Südwest presse tour - DAV Ulm

davulm

Südwest presse tour - DAV Ulm

Deutscher Alpenverein

Sektion Ulm

www.dav-ulm.de 4/2011

Mitteilungen

WinterprograMM 2011/2012

touren + Kurse

Donau-radtour

expedition zum Makalu


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Erscheinungsweise vierteljährlich

zum Quartalsende. Der Bezugspreis

ist im Mitgliederbeitrag enthalten.

Für die einzelnen Beiträge sind

die Verfasser verantwortlich.

Deutscher Alpenverein

Sektion Ulm

Herausgeber:

Sektion Ulm des Deutschen

Alpenvereins (DAV) e. V.

Geschäftsstelle der Sektion:

Radgasse 27, 89073 Ulm,

Tel. 0731 92167-77, Fax -78

www.dav-ulm.de

info@dav-ulm.de

Anschrift des Ersten Vorsitzenden:

Dr. Heinz Schmid,

Syrlinstraße 38, 89073 Ulm,

Tel. 0731 37959-0, Fax -29,

RA@drschmidulm.de

www.drschmidulm.de

Gestaltung: Iris Thoma grafikdesign,

Lerchenstraße 72, 70176 Stuttgart,

Tel. 0711 7738820

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Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm

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Auflage 3.700 Stück.

Titelfoto: Bernhard Rick

April 2011 – Berner Oberland –

Gipfelgrat des Mönch 4.107 m

Foto Inhalt: Johannes Hühn

März 2011 – Skitouren um die

Lindauer Hütte im Rätikon

Redaktionsschluss für Heft 1/2012:

3. Februar 2012

inhalt

Inhaltsverzeichnis 3

Editorial 4

Wer – Wann – Was 5

Einladung Mitgliederversammlung 6

Runde Geburtstage Quartal 4 6

Einladung zur Weihnachtsfeier 7

Richter + Richter 8

Winter 2011: Dia-Vorträge 11

gemeinsam erleben 13

Bergsteigergruppe: Dolomiten-Platten 14

Senioren: DAV-Reise nach Kärnten 16

Wettkampfklettergruppe:

BaWü Jugendcup Lead, Ravensburg 22

Unterwegs 25

Donau-Radtour 26

Wir steigen den Südtirolern aufs Dach

WintertoUrenprograMM 2011/2012

30

Touren + Kurse 37

Allegra Engadina 70

Gedicht als Resümee des Sommers 73

Expedition zum Makalu 74

Klettersteig-Tour Ötztal 81

Jugend 83

Grillfest 10.09.2011

Gruppendings:

84

Vorbereitung Sommerausfahrt

Junioren:

86

Alpinklettern Kellerspitze 87

Ostern im Osten 88

Bergspatza: Sommerausfahrt Finale 90

Bergtrolle: Coburger Hütte 92

tipps – trends – ideen 95

SWP-Skitouren-Aktion 96

Wander- und Kulturreise Menorca 98

Herbstreise in den Schwarzwald 99

Städtetour Hans Kammerlander 100

Buchvorstellung Alpenüberquerung 101

Sektionsadressen 102


editorial

Liebe Mitglieder,

ich hoffe, dass Sie die diesjährige Sommersaison

in unseren geliebten Bergen unfallfrei

erleben und genießen durften und dabei

gleichzeitig Kraft für Ihren Alltag tanken

konnten.

Dies war jedenfalls unserer Jugend vergönnt.

Davon konnte ich mich bei deren wiederum

sehr gut organisierten und wunderschönen

Grillfest am 10.09.2011 in Einsingen überzeugen.

Die im Rahmen dieses Festes von allen

unseren Jugendgruppen über ihre diesjährigen

Ausfahrten auf einer großen Leinwand

gezeigten Bilder haben sichtbar gemacht, dass

unsere Jugendgruppen auch in diesem Jahr

wieder sehr interessante und anspruchsvolle

Ausfahrten unternommen und dabei wiederum

sehr viel Spaß gehabt haben.

Falls Sie in diesem Sommer zu wenig zum

Bergklettern gekommen sind, ist dies nicht

so schlimm. Denn am 03.12.2011 eröffnet

unsere Nachbarsektion Neu-Ulm ihr neues

und in der Umgebung sicherlich einzigartiges

Kletterzentrum. Dort können Sie dann Versäumtes

nach Belieben und Herzenslust nachholen.

An dieser Stelle kann nicht unerwähnt

bleiben, dass wir uns mit unserer Nachbarsektion

Neu-Ulm darüber geeinigt haben,

dass auch alle Mitglieder unserer Sektion das

neue Kletterzentrum der Sektion Neu-Ulm zu

den gleichen Bedingungen wie deren eigenen

Mitglieder nutzen können. Die entsprechenden

Vorstandsbeschlüsse sind bereits in beiden

Sektionen gefasst worden. Es müssen lediglich

noch die dies dokumentierenden Verträge,

die von unserem Hauptverein in München

gefertigt werden, unterzeichnet werden.

Falls Sie sich auf die diesjährige Adventsund

Weihnachtszeit im Kreis Gleichgesinnter

einstimmen möchten, würde ich mich sehr

freuen, wenn ich Sie gemeinsam mit möglichst

vielen anderen auf unserer diesjährigen –

wie alljährlich am 1. Advent (27.11.2011) auf

unserer Biathlonanlage um 17:00 Uhr – stattfindenden

Weihnachtsfeier begrüßen dürfte.

Ein Höhepunkt dieser traditionell von der Kirchenmusik

Merklingen musikalisch umrahmten

Feier ist – wie bereits in den vergangenen

Jahren – ein Spiel für die Kinder mit anschließender

Geschenkverteilung am Lagerfeuer.

4

Gespannt bin ich auch auf die bevorstehende

Wintersaison. In dieser Saison werden wir

erstmals eine nicht unerhebliche Anzahl von

eintägigen, stets am Wochenende stattfindenden

Ski- und Schneeschuhtouren anbieten, die

jeweils ca. 1 Woche vorher von der Südwestpresse

in ihrer Tageszeitung als Tourentipp

ausführlich vorgestellt werden. Zu diesen und

zu allen anderen unseren Winterveranstaltungen

wünsche ich mir viel Schnee, zufriedenstellende

Wettkampfergebnisse und vor allem

viele Teilnehmer. Letztere haben z. B. noch auf

unseren Skisportreisen in das Ötztal, nach Zell

am See und in die Dolomiten Platz (näheres

hierzu im Programmheft unserer Skiabteilung,

auf unserer Homepage www.dav-ulm.de oder

über unsere Geschäftsstelle).

Last but not least möchte ich Sie darauf hinweisen,

dass wir in den vergangenen Monaten

nicht nur unsere 3 Hütten renoviert und

„winterfest“ gemacht haben (z. B. die Bergstation

der Materialseilbahn unserer Ulmer

Hütte wesentlich vergrößert haben), sondern

zwischenzeitlich auch die Stelle unseres langjährigen

Mitarbeiters Reinhold Endl in unserer

Geschäftsstelle mit Frau Birgit Richter wieder

besetzt haben (näheres hierzu auf Seite 8 in

diesem Heft). Ich bitte Sie daher zu beachten,

dass nunmehr zwei Mitarbeiterinnen mit dem

Nachnamen Richter in unserer Geschäftsstelle

beschäftigt sind.

Abschließend wünsche ich uns allen eine unfallfreie

Wintersaison und viele schöne Erlebnisse

bei unseren Sektionsveranstaltungen

und in den von uns geliebten Bergen.

Freundliche Grüße und „Berg Heil“

Dr. Heinz Schmid

Ihr 1. Vorsitzender

Wer – Wann – Was

Wer - Wann - Was

Einladung Mitgliederversammlung 6

Runde Geburtstage Quartal 4 6

Einladung zur Weihnachtsfeier 7

Richter + Richter 8

Winter 2011: Dia-Vorträge 11

5


einladung Mitgliederversammlung

Herzliche glückwünsche

an unsere geburtstagsjubilare,

die im 4. Quartal 2011 einen runden

oder halbrunden geburtstag feiern.

90 Jahre

Kotzky Hans, Ulm

85 Jahre

Frank Margarete, Ulm

Fremgen Erhard, Lindau

Höpner Irene, Ulm

Kah Inge, Ulm

Lörsch Günter, Ulm

80 Jahre

Dr. Mezger Jörg, Lonsee

Sehr geehrte Bergfreundinnen und Bergfreunde,

wir laden Sie alle herzlich zu unserer Mitgliederversammlung

am Donnerstag den 29.03.2012 um 19.30 Uhr

ins Bräustüble nach Ulm ein.

Die zu behandelnden Tagesordnungspunkte werden noch

in der Tageszeitung bekannt gegeben.

Zur Versüßung des Abends werden unsere Referenten wieder

einen Jahresrückblick über ihre Abteilung abliefern.

auf zahlreiches Kommen freut sich ihre Vorstandschaft.

runde geburtstage 3. Quartal 2011

75 Jahre

Brandt Walter, Worms

Bucher Helmut, Ulm

Glöckle Katharina, Beimerstetten

Häberle Edeltraud, Wendlingen

Ilg Jürgen, Pullach

Kling Anton, Ehingen

Leubner Ilse, Ulm

Mader Max, Ulm

Müller-Schöll Jörg, Ludwigsburg

Naekel Hans Peter, Senden

Renzer Walter, Elchingen

Ruchti Walter, Ulm

Schleyer Heidrun, Ulm

Dr. Steinle Alfred, Stuttgart

Stumm Gerhard, San Miguel de Abona

Westermann Herbert, Neu-Ulm

70 Jahre

Anger Dieter, Ulm

Aßmann Armin, Neu-Ulm

Geschwentner Erwin, Senden

Hager Hermann, Ulm

Hoffmann Klaus Hilger, Ulm

Holzschuh Ursula, Ulm

Krause Rita, Ulm

Laun Emmi, Berglen

Müller Andrea, Blaubeuren

Nietzer Jörg, Ulm

Renner Wolfgang, Ulm

Scharrer Eberhard, Langenau

Scherb Hubert, Ulm

Scheuffele Gisela, Ulm

Speidel Renate, Ulm

Spielvogel Manfred, Ulm

Veit Rolf, Mehrstetten

Walz Herbert, Ulm

Wassermann Werner, Ulm

einladung zur

Weihnachts-

feier 2011

am Sonntag

27. november

um 17:00 Uhr.

Wer – Wann – Was

Die diesjährige Weihnachtsfeier unserer Sektion

findet wie jedes Jahr im Freien statt.

Wir feiern auf dem gelände des

ratiopharm-Biathlonzentrums bei Dornstadt.

rahmenprogramm:

Begrüßung und Rückblick durch den 1. Vorsitzenden

Musikalische Umrahmung mit Bläsern

Fackelwanderung für die Kinder

sowie ein Spiel mit Übergabe der Geschenke

Mit Glühwein und Punsch sowie Schmalzbroten und

Lebkuchen ist für das leibliche Wohl gesorgt!

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!

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Tel. 49(0)731/937 98 –10

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6

7


ichter + richter

erster aufzug, Szene 1

Spielort:

Geschäftsstelle DAV Ulm, Radgasse 27

Spielzeit:

Donnerstag nachmittags kurz nach 16 Uhr

Das Telefon klingelt „ring, ring“ ...

GS-Mitarbeiterin: „DAV-Ulm Richter, guten Tag!“

Anrufer: „Ja, hallo Frau Richter, hier spricht

Wolfgang Mayerhofer.“

Frau Richter: „Hallo Herr Mayerhofer!“

Herr Mayerhofer: „Frau Richter, ich muss noch

mal nachfragen, an welchem Wochenende ich

die Schwandalpe für den Jahresabschluss der

Bergsteigergruppe gebucht habe. Das ist jetzt

schon so lange her und irgendwas war mit dem

Termin der ersten Buchung ungünstig.“

8

Frau Richter kann sich kaum das Lachen

verkneifen, lässt Herrn Mayerhofer aber noch

kurze Zeit das Problem beschreiben. Doch

dann will sie ihn nicht länger im Unklaren lassen.

Frau Richter: „Hey Wolfgang, bevor Du mir

weiter so förmlich Dein Anliegen beschreibst –

ich bin’s, Birgit!“

Wolfgang M. bricht in schallendes Gelächter

aus: „Was machst Du denn da am Telefon der

Geschäftsstelle? Ich dachte doch gleich, dass

irgendwas mit der Stimme nicht passt.“

Birgit R.: „Nun ja, nachdem Herr Endl in den

wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, wurde

ein Ersatz für die Vertretung von Frau Richter

gesucht und mit mir gefunden.“

Ja, liebe Leserinnen und Leser.

Das oben kurz beschriebene Szenario wird

sich in Zukunft in dieser oder ähnlicher Form

vermutlich des Öfteren abspielen. Ich bin jetzt

hier die Neue und einmal wöchentlich für Sie da.

Am Telefon der Geschäftsstelle hören Sie zukünftig

nur noch einen Namen: Richter.

Diesbezüglich habe ich noch ein spezielles

Anliegen: Falls Sie spontan einen patenten Vorschlag

haben, wie wir die Namensdoppelung

entwirren können, dann schicken Sie eine kurze

Mail an info@dav-ulm.de. Wir freuen wir uns auf

Ihre Ideen – eine ist allerdings von vornherein

ausgeschlossen: ein Namenswechsel durch

Heirat ...

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen

ereignisreichen und vor allem unfallfreien

Bergwinter.

Servus und herzliche Grüße, Birgit Richter.

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Wer – Wann – Was

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Wer – Wann – Was

Winter

2011/2012

13.12.2011 „Höhenstürme am schwarzen Berg – expedition zum Makalu“

Vortrag von Helga Söll, Dr. Jürgen Greher und Christoph Haas

Dieser Vortrag war für den 13.03.2011 vorgesehen. Bei vollem Haus fiel der

Strom im ganzen Stadtviertel aus. Deshalb musste der Vortrag leider ausfallen.

Der angekündigte Vortrag für den 13.12.2011 von Sigi Hupfauer wird auf

2012 verschoben.

10.01.2012 „Faszination Bretagne“

Eine Live-Diashow von unserem Sektionsmitglied und Schatzmeister Hans Rauth

Die Bretagne: Landschaft und Natur, wild und lieblich zugleich, Heimat

alter Kulturen und Geschichten, keltischer Gräber, mystischer Steinreihen,

verwinkelter Städtchen und imposanter Burgen, des höchsten Leuchtturms

Europas, grandioser Küsten. Die Live-Diashow führt durch eine der vielleicht

schönsten Regionen Europas. Weitere Informationen unter:

www.faszination-bretagne.com „Die Diashow“.

14.02.2012 alaska / Yukon, „the last Frontier“

Atemberaubende Bilder und Videos von Karl-Heinz Ranz, Dornstadt

In den unendlichen Weiten im hohen Norden des amerikanischen Kontinents.

Highlights, wie der berühmte Dempster Highway (735 km Schotterpiste), hoch

über den Polarkreis. Entlang am Yukon kann man erahnen, wie der Goldrush hier

stattfand. Auf dem Top of the world highway überquere ich die Grenze nach

Alaska. Atemberaubende Panoramen im Denali-Nationalpark nehme ich fotografisch

mit, wie auch Gletscher, die bis ins Meer führen. Ganz nebenbei immer

wieder Tiere, wie Waldbisons, Schwarzbären, Elche und Grizzlys.

Ein Höhepunkt ist das Geisterstädtchen Hyder mit Grizzlys beim Lachse

„angeln“ und zum Abschluss der phantastischen Blick auf den Salmon-

Gletscher.

14.03.2012 Vortrag noch in Bearbeitung

08.05.2012 Hauptversammlung der Sektion neu-Ulm

mit einem Kurzvortrag

11


12

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gemeinsam erleben

gemeinsam erleben

Bergsteigergruppe:

Dolomiten-Platten 14

Senioren:

DAV-Reise nach Kärnten 16

Wettkampfklettergruppe:

BaWü Jugendcup Lead, Ravensburg 22

13


Bergsteigergruppe:

Dolomiten-platten

Juli 2011

„Ich habe drei Tage auf der Lavarella-Hütte

reserviert …“, teilte mir Else acht Wochen vor

unserer diesjährigen Dolomitenausfahrt mit.

Lavarella-Hütte? Kam mir irgendwie bekannt

vor. Dann fiel es mir ein. Dann wusste ich,

warum ich ein ungutes Gefühl hatte:

Lavarella-Hütte bedeutete Fanes. Fanes hieß

Neuner-Spitze, und Neuner-Spitze bedeutete

Messner-Route! Und das hieß: Dolomiten-5er,

30 Meter keine Zwischensicherungen, ausschließlich

Platten, ohne Chance was zu legen!

Am 15. Juli standen Else, Isolde und ich mit

vollen Rucksäcken in Pederü und warteten auf

das Bus-Taxi zur Lavarello-Hütte. Gerd zog es

vor, hochzuwandern. Es regnete.

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes.

„Da sind wir guter Gesellschaft. Dieses

Schicksal hat schon viele Bergsteiger ereilt“,

begann ich eine erste Kampfkurve zu fliegen,

um unseren Rückzug zu rechtfertigen …

Bis mir der Hüttenwirt in den Rücken viel:

„Morgen könnte es noch ausgehen“, meinte

er und nahm mir die letzte Chance, die ganze

Aktion wegen schlechten Wetters abzublasen.

Nach dem Abendessen startete ich einen

letzten Versuch: „Dolomiten-5er sind wie

Blautal-6er!“

Es wirkte. Ich blickte in drei verängstigte

Bergsteiger-Augenpaare. Dann legte ich nach:

14

Neunerspitze,

Südwandplatten

„Und ohne Zwischensicherungen ist’s ein gefühlter

7er.“ Hatte gesessen. Kein Kommentar.

„Und im alpinen Gelände sollte man mindestens

einen Grad unter seiner Leistungsgrenze

klettern.“ Es arbeitete in ihren Köpfen. Dann

nahm ich das Ergebnis der Rechenaufgabe

vorweg: „Und wer von uns klettert im

8. Grad?“

„Ach was!“, knurrte Else nach einer halben

Minute bangem Schweigen, nachdem sie

einen großen Schluck Rotwein genommen

hatte. „Die Platten liegen uns.“ Mist, ich hatte

den Wein unterschätzt. Gerd sagte nichts

und drehte eine Postkarte in den Händen, auf

der die verschiedenen Routen eingezeichnet

waren. Und Isolde schien ihrer Seilpartnerin

blind zu vertrauen, auch wenn sie ein Gesicht

machte, als hätte ihr Else gerade versichert,

dass die Erde eine Scheibe wäre und Atomkraft

sicher sei.

Nach zwei Stunden Zustieg und einer 60 m-

Verschneidung standen wir am nächsten

Morgen um 10 Uhr auf einem Band in 2.700

m Höhe, legten den Kopf in den Nacken und

blickten in eine riesige steile Platte, die auf den

ersten Blick die Struktur einer Raufasertapete

hatte.

Nach einem ersten Verhauer entschiedenen

wir uns für eine Kombination aus zwei

‚Messner-Routen‘. Es begann mit einer Zitterpartie,

die ausschließlich zwei, drei verrostete,

alte Normalhaken enthielt. Keine Standplätze,

nichts zum Legen. Nach 100 Klettermeter

querten wir in die Direttissima, wo wir zwar

keine Zwischensicherungen vorfanden, dafür

aber passable Standplätze. Am Ende war

die Tour genau so wie sie in der Literatur beschrieben

war: „Eine wahrhaft außergewöhnliche

Kletterei an nicht tiefen Wasserrillen.

Ein absolut sicherer Vorsteiger ist Voraussetzung,

Ruhe und Nervenstärke ein Vorteil …“

Drei Stunden später standen wir auf dem

knapp 3000 Meter hohen Gipfel der Neunerspitze.

Die drohenden Regenwolken störten

uns jetzt nicht mehr. Den Abstieg über den

Ostgrad würden wir auch bei Nässe bewältigen.

Außerdem erwartete uns am Antoniusjoch

gegebenenfalls eine Biwakschachtel.

Vom starken Regen durchweicht, tropften wir

gegen 16:00 Uhr in die Lavarello-Hütte. Ich

mochte nicht daran denken, wenn uns der

Regen während Kletterei in den Platten der

Neunerspitze erwischt hätte. Am nächsten Tag

schneite es. Der Hüttenwirt hatte Recht behalten:

Es war gerade noch ausgegangen.

Fritz Fassbinder

Abstieg über

den Ostgrad

gemeinsam erleben

Gerd in der 1. Seillänge

15


Senioren:

DaV-reise 2011

nach Kärnten

Sterzing – Knödelfest

September 2011

Dobratsch – Villach

Heinrich pfleghaar, genannt „der Henry“

und seine Frau inge hatten die reise der

DaV-Senioren an den ossiacher See vom

11. bis 18. September 2011 wieder bestens

vorbereitet.

Ziel war am Sonntag das Seehotel Hoffmann

am Nordufer des Ossiacher Sees,

am Steuer saß Bernd Jäger, der bewährte

Fahrer bei den Mittwochsfahrten der Senioren.

Auch so manche Fahrt hatte er gemeinsam

mit Henry schon gemacht, von den knapp

30 Businsassen kannten sich die große Mehrheit

von zahlreichen Wanderreisen – es konnte

also nichts schief gehen.

Aber Glück hat „der Henry“ eben auch.

Das zeigte sich schon bei der ersten großen

Pause auf der Hinfahrt. In Sterzing landete

die Gruppe mitten im „Knödelfest“.

In der malerischen Altstadt waren hübsch

geschmückte Tischgarnituren aufgestellt und

jede Kneipe, jedes Hotel bot eine Speisekarte

mit Knödeln. Dazu spielte die Musik, die Sonne

schien, die Sterzinger kamen in Scharen und

die Ulmer mischten sich fröhlich unter die

Festgäste.

Das hob die Stimmung auch im Bus, zumal

die Fahrt über Bruneck und Lienz durch eine

wunderschöne Landschaft führte. Im Seehotel

Hoffmann nahe Steindorf angekommen,

stürzten sich einige direkt ins warme Wasser

des Ossiacher Sees. Das Hotel war ein Familienbetrieb,

drei Generationen sorgten sich

um die Gäste. Robert, der Schwiegersohn der

Seniorchefin, unterhielt zusätzlich mit Musik

und führte die Gruppe bei zwei interessanten

Fahrten zu berühmten Sehenswürdigkeiten

Kärntens und Sloweniens. Musikalisch zeigten

sich am ersten Abend auf der schönen Terrasse

aber auch die DAV-Gäste: sie brachten alle Strophen

der württembergischen Nationalhymne

„Auf der schwäbscha Eisenbahna“ zusammen.

Montag, 12. September

Am Montag stand die erste Wanderung auf

dem Programm. Als Wanderführer stellte sich

Walter Meissnitzer vor. Er führte die Gruppe mit

der Seilbahn bei Annenheim auf den Hausberg

Gerlitzen (1.909 m). Zwar lagen die Berge

in diesigem Nebel, doch der Rundblick beim

Gipfelhaus war wunderschön. Ein photographisches

Motiv boten von einem Künstler esoterisch

aufgereihte Steine, ein Felsentisch und die

blumengeschmückte Turnerhütte. Zum Schluss

der Wanderung erwischte die Gruppe ein paar

Regentropfen, aber es wartete bereits das Schiff

am See. Gemütlich schipperte das Boot über

den Ossiacher See, von einem zum anderen

Ufer und über der berühmten Abtei in Ossiach

spannte sich ein Regenbogen. Der letzte Halt

war direkt der kleine Strand am Hotel. Trockenen

Fußes erreichten die Gäste die Badebucht.

Dienstag, 13. September

Am Dienstag, 13. September ging es von

Villach-Möltschach mit dem Bus die Villacher

Alpenstraße hinauf zum Parkplatz Roßtratte

in 1.732 Meter Höhe.

Eine kleine Gruppe samt Henry und seiner Frau

wanderte auf der Südseite der Villacher Alpe –

geleitet vom Wanderführer Walter – zum Gipfel

des Dobratsch (2.166 m). Die große Mehrheit

bevorzugte die bequemere Schotterstraße von

der Roßtratte bis zum Gipfel hinauf. Auf diesem

freistehenden Gebirgsstock mitten in Kärnten

gibt es eine beeindruckende Panoramasicht

auf die Julischen Alpen, die Beckenlandschaft

bis Klagenfurt und auch das Gailtal ist in seiner

vollen Länge zu sehen. Zwei kleine Kirchen,

eine „deutsche“ und eine „windische“, beide

entstanden Ende des 17. Jahrhunderts geben

ein beredtes Zeugnis von der Vermischung der

Bevölkerung über die Ländergrenzen hinweg.

Wer sich auf dem Rückweg dem Wanderführer

Walter anschloss, brauchte gute Knie, hatte

aber dafür mehr Abwechslung als auf dem bequemeren

Schotterweg. Abends lockte wieder

das Wasser, dieser 13. war ganz gewiss kein

Unglückstag sondern ein herrlicher sonniger

Glücksommertag.

Mittwoch, 14. September

gemeinsam erleben

Am Mittwoch 14. September nahm der Wirt

Robert Fritzer sein Söhnchen Moritz aber vor

allem das Heft in die Hand und instruierte

seine Gäste in einem langen Monolog über

die Vorzüge seiner Heimat. Auf dem Programm

stand eine Drei-Länder-Fahrt. Und Robert

fragte ab, ob seine Gäste auch ordentlich zuhören.

„Wie viel Seen hat Kärnten?“ Zum Glück,

einige haben aufgepasst, es sind exakt 1276.

Über die Bezirksstadt Feldkirchen ging es

zum Fußballstadion nach Klagenfurt. Gebaut

wurde es mit Schmu und Hilfe von Jörg Haider.

Nach dem Abstieg der Klagenfurter Kicker von

der 1. bis zur 4. Liga gibt es nun reichlich Platz

für die verbliebenen Fans. Robert ließ dann den

Bus auch an der Stelle halten, wo Jörg Haider

tödlich verunglückte. Inzwischen ist hier eine

kleine Gedenkstätte mit Blumen und Kerzen am

Straßenrand aufgebaut.

Im schönen Loibltal hatten wir kurz Einblick in

die wilde Tscheppachschlucht. Weiter ging es

zum Slowenischen Marien-Nationalheiligtum:

der Maria-Hilf-Basilika und Franziskanerkloster

im Wallfahrtsort Brezje.

16 17


18

Bled – Slowenien

In Begunje besichtigten wir dann das Gasthaus

des berühmten Oberkrainer Musikers Slavko

Avsenik. Nächstes Ziel war das hübsche Kurstädtchen

Bled, dort aßen alle eine Cremeschnitte,

die „der Henry“ aus der Reisekasse

bezahlte. In der Pause konnte man am idyllischen

Seeufer entlang spazieren. Hübsch ist

der Blick auf Kirche, Burg und die Marieninsel.

Weiter ging es zum Nationalpark Panica, dort

wurde die derzeit größte Skischanze der Welt

besichtigt (Rekord 239 m) und da hier schließlich

Alpenvereinler unterwegs sind, kraxelt die

Hälfte den steilen Berg hinauf. Auf verschlungenen

Wegen (am meisten zu tun hatte an diesem

Tag Bernd, der Fahrer) fuhr man weiter nach

Italien. In Tarvisio haben die schlauen Stadtväter

vor dem Eintritt ins Städtchen einen Touristenmarkt

aufgebaut. Wer ordentlich handelt,

kann ein Schnäppchen machen. Neun Stunden

war die Gruppe unterwegs, am Ende wurde

begeistert Beifall geklatscht.

Renaissanceburg Hochosterwitz

Donnerstag, 15. September

Am Donnerstag 15. September ist der Himmel

bedeckt und „der Henry“ schaltet um von

Wanderung auf Kultur. Ziel ist die Landeshauptstadt

Klagenfurt, doch zuvor gibt es einen

Stop an der eindrucksvollen Renaissanceburg

Hochosterwitz. Die Festung auf steilem Fels

mit ihren vielen Toren wurde nie eingenommen.

Noch immer ist Hochosterwitz im Besitz der

einst fränkischen Familie Khevenhüller, die sich

redlich müht, das alte Gemäuer zu erhalten und

zu nutzen. Der steile Weg führt durch 14 Tore

hinauf zum Burghof und ein Museum lädt zur

Besichtigung ein.

In Klagenfurt wartet nach der Mittagspause

eine Stadtführerin auf die Gruppe. Kaiser

Maximilian, der „letzte Ritter“ hatte nach einem

Großbrand Ende des 16. Jahrhunderts, die

Ruinen den Landständen geschenkt.

Deshalb ist die Altstadt in Klagenfurt heute

eine Renaissancestadt aus einem Guss.

Auf dem zentralen Neuen Platz steht im

Mittelpunkt der berühmte Lindwurm, das

Wahrzeichen der Stadt.

Freitag, 16. September

Am Freitag schien wieder die Sonne und es

ging endlich wieder wandern. Der Bus fuhr

nach Kleinkirchheim und die Seilbahn brachte

die Wanderer auf 1.902 Meter Höhe.

Einige machten sich unter der Leitung von

Wanderführer Walter auf dem Weg zum

Klomnock (2.331 m), andere kehrten am Gipfel

Mallnock (2.226 m) wieder um und wieder

Klomnock

gemeinsam erleben

andere bevorzugten den Rundweg über die

Rote Burg zu der urigen St. Oswalder Bockhütte.

Auf dem Rückweg ins Hotel blieb noch

Zeit, die Stiftskirche in Ossiach zu besichtigen.

Abends machte Robert, Chef der „Ossiacher-

See-Musikanten“ mit einem Kumpel aus seiner

Kapelle Musik und spielte so viele schmissige

Schlager, dass die DAV-Senioren sogar zum

Tanzen animiert wurden.

Samstag, 17. September

Trotzdem ist Robert am Samstagmorgen fit für

die nächste Tour. Diesmal geht es noch einmal

in den Nationalpark Nockberge. Vorerst aber ist

Millstadt das Ziel. Auch hier gibt es eine Benediktinerabtei

mit einem romanischen Kreuzgang.

Halt machten die Senioren auch in Treffen in

einem wunderschönen Bauernhof, in der die

Puppenwelt der Elli Riehl zu besichtigen ist.

Ähnlich wie die Tonfiguren des Septimus Rommel

aus dem 18.Jahrhundert im Ulmer Museum,

versucht die 1902 geborene Elli Riehl mit ihren

Figürchen ein Bild der Zeit wiederzugeben, nur

dass sie nicht mit Ton sondern mit Watte, Draht

und Stoffen arbeitet. Vor allem ihre Kinderfigürchen

machten großen Eindruck auf die Ulmer

DAV-Senioren.

19


Eindrucksvoll war auch die Fahrt auf der Nockalmstraße,

eine erneute Herausforderung für

Bernd, den Fahrer. Ziel war die Glockenhütte

in 2.024 Meter Seehöhe. Hier spendierte „der

Henry“ ein Vesper aus der Reisekasse und

mancher ließ die Glocke neben dem Hof läuten,

mit der Hoffnung ein Wunsch möge sich erfüllen.

Wer sich Sonnenschein gewünscht haben

sollte, wurde enttäuscht. Denn jetzt kamen Regenwolken

auf, deshalb wagte nur die Hälfte der

Businsassen den Weg um den Windebensee.

Nach sieben Stunden waren die Senioren

wieder im Hotel, Baden war freilich gefährlich,

denn inzwischen kam ein Gewitter auf.

Die ganze Woche über wurden wir verwöhnt

von der exzellenten Küche des Hotels und

zum letzten Mal stürzten sich die Fahrtteilnehmer

auf ein schmackhaftes Vier-Gänge-Menue.

20

Porschemuseum Gmünd

Sonntag, 18. September

Doch Henry wäre nicht „der Henry“, wenn

er sich für die Rückfahrt nicht auch noch ein

Schmankerl ausgedacht hätte. Erster Halt war

Gmünd und das dortige Porsche-Museum.

Ferdinand Porsche hat hier in den 40zigern den

Kübelwagen und den ersten 911er entwickelt.

Zum Mittagessen fuhr man nach Ramsau ins

Hotel „Almfrieden“. Offenbar war die Reisekasse

immer noch nicht leer und Henry stiftete

erneut ein Essen. Der „Almfrieden“ befindet

sich unterhalb des Dachsteinmassivs, der Blick

in die Berge ist einmalig schön. Henry denkt

daran, das Hotel zum dritten Mal zum Ziel einer

Wanderreise zu machen.

Fürs nächste Jahr stehen die Ziele aber

schon fest: Flugreise nach Menorca vom

19. bis 29. April und eine Busreise in den

Schwarzwald vom 16. bis 23. September.

Text: Annegert Bock, Bilder: „der Henry“

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Kletterwettkampf Anselm und

22

BaWü

Jugend

C U p

Lead in

r a v e n s b u r g

1 8 . 0 9 . 2 0 1 1

Anselm in der

ersten Quali

Wenzel schauen

gebannt Paul zu

nach dem harten trainingslager

mit Jonas und ruben im legendären

gaswerk in Zürich, fand

in ravensburg endlich der erste

Vorstiegs-Kletterwettkampf der

Saison statt. Von den 21 athleten

in der Jugend B schafften zum

ersten Mal alle drei teilnehmer

aus Ulm und neu-Ulm den einzug

ins Finale.

Als zehnter in der Qualifikation,

konnte Wenzel Oberdorfer ungewohnt

frei und entspannt als erster

in die Finalroute einsteigen. In

dieser waren nicht nur Ausdauer,

Übersicht und Erfahrung verlangt,

sondern auch schwierige Sprünge

notwendig. Wenzel erlangte mit

seiner erreichten Höhe schließlich

den 4. Platz und hätte mit einem

anderen taktischen Verhalten durchaus

einen Podestplatz erzielen

können.

Anselm Oberdorfer, der nach der

Qualifikation unter den sechs Erstplatzierten

war, erreichte – trotz ein

wenig Vergesslichkeit für einen nicht

einsehbaren Griff – den 5. Platz.

Paul Tillman, vorab auf dem 8.

Platz, erlangte mit einer konstanten

Leistung denselben Platz auch im

Finale.

Insgesamt ein gelungener Wettkampf

mit dem besten Gesamtergebnis

für unser Team. Noch

erfreulicher ist nur, dass es bei

allen drei Startern noch deutlich

Luft nach oben gibt.

Paul in der zweiten Quali

gemeinsam erleben

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Unterwegs

Unterwegs

Donau-Radtour 26

Wir steigen den Südtirolern aufs Dach 30

WintertoUrenprograMM 2011/2012

Touren + Kurse 37

Allegra Engadina 70

Gedicht als Resümee des Sommers 73

Expedition zum Makalu 74

Klettersteig-Tour Ötztal 81

25


Sommer 2011

Wir, Jan und Katja, sind beide 19 Jahre alt

und haben dieses Jahr unser abitur geschrieben.

Kennengelernt haben wir uns

beim Klettern und da ich schon letztes Jahr

eine Solo-radtour nach italien gemacht

habe, wurde Jan auf mich als Mitfahrerin für

eine radtour entlang der Donau aufmerksam.

Zunächst war die idee von Wien nach Budapest

zu fahren. anfangs hatten wir aber nur

eine Weltkarte zur Verfügung, weshalb uns

die Verlängerung ans Schwarze Meer in die

eine und nach Donaueschingen in die andere

richtung nicht allzu weit vorkam.

Unsere pläne sprachen sich im Freundeskreis

recht schnell herum, sodass wir keine

andere Wahl mehr hatten: Blamieren oder

in die pedale treten ...

am 12. Juni ist es dann so weit. Mit dem Zug

geht es von Ulm nach Donaueschingen. Von

dort aus radeln wir zunächst zum Ursprung der

Donau und dann weiter zur Versickerung.

Am Abend gibt es auch schon die ersten Probleme.

Wir haben keinen blassen Schimmer davon,

wie unser neuer Benzinkocher funktioniert

Graswege in Ungarn

abenteuertour entlang der Donau

und so glühen zunächst unsere Töpfe, bevor wir

uns über das teils kalte, teils verbrannte Essen

hermachen können.

Das nächste Desaster kommt bereits in der

Nacht. Wir schlafen unter freiem Himmel, doch

es fängt an zu regnen. Anstatt einfach das Zelt

aufzubauen, kriechen wir unter einen Baum und

schlafen weiter. Dies hat zur Folge, dass wir am

nächsten Morgen triefend vor Nässe aufwachen.

Doch daraus haben wir gelernt. Am zweiten Tag

suchen wir uns eine Brücke, unter der wir nächtigen.

Diesmal bleibt der Regen jedoch aus.

Stattdessen kehrt er in den folgenden Nächten

regelmäßig zurück. In diesen haben wir leider

keine schützende Brücke und so bauen wir von

nun an regelmäßig unser Zelt auf.

Für unsere Anstrengungen werden wir spätestens

in Ungarn belohnt. Die Menschen sind

sehr freundlich und hilfsbereit. Auffallend für

uns erscheinen besonders die relativ kleinen

Häuser. Die meisten von ihnen sind kleiner als

die riesigen „Gartenhäuschen“, die wir kurz vor

Wien gesehen haben.

Die Wege in Ungarn sind generell etwas

schlechter als die größtenteils geteerten Radwege

in Deutschland. Kies- und Sandwege

Minenfeld bei Osijek

erschweren das Vorankommen. Kleiner Tipp

nebenbei: Mit 20 km/h kommt man dennoch

ganz gut voran. Mit 30 km/h bleibt man auf den

sandigen Wegen so gut wie nie stecken.

Bald darauf kommen wir nach Kroatien.

Besonders im Kopf bleibt uns der Ort Osijek.

Der Bürgerkrieg hat hier besonders heftig

getobt. Viele Häuser haben noch Einschusslöcher,

zudem gibt es Minenfelder, die nur durch

ein Schild gekennzeichnet sind und sich über

größere Gebiete erstrecken.

Um nicht versehentlich nachts auf eine Mine

zu treten entscheiden wir uns, die serbische

Grenze zu überqueren. Im stürmischen Wind

versuchen wir eine Bleibe zu finden, denn ein

Zelt würde auf Grund des nahenden Gewitters

nicht gerade viel Vertrauen erwecken.

Das Eiserne Tor

Unterwegs

Doch keine Unterkunft, die in unserem Führer

eingezeichnet ist, ist aufzufinden. Außerdem

besitzen wir zu dem damaligen Zeitpunkt noch

kein serbisches Geld. Auch die Brücken sind

ungeeignet. Als wir mit Händen und Füßen nach

dem Weg zu einem Hotel und einem Bankautomat

fragen, gabelt uns ein Passant auf und leitet

uns zu seinem Haus. Seine Frau spricht relativ

gut Englisch und so fragen wir sie nach einem

Hotel. Das eingezeichnete Hotel existiert laut ihr

nicht und der Bankautomat wäre ein paar Orte

weiter zu finden. Sie lädt uns ein, bei ihr abendzuessen

und zu übernachten. Ein Dankeschön

oder ähnliches will sie nicht annehmen ...

nach 16 tagen erreichen wir Rumänien, wo

wohl der landschaftlich schönste Teil unserer

Reise beginnt. In den Südkarpaten erreicht die

Donau eine Breite von mehreren Kilometern, bevor

sie sich durch das Eiserne Tor, eine knapp

200 m breite Gasse zwischen den Bergen in

einem Ausläufer der Südkarpaten, durchzwängt.

Wenige Kilometer später kommt bereits die

nächste Sehenswürdigkeit: Decabalas Rex,

ein riesiges Porträt eines Königs, das in Fels

gehauen wurde.

Doch Rumänien hat auch seine dunkle Seiten.

Die Regierung scheint gegen die vielen streunenden

Hunde rein gar nichts zu unternehmen,

wie wir leidvoll erfahren müssen. Mehrmals

werden wir von einzelnen Hunden, ein paar Mal

auch von ganzen Rudeln verfolgt. Glücklicherweise

wird keiner von uns gebissen.

26 27


Bootstour im

Donaudelta

Dennoch ist dies ein Grund für uns, vorläufig auf

die andere Seite des Donauufers nach Bulgarien

zu wechseln. Wie vermutet gibt es dort

deutlich weniger streunende Hunde, welche bis

auf wenige Ausnahmen alle markiert sind.

Berge und Schlaglöcher, das ist der typische

Donauradwegverlauf in Bulgarien. Anfangs freuen

wir uns noch, dass wir in Bulgarien wieder

auf Teerwegen fahren können, während es in

Serbien oftmals Sand- und Kieswege waren.

Doch die Ernüchterung kommt bald. Man könnte

meinen, dass die Landschaft entlang der Donau

gegen deren Ende immer flacher wird, aber

von wegen. Die unzähligen Steigungen zehren

mächtig an unseren Kräften, zumal wir bereits

knapp drei Wochen unterwegs sind, dabei keinen

Ruhetag eingelegt haben und im Schnitt ca.

120 km täglich gefahren sind. Hinzu kommen

noch die unzähligen Schlaglöcher, die zum Teil

beträchtliche Ausmaße erreichen. Selbst der

Versuch diesen auszuweichen scheitert kläglich,

sodass unsere Fahrräder trotz Federung enorm

beansprucht werden. Nach einiger Zeit kapituliert

ein Gepäckträger, den wir jedoch notdürftig

reparieren können.

Von unserer Route in Bulgarien können wir

öfters auf das andere Donauufer in Rumänien

hinüberblicken. Kein Berg ist dort weit und breit

zu sehen. Allerdings sieht die Landschaft dort

recht eintönig und trostlos aus. Von den Bergen

in Bulgarien hat man hingegen oft eine grandiose

Aussicht über die Donau und weite Teile

der Umgebung. Mehrmals entsteht durch die

Wälder entlang der Donau und deren Flussarme

der Eindruck, dass man sich nicht gerade in

Bulgarien, sondern in Brasilien am Amazonas

befindet. Diese Augenblicke lassen alle Anstrengungen

der Tour vergessen.

Auch nicht zu vernachlässigen sind in Bulgarien

die kyrillischen Schriftzeichen, was uns anfangs

einige Probleme bei der Orientierung bereitet.

Radwegschilder sucht man hier vergeblich.

Das Einzige, was wir haben, sind Radkarten

von bikeline. Doch auch diese weisen kleine

Fehler auf und die Orte sind alle mit „normalen“

Schriftzeichen vermerkt, sodass uns nichts

anderes übrig bleibt als das kyrillische Alphabet

auswendig zu lernen.

Kurz nach der bulgarischen Grenze treffen wir

auf einen Radfahrer aus England, der von London

aus gefahren ist und bis nach Istanbul will.

Mit ihm zusammen fahren wir bis Ion Corvin,

wo sich der Radweg teilt. Der Engländer fährt

weiter direkt nach Konstanza am Schwarzen

Meer, während wir zunächst Richtung Delta

fahren.

nach 27 tagen erreichten wir schließlich das

Donau-Delta. Die Gegend um das Delta ist

deutlich reicher und touristischer als das Inland

von Rumänien. Pferdekutschen werden von

Autos abgelöst und man begegnet wieder deutlich

mehr Tourenfahrern, so auch drei Berliner

Studenten die uns bis zum Hafen von Tulcea

begleiten.

In Tulcea bietet ein Mann an uns am nächsten

Tag mit seinem Motorboot kostenlos ins Delta

hinaus zu fahren, was wir dankend annehmen.

Zuvor wollten wir eigentlich gar nicht ins Delta

hinein fahren, da die gewöhnlichen Schiffe

relativ teuer sind und recht viel Zeit in Anspruch

genommen hätten. Ebenso hatten wir keine

Lust auf die sehr stark touristisch ausgelegten

Bootstouren. Somit war der Zufall wieder mit

Abstand das Beste, was uns passieren konnte.

Noch am Rande dazu: Eine Tour durch das

Delta auf eigene Faust mit dem Kanu oder

Motorboot sollte man lieber bleiben lassen,

da man sich wegen den vielen Flussarme und

Inseln recht schnell verirren kann. Stattdessen

sollte man sich lieber eine Karte über das

Delta besorgen oder eben jemand fragen der

sich auskennt. Das Delta anzuschauen lohnt

sich aufgrund der atemberaubenden Flora und

Fauna allemal.

Aufgrund dieses Deltaausfluges kommen wir am

nächsten Tag erst relativ spät los, weshalb wir

einen weiteren Tag zu unserem endgültigen Ziel

Konstanza benötigen.

Leider ist diese Stadt inzwischen mit Hotels und

Bars zugepflastert, weshalb unser Traum, im

Schwarzen Meer schwimmen zu gehen, baden

geht und wir noch am selben Tag die rund

40-stündige Heimreise per Zug antreten.

Bis auf zwei Platten und einen gebrochenen Gepäckträger

blieben wir die gesamten 3.400 km

glücklicherweise vom Unglück verschont und so

können wir stolz auf einen sehr erlebnisreichen

Urlaub mit einigen Abenteuern zurückblicken,

der uns in 31 Tagen die verschiedensten Kulturen

und Menschen näher brachte.

Doch nicht nur uns bereitete die Tour Freude.

Die Gerstetter Firmen „Schuh und Sport

Rau“, „Fitness-Point“, und die Schreinerei

„Ketterle“, sowie Privatpersonen halfen uns,

eine Spendenaktion auf die Beine zu stellen,

sodass wir infolgedessen dem Förderkreis

für leukämiekranke Kinder in Ulm 541 Euro

überreichen konnten.

Besonders danken möchten wir auch noch den

sehr freundlichen und motivierten Mitarbeitern

von dem Fahrradfachgeschäft „Bikeline-Ulm“,

die uns mit Reparaturwerkzeugen und dem nötigen

Fachwissen zur „Ersten Hilfe für Fahrräder

unterwegs“ versorgten.

Da es jeden Rahmen sprengen würde in diesem

Sektionsheft alles Erlebte zu veröffentlichen,

haben wir auf www.bin-weg123.jimdo.de

noch einen ausführlicheren Bericht über die

Radtour online gestellt, wie auch eine Kurzcharakteristik

über die einzelnen Streckenabschnitte

und noch viele weitere Bilder.

Bericht & Fotos:

Katja Ketterle & Jan Rauschenberger

Sonnenuntergang

in Rumänien

Unterwegs

28 29


Wir steigen den Südtirolern

aufs Dach Juli 2011

am Donnerstag, den 04.08.2011 hatten

wir eine gemütliche anreise zu unserer

diesjährigen Hochgebirgstour rund um

den König von Südtirol – den ortler.

1. tag

Als wir ca. um 13 Uhr in Sulden ankamen,

gingen wir erstmal gut Mittagessen. Dann fiel

Wanderführer Manfred ein, dass er seine langen

Unterhosen vergessen hatte. Also ging es ab ins

Dorf lange Unterhosen kaufen und Eis essen.

Um 15 Uhr fuhren wir dann noch geschlagene

49 Kehren aufs Stilfser Joch hinauf. Die Autos

haben gekocht. Deshalb mussten wir sie oben

erst mal stehen lassen und zu Fuß zum Kaffee

trinken laufen. Martin und Claudius wollten

unbedingt noch eine Rote Wurst essen, aber

als sie sahen, dass diese mit Sauerkraut angerichtet

werden, waren sie froh, dass ihnen

dieser Geschmack erspart blieb.

Auf der Sonnenseite des Berges machten es

sich auch ein paar Murmeltiere gemütlich, die

sofort zu pfeifen begannen, als wir kamen.

Bei der Abfahrt nach Sulden wurden Nina und

Beate plötzlich ganz still, weil ihnen wegen der

vielen Kehren ziemlich schlecht wurde. Am

Abend suchten wir dann noch ein Restaurant

zum Essen und schließlich landeten wir in der

Pizzeria „Bärenhöhle“.

Nach dem hervorragenden Essen besprachen

wir die bevorstehende Tour: Der Wetterbericht

30

war ziemlich schlecht. Zwei unserer Mitwanderer

hatten einen Tag vorher deswegen schon

abgesagt und diese wollen nächstes Jahr ins

Himalaja! Also änderten wir unsere Tour ein

wenig. Anstatt erst einen Tag im Tal zu laufen

wollten wir gleich am ersten Tag auf den Berg,

da das Wetter für Freitag und Samstag noch

besser gemeldet war. Das hieß gleich auf 2.556

m auf die Tabarettahütte. Dann gingen wir früh

ins Bett, um unseren ersten Wandertag gut zu

überstehen.

2. tag

Am Morgen des 05.08.2011 (Freitag) gab es

erstmal ein deftiges Frühstück mit Spiegeleiern

zur Stärkung. Dann ging es ans Rucksack

packen!

Es hieß: Der Berg ruft! - Wir waren heiß!

An der Sesselbahn entlang in endlosen vielen

Kehren wanderten wir den Berg hinauf. Bei der

Bergstation Langenstein gab es ein Spezi und

für Horst Marillenknödel.

Bis jetzt war das Wetter perfektes Wanderwetter:

Nicht zu heiß und trocken. Aber als wir

weiter marschierten, merkten alle, dass die Luft

so langsam immer dünner wurde. Einige hatten

dabei auch Kopfschmerzen.

Wir mussten über riesige Geröllfelder laufen

und kurz vor der Hütte war noch ein extrem

steiler Aufstieg, doch alle haben es geschafft.

Die Tabarettahütte war ganz einfach. Auf dem

Dachboden gab es ein Matratzenlager mit 24

Matratzen auf dem Boden, keine Dusche,

1 Waschbecken, aber gutes Essen mit südtiroler

Spezialitäten, wie 3erlei Knödel, Kaiserschmarren

oder Spiegeleier mit Rösti und Speck.

Am Nachmittag wollten sich Claudi und Martin

noch am nahe gelegenen 2. schwierigsten

Klettersteig Europas versuchen, aber ohne

Klettergurt. Also zogen sich Horst, Manfred,

Beate, Martin und Claudi nochmal ihre Bergschuhe

an, um den Klettersteig zu besichtigen.

Doch nach den ersten 10 Metern ging die

Felswand senkrecht nach oben und Martin

und Claudi mussten aufgeben.

Zum Abendessen setzten wir uns an den Tisch

direkt neben dem Kachelofen. Das war schön

gemütlich. Vor allem weil sich draußen jetzt

dichter Nebel bildete. Gespannt auf den nächsten

Tag gingen wir wegen der vielen Schnarchern

zufrieden mit Ohrenstöpseln ins Bett.

3. tag: tabarettahütte ➜ payerhütte

Nach unserer eigentlichen Tour sollte der 3.

Tag der längste und anstrengendste sein. Ein

Aufstieg von 1.500 Höhenmetern war geplant.

Doch jetzt war die Tour wegen des Wetters ja

anders und wir stiegen nicht vom Tal auf, sondern

von 2.556 m auf 3.029 m. Deshalb standen

wir auch erst um 8 Uhr auf, da der Abmarsch

um 9 Uhr geplant war.

Die Payerhütte lag auf einem Steilhang über

der Tabarettahütte, aber wir mussten um diesen

Hang herum gehen über ein Geröllfeld bis

zur Bärenscharte (= der Grat). Dann ging es

auf dem Grat entlang am Thron von Südtirol

vorbei. Die Wolken trieben in wildem Spiel den

Unterwegs

Steilhang herauf und über den Kamm. Am

Ende war nochmal ein extrem steiler Anstieg

zur Payerhütte, an der wir alle um 11 Uhr ankamen.

Normalerweise übernachten hauptsächlich

Ortlerbesteiger auf der Payerhütte, aber

wegen der schlechten Wettervorhersage haben

viele abgesagt. Doch das Wetter war gut.

Die Erwachsenen hatten noch nicht genug vom

Laufen, deshalb machten sie sich auf den Weg

Richtung Gipfel. Sie kamen bis zu einer Senke,

ab der man Seil und Klettergurt braucht.

Auf ihrem Rückweg sahen die Erwachsenen

auch die Kletterer, die über den Klettersteig von

der Tabarettahütte kamen und sich morgens mit

uns auf den Weg zur Payerhütte machten. Die

Kletterer brauchten ca. 1½ Stunden länger als

wir.

Als die Erwachsenen dann auch endlich genug

vom Laufen hatten gab es Mittagessen. Den

vernebelten und saukalten Nachmittag verbrachten

wir in der warmen Hütte beim Karten

spielen. Dann gab es Abendessen: Champignonschnitzel

auf 3.029 m!

Jetzt änderte sich das Wetter alle 5 min. Kurz

hatte man freie Sicht ins Tal, einen Augenblick

später versperrte dichter Nebel die Sicht. Martin

und Horst brachten uns „Schwimmen“ bei. Das

ist ein sehr hoch „intellektuelles“ Kartenspiel.

Die Payerhütte war sehr gemütlich mit rotweiß-karierter

Bettwäsche und Tischdecken.

Wir hatten 2 x 4er Zimmer, aber wieder keine

Dusche. Nur zwei Waschbecken. Manche von

uns haben sich sogar unter Gletscherwasser an

den Waschbecken die Haare gewaschen.

31


4. tag: payerhütte ➜ Hintergrathütte

An diesem Sonntag hatten wir eine lange Tour

vor uns. Wir mussten den Weg vom Vortag

wieder ganz zurückgehen und die Hälfte unseres

ersten Wandertages auch. Dann an der

Langensteinhütte vorbei und weiter um den

Berg herum.

Deshalb machten wir uns schon um 8 Uhr

auf den Weg. Den steilen Berg hinunter zur

Tabarettahütte konnten wir noch bei trockenem

Wetter gehen, doch als wir weiter gingen

verfolgte uns der Regen den ganzen Tag.

Also holten jetzt alle ihre Regenponchos aus

dem Rucksack, weil die Regenjacken den

Regen so lange nicht abhalten. Aber wir mussten

trotzdem über die glitschigen Felsen und

Geröllfelder im Regen wandern.

Nach 2 Stunden kamen wir endlich an der

Langensteinhütte an, in der wir uns bei einer

Tasse Heißer Schokolade aufwärmten.

Nun marschierten wir im ätzenden Nieselregen

weiter über ein steiles, unwegsames Felsengelände.

Es war richtig unheimlich bei dichtem

Nebel über die riesigen Geröllhalden zu laufen.

Als unsere Kraft fast am Ende war, tauchte wie

aus dem Nichts die rettende Hintergrathütte

auf. Sie ist normalerweise auch ein sehr beliebter

Ausgangspunkt, um den Ortler zu besteigen.

Die Hütte war sehr gemütlich und ist im Besitz

einer Familie. Sie ist nur 3 Monate bewirtschaftet.

Einmal musste die Wirtin mit ihrem

11 Monate alten Kind und ihrem Hund mit dem

Helikopter ins Tal gebracht werden, weil es von

einem Tag auf den anderen so viel geschnien

32

hatte, dass man den Weg nicht mehr sehen

konnte.

In der Hintergrathütte arbeitete ein nettes

Mädchen aus Krumbach, die eigentlich in

Innsbruck studiert. Mit der hatten wir uns

super unterhalten. Es zeigt sich mal wieder,

dass man auch im hintersten Eckchen Erde

einen Schwaben findet.

Im Aufenthaltsraum gab es einen wohlig

warmen Kachelofen, der mit unseren triefnassen

Wandersachen belagert wurde. Über dem

Kachelofen geb es ein ähnliches Holzgestänge

wie früher bei den alten Bauernhäusern.

Diese Nacht waren wir die einzigen Gäste und

konnten uns in den Schlafzimmern ausbreiten.

Am Abend erzählte uns die Wirtin noch ein paar

Geschichten und wir spielten Mäxle und Karten.

5. tag: Hintergrathütte ➜ Schaubachütte

Um 8 Uhr liefen wir bei Sonnenschein los. Nach

kurzer Zeit standen wir plötzlich auf dem Kamm

einer gigantischen Geröllhalde. Einige von uns

haben sich blind auf die Führung von Martin

und Claudi verlassen, aber diese stapften dann

letztendlich irgendwo im Nirgendwo und rutschten

die ganze Zeit auf losen Steinen herum.

Beate hatte sogar einen blutigen Daumen, weil

sie auf allen Vieren einen Hang hinauf krabbeln

musste.

Erst jetzt bemerkten wir, dass dieser Schutthaufen

eine Moräne eines mit Steinen bedeckten

Gletschers war. Also mussten wir jetzt über

vereinzelte Eisfelder gehen.

Beate brach sich dabei fast den Fuß. Wir liefen

ewig über Steine und konnten gar nicht fassen,

dass das ein Gletscher sein sollte, bis sich vor

uns plötzlich ein ca. 10 m tiefes Eisloch auftat!

Eine riesige Gletscherspalte, in die locker 2

von uns hinein gepasst hätten. Man wurde nur

durch das rauschende Wasser gewarnt, dass an

einigen Stellen Gletscherspalten waren.

Zum Glück hatten wir zu dieser Zeit keinen Nebel,

denn ansonsten hätten wir die Holzpfosten

als Wegmarkierung nicht gesehen und bei so

vielen Steinen um einen herum konnte man sich

schnell verlaufen.

Nun mussten wir die andere Moräne des Gletschers

hinauf, um wieder festen Boden unter

unsere Füße zu kriegen. Aber jetzt fing es wieder

zu regnen an. Das hieß: Regenponchos an!

Sobald wir die Schaubachhütte (2.581 m) sahen,

fing es auch noch zu stürmen an. Doch wir

sind alle gut angekommen. SPEZIPAUSE!! Es

hörte auf zu regnen und wir wollten alle noch ein

bisschen die schöne Aussicht genießen. Also

zogen wir wieder unsere Bergschuhe an und

liefen aufs Madritschjoch (3.123 m).

In Serpentinen ging es in einer ½ Stunde

strammen Marsch zur Madritschhütte. Von

dort aus brauchten wir eine weitere ½ Stunde

aufs Madritschjoch. Unterwegs fing es dann an

zu graupeln. Am Joch war es sehr ungemütlich.

Es ging stürmischer Wind von vorne und von

hinten, es war eiskalt und neblig. Man spürte die

rauhe und brutale Gewalt der Berge. Ein paar

Fotos und dann wollten alle in die Madritschhütte

zum wohlverdienten Mittagessen. Alle wollten

Hirtenmaccheroni.

Unterwegs

Gestärkt und im Laufschritt ging es wieder runter

zur Bergstation der Seilbahn, in der wir auch

einkehrten. Im Wintergarten der Bergstation

hatten wir eine gute Rund-um-Sicht auf andere

Wanderer, die sich gerade noch abmühten. In

der Schaubachhütte angekommen, wollten

erst mal alle warm duschen (nach 3 Tagen

selbstverständlich).

Die Kinder hielten, wie neuerdings gewohnt,

ihren Mittagsschlaf.

Nach den Essen spielten wir noch ein etliche

Runden Tabu und hatten eine super Gaudi

zu sehen, wie sich die Erwachsenen mit dem

Begriffe erklären schwer taten.

6. tag: Schaubachhütte ➜ Düsseldorferhütte

Um 8:45 Uhr sonnten sich vor der Hütte ein

paar Murmeltiere. Wir kamen bis auf 2 Meter

ran. Zu der Zeit begeben wir uns zur Bergstation,

weil wir ins Tal mit der Bahn fahren.

Wir waren um 9 Uhr alleine in der Seilbahn und

fuhren ganz bequem nach unten.

Unten angekommen, hätte jetzt der Neuzugang

Dieter dort auf uns warten sollen. Doch er lies

auf sich warten. Als er ewig nicht kam, sind

wir schon mal zu den Autos und haben unsere

Rucksäcke ein wenig erleichtert.

Wir wollten in der Ortsmitte auf Dieter warten,

denn dort war auch der Aufstieg zur Düsseldorferhütte.

Dann entschied Manfred, dass alle,

außer Beate und er, schon mal voraus laufen

sollten. Sie warteten auf Dieter.

Warum Dieter zu spät kam, hat er uns nie verraten.

War er zu spät aufgestanden oder hat er

33


zu viel Zeit damit verbracht sich Pausenbrote

zu machen??

Der Weg ging steil bergauf und wir liefen die

ganze Zeit an einem romantischen Gebirgsbach

entlang. Als sich Beate, Dieter und Manfred

auch endlich in Bewegung setzten, machte

Dieter andauernd Vesperpausen mit seinen

Broten. Deshalb bildete er auch das Schlusslicht

unserer Mannschaft.

Nach 3 Stunden waren alle an der Düsseldorferhütte

(2.721 m) angekommen. An diesem

sonnigen Tag nutzten viele Einheimische und

andere Touristen die Düsseldorferhütte als Ziel

zum Mittagessen. Deshalb war alles ziemlich

hektisch und überlaufen. Ab 15 Uhr wurde es

dann ruhiger.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen wollten

wir noch ein bisschen die Gegend erkunden.

Die Erwachsenen liefen Richtung Zaijoch und

Angulus, während die Kinder am nahe gelegenen

Gebirgssee hängen blieben und dort mit

einem Floß Pirat spielten. Für Gerda war es ein

Wunder, dass alle Kinder trocken blieben.

Nun war es wieder Zeit für den geliebten Mittagsschlaf.

Nur Martin hörte mit Ohrstöpseln

Musik und merkte nicht, wie er die ganze Zeit

den Text der Lieder vor sich hin zischte wie

ein Zug. Nina und Chiara wurden dadurch geweckt

nur Claudi schlief tief und fest weiter.

Nach den Abendessen spielten wir immer

originellere Spiele wie Pantomime oder

Chef-Vize-Depp. Als sich die Kinder ins Bett

begaben, bemerkte sogar der Wirt, dass es

ohne sie viel ruhiger zugeht.

34

Beim Zubettgehen ergab sich für Dieter ein

Problem: Wie komme ich in den Schlafsack?-

Von Beate bekam er sogar eine fachkundige

Anweisung, doch er fand das Loch immer noch

nicht. Nach weiteren 20 Minuten war dann auch

dieses Problem gelöst.

7. tag: Düsseldorferhütte ➜ Sulden

Bei strahlendem Sonnenschein, Wind und 0 °C

hatten wir am Mittwoch unseren ersten freien

Ortlerblick. Wir liefen mal wieder in Serpentinen

in Richtung Hinteres Schöneck (3.120 m).

Meter für Meter kletterten wir über Felsen immer

weiter nach oben. Im oberen Drittel hängelten

wir uns an Stahlseilsicherungen weiter nach

oben. Gerda musste über die steilste Stelle gezogen

und geschoben werden. Der Berg wollte

einfach nicht aufhören. Vorbei an Murmeltieren

und Eiszapfen schwitzten wir den Berg hinauf.

Links und rechts ging es steil hinunter.

Aber nach 2 ½ Stunden haben auch wir das

Gipfelkreuz erreicht: 3.120 m – der höchste

Punkt unserer Tour. Wir hatten bei herrlichem

Sonnenschein einen wahnsinns tollen Ausblick

auf Königsspitze, Mt. Zebru und König Ortler.

Sofort sammelten sich alle um das Gipfelkreuz

und es wurden Fotos geschossen. Claudius

übernahm die Aufgabe uns im Gipfelbuch, das

in einer Blechschatulle am Gipfelkreuz angebracht

war, zu verewigen. Dann gab es für die

Kinder einen Kraftriegel und für die Erwachsenen

einen Gifelschnaps. Dieter tat sich an

seinem 7. Vesperbrot gütlich. Nach ½ Stunde

mussten wir aber leider auch diesen schönen

Ort verlassen.

Nachdem den Kindern zugesagt worden war,

dass sie bei Ankunft noch zum Baden gehen

dürfen, waren diese nicht mehr zu halten. Über

saftige Wiesen und an faulen Kühen vorbei

wanderten wir dem Tal entgegen.

Gerade als Manfred zu Dieter sagte: „Jetzt wäre

ein Weißbier nicht schlecht.“, kam hinter der

nächsten Biegung die Kälberalm, obwohl auf

der Karte nichts eingetragen war.

Bei einem kühlen Weißbier genossen die

Erwachsenen den schönen Nachmittag. Die

Kinder waren zwichenzeitlich beim Baden im

Hotel Zebru**** und vertrieben die anderen

Gäste aus dem Hallenbad.

Die Erwachsenen machten einen Spaziergang

durch Sulden. Von Yak & Yeti, Messner Mountain

Museum und am See vorbei.

Am Abend trafen wir uns dann wieder alle beim

Pizzaessen in der „Bärenhöhle“.

Ein genaues Durchzählen ergab, dass wir keine

Verluste erlitten haben.

Beim Essen fragte Tourführer Manfred: „Wisst

ihr wie der Ortler entstand? Nein? Dann erzähl

ich es euch.“

Ganz, ganz, ganz früher, als in dem Land noch

Riesen wohnten, gab es einen besonders großen

Riesen. Der war ganz stolz auf seine Größe

und piesackte und drangsalierte die anderen

immer. Immer zu betonte er, dass er der größte

Riese sei. Eines Tages kam ein kleiner Zwerg.

Der krabbelte am großen Riesen hinauf. Über

die Beine, den Bauch, die Schulter bis auf den

Kopf. Dort schrie er ganz frech: „Ich bin viel

Unterwegs

größer als du!“ Dies ärgerte den Riesen so sehr,

dass er mit der Faust weit ausholte und den

Zwerg erschlagen wollte. Dieser aber hüpfte

weg und der Rieses schlug sich selber auf den

Kopf und der Schlag war so hart und brutal,

dass der Riese dadurch zu Fels erstarrte. Dieser

große Fels ist seitdem der Ortler, höchster Berg

in den Ostalpen.

Bei guter Pizza und grandiosem Blick auf die

Berge ließen wir unsere Hochgebirgstour Revue

passieren und erinnerten uns an viele, nette

Details.

Alle unsere Hütten waren in der Nacht als kleine

Lichtpunkte hoch über dem Tal zu erkennen.

Wir beendeten unsere diesjährige Sommerhochgebirgstour

mit einem kühlen Hugo (Prosecco

mit Minze).

Unsere alpine Hochgebirgstour war wieder ein

tolles Erlebnis und ein voller Erfolg! ;)

Manfred: Tourführer

Chiara: Schriftführer

Mitwanderer: Gerda, Claudius, Horst, Martin,

Nina, Beate, Dieter

Abgesagt aus Angst vor schlechtem Wetter:

Jürgen und Siggi (diese Feiglinge)

Abgesagt aus beruflichen Gründen: Hilde

35


Anz_Silo_DAV Ulm_Anz_Silo_DAV Ulm.qxd 05.05.10 11:17 Seite 1

36

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Telefax (0731) 9600223

Deutscher Alpenverein

Sektion Ulm

programm Wintertouren

2011/2012

37


VorWort

38

Vorwort

Liebe Sektionsmitglieder

und Freunde des Touren- und

Ausbildungsprogramms!

Die nächste Wintersaison steht vor der Tür und wir haben wieder

ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Eine Besonderheit stellt in der bevorstehenden Wintersaison die

Kooperation mit der Südwest Presse dar. Ski- und Schneeschuhtouren

im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden im aktuellen

Wintertourenprogramm der Sektion Ulm veröffentlicht, sowie immer

am Samstag eine Woche vor der Tour in der Zeitung vorgestellt.

Die Anmeldung und organisatorische Abwicklung dieser Veranstaltungen

läuft über die Südwest Presse.

Greifen Sie zu und nutzen Sie die gegebenen Möglichkeiten, mit

uns „auf Tour“ zu gehen oder einen Kurs zu machen.

Die wichtigsten Angaben können Sie der jeweiligen Ausschreibung

entnehmen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung beim

zuständigen Tourenführer. Um unnötige Komplikationen zu vermeiden,

halten Sie bitte unbedingt die angegebene Anmeldeform,

Anmeldezeit, sowie evtl. Vorbesprechungstermine ein.

Sie finden dieses Programm auch im Internet auf der Homepage

unserer Sektion www.dav-ulm.de in der Rubrik Touren + Ausbildung.

Für die kommende Wintersaison wünschen wir Ihnen viel Erfolg

und gutes Tourenwetter! Wir freuen uns darauf, Sie bei unseren

Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

Claus Deufel und das Team der Fachübungsleiter/Tourenführer

der DAV Sektion Ulm

Vorwort 2

Inhaltsverzeichnis 3

Teilmahmebedingungen 4

Checkliste 5

Kursprogramm 6

tourenprogramm 9

Übersicht Kurse und touren 16

Wanderungen 28

Adressliste Tourenführer 33

aLpine aUSKUnFt

UnD notrUFnUMMern

Wichtige Telefonnummern zu Wetter-

berichten, Lawinenlageberichten, Alpinen

Auskunftsstellen, dem Alpinen Sicherheitsservice

und die Notrufnummer 112 finden

Sie auf der Homepage des Deutschen

Alpenvereins www.alpenverein.de unter:

>> Home/Services >> Alpine Auskunft

>> Telefonnummern.

inHaLt

39


teiLnaHMeBeDingUngen

teilnahmebedingungen

Bei der Anmeldung zu den ausgeschriebenen Veranstaltungen

sind alle DAV-Mitglieder der 3 Sektionen

Ulm, Neu Ulm und SSV-Ulm 1846 gleichberechtigt und

haben Vorrang vor Mitgliedern anderer Sektionen und

Nicht-Mitgliedern.

Gäste/Interessenten sind zu einer „Schnuppertour

herzlich willkommen, müssen aber für weitere Teilnahmen

an einer Sektionsveranstaltung die Mitgliedschaft

erwerben (A-/B- oder C-Mitglied).

Anmeldungen bitte in der angegebenen Form an den

jeweiligen Tourenführer. Die Anmeldung gilt ab Eingang

des Kostenbeitrags beim Tourenführer.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, daß der Teilnehmer

die erforderlichen Eigenschaften mitbringt,

seine Ausrüstung komplett ist und sich in einem

einwandfreien Zustand befindet (gemäß Tourenausschreibung).

Ggfls. ist der verantwortliche Leiter

berechtigt, Teilnehmer ganz oder teilweise von der

Tour auszuschließen.

Bei eintägigen Veranstaltungen wird ein Kostenbeitrag

von 5,– Euro erhoben.

Bei mehrtägigen Veranstaltungen wird ein Kostenbeitrag

von 10,– Euro pro Nacht erhoben, welcher

beim Tourenführer beglichen wird. Schüler, Azubis +

Studenten bezahlen die Hälfte.

40

Bei kurzfristiger Absage durch den Teilnehmer oder

unentschuldigtem Fehlen wird der Kostenbeitrag

einbehalten. Vom Kostenbeitrag ausgenommen sind

Familientouren und das Wanderprogramm von H.

Scheitenberger.

Persönliche Reisekosten für Fahrt, Verpflegung,

Unterkunft, Eintritte, Lifte, Bahntickets etc. trägt jeder

Teilnehmer selbst.

Bei Ausfahrt in Privat-PKWs werden die Fahrtkosten

durch alle Beteiligten geteilt. Die Fahrtkosten betragen

0,30 Euro pro km pro Fahrzeug ab Treffpunkt bis

Tourenziel und zurück.

Für Ausbildungsveranstaltungen (Kurse etc.), Reisen

in außeralpine Länder und nach Übersee gelten geson-

derte Konditionen.

Für eventuelle Schäden an der persönlichen Ausrüstung

oder des Gepäcks der Teilnehmer übernimmt der

DAV Sektion Ulm keine Haftung.

Bei Ausfall einer Sektionsveranstaltung besteht kein

Rechtsanspruch gegenüber der Sektion.

Örtliche und/oder zeitliche Änderungen vorbehalten.

Bitte beachten Sie diese Teilnahmebedingungen, die

Checklisten und die jeweilige Ausschreibung im Detail.

CHeCKLiSte

1.) für eine Tagestour:

Bergschuhe

wetterfeste Bekleidung

Fleece-Jacke

Mütze mit Ohrenschutz

Handschuhe

Rucksack

Wanderstöcke

Thermosflasche

Proviant

Gebietsführer bzw. -karte

Kompass/GPS

Höhenmesser

Biwaksack

Rettungsdecke

Rucksackapotheke

Signalpfeife, evtl. Handy

Sonnenbrille

Sonnenschutz

Lippenschutz

Toilettenpapier

Notizblock

Bleistift

Geld

Ausweise

Notproviant

2.) mit Kindern zusätzlich zu 1.

Brust- u. Sitzgurt

Bandschlinge 25 mm/1 m lang

10 - 15 m Seil, Ø 9 mm

viel zu trinken

3.) für Mehrtagestouren zusätzlich zu 1.

Reservewäsche

Streichhölzer (Feuerzeug)

Hüttenschlafsack

Stirnlampe (Ersatzbatterien)

Hüttenschuhe

Waschzeug

Handtuch

4.) für Frühsommertouren zusätzlich zu 1.

Steigeisen (12-Zacker)

Eispickel

Gamaschen

Sonnenbrille/Gletscherbrille

5.) KST zusätzlich zu 1.

Sitzgurt

Bandschlinge 25 mm/1,5 m lang

Steinschlaghelm

Klettersteig-Set

Klettersteig-Handschuhe

6.) für kombinierte Touren zusätzlich zu 1. und 4.

Einfachseil (50 m)

Sitzgurt

Steinschlaghelm

Gore-Tex Überbekleidung

steigeisenfeste Schuhe

Fleece-Gesichtshaube

Überhandschuhe

2 HMS-Karabiner

Abseilachter

2 Express-Schlingen

6 Karabiner

1 Bandschlinge 25 mm/1,5 m lang, offen

2 genähte Bandschlingen, Nutzlänge 120 cm

1 Reepschnur 5 mm/2,5 m lang

1 Reepschnur 5 mm/1,5 m lang

1 Reepschnur 5 mm/1,0 m lang

2 Eisschrauben

1 Seilrolle

7.) für Kletter- bzw. schwierige, kombinierte

Touren zusätzlich zu 1., 4. u. 6.

für diese Touren sollte ein sep. Materialplan erstellt

werden – so viel wie nötig, so wenig wie möglich

8.) für Skitouren zusätzlich zu 1.

Skitourenstiefel

Tourenski mit Tourenbindung

Tourenskistöcke

Steigfelle

Harscheisen

Reparatur-Set

Schneeschaufel

Lawinensonde

Ski- bzw. Gletscherbrille

Modernes 3 Antennen VS-Gerät

9.) für Skihochtouren zusätzlich zu 1. und 8.

Gletscherausrüstung + Nr. 6 bzw. Nr. 7

10.) für Schneeschuhtouren zusätzlich zu 1.

wintertaugliche Bergstiefel

Schneeschuhe

Touren-Skistöcke (mit Wintertellern)

Schneeschaufel

Lawinensonde

Gute Sonnenbrille / Gletscherbrille

Gamaschen

Modernes 3 Antennen VS-Gerät

11.) für Mountainbiketouren:

technisch einwandfreies Rad / MTB

Fahrradhelm

Radhandschuhe

Ersatzschlauch

evtl. Knie- und Ellenbogenschützer

sonstige Ausrüstung gem. Angabe des Tourenführers

LVS-Gerät: 1-Antennen-Geräte entsprechen nicht mehr

dem Stand der Technik und sind nicht mehr zulässig!

41


KUrSprograMM

42

grundkurs Sportklettern

Gebiet: DAV-Kletteranlage (TSG-Gelände) Harthauserstr. 99, 89081 Ulm-Söflingen

Termin: Mo. 16.1.2012 bis Mo. 13.2.2012

jeweils montags 18:00 bis 20:00 Uhr, 5 x 2 Std.

Kursleitung: Karin Fröwis

Anmeldung: ausschließlich über wolfgangbordt@web.de

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 8 Personen

Anforderungen: keine

Kursinhalt: Materialkunde, Knotenkunde, Sicherungstechnik, Klettern im Nachstieg,

Erlernen der Vorstiegstechnik, Klettertechnik

Ausrüstung: wird gestellt, bitte leichte Sportbekleidung,

evtl. Turnschuhe mitbringen (Umkleidemöglichkeit vorhanden)

Kursgebühr: 50,– Euro Mitglieder

70,– Euro Nichmitglieder

Hallenklettern für Fortgeschrittene

KUrSprograMM

Gebiet: DAV-Kletteranlage (TSG-Gelände) Harthauserstr. 99, 89081 Ulm-Söflingen

Termin: Sa. 21.1.2012 bis Sa. 28.1.2012

Kursleitung: Frank Strele, Bohn Ursula

Anmeldung: Tel. 0731 7053324, streles@gmx.de

Anmeldeschluss: 08.01.12

Teilnehmerzahl: min. 8, max. 12 Personen

Anforderungen: Vorkenntnisse im Klettern und Sichern

Kursinhalt: Die Kursleiter Uschi Bohn und Frank Strele möchten Sicherungstechnik

vertiefen, wer will kann das Fallen trainieren und verschiedene Kletter-

techniken ausprobieren. Auch Kletter- und Boulderspiele stehen auf

dem Programm.

Ausrüstung: Eigene Kletterausrüstung mitbringen, kann bei Bedarf auch gestellt werden

Kursgebühr: 25,– Euro pro Teilnehmer

grundkurs Sportklettern

Gebiet: DAV-Kletteranlage (TSG-Gelände) Harthauserstr. 99, 89081 Ulm-Söflingen

Termin: Mo. 27.2.2012 bis Mo. 26.3.2012

jeweils montags 18:00 bis 20:00 Uhr, 5 x 2 Std

Kursleitung: Karin Fröwis

Anmeldung: ausschließlich über wolfgangbordt@web.de

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 8 Personen

Anforderungen: keine

Kursinhalt: Materialkunde, Knotenkunde, Sicherungstechnik, Klettern im Nachstieg,

Erlernen der Vorstiegstechnik, Klettertechnik

Ausrüstung: wird zur Verfügung gestellt (Kletterschuhe je nach Größe vorhanden)

leichte Sportbekleidung, evtl. Turnschuhe (Umkleidemöglichkeit vorhanden)

Kursgebühr: 50,– Euro Mitglieder

70,– Euro Nichmitglieder

43


KUrSprograMM

44

anfängerkletterkurs

Gebiet: Blautal

Termin: Fr. 4.5.2012 bis So. 6.5.2012

Kursleitung: Stefanie Meier

Anmeldung: Tel. 0172 4161875, fifawm06@hotmail.com

Anmeldeschluss: 08.04.12

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 10 Personen

Kursinhalt: Grundlagen Sicherungstechnik und Klettern

Ausrüstung: Sportkleidung zum Klettern, komplette Sportkletterausrüstung,

evtl. kann Material ausgeliehen werden

Kursgebühr: 90,– Euro

erläuterungen zum tourenprogramm

ST = Skitour

Eine Skitour ist eine winterliche Bergfahrt. Der Aufstieg

erfolgt mit Ski und aufgeklebten Steigfellen. Der

Schwerpunkt der Routenwahl liegt auf einem lawinensicheren

Aufstiegs- und geeigneten Abfahrtsgelände.

Zumeist weist eine Skitour keine bergsteigerischen

Schwierigkeiten auf. Normalerweise wird kein Seil,

Steigeisen oder Pickel für den Gipfelaufstieg benötigt.

Grundsätzlich ist eine Skitour auch mit Schneeschuhen

machbar. Die Abfahrt mit Ski ist aber im Normalfall

deutlich schneller. LVS-Kurs empfehlenswert.

SHT = Skihochtour

Eine SHT ist wie eine ST winterliche Bergfahrt.

Zusätzlich zur ST weist die SHT alpinistische Schwierigkeiten

auf. Die können sein: Gletscherbegehung

am Seil und bei ungünstigen Verhältnissen auch das

Abfahren am Seil. Des Weiteren kann eine SHT felsdurchsetzte

Passagen im Auf- und Abstieg aufweisen,

zumeist am Schlussanstieg zum Gipfel. Eine SHT führt

normalerweise auf höhere Berge mit evtl. längeren Anstiegen.

Die Mitnahme von Seil, Steigeisen und Pickel

ist häufig erforderlich. LVS-Kurs empfehlenswert.

toUrenprograMM

SST = Schneeschuhtour

Eine Schneeschuhtour ist eine winterliche Bergfahrt.

Auf- und Abstieg erfolgt mit Schneeschuhen. Grundsätzlich

ist eine SST auch mit Tourenski begehbar –

evtl. erfolgt die Routenwahl nicht nach Kriterien einer

schönen Skiabfahrt. Solides bergsteigerisches Können

im winterlichen Gebirge. Gute Kondition für 5-7-stündige

Touren. Erfahrung im Schneeschuhbergsteigen.

Beherrschen der LV-Suche. LVS-Kurs empfehlenswert.

EK = Eisklettern

Klettern an gefrorenen Wasserfällen. Je nach Tour

auch über mehrere Seillängen. Funktionelle, kältetaugliche

Bekleidung ist unbedingt erforderlich.

Ebenso moderne Steileisausrüstung mit Steigeisen,

zwei Eisgeräten, mehreren Eisschrauben sowie steigeisenfeste

Bergschuhe. Kletterausrüstung wie beim

Sport bzw. Alpinklettern wird vorausgesetzt, ebenso

die entsprechenden Sicherungskenntnisse.

info für die touren

der Südwest presse

Diese Tour findet in Kooperation mit der SÜDWEST

PRESSE statt. Alle sind herzlich eingeladen daran

teilzunehmen. Es gelten allerdings gesonderte

Bedingungen. Eine genaue Beschreibung und alle

Infos finden Sie in der Südwest Presse am Freitag

eine Woche vor der Tour oder unter:

www.swp.de/wintertipps

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die

SÜDWEST PRESSE (nicht über den Tourenführer).

45


toUrenprograMM

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St Feuerstätterkopf – Südwest presse tour

Termin: So. 27.11.2011

Tourenführer: Claus Deufel

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St eingehtour in den allgäuer Voralpen

Termin: So. 4.12.2011

Kursleitung: Achim Wohnhaas

Anmeldung: Tel. 07348 5451, achim.wohnhaas@t-online.de

Anmeldeschluss: 30.11.11

Teilnehmerzahl: min. 4, max. 7 Personen

Treffpunkt: IKEA Parkplatz

Ausrüstung: Skitourenausrüstung gem. Checkliste. LVS Gerät, Schaufel, Sonde

Anforderungen: 3 Stunden Aufstieg

Geplanter Verlauf: Die Tour wird entsprechend der Schneebedingungen ausgewählt

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St riedberger Horn – Südwest presse tour

Termin: So. 4.12.2011

Tourenführer: Eberhard Pfeil

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St tannheimer tal: iseler – Bschießer – ponten

Termin: So. 11.12.2011

Kursleitung: Reinhard Lenz

Anmeldung: Tel. 07344 6062, reinhard.lenz@centrotherm.de

Anmeldeschluss: 09.12.11

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 8 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 06:45 Uhr

Ausrüstung: Ausrüstungsliste Skitour

Anforderungen: Mittelschwere Skitour, Kondition für min. 1.200 Hm

Geplanter Verlauf: Tour nach dem Baukastensystem: Schattwald – Iseler ...

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St Hählekopf – Südwest presse tour

Termin: So. 11.12.2011

Tourenführer: Jochen Endress

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St gschwender Horn – Südwest presse tour

Termin: So. 18.12.2011

Tourenführer: Raimund Heckmann

Weitere Informationen: siehe Info SWP

toUrenprograMM

St allgäuer alpen: rangiswanger Horn – großer ochsenkopf

Termin: Do. 29.12.2011

Tourenführer: Harald Böhringer, Thomas Böhringer

Anmeldung: Tel. 07158 63888, hids.boehringer@t-online.de

Anmeldeschluss: 27.12.11, Anmeldung bitte mit Telefonnummer

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 8 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 07:30 Uhr

Ausrüstung: LVS-Gerät, Sonde, Schaufel, Harscheisen

Anforderungen: Aufstieg max. 3 Stunden

Geplanter Verlauf: Ostertal – Rangiswanger Horn – Großer Ochsenkopf – Ostertal

Kostenbeitrag: 5,– Euro

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toUrenprograMM

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SSt alpstein: Kamor 1.751 m

Termin: Fr. 30.12.2011

Tourenführer: Rochus Loup

Anmeldung: Tel. 0731 9502496, rl-ulm@t-online.de

Anmeldeschluss: 22.12.11

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 7 Personen

Treffpunkt: nach Absprache, Anfahrt mit PKW

Ausrüstung: siehe Checkliste für Schneeschuhtouren, Angaben des Tourenführers

Anforderungen: 5-6 Std. Gehzeit, 900 Hm Auf- und Abstieg, LVS-Kenntnisse.

Ideal für Teilnehmer, die über erste Schneeschuh-Erfahrungen verfügen

und diese weiter ausbauen möchten.

Geplanter Verlauf: Brülisau – Kamor – Ruhesitz – Brülisau.

1.300 m über dem Rheintal gelegen, bietet der Kamor perfekte Ausblicke

auf Säntis, Bodensee und vier Alpenländer

Kostenbeitrag: 5,– Euro

SSt Hörnergruppe – Südwest presse tour

Termin: So. 1.1.2012

Tourenführer: Oliver Schulz

Weitere Informationen: siehe Info SWP

Ausrüstung: Schneeschuhe

St Silvretta: traumtouren um die Bielerhöhe

Termin: Di. 3.1.2012 bis Mi. 4.1.2012

Tourenführer: Werner Lindmair

Anmeldung: Tel. 0174 3011443, lindmair@gmx.net

Anmeldeschluss: 01.12.11

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 6 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 06:00 Uhr

Ausrüstung: entsprechend Checkliste

Anforderungen: einfache bis mittelschwere Skitouren

Geplanter Verlauf: Di: Fahrt mit Vermuntbahn und Tunneltaxi auf die Bielerhöhe,

Eingehtour auf den Hennekopf (2.704 m)

Mi: über schwarze Böden, Saarbrücker Hütte, Litznersattel auf die

Sonntagsspitze (2.882 m)

Kostenbeitrag: 10,– Euro

St rätikon : Dreisektionentour – Sulzfluh und Drusenfluh

toUrenprograMM

Termin: Fr. 6.1.2012 bis So. 8.1.2012

Tourenführer: Claus Deufel

Weitere Tourenführer: Norman Aichinger, Sektion Neu-Ulm; Markus Scheib, Sektion SSV Ulm 1846

Anmeldung: claus.deufel@web.de

Anmeldeschluss: 20.12.11

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 5 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 07:00 Uhr

Ausrüstung: ST-Ausrüstung gemäß Checkliste

Anforderungen: Mittelschwere Skitouren. Die Aufstiegszeiten betragen ca. 4-5 Stunden.

Übernachtung im Haus Sulzfluh.

Geplanter Verlauf: Freitag: Abfahrt 07:00 Uhr nach St. Antönien.

Aufstieg auf die Rotspitze (2.517 m). Abends Badetrog im Freien.

Samstag: Aufstieg auf die Sulzfluh (2.818 m).

Sonntag: Aufstieg auf die Drusenfluh (2.827 m).

Kostenbeitrag: 30,– Euro

St Steinmandl – Südwest presse tour

Termin: So. 8.1.2012

Tourenführer: Werner Lindmair

Weitere Informationen: siehe Info SWP

FaM tannheimer tal – abfahrtsorientierte Familien-Skitour

mit Liftunterstützung

Termin: So. 15.1.2012

Tourenführer: Raimund Heckmann

Anmeldung: Tel. 0731 9217713, raimund.heckmann@gmx.de

Anmeldeschluss: 08.01.12

Teilnehmerzahl: min. 4, max. 10 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Eislaufanlage 08:00 Uhr

Ausrüstung: komplette einwandfreie Skitourenausrüstung auch für Kinder

Anforderungen: Erfahrung im Tiefschneefahren, Mindestalter 12 Jahre

Geplanter Verlauf: Das endgültige Ziel wird den aktuellen Schneeverhältnissen angepasst.

Mehr als 700 Hm sind im Aufstieg nicht zu bewältigen.

Kostenbeitrag: –

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toUrenprograMM

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St Kuhgehren – Südwest presse tour

Termin: So. 15.1.2012

Tourenführer: Jürgen Honold

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St allgäu : ponten 2.045 m

Termin: Sa. 21.1.2012

Tourenführer: Eberhard Pfeil

Anmeldung: Tel. 0731 384669, eberhardpfeil@gmx.de

Anmeldeschluss: 15.01.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 8 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 07:00 Uhr

Ausrüstung: gem. Checkliste

Anforderungen: 1.000 Hm ZD 6 Stunden

Geplanter Verlauf: von Schattwald durchs Stuibental zum Gipfel,

evtl. Variante zum Zipfeljoch

Kostenbeitrag: 5,– Euro

SSt galtjoch – Südwest presse tour

Termin: So. 22.1.2012

Tourenführer: Oliver Schulz

Weitere Informationen: siehe Info SWP

Ausrüstung: Schneeschuhe

SSt tuxer alpen: Zwischen innsbruck und Brenner

toUrenprograMM

Termin: Sa. 28.1.2012 bis Di. 31.1.2012

Tourenführer: Rochus Loup

Anmeldung: Tel. 0731 9502496, rl-ulm@t-online.de

Anmeldeschluss: 08.01.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 5 Personen

Treffpunkt: nach Absprache, Anfahrt mit PKW

Ausrüstung: siehe Checkliste für Schneeschuhtouren und Angaben des Tourenführers

Anforderungen: 5-7 Stunden Gehzeit, 1.100 Hm Auf- und Abstieg, LVS-Kenntnisse,

mittelschwere Schneeschuhtouren für fortgeschrittene Schneeschuhgänger

Geplanter Verlauf: Das Meissner Haus als Tourenstützpunkt bietet interessante Tourenmöglichkeiten:

Morgenkogel (2.607 m), Kreuzspitze (2.746 m), Viggarspitze (2.306 m).

Näheres bei der Vorbespechung.

Kostenbeitrag: 30,– Euro + 30,- Euro Kaution (für Hüttenreservierung)

St Sederer Stuiben – Südwest presse tour

Termin: So. 29.1.2012

Tourenführer: Eberhard Pfeil

Weitere Informationen: siehe Info SWP

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Kurs- und tourenprogramm Winter 2011/12

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Kursprogramm:

Datum art Kursbeschreibung gebiet ausbilder

Mo.-Mo. 16.1.-13.2.2012 KT Grundkurs Sportklettern DAV-Kletteranlage TSG-Söflingen Fröwis, Karin

Sa.-Sa. 21.-28.1.2012 FAM/KT Hallenklettern für Fortgeschrittene DAV-Kletteranlage TSG-Söflingen Strele, Frank

Mo.-Mo. 27.2.-26.3.2012 KT Grundkurs Sportklettern DAV-Kletteranlage TSG-Söflingen Fröwis, Karin

Fr.-So. 4.5.-6.5.2012 KT Anfängerkletterkurs Blautal Meier, Stefanie

tourenprogramm:

Datum art gebiet tourenziel tourenführer

So. 27.11.2011 ST Südwest Presse Tour Feuerstätterkopf Deufel, Claus

So. 4.12.2011 ST Allgäuer Alpen Eingehtour in den Allgäuer Voralpen Wohnhaas, Achim

So. 4.12.2011 ST Südwest Presse Tour Riedberger Horn Pfeil, Eberhard

So. 11.12.2011 ST Tannheimer Tal Iseler - Bschießer - Ponten Lenz, Reinhard

So. 11.12.2011 ST Südwest Presse Tour Hählekopf Endress, Jochen

So. 18.12.2011 ST Südwest Presse Tour Gschwender Horn Heckmann, Raimund

Do. 29.12.2011 ST Allgäuer Alpen Rangiswanger Horn - Großer Ochsenkopf Böhringer, Harald

Fr. 30.12.2011 SST Alpstein Kamor 1.751 m Loup, Rochus

So. 1.1.2012 SST Südwest Presse Tour Hörnergruppe Schulz, Oliver

Di.-Mi. 3.- 4.1.2012 ST Silvretta Traumtouren um die Bielerhöhe Lindmair, Werner

Fr.-So. 6.-8.1.2012 ST Rätikon Dreisektionentour - Sulzfluh und Drusenfluh Deufel, Claus

So. 8.1.2012 ST Südwest Presse Tour Steinmandl Lindmair, Werner

So. 15.1.2012 FAM Tannheimer Tal Abfahrtsorientierte Fam.-Skitour, Liftunterstützung Heckmann, Raimund

So. 15.1.2012 ST Südwest Presse Tour Kuhgehren Honold, Jürgen

Sa. 21.1.2012 ST Allgäu Ponten 2.045 m Pfeil, Eberhard

So. 22.1.2012 SST Südwest Presse Tour Galtjoch Schulz, Oliver

Sa.-Di. 28.-31.1.2012 SST Tuxer Alpen Schneeschuhtouren zw. Innsbruck und Brenner Loup, Rochus

So. 29.1.2012 ST Südwest Presse Tour Sederer Stuiben Pfeil, Eberhard

Fr.-So. 3.-5.2.2012 FAM Spitzingsee Familien-Ski-Schneeschuhtour Rotwand-Reibe Schulz, Oliver

Sa. 4.2.2012 ST Arlberg Freeride rund um Zürs / Lech Lenz, Reinhard

So. 5.2.2012 ST Südwest Presse Tour Schochen Wohnhaas, Achim

Fr.-So. 10.-12.2.2012 ST Safiental Graubünden Sportliche Pulverskitouren in einsamer Bergwelt Wohnhaas, Achim

Sa. 11.2.2012 SST Ammergauer Alpen Ochsenälpeleskopf 1.905 m Loup, Rochus

Sa. 11.2.2012 ST Ammergauer Berge Plattberg 2.133 m Pfeil, Eberhard

So. 12.2.2012 ST Südwest Presse Tour Sonnenköpfe Reeka, Natalie

Mo.-Do. 13.-16.2.2012 ST Rätikon Skitourentage in St. Antönien Hühn, Johannes

So. 19.2.2012 ST Südwest Presse Tour Grünten Scheib, Markus

toUren-UnD KUrSprograMM Winter 2011/2012

Fr.-So. 24.-26.2.2012 SHT Sellrain Winnebachseehütte - Breiter Grießkogel Lenz, Reinhard

So. 26.2.2012 ST Südwest Presse Tour Heidenkopf Hühn, Johannes

Sa.-So. 3.-4.3.2012 SHT Südtirol Piz Sesvenna 3.204 m Böhringer, Harald

So. 4.3.2012 ST Südwest Presse Tour Wertacher Hörnle Hühn, Johannes

Sa. 10.3.2012 ST Parzinn Lechtaler Alpen Westliche und Östliche Dremelscharte Honold, Jürgen

So. 11.3.2012 ST Südwest Presse Tour Elferkopf Wohnhaas, Achim

Sa. 17.3.2012 ST Lechtaler Alpen Hochvogel Honold, Jürgen

So. 18.3.2012 ST Südwest Presse Tour Ponten Slezák, Jan

Fr.-So. 23.-25.3.2012 ST Lechtaler Alpen Guflesspitze - Höllenspitze Pfeil, Eberhard

So. 25.3.2012 ST Allgäuer Alpen Wollegleskarspitze Heckmann, Raimund

So. 25.3.2012 ST Südwest Presse Tour Toblermannskopf Deufel, Claus

Sa.-Mo. 31.3.-2.4.2012 SHT Hohe Tauern - Johannishütte Großvenediger, Weißspitze Böhringer, Thomas

Mi.-Sa. 4.-7.4.2012 SHT Bernina Bernina Skiumrundung Scheib, Markus

Do.-Sa. 19.- 28.4.2012 SHT Osttürkei Skitour Ararat, Mt. Artos und Süphan Schulz, Oliver

Sa-So. 5.- 6.5.2012 FAM Blautal Kletterauftakt für Familien, Uli-Wieland-Hütte Heckmann, Raimund

So.-Do. 27.5.-7.6.2012 FAM Orpierre Dauphine Familien Freizeit Orpierre Klettern und MTB Schulz, Oliver

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toUrenprograMM

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FaM Spitzingsee/rotwand-reibe – Familien-Ski-Schneeschuhtour

Termin: Fr. 3.2.2012 bis So. 5.2.2012

Tourenführer: Oliver Schulz

Anmeldung: Tel. 0731 9214771, schulz.bohn@arcor.de

Anmeldeschluss: 08.01.12

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 15 Personen

Treffpunkt: Taubensteinbahn

Ausrüstung: nach Absprache, Skitourenausrüstung oder ggf. Schneeschuhe

Anforderungen: Familien mit Kinder ab 9 Jahren die skifahren können und Kondition

für Skitouren mit geringen Anstigen bis zu fünf Stunden haben.

Die Tour kann immer wieder verkürzt werden.

Geplanter Verlauf: Kindgerechte Skitouren die bei schlecher Schnee- oder Lawinenlage auf die

Piste verlagert werden. Übernachtung im Rotwandhaus, Halbpension, Lager.

Skitour zum Rotwandhaus auf einer Rodelbahn. Dort können sowohl kleine

Skitouren unternommen werden, als auch die große Rotwandreibe (Kinder

mit guter Kondition) Des weitern gibt es die Möglichkeit, auf der Piste Ski zu

fahren oder ein Schneehöhle in die Wächte hinter der Hütte zu graben.

LVS Übungengen auf dem Suchfeld der Albert Link Hütte möglich.

Kostenbeitrag: –

St arlberg: Freeride rund um Zürs / Lech

Termin: Sa. 4.2.2012

Tourenführer: Reinhard Lenz

Anmeldung: Tel. 07344 6062, reinhard.lenz@centrotherm.de

Anmeldeschluss: 31.01.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 6 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 06:00 Uhr

Ausrüstung: Freeride oder Skitourenausrüstung

Anforderungen: Sportliches Skifahren + Aufstieg 800 Hm

Geplanter Verlauf: Jede Menge Abfahrten + Mehlsack + Trittkopf

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St Schochen – Südwest presse tour

Termin: So. 5.2.2012

Tourenführer: Achim Wohnhaas

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St Safiental graubünden – Sportliche pulverskitouren

toUrenprograMM

Termin: Fr. 10.2.2012 bis So. 12.2.2012

Tourenführer: Achim Wohnhaas

Anmeldung: Tel. 07348 5451, achim.wohnhaas@t-online.de

Anmeldeschluss: 15.01.12

Teilnehmerzahl: min. 4, max. 7 Personen

Treffpunkt: IKEA Parkplatz

Ausrüstung: Skitourenausrüstung, LVS-Gerät, Schaufel, Sonde,

Steigeisen und Pickel (optional)

Anforderungen: Konditionelle Anforderungen für 4-5 Stunden Aufstieg (1.500 Hm).

Gutes bis sehr gutes skifahrerisches Können.

Geplanter Verlauf: Im hinteren Safiental werden wir in einem kleinen Berggasthaus übernachten.

Die Touren starten direkt am Haus. Die Tourenauswahl erfolg nach Schnee und

Wetterbedingungen. Möglich sind Piz Tomül mit rassiger Abfahrt über die

E-Flanke, Piz Guw, Bärenhorn, Tällihorn.

Kostenbeitrag: 20,– Euro, Übernachtung Halbpension max. 90,– CHF

SSt ammergauer alpen: ochsenälpeleskopf 1.905 m

Termin: Sa. 11.2.2012

Tourenführer: Rochus Loup

Anmeldung: Tel. 0731 9502496, rl-ulm@t-online.de

Anmeldeschluss: 05.02.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 7 Personen

Treffpunkt: nach Absprache, Anfahrt mit PKW

Ausrüstung: siehe Checkliste für Schneeschuhtouren und Angaben des Tourenführers

Anforderungen: ca. 5,5 Std. Gehzeit, ca. 850 Hm Auf- und Abstieg, mittlere Schwierigkeit,

LVS-Kenntnisse. Die Tour ist für den fortgeschrittenen Anfänger ebenso

interessant wie für den Halb-Yeti.

Geplanter Verlauf: Hotel Ammerwald – Schützensteig – Ochsenälpeleskopf und zurück

Abwechslungsreiche und spannende Tour im Zentrum der Ammergauer Alpen

Kostenbeitrag: 5,– Euro

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toUrenprograMM

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St ammergauer Berge: plattberg 2.133 m

Termin: Sa. 11.2.2012

Tourenführer: Eberhard Pfeil

Anmeldung: Tel. 0731 384669, eberhardpfeil@gmx.de

Anmeldeschluss: 03.02.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 8 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 07:00 Uhr

Ausrüstung: gem. Checkliste

Anforderungen: 1.000 Hm, ZD 6 Stunden gesamt

Geplanter Verlauf: von Lähn (1.100 m) an der Straße Reutte – Leermos

über die schönen Südhänge zum Gipfel

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St Sonnenköpfe – Südwest presse tour

Termin: So. 12.2.2012

Tourenführer: Natalie Reeka

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St rätikon: Skitourentage in St. antönien

Termin: Mo. 13.2.2012 bis Do. 16.2.2012

Tourenführer: Johannes Hühn

Anmeldung: Tel. 0176 20924450, johanneshuehn@gmx.de

Anmeldeschluss: 30.01.12

Teilnehmerzahl: min. 4, max. 8 Personen

Treffpunkt: Muthenhölzle

Ausrüstung: Komplette Tourenausrüstung mit modernem 3-Antennen LVS Gerät,

Schaufel & Sonde

Anforderungen: Es sollte bereits erste, einfache Tourenerfahrungen vorhanden sein.

Geplanter Verlauf: Anreise nach St. Antönien mit dem Auto in der Schweiz und leichter,

einstündiger Aufstieg zum Berghaus „Sulzfluh“. Von dort unternehmen wir

vier Tage lang interessante Touren im Pulverschnee wie z.B. auf die Sulzfluh.

Leckeres Essen und der „Hot Pot“ zum Entspannen abends im Freien sind

natürlich auch mit dabei. Und das Beste: Alle Touren starten direkt vor der Tür!

Kostenbeitrag: 30,– Euro

Vorbesprechung: am Mo. 06.02.2012 um 20:00 Uhr im Seelturm (Ulm, nähe Willy-Brand-Platz)

St grünten – Südwest presse tour

Termin: So. 19.2.2012

Tourenführer: Markus Scheib

Weitere Informationen: siehe Info SWP

SHt Sellrain: Winnebachseehütte – Breiter grießkogel

Termin: Fr. 24.2.2012 bis So. 26.2.2012

Tourenführer: Reinhard Lenz

Anmeldung: Tel. 07344 6062, reinhard.lenz@centrotherm.de

Anmeldeschluss: 15.02.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 5 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar 06:00 Uhr

Ausrüstung: Skitourenausrüstung + Sitzgurt + Steigeisen

Anforderungen: Skihochtouren mit Überschreitung, bis 1.600 Hm Aufstieg

Geplanter Verlauf: 1. Tag: Hüttenzustieg + Eingehtour

2 Tag: Gipfelüberschreitung nach Verhältnissen,

3 Tag: Breiter Grießkogel + Heimfahrt

Kostenbeitrag: 20,– Euro + 20,– Euro Kaution

St Heidenkopf – Südwest presse tour

Termin: So. 26.2.2012

Tourenführer: Johannes Hühn

Weitere Informationen: siehe Info SWP

toUrenprograMM

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toUrenprograMM

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SHt Südtirol: piz Sesvenna 3.204 m

Termin: Sa. 3.3.2012 bis So. 4.3.2012

Tourenführer: Harald Böhringer, Thomas Böhringer

Anmeldung: Tel. 07158 63888, hids.boehringer@t-online.de

Anmeldeschluss: 01.03.12

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 8 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnenmar um 07:00 Uhr

Ausrüstung: SHT Ausrüstung: Anseilgurt, Seil, Pickel, Steigeisen LVS-Gerät,

Sonde, Schaufel, Harscheisen, Hüttenschlafsack

Anforderungen: Aufstieg max. 3,5 Stunden

Geplanter Verlauf: Samstag: Ulm – Schlinig – Sesvenna Hütte. Aufstieg 2,5 Stunden

Sonntag: Sesvenna Hütte – Piz Sesvenna – Sesvenna Hütte – Schlinig-Ulm

Aufstieg 3,5 Stunden

Kostenbeitrag: 10,– Euro + 10,– Euro Anzahlung, Halbpension: 39,– Euro

St Wertacher Hörnle – Südwest presse tour

Termin: So. 4.3.2012

Tourenführer: Johannes Hühn

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St parzinn Lechtaler alpen: Westliche und Östliche Dremelscharte

Termin: Sa. 10.3.2012

Tourenführer: Jürgen Honold

Anmeldung: Tel. 0731 5502200, max.honold@gmx.de

Anmeldeschluss: 01.03.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 6 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 06:00 Uhr

Ausrüstung: lt. Checkliste

Anforderungen: Mittelschwere und lange Skitour, 1.300 Hm im Aufstieg

Geplanter Verlauf: Boden/Hahntennjoch – Angerletal – Hanauer Hütte – westl. Dremelscharte –

bei guten Verhältnissen über Steinsee zur östlichen Dremelscharte –

Hanauer Hütte und zurück.

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St elferkopf – Südwest presse tour

Termin: So. 11.3.2012

Tourenführer: Achim Wohnhaas

Weitere Informationen: siehe Info SWP

St Lechtaler alpen: Hochvogel

toUrenprograMM

Termin: Sa. 17.3.2012

Tourenführer: Jürgen Honold

Anmeldung: Tel. 0731 5502200, max.honold@gmx.de

Anmeldeschluss: 07.03.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 6 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 05:00 Uhr

Ausrüstung: lt. Checkliste, Steigeisen

Anforderungen: Schwere und lange Skitour, 1.500 Hm im Aufstieg,

sicheres Gehen mit Steigeisen

Geplanter Verlauf: Vom Ausgangspunkt Hinterhornbach über das Jochbachtal ins Weittal,

zur Kaltwinkelscharte hoch, über Bänder und Stufen zum Gipfel.

Zurück wie beim Aufstieg.

Nur bei sicheren Verhältnissen.

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St ponten – Südwest presse tour

Termin: So. 18.3.2012

Tourenführer: Jan Slezák

Weitere Informationen: siehe Info SWP

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St Lechtaler alpen: guflesspitze – Höllenspitze

Termin: Fr. 23.3.2012 bis So. 25.3.2012

Tourenführer: Eberhard Pfeil, Werner Lindmair

Anmeldung: Tel. 0731 384669, eberhardpfeil@gmx.de

Anmeldeschluss: 29.02.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 9 Personen

Treffpunkt: wird vereinbart

Ausrüstung: gem. Checkliste und Angben des Tourenführes

Anforderungen: 1.000 Hm, ZD 5 Stunden täglich

Geplanter Verlauf: Stützpunkt: Steeg – Birchetsgump (1.335 m).

Kosten für Übernachtung und teilweise Verpflegung auf der

Selbstversorgerhütte für das ganze Wochenende 38,– Euro

Kostenbeitrag: 20,– Euro

St allgäuer alpen: Wollegleskarspitze

Termin: So. 25.3.2012

Tourenführer: Raimund Heckmann

Anmeldung: Tel. 0731 9217713, raimund.heckmann@gmx.de

Anmeldeschluss: 10.03.12

Teilnehmerzahl: min. 3, max. 8 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar, Abfahrt: 05:30 Uhr

Ausrüstung: Komplette Skitourenausrüstung

Anforderungen: Gute Kondition für rund 1.600 Hm Anstieg

Geplanter Verlauf: Aus dem Lechtal von Häselgehr durch das Haglertal ins Wollegleskar.

Es handelt sich um eine ausgesprochene Frühjahrstour die am besten

bei Firnschnee unternommen wird.

Kostenbeitrag: 5,– Euro

St toblermannskopf – Südwest presse tour

Termin: So. 25.3.2012

Tourenführer: Claus Deufel

Weitere Informationen: siehe Info SWP

toUrenprograMM

SHt Hohe tauern – Johannishütte: großvenediger/Weißspitze

Termin: Sa. 31.3.2012 bis Mo. 2.4.2012

Tourenführer: Thomas Böhringer, Harald Böhringer

Anmeldung: Tel. 07146 91724, thomas.boehringer@t-online.de

Anmeldeschluss: 01.03.12

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 6 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 07:00 Uhr

Ausrüstung: komplette Skihochtouren Ausrüstung

(LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Seil, Gurt, Pickel, Steigeisen)

Anforderungen: Aufstieg max. 1.500 Hm und 5 Stunden Aufstiegszeit. Gehen am Seil.

Sicherer Umgang mit Ski, Seil und Steigeisen.

Geplanter Verlauf: Durch Felbertauerntunnel ins Virgental bis nach Hinterbichl (1.329 m).

Aufstieg zur Johnnishütte (2.122 m) ca. 2,5 Stunden. Mehrere Touren im

vergletscherten Hochgebirge. Bis 1.500 Hm im Aufstieg.

Kostenbeitrag: 20,– Euro

SHt Bernina Skiumrundung

Termin: Mi. 4.4.2012 bis Sa. 7.4.2012

Tourenführer: Markus Scheib, Jürgen Honold

Anmeldung: Tel. 0731 14060899, markus_scheib@hotmail.com

Anmeldeschluss: 01.02.12

Teilnehmerzahl: min. 2, max. 7 Personen

Treffpunkt: Parkplatz Wonnemar um 07:00 Uhr

Ausrüstung: Skihochtourenausrüstung, Pieps, Schaufel, Sonde,

Gletscherausrüstung, Steigeisen, Pickel

Anforderungen: Ausreichend Kondition für 1.200 Hm im Aufstieg und bis zu 9 Stunden

Gehzeit, sicheres Gehen mit Ski und Steigeisen, Klettern im Blockgelände

Geplanter Verlauf: Mittwoch: auf der Fahrt kleinere Eingewöhnungstour zur Höhenanpassung

Übernachtung auf der Diavolezza Hütte

Donnerstag: Aufstig zum Piz Palü von dort unterhalb der Bellavista zur

Marco e Rosa mit der Möglichkeit eines Abstechers zum Piz Zuppo

Karfreitag: Piz Bernina zurück zur Marco e Rosa, von dort Abfahrt nach Süden

mit kurzem Gegenanstieg zum Gemelli. Abfahrt nach Norgen ins Vall Roseg

bis zum Lej de Vadret. Von dort Aufstieg zur Tschierva Hütte

Samstag: Als Abschluss der Umrundung über den Piz Tschierva nach

Pontresina zum Auto zurück.

Kostenbeitrag: 30,– Euro

Sonstiges: Diese Tour ist als Vorbereitungstour geplant für die Mt. Blanc

Überschreitung, die von der Sektion SSV Ulm 1846 vom 28.04. bis

01.05.2012 durchgeführt wird. Nähere Infos im Programm der Sektion

SSV Ulm 1846 oder beim Tourenführer.

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SHt osttürkei : Skitour ararat, Mt. artos und Süphan

Termin: Do. 19.4.2012 bis Sa. 28.4.2012

Tourenführer: Oliver Schulz

Anmeldung: Tel. 0731 9214771, schulz.bohn@arcor.de

Anmeldeschluss: 22.02.12

Teilnehmerzahl: min. 4, max. 8 Personen

Treffpunkt: nach Vereinbarung

Ausrüstung: nach Vereinbarung

Anforderungen: Sehr gute Kondition. Eiserfahrung. Bei guten Bedingungen technisch

keine anspruchvolle Skitour. Die größten Anfordeungen wird die Höhe stellen.

Geplanter Verlauf: Skitour PUR! Drei hohe Gipfel des Ostanatoliens mit Ski. Mt. Artos (3.537 m),

Mt. Süphan (4.058 m) und natürlich der Höhepunkt dieser Reise, der höchste

Berg der Türkei Mt. Ararat (5.137 m). Die ersten zwei Berge werden komfortabel

vom Hotel aus als Tagesausflug durchgeführt und sorgen für die Akklimatisation

für den Ararat. Alle 3 Berge sind einzigartig schöne Skiberge und bieten aben-

teuerliche Skitouren mit tollen Abfahrten mit maximal 35Grad Hangneigung.

Die An- und Rückreise wird mit Besichtigungen in Istanbul und am Van See

verbunden. Die Tour wird von einer türkischen Agentur für uns organisiert.

Zelte und Essen am Berg, Bergführer sowie alle Flüge und Transfers sind in der

Preiskalkulation mit inbegriffen. Nähere Infos auf Anfrage beim Tourenführer.

Kostenbeitrag: 4-6 Personen 2.420,– Euro

6-8 Personen 2.120,– Euro

toUrenprograMM

FaM Blautal/Uli-Wieland-Hütte: Kletterauftakt für Familien

Termin: Sa. 5.5.2012 bis So. 6.5.2012

Tourenführer: Raimund Heckmann

Anmeldung: Tel. 0731 9217713, raimund.heckmann@gmx.de

Anmeldeschluss: 20.04.12

Teilnehmerzahl: min. 8, max. 18 Personen

Treffpunkt: Samstag 08:30 Uhr mit dem Fahrrad im Klosterhof, Söflingen

Ausrüstung: Fahrrad und Kletterausrüstung

Anforderungen: Die Ausfahrt ist für Eltern gedacht, die sich mit ihren Kindern

eingenverantwortlich am Fels bewegen.

Erfahrungen im Klettern und Sichern werden vorausgesetzt.

Geplanter Verlauf: Bei gutem Wetter geht es mit dem Radel ins Blautal wo wir die Klettersaison

einläuten wollen. Wir kochen und übernachten gemeinsam auf der

Uli-Wieland-Hütte. Am Sonntag Nachmittag geht es dann mit Fahrrad

oder Zug wieder nach Ulm zurück.

Kostenbeitrag: max. 20,– Euro

Es entstehen Kosten für die Übernachtung und ein Abendessen.

Für Frühstück und sonstige Verpflegung sollte jede Familie selber sorgen.

FaM Familien Freizeit orpierre Dauphine: Klettern und MtB

Termin: So. 27.5.2012 bis Do. 7.6.2012

Tourenführer: Oliver Schulz

Anmeldung: Tel. 0731 9214771, schulz.bohn@arcor.de

Anmeldeschluss: 06.03.12

Teilnehmerzahl: min. 8, max. 25 Personen

Treffpunkt: nach Absprache

Ausrüstung: nach Absprache

Anforderungen: Familien mit Kindern, Alter der Kinder: ca. 6 bis 14 Jahre

Selbständiges Klettern und MTB Erfahrungen

Geplanter Verlauf: Orpierre liegt rund 130 Kilometer südlich von Grenoble. Es gibt viele leichte

und gut gesicherte Klettertouren, auch Mehrseillängen. Dazu gut ausge-

schilderte MTB Strecken. Der Ort ist klein, hat einen Tante-Emma-Laden,

einen Kletterladen, zwei Kneipen und sonst viel Natur und Ruhe.

Ambitionierte Rennradler können von dort aus den Mont Ventoux in Angriff

nehmen. Die Ausfahrt ist für Eltern und Kinder gedacht, die schon Erfahrungen

beim Klettern, Sichern und eventuell Klettersteiggehen haben.

Kostenbeitrag: 100,– Euro pro Familie

Sonstiges: Für den MTB-Teil ist ein 2. Tourenführer Jörg Binder verantwortlich

63


WanDerUngen

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Wanderführer: Horst Scheitenberger

Telefon: 0731 385224, mobil: 0162 7190631

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

ich bitte Euch alle um eine rege Teilnahme am Wanderprogramm 2012, denn davon

hängt die Zukunft ab. In den vergangenen Jahren hat es leider einen Teilnehmerrückgang

gegeben und zwar altersbedingt und leider auch durch Todesfälle.

Euch, meine lieben Stammwanderer bitte ich, in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis

zu werben für unsere Wandergruppe, damit wir auch weiterhin, so wie bisher, unsere

Wanderungen erfolgreich durchführen können.

Das ist bestimmt im Interesse aller, also in Eurem und auch in meinem.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wanderjahr!

Euer Wanderführer Horst Scheitenberger

Für sämtliche Touren gilt folgendes:

Anmeldezeit: Immer am Abend vor der Tour in der Zeit von 19:30 bis 20:00 Uhr.

Es darf auch außerhalb der Anmeldezeit angerufen werden, aber nicht nach 20:00 Uhr.

Anmeldungen auf Anrufbeantworter werden nicht berücksichtigt und es erfolgt

auch kein Rückruf meinerseits.

Verkehrsmittel: Wir benützen nur öffentliche Verkehrsmittel wie Zug und Bus.

Fahrausweise: Wir benützen Ländertickets wie Bayern und Baden Württemberg sowie

DING Netzkarten für je 5 Personen. Der Gesamtbetrag wird dann auf alle

Wanderer aufgeteilt.

Teilnahmeberechtigung: Es können sämtliche Alpenvereinsmitglieder teilnehmen,

die sich ordnungsgemäß angemeldet haben. Wer unangemeldet zum Treffpunkt Ulmer

Bahnhofhalle kommt, hat nur dann Anspruch mitgenommen zu werden, wenn anhand

der Fahrscheine noch freie Plätze vorhanden sind oder der unangemeldete ist bereit,

seine Fahrtkosten selber zu bezahlen.

Tourenablauf: Fahrplan- und witterungsbedingte Änderungen bleiben vorbehalten.

Treffpunkt: Immer ca. 15 Minuten vor der Abfahrt des Verkehrsmittels in der

Ulmer Bahnhofhalle nahe des Briefkastens am Eingang rechts.

Abfahrt: Die Abfahrtszeit ist bei der Anmeldung zu erfahren.

WanDerUngen

Anforderungen: Ausreichende Kondition, um Kilometer und Höhenmeter zu bewältigen.

Das durchschnittliche Wandertempo beträgt im Schnitt 4 Kilometer pro Stunde,

jedoch ist Anpassung, an das Schritttempo langsamer zu beachten.

Einkehrpause: Je nach Witterung und Temperatur erfolgt Rucksackvesper oder Lokaleinkehr,

wobei jeder selbst entscheiden soll, welche Art Mittagspause gewünscht wird.

Ausrüstung: Jeder sollte nach Möglichkeit Wanderstöcke mitführen, denn nicht jedes

Gelände ist witterungsbedingt einfach zu gehen, ganz besonders im Winterhalbjahr.

Nur wer alpin erfahren und trittsicher ist, kann darauf verzichten.

Wandertempo: Erfahrungsgemäß besteht ein Wandertempo von 4 Kilometer je Stunde.

Dies kann aber bei schwierigem Gelände etwas abweichen. Als Wandergruppe sollte man

gemeinsam wandern und Rücksicht auf den Schwächeren nehmen. Es dürfen sich auch

keine verschiedenen Leistungsgruppen bilden. Wandern heißt auch schauen auf Dinge

am Wegesrand. Wem es beim Wandern nur darauf ankommt, viele Kilometer bei hohem

Tempo zurückzulegen, ist fehl in unserer Wandergruppe. Wandern heißt Gemeinsamkeit,

das gilt für die gesamte Wanderstrecke, auch für die Rückfahrt, denn es darf nicht sein,

dass sich einige vorzeitig auf die Rückreise machen, ohne Rücksicht auf Wanderführer

und Wanderfreunde. Will sich einer nicht anpassen, dann wäre es angebracht, dass

solche Leute auf eine Teilnahme an geführten Touren verzichten.

Allen Wanderfreunden, die bereit sind, sich in eine Gruppe einzufügen

wünsche ich ein schönes und erfolgreiches Wanderjahr.

Sollte jemand noch Fragen haben zur Wanderung, dann bin ich gerne bereit,

Auskunft zu geben, aber bitte nicht während der Anmeldezeiten, denn dort muss

der Telefonanschluss für Anmeldungen freigehalten werden.

Noch eine Bitte: schaut vor der Anmeldung erst ins Wanderprogramm rein, wohin es

überhaupt geht. Leider werde ich häufig während der Anmeldezeit gefragt, wohin gehen

wir morgen überhaupt? Jeder von Euch hat das Wanderprogramm und sollte sich selber

informieren.

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WanDerUngen

Wanderprogramm 2012

Sa. 07.01. Oberschwaben

Bad Buchau – Bad Schussenried – Aulendorf 17 km 200 Hm

Sa. 14.01. Rems-Neckar

Remseck – Poppenweiler – Marbach Neckar 17 km 250 Hm

Sa. 21.01. Lutherische Berge

Munderkingen – Altsteußlingen – Allmendingen 18 km 400 Hm

Sa. 28.01. Remstal

Endersbach – Buocher Höhe – Winnenden 17 km 400 Hm

Sa. 04.02. Heidenheimer Alb

Niederstotzingen – Hürben – Herbrechtingen 15 km 400 Hm

Sa. 11.02. Stuttgart Glemswald

Feuerbach – Bergheim – Stuttgart Kaltental 18 km 500 Hm

Sa. 18.02. Schwäbische Alb

Arnegg – Schillerstein – Schelklingen 18 km 300 Hm

Sa. 25.02. Mittlerer Neckar

Benningen – Neckargröningen – Remseck 17 km 400 Hm

Sa. 03.03. Donau – Illerweg

Nersingen – Neuhausen – Senden 17 km 300 Hm

Sa. 10.03. Glemswald

Weil der Stadt – Magstadt – Leonberg 18 km 400 Hm

Sa. 17.03. Ellwanger Berge

Lauchheim – Röhlingen – Ellwangen 25 km 400 Hm

Sa. 24.03. Unterallgäu

Aichstetten – Kronburg – Bad Grönenbach 20 km 400 Hm

Sa. 31.03. Augsburger Wälder

Burgau – Violau – Freihalden 24 km 400 Hm

Sa. 07.04. Oberallgäu

Nesselwang – Schwaltenmühle – Nesselwang 22 km 500 Hm

Sa. 14.04. Glemswald

Eglosheim – Markgröningen – Ditzingen 20 km 300 Hm

Sa. 21.04. Augsburger Wälder

Offingen – Allerheiligen – Jettingen 24 km 400 Hm

Sa. 28.04. Schwäbischer Wald

Backnang – Affalterbach – Marbach 18 km 400 Hm

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WanDerUngen

Sa. 05.05. Nördlinger Ries

Nördlingen – Wallerstein – Bopfingen 20 km 300 Hm

Sa. 12.05. Oberallgäu

Pfronten Ried – Ruine Freiberg – Nesselwang 20 km 500 Hm

Sa. 19.05. Schurwald

Süssen – Rechberg – Schwäbisch Gmünd 20 km 500 Hm

Sa. 26.05. Glemswald

Höfingen – Flacht – Malmsheim 18 km 300 Hm

Sa. 02.06. Bodanrück Bodensee

Ludwigshafen – Marienschlucht – Allensbach 20 km 300 Hm

Sa. 09.06. Schwäbische Alb

Bad Urach – Burrenhof – Auen Lenningertal 20 km 500 Hm

Sa. 16.06. Härtsfeld

Lauchheim – Waldhausen – Aalen 20 km 400 Hm

Sa. 23.06. Unterallgäu

Neuburg – Krumbach – Aletshausen 24 km 400 Hm

Sa. 30.06. Schurwald

Uhingen – Oberberken – Ebersbach Fils 20 km 500 Hm

Sa. 07.07. Linzgau Bodensee

Bf. Salem – Gehrenberg – Markdorf 20 km 600 Hm

Sa. 14.07. Oberallgäu

Oberstaufen – Salmaser Höhe – Immenstadt 20 km 800 Hm

Sa. 21.07. Schwäbische Alb

Beuron – Burg Wildenstein – Beuron 18 km 600 Hm

Sa. 28.07. Ostalb – Härtsfeld

Oberkochen – Kohlplatten – Schnaitheim 20 km 300 Hm

Sa. 04.08. Oberallgäu

Oberstaufen – Aach – Oberstaufen 20 km 700 Hm

Sa. 11.08. Schwäbische Alb

Donnstetten – Schlattstall – Bad Urach 20 km 500 Hm

Sa. 18.08. Bodanrück – Bodansee

Ludwigshafen – Altbotman – Allensbach 22 km 500 Hm

Sa. 25.08. Oberallgäu

Bf. Rötenbach – Oberes Argental – Oberstaufen 20 km 500 Hm

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WanDerUngen

Wanderprogramm 2012

Sa. 01.09. Nördlinger Ries

Möttingen – Eisbrunn – Wörnitzstein 22 km 300 Hm

Sa. 08.09. Mittlerer Neckar

Bietigheim – Hohenhaslach – Sachsenheim 24 km 300 Hm

Sa. 15.09. Kaiserberge

Salach – Hohenstaufen – Göppingen 22 km 600 Hm

Sa. 22.09. Schwäbische Alb

Böhringen – Reußenstein – Wiesensteig 20 km 300 Hm

Sa. 29.09. Linzgau – Bodensee

Bermatingen – Meersburg – Überlingen 20 km 200 Hm

Sa. 06.10. Ostalb – Albuch

Itzelberg – Wental – Heidenheim 23 km 300 Hm

Sa. 13.10. Augsburger Wälder

Nauburg Kammel – Ursberg – Krumbach 20 km 300 Hm

Sa. 20.10. Schönbuch

Dettenhausen – Bebenhausen – Ammerbuch 20 km 400 Hm

Sa. 27.10. Linzgau – Bodensee

Bf. Salem – Rengoldshausen – Überlingen 18 km 300 Hm

Sa. 03.11 Mittlerer Neckar

Waiblingen – Remstal – Stuttgart Hofen 17 km 300 Hm

Sa. 10.11. Geislinger Alb

Bad Überkingen – Wasserberg – Eislingen 18 km 600 Hm

Sa. 17.11. Geislinger Alb

Geislingen – Eybach – Süssen Fils 18 km 500 Hm

Sa. 24.11. Mittlerer Neckar

Eglosheim – Benningen – Bietigheim 20 km 300 Hm

Sa. 01.12. Geislinger Alb

Nellingen – Türkheim – Amstetten 18 km 200 Hm

Sa. 08.12. Blaubeurer Alb

Scharenstetten – Lautern – Blaustein 18 km 200 Hm

Sa. 15.12. Hochsträß – Donautal

Erbach – Öpfingen – Ehingen 18 km 200 Hm

Sa. 22.12. Illertal

Dietenheim – Altenstadt – Mariensteig – Kellmünz 18 km 350 Hm

Sa. 29.12. Hochsträß

Gerhausen – Schmiechen – Schelklingen 18 km 500 Hm

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aktuelle adressliste der an diesem programm

beteiligten FÜL/tourenführer

toUrenFÜHrer

Böhringer Harald Am Horber Wald 12, 73765 Neuhausen, 07158 63888, hids.boehringer@t-online.de

Böhringer Thomas Hohenheimer Str. 92, 71686 Remseck, 07146 91724, thomas.boehringer@t-online.de

Deufel Claus Hans-Gies-Weg 12, 89134 Blaustein, 0172 6275977, claus.deufel@web.de

Fröwis Karin Straßburgweg 17, 89077 Ulm, 0731 3870350, kfroewis@web.de

Heckmann Raimund Ziegelgasse 40, 89077 Ulm, 0731 9217713, raimund.heckmann@gmx.de

Honold Jürgen Kleinknechtweg 47, 89075 Ulm, 0731 5502200, max.honold@gmx.de

Hühn Johannes Syrlinstr. 4, 89073 Ulm, 0176 20924450, johanneshuehn@gmx.de

Lenz Reinhard Bei der Hüle 4, 89143 Blaubeuren, 07344 6062, reinhard.lenz@centrotherm.de

Lindmair Werner Buchenlandweg 100, 89075 Ulm, 0174 3011443, lindmair@gmx.net

Loup Rochus Rychartweg 7, 89075 Ulm, 0731 9502496, rl-ulm@t-online.de

Meier Stefanie Kleinknechtweg 5, 89075 Ulm, 0172 4161875, fifawm06@hotmail.com

Pfeil Eberhard Paukengasse 12, 89077 Ulm, 0731 384669, eberhardpfeil@gmx.de

Scheib Markus Traminerweg 31, 89075 Ulm, 0731 14060899, markus.scheib@wieland.com

Schulz Oliver Washingtonallee 19, 89231 Neu-Ulm, 0731 9214227, schulz.bohn@arcor.de

Strele Frank Washingtonallee 17, 89231 Neu-Ulm, 0731 7053324, streles@gmx.de

Thumm Georg Ammonitenweg 5, 89081 Ulm-Ermingen, 07304 430033, georg.thumm@sdtnet.de

Wohnhaas Achim Schlehenring 52, 89182 Bernstadt, 07348 5451, achim.wohnhaas@t-online.de

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Juli 2011

allegra engiadina!

Heißt auf schwäbisch so viel wie

„grüß gott engadin!“ und das

durften wir zwei nach Jahren

wieder mal sagen. Zum empfang

in Sils Maria schickte der Himmel

gar ein paar der raren Sonnenstrahlen.

Uralte Wanderträume

sollten sich erfüllen und sie taten

es einschließlich ungeahnter

botanischer Begegnungen.

Heiß begehrt war das Val Fex.

Also hinein in die Stiefel und hinauf

ins Tal. Stellte sich gleich die Frage,

ob den unteren Schluchtweg entlang

der wild schäumenden Fedacla

oder den steilen oberen mit mehr

Rundumschau? Letzterer war ein

Glücksgriff, denn die Flora prangte

überschwänglich und das auf

Augenhöhe: Von der feineren Art

Türkenbund und Prachtnelke, doch

Knöterich, Dost und Echter Wiesenknopf erfreuten

ebenfalls mit prallen Farben; dann Arnika –

lange nicht mehr gesehen – und noch vereinzelt

aufglimmende Alpenrosen.

Der Weg führt über Fex Crasta (ca. 1 Std.)

nach Fex Curtins und danach zum Hotel Fex

auf 1.980 m (nochmals ca.1 Std.), Richtung

Talsschluss. In Crasta wiederum der Entscheid,

der Straße nach oder über den Bergpfad? Freilich

den Pfad hoch über dem Tal, ist zwar eine

halbe Stunde länger, aber genussvoller. Endlich

konnten wir unseren groben Durst löschen in

dem wieder eröffneten, stilreinen Engadiner

Hotel Fex. Was gab es zu sehen? Wasserfälle,

oben noch stäubender Niesel, unten wasserspeiende

Kaskaden, den Gletscher Vadret dal

Tremoggia, dessen Piz meist im Nebel ist, eine

Herde Lamas und – japanische Hausgäste!

Fällt mir ein, würde man über den Berg nach

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Das Kirchlein von

Crasta ruft ins Val Fex

Osten steigen, wäre die Coaz-Hütte ganz nah,

wo wir mit dem DAV übernachteten, als uns

Ruth Junghans vor dreißig oder mehr Jahren

auf einer Tour von Sils zur Diavolezza führte.

Weitwanderer können von Curtins über die Alp

da Segl (2.058 m) nach Isola am Silser See und

weiter nach Maloja marschieren.

Ein Hinweis für Gehbehinderte: Von Sils Maria

gibt es Pferdekutschen, sogar im Linienverkehr,

über Crasta zum Hotel Fex. Dort sind Spaziergänge

im ebenen Talboden möglich. Auch für

Familien mit Kindern ideal.

Nächster Tag. Von Sils Maria, was lange vor

uns Friedrich Nietzsche zu schätzen wusste,

indem er gern die Halbinsel Castè zum Meditieren

aufsuchte, verläuft ein Weg unmittelbar

am Seeufer entlang und nach rund einer Stunde

erreichten wir Isola zum obligaten Heidelbeer-

kuchen. Unwiderstehlich! Das malerische Dorf

liegt auf einem in Jahrhunderten entstandenen

Schutthügel, inzwischen in Wiesengrün getaucht.

Weiter nach Maloja (ca. 1 ½ Std.) bietet

sich wieder eine Variante an, nämlich über die

Fahrstraße durch den Wald. Der Uferweg war

uns lieber, denn wir wollten das Gluck-Gluck

der Wellen hören. Und abermals beglückte uns

reiche botanische „Ernte“: Studentenröschen,

Geflecktes Knabenkraut, Rapunzel, Rundblättriges

Wintergrün, das sich erlaubt, weiß

zu erblühen. Selbst im Regen, wenn ihn der

„Maloja-Wind“ nicht gerade schräg daherweht,

hat die Wanderung in der frisch gewaschenen

Natur ihren Reiz. Ein Klassiker, behaupte ich.

Maloja! Da ist erst mal das ehrwürdige

„Schweizerhaus“, welches „Gamelle mit Spatz“

anbietet. Alles klar? Ist doch die Rindfleischsuppe

im Militärkochgeschirr. Kurios!

Dann die Kunst. Ein paar Meter weiter das letzte

Atelier des Malers Segantini zur anschaulichen

Besichtigung. Ein paar Kilometer weiter der

Drehort der Heidi-Filme, das Engadiner Bergdorf

Grevasalvas. Die Natur steht dem nicht

nach. Richtung Lunghin-Pass die einmaligen

Gletschermühlen aus der Eiszeit und auf 2.480

m Höhe entspringt der Inn im Lej (See) da

Lunghin, um sich durch die drei Oberengadiner

Silser See, bei jedem

Wetter voller Posie

Unterwegs

Seen seinen Weg zu bahnen.

Wer ist schon mal mit einem UNESCO-Welterbe

gefahren? Wir, mit der Rhätischen Bahn, seit

kurzem so geadelt. Von Pontresina ins Val

Poschiavo (sprich „Poskiawo“) spielt eine

unvergleichliche alpenländische Symphonie aus

Pässen, Bergen, Gletschern, Seen, Blumen.

Als Ouvertüre der gewaltige Morteratsch-

Gletscher, an der Station Lagalb unversehens

der mehrblütige Schnee-Enzian, Alp Grüm

(2.250 m) als Fortissimo mit Blick auf breite

Gletscherströme und – bei Wetterglück – auf

den 3 gipfeligen Palü, der sich leider in graue

Nebelschleier hüllte . Danach 1.236 m Sturzflug

nach Poschiavo (1.014 m) in unzähligen Serpentinen

mit Ausblicken, die man nie vergessen

kann. Kaum über den Bernina-Paß, begrüßte

uns der schönste Fingerhut links und rechts,

umschwärmt von bunten Schmetterlingen. Die

Deutschschweizer sagen zum Val Poschiavo

Puschlav, was mir genauso missfällt wie die Verwelschlichung

im Südtirol: Bolzano!! Das quicklebendige

Städtchen Poschiavo, in Sprache

und Architektur italienisch durchdrungen, war

echt ein sympathisches Finale. Sein historischer

Platz San Vittore lädt nicht nur zu einem Capuccino

mit Nusskuchen ein. Wir waren auch von

den in Ehren ergrauten Palazzi angetan.

71


Graubünden besitzt noch so einen

Zipfel auf der Alpensüdseite, versteckt

hinter dem Maloja-Pass, auf jeden Fall

aber verkannt, das Val Bregaglia.

Wer weiß schon, dass aus dem Tal

die weltberühmte Künstlerfamilie

Giacometti stammt, oder dass das

Geschlecht derer von Salis hoch oben

über dem Tal in Soglio seinen romantischen

Palast, heute Hotel Casa

Battista, erbauen ließ. Keine Kunst,

man lebte schließlich üppig vom Wegezoll

Chiavenna-Maloja. Einen Roten im Glas,

den Feldstecher vor Augen, erlebten wir hier

auf 1.090 m eine Sternstunde: Pizzi di Sciora,

Pizzo Cengalo, Pizzo Badile bilden ein majestätisches

Panorama mit kühnen Gipfelaufbauten.

Unser Weg pfadete jedoch abwärts

durch den Edelkastanienwald Brentan nach

Castasegna, eine Etappe der Via Bregaglia

von Casaccia zum Schweizer Grenzort

Castasegna. Wie in einem grünen Dom kommt

man sich vor unter den mächtigen Bäumen,

eingestreut die urigen Cascinas (Dörrhütten).

Unterwegs stehen wir plötzlich vor einem

rauschenden Wasserfall, den wir aber regelrecht

hintergehen durch einen tropfnassen Tunnel.

Angekommen, sagen wir: Einmal Bregaglia,

wieder Bregaglia!

72

Himmlische Schau

auf Val Poschiavo

Stolze Häupter:

Sciora, Cengalo, Badile

Es gab einen Schweizer, von Herkunft aber

italienischen Maler, der es der Schöpfung

gleichtun wollte und Menschen und Berge mit

bislang unvergleichlicher Perfektion malte.

In seinem Segantini-Museum in St. Moritz

hängen Bilder, deren Ruf um die Welt ging, zum

Beispiel das Motiv „Ave Maria“. Im Kuppelsaal

ist das Triptychon „Werden-Sein-Vergehen“ zu

sehen, das auf der Weltausstellung Paris 1900

die Menschheit begeisterte. Eine Wallfahrt für

Kunstliebhaber.

Wohlbehalten und dankbar für alles sagen wir

„A revair Engiadina“!

Text: Siegfried Michel

Fotos: Heidy Michel

Dieses gedicht ist bei

sommerlichem Dauer-

regen entstanden und

beschreibt sehr gut den

vergangenen Sommer.

Herbert Heckner

ließ sich von diesem

feuchten nass inspi-

rieren und verfasste

dieses gedicht:

Räge, Räge...

(Betonung nach Häberle/Pfeiderer)

Wenn ’ s wie jetzt bloß rägnet, rägnet

Sind Wiesa ond Äcker zwar gesegnet,

doch anders denket viele Leut’

die hend an dem Wett’r gar koi Freud’.

Moinet: in unser ’ m kurze Läbe

Sollt ’ s viel mehr sonnige Tage gäbe.

Aber lasset Euch do bet unterkriege,

denket bloß mal an a Eintagsfliege.

Vergleichet mit ihr Eure Lebensjahr’.

Die fliegt bloß oin Tag,

na isch aus und gar.

Und wenn ’ s dann no blöd hergange mag,

na rägnet ’ s au an ihrem oinzige Tag.

Unterwegs

Da schimpft se mit Recht auf so a Läbe:

Lebenslang bloß Räge, Räge!

Herbert Heckner

73


Mai 2010

Höhenstürme am Schwarzen Bergexpedition

zum Makalu

Der 8467m hohe Makalu in nepal war im

Mai 2010 das Ziel einer vom DaV-Summit-

Club organisierten expedition, an der die

Ulmer Helga Söll, Dr. Jürgen greher und

Christoph Haas teilnahmen.

Makalu bedeutet in der Sprache der Nepalesen

der „schwarze Berg“. Er liegt etwa 30 km

östlich des Mt. Everest im Makalu-Barun-

Nationalpark. Als fünfthöchster Gipfel der Erde

wird er eher selten bestiegen, was vor allem an

seinen schwierigen und unbeständigen Witterungsverhältnissen

liegt.

Auch die erfolgreichen Ulmer Höhenbergsteiger

Gabi und Siggi Hupfauer hatten bei ihrer Expedition

mit extremen Winden zu kämpfen und

konnten den Gipfel letztendlich nicht erreichen.

Wir waren also vorgewarnt ...

Am Gründonnerstag fliegen wir endlich ab in

Richtung Nepal! Nach einem kurzen Aufenthalt

in der Hauptstadt Kathmandu folgt ein weiterer

74

Abendstimmung im vorgeschobenen

Basislager

Flug in den Osten des Landes, nach Tumlingtar.

Hier am Arun ist Tourismus noch kein großes

Thema und so gleicht der Flugplatz einem

recht mäßig gepflegten Bolzplatz. Die Formalitäten

halten sich, den Umständen angepasst,

in entsprechenden Grenzen.

Weiter geht es mit ein paar arg strapazierten

Land Rovern über Pisten, die manch einer

Cross-Strecke zur Ehre gereicht hätten. Gut

zwei Stunden später kommen wir total eingestaubt

und gut durchgeschüttelt in der Ortschaft

Chichila an. Angesichts der Fahrweise und des

abenteuerlichen Straßenzustands müssen wir

auch dieses Jahr wieder feststellen, dass das

Abenteuer bereits mit der Anreise beginnt und

manchmal mehr Gefahren birgt, als der Berg

selbst.

Somit sind wir erleichtert, dass wir jetzt auf der

Trekkingtour, die uns in neun Tagesetappen

ins Basislager führt, unseren eigenen Beinen

vertrauen können.

Auch der Zeltplatz des zweiten Hochlagers

bietet ein unglaubliches Panorama!

Vor dem Start findet noch die übliche Prozedur

der Gepäckverteilung statt. Mit elf Teilnehmern,

zwei Climbing-Sherpas und dem Küchenteam

kommt bei sechs Wochen Basislageraufenthalt

eine ganz schöne Menge an Vorräten und Material

zusammen.

In dieser eher dünn besiedelten Gegend ist es

jedoch gar nicht so einfach, genügend geeignete

Leute anzuwerben. So kommt es, dass

von unserer Agentur auch einige sehr junge,

unerfahrene Träger eingestellt werden. Etliche

davon sind den Anstrengungen nicht gewachsen

und müssen ihren Dienst quittieren. Für uns

bedeutet dies einiges an zurück gelassenem

Material, das durch die starken Träger später

nachgeholt werden muss.

Unser Weg führt über mehrere Höhenzüge und

Pässen bis 4.200 m ins Baruntal und in dessen

weiterem Verlauf an den Fuß des Makalu.

Genauso abenteuerlich wie der Berg

selbst – die Anfahrt nach Chichila

Impressionen aus

einem kleinen Dorf

in Baruntal

Unterwegs

Neugierige Kinder

gibt‘s überall

Was für ein Berg!!! Am vierten Tag zeigt sich

der Makalu zum ersten Mal am Horizont

75


Auf den letzten Kilometern

zum Hillary Basecamp

Im Frühjahr blühen auf den Hügeln und Vorbergen

die Rhododendren in einer kaum vorstellbaren

Pracht und Üppigkeit! Rot, weiß und

rosa leuchtet es bis zum Horizont, wo sich mit

zunehmender Höhe die schneebedeckten Gipfel

von Makalu, Baruntse und Chamlang zeigen.

Es ist eine Freude hier zu wandern und der

Finger scheint am Fotoauslöser fest zu kleben.

Unvergessliche Schönheit, die Freude und

Begeisterung wachsen lässt. Wir genießen die

Farbenpracht und Wärme in vollen Zügen um in

den Wochen der langen Wartezeit auf der kargen

Gletschermoräne davon zehren zu können.

Die letzte Etappe zum Basislager auf gut

5.600 m fordert noch mal alle Kräfte - 1000

Höhenmeter über wegloses Blockwerk lässt

einen schier verzweifeln!

Im Basislager angekommen müssen noch unsere

Zelte aufgebaut werden. Zum Glück hatte

eine kleine Vorhut Tags zuvor bereits das riesige

Mannschaftszelt aufgestellt und uns vor dieser

Plackerei bewahrt.

76

Unser vorgeschobenes Basislager und

die Makalu-Südwand unter einem

phantastischen Sternenhimmel

Dankbar verkriechen wir uns in die kuschligen

Schlafsäcke, da jeden von uns das Kopfweh ein

wenig zwickt.

Nach kurzer Zeit haben sich alle an die Höhe

gewöhnt und so machen wir uns bald an den

Aufstieg. Wir sind in diesem Jahr die erste

Gruppe am Berg und somit ist es an uns, die

Fixseile zu verlegen. Der Weg bis zum Gletscherbeginn

besteht aus Moränenschutt,

Blockwerk und brüchigem Fels. Knapp unter

6.000 m befindet sich eine erste Steilstufe, die

auf etwa 150 Höhenmetern mit einem Fixseil

versichert wird.

Mit vereinten Kräften und unterstützt von unseren

beiden Climbing-Sherpas Singi und Nima

ist der Materialtransport von Zelten, Seilen und

anderem Material gut zu bewältigen. Auf 6.100

m errichten wir unser erstes Lager, das wir aber

lediglich in der Akklimatisationsphase benutzen.

Gut angepasst steigen wir später direkt nach

Lager 2 in 6.800 m Höhe auf.

Der Weg dorthin führt uns abermals durch einen

gewaltigen Eisbruch, in dem steile Blankeis-

Jürgen unterwegs über den

unteren Gletscher auf dem

Weg ins erste Hochlager Steffi überwindet den

German-Step, eine etwas

wackelige und ausgesetzte

Eisnase an einer tiefen Spalte

Panoramaausblick aus unserem

Zelt im ersten Hochlager

passagen und eine große Spalte auf uns warteten.

Diese Spalte konnte anfangs mit einem

kühnen, großen Schritt überwunden werden,

gegen Ende der Tour war dann schon eher ein

Sprung darüber nötig. Die später hinzugekommenen

Expeditionsgruppen umgingen diese

Stelle weitläufig, da ihnen der „German Step“

zu ausgesetzt war.

Wir liegen gut im Zeitplan und fühlen uns nach

abgeschlossener Akklimatisation – wir haben

bereits zwei Nächte auf 6.800 m hinter uns –

fit genug, Zelte und Material auf den Makalu-La

(7.400 m) zu bringen, um alles für den Gipfelanstieg

vorzubereiten.

Die 600 Höhenmeter zwischen Lager 2 und

Makalu-La bestehen aus kombiniertem Gelände

mit Blankeisrinnen und Kletterpassagen in festem

Granit. Dazwischen gibt es zur Abwechslung

noch zwei steile, nicht enden wollende

Firnfelder.

Hier zwingt uns jedoch schlechtes Wetter zwei

Mal zum Rückzug - der Makalu zeigt uns seine

Steffi auf einem der elend

langen Firnfelder unterhalb des

Makalu-La auf etwa 7.000 m Zeltausblick im

zweiten Hochlager

Unterwegs

kalte abweisende Seite. Unsere Planung Lager

3 auf 7.400 m einzurichten und Material nach

oben zu verschieben wird durch Neuschnee

und Höhenstürme mit bis zu 120 km/h zunichte

gemacht. Jeder Aufstiegsversuch ist sinnlos.

Der Jetstream, der immer sich immer wieder auf

unsere Höhe absenkt, würde unsere Zelte und

wahrscheinlich auch uns bis nach Tibet hinüber

verblasen.

Im Basislager läuft uns jetzt langsam aber sicher

die Zeit davon. Eine geringe Wetterbesserung

wird von dem Innsbrucker Meteorologen Charly

Gabel für den 16. Mai vorausgesagt. Unsere

letzte Chance, da wir spätestens am 18. Mai

den Rückmarsch antreten müssen.

Wir nützen diese und steigen über Lager 2 Richtung

Makalu La. Helga, Joe und Nima erreichen

die Passhöhe am Nachmittag des 14. Mai.

Mittlerweile hat sich wieder ein Höhensturm

eingestellt und bläst die Drei förmlich vom Berg.

Die restliche Gruppe liegt etwa 20 Minuten

zurück und als klar wird, dass dort oben kein

Lager eingerichtet werden kann, kehren wir alle

schweren Herzens um.

77


Das war es dann, mit dem Gipfelversuch am

Makalu!

Nur Joe, Luis und Alix haben die Möglichkeit

länger zu bleiben und hoffen auf ein späteres

Wetterfenster. Alleine Joe Lunger erreicht am

24. Mai den Gipfel – ohne künstlichen Sauerstoff!

Dies gelingt in diesem Jahr nur zwei

Bergsteigern! Eine super Leistung!

Wir anderen müssen leider zurück. Die sogenannte

Ice-Col Route soll uns hinüber ins

Khumbu-Gebiet, und von dort weiter nach

Lukla führen.

Normalerweise legt eine Gruppe mit Trägern

diese Strecke in acht Tagen zurück, wir haben

jetzt aber nur noch fünf Tage dafür zur Verfügung!

Um trotzdem noch rechtzeitig unseren

Flieger in Lukla zu erreichen, entschließen wir

uns, die Strecke ohne Träger im Eilmarsch zu

bewältigen. Dies bedeutet drei Passübergänge

mit bis zu 6.100 m Höhe, fast durchweg wegloses

Gelände, Kletterpassagen in semifestem

Fels bis zum dritten Grad ohne Sicherungsmöglichkeiten

– dafür mit ordentlich Luft unterm

Hintern, sowie zum Teil vogelwilde Abseilaktionen.

Dazu gut 20 kg im Rucksack, da wir

78

Helga und Jürgen unterwegs

zum Makalu-La

Typisch Nepal Tempel über

Tempel, hier in Kathmandu

Weglos hinüber ins

Khumbu! Kein Spaß für

jemanden, der ungern auf

losen Steinen läuft!

Schlafsäcke, Zelte und Verpflegung für die fünf

Tage ebenso mit uns führen, wie einige persönliche

Dinge für den Rückflug. Unser restliches

Gepäck wird auf dem Weg durchs Barun-Tal

wieder zurück nach Kathmandu gebracht.

Es ist ein eindrucksvolles Erlebnis ohne Führer

oder Träger in unbewohnter Landschaft mitten

im Himalaya unterwegs zu sein. Als wir nach

drei Tagen ziemlich geschafft in der ersten

Siedlung Chukung ankommen, ist es ein tolles

Gefühl ein Bier zu bestellen und zwei riesige

Portionen Essen dazu ... Für jeden natürlich!

Ab hier machen wir es uns etwas bequemer

und lassen einen Teil unseres Gepäcks von zwei

Trägern transportieren. Mit leichtem Gepäck geniessen

wir die letzten Etappen bis nach Lukla.

Der Gipfel blieb uns in diesem Jahr leider

verwehrt, das Trekking durch die herrliche und

eindrucksvolle Landschaft entschädigt uns

jedoch ein kleines bisschen. Oder frei nach

Reinhard Karl:

„Der Weg ist das Ziel“!

(Allgemein akzeptierte Ansicht und billige

Ausrede für die, die den Gipfel nicht erreichen.)

Zusatz-Zitat: Ali Hühn, Denali/Alaska 2005 .

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch

noch einmal an alle, die unsere Unternehmung

so großzügig unterstützt haben! Vor allem, die

Firma Sport Sohn in Ulm, die Firma Sunload in

Berlin und die Zeitschrift Outdoor!

Am 13. Dezember 2011 werden Helga Söll,

Jürgen Greher und Christoph Haas im

Roncalli-Haus (Elisabethenstraße 37, Ulm;

Beginn 20°° Uhr; Eintirtt frei) in einem Vortrag

über diese Expedition berichten.

Unterwegs

79


80

Was immer Sie auch vorhaben -

bei uns finden Sie das Passende

für Ihr ganz persönliches Abenteuer.

Wir beraten Sie gerne.

Axel

Schneider

Christoph

Haas

Frank

Wäckerle

Ulm / Bahnhofstr. 16

Mo. - Fr. 09.30. - 20.00 Uhr

Sa. 09.30. - 19.00 Uhr

Tel: 0731/140970

Ötztaler-Klettersteig-Wochenende

08. – 10.07.2011

ein erlebnis

der besonderen art!

Neu-Ulm / Augsburgerstr. 23

ein lang ersehnter Wunsch erfüllte sich,

als ich erfuhr, dass ich an diesem Kurs

teilnehmen konnte, da die teilnehmerzahl

eigentlich schon komplett war.

glück gehabt – sprichwörtlich!

Am Freitag trafen wir uns um 14.00 Uhr, Parkplatz

Atlantis. Wir bildeten Fahrgemeinschaften

und los ging es in Richtung Fernpass zu

unserem Übernachtungsziel Längenfeld-Huben

in Tirol. Dort angekommen, ruhten wir uns erst

einmal aus und warten bis unsere Betreuer

und Führer Markus und Roland

eintrafen. Sie brachten unsere

Ausrüs-tung mit, bestehend

aus Helm, Sitzgurt und Klettersteigset,

welches jeder für sich

erst einmal anpassen musste.

Damit waren wir gut ausgestattet

für unseren Start am

nächsten Morgen um 9.00

Uhr. Unsere erste Tour sollte

uns zum Stuibenfall führen.

Bilderbuch-Wasserfall

Wir waren alle gespannt.

Was erwartet uns dort für ein

Mo. - Fr. 09.30. - 19.00 Uhr

Aufstieg? Wie fühlt es sich an?

Sa. 09.30. - 18.00 Uhr

Tel: 0731/8803280

Frank in der „Cassin“ am Piz Badile.

(Photo Christoph Hass)

Einige der Teilnehmer wagten

sich zum ersten Mal an eine

Klettersteigwand.

Ötztaler

Klettersteig

Unterwegs

Unsere Erwartungen wurden übertroffen:

Nach einem 25-minütigen langsamen Aufstieg

sahen wir einen atemberaubenden

Wasserfall!

Ausgestattet mit dem nötigen Rüstzeug und

den Instruktionen von Markus und Roland

überquerten wir das erste fließende Gewässer

und kamen nach ca. 1,5 Stunden Aufstieg mit

den Schwierigkeitsgraden A-C glücklich oben

an. Dort durften wie uns immer wieder an dem

herrlichen Ausblick erfreuen.

Das anschließende gemeinsame

Mittagessen war ein

Genuss für Gaumen und

Auge. Bei wolkenlosem

Him-mel auf der Terrasse war

dies der krönende Abschluss

unserer ersten Kletterwand.

Gut gestärkt machten wir

uns auf den eindrucksvollen

Abstieg und den bereits

ver-einbarten 2. Aufstieg zum

Lehner Wasserfall.

Auch diesen Aufstieg hat

jeder der 16 Teilnehmer mit

Freude und Begeisterung

bewältigt, denn es war ja

wieder ein Wasserfall zu

bewundern.

81


Am Abend tauschten wir beim gemütlichen

Ausklang in der Pizzeria in Huben unsere

Eindrücke des ersten Klettersteigtages aus

und hatten viel Spaß zusammen.

tolles Wetter, tolle aussicht

Am Sonntag starteten wir dann wieder um

9.00 Uhr zu unserer letzten Tour: dem Steinwald

Klettersteig im Pitztal. Der Aufstieg

dauerte ebenfalls ca. 1,5 Stunden.

Er verlangte auch hier Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit. Oben angekommen verweilten

wir erst einmal bei traumhaftem Wetter, um

anschließend unseren Abstieg vorzunehmen

und dieses Klettersteig-Wochenende beim

gemeinsamen Mittagessen abzuschließen.

Bei der Verabschiedung verspürten wir den

Wunsch, uns nochmals alle bei der Nachbesprechung

und dem Austausch der Fotos

sehen zu können.

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Klettersteig

Lehner Wasserfall

Ein Klettersteigerlebnis mit tollen Teilnehmern

ging zu Ende. Für mich war das der Beginn

einer neuen Leidenschaft – dem Klettern!

Marlies Geissler
















Jugend

Jugend

Grillfest 10.09.2011 84

Gruppendings:

Vorbereitung Sommerausfahrt 86

Junioren:

Alpinklettern Kellerspitze 87

Ostern im Osten 88

Bergspatza:

Sommerausfahrt Finale 90

Bergtrolle:

Coburger Hütte 92

83


grillfest am 10.09.2011

am Samstag, den 10.09.2011 feierte die

Jugend des DaV Ulm, neu-Ulm, SSV Ulm

1846 nach einjähriger pause wieder ein

grillfest auf dem grillplatz des Motor-

sportclubs einsingen in einsingen.

84

Eltern und Gäste beim Gruppenspiel

Die Grillstelle

Eingeladen waren alle Jugendgruppen,

Jugendleiter, Eltern und Freunde des JDAVs,

die bei bestem Spätsommerwetter die

besondere Grillatmosphäre genossen.

Am Holzfeuer, Kohle- und Gasgrill wurden

verschiedenste Würste und Fleischsorten,

aber auch Vegetarisches gebraten.

Die Fotoshow läuft

Als Beilage und als Nachtisch verkosteten

sich alle am großen Buffet aus

mitgebrachten Salaten, Desserts und

Kuchen.

Nach dem Grillen wurde zusammen

ein großes Gruppenspiel absolviert,

wobei zu verschiedenen Fragen zur

und um die JDAV ein Meinungsbild

erzeugt wurde.

Mit dem Einbruch der Dunkelheit

folgte der Höhepunkt des Abends mit

einer Fotoshow. Alle Gruppen zeigten

Bilder von ihren durchgeführten Ausfahrten.

Die Junioren bewiesen ihre

Flexibilität und Spontanität bei einem

technischen Defekt eindrucksvoll und

brachten die Zuschauer mit ihrem

Sketch zum Lachen. Am Lagerfeuer

ging der Abend schließlich zu Ende ...

Bericht:

Mark Schneider

Fotos:

Johannes Hühn

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Jugend

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09. – 11.08.11

Vorbereitung

zur

Sommerausfahrt

Gruppendings

in einem roten Kleinwagen, dem aliMama-

Mobil, cruiste ich an einem Dienstagmorgen

auf der autobahn den Lechtaler Bergen entgegen.

Die Sonne passte leider nicht mehr in

den Kofferraum ...

Immer schön Lächeln.

Geht auch

mit Bergschuhen

Obligatorisches

Gipfelfoto, ach ja

Spiehlerturm

Die Anna scheint ja Vertrauen

zu haben in ihren selbstgebastelten

Abseilstand

Jetzt saßen wir also da. Ohne Sonne.

Dafür mit Regen. Wir lösten uns nicht auf wie

Kandiszucker in Teetassen an Regentagen.

Nein, stattdessen saßen wir zusammen wie

Wortathleten und formten aus Seifenblasenideen

die Lehrthemen.

Während wir unsere Gruppendings-Sommerausfahrt

besprachen spielten Wolkenbrüche

mit Sonnenstrahlen „Malen nach Zahlen“ und

dealten mit illegalen Farben.

Regenbogen. Halbrund und knallbunt.

Aber auch Schnee nahmen wir mit, per se.

In der Hütte kreisten unsere Gedanken um Orte

der ganz verschiedenen Sorte.

Steinseehütte, Findlinge, Klettergarten eins

oder zwei? Geeignet für die verschiedenen

Lehrthemen wären alle drei.

Abends vergnügten wir uns noch mit zwei Ulmer

Persönlichkeiten bei einer heißen Tasse Kakao

inklusive filmreifen Berggeschichten aus alten

Zeiten. Vielen Dank!

Am dritten Tag wagten wir uns hinaus in die

Wände. Das gab ein bisschen kalte Hände.

Anna erkletterte sich „Ein Stück Himmel“.

Ali und Vonni befanden sich, die Sonne anlächelnd,

im siebten Himmel.

Vieles probiert, sowie einiges studiert

hatten wir nach drei Tagen

und so setzten wir uns mit Vorfreude

auf die nächste Woche

wieder in den kleinen roten Wagen.

Das Fazit für die Sommerausfahrt war:

„Wir hätten gern einmal alles wie immer,

nur diesmal mit mehr Sonne! Ganz klar.“

Bericht: Yvonne Wanner

Fotos: Alexander Hühn

norDWanD

28.08.11

Nach ihrem Albanien-Trip und dem

Sommer-Sonnenschein-alles-fein-klettern

in der Arapi-Südwand wollten wir

Steffi mal wieder zeigen, was eine echte

Allgäuer NORDWAND kann. Und was

eignet sich da besser als die NORD-

WÄNDE im Reintal auf der Rückseite

der Tannheimer Berge. In unserem Fall

die Kellespitze-NORDWAND. Klar in

so einer NORDWAND ist es kalt. Keine

Sonne. Niemals. Trocken ist es nur,

wenn es friert ...

Bericht und Fotos:

Alexander Hühn

Vonni hat alles im Griff.

NORDWAND – müßig eben ...

Das Foto muss

aus einer anderen

Tour sein ...

Junioren

86 87

Jugend


Junioren

im Bielatal 22. – 26.04.2011

ostern

im osten

oder die Wiederaufnahme

einer geliebten tradition

plötzlich und unerwartet kamen die

ostertage wieder näher und so mancher

der Junioren hatte etwas Zeit und viel

Motivation für ein neues abenteuer.

Arco und Finale standen als Ziele hoch im

Kurs, aber dann erinnerten wir uns an die

vielen vergangenen Ostern, die wir im Bielatal

im Elbsandsteingebirge verbracht hatten.

Recht kurzfristig fand sich dann eine buntgemischte

Truppe zusammen, die zur Hälfte aus

Sandsteinneulingen bestand. Mit dem günstigen

Bus des Stadtjugendrings gings dann los

auf die vielstündige Fahrt.

Bei bestem Wetter kamen wir also im

Bielatal an und ließen Bus und Gepäck an

der dortigen DAV-Hütte, um sogleich zu den

Herkulessäulen zu wandern. Dort begannen

wir das Wochenende mit dem langen

und ausgesetzten Weg „Herkulesrippe“.

Erfolgreich durchstiegen war nicht nur das

Gipfelglück riesig, nein, wir durften uns auch

als die stolzen Gewinner einer Kuchenwette

rühmen. Nach diesem Einstand wurde weiter

88

Junioren unter dem

Dachsenstein

Auf dem Gipfel der

kleinen Herkulessäule

Yvonne im Ausstieg des Alten

Talweges (Falkenwand)

emsig an den filigranen Säulen geklettert bis

in die frühen Abendstunden, in denen wir

nach dem obligatorischen Wegbier/-eis an

der Baude zurück zur Hütte wanderten. Dort

wurde lecker gekocht und da uns der Himmel

mit tausenden Sternen beeindruckte, legten

wir uns auf die Wiese neben der Hütte zum

Schlafen.

Die folgenden Tage vergingen wieder einmal

viel zu schnell. Wir konnten noch den einen

oder anderen beeindruckenden Weg klettern,

den Sandsteinnovizen das Sichern durch

Knotenschlingen nahebringen und auch

deren erste Vorstiege feiern ...

... und als wir am Ostermontag den Bus

wieder bestiegen, um uns in den Feiertagsverkehr

in Richtung Heimat einzureihen,

hatte so mancher eine Abschiedsträne im

lachenden Auge.

Bericht: Matthias Baiker

Fotos: Alexander Hühn

















Jugend

89


20. – 27.08.2011

Sommerausfahrt

Finale

Samstagmorgen 8 Uhr.

eigentlich noch viel zu früh für uns ...

Trotzdem schaffen wir es dann mit ein bisschen

Verspätung zum Einkaufen, wo Niklas noch zu

uns stößt. Zurück am Seelturm packen wir den

nagelneuen Bus (mit Klimaanlage!) und machen

uns dann auf den Weg in Richtung Sonne. Auf

der Autobahn wird uns dann leider schmerzlich

bewusst, dass die Klimaanlage nicht funktioniert.

Na, macht auch nichts, dafür schwitzen wir umso

mehr. Nach gefühlten 100 Stunden und gefühlten

100 °C haben wir‘s dann endlich geschafft. Zum

Glück sorgt das Meer dann für die notwendige

Abkühlung – schon allein dafür hat sich die Fahrt

gelohnt. Erschöpft aber super gelaunt geht’s dann

zu unserem Schlafplatz – einer geräumigen Grotte

mit Meerblick oberhalb von Finale.

90

Fruehstück in der Grotte

Juli beisst sich fest

Bergspatza

Jugend

Noch kochen und dann ab ins Bett. Morgens werden wir von

der Sonne aus den Schlafsäcken gebrutzelt, dabei könnten

wir wirklich noch ein bisschen Schlaf vertragen, den uns die

Hunde nachts geraubt haben. In etwas desolatem Zustand

beginnen wir den Tag deshalb ganz entspannt mit Klippenspringen

in ein türkis-blaues Meer. Der Coop-Parkplatz wird

mittags zum Picknickplatz. Anschließend machen wir uns auf

den Weg zum Klettern. Wunderschöne Routen gibt’s zu entdecken,

zum Glück alles im Schatten. Abends geht es zurück

zu unserer Grotte.

Nach einer weiteren Nacht hegen wir (insbesondere Niklas)

schon Mordgedanken gegen diese Köter. Der Tag läuft dann

im Grunde gleich ab wie der letzte. Meer – Klettern – Schlafen.

Den Tag darauf beginnen wir mit Klettern und können uns

kaum noch losreißen. Also wirklich, die Felsen sind echt der

Hammer. Als dann so gegen 18 Uhr der Hunger doch zu groß

wird missbrauchen wir standardgemäß den Coop-Parkplatz

zum Picknicken und ernten dafür einige verwunderte Blicke

auf Seiten der Italiener. Egal. Danach ein bisschen planschen

im Meer und dann auf zu einem neuen Schlafplatz. Nach dem

leckersten Kaiserschmarrn aller Zeiten (Danke Luis & Christoph!)

fallen wir schließlich erschöpft in die Federn.

Die nächsten Tage laufen in etwa gleich ab, unterbrochen

nur durch ein Paar lustige Aktionen. Danke Juli, dass du den

italienischen Mädels in deinem sexy Hose-bis-zur-Brust-hochziehen-Outfit

die Köpfe verdreht hast!!

Wir klettern viel und einige übertreffen sich selbst. Zwischendurch

machen wir auch noch Bekanntschaft mit einem netten

österreichischen Pärchen, die Niklas und Max direkt aus dem

VW-Bus Kaffee ausschenken und sogar ein bisschen Kuchen

spendieren.

Das italienische Eis lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen

und sogar Finale‘s Altstadt muss natürlich einmal sein.

Die letzte Nacht verbringen wir am Strand, die ganz Harten

springen sogar in der Nacht noch ins Meer.

Was, schon wieder der letzte Tag? Es geht wie immer viel zu

schnell vorbei!! Nach einer letzten Abkühlung im Meer und

um eine Person leichter machen sich die Bergspatza also auf

den Heimweg. In Ulm wird dann zum Schluss noch der Bus

geputzt und aufgeräumt.

Es war mal wieder eine geniale Woche mit euch! Leider hat

unsere allerliebste Pia gefehlt, die musste sich ja auch unbedingt

in Argentinien rumtreiben. Naja, es war ja sicher nicht die

letzte tolle Ausfahrt. Wir freuen uns alle aufs nächste Mal!

Bericht: Anouk Fumy

Fotos: Christoph Wahls

91


Coburger Hütte

Wir trafen uns früh morgens um 7 Uhr vor

dem Seelturm und packten Seile, essen

und unser restliches Material ein, um von

einigen eltern (Vielen Dank!) nach ehrwald

gefahren zu werden.

Mit dem Aufstieg über den Hohen Gang zur

Coburger Hütte haben fünf tolle Tage begonnen.

Zwischendurch gabs am Seebensee noch

eine kleine Erfrischung für die ganz Harten und

für alle eine große Pause zum Vespern. Als wir

oben ankamen, war jeder froh sich bei einem

kühlen Getränk erfrischen und den schweren

Rucksack absetzen zu können. Die JL beschlossen

noch Klettern zu gehen, schließlich

waren wir nicht zum Faulenzen gekommen.

Uns war aber nach dem langen Aufstieg nicht

mehr nach Klettern zumute. Zusätzlich wurden

die schönen Plattenträume gleich hinter

der Hütte von Regenschauern zum Platzen

gebracht und wir mussten bald wieder zurück,

bevor sich im Chalkbag die Pfützen bildeten.

Als wir am nächsten Tag aufstanden hat uns

leider keine Sonne entgegengelacht, dafür

wurden wir von vielen tausend Regentropfen

überrascht. Dennoch meinten die Jugendleiter

92

04. – 08.09.11

Die erste Pause zur

Sonnenspitze

uns in dieses Sauwetter schicken zu müssen.

Also gaben wir unser Bestes und versuchten

den Hinteren Tajakopf zu erklimmen. Leider

(oder Gott sei Dank) aber mussten wir noch

vor dem Gipfel umdrehen, da das Wasser bei

den meisten nicht nur auf der Jacke, sondern

auch schon unter der Jacke war.

Zurück auf der Hütte schüttelten die Leiter

ihr Schlechtwetterass aus dem Ärmel und

wir durften uns in einer Mehrseillängentour

üben. Erst ging es über ein Stuhlband vorbei

an einem Tischüberhang zum ersten Standplatz.

Obwohl wir es mit der Sicherheit und

der Lehrmeinung nicht so genau nahmen ist

von uns keiner abgestürzt. Die zweite und

letzte Seillänge ging dann durch eine offene

Türe und eine Treppenverschneidung mit einer

Geländersanduhr. Vorbei an einer zweiten Tür

dann schließlich in unser Zimmer. Nachdem

wir auch dies geschafft hatten konnten wir

uns dem wichtigsten Teil des Tages widmen:

dem Abendessen und Kartenspielen. Für den

nächsten Tag stand die Sonnenspitze auf dem

Programm, deswegen ging‘s auch dieses Mal

nicht allzu spät ins Bett.

Happy Birthday

Nach einem gemeinsamen Aufstieg bis zu

einer ersten Querung, wo man schon ordentlich

zupacken musste, teilten wir uns in zwei

Gruppen auf. Die eine gingen auf den Gipfel,

die andere wieder hinunter. Oben auf dem

Gipfel angekommen war die Aussicht super.

Wir hatten gutes Wetter und konnten sehr viele

Berge sehen. Weil wir dann doch oft abseilen

mussten, haben wir bis unten 9,5 h gebraucht.

Auf dem Weg nach unten wurde es immer

ruhiger, da jeder nach der langen Tour schon

ziemlich fertig war. Diesmal mussten wir noch

früher ins Bett, da wir am nächsten Tag noch

früher aufstehen sollten. Wir dachten erst die

Jugendleiter würden einen Scherz machen

als sie sagten, dass wir um 2 Uhr aufstehen

müssten, aber leider hatten sie das auch

wirklich vor. Wir haben versucht, früh einzuschlafen,

aber irgendwie hat immer jemand

was Lustiges gesagt und alle mussten lachen

und waren wieder wach.

Daher war das Klingeln des Weckers in der

folgenden Nacht auch kein Traum und schon

nach nur vier Stunden Schlaf konnten wir

Grosser Rucksack auf kleinem Mann

Bergtrolle

Jugend

wieder in unsere Sachen springen. Angezogen

und mit einem Müsliriegel versorgt, wanderten

wir mit Stirnlampen auf den Hinteren Tajakopf,

wo wir 10 min vor 5 Uhr ankamen.

Zu dritt eingepackt in einem Biwaksack

warteten wir 2 Stunden auf den Moment

des Sonnenaufgangs. Es war kalt und sehr

windig, aber jeder hat sich mit dem Gedanken

an die nahende Sonne gewärmt. Als die

Sonne sich dann endlich zeigte, feierten wir

Jonas Geburtstag mit Kuchen und Kindersekt.

Nachdem beides alle war haben wir noch

einen Abstecher auf den Hauptgipfel gemacht.

Danach haben wir zusammengepackt und waren

pünktlich um 8.30 Uhr beim Frühstück auf

der Hütte. Den restlichen Tag spielten wir vor

der Hütte Räuber und Gendarm, während zwei

Jugendleiter ihren Schlaf nachholen mussten.

Am letzten Tag zeigten sich unsere JL gnädig

und ließen uns eine halbe Stunde länger schlafen.

Nachdem das Chaos im Zimmer beseitigt

war und alles (fast alles, den Rest haben wir

der Hütte gespendet) in unseren Rucksäcken

verstaut war, machten wir uns an den Abstieg.

Auf dem Weg nach unten kamen uns die

Rucksäcke immer schwerer vor. Wir haben es

dann aber trotzdem zügig ins Tal geschafft,

wo die Eltern zum Nachhausefahren schon auf

uns warteten.

Bericht: Christoph Scheib

Fotos: Sebastian Vendt & Carsten Gerstenberg

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SWP-Skitouren-Aktion 96

Wander- und Kulturreise Menorca 98

Herbstreise in den Schwarzwald 99

Städtetour Hans Kammerlander 100

Buchvorstellung Alpenüberquerung 101

Sektionsadressen 102

95


SWp

Skitouren-

aktion Wir

Der von vielen herbeigesehnte Winter

kündigt sich beim Schreiben dieser

Zeilen am 20. oktober mit den ersten

Schneeflocken vor meinem Fenster an.

ich hoffe, dass es nicht nur bei diesem

kurzen intermezzo bleibt!

Skitourengehen und Schneeschuhwandern

boomt – diesen Boom erleben nicht nur die

Sportartikelhändler und Buchautoren. Unsere

Tourenangebote erfreuen sich großer Beliebtheit

und Rückfragen von Tourenneulingen, die diese

Sportarten noch nie ausgeübt haben, nehmen

Jahr für Jahr zu. Gemeinsam mit der (und für die)

SÜDWESTPRESSE Ulm haben unsere Tourenführer

rund um Claus Deufel ein Mammutprogramm

von 17 Touren aus der Taufe gehoben.

Wir freuen uns, dass die Kreativität, Erfahrung,

Kompetenz und Bereitschaft unserer Tourenführerinnen

und Tourenführer ein derartiges

Programm ermöglicht hat, vielen Dank!

Wir als Sektion können damit einmal mehr

unser breites alpines Leistungsspektrum

unter Beweis stellen!

Gemeinsam mit unserem Partner Sport Sohn

und der SÜDWESTPRESSE haben interessierte

Neulinge nun die Möglichkeit auch ohne

eigene Ausrüstung in größerer Teilnehmerzahl an

schönen, abwechslungsreichen und trotzdem für

Anfänger geeigneten Touren teilzunehmen. Nicht

zuletzt aus Umweltschutzgründen ist die Wahl

der Routen regional auf das nahe Allgäu, Tannheimer

Tal und Kleinwalsertal gefallen. Natürlich

erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer

durch unsere geschulten Wintertourenführer

einen Einblick in die richtige Touren- und Ausrüstungsauswahl

und werden kurz in der Handhabung

der Sicherheitsausrüstung geschult. Ergänzend

finden Sie interessante Informationen zur

Risikominimierung auf unserer Homepage. Eine

flankierende Vortragsveranstaltung zur Lawinensicherheit

ist in Planung und wird rechtzeitig in

der SÜDWESTPRESSE angekündigt werden.

hoffen, dass das Wetter und die

Lawinenlage alle Touren zulassen und

wünschen allen viel Freude in den

Bergen!

Weitere Informationen können Sie der

Tagespresse, SWP-online und natürlich

unserer Homepage unter www.dav-ulm.

de entnehmen.

Jochen Endreß

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96 97


Wander- und Kulturreise

nach Menorca

Menorca ist die Lieblich-Stille unter den eher vorlauten Schwesterinseln Mallorca und

ibiza, denn Menorca wird von bodenständigen Menschen bewohnt, die der Vernunft

dem schnell verdienten geld meist den Vorrang geben. Die insel hat damit gäste

gewonnen, die idyllische Buchten, traumhafte Strände, romantische altstädte und

geheimnisvolle relikte aus grauer Vorzeit zu schätzen wissen.

Fornells ist unser erster Hotelstandort und liegt in einer stillen, ja lieblichen Lagune an der sonst

rauen Nordküste. Hier genießt selbst die spanische Königsfamilie gelegentlich eine Calderate.

Im alten Fischerhafen versammeln sich die besten Langustenfischer des westlichen Mittelmeeres.

Die edlen Meeresfrüchte werden täglich in allen Lokalen gegrillt. Fornells selbst stammt aus dem

17. Jh., als König Phillip IV. 1625 am Eingang der Bucht eine kleine Festung errichten ließ.

Maó ist die inselhauptstadt und unser zweiter Hotelstandort.

Megalithfunde an der Placa de la Conquesta, der Talaiot und

die Megalithsiedlung Trepucò bezeugen, dass Maó schon in der

Antike ein guter Siedlungsplatz war. Auch die Römer nutzten den

sturmsicheren Naturhafen an der Ostküste.

Die tramuntana ruht nicht und verzeiht nicht, sagt ein menoquinisches

Sprichwort. Sturm und Gischt formten in Jahrtausenden

die skurrilen Küstenfelsen. Verwachsene Pinien beugen

sich dem strengen Nordwind. Hier sind schon viele Galonen und

Fischerboote an der rauhen Küste zerschellt. Hier liegen aber

auch – oder gerade deswegen – einige der schönsten Naturstrände Menorcas:

Cala Tirant, Port d‘Addia, Arenal de Son Saura, Cala Pregonda, etc.

im naturpark S‘albufera dès grau brüten und rasten am Rand des seichten Gewässers über

90 Vogelarten, darunter Fischadler, Kormorane und Fischreiher. Die 67 ha große Salzwasserlagune

selbst ist bevölkert von Aalen und Wasserschildkröten. Hier haben nur Wanderer zutritt.

torre d‘en galmés ist ein besonders ausgedehntes archäologisches Fundgebiet. Drei talaiots und

ein taula-Heiligtum müssen um 1400 v. Chr. eine Stadt gebildet haben, von dieser sind noch Reste

von Räumen, Schutzwällen, Zisternen, Höhlen und Vorratskammern zu sehen.

reisetermin 19. bis 29. april 2012 (15 bis 24 Teilnehmer) anmeldeschluss 30. Juni 2012

reisepreis ca. DZ 1300,– E (EZ 1,450.– E) Frühbucher-Rabatt 15,– E (bis 30.11.2011)

Leistungen Flug Stuttgart – Mahon – Stuttgart, Bus-Transfer Ulm – Stuttgart – Ulm

und vor Ort. Hotels mit HP, 6 geführte Wanderungen und eine Rundfahrt.

anmeldung Heinrich Pfleghaar, Schellenbühlweg 2, 89079 Ulm

info Tel. 07305 921 166, Fax 07305 921 167, www.wanderreisen@dav-ulm.de

tipps – trends – ideen

eine Herbstreise in den

Schwarzwald für unsere Senioren

Wanderungen mit Busbegleitung und gekürzten etappen

Wunderbare Landschaften beherbergt der Schwarzwald: dichte Wälder, tiefe Bergseen,

wilde Schluchten, halbverfallene Burgen mir ihren Mythen und Sagen. Und

gipfel, von denen man bei klarer Sicht die alpenkette und die Vogesen erblicken kann.

Viele Jahre ist mancher ferngeblieben, hat erinnerungen an Landschulheime und

abenteuer. es gilt, den reiz dieser vielseitigen Landschaft neu zu entdecken!

Unsere Anreise führt über nagold und dort besuchen wir die Landesgartenschau. Unser Hotel

Wissers Sonnenhof ist ein Familienbetrieb mit Weingut. Es liegt im schönen Glottertal nordöstlich

von Freiburg. Der Chef serviert gute badische Küche, verarbeitet Produkte aus eigener Tierhaltung.

Von hier starten wir zu den Wanderungen und Kulturfahrten. Und wer will, kann auch mal einen

Ruhetag einlegen: die Bushaltestelle ist nur wenige Meter entfernt.

Mit der Gründung des Schwarzwaldvereins vor über 100 Jahren wurde der wilde, damals auch angsteinflößende

Schwarzwald der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute gibt es über

30.000 Kilometer, die vom Schwarzwaldverein betreut werden. Unsere Wanderungen, geführt von

Rangern des Schwarzwaldvereins, werden abwechslungsreich sein und führen u.a. auf den Kandel

(1.241 m), den Rohrhardsberg, durch die Wutachschlucht und zum Kaiserstuhl.

Schon im Jahre 1640 soll in Furtwangen die erste Schwarzwalduhr die Stunde geschlagen haben.

Im Deutschen Uhrenmuseum wird uns gezeigt und erklärt, was der Mensch sich hat so alles

einfallen lassen, um die verrinnende Zeit in den Griff zu bekommen: von einem Modell von Stonehenge

über Sonnenuhren und einem Astrolabium bis hin zu einer Chinesischen Feueruhr. Wir sehen

hölzerne Kuckucksuhren, geschmiedete Kirchturmuhren, nautische mechanische Präzisionsuhren

und meisterliche Taschenuhren.

Berühmt ist (war) der mechanische Orgelbau in Waldkirch. Die Sammlung ist in einem barocken

Schlossbau aus dem 18.Jh.untergebracht. Im eltztal-Museum lassen wir uns alles kurzweilig erklären

und vorführen (Hörgeräte bitte vorher ausschalten). Interessant ist auch die Ausstellung über

die Edelsteinschleiferei.

Natürlich kommen wir auch nach Freiburg. Vielleicht läuft gerade ein Bundesligaspiel. Manche

machen lieber einen Stadtbummel. Oder wir nehmen an einer Führung teil z.B.: Mörder, Gräber und

Gespenster – Hexen, Folter, Scheiterhaufen – Mönche, Schlachten, Ungeheuer – u.Ä.

Mehr zu dem bunt gemixten Programm wird noch nicht verraten, ist also noch in Bearbeitung.

reisetermin 16. bis 23. Sept. 2012 (20 bis 30 Teilnehmer) anmeldeschluss 30. Juni 2012

reisepreis DZ DZ 770,– E (EZ 850,– E auf Anfrage) Frühbucher-Rabatt 15,– E (bis 30.11.2011)

Leistungen Busfahrten, Seilbahnen, Hotel mit HP, 4-5 Wanderungen,1 Kulturrundfahrt.

anmeldung Heinrich Pfleghaar, Schellenbühlweg 2, 89079 Ulm

info Tel. 07305 921 166, Fax 07305 921 167, www.wanderreisen@dav-ulm.de

98 99


HANS KAMMERLANDER

HANS KAMMERLANDER

Brandneuer Vortrag - Premiere Herbst 2011 - 10 % Ermäßigung für DAV-Mitglieder!

Brandneuer Vortrag - Premiere Herbst 2011 - 10 % Ermäßigung für DAV-Mitglieder!

Brandneuer Vortrag - Premiere Herbst 2011 - 10 % Ermäßigung für DAV-Mitglieder!

HANS KAMMERLANDER

Brandneuer Vortrag - Premiere Herbst 2011 - 10 % Ermäßigung für DAV-Mitglieder!

SEVEN SEVEN SECOND SECOND SUMMITS

„Über

„Über

Berge

Berge

um

um

die

die

Welt“

Welt“

„Über Berge um die Welt“

SEVEN SECOND SUMMITS

„Über Berge um die Welt“

Vortragstournee Baden-Württemberg:

Vortragstournee Baden-Württemberg:

- Sa, 05.11.2011 STADTHALLE SCHOPFHEIM 79650

- Sa, 05.11.2011 STADTHALLE SCHOPFHEIM 79650

Vortragstournee Baden-Württemberg:

- So, 06.11.2011 KULTUR- & BÜRGERHAUS DENZLINGEN 79211

- So, 06.11.2011 KULTUR- & BÜRGERHAUS DENZLINGEN 79211

- Sa, Vortragstournee

- Do,

05.11.2011 Baden-Württemberg:

01.12.2011 PRISMA

STADTHALLE

FREIBERG

SCHOPFHEIM 79650

AM NECKAR 71691

- Do, 01.12.2011 PRISMA FREIBERG AM NECKAR 71691

- So, - Sa,

- Fr, 06.11.2011 05.11.2011 STADTHALLE

02.12.2011 THALIA-THEATER KULTUR- & SCHOPFHEIM 79650

BÜRGERHAUS ALBSTADT 72458 DENZLINGEN 79211

- Fr, 02.12.2011 THALIA-THEATER ALBSTADT 72458

- So, 06.11.2011 KULTUR- & BÜRGERHAUS DENZLINGEN 79211

- Do, - Sa, 01.12.2011 03.12.2011 STADTHALLE PRISMA FREIBERG ROTTWEIL AM 78628

- Sa, 03.12.2011 STADTHALLE ROTTWEIL 78628 NECKAR 71691

- Do, 01.12.2011 PRISMA FREIBERG AM NECKAR 71691

- Fr, 02.12.2011 THALIA-THEATER ALBSTADT 72458

- Fr, 02.12.2011 THALIA-THEATER ALBSTADT 72458

- Sa, 03.12.2011 STADTHALLE ROTTWEIL 78628

- Sa, 03.12.2011 STADTHALLE ROTTWEIL 78628

Buchtipp:

Neu im Conrad Stein Verlag:

„alpenüberquerung

von München nach Venedig“

von ralph Martin

ISBN 978-3-86686-270-8, 1. Auflage 2011

160 Seiten, 38 farbige Abbildungen,

33 Karten & Höhenprofile

Preis: 12,90 Euro

erscheinungstermin: 18. Juli 2011

egal, ob man mit dem auto, dem Flugzeug oder dem

Zug unterwegs ist: Wer nach italien will, muss die

alpen überqueren. Warum also nicht gleich den Weg

zum Ziel machen und die alpenüberquerung zu Fuß

wagen? eine der schönsten Strecken für diese Wanderung

stellt ralph Martin in dem neuen outdoorHandbuch

„alpenüberquerung von München nach Venedig“ vor.

Bereits seit Ende des 17. Jahrhunderts haben die

alten Routen und Handelswege über die Alpen auch eine

touristische Bedeutung. Heutzutage gibt es eine ganze

Reihe von Möglichkeiten, das zwischen 150 und 250 km

breite Bergmassiv zu überwinden.

Der von Ralph Martin beschriebene Weg beginnt am

Münchner Hauptbahnhof und führt vorbei an Bad Tölz,

Mayrhofen und Belluno zum berühmten Markusplatz in

Venedig - ein reizavolles Ziel, das zum Weiterwandern

motiviert. Der Wegverlauf orientiert sich an der von Ludwig

Graßler in den 70er-Jahren beschriebenen Route,

die auch als „Traumpfad“ bekannt wurde.

Bewusst wurden jedoch in der neuen Variante einige

besonders schwierige Streckenabschnitte umgangen

und auf die Nutzung von Klettersteigen verzichtet.

Die detaillierte Wegbeschreibung, die auf insgesamt

28 Tagesetappen ausgelegt ist, wird durch hilfreiche

Angaben zu Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten

ergänzt. Allgemeine Informationen zur Reisevorbereitung,

Kartenskizzen und Höhenprofile runden die Beschreibung

zusätzlich ab. So ist der handliche Wanderführer aus

dem Conrad Stein Verlag der perfekte Begleiter auf dem

abenteuerlichen Weg über die Alpen.

Der autor: Ralph Martin,

Jahrgang 1952, ist Hörfunk- und

Fernsehjournalist und lebt in Stuttgart.

Seit frühester Jugend ist er leidenschaftlicher

Bergsteiger und Wanderer

und hat in vielen Reportagen aus

nahezu allen Teilen der Welt berichtet.

Seit einigen Jahren hat er sich den

europäischen Fernwanderrouten

verschrieben, darunter auch dem oft

als „Traumpfad“ bezeichneten Weg

von München nach Venedig.

Blick auf Belluno

tipps – trends – ideen

Am Ziel: Venedig

100 101


Deutscher Alpenverein

Sektion Ulm

Sektionsadressen

geschäftsstelle:

Brigitte Richter, Birgit Richter

89073 Ulm, Radgasse 27, Erdgeschoss

Telefon: 0731 92167-77, Fax: -78

¢ www.dav-ulm.de

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Geschäftszeiten:

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Vorstand (nach § 26 BGB):

Erster Vorsitzender Dr. Heinz Schmid

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Zweiter Vorsitzender Jochen Endreß

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Vorstand der Skiabteilung Werner Rösch

89160 Dornstadt, Zollernring

Telefon: 07348-21341, Fax -22699

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72639 Neuffen, Auchtertstraße 48

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schatzmeister@dav-ulm.de

Jugendreferent Matthias Baiker

Seelengraben 7, 89073 Ulm

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mobil 0162 6263989

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erweiterter Vorstand:

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Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit

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102

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Ute Mack, 89077 Ulm, Bei den Quellen 5,

Telefon: 0731 383786, ute.mack@autohaus-mack.de

skisportreisen@dav-ulm.de

Klettern

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Tel. 0731 2901136, mobil 0176 20924450

johanneshuehn@gmx.de

Sektionseigene Hütten und Kletterhalle:

Ulmer Hütte ¢ www.ulmerhuette.at

Anmeldungen beim Hüttenpächter Heimo Turin,

Telefon: 0043 5446 302-00, Fax: -004

info@ulmerhuette.at

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ulmerhuette@dav-ulm.de

Schwandalpe Hüttenwart Manfred Korger

89129 Langenau-Göttingen, Kirchweg 18

mobil: 0160 3656700

schwandalpe@dav-ulm.de

Uli-Wieland-Hütte Hüttenwart Gerd Kondziella

89233 Neu-Ulm, Grabenweg 10

Telefon: 0174 1421696, Fax: 07307 954701

uli-wieland-huette@dav-ulm.de

Kletterhalle der Sektionen Ulm

und SSV Ulm 1846 (bei TSG)

Andreas Schmidt, 89340 Leipheim, Baumgartenstr. 68

Telefon: 08221 9168451

kletterhalle@dav-ulm.de

Beitragssätze: EUR

Stichtag für das Alter: 01.01. Sektion Skiabt.

A-Mitglied (ab 25 J.) 55,00 + 16,00

B-Mitglied 33,00 + 8,00

C-Mitglied 20,00 + 8,00

Junior (18 bis 24 J.) 31,00 + 8,00

Kinder und Jugendliche (bis 17 J.) 15,00

wenn über Familienmitgliedschaft frei

Familienbeitrag 88,00 + 24,00

Aufnahmegebühr 10,00 ./.

für Kinder und Jugendliche

Bankkonten Sektion

Sparkasse Ulm (BLZ 630 500 00) 220

3,00 ./.

Ulmer Volksbank (BLZ 630 901 00) 4 456 009

Bankkonto Skiabteilung

Sparkasse Ulm (BLZ 630 500 00) 2929

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alles im Griff

Kieser Training ist die optimale Grundlage für alle

Sportarten – auch für Bergsteigen

n Kraft für Ihren Rücken

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Kieser Training Ulm, Syrlinstraße 35, Telefon (0731) 140 86 10, www.kieser-training.de


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