emmergie - Stadtwerke Emmerich

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emmergie - Stadtwerke Emmerich

EMMERGIE

Kundenmagazin der Stadtwerke Emmerich GmbH 1/2010

Die Stadtwerke Emmerich

suchen E-Roller-Testfahrer

Seite 6/7:

Elektromobilität in Emmerich am Rhein

Seite 14/15: Förderung: Heizungsumstellung auf Erdgas

Stadtwerke Emmerich


2 EMMERGIE

Editorial

Inhalt

3 Elektromobilität NRW

4 aktuell und wichtig

5 Wie fragwürdig sind

Haustürgeschäfte?

6/7 Elektromobilität

bei den Stadtwerken

8/9 Ausbildung bei den

Stadtwerken

10/11 Hilfe, da waren

Einbrecher

12/13 Das Haus fit machen

durch energetische

Sanierung

Liebe Leserinnen und Leser

von EMMERGIE,

Elektromobilität ist der Titel und Schwerpunkt

unserer aktuellen EMMERGIE-

Ausgabe. Menschen brauchen Mobilität.

Wir fahren zur Arbeit, reisen mit

dem Auto in den Urlaub, besuchen

Freunde und Verwandte, erledigen Einkäufe

oder fahren in die Schule. Ein

Leben lang sind wir in Bewegung – zu

Wasser, zu Land und in der Luft. Mobilität

ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis.

„Wer rastet, der rostet“, sagt

schon das alte Sprichwort.

Mobilität erweitert

den Horizont

14/15 Förderung bei Heizungsumstellung

auf Erdgas

16 So wird die Gartenparty

ein Erfolg!

17 Rezept: dreierlei Fleisch

Kundenzentrum

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Redaktion: David Bill

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Druck:

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Der Spaß an der Bewegung ist universell

– unabhängig von Kultur, Sprache,

Rasse, Alter und Geschlecht. Mobilität

erweitert den Horizont: Kleine

Kinder flitzen mit Begeisterung auf

ihren Bobbycars durch die Wohnung;

später, wenn sie Radfahren lernen, erweitert

sich ihr Aktionsradius, und

sobald sie erwachsen sind, wollen sie

Autos oder Motorräder fahren und die

Welt erkunden. Im Katastrophenfall

entscheidet Mobilität über Leben und

Tod: Notdienste und Rettungsfahrzeuge

müssen den Einsatzort schnell

erreichen oder Verletzte in Krankenhäuser

transportieren.

Elektrofahrzeuge verringern

CO 2 -Emissionen

Fahrzeuge mit Elektroantrieb bieten

große Potenziale zur Verringerung der

verkehrsbedingten CO 2-Emissionen

sowie der Abhängigkeit von Erdölimporten.

Denn: Autoabgase tragen wesentlich

zur globalen Klimaveränderung

mit ihren unterschiedlichen Auswirkungen

bei. Die Bundesregierung

hat das Thema Elektromobilität in das

„Integrierte Energie- und Klimaprogramm“

aufgenommen. Im August 2009

wurde vom Bundeskabinett der „Nationale

Entwicklungsplan Elektromobilität“

verabschiedet, der den Rahmen

für künftige Technologieentwicklungen

und für eine anzustrebende Markteinführung

von Plugin-Hybrid- und

Elektrofahrzeugen in Deutschland bildet.

Es ist ein Signal entschlossenen

Handelns von Industrie, Forschung

und Politik, um die führende Rolle

Ulrich Schnake, Geschäftsführer der

Stadtwerke Emmerich GmbH.

Deutschlands in den Bereichen Automobil-

und Energietechnik auch bei

der Elektromobilität zu behaupten

und weiter auszubauen.

Testfahrer für

E-Roller gesucht

Im Rahmen des „Nationalen Entwicklungsplans

Elektromobilität“ sind die

Stadtwerke Emmerich ein Partner des

Teilprojekts Modellregion Elektromobilität

Rhein Ruhr E-mobil nrw. Unseren

Kunden bietet sich dabei die

sicherlich nicht alltägliche Gelegenheit,

sich an dem Forschungsprojekt

E-mobil nrw aktiv als Testfahrer zu

beteiligen. Zwei Elektroroller stehen

zu Projektbeginn zur Verfügung. Näheres

erfahren Sie auf den Seiten 6

und 7 unseres Magazins. Nutzen Sie

die dafür vorgesehene Antwortkarte.

Jeden Schritt in Richtung geringerer

CO 2-Emissionen zu gehen, ist

ein wichtiger und sinnvoller Baustein

zur Sicherung unserer Zukunft. Deshalb

engagieren wir uns in dem Projekt

E-mobil nrw.

Viel Vergnügen beim Lesen

von EMMERGIE und herzlichen Dank

für Ihr Interesse.


Elektromobilität NRW EMMERGIE 3

E-mobil nrw – Stadtwerke

Emmerich aktiv dabei

Die Bundesregierung unterstützt deutschlandweit aus Mitteln des Konjunkturpakets

II acht Modellregionen, in denen Elektromobilität erforscht und praxisnah

erprobt wird. Eine davon ist die Modellregion Rhein-Ruhr. Die Landeshauptstadt

Düsseldorf, das Stadtwerke-Forum NRW, die Lufthansa Technik

AG und die Drive-CarSharing GmbH sowie das Wuppertal Institut für Klima,

Umwelt, Energie haben sich zum Teilprojekt E-mobil nrw zusammengeschlossen.

Zu den Mitgliedern des Stadtwerke-Forums NRW zählen neben den

Stadtwerken Emmerich die Energieversorgungsunternehmen der Städte Brühl,

Düsseldorf, Fröndenberg, Hilden, Monheim, Oelde und Schwerte.

Im Zuge dieses Projekts soll eine Ladeinfrastruktur

aufgebaut und der Einsatz

von Elektrofahrzeugen für private und

gewerbliche Nutzungen erprobt werden.

Das Wuppertal Institut wurde mit der

wissenschaftlichen Begleitforschung beauftragt.

Geplant sind umfangreiche empirische

Analysen. Die Ergebnisse der

Begleitforschung sollen den Praxispartnern

Inputs für die Entwicklung neuer

Dienstleistungen und Geschäftsfelder im

Bereich Elektromobilität liefern.

In Bezug auf die Ladeeinrichtungen

ist vor allem die Frage von Interesse,

welche Bedeutung im Alltag der öffentlichen

Ladeinfrastruktur im Vergleich

zur privaten Ladeeinrichtung der hei-

mischen Steckdose zukommt. Untersucht

wird in diesem Zusammenhang

auch die Akzeptanz unterschiedlicher

Abrechnungs- und Tarifmodelle.

Zentrale Forschungsfragen

In dem Modellprojekt werden Roller

und Pkw privaten Testhaushalten jeweils

für einen begrenzten Zeitraum

zur Erprobung überlassen. Untersucht

werden soll, wie sich der Einsatz von

Elektrofahrzeugen auf die Mobilitätsmuster

in Haushalten mit unterschiedlichen

Mobilitätsansprüchen auswirkt.

Weitere zentrale Forschungsfragen betreffen

die allgemeine Akzeptanz von

Elektrofahrzeugen und das Erleben von

Elektromobilität sowie die Frage, ob

ausschließlich Strom aus erneuerbaren

Energien für den Betrieb der Fahrzeuge

genutzt werden soll. Darüber hinaus

wird untersucht, unter welchen Bedingungen

die Versuchsteilnehmer in der

Zukunft zum Erwerb eines Elektrofahrzeugs

bereit wären.

Im Bereich der betrieblichen Nutzung

von Elektrofahrzeugen wird analysiert,

für welche Einsatzfelder Elektroroller,

Elektro-Pkw und elektrisch betriebene

leichte Nutzfahrzeuge angesichts der

technisch bedingten Nutzungseinschränkungen

auf der einen und der logistischen

Anforderungen auf der anderen

Seite in Frage kommen. Auf dieser

Grundlage werden für die Flotten ausgewählter

Praxispartner theoretische Substitutionspotenziale

und mögliche ökologische

Effekte ermittelt.

Mehr zum Thema Elektromobilität

und zur Umsetzung des Projekts

in Emmerich am Rhein erfahren

Sie auf den Seiten 6 und 7 in

dieser Ausgabe. Dort wird auch

beschrieben, wie Sie persönlich

an dem Projekt teilnehmen

können.


4 EMMERGIE

kurz gefasst

aktuell und wichtig

ENERGIE SPAREN – NACHRICHTEN – WISSENSWERTES

Was ist eigentlich

CO 2 -neutral?

Brennwertkessel

an der Spitze

Heizungs-Check:

jetzt planen!

Man kann CO 2-neutral

fliegen, wohnen und

speisen. Klimaneutralität

hat Konjunktur, doch nur

die wenigsten wissen, was

sich hinter dem Schlagwort

verbirgt. Fest steht:

Wer Auto fährt, in den

Flieger nach Mallorca

steigt, die Heizung einschaltet

oder ein Rindersteak

verspeist, begünstigt

zunächst einmal Prozesse,

bei denen Treibhausgase

– insbesondere das klimaschädliche

CO 2 – freigesetzt

werden.

CO 2-neutrales Handeln

setzt dagegen voraus, dass

alles, was durch das eigene

Verhalten in die Umwelt

eingespeist wird, an anderer

Stelle wieder eingespart

werden kann. Ein

Beispiel dafür sind nichtfossile

Brennstoffe wie

Ethanol, Rapsöl oder Holz.

Die bei ihrer Verbrennung

freigesetzten Treibhausgase

wurden der Natur

durch das Wachstum der

Pflanzen zuvor entzogen

und gleichen die Bilanz

somit wieder aus. Ebenfalls

klimaneutral sind erneuerbare

Technologien wie

Solarthermie oder Windkraft.

Dafür wurde das

Instrument der Klimakompensation

eingeführt.

Dabei wird der Kohlendioxidausstoß

an einem Ort

durch Einsparungen an

anderer Stelle ausgeglichen.

Wer clever heizen möchte,

kommt an der Brennwerttechnologie

nicht mehr vorbei. Die

Stiftung Warentest hat neun

moderne Heizkessel unter die

Lupe genommen und legt nun

ein beeindruckendes Ergebnis

vor: Alle getesteten Modelle

glänzen mit Bestnoten zwischen

1,7 und 2,2. Als besonders

überzeugend erwiesen

sich die Erdgasbrennwertkessel.

Sie nutzen den eingesetzten

Brennstoff im Gegensatz zu

herkömmlichen Heizsystemen

gleich doppelt: zuerst während des Verbrennungsprozesses

und danach durch eine zusätzliche Wärmegewinnung

aus den Abgasen. Die Vorteile dieses Prinzips

werden durch die konkurrenzlos günstige Schadstoffbilanz

des umweltfreundlichen Energieträgers Erdgas

positiv verstärkt. In Kombination mit einer Solaranlage

ist die Brennwerttechnologie kaum noch zu toppen.

Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt,

wertet das Ergebnis der Stiftung Warentest als

Bestätigung der hohen Effizienz der Erdgasbrennwerttechnik

durch eine neutrale Instanz. Die Verbraucherstiftung

setze damit ein deutliches Signal für die Heizungsmodernisierung

in Deutschland.

Der nächste Winter kommt

bestimmt und mit ihm die

Zeit der Heizungsanlagen.

Sparfüchse bauen deshalb

vor und bringen ihre Haustechnik

rechtzeitig auf

Vordermann. Denn: Ein

schlecht gewarteter und

vernachlässigter Heizkessel

verbraucht bis zu zehn

Prozent mehr an Energie

als eine gut funktionierende

Anlage. Der rechtzeitig

durchgeführte Heizungs-

Check durch den Fachmann

erhöht das Sparpotenzial

und schont die

Umwelt. Der Verbraucher

hat die Wahl. Bei der normalen

Wartung wird die

bestehende Anlage gereinigt

und neu eingestellt.

Verschleißteile können

ersetzt und die Vorlauf- und

Kesseltemperatur an die

aktuellen Erfordernisse

angepasst werden. Der

offizielle Heizungs-Check

beinhaltet noch mehr: In

einem standardisierten

Verfahren werden das

Einsparpotenzial und die

Energieeffizienz eines

bestehenden Heizsystems

ermittelt. Der Prüfbericht

skizziert die Kosten-Nutzen-Bilanz

und bildet die

Basis für eine ganzheitliche

Gebäudeoptimierung.


Nachrichten und Informationen

EMMERGIE

5

kritisch NACHGEFRAGT

Rücksicht auf

die Nachbarn

Sommer, Sonne – Brutzelzeit.

Wenn die Grillsaison

beginnt, bleibt zwischen

Flensburg und Bodensee

so manche Küche kalt.

Doch mitunter macht der

Nachbar Dampf, wenn ihm

der Qualm zu häufig in die

Nase steigt. Wer darf wann,

wie oft und wo die Bratwurst

rösten sind Fragen,

mit der sich schon einige

Gerichte beschäftigt haben.

Grundsätzlich gilt: Ein

einheitliches Leiturteil

gibt es nicht. Es kommt auf

die Umstände an – und das

macht die Sache so schwierig.

Gut beraten ist deshalb,

wer sich an das allgemeine

Gebot der Rücksichtnahme

hält. Als Richtlinie

gelten einige beispielhafte

Gerichtsentscheidungen,

die ein Verbot nur dann in

Betracht ziehen, wenn

„es zu wesentlichen Beeinträchtigungen

durch Rauch,

Ruß oder Wärme kommt“.

Doch aufgepasst: Ist das

Grillverbot im Mietvertrag

festgeschrieben, muss sich

der Mieter daran halten.

Geschäfte an

der Haustür?

Die Situation hat jeder schon erlebt.

Es klingelt an der Haustür, man öffnet

in freudiger Erwartung auf einen

netten Besuch – und blickt in das Gesicht

eines Wildfremden. Das Lächeln

gefriert sekundenschnell zur Maske,

denn schließlich ahnt man bereits: Die

nächsten Minuten werden zur Bewährungsprobe.

Und schon beginnt ein

Bombardement an Fragen: „Funktioniert

Ihr Staubsauger noch? Haben Sie ein

Herz für behinderte Kinder, entlassene

Strafgefangene oder geschundene Tiere?

Zahlen Sie bei Ihrer Versicherung zu

viel?“ Die gute Kinderstube verhindert,

dass man den Redefluss sofort unterbricht

und die Tür wieder schließt. Ein

Wort gibt das andere, und schon steckt

man mittendrin in einem Verkaufsgespräch,

das man eigentlich gar nicht

wollte.

Wie kann man sich vor voreiligen

Vertragsabschlüssen an der Wohnungstür

schützen, und warum ist es so

schwer, den ungebetenen Gästen einen

Korb zu geben? Auf diese Fragen gibt es

keine einfachen Antworten. Grundsätzlich

aber gilt: Der Überrumpelungseffekt

ist nicht zu unterschätzen. Auf ein

Verkaufsgespräch ist man nicht vorbereitet.

Wer gerade in Jogginghose und

Schlabber-T-Shirt auf dem Sofa gelümmelt

hat, ist kaum in der richtigen Verfassung,

einem strategisch trainierten Verkäufer

handfest Paroli zu bieten.

Gerade ältere Menschen sind dem

Wortgewitter des psychologisch geschulten

Personals oftmals hilflos ausgeliefert.

Ist der Verkäufer erst einmal in

der Wohnung, sehen sie die Unterschrift

unter einen Vertrag häufig als die letzte

Möglichkeit, sich aus der bedrängenden

Situation wieder zu befreien. Deshalb

macht es Sinn, sich vorher mental auf

eine derartige Szene vorzubereiten. Wer

sich immer wieder klar macht, dass es

nicht unhöflich ist, Menschen abzuweisen,

die man gar nicht eingeladen hat, tut

sich leichter damit, die Tür nur einen

Spalt zu öffnen und im Zweifelsfall auch

wieder zuzumachen.

Natürlich ist es durchaus möglich,

dass der Staubsaugervertreter klingelt,

wenn das eigene Gerät gerade den

Geist aufgibt. In diesem Fall spricht

nichts dagegen, sich die Offerte anzuhören.

Denn: Auch seriöse Unternehmen

wählen mitunter die Tour von Haus zu

Haus, um sich teure Vertriebswege zu ersparen

und in direkten Kontakt mit den

Kunden zu treten. Doch auch hier gilt:

Ohne gründlichen Preis-Leistungs-Vergleich

birgt das Geschäft Risiken. Ein

Abgleich mit örtlichen Anbietern lohnt

sich immer. Sie liefern in der Regel Qualität,

weil sie vor Ort einen Ruf zu verlieren

haben. Außerdem sind sie im Falle

einer Reklamation oder Gewährleistung

schnell und unkompliziert zur Stelle.

Wer dennoch einen Vertrag unterschreibt,

den er eigentlich nicht

wollte, muss jedoch nicht verzagen.

Wird das Geschäft mit einem Unternehmen

abgeschlossen, haben Verbraucher

zwei Wochen lang ein schriftliches Widerrufsrecht.

Vereinbarungen unter Geschäfts-

oder Privatleuten sind allerdings

davon ausgeschlossen. Deshalb gilt auch

für jene, die grundsätzlich nichts gegen

Vertreterbesucher haben: Lassen Sie sich

Zeit und entscheiden Sie in Ruhe. Andere

können es mit einem Aufkleber der

Verbraucherschutz-Kampagne „Haustürgeschäfte?

Nein Danke“ neben dem Klingelknopf

versuchen. Vielleicht läuten die

unangekündigten Besucher dann doch

lieber beim Nachbarn.


6 EMMERGIE

Elektromobilität bei den Stadtwerken

Elektromobilität in Emmerich am Rhein

Stadtwerke leisten Pionierarbeit

Die Vorteile auf einen Blick

Die Partner von E-mobil NRW

Experten rechnen mit einem deutlichen Anstieg der Zahl von Elektroautos auf

• Elektromobile verbrauchen wegen ihres hohen

deutschen Straßen: Die Bundesregierung geht von einer Million solcher Fahrzeuge

bis 2020 aus. Davon sollen 250.000 in NRW

Wirkungsgrades erheblich weniger Energie als

rollen.

Verbrennungsmotoren.

Wenn Elektromobilität, dann mit

Mit Strom aus regenerativen Quellen, wie etwa

Strom aus erneuerbaren Energien

• Elektroautos können erneuerbare Energien nutzen:

der Windenergie, ist emissionsfreies Autofahren

möglich. Ohne Lärm und Schadstoffausstoß werden

Als Dream-Team Mensch und für Umwelt Mobilität geschont. ohne Öl

ergänzen sich erneuerbare Energien

• Durch intelligent gesteuerte Ladevorgänge der

und Elektrofahrzeuge ideal. Elektroautos

sind leise,

Batterien ist es mittelfristig möglich, den Anteil

erneuerbarer

effizient

Energien

und

bei der

kostengünstig

im Betrieb. zu steigern. In Die Sachen Fahrzeuge Ökologie helfen mit, die unregel-

fah-

Energieerzeugung

ren sie aber mäßig nur anfallenden so sauber, erneuerbaren wie der Energien Strom effizient

zu nutzen und das Stromnetz zu stabilisieren.

erzeugt wurde, mit dem sie angetrieben

werden. Deshalb ist allein die Kombination

aus Elektrofahrzeugen und Strom

aus erneuerbaren Energien praktisch

CO 2- und schadstofffrei.

Fast alle großen Autoproduzenten

bereiten die Großserienfertigung von

elektrischen Antrieben vor. Elektroautos

tanken Strom während der Nacht

oder in der Mittagspause – dann, wenn

besonders viel Strom aus Wind und Sonne

zur Verfügung steht. Im Falle eines

hohen Strombedarfs in anderen Bereichen

könnten Elektroautos wie eine

riesige Batterie Strom ins Netz zurückspeisen

– eine Vision eines intelligenten

Stromspeichers mit enormen Potenzialen.

Wenn Elektromobilität Strom aus

erneuerbaren Energien nutzt, kann tatsächlich

ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz

geleistet werden.

Elektrofahrzeuge benötigen eine geeignete

Infrastruktur in Form von Lademöglichkeiten.

Hierzu müssen im öffentlichen

Raum spezielle Ladestationen

installiert werden. Besonders geeignete

Standorte dafür sind beispielsweise Einkaufszentren

oder Parkhäuser. Die Partner

von E-mobil nrw entwickeln und

testen die Infrastruktur, schaffen eigene

Fahrzeuge an und erproben sie. Damit

sollen wichtige Hinweise für die zukünftige

Entwicklung des jungen Marktes für

Elektromobilität gewonnen werden.

Die Vorteile auf einen Blick

Sprechen Sie mit Ihrem Energiedienstleister vor Ort

und lassen Sie sich über das Thema Elektromobilität

L Elektromobile und das Projekt E-mobil verbrauchen NRW in Ihrer Stadt informieren. wegen

Nutzen Sie unsere Kompetenz und finden Sie Ihren

ihres hohen Wirkungsgrades erheblich

Ansprechpartner auf unserer Internetseite.

weniger Energie als Verbrennungsmotoren.

www.emobil-nrw.de

L Elektroautos können erneuerbare Energien

nutzen: Mit Strom aus regenerativen

Quellen, wie etwa der Windenergie,

ist emissionsfreies Autofahren möglich.

Ohne Lärm und Schadstoffausstoß

werden Mensch und Umwelt geschont.

L Durch intelligent gesteuerte Ladevorgänge

der Batterien ist es mittelfristig

Klimaschutz im

Straßenverkehr

möglich, den Anteil erneuerbarer Energien

bei der Energieerzeugung zu steigern.

Die Elektrofahrzeuge helfen mit,

die nicht konstant erzeugbaren erneuerbaren

Energien effizient zu nutzen

und das Stromnetz zu stabilisieren.

Strom aus erneuerbaren Energien ist die Antriebsquelle der Zukunft.


Elektromobilität bei den Stadtwerken

EMMERGIE

7

Gesucht werden Testfahrer für E-Roller

Wir, die Stadtwerke Emmerich, suchen 18 Fahrer, um Kurzzeittests für die Dauer

von jeweils einer Woche durchzuführen bzw. sechs Fahrer für Langzeittests, die

jeweils einen Monat dauern werden. Die Roller werden von unserem Unternehmen

kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen dieses Projekts werden zwei

Elektroroller des altbekannten Herstellers

Kreidler, Typ RMC-E Hiker Amaze,

zum Einsatz kommen. Angetrieben werden

die Roller von 3-KW-Radnabenmotoren.

Die Leistung reicht aus, um die

Maschinen mit einer Geschwindigkeit

von 45 km/h zügig durch den Verkehr zu

bringen. Mit einer Reichweite von durchschnittlich

65 Kilometern lassen sich alltägliche

Fahrten in Emmerich am Rhein

und Umgebung prima erledigen. Aufgetankt

werden können die E-Roller an jeder

Steckdose. Eine Vollbetankung, die

üblicherweise nachts erfolgt, dauert zirka

vier bis sechs Stunden. Natürlich kann

der Akkumulator auch tagsüber zwischengeladen

werden.

Mindestvoraussetzung zum Fahren

dieses E-Rollers ist die Fahrerlaubnis der

Klasse M oder eine derer, die die Klasse

M beinhalten, zum Beispiel die Klasse B

beim Pkw-Führerschein.

Als Testfahrer bewerben können sich

alle Personen aus Privathaushalten, die

ihren Strom von der Stadtwerke Emmerich

GmbH beziehen.

Es gibt zwei unterschiedliche Varianten

zur Erprobung der E-Roller: Wir suchen

18 Testfahrer für einen Kurzzeittest

von jeweils einer Woche und sechs

Langzeittestfahrer für die Dauer von jeweils

einem Monat. Die Roller werden

kostenfrei von unserem Unternehmen

zur Verfügung gestellt. Die Testfahrer

müssen ein Fahrtenbuch führen, damit

mehr Erkenntnisse über Elektromobilität

gewonnen werden können. Diese

fließen in die Gesamtprojektauswertung

E-mobil nrw ein. Als Dankeschön

erhält jeder Testfahrer einen Buchgutschein

im Wert von 20 Euro.

Öffentliche Ladesäulen sowie

erstes Elektroauto der Stadtwerke

Im Zuge dieses Projekts werden im Oktober

2010 zwei Ladesäulen installiert,

eine davon auf dem Betriebsgelände

der Stadtwerke und die zweite im Stadtgebiet

von Emmerich am Rhein.

Im Januar 2011 soll es darüber hinaus

so weit sein: Das erste von den Stadtwerken

bestellte Elektroauto wird geliefert.

Es handelt sich um einen Personenkraftwagen

im Kleinwagensegment des Autoherstellers

Mitsubishi vom Typ i-MiEV.

Das Kürzel steht für „Mitsubishi innovative

Electric Vehicle“ und nicht für den

im deutschsprachigen Raum deutbaren

Wortsinn. Denn das Gegenteil ist der

Fall: Der i-MiEV mit regenerativem Strom

ist das zurzeit wohl einzige Serienauto

der Welt mit einem gegen Null tendierenden

CO 2-Ausstoß.

In der nächsten Ausgabe unseres Kundenmagazins

werden wir Sie über die

weitere Entwicklung auf dem Laufenden

handeln. Wenn wir Ihr Interesse

geweckt haben sollten, dann bewerben

Sie sich als Elektro-Roller-Testfahrer.

Sie möchten sich als

Testfahrer bewerben?

Ganz einfach! Füllen Sie die

Antwortkarte auf der letzten Seite

des Kundenmagazins aus und

schicken Sie diese ab.

Für Fragen zum Projekt E-mobil

nrw steht Ihnen Dipl.-Ing. David

Bill unter der Rufnummer 02822

604-120 oder billd@swe-gmbh.de

gern zur Verfügung.


8 EMMERGIE

Ausbildung bei den Stadtwerken

Stadtwerke – Arbeitgeber und

Ausbildungsbetrieb in Ihrer Stadt

Stadtwerke versorgen die Region oder eine Kommune in der Regel mit Strom,

Gas und Wasser. Stadtwerke fördern die Region mit Investitionen, die dem

Verbraucher direkt zugutekommen. Und: Stadtwerke sind ein wichtiger Arbeitgeber

und bilden oft auch aus. Jahr für Jahr bieten viele der leistungsstarken

deutschen Energieversorgungsunternehmen für junge Menschen vielseitige

und spannende Ausbildungsplätze an. Das große Plus: Die Energiewirtschaft

gilt als Zukunftsmarkt und ist extrem krisensicher.

Wir freuen uns über frisches Wasser aus

der Leitung, warme Zimmer im Winter

oder das Freizeitbad während eines Familienausflugs.

Annehmlichkeiten, die

als Selbstverständlichkeit hingenommen

werden. Und Leistungen, deren

teilweise lebenswichtige Bedeutung jedoch

immer dann schmerzlich bewusst

wird, wenn sie fehlen. Eine hohe Versorgungssicherheit

garantiert hierzulande,

dass man sich mit solchen Ärgernissen

gar nicht erst herumschlagen

muss. Was dabei häufig übersehen wird:

Dahinter stecken viel Arbeit, ein hohes

Fachwissen und großes Engagement.

Am stabilen Versorgungsnetz der Städte

und Gemeinden knüpfen viele Experten

mit: Industrie- und Bürokaufleute,

Industrie- und Anlagenmechaniker, Mechatroniker,

Elektroniker, Monteure,

IT-Fachleute sowie Fachangestellte für

Bäderbetriebe. Dies sind nur einige Beispiele

aus dem großen Spektrum der

Berufe, die alle zusammen garantieren,

dass das alltägliche Leben für die Kunden

reibungslos funktioniert.

Individuelle Schwerpunkte

Je nach Größe und Leistungsangebot

werden in den rund 900 bundesdeutschen

Stadtwerken ganz unterschiedliche

Fähigkeiten verlangt. In ihrer oft

langjährigen Geschichte haben sich

ganz eigene Schwerpunkte herausgebildet.

Deshalb variieren auch die Ausbildungsplatzangebote

von Region zu Region.

Eines aber haben die kommunalen

Unternehmen gemeinsam: Sie planen

in die Zukunft und nehmen ihre Verantwortung

als lokaler und regionaler Arbeitgeber

gewissenhaft wahr. In diesem

Bewusstsein haben sich die Energieversorgungsunternehmen

vor Ort in

den vergangenen Jahren stark auf dem

Ausbildungsmarkt positioniert. Mitarbeiter,

die die Abläufe und Zusammenhänge

durchschauen, und „Eigengewächse“,

die sich mit dem Betrieb identifizieren,

weiß man hier noch zu schätzen.

Sicherheit für die Zukunft

Stadtwerke stehen ganz bewusst zu

ihrer Rolle als Local Player innerhalb

eines Wirtschaftssektors, der für den

Kunden immer unübersichtlicher wird.

Das gibt Sicherheit auch für die Zukunftsplanung.

Denn die Themen des

21. Jahrhunderts sind auch die Themen

der Energieversorger: Umweltschutz,

der sparsame Umgang mit Ressourcen,

Energieeffizienz, Versorgungssicherheit

oder alternative Wärme- und Antriebstechniken

gehören dazu.

Doch aufgepasst: Wer eine Ausbildung

bei den Stadtwerken plant, sollte

sich frühzeitig informieren. Die Konkurrenz

schläft nicht und die Bewerbung

muss in der Regel bereits ein Jahr

vor Ausbildungsbeginn abgegeben werden.

Ein Blick auf die Homepage des

nächstgelegenen Energieversorgers zeigt,

in welchen Sparten Ausbildungsplätze

angeboten werden.


Ausbildung bei den Stadtwerken EMMERGIE 9

Unternehmensprofil der Stadtwerke Emmerich

Die Unternehmen der Stadtwerke-

Gruppe gehören mit einem Geschäftsvolumen

von zirka 62 Millionen Euro

zu den umsatzstärksten in Emmerich

am Rhein. Die 30.000 Emmericher

Bürger werden von der Stadtwerke

Emmerich GmbH täglich mit Trinkwasser,

Strom und Erdgas beliefert. 41

Mitarbeiter und fünf Auszubildende

arbeiten dafür, dass diese Leistung Tag

für Tag rund um die Uhr für die Kunden

zur Verfügung steht.

Weitere hervorzuhebende Unternehmen

der SWE-Gruppe sind die

EMBRICANA Freizeit- und Sport GmbH

sowie die Rhein-Waal-Terminal GmbH.

Bei der EMBRICANA GmbH sind 24

Die Stadtwerke Emmerich GmbH

bildet in den Berufsfeldern

Industriekauffrau/-mann sowie

Energieelektroniker/-in mit Fachrichtung

Betriebstechnik aus und

die Schwestergesellschaft Embricana

Freizeit- und Sport GmbH Fachangestellte/-r

für Bäderbetriebe.

Interessierte können sich gern

an den Personalreferenten

Ulrich Nawarotzky wenden:

Telefon 02822 604-103,

nawarotzkyu@egd-mbh.de.

Festangestellte, 25 Aushilfen und ein

Auszubildender beschäftigt, bei der

Rhein-Waal-Terminal GmbH sind es

23 Mitarbeiter. Die Verwaltungsgesellschaft

der Gruppe, die Emmericher

Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen

GmbH (EGD), beschäftigt

21 Mitarbeiter.

Die Unternehmen der Stadtwerke-

Gruppe werden ihrer kommunalen

Verantwortung auch unter zunehmendem

Wettbewerbsdruck gerecht.

Kundennähe, sichere, qualitativ hochwertige

und preiswerte Dienstleistungen,

die gleichzeitig zum Schutz

der Umwelt beitragen, stehen dabei im

Mittelpunkt.

Nicht nur im Verwaltungsbereich spielt der

Umgang mit Computern eine wichtige Rolle.

In fast allen Sparten gehört PC-Wissen dazu.

Einer von vielen technischen Berufen bei den Stadtwerken: Elektroniker sorgen für die

zuverlässige Betriebsbereitschaft der Versorgungsanlagen.

Fragen zur persönlichen

Berufswahl

L Wo liegen die persönlichen

Inte ressen ?

L Welche Stärken habe ich ?

L Welche Vorkenntnisse sind

eventuell vorhanden ?

L Welche Ziele stecke ich mir ?

L Welche Wege führen dorthin ?

L Welche Zukunftsperspektiven

verspreche ich mir von meinem

Beruf ?

Unterlagen für die

Bewerbung

L Bewerbungsschreiben

L Tabellarischer Lebenslauf

L Passfoto

L Kopien der letzten vier

Zeugnisse

L Praktikumsnachweise (falls

vorhanden)

L Informationen über Hobbys,

berufliche Vorstellungen,

individuelle Interessen

Tipps für das

Vorstellungsgespräch

L Gesucht werden junge Leute, die

gerne im Team arbeiten, flexibel

und engagiert sind. Aufgeschlossenheit,

Interesse an den Themen und

Aufgabenstellungen des jeweiligen

Unternehmens sowie Freude an der

Zusammenarbeit mit den Kunden

und Kollegen sind wichtige Voraussetzungen.

L Der erste Eindruck ist oft der

wichtigste. Zum Bewerbungstermin

sollte man deshalb nicht unvorbereitet

kommen. Vorabinformationen

über den Betrieb und das Anforderungsprofil

des Ausbildungsplatzes

kann man zum Beispiel über

das Internet oder Broschüren erhalten.

L Pflicht ist, sich über den angestrebten

Beruf ausführlich zu informieren.

Wer nicht genau weiß, für

was er sich eigentlich bewirbt, signalisiert

Desinteresse.

L Angemessene Kleidung und ein

gepflegtes Äußeres gehören ebenso

zu einer gelungenen Präsentation

wie gutes Benehmen.

L Es ist unbedingt auf pünktliches

Erscheinen zu achten.


10 EMMERGIE

Sicherheit

Hilfe,

da waren Einbrecher!

Der Schock sitzt tief: Die Terrassentür ist aufgehebelt,

die Schränke wurden durchwühlt, Bargeld, Kameras und

der Schmuck sind auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen.

So manches Haus und manche Wohnung entpuppen

sich im Nachhinein als viel zu schlecht geschützt.

Dabei ist es gar nicht so schwer, den Einbrechern die

Tour zu vermasseln. Schon mit wenig Aufwand und etwas

mehr Gefahrenbewusstsein werden Türen, Fenster oder

Kellerschächte zum unüberwindbaren Hindernis.

Die Kriminalpolizei weiß: Einbrecher

sind in der Regel auf leichte Beute aus.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der typische

Täter bereits nach wenigen Minuten

wieder aufgibt, wenn sich die Fenster

und Türen eines Gebäudes nicht

einfach und geräuschlos öffnen lassen.

Das Bewusstsein für mehr Einbruchssicherheit

ist in den vergangenen Jahren

zwar gestiegen. Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts

TNS Emnid

haben jedoch nur 31 Prozent der Befragten

die Befürchtung, dass bei ihnen

zu Hause eingebrochen wird.

Einbrecher haben

immer Konjunktur

Eine gefährliche Einschätzung, denn:

Einbrecher haben immer Konjunktur.

Wer nur nachts oder bei längerer Abwesenheit

mit unliebsamen Gästen rechnet,

täuscht sich gewaltig. Laut Statistik

wird über ein Drittel aller Einbrüche

tagsüber verübt. Auch wer denkt, dass

bei ihm nichts zu holen sei, kann böse

aus diesem Traum erwachen. Die Polizei

stellt fest: Nur selten gehen Einbrecher

gezielt auf die Suche nach besonders

wertvoller Beute. Sie durchwühlen meist

das Haus oder die Wohnung eher ziellos

und schauen vielmehr nach Schmuck,

Bargeld, Laptops, Handys oder Kameras.


Sicherheit EMMERGIE 11

Abgesehen vom ideellen Verlust, kommt

auch hier oft eine ordentliche Schadensumme

zusammen.

Mechanischer Schutz

Doch wie lässt sich ein Einbruch verhindern?

Die Kriminalpolizei setzt vor allem

auf mechanische Schutzvorkehrungen.

Alarmanlagen dienen zwar zur Abschreckung

und erhöhen für den Täter das Risiko,

entdeckt zu werden. Direkt verhindern

aber können sie die Tat nicht. Zusätzliche

Sicherungen an Fenstern, Türen

und Schächten hingegen setzen Einbrechern

konkreten Widerstand entgegen.

Auch einfache Hilfsmittel wie Bewegungsmelder

und Absperrungen können

dazu beitragen, Schwachstellen am Gebäude

besser zu kompensieren.

Psychische Folgen

Die Mühe sollte es wert sein – nicht nur

aus finanziellen Gründen. Mindestens

ebenso schwer wie der materielle Verlust

wiegen die psychischen Folgen. Opfer

von Einbrüchen kämpfen oft jahrelang

mit Ängsten, Schlafstörungen, Albträumen,

Kopfschmerzen oder Magen-

Darm-Beschwerden. Die rücksichtslose

und häufig brutale Verletzung der Privatsphäre

hinterlässt bei vielen Betroffenen

das Gefühl, in den eigenen vier

Wänden nicht mehr sicher zu sein. Die

Opferhilfsorganisation Weißer Ring hat

in einer Studie zahlreiche Einbruchsopfer

befragt und her ausgefunden: 70 Prozent

der Befragten nahmen seelischen

Schaden, der sich in 17 Prozent der Fälle

auch körperlich auswirkte. 88 Prozent

gaben an, Angst davor zu haben, wieder

Opfer eines Einbruchs zu werden.

Tipps für Sicherheit im Haus

Fenster sind oft in Sekundenschnelle

aufgehebelt. Die Nachrüs tung mit

einbruchshemmendem Glas oder abschließbaren

Griffen genügt deshalb in der Regel

nicht. Experten empfehlen Fensterbeschläge

mit Mehrfachverriegelung nach

DIN 18104, Teil 2, in Verbindung mit abschließbaren

Fenstergriffen. Von Billigprodukten

unter 150 Euro wird abgeraten.

Für bereits bestehende Gebäude werden

zudem aufschraubbare Nachrüstsätze nach

DIN 18104, Teil 1, angeboten. Bei Neu- und

Umbauten sollten Bauherren darauf achten,

dass die Fenster der DIN VENV 162 entsprechen.

Auch Fenster im Obergeschoss

müssen entsprechend gesichert werden,

wenn sich davor feste Standflächen wie

Balkone oder Vordächer befinden.

Ein kurzer Dreh mit dem Schraubenzieher

oder ein Ruck mit der Scheckkarte

– Einbrecher kennen viele Tricks,

um schlecht gesicherte Türen zu öffnen.

Deshalb rät die Polizei hier zum Einbau

nach DIN V ENV 1627. Beim Nachrüsten

erhöhen Türspaltsperren, Mehrfachverriegelungen

und Zusatzschlösser die Hürden

für ungebetene Gäste. Allerdings sollte

man wissen: Zu einem guten Schloss

gehören ein hochwertiger, nachsperr- und

nachschließgesicherter Schließzylinder,

ein einbruchshemmendes Einsteckschloss

mit Schlossfalle und Riegel sowie ein

Schutzbeschlag. Auch das Schließblech

in der Tür zarge sollte unter Einwirkung von

Gewalt genügend Widerstand bieten.

Übrigens: Feuerhemmende Stahltüren sind

nicht zwangsläufig einbruchssicher. Nur

DIN-geprüfte Multifunktionstüren bieten

ausreichend Schutz.

Heruntergelassene Rollläden erschweren

die Arbeit für Einbrecher

– wirklich verhindern können sie die Straftat

nicht. Die gängigen Standardrollläden

lassen sich leicht hochschieben oder aus

den seitlichen Führungsschienen ziehen.

Ohnehin gilt: Bei längerer Abwesenheit

sollten die Rollläden oben bleiben oder nur

in der Nacht via Zeitschaltuhr in Bewegung

gesetzt werden.

Alarmanlagen können mechanische

Sicherungen sinnvoll ergänzen. Auf

Attrappen darf jedoch verzichtet werden.

Profis erkennen schnell, wenn sich hinter

einer Installation kein wirklicher Sicherheitsschutz

verbirgt. Wichtig ist: Die Arbeiten

sollten – auch aus versicherungstechnischen

Gründen – in jedem Fall vom Fachmann

ausgeführt werden.

Einbrecher scheuen das Licht.

Bewegungsmelder machen deshalb

auch im Garten Sinn. Wer zudem Sichtbarrieren,

wie hohe Hecken und Sträucher, in

der Nähe von Fenstern und Türen entfernt,

sorgt dafür, dass sich Langfinger bei der

Arbeit unwohl fühlen. Apropos Licht: Auch

für Lichtschächte gibt es einbruchshemmende

Gitterroste nach DIN 18106.

Der beste Einbruchsschutz nützt

wenig, wenn die Hausbewohner fahrlässig

handeln. Deshalb: Fenster bei Abwesenheit

nicht gekippt lassen, den Ersatzschlüssel

auf keinen Fall im Freien deponieren,

die Haustür von außen abschließen

und bei Urlaubsreisen die Heimatadresse

verdeckt am Koffer anbringen.

Auch Nachbarn und Freunde können

helfen. Wer verreist, sollte den Briefkasten

regelmäßig leeren lassen und dafür

sorgen, dass ab und zu in den Räumen das

Licht angeschaltet wird. Professionelle Haussitter

bieten solche Dienste ebenfalls an.

Wer auf Nummer sicher gehen will,

kann sich an die kriminalpolizeilichen

Beratungsstellen wenden. Diese nehmen

das Gebäude auf Wunsch genau unter die

Lupe und spüren Schwachstellen auf.

Der Service der Experten ist kostenlos und

produktneutral. Die Kontaktdaten vermittelt

die örtliche Polizeidienststelle. Informationen

gibt es außerdem unter www.polizeiberatung.de.

Die Garage nicht vergessen! Ein

geprüftes einbruchshemmendes Tor

macht durchaus Sinn. Nicht nur weil Fahrzeuge,

Fahrräder und häufig auch teure

Gartengeräte als Beute winken. Viele

Häuser haben eine Verbindungstür von

der Garage ins Haus, die Einbrecher im

Schutz der Mauern in aller Ruhe aufbrechen

können. Deshalb: Auch an dieser

Stelle auf Qualität achten.


12 EMMERGIE

Energieeffizienz

Das Haus fit

machen durch

energetische

Sanierung

Wer schlechte Zähne hat, geht zum Zahnarzt. Verliert der Haarschnitt

seine Form, ist ein Friseurtermin fällig. Die fleckige Bluse wandert

natürlich sofort in die Wäsche, und samstags werden die Fenster

gewienert oder das Auto auf Hochglanz poliert. Jeder weiß: Wenn

man sich nicht darum kümmert und investiert, leidet die Optik, schwindet

der Komfort und verlieren die Dinge schneller an Wert. Das gilt

im Kleinen wie im Großen – so auch für Wohnungen und Häuser.

abzudichten, oder sollten sie gleich ganz

ausgetauscht werden? Bringen ein paar

neue Heizthermostate bereits das gewünschte

Ergebnis oder muss gleich die

alte Heizanlage raus? Man ahnt es schon:

Einfache Antworten gibt es nicht. Wohl

aber ein paar Regeln und Tipps, die dafür

sorgen, dass der Großangriff auf die

Energiefresser zum Erfolg wird.

Auch Häuser und Wohnungen sollten regelmäßig

daraufhin untersucht werden,

ob ihr Zustand noch zeitgemäß ist. Die

Zauberformel heißt energetische Sanierung.

Wer seiner Immobilie ein modernes

Kleid verpasst, spart damit nicht nur

Energiekosten. Er steigert auch den Wert

des Gebäudes und sorgt für ein behagliches

Wohngefühl.

Was aber ist energetische Sanierung

denn nun genau? Genügt es, die Fenster

Holen Sie sich

Rat vom Fachmann!

Eine umfangreiche Bestandsanalyse kann

dabei helfen, die Schwachstellen aufzuspüren.

Wer weiß schon so genau, wie

effektiv die Heizung arbeitet, welchen

U‐Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)

die Fenster haben und ob die begleitende

Warmwasserbereitung mit einer Solaranlage

tatsächlich Sinn macht. Außer-


Energieeffizienz EMMERGIE 13

dem sollte das Sanierungskonzept möglichst

aus einem Guss sein. Es nutzt wenig,

aufwendig die Wand zu dämmen,

um hinterher festzustellen, dass ein Austausch

der Fenster eigentlich auch nötig

gewesen wäre. Wichtig ist zudem, genau

durchzurechnen, welche Maßnahme

das größte Sparpotenzial birgt. Hilfestellung

bei derart weitreichenden und kostenintensiven

Entscheidungen bietet

zum Beispiel der seit 2008 für bestimmte

Gebäudetypen verbindliche Energieausweis.

Darauf sollte man achten: Ohne

den Besuch des Energieberaters ist die

Expertise nicht sinnvoll. Ausweise, die

aufgrund der Verbrauchsdaten aus der

Ferne erstellt werden, haben im Hinblick

auf Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen

wenig Aussagekraft.

Wer noch genauer wissen möchte, wo

die Schwachstellen der Gebäudehülle

liegen, kann mit Thermografieaufnahmen

oder einem Blower-Door-Test detailliertere

Informationen gewinnen.

Orten Sie die größten

Energieverschwender!

In jedem Fall hilfreich ist eine fachkompetente

Beratung. Die Stadtwerke kennen sich

aus und können auch geeignete Kontakte

vermitteln.

Natürlich ist jedes Gebäude anders konzipiert.

Bauart, Baumaterialien, Baujahr

oder Nutzung variieren und lassen direkte

Vergleiche nur selten zu. Sinnvoll

ist es jedoch in jedem Fall, zunächst die

Heiztechnik auf den Prüfstand zu stellen.

Denn bis zu 85 Prozent der Energie

in einem Haushalt fließen in die Erzeugung

von Wärme und Warmwasser und

bieten somit ein reiches Betätigungsfeld

für Sparfüchse. Testberichte der

Stiftung Warentest haben bestätigt:

Beim Austausch veralteter Anlagen ist

das Kosten-Nutzen-Verhältnis am größten.

Je nach Alter der Heizanlage lässt

sich der Verbrauch um bis zu 35 Prozent

senken. Für einen Vierpersonenhaushalt

summiert sich das schnell auf eine

hohe dreistellige Geldsumme pro Jahr.

Als besonders sparsam und dazu beeindruckend

umweltschonend hat sich in

den vergangenen Jahren die Erdgasbrennwerttechnik

in Kombination mit

Solartechnik erwiesen. Informationen

zu diesen zukunftsweisenden Technologien

bietet unter anderem das örtliche

Stadtwerk.

Dämmen nicht vergessen!

Moderne Heiztechnik ist das eine – die

Frage nach ihrer Leistungsfähigkeit das

andere. In einem gut isolierten Gebäude

mit geringem Energiebedarf erfüllt

auch ein kleinerer Heizkessel seinen

Zweck. Denn: Das Einsparpotenzial

durch eine gut gedämmte Fassade kann

sich durchaus sehen lassen. Bauliche

Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Wärmedämmverbundsystem

auf Styroporbasis,

können den Heizenergiebedarf

um 15 bis 25 Prozent senken. Investoren

sollten allerdings auch hier wachsam

bleiben. Der Teufel steckt im Detail.

Werden die Dämmelemente beispielsweise

gesägt oder gebrochen, entstehen

kleine Fugen, die Wärmeverluste

erzeugen. Wird hingegen mit einem

heißen Draht getrennt, lassen sich diese

Lücken vermeiden. Auch sollte bei diesen

Arbeiten auf Bauschaumfüllungen

verzichtet werden – sie schwächen das

Verbundsystem. Grundsätzlich gilt: Nur

was wirklich dicht ist, ist gut gedämmt.

Zum Gesamtpaket gehören deshalb

auch Fenster und Türen. Experten

haben berechnet: Allein mit wärmeschutzverglasten

Fenstern und gut gedämmten

Türen können bis zu 14 Liter

Heizöl pro Quadratmeter im Jahr gespart

werden.

Ohne Lüften geht es nicht!

Die moderne Wärmedämmung hat auch

ihre Schattenseiten. Das Haus atmet

nicht mehr und das ist schlecht fürs

Raumklima. Das wird besonders deutlich,

wenn man die Feuchtigkeitsverhältnisse

in einer Wohnung genauer unter

die Lupe nimmt. Bis zu zwei Liter Wasser

Der Staat investiert

kräftig mit

Für Privatpersonen bietet die Kreditanstalt

für Wiederaufbau (KfW-

Bank) zahlreiche Programme, die

Bauherren bei der energetischen Sanierung

entlasten. Folgende Förderangebote

gibt es derzeit:

Energieeffizientes Bauen

Programm 153, 154 – für alle, die

ein KfW-Effizienzhaus oder ein Passivhaus

bauen oder erwerben möchten.

Energieeffizientes Sanieren

Programm 151, 152, 430, 431 – für

alle, die ihren Altbau so sanieren

möchten, dass fürs Heizen nur noch

wenig Energie benötigt wird.

Wohnraum-Modernisieren

Programm 155, 141 – für alle, die

Haus oder Wohnung sanieren oder

modernisieren möchten. Dazu gehört

auch ein altersgerechtes Wohnumfeld.

KfW-Programm Erneuerbare Energien

– für alle, die mit der Kraft der Sonne,

Biomasse oder Tiefengeothermie

Energie erzeugen möchten.

Genauere Informationen zu den Bedingungen

der staatlichen Förderbank

gibt es unter www.kfw.de.

Über Fördermittel aus anderen

Töpfen informieren zum Beispiel

der jeweilige Fachhändler, Architekt

oder das zuständige Stadtwerk.

gibt allein eine Person pro Tag über Ausdünstung

und Atmung an die Umwelt ab.

Hinzu kommen etwa ein Liter beim Duschen,

3,5 Liter beim Wäschetrocknen

und ein bis zwei Liter beim Kochen. Deshalb

sollten Häuser und Wohnungen

mehrmals am Tag – im Idealfall alle zwei

Stunden – fünf bis zehn Minuten lang

stoßgelüftet werden. Das heißt: Fenster

und Türen auf und für Durchzug sorgen.

Es sollte sich herumgesprochen haben,

dass gekippte Fenster wenig nutzen, unnötig

Energie rauben und die Bildung

zusätzlicher Kältebrücken am Mauerwerk

fördern. Wird das Lüften vernachlässigt,

droht zudem die Gefahr von

Schimmelbildung.


14 EMMERGIE

Förderung: Umstellung auf Erdgas

Stadtwerke Emmerich GmbH fördert die Heizungsumstellung

auf Erdgas – den Energieträger der Zukunft

Im deutschen Energiemix nimmt

Erdgas eine Schlüsselrolle ein.

Durch seine gute CO 2-Bilanz gilt es

als sauberer fossiler Energieträger.

Erdgas deckt ein Fünftel der deutschen

Primärenergieversorgung ab.

Es lässt sich zur Stromerzeugung

in Gasturbinen und als günstiger

und schadstoffarmer Kraftstoff für

Verbrennungsmotoren verwenden.

Zudem heizt fast jeder zweite deutsche

Haushalt mit dem klimaschonenden

Brennstoff. Wegen seines hohen Wasserstoffanteils

produziert das farblose

Gas bei der Verbrennung wesentlich

weniger Kohlendioxid als Erdöl.

Sichere Versorgung

Deutschland besitzt nur wenige eigene

Erdgasressourcen. Inländische Quellen

speisen derzeit 15 Prozent des Bedarfs,

Auslandsimporte decken die restlichen

85 Prozent ab. Russland ist mit einem

Anteil von 37 Prozent der wichtigste

Erdgaslieferant. Norwegen folgt mit 26

Prozent und die Niederlande mit 18 Prozent.

Um eine dauerhafte Versorgung

mit diesem Energieträger sicherzustellen,

hat die deutsche Energiewirtschaft

langfristige Lieferverträge mit den Erdgasproduzenten

geschlossen, die teilweise

bis in das Jahr 2036 reichen. Die

heimischen Erdgasförderunternehmen

beteiligen sich zudem an Förderungen

in Sibirien, in der Nordsee oder in Nordafrika.

Darüber hinaus werden derzeit

zahlreiche LNG- (Liquefied Natural Gas)

Projekte entwickelt, um die Beschaffung

und Nutzung von Flüssigerdgas zu

optimieren.

Hohe Investitionen

für den Gastransport

Das Erdgas gelangt über Pipelinenetze

mit einer Gesamtlänge von mehreren

100.000 Kilometern oder als Flüssigerdgas

in Tankern von den Förderorten

nach Deutschland. Um die Versorgung

mit Erdgas in Krisen, wie etwa während

des Streits zwischen Russland und der

Ukraine 2008/2009, zu sichern, investieren

die Erdgasimporteure stetig in

den Ausbau der Pipelines. Auf diese

Weise werden die europäischen Energiemärkte

besser miteinander vernetzt.

Außerdem sind vor dem Hintergrund

des steigenden Erdgasbedarfs neue

Pipelines erforderlich. Das deutsche

Erdgasnetz befindet sich daher im intensiven

Aufbau. So wird unter anderem

im Zuge des Nordstream-Projekts

eine Pipeline durch die Ostsee gelegt,

die Deutschland direkt mit den russischen

Erdgasvorkommen verbindet.

Insgesamt investierte die heimische

Erdgaswirtschaft seit 2001 mehr als 16

Milliarden Euro in die Optimierung der

Infrastruktur.

Effizienter heizen,

Kosten sparen

Erdgasbrennwertkessel sind besonders

energieeffizient. Im Vergleich zu konventionellen

Heizungen arbeiten sie bis

zu 40 Prozent wirtschaftlicher und bieten

privaten Haushalten daher mehr Einsparpotenziale.

Heizung und Warmwasserbereitung

sind die größten Energieposten

in privaten Haushalten. Auf sie

Stadtwerke Emmerich

fördern Umstellung

auf Erdgas

Die Stadtwerke Emmerich GmbH

bietet Eigentümern von Mehr- und

Einfamilienhäusern ein attraktives

Förderprogramm zur Umstellung

von veralteten Ölheizungen oder

Nachtspeicherheizungen auf umweltschonende

Erdgastechnik.

500 Euro

Förderung bei Umstellung einer

vorhandenen Heizungsanlage auf

den Energieträger Erdgas (in Ein-/

Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern

mit Etagenheizung je

eingebaute Erdgasetagenheizung)

100 Euro

Förderung bei Umstellung der Warmwasserbereitung

auf Erdgas (in Ein-/

Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern

mit Etagenheizung je

eingebaute Erdgasetagenheizung)


Förderung: Umstellung auf Erdgas EMMERGIE 15

Die Kosten eines modernen Erdgasbrennwertkessels amortisieren sich bereits nach durchschnittlich sechs Jahren.

entfallen rund 85 Prozent des gesamten

Verbrauchs. Mangelhafte Gebäudeisolierungen

und veraltete Heizsysteme führen

in Haushalten zu enormen Energieverlusten.

Laut einer Statistik des Bundesverbands

des Schornsteinfegerhandwerks

aus dem Jahr 2008 sind drei Millionen

Heizungen älter als 18 Jahre und

verbrauchen damit mehr Energie als nötig.

Die Höhe der Energiekosteneinsparung

ist für rund neun von zehn Haushalten

der wichtigste Entscheidungsfaktor

beim Kauf einer neuen Heizung.

Eine Alternative zu ineffizienten Anlagen,

insbesondere zu veralteten Ölkesseln,

sind moderne Erdgasbrennwertkessel.

Immer mehr Haushalte setzen bei

der Heizungsmodernisierung auf diese

Technologie. Die Verkaufszahlen für

Erdgasbrennwertkessel stiegen 2008

um 20 Prozent.

Hocheffiziente Technik

Brennwertkessel kühlen den in den Abgasen

enthaltenen Wasserdampf ab und

nutzen die dabei frei werdende Wärme

zusätzlich. Auf diese Weise lässt sich der

Energiegehalt des Erdgases nahezu vollständig

nutzen und besonders hohe Nutzungsgrade

erreichen. Erdgas entfaltet

in Kombination mit dieser Technologie

seine Vorteile am besten. Erdgasbrenn-

wertkessel nutzen 98 Prozent des eingespeisten

Brennstoffs. Das ist gegenüber

den alten Niedrigtemperaturgeräten eine

Effizienzsteigerung um 10 bis 15 Prozent.

Tauschen private Haushalte ihre

veralteten Systeme mit einem Nutzungsgrad

von 65 Prozent gegen moderne Erdgasbrennwertkessel

aus, können sie bis

zu 40 Prozent ihrer laufenden Heizkosten

sparen. Durch die Kombination mit

einer Solaranlage zur Warmwassererzeugung

und/oder Heizungsunterstützung

lassen sich noch wesentlich höhere

Energieeinsparungen erzielen.

Kurze Amortisationsdauer

Die Investition in Energiesysteme mit

Brennwerttechnologie zahlt sich im Gegensatz

zu einer Fassadensanierung bereits

nach kurzer Zeit aus. Die Hauswände

neu zu dämmen, kostet laut einer Studie

der Stiftung Warentest 85 Euro pro

Quadratmeter. Für ein Einfamilienhaus

mit einer Wohnfläche von rund 150 Quadratmetern

müsste eine Familie 13.000

Euro und mehr aufwenden. Eine Fassadensanierung

würde sich erst nach 20

Jahren amortisieren. Günstiger ist es, die

Heizung zu erneuern. Ein moderner

Brennwertkessel kostet knapp 6.000

Euro und zahlt sich bereits nach durchschnittlich

sechs Jahren aus.

Beratungsgespräch

lohnt sich!

Viele in die Jahre gekommene Ölheizungen

und Öltanks verlangen nach

einer kostenintensiven Modernisierung.

Der Schornsteinfegermeister

zeigt alten Ölheizkesseln immer häufiger

die „Rote Karte“. Leckagegefährdete

rostige Stahltanks, spröde Kunststofftanks

und rissige Ölauffangwannen

stellen darüber hinaus ein hohes

Risiko für die Umwelt dar. Die Folgekosten

können enorme finanzielle Belastungen

darstellen.

Die Modernisierung der Heizungsanlage

wirft für Eigentümer oftmals

eine Fülle von Fragen auf. Ein Beratungsgespräch

mit den Stadtwerken

Emmerich kann für die Entscheidungsfindung

hilfreich sein.

Sie können sich an den Energieberater

der Stadtwerke Emmerich,

Dipl.-Ing. David Bill, unter der

Rufnummer 02822-604-120 oder

604-188 bzw. unter der E-Mail-

Adresse billd@swe-gmbh.de

wenden.


16 EMMERGIE

Haus und Garten

diese und viele andere Fragen gibt es

eine einfache Antwort: Stellen Sie Ihre

Gartenparty unter ein Motto. Interessante

Ideen, die der Freiluftveranstaltung

Schwung verleihen, gibt es viele.

Wie wär’s mit einer Anleihe aus der Toskana,

in Frankreich, Spanien oder aus

tropischen Gefilden. Auch sportliche

Themen bieten Raum für tolle Dekoideen

und lustige Spiele. Die Fußball-,

die Golf- oder die Formel-1-Party sorgt

garantiert für Überraschungseffekte.

Geschmack beweisen:

die Getränke und Speisen

So wird die Gartenparty ein Erfolg

Die kraftvollen Strahlen der Sonne senden bereits seit Wochen eindeutige Signale:

Jetzt ist endgültig Schluss mit Einmümmeln und Stubenhocken. Ab dem 21. Juni

gibt es keine Ausreden mehr für Trägheit und Melancholie. Dann haben wir es

amtlich – es ist endlich wieder Sommer. Genau die richtige Jahreszeit für eine

lustige und gesellige Gartenparty mit Freunden und Bekannten. Gastgeber, die

außerdem noch die Fantasie mit auf die Gästeliste setzen, machen alles richtig.

Die Regel Nummer eins für die Veranstaltung

von Gartenfesten lautet: Alles Geschmacksache!

Erlaubt ist, was gefällt.

Das betrifft nicht nur die Wahl der Biersorte

oder Grillwürste. Auch beim Dekorieren

und Gestalten sind Einfallsreichtum

und Kreativität gefragt. Dadurch bekommt

die Einladung ihre unverwechselbare

Note. Wer eine stimmungsvolle

Freiluftveranstaltung plant, gibt immer

auch ein Stück von sich selbst preis.

Denn: Während beim Speisen im Esszimmer

die gesellschaftlichen Abläufe und

Regeln klar definiert sind, kann sich der

Gastgeber zwischen Büschen und Bäumen

so richtig austoben und mit ausgefallenen

Ideen punkten.

Ein wenig Mühe bei den Vorbereitungen

gehört natürlich dazu und zahlt

sich aus. Mal ganz ehrlich: Das Fässchen

Bier, die Bauernbratwurst und die Holzbank

bilden sicher einen ordentlichen

Rahmen für den gemeinsamen Fußballabend

oder das Vereinsfest der örtlichen

Sportfreunde. Wer eine zauberhafte

Gartenparty erwartet, dürfte von

diesem Mangel an Einfallsreichtum jedoch

enttäuscht sein.

Die gute Nachricht lautet: So schwer

ist es gar nicht, das heimische Grün ist

eine stilvolle Wohlfühloase zu verwandeln.

Denn: Die perfekte Kulisse für ein

gelungenes Fest hat die Natur bereits

vorbereitet. Wie daraus die Bühne für

ein geschmackvoll inszeniertes Stück

Geselligkeit mit hohem Spaßfaktor wird,

zeigen die folgenden Tipps.

Nicht ohne Risiko: das Wetter

„Alles Gute kommt von oben.“ Wer diesen

Spruch einst kreiert hat, hatte keine

Ahnung von Gartenpartys. Die Frage mit

dem höchsten Stressfaktor lautet: Hält

das Wetter? Triefnasse Gäste, Wasser im

Wein und vom Wind zerfetzte Girlanden

sind das Schreckgespenst jedes Organisators.

Es gilt also vorzubauen. Schon bei

der Anzahl der Besucher sollte darauf

geachtet werden, dass diese im Notfall

auch ein trockenes Plätzchen finden.

Wer genügend Ausweichmöglichkeiten

im Haus oder auch in einem Zelt zur Verfügung

hat, kann sich bange Blicke zum

Himmel sparen. Wenn es der Anlass erlaubt,

kann man das Problem auch mit

Spontanität lösen: Einfach warten, bis

die Wetterfrösche blauen Himmel garantieren,

und danach die Einladungen verschicken.

Vergnügen mit Sinn:

das Motto

Wie gestalte ich die Einladungen, wie

sollen sich die Gäste kleiden, welche

Speisen und Getränke werden angeboten,

hören wir Pop oder Volksmusik? Auf

Frische Luft macht durstig. Getränke

sind bei einer Gartenparty deshalb besonders

wichtig. Doch aufgepasst: Gerade

in der warmen Jahreszeit sollte

rechtzeitig mit dem Kühlen begonnen

werden. Lauwarmes Bier und fader

Sprudel sollen schließlich nicht zum

Stimmungskiller werden. Die Faustregel

lautet: Geben Sie den Getränken 24

Stunden Zeit, um richtig auf Temperatur

zu kommen. Auch Drinks und Cocktails

sollten vorbereitet werden. Sinnvoll

ist es, die Wahl der Speisen auf Anlass

und Motto abzustimmen. Wer nicht

den ganzen Abend am Grill stehen und

Gäste bedienen möchte, sollte rechtzeitig

für einen externen Steak- und Würstchen-Wender

sorgen. Gut geeignet zum

Verzehr im Freien sind außerdem Kanapees

und Fingerfood. Dabei sollte jedoch

unbedingt auf Gerichte mit rohen

Eiern, Sahne oder Speiseeis verzichtet

werden. Gerade im Sommer gilt zudem:

je leichter, desto leckerer.

Zauberhaftes Ambiente:

die Deko mit Pfiff

Blumen, Büsche und Bäume bieten die

Kulisse – eine gelungene Dekoration

setzt die Effekte. Farbe und Beleuchtung

sind die zentralen Elemente, mit denen

Gastgeber ihren Garten in eine Traumlandschaft

verwandeln können. Nach

wie vor hervorragend geeignet sind bunte

Lampions. Sie wirken auch bei Tageslicht

als Blickfang und können mit Blumen,

Pflanztrögen oder farbigen Tischtüchern

und Servietten entsprechend kombiniert

werden. Wenn es dunkel wird,

verwandeln Gartenfackeln, Laternen,

Kerzen und schwimmende Teelichter in

wassergefüllten Glasgefäßen den Garten

in eine Traumwelt voller Licht und Schatten.

Erhöht werden kann der Romantik-

Faktor mit stimmungsvoller Musik.


Rezepte EMMERGIE 17

Dreierlei Fleisch vom Grill

Weil die Garzeiten am Grill recht kurz sind und der Grillmeister sowieso am Feuer

steht, können unterschiedliche Fleischsorten für geschmackliche Vielfalt sorgen.

Die Mengenangaben in unseren Rezepten gelten für etwa sechs Personen.

Vegetarisch grillen

Grillen muss nicht immer Fleisch und

Wurst im Überfluss bedeuten! Einige vegetarische

Köstlichkeiten eignen sich

ganz hervorragend zum Grillen. Schnell

Foto: Wirths PR

ist so eine leichte und bunte Beilagenpalette

gezaubert. Besonders eignen sich

neben Maiskolben, Zucchini und Tomaten

auch Auberginen, Paprika, Kohlrabioder

Champignonscheiben zum Grillen.

Hähnchenschenkel in

asiatischer Grillmarinade

L 4 Hähnchenschenkel

L 2 EL Honig

L 4 EL Sonnenblumenöl

L 2 EL Zitronensaft

L 6 EL Sojasauce

L 1 EL Currypulver

L 1 TL Ingwerpulver

Die Hähnchenschenkel mit kaltem

Wasser abbrausen und trocken tupfen.

Aus Honig, Öl und den übrigen

Zutaten eine Marinade zubereiten

und die Hähnchenschenkel darin

möglichst 1–2 Stunden einlegen. Herausnehmen,

abtropfen lassen und

auf dem Grill von beiden Seiten

knusprig braten.

Rumpsteaks in Balsamico-

Rotwein-Marinade

L 4 Rumpsteaks

L 1 Knoblauchzehe

L 1 Zwiebel

L 0,1 l Sonnenblumenöl

L 0,1 l Balsamico-Essig

L 5 EL Rotwein

L 1/2 TL schwarzer Pfeffer

L einige Rosmarinzweige

Rumpsteaks mit kaltem Wasser abbrausen

und mit Küchenkrepp trocken

tupfen. Knoblauchzehe abziehen

und durch die Presse drücken.

Zwiebel schälen, in Ringe schneiden.

Aus Öl, Essig und Rotwein eine

Marinade zubereiten, mit Knoblauch,

Zwiebel und Pfeffer würzen

und die Rumpsteaks darin 1–2 Stunden

einlegen. Abtropfen lassen und

jede Seite 4–5 Minuten grillen.

Provenzalische Koteletts

L 4 Scheiben ausgelöste Koteletts

L zu je etwa 150 g

L 2 frische Chili-Schoten

L 2 kleine Knoblauchzehen

L 4 EL Kräuter der Provence

L 0,1 EL Öl

Das Fleisch kalt abbrausen und mit

Küchenkrepp trocken tupfen. Chili -

Schote entkernen und in dünne

Ringe schneiden, die Knoblauchzehen

abziehen und fein würfeln, mit

den Kräutern und dem Öl verrühren.

Das Fleisch in dieser Marinade einlegen,

kalt stellen und 1–2 Stunden ziehen

lassen. Das Kotelettfleisch aus

der Marinade nehmen, abtropfen lassen

und auf dem Rost von beiden Seiten

je 4–5 Minuten grillen.


18 EMMERGIE

Spiel und Spaß für Kids

Hallo Kinder! Diese

Seite ist nur für euch!

Wir würden gerne

wissen, wie sie euch

gefällt. Wenn ihr Fragen,

Wünsche oder Ideen zu

dieser Seite habt, freuen

wir uns über eure Post!

Weniger Chaos im Kinderzimmer

Eltern können wirklich nerven. Ständig hört man „Räum dein Zimmer auf!“ oder

„Was ist denn das für ein Saustall hier!“. Na ja, manchmal haben die Großen

mit ihrer Kritik ja tatsächlich recht. Aber eben nicht immer. Denn: Oft stecken

hinter dem Chaos kindliche Logik und System.

Ordnung – was ist das eigentlich? Ist

das Zimmer schon unordentlich, wenn

ein paar Socken auf dem Boden herumliegen,

oder ist das Chaos erst kritikwürdig,

wenn Maden aus den alten Pausenbroten

im Mülleimer kriechen? Vermutlich

setzt jede Mutter hier ihre eigenen

Maßstäbe. Eines aber ist allen gemeinsam:

Die Vorstellungen der Kinder

sehen meist ganz anders aus.

Erziehungswissenschaftler

werben um Verständnis

Wie es im Kinderzimmer aussieht, so

sieht es auch im Kopf des Kindes aus.

Da geht vieles durcheinander. Vor allem

in der Pubertät. Die Erfahrung zeigt jedoch

auch: Ein wenig Chaos hat durchaus

seinen Sinn. Denn erst im Durchei-

nander entwickelt sich der Blick für

neue Strukturen. Das weckt die Fantasie,

fördert die Kreativität und hilft dabei,

selbstständige Lösungen zu entwickeln.

Alles hat seine Grenzen

Natürlich hat alles seine Grenzen. Ist

die Hygiene nicht gewährleistet, drohen

sich andere an herumliegenden Gegenständen

zu verletzen oder ist das

zugemüllte Kinderzimmer das Resultat

von schlichter Faulheit, müssen die Eltern

eingreifen. In diesen Fällen wissen

die Kinder jedoch meist genau, dass sie

Stress und Strenge selbst heraufbeschworen

haben.

Anders sieht die Sache aus, wenn Erwachsene

den ganz eigenen Plan der

kindlichen Vorstellungskraft missachten,

nur weil diese eine andere Auffassung

von Ordnung haben. Ist es wirklich

wichtig, ob die Bücher oben links im Regal

stehen oder unten rechts? Und was

macht es aus, wenn die verdorrten Äste

auf dem Boden nicht gleich am Abend

im Mülleimer verschwinden, sondern

noch einige Tage lang als Dschungel-

Camp für Playmobil-Helden dienen?

Tipp

Ordnung halten ist umso einfacher, je

weniger aufgeräumt werden muss. Deshalb:

Wer seine Sachen nach jeder Tätigkeit

gleich wieder an ihren Platz stellt,

hat nie viel zu tun.

Kids-Gewinnspiel

Anna hat mal wieder ihr Kinderzimmer

nicht aufgeräumt und findet ihr

Lieblingsstofftier nicht. Doch ohne

das kann sie abends nicht einschlafen.

Ihr Nachthemd, auf dem ihr kleiner

Liebling abgebildet ist, hat sie schon

angezogen. Könnt ihr Anna helfen, es

zu finden? Ja? Dann einfach den richtigen

Lösungsbuchstaben in das dafür

vorgesehene Kästchen auf der Postkarte

ankreuzen, die ihr auf Seite 22

findet. Dann noch schnell eure Adresse

draufschreiben und ab damit zum

nächsten Briefkasten (Einsendeschluss

ist der 15. September 2010). Zu gewinnen

gibt es fünf Gutscheine für jeweils

ein Abenteuerbuch. Viel Glück

dabei!

Euer EMMERGIE-Team


Wort-

wechsel

Stadt in

Dalma-

tien

Geliebte

Anzeigeinstru-

ment im

Auto

Rätsel

Nach- von

EMMERGIE

Stadt in

19

komme

Radames

Belgien

EMMERGIE-Rätsel 13

Finden Sie den Suchbegriff in unserem EMMERGIE-Rätsel.

geben

Wenn Sie uns das gesuchte

Lösungswort (die Antwortkarte hierzu finden Sie auf der Umschlagseite) bis zum

15. September 2010 zusenden, nehmen Sie an der Verlosung von fünf Gutscheinen

1

für jeweils ein Kochbuch teil.

Viel Glück beim Rätseln!

Beruf

für

Hilfsbeim

Nutzung

arbeiter

Theater

zahlen

Stadt in

Wort-

Dalma-

wechsel

tien

Lebensabschnitsagen,

Bade-

von sich

gereizt

gefäße

geben

Trocken-

heit

Fessel Dreh

Geliebte

Nach-

von

komme Rada- Nahost-

mes staat

erfunden

(... und

erlogen)

13

Lebensabschnitt

Badegefäße

Aufbewahrung

kleine

Hirsch-

art

mundartlich:

nein

vorlau-

tes Mäd-

chen

sagen,

von sich

holl.

Käse-

stadt

gereizt

Aufbe-

wahrung

Gemeindevermando

treter

Wüsten-

Körperechse

Stock-

be-

aus-

(...mon- werk

fangen

schei-

ster)

dung

8

Anzeige-

instru-

ment im

Auto

Batterie

b.

Wende-

Stadt in

Bur-

cineasti-

kom-

Belgien

gunder-

sches

königin Genre

Segeln

vorlau-

2

tes Mäd-

chen

6

Drehung

3-Mast-

Segelschiff

russ.

Männername

4

2

Wir verlosen fünf

Gutscheine für

jeweils ein Kochbuch!

Zugang

Ver-

gleichs-

zahl

Eppich

Hilfssprache

lettische

Münze

11

5

A

z

M

Burgunderkönigin

Drehung

3-Mast-

Segelschiff

Meereskrebse

Trocken-

heit

Nahost-

staat

erfunden

(... und

erlogen)

kleine

Hirsch-

art

mundartlich:

nein

Wind-

bluse

6

Kennziffern

Wendekommando

b.

Segeln

Blasinstrumente

Gemeindevertreter

8

1

Blas-

Wind-

Kenn-

instrublusziffern

mente

Abk.:

Unterbetrag

halts-

Batterie

Zugang

starker

Kaffee

cineasti-

7

sches

Genre franz.:

Meer

4

Lösungswort:

9

Ver-

gleichs-

zahl

dt. Pop-

Glück

sängerin

diploma-

tische

Schriftstücke

Wucht

Eppich

holl.

Käse-

stadt

asiat.

Säugetier,

Panda

hellhaarige

Frau

lettische

Münze

Leicht-

metall

Meereskrebse

Hilfssprache

3

11

5

letzter

Abschnitt

Abkürzung:

Kleider-

Madame

sitte

12

bahnen

Massenhysterie

süddeutsch:

Josef

K

fo

F

r

Dampfbad

Titelfigur

bei

Gotthelf

griech.

Küstenland-

schaft

10

Abk.:

Unterbetrahalts-

9

Wucht

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

starker

Kaffee

franz.:

Meer

7

asiat.

Säugetier,

Panda

Leicht-

metall

Kleider-

sitte

bahnen

süddeutsch:

Josef

Dampfbad

griech.

Küstenland-

schaft

Kurzform

von

Friederike

KOCH Media, 14.07

hellhaarige

Frau

Titelfigur

bei

Gotthelf

10

dt. Popsängeridiplomatische

Schriftstücke

Glück

3

letzter

Abschnitt

12

Massenhysterie

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13


– Postwurfsendung – Alle –

Erdgas tanken in

Emmerich am Rhein

Aral-Station Marie-Curie-Straße 2 – 6


Gewinnspiel

Absender

Name, Vorname

Straße, Hausnummer

Bitte

freimachen,

falls Marke

zur Hand

Anlage

z. Stromerzeugung

Blumenhaus

in

Emmerich

8

PLZ, Ort

Telefon/Telefax

Antwort

Friseur

in

Emmerich

7

Stadtwerke Emmerich GmbH

Abk. für

Firma

Wassenbergstraße 1

46446 Emmerich am Rhein

Kids

Kids-Gewinnspiel

Absender

Name, Vorname

Straße, Hausnummer

Bitte

freimachen,

falls Marke

zur Hand

Gewinnt einen von

fünf Abenteuerbuch-

Gutscheinen!

PLZ, Ort

Telefon/Telefax

Antwort

Stadtwerke Emmerich GmbH

Wassenbergstraße 1

46446 Emmerich am Rhein

Testfahrer gesucht!

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sich als E-Roller-

Testfahrer!

Absender

Name, Vorname

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

Antwort

Bitte

freimachen,

falls Marke

zur Hand

Telefon/Telefax

Unterschrift

Stadtwerke Emmerich GmbH

Wassenbergstraße 1

46446 Emmerich am Rhein


Gewinnspiel

Gewinnspiel

Das Lösungswort des EMMERGIE-Rätsels lautet:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Anlage

z. Stromerzeugung

Blumenhaus

in

Emmerich

8

Wir verlosen fünf Gutscheine für jeweils ein Kochbuch!

Friseur

in

Emmerich

7

Einsendeschluss ist der 15. September 2010. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Stadtwerke Emmerich und

deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Die Gewinner

werden schriftlich benachrichtigt. Eine Barauszahlung der

Preise ist nicht möglich.

Abk. für

Firma

Kids

Kids

Kids-Gewinnspiel

Wenn ihr die Lösung wisst,

schreibt den richtigen Buchstaben

auf diese Postkarte und

schickt sie uns. Zu gewinnen

gibt es fünf Gutscheine für

jeweils ein Abenteuerbuch.

Viel Glück dabei!

Euer EMMERGIE-Team

Kids-Gewinnspiel

Gewinnt einen von

fünf Abenteuerbuch-

Gutscheinen!

Lösungsbuchstabe:

Einsendeschluss ist der 15. September 2010.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter

der Stadtwerke Emmerich und deren

Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Die

Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.

Testfahrer gesucht!

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Ja, ich bewerbe mich als Testfahrer für eine Woche

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sich als E-Roller-

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Ja, ich bewerbe mich als Testfahrer für eine Woche

oder einen Monat

Einsendeschluss ist der 15. September 2010.

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