Acht Fakten

epspeter

Datensicherung - sicher

Acht Fakten

über Backup und Recovery


Big Data ist der neue Standard. Laut IDC verdoppelt sich die

Datenmenge auf der Welt alle zwei Jahre. Gleichzeitig zählen

Daten heute zu den kostbarsten Gütern eines Unternehmens

und müssen gewissenhaft gesichert werden.

Mittlerweile befinden sich Daten in vielen verschiedenen Umgebungen

und auf immer mehr Geräten, wodurch sie auch immer

schwerer geschützt werden können. Wie können IT-Abteilungen

diese Mammutaufgabe bewältigen? Die „Acht Fakten über

Backup und Recovery“ weisen Ihnen den Weg zum Erfolg.

Clevere Unternehmen folgen diesen Wegweisern, um sicherzugehen,

dass alle Daten – egal ob auf physischen oder virtuellen

Maschinen innerhalb des Unternehmens oder in der Cloud –

gut abgesichert sind.

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Daten sind wichtig, weshalb

ihr Verlust zu enormen

finanziellen und operativen

Konsequenzen führen kann.

Eine Studie von Spiceworks

aus dem letzten Jahr fand

heraus, dass

Fakt #1

Daten sind

überlebenswichtig

45 % der

Kleinunternehmer

Daten verloren

hatten

Viele IT-Experten realisieren dabei nicht, dass es mehr

als nur eine Art von Daten gibt. Auf der einen Seite gibt

es die offensichtlichen Daten wie Kunden-, Finanz- und

Zahlungsinformationen, wichtige Dokumente und

PowerPoint-Präsentationen. Auf der anderen Seite

befinden sich die weniger offensichtlichen – aber genauso

wichtigen – Daten, die von IT-Administratoren gerne

übersehen werden.

Einige Beispiele:

14

% davon konnten

ihre Daten nicht

wiedererlangen

Eine vor Kurzem veröffentlichte

IDC-Studie in Zusammenarbeit mit

Acronis fand in der Zwischenzeit

heraus, dass mehr als

75 %

der

Unter nehmen schätzen,

dass jede Stunde,

in der eine wichtige

Applikation nicht ausge

führt werden kann,

mehr als 20.000 USD

kostet

• Systemkonfigurationsdateien

• Software-Applikationen (MS Office, ERP etc.)

• Patches, Updates, speziell entwickelte Scripts

und operative Prozesse

• Facebook-„Gefällt mir“-Angaben, Tweets

und Aufzeichnungen von anderen sozialen

Medienaktivitäten

• E-Mails

Das sind Daten, die für Analytik, Geschäftskontinuität

und das Minimieren von Ausfallzeit während einer

Wiederherstellung nötig sind. Sie sind allerdings weniger

greifbar, weshalb viele Unternehmen kein Backup

davon erstellen. Stattdessen werden diese Daten

häufig auf gehosteten Systemen, in einer verborgenen

Management-Konsole oder in einem eigens von einem

IT-Administrator dafür erstellten Ordner gespeichert.

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Unternehmen im Gesundheitswesen verzeichnen jedes Jahr 1,6 Milliarden

USD an Kosten im Zusammenhang mit Sicherheitsverletzungen, Datenverlust und

ungeplanten Ausfällen.

Im Dezember 2013 verhängte eine US-Aufsichtsbehörde gegen Barclays ein

Bußgeld in Höhe von 3,75 Millionen USD, da die Bank es versäumt hatte, E-Mails,

Sofortnachrichten und elektronische Aufzeichnungen zu Handelsgeschäften und

Konten ordnungsgemäß zu sichern.

Wenn Daten beschädigt werden oder verloren gehen, ganz egal ob es sich dabei um Zahlungsinfor mationen

oder Programmcode handelt, leiden Profitabilität und Produktivität des Unternehmens darunter.

Vor allem im Gesundheitswesen, im Finanzsektor und in ähnlichen Branchen, in denen strenge Regulierungen

befolgt werden müssen, sind die finanziellen Risiken besonders hoch. Eine weitere Konsequenz

von Datenverlust ist die dadurch verlorene Zeit. Wenn Applikationen nicht gesichert wurden, müssen sie

im Fehlerfall von der IT neu installiert werden. Programme wie Word, Excel und PowerPoint lassen sich

zwar noch recht leicht neu installieren, aber Applikationsserver wie Exchange, IIS, SQL Server und Active

Directory sind weitaus schwieriger zu installieren und einzurichten. Die IT muss dabei auch die verminderte

Produktivität der Mitarbeiter beachten, wenn einzelne Applikationen oder sogar das ganze Netzwerk

nicht mehr verfügbar sind.

Der Wiederherstellungsprozess kann kompliziert und zeitaufwändig sein, doch Arbeiten ohne Netzwerk

ist fast unmöglich, und Dateien ohne die dazugehörenden Applikationsdaten sind nutzlos. Im Klartext

bedeutet das verschwendete Zeit für die IT, um das Problem zu lösen, verschwendete Produktivität der

Mitarbeiter und verschwendete Zeit für die Benutzer, die ihre Systeme und Applikationen auf ihre individuellen

Bedürfnisse angepasst hatten.

In der heutigen Geschäftswelt bedeuten Daten alles – und alles besteht aus

Daten. Unternehmen bauen auf sie, um Kunden zu bedienen, ihren Ertrag zu steigern,

Produkte zu optimieren und Entscheidungen zu treffen. Egal ob Datensicherung eine hohe

Priorität einnimmt oder weiter unten auf der To-Do-Liste steht, die IT ist letztendlich dafür

verantwortlich. IT-Experten brauchen deshalb einen Plan, wie sie alle Daten, die das Geschäft

am laufen halten, konsequent und zuverlässig sichern.

Fakt #2

Daten gut zu sichern wird immer schwieriger

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Fakt #1

Daten sind die neue

Währung in unserer

digitalen Welt.

Und jeden Tag gibt es mehr

Daten – auf mehr Geräten

und in mehr Umgebungen –,

die beschützt und gesichert

werden müssen.

Allein ein durchschnittlicher

US- Bürger produziert über

1.750 GB

an Daten

pro Jahr.

Fakt #2

Daten gut zu sichern

wird immer schwieriger

Unternehmen sind von ihren Daten abhängig, weshalb

es für den reibungslosen Betriebsablauf extrem wichtig

ist, diese regelmäßig zu speichern und zu sichern.

Wenn Daten so enorm wichtig sind, was hindert

Unternehmen dann daran, diese vollständig zu

beschützen?

Hier müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt

werden:

2014

wird die Zahl

der mo bi len

Anwender weltweit anstei gen

auf 4,55 Milliarden

Erstens werden neue Daten so schnell erstellt, dass

Unternehmen nicht mehr mithalten können:

• Bis zum Jahr 2020 wird die weltweite Datenmenge

40 Billionen Gigabyte erreicht haben.

• 90 Prozent der Daten auf der Welt wurden in den

letzten beiden Jahren erstellt.

• 2014 wird die Anzahl der mobilen Anwender

weltweit auf 4,55 Milliarden ansteigen.

• 250 Milliarden Fotos wurden bislang auf Facebook

hochgeladen.

• 400 Millionen Tweets werden jeden Tag auf Twitter

gepostet.

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Zweitens bedeutet die dauerhafte Vernetzung, dass Unternehmen rund um die Uhr über eine stetig

steigende Anzahl an Geräten und Applikationen immer mehr Daten erstellen. Dadurch haben sich

Backup-Zeitfenster quasi in Luft aufgelöst.

Durch moderne Kommunikationstechnologien und Social Media werden weitere Daten unterschiedlichster

Art erstellt – und es ist kein Ende in Sicht. Das aufkeimende „Internet der Dinge“ wird die

Datenmengen nochmals multiplizieren, die von Unternehmen produziert, gesichert und analysiert

werden. Cisco sagt voraus, dass es bis zum Jahr 2020 bis zu 50 Milliarden miteinander vernetzte Geräte

geben wird, die allesamt Daten erstellen werden.

Drittens befinden sich die Daten nun an mehr Orten als je zuvor (auf Unternehmensservern, auf

externen Storage-Systemen, auf persönlichen Geräten, in der Cloud usw.) Alle diese Faktoren zusammen

erschweren das Entwerfen und Implementieren eines Backup-Plans.

In Kombination ergeben die verschiedenen Schwierigkeiten das Datendilemma der modernen IT-

Abteilungen: Es entstehen mehr Daten aus mehreren Quellen und an mehr Orten. Andererseits werden

Backup-Zeitfenster durch Rund-um-die-Uhr-Betrieb immer kürzer.

IT-Experten müssen sich neue Methoden überlegen, die gigantischen Datenmengen zu

identifizieren und zu sichern, die von Mitarbeitern (und deren Geräten) rund um die Uhr erstellt

werden. Veraltete oder gar nicht erst existierende Backup-Strategien gefährden die Daten und

hindern Entscheidungsträger daran, Wert aus ihnen zu schöpfen.

Fakt #3

Katastrophen sind unvermeidbar, Datenverlust hingegen schon.

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Fakt #2

Ohne die notwendigen

Sicherheitsvorkehrungen

wird es zum Datenverlust

kommen. Das ist die

harte Realität. Hardware

fällt aus, Menschen

machen Fehler und

Naturkatastrophen

geschehen.

Die mittlere

Lebensdauer

einer Festplatte

beträgt nur

6Jahre

aber

5% sterben

bereits

im ersten Jahr

Selbst die bestens vorbereitete

IT-Abteilung

ist nicht immun gegen

gravierenden Datenverlust

Fakt #3

Katastrophen sind

unvermeidbar,

Datenverlust

hingegen schon.

Sie sind vielleicht der

Meinung, dass Sie sich auf Ihre

Hardware verlassen können.

Das stimmt leider nicht. Alles

(ja, alles) fällt irgendwann aus,

und dann sind all die wichtigen

Informationen verloren, die auf

dem Gerät gespeichert wurden.

Tatsächlich geht es nicht darum,

ob ein Stück Technik versagt, sondern

nur, wann es soweit ist.

Nat Maple, Geschäftsführer von Acronis,

schreibt auf TechRadar.

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Auch interne Schwachstellen gefährden Daten, und oft

ist sich die IT dieser nicht einmal bewusst. Eine Umfrage

von Cisco fand heraus, dass 20% der IT-Experten verärgerte

Mitarbeiter als die größte interne Bedrohung für

Unternehmensdaten ansehen. Durch den Heartbleed-Bug,

der erst vor Kurzem sein Unwesen trieb, wurde ein weiteres,

bis dato, verstecktes Risiko aufgedeckt: Malware.

Es ist irrelevant, auf welche Weise Daten verloren gehen –

sei es durch verärgerte Mitarbeiter, unabsichtliche menschliche

Fehler, Malware, außergewöhnliche Unfälle oder sogar

Naturkatastrophen. Sind die Dateien einmal weg, bekommt

man sie eventuell nie wieder zurück. Wie zum Beispiel die

medizinischen Unterlagen, die während Hurri cane Katrina

zerstört wurden, oder die Systemkonfigurationsdateien, der

individuelle Sourcecode und die Patches, die Hurricane Sandy

auf dem Gewissen hat.

Häufige Ursachen

von Datenverlust sind:

• Hardware- oder

Software-Ausfall

• Menschlicher Fehler

• Stromausfall

• Sicherheitsverletzung

und Malware

• Verärgerter Mitarbeiter

• Verlust oder Diebstahl

des Geräts

• Naturkatastrophe

Selbst die am besten vorbereitete IT-Abteilung ist nicht

immun gegen gravierenden Datenverlust. Durch einen Ausfall

von Microsoft Azure verlor das von Wissenschaftlern und

Forschern genutzte Datenanalyseunternehmen Dedoose vor

kurzem mehr als drei Wochen an Kundendaten. Zudem

fielen auch noch die Storage-Systeme des Unternehmens aus,

wodurch alle Kunden, die ihre Daten nicht gesichert hatten,

im Regen standen.

Data Protection der alten Schule ist inzwischen veraltet und hat in den komplexen

und hybriden IT-Umgebungen von heute nichts mehr zu suchen. Durch Backup-Prozesse der

Neuen Generation, kombiniert mit bewährten Praktiken wie die „3-2-1“-Regel, können die Risiken

minimiert werden. Es liegt in der Natur des Menschen, anzunehmen, dass Ihren Unternehmensdaten

schon nichts geschehen wird. Verschließen Sie die Augen nicht vor der Realität:

Datenverlust ist nur eine Frage der Zeit.

Fakt #4

Moderne Daten brauchen Data Protection der Neuen Generation

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Fakt #3

IT-Umgebungen

werden komplexer von

Tag zu Tag

Neue IT-

Anforderungen:

Virtualisierung, Cloud,

Datenwachstum,

Mobilgeräte, BYOD

Herkömmliche

Datensicherungslösungen

wurden für eine einfachere

Zeit entwickelt, in der

Server noch physische

Einheiten waren, man unter

Cloud noch das englische

Wort für die Wolken im

Himmel verstand und es

noch keine Smartphones

gab, sondern ganz normale

Telefone.

LÖSUNGEN

für Data Protection der

Neuen Generation

SIND ANDERS!

Fakt #4

Moderne Daten

brauchen Data

Protection der

Neuen Generation

Lösungen für Data Protection der Neuen Generation

sind anders. Sie wurden speziell für die Umgebungen

unserer Zeit entwickelt.

Diese Lösungen schützen beliebige Daten in jeder

Umgebung an jedem Ort und auf jedem Gerät. Mit

Imaging-Technologie erfassen und sichern Sie alle Daten

in einem universellen Backup-Format. Sie erfassen Daten

aller Art, speichern sie auf einem beliebigen Storage-

System und stellen sie auf eine beliebige Plattform,

Hypervisor oder Betriebssystem wieder her. Und sie

ermöglichen den Zugriff über Remote-Systeme, um Ausfallzeit

zu minimieren und RTO (Recovery Time Objective)

und RPO (Recovery Point Objective) zu ermöglichen.

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Data Protection der Neuen Generation ist flexibel und skalierbar

und leistet Unterstützung in allen Bereichen:

Beliebiger Schutz

Datensicherung, Bare Metal Restore,

Migration und System-Deployment

Beliebiges Gerät

Server und Workstation

Beliebiger Server

Virtuell und physisch

Beliebiges Betriebssystem

Windows ® und Linux ®

Beliebiges Dateisystem

NTFS, ReFS, FAT16/32, Ext2/3/4, ReiserFS3, XFS,

JFS und weitere

Beliebiger Hypervisor

VMware ® , Hyper-V ® , XenServer ® , Red Hat ®

Enterprise Virtualization, Oracle VM und weitere

Beliebige Migration

V2V, V2P, P2V, P2P

Beliebige Applikation

Exchange, SQL Server ® , SharePoint ® und

Active Directory ®

Beliebiger Speicherort

Cloud, im Unternehmen und

in Außenbüros

Zu guter Letzt bieten Lösungen der Neuen Generation durch nahtlose Integration

mit der Cloud gleich doppelte Sicherheit. Damit kann man leichter als je zuvor die „3-2-1“-Regel

umsetzen – drei Datenkopien auf zwei verschiedenen Medientypen und eine extern

gespeicherte Kopie.

Fakt #5

Disk-Imaging bietet schnellen und umfassenden Schutz

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Fakt #4

Image-Backup

Ein Backup, das eine

sektorbasierte Kopie oder

Kopie eines Laufwerks als

Paket erstellt. Im Normalfall

werden dabei nur Sektoren

kopiert, die auch Daten

enthalten.

Acronis Backup

bietet die Möglichkeit,

zusätzlich eine Kopie aller

Laufwerkssektoren zu

erstellen, wodurch im Raw-

Modus nicht unterstützte

Dateisysteme gesichert

werden können.

Die IT kann ein

perfektes Abbild

eines Laufwerks oder

eines ganzen Systems

erstellen.

Fakt #5

Disk-Imaging

bietet schnellen

und umfassenden

Schutz

Mit Single-Pass Image-Backup kann die IT ein perfektes

Abbild eines Laufwerks oder eines ganzen Systems

erstellen, inklusive Betriebssystem, Applikationen,

Dateien, Skripte, Konfigurationsdaten und individuelle

Einstellungen. Bei dateibasiertem Backup muss die IT

dagegen das Betriebssystem neu installieren, die Dateien

wiederherstellen und dann die Datenbanken recovern.

Abhängig von der Zahl der Server in einem Cluster

kann dieser Prozess sogar noch komplexer ausfallen.

Nachdem all dies erfolgreich durchgeführt wurde,

muss die IT die Systemkonfiguration wieder aufsetzen.

Bei einem Single-Pass Image-Backup wird dieser

Prozess viel einfacher. Es reicht ein einzelner Schritt zur

Wiederherstellung.

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Das sind die Vorteile:

Beliebiger Schutz

Datensicherung, Bare Metal Restore, Migration

und System-Deployment

Einfachheit

Es werden alle Daten gesichert, auch die weniger

offensichtlichen wie Patches, speziell entwickelte

Scripts und Programmcode, damit die IT-

Experten nicht lange überlegen müssen, was

gesichert werden soll.

Migration

Basierend auf einem Image-Backup ist die

Migration von und zu jedem System möglich,

virtuell-zu-virtuell (V2V), virtuell-zu-physisch

(V2P), physisch-zu-virtuell (P2V) und physischzu-physisch

(P2P).

Flexibilität

Die IT kann ein Image-Backup auf fabrikneue

Hardware wiederherstellen. Wenn das

Notebook eines Mitarbeiters defekt ist,

kann die IT das gesamte System, Dateien

oder Applikationen von einem beliebigen

Wiederherstellungspunkt aus zurückholen. Bei

einem Notfall, bei dem Geschwindigkeit zählt,

ist dies ein großer Unterschied.

Geschwindigkeit

Es ist der schnellste Weg, alle Daten zu sichern,

was der IT die Flexibilität und Geschwindigkeit

gibt, jedes Problem mit Backup und Recovery

während eines Notfalls zu bewältigen.

Außerdem ist die Wiederherstellung schneller,

da Applikationsdatenbanken nicht separat

wiederhergestellt werden müssen.

Zuverlässigkeit

Durch Single-Image-Backup wird das Risiko von

Fehlern und Datenverlust reduziert. Multi-Pass-

Backup dagegen kann zusätzliche Komplexität

bedeuten, ohne zusätzliche Zuverlässigkeit

zu bieten, da zwischen den Durchgängen

Dateien verändert werden können. Die

Wiederherstellung kann außerdem länger

dauern, da die IT mehrere Backup-Dateien in

der richtigen Reihenfolge wiederherstellen

muss. Ein Single-Pass-Backup sichert alles auf

einmal und holt die Daten auf schnellstem

Wege aus einer einzelnen Backup-Datei zurück.

Ein intelligentes Image-Backup nutzt das Dateisystem, Struktur und die individuellen

Einstellungen, um Wiederherstellung so einfach und schnell wie möglich zu gestalten. Diese

Vorteile sind für IT-Experten, die viele Verantwortlichkeiten haben, von größter Wichtigkeit. Mit

Single-Pass Image-Backup können Systeme einfach geschützt werden und Applikationen, bei

denen selbst die geringste Ausfallzeit die Produktivität behindert, schneller wiederhergestellt

werden.

Fakt #6

Wiederherstellung ist das, was wirklich zählt

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Fakt #5

Schon eine einzige Stunde

Ausfallzeit kann ernste

finanzielle Auswirkungen

haben

Die Kosten für eine Stunde

Ausfallzeit betragen im

Schnitt:

6.900 USD

für kleine *

Unternehmen

74.000 USD

für Unternehmen

mittlerer Größe **

Fakt #6

Wiederherstellung

ist das, was

wirklich zählt

Seien wir ehrlich: Bei der Datensicherung geht es

nicht darum, viele Kopien zu machen, um zusätzlichen

Speicherplatz zu belegen. Es geht vielmehr

um die Wiederherstellung. Sobald etwas schief

geht, muss IT in der Lage sein, das Unternehmen

schnellstmöglich wieder ans Laufen zu bringen und

den Schaden so gering wie möglich zu halten.

1,13 Millionen USD

für große *** Unternehmen

Schon eine einzige Stunde Ausfallzeit kann ernste

finanzielle Auswirkungen haben. Die Kosten für eine

Stunde Ausfallzeit betragen laut einer Aberdeen-

Studie durchschnittlich 6.900 USD für kleine Unternehmen

(weniger als 100 Mitarbeiter), 74.000 USD

für Unternehmen mittlerer Größe (100 bis 1.000

Mitarbeiter). Bei großen Unternehmen mit mehr

als 1.000 Mitarbeitern beläuft sich diese Zahl auf

durchschnittlich 1,13 Millionen USD pro Stunde.

*

weniger als 100 Mitarbeiter

**

100 bis 1.000 Mitarbeiter

***

mehr als 1.000 Mitarbeiter

Es sind jedoch nicht alle Daten gleich. Unternehmen

müssen sich also Gedanken darüber machen,

welche Arten an Informationen wiederherstellbar

sein müssen und wie viel Zeit verstreichen darf,

bevor der Betrieb wieder funktionieren muss.

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Diese beiden nennt man Recovery Point Objective (RPO) und Recovery Time Objective (RTO).

RPO: Das ist die Datenmenge, die ein Unternehmen bei einer Wiederherstellung maximal verlieren darf.

Das kann eine Minute, fünf Stunden oder ein Tag sein, abhängig von Branche oder Geschäftsbereich.

RTO: Das ist die Zeit (und der Aufwand), die benötigt werden dürfen, um alle Daten wiederherzustellen

und das System wieder zum Laufen zu bringen. Ein wichtiger Aspekt für RTO ist granulare Wiederherstellungsmöglichkeit.

Damit spart man eine Menge Zeit, Geld und Ressourcen, da die IT fehlende Daten

wie z. B. eine einzelne E-Mail oder die Mailbox eines einzelnen Benutzers wiederherstellen kann, ohne

dafür den kompletten Microsoft Exchange-Server offline zu nehmen.

Die RPO- und RTO-Zeiten unterscheiden sich je nach System. Ein gutes Beispiel ist das Gehaltsabrechnungssystem.

Bei Datenverlust ist es wichtig, das System wieder ans Laufen zu bringen, aber

die Wiederherstellung darf mehrere Tage dauern, sofern nicht gerade Zahltag ist. Doch bei einem

CRM-System können sich die meisten Unternehmen keine Ausfallzeit leisten. Die IT muss dieses

System schnellstmöglich wieder online bringen, damit der Vertrieb wieder Zugriff auf die Gesprächshistorie

erhalten und somit weitere Geschäfte abschließen kann. Mit einem Single-Pass Image-Backup

erhält die IT auch genug Flexibilität und Kontrolle zum Wiederherstellen von Applikationsdaten, ohne

die gesamte Festplatte oder das komplette Laufwerk wiederherstellen zu müssen. Dadurch können

die wichtigsten Daten zuerst schnell wiederhergestellt werden. Die Bereiche mit einer geringeren RTO

können danach abgearbeitet werden.

Es gibt auch noch andere Technologien der Neuen Generation, mit denen sich RTO-Zeiten verkürzen lassen,

wie z. B. Acronis Active Restore. Mit diesem Feature ist ein System bereits ab Beginn der Wiederherstellung

wieder betriebsbereit. Es startet hierfür ein Betriebssystem, das es in der Backup-Datei findet, und kann

so die notwendigen Dienste erbringen. Die Daten, die für die Verarbeitung der eingehenden Anfragen

benötigt werden, werden mit höchster Priorität wiederhergestellt; alle anderen Daten werden danach im

Hintergrund wiederhergestellt. Dadurch reduziert sich die Ausfallzeit, und Mitarbeiter können mit den

wichtigsten Daten bereits weiterarbeiten.

Die IT muss heutzutage nicht nur funktionierende Lösungen finden. Sie muss analysieren,

welche Daten am wichtigsten sind, und die besten Lösungen für jeden Geschäftsbereich und

dessen individuelle Anforderungen finden, ohne dabei die Kosten aus den Augen zu verlieren.

Fakt #7

Flexibilität ist wichtig

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Fakt #6

Fast

50 %

der

IT-Organisationen

besitzen virtuelle,

physische

und Cloud-

Infrastrukturen

Jeder mag

perfekt abgestimmte

Lösungen

Fakt #7

Flexibilität ist

wichtig

Jeder mag perfekt abgestimmte Lösungen.

IT-Experten wollen alles, was sie benötigen, ohne für Zusatzfunktionen

bezahlen zu müssen, die alles nur komplizierter

machen. Bislang mussten sich Unternehmen zwischen bezahlbaren

aber unvollständigen Einzellösungen oder komplexen und

teuren Plattformen mit vielen Funktionen entscheiden. Mit den

modernen Lösungen der Neuen Generation erhält die IT das

Beste aus beiden Welten: erstklassige, individuelle Produkte, die

sich nahtlos zu einer einfachen aber umfassenden und sicheren

Gesamtlösung zusammenfügen.

Nehmen wir als Beispiel den IT-Administrator, der für den

Exchange-Server des Unternehmens verantwortlich ist. Er sucht

nach einer Lösung, die speziell für Exchange entwickelt wurde

und verschiedene Wiederherstellungsoptionen bietet, ob es

sich nun um eine einzelne E-Mail, das Postfach eines Benutzers

oder den kompletten Server handelt. Ein anderes Beispiel ist

der Systemadministrator, der für die virtuelle Umgebung des

Unternehmens verantwortlich ist. Er benötigt eine Lösung, die für

die vom Unternehmen genutzten Hypervisor optimiert wurde, egal

ob VMware, Microsoft, Citrix, Red Hat oder andere. Er will eine

Lösung zur Sicherung der virtuellen Maschinen als auch des

physischen Servers, auf dem die VMs laufen.

Mit Lösungen für Data Protection der Neuen Generation muss die IT nur noch die Produkte

kaufen, die sie auch wirklich benötigt. So werden beispielsweise auch Experten berücksichtigt, die für ein

bestimmtes Gebiet verantwortlich sind. Außerdem kann die IT diese Lösungen leicht erweitern, ohne dass zuvor in

eine teure und schwer zu bedienende Plattform investiert werden muss. IT-Administratoren, die für verschiedene

Bereiche verantwortlich sind, können über eine einheitliche Management-Konsole alle Aufgaben erledigen. Selbst,

wenn die IT-Umgebung erweitert und somit komplexer wird, bleibt die Datensicherungsstrategie der IT einfach

und umfassend.

Fakt #8

Wenn es zu kompliziert ist, funktioniert es nicht

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Fakt #7

Das

größte Problem

besteht in der

Backup-

Komplexität

Fakt #8

Wenn es zu

kompliziert ist,

funktioniert

es nicht

IT-Experten

benötigen

einfache

Handhabung

Zwar sind Daten für Unternehmen von höchster

Bedeutung, aber dabei sollte man eines nicht vergessen:

IT-Experten sind viel beschäftigte Mitarbeiter, die

meistens nicht die Zeit dafür haben, an Backup- und

Recovery-Systemen herumzubasteln. Das sollten sie

auch nicht. Dazu kommt noch, dass viele kleine Unternehmen

nicht mal über eine eigenständige IT-Abteilung

verfügen, sondern die Datensicherung von Mitarbeitern

neben deren eigentlichen Arbeit mit erledigt wird.

In jedem Fall brauchen Unternehmen eine Lösung, die einfach und zuverlässig ist und von Anfang an

perfekt funktioniert, ohne dass man viel Zeit mit der Einrichtung verbringen muss oder kostspielige

Fehler bei kritischen Daten begeht.

Ashby Cross Company, Kunde von Acronis und Hersteller von Geräten für Klebstoff- und Fluiddosiertechnik,

ist ein gutes Beispiel dafür. Der Geschäftsführer besitzt umfangreiches Ingenieurwissen und ist zugleich

IT-Leiter in dem 20-köpfigen Unternehmen.

Datensicherung muss schnell und einfach gehen, damit er sich um sein Unternehmen kümmern kann,

und nicht um die Verwaltung von Dateien und Applikationen. Natürlich muss sie auch funktionieren.

Komplexität oder Fehler beim Backup-Prozess könnten die erfolgreiche Wiederherstellung zu einem

späteren Zeitpunkt verhindern.

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Eine Wiederherstellung bedeutet für IT-Experten im Regelfall

viel Stress. Das Risiko ist gewaltig, Jobs sind in Gefahr und wütende

Führungskräfte sitzen der IT im Nacken und wollen wissen, warum das

unternehmensweite E-Mail-System nicht mehr funktioniert oder warum

sensible Finanzdaten verschwunden sind.

Man kann den Zeitpunkt eines Datenverlusts auch nicht vorhersagen.

Passiert es mitten in der Nacht, wird der verantwortliche IT-

Administrator aus den Federn gerissen, um das System für Mitarbeiter

auf der anderen Seite der Erdkugel, die nicht mehr arbeiten können,

sofort wieder zum Laufen zu bringen.

In solchen Situationen ist ‚einfach‘ einfach entscheidend.

Sergey Kandaurov, Director Product Management bei Acronis.

Damit die IT Daten erfolgreich wiederherstellen kann, benötigt sie einfache

Lösungen, die komplexe Aufgaben problemlos bewältigen können. Einfache und doch genaue

Anweisungen, wie Wiederherstellung durchgeführt werden muss, sind von großem Vorteil.

Mit ihnen können auch Laien Krisensituationen wie Routiniers handhaben. Methoden für

Data Protection, die diese Anforderung nicht erfüllen, werden nicht funktionieren. Und wenn

sie nicht funktionieren, gefährdet das die Daten und unter Umständen sogar das gesamte

Unternehmen.

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Über Acronis

Acronis setzt Standards für Data Protection der Neuen Generation. Mit

seinen Lösungen für Backup, Disaster Recovery und sicheren Zugriff,

basierend auf der AnyData Engine, und dem Vorsprung durch seine

Imaging-Technologie bietet Acronis einfaches, umfassendes und sicheres

Backup für Dateien, Applikationen und Betriebssystem in beliebiger

Umgebung – virtuell, physisch, Cloud oder mobil.

Acronis wurde 2002 gegründet und schützt Daten von über 5 Millionen

Nutzern und 300.000 Unternehmen in über 130 Ländern. Acronis-Produkte

beinhalten mehr als 50 Patente und wurden u. a. zum besten Produkt des

Jahres gewählt von Network Computing, TechTarget und IT Professional.

Die Produkte decken eine große Bandbreite von Funktionen ab, wie z. B.

Migration, Klonen und Replizierung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.acronis.de.

Folgen Sie Acronis auf Twitter: http://twitter.com/acronis_de.

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Anpassungen von Illustrationen sind möglich; Fehler sind ausgenommen. 2014-07

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