Download - Mobil in Deutschland eV

mobil.org

Download - Mobil in Deutschland eV

MOBIL

in Deutschland

Mai/Juni 2009

www.mobil.org

U n a b h ä n g i g e s M a g a z i n f ü r A u t o , M o b i l i t ä t, R e i s e n u n d V e r k e h r

Ausgabe

München

Meilenstein

Mobil in München wird

zu Mobil in Deutschland

» Seite 3

Bußgeldbescheid

Was tun, wenn es blitzt?

Unser 10 Punkte-Leitfaden

» Seite 4

Flugatlas

Münchens einziger

Billigflieger-Vergleich

» Seite 8

Mobil in München Juli 2007 1


„Ich hab da

mal ne Frage.”

www.das.de

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Europas Nr. 1 im Rechtsschutz.


Wir sind Deutschland

Aus Mobil in München e.V. wird Mobil in Deutschland e.V., denn der Wunsch nach

Mobilität und fließendem Verkehr endet nicht am Frankfurter Ring. Mit unserem

neuen Kooperationspartner der D.A.S expandieren wir jetzt deutschlandweit.

Sie kennen das aus der Werbung:

Von Zeit zu Zeit ändert

ein Produkt mal seinen Namen,

wie beispielsweise bei Schokoriegeln.

Der Slogan heißt dann:

Aus Raider wird TWIX… sonst

ändert sich nix.

Aus Mobil in München

wird Mobil in Deutschland. Wir

könnten hier sagen, dass sich in

unserem Verein sehr viel verändert.

Aber für unsere Münchner

und bayerischen Mitglieder

ändert sich eigentlich nix. Das

neue Mobil in Deutschland setzt

sich wie bisher Mobil in München

weiter kompromisslos für

das Wohl von Autofahrern auf

deutschen Straßen ein, vertritt

weiter gegenüber der Politik eine

klare Position für die Erhaltung

und Förderung der Mobilität aller

Bürger, prangert weiter Willkür

in der Verkehrsplanung und

-regelung an, fordert und fördert

Minimierung von verkehrsbedingten

Umweltbelastungen,

setzt sich weiter vehement dafür

ein, dass Autofahren auch in Zukunft

für jede Frau, jeden Mann

bezahlbar ist, und steht weiter an

der Seite von Autofahrern, wenn

es um deren Recht geht.

Wir sind Service

So ist denn der neue Service,

den Mobil in Deutschland seinen

Mitgliedern bietet, strenggenommen

nur ein weiterer

Meilenstein der großen Erfolgsgeschichte

von Mobil in München.

Konsequent wie immer hat

der Vereinsvorstand von Mobil in

Deutschland zusammen mit der

D.A.S., Europas Nummer 1 unter

den Rechtsschutz-Versicherern,

ein Dienstleistungspaket geschnürt,

das die Rechte der Autofahrer

in Deutschland in bester

Weise schützt. Dieser Mobil in

Deutschland-Schutzbrief enthält

alle wichtigen und notwendigen

Sicherheiten für den Autofahrer,

auch Unfall- und Pannenhilfe.

Darüber hinaus bietet die Mobil

in Deutschland Mitgliedschaft

noch eine Reihe von weiteren

Vorteilen, wie eine mögliche private

Rechtsschutzversicherung

der D.A.S. zu einem einzigartigen

Preis- Leistungsverhältnis,

eine kostenfreie Rechtsberatung,

viele Einkaufsvorteile bei Unternehmen

wie beispielsweise bei

Pitstop. All das kostet Mobil in

Deutschland Mitglieder nur ein

Lächeln… Wie immer halt.

Seit 17 Jahren ist es das oberste

Ziel unseres Vereins, das Beste

für die Mobilität zu wollen

und zu fordern. Daran ändert sich

auch nichts, wenn aus einem bayerischen

Mobil in München ein

bundesweites Mobil in Deutschland

wird. Unser Verein trägt

lediglich dem wachsenden Zuspruch

der Bürger für sein Engagement

Rechnung. Denn: Mobilität

endet nicht am Frankfurter

Ring. Was in München falsch

läuft, läuft in Berlin, Hamburg,

Frankfurt und vielen weiteren

Städten genauso falsch. Und

diesen Menschen will Mobil in

Deutschland in Zukunft ebenfalls

zur Seite stehen, wie den Münchnern

bisher. Denn in München

konnten wir bis dato gemeinsam

viel erreichen: So

wurden die Tunnels

am Mittleren Ring

auf Grund unserer

Initiative gebaut, der

grüne Pfeil eingeführt,

unsinnige Ampelschaltungen

optimiert und jetzt

endlich das Handyverbot in öffentlichen

Münchner Verkehrsmitteln

abgeschafft.

Wir sind Partner

Und so soll es weiter gehen. Mobil

in Deutschland übernimmt

Verantwortung und setzt sich

weiter für eine vernünftige und

gerechte Mobilität ein. Unsere

nächsten Meilensteine werden

die Abschaffung der Ökosteuer

und damit eine Entlastung der

Autofahrer sein. Wir werden

uns vehement gegen ein generelles

Tempolimit 130 auf deutschen

Autobahnen einsetzen,

das nichts für die Umwelt und

für die Sicherheit der Autofahrer

bringt, dafür aber Arbeitsplätze

in der deutschen Autoindustrie

gefährdet. Wir werden weiter

eine deutliche Verbesserung der

Infrastruktur, insbesondere der

Autobahnen, Bahnstrecken und

Flughäfen fordern. Wer Mobil in

München kennt, der weiß: Auch

Mobil in Deutschland wird sich

weiter nachhaltig für die Interessen

von Reisenden einsetzen, wie

dieser Verein es seit seiner Gründung

1992 immer getan hat. ■

Liebe Leser,

wenn Sie sich jetzt wundern,

warum das Magazin auf

einmal Mobil in Deutschland

heißt, wo Sie es doch als Mobil

in München Magazin kennen,

dann kann ich Ihnen nur

sagen: Wir sind Deutschland.

Mobilität ist ein wichtiges Gut

und endet nicht am Frankfurter

Ring. Jeder, der viel reist,

weiß, wie viel Zeit man damit

verbringen kann und wie viel

Zeit man sich unter Umständen

auch sparen könnte. Das

ist eine Frage der Lebensqualität.

Fragen nach einem

gut gesteuerten Verkehr, dem

idealen Mix aus öffentlichem

Nahverkehr und Individualverkehr

stellen sich in allen

Städten. Forderungen nach

einem generellen Tempolimit

auf Autobahnen, das nichts

bringt, aber unserer Autoindustrie

nachhaltig schadet gibt

es in ganz Deutschland und

sogar jetzt wo die Autoindustrie

in der Krise ist. Wir übernehmen

hier Verantwortung,

wollen eine klare Sprache

sprechen und stellen uns jeder

Diskussion. Gleichzeitig aber

möchten wir unseren Mitgliedern

zusammen mit unserem

Kooperationspartner der

D.A.S. einen Service anbieten,

der in Deutschland einzigartig

sein dürfte. Daher…

viel Spaß mit diesem Magazin!

Jetzt Online Mitglied werden – www.mobil.org

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die es so und für diesen Preis nur bei Mobil in Deutschland e.V. gibt – zudem gibt’s

einmalig einen 10 Euro Tankgutschein – nur solange der Vorrat reicht!

Dr. Michael Haberland

1. Vorsitzender

Mobil in Deutschalnd e.V.

Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


Erste Hilfe bei Bußgeldbescheiden

Was Sie tun können, wenn Ihnen ein Bußgeldbescheid

in Haus flattert. Unser 10 Punkte-Leitfaden.

Am 20. Dezember letzten

Jahres, es war ein Samstag,

endete die größte, verkehrspolitische

Willkür, die München je

gesehen hatte. Zumindest auf der

Straße, genauer: der Tegernseer

Landstraße. Auf den Tag genau

ein halbes Jahr lang (genau am

20. Juni 2008) hatte die Landeshauptstadt

wegen einer Baustelle

im so bekannten McGraw-

Graben völlig unbegründet und

unzulässig Tempo 30 verhängt

und mit dieser riesen Unverschämtheit

nach Schätzungen

von Mobil in Deutschland rund

5 Millionen Euro verdient. Fast

Ihr Buchführungsservice

in und um München:

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und qualifiziert!

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100.000 Autofahrer tappten in

die rechtswidrige Blitzfalle. Fast

60.000 Autofahrer waren bis zu

20 km/h zu schnell, mussten ein

Bußgeld zwischen 15 und 35 Euro

bezahlen. Fast 25.000 Autofahrer

waren zwischen 21 und 25

km/h zu schnell, bekamen dafür

einen bis drei Punkte und mussten

80 bis 100 Euro Strafe zahlen.

Noch härter traf es genau 7.500

Autofahrer, die beispielsweise

lediglich 61 km/h fuhren, somit

über 30 km/h zu schnell waren

und dafür mindestens einen Monat

lang ihren Führerschein abgeben

und bis zu 450 Euro Bußgeld

an die Stadt entrichten mussten.

Mobil in Deutschland Vorstand

Michael Haberland: „Damit

hat sich die Baustelle, die maximal

6 Millionen Euro gekostet

hat, sozusagen selbst finanziert.“

Die Autobild titelte Anfang Januar

sogar: „Deutschlands erfolgreichster

Blitzer“.

Rechtswidrig, wie der Mobil

in Deutschland Rechtsanwalt

Volker Pampuch betont: „Deshalb

ist diese Angelegenheit auch noch

nicht erledigt. Wir lassen jetzt den

ganzen Fall vom Verwaltungsgericht

prüfen und hoffen auf eine

baldige und endgültige Entscheidung.

Eine angemessene Geschwindigkeitsbegrenzung

hätte

werktags nicht unter 40 km/h und

sonn- und feiertags nicht unter

50 km/h liegen dürfen. Bei der

Stadt besteht ein erhebliches

Defizit an rechtsstaatlichem

Denken, Urteilen und Handeln,

somit besteht eine Wiederholungsgefahr

der Beklagten. Das

wollen wir auf jeden Fall ausschließen.“

Die Gefahr einer Wiederholung

ist groß. Zwar fahren derzeit

immer noch Baumaschinen durch

den Richard-Strauß-Tunnel (feierliche

Eröffnung mit Münchens

OB Ude am 18. Juli), sechs ultramoderne

Radaranlagen sind aber

bereits installiert. In den Seitentunneln

wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit

maximal 50

km/h betragen, vermutlich aber

noch niedriger sein. Schließlich

muss ja auch diese Baustelle finanziert

werden…

Angesichts dieser kostenintensiven

Aussichten hat die

Rechtsabteilung von Mobil in

Deutschland für seine Mitglieder

einen Erste-Hilfe-Leitfaden bei

Bußgeldbescheiden entworfen,

den wir für dieses Magazin gekürzt

abdrucken.

Den vollständigen 10-Punkte-

Leitfaden finden Sie im Internet

unter: www.mobil.org. ■

10 Punkte-Leitfaden – Erste Hilfe bei Bußgeldbescheiden

Aussagen: Zunächst werden Sie mittels Anhörungsbogen um Stellungnahme

gebeten. Ganz wichtig: Geben Sie bitte keine (!) Stellungnahme zur Sache ab.

Abwägen: Überprüfen Sie Ihre Strafe mit unserem Bußgeldrechner auf

www.mobil.org/_bussgeld.

Widerspruch: Der Wiederspruch gegen einen Bußgeldbescheid führt in der Regel

zu einem Gerichtsverfahren, egal ob es um 25 Euro oder Führerscheinentzug geht.

Wenn Sie widersprechen wollen, ist es wichtig, dies innerhalb von 2 Wochen nach

Eingang des Bescheids zu tun – später ist zu spät.

Rechtsschutz und Anwalt: Sie sollten Ihr Blitz-Foto bei der Behörde nicht persönlich

einsehen. Idealerweise lassen Sie das Bild mittels Akteneinsicht über Ihren

Anwalt einsehen. Im Falle eines Verfahrens nach Widerspruch können Sie auch ohne

Anwalt bei Gericht auftreten, was aber in der Regel nicht empfehlenswert ist. Klären

Sie aber vor Einschaltung eines Anwaltes die Kostenfrage. Meist ist ein Anwalt

nur dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn Sie rechtsschutzversichert sind. Wer Mobil

in Deutschland e.V. Mitglied ist (Antrag unter www.mobil.org/_mitgliedsantrag)

bekommt von unserem Versicherungspartner Europas Nr. 1 im Rechtsschutz, der

D.A.S., einen Top Tarif für Verkehrsrechtsschutzversicherungen.

Außerdem können Sie als Mitglied bei Mobil in Deutschland direkt unseren Anwalt

kontaktieren, der Ihnen als Spezialist für Verkehrsrecht gerne weiterhilft

und Sie kostenlos pro Fall einmal außergerichtlich berät. Unser Anwalt

ist: Volker Pampuch, Dachauer Str. 21a in 80335 München, Tel.: 089/55 70 75 oder

Email: kanzlei@pampuch.de.

Foto: Vege/fotolia.com

4 Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


Menschen bewegen

www.red.de

Verbindungen zu schaffen – das ist unsere Profession. Als eine der führenden europäischen

Luftverkehrsdrehscheiben führen wir am Flughafen München Menschen über

Länder grenzen und Kontinente hinweg zueinander. Mit freund lichen und kompetenten

Mitarbeitern, einem umfangreichen Serviceangebot und einem ebenso schönen wie

funktionalen Flughafen machen wir Jahr für Jahr mehr Mobilität möglich. 2008 nutzten

weit über 34 Millionen Reisende unser breites Flugangebot – mehr als jemals zuvor.

Im gleichen Jahr wurden wir zum vierten Mal in Folge bei der weltweit größten Passagierbefragung

zum besten Airport Europas gewählt. Schön, dass die Menschen bei uns

genauso gut ankommen wie wir bei ihnen. Wir werden auch künftig für bewegende

Momente am Flughafen München sorgen.

www.munich­airport.de


Die große CO 2

-Lüge

Warum das Auto nicht allein Schuld am CO 2

-Umweltproblem ist!

Dieser Kompromiss ist inakzeptabel“,

so ein Vorstand

des Verkehrsclubs Deutschland

(VCD). Grünen Fraktionschefin

Renate Künast bezeichnete den

Kompromiss als „Schönfärberei“,

der Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland (BUND) sah

„die Glaubwürdigkeit Deutschlands

in Sachen Umweltschutz

als schwer beschädigt“. Was war

geschehen? Die Europäische Union

hatte sich im Dezember 2008

mit Vertretern der EU-Länder auf

eine schrittweise Reduzierung

des CO 2

-Ausstoßes bei PKW

Neuwagen bis in das Jahr 2015

hinein geeinigt. Ursprünglich

hatte EU-Umweltkommissar

Stavros Dimas ab 2012 noch 120

Gramm gefordert, nun gilt es diesen

Wert erst 2015 zu erreichen,

momentan liegt er bei ca. 160

Gramm je Fahrzeug. Durch diese

CO 2

Ausstoß in Deutschland*

19 %

Verkehr

18 %

Industrie

20 %

Haushalte

43 %

Kraftwerke

*2004

Reduzierung wird der CO 2

-Ausstoß

durch PKWs um immerhin

25 % gesenkt, dies innerhalb von

6 Jahren.

Dass es in der Automobilindustrie

Handlungsbedarf hinsichtlich

verbrauchsgünstigeren

Antrieben gibt, ist unbestritten, ja

unbedingt zwingend notwendig,

nur wird allzu gerne bei der Umweltdiskussion

um der deutschen

liebstes Kind, dem Auto, ein Argument

vergessen. Die gesamte

PKW-Flotte in der Bundesrepublik

ist nämlich nur für 13% des

Gesamtausstoßes von CO 2

verantwortlich!

Wo bleibt die ehrliche

und nachhaltige Diskussion

z.B. um das Thema Braunkohle,

werden doch 43 % des CO 2

-

Ausstoßes von Kraftwerken verursacht.

Wieso hat nicht jedes

Gebäude in Deutschland, egal ob

in Privat- oder Firmenbesitz eine

Solaranlage auf dem Dach, stammen

doch 20 % der CO 2

-Emissionen

von den privaten Haushalten

und 18 % von der Industrie? Die

Automobilindustrie durchläuft

derzeit einen Paradigmenwechsel,

was das Thema „Antriebsart

der Zukunft“ angeht. Bei der Prognose,

dass bis 2030 drei Viertel

der Menschheit in Städten leben

wird, muss es in naher Zukunft einen

Antrieb für PKW geben, der

ohne CO 2

-Emission auskommt.

Dieser Wechsel wird aber nicht

über Nacht geschehen und viele

Milliarden Euro Entwicklungskosten

verschlingen, aber auch

Arbeitsplätze und zukünftigen

Wohlstand in Deutschland sichern.

Die viel wichtigere Frage

lautet allerdings, wie lassen sich

die 87 % CO 2

-Ausstoß aller anderen

Bereiche so reduzieren, dass

viel größere und weiter reichende

Verbesserungen beim Umweltund

Klimaschutz erzielt werden

können.


Foto: RKB by RainerSturm/pixelio.de

Keine Freibeuter-Zone für die Stadt

Die Wappal-Pflicht wurde angeblich eingeführt aus Liebe zur Umwelt. In Wahrheit will die Stadt nur unser Geld.

Des bringt was! Sagt man so

in München. Was des bringt,

des weiß man manchmal nicht so

recht. Aber: Darum geht´s auch

gar nicht.

Des bringt was, des Wappal!

Und nicht nur was, sondern viel.

Viel in Bewegung. Zum Beispiel:

Geld. Die Wappalzone bringt das

Geld zum Fließen, und das ist

doch schon was in Zeiten einer

Weltwirtschaftskrise. So wurden

seit der Einführung der Münchner

Umweltzone am 1. Oktober 2008

rund 700.000 rote, gelbe, grüne

Wappal für 5 bis 10 Euro verkauft.

Das entspricht dem Preis

einer Kinokarte. Viel gesehen

haben die Wappalkäufer freilich

nicht für ihr Geld, aber: Darum

geht’s ja auch gar nicht bei den

Wappaln und der Umweltzone…

Des bringt was, des Wappal! Der

Geldfluss von ein paar Million

Euro verpuffte irgendwo in irgendwelchen

bürokratischen Bürostuben.

Vielleicht wurden aber

auch von dem schönen vielen

Geld die schönen vielen neuen

Schilder gekauft? Genau 337 sollen

es sein, die den Autofahrer auf

die Einfahrt in die Umweltzone

hinweisen. Die bringen was...

Nun gibt es aber genauso

viele Tafeln, die umgekehrt auf

das Ende der Wappalpflicht hinweisen.

„Das ist völlig verrückt“,

sagt nicht nur FDP-Rathausfraktionschef

Michael Mattar. „Die

Schilder haben Null Informationswert

– höchstens für den, der

illegal ohne Umweltplakette in

die Stadt gefahren ist und jetzt

weiß, dass er oder sie keinen

Strafzettel mehr zu befürchten

haben. Dafür kosten

die Schilder aber dann

doch zu viel.“

Die Münchner

Tageszeitung tz berichtete,

dass allein

in den ersten fünf Wochen

dieses Jahres knapp zweieinhalb

tausend Autofahrer beim

Schwarz-Wappal-Fahren erwischt

wurden und 40 Euro Bußgeld bezahlen

mussten. „München hat

in nur einem Monat fast 100.000

Euro durch Bußgeldbescheide

gegen Schwarz-Wappal-Fahrer

eingenommen“, sagt MiD-Präsident,

Vorsitzender Dr. Michael

Haberland. „Daran sieht man

ganz genau, worum es der Stadt

geht. Wir aber werden uns wehren!

Man sollte die Umweltzone

besser in Freibeuter-Zone umbenennen.“

Recht hat er. Für die

Umwelt bringen die Wappal gar

nichts. Seit ihrer Einführung im

Oktober letzten Jahres wurde

allein in der Landshuter Allee

schon 48 Mal der EU-Richtwert

von maximal 50 Mikrogramm

Feinstaub pro Kubikmeter Luft

überschritten. Dabei war die Umweltzone

gerade für die Reduzierung

des Feinstaubs eingeführt

worden. CSU-Stadtrat Georg

Schlagbauer wies darauf hin, dass

bis heute noch keine abschließende

Untersuchung über die Zusammensetzung

des Münchner

Feinstaubs vorliegt. Feinstaub

entsteht nämlich nicht nur durch

Autoabgase, sondern kommt vor

allem aus Industrieschloten

oder Heizungskaminen

von Privathaushalten.

Das lässt starke Zweifel

an der Umweltzone und

ihren Einfluss auf die

Luftverschmutzung aufkommen.“


6 Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


Der Staat sollte nicht abkassieren

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist gegen ein Tempolimit und für die Abschaffung der Ökosteuer.

MiD: Die ganze Welt spricht von

Autokrise. Was raten Sie dem

deutschen Autofahrer?

Herrmann: Natürlich gehen

wir momentan durch schwierige

Zeiten. Die weltweite Finanzkrise

hat die Automobilindustrie eiskalt

erwischt. Die Autofahrer können

ihren Beitrag zur Stärkung der

Autobauer leisten und unseren

deutschen und bayerischen Automarken

treu bleiben.

MiD: Was halten Sie von einem

generellen Tempolimit 130 km/h

auf deutschen Autobahnen?

Herrmann: Auf den deutschen

Autobahnen besteht bereits ein

generelles Tempolimit für Lkw,

Busse und andere Sonderfahrzeuge.

Für Pkw und Kfz mit

einem zulässigen Gesamtgewicht

bis 3,5 t gilt eine Richtgeschwindigkeit

von 130 km/h. An zahlreichen

Streckenabschnitten gibt

es bereits heute Geschwindigkeitsbeschränkungen,

die statisch

mit Verkehrszeichen oder flexibel

mit modernen Wechselverkehrszeichen

angeordnet sind. Für ein

generelles Tempolimit darüber

hinaus sehe ich keinen Anlass.

Foto: Timm Schamberger/dfd

„Ich bin dafür, die Ökosteuer

abzuschaffen, denn der

Staat sollte nicht noch

zusätzlich abkassieren“

Joachim Herrmann,

Bayerischer Innenminister

Die Lösung liegt vielmehr beim

intelligenten Verkehrsmanagement,

welches im Einzelfall auch

ein flexibles Tempolimit bedeuten

kann.

MiD: Was raten Sie der SPD, die

auf ihrem Parteitag im November

2007 diese Forderung mehrheitlich

aufgestellt hat?

Herrmann: Ich rate dringend,

den Beschluss nicht weiterzuverfolgen.

Ich kann im übrigen

nicht erkennen, dass die zuständigen

Bundesminister der SPD

– Tiefensee und Gabriel – bislang

Vorstöße in diese Richtung

unternommen hätten. Das ist

auch gut so, wenn man weiterhin

eine Automobilentwicklung

auf technisch höchstem Niveau

in Deutschland erhalten will.

Die amerikanische Automobilindustrie,

die seit Jahrzehnten

mit einem massiven Tempolimit

leben musste, ist hier ein warnendes

Beispiel.

MiD: Die Ökosteuer ist ein Relikt

von Trittin und Schröder – ist es

nicht höchste Zeit, dass sie fällt

und dadurch die Autofahrer entlastet

werden?

HerrMann: Ich bin dafür, die

Ökosteuer abzuschaffen, denn

der Staat sollte in Zeiten, in denen

die Energiekosten hoch sind,

nicht noch zusätzlich abkassieren.

Die Belastungen der Bürger

sind hoch, während die Umwelt

davon keinen Nutzen hat. Damit

muss Schluss sein.

MiD: Was war Ihr erstes eigenes

Auto?

Herrmann: 1975 ein gebrauchter

tiefseegrüner VW 1600

TL.


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Münchens einziger Flugatlas

Der große Billigflieger Vergleich – bei welcher Fluggesellschaft ab München macht eine Buchung wirklich Freude?

Für 29 Euro ins Inselparadies!

Solch ein Werbeslogan

weckt Urlaubsgefühle. Möglich

machen es die zahlreichen

Billigflieger, die ab München in

alle Richtungen starten.

Billigflieger! Sie sind schon

lange nicht mehr nur günstig,

sondern ernstzunehmende Konkurrenten

der großen, nationalen

Fluggesellschaften. In Deutschland

hat bereits jeder Vierte schon

einmal einen Flug mit einem Billigflieger

gebucht. Manche für

den Urlaub und fast die Hälfte

auch für Geschäftsreisen. Ihre

Akzeptanz steigt von Jahr zu

Jahr. Denn die sogenannten Low

Cost Carrier sind nicht nur oft das

reinste Schnäppchen-Eldorado,

sondern haben auch kontinuierlich

ihre Qualität gesteigert.

Doch Vorsicht! Trotz allem

gibt es noch immer die Mogelpackungen

unter den Billigfliegern,

die lauthals mit Mini-Preisen

werben und dann mit Hilfe von

Steuern, Umbuchungsgebühren

und Verpflegungszuschlägen zur

Kasse bitten. Mobil in Deutschland

hat daher den Test gemacht.

Anhand von zehn Kriterien haben

wir acht Billigfluglinien ab München

verglichen. Wir wollten wissen:

Wie viele Flugziele bietet die

Airline an? Wie oft in der Woche

startet sie ab München? Wie günstig

ist eine Buchung wirklich?

Wie teuer kommt eine Ticketänderung?

Bekommen Kinder eine

Ermäßigung? Kostet Übergepäck

und Essen an Bord extra? Ist eine

Sitzplatzreservierung möglich?

Wie groß ist der Sitzabstand? Wie

alt ist die Flotte?

Flugziele/Starts:

Air Berlin, TUIfly und Condor

sind die Billigflieger-Riesen am

Münchner Flughafen. Sie fliegen

die meisten Ziele ab München an,

starten dementsprechend oft. Germanwings

hat München ebenfalls

zu einem seiner Hauptknotenpunkte

ausgewählt, in die Städte

Köln/Bonn, Dortmund und Berlin

startet Germanwings ab München

75 mal die Woche.

Testbuchung:

Bei einem Flug nach London war

Aer Lingus bei unserem Test günstiger

als EasyJet. TUIfly bot die

billigsten Flüge nach Mallorca an.

Bei Germanwings kann man bei

der Buchung von Deutschlandflügen

zum Goldgräber werden. Pegasus

Airlines war nach Antalya

günstiger als SunExpress.

8 Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


Foto: Flughafen München

Ticketänderung:

Umbuchungen sind bei allen

Fluggesellschaften möglich, besonders

günstig ist dies bei Pegasus

Airlines und EasyJet. Namensänderungen

sind bei EasyJet,

Germanwings, SunExpress und

TUIfly möglich. Stornierungen

sind meist nur in einer höheren

Ticketklasse inklusive.

KinderermäSSigung:

Bei Air Berlin werden Kinder

unter 2 Jahren kostenlos befördert.

Bei TUIfly erhalten Kinder von 2

bis 6 Jahren 50 Prozent Rabatt.

Gepäck:

Bei Pegasus Airlines sind 30 kg

Gepäck frei, bei fast allen anderen

Fluggesellschaften sind es

20 kg. Übergepäck: Bei Germanwings

zahlt man für Übergepäck

20 Euro pauschal, bei SunExpress

sogar 16 Euro pro Kilo.

Essen:

Eine kostenfreie Verpflegung

bekommt man bei Air Berlin,

TUIfly, Pegasus Airlines, Sun-

Express und Condor, nur auf internationalen

Strecken.

Sitzplatzreservierung

Günstige Sitzplätze können Sie

bei den Airlines Aer Lingus, Germanwings

und Pegasus Airlines

reservieren.

Sitzabstand:

Den meisten Platz hat man bei

Germanwings mit 80,3 cm, gefolgt

von Aer Lingus mit 79 cm.

Flottenalter:

Im Durchschnit die jüngste Flotte

haben Aer Lingus und EasyJet,

Gewinnspiel mit Germanwings!

gefolgt von Germanwings und

Air Berlin.

Gesamtergebnis:

Germanwings und Air Berlin

schnitten bei unserem Test am

besten ab. Dicht gefolgt von

TUIfly und Pegasus Airlines. ■

Gewinnen Sie 1 x 2 Fluggutscheine im Wert von je 100 Euro von Germanwings.

Alles, was Sie tun müssen, ist die folgende Frage zu beantworten:

Wohin von München aus fliegt Germanwings

A: Köln B: Bielefeld C: Buxtehude

Schicken Sie Ihre Antwort mit vollständiger Angabe von Namen, Geburtsdatum,

Anschrift und E-Mail Adresse an: verein@mobil.org oder per Fax an: 089 / 780 785 15

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1. PLATZ

2. PLATZ

3. PLATZ

Germanwings Air Berlin TUIfly

Homepage www.germanwings.com www.airberlin.com www.tuifly.com

Nonstop-Flugziele ab München

3 Ziele:

Köln/Bonn, Dortmund, Berlin

41 Ziele:

Antalya, Alicante, Berlin, Cancun, Catania, Djerba,

Düsseldorf, Faro, Funchal, Hamburg, Hannover,

Heraklion, Hurghada, Ibiza, Karpathos, Kavala,

Keflavik, Köln/Bonn, Korfu, Kos, Lamezia-Terme,

Mahon, Male, Mykonos, Mombasa, Monastir,

Moskau, Münster/Osnabrück, Mytilene, Mallorca,

Phuket, Lefkas, Puerto Plata, Punta Cana,

Rhodos, Samos, Thessaloniki, Sylt, Wien,

Windhoek, Zakynthos

31 Ziele:

Lanzarote, Antalya, Bari, Kapverden, Cagliari,

Kairo, Korfu, Catania, Dubrovnik, Dalaman, Faro,

Fuerteventura, Araxos, Heraklion, Hurghada, Kos,

Gran Canaria, Mahon, Monastir, Neapel, Olbia,

Mallorca, Palermo, Rhodos, Marsa Alam, Rimini,

Thessaloniki, Sharm-el-Sheik, Teneriffa Süd,

Tel Aviv, Jerez

Starts pro Woche 75 über 340 88

Preise bei Testbuchung

(2/4/12 Wochen im voraus, jeweils

Samstags hin und rück, Preis gerundet,

wenn mehrere Flüge pro Tag stets

den günstigsten gewählt)

München – Köln:

• 2 Wo.: 90 €

• 4 Wo.: 80 €

• 12 Wo.: 70 €

München – Mallorca:

• 2 Wo.: 178 €

• 4 Wo.: 518 €

• 12 Wo.: 213 €

München – Mallorca:

• 2 Wo.: 134 €

• 4 Wo.: 410 €

• 12 Wo.: 178 €

Ticketänderung • Basis-Tarif: Bearbeitungspauschale: 8 €,

Umbuchung für 26 €, Namensänderung

für 35 €, keine Stornierung

• Flex-Tarif: Umbuchung kostenlos,

keine Stornierung

• Basis-Tarif: Umbuchungen für 30 €,

keine Stornierung

• Flex-Tarif: Stornierung und Umbuchung

kostenlos

• Basis-Tarif: Umbuchung oder Namensänderung

kostet ab 25 € pro Strecke, keine Stornierung

• Flex-Tarif: Umbuchung und Stornierung

kostenlos

Kinderpreise • Bis 2 Jahre: 15 €

• Von 2 bis 11 Jahre: 33 % Rabatt auf Tarif

• Bis 2 Jahre: innerhalb Deutschland kostenfrei,

international für 10 % vom Flugpreis

• Von 2 bis 12 Jahren: 33 % Rabatt

• Bis 2 Jahre: 15 €

• Von 2 bis 6 Jahre : 50 % Rabatt

• Ab 7 Jahren: keine Ermäßigung

Gepäck

• Handgepäck: bis 8 kg frei

• Pro Gepäckstück: bis 20 kg 5 €

• Übergepäck: 20-30 kg 20 € pauschal,

Übergepäck über 30 kg 7 € pro Kilo

• Handgepäck: bis 6 kg frei

• Freigepäck: 20 kg

• Übergepäck: Aufpreis innerdeutsch pro Strecke:

5 €/kg, international 8 €/kg

• Handgepäck: bis 5 kg frei

• Freigepäck: 20 kg

• Übergepäck: 8 €/kg (Online auch

Übergepäckpakete buchbar)

Essen an Bord

• Snacks und Menüs kosten. z.B.: Baquette

ab 3,50 €, Saft (0,2 l) 2,50 €, Bier 2,80 €

• kostenfrei Kaffee/Tee, alkoholfreie

Getränke und Snacks

• Ab Flugdauer von vier Stunden:

kostenlose Menüs

• Kosten auf Kurzstrecken: Baquette ab 3,50 €,

Kaffee 2,50 €

• Auf Mittel- und Langstrecken kostenfrei;

Sitzplatzreservierung • Reservierung: 5 €

• Bei FlexTarif kostenlos

• Reservierung: 10 €

• XL-Sitze: 20 €

• Reservierung: 9 €

• XL-Sitze: 25 €

Komfort (Sitzabstand) 80,3 cm 76 cm 74 cm

Sicherheit

(Flotten-Durchschnittsalter)

3,5 Jahre 4,6 Jahre 7 Jahre

Ziele (max. 4)

Starts (max. 4)

Preise bei Testbuchung (max. 8)

Ticketänderung (max. 4) .

Kinderpreise (max. 4)

Gepäck (max. 4)

Essen (max. 4)

Sitzplatzreservierung (max. 4)

Abstand (max. 4)

Alter Flotte (max. 4)

Gesamt (max. 4) 34 33 30

10 Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


3. PLATZ

Pegasus Airlines Condor EasyJet Aer Lingus SunExpress

www.flypgs.com www.condor.de www.easyjet.com www.aerlingus.com www.sunexpress.de

2 Ziele: Istanbul, Antalya 27 Ziele:

Agadir, Antalya, Arrecife, Burgas,

Chania (Kreta), Dalaman, Djerba,

Fuerteventura, Funchal, Heraklion,

Hurghada, Ibiza, Jerez de la Frontera,

Korfu, Kos, Larnaca, Las Palmas,

Luxor, Málaga, Marsa Alam,

Monastir, Palma de Mallorca,

Rhodos, Santorin, Saharm el Sheikh,

Sta. Cruz (La Palma), Teneriffa Süd

3 Ziele:

Edinburgh, London Gatwick,

London Stansted

4 Ziele:

Dublin, Cork, Belfast und ab

20. April auch London Gatwick

3 Ziele:

Istanbul, Izmir, Antalya

5 59 28 31 14

München – Antalya:

• 2 Wo.: 221 €

• 4 Wo.: 130 €

• 12 Wo.: 245 €

München – Mallorca:

• 2 Wo.: 222 €

• 4 Wo.: 430 €

• 12 Wo.: 268 €

München – London Stansted:

• 2 Wo.: 20 €

• 4 Wo.: 125 €

• 12 Wo.: 92 €

München – London Gatwick:

• 2 Wo.: 13 €

• 4 Wo.: 64 €

• 12 Wo.: 110 €

München – Antalya:

• 2 Wo.: 250 €

• 4 Wo.: 576 €

• 12 Wo.: 306 €

• Regelung abhängig von

Flugziel und Tarif

• Basis-Tarif Umbuchung 15 € –

keine Stornierung

• Flex-Tarif (Istanbul/Antalya): Umbuchung

10/20 € Stornierung 25/30 €.

• Basis-Tarif: Umbuchung für 30 €

pro Strecke, keine Stornierung

• Flex-Tarif: Bis zu drei Umbuchungen

kostenfrei. Stornierung

kostet ab 30 € pro Strecke

• Umbuchung/ Namensänderung:

online 22,50 €, telefonisch 30 €,

keine Stornierung

• Basis-Tarif: Umbuchung für 35 €

pro Strecke, keine Stornierung

• Flex-Tarif Umbuchungen und

Stornierungen kostenfrei

• Basis-Tarif: Umbuchung/

Namensänderung für 30 €,

keine Stornierung

• Flex-Tarif: drei Umbuchungen

kostenlos, Stornierung kostet 30 €

Gebühr plus 25 % vom Flugpreis

• Bis 2 Jahre: 10 € pauschal

• Von 2 bis 12 Jahre: 20 % Rabatt

• Bis 2 Jahre: 10 % vom Flugpreis

• Von 2 bis 11 Jahren: 25 % Rabatt

• Bis 2 Jahre: 15 € pro Flug • Keine Kinderpreise • Bis 2 Jahre: 10 % des Preises

• Von 2 bis 12 Jahren: 25 % Rabatt

• Handgepäck: bis 8 kg frei

• Freigepäck: 30 kg

• Übergepäck: 8 €/kg

• Handgepäck: bis 6 kg frei

• Freigepäck: 20 kg

• Übergepäck: 8 €/kg

• Handgepäck: frei

• Pro Gepäckstück: bis 20 kg 9 €

• Übergepäck: 10,50 €/kg

• Kein Freigepäck

• Pro Gepäckstück: bis 20 kg,

online 11 € nach London/12 €

nach Irland (vor Ort 18 Euro)

• Übergepäck: 9 €/kg

• Handgepäck: bis 6 kg frei

• Freigepäck: bis 20 kg

• Übergepäck: 16 €/kg

• Essen & Getränke kostenfrei

• Essen und Getränke inklusive

• gegen Aufpreis von 7 € gibt es

derzeit ein Gourmetmenü vom

Chefkoch der King Kamehameha

Suite aus Frankfurt

• kleine Mahlzeiten an Bord:

Baguette 5 €, Kaffee 2,50 €,

Bier 5 €

• Getränke, Snacks und Zeitschriften

gegen Bezahlung

• Essen & Getränke kostenfrei

• Reservierung: 8 €

• Fenster- und Gangplätze: 10 €

• XL-Sitze: 15 €

• Reservierung: 10 €

• kostenlos beim Vorabend-Checkin

• XL-Sitze: 20 €

• Es gibt keine Sitzplatzvergabe

• Buchbar ist jedoch Speedy Boarding

(ab 8,25 €), dann wird man

gleich zu Beginn aufgerufen, kann

sich einen Platz auswählen

• 10 € für vordere Sitzreihen

• 3 € für hintere Sitzreihen

• Reservierung: 10 € pro Strecke

• XL-Sitze: 20 €

74-81 cm 76,4 cm 74-81 cm 79 cm 76-79 cm

4 Jahre 11 Jahre 3 Jahre 3 Jahre 6,9 Jahre











30 27 27 26 23

Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009 11


Das Tempolimit ist eine Mogelpackung

Die populärsten Irrtümer über ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen auf dem Prüfstand.

Wie in jedem Bundestagswahljahr

wird auch in diesem

wieder mal links gebremst.

Die SPD möchte nach der Wahl

ein generelles Tempolimit durchdrücken.

Auch die Grünen stehen

auf der Bremse. Jetzt soll

unter dem Titel „Der Raserei auf

deutschen Autobahnen ein Ende

setzen – Tempolimit jetzt“ ein

weiterer Vorstoß genommen werden.

Wir bringen die populärsten

Irrtümer auf den Prüfstand - Ergebnis:

Das Tempolimit ist eine

Mogelpackung:

Tempolimit stoppt die

Klimakatastrophe!

Tatsache ist: Bei Tempo 120 km/h

auf Deutschlands Autobahnen

wird der Benzinverbrauch des

Pkw-Verkehrs gerade mal um ein

Prozent gedrückt. Somit wird der

Ausstoß des Treibhausgases CO 2

durch ein Tempolimit nicht verringert,

da der Pkw-Verkehr nur

etwa 13 % verursacht.

Jetzt abstimmen unter:

www.130-danke-nein.de

Tempolimit kann

Leben retten!

Tatsache ist: Schon jetzt zählen

die Autobahnen zu den sichersten

Straßen der Welt, in Deutschland

sowieso. Weit über 30 Prozent

aller deutschen Kraftfahrzeugkilometer

werden auf den Autobahnen

gefahren. Dagegen ist

der Anteil der Verkehrstoten mit

12 Prozent, der Anteil der Verunglückten

mit 7 Prozent und der

Anteil der Unfälle mit Personenschäden

mit 6 Prozent vergleichsweise

gering. In den USA oder

Österreich, wo es strikte Limits

gibt, verunglücken und sterben

mehr als doppelt so viele Menschen

auf Autobahnen. Ein Zusammenhang

zwischen Tempolimit

und Sicherheit gibt es nicht.

Tempolimit lässt

den Verkehr rollen!

Tatsache ist: Schon jetzt ohne

Tempolimit ist auf Grund der Verkehrsdichte

bei über drei Viertel

aller Fahrten auf Autobahnen in

der Regel keine freie Geschwindigkeitswahl

mehr möglich, da

moderne Mobilität mit veralteter

Infrastruktur zu kämpfen hat: zu

wenig Spuren, zu schlechte Straßenbeläge.

Es braucht ein Autobahnfacelift

für einen flüssigen

Verkehr.

Tempolimit schadet

den Autoherstellern!

Tatsächlich ist ein Grund, warum

Chrysler insolvent ist, dass diese

Marke in Amerika trotz Daimler-Technik

nie als ein deutsches

Auto wahrgenommen wurde.

Amerikanischen wie vielen anderen

Herstellern fehlt, dass man

die Anforderungen nicht erfüllen

kann, die eine Autobahn ohne

Tempolimit an Bremsen, Fahrwerk

und Sicherheitstechnik

stellt. Das Siegel lautet einfach:

,Autobahn-tested“. Es darf gerade

in dieser Krise nicht für ein linkes

und unsinniges Tempolimit geopfert

werden.


Gewinnspiel mit Allguth!

Autowäschegutschein zu gewinnen:

Wie heißt die Premium

Autowäsche von Allguth?

a) Royal b) Fürstlich

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Einsendeschluss:

30.06.2009.

Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

Mein erstes Auto. Prominente erinnern sich

Michael Mendl,

Schauspieler

Mein erstes Auto war

ein 4CV von Renault,

„das Cremeschnittchen“.

Er war außen

beige, hatte rote

Sitze. Er kostete 1400

DM; das war für mich

wahnsinnig viel Geld.

Ich habe es mir während meiner Gymnasialzeit in

Mannheim als Statist dazu verdient. Ich habe mein

erstes Auto sehr geliebt, meine kleine Emma, nannte

ich sie. Ich habe sie gepflegt, ständig poliert. Und

sie hat mich bis nach St. Tropez gebracht, mit Zelt

auf dem Dach. Leider hatte ich sie nur drei Jahre,

bis mir sie jemand zu Schrott gefahren hat. Noch

heute bin ich ein Oldtimer-Fan, fahre jetzt einen Triumph,

Baujahr 71.

Jasmin Shakeri,

Sängerin

Mein erstes Auto

war ein hart ersparter

Renault Safran

in einem ranzigen

Grau. Der hat damals

800 Mark gekostet

und war so groß

wie ein Wohnzimmer.

Jedenfalls kam es mir damals so vor. Ich war

Führerschein-Neuling und hatte mit ihm anfangs

so meine Probleme beim Einparken. Und er war

auch nicht unbedingt sparsam, sondern schluckte

rund 13 Liter. Am schlimmsten aber war, dass nur

die rechte Box meiner Lautsprecher ging. Leider

musste ich mich von meinen Renault Safran verabschieden,

als ich mich beim Ausparken in einem

Fahrradständer verkeilte und die ganze rechte Seite

aufriss.

Gedeon Burkhard,

Schauspieler

Mein erstes Auto habe

ich nach ein paar

Monaten platt gemacht.

So hatte ich

den ersten Unfall

auch gleich mit dem

ersten Auto abgehandelt.

Es war ein

Honda „Civic“, natürlich Second Hand. Damals war

ich geldmäßig so aufgestellt, dass ich genommen

habe, was es gerade günstig gab. Er war in metallichellblau.

Der zweite war dann ein Honda „Accord“

in Silber. Welches Traumauto ich heute habe? Ich

muss gestehen, ich lasse mich lieber fahren. Ein 24-

Stunden-Chauffeur wäre für mich der Inbegriff von

Luxus. Dann muss ich keine Parklücke suchen, brauche

mich nicht um den Verkehr kümmern und kann

in Ruhe Zeitung lesen.

Foto: www.agentur-reuter.com, Renault Foto: Warnermusic, Renault Foto: Patrick Becher/dfd, Honda

12 Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


Bundesregierung hat richtig gehandelt

Die Deutschen bauen die effizientesten und umweltfreundlichsten Autos.

MiD: Die ganze Welt spricht von

Autokrise: Was raten Sie dem

deutschen Autofahrer?

Wissmann: Der Inlandsmarkt ist

mit zweistelligen Wachstumsraten

derzeit hochtourig unterwegs.

Jeder Autofahrer, der überlegt,

sich ein neues Fahrzeug zu kaufen,

sollte rasch zugreifen – denn

er profitiert dreifach: bis Juni bekommt

er die Steuerbefreiung für

die Schadstoffklassen Euro 4 und

5. Zudem erhält er die Umweltprämie,

wenn er sein Altfahrzeug

verschrottet. Und drittens spart er

durch die Neuordnung der Kfz-

Steuer auch noch langfristig.

MiD: Was halten Sie von einem

generellen Tempolimit 130 km/h

auf Autobahnen?

Wissmann: Untersuchungen belegen,

dass sich so ein Tempolimit

weder auf den Klimaschutz noch

auf die Verkehrssicherheit spürbar

positiv auswirkt. Die CO 2

-Emissionen

in Deutschland würden nur

minimal zurückgehen. Der Blick

nach Belgien oder Österreich –

beides Länder mit einem Tempolimit

– zeigt auch, dass die Autobahnen

dort keineswegs sicherer

sind. Sinnvoll hingegen sind moderne

Verkehrsleitsysteme.

MiD: Lässt sich Automobil und

Umweltpolitik unter einen Hut

bringen?

Wissmann: Die Neuordnung der

Kfz-Steuer und die Umweltprämie

sind hier gute Beispiele. Sie

kurbeln den Verkauf an und tragen

gleichzeitig zur Verjüngung

des Bestands und damit zur CO 2

-

Reduktion bei. Ökonomie und

Ökologie sind zwei Seiten einer

Medaille. Der Erfolg deutscher

Hersteller zeigt das: Weil sie die

effizientesten und umweltfreundlichsten

Fahrzeuge anbieten, gewinnen

sie sogar in der Krise

weltweit Marktanteile. Nur wer

ökologisch überzeugende Autos

anbietet, ist auch ökonomisch erfolgreich.

Foto: VDA

Matthias Wissmann, Präsident vom

Verband der Automobilindustrie, im

Gespräch mit Mobil in Deutschland.

MiD: Welche politischen Impulse

kann man für die Erstarkung der

Autoindustrie setzen?

Wissmann: Die Bundesregierung

hat auf die Krise schnell

reagiert und mit den beiden Konjunkturpaketen

strategisch richtig

gehandelt. Die Forschungsimpulse

für alternative Antriebe sind

richtig gesetzt. Die deutsche Automobilindustrie

will ihren Innovationsvorsprung

ausbauen. Um

nach der Krise stärker zu sein als

vorher gilt es, die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen, wo es möglich

ist, weiter zu verbessern. Gerade

für viele mittelständische

Unternehmen wäre es wünschenswert,

auch leichte Nutzfahrzeuge

in die Umweltprämie mit einzubeziehen.

Das würde besonders

dem Handwerk helfen, das mit

seinen Transporten den Anforderungen

der städtischen Umweltzonen

genügen muss.

MiD: Was war Ihr erstes Auto?

Wissmann: Ein Citroën 2CV. ■

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Unternehmerbescheinigung oder Gewerbeanmeldung. Der Rabatt wird je Vertrag auf den Grundpreis der Zehnsation, der Time & More Tarife, der Laptop Internet-Flat und des BlackBerry ® Tarifs gewährt. Bei einem

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Die durch die Company Intern Option verbundenen Verträge müssen auf einer Kundennummer bzw. einem Rechnungskreis sein.


Kompletter Autobahnring für München

Fragen an Hans Hammer, den Bezirksvorsitzenden des Wirtschaftsbeirates München.

MiD: Köln hat einen, Berlin und

Paris auch, wann bekommt München

einen Autobahnring?

Hammer: Der ist nur noch

nicht fertig, wird aber dringend

gebraucht. Deshalb hat das Innenministerium

eine Machbarkeitsstudie

beauftragt – eine

langjährige Forderung des Wirtschaftsbeirates.

MiD: Wann ist mit einem Ergebnis

zu rechnen?

Hammer: Wir rechnen im Herbst

damit, auch wenn es schneller

geplant war. Angesichts der Bedeutung

des Projektes und der

vielen Herausforderungen ist es

aber besser, ganz genau zu prüfen.

Das Ergebnis ist entscheidend

und das zeigt hoffentlich eine

wirtschaftlich und ökologisch

sinnvolle Lösung.

MiD: Warum braucht es den Ring

so dringend?

Hammer: Der Fernverkehr fließt

jetzt schon über München – mit

dem Zusammenwachsen Europas

wird das nach Prognosen bis

2020 noch um bis zu 30 % zunehmen.

Das können wir nicht verhindern.

Die Schadstoffbelastung

für München, gerade im Süden,

ist heute schon kaum auszuhalten.

Es gibt nur eine logische Antwort:

Der Verkehr muss um die

Stadt geführt werden. Es ist nicht

verständlich, wie jemand, gerade

ein Umweltschützer, gegen das

Projekt sein kann.

MiD: Umweltschützer sprechen

aber von Zerstörung der Natur.

Hammer: Dank moderner Technik

kann und muss der Südring

für Mensch und Natur weitgehend

verträglich gebaut und betrieben

werden: Führung weitgehend

in Tunnels, Querung der

sensiblen Gebiete (Isar, Würm,

Ortschaften) tief unter der Erde,

keine neuen Autobahnausfahrten

und somit keine neuen Gewerbegebiete.

Eigentlich könnte der

Südring 80 % unterirdisch verlaufen

und nur am Anfang und

Ende sowie in der Mitte bei der

Garmischer Autobahn nach oben

kommen. Das Ganze wird unterirdisch

gebaut, damit es auch

beim Bau keine großen Baugruben

gibt. Hier haben sich über

Jahre technische Lösungen entwickelt

und auch die Bereitschaft,

diese zum Schutz der Natur einzusetzen.

Die Machbarkeitsstudie

wird alle Varianten prüfen, auch

die völlig unrealistischen, aber

ich wäre sehr überrascht, wenn

kein Tunnel rauskommt.

MiD: Die Gegner haben sich

längst formiert, die Befürworter

nicht. Das erinnert an den Transrapid?

Hammer: Projektgegner formieren

sich immer schneller als

Befürworter. Das gilt für ganz

Deutschlandin Bayern sind

wir da eher noch der Zukunft zugewandt.

Für den Autobahnring

gibt es aber auch viele Befürworter,

sicher mehr als Gegner.

Wichtig wird sein, dass diese sich

diesmal rechtzeitig zusammenfinden

und zu Wort melden. Der

Wirtschaftsbeirat und auch Mobil

in Deutschland – wenn ich das

verraten darf – arbeiten hier ja

an etwas. Es geht schließlich um

die Zukunft Münchens und der

Umlandgemeinden. ■

Autobahnringschluss A99 Südwest

Die Entscheidung rückt näher und eigentlich gibt es keine Alternative.

Die Realisierung des Autobahnsüdrings

um München

rückt näher. Und das ist gut so,

meint der Verkehrs- und Umweltpolitische

Sprecher des ADAC

Südbayern, Alexander Kreipl.

„München leidet darunter, dass

kein geschlossener Autobahnring

eine gleichmäßige Verteilung

der Verkehrsströme ermöglicht.

Gleichzeitig werden Verkehre

durch Lkw-Fahrverbot und Umweltzone

aus dem Innenstadtbereich

verdrängt und suchen

sich andere Umfahrungsmöglichkeiten.

Betrachtet man die

Prognosen über die verkehrliche

Entwicklung in Deutschland,

wird der Bau des Südrings noch

wichtiger“, sagt Kreipl. „Das

Bundesumweltministerium geht

davon aus, dass der Lkw-Verkehr

in Deutschland von 2005 bis 2025

um weitere 59 % steigen wird.

Der Schienenverkehr wird dieses

Wachstum nicht kompensieren

können. Die Stadt München und

ihr Umland werden aufgrund ihrer

hohen Bedeutung als Wirtschafts-

und Transitregion noch

stärkere Wachstumsraten verkraften

müssen.“

Derzeit sichtet die Autobahndirektion

Südbayern in einer

Machbarkeitsstudie 18 mögliche

Varianten für die Fertigstellung

des längst überfälligen Südrings.

Und dabei ist man mittlerweile

doch einige Schritte weiter

gekommen. Die Autobahndirektion

Südbayern stellte Ende

April die noch bestehenden aussichtsreichen

Varianten und deren

Zweck vor. Dabei zeichnet

sich ab: je näher die Varianten

an München, desto wahrscheinlicher

sind Tunnellösungen. Und

je näher die Trassen in Richtung

München verlaufen, desto höher

die verkehrliche Wirksamkeit

von bis zu 70.000 Fahrzeugen

täglich auf dem Südring. Dabei

würde der Ringschluss die A 99

im Westen stärker mit Verkehr belasten,

währenddessen die Autobahn

im Norden entlastet würde.

Der Mittlere Ring profitiert ebenfalls.

Nach Berechnungen des

Verkehrsexperten Prof. Kurzak

um bis zu 18.000 Fahrzeuge am

Tag, was rund 12 % wären. Auch

das Stadtgebiet selber würde profitieren,

von Autofahrern die bisher

den Mittleren Ring meiden

und Schleichwege fahren, dann

aber wieder auf den schnelleren

Mittleren Ring zurückkehren. Für

Paul Lichtenwald, den Chef der

Autobahndirektion Südbayern ist

daher München der große Gewinner

des Autobahnringschlusses.

Spätestens im Herbst soll die

Machbarkeitsstudie dann abgeschlossen

sein. Die meisten Experten

sind sich darin einig, dass

mindestens eine Variante ein positives

Kosten/Nutzen-Verhältnis

erzielen wird.


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14 Mobil in Deutschland Mai/Juni 2009


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L den Bau von Autobahnen und Bahnstrecken

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L Nachts durchgehenden U-Bahn-Verkehr

L für die dritte Startbahn am Flughafen

L für die Grüne Welle in der Innenstadt

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Aber wir sind gegen:

L ein Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen

L die Ökosteuer und Vielfachbelastung der Autofahrer

L Radarwillkür von Polizei und Kommunen zur Abzocke

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Datum/Unterschrift

Impressum

Mobil in Deutschland Magazin

Unabhängiges Magazin für Auto,

Mobilität, Reisen und Verkehr

Ausgabe: Mai/Juni 2009

Erscheinungsweise: Zwei Mal im Jahr

Auflage: 100.000 Stück

Verteilung durch Süddeutschezeitung

und den Münchner Merkur/TZ

Herausgeber:

HaPeWi Verlagsgesellschaft GbR

Tulpenweg 24

81379 München

Verein:

Mobil in Deutschland / Mobil in München e.V.

Postfach 70 20 26, 81320 München

Tel.: (089) 780 785 14

Fax: (089) 780 785 15

E-Mail: verein@mobil.org

http://www.mobil.org

Verantwortlicher Redakteur:

Dr. Michael Haberland

Redaktion:

Julitta Ammerschläger

Stefan Alsbach

Martin Wagner, Tests

Gestaltung/Grafik/DTP:

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Reitinger@mgrafikdesign.de

Tel.: 0151/124 82 703

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Mayer & Söhne

Druck und Mediengruppe GmbH

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München. Alle Rechte vorbehalten.

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schriftlicher Genehmigung. Namentlich

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des Verfassers wieder.

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