Textfassung IEK Phoenix-Viertel - Stadtentwicklungsgesellschaft ...

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Textfassung IEK Phoenix-Viertel - Stadtentwicklungsgesellschaft ...

F r e i e u n d H a n s e s t a d t H a m b u r g

B e z i r k s a m t H a r b u r g

Sanierungsgebiet

Harburg S6 „Phoenix-Viertel

Integriertes Entwicklungskonzept

2. Fortschreibung Juli 2012

Bearbeitung

Auftraggeber

steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg

mbH, Stadteilbüro Phoenix-Viertel, Maretstraße 33a, 21073 Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg,

Fachamt Sozialraummanagement , Harburger Ring 33,

21073 Hamburg


Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Inhaltsverzeichnis

A. Übersichtsplan Lage im Raum

B. Plandarstellung des IEK Phoenix-Viertel (Anlage)

1 Einleitung 3

2 Strukturdaten 5

2.1 Einwohner 5

2.2 Nicht-deutsche Bevölkerung 6

2.3 Altersstruktur 7

2.4 Arbeitslosigkeit 8

2.5 Leistungsempfänger 8

2.6 Haushaltsstruktur 8

2.7 Sozialraummonitoring 9

2.8 Zusammenfassendes Resümee 10

3 Zielaussagen des Integrierten Entwicklungskonzeptes mit Erläuterungen 11

3.1 Städtebau 11

3.2 Wohnen, Wohnungsmarkt, Wohnungswirtschaft 12

3.3 Wohnumfeld und öffentlicher Raum 18

3.4 Lokale Ökonomie 19

3.5 Bildung 22

3.6 Integration 24

3.7 Familien- und Gesundheitsförderung 25

3.8 Kultur 27

3.9 Sport und Freizeit 28

3.10 Ausbildung, Qualifizierung, Beschäftigung, Arbeitsmarkt 29

3.11 Soziales, Seniorenarbeit, Inklusion / Gleichstellung 30

3.12 Sicherheit 31

3.13 Umwelt und Verkehr 31

3.14 Image 33

3.15 Beteiligung, Aktivierung, lokale Partnerschaften, Vernetzung 33

4 Projektblätter, Zeit-Maßnahme-Kosten-Pläne (ZMKP) und Kostenübersichten 35

4.1 Entwicklung Wilstorfer Straße 36

4.2 Grünmaßnahem Hohe Straße 39

4.3 Betrieb Stadtteilbüro 42

4.4. Vergütungsverträge Gebietsentwicklerin 45

4.5. Verfügungsfonds 48

4.6. Kostenübersichten 51

5 Ergänzungen und Änderungen der grundstücksbezogenen Aussagen des 53

Integrierten Entwicklungskonzeptes

5.1 Übersicht über grundstücksbezogene Fortschreibungen, Juli 2009 53

5.2 Übersicht über grundstücksbezogene Fortschreibungen, blockweise 53

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

0 Erklärung zu Geschlechterbezeichnungen

Um die Lesbarkeit der Informationen im Integrierten Entwicklungskonzept zu erleichtern,

wird bei Personenbezeichnungen meist die männliche Form verwandt. Selbstverständlich

sind alle Geschlechter gemeint.

1 Einführung

Das Integrierte Entwicklungskonzept zum Sanierungsverfahren Harburg S6 „Phoenix-

Viertel“ wird im Zuge der Gesamtfortschreibung auf die Vorgaben des „Rahmenprogramms

Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) umgestellt. Dazu ist eine Überleitungsevaluation

für das Sanierungsgebiet durchgeführt worden, deren Ergebnisse des Abschlussberichts

vom 12.08.2010 hier Berücksichtigung finden. Es sind die bestehenden

Sanierungsziele überprüft und Ziele für die neuen Handlungsfelder aufgestellt worden.

Berücksichtigt wurden ebenfalls die seit der vorangegangenen Gesamtfortschreibung

veränderten Planungsstände und grundstücksbezogenen Zielaussagen. Die Gesamtfortschreibung

erfolgt unter Berücksichtigung des Sozialmonitorings und der Controling-

Datenbank.

Die vorliegende Gesamtfortschreibung arbeitet nun mit sechzehn statt bisher sechs

Handlungsfeldern und benennt neben Zielen auch die bereits abgeschlossenen, aktuellen

und künftigen Projekte und Maßnahmen.

Die vorbereitenden Untersuchungen (VU) mit dem ersten Erneuerungskonzept wurden im

Herbst 2004 vorgelegt. Dieser VU folgend sind die Teilblöcke 702/55 und 702/56 in den

Geltungsbereich aufgenommen und als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt worden. Die

ergänzende Untersuchung dieser Teilblöcke erfolgte im Sommer 2007. Die erste Gesamtfortschreibung

ist im Juli 2009 abgeschlossen worden. Mit diesem Bericht wird nun die

zweite Gesamtfortschreibung vorgelegt, die den Vorgaben des Rahmenprogramms Integrierte

Stadtteilentwicklung (RISE) folgt. Das Programm ist gemäß Senatsdrucksache

vom 10.07.2012 zu einer Globalrichtlinie weiterentwickelt worden.

Für eine verbesserte Einbindung der Fachpolitiken aus unterschiedlichen Ressorts sind

alle Handlungsfelder beleuchtet, gebietsspezifische Aussagen getroffen und – wo erforderlich

- Ziele entwickelt worden. Die Bearbeitung der Aufgabenstellung im Programmsegment

„Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen“ unter Anwendung der §§ 144, 145

BauGB hat sich als notwendig und sinnvoll erwiesen. Die Ausweisung des Gebietes ist

als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB weiterhin erforderlich, da die Sanierungsziele

noch nicht vollumfänglich erreicht sind. Die Steuerungsmöglichkeiten des besonderen

Städtebaurechts erweisen sich für die Zielerreichung insbesondere im Handlungsfeld

„Wohnen“ weiterhin als unerlässlich.

Um den drohenden städtebaulichen Funktionsverlusten durch die im IEK dargestellten

ökonomischen und demografischen Entwicklungen entgegenzuwirken, ist jedoch der zusätzliche

Einsatz des Programmsegments „Stadtumbau“ erforderlich. Die Programmziele

„Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse“ und „Erhalt der innerstädtischen Altbaubestände“

stimmen mit den gebietsbezogenen Zielen, der nachhaltigen Modernisierung

und Instandsetzung sanierungsbedürftiger Wohngebäude sowie des Ausbaus eines

differenzierten und zeitgemäßen Wohnungsangebotes, überein und lassen sich auf dieser

Grundlage wirksam umsetzen.

Im Kapitel 4 werden die noch durchzuführenden Maßnahmen beschrieben. Mit den geplanten

investiven Maßnahmen soll eine Verbesserung des öffentlichen Raums vorgenommen

werden. Des Weiteren ist ein Gebietsmanagement für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme

erforderlich.

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Die hier vorliegende Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzeptes zum

Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ umfasst:






eine handlungsorientierte Auswertung der gebietsbezogenen Strukturdaten (Kapitel

2),

die Darlegung der Ziele und Zwecke der Sanierung, der zugehörigen Projekte und

Maßnahmen sowie deren Erläuterungen (Kapitel 3),

Projektblätter, Zeit-Maßnahme-Kostenpläne und Kostenübersichten zu den noch

durchzuführenden Maßnahmen (Kapitel 4),

die blockbezogene, tabellarische Darstellung der Veränderung der grundstücksbezogenen

Ziele und Zwecke der Sanierung gegenüber dem Erneuerungskonzept

2009 (Kapitel 5),

die zeichnerische Darstellung des Integrierten Entwicklungskonzeptes (Anhang).

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2 Strukturdaten

Grundlage dieses Kapitels – sofern nicht anders gekennzeichnet - bilden die Daten des

Statistisches Landesamtes für Hamburg und Schleswig-Holstein mit letztem Stand vom

31.12.2010. Bezugsgröße ist das statistische Gebiet 086 009, das das Sanierungsgebiet

in der Fläche zu etwa 80% abdeckt. Nicht enthalten sind die Baublöcke 702/55, 702/79,

705/3, 705/67; der Baublock 702/56 ist hingegen vollständig erfasst.

2.1 Einwohner

Die Einwohnerzahl im statistischen Gebiet steigt stetig an. Ende des Jahres 2010 betrug

sie 4.923. Seit Beginn der Sanierung (2005) wuchs sie um knapp 6%, in den letzten zehn

Jahren um fast 10% an.

Jahr Gesamtbevölkerung Veränderung in

% zu 2005

Veränderung

absolut zu 2005

1999 4.494 -3,3 -156

2000 4.487 -3,5 -163

2001 4.548 -2,2 -102

2002 4.477 -3,7 -173

2003 - - -

2004 4.659 +0,2 +9

2005 4.650 - -

2006 4.741 +2,0 +97

2007 4.803 +3,2 +153

2008 4.967 +6,8 +317

2009 4.846 +4,2 +196

2010 4.923 +5,9 +273

Dieser Zuwachs kann durch folgende Aspekte erklärt werden:

Seit Sanierungsbeginn sind 45 zusätzliche Wohnungen geschaffen worden (siehe

Kap. 3.2.1). Bei einer gemittelten Haushaltsgröße von 1,7 ist dadurch zusätzlicher

Wohnraum für rechnerisch 77 Einwohner entstanden.

Der Mangel an Wohnraum in Hamburg führt auch im Phoenix-Viertel zu geringerem

Leerstand.

Die hier dargestellte Einwohnerzahl ergibt sich aus dem Melderegister, bildet also die

Zahl der im Phoenix-Viertel mit erstem Wohnsitz gemeldeten Personen ab.

Die offiziell ermittelte Zahl kann die tatsächliche Einwohnerzahl daher nur annähernd abbilden.

Die überdurchschnittlich hohe Fluktuation in der Bewohnerschaft, die mutmaßlich

nennenswerte Zahl an (studentischen) WGs und die Überbelegung von Wohnungen (z.

B. dauerhafte Aufnahme von Familienangehörigen) tragen zu dieser Verzerrung bei.

Noch in den 1970er Jahren wurde die Einwohnerzahl des Viertels mit rund 6.500 beziffert

(laut Angaben der VU).

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2.2 Nicht-deutsche Bevölkerung

Die nicht-deutsche Bevölkerung ist im statistischen Gebiet Phoenix-Viertel im Vergleich

zum Bezirk und zur Gesamtstadt deutlich überproportional vertreten: Die Quote liegt seit

2002 beständig bei 41% (entsprechend aktuell 2.014 Personen) und damit dreimal so

hoch im Vergleich zur Gesamtstadt (13,6%).

Die 2009 vorgenommene Auswertung der baublockbezogenen Daten innerhalb des Sanierungsgebietes

ergibt im Abgleich mit dem statistischen Gebiet ein ähnliches Bild. Dabei

weist der Block 702/82 (Baererstraße) mit 25% die niedrigste, die Blöcke 702/59 und

702/70 (Wilstorfer Straße) mit 63% bzw. 60% die höchste Quote auf.

Innerhalb der nicht-deutschen Bevölkerung gibt es keine überproportional vertretene Nationalität.

Typische Herkunftsregionen sind Südosteuropa, Osteuropa, iberische Halbinsel

und Schwarzafrika.

Jahr Stat. Gebiet Phoenix-Viertel Bzk. Harburg

absolut in %

in %

Stadt Hamburg

in %

2002 1.817 40,6 20,2 15,5

2004 1.890 40,5 20,2 -

2005 1.880 40,4 20,4 15,0

2006 1.916 40,4 20,1 14,8

2007 1.995 41,5 - 14,8

2008 2.166 43,6 16,1 14,1

2009 1.989 41,0 15,5 13,6

2010 2.014 40,9 15,6 13,6

Das statistische Landesamt hat im August 2010 erstmals Angaben zur Bevölkerung mit

Migrationshintergrund auf Stadtteilebene ausgewertet. Für das Phoenix-Viertel werden

dazu die Angaben zu den Stadtteilen Harburg und Wilstorf herangezogen.

Menschen mit Migrationshintergrund (2010)

Stadtteil absolut in % Herkunft

Harburg 10.232 47 Türkei, Südosteuropa, östl. Mitteleuropa

Wilstorf 4.848 30 Türkei, östl. Mitteleuropa, Südosteuropa

Zusammenfassung

Der Anteil nicht-deutscher Staatsangehöriger ist seit einigen Jahren leicht abgesunken

und bewegt sich seitdem auf niedrigerem Niveau. Grund hierfür sind Änderungen

beim Erwerb der Staatsbürgerschaft. Dieser Rückgang wird relativiert durch die hohe

Zahl der Bewohner mit Migrationshintergrund.

Das Zusammenleben im Sanierungsgebiet wird von einem ausgesprochen hohen Anteil

an Menschen mit Migrationshintergrund geprägt – mit Auswirkungen auf die Entstehung

nachbarschaftlicher Strukturen und (kultureller) Stadtteilaktivitäten.

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2.3 Altersstruktur

Die Daten lassen – wie bereits in der ersten Gesamtfortschreibung - eine weitere ‚Verjüngung‘

des Phoenix-Viertels erkennen. Der relative Anteil ist insbesondere in den Altersgruppen

bis 18 Jahre angestiegen, eine deutliche Abnahme in den Altersgruppen über 65

Jahre.

Altersstruktur in %

0-5 6-17 18-24 25-44 45-64 65-79 80+

2005 Gesamt 6,4 8,8 16,6 36,9 20,6 9,6 3,7

Nicht-deutsche

Staatsangehörige

4,8 12,4 10,8 43,6 22,0 5,6 0,7

2007 Gesamt 7,5 8,7 13,0 37,4 22,5 8,2 2,7

Nicht-deutsche

Staatsangehörige

3,7 10,3 10,8 43,8 23,3 7,2 0,9

2010 Gesamt 7,6 10,4 14,7 37,4 20,8 7,1 2,0

Nicht-deutsche

Staatsangehörige

3,8 10,8 13,6 45,1 19,1 7,1 0,6

Die getrennte Betrachtung der nicht-deutschen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung

zeigt hingegen, dass von 2005 bis 2010 der Anteil der Altersgruppe der 65-79 Jährigen

beinahe um die Hälfte gestiegen ist und nun dem Gesamtanteil von ca. 40% entspricht,

der der Gruppe der unter 18jährigen deutlich auf die Hälfte des Gesamtanteils zurückgeht.

Anteil der nicht-deutschen an der Gesamt-Bevölkerung in Altersklassen in %

(Anteil der nicht-deutschen Bevölkerung gesamt: 40,9%)

0-5 6-17 18-24 25-44 45-64 65-79 80+

2005 24,2 53,4 31,8 45,7 39,6 26,6 11,5

2007 20,0 46,6 32,7 46,3 40,9 34,5 13,3

2010 20,3 42,5 37,9 49,3 37,4 40,5 12,4

Abgleich 2005 - 2010 -3,9 -10,9 +6,1 +3,7 -2,2 +13,9 +0,9

Die folgende Tabelle zeigt, dass inzwischen 70% der Bevölkerung im Phoenix-Viertel unter

45 Jahre alt ist, womit der gesamtstädtische Anteil von 56% deutlich überschritten

wird.

Altersstruktur in % (2007, 2011)

0 bis 44 45 bis über 80

Phoenix-Viertel 2007 66,6 33,4

Phoenix-Viertel 2011 70,1 29,9

Stadt Hamburg 2011 56,1 43,9

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Zusammenfassung

Das Phoenix-Viertel ist im gesamtstädtischen Vergleich ein sehr junger Stadtteil. Dieser

Trend setzte sich von 2007 bis 2011 fort.

2.4 Arbeitslosigkeit

Die Reform des Arbeitsmarktes nach Erstellung der Vorbereitenden Untersuchung 2004

führt dazu, dass ein Vergleich der Zahlen nicht oder nur eingeschränkt mit aktuellen Erhebungen

vergleichbar ist. Dessen ungeachtet zeigt die Tabelle eine nach wie vor hohe

Betroffenheit des Sanierungsgebietes.

Zuletzt sank die Arbeitslosigkeit der 15-25jährigen, wohingegen die Quote bei den 55-

65jährigen erheblich schwankt. Ein unmittelbarer Einfluss des Sanierungsverfahrens auf

die Entwicklung der Arbeitslosigkeit ist nicht gegeben.

Arbeitslosigkeit im Phoenix-Viertel

In % der 15 bis

unter 65jährigen

In % der 15 bis unter

25jährigen

In % der 55 bis

unter 65jährigen

März 2003 9,0 7,0 9,0

Juni 2006 14,8 9,1 11,6

Juni 2007 12,9 7,3 6,8

Juni 2011 13,6 4,5 10,7

2.5 Leistungsempfänger

Das Niveau der Leistungsempfänger nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II, umgangssprachlich

als „Hartz IV“ bezeichnet) ist im Sanierungsgebiet unverändert hoch.

Obwohl sich die Vergleichswerte im Stadtteil leicht und im Bezirk Harburg deutlich verbesserten,

bezieht nahezu jeder Dritte Leistungen nach SGB II (im Stadtteil jeder Fünfte,

im Bezirk gut jeder Siebte.)

Leistungsempfänger nach SGB II

Phoenix-Viertel

Stadtteil

Harburg

Bezirk

Harburg

In % der Bevölkerung (2007) 30,2 21,3 17,6

In % der Bevölkerung (2011) 30,4 20,3 13,6

2.6 Haushaltsstruktur

Die Haushaltsstruktur wird vom statistischen Landesamt nur in größeren Abständen erfasst

und fortgeschrieben. Aktuelle Daten liegen für 2011 vor und werden dem Jahr 1999

gegenübergestellt.

Die Zahlen lassen erkennen, dass drei von fünf Haushalten von nur einer Person bewohnt

werden, seit 1999 eine absolute Zunahme um 400 auf 1.774 Haushalte. Die hohe

Zahl der Ein-Personen-Haushalte (61%) bleibt für das Phoenix-Viertel prägend und wird

mutmaßlich bedingt durch die recht homogene Wohnungsstruktur mit einer hohen Zahl

an Kleinwohnungen. Zugleich nimmt die absolute Zahl der Haushalte mit Kindern leicht

zu, verliert relativ aber leicht an Bedeutung.

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Haushaltsstruktur

Phoenix-Viertel Bezirk Harburg Stadt Hamburg

abs. rel. abs. rel. abs. rel.

Haushalte gesamt (1999) 2.547 - 94.273 - 910.304 -

Haushalte gesamt (2011) 2.909 - 78.606 - 972.259 -

Ein-Pers.-Haushalte (1999) 1.370 53,8 37.733 40,0 435.882 47,9

Ein-Pers.-Haushalte (2011) 1.774 61,0 36.473 46,4 516.269 53,1

Haush. mit Kindern (1999) 493 19,4 22.496 23,9 171.832 18,9

Haush. mit Kindern (2011) 515 17,7 15,8 20,1 170.145 17,5

Personen je Haush. (1999) 1,8 2,1 1,9

Personen je Haush. (2011) 1,7 2,0 1,8

2.7 Sozialraummonitoring: Status- und Dynamikindizes

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat mit RISE den Aufbau verbesserter

Elemente zur Programmsteuerung beschlossen. Auf der Basis regelmäßig und kleinräumig

erhobener Sozialindikatoren sollen Handlungsbedarfe identifiziert und quartiersbezogene

Rahmendaten für Evaluation und Controlling bereitgestellt werden.

Das Sozialmonitoring hat dazu auf Ebene der statistischen Gebiete gesamtstädtisch vergleichbare

Status- und Dynamikindizes mit den Kategorien „hoch, mittel, niedrig, sehr

niedrig“ bzw. „positiv, stabil, negativ“ aufgestellt.

Zur Beurteilung des Sanierungsgebiets wird auch hier das statistische Gebiet 88 009 herangezogen,

das weitestgehend den Gebietsgrenzen entspricht.

Statusindex

Dynamikindex

2010 2011 2010 2011

Sehr niedrig Sehr niedrig negativ stabil

Der Statusindex setzt sich aus insgesamt sieben, der Dynamikindex aus insgesamt vier

Aufmerksamkeitsindikatoren zusammen. Die Indikatoren sind zum Zwecke der gesamtstädtischen

Vergleichbarkeit in so genannte ‚z-Werte’ mit dem Standardwert ‚0’ umgewandelt

worden. Standardabweichungen von -1,0 bis +1,0 umfassen dabei das Mittelfeld.

Gebiete, die im Verhältnis zur Gesamtstadt deutliche Problemlagen vermuten lassen,

gruppieren sich in höheren Standardabweichungen (> +1,0).

Statusindikatoren

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

z-Wert

2010 2011 Veränderung

1,9 1,8 +

Kinder von Alleinerziehenden 1,6 2,0 -

SGB II Empfänger/innen 2,4 2,3 +

Arbeitslose 2,3 2,6 -

Kinder in Mindestsicherung 2,5 2,4 +

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Mindestsicherung im Alter 1,4 1,5 -

Schulabschlüsse: Anteil Realschul-, Hauptschul-

und ohne Hauptschulabschluss

1,0 1,7 -

Summe 13,1 14,4 -

Dynamikindikatoren 2010 2011 Veränderung

Jugendliche Ausländer 0,0 -0,1 +

SGB II-Empfänger/innen 1,4 0,4 +

Arbeitslose 0,6 -0,1 +

Kinder in Mindestsicherung 1,6 0,7 +

Summe 3,7 0,9 +

Besondere Problemlagen bestehen demnach bei allen Statusindikatoren. die sich weiter

auf einem unverändert sehr niedrigen Niveau bewegen. Im Bereich Dynamik zeigen die

Indizes eine positive Entwicklung, so dass für 2011 ein stabiles Niveau erreicht wird

(2010: negativ).

2.8 Zusammenfassendes Resümee

Aus den vorstehenden Strukturdaten ergeben sich folgende wesentliche Ergebnisse:

Steigende Einwohnerzahlen sowohl im Phoenix-Viertel als auch in ganz Hamburg bedeuten,

dass durch das begrenzte Wohnungsangebot auch Wohnungen im Substandard

eher nachgefragt werden. Dies wirkt negativ auf die Modernisierungsbereitschaft

von Eigentümern.

Der hohe Anteil an nicht-deutscher Bevölkerung erfordert dauerhafte Maßnahmen zur

Förderung der Integration und Ausbildung nachbarschaftlicher Strukturen

Die weitere ‚Verjüngung‘ in der Bewohnerschaft zieht einen Bedarf an Angeboten für

Kinder, Jugendliche, Jungerwachsene und Familien im Besonderen nach sich.

Die hohe Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit und die Abhängigkeit von staatlichen

Transferleistungen erfordert Maßnahmen zur sozialen Stabilisierung.

Die seit 2010 erfassten Sozialraumindizes lassen eine positive Dynamik erkennen,

zeigen aber auch durchweg unterdurchschnittliche Statusindikatoren.

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3 Zielaussagen des Integrierten Entwicklungskonzeptes

mit Erläuterungen

Mit der Senatsdrucksache vom 29.6.2005 wurde das Fördergebiet Harburg S6, Phoenix-

Viertel als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB förmlich festlegt mit einer Laufzeit von 10

Jahren. Die gebietsbezogenen Leitziele ergeben sich aus den Vorbereitenden Untersuchungen

und der Festlegungsdrucksache aus dem Jahr 2005. Die Förderlaufzeit endet

2015. Das Hauptziel ist nachhaltige Modernisierung und Instandsetzung sanierungsbedürftiger

Wohngebäude und der Ausbau eines differenzierten und zeitgemäßen Wohnungsangebots.

In diesem Kapitel werden die nunmehr 16 Handlungsfelder nach RISE

aufgeführt. Für jedes Handlungsfeld wird die aktuelle Situation im Gebiet zusammenfassend

beschrieben und ist eine Ziel- und Maßnahmenübersicht beigefügt. In ihrer Gesamtheit

stellen die formulierten Ziele und Maßnahmen eine integrierte, übergreifende

und aktivierende Bearbeitung sicher. Die handlungsfeldbezogenen Ziele konkretisieren

die Leitziele des RISE-Programms:





Verbesserung der Lebensbedingungen durch soziale und materielle Stabilisierung des

Fördergebiets

Verbesserung der Entwicklungsperspektiven für die Menschen in den Bereichen Bildung,

Beschäftigung, Wirtschaft und Integration

Stärkung der Mitwirkungsmöglichkeiten und der Eigenaktivität der Bürgerinnen und

Bürger

Abbau bzw. Beseitigung städtebaulicher Defizite wie Funktions- und Substanzschwächen

bei der technischen und sozialen Infrastruktur, der privaten Gebäudenutzungen

und im öffentlichen Raum

Um den drohenden städtebaulichen Funktionsverlusten durch die im IEK dargestellten

ökonomischen und demografischen Entwicklungen entgegenzuwirken, ist jedoch der zusätzliche

Einsatz des Programmsegments „Stadtumbau“ erforderlich. Die Programmziele

„Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse“ und „Erhalt der innerstädtischen Altbaubestände“

stimmen mit den gebietsbezogenen Zielen, der nachhaltigen Modernisierung

und Instandsetzung sanierungsbedürftiger Wohngebäude sowie des Ausbaus eines

differenzierten und zeitgemäßen Wohnungsangebotes, überein und lassen sich auf dieser

Grundlage wirksam umsetzen.

3.1 Städtebau

Das Phoenix-Viertel ist um 1900 herum als Ergebnis gründerzeitlichen spekulativen Wohnungsbaus

in Schachbrettstruktur entstanden. Aufgrund von Kriegsschäden sind Teile

der Wohnbebauung in den 1950er Jahren in gleicher Größe neu errichtet worden.

Das Denkmalschutzamt der Behörde für Kultur, Sport und Medien sieht in dem Phoenix-

Viertel eines der wichtigsten städtebaulichen Dokumente gründerzeitlichen Arbeiterwohnungsbaus.

Aus diesem Grund verfolgt das Sanierungsverfahren das Ziel, den ursprünglichen

Charakter des Viertels zu wahren. Bauliche und sonstige Maßnahmen, die auf die

äußere Gestalt und Erscheinung des Gebäudes einwirken, sollen daher so ausgeführt

werden, dass sie sich den prägenden Elementen des Gebäudes unterordnen.

Milieugebiet: Der größte Teil des Sanierungsgebietes gehört auch zum „Milieugebiet

Phoenix-Viertel“, sodass gestalterische Anforderungen entsprechend §12 (2) HBauO gestellt

werden. Diese gesteigerten Anforderungen beziehen sich auf die Straßenfronten:

Bei der Erneuerung der Fenster ist die Fensterfläche durch geeignete Elemente (z. B.

durch Pfosten und Riegel, Kämpfer) gemäß den historischen Vorbildern zu gliedern.

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Bei der Fassadensanierung ist vorhandene Ornamentik zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Die Farbwahl der Putzfassaden ist hell und zurückhaltend zu wählen. Schmuckelemente

können geringfügig abgesetzte Farbtöne erhalten.

Substanzerhalt: Das Integrierte Entwicklungskonzept sieht grundsätzlich den Erhalt des

Gebäudebestands vor. Abbrüche von Nebengebäuden im Hofbereich sind vorgesehen,

von Hauptgebäuden allerdings nur sehr vereinzelt. Aus diesem Grund wird weiterhin auf

einen gesonderten Abbruchplan verzichtet.

Baublockentwicklung: Im Zuge des Sanierungsverfahrens finden blockbezogene Eigentümerveranstaltungen

statt, auf denen – ergänzend zu individuellen Eigentümergesprächen

– gemeinsam mögliche Verbesserungen der baulichen Situation (Umbau, Rückbau,

u.a.) erörtert werden. In den bisherigen Gesprächen zeigte sich aber aus unterschiedlichen

Gründen keine Bereitschaft, grundstücksübergreifende Veränderungen anzugehen,

noch waren konkrete Anlässe vorhanden.

Handlungsfeld Städtebau: Ziele

1. Erhalt der historischen städtebaulichen Struktur des Gründerzeitviertels unter Berücksichtigung

denkmalpflegerischer und stadtgestalterischer Aspekte

2. Wiederherstellung der geschlossenen Blockrandbebauung durch Baulückenschließung

oder -gestaltung

3. Entwicklung individueller, verträglicher Konzepte für Hinterhöfe und Blockinnenbereiche

4. Erhalt der Schmuckfassaden unter Wahrung des gründerzeitlichen Erscheinungsbildes

5. Abbau von baulichen und städtebaulichen Defiziten, auch um der Abwanderung von

sozial stabilen Haushalten entgegenzuwirken

6. Begrenzung der Werbeanlagen auf Erdgeschosszonen in angemessener Zurückhaltung

Handlungsfeld Städtebau: Projekte und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen

Aufarbeitung und Publikation der Entwicklungsgeschichte des Phoenix-Viertels zur

Erhöhung der Sensibilität bei Bauvorhaben

Projekte und Maßnahmen in Durchführung

Durchführung blockbezogener Eigentümerveranstaltungen

Individuelle Beratung von Eigentümern, Kaufinteressierten und Architekten, insbesondere

zu Förderprogrammen, steuerlichen Aspekten und Fragen des Sanierungsrechts

fortlaufende Durchführung von Informationsveranstaltungen zu Themen wie Denkmalschutz,

Energieeinsparung,

3.2 Wohnen, lokaler Wohnungsmarkt und Wohnungswirtschaft

Wohnen prägt im Wesentlichen das Sanierungsgebiet. Als Ergebnis des o. g. spekulativen

gründerzeitlichen Wohnungsbaus, der rechtwinkligen Struktur und ähnlich geschnittener

Grundstücke variieren die Wohnungsgrößen im Phoenix-Viertel kaum.

Wohnungsstruktur: Es handelt sich mehrheitlich um drei- bis viergeschossige Zwei-, gelegentlich

auch Dreispänner. Etwa zwei Drittel der Wohnungen sind zwischen 40 und 55

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

m² groß, einzig die Eckgebäude bilden eine Ausnahme. Wohnungsgrößen über 75 m²

kommen kaum vor. Laut statistischem Landesamt befanden sich 2011 knapp 10% der

Wohnungen in Sozialbindung.

Wohnungsbestand: Der Wohnungsbestand wandelt sich durch Um- und Ausbauten,

Umwandlungen und Zusammenlegungen kontinuierlich. Durch Berücksichtigung von realisierten

Bauvorhaben und blockbezogenen Daten stellt sich der Wohnungsbestand wie

folgt dar:

Wohnungsbestand

Anzahl Wohnungen im Sanierungsgebiet (lt. Vorbereitender Untersuchung

2004)

2.509

Anzahl Wohnungen in den 2005 neu aufgenommenen Blöcken 702 / 55 und 56 139

zuzüglich Summe neuer Wohnungen im Rahmen von Neubauten, Dachgeschossausbauten,

Umwandlung von Gewerberäumen, u.a. (nach Kenntnis der

steg)

Anzahl der Wohnungen (Stand 2012) 2.689

Eigentümerstruktur: Bezeichnend für das Sanierungsgebiet ist die vorherrschende Kleineigentümerstruktur.

Institutionelle Eigentümer (SAGA GWG, Genossenschaften, Fondsgesellschaften)

bilden nur etwa 7% der Eigentümerschaft. Der Informations- und Beratungsaufwand

ist entsprechend groß.

Seit Sanierungsbeginn sind bei etwa 30% der Grundstücke Eigentümerwechsel zu verzeichnen.

Dieser Wert ist ungewöhnlich hoch und Grund für erkennbare Veränderungen

in der Eigentümerstruktur (höhere Professionalität, bewusste Bewirtschaftungsstrategie,

vorhandenes Investitionsinteresse).

Modernisierung und Instandsetzung: Die Vorbereitende Untersuchung ermittelte 2004

einen nennenswerten Modernisierungsbedarf an etwa 130 Gebäuden; bis zur Halbzeit

des Sanierungsverfahrens sind nach Kenntnis des Gebietsmanagements an 75 Gebäuden

punktuelle oder umfassende Maßnahmen zur Aufwertung ergriffen worden. Da keine

Meldepflicht bei Vorhaben besteht und bestimmte Maßnahmen keine Baugenehmigung

erfordern, können trotz bestehender enger Eigentümerkontakte weitere Maßnahmen ohne

Kenntnis der steg umgesetzt worden sein. Der Sanierungsfortschritt ist graphisch aufbereitet

und im Sanierungsmagazin Nr. 18 (Mai 2011) veröffentlich worden.

Das Förderprogramm zur „Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohngebäuden in

Sanierungsgebieten“ der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt wird kontinuierlich

beworben und in Eigentümergesprächen vorgestellt. Die Anwendung des Programms

kommt aber nur für wenige Gebäude infrage, da sich die Bestandsmieten (im Schnitt 6,85

€/m² nettokalt) über der vom Programm 2012 vorgegebenen Mietgrenze von 5,90 €/m²

nettokalt bewegen. Bestandseigentümer zeigten in Beratungsgesprächen bisher kein Interesse

an diesem Programm, alle durchgeführten Förderungen sind Folge von Eigentümerwechseln.

Ein ernsthaftes Interesse an der Inanspruchnahme dieser Förderung geht

somit fast ausschließlich mit Eigentümerwechseln einher. In diesem Zusammenhang

wurden mit neuen Eigentümern Gespräche geführt und eine Modernisierung und Instandsetzung

auch über den Abschluss städtebaulicher Verträge erreicht. Insgesamt zwanzig

Verträge sind bisher geschlossen worden:

Städtebauliche Verträge nach §11 BauGB

Baublock Belegenheit Abschluss, Laufzeit Aktueller Stand

702 / 84 Gerade Straße 2 2007, 2010 abgeschlossen

45

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

702 / 84 Lassallestraße 40 2007, 2012 abgeschlossen

702 / 84 Baererstraße 5, Lassallestraße

36

2008, 2010 abgeschlossen

702 / 65 Beckerberg 7 2007, 2010 abgeschlossen

702 / 83 Hohe Straße 14 2008, 2011 abgeschlossen

702 / 79 Hohe Straße 36 2008, 2011 in Umsetzung (nach Verlängerung)

702 / 68 Lassallestraße 26 2008, 2009 abgeschlossen

702 / 82 Gerade Straße 15a 2009, 2013 abgeschlossen

702 / 81 Beckerberg 24a 2009, 2013 offen

702 / 69 Wilstorfer Straße 72 2009, 2014 offen

702 / 67 Lassallestraße 8 2010, 2015 offen

702 / 56 Eddelbüttelstraße 35 2010, 2011 Verlängerung vereinbart

702 / 67 Lassallestraße 18 2010, 2011 Verlängerung vereinbart

702 / 79 Baererstraße 37 2011, 2013 offen

702 / 65 Reinholdstraße 16 2011, 2012 offen

702 / 65 Reinholdstraße 22 2011, 2012 offen

702 / 79 Gerade Straße 24 2011, 2012 In Umsetzung

702 / 85 Eddelbüttelstraße 8 2011, 2014 In Umsetzung

702 / 85 Lassallestraße 42 2012, 2014 In Umsetzung

702 / 81 Maretstraße 63 2012, 2017 offen

Förderprogramm der Wohnungsbaukreditanstalt: Für die Modernisierung- und Instandsetzung

von Wohngebäuden werden verschiedene Förderprogramme, u. a. von der

Hamburgischen Wohnungskreditanstalt angeboten, die im Sanierungsgebiet unter anderem

durch Eigentümerinformationen, Beratungsgespräche und Öffentlichkeitsarbeit

durch das Gebietsmanagement bekannt gemacht werden. Nachfolgend werden die Vorhaben

genannt, die mit dem Modernisierungsprogramm in Sanierungsgebieten gefördert

werden. Sie befinden sich in der Planung, im Bau bzw. sind fertig gestellt.

Öffentlich geförderte Instandsetzungen und Modernisierungen

in Planung, in Bau oder Fertigstellungen

Baublock Belegenheit GE im EG Anzahl WE Stand

702 / 66 Beckerberg 13 nein 8 abgeschlossen

702 / 66 Beckerberg 15 nein 8 abgeschlossen

702 / 84 Gerade Straße 2 nein 8 abgeschlossen

702 / 83 Gerade Straße 11 nein 8 abgeschlossen

702 / 79 Gerade Straße 24 nein 14 In Durchführung

702 / 67 Lassallestraße 18 1 6 In Planung

Insgesamt 52

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Ein Großteil der Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen wird nach Schätzung

des Gebietsmanagements (auf Grundlage zahlreicher Eigentümergespräche) ohne bzw.

ohne nennenswerte Förderung durchgeführt. Zuschüsse oder Darlehen aus dem Hamburger

Klimaschutzprogramm oder der Kfw-Bank werden teilweise genutzt.

Freifinanzierte Maßnahmen der Eigentümer erstrecken sich nur sehr selten auf eine umfassende

Modernisierung (z. B. Lassallestraße 36, Baererstraße 5, Beckerberg 5), sondern

auf punktuelle oder Teilmaßnahmen. Eigentümer beabsichtigen zwar häufig eine

grundlegende Sanierung, strecken diese aber über einen langen Zeitraum und in Abhängigkeit

von Mieterwechseln. Die Entwicklung von neuen Handlungsstrategien zur Inanspruchnahme

der WK-Förderprogramme ist angesichts der o. g. Erfahrungen wenig hilfreich.

Neubau von Wohngebäuden: Für das Sanierungsvorhaben ist der Neubau von Wohngebäuden

vorgesehen, teilweise unter Maßgabe des Abbruchs von Bestandsgebäuden.

Seit der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes Harburg S6 Phoenix-Viertel sind

bislang zwei Neubauvorhaben abgeschlossen worden. Für drei Vorhaben liegen Bauanträge

bzw. Bauvoranfragen vor.

Baublock Belegenheit Geschosse

Bereits umgesetzter oder beantragter Neubau von Wohngebäuden

Wohneinheiten

Aktueller Stand

geförfördert

702 / 79 Baererstraße 35a 4 9 Nein fertig gestellt

702 / 68 Eddelbüttelstraße 22 2 2 (Wohngr.) Nein Vorbescheid

702 / 57 Kalischerstraße 22 3 3 Nein fertig gestellt

702 / 55 Maretstraße 34a 3 17 Nein Baugenehmigung

702 / 59 Wilstorfer Straße 62 5 4 Nein Vorbescheid

Das Erneuerungskonzept der Vorbereitenden Untersuchung sieht den Neubau von etwa

85 Neubauwohnungen auf 20 Grundstücken vor. Zwischenzeitlich sind zwei dieser Neubauten

realisiert worden, für ein Vorhaben liegt ein Vorbescheid vor.

Das Gebietsmanagement hat im März 2012 alle Eigentümer der unten gelisteten, noch

unbebauten Grundstücke kontaktiert, um die Entwicklungsabsichten abzufragen. Die folgende

Tabelle gibt einen Überblick über die Neubauvorhaben gemäß Integriertem Entwicklungskonzept.

Neubau von Wohngebäuden gemäß Integriertem Entwicklungskonzept

Baublock Belegenheit

Gewerbe

im EG

Anzahl WE

Aktueller Stand

702 / 55 Maretstraße 34a nein 17 Baugenehmigung liegt vor

702 / 57 Kalischerstraße 22 nein 3 abgeschlossen

702 / 59 Kalischerstraße 1 nein 6 nicht bekannt

702 / 59 Wilstorfer Straße 58* ja 4 nicht bekannt

702 / 59 Wilstorfer Straße 62* ja 4 Vorhaben ruht wg. nachzuweisender

Stellplätze

702 / 65 Eddelbüttelstraße 23 nein 4 nicht bekannt

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

702 / 66 Reinholdstraße 11* nein 3 nicht bekannt

702 / 67 Kalischerstraße 7* nein 3 nicht bekannt

702 / 67 Reinholdstraße 6 nein 6 Eigentümer hat kein Verwertungsinteresse

702 / 68 Eddelbüttelstraße 22 nein 2** Baugenehmigung liegt vor

702 / 68 Reinholdstraße 5a nein 6 Eigentümer hat kein Verwertungsinteresse

702 / 70 Hoffmeyerstraße 2* ja 6 Betrieb soll laut Eigentümer

erhalten bleiben

702 / 71 Wilstorfer Straße 94* ja 5 GM hält Eigentümerkontakt,

Entwicklung unklar

702 / 79 Baererstraße 35a* nein 9 abgeschlossen

702 / 79 Maretstraße 66 nein 4 Bebaubarkeit des Grundstücks

planungsrechtlich

stark eingeschränkt

702 / 86 Wilstorfer Straße 112* ja 4 steg hält Eigentümerkontakt,

Entwicklung unklar

705 / 67 Hohe Straße 25* nein 3 Eigentümer hat kein Verwertungsinteresse

705 / 67 Hohe Straße 29* nein 5 Neubauplanung nach Abschluss

des Hofgebäudeumbaus

Insgesamt 94

* Abbruch eines Bestandsgebäudes erforderlich

Die obenstehende Tabelle lässt erkennen, dass von den ursprünglich geschätzten 94

möglichen neuen Wohneinheiten aktuell 21 Einheiten wegen fehlendem Interesse der Eigentümer

nicht zur Umsetzung kommen werden und daher abzuziehen sind.

Wohnungsneubau: Zusätzlich zum Neubau von Wohngebäuden haben Eigentümer

durch Um- und Ausbau von Gebäudeteilen und Dachgeschossen sowie von Umwandlung

von Gewerberaum zu Wohnungen weiteren Wohnraum geschaffen bzw. beantragt.

Jahr

Beantragte und realisierte Wohnungen durch Umwandlung bzw. Aus- und Umbau

Belegenheit

Baublock

Wohneinheiten

Art

Aktueller

Stand

2006 702/79 Baererstraße 45 1 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/70 Reinholdstraße 3 2 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/57 Maretstraße 33a 2 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

2007 702/67 Eddelbüttelstraße 34 4 Aufstockung verworfen

702/57 Kalischerstraße 22 3 Neubau erfolgt

705/67 Maretstraße 70 1 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

2008 702/79 Baererstraße 35a 9 Neubau erfolgt

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

702/65 Beckerberg 5a 1 Umwandlung von Gewerbe

zu Wohnen

702/68 Eddelbüttelstraße 24 1 Umwandlung von Gewerbe

zu Wohnen

erfolgt

erfolgt

702/55 Maretstraße 34 17 Neubau nicht erfolgt

2009 702/71 Wilstorfer Straße 90 4 Umbau im Bestand, Ausbau

702/70 Reinholdstraße 3 2 Umwandlung von Gewerbe

zu Wohnen

702/86 Wilstorfer Straße 106 1 Umwandlung von Gewerbe

zu Wohnen

erfolgt

erfolgt

erfolgt

705/67 Maretstraße 68 1 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/84 Gerade Straße 2 2 Ausbau DG, Umwandlung

von Gewerbe zu Wohnen

erfolgt

702/66 Beckerberg 15 1 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/59 Wilstorfer Straße 62 5 Neubau nicht erfolgt

2010 702/79 Hohe Straße 26 2 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/68 Baererstraße 8 2 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/70 Reinholdstraße 3 2 Umwandlung von Gewerbe

zu Wohnen

erfolgt

2011 702/85 Eddelbüttelstraße 8 1 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/68 Eddelbüttelstraße 22 2* Neubau Hofgebäude nicht erfolgt

702/64 Reinholdstraße 23 2 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

702/64 Beckerberg 18 1 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

705/03 Hohe Straße 17 2 Ausbau Dachgeschoss erfolgt

705/67 Hohe Straße 29 2* Umwandlung von Gewerbe

zu Wohnen

erfolgt

2012 702/56 Bunatwiete 4 2 Aufstockung nicht erfolgt

Insgesamt 75

Davon tatsächlich realisiert 45

Die Ziele, Projekte und Maßnahmen in diesem Handlungsfeld zeigt die folgende Tabelle.

Handlungsfeld Wohnen, lokaler Wohnungsmarkt und Wohnungswirtschaft: Ziele

1. Sicherung und Entwicklung des Wohnens durch bauliche Maßnahmen zur Verbesserung

der Wohnungsstandards (Grundriss, Belichtung, Größe u. ä.) und für ein differenziertes,

zeitgemäßes Wohnungsangebot. Für Haushalte mit Kindern soll adäquater Wohnraum

gesichert und bereitgestellt werden, z. B. durch Grundrissveränderungen oder Wohnungszusammenlegungen.

2. Nachhaltige Modernisierung und Instandsetzung sanierungsbedürftiger Wohn-Gebäude.

3. Die Sicherstellung preiswerten Wohnraums soll auch durch die intensive Nutzung der För-

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

derprogramme der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt unterstützt werden.

4. Schaffung von neuen, zusätzlichen Wohnungsangeboten

5. Erhöhung der Investitionsbereitschaft

Handlungsfeld Wohnen, lokaler Wohnungsmarkt und Wohnungswirtschaft: Projekte

und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Öffentlich geförderte Modernisierung und Instandsetzung in der Geraden Straße 2, 11,

Beckerberg 13, 15

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Öffentlich geförderte Modernisierung und Instandsetzung in der Geraden Straße 24

Individuelle Beratung von Eigentümern und Architekten, insbesondere zu Förderprogrammen,

Fragen des Sanierungsrechts und sonstigen Anreizen, z. B. steuerliche Abschreibungen

Förderung von Baugemeinschaften und Studentenwohnen durch kontinuierlichen Austausch

mit der Agentur für Baugemeinschaften, Universitäten, Maklern u. a.

Erläuterung von Vorbildprojekten und Förderwegen im Sanierungsmagazin

Nutzung von Fachgesprächen (Wohnungsbaukonferenz, Universitätsgesprächskreis, u.a.)

zur Beförderung der Umsetzung der Handlungsfeldziele

fortlaufende Durchführung von Informationsveranstaltungen zu Fördermaßnahmen, Mietrecht,

u. a.

Nutzung sanierungsrechtlicher Genehmigungsvorbehalte i. V. m. städtebaulichen Verträgen

zur Vereinbarung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

Projekte und Maßnahmen in Planung:

Öffentlich geförderte Modernisierung und Instandsetzung in der Lassallestraße 18

3.3 Wohnumfeld und öffentlicher Raum

Die hohe bauliche Dichte des Phoenix-Viertels geht zulasten eines großzügigen Wohnumfelds

und vielfältig gestaltbarer öffentlicher Räume. Halböffentliche Räume kennt das

Phoenix-Viertel mit Ausnahme der SAGA-Wohnanlage in der Geraden Straße nicht.

Die durch alte Nebengebäude und Garagenanlagen mehrheitlich hoch verdichteten privaten

Blockinnenbereiche sollen eine bessere Aufenthaltsqualität erhalten, um dem Mangel

an wohnungsbezogenen Freiflächen entgegenzuwirken. Bislang beschränken sich gestaltete

Freibereiche sich in der Regel noch auf die jeweilige Parzelle, grundstückübergreifende

Nutzungen sind die Ausnahme.

Dachbegrünung: Um eine optische und ökologische Aufwertung der Blockinnenbereiche

zu erzielen, sollen zudem die einsehbaren Dachflächen von Hofgebäuden, Garagen und

Carports mit einer extensiven Dachbegrünung versehen werden.

Sauberkeit: Die bauliche Enge geht mit einem hohen Nutzungsdruck einher, infolgedessen

die Verschmutzung seit Beginn der Sanierung nie dauerhaft auf ein verträgliches

Maß zurückgeführt werden konnte. Trotz Einsatz eines Kümmerers der Stadtreinigung

seit dem Jahr 2007 kommt es an ausgewählten Kreuzungen und Baumscheiben immer

wieder zu Müllablagerungen durch Hausmüll, Altmöbel und Elektrogeräte. Die Sensibilität

von Bewohnern für dieses Thema ist sehr ungleich ausgeprägt, so dass ein Großteil der

Verschmutzungen durch eigenes Verhalten achtlos herbeigeführt wird.

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Die Stadtpflegemaßnahmen, die vom bezirklichen Ordnungsdienst und der Stadtreinigung

Hamburg wahrgenommen werden, dienen der Stadtbildpflege, der Erhöhung der

Aufenthaltsqualität sowie der Verkehrssicherheit und schaffen eine Voraussetzung zur

Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und privater Investitionen. Die steg tauscht

sich regelmäßig mit der Stadtreinigung in der Koordinierungsrunde „Stadtpflege Harburg“

aus und führt Aktionen für mehr Sauberkeit durch (u.a. Bewerbung von „Hamburg räumt

auf“, kostenlose Abgabe von Kehrbesen, Stellschilderaktion).

Erweitertes Wohnumfeld: Der Alte Friedhof, westlich an das Gebiet angrenzend, ist

2012 denkmalgerecht zu einer Parkanlage umgestaltet worden. Die Eingangsbereiche, u.

a. in Verlängerung der Bunatwiete, haben eine Aufwertung erfahren.

Südlich des Phoenix-Viertels, in fußläufiger Entfernung, befindet sich der Stadtpark Außenmühle,

der mit umfangreichen Grünflächen, dem Stadtparksee und einem ausgedehnten

Rad- und Fußwegenetz hohe Aufenthaltsqualität aufweist.

Handlungsfeld Wohnumfeld und öffentlicher Raum

Ziele:

Behutsame Neuordnung der Blockinnenbereiche unter den Aspekten Entsiegelung

und Begrünung

Verbesserung der Ausstattung und Gestaltung der öffentlichen Frei- und Grünflächen

für zielgruppenspezifische Angebote.

Durchführung von Stadtpflegemaßnahmen zur Gewährleistung von öffentlicher Ordnung

und Sauberkeit im Stadtteil.

Handlungsfeld Wohnumfeld und öffentlicher Raum: Projekte und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Neugestaltung des Spielplatzes am Kinderzentrum Kennedyhaus

Quartiersplatz Kalischerstraße

Schaffung einer Wegeverbindung zwischen Maretstraße und Altem Friedhof

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Fortführung des Einsatzes eines „Kümmerers“ der Stadtreinigung Harburg

Neugestaltung der Spielplätze an der Geraden Straße

Durchführung blockbezogener Eigentümerveranstaltungen

Individuelle Beratung von Eigentümern / Käufern und Architekten

Projekte und Maßnahmen in Planung:

Maßnahmenentwicklung zur Aufwertung des Wohnumfeldes an der Wilstorfer Straße

3.4 Lokale Ökonomie

Neben der dominierenden Wohnnutzung zählt das Sanierungsgebiet rund 130 Gewerbebetriebe.

Diese befinden sich vorrangig entlang der Wilstorfer Straße (ca. 50), sind außerdem

im Gewerbehof Hohe Straße versammelt (ca. 10) und liegen vereinzelt in Streulagen

(z. B. im Erdgeschoss von Eckgebäuden). Zusätzlich sind nicht wenige Abstellräume

in Hofgebäuden von Gewerbetreibenden als Lagerflächen oder Kleinstwerkstätten

vermietet. Mit wenigen Ausnahmen – wie insbesondere beim Gewerbehof - handelt es

sich bei den Gewerbeflächen um Größen unter 100 m².

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Gewerbestruktur: Mit Ausnahme zweier großflächiger Filialisten des Lebensmitteleinzelhandels

handelt es sich überwiegend um kleine, familiengeführte Betriebe. In den vergangenen

Jahren haben mehrere alteingesessene Betriebe ihr Geschäft aufgegeben (z.

B. eine Tischlerei, ein Juwelier, eine Bäckerei). Im Gegenzug gründen vorwiegend Menschen

mit Migrationshintergrund neue Ladengeschäfte. Zuweilen finden Existenzgründungen

aus der eigenen Wohnung heraus statt, von denen das Gebietsmanagement

aber nur punktuell Kenntnis erhält.

Die Gewerbestruktur wird von Dienstleistungs-, Einzelhandels- sowie einzelhandelsnahen

Betrieben geprägt. Handwerksbetriebe und Betriebe des produzierenden Gewerbes bestehen

vereinzelt und sind bisher seitens der Gebietsbevölkerung nicht als problematisch

thematisiert worden.

Wilstorfer Straße: Die Wilstorfer Straße führt als Verlängerung der Winsener Straße auf

den Harburger Ring und bildet eine der zentralen Einfallstraßen Harburgs. Sie wird vom

Kfz-Verkehr stark frequentiert und stellt folglich das nach außen hin wahrnehmbare

„Schaufenster“ des Phoenix-Viertels dar. Alle Bemühungen zur Aufwertung der Geschäftsstraße

haben bislang noch nicht zu nennenswerten Ergebnissen geführt. Die Entwicklungsbedingungen

sind durch kleinteilige Grundstücks- und Eigentümerstrukturen,

vielschichtige Miet- und Pachtverhältnisse, bauliche Gemengelagen sowie durch hohe

Fluktuation und geringe Professionalität der Gewerbebetriebe stark erschwert.

Die leer stehenden Phoenix-Gebäude – angrenzend an das Sanierungsgebiet - werden

gemeinsam von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, dem Bezirksamt

Harburg, der Hamburger Kreativgesellschaft und weiteren Beteiligten auf Umnutzungsmöglichkeiten

hin untersucht. Die Entwicklungsperspektiven der Wilstorfer Straße hängen

nicht unwesentlich von der künftigen Flächennutzung ab. Seit der Betreuung der dort ansässigen

Kunstsammlung Falckenberg durch die Deichtorhallen steht das Gebeitsmanagement

in Kontakt zur Kuratorin, um die Effekte der Kunstsammlung für die Geschäftsstraßenentwicklung

zu nutzen.

Die Problemlagen, verbunden mit stadtgestalterischen Defiziten, bedeuten auch deshalb

einen hohen Handlungsbedarf, da die Erfolge der Sanierung in anderen Handlungsfeldern

durch die Missstände an der Wilstorfer Straße in der öffentlichen Wahrnehmung

vielfach verdeckt werden. Die Attraktivität als Wohnstandort und das Image des Viertels

werden dadurch nicht unerheblich beeinträchtigt.

Die problematische Situation der Wilstorfer Straße lässt sich in dem verbleibenden Förderzeitraum

nicht auflösen. Eine tragfähige Entwicklung wird sich aus heutiger Sicht nur

durch längerfristige Begleitung und Unterstützung einstellen können. Es kann deshalb

kein Entwicklungskonzept aufgestellt, sondern nur Entwicklungsperspektiven aufgezeigt

werden. Die Prozesse der Stabilisierung und Aufwertung werden positiv begleitend unterstützt.

ESF-Projekt „Mixed Market“: Im Jahr 2011 ist das u.a. durch den Europäischen Sozialfonds

(ESF) geförderte Projekt „Mixed Market“ zur Förderung von migrantisch geprägten

Geschäftsstraßen gestartet. Es wird von „Unternehmer ohne Grenzen e. V.“ wahrgenommen,

die durch aufsuchende Arbeit und mit dem Sanierungsverfahren abgestimmte

Angebote (Unternehmerstammtisch, Seminar, Förderungen durch den Verfügungsfonds)

die Entwicklungsbemühungen unterstützen.

Der Gewerbehof Hohe Straße bietet neben den Lebensmitteldiscountern Penny und Aldi

sowie dem hochwertigen Lebensmittler „Toro Verde“ weitere kleingewerbliche Nutzungen

(Tischlerei, Schmiede, u.a.). Ladengeschäfte in Streulagen, Gewerbelager in Höfen und

Kleinstunternehmer ergänzen die gewerbliche Struktur, die sich nach Einschätzung der

steg in den letzten Jahren stabilisiert hat.

Gemäß Integriertem Entwicklungskonzept sind auf folgenden Grundstücken Abbrüche

und Neubau von Gewerbeflächen vorgesehen:

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Baublock

Belegenheit Grund der Maßnahme Umsetzung

702 / 59 Wilstorfer Straße 58 Abbruch eines gewerblichen Anbaus,

Neubau eines Wohngebäudes

mit Gewerbe im EG

702 / 59 Wilstorfer Straße 62 Abbruch eines eingeschossigen

Gewerbebaus, Neubau eines

Wohngebäudes mit Gewerbe im EG

702 / 71 Wilstorfer Straße 94 Abbruch eines eingeschossigen

Gewerbebaus, Neubau eines

Wohngebäudes mit Gewerbe im EG

702 / 86 Wilstorfer Straße 112 Abbruch eines eingeschossigen

Gewerbebaus, Neubau eines

Wohngebäudes mit Gewerbe im EG

Nicht bekannt

Bauvorbescheid

wird eigentümerseitig

nicht weiterverfolgt

GM hält Eigentümerkontakt,

Entwicklung

unklar

GM hält Eigentümerkontakt,

Entwicklung

unklar

Die Sanierungsziele und die dazugehörigen Projekte und Maßnahmen zeigt folgende Tabelle:

Handlungsfeld Lokale Ökonomie

Ziele:

1. Sicherung und Entwicklung der gebietstypischen Nutzungsmischung aus Einzelhandel,

Dienstleistung, Gastronomie und Handwerk, die das Wohnen nicht wesentlich

stört.

2. Darstellung von Entwicklungsmöglichkeiten für die Wilstorfer Straße

3. Verfahrensbegleitung zur Verstetigung des Gewerbehofes Hohe Straße zu einem

nicht zentrenrelevanten Komplex aus Handwerk, Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie

und kulturellen / freizeitbezogenen Einrichtungen

4. Zur Sicherung einer stabilisierenden Gebietsentwicklung ist der Betrieb von neuen

Vergnügungsstätten und wesensgleichen Betrieben auszuschließen.

Handlungsfeld Lokale Ökonomie: Projekte und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Gewerbeanalyse

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Gewerberaummanagement

Beratungsangebot „Mixed Market“ für Gewerbetreibende

Entwicklungskonzept „Wilstorfer Straße“

Projekte und Maßnahmen in Planung:

Nachqualifizierungsinitiative für Migranten im Erwachsenenalter der Handwerkskammer

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

3.5 Bildung

Schule: Der Ausbau der Schule Maretstraße zu einem „Community Center“ bildet in der

Drucksache zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets (Drs. Nr. 2005/783) ein

zentrales Sanierungsziel. Mit Eröffnung des Community Centers im November 2010 unter

dem Namen „Feuervogel – Bürgerzentrum Phoenix“ (Maretstraße 50, im folgenden „Feuervogel“

genannt) sowie als hamburgweites Pilotprojekt ist ein großer Schritt für eine soziale

Stabilisierung erfolgt. Den Anforderungen zur Umsetzung der Inklusion ist dabei

Rechnung getragen worden, aber auch die Nutzung der barrierefreien Räume für andere

Zielgruppen wurde beachtet. Zurzeit ist die Schule Maretstraße als „Grund- und Stadtteilschule

im Aufbau“ ein bedeutender Hauptnutzer im Feuervogel (zu den darin inkludierten

Angeboten: siehe entsprechende Handlungsfelder), weitere Hauptnutzer sind das Freizeitzentrum

Mopsberg, die VHS Region Harburg-Finkenwerder und die Elternschule Das

Engagement der Schule über den eigentlichen Unterricht hinaus ist vielfältig: Sie nimmt

aktuell z. B. am Schulversuch „alles könner“ teil, partizipert am Projekt „FLY – Familiy Literacy“

und an „JEKI - Jedem Kind ein Instrument“. Ergänzende Projekte wie der Jamliner

– ein Musikbus für Jugendliche – oder die Durchführung von Kunstausstellungen in Gewerbeleerständen

sind Teile des Unterrichts. Neben dem herkunftssprachlichem Unterricht

in Türkisch findet in den Schulräumen auch der durch das griechische Konsulat organsierte

muttersprachliche Ergänzungsunterrricht statt. Der Neubau trägt zudem durch

moderne Grundrisse und individuelle Raumangebote (Bewegungs- und Inselräume) den

Anforderungen zeitgemäßer pädagogischer Konzepte Rechnung und fördert zudem den

sozialen Austausch der Schüler untereinander (s. Integration).

Das im Zuge des Neubau des „Feuervogels“ aufgegebene Gebäude Bunatwiete 20 soll

im zweiten Halbjahr 2012 von der Stadtteilschule Harburg (Oberstufe) zeitlich befristet für

den Schulbetrieb genutzt werden, die Nutzung darüber hinaus ist noch offen.

Feuervogel: Den im Stadtteil lebenden Menschen werden im Feuervogel auf unterschiedliche

Bedürfnisse angepasste Lern- und Entwicklungsräume zur Verfügung gestellt.

Aufeinander abgestimmte Bildungsangebote für die Zielgruppen von Jung bis Alt und verschiedener

Herkunft sollen nahtlose Übergänge zwischen den unterschiedlichen Phasen

im Lebenszyklus von Familien und Personen sicherstellen. Die Verknüpfung zwischen

den Bildungseinrichtungen und dem sozialräumlichen Umfeld wird optimiert und eine

Steigerung von Bildungschancen und die Verminderung von sozialer Segregation befördert.

Die Öffnung der Schule in den Stadtteil und die Intensivierung der Kooperationen mit

den außerschulischen Partnern, die mindestens auf der Ebene der Hauptnutzer in die

Entwicklung gemeinsamer Leitziele und integrierter Konzepte münden soll, ist ein wichtiges

Ziel der Arbeit im Feuervogel.

Die Akquise von Veranstaltungen und das dazugehörige Raumangebot des Feuervogels

z. B. für Kurse und Tagungen, die sich den verschiedenen Bildungsthemen widmen, stellt

eine wichtige Leistungsanforderung an das Centermanagement des Feuervogels dar.

Kindertagesbetreuung: Die Kindertagesstätte Eddelbüttelstraße ist im Jahr 2007 über

das Programm „Lebenswerte Stadt“ um ein „Eltern-Kind-Zentrum“ erweitert worden und

umfasst niedrigschwellige Bildungs- und Beratungsangebote für Familien sowie aktivierende

Sozialarbeit. Zwischen Kita und Schule besteht ein enger Austausch, sodass Übergange

kindgerecht gestaltet werden.

Das Kinderzentrum Kennedyhaus ist eine Kindertagesstätte mit ergänzenden Angeboten

der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie einer Fahrradausleihe samt –werkstatt.

FZ Mopsberg: Das Freizeitzentrum ist als außerschulische Einrichtung Teil des Feuervogels

und gestaltet ergänzende pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche,

bspw. einen pädagogischen Mittagstisch, HipHop-Breakdance-Kurse, Fotografiekurse

oder einen Jugend-Austausch mit der Ashdod (Israel).

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

Volkshochschule: Die Einrichtung im Feuervogel erbringt als Hauptnutzer einen wichtigen

Beitrag zur Erwachsenenbildung. Schwerpunkte der Angebote bilden die unterschiedlichen

Angebote die Deutschkurse für Migranten (VHS), verschiedene Yoga- und

Goldschmiedekurse.

Übersicht über Bildungseinrichtungen im Sanierungsgebiet und dessen Umfeld

Einrichtung Träger Adresse

Grund- und Stadtteilschule im

Aufbau

Stadtteilschule Harburg (Oberstufe,

geplant, zeitlich befristet)

BSB Feuervogel, Maretstraße 50

BSB Bunatwiete 20

FZ Mopsberg Verein Nöldekestraße Feuervogel, Maretstraße 50

Teilangebot des VHS-Zentrum

Harburg/Finkenwerder

VHS Feuervogel, Maretstraße 50

Kinderzentrum Kennedyhaus Bezirksamt Harburg Kalischerstraße 18

Kindertagesstätte, Eltern-Kind-

Zentrum

Vereinigung Eddelbüttelstraße 9

Kindertagesstätte Vereinigung Harmsstraße 21 (Umfeld)

Die Sanierungsziele und die dazugehörigen Projekte und Maßnahmen zeigt folgende Tabelle:

Handlungsfeld Bildung

Ziele:

1. Aufwertung und Ergänzung der Angebote der sozialen, kulturellen und freizeitbezogenen

Infrastruktur auf Grundlage des Stadtteilkonzepts im Bereich Bildung, Beratung,

Erziehung, auch um der Abwanderung von sozial stabilen Haushalten entgegenzuwirken.

Ein wesentlicher Baustein ist hierbei die Verstetigung und Stabilisierung

des Centermanagements für den „Feuervogel – Bürgerzentrum Phoenix“.

2. Steigerung der Bildungschancen und Verminderung sozialer Segregation

Handlungsfeld Bildung: Projekte und Maßnahmen“

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Konzeption und Bau eines Community Centers

Erarbeitung des Stadtteilkonzepts „Bildung, Beratung, Erziehung“

Erprobung des Konzepts „Zu-Fuß-Bus“

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Betrieb des Feuervogel – Bürgerzentrum Phoenix

Entwicklung quartiersspezifischer Angebote

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

3.6 Integration

Das Sanierungsgebiet verfügt über einen Anteil an nicht-deutscher Bevölkerung von ca.

40%. Es werden folglich an diesen Stadtteil mit seiner sozial stark belasteten Bevölkerungsstruktur

überdurchschnittlich hohe Integrationsleistungen gestellt. Basis des Handelns

ist das am 22.11.2011 von der Bezirksversammlung Harburg beschlossene Harburger

Integrationskonzept „Zusammenarbeit in Eigenverantwortung“, in dem in einem

eigenen Kapitel die Ziele der Stadtteilentwicklung Eingang gefunden haben.

Der Aufbau und die Unterstützung von Kommunikations- und Kooperationsstrukturen stehen

im Mittelpunkt. Da es keine zahlenmäßig vorherrschende Bevölkerungsgruppe gibt,

ist eine individuelle Ansprache angezeigt. Eine Studie des IfS-Instituts Berlin zur Beteiligung

von Migranten bestätigte, dass migrantische Gruppen ‚unter sich‘ bleiben und einzeln

über informelle Prozesse zu aktivieren sind. Im Phoenix-Viertel bestehen zur Zeit jeweils

griechische, türkische und westafrikanische Gruppen, die sich selbstorganisiert z. B.

im Feuervogel oder auch in den Räumen eines afrikanischen Ladens in der Wilstorfer

Straße treffen, um dort neben Alltagsthemen z. B. auch Sprachkurse anzubieten (sog.

„Migrantenelternbund“). Auch ein türkischer und ein griechischer Sportverein bereichern

das Angebot. Ergänzt werden diese selbstorganisierten Treffs von bezirklichen Projekten

(„Zukunftslotsen“, „Community Field“), die über Multiplikatoren Lebenshilfe vermitteln.

Nicht zuletzt werden durch Stadtteilfeste (Feuervogel), Musikfeste (Quartiersplatz) und

gezielte Umbauten von Spielplätzen (Kalischerplatz) Kontaktgelegenheiten bzw. Treffpunkte

geschaffen und über jährlich stattfindende „Pflanzaktionen“ auch Migranten erreicht.

Die Stärkung nachbarschaftlicher Strukturen, gezielt auch mit migrantischer Orientierung,

wurde zuletzt (2010) auch durch ein Fotoprojekt „Nachbarschaften“ in die Öffentlichkeit

getragen.

Das Integrationszentrum Harburg ist als Einrichtung im Sanierungsbeirat vertreten und

über das Verfahren und die Mitwirkungsmöglichkeiten informiert.

Feuervogel: Mit dem Feuervogel und seiner Angebotsstruktur soll ein Beitrag zur Verbesserung

der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund geleistet werden.

Hierzu sollen die unterschiedlichen kulturellen Gruppierungen und andere Multiplikatoren

und Einzelpersonen in die Aktivitäten des Feuervogels einbezogen werden. Dies geschieht

in Form von Mitgestaltung von Festen und Veranstaltungen wie auch im direkten

inhaltlichen Austausch mit den Ansprechpartnern des Feuervogels oder über den Besuch

von Integrationsangeboten, die von den Nutzern im Hause bereitgehalten werden.

Über das Centermanagement und die Hauptnutzer werden darüber hinaus auch Bürger

zu Mitwirkung und Eigeninitiative aktiviert. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten als

Treffpunkt und für Integrationsarbeit ist erklärtes Ziel der Einrichtung.

Übersicht über Integrationsangebote im Sanierungsgebiet und dessen Umfeld

Angebot Träger Adresse

Jugendmigrationsprojekt /

Migrationsberatungsstelle

für erwachsene Zuwanderer

Integrationsangebote als

Teil der Elternschule

Türkisch-deutscher Elterntreff

Treff für westafrikanische

Migranten

DRK Maretstraße 26

Elterninitiativen Feuervogel, Maretstraße 50

Migranten Elternbund Hamburg

und Umgebung e.V.

Ehrenamt (ELEFANT Hamburg)

Feuervogel, Maretstraße 50

Wilstorfer Straße 70

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Integrationszentrum

Sportangebote

Bürgerinitiative ausländische

Arbeitnehmer e.V.

HarburgerTürk – Sport,

Dersimspor, FC Ellas

Krummholzberg 5 (Umfeld)

Spielstätte Baererstraße

Formelle Einbindung: Der Sanierungsbeirat bildet das zentrale Mitwirkungsangebot für

Bewohner, Eigentümer und Initiativen und ist laut RISE ein mit einer Geschäftsordnung

ausgestattetes, über jeweils 4 Jahre ausgerichtetes ehrenamtliches Gremium. Der Anteil

an Migranten im Teilnehmerkreis dieses Beirats ist ausgesprochen gering, zuletzt waren

migrantische Teilnehmer kaum anzutreffen. Die steg bemüht sich weiterhin, vorrangig

über direkte Ansprache, bislang unterrepräsentierte Gruppen für eine Mitarbeit zu gewinnen.

Handlungsfeld Integration

Ziele:

Umsetzung des Harburger Integrationskonzepts 2011. So ist u.a. die Förderung

nachbarschaftlicher Strukturen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

durch gemeinsame Aktivitäten vorgesehen, um das Zusammenleben zu fördern.

Handlungsfeld Integration: Projekte und Maßnahmen

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Entwicklung, Förderung und Begleitung quartiersspezifischer Angebote („Zukunftslotsen“,

Stadtteilfeste, u.a.)

3.7 Familien- und Gesundheitsförderung

Familien mit Kindern als Zielgruppe werden oft erst erreicht, wenn die Kinder für den Kindergarten

angemeldet werden. Um die Startbedingungen für Kinder zu verbessern und

Auffälligkeiten frühzeitig entgegenwirken zu können, ist ein früher Kontakt hilfreich. Mit

dem Eltern-Kind-Zentrum in der Kita Eddelbüttelstraße bietet das Phoenix-Viertel einen

zentralen Anlaufpunkt für Hilfen für junge Familien. Auch das Kinderhaus Kennedyzentrum

bietet Eltern pädagogisch betreute Gesprächskreise.

Feuervogel: Die enge Zusammenarbeit zwischen den Hauptnutzern des Feuervogel und

mit den entsprechenden weiteren Einrichtungen im Viertel sollen sicherstellen, dass Familien

rechtzeitig, bevor problematische Lebenssituationen eskalieren, adäquate Unterstützung

bekommen, die bei Eintritt in die nächste Phase des Lebenszyklus von Familien

nicht endet. Ziel ist daher der Aufbau geschlossener Betreuungsketten.

Der Feuervogel soll zentrale Anlaufstelle für Familien sein. Ein breites Spektrum an aufeinander

abgestimmten familienstärkenden Maßnahmen sind Kern der Angebotsstruktur

der Einrichtungen. Die Angebote sollen schnell zugängliche, unbürokratische und im Alltag

wirksame Hilfe, Beratung und Unterstützung bieten, es soll in den Angeboten auf die

individuellen und erzieherischen Bedarfe eingegangen sowie Selbsthilfepotenziale gestärkt

werden. Zudem ist ein Ziel die stärkere Einbindung der Eltern. Um die Zusammenarbeit

auch nach außen transparent zu machen, werden gemeinsame Elternabende

durchgeführt. Hier gerade auch in Hinblick auf den Übergang Elternschule - Vorschule.

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Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention werden in ressourcenschwächeren

Gebieten flächen-deckend in die Regelsysteme integriert, d. h. Gesundheitsförderung

bspw. in Eltern-Kind-Zentren, Kindertagesstätten und Schulen müssen so alltagsnah umgesetzt

sein, dass möglichst alle davon profitieren können.

Um dieses Ziel für das Phoenix-Viertel zu erreichen, wurde der Koordinierungsbaustein

Gesundheitsförderung PHOENIX // VITAL im Feuervogel etabliert. Zielgruppenspezifische

Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention auch unter ethnischen und

Gender-Aspekten soll dabei auch für die Menschen im Entwicklungsgebiet organisiert

werden, die auf Grund ihrer Lebenssituation eine besondere Unterstützung benötigen,

ansprechen und erreichen.

Dazu wird über die Koordinierungsstelle eine Erhebung zu bestehenden Gesundheitsangeboten

und -bedarfen gemacht, sowie konkrete Gesundheits-Projekte insbesondere in

den Bereichen Bewegung, Ernährung und Prävention initiiert werden, der ganze Stadtteil

mit seinen Einrichtungen, Angeboten und Akteuren als Ressource für eine gesundheitsfördernde

Entwicklung genutzt werden sowie die Aktivitäten mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit

bekannt gemacht werden.

Darüber hinaus sind Beratungsangebote zum Thema Gesundheit fest in das Profil des

Feuervogels aufgenommen worden. Wöchentliche Sprechstunden zur Mütterberatung

und zur Krebsberatung finden regelmäßig statt. Aktuell ist die Schaffung neuer gesundheitsfördender

Angebote in Vorbereitung (Suchtprävention, Ernährungsberatung, Familienlotse),

so dass künftig bis zu neun verschiedene Schwerpunkte im Gesundheitsbereich

vor Ort bedient werden.

Löwenhaus: Seit April 2007 ist im Gebiet das „Löwenhaus“ des ASB ansässig, das in

enger Zusammenarbeit mit der Schule Jugendliche aus einem belasteten sozialen Umfeld

betreut und Eltern Entlastung bei der Erziehung bietet.

Zusätzlich gibt es in Form von zwei Kleiderkammern für Familien ergänzende Hilfsangebote,

die das DRK in der Maretstraße 73 und der Feuervogel anbieten.

Übersicht über Familien- und Gesundheitsförderung im Sanierungsgebiet und dessen

Umfeld

Einrichtung Träger Adresse

Elternschule (ergänzt durch

Mütterberatung)

Bezirksamt Harburg Feuervogel, Maretstraße 50

Eltern-Kind-Zentrum BASFI Eddelbüttelstraße 9

Löwenhaus ASB Kalischerstraße 9

Krebsberatung

Hamburger Krebsgesellschaft

e. V.

Feuervogel, Maretstraße 50

Handlungsfeld Familien- und Gesundheitsförderung

Ziele:

Verbesserung der Zugänglichkeit zu Hilfs- und Beratungsangeboten für Menschen in

problembehafteten Lebenssituationen

Schaffung von gesundheitsfördernden Strukturen

Handlungsfeld Familien- und Gesundheitsfförderung: Projekte und Maßnahmen

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Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Aufbau eines Eltern-Kind-Zentrums

Umfrage zur Gesundheitssituation im Phoenix-Viertel

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Etablierung von „PHOENIX // vital“ als Koordinierungsstelle für Gesundheitsförderung

Entwicklung quartiersspezifischer Angebote

3.8 Kultur

Der Aufbau nachbarschaftlicher Strukturen und einer Stadtteilidentität sowie die Stärkung

der Identifikation werden durch kulturelle Aktivitäten befördert. Voraussetzung hierfür war

die Eröffnung des Feuervogel, sodass seit 2010 eine Vielzahl an Veranstaltungen wie

bspw. ein Herbstmarkt, ein Weihnachtsmusical, Seifenkistenrennen und Flohmärkte

durchgeführt wurde.

Feuervogel: Die Bühne in der Aula, der Stadtteilsaal im Freizeitzentrum Mopsberg und

weitere Räumlichkeiten des Feuervogels bieten dem gewünschten Auf- und Ausbau eines

vielfältigen kulturellen Angebotes reichhaltige Möglichkeiten.

Die angestrebte Förderung von kulturellen Aktivitäten bezieht sich zum einen auf die

Durchführung von Veranstaltungen für die Bewohner des Phoenix-Viertels und für Menschen

von außerhalb, auch um den Stadtteil bekannt zu machen und sein Image zu verbessern.

Dabei ist auch der Aspekt der Mitgestaltung und Teilhabe der verschiedenen

Zielgruppen zu nennen.

Einige Formate, die im ersten Betriebsjahr erprobt wurden sollen wiederaufgenommen

und als feste Stadtteilevents etabliert werden. Veranstaltungen, wie Theater und Konzerte

werden bereits zum Teil geboten, sollen verstärkt verfolgt werden. Des Weiteren soll der

Feuervogel Raum für kulturellen Austausch bieten, dieses Ziel soll sich in den verschiedenen

Veranstaltungen sowie im laufenden Programm wiederfinden.

Quartiersbezogene Einrichtungen: Die Volkshochschule mit ihren zwei Standorten im

Viertel und die Bücherhalle ergänzen das Kulturangebot im bildungsnahen Bereich mit

unterschiedlichsten Kursangeboten. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren ein

nicht-kommerziell geführter Musik-Club in der Lassallestraße 11 etabliert („Maria’s Ballroom“),

der neben Live-Konzerten auch Musikerstammtische von Bewohnern und Studenten

beheimatet und einen Proberaum anbietet. Dieses Angebot ist bisher einmalig im

Viertel und soll zu einem Treffpunkt für Anwohner ausgebaut werden.

Sammlung Falckenberg: Die Sammlung Falckenberg mit ihren 6.000 m² Ausstellungsfläche

wird zu den zehn weltweit bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst gezählt

und von den Deichtorhallen betreut. Sie befindet sich östlich der Wilstorfer Straße. Die

Einrichtung soll zur Aufwertung der Wilstorfer Straße genutzt werden und eine positive

Außendarstellung des Phoenix-Viertels unterstützen.

Übersicht über kulturelle Einrichtungen im Sanierungsgebiet und dessen Umfeld

Einrichtung Träger Adresse

Volkshochschule VHS Hamburg Feuervogel, Maretstraße 50

Bücherhalle Städtische Stiftung Eddelbüttelstraße 47a

Sammlung Falckenberg Deichtorhallen Hamburg Wilstorfer Straße 71

Musik-Club (Maria’s Ballroom)

Privat Lassallestraße 11

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Kulturprojekte: Neben klassischen Angeboten unterstützt das Sanierungsverfahren

selbstinitiierte Kulturaktivitäten (teilweise als Verfügungsfonds-Projekte). Beispielsweise

ist die Geschichte des Phoenix-Viertels und des Alten Friedhofs als Buch herausgegeben

worden und Schaltkästen wurden mit historischen Motiven bemalt. Das Löwenhaus gestaltet

Mosaike an Hausfassaden, bringt Kunstkalender heraus und verschönert den

Straßenraum durch bemalte Baumscheiben. Zudem vermittelte die steg einen Gewerbeleerstand

für ein Kunstprojekt an der Schule.

Handlungsfeld Kultur

Ziele:

Förderung kultureller Aktivitäten im Stadtteil

Handlungsfeld Kultur: Projekte und Maßnahmen

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Aufbau bzw. Fortführung von unterschiedlichen Stadtteiltreffs (Herbstmarkt, Seifenkistenrennen,

Quartiersplatzfest, Pflanzaktion u.a.)

Bewerbung von Verfügungsfondsprojekten und Beratung von Antragstellern

Entwicklung quartiersspezifischer Angebote

3.9 Sport und Freizeit

Durch die hohe bauliche Dichte des Phoenix-Viertels sind Flächen für Sport und Freizeit

sehr wertvoll. Es ist das Ziel der Sanierung, die Flächen nicht nur zu erhalten, sondern

deren Nutzbarkeit insgesamt zu verbessern. Neben offenen Sportflächen stehen aber

auch Sport- und Bewegungskurse im Focus.

Feuervogel: Die Förderung von Bewegung und sportlichen Aktivitäten ist fester Bestandteil

der Arbeit im Feuervogel. Ein Ergebnis einer Befragung, die im Rahmen der Gesundheitsförderung

durchgeführt wurde (2011) zeigt den hohen Bedarf an Angeboten für verschiedene

Zielgruppen. Zu nennen sind hierbei insbesondere Frauen verschiedenen Alters,

für die ein Bedarf an „sanften“ Bewegungsangeboten wie Pilates oder Yoga besteht,

wie auch Männer und Frauen zwischen 25 und 45 Jahren, deren Bedarfe sich auf unterschiedliche

Bewegungs- und Sportarten beziehen. Für Kinder und Jugendliche wird über

die Einrichtungen ebenfalls ein Bedarf bestätigt.

Die Sporthalle wie auch weitere Räumlichkeiten im Feuervogel sollen so koordiniert werden,

dass diesen Bedarfen entsprochen werden kann. Dafür ist es auch notwendig, die

Nutzungszeiten und -möglichkeiten der Sporthalle (unter Berücksichtigung der Nutzungsregelungen

für Schulen und Sportvereine) und anderer Räume sowie vorhandener Außenflächen

zu überprüfen und der Austausch zwischen Sportamt, Vereinen und Centermanagement

weiter auszubauen. Die zur Verfügung gestellte Hallenzeit für nicht vereinsgebundenen

Sport, die in erster Linie vom Freizeitzentrum Mopsberg für Angebote in

der offene Kinder- und Jugendarbeit genutzt wird, soll dabei noch stärker bedarfsgerecht

nutzbar gemacht werden. Die Musikräume der Schule und der Bewegungsraum der Elternschule

bieten darüber hinaus Raum für verschiedene zielgruppenspezifische Bewegungsangebote.

Die Nutzung des Sportplatzes soll einen Schwerpunkt in der Förderung des Mädchenfußballs

einnehmen. Er ist zwischenzeitlich als DFB-Stützpunkt anerkannt. Darüber hinaus ist

auch hier eine offene Nutzung durch den Stadtteil angestrebt.

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Über den Sportplatz sollen sich auch Synergieeffekte mit anderen Maßnahmen und Zieldimensionen

des Feuervogel ergeben, so z.B. die vermehrte Nutzung des Café Mopsberg

an den Wochenenden, wenn auf dem Sportplatz Fußballspiele stattfinden.

Übersicht über Sport- und Freizeitflächen im Sanierungsgebiet und dessen Umfeld

Einrichtung Träger Adresse

Dreifeldsporthalle BSB, Bezirksamt Harburg Baererstraße 47

Turnhalle BSB Bunatwiete 20

Kunstrasenplatz Bezirksamt Harburg Baererstraße 49

Betreuter Abenteuerspielplatz

Spiel- und Bolzplatz Kalischerstraße

Spielplätze Gerade Straße

ASP Harburg Hohe Straße 42

Bezirksamt Harburg Bunatwiete 18

Vereinigung, Bezirksamt

Harburg

Gerade Straße

Spielfeld Baererstraße Bezirksamt Harburg Baererstraße 48

Freiflächen Feuervogel BSB Feuervogel, Maretstraße 50

Handlungsfeld Sport und Freizeit

Ziele:

Verbesserung der Nutzbarkeit der im Gebiet bzw. in dessen unmittelbaren Umfeld

vorhandenen Sportanlagen

Schaffung von Angeboten zur Bewegungsförderung für Bewohner aller Altersklassen

Handlungsfeld Sport und Freizeit: Projekte und Maßnahmen

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3.10 Ausbildung, Qualifizierung, Beschäftigung, Arbeitsmarkt

Die Bewohner des Sanierungsgebiets sind überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen

und von staatlichen Transferleistungen abhängig. Beratungsangebote und Projekte

zur Beschäftigungsförderung oder Existenzgründung sollen helfen, Zugang zum regulären

Arbeitsmarkt zu finden oder in stabile Beschäftigungsverhältnisse zu wechseln.

Das Projekt zur „arbeitsmarktpolitischen Aktivierung von alkoholkonsumierenden Personen

im öffentlichen Raum“ sucht dabei aktiv Kontakt und vermittelt an geeignete Hilfsund

Trägerprogramme. Das ESF-geförderte Projekt „Mixed Markets“ trägt zur Weiterqualifizierung

insbesondere der migrantischen Gewerbetreibenden bei.

Handlungsfeld Ausbildung, Qualifizierung, Beschäftigung, Arbeitsmarkt

Ziele:

Unterstützung von Programmen zur Förderung der Quartiersarbeit in der Integrierten

Stadtteilentwicklung

Handlungsfeld Ausbildung, Qualifizierung, Beschäftigung: Projekte u. Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Durchführung des Projekts „Stadtteilservice“ als Angebot von Arbeitsgelegenheiten

für Erwachsene

Durchführung des an Frauen gerichteten Beschäftigungsprojekts „mein.stadt.raum“ in

den Räumlichkeiten der Phoenix-Werke

Durchführung des Beratungsangebots „EIN-GANG“

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Durchführung des Beratungsangebots „Mixed Market“, u. a. als Existenzgründerberatung

Durchführung der Beschäftigungsberatung „ZuArbeit Harburg“

3.11 Soziales, Seniorenarbeit, Inklusion/Gleichstellung

Dieses erst kürzlich definierte Handlungsfeld stellt ein Querschnittsthema dar, zu dem bereits

Aussagen in anderen Handlungsfeldern getroffen worden sind. Wie in Kapitel 3 insgesamt

deutlich wird, steht der Aufbau nachbarschaftlicher Strukturen wie auch die

Schaffung erforderlicher Betreuungs- und Beratungsangebote im Vordergrund. Für die

letztgenannte Aufgabe hat das Centermanagement des Feuervogel gemeinsam mit den

Hauptnutzern regelmäßige Abstimmungsrunden etabliert, auf um die Bedürfnisse des

Stadtteils mit Angeboten im Feuervogel reagieren zu können. Dazu besteht Kontakt zu

lokalen Einrichtungen, bspw. zum „Treffpunkt Älterwerden“, einem bezirklicher Seniorentreff,

sowie zum Verein „Leben mit Behinderung Hamburg“, die örtliche Wohngruppen betreuen

und den Feuervogel bereits kontinuierlich nutzen.

Durch die Drittnutzungen im Feuervogel haben sich bereits – über das Kontaktstadium

hinaus –konkrete Veranstaltungen auch zu dem Themenbereich Senioren und Inklusion /

Gleichstellung ergeben. Beispielhaft sei die Veranstaltung „Alt werden in Harburg“ genannt.

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3.12 Sicherheit

Berichten des zuständigen Polizeikommissariats 46 zufolge (zuletzt im Juni 2011) geben

die gemeldeten Straftaten und sonstigen Vorfälle aus dem Phoenix-Viertel keine besondere

Problemlage zu erkennen, sie bewegen sich vielmehr im bezirksüblichen Bereich.

Nichtsdestotrotz kommt die objektive Sicherheit nicht mit der gefühlten Sicherheit zur Deckung.

Das subjektive Sicherheitsgefühl ist insbesondere durch den Aufenthalt bestimmter

Personengruppen und deren Gebaren sowie durch ‚Hörensagen‘ beeinträchtigt. Eine

Häufung von Gewalttaten, befördert durch Presseberichte, lässt sich zwei einschlägig bekannten

Gaststätten an der Wilstorfer Straße zuordnen. Speziell dieser Bereich steht in

dem Ruf, Ort illegaler Handlungen und gewaltbereiter Personen zu sein.

Im Jahr 2006 ist angesichts der hohen Kfz-Belastung auf der Wilstorfer Straße eine

Sprunginsel errichtet worden, um das Queren der Fahrbahn zwischen dem Ausgang des

Phoenix-Centers und der Konsul-Renck-Straße sicherer zu gestalten. Dieser Weg stellt

eine der bedeutenden Fußgängerverbindungen im Viertel dar.

Handlungsfeld Sicherheit

Ziele:

Erhöhung des Sicherheitsempfindens

Handlungsfeld Sicherheit: Projekte und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Durchführung einer Umfrage zu sicherheitsrelevanten Themen

Bau einer Sprunginsel am Ausgang des Phoenix-Centers

Errichtung von Leuchten an neuen Wegeverbindungen

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Nutzung von Fachgesprächen mit der Polizei und dem bezirklichen Ordnungsdienst

zur Beförderung von Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit

Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens durch positive Pressearbeit

3.13 Umwelt und Verkehr

Die Umwelt- und Verkehrssituation im Sanierungsgebiet weist keine besonderen Handlungsbedarfe

auf. Der östliche Teil ist zeitweise von Geruchsemissionen der Phoenix-

Werke beeinträchtigt. Das Umweltamt der BSU bestätige hierzu zwar eine Belästigung

durch Geruch, der jedoch keine Gesundheitsgefährdung bedeutet. Jedoch ist die Wohnsituation

an der Wilstorfer Straße durch Verkehrslärm beeinträchtigt. Laut Gutachten aus

dem Jahr 2001 (zitiert in der Vorbereitenden Untersuchung) beträgt die Verkehrsbelastung

etwa 14.000 Kfz/Tag.

Verkehrsanbindung: Der Anschluss des Phoenix-Viertels an das örtliche und überörtliche

Straßenverkehrsnetz ist sehr gut. Der ÖPNV mit einem umfangreichen Linienangebot

sowie der Fernbahnhof kann aus fast dem gesamten Gebiet fußläufig erreicht werden,

eine Bushaltestelle befindet im Süden an der Hohen Straße.

Ruhender Verkehr: Das gründerzeitliche Wohnviertel zählt derzeit etwa 2.500 Haushalte.

Dem stehen etwa 1.000 Stellplätze auf öffentlichen und privaten Flächen entgegen.

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Der Bestand an privaten Stellplätzen ist 2012 nochmals von der steg geprüft worden und

deckt sich mit der 2004 erhobenen Zahl von 240. Angesichts der Entstehungszeit und der

baulichen Dichte gibt es keine nennenswerten Potenziale für die Schaffung weiterer

Parkplätze. Anlässlich der Grunderneuerung des Sportplatzes Baererstraße ist seitens

SAGA GWG die Idee einer Quartierstiefgarage geprüft, aber mangels Interesse der befragten

eigenen Mieterschaft im Umfeld an kostenpflichtigen Parkplätzen nicht weiter

konkretisiert worden. Auch die hohe Zahl an 130 freien Dauerstellplätzen (Abfrage 2008)

in zwei nördlich angrenzenden Parkgaragen bestätigt dieses Bild. Die letzte Stichprobe

2012 zeigte erneut weiterhin freie Kapazitäten in Tiefgaragen.

Das geringe Einkommensniveau und die Abhängigkeit von Transferleistungen der Bewohnerschaft

tragen zu der verhaltenden Nachfrage nach Mietstellplätzen bei. So bleiben

Tiefgaragen- oder offene Hofparkplätze unvermietet, während der Parkraumsuchverkehr

in den Abendstunden zu verbotswidrigen Parken und zu Behinderungen im Bereich von

Zufahrten, Gehwegen und Einmündungen führt. Modelle wie Bewohnerparkausweise, die

Bewohner von den Kosten der Parkraumbewirtschaftung befreien sollen, führen im Phoenix-Viertel

in Anbetracht der ohnehin kostenlosen Stellplätze nicht weiter. Die Einführung

wird auch von der Unteren Straßenverkehrsbehörde als nicht hilfreich angesehen. Im Ergebnis

wird die Konzeptionierung einer Parkraumbewirtschaftung im Quartier als nicht

zielführend eingeschätzt.

Stellplätze im Sanierungsgebiet

Stellplätze im öffentlichen Raum (Herbst 2006, Erhebung steg) 751

Stellplätze Neubau Feuervogel (Saldo, ca.) 25

Stellplätze in Blockinnenbereichen (Erhebung 2004, BIG) 240

Gesamt 1014

Stellplatz pro Haushalt (rechnerisch) 0,39

Stellplatzanalyse Maretstraße / Hohe Straße: In den Jahren 2008 und 2009 ist die kostenfrei

nutzbare Sammelstellplatzanlage (61 Plätze) auf ihre Auslastung hin untersucht

worden. An unterschiedlichen Wochentagen und Uhrzeiten sind insgesamt 45 Erhebungen

in vier Zeiträumen durchgeführt worden. Die durchschnittliche Auslastung betrug

zwischen 58 und 70%. Eine ergänzende Begehung mit zuständigen Fachämtern und der

Polizei ließ außerdem erkennen, dass ein Umbau der Anlage keine nennenswerte Erhöhung

der Stellplatzzahl mit sich bringt. Die freien Kapazitäten sollen hingegen genutzt

werden, um Nutzern der nördlich angrenzenden Sportanlage Stellplätze anzubieten. Dazu

wurde eine Wegeverbindung von der Sportanlage zur Hohen Straße geschaffen.

Handlungsfeld Umwelt und Verkehr

Ziele:

Aufwertung des Straßenraums

Verbesserung der fußläufigen Verbindungen

Handlungsfeld Umwelt und Verkehr: Projekte und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Umgestaltung der Maretstraße anlässlich des Neubaus des Feuervogel

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Umgestaltung von Teilen der Eddelbüttelstraße zugunsten des Quartiersplatzes

Schaffung eines Zugangs von der Maretstraße zum Alten Friedhof

Schaffung eines Zugangs von der Hohen Straße zum Sportplatz

Untersuchung der Stellplatzanlage Maretstraße / Hohe Straße

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Prüfung von Straßenbaumpflanzungen in der Hohen Straße

Aufbau von Wegweisern zum Feuervogel

Erneuerung des Zugangs von der Hohen Straße zur Stellplatzanlage

3.14 Image

Die baulichen und strukturellen Veränderungen sollen sowohl innerhalb der Gebietsbevölkerung

als auch nach außen aktiv kommuniziert werden. Die Vermietung von Wohnund

Gewerberaum, die Kundenfrequenz von Geschäftsstraßen und nicht zuletzt die subjektive

Zufriedenheit mit dem Wohn- und Lebensumfeld kann durch das Image eines

Stadtteils mit beeinflusst werden. Eine langfristig orientierte Stadtteilentwicklung bedeutet

zugleich, den Aufbau einer Stadtteilidentität zu unterstützen und eine Identifikation mit

dem Stadtteil entstehen zu lassen.

Einer Intensivierung der positiven Berichterstattung kommt in der zweiten Hälfte des Sanierungsverfahrens

große Bedeutung zu, um die Wirkung der Veränderungen und eingesetzten

Fördermittel zu verstärken.

Handlungsfeld Image

Ziele:

Förderung der positiven Berichterstattung

Regelmäßige Information der Gebietsbevölkerung und Eigentümer über Veränderungen

Kommunikation der sozialen und kulturellen Angebote

Gestalterische Aufwertung der Wilstorfer Straße

Handlungsfeld Image: Projekte und Maßnahmen

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Erstellung von Pressemitteilungen zu ausgewählten Anlässen

Herausgabe von Sanierungsmagazinen

Entwicklung von erlebbaren Maßnahmen

Impuls-Maßnahmen für die Wilstorfer Straße (Schaufenstergestaltung)

3.15 Beteiligung, Aktivierung, lokale Partnerschaften, Vernetzung

Die Einbindung der Gebietsbevölkerung samt Grundeigentümer ist ein wesentliches

Merkmal des Verfahrens. Neben monatlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats finden umfangreiche

Vor-Ort-Beteiligungen mit gesonderten Informationsveranstaltungen anlässlich

von Bauvorhaben statt. Ergänzend werden einzelne Gruppen gezielt aufgesucht und an-

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gesprochen (z.B. Elterngruppe im Kennedyhaus) und über Impulsprojekte neue Kontakte

hergestellt (z.B. Pflanzaktion). Programme wie „Zukunftslotsen“ oder „Community Field“

tragen ebenso zur lokalen Unterstützung und Vernetzung bei.

Die Aktivierung breiter Kreise der Bevölkerung bedarf allerdings weiterer Anstrengungen.

Die geringe Wahlbeteiligung von zuletzt etwa 32% (lt. statistischem Landesamt 2011)

zeigt das geringe Interesse an bürgerschaftlichen Aufgaben. Das Gutachten des IfS-

Instituts über „Partizipation vor Ort“ legt außerdem dar, dass Migranten eine Mitbestimmungskultur

nicht gewohnt sind. Auch negative Erfahrungen mit Behörden und die Angst

vor Diskriminierung stellen eine Barriere dar.

Feuervogel: Als allgemeines Ziel gilt die Förderung der Kommunikationsstrukturen und

des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil. Durch die Arbeit des Centermanagementes in

Zusammenarbeit mit den Nutzern sollen dazu sowohl stadtteilbezogene Angebote neu

gestaltet als auch die vorhandene soziale Infrastruktur genutzt, weiterentwickelt und gebündelt

werden, um aktivierende Angebote und zu gestalten und lokale Partnerschaften

zu stärken. Die Einbeziehung der weiteren Einrichtungen und Nutzer aus dem Stadtteil

und auch von außerhalb des Stadtteils in die unterschiedlichen Aktivitäten des Feuervogels

spielt hierbei eine zentrale Rolle. Der Feuervogel soll einen Marktplatz für den professionellen

Austausch und die kooperative Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure

bilden.

Die enge Zusammenarbeit der vier Hauptnutzer ist eine wichtige Anforderung. Der wöchentlich

stattfindende jour fixe stellt die zentrale Plattform für den Austausch und die intensive

Kooperationsarbeit der vier Hauptnutzer dar.

Die Neubildung von thematischen Netzwerken wie Phoenix Vital ist erklärtes Ziel der Einrichtung,

aber auch die Zusammenarbeit mit den bestehenden Netzwerken ist zentraler

Bestandteil der Arbeit.

Handlungsfeld: Beteiligung, Aktivierung, lokale Partnerschaften, Vernetzung

Ziele:

Stärkung der Mitwirkungsbereitschaft der Bewohner/innen, Gewerbetreibenden, Eigentümer/innen

sowie der im Gebiet aktiven Gruppen und Einrichtungen durch Mitbestimmungsmöglichkeiten

bei der Planung und Realisierung von Maßnahmen zur Verbesserung

der Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Förderung der Kommunikationsstrukturen und des sozialen Zusammenhalts

Qualitative Weiterentwicklung der vorhandenen Angebotsstruktur im Feuervogel

Handlungsfeld: Beteiligung, Aktivierung, lokale Partnerschaften, Vernetzung: Projekte

und Maßnahmen

Abgeschlossene Projekte und Maßnahmen:

Durchführung eines Kinder-Fotoprojekts zum Sanierungsverfahren

Durchführung der Community Field Fortbildung

Projekte und Maßnahmen in Durchführung:

Durchführung des Sanierungsbeirats

Aktivierende Berichterstattung im Sanierungsmagazin

Bewerbung des Verfügungsfonds

Sprechstunden im Stadtteilbüro

gezielte Ansprache von Bewohnergruppen

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Durchführung von Impulsprojekten (z. B. „Pflanzaktion“, „Sauberkeit“, „Kochbuch“)

Etablierung von „Stammtischen“ im Feuervogel

Fortführung des Centermanagements

4. Projektblätter und Zeit-Maßnahme-Kosten-Pläne (ZMKP)

In der Restlaufzeit des Fördergebietes bis 2015 sind noch folgende Ressourcen eingeplant:

Für die Gebietssteuerung (Vergütungsverträge, Stadtteilbüro, Verfügungsfonds) werden

noch 566.904,00 Euro erforderlich zuzüglich 200.000 Euro für die investive Maßnahme

„Grünmaßnahme Hohe Straße“ = insgesamt sind 766.904 Euro im verbindlichen Teil des

Zeit-Maßnahme-Kosten-Plans eingestellt, davon 746.904 Euro aus Mitteln der Integrierten

Stadtteilentwicklung / Programm Stadtumbau West.

Als Projektidee wird die „Entwicklung der Wilstorfer Straße“ verfolgt, die Gesamtkosten

werden grob auf 300.000 Euro geschätzt, die Maßnahmen und Finanzierung sind noch zu

konkretisieren. Diese Gesamtkosten sind im Teil 2 des Zeit-Maßnahme-Kosten-Plans

enthalten.

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4.1 Entwicklung Wilstorfer Straße

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4.2 Grünmaßnahme Hohe Straße

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4.3 Betrieb Stadtteilbüro Maretstraße

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

4.4 Vergütungsverträge Gebietsentwicklerin 2013 – 2014

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

4.5 Verfügungsfonds 2013 – 2014

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

4.6 Kostenübersichten

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

5. Ergänzungen und Änderungen der grundstücksbezogenen Aussagen

des Integrierten Entwicklungskonzeptes im Vergleich zum Erneuerungskonzept

vom Juli 2009

5.1 Übersicht über grundstücksbezogene Fortschreibungen seit Juli 2009

Übersicht über grundstücksbezogene Fortschreibungen, die seit der Gesamtfortschreibung

vom Juli 2009 beschlossen und vollzogen worden sind.

Belegenheit Empfehlung Datum Inhalt

Nr.

Maretstraße 34a 08/2008 06.10.08 Neubau Wohngebäude

Wilstorfer Straße 04/2009 07.09.09 Änderung Nebengebäude zu Wohnnutzung,

106

Aufhebung „endgültige Konzepti-

on noch offen“

Wilstorfer Straße 05/2009 02.11.09 Änderung „endgültige Konzeption noch

104

offen“ in sonstige befestigte Fläche

Südliche Freifläche 06/2009 07.12.09 Änderung öffentliche Grünfläche in Nebengebäude

am Kennedyhaus

Wilstorfer Straße 90 01/2010 01.03.10 Änderung der Geschossigkeit

Maretstraße / Baererstraße

02/2010 03.05.10 Änderungen im Straßenraum und von

Wegeverbindungen zum Feuervogel

Maretstraße 50 03/2010 03.05.10 Eintragung Wegeverbindung Friedhof

Reinholdstraße 3 01/2011 07.03.11 Änderung Nebengebäude in Wohnen

Lassallestraße 18 02/2011 02.05.11 Änderung Nebengebäude in Wohnen

Eddelbüttelstraße 22 03/2011 12.09.11 Abbruch und Neubau Wohnen im Hof,

Anbau Hauptgebäude

Kinderspielplatz Gerade

Straße

04/2011 14.11.11 Änderung „endgültige Konzeption noch

offen“ in öffentliche Grün- und Spielfläche

Hoffmeyerstraße 4 05/2011 12.12.11 Änderung Abbruch Nebengebäude in

Wohnen

Kalischerstraße 19 02/2012 14.05.12 Änderung der Zahl der Vollgeschosse

von vier auf fünf

Eddelbüttelstraße 22 04/2012 10.09.12 Neubau, vier Geschosse, Hofdurchfahrt“

anstatt „Erhalt überwiegend Wohnen,

vier Geschosse, Neubau, Hofdurchfahrt

Wilstorfer Straße 84 05/2012 08.10.12 Ausweisung von vier Vollgeschossen

anstatt drei Vollgeschosse

5.2 Übersicht über grundstücksbezogene Fortschreibungen, blockweise

Block 702/55

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2005,

Maretstraße 20

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige befestigte

Fläche, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2006,

Maretstraße 22

2007,

Maretstraße 24

2009,

Maretstraße 28

2012,

Maretstraße 30

2014

Maretstraße 34

und

2011

Maretstraße 34a

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige befestigte

Fläche, sonstige Vegetationsfläche,

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige befestigte

Fläche, sonstige Vegetationsfläche,

Erhalt: überwiegend Wohnen,

Gewerbe im Erdgeschoss,

sonstige befestigte Fläche

Erhalt: überwiegend Gewerbe,

eingeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

Maßnahme frei

finanziert durchgeführt

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige befestigte

Fläche, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

befestigte Fläche, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

Erhalt: überwiegend Wohnen,

Gewerbe im Erdgeschoss,

sonstige befestigte Fläche,

sonstige Vegetationsfläche

Neubau: überwiegend Wohnen,

Tiefgarage, sonstige befestigte

Fläche, sonstige Vegetationsfläche

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Änderung

der Gebäudefront

durch

Rückbau,

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

2038

Maretstraße 50

Öffentliche Grün- und Spielfläche

Öffentliche Grün- und Spielfläche,

Gehwegflächen

Wegeverbindung

zum Alten

Friedhof

Block 702/56

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

4904 Überwiegend Gemeinbedarf,

zwei- und dreigeschossig,

sonstige befestigte und Vegetationsfläche,

endgültige Konzeption

noch offen

Überwiegend Gemeinbedarf,

zwei- und dreigeschossig,

sonstige befestigte und Vegetationsfläche,

Bemerkung

Block 702/57

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

3079

Öffentliche Grünfläche

Nebengebäude

Südliche Freifläche

am Kennedyhaus

Bemerkung

Block 702/59

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungs- Bemerkung

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2245, 4467

Lassallestraße 3

Überwiegend Gemeinbedarf,

2geschossig, Bunker, sonstige

Vegetationsfläche

konzept 10/12

Überwiegend Gemeinbedarf,

2geschossig, Bunker, sonstige

Vegetationsfläche, endgültige

Konzeption noch offen

Nutzungsaufgabe

des

Bunkers,

Veräußerung

2011

Block 702/63

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2183

Kalischer Straße

19

Erhalt: überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

fünfgeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Bemerkung

Block 702/64

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2276,

Beckerberg 18

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Block 702/65

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2275,

Beckerberg 5

2274,

Beckerberg 7

2208,

Eddelbüttelstraße

23a

2207,

Eddelbüttelstraße

25a

2211,

Reinholdstraße

18

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, überwiegend

Gewerbe, ein- und zweigeschossig,

sonstige Vegetationsfläche,

überdachte Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

Rückbau

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Nebengebäude, eingeschossig,

Nebengebäude, eingeschossig,

sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

Gewerbe im Erdgeschoss,

viergeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, Garage,

sonstige befestigte Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, überwiegend

Gewerbe, ein- und zweigeschossig,

sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

Rückbau,

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

sonstige befestigte

Fläche

Nebengebäude, zweigeschossig,

Nebengebäude, eingeschossig,

sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

Gewerbe im Erdgeschoss,

viergeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, Garage,

sonstige befestigte Fläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Block 702/66

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungs- Bemerkung

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Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2298

Baererstraße 18

2299

Baererstraße 20

2306

Beckerberg 13

2307

Beckerberg 15

2296

Eddelbüttelstraße

17

3715

Eddelbüttelstraße

17a

2289

Reinholdstraße

15

2288

Reinholdstraße

17

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Garage, eingeschossig,

Rückbau, sonstige

befestigte Fläche, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Garage, eingeschossig,

sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, Rückbau,

sonstige Vegetationsfläche

konzept 10/12

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Garage, eingeschossig,

sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Garage, eingeschossig,

Rückbau, sonstige

befestigte Fläche, sonstige

Vegetationsfläche, Maßnahme

mit öffentlicher Förderung

durchgeführt

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Garage, eingeschossig,

sonstige befestigte

Fläche, Maßnahme mit öffentlicher

Förderung durchgeführt

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Rückbau -

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt, sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig; Rückbau -

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt; Rückbau, sonstige

Vegetationsfläche

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Block 702/67

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2232

Eddelbüttelstraße

26

2224

Lassallestraße 12

2227

Lassallestraße 18

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Gewerbe im

Erdgeschoss, Nebengebäude

eingeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

Gestaltung der

Baulücke

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Gewerbe im

Erdgeschoss, überwiegend

Wohnen eingeschossig, sonstige

Vegetationsfläche, Gestaltung

der Baulücke

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Seite | 56


Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

3258, rückwärtig

von Lassallestraße

12

Erhalt überwiegend Gewerbe,

eingeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Gewerbe,

ein- und zweigeschossig,

sonstige befestigte Fläche

Anpassung

an Bestand

Block 702/68

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2329

Eddelbüttelstraße

22

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Abbruch: Nebengebäude,

private Stellplatzanlage

(Planung), sonstige befestigte

Fläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Abbruch: Nebengebäude,

Neubau: überwiegend

Wohnen; überwiegend

Wohnen dreigeschossig,

sonstige Vegetationsfläche,

sonstige befestigte Fläche

Bemerkung

Block 702/69

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2265

Lassallestraße 9

2264

Lassallestraße 11

2263

Lassallestraße 13

Überwiegend Wohnen, dreigeschossig,

Nebengebäude, eingeschossig,

sonstige Vegetationsfläche

Überwiegend Wohnen, Gewerbe

im Erdgeschoss, dreigeschossig;

überwiegend Gewerbe,

eingeschossig; Nebengebäude,

eingeschossig; Rückbau,

sonstige Vegetationsfläche

Überwiegend Wohnen, dreigeschossig;

Nebengebäude, eingeschossig;

Rückbau, sonstige

befestigte Fläche

Überwiegend Wohnen, dreigeschossig,

sonstige befestigte

Fläche, Rückbau - Maßnahme

frei finanziert durchgeführt

Überwiegend Wohnen, Gewerbe

im Erdgeschoss, dreigeschossig;

überwiegend Gewerbe,

eingeschossig; Nebengebäude,

eingeschossig;

Rückbau, sonstige befestigte

Fläche

Überwiegend Wohnen, dreiund

eingeschossig; Nebengebäude,

eingeschossig; sonstige

befestigte Fläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Block 702/70

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2342

Lassallestraße 23

2333

Reinholdstraße 1

2332

Reinholdstraße 3

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, 2x Rückbau,

sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, sonstige

Vegetationsfläche, endgültige

Konzeption noch offen

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig; sonstige Vegetationsfläche,

Nebengebäude

ein und zweigeschossig

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Rückbau,

Rückbau – Maßnahme frei finanziert

durchgeführt, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

ein- und zweigeschossig,

sonstige Vegetationsfläche,

endgültige Konzeption noch offen

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Garagae eingeschossig,

Rückbau Nebengebäude,

überwiegend Woh-

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Seite | 57


Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2340

Hoffmeyerstraße

4

Block 702/71

Erhalt: überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Denkmalgeschütztes

Gebäude, Rückbau

Nebengebäude, sonstige Vegetationsfläche

nen zweigeschossig, sonstige

befestigte Fläche,

Erhalt: überwiegend Wohnen,

viergeschossig, überwiegend

Wohnen zweigeschossig,

Denkmalgeschütztes Gebäude,

sonstige Vegetationsfläche

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2348

Erhalt: überwiegend Wohnen, Erhalt: überwiegend Wohnen,

Wilstorfer Straße ein- bis dreigeschossig, Nebengebäude

ein- bis dreigeschossig, Ne-

90

zweigeschossig, bengebäude zweigeschossig,

Gewerbe im Erdgeschoss Gewerbe im Erdgeschoss

Bemerkung

Änderungen

der Anteile

an der Geschossigkeit

Block 702/79

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

1932

Maretstraße 56

Erhalt, überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Rückbau,

sonstige Vegetationsfläche

Erhalt, überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Rückbau –

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt , sonstige Vegetationsfläche

Bemerkung

Block 702/80

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2369

Maretstraße 55

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, Rückbau –

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt , sonstige Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, 2 Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

Vegetationsfläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Block 702/81

keine Änderungen

Block 702/82

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2372

Baererstraße 25

2378, 2379

Eddelbüttelstraße

9, Freiflächen

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, 2 Nebengebäude,

zweigeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Überwiegend Gemeinbedarf,

zweigeschossig, denkmalwürdiges

Gebäude, sonstige Ve-

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, Nebengebäude,

zweigeschossig, sonstige

befestigte Fläche

Überwiegend Gemeinbedarf,

zweigeschossig, denkmalwürdiges

Gebäude, sonstige Ve-

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Planung in

Umsetzung

Seite | 58


Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

getationsflächen, öffentliche

Grün- und Spielflächen, endgültige

Konzeption noch offen

getationsflächen, öffentliche

Grün- und Spielflächen,

Block 702/83

keine Änderungen

Block 702/84

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2389

Lassallestraße 38

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Block 702/85

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2450

Eddelbüttelstraße

10

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige

Vegetationsfläche

Erhalt überwiegend Wohnen,

viergeschossig,Rückbau –

Maßnahme frei finanziert

durchgeführt, sonstige Vegetationsfläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Block 702/86

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2456

Wilstorfer Straße

104

2457

Wilstorfer Straße

106

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Gewerbe im

Erdgeschoss; Nebengebäude

überwiegend Wohnen, ein- bis

zweigeschossig, sonstige Vegetationsfläche:

endgültige

Konzeption noch offen

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Gewerbe im

Erdgeschoss, Nebengebäude,

eingeschossig, sonstige Vegetationsfläche,

endgültige Konzeption

noch offen

2465 Sonstige Vegetationsfläche,

Gestaltung der Baulücke

2467

Erhalt überwiegend Wohnen,

Lassallestraße 47 dreigeschossig, Rückbau,

sonstige Vegetationsfläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Gewerbe im

Erdgeschoss; Nebengebäude

ein- bis zweigeschossig: endgültige

Konzeption noch offen;

sonstige Vegetationsfläche,

sonstige befestigte Fläche

Erhalt: überwiegend Wohnen,

ein- und dreigeschossig, Gewerbe

im Erdgeschoss, Nebengebäude,

eingeschossig,

sonstige Vegetationsfläche

Sonstige befestigte Fläche,

Gestaltung der Baulücke

Erhalt überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, Rückbau,

sonstige befestigte Fläche

Bemerkung

Anpassung

an Bestand

Anpassung

an Bestand

Block 705/03

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

Bemerkung

Seite | 59


Gesamtfortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Sanierungsgebiet Harburg S6 „Phoenix-Viertel“ 2012

2825

Außenmühlenweg

10, Hohe

Straße 15

Erhalt überwiegend Gewerbe,

zwei- und eingeschossig; Erhalt

überwiegend Gewerbe mit

Gemeinbedarf im Erdgeschoss,

überdachte Fläche,

Bäume Neupflanzung, sonstige

befestigte Fläche

Erhalt überwiegend Gewerbe,

Erhalt überwiegend Gemeinbedarf;

Erhalt überwiegend

Gewerbe mit Gemeinbedarf im

Erdgeschoss; drei-, zwei- und

eingeschossig, sonstige befestigte

Fläche

Teilweise

Anpassung

an Bestand

Block 705/67

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

142 Neubau überwiegend Wohnen,

dreigeschossig, sonstige Vegetationsfläche

2978

Stellplatzanlage

Öffentliche Parkplätze, öffentliche

Grünflächen, endgültige

Konzeption noch offen

Öffentliche Parkplätze, öffentliche

Grünflächen, endgültige

Konzeption noch offen für den

Bereich ab Wendekehre (westlich)

Sonstige Vegetationsfläche,

endgültige Konzeption noch offen

Bemerkung

Anpassung

an Hinweis

auf BFern-

StrG

Straßen

Flurstück Erneuerungskonzept 07/09 Integriertes Entwicklungskonzept

10/12

2411

Gerade Straße

2975

Hohe Straße

2180

Maretstraße

Gehwegflächen, Bäume Bestand,

endgültige Konzeption

noch offen

Straßenverkehrsfläche, Gehwegfläche,

öffentliche Parkplätze,

Bäume Neupflanzung

Spielstraße, öffentliche Parkplätze,

öffentliche Grünfläche

Gehwegflächen, Bäume

Neupflanzung, öffentliche

Grünfläche

Straßenverkehrsfläche, Gehwegfläche,

öffentliche Parkplätze,

Bäume Neupflanzung

Spielstraße, öffentliche Parkplätze,

Gehwegfläche

Bemerkung

Reduzierung

der

Neupflanzungen

Wegeverbindung

zum

Feuervogel

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