29.07.2014 Aufrufe

Jahresbericht 2013 des IAW

Zahlen, Daten Fakten: der Jahresbericht 2013 des IAW.

Zahlen, Daten Fakten: der Jahresbericht 2013 des IAW.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2013</strong>


Inhalt<br />

INSTITUT FÜR AKADEMISCHE<br />

WEITERBILDUNG<br />

Überblick<br />

Clusterstrategie<br />

Regionalkonzept<br />

ORGANISATION<br />

Kennzahlen<br />

Organisationsstruktur<br />

Kooperationen<br />

Infrastruktur<br />

5<br />

6<br />

10<br />

11<br />

13<br />

14<br />

18<br />

19<br />

20<br />

ANGEBOT<br />

Portfolio<br />

Veranstaltungen und Services<br />

Bildungsforschung<br />

QUALITÄTSMANAGEMENT<br />

Qualitätsmanagementsystem <strong>IAW</strong><br />

Evaluationsergebnisse<br />

KONTAKT<br />

23<br />

24<br />

39<br />

43<br />

47<br />

48<br />

54<br />

62


Liebe Leserinnen und Leser,<br />

Vor fünf Jahren haben wir das Institut für Akademische Weiterbildung<br />

zu zweit gegründet. Heute ist das <strong>IAW</strong> mit einem<br />

Jahresumsatz von 1,8 Mio. Euro und mittlerweile 27 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern erfolgreicher denn je. Dank <strong>des</strong> tollen<br />

Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am <strong>IAW</strong>, aber<br />

auch all unserer Dozentinnen und Dozenten sowie der beteiligten<br />

Serviceeinheiten der THI!<br />

Wir haben vor, die Erfolgsgeschichte in den kommenden Jahren<br />

weiter zu schreiben und wollen uns zum führenden Premiumanbieter<br />

für akademische Weiterbildung in Süddeutschland entwickeln.<br />

Dieses Ziel können wir nur gemeinsam mit Ihnen erreichen!<br />

Ihr<br />

Prof. Dr. Thomas Doyé<br />

Vizepräsident der Technischen Hochschule Ingolstadt und<br />

Leiter <strong>des</strong> Instituts für Akademische Weiterbildung<br />

Mai 2014


Institut für Akademische Weiterbildung.<br />

Überblick. Clusterstrategie. Regionalkonzept.


Technische Hochschule Ingolstadt (THI)<br />

Zukunft in Bewegung<br />

Zukunft in Bewegung – diesen Leitspruch lebt die THI.<br />

1994 als Fachhochschule gegründet, wurde ihr <strong>2013</strong> der Titel „Technische<br />

Hochschule“ verliehen. Aktuell studieren rund 5.000 junge Menschen an<br />

der THI. Fachliche, aber auch methodische und soziale Kompetenz erwerben die<br />

Studierenden in rund 40 technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen.<br />

130 Professoren, über 150 Lehrbeauftragte aus der betrieblichen Praxis<br />

und 300 Mitarbeiter garantieren eine optimale Betreuung.<br />

Wichtiges Kernmerkmal <strong>des</strong> Studiums an der THI ist der Anwendungsbezug.<br />

Darin sind wir laut CHE-Ranking die Nummer 1 im deutschsprachigen Raum.<br />

Wir bilden Studierende zu Fach- und Führungskräften aus, die am Arbeitsmarkt<br />

nachgefragt sind. Praktika und Projektarbeiten sowie die Zusammenarbeit mit regionalen<br />

Unternehmen sind zentrale Bestandteile eines jeden Studiengangs. An<br />

unserer Hochschule pflegen wir ein familiäres Klima: Studiengruppen übersteigen<br />

kaum die Zahl von 50 Studierenden, im Vertiefungsstudium und in der Weiterbildung<br />

sind es maximal 25. So sichern wir über individuelle Betreuung den Erfolg<br />

einer hochqualifizierten Ausbildung.<br />

6 <strong>IAW</strong>_Überblick


Technische Hochschule Ingolstadt (THI)<br />

Internationalisierung<br />

98 Partnerhochschulen auf der ganzen Welt machen es möglich, dass nahezu jeder zweite Studierende der THI ein Semester oder ein Praktikum im Ausland verbringt.<br />

<strong>IAW</strong>_Überblick<br />

7


Institut für Akademische Weiterbildung (<strong>IAW</strong>)<br />

education-to-employment (E2E)<br />

Mit dem 2008 gegründeten Institut für Akademische Weiterbildung (<strong>IAW</strong>)<br />

hat sich die THI die wissenschaftliche Weiterbildung zu einem zentralen<br />

Anliegen gemacht. Neben Forschung und Lehre wurde dadurch eine<br />

dritte Säule im Aufgabenfeld der Hochschule geschaffen.<br />

Das <strong>IAW</strong> ist verantwortlich für sämtliche Aktivitäten der wissenschaftlichen Weiterbildung<br />

und bietet eine Vielzahl von Studiengängen, Zertifikaten und Seminaren<br />

an. Zielgruppe sind Berufstätige, die sich berufsbegleitend weiterqualifizieren<br />

wollen.<br />

Wir nehmen das Qualitätsversprechen gegenüber Kunden ernst: Durch anwendungsbezogene<br />

Kompetenzvermittlung und die enge Verzahnung von Theorie<br />

und Praxis wachsen Teilnehmer in ihren beruflichen und gesellschaftlichen<br />

Aufgaben.<br />

8<br />

<strong>IAW</strong>_Überblick<br />

© Fotolia


Institut für Akademische Weiterbildung (<strong>IAW</strong>)<br />

Kernmerkmale<br />

Gegründet 2008 als In-Institut (aktuell 26 Mitarbeiter)<br />

Bündelung der berufsbegleitenden Studiengänge und Qualifizierungspro<br />

gramme<br />

Weiterbildungsangebot in <strong>2013</strong><br />

7 berufsbegleitende Masterstudiengänge<br />

5 berufsbegleitende Bachelorstudiengänge<br />

Hochschulzertifikate und unternehmensspezifische Seminare<br />

Maßgeschneiderte Qualifizierungsprogramme für namhafte Unternehmen<br />

von AUDI, BMW, Daimler bis Siemens, aber auch Klinikverbände und weitere<br />

KMUs<br />

Drittmittelfinanzierung <strong>2013</strong>: Projektvolumen 1,8 Mio.<br />

Bildungsforschung<br />

„Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ <strong>des</strong> Bun<strong>des</strong>ministeriums<br />

für Bildung und Forschung zusammen mit der HS München<br />

(Fördervolumen 5,3 Mio. für 3,5 Jahre)<br />

„Schaufenster Elektromobilität“ <strong>des</strong> BMBF (Fördervolumen 1 Mio.<br />

für 3 Jahre)<br />

„Netzwerk Qualifizierung Elektromobilität“ <strong>des</strong> BMBF (Fördervolumen<br />

250 T für 3 Jahre)<br />

<strong>IAW</strong>_Überblick 9


Clusterstrategie<br />

5 Kompetenzfelder<br />

Das <strong>IAW</strong> bietet berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge<br />

sowie zusätzliche Qualifizierungsprogramme an. Aufbauend auf den Kernkompetenzen<br />

der THI bilden die fünf Cluster Automotive, Technik, IT,<br />

Wirtschaft und Gesundheits-Management, die inhaltlichen Schwerpunkte.<br />

Das Kompetenzfeld Automotive bündelt alle Aktivitäten rund um das Thema Mobile<br />

Zukunft. Neben der Weiterbildung von Fachkräften in den klassischen Ingenieurthemen<br />

steht dabei die Elektromobilität als zukunftsweisende Technologie im<br />

Fokus. Die Cluster Technik und IT bieten klassische Ingenieurthemen. Programme<br />

für neue Herausforderungen wie z.B. Vermittlung neuer Strategien für die Anforderung<br />

an globale Märkte im IT- und Technikbereich runden das Spektrum ab.<br />

Im Cluster Wirtschaft stehen maßgeschneiderte Masterprogramme zu aktuellen<br />

Themenstellungen wie Digital Marketing, Security & Safety oder HR Business<br />

Partner im Fokus. Der Bereich Gesundheits-Management ist ein neues Themenfeld,<br />

welches speziell im <strong>IAW</strong> aufgebaut wurde und sich an den betriebswirtschaftlichen<br />

Herausforderungen der Gesundheitsbranche orientiert.<br />

Die Weiterentwicklung der Angebote innerhalb der Cluster orientiert sich<br />

entsprechend der Ansoff-Matrix am Wachstum in neuen Regionen sowie der<br />

weiteren Diversifizierung unserer Angebote. Mit der weiteren Flexibilisierung und<br />

Modularisierung unserer Programmangebote wollen wir frühzeitig auf die Veränderungen<br />

der Märkte reagieren und die Vereinbarkeit von Beruf und Studium<br />

erleichtern.<br />

10 <strong>IAW</strong>_Clusterstrategie


Regionalkonzept<br />

Bayernweit mit Fokus auf Planungsregion 10<br />

Als einer der zentralen Bildungsakteure in der Region 10 sieht die THI ihre<br />

Aufgabe auch darin, akademische Qualifizierung für den regionalspezifischen<br />

Bedarf zu entwickeln.<br />

Einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftsräume Deutschlands ist Bayern<br />

und speziell die Region Ingolstadt. Die Planungsregion 10 (kreisfreie Stadt Ingolstadt<br />

und die angrenzenden Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und<br />

Pfaffenhofen an der Ilm) ist Sitz international agierender Konzerne der Automobilund<br />

Luftfahrtindustrie, von Zulieferern und Entwicklungsbüros, produzierendem<br />

Gewerbe, Handelskonzernen und einer Vielfalt von mittelständischen Betrieben.<br />

Die THI, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, fünf außeruniversitäre<br />

Forschungseinrichtungen und ca. 50 Schulen <strong>des</strong> Sekundärbereichs machen die<br />

Region zu einem maßgeblichen Wissenschafts- und Bildungsstandort.<br />

Obwohl die Region 10 von Wirtschaftskraft und hoher Lebensqualität gekennzeichnet<br />

ist, steht sie vor der Aufgabe, die ländlich geprägte Region gegenüber<br />

den Metropolregionen München und Nürnberg attraktiv zu gestalten. Einen Teil<br />

dieser Attraktivität macht das große Angebot an hochwertigen Arbeitsplätzen<br />

aus.<br />

<strong>IAW</strong>_Regionalkonzept 11


„In meiner Tätigkeit als Schadensanalytiker im Labor<br />

der BMW Group konnte ich bereits einige Themen,<br />

die im Studium erlernt wurden, erneut aufgreifen und<br />

so auch praktisch anwenden. Langfristig gesehen<br />

eröffnet mir ein Hochschulabschluss in einem großen<br />

Unternehmen wie BMW natürlich viele Möglichkeiten,<br />

eine vielfältige und interessante Position zu<br />

besetzen.“<br />

Josef Altmann<br />

24 Jahre, Elektrotechniker bei der BMW Group<br />

Berufsbegleiten<strong>des</strong> Studium B. Eng. Elektrotechnik im Fahrzeug


Organisation<br />

Kennzahlen. Organisationsstruktur. Kooperationen. Infrastruktur.


Kennzahlen* <strong>IAW</strong><br />

Personal, Teilnehmer, Absolventen, Umsatz<br />

PERSONAL 2012 <strong>2013</strong><br />

Wissenschaftliches Personal 4 5<br />

Nichtwissenschaftliches Persona 12 21<br />

TEILNEHMER 2012 <strong>2013</strong><br />

Teilnehmer insgesamt 217 317<br />

Teilnehmer in Bachelorstudiengängen 99 147<br />

Teilnehmer in Masterstudiengängen 84 133<br />

Teilnehmer an Seminaren 16 21<br />

Teilnehmer an Hochschul-Zertifi katen 18 16<br />

ABSOLVENTEN<br />

WS 2011/12 WS 2012/13<br />

SS 2012 SS <strong>2013</strong><br />

Absolventen insgesamt 34 30<br />

Bachelor 0 0<br />

Master 34 30<br />

UMSATZ 2012 <strong>2013</strong><br />

Umsatz insgesamt 1 .212 T € 1.840 T €<br />

14


Teilnehmerentwicklung<br />

2008 – <strong>2013</strong> *<br />

26 23 54 97 162 198<br />

* Teilnehmerentwicklung ohne Seminarteilnehmer<br />

<strong>IAW</strong>_Kennzahlen<br />

15


Mitarbeiterentwicklung<br />

2008 – <strong>2013</strong><br />

2 3 6 6 16 26<br />

Umsatz: Einnahmen aus Studiengebühren, Förderung, Stiftungen und privatrechtlichem Entgelt<br />

16 <strong>IAW</strong>_Kennzahlen


Umsatz <strong>2013</strong><br />

Umsatz: Einnahmen aus Studiengebühren, Förderung, Stiftungen und privatrechtlichem Entgelt<br />

<strong>IAW</strong>_Kennzahlen<br />

17


Organisationsstruktur<br />

18 <strong>IAW</strong>_Organisationsstruktur


Kooperationen<br />

Ausgangspunkt für die praxisorientierten Studienangebote <strong>des</strong> <strong>IAW</strong> ist<br />

der konkrete Bedarf von Unternehmen und Körperschaften bzw. ganzen<br />

Branchen. Gute Kontakte zu namhaften Konzernen wie etwa der BMW<br />

AG oder der Siemens AG, zu öffentlich-rechtlichen Einrichtungen und zahlreichen<br />

kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) helfen dem Institut dabei, auf<br />

bestehende Anforderungen nicht nur zu reagieren, sondern Trends und Zukunftsthemen<br />

frühzeitig aufzugreifen und mit neuen Qualifizierungsprogrammen oder<br />

Modulen zu adressieren.<br />

Bei der Entwicklung passgenauer Qualifizierungsangebote legt das <strong>IAW</strong> großen<br />

Wert darauf, seine Partner in folgenden Punkten einzubeziehen:<br />

inhaltliche Ausrichtung<br />

Umfang der Qualifizierung<br />

Zeitmodell und Veranstaltungsort<br />

Auswahl der Teilnehmenden<br />

Unsere besondere Kompetenz sind Corporate-Programme, die speziell auf die<br />

konkrete Bedarfssituation <strong>des</strong> jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind.<br />

Unternehmenspartner sind u.a. Allianz Group, AUDI AG, BMW AG, CADFEM<br />

GmbH, Daimler AG, Airbus Group, Klinikum Ingolstadt GmbH, medbo, Rottal Inn<br />

Kliniken, Siemens AG.<br />

Ein Teil der Weiterbildungsangebote findet in Kooperation mit renommierten<br />

akademischen Partnern statt, wie z.B. dem Beijing Institute of Technology, Hochschule<br />

Konstanz, Hochschule Landshut, Hochschule München.<br />

<strong>IAW</strong>_Kooperationen<br />

19


Studienort Technische Hochschule Ingolstadt<br />

Die Technische Hochschule Ingolstadt vermittelt seit ihrer Gründung<br />

1994 Bildung in den Bereichen Technik und Wirtschaft, die die Studierenden<br />

in die Lage versetzt, wissenschaftliche Methoden in der Berufspraxis<br />

anzuwenden. Hervorragende Rahmenbedingungen schaffen die Voraussetzung<br />

für eine kurze Studiendauer und hohe Erfolgsquoten.<br />

Der 1999 fertig gestellte Campus beeindruckt durch gläserne Architektur, große<br />

Grünflächen und Funktionalität der Gebäude. Im Jahr 2011 wurde auf dem<br />

benachbarten Grundstück mit der Campuserweiterung der Hochschule begonnen,<br />

um Platz für die wachsende Anzahl von Studierenden zu schaffen. Im ersten<br />

Bauabschnitt werden zwei Gebäude für Hörsäle und Seminarräume, Labors und<br />

Büros realisiert. Die Fertigstellung ist für 2014 und 2015 geplant.<br />

20 <strong>IAW</strong>_Infrastruktur


Studienzentrum Neuburg<br />

Seit 2009 verfügt die THI in Neuburg an der Donau über ein Studienzentrum<br />

für die berufsbegleitenden Angebote. Dank der Unterstützung eines<br />

örtlichen Fördervereins können dort laborunabhängige Vorlesungen und<br />

Seminare in kreativer ruhiger Lernatmosphäre stattfinden. Das Studienzentrum<br />

Neuburg entlastet die Raumkapazität an der THI merklich und soll in Neuburg<br />

Impulse für akademische Weiterbildung setzen.<br />

Ein weiterer positiver Effekt <strong>des</strong> Studienzentrums sind zusätzliche Konsumeffekte<br />

und Kaufkraft für die Stadt Neuburg, die die finanzielle Förderung durch den<br />

Verein mittlerweile übersteigen.<br />

© Fotolia<br />

<strong>IAW</strong>_Infrastruktur<br />

21


„Als größten Vorteil gegenüber den grundständigen<br />

Studiengängen sehe ich den Zugewinn von<br />

Arbeitserfahrung während der gesamten<br />

Studiendauer. So kann bereits während <strong>des</strong> Studiums<br />

das neugewonnene Wissen in die tägliche Arbeit<br />

einfließen. Andererseits ist das zuvor gewonnene<br />

praktische Wissen eine hervorragende Grundlage für<br />

die im Studium anstehende Theorie.“<br />

Florian Weidenhiller<br />

24 Jahre, Sitzentwicklung EDAG GmbH & Co. KGaA<br />

Studentenvertreter Weiterbildungsrat<br />

Berufsbegleiten<strong>des</strong> Studium B. Eng. Fahrzeugtechnik


Angebot<br />

Portfolio. Veranstaltungen und Services. Bildungsforschung.


Portfolio<br />

Programm Cluster<br />

24 <strong>IAW</strong>_Portfolio


Berufsbegleitende Bachelorstudiengänge<br />

Das <strong>IAW</strong> bietet die Möglichkeit zu studieren, ohne aus dem Arbeitsprozess<br />

auszusteigen. Mit einem berufsbegleitenden Bachelor können Beruf und<br />

Studium optimal miteinander verbunden werden.<br />

Zielgruppe sind beruflich Qualifizierte mit und ohne Abitur. Präsenzphasen<br />

werden durch Selbstlernphasen komplettiert, sodass die Vereinbarkeit zwischen<br />

Berufstätigkeit und Studium garantiert wird. Die Präsenzphasen werden vorzugsweise<br />

in Freitags- und Samstagsveranstaltungen angeboten.<br />

Maßgeschneiderte Inhalte, hochqualifizierte Lehrende und hervorragende Rahmenbedingungen<br />

schaffen die Voraussetzung für eine kurze Studiendauer und<br />

hohe Erfolgsquoten. In der Regel können außerhochschulisch erworbene Kompetenzen<br />

angerechnet und somit die Studiendauer deutlich verkürzt werden.<br />

Mit ihrem akademischen Abschluss sind die Absolventen bereit für den nächsten<br />

Karriereschritt.<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

25


Elektrotechnik im Fahrzeug<br />

Elektromobilität: Schaufenster<br />

Elektromobilität (Start 2014)<br />

Techniker und Meister aus der Automobilindustrie sind die primäre Zielgruppe<br />

dieses Studiengangs. Anhand praxisorientierter Inhalte erlernen diese<br />

die wesentlichen Grundlagen der Elektrotechnik und wie diese bei der<br />

Elektrifizierung von Fahrzeugen eingesetzt werden. Eine umfassende Ausbildung<br />

in den Grundlagenfächern vermittelt die notwendigen Fähigkeiten, die rasch<br />

fortschreitenden technischen Entwicklungen auf diesem Gebiet nachzuvollziehen<br />

und mitzugestalten. Vor Beginn <strong>des</strong> Studiums können sich Interessierte durch<br />

Vorkurse in den Fächern Mathematik und Physik auf die Anforderungen <strong>des</strong><br />

Studiums vorbereiten. Auch während <strong>des</strong> Studiums werden die Studierenden<br />

durch Tutorien unterstützt, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern.<br />

Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester. Mit Anrechnung von Kompetenzen<br />

aus der beruflichen Fortbildung wird der Bachelor of Engineering aktuell in acht<br />

Semestern erworben.<br />

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Elektromobilität richtet sich an<br />

beruflich Qualifizierte mit Hochschulzugangsberechtigung aus den Bereichen<br />

Fahrzeugelektronik, Kfz-Mechatronik oder verwandten Bereichen.<br />

Das Studienkonzept umfasst eine breite Ausbildung in der Elektrotechnik mit<br />

Spezialisierung auf elektrifiziert angetriebene Fahrzeuge. Die Studenten lernen<br />

die elektrischen Komponenten <strong>des</strong> Antriebstrangs von Hybrid- und Elektrofahrzeugen<br />

kennen. Dabei wird ein hoher Querbezug zu anderen Anwendungsfeldern<br />

der Leistungselektronik und Antriebstechnik hergestellt. Neben fachlichen<br />

werden auch soziale Kompetenzen vermittelt. Der Studiengang wird in Kooperation<br />

mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) angeboten und vom<br />

Bun<strong>des</strong>ministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Schaufensterinitiative<br />

der Bun<strong>des</strong>regierung gefördert.<br />

Bachelor of<br />

Engineering (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

Bachelor of<br />

Engineering (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

26 <strong>IAW</strong>_Portfolio


Fahrzeugtechnik Wirtschaftsingenieurwesen –<br />

Management<br />

Dieser berufsbegleitende Bachelor ist vorrangig für Techniker und Meister<br />

aus dem Bereich Fahrzeugtechnik konzipiert. Anhand praxisorientierter<br />

Inhalte erhalten die Studierenden ein breites ingenieurwissenschaftliches<br />

Grundlagenwissen. Dieses befähigt sie, ingenieur-wissenschaftliche Prozesse<br />

zu analysieren, komplexe Lösungen zu konzipieren und technische Komponenten<br />

oder komplexe Fahrzeugsysteme zu fertigen. Teilnehmer können sich durch Vorkurse<br />

in den Fächern Mathematik und Physik bereits im Vorfeld auf die Anforderungen<br />

<strong>des</strong> Studiums vorbereiten. Auch während <strong>des</strong> Studiums werden Tutorien<br />

angeboten, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die Regelstudienzeit<br />

beträgt zehn Semester. Mit Anrechnung von Kompetenzen aus der<br />

beruflichen Fortbildung kann der Bachelor of Engineering in der Regel in sieben<br />

Semestern erworben werden.<br />

Im Rahmen <strong>des</strong> durch das Bun<strong>des</strong>ministerium für Bildung und Forschung<br />

(BMBF) sowie <strong>des</strong> Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projekts<br />

„Offene Hochschule Oberbayern“ (OHO) wurde der berufsbegleitende<br />

Pilotstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen-Management an der Technischen<br />

Hochschule Ingolstadt entwickelt. Das Studium vermittelt den Studierenden ein<br />

betriebswirtschaftliches und technisches Basisinstrumentarium und qualifiziert<br />

sie, praktische Probleme in Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Technik<br />

und Wirtschaft zu lösen. Zielgruppe sind Industrie-/Betriebsfachwirte bzw. Meister/Techniker,<br />

insbesondere auch Frauen, die einen beruflich qualifizierten Hochschulzugang<br />

besitzen. Die Studiendauer beträgt zehn Semester, mit Anrechnung<br />

von beruflichen Fortbildungen und Praxissemestern wird eine Verkürzung auf<br />

sieben Semester erreicht.<br />

Bachelor of<br />

Engineering (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

Bachelor of<br />

Engineering (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

27


Wirtschaftsingenieur Bau (Start 2014)<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

Bauingenieurwesen, erneuerbare Energien, Gebäudetechnik und Betriebswirtschaft<br />

– das sind die Schwerpunkte <strong>des</strong> Bachelors Wirtschaftsingenieur<br />

Bau. Der berufsbegleitende Studiengang ist vorrangig für Techniker<br />

und Meister aus dem Bau-Bereich konzipiert.<br />

Studierende erhalten anhand praxisorientierter Inhalte ein breites ingenieurwissenschaftliches<br />

und betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen. Die Regelstudienzeit<br />

von zehn Semestern wird mit Anrechnung von Kompetenzen aus der<br />

beruflichen Fortbildung auf sieben Semester verkürzt.<br />

Wer sich für den berufsbegleitenden Bachelor Wirtschaftsinformatik<br />

entscheidet, erwirbt Kompetenzen für die Problemlösung bei<br />

Schnittstellen-Aufgaben zwischen Betriebswirtschaft, Informatik und<br />

IT-Management.<br />

Während der praxisorientierten Ausbildung werden Schlüsselqualifikationen<br />

in der Persönlichkeitsbildung, Sozial- und Führungskompetenz und Teamarbeit<br />

trainiert. Die Studierenden erlangen Know-how zur Bewertung rasch fortschreitender<br />

technischer und wirtschaftlicher IT-Entwicklungen sowie zur Erarbeitung<br />

organisatorischer und IT-bezogener Lösungen.<br />

Die Dauer <strong>des</strong> Studiums zum Bachelor of Science umfasst zehn Semester und<br />

kann in der Regel mit Anrechnung von Kompetenzen verkürzt werden.<br />

Bachelor of<br />

Engineering (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

Bachelor of<br />

Science (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

28<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio


Management in Gesundheitsberufen<br />

Wirtschaftliches Handeln im Gesundheitswesen ist Voraussetzung für<br />

nachhaltigen Erfolg. Mit dem Bachelorstudiengang Management in<br />

Gesundheitsberufen erlangen die berufsbegleitend Studierenden<br />

betriebswirtschaftliche und gesundheitsökonomische<br />

Kompetenzen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Der<br />

Studiengang richtet sich in erster Linie an beruflich Qualifizierte, die über eine<br />

abgeschlossene Ausbildung und eine dreijährige Berufserfahrung im pflegerischmedizinischen<br />

Umfeld verfügen. Aufbauend auf den bisherigen beruflichen<br />

Erfahrungen der Teilnehmenden werden diese zu sozioökonomischem Handeln<br />

befähigt und für Führungs- und Leitungsfunktionen im medizinischen Bereich<br />

qualifiziert. Das Studium dauert zehn Semester; mit der Anrechnung von Kompetenzen<br />

aus beruflichen Fortbildungen wird das Studium auf im Regelfall sieben<br />

Semestern verkürzt.<br />

Bachelor of<br />

Arts (B.Eng.)<br />

deutsch<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

29


Berufsbegleitende Masterstudiengänge<br />

Durch die Einführung <strong>des</strong> Bologna-Prozesses hat sich die Hochschullandschaft,<br />

insbesondere im Bereich der Weiterbildung, tiefgreifend verändert.<br />

Ein Bachelorabschluss soll für den Start in den Beruf qualifizieren,<br />

darf aber nicht das Ende <strong>des</strong> individuellen Entwicklungsprozesses bedeuten.<br />

Um sich nach der ersten Phase im Beruf auf wissenschaftlichem Niveau und auf<br />

der Basis der erworbenen Praxiserfahrung weiterbilden zu können, wurden die<br />

berufsbegleitenden Masterprogramme erarbeitet.<br />

Um den Studierenden die Vereinbarkeit von Beruf und Studium zu gewährleisten,<br />

sind die Studiengänge in Präsenzphasen zeitlich komprimiert und werden durch<br />

Selbstlernphasen ergänzt. Durch den erworbenen akademischen Abschluss<br />

werden neue Kompetenzen erworben, die üblicherweise in einem grundständigen<br />

Studium oder durch eine Berufsausbildung nicht vermittelt werden. Masterabschlüsse<br />

mit 60 ECTS haben eine Regelstudienzeit von 4 und mit 90 ECTS<br />

mit 5 Semestern. In der Regel können auch hier außerhochschulisch erworbene<br />

Kompetenzen angerechnet und somit die Studiendauer deutlich verkürzt werden.<br />

30 <strong>IAW</strong>_Portfolio


Applied Computational Mechanics<br />

Beschaffungsmanagement<br />

(Start 2014)<br />

This executive programme provi<strong>des</strong> practical training courses in the field<br />

of computer-oriented simulation techniques. Besi<strong>des</strong> the consolidation<br />

of physical and mathematical knowledge, students learn to use numerical<br />

solution methods and professional software tools in modern product development<br />

processes. Graduates are trained to understand and create development<br />

and production processes in a complex environment as well as to develop new<br />

products and techniques by using modern methods and instruments. The acquisition<br />

of technical and methodological competence will be complemented by that<br />

of interdisciplinary knowledge, management know-how and social skills. These<br />

competences enable graduates to assume a leading position. The degree Master<br />

of Engineering will be acquired within four semesters.<br />

Die Komplexität industrieller Beschaffungsprozesse im globalen Marktumfeld<br />

nimmt zu. Absolventinnen und Absolventen <strong>des</strong> berufsbegleitenden<br />

Masterstudiengangs Beschaffungsmanagement beherrschen diese.<br />

Die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten<br />

mit dem Fokus auf eine Berufstätigkeit in Beschaffungsorganisationen steht im<br />

Mittelpunkt. Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang bietet die THI eine<br />

Alternative zum Vollzeitstudium an und ermöglicht eine Vernetzung von Bildung,<br />

Arbeitsleben und Familie. Selbstlernphasen und Projektphasen schaffen ortsunabhängige<br />

Qualifizierung. Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und<br />

Absolventen mit ingenieurwissenschaftlichem, technischem, betriebswirtschaftlichem<br />

oder verwandtem Studium, die im beruflichen Umfeld der Beschaffung,<br />

<strong>des</strong> Einkaufs oder der Logistik tätig sind und dauert in der Regel drei Semester<br />

zuzüglich der Masterarbeit.<br />

Master of<br />

Engineering (M.Eng.)<br />

english<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

31


Compliance and<br />

Corporate Governance<br />

Consumer und Digital Marketing<br />

(Start 2014)<br />

In Kooperation mit der HAW Konstanz und dem Beijing Institute of Technology<br />

bietet der MBA-Studiengang eine umfassende Vorbereitung auf unternehmerische<br />

Aufgaben und Leitungsfunktionen in nationalen und internationalen<br />

Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Verwaltungen. Die Teilnehmer lernen<br />

in diesem Studiengang, ihren Verantwortungsbereich zukünftig ergebnisorientiert<br />

zu steuern und entscheidungsrelevante Führungsinformationen optimal zu nutzen.<br />

Es werden umfassenden Kompetenzen in den Bereichen werteorientierter<br />

Unternehmensführung, insbesondere Compliance und Corporate Governance<br />

vermittelt.<br />

Der Master of Business Administration wird in vier Semestern erworben.<br />

Internet und neue Wege der digitalen Kommunikation prägen das B2C Marketing<br />

zunehmend. In einer globalisierten und wettbewerbsintensiven Welt vermittelt<br />

der neue Master zentrale Bausteine eines modernen Consumer Marketing.<br />

Dabei bietet er eine besondere Vertiefung in den Bereichen Social Media und<br />

Digital Marketing, also im Online und Mobile Marketing.<br />

Als Alternative zum Vollzeitstudium ermöglicht der berufsbegleitende Master den<br />

Teilnehmern über Selbstlern- und Projektphasen ein zum Teil ortsungebundenes<br />

Studium. Der Master Consumer und Digital Marketing richtet sich an Absolventen,<br />

die einen betriebswirtschaftlichen, geistes- oder sozialwissenschaftlichen<br />

oder verwandten Studiengang abgeschlossen haben und im beruflichen Umfeld<br />

<strong>des</strong> B2C Marketing tätig sind und dauert in der Regel drei Semester zuzüglich<br />

der Masterarbeit.<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

english<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

32 <strong>IAW</strong>_Portfolio


Elektromobilität und<br />

Fahrzeugelektrifizierung<br />

Elektromobilität: Schaufenster<br />

Elektromobilität (Start 2014)<br />

Mit diesem Studiengang können sich Ingenieure aus dem Maschinenoder<br />

Fahrzeugbau sowie technisch orientierte Naturwissenschaftler praxisorientiert<br />

weiterqualifizieren. Sie erwerben die nötigen Grundkenntnisse<br />

der Elektrotechnik und vertieftes wissenschaftliches Know-how im Bereich der<br />

Elektromobilität. In den Basismodulen wird neben Elektrotechnik und Elektronik<br />

auch Signalverarbeitung sowie Mess- und Regelungstechnik im Fahrzeug vermittelt.<br />

In den Vertiefungsmodulen geht es um elektrische Maschinen, Leistungselektronik<br />

und Energiespeicher. Darauf aufbauend wird in drei weiteren Modulen<br />

die Systemkompetenz vertieft. Absolventinnen und Absolventen werden befähigt,<br />

Lösungen für neue Aufgabenstellungen in der Elektromobilität zu erarbeiten. Sie<br />

können z. B. in der Entwicklung von Elektro-Aggregaten eingesetzt werden oder<br />

die Entwicklungsleistungen von Zulieferern beurteilen. Ein besonderer Fokus liegt<br />

auf der Vermittlung von übergreifendem Systemwissen.<br />

Für den Fortschritt der Elektromobilität sind hochqualifizierte Fachkräfte und<br />

Ingenieure ein entscheidender Erfolgsfaktor. Der berufsbegleitende Master<br />

Elektromobilität bereitet Elektrotechnikingenieure auf Fach- und Führungsfunktionen<br />

in der Automobil- und Zulieferindustrie vor. Darüber hinaus ist eine Beschäftigung<br />

in Unternehmen möglich, die Produkte im Umfeld der Elektromobilität<br />

herstellen. Ein erfolgreicher Abschluss qualifiziert die Absolventen zur Bearbeitung<br />

technisch komplexer Problemstellungen und befähigt sie, in interdisziplinären<br />

Teams erfolgreich in der Entwicklung zu agieren. Neben fachlichen werden<br />

auch methodische und soziale Kompetenzen vermittelt. Der Studiengang wird in<br />

Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) angeboten<br />

und vom Bun<strong>des</strong>ministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Schaufensterinitiative<br />

der Bun<strong>des</strong>regierung gefördert.<br />

Master of<br />

Engineering (M.Eng.)<br />

deutsch<br />

Master of<br />

Engineering (M.Eng.)<br />

deutsch<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

33


Gesundheitsmanagement<br />

Global Retail Management<br />

(Start 2015)<br />

Die Teilnehmer <strong>des</strong> weiterbildenden MBA Gesundheits-Management<br />

erweitern ihre Kompetenzen in den wirtschaftlichen und sozioökonomischen<br />

Bereichen der Gesundheitsbranche, insbesondere der Kliniken.<br />

Die behandelnden Module reichen von Gesundheitssystemen über integrierte<br />

Versorgung, Management von medizinischen Einrichtungen und Dienstleistungsmanagement<br />

bis zu Teamentwicklung und Veränderungsmanagement. Die Lehre<br />

an der THI ist stark praxisorientiert und erfolgt auf Grundlage wissenschaftlicher<br />

Erkenntnisse und Methoden. Die Vermittlung der Inhalte konzentriert sich auf vier<br />

bis fünf Wochenenden (Fr. u. Sa.) pro Semester mit insgesamt 42 Präsenztagen.<br />

Studierende können den Master of Business Administration in fünf Theoriesemestern<br />

und einem Semester praxisbezogener Masterarbeit im Unternehmen<br />

erwerben.<br />

Der Studiengang vermittelt fachliches Know-how und spezifische Fähigkeiten,<br />

die für Fach- und Führungskräfte internationaler Handelsunternehmen<br />

bedeutend sind. Während <strong>des</strong> Studiums werden alle wichtigen Bereiche<br />

der Betriebswirtschaft entlang der Wertschöpfungskette eines Handelsunternehmens<br />

bearbeitet. Um im Handel erfolgreich agieren zu können, erwerben die Studierenden<br />

Kenntnisse und Fähigkeiten in allen entscheidenden Retail-Funktionalitäten,<br />

darunter Supply Chain Management, Retail Branding, strategisches Retail<br />

Management und M&A Prozessen im Handel. Der MBA richtet sich an Mitarbeiter<br />

aller Unternehmensgrößen und Handelsbereiche. Dies bietet den Teilnehmern<br />

die Möglichkeit, neben dem Erlernten auch Eindrücke außerhalb ihres gewohnten<br />

Arbeitsumfel<strong>des</strong> zu sammeln und gewinnbringend im Beruf einzusetzen.<br />

Ein integrierter Auslandsaufenthalt macht die Studierenden zudem mit internationalen<br />

Handelsaspekten vertraut. Die Studiendauer beträgt vier Semester.<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

34 <strong>IAW</strong>_Portfolio


HR Management – Business Partner<br />

(Start 2014)<br />

Immobilienmanagement<br />

Um den wachsenden Anforderungen in der Wirtschaft im Bereich Human<br />

Resources (HR) gerecht zu werden, benötigt der erfolgreiche Personalmanager<br />

ein breit gefächertes und flexibel verwendbares „Handwerkszeug“.<br />

Dieses reicht von modernem HR-Service über Human Capital Management<br />

bis zu Change Management und HR-Strategie. Weitere Module vertiefen<br />

die Themen Personal- und Organisationsentwicklung sowie Coaching und Consulting.<br />

Zusätzlich wird eingegangen auf moderne Formen der HR-Organisation.<br />

Daneben braucht der HR-Manager aber auch ein Verständnis von den Aufgaben<br />

seiner internen Kunden und deren „Geschäft“, um diese zielgerichtet unterstützen<br />

zu können. Der berufsbegleitende Studiengang HR Management-Business Partner<br />

vermittelt die Fähigkeiten, als Business Partner das Aufgabenspektrum eines<br />

Personalmanagers breit abzudecken. Der Studiengang richtet sich an qualifizierte<br />

Führungs- und Fachkräfte sowie Potenzialträger in HR-Funktionen.<br />

Leitidee ist die Vermittlung eines umfangreichen vernetzten Wissens über<br />

das komplexe Spektrum immobilienwirtschaftlicher Frage- und Problemstellungen<br />

hinsichtlich prozessualen, funktionalen und institutionellen Aspekten.<br />

Das Immobilienmanagement umfasst sämtliche Führungsaufgaben (Planung,<br />

Organisation, Durchführung und Kontrolle) für die Abschnitte <strong>des</strong> Immobilienlebenszyklus,<br />

die erforderlich sind, eine Immobilie zielorientiert zu entwickeln, zu<br />

bewirtschaften, zu verwerten und zu vermarkten. Dabei sind wirtschaftliche, technische,<br />

rechtliche, umweltspezifische und soziale Aspekte zu berücksichtigen.<br />

Der MBA Immobilienmanagement wird in vier Semestern erworben.<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

35


International Business für Ingenieurinnen<br />

und Ingenieure (Start 2014)<br />

IT- Management<br />

Betriebswirtschaftliches Know-how wird für Ingenieurinnen und Ingenieure<br />

in einer globalisierten Arbeitswelt zunehmend wichtiger. An diesem Punkt<br />

setzt der Studiengang mit der Vermittlung von betriebswirtschaftlichen<br />

Fach- und Methodenkompetenzen an.<br />

Der Studiengang richtet sich dabei insbesondere an Akademikerinnen und<br />

Akademiker mit Migrationshintergrund, die einen ingenieurwissenschaftlichen<br />

bzw. technischen Hochschulabschluss aufweisen und eine berufliche Weiterentwicklung<br />

planen. Der berufsbegleitende Pilotstudiengang wurde an der THI im<br />

Rahmen <strong>des</strong> durch das Bun<strong>des</strong>ministerium für Bildung und Forschung (BMBF)<br />

sowie <strong>des</strong> Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projekts „Offene Hochschule<br />

Oberbayern“ (OHO) entwickelt. Er führt in vier Semestern zum Master of<br />

Business Administration. Alternativ können auch einzelne Module belegt und für<br />

einen späteren MBA-Abschluss verwendet werden.<br />

Die Komplexität der Beziehungen und Strukturen in der Informationstechnologie<br />

stellt Fach- und Führungskräfte zunehmend vor inhaltliche und<br />

ökonomische Heraus-forderungen. Die mit dem Studiengang IT-Management<br />

angebotene Qualifizierung zum IT-Professional ermöglicht eine gezielte Erweiterung<br />

und systematische Vertiefung von notwendigem IT-Management- und<br />

Consulting-Wissen. Absolventen beherrschen das gesamte Spektrum von der<br />

strategischen IT-Planung bis zur operativen Umsetzung. Durch die berufsbegleitende<br />

Qualifizierung wird die unmittelbare Anwendung der erworbenen Kenntnisse<br />

und Fähigkeiten im beruflichen Alltag ermöglicht.<br />

Der Studiengang kann in drei Semestern absolviert werden. Er ist durch AQAS<br />

akkreditiert und schließt mit dem Master of Business Administration ab.<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

36 <strong>IAW</strong>_Portfolio


Security and Safety Management<br />

(Start 2014)<br />

Strategische und operative Bedrohungslagen von Unternehmen und<br />

Organisationen erkennen und bewerten – dazu sind die Absolventen <strong>des</strong><br />

Studiengangs in der Lage. Aufbauend auf ihren bisherigen beruflichen<br />

Erfahrungen erwerben die Teilnehmer während <strong>des</strong> Studiums ein breites fachliches<br />

Know-how im Bereich der Sicherheitstechniken und <strong>des</strong> Sicherheitsmanagements.<br />

Studieninhalte sind unter anderem Security and Safety Management,<br />

technologische Möglichkeiten zum Schutz der Unternehmensinfrastruktur, strategisches<br />

Risikomanagement sowie Krisenmanagement und Leadership. Der MBA<br />

bereitet auf Fach- und Führungsaufgaben im Bereich Sicherheits- und Krisenmanagement<br />

vor. Er richtet sich an Verantwortliche in der Unternehmenssicherheit,<br />

insbesondere auch an Offiziere der Bun<strong>des</strong>wehr und Mitarbeiter in öffentlichen<br />

Sicherheits- und Rettungsorganisationen. Die Studienzeit beträgt vier Semester.<br />

Master of Business<br />

Administration (MBA)<br />

deutsch<br />

<strong>IAW</strong>_Portfolio<br />

37


Hochschulzertifikate und Seminare<br />

Hochschulzertifikate dienen dazu, weiterführende wissenschaftliche und<br />

berufliche Qualifikationen zu erlangen. Sie ermöglichen den Teilnehmern,<br />

sich mit arbeitsmarktrelevanten Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen<br />

in einem bestimmten Bereich auseinanderzusetzen.<br />

Ein einzelnes Hochschulzertifikat kann in einem modularen Ausbildungssystem<br />

Bestandteil eines umfassenderen Weiterbildungsstudiengangs sein und gegebenenfalls<br />

angerechnet werden. Das <strong>IAW</strong> bietet derzeit folgende Zertifikate:<br />

Zertifizierter Anlageberater<br />

IT-Sicherheit<br />

Qualification for Finance and IT<br />

Gesundheitsmanagement für Chefärzte<br />

Zusätzlich spezialisierte und maßgeschneiderte Seminare zu aktuellen Themen:<br />

Produktentwicklung<br />

Akustik kompakt<br />

38<br />

<strong>IAW</strong>_Überblick


Beratung und Betreuung<br />

Unser Service umfasst eine Vielfalt von Beratungs- und Betreuungsangebote<br />

für Studieninteressierte, Studierende und Absolventen.<br />

Vor dem Studium bieten wir u.a. Unterstützung zu folgenden Themen:<br />

Beratung zur Studienwahl<br />

Beratung zu Finanzierung und Kosten<br />

Auskunft zur Hochschulzugangsberechtigung<br />

Auskunft zur Hochschulzugangsprüfung<br />

Vorkurse (aktuell: Mathematik und Physik)<br />

Auskunft zum Bewerbungsverfahren<br />

Während <strong>des</strong> Studiums können Studierende u.a. folgende (Beratungs-) Angebote<br />

nutzen:<br />

Beratung zu Vereinbarkeit von Familie und/oder Arbeit mit einem berufsbe<br />

gleitendem Studium<br />

Beratung zur Abschlussarbeit<br />

Kurse zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten<br />

Psychologische Beratung / Hochschulseelsorge<br />

Raum der Stille<br />

Nach dem Studium stehen Absolventen u.a. folgende Angebote zur Verfügung:<br />

Absolventenbetreuung<br />

Alumni<br />

<strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services<br />

39


Infoveranstaltungen<br />

In regelmäßigen Abständen veranstaltet das <strong>IAW</strong> für alle Studieninteressierten<br />

Informationsveranstaltungen an der Technische Hochschule Ingolstadt.<br />

Auf Nachfrage führen wir auch Inhouse-Veranstaltungen im jeweiligen Unternehmen<br />

durch.<br />

Die Studiengangleiter und die betreuenden Programm-Manager stellen den<br />

Studierenden in spe die Studiengänge vor. Dabei werden neben den fachlichen<br />

Anforderungen vor allem die Studieninhalte und das Studienmodell beschrieben<br />

sowie das Bewerbungsverfahren, die Studiengebühren und deren Finanzierung<br />

erläutert.Ferner werden die Rahmenbedingungen dargestellt, die den Studierenden<br />

beim berufsbegleitenden Studium erwarten.<br />

Bei den Veranstaltungen ist in der Regel ein eingeschriebener Student vor Ort,<br />

der den Alltag eines Studiums aus der Praxis schildert und Fragen hierzu beantwortet.<br />

40 <strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services


Weiterbildungstag<br />

Im Rahmen eines Weiterbildungstags im April <strong>2013</strong> präsentierten fünf bayerische<br />

Hochschulen ihre berufsbegleitenden Studien- und Weiterbildungsangebote.<br />

Die Themen „Studium und Beruf“ sowie „Studieren ohne Abitur“ standen<br />

im Fokus dieser Veranstaltung.<br />

Neben Infoständen zu den Angeboten der Technischen Hochschule Ingolstadt,<br />

der Hochschulen Amberg-Weiden, München, Landshut und Regensburg gab es<br />

die Möglichkeit, sich Antworten und Tipps zum berufsbegleitenden Studium zu<br />

holen.<br />

In einer Speaker‘s Corner gab es darüber hinaus von Studiengangleitern, Personalverantwortlichen<br />

und berufsbegleitend Studierenden in Form von Kurzvorträgen,<br />

Diskussionen und Fragerunden wertvolle Informationen.<br />

Eingeladen waren Interessierte, die eine akademische Weiterbildung anstreben<br />

sowie Unternehmer mit Fachkräftebedarf.<br />

Der Weiterbildungstag wurde im Rahmen eines gewonnenen Beitrags durch das<br />

Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst<br />

gefördert.<br />

Der nächste Weiterbildungstag findet am 23.05.2014 an der Technische Hochschule<br />

Ingolstadt statt.<br />

<strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services<br />

41


Fachtagung<br />

Anrechnung in Zeiten offener Hochschulen – so lautete das Thema der<br />

2. Fachtagung <strong>des</strong> Forschungsprojekts „Offene Hochschule Oberbayern“<br />

(OHO), die am 15.11.<strong>2013</strong> an der Technischen Hochschule Ingolstadt<br />

(THI) stattgefunden hat. Insgesamt 80 Teilnehmer informierten sich über Möglichkeiten<br />

der Anrechnung von beruflich erworbenen Kompetenzen und diskutierten<br />

entsprechende Umsetzungsmodelle.<br />

Die Fachtagung wurde mit Impulsvorträgen ausgewählter Experten aus den Bereichen<br />

Wissenschaft, Wirtschaft und Ministerialverwaltung eröffnet.<br />

42 <strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services


Offene Hochschule Oberbayern<br />

Für ihr Konzept „Offene Hochschule Oberbayern (OHO)“ erhalten die THI<br />

und ihr Verbundpartner die Hochschule München eine Gesamtförderung<br />

von 5,3 Millionen Euro aus dem BMBF/ESF-Förderwettbewerb „Aufstieg<br />

durch Bildung: Offene Hochschulen“. Bis März 2015 wird OHO mit neuen,<br />

nachhaltigen Ansätzen die akademische Weiterbildung für Menschen mit nichttraditionellen<br />

Bildungswegen attraktiver und zugänglicher machen.<br />

Anhand <strong>des</strong> berufsbegleitenden Bachelor-Pilotstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen-Management“<br />

sowie dem MBA-Pilotstudiengang „International<br />

Business für Ingenieurinnen und Ingenieure“ werden an der Technischen Hochschule<br />

Ingolstadt innovative Konzepte zu Hochschulzugang und Anrechnung<br />

von Kompetenzen, zu Studienformaten und Zeitmodellen sowie zu zielgruppengerechten<br />

Lern-, Lehr- und Prüfungsformen entwickelt, erprobt und evaluiert.<br />

Bei der Bedarfsanalyse und Angebotsentwicklung wurden die Bedürfnisse <strong>des</strong><br />

regionalen Mittelstands besonders berücksichtigt.<br />

<strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services<br />

43


Schaufenster Elektromobilität<br />

Seit April 2012 fördert die Bun<strong>des</strong>regierung deutschlandweit vier Schaufenster<br />

zum Thema Elektromobilität, die die innovativsten Elemente der<br />

Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und<br />

Verkehrssystem bündeln und deutlich sichtbar machen. Das Verbundprojekt<br />

„Akademische Bildungsinitiative zur Elektromobilität Bayern-Sachsen“ ist das<br />

akademische Bildungsprojekt im Schaufenster Elektromobilität in der Region<br />

Bayern-Sachsen. Bun<strong>des</strong>landübergreifend haben sich Universitäten und<br />

Hochschulen für angewandte Wissenschaften zusammengeschlossen, um die<br />

bereits bestehenden akademischen Qualifizierungsangebote weiter auszubauen<br />

und zu verbessern. In enger Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule<br />

Zwickau (WHZ) hat das <strong>IAW</strong> einen berufsbegleitenden Bachelor- und einen Masterstudiengang<br />

Elektromobilität entwickelt. Der Bachelorstudiengang vermittelt<br />

eine breite Ausbildung in der Elektrotechnik mit Spezialisierung auf elektrifiziert<br />

angetriebene Fahrzeuge. Im Masterstudiengang können Elektrotechnikingenieure<br />

ihre Kenntnisse in der Elektromobilität vertiefen. Projektpartner sind neben der<br />

Westsächsischen Hochschule Zwickau die TU München, die FAU Erlangen, die<br />

TU Dresden und die TU Chemnitz.<br />

44 <strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services


Netzwerk Qualifizierung Elektromobilität (NQuE)<br />

Wissenschaftliche Begleitung Elektromobilität<br />

Netzwerk Qualifizierung Elektromobilität (NQuE) ist die wissenschaftliche<br />

Begleitung der beruflichen und akademischen Aus- und Weiterbildung für<br />

das Thema Elektromobilität mit folgenden Schwerpunkten:<br />

NQuE recherchiert das eMob-bezogene Bildungsgeschehen im Bereich der<br />

beruflichen und akademischen Aus- und Weiterbildung<br />

Dokumentation gewonnener Erkenntnisse und best-practice-Beispiele auf der<br />

NQuE-Informationsplattform<br />

Prüfung von herausragenden Projekte auf ihre Umsetzbarkeit im Berufsbildungsgeschehen<br />

bzw. an Fachhochschulen und Universitäten<br />

Begleitforschung der Bildungsprojekte in den geförderten Schaufenster<br />

„Elektromobilität“<br />

Unterstützung <strong>des</strong> Erfahrungsaustausches und eines abgestimmten Vorgehens<br />

der Bildungsakteure<br />

Entwicklung von Handlungsempfehlungen, die die Weiterentwicklung eines<br />

zukunftsfähigen Mobilitäts- und Energiekonzeptes befördern.<br />

Das Verbundprojekt von BiBB, RWTH Aachen und Technische Hochschule<br />

Ingolstadt wird aus Mitteln <strong>des</strong> Bun<strong>des</strong>ministeriums für Bildung und Forschung<br />

(BMBF) gefördert. Jeder Verbundpartner hat je eine Zielgruppe, die im Fokus<br />

steht.<br />

Akademische Aus- und Weiterbildung an Hochschulen wird von der THI, die<br />

Universitäten im Fokus der RWTH Aachen und die berufliche Aus- und Weiterbildung<br />

im Fokus der BiBB.<br />

<strong>IAW</strong>_Veranstaltungen und Services<br />

45


„Gute Bildung zahlt sich aus.<br />

In unserer Gesellschaft genießen Akademiker ein hohes Ansehen.<br />

Während meines Studiums erwerbe ich Sozialkompetenzen, kann<br />

mein Wissen vertiefen um später wissenschaftlich zu arbeiten.<br />

Mein Ziel ist später eine Führungsposition einzunehmen.“<br />

Yener Cölkusu,<br />

33 Jahre, Automatisierungstechnik, Audi AG<br />

Berufsbegleiten<strong>des</strong> Studium B. Sc. Wirtschaftsinformatik


Qualitätsmanagement<br />

Qualitätsmanagementsystem <strong>IAW</strong>. Evaluationsergebnisse.


Qualitätsmanagement<br />

Systemakkreditierung<br />

Als erste bayerische Hochschule hat die THI sich 2012 einen bindenden<br />

„Code of Quality“ für ihre akademische Weiterbildung gegeben und<br />

sich somit zu einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Studienangebote<br />

verpflichtet. Um diesen Prozess stetig voranzutreiben, wird die Qualität nun in<br />

Form eines ganzheitlichen internen QM-Systems weiterentwickelt. Im Zentrum<br />

dieses prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems stehen die operativen<br />

„Kernprozesse Studium“, die durch strategische „Führungsprozesse“ gelenkt und<br />

durch „Unterstützungsprozesse“ flankiert werden.<br />

Das Qualitätsmanagementkonzept <strong>des</strong> <strong>IAW</strong> ist geprägt durch Qualitätsregelkreise.<br />

Grundlage am <strong>IAW</strong> ist der sogenannte PDCA-Zyklus: Qualitätsplanung (PLAN),<br />

Qualitätsdurchführung (DO), Qualitätsüberprüfung (CHECK) und Qualitätsverbesserung<br />

(ACT). Innerhalb <strong>des</strong> Qualitäts- und Verbesserungsregelkreis wiederholen<br />

sich diese vier Phasen zyklisch.<br />

In dieses Konzept ist das Qualitätsmanagementsystem <strong>des</strong> <strong>IAW</strong> eingebettet, in<br />

dem die drei Qualitäts-Dimensionen von Donabedian, d.h. Strukturqualität, Prozessqualität<br />

und Ergebnisqualität Berücksichtigung finden. Ziel dieses Prozesses<br />

ist die Systemakkreditierung <strong>des</strong> <strong>IAW</strong>, die für 2015 angestrebt wird. Mit diesem<br />

hohen Qualitätssiegel werden einzelnen externe Programmakkreditierungen<br />

überflüssig.<br />

48 <strong>IAW</strong>_Qualitätsmanagementsystem


Qualitäts- und Verbesserungsregelkreis<br />

PDCA-Steuerung<br />

<strong>IAW</strong>_Qualitätsmanagementsystem<br />

49


Qualitätsmanagementsystem <strong>des</strong> <strong>IAW</strong><br />

Strukturqualität – Prozessqualität – Ergebnisqualität<br />

50 <strong>IAW</strong>_Qualitätsmanagementsystem


Strukturqualität<br />

Die regelmäßige Qualitätssicherung und -entwicklung von Lehre und Studium im <strong>IAW</strong> erfolgt auf Modulebene, auf der studiengangübergreifenden Ebene aller<br />

Bachelor- und Masterstudiengänge, auf der Ebene Weiterbildung insgesamt sowie übergreifend auf Hochschulebene.<br />

Auf jeder einzelnen Qualitätsebene werden für alle Beteiligten fortlaufend so genannte QM-Gespräche bzw. QM-Zirkel abgehalten, mit dem Ziel eine regelmäßige<br />

Refl exion der Qualität in Lehre und Studium sicherzustellen. Die Ergebnisse dieses Refl exionsprozesses sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden in<br />

Protokollen bzw. Qualitätsberichten festgehalten und dokumentiert.<br />

<strong>IAW</strong>_Qualitätsmanagementsystem<br />

51


Prozessqualität<br />

Das <strong>IAW</strong> verfolgt einen prozessorientierten Qualitätsmanagementgedanken.<br />

Die Modellierung von Prozessen soll in diesem Zusammenhang<br />

insbesondere Transparenz für alle Betroffenen und Beteiligten schaffen.<br />

Verantwortlichkeiten werden klar defi niert und somit redundante Arbeitsschritte<br />

vermieden sowie eine schnellere Arbeitsabfolge ermöglicht. Schwachstellen werden<br />

sichtbar und führen zur Prozessoptimierung und ggf. zu einer Reorganisation.<br />

Darüber hinaus können unsere Mitarbeiter aufgrund einer nachvollziehbaren<br />

Ablaufstruktur neue aber auch laufende Tätigkeiten und Arbeitsabläufe effektiver<br />

umsetzen und neue Mitarbeiter in ihrer Einarbeitungsphase wesentlich unterstützt<br />

werden.<br />

52<br />

<strong>IAW</strong>_Qualitätsmanagementsystem


Ergebnisqualität<br />

Das <strong>IAW</strong> setzt verschiedene Evaluationsinstrumente ein, um die Ergebnisqualität<br />

zielgerichtet zu überprüfen und Prozesse zur Qualitätsentwicklung<br />

anzustoßen.<br />

Dabei ist die Qualitätssicherung auf die gesamte Organisation <strong>des</strong> Studiums am<br />

<strong>IAW</strong> bezogen. Sie findet ihre Anwendung in Form von ganzheitlichen Evaluationsaktivitäten.<br />

Diese dienen dazu, Aussagen über die Qualität einzelner Lehrveranstaltungen<br />

bzw. ganzer Studiengänge zu gewinnen und Schnittstellen, wie z.B.<br />

das Marketing, die Studierendenberatung und das Alumni-Netzwerk mit Informationen<br />

zu bedienen, die für weiterführende Entwicklungen in ihrer Tätigkeit hilfreich<br />

sind.<br />

Im Rahmen der Qualitätssicherung <strong>des</strong> <strong>IAW</strong> werden unterschiedliche interne und<br />

externe Evaluationen durchgeführt.<br />

<strong>IAW</strong>_Qualitätsmanagementsystem<br />

53


Studienanfängerbefragung<br />

Hintergrund<br />

Die Studienanfängerbefragung wurde im Wintersemester <strong>2013</strong>/14 erstmals<br />

am <strong>IAW</strong> durchgeführt. Ziel der Befragung ist neben der Erhebung soziodemographischer<br />

Daten herauszufi ltern, welche Motivationsgründe und<br />

Erwartungen Studienanfänger haben und durch welche Informations-quellen sie<br />

auf das <strong>IAW</strong> aufmerksam geworden sind. Die Befragung erfolgt mittels papierbasiertem<br />

Fragebogen in den Studieneinführungsveranstaltungen. Sie soll im Zuge<br />

eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems als Regelevaluation etabliert<br />

werden.<br />

Insgesamt haben 26 Studierende an der Studienanfänger-befragung teilgenommen.<br />

50% der Befragten studieren jeweils in Bachelor- und Masterstudiengängen.<br />

Die Anzahl der Teilnehmenden verteil sich wie folgt auf die einzelnen<br />

Studiengänge:<br />

MBA Gesundheits-Management (23%)<br />

MBA IT-Management (27%)<br />

B3 „Elektrotechnik“ (50%)<br />

54<br />

<strong>IAW</strong>_Evaluationsergebnisse


Studienanfängerbefragung (WS <strong>2013</strong>/14)<br />

Geschlecht und Alter<br />

<strong>IAW</strong>_Evaluationsergebnisse<br />

55


Studienanfängerbefragung (WS <strong>2013</strong>/14)<br />

Hätten Sie auch dann ein Studium aufgenommen, wenn es nicht möglich gewesen<br />

wäre berufsbegleitend zu studieren?<br />

73% der Befragten hätten kein Studium aufgenommen, wenn es nicht möglich gewesen wäre, berufsbegleitend zu studieren.<br />

N=25<br />

56 <strong>IAW</strong>_Evaluationsergebnisse


Studienanfängerbefragung (WS <strong>2013</strong>/14)<br />

Aus welchen Gründen haben Sie sich für das berufliche Studium entschieden?<br />

Die eigene Weiterentwicklung und Karriere sind die wesentlichen Motivatoren.<br />

N=25 Mehrfachantworten möglich<br />

<strong>IAW</strong>_Evaluationsergebnisse<br />

57


Studienanfängerbefragung (WS <strong>2013</strong>/14)<br />

Wie zufrieden sind Sie mit dem Bewerbungsverfahren?<br />

In einer offenen Frage konnten die Teilnehmern Anregungen zum Bewerbungsverfahren geben. Im<br />

Sinne eines umfänglichen PDCA-Zyklus soll der Bewerbungsprozess, trotz der hohen Zufriedenheit,<br />

zukünftig effizienter und bewerberfreundlicher gestaltet werden.<br />

1 = sehr unzufrieden 5 = sehr zufrieden<br />

58 <strong>IAW</strong>_Evaluationsergebnisse


Lehrveranstaltungsevaluation 2008 – <strong>2013</strong><br />

Hintergrund<br />

Seit dem Wintersemester 2008/09 wird je<strong>des</strong> Studienmodul zwei Mal evaluiert.<br />

Die erste Lehrveranstaltungsevaluation erfolgt in der Regel jeweils<br />

nach der ersten Vorlesung eines Dozenten, die zweite Lehrevaluation<br />

erfolgt am Ende seines Moduls.<br />

Die Lehrveranstaltungsevaluation wird anhand eines papierbasierten einseitigen<br />

Fragebogens durchgeführt. Der Fragebogen beinhaltet 18 Aussagen/Fragen, die<br />

anhand einer sechsstufigen Skala von den Studierenden bewertet werden und<br />

zwei Fragen, die mittels freiem Text beantwortet werden können.<br />

Insgesamt haben in den Jahren 2008 bis <strong>2013</strong> 266 Studierende an den Lehrveranstaltungsevaluationen<br />

teilgenommen. Davon waren 96 der Befragten Bachelorstudierende<br />

und 170 Masterstudierende.<br />

Über die Jahre 2008-<strong>2013</strong> wurden die Module folgender Studiengänge evaluiert:<br />

Berufsbegleitender Bachelor „Management in Gesundheitsberufen“<br />

Berufsbegleitender Bachelor „Wirtschaftsinformatik“<br />

Berufsbegleitender Bachelor „Elektrotechnik“<br />

Berufsbegleitender Bachelor „Fahrzeugtechnik“<br />

Berufsbegleitender weiterbildender Master „Elektromobilität und Fahrzeugelektrifizierung“<br />

Berufsbegleitender weiterbildender Master „Gesundheits-Management“<br />

Berufsbegleitender weiterbildender Master „IT-Management“<br />

Berufsbegleitender weiterbildender Master „Personal- und Organisationsentwicklung“<br />

<strong>IAW</strong>_Evaluationsergebnisse<br />

59


Lehrveranstaltungsevaluationen (2008-<strong>2013</strong>)<br />

Auszüge wesentlicher Kriterien<br />

Bachelor<br />

Master<br />

PRAKTISCHER NUTZEN UND AKTUALITÄT<br />

DER LEHRVERANSTALTUNG<br />

Wie bewerten Sie den praktischen Nutzen? 2,1 1,8<br />

Wie bewerten Sie die Aktualität <strong>des</strong> Themas? 1,7 1,5<br />

FACHLICHE KOMPETENZ SOWIE<br />

METHODIK UND DIDAKTIK DER DOZENTEN<br />

Wie schätzen Sie die fachliche Kompetenz <strong>des</strong> Dozenten ein? 1,2 1,2<br />

Wie schätzen Sie die Methodik und Didaktik ein? 1,6 1,7<br />

Alle Werte werden nach Schulnoten ausgegeben<br />

60<br />

<strong>IAW</strong>_Überblick


„Wer immer dazulernt, bleibt nicht stehen.<br />

Der ruht sich nicht auf dem aus, was er schon weiß.<br />

Dazu braucht man viel Ehrgeiz und Willenskraft,<br />

aber es lohnt sich.“<br />

Tanja Berger,<br />

27 Jahre, Werkstoff-Spezialistin, BMW AG<br />

Berufsbegleiten<strong>des</strong> Studium B. Eng. Fahrzeugtechnik


Impressum<br />

Technische Hochschule Ingolstadt<br />

Institut für Akademische Weiterbildung<br />

Esplanade 10<br />

85049 Ingolstadt<br />

Telefon: +49 841 / 9348- 0<br />

Fax: +49 841 / 9348 - 200<br />

E-Mail: weiterbildung@thi.de<br />

www.iaw-in.de<br />

Herausgeber: Prof. Dr. Thomas Doyé<br />

Vizepräsident der Technischen Hochschule Ingolstadt<br />

Redaktion und Gestaltung: Sandra Schurack und Luise Ulfert<br />

Designkonzept: xhoch4<br />

Fotos: Tanja Kernweiss, sofern nicht anders angegeben<br />

Druck: Druck Pruskil GmbH<br />

Aus Gründen der Vereinfachung wird ausschließlich die<br />

männliche Form verwendet. Personen weiblichen wie männlichen<br />

Geschlechts sind darin gleichermaßen eingeschlossen.<br />

62

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!