MITTEILUNGEN - Rudolf Steiner Schule Basel

steinerschule.basel.ch

MITTEILUNGEN - Rudolf Steiner Schule Basel

Nr. 192: Frühling 2010

M I T T E I L U N G E N


U

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

– Hausbauepoche 6

– «Alle reden vom Wald – wir gehen hin» 11

– Lernen durch Tätigkeit in der Natur 15

– Handarbeit spricht das Kind auf verschiedenen Ebenen an 18

– Keiner zu Opfern bereit 22

Schule aktuell

– Orchesterkonzert 26

– Fünf Jahre «Jakobshüttli» 28

– Sommerfest 31

– Pausenraum für die Mittelstufe: Ein Pilotprojekt 33

Schule intern

– Fasnachtslied 34

– Projekt Schulerweiterung 35

– Abschied von Gisela Jungblut 36

– Kollegiums-Dank für die Elternspende 39

– Flohmarkt und Bazar: Die Ergebnisse 41

– Sonntagshandlungen 45

– Anekdoten 48

– Anschlagbrett 49

– Vorstand des Schulvereins 51

– Konferenzleitung 53

– Impressum 54


Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser,

NACHHALTIGKEIT – dieser Begriff wurde im 18. Jahrhundert von

der Forstwirtschaft geprägt und bedeutete, dass der Wald schonend

zu nutzen ist, so dass genug Holz für die nachfolgenden Generationen

nachwachsen kann. Als der „Club of Rome“ 1972 im Auftrag der

UNO seinen Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ schrieb, tauchte

das Wort „sustainability“ erstmals an prominenter Stelle auf. Auf der

Suche nach einer deutschen Übersetzung für dieses neue Wort besann

man sich auf das Fachwort der Waldbewirtschaftung, erweiterte seinen

Geltungsbereich auf die ganze Weltwirtschaft und verhalf ihm so

zu seiner bekanntlich erfolgreichen Karriere.

Und wie steht es an der Rudolf Steiner Schule Basel mit Nachhaltigkeit?

Ökologische Themen ziehen sich bei uns wie ein roter Faden

durch alle Klassen, von der ersten bis zur zwölften. Auf allen Klassenstufen

wird die Thematik auf eine ganzheitliche Weise vermittelt,

die nicht nur Kopf sondern auch Herz und Hand einbezieht. Altersgemäss

steht bei den Drittklässlern eher Aktion, bei den Sechsklässlern

Gefühl und in der zwölften Klasse Reflektion im Vordergrund. Und

bei den Beiträgen aus den neunten Klassen können Sie lesen, wie herrlich

das Ineinanderwirken von Denken, Fühlen und Tun sein kann!

Hier noch ein Hinweis in eigener Sache: EFEU, der wegen seines

treffenden Humors und seiner spitzen Feder bekannte und beliebte

Cartoonist, hat für uns die Themen Pädagogik und Umwelt bildlich

hervorragend verknüpft – sehen Sie selbst (Seite 23).

Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen bei dieser naturnahen Frühlingsausgabe

der Schulmitteilungen und nach dem langen und strengen

Winter schöne, warme, sonnige Ferientage sowie ein frohes Osterfest!

Für die Redaktion Jean-Marc Petit


Zum Titelbild

Zum Titelbild

Wussten Sie, dass das Hauptwort «die Wand»

vom Verb «winden, wand, gewunden»

stammt?

Das wissen die Drittklässler, die in der Bauepoche

Weidenruten um Pfosten gewunden

und dieses Geflecht mit Lehm beworfen

haben. So ist das Lehmhaus entstanden, das

Jasmine mit viel Liebe zum Detail in ihrem

Epochenheft abgebildet hat. Die ganzseitige

Zeichnung (24 x 33 cm) zeigt auch sechs

kleine und grosse Bauarbeiter, die je eine andere Tätigkeit

verrichten. Jasmine hat sie so geschickt platziert, dass es

ihr gelungen ist, die zeitliche Abfolge der verschiedenen

Arbeitsgänge räumlich darzustellen, nämlich von links

nach rechts und nach oben, spiralförmig:

Der erste mischt Lehm und Stroh,

der zweite verwindet Weidenäste,

der dritte trägt Lehm auf,

der vierte tackert Schindeln aus Pappe,

der fünfte fegt das Dach sauber

und der sechste – mein Favorit – sitzt nach vollbrachtem

Werk auf dem Dachfirst und ruht sich aus…

Jean-Marc Petit

P.S. Was die zahlreichen, in den Wänden steckenden

Flaschen bedeuten, können Sie im nachfolgenden

Artikel lesen.


Gedicht


Kirschblüte bei der Nacht

Ich sahe mit betrachtendem Gemüte

Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte,

In kühler Nacht beim Mondenschein;

Ich glaubt‘, es könne nichts von grössrer Weisse sein.

Es schien, als wär ein Schnee gefallen.

Ein jeder, auch der kleinste Ast

Trug gleichsam eine rechte Last

Von zierlich-weissen runden Ballen.

Es ist kein Schwan so weiss, da nämlich jedes Blatt,

Indem daselbst des Mondes sanftes Licht

Selbst durch die zarten Blätter bricht,

Sogar den Schatten weiss und sonder Schwärze hat.

Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden

Was Weissers aufgefunden werden.

Indem ich nun bald hin, bald her

Im Schatten dieses Baumes gehe,

Sah ich von ungefähr

Durch alle Blumen in die Höhe

Und ward noch einen weissern Schein,

Der tausendmal so weiss, der tausendmal so klar,

Fast halb darob erstaunt, gewahr.

Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein

Bei diesem weissen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht

Von einem hellen Stern ein weisses Licht,

Das mir recht in die Seele strahlte.

Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergötze,

Dacht ich, hat Er dennoch weit grössre Schätze.

Die grösste Schönheit dieser Erden

Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

Barthold Hinrich Brockes

(1680 – 1747)


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

Hausbauepoche

Wie die Menschen in der Steinzeit hat die damalige Klasse 3a im Mai

2009 auf dem Robinsonspielplatz in Binningen ein Lehmhaus gebaut.

In den Sachkundeepochen des ereignisreichen

3. Schuljahrs haben wir

nicht nur über bestimmte Grundgesten

menschlichen Arbeitens gesprochen,

sondern wir haben selber handfest

zugepackt. Der Höhepunkt des

Jahres war sicherlich unser Hausbau.

Für die Idee, ein Haus zu bauen wie

die Menschen es früher gemacht

haben, waren die Kinder leicht zu

gewinnen. Durch Mithilfe der Eltern

fanden wir den idealen Bauplatz in

Binningen auf dem Robinson-Spielplatz.

Mit Eifer und grosser Freude

gingen die Kinder ans Werk, ihr

Arbeitseinsatz war unermüdlich und

der Stolz riesig, als es fertig war.

Der pädagogische Sinn dieser Sachkundeepochen

ist es, dass das Kind

mit seinem Willen tätig die Welt

ergreift und sich mit ihr verbindet. Es

gewinnt Einsicht in die Lebenszusammenhänge

und dadurch auch Grundlage

und Orientierung.

Maria Schengber, Klassenlehrerin

Aufrichte beim Lehmhüttenbau auf dem Robinsonspielplatz: Schulvater und Bauunternehmer

Lukas Keller lobt seine MitarbeiterInnen..


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit


Am 11.6.2009 im

Binninger Anzeiger:

«Diese Woche wurde auf

dem Robi wie wild mit

Weidenzweigen geflochten

und Lehm mit Stroh und

Sand vermischt. Wofür?

Eine Schulklasse der Steinerschule

vom Jakobsberg

baut hier ein richtiges

Lehmhaus, fast so, wie es

die Menschen in der Steinzeit

auch gemacht haben.

An zwei Montagen wurden

neun Akazienpfosten

gesetzt und am Boden ein

Sockel mit Granitsteinen

einbetoniert. Jetzt haben

wir das Gerüst aufgestellt

und auf dem Foto seht ihr, wie die

Klasse am Aufrichtefest stolz im

Rohbau steht: das haben wir gebaut!

Nun wird zwischen den Stämmen

ein dichtes Weidengeflecht geflochten

und darauf kommt der Lehm

– pflätsch! Wenn dann der Lehm

trocken ist und ein gutes Dach alles

schön vor dem Regen schützt, dann

ist dieses Haus sehr stabil und für

alle Kinder da zum spielen. Wir wollen

aus blauen Glasflaschen auch ein

schönes Fenster einbauen (das ist

dann nicht mehr so ganz steinzeitmässig…

- aber schön!), ob’s geklappt

hat war bei Redaktionsschluss des

Binninger Anzeigers noch nicht klar.

Kommt also auf den Robi und schaut,

was die fleissigen Kinder schon alles

gemacht haben – und helft mit, denn

das ist mega toll und spannend, an

einem Lehmhaus mitbauen zu können!

Wir vom Robi helfen der Klasse

nämlich mit, denn das Haus wird

gross und da braucht es viele helfende

Hände. Liebe Grüsse aus dem

lehmverschmierten Robiplatz. Roger

und Zoë»

Auszüge aus den Epochenheften

Unser Weiden-Lehm-Haus

1. Tag: Am 18. Mai fingen wir an, ein

Haus zu bauen. Zuerst gruben wir

Löcher, worin schwere Holzpfosten

eingesetzt wurden. Danach wurden

die Pfosten einbetoniert. Wir hatten

viel Spass dabei.

2. Tag: Zuerst gruben wir zwischen

den Pfosten etwa 20 cm tiefe Furchen.

Dort setzten wir grosse, schwere

Steine ein. Zwischen den Steinen

steckten wir dünne Pfosten hinein.


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

fragte sich, wie dieses

Projekt nicht nur bei den

Schülerinnen und Schülern,

sondern auch bei den

Robianern aufgenommen

wurde, und wie es dazu

kam. Angelika Torrie interviewte

die beiden Robiplatzleiter,

Roger Schlumpf

und Zoë Kuhn.

Danach haben wir alles einbetoniert.

Dann hatten wir Z’nüni gegessen und

danach durften wir spielen. Danach

gab es Mittagessen und dann für alle

noch ein Eis.

Zuerst haben wir mit einem Stämmeisen

Furchen in die dicken Pfosten

gemacht. Als es fertig war, durften

wir anfangen, die Weiden zu flechten.

Dann durften wir Lehm stampfen.

Das war toll! Mit dem Lehm haben

wir die Wände verputzt. Wir haben

bunte Flaschen in die Lehmwände

eingesetzt. Zum Schluss haben wir

Bretter auf das Dach geschraubt und

Dachpappe darauf getackert.

Der Hausbau aus der Sicht der

Gastgeber

Die Hausbauepoche fand auf dem

«schönsten Robinsonplatz von Binningen»

statt. Das Redaktionsteam

Roger und Zoë, wie

kommt die Steinerschule

Basel auf den Robinsonplatz

Binningen?

Roger Schlumpf: Die Verbindung

entstand über

Lukas Keller, dessen Kinder

schon seit vielen Jahren auf unseren

Robiplatz kommen. Ein Grund war,

dass das gebaute Haus öffentlich

zugänglich und weiterhin nutzbar

sein sollte. Unsererseits bestand

zudem auch die Möglichkeit, dass

sich der Robiplatz weiteren Kindern

erschloss und einige der involvierten

Kinder nach dem Projekt möglicherweise

weiterhin auf den Robiplatz

kommen würden.

Roger, du bist selber auch Schulvater

an der Birseckschule. Siehst du

pädagogische Parallelen? Was ist

das Konzept beim Robiplatz?

RS: Gemeinsam ist jedenfalls der Versuch

der Ganzheitlichkeit. Es ist unser

oberstes Ziel, die Kinder frei zu lassen

beim «Wursteln» auf der Werkbank

oder an den diversen Hütten.

Wir betrachten die Kinder als Ganzes.


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit


Hier auf dem Robiplatz sind auch alle

Elemente vertreten, und die Kinder

können sich ihren ureigensten Mix

in der freien Entdeckung derselben

machen. Ab und zu geben wir

Robileiter einen Input mit einzelnen,

übers Jahr verteilten und teilweise

wiederkehrenden Aktionen, wie z.B.

vor den Fasnachtsferien das Erstellen

von Gipshänden. Ansonsten bieten

wir kein Programm. Die Kinder setzen

sich selbst mit den vorhandenen

Gegebenheiten auseinander. Das bildet

einen gesunden Gegenpol zum

wachsenden «Überbeschäftigungsprogramm»

mit strukturiertem Stundenplan

über die Schule hinaus mit

immer weniger Freizeitfenstern.

Wie haben die Robi-Kinder das

Projekt von aussen wahrgenommen?

RS: Ursprünglich war ja sogar die

Idee, dass auch die Robikinder am

Hüttenbau mitmachen sollten. Da

der Hausbau jedoch hauptsächlich

am Morgen stattfand, war dies nicht

möglich. Alle «unsere» Kinder waren

jedoch sehr interessiert. Um die Mittagszeit

gab es jeweils ein ziemliches

Gedränge wegen unseres Mittagstisch-Angebots,

das parallel zum Mittagessen

der 3.-Klässler erfolgte.

ZK: Es war aber eine tolle Zusammenarbeit,

gerade auch mit den Eltern, die

voll dabei waren – es wurde ja sogar

selber über dem Feuer gekocht! Und

Dank der gut strukturierten Leitung

durch Lukas Keller hatten wir selber

kaum etwas mit dem Bau zu tun. Es

war schlussendlich wie ein grosses

Geschenk an den Robiplatz.

Wie geht es dem Haus heute?

RS: Wir haben in dem Lehmhaus endlich

ein schönes Plätzli zum Vorlesen

Eingebaute, farbige Glasflaschen lassen Licht in die sonst fensterlose Hütte.


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Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

Vor kurzem wurde dem Robinsonplatz

Daronga der Kulturpreis

2009 der Bürgergemeinde Binningen

verliehen…

RS: … ja, wir empfinden das als grosse

Ehre und insbesondere Wertschätzung

unserer Arbeit. Ein kultureller Aspekt

kann in vielerlei Hinsicht auf dem

Robiplatz gefunden werden, angefangen

bei den diversen Kulturen, die

sich hier begegnen. Der Robinsonplatz

ist ja auch schon seit 35 Jahren

eine feste Institution in Binningen.

ZK: Die Kunst auf dem Robi ist auch

darin, dass man immer planen und

projektieren kann und dennoch auch

immer wieder loslassen muss, da wir

doch schon voll gebaut sind…

Geschafft!

unserer Adventsgeschichten gefunden.

Dank eines kleinen Glutofens

ist die heimelige Hütte dafür prädestiniert.

Das Haus ist auch sonst gut

im Platz integriert, es bestehen sogar

Pläne, das Haus mit weiteren Bauten

zu einem Spielplatz-Dörfli auszubauen.

Zum Beispiel mit einem Weidenhaus,

einem Rundhaus, einer besseren

Einbindung des Sandkastens, …

sodass bald ein auch für Kleinkinder

geeigneter Spielraum entstehen kann.

Wie geht es weiter?

RS: Wir sind sehr froh über diesen

Lehmhausbau, denn die Öffnung

des Robiplatzes und die Mehrnutzung

wird damit perfekt umgesetzt.

Im Übrigen wird das Lehmhaus auch

weiter gepflegt: geplant ist z.B. jetzt im

Mai eine Flick- und Pflasteraktion zur

Stabilisierung. Zudem soll die Hütte

einen richtigen Lehmputz erhalten.

Wir freuen uns schon jetzt wieder auf

die fleissigen Bauleute!

Der Robi Binningen und das Lehmhaus

sind öffentlich zugänglich und

freuen sich über kleine (und auch

grosse) Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Mo – Sa 13.30 – 18.00 Uhr, während

der Schulferien Mo – Fr 9.00 – 18.00

Uhr. Weitere Informationen unter

www.robi-binningen.ch


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

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«Alle reden vom Wald –

wir gehen hin»

Forstlager der 9. Klassen im Bergwaldprojekt Trin – Eindrücke der Schülerinnen

und Schüler von der Arbeit im Wald.

Das Bergwaldprojekt ist eine Stiftung,

die zum gemeinnützigen Zweck die

Erhaltung, Pflege und den Schutz

des Waldes und der Kulturlandschaft

im Berggebiet hat. Insbesondere

durch Pflege- und Sanierungsarbeiten

in Freiwilligen-Arbeitseinsätzen

versucht sie, das Verständnis für

die Belange des Waldes zu fördern.

Das Bergwaldprojekt wurde 1987 in

Zusammenhang mit der Waldsterbensdebatte

von Förster Renato Ruf

und Wolfgang Lohbeck unter dem

obigen Motto gegründet.

Zur Zusammenarbeit mit unserer

Schule kam es erstmals im Jahr 2000

mit der Klasse von Nicolas Cuendet.

Ein weiterer Einsatz folgte 2002. Für

den Projektmitbegründer Renato Ruf

war die Zusammenarbeit mit Kindern

damals eine Première, die aber

so erfolgreich war, dass seit 2004 die

neunten Klassen der Rudolf Steiner

Schule Basel jedes Jahr einen Einsatz

im Bergwald machen können. Seit

2005 ist das Projekt auch für andere

Schulklassen offen. Weitere Informationen

zum Berwaldprojekt unter

www.bergwaldprojekt.org.

Auch die jetzigen beiden neunten

Klassen haben sich also im Oktober

2009 nacheinander auf dieses

Experiment eingelassen und arbeiteten

je eine Woche von morgens bis

abends im und um den Wald. Bei der

Arbeit unter fachkundiger Anleitung

gewannen die Schülerinnen und

Schüler tiefe Einblicke in die Natur

und die besonderen Gegebenheiten

und Probleme einer Bergwaldregion.

Bei der Arbeit in kleinen Gruppen

und in den Pausen dazwischen

konnten sie sich auf eine ganz neue

Art begegnen, und das Lager trug

dazu bei, dass die Klassengemeinschaft

deutlich gestärkt wurde.

Eindrücke der Klasse 9b

(19. – 24.10.2009)

«Trin liegt in einem Tal in der Nähe

von Chur. Durch dieses Tal fliesst der

junge Rhein, den wir bei unserem

Ausflug zu der Aussichtsplattform

so schön sehen konnten.»

«Rund um Trin sind meist bewaldete

Berge; der Grund, wieso wir

hergekommen sind! Beim Arbeiten

bemerkte ich, dass die meisten

Bäume Nadelbäume sind. Diese

können am besten den widrigen

Wetterverhältnissen in den Bergen

trotzen und auch mit wenig Humus


12

Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

überleben. Die Bergwälder oberhalb

von Dörfern sind Schutzwälder, die

das Dorf vor Erosion schützen. Der

Mensch muss den Wald pflegen, weil

sonst dieser Schutzwald nicht immer

vorhanden wäre. Der Wald würde,

wenn er wächst, keinen Platz für

junge Bäume lassen. Wenn dann diese

Bäume nach einem Sturm umkippen,

würde es 30 Jahre dauern, bis neue

nachwachsen. Der Natur wird vom

Menschen viel zugemutet, er greift in

ihren Rhythmus, in ihr System brutal

und ohne Rücksicht ein.»

«Vor dem Lager hatte ich immer

gedacht: Warum lassen Menschen

den Wald nicht wie er ist? Warum

schränken sie die Entfaltung der

Natur ein? Jetzt verstehe ich, dass

wir vom Wald abhängig sind und

dass seine Pflege somit sehr wichtig

ist.»

«Weiter sind Bäume die grössten

Wasserreservoirs, die die Natur

bietet. Auch sind die Wälder verantwortlich

für den Wildbestand

(Hirsch, Wildschwein, etc.) und somit

auch für unsere Ernährung. Zudem

sind sie auch eine Prävention gegen

Lawinen und Überschwemmungen

oder Steinschlag. Auch Erdrutsche

können durch das unglaublich starke

Wurzelwerk verhindert werden.»

«Die Gruppe in der ich eingeteilt war

pflegte hauptsächlich den Waldrand.

Wir rodeten ca. 20 m 2 Waldrand und

stapelten das Holz auf einen Haufen.

Diese Haufen dienen als Lawinenverbauungen.»

«Der erste Arbeitstag begann früh

morgens und es hatte noch Frost. Wir

holten 2m lange Stämme aus dem

Wald und hackten die Rinde ab.

Damit bauten wir eine Vogelbeobachtungsstelle.

Diese hatte gegen den

Hang eine Wand und einen waagrechten

Boden aus halben Stämmen,

so dass es gemütlich war zu sitzen.»

Die Baumstämme werden entrindet.

«An einem Tag fällten wir eine Rottanne.

Ich fand sie war schon sehr


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

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dick. Sie war ca. 30 Jahre alt. Wir

nahmen zum Fällen nicht einfach die

Motorsäge, sondern die Axt und die

Zweimannsäge. Es war anstrengend

und ging recht lange. Doch wenn

man sieht, wie alt der Baum war, ist

das eine sehr kurze Zeit.»

FOTOS: C.WYSS

«Ich habe gelernt, dass es Pionierbaumarten

und Waldbaumarten

gibt. Die Espe ist zum Beispiel eine

Pionierbaumart. Wenn ein Wald neu

wächst, kommen zuerst die Pionierbaumarten

und lassen genügend

Platz. In ihrem Schutz wachsen dann

die andern Bäume.»

«Ich fand es interessant eine Woche

lang körperlich zu arbeiten. Egal wie

das Wetter war (zum Glück gut!). Am

Abend müde zu sein, nicht im Kopf

wie sonst, sondern in den Armen

und in den Beinen.»

«Ich fand es noch spannend, weil ich

schon sehr lange nicht mehr im Wald

war.»

«Ich persönlich finde, dass man als

Förster eine ziemlich harte Arbeit

hat. Es war eine interessante Erfahrung,

Einblick in das Leben eines

Waldarbeiters zu erhalten.»

Auszüge aus Schülerberichten der

Klasse 9a (26.-31. Oktober 2009)

Bei bestem Wetter, wolkenlosem

Himmel und schönsten Herbstfarben

wurden diese 6 Tage zu einem sehr

guten Erlebnis:

Die Arbeit mit der Axt ist anstrengend, aber eine

interessante Erfahrung

«Ich fand das Bergwaldprojekt sehr

toll. Es hat die Klassengemeinschaft

gestärkt, und viele haben sich von

einer ganz anderen Seite kennen

gelernt. Anfangs dachte ich, es ei

einfach eine Schufterei. Jedoch die

Arbeit im Wald auf 1800m machte

sehr viel Spass. Man konnte angestaute,

überflüssige Kraft herauslassen,

bis man nicht mehr konnte.

Als Ausgleich haben wir die Tannenspitzen

mit Wolle bedeckt, damit

sie nicht abgefressen werden, was

im Gegensatz zu Bäume fällen und


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Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

Mit den Stämmen aus dem Wald bauten wir eine

Vogelbeobachtungsstelle.

Waldrand roden eine gemütliche

Arbeit war. Die Gruppenleiter waren

sympathisch und konnten uns gut

zum Arbeiten motivieren. Ich habe

viel gelernt über den Wald, z.B. dass

die Baumgrenze erst seit dem Mittelalter

auf 1800/1900 m.ü.M. ist und

dass man versucht, in der Höhe wieder

Wald zu gewinnen.»

«Wir arbeiteten jeden Tag in Gruppen

von 8.00 bis etwa 17.00 Uhr mit

mehreren Pausen. Zwei Tage fällten

wir Bäume, schnitten Gebüsch und

stapelten das Holz zu Haufen. An

den anderen Tagen schützten wir

junge Tännlein vor Tieren, indem wir

Schafwolle um die obersten Triebe

wickelten. Oberhalb der Baumgrenze

war es wunderschön, da wir ein

unglaubliches Panorama vor uns

hatten. Auch das Lagerleben gefiel

mir, die Zimmer waren gemütlich

und das Essen sehr gut. Abends vertrieben

wir uns die Zeit mit «Töggeli»

spielen, lesen, schreiben, Musik

hören oder Spiele spielen. Mir gefiel

das Lager sehr und ich fand es auch

spannend in den gemischten Gruppen

zu sein und ganz andere Leute

kennen zu lernen. Ein ganz besonderes

Erlebnis war es für mich, bei

Sonnenaufgang zum Arbeitsplatz zu

laufen. Das war beeindruckend. Die

Berge wurden vom Licht angestrahlt

und glänzten und strahlten eine

unglaubliche Kraft aus. Das Projekt

hat mir gezeigt, dass der Bergwald

lebenswichtig ist für Tiere wie auch

für Menschen, und dass es ein tolles

Erlebnis ist ihn zu erhalten.»

«In dem Forstlager fühlte ich mich

näher mit der Natur verbunden. Mir

fiel auf, wie viel Spass mir das Bäume

fällen gemacht hat. Wir zerhackten

auch Äste, beschnitten Sträucher und

befestigten kleine Wollestückchen an

kleinen Tannen, damit das Wild sie

nicht fressen soll. Mir fiel auf, wie

schön die Schweizer Berge sind!»


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

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Lernen durch Tätigkeit

in der Natur

Gedanken zum Landwirtschaftspraktikum von Klaus von Roëll, Lehrer

für Gartenbau an der Steinerschule Basel.

Am Ende der 9. Klasse findet der

Gartenbau, der bei uns in der 6. und

8. Klasse unterrichtet wird, seine

Fortsetzung und Vertiefung im Landwirtschaftspraktikum.

Was im Schulgarten

aus dem anfänglich spielerischen

Element mit dem Gedanken

des Eigenverbrauchs angelegt

wurde, soll nun in der Realität des

Bauernhofes und der wirtschaftlichen

Zusammenhänge erlebt und

angewendet werden.

Selbstverständlich geht es dabei vor

allen Dingen um ein Lernen aus

der Erfahrung durch Tätigkeit in

der Natur, an der Erde und um die

Versorgung mit unseren Grundnahrungsmitteln

durch die Landwirtschaft.

Darüber hinaus wird von den

Jugendlichen auch wahrgenommen,

dass die Bauern, indem sie das Land

bearbeiten und pflegen (kultivieren),

starke Auswirkungen auf unsere

Lebenskultur und die Strukturierung

unseres Lebensraumes haben.

Es ist uns ein Anliegen, dass möglichst

viele unserer Höfe biologisch

(Knospe) oder gar biologisch-dynamisch

(Demeter) ausgerichtet sind,

damit die Verbundenheit und die

Pflege der Natur für die Jugendlichen

deutlich zu spüren ist. Wichtig

ist natürlich auch der Umgang mit

Tieren, deren artgerechte Haltung,

Pflege und Versorgung. Häufig ergeben

sich enge Bindungen zwischen

SchülerInnen und Tieren, die noch

lange über das Praktikum hinaus

nachwirken.

Der Zusammenhang von Naturgegebenheiten,

wie Wetter oder Gelände,

mit den Planungen und Arbeitsabläufen

auf dem Bauernhof, wird den

Jugendlichen unmittelbar bewusst.

Ständig werden alle ihre 12 Sinne

gefordert und sie müssen eine grosse

Bereitschaft zur Anpassung an die

vom Menschen nicht veränderbaren

Gegebenheiten entwickeln. So können

sich auch die Arbeitszeiten aus

begründeten Anlässen an einzelnen

Tagen sehr stark von einander unterscheiden;

sie können viel länger dauern

als ein Schultag und werden auch

nicht alle 45 Minuten unterbrochen.

Die grundlegenden Arbeiten in

der Höhe und Abgeschiedenheit

einer Alp, hoch über der Unruhe

der Alltäglichkeit des Tales..., das

gemeinsame Zupacken einer ganzen


16

Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

Hofgemeinschaft, um eine fast abgeschlossene

Heuernte vor einem Wetterumschwung

unter das schützende

Dach der Scheune zu bringen..., das

Erleben der Geburt eines Kälbchens,

die Pflege und Begleitung in der folgenden

Zeit..., solche und ähnliche

Erlebnisse, bei denen die Jugendlichen

auch schon mal an die Grenzen

ihrer Möglichkeiten kommen, finden

sich in den Praktikumsberichten, die

am Ende vorgelegt werden und sie

prägen die jungen Menschen für die

Zukunft.

Das Praktikum leistet jede und jeder

Jugendliche einzeln auf «ihrem/seinem»

Hof. Dadurch dass der Klassenverband

aufgelöst wird, bekommt

jede und jeder die Chance sich neu

und unvoreingenommen bei der

Bauernfamilie ein zu leben. Sowohl

bei den Bauern als auch bei der Schule

besteht sinnvoller Weise die Auffassung,

dass das knapp dreiwöchige

Praktikum nicht unterbrochen wird.

Auf vielen Bauernhöfen gibt es am

Wochenende Aktivitäten, an denen

die jungen Menschen in der Regel

gerne beteiligt werden. Ein Abtauchen

in die heimische Umgebung

bedeutet ein Herausreissen aus dem

Hoforganismus und macht jeden

Wochenanfang zu einem Neueinstieg,

der nur mit grösster Willensanstrengung

von wenigen zu leisten

ist. Für die Bauernfamilien können

die Jugendlichen eine echte Hilfe

sein, wenn sie sich der Arbeit öffnen,

und diese sind dann gern bereit

als Anerkennung für gute Leistung

ein kleines Tagegeld zu geben (ca.15


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

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FOTOS: K. v. R. aus dem Gartenbau

Franken pro Arbeitstag). Dieses wird

von den Bauern per Überweisung in

die Klassenkasse gezahlt und bildet

den finanziellen Grundstock für ein

Folgeprojekt der Klasse. Damit stehen

wir fast einmalig in der Schullandschaft

da.

Unsere Höfe befinden sich in den verschiedensten

Gegenden der Schweiz,

vom Flachland bis auf die Alp; es

sind kleinere oder grössere Betriebe

mit unterschiedlichen Schwerpunkten

wie Milch, Fleisch, Käse, Kräuter,

Gemüse, Eier u.v.a.m. Über 90% der

Schülerinnen und Schüler werden

von uns auf diese Höfe vermittelt.

Die übrigen machen ihr Praktikum

vorwiegend auf europäischen Höfen,

aber auch Australien, die USA oder

Namibia wurden gewählt. Da von

dort nur selten in die Klassenkasse

eingezahlt wird, wäre es schön,

wenn die Eltern diese Aufgabe mit

übernehmen könnten. Die Verknüpfung

des dreiwöchigen Praktikums

mit einem Spracherwerb erweist

sich immer wieder als schwierig und

setzt normalerweise einen längeren

Aufenthalt voraus.

Bei allen Höhen und Tiefen dieses

Praktikums überwiegen im Regelfall

die positiven Erfahrungen und sehr

viele SchülerInnen drücken am Ende

aus, dass sie trotz der Anstrengungen

froh sind, diese Zeit erlebt zu haben

und ich freue mich, dass ich auch in

diesem Jahr wieder knapp 50 SchülerInnen

auf die Höfe vermitteln darf.


18 Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

Aus dem Handarbeitsunterricht der 6. Klasse

Handarbeit spricht das Kind auf

verschiedenen Ebenen an

Das künstlerisch handwerkliche Arbeiten umfasst Vieles. Es spricht verschiedene

Ebenen an bei den heranwachsenden Kindern: Denken – Fühlen

– Wollen

Unsere Tiernähepoche begannen wir

im Basler-Zolli bei den Elefanten. Wir

beobachteten diese Urtiere in ihrer

Bedächtigkeit, in ihrem Verhalten

und in ihrer Wesensart. Die Schülerinnen

und Schüler zeichneten einen

Elefanten, den sie sich ausgewählt

hatten. Dies war eine besondere Aufgabe,

verhielten sich doch die Tiere

kaum über eine längere Weile ruhig

an einem Ort! Über eine Stunde

verweilten wir bei den Dickhäutern,

da gab es so manches wahrzunehmen.

In der folgenden Unterrichtsstunde

zeichneten zwei bis drei SchülerInnen

gemeinsam eine Steppenlandschaft

mit Kreide auf ein

grosses Stück Packpapier. Aus der

Landschaft heraus entstanden Elefanten

und andere Tiere aus dem

afrikanischen Lebensraum. Nach

dieser Einführung ins Thema

wählte jedes Kind sein Tier und

erarbeitete aus seiner Zeichnung

den Entwurf für das Schnittmuster.

Dies erfordert räumliches Vorstellungsvermögen,

den Schritt

von der Fläche zum räumlichen

Erlebnis (Geometrie).

Die Tiere wurden aus weissem

Baumwollstoff genäht und mit gekarderter

Wolle ausplastiziert. Dann

wurde das Tier bemalt und individuell

und möglichst naturgetreu ausgestaltet.

Verena Zweiacker

Handarbeitslehrerin


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

19

Aus der Arbeit einer Schülerin:

Vortrag von Sarah

FOTO: JMP

Das Zebra

Als Zebra werden drei Arten der

Gattung der Pferde, Esel und Zebras

(Euqidae) bezeichnet: Grevyzebra

(Equus Grevyi), Bergzebra (Equus

Zebra), Steppenzebra (Equus Quagga)

= Tigerpferd.

Die verschiedenen Zebraarten unterscheiden

sich aufgrund ihrer unterschiedlichen

Streifenmuster.

Das Grevyzebra hat sehr enge Streifen,

die auch im hinteren Bereich des

Rumpfes weit gehend senkrecht bleiben,

der Bauch ist weiss.

Das Bergzebra hat breitere Streifen,

die an der Kruppe waagrecht verlaufen,

am hinteren Teil des Rückens

befindet sich eine gitterähnliche

Zeichnung.

Das Steppenzebra ist variabel gefärbt.

Häufig ist die hintere Hälfte des

Rumpfes eher waagrecht gestreift,

die Zeichnung schliesst auch den

Bauch mit ein und es sind oft hellere

«Schattenstreifen» vorhanden.

Beim Quagga, einer ausgestorbenen

Unterart des Steppenzebras waren

nur der Kopf und der Hals gestreift.

Zebras erreichen eine Kopfrumpflänge

von 210 - 300cm, der Schwanz

wird 40 – 60cm lang, das Gewicht ist

etwa 360kg. Die Tiere erreichen ein

Tempo von 80h/km.

Zebras leben in der Savanne und in

lichten Wäldern in Afrika südlich der

Sahara.

Nach einer Tragezeit von etwa einem

Jahr wird ein einzelnes Fohlen geboren.

Bis zur Entwöhnung dauert es

etwa 34 Wochen. Die Geschlechtsreife

erreichen Zebras mit rund 2 Jahren.

Zebras ernähren sich von Gras und

Kräutern.

Steppenzebras leben in kleinen Gruppen

mit bis zu 20 Tieren. Eine solche

Gruppe besteht aus einem Hengst

mit bis zu sechs Stuten und deren

Fohlen. Junggesellen und halbwüchsige

Hengste bilden eigene Gruppen.

Da Zebras keine Territorien beanspruchen

und daher auch keine Gebietskämpfe

austragen, kann man diese

Tiere vor allem während der Trockenzeit

auch in recht grossen Herden

sehen. Die gemischten Gruppen sind


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

21

recht dauerhaft in ihrer Zusammenstellung.

Stirbt der Hengst oder zieht

sich in hohem Alter von der Führung

seiner Gruppe zurück, wird in der

Regel die gesamte Gruppe von einem

anderen Hengst übernommen.

Der Zusammenhalt innerhalb der

Gruppe ist sehr gross. Auch wenn

die Mitglieder einer Gruppe, zum

Beispiel bei der Tränke, zeitweilig

eigene Wege gehen, finden sie sich

anschliessend wieder zusammen.

Die Mitglieder erkennen sich untereinander

sowohl am Geruch, wie

auch an der Stimme und an der

Zeichnung. Diese Zeichnung ist, so

ähnlich sich die Tiere auch scheinbar

sind, bei jedem Zebra verschieden.

Ein weiteres Zeichen für den sozialen

Zusammenhalt einer Gruppe

ist die gegenseitige Fellpflege. Alle

Körperteile, die ein Zebra nicht selbst

erreichen kann, werden von einem

anderen Tier gepflegt. Dazu stellen

sie sich parallel zueinander und

bearbeiten Hals, Mähne und Rücken

des Anderen.

In Tierfilmen ist öfter auch ein Vogel

auf dem Rücken der Tiere zu sehen.

Dieser Vogel ist ein Madenhacker,

der Hautschmarotzer vertilgt, die

das Zebra plagen.

In freier Wildbahn können Zebras

durchaus 20 Jahre alt werden, in

Tiergärten bei entsprechender Pflege

auch schon mal bis zu 30 Jahren.

Bergzebras sind echte Bergtiere und

erklettern auch steile Felswände. Ihr

soziales Verhalten unterscheidet sich

nicht von ihren Verwandten in der

Steppe. Das Grevyzebra ist mit einer

Schulterhöhe von 1.50m die grösste

Zebraart. Es kommt nur in Kenia und

in Teilen von Äthiopien und Somalia

vor. Ihr Sozialverhalten unterscheidet

sich ganz erheblich von dem der

Steppen- und Bergzebras. Die Hengste

besetzen feste Territorien, die sie

ganz energisch verteidigen. Auch

gibt es keine dauerhaften Bindungen

mit anderen Familiengruppen.


22 Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

Keiner zu Opfern bereit

Klimakonferenz vom 7. – 18. Dezember 2009: Auszug aus der Abschlussarbeit

von Jolinka Vossen zum Thema «Der Faktor Mensch – die

Natur im Wandel»

Im Dezember 2009 fand in Kopenhagen

der Weltklimagipfel statt. Dort

galt es, die bereits eingetretenen

Veränderungen und Entwicklungen

bezüglich des Klimawandels zu

beleuchten und neue Vereinbarungen

zu treffen. Dieser Vorgang ist meiner

Meinung nach ein Paradebeispiel für

die Schwierigkeiten, die aufkommen,

wenn unter grossem Druck viele

Interessen unter einen Hut gebracht

werden müssen und keiner wirklich

zu Opfern bereit ist. So stand lange

auf der Kippe, ob bis zum Ende des

Gipfels überhaupt noch irgendein

Ergebnis vorzuweisen wäre, schliesslich

standen nicht nur unterschiedliche

Interessen einzelner Länder im

Raum, sondern es galt ebenfalls, mit

den zwei Gegensätzen Industrie- und

Entwicklungsländer umzugehen.

Denn warum sollten letztere nicht

nutzen dürfen, was die Industriestaaten

in deren Aufschwungphase

in vollem Masse ausschöpften. Besonders

stark vertreten wurde dieser

Gesichtspunkt von China, das sich als

Land mit den höchsten Emissionen

weigerte, wirtschaftliche Interessen

hinter den Klimaschutz zu stellen,

seine Ergebnisse international offenzulegen

und prüfen zu lassen. Ohne

diesen Vorgang ist jedoch nicht einmal

die Einhaltung minimaler Vereinbarungen

gewährleistet. Tragende

Mächte in den Verhandlungen waren

vor allem die USA, vertreten von

deren Präsident Barack Obama sowie

China beziehungsweise dessen Regierungschef

Wen Jiabao. Auch die EU

hatte eine tragende Position. Schlussendlich

einigte man sich jedoch auf

eine nicht zu überschreitende Erderwärmungsgrenze

von zwei Grad und

viele Staaten versprachen, ihre Emissionen

zu senken. Des Weiteren wurden

Finanzhilfen für die eben erwähnten

Entwicklungsländer auf den Weg

gebracht. Nun gilt es, das Abkommen

möglichst schnell in einen ausgefeilten,

völkerrechtlich bindenden Vertrag

umzuwandeln, denn da sich aufgrund

der erheblichen Uneinigkeiten

nicht alle Staaten für die Vereinbarung

aussprachen, tritt das Dokument

in seiner jetzigen Fassung vorläufig

nicht in Kraft. Betrachtet man die auf

Papier festgehaltenen Ergebnisse des

Gipfeltreffens, die letztendlich dann

doch nur Absichten beinhalten, so

mag einen das sehr deprimieren, ist

doch eine gravierende Kehrtwende

des Umgangs mit der Erde in nächster

Zeit zwingend von Nöten. Schon

allein das Einhalten der zwei Grad

Grenze würde insbesondere für die

Industriestaaten und die Schwellenländer

derartige Umbrüche bedeuten,


Schwerpunkt: Erziehung zur Nachhaltigkeit

23

dass die wirkliche Realisierung recht

irreal scheint. Was wiederum optimistisch

stimmen mag, ist die Dynamik,

die sich nun nicht nur in der internationalen

Klimapolitik, sondern in vielen

Bevölkerungsgruppen entwickelt.

Denn mit dem immer grösseren Interesse,

das die Bevölkerung dem Thema

Umwelt- und Klimaschutz entgegenbringt,

wächst auch der Druck auf die

Regierungen in grossem Masse. Es

nehmen also immer mehr Menschen

ihre Möglichkeit zur Machtausübung

wahr und diese geht schliesslich weit

über die Wahl des Stromanbieters

hinaus. Im Gegenteil ist der Druck,

der durch Zivilcourage auf die Politik

ausgeübt werden kann enorm gross.

Allgemein zeigen sich zwei Entwicklungen.

Auf der einen Seite stehen

diejenigen, welche den Klimawandel

für nebensächlich oder gar nicht existent

halten. Durch solche Ansichten

und die daraus resultierenden Handlungen

häufen sich die Klimakatastrophen,

was wiederum die Gegenseite

bestärkt, die die Klimaentwicklungen

als äusserst besorgniserregend erachtet.

Jede Minute, in der wirtschaftliche

Ziele nicht den umweltpolitischen

untergeordnet werden, kann also

als Sieg der ersten Fraktion gewertet

werden, bringt den Umweltschützern

aber gleichzeitig neuen Zulauf.


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26

Schule aktuell

Orchesterkonzert

Eindrücklicher Auftakt zu den Tagen der offenen Türen der Steinerschulen

der Region Basel am 22. Januar in der Elisabethenkirche.


Schule aktuell

27

FOTOS: N. PETIT


28

Schule aktuell

Fünf Jahre

«Jakobshüttli»

Eigentlich erstaunlich: Erst fünf Jahre alt ist das

«Jakobshüttli», aber nicht mehr aus dem Schulleben wegzudenken.

Nach dem Essen sind die Bedürfnisse der Kinder sehr verschieden.

Im August 2005 wurde am ersten

Schultag nach der Begrüssung der

Erstklässler/innen das jüngste Kind

der Rudolf Steiner Schule, das Jakobshüttli,

in die Schulgemeinschaft aufgenommen.

Die schulergänzende

Tagesstätte öffnete dazumal mit

einem kleinen Grüppchen von etwa

10 Kindern seine Pforten. Die Kinder,

die ergänzend zur Schule einen

sorgsamen und kreativen Betreuungsplatz

suchten, wurden liebevoll

in die Gemeinschaft des Jakobshüttli

aufgenommen, und mit seinem kreativen

und naturverbundenen Angebot

machte sich das Jakobshüttli

unter der initiativkräftigen Führung

von Frau Rahel Bräutigam bald einen

guten Namen, die Liste der Anwärter

und Anwärterinnen wuchs stetig.

Heute, fünf Jahre nach dem Start,

besuchen während einer Woche rund


Schule aktuell

29

70 Kinder das Jakobshüttli. Zwei Drittel

dieser Kinder besuchen die Rudolf

Steiner Schule, ein Drittel kommt aus

dem Bruderholzschulhaus, zwei, drei

Kinder nehmen einen langen Weg

vom Gundeli und sogar aus dem

Gellert auf sich, um im Jakobshüttli

dabei sein zu können, eine bunt

gemischte, fröhliche Gruppe also, die

sich da täglich trifft.

Das Jakobshüttli nimmt auf die

individuellen Bedürfnisse der Kinder

und deren Eltern Rücksicht und

bietet in zeitlichen Modulen seine

Betreuung an (Details unter www.

steinerschule-basel.ch).

Die Naturverbundenheit, die Spiele

im Wald und auf der Wiese und die

Besuche auf dem Bauernhof prägen

die Nachmittage. Meistens sind die

Jakobshüttlikinder bei schönem und

auch grauerem Wetter, am liebsten

natürlich bei Schnee, draussen.

Und doch platzt das Jakobshüttli

aus allen Nähten. Denn über Mittag

besuchen bis zu 40 Kinder den Mittagstisch.

Nach dem Essen sind die

Bedürfnisse der Kinder sehr verschieden:

die einen suchen einen ruhigen

Arbeitsplatz für ihre Hausaufgaben,

die andern brauchen Bewegung und

wollen spielen, die dritten ruhig

Geschichte hören, die vierten werken

lautstark mit dem Hammer. Und

nach dem Z’vieri vor dem Heimgehen

sind die gemütlichen Stunden in

der warmen Stube gefragt.

Zum Glück wird sich das Jakobshüttli

demnächst erweitern: Der jetzige

Platz wird verdoppelt, denn das

Jakobshüttli darf bald die ganze ehemalige

Hauswartwohnung für sich

in Anspruch nehmen, ein herrlicher

Ausblick für uns Betreuende!

Fünf Jahre Jakobshüttli und die

Erweiterung des Platzangebotes,

das wollen wir feiern!

Am Samstagnachmittag, den 29. Mai

2010 festen wir ab 15.30 Uhr auf der

«Kirsimatte» (Jakobsbergerstrasse/Seltisbergerstrasse)

gemütlich

zusammen bei Spiel, Theater, Musik

und kleinen kulinarischen Köstlichkeiten.

Dazu laden wir Sie herzlich

ein, um uns kennen zu lernen, mit

uns ins Gespräch zu kommen und

vor allem, um unser eigenes «Jakobshüttli-Theaterstück»,

das jetzt unter

Mitwirkung der meisten Kinder mit

grosser Begeisterung am Entstehen

ist, zu geniessen. Wir freuen uns auf

Ihren Besuch!

Claudia Uebersax-Vischer,

Leiterin des Jakobshüttli


Schule aktuell

31

Sommerfest?

Sommerfest. Sommerfest!

Alle Jahre wieder steigt das Sommerfest. Organisiert und erarbeitet

wird es von der Elternschaft.

Auch dieses Jahr wird das Sommerspiel

der 4. Klasse der Rudolf Steiner

Schule Basel durch das Sommerfest

umrahmt. Das Sommerfest wird

von den Eltern der 1. - 7. Klassen

organisiert und steht ganz im Zeichen

«Spiel, Spass und kulinarische

Freuden» ohne kommerzielle Zielsetzung.

Durch ein engagiertes Für- und

Miteinander soll die Möglichkeit der

offenen Begegnung und der Gemeinschaftspflege

ermöglicht werden.

Das tragende Element des Sommerfests

sind die Eltern und die durch

sie betreuten Stände. Neben leckerem

Glacé und Fruchtspiessen laden

ein salziges Fingerfood-Buffet sowie

Kaffee und Kuchen zum geselligen

Verweilen ein. Für Bewegung und

Abwechslung sorgen die Spielstände

mit ihrem reichen Angebot.

Die Koordination des Sommerfests

erfolgt durch die Klassendelegierten

der Elternschaft und dem «Sommerfest

Initiativkomitee» (SOIK). Diesem

Komitee gehören Franziska Gränicher,

Amanda Lüdi, Gregor Leonhardt

und Daniel Salem an.

Also, bis dann am Sommerfest.

Für das Organisationskomitee

Daniel Salem

«Spiele, Spässe, Fruchtspiesse»

Samstag, 19. Juni 2010

Programm

10 Uhr: Sommerspiel

11 - 16 Uhr: Fingerfood-Buffet, Glacé,

Kaffee & Kuchen sowie

Spielparcours

16 Uhr: Sommerspiel

17 - 19 Uhr: Apéro-Time mit sommerlichen

Longdrinks

19 Uhr: Abschiedsfeier der 12. Klassen

für Eltern, LehrerInnen

und SchülerInnen

Änderungen vorbehalten. Ab 11 Uhr

unterstehen die Kinder der Obhut der

Eltern.


Schule aktuell

33

Pausenraum für die Mittelstufe:

ein Pilotprojekt

Zum aktuellen Stand des Pausenhofprojektes

FOTO: HEIDI SCHAFFNER

Als Auftakt zur Gestaltung von Pausenraum

für die Mittelstufe organisierte

die Steuergruppe am 5. März

2010 eine öffentliche Veranstaltung

mit dem Titel „Kinderwelt ist Bewegungswelt“.

Es sollten Bedürfnisse

und Notwendigkeiten dieser Altersgruppe

aus dem Blickwinkel der

neusten Erkenntnisse aus Pädagogik,

Medizin, Sportwissenschaft, Sinneswahrnehmung

und Ästhetik zusammengetragen

werden.

Die ca. 50 Zuhörer/innen erhielten

in Impulsreferaten einen sehr informativen

und spannenden Überblick

der Referenten Dr. Erdmut Schädel

(Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,

Ita Wegmann Klinik, Arlesheim),

Benz Schaffner (Sportlehrer,

RSS Basel), Bernhard Hanel und

Robin Wagner (Künstler und Gründer

der Fa. KuKuK).

Als direkte Fortsetzung dazu trafen

sich am folgenden Tag Mitglieder

der Steuergruppe «neue Pausenhöfe»,

Vertreter der Bewegungsfächer

Sport und Eurythmie unserer Schule

und vier Mitglieder der Fa. KuKuK

zu einem Workshop. Angeleitet von

Judith Anke (Architektin Fa. KuKuK)

stellten wir uns am Morgen in verschiedenen

Gruppen die Aufgabe,

Bewegungsparcours in der Turnhalle

zu entwerfen (und auszuprobieren),

die möglichst viele Sinne ansprechen

sollten. Am Nachmittag durften wir

unserer Kreativität freien Lauf lassen

und anhand von Modellen Bewegungsinseln

entwerfen, in welche die

gewonnenen Erfahrungen einflossen.

Für den kulinarisch hoch stehenden

Rahmen sorgten Brigitte und Stephan

Rotthaler und trugen so wesentlich

zum positiven Ergebnis der Veranstaltung

bei.

Als nächstes wird die Fa. KuKuK

nun ein Vorprojekt für unseren Aussenraum

erstellen, in welchem die

Erfahrungen des Workshops mitberücksichtigt

werden.

für die Steuergruppe «neue Pausenhöfe»

Heidi Schaffner

Vom Ausprobieren

… bis

zum Modell.


34

Schule intern

Fasnachtslied

Ganz haimlig het sich yber Nacht

D’ Frau Fasnacht schnäll uf d’Sogge

gmacht.

Si dyselet verschmitzt und lysli

Zur Türe y vom Stainer Hisli.

Und rüeft de gschtresste Lehrer zue:

«S’ wird Fasnacht bald, I gib kai Rue!»

Drum gryfft me denn wohl oder ibel

Zem Farbtopf und zem Wasserkibel.

Zum Schluss erstrahlt, es isch e Fraid,

Die Schuel im naie Fasnachtskleid.

Dr grossi Saal, dä lost sich seh,

Isch prächtig gschmückt vo dr 5b.

Und au die viele Klassezimmer

Ufs scheenschti dekoriert wie immer.

Dr «Rotti» mit em Örgeli

Vertrybt ys alli Sörgeli.

D’Tambure ruesse kreftig dry

Und au dr Esel isch derby.

Do gseht me Zwärgli und Mysli sitze

Dört Aeffli unterm Koschtüm schwitze.

So lang bis es halb zwölfi schlot

Und d’ Fasnacht lysli wieder goht.

Jetzt händ ihr Rue

Bis s’ nägschte Johr

D’ Frau Fasnacht wieder klopft ans Tor.

Däggscht: Claudia Zäslin

Helge: Jean-Marc Petit


Schule intern

35

Projekt Schulerweiterung

Kurzbericht zum Projekt Schulerweiterung/Landkauf: Die Schule

muss auf den gesellschaftlichen Wandel reagieren und benötigt

deshalb mehr Raum.

Nachdem wir in den Weihnachts-Mitteilungen

mehr auf den Mandatsauftrag

und die involvierten Menschen

geblickt haben, möchten wir heute

mehr auf die Entstehungsgeschichte

und den aktuellen Stand der Arbeiten

schauen.

Warum überhaupt soll die Schule

erweitert werden? Zusammengefasst

kann man sagen, die Rudolf

Steiner Schule Basel muss auf den

gesellschaftlichen Wandel reagieren

und eine Reaktion ohne wesentliche

Raumerweiterung ist nicht möglich.

Die Wandlung der Gesellschaft und

insbesondere der Familienstrukturen,

z.B. mit vermehrter Berufstätigkeit

beider Elternteile oder vielen Alleinerziehenden-

bzw. Patchwork-Familien

führt dazu, dass auch wir eine

zeitgemässe und moderne Angebots-

und Tagesbetreuungspalette

realisieren müssen. Nebst der Erweiterung

des Mittagstisches («Mensa»)

und der Nachmittagsbetreuung mit

Aufgabenhilfe soll aber auch das

ganze Spektrum für Kinder im ersten

«Jahrsiebt» am jetzigen Standort

auf dem Jakobsberg angeboten werden.

Darunter fallen unter anderem

Spielgruppen im Wald und drinnen,

Kindergärten, Eltern-Kind-Gruppen,

Kleinkind-Eurythmie, aber auch

Kleinkinderberatung, therapeutische

Angebote, etc. Dazu kommt der aus

der jetzigen Schulsituation bestehende

und zum Teil auch dringende

Mehrbedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten.

Die Mandatsgruppe und insbesondere

Rolf Schwindl ist zurzeit zusammen

mit unserer Architektin, Frau Marie-

Louise Müller Choquard, intensiv

daran, die verschiedensten Varianten

eines räumlichen Ausbaus zusammen

zu tragen und unter Einbezug

der Behörden die Voraussetzungen

für eine konkretere Planung zu schaffen.

Die Rahmenbedingungen auf

unserem Gelände haben sich inzwischen

zwar als äusserst kompliziert

herausgestellt, doch unser Enthusiasmus

für diesen wichtigen Schritt für

die Zukunft unserer Schule sprüht

unvermindert weiter. Wir hoffen

sehr, dass wir Ihnen in den nächsten

Mitteilungen etwas konkretere

Angaben machen können. Allfällige

Fragen richten Sie bitte direkt an Rolf

Schwindl (rolf@schwindl.ch).

Die Mandatsgruppe

Vincent Hoehn, André Reymond,

Andres Studer, Rolf Schwindl,

Klaus von Roëll


36

Schule intern

Abschied von Gisela Jungblut

Nachruf (10.03.1926 – 11.12.2009)

Gisela Elisabeth Jungblut wurde am

10.3.1926 in Karlsruhe/D als 2. Kind

von Joseph und Gerlinde Ort, geb.

Langscheid geboren.

Bereits mit zwei Jahren verlor Gisela

ihren Vater, der als begeisterter

Bergsteiger bei einer Rettungsaktion

selbst tödlich verunglückte. Von da

an musste die Mutter für sich und die

beiden Kinder den Lebensunterhalt

selber bestreiten. Die kleine Familie

zog deshalb nach Lörrach zurück. Für

Gisela und ihren Bruder folgten behütete

Kinderjahre in der Obhut ihrer

phantasievollen, gütigen Grossmutter.

Es war für die beiden Kinder ein

Glücksfall, dass sie die Rudolf Steiner

Schule in Basel besuchen durften, was

für die Mutter durch die politische

Lage in Deutschland wichtig und

beruhigend war. Wesentliche Impulse

empfing Gisela von ihrer verehrten

Latein- und zeitweise auch Französisch-Lehrerin

Elisabeth Häusler.

Der tägliche Schulweg zwischen Lörrach

und Basel wurde während des 2.

Weltkrieges zusehends gefährlicher.

Der damalige Hauswart Georg Kerner

fand immer wieder Möglichkeiten,

dass die Kinder in der Schweiz versorgt

waren. Ende 1940 mussten die

Kinder die Schweiz endgültig verlassen.

Während der Jahre am Mädchengymnasium

in Freiburg/Brsg. wurde

die Angst vor der Gestapo zum ständigen

Begleiter. Von 1944 an war der

Schulbesuch nicht mehr möglich, weil

alle verfügbaren Kräfte in die Kriegsindustrie

gezwungen wurden.

Nach dem Ende des Krieges konnte

Gisela das Abitur nachholen und

alle intellektuellen Bedürfnisse befriedigen,

so auch die Mitarbeit in einer

anthrop. Jugendgruppe. Es folgte das

Germanistik-Studium mit dem Ziel


Schule intern

37

Waldorf-Lehrerin zu werden.

Von ihrem ehemaligen Klassenlehrer

angefragt, kehrte Gisela Jungblut

1954 zusammen mit ihrem späteren

Ehemann an die alte Schule nach

Basel zurück und übernahm zuerst

diversen Fachunterricht, vorwiegend

in Herrn Widmers Klasse.

1956 übernahm Frau Jungblut ihre 1.

von 4 Klassenführungen. Ihr Freijahr

(1981 – 82) verbrachte sie grösstenteils

in Neuseeland und auf Reisen durch

Asien. Auch nach der Pensionierung

konnte sie noch einige interessante

Reisen und viele Wanderungen in den

geliebten Jurabergen geniessen.

Ihre letzten Jahre waren leider von

zunehmenden gesundheitsbedingten

Einschränkungen geprägt.

Gisela Jungblut war ein Mensch, dessen

Leben nicht unbedingt leicht war.

Verluste, Entbehrungen, Schicksalsschläge

begleiteten sie durchs Leben.

Die dadurch geschulte Selbstdisziplin

übertrug sie auf ihren Erziehungsund

Unterrichtsstil, den so manche

Schüler wohl als Härte empfanden.

Es war aber ihr unermüdliches Anliegen,

die ihr anvertrauten Kinder intellektuell

und menschlich zu fordern

und zu fördern und sie bestmöglich

als Jugendliche in die Oberstufe zu

entlassen.

Die Schule am Jakobsberg, die Gisela

Jungblut zur geistigen Heimat wurde,

blickt dankbar auf ein langes Lehrerleben

und ein wertvolles Mitglied der

Schulgemeinschaft zurück.

Erika von Toenges

Elisabeth Bernhard


Schule intern

39

Herzlichen Dank!

Kollegiums-Dank für die Elternspende von Weihnachten 2009

Liebe Eltern und Freunde

Von ganzem Herzen danke ich im

Namen des Kollegiums allen SpenderInnen

für den hochwillkommenen

Zustupf, den wir durch Frau Henriette

Koechlin Limacher und Herrn

Urs Limacher-Koechlin an der ersten

Konferenz nach den Fasnachtsferien

entgegennehmen durften.

Durch diese traditionelle Elternaktion

ist erneut ein unglaublicher

Betrag von CHF 41‘500 zusammengekommen.

Wie bis anhin wurde die

Summe entsprechend den Pensen auf

alle MitarbeiterInnen verteilt.

Die Freude und auch Dankbarkeit für

dieses willkommene Geschenk von

Ihnen ist für uns MitarbeiterInnen

sehr gross. Wir verstehen diese nicht

selbstverständliche Geste zugleich als

Anerkennung und Ansporn für unsere

tägliche Arbeit, die wir zusammen

mit Ihnen in erster Linie im Dienste

der uns anvertrauten Kinder und

Jugendlichen ausüben – und dies

(allermeistens) sehr gerne!

Mit nochmaligem herzlichem Dank

und den besten Wünschen für ein

weiteres lebendiges und freudiges

Zusammenwirken in unserer Schulgemeinschaft

und freundlichem

Gruss

Für das Kollegium

André Reymond

Ertrag aus der Weihnachtsspende

Liebe Eltern, mit Freuden durften wir am 4. März 2010 in der Lehrerkonferenz

den Ertrag aus der Weihnachtsspende 2009 von CHF 41‘500 an die Lehrer und

Mitarbeiter unserer Schule verteilen. Die Summe wird jeweils prozentual zur

Arbeitszeit an die 110 Mitarbeiter verteilt. Herzlichen Dank!.

Henriette Koechlin und Urs Limacher Koechlin


Diagnose-Audit am Mittwoch, 14.

und Donnerstag, 15. April 2010

Wie an verschiedener Stelle mitgeteilt,

sei daran erinnert, dass an den zwei

obgenannten Tagen in der Schule

das Diagnose-Audit zum Stand der

Umsetzung unseres Qualitätsentwicklunsverfahrens

„Wege zur Qualität“

durch die Stiftung Confidentia (www.

confidentia.info) stattfinden wird.

Etwa 20 Organe/Arbeitsgruppen der

Schule sowie Eltern und Schüler werden

in etwa einstündigen Interviews

befragt. Über die Resultate des Audits

werden wir Sie direkt und über die

Mitteilungen im Verlaufe des Jahres

informieren.

Die Steuergruppe Schulentwicklung

mit „Wege zur Qualität“

Christine Jost, Karin Müller, André

Reymond, Dieter Schaffner


Schule intern

41

Flohmarkt und Bazar

Das Ergebnis von Fohmarkt und Bazar 2009

Es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu

können, dass aus den zwei Anlässen

ein super Reingewinn von 264‘821.18

Franken erarbeitet worden ist.

Die Ergebnisse im Überblick:

Flohmarkt: 77‘180.30 Franken

Bazar: 149‘389.68 Franken

Lachsverkauf: 3‘421.00 Franken

Barspenden: 3‘005.75 Franken

Die in diesem Jahr wieder aufgenommene

Standumsatz-Verdoppelungsaktion

hat einen Betrag von 31‘824.45

Franken zusätzlich in unsere Kasse

gespült und damit den Umsatzrückgang

von etwas mehr als 10% bei weitem

wettgemacht. Herzlichen Dank!

Der Bazar-Initiativkreis hat erneut

beschlossen, vom Reingewinn nochmals

einen Betrag von 8‘000 Franken

für die Neuanschaffung von eigenen

Marktständen zurück zu stellen.

Der Schule wird ein Totalbetrag von

256‘821.18 Franken überwiesen.

Ganz herzlichen Dank all denjenigen,

die durch ihren grossen und wertvollen

Einsatz dieses gute Ergebnis

für die Schule ermöglicht haben!

Für den Bazar-Initiativkreis

Christoph Zwahlen, Bazarkoordinator


42

Schule intern

Standbezeichnung Verantwortlich Netto Abzug GK Reinertrag

FLOHMARKT

Flohmarkt Erfolg Vögtlin H. 87‘129 9‘949 77‘180

BAZAR

Abendveranstaltung Samstag Kälin M. 1‘416 183 1‘233

Abendveranstaltung Buffet 286 22 263

Adventskränze, Gestecke von Roëll K. 8‘801 885 ‘916

Adventswerkstatt Monnerat R. 1‘218 118 1‘099

Bildergalerie Jutard A. 694 70 624

Bildertaschen DeBourke R. 482 38 444

Billetvorverkauf Kasperli Kälin M. 1‘962 154 1‘808

Billetvorverkauf Matinée Kälin M. ‘066 615 6‘452

Bill. Koll. Jazz, Spenden 30 6 24

Bio-dyn. Kurzmassage Hasler R. / Senn B. 610 48 562

Boutique Wyss St. 1‘500 126 1‘374

Brot Hurni C. / Keller C. 2‘057 349 1‘707

Buchantiquariat Bitterli Th./Frei F./Stöckli D. 31‘076 2‘505 28‘571

Buchbinden Galsterer S. 3‘592 311 3‘281

Bücher neu Bider u. Tanner Stocker J. 1‘500 814 686

Café am Jakobsberg Vögtlin S. 3‘434 343 3‘091

Crêpes Jonischkeit R. 1‘000 149 851

Demeter Gemüse Buser Ch. 1‘361 234 1‘127

Design Vögtlin A. 3‘885 396 3‘489

Edelsteinfischen Klasse 1b 369 29 340

Espresso- Saftbar Jacob D. 1‘783 187 1‘596

Filzwolle Vögtlin A. 694 74 620

Fischlifangen Fluri N. 82 6 6

Garderobe Schüler 605 48 558

Gesundheitsstand Gregori U. 4‘046 400 3‘646

Getränkestand Erny B. 3‘042 368 2‘674

Gutzi und Gebäcke Züger B. 3‘092 243 2‘849

Hexenhäuschenwerkstatt Tanner K. 1‘106 200 905

Honig Mesmer H. 557 131 426

Keramik Objekte Grether A. 500 63 437

Kerzen Brodbeck C. 2‘505 514 1‘991

Kerzenziehen Liniger C./ Evison J. 3‘297 275 3‘022

Kindergärten Franzreb R. 2‘257 177 2‘080

Kinderkuchenstand Thomas H. 298 23 275

Kuchen, Sandwiches Schnoz K./Sutter S. 4‘189 464 3‘724

Kunstkarten Hutter U. 2‘427 457 1‘970

Lebkuchen verzieren Kaufmann A. 576 58 518

Lederwaren Hettich C. 3‘844 511 3‘333


Schule intern

43

Lichterzimmer Franzreb R. 1‘157 91 1‘066

Marktstand Köchlin H. / Rieger K. 3‘562 288 3‘274

Märlizimmer Gratzl St. 596 47 549

Marroni Purtscher Ph. 821 152 669

Massage Dr. Pressel Patzig M./ Vilho Q. 370 29 341

Messer- Scherenschleifen Näf I. 514 51 463

Mineralien Dierdorf E. + R. 5‘443 428 5‘015

Oase der Erholung Jäschke V. 646 148 498

Ohrschmuck Benedetti B. 1‘466 169 1‘297

Olivenprodukte Fromherz J. 260 108 152

Paul Schatz-Stand Langscheid T. 402 79 323

Pizza Häusermann P. 5‘458 555 4‘904

Polsterer Kasper Hp. 200 16 184

Puppen Mensch Y. 3‘353 275 3‘078

Raku-Ofen Mesmer Hp. 172 13 158

Schülerarbeiten Schlengber M. 5‘553 604 4‘949

Schulmaterial Schläfli-Lüscher 2‘017 316 1‘702

Spaghettizimmer Weber K. 1‘618 347 1‘272

Spielzimmer 7. Klassen Klasse 7 a und b 473 37 436

Steinobjekte De Caro D. 1‘304 118 1‘185

Suppenzimmer Zigerli G./Kungler J. 1‘433 141 1‘292

Teestübli Mösle Ch. 61 67 693

Thai-Restaurant/Frühlingsrollen Dörflinger Ch. 5‘519 873 4‘645

Tipi Indianerzelt Marbach A. 0 0 0

Töpfer Gruenewald J. 510 120 390

Triskelverlag Leguerranic 180 57 123

Vierjahreszeiten Vögtlin A. 4‘073 367 3‘706

Waffeln Gränicher F. 3‘699 406 3‘293

Weleda Bally S. 3‘711 606 3‘106

Zirkus 5. Klassen Klassen 5 a und b 1‘600 207 1‘393

zum Handwerk Kruck C. 3‘822 383 3‘439

Kassenüberschuss 15 157

Erfolg Bazar-Stände 168‘086 18‘697 149‘390

Lachsverkauf 3‘421 3‘421

Bazarspenden allgemein 3‘006 3‘006

Vordoppelung Einnahmen Buchantiquariat 31‘824 31‘824

Total Erfolg Bazar 206‘338 18‘697 187‘641

ZUSAMMENFASSUNG

Erfolg Bazar Initiativ Kreis BIK Total 293‘467 28‘645 264‘821

Rückstellung für eigene Marktstände (Rückst.Total 16‘000) -8‘000

Überweisung an Schule 256‘821


Inserat_130x55 22.6.2009 22:32 Uhr Seite 1

Maarten de Hoog

Biographiearbeit

Standortbestimmung

Neuorientierung

Herzwerk

Life Coaching

Entscheidungshilfe

Visionsarbeit

www.dehoog.ch 079 425 49 11


Schule aktuell

45

Sonntagshandlungen

Daten für die Sonntagshandlungen Frühling 2010

Sonntag 18.04.10, 10.00

Donnerstag 22.04.10, 07.30

Sonntag 09.05.10, 10.00

Pfingsten 23.05.10, 10.00

Donnerstag 27.05.10, 07.30

Sonntag 06.06.10, 10.00

Donnerstag 10.06.10, 07.30

Sonntag 20.06.10, 10.00

Jugendfeier: nach Ankündigung

jeweils 10 Uhr, Donnerstags 7.30 Uhr


48

Schule aktuell

ANEKDOTEN

Schwärmt die Mutter: «Lueg

emol das schöne Ooberoot!»

Darauf die kleine Tochter:

«… und erscht das unde Blau!»

Im Hinblick auf den kommenden

Winter sagt Jasmin (damals

3): «… und wenn denn de

Schnee chunnt, düen mer Balle

schlachte!»

In einer 6.Klasse fragt der

Lehrer: «Wie habt ihr den heutigen

Test geübt?» Eine Schülerin

antwortet: «Geübt habe

ich mit meiner Mutter, meinem

Vater und mit mir selber.»

Haben auch Sie eine nette Anekdote,

die hierher passt: Bitte

mailen Sie diese an:

redaktion@steinerschule-basel.ch.

Herzlichen Dank!


Schule intern

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ANGEBOTE – WÜNSCHE – KONTAKTE

Diese Seite steht Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, im Sinne eines öffentlichen Anschlagbretts zur

Verfügung. Hier können Sie Ihre Angebote und Ihre Wünsche veröffentlichen. Suchen Sie eine pentatonische

Kantele oder ein katalanisches Ferienhaus? Haben Sie eine Viola zu verkaufen oder ein

Maiensäss zu vermieten? Hier finden Sie Kontakte. Senden Sie uns maximal acht Zeilen an:

redaktion@steinerschule-basel.ch oder per Post an: Rudolf Steiner Schule Basel, Redaktion Mitteilungen,

Jakobsbergerholzweg 54, 4059 Basel. Vergessen Sie dabei nicht, Ihre eigenen Kontaktdaten

anzugeben.

Gesucht Kinderbetreuung:

Gesucht Kinderbetreuung für

unsere zwei Jungs (3 Jahre und

7 Monate), vorwiegend tagsüber,

flexible Zeiten. In Basel,

Nähe Claraspital. Kontakt: Celia

Dressel / Juergen Horn, Tel.

061 683 43 92.

Suchen ein Aquarium/Terrarium

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sogar gratis. Joana Kunz, Tel.

0615562337, f.wuertenberg@

gmx.ch

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1,80 m lang, mit erhöhten

Seitenwänden(ca.20 cm) und

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Mitte incl. Lattenrost (bico)

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- pro Bett.

S. Käslin Tel.061 333 08 61

silvia_kaeslin@hotmail.com

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12, 10, 7 Jahren und Zwillingsmädchen

von 3 Jahren suchen

motivierte Kinder liebende

Praktikantin für Kinderbetreuung

und Unterstützung

im Haushalt. Das Praktikum

startet nach den Sommerferien

oder nach Vereinbarung und

dauert mindestens ein halbes

Jahr. Bei Interesse freuen wir

uns auf eine Kontaktaufnahme.

Familie Soiron, Wartenbergstrasse22,

4052 Basel,

severinesoiron@me.com

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ca 1‘500.-) für 400.- abzugeben.

Nähere Informationen:

Margret Föppl, mfoeppl@gmx.

ch oder 061 702 18 35.

Gesucht Einfamilienhaus:

Familie mit einem Kind (4

Jahre) sucht in der Umgebung

der Steinerschule Basel auf

dem Bruderholz ein Einfamilienhaus

mit fünf bis sechs

Zimmern (Reihenhaus oder

freistehend). Wir freuen uns

über Angebote oder Hinweise!

Familie Schneller,

Tel. 052 233 88 74

Das «Jakobshüttli» sucht gut

erhaltenes Büromobiliar wie

Schränke, Corpus, grosser Bürotisch,

Computertisch, etc.

Kontakt: jakobshuettli@

steinerschule-basel.ch

Praktikantin für die Waldspielgruppe

Waldzwärgli ab

August 2010 gesucht.

Arbeitszeiten Mo - Do von

7.30- 14.00 inkl. Mittagessen.

Intressierte können sich bei

Christine Rufli 0617020166

melden


Schule intern

51

Vorstand des Schulvereins

Vorstand Schulverein

Schaffner, Dieter (Vorsitz) 6, rue des Champs, F-68220 Leymen 0033 389 681 714

Breitenstein, Corinne (EBK) Weinbergstrasse 16, 4102 Binningen 061 560 80 42

Cuendet, Nicolas (Vizepräsident) Rainweg 18, 4143 Dornach 061 701 12 51

Eugster Stamm, Stefan (ER) Im Langen Loh 212, 4054 Basel 061 302 49 36

Jost, Christine In den Ziegelhöfen 125, 4054 Basel 061 301 70 64

Leibundgut, Bruno (FIKO) Erlenstrasse 18, 4127 Birsfelden 061 312 43 45

Meier, Guido (ER) Spitalholzweg 4, 4144 Arlesheim 061 411 20 25

Reymond, André (Admin./FIKO) Dammerkirchstrasse 12, 4054 Basel 061 560 80 43

Schwindl, Rolf (Bauverwaltung) Oberer Batterieweg 74, 4059 Basel 061 361 11 91

EBK: Elternbeitragskomission

ER: Elternrat

FIKO: Finanzkomission


Schule intern

53

Konferenzleitung

Arakov, Regine Biascastrasse 8, 4059 Basel 061 361 53 16

Jost, Christine In den Ziegelhöfen 125, 4054 Basel 061 301 70 64

Kartje, Johannes Im Rippel 4, D-79639 Grenzach-Wyhlen 0049 7624 984 75 68

Kohler, Urs Sempacherstrasse 66, 4053 Basel 061 362 09 88

Müller, Karin Hechtweg 11, 4052 Basel 061 311 18 70

Schaffner, Dieter 6, rue des Champs, F-68220 Leymen 0033 389 681 714

Studer, Andres Giornicostrasse 239, 4059 Basel 061 361 69 60

Öffnungszeiten Schulsekretariat

Unser Schulsekretariat ist telefonisch unter der

Nummer 061 331 62 50 erreichbar.

Montags, dienstags, mittwochs und freitags

von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr

14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

donnerstags

von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr

14.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Die Öffnungszeiten sind

von 09.00 Uhr bis 11.30 Uhr

14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

(donnerstags bis 15.00 Uhr)

Ausserhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie uns per Fax oder per E-Mail:

Fax 061/331 62 55, E-Mail: info@steinerschule-basel.ch


54 Impressum

Rudolf Steiner Schule Basel Mitteilungen

Herausgeber:

Lehrerkollegium und Schulverein

Redaktion:

Jean-Marc Petit (JMP), Tel. 0033 389 685 833

Angelika Torrie, angelika@torrie.ch

E-Mail: redaktion@steinerschule-basel.ch

Inserate:

Senta Fosanelli, Tel. 061 331 62 50 oder

info@steinerschule-basel.ch

Produktion/Layout:

mz@matthiaszehnder.ch

Adresse:

Rudolf Steiner Schule Basel

Redaktion Mitteilungen

Jakobsbergerholzweg 54

4059 Basel

www.steinerschule-basel.ch

Postcheck: 40-6024-5

Druck:

OKT Offset- & Kopierdruck AG

Erscheint: vierteljährlich

Abonnement: Fr. 40.–

(für Eltern im Schulgeld inbegriffen)

Die Mitteilungen erscheinen im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

Die Verantwortung für die einzelnen Artikel tragen die Verfasser.

Redaktionsschluss: 5. Februar, 5. Mai, 15. August, 5. November.


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4000 Basel 2

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4059 Basel

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