um viele Erkenntnisse bereichert macht<br />
diese dann umso mehr Spaß.<br />
Dienstag, 4. Oktober <strong>2011</strong><br />
Udo Stephan Köhne
112<br />
Jürgen Prochnow<br />
Bei uns zu sehen in „Der Seefahrer“<br />
Der Film- und Fernsehstar gehört zu den wenigen deutschen Schauspielern, die beständig<br />
internationale Erfolge feiern können.<br />
Von 1963 bist 1966 studierte Jürgen Prochnow Schauspiel an der renommierten Folkwang-Schule in<br />
Essen. Sein <strong>Theater</strong>debüt gab er in Osnabrück, weitere Engagements führten ihn nach Aachen und<br />
Heidelberg sowie ab 1971 nach Bochum, wo er bis 1976 dem Ensemble des Schauspielhauses unter<br />
der Leitung von Peter Zadek angehörte; danach arbeitete Prochnow als freier Schauspieler. Er glänzte<br />
in vielen klassischen <strong>Theater</strong>stücken und wurde für seine Darstellung des Franz Moor in Schillers „Die<br />
Räuber“ 1979 von der Zeitschrift „<strong>Theater</strong> heute“ zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt.<br />
Seit 1970 wirkte Prochnow in verschiedensten TV-Produktionen mit, die Fernsehzuschauer sahen ihn<br />
erstmals u. a. in „Unternehmer“. Prochnow hat sich im gleichen Jahr endgültig auf dem Bildschirm<br />
etabliert. Gleichzeitig begann auch seine Kinokarriere. Um nur einige seiner großen Filme zu nennen;<br />
Wolfgang Petersen besetzte ihn 1973 in seinem Erpresser-Drama „Einer von uns beiden“, bereits ein<br />
Jahr später beeindruckte Prochnow mit der Titelfigur in Reinhard Hauffs „Die Verrohung des Franz<br />
Blum“ auf der Leinwand. In Volker Schlöndorffs Literaturverfilmung „Die Verlorene Ehre der Katharina<br />
Blum“, 1977 übertrug ihm Petersen die Rolle des schwulen Schauspielers Martin Kurath in dem<br />
Homosexuellen-Drama „Die Konsequenz“. 1981 gelang Prochnow der internationale Durchbruch als<br />
Kapitän Henrich Lehmann-Willenbrock an der Seite von Herbert Grönemeyer und Klaus Wennemann<br />
in Wolfgang Petersens Kriegsdrama „<strong>Das</strong> Boot“. Für seine Leistung wurde er unter anderem mit der<br />
„Goldenen Kamera“ ausgezeichnet.<br />
Von da an wurde der Mann mit den markanten Gesichtszügen in zahlreichen Hollywood-Produktionen<br />
besetzt, anfangs überwiegend als Bösewicht oder „harter Kerl“. Hollywood nutzte Prochnows<br />
Darstellungskraft in hochkarätigen Action-Filmen, gab ihm jedoch auch die Gelegenheit, sensible,<br />
emotionale Figuren zu verkörpern.<br />
Es folgen u. a. der Thriller „Der Bulle & das Mädchen“, Michael Verhoevens Actionfilm „Killing Cars“,<br />
in „The Seventh Sign“ spielte er 1988 u. a. mit Demi Moore. Neben Marlon Brando und Donald<br />
Sutherland überzeugte er 1989 in dem Polit-Thriller „Die weiße Zeit der Dürre“, im Kriegsdrama<br />
Foto: „Future Image“
113<br />
„The Fourth War“ sah man ihn 1990 neben dem großen Schauspieler Roy Scheider. Im gleichen<br />
Jahr spielte Prochnow den „Skipper“ und beeindruckte mit der Rolle des Polit-Journalisten Günter<br />
Wallraff in Bobby Roths „The Man Inside – Tödliche Nachricht“. Es folgen u. a. John Irvins „Robin<br />
Hood – Ein Leben für Richard Löwenherz“, „Hurricane Smith“ und bis Ende der 90er Jahre<br />
folgten Rollen in zahlreichen weiteren Kinofilmen, wie beispielsweise 1996 die des Major Muller<br />
in „Der englische Patient“, 1997 „The Fifth Freedom“ oder 1998 „Liebe im Schatten des Drachen“.<br />
2000 agierte Prochnow in „Codename: Elite“, 2001 in dem Spionagethriller „The Last Run“ neben<br />
Armand Assante und Ornella Muti sowie anschließend in „Dark Asylum“, „Heart of America und<br />
„The Poet“. Zu Prochnows jüngeren Filmen gehört „Baltic Storm“ mit Greta Scacchi und Ron<br />
Howards hochgelobter, mit vielen Preisen versehener Thriller „The Da Vinci Code“ (2006, The Da<br />
Vinci Code – Sakrileg) mit den Hollywoodstars Tom Hanks und Jean Reno. Bei dieser großen<br />
Vielzahl von Kinofilmen kann die Aufzählung nur unvollständig bleiben.<br />
Zwischen all den großen internationalen Kino-produktionen tauchte der Star auch immer wieder<br />
auf dem Bildschirm auf, so spielte er 2002 an der Seite von Suzanne von Borsodys in dem Drama<br />
„Davon stirbt man nicht“, ein Jahr später den Arnold Schwarzenegger in der biografischen TV-<br />
Verfilmung „See Arnold Run“. Aktuell war Prochnow in dem RTL-Abenteuer „Die Jagd nach der<br />
Heiligen Lanze“ und seit der 8. Staffel spielte er überdies den Mafiaboss Sergei Bazhaev in der<br />
amerikanischen TV-Serie „24“.<br />
Auch auf die <strong>Theater</strong>bühne findet der Vollblutschauspieler immer wieder zurück; so unternahm<br />
etwa 1990 mit dem Arthur-Miller-Stück „Der Preis“ eine Tournee durch Deutschland.<br />
Zahlreiche Preise belegen Prochnows darstellerische Vielseitigkeit, unter anderem erhielt er neben<br />
der „Goldenen Kamera“ (1986) bereits 1976 den „Deutschen Filmpreis“, 1985 wurde ihm der<br />
„Bayerische Filmpreis“ für seine Leistung in „Der Bulle & das Mädchen“ überreicht, 1988 konnte<br />
er einen „Bambi“ entgegennehmen und 1996 wurde er mit dem „Deutschen Videopreis“ geehrt.<br />
Dienstag, 08. November <strong>2011</strong>
114<br />
8 Fragen an Rufus Beck<br />
Interview zu „Rain Man“<br />
TheMa: Was bedeutet <strong>Theater</strong> für Sie?<br />
Rufus Beck: <strong>Theater</strong> ist mein Leben, mein Glück, eine Herausforderung, meine Bestimmung,<br />
es ist Fluch und Segen und das, was ich am Besten kann<br />
TheMa: Welche ist Ihre Lieblingsrolle?<br />
Rufus Beck: Ich bin am Liebsten Vater von drei Kindern und das ist und bleibt meine<br />
wichtigste und längste Rolle in meinem Leben<br />
TheMa: Haben Sie ein Lieblingsstück oder einen Lieblingsregisseur?<br />
Rufus Beck: Ich verliebe mich immer in das Stück, das ich gerade spiele und in den<br />
Regisseur, mit dem ich gerade arbeite<br />
TheMa: Was war bisher Ihr schlimmstes Erlebnis auf einer Bühne?<br />
Rufus Beck: Meine bisher schwierigste Bühnenerfahrung war bei den Festspielen in Bad<br />
Hersfeld. Bei strömendem Regen spielte ich Open Air (Die Zuschauer saßen geschützt<br />
unter einem Dach) Faust 1 und 2 in der Rolle des Mephisto. Ich war am Ende nicht nur<br />
nass wie der Faustsche Pudel, sondern auch heftigts erkältet<br />
TheMa: Welche Eigenschaft ärgert Sie an anderen Menschen am meisten?<br />
Rufus Beck: Intoleranz, Ignoranz, Dummheit<br />
TheMa: Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?<br />
Rufus Beck: Im Winter mit meinen Kindern auf Skitour zu sein und bei schönstem<br />
Pulverschnee den freien unberührten Hang hinab zu wedeln<br />
TheMa: In dem Schauspiel „Rain Man“ treten Sie in die Fußstapfen von Tom Cruise. Fühlt<br />
sich das an, wie jede andere Rolle, die Sie schon im <strong>Theater</strong> oder Film gespielt haben?<br />
Rufus Beck: Rain Man ist eine wunderbare Bearbeitung eines Filmstoffes für die Bühne.<br />
So etwas geht meistens schief, wenn man einen Film auf der Bühne nachspielen will.<br />
Aber in diesem Fall, hat der Autor eine ganz eigene und zwingende Bühnenfassung<br />
geschrieben, die berührt, komisch und am Ende für alle sehr lehrreich ist<br />
TheMa: Warum darf sich das Publikum „Rain Man“ auf keinen Fall entgehen lassen?<br />
Rufus Beck: Mein Motto auf meiner Homepage heißt: „100% sind Minimum“<br />
Also 100% Unterhaltung und Spannung
115<br />
Geboren am 23. Juli 1957 in Heidelberg, nach dem Abitur studierte Rufus Beck zunächst<br />
Islamwissenschaften, Ethnologie und Philosophie in seiner Heimatstadt.<br />
Ab 1976 trat er als Musiker auf und war als Schauspiel-Eleve auf den Städtischen<br />
Bühnen Heidelbergs zu sehen. Es folgten Gastspiele und Engagements am Saarländischen<br />
Staatstheater, am Landestheater Tübingen, in Frankfurt und Köln.<br />
Von 1988 bis 1994 hatte Rufus Beck ein festes Engagement am Bayerischen Staatsschauspiel<br />
in München. Für die Rolle des „Franz Moor“ in Schillers „Die Räuber“ wurde er 1990<br />
von „<strong>Theater</strong> Heute“ zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gekürt.<br />
Seit 1994 ist er freischaffend tätig, ging mit „Tabaluga“ auf Deutschland-Tournee und<br />
wurde für seine Rolle als „Waltraut“ in dem Film „Der bewegte Mann“ mit einem Bambi<br />
ausgezeichnet. Sein Kinodebüt hatte Rufus Beck allerdings schon 1991 in Sönke<br />
Wortmanns „Kleine Haie“ gegeben. Seitdem spielte er in der griechischen Produktion<br />
„Braziliero“, in Gerhard Polts „Germanicus“, in dem Kinderfilm „Die wilden Fußballkerle“<br />
oder war als Zauberer Zwackelmann in „Räuber Hotzenplotz“ zu sehen.<br />
Von 1999 bis 2001 war Rufus Beck Gast an Claus Peymanns Berliner Ensemble, war dort<br />
in „Die Brechtakte“ in der Inszenierung von George Tabori und in „Tartuffe“ unter der<br />
Regie von Tamas Ascher zu sehen.<br />
2000 machte er gemeinsam mit Joanne K. Rowling eine Lesereise quer durch Deutschland.<br />
Seitdem ist Rufus Beck als die deutsche Stimme von Harry Potter bekannt. Beim Audio<br />
Verlag ist mittlerweile eine ganze Hörbuch-Reihe als „Edition Rufus Beck“ erschienen.<br />
Von 2001 bis 2003 spielte er in der Fernsehserie „Inspektor Rolle“ den verrückten<br />
Polizisten Ringo Rolle.<br />
Seit 2005 war er mit den One-Man-Shows „Von der Erde zum Mond“ nach Jules Verne<br />
und „Supergute Tage“ nach dem gleichnamigen Roman von Mark Haddon auf<br />
<strong>Theater</strong>tournee.<br />
2010 feierte Rufus Beck als Charlie Babbit in „Rain Man“ von Dan Gordon nach<br />
dem gleichnamigen Kinofilm am Alten Schauspielhaus Stuttgart Premiere.<br />
Donnerstag, 10. November <strong>2011</strong><br />
Foto: Christian Kaufmann
116
Auftritt in <strong>Minden</strong>: Eine Premiere für Ingolf Lück<br />
Comedian und Schauspieler mit „Die 39 Stufen“ zu Gast<br />
117<br />
Der in Bielefeld geborene Schauspieler und Comedian Ingolf Lück, bekannt geworden in den<br />
80er Jahren als Moderator der ARD-Musikvideosendung „Formel Eins“ und ab Mitte der 90er<br />
Jahre als Anchorman der „Wochenshow“ auf Sat.1, absolviert etwa 250 Auftritte im Jahr auf<br />
deutschen Bühnen. Mit dem <strong>Theater</strong>stück „Die 39 Stufen“ war er 120 Mal im <strong>Theater</strong> am<br />
Kurfürstendamm in Berlin zu sehen, 100 mal in Hamburg und im vergangenen Jahr auf einer<br />
Tournee durch 40 Städte. <strong>Minden</strong> war bislang noch nie dabei. <strong>Das</strong> Gastspiel ist darum für<br />
den gebürtigen Bielefelder eine Premiere.<br />
Die Adaption des Hitchcock-Films hatte Lück selber inszeniert und spielt darin auch die<br />
Hauptrolle. Alle anderen Rollen hat er mit nur drei Kollegen besetzt. Der Altmeister der<br />
Spannung fasziniert den 53-Jährigen nach eigener Auskunft schon seit seiner Studienzeit<br />
(Germanistik, Philosophie und Pädagogik) in Bielefeld. „Ich habe alle Kameraeinstellungen<br />
sämtlicher Filme studiert“, erzählt Lück. Schon damals, als er noch mit Andreas<br />
Liebold und Fritz Tietz eine freie <strong>Theater</strong>gruppe in Bielefeld bildete, habe er die Idee gehabt,<br />
einen Hitchcock-Film auf die Bühne zu bringen.<br />
Bis zur Realisierung hat es dann 30 Jahre gedauert. Dafür aber wurde sein Versuch, den Film<br />
um Liebe, Kampf, Tod, Eifersucht mitsamt Verfolgungsjagden in einem Zug möglichst<br />
original nachzuspielen, mit viel Beifall bedacht. Lücks Version hat etliche Kollegen zu<br />
ähnlichen Inszenierungen inspiriert. „Es freut mich, dass Kollegen das für so gut befunden<br />
haben, dass sie das auch so machen“, sagt er ganz ohne Unterton. Kleinere <strong>Theater</strong> müssen<br />
allerdings auf einige Effekte verzichten. „Auch wir können nur in bestimmten <strong>Theater</strong>n<br />
spielen, weil wir mit einer großen Bühnenmaschinerie arbeiten.“<br />
Nebenbei ist Lück aber auch mit seinem Soloprogramm „Lück im Glück“ unterwegs.<br />
„Abwechslung hält den Beruf lebendig“ lautet sein Motto. Dieses „vermeintlich autobiografische“<br />
Programm über die Nöte und Fallen eines Familienvaters hat er als Mischung<br />
aus Standup-Comedy und Kabarett gestaltet. Gut 100 Mal ist er damit bislang aufgetreten<br />
und auch dafür erntet er allerorten Lob. „Ich habe im Moment großes Glück mit den<br />
Kritikern“, sagt Lück ganz bescheiden. Vielleicht liegt es aber einfach auch daran, dass der<br />
Schauspieler und Komiker ganz genau weiß, wovon er redet, denn schließlich lebt er mit<br />
seiner Frau und seinen Kinder, fünf und elf Jahre alt, in der Nähe von Köln. Bis 2013 sind<br />
noch Auftritte mit diesem Programm gebucht. „Ein Soloprogramm spiele ich etwa 150 bis<br />
200 Mal. Wenn ich merke, dass ich auf der Bühne in Gedanken meine Steuererklärung<br />
mache, dann ist Schluss. Dann brauche ich etwas Neues.“<br />
Langeweile dürfte Lück in nächster Zeit allerdings nicht verspüren. Gerade hat er für den<br />
Fernsehsender Sat.1 die Comedy-Serie „Wir lieben …“ abgedreht. Darin testet er die<br />
Klischees, die wir über unsere Nachbarn im Kopf haben, vor Ort. Er war in Helsinki,<br />
Katowice, Neapel und einigen anderen Städten. „<strong>Das</strong> hat großen Spaß gemacht“. Auch<br />
eine neue große Fernsehproduktion im Genre Comedy ist wieder in Arbeit. „<strong>Das</strong> ist alles<br />
noch nicht ganz spruchreif“, hüllt er sich über die Details aber noch in Schweigen.<br />
Viel auskunftsfreudiger ist er allerdings, wenn man ihn auf seinen Lieblings-Fußballverein<br />
anspricht – vor allem, weil das Fan-<strong>Das</strong>ein im Augenblick eine harte Prüfung ist. Die<br />
Beinahe-Pleite und der Habitus des Rates tun ihm in der Seele weh. „Arminia Bielefeld ist<br />
nur noch eine Gurkentruppe. 40 Jahre nach dem Bundesliga-Skandal jetzt dieser Abschied<br />
aus dem bezahlten Fußball – darüber kann<br />
ich stundenlang lamentieren.“ Und das<br />
sagt einer, der mit acht Jahren neben<br />
seinem Großvater zum ersten Mal auf der<br />
Tribüne der Alm gestanden hat. „Als mein<br />
Sohn geboren wurde, habe ich ihm als<br />
erstes ein Arminia-T-Shirt gekauft“, bekennt<br />
er freimütig. Arminia ist jedoch nicht<br />
seine einzige Bindung an die Region. Auch<br />
seine Frau ist gebürtige Bielefelderin,<br />
zahlreiche Familienmitglieder leben rund<br />
um Bielefeld. Insofern ist die Premiere in<br />
<strong>Minden</strong> fast schon wieder ein Heimspiel.<br />
Freitag, 18. November <strong>2011</strong><br />
Ursula Koch
118<br />
Schrill und witzig, musikalisch aber punktgenau –<br />
das „Ukulele Orchestra of Great Britain“<br />
Bei „Youtube“ können einzelne Titel über 1,2 Millionen Aufrufe verbuchen. Die Rede ist vom<br />
„Ukulele Orchestra of Great Britain“. Was ist das für eine Formation, die sich einer derartigen<br />
Anhängerschaft erfreut, dass die Internetgemeinde immer wieder ihre Titel anklickt? Und<br />
vor allem: was ist eigentlich eine Ukulele?<br />
Selbst gestandene Musikexperten werden bei der Antwort unsicher. Ein bisschen nach<br />
Gitarre sieht aus, was Ukulele genannt wird; so ähnlich könnte eine Beschreibung sein. Aber<br />
was hat dieses Instrument an Besonderheiten, dass man von einer Ukulele sprechen kann?<br />
Machen wir uns also mit Hilfe von Lexika schlau.<br />
Dort erfahren wir, dass die Ukulele ein „gitarrenähnliches Zupfinstrument“ ist, das mit vier,<br />
aber auch bis zu acht Saiten bespannt sein kann. 1879 brachte ein portugiesischer<br />
Auswanderer dieses Instrument mit nach Hawaii, wo es den Namen „Ukulele“ bekam. Was<br />
soviel wie „hüpfender Floh“ bedeutet und den Eingeborenen beim Betrachten der schnell<br />
über die Saiten flitzenden Finger einfiel.<br />
Bekannt wurde die Ukulele durch den Billy-Wilder-Film „Some like it hot“, in dem Marilyn<br />
Monroe zu ihr griff. Ende der 1990er Jahre wurde sie auch in Deutschland wieder populär,<br />
als Stefan Raab ihr zu fernsehweitem Ansehen verhalf. <strong>Das</strong> meist aus Holz gebaute<br />
Instrument ist etwa 60 cm lang und 20 cm breit. Es gibt kleinere Sopran-, aber auch<br />
naturgemäß größere Bass-Ukulelen.<br />
Bringt man nun die unterschiedlichen Register wie Sopran, Tenor und Bass zusammen,<br />
ergeben sich klanglich aufregende Konstellationen. <strong>Das</strong> „Ukulele Orchestra of Great Britain“<br />
macht genau dies. Seit einem Vierteljahrhundert existiert dieses Oktett furchtloser<br />
Ukulelespieler. Sie praktizieren dabei vor allem eines: den Spaß an der Musik. Als man sich<br />
1985 zu einer Formation zusammenschloss, war dies nur für einen einzigen Auftritt geplant.<br />
Doch der Erfolg verlangte nach Wiederholungen. Und die ergaben sich serienweise.<br />
Inzwischen ist das UOGB – wie es in der liebevollen Kurzform genannt wird – ein nicht nur<br />
in Großbritannien gefragter Kulturartikel. In letzter Zeit hat es selbst Festivals im<br />
deutschsprachigen Raum erobert. 2009 etwa fand es sich beim Mosel Musikfest wieder,<br />
auch das Saitensprünge Festival wollte nicht auf die lustigen Briten verzichten. In der<br />
Schweiz gastierte es im selben Jahr beim Arosa Humor-Festival. Lang ist die Liste der<br />
Auftrittsorte weltweit.<br />
Jetzt kommt es nach <strong>Minden</strong>. Dann werden Jonty Bankes, Peter Brooke-Turner, Hester<br />
Goodman, Will Grove-White. George Hinchliffe, Kitty Lux, David Suich und Richie Williams britischen<br />
Musikhumor an die Weser exportieren. <strong>Das</strong> allerdings äußerlich gediegen und gepflegt.<br />
Denn in feiner Abendgarderobe treten die Acht vom „Ukulele Orchestra of Great Britain“ vor<br />
ihr Publikum: die Männer sind im Smoking, die Frauen im eleganten Abendkleid zu sehen.<br />
Doch das hält sie nicht davon ab, ein musikalisches Feuerwerk zu entfachen.<br />
Dies geschieht mit Musik unterschiedlichster Stilrichtungen. Ein Auszug aus Peter<br />
Tschaikowskys „Nussknacker“ gehört ebenso dazu wie „Swinging Jazz“, Filmmusiken und<br />
eigene Stücke. Bunt ist das was präsentiert wird, doch stets von feiner Qualität. Sieben<br />
Studioalben hat das UOGB zwischen 1988 und 2008 produziert: Von „Ukulele-Variationen“<br />
bis hin zur jüngst erschienenen Weihnachtsplatte reicht die Palette. Immer erfreuten sich die<br />
Aufnahmen einer treuen Käuferschar.<br />
Auch in <strong>Minden</strong> wird es ein Ukulele-Festival geben. Schrill und witzig, musikalisch aber<br />
punktgenau und technisch virtuos werden die Musiker von der Insel auftreten. Sie wollen<br />
auch in Ostwestfalen ihre Fangemeinde vergrößern. Glaubt man den Internet-Eindrücken,<br />
wird es ihnen mühelos gelingen.<br />
Udo Stephan Köhne<br />
Donnerstag, 12. Januar 2012
8 Fragen an<br />
Katharina Thalbach<br />
119<br />
Bei uns zu sehen in „Zwei auf der Bank“<br />
TheMa: Was bedeutet <strong>Theater</strong> für Sie?<br />
Katharina Thalbach: Mein Überleben<br />
TheMa: Welche ist Ihre Lieblingsrolle?<br />
Katharina Thalbach: Emanuel Striese in „Raub der Sabienerinnen“<br />
TheMa: Haben Sie ein Lieblingsstück oder einen Lieblingsregisseur?<br />
Katharina Thalbach: Alle Shakespeare-Stücke mit meinem Vater Benno Besson<br />
TheMa: Was war bisher Ihr schlimmstes Erlebnis auf einer Bühne?<br />
Katharina Thalbach: Bei einer Premiere zu „Der gute Mensch von Sezuan“ überhaupt<br />
keine Verbindung zum Stück und zum Publikum zu bekommen.<br />
TheMa: Welche Eigenschaft ärgert Sie an anderen Menschen am meisten?<br />
Katharina Thalbach: Humorlosigkeit und Dummheit.<br />
TheMa: Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?<br />
Katharina Thalbach: Meine Tocher und meine Enkeltochter<br />
TheMa: Sie wurden für ihre Rollen vielfach mit Preisen ausgezeichnet, für Ihre<br />
Regiearbeiten gelobt. Mit „Zwei auf einer Bank“ sind Sie in <strong>Minden</strong> aber mit einem<br />
Gesangsabend zu erleben. Wie kam es dazu?<br />
Katharina Thalbach: Andrèja Schneider hat mich „verführt“<br />
TheMa: Warum darf sich das Publikum diesen Abend auf keinen Fall entgehen lassen?<br />
Katharina Thalbach: Dieses Liebespaar ist unvergleichlich!!!<br />
Katharina Thalbach<br />
Die Tochter des Regisseurs Benno Besson und der Schauspielerin Sabine Thalbach wurde<br />
am 19. Januar 1954 in Berlin geboren.<br />
Als Fünfjährige stand sie bereits auf der Bühne. Um ihre schauspielerische Ausbildung<br />
kümmerte sich Helene Weigel. 1969 spielte sie am Berliner Ensemble die Betty in der<br />
Dreigroschenoper, 1972 in „Die schöne Helena“ an der Volksbühne.<br />
1976 siedelte sie als Konsequenz aus den Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung von<br />
Ost- nach West-Berlin über. Bis zum Anfang der 90er Jahre war sie Ensemble-Mitglied und<br />
Regisseurin der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin (Schiller- und Schlossparktheater).<br />
Sie inszenierte zuletzt „Der Barbier von Sevilla“ (Deutsche Oper Berlin), „Die Fledermaus“<br />
(<strong>Theater</strong> Erfurt) und „Cyrano de Bergerac“ (Schauspielhaus Bochum). Neben dem <strong>Theater</strong><br />
wirkte sie in zahlreichen Filmen mit, darunter „Die Leiden des jungen Werther“ (1976),<br />
„Die Blechtrommel“ (1979), „Kaspar Hauser“ (1993), „Sonnenallee“ (1999), „Die Manns“<br />
(2003), „Strajk – Die Helden von Danzig“ (2007), „Almanya – Willkommen in Deutschland“<br />
und „Kokowäh“ (beide in diesem Jahr).<br />
Ausgezeichnet wurde sie unter anderem als Schauspielerin des Jahres (1980), mit dem<br />
Filmband in Gold als beste Darstellerin (1987), 1992 in Barcelona mit dem Kritikerpreis für<br />
die beste ausländische Inszenierung dem Grimme-Preis für „Gefährliche Freundin“.<br />
2008 feierte Katharina Thalbach zusammen mit Andreja Schneider mit dem Liederprogramm<br />
„Zwei auf einer Bank“ in der „Bar jeder Vernunft“ Premiere.<br />
Sonntag, 15. und Montag, 16. Januar 2012
120<br />
Die Hochzeit des Figaro<br />
Eine Produktion des Landestheaters Detmold<br />
Unter Kennern genießt Wolfgang Amadeus<br />
Mozarts „Hochzeit des Figaro“ höchsten<br />
Stellenwert. Mag die „Zauberflöte“ auch<br />
Publikumsfavorit und der „Don Giovanni“<br />
mit mehr Dramatik erfüllt sein und daher<br />
häufiger neu inszeniert werden: das wahre<br />
Mozartglück stellt sich mit jener Oper ein,<br />
die Mozart lapidar als „opera buffa“ bezeichnet,<br />
obwohl sie doch viel mehr als nur<br />
komisch ist.<br />
Connaisseure also geraten ins Schwärmen,<br />
wenn das Stichwort „Le Nozze di Figaro“<br />
fällt. Besonders die Finalszenen des zweiten<br />
und des vierten Aktes haben es den<br />
Opernfreunden angetan. Da baut Mozart<br />
nämlich durchkomponierte Ensembles von<br />
20 Minuten Länge, in denen es vor Aktion<br />
und inhaltlichen Umschwüngen nur so wimmelt.<br />
Höhepunkte der musikalischen<br />
Ensemblekunst sind hier gelungen, in ihrer<br />
Schlüssigkeit und zutiefst menschlichen<br />
Glaubwürdigkeit unübertroffen in der inzwischen<br />
über 400jährigen Operngeschichte.<br />
„Figaros Hochzeit“ ist bester Mozart, von<br />
einem dreißigjährigen komponiert, der über<br />
alle musikalischen Mittel verfügt, um einem<br />
derart komplexen Stoff gerecht zu werden.<br />
Vier Jahre waren seit der letzten fertig<br />
gestellten Oper vergangen, als sich Mozart<br />
dem „Figaro“ zuwandte. Mit der „Entführung<br />
aus dem Serail“ hatte er sich in die Herzen<br />
der Besucher und ebenso in die Operngeschichte<br />
eingeschrieben. Nichts weniger<br />
als das erste bedeutende deutsche Singspiel<br />
war ihm mit der „Entführung“ aus der<br />
Feder geflossen. Zwei Jahre später erfolgte in<br />
Paris die Uraufführung eines Schauspiels<br />
von Beaumarchais, das viel von sich reden<br />
machen sollte: „Die Hochzeit des Figaro“<br />
war die Fortsetzung jener Trilogie gewesen,<br />
die der Autor zehn Jahre zuvor mit „Der<br />
Barbier von Sevilla“ eröffnet hatte. Als 1785<br />
das Stück nach Wien unterwegs war, untersagte<br />
die kaiserliche Zensur eine Aufführung.<br />
Der revolutionäre Ton des Stückes, der sich<br />
im Aufbegehren des Dieners gegenüber dem<br />
Grafen äußert, gefiel den Herrschenden nicht<br />
und durfte deshalb nicht auf die Bühne.<br />
Trotzdem nahm Mozarts Librettist Lorenzo<br />
da Ponte das Stück als Opernstoff ins Visier.<br />
Er strich alles, „was gegen den guten<br />
Geschmack und gegen die öffentliche Moral<br />
verstößt“, und bastelte ein Textbuch, das<br />
ganz auf die menschlichen Verwirrnisse der<br />
Liebe setzt. <strong>Das</strong>s Mozart begeistert war,<br />
muss nicht extra betont werden. Trotz<br />
Verzicht auf die politische Dimension des<br />
Stückes war es nicht leicht, eine Aufführung<br />
in Wien zu erreichen. Zuerst musste sich der<br />
als Opernkomponist beinahe unbekannte<br />
Mozart gegen die italienischen Meister der<br />
Zeit durchsetzen, dann noch den Kaiser von<br />
der „Sittlichkeit“ des Stoffes überzeugen.<br />
Am 01. Mai 1786 aber war es schließlich<br />
soweit. Am Burgtheater fand die Uraufführung<br />
von „Figaros Hochzeit“ statt. Die<br />
Publikumsreaktion war so euphorisch,<br />
dass der Kaiser Wiederholungen einzelner<br />
Gesangsnummern verbieten musste; die<br />
Auf-führungen wären ansonsten zeitlich<br />
völlig aus dem Ruder gelaufen. Tatsächlich<br />
ist KV 492 die ausgedehnteste Mozart-<br />
Oper: das liegt vor allem an den langen<br />
Rezitativen, in denen die vertrackten<br />
Handlungsstränge ausgelegt und nachher<br />
wieder entknotet werden müssen. Es<br />
mag überraschen: aber zeitlich betrachtet<br />
ist Mozarts Komödie genauso lang wie<br />
Richard Wagners „Lohengrin“. Aber inhaltlich<br />
schwerer verständlich. Worum geht es?<br />
<strong>Das</strong> junge Brautpaar Susanna und Figaro<br />
bereitet die eigene Hochzeit vor. Graf<br />
Almawiwa aber hat es auf Susanna abgesehen;<br />
Susanna und die Gräfin stellen ihm<br />
jedoch eine Falle. Bei einem nächtlichen<br />
Verkleidungsspuk verführt der Graf letztlich
121<br />
seine eigene Gattin. Am Ende muss er<br />
Reue üben und klein beigeben: das<br />
Happyend für Figaros Hochzeit ist<br />
gesichert.<br />
Tatsächlich „ein toller Tag“, wie der<br />
Untertitel der Oper es verspricht. Nebenstränge<br />
und Handlungsdetails machen<br />
die Sache allerdings nicht gerade einfach;<br />
dabei hatte Librettist da Ponte<br />
schon gestrafft und das Personal des<br />
Stückes verkleinert. Dem Genuss der<br />
Oper schaden die vielen Handlungsdetails<br />
nicht. Eben weil Mozart seine<br />
ganze großartige Kunst des Opernkomponierens<br />
in die Waagschale geworfen<br />
hat. Eingängige melodische Erfindungen<br />
und genial gebaute Ensembles zeichnen<br />
den „Figaro“ aus. Dramatische Wahrheit<br />
und musikalische Schönheit gehen eine<br />
wunderbare Verbindung ein.<br />
Doch nur turbulente Intrigenkomödie<br />
ist der „Figaro“ nicht. <strong>Das</strong> würde Mozarts<br />
Lebenserfahrung, die sich in der psychologischen<br />
Feinzeichnung der Figuren<br />
spiegelt, widersprechen. Und so fehlt es<br />
nicht an melancholischen Momenten<br />
(wie etwa der mitreißend innigen Arie<br />
der Gräfin aus dem 3. Akt) und nachdenklichen<br />
Einschüben. Am nachdrücklichsten<br />
im Finale des 4. Aktes; wenn<br />
alle Verwirrungen sich entzerrt haben<br />
und die Beteiligten davon singen, dass<br />
sie nun zufrieden sind, dann unterlegt<br />
Mozart diese Stelle mit einer besonnen<br />
anmutenden Musik traurigen Einschlags.<br />
Nein – dieser tolle Tag hat in den Seelen<br />
der Figuren kein glückliches Ende hinterlassen,<br />
will uns Mozart schlussendlich<br />
sagen.<br />
Die Detmolder Inszenierung wird auf das<br />
Erfolgsteam setzen, das in der vergangenen<br />
Saison Mozarts „Zauberflöte“ in<br />
einer hochkarätigen Deutungen und<br />
einer profilierten musikalischen Interpretation<br />
nach <strong>Minden</strong> brachte. Hinrich<br />
Horstkotte wird sicherlich auch den<br />
„Figaro“ mit seiner glänzenden szenischen<br />
Fantasie beflügeln und Generalmusikdirektor<br />
Erich Wächter wieder für<br />
den eleganten Mozart-Fluss im Graben<br />
sorgen. Ein neues Mozart-Hoch ist zu<br />
erwarten.<br />
Montag, 23. Januar 2012<br />
Udo Stephan Köhne
122<br />
Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,<br />
virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten<br />
Solopianisten genießen häufig mehr als<br />
nur den Respekt ihrer Streicher- und<br />
Bläserkollegen. Weil der Solist am Klavier<br />
mehr tun muss als nur schnell seine<br />
Finger bewegen. Klavierspiel ist nämlich<br />
auch eine Angelegenheit, die viel mit Kraft<br />
zu tun hat. Große Werke der romantischen<br />
Literatur sind wahrhaft kraftstrotzende<br />
Herausforderungen. Wer sich einmal durch<br />
Virtuoses von Franz Liszt oder Sergej<br />
Rachmaninow gespielt hat, weiß was<br />
gemeint ist. Ohne die entsprechende<br />
Muskelkraft in den Armen ist das nicht zu<br />
bewältigen.<br />
Und auch sonst haben die Frauen und<br />
Männer an dem zumeist schwarzen Flügel<br />
ihren Kollegen von den anderen Instrumenten<br />
einiges voraus: jedenfalls dann<br />
wenn es um die Außendarstellung geht.<br />
Effektvoll eine Phrase beenden und die<br />
Hände dabei stürmisch in die Höhe fliegen<br />
lassen, und im gleichen Moment mit dem<br />
Kopf nach hinten schnellen, so dass die<br />
Künstlerfrisur sich zu voller Pracht aus-
123<br />
dehnt; das kann nicht, wer eine wertvolle<br />
Stradivari unter dem Kinn klemmen hat<br />
und behutsam mit dem 500.000 € teuren<br />
Stück umzugehen hat.<br />
Pianisten also können sich gehen lassen.<br />
Von ihnen geht die größte und schönste<br />
Show aus. Franz Liszt war der erste, der<br />
das in Perfektion praktizierte. Auch David<br />
& Götz lieben die Kunst des pianistischen<br />
Feuerwerks. Ihr Name ist konsequent gewählt:<br />
Showpianisten nennen sie sich.<br />
Intelligent verbinden sie verschiedene<br />
musikalische Stilrichtungen. Klassik und<br />
Pop, Musical und eigene Arrangements<br />
finden sich in ihrem Programm. Witzig und<br />
unterhaltsam ist das alles, wird aber mit<br />
dem gebotenen Respekt vor dem Komponisten<br />
dargeboten.<br />
Ihr Spiel ist technisch brillant, ihre Bearbeitungen<br />
sprühen vor Esprit und musikalischer<br />
Lebendigkeit. Irgendwo zwischen<br />
Konzert und Show ist angesiedelt, was<br />
David & Götz ihrem Publikum servieren.<br />
Der eine (David) in schwarz am weißen<br />
Flügel, der andere (Götz) in weiß am<br />
schwarzen Flügel.<br />
Beide haben eine klassische Ausbildung<br />
genossen. Der 1973 geborene David<br />
Harrington gewann mit acht Jahren den<br />
Teldec-Klavierwettbewerb. Früh begeisterte<br />
er sich für Jazz, Swing und Popularmusik.<br />
Nach dem Abitur studierte Harrington<br />
Klavier, Gesang und Dirigieren in Berlin.<br />
Später war er Dirigent und Pianist an<br />
großen Musicalhäusern. „Cats“ und das<br />
„Phantom der Oper“ hat er geleitet.<br />
Götz Östlind absolvierte ebenfalls einen<br />
ausführlichen privaten Klavierunterricht,<br />
darüber hinaus studierte er Angewandte<br />
Kulturwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre.<br />
Er promovierte über „Kontrapunktik<br />
in der Filmmusik“. Bei „Wetten,<br />
dass ..?“ stellte er sein absolutes Gehör<br />
unter Beweis, indem er vier zeitgleich<br />
angeschlagene Töne sicher benannte und<br />
prompt Wettkönig wurde.<br />
David & Götz wissen also genau, was<br />
sie tun. Sie sind keine Musiker, die mangelnde<br />
Technik hinter der effektvollen<br />
Show verstecken müssen. Sie kennen die<br />
Herausforderungen ihres Programms und<br />
nehmen sie an. „Die Showpianisten“ verbinden<br />
das musikalische Spektakuläre mit<br />
unterhaltsamen Elementen ohne sich<br />
dabei anzubiedern. Ihre CD heißt daher<br />
auch ganz bescheiden „An zwei Flügeln“<br />
und ist doch mehr, als es der bescheidene<br />
Titel ausdrückt.<br />
Udo Stephan Köhne<br />
Samstag, 17. März 2012
124<br />
Christoph von Weitzel präsentiert:<br />
Die schönsten<br />
deutschen Volkslieder<br />
begleitet am Klavier von Ulrich Pakusch<br />
Christoph von Weitzel<br />
Volkslieder sind wieder „in“. Man mag sich<br />
darüber wundern, aber zu leugnen ist es<br />
nicht. Jahrzehntelang galt hierzulande als<br />
altmodisch oder gar spießig, wer sich auf<br />
das deutsche Liedgut besann. Die unselige<br />
Vergangenheit hatte viel dazu beigetragen.<br />
Brave Bürger, die im Einklang mit den<br />
Herrschenden in unschuldiger Miene artig<br />
gekleidet scheinbar harmlose Liedsätze<br />
heruntersingen – das war das Schreckgespenst<br />
aufgeklärter Bundesbürger.<br />
Und die 68er-Generation fand es endgültig<br />
verdächtigt, mit solcherart vergangenheitsträchtigem<br />
Kulturgut in der Öffentlichkeit<br />
aufzutreten. <strong>Das</strong> Ausland übrigens sah die<br />
Sache durchweg entspannter. Dort waren<br />
der „Lindenbaum“ und das „Ännchen von<br />
Tharau“ der Inbegriff deutscher Volksmusikkultur<br />
und weitestgehend positiv<br />
besetzt. Man schaute in der Regel fast neidisch<br />
auf diese Sammlung schönster Stücke,<br />
die im Verlauf der deutschen Kulturgeschichte<br />
entstanden waren.<br />
Jetzt also erleben Volkslieder ein grandioses<br />
Comeback. Ausgelöst wurde dieses durch<br />
eine CD, auf der berühmte Sängerinnen und<br />
Sänger sich für die Werke einsetzten. „Ein<br />
engagiertes Plädoyer für die Schönheit<br />
und die Poesie des deutschen Volksliedes“<br />
nannte das der Musikverlag, der zur<br />
Platte gleich die Notensammlung mitlieferte.<br />
Und sich prominente Mitstreiter ins Boot<br />
holte: so sind die wunderbaren Stimmen<br />
von Ruth Ziesak und Olaf Bär, Dietrich<br />
Fischer-Deiskau und Peter Schreier, aber<br />
auch Dorothee Mields und Klaus Mertens<br />
zu hören. Und weil die Sache ein Riesenerfolg<br />
an den Kassen war, legte man ein<br />
halbes Jahr später nach. Mit ähnlichem<br />
Erfolg selbstverständlich.<br />
Mehr noch: andere Firmen zogen nach und<br />
beschleunigten die Begeisterung für das<br />
deutsche Volkslied. Eine regelrechte<br />
Bewegung entstand. Man besann sich des<br />
Guten und Schönen aus der eigenen<br />
Geschichte. Nicht auszudenken, was<br />
passiert, wenn aus den passiven CD-Hörern,<br />
die zu Hunderttausenden diese CDs kaufen,<br />
jetzt auch nach aktive Nachsänger dieser<br />
Lieder würden.<br />
Keine Frage dass diese losgetretene Lawine<br />
Konsequenzen für den Konzertalltag haben<br />
wird. Der Bariton Christoph von Weitzel<br />
jedenfalls hat einen Abend mit dem Besten,<br />
was das deutsche Volkslied zu bieten hat,<br />
zusammen gestellt und wird ihn dem<br />
<strong>Minden</strong>er Publikum anbieten. „Schläft ein<br />
Lied in allen Dingen“ heißt das Auftaktstück<br />
und zugleich das Motto des Abends. Dann<br />
wird „Weißt Du wie viel Sternlein stehen?“<br />
gefragt und der „liebe Mai“ besungen. Im<br />
zweiten Teil kommt dann unter anderem der<br />
„Lindenbaum“ zu Gehör, später wird tageszeitgerecht<br />
vom aufgegangenen Mond<br />
erzählt und das einst Johann Sebastian Bach<br />
zugeschriebene, inzwischen aber Gottfried<br />
Heinrich Stölzel zuerkannte „Bist du bei mir“<br />
erklingen.<br />
Insgesamt 23 Stücke werden Christoph von<br />
Weitzel und sein pianistischer Begleiter<br />
Ulrich Pakusch musikalisch gestalten. Ein<br />
konsequent der Gattung Volkslied verschriebenes<br />
Programm. „Viele existentielle<br />
Themen werden in den Liedern über die<br />
Jahrhunderte hin geschildert, moralische
125<br />
Ulrich Pakusch<br />
Werte und Lebensweisheiten zum Besten<br />
gegeben, Jahreszeiten und der Glaube<br />
besungen und dem Lebensleid Ausdruck<br />
verliehen.“ So denkt Christoph von Weitzel<br />
über das Volkslied und seine Funktion.<br />
Er selbst wurde in Bayern geboren, wo<br />
häusliches Musizieren seit jeher gepflegt<br />
wurde. Weitzel studierte in Frankfurt<br />
und bei John Lester. Meisterkurse bei<br />
Elisabeth Schwarzkopf und die Arbeit mit<br />
Walter Berry prägten ihn nachhaltig. Als<br />
Guglielmo in Mozarts „Cosi fan tutte“<br />
debütierte er 1990. Dann eroberte er sich<br />
das lyrische wie auch das dramatische<br />
Baritonfach mit Partien wie Sharpless in<br />
„Madame Butterfly“ und Scarpia in „Tosca“.<br />
Übrigens eine Stimmlage, die den volksliedhaften<br />
Werken am besten gerecht zu werden<br />
vermag. Gastspiele im In- und Ausland<br />
kamen hinzu ebenso wie CD-Einspielungen.<br />
Auch sein Begleiter Ulrich Pakusch ist ein<br />
angesehener Musiker, der Klavier, Orgel und<br />
Dirigieren studierte und heute in Konzert<br />
und <strong>Theater</strong> zuhause ist.<br />
Ein kompetentes Duo also für Werke, die<br />
leicht unterschätzt werden. Doch es scheint<br />
realistisch, dass sie mit ihrem Programm<br />
Begeisterung für das scheinbar Leichte<br />
wecken, dass dennoch Tiefen auslotet, von<br />
denen wir bei oberflächlicher Betrachtung<br />
wenig ahnen.<br />
„Weitzels Liedinterpretation dringt ins<br />
Existenzielle ein. Nicht der schöne Gesang<br />
interessiert, sondern der durch die Musik<br />
intensivierte Wortsinn, mit dem seelische<br />
Grundsituationen beschrieben werden.“, das<br />
meinte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.<br />
Vielleicht erreichen Weitzel und Pakusch<br />
auch mit ihrem Volksliederprogramm diese<br />
Tiefe des Ausdrucks. Dem Publikum und den<br />
Werken wäre es unbedingt zu wünschen.<br />
Sonntag, 18. März 2012<br />
Udo Stephan Köhne
126<br />
Ausstellung im Foyer des I. Rangs<br />
Blickwechsel<br />
Bilder von der Lübbecker Künstlerin Friedgund Lapp<br />
„Alles funktioniert mit Worten. Nur Bilder<br />
sind stumm und müssen für sich selber<br />
sprechen“, sagt die Künstlerin Friedgrund<br />
Lapp – Trotzdem gelingt es ihr, mit ihren<br />
gemalten Innenwelten für jeden Betrachter<br />
genau den richtigen Ton zu treffen. Denn<br />
jeder kann die organischen Elemente in<br />
ihren Gemälden für sich deuten. Alles ist<br />
richtig, nichts ist falsch. Und die Titel lenken<br />
ein wenig die Gedanken. Nur genaues<br />
Hinschauen ist schon erforderlich.<br />
„Kinderstube“ ist ein Beispiel dafür. Da gibt<br />
es einerseits ein recht abstraktes Zeichen,<br />
dass von seiner Form her an einen Kinderwagen<br />
erinnert. Am oberen Bildrand ist ein<br />
realer vertrockneter Kohlweißling zu entdecken,<br />
und unten, ganz im Braun versteckt,<br />
winzige eingetrocknete Eidechsen.<br />
Eine Zeile aus einem Gedicht von Ingeborg<br />
Bachmann fällt ihr dazu ein: „Ich seh den<br />
Salamander durchs Feuer gehen, kein<br />
Schauer jagt ihn und es schmerzt ihn<br />
nichts“. Die Lübbeckerin liebt Spaziergänge<br />
mit ihrem Mann im Wald. Dabei findet<br />
sie Dinge und die werden dann häufig<br />
Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeiten,<br />
seien es nun Gemälde oder Objekte aus<br />
Draht, Pappmaschee oder Silikon.<br />
Mit ihrer Malerei schlägt Friedgund Lapp<br />
immer leise Töne an. Sie bevorzugt zarte<br />
Farben, die sich ganz harmonisch zusammenfügen.<br />
Bei ihr gibt es keine harten<br />
Kontraste, keine knalligen Effekte. Als organische<br />
Innenwelten sieht sie selber ihre<br />
Bilder, die allein aus der Intuition heraus<br />
entstehen. Selbstverständlich übermale sie<br />
gelegentlich auch einzelne Partien, wenn sie<br />
noch nicht zufrieden sei, bis sie das Gefühl<br />
habe, alles Nötige gesagt zu haben. Es sind<br />
Gedanken, die sich über abstrahierte<br />
Zeichen mitteilen. Trichter tauchen immer<br />
wieder auf.<br />
Die Linie und die menschliche Figur sind<br />
ebenfalls Themen, die Friedgund Lapp<br />
immer wieder beschäftigen. Vor gut drei<br />
Jahren waren es noch mit Kaffee gemalte<br />
kleinformatige Blätter. Jetzt hat sie wieder<br />
einmal Material und Technik gewechselt:<br />
Was von Ferne wie Zeichnung wirkt, entpuppt<br />
sich in der Nahsicht als genähte<br />
Strichzeichnung. An der Nähmaschine<br />
entstehen diese kleinformatigen Blätter. Die<br />
können eben nur so groß ausfallen, wie sich<br />
das Papier unter der Maschine noch bewegen<br />
lässt. Frauen sind in diesem Werkkomplex<br />
das beherrschende Thema, vom<br />
ruhenden Akt über Ophelia bis zur Fliegerin,<br />
dem Froschkönig oder dem bäuerlichen<br />
Leben. „Die Maschine sorgt dafür, dass ich<br />
meine Vorstellung noch einmal abstrahieren
127<br />
muss“, sagt die Künstlerin über diese<br />
ungewöhnlichen Arbeiten.<br />
Die Fantasie der gebürtigen Bielefelderin, die<br />
Goldschmiedin gelernt hat und später als<br />
Sozialpädagogin auch in Jamaika, Afrika und<br />
Saudi Arabien tätig war, scheint keine Grenzen<br />
zu kennen. <strong>Das</strong> drückt sich auch in ihrem Haus<br />
in Lübbecke am Hang des Wiehengebirges aus.<br />
Schon draußen empfangen Skulpturen den<br />
Besucher und auch im Innern reiht sich<br />
Kunstwerk an Kunstwerk. Darunter sind selbstverständlich<br />
viele eigene Arbeiten, aber auch<br />
immer wieder Werke befreundeter Künstler.<br />
Hier hat sie sich im Dachgeschoss ein kleines<br />
Arbeitszimmer eingerichtet. <strong>Das</strong> ist der Grund,<br />
warum Friedgund Lapp eher mit kleineren<br />
Formaten arbeitet. Im Sommer allerdings, wenn<br />
das Wetter mitspielt, weicht sie zum Arbeiten<br />
schon mal in den Garten aus und gönnt sich<br />
dann auch große Formate.<br />
Seit 1990 lebt Friedgund Lapp mit ihrem Mann<br />
in Lübbecke. Seitdem ist sie auch Mitglied im<br />
Verein für aktuelle Kunst und hat sich an zahlreichen<br />
Gemeinschaftsausstellungen beteiligt.<br />
Aber auch Einzelausstellungen waren ihr an<br />
mehreren Orten in der Region Ostwestfalen-<br />
Lippe bereits gewidmet. Was sie im Rangfoyer<br />
des <strong>Theater</strong>s präsentiert, das will sie auf die<br />
Fromate der sieben Wandnischen abstimmen.<br />
Ursula Koch
128
Wissenswertes rund um das <strong>Theater</strong><br />
Pausengastronomie Reservieren Sie einen<br />
Tisch! Sie können sich bereits vor der<br />
Veranstaltung Getränke für die Pause bestellen.<br />
Wenn Sie aus dem <strong>Theater</strong>saal<br />
kommen, stehen diese dann an „Ihrem<br />
Tisch“ im <strong>Theater</strong>café oder auch im Foyer<br />
im 1. Rang für Sie bereit. So kommen Sie<br />
zu einer echten Pause und entspannt<br />
zurück in die zweite Hälfte der Vorstellung.<br />
Reservierungen werden im <strong>Theater</strong>café<br />
vor Beginn der Vorstellung entgegengenommen.<br />
Bitte beachten Sie auch das neue und<br />
besondere kulinarische Angebot. Wir bieten<br />
Ihnen ab dieser Spielzeit wechselnde<br />
offenen Weine und auch diverse kulinarische<br />
Köstlichkeiten zum Probieren.<br />
Bestellen Sie, bezahlen Sie und nutzen Sie<br />
unseren Service!<br />
Kein Einlass nach Beginn der Vorstellung<br />
Nach Beginn der Vorstellung erfolgt bis zur<br />
Pause nur beschränkter oder kein Einlass.<br />
Ein Anspruch auf den ursprünglich reservierten<br />
Platz hat der Käufer nach Beginn<br />
der Vorstellung nicht mehr, es sei denn, es<br />
lag dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> eine entsprechende<br />
Information bis spätestens<br />
1 Stunde vor Vorstellungsbeginn vor.<br />
Hilfe für Schwerhörige <strong>Theater</strong>besucher<br />
können an der Abendkasse mobile Hörverstärker<br />
gegen Pfandgebühr ausleihen. Mit<br />
Hilfe dieser, auf modernster Infrarottechnik<br />
basierenden Geräte, soll Schwerhörigen<br />
die Gelegenheit gegeben werden, den<br />
Vorstellungen ohne Verständnisprobleme<br />
zu folgen. Rückgabe der Hörverstärker<br />
nach der Veranstaltung an der Garderobe.<br />
Parken an Sonntagen in der Rathaustiefgarage.<br />
Die <strong>Minden</strong>er Parkhaus GmbH<br />
öffnet/schließt die Rathaustiefgarage an<br />
den <strong>Theater</strong>sonntagen eine halbe Stunde<br />
vor/nach Veranstaltungen. Nähere Infos<br />
entnehmen Sie bitte den Aushängen.<br />
Terminänderungen Termin- und durch<br />
Krankheit bedingte Besetzungs- und Programmänderungen,<br />
die während der Spielzeit<br />
notwendig werden sollten, geben wir<br />
nach Möglichkeit rechtzeitig durch die<br />
heimische Tagespresse bekannt.<br />
Der Einzelkartenverkauf beginnt in diesem<br />
Jahr erstmals für alle Sonderveranstaltungen<br />
bereits am Freitag, 15. Juli <strong>2011</strong> und<br />
für alle Veranstaltungen, die innerhalb der<br />
Festplatzabonnements stattfinden, am<br />
Freitag, 08. September <strong>2011</strong>. Inhaber der<br />
<strong>Theater</strong>Card 25 haben bereits jeweils<br />
einen Tag eher die Möglichkeit die Karten<br />
zu erwerben.<br />
Telefonische Kartenvorbestellungen werden<br />
entgegen genommen bei der Vorverkaufsstelle<br />
des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>:<br />
Express-Ticketservice,<br />
Obermakrtstr. 26 – 30, 32423 <strong>Minden</strong><br />
Tel. 0571 88277<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo.-Fr.: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr,<br />
Sa.: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr<br />
Vorbestellte Karten müssen innerhalb<br />
einer Woche, mindestens aber einen Tag<br />
vor der Veranstaltung abgeholt werden.<br />
Karten kaufen über das Internet<br />
Für Veranstaltungen des <strong>Stadttheater</strong>s<br />
<strong>Minden</strong> können Sie Karten platzgenau per<br />
Internet buchen unter<br />
www.stadttheater-minden.de oder unter<br />
www.eventim.de<br />
Bühne + Buch<br />
Ein wunderbare Vernetzung<br />
Was war eher, die Henne oder das<br />
Ei? Bei Bühnenstücken ist das einfach<br />
zu beantworten. Im Regelfall<br />
gibt es eine literarische Vorlage.<br />
Diese, wie auch Hörbücher und Filme,<br />
Computer-, Lern- oder Gesellschaftsspiele<br />
kann man im Rahmen<br />
der Kooperation zwischen<br />
Stadtbibliothek und <strong>Stadttheater</strong><br />
ganz unkompliziert entdecken.<br />
Während der Bühnenaufführung<br />
im <strong>Stadttheater</strong> lädt ein Medientisch<br />
der Stadtbibliothek im<br />
<strong>Theater</strong>café zum Stöbern ein. Hier<br />
finden Sie Primär- und Sekundärliteratur<br />
sowie Nonbooks zum<br />
Thema der Vorstellung.<br />
In der Stadtbibliothek finden Sie<br />
einen Medienturm der darüber<br />
informiert, was in Kürze im <strong>Stadttheater</strong><br />
aufgeführt wird und welche<br />
Literatur es dazu gibt.<br />
Auch auf den Internetseiten beider<br />
Einrichtungen finden Sie Literaturtipps<br />
und Empfehlungen.<br />
Und haben Sie mal einen Termin im<br />
<strong>Stadttheater</strong> verpasst, können Sie<br />
getrost in der Stabi nachfragen und<br />
das Buch oder andere Medien zum<br />
Stück ausleihen!<br />
129
130<br />
Innenansicht und Sitzplan des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong>
<strong>Theater</strong><br />
<strong>Theater</strong>preise<br />
Kindertheaterpreise<br />
Konzertpreise<br />
Preisgruppe<br />
1<br />
2<br />
Platzart <strong>Stadttheater</strong><br />
Saal: Reihe 3 - 7<br />
1. Rang: Reihe 1 + 2<br />
Saal: Reihe 1 + 2, 8 + 9<br />
1. Rang: Reihe 3 + 4<br />
Abonnement<br />
A + F<br />
150,00 Euro<br />
130,00 Euro<br />
Abonnement<br />
B - E<br />
125,00 Euro<br />
105,00 Euro<br />
Einzelpreis<br />
Schauspiel<br />
29,50 Euro<br />
25,00 Euro<br />
Einzelpreis<br />
Musiktheater<br />
37,00 Euro<br />
31,50 Euro<br />
131<br />
<strong>Theater</strong>preise<br />
für Oper, Operette, Ballett, Musical, Tanztheater,<br />
Schauspiel<br />
Abo A, F = je 6 Vorstellungen<br />
Abo B, C, D + E = je 5 Vorstellungen<br />
3<br />
4<br />
Saal: Reihe 10 - 12<br />
2. Rang: Reihe 1<br />
Seitenrang ab Platz 6<br />
Saal: Reihe 13 + 14<br />
2. Rang: Reihe 2 + 3<br />
115,00 Euro<br />
100,00 Euro<br />
95,00 Euro<br />
80,00 Euro<br />
22,00 Euro<br />
19,00 Euro<br />
28,00 Euro<br />
24,00 Euro<br />
Six-Pack – <strong>Das</strong> Junge Abo = 6 Vorstellungen<br />
5<br />
3. Rang<br />
70,00 Euro<br />
55,00 Euro<br />
15,00 Euro<br />
16,00 Euro<br />
Ermäßigungen – Schwerbeschädigte, Schüler,<br />
Studenten, Auszubildende, Arbeitslose,<br />
Sozialhilfeempfänger, Wehrpflichtige und<br />
Zivildienstleistende erhalten 50 % Ermäßigung<br />
in allen Preisgruppen gegen Vorlage<br />
des entsprechenden Ausweises. Eine nachträgliche<br />
Rabattgewährung ist nicht möglich.<br />
6<br />
Preisgruppe<br />
Seitenrang: Platz 1 - 5<br />
Logen<br />
Platzart <strong>Stadttheater</strong><br />
45,00 Euro<br />
Kindertheater<br />
Abonnement<br />
Einzelkarten<br />
40,00 Euro<br />
Six-Pack<br />
Abonnement<br />
8,50 Euro<br />
Einzelkarte<br />
Schüler<br />
13,00 Euro<br />
Einzelkarte<br />
Erwachsene<br />
Schulen und Gruppen ab 10 Personen erhalten<br />
eine Ermäßigung von 10 % in allen Preisgruppen.<br />
In berechtigten Ausnahmefällen ist<br />
weiterhin Ratenzahlung im Abo möglich. Die<br />
Preise sind einschließlich Garderobengebühr<br />
und 0,10 Euro Altersversorgungsabgabe für<br />
Bühnenschaffende.<br />
<strong>Das</strong> Abo-Plus Abonnenten können weitere<br />
Veranstaltungen zum Vorteilspreis buchen.<br />
Die Anzahl der um ca. 20 % ermäßigten<br />
zusätzlichen Veranstaltungen ist nicht<br />
begrenzt. Diese Karten sind nicht übertragbar<br />
und können nicht getauscht werden.<br />
1<br />
2<br />
3<br />
Konzerte<br />
Preisgruppe<br />
Saal: Reihe 1 - 7<br />
1. Rang<br />
Saal: Reihe 8 - 14<br />
2. Rang: Reihe 1<br />
Seitenrang<br />
2. Rang: Reihe 2 + 3<br />
3. Rang<br />
Logen<br />
35,00 Euro<br />
30,00 Euro<br />
25,00 Euro<br />
Platzart <strong>Stadttheater</strong><br />
10,00 Euro<br />
8,00 Euro<br />
6,50 Euro<br />
63,00 Euro<br />
50,00 Euro<br />
32,00 Euro<br />
Abonnement<br />
13,00 Euro<br />
10,50 Euro<br />
26,00 Euro<br />
21,00 Euro<br />
7,00 Euro 14,00 Euro<br />
Einzelkarten<br />
<strong>Theater</strong>Card25 – Die <strong>Theater</strong>Card25 erhalten<br />
Sie für 10,- €. Sie ist personengebunden<br />
und nicht Übertragbar. Mit der<br />
<strong>Theater</strong>Card25 erhalten Sie 25 % Rabatt auf<br />
den Einzelkartenpreis in allen Preisgruppen.<br />
Sonderveranstaltungen<br />
Die Eintrittspreise für Sonderveranstaltungen<br />
erfragen sie bitte bei den<br />
Kartenvorverkaufsstellen.<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
Saal: Reihe 5 - 8 / 1. Rang / 2. Rang: Reihe 1<br />
Saal: Reihe 3 + 4 / Saal: Reihe 9 + 10<br />
Seitenrang ab Platz 5, 2. Rang: Reihe 2 + 3<br />
Saal: Reihe 1 + 2 / Saal: Reihe 11 + 12<br />
3. Rang: Reihe 1<br />
Saal: Reihe 13 + 14 / 3. Rang: Reihe 2 + 3<br />
Seitenrang Platz 1 - 4 / Logen<br />
175,00 Euro<br />
150,00 Euro<br />
130,00 Euro<br />
75,00 Euro<br />
36,50 Euro<br />
32,00 Euro<br />
27,00 Euro<br />
16,00 Euro
132<br />
Abonnementsbedingungen für<br />
<strong>Theater</strong>- und Konzertveranstaltungen der Stadt <strong>Minden</strong><br />
<strong>Das</strong> Abo – der direkte Weg ins <strong>Stadttheater</strong><br />
1] Abonnements können beim <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> persönlich oder schriftlich bestellt<br />
werden. Mit der Anmeldung kommt ein rechtsgültiger Vertrag zwischen dem Abonnenten<br />
und der Stadt <strong>Minden</strong> als Rechtsträger des <strong>Stadttheater</strong>s <strong>Minden</strong> zustande. Die Abonnementsbedingungen<br />
sind Bestandteil dieses Vertrages.<br />
2] Die bestellte Abonnementskarte wird dem Abonnenten rechtzeitig vor Beginn der<br />
Spielzeit zugestellt. Danach ist der volle Abonnementspreis zu zahlen. In berechtigten<br />
Ausnahmefällen ist Ratenzahlung möglich.<br />
3] Ein Abonnement muss für die ganze Spielzeit erworben werden. Es läuft für die<br />
folgende Spielzeit weiter, wenn es nicht spätestens bis zum 30. Juni der laufenden<br />
Spielzeit schriftlich gekündigt oder eine Neuverteilung der Plätze erforderlich wird. Dies<br />
gilt auch für Geschenkabonnements. Ausschließlich das Jugendabonnement Six-Pack<br />
endet nach einer Spielzeit und muss jährlich neu bestellt werden.<br />
Kündigungen für die laufende Spielzeit sind grundsätzlich nicht möglich. Für versäumte<br />
Vorstellungen kann kein Ersatz gewährt werden. Die Rückgabe von Abonnementskarten<br />
für einzelne Vorstellungen ist nicht möglich. Der Austausch einzelner Vorstellungen innerhalb<br />
der verschiedenen Abonnements ist beim express-Ticketservice gegen Gebühr möglich.<br />
4] Die Abonnementskarte ist übertragbar. Für die Bezahlung haftet derjenige, auf<br />
dessen Namen sie ausgestellt ist. Die Abonnementspreise sind gegenüber den<br />
Einzelkartenpreisen ermäßigt.<br />
5]Schwerbeschädigte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, Schüler, Studenten, Auszubildende,<br />
Wehrpflichtige und Zivildienstleistende erhalten in allen Preisgruppen eine<br />
Ermäßigung von 50 % gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises. Diese<br />
Abonnementskarten sind nicht übertragbar und nur in Verbindung mit dem<br />
Berechtigungsausweis gültig.<br />
6] Sammelbesteller [Personen mit 10 und mehr Abonnements-/Eintrittskarten] erhalten<br />
eine Ermäßigung von 10 % in allen Preisgruppen.<br />
7] Der Verlust einer Abonnementskarte ist zur Vermeidung einer unberechtigten<br />
Benutzung unverzüglich dem <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong> zu melden. Es wird dann eine<br />
Ersatzkarte gegen Gebühr ausgestellt.<br />
8] <strong>Das</strong> <strong>Stadttheater</strong> behält sich etwaige Termin- oder Programmänderungen vor, die<br />
rechtzeitig durch die Presse bekanntgegeben werden.<br />
9] Rat und Auskunft in allen Abonnementsfragen erteilt das <strong>Stadttheater</strong> <strong>Minden</strong>,<br />
Tonhallenstraße 3, 32423 <strong>Minden</strong>, Tel. 0571 828390<br />
Für alle, die in der kommenden Spielzeit die Qual der Wahl haben: als Abonnent<br />
können Sie regelmäßig bequem und zum Vorzugspreis ins <strong>Theater</strong> gehen. Bei immer<br />
häufiger ausverkauften Vorstellungen ist Ihnen Ihr persönlicher Platz sicher. Sie sparen<br />
ca. 20 % vom Eintrittspreis.<br />
Sie wählen ein Abonnement aus, wir reservieren Ihnen feste Plätze und Sie haben<br />
außerdem die Möglichkeit für alle Sonderveranstaltungen bereits ab Freitag, 15. Juli <strong>2011</strong><br />
und für alle Veranstaltungen, die in den anderen Abonnements stattfinden, ab Freitag,<br />
09. September <strong>2011</strong> zusätzliche Karten um ca. 20 % ermäßigt zu erwerben. Als Abonnent<br />
erhalten Sie automatisch und kostenlos das jährliche <strong>Theater</strong>magazin zugesandt und<br />
sind somit immer auf dem Laufenden.<br />
Wie werden Sie Abonnent?<br />
Wie wechseln Sie als Altabonnent ihre Plätze?<br />
Sie haben mehrere Möglichkeiten<br />
1] Per Post<br />
Sie füllen die dem beiliegenden Flyer anhängende Postkarte aus und senden uns diese zu.<br />
Wir reservieren Ihnen dann einen Platz in der von Ihnen gewünschten Preigruppe und<br />
berücksichtigen Ihre Wünsche.<br />
Die Wechselungen werden vor den Neu-einzeichnungen durchgeführt und nach Eingang<br />
bearbeitet.<br />
2] Per E-Mail<br />
Sie finden auf unserer Homepage unter www.stadttheater-minden.de ein Formular, mit<br />
dem Sie sich bei uns anmelden können bzw. mit dem Sie Ihr bestehendes Abonnement<br />
oder Ihre bestehenden Plätze wechseln können. Die Wechselungen werden vor den<br />
Neueinzeichnungen durchgeführt und nach Eingang bearbeitet.<br />
3] Persönlich<br />
Im express-Ticketservice, Obermarktstr. 26 - 30, 32423 <strong>Minden</strong>, sowie in unserer<br />
Abonnementsberatung in der <strong>Theater</strong>kasse im <strong>Theater</strong>café, die für Alt- wie auch für<br />
Neuabonnenten am Montag, 11. und Dienstag, 12. Juli <strong>2011</strong> in der Zeit von 9.00 Uhr bis<br />
18.00 Uhr geöffnet sind, stehen Ihnen unsere freundlichen Mitarbeiterinnen für alle<br />
Fragen gerne zur Verfügung und nehmen Ihre Bestellungen und Wünsche persönlich<br />
entgegen.<br />
4] Per Telefon<br />
Sie rufen uns an. Telefonische Beratung zu den oben genannten Öffnungszeiten unter<br />
0571 8283928.