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Flat in Höhe von 19,90 €/Monat. Die Mindestlaufzeit eträgt 24 Monate. Startpaket einmalig 19,90 € plus eine Anzahlung von 49 € für das Gerät (Gesamtpreis Gerät = Summe aus

Anzahlung und monatlicher Zuzahlung: 529 €). Die SMS Flat ist für 24 Monate im Preis enthalten, danach 9 Cent/SMS. Die Festnetz Flat und Mobilfunk Flat gilt nur für deutsche Netze.

Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB/Monat wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau gedrosselt. Die Flat ins Internet gilt für paketvermittelte Datenbindungen. Detaillierte

Tarifi nformationen sind der Preisliste Allnet Flat zu entnehmen. Bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages steht dir ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Dies ist ein Angebot

der yourfone GmbH, Essener Str. 4, 22419 Hamburg.


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Nur im Android

Magazin XL

In der App-Box finden Sie vier

hochwertige und sonst kostenpflichtige

Android-Apps,

die Sie per QR-Code scannen,

herunterladen, installieren

und verwenden können.

Beschreibungen

der Apps finden

Sie ab Seite 8!

Alle Gutscheine sind einzulösen vom 5.8.2014 bis zum 16.10.2014.

Apps installieren - so geht‘s:

GRATIS

CityMaps2Go Pro

Offline-Karten

Seite 6

App-Box Unbekannte QR-Code

1 2

öffnen Quellen erlauben 3 scannen 4

Schneiden Sie die App-Box

mit einer Schere an der

markierten Stelle auf.

Wechseln Sie in die Einstellungen Ihres

Smartphones oder Tablets und setzen

Sie das Häkchen neben der Option

„Unbekannte Herkunft“ oder „Unbekannte

Quellen“ im Menü Sicherheit

(variiert je nach Android-Version).

Installieren Sie aus dem Play

Store die App QR Droid oder

eine ähnliche und scannen Sie

mit dieser den gewünschten

QR-Code ein. Klicken Sie

danach auf den Link.

App laden &

installieren

Nach dem Scanvorgang gelangen

Sie bei jeder App zu einer speziellen

Webseite, wo Sie die App

entweder als .apk-Datei herunterladen

können oder weitere Informationen

zur Installation finden.

3


Inhalt Sep/Okt 2014

Rubriken

3 CD (nur XL Version)

6 CityMaps2Go Pro

8 App-Box Apps

130 Impressum

131 Abo

Start

10 Netztest-Gewinnspiel

12 News

18 Tarif-Update

22 Car Connectivity-Update

24 Android Auto

26 Smart Home

28 Android L

32 Das Smartphone als Geldbörse

58 Lenovo Yoga Tablet 10.1 HD+

60 Tegra NOTE 7

62 Smartphone-Rangliste

66 Tablet-Rangliste

68 Android Wear im Alltagstest

74 Gadgets

Apps

80 Die besten neuen Apps

85 Floatify

86 Word Lens Translator

87 CM Apps - CyanogenMod apps

90 Marktplatz

92 Turbo Boost für Ihr Handy

96 Die besten neuen Spiele

100 Leo‘s Fortune

102 Charts

106

Yahoo Aviate

Launcher

82

Innovativer, intelligenter

Homescreen-Ersatz

NEUES HANDY

schnell im Griff

24

Technik

38 Erste Checks

42 LG G3

46 Huawei Ascend P7

48 OnePlus One

50 Motorola Moto E

52 Wiko WAX

54 Ruggear RG700

56 Sony Xperia Z2 Tablet

Tipps

106 Neues Handy schnell im Griff

112 Android L jetzt installieren

116 Genymotion: Android am PC

120 Flickr: Online Album

122 SwiftKey - Tastatur

124 Sunrise - Kalender

126 Einsteiger Tipps

128 Profi Tipps

Android Auto

JETZT KOMMT ANDROID L

Report

Tipps

28

112

92

4 Android Magazin Jan/Feb 2012


Floatify

85

Benachrichtungen neu

und besser gedacht

Hitman GO

Forderndes Puzzle-Game

im Brettspiel-Look

97 100

Leo‘s Fortune

Grafisch tolles, liebevoll

gemachtes Jump‘n‘Run

120

Tipp: Flickr

So holen Sie alles aus der App

zum Foto-Netzwerk heraus

ECHT

SCHARF

LG G3

42

im Test

BEZAHLEN

MIT DEM HANDY

32

EDITORIAL

Nachdem wir in der letzten Ausgabe von

Sonys Xperia Z2 sehr angetan waren,

schießt LG nun das mindestens so gelungene

G3 nach. Neben diesem Test haben

wir uns weitere spannende Smartphones

wie das Motorola Moto E, das Huawei

Ascend P7 und auch das hervorragende

aber schwer erhältliche OnePlus One für

Sie angesehen. Des Weiteren konnten wir

uns endlich das heiß ersehnten Smartwatch-Betriebssystem

Android Wear“

genauer ansehen und liefern Ihnen dazu

einen größeren Alltags-Test. Neben interessanten

App-Tests finden Sie im hinteren

Teil des Heftes wie immer nützliche Tipps

und Tricks.

Übrigens: Das Android Magazin gibt es jetzt

im revolutionären Premium-Abo, bei dem

Sie keine Bindung eingehen und jederzeit

kündigen können. Nähere Infos finden Sie

auf www.androidmag.de/premium.

Täglich aktuelle Artikel, App-Tests, News

und Tipps finden Sie zudem auf unserem

Online-Portal www.androidmag.de.

Viel Spaß wünscht Ihnen

Raphael Schön

Chefredakteur

ANDROID WEAR

im Alltagstest

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Jan/Feb 2012 Android Magazin Stand.

5

68


CityMaps2Go Pro Offline-Karten

CityMaps2Go Pro Offline-Karten

Umfassende Offline-Karten mit Reiseführer-Informationen und mehr

GRATIS

PRO-VERSION

EXKLUSIV FÜR UNSERE LESER

EUR 1,99

Im Urlaub und auf Reisen sind Nutzer

von Smartphones und Tablets

oft auf WLAN-Zugänge in Hotels,

Cafés und eventuelle Gratis-Hotspots der

Stadtverwaltungen angewiesen: Die Großzügigkeit

der Mobilfunkanbieter bei den Datentarifen

ist schon im Inland nicht groß - spätestens

an der Landesgrenze hat sie ihr Ende.

Gerade unterwegs aber brauchen wir manche

Dienste noch nötiger als zu Hause - und Karten

zur Orientierung und Navigation stehen

auf dieser Liste ganz oben.

Roaming-Falle

Auslandsreisende, die keine horrenden

Roaming-Gebühren löhnen wollen, sind also

gut beraten, sich vorab nach einem Kartendienst

umzusehen, der die Daten offline laden

kann. Das von zuhause gewohnte Google

Maps zieht seine Daten immer live aus dem

Netz und fällt im Ausland somit flach. Die App

CityMaps2Go Pro, die Sie mit dem Link auf der

folgenden Seite exklusiv gratis bekommen, bietet

Offline-Karten für über 6.000 Destinationen

weltweit an: London, Paris, Rom, New York und

zahlreiche andere beliebte Metropolen sind

natürlich dabei - daneben aber auch unzählige

GENAUE OFFLINE-KARTEN

FÜR ÜBER 6.000 STÄDTE

WELTWEIT

kleinere Städte. Wichtige Touristenregionen

wie Mallorca, die Kanarischen Inseln, die Ägäis,

die Riviera, Thailand oder die Toskana können

Sie mit den Karten ebenfalls erkunden.

Offline-Karten vorab laden

Um Karten vorab zu laden, suchen Sie Ihre gewünschte

Zieldestination noch zu Hause oder

im Hotel-WLAN unter den von der App aufgelisteten

Kartenpaketen und laden das 20-150

MB große Paket für die betreffende Stadt oder

Region herunter.

Kartenbasis

Die Karteninformationen basieren auf jenen des

freien OpenStreetMap-Projekts - diese werden

von den Nutzern selbst ständig erweitert und

aktualisiert. Die zoombaren Karten enthalten

neben Straßennamen und öffentlichen Verkehrsnetzen

auch Sehenswürdigkeiten und anderer

POIs wie Parkplätze, Lokale und Hotels.

Über einen langen Tipp auf die Karte können

Sie Orte markieren und speichern. Die Karte

ziert an dieser Stelle dann ein blauer Stern.

Das kommt Ihnen z.B. zugute, wenn Sie eine

Reihe von Sehenswürdigkeiten in einer Stadt

besichtigen möchten und diese übersichtlich

Neben Straßen und Haltestellen zeigt

CityMaps2Go auch Sehenswürdigkeiten,

Lokale und vieles mehr.

Mit der Suchfunktion entdeckten sie Orte nach

Kategorien sortiert. So finden Sie z.B. Lokale in der

Umgebung mit Bewertungen und Öffnungszeiten.

Zu vielen Einträgen in der Karte sind Fotos und

Nutzer-Bewertungen verfügbar. Außerdem bindet

die App Informationen von Wikipedia mit ein.

6 Android Magazin Sep/Okt 2014


CityMaps2Go Pro Offline-Karten

In Top-Touristendestinationen wie Paris spielt CityMaps2Go all seine Stärken aus. Die unzähligen eingetragenen

POIs sind thematisch sortiert und durchsuchbar. So finden Sie im Nu die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, das beste

Lokal und - über die Buchungsfunktion - auch das günstigste Hotel.

auf der Karte abrufbereit sein sollen.

Natürlich integriert CityMaps2Go auch die

GPS-Funktion Ihres Smartphones oder Tablets:

Ihr Standort wird mit einem blauen Punkt auf

der Karte markiert.

Zusatzinfos

FOTOS, ÖFFNUNGSZEITEN,

BEWERTUNGEN UND INFOS

VON WIKIPEDIA

Die downloadbaren Kartenpakete von Städten

und Regionen heißen bei Citymaps2Go „Reiseführer“.

Das kommt daher, dass die App für

viele „Points of Interest“ Zusatzinfos zur Verfügung

stellt: Sie tippen einen Platz oder eine

Sehenswürdigkeit auf der Karte an und erhalten

neben Fotos, Öffnungszeiten und Bewertungen

von anderen Nutzern auch den Wikipedia-Artikel

zum betreffenden Eintrag - und das

alles vollständig offline, ohne Roamingkosten

zu riskieren oder erst ein freies WLAN suchen

zu müssen.

Die besten Orte finden

Über eine Suchfunktion entdecken Sie die interessantesten

Ecken an ihrem Reiseziel. Die

Karteneinträge sind nach elf Kategorien geordnet,

darunter solche wie Hotel, Essen,

Nachtleben, Unterhaltung & Kunst, Architektur

& Gebäude und einige mehr. Die Einträge

werden jeweils nach örtlicher Nähe oder nach

Nutzerwertung sortiert. Sie können auch alle

Orte einer Kategorie auf der Karte einblenden

lassen und die Punkte in ihrer nächsten Nähe

selbst nach und nach erkunden.

Hotels buchen

Über die Kategorie „Hotels“ können Sie übrigens

direkt buchen: CityMaps2Go kooperiert

mit dem Buchungsportal Booking.com und

präsentiert in der App Hotels und Herbergen

mit freien Zimmern. Dazu zeigt der Kartendienst

auch Fotos, Bewertungen und aktuelle

Preisinfos von booking.com an.

Premium:

Uneingeschränkte Vollversion mit Zugriff auf alle

App-Funktionen.

HIER SCANNEN UND

GRATIS DOWNLOADEN

Sep/Okt 2014 Android Magazin

7


App-Box

Gangstar Vegas

Open-World-Actionspiel im Verbrecher-

Milieu der US-Glücksspielmetropole

Vegas, Baby! Die Stadt der Laster wartet ...

tripwolf - dein Reiseführer

Reiseführer, Offline-Karten und Augmented

Reality Viewer für viele Destinationen.

Hauptsächlich werden in Gangstar Vegas zwar Autos geklaut, mitunter kommt statt

des fahrbaren aber auch ein fliegbarer Untersatz zum (kriminellen) Einsatz.

Der mittlerweile vierte Teil der Gangstar-Reihe spielt im Sündenpfuhl

Las Vegas. Sie schlüpfen in die Rolle des Mixed

Martial Arts-Kämpfers Jason „the Kid“ Malone, der in einem

abgesprochenen Kampf nicht wie vereinbart zu Boden gegangen ist.

Nun sind die Schergen des mafiösen Kasinobesitzers hinter Ihnen her,

und Sie müssen sich selbst in den Rängen der Verbrecher hocharbeiten

und eine eigene Gang organisieren, um am Leben zu bleiben: In über

80 actiongeladenen Missionen verwenden Sie bis zu vierzig Waffenarten

- neben allen Arten von Schusswaffen finden sich darunter Molotow-Cocktails,

Flammen- und Raketenwerfer. Dabei bewegen Sie sich

unter anderem mit Autos, Lastern, Panzern und Flugzeugen über die

Boulevards der sündigen Stadt. Soundtrack, Grafik und Animation sind

durchweg beeindruckend - Gameloft verwendet bei dem Spiel zum ersten

Mal die Havoc Physik-Engine, was sich in realistischem Verhalten

der Fahr- und Flugzeuge bemerkbar macht. Die Entwickler haben dem

Spiel eine sehr große virtuelle Spielumgebung verpasst, die für zusätzlichen

Spielspaß und längere Sessions sorgt. Aus diesem Grund ist es

auch sinnvoll zwischen den einzelnen Stationen mit einem Auto zu reisen,

anstatt zu versuchen, zu Fuß ans Ziel zu gelangen.

Premium:

Vollversion mit Zugriff auf alle App-Funktionen.

Die Reiseführer werden von erfahrenen

Reiseautoren erstellt. Die

Karten sind auch offline nutzbar.

Tripwolf ist die ultimative

App für Globetrotter

und solche, die es

werden wollen. Über 500 Reiseziele

sind in der Datenbank mit

Guides, Karten, Fotos und allerlei Insider-Tipps vertreten. Neben Basis-

Guides, die mit Informationen aus der Tripwolf-Community gespeist

sind, werden auch Premium-Guides angeboten, die von erfahrenen

Reiseautoren gestaltet sind. Diese Premium-Inhalte sind kostenpflichtig

- mit den Link in der App-Box erhalten sie gratis Zugang zu drei Guides

im Wert von je bis zu 6,99 Euro. Jedes Guide-Paket enthält einen

Reiseführer, Fotos und Karten. Diese können Sie als separate Pakete

schon vor der Reise herunterladen und dann vollständig offline nutzen.

Die Guides sind jeweils inhaltlich gegliedert: Nach einer Einführung

und einer Übersicht zum Zielort werden die Top-Highlights, besondere

Empfehlungen und weitere Sehenswürdigkeiten präsentiert. Infos zu

Nachtleben, Shopping, Touren und Aktivitäten erweitern das Angebot.

Bei der Orientierung am Urlaubsort unterstützt Sie eine zoombare Offline-Karte

mit POIs wie Sehenswürdigkeiten und Restaurants.

Premium:

Drei beliebige Städteführer kostenlos.

MAGAZIN XL

GRATIS IN DER

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EUR 0,89

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*Download nur zwischen 18:00 und 22:00. Für nicht kompatible

Geräte wird ein alternatives Spiel angeboten.

*3 Guides im Wert von je max. € 6,99

8 Android Magazin Sep/Okt 2014


App-Box

Skoobe - Die eBook-Flatrate

eBook-Store und -reader. Unbegrenzt

viele eBooks lesen mit der Flatrate.

Sunny Hillride (Ad-Free)

Unternehmen Sie eine verrückte Autoreise

über Stock und Stein!

Obacht! Familie mit Papagei auf Reisen!

Sie haben einen Titel entdeckt? Setzen

Sie ihn entweder auf die Merkliste oder

lesen Sie gleich in der App los.

Zu jeder thematischen Sparte zeigt

Skoobe die meistgelesenen, neu erschienenen

und bestbewerteten Titel an.

Bergab können Sie den Wagen beschleunigen, auf Bergkuppen hebt er ab. Aber Vorsicht:

Bei allzu waghalsigen Stunts fällt das Reisegepäck inklusive Papagei vom Dach.

Über 45.000 Titel von deutschen und internationalen Verlagen

sind im eBook-Store von Skoobe verfügbar. Stephen

King, Charlotte Link und John Grisham sind nur einige der

Autoren, auf deren Werke Sie mit der Plattform Zugriff haben und jede

Woche werden weitere Neuerscheinungen ins Programm aufgenommen.

Mit dem Link in unserer App-Box erhalten Sie einen Monate Premium-Mitgliedschaft

für das Service - eine echte eBook-Flatrate.

Der Katalog von Skoobe ist klar kategorisiert: Belletristik, Sachbuch,

Ratgeber, Kinder & Jugend. In jeder Kategorie sind Empfehlungen zu

besonders interessanten Titeln zu finden und das Angebot wird in Sub-

Kategorien differenziert. Dort sind wiederum die meistgelesenen, neu

erschienenen und am besten bewerteten Titeln hervorgehoben. So findet

man sich in der Fülle des Angebots leicht zurecht - zusätzlich ist

der Katalog aber natürlich auch vollständig durchsuchbar. Ist der passende

Titel gefunden, können Sie ihn „ausleihen“ und in der App lesen.

Online können Sie darin schmökern, so lange ihnen lieb ist. Offline lesen

können Sie das Buch - je nach gebuchtem Tarif - zwischen 24 vollen

Stunden - und 30 Tagen. Ihre ausgeliehenen Bücher und Merklisten

können auch zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden.

Premium:

Ein Monat Mitgliedschaft.

In diesem Spiel geht es mit Sack und Pack in den sonnigen

Süden. Der Wagen ist voll beladen, das Gepäck inklusive Papagei

türmt sich auf dem Autodach - und soll bei den waghalsigen

Stunts auch dort bleiben. Gar nicht so leicht, denn die wilde

Fahrt führt durch Berg und Tal und die rasende Karosse liegt über weite

Strecken mehr in der Luft als am Boden. Während der Talfahrt können

sie mit einem Tipp beschleunigen. Fahren Sie aber bergauf (oder geraten

gar in einen der vielen Staus auf der Urlaubsroute), wird die Reisegeschwindigkeit

empfindlich verlangsamt.

Um die Urlaubskasse aufzubessern, müssen Sie am Weg Münzen

sammeln. Ab und an liegen auch Urlaubs Souvenirs auf dem Weg:

Schneekugeln, Kuckucksuhren und Weihnachtsmann-Puppen bringen

Ihnen Extrapunkte ein. Außerdem müssen Sie unbedingt zusehen, dass

Ihrem fahrbaren Untersatz nicht das Benzin ausgeht. Geschieht das,

geht die Reise direkt zurück an den Start. Die rettenden Benzinkanister

auf der Straße sind dünn gesät - Sie müssen also darauf achten, nicht

darüber hinwegzuspringen. Die ganze verrückte Reise wird begleitet

von grooviger Jazzmusik aus dem Autoradio. Mit dem Link in der App-

Box spielen Sie Sunny Hillride gänzlich werbefrei.

Premium:

Uneingeschränkte Vollversion ohne Werbung.

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Sep/Okt 2014 Android Magazin

9


News

NEWS.FAKTEN.GERÜCHTE.

+ + + PHARMAKONZERN NOVARTIS WILL SMARTE GOOGLE-KONTAKTLINSE AUF DEN MARKT BRINGEN + + + NETFLIX STARTET

AB SEPTEMBER IN DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH + + + KINDLE UNLIMITED: AMAZON STARTET US-EXKLUSIVE E-BOOK- UND

HÖRBUCH-FLATRATE + + + MIT ANDROID WEAR-SMARTWACH DAS EIGENHEIM STEUERN + + + MICROSOFT BEGRÄBT NOKIAS

ANDROID-PLÄNE UND KÜNDIGT 18.000 MITARBEITER + + + PLAY STORE: BEZEICHNUNG “KOSTENLOS” WIRD BEI FREEMIUM-

APPS VERSCHWINDEN + + + APP-ENTWICKLER: RUND 2 PROZENT VERDIENEN MEHR ALS DIE RESTLICHEN 98 PROZENT, NUR EIN

DRITTEL KANN VON EINKÜNFTEN LEBEN + + + NYMAR IS OVER! GOOGLE+ SCHAFFT ZWANG ZU KLARNAMEN AB + + + EDWARD

SNOWDEN: „SPIDEROAK IST SICHERE DROPBOX-ALTERNATIVE“ + + + TOP 10: SPEICHERPLATZFRESSER, BANDBREITENFRESSER,

AKKUFRESSER + + + RITOT: INNOVATIVE SMARTWATCH PROJIZIERT INFORMATIONEN AUF DEN HANDRÜCKEN + + +

NEUHEITEN

AUS DER ANDROID-WELT

Aktuelle Neuigkeiten

rund um

Android finden Sie

hier und natürlich auch

auf unserer Webseite

www.androidmag.de.

Netflix startet ab September in Deutschland und Österreich

Im Rahmen der Vorlage der Geschäftszahlen für das

erste Halbjahr 2014 gab das kalifornische Unternehmen

die weitere Expansion in den europäischen Raum

bekannt. Demnach stehen Deutschland, Schweiz,

Frankreich, Belgien, Luxemburg und Österreich als

nächstes an und sollen ab September Zugriff auf den

Video-Streaming-Service erlangen. Derzeit ist Netflix

vor allem in den USA beliebt und besitzt dort eine beachtliche

Anzahl von 35,1 Millionen zahlender Kunden. Auch außerhalb der Vereinigten Staaten

bringt es der Service auf 12,9 Millionen Kunden. Kanada, Lateinamerika, Großbritannien, Irland und

Skandinavien sind Regionen in denen der Service schon aktiv genutzt werden kann. Wie viel der

Streaming-Spaß bei uns kosten wird, ist noch nicht klar. In den USA verlangt Netflix 7,99 US-Dollar

pro Monat (5,90 Euro). Vermutlich wird sich der Euro-Preis etwa auf dem Dollar-Niveau einpendeln.

Kindle Unlimited: Amazon startet US-exklusive

E-Book- und Hörbuch-Flatrate

Der Versand-Gigant Amazon hat in den USA eine E-Book- und Hörbuch-Flatrate gestartet, bei der

Abonnenten für 9,99 US-Dollar monatlich Zugriff auf rund 600.000 digitale Bücher und tausende

Hörbücher bekommen. Der Haken: Das Angebot ist exklusiv auf die USA beschränkt, ob und wann

der Dienst nach Europa kommt, ist bislang nicht bekannt. Und: Amazon bietet keine Bücher der

fünf größten US-Verlage an, da diese - wenig verwunderlich - den Dienst boykottieren.

Pharmakonzern Novartis will

smarte Google-Kontaktlinse

auf den Markt bringen

Im Januar stellte Google überraschend eine

smarte Kontaktlinse zur Messung des Blutzucker-Wertes

für Diabetiker vor. Nun wurde bekannt,

dass der Pharmakonzern Novartis mit

Google zusammenarbeitet, um die „Smart Lenses“

zur kommerziellen Marktreife zu bringen.

Novartis-Chef Joe Jimenez erklärte, dass Wearable

Devices ein immer wichtigerer Aspekt für

die Analyse der Befindlichkeit von Menschen

werden und das Potenzial haben, die Kosten

für die Behandlung von chronischen Erkrankungen

deutlich zu senken. Dies wird allerdings

noch ein paar Jahre dauern.

Chromecast-Update

bringt lang ersehntes

Screen-Mirroring

Seit dem jüngsten Chromecast App-Update

auf Version 1.7 ist es möglich, alle

Bildschirminhalte plus Sound eines Android-Smartphones

oder -Tablets auf einen

Google Chromecast-Stick zu spiegeln. Aktuell

ist das Feature aber nur bei ausgewählten

Android-Geräten verfügbar, auf

denen mindestens Android 4.4.1 läuft. Wir

haben es mit einem Nexus 7 (2013) ausprobiert

und waren überrascht, wie gut

und zuverlässig das Ganze klappt.

Video: Android Wear

Home Automation Demo

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Mit Android Wear-Smartwach

das Eigenheim steuern

Der Youtuber Armando Ferreira zeigt in seinem

jüngsten Video, wie er mit einer LG G Watch, einigen

Apps wie Tasker und passenden Sprachkommandos

sein Eigenheim steuert. Das funktioniert

richtig gut, leidet bei Sprachkommandos

aber unter einer merkbaren Verzögerung von

einigen Sekunden.

12 Android Magazin Sep/Okt 2014


News

Microsoft begräbt Nokias Android-

Pläne und kündigt 18.000 Mitarbeiter

Nach Nokias Übernahme durch Microsoft wird es keine Android-Smartphones wie das Nokia X mehr geben. Zudem

müssen rund 40 Prozent aller Mitarbeiter der nunmehr zu Microsoft gehörenden Smartphone-Sparte gehen.

Die Tatsache, dass Nokia – seit April endgültig im Besitz von Microsoft – Android-Geräte herstellt,

war wohl immer schon seltsam. Die Nokia X-Produktlinie, mit der der finnische Konzern vor einiger

Zeit aus der Windows Phone-Familie ausgeschert war, soll künftig ebenfalls mit dem Microsoft-Betriebssystem

laufen. Bisher lief auf den Geräten die Nokia X-Plattform – ein „Fork“ von

Android. Gleichzeitig kündigte der Softwaregigant an, insgesamt 18.000 Stellen kürzen zu wollen

– beinahe 14 Prozent seiner gesamten Belegschaft von insgesamt 127.000. Die größte Welle von

Kündigungen in der Geschichte des Konzerns soll die Organisation schlanker machen. Zum Vergleich:

Apple beschäftigt etwa 85.000, Google „nur“ 52.000 Mitarbeiter. Die Kündigungen sind vor

allem für Nokia ein Schlag ins Gesicht: Die meisten der Stellenkürzungen finden dort statt, denn

12.500 von etwa 32.000 Mitarbeiter der Smartphone-Sparte müssen gehen.

PLAY STORE

Bezeichnung “kostenlos”

wird bei Freemium-Apps

verschwinden

Unter Freemium-Apps versteht man Anwendungen,

die an sich kostenlos sind, allerdings für

Mehrfunktionen via In-App-Kauf Geld verlangen.

Solchen „Gratis-Apps“ soll im Play Store nun der

Schriftzug „kostenlos“ aberkannt werden. Zusätzlich

zu der Verbannung aus der Kostenlos-Sektion

verlangt Google auch eine bessere Kennzeichnung

von In-App-Käufen sowie die Angabe von Kontaktinformationen.

Obendrein werden für Apps,

die sich speziell an Kinder richten, Richtlinien eingeführt,

um die Sprösslinge vor Kostenfallen zu

schützen. Regelmäßige Überprüfungen sollen die

ständige Einhaltung der Richtlinien überwachen.

App-Entwickler: Rund 2 Prozent verdienen mehr als die

restlichen 98 Prozent, nur ein Drittel kann von Einkünften leben

Es ist kein Geheimnis, dass einzelne App-Entwickler

wie King oder Wooga mehrere Millionen

täglich verdienen. Doch wie sieht es mit

der breiten Masse, abseits der Entwickler-

Superstars aus? Eine neue Studie zeichnet ein

düsteres Bild, denn demnach können nur 34

Prozent der App-Entwickler von den Einnahmen

leben. Und es kommt noch dicker: Zirka

1,6 Prozent der Entwickler verdienen mehr als

die restlichen 98,4 Prozent. So machen unter

den befragten 10.000 Entwicklern aus 137

Ländern die so genannten „Nichts-Haber“ die

größte Gruppe aus. Satte 47 Prozent sind hier

versammelt, wobei 24 Prozent gar nichts und

23 Prozent weniger als 100 Dollar pro Monat

verdienen. Natürlich sind hier auch einige

Hobby-Entwickler zu finden, die einem regulären

Job nachgehen. Die Studie zeigt, dass es

im App-Geschäft nicht gerade leicht ist, wirklich

etwas zu verdienen. Vor allem die starke

Konkurrenz, die Schnelllebigkeit und die geringe

Loyalität der Nutzer machen das langfristige

Überleben schwer.

MONATLICHE APP-UMSÄTZE

$ 1-10 K

19 %

$ 100-1 K

% der Entwickler, die diese

Summen einnehmen

22 %

$ 10-100 K $ 100 K+

9 % 3

RELEVANZ VON MOBILE-PLATTFORMEN

% der Entwickler, die für die Plattform entwickeln

71 71 70

5755

51

21 2628

15 14 11

14 Android Magazin Sep/Okt 2014

$ 0

24 %

23 %

$ 1-100

47 Prozent aller Entwickler verdienen unter 100

US-Dollar monatlich, mehr als die Hälfte davon

sogar gar nichts.

Q3 2013

Q4 2013

Q1 2014

Die Relevanz der vier wichtigsten Mobile-Plattformen hat sich

in nur kurzer Zeit gewandelt. Während Android konstant bleibt,

verlieren iOS und Blackberry und Windows Phone gewinnt.

Quelle: Developer Economics: State of Nation Q3 2014 / www.developereconomics.com/go /

Licensed under CC BY ND / Copyright VisionMobile

10


NYMWAR IS OVER!

Google+ schafft Zwang zu Klarnamen ab

Es hat einige Jahre gedauert, aber nun lässt Google von seiner starren Position ab und lässt

Pseudonyme auf seinem Sozialnetzwerk Google+ zu. Die umstrittene Regelung hatte die Gemüter

schon beim Start des Services 2011 erhitzt. “Nymwars” - Anonymitätskrieg: Die Auseinandersetzung

um die Vorschrift des kalifornischen Konzerns, auf Google+ nur echte Namen

zu verwenden, hatte es im Jahr 2011 sogar zu einem eigenen Namen inklusive Twitter-Hashtag

und Wikipedia-Artikel gebracht. Dabei erwähnten die Geschäftsbedingungen des Services

die Klarnamen-Pflicht nur in einem harmlos formulierten Nebensatz: Nutzer sollten in ihren

Google+-Profilen jenen Namen verwenden, mit dem sie Freunde, Familie und Arbeitskollegen

üblicherweise anreden. Das solle helfen, Spam und Fake-Profile zu vermeiden. Viele Nutzer

meldeten sich dennoch - der Gewohnheit von Online-Foren folgend – mit Pseudonymen, Nicknames

und Künstlernamen an. Schon im Juli 2011, einen Monat nach dem Launch von Google+,

wurden die ersten Accounts unter Berufung auf die Namensregelung suspendiert. Darunter

auch solche von Personen des öffentlichen Lebens wie Rapper Doctor Popular und L.A. Times

Kolumnist A.V. Flox. Ein öffentlicher Aufschrei war die Folge – gerade in Europa, wo die Sensibilität

in Datenschutzfragen besonders hoch ist. Dem Vernehmen nach zog sich der Streit sogar

bis in die Reihen von Google-Mitarbeitern. Mehrere sollen im Streit um die Vorschrift ihren Hut

genommen haben. Nun vollzieht Google eine 180-Grad-Wende, entschuldigt sich bei den Nutzern

und nimmt den Zwang zu Klarnamen auf Google+ zurück. Ab sofort gibt es keine wie immer

geartete Beschränkungen auf die Profilnamen mehr.

Edward Snowden:

„SpiderOak ist sichere

Dropbox-Alternative“

Dropbox, Google Drive und Co. erfreuen sich

zwar großer Beliebtheit, kämpfen aber häufig

mit Vorwürfen, nicht sicher genug zu sein. Edward

Snowden, der wohl bekannteste Whistleblower

der Welt, gab zu der vieldiskutierten

Thematik nun seine ganz eigene Meinung bekannt.

Mit dem Cloud-Dienst Dropbox kommt

Snowden gar nicht klar: Der Dienst würde seiner

Meinung nach den Sicherheitsbelangen der

Nutzer „feindselig“ gegenüberstehen, Passwörter

und Verschlüsselungs-Keys werden auf

einem zentralen Server gespeichert und müssen

gegebenenfalls an Regierungen weitergegeben

werden, was einen umfassenden Zugriff

auf die Daten ermöglichen würde. Der gute

Herr hat aber auch eine Empfehlung parat: SpiderOak

nennt sich der Dienst, der auf eine alternative

Verschlüsselung setzt.

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Die RugGear Europe GmbH ist Hersteller sehr robuster Mobiltelefone für den Outdoor-Einsatz.

Diese Produkte wurden speziell von deutschen Ingenieuren für Anwender entwickelt, die in der Industrie, der Landwirtschaft, in

Dienstleistungsbranchen und im Handwerk tätig sind, sowie für all diejenigen, die sich in ihrer Freizeit gerne draußen aktiv betätigen.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

WWW.RUGGEAR-EUROPE.COM


News

TOP 10

... Akkufresser-Apps

... Bandbreitenfresser-Apps

... Speicherfresser-Apps

Wer sich wundert, wieso der Smartphone-Akku die Lebensdauer einer Eintagsfliege hat, der

Speicher rasend schnell voll ist, oder die Telefonrechnung ein Datenvolumen aufweist, welche

der NSA zustehen würde, der sollte wissen: Es liegt wahrscheinlich an den installierten Apps.

Zumindest wenn es nach einer Analyse von AVG geht. Diese schlüsselt die größten Blutsauger-Apps

fein säuberlich auf. Beobachtet wurde dabei ein Zeitraum von sechs Monaten.

Jeder von uns verwendet im Schnitt 25 Apps, in Summe gibt es bereits über 1 Million Apps

im Play Store. Da kann es nicht schaden, zu wissen, welche Apps besonders gierig sind.

Bildquelle: AVG

Ritot: Innovative Smartwatch projiziert

Informationen auf den Handrücken

Smartwatches gibt es schon viele, Ritot geht

aber einen ganz eigenen Weg: Die smarte Uhr –

die eigentlich aussieht wie ein Armband – projiziert

die aktuelle Uhrzeit in digitaler Schreibweise

auf die Hand des Trägers. Und mehr

noch: Gehen Benachrichtigungen am Smartphone

ein, werden auch diese auf der Außenseite

der Hand angezeigt – wie sinnvoll das in

Hinsicht auf die Privatsphäre ist, sei an dieser

Stelle mal dahingestellt. Über eine App für iOS,

Windows Phone und natürlich Android können

diverse Einstellungen festgelegt werden, beispielsweise

lässt sich die Farbe der Anzeige

verändern. Die bislang bekannten Spezifikationen

zur Ausführung lesen sich nicht schlecht:

Der Hersteller plant insgesamt drei Versionen,

neben einer Ausführung aus Leder sind auch

zwei Varianten mit weißem oder schwarzem

Kunststoff geplant.

Damit Nutzer nicht laufend mit einer Projektion

auf dem Arm herumlaufen müssen,

schaltet sich der im Armband verbaute Miniprojektor

automatisch nach 10 Sekunden aus.

Aktiviert wird er über einen Button am Handgelenks

oder durch Schütteln der Hand. Zu Redaktionsschluss

waren auf der Crowdfunding-

Plattform indiegogo.com bereits rund 500.000

US-Dollar von angepeilten 50.000 US-Dollar

gesammelt. Tendenz steigend, denn die Kampagne

läuft noch bis ca. Ende August.

NEWS-TICKER

Kinderarbeit bei

Samsung-Zulieferer

Nachdem die NGO „China Labor

Watch“ Fälle von Kinderarbeit

im chinesischen Unternehmen

Shinyang Electronics aufdeckte, die

unter anderem Elektronikteile für

Samsung-Mobilgeräte fertigen, hat

Samsung die Zusammenarbeit mit

Shinyang beendet.

NVIDIA: Neue Spiele-

Plattform kommt

Insider-Infos zufolge arbeitet

NVIDIA an einer Art Spiele-Konsole

mit Android und innovativer

PC-Anbindung. Denkbar ist eine

Mini-Konsole, die für wenig Geld

(beispielsweise um die 100 Euro

ohne Controller) erhältlich sein

wird.

Project Ara: Entwickler-Kits

erhältlich

Das modulare Smartphone Project

Ara nähert sich mit großen Schritten

der Marktreife und soll bereits

2015 erhältlich sein. Schon jetzt

haben Entwickler die Möglichkeit,

sich Entwickler-Boards zu

sichern und können so mit dem

Experimentieren beginnen.

Kyocera bringt

robustes Saphirglas

Apple will es beim nächsten

iPhone als Displayglas verbauen

und auch Kyocera setzt

auf extrem widerstandsfähiges

Saphirglas. Unter dem Namen

„Sapphire Shield“ will Kyocera

kostengünstige Saphirglas-Displays

ermöglichen.

16 Android Magazin Sep/Okt 2014


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Tarife-Update

TARIFE-UPDATE

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Maßgeschneiderte Business-Tarife von O 2

Mit O 2

Unite sparen Sie ab 25 Mitarbeiter bares Geld

Selbst für kleinere Unternehmen kann

es sich lohnen, für seine Mitarbeiter spezielle

Business-Kombi-Tarife zu spendieren.

Ein besonders attraktives und transparentes

Angebot hat der Mobilfunker O 2

am Start: Mit O 2

Unite sparen selbst kleinere Unternehmen mit rund 25

Mitarbeitern bare Münze. Anstatt unübersichtlicher Einzeltarife wird

alles zentral abgerechnet, zunächst können Sie sich aber in einer dreimonatigen

und völlig kostenlosen Testphase ein maßgeschneidertes

Kontingent ermitteln lassen und bekommen so einen flexibel erstellen

Spezial-Tarif. Telefonie, Daten, SMS und Auslandstelefonate werden

individuell analysiert und je nach Verbrauch angepasst. Interessant

ist zudem, dass es aktuelle Top-Smartphones in Kombination mit

O 2

Unite um bis zu 30 Prozent günstiger gibt, als regulär. Wenn Sie O 2

Unite für Ihr Unternehmen testen wollen, finden Sie auf www.o2online.

de im Bereich „Unternehmen“ nähere Informationen. Sie können sich

dort außerdem anmelden und einen individuellen Beratungstermin mit

einem O 2

-Mitarbeiter vereinbaren.

Klassische Tarife

O 2

Unite

Mitarbeiterzahl 25 25

Telefonie (Inland)

70 % nutzen normalen Tarif mit 3.000 Minuten

EUR 10 Kosten/Monat

Daten (Inland)

1,9 GB

30 % nutzen eine Flatrate mit

SMS

EUR 30 Kosten/Monat

250 SMS

Durch. Preis pro Mitarbeiter ca. EUR 16,00 EUR 12,45

Gesamtpreis monatlich ca. EUR 400,00 EUR 311,25

Mitarbeiterzahl 500 500

Telefonie (Inland)

70 % nutzen normalen Tarif mit 54.700 Minuten

EUR 10 Kosten/Monat

Daten (Inland)

16 GB

30 % nutzen eine Flatrate mit

SMS

EUR 30 Kosten/Monat

2800 SMS

Durch. Preis pro Mitarbeiter ca. EUR 16,00 EUR 8,75

Gesamtpreis monatlich ca. EUR 8.000,00 EUR 4.376,00

congstar: WeekPass für

mobiles Internet im Ausland

Günstige Datenpakete für Urlaube oder

Geschäftsreisen bei congstar buchbar

Damit Urlauber oder Geschäftsreisende auch im

EU-Ausland entspannter mobil surfen können, bietet

der Mobilfunk-Discounter congstar ab sofort

für seine Kunden mit Prepaid und Postpaid Tarifen

einen neuen WeekPass an. Für die Nutzung innerhalb

der Länderzone 1 (EU und Schweiz) kostet

der WeekPass günstige 9,90 Euro. Er beinhaltet ein Datenvolumen von

100 MB und ist acht Tage lange gültig. Umgerechnet

kosten 1 MB Daten im Ausland also

9,9 Cent. Die Abrechnung erfolgt nach „Parkuhr-Logik“:

Ab dem Buchungszeitpunkt ist das

Surfen mit dem Smartphone für einen Zeitraum

von acht mal 24 Stunden möglich, unabhängig

vom Wechsel des Kalendertages. Das

Angebot ist Teil des Produktportfolios „Travel

& Surf“, zu dem auch die DayPasses gehören

(in der EU und Schweiz: DayPass M mit 50 MB

Inklusivvolumen für 2,90 Euro für 24 Stunden).

WeekPass

EUR 9,90

Für die Nutzung innerhalb

der Länderzone 1

(EU und Schweiz)

Datenvolumen:

100 MB

klarmobil.de reduziert Preise

beim Tarif AllNet-Starter

Preisreduktion bei klarmobil.de bringt

eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent.

Der AllNet-Handytarif ist beim Mobilfunk-Discounter

klarmobil.de neuerdings

günstiger erhältlich: Seit 23. Juni kostet

die Variante im D-Netz nur noch 6,95 Euro statt 9,95 Euro und die

O 2

-Netz-Variante nur noch 8,95 Euro statt 9,95 Euro. Das entspricht

einem satten Preisnachlass von bis zu 30 Prozent.

Unterschiede zwischen O 2

- und D-Netz

Bei der AllNet-Flat im O 2

-Netz erhalten Kunden 200 Freiminuten, 200

Frei-SMS sowie 200 MB schnelles Internet für 8,95 Euro monatlich. Der

Preis für das Starterpaket liegt bei erschwinglichen 4,95 Euro.

Wer das D-Netz bevorzugt, erhält zum Preis von 6,95 Euro monatlich

100 Freiminuten, 100 Frei-SMS sowie 200 MB Daten, das Starterpaket

kostet in dieser Variante ebenfalls 4,95 Euro. Darüber hinaus gibt es

1 Monat gratis. Mehr Informationen zu den Tarifen finden Sie auf der

Webseite www.klarmobil.de.

18 Android Magazin Sep/Okt 2014


AKTIONSPREIS!

1&1 ALL-NET-FLAT

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HANDY-NETZE

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Volle 12 Monate,

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danach 19,99 €/Monat

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Unsere gesamte Smartphone-Auswahl finden Sie im Internet.

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Tarife-Update

MUSIK FLAT

Egal ob Techno oder Klassik: Musik-Fans werden mit diesem

speziellen yourfone.de-Tarif voll auf ihre Kosten kommen. Denn

die Musik Flat bietet neben einer großzügigen Telefonie-, SMSund

2 GB Daten-Flat auch eine Musik Streaming-Flat. Damit können Sie den Streaming-Dienst MTV

Music powered by Rhapsody uneingeschränkt und losgelöst vom 2 GB Kontingent der Daten-Flat

nutzen. Das bedeutet: Über 20 Millionen Titel aus allen Genres inklusive aktueller Charts und Neuerscheinungen,

ein breites Angebot an spannenden Hörbüchern, eine praktische Such- und Playlisten-Funktionen,

Offline-Speicherung aller Inhalte und eine hohe Soundqualität. Cool ist auch, dass

Sie MTV Music nicht nur am Smartphone, sondern auch am Tablet oder PC nutzen können.

ALLES DRIN

Gespräche ins deutsche Festnetz

Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze

SMS in alle deutschen Netze

Highspeed Internet bis 2 GB mit HSDPA ungedrosselt, danach

kostenlos weitersurfen mit GPRS-Geschwindigkeit

Musik Flat

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(24 Monate Laufzeit)

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9 Cent pro SMS

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24,90 EUR/Monat

1&1 bietet das neue LG-Flaggschiff G3 in

drei Tarif-Kombinationen an

Für 34,99 Euro monatlich gibt es das LG G3 im Tarif

1&1 Plus für 0 Euro

Das brandneue LG-Flaggschiff G3 ist bei 1&1 in Kombination mit dem Tarif 1&1 Plus

ab 0 Euro zu haben. Dieser kostet in den ersten 12 Monaten 34,99 Euro und danach

39,99 Euro monatlich und beinhaltet eine umfangreiche AllNet-Flat. Bestandteile sind

Plus LG G3 für

0,–

eine Telefonie-Flat ins deutsche

Festnetz und alle Handy-Netze

sowie eine SMS-Flat.

Die Internet-Flat umfasst ein

Highspeed-Volumen von 1 GB

monatlich mit einer Datenrate

von 21,6 MBit/s. Alternativ ist

das LG G3 für 149,99 Euro in

Kombination mit dem günstigeren

Einsteiger-Tarif 1&1 Basic

zu haben, der in den ersten

12 Monaten 24,99 und danach

29,99 Euro kostet. Der Pro-Tarif

kostet in den ersten 12 Monaten

44,99 und danach 49,99

Euro und bietet mehr Datenvolumen

und eine schnellere

Verbindung im Inland sowie

eine Auslands-Daten-Flat in

38 Ländern.

FLATRATES

GELTEN AUCH IM AUSLAND

Für 5 Euro monatlich

extra sind Flats auch im

Ausland nutzbar

Seit 1. Juli können Mobilfunk-Kunden der Deutschen

Telekom mit der Option „All Inclusive“

ihre Inlands-dreifach-Flatrate für das mobile

Telefonieren, SMSen und Surfen uneingeschränkt

im gesamten EU-Ausland sowie der

Schweiz nutzen. Die Laufzeit der Option beträgt

zwölf Monate, sie ist für monatlich fünf

Euro zubuchbar.

Bei welchen Tarifen geht es?

Die „All Inclusive“-Option ist bei aktuellen Complete

Comfort- und Complete Comfort Business-Handytarifen,

die eine Telefon- und SMS-

Flat in alle deutschen Netze bieten, zubuchbar.

Wer die Option für einen kürzeren Zeitraum

benötigt, dem bietet die Telekom diese für einmalig

19,95 Euro mit einer beschränkten Laufzeit

von vier Wochen an.

BEIDE ALL INCLUSIVE-ZUSATZ-

OPTIONEN LASSEN SICH AUCH

DIREKT VOM AUSLAND AUS

HINZU BUCHEN.

Darüber hinaus profitieren Telekom-Kunden

mit einem LTE-fähigen Mobilfunkvertrag auch

im europäischen Ausland ohne Zusatzkosten

von den Vorteilen des schnellen LTE-Netzes.

Erste LTE-Roaming-Vereinbarungen gibt es

mit Netzbetreibern in Belgien, Frankreich, Spanien,

Italien, Norwegen und Polen; Großbritannien

folgt in Kürze. Das maximale Surf-Tempo

ist abhängig von der im eigenen Tarif enthaltenen

Höchstgeschwindigkeit, der Verfügbarkeit

in den jeweiligen Partnernetzen sowie dem

genutzten Endgerät. Weitere LTE Roaming-

Abkommen sind in Vorbereitung und werden

schnellstmöglich folgen.

Sehr praktisch ist, dass sich beide All Inclusive-Zusatzoptionen

auch direkt im Ausland

online auf www.t-mobile.de oder via SMS „Allinc1“

oder „Allinc12“ an die Nummer 2992 hinzu

buchen lassen.

20 Android Magazin Sep/Okt 2014


www.eset.de

SMARTPHONE

VERLOREN?

WIR HABEN EINE SICHERE LÖSUNG, WIE

SIE NICHT DIE KONTROLLE VERLIEREN

Das starke Anti-Theft-Feature:

Sperrt bei vermisst gemeldeten Geräten automatisch den Zugriff

macht Schnappschüsse mit der Kamera

sendet alle Informationen, auch den aktuellen Geräte-Standort, an Ihren Account auf my.eset.com

Und es kann noch mehr:

Finden Sie per Signalruf das Smartphone in Ihrer Nähe wieder

Nehmen Sie Verfolgung auf und orten Sie Ihr Mobilgerät

Löschen Sie im Notfall alle Daten


Car Connectivity-Update

CAR CONNECTIVITY-UPDATE

Text: Raphael Schön

AUTO-TRENDS IM ÜBERBLICK

Autonom fahrende Autos, Elektro- und Hybrid-Antriebe sowie Anbindung ans Smartphone

sind die großen Trends der Auto-Branche. Hier finden Sie die wichtigsten News.

BMW und Daimler forschen an

kabellosem Laden für E-Autos

Gemeinsamer Lade-Standard als Ziel

Kabelloses Laden per Induktion kennt man von E-Zahnbürsten und neuerdings

auch Smartphones und Tablets. BMW und Daimler wollen diese

praktische Technologie aber auch bei Elektro-Autos und Plug-in-Hybridfahrzeugen

etablieren. Zu diesem Zweck haben sich beide auf eine einheitlichen

Technik geeinigt und entwickeln diese gemeinsam weiter.

Das Prinzip ist in der Theorie einfach: Im Fahrzeugboden befindet sich eine

Spule, am Parkplatz- oder Garagen-Boden ist eine weitere Spule integriert.

Wird das Auto nun direkt darüber abgestellt, wird der im Auto integrierte

Akku über das magnetische Wechselfeld geladen. Die maximale Leistung soll

laut BMW 3,6 Kilowatt betragen und einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent

bieten. Ein Serienstart soll bereits in zwei bis drei Jahren erfolgen.

Foto: BMW

Die Primärspule im Boden soll sich auch im Freien installieren lassen. Wird

das Auto darüber geparkt, könnte die Ladefunktion beispielsweise über eine

entsprechende Smartphone-App gestartet werden.

Tesla kündigt günstigeres Elektro-Fahrzeug

Model 3 für Sommer 2015 an

Neue Serie soll rund 40.000 Euro kosten

Foto: www.daimler.com

Foto: Google

Autonomes Fahren: Kunden trauen

Google mehr als Autoherstellern

Laut einer US-Studie würden Kunden

eher Autos von Apple und Google kaufen

Im Zuge einer US-Studie, bei der 32 Personen über einen längeren Zeitraum

befragt wurden, sollte ermittelt werden, ob die Probanden bereit

seien, auf selbstfahrende Autos umzusteigen und wenn ja, welche Hersteller

bevorzugt würden. Die Akzeptanz und das Interesse für autonomes

Fahren stellte sich als überraschend hoch heraus, noch interessanter

ist aber, dass auf einer Skala von eins (niedrigstes Vertrauen) bis zehn

(höchstes Vertrauen) Apple und Google auf je acht, Hersteller von Premiummarken

wie BMW oder Mercedes mit durchschnittlich 7,75 Punkten

und andere Autohersteller sogar nur mit fünf Punkten bewertet wurden.

Foto: autoexpress.co.uk

Tesla Motors gilt als einer der innovativsten Autohersteller und konnte

sich mit dem Luxus-Elektroauto Model S erfolgreich am Markt platzieren.

Ein Einstiegspreis von 65.000 Euro ist aber nur für einige Wenige leistbar,

für Firmengründer Elon Musk galt aber seither das Ziel, gute und gleichzeitig

erschwingliche E-Autos anzubieten. Diesem Vorhaben will man mit

dem kürzlich angekündigten Model 3 näher kommen, der BMW 3er-Konkurrent

soll aber erst 2017 in den Handel und ab 40.000 Euro erhältlich

sein. Mitte 2015 beginnt übrigens die Auslieferung des Elektro-SUVs Model

X, der aber im Preissegment des Model S angesiedelt sein wird.

22 Android Magazin Sep/Okt 2014


BMWBörse.at

Die Premium-Autosuche für Österreich

Android L

Zu den besten neuen Apps für

Autoliebhaber zählt auch die

BMWBörse.at, die sich am Smartphone

und neuerdings auch am Tablet nutzen

lässt. In der App finden Sie über 4.000 Autos

– darunter Fahrzeuge aus dem zertifizierten

BMW-Gebrauchtwagenprogramm BMW Premium

Selection, aber auch MINI und Gebrauchte

anderer Marken von Alfa bis VW. Highlight ist

eine mächtige Suchfunktion, in der Sie nach

verschiedenen Kriterien wie Marke, Karosserie,

Kraftstofftyp, Modell, Preis und Erstzulassung

filtern können. Bei Bedarf lässt sich die Suche

weiter verfeinern und mit Details wie Farbe,

Ausstattung, Getriebe und Leasingfähigkeit eingrenzen.

Damit Sie zur Besichtigung

keine weiten Wege zurücklegen

müssen, steht eine praktische

Umkreissuche zur Verfügung, mit

Suchergebnisse werden fein säuberlich aufgelistet

und können weiter sortiert und gefiltert

werden.

Die BMWBörse.at-App ist neuerdings auch für Tablets verfügbar. Wie am Smartphone finden Sie

hier neben allen wichtigen Informationen zum Fahrzeug selbst zahlreiche Bilder sowie Adresse und

Kontaktdaten des Händlers.

der Sie Händler in Ihrer Nähe ausfindig machen

können.

Übersicht pur

In der Ergebnisliste haben Sie wie erwähnt die

Möglichkeit, die Angebote nach verschiedenen

Parametern, wie Preis, Erstzulassung, Kilometer,

etc. zu sortieren. Ebenfalls praktisch und

der Übersicht förderlich: den kleinen Symbolen

in einem Eintrag können Sie entnehmen, ob ein

Auto ein BMW Premium Selection Fahrzeug

ist, ob es über Europlusgarantie verfügt oder

leasingfähig ist. Zudem werden Autos extra

gekennzeichnet, die erst seit vier Wochen im

Angebot sind.

Traumwagen gesucht

Durch einen Tipp wird alles Wissenswerte zum

gewählten Fahrzeug, wie zum Beispiel Händleranschrift,

Marke, Modell, Preis, Neupreis,

Erstzulassung, Kilometerstand, Leistung, Farbe

und so weiter angezeigt. Auch Bilder können

geladen werden und wenn Sie der Meinung

sind, dass Sie endlich Ihren Traumwagen gefunden

haben, können Sie sich gleich zum

Händler aufmachen. Denn Anschrift, Telefonnummer,

Mailadresse und Route lassen sich

schnell und einfach der App entnehmen. Darüber

hinaus lässt sich jedes Fahrzeug wahlweise

zu Ihrer persönlichen Favoritenliste

hinzufügen, um es später mit anderen dort abgelegten

Autos vergleichen zu können. Das ist

besonders praktisch, wenn Sie sich noch nicht

ganz sicher sind, welches Fahrzeug es schlussendlich

werden soll. Die App macht alles richtig

und ist natürlich in erster Linie für BMW-Fahrer

und alle, die es noch werden wollen, gedacht.

Darüber hinaus findet man aber auch

viele Gebrauchtwagen anderer Marken, welche

von BMW-Händlern in Österreich angeboten

werden. Was den Informationsgehalt

und die Übersichtlichkeit

betrifft, ist die

App absolute Spitze. So

macht die Fahrzeugsuche

Spaß!

Sep/Okt 2014 Android Magazin

23

PROMOTION


Android Auto

Bildquelle: Volvo

Android Auto

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2014 hat Google Ende Juni unter

anderem Android Auto vorgestellt – eine Version des Betriebssystems,

die für den Einsatz in Fahrzeugen gedacht ist. Die ersten Autos mit Android-Ausstattung

sollen Anfang 2015 auf den Markt kommen.

Text: Hartmut Schumacher

„FUNKTIONEN, DIE

DEM KUNDEN AUF

DEM SMARTPHONE

ZUGÄNGLICH SIND,

KANN ER KÜNFTIG

AUCH ÜBER DIE

BEDIENSYSTEME IM

AUTO NUTZEN.“

Prof. Dr. Ulrich Hackenberg

Vorstand Technische Entwicklung, Audi AG

Bei einem Großteil der Verkehrsunfälle ist die Ursache

Unachtsamkeit, beispielsweise wegen des Verwendens

eines Handys oder eines Navigationssystems.

Google möchte dem ein Ende bereiten – mit der Betriebssystemversion

Android Auto. Dieses System ermöglicht es, das

Smartphone über USB an den Bordcomputer des Autos anzuschließen,

um dann die Informationen des Smartphones

auf dem Bildschirm des Armaturenbretts zu Gesicht zu bekommen.

Und auch, um die wichtigsten Funktionen des

Smartphones direkt über Tasten am Lenkrad bedienen zu

können. Alternativ dazu ist die Steuerung über gesprochene

Befehle möglich oder mittels des berührungsempfindlichen

Bordcomputer-Bildschirms. Der Bildschirm und die Tasten

des Smartphones sind währenddessen gesperrt.

Sie können auf diese Weise von Ihrem Smartphone Navigationshinweise

erhalten, Musikwiedergabelisten aufrufen, Erinnerungshinweise

angezeigt bekommen oder sprachgesteuerte

Internet-Suchen starten. Dabei sorgt eine einfache und intuitiv

zu erfassende Bedienungsoberfläche dafür, dass Sie nicht

abgelenkt werden und daher Ihre Aufmerksamkeit weiterhin

dem Straßenverkehr widmen können. Anders als bei Smartphones

untersagt Google es den Hardware-Herstellern, das

Betriebssystem durch eigene Aufsätze zu verändern. Auch um

die Versorgung mit Updates wird Google sich direkt kümmern.

Zusätzliche Apps

In einigen Monaten wird das Android Auto SDK erhältlich

sein, das es Software-Entwicklern ermöglicht, ihre Apps an

Android Auto anzupassen. Solche Apps müssen sich an einige

Regeln halten: Sie sollten beispielsweise nur knappe

(und damit schnell erfassbare) Informationen anzeigen und

dürfen nur solche Funktionen anbieten, die sich während

des Fahrens gefahrlos verwenden lassen.

Bessere Hardware nutzen

Ist das Smartphone an den Bordcomputer angeschlossen,

dann stehen dem Smartphone und seinen Apps etliche Geräte

des Autos zur Verfügung – die deutlich besser sind als

ihre Gegenstücke im Smartphone. Nicht nur den größeren

Bildschirm des Bordcomputers kann das Smartphone

verwenden, sondern auch die stärkeren Lautsprecher des

Autos, die leistungsfähigeren Mikrofone und den empfindlicheren

GPS-Empfänger.

Open Automotive Alliance

Android Auto ist nicht etwa ein Versuchsballon von Google,

von dem noch nicht bekannt ist, wie viel Enthusiasmus er bei

der Fahrzeugindustrie auslösen wird. Denn Google konnte sich

bereits die Unterstützung namhafter Hersteller sichern:

24 Android Magazin Sep/Okt 2014


Die Grundfunktionen von Android Auto

Android Auto

Bildquelle: Google

Bildquelle: Google

„WIR PASSEN ANDROID

AN, UM DAS AUTOFAHREN

SICHERER, EINFACHER

UND ANGENEHMER

FÜR ALLE ZU MACHEN.“

Andy Brenner

Produkt-Manager für Android Auto bei Google

Automatische Informationen

Android Auto zeigt Ihnen während der Fahrt automatisch

nützliche Informationen an – abhängig von der Uhrzeit und

von Ihrem gegenwärtigen Aufenthaltsort.

Musik

Auch Musik können Sie abspielen – wahlweise aus dem

Speicher Ihres Smartphones oder aber gestreamt über Dienste

wie Google Play Music, Pandora und Spotify.

Im Januar dieses Jahres haben die Unternehmen Google,

Audi, General Motors, Honda, Hyundai und Nvidia sich zur

Open Automotive Alliance zusammengeschlossen – einem

Bündnis von Fahrzeugherstellern und Technologieunternehmen,

die das Ziel haben, das Betriebssystem Android

auch in Autos zu etablieren. Im Juni dann sind noch etliche

weitere Firmen wie Ford, Volkswagen, Panasonic, Mitsubishi

und Škoda hinzugestoßen.

Die ersten Fahrzeuge, auf deren Bordcomputern Android

Auto installiert ist, werden bereits Ende

dieses Jahres zu bestaunen sein – beispielsweise

der Volvo XC90 im September

auf dem Autosalon Paris. Tatsächlich

erhältlich sein wird dieses Modell dann

ab Anfang 2015. Dasselbe gilt für ausgewählte

Automodelle unter anderem von

Audi, Hyundai und Honda. Viele andere Hersteller (siehe die

Liste ganz rechts) haben ebenfalls vor, ihre Fahrzeuge mit

Android Auto auszustatten, halten sich mit konkreten Ankündigungen

bislang aber noch zurück.

Ergänzung statt Ersatz

Android Auto ist nicht als Ersatz für die verschiedenen

Bordcomputersysteme der diversen Hersteller gedacht,

Bildquelle: Google

Google Maps

Die App Google Maps stellt Straßenkarten dar, gibt Navigationshinweise

samt gesprochenen Anweisungen aus und

zeigt Informationen zur aktuellen Verkehrslage an.

Google Voice

Die Funktionen von Android Auto lassen sich nicht nur über

Tasten am Lenkrad und über den berührungsempfindlichen

Bildschirm steuern, sondern auch mit Hilfe von Sprachbefehlen.

“BEI DER ENTWICKLUNG

VON ANDROID AUTO WAR

SICHERHEIT OBERSTES

GEBOT.”

sondern stellt vielmehr eine Ergänzung dar. Das hat zur

Folge, dass bestimmte Informations- und Unterhaltungsfunktionen

doppelt vorhanden sind. Aber das ist ja durchaus

sinnvoll, so stehen diese Funktionen auch dann zur

Verfügung, wenn kein Smartphone an den Bordcomputer

angeschlossen ist.

Die Konkurrenz von Apple

Die direkte Konkurrenz zu Android Auto ist das System Car-

Play von Apple, das sehr ähnliche

Funktionen bietet. Und die lange

Liste von Autoherstellern, die Interesse

an Android Auto bekunden,

bedeutet nicht etwa, dass die

Google-Lösung sich bereits durchgesetzt

hat: Viele Hersteller (unter

anderem Volvo und Hyundai) planen verständlicherweise,

sowohl Android Auto als auch CarPlay zu unterstützen.

Video: Android Auto: The right

information for the road ahead

QR-Code scannen und YouTube-Video öffnen

Bildquelle: Google

Android Auto ist in Kürze

mit neuen Fahrzeugen

der folgenden Hersteller

verfügbar:

ABARTH

ACURA

ALFA ROMEO

AUDI

BENTLEY

CHEVROLET

CHRYSLER

DODGE

FIAT

FORD

HONDA

HYUNDAI

INFINITI

JEEP

KIA

MASERATI

MAZDA

MITSUBISHI MOTORS

NISSAN

OPEL

RAM

RENAULT

SEAT

SKODA

SUBARU

SUZUKI

VW

VOLVO

Sep/Okt 2014 Android Magazin

25


Smart Home

HomeWizard

Smartes Eigenheim für wenig Geld

Text: Raphael Schön

HomeWizard ist ein Kästchen,

das mit gängigen

Haussteuerungs-Gadgets

verschiedener Hersteller

kabellos kommuniziert. So

können Sie sich günstig ein

vernetztes Zuhause zusammenstellen,

das via

Smartphone gesteuert wird.

Ideal für die Küche

Drahtloser Rauchmelder

Der nur 25 Euro teure Rauchmelder ist für

Räume bis zu einer Größe von 30 Quadratmeter

geeignet und gibt bei registrierter

Rauchentwicklung einen 85 db lauten

Alarmton von sich. Dank Funkanbindung

an die HomeWizard-Station erhalten Sie

aber natürlich auch auf Ihr Smartphone

eine Warnung und können so auch unterwegs

reagieren und umgehend die Feuerwehr

verständigen.

Das Thema Smart Home ist in aller

Munde, das Konzept leidet aber an

einigen Kinderkrankheiten. Ein Problem

sind etwa viele verschiedene Anbieter

mit jeweils eigenen Standards, die noch

dazu nicht gerade kostengünstig ins Eigenheim

integrierbar sind. HomeWizard setzt

genau an diesen beiden Kritikpunkten an:

Das Paket mit Basisstation, drei Funk-Zwischensteckdosen

und Thermometer ist ab

günstigen 239 Euro erhältlich. Zudem kommuniziert

die Station nicht nur via WLAN,

sondern auch auf den beiden gängigen

Funk-Frequenzen 433 und 868 MHz, was

bedeutet, dass sich mit der HomeWizard-

Basisstation Heimautomationsprodukte

vieler Hersteller nutzen lassen. Dazu zählen

etwa Funkschalter von Intertechno, Somfy

RTS oder Elro; Wetterstationen von TFA, Irox

oder Ventus; IP-Kameras von HomeWizard

selbst, Foscam, Elro, Axis und D-Link; sowie

Energiemessgeräte von Wattcher.

Auf der offiziellen HomeWizard-Webseite

www.homewizard.de können neben verschiedenen

Starterpaketen auch einzelne

kompatible Komponenten geordert werden.

Alternativ können Sie sich das System auch

mit Produkten aus anderen Shops aufrüsten,

allerdings sollten Sie sich dazu erst auf

der HomeWizard-Webseite vergewissern,

dass diese auch mit der Basis-Station kompatibel

sind.

Wohlige Wärme

Funk-Thermometer

Nicht nur zur Steuerung von Geräten

und als Einbruchs- und Brandalarm lässt

sich HomeWizard einsetzen, mit dem

passenden Funk-Thermometer können

wir direkt in der HomeWizard-App die

Raum- oder Außentemperatur verfolgen.

Praktisch ist, dass nicht nur die aktuellen

Werte angezeigt werden, sondern auch

ein Verlauf über mehrere Tage hinweg zu

sehen ist. Entsprechende Funk-Thermometer

gibt es ab 15 Euro.

Steckdosen-Steuerung

Funk-Steckdosen

Bei (Zwischen)steckdosen, die sich per Funk steuern

lassen, sind die Einsatzmöglichkeiten besonders

breit gefächert. Sie können beispielsweise

jedes beliebige Elektrogerät anschließen oder

Lampen von Ihrem Smartphone aus ein- oder

anschaltenund je nach Steckdosen-Modell sogar

dimmen. Passende Steckdosen sind übrigens

auch als klassische Einbau-Variante verfügbar.

26

Android Magazin Sep/Okt 2014


Smart Home

„HomeWizard ist

günstig und dank

breiter Kompatibilität

flexibel einsetzbar.“

Das Gehirn des smarten Hauses

HomeWizard Basis-Station

Die HomeWizard-Station muss zunächst via WLAN mit dem Heimnetz

verbunden werden, anschließend lassen sich über die moderne und

zuverlässige App die einzelnen Bestandteile des Systems verbinden.

In unserem Test dauerte das stets nur wenige Minuten und klappte

jedes Mal auf Anhieb. Standardmäßig können Sie HomeWizard nur

steuern, wenn Sie mit dem gleichen WLAN wie die Basis-Station verbunden

sind. Wenn Sie sich ein optionales und kostenloses Online-

Konto („HomeWizard Online“) einrichten, haben Sie auch vom Mobilfunknetz,

also unterwegs oder vom Arbeitsplatz aus, vollen Zugriff auf

die HomeWizard-App und erhalten zudem die praktischen Push-Benachrichtigungen

weitergeleitet.

Wer ist an der Tür?

IP-Kameras

HomeWizard ist mit Innen- und Außenkameras verschiedener

Hersteller kompatibel. Seit Kurzem können auch Kameras

des Herstellers D-Link genutzt werden und auch mit HD-Kameras

kommt die Basisstation seit dem letzten System-Update klar

(App-Version 2.8.6, Firmware-Version 2.65). Über die HomeWizard-

App können Sie von zuhause oder unterwegs aus jederzeit auf die

Kamera zugreifen und bei dieser (je nach Modell) das Bild zoomen,

den Kamerakopf drehen oder einen Infrarot-Modus aktivieren. Das

Ganze klingt nicht nur in der Theorie gut, sondern funktionierte

auch in unserem Test hervorragend.

“DIE IP-KAMERA

SENDET JEDES

MAL EIN FOTO ANS

SMARTPHONE,

WENN JEMAND AN

DER TÜR KLINGELT.“

Die vernetzte Türklingel

Funk-Türklingel

Eine Türklingel verheißt grundsätzlich nicht allzu viel Spannendes, allerdings ergeben

sich in Kombination mit der HomeWizard-App interessante Einsatzmöglichkeiten.

So lassen sich in der App interessante „Wenn-Dann“-Aktionen definieren.

Ein Beispiel: Mit unserem HomeWizard ist neben der Türklingel und dem

entsprechenden Empfänger inklusive Lautsprecher auch eine IP-Kamera verbunden.

Nun lässt sich einstellen, dass die Kamera bei jedem Klingeln ein Foto

schießt und dieses gemeinsam mit dem Hinweis, dass jemand geklingelt hat, via

Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone bringt. So sehen wir beispielsweise

auch im Urlaub oder im Büro, wer zuhause geklingelt hat. Ganz ähnlich

funktioniert außerdem ein ebenfalls ins System integrierbarer, batteriebetriebener

Bewegungsmelder, der ebenfalls mit der IP-Kamera koppelbar ist und so bei

Bewegungen ein Bild plus Push-Benachrichtigungen sendet.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

27


Android L

ANDROID L

Text: Raphael Schön

Android L ist in Sachen Design und Funktionen der größte

Sprung in der bewegten Geschichte von Android. Ähnlich

wie bei Apples iOS gibt es erstmals eine Vorschau-Version,

ehe im Herbst die finale Version folgt. Wir haben uns

die Entwicklerversion von Android L installiert und zeigen

Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Neuerungen.

Die Neuerungen von

Android L im Überblick

Android L führt sowohl beim Design als auch bei den

Funktionen einige fundamentale Neuerungen ein.

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

L

L

L

L

L

Neue Designsprache namens „Material Design“

mit natürlichen Animationen

Verbessertes Benachrichtigungssystem, das nun

direkt vom Lockscreen erreichbar ist

Personalisierte, dynamische Entsperrmethoden

in Kombination mit Android Wear

Performance-Schub durch Laufzeitumgebung

ART und mehr Akku-Power („Project Volta“)

Spielegrafik auf Konsolen-Niveau und Android

für Firmen mit Samsungs Knox

Auf dem wichtigsten Android-Event

des Jahres, der Google-Entwicklerkonferenz

Google I/O in San Francisco,

wurde die neueste Android-Version

mit dem Codenamen L präsentiert. Flächendeckend

ausgerollt wurde das Update noch

nicht, da Google in Form dieser Vorschau-

Version den Entwicklern von Android-Apps

genügend Zeit geben will, um ihre Kreationen

fit für den finalen Release im Herbst zu

machen.

Unter welcher Versionsnummer Android L

erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Aufgrund

der Masse an Neuerungen und größeren

Veränderungen gehen wir aber stark

davon aus, dass wir es hier mit Android 5.0

zu tun haben. Was sofort ins Auge sticht, ist

eine stark überarbeitete Design-Sprache, genannt

„Material Design“. Damit verbunden ist

das wohl ambitionierteste Vorhaben in der

Geschichte von Google. Denn wenn es nach

den Jungs und Mädels aus Mountain View,

Kalifornien geht, sollen schon bald nicht nur

das Android-Betriebssystem und die zugehörigen

Apps im minimalistischen, auf virtuellen

Karten basierenden „Material Design“

erstrahlen, sondern das Netz als Ganzes.

Denn die entsprechenden Design-Richtlinien

sind auch für Webseiten, Smartwatch-Apps,

TV-Geräte und Infotainment-Systeme von

Google gültig.

Den Anfang macht aber Android L. Es zeigt,

wie sich Google „Material Design“ vorstellt.

Wir haben uns die Preview-Version kurzerhand

installiert und zeigen Ihnen im Detail

die coolsten Neuerungen.

28 Android Magazin Sep/Okt 2014


Android L

Material Design: Frischer Anstrich, neue Animation

Android L verfügt über ein radikal neues Design, das nicht nur für Android-Smartphones

und Tablets ausgelegt ist, sondern auch auf Notebooks und Desktop gut funktioniert. Ziel

ist eine konsistente Oberfläche für Smartphones, Tablets, Desktop und darüber hinaus.

Android L besitzt eine kartenbasierte Oberfläche über alle Plattformen hinweg. Der Fokus

in Sachen Design liegt bei animierten Touch-Feedback und neuen Animationen zwischen

einzelnen Bildschirmen in Apps. Inhalte werden dabei in mehreren Ebenen dargestellt.

Das von Google vorgestellte Framework ist auf allen Plattformen extrem einfach anzupassen.

Das Ganze wird in die auf der Google I/O 2013 vorgestellten Entwicklungsbibliothek

“Polymer” integriert. Design-Richtlinien gibt es für alle Plattformen und Geräteklassen.

„Material Design“ bietet neue Animationen, 3D-Ansichten mit Echtzeit-Schatten und

grafischem Feedback bei Touch-Interaktionen. Die Multitasking-Ansicht wurde ebenfalls

stark überarbeitet, so basiert diese nun auch auf einem Karten-Layout und zeigt fast

bildschirmfüllende Vorschaubilder an. Als Beispiel wurde die Telefon-App gezeigt, die eine

stark überarbeitete Oberfläche bietet.

Benachrichtigungen am Sperrbildschirm

Die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm werden

in einem minimalistischen Karten-Design dargestellt.

Durch einen Doppeltipp auf eine Karte lässt

sich die korrespondierende App direkt öffnen. Manche

Apps bieten aber auch interaktive Buttons, mit denen

Funktionen ausgeführt werden können.

Verschmelzung aller Plattformen

Google will seine enorm beliebten Dienste wie GMail, Google Maps oder Youtube in Sachen Benutzeroberfläche

vereinheitlichen. Dieses Vorhaben wird intern als “Quantum Paper” geführt,

in diesem soll es einheitliche UI-Frameworks, Designelemente und Richtlinien geben, die über

den Webbrowser am Desktop oder Notebook über iOS und Android weitgehend gleich aussehen.

Weitgehend deshalb, weil es nicht darum geht, eine zu hundert Prozent gleiche Benutzeroberfläche

zu liefern, sondern Google will einheitliche Bausteine bereitstellen, mit denen Google-Apps

auf allen Plattformen auf die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden können.

Die technologische Basis ist die Entwicklungsbibliothek Polymer, mit der sich von einfachen

HTML-Elementen wie Buttons bis zu ganzen Applikationen Inhalte erstellen lassen. Diese lassen

sich plattformübergreifend von Web bis Mobile integrieren. Material Design wird auch im

Web-Browser realisiert, etwa in der Google-Suche am Smartphone. Auch dort gibt es die gleichen,

sehenswerten Animationen (mit 60 Frames pro Sekunde) und die generelle Optik im Web

sieht genau so aus wie in Apps mit Material Design. Besonders cool: Bei Suchanfragen auf dem

Smartphone oder Tablet kann bei Android L auf Apps verlinkt werden. Das war bislang nur bei

einzelnen Apps möglich, jetzt gibt es die API in Google Play Services für alle Entwickler.

Der Homescreen

Auffälligste Neuerung sind die neuen virtuellen Navigations-Tasten

am unteren Bildschirmrand. Die Funktionen,

die diese auslösen (Zurück, Home und Multitasking), sind

aber gleich wie bisher. Wie bei Android 4.4 KitKat präsentieren

sich die Icons in modernem Flat-Design.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

29


Android L

Personalisierte, dynamische

Entsperrmethoden

Ein sehr cooles Feature, mit dem das Smartphone

mit speziellen Absicherungen beim

Entsperren ausgestattet werden kann. Diese

können beispielsweise ortsgebunden sein:

Ist der Anwender also zu Hause in seinem

WLAN eingeloggt, wird kein Entsperr-Code

abgefragt (ähnlich wie es beispielsweise

auch bei Tasker möglich ist). Ähnlich verhält

es sich bei verbundenen Bluetooth-Geräten,

die mit dem Smartphone verbunden

sind. Tragen Sie beispielsweise eine Android

Wear-Smartwatch und ist diese mit dem

Smartphone verbunden, wird dies erkannt

und das Entsperrmuster ausgeblendet.

Neues Benachrichtigungs-Menü ...

An der Funktionsweise des Benachrichtigungs-Menüs

hat sich zwar nichts geändert, allerdings ist der

schwarze Hintergrund mitsamt weißer Schrift nun Geschichte.

Stattdessen gibt es hellere Weiß- und Grautöne,

außerdem werden eingegangen Benachrichtigungen

ebenfalls als Karten visualisiert.

Performance-Schub und

Akku-Verlängerung

Google führt wenig überraschend „ART“ als

neue Laufzeitumgebung ein und verfrachtet

das angestaubte Pendant „Dalvik“ in die

Mottenkiste. Die Vorteile von „ART“ sind vielfältig:

es ist Cross-Plattformkompatibel mit

Prozessoren auf ARM-, x86- und MIPS-Basis,

zudem bietet es einen starken Performance-Zuwachs

im Vergleich zur bisherigen

Runtime Dalvik (siehe Grafik). Unter dem

Codenamen „Project Volta“ wurde bei Android

L zudem ordentlich an der Akku-Laufzeit

geschraubt. Tatsächlich zeigte sich in

ersten Praxis-Tests, dass bei einem Nexus 5

mit installierten Android L ein Akkulaufzeit-

Plus von 36 Prozent gegenüber Android 4.4

KitKat feststellbar ist.

AndEMark AnTuTu Dhrystone Linpack Chessbench

Reversi

Dalvik

Art

DeltaBlue

Spiele-Grafik auf

Konsolen-Niveau

... und neue Schnell-Einstellungen

Ein Tipp auf den oberen Bereich öffnet die Schnell-

Einstellungen, in denen sich - ganz ähnlich wie in

älteren Android-Versionen - diverse Funktionen aktivieren

bzw. deaktivieren lassen. Praktisch ist auch der

Helligkeitsregler, den man aber in ganz ähnlicher Form

von diversen Herstelleroberflächen kennt.

Video: Unreal Engine 4:

„Rivalry“ Demo

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Für Aufsehen sorgte eine kurze Grafikdemo

von Epic Games, die die grafischen

Möglichkeiten von Android Ls neuem „Android

Extension Pack“ zeigte. Damit gelang

es Epic eigenen Angaben zufolge,

die Unreal Engine 4 in nur drei Wochen

von einem High-End-PC mit Direct X11-

Schnittstelle auf Android L mit einem Nvidia

Tegra K1-Chip zu portieren. In

Kombination mit entsprechend

potenter Hardware dürfte es also

bereits Ende des Jahres sehr eindrucksvolle

Games mit Konsolengrafik

für Android L geben.

30

Android Magazin Sep/Okt 2014


Android L

Multitasking im Karten-Look

Beim schnellen Wechsel zwischen schon einmal geöffneten

Apps werden die zugehörigen Vorschaubilder

nun in einer vergrößerten Karussell-Ansicht dargestellt.

Das erleichtert das Finden der gesuchten App

ungemein.

Neue System-Einstellungen

Auch die System-Einstellungen erstrahlen im neuen

„Material Design“. Für mehr Übersicht werden die

einzelnen Menüpunkte nun nicht mehr in Listenform

angezeigt, sondern in zwei Spalten in die jeweiligen

Rubriken gruppiert.

Apps in „Material Design“-Optik

Wenn es nach Google geht, sehen bald nicht nur Apps,

sondern das ganze Web nach „Material Design“ aus.

Einen ersten Vorgeschmack auf die moderne Oberfläche,

die sich an Flat Design orientiert, liefert die offizielle,

vorinstallierte Taschenrechner-App.

Kommentar

Die mit Android 4.4 KitKat eingeführten, größeren Designänderungen

wurden in Android L noch weiter verfeinert und an

die für Google mittlerweile typische, schlichte Optik angepasst.

Gleichzeitig ist die Strategie, die damit

verbundenen Design-Richtlinien nicht

nur auf Android, sondern quasi auf das gesamte

Web auszudehnen, wahrscheinlich

das ambitionierteste Vorhaben in der Geschichte

von Google. Ob es aufgeht, muss

sich erst zeigen, letztlich bleibt durch die

Ausweitung der Android-Plattform auf

Wearables, Autos, TV-Geräte und die eigenen

vier Wände Google aber auch keine andere Wahl, als radikal

eine einheitliche Linie zu etablieren.

Android Wear ist erst der Anfang

Dass diese optische Vereinheitlichung klappen kann, beweisen

die ersten Android Wear-Smartwatches. Denn die dort

zum Einsatz kommende Benutzeroberfläche ist für Android-

Smartphone-Nutzer und Kenner von Google Now bereits bekannt

und wirkt deshalb wie aus einem Guss. Auch der Schritt

zunächst eine Vorschau-Version zu veröffentlichen und so

“MATERIAL DESIGN

IST DAS AMBITIONIER-

TESTE VORHABEN IN

DER GESCHICHTE VON

GOOGLE.”

Geräte-Herstellern und App-Entwicklern genug Zeit zu geben, um

sich auf eine kommende Android-Iteration einzustellen, könnte

viel Positives bewirken. So ist etwa denkbar, dass es im Herbst

2014 für viele Smartphones und Tablets sehr

zeitnahe Updates auf die massentaugliche

Version von Android L geben wird. Gleichzeitig

werden es sich auch App-Entwickler nicht

nehmen lassen, die bereits jetzt bekannten

Neuerungen zu integrieren, um so mit der modernen

Oberfläche der jüngsten Android-Version

gleichzuziehen.

Release im Herbst mit neuem Gerät

Wir gehen davon aus, dass es im Herbst einen eigenen Google-Event

geben wird, auf dem die finale Version von Android L gemeinsam mit

einem dazu passenden Vorzeige-Smartphone und

/ oder Tablet gezeigt werden wird. Zusätzlich dürften

auch das Nexus 5 und das Nexus 7 (2013) sehr

zeitnah mit dem Update versorgt werden, da diese

ja auch bereits mit der Vorschau-Version tadellos

klarkommen. Wir hoffen, dass es zudem für viele

andere Geräte zeitnah Updates geben wird.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

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Bezahlen mit dem Handy

Bildquelle: shutterstock.com [brainpencil ]

32 Android Magazin Sep/Okt 2014


Bezahlen mit dem Handy

DAS SMARTPHONE ALS

GELDBÖRSE

Text: Daniel Kuhn

Die Meinungen zu Mobile Payment, dem Bezahlen

von Waren und Dienstleistungen per

Mobiltelefon, gehen weit auseinander. Die

beteiligten Unternehmen aus den Technologie-

und Finanzsektoren reden den unmittelbaren

Durchbruch seit Jahren herbei, für viele

Kritiker ist Mobile Payment aber schlicht nicht

existent. Wie steht es denn nun wirklich um

Mobile Payment?

„Mobile Payment ist wie Teenager-Sex: Jeder sagt, er macht es – keiner macht

es wirklich – jeder glaubt, der andere macht es – und die, die es machen, machen

es richtig, richtig schlecht“. Mit diesen unterhaltsamen, wie gnadenlosen Worten

hat Manfred K. Wolff vom Bundesverband der Dienstleister für Online-Anbieter

(BDOA) einst den aktuellen Status von Mobile Payment in Deutschland beschrieben.

Doch ist dies nicht nur eine Übertreibung der Pointe wegen, oder steckt da

wirklich ein Funke Wahrheit drin? In der Theorie klingt Mobile Payment ja toll.

MOBILE PAYMENT IST WIE TEENAGER-SEX:

JEDER SAGT ER MACHT ES – KEINER MACHT

ES WIRKLICH – JEDER GLAUBT, DER ANDERE

MACHT ES – UND DIE, DIE ES MACHEN,

MACHEN ES RICHTIG, RICHTIG SCHLECHT.

Ich brauche mein Portmonee nicht mehr mit mir rumtragen, sondern kann alles

mit dem Smartphone bezahlen. Aber in der Praxis? Ich wollte es mal am eigenen

Leib ausprobieren. Nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden, dass

Edeka Mobile Payment anbietet. Also schnell die entsprechende App installiert,

ein Konto eingerichtet und auf den Weg zum nächsten Edeka-Markt gemacht.

Dies ist ein zugegebenermaßen sehr kleiner Markt, aber zumindest wird er in der

App aufgeführt. Als ich meinen Einkauf an der Kasse mit der App bezahlen will,

guckt mich die Verkäuferin an, als wollte ich einen Witz machen. Nein, ich meine

das ernst. „Weeß ick gerade nich wie dit geht. Da müsste ich erst nen Kollegen

fragen und sie sehn ja, wie voll dit hier ist. Hamse keen Bargeld oder ne EC-Karte

dabei?“ Doch, hab ich zum Glück. Da die Schlange hinter mir nicht nur sehr lang,

sondern auch zunehmend genervt von meinen Extrawünschen ist, zahle ich

schnell in bar und gehe.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

33


Bezahlen mit dem Handy

Foto: PayLife

Da ich Kunde bei O 2

bin, gucke ich mir das

mpass Angebot als erstes an und kriege einen

Schock. Um den Dienst nutzen zu können,

brauche ich einen NFC-Aufkleber, den ich aufs

Handy klebe. Das sieht nicht nur total blöd

aus, sondern ist zudem auch noch unnötig,

da mein Nexus 5 bereits NFC integriert hat –

das müsste ich allerdings ausschalten, damit

es sich mit dem Aufkleber nicht in die Quere

kommt. Nein, mpass, das geht gar nicht!

MOBILFUNKER-PROJEKTE:

KONTAKTLOS BEZAHLEN PER

NFC-AUFKLEBER

So schnell gebe ich mich aber nicht geschlagen.

Die Handelskette REWE bietet ebenfalls

Mobile Payment an. Dafür setzt man auf den

Anbieter Yapital, der auch andere Händler im

Portfolio hat. Also das gleiche Spiel. App installieren,

Konto einrichten und einkaufen gehen.

An der Kasse weiß man zumindest, wovon ich

spreche, auch wenn ich einen komischen Blick

vom Kassenpersonal ernte. Auf dem EC-Karten-Terminal

kann ich Yapital als Bezahloption

auswählen, woraufhin ein QR-Code erscheint.

Diesen scanne ich über die Yapital-App mit

dem Smartphone ein und warte daraufhin auf

die Bestätigung vom Server. Allerdings vergeblich,

denn dieser REWE-Markt scheint wie ein

faradayscher Käfig zu sein, der meine Mobilfunkverbindung

komplett blockt. Erneut zahle

ich bar und gehe unverrichteter Dinge und desillusioniert

mit meinen Einkäufen nach Hause.

Mobilfunkanbieter

Bei weiterer Recherche im Internet stelle ich

fest, dass ich nicht der Einzige mit derartigen

Problemen bin. Aber vielleicht sind diese Dienste

ja nur noch nicht so ausgereift wie andere? Es

gibt ja noch ein paar. Alle großen deutschen Mobilfunkanbieter

haben z.B. ein Mobile-Payment-

Projekt gestartet. Am Anfang haben sie sogar

noch zusammen bei mpass an einer einheitlichen

Lösung für das Bezahlen per Smartphone

gearbeitet. Inzwischen haben sich Vodafone und

Zahlen per NFC

NFC steht für Near Field Communication – eine funkbasierte Methode zur Datenübertragung,

die aufgrund der geringen Reichweite sehr sicher ist. In den meisten

aktuellen Smartphones sind heute NFC-Chips verbaut. Als Standard konnte sich die

Technologie aber noch nicht durchsetzen, da vor allem Apple sich bisher weigert, auch

auf NFC zu setzen.

Telekom allerdings zurückgezogen, so dass nun

O 2

alleine an dem Dienst arbeitet. Vodafone hat

mit Smartpass und die Telekom mit myWallet

eigene und sehr ähnliche Projekte am Start. Ein

großer Vorteil gegenüber den bereits getesteten

Diensten ist, dass diese nicht mit Strich- oder

QR-Code arbeiten, sondern mit NFC.

PayPal

Der große Finanzdienstleister könnte den Mobile-

Payment-Markt durch seine Bekanntheit stark

vorantreiben, hält sich aber noch zurück, solange

wichtige Fragen zur Sicherheit nicht gelöst sind.

Vodafone setzt bei SmartPass ebenfalls

auf die Sticker-Lösung, über Vodafone Wallet

können aber wenigstens dank zusätzlicher

NFC-SIM-Karte auch Android-Smartphones

ohne Aufkleber genutzt werden. Die Telekom

verzichtet komplett auf den unansehnlichen

NFC-Sticker, setzt komplett auf vorhandene

NFC-Chips in Smartphones und schließt dadurch

viele Nutzer (z.B. die mit einem iPhone)

komplett aus. Außerdem braucht man, wie bei

Vodafone, eine spezielle SIM-Karte, auf der ein

Secure-Element gespeichert ist. Da ich allerdings

weder Kunde bei Vodafone noch bei der

Telekom bin, fallen auch diese Dienste für mich

flach.

Doch ein Problem haben diese drei Angebote

ohnehin gemein: Sie sind jeweils nur bei sehr

wenigen ausgewählten Handelsketten ver-

Foto: Samsung

34 Android Magazin Sep/Okt 2014


Bezahlen mit dem Handy

Zahlen per QR-Code

Foto: Yapital

In REWE-Märkten, bei coop und einigen weiteren Ketten bezahlen Sie mit der App Yapital per QR-

Code. Dafür ist zuerst eine Registrierung beim Anbieter nötig, das Yapital-Konto wird per Kreditkarte

oder Konto-Lastschrift aufgeladen. Problematisch: Beim Zahlen per Smartphone an der Kasse ist

eine aufrechte Internetverbindung unerlässlich.

BEZAHLVORGANG

1

App starten

XXXX

2

Pin eingeben

3

QR-CODE an Kassa

scannen

6

Bezahlvorgang

abgeschlossen

5

Anbieter autorisiert

Zahlung

100.-

4

Zahlung des Betrags in

App bestätigen

fügbar. Alltagstauglich? Vielleicht, aber nur für

sehr wenige Menschen. Zum derzeitigen Stand

meiner Recherche muss ich den Kritikern also

Recht geben. Für den Nutzer ist Mobile Payment

unglaublich frustrierend und viel zu kompliziert

– jeder Anbieter kocht

sein eigenes Süppchen, das

mit den anderen nicht kompatibel

und somit für den Nutzer

ungenießbar ist. Mobile Payment

ist in Deutschland also

tatsächlich faktisch nicht vorhanden,

aber sieht es in anderen

Ländern denn besser aus?

VeroPay Österreich

Man muss gar nicht so weit in die Ferne

schweifen, denn im Nachbarland Österreich

sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier

hat das Unternehmen VeroPay mit der flächendeckenden

Einführung im November 2013

den Markt ziemlich umgekrempelt. Das Unternehmen

beweist, dass Mobile Payment doch

funktionieren kann, wenn man es a) für den

Nutzer so einfach wie möglich gestaltet und b)

auch in möglichst vielen Handelsketten verfügbar

macht. Dies ist möglich, da die Händler

für die Nutzung von VeroPay keine Technologie

nachrüsten müssen. Der Dienst setzt

VEROPAY BEWEIST:

EINFACHHEIT IST

BEI KUNDEN UND

HANDEL TRUMPF

auf einen Barcode, den der Nutzer nach Eingabe

einer vorher festgelegten PIN in der App

selber generiert und die der Verkäufer dann

einscannt. Dieses einfache und doch sichere

System überzeugt immer mehr Österreicher.

Im besagten Zeitraum wurde

die App bereits über 10.000

Mal heruntergeladen und über

100.000 Transaktionen mit

ihr getätigt. Ein Erfolgsgrund

ist sicher die Tatsache, dass

viele Handelsketten mit dem

Unternehmen kooperieren,

aber auch, dass diese Lösung verhältnismäßig

sicher ist. Man muss über die App nicht mit

einem Server kommunizieren, um die Transaktion

zu autorisieren – das System ähnelt einer

TAN-Code-Zahlung, die man eben per Smartphone

autorisiert. Sensible Daten, wie Kundenname,

Kontonummer oder Bankverbindung

werden gar nicht auf dem Smartphone gespei-

Handy-Parken

Parkgebühren können in vielen Städten in Deutschland

und Österreich mit dem Mobiltelefon bezahlt werden.

Die Dienste setzen allerdings nach wie vor auf SMS und

sind dadurch nicht mehr ganz zeitgemäß.

chert – im System ist der einzelne Kunde nur

eine anonyme ID. Außerdem gibt es ein Limit

für Transaktionen, das bei 200 Euro am Tag

und 400 Euro in vier Tagen liegt. So kann bei

Missbrauch zumindest der Schaden begrenzt

werden. Das nächste Ziel auf der Agenda ist

Sep/Okt 2014 Android Magazin

35


Bezahlen mit dem Handy

Mobile-Payment

Boom in Afrika/Kenia

Das weltweit führende Land bei Mobile Payment

ist überraschenderweise Kenia. Dort hat der größte

Mobilfunkbetreiber Safaricom 2007 den Dienst M-

PESA eingeführt. Seitdem feiert dieser unglaubliche

Erfolge und wird von über 17 Millionen Kenianern

(immerhin zwei Drittel der Bevölkerung) genutzt.

Ursprünglich war der Dienst als Mobile-Banking-

Plattform gedacht, damit Nutzer Geld gegen geringe

Gebühren an andere Nutzer senden können.

Durch die breite Akzeptanz des Dienstes wurden

zudem aber auch viele Startups gegründet, deren

Geschäftsmodelle auf M-PESA basieren.

M-PESA funktioniert nach dem Prepaid-System.

Man kann in jeder der 65.000 Safaricom-Dienststellen

Geld auf sein Konto einzahlen und dies

dann an andere Personen senden. Das Geld kann

man sich ebenfalls in diesen Dienststellen auszahlen

lassen.

Viele Faktoren, die zum Erfolg von M-PESA geführt

haben, sind sehr spezifisch für Kenia und

lassen sich nicht ohne weiteres auf andere Länder

übertragen. So waren zuvor alle Methoden,

Geld an andere Personen zu senden, sehr teuer

und unsicher. Die Regierung hat den Dienst ohne

große Regulierung gleich zu Anfang zugelassen,

trotz der dominanten Marktposition von Safaricom.

Und die clevere Werbekampagne („Send

Money Home“) tat in dem Land, in dem die meisten

Menschen in entfernten Städten arbeiten und

das Geld an die Familie schicken, ihr Übriges. Weitere

Faktoren lassen sich aber durchaus auf andere

Länder übertragen und so feiert M-PESA auch in

Tansania, Afghanistan und Indien erste Erfolge.

die Expansion nach Deutschland, wo derzeit

Verhandlungen mit mehreren Handelsketten

geführt werden.

Funktionierende Beispiele in

Deutschland

Aber noch gebe ich mich nicht geschlagen. Irgendwo

muss es doch auch in Deutschland

funktionierende Anwendungsszenarien für

Mobile Payment geben. Gibt es tatsächlich

auch und zwar in der Branche, für die Mobilität

nicht wichtig, sondern ihr Geschäftsmodell

ist: die Transportbranche. Die Deutsche Bahn

ist überraschend weit im Mobile-Ticketing-Bereich.

Seit 2006 gibt es das Handy-Ticket für

Fahrten über 50 km, das

damals noch per MMS

auf das Endgerät gesendet

wurde, heute dank

App aber deutlich einfacher

zu nutzen ist und

für Bahn-Verhältnisse

auch erstaunlich gut funktioniert.

Aber es geht noch besser. Mit dem Pilotprojekt

Touch&Travel kann man durch Berühren

eines NFC-Punktes oder die Standortbestimmung

per Location-Daten mit dem Smartphone

den Antritt und das Ende der Reise

markieren. Die App kalkuliert daraufhin den

Fahrpreis. Der Gesamtbetrag wird dann einmal

im Monat per Lastschriftverfahren vom

Konto abgebucht. Mein erster Eindruck beim

Praxistest: Funktioniert soweit ganz gut. Einzig

die Datenschutzbedenken werden mich wohl,

aufgrund zu großer Bauchschmerzen, nicht

zum Langzeitnutzer machen. Das Handy muss

DIE DEUTScHE BAHN IST

ÜBERRAScHEND WEIT IM

MoBILE-TIcKET-BEREIcH

nämlich die gesamte Fahrt über angeschaltet

sein, damit die durchfahrenen Funkzelle bzw.

die GPS-Daten registriert und gespeichert werden

können. Diese werden dann von der Bahn

sechs Monate für Abrechnungszwecke und für

„Zwecke der technischen Erprobung und der

Begleitforschung“ sogar zehn Monate gespeichert.

Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten

dann auch noch Strafverfolger, Polizei

und Verfassungsschutz Einblick in die Daten

- in Zeiten vom NSA-Skandal nicht tragbar. In

Österreich kommt dagegen ein deutlich flexibleres

und umfangreicheres System zum Einsatz,

das neben Offline-Nutzung auch die Zahlung

über die Mobilfunkrechnung ermöglicht.

Für Autofahrer gibt es

in vielen deutschen Städten

bereits Handy-Parking,

also das Zahlen der

Parkkosten mit dem Mobiltelefon.

Hier wird allerdings

nach wie vor auf

die gute alte SMS gesetzt – also nicht gerade

das nutzerfreundlichste System. Mit der Übermittlung

der individuellen Kennung des Parkplatzes

beginnt der Parkvorgang, eine weitere

SMS beendet diesen wieder. Dies ermöglicht

zwar eine minutengenaue Abrechnung, allerdings

nur, solange der Nutzer an die Abmeldung

denkt – ansonsten müssen die Gebühren

bis zur automatischen Systemabmeldung gezahlt

werden. Da ich weder Auto noch Führerschein

besitze, konnte ich dieses System nicht

testen, aber allein aus der Recherche lässt sich

einschätzen, dass es zwar funktioniert, aber

noch Optimierungsbedarf besteht.

Mobile Ticketing

In Deutschland ist es mit der Deutschen Bahn

schon lange möglich, Zugtickets per Handy

oder Smartphone zu kaufen. Mit Touch&Travel

ist dies sogar auch teilweise im Nahverkehr

möglich, allerdings sind die Bedenken der

Datenschützer sehr groß. In Österreich wird

dagegen ein deutlich einfacheres und flexibleres

System eingesetzt.

Foto: de.wikipedia.org/wiki/Near_FieldCommunication

36 Android Magazin Sep/Okt 2014


Bezahlen mit dem Handy

In Berlin, München, Frankfurt und Hamburg

gibt es zudem das alternative Taxi-Unternehmen

Uber, bei dem der Kunde die Fahrten über

die App bargeldlos zahlt. Dies ist per Kreditparte

oder PayPal möglich. Das Unternehmen

sieht sich zwar massiver Kritik der traditionellen

Taxiunternehmen gegenüber, gleichzeitig

erfreut sich der Dienst aber immer größerer

Beliebtheit. Nach meinem Selbsttest kann ich

gut verstehen warum.

Konkurrierende Technologien

Einige Unternehmen setzen auf Barcodes, die

in einer App generiert werden, andere setzen

auf eine Zahlung per NFC. Dabei wird über das

integrierte Near-Field-Communication-Modul

in den Mobiltelefonen (über die NFC-Aufkleber

möchte ich an dieser Stelle lieber schweigen)

und dem Kassenterminal eine Verbindung aufgebaut

und die Zahlung autorisiert und abgewickelt.

So toll und sicher NFC für Mobile Payment

auch ist, nicht jeder spielt mit und setzt die

Technologie ein. Vor allem Apple weigert sich

bisher standhaft iPhones und iPads mit NFC-

Chips auszurüsten. Dies wird gerne als Grund

gesehen, warum die Technologie bisher noch

nicht den flächendeckenden Durchbruch

erfahren hat. Stattdessen wird mit Bluetooth

Low Energy (BLE) ein anderes System

ins Rennen geschickt. Für dessen Nutzung

werden im Geschäft sogenannte Beacons

(Leuchtfeuer) verteilt, die dem Smartphone-

Nutzer durch den gesamten Laden folgen

und am Ende auch für die Bezahlung an der

Kasse eingesetzt werden. Dass BLE eine

deutlich höhere Reichweite als NFC besitzt,

kann dabei als Vor- und Nachteil gleichzeitig

gewertet werden. NFC ist für den Bezahlvorgang

aufgrund der wenige Zentimeter reichenden

Verbindung deutlich sicherer gegen

„Man in the Middle“-Angriffe als BLE, welches

dafür wiederum mit deutlich spannenderen

Marketing-Optionen von Apple beworben

wird.

Darüber hinaus gibt es auch immer mehr

Kreditkarten, die mit einem NFC-Chip ausgestattet

sind und mit denen man an immer

mehr Kassen, vor allem in Österreich, bezahlen

kann. Mit einer NFC-Kreditkarte zu zahlen, fällt

allerdings streng genommen nicht unter den

Begriff Mobile Payment, da kein Mobiltelefon

o.ä. zum Einsatz kommt.

Datenschutz und Sicherheit

Ein weiterer Grund, warum der Mobile-Payment-Durchbruch

in Deutschland immer

noch auf sich warten lässt, ist die Angst vor

mangelndem Datenschutz. Hier sind die bisherigen

Anbieter leider zu keiner zufriedenstellenden

Lösung gekommen. Zum einen

werden in einigen Apps Kontodaten lokal

gespeichert. Zum anderen haben viele Anbieter

in ihren AGB stehen, dass sie sich

vorbehalten, Daten an Dritte, also Kooperationspartner,

weiterzugeben. Und wie sieht

es eigentlich aus, wenn das Smartphone verloren

geht, oder gar geklaut wird? Einen Notfallschirm

gibt es für diese Fälle bisher auch

nicht.

Auch der gläserne Kunde ist ein großes Problem.

In Zeiten der Überwachungsskandale

von NSA und anderen Geheimdiensten, besteht

wenig Interesse daran, dass ein Unternehmen

weiß, wann man wo Waschmittel,

eine Flasche Whiskey oder Kondome gekauft

hat. Dass nahezu jeder Anbieter auch Treueprämien-Programme

anbietet, macht die Sache

nicht besser.

PayPal z.B. bremst die Expansion im Mobile

Payment-Bereich bewusst ab, bis diese und

andere Probleme und Fragen geklärt sind –

dabei hat VeroPay mit den anonymen IDs und

dem Barcode-System eigentlich schon eine Lösung

präsentiert.

Hier können Sie mit dem Handy bezahlen

REWE

Bei der Supermarktkette REWE

kann an der Kasse bequem über

die Yapital-App bezahlt werden.

Netto

In Netto-Supermärkten können

die Kunden über eine unternehmenseigene

App bezahlen.

Edeka

Wie Netto bietet auch Edeka eine

eigene App zur Bezahlung in

seinen Supermärkten an.

Uber

In Berlin, München, Hamburg

und Frankfurt kann man für Taxifahrten

mit Uber mobil zahlen.

Starbucks

Mit Smartpass (Vodafone) und

MyWallet (Telekom) lässt sich

auch Kaffee bargeldlos bezahlen.

Zukunft?

Die große Frage, die sich bei Mobile Payment

viele stellen, ist: „Wer braucht es eigentlich?“.

Wirklich brauchen wird es sicher niemand –

aber wie auch bei Smartphones und anderen

Gerätschaften ändert dies nichts an der Tatsache,

dass es sich in Zukunft durchsetzen

wird. Allerdings ist der Weg bis dahin noch lang

und steinig. Zunächst müssen die beteiligten

Unternehmen lernen, dass Mobile Payment

nicht umständlicher sein darf als die Zahlung

per EC-Karte oder Bargeld. Darüber hinaus

bietet es bisher keinen Mehrwert und somit

keinen Grund für Kunden auf Mobile Payment

umzusteigen.

Eine einheitliche Lösung zur Defragmentierung

des Marktes ist ein weiteres Muss. Hier

ist allerdings so schnell keine Einigung in Sicht.

Dies birgt die Gefahr, dass ein großes Unternehmen

wie Google, Apple oder Amazon um

die Ecke kommt und allen zeigt, wie man es

richtig macht. In diesem Fall hätten alle bisher

in dem Bereich aktiven Unternehmen klar das

Nachsehen. Allerdings hat man derzeit nicht

den Eindruck, als würden sie die mögliche Gefahr

sonderlich ernst nehmen.

Deutsche Bahn

Mit der DB Navigator-App und

Touch & Travel lassen sich Zugfahrten

per Smartphone bezahlen.

Handyparken

Viele Gemeinden in Deutschland

und Österreich bieten das Lösen

eines Parkscheins per Handy.

Thalia

Die Buchhandelskette bietet

Leseratten über mpass die

Zahlung per Smartphone an.

Billa

In Österreich kann man dank VeroPay

bequem in über 1.000 Billa-

Filialen bargeldlos bezahlen.

MPreis

Auch die Supermarkt-Kette MPreis

bietet in Österreich den sicheren

Dienst von VeroPay an.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

37


Foto: Samsung

DIE NEUEN

Ersteindruck

Neue Trends, Smartphones, Tablets, Gadgets

Der Trend hin zu günstigen Einsteiger- und

Mittelklasse-Smartphones ist unverkennbar.

Alle großen Hersteller haben preiswerte

Modelle im Sortiment, die für unter 200 Euro

teils Beachtliches bieten. Daneben gibt es

chinesische Hersteller wie Xiaomi, die Top-

Geräte zu Kampfpreisen anbieten, im Moment

allerdings noch mit flächendeckender

Verfügbarkeit hadern.

SONY XPERIA C3

Selfie-Smartphone mit Frontblitz

Teenager tun es, Promis auch und sogar Politiker

reiten auf der Selfie-Welle. Sich selbst oder eine

Gruppe von Freunden mit der Frontkamera abzulichten,

ist so angesagt wie noch nie. Dem Trend

folgend, bringt Sony das speziell darauf ausgerichtete

Xperia C3. Das Mittelklasse-Gerät besitzt

eine überdurchschnittlich hochauflösende Weitwinkel-Frontkamera

mit 5 MP sowie (als erstes Smartphone)

einen Front-LED-Blitz. Als Betriebssystem

kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz und auch

LTE sowie ein Dual SIM-Slot sind mit an Bord.

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 5,5“, 1280 x 720

CPU: 4 x 1,2 GHz / Speicher: 8 GB / RAM: 1 GB

Kamera: 8,0 MP, 5 MP / Video: 1080p /Akku: 2500 mAh

Abmess. / Gewicht: 156 x 78,5 x 7,6 / 150 g

Beachtliche Frontkamera, aktuelles Android

Restliche Specs unspektakulär

Einschätzung

+


Preis noch nicht bekannt

SAMSUNG GALAXY S5 MINI

Mini-Variante mit überraschend vielen Extras

€ 499

Wie der Name verrät, handelt es sich hier um eine abgespeckte Version

des Samsung-Flaggschiffes. Das Gerät ist insofern beachtenswert, als

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

es mit Herzfrequenz-Sensor, Fingerabdruckscanner und Staub- bzw.

Wasserresistenz auf den Markt kommt und somit ebenfalls die Besonderheiten

des großen Bruders aufweist. Zusätzlich gibt’s natürlich auch

den Ultra-Energiesparmodus, der beim Galaxy S5 zu einem der coolsten

Features zählt. Die übrige Hardware wurde etwas abgespeckt: 4,5

Zoll Display mit 1280 x 720 Pixeln, Exynos 3470 Quad Core-Chip mit

1,4 GHz und ein 1,5 GB großer Arbeitsspeicher bilden das Innenleben.

Zudem gibt es 16 GB internen Speicher (plus microSD-Slot). LTE, NFC,

und ein IR-Blaster sind weitere Austattungs-Extras.

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 4,5“, 1.280 x 720 CPU: 4 x 1,4 GHz

Speicher: 16 GB / RAM: 1,5 GB Kamera: 8 MP, 2.1 MP / Video: 1080p

Akku: 2100 mAh / Abmess. / Gewicht: 131,1 x 64,8 x 9,1 / 120 g

+ Sehr reichhaltige Ausstattung Hoher Preis

Einschätzung


38

Android Magazin Sep/Okt 2014


€ 240

XIAOMI Mi4

Formschönes Highend-Smartphone für nur 240 Euro

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Mit dem Mi4 hat der chinesische Hersteller Xiaomi kürzlich sein neues Flaggschiff

vorgestellt, das nicht weniger als das schnellste Smartphone am Markt sein soll.

Diese Behauptung können wir zwar nicht überprüfen, allerdings macht es zumindest

auf dem Papier einen sehr guten Eindruck. Zu den Eckdaten zählen ein

5 Zoll großes Full HD-Display, ein Snapdragon 801 mit 2,5 GHz pro Kern, 3 GB

RAM, 16 GB interner Speicher sowie ein 3.080 mAh Akku. Ein Wermutstropfen:

Das LTE-Modul funktioniert nur im chinesischen Frequenzbereich.

Display / Auflösung: 5,0“, 1.920 x 1.080 CPU: 4 x 2,5 GHz Speicher:

16 GB / RAM: 3 GB Kamera: 13 MP, 8 MP Akku: 3080 mAh

+

Sehenswertes Design, starke Hardware

Derzeit nur in China verfügbar

Einschätzung


Ersteindruck

HTC DESIRE 516

Günstiges Einsteiger-Smartphone von HTC

Der taiwanische Hersteller HTC bringt mit dem Desire 516 ein

interessantes Dual-SIM-Smartphone für rund 200 Euro auf den

Markt. Angetrieben wird das Budget-Smartphone von einem

Snapdragon 200 Quad Core-Chip sowie 1 GB Arbeitsspeicher.

Der interne Speicher ist mit nur 4 GB sehr knapp bemessen,

er lässt sich aber per microSD-Karte erweitern. Das fünf Zoll

große IPS-Display verfügt über eine vergleichsweise geringe

Auflösung von 960 x 540 Pixeln, dafür gibt es als Ausstattungsextra

gleich zwei SIM-Slots. Als Betriebssystem kommt

eine nur minimal angepasste Android 4.3-Version zum Einsatz,

die jedoch um den mittlerweile für HTC-typischen Blinkfeed

erweitert wurde. Das Desire 816 ist somit ein durchaus interessantes

und günstiges Einsteiger-Smartphone.

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 5,0“, 960 x 540

CPU: 4 x 1,2 GHz / Speicher: 4 / RAM: 1 GB

Kamera: 5 MP / Video: 720p / Akku: 1950 mAh

Abmess. / Gewicht: 140 x 72 x 9,7 / 160 g

Schönes Design, Dual-SIM

„BEIM LG G3 S

Vergleichsweise teuer

+

MACHT DAS DISPLAY Einschätzung

SATTE 74 % DER

FRONT AUS.“

€ 349

LG G3 s

Abgespeckte Variante des LG-Flaggschiffes

€ 199

€ 449

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 5,0“, 1.280 x 720

CPU: 4 x 1,2 GHz / Speicher: 8 GB / RAM: 1 GB

Kamera: 1,3 MP, 8 MP/ Video: 720p Akku: 2540 mAh /

Abmess. / Gewicht: 137,7 x 69,6 x 10,3 / 134 g

+ Tolles Design und Display Maue Hardware

Einschätzung


Genau wie HTC, Samsung oder Sony hat auch LG eine abgespeckte

Mittelklasse-Variante seines Flaggschiffes im Sortiment.

Beim G3 s hat LG im Vergleich zum G3 etwa fünf Millimeter

bei Länge und Breite abgezwackt. Das Display misst 5,0

Zoll (statt 5,5 beim G3) und löst mit 1280×720 Pixeln

auf. Ähnlich ist dagegen das tolle Verhältnis von

Bildschirm zu Gehäuse: Das Display macht

immerhin 74% der Fläche aus. Angetrieben

wird das G3 s von einem Snapdragon

400 Quad Core-Chip mit 1,2

GHz und 1 GB RAM.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

39


Ersteindruck

SAMSUNG GALAXY TAB S 8.4 & 10.5

Die neue Speerspitze in Samsungs Tablet-Lineup

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Das Galaxy Tab S 8.4 sowie das Tab S 10.5 stellen die neue Tablet-Speerspitze

von Samsung dar. Beide Geräte besitzen ein SuperAMOLED-Display mit einer

Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Bei der 8,4 Zoll großen Variante ergibt das

eine Pixeldichte von 359 ppi, während das 10,5 Zoll große Pendant immer noch

sehr ordentliche 293 Pixel pro Zoll aufweisen kann. Doch nicht nur die Bildschirme,

auch die restlichen Spezifikationen können sich sehen lassen:

Ein Exynos 5 Octa Core-Prozessor mit zwei Quad Core-Chips oder (je nach

Region) ein Snapdragon 800-Chip, 3 GB RAM, 16 oder 32 GB Speicher (via

microSD erweiterbar), Android 4.4 sowie eine 8 MP Kamera hinten und eine

2,1 MP Kamera vorne sind bei beiden Geräten gleich. Beide Tablets sind als

WLAN- oder auch LTE-Variante erhältlich, zweitere ist wie gewohnt etwas teurer.

Interessant sind auch Gewicht und Preis, so wiegt das 8,4 Zoll-Modell nur 294

Gramm (in etwa so viel wie ein deutlich kleineres Nexus 7 (2013)) und ist ab

399 Euro zu haben.

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 8,4“, 2.560 x 1.600 CPU: 4 x 1,9 GHz + 4 x

1,3 GHz Speicher: 16 GB / RAM: 3 GB Kamera: 8 MP, 2.1 MP / Video: 1080p

Akku: 4900 mAh / Abmess. / Gewicht: 212,8 x 125,6 x 6,6 / 294 g

+

Trotz starker Hardware kompakt und sehr leicht

Rahmen sieht wie Alu aus, ist aber aus Plastik

Einschätzung


ab € 399 (Tab S 8.4)

„DAS BESTVERKAUFTE MOTOROLA-

SMARTPHONE BEKOMMT EIN UPDATE

SPENDIERT UND WIRD NOCH BESSER.“

€ 199

MOTOROLA MOTO G 4G

Motorolas Preisbrecher wird noch besser

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Das Moto G ist nicht nur das bestverkaufte Smartphone des

mittlerweile zu Lenovo gehörenden US-Unternehmens, sondern

auch objektiv betrachtet ein tolles und unschlagbar

günstiges Gerät. Während die reguläre 8 GB-Version weiterhin

169 Euro kostet, ist für 199 Euro nun auch eine LTE-Version

mit 8 GB Speicher und microSD-Slot erhältlich. Die restlichen

Specs sind gleich und mit 4,5 Zoll HD-Display, einem

Qualcomm Snapdragon 400 Quad Core-Chip mit 1,2 GHz

sowie 1 GB RAM immer noch sehr ordentlich.

Quasi als i-Tüpfelchen gibt es - typisch für

Motorola - die aktuellste Android-Version

4.4.4 mitsamt zügiger und flotter Updates

auf künftige Versionen. In Summe ein sehr

gutes Gesamtpaket.

Android: 4.2 / Display / Auflösung: 4,5“, 1.280 x 720

CPU: 4 x 1,2 GHz / Speicher: 8 GB / RAM: 1 GB

Kamera: 5 MP, 1,3 MP / Video: 720p Akku: 2070 mAh

Abmess. / Gewicht: 129,9 x 65,9 x 11,6 / 143 g

+

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, LTE und microSD-Slot

Vergleichsweise hohes Gewicht

Einschätzung


40 Android Magazin Sep/Okt 2014


Ersteindruck

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 10,5“, 2.560 x 1.600

CPU: 4 x 1,9 GHz + 4 x 1,3 GHz Speicher: 16 GB / RAM:

3 GB Kamera: 8 MP, 2.1 MP / Video: 1080p Akku: 7900

mAh / Abmess. / Gewicht: 247,3 x 177,3 x 6,6 / 465 g

+

Starke Hardware, tolles Display, geringes Gewicht

Rahmen sieht wie Alu aus, ist aber aus Plastik

Einschätzung


ab € 499 (Tab S 10.5)

Die beiden

Tab S-Modelle

sind gleich

ausgestattet.

„GEZOCKT WERDEN KANN DIREKT

AM TABLET ODER VIA HDMI-PORT

AUCH AM HEIMISCHEN TV-GERÄT.“

NVIDIA SHIELD TABLET

Ultimatives Gaming-Tablet von NVIDIA

Android: 4.3 / Display / Auflösung: 8“, 1.920 x 1200 CPU: 4 x 2,2 GHz

Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB Kamera: 5 MP, 5 MP / Video: 1080p

Akku: 6700 mAh / Abmess. / Gewicht: 221 x 126 x 9.2 mm / 390 g

Die Besonderheit des NVIDIA Shield Tablets ist der neue,

hauseigene Tegra K1-Chip, der mit 2,3 GHz taktet und

mit 192 GPU-Kernen (!) aufwarten kann. Damit wird Spielegrafik

auf Konsolen-Niveau möglich. Abgerundet wird

das Kraftpaket mit 2 GB Arbeitsspeicher und 16 bzw. 32

GB internen Speicher. Der 8 Zoll große Bildschirm verfügt

über eine Auflösung von 1900 x 1200 Pixeln und punktet

mit sehr guten Helligkeits- und Kontrast-Werten.

Doch auch die Features können sich sehen

lassen. Im Lieferumfang ist etwa ein Stift enthalten,

zudem ist auch ein spezielles Gamepad

als Zubehör verfügbar. Gezockt werden

kann dann direkt am Tablet oder auch

(dank HDMI-Port) am TV. Zudem lassen

sich Spiele von einem PC mit NVIDIA-

Grafikkarte auf das Tablet streamen.

Spannendes Konzept mit starker Hardware

Unterwegs nur bedingt zum Spielen geeignet

Einschätzung

+


€ 299 (nur Tablet)

€ 59 (Gamepad)

Sep/Okt 2014 Android Magazin

41


LG G3

Benachrichtigungs-LED

Viele Nutzer möchten sie nicht

missen: Die Benachrichtigungs-

LED. Sie gibt bei abgeschaltetem

Bildschirm Auskunft über

Ladezustand, verpasste Anrufe,

Nachrichten und ähnliches.

Bildschirm

Die Auflösung von 2560 x

1440 Bildpunkten ergibt eine

Pixeldichte von stattlichen

534 ppi - beinahe 25% mehr

als die Spitzengeräte der

Konkurrenten.

Kamera mit Laser-Fokus

Die 13-MP-Kamera verfügt

über einen optischen

Bildstabilisator und einen

Laser-Autofokus, der sich

im Test tatsächlich sehr

akkurat gab und rasch auf

Veränderungen im Motiv

reagierte.

Lautstärkewippe

Wie auch bei anderen

LG-Geräten liegen Lautstärkewippe

und Einschaltknopf

ungünstig auf der

Rückseite. Zweiterer wird

glücklicherweise selten

benötigt - per „KnockOn“

wird der Bildschirm über

zweimaliges Tippen auf das

Display aktiviert.

Schmale Ränder

Der Abstand zwischen

Gehäusekante und dem

Display ist extrem schmal.

Dadurch fühlt sich das G3

trotz des riesigen 5,5“-Displays

nicht zu groß an.

„Metallic Skin“

Das Back-Cover im Look von

gebürstetem Aluminium

ist - anders als beim Vorgänger

- leicht abnehmbar.

So lässt sich bequem der

Akku wechseln und SIM bzw.

microSD-Karte einsetzen.

Sie legen Wert auf einen großen

Bildschirm, und wollen trotzdem

ein kompaktes Gerät? Zugreifen!

Nicht zu empfehlen, wenn Sie ein

sehr günstiges Smartphone mit

geringem Gewicht suchen.

Text: Martin Reitbauer

„Simple is the new

smart“ - unter diesem

Motto präsentierte LG

seinen jüngsten Spross,

das neue Flaggschiff-

Smartphone G3. Die

Maxime: Spitzentechnik

mit einer vereinfachten

Benutzeroberfläche.

Herausgekommen ist

ein rundum gelungenes

Gerät.

LG G3

London, New York, San Francisco, Istanbul,

Seoul, Singapur - gleich sechs

parallele Launch-Events ließ sich der

südkoreanische Konzern LG sein neues Spitzen-Smartphone

kosten. In den wenigen Wochen,

in denen das Gerät seither im Handel ist,

hat es sich bei den Verkäufen nicht schlecht

geschlagen - in Korea soll das G3 in den ersten

Tagen sogar mehr als dreimal so oft über den

Ladentisch gegangen sein wie das Samsung

Galaxy S5 bei dessen Verkaufsstart Ende März.

Die Highlights des G3 sind ein brillanter, extrem

hoch auflösender Bildschirm, ein Kameramodul

mit optischem Bildstabilisator und

schnellem Laser-Autofokus sowie die trotz des

5,5 Zoll großen Displays kompakten Maße. Zu

all dem kommt top-aktuelle Hardware.

Großes Display ganz klein

Hält man das G3 zum ersten Mal in Händen,

fällt es schwer zu glauben, dass es sich dabei

um ein 5,5 Zoll-Gerät handelt. Das liegt wohl an

den extrem schmalen Rändern zwischen dem

Display und den Kanten des Geräts. So beträgt

der Anteil des Displays an der Gesamtfläche

auf der Vorderseite fast 76% - beinahe 6 Prozentpunkte

mehr als die aktuellen Konkurrenzprodukte

von Samsung, Sony, HTC und Co. Die

Rückseite ist zu den Rändern hin verjüngt, das

Gerät liegt damit sehr angenehm in der Hand.

Wie auch das HTC One (M8), das eine sehr ähnliche

Form aufweist, kompensiert es damit - was

das subjektive Empfinden angeht - sein relativ

hohes Gewicht: 149 Gramm bringt das G3 auf

die Waage. Das ist im absoluten Maß zwar viel

42 Android Magazin Sep/Okt 2014


LG G3

- in Anbetracht des großen Bildschirms jedoch

keine große Sache: Das Galaxy S5 etwa wiegt 145

Gramm - bei „nur“ 5,1 Zoll Displaydiagonale, das

HTC One (M8) gar 160 Gramm bei 5,0 Zoll.

Die abnehmbare Rückseite ist aus Polycarbonat

gefertigt und gefällt mit ihrem matten, metallähnlichen

Finish deutlich besser als der glänzende

Kunststoff, der beim Vorgängermodell

zum Einsatz kam. Der Einschaltbutton und die

Lautstärkewippe sind wieder auf der Rückseite

gelandet - ein Unding, denn so muss für die Bedienung

der Buttons umgegriffen werden. Immerhin

ist das Design der Wippe diesmal gefällig

flach und das KnockOn-Feature des G3 erlaubt

es, das Display auch über einen Tipp auf die Vorderseite

zu aktivieren - mehr dazu weiter unten.

Display: Scharfmacher

5,5 Zoll - kaum zu glauben

Trotz der riesigen Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll ist

das G3 nicht unhandlich. Das Display nimmt fast die

gesamte Fläche ein und löst überaus hoch auf.

Das Äußere des

LG G3 im

Detail

Metall-Optik

Die Rückseite sieht zwar aus wie Metall, ist aber aus

Kunststoff - das spart Gewicht und ermöglicht drahtloses

laden (mittels Qi-kompatibler Ladestationen).

DIE EXTREME PIXELDICHTE

DES DISPLAYS LÄSST DIE

KONKURRENZ ALT AUSSEHEN

Wie eingangs schon erwähnt, ist das Display

einer der gefeierten Hochpunkte des LG G3. Das

IPS-LCD Panel löst mit Quad-HD, also unglaublichen

2560x1440 Bildpunkten auf. Das sorgt bei

der Display-Diagonale von 5,5 Zoll für eine Pixeldichte

von 534 ppi. Zum Vergleich: Das viel gelobte

„Retina-Display“ des iPhone 5S kommt auf

326 Pixel pro Zoll, die Konkurrenten Galaxy S5

und Xperia Z2 auf 432 bzw. 424 Pixel. Die Darstellung

beim G3 fällt dementsprechend scharf

aus. Allerdings sind jenseits der 400 ppi etwaige

Unterschiede in dieser Hinsicht mit freiem Auge

ohnehin schon schwer auszumachen. Auch in

den Punkten Helligkeit, Farbstärke und Blickwinkelstabilität

gibt es keinen Anlass zur Kritik.

Die Farben erscheinen ein Quäntchen weniger

satt aus als bei der Konkurrenz - doch das muss

gar kein Nachteil sein.

Leistungsträger

Was die Hardware angeht, so spielt das LG Flaggschiff

ganz vorne mit: Der Systemchip ist ein

Snapdragon 801 mit vier Kernen à 2,5 GHz (Krait

400) und einem Adreno 330 Grafikprozessor.

Dazu verbaut der Hersteller 2 GB RAM (in der Variante

mit 16 GB Massenspeicher) bzw. 3 GB RAM

(in der etwas teureren 32 GB-Ausführung).

Bei den Benchmarks erreichte unser Testgerät

(in der Variante mit 2GB RAM) keinen Spitzenplatz

- insbesondere der anTuTu-Wert von

„nur“ knapp über 30.000 (gemittelt über mehrere

Testläufe) überraschte. Das Samsung Galaxy S5

liegt hier bei etwa 35.000, das HTC One (M8) bei

über 36.000 Punkten.

Schwebebogenform

„Floating Arc Shape“ nennt LG die geschwungene

Form des G3. Das Ergebnis liegt sehr gut in der Hand

und erinnert damit stark an das HTC One (M8).

Buttons: Fehl am Platz

Einschaltbutton und Lautstärkewippe verbaut LG seit

geraumer Zeit auf der Geräterückseite. Damit sind die

Bedienelemente jedoch sehr schlecht zu ertasten.

Nexus 5, LG G3 und Sony Xperia Z2 im Vergleich

Was auffällt: Die extrem schmalen Ränder des LG G3 (Mitte). Das Sony Xperia Z2 (rechts) hat beinahe exakt die

selben Abmessungen (B&H), bringt dabei aber „nur“ 5,2 Zoll Bildschirmdiagonale mit. Das LG G3 bietet dagegen 5,5

Zoll. Auch das kleinere Google Nexus 5 (ebenfalls von LG gefertigt) weist deutlich breitere Ränder auf.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

43


LG G3

Die neue Version von LGs Android-Oberfläche

Optimus UI ist sauber, geradlinig und geprägt von

flachem Design. Uns gefällt‘s.

Die Kurzeinstellungen im Benachrichtigungs-

Drawer liegen kompakt in einer Zeile - über einen

Wisch nach links sind mehr Toggles zugänglich.

Im Dual Window-Modus laufen zwei Apps

parallel. Für manche Anwendungsfälle ist das

durchaus sinnvoll.

An der Performance gibt es dennoch nichts

auszusetzen, im Alltag lassen sich keine wesentlichen

Unterschiede zu anderen aktuellen

Top-Smartphones feststellen - kein Wunder,

die betreffende Hardware ist bis auf Details

meist die gleiche. Einzig beim schnellen Wechseln

zwischen den Homescreens genehmigte

sich das G3 ab und zu ein Ruckeln - wohl ein

Problem der herstellereigenen Oberfläche.

Damit sind wir bei einem Thema, auf das LG

bei der Präsentation des G3 ganz besonderen

Wert legte: Die aktuelle Version von „Optimus

UI“, der Android-Oberfläche des Herstellers.

Einfach, sauber, flach und frei von unnötigen

Grafik-Spielereien soll das Interface sein, so die

Designer. LG folgt damit einem allgemeinen,

inzwischen langjährigen Trend in der Branche,

der ironischerweise auch von den ersten Windows

Phone Designs beeinflusst ist. Das Farbschema

fällt diesmal deutlich dezenter aus -

ein helles Türkis ist die Leitfarbe.

Wie auch schon der Vorgänger (und alle

namhaften Konkurrenten außer Samsung)

arbeitet das G3 mit virtuellen-Buttons am

unteren Bildschirmrand. Bei vielen Geräten

geht dadurch schmerzlich viel Bildschirmfläche

verloren. Dieses Problem hat das G3 - dank der

LG G2

LG G3

OS Android 4.4.2 (via Update) Android 4.4.2 (ab Werk)

Prozessor 4 x 2,26 GHz Snapdragon 800 4 x 2,5 GHz Snapdragon 801

RAM 2 GB 2 / 3 GB

Display 5,2“ · 1.920 x 1.080 Pixel · IPS LCD 5,5“ · 2.560 x 1.440 Pixel · IPS LCD

Akku 3.000 mAh 3.000 mAh

Speicher 16/32 GB 16/32 GB (microSD bis 128 GB)

Kamera

Primär: 13 MP, AF, LED-Blitz, Videos@1080p;

Sekundär.: 2,1 MP, Videos@1080p

Primär: 13 MP, AF, LED-Blitz, Videos@2160p (4K);

Sekundär: 2,1 MP, Videos@1080 p

Konnektivität BT 4.0, NFC, LTE-Pentaband BT 4.0, NFC, LTE-Decaband

Größe 138.5 x 70.9 x 8.9 mm 146.3 x 74.6 x 8.9 mm

Gewicht 143 g 149 g

Extras KnockOn Laser-Autofokus, Dual-LED, KnockOn

Optionales Zubehör: Das Quick Circle Case für

das G3 spart einen Teil des Displays aus. In dem

Kreis können Widgets genutzt werden.

44 Android Magazin Sep/Okt 2014


LG G3

„Das Display spielt in

puncto Schärfe in einer

Klasse für sich, die Hardware-Performance

ist

top, und die Kamera

besticht mit schneller Reaktionszeit.“

Das G3 in all seinen Farbvarianten. Der Rückdeckel besteht aus Polycarbonat, die Oberfläche wirkt wie

gebürstetes Metall.

extrem schmalen Einfassung des Bildschirms

- nicht.

Schon vom letzten Modell bekannt, aber immer

noch gut, ist LGs KnockOn-Feature. Damit

lässt sich der Bildschirm mittels Doppeltipp

aktivieren, was deutlich schneller von der Hand

geht als nach dem Einschaltknopf zu greifen

- insbesondere da dieser, wie oben erwähnt,

sehr ungünstig auf der Rückseite platziert ist.

Vom Homescreen aus lässt sich der Bildschirm

auf diese Weise auch wieder sperren, aus Apps

heraus leider nicht. Mit „Knock Code“ klopfen

Sie ein bestimmtes Muster auf den Schirm, um

ihn zu entsperren.

Kamera: Laserbehandlung

Eines der Alleinstellungsmerkmale des G3 ist

der neue, schnellere Autofokus der Kamera.

Dieser arbeitet mit Laser und zeichnet auch

Tiefeninformationen auf. Die Technologie dafür

hat LG kurioserweise von seinen Roboter-

Staubsaugern übernommen. Der Autofokus

zeigte sich im Test tatsächlich sehr reaktions-

DER LASER-AUTOFOKUS ER-

WEIST SICH BEI SCHLECHTEM

LICHT ALS GROSSER VORTEIL

schnell, gerade bei schlechten Lichtverhältnissen

stellte das G3 deutlich schneller scharf

als unsere Referenzgeräte. Neben dem neuen

Autofokus ist auch ein optischer Bildstabilisator

mit an Bord - keine Selbstverständlichkeit.

Die Fotos sind im Gesamteindruck sehr ansprechend

- besonders das geringe Bildrauschen

bei schlechtem Licht ist ein Pluspunkt.

Im Vergleich zu anderen Top-Smartphone-Kameras

mangelte es jedoch etwas an Schärfe

und Detailreichtum. Die Oberfläche der Kamera-App

ist - ganz der LG-Design-Linie treu -

minimalistisch gehalten. Einige neue Features

erleichtern die Bedienung: Ein Foto kann etwa

mit Gesten oder per Sprachbefehl ausgelöst

werden: Eine gehobene Hand, die geschlossen

wird oder ein gesprochenes „Cheese“ (oder,

für Freunde von koreanischem Pökelgemüse:

„Kimchi“) startet den Timer der Kamera.

Fazit

Mit dem G3 liefert LG ein durch die Bank gelungenes

Gerät . Mit den sehr schmalen Rändern

wird der 5,5 Zoll große Bildschirm alltagstauglich,

durch die geschwungene Form der Rückseite

liegt das G3 gut in der Hand. Das Display

spielt in puncto Schärfe in einer Klasse für sich,

die Hardware-Performance ist top, und die Kamera

besticht mit schneller Reaktionszeit. Softwareseitig

trifft gutes

Design auf durchdachte

Features. Die

rückseitige Position

der Buttons am G3

bleibt der einzige

wahre Schnitzer.


38 /40

146,3 mm

74,6 mm 8,9

549,-

Euro

599,- UVP

MP

13,0

2,1

Kamera

5,5 “

2560 x 1440

GB

1.9

16 32 +

Speicher

149 g 4.4

2

512

RAM

MB GB

GHZ

2,5

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgnac

Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Das LG G3 ist ein rundum gelungenes Paket.

Die äußere Form, das Display und die

Kamera zeichnen es besonders aus.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

3.000 mAh

+

+

Riesiges Display und

doch kompakt

Sauber designte Benutzeroberfläche

Hoher Preis

5

34.910

1.492

2.978

545

Ärgernis: Buttons auf

der Rückseite

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

45


Huawei Ascend P7

Hardware

Huawei verbaut einen Quad-Core

(4x 1,8 GHz) Chip aus Eigenproduktion.

Dieser liefert im Zusammenspiel

mit der GPU und 2 GB

RAM ausreichend Leistung.

Die Rückseite

Auf der Rückseite kommt - wie

beim Display auch - kratzfestes

Gorilla-Glas 3 zum Einsatz.

Rahmen

Der Rahmen, der das Gerät auf drei

Seiten einfasst, ist aus Aluminium

gefertigt und erinnert stark an

das iPhone. Nur an der Unterseite

kommt Kunststoff zum Einsatz.

Kamera

Die 13-MP Kamera überraschte

im Test sehr positiv: Farbtreue und

Detailreichtum überzeugen.

Display

Das helle, leuchtkräftige IPS-Display

hat eine Bildschirmdiagonale

von 5 Zoll und löst mit 1080 x

1920 Pixeln (Full HD) auf.

Soft-Buttons

Die Soft-Buttons beschränken

den Bildschirmplatz ein wenig.

Dieses Problem teilt sich das Gerät

freilich mit vielen anderen.

Huawei Ascend P7

Text: Martin Reitbauer

Ein „High-End-Smartphone

mit fairem

Preis-Leistungsverhältnis

und Designanspruch“

versprach

Huawei bei der Präsentation

seines

neuen Android-Spitzengeräts.

Wir haben

Nachschau gehalten.

Den Namen Huawei brachten Konsumenten

in unseren Breiten bis vor nicht allzu

langer Zeit hauptsächlich mit 3G-Sticks im

Netzbetreiber-Gewand in Verbindung. Eingeweihte

kannten vielleicht Netzwerkkomponenten des 1987

im chinesischen Shenzen gegründeten Elektronikriesen,

der mit 140.000 Mitarbeitern weltweit beinahe

so viele Menschen beschäftigt wie Sony. 2009

erfolgte der Einstieg ins Smartphone-Geschäft. Vor

Kurzem präsentierte der Hersteller nun sein neues

Android-Flaggschiff - das P7 aus der Ascend-Reihe,

mit dem die Tür zum europäische Markt weiter aufgestoßen

werden soll.

Glaskanone

Zugreifen, wenn Sie ein kompaktes

Gerät mit schönem Design suchen,

und nicht zu viel bezahlen wollen.

Das viele Glas ist Geschmackssache,

und das Gerät liefert in puncto

Hardware keine Top-Performance.

Äußerlich ist der größte Unterschied zum Vorgänger

die Rückseite: Das gebürstete Aluminium ist

Gorilla Glas gewichen. Dieses kommt - weniger

überraschend - auch an der Vorderseite zum Einsatz.

Aus irgendeinem Grund hält es der Hersteller

trotzdem für nötig, ab Werk eine stark haftende

Displayschutzfolie aufzukleben. Das viele Glas, der

Alu-Rahmen und der runde Standby-Button erinnern

sehr stark an die jüngeren Designs von Sony

- und wie diese ist das Huawei Ascend P7 auch in

drei Farben verfügbar. Die Displaydiagonale beträgt

5 Zoll, und damit 0,3 Zoll mehr als beim Vorgängermodell

Ascend P6. Mit der physischen Dimension

wurde dankenswerter Weise auch die Auflösung

46 Android Magazin Sep/Okt 2014


Huawei Ascend P7

„Die Kombination von vier

Kernen à 1,8 GHz und 2 GB

RAM sorgt für ausreichend

Leistung - Bildschirmanimationen

laufen ruckelfrei, Apps

starten hurtig. “

gesteigert - das IPS-Panel löst nun mit Full HD auf

und bietet auch sonst keinen Grund zum Meckern.

Mit nur 124 Gramm Gewicht und einer Dicke von nur

6,5 mm ist das P7 angenehm leicht und dünn ausgefallen.

Prozessorgeflüster

Die Rechenaufgaben löst ein HiSilicon Kirin 910T -

eine Eigenproduktion von Huawei, der vier Cortex A9-

Kerne mit einer Taktung von je 1,8 GHz enthält. Die

Kombination mit 2 GB RAM und einer Mali 450MP4

GPU sorgt für ausreichend Leistung - Animationen

laufen ruckelfrei, Apps starten hurtig und das Wechseln

zwischen verschiedenen Anwendungen geht

schnell von der Hand. Auch aktuelle 3D-Spiele liefen

im Test durchaus flüssig. Der „exotische“ Systemchip

räumt dem Gerät in den Benchmarks allerdings

keine Spitzenplätze ein - der von uns ermittelte An-

TuTu-Wert reiht das Ascend P7 etwa im Bereich des

Samsung Note 2 oder des Vorjahres-Flaggschiffs

von HTC, dem One (M7) ein. Auch die Werte bei Grafik-

und Browserperformance fallen gedämpft aus.

Ausstattung

Die Ausstattung des Geräts liegt im gehobenen

Durchschnitt: LTE, NFC, Bluetooth 4.0 sowie GPS und

GLONASS sind mit an Bord. Der interne Speicher von

16 GB kann mittels microSD-Karte auf bis zu 64 GB

erweitert werden. Den Akku hat Huawei im Vergleich

zum Vorgängermodell gleich um ein Viertel wachsen

lassen - 2500 mAh sind bei einem Display dieser

Größe ein angemessener Wert. Adäquate Ergbnisse

liefert auch die verbaute 13 MP-Kamera: Sie schießt

farbtreue Fotos und kommt auch mit ungleicher

Ausleuchtung des Motivs gut zurecht. Die Schärfe

lässt aber etwas zu wünschen übrig und die Auslöseverzögerung

könnte etwas kürzer sein.

Oberfläche: iOS lässt grüßen

Wie schon der Metallrahmen des Ascend P7 etwas

an das iPhone erinnert, so tut es auch die Oberfläche

„Emotion UI“: Die abgerundeten Icons, die Farbwahl

und Gestaltung der Bedienelemente in den Menüs

und nicht zuletzt der fehlende App-Drawer sorgen

dafür, dass sich etwaige iOS-Umsteiger gleich ganz

zuhause fühlen. Mit Android 4.4.2 ist eine hinreichend

aktuelle Version des Betriebssystems installiert

- über ein Update auf 4.4.4 oder gar Android L

war zu Redaktionsschluss nichts bekannt. Die Update-Erfahrungen

beim Vorgängermodell lassen leider

nichts Gutes erwarten: Geschlagene 7 Monate

brauchte Huawei für ein Update auf das damals neu

erschienene Android 4.4 Kitkat. Bei den vorinstallierten

Apps beschränkt sich Huawei, abgesehen von einigen

Spielen, Foto- und Musik-Apps, auf die Basics.

Fazit

Das Huawei Ascend P7 ist hübsch anzusehen, aus

hochwertigen Materialien gefertigt und gut verarbeitet.

Bildschirm und Kamera sind einwandfrei. Die

Hardware sorgt für weitgehend

ruckelfreie Bedienung,

absolute Top-Performance

gibt‘s jedoch nicht.

Dafür lockt ein vergleichsweise

niedriger Verkaufspreis.


36 /40

Das 5-Zoll-Gerät ist mit 124 Gramm angenehm

leicht und mit 6,5 mm auch sehr flach.

Der Rahmen ist aus Aluminium gefertigt, die

Rückseite aus Gorilla Glas gefertigt. Die Optik

(Fingerabdrücke!) ist wohl Geschmackssache.

Die rundlichen Icons erinnern - wie auch

andere Aspekte der „Emotion UI“-Oberfläche

von Huawei - stark an iOS.

139,8 mm

68,8 mm 6,5

299,-

Euro

419,- UVP

MP

13.0

8.0

Kamera

5,0“

1920 x 1080

GB

+

1.9

16

Speicher

124 g 4.4.2

2

512

RAM

MB GB

GHZ

1,8

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Leichtes, flaches und kompaktes Gerät

aus hochwertigen Materialien. Die Performance

liegt in der hohen Mittelklasse.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

660

903

2500 mAh

24.582

500

5

+ Edles Design

+ Gute Ausstattung

Keine Top-Performance

Glas-Rückseite ist

Geschmackssache

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

47


OnePlus One

Benachrichtiungs-LED

Dank CyanogenMod 11S

kann die Farbe und das

Verhalten der Benachrichtigungs-LED

für jede App

frei konfiguriert werden.

FullHD IPS-Display

Das Display des OnePlus

One kann sich in Sachen

Schwarzwert nicht mit

einem AMOLED-Panel

messen, allerdings ist

es eines High-End-

Geräts würdig.

CyanogenMod 11S

Auf dem One ist

keine gewöhnliche

Version von Android

installiert, sondern

CyanogenMod 11S.

Dabei handelt es

sich um eine Weiterentwicklung

der beliebten

CustomROM.

High-End Hardware

„Viel Leistung für wenig Geld“

Das ist die Devise von OnePlus.

Das Gerät präsentiert sich mit

einem Snapdragon 801 Prozessor

der mit 2,5 GHz taktet

und 3 GB Arbeitsspeicher

daher. In Sachen Speicher,

haben die Käufer die Möglichkeit

entweder die weiße

16 GB-Version für 250 Euro

oder die 64 GB Version für

300 Euro zu kaufen. Leider

fehlt ein microSD-Slot.

OnePlus One

Text: Thomas Lumesberger

Das junge Startup

-Unternehmen One-

Plus hat mit dem

One zumindest einen

Flaggschiff-Killer angekündigt.

Doch kann

das Gerät trotz der

Vorschusslorbeeren

gegen ein Galaxy S5

oder HTC One (M8)

bestehen?

Im Internet wurde das OnePlus One als „das ultimative

Smartphone“ bezeichnet. Entwickelt und

gefertigt wird das Gerät von einem jungen Startup-Unternehmen

namens OnePlus, welches im

Dezember 2013 vom ehemaligen Oppo-Vizepräsidenten,

Pete Lau, gegründet wurde. Das in China ansässige

Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, ein

High-End-Smartphone zu einem günstigen Preis anzubieten.

Und das One ist der erste Versuch, diese

Philosophie in die Tat umzusetzen. Zumindest preislich

ist die Strategie aufgegangen, denn die weiße

Variante mit 16 GB internem Speicher wird für nur

249 Euro angeboten, während die schwarze 64 GB-

Version mit 299 Euro zu Buche schlägt.

Außerordentliche Verpackung

Schon beim ersten Anblick konnte sich das One bereits

meine Gunst gegenüber den Konkurrenten sichern.

Damit ist aber weniger das Aussehen des Geräts

gemeint, als vielmehr die Verpackung, in der das

Smartphone daherkommt. Anders als bei Samsung

und Co setzt OnePlus auf eine hochwertige und edle

Verpackung, welche mit sinnvollem und vor allem

gut aussehendem Branding und Merchandising gepaart

ist. Ein rotes USB-Kabel, welches abgeflacht

Sie suchen ein Top-Smartphone für

wenig Geld? Dann sind Sie mit diesem

Smartphone richtig beraten.

Es muss ein kompaktes und leichtes

Smartphone sein? Finger weg

vom OnePlus One.

ist, um ein Verknoten zu verhindern, und über weiße

Anschlüsse mit dem OnePlus-Logo verfügt, vermittelt

einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch das Gerät

selbst ist überaus hochwertig verarbeitet und

die Rückseite besitzt in der schwarzen Version das

sogenannte „Sandstone-Finish“, welches sich ein

wenig wie Sandstein anfühlt und dem Gerät einen

hochwertigen Eindruck verleiht.

Hardware

Was die Hardware-Ausstattung betrifft, so liegt das

OnePlus One für ein 300 Euro-Gerät eindeutig über

allen anderen Geräten dieser Preisklasse. Der größte

Konkurrent ist wohl das Nexus 5, welches mit einem

48 Android Magazin Sep/Okt 2014


OnePlus One

DAS ONE IST DAS BESTE

SMARTPHONE, DAS SICH NOCH

NIEMAND KAUFEN KANN.

Snapdragon 800 und 2 GB RAM ausgestattet ist und

derzeit zwar zu den besten Geräten gehört, aber dennoch

weit vom One übertroffen wird. Im Inneren des

One ist ein Snapdragon 801 mit 2,5 GHz pro Kern gepaart

mit 3 GB Arbeitsspeicher zugange. Ein 5,5 Zoll

großes FullHD-Display, 16 bzw. 64 GB Speicher und

ein 3.100 mAh großer Akku runden das tolle Gesamtpaket

ab. Die Rückseite des Geräts ziert eine 13 MP

Kamera, während vorne ein 5 MP-Shooter „Selfies“

festhält.

Herausragende Performance

Mit den genannten Hardware-Spezifikationen muss

das Gerät natürlich auch entsprechend performant

sein. Das bestätigt auch der AnTuTu-Benchmark-

Test, in dem das OnePlus One mit 37.959 Punkten,

das HTC One (M8) vom Thron stößt.

CyanogenMod 11S

Eben diese Knock-on-Funktion bringt aber auch einen

gewichtigen Nachteil mit sich: In engen Hosen kann es

schon einmal passieren, dass sich das Gerät entsperrt

und möglicherweise so selbstständig macht, dass es

jemanden aus der Kontaktliste anruft. Das kommt bei

den Freunden selten gut an.

Einladung benötigt

Der mit Abstand größte Kritikpunkt am OnePlus One

ist aber mit Sicherheit die Tatsache, dass man nur

schwer an ein Gerät herankommt. Da es sich bei One-

Plus ja um ein Startup-Unternehmen handelt, das es

sich nicht leisten kann, Geräte einfach so auf Vorrat

zu produzieren, hat man den Weg eines Einladungssystems

gewählt. Jeder der ein OnePlus ergattern

konnte, bekommt die Möglichkeit seine Freunde zum

Kauf einzuladen. Damit will man zum einen sichergehen,

dass nicht zu viele Geräte produziert werden, die

dann nicht verkauft werden, und zum anderen spart

man sich teure Marketing-Kampagnen. Leider oder –

je nach Sichtweise – zum Glück ist die Nachfrage derartig

groß, dass OnePlus mit dem Produzieren neuer

Einheiten und dem Aussenden von Einladungen kaum

hinterherkommt. Der Hersteller hat zwar angekündigt,

dass es ab dem 3. Quartal auch vorbestellbar

sein soll, allerdings werden auch zu diesem Zeitpunkt

Bestellungen über eine Einladung bevorzugt behandelt,

weshalb es wohl erneut zu enormen Lieferverzögerungen

kommen wird.

Fazit

Es gibt derzeit kein Smartphone auf unserem Planeten,

welches mehr Gerät für weniger oder gleich viel

Geld bietet. Das Problem ist

nur, dass das OnePlus One

nur für einige wenige Kunden

käuflich zu erwerben ist

und dies wird sich vermutlich

auch nicht allzu schnell

ändern - schade!


Leiste lässt den Bildschirm wieder schwarz werden. 37 /40

An der Unterseite des Geräts befinden sich der

USB-Port, zwei Stereo-Lautsprecher und ein

Mikrofon.

Im Sturztest versagt: An der rechten oberen

Ecke fehlt bereits nach dem ersten Runterfallen

ein ordentliches Stück des Gehäuses.

Hinter der Sandstein-Rückseite befindet

sich der 3.100 mAh große Akku, welcher vollkommen

ausreicht um das 5,5 Zoll große Gerät

durch den Tag zu bringen.

152,9 mm

75,9 mm

8,9

Zu verdanken ist diese gute Performance mit Sicherheit

auch dem Betriebssystem, denn hier setzt One-

Plus auf eine speziell angepasste Version der CustomROM

CyanogenMod. Mit 11S bringt der Hersteller

nicht nur diverse Funktionen, die für das angepasste

Betriebssystem spezifisch sind, sondern auch noch

eine Wagenladung neuer Features. So lässt sich zum

Beispiel das Erscheinungsbild des Betriebssystems

mit nur wenigen Klicks vollkommen verändern. Möglich

macht dies die neue Design-Galerie.

Für einen Flaggschiff-Killer ist auch ein Knock-on-

Feature maßgeblich, welches natürlich mit an Bord ist.

Mit Hilfe eines Doppeltipps auf das Display wird dieses

aktiviert – der Power-Button bleibt dabei außen

vor. Das gleiche Spiel ist aber auch in der umgekehrten

Richtung möglich. Ein Doppeltipp auf die Status-

249,-

1 2 3 4 5

Euro

5,5“

Leistung¹:

37.959

249,- UVP 1920 x 1080 162 g 4.4

Grafik²:

1.577

Browser³:

2.880

MP

GB MB GB

GHZ

5.0 1.9

13 16 512

Akku

3 2,5

4 : 3100 mAh

564

64 +

Kamera Speicher RAM

4 Kerne

+ Außerst günstiger

Kaufpreis

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgnac Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Das OnePlus One zählt mit der High-End

Hardware und der Top-Verarbeitung

zu den derzeit besten Smartphones.

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

+

High-End Hardware mit

viel Power

Ziemlich groß

Kein microSD-Slot

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

49


Motorola Moto E

Keine Frontkamera

Bei einem Verkaufspreis von

120 Euro musste das Moto E

wenig überraschend etwas

Federn lassen. Eine Frontkamera

für Selfies oder Videochats

fehlt beispielsweise.

5 MP-Rückkamera

Für Schnappschüsse reicht die

5 MP-Kamera auf der Rückseite

aus, allzu viel sollten Sie sich

in Sachen Qualität aber nicht

erwarten.

Display

Auch beim Bildschirm musste

Motorola einige Kompromisse

machen. Dieser ist 4,3 Zoll

groß, löst mit nicht mehr ganz

zeitgemäßen 960 x 540 Pixeln

auf und präsentiert sich insgesamt

etwas dunkel.

microSD-Slot

Von den offiziell angegebenen

4 GB internen Speicher bleiben in

der Praxis gerade einmal 2,21 GB

übrig. Nur gut, dass sich hinter

der Abdeckung ein microSD-Slot

für bis 32 GB große Speicherkarten

befindet.

Oberfläche und Updates

Ein Lichtblick ist die Benutzeroberfläche,

bei der sich Motorola stark

an Googles Nexus-Reihe orientiert

und keinerlei Anpassungen vornimmt.

Dadurch werden Updates

besonders flott ausgerollt.

Gummiartige Oberfläche

Die Rückseite des Moto E fühlt

sich angenehm, sowie leicht rau

und gummiartig an. Dadurch

liegt das Smartphone gut in der

Hand und rutscht nicht so leicht

durch die Finger.

Ideales Smartphone, wenn Sie wenig

Geld ausgeben wollen und Abstriche bei

Kamera und Display für Sie okay sind.

Wenn Ihr Budget es zulässt, sollten

Sie zum besseren und nur minimal

teureren Moto G greifen.

Text: Raphael Schön

Mit dem Moto G gelang

Motorola ein

Überraschungs-Hit.

Das Moto E soll nun

zeigen, dass noch

weiter an der Preisschraube

gedreht

werden und selbst bei

einem Kampfpreis von

120 Euro ein immer

noch mehr als brauchbares

Smartphone

herauskommen kann.

Motorola Moto E

Anfang des Jahres konstatierten wir dem Motorola

Moto G ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

und waren vom Gerät sehr

angetan. Mittlerweile ist die 8 GB-Variante sogar

noch mal 10 Euro günstiger geworden und kostet

gerade einmal 160 Euro. Doch das ist für Motorola

offenbar noch nicht Kampfpreis genug, so bringt das

nunmehr zu Lenovo gehörende Unternehmen das

Moto E mit 120 Euro Verkaufspreis auf den Markt.

Wurde bei der Hardware zu viel gespart oder handelt

es sich um das perfekte Smartphone für Sparfüchse?

Wir haben die Antwort.

Günstig, aber nicht billig

Wer sich beim Moto E ein schlecht verarbeitetes Gerät

mit einem miesen Display erwartet, dürfte beim

Erstkontakt mit dem Smartphone überrascht werden.

Denn wie auch das Moto G fühlt sich das E robust

an und muss sich vor Top-Smartphones in

Sachen Verarbeitung nicht verstecken. Was aber

auffällt, ist das hohe Gewicht von 142 Gramm und

eine überdurchschnittliche Dicke von 12,3 Millimeter.

Zum Vergleich: Das ebenfalls 4,3 Zoll große, aber

doppelt so teure Samsung Galaxy S4 Mini wiegt

leichte 107 Gramm und ist gerade einmal 8,9 Millimeter

dick. Sehr gefällig ist aber die Rückseite des

Moto E, die eine gummiartige Struktur aufweist und

sich dadurch griffiger anfühlt, als jene des Moto G.

Die Rückabdeckung lässt sich abnehmen, der 1.950

mAh Akku ist aber nicht austauschbar und fix verbaut.

Neben einer SIM-Karte kann man (anders als

beim Moto G) eine microSD-Karte mit bis zu 32 GB

Speicherplatz nutzen. Das ist auch bitter nötig, denn

von offiziell angegebenen 4 GB internen Speicher

standen bei unserem Testgerät gerade einmal 2,21

GB nutzbarer Speicherplatz zur Verfügung.

50 Android Magazin Sep/Okt 2014


Motorola Moto E

Stock-Android, flotte Updates

In Sachen Benutzeroberfläche gleicht das Moto E den

von Google vertriebenen Nexus-Geräten. Zudem rollt

Motorola Android-Updates sehr zügig aus.

Kompakt und robust

Das Moto E liegt gut in der Hand und fühlt sich trotz

des geringen Preises sehr robust und hochwertig an.

Dafür ist es aber überdurchschnittlich schwer.

„Dass günstig und gut keine

Widersprüche sind, wurde

mit dem Verkaufsschlager

Moto G bereits bewiesen.“

Display und Performance

Bei einem Verkaufspreis von gerade einmal

120 Euro müssen beim Bildschirm und bei der

Performance natürlich einige Abstriche gemacht

werden. Beim Moto E äußern sich die

Einsparmaßnahmen in Form eines zwar kontrastreichen,

aber etwas dunklen Displays, das

mit antiquierten 960 x 540 Pixeln auflöst. Bei

der alltäglichen Nutzung fällt zumindest die

Auflösung in Kombination mit 4,5 Zoll Bildschirmdiagonale

nicht negativ auf, bei näherem

Hinsehen ist bei der Schrift aber deutliche

Treppchenbildung auszumachen.

Die Performance im alltäglichen Gebrauch

ist überraschend gut. Der Homescreen-Wechsel

läuft flüssig, selbst bei ressourcenhungrigeren

Apps wie Google Maps oder Facebook

kommt es zu keinen Aussetzern. Für 120 Euro

bekommt man hier also ein Smartphone geboten,

das im Alltag ohne zu Murren seinen

Dienst verrichtet und mit dem sich Apps ohne

Einschränkungen nutzen lassen. Bei grafisch

aufwändigeren 3D-Spielen stößt das Moto E

aber (wenig überraschend) schnell an seine

Grenzen. Für diesen Preis darf man sich aber

natürlich kein Performance-Biest für Zocker

erwarten, das dürfte klar sein.

Oberfläche und Kamera

gen zu verzichten. So kommt das Moto E mit

der gleichen puristischen Android-Version à la

Nexus-Serie daher, die auch beim Moto G und

Moto X zum Tragen kommt. Der Vorteil: Man

erhält nicht nur eine quasi aktuelle Android-

Version 4.4.2, sondern auch zügige Updates.

Dass dies nicht nur leere Versprechen sind, hat

Motorola in den vergangenen Monaten bereits

unter Beweis gestellt.

Eine der Schwachstellen des Motorola Moto E

ist die Kamera. Während eine Frontkamera gänzlich

fehlt, besitzt die Rückkamera nur 5 MP und

schießt durchwachsene Bilder, die an den Rändern

deutlich an Schärfe verlieren.

EINE SCHWACHSTELLE DES

MOTOROLA MOTO E IST DIE

KAMERA.

Fazit

Dass günstig und gut keine Widersprüche sind,

wurde mit dem Verkaufsschlager Moto G bereits

bewiesen. Wer mit Abstrichen bei Display

und Kamera leben kann und nach dem

günstigsten und dennoch brauchbaren Android-Smartphone

am Markt sucht, liegt mit dem

Moto E goldrichtig. In unseren Breiten wird

es sicherlich viele Sparfüchse begeistern, für

Schwellenländer wie Brasilien, China oder Indien

ist das Moto E aber

als Kampfansage an

einen noch weitgehend

unerschlossenen,

enorm vielversprechenden

Markt

zu verstehen.


30 /40

124,8 mm

64,8 mm 12,3

Motorola verfolgt weiterhin konsequent die

Strategie, auf jegliche Oberflächenanpassun-

119,-

Euro

119,- UVP

5

MP

-

Kamera

4,3“

960 x 540

4

GB

1.9 +

Speicher

142 g 4.4

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1,2

2 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Das Moto E ist mit 120 Euro noch einmal

günstiger als der Preisbrecher Moto G,

weist dafür aber Abstriche auf.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

247

1980 mAh

12.519

1.271

+

+

460

Gute Verarbeitung,

aktuelle Software

Sehr günstiger Preis, trotz

passabler Hardware ...

5

... bei der aber teils zu viel

gespart wurde

Performance unterdurchschnittlich

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

51


Wiko WAX

Display

Der 4,7 Zoll große Bildschirm

löst mit nicht

mehr ganz aktuellen

1280 x 720 Pixeln auf.

Qualitativ bewegt sich

das Display im guten

Mittelfeld, hat aber mit

einem leichten Grauschleier

zu kämpfen.

Benutzeroberfläche

Wiko verzichtet auf eine

eigene Oberfläche und

hat das Wax nur mit

einigen angepassten Apps

ausgestattet. Das hat

den Vorteil, dass Updates

schneller ausgerollt werden

können.

Leichtes Plastikgehäuse

Das Design des Wax

ist überaus gelungen,

das Gerät ist mit 119

Gramm darüber hinaus

extrem leicht.

8 MP Kamera mit LED-Blitz

Die Rückkamera taugt bei guten

Lichtverhältnissen für ordentliche

Schnappschüsse. Sobald

es etwas dunkler wird, sind

aber Verwackler und starkes

Rauschen zu erkennen.

Mattierte Rückseite

Der abnehmbare Akkudeckel

fühlt sich gummiartig an. Das

sorgt für eine angenehme Haptik

und verhindert, dass das Smartphone

aus der Hand rutscht.

microSD und LTE

Da der interne Speicher etwas

knapp bemessen ist, bietet das

Wiko Wax konsequenterweise

einen microSD-Slot für Speicherkarten

bis zu 32 GB. Ungewöhnlich

für diese Preisklasse ist

zudem die Möglichkeit, LTE SIM-

Karten verwenden zu können.

Ideal, wenn Sie ein hübsches Smartphone

mit purem Android und LTE-

Konnektivität suchen.

Nichts für Sie, wenn Sie etwas mehr

Budget haben und viel Wert auf die

Qualität des Displays legen.

Text: Raphael Schön

Der französische Hersteller

Wiko hat sich

mittlerweile auch

hierzulande einen

Namen gemacht.

Das Wiko Wax vereint

einen Kampfpreis von

200 Euro mit flotter

Hardware, guter Verarbeitung

und einem

LTE-fähigen Chip von

NVIDIA. Wir verraten,

was das Smartphone

als Ganzes taugt.

Wiko WAX

Der Verkaufspreis ist das neue Schlachtfeld,

auf dem Smartphone-Hersteller um die

Gunst der verwöhnten Kundschaft buhlen.

Während es vor einiger Zeit noch normal war mindestens

300 Euro zu investieren, um ein vernünftiges

Gerät zu ergattern, ist diese Grenze mittlerweile

auf 200 Euro oder (dank Moto G) schon etwas

darunter gesunken. Das Wiko Wax reiht sich genau

in dieses Preissegment ein, bietet dabei aber Features,

die es von der günstigen Konkurrenz unterscheiden.

Dazu zählt etwa ein austauschbarer

Akku, ein microSD-Slot und ein flotter NVIDIA Tegra

4i SL440 Quad Core-Chip mit 1,7 GHz und LTE-Konnektivität.

Klingt alles zu schön, um wahr zu sein. Oder? Wir

haben uns das Wiko Wax genauer angesehen und

überprüft, ob hier an den richtigen oder falschen Stelen

der Sparstift angesetzt wurde.

Gehäuse und Gewicht

Das Wiko Wax gefällt rein äußerlich durch sein

schlichtes und elegantes Design. Die Rückseite ist

etwas rau und fühlt sich leicht gummiert an, das

sorgt für ordentlichen Halt in der Hand. Überrascht

hat uns das Gewicht des Smartphones, denn trotz

eingesetzten Akkus bringt es gerade einmal 119

Gramm auf die Waage. Das ist für ein 4,7 Zoll großes

Smartphone unterdurchschnittlich wenig, ein mit 4,5

Zoll kleineres Moto G wiegt etwa stolze 143 Gramm

und sogar ein relativ leichtes Nexus 5 bringt es auf

130 Gramm Gewicht daher.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. So ist das

niedrige Gewicht natürlich dem verbauten Plastik

geschuldet, das im Vergleich zu Geräten von ebenfalls

ausschließlich Plastik verwendenden Herstellern

wie LG, Motorola oder Samsung etwas fragiler

und nicht ganz so robust wirkt.

52 Android Magazin Sep/Okt 2014


Wiko WAX

Schönes Design, maues Display

Das Wiko Wax sieht hübsch aus und liegt angenehm

in der Hand. Gefallen hat uns zudem das geringe

Gewicht von nur 119 Gramm. Ein Schwachpunkt ist

aber das etwas dunkle Display.

Gummierte Rückseite

Der abnehmbare Akkudeckel ist gummiert und

sorgt damit für eine angenehme Haptik. Dahinter

befinden sich der austauschbare Akku, sowie je ein

microSIM- und microSD-Slot.

„Ein überraschend gutes

Smartphone mit LTE und

stromsparendem NVIDIA

Tegra-Prozessor.“

Display und Oberfläche

Der IPS-Bildschirm des Wiko Wax löst mit 1280

x 720 Pixeln auf und wird von robustem Gorilla

Glass geschützt. Die Auflösung geht in Anbetracht

des niedrigen Preises in Ordnung, allerdings

leidet das Display unter einem leichten

Grauschleier und einer generell etwas niedrigen

Helligkeit.

Wie von anderen Wiko-Smartphones gewohnt,

hat sich der Hersteller in Sachen Benutzeroberfläche

dazu entschlossen, keine größeren

Änderungen daran vorzunehmen. Die

Telefonie- sowie Taschenrechner-App wurden

zwar leicht angepasst, und auch ein Dateimanager,

ein Soundrekorder sowie eine Taschenlampen-App

sind vorinstalliert. Ansonsten gleicht

die Oberfläche aber jener, die auch auf Nexus-

Geräten direkt von Google zum Einsatz kommt.

Tegra 4i mit LTE

Ein Alleinstellungsmerkmal des Wiko Wax ist

der verbaute Chip in Form des Tegra 4i von

NVIDIA. Dieser rangiert in Sachen Leistung

etwa auf dem Niveau eines nicht mehr ganz

taufrischen Samsung Galaxy S3, bietet aber als

Extras einige spezielle Grafik-Effekte für kompatible

Spiele und eine in dieser Preisklasse

alles andere als selbstverständliche LTE-Konnektivität.

Sie können also im LTE Triband-Bereich

(800/1800/2600 MHz) Daten mit einer

theoretischen Geschwindigkeit von bis zu 100

Mbps herunter- und mit bis 50 Mbps hochladen.

Passend zum Tegra 4i finden Sie in den

Schnelleinstellungen den Menüpunkt „LEIS-

TUNG MAXIMIEREN“, in dem Sie die Leistung

des Wiko Wax in drei Stufen regulieren können.

In der Standard-Einstellung sind alle vier Kerne

aktiv, zudem sind weder Frequenzgrenzwert

noch maximale Frames pro Sekunde (FPS) in

Spielen vorgesehen. Im ausgeglichenen Modus

gibt es ein FPS-Limit und im Sparmodus kommen

gar nur zwei CPU-Kerne zum Einsatz. Da

DIE LEISTUNG DES WIKO

WAX LÄSST SICH IN DREI

STUFEN REGULIEREN.

der Akku mit 2.000 mAh nicht gerade groß dimensioniert

ist, kommen diese Modi nicht ungelegen.

Fazit

Für nur 200 Euro bekommen Sie mit dem Wiko

Wax ein überraschend gutes Smartphone mitsamt

LTE-Konnektivität und stromsparendem

NVIDIA Tegra 4i-Prozessor. Positiv zu

erwähnen ist außerdem das nur minimal angepasste

Android 4.3, das sich in Sachen Optik

und Funktionsweise so präsentiert, wie man

es von Nexus-Geräten oder Motorolas Moto-

Serie kennt. Einige

Abstriche müssen

Sie aber beim Display

machen, was in Anbetracht

des Preises

aber durchaus verschmerzbar

ist.


31 /40

140,1 mm

67,5 mm 8,8

199,-

Euro

199,- UVP

8

MP

5.0

Kamera

4,7“

1280 x 720

4

GB

1.9 +

Speicher

119 g 4.3

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1,7

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone

mit aktueller Android-Version und

innovativem NVIDIA-Chip für wenig Geld.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

2000 mAh

621

+

+

26.642

5

2.532

426

Schönes Design und

(fast) aktuelles Android

Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Display leidet unter

leichtem Grauschleier

Gehäuse aus etwas

dünn wirkendem Plastik

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

53


Ruggear RG700

Akku

Ganze 2.900 mAh Akkuleistung

hat das Ruggear RG700 mit an

Bord. Das soll bis zu 450 Stunden

Standby-Zeit gewährleisten.

Staub

Mit der Zertifizierung IP68 ist das

RG700 vollständig staubdicht. Sie

wollen das Gerät in einem Kornsilo

verwenden? Kein Problem.

Stoßfest

Das Gerät entspricht dem Militärstandard

810G und muss somit

Abstürze aus bis zu 2 Metern

Höhe unbeschadet überstehen.

Kratzfest

Das kratzfeste „RugDisplay-Glas“,

liegt einige Millimeter über dem

eigentlichen Display. Das schützt

das Panel gegen Stoßeinwirkung.

Foto: shutterstock.com / vectorkat

Nässe

Das Gerät ist auch gegen eindringendes

Wasser geschützt:

Es überlebt bis zu 30 Minuten in

einer Tiefe von 2 Metern.

Dual Sim

Das RG700 bietet Einschübe für

zwei SIM-Karten. So können Sie

die Vorteile von zwei Verträgen

und Netzen kombinieren.

Ruggear RG700

Text. Martin Reitbauer

Wer auch bei extremen

Umweltbedingungen

nicht auf ein vollwertiges

Smartphone verzichten

will, braucht

ein dezidiertes Outdoor-Gerät.

Das RG700

von Ruggear ist eines

der wenigen, die diesen

Titel zu Recht tragen.

Sie müssen nicht in einer Kohlemine arbeiten,

hobbymäßig Moto-Cross fahren oder am

Abend erste Reihe fußfrei beim Schlamm-

Catchen sitzen, um die Vorzüge von Outdoor-

Smartphones (vulgo: Baustellen-Handys) zu

schätzen. Auch bei Radtouren im Gelände, bei Bergwanderungen,

am Klettersteig und z.B. beim Rafting

sind robuste Geräte gefragt. Wer beruflich auf

Baustellen oder in staubigen Werkshallen zu tun

hat, läuft ebenfalls Gefahr, sein teures Smartphone

zu ruinieren und sollte sich nach widerstandsfähigen

Alternativen umsehen.

Die großen Smartphone-Hersteller haben ihre

Geräte über die letzten Jahre besser gegen Umwelteinflüsse

geschützt: Sony liefert seine Smartphones

und Tablets schon seit längerer Zeit mit Gummi-

Abdeckungen für die empfindlichen Anschlüsse und

macht sie so wasser- und staubresistent. Samsung

hat sein Flaggschiff Galaxy S5 wasser- und staubdicht

gemacht - auch der abnehmbare Akkufachdeckel

trägt eine Gummilippe, die Feuchtigkeit und

feinkörnige Partikel am Eindringen in die Elektronik

hindert. Mit der Galaxy Active - Reihe liefern die Koreaner

darüber hinaus widerstandsfähige Versionen

ihrer Standard-Geräte.

Das ist alles schön und gut beim Facebooken in

der Badewanne und wenn beim Putzen der Staubsaugerbeutel

platzt - wenn es hart auf hart kommt,

muss trotzdem ein Spezialgerät her. Gegen Stürze,

Stöße und Schläge sind die Geräte der großen Hersteller

relativ schlecht geschützt. Auch für die Verwendung

in extremer Hitze und Kälte sind sie nicht

gerüstet.

Massives Gehäuse

Der Name Ruggear leitet sich von Englisch „rugged“

ab - rau, robust, stabil. Nimmt man das RG700 des

Herstellers zur Hand, kommt einem aber unweigerlich

eines in den Sinn: massiv und schwer. Mit 245

Gramm ist das Ruggear ganz und gar kein Leichtgewicht.

Sein kleinerer Bruder, das RG500 wiegt

immerhin noch 206 Gramm. Auch die Dicke von

15 mm ist für Nutzer von herkömmlichen Smartphones

ungewohnt. Beides - Gewicht und Maße

54 Android Magazin Sep/Okt 2014


Ruggear RG700

Die 8MP-Kamera (mit LED-Blitz) ist in der Rückseite

2 mm versenkt. Das hilft, Kratzer auf der Linse zu vermeiden.

Die Fotos sind durchaus brauchbar.

Der Bildschirm des RG700 liegt gut geschützt hinter

kratzfestem Glas. Leider löst er nicht allzu hoch auf

und zeigt bei den Farben eine Tendenz ins Grünliche.

„Das Ruggear RG700

entspricht dem Standard

MIL-810G - einer technischen

Norm des US-Militärs,

die die Zuverlässigkeit

von Ausrüstungsgegenständen

sicherstellt: Bei extremen

Temperaturen, Hitze,

Kälte und Feuchtigkeit.“

Sie suchen ein Smartphone, das

Sie bei Sintflut und Sandsturm

verwenden können? Zugreifen!

- hat jedoch gute Gründe: Die Materialien, die

verwendet werden müssen, um dem Standard

MIL-810G zu entsprechen - einer technischen

Norm des US-Militärs, die die Zuverlässigkeit

SÄMTLICHE ÖFFNUNGEN

SIND MIT GUMMI-ABDECK-

UNGEN GESCHÜTZT.

von Ausrüstungsgegenständen bei extremen

Temperaturen und Luftdrücken, Sonneneinstrahlung,

Feuchtigkeit und Ähnlichem sicherstellt.

Sämtliche Öffnungen sind mit Gummi-Abdeckungen

und Dichtungen geschützt,

den Rahmen und die Rückseite schützt solider

Geringes Gewicht und Top-

Leistung sind wichtig für Sie?

Sie suchen besser weiter.

Kunststoff. Dementsprechend übersteht das

Ruggear RG700 auch Stürze aus bis zu 2 Metern

Höhe unbeschadet und überlebt bis zu 30

Minuten in 2 Meter tiefem Wasser. Auch bei

extremen Umgebungstemperaturen von Minus

20 bis plus 60 Grad soll es ohne Störungen

einsetzbar sein.

Innere Werte

Im Zentrum der gut geschützten Elektronik

arbeitet ein Mediatek-Prozessor mit 2x 1 GHz

Taktfrequenz, der Zugriff auf 1 GB RAM hat.

Das ist alles andere als berauschend (wie sich

auch in den Benchmarks zeigt), im Alltagstest

zeigte sich das System dennoch flink genug.

Das TFT-Display hat zum Schutz gegen

Stöße einige Millimeter Luft hin zum kratzfes-

ten Glas. 8 GB Speicher stehen on-board zur

Verfügung, mittels Mikro-SD-Karte kann auf

bis zu 32 GB aufgestockt werden (wichtig z.B.

für Offline-Kartenmaterial). Neben 3G, WLAN,

Bluetooth 4.0 und GPS ist auch NFC mit dabei.

Fazit

Das RG700 ist ein robuster Begleiter in allen

Lebenslagen - besonders in solchen nasser,

staubiger, kalter und schlammiger Natur. Noch

kein Smartphone haben wir mit so geringer

Sorge vom Schreibtisch geworfen und in der

Blumenvase versenkt. Die Leistungswerte der

Hardware und die Auflösung

des Displays

sind nicht mit aktuellen

Top-Smartphones

zu vergleichen - aber

wer fährt schon einen

Ferrari in den Busch?


28 /40

155 mm

82,9 mm 15,5

579,-

Euro

8,0

Kamera

5,3“

960 x 540

8

MP

GB

2,0 1.9 +

Speicher

245 g 4.1

MB

GB

1

512

RAM

GHZ

1,0

2 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Ein massives, stabiles Gerät für Outdoorund

Extremsportbegeisterte. Schwächen

zeigen sich bei Hardware und Display.

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

Leistung¹:

Grafik²:

7.511

nicht möglich

Browser³:

1.290

Akku 4 : 2.900 mAh

+ Extrem widerstandsfähiges

Gehäuse

+ Tolle Verarbeitung

5

547

Geringe Display-Auflösung

Sehr schwer

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

55


Sony Xperia Z2 Tablet

Das Xperia Z2

Tablet in allen

Einzelheiten

Anschlüsse

Alle Ports und Einschübe sind mit

wasser- und staubdichten Abdeckungen

geschützt.

Kamera

Die 8MP-Kamera auf der Rückseite

arbeitet mit einem neuen Exmore

RS Sensor. Leider fällt dieser mit

starkem Bildrauschen unangenehm

auf.

Bildschirm

Das Display löst mit FullHD auf.

Statt TFT kommt beim aktuellen

Xperia Tablet nun ein IPS-Panel

zum Einsatz, das sich gut bewährt.

Dock-Anschluss

Um sich die Fummelei mit der

Ladeport-Abdeckung zu ersparen,

kann man das Gerät auch in ein

(separat erhältliches) Dock stecken.

Rückseite

Die Rückseite ist gummiert und

griffig. So hält sich das dünne, leichte

Gerät noch angenehmer.

Sony Xperia Z2 Tablet

Text: Martin Reitbauer

Dünner und leichter

als das iPad Air - und

das mit einem größeren

Display. Sony ist

mit der Neuauflage

seines Xperia Z Tablets

ohne Zweifel ein

großer Wurf gelungen.

Das Gerät setzt neue

Standards.

Mit dem Verkauf seiner Notebook-Marke

VAIO reagierte Sony im Februar dieses

Jahre auf eine Entwicklung, die traditionelle

Hardwarehersteller zunehmend beunruhigt:

Das Geschäft mit PCs und Notekooks ist zumindest

mittelfristig ein sinkendes Schiff. Schon im Jahr

2015 sollen die weltweiten Absätze von Desktop-

PCs und Notebooks zusammen hinter jene von Tablets

zurückfallen, wenn man den Marktforschern

der Gartner Group glaubt. Insofern setzt Sony mit

seinem neuen Fokus auf Smartphones und Tablets

sicherlich aufs richtige Pferd.

Die Xperia-Reihe des japanischen Konzerns erntet

bei den Smartphones viel Lob: schickes Design,

robuste, wasserdichte Gehäuse, Leistungswerte im

Top-Segment. Die Xperia Z Tablets stehen dem um

nichts nach - äußerlich wirken sie wie großformatige

Versionen der entsprechenden Smartphones. So ist

es auch beim Xperia Z2 Tablet die äußere Form, die

zuerst beeindruckt: Mit nur 426 Gramm (bzw. 439

Gramm in der LTE-Version) sowie einer Dicke von

nur 6,4 mm ist die aktuelle Version des Sony-Tablets

Ihr Tablet muss stylish, leicht, dünn

sein und das ohne Abstriche bei der

Leistung? Schlagen Sie zu!

Sie brauchen ein Tablet mit toller

Kamera? Das Sony Xperia Z2 Tablet

ist nichts für Sie.

schlanker und leichter als die gesamte 10-Zoll-Konkurrenz.

Zum Vergleich: Das in der Einleitung angesprochene

iPad Air wiegt 469 Gramm und misst

7,5 mm, das aktuelle Samsung Top-Gerät Galaxy

Tab S 465 Gramm und 6,6 mm und das (inzwischen

freilich etwas verstaubte) Nexus 10 von Google/

Samsung ganze 606 Gramm und 8,9 mm. Diesen

Geräten ist allerdings eines gemein: Sie haben weit

größere Akkus als das Xperia Z2 Tablet. Während

letzteres mit nur 6.000 mAh auskommen muss, bewegen

sich die Konkurrenten zwischen 7.900 und

56 Android Magazin Sep/Okt 2014


Sony Xperia Z2 Tablet

„Das schlanke Tablet muss

mit 6.000 mAh Akku auskommen.

Die versprochene

Nutzungszeit von bis zu

9 Stunden ist im Alltag

durchaus zu erreichen.“

9.000 mAh. Erstaunlicherweise hält das Gerät

dennoch sehr lange durch, die vom Hersteller

angegebene Nutzungszeit von bis zu 9 Stunden

ist im Alltag durchaus zu erreichen.

Display

Im Vergleich zum TFT-Bildschirm des Vorgängers

ist das nun verbaute IPS-Panel deutlich

leuchtkräftiger und bunte Farben kommen

besser zur Geltung. Die rundum laufenden

Ränder sind allerdings relativ breit geraten

- bei der geringen Dicke des Geräts musste

Sony die Hardware wohl irgendwo unterbringen.

Das tolle Display lädt zum Medienkonsum

ein - die Stereo-Lautsprecher klingen dafür

DAS XPERIA Z2 TABLET

ÜBERSTEHT 30 MINUTEN IN

1,5M TIEFEN SÜSSWASSER

aber leider allzu blechern. In Sachen Performance

ist das Gerät von Sony ganz vorne dabei:

Ein Snapdragon 801 Systemchip mit 4x 2,3

GHz und einer Adreno 330 Grafikeinheit sowie

die 3 GB RAM bescheren dem Gerät Spitzenwerte

in allen Test-Kategorien.

Das installierte Android 4.4 kommt im Gewand

von Sony UI, der herstellereigenen Oberfläche.

Das plastische Design ist Geschmackssache -

bei den vorinstallierten Apps könnte Sony aber

eindeutig mehr Zurückhaltung zeigen.

Wenig überzeugend war im Test allerdings die

8MP-Kamera, die auf der Rückseite verbaut ist:

Schärfe und Detailtreue ließen zu wünschen

übrig und bei sub-optimalen Lichtverhältnissen

stellte sich schnell starkes Bildrauschen ein.

Staub- und wasserdicht

Wie auch seine kleinen Smartphone-Brüder ist

das Xperia Z2 Tablet nach Schutzart IP58 zertifiziert,

also sowohl gegen eindringenden Staub

als auch gegen Wasser gefeit -bis zu 30 Minuten

soll es in 1,5 m tiefen Süßwasser überstehen.

Das Problem: Die hohe Dichtigkeit wird

mittels Abdeckungen erreicht, die auf die Anschlüsse

gesteckt werden. Jedes Mal laden bedeutet

also, eine Kappe vom USB-Port pulen zu

müssen. Abhilfe schafft optionales Zubehör: Ein

Ladedock, in welches das Tablet gesteckt werden

kann - damit wird das Gerät über zwei offene

Messing-Kontakte geladen.

Fazit

Das Xperia Z2 Tablet ist ein bemerkenswertes

Gerät. Keiner der derzeitigen Konkurrenten

bringt so viel Tablet in eine so leichte und

schlanke Form. Die verbaute Hardware ist topaktuell,

mit der vom Hersteller gewohnten dichten

Verarbeitung ist

das Gerät gegen umweltbedingte

Widrigkeiten

geschützt. Die

Kamera ist aber ein

deutlicher Schwachpunkt.


38 /40

Das neue IPS-Display ist farbstark und leuchtkräftiger. Die Ränder

ringsum sind aber vergleichsweise breit. Der Launcher von

Sony verstärkt diesen Eindruck noch mit großen leeren Flächen.

Nur 6,4 mm misst das Xperia Z2 Tablet in der Dicke. Das macht es

derzeit zum dünnsten 10-Zoll-Tablet am Markt.

Wie bei allen neuen Geräten von Sony verschwinden die

Anschlüsse hinter Abdeckungen. Das ist zwar fummelig,

schützt das Gerät aber vor Staub und macht es wasserdicht.

172 mm

266 mm 6,4

445,-

Euro

499,- UVP

8,1

-

Kamera

MP

10,1“ Leistung¹:

1920 x 1000 426 g 4.4

Grafik²:

Browser³:

GB MB GB

GHZ

512

Akku

3

4 :

16 2,3

32 +

Speicher RAM

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE¹ GPS

WLAN abgnac Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Extrem leichtes und dünnes 10-Zoll-Tablet.

Bildschirm und Leistungswerte sind

ausgezeichnet, Kompromisse beim Akku.

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

6000 mAh

1.045

2661

594

+ Extrem dünn, leicht und

trotzdem leistungsstark

+ Wasserdicht

Fummelige Anschlüsse

Kein Schnäppchen

5

32.739

4

¹Optional, Produktpreis in LTE-Version: €499 (Straße), €629 (UVP) ¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

57


Lenovo Yoga Tablet 10.1 HD+

Display

Die Auflösung wurde auf 1080p aufgestockt

. Das IPS-Panel ist hinreichend

leuchtstark und blickwinkelstabil. Auch

die Schwarzwerte sind sehr gut.

Konnektivität

In der Basisversion kommt das

Yoga Tablet mit WLAN (bgn) und

Bluetooth (4.0). Für die 3G-Version

sind etwa 50 Euro Aufpreis fällig.

Materialien

Das Gehäuse des Yoga Tablets ist zum

Teil aus Alu, zum Teil aus Polycarbonat

gefertigt. Dadurch fühlt es sich hochwertig

an, ist aber relativ schwer.

Klappständer

Mit dem integrierten Ständer kann

das Gerät drei Positionen einnehmen:

Leicht geneigt am Tisch,

stärkere Neigung und steiler Winkel.

Kameras

Die Frontkamera bietet 2,2 MP Auflösung.

Die 8MP-Hauptkamera ist auf der Rückseite

in den Akku-Zylinder eingelassen.

Akku

Mit 9.000 mAh ist im Yoga Tablet ein

ausgesprochen großer Akku verbaut.

Das sorgt für exzellente Laufzeiten.

Lenovo Yoga Tablet 10.1 HD+

Text: Martin Reitbauer

Das Tablet mit dem

markanten Griff hat

einen Nachfolger - das

Yoga 10.1 HD+. Sind

die Mängel des Vorgängers

bereinigt?

Lange Akkulaufzeit und

Flexibilität sind für Sie wichtig?

Das Yoga Tablet ist die

richtige Wahl.

Sie suchen ein flaches

und leichtes Gerät mit

Top-Leistungswerten?

Keine Empfehlung.

Das im Herbst vergangenen Jahres vorgestellte Yoga

Tablet 10 sah sich mit großem Interesse, aber auch

einer Menge Kritik der Fachpresse konfrontiert: Der

zylindrische Griff mit integriertem Klappständer

(„Kickstand“) wurde als innovative Lösung begrüßt

- bei anderen Tablets muss für diese Vielfalt an

Möglichkeiten zur Positionierung erst ein Cover gekauft

und mitgeführt werden. Die geringe Auflösung

des Displays und die Rechner-Hardware allerdings

dämpften die Begeisterung. Der Bildschirm des Yoga

Tablet 10 hatte nur 1280 x 800 Pixel zu bieten - das

war schon im Vorjahr ein eher magerer Wert für ein

10.1 Zoll-Gerät. Auch die Leistungswerte des Mediatek-Prozessors

waren kein Grund zur hellen Freude.

Der Nachfolger, das Yoga Tablet 10.1 HD+, trägt die

Neuerung schon im Namen: Der Hersteller hat beim

Display nachgebessert und dem Tablet ein Full-HD-

Panel verpasst. Auch bei der Hardware wurde stark

aufgerüstet, doch dazu später.

Äußerlich gleicht das Gerät daher seinem Vorgänger.

Die Maße sind bis auf den Zehntelmillimeter die

selben und nach wie vor besteht das Gehäuse aus

einer Kombination aus Alu und Polycarbonat (im Alu-

Look). Das Gewicht ist um 10 Gramm gestiegen und

bleibt mit 615 Gramm in einem erträglichen Rahmen

- auch wenn es in dieser Größenklasse Tablets

gibt, die deutlich weniger auf die Waage bringen -

das Sony Xperia Z2 Tablet, das wir für diese Ausgabe

ebenfalls getestet haben, ist mit seinen 426 Gramm

eines davon.

Einzylinder

Wie die verwendeten Materialien ist beim neuen

Yoga Tablet auch das gleich geblieben, was es von

seinen Konkurrenten am stärksten abhebt - nämlich

der charakteristische Zylinder an der Längsseite des

Geräts. Er enthält den Akku und die Stereo-Lautsprecher,

seitlich liegen der Power-Button und ein

3,5mm-Klinkenanschluss. Der Zylinder sieht zwar

ungewohnt aus, entpuppt sich bei näherem Hinsehen

aber als designtechnischer Geniestreich. Liegt

das Gerät auf einer ebenen Oberfläche, ist der Bildschirm

dadurch leicht (ca. 7°) geneigt - gerade richtig,

um im Querformat mit zehn Fingern zu tippen.

Mit dem ausklappbaren Ständer lässt sich das Tablet

in zwei steileren Winkeln aufstellen - 20° zur beque-

58 Android Magazin Sep/Okt 2014


Lenovo Yoga Tablet 10.1 HD+

„Für das hohe Gewicht bekommt

der Nutzer einiges

geboten: Ein 9.000 mAh

starker Akku sorgt für sehr

lange Laufzeiten.“

men Bedienung am Schreibtisch und 75°, etwa

um auf der Couch Videos anzusehen. Im Hochformat

erfüllt der Zylinder den Zweck eines

Griffs. Das Tablet ist damit tatsächlich sehr bequem

zu halten - trotz des hohen Gewichts.

Gewichtiger Akku

Für Letzteres bekommt der Nutzer allerdings

auch einiges geboten, allen voran einen 9.000

mAh starken Akku, der dem Tablet eine nominale

Nutzungszeit von 18 Stunden beschert.

Das eingangs erwähnte Sony Xperia Z2 hat

zum Beispiel nur 6.000 mAh an Bord. Im Test

zeigte sich die angegebene Laufzeit des Yoga

Tablets als durchaus realistisch - auch der

Standby-Verbrauch war erstaunlich gering.

Neben dem Akku sind im Zylinder auch Stereo-Lautsprecher

verbaut. Sitzt man direkt vor

dem Gerät, entsteht damit ein erstaunliches

Raumerlebnis und auch die erzielbare Lautstärke

ist nicht von schlechten Eltern - und

das ohne zu übersteuern.

FullHD Display

Ein neues IPS-Panel mit 1920x1200 Pixeln Auflösung

beseitigt den stärksten Kritikpunkt am

Vorgängermodell des Yoga Tablets. Das Display

ist durchschnittlich (und damit ausreichend)

leuchtstark, die Schwarz- und Kontrastwerte

sind exzellent. Lediglich die Farben fallen etwas

blass aus. In puncto Schärfe ist natürliche ein

großer Fortschritt zum Vorgänger zu verbuchen

- mit Spitzengeräten kann das Yoga-Tablet

aber noch nicht ganz mithalten.

Hardware und Performance

Im Inneren des markanten Alu-Polycarbonat-

Gehäuses arbeitet nun kein Mediatek-Systemchip

mehr, sondern ein Qualcomm Snapdragon

400 mit vier Cortex-A7 Kernen zu je 1,6 GHz.

Der Arbeitsspeicher wurde von 1 GB auf 2 GB

erweitert, was die Bedienung wesentlich flüssiger

macht und das Wechseln zwischen Apps

beschleunigt. In den Benchmarks (siehe unten)

erobert das Yoga Tablet damit zwar keine Spitzenplätze

- insbesondere die Grafik-Einheit

schwächelt - für die flüssige Ausführung von

alltägliche Aufgaben reicht das aber allemal.

Die Oberfläche von Android 4.3, die auf dem

Yoga Tablet läuft, ist in Lenovo-typischer

Weise angepasst - so verzichtet man zum Beispiel

auf einen App-Drawer. Die Dreingaben

des Herstellers halten sich in Grenzen.

Fazit

Lenovo hat beim Yoga Tablet 10 HD+ seine

Hausaufgaben erledigt. Das Display ist wesentlich

besser als beim Vorgänger, die Akkulaufzeit

ist nach wie vor exzellent und die

zylindrische Seitenleiste mit integriertem

Ständer ist genial.

Auf der Minusseite

ist das hohe Gewicht

zu nennen. Bezieht

man aber den Kaufpreis

ein, ergibt sich

eine deutlich positive

Bilanz.


35 /40

Dank dem seitlichen Zylinder, der unter anderem

den Akku beherbergt, liegt das Yoga Tablet

schräg - bequem zum Tippen.

Mit dem ausklappbaren Ständer lässt sich das

Tablet im Querformat aufstellen - in steilem

oder flachem Winkel.

An der Front sind Stereo-Lautsprecher ins

Gehäuse integriert. Der Klang ist beeindruckend

- wenn man direkt davor sitzt.

180 mm

261 mm 8,1

349,-

Euro

349,- UVP

8.0

10,1“

1920 x 1200

MP

GB

16

1.6 1.9 64

Kamera Speicher

615 g 4.3

2

512

RAM

MB GB

GHZ

1,6

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE¹ GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Solides Gerät mit ausgezeichneter Akkulaufzeit.

Die außergewöhnliche Form hat

ihre Vorteile, bleibt aber Geschmackssache.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

9000 mAh

312

1.718

+

20.031

5

Ausgezeichnete

Akkulaufzeit

891

+ Integrierter Ständer

Zylinder-Griff braucht

viel Platz

Hohes Gewicht

¹3G Optional, Produktpreis in 3G-Version: €399.

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

59


Tegra Note 7

Lautsprecher

Die links und rechts des Bildschirms

verbauten, großen

Stereo-Lautsprecher sorgen für

überraschend guten Klang.

Kamera

Die 5 MP-Kamera auf der Rückseite

konnte im Test nicht überzeugen:

Fehlender Detailreichtum und Farbabweichungen

stören zu sehr.

Eingabestift

Die Eingabe per „DirectStylus“

reagiert flexibel: Dicke Striche bei

stärkerem Druck, dünne Linien bei

wenig Druck.

Innereien

Im Inneren arbeitet ein Tegra 4

Systemchip mit 4x 1,8 GHz, der

starke Leistungsreserven bietet.

Es soll ein kompaktes Gerät zum

Zocken sein, mit viel Leistung und

tollen Lautsprechern? Zugreifen!

Sie wollen ein schlankes Gerät mit

schickem Design und brillanten Bildern?

Sie müssen weitersuchen.

Text: Martin Reitbauer

Nvidia packt seinen

Tegra 4-Prozessor

und die GeForce-

Grafikeinheit in ein

7-Zoll-Tablet. Starke

Stereo-Lautsprecher

an der Front und ein

HDMI-Ausgang sollen

vor allem die Tablet-

Gamer locken.

Tegra Note 7

Der Chiphersteller Nvidia geht neue Wege und

stellt sein erstes Tablet mit Fokus auf Preis-

Leistungs-Verhältnis und Gaming vor: Das

„Tegra Note 7“ getaufte 7-Zoll-Gerät wird auf den

weltweiten Märkten unter mehreren Partnermarken

angeboten, darunter Gigabyte, Advent Vega und

(hierzulande) EVGA. Dabei handelt es sich jedoch

nicht um Re-Branding im klassischen Sinn, wie wir

es von einigen chinesischen Hardware-Herstellern

kennen. Der Name des Geräts bleibt durch die Bank

„Tegra Note 7“, das bekannte Nvidia-Logo ziert in jeder

Ausführung die Rückseite.

Der Hersteller bestückt das Gerät mit dem Systemchip

aus eigenem Hause, auch der Grafikprozessor

trägt einen bekannten Namen: GeForce. Das

bemerkenswerteste Ausstattungsdetail ist aber ein

„DirectStylus“ genannter Eingabestift, der seitlich

ins Gehäuse zu stecken ist. Von vorne betrachtet,

wirkt das Tegra Note 7 zunächst recht unscheinbar:

Matter Kunststoff, ein gleichmäßig breiter Rahmen

um das 7-Zoll-Display. Am ehesten springen noch

die großen perforierten Flächen ins Auge, hinter

denen die Stereo-Lautsprecher stecken.

Design: Vergebene Chancen

Die Rückseite ist leider weniger dezent gestaltet:

Das hübsche matt-graue Lochmuster wird von zwei

unschön zur Mitte hin einspringenden Kunststoffteilen

gestört, die obendrein noch bedruckt sind.

Nvidia wollte sich mit dieser Design-Entscheidung

wohl etwas vom Konkurrenten Google Nexus 7 absetzen,

dessen Rückseite ein sehr ähnliches Lochmuster

aufweist. Die Verarbeitung des Gehäuses

ist jedoch einwandfrei, bis hin zu den Spaltmaßen.

Das Gewicht des Tegra Note 7 liegt bei 320

Gramm und damit nur unwesentlich höher als das

des 7-Zoll-Geräts von Google, das in der WiFi-Version

290 Gramm wiegt. Im Feld der übrigen 7-Zoll-

Konkurrenz liegt das Tegra diesbezüglich dennoch

im unteren Bereich. Unser Testgerät kam mit einem

60 Android Magazin Sep/Okt 2014


Tegra Note 7

Die Rückseite des Geräts hat Nvidia mit Kunststoffelementen

verziert. Dabei wäre das Lochmuster, über die

ganze Fläche gezogen, deutlich schöner gewesen.

Das IPS-Display des Geräts ist leuchtstark genug, mit

einer Auflösung von 1290x800 erreicht es aber nur

eine Pixeldichte von 216ppi. Im Vergleich zu wenig.

Mit dem optionalen, faltbaren SlideCover kann das

Tegra im Querformat flach oder steil aufgestellt

werden. Der Verschluss hält magnetisch.

optionalen Extra: dem segmentierten, klappbaren

„SlideCover“, das als Zubehör im Handel

erhältlich ist. Dieses ist offenbar dem Smart-

Cover des iPad 2 nachempfunden - die magnetische

Schließe aktiviert beim Öffnen den

Bildschirm, der Nutzer kann das Cover auf der

Rückseite falten und das Gerät so flach oder

steil aufstellen.

“DIRECTSTYLUS”- STIFT

FÜR SCHREIB - UND

ZEICHENANWENDUNGEN.

Stylus

Das SlideCover ist nicht der einzige bewegliche

Teil am Tegra Note 7 - wie der Name schon andeutet,

enthält das Gerät für händische Notizen

einen Eingabestift. Das Herausziehen des

Stifts aktiviert ein Menü, das für den Stift geeignete

Apps zum Starten anbietet: Schreibund

Zeichenanwendungen.

Display

Ein brillanter Bildschirm ist für Gamer und

grafisch begabte Nutzer besonders interessant.

Leider hat Nvidia hier den Sparstift angesetzt,

um den niedrigen Gerätepreis zu halten.

Das IPS-Panel löst mit 1280x800 auf und

erreicht damit eine Pixeldichte von nur 216

ppi. Zum Vergleich: Das Nexus 7 (2013) erzielt

ganze 323 ppi. Dazu kommt die Tatsache, dass

das Panel tiefer hinter dem Schutzglas liegt,

was Spiegeleffekte verstärkt. Immerhin: Farben,

Leuchtkraft und Blickwinkelstabilität sind

in Ordnung.

Performance: Holla, die Waldfee

wohl glücklich - und dafür gibt es noch zwei

weitere Gründe: Zum einen verfügt das Tegra

über einen Mikro-HDMI-Ausgang zum Anschluss

an einen größeren Schirm. Zum zweiten

sind die Stereo-Lautsprecher, die durch

die großflächigen Perforationen an der Vorderseite

lugen, vom Allerfeinsten.

Fazit

Mit dem Tegra Note 7 ist Nvidia der Einstieg

in den Tablet-Markt bestens gelungen. Die

Hardware-Performance überzeugt, die Ausstattung

ist zumindest hardwareseitig üppig.

Käufer müssen allerdings einige Schwächen

beim Display in Kauf

nehmen und auch

das Gehäuse-Design

ist kein großer Heuler.

Für den niedrigen

Preis ist das Angebot

dennoch attraktiv.


Die Schwächen beim Display macht das Tegra

Note 7 jedoch mit der Top-Performance des

Tegra 4 Systemchips und der integrierten Ge-

Force-Grafikeinheit wieder wett. In unserem

Benchmark-Ranking der Tablets katapultiert

sich das Gerät damit beinahe an die Spitze -

beachtlich bei diesem Preisniveau und in Anbetracht

der Tatsache, dass nur 1 GB RAM verbaut

ist. Gamer werden mit diesem Tablet also 31 /40

199 mm

119 mm 9,6

175,-

Euro

209,- UVP

MP

5.0

0.3

Kamera

7,0“

1280 x 800

GB

+

1.9

16

Speicher

320 g 4.4.2

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1,8

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

7-Zoll-Tablet mit Top-Performance,

Stylus und tollen Lautsprechern. Minuspunkte

bei Display und Gehäuse-Design.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

4100 mAh

1.045

586

5

+ Top Performance

+ Günstiger Preis

34.675

3.910

Geringe Display-Auflösung

Gehäuse-Design

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Sep/Okt 2014 Android Magazin

61


1

2

Rangliste

Die 25

BESTEN

PHONES

SEP/OKT 2014

Das LG G3 komplettiert das Flaggschiff-

Lineup der wichtigsten Smartphone-

Hersteller. In unserem Test auf Seite 42

schlug sich das Gerät überaus gut und

konnte verdient die Spitzenposition für

sich erobern. Technisch ist es in etwa

gleichauf mit dem punktegleichen Samsung

Galaxy S5, allerdings verfügt das G3

über eine bis dato noch nicht da gewesene

Display-Auflösung von 2.560 x 1.440

Pixeln.

Doch egal ob LG, Samsung, Sony oder

HTC: Aktuelle Top-Smartphones geben

sich allesamt wenig Blöße. HTC und Sony

punkten mit hochwertigeren Materialen,

LG und Samsung wiederum können mit

innovativen Features und reichhaltiger

Ausstattung überzeugen.

Übrigens: Das Moto G ist zwar aus dieser

begrenzten Rangliste gerutscht, dennoch

ist es nach wie vor ein gutes Smartphone

zu einem unglaublich günstigen Preis.

Während die normale Variante 180 Euro

kostet, gibt es für 200 Euro auch eine

LTE-Version mit microSD-Slot.

INFO

Die vollständige Smartphone-Rangliste

finden Sie online auf

www.androidmag.de/die-bestenandroid-smartphones/

EMPFEHLUNGEN

Sie suchen das Smartphone mit der besten

Akku-Leistung, der besten Kamera

oder allgemein dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis?

Wir aktualisieren diese

Kategorien genau wie unsere Rangliste

laufend und liefern Ihnen so den perfekten

Guide für Ihren nächsten Smartphone-Kauf.

Marke LG Samsung Sony

Modell G3 Galaxy S5 Xperia Z2

Straßenpreis / UVP* € 549,- (€ 599) € 488,- (€ 699) € 510,- (€ 599)

Erhältlich in den Farben

Ausstattung

Android Version (Update) 4.4 4.4 4.4.2

Display (Zoll, Technologie) 5,5“ IPS 5,1“ AMOLED HD 5,2“ IPS

Auflösung (Pixel) 2560 x 1440 1920 x 1080 1920 x 1080

Kamera / Frontkamera (Megapixel) 13 MP / 2,1 MP 16 MP / 2 MP 20,7 MP / 2,2 MP

Speicher intern ( für erweiterbar) 16 GB 16 GB 16 GB

Prozessor (Marke, Kerne, Taktung)

Bestes

Smartphone

Das LG G3 nimmt den

neuen Platz eins in unserer

Rangliste ein. Zwar ist es

punktegleich mit dem ebenfalls

hervorragenden Galaxy

S5, allerdings fühlt es sich

wertiger an und verfügt im

Moment über die höchste

Display-Auflösung.

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,46 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,5 GHZ

Schnellstes

Smartphone

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,3 GHZ

RAM 2 GB 2 GB 3 GB

Akkuleistung (mAh) 3000 mAh 2800 mAh 3200 mAh

HDMI / GPS / NFC

WLAN / Bluetooth / LTE

Abmessungen (L x B x H) 146,3 x 74,6 x 8,9 142 x 72,5 x 8,1 146,8 x 73,3 x 8,2

Gewicht (Gramm) 149 g 145 g 163 g

Benchmarks

Leistung¹

Grafik²

Browser³

Akku (mAh pro Zoll)

Testergebnisse

Display

Speed

Akku

Verarbeitung

Ausstattung

Design

Haptik

Kamera

Pro

Contra

1

2

3

+ Riesiges Display

und doch kompakt

+ Sauber designte

Benutzeroberfläche

Hoher Preis

Buttons auf der

Rückseite

+ Performance und

Display

+ Sehr viele nützliche

Features und Extras

Weniger hochwertig

als HTC

Fingerabdruckscanner

nicht zuverlässig

+ Edles Design und

tolle Verarbeitung

+ Top-Performance

und schöne Benutzeroberfläche

Gehäuse etwas

klobig und anfällig für

Fingerabdrücke Teils

schwache Fotos

Test in Ausgabe #20 (Sep/Okt 2014) #18 (Mai/Jun 2014) #19 (Jul/Aug 2014)

38/40

Wertung

SEHR GUT

* Preis laut Geizhals.de für jeweils günstigstes Modell. Stand: 25.07.2014

NEU

NEU

2

3

38/40

SEHR GUT

3

37/40

SEHR GUT

¹ Antutu Gesamt ² T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5

Im HTC One (M8) kommt ein

pfeilschneller Qualcomm

Snapdragon 801 zum Einsatz.

Dieser ist etwas langsamer

getaktet als der neuere 801er

Chip im Galaxy S5. Dennoch

erzielte das One (M8) im

Antutu- und GFX-Benchmark

die besseren Ergebnisse.

62 Android Magazin Sep/Okt 2014


Rangliste

NEU

HTC Sony Huawei LG HTC Samsung Sony Google

One (M8) Xperia Z1 Compact Ascend P7 G2 One Galaxy S4 Xperia Z1 Nexus 5

€ 550,- (€ 679) € 348,- (€ 499) € 299,- (€ 419) € 330,- (€ 499) € 380,- (€ 679) € 360,- (€ 699) € 340,- (€ 649) € 340,- (€ 399)

4.4.2 4.3 4.4 4.2 4.1 (4.2.2) 4.2 (4.2.2) 4.2 4.4

5,0“ SLCD 4,3“ IPS 5,0“ IPS 5,2“ SLCD 4,7“ SLCD 4,99“ AMOLED 5“ LCD 4,95“ IPS+

1920 x 1080 1280 x 720 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080

4,0 MP / 5,0 MP 20,7 MP / 2 MP 13 MP / 8 MP 13 MP / 1 MP 4,1 MP / 2,1 MP 13 MP / 2 MP 20,7 MP / 2 MP 8 MP / 1,3 MP

16 GB 16 GB 16 GB 16 GB 32 GB 16 GB 16 GB 16 GB / 32 GB

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,3 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

Cortex-A9

Hisilicon Kirin 910T

4 x 1,8 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,26 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,9 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB

2600 mAh 2300 mAh 2500 mAh 3000 mAh 2300 mAh 2600 mAh 3000 mAh 2300 mAh

146,4 x 70,6 x 9,4 127 x 64,9 x 9,5 139,8 x 68,8 x 6,5 138,5 x 70,9 x 8,9 137,4 x 68,2 x 9,3 136,6 x 69,8 x 7,9 144 x 74 x 8,5 137,9 x 69,2 x 8,6

160 g 137 g 124 g 143 g 143 g 130 g 170 g 130 g

+ Schickes, robustes

Alu-Gehäuse

+ Aufgeräumte Oberfläche

+ Schöne Optik, wasserdichtes

Gehäuse

+ Hohe Leistungsreserven

+ Edles Design

+ Gute Ausstattung

+ Schnellstes Android-Smartphone

+ Tolles Display, nützliche

Software-Extras

+ Bislang unerreichte

Verarbeitung

+ Gestochen scharfes

Full-HD Display

+ Schnelle Performance

+ Unzählige

Extras und austauschbarer

Akku

+ Starke Hardware

+ Sehr gute Verarbeitung

+ Ansprechendes

Design, Verarbeitung

+ Schnelle Updates

direkt von Google

Hohes Gewicht Rückseite anfällig Keine Top-Performance

zur Speichererwei-

Extras als das S4 Matrix-Schwäche

Unterdurchschnitt-

unzuverlässig

Keine Möglichkeit Weniger Software- Display mit PenTile- Fix verbauter Akku Kamera arbeitet

im Vergleich zur für Kratzer

Konkurrenz

Relativ hoher Preis Glas-Rückseite ist terung

Fix verbauter Akku, kein Weniger hochwertig liches Display

Puristische Ausstattung

und wenig

Wenig Bildschirmplatgerabdruck-Magnet

Extras

Geschmackssache Rückseite ist Fin-

Speicherkarten-Slot wie Xperia Z oder One

#18 (Mai/Jun 2014) #18 (Mai/Jun 2014) #20 (Sep/Okt 2014) #15 (Nov/Dez 2013) #13 (Jul/Aug 2013) #13 (Jul/Aug 2013) #16 (Jan/Feb 2014) #16 (Jan/Feb 2014)

37/40

SEHR GUT

37/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

NEU

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

Bestes Foto-

Smartphone

Wie beim Vorgänger, zeichnet

sich auch die Kamera des

Samsung Galaxy S5 als

sehr zuverlässige und gute

Allrounderin aus. Neue

Software-Features, wie der

Tiefenschärfe-Effekt, zementieren

den Titel als bestes

Foto-Smartphone.

Bestes Budget-

Smartphone

Ein Smartphone der oberen

Mittelklasse für 169 Euro?

Dass das mittlerweile kein

Wunschtraum mehr ist,

beweist das preiswerte und

dennoch in Sachen Performance

und Verarbeitung

sehr solide Motorola Moto G.

Unser Budget-Tipp!

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das von LG produzierte Google

Nexus 5 löst seinen Vorgänger

Nexus 4 in dieser Kategorie

ab. Kein anderes Smartphone

bietet zum Preis von nur 320

Euro mehr Leistung oder ein

besseres Display. Für Android-

Puristen ist das Nexus ohnehin

die erste Wahl.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

63


Rangliste

Marke ASUS Samsung Galaxy Motorola HTC LG

Modell New Padfone Galaxy Note 3 Note 3 Neo Moto X One Mini 2 G-Flex

Straßenpreis / UVP* € 430,- (€ 599) € 470,- (€ 749) € 340,- (€ 579) € 329,- (€ 349) € 390,- (€ 449) € 460,- (€ 799)

Erhältlich in den Farben

Ausstattung

Android Version 4.2 4.3 4.3 4.4 4.4 4.2.2

Display (Zoll, Technologie) 5“ LCD 5,7“ AMOLED 5,5“ AMOLED 4,7“ AMOLED 4,5“ SLCD 6,0“

Auflösung (Pixel) 1920 x 1080 1920 x 1080 1280 x 720 1280 x 720 1280 x 720 1280 x 720

Kamera / Frontkamera (Megapixel) 13 MP / 2 MP 13 MP / 2 MP 8 MP / 2 MP 10 MP / 2 MP 13 MP / 5 MP 13 MP / 2,1 MP

Speicher intern ( für erweiterbar) 16 GB 32 GB 16 GB 16 GB 16 GB 32 GB

Prozessor (Marke, Kerne, Taktung)

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

Cortex-A7/A15

4 x 1,3 GHZ

+ 2 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 400

4 x 1,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,26 GHZ

RAM 2 GB 3 GB 2 GB 2 GB 1 GB 2 GB

Akkuleistung (mAh) 2400 mAh 3200 mAh 3100 mAh 2200 mAh 2110 mAh 3500 mAh

HDMI / GPS / NFC

WLAN / Bluetooth / LTE

Abmessungen (L x B x H) 143,2 x 72,8 x 8,9 151,2 x 79,2 x 8,3 148,4 x 77,4 x 8,6 129,3 x 65,3 x 10,4 137,4 x 65 x 10,6 160,5 x 81,6 x 8,7

Gewicht (Gramm) 145 g 168 g 162,5 g 130 g 137 g 177 g

Benchmarks

Leistung¹

Grafik²

Browser³

Akku (mAh pro Zoll)

Testergebnisse

Display

Speed

Akku

Verarbeitung

Ausstattung

Design

Haptik

Kamera

Pro

Contra

+ Exzellentes Display,

starke Hardware

+ Hochwertige Verarbeitung

& Materialien

Recht schwer

Tablet-Kamera

+ Hervorragendes

Display

+ Perfekte S Pen-

Integration

Aufgrund der Größe

etwas unhandlich

Akku könnte stärker

sein

+ Aktuelle Hardware

für wenig Geld +

Leuchtkräftiges, kontrastreiches

Display

Leichte Abstriche

bei der Performance

Leder-Optik ist nicht

jedermanns Sache

+ Innovative, gut

umgesetzte Software-

Features + Zügige

Update-Politik

Kamera nicht

immer zuverlässig

Für die gebotene

Hardware relativ teuer

+ Stimmiges Design-

Konzept

+ Software ohne

Fransen

Starke Abstriche

bei der Hardware

Hoher Preis

+ Außergewöhnliche

Form, selbstheilende

Rückseite + Starker

Akku

Vergleichsweise

hoher Preis

Kein hochauflösendes

Display

Test in Ausgabe #17 (Mär/Apr 2014) #16 (Jan/Feb 2014) #19 (Jul/Aug 2014) #18 (Mai/Jun 2014) #19 (Jul/Aug 2014) #18 (Mai/Jun 2014)

Wertung

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

35/40

GUT

* Preis laut Geizhals.de für jeweils günstigstes Modell. Stand: 25.07.2014 ¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5

Bestes Outdoor-

Smartphone

Das Galaxy S4 Active ist nicht

nur eines der besten Outdoor-Smartphones,

sondern

eines der besten Android-Geräte

überhaupt. Die Technik

ist die Gleiche wie beim

Galaxy S4, allerdings ist das

Gehäuse robuster, abgedichtet

und besser verarbeitet.

Schönstes

Smartphone

Sony beweist mit dem extravagantem

Design der Xperia

Z-Serie Geschmack. Hier

fließt zwar sicherlich auch

Subjektivität mit ein, für uns

ist das Sony Xperia Z1 Compact

aber im Moment das

schönste Smartphone, das

zudem toll verarbeitet ist.

35/40

GUT

34/40

GUT

34/40

GUT

Innovativstes

Smartphone

Ob ein biegbares Smartphone

nun besonders

sinnhaft ist, sei dahingestellt.

Fest steht, dass

das LG G Flex mit seinem

flexiblen Gehäuse und

einer selbstheilenden

Rückseite frischen Wind in

die Branche bringt.

64 Android Magazin Sep/Okt 2014


Rangliste

Samsung Google HTC Sony ASUS Sony HTC LG

Galaxy S4 Active Nexus 4 One mini Xperia Z PadFone 2 Xperia Z Ultra One Max Optimus G

€ 370,- (€ 599) € 330,- € 299,- € 340,- (€ 649) € 400,- (€ 799) € 285,- (€ 679) € 350,- (€ 699) € 290,- (€ 599)

4.2 4.2 4.2.2 4.1 4.0 4.2 4.3 4.1

4,99“ 4,7“ IPS 4,3“ AMOLED 5“ 4,7“ IPS 6,4“ 5,9“ LCD 4,7“ IPS

1920 x 1080 1280 x 768 1280 x 720 1920 x 1080 1280 x 720 1920 x 1080 1920 x 1080 1280 x 768

8 MP / 2,1 MP 8 MP / 1,3 MP 4 MP / 1,6 MP 13,1 MP / 2,2 MP 13 MP / 1,2 MP 8 MP / 2 MP 4 MP / 2,1 MP 13 MP / 1,3 MP

16 GB 16 GB 16 GB 16 GB 16 GB 16 GB 16 GB 2 GB

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,9 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

2 x 1,4 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

2 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

2 GB 2 GB 1 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB

2600 mAh 2100 mAh 1800 mAh 2330 mAh 2150 mAh 3000 mAh 3300 mAh 2100 mAh

139,7 x 71,3 x 9,1 133,9 x 68,7 x 9,1 132 x 63 x 9,2 139 x 71 x 7,9 137,9 x 68,9 x 9 179 x 92 x 6,5 136,2 x 65,5 x 6,18 131,9 x 68,9 x 8,5

153 g 139 g 128 g 146 g 135 g 212 g 122 g 145 g

+ Starke Hardware,

hervorragendes

Display + Robuste

Verarbeitung ...

... die gegen Displaybrüche

aber wenig

hilft Dichtungen

neigen zu Abnutzungserscheinungen

+ Tolle Preis/Leistung

& starke Performance

+ „Pures“ Android

und schnelle Updates

Akku ist fix und

trotz 2.100 mAh nicht

ausdauernd Kein

microSD-Slot und kein

LTE-Support

+ Tolle Verarbeitung

+ Gutes Display und

solide Performance

Fix verbauter Akku

und kein microSD-Slot

Vergleichsweise

hohes Gewicht

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Staub- und wasserdichtes

Gehäuse

Übersättigte

Farben, mäßiger

Schwarzwert

Ungeschickte Position

des Lautsprechers

+ Sehr gut verarbeitetes

Gehäuse +

Integration zwischen

Tablet und Smartphone

Akku nicht tauschbar,

kein microSD-Slot

Auflösung der Station

nicht zeitgemäß

+ Hervorragender

Bildschirm

+ Leistungsfähige

Hardware

Eher schwache

Kamera

Schwer und absolut

unhandlich

+ Tolles Display,

satter Sound

+ Lange Akkulaufzeit,

praktische Software

Hohes Gewicht und

unhandlich

Fingerabdruck-

Scanner überflüssig

+ Edles Design und

gutes Display

+ Durchdachtes

Interface von LG ...

... dessen Design

besser sein könnte

Technisch nicht

mehr ganz aktuell

#15 (Nov/Dez 2013) #10 (Jan/Feb 2013) #14 (Sep/Okt 2013) #12 (Mai/Jun 2013) #10 (Jan/Feb 2013) #15 (Nov/Dez 2013) #16 (Jan/Feb 2014) #13 (Jul/Aug 2013)

34/40

GUT

34/40

GUT

34/40

GUT

34/40

GUT

34/40

GUT

33/40

GUT

33/40

GUT

33/40

GUT

Bestes

Phablet

Das Samsung Galaxy Note 3

ist der verdiente Platzhirsch

in dieser Produktkategorie,

die Samsung selbst erfunden

hat. Dank riesigem Display,

nützlichem Stylus und vielen

Extras ist das Note 3 ein echtes

Arbeitstier und ein treuer

Begleiter im Berufsalltag.

Beste

Akku-Leistung

Das Motorola RAZR MAXX

ist mit seinem 3.300 mAh

starken Akku Spitzenreiter.

Dieser ist aber fix verbaut und

das Gerät ist technisch nicht

mehr ganz aktuell. Alternativ

können Sie auch ein Galaxy S3

oder S4 mit einem stärkeren

Akku ausstatten.

Bestes Dual-SIM-

Smartphone

Bei häufigen Auslandsaufenthalten

ist man mit Dual-

SIM-Geräten gut beraten.

Das Samsung Galaxy S Duos

verfügt über einen doppelten

SIM-Schacht und ist mit

gerade einmal 130 Euro sehr

günstig zu haben.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

65


Rangliste

Die 11

BESTEN

TABLETS

SEP/OKT 2014

Mit den beiden Vertretern aus der Xperia

Z-Serie hat Sony gleich zwei Tablets

in unseren Top 3 positionieren können.

Hier kann nur Samsung mithalten, das

mit den beiden neuen Spitzenmodellen

Galaxy Tab S 8.4 und Tab S 10.5 zwei sehr

vielversprechende Geräte im Portfolio

hat. Die entsprechenden Tests gibt es aus

Zeitgründen in der kommenden Ausgabe

des Android Magazins.

Den Preisbewussten unter Ihnen empfehlen

wir das immer noch sehr gute

Google Nexus 7 (2013) oder auch das

minimal teurere und etwas größere LG

G Pad 8.3. Wer noch weniger Geld ausgeben

will, kann auch zum Budget-Tipp

ASUS MeMO Pad HD 7 greifen, das bereits

für sehr günstige 139 Euro zu haben ist.

Wer hingegen ein Tablet mit sehr gutem

Tastatur-Dock sucht, kann nach wie vor

mit gutem Gewissen zur Transformer-Serie

von ASUS greifen.

INFO

In Sachen Tablets gibt es nicht nur für

jede Display-Größe, sondern auch für

jedes Budget das richtige Gerät. Damit

Ihnen die Wahl etwas leichter fällt, haben

wir hier hoffentlich für Sie nützliche

Empfehlungen aus verschiedenen Kategorien

und Einsatzszenarien zusammengestellt.

Die vollständige Tablet-Rangliste

finden Sie online auf

www.androidmag.de/die-bestenandroid-tablets

EMPFEHLUNGEN

Marke Sony Samsung Sony

Galaxy Note

Modell

Xperia Z2 Tablet

Xperia Tablet Z

10.1 (2014)

3

Straßenpreis / UVP* € 445,- (€ 499) € 403,- (€ 679) € 339,- (€ 679)

Erhältlich in den Farben

Ausstattung

Android Version 4.4 4.1 4.1

Display (Zoll, Technologie) 10,1“ 10,1“ 10,1“

Auflösung (Pixel) 1920 x 1000 1920 x 1080 1920 x 1080

Kamera / Frontkamera (Megapixel) 8,1 MP 8.1 MP / 2.2 MP 8.1 MP / 2.2 MP

Speicher intern ( für erweiterbar) 16 GB 16 GB 16 GB

Prozessor (Marke, Kerne, Taktung)

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,5 GHZ

Bestes Tablet

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,5 GHZ

RAM 3 GB 2 GB 2 GB

Akkuleistung (mAh) 6000 mAh 6000 mAh 6000 mAh

HDMI / GPS / NFC

WLAN / Bluetooth / LTE

Abmessungen (L x B x H) 266 x 172 x 6,4 266 x 172 x 6,9 266 x 172 x 6,9

Gewicht (Gramm) 439 g 495 g 495 g

Benchmarks

Leistung¹

Grafik²

Browser³

Akku (mAh pro Zoll)

Testergebnisse

Display

Speed

Akku

Verarbeitung

Ausstattung

Design

Haptik

Kamera

Pro

Contra

1

2

NEU

+ Extrem dünn,

leicht und trotzdem

leistungsstark

+ Wasserdicht

Fummelige Anschlüsse

Kein Schnäppchen

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Potente Hardware,

gute Kamera

Stark spiegelndes

Display

Kein Alleinstellungsmerkmal

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Potente Hardware,

gute Kamera

Stark spiegelndes

Display

Kein Alleinstellungsmerkmal

Test in Ausgabe #20 (Sep/Okt 2014) #13 (Jul/Aug 2013) #13 (Jul/Aug 2013)

38/40

38/40

37/40

Wertung

NEU

SEHR GUT SEHR GUT SEHR GUT

* Preis laut Geizhals.de für jeweils günstigstes Modell. Stand: 25.07.2014 ¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5

1

2

3

2

3

Das Sony Xperia Z2 Tablet bietet das

attraktivste Gesamtpaket: Starke Hardware,

hervorragende Verarbeitung, sehr

angenehmes Gewicht und kluge Software-Features.

Quasi als i-Tüpfelchen

gibt es noch einen microSD-Slot sowie

einen Schutz gegen das Eindringen von

Staub und Wasser nach verlässlicher

IP55/IP58-Zertifizierung.

66 Android Magazin Sep/Okt 2014


Rangliste

NEU

LG Galaxy Google Galaxy Asus Lenovo Samsung Asus

NotePRO 12.2 Transformer Pad Yoga Tablet 10.1

Transformer Pad

G Pad 8.3 TabPRO 10.1 Nexus 7 (2013)

Galaxy Note 8.0

LTE Infinity TF701T HD+

Infinity TF700T

€ 220,- (€ 299) € 340,- (€ 499) € 204,- (€ 229) € 704,- (€ 899) € 370,- (€ 499) € 349,- (€ 349) € 250,- (€ 599) € 360,- (€ 719)

4.2 4.4 4.3 4.4.2 4.2 4.3 4.2 4.0

8,3“ IPS 10,1“ SC-LCD 7“ IPS 12,2“ LCD 10,1“ IPS 10,1“ IPS 8“ TFT 10,1“ IPS

1920 x 1200 2560 x 1600 1920 x 1200 2560 x 1600 2560 x 1600 1920 x 1200 1280 x 800 1920 x 1200

5 MP / 1.3 MP 8 MP / 2 MP 5 MP / 1,2 MP 8 MP / 2 MP 5 MP / 1,2 MP 8 MP / 1,6 MP 5 MP / 1,3 MP 8 MP / 2 MP

16 GB 16 GB 16 GB 32 GB 32 GB 16 GB 16 GB 32 GB

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

ARM Cortex-A15

nVIDIA Tegra 3

4 x 1,9 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 400

4 x 1,6 GHZ

ARM Cortex-A9

Exynos 4412

4 x 1,6 GHZ

ARM Cortex-A9

nVIDIA Tegra 3

4 x 1,6 GHZ

2 GB 2 GB 2 GB 3 GB 2 GB 2 GB 2 GB 1 GB

4600 mAh 8220 mAh 3950 mAh 9500 mAh 7820 mAh 9000 mAh 4600 mAh 3380 mAh

216,8 x 126,5 x 8,3 243,1 x 171,4 x 7,3 200 x 114 x 8,65 295,6 x 204,7 x 7,95 263 x 180,8 x 8,9 261 x 180 x 8,1 210,8 x 135,9 x 7,9 263 x 180 x 8,5

338 g 477 g 290 g 750 g 585 g 615 g 338 g 580 g

+ Angenehme Größe

+ Starke Hardware

mit vielen Software-

Extras

+ Hervorragende Verarbeitung,

edle Optik

+ Leistungsstarke

Hardware

+ Hervorragender Full

HD-Bildschirm + Exzellente

Update-Politik

und Stock-Android

+ Sehr gutes Display,

tolle Performance +

Android 4.4 und viele

Software-Extras

+ Starker Akku

+ Hochwertige

Materialien

+ Ausgezeichnete

Akkulaufzeit

+ Integrierter Ständer

+ Hervorragendes

Display, starke

Hardware + S Pen

mit vielen Extras

+ Hervorragendes

Super IPS+ Display

mit Full-HD + Sehr

gutes Tastaturdock

Keine 3G-Version

Lautsprecher nur

Durchschnitt

Etwas schwer

Stark spiegelndes Akkulaufzeit könnte Sehr groß, wodurch

die Haptik leidet Keine LTE-Version braucht viel Platz bemessener Akku

Schwache Kamera Zylinder-Griff

Recht knapp

Gewöhnungsbedürftige

Benutzerober-

Rückkamera

microSD-Slot zur

Hoher Akkuver-

Hohes Gewicht Durchschnittliche

Display Schwache besser sein Kein

fläche

Speichererweiterung brauch durch Display

Kamera

#17 (Mär/Apr 2014) #19 (Jul/Aug 2014) #15 (Nov/Dez 2013) 18 (Mai/Jun 2014) #17 (Mär/Apr 2014) #20 (Sep/Okt 2014) #13 (Jul/Aug 2013) #8 (Sep/Okt 2012)

37/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

35/40

GUT

NEU

34/40

GUT

34/40

GUT

Beste Preis-Leistung-Verhältnis

Das ASUS MeMO Pad

HD 7 löst das Nexus 7

als unseren Budget-

Tipp ab. Für nur 139

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ein wirklich brauchbares

7 Zoll-Tablet.

Bestes Business-

Tablet

Für Studium und Beruf

empfehlen wir das ASUS

Transformer Pad Infinity

TF701T. Dank Tastatur-

Dock lässt sich das pfeilschnelle

Tablet im Nu in

ein Android-Notebook

verwandeln.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

67


Android Wear

SMARTWATCHES -

bereit für den Alltag?

Text: Martin Reitbauer

Die ersten Geräte mit Android Wear, Googles neuem Betriebssystem für

Smartwatches, sind auf dem Markt. Sie sind als Erweiterung des Smartphones

konzipiert, sollen Benachrichtigungen ans Handgelenk bringen und

kontextbasierte Informationen anzeigen - damit das Smartphone in der

Tasche bleiben kann. Doch taugt das alles schon für den Alltag? Oder müssen

Google und die Hardwarehersteller erst noch Kinderkrankheiten ausräumen?

Unsere Redaktion hatte die Smartwatches vom ersten Tag an im

Einsatz und hat sich ein genaues Bild von Android Wear im Alltag gemacht.

68 Android Magazin Sep/Okt 2014


Android Wear

“MIT ANDROID WEAR SOLL DAS

SMARTPHONE ÖFTER IN DER

TASCHE BLEIBEN.”

Motorola Moto 360

Die Moto 360 ist bislang die einzige Android Wear

Smartwatch mit runden Display.

125

mal - so oft sieht der durchschnittliche

Android-User pro Tag auf den

Bildschirm seines Smartphones,

wenn man David Singleton glaubt - Googles „Director

of Engineering“ für Android. Die Interaktion mit dem Gerät

dauert meist nur kurz, der Nutzer aktiviert das Display

oft nur für wenige Sekunden: Um zu prüfen, ob die eben

eingetroffene E-Mail wichtig ist. Um nachzusehen, wann

der nächste Termin ansteht. Und oft genug auch - wir alle

haben es getan - um einfach nur auf die Uhr zu sehen.

Googles Android Wear Betriebssystem wurde geschaffen,

damit das Smartphone zu diesen Zwecken öfter in der Tasche,

am Schreibtisch oder in der Mittelkonsole des Autos

bleiben kann und die Hände frei bleiben. Die Smartwatch

soll das Handy also nicht ersetzten, sondern - per Bluetooth

gekoppelt - als zusätzliches Display und als Eingabegerät

dienen.

Benachrichtigungen am Handgelenk

Eine zentrale Rolle bei Android Wear spielen Benachrichtigungen,

die Android an die gekoppelte Smartwatch (mit

Android 4.3 oder höher) weiterleitet. Alles, was bei Android

in der Benachrichtigungsleiste landet, erscheint zusätzlich

in einem Kärtchen auf der Smartwatch auf, begleitet

von kurzem Vibrieren. Nur Systemnachrichten

des Smartphones (wie etwa aktualisierte Apps) werden

ausgespart. Die angezeigten Nachrichten sind nie länger

als ein paar Wörter - die Information soll auf einen Blick

zu erfassen sein. Wer mehr wissen will, kann begrenzt

nach unten scrollen, ein Wisch nach links macht weiterführende

Aktionen sichtbar: SMS beantworten, Mails

archivieren oder etwa die Navigation zu einer enthaltenen

Adresse starten. Immer dabei und oft sehr praktisch:

die Option „Am Telefon öffnen“. Schade nur, dass diese

Nachrichten senden

Ob SMS oder E-Mail - mit der

Diktierfunktion ist die Nachricht

schnell abgesetzt.

Anrufe steuern

Anrufe annehmen, ablehnen

oder mit vorgefertigtem SMS

beantworten.

Fragen stellen

„Wie groß ist Philipp Lahm“

- die Smartwatch kennt die

Antwort.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

69


Android Wear

SAMSUNG GEAR LIVE

Die Gear Live ist nicht die erste Smartwatch von Samsung - mit der

Gear - Reihe hat der koreanische Konzern schon einige Erfahrung

in diesem Bereich - allerdings ist die Gear Live die erste mit Android

Wear. Der Bildschirm der Smartwatch ist von einem geschwungenen

Metallrahmen eingefasst. Das AMOLED-Display löst höher auf als jenes

des Konkurrenten LG G Watch. Dafür ist der Akku etwas kleiner.

Willkommenes Extra: Ein Pulsmesser auf der Unterseite.

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bit.ly/sams_gear

Maße: 37.9 x 56.4x 8.9 mm, 59g

Display / Auflösung: 1,63“, 320 x 320 (AMOLED)

CPU: 1,2 GHz / Speicher: 4 GB / RAM: 512 MB / Akku: Li-Ion, 300 mAh

Preis (UVP): 199,-

Der AMOLED-Bildschirm der Gear

Live löst mit 320x320 deutlich

höher auf als das IPS-Display des

Konkurrenzprodukts von LG.

Schaltfläche nicht auch gleich

den Bildschirm des Smartphones

entsperrt.

Wie von der Benachrichtigungsleiste

des Smartphones

gewohnt, stapeln sich die Einträge

horizontal, ein Wisch nach

rechts entfernt die jeweilige Karte.

Damit die Ablenkungen nicht überhandnehmen,

kann der Nutzer besonders geschwätzige

Apps stumm stellen.

Die Bedienung von Android Wear-Geräten

ist übrigens durchgehend

einheitlich

- Google verbietet

seinen Lizenzpartnern

explizit, größere

Anpassungen an der

Benutzeroberfläche

vorzunehmen.

Google Now

Neben Benachrichtigungen ist Google Now

ein zweiter zentraler Bestandteil von Android

Wear. Neben kontextbasierten Karten (aktuelles

Wetter, Verkehr auf der Pendelstrecke,

Fluginfos am Reisetag...) kommen damit auch

weitreichende Möglichkeiten zur Sprachsteuerung

- unentbehrlich bei Geräten mit Displays

von etwa 1,6 Zoll, bei denen keine Tastatur vorgesehen

ist. Ein gesprochenes „OK Google“ öffnet

das Interface.

Sprachsteuerung

ANDROID-SMARTWATCHES

HÖREN AUF SPRACHBEFE-

HLE VON GOOGLE NOW.

Hier steht eine Reihe von Sprachkommandos

zur Verfügung, die jenen von Google Now am

Smartphone entsprechen.

Die nützlichsten

davon sind sicher jene

zur Kommunikation:

Der Befehl „SMS/E-

Mail an (Name der Person)

(Text)“ zum Beispiel

setzt die diktierte Nachricht sofort ab.

Im Test hatten die Smartwatches bzw. Google

Now jedoch häufig Probleme, den gesprochenen

Namen in den Kontakten zu finden. Die

Tatsache, dass eine gesprochene Nachricht

Google Now

Google Now-Karten - wie

aktuelle Infos zur Pendelstrecke-

sind immer mit dabei.

Mediensteuerung

Pause, Vorwärts, Rückwärts:

Medien am Smartphone

lassen sich bequem steuern.

Wecker stellen

Per Sprachbefehl wird der

Wecker auf eine Uhrzeit oder

in x Stunden gestellt.

70 Android Magazin Sep/Okt 2014


Android Wear

Sprachkommandos

OK GOOGLE ...

Die Gear Live hat einen Pulsmesser mit an Bord. Die

Daten werden künftig über „Google Fit“ verwaltet.

ohne Bestätigung sofort versendet wird, ist ein

zweischneidiges Schwert - einerseits spart dies

wertvolle Zeit und Fingertipps, andererseits

verschickt man so nur allzu leicht Nachrichten

an die falsche Person.

Die Spracherkennungs-Engine von Google

ist zum Diktieren von kurzen Texten akkurat

genug. Ein ur-alter, von Google beharrlich ignorierter

Bug verhindert allerdings

die Eingabe von

Satzzeichen im Deutschen.

Das Versenden

von Nachrichten funktioniert

derzeit leider nur

für SMS und Hangouts.

Nachrichten per WhatsApp, Facebook Messenger

und Co werden nur angezeigt - antworten

müssen Sie über das Smartphone. Die betreffenden

App-Hersteller werden aber sicherlich

schon bald nachrüsten.

Navigation

SMS PER SMARTWATCH

BRILLIERT - NAVIGATION

VERSAGT KOMPLETT

Das geschwungene Design der Samsung Gear Live ist

gefälliger als das der eher klobigen LG G Watch.

Über den Sprachbefehl „Navigiere zu (Ort)“ wird

die Google Maps-App aktiv und bringt den Nutzer

mit Turn-By-Turn-Anweisungen ans Ziel.

Bei jeder neuen Anweisung vibriert die Smartwatch,

die Funktion ist hauptsächlich für die

Fußgänger-Navigation gedacht. In unserem Test

versagte die Funktion jedoch komplett. Meistens

startete der Sprachbefehl nicht die Navigation,

sondern eine Google-Suche nach dem

Zielort oder die App blieb beim Berechnen der

Route stecken. Auch wenn

die Navigation lief, wurden

wir mit dem Service nicht

glücklich: Die Smartwatch

zeigt Text-Anweisungen,

keine Karte. In Städten mit

rechtwinkeligem Straßenraster

mag das angehen - sobald aber Plätze,

Gabelungen und Grünanlagen ins Spiel kommen,

wird das Navigieren zum Ratespiel.

Informationen einholen

Überraschend gut funktioniert hingegen das

Einholen von einfachen Lexikon-Informationen

über eine gesprochene Frage an die Smartwatch.

Die verfügbaren Infos entsprechen

„SMS an (Name) (Text)“

Sendet eine SMS an den angegebenen Kontakt

mit dem gesprochenen Text

„Notiz erstellen (Text)“

Erzeugt eine Notiz, die in Google Keep oder z.B.

Evernote gespeichert wird.

„Erinnere mich (Tag) (Uhrzeit)

(Erinnerung)“

Speichert eine termingenaue Erinnerung. Beispiel:

„Erinnere mich morgen um 2 Uhr, die Quiche in

den Ofen zu schieben.

„Weck mich um (Uhrzeit oder in x

Stunden)“

Stellt den Wecker auf die eingegebene Uhrzeit

oder in x Stunden.

„Navigiere/Fahre zu (Adresse)“

Navigiert mit Google Maps zu dem angegebenen Ziel

„Spiele (Musiktitel)“

Spielt entsprechenden Musiktitel in Google Play

Music

„Wo ist der nächste (Supermarkt,

Kino, Tankstelle usw.)?“

Zeigt eine Karte mit den entsprechenden Geschäften

Erinnerungen setzen

„Erinnere mich um 8 Uhr, die

Blumen zu gießen“. Die Uhr

tut wie geheißen.

Navigieren

Adresse einsprechen und los

geht‘s - zumindest in der

Theorie.

Notizen machen

Spontane Ideen werden

diktiert und in Google Keep

gespeichert

Sep/Okt 2014 Android Magazin

71


Android Wear

LG G WATCH

Die G Watch war die erste Smartwatch, die

nach Googles Ankündigung von Android

Wear präsentiert wurde. Das Design der G

Watch ist sehr schlicht und quaderförmig gehalten.

Ob man die Uhr deswegen für klobig

hält, ist wohl Geschmackssache. Das Gerät

kommt ganz ohne Buttons aus. Der Akku der

G Watch ist um ein Drittel größer als jener der

Samsung Gear Live - die Laufzeit ist dadurch

einige Stunden länger, lag im Test aber

dennoch kaum über 30 Stunden.

Maße: 38 x 47 x 10,0 mm, 63g

Display / Auflösung: 1,63“, 280 x 280 (AMOLED)

CPU: 1,2 GHz / Speicher: 4 GB / RAM: 512 MB /

Akku: Li-Ion, 400 mAh

Preis (UVP): 199,-

Ein Problem, das sich alle Smartwatches teilen: Das Display ist

zwischendurch gedimmt. Um bei starker Sonneneinstrahlung

die Uhrzeit ablesen zu können, muss es erst aktiviert werden.

Die LG G Watch wird in einer magnetischen Schale mit Mikro-

USB Port geladen. Diese haftet am Untergrund und wirkt

hochwertig - muss auf Reisen aber extra mitgeführt werden.

ALLE BISHER

ERSCHIENENEN

SMARTWATCHES

SIND WASSER-

UND STAUBDICHT

HIER BESTELLEN

bit.ly/lg_g_watch

denen, die Google in seiner Suchmaschine am

rechten Rand als „Knowledge Graph“ präsentiert.

Der Sprachbefehl „Woher stammt Angela

Merkel“ etwa liefert die richtige Antwort, hinterlegt

von einem Foto der schönen Stadt an

der Elbe. Sie dachten Uckermark? Falsch!

Apps von Drittherstellern

Android Wear Apps sind genau so wenig eigenständig

wie es die Hardware ist: Ohne gekoppeltes

Smartphone geht (fast) nichts. Daher

hat Android Wear keinen eigenen App-Store,

Wear-kompatible Apps werden einfach in einer

separaten Kategorie im Play Store geführt.

Diese zählte zuletzt zwar weniger als 100 Anwendungen,

man kann aber davon ausgehen,

dass die Zahl in naher Zukunft mit der Verbreitung

der Geräte stark ansteigen wird.

Das Batterieproblem

Geräte mit hoher Rechenleistung und großem

Funktionsumfang brauchen Strom - auch wenn

Sie am Handgelenk getragen werden. Der Akku

der LG G Watch hielt in unserem Test bei moderater

Nutzung etwa 30 Stunden. Bei der Gear

Live, deren Akku etwas kleiner ist, war nach 24

Stunden Schluss. Mit abgeschaltetem Bildschirm

sind deutlich längere Laufzeiten möglich - allerdings

reduziert dies die Nützlichkeit: Bei Einstellung

„always on“ ist der Bildschirm gedimmt und

aktiviert sich per Gestensteuerung, wenn der Nutzer

auf die Uhr sieht. Ist der Bildschirm dagegen

ganz aus, muss er per Tipp oder Knopfdruck aktiviert

werden. Aufgeladen werden die Smartwatches

nicht etwa per Micro-USB-Port sondern per

Ladedock. Damit sind die Geräte zwar wasserdicht,

auf Reisen muss aber immer ein zusätzliches

Teil mitgeführt werden. Das Dock von LG

ist solide gebaut, haftet am Untergrund und die G

Watch rastet magnetisch darin ein. Die Gear Live

kommt mit einem weniger hochwertigen Ladeadapter,

der auf der Uhr einschnappt.

72 Android Magazin Sep/Okt 2014


Android Wear

Motorola Moto 360

Als die Moto 360 konzipiert wurde, war die Mobil-

Sparte von Motorola noch im Besitz von Google. Das

charakteristische runde Display entzweite von Beginn

an die Geister - laut Google soll es helfen, den Bildschirmplatz

zu maximieren. Das Edelstahl-Gehäuse

ist minimalistisch entworfen, geladen wird die Moto

360 drahtlos per Induktion.

NOCH NICHT BEKANNT

Wie auch bei den Geräten von Samsung und LG lässt sich das

Uhrband der Moto 360 auswechseln (22 mm Standard).

Über die Wahl des Watch-Faces, also des „Ziffernblattes“ können Sie

das Aussehen der Smartwatch verändern. Mit Chronographen-Designs

kommt die Moto 360 am Handgelenk besonders gut zur Geltung.

Fazit

Wir hatten die hier vorgestellten Android Wear Smartwatches

etwa zwei Wochen im Alltagseinsatz. Daraus ergaben sich gemischte

Gefühle - die Technologie macht Spaß und ist ohne

Zweifel vielversprechend, steht in vielen Bereichen aber erst an

der Schwelle zur Nützlichkeit. Manche Funktionen, wie das Lesen

und Versenden von SMS und Hangouts-

Nachrichten, erwiesen sich als äußerst praktisch.

Für E-Mails ist das kleine Display zwar

etwas klein, zum Monitoring von eingehenden

Nachrichten reicht es aber allemal - ein

Tipp auf die Uhr öffnet wichtige Mails direkt

am Smartphone. Andere Funktionen andererseits,

wie die Fußgänger-Navigation mit

Google Maps, sind beim derzeitigen Entwicklungsstand beinahe

gänzlich unbrauchbar. Auch die Erinnerungsfunktion -

grundsätzlich gut gelöst - muss noch überarbeitet werden.

“ANDROID WEAR

MACHT SPASS, STEHT

AN DER SCHWELLE

ZUR NÜTZLICHKEIT”

So funktionieren zum Beispiel Standort-basierte Erinnerungen

nicht. Gelungene Apps von Drittherstellern könnten das Bild von

Android Wear entscheidend ändern - und mit solchen ist in naher

Zukunft sicher zu rechnen. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender

Aspekt ist aber die Frage, ob Sprachsteuerung und Spracheingabe

am Handgelenk auch sozial verträglich sind. Wer

auf der Straße wie Michael Knight eine Nachricht

in seine Uhr flüstert, erntet unweigerlich Blicke.

Sogar in einem mit Voll-Geeks besetzten Redaktionsbüro

scheue ich mich, zwischendurch „OK,

Google“ zu brabbeln und verwende

stattdessen die diskrete Tastatur.

Möglich, dass sich das mit der steigenden

Verbreitung von Smartwatches bald ändert.

Google und die Hersteller müssen wohl oder übel darauf

hoffen.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

73


Gadgets

Foto: www.withings.com

COOLE

GADGETS

Text: Raphael Schön

Diesmal haben wir wieder eine Reihe spannender

Gadgets für Sie. Egal ob für Outdoor-Fans,

Virtual Reality-Interessierte, Akku-Laufzeit-

Verlängerer, Sound-Fetischisten, notorische

Langschläfer oder angehende Drohnen-Piloten,

es dürfte für jeden Geschmack das passende

Gadget dabei sein.

Notfallstrom für Abenteurer

myFC PowerTrekk Fuel Cell Charger

Outdoor-Enthusiasten aufgepasst:

Das schwedische Technologie-Unternehmen

myFC hat mit

dem PowerTrekk Fuel Cell Charger

ein ganz besonderes Gadget auf

den Markt gebracht. Grundsätzlich

handelt es sich hierbei um ein portables

Ladegerät für Smartphones,

Kameras oder GPS-Geräte. Die

Energie kommt dabei von einem in

sekundenschnelle austauschbaren

„Puck“.

Wasser zu Strom

„Strom immer

und überall

erzeugen“

Der Bedienung ist einfach: Sie füllen

etwas Wasser von einer beliebigen

Quelle (etwa einer Wasserflasche

oder einem Fluss) in die

dafür vorgesehene Kammer, fügen

danach den PowerTreck „Puck“

in das Gehäuse ein und setzen

den grünen Oberteil mitsamt eingebautem

1.500 mAh Akku und

weiterer Elektronik auf das Gehäuse.

Innerhalb einer Minute

beginnt der Fuel Cell Charger mit

der Energieerzeugung. Die chemischen

Prozesse, die bei dieser Art

von Brennstoffzelle ablaufen, sind

etwas komplex. Verkürzt ausgedrückt

läuft es so ab: Die „Pucks“

beinhalten „Sodium Silicide“, die

mit Wasser reagieren und so puren

Wasserstoff freisetzen. Dieser

wird anschließend in die Brennstoffzelle

selbst weitergeleitet, wo

er mit Sauerstoff reagiert und so

Austauschbare „Pucks“

Durch eine chemische Reaktion,

die im nachkaufbaren „Puck“

stattfindet, kann das grüne

Modul oben Strom erzeugen.

€ 199,-

wiederum Wasser erzeugt. Dabei

werden Ionen über zwei Elektroden

geleitet, wodurch mindestens

4 Wh (1200 mAh) Energie generiert

wird. Sehr cool: Der grüne

Oberteil mitsamt 1.500 mAh Akku

kann nicht nur immer und überall

via „Puck“, sondern auch über

das Stromnetz aufgeladen werden.

Geräte lassen sich über einen

regulären sowie einen microUSB-

Port aufladen, zudem werden einige

Adapter mitgeliefert.

Preis: € 199,00 / Kapazität: 1500 mAh, 1200mAh

(Puck) / Abmessungen: 128 x 42 x 66 mm /

bit.ly/powertrekk_charger

74 Android Magazin Sep/Okt 2014


Gadgets

Virtual Reality via Smartphone

Durovis Dive

Branchen-Insider attestieren

Virtual Reality-Brillen wie Oculus

Rift eine rosige Zukunft. Um

schon jetzt einen Blick in die Zukunft

zu erhaschen, müssen Sie

aber keineswegs Unsummen

in teure Hardware investieren.

Alles was Sie brauchen, ist Ihr

Smartphone und die Durovis Dive-Brille.

Virtual Reality für alle

Das Konzept von Durovis Dive ist

einfach: Sie installieren auf Ihrem

Smartphone die App „Dive Launcher“,

starten die App, klemmen

das Smartphone in die dafür vorgesehene

Halterung an der Brille

(eine Liste mit kompatiblen Geräten

finden Sie auf der Webseite

http://www.durovis.com/dive.

html#compatible) und können loslegen.

Die beiden in der Brille verbauten

Linsen können jeweils nach

vor und zurück sowie nach links und

rechts justiert werden. Brillenträger

müssen ihre Brillen runtergeben, in

unserem Test konnte die Sehschwäche

aber durch Einstellen der Linsen

im Durovis Dive ausgeglichen

werden. Die bereits erwähnte App

dient als Schaltzentrale und bietet

Links auf 35 im Play Store kostenlos

erhältliche Applikationen. Dabei

handelt es sich vorwiegend um

Technik-Demos, welche die Funktionsweise

illustrieren. „DiveCityCoaster“

simuliert beispielsweise eine

Achterbahnfahrt, bei der Sie sich

durch Bewegen des Kopfes umsehen

können. Aber auch einfache

Spiele sind verfügbar, bei denen jedoch

ein Bluetooth-Gamepad nötig

ist. Durovis Dive macht richtig Spaß

und gewährt einen ersten, spannenden

Blick in die VR-Zukunft.

€ 67,90

Smartphone-

Halterung

Klemmen Sie Ihr Smartphone

in die Halterung,

justieren Sie die Linsen,

setzen Sie die Brille auf und

schon kann es losgehen.

Preis: € 67,90 / Größe: 140 x 120 x 90mm /

Gewicht: 150 g / bit.ly/durovis

€ 29,95

Integrierte Ladekabel

Mit dem integrierten microUSB-

Stecker lassen sich Smartphones

und Tablets aufladen.

Das USB-Kabel auf der anderen

Seite lädt die Powerbank selbst.

€ 29,95

Flexibel einsetzbar und stark

RAIKKO USB ACCUPACK 6000

Portables Alu-Gehäuse

Die Verarbeitung ist sehr

hochwertig. Geladen wird

übrigens mit maximal 1.000

mAh Ausgangsstrom.

Akku-Pack im Kreditkarten-Format

RAIKKO USB ACCUPACK BUSINESSLINE 2000

Satte 6.000 mAh und eine Ladegeschwindigkeit

von bis zu 2.1 A

bietet das USB ACCUPACK 6000

des für sehr gute Mini-Lautsprecher

bekannten Unternehmens

RAIKKO. Die nur 142 Gramm

leichte Powerbank besteht aus

rutschfesten, gummiertem Plastik

und liegt angenehm in der

Hand. Direkt am Gerät sind ein

regulärer USB-Stecker zum Aufladen

des Akkupacks sowie ein microUSB-Stecker

zum Laden von

Geräten angebracht. Außerdem

lassen sich zwei weitere USB-Ladekabel

anschließen, wodurch bis

zu drei Smartphones oder Tablets

geladen werden können.

Preis: € 29,95 / Kapazität: 6000 mAh / Größe:

125 x 60 x 15 mm / http://bit.ly/raikko_6000

Wer eine schlichte und für schicke

Business-Meetings taugliche

Powerbank sucht, dürfte mit

der Businessline 2000 von RAIKKO

glücklich werden. Das ultraportable

Akkupack ist in etwa so groß wie

eine Kreditkarte und nur 4,5 Millimeter

dünn. Der Akkustand wird

über vier LEDs angezeigt, wobei die

Kapazität bei 2.000 mAh liegt. Das

reicht für eine Portion Notstrom

aus, ein aktuelles Flaggschiff-

Smartphone mit 3.000 mAh werden

Sie damit aber nicht voll bekommen.

Umständlich ist zudem

das Laden selbst, da Sie immer das

entsprechende Kabel und etwaige

Adapter dabei haben müssen.

Preis: € 29,95 / Kapazität: 2000 mAh / Größe:

95 x 59,8 x 4,5 mm / bit.ly/accupack_2000

Sep/Okt 2014 Android Magazin

75


Gadgets

€ 125,-

Hochwertige Bügel

Die hochwertigen Metallbügel

lassen sich verstellen und

beim Transport einklappen.

Praktisch ist zudem, dass sich

das Kopfhörerkabel austauschen

lässt.

Hörenswertes Kopfhörer-Debüt

SMS Audio STREET Wired Kopfhörer

€ 179,-

Bluetooth-Box mit Hammer-Sound

SMS Audio SYNC Portable Wireless Speaker

Nicht nur Hip-Hop-Urgestein Dr.

Dre hat mit Beats seine eigene (zu

Apple gehörende) Kopfhörer-Marke

am Start, auch 50 Cent ist mit SMS

Audio in diesem Segment aktiv. Die

kabelgebunden Kopfhörer aus der

STREET-Serie stellen dabei eine attraktive

Kombination aus sehr gutem

Sound, hochwertiger Verarbeitung

und leistbarem Preis dar. Der

Tragekomfort ist dank verstellbarer

Bügel und weicher, schweißresistenter

Ohrteile angenehm. Der

Sound ist ähnlich wie bei Beats-

Produkten ein wenig basslastig,

kommt aber mit etwas Feintuning

dennoch sehr klar daher. Im Lieferumfang

enthalten ist zudem eine

hochwertige Transport-Tasche.

Preis: € 125,00 / bit.ly/sms_audio

Neben diversen Kopfhörern hat

SMS Audio auch eine kabellose

Bluetooth-Box im Sortiment.

Die Verarbeitung ist hervorragend,

eine Verbindung mit dem

Smartphone kann zudem über

den speziell für Musik ausgelegten

Bluetooth 4.0 aptX-Standard

hergestellt werden. Für einen

schnellen Verbindungsaufbau

steht auch NFC zur Verfügung.

Der Sound der kompakten Box ist

sehr gut, zudem kann zwischen

5 Modi gewechselt werden. Der

aufladbare Akku hält bei Musikwiedergabe

bis zu 12 Stunden

durch, geladen wird die Box dann

ganz einfach via einen handelsüblichen

microUSB-Anschluss.

Preis: € 179,00 / bit.ly/sms_sync

www.lc-power.com

& NFC

Gewinnspiel

Gewinnen Sie mit LC-Power

eine private Kinovorführung von

"Planet der Affen-Revolution"

für sich und Ihre Freunde!

Diesen und viele weitere

Gewinne finden Sie unter

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LC-HEAD-1B

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Erlebe die revolutionären, stylischen

Bluetooth-Stereo-Kopfhörer

von LC-Power!

Superleicht, mit NFC- und

Freisprechfunktion für

Mobiltelefone!

Ab sofort erhältlich in den

Farben schwarz und weiß

/lcpower.germany

76 Android Magazin Sep/Okt 2014

DAWN OF THE PLANET OF THE APES © 2014 Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.


€ 79,95

LCD-Anzeige

Die dezente LCD-Anzeige informiert

Sie über Uhrzeit, etwaig aktive Wecker

und ob eine Bluetooth-Verbindung

besteht.

Gadgets

„NVIDIA Tegra 4i Quad-Core CPU, LTE,

4,7 Zoll HD IPS-Display, Gorilla Glass 2“

USB-Port auf der Rückseite

Sehr cool: Über den USB-Port auf der

Rückseite können Sie Ihr Smartphone

oder Tablet mit 1 mAh aufladen.

Der smarte Radiowecker

SoundFreaq Sound Rise

„Der wecker ist

gleichzeitig ein

laDegerät“

Was vor einiger Zeit noch als Zukunftsmusik

galt, ist mittlerweile

Realität: Unser Zuhause wird immer

smarter und vernetzter. Von

SoundFreaq kommt mit Sound

Rise nun ein Radiowecker, der

diesem Trend gerecht wird. Das

14 Zentimeter hohe und 9 Zentimeter

tiefe Gehäuse beherbergt

nämlich nicht nur einen

FM-Tuner für Radioempfang,

sondern auch einen Aux-Eingang

sowie Bluetooth-Konnektivität.

Dadurch haben Sie maximale

Flexibilität und können

Musik wahlweise im Radio hören

oder von Ihrem Smartphone

oder Tablet streamen. Der Ton

der Audiowiedergabe kann sich

hören lassen und lässt sich zudem

feinjustieren. Wie es sich

für einen Radiowecker gehört,

kann man das Gadget natürlich

auch als Wecker nutzen, wobei

sich zwei separate Weckzeiten

einspeichern lassen. Die aktuelle

Zeit und einige Zusatzinfos

sind über die dezente LCD-Anzeige

einsehbar. Sollte es wider

Erwarten zu einem Stromausfall

kommen, sorgt eine kleine

Knopfbatterie, die sich über die

Unterseite austauschen lässt,

notdürftig für Strom. Besonders

cool ist der USB-Anschluss auf

der Rückseite des Sound Rise.

Mit diesem lässt sich ein Smartphone-

oder Tablet-Ladekabel

verbinden, wodurch der Radiowecker

zugleich auch als Ladegerät

fungiert.

Übrigens: Wir haben eine Vorab-Version

des Sound Rise-Radioweckers

getestet. Kaufen

können Sie das Gadget aber bereits

ab September 2014.

Preis: € 99,99 / Anschlüsse: USB, Aux 3,5 mm

Stereo / Bluetooth: BT A2DP / Abmessungen:

205 x 150 x 143 mm / bit.ly/sound_rise

ab199€

Wiko WAX

www.wikomobile.com

Sep/Okt 2014 Android Magazin

77


Gadgets

Jumping Sumo

Rolling Spider

€ 99,-

€ 159,-

Exakte Höhenmessung

Der am Boden der Drohne

verbauten Ultraschallsensor

erlaubt eine exakte

Höhenbestimmung.

Sprunghafter Roboter

Parrot Jumping Sumo

Eindrucksvolle Sprünge

Per Knopfdruck lassen

Sie den Jumping Sumo

80 Zentimeter hoch oder

weit springen.

Mit dem Smartphone steuerbare,

fliegende Mini-Drohnen gibt es ja

schon einige, der „Jumping Sumo“

des französischen Herstellers

Parrot geht jedoch eigene Wege.

Bei diesem Gadget handelt es sich

zwar um eine Drohne, allerdings

fliegt sie nicht, sondern fährt und

– ja, Sie lesen richtig – springt. Der

Jumping Sumo erreicht Geschwindigkeiten

von rund 7 km/h und

kann bis zu 80 Zentimeter hoch

springen. Gelenkt wird mit den

Bewegungs- und Neigungssensoren

Ihres Smartphones oder Tablets,

dabei wird das Signal der in

der Drohne verbauten Weitwinkel-Kamera

mit 640 x 480 und 15

FPS auf den Bildschirm übertragen.

Eine Verbindung zum Gadget

wird via WLAN aufgenommen,

wobei dieses einen eigenen

2,4 oder 5 Ghz Hotspot erzeugt

und eine Reichweite von 50 Metern

besitzt. Eine Fahrt kann 20

Minuten dauern, dann macht der

via microUSB-Kabel aufladbare

Akku des Jumping Sumo schlapp.

Sehr cool ist, dass sich innerhalb

„EINE FAHRT KANN

BIS ZU 20 MINUTEN

LANG DAUERN“

der Steuerungs-App „FreeFlight 3“

Choreographien erstellen lassen,

also Bewegungen, die Sie vorab

definieren und die der Jumping

Sumo auf Knopfdruck abspielt.

Preis: € 159,00 / Reichweite: 50 m /

Geschwindigkeit: 7 km/h /

bit.ly/jumping_sumo

Flugdrohne für Einsteiger

Parrot Rolling Spider

Mini-Flugdrohnen sind unglaublich

spannende Gadgets, wer

allerdings nicht aufpasst, verwandelt

ein derart fragiles Stück

Technik im Nu in einen zerbeulten

Briefbeschwerer.

„WÄNDE UND

DECKEN SIND

KEINE GEFAHR“

Parrots Rolling Spider richtet sich

an Einsteiger, die ohne mühsame

Einarbeitung sofort loslegen

wollen. So lässt sich die nur

55 Gramm leichte und 14 Zentimeter

große Mini-Drohne von

Hand starten und wahlweise mit

einer Art „Stützräder“ fliegen.

Dadurch bilden Wände oder Decken

in Innenräumen keine gefährlichen

Hindernisse mehr und

Sie können gefahrlos fliegen. Die

Verbindung klappt via Bluetooth

4.0 LE, die Reichweite beträgt 20

Meter und gesteuert wird mit der

App „FreeFlight 3“ von Parrot. Die

Agile Drohne

Rollen und Loopings

sind via Swipe-Bewegung

oder Tipp auf das

Display möglich.

Flugzeit beträgt rund 8 Minuten

und ist mit 6 Minuten etwas kürzer,

wenn die Stützräder angebracht

sind.

Preis: € 99,00 / Reichweite: 20 m /

bit.ly/jumping_sumo

Abnehmbare Räder

Ideal zum Üben: Mit angebrachten

Rädern rollt

die Drohne am Boden,

an Wänden oder an der

Decke entlang.

78


AZ Android Mag Juli 14_210 x 140 mm

Donnerstag, 24. Juli 2014 11:07:40

€ 274,99

Braun macht die Zahnbürste smart

Oral-B White Pro 7000

Elektrische Zahnbürsten gibt es schon lange,

das deutsche Traditionsunternehmen Braun

stattet das Jahrzehnte alte Gadget nun mit

Bluetooth und zugehöriger Smartphone-App

aus. Im Lieferumfang enthalten ist das Zahnbürsten-Spitzenmodell

Triumph 7000 mit

sechs Modi, ein hochwertiges Reise-Etui, der

„Smart-Guide“ Putz-Coach, eine Ladestation

sowie vier Ersatzaufsätze.

Motivierende Putz-App

Der Putzapparat selbst ist für unser in Sachen

Elektrozahnbürsten eher ungeschultes Auge

überaus hochwertig verarbeitet und erledigt

seine Aufgabe sehr zufriedenstellend. So richtig

spannend ist aber die zugehörige Smartphone-App

„Oral-B App“, mit der Sie nicht nur

Funktionen der Zahnbürste konfigurieren können,

sondern auch Live-Feedback, Putzstatistiken

und Motivation durch spielerische Elemente

wie Achievements erhalten. Ein teures,

aber ebenso gelungenes Produkt.

Preis: € 274,99 / 3D-Tiefenreinigung: 8800 Seitwärtsbewegungen,

40.000 Pulsationen pro Minute / bit.ly/braun_7000

Sep/Okt 2014 Android Magazin

79


Die 10 besten neuen Apps

TOP 10

der neuen Apps im

PLAY STORE

Foto: shutterstock.com [avian]

1

1Password

Passworttresor für Vergessliche und Unvergessliche

kostenlos

In-App-Käufe erweiternd | Deutsch

Viele Accounts erfordern

viele Passwörter – was

nicht selten zu erheblicher

Hirnarbeit führt. Die App

1Password will uns diese abnehmen.

Gleich einmal die schlechte

Nachricht: 1Password ist zum

Zeitpunkt des Redaktionsschlusses

noch kostenlos nutzbar, ab

Anfang August soll jedoch ein

Obolus fällig sein. Andernfalls

lassen sich nur noch bestehende

Passwörter abrufen, aber keine

neuen mehr speichern.

Zu Beginn muss ein sogenanntes

Master-Passwort eingerichtet

werden, das Sie sich wohl oder

übel merken müssen – schließlich

entsperrt es die Anwendung

selbst. Danach können Sie die

wichtigsten Entsperr-Codes für all

Ihre Accounts, Konten und Profile

anlegen, von Bankdaten über den

Facebook-Login bis hin zu Software-Lizenzen.

Praktisch: Die App

bietet einen integrierten Passwortgenerator,

mit dem Sie via

Fingertipp ein garantiert sicheres

Passwort erstellen können.

Und falls das Smartphone mal

nicht dabei ist, kein Problem: Dank

der Online-Synchronisierung via

Dropbox sind die Passwörter

überall abrufbar, zudem können

einzelne Einträge manuell geteilt

werden.

Was die Optik betrifft, halten

sich die Entwickler bewusst zurück,

was der Bedienung angenehm entgegenkommt.

Trotzdem: Um alle

Funktionen der App zu entdecken,

ist schon etwas Einarbeitungszeit

vonnöten– der Mehrwert ist dafür

umso größer. Falls Sie sich übrigens

fragen, weshalb wir nicht selbst

Screenshots angefertigt haben: Die

sind in der App gesperrt, auch daran

haben die Entwickler gedacht.

Unser Testurteil fällt wunderbar

aus: Der Mehrwert ist auf jeden

Fall gegeben, Aufbau und Funktionsvielfalt

überzeugen. Wer also

in seinem Alltag viele Passwörter

verwenden muss, ist mit 1Password

optimal beraten.

Mit der App 1Passwort bewahren Sie alle

Passwörter sicher und unvergesslich auf.

80 Android Magazin Sep/Okt 2014


Die 10 besten neuen Apps

2 groopic

Fotos von der Gruppe und von sich

kostenlos

In-App-Käufe erweiternd | Deutsch

Groopic nimmt sich des Problems

an, dass auf Gruppenfotos

ärgerlicherweise

meist der Fotograf fehlt. Das Problem

löst diese App dadurch, dass zwei Fotos

aufgenommen werden: Auf dem ersten

Foto sind Sie wie üblich nicht zu sehen.

Für das zweite Foto jedoch entfernt sich

einer Ihrer Freunde aus der Gruppe, Sie

stellen sich zu der Gruppe hin und der

Kollege macht eine Gruppenaufnahme.

Anschließend kombiniert die App die

beiden Fotos zu einem Foto, auf dem

dann alle Anwesenden zu sehen sind.

Das funktioniert prinzipiell auch sehr gut.

Sie müssen beim Fotografieren nur darauf

achten, dass auf dem ersten Foto

genügend Platz für Ihre Wenigkeit vorhanden

ist.

Groopic sorgt dafür, dass Gruppenfotos

mehr Spaß machen, weil selbst der Fotograf

nicht mehr fehlt. Leider macht die

aktuelle Version nur Fotos

mit niedriger Auflösung.

Sie stellen sich nach der Aufnahme selbst in die Gruppe und bitten einen

Kollegen, den Auslöser zu betätigen. Schon sind Sie voll im Bilde.

3

ECC-Net: Travel

Ärger im Ausland: Kein Reisender ist ohne Rechte!

kostenlos

In-App-Käufe keine | Deutsch

Beim Einkaufen, am Flughafen, im Hotel - überall kann es im Ausland

Ärger geben. Diese App hilft Ihnen, Ihre Verbraucherrechte durchzusetzen.

Die EU kümmert sich ja sehr

fürsorglich um ihre Bürger.

Die Gurkenkrümmung ist nur

ein Beispiel dafür. Wesentlich sinnvoller

ist da schon die Travel-App der europäischen

Verbraucherzentren. Denn,

egal ob in Hotels, am Flughafen, beim

Shoppen oder im Zug, es gibt zahlreiche

Möglichkeiten, Urlauber auszunehmen.

Das muss nicht sein! Denn auch

Urlauber haben Verbraucherrechte. Nur

welche sind das und wie setzt man sie

durch? Auf diese Fragen steht diese App

Rede und Antwort. Sie ist äußerst in-

formativ und jedem Reisenden ans Herz

zu legen. Übrigens: Die App ist in allen 28

EU-Staaten sowie Island und Norwegen

verfügbar und funktioniert in 25 europäischen

Sprachen.

Diese App hilft Ihnen umfassend, Ansprüche

in stressigen Situationen auch geltend

zu machen. Zumindest im EU-Ausland.

Weitere Reiseländer außer Island

und Norwegen sind nicht vorgesehen.

Dennoch gehört die App in

jedes Urlaubsgepäck.

3 Terrain Home: Sidebar & Search

Von Samsung finanzierte Oberfläche

kostenlos In-App-Käufe keine | Deutsch

Dieser Launcher wird unterstützt

vom Investitionsfonds

Samsung Accelerator und

zeichnet sich durch drei Besonderheiten

aus: ein „intelligentes“ Seitenmenü,

eine flexible Suchfunktion und eine effiziente

Apps-Schublade. Am wichtigsten

ist die „Smart Sidebar“. Darin hält

die Software Informationen bereit wie

Termine, Nachrichten, Wetterberichte,

Aktienkurse und Facebook-Meldungen.

Aber auch die am häufigsten verwendeten

Apps und Adressbucheinträge sowie

Funktionen wie das Ein- und Ausschalten

von WLAN und Bluetooth lassen sich hier

aufrufen. Die Apps-Schublade von Terrain

geht zwar ein wenig verschwenderisch mit

dem Platz um, ermöglicht es dank ihrer

alphabetischen Indexleiste jedoch, sehr

schnell zur gesuchten App oder zum gewünschten

Widget zu gelangen.

Für Anwender, die das seitliche Menü zu

schätzen wissen, in dem sie

den Überblick nie verlieren.

Momentan liegt die App lediglich in einer vorläufigen Version vor, bei der

noch nicht alles hundertprozentig funktioniert.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

81


Die 10 besten neuen Apps

5 Yahoo Aviate Launcher

Simplify your phone!

kostenlos In-App-Käufe keine | Deutsch

Äußerst praktisch sind die so

genannten „Spaces“. Sobald Sie

im Büro sind, wird etwa zum

Work-Space gewechselt.

Lust auf ein wenig mehr Abwechslung

auf dem Homescreen? Kein Problem,

mit dem Aviate Launcher des

Internetriesen Yahoo steht ein neuer, alternativer

Programmstarter im Play Store bereit.

Doch Launcher gibt es wie Sand am Meer. Ist

dieser es Wert beachtet zu werden?

„Simplify your phone“ lautet der Slogan der

Entwickler. Der Aviate Launcher soll also – wie

jeder andere auch – die Bedienung des Smartphones

erleichtern. Bevor er allerdings tätig

werden kann, ist zunächst einmal eine kurze

Einrichtung vonnöten: Der Nutzer muss die

meistgenutzten Apps markieren und festlegen,

welche App-Kategorien für die persönliche

Smartphone-Nutzung am wichtigsten sind.

Als letzter Schritt muss der Launcher noch als

Standard festgelegt werden, danach können

wir die Oberfläche auch schon verwenden.

Durchdachter Aufbau

Der Aufbau ist übersichtlich: Auf insgesamt

fünf Homescreen-Seiten werden Widgets und

die wichtigsten Apps präsentiert, im äußerst

rechten finden Sie sämtliche Anwendungen,

sortiert nach dem Alphabet. Einen klassischen

App-Drawer gibt es im Gegenzug nicht mehr.

Ganz links findet der Nutzer die sogenannten

„Spaces“: Dahinter verstecken sich verschiedene

Kategorien, denen jeweils die wichtigsten

Apps zugeordnet sind. Ein Beispiel: Im

Space „Work“ findet der Nutzer alle wichtigen

Anwendungen für berufliche Tätigkeiten, etwa

den Kalender, Google Drive, Dropbox oder

den verwendeten Dateimanager.

Praktisch: Jede Kategorie kann mit einem

Ort hinterlegt werden – befindet sich der

Nutzer am festgelegten Ort, wird automatisch

der passende Space gewählt.

Ein Wisch von unten nach oben öffnet

die am häufigsten verwendeten Kontakte,

das klassische Telefonbuch verschwindet

umgekehrt in den Weiten der

installierten Anwendungen.

Schlichte Gestaltung

Optisch setzen die Entwickler auf schlichte

Reduktion: Klare Linien dominieren, präsentiert

werden sämtliche Fenster in klassischem

Weiß, nur der äußert linke und der äußerst

rechte Screen sind dunkel hinterlegt. In unserem

Test lief der Launcher angenehm flüssig,

Performance-Probleme blieben ein Fremdwort.

Eine durchdachte Sache: Der „Aviate Launcher“

überzeugt durch eine übersichtliche Präsentation

der wichtigsten Anwendungen und

die einzelnen Spaces sorgen für einen praktischen

Mehrwert. Wer – aus welchem Grund

immer – den bekannten Android-Launcher

nicht mehr sehen kann, ist mit diesem Werk

bestens beraten. Da der Launcher kostenlos

ist, steht einer Installation – auch

probehalber – nichts im Wege.

Äußerst links findet der Nutzer die sogenannten

„Spaces“: Dahinter verstecken sich verschiedene Kategorien,

denen jeweils die wichtigsten Apps zugeordnet sind.

Der Aviate Launcher ist recht übersichtlich aufgebaut.

Ganz rechts geben sich alle installierten Anwendungen

ein Stelldichein, sortiert nach dem Alphabet.

82 Android Magazin Sep/Okt 2014


Die 10 besten neuen Apps

6 LINE Selfie Sticker

Lustige Selbstdarstellungen

kostenlos

In-App-Käufe keine | Englisch

Zwei bei Jugendlichen beliebte Themen

kombiniert diese App: Selfies

und Comics. Und so funktioniert

es: Zunächst wählen Sie einen Charakter

aus, der Ihrem eigenen am besten entspricht.

Dabei haben Sie die Wahl zwischen 130 Vorlagen

aus 17 Themen wie z.B. Hippster Boy,

Wedding, Cheerleader, Skateboarder, Sportsman,

Knights, Pirate oder Millionär. Als nächstes

machen Sie von sich selbst ein Porträtfoto,

wobei die App die Maske vorgibt, in der

Ihr Gesicht erscheinen soll. Ein Tipp auf OK und

schon erscheint Ihr Konterfei in zahlreichen

Stickern zum gewählten Thema.

Sie können diese Bilder, wie es sich für Comics

gehört, natürlich noch mit Sprechblasen und

dem passenden Text versehen. Die restlichen

Bearbeitungsmöglichkeiten beschränken sich

auf das Drehen und Verschieben der Sprechblase

sowie das Verschieben des Konterfeis. Mehr

lässt sich mit dieser App nicht anstellen.

Außer dass Sie diese lustigen Bilder natürlich

auch Ihren Freunden zukommen lassen

können, entweder via LINE - schließlich

stammt die App von LINE, dem vor allem in

Japan beliebten Messenger - oder über Facebook,

Twitter, Instagram und sonstige Möglichkeiten

des Teilens wie GMail, Drive, MMS etc.

Dass die App nur in englischer Sprache vorliegt,

haben Sie sicher bereits bei der Auswahl

der Kategorien bemerkt. Aber das ist reine

Nebensache.

„LINE Selfie Sticker“ ist eine reine Spaß-App.

Selfies in lustige comichafte Vorlagen einbauen

– das ist für eine Weile recht lustig und

auch andere können sicherlich das eine oder

andere Mal darüber lachen. Aber ein Langzeitspaß

entsteht daraus nicht. Andererseits

gibt es die App für lau, also warum

nicht ausprobieren?

Egal ob Millionär oder Pirat, die Anzahl der Stickervorlagen

ist reichlich. Wahrscheinlich machen Sie auch

als verrückter Wissenschaftler, Ritter, Astronaut, Skateboarder

oder Cheerleader eine gute Figur.

7 8 9 10

BMWBörse.at

kostenlos In-App keine | Deutsch

In dieser App finden

Sie über 4.000 Autos

– darunter Fahrzeuge

aus dem zertifizierten BMW-Gebrauchtwagenprogramm,

aber

auch Gebrauchte anderer Marken

von Alfa bis VW. Highlight ist eine

mächtige Suchfunktion, in der Sie

nach verschiedenen Kriterien wie

Marke, Karosserie, Kraftstofftyp,

Modell, Preis und Erstzulassung

filtern können. Bei Bedarf können

Sie die Suche weiter verfeinern

und Händler in Ihrer Nähe aufspüren.

So macht die Fahrzeugsuche

Spaß!

Ultimate G3

Launcher Theme

€ 1,46 In-App keine | Englisch kostenlos In-App keine | Deutsch

Aufgrund seiner vielen

Konfigurationsmöglichkeiten

bringt dieser

Launcher richtiges Optimus- bzw.

LG-Feeling auf jedes Smartphone.

Und das Beste: Sie können damit

jeden beliebigen Fremd-Launcher

auswählen, egal ob Action-Launcher,

Aviate oder Go-Launcher.

Denn die App ist eigentlich kein

selbstständiger Launcher, sondern

lässt andere Launcher wie die neue

Optimus Oberfläche

des LG G3 aussehen.

Google

Präsentationen

Mit dieser App lassen

sich – erraten! –Präsentationen

anzeigen,

bearbeiten und anfertigen.

Die Software unterstützt dabei

Dateien, die in Google Drive oder

direkt im Speicher des Smartphones

abgelegt sind. Die Google-Drive-Dateien

lassen sich auch

ohne Internet-Verbindung bearbeiten.

Die App ist generell nicht

wählerisch: Sie unterstützt auch

das verbreitete Power-

Point-Format.

Bussgeldrechner

kostenlos In-App erweiternd | Deutsch

Sie haben den Blitzer

übersehen und wissen,

dass Sie mit 97 km/h

unterwegs waren, wo doch nur 80

erlaubt waren. Da gibt es kein Entrinnen

mehr. Dass Sie eine Strafe

bekommen, steht fest. Doch wie

hoch ist sie und gibt es Punkte dafür?

Diese App gibt die Antwort. Sie

konfrontiert Sie nach der Eingabe der

Fakten mit dem Tatvorwurf: „Sie haben

die erlaubte Geschwindigkeit um

16 km/h abzüglich Toleranz überschritten“.

Die Folgen: € 30 Bußgeld,

aber kein Punkteabzug

in Flensburg.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

83


App-Tests

iCoyote

Verkehrsinfo

Der clevere Beifahrer

für Blitzmerker

Aktuelle Verkehrswarnungen in Echtzeit auf Ihr Smartphone

Preis bis 31.8. kostenlos

Android variiert

Sprache Deutsch

Schneller geht es nicht: Hindernisseund

Staus-Infos direkt von anderen

Autofahrern.

Effektive Warnungen vor Verkehrsstörungen aller Art

unter Berücksichtigung der eigenen Geschwindigkeit.

iCoyote 7.1 hilft Autofahrern dabei, den Straßenverkehr

sicher und mit intaktem Nervenkostüm

zu überstehen. Die beliebte App von

Coyote, dem führenden Anbieter von Echtzeit-

Verkehrsinformationen auf Community-Basis,

wird inzwischen von über 2,8 Millionen Autofahrern

in ganz Europa genutzt. iCoyote warnt

zuverlässig vor Verkehrsstörungen wie Staus

oder Unfällen und vor Risikozonen, die unter

anderem feste oder mobile Blitzer enthalten

können. Das Beste: In Deutschland kombiniert

die App gleich drei Quellen für vollumfängliche,

aktuelle Verkehrsinformationen. Die Infos

aus den gängigen Verkehrsdatenbanken werden

24 Stunden am Tag durch ein 10-köpfiges

Team validiert und ergänzt. Hinzu kommen

die Echtzeit-Meldungen der Coyote Nutzer, die

stets die aktuelle Straßenlage im Auge haben.

Und wenn ein Fahrer feststellt, dass ein Hinweis

nicht mehr aktuell ist, kann er dies ebenfalls

unkompliziert melden. Damit das alles

funktioniert, muss beim Smartphone sowohl

der Internet-Zugang als auch das GPS-Modul

eingeschaltet sein.

Und so funktioniert iCoyote

Im Hauptfenster zeigt die App neben der Geschwindigkeit

des Fahrzeugs auch die Anzahl

der iCoyote-Benutzer, die sich im Umkreis von

bis zu 15 Kilometern (im Stadtmodus) beziehungsweise

auf den bis zu 30 vorausliegenden

Kilometern (im Autobahnmodus) aufhalten.

Außerdem blendet sie Hinweise auf aktuelle

Verkehrsstörungen ein. Für die Autobahn gibt

es extra einen Vorschaumodus, auf dem die

Störungen auf den kommenden 30 Kilometern

angezeigt werden. Alternativ kann man eine

Straßenkartenansicht wählen, auf der die Beeinträchtigungen

mit Symbolen markiert sind.

PROMOTION

Übersichtlich präsentiert die App die Anzahl an Verkehrshindernissen

in Ihrer Umgebung.

Tippt man eines dieser Symbole an, erhält man

weitere Details – unter anderem über die erlaubte

Höchstgeschwindigkeit.

Nähert sich das Auto einer Risikozone (oder

einer Verkehrsstörung), bekommt der Autofahrer

einen bildschirmfüllenden Hinweis zu

sehen, der ihm die Entfernung zur Störung und

die erlaubte Geschwindigkeit verrät. Sinnvollerweise

macht das Programm auf Wunsch

durch einen Hinweiston auf die Verkehrshindernisse

aufmerksam. Die Warnungen erfolgen

soweit im Voraus, dass dem Fahrer genügend

Zeit bleibt, entspannt und sicher auf die

veränderte Verkehrslage zu reagieren.

Mit einer besonderen Aktion möchte sich

Coyote bei seiner Community bedanken und

interessierte Autofahrer begeistern: Als Sommerspecial

schenkt das Unternehmen derzeit

all denjenigen 12 Monate seines Echtzeit-Services,

die sich die Version 7.1 herunterladen.

84 Android Magazin Jul/Aug 2014 84


Word Lens Translator

Floatify

Text: Hartmut Schumacher

Das Benachrichtigungssystem von Android ist eine feine Sache, ohne Frage – es

lässt aber durchaus noch Platz für Verbesserungen. Und da kommt die App Floatify

ins Spiel, die den Umgang mit Benachrichtigungen noch komfortabler macht - sie

verlagert die Meldungen nämlich in eigene, semi-transparente Fenster.

Preis kostenlos

In-App-Käufe erweiternd

Sprache Englisch

Floatify zeigt die Benachrichtigungen ausgewählter

Apps in Form von Fenstern an, die über

der Oberfläche des momentan verwendeten

Programms erscheinen. Sehr ähnlich also, wie

es bei der nächsten Android-Version L der Fall

sein wird. Diese Benachrichtigungsfenster haben

zwei große Vorteile: Im Gegensatz zu den

kleinen Symbolen in der Benachrichtigungsleiste

sind die Fenster nicht zu übersehen. Daher laufen

Sie nicht mehr Gefahr, Benachrichtigungen

zu verpassen. Zweitens sind in einem Floatify-

Fenster direkt die Details der jeweiligen Benachrichtigung

zu sehen. Sie müssen also nicht erst

den Finger über den Bildschirm ziehen, um diese

Informationen zu Gesicht zu bekommen.

Floatify zeigt eintreffende Benachrichtigungen

in kleinen Fenstern an.

In einer Liste im Floatify-Einstellungsmenü wählen

Sie diejenigen Apps aus, deren Benachrichtigungen

Floatify überwachen und anzeigen soll.

Sie können in den Einstellungen nicht nur die Position

der Benachrichtigungsfenster verändern, sondern

auch deren Aussehen.

PRO

CONTRA

Unübersehbare Benachrichtigungen

Schwarze Liste, um Spiele nicht zu unterbrechen

Benachrichtigungen auch auf dem Sperrbildschirm

Die kostenlose Version ist auf wenige Apps

beschränkt

Nach einigen Sekunden verschwindet das

Benachrichtigungsfenster wieder. Es lässt

sich aber durch Ziehen des Fingers vom oberen

Bildschirmrand erneut sichtbar machen.

In dem Fenster können Sie die Benachrichtigung

dann entweder löschen oder Aktionen

wie „Später erinnern“ und „Antworten“ aufrufen.Wenn

Sie möchten, dann erscheinen die

Benachrichtigungsfenster auch auf dem Sperrbildschirm

Ihres Smartphones. Ebenfalls sehr

praktisch: Sie dürfen mittels einer schwarzen

Liste festlegen, beim Verwenden welcher Apps

Sie nicht von den Benachrichtigungsfenstern

gestört werden wollen. Nach dem Beenden

einer solchen App erhalten Sie dann gesammelt

die in der Zwischenzeit eingetroffenen Be-

nachrichtigungen. Das ist sinnvoll, vor allem bei

Spielen.

Kostenpflichtige Version

Die kostenpflichtige Version von Floatify (1,69

Euro) überwacht die Benachrichtigungen von

mehr als lediglich zehn Apps – und erlaubt es

Ihnen auch, mehr Apps in die Schwarze Liste

aufzunehmen. Darüber hinaus bietet sie zusätzliche

Funktionen wie das Einschalten des

Bildschirms, wenn eine Benachrichtigung erscheint,

und das Festlegen von Aktionen für

das doppelte und lange Antippen von Benachrichtigungen.

Fazit

Dank Floatify können Sie eine der nützlichsten

Funktionen der nächsten Android-Version

bereits jetzt einsetzen. Das Verwenden von

Benachrichtigungen wird mit dieser App nicht

nur bequemer, sondern auch um einiges produktiver.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

85


Word Lens Translator

Word Lens Translator

Text: Harald Gutzelnig

Wort-Objektiv-Übersetzer? Was mag sich hinter dieser App verstecken? Beziehungsweise

was hat ein Wortübersetzer mit einem Objektiv zu tun? Hier die Antwort:

Die App nimmt die Texte von Schildern auf und übersetzt sie in zahlreiche

andere Sprachen.

Preis kostenlos

In-App-Käufe ohne

Sprache Englisch

Sie machen Urlaub in England und stehen vor

einem Schild, dessen Sinn Sie nicht verstehen

„Keep out!“ Okay, das ist ein sehr triviales Beispiel,

aber zur Demonstration ist es bestens geeignet.

Also, Sie wissen nicht, was „Keep out“

heißt und schicken sich somit an, einfach weiterzugehen,

weil Sie denken, das hätte etwas

mit ausgegangenen Zigarettenkippen zu tun.

Doch Sie sind sich nicht ganz sicher und weil Sie

schon mal Ihr Handy dabei und die App „World

Lens Translator“ installiert haben, starten Sie

die Anwendung und halten die Kamera auf das

Schild. Und siehe da: Die App übersetzt in „Halten

heraus“, sofern Sie als Übersetzungsrichtung

„Englisch – Deutsch“ gewählt haben. Sie

kombinieren ein wenig und kommen zur Erkenntnis,

dass Sie sich heraushalten sollen. Also

gehen Sie besser nicht weiter.

Dabei benötigen Sie nicht einmal eine Internetverbindung,

die App hat ihr Wörterbuch mit

dabei. Und noch was: Stil und Farbe des Schildes

werden beibehalten, lediglich der Text wird

übersetzt. So als würden Sie vor einem Schild in

deutscher Sprache stehen. Die Übersetzungen

sind holprig, keine Frage. Aber mit etwas Willen

lässt sich der Sinn dahinter erkennen. Wir kennen

das ja vom Google Übersetzer.

Simultandolmetscher

Die App übersetzt übrigens simultan, d.h. Sie

halten die Kamera auf das Objekt und sehen

am Display nicht etwa den Originaltext, sondern

gleich die Übersetzung. Natürlich dürfen Sie nicht

erwarten, dass Sie einfach ein englisches Magazin

abfotografieren können und eine deutsche

Übersetzung geliefert bekommen. Die App ist für

kurze Texte auf Plakaten, Flyern, Speisekarten

und Schildern gedacht. Und dafür eignet sie sich

auch. Aber mit der Einschränkung, dass Sie nur

von Deutsch auf Englisch und von Englisch auf

Deutsch übersetzen können, Übersetzungen von

Deutsch in andere Sprachen sind nicht möglich,

bzw. nur über den englischen Umweg.

PRO

CONTRA

Äußerst einfach in der Bedienung

Funktioniert auch ohne Internet einwandfrei

Übersetzungen von Deutsch nur ins

Englische möglich und umgekehrt

Übersetzungen nicht immer sinnvoll

Spaßfaktor inklusive

Die App entwickelt sogar ein nicht zu unterschätzendes

Maß an Vergnügen. Wieso? Sie

machen zum Beispiel Urlaub im Kreis Traunstein/Deutschland.

„Petting“ heißt die Ortschaft

in diesem Landkreis, deren Ortsschild

sich bestens eignet, um es in allen nur erdenklichen

Sprachen erscheinen zu lassen. Die App

übersetzt den Ort ins Deutsche „Knutschen“,

ins Französische „Pelotage“ oder ins Spanische

„Caricias“. Aber auch ein Abstecher ins österreichische

Bad Fucking lohnt sich mit der App

im Reisegepäck allemal.

Fazit

Für Auslandsreisende ist dies App bestens geeignet,

sofern sie ins englischsprachige Ausland

fahren. Dass die App nicht auf eine Online-Datenbank

zurückgreift, ist ein enormer

Vorteil. Außerdem ist sie neuerdings (seit der

Übernahme durch Google) kostenlos. Also

steht einer Installation nichts entgegen.

DEUTSCH

FRANZÖSISCH

SPANISCH

86 Android Magazin Sep/Okt 2014


CM Apps - CyanogenMod apps

CM Apps - CyanogenMod apps

Text: Raphael Schön / Tam Hanna

Das Cyanogen-Team stattet seinen Mod mit

diversen Zusatzprogrammen aus. Diese App ermöglicht

es, die meisten kleinen Helferlein auch

auf anderen Geräten zu installieren.

CM Apps - CyanogenMod apps

Praktische, kleine App, die es ermöglicht, einzelne Apps der

beliebten CyanogenMod-ROM auch auf anderen Android-Geräten

ohne CyanogenMod zu installieren.

Nach dem Start der 400 KB kleinen App erscheint

eine Liste der zur Nachinstallation verfügbaren

CyanogenMod-Apps. Voraussetzung

dafür, dass sich diese Applikationen aber überhaupt

installieren lassen, ist die Aktivierung

der Option „Unbekannte Quellen erlauben“ oder

„Unbekannte Herkunft“ (je nach Hersteller). Den

entsprechenden Menüpunkt finden Sie in den

Systemeinstellungen Ihres Android-Gerätes im

Menü „Sicherheit“.

Simpel und viel Auswahl

Haben Sie die eben beschriebene Funktion

aktiviert, müssen Sie nach dem Start der CM

Apps-Applikation nur noch die gewünschte CyanogenMod-App

auswählen und schon startet

der Download der entsprechenden .apk-Datei.

Nachdem diese heruntergeladen wurde, müssen

Sie im darauf folgenden Fenster nur noch

auf „Installieren“ tippen. Übrigens: Zur Deinstallation

eines dieser Programme müssen Sie auf

den jeweiligen Eintrag im Einstellungen-Dialog

Ihres Smartphones zurückgreifen.

Neben der auf vielen Nicht-CyanogenMod-

Geräten nicht lauffähigen Kamera-App CameraNext

sind eine Reihe sehr nützlicher Apps an

Bord. Sowohl der Taschenrechner als auch der

Dateimanager funktionieren ohne Probleme –

da sie werbefrei sind, stellen sie eine durchaus

attraktive Alternative zu den im Play Store erhältlichen

Klassikern dar. Das gilt im besonderen

Maße für die Taschenlampe, da derartige

Apps in der Vergangenheit immer wieder durch

besondere Neugierde in Bezug auf übertriebene

Berechtigungen auffielen.

Die Installation des Trebuchet-Launchers

samt den dazugehörenden Applikationen sorgt

dafür, dass Ihr Telefon optisch nur mehr schwer

von einem gemoddeten Gerät unterscheidbar

ist. Besonderes CyanogenMod-Feeling kommt

Was ist CyanogenMod?

Der CyanogenMod ist die populärste

Custom-ROM für Android. Die

einzelnen CM-Versionen basieren

auf offiziellen Android-Releases,

allerdings werden diese verändert

und mit neuen Funktionen ausgestattet.

So zeichnet sich CM durch

eine hohe Individualisierbarkeit

sowie eine (vor allem auf älteren

Geräten spürbare) optimierte Performance

aus.

dann auf, wenn Sie auch noch das Wetterbzw.

Uhren-Widget nachinstallieren.

Aufgrund der sehr schnellen Weiterentwicklung

des Cyanogen-Mods sind viele der darin

enthaltenen Applikationen an Android 4.3 angepasst

und setzten diese relativ junge Version

gezwungenermaßen voraus. Wir testeten

den Installer auf einem Motorola Moto G und

einem Nexus 5 mit der jeweils aktuellsten Android-Version

4.4.3. Alle Applikation ohne weitere

Probleme. Allgemein gilt, dass die Kompatibilität

umso schlechter ist, je „systemnäher“

das jeweilige Programm ausfällt, bereits erwähnte

Kamera-App CameraNext ist so ein

Kandidat. Da es im Play Store aber unzählige

gute Kamera-Apps gibt, ist das nicht schlimm.

PRO

CONTRA

Fazit

Sehr gute App-Sammlung

Kostenlos und komplett werbefrei

Deinstallation der Apps etwas umständlich

Verwendung nur ab Android 4.3 empfohlen

Fans des CyanogenMods können ihre geliebten

Programme ab sofort auch auf den meisten

nicht-gerooteten Geräten verwenden. Die

Apps funktionierten ohne Probleme und bieten

einen echten, kostenlosen Mehrwert.

88 Android Magazin Sep/Okt 2014


CM Apps - CyanogenMod apps

DIE BESTEN CYANOGENMOD-APPS IM ÜBERBLICK

Apollo

Wenn Sie einen schlanken, einfach zu bedienenden

Musik-Player für lokale gespeicherte

Musik suchen, ist Apollo eine gute Wahl. Cool

ist, dass Sie aus einer Reihe von Farbschemas und Designs

einen eigenen Look zusammenstellen können.

Clock Widget (cLock)

Ein sehr hübsches Widget, das Uhrzeit, anstehende

Alarme, das aktuelle Wetter und

Kalender-Erinnerungen anzeigt. Beim Hinzufügen

lassen sich diese einzelnen Bestandteile in vielerlei

Hinsicht anpassen.

DSP Manager

Der DSP Manager ist ein digitaler Verstärker

bzw. Equalizer für die Geräte-Lautsprecher

oder angeschlossene Kopfhörer oder (Bluetooth)Boxen.

Die Sound-Ausgabe lässt sich sehr umfangreich

anpassen und optimieren.

Dateimanager

Vom CyanogenMod-Team wird diese App als

„der beste Dateimanager der Welt“ angepriesen.

Und tatsächlich überzeugt die Applikation mit

elegantem und hohem Funktionsumfang, wodurch sich

lokale Dateien sehr flott durchforsten lassen.

Torch (Taschenlampe)

Zur App Torch bzw. Taschenlampe gibt es

nicht allzu viel zu sagen. Nach dem App-Start

sehen Sie ein großes Glühbirnen-Symbol,

tippen Sie darauf und die LED des Smartphones fungiert

als Taschenlampe. Enthält auch ein praktisches Widget.

Trebuchet

Hierbei handelt es sich um einen eigenständigen

Homescreen-Launcher, der in Sachen

Optik an den Launcher von Stock-Android erinnert,

allerdings weitaus anpassbarer ist. Nett sind die

integrierten Scroll-Effekte.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

89


App Marktplatz

MyPostcard

Urlaubskarten verschicken

Mit der App „MyPostcard“ können Sie Freunde und Familie mit

echten, hochwertigen und individuellen Postkarten überraschen.

Das Gestalten der Karten ist

simpel und erfolgt direkt am

Smartphone: Zuerst entscheiden

Sie sich für einen Stil - ein

einzelnes Foto , eine Collage

aus mehreren Bildern oder

ein Bild im Polaroid-Look. Die

Fotos nehmen Sie direkt aus

der App heraus auf, wählen

sie aus der Galerie oder importieren

sie aus Instagram.

Die Rückseite versehen Sie mit

einer individuellen Nachricht.

Die fertige Karte wird per Post

an den gewünschten Empfänger

verschickt.

Klassisch, retro, hip oder modern? Postkarten

lassen sich in vier verschiedenen

„Styles“ erstellen.

Die erste Postkarte

ist übrigens

kostenlos!

Urlaubshamster -

Reisedeals

Kein Reise-Schnäppchen verpassen

Ihre App hier vorgestellt?

Schreiben Sie uns: apps@cda-verlag.com

Sie können durch die Urlaubs-Schnäppchen

blättern oder einen „Urlaubsalarm“

für eine Destination einrichten.

Reiseanbieter vergeben Ihre Produkte oft zum Spottpreis - der

Käufer muss nur zur rechten Zeit am rechten Ort sein: vor der Tastatur

oder neuerdings vor dem

Bildschirm seines Smartphones.

Die App Urlaubshamster

macht dies nun ganz

einfach. Der Anbieter sammelt

die besten Angebote aus

mehreren Kategorien, darunter

Städtetrips, Pauschalreisen

und Wellnessurlaube.

Sie können die Schnäppchen

in der App durchschmökern

oder einen „Urlaubsalarm“

setzen: So erhalten Sie neue

günstige Angebote für Ihre

Destination sofort per Push-

Benachrichtigung

und können

rechtzeitig

zuschlagen.

90

Android Magazin Sep/Okt 2014


App Marktplatz

Postcard Plus Metro UI Launcher 8

Gedruckte Postkarten senden

Windows 8 - Feeling am Smartphone

Wer will im Urlaub schon Kioske nach Ansichtskarten durchforsten

und Postämter wegen der passenden Briefmarken abklappern? Mit

Postcard Plus verschicken Sie Urlaubskarten (aus Papier!) direkt

vom Smartphone. Bei der Gestaltung

der Grußkarte können

Sie Fotos von Ihrem eigenen

Gerät mit einer Reihe von Vorlagen

des Anbieters kombinieren.

Die Rückseite versehen

Sie mit der Zieladresse und

einem Grußtext. sie können

grafisch unterschreiben und

z.B. auch Verzierungen malen.

Ist die Gestaltung fertig, wird

die Karte vom Anbieter umgehend

gedruckt, mit einer echten

Briefmarke versehen und

am Postweg an

den gewünschten

Erstellen Sie in wenigen Minuten eine

ganz persönliche Postkarte.

Empfänger verschickt.

Wer am heimischen

PC Windows 8 verwendet

und die Metro-Oberfläche

schätzt, will auch sein Smartphone

auf diese Weise organisiert sehen.

Metro UI Launcher macht es möglich.

Mit der App erscheint Android

in einem gänzlich neuen

Design. Alle Bereiche werden

im modernen Metro-Design

von Microsoft dargestellt -

klare abgesetzte farbige

Kacheln mit einem Fokus

auf schnellen Zugriff, größere

Übersichtlichkeit und ohne

viel Schnickschnack. Den

Hintergrund dazu

können Sie z.B. mit

Live-Wallpapers individuell

gestalten.

PowerDirector

Videobearbeitung

Videoschnitt direkt am Tablet

Die Vollversion der Software

für den Desktop,

PowerDirector 12, ist im

Handel verfügbar.

PowerDirector ist Ihr Filmstudio für unterwegs - Sie können z.B. aus einer Reihe

von Video-Effekten wählen und erhalten gleich eine Vorschau auf das Ergebnis.

Die Software-Schmiede Cyberlink blickt im Bereich Video- und Bildbearbeitung

auf eine fast 20-jährige Tradition zurück. Nun haben die

Entwickler Ihre preisgekrönte Schnittsoftware PowerDirector auf die

Android-Plattform portiert und machen sie für Nutzer von Tablets

gratis verfügbar. Sie können mehrere Videos in ein Projekt

importieren, per Drag-and-drop schneiden, Effekte

und Titeln hinzufügen und die Ergebnisse schließlich direkt

auf Youtube oder Facebook exportieren.

pizza.de - Essen bestellen

Pizza, Sushi, Steaks und vieles mehr

pizza.de ist die beste und bedienerfreundlichste

App, um Essen online zu bestellen. Mit nur einer

Anwendung können Sie bei unzähligen verschiedenen

Lieferdiensten ordern. Einzigartig bei der App

ist die neue LiveTracking-Funktion, mit der Sie Ihre Lieferung live

auf der Karte verfolgen können.

Mit einem Tipp landen die Gerichte

in Ihrem Warenkorb. Auf Wunsch

können Sie auch per App bezahlen.

Einfach bestellen

Sie lassen Ihren Standort via GPS

bestimmen und die in Ihrer Umgebung

verfügbaren Lieferdienste

werden angezeigt. Bewertungen

von anderen Nutzern helfen bei

der Auswahl. Die Shops der Lieferanten

präsentieren Ihnen das

Angebot an Gerichten sauber

aufbereitet und nach Kategorien

sortiert, mit Bildern und Preisen.

Viele der Lieferdienste bieten

zudem exklusiv

auf pizza.de attraktive

Deals an, die zum

Sparen einladen.

Grafik: shutterstock.com [iadams]

Sep/Okt 2014 Android Magazin

91


Turbo-Boost für Ihr Handy

Text: Martin Reitbauer

Smartphones büßen im Laufe der Zeit oft an Geschwindigkeit ein.

Zu viele Cache-Dateien, nutzlose Apps und Hintergrundprozesse

verlangsamen das Gerät unnötig. Glücklicherweise gibt es eine Reihe

von Apps, um die alte Frische wieder herzustellen.

92

Android Magazin Sep/Okt 2014


Turbo-Boost für Ihr Handy

Apex Launcher

„Ein gut gewartetes System schont

die Ressourcen und läuft schneller.“

AUFGERÄUMTE OBERFLÄCHE UND BESSERE PERFORMANCE

Der Apex-Launcher orientiert sich

stark am unveränderten Android.

Preis kostenlos

In-App-Käufe keine

Sprache Englisch

Launcher-Apps tauschen die Benutzeroberfläche

des Smartphones aus. Während viele

Launcher auf optische Highlights oder verspieltes

Design setzen, steht beim Apex Launcher

aber vor allem eines im Vordergrund: Schnelligkeit

und zackige Performance.

Design & Geschwindigkeit

Nach der Installation der kostenlosen App

müssen Sie nur noch auf den Home-Button

des Smartphones tippen und Apex als bevorzugten

Launcher festlegen. Die Oberfläche

orientiert sich am unangepassten Vanilla-Android,

wie es etwa auf Googles Nexus-Geräten

installiert ist und kommt entsprechend minimalistisch

und klar daher. Der Vorteil gegen-

über der Google-Oberfläche ist jedoch, dass

Sie den Apex Launcher

stärker anpassen können.

So lässt sich etwa

das App-Raster auf dem

Homescreen individualisieren,

das Dock anpassen,

das Verhalten von

Menütasten ändern und

sogar neue Design-Themen

können Sie installieren.

Auch die Zahl der

Homescreens lässt sich

erweitern - bis zu neun

Startbildschirme können

Sie mit Symbolen und Widgets füllen. Der gebotene

Funktionsumfang von Apex ist also beachtlich.

Abseits der Individualisierungsmöglichkeiten

überzeugt der Apex Launcher vor

allem durch seine Performance. Homescreen-

Wechsel erfolgen selbst auf schwächeren

Geräten zügig und teils flüssiger als auf den

vorinstallierten Oberflächen. Sie müssen aller-

dings beachten, dass nur Geräte ab Android 4.0

mit Apex kompatibel sind.

Mit dem Apex Launcher steigern Sie die Performance

ihres Geräts merklich. Zudem bietet

die App viele Möglichkeiten zur Individualisierung.

Android ab Version 4.0 ist aber Pflicht.

Bitdefender Power Tune-Up

AKKUFRESSER KILLEN, GESCHWINDIGKEIT STEIGERN

Preis kostenlos

In-App-Käufe keine

Sprache Deutsch

Mithilfe von “Bitdefender Power Tune-Up”

lässt sich die Akkulaufzeit Ihres Geräts durch

verschiedene Energiespareinstellungen verlängern.

Das spart Systemressourcen, was

wiederum die Performance steigert. Einerseits

lassen sich mit Power Tune-Up durch einen

vorkonfigurierten Energiesparmodus Systemkapazitäten

einsparen, andererseits kann der

Nutzer auch ein eigenes Profil mit individuellen

Stromsparrichtlinien erstellen.

RAM und CPU im Griff

Im „Battery Saver“-Modul können Sie laufende

Anwendungen identifizieren, die zu viel Prozessorleistung

oder RAM-Speicher in Anspruch

nehmen. Dazu dient eine Liste, die die Übeltäter

nach Ressourcenverbrauch ordnet. Mit

dem Clean-Up-Modul werden temporäre Daten

und unnützer Datenmüll vom internen Speicher

und der Speicherkarte gelöscht. Auf diese

Weise spart der Nutzer wertvollen Speicherplatz

und steigert dabei die Performance des Smartphones.

Das optionale Power Tune-Up Widget für

den Homescreen zeigt dem Nutzer auf einen

Blick, wie viel Akku noch zum Sprechen, Browsen,

Spielen oder Musik hören übrig bleibt. Auf

Wunsch überwacht die Anwendung auch Ihren

Datenverkehr und warnt, sobald dieser an die

eingestellte Höchstgrenze herankommt. So hat

der Nutzer seinen Datenverbrauch immer unter

Kontrolle und ist vor hohen Zusatzkosten gefeit.

Mit Bitdefender Power Tune-Up steigern Sie

die Akkulaufzeit und schonen gleichzeitig wertvolle

Systemressourcen, die dann für nützliche

Aufgaben zur Verfügung stehen und Ihr Smartphone

schneller machen.

93

Sep/Okt 2014 Android Magazin

93


Turbo-Boost für Ihr Handy

Android Booster

FREE

CM Security

Heartbleed Scanner

Preis kostenlos

In-App-Käufe keine

Sprache Deutsch

Mit dem

integrierten Task-

Killer beenden

Sie ressourcenhungrige

Apps.

Preis kostenlos

In-App-Käufe keine

Sprache Englisch

Heartbleed

Scanner

untersucht

Betriebssystem

und Apps

Android Booster FREE“ unterstützt Sie

darin, die Performance des Smartphones

zu optimieren und somit das Maximum

aus der verbauten Hardware herauszuholen.

Unter anderem sind ein Taskmanager,

ein Appmanager und eine Übersichtsseite

integriert, auf der mittels

einfachem Touch die Leistung optimiert

werden kann.

Üppiges Angebot

Das Modul „Battery Manager“ bietet eine Reihe von voreingestellten

Stromspar-Profilen. Zusätzlich können Sie Erweiterungen aus dem Store

installieren - so steht zum Beispiel ein Anti-Viren-Tool zur Verfügung.

Ein umfangreiches Tool mit vielen Einstellmöglichkeiten. Etliche Features

verbessern die Alltags-Leistung des Smartphones merklich.

Speed ist nicht alles - ein gut gewartetes

System soll auch sicher sein. Darum

stellen wir hier eine App vor, die sich mit

einer großen Sicherheitslücke befasst -

dem OpenSSL-Bug, der unter dem Namen

„Heartbleed“ berühmt geworden ist.

Der Heartbleed Scanner untersucht zunächst,

ob das Betriebssystem Ihres Geräts

eine von der Sicherheitslücke betroffene

OpenSSL-Version verwendet. Dann

nimmt die Anwendung die auf Ihrem

Smartphone installierten Apps unter die Lupe. Dies ist sinnvoll und nötig,

weil Apps ihre eigenen SSL-Bibliotheken mitbringen können.

Heartbleed Scanner kann zwar keine Sicherheitslücken beheben, gibt

aber immerhin Auskunft, ob Ihr Betriebssystem oder einzelne Apps von

der Lücke betroffen sind. So können Sie updaten oder deinstallieren.

Battery Doctor

(Battery Saver)

Preis kostenlos

In-App-Käufe keine

Sprache Deutsch

„Battery Doctor“ diagnostiziert die

Gründe für erhöhten Akkuverbrauch und

bietet Lösungsmöglichkeiten an. Das

einfach gestaltete Interface zeigt ressourcenfressende

Apps und Dienste an,

die sie anschließend in einem einzigen

Schritt beenden können. Die Anwendung

zeigt auch die damit erwirkte zusätzliche

Laufzeit an.

Schnellzugriff per Widget

BatteryDoctor

schlägt Maßnahmen

vor und zeigt die so

gewonnene Laufzeit.

Für schnelle Eingriffe bietet die App ein Homescreen-Widget. Dieses

informiert Sie über die verbleibende Akkulaufzeit und erlaubt es, energiefressende

Dienste direkt auszuschalten.

Battery Doctor bietet eine Vielzahl von Optionen und Tools, die Nicht-

Powerusern das Energiesparen erleichtern.

All-In-One Toolbox

(29 Tools)

Preis kostenlos

In-App-Käufe erweiternd

Sprache Deutsch

Die Werkzeug-Sammlung „All-In-One

Toolbox“ ist eine der besten und beliebtesten

Anwendungen zur Optimierung

und Bereinigung des Android-Systems.

Die App bietet auch eine Reihe von

nützlichen Plug-ins wie einen App-Locker

oder einen Berechtigungs-Checker.

Optimieren, Aufräumen

Der Tab „Status“

gibt einen sehr

guten Überblick

über das System.

Im Bereich „Status“ wird ein Systemüberblick

zu Auslastung von Speicher,

RAM uns CPU präsentiert. Mit der Option

„Schnelloptimierung“ können Hintergrund-Apps ohne viel Aufhebens

gekillt werden, die Tools-Abteilung bietet Aufräum-Werkzeuge.

„All-in-One Toolbox“ liefert eine Reihe von nützlichen Werkzeugen

zum System-Tuning und zur Bereinigung des Geräte-Speichers.

94 Android Magazin Sep/Okt 2014


Turbo-Boost Apps für für mehr Ihr Handy

Speed

Titanium Backup

root

Preis kostenlos

In-App-Käufe erweiternd

Sprache Englisch

Titanium Backup ist die ideale Root-App

zum Anlegen und Wiederherstellen von

Backups. Schon in der kostenlosen Version

stehen die wichtigsten Funktionen

bereit, die Sie für die komfortable und

vollständige Datensicherung brauchen.

Sicher ist sicher

Wie alt ist die letzte

Sicherung? Mit

Titanium Backup

behalten Sie den

Überblick

Titanium Backup sichert Apps und/oder

deren Daten auf die SD-Karte und stellt

diese bei Bedarf wieder her. Auf Wunsch

lassen sich die Sicherungen auch automatisch nach einem festgelegten

Zeitplan durchführen. Auch Systemdaten (wie etwa Einstellungen oder

gespeicherte WLAN-Passwörter) können Sie sichern.

Mit Titanium Backup werden regelmäßige, vollständige und sichere

Backups von der lästigen Pflicht zum reinsten Kinderspiel.

Android Assistant

Preis kostenlos

In-App-Käufe erweiternd

Sprache Deutsch

Der Android Assistant ist eines der

mächtigsten und umfassendsten

Management-Tools, mit dem Sie

die Leistung Ihres Android-Smartphones

verbessern können.

Zentralverwaltung

Mit Android Assistant

können Sie auch

Systemdateien

bereinigen

Prozessbeendigung, Profilanpassung,

Lautstärkeregelung und vieles

mehr kann in der App zentral durchgeführt

werden. Dazu dienen drei

Tabs, von denen die ersten beiden

der Übersicht über Speicher- und

Prozessauslastung dienen. Im dritten Bereich, dem Werkzeuge-Tab,

finden sich die restlichen Funktionen, etwa ein App2SD-Werkzeug, ein

Batch-Uninstaller und sogar ein Dateimanager.

Der Android Assistant ist die beste Wahl für Nutzer, die ihr System

ohne viel Aufwand aus einer einzigen App heraus optimieren möchten.

SetCPU for Root

Users

Clean Master

kostenlos

In-App keine | Deutsch

SanDisk

Memory Zone

Juice Defender

kostenlos

In-App erweiternd | Deutsch

€ 1,49 In-App keine | Englisch

Die CPU-Taktfrequenz

der meisten Smartphones

und Tablets ist

standardmäßig auf ein die goldene

Mitte zwischen Leistung

und Laufzeit ausgelegt. Viele

Nutzer wollen aber selbst eingreifen.

Mit SetCPU können Sie

die CPU-Taktung ganz einfach

per Schieberegler

justieren. Ihr Gerät

muss dafür allerdings

gerootet sein.

Clean Master ist die

Nummer eins der

Speicher-Beschleuniger

und Müll-Entsorger. Die

App ist so etwas wie die androide

Daten-Müllabfuhr. Wer viele

Apps installiert, unterschiedliche

Daten auf sein Smartphone

oder Tablet lädt und allerlei Musik

oder Videos streamt, schafft

schnell auch eine

Menge Müll - mit

Cleanmaster werden

Sie diesen los.

kostenlos

In-App erweiternd | Deutsch

Wünschen Sie sich

manchmal mehr Überblick

über Ihre am

Smartphone oder Tablet gespeicherten

Daten zu haben?

SanDisk Memory Zone listet

alle vorhandenen Speicher mit

der jeweiligen Belegung auf: Interner

Speicher, Speicherkarte

und Onlinespeicher.

Die Statistik zeigt

Musik, Bilder, Videos,

Dokumente.

Mit über 10 Millionen

Downloads ist „Juice

Defender“ zweifellos

die beliebteste und erfolgreichste

App zum Einsparen von

Systemressourcen. Nach der

Installation können Sie aus den

drei Energiespar-Profilen „abgestimmt“,

„aggressiv“ und „extrem“

wählen. Je nach Einstellung

werden Tasks gekillt,

Features deaktiviert

oder der Prozessor

gedrosselt.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

95


Neue Games im Play Store

TOP10

DER NEUEN GAMES IM

PLAY STORE

Foto: shutterstock.com [Sergey Nivens]

96 Android Magazin Sep/Okt 2014


Neue Games im Play Store

1 Lost Toys

Einmal noch Kind sein!

Dieses Geschicklichkeitsspiel ist im

Moment nur für Tablets verfügbar.

Aber wer ein Tablet sein Eigen

nennt, muss es unbedingt mal ausprobieren.

Sie kehren zurück in Ihre Kindheit, zumindest

virtuell. In Ihrem Kinderzimmer hängt ein Mobile,

auf dem jede Menge Spielzeug befestigt

ist. Doch bei Ihren Spielsachen wurden die

einzelnen Teile um alle nur denkbaren Achsen

verdreht. Okay, es gibt nur drei, aber das genügt

allemal. Ihre Aufgabe ist, die ursprüngliche

Form wiederherzustellen. Also drehen

Sie per Fingerwisch die Teile nach links, rechts,

2

Hitman GO

Rätsel

€ 2,20 In-App-Käufe: keine | Englisch

Profi-Killer auf strategischen Abwegen

VVVVVV ist eigentlich ein Jump

’n’ Run, aber die Hauptfigur – der

Raumschiff-Captain Viridian –

kann zwar rennen, nicht aber springen.

Stattdessen ist er in der Lage, die Schwerkraft

umzukehren. Um also ein Hindernis

auf dem Boden zu überwinden, können Sie

die Schwerkraft umdrehen, so dass Sie nach

oben fallen und an der Zimmerdecke weiterlaufen.

Das erfordert etwas Eingewöhnung,

sorgt aber auch dafür, dass das Spiel sich von

seinen unzähligen Konkurrenten deutlich abhebt.

VVVVVV hat einen recht hohen Schwieoben

und unten. Und siehe da, nach einigem Drehen

und Wenden entstehen Flugzeuge, Feuerwehrautos,

Kräne, Tiere uvm. Leider können Sie

nicht wahllos probieren, denn die Anzahl der Züge

ist vorgegeben. Sonst allerdings ist nichts vorgegeben.

Keine Highscore-Liste, keine Power-Ups, rein

gar nichts. Nur die Spielsachen und Sie bzw. Ihre

Kreativität – das muss genügen.

Das Spiel wurde übrigens bereits mit einigen

Awards ausgezeichnet. Wir finden

zu Recht.

Strategie

€ 4,49 In-App-Käufe: keine | Deutsch

In diesem 3D-Puzzle-Spiel wurde das

Spielzeug nicht vergessen, sondern

verdreht. Und zwar um alle möglichen

Achsen. Ganz schön kniffelig und

deshalb ist das Spiel jeden der 220

Cent wert, die es kostet.

Jeder gelbe Gegner bewegt sich nachdem auch Codename 47 ein

Feld weiterhüpft. Zur Ablenkung von Feinden können Sie Steine werfen.

Der kultige Profi-Killer mit dem

Codenamen 47 ist endlich auch

auf Android gelandet, allerdings

in etwas anderer Form als gewohnt. Denn

Hitman GO ist ein rundenbasiertes Strategiespiel

im Brettspiel-Look. Doch das

macht das Ganze nicht gerade einfacher,

außerdem können Sie die einzelnen Abschnitte

(wie im Original) entweder still

oder gewaltsam lösen. So oder so, es sind

Planung und Kombinationsgabe gefragt. In

den meisten Leveln, die an das Spielbrett

eines klassischen Brettspiels erinnern, gilt

es, einen bestimmten Punkt zu erreichen

oder eine Zielperson auszuschalten. Auf

dem Weg dorthin können Sie sich entweder

an Feinden vorbeischleichen oder diese

ausschalten, indem Sie sich ungesehen

von hinten nähern.

Innovatives, liebevoll gemachtes und technisch

perfekt umgesetztes Strategie-Spiel.

Den relativ hohen Preis ist Hitman GO aufgrund

des gebotenen Umfangs

mit Sicherheit wert.

3 VVVVVV

Action

Plattformspiel mit Retro-Charme

€ 2,45 In-App-Käufe: keine | Englisch

rigkeitsgrad, ist also nichts für Spieler, die

leicht zu frustrieren sind. Als Ausgleich dafür

steht Ihnen jedoch eine unbegrenzte

Anzahl von Bildschirmleben zur Verfügung.

Die Grafik orientiert sich an Spielen für den

Commodore 64 der 80er-Jahre.

Die ungewöhnliche Steuerungsmethode

und die raffiniert entworfenen Level sorgen

bei VVVVVV für ein herausforderndes

und langanhaltendes Spielvergnügen.

Grafik und Hintergrundmusik ähneln auf gekonnte Weise den

Spielen der guten alten Commodore-Zeit.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

97


Neue Games im Play Store

4 IMPOSSIBLE ROAD

Anspruchsvolle Achterbahnfahrt mit „Vessel“

Gelegenheitsspiele

€ 1,99 In-App-Käufe: keine | Englisch

. In „Impossible Road“ müssen Sie - der Titel lässt es erahnen - sehr

viel Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz aufbringen.

5

Pyramid Solitaire Saga

King.coms erstes Kartenspiel

Wenn Sie der Meinung sind, dass

Flappy Bird schwierig zu spielen

war, dann sollten Sie mal „Impossible

Road“ testen. Das Adjektiv „impossible“

hat hier einen hohen Wahrheitsgehalt.

Denn Ihre Aufgabe ist es, eine Kugel,

genannt „The Vessel“ auf einer achterbahngleichen

Strecke zu halten. Die beginnt natürlich

mit einer langen Geraden, doch dann

kommt eine Kurve und Sie müssen Ihre Kugel

auch in dieser Kurve auf der Bahn halten.

Nachdem diese aber keine Wände hat, ist

dies alles andere als leicht. Gesteuert wird

kostenlos

Rätsel

In-App-Käufe: mäßig | Deutsch

die Kugel mit Richtungstasten, aber es ist

ja nicht die Kunst, die richtige Taste zu drücken,

sondern wann und wie lange.

Tolles Geschicklichkeitsspiel mit einfachem

Spielprinzip und ohne aufwendige Grafik.

Auf iOS schaffte es das Spiel bei Apples

Preisverleihung der besten Spiele für das

iPad auf den zweiten Platz. Eben weil es so

herausfordernd ist und nur dann zu spielen

ist, wenn man nicht gleich das

Handtuch wirft.

Solitaire, bei uns bekannt als

Patience, spielt man zum Zeitvertreib,

um zu meditieren oder

vorausschauendes Denken zu trainieren.

King.com, bekannt durch Spiele wie Candy

Crush und Farm Heroes Saga, bringt nun

sein erstes Solitaire-Kartenspiel. Darin begleiten

Sie Helena und ihren treuen Gefährten

Kingsley (eine kleine Wüstenrennmaus)

auf einer spannenden Reise, auf der

Sie verlorene Relikte im antiken Ägypten

erforschen müssen. Dabei gilt es Karten

anzuordnen, zu kombinieren und Schätze

zu sammeln – nur so haben Sie und die

Maus eine Chance, den versteckten Schatz

zu finden. Die Story erstreckt sich über 140

Level und bietet eindrucksvolle Grafiken aus

der Welt des alten Ägyptens.

Das Spiel selbst ist zwar kostenlos und bietet

eine Vielzahl von Gameplay-Modi, aber

ein King-Spiel ohne In-App-Käufe gibt es

nicht. Dennoch bürgt King für Qualität, was

die guten Bewertungen im

Play Store unterstreichen.

Sie müssen immer eine Karte mit einem Wert von 1 über oder unter der

Karte rechts unten auf den Stapel legen. In diesem Fall den König.

6

Ruzzle Free

Verbindliche Wortsuche

Ruzzle ist ein Wort-Puzzle, in

welchem Sie in einem 4x4-Raster

möglichst viele sinngebende

Wörter finden sollen. Die scheinbar wirr angeordneten

Buchstaben müssen also entweder

diagonal oder horizontal bzw. vertikal

zu bekannten deutschen Wörtern verbunden

werden. Natürlich ist es auf Dauer langweilig,

dieses Spiel alleine zu spielen und deshalb

haben Sie die Möglichkeit, ähnlich wie

in Quizduell gegen Freunde oder zufällig bestimmte

Mitstreiter anzutreten. Dabei haben

Sie genau zwei Minuten Zeit, möglichst viele

Rätsel

kostenlos

In-App-Käufe: erweiternd | Deutsch

Wörter zu bilden. Sind Sie durch, ist Ihr Herausforderer

an der Reihe. Schafft er in drei

Runden mehr Wörter, geht er als Sieger aus

der Partie. Sie sehen im Nachhinein übrigens,

welche möglichen Wörter Ihnen verborgen

blieben und welche Ihr Gegner gefunden hat.

Der Einblick in die Bestenliste ist der 2,50

Euro teuren Premiumversion vorbehalten.

Eines der besten Wort-Spiele. Selbst in der

Free-Version kann man spielen

bis zum Süchtigwerden.

98

Android Magazin Sep/Okt 2014


Neue Games im Play Store

7

Boom Beach ähnelt stark dem

Mega-Erfolg Clash of Clans desselben

Herstellers, ist also auch eine

Kombination aus Aufbau-, Strategie- und Verteidigungsspiel.

Sie besiedeln eine paradiesische

Inselgruppe und errichten auf einer Insel

Ihr Hauptquartier. Im Laufe der Zeit bauen

Sie unter anderem Wohngebäude und Lagerhallen

und platzieren strategisch sinnvoll Abwehrwaffen.

Denn ganz so paradiesisch ist

die Situation hier nicht: Eine bösartige Macht

namens Schwarze Garde treibt dort ihr Unwesen.

Sie hat etliche der Inseln bereits er-

8

Boom Beach

Ein Halbgott hat es nicht leicht!

Strategie

Ärger im Paradies kostenlos In-App-Käufe: mäßig | Deutsch

obert und die Eingeborenen versklavt.

Daher müssen Sie einerseits Ihr eigenes

Hauptquartier vor Angriffen schützen.

Andererseits versuchen Sie die Truppen

der Schwarzen Garde zu besiegen. Das

Errichten und Verbessern von Gebäuden

sowie das Ausstatten von Kriegsschiffen

kostet aber nicht nur virtuelles Geld.

Boom Beach kombiniert drei bewährte

Prinzipien zu einem gelungenen

Spielvergnügen.

HERCULES: THE OFFICIAL GAME

kostenlos

In-App-Käufe: mäßig | Deutsch

Stürme den Strand und erringe den Sieg! Und zwar gegen die

„Schwarze Garde“, welche die Inseleinwohner versklavt hat.

Action

Im Film wie im Spiel muss Herkules im Auftrag des Königs Eurystheus

zwölf Aufgaben erledigen. Und Sie müssen ihm dabei helfen!

„Hercules“ ist ein den gleichnamigen

Film begleitendes Kampfspiel

aus dem „Hack and Slash“-

Genre. Die Hauptfigur, die mit einer Keule,

einem Schutzschild und einer Rüstung ausgestattet

ist, tritt nacheinander gegen eine

Reihe von Kontrahenten an. Die Steuerung

ist einfach: Sie wehren die Schwerthiebe

des Gegners ab, indem Sie den Finger auf

dem Bildschirm in die Richtung ziehen, die

das Spiel vorgibt. Ist der Gegner dann von

seinen Angriffen erschöpft, können Sie ihn

Ihrerseits angreifen. Entscheidend für den

Ausgang der Kämpfe sind aber nicht nur Ihre

Verteidigungs- und Angriffsbewegungen,

sondern auch die Ausrüstung des Helden.

Um voranzukommen, müssen Sie die Münzen,

die Sie durch die Kämpfe verdienen, für

Ihre Ausrüstung verwenden.

Kein besonders raffiniertes Spiel, es bereitet

aber wegen der einfachen Steuerung

und der aufwendigen Grafik Fans von

Kampfspielen auch für längere

Zeit viel Vergnügen.

9 Icebreaker: A Viking Voyage 10

Baldur‘s Gate Enhanced Edition

Die Eiszeit ist zu schnell hereingebrochen. Und

so waren die Wikinger nicht mehr in der Lage Rätsel

gemeinsam das Feld zu räumen. Sie sind nun

auf Ihre Hilfe angewiesen. Ihre Aufgabe ist einfach: Die Wikinger wollen

zusammen wieder auf einem Schiff untergebracht sein, doch bis

dahin gibt es einen eisigen Weg zu überwinden. So kann es schon mal

vorkommen das einzelne Wikinger in riesigen Eismassen gefangen gehalten

werden, von Bösewichten bewacht sind oder aber ihr Weg zum

Schiff versperrt ist. Doch nicht

so einfach! Insgesamt warten

140 aufregende Level auf Sie.

Ein nettes Spiel für zwischendurch.

Rollenspiel

Die Grundhandlung dieses seit den

späten 90er-Jahren bekannten Spiels

ist schnell erklärt. Sie übernehmen

das Kommando über eine Truppe von Helden, die sich der Bekämpfung

diverser Übeltäter verschrieben haben. Kämpfe finden in Echtzeit statt,

Sie dürfen sowohl Angriffsziele als auch einzusetzende Zaubersprüche

vorgeben. Besiegte Gegner lassen sich nach Lust und Laune fleddern.

Dadurch kommen Sie an

diverse Ausrüstungsgegenstände,

die bei Nichtgefallen

an Händler verkauft werden.

Baldurs Gate ist lebende

Computerspielgeschichte.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

99


Text: Harald Gutzelnig

Preis € 4,49

In-App-Käufe keine

Sprache Deutsch

Hier müssen Sie durch Aufblasen von Leo die Brücke „nach unten pumpen“. Dazu ziehen Sie den rechten Daumen

nach oben. Erst wenn die Brücke den Abgrund überbrückt, geht es weiter.

Das Plattform-Abenteuer-Spiel Leo´s Fortune

konnte bereits einen Apple Design

Award abräumen. Seit kurzem gibt es dieses

„ausgezeichnete“ Spiel auch für Android-Phones.

Leo’s Fortune ist ein Jump and Run-Spiel,

aber keines der herkömmlichen Sorte. Es

bietet 19 liebevoll von Hand gezeichnete Levels

und jeder einzelne präsentiert sich in

einem einzigartigen Panoramabild mit über

50.000 Pixeln. Es sind diese Handzeichnungen

in Kombination mit einer eindrucksvollen

Sound- und Musikkulisse, die Leos Geschichte

in diesem epischen Abenteuer besonders lebendig

werden lassen: Leopold, eine bärtige

und gleichermaßen flaumige Kugel, der Erfinder

großer Erfindungen, der Goldige und

Glückliche, kommt nach Hause und stellt fest,

dass sein ganzes Gold futsch ist – einfach gestohlen.

Aus einem nicht näher bekannten Grund

hat der verschlagene Dieb die Goldstücke wie

Brotkrumen im Wald verstreut. Und die muss

Leopold nun in langwierigen Missionen wieder

einsammeln. Es versteht sich von selbst, dass

Sie ihm dabei behilflich sind. Sie navigieren

ihn schließlich durch die einzelnen Levels, immer

darauf bedacht, möglichst viele Goldmünzen

aufzusammeln und den heimtückischen

Fallen aus dem Weg zu gehen.

Abwechslungsvolle Reise

Auf der Suche nach dem Gold kommen Sie

durch moosbedeckte Wälder, staubtrockene

Wüsten und eisige Gebirge – und weitere Welten

in detailverliebter Optik. Und haben dabei

natürlich jede Menge Abenteuer zu bestehen.

Denn der Entwickler schien Spaß daran zu haben,

möglichst viele und gemeine Hindernisse

einzubauen. Das sind zum einen stachelbesetzte

Räder, um die herum sich der Protagonist

einen Weg suchen muss, und zum

anderen Falltüren, herabfallende Steine und

natürlich die tiefsten Abgründe, die Sie jemals

gesehen haben.

Viel Daumenwischerei

Es ist also viel Geschick vonnöten, um Leo gesund

durch die Ebenen zu steuern. Wobei die

Steuerung selbst sehr eingängig ist. Entweder

Sie wählen die Touch-Steuerung oder Sie

navigieren den knuffigen Helden mit virtuellen

Tasten von Goldbarren zu Goldbarren. Die

Touch-Steuerung ist zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig,

zeigt sich aber schlussendlich

als die bessere Wahl: Mit dem linken

100 Android Magazin Sep/Okt 2014


Leo‘s Fortune

Auf einem endlos langen Weg gilt es die gestohlenen Goldmünzen wieder einzusammeln. Aber das ist nicht die

Kunst. Die besteht vielmehr darin, den vielen Fallen zu entkommen bzw. die zahlreichen Hindernisse zu umgehen.

Daumen steuern Sie Leo durch horizontales

Wischen nach links oder rechts. Ab und an

ist es wichtig, dass er sich aufbläst, um etwa

ein Stück im Flug zu überbrücken. Das erledigen

Sie durch einen Wisch nach oben mit dem

rechten Daumen. Nach unten drücken Sie den

armen Kerl schließlich mit einem vertikalen

Daumenwisch in die andere Richtung.

Sterben ist kein Beinbruch

Ein positiver Aspekt des Spiels: Es gibt jede

Menge Checkpoints, so dass Sie bei den unweigerlichen

Konfrontationen mit den Fallen

nicht viel Ihres Weges verlieren. Allerdings

dürfen Sie davon ausgehen, dass Ihre kleinen

Missgeschicke fein säuberlich protokolliert

werden.

Und wenn Ihnen die Steuerung der Flauschkugel

erst einmal leicht von der Hand geht,

dann können Sie auch gegen Ihre Freunde antreten:

Beenden Sie so viele Levels wie möglich

in der schnellstmöglichen Zeit. In fünf Welten

mit insgesamt 19 Levels können Sie sich in

puncto Geschicklichkeit mit Ihren Freunden

via Google Play Game Services messen.

PRO

CONTRA

Fazit

Grafisch eines der besten Games im Play Store

Eingängige Steuerung

Motivierendes Gameplay

Keine neuartige Spielidee

Verhältnismäßig teuer

Die Kritiken für dieses Jump and Run sind

allesamt positiv: meisterlich, hervorragend,

umwerfend, beeindruckend und wunderschön

sind nur einige der darin gebrauchten

Adjektive. Bei so viel Euphorie kann man

einen Download schon mal wagen, schnelles

WiFi vorausgesetzt. Denn die apk hat

rund 300 MB, das Erstatten des rund 4,50

Euro teuren Kaufpreises ist also nur bei sehr

schnellem Internet möglich. Wir sind aber sicher,

dass Sie davon nicht Gebrauch machen

werden, denn das Spiel ist jeden der 449 Cent

wert.

Links und rechts nur stachelbewehrte Räder. Da

hilft nur eins: Aufblasen und drüber wegfliegen.

Fünf Akte, von denen die ersten vier je vier Levels

bieten und der letzte drei Spielebenen: Das ist nicht

wenig, für fast 5 Euro aber auch nicht viel.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

www.androidmag.de

101


Charts

SPIELE

TOOLS

Auf die Bewertungen im Play Store ist leider

kein hundertprozentiger Verlass. Deshalb kürt

unsere Redaktion alle zwei Monate in 15 Kategorien

die Apps, die uns am besten gefallen.

Der Aufsteiger

Leo‘s Fortune

€ 4,49| Android 4.0.3+ | Deutsch

Bei den Apple Design

Awards 2014 räumte

dieses Jump And Run-

Spiel ab: Leopold, eine bärtige und

flaumige Kugel, stellt eines Tages

fest, dass ihr ganzes gehortetes

Gold futsch ist – einfach gestohlen.

Doch der Dieb hat viele der

Goldstücke auf der Flucht fallen

lassen. Helfen Sie dem Protagonisten

beim Einsammeln - in

wilden Missionen durch atemberaubende,

detailreich

grafisch gestaltete

virtuelle Welten.


Der Absteiger

SkipLock

kostenlos|Android 4.0+ | Deutsch

SkipLock soll das Leben

von Android-Anwendern

leichter machen, indem

es in vorher definierten sicheren

Umgebungen die Bildschirmsperre

deaktiviert. Sichere Umgebungen

können über die verbundenen

WLAN-Netzwerke oder Bluetooth-

Geräte festgelegt werden. Standortbasierte

Einstellungsänderungen

finden sich jedoch schon in immer

mehr Apps und werden auch in der

kommenden Android-Version

enthalten

sein.


1

Threes!

€ 1,43 |A 4.0+ | Englisch

Ein Zahlen-Knobelspiel,

gestaltet mit

viel Liebe zum Detail.

Auf einem 4x4-Raster

werden Zahlen reihen- oder spaltenweise

verschoben und addiert.

Ziel: Durch Verschieben möglichst

hohe Zahlenwerte erreichen.

2

QuizDuell

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

Mit Quizduell können

Sie sich in 20 Wissenskategorien

mit

Gegnern aus dem

Netz messen. Ganz im Stil von

„Wer wird Millionär“ bekommen Sie

immer vier Antwortmöglichkeiten.

3

Leo‘s Fortune

€ 4,49 |A 4.0.3+ | Deutsch

In diesem Jump

and Run Spiel mit

atemberaubender

Grafik helfen Sie

Leo, einer flauschigen, bärtigen

Kugel, durch viele virtuelle

Welten dabei, die gestohlenen

Goldmünzen wiederzufinden.

4

Plants vs Zombies 2

kostenlos |A 2.3+ | Deutsch

Im lang erwarteten

Nachfolger des kultigen

Erstlings gilt

es mit allerhand

gefährlicher Pflanzen eine Zombie-Invasion

zu stoppen.

5

The Walking Dead:

Season One

kostenlos |A 2.3+ | Englisch

=

=

NEU

Passend zur TV-Serie

gibt es jetzt auch

endlich das Spiel für

die Android-Plattform,

in welchem

Sie sich gegen Zombies verteidigen

müssen.

1

SanDisk

Memory Zone

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Übersichtliche Verwaltung

des internen

Speicherplatzes

sowie von

Onlinespeichern wie Dropbox,

Google Drive und Co.

2

Switchr

€ 1,45 |A 2.1+ | Englisch

Kleines Helferlein,

das es dem Anwender

ermöglicht,

unkompliziert

mit einem einfachen Wisch

zwischen mehreren geöffneten

Tasks zu wechseln.

3

AVG Memory

Cleaner

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

Lahmende Handys

können wieder

neuen Schwung

bekommen, wenn

mal der Speicher kräftig leergefegt

wird. Diese App sorgt für

den nötigen Platz.

4

5

IFTTT

kostenlos| 4.0+| Englisch

Floatify

kostenlos |variiert| Englisch

=

=

=

=

Dieses leistungsfähige

Tool kann Ihnen

dabei helfen, häufige

Aufgaben bzw. Tätigkeiten

auf Ihrem Smartphone

oder Tablet zu automatisieren.

NEU

Floatify verlagert die

Benachrichtigungen

aus der gewohnten

Leiste am oberen Bildschirmrand

in semi-transparente

Fenster. So sind neue Meldungen

schneller gelesen und weniger

leicht zu übersehen.

102 Android Magazin Sep/Okt 2014


Charts

PERSONALISIERUNG GRAFIK & FOTO MUSIK & AUDIO MEDIEN & VIDEO SOZIALE NETZE

1

Go Launcher EX

kostenlos |A 2.0+ | Deutsch

Eine der populärsten

Launcher Anwendungen

mit ansprechenden

Themes,

ausgefallenen Übergangseffekten,

schnellem Bildlauf und in

der Größe änderbaren Widgets.

2

Beautiful Widgets

kostenlos |A 2.0.1+ | Deutsch

Erweitert Ihre Widgetlist

um viele

weitere stylische

Widgets. Bietet

unterschiedliche Widget-Typen

und Styles, wie z.B. Wetteranzeige,

neue Uhr und Akkuladestand.

3

Start

kostenlos | A 2.2+ | Deutsch NEU

Hübsch gemachter

Lockscreen-Launcher,

der neben

News und Wetter-

Infos auch Schnellstart-Optionen

für häufig genutzte Apps zu

bieten hat.

Die App personalisiert

die Oberfläche des

Smartphones in dynamischer

Weise. Sie

passt sich sogar dem individuellen

Tagesverlauf an.

Erstellt gesprochene

Klingeltöne aus eingetippten

Texten. So

können Sie z.B. Klingeltöne nach

dem Muster „Hallo Schatz, ich

bins!“ personalisieren.

Camera Zoom FX

€ 1,99 | A 1.5+ | Deutsch

Kamera Zoom FX

beeindruckt mit

vielen Features,

wie Effekten und

Filtern. Sogar ein Bildstabilisator

ist integriert - die kompletteste

Foto-App im Play Store.

Bitstrips

kostenlos | A 2.2+ | Englisch NEU

Sag es mit Cartoons.

Mit Bitstrips

erzeugt der

Anwender eigene

Comics, die sich anschließend in

Facebook posten lassen. Nette

Spielerei mit hohem Spaßfaktor.

4Everything Me 4Instagram

Launcher

kostenlos |A 4.0+ | Deutsch

5

Type your

Ringtone

€ 0,73 |A 3.0+ | Englisch

=

=

1

2

3

Pixlr Express

kostenlos | A 2.2+ | Englisch

kostenlos | A 2.2+ | Deutsch

=

Dank ständiger

Verbesserungen

hat sich Pixlr Express

nach oben

vorgekämpft. Sage und schreibe

600 Effekte, Overlays und Rahmen

sprechen für sich.

=

=

=

Mit dieser beliebten

App lassen

sich Fotos mit Hilfe

zahlreicher Effekte

künstlerisch verfremden und

über alle bekannten sozialen

Netzwerke mit Freunden teilen.

Mit der Selfie-Sticker

App von LINE

erstellen Sie im

Handumdrehen

lustige „Sticker“ mit einer Kombination

aus Ihrem Selfie und

den verschiedensten Comic-

Motiven und Sprechblasen.

1Power Amp 1MX Player 1Seesmic

kostenlos |A 2.1+ | Englisch

Enthält einen manuell

einstellbaren

Equalizer inklusive

Presets sowie separatem

Bass und Höhenregler

und unterstützt die Formate

MP3, MP4, M4A, FLAC oder TTA.

Dank des umfangreichen

Musikangebotes

im Play Store

ist die zugehörige

App eine Empfehlung wert. Vor

allem Design und Bedienung

wissen zu gefallen.

kostenlos |A 2.1+ | Englisch kostenlos |A 1.5+ | Englisch

= =

Dieser Videoplayer

kann mit beinahe

allen Videoformaten

etwas anfangen.

Dabei nutzt er sogar alle vorhandenen

Prozessorkerne, was der

Abspielqualität zugutekommt.

Mit Seesmic verwalten

Sie die Meldungen

verschiedener

sozialer Netzwerke

übersichtlich in einer einzigen Anwendung.

So sind Sie immer auf

dem aktuellsten Stand.

2Google Play Music 2Theke

2Foursquare

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Mit Spotify hat

man Zugang zu

Millionen Titeln bekannter

Künstler

und Bands - einfach die Applikation

starten und die Songs online

streamen.

Ob Musik, Sport,

Nachrichten oder

aktuelle Ereignisse,

diese App bietet

über 50.000 Radiostationen und

1,2 Millionen Sendungen. Da ist

für jeden was dabei!

kostenlos |A 2.2 | Deutsch

Übersichtliche Alternative

zur offiziellen

ZDF-Mediathek-App.

Durch

einen Klick auf das Play-Icon öffnet

Theke das Video als Stream

im vorinstallierten Mediaplayer.

kostenlos |A 1.6+ | Englisch

Soziales Netzwerk,

bei dem es darum

geht, seinen Standort

mitzuteilen.

Dank Gaming-Elementen eine

sehr motivierende Mischung aus

Spiel und Netzwerk.

kostenlos |A 2.1+ | Englisch

Einfache Bedienung

steht bei Google+

an erster Stelle. Die

Frontpage ermöglicht

den Zugriff auf die 4 Hauptfunktionen

des Netzwerks: Circles,

Stream, Huddle und Fotos.

4TuneIn Radio 4Magisto-Magischer

4Threema

Video Editor

kostenlos |A 1.6+ | Deutsch

kostenlos |variiert | Deutsch

5LINE Selfie Sticker 5Hi-Q MP3 5AllCast

kostenlos | A 2.3+ | Deutsch NEU Recorder

kostenlos |A 1.6+ | Englisch

=

=

3Spotify

3iSupr8 Vintage 3Google+

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

=

Video Camera

€ 0,72 |A 3.0+ | Englisch

=

=

Mit dieser App lässt

sich das Handy als

Aufnahmegerät

verwenden. Aufgenommen

werden in der Lite-

Version max. 10 min mit max.

128 Kbit.

Magisto erstellt

aus ausgewählten

Fotos und Videos

und Musik innerhalb

weniger Minuten geschnittene

Video-Präsentationen.

kostenlos | A 4.0+ | Englisch

=

=

Retro-Style gefällig?

iSupr8 zeichnet

Videos mitsamt

stimmiger Retro-

Filmeffekte auf und erlaubt ein

schnelles Teilen.

=

=

Besitzer von

Smart-TVs der

Marken Samsung

und Panasonic,

können mit dieser App Multimedia-Inhalte

vom Smartphone

direkt auf dem Fernseher

anzeigen.

€ 1,60 |A 4.0+ | Deutsch

Die sicherste

WhatsApp-Alternative.

Threema

greift auf Wunsch

nicht auf Ihr Telefonbuch zu und

verschlüsselt alle Nachrichten

so, dass sie nicht einmal für die

Macher der App lesbar sind.

5

Hangouts

kostenlos | A 2.3+ | Deutsch

=

=

=

=

Google verpasst

„Talk“ ein neues

Gesicht. Mit Hangouts

können Sie

telefonieren, Nachrichten und

Dateien verschicken und sogar

Videokonferenzen abhalten.

Empfehlenswert!

Sep/Okt 2014 Android Magazin

103


Charts

NAVIGATION NACHRICHTEN SPORT & FITNESS GESUNDHEIT

1

Google Maps

kostenlos | variiert | Deutsch= kostenlos |A 2.2+ | Englisch

=

Die auf Android-Smartphones

vorinstallierte App

bietet neben einer

Weltkarte auch noch ein praktisches

Navigationsfeature mit

vielen nützlichen Extras.

Durch die Eingabe

Ihres Zielortes erscheint

auf Ihrem Display

eine dreidimensionale

Straßenkarte, welche Sie

jederzeit durch eine andere Art

der Ansicht ersetzen können.

1Google Play Kiosk 1Runtastic

1Noom -

Die News-App

Google Currents

ist inzwischen Geschichte.

Natürlich

hat Google den Anwendern

einen würdigen Ersatz zur Seite

gestellt: Google Play Kiosk.

kostenlos |variiert | Englisch

Die App hilft, das

Training zu planen

und durchzuführen.

Einfach die Sportart

auswählen und die App misst alles,

was es zu messen gibt, auch

die verbrauchte Energie.

2Navigon Europe 2News Republic 2Nike Training Club 2Hydro

€ 59,95 |A 1.6+ | Deutsch

3TomTom

3

Navigation

€ 59,99 |A 2.2+ | Deutsch =

Auch TomTom hat

seit kurzer Zeit ein

umfangreiches Offline-Navi

im Angebot,

das jedoch noch nicht auf

allen Geräten funktioniert.

4

Citymapper

Routenplaner

kostenlos |A 2.3+ | Deutsch

Die Stadt-Navigations-App

ist seit

kurzem auch für

Berlin verfügbar. Intuitive

Bedienung, Echtzeit-Verbindungsinformationen

und eine

aufgeräumte Oberfläche gefallen.

5Öffi - ÖPNV

kostenlos |A 1.6+ | Deutsch

=

kostenlos |A 1.5+ | Deutsch

=

=

=

Diese App widmet

sich den öffentlichen

Verkehrsmitteln. Sie

kennt die Liniennetze

vieler Städte und Gebiete

unter anderem in Deutschland,

Österreich und der Schweiz.

News Republic

bringt Ihnen Nachrichten

und Multimediainhalte

zu

ausgewählten Themen optisch

ansprechend auf das Smartphone

oder Tablet.

Prime Guide

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Was kommt heute

im Fernsehen?

Auch diese Frage

lässt sich inzwischen

mit dem Smartphone beantworten.

Diese App macht es

möglich.

4

Das Erste

kostenlos|A 2.3+ | Deutsch

Mit der App des

deutschen Fernsehsenders

haben

Sie laufend

Zugriff auf Infos, Livestreams,

das aktuelle Programm und

sogar einzelne Sendung des

„Ersten“.

5Zinio Reader

kostenlos |A 1.6+ | Englisch

=

=

=

Zeitungskiosk für

Ihr Handy, der es

ermöglicht, aktuelle

Printausgaben in

digitaler Form herunterzuladen

und auf dem Gerät zu lesen –

auch das „Android Magazin“.

kostenlos |A 2.2+ | Englisch

Mit dieser App trainieren

Sie mit den

Stars! Internationale

Sportgrößen

bringen Ihnen über 100 Fitnessübungen

näher, der Schwerpunkt

liegt auf ganzheitlichem Training.

4

Zombies Run!

€ 3,59 |A 4.0+ | Englisch

Trainingsmuffel

können sich in

einem interaktiven

Hörspiel von Zombies

jagen lassen. Hoher Suchtfaktor

auch zuhause beim Ausbauen

der Zombie-Welt.

5Moves

kostenlos |A 4.0+ | Englisch

=

=

3Runtastic Six Pack 3

Trainer

kostenlos |variiert | Deutsch

=

Jawoll, ab sofort

trainieren wir unseren

Waschbrettbauch

mit Hilfe

eines Smartphones. Die Grund-

App ist kostenlos, für das volle

(Wasch-)Brett zahlen wir 2,49 €.

=

=

Simple aber nützliche

App, mit der Sie

automatisiert Ihre

täglich zurückgelegten

Strecken und die dabei gewählte

Bewegungsart aufzeichnen

können.

Die Abnehm App

kostenlos |A 2.0+ | Deutsch

Hier loggt man nicht

exakt die zu sich genommenen

Kalorien

ein, sondern erfasst

grob die Größe der Mahlzeit anhand

eines Tortendiagramms.

kostenlos |A 1.6+ | Deutsch

Führen Sie Ihrem

Körper täglich die

richtige Menge

Wasser zu? Mit dieser

App können Sie die Flüssigkeitszufuhr

im Auge behalten

und korrekt steuern.

4

I‘m Expecting

kostenlos |A 2.1+ | Englisch

I‘m Expecting soll

dabei helfen, immer

auf dem aktuellen

Entwicklungsstand

des Babys zu sein. Durch viele

Features ein wertvoller Begleiter

in der Schwangerschaft.

5

Dormi -

Baby Monitor

kostenlos |A 2.3+ | Deutsch

OvuView

kostenlos |A 1.5+ | Englisch

=

=

=

Schläft unser kleiner

Liebling ruhig und sicher?

Das Programm

Dormi hilft dabei,

diese Frage zu beantworten – indem

es das Smartphone in ein

Babyphone verwandelt.

=

=

Mit dieser App bleiben

Frauen stets

über den Menstruationsstatus

informiert

und können diesen dokumentieren

- praktisches Tool für

Periode und Fruchtbarkeit.

104 Android Magazin Sep/Okt 2014


Charts

BILDUNG BÜRO & FINANZEN SHOPPING HINTERGRÜNDE

1Englisch Lernen 1

mit babbel.com

kostenlos |A 2.1 | Deutsch

=

Mit Babbel holen

Sie sich einen kostenlosen

Grundund

Aufbauwortschatz

für unterwegs und zu

Hause auf Ihr Android Gerät.

Die Lesegeschwindigkeit

lässt sich

gezielt trainieren.

Diese App stellt die

nötigen Übungen zur Verfügung

und verhilft zu einer verbesserten

Leseleistung.

QuickOffice

kostenlos|variiert|Deutsch

Die Office-Lösung

von Google bietet

alle nötigen Werkzeuge

zum Anlegen

und Bearbeiten gängiger

Office-Dokumente für mobile

Endgeräte.

2Schneller lesen 2Pakete

2NuBon

€ 2,99|A 2.1+ | Deutsch

Mit den Aufgaben

von NeuroNation

können Sie Ihre

Konzentrationsfähigkeit

verbessern sowie Ihr Gedächtnis

wieder auf Vordermann

bringen.

Unlock your Brain

Mit diesem Lockscreen

trainieren

Sie Ihr Gehirn. Zum

Entsperren müssen

Sie Rechnungen lösen, die mit der

Zeit immer kniffliger werden. Mit

nützlicher Statistik-Funktion.

kostenlos |A 1.6 | Englisch

Damit behalten Sie

ankommende und

ausgehende Lieferungen

immer im

Auge. Mit der Maps-Integration

finden Sie schnell heraus, wo

sich Ihr Paket befindet.

3NeuroNation

3Investing.com

kostenlos |A 2.2+ | Englisch

4

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

5

=

=

=

Formelsammlung

von Duden

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

=

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Behalten Sie mit

dieser App den

Überblick über die

weltweiten Finanzwerte.

Die Kurse werden in Echtzeit

aktualisiert, sodass Sie keine

Entwicklung verpassen.

4

Business

Calendar

€ 4,75 |A 2.0.1 | Englisch

Braucht jeder.

Irgendwann, irgendwo.

Also ist

es praktisch, dergleichen

auf dem Handy zu

haben: Die Duden-Formelsammlung.

Kalender-Anwendung

für Ihre

Google-Kalender

mit Scroll- und

Zoomfunktion, inkl. Monats-,

Tages-, Listen- und Terminansicht.

5

Ausgaben

Manager

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

=

=

=

=

=

Optisch hervorragend

umgesetzter

Einnahmen- und

Ausgaben-Manager,

mit dem Sie ihr Budget im Blick

behalten.

1Bring!

€ 2,69 | A 4.0.3+ | Deutsch

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch NEU

Praktische App für

digitale Kassenbons

und Coupons.

Auch Einkaufslisten

lassen sich direkt in der App

anlegen und komfortable verwalten.

3

Barcoo

kostenlos |A 1.5+ | Deutsch

Mit dieser App entdeckt

man die besten

Schnäppchen

und spart beim alltäglichen

Einkauf wertvolles Geld.

Kommentare und Bewertungen

helfen bei Kaufentscheidungen.

4

Der Schnäppchenfuchs

informiert Sie

laufend über Angebote

und Rabattaktionen

von zahlreichen Onlineshops.

Schnäppchenfuchs

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

5

mobile.de

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

=

Ein digitaler Helfer,

der die Lagerhaltung

im häuslichen

Kühlschrank ungemein

vereinfacht. Die intuitive

Bedienung macht die App derzeit

absolut konkurrenzlos.

Mit mobile.de finden

Sie Ihren Traumwagen

im Handumdrehen.

Die App bietet

über eine Million Fahrzeuge, die

nur auf einen neuen Besitzer

warten.

1

Galaxy Pack

€ 1,49 |A 2.1+ | Englisch

Dieses Live Wallpaper

entführt Sie in

neue Dimensionen

und wunderschöne

Galaxien. Ist man erst einmal

„infiziert“, kommt man aus dem

Staunen nicht mehr heraus.

2

Photo FX Live

kostenlos |A 2.1+ | Englisch

Dieser Hintergrund

verwandelt Ihr Smartphone

in einen echten

Hingucker, indem

es Ihre Fotos in animierten Zusammenstellungen

über den Bildschirm

laufen lässt.

3

10.000 HD

Wallpaper

kostenlos |A 2.0+ | Englisch

Diese Sammlung von

Hintergrundbildern

ist es wert, erwähnt

zu werden - sie bietet

Zugriff auf 10.000 Bilder - säuberlich

in Kategorien einsortiert.

4

Sun Rise Free

Live Wallpaper

kostenlos |A 2.2+ | Englisch

Vögel, Regenbogen,

sanft gleitende Wolken

und die glitzernde

Sonne, die sich langsam

an die Oberfläche kämpft, ein

romantischer Hintergrund.

5

Hintergrund HD

kostenlos |A 2.1 | Englisch

=

=

=

=

=

Zahlreiche ansprechende

Hintergründe

in hochauflösender

Qualität bekommen Sie

mit dieser App. Das Angebot an

Wallpapers wird beinahe täglich

erweitert.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

105


Die ersten Schritte

Grafik: shutterstock.com / emojoez

Text: Hartmut Schumacher

DIE ERSTEN SCHRITTE

AUF IHREM SMARTPHONE

Android-Smartphones sind inzwischen erfreulich einfach zu bedienen.

Auspacken, einschalten und loslegen – das ist im Prinzip durchaus

wirklichkeitsnah. Allerdings sind Sie gut beraten, wenn Sie nicht allzu

ungestüm vorgehen, sondern gleich zu Anfang einige wichtige Dinge

erledigen, die dafür sorgen, dass Ihr neues Smartphone Ihnen ohne

Komplikationen so viel Nutzen und Vergnügen wie möglich bringt.

106 Android Magazin Sep/Okt 2014


Die ersten Schritte

1

Google-Konto einrichten

DIESE INFORMATIONEN BENÖTIGEN SIE BEIM ERSTEN EINSCHALTEN

Theoretisch können Sie ein Android-Smartphone

oder -Tablet auch ohne ein Google-

Konto verwenden. Wenn Sie aber Apps aus

dem Play Store herunterladen sowie den E-

Mail-Dienst GMail oder den Cloud-Speicher

Google Drive benützen möchten, dann kommen

Sie an einem Google-Konto nicht vorbei.

Nach dem ersten Einschalten Ihres Smartphones

fragt das Gerät Sie nach den Zugangsdaten

Ihres Google-Kontos (E-Mail-Adresse

und Kennwort). Statt die Daten eines bereits

vorhandenen Kontos einzugeben, können Sie

auch direkt auf dem Smartphone ein neues

Konto anlegen – indem Sie die Frage „Haben

Sie ein Google-Konto?“ durch Antippen der

Schaltfläche „Nein“ beantworten.

Im Fenster „Sicherung & Wiederherstel-

lung“ sollten Sie die Option „Sichern Sie Ihre

Daten [...]“ eingeschaltet lassen. So erreichen

Sie, dass die installierten Apps und die Systemeinstellungen

in der Cloud abgelegt werden

– und Ihnen später wieder zur Verfügung ste-

hen (beispielsweise wenn Sie das Smartphone

neu einrichten müssen oder aber ein weiteres

Smartphone in Betrieb nehmen).

WLAN-Zugangsdaten

Zusätzlich zu Ihren Google-Kontodaten benötigen

Sie die Zugangsdaten Ihres WLAN-Routers.

Meist reicht das Kennwort. Wenn der Router

jedoch seinen Namen (seine SSID) nicht ausstrahlt,

dann brauchen Sie darüber hinaus eben

diesen Namen. Achten Sie auch darauf, dass –

zumindest kurzzeitig – der Router neue Geräte

zulässt und den Zugang nicht etwa auf bereits

bekannte Geräte beschränkt. Sie können dies in

den Einstellungen Ihres Routers ändern.

Konto nachträglich einrichten

Und wenn Sie erst nachträglich ein Google-

Konto auf dem Gerät einrichten möchten? Das

erledigen Sie in der „Einstellungen“-App, indem

Sie dort im Bereich „Konten“ die Schaltflächen

„Konto hinzufügen“ und „Google“ antippen.

Beim ersten Einschalten Ihres Smartphones sollten Sie

die Zugangsdaten Ihres Google-Kontos zur Hand haben.

2

Adressbuch synchronisieren

TELEFONNUMMERN UND ADRESSEN ÜBERNEHMEN

Höchstwahrscheinlich möchten Sie Ihr Adressbuch

auch auf Ihrem neuen Smartphone zur

Verfügung haben. Im einfachsten Fall geschieht

das Übernehmen der Adressen automatisch.

Nämlich dann, wenn Sie die Adressen schon

in Ihrem Google-Konto gespeichert haben. Auf

dem Smartphone finden Sie die Adressen und

Telefonnummern in der App „Kontakte“.

Von der SIM-Karte importieren

Haben Sie eine SIM-Karte in das Smartphone

eingelegt, auf der bereits Telefonnummern gespeichert

sind? Dann können Sie sie sehr einfach

in die „Kontakte“-App (und damit in Ihr Google-Konto)

übernehmen: Rufen Sie in dem Menü

(über die Menütaste oder die Menüschaltfläche

rechts unten) den Punkt „Importieren/Exportieren“

auf. Tippen Sie dann im Dialogfenster „Kontakte

importieren/exportieren“ die Schaltfläche

„Von SIM-Karte importieren“ an. Anschließend

können Sie im Fenster „Kontakte für Import auswählen“

nacheinander diejenigen Einträge antippen,

die Sie übernehmen möchten. Oder Sie

rufen den Menüpunkt „Alle importieren“ auf. Die

übernommenen Adressen stehen Ihnen nicht

nur auf dem Smartphone zur Verfügung, sondern

(über den GMail-Dienst) auch auf Ihrem PC.

Verwalten Sie Ihr Adressbuch mit einem PC-

Programm? Dann können Sie die Adressen dort

als „vCard“-Datei (mit der Endung „vcf“) exportieren.

Diese Datei übertragen Sie auf Ihr Smartphone

(indem Sie sich die Datei selbst per E-

Mail schicken und sie auf der Speicherkarte des

Smartphones ablegen). Anschließend rufen Sie

in der „Kontakte“-App den Menüpunkt „Importieren/Exportieren“

auf und tippen im Fenster

„Kontakte importieren/exportieren“ die Schaltfläche

„Aus Speicher importieren“ an.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

Sie können die Telefonnummern, die auf der SIM-Karte

gespeichert sind, in Ihr Adressbuch übernehmen.

107


Die ersten Schritte

3

Das Smartphone schützen

GUT VORBEREITET AUF VERGESSLICHKEIT UND DIEBSTAHL

Im Laufe der Zeit sammeln sich auf Ihrem Smartphone

viele Informationen an, die nicht jeden

etwas angehen: beispielsweise Ihr Adressbuch,

Ihre E-Mail-Nachrichten oder auch geschäftliche

und private Unterlagen, die Sie auf dem Smartphone

ablegen. Daher sollten Sie das Handy so

bald wie möglich mit einer Sicherungssperre versehen,

die nur Ihnen Zugang zu den Funktionen

und Daten des Geräts gewährt. Dies erledigen

Sie in der „Einstellungen“-App mit der „Sicherheit“-Funktion

„Display-Sperre“. (Auf Samsung-

Smartphones heißt die entsprechende Funktion

„Sperrbildschirm“.) Relativ sicher sind die

Sperrmethoden „Passwort“, „PIN“ und „Muster“.

Dagegen ist die Methode „Face Unlock“ (bei der

Ihr Gesicht sozusagen als Kennwort dient) vergleichsweise

leicht zu überlisten – und funktioniert

nicht bei schlechter Beleuchtung.

Infos über den Eigentümer

Für den Fall, dass Sie Ihr Smartphone verlieren,

erweist sich die „Sicherheit“-Funktion „Info

zum Eigentümer“ als nützlich (die auf einigen

Smartphone-Modellen stattdessen den

Namen „Info über Besitzer“ oder „Inhaberinformationen“

trägt). Sie erlaubt es Ihnen, auf

dem Sperrbildschirm einen Text anzeigen zu

lassen, der dem ehrlichen Finder verrät, wie er

mit Ihnen Kontakt aufnehmen kann.

Smartphone orten

In der App „Google Einstellungen“ können Sie

zudem die Funktion „Android Geräte-Manager“

einschalten. Dank dieser Funktion ist es

möglich, aus der Entfernung das verlorengegangene

oder verlegte Smartphone zu orten

oder zu sperren oder aber seine Daten

zu löschen. Das können Sie entweder vom

PC aus erledigen (indem Sie im Web-Browser

folgende Adresse aufrufen: www.google.

com/android/devicemanager). Oder aber mit

einer Smartphone-App, die verwirrenderweise

ebenfalls den Namen „Android Geräte-Manager“

trägt.

Statt eines Kennworts können Sie zum Entsperren ein

Muster verwenden, das Sie auf dem Bildschirm zeichnen.

4

Hintergrund ändern

IHR LIEBLINGSFOTO AUF DEM STARTBILDSCHIRM

Den Startbildschirm Ihres Smartphones bekommen

Sie sehr häufig zu sehen. Daher ist es

wichtig, dass er Ihnen wirklich gefällt. Falls Ihnen

das vorgegebene Hintergrundbild nicht zusagt,

dann können Sie das sehr leicht ändern:

Tippen Sie eine leere Stelle des Startbildschirms

lange an. Tippen Sie dann auf die Schaltfläche

„Hintergründe“. Anschließend können Sie

eines der vorinstallierten Hintergrundbilder auswählen.

Tippen Sie stattdessen auf die Schaltfläche

„Bild auswählen“, wenn Sie eines der Fotos

im Speicher Ihres Smartphones als Hintergrundbild

für den Startbildschirm verwenden möchten.

Abhängig vom Smartphone-Modell

Bei etwas älteren Smartphones erscheint

nach dem langen Antippen des Startbildschirms

ein Dialogfenster, in dem Sie zunächst angeben,

ob Sie ein normales Hintergrundbild, eine

Animation („Live-Hintergründe“) oder ein Foto

(„Galerie“ oder „Fotos“) auswählen möchten.

Beim Galaxy S5 können Sie auf dem Startbildschirm

die Finger zusammenziehen und

dann die Schaltfläche „Hintergrund“ antippen.

Beim Galaxy S4 betätigen Sie auf dem Startbildschirm

die Menütaste und tippen dann die

Schaltfläche „Hintergrundbild festlegen“ an.

Auf dem HTC One ziehen Sie den Finger vom

oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungsleiste

zu öffnen, und tippen dort

auf die Schaltfläche „Personalisieren“. Kommen

Sie auf diesen Wegen nicht zum Erfolg, dann

suchen Sie in der „Einstellungen“-App nach Optionen

wie „Display“ oder „Hintergrundbild“. Und

nicht zuletzt können Sie in der Bildanzeige-App

„Fotos“ das zurzeit ausgewählte Foto über den

Menüpunkt „Einstellen“ als Hintergrundbild für

den Startbildschirm festlegen.

Sie können vorgegebene Bilder oder aber eigene Fotos als

108

Hintergrund für den Startbildschirm verwenden.

Android Magazin Sep/Okt 2014


Die ersten Schritte

5

Klingeltöne und Sounds anpassen

WER WILL SCHON DENSELBEN KLINGELTON WIE ALLE ANDEREN VERWENDEN?

Die Klingeltöne Ihres Smartphones legen Sie

in der „Einstellungen“-App mit der Funktion

„Töne“ (oder „Ton“ oder „Sound“) fest. Tippen

Sie die Schaltfläche „Klingelton“ an, um einen

anderen Klingelton auszuwählen. Die Option

„Beim Klingeln vibrieren“ sorgt – natürlich –

dafür, dass das Smartphone nicht nur klingelt,

sondern auch vibriert, wenn ein Anruf eintrifft.

Über die Schaltfläche „Standard-Benachrichtigungston“

wählen Sie den Ton aus, den das

Smartphone verwendet, um Sie auf das Eintreffen

einer Benachrichtigung (beispielsweise wegen

eines anstehenden Termins) hinzuweisen.

Geräusche beim Antippen

Darüber hinaus können Sie mit der Option

„Töne bei Berührung“ einstellen, ob das Smartphone

ein Geräusch von sich geben soll, wenn

Sie auf den Bildschirm tippen. Und mit der Option

„Wähltastentöne“ legen Sie fest, ob Töne

erklingen sollen, wenn Sie auf der Zifferntastatur

der „Telefon“-App eine Nummer eingeben.

(Wie immer haben diese Optionen bei den

diversen Smartphone-Modellen der verschiedenen

Hersteller leicht unterschiedliche Bezeichnungen

– beispielsweise „Benachrichtigungen“,

„Benachrichtigungston“, „Ton beim

Tippen“ und „Tastentöne“.)

Individuelle Klingeltöne

Es ist zudem möglich, den einzelnen Einträgen

in Ihrem Adressbuch unterschiedliche Klingeltöne

zuzuweisen, so dass Sie schon am Klingeln

erkennen, wer gerade anruft. Wählen Sie

zu diesem Zweck in der „Kontakte“-App einen

Adresseintrag aus und rufen dann den Menüpunkt

„Klingeltonwahl“ auf. Um die Klingeltöne

auszuschalten, halten Sie die Einschalttaste

des Smartphones lange gedrückt. Ist dann das

Dialogfenster „Ausschalten“ erschienen, so

tippen Sie dort entweder die Lautlos- oder die

Vibrations-Schaltfläche an. Bei einigen Smartphones

können Sie dies über eine Schaltfläche

in der Benachrichtigungsleiste erledigen.

In diesem Fenster legen Sie fest, welche Klingel- und

Benachrichtigungstöne Ihr Smartphone benützt.

6

Google Now aktivieren

DIE RICHTIGEN INFORMATIONEN ZUR RICHTIGEN ZEIT

Google Now ist ein Assistent, der Sie mit Informationen

versorgt, ohne dass Sie ihn darum

bitten müssen. Die Funktion zeigt Ihnen beispielsweise

Wetterinformationen an, die Fahrzeit

bis zu Ihrer Arbeitsstätte sowie aktuelle

Nachrichten, die Ihren Interessen entsprechen.

Folgendermaßen aktivieren Sie Google Now:

Rufen Sie die App „Google Einstellungen“ auf.

Tippen Sie die Schaltfläche „Suche & Google

Now“ an. Und schalten Sie schließlich die Option

„Google Now“ ein.

Google Now macht sich automatisch durch

Benachrichtigungen bemerkbar, die oben in der

Statusleiste erscheinen. Ziehen Sie diese Leiste

nach unten, und tippen Sie die Benachrichtigungen

an, die Sie interessieren.

Darüber hinaus können Sie Google Now aufrufen,

indem Sie – je nach Smartphone-Modell

– auf dem Startbildschirm mehrmals den

Finger von links nach rechts ziehen, um zum

äußersten linken Startbildschirm zu gelangen,

auf dem Google Now residiert. Alternativ dazu

können Sie den Finger von der Startbildschirm-

Schaltfläche nach oben ziehen. Oder aber die

Startbildschirm-Taste lange gedrückt halten.

Informationen verbessern

Um die Nützlichkeit der automatischen Informationen

zu verbessern, tippen Sie ganz unten auf

dem Google-Now-Bildschirm die Zauberstab-

Schaltfläche an. Sie können dann unter anderem

angeben, für welche Sportmannschaften und

Aktienkurse Sie sich interessieren, ob Sie Wettervorhersagen

erhalten möchten, wo sich Ihr

Zuhause und Ihre Arbeitsstätte befinden, welche

Art von Verkehrsmittel Sie benützen und ob

Google Now Sie informieren soll, wenn Web-Sites,

die Sie häufig besuchen, aktualisiert wurden.

Der digitale Assistent Google Now beliefert Sie automatisch

mit hilfreichen Informationen.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

109


Die ersten Schritte

7

Apps und Spiele installieren

1,2 MILLIONEN APPS – UND WIE SIE DIE BESTEN FINDEN

Sie sind hungrig auf zusätzliche Software für

Ihr Smartphone oder Tablet? Kein Problem: Im

Play Store finden Sie über 1,2 Millionen Apps

und Spiele. Die meisten davon sind kostenlos

erhältlich. Um Software aus dem Play Store

herunterzuladen und zu installieren, verwenden

Sie die App mit dem originellen Namen

„Play Store“. Tippen Sie in dieser App links oben

die Play-Store-Schaltfläche an, um die Seitenleiste

erscheinen zu lassen. Dort können Sie

über die Schaltfläche „Meine Apps“ eine Liste

der von Ihnen bereits installierten Apps aufrufen.

Auch zu den Einstellungen der App gelangen

Sie über diese Leiste.

Wichtige Einstellungen

Standardmäßig platziert der Play Store für jede

neu installierte App ein Symbol auf dem Startbildschirm.

Das ist nützlich, kann aber auch nerven.

Abstellen können Sie dieses Verhalten, indem

Sie in den Einstellungen die Option „Symbol

zu Startbildschirm hinzufügen“ ausschalten.

Möchten Sie vermeiden, dass Sie (oder Ihre

Kinder) versehentlich kostenpflichtige Apps

herunterladen? Dann schalten Sie die Option

„Passwort für Käufe erforderlich“ ein.

Manchmal ist es bequemer, auf dem PC im

Play Store zu stöbern. Sie erreichen ihn über

folgende Adresse: play.google.com. Wenn Sie

im Web-Browser die „Installieren“-Schaltfläche

einer App anklicken, dann installiert der Play

Store diese App automatisch auf Ihrem Smartphone

– sobald das Smartphone wieder mit

dem Internet verbunden ist.

Die allerbesten Apps

Trotz der Kategorien und der Benutzerbewertungen

kann der Play Store recht unübersichtlich

sein. Was dazu führt, dass nützliche Apps

nur allzu leicht in der Menge des Angebots

untergehen. Abhilfe schafft da das Programm

„AppCheck“ (aus unserem Hause), das Sie täglich

über neue und wirklich empfehlenswerte

Apps informiert.

AppCheck

Der Play Store hält über 1,2 Millionen Apps und Spiele

für Sie und Ihr Smartphone bereit.

8

Apps, Widgets und Ordner hinzufügen

MEHR INFOS UND MEHR ÜBERSICHT AUF DEM STARTBILDSCHIRM

Widgets

Viele Apps kommen mit Widgets daher, die direkt auf

dem Startbildschirm nützliche Informationen anzeigen.

Statt die Apps in der Apps-Schublade zu suchen,

um sie zu starten, können Sie sie direkt

vom Startbildschirm aus aufrufen. Vorausgesetzt

natürlich, Sie platzieren sie zuvor dort.

Das erledigen Sie, indem Sie ein App-Symbol in

der Apps-Schublade lange antippen und dann

an die gewünschte Stelle auf dem Startbildschirm

ziehen.

Befinden sich sehr viele App-Symbole auf

dem Startbildschirm, dann leidet die Übersicht

darunter. Daher ist es sinnvoll, die Symbole in

Ordnern zu organisieren. Sie legen einen Ordner

an, indem Sie ein App-Symbol lange antippen

und dann relativ schnell auf ein anderes

App Symbol ziehen. – Auf Galaxy-Smartphones

können Sie stattdessen ein App-Symbol

lange antippen und es dann auf die Beschriftung

„Ordner erstellen“ am oberen Bildschirmrand

ziehen.

Widgets sind kleine Symbole auf dem Startbildschirm,

die nicht lediglich zum Aufrufen einer

App dienen, sondern selbst direkt Informationen

anzeigen können – beispielsweise das

Wetter, eingetroffene E-Mail-Nachrichten oder

Informationen über den Akku. Einige Widgets

sind bereits vorinstalliert. Andere erhalten Sie,

indem Sie die dazugehörigen Apps aus dem

Play Store installieren. Prinzipiell verfahren Sie

bei Widgets genauso wie bei App-Symbolen. Sie

ziehen sie also aus der Widgets-Liste auf den

Startbildschirm. Wo allerdings genau sich diese

Widgets-Liste befindet, das ist abhängig von

der Betriebssystemversion: Entweder finden Sie

die Widgets in einem getrennten Register der

Apps-Schublade. Oder aber Sie tippen eine leere

Stelle auf dem Startbildschirm lange an und tippen

dann auf die Schaltfläche „Widgets“.

110 Android Magazin Sep/Okt 2014


Die ersten Schritte

9

Cloud-Speicher

einrichten

INTERNET STATT FESTPLATTE

Cloud-Speicher-Dienste erlauben es, Dateien auf Servern abzulegen,

auf die Sie über das Internet Zugriff haben. Dies ermöglicht

es Ihnen, Ihre Dateien von mehreren Geräten (Smartphones, Tablets

und PCs) aus zu verwenden, ohne dass Sie diese Dateien auf

jedes dieser Geräte kopieren müssen.

Auf einen bekannten Cloud-Dienst können Sie ohne große

Umstände zugreifen: Google Drive – denn für diesen Dienst sind

Sie als Google-Benutzer ohnehin bereits angemeldet. Sie müssen

lediglich noch die „Google Drive“-App aus dem Play Store installieren.

Weitere bewährte Cloud-Speicher-Dienste sind beispielsweise

Dropbox, OneDrive und Box. Für diese Dienste sind ebenfalls

Apps im Play Store zu finden. Und nichts spricht dagegen, dass

Sie sich bei mehreren dieser Dienste anmelden, um in den Genuss

von mehr Speicherplatz zu kommen.

QUICK-TIPPS FÜR GOOGLE DRIVE

Dateien öffnen, herunterladen

und hochladen

Neue Ordner und Office-Dateien

anlegen

Texte, Tabellen und Präsentationen

bearbeiten

Die App Google Drive listet Ihnen die vorhandenen

Dateien auf. Tippen Sie eine Datei an, um sie zu öffnen.

Tippen Sie sie lange an, um sie auf dem Smartphone

zu speichern, so dass Sie sie auch offline verwenden

können. Über die Schaltfläche „Hochladen“ können Sie

eine Datei aus dem Speicher Ihres Smartphones hochladen.

– Tippen Sie die Schaltfläche …

... „Erstellen“ an, um einen neuen Ordner anzulegen

oder aber eine neue Text-, Tabellen- oder Präsentationsdatei.

Die Funktion „Scannen“ erlaubt es Ihnen,

ein Foto anzufertigen, das die App dann als PDF-Datei

hochlädt. – Vom PC aus können Sie auf den Google-

Drive-Dienst sehr einfach zugreifen, indem Sie im Web-

Browser folgende Site aufrufen: drive.google.com

Wenn Sie Text-, Tabellen- und Präsentationsdateien direkt

aus Google Drive heraus bearbeiten möchten, benötigen

Sie zusätzlich folgende Apps: „Google Docs“,

„Google Tabellen“ und „Google Präsentationen“. Das

klappt nicht nur mit Dateien in den Google-eigenen

Formaten, sondern auch mit Dateien, die in den verbreiteten

Microsoft-Office-Formaten vorliegen.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

111


Android L jetzt installieren

Alle Infos und

Features zu

Android L

finden Sie im

Highlight-Report

auf Seite

28.

ANDROID L

schon jetzt installieren

Android L ist als Entwickler-Vorschau für jeden zum

Download verfügbar. Da die Installation aber nicht gerade

einfach ist, zeigen wir Ihnen, wie Sie dabei vorgehen

müssen und welche Dinge es zu beachten gilt.

ACHTUNG: Die Installation von Android L ist nicht ungefährlich und kann dazu führen, dass

Ihr Android-Gerät nicht mehr startet. Das Befolgen dieser Anleitung erfolgt deshalb auf

eigene Gefahr, zudem empfehlen wir sie explizit nur erfahrenen Android-Nutzern.

Welche neuen Features und Extras

Android L zu bieten hat, haben wir

Ihnen bereits im Highlight-Report

auf Seite 28 genauer erklärt.

Neu ist auch, dass Google App-Entwicklern

erstmals die Möglichkeit gibt, eine kommende

Android-Version bereits vorab kennenzulernen

und Ihre Applikationen auf die im Herbst auf sie

zukommenden neuen Gegebenheiten anzupassen.

Anders als bei Apple, benötigen Sie als

Entwickler aber keinen speziellen Developer-

Account, sondern können sich die für die Entwicklung

nötigen Tools kostenlos und von öffentlich

zugänglichen Servern herunterladen.

Das bedeutet gleichzeitig, dass sich auch

jene unter Ihnen, die keine Apps entwickeln,

Android L mit wenig Aufwand auf das Nexus

5 oder Nexus 7 (2013) klatschen können.

Wenn Sie Ihr Smartphone täglich im Einsatz

haben und es beispielsweise auch beruflich

nutzen, ist die Installation von Android L vielleicht

nicht das Klügste, da sie noch unter der

einen oder anderen Kinderkrankheit leidet. Auf

dem Nexus 7 (2013) oder einem Nexus 5 als

Zweithandy steht einer Android L-Installation

hingegen grundsätzlich nichts im Wege. Wir

zeigen Ihnen, wie Sie Android L installieren und

(falls nötig) sogar wieder runterbekommen.

ZUSAMMENFASSUNG

Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich die kommenden

sechs Schritte gewissenhaft durchlesen.

Hier sehen Sie noch mal übersichtlich aufgelistet,

was auf Sie zukommt.

1

2

3

4

5

6

Für den Flash-Vorgang essenzielle Android

SDK-Tools direkt von Google herunterladen

Installationsdateien in Form des Android L-

Images für Nexus 5 oder Nexus 7 (2013 WiFi)

herunterladen

Google USB-Treiber herunterladen, diese installieren

und auf dem Android-Gerät USB-

Debugging deaktivieren

Verbindung mit dem PC herstellen und den

Bootloader entsperren

Android L-Image auf das Nexus 5 oder Nexus

7 (2013 WiFi) flashen

Android L entfernen und Android 4.4 KitKat

erneut auf das Gerät flashen

112

Android Magazin Sep/Okt 2014


Android L jetzt installieren

1

Als

Android SDK-Tools herunterladen

Das Android SDK ist zwar für App-Entwickler gedacht, die darin befindlichen SDK-Tools können

aber zum Flashen von Android-Geräten verwendet werden.

ersten Schritt müssen Sie das Android

Software Development Kit (kurz SDK)

auf Ihrem PC herunterladen. Dieses ist zwar

eigentlich für App-Entwickler gedacht, enthält

aber auch jene Tools, die für die Installation

von Android L nötig sind. Die Installationsdatei

für das Android SDK finden Sie unter http://

developer.android.com/sdk/index.html.

SDK-Tools entpacken

Laden Sie die rund 350 Megabyte große ZIP-

Datei herunter und entpacken Sie diese an

einen Ort, den Sie leicht wiederfinden. Übrigens:

Die für das Flashen benötigten Tools

liegen im Unterordner \sdk\platform-tools.

Den Ordner „platform-tools“ werden Sie in den

folgenden Schritten noch des Öfteren brauchen,

am besten lassen Sie das entsprechendes

Fenster im Laufe des Workshops einfach

immer geöffnet.

2

Android L-Installationsdateien vorbereiten

Nachdem die Android SDK-Tools erfolgreich

heruntergeladen und entpackt wurden, brauchen

Sie natürlich noch das entsprechende

Installations-Image für Android L. Das Image

steht offiziell für zwei Geräte zur Verfügung:

NEXUS 5

http://bit.ly/nx5android

NEXUS 7 (2013 WiFi)

http://bit.ly/nx7android

Die im .tgz-File des jeweiligen Images befindlichen Dateien müssen Sie in den Ordner „platform-tools“

des Android SDK hinein kopieren.

Geben Sie den für Ihr Gerät passenden Link in

Ihrem Browser am PC ein und laden Sie das

Android L-Image herunter. Zum Entpacken

der exotischen .tgz-Datei ist ein Programm

wie „7-zip“ nötig, das Sie sich kostenlos auf

der Webseite www.7-zip.de herunterladen

können. Nach dem Entpacken müssen Sie folgende

Dateien in den in Schritt 1 entpackten

SDK-Unterordner \sdk\platform-tools kopieren:

„flash-all.sh“, „flash-base.sh“, „flash-all.

bat“, „bootloader-*.img“, „radio-*.img“ (nur bei

Nexus 5) und „image-*.zip“.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

113


Android L jetzt installieren

3

USB-Treiber installieren & USB-Debugging aktivieren

Nachdem Sie zunächst die Entwickleroptionen

aktiviert haben, müssen als nächstes

bei „USB-Debugging“ ein Häkchen setzen.

Damit Ihr Nexus 5 oder Nexus 7 (2013) von

Ihrem PC korrekt erkannt wird, wenn Sie es via

USB-Kabel mit diesem verbinden, müssen Sie

die entsprechenden USB-Treiber von Google

installieren. Laden Sie sich zu diesem Zweck

auf der Webseite http://developer.android.

com/sdk/win-usb.html die offiziellen Google

USB-Treiber für Nexus-Geräte herunter und

installieren Sie diese.

Voraussetzung für das Funktionieren des

Flash-Vorganges ist zudem das Aktivieren der

Option „USB-Debugging“ in den Systemeinstellungen

des Nexus 5 oder Nexus 7 (2013).

Wechseln Sie dazu in die Systemeinstellungen

und wählen Sie dort ganz unten den Menüpunkt

„Über das Telefon“ aus. Tippen Sie

nun sieben Mal auf „Build-Nummer“, bis der

standardmäßig versteckte Menüpunkt „Entwickleroptionen“

im Hauptmenü der Systemeinstellungen

auftaucht. In diesen Entwickleroptionen

finden Sie den Menüpunkt

„USB-Debugging“, den Sie aktivieren müssen

indem Sie das Häkchen setzen.

Verbinden Sie nun Ihr Nexus 5 oder Nexus 7

(2013) via USB mit Ihrem PC und warten Sie etwas,

bis das Gerät richtig erkannt wurde. Verwenden

Sie am besten das mitgelieferte, originale

USB-Kabel.

4

Verbindung prüfen und Bootloader entsperren

Die Eingabeaufforderung können Sie im Ordner „platform-tools“ öffnen, indem Sie mit gedrückter

„Shift“-Taste auf einen freien Bereich rechtsklicken und „Eingabeaufforderung hier öffnen“ wählen.

Öffnen Sie am PC den in Schritt 2 entpackten

Ordner \sdk\platform-tools, halten Sie

die Shift-Taste auf Ihrer Tastatur gedrückt

und klicken Sie mit der rechten Maustaste

auf einen freien Bereich im Ordner. Wählen

Sie dann den Menüpunkt „Eingabeaufforderung

hier öffnen“ aus, woraufhin sich ein Eingabeaufforderungs-Fenster

öffnet. Stellen

Sie sicher, dass Ihr Android-Gerät mit dem PC

via USB verbunden ist und läuft. Tippen Sie

nun „adb devices“ ein und drücken Sie Enter.

Sie erhalten als Ergebnis eine „List of devices

attached“, wenn Ihr Geräte richtig erkannt

wurde, müsste direkt darunter so eine Kombination

aus Zahlen und Buchstaben wie etwa

„01ui6m6733fgh39r device“ stehen.

WICHTIG: Die folgenden Schritte können

nur durchgeführt werden, wenn das Gerät

korrekt erkannt wurde.

Wenn Ihr Geräte erkannt wurde, müssen Sie in

der Eingabeaufforderung wie zuvor beschrieben

in den Ordner \sdk\platform-tools wechseln,

dort den Befehl „adb reboot bootloader“

(ohne Anführungszeichen) eingeben und mit

der Enter-Taste bestätigen. Das Nexus 5 beziehungsweise

Nexus 7 (2013) braucht nun einige

Sekunden, um in den Bootloader-Modus

zu wechseln.

Wird nach Eingabe des Befehls „adb devices“

eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben

angezeigt, wurde Ihr Gerät erkannt.

Nachdem das Gerät erkannt wurde, können

Sie es mit dem Befehl „adb reboot bootloader“

in den Bootloader-Modus versetzen.

114

Android Magazin Sep/Okt 2014


Android L jetzt installieren

5

Android L flashen

Wurde das Gerät in den Bootloader-Modus versetzt, können Sie sämtliche weiteren nötigen

Aktionen mit dem Befehl „flash-all“ durchführen.

Nachdem alle Vorkehrungen getroffen wurden,

ist der Flash-Vorgang selbst sehr einfach.

Sobald das Nexus 5 oder Nexus 7 (2013) wie in

Schritt 4 beschrieben in den Bootloader-Modus

versetzt wurde, müssen Sie in der immer

noch geöffneten Eingabeaufforderung nur

noch den Befehl „flash-all“ (ohne Anführungszeichen)

eintippen und mit Enter bestätigen.

Dadurch startet der Flash-Prozess und einige

Minuten später wird Ihr Android-Gerät von alleine

rebooten.

Die Startsequenz beim ersten Bootvorgang

ist einige Zeit lang zu sehen, also nicht nervös

werden und das Smartphone bzw. Tablet einfach

machen lassen. Danach müsste Android

L starten und Sie können Ihr Gerät wie gehabt

einrichten.

6

Android 4.4 KitKat wiederherstellen

Da es sich bei Android L um eine nicht finale

Entwickler-Vorschau handelt, kann es durchaus

passieren, dass Sie es mit einigen Kinderkrankheit

zu tun bekommen. Deshalb ist es

gut zu wissen, wie Sie Ihr Nexus 5 oder Nexus

7 (2013) wieder auf die normalerweise installierte

Android-Version 4.4 KitKat zurückflashen

können.

Android 4.4 herunterladen und

vorbereiten

Dazu müssen Sie sich zunächst auf der offiziellen

Google-Webseite https://developers.

google.com/android/nexus/images das aktuellste

Factory-Image für Ihr Gerät herunterladen.

Als nächsten müssen Sie im Ordner \sdk\

platform-tools die in Schritt 2 hineinkopierten

Dateien „flash-all.sh“, „flash-base.sh“, „flashall.bat“,

„bootloader-*.img“, „radio-*.img“ (nur

bei Nexus 5) und „image-*.zip“ löschen und mit

jenen ersetzen, die sich im entpackten .tgz-Files

des eben heruntergeladenen Factory-Images

befinden. Stellen Sie also sicher, dass all

diese Dateien ersetzt wurden und öffnen Sie

wie in Schritt 4 beschrieben die Eingabeaufforderung

im Ordner \sdk\platform-tools.

Aktuelle Factory Images zum Nexus 5 und Nexus 7 (2013) finden Sie auf der offiziellen Factory

Images-Seite von Google.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

115


Genymotion

ANDROID APPS

AUF DEM PC

Text: Hartmut Schumacher

Android-Apps nicht nur auf dem Smartphone verwenden zu können, sondern –

mittels eines Emulators – auch auf dem PC, das ist eine reizvolle Möglichkeit mit

vielen Vorteilen: Sie können dadurch beispielsweise Apps testen, ohne Risiken

einzugehen und ohne Ihr Smartphone zuzumüllen. Darüber hinaus erlaubt es ein

derartiger Emulator Ihnen, neue Android-Versionen auszuprobieren, die nie den Weg

auf Ihr Smartphone-Modell finden werden. Verwenden können Sie zu diesem Zweck

beispielsweise den Android-Emulator Genymotion – der schneller und komfortabler

ist als viele seiner Konkurrenten.

NOCH EIN ANDROID-EMULATOR? WOZU?

Android-Apps auf dem PC laufen zu lassen, das

ist schon seit langem machbar. Genauer gesagt

seit November 2007, also ein knappes Jahr bevor

das erste Android-Smartphone erhältlich war.

Möglich machte dies der „Android Emulator“ aus

dem Android Development Kit, der es erlaubt, auf

PCs ein virtuelles Smartphone zu verwenden.

Dieser Emulator ist seitdem ein unverzichtbares

Werkzeug für Software-Entwickler, weil

sie mit seiner Hilfe ihre Apps auf unterschiedlichen

(emulierten) Geräten testen können. Je

leistungsfähiger und komplexer das Android-Betriebssystem

jedoch wurde, desto langsamer

wurde der Emulator. Das führte dazu, dass derzeit

der Emulator selbst auf gut ausgestatteten

PCs nur mit reichlich Geduld verwendbar ist.

Schneller: Android für PCs

Der neue Emulator Genymotion (der auch einfacher

zu installieren und zu konfigurieren ist)

geht daher einen anderen Weg: Er verwendet

die Virtualisierungs-Software VirtualBox, um

einen kompletten PC zu emulieren. Und auf

diesem emulierten PC lässt er dann eine Android-Version

laufen, die für PC-Prozessoren

gedacht ist. Der Vorteil dieser Methode besteht

darin, dass das zeitaufwendige Emulieren

eines anderen Prozessors entfällt.

Das hat allerdings auch zur Folge, dass einige

Apps (vor allem Spiele), die nur für Smartphone-Prozessoren

gedacht sind, nicht auf

dem Emulator funktionieren.

Einsatzzwecke

Selbst wenn Sie ein reiner Anwender sind, der

keine Ambitionen hat, eigene Software zu entwickeln,

ist dieser Emulator ein sinnvolles Hilfsmittel

für Sie. Denn er ermöglicht es Ihnen

erstens, neue Apps risikolos auf dem PC auszuprobieren,

bevor Sie sie tatsächlich auf Ihrem

Smartphone installieren. Und zweitens können

Sie dank des Emulators mit neuen Betriebssystemversionen

herumspielen, auch wenn diese

für Ihr Smartphone noch nicht erhältlich sind.

Der Android Emulator aus dem Software Development

Kit ist zwar sehr kompatibel, aber auch recht langsam.

116 Android Magazin Sep/Okt 2014


Genymotion

GENYMOTION INSTALLIEREN

Sie können den Emulator Genymotion von der

Web-Site seines Herstellers (www.genymotion.

com) herunterladen, indem Sie dem Verweis

„Get Genymotion“ folgen. Vor dem Herunterladen

müssen Sie ein Benutzerkonto anlegen.

Am einfachsten machen Sie sich das Installieren,

wenn Sie die Version „Windows 32/64

bits (with VirtualBox)“ herunterladen, bei der

gleich die PC-Software VirtualBox enthalten

ist. Wenn Sie die Installationsdatei starten, installiert

sie auf Ihrem Computer automatisch

sowohl die VirtualBox- als auch die Genymotion-Software.

(Versionen für Mac OS und Linux

sind ebenfalls erhältlich.)

Virtuelles Smartphone einrichten

Nach dem ersten Start der Genymotion-Software

erscheint automatisch ein Dialogfenster,

das Ihnen die Frage stellt, ob Sie ein neues virtuelles

Smartphone einrichten möchten. (Weitere

Smartphones können Sie später einrichten,

indem Sie im Hauptfenster der GenyMotion-

Software die Schaltfläche „Add“ anklicken.) Im

Dialogfenster „Create a new virtual device“

Im Hauptfenster legen Sie neue virtuelle Smartphones an – oder starten ein bereits vorhandenes Smartphone.

wählen Sie dann eines der vorgegebenen virtuellen

Smartphones aus. Die einzelnen Smartphones

unterscheiden sich voneinander durch

die Bildschirmauflösung und durch die Android-Version.

Nachdem Sie sich für ein Smartphone

entschieden haben, muss die Software

erst einmal die dafür benötigte Datei aus dem

Internet herunterladen.

Maus statt Touchscreen

Anschließend können Sie im Hauptfenster der

Genymotion-Software das installierte virtuelle

Smartphone auswählen und dann die Schaltfläche

„Play“ anklicken. Nach einer kurzen

Wartezeit öffnet sich der Bildschirm dieses virtuellen

Smartphones in einem eigenen Fenster.

Sie können das virtuelle

Gerät genauso bedienen

wie ein echtes Smartphone

– mit dem entscheidenden

Unterschied, dass Sie dazu

die Maus des PCs verwenden,

statt den Bildschirm

anzutippen.

WO SIND DIE GOOGLE-APPS?

Mit der „Settings“-Option „Language & Input“

ändern Sie die Sprache der Bedienungsoberfläche

von Englisch auf Deutsch.

Wenn Sie das emulierte Smartphone verwenden,

dann wird Ihnen eines schnell auffallen:

Der Play Store und andere Google-Apps

glänzen durch Abwesenheit. Das ist leider aus

lizenzrechtlichen Gründen unvermeidbar.

Für einige Anwendungszwecke ist der Play

Store nicht unbedingt erforderlich. In den meisten

Fällen aber werden Sie ihn auch auf dem

emulierten Smartphone benutzen möchten.

Also müssen Sie ihn nachträglich installieren:

Die geeignete Version

Googeln Sie nach dem Begriff „gapps“ oder

nach der Kombination „android gapps“. Das

bringt Sie zu einigen Web-Seiten, von denen

Sie Pakete mit den diversen Google-Apps herunterladen

können. Achten Sie darauf, ein

Paket herunterzuladen, das für die Betriebssystemversion

des emulierten Smartphones

geeignet ist. Die Google-Apps sollten in Form

einer ZIP-Datei vorliegen. Um die Apps auf dem

emulierten Smartphone zu installieren, ziehen

Sie einfach diese ZIP-Datei in das Fenster des

Smartphones. Der Emulator sollte die Datei als

flashbare Datei erkennen und Sie fragen, ob Sie

sie installieren möchten („Do you want to flash

it [...]?“). Bejahen Sie dies durch Antippen der

Schaltfläche „OK“. Nach dem erfolgreichen Installieren

sollten Sie das simulierte Smartphone

sicherheitshalber beenden und neu starten.

Google-Konto einrichten

Nach dem Neustart rufen Sie den Play Store

auf. Da bislang kein Google-Konto auf dem

emulierten Smartphone vorhanden ist, fordert

das Gerät Sie dazu auf, die Zugangsdaten Ihres

Google-Kontos einzugeben.

Anschließend können Sie im Play Store zusätzliche

Apps installieren oder aber zunächst

einmal die installierten Apps aktualisieren.

In der Liste „Meine Apps – alle“ finden Sie die

Apps aufgelistet, die auf Ihrem echten Smartphone

installiert sind.

Den Play Store und andere Google-Apps müssen Sie

nachträglich auf dem emulierten Smartphone installieren.

Sep/Okt 2014 Android Magazin

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Genymotion

INTERNET, FINGER UND TASTATUR

Das emulierte Smartphone verwendet automatisch

die Internet-Verbindung Ihres PCs.

Sie können also ohne jedes weitere Konfigurieren

beispielsweise mit dem Browser des

Smartphones aufs Internet zugreifen, mit dem

E-Mail-Programm Ihre Nachrichten empfangen

oder mit Google Maps Straßenkarten und

Satellitenbilder abrufen. Das Smartphone betrachtet

diese Verbindung als eine WLAN-

Verbindung. Sie können sie also in den Einstellungen

über die Option „WLAN“ ein- und

ausschalten.

Zwei Finger?

Sie können mit der Maus des PCs auf den Bildschirm

des virtuellen Smartphones tippen. Das

zeitgleiche Antippen mehrerer Bildschirmstellen

ist naturgemäß jedoch nicht möglich. Die

häufigste Bedienungsaktion, für die man zwei

Finger benötigt, ist das Herein- und Herauszoomen

(beispielsweise auf Web-Seiten oder

auf Straßenkarten). Auf dem Emulator können

Sie dies erledigen, indem Sie mit der rechten

Maustaste klicken und dann mit niederge-

drückter Taste die Maus nach links oder rechts

bewegen.

Bildschirmtastatur

Standardmäßig verwenden Sie die Tastatur

Ihres PC zum Eingeben von Text in das virtuelle

Smartphone. Möchten Sie stattdessen lieber

die