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Nachrichten und Informationen

EMMERGIE 5

kritisch

NACHGEFRAGT

Wussten Sie

schon ...

… dass Wasser ein ganz

spezielles Element ist? Die

chemische Verbindung

H 2O weist 41 Anomalien

auf, die sich bis heute wissenschaftlich

noch nicht

korrekt erklären lassen.

Eines der bekanntesten

Phänomene ist die Dichteanomalie.

Anders als die

meisten Stoffe, die bei abnehmender

Temperatur

immer dichter werden,

dehnt sich Wasser bereits

ab vier Grad Celsius wieder

aus. Wer je im Winter

eine Wasserflasche im

Auto vergessen hat, kennt

das Phänomen: Gefriert

der Inhalt, platzt das

Gefäß.

Das Internet –

Fluch

oder Segen ?

Mehr als eine Milliarde Menschen

weltweit nutzen das Internet. In

Deutschland sind mehr als 40 Millionen

Bürger vernetzt. In der Altersgruppe

der 14- bis 19-Jährigen ist der ständige

Kontakt zum globalen Datennetz fester

Bestandteil des täglichen Lebens. Es

wird gesimst, gebloggt, gegoogelt und

getwittert. Wir schreiben E-Mails, gewinnen

Freunde über Facebook, bestellen

Bücher und Toaster bei Amazon

und überweisen die Rechnung für die

neuen Kontaktlinsen in die USA per

Mausklick. Keine Frage: Das neue Medium

hat die Welt verändert. Mit den

Folgen müssen wir umgehen.

Es klingt so einfach – und manchmal

ist es das auch. Die Welt ist zum

Dorf geworden und alles ist möglich.

„Junge, wie geht’s?“, fragt die Mutter

den Sohn auf Studienreise in Neuseeland,

und der Junior lacht dank Internet-

Telefon Skype putzmunter vom heimischen

Bildschirm. Wer wissen möchte,

ob US-Schauspieler Ashton Kutcher

die verlorene zweite Socke schon wieder

gefunden hat, kann sich die sensationelle

Nachricht direkt aus Hollywood

nach Radebeul twittern lassen. Für Bank

geschäfte und Einkäufe muss heute

niemand mehr das Haus verlassen. Ein

Knopfdruck genügt. Und selbst bei der

Partnersuche vertrauen immer mehr

Menschen auf die Möglichkeiten des

World Wide Web.

Das kann gut gehen. Muss es aber

nicht. Schon so mancher Internet-

Benutzer hat sein Vertrauen in die neue

Technologie teuer bezahlt. Da genügt

ein unbedachter Klick – und schon ist

man unfreiwilliger Besitzer eines teuren

Drei-Jahres-Abonnements. Oder der vermeintliche

Schöngeist aus dem Chatroom

entpuppt sich in der realen Welt

als unsympathischer Widerling. Auch

Betrüger und Abzocker haben die Möglichkeiten

des nur schwer kontrollierbaren

weltweiten Datenverkehrs für sich

entdeckt.

Besonders gefährdet sind vor allem

jene, die mit persönlichen Angaben

allzu freizügig umgehen. Auch das ist

ein Phänomen des neuen Kommunikationszeitalters:

Vor dem Bildschirm berichten

Menschen von Gedanken und

Gefühlen, die sie im persönlichen Gespräch

nicht einmal ihren besten Freunden

anvertrauen würden.

Dabei sollte sich herumgesprochen

haben, dass die digitale Vernetzung

mit Vorsicht zu genießen ist. Die Erfahrung

zeigt: Das Internet vergisst nichts,

und jeder kann dort so ziemlich alles

behaupten.

Wer also gewöhnt war, seine Informationen

aus seriösen Printmedien

oder Funk- und Fernsehsendungen

zu beziehen, muss ebenso umdenken

wie der Kunde, der bislang mit realen

Ansprechpartnern in Kontakt stand, die

ihre Fehler persönlich ausbügeln mussten.

Deshalb ist es angeraten, sich dem

neuen Medium nicht kritiklos auszuliefern,

sondern es vielmehr als sinnvolle

Ergänzung der bewährten Kulturtechniken

zu betrachten. Das Internet

hat vieles verändert. Ob es sich auf lange

Sicht als Segen oder Fluch erweist, entscheiden

die Nutzer durch ihr Verhalten

letztlich selbst. Vor dieser Verantwortung

kann sich niemand drücken.

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