Mobility Monitor – effizientes und sicheres ... - Compliant Concept

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Mobility Monitor – effizientes und sicheres ... - Compliant Concept

Mobility Monitor effizientes und

sicheres Dekubitusrisiko-Management

Objektive Risikoeinschätzung | Sichere Pflegeversorgung | Entlastung des Personals

designed and made in Switzerland


Warum entstehen Dekubitus?

Immobilität stellt die eigentliche Ursache der Dekubitusentstehung dar. Durch die Bewegungslosigkeit

verlängert sich die Zeitspanne, in der ein Hautareal durch den Auflagedruck ohne Unterbruch

komprimiert und die Mikrozirkulation unterbrochen wird. Übersteigt die so erzeugte

Ischämie die tolerierbare Dauer, entsteht eine ischämische Nekrose, ein Dekubitus.

Immobilität kann plötzlich auftreten, wie zum Beispiel bei Bewusstlosigkeit, aufgrund von

starker Sedierung, oder bei hohem Fieber. Meistens entwickelt sich Immobilität unbemerkt,

langsam und schleichend. Typisch für letztere Situation sind etwa Malnutrition, zunehmende

Lähmungserscheinungen und langsam progrediente Demenzen.

Warum bewegt sich ein Mensch im Schlaf?

Gesunde Menschen weisen im Schlaf einen physiologischen Mobilitätsgrad von durchschnittlich

2-4 Bewegungen pro Stunde auf. Der Ischämieschmerz löst eine Bewegung aus,

die wiederum zu einer Lageänderung führt. Dadurch werden die durch den Auflagedruck komprimierten

Hautareale regelmässig entlastet. Dieser Mechanismus schützt den Gesunden vor

Druckgeschwüren und stellt eine sehr wirksame, von der «Natur eingebaute», Dekubitusprophylaxe

dar.

Wie ist der Zusammenhang zwischen Mobilität und der

Dekubitusrisiko-Einschätzung?

Die frühzeitige und objektive Einschätzung des Dekubitusrisikos ist nach wie vor eine komplexe

Aufgabe in der Pflege und Voraussetzung für eine gezielte Dekubitusprophylaxe. Neuere

Studien zeigen, dass die klassischen, standardisierten Skalen oft ungenau sind. So entstehen

Situationen von Unter- oder Überversorgung. Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

(DNQP www.dnqp.de) empfiehlt daher die Einschätzung der Gefährdung nach Mobilität und

Aktivität durchzuführen.

Wie funktioniert der Mobility Monitor?

Die Messeinheit unter der Matratze misst berührungslos, ohne Kontakt zum Körper, feinste Bewegungen

des pflegebedürftigen Menschen und zeigt die Mobilität auf dem Display am Bett

an. Falls die Mobilität über längere Zeit ausbleibt, warnt das System die Pflege über den

Lichtruf. Die Mobilitätsdaten werden aufgezeichnet und können am PC einfach ausgewertet

werden, damit diese beim nächsten Rapport besprochen werden können.

Auswertung der Mobilitätsanalyse am PC

Lageänderung

Dekubitusprophylaxe

Bewegung Ischämieschmerz

Dekubitusprophylaxe eines gesunden Menschen

Höhere Lebensqualität für alle Beteiligten


Die drei Funktionen des Mobility Monitors

Mobilitätsanalyse

Das Ampelprinzip für die intuitive Darstellung

der Mobilität (grün, gelb, rot) am Bett

Die Mobilitätsanalyse auf dem PC

liefert die wichtigste Grundlage

für die Dekubitusrisiko-Einschätzung.

Zuverlässige Informationen zur

Risikoeinschätzung beim Neueintritt

Objektive Informationsgrundlagen

zur Überprüfung der pflegerischen

Massnahmen

Erkennung von Ereignissen und

Einflüssen von Medikamenten

Dokumentation der Mobilität und

der pflegerischen Massnahmen

Mobilitätsmonitor

21

22 23 00

01 02 03 03

04 05 06 07

quittierte Lageänderung P�ege P�ege Lageänderung

Diskrete Anwendung

Der Einsatz des Mobility Monitors ist einfach und diskret: Die Messeinheit

wird unter der Matratze fixiert und mit dem Bediengerät verbunden.

Das Gerät kann optional an die Lichtrufanlage angeschlossen werden.

Der Mobilitätsmonitor am Bett

zeigt mit Hilfe eines einfachen

Ampelprinzips (grün, gelb, rot)

die aktuelle Mobilität des

Patienten/Bewohners an.

Jederzeit Information zum

Mobilitätsgrad

Umlagerung nur dann, wenn sie

effektiv notwendig ist

Rasche Erkennung von

Veränderungen

Warnung, falls Mobilität ausbleibt

Mobilitätsanalyse Lichtruf

quittierte Lageänderung Pflege Lageänderung

Beispiel aus der Mobilitätsanalyse: Verlust der Mobilität (um 01:25 Uhr) nach Einnahme von Medikamenten. Ein vom System (um 03:30 Uhr)

ausgelöster Lichtruf ermöglicht eine dringend nötige Umlagerung.

Bettausstiegswarnung

Die diskret im Bett integrierte

Bettausstiegswarnung löst eine

Meldung über den Lichtruf aus,

bevor der Patient/Bewohner

das Bett verlassen hat.

Der Patient/Bewohner kann

das System nicht «umgehen»

Kein Auslösen der Warnung durch

Personal und Besucher

Keine Stolperfalle (im Gegensatz

zu den gängigen Kontaktmatten)


Höhere Lebensqualität

Dank des Mobilitätsmonitors wird der Patient oder Bewohner nur

dann umgelagert, wenn es effektiv nötig ist. Dadurch wird verhindert,

dass die Eigenmobilität durch Umlagerungen gestört und er unnötig

aus dem Schlaf gerissen wird. Falls die Mobilität plötzlich ausbleiben

sollte, wird die Pflege über den Lichtruf informiert. Diese frühzeitige

Erkennung hilft, äusserst schmerzhafte Dekubitus zu verhindern und

trägt zu einer höheren Lebensqualität für Patient und Bewohner bei.

Unterstützung für das Pflegepersonal

Die Mobilitätsanalyse liefert die Grundlage für die Dekubitusrisiko-

Einschätzung, z.B. bei Neueintritten oder bei Personen, bei denen

grosse Unsicherheit über die Dekubitus-Gefährdung besteht. Anhand

der Analyse können die pflegerischen Massnahmen abgeleitet und in

regelmässigen Abständen überprüft werden. Dadurch wird verhindert,

dass Personen mit genügend Mobilität unnötigerweise umgelagert

werden. Der Mobility Monitor unterstützt das Pflegeteam bei der Entscheidungsfindung

und verringert unnötige Umlagerungen.

Gewinn für die Institution

Dank des Mobility Monitors können die pflegerischen Ressourcen gezielter

eingesetzt und Überversorgung, wie unnötige Umlagerungen,

reduziert werden. Wechseldrucksysteme werden nur dann eingesetzt,

wenn sie wirklich nötig sind. Ausserdem trägt die PC-gestützte

Dokumentation des Schlafverhaltens zu einer hohen Pflegequalität

bei. Auswirkungen von pflegerischen Massnahmen können rasch

nachvollzogen und die Massnahmen angepasst werden.

Anmerkung zur Broschüre: Zur Verbesserung der Lesbarkeit wurde in dieser

Broschüre der männliche Begriff für Patient/Bewohner verwendet.

Selbstverständlich gilt Patient/Bewohner auch auf für Patientin/Bewohnerin.

Hersteller und Schweizer Vertrieb:

compliant concept AG

c/o Empa

Überlandstrasse 129

CH-8600 Dübendorf

Telefon +41 58 765 59 23

info@compliant-concept.ch

www.compliant-concept.ch

Die compliant concept AG ist ein Spin-off der Empa und

der ETH Zürich, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Pflege

von bettlägerigen Menschen effizienter, sicherer und komfortabler

zu machen, sowohl für die betroffene Person als

auch für das Pflegepersonal. Dazu entwickelt compliant

concept AG in Zusammenarbeit mit Experten aus der Medizin

und Pflege intelligente Pflegebettsysteme für die Prophylaxe

von Dekubitus.

compliant concept wurde für seine Lösungen mehrfach

ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten

Swiss KTI Medtech Award 2010.

Copyright by compliant concept AG, 2012

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