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KÜCHENPLANER - Ausgabe 7/8 2014

KÜCHENPLANER Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen. Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“. Kontakt Redaktion: Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de Kontakt Anzeigen: Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de www.kuechenplaner-magazin.de

KÜCHENPLANER

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten.

Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

Kontakt Anzeigen:
Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

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Ausgabe 7/8 / 2014

STROBEL VERLAG

Nischentrend –

Individuelle Küchen

aus Altholz ▶ 14

Auf der IFA –

Vernetzungsfähige

Hausgeräte ▶24

Marktübersicht –

Das Energielabel

für Hauben kommt ▶ 34


Die ideale Form ist einfach und klar:

Vionaro – der schlanke

Designklassiker von morgen.

13 Millimeter, mehr

braucht perfektes

Design nicht.

VIONARO

Das kubistische Schubkasten-System

kombiniert ein extrem schlankes

Zargen-Design mit der neuesten

Technologie des bewährten

Führungs-Systems Dynapro.

Neue Wege zu gehen bedeutet, mit alten Konventionen zu brechen. Schönheit, Liebe zum Detail, Präzision in der

Bewegung und perfekte industrielle Fertigung – kaum ein anderes Bewegungs-System verbindet rationale und

emotionale Aspekte so harmonisch wie das neue Vionaro Schubkasten-System von GRASS. Dabei wirken die

feinen eloxierten Aluminiumzargen und die Stahlzargen in den Farben Snow white, Silver grey und Graphit wie

gestalterische Ausrufezeichen, die auf schmückendes Beiwerk verzichten können. Die stabile Frontanbindung ermöglicht

bei den Zargenhöhen 63 mm, 89 mm und 185 mm eine stufenlose Seiten- und Höhenanpassung und sorgt in Verbindung

mit der in die Zarge integrierten Neigungsverstellung für einen optimalen Bedienungskomfort. Gemeinsam mit der

millionenfach bewährten Führung Dynapro definiert Vionaro die Qualität für Schubkasten-Systeme neu. www.grass.eu


Inhalt

Impulse

4 Sowohl als auch – statt entweder oder

Markt + Menschen

6 Meldungen

10 Personalien

62 Blum: „Erfreuliches“ Umsatzplus

63 Franke: 10 % gewachsen

64 TCP: Neuer Webkonfigurator

Küchenmöbel

14 Altholz tut der Seele gut

19 Meldungen

Hausgeräte

24 IFA 2014: Auf höchstem Niveau

31 Siemens vernetzt die Küche

32 AEG macht Dampf

34 Hauben: Das Energielabel kommt

36 Interview mit Stefano Provvedi, Airforce

38 Deckenhauben:

Kein exotisches Hexenwerk

42 Nachgefragt:

Marktpotenzial für Deckenhauben

44 Produktmeldungen

49 berbel: Zusammen mit dem Fachhandel

Küchenzubehör

50 ff Tipps & Trends

50 Sven Weyh übernimmt RKT komplett

55 Naber: Stilvolles Lifestyle-Mobiliar

Küchenfertigung

56 Grass: Differenzieren leicht gemacht

58 Meldungen

60 Pfleiderer folgt den Kundenwünschen

67 Impressum

Foto: refsta Foto: Siemens Foto: Pfister

14

Sicher

kein Mainstream-Thema – aber Altholzküchen haben

das Zeug zum stabilen Nischentrend.

24

Die IFA 2014 wirft ihre Schatten voraus.

Energieeffizienz auf höchstem Niveau

wartet auf die Besucher, aber auch vernetzungsfähige

Hausgeräte.

34

Ab 1. Januar 2015 ist das Energielabel

auch für Hauben Pflicht. Damit be ginnt

eine neue Zeitrechnung, denn es geht

bei der Einstufung um weit mehr als

um den reinen Energieverbrauch.

Foto: Gutmann Exklusiv

Zum Titelbild

Deckenhaube

Sombra

Foto: Biermann

38

Neben Kochfeldabzügen

und Vertikalhauben werden

in der individuellen

Küchenplanung immer

häufiger Deckenlüfter eingesetzt.

Im Interview verrät

Tobias Kruse, Novy,

worauf dabei zu achten ist.

7/8/2014 KÜCHENPLANER 3


Impulse/Ansichten

Sowohl als auch -

statt entweder oder

Mit dieser Ausgabe gehen wir tief in den Spagat. Rein journalistisch

versteht sich – alles andere wäre ohnehin überambitioniert.

Wir berichten in diesem Heft über Inhalte, die auf den ersten

Blick so kompatibel scheinen wie die Geißens und die Queen

– oder Donald Duck und Gustav Gans.

Wir tauchen zum Beispiel in die entschleunigte Welt der Altholzküchen

ein. Wenn Menschen die Balken ihres entkernten Elternhauses

auf einen Hänger laden und damit zur Schreinerei

fahren, um sich Küchenmöbel daraus fertigen zu lassen, hat das

Charme. „Holz erzählt Geschichten. Altes Holz erzählt alte Geschichten.“

hat unsere Autorin Astrid Plaßhenrich festgestellt.

Nachdem sie Uwe Pfister von der gleichnamigen Möbelwerkstatt

in Angelbachtal nahe Heidelberg zugehört hat. In aller Ruhe.

Pfister erzählte von Möbeln, die aus alten Weinfässern entstanden

sind und aus den Balken einer Scheune. Und von einer

Kundin, die mit dem besagten Hänger vor dem Betrieb vorfuhr,

darauf unter anderem ein angekohltes Holzstück mit mehreren

aneinandergereihten Löchern. Dieses Stück Holz erinnere sie

noch heute an einen Brand auf dem elterlichen Gehöft, den sie als

kleines Mädchen miterlebt habe. Bei diesem Brand sei eine Kuh

gestorben. Die Experten der Möbelwerkstatt integrierten das historische

Brett in die neue Küche der Kundin. Als Griffe – die Löcher

wurden zu Eingriffen. Wenn Holz beginnt Geschichten zu

erzählen, sollte man sich hinsetzen, Ruhe geben und zuhören.

An anderer Stelle in dieser Ausgabe berichten wir über die

IFA-Preview in Berlin. Zeit spielt in der aktuellen Gerätewelt

ebenfalls eine Rolle. Eine große sogar. Aber anders. Denn alles,

was einen Stecker hat, darf möglichst wenig davon vergeuden.

Kochen, Backen, Garen, Spülen und Waschen muss fix über die

Bühne gehen. Wir sind in Eile. Wir müssen zum nächsten Event,

die Arbeitskraft will optimiert und die Freizeit gestaltet werden.

Und damit das alles noch hurtiger und perfekter gemanagt werden

kann, wird es auf der IFA im September neue Backöfen und

Spülmaschinen geben, die per W-LAN ans Internet angeschlossen

werden können.

Aus diesen Zeilen könnte man die Tendenz herauslesen: „Entschleunigte

Altholzküchen gut – hektische Hausgeräte schlecht!“

Doch so ist es nicht gemeint. Und so einfach funktioniert es nicht.

Mit „Verstaubte Holzromantik schlecht – zukunftsfähige Geräte

gut!“ kommen wir aber auch nicht weiter. Statt eines apokalyptisch

anmutenden „Entweder – Oder“ (Subtext: Es kann nur einen

geben), könnte ein „Sowohl als auch“ angemessener sein.

Die Welt der eher beschaulichen Möbelmanufakturen fasziniert.

Aber das vermag das auf Komfort und Schnelligkeit zielende

Digitale auch. Abschied nehmen sollten wir indes von

einem der medialen Vernetzungsdauerbrenner schlechthin:

des sich selbst versorgenden Kühlschranks. Das ist eine Idee

von Freaks für Journalisten, die über zu wenig eigene Vorstellungskraft

verfügen und deshalb den Internetkühlschrank

als die Krönung der vernetzten Welt ins mediale Rampenlicht

rücken.

Jeder, der sich ernsthaft mit vernetzten Hausgeräten beschäftigt,

weiß, dass es um solche Spielereien gar nicht geht. Und

das ist wohl auch gut so, denn über die Gefahren eines selbstständig

agierenden Kühlgerätes wird ja gar nicht offen geredet.

Was, wenn ein Virus meinen Kühler befällt und dieser auf eigene

Faust 1000 Liter H-Milch via Amazon ordert? Was werden

die mithorchenden Staatsschützer dies- und jenseits des Atlantiks

denken, was ich mit so viel Milch vorhabe? Und der Mossad

erst oder die Spaßvögel beim KGB? Einen besonders perfiden Anschlag

planen? Sehr verdächtig wäre das. Gibt es eigentlich Anti-

Viren-Programme für Kühlschränke? Vielleicht eine Geschäftsidee.

Aber vielleicht sollten wir uns das alles auch noch mal ganz

in Ruhe überlegen.

Exotisch mutet auch eine weitere unreflektiert ausgelebte Vernetzungsidee

an. Die permanent in Aussicht gestellte Möglichkeit,

Kochgeräte aus der Ferne zu steuern. Via Smartphone. Oder

sich das Badewasser von unterwegs einzulassen. Ich weiß nicht,

wie es Ihnen geht, aber mir ist wohler, wenn ich in der Nähe bin,

wenn der Backofen per 3-D-Umluft auf 220 ° vorheizt. Und die

Pyrolyse-Funktion aktiviere ich ebenfalls gern persönlich. Da

bin ich vielleicht etwas eigen.

Die Synapsen meiner für Technikbegeisterung zuständigen

Gehirnareale klatschen hingegen Beifall, wenn es darum geht,

am Tablet online nach Rezepten zu stöbern und die Zubereitung

des favorisierten Gerichts später über den handlichen PC im cleveren

Ofen zu steuern. Wahlweise per Hitze von oben, unten, der

Seite oder mit wohlportioniertem Dampf. Mit vielen anschaulichen

Bildern, Balken und Skizzen. So ein vernetzungsfähiges

Gerät kann das Kochvergnügen fördern und macht sicher auch

in einer Altholzküche eine gute Figur. Ein Spagat, der anfangs

vielleicht etwas zwickt, der aber ganz bestimmt nicht weh tun

wird, meint

Dirk Biermann, Chefredakteur

d.biermann@kuechenplaner-magazin.de

4 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Einzigartig innovativ.

BLANCO Durinox ® von STEELART.

Oberflächen werden zum unvergesslichen Erlebnis – bei BLANCO STEELART.

So beeindruckt die innovative Arbeitsplatte in Edelstahl BLANCO Durinox ® schon auf

den ersten Blick mit ihrer samt-matten Optik. Ein neuartiges Veredelungsverfahren verleiht

dem Material gleichzeitig eine besondere Härte und Widerstands fähigkeit. Schlichte

Ele ganz mit einem einzigartigen Charakter. Mehr Innovationen aus Edelstahl fi nden Sie

im Fachhandel oder im Internet.

www.blanco-steelart.de


Markt + Menschen

Die Absolventen des Führungs- und Personalmanagement-Seminars

2013 / 2014 mit KREIS-Inhaber

Ernst- Martin Schaible (von links): Monique Foppe-

Schlotthauer, Birgit Dresen, Ernst-Martin Schaible,

Tanja Greger, Nadine Sommer, Madeleine Foppe,

Florian Foppe, Sebastian Conle, Stefan Bobe, Holger

Heiser, Thomas Wiesmeier und Robert Voit

Foto: DER KREIS

Küchenspezialisten mit Führungsqualität

Erfolgreicher Abschluss der Seminarreihe

2013/2014 für angehende

„Küchen spezialisten mit Führungsqualität“

von DER KREIS. Alle Teilnehmer

haben das Führungs- und

Personalmanagement-Seminar erfolgreich

bestanden und ihre Abschlussurkunden

erhalten. Und das

von KREIS-Inhaber Ernst-Martin

Schaible höchstpersönlich.

Das Seminar begleitet die Jungunternehmer

auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit

und gibt ihnen nützliche

Tipps. Es steht nicht nur die Fachentwicklung

im Vordergrund, auch das

Thema Persönlichkeit wird thematisiert.

So waren sich auch in dieser Seminarreihe

die Beteiligten einig: Die

Zeit für die Teilnahme am F+P-Seminar,

aufgeteilt auf 7 Wochenenden,

ist gut investiert für die Zukunft.

Selbst bei scheinbar „trockenen Themen“

wie „Führen mit Zahlen“ hat es

Martin Posladek auch diesmal wieder

verstanden, den Unterrichtsstoff

locker und leicht verständlich zu vermitteln.

Lob gab es auch für die Referentin

Nadine Sommer für ihr Thema

„Persönlichkeitsentwicklung“ sowie

für den Referenten Daniel Schnoedt,

der den Teilnehmern viele Informationen

und nützliche Tipps zum Thema

„Marketing“ vermittelte.

Bisher haben 73 Jungunternehmer

an den Seminaren teilgenommen

und „viele von ihnen haben längst

Führungsaufgaben oder die Leitung

des elterlichen Betriebs übernommen“,

berichtet der Veranstalter.

Und auch die 12 Teilnehmer der

jetzt abgeschlossenen Seminarreihe

wollen weitermachen. Die Einladungen

für das fortführende Weiterbildungsseminar

F&P 2 sind bereits

an die Absolventen der Seminarreihe

2013 / 2014 und 2011 / 2012 verschickt.

www.derkreis.de

31%

Wo informieren sich Europäer über Küchengeräte?

SHOWROOM vs. INTERNET

62%

Showroom

42%

Internet

56%

Showrooms weiterhin wichtige Info-Quelle

53%

60%

61%


Quelle: Der Einkaufsprozess von Küchengeräten – Eine Umfrage der Novy GmbH

Showrooms für hochwertige Küchengeräte

sind auch in Zeiten des

Internets unverzichtbar – das ergab

eine Studie in Belgien, Deutschland,

Frank reich und den Niederlanden, die

vom Dunsthaubenspezialisten Novy

in Auftrag gegeben wurde. Auch

wenn im europäischen Vergleich das

Internet als Informationsquelle eine

große Rolle spielt, setzen nach wie vor

viele Verbraucher auf das Einkaufserlebnis

im Küchenfachhandel vor Ort.

Während in Frankreich 31 % der

Befragten einen Showroom besuchen,

um sich über Küchengeräte

zu informieren, sind es in Belgien

stolze 61 %. Deutschland liegt mit 41 %

im Mittelfeld. Das Internet hingegen

wird in den vier Ländern der Studie

eher gleichmäßig genutzt – die Zahlen

schwanken zwischen 53 % (Belgien)

und 62 % (Frankreich).

Fazit des Auftraggebers: „Showrooms

sind für den Vertrieb hochwertiger

Weißer Ware auch heute unverzichtbar.“

www.novy-dunsthauben.de

< 100 % = keine Angabe

> 100 % = Mehrfachnennungen

53%

BSH boomt mit energieeffizienten

Geräten. Die BSH Bosch und Siemens

Hausgeräte GmbH hat 2013 den Absatz

sogenannter supereffizienter Hausgeräte

in Europa um 15 Prozent gegenüber

dem Vorjahr gesteigert und insgesamt

4,6 Millionen Geräte verkauft. Das entspricht

einem Anteil von 35 Prozent des

Gesamtabsatzes. Damit hat das Unternehmen

sein Ziel bereits zwei Jahre früher

erreicht als ursprünglich geplant. Im

sechsten Jahr in Folge fasst die BSH ihre

Geräte der besten Energieeffizienzklasse

in einem Supereffizienz-Portfolio zusammen.

Die aktuelle Übersicht veröffentlichte

die BSH in ihrem 22. Nachhaltigkeitsbericht.

www.bsh-group.de

„Der Küchenring“ geht nach Österreich.

Die Verbundgruppe „Der Küchenring“

ist künftig auch in Österreich präsent.

Mit Bernhard Achleitner konnte

dafür ein Branchenexperte gewonnen

werden. Achleitner kommt von Kika/Leiner,

wo er für den Einkauf verantwortlich

zeichnete. Beim Küchenring heuert er

zum 1. Juli 2014 an. www.kuechenring.de

6 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Piatti-Produktion nach Pfullendorf

Neues Leben im Forum26

Viele Jahre war das Forum26 in Rödinghausen

für viele Messe-Reisende eine feste

Adresse in der MOW-Woche im September.

Mit den Turbulenzen rund um den ehemaligen

Eigentümer Brinkmeier Küchen wurde

es zuletzt auch um das Ausstellungszentrum

ruhiger. Das soll sich nun wieder ändern.

„Mit Datum 11. 7. 2014 betreibt die Forum26

GmbH, Iserlohn, das in der Branche bekannte

Ausstellungsobjekt“, heißt es in einer aktuellen

Mitteilung. Entstehen soll bereits zur

nächsten Herbstmesse im September eine

Plattform für namhafte Hersteller und von

Zulieferanten von komplementär zueinander

stehenden Produkten rund um die Küche,

aber auch für weitere Wohnbereiche. Sprich:

Hier sollen Unternehmen zusammenkommen,

die sich von ihren Angeboten ergänzen

und in der Gesamtheit Wohnwelten und Einrichtungskonzepte

widerspiegeln. Nach den

Plänen der Organisatoren sollen diesen Markenherstellern

und deren Fachhändlern innovative

Produkte mit klaren Alleinstellungsmerkmalen

für das mittlere und gehobene

Segment angeboten werden. Als Zielgruppe

werden zudem „Entscheider und Multiplikatoren

im nationalen und besonders im

internationalen Markt“ genannt. Die Produktgruppen

der Aussteller werden neben Küchenmöbeln

und E-Geräten, Arbeitsplatten,

Armaturen, Bodenbeläge, Küchenspülen und

Zubehör auch eigenständige Designlösungen

und neue Lichtkonzepte umfassen. Konkrete

Namen waren zum Redaktionsschluss dieser

Ausgabe aber noch nicht im Umlauf.

Die Alno AG wird im zweiten Halbjahr

2014 die Produktion von Piatti Küchen

vom Schweizer Standort Dietlikon in das

Alno-Stammwerk nach Pfullendorf verlagern.

In Dietlikon verlieren bis zu 100

Mitarbeiter in der Produktion sowie in

produktionsnahen Bereichen ihren Arbeitsplatz.

Das Unternehmen will damit

vorhandene Überkapazitäten abbauen.

„Die Verlagerung der Produktion von

Piatti-Küchen von Dietlikon nach Pfullendorf

ist notwendig, um das operative

Geschäft der AFP Küchen und der ALNO

Gruppe insgesamt zu stärken“, heißt es

in einer Mitteilung. Im Werk Pfullendorf

steige nach der Verlagerung die Produktionsauslastung

auf nahezu 100 Prozent

im Ein-Schicht-Betrieb. Zusätzlich sollen

Synergieeffekte am Produktionsstandort

in Brilon erzielt werden, da Piatti künftig

auch im Preiseinstiegssegment entsprechende

Produkte anbieten wird.

Unabhängig von der Produktionsverlagerung

bleiben Produktentwicklung,

Vertrieb und Geschäftsleitung von AFP

Küchen – mit den beiden Marken Piatti

und Forster Schweizer Stahlküchen –

weiterhin am Standort Dietlikon. Von

den verbliebenen 400 Mitarbeitern in

der Schweiz arbeiten etwas mehr als 100

am Forster-Produktionsstandort in Arbon,

etwa 300 in Vertrieb, Service und

Administration sowie in den unternehmenseigenen

Küchenstudios, die rund

80 Prozent des AFP-Umsatzes erwirtschaften.

Piatti baut seit 50 Jahren Küchen

und gilt als die bekannteste Küchenmarke

in der Schweiz.

www.alno.de

Das Forum 26 an der Industriestraße in Rödinghausen soll wiederbelebt werden.

Firmieren wird das Angebot als

„ Forum26 DESIGNWERKSTATT“. Und

das mit einer ganzjährigen Präsenz

(Präsentationen, Schulungen) auf

850 m 2 Fläche im Obergeschoss des

Gebäudes. „Da die Aussteller komplementär

und nicht im Wettbewerb zueinander

stehende Produkte herstellen

und vertreiben, sollen besonders

aktuelle Wege einer strategischen Zusammenarbeit

gefördert werden“, betont

Niko Ott vom Innenarchitekturbüro

Ott-Design, das die Umsetzung

des Konzepts betreut. Hinter der

Forum26 GmbH stehen neben Niko Ott,

Christoph Fughe, geschäftsführender

Gesellschafter von Störmer Küchen, sowie

Michael Otto, der für Störmer das

Asien-Geschäft managt. Das berichtete

der Branchendienst moebelnews.de.

Otto fungiert auch als Geschäftsführer

der Forum26 GmbH.

Beko sponsert den FC Barcelona.

Neymar, Messi und Iniesta tragen zukünftig

das Logo von Beko auf dem Trikotärmel.

Der Top 3 Hausgerätehersteller in

Europa kündigt zeitgleich ein neues Logo

an, das für vier Jahre auf dem Ärmel des

neuen Vereinstrikots zu sehen sein wird.

Das neue Logo soll den dynamischen und

innovativen Charakter des Unternehmens

unterstreichen. Offiziell vorgestellt

wird es auf der IFA im September in Berlin.

www.beko-hausgeraete.de

Angesichts der internationalen Kompetenz

des Geschäftsführers soll das

Forum26 auch als Plattform für den

Auf- und Ausbau internationaler Vertriebskonzepte

genutzt werden. „Hier

in erster Linie durch die bestehenden

Aktivitäten der Betreiber der Forum26

GmbH in die asiatischen – vor allem

Greater China und Südostasien – und

die osteuropäischen Märkte“, so Niko

Ott.

Eröffnet werden soll das Ausstellungszentrum

am 13. September 2014

parallel zur Küchenmeile A30, der

area30 in Löhne sowie der MOW in Bad

Salzuflen. Für 2015 stellen die Organisatoren

zudem begleitende Veranstaltungen

zu den Branchenhighlights imm

cologne, ZOW, Interzum und Ligna in

Aussicht.

www.ott-design.de

Grafik: Ott Foto: Beko Deutschland GmbH

7/8/2014 KÜCHENPLANER 7


Markt + Menschen

Marktführer und Newcomer in Löhne. Vom

13. bis 18. September 2014 werden wieder namhafte

Unternehmen der Küchenbranche ihre

Neuheiten auf der area30 in Löhne präsentieren.

Die Aussteller melden schon jetzt mehr

als 100 Aussteller aus den Segmenten Arbeitsplatten,

Armaturen, Dunstabzüge, Elektrogeräte,

Küchenmöbel, Software/IT, Spülen und

Verbände und „neue Themen“. Parallel gibt

es eine Sondershow der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

mit dem Projekt „kitchen lab“

(Studierende denken Küche), und am Sonntag,

14. September, wird die area ab 18 Uhr erneut

Schauplatz der BMK-Preisverleihung sein.

www.area-30.de

Hettich zeigt Trends. Mit den neuen

Trendreports zur EuroCucina und SaloneBagno

2014 will Hettich einen Überblick über allgemeine

Trends in Hinblick auf Oberflächen, Architektur

sowie Funktionen für Küchen und

Bäder geben. „Kontrastreiche Vielfalt“ heißt

dieser Report. Er zeigt eine Auswahl an Impressionen

in Bezug auf Oberflächen, Architektur

und Funktionen – zur Information und

Inspiration. Im Mittelpunkt steht das Verschmelzen

der eher funktionlen Räume Küchen

und Bad mit dem Wohn- und Schlafzimmer.

Der Trendreport kann kostenlos bestellt

werden unter home-info@de.hettich.com

Grafik: trendfairs GmbH

Das Frontenlager von Nolte Küchen am Standort Melle. Mitte August wird es

komplett in einer neuen Halle untergebracht sein.

Nolte Küchen erweitert den Standort Melle

Mit zwei neuen Hallen hat Nolte Küchen seinen Produktionsstandort in

Melle um insgesamt 15 000 Quadratmeter erweitert. Die Hallen 9 und 10, mit

deren Bau Ende 2012 begonnen worden war, sind nun bezugsfertig. Ziel ist

es, die Frontenlager im Sinne der Prozessoptimierung zu einem Warenwirtschaftssystem

zusammenzuführen. Bislang sind diese noch auf die Standorte

Löhne und Melle aufgeteilt. Nach der Zusammenlegung entfallen zur Ent lastung

von Verkehr und Umwelt auch die entsprechenden Transportfahrten von

Löhne nach Melle. Bis zum Ende der Betriebsferien am 15. August 2014 soll der

Hauptteil des Umzugs in Melle vollzogen sein. Die Fronten aus dem Werk in

Löhne sollen dann bis spätestens Mitte 2015 folgen.

Mit dem Bau der Hallen 9 und 10, von denen jede eine Fläche von 7500 Quadratmetern

mitbringt, umfasst die Produktionsfläche von Nolte Küchen nun

insgesamt rund 100 000 Quadratmeter. Damit stehen dem Unternehmen künftig

22 000 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung. Auch wird es eine Trennung

der gelagerten Teile gemäß des ihnen zugeordneten Transports per Gabelstapler

bzw. führerlosem Transportsystem geben. Zur Verbesserung der Kommissionierungsstrategie

wird zudem eine neue Software zum Einsatz kommen.

Geschäftsführer Hans-Heinrich Hagemann begründet den Schritt des Unternehmens

so: "Prozessoptimierungen haben bei Nolte Küchen einen hohen

Stellenwert. Mit unseren neuen Hallen leisten wir einen erheblichen Beitrag

dazu, die Materialverteilung innerhalb unserer Produktion zu verbessern.

Wir schaffen mehr Transparenz innerhalb einer einheitlichen Lagerstruktur

und erreichen dadurch kürzere Produktions- und Umschlagzeiten. Letztlich

profitieren Mitarbeiter, Logistik und Umwelt gleichermaßen durch die neu entstehenden

Synergieeffekte."

Foto: Nolte Küchen

www.nolte-kuechen.de

Foto: Hettich

Leichter Umsatzrückgang.

Die Firmengruppe Liebherr erwirtschaftete

im Geschäftsjahr

2013 einen Gesamtumsatz,

der in etwa das Niveau des Vorjahres

erreichte. Die Erlöse lagen

bei 8,94 Mrd. Euro und damit

126,6 Mio. Euro oder 1,4 % unter

dem Vorjahreswert. Außerhalb

des Kernbereiches Baumaschinen

und Mining wurde ein Zuwachs

von 111,9 Mio. Euro oder 3,5 % auf

3,33 Mrd. Euro erzielt. Dazu zählt

unter anderem die Hausgerätesparte.

www.liebherr.com

Mehrheit bei Indesit. Mit etwas

mehr als 60 % der Anteile hat sich

der US-amerikanische Hausgerätehersteller

Whirlpool die Mehrheit

am italienischen Hausgerätekonzern

Indesit gesichert. Die stimmberechtigten

Anteile belaufen sich

sogar auf 66,8 %. 758 Mio. Euro

soll dies die US-Amerikaner kosten.

Der größte Teil der dafür nötigen

Anteile kommen vom bisherigen

Großaktio när Fineldo S.p.A., der

42,7 % verkauft. Die Inhaber-Familie

Merloni selbst verkauft 17,6 % an

Whirlpool. www.whirlpool.com

8 KÜCHENPLANER 7/8/2014


50 Millionen Spülen

Spülen- und Armaturenspezialist

Blanco hat erneut Grund zum Feiern:

Unlängst wurde die 50-millionste

Spüle des Unternehmens produziert.

Das Jubiläumsmodell Blanco Metra

XL 6 S, das im Sinsheimer Werk gefertigt

wurde, steht gleichzeitig für

eines der innovativsten Materialien

des Herstellers. Das pflegeleichte

und widerstandsfähige Silgranit verfügt

zudem über eine angenehme

Haptik und einer attraktiven Farbund

Modellauswahl. Farbige Spülen

aus Verbundwerkstoff hat Blanco seit

den 1980er-jahren im Programm,

Edelstahlspülen werden bereits seit

den 1950er-Jahren produziert. Heute

produziert das Unternehmen seine

Spülen in allen drei marktbestimmenden

Materialien Edelstahl,

Silgranit und Keramik selbst.

Als wichtigen Baustein für die

überaus erfolgreiche Entwicklung

des Unternehmens sieht Achim

Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung,

das Gesamtpaket,

das Blanco für seine Kunden im Küchen-

und Möbelfachhandel bereit

50 Millionen Blanco-Spülen wurden bis heute produziert. Diese markante Zahl stehe auch für

eine großartige Teamleistung der gesamten Blanco-Belegschaft, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung

Achim Schreiber in seiner Ansprache betonte. Gefeiert wurde dieses Jubiläum

ganz zünftig im Sinsheimer Werk für Silgranit-Spülen.

hält: „Wir fokussieren uns konsequent

auf das Spülcenter mit Spüle,

Armatur und Abfallsystem. Dabei

haben wir den Anspruch, in jedem

Segment die höchste Qualität, besten

Service und professionelles Design

zu bieten. Die markante Kennzahl

von 50-Millionen Spülen bestätigt

uns in unserer Strategie und ist zugleich

weiterer Ansporn.“

www.blanco-germany.com/de

Foto: Blanco


Markt + Menschen

1

Marten van der Mei.

2

Gerd Holl.

4

Olaf Hielscher.

5

Jens Carli.

5

Erich Buchmann.

7

Gunther Reischle.

Foto: Bauknecht

Foto: Electrolux

Foto: Keuco/Ludewig

Foto: Amica

Foto: Amica

Foto: zeyko

2

Klaus Wührl.

3

Elmar Duffner.

5

Andreas Hahne.

5

Sai Bun Wong.

6

Lars Knaak.

7

Tobias Hollerbach.

Foto: zeyko Foto: Nolte Küchen

Foto: Amica

Foto: Amica

Foto: Alno

Foto: Electrolux

1 Marten van der Mei, 44, Geschäftsführer

der Bauknecht Hausgeräte

GmbH, hat das Unternehmen

Ende Juli auf eigenen Wunsch verlassen.

Nach insgesamt 13 Jahren Unternehmenszugehörigkeit

möchte sich

der Marketing- und Vertriebsspezialist

neuen Herausforderungen widmen.

Jens- Christoph Bidling maier,

seit dem 5. Mai 2014 Vorsitzender der

Geschäftsführung von Bauknecht,

bedankte sich bei van der Mei für

dessen „nachweislichen Erfolge“ für

das Unternehmen.

2 Führungswechsel an der Spitze

von Electrolux: Gerd Holl wird zum

1. Oktober 2014 neuer General Manager

für Electrolux Major Appliances

Deutschland und Österreich. Er tritt

die Nachfolge von Klaus Wührl, 63, an.

Wührl verlässt nach neun Jahren bei

Electrolux, davon acht Jahre in der

Geschäftsleitung, das Unternehmen

auf eigenen Wunsch.

3 Mehr als ein Jahr hat die Branche

spekuliert, wohin es Elmar Duffner,

53, beruflich führen wird, nachdem

er im Frühjahr 2013 bei Alno seinen

Hut genommen hat. Nun steht fest:

Die Küche ist es nicht. Der ausgewiesene

Branchenexperte und ehemalige

VDM-Präsident sowie AMK-

Vorstand ist seit dem 15. Juli bei der

Vivonio Furniture Group mit Sitz in

München aktiv. Das Unternehmen

hat ihn als neuen CEO geholt und als

Nachfolger von Tobias Fuhrmann, 40,

der Vivonio auf eigenen Wunsch verlassen

hat, wie es in einer Mitteilung

heißt. Die Vivonio Furniture Group

vereint seit 2012 die deutschen Möbelhersteller

Staud und MAJA sowie

den französischen Produzenten

von Zerlegtmöbeln SCIAE unter ihrem

Dach.

4 Der langjährige Blum-Mitarbeiter

Olaf Hielscher steigt zum 1. November

2014 bei Ludewig in Bünde

ein. Und zwar als neuer Geschäftsführer

Vertrieb, Marketing und Entwicklung.

Hielscher löst Hartmut

Dalheimer ab. Dahlheimer, Geschäftsführer

der Ludewig-Mutter

Keuco, hatte diese Aufgabe interimsweise

inne.

5 Andreas Hahne, 46, ist seit Mitte

Juni in der neu geschaffenen Funktion

„Leiter Vertrieb regional“ für

Amica International aktiv. Hahne

war zuvor in unterschiedlichen Leitungsfunktionen

der Bereiche IT, Mobilfunk,

Telekommunikation und

Consumer Electronic tätig und zuletzt

Geschäftsführender Gesellschafter

bei der First in - First out Unternehmensgruppe

in Essen. Seit 1. Juli verstärken

zudem Mario Kolbe, 46, und

Jens Carli, 46, als Gebietsverkaufsleiter

Region Mitte und Nord die neue

Außendienststruktur in Deutschland

von Amica. Mario Kolbe kommt von

Indesit, wo er als Gebietsverkaufsleiter

aktiv war. Mit Jens Carli ist ein mit

Amica sehr vertrauter Branchenprofi

zurück. Er war bereits als Key Account

Manager über ein Jahr bei Amica, um

sich danach für Störmer Küchen als

Verkaufsleiter Nord zu entscheiden.

Ebenfalls neu an Bord ist Produktmanager

Sai Bun Wong, 31. Und

zwar als Nachfolger von Bartosz

Rzepinski. Erich Buchmann, 53, hat

zudem als Regional-Verkaufsleiter für

die Region West die Nachfolge von

Patrick Weiss angetreten.

6 Lars Knaak, 41, hat bei Nolte

Küchen die Verkaufsleitung für den

Exportmarkt Frankreich übernommen.

Zuvor war er als Verkaufsleiter

und Key Account Manager für den

französischen Export bei Alno zuständig.

7 Tobias Hollerbach, 37, leitet

seit 1. Juli das Marketing von Zeyko

und tritt damit die Nachfolge des

zeyko-Urgesteins Gunther Reischle

an. Reischle wird das Unternehmen

verlassen und den „wohlverdienten

Ruhestand“ antreten.

8 Mit Wirkung zum 1. Juli 2014

betreut Jan Peter, 45, bislang bei

Gorenje Key Account Manager für den

Vertriebskanal Möbel- und Küchenhandel

in der Region Baden Württemberg

und ausgewählten Postleitzahlengebieten

Bayerns, diesen

Kundenkreis nun als Regionalmanager.

Der derzeitige Regionalmanager

dieses Verkaufsgebietes, Dejan Ilić,

37, wird in seiner neuen Funktion als

Details zu diesen und weiteren Personalien sowie alle wichtigen Branchen-News

lesen Sie auf www.kuechenplaner-magazin.de. Bestellen Sie unseren Newsletter!

10 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Key Account Manager künftig

für den Vertriebskanal Möbel

und Küche verantwortlich

zeichnen.

9 Der Aufsichtsrat der

Pfleiderer GmbH hat Dr.

Michael F. Keppel, Geschäftsführer

der Atlantik

S.A. und bisher zweiter stellvertretender

Vorsitzender

des Pfleiderer-Aufsichtsrats,

zum neuen Vorsitzenden

des Gremiums bestellt.

Der bisherige Aufsichtsrats-

Vorsitzende Dr. Kurt-Jürgen

Kinzius hat zuvor sein Mandat

mit Wirkung zum 22. Mai

2014 niedergelegt.

10 Das Franchisesystem

Küche&Co setzt weiter auf

Wachstum: Seit dem 1. Juli

2014 wird der Bereich Expansion

von zwei erfahrenen

Mitarbeitern geleitet. Auf

die bisherige Bereichsleiterin

Stefania Rundshagen,

die das Unternehmen zum

30. Juni auf eigenen Wunsch

verließ, folgten Markus

Tkocz, 42, und Constanze

Leushacke, 42.

11 Martin Wolf, 40, hat

zum 1. Juli 2014 die Vertriebsleitung

des Fachbereichs

Hausgeräte der EK/servicegroup

(Bielefeld) übernommen.

Er komplettiert damit

das Vertriebsteam im

Geschäftsfeld comfort neben

Harry Biedendorf, Vertriebsleitung

Küchen, und

Thorsten Niebuhr, Vertriebsleitung

Leuchten und Elektroinstallationen.

12 Nach 17 Jahren bei

V-ZUG kehrt Roman Grädel

dem Unternehmen den

Rücken und wechselt in

die Geschäftsleitung der

Bauknecht AG (Schweiz),

Schwerpunkt Marketing.

Seine neue Position bei

Bauknecht hat Grädel am

1. Juli 2014 begonnen. Sein

7/8/2014

Nachfolger bei V-ZUG wird

Dieter Elmiger.

13 Seit dem 1. Juni 2014

verstärkt Thomas Schmidt,

45, den Gaggenau Außendienst

in der Region 2 im Bereich

Baden-Würt temberg.

Schmidt war zuvor seit 1999

für die Bosch und Siemens

Hausgeräte GmbH in verschiedenen

Vertriebsfunktionen

tätig.

14 Auf seiner Mitgliederversammlung

hat der europäische

Verband der Hausgerätehersteller,

CECED (Conseil

Européen de la Construction

d‘appareils Domestiques), Dr.

Reinhard Zinkann zu seinem

neuen Präsidenten gewählt.

Der Geschäftsführende Gesellschafter

der Miele-Gruppe

folgt auf Fabio De’Longhi,

der die Rolle des Vizepräsidenten

übernommen hat.

Zinkann, 54, ist auch Sprecher

der deutschen Hausgeräteindustrie

und Vorsitzender

des Fachverbands

Elektro-Haushalt-Großgeräte

im ZVEI – Zentralverband

Elektrotechnik- und

Elektronikindustrie.

15 Die Resopal-Muttergesellschaft

Wilsonart stellt

die Führungsstruktur seines

weltweiten Geschäfts

neu auf. In diesem Zuge

wird Christof Rauen, bislang

Geschäftsführer der

Resopal GmbH, das Unternehmen

im September 2014

verlassen. Dem neuen President

Western Europe Tim

Pearson werden die Gesellschaften

Resopal, Polyrey

und Wilsonart UK unterstellt.

Pearson ist seit 1998

bei Wilsonart tätig und leitet

seit 2011 die Wilsonart UK

als Geschäftsführer. Ebenso

wie Rauen wird auch Gilles

Rabot, bislang Geschäftsführer

der Polyrey SAS, das

Unternehmen verlassen.

8

Dejan Ilić.

8

Jan Peter.

10

Markus Tkocz.

10

Constanze Leushacke.

11

Martin Wolf.

12

Roman Grädel.

Foto: Gorenje

Foto: Küche&Co Foto: Gorenje

Foto: EK/servicegroup Foto: Küche&Co

Foto: Biermann

Der neue

CoolStream Icemaker

für eine eiskalte Leidenschaft.

Eis – kristallklar, natürlich, hygienisch.

Die kristallklaren Hohleiskegel verfügen

über eine große Oberfl äche und eignen

sich deshalb hervorragend zum Servieren

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Große Vielfalt bei

Abfalltrennsystemen

Produktfamilien für nahezu alle Anforderungen bietet das

individualisierbare Baukastensystem an Abfalltrennsystemen

des Stauraumspezialisten Vauth-Sagel.

Mit der Kombination aus Abfalltrennsystem

Öko liner und der

neuen Organisationsschublade

bietet Vauth-Sagel ein hochwertiges

Abfalltrennsystem,

das individuelle Anforderungen,

zeitloses Design und ausgezeichneten

Benutzerkomfort

vereint.

Fotos: Vauth-Sagel

12 KÜCHENPLANER 7/8/2014


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Eine clevere, preisattraktive und seit vielen

Jahren im Markt erfolgreiche Lösung für

eine saubere Abfallentsorgung hinter Flügeltüren

ist der Öko center 1) . Hier schwenken

die Kunststoffbehälter automatisch

beim Öffnen der Tür aus, wobei die Türfront

keiner zusätzlichen Belastung ausgesetzt

ist. Beim Schließvorgang senkt sich

der Deckel automatisch auf die Gefäße. Hygienisch,

platzsparend und dank seiner verschiedenen

Volumina ist der Öko center von

Vauth-Sagel die optimale Lösung für Standardküchen.

Erhältlich sind verschiedene

Varianten von Einfach- bis Vierfachtrennung

mit Gefäßgrößen von 9 über 12 bis

18 Liter.

Öko liner 2) heißt die Produktfamilie für

Frontauszuglösungen mit Führung. Der

Öko liner besticht auf den ersten Blick mit

einem Frontvollauszug samt Dämpfung

und basiert auf einem Führungssystem von

Vauth-Sagel. Perfekten Komfort bieten unter

anderem die zwei Einbauhöhen sowie

die zahlreichen verschiedenen Gesamtvolumen

von 20 bis 60 Litern Fassungsvermögen.

Neu ist die mit dem Interior Innovation

Award 2014 ausgezeichnete Organisationsschublade

(siehe Kastentext). Als „großer

Bruder“ des Öko liner fokussiert sich der

Öko xxliner 3) besonders auf die Abfalltrennung

mit großvolumigen Behältern. Das

System ist bereits für schmale Küchenschränke

ab einer Breite von 400 Millimetern

erhältlich und kann in einem eigenen

Korpus auch direkt unterhalb des Arbeitsplatzbereiches

montiert werden.

Der Öko freeliner 4) von Vauth-Sagel bietet

maximale Freiheit bei der individuellen

Konfiguration seiner Abfalltrennung. Das

System basiert auf den Schubkastenauszügen

des jeweiligen Möbelproduzenten

und bietet damit die gleichen, herstellerspezifischen

Komforteigenschaften. Dazu

zählen beispielsweise der Vollauszug, der

gedämpfte Schließvorgang und die Öffnungsautomatik

per Kniedruck. Die Grundlage

für den Öko flexliner 5) ist ebenfalls der

Standardauszug des Küchenherstellers. Der

Auszug wird für diese Variante jedoch mit

einem angeschraubten Bodengestell versehen,

das die einzelnen Gefäße zur Abfallentsorgung

aufnimmt.

Komfort und Hygiene

Das Herz eines jeden Abfalltrennsystems

ist der Behälter. Sämtliche Systeme

von Vauth-Sagel sind mit der neuen Generation

von Behältern bestückt, die neben

dem puristischen Design vor allem komfortable

und hygienische Ausstattungsdetails

ausmachen. So zeichnen beispielsweise

gleich zwei Tragegriffe jeden einzelnen

Behälter aus, die im gesenkten Zustand

den Eimerrand nahezu vollständig abdecken.

Verunreinigungen zwischen Griff

und Behälterrand werden dadurch nahezu

ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde

die Umrandung der Kunststoffbehälter

im Stirnbereich mit einer Aussparung versehen,

welche einen leichten Zugang zum

Griff besonders bei engen Platzverhältnissen

ermöglicht. Optimiert wurde auch die

Beutelfixierung, die nun eine komplette Befestigung

unter den abgesenkten Griffen

erlaubt. Darauf können zum Beispiel Biodeckel

mit Aktivkohlefilter oder Einzeldeckel

das darunterliegende Gefäß fest verschließen.

Auch an einen speziellen Einsatz,

der das Einhängen von zwei Abfallbeuteln

in einen großen Behälter möglich macht,

haben die Ingenieure von Vauth-Sagel gedacht.

Gleich 26 unterschiedliche Behälter

stehen den Planern mittlerweile zur individuellen

Einbringung in die jeweiligen Systeme

zur Verfügung.

Ausgefeilte Materialkompetenz

Die komplette Angebotsbreite an Abfalltrennsystemen

hat Vauth-Sagel in den eigenen

Werken entwickelt, konstruiert und

„Made in Germany“ hergestellt. So unter anderem

die Kunststoffbehälter, Tragegriffe,

Einsätze und Deckel, bei denen hohe Hygienestandards,

ähnlich der Pflegebranche,

selbstverständlich sind. Demzufolge bestehen

die Behältnisse aus speziellem, lebensmittelechtem

Kunststoff mit glatten

und dadurch reinigungsfreundlichen Seitenwänden.

Die Behälter können mit bis zu

80 Grad heißem Wasser gesäubert werden.

Bei den Metallschutzdeckeln bringt Vauth-

Sagel seine jahrzehntelange Materialkompetenz

im Bereich Stahl und Blech zum

Einsatz. So werden die Qualitätsprodukte

beispielsweise doppelt pulverbeschichtet

und sind dadurch über viele Jahre vor Beschädigungen

geschützt.

Unkomplizierte Montage

Maßstäbe setzt das System auch bei der

Montagefreundlichkeit. Mit dem Vauth-

Sagel Qualitätssiegel EasyFit ausgezeichnet

bietet es für die Erstmontage erhebliche Vorteile:

Die ausführliche Schritt-für-Schritt-

Anleitung erklärt den schnellen und unkomplizierten

Einbau. Eine an der Korpuswand

anzubringende Montageschablone unterstützt

den Monteur darüber hinaus bei der

richtigen Positionierung und Bohrung. Im

Anschluss können beide Auszüge mittels

einer 3-D-Justierung ausgerichtet und die

Front kann völlig werkzeuglos an den Rahmen

eingehängt werden. Einfacher kann ein

komplexes System nicht montiert werden.

www.vauth-sagel.de

Prämierte Ordnung

Das breite Angebot an Abfalltrennsystemen

wird im Hause Vauth-Sagel

kontinuierlich optimiert und erweitert.

Einer der weltweiten Bestseller im Programm

ist der Öko liner, der aktuell um

die innovative Organisationsschublade

ergänzt wurde. In die Organisationsschublade

können formschöne Kunststoffbehälter

flexibel eingehängt und

bestückt werden. Das nutzt den begrenzten

Stauraum unterhalb der Spüle

und oberhalb des Abfalltrennsystems

optimal. Auch die Jury des Interior Innovation

Award befand: Dies ist eine

hervorragende Systemlösung.

2

3

4

5

1

2

3

4

7/8/2014 KÜCHENPLANER 13


Küchenmöbel

ALTHOLZ

tut der Seele gut

14 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Holz erzählt Geschichten.

Altes Holz erzählt alte Geschichten.

So können uns Astlöcher, Kerben oder in das Holz hineingeschlagene

Nägel an vergangene Ereignisse oder auch Menschen erinnern. Küchen

aus Altholz bringen diese Geschichten zurück in die Häuser.

Sicher kein Mainstream-Thema – aber Altholzküchen

haben das Zeug zum stabilen Nischentrend.

Foto: Pfister

Altes Eichenholz an der Front,

die Arbeitsplatte besteht aus Birnbaum,

der Sockel und die Spüle aus Schiefer.

7/8/2014 KÜCHENPLANER 15


Küchenmöbel

Auch für diese Küche verarbeiteten

die Experten von der Möbelwerkstatt

Pfister mehr als 100 Jahre

altes Eichenholz. Die Arbeitsplatte

besteht aus Birnbaum. Das Holz

stammt aus exakt dem Haus, in

dem die Küche nun steht.

Foto: Pfister

Uwe (Foto links) und Jürgen Pfister:

„Im Moment ist jeder zweite

Auftrag eine Altholzküche.“

16 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Stand F 21

Eine gute Portion Vorstellungskraft ist nötig, um die Küche, die hieraus mal

entsteht, zu erkennen.

Foto: Pfister

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Es ist diese Beziehung zu dem Holz,

die eine Küche zu einem ganz besonderen

Raum werden lässt. Das hat Uwe

Pfister von der gleichnamigen Möbelwerkstatt

jetzt schon mehrmals erlebt.

Da gab es beispielsweise die Kundin,

die die Möbelwerkstatt bat, ihr aus dem

Holz ihres entkernten Elternhauses

eine Küche zu bauen. „Ein angekohltes

Holzstück mit vielen aneinandergereihten

Löchern erinnerte sie an einen

Brand, bei dem eine Kuh starb. Den hatte

sie als kleines Mädchen erlebt“, erzählt

Uwe Pfister. Die Möbelwerkstatt

stellte aus dem Brett schließlich Griffe

her, die Löcher wurden zu den Eingriffen.

Diese Geschichten bleiben am Leben

– auch wenn das Holz nun einen anderen

Zweck erfüllt.

Pfister hat auch schon alte Weinfässer

zu einer Küche verarbeitet. Eine

andere entstand aus den Balken einer

Scheune, die wegen eines Hausumbaus

weichen musste. Der Phantasie sind

kaum Grenzen gesetzt. Alle Pfister-Küchen

sind extrem unterschiedlich und

haben doch eines gemein. Sie alle tragen

das wertvolle Prädikat „Unikat“. Die

Nachfrage nach diesen Einzelstücken

mit der besonderen Nuance hat in den

vergangenen Jahren zugenommen. Das

spürt die Möbelwerkstatt immer wieder.

So auch auf der Messe Offerta in Karlsruhe

im vergangenen Herbst. Dort stellte

der Betrieb die Altholzküche „Wild

Horses“ vor. Uwe Pfister: „Sie war ein

absoluter Publikumsmagnet.“ Zu sehen

sein wird das Modell auch auf der imm

2015 in Köln.

7/8/2014

Küchen mit Spuren

Uwe Pfister, der Holztechniker, und

sein Bruder Jürgen, Schreinermeister,

haben zusammen die Möbelwerkstatt

in Angelbachtal bei Heidelberg gegründet.

Das war 1986. Zunächst beschränkte

sich der Betrieb auf Restauration und

Montage. Nach zwei Jahren richtete das

Unternehmen eine Schreinerei ein und

spezialisierte sich auf die Herstellung

von Möbeln aus Massivholz. Ein Schwerpunkt

liegt dabei auf der Planung und

Fertigung exklusiver Küchen. Es ist das

Besondere, das das Brüderpaar beim

„Möbelmachen“ immer wieder sucht.

Die Geschichten, die das Altholz

transportiert, liegen ihnen am Herzen.

Auch wenn natürlich nicht jeder Kunde,

der eine Altholz-Küche bestellt, dieses

auch mitliefern kann. „Wir erzählen

den Kunden dann, woher das Holz

stammt, was es einmal war“, sagt Uwe

Pfister. So bleibt das nicht länger ein

lebloser Gegenstand sondern erwacht

zum Leben.

Eine einheitliche Definition, welche

Kriterien Holz aufweisen muss, damit

es als Altholz bezeichnet werden kann,

gibt es bisher allerdings nicht. Für die

Möbelwerkstatt sind dafür zwei Eigenschaften

aber unerlässlich: Zum einen

muss das Holz schon einmal verbaut

worden sein, zum anderen muss es

mehr als 100 Jahre alt sein. Oft ist es sogar

deutlich älter. Merkmale wie Wurmfraß,

Löcher, Risse oder Brandstempel,

wie sie auf den alten Fässern zu finden

seien, sind dabei das Salz in der Suppe.

Pfister verwendet ausschließlich Altholz

aus Abrissen aus deren Umgebung.

So beugt die Möbelwerkstatt konsequent

dagegen vor, kontaminiertes Holz

aus günstigen aber zweifelhaften Quellen

zu verarbeiten.

Jenseits kurzfristiger Moden

Das Interesse an gebrauchten Materialien

wie Altholz wächst. Die Oberfläche

und Struktur ist nicht sofort zu fassen

wie bei lackierten Flächen. Das macht

COMPAIR ® hat den Bogen raus!

Durch den Einsatz strömungstechnisch

optimierter Umlenkbögen lassen sich

Druckverluste deutlich reduzieren.

COMPAIR ® flow-Systemteile mit integrierten

Leitkörpern glätten den Luftstrom

und führen ihn deutlich effizienter

durch das gesamte Abluftsystem.

Das Resultat: höheres Leistungsvolumen

bei gleichzeitiger Entlastung des Dunstabzugshaubenmotors

und Geräuschminimierung

in allen Leistungsstufen.

Guter Grund für die Juroren, das

COMPAIR ® flow-System für den German

Design Award 2015 zu nominieren.

Naber GmbH

www.naber.de


Küchenmöbel

es attraktiv. Inzwischen haben auch große

Hersteller diese Nische für sich entdeckt.

So stellte Ballerina zur Hausmesse 2013 die

Front „Altholz-Eiche“ vor, und Schüller nahm

die „Alteiche“ ins Programm auf.

Dabei siedelt Schüller das Thema Echtholz

mit den charakteristischen Gebrauchsspuren

in ihrem Premiumsegment an. „Besonders

Kunden mit einem hohen Anspruch an Authentizität

schätzen das Produkt und fragen

es nach“, sagt Annette Schuhmacher, Marketingleiterin

bei Schüller. Dennoch plant der

Küchenmöbelhersteller derzeit keine weiteren

Fronten dieser Art. „Die Altholz-Front bei

next125 steht für sich“, so Schumacher.

Auch Ballerina ist mit der Nachfrage sehr

zufrieden. „Wir haben schon wesentlich

mehr echtes Altholz verkauft als ursprünglich

geplant“ sagt Heidrun Brinkmeyer, Geschäftsführerin

Marketing und Vertrieb. Bei

der Ballerina-Front handelt es sich um ein

Furnier in besonderer Qualität. Es sei doppelt

so dick wie normales Furnier. Heidrun

Brinkmeyer: „In der Herstellung ist dieses

sehr aufwendig. Das Altholzfurnier wird

von mehr als 100 Jahre alten Bohlen gemessert

und kommt dann zur Farbegalisierung

in eine Lauge.“ Aufgrund der gewünschten

Patina, z. B. Risse, Dellen und Kerben, sei die

weitere Verarbeitung ebenfalls sehr aufwendig.

Die Ballerina-Geschäftsführerin ist ebenfalls

der Meinung, dass sich der Trend verstärken

wird. Als Nischenprodukt im hochwertigen

Bereich. „Altholz kauft der Kunde,

der einen hohen Designanspruch hat und der

es liebt, sich mit echten Materialien auszustatten“,

so Brinkmeyer: „Denn er weiß genau,

dass er etwas wertvolles, langlebiges

und modeübergreifendes kauft.“ Eine Ausweitung

des Programms plant jedoch auch

der Rödinghauser Hersteller vorerst nicht.

Vom Kunden geliefert

Obwohl nun auch die Großen der Branche

das Nischenthema Altholz beleben, bleibt

es wohl in erster Linie die Paradedisziplin

spezialisierter Schreinereien und Manufakturen.

So sehen auch die Gebrüder Pfister

mit ihrer Möbelwerkstatt noch einen großen

Vorteil bei sich liegen. „Wir kleineren Hersteller

können das Holz verarbeiten, das uns

der Kunde liefert. Diese alten Balken oder

Dielen, zu denen sie eine Beziehung haben.

Das macht doch den ganz besonderen Reiz

aus“, sagt Uwe Pfister und ergänzt: „Altholz

tut den Augen und der Seele gut. Denn wenn

wir genau hinhören, erzählt es uns von den

alten Zeiten.“

Astrid Plaßhenrich

www.pfister-moebelwerkstatt.de

www.ballerina.de

www.schueller.de

Foto: Pfister

Hinter den betagten Fronten kommt aktuelle Technik zum Einsatz.

Foto: Biermann

Auch Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer ist vom Erfolg der Altholzfronten

als Nischenthema im oberen Marktsegment überzeugt. Die Altholz-Eiche

aus dem aktuellen Sortiment werde besonders gern mit Weiß kombiniert.

18 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Foto: Schmidt Küchen

„Mord zum Aperitif“: Auf 190 Seiten erwartet den Leser ein

packender Kriminalroman um eine entführte Küche aus dem

Hause SCHMIDT. Der zweite Band „Drama beim Dinner“ erscheint

Ende des Jahres.

Ein mörderischer Gruß aus der Küche. Eine Küche wird entführt

– ausgerechnet die für Starkoch Holtkötter! Ein LKW-Fahrer

sollte sie eigentlich pünktlich ausliefern, doch der wird tot aufgefunden.

Die Tochter des Küchenherstellers nimmt nun auf eigene

Faust die Ermittlungen auf. Dabei stößt Claudine auf den ruppigen

Detektiv Clemens. Und natürlich verdächtigen die beiden sich gegenseitig

. . . ! Wie das mörderische Rätsel ausgeht, lässt sich auf

190 Seiten nachlesen. „Mord zum Aperitif“ heißt das Buch. Und

es wurde eigens vom Küchenmöbelhersteller Schmidt Küchen in

Auftrag gegeben.

Das deutsch-französische Familienunternehmen ist somit der

erste Küchenhersteller, der seinen eigenen Krimi veröffentlicht.

Mit Uwe Voehl engagierte das Unternehmen einen renommierten

Autor dieses Genres, der nun eine ganze Krimi-Serie schreiben

wird. „Mord zum Aperitif“ ist der erste Band, der ab sofort in allen

Schmidt-Partnerhäusern gratis abgeholt werden kann. „Kugelschreiber,

Kalender oder Feuerzeuge verschenkt doch jeder“, sagt

Marketingleiterin Caroline Leitzgen, „warum auch hier nicht mal

etwas Neues ausprobieren?“ Schließlich sei Schmidt ein „durch Innovationen

geprägtes Unternehmen“. www.schmidt-kuechen.de

Official partner of:

THE FUTURE

since 1924

IFA in Berlin – die weltweit wichtigste Messe für

Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräte.

SieMatic auf der LivingKitchen. Die Veranstalter der Living-

Kitchen melden einen prominenten Zugang: Küchenhersteller

SieMatic wird auf der Kölner Messe im Januar 2015 ausstellen.

Laut Messeorganisation haben damit bereits heute 140 Unternehmen

Standflächen reserviert. 80 % der Hallenkapazität seien belegt.

Mit dabei sind marktführende Unternehmen aus den Bereichen

Möbel, Elektrogeräte und Zubehör. „Wir freuen uns sehr,

dass wir nun auch SieMatic mit unserem Messekonzept überzeugen

konnten“, sagt Projektmanager Eike Fuchs. Und er fährt fort:

„Darin sehen wir ein weiteres Zeichen für die wachsende Bedeutung

der LivingKitchen auf nationaler und internationaler Ebene.“

Das nächste Messedoppel imm cologne // LivingKitchen findet

vom 19. - 25. Januar 2015 statt. www.livingkitchen-cologne.de

Doppelnominierung für allmilmö. Das Küchenmodell Pia und

das Auszugsystem a-Box sind nach der erfolgreichen Prämierung

beim red dot Design Award nun auch durch die Gremien des

Rat für Formgebung für den German Design

Award 2015 – Excellent Product Design nominiert

worden. „Wer nominiert wird, hat es bereits

geschafft, sich durch eine herausragende

Gestaltungsqualität erfolgreich aus der Masse

abzuheben“, freut sich das Unternehmen.

Deshalb gilt es bereits als große Auszeichnung,

überhaupt am German Design Award teilnehmen

zu dürfen. www.allmilmoe.com

Foto: allmilmö

The global innovations show.

ifa-berlin.com

7/8/2014


Küchenmöbel

Laserfuge statt PUR-Verleimung

Schon vor der Hausmesse im September bringt Häcker aktuell

die Kollektionen „Laser Brillant“ und „Laser Soft“. Dabei handelt es

sich um zwei Lacklaminatfronten mit MDF als Trägermaterial und

einer Beschichtung mit einem polymeren Laminat auf der Vorderseite.

Ein zusätzlicher Lack soll die Oberflächenruhe und Kratzfestigkeit

fördern sowie einen hohen Glanzgrad bzw. Matteffekt erzielen.

Die Formkante wird in einem speziellen Verfahren mit der

Oberfläche verschmolzen, wodurch ein fugenloser Übergang von

Kante zur Oberfläche entsteht – die sogenannte Laserkante. Bislang

hatte der Hersteller bei allen Dickkanten ausschließlich auf die Polyurethan-Verleimung

(kurz PUR-Verleimung) gesetzt. „Laser Brillant“

steht für die hochglänzende Ausführung, „Laser Soft“ für die

matte Variante. Häcker präsentiert die neuen Modelle jeweils in

den fünf Farben Polarweiß, Weiß, Magnolie, Basaltgrau und Kaschmir.

Diese „preisattraktiven Fronten“ der Produktlinie classic sind

ab sofort lieferbar.

www.haecker-kuechen.de

Normalerweise kommen bei Häcker Küchen neue Modelle erst

zur Hausmesse im September auf den Markt. Für die Kollektionen

„ Laser Brillant“ und „Laser Soft“ macht das Unternehmen

jetzt eine Ausnahme – und präsentiert erstmals Fronten

mit Laserkante.

Foto: FM / Österr. Möbelindustrie

Landhaus neu interpretiert. Die loft Küche präsentiert TEAM

7 als eine zeitgemäße Neuinterpretation der Landhausküche für

den kochbegeisterten Naturholzliebhaber, der echtes Handwerk

und natürliche Materialien schätzt. Die klare Linienführung und

der dezente Kantenradius lassen sie zart und puristisch wirken.

Klassische Holzverbindungen zelebrieren die traditionelle Handwerkskunst

– urban und klassisch zugleich. Von der einfachen

Küchenzeile bis hin zur Wohnküche mit Kochinsel frei planbar, ermöglicht

loft Lösungen für jedes Bedürfnis und jede Wohnraumsituation.

www.team7.at

Wilde Birne. Die neue Küche Matera von FM präsentiert sich mit

Fronten in Wildeiche, die mit ihrer lebendigen und ausdrucksstarken

Zeichnung ein besonderes Flair entfaltet. Die dünne Arbeitsplatte

scheint über dem Korpus zu schweben. Ein edelstahlfarbiger Sockel

komplettiert das Erscheinungsbild. www.fm-kuechen.at

Musik in der Küche. Ewe bringt Musik ins Leben. Mit dem neuen

Design-Soundmodul taucht man in eine einzigartige Klangwelt

ein: Die Lautsprecher sind nach dem ausgeklügelten D’Appolito-

Prinzip angeordnet, wodurch der Raumklang – in bester Tonqualität

– an jedem Punkt der Küche gleich wahrgenommen wird.

Das ewe Soundmodul ist mit 60-Watt-Lautsprechern ausgestattet

und auch für kabelloses Musikstreaming via Bluetooth konzipiert;

die Line-In-Schnittstelle ist überdies für MP3-Player geeignet.

Die kompakte und platzsparende Form kann zwischen zwei

Oberschränken platziert werden. Das neue Modul lässt sich auch

in bestehende ewe Küchen integrieren. Der Einführungspreis beträgt

399 Euro. www.ewe.at

Fotos: TEAM 7 / Österr. Möbelindustrie

20 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Foto: Häcker

Schiffini ist nun mit einem Showroom auch im Raum Köln-Bonn

präsent.

Foto: Schiffini

Showroom in Bonn. Nach Paris, Shanghai, Peking, Tel Aviv,

Taipei und Lausanne ist der italienische Hersteller Schiffini nun

auch im Herzen Deutschlands mit einem Showroom präsent. Am

11. Juni eröffnete das Unternehmen am Konrad-Zuse-Platz 5 seinen

Standort in Bonn – bei Thomas Schneider, plan.b. 150 m 2 stehen

für die jeweils aktuellen Modelle an Präsentationsfläche zur

Verfügung. Zur Eröffnung sind dies: CINQUETERRE mit Titan-Finish,

PANTRY SYSTEM mit Titanlackierung, PAMPA aus dunkler, thermisch

behandelter Eiche, MESA, matt weiß lackiert, ONE 12 aus schwarzer

und schwarznuss-gemaserter HPL Platte und ONE HANDLE mit heller,

elfenbeinfarbiger Lackierung. www.schiffini.com

DISPENSA

Großer Stauraum

für kleine Küchen.

7/8/2014

www.kesseboehmer.de


Küchenmöbel

Foto: Alno

Stahlküche Alnoinox in Weiß. Eine weitere Stahlvariante dieser Serie glänzt in Anthrazit.

Alles aus Stahl. Nach Übernahme des

Schweizer Küchenherstellers AFG Küchen

AG hat Alno nun auch Stahlküchen aus der

Forster-Produktion im Programm. Vertrieben

werden sie außerhalb der Schweiz unter der

Marke Alnoinox. Auf der Eurocucina feierten

drei Modelle Premiere: in Weiß, Gold und

Anthrazit. Die pulverbeschichteten Oberflächen,

die in allen Natural Colour System (NCS)

Farben erhältlich sind, lassen Spielraum für

die Kombination von warmen und kühlen

Materialien. Darüber hinaus gewährleiste die

Pulverbeschichtung hohe Widerstandsfähigkeit

und Farbechtheit. „Und das über Jahrzehnte“,

verspricht Alno. Die Edelstahloberflächen

seien fettabweisend und damit

be sonders pflegeleicht.

Eine besondere Eigenschaft („weltweit

einzigartig“) der Stahlküchen ist die sogenannte

Sandwichkonstruktion in Fronten

und Tablaren. Eine Kartonwabe zwischen

den Stahlblechen sorge für höchste Stabilität.

Weder Feuchtigkeit, noch Temperaturschwankungen

könnten die Panels verziehen.

www.alno.de

Solitärherde für die Einbauküche

Die Küchen-Serie casa der Marke rational

setzt auf einen leichten Landhausstil

und verkörpert ein Lebensgefühl, das aus

einem Mix aus Genuss, Design, Tradition

und Moderne besteht. Die Vielseitigkeit

dieser wertbeständigen deutschen Landhausküche

spiegelt sich auch in der Vielseitigkeit

ihrer Farben wider. Die Oberflächen

aus Softlack werden in einem

bewusst breiten Farbspektrum angeboten:

Angefangen bei Weiß- über verschiedene

Natur-, Braun und Gewürztöne und

einem Honigton, Grauabstufungen oder

auch in Blau und Pflaumenblau, Gingerred

bis hin zu Schwarz sowie in Edelstahl.

Als „Designküche für Individualisten“ bezeichnet

der Hersteller sein Programm.

Gleichzeitig bilden die Möbel den exquisiten

Rahmen für die Solitärherde aus dem

Hause Steel Cucine.

Die Standherde von Steel Cucine der

Serie Ascot repräsentieren dabei den modernen

Landhausstil, die Standherde der

Serie Genesi orientieren sich am funktionalen

Stil einer puristischen Ästhetik. Die

Produktion am Firmenstandort in Carpi,

in der Emilia Romagna, steht ganz in der

Tradition handwerklicher Herstellung.

Nach wie vor wird ein Herd hier aus zahlreichen

Einzelteilen und in zahlreichen

Arbeitsschritten in Handarbeit zusammengefügt.

Auf eine Massenproduktion

wird komplett verzichtet. Beide Serien

setzen dabei auf modernste Technik

von Induktion bis Dampf. Die Produkte

von Steel Cucine werden in Deutschland

durch die Cucinamondo GmbH vertrieben

und sind im ausgesuchten Küchenfachhandel

erhältlich.

www.rational.de

www.steel-hausgeraete.de

Zeitgemäßer Stil: Landhausküche

casa von rational.

Die Solitär-Geräte für die

Küche casa kommen von

Steel Cuisine.

Foto: rational

22 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Neugestalteter Showroom in Mailand. Die Warendorfer

Küchen GmbH hat zur Eurocucina im Rahmen der Möbelmesse

Salone Internazionale del Mobile in Mailand drei neue Küchen

vorgestellt. Besucher hatten dabei erstmals die Gelegenheit, die

aktuellen Küchen in den neuen Ausstellungsräumen des Handelspartners

Cucinarte S.R.L. im Zentrum Mailands zu entdecken.

„Hier konnte sich das Publikum von der hohen Qualität, außergewöhnlichen

Gestaltung und den vielseitigen Funktionen unserer

Küchen direkt überzeugen“, so Henning Kantner, Geschäftsführer

der Warendorfer Küchen GmbH. www.warendorf.com

Foto: Warendorf

Erleben Sie

nolte

in neuem

Architektur und Größe eines Raumes beeinflussen die Küchengestaltung

maßgeblich. Diese Küche besteht aus nur zwei kompakten

Elementen und nutzt die freie Fläche eines Raumes optimal

aus. Der Hochschrank mit eleganten platin-überzogenen

Holzfronten bietet großen Stauraum und integriert die Elektrogeräte,

die von einem fast unsichtbar umlaufenden Greifraumprofil

in der Sonderfarbe Graphitschwarz eingerahmt werden.

Licht.

Gelasert. Kontrastreich und doch harmonisch. Sowohl optisch

als auch haptisch. So präsentiert sich das Modell Harmonio von

Intuo mit hochwertigen Kunststoff-Fronten mit umlaufender Laserbekantung

in „ artic“ und Keramik-Fronten in „iron copper“.

Esstisch und Ansatzpaneel in markanter Wildeiche fügen sich ins

Umfeld ein. Fürs Kochen stehen im Multifunktionsbereich zwei

Induktions-Kochfelder samt integriertem Dunstabzug zur Verfügung.

Hinzu kommt eine „Coffee Unit“ mit Glasfächern und LED-

Lichtsystem. www.intuo-kitchen.com/de

Foto: INTUO / Österr. Möbelindustrie

Auf unserer Hausmesse

vom 13. – 19. September 2014.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

nolte Küchen, Anni-Nolte-Straße 4, 32584 Löhne

www.nolte-kuechen.de

7/8/2014


Hausgeräte/Vorschau auf die IFA

Auf höchstem Niveau

Die IFA wird dieses Jahr 90 Jahre alt. Zum runden Geburts tag

der Jubilarin kommen mehr Unternehmen als jemals zuvor –

und stellen ihre Produktneuheiten auf einer noch größeren

Fläche vor. Vorab präsentierten namhafte Aussteller ihre

Ideen rund ums energieeffiziente Hausgerät.

Zum 90-jährigen

der IFA wird

Messedirektor

Jens Heithecker

mehr Aussteller

als jemals zuvor

in Berlin begrüßen

dürfen.

Obwohl die ersten vernetzungsfähigen Hausgeräte

in Serienreife an die Küchentür klopfen und sicherlich

stark beachtet werden, wartet auf die Besucher der Internationalen

Funkausstellung (5. bis 10. September)

auf dem Berliner Messegelände in erster Linie die Weiterentwicklung

bereits bekannter Technologien. Denn

auch in diesem Jahr steht die IFA ganz im Zeichen

ener gieeffizienter Geräte. Der sparsame Einsatz von

elektrischer Energie und Wasser hat auf breiter Basis

Spitzenwerte erreicht. Dennoch sind von Generation zu

Generation weitere Verbesserungen messbar. Bei der

Weißen Ware spielt dazu das Design eine immer größere

Rolle. So stehen neben dem klassischen Weiß mehr

und frische Farben zur Auswahl.

Siemens: Auf dem Weg in ein neues Zeitalter

Siemens stellt auf der IFA seine ersten vernetzten

Hausgeräte vor. „Für uns bricht ein neues Zeitalter

an“, sagt Roland Hagenbucher, Geschäftsführer Siemens-Electrogeräte.

Soll heißen: Backofen und Geschirrspüler

sind per Tablet und Smartphone ortsunabhängig

steuerbar. Sie erlauben beispielsweise die

Gerätebedienung aus dem digitalen Kochbuch heraus,

bieten die Zusammenstellung von Einkaufslisten,

eine bedarfsgerechte Gebrauchsanleitung oder Informationen

zum Ressourcenverbrauch. Dazu sind die

Geräte mit der neuen hybriden iQ700 Bedientechnologie

und verschiedenen Zeitverkürzungs-Optionen

ausgestattet.

Die Erkenntnisse aus den Ergebnissen der

Future-Living-Studie aus dem Vorjahr sind in die neuen

iQ700-Geräte von Siemens eingeflossen. Sie stehen

für eine vereinfachte Bedienung komplexer Technologien,

verringerte

Wartezeiten und mehr

Flexibilität im Alltag.

Kurz: iQ700 verbindet

die drei Säulen

Simplexity = einfache

Bedienung, Connectivity

= Vernetzung und

Speed = Schnelligkeit.

(Weitere Details lesen

Sie auf S. 31.)

Durch die Funktionen

wie varioSpeed

und coolStart verkürzt

sich beim iQ700

Backofen die Zubereitung

von Kuchen,

Aufläufen,

Braten oder Tiefkühlprodukten

um bis zu 50

Prozent. Erstmals

vereint

ein Back ofen

zudem Mikrowelle

und

Dampfstoßfunktion

in demselben

Gerät. Selbstreinigung

auch bei Teleskopauszügen,

smarte Sensorik, das

Design mit schwarzer oder

weißer Glasfront und das

neu gestaltete User Interface

komplettieren die

Neuheitenliste.

Der Geschirrspüler

der iQ700-Generation

ist ebenfalls online. Das

Zeo lith-Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ lässt

sich per Wi-Fi (WLAN) mit Smartphones oder Tablets

vernetzen und auf Wunsch von dort aus bedienen. „Das

gibt dem Konsumenten einen verbesserten Einblick in

die Programme und ihre Anwendungsbereiche“, erklärt

Siemens. Empfehlungen zum bedarfsgerechten

Einsatz aller Funktionen, Einblicke in Energie- und

Wasserverbrauch sowie zahlreiche Zusatzservices sorgen

zusätzlich für eine einfache Bedienung.

Bauknecht: Premiere für eine Traditionsmarke

Bauknecht will sein Image weiter modernisieren.

Der Hausgeräte-Hersteller stellt in seiner 95-jährigen

Firmengeschichte das erste Mal auf der IFA aus. „Wir

wollen jung, frisch und modern sein“, erklärt Jens-

Christoph Bidlingmaier. Der 45-Jährige ist seit Mai

dieses Jahres Vorsitzender der Geschäftsführung der

Bauknecht Hausgeräte GmbH in Stuttgart. Erklärtes

Ziel des Unternehmens ist es, bis Ende 2015 den Marktanteil

um zwei Prozentpunkte von bisher sechs auf

acht Prozent zu steigern. „Wir wachsen stärker als der

Markt“, meint Bidlingmaier.

24 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Im Herzen

der Hauptstadt:

Im bcc am Berliner Alexanderplatz

gaben rund 30 Aussteller mit ihren mehr als

40 Marken erste Einblicke in ihre Produktneuheiten.

Ein IFA-Highlight

bei Bauknecht ist der

Backofen mit Induktionsfunktion. Den

Bauknecht Ingenieuren ist es gelungen,

die Technologie erstmals auch im Ofen zu

nutzen. Mit dem herausnehmbaren Induktionsteil

und zugeschaltetem Grill, werden beispielsweise

Bratengerichte in der Hälfte der Zeit und bei deutlich

reduziertem Energieverbrauch auf den Punkt

gegart. Wird das Induktionsteil mit wenigen Handgriffen

entfernt, steht dem Verbraucher hingegen

ein Vollraumbackofen mit allen gewohnten Funktionen

zur Verfügung.

Ein Gefrierhochschrank auf der einen und ein Großraumkühlschrank

auf der anderen Seite bilden das Bauknecht

FrischeCenter: Mit ProFresh und Shock Freeze

kühlt und gefriert das FrischCenter auf Profi-Niveau

auch für den Privatgebrauch und sorgt gleichzeitig dafür,

dass besonders Obst und Gemüse nicht nur ansehnlich,

sondern auch bis zu viermal länger frisch bleiben.

Samsung: Praktisch und intelligent

Mit zahlreichen Komfortfunktionen und einem leisen

Betriebsgeräusch entspricht der Premium-Geschirrspüler

DW60H9970 von Samsung dem aktuellen

Kundenwunsch nach praktischen Küchenhelfern, die

sich in Stil und Funktion intelligent der Küche anpassen.

„Mit dem DW60H9970 bieten wir Fachhändlern

nicht nur die Möglichkeit ihr Sortiment um einen

weiteren Geschirrspüler zu ergänzen, sondern ihren

Kunden eine smarte Technologie anzubieten und damit

neue Absatzpotenziale im Premium-Segment zu

erschließen“, erklärt Kai Hillebrandt, Vice President

Consumer Electronics bei Samsung.

Das Alleinstellungsmerkmal des Samsung

DW60H9970 ist die neue WaterWall-Technologie: Statt

eines einzelnen rotierenden Sprüharms, spritzen

gleich sechs Hochleistungsdüsen gegen einen

Wasserreflektor am Boden der Maschine.

Dazu werden verschieden starke

Verschmutzungen dank der neuen

„ZoneBooster“-Funktion in einem Abwasch

erledigt. Stärker verschmutzte

Teile kommen dazu in einen eigenen Intensiv-

Bereich, in dem das Geschirr kraftvoll gereinigt

wird. Im Rest der Maschine findet der normal verschmutzte

Abwasch seinen Platz, um bis in die

hinteren Ecken sauber gespült zu werden.

Auch die FlexTray-Innenausstattung sorgt

für Komfort im Küchenalltag: Die Besteckschublade

kann damit entnommen und auf der Arbeitsplatte

oder dem Küchentisch be- und entladen

werden. Ebenfalls praktisch: Um die üblichen

Rückstände im Innenraum muss sich der Kunde

beim DW60H9970 ebenfalls nicht kümmern.

Das erledigt die Selbstreinigungsfunktion. Der

Samsung Premium-Geschirrspüler DW60H9970

kann in Kürze ausgeliefert werden. Die unverbindliche

Preisempfehlung liegt bei 1549,– Euro.

Bosch: Perfektes Braten und Backen

Bosch bringt im Dezember dieses Jahres die Serie 8

Backofen auf den Markt. „Unser neues Gerätehighlight

gibt eine technologisch hochentwickelte Antwort auf

die beiden wichtigsten Verbraucherbedürfnisse“, sagt

Geschäftsführer Harald Friedrich. Konkret heißt das:

Für perfektes Braten und Backen machen sich beim

neuen Gerät die drei neue Ausstattungsmerkmale PerfectBake

Backsensor, PerfectRoast Bratenthermometer

und die 4D Heißluft stark.

Dabei misst der Backsensor kontinuierlich die Sauerstoffkonzentration

im Backrohr und berechnet auf

7/8/2014 KÜCHENPLANER 25


Hausgeräte/Vorschau auf die IFA

Jens-Christoph

Bidlingmaier,

Vorsitzender der

Geschäftsführung

von Bauknecht:

„Wir

wollen jung, modern

und frisch

sein.“

dieser Basis den Feuchtigkeitsgehalt. Die Information

wird an die Elektronik weitergeleitet, die den Backprozess

exakt danach ausrichtet. Dazu misst das Bratenthermometer

an drei unterschiedlichen Stellen. Dadurch

werden Fehlerwerte, etwa durch Messungen in

Knochen oder Füllungen, vorgebeugt. Der Serie 8 Backofen

verfügt zudem über die neu entwickelte 4D Heißluft.

Bei dieser Heißluftvariante wird die warme Luft

mittels eines Lüfterrads, das abwechselnd in beiden

Richtungen rotiert, gleichmäßig im Ofen verteilt. Dieses

sorgt dafür dass der Anwender nicht mehr die

richtige Einschubhöhe recherchieren muss. Angetrieben

wird das Lüfterrad durch den bürstenlosen Gleichstrommotor

EcoSilence Drive.

Des Weiteren hat Bosch seinen Einbaubackofen mit

einem innovativen Bedienkonzept samt Bedienring ausgestattet.

Durch den Bosch Assist gelingt per Knopfdruck

nahezu jedes Gericht. Dabei sind nur noch minimale

Angaben zur Art des Gerichts – egal ob Braten oder

Kuchen – erforderlich. Das Gerät wählt dann selbstständig

die Zubereitungsart aus, die das jeweils beste Backund

Bratergebnis erzielt. Der Bosch Assist schaltet automatisch

den PerfectBake Backsensor, das PerfectRoast

Bratenthermometer oder die 4D Heißluft zu.

Hat gut lachen:

Kai Hille brandt

von Samsung

wird während

der IFA im neuen

CityCube der

Messe Berlin

zu finden sein.

Samsung wird

dort auf zwei

Ebenen mit je

6000 Quadratmetern

Produkte

vor- und

ausstellen.

Und noch in einer anderen Hinsicht geht Bosch auf –

zeitgemäße – Verbraucherwünsche ein: Eine Variante

des Serie 8 Backofens ist netzwerkfähig und kann via

WLAN über eine App von mobilen Endgeräten wie Tablet

oder Smartphone aus gesteuert werden.

Gorenje: Fokus liegt auf den Einbaugeräten

Das slowenische Unternehmen Gorenje präsentiert

bei seinem siebten IFA-Auftritt seine neuen Backofen-

Modelle in der Ausführung Essential, Advanced oder

Superior in Edelstahl mit Anti-Fingerprint-Beschichtung.

Dazu verfügt die Superior Line über optisch

einheitlich gestaltete Bedienblenden, die eine harmonische

vertikale oder horizontale Kombination aller

Geräte – Standard wie Kompaktformat – ermöglichen.

Auch das Backofenzubehör ist standardisiert und somit

durchgängig austauschbar. Dank patentierter Gorenje

HomeMade Technologie mit kuppelförmiger De-

26 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Hausgeräte/Vorschau auf die IFA

Bosch-Geschäftsführer

Harald Friedrich:

„Mit seiner Vielfalt

von technischen

Möglichkeiten

und

praktischen Erleichterungen

führt der Serie 8

Backofen die

Nutzer auf dem

kürzesten Weg zu

Ergebnissen, die

keine Wünsche

offen lassen.“

Generation der Einbaugeräte“, erklärt Adrian Grimm,

Head of Product Management der Gorenje Vertriebs

GmbH.

Die auf der IFA 2013 erstmals neu präsentierte

IonGeneration bei Kühl- und Gefriergeräten, die mittels

dem Kühlsystem MultiFlow 360°, einem sensorgesteuerten

Temperaturmanagement AdaptTech sowie

einem IonAir-System Lebensmittel länger frisch

hält, wird um Total NoFrost und FrostLess Kühl-Gefrier-Kombinationen

mit neuer Höhe von zwei Metern

ergänzt. Dazu werden alle Gorenje Kühlgeräte in Inox

künftig über Echt-Edelstahltüren verfügen. Weitere

Modelle der Retro Collection in trendiger Farbgebung

light blue und inox gehören ebenso zum Ausstellungsportfolio

2014.

Der Federmechanismus SelFit sorgt bei Geschirrspülern

dafür, dass die Tür auf der gewünschten Position

bleibt. SelFit stellt sich automatisch auf das Gewicht

der Küchenfront ein und tariert diese optimal

aus. Die zeit- und arbeitsintensive Montage der Einbau-

Geschirrspüler wird zusätzlich durch die neue FlexFit-

Technologie verringert. Durch diese muss bei der Installation

im Küchensockel keine Aussparung mehr

gemacht werden. Beko wird die neue Türfedertechnolo-

Prdouktmanager

Adrian

Grimm stellte

die neue Generation

Backen

und Kochen von

Gorenje vor.

cke und abgerundeten Backofen-Innenwänden wird

in Kombination mit dem Luftzirkulationsystem MultiFlow

360° im Innenraum eine schnelle und gleichmäßige

Hitzeverteilung erzielt. Die Positionierung der

Heizelemente auf unterschiedlicher Höhe sorgt dabei

für einen effizienten Grillvorgang (PerfectGrill).

Alle Backofen- und Mikrowellentüren sind dreifach

verglast (UltraCool Door). Die Türen lassen sich

mittels GentleClose sanft und nahezu geräuschlos

schließen. Eine widerstandsfähige Emaillierung SupremeGrey

ist frei von Mikroporen und dadurch glatt,

kratzfest und leicht zu reinigen. Die helle Emailfarbe

sorgt für gute Sicht in den Backraum. Das Innenraumvolumen

kann bis zu 75 Liter betragen (Super-

Size). AquaClean bei allen Backöfen und Mikrowellen

garantiert eine leichte Reinigung. Als Highlight-Produkte

stellt Gorenje den Kompakt Kombi-Dampfgarer

BCS 547S13X, den Multifunktionsbackofen mit Pyrolyse

BOP 799S51X und die Kompakt Kombi-Mikrowelle

BCM 547S12X vor. „Unser Fokus liegt auf der neuen

Beko: Innovationen auf vielen Ebenen

Beko präsentierte in Berlin smarte Montagelösungen

für Einbau-Kochfelder, bringt Geschirrspülertüren

ins Gleichgewicht und die 3D-Festtürtechnik ermöglicht

einen schnellen Einbau von Kühlgeräten. Von

diesen zeigte Beko auf der Preview auch gleich drei

neue Modelle.

Der Hausgeräte-Hersteller nennt seine freistehende

Kühl-/Gefrierkombination CS 137140 X einen Sparfuchs.

Das Gerät rangiert mit A+++ in der höchsten

Ener gieeffizienzklasse. Durch den daraus resultierenden

geringen Stromverbrauch wird langfristig sowohl

der Geldbeutel des Kunden geschont als auch die

Umwelt. Als praktisch erweist sich die 0 °C-Zone, in

der verschiedene Lebensmittel wie Obst und Gemüse

lange frisch und knackig bleiben.

Bei den neuen Side-by-Side-Modellen GN 162430 P

und GN 163230 X fällt zunächst das minimalistische

Design auf. Unsichtbare Türscharniere, verkürzte

Griffe aus Edelstahl, der Verzicht auf eine sichtbare

Bodenleiste, die flächenbündige Gestaltung von Wasserspender

und beleuchtetem Barfach oder die versatzlosen

Türen sind nur einige der Elemente, die das edle

Äußere der Newcomer prägen. Für eine hohe Bedienerfreundlichkeit

sorgen bei allen Geräten unter anderem

die LED-Innenbeleuchtung, das Multifunktionsdisplay

mit berührungsempfindlichen Sensortasten sowie die

Türablagen im Gefrierteil. Beide Side-by-Side-Geräte

haben die Energieeffizienzklasse A++ und verfügen

ebenfalls über eine 0 °C-Zone. Zudem bietet das Modell

GN 162430 P den schmalsten derzeit verfügbaren

Eiswürfelbereiter, der so für mehr Platz im Gefrierteil

sorgt.

28 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Aktuelle Technik

Mit stärkerem Sprühdruck oder Besprühen

mit heißem Wasserdampf beseitigen

die neuen Spülmaschinen auch hartnäckigen

Schmutz, wie angetrockneten oder

eingebrannten Speiseresten. Dabei sinken

die Werte für Wasser- und Energieverbrauch

kontinuierlich und vorheriges Einweichen

und Schrubben entfallen. Dies

wird beispielsweise auch durch die Versorgung

mit warmem Wasser, durch das energieeffiziente

Zeolith-Trocknen und spezielle

Gehäuse-Isolierungen unterstützt.

Spezielle Sensoren, Sonderprogramme, unterschiedlicher

Wasserduck für den oberen

und unteren Korb, optimierte Sprüharme,

die automatische Beladungserkennung sowie

spezielle Halterungen für Geschirr und

Gläser sorgen für schonende Behandlung

bei gleichzeitig optimalen Reinigungs- und

Trocknungsergebnissen. Spezielle Schalldämmungen

und extra leise Motoren sorgen

zusätzlich für eine weiter minimierte

Geräuschentwicklung und manche Geräte

öffnen sich sanft nach Anklopfen an der

Gehäusefront.

Bei Backöfen gibt es die effektive Wärmezufuhr

per Induktion. Ein spezieller Induktionseinsatz

mit integrierter Heizspirale

setzt die Energie zum Backen und Braten

um. Viele Zubereitungsmöglichkeiten bietet

die Methode des vakuumierten Dampfgarens.

Weitere Backöfen können den

Speisen während des Garens Feuchtigkeit

zuführen. Geschmack, Vitamine und Nährstoffe

bleiben dadurch noch besser erhalten.

Dazu sind die modernen Backöfen in

der Lage, gleichzeitig auf drei Ebenen mehrere

Gerichte gleichzeitig zuzubereiten,

ohne die Aromen zu vermengen. Die Hersteller

bieten Backöfen mit etwa 30 Prozent

vergrößertem Innenraumvolumen an.

Zur Reinigung genügen dank neuartig

beschichteter Oberflächen klares Wasser

oder Dampf ohne Reinigungsmittel oder

große Hitze. Wird bei der Zubereitung kleiner

Mengen nicht der komplette Garraum

benötigt, erlaubt ein Garraumteiler die separate

Nutzung des oberen oder unteren

Bereichs und ermöglicht so eine deutliche

Energieeinsparung. Ebenfalls zur Energie-

Effizienz tragen kürzere Aufheizzeiten bei.

Neben einer Vielzahl von automatischen

Back-, Brat – und Garprogrammen unterstützen

Sensoren, beispielsweise für das

Bratengewicht, sowie hinterlegte Datenbanken

die optimale Einstellung des Geräts.

Darüber hinaus speichert der Herd die

eigenen Lieblingsrezepte.

Bei den Kochfeldern überwachen Sensoren

die Temperarturbereiche. Sie verhindern

so die Überhitzung des Bratfetts und

minimieren die Brandgefahr durch Selbstentzündung.

Die sichere und effektive

Wärmezufuhr per Induktion gewinnt dabei

weiter an Bedeutung.

Der Dunstabzug ist längst auch Designobjekt

und muss nicht mehr klassisch über

dem Kochfeld oder an der Wand montiert

sein. Er ist im Küchenschrank versenkbar,

fährt bei Bedarf aus der Arbeitsplatte hoch

und saugt die Kochdünste kraftvoll ab. Für

gute Werte bei der Energie-Effizienz in dieser

Produktsparte sorgen langlebige, leise

Motoren und hohe Wirkungsgrade.

Beko-Geschäftsführer

Sühel Semerci: „Beko ist

die wachstumsstärkste

Haushaltsgroßgerätemarke

in Deutschland.“ Auf

der IFA hat das Unternehmen

mit 2606 Quadratmetern

eine doppelt so große

Ausstellungsfläche wie im

Vorjahr.

Bei uns gibt’s

was zu sehen!

Amica präsentiert zahlreiche

technische und optische Highlights

für das neue Stand- und Einbaugeräte-Sortiment

2015.

Seien Sie gespannt und freuen Sie

sich auf interessante Neuerungen im

Bereich Kochen mit einem einmaligen,

Gerätedesign. Natürlich haben wir als

engagierter Vollsortimenter auch in

allen weiteren Produktgruppen

etwas zu sagen.

Machen Sie sich selbst ein Bild und

besuchen Sie uns!

Halle 7.1b | Stand 101

13.–18. 9. 2014 | Stand B20

www.amica-international.de

7/8/2014 KÜCHENPLANER 29


Hausgeräte/Vorschau auf die IFA

gie SelFit schrittweise auf das gesamte Geschirrspülersortiment

übertragen. Der Einbau-Geschirrspüler DIN

6831 FX30 gehört zu den ausgewählten Modellen, welche

zusätzlich auch mit FlexFit ausgestattet sind und

bis zu neun Kilogramm schwere Küchenfronten tragen

können. Dieser Geschirrspüler überzeugt neben

der leichten Installation auch mit der höchsten Energieeffizienzklasse

A+++. Zudem wartet er mit weiteren

Features wie der Active-Spot-Technologie auf: einem

roten Lichthinweis am Boden, der nach Beendigung

des Spülprogramms erlischt.

Eine weitere Innovation: die 3D-Festtürtechnik.

Sie erlaubt es, die Möbelfront in allen drei Dimensionen

zu verstellen. Über das Anziehen und Lösen von

einem einfachen Schraubsystem direkt am Scharnier

kann die Möbelfront nach oben oder unten, links oder

rechts sowie nach vorne oder hinten justiert werden.

Auf diese Weise ist es möglich, das Gerät professionell

und schnell in nur wenigen Minuten einzubauen

– ganz nach individuellem Maß und optisch ansprechend.

Verfügbar ist dieses System für die drei Einbaunischen

88, 122 und 178 cm bei derzeit fünf Produkten,

darunter dem BSS 121200 in der Nische 122 cm. Alle Geräte

überzeugen mit Energieeffizienzklasse A++, LED-

Beleuchtung und einer benutzerfreundlichen Temperatursteuerung

über das Display. Die Modelle BCH

130000, BSS 121200 und BSS 123000 besitzen zudem

eine 0 °C-Zone für langanhaltende Frische bei Lebensmitteln.

Darüber hinaus ist der BCH 130000 von Beko

in der 178 cm Nische mit der NoFrost-Technologie ausgestattet.

Grundig: 150 Neueinführungen

Grundig wird auf einer 3500 Quadratmeter großen

Ausstellungsfläche 500 Produkte zeigen. Davon sind

mehr als 150 Neueinführungen. Eine davon ist die

Kühl- und Gefrierkombination GSBS 16820 X mit der

Energieeffizienzklasse A++. Das Gerät verfügt darüber

hinaus über die Duo-Cooling-NoFrost-Technologie

und einem Wasser- und Eisspender mit Glaswassertank,

bei dem kein Festwasseranschluss notwendig

ist. Die 0 bis 3 Grad Fresh-Zone und Vitamin Care sorgen

dafür, dass die Lebensmittel länger haltbar bleiben.

Dazu ist das Gerät mit einer LED-Innenbeleuchtung

ausgestattet.

Der Geschirrspüler 41832 X mit Ionen-Technologie

ist der Energieeffizienzklasse A+++ zugeordnet. Er hat

acht Spülprogramme, verfügt über eine antibakterille

Türdichtung, Water Protect +, Glass Care, einer Co-

Trocknung und einer Startzeitvorwahl von 24 Stunden.

Das LC-Display mit Sensortasten gewährleistet eine

einfache Bedienung.

Die Dunstabzugshaube GDK 5792 XB arbeitet mit

einem bürstenlosen, energieeffizienten Gleichstrommotor.

So beträgt der Geräuschpegel maximal 64 Dezibel.

Die maximale Abluftleistung ist für 860 m 3 /h

ausgelegt. Die LED-Beleuchtung sorgt für angenehmes

Licht, der Nachlauf beträgt 15 Minuten. Das Gerät ist

aus Edelstahl mit schwarzer Blende.

WMF: Die Mini-Frühstücksserie

WMF wird in den kommenden Wochen eine Serie

von Mini-Elektroküchengeräten auf den Markt bringen.

„Der globale Trend, hin zu kleineren Haushaltsgrößen,

wirkt sich enorm auf die Verwendung von Küchenkleingeräten

aus. Studien der GfK zufolge wird die Anzahl

der Ein- bis Zwei-Personenhaushalte in den kommenden

Jahren deutlich steigen. Prognostiziert wird

ein Anstieg von über 43 Prozent, sodass 2030 weltweit

etwa 70 Prozent aller Haushalte Ein- bis Zwei-Personenhaushalte

sein werden“, sagt Martin Polcyn, Leiter

Marketing und Produktmanagement WMF Consumer

Electric. Deshalb besteht die COUP Frühstücksserie

aus der AromaOne Filterkaffeemaschine mit 1-Tassen

Funktion, einem 0,8 l Wasserkocher, einem 1-Scheiben-

Toaster, einem 2-Eier-Kocher und einem 0,8 l Kompaktmixer.

Astrid Plaßhenrich

Eine andere

Form der

Präsentation:

Martin Polcyn,

Marketingleiter

bei WMF,

zeigt, dass die

neuen Küchenminis

auf einen

Bauchladen

passen.

www.ifa-berlin.de

30 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Der Back ofen IQ700

bietet auch Mikrowelle

und Dampffunktion.

Die Bedienoberfläche

wurde

völlig neu gestaltet.

Fotos: Siemens

Dank Vernetzung

lassen sich

am Tablet

Rezepte

suchen und

die Bedienung

des

Back ofens

steuern.

Siemens vernetzt die Küche

In der Theorie sind vernetzte Hausgeräte

seit vielen Jahren ein Thema. Zur IFA

2014 lässt Siemens nun Taten folgen. Backofen

und Geschirrspüler sind per Tablet

und Smartphone ortsunabhängig steuerbar

und eröffnen damit eine Vielzahl neuer

Möglichkeiten. So erlauben sie etwa

die Gerätebedienung aus dem digitalen

Kochbuch heraus, bieten die Zusammenstellung

von Einkaufslisten, eine bedarfsgerechte

Gebrauchsanleitung oder Informationen

zum Ressourcenverbrauch. „Mit

der neuen hybriden iQ700 Bedientechnologie

und verschiedenen Zeitverkürzungs-Optionen

markiert die neue Gerätegeneration

auch in punkto Design und

Funktionalität den Anbruch eines neuen

Zeitalters“, lässt der Hersteller im Vorfeld

des Berliner Branchenevents verlauten.

Für mediales Aufsehen sorgte Siemens

bereits im letzten Jahr mit dem Trendreport

„Future Living“. Die Erkenntnisse aus

den Ergebnissen dieser Studie sind nun in

die neuen iQ700 Geräte eingeflossen. Sie

wollen insbesondere Antworten auf moderne

Anwender-Bedürfnisse geben wie vereinfachte

Bedienung komplexer Technologien,

verringerte Wartezeiten und mehr

Flexibilität im Alltag. „iQ700 verbindet

die drei Säulen Simplexity, Connectivity

und Speed“, betonte Geschäftsführer Roland

Hagenbucher bei der Vorstellung im

Rahmen der IFA-Previews – und erläuterte

auch gleich, was darunter zu verstehen sei.

Simplexity – weniger wissen müssen

Die neuartige Gerätebedienung steht

für die einfachste, mühelose Navigation

in komplexen technischen Welten. Sie

setzt je nach Gerät auf Touch-Bedienung

oder eine Kombination aus der mechanischen

Steuerung über Drehknebel und

Tasten plus Voll-Touch-Display. Resultat

ist ein neues Bedienerlebnis, das „perfekt

zur Wohnzone Küche“ passt. Es ist bei Bedarf

direkt und griffig sowie schnell und

intuitiv, bietet aber zugleich ein Maximum

an Individualität und persönlicher

Unterstützung. Auch die Frontgestaltung

steht für Vereinfachung: Die klare, architektonische

Formensprache gibt sich

noch reduzierter als bisher. Die Glasflächen

– wahlweise in Weiß oder Schwarz –

gewinnen an Raum. Darüber spannt sich

eine schmale Brücke aus Edelstahl. Diese

vertikale Betonung sowie die konsequent

gleiche Blendenhöhe vereinfacht künftig

den nahtlosen Einbau in waagerechten

wie senkrechten Kombinationen.

Connectivity – weniger planen müssen

Connectivity sei die logische Fortführung

des Simplexity-Gedankens über das

Gerät hinaus. Für die unkomplizierte Vernetzung

setzt Siemens auf die Standardtechnologie

Wi-Fi (WLAN). Über eine App

lassen sich die beiden iQ700 Geräte sowohl

per Tablet als auch per Smartphone

steuern. Damit ist die Bedienung erstmals

ortsunabhängig möglich. Der Gerätestatus

– „Teig fertig gegangen“, „Spülmaschine

fertig zum Ausräumen“ – kommt

per Push-Nachricht auch im Garten, im

Homeoffice oder im Keller an. Dabei sollen

die Connectivity-Lösungen von Siemens

weit über eine Fernbedienung hinausgehen.

Zusätzliche Services machen

Bedienung, Zubehör-Bestellung und ressourcenfreundliche

Programmwahl persönlicher

und einfacher als je zuvor.

Das Unternehmen

kün digt

aber auch an,

dass die aktuell

präsentierten

Geräte allenfalls

einen ersten Meilenstein

markieren:

„Ab jetzt

schreitet die Vernetzung

der Küche

kontinuierlich

voran. Per

Update wird die

App immer wieder

aktualisiert

und um neue Funktionen sowie neuen

Content erweitert.“

Speed – weniger warten müssen

Ein Megatrend des 21. Jahrhunderts

stellt laut Siemens zudem die zunehmende

Beschleunigung des Lebensrhythmus

dar. Zeitverkürzungsoptionen wirken

dem entgegen und sollen im richtigen

Moment Stress im Alltag reduzieren. So

kommt der iQ700 Backofen in der Hälfte

der Zeit zum gewünschten Ergebnis und

ist damit der schnellste Backofen, den das

Unternehmen je gebaut habe. Das gelte

nicht nur für hausgemachte Kuchen, Aufläufe

und Braten. Auch Convenience-Produkte

wie Tiefkühl-Pizza schaffen es in

60 Prozent der Zeit aus dem Gefrierfach

auf den Teller. Ebenso zügig arbeitet die

iQ700 Spülmaschine: „Mit der varioSpeed

Plus Option reinigen fast alle Programme

bis zu dreimal so schnell.“

www.siemens-home.de

Roland Hagenbucher,

Geschäftsführer Siemens

Electrogeräte

GmbH: „Komfortabler,

unkomplizierter,

schneller.“

7/8/2014 KÜCHENPLANER 31


Hausgeräte

AEG macht Dampf

Die Geschäfte laufen gut im deutschsprachigen Raum. Freude machen den

Verantwortlichen von Electrolux Deutschland insbesondere die Premiummarke AEG

sowie die taktischen Marken für die Küchenmöbelindustrie. Dampf und Induktion

sollen im Küchenbereich dafür sorgen, dass dies so bleibt. Und eine saubere

Vertriebsarbeit.

„Wir sind die einzige A-Marke, die im ersten Quartal

2014 zulegen konnte“, stellt Klaus Wührl, Vorstandsvorsitzender

von Electrolux Deutschland, im

Rahmen einer Fachpressekonferenz auf dem Petersberg

nahe Bonn fest. Das sagt er sachlich aber mit

sichtbarer Zufriedenheit und zeigt auf die entsprechenden

GfK-Charts. An Menge und Wert habe man

zulegen können – ebenso bei den Marktanteilen. Nach

Wert gerechnet betrage dieser nun 13,1 %. Grundlage

der aktuellen „erfreulichen Entwicklung“ sei der

Erfolg der Marke AEG sowie die stabilen Geschäftsbeziehungen

mit den Küchenmöbelherstellern. Für

nobilia, Schüller und Bau-For-Mat hat Electrolux bekanntlich

exklusiv die sogenannten taktischen Marken

Progress, Leonard und Zanker im Programm.

Auf diesen beiden Säulen, AEG einerseits, die taktischen

Marken andererseits, soll das Geschäft in

Deutschland und Österreich weiter wachsen. Wobei

Wührl davon überzeugt ist, dass die AEG von den OEM-

Aktivitäten profitieren und „proportional stärker wachsen

werde als die taktischen Marken selbst“. Das für

den typischen Einsteiger konzipierte Zanussi-Sortiment

rundet das Portfolio ab.

Hingegen endgültig Geschichte in Deutschland

und Österreich ist seit dem 30. Juni der Hausgeräte-

Marktauftritt der Muttermarke Electrolux. „Die Inspiration

Line hat einfach zu wenig Freunde gehabt“,

stellte Wührl unumwunden fest und verweist auf einen

Marktanteil von nur 0,8 %. Ein Umsatzrückgang

sei durch den Rückzug aber nicht zu erwarten. Klaus

Wührl: „Wir konnten alle wichtigen Händler, die wir

haben wollten, vom Wechsel zu AEG überzeugen.“ Womit

die Markenstrategie des Unternehmens klar benannt

ist: Der Fokus liegt auf den hochwertigen Geräten

von AEG.

IFA und Küchenmeile

Auf den anstehenden Messen in Berlin (IFA) und

Löhne (Küchenmeile A30) wird sich Electrolux entsprechend

auf AEG und Zanussi konzentrieren. Mit

Neuvorstellungen aus allen Produktsegmenten von

der Wäsche- und Bodenpflege bis hin zu den Kleingeräten.

Zu den Küchenhighlights zählt der neue Multi-

Dampfgarer ProCombi Plus, der laut Nobert Behringer,

Produktmanager Einbaugeräte, mit einem ganz besonderen

Feuchtigkeitssensor ausgestattet ist und dank

dieser Technik vollautomatisch für sehr fein abgestimmte

Geschmacks erlebnisse sorgt. Denn jedes Gericht

brauche ein eigenes Maß an Feuchtigkeit, weiß

er. Hinzu kommen beim ProCombi Plus Funktionen

wie VarioGuide und SousVide. Behringer ist überzeugt:

„Dampf ist die Zukunft des Geschmacks.“

Ebenfalls neu vorgestellt werden 80 cm breite Induktionskochfelder

mit zusammenschaltbaren Induktionsflächen

(MaxiSense Plus mit FlexBridge) sowie

als Flaggschiff mit Flächeninduktion (MaxiSense Combi).

Hinzu kommen mehrere neue Dunstabzugshauben,

die bereits die Richtlinien des zum 1. Januar 2015 geltenden

Energielabels berücksichtigen und die mit bester

A+-Energieeffizienz glänzen.

Durch den Rückzug der Electrolux-Geräte wird zur

Küchenmeile A30 im MAZ in Löhne Ausstellungsfläche

frei. Diese soll nicht mit zusätzlichen Geräten von

AEG oder Zanussi gefüllt werden, kündigt Marketingleiterin

Britta Amara an, sondern mit weiteren Kochgelegenheiten.

„ Schmecken, riechen, erleben“ laute

die Botschaft, die auf der Überzeugung basiert, dass

sich hochwertige Geräte am besten verkaufen lassen,

wenn die damit geschaffenen Kochergebnisse sinnlich

präsentiert werden – und natürlich genossen werden

können. Dies gilt für den Messeauftritt – aber natürlich

auch für die Präsentation im Fachhandel.

Laut Klaus Wührl habe Electrolux im stationären

Handel zuletzt gewonnen und im Internet leicht verloren.

„Das bedeutet aber keineswegs, dass wir kein Interesse

am Internet haben“, betont der Vorsitzende der

Geschäftsleitung. Ganz im Gegenteil. Mit einer sauberen

Vertriebsarbeit wolle man „das Beste aus beiden

Welten“ vereinen. Unter anderem: Das Virtuelle

für die Information und das Physische für das Erlebnis.

Womit er erneut den Bogen zum Wert einer erlebnis-

und genussorientierten Aktivküche am Point of

Sale schlägt.

Immer mehr Preference-Händler

Aus Vertriebssicht ist das seit einigen Jahren mit

großem Einsatz gelebte Vertriebswegekonzept ein

wichtiger Baustein des aktuellen Erfolgs. Laut Karl-

Heinz Schneider, Vertriebsdirektor Küchen- und Möbelhandel,

haben sich erstmals mehr Händler für das

umfassende Preference-Konzept entschieden, als für

das ebenfalls ambitionierte Partner-Konzept. Aktuell

sind es rund 1600 Preference-Händler und ca. 1450

Partner-Händler. „Preference-Händler haben bei uns

echten VIP-Status“, erläutert Schneider und kün digt

an: „Wir werden das Konzept weiter stärken.“ Dies

gelte für Produkte, Service, Marketing, Vertrieb und

Schulung/Training. Infos dazu wird es auch auf den

kommenden Ausstellungen in Berlin und Löhne geben.

Für den küchendominierten Auftritt im Rahmen der

32 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Foto: Biermann

Gute Stimmung: Das Team von Electrolux Deutschland/Österreich schwimmt auf einer Erfolgswelle. Foto von links:

Stefan Löb (Produktmanager Wäschepflege), Karl-Heinz Schneider (Vertriebsdirektor Küchen- und Möbelhandel),

Elisabeth Lokai-Fels (Unternehmenssprecherin), Norbert Behringer (Produktmanager Kücheneinbaugeräte), Britta

Amara (Marketingleiterin), Klaus Wührl (Vorsitzender der Geschäftsleitung), Michael Geisler (Produktmanager Bodenpflege/Kleingeräte)

und Alfred Janovsky (Electrolux Österreich).

Küchenmeile kündigt Schneider „attraktive Platzierungsangebote

für Küchenspezialisten“ an.

Wührl nimmt Abschied

Wie kurz vor der Fachpressekonferenz kommuniziert

wurde, wird Klaus Wührl das Unternehmen

zum 30. September verlassen. Das fällt nicht nur ihm

schwer, sondern auch dem Team. Stellvertretend würdigte

Unternehmenssprecherin Elisabeth Lokai-Fels

die besondere Arbeitsatmosphäre, die unter Wührl

bei Electrolux in Deutschland und Österreich herrscht

– basierend auf einem menschlichen Miteinander, Eigenständigkeit

und Mitbestimmung in Entscheidungsprozessen.

„Wir sind alle sehr traurig“, beschreibt die

Pressesprecherin die Gefühlslage im Unternehmen.

Und dabei wirkt sie vollauf authentisch.

Trotz eines „stark weinenden Auges“ ist Wührl von

seinem Schritt überzeugt. Er sei nun 60 Jahre alt geworden

und wolle mehr Zeit für seine Familie haben.

Die wohnt in Karlsruhe, rund zweieinhalb bis drei Autostunden

vom AEG-Standort Nürnberg entfernt. Konkrete

berufliche Pläne habe er noch nicht, aber operativ

werde er wohl nicht mehr tätig werden. Denkbar

wäre schon eher ein Aufsichtsratsposten. Sein Nachfolger

Gerd Holl wird am 15. August in der Unternehmenszentrale

in Nürnberg seinen Schreibtisch einrichten

und bis Ende September von Wührl in die

Branche eingeführt. Mit Stationen bei allen wichtigen

Kunden u. a. auf der IFA, der Küchenmeile und

der Futura in Österreich. Eine Einarbeitung mit Volldampf

– aber mit Dampf kennt man sich im Unternehmen

ja bestens aus.

Dirk Biermann

www.electrolux.de

www.aeg.de

7/8/2014 KÜCHENPLANER 33


Hausgeräte/Dunstabzugshauben

Die Haube als Gesamtkunstwerk

Von Dirk Biermann

Ab 1. Januar 2015 beginnt bei Dunstabzugshauben eine neue

Zeitrechnung. Dann tritt die Energieverbrauchskennzeichnung in

Kraft. Sprich: Das Label für Hauben wird Pflicht. Zeitgleich gilt auch

die Ökodesign-Richtlinie der EU für Öfen, Mulden und Hauben. Beide

Regelwerke haben weit mehr im Sinn als die isolierte Dokumentation

des Energieverbrauchs. Es geht um die gesamte Leistungsfähigkeit

eines Geräts, beim Ökodesign sogar zusätzlich um den gesamten

Lebensprozess von der Produktion bis zum Recycling bzw. zur

Entsorgung. Eine Bestandsaufnahme.

„Was soll denn das Energielabel

bei Dunsthauben bringen?“, mag

sich mancher gefragt haben, als vor

einigen Jahren entsprechende Pläne

der Europäischen Kommission

publik wurden. Tatsächlich mutet

diese Art der Verbraucherinformation

unnütz an und nährt liebgewonnene

Ansichten zur scheinbar

allgegenwärtigen Regulierungswut

der EU-Beamten. Schließlich

sind doch die Betriebsstunden einer

Haube von den Kochgewohnheiten

der Küchennutzer abhängig

und damit a) kaum vergleichbar

und b) vergleichsweise übersichtlich.

Zumindest im Vergleich zu

beispielsweise einem Kühlgerät,

das rund um die Uhr ackert.

Doch es geht bei der Einführung

des Energielabels für Hauben

längst nicht allein um die Zahl

der Kilowattstunden. „Sparsam allein

könnte schließlich jeder Hersteller“,

bringt Werner Scholz, Geschäftsführer

beim Elektroverband

ZVEI, die Ausgangslage auf den

Punkt. Zukaufprodukte wie ein effizienter

Motor und LEDs reichten

dann schon für die Top-Einstufung.

Der Rest ist Metallbau. Doch bei der

Richtlinie 2010/30EU gehe es viel

umfassender um die Darstellung

der kompletten Leistungsfähigkeit

einer Haube, so Scholz weiter. Eine

Herausforderung für die Hersteller:

Ab Januar 2015 muss jedes einzelne

Haubenmodell vier Punkte

per Label dokumentieren: 1. Wie

es um die fluiddynamische Effizienz

bestellt ist – das ist ein errechneter

Wert für den Einsatz elektrischer

Energie zum Transport der

Abluft (Gebläseeffizienz), 2. wie es

mit der Beleuchtungseffizienz ausschaut,

3. dem Fettabscheidegrad

und 4. dem Geräuschpegel. Hinzu

kommt die Angabe des konkreten

Jahresenergieverbrauchs in kW/h.

Alle diese Aspekte entscheiden die

Klassenzugehörigkeit. Sieben verschiedene

Stufen wird es geben:

Von A bis G, visualisiert in den bekannten

Balkenfarben von Dunkelgrün

bis Dunkelrot mit den Abstufungen

Hellgrün, Gelb, Orange und

Hellrot.

Anreiz für Hersteller

In den kommenden Jahren werden

diese Klassen um zusätzliche

+-Kennzeichnungen ergänzt: Ab

1. 1. 2016 umfasst die Skala für alle

ab dann „in Verkehr gebrachte Geräte“

A+ bis F, ab 1. 1. 2018 geht es von

A++ bis E, und ab 1. 1. 2020 von A+++

bis D. Damit wird die permanent

fortschreitende technische Entwicklung

berücksichtigt. Gleichzeitig

soll die Ausweitung ein Anreiz für

die Hersteller sein, die Energieeffizienz

der Geräte weiter zu verbessern.

Ziel der europäischen Behörden sei

es, „die Marktausrichtung auf energieeffiziente

Technologien zu fördern

und die Marktverbreitung

hocheffizienter Geräte zu beschleunigen.“

Hält es ein Hersteller für

zweckmäßig, darf er bereits frühzeitiger

das Label der jeweils nächs ten

Stufe anwenden, also z. B. ab 1. 1. 2015

auch das Label von A+ bis F.

Neuordnung geplant

Allerdings könnten diese Pläne

zeitlich gesehen nur bedingt

zum Tragen kommen. Denn aktuell

wird in Brüssel bereits an einer

grundlegenden Erneuerung der Bestimmungen

und Richtlinien rund

um die Energieeffizienzkennzeichnung

von Elektrogeräten gearbeitet.

Bis das soweit ist, bleibt es jedoch

bei den hier geschilderten Bestimmungen.

Die zitierte Richtlinie

2010/30EU bezieht sich übrigens

auf Haushaltsbacköfen, Kochmulden

und Dunstabzugshauben. Ausgewertet

wurden für diesen Beitrag

aber nur die Infos zu den Hauben.

Vom Wesen der Haube

Damit es möglichst zu keinen

Missverständnissen kommt, beschreibt

die EU-Richtlinie exakt,

um was für eine Art von Gerät es

sich bei einer Dunstabzugshaube

handelt. Wörtlich heißt es: „Dunstabzugshaube

bezeichnet ein Gerät,

das mit einem von ihm gesteuerten

Motor betrieben wird und dazu bestimmt

ist, verunreinigte Luft über

einer Kochmulde aufzunehmen,

oder das ein Downdraft-System

umfasst, das für den Einbau neben

Herden, Kochmulden oder ähnlichen

Kochgeräten bestimmt ist

und den Dampf nach unten in ein

internes Abluftrohr zieht.“

Ebenfalls aufschlussreich sind

diese Punkte: „Automatikbetrieb

während des Kochens bezeichnet

einen Zustand, in dem der Luftstrom

der Dunstabzugshaube mit-

34 KÜCHENPLANER 7/8/2014


hilfe eines oder mehrerer Sensoren

unter anderem hinsichtlich

der Feuchte, Temperatur usw. automatisch

geregelt wird.“ Und: „Vollautomatische

Dunstabzugshaube“

bezeichnet eine Dunstabzugshaube,

in der der Luftstrom und/oder

andere Funktionen mithilfe eines

oder mehrerer Sensoren rund um

die Uhr, auch während des Kochens,

automatisch geregelt werden.“

Pflicht zum Labeln

Der Hauben verkaufende Handel

hat sich laut Richtlinie auf diverse

Pflichten einzustellen. Der

Originalwortlaut liest sich kompliziert,

der wichtigste Aspekt bezieht

sich jedoch auf die schon bekannte

Pflicht zum Labeln. So heißt es

unter anderem: . . . „a) jede in einer

Verkaufsstelle ausgestellte Haushaltsdunstabzugshaube

mit dem

Etikett versehen wird, das von den

Lieferanten . . . bereitgestellt und an

der Vorder- oder Oberseite des Geräts

oder in unmittelbarer Nähe

des Geräts angebracht wird, so

dass es deutlich sichtbar und als

das zum Modell gehörige Etikett

erkennbar ist, ohne dass der Markenname

und die Modellnummer

auf dem Etikett gelesen werden

müssen.“ Für Werner Scholz vom

ZVEI hat sich bei dieser Regelung

die Vernunft durchgesetzt. Als Ergebnis

langer Lobbyarbeit muss

das Label nun nicht mehr unbedingt

auf das Gerät geklebt werden,

es genüge auch die Platzierung „in

der Nähe“. Dies gilt übrigens auch

für das neue Back ofen label.

Die unabdingbare Pflicht Angabe

der Energieeffizienzklasse gilt

zudem für jegliche Werbung, wenn

diese „energiebezogene Informationen

oder Preisinformationen enthält“.

Umfassendes Ökodesign

Schon das Haubenlabel geht auf

mehr ein als auf den reinen Energieverbrauch.

Auch wenn dieser

natürlich eine zentrale Rolle spielt.

Aber gerade Informationen zur Geräuschentwicklung

und zum Fettabscheidegrad

sind wichtige Vergleichskriterien

beim Kauf einer

Dunstabzugshaube. Hersteller, die

die anspruchsvollen technischen

Abläufe beim Dunstabzug nicht im

Griff haben, können sich ab sofort

nicht mehr hinter einer schicken

Geräteform verstecken.

Die sogenannte Ökodesign-

Richtlinie der EU – auch Ecodesign

genannt – sattelt auf diesen Überlegungen

auf und geht einige Schritte

weiter. Sie dokumentiert den

rechtlichen Rahmen für die Festlegung

von Anforderungen an die

umweltgerechte Gestaltung elektrisch

betriebener Produkte. Dabei

umfasst sie den gesamten Lebenszyklus

eines Elektrogerätes

von der Produktion bis zur Entsorgung

– beziehungsweise im besten

Fall zum Recycling. Ziel ist es, die

Energieeffizienz und die Umweltverträglichkeit

von Produkten zu

verbessern. Zum Tragen kommt

die Ökodesign-Richtlinie bei fast

allen Strom verbrauchenden Produkten.

Verkehrsmittel bleiben außen

vor. Bei Haushaltskochgeräten

– dazu zählen Öfen, Herde, Mulden

und Hauben – wurde neben weiteren

Aspekten rund um Produktion

und Entsorgung der „Energieverbrauch

in der Nutzungsphase“ als

primärer Umweltaspekt ermittelt.

„Aber auch die Energieeffizienz und

die fluiddynamische Effizienz wird

per Ecodesign stufenweise geregelt“,

ergänzt ZVEI-Experte Scholz.

Dabei ist klarzustellen: Die Ökodesign-Richtlinie

(2009/125/EG)

löst die oben zitierte Energieverbrauchskennzeichnung

65/2014

nicht ab, sondern ergänzt sie. Auf

Grundlage dieser beiden Verordnungen

erwarten die Verantwortlichen

bis 2020 eine jährliche Primärenergieeinsparung

von 27 PJ.

Das sind umgerechnet rund 7500

Millionen Kilowattstunden, was

dem statistischem Stromverbrauch

von ca. 2,15 Millionen Haushalten

entspräche. (Rechnerische Grundlage:

3500 kW/h jährlich pro Haushalt).

Was die

Ökodesign-Richtlinie regelt

Die Ökodesign-Verordnung gilt

für Hersteller und Importeure von

Haushaltsbacköfen, -kochmulden

und -dunstabzugshauben. In Kraft

treten die Anforderungen schrittweise

in fünf Stufen. Nachzulesen

ist eine Zusammenfassung gut verständlich

und komprimiert aufbereitet

auf den Internetseiten vom

Infozentrum UmweltWirtschaft des

Bayerischen Landesamts für Umwelt

(www.izu.bayern.de). Nächste

Stichtage für die Umsetzungspflicht

der Richtlinien sind der 20.

Februar 2015, 20. August 2015 und

20. Februar 2017. Besonderen praktischen

Informationswert auch für

den Handel haben diese Punkte:

Ab 20. Februar 2015


die Beleuchtungsstärke auf der

Kochoberfläche mehr als 40 lx

betragen.


der Luftstrom nach einer bestimmten

Zeit automatisch auf

max. 650 m³/h reduziert werden.

Dabei gilt: Das reine Vorhandensein

eines manuellen Schalters

oder einer manuellen Einstellung,

mit dem/der Luftstrom des

Gerätes auf einen Wert von höchstens

650 m³/h verringert wird,

reicht nicht aus, um diese Anforderungen

zu erfüllen.

Ab 20. August 2015

nen

Niedrigverbrauchsmodus

aufweisen: Die Leistungsaufnahme

darf dabei im Auszustand

maximal 1 Watt und im Bereitschaftszustand

maximal 2 Watt

betragen.

Ab 20. August 2017

nen

Niedrigverbrauchsmodus

aufweisen: Die Leistungsaufnahme

darf dabei im Auszustand

maximal 0,5 Watt und im Bereitschaftszustand

maximal 1 Watt

betragen.

sätzlich

mit einer Funktion zur

Verbrauchsminimierung ausgestattet

sein, die das Gerät nach

einer bestimmten Zeit automatisch

in den Aus- oder Bereitschaftszustand

versetzt.

Quellen:

ZVEI (www.zvei.org)

Infozentrum UmweltWirtschaft des

Bayerischen Landesamts für Umwelt

(www.izu.bayern.de)

Amtsblatt der Europäischen Union

vom 31. 1. 2014: VERORDNUNG (EU) Nr.

65/2014

Amtsblatt der Europäischen Union

vom 31. 1. 2014: VERORDNUNG (EU) Nr.

66/2014

7/8/2014 KÜCHENPLANER 35


Hausgeräte

„Alle Komponenten

auf den Prüfstand“

Interview mit Stefano Provvedi, Airforce, zur Einführung

der Energieeffizienzklasse bei Hauben.

In den Entwicklungsabteilungen der Haubenhersteller

geht es derzeit munter zu. Jedes einzelne Modell

wird entsprechend der zum 1. Januar 2015 in Kraft

tretenden Energieeffizienzkriterien auf den Prüfstand

gestellt und eingruppiert. Eine enorm wichtige Arbeit,

denn beim Verbraucher genießt das Energielabel einen

hohen Stellenwert.

Als einer der namhaften spezialisierten Haubenhersteller

bereitet sich – wie alle anderen Hersteller

und Importeure auch – das Unternehmen Airforce im

italienischen Fabriano auf die Einführung des Energielabels

vor. Und das nicht erst seit wenigen Monaten.

Das konnte die Redaktion bei zwei Betriebsbesichtigungen

vor zwei bzw. vier Jahren vor Ort feststellen.

Dirk Biermann hat Stefano Provvedi, Vertriebsleiter

bei Airforce, zu Details befragt.

Küchenplaner: Wie lange bereitet sich ihr Unternehmen

bereits auf die Einführung des Energielabels vor?

Stefano Provvedi: Airforce hat sich auf die Einführung

des Energielabels schon seit mehr als vier Jahren vorbereitet.

Wir haben das Thema EEK z. B. unter anderem mit

der Entwicklung unseres energiesparenden Dreiphasenmotors

gestartet, den wir auf der ZOW 2010 vorgestellt

haben. Dies war für Airforce zu diesem Zeitpunkt die

wichtigste Entwicklung, um die Vorgaben rund um das

Thema EEK zielgerichtet bearbeiten zu können. Dazu gehörte

auch der Aufbau eines eigenen Labors, in dem wir

die wichtigsten Aspekte testen können, wie z. B. Leistung,

Beleuchtung, Fettabscheidung. Bereits im Vorfeld

muss sichergestellt sein, dass diese Komponenten den

Anforderungen entsprechen. Und das bevor Sie in eine

Haube eingebaut werden. Für uns muss das Testergebnis

zur EEK im grünen Bereich liegen, d. h. im Bereich A-C.

Küchenplaner: Energiesparende Motoren und der Einsatz

von LEDs sind wichtige Kriterien, um den Energieeinsatz

zu minimieren. Dokumentiert und damit

vergleichbar gemacht werden aber auch Aspekte wie

der Lärmpegel bzw. die Geräuscharmut. Wie hat sich

Airforce darauf vorbereitet?

Stefano Provvedi: Da wir unsere Motoren und Motorgebläse

selbst entwickeln, lag unser Schwerpunkt von

Anfang an darauf, die Luftturbulenzen im Motor und

in der Haube immer weiter zu reduzieren. Je reibungsloser

die Luft in die Haube hineingelangt und je besser

der Motor arbeitet, desto geringer sind die Geräusche.

Küchenplaner: Wie konnte der Fettabscheidegrad erhöht

werden?

Stefano Provvedi: Wir haben in Zusammenarbeit mit

unseren Zulieferanten alle Filter überarbeitet und ver-

Am Firmensitz

in Fabriano / Italien

unterhält

Airforce ein eigenes

Labor, um

alle Aspekte der

Lüftungseffizienz

beobachten,

messen und verbessern

zu können.

Foto: Airforce

36 KÜCHENPLANER 7/8/2014


essert, um einen höheren Fettabscheidegrad zu erreichen,

so bringen wir z. B. in der Haube eine zusätzliche

interne Fettfilterlage ein, mit der wir einen möglichst

optimalen Fettabscheidegrad erreichen, ohne den Lufteingang

zu reduzieren.

Küchenplaner: Fluiddynamische Effizienz ist ein ungewöhnlicher

Begriff. Was ist darunter zu verstehen?

Und wie gehen Ihre Ingenieure in diesem Punkt vor?

Stefano Provvedi: Das ist ein sehr wichtiger Aspekt,

der die Leistung des Motors und der Haube beeinflusst.

Einfach dargestellt könnte man sagen, dass diese Effizienz

von der Schnecke und dem Schaufelrad im Motor

sowie der Geometrie der Haube beeinflusst wird. Das

heißt: Bereits bei der Entwicklung des Motors sind diese

beiden Komponenten im Motor entscheidend, um

die bes te fluiddynamische Effizienz zu erreichen. Erst

wenn die Tests im Labor die Zielresultate ergeben haben,

werden die Werkzeuge für die Haube gebaut.

Küchenplaner: Zu Beginn gibt es die Effizienzklassen

A bis G. Wird es Ihrer Meinung nach gleich zu einer inflationären

A-Klassifizierung der meisten Geräte kommen?

Oder mit welcher „Verteilung“ rechnen Sie?

Stefano Provvedi: Es ist schwer zu sagen, wie sich

der Markt entwickeln wird. Airforce hat, wie bereits

eingangs erwähnt, eine breite Produktpalette, die mit

einem „grünen“ Energielabel ausgestattet ist. Natürlich

wären wir auch in der Lage fast alle unsere Hauben mit

der EEK A zu labeln, hier sind wir jedoch sehr stark von

den Anforderungen unserer Kunden abhängig, die natürlich

auch mitentscheiden, in welcher EEK sie unser

Produkt vermarkten möchten. Es wird also wohl so aussehen,

dass im Markt noch viele Produkte im mittleren

EEK-Bereich angesiedelt sein werden, während andere

Vermarkter sicherlich auch noch die EEK-Bereiche D-E

verkaufen werden. Wir sehen uns mit unseren Hauben

mehr im „oberen EEK-Bereich“ angesiedelt.

Küchenplaner: In den

nächsten Jahren folgen die

Top-Klassifizierungen A+,

A++ und A+++. Wird es bei

der Haubenentwicklung

zu markanten Effizienzsteigerungen

kommen, die

diese Ergänzungen rechtfertigt?

Stefano Provvedi: Wir

stellen uns diesen Anforderungen

gerne und arbeiten

bereits täglich daran.

Ob dies zu markanten Effizienzsteigerungen

kommen

wird, kann ich zurzeit

noch nicht beantworten.

Gerechtfertigt sind diese

Ergänzungen aus meiner

Sicht immer. Wir arbeiten dafür bereits an der Entwicklung

von neuen Brushless-Motoren.

Küchenplaner: Vor welche besonderen Herausforderungen

stellt ihr Unternehmen bzw. die gesamte Haubenbranche

die Ökodesign-Richtlinie, die ebenfalls

2015 mit der ersten Stufe in Kraft tritt?

Stefano Provvedi: Die Erfüllung der Ökodesign-Richtlinie

läuft bei Airforce bereits parallel zur Einführung

der EEK. So wird z. B. eine neue Elektronik entwickelt,

die zwei Intensivstufen hat, da der Luftstrom nach einer

bestimmten Zeit automatisch auf 650m³/h reduziert

werden muss. Das heißt, dass eine Haube, die in

der Intensivstufe 850m³/h leistet, nach einer bestimmten

Zeit automatisch auf 650m³/h herabgeregelt wird.

Besondere Anforderungen sehen wir in dieser Richtlinie

jedoch nicht.

www.airforcespa.it

Foto: Biermann

Stefano Provvedi, Exportmanager Airforce.

Dieses Foto entstand auf der ZOW 2014.

Es beginnt

mit einer

Dunsthaube

NOVY-DUNSTHAUBEN.DE


Hausgeräte/Dunsthauben

Abgehängte Deckenareale individualisieren jede Küchenplanung.

Designliebhaber schätzen

sie. Individualisten auch.

Deckenhauben gewinnen

in der anspruchsvollen

Küchenplanung zunehmend

mehr Anhänger. Die

gute Nachricht: Planung

und Montage sind kein

Hexenwerk – sondern viel

unkomplizierter als oft

angenommen.

KEIN

exotisches

Hexenwerk

Fotos: Novy

38 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Als einer der Spezialisten für Deckenhauben gilt der

belgische Hersteller Novy. Schon einige Jahre vor der

aktuell wahrnehmbaren Beliebtheit hat das Unternehmen

auf die Integration der Haubentechnik in der Küchendecke

gesetzt. Heute sieht sich Novy als europäischer

Marktführer in diesem Segment und hat erst

kürzlich sein Sortiment grundlegend überarbeitet.

Tobias Kruse, Geschäftsführer von Novy Deutschland,

weiß, dass die Planung einer Deckenhaube inklusive

des Trockenbaus einfach zu realisieren ist. Im Gespräch

mit Dirk Biermann schildert er Möglichkeiten,

Voraussetzungen und Grenzen der Integration einer

Deckenhaube.

Küchenplaner: Herr Kruse, Kritiker der Deckenhaube

sagen, dass Kochwrasen am besten dort abzuleiten

sind, wo sie entstehen: direkt am Kochfeld. Beziehungsweise

nah dran. Warum dann die Technik so

weit oben in der Decke?

Tobias Kruse: Weil die allermeisten Kunden in der Praxis

auch mit höheren Töpfen kochen oder zum Beispiel

beim Braten ihre Pfanne zum Schwenken in die

Hand nehmen. Natürlich sind auch andere Dunsthaubenformen

oftmals eine gute Lösung. Aber je nach

baulicher Situation und Designwunsch eben auch der

Einbau in eine abgehängte Decke. Da die Kochwrasen

ohnehin physikalisch nach oben streben, arbeitet

die Technik an der Zimmerdecke

am kompromisslosesten.

Sofern einige Planungsdetails

beachtet werden.

Küchenplaner: Nämlich?

Tobias Kruse: Vorrangig die

richtige Breite der Deckenhaube,

der passende Trockenbau

sowie der korrekte

Abstand zwischen Kochfeld

und Haube.

Küchenplaner: Welche Gerätegröße empfehlen Sie bei

den jeweiligen Kochfeldern?

Tobias Kruse: Es ist relativ einfach: Bei normalen

Kochfelderbreiten bis 80 cm empfehlen wir 90 cm breite

Decken hauben. Alle Kochfelder bis 110 cm Breite

sollten mit Geräten kombiniert werden, die ca. 120 cm

breit sind. Und bei breiteren Kochzonen über 110 cm

sollte mit rund 150 cm Haubenbreite geplant werden.

Küchenplaner: Breite Kochfelder von z. B. 120 cm

sind längst keine Rarität mehr. Eine entsprechend

große Decken haube kann in der Montage aber ziemlich

unhandlich sein – und gegen diesen Gerätetyp

sprechen.

Foto: Biermann

Tobias Kruse, Geschäftsführer Novy Dunsthauben

GmbH: „Mit Deckenhauben individuelle

Küchenplanungen realisieren.“

Scannen Sie mich für weitere Infos.

Reine Luft in ihrer schönsten Form.

7/8/2014 KÜCHENPLANER 39


Hausgeräte/Dunsthauben

Abbildung: Novy

15° 15°

Kochwrasen steigen nicht senkrecht nach

oben, sondern trichterförmig mit einer

Neigung von bis zu 15°. Deshalb sollten

Trockenbau und Dunsthaube stets breiter

und tiefer sein als das Kochfeld- und

im Idealfall über einen Wrasenfangraum

verfügen.

Für eine noch reduziertere Optik:

Decken haube (Modell Pure’line von Novy)

ohne Leuchten.

Tobias Kruse: Mit zwei Monteuren sind

auch große Deckenhauben einfach einzubauen.

In diesem Fall können aber auch

zwei kleinere Geräte nebeneinander geplant

werden. Es gilt stets die für den Einzelfall

optimale Lösung zu finden. Die

Größe der Haube ist grundsätzlich kein

Planungshindernis.

Küchenplaner: Und wenn die Raumhöhe

die angenommenen 2,60 Meter übersteigt?

Tobias Kruse: Prinzipiell sprechen wir

von einem empfohlenen Abstand von circa

170 cm zwischen Kochfeld und Deckenhaube.

Etwas höher kann man nur

bei einem Gaskochfeld gehen. Ansonsten

wird in fast allen Fällen die Rohdecke im

Bereich der Kochzone partiell auf die passende

Einbauhöhe abgehängt.

Küchenplaner: Auf welchen Überlegungen

basieren diese Maßempfehlungen?

Tobias Kruse: Auf physikalischen Grundlagen.

Man kann ja sehr gut messen und

beobachten, wie weit der heiße Kochdunst

nach oben steigt und dabei auch das Fett

mitnimmt. Wenn man bei der Planung

zwei wichtige Punkte beachtet, kocht der

Kunde später mit Zufriedenheit: erstens

sollte die Abhängung groß genug in Breite

und Tiefe sein und zweitens sollte sie

im Idealfall einen sogenannten Wrasenfangraum

von ca. 3 - 5 cm Höhe aufweisen.

Der so unterhalb der Abhängung entstehende

Unterdruck unterstützt die effektive

Lufterfassung.

Es ist nämlich zu bedenken, dass der

Kochdunst nicht senkrecht nach oben

steigt, sondern sich mit 10 bis 15° Neigung

trichterförmig zur Decke bewegt. Wichtig

ist, dass der komplette Dunst aufgefangen

wird, da eine Abzugshaube – egal von welchem

Typ oder Hersteller – grundsätzlich

erst die Luft direkt erfasst, die ca. 15 cm

unter dem Gerät ankommt.

Küchenplaner: Die Abhängung sollte also

groß genug sein, auf jeden Fall größer als

die Kochzone darunter.

Tobias Kruse: Und das nicht nur zu den

Seiten, sondern auch nach hinten und

über dem Kopf des Kochenden. Auf diese

Weise wird sichergestellt, dass kein Kochdunst

an der Konstruktion vorbeizieht

und sich unter der Küchendecke fängt.

Küchenplaner: Funktioniert das stets tadellos?

Tobias Kruse: Ja, die Kunden sind regelmäßig

begeistert von der Effektivität.

Küchenplaner: Einige Küchenplaner stehen

dem Einbau von Deckenhauben dennoch

skeptisch gegenüber.

Tobias Kruse: Diese Meinung sollten sie

überdenken. Eine klassische Wand- oder

Inselhaube ist natürlich einfacher zu argumentieren,

zu planen und zu montieren.

Allein schon, weil es über viele Jahre

gelernt ist. Aber man bewegt sich

dabei stets im Standardbereich – jenseits

individueller Lösungen. Auch eine

Kochfeldabsaugung ist heutzutage schon

Standard, weil sie in jeder Küche gleich

aussieht, egal wer sie geplant oder verkauft

hat. Eine Deckenhaubenlösung ist

dagegen immer 100 %ig individuell. Der

Küchenhändler kann sich mit seiner Planung

vom Wettbewerb absetzen, indem er

eine kreative Deckenabhängung schafft.

Seine gesamte Küchenplanung bekommt

dadurch eine weitere Besonderheit und

macht sie weniger vergleichbar mit anderen

Angeboten.

Außerdem ist es nicht gleichbedeutend,

dass der Einsatz einer Deckenhaube kompliziert

ist. Bei der Montage arbeiten unsere

Handelskunden in der Regel mit spezialisierten

Trockenbauern zusammen. Für

diese Betriebe ist eine abgehängte Decke

oder der Geräteumbau alles andere als

exotisches Hexenwerk. Das ist Alltag für

einen Trockenbauer.

Küchenplaner: Aber die Haube als Designobjekt

fällt aus.

Tobias Kruse: Das stimmt so nicht, denn

jede Planungssituation hat ihren eigene

Charakter und jeder Kunde seine Vorlieben.

Manche mögen die Haube als Hingucker,

andere geraten beim flächenbündigen

Deckeneinbau ins Schwärmen.

Gerade das Reduzierte ist für diese Kunden

das höchste der Designgefühle. Es

geht soweit, dass unsere puristischen Varianten

in weiß und ohne Beleuchtung

stark eingesetzt werden.

Küchenplaner: Aber der Einbau macht

Dreck. Auch nicht schön.

Tobias Kruse: Ein guter Trockenbauer hinterlässt

keinen Dreck. Der Kunde bekommt

davon fast gar nichts mit. Außerdem wird

ja nicht zwangsläufig Gipskarton verbaut.

Häufig kommt auch ein Umbau aus Holz in

Frage. Individuell nach der baulichen Situation

gefertigt.

Küchenplaner: Können Sie dennoch einige

konkrete technische Details nennen,

um den Einbau in eine Trockenbaukonstruktion

mit Gipskarton zu veranschaulichen?

40 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Tobias Kruse: Lassen Sie mich eine konkrete Haube dafür

nehmen – unser Modell Pure’line. Auf den Längsseiten

befinden sich jeweils zwei Halteklammern, die

das Gerät im Ausschnitt

halten. Für eine einfache

und sichere Montage benötigen

die Klammern eine

Materialstärke von 17 bis

35 mm. Der Ausschnitt

sollte auf den Längsseiten

über eine entsprechend

hohe Konstruktion verfügen.

Hierzu eignen sich

eine doppelte Rigipsplatte

und ein Aluminium-Profil mit 6 cm Höhe. Dieses Profil

wird offen zum Ausschnitt montiert damit die Halteklammern

sicher hineingreifen können. Wir nennen

unser System „Click & Fix“, weil es einfach und schnell

zu montieren ist: der Monteur hebt die Haube in den

Ausschnitt, die vier Halterklammern rasten mit einem

Clicken in die Alu-Profile ein und schon ist das Gerät

im Ausschnitt fixiert.

Küchenplaner: Umluft oder Abluft? Diese existenzielle

Frage stellt sich auch bei Deckenhauben. Ihre Ansicht

dazu?

Tobias Kruse: Meine Antwort darauf fällt nicht anders

aus als bei anderen Gerätetypen. Entscheidend sind die

baulichen Gegebenheiten und die Kochgewohnheiten

der Nutzer. Dank spezieller Module funktioniert der Betrieb

einer Deckenhaube auch im Umluftmodus. Allerdings

gibt es einen wichtigen Aspekt zu beachten. Bei

Volllast werden schnell bis zu 1000 m 3 /h aus einer Umluftbox

geleitet. Diese muss deshalb so positioniert werden,

dass sie waagerecht in einen großen Raum entlüften

kann. Keinesfalls darf in einem Abstand von

weniger als drei Meter eine Wand, eine Nische oder ein

Hochschrank anschließen. Ebenso sollte die Einleitung

Es gibt immer mehr Küchenplaner,

die die Individualität einer

Deckenplanung lieben und

auch von ihrer Funktion

überzeugt sind.

der Umluft in einen zu kleinen Raum vermieden werden.

In all diesen Fällen ist die Wahrscheinlichkeit groß,

dass sich die austretende Umluft umkehrt und unter der

Dunsthaube zurückströmt.

Die optimale Positionierung

der Umluftbox ist deshalb

besonders zu beachten.

Sollten die Gegebenheiten

nicht stimmen, ist die Umluftlösung

keine gute Idee.

Dann sollte die Möglichkeit

der Abluftführung nochmals

geprüft werden.

Küchenplaner: Welche Kundengruppen interessieren

sich Ihrer Beobachtung nach besonders für Deckenhauben?

Tobias Kruse: Pauschal gesagt sind das die Designliebhaber.

Vor allem jene, die möglichst viel Möbel

und kaum Technik im Blickfeld wünschen. Aber auch

die Bewohner von offenen Grundrissen, wenn eine im

Raum schwebende Haube zwischen Küche und Wohnraum

beziehungsweise Küche und Essplatz einfach

stört. Und natürlich all diejenigen, die eine optimale

Funktion erwarten, weil sie gerne und viel kochen.

Küchenplaner: Und unter ihren Handelskunden? Gibt

es da ebenfalls ausgesprochene Deckenhauben-Fans?

Tobias Kruse: Selbstverständlich. Es gibt immer mehr

Küchenplaner, die die Individualität einer Deckenplanung

lieben und auch von ihrer Funktion überzeugt

sind. Ein Blick in eine x-beliebige Restaurantküche

überzeugt jeden Skeptiker, denn jeder Profikoch kocht

mit einer Deckenhaube. Wer viel von seiner Dunsthaube

verlangt, ist mit einer korrekt geplanten Deckenhaube

richtig beraten.

www.novy-dunsthauben.de

Tischlifthaube MOVELINE.

Effizienz in Vollendung.

NEU

Jetzt mit

permalyt ®

erhältlich.

www.berbel.de

Magischer Auftritt eines Funktionswunders. Wie von Zauberhand kommt die neue Tischlifthaube

MOVELINE aus der Arbeitsplatte gefahren: Außerordentlich leise, perfekt ausleuchtend und

garantiert höchst effizient durch überragendes berbel-Engineering. Dank permalyt ® nie wieder

Umluftfiltertausch. Das erste Filtersystem, das sich selbst regeneriert.


Hausgeräte/Dunstabzugshauben

Nachgefragt ...

Wie beurteilen Sie den Markt für Deckenhauben in Deutschland?

Und wie wird sich dieses Segment Ihrer Meinung nach entwickeln?

Die ersten Deckengeräte auf dem

Markt wurden eher belächelt. Heute

sind sie aus der modernen Küchenplanung

nicht mehr wegzudenken

und alle Dunsthaubenhersteller haben

Deckengeräte im Angebot. Bei

der positiven Entwicklung spielt natürlich

die aktuelle Planungsästhetik

offener Wohnraumküchen eine

große Rolle. Konventionelle Dunstabzugshauben

werden bei diesen Planungen

von Deckengeräten, Mulden-

und Schranklüftern verdrängt.

Externe Gebläse sind dabei von Vorteil.

Das Absauggeräusch im offenen

Wohnraum wird dadurch auf das Luftgeräusch

reduziert. Das Laufgeräusch

des Gebläsemotors bleibt außerhalb

des Wohnraums bzw. außerhalb des

Gebäudes.

Ursula Schock, Gutmann

Der Trend zur Öffnung der Küche zum

Wohnbereich wirkt sich auf die Küchengestaltung

aus, was den Bereich der Dunstabzugshauben

miteinschließt. Deckenlüfter

integrieren sich dezent in die Küchenumgebung

und schaffen so die notwendige Transparenz

in Richtung Wohnraum. Das Design

und die funktionalen Gesichtspunkte eines

Deckenlüfters werden den zukünftigen

Stellenwert eines Deckenlüfters steigern.

Besonders zu nennen sind hier die Aspekte

Transparenz, Beleuchtung, kein Schrankverlust

durch Muldenabsaugung sowie flexibler

Einsatzbereich. Wir gehen deshalb

davon aus, dass es eine Verlagerung von

der klassischen Inselesse zum Deckenlüfter

geben wird, wenngleich es hier Grenzen

gibt, da sich durch die räumlichen Gegebenheiten

nicht überall eine Kochinsel

mit Deckenlüfter realisieren lässt.

Matthias Rüder, Bosch Hausgeräte

Für uns ist der Deckenlüfter nicht

mehr wegzudenken. In unserem Top-

10-Ranking sind gleich zwei Deckenlüfter

vertreten. Wir sehen, dass neben

Deckenlüftern mit einer flachen

Einbauhöhe, besonders die sehr einfach

zu montierende Umluftversion

gefragt ist. Wir sind überzeugt davon,

dass sich der Markt auch in Zukunft

sehr positiv entwickeln wird. Daher

werden wir auch auf der kommenden

Area30 ein weiteres Modell vorstellen.

Ahmet Haskic, Falmec

Wir bemerken, dass der Markt für

Deckenhauben zweistellige Zuwachsraten

hat. Dies liegt unter anderem

auch daran, dass die Nachfrage nach

dekorativen Inselhauben nachlässt.

Tobias Kruse, Novy

Deckenhauben sind in Deutschland

ein interessantes Nischensegment.

Wir gehen in den nächsten Jahren von

einem steigenden Markt aus – wenn

auch auf niedrigem Niveau.

Alex Kostner, Siemens Electrogeräte

Miele verzeichnet eine steigende Nachfrage

nach Deckengebläsen, die durch zwei

Trends gefördert wird: Hochwertige Küchen

werden gerne mit Kochinseln ausgestattet.

Sind dann noch Einbaugeräte gewünscht,

die sich möglichst unauffällig in

das Wohnumfeld integrieren, stellen Deckengebläse

eine optisch wie funktional ansprechende

Lösung dar. Wir rechnen daher mit

einem weiter wachsenden Marktvolumen für

Decken gebläse. Unabhängig davon werden

klassische Designhauben, die bewusst als gestalterisches

Element in der Küche eingesetzt

werden, auch in Zukunft sehr gefragt sein.

Michael Prempert, Miele

Die Effizienz bei der Luftreinigung, vor

allem bei der Fettabscheidung, ist mit Hinblick

auf den zu großen Abstand zum Kochfeld

bei Deckenhauben unseres Erachtens

nicht gegeben. Legt der Kunde Wert auf

eine freie Sichtachse, gibt es bereits effiziente

Lösungen am Markt, wie Tischlifthauben

oder unsere Deckenlifthaube Skyline.

Wir konzentrieren uns weiterhin auf

das, was technisch und physikalisch funktioniert.

Dafür stehen wir mit unserem Namen

und dem berbel Prinzip.

Peter Ahlmer, berbel

42 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Grafik: berbel

Die Gutmann-Deckenhaube

Estrella gibt es in fünf Größen.

Von 880 x 600 mm (Breite x Tiefe)

bis 1870 x 725 mm.

Foto: Gutmann

permalyt ® setzt auf

Thermokatalyse

Mit permalyt ® stellt berbel seine neueste

und zum Patent angemeldete Innovation vor.

Pate für die Idee zur technischen Umsetzung

standen Prozesse aus der Natur. Denn nicht

nur bei der natürlichen Entstehung von Erdgas

und Erdöl spielt der thermokatalytische

Prozess eine entscheidende Rolle. Dieses in

der Natur zur Umwandlung häufig vorkommende

Prinzip hat sich berbel zum Vorbild genommen

und in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen

Instituten das System permalyt ®

entwickelt. „Die zum Einsatz kommenden Filtermatten

bestehen aus einem bislang in der

Küchentechnik einzigartigen Spezial-Aktivkohlenblock

mit hervorragenden Eigenschaften

zur Bindung der beim Kochen anfallenden

Geruchsmoleküle“, erläutert das Unternehmen.

Nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden

erfolge ein neuartiger Regenerationsprozess

im geschlossenen Filter. Und

der funktioniert so: „Durch das thermokatalytische

Verfahren werden die Gerüche mit

Hilfe eines Katalysators neutralisiert. In regelmäßigen

Zeitabständen wird der Katalysator

automatisch in Betrieb genommen, um

eine permanente Neutralisierung des Filtermaterials

zu gewährleisten.“

Peter Ahlmer, Geschäftsführer von berbel

erklärt: „permalyt ® ist ein bisher noch nicht

dagewesenes Filter-System. Eine Umluftfilterregeneration

mithilfe eines Katalysators ist

bislang noch nie in der Küchentechnik oder

bei Dunstabzugshauben eingesetzt worden

und hat in den bisher durchgeführten Tests

alle Erwartungen übertroffen. Eine Innovation

mit zukunftsweisender Technologie. Für

den Handel bedeutet das neue Absatzpotenziale,

für den Nutzer hingegen: Nie wieder Filterwechsel,

wartungsfrei ein Leben lang!“

www.berbel.de

7/8/2014 KÜCHENPLANER 43


Hausgeräte/Dunstabzugshauben

Offensive für

mehr Komfort und Effizienz

Im vergangenen Herbst kündigte Miele eine Produktoffensive bei Dunstabzugshauben

an. Jetzt sind die Pläne umgesetzt: Neue Geräte wurden präsentiert,

bewährte Modelle bei Ausstattung und Energieeffizienz verbessert.

So haben alle Insel-Dunstabzugshauben im April 2014 einen teleskopierbaren

Kamin erhalten. „Das erleichtert die Montage beim

Kunden, da die Haube noch vor Ort auf die für den Kunden ideale

Höhe justierbar ist“, betont das Unternehmen. Anstelle der Verwendung

einer Kranzblende könne der Kamin direkt bündig unter die

Küchendecke gesetzt werden; optional sei die Montage einer zehn

Millimeter starken Schattenfuge (beiliegend) möglich, mit der leichte

Deckenunebenheiten ausgeglichen werden können.

Jetzt mit Con@ctivity 2.0

Für zusätzlichen Komfort beim Kochen sorgt Con@ctivity. Dieses

von Miele entwickelte System passt die Saugleistung der Dunstabzugshaube

automatisch dem tatsächlichen Geschehen auf

dem Kochfeld an und antizipiert dabei die Wrasenentwicklung.

Con@ctivity 2.0 ist die Weiterentwicklung dieses Systems, bei

dem Haube und Kochfeld jetzt über eine stabile Funkübertragung

miteinander kommunizieren. Nachdem die ersten Modelle bereits

im Handel sind, stellt Miele sukzessive weitere Dunstabzugshauben

auf diesen neuen Funkstandard um. Auch hier ist die Installation

einfach, denn allen Dunstabzugshauben mit

Con@ctivity 2.0 liegt ab Werk ein Funkstick bei,

der in ein beliebiges Con@ctivity-fähiges (Miele-)

Kochfeld eingesetzt werden kann (Plug & Play).

Optional können eine Reihe von Wand- und Insel-Dunstabzugshauben

seit April 2014 auch mit

einer Fernbedienung gesteuert werden.

Mehr LED

LED-Strahler zeichnen sich durch einen geringen

Stromverbrauch aus, denn ein 2 Watt-

Leuchtmittel ersetzt in der Regel einen 20 Watt-

Halogenstrahler. In ausgesuchten Miele-Hauben

werden bereits seit geraumer Zeit speziell für

Miele entwickelte HighPower-LED-Strahler verwendet.

Diese leuchten warmweiß und sind auf

20 Jahre Lebensdauer getestet, sodass ein Wechsel

des Leuchtmittels bezogen auf den Gerätelebenszyklus

praktisch nicht mehr notwendig ist. Mit der neuen Generation

von Dekorhauben wird Miele zukünftig deutlich mehr Modelle

ab Werk mit den hochwertigen und sparsamen HighPower-LED-

Strahlern ausstatten.

Zur weiteren Optimierung der Energieeffizienz tragen Gleichstromgebläse

bei, denn die hochwertigen Motoren benötigen gegenüber konventionellen Wechselstromaggregaten

bei gleicher Leistung bis zu 70 Prozent weniger Strom. Waren bisher

nur wenige Modelle mit den innovativen Gebläsen ausgerüstet, so legt Miele jetzt nach

und verbaut diese Technologie in weiteren Topmodellen. Im Paket tragen LED-Strahler und

Gleichstrommotoren so deutlich zur Ressourcenschonung bei.

www.miele.de

Con@ctivity passt

die Saugleistung der

Dunstabzugshaube

auto matisch dem tatsächlichen

Geschehen

auf dem Kochfeld an.

Die Kommunikation

zwischen Haube und

Kochfeld erfolgt per

Funkübertragung.

Foto: Miele

44 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Foto: refsta


Das lüftende Vogelhaus. Wer das Besondere für seine schicke, kleine Küche sucht, der

könnte an der Dunstabzugshaube Cucu seine Freude haben. Cucu bringt Fröhlichkeit in den

Küchenalltag und ist dabei voll funktionsfähig und leistungsstark, wie der Anbieter refsta

betont. Also wie eine Haube sein sollte. Vier Farbvarianten stehen zur Auswahl: gelb/

schwarz, weiß/blau, rot/weiß und schwarz/hellblau. www.refsta.de

Verstecktes Design. Gelungenes

Design zeichnet sich in

einigen Fällen gerade dadurch

aus, dass es zum unsichtbaren

Verbündeten der Funktionalität

wird. Dies ist auch die Idee hinter

den zwei neuen Hauben, die

Elica nun präsentierte: die Deckenhaube

Étoile und die Einbauhaube

Hidden. Die Deckenhaube

Étoile kann entweder als

Dunstabzug in eine abgehängte

Decke montiert oder mithilfe des Für den Hängeschrank: Einbauhaube Hidden.

neuen Plug&play-Systems als

Filter direkt an der Decke angebracht werden. Hingegen ist Hidden eine verdeckt montierbare

Haube für den Hängeschrank. Sie eigne sich besonders für den kreativen Einsatz in

minimalistisch gestalteten Küchen, so der Hersteller. Erhältlich ist das Modell in den Ausführungen

Edelstahl und Edelstahl mit weißem Glas, mit diffuser LED-Beleuchtung und

Touch-Control-Steuerung. www.elica.com




Deckenhaube Étoile.

Fotos: Elica


Hausgeräte/Dunstabzugshauben

Foto : Falmec

E.ion zertifiziert. Mit der Zertifizierung

der E.ion-Modelle Marilyn,

Zephiro, Mare, Lumiere, Eolo, Rubrik,

Twister, Spring und Libra liegt Hersteller

Falmec jetzt eine neutrale Bewertung

einer überwachten Produktion

und geprüfter Sicherheit durch

die Experten vom TÜV vor. Alle genannten

Produkte wurden auf freiwilliger Basis

auf die Einhaltung von grundlegenden Anforderungen geprüft

und können mit dem Prüfzeichen vom TÜV SÜD gekennzeichnet

werden. „So sind Verbraucher und Handelspartner sicher,

dass eine neutrale Prüfstelle die oben genannten Produkte in

ganz besonderer Weise würdigt“, betont der Haubenspezialist.

www.falmec.de

Breites Sortiment. Quadra, Altena, Asterion und Vega. So

heißen die vier Produktlinien des Deckenhaubensortiments

von Silverline. Acht der neun angebotenen Modelle arbeiten

mit effektiver Randabsaugung, die Premium-Modelle sind zudem

mit besonders sparsamen und leisen EBM-Papst-Motoren.

Die Quadra (Foto) ist eine besonders puristische Vollglasdeckenhaube

ohne Beleuchtung, für die der Hersteller aktuell den

red dot Design Award erhalten hat. Es gibt sie mit Weiß- und

Schwarzglas. Bei den Modellen Vega AC handelt es sich um Umluftmodule

zur Unterdeckenmontage mit geringer Aufbauhöhe.

www.silverline24.de

Übers Kochfeld steuern. Die Leistungseinstellung des Deckengebläses

von Miele kann mit einer Fernbedienung vorgenommen

werden. In der Praxis ist die jedoch entbehrlich, weil Deckengebläse

und Kochfeld über Con@ctivity miteinander verbunden sind. Bei

diesem von Miele entwickelten System passt sich die Absaugleistung

der Haube automatisch dem tatsächlichen Kochgeschehen an.

www.miele.de

Foto: Küppersbusch

Foto: Miele

Foto: Silverline

Umluftbox für Deckenlüfter. Beim Niedrigenergie- oder Passivhaus

ist zunehmend der Umluftbetrieb der Haube die Technik der

Wahl. Gleiches gilt oftmals für Häuser, die unter Denkmalschutz stehen.

Für diese Fälle hat Küppersbusch die Umluftbox in Kombination

mit einem Deckenlüfter ins Programm genommen: Die Box wird in

abgehängte Küchendecken integriert und mit dem Motor der Dunstabzugshaube

verbunden. www.kueppersbusch-hausgeraete.de

46 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Individueller Stil, schnelle Montage

Für noch mehr Individualität steht das Küppersbusch Individual-Konzept.

Hierbei können die Kunden das Design ihrer

Premium-Geräte selbst bestimmen. Die Insel-Dunstabzugshaube

IKDU 3900.1 (Fotos) ergänzt dieses Konzept. Sie ist in

den Farben Schwarz und Weiß erhältlich und kann mit Designelementen

in Edelstahl, Gold, Silver Chrome, Black Chrome

oder Black Velvet ergänzt werden. Aktuell hat der Hersteller einige

Verfeinerungen vorgenommen: Die Vorder- und Rückseite

besteht aus weißem bzw. schwarzem Glas, die beiden Seitenwände

aus farblich passend lackiertem Edelstahl. Und um

eine möglichst homogene Einheit zu bilden, ist auch die Unterseite

der IKDU 3900.1 entsprechend lackiert. Darüber hinaus

lässt sich die Abzugshaube durch das neue „Quick Fix“-

System nun noch einfacher und schneller montieren. Waren

bisher zwei Personen zur Montage notwendig, lässt sich diese

jetzt ohne Werkzeug und durch lediglich eine Person anbringen

und ausrichten. Dafür werden die oberen Enden der

vier Drahtseile in die Edelstahl-Deckenplatte eingehängt.

Die Ausrichtung der Haube erfolgt dann über vier selbstarretierende

Schrauben an der Haubenkante. Das aufwendige

Ablängen der einzelnen Seile gehöre damit der Vergangenheit

an.

Foto: Küppersbusch

Erleben Sie

unseren neuen

plasmaNorm ® -

Umluftfilter!

www.kueppersbusch-hausgeraete.de

Die IDKU 3900.1 lässt sich

durch das neue „Quick Fix“-

System noch einfacher und

schneller montieren.

Foto: Silverline

Alles neu im Netz

Silverline hat seine Website optisch, technisch, funktional und inhaltlich neu strukturiert und

noch stärker auf die Wünsche der Nutzer ausgerichtet. Die schnelle Orientierung für Besucher

stand dabei an vorderster Stelle. Die Bedienungsfreundlichkeit und Benutzerführung wurde noch

weiter verbessert. Das klare Design und die Struktur der Seite erleichtern eine intuitive Orientierung.

Der Nutzer profitiert darüber hinaus von folgenden Neuerungen: Downloadbereich mit Maßskizzen,

Bedienungsanleitungen, Broschüren & Kataloge, Produktsuche und Produktvergleich beliebig

vieler Produkte der gleichen Kategorie (z. B: Kopffreihauben), Sortier- und Filterfunktion

der Produkte, Bildgalerie, FAQ-Liste mit Suchfunktion und Sortierung nach Themenbereichen.

www.silverline24.de

Der komplett erneuerte

Internetauftritt

des Dunstabzugshauben-Spezialisten

SILVERLINE aus Grevenbroich

ist jetzt

mit neuer Struktur

und Design online.

refsta

dunst

hauben

2014

refsta Handels GmbH

Engerstraße 7

32139 Spenge

Fon: +49 5225 8791-0

Fax: +49 5225 8791-30

E-Mail: info@refsta.com

www.refsta.com

Wir freuen uns auf Sie!

13.-18. September 2014

7/8/2014 KÜCHENPLANER 47


Hausgeräte/Dunstabzugshauben

Foto: Falmec

Foto: Grundig

Wie in Asien. Die neuen Wok-Kochfelder mit Induktionstechnik

für die Muldenlüftungen BORA Professional und Classic wollen gleich

dreifach überzeugen: mit Leistungsfähigkeit, Effektivität und Ästhetik.

Mit einem Durchmesser von 250 mm in der Serie BORA Classic und

310 mm Übertiefe in der Serie BORA Professional, lassen sich beide

Wok-Kochfelder mit den anderen Kochfeldern der jeweiligen BORA

Serien kombinieren. Stufenlose Leistungsregelung bis zu 3000 Watt in

der Powerstufe und eine Ankochautomatik erfüllen die Wünsche ambitionierter

Hobbyköche mit einer Vorliebe für die gesunde asiatische

Küche. Optimales Zubehör für die Wok-Kochfelder ist die passende Induktions-Wok-Pfanne

aus hochwertigem Edelstahl. www.bora.com

IFA-Neuheit. Die Dunstabzugshaube GDK 5792 XB (Foto)

hat Hersteller Grundig mit der neuen Eco-Silent-Technologie

ausgestattet. Der bürstenlose Gleichstrommotor, kurz Eco-

Motor, hält sich mit einem maximalen Geräuschpegel von

64 dB(A) in der Intensivstufe angenehm zurück. Und sparsam

ist er laut Hersteller auch: Auf der maximalen Ansaugstufe

halbiere sich der Verbrauch im Vergleich zu herkömmlichen

Dunstabzugshauben und verbrauche weniger als 100 W. Ein

klassisch-edles Design in Edelstahl runden die IFA-Neuheit

ab. www.grundig.de

Zeolith absorbiert Feuchtigkeit. Als „Absolutes Highlight“ bezeichnet

Falmec den 120 cm breiten Umluftdeckenlüfter Cielo (Foto)

aus Sicherheitsglas in Extra-Weiß. Besonders hebt der Hersteller die

einfache Montage hervor, die ohne weitere bauliche Maßnahmen

auskomme. Ausgestattet ist die Haube mit dem Kombifilter Carbon.

Zeo. Diese technische Lösung verbindet Aktivkohle (Carbon) und

Zeolith in einem Filtersystem. Zeolith hat die Fähigkeit, organische

Verbindungen und Wasserdampf zu absorbieren. www.falmec.de

Oval. Italienisches Design und deutsche Qualitätsansprüche

kombinieren will die ovale Deckenhaube Beluga von

Baumann. Sie arbeitet mit Randabsaugung. Die vierstufige

Steuerung wird per Fernbedienung aktiviert. Eine Nachlaufautomatik

gehört zum Funktionsumfang und 4 x 6 W

Power-LED zur Ausstattung. Der Motor ist abnehmbar und

als externer Motor für die Innenmontage installierbar.

www.baumann-einbaugeraete.de

48 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Foto: berbel

Die Teilnehmer des 5. berbel Händlerbeiratstreffen waren beeindruckt von den Entwicklungen des Unternehmens und zogen eine

positive Bilanz zu der Veranstaltung. Foto von links: Martin König, Jörg Leuchtenberger, Boris Kölpin, Martin Endres, Michael Lohr,

Maximilian Portius, Geschäftsführer Peter Ahlmer, Mario Portius, Torsten Kölzow, Ulrich Gropp, Thorsten Koepnick, Stefan Böhm,

Alois Spanrad, Fabian Both, Carsten Siebler, Torsten Meyer, Hermann Krumme und Thorsten Lager.

Seite an Seite mit dem Fachhandel

Um die vertrauensvolle Kooperation mit den Vertriebspartnern

weiter auszubauen, lädt die berbel Ablufttechnik

GmbH einmal jährlich ca. fünfzehn Fachhändler

zu einem Händlerbeiratstreffen ein. Im Juli

fand dieses Treffen bereits zum fünften Mal statt.

Sichtlich zufrieden präsentierte die berbel Ablufttechnik

GmbH im Rahmen des Treffens die aktuellen

Geschäftszahlen. 2013 verzeichnete das Unternehmen

aus Rheine/Westfalen erneut ein beachtliches Umsatzplus.

Diesmal mehr als 40 % auf einen Gesamtumsatz

von jetzt 19 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

Mit der Übernahme der Homeier Küchentechnik

GmbH im April 2014 soll dem berbel Fachhändler

künftig ein noch umfassenderes Produktportfolio aller

Bereiche der Küchenlüftung und Dunstabzugstechnik

angeboten werden.

Die Fachhändler konnten sich direkt am Ort von den

Entwicklungen und Zukunftsplanungen des Unternehmens

überzeugen. Mit großem Stolz führte Geschäftsführer

Peter Ahlmer die Teilnehmer durch die hauseigene

Produktion und das Labor. Alle berbel-Produkte

werden am Firmensitz in Rheine entwickelt, geprüft

und gefertigt. „So entsteht ein echtes Qualitätsprodukt

‚Made in Germany’“, betonte Ahlmer.

Revolution im Küchenmarkt

Das laufende Geschäftsjahr bei berbel ist geprägt

von Innovationen. Durch die Einführung des neuen

Umluftfilters permalyt ® ermöglicht berbel eine

wartungsfreie Umluftfiltertechnik, die es Unternehmensangaben

zufolge bisher im Bereich der Dunstabzugshauben

noch nicht gab (siehe auch Bericht auf

S. 41 in dieser Ausgabe). Die zum Patent angemeldete

Innovation sei damit eine Revolution für den Küchenmarkt.

Mit großer Spannung wurde auf dem Treffen

natürlich die Präsentation von weiteren Neuentwicklungen

erwartet. Hier liegt der Fokus auch künftig

darauf, innovative Lösungen im Bereich der Abzugshauben

zu entwickeln. Von den nächsten Neuheiten

aus dem Hause berbel können sich die Fachhändler

bereits auf der anstehenden Orderfachmesse area30

in Löhne, Stand C 20, vom 13. bis 18. September überzeugen.

berbel von oben

Aber nicht nur Zahlen und Entwicklungen standen

bei dem Treffen auf dem Plan. Mit einer Ballonfahrt

und anschließendem Grillen bot das Unternehmen

seinen Fachhändlern ein ebenso kurzweiliges

wie aufregendes Unterhaltungsprogramm. Bei optimalen

Wetterbedingungen gingen fünf Ballone mit berbel

Fachhändlern und Mitarbeitern gleichzeitig in die Luft

und ermöglichten den Fahrern einen einzigartigen

Blick über die westfälische Umgebung von Rheine und

das berbel Firmengelände.

Das Resümee der Fachhändler am Ende der Veranstaltung

war durchweg positiv. Die teilnehmenden

Händler schätzen es sehr, dass ihr Feedback und ihre

Meinungen nicht nur gehört, sondern auch berücksichtigt

und umgesetzt werden. Ein Großteil hat somit die

Teilnahme auch für das folgende Jahr bereits erneut angekündigt.

www.berbel.de

7/8/2014 KÜCHENPLANER 49


Küchenzubehör

Hailo gehört zur Marken-Elite 2014

Fotos: Hailo

Preisträger:

Hailo AluBag.

Hailo-Inhaber Sebastian Loh und Charlos

Schmidt, Leiter des Geschäftsbereichs

Konsumgüter, bei der Preisübergabe im

alten Plenarsaal des Deutschen Bundestages

in Bonn.

Preisträger: Hailo U.

Große Bühne für Hailo: Das Familienunternehmen aus Haiger konnte auf der feierlichen

Plus X Award Night in Bonn eine ganz besondere Auszeichnung in Empfang nehmen

– den Award „Most Innovative Brand of the Year 2014“ in der Kategorie Accessoires.

Ausgezeichnet werden alljährlich innovative und zukunftsfähige Produkte, die als Alleinstellungsmerkmal

mindestens einen „Plus X“ Faktor haben. Gleich zwei erfolgreiche

Plus X Award-Preisträger brachten Hailo ins Spitzenfeld. Neben der AluBag, einem außergewöhnlichen

Design-Papierkorb, überzeugte der Universal-Design-Hocker Hailo U

die unabhängige Fachjury aus 25 Branchen. Hailo-Inhaber Sebastian Loh nahm die goldene

Trophäe voller Stolz entgegen: „Der

Preis beweist, dass wir gute Arbeit geleistet

haben, was als Marke des Jahrhunderts

auch unser Anspruch ist. Die

Auszeichnung ist nicht nur Belohnung,

sondern Verpflichtung, auch in Zukunft

innovative Produkte zu entwickeln.“

www.hailo.de

Sven Weyh übernimmt r Küchentechnik komplett

Nach rund zweieinhalb Jahren Restrukturierung geht das Unternehmen r Küchentechnik

in eine neue Ära. Geschäftsführer Sven Weyh übernimmt sämtliche Anteile des Küchenzubehörgroßhändlers

vom aktuellen Mit-Gesellschafter Cordes & Graefe und führt das Unternehmen

ab Juli allein. Mit in die Geschäftsführung einsteigen wird Ralph Birk, der

das Unternehmen bereits seit langen Jahren kennt – auch schon aus Rudolph-Zeiten.

Sven Weyh plant die strategische Modernisierung des in Halver beheimateten

Unternehmens. Insbesondere investieren will er in das Warenwirtschaftssystem,

das noch intensiver in das Bestellsystem youorder.de eingebunden werden soll.

„Schon heute“, sagt Weyh, „werden jeden Monat etwa 30000 Artikel über youorder.de

abgewickelt.“ Weitere Neuerungen kündigt er für den Versand und die Retourenabwicklung

an. Da Schnelligkeit auch im Handel mit Küchenzubehör

ein wichtiger Aspekt ist, sollen Bestellungen, die bis 16 Uhr

eingehen, bereits am Folgetag bis 10 Uhr ausgeliefert werden.

Ein modernes System der Kommissionierung könnte diese

Abläufe zusätzlich unterstützen. Weyh plant die Einführung

eines dreidimensional agierenden Scannersystems, das die

Passgenauigkeit sowie die Effizienz der eingesetzten Verpackungsmaterialien

optimiert und eine aufwendige Lagerhaltung

von Kartonagen minimiert. Zudem kündigt

der künftige Alleingesellschafter Modernisierungen

am Firmenstandort Halver an sowie Investitionen

ins Team. Auch am Standort in Wildeck wird gebaut.

Dort wurden bereits neue Räumlichkeiten eines ersten

Anbaus bezogen, eine zweite Erweiterung ist im

Rohbau.

Sven Weyh: Geschäftsführer

www.rkuechentechnik.de und künftiger Allein-Gesellwww.youorder.de

schafter der r Küchentechnik AG.

Foto: rkt

50 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Für die Nische. Ob Neuinstallation oder Küchenrenovierung:

Nischenrückwände haben

Konjunktur. Zubehörspezialist Vogt hat das Sortiment

„fresh“ speziell für den Einsatz in der

Küche entwickelt. Die Platten sind auf Maß lieferbar

und auf jedem Untergrund aufzukleben.

Aussparungen für Steckdosen lassen sich vor Ort

mit einer Stichsäge anfertigen. Die Laminierung

garantiert leichtes Abwischen. Dank des UV-Filters

bleiben die Farben dauerhaft brillant. Zur

Verfügung stehen viele neue Motive, bevorzugt

aus der Natur wie Abbildungen von Wein, Bambus

oder Birkenwald. Aber auch Früchte, Kräuter

und Blumen. Als Infotafel versteht die Memowall

mySPOTTi zu punkten. Sie ist beliebig oft

beschreibbar, die Board-Marker sind im Lieferumfang

enthalten. Kostenlos werden praktische

Befestigungselemente wie Korb oder Halter mit

Saugknöpfen und die ebenfalls anheftbare Uhr

mySPOTTi-Clock mitgeliefert. www.vogtwelt.de

Fotos: Vogt

Nischenrückwand Memowall.

Naturmotive sind im Trend.

Foto: Vogt / Evoline

Pfannen gut untergebracht

Beschichtete Pfannen sind empfindlich. Dennoch werden sie oft stiefmütterlich

behandelt. Von groß nach klein aufeinander gestapelt, beschädigen

sie sich gegenseitig. Darüber hinaus ist bei dieser Art der Aufbewahrung

das Entnehmen der Pfannen unkomfortabel. Abhilfe schaffen will

nun das patentierte Ordnungssystem pantray. Mit diesem System lassen

sich in jedem mindestens 39 cm hohen Auszug Pfannen und auch Deckel

mit einem Durchmesser von bis zu 30 cm aufrecht und griffbereit unterbringen.

Hierfür wird ein muldenförmiger Einsatz aus strapazierfähigem

Corian oder HI-MACS ® in den Küchenauszug gesetzt. Durch das Aufstecken

von Trennwänden aus satiniertem Acrylglas entstehen, entsprechend

der Pfannenhöhe, unterschiedlich breite Fächer. Pantray ist in verschiedenen

Ausführungen für Auszüge ab 40 cm Breite erhältlich. In größeren

Auszügen ab 80 cm Breite können neben den Pfannen auch Töpfe aufbewahrt

werden. Da jeder Einsatz individuell für den Kunden hergestellt

wird, beträgt die Lieferzeit rund vier Wochen.

www.pantray.de

Für die Ecke. Im Eck-Steckdosenelement

Evoline V-Port ist aktuelle Technik mit sinnvollem

Zusatznutzen vereint – und das verdeckt

unter einer formschönen Edelstahlblende. Geschlossen

sind die Stromspender vor Staub und

Schmutz geschützt, die Küche bleibt aufgeräumt.

Erst auf sanften Druck gleitet das Steckdosenelement

aus dem Gehäuse. Wahlweise

mit drei Steckdosen alternativ mit zwei Steckdosen

und USB Port erhältlich. Dieser bleibt

auch in geschlossenem Zustand zugänglich und

steht so fürs schnelle Aufladen zur Verfügung.

Der Evoline V-Port kann auch nachträglich eingebaut

werden. www.vogtwelt.de

Foto: Pantry

7/8/2014 KÜCHENPLANER 51


Küchenzubehör

Gut gucken. Passend zur modernen Küchen nische bietet Zubehörspezialist

Vogt seine aktuelle Leuchten-Kollektion „LED Sun“ in vielen gängigen

Bauformen an. Verbaut sind stets acht leistungsstarke 3,5-Watt-

LED-Leuchten. Es gibt sie mit einem Gehäuse in Edelstahl in den

Lichtfarben 3000 Kelvin (Warmweiß) und 4000 Kelvin (Neutralweiß) ohne

sichtbare Pixel. Und das im 2er-, 3er- und 4er-Set. www.vogtwelt.de

Foto: Schock

Foto: Dornbracht

Foto: Vogt

Schnörkellos alltagstauglich. Die neue EPURE-Familie zeichnet sich durch klare, schnörkellose

Konturen aus und punktet mit großzügigen und damit alltagstauglichen Dimensionen.

Drei Beckenausführungen sind im Angebot. Insbesondere das Modell D-100L erweist

sich mit seinem 50 cm großen Becken im Küchenalltag als besonders praktisch – Pfannen

oder Backbleche lassen sich problemlos abwaschen. Alle Modelle sind als Ein- und Unterbauversion

in neun CRISTALITE ® -PLUS-Farben erhältlich – darunter auch im neuen Weißton Crema

(Foto). www.schock.de

Trinkwasser direkt aus der Armatur. Das neue Zip HydroTap ® liefert jederzeit sofort kochendes,

gekühltes und sogar mit Kohlensäure versetztes Trinkwasser direkt aus einer Armatur.

Beim Druck auf die rote Taste fließt kochendes Wasser. Beim Druck auf die blaue Taste

erhält der Nutzer gekühltes

Trinkwasser. Bei gleichzeitiger

Betätigung beider Tasten

wird das gekühlte Trinkwasser

mit Kohlensäure versetzt.

Es fließt Medium-Sprudelwasser

in Premium-Qualität.

Das neue Zip HydroTap ® besteht

aus drei Komponenten:

der elektronischen Spezialarmatur,

der Kohlendioxid-

Flasche und dem Untertischgerät.

Dieses beinhaltet das

Kochendwasserreservoir sowie

eine Kühleinheit. Die

eingebaute Filterpatrone mit

Aktivkohleblock filtert Schadstoffe

heraus, verbessert den

Wassergeschmack und vermindert

die Verkalkung.

www.clage.de

Foto: Clage

Statement in Kupfer

Einrichtungsexperten meinen:

Die Dominanz der kühlen Weißund

Metallic-Nuancen ist im Interieur

wie auch in der Küche passé,

zunehmend prägen warme Farbtöne

und vertraute, natürliche Materialien

den individuellen Stil. Besonders

Kupfer als zeitgemäßes, edles

Buntmetall definiere dabei eine

wertige Ästhetik. Dornbracht überträgt

die zunehmende Relevanz der

Trendfarbe Kupfer nun auch auf

den Lebensraum Küche: „Cyprum“,

eine hochglänzende Oberfläche,

die auf der Basis von 18-karätigem

Gold mit Kupfer hergestellt wird,

ist erstmals als Variante für Küchenarmaturen

erhältlich. Zum

Auftakt lässt der Hersteller die Armaturenikonen

Tara (Foto) und

Tara Classic sowie den 2013 eingeführten

Einhebelmischer Pivot mit

seinem 360 °-Aktionsradius in neuem,

roségoldenem Glanz erstrahlen.

Erhältlich: seit Frühjahr 2014.

„Cyprum“ wird aus 18-karätigem

Gold und Kupfer hergestellt

und erhält dadurch ein sehr hochwertiges,

edles Finish. Der Name

ist ein Kunstwort, abgeleitet aus

dem lateinischen Wort „Cuprum“

für „Kupfer“.

www.dornbracht.com

52 KÜCHENPLANER 7/8/2014


®

®

Ausgabe 2/2014 | D € 4,90 | A € 5,40 | L € 5,80 | CHF 8,90

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www.in-wohnen.de

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Küchenzubehör

Foto: Blanco

Makellose Präzision

Spülen- und Armaturenspezialist Blanco verwendet für die

Herstellung seiner Edelstahlspülen ausschließlich hochwertigsten

Edelstahl und bietet ein umfassendes Sortiment an Spülen

in verschiedenen Designs – für jeden Anspruch, Grundriss

und Unterschrank. Ein edles Highlight in modernen Küchenwelten

setzt die Edelstahlspüle Blanco Divon II. Das geräumige

Becken besticht mit einem eleganten 10-mm-Eckradius und kann

dank der reduzierten Radien maximal genutzt werden. Der extra

flache IF-Rand lässt die hochwertige Spüle optisch flächenbündig

wirken – und erweist sich im Küchenalltag als äußerst praktisch.

Erhältlich sind fünf Ausführungen für vier Unterschrankgrößen:

Das Modell 5 S-IF etwa ist mit einem besonders großen

Hauptbecken und einer ebenso großzügigen Tropffläche ausgestattet.

Das Modell 6 S-IF für den 60 cm breiten Unterschrank

verfügt mittig über ein zusätzliches kleines Becken. Für alle Modelle

wird praktisches Zubehör angeboten.

www.blanco-germany.com/de

Platz fürs Geschirrtuch. Damit auch Geschirrhandtücher

ihren Platz in der Küche finden, hat Hailo den

Secco-S Einbau-Handtuchhalter entwickelt. Nach dem

Abtrocknen kann mithilfe des Secco-S das feuchte

Handtuch hinter der Küchenfront verstaut werden.

Die Haltestange (450 x 20 mm) lässt sich in verschiedene

Schranksysteme einbauen. Die Montage

der Handtuchhalter aus Kunststoff ist sowohl im Unter-

als auch im Hochschrank möglich. Ausgestattet

ist die 400 Gramm leichte Haltestange mit einer Antirutschlippe.

Auch nachträglich lässt sich der hellgraue

Einbau-Handtuchhalter in die Küchenmöbel integrieren.

www.hailo-einbautechnik.de

Der Geschirrtuchhalter Secco-S lässt sich in

Unter- und Hochschränken montieren, im

Auszug (Foto) oder auch an der Tür.

Foto: Hailo

54 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Stilvolles Lifestyle-Mobiliar

Küchenkonzepte werden immer wohnlicher. Auf diesen Trend

reagiert Zubehör spezialist Naber mit dem stark erweiterten

Interieur-Programm „Tablon“.

„Tablon“ ist dank designstarker

Vielfalt weit mehr als ein zweckmäßiges

Mobiliar-Sortiment, weil jedes

Objekt für sich schon den Genuss- und

Kommunikationsraum Küche stilvoll

in Szene setzen kann. Tische, Stühle

und Bänke werden in einer Vielzahl

von Materialien, Farben, Pols tern und

Bezügen angeboten. Individuell einstellbarer

Sitzkomfort für entspanntes

Loungen, Chillen oder Genießen

lässt sich dank innovativer Höhenverstellung

und leichtgängiger Auszugtechnik

mit wenigen Handgriffen

realisieren. Ob Renovierung oder Neueinrichtung,

Solo- oder Gruppeninstallation

im einheitlichen Stil oder im

Stilmix – immer zieht das Tablon-Programm

in kombinationsfreudiger Abstimmung

mit der Küchenausstattung

alle Blicke auf sich.

Der fast einhundert Seiten starke

Tablon-Katalog kann kostenfrei angefordert

werden.

www.naber.de

Fotos: Naber

Das „Tablon“-Programm

bietet Lifestyle-Ideen zum

Verweilen und Wohlfühlen.

Modell Rex

Modell

Naut

Modell

Bruck

Modell Dizzy

Modell Zesen

Modell

Matrix

7/8/2014 KÜCHENPLANER 55


Küchenfertigung

Differenzieren leicht gemacht

Bei vielen Optiken waren sich die internationalen Hersteller auf der Eurocucina über

die modernen Richtungen einig: Was zählt, sind schlichte Eleganz und Naturtöne

wie Beige, Grün, Braun und Grau. Und natürlich zeitgemäße Eiche. Im Bereich

der Funktionalität geht der Trend zu effizienten und komfortablen Lösungen.

Renommierte Hersteller setzen dabei auf intelligente Technik im Möbel – sprich:

auf qualitativ hochwertige Bewegungs- und Komfort-Systeme. Während der Messe

organisierte das Unternehmen Grass ein Zusammentreffen von Fachjournalisten mit

exklusiven Küchenherstellern, die ihre neuen Kreationen mit Bewegungs-Systemen

von Grass ausstatten.

Mit seinem breiten Produktportfolio – wie das hier abgebildete Auszugsystem

Vionaro – bietet Grass seinen internationalen Kunden die

passenden Bewegungslösungen für viele verschiedene Anforderungen.

Foto: Grass

Erst zur Schublade

„Für uns ist die Bewegung von entscheidender

Bedeutung”, berichtet

François-Xavier Tesson, Leiter Produktmarketing

bei Mobalpa. „Wenn ein potenzieller

Küchenkäufer ein Küchenstudio

betritt, dann öffnet er in der Regel

zuallererst eine oder mehrere Schubladen

in der ausgestellten Küche – dessen

sind wir uns bewusst. Der Öffnungsvorgang

wird damit zu einem bedeutenden

Maßstab für die Qualität eines Küchenmodells,

denn dieser erste Eindruck ist

für die Wahl einer Küche mit entscheidend.“

Mit Grass arbeitet der Küchenmöbelhersteller

bereits seit 20 Jahren „sehr

erfolgreich“ zusammen. Das umfangreiche

Portfolio helfe maßgeblich dabei,

die verschiedenen Marken voneinander

abzugrenzen. Tesson: „Wir nutzen beispielsweise

verschiedene Schubkasten-

Systeme für bestimmte Modelllinien.“

Durch die langjährige Partnerschaft bestehe

zudem die Möglichkeit, bestimmte

Produktentwicklungen mit zu beeinflussen.

Auch José Herrerias, Geschäftsführer

bei Gamadecor aus der spanischen

Porcelanosa Gruppe, hob die Differenzierungsmöglichkeiten

hervor: „Wir setzen

dabei aktuell auf Vionaro. Der Öffnungsvorgang

eines Schubkastens mit diesem

System ist sehr weich und angenehm, es

muss nur ein sehr geringer Widerstand

zur Öffnung überwunden werden, der

kaum Krafteinsatz notwendig macht.“

Bei Häcker baut man auf Ergänzung

bei der Zusammenarbeit: „Das ständige

Streben nach Differenzierung sowie

technischer und qualitativer Verbesserung

im Dienste unserer Kunden

spiegelt sich auch im Bereich der Beschlagtechnik

wider“, betont Michael

56 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Dittberner, Leitung Produktentwicklung

& Produktmanagement

bei Häcker Küchen. In dieser funktionierenden

Partnerschaft ließen

sich zuverlässige Systeme mit Designanspruch

entwickeln sowie individuelle

Lösungen entwickeln

bzw. weiterentwickeln.

Für jede Anforderung

Stosa Cucine setzt bei seinen

Standardmodellen auf das doppelwandige

Auszugsystem DWD XP

und das Scharnier Tiomos. „Wir

waren der erste italienische Hersteller,

der Tiomos verbaute“, erinnert

Nicola Juliani, der für Stosa

als Strategieberater tätig ist. Das

bewährte System DWD XP genieße

bei Endkonsumenten eine hohe

Akzeptanz. Vionaro dagegen sei etwas

ganz Neues, jedoch sagt Juliani:

„Ich glaube, dass Vionaro eine

Innovation für die Küchen von morgen

ist.“

Für den italienischen Hersteller

Valcucine sei es von entscheidender

Bedeutung, Küchenmodelle

an teils sehr individuelle Kundenwünsche

anpassen zu können. Dabei

komme es häufig auf einen modernen

Minimalismus an. Daniele

Prosdocimo, Kommunikationsmanager

bei Valcucine, hebt besonders

die intakte Kommunikation

zwischen dem Möbelhersteller und

dem Lieferanten hervor. „Je besser

wir auf einzelne Kundenwünsche

eingehen können, umso persönlicher

fällt am Ende die Küche

eines jeden einzelnen Küchenkäufers

aus. Je mehr individualisiert

werden kann – auch bei den Schubkasten-Systemen

–, umso eher erkennen

sich die Küchenkäufer wieder

und sind emotional mit dem

Endprodukt verbunden”, erklärt er.

Partnerschaftlich zum Erfolg

Grass war bei der geführten

Messetour insbesondere bemüht,

die partnerschaftlichen Verbindungen

zu seinen Kunden herauszustellen.

„Wir haben sowohl Bestandskunden

als auch Neukunden

besucht, die allesamt gezielt und

bewusst auf unsere Produkte setzen

– eine bessere Anerkennung

gibt es eigentlich nicht”, so Ronald

Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Wir konnten in Mailand

wieder erleben, dass es mehrere

große Strömungen gibt, die derzeit

das Küchenmöbeldesign beeinflussen.

Neben dem anhaltenden Minimalismus

ist es die weitere Verschmelzung

der Küche mit dem

Wohnraum, die Möglichkeit der

Individualisierung eines Modells

und nicht zuletzt auch eine steigende

Funktionalität: Unsere Bewegungs-Systeme

unterstützen all

diese Trends. Wir freuen uns, immer

mehr Hersteller dabei unterstützen

zu können, dass aus vielen

Teilen letztlich ein optisch äußerst

ansprechendes und funktionelles

Möbelstück auf höchstem Niveau

entsteht.”

www.grass.at

moefa.de

Fachschule

des Möbelhandels

Köln

7/8/2014 KÜCHENPLANER 57


Küchenfertigung

Schattdecor macht mehr Folie

Schattdecor will seine Führungsposition im Bereich

Finishfolie weiter stärken und hat seine internationale

Produktionstätigkeit weiter ausgebaut. Mehr

als 25 Mio. Euro wurden hierfür in den letzten 24 Monaten

am südpolnischen Standort Glucholazy bei der

Tochtergesellschaft Schattdecor Sp.zo.o investiert: in

Infrastruktur, Gebäudetechnik und Produktionsmaschinen.

Lärmschutz und Luftreinhaltung wurden

auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Ein

erheblicher Beitrag wurde auch mit der Errichtung

einer eigenen Kläranlage in den Gewässerschutz investiert.

Bei allen Maßnahmen lag der Fokus laut

Unternehmen auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung.

Bei einem offiziellen Festakt durchtrennten Firmeneigner

Walter Schatt, Tochter Anja Schatt-Steiner,

Vorstandsvorsitzender Reiner Schulz und die gesamte

Geschäftsführung gemeinsam das Band und

eröffneten damit die Festivitäten zu den vorerst ab-

Großer Festakt in Glucholazy: Die Schattdecor-Verantwortlichen durchschnitten

mit Vertretern der Stadt das symbolische Band.

geschlossenen Investitionsmaßnahmen.

An zwei Familientagen

folgten mehr als 2500 Besucher der

Einladung zum „Tag der offenen

Tür“ und besichtigten den modernisierten

Schattdecor-Standort in

Głuchołazy.

Im vergangenen Jahr wurden

an dem Standort in Südpolen mehr

als 270 Millionen Quadratmeter Finishfolie

produziert – eine Menge,

mit der man den Erdball mehr als

dreimal umwickeln könnte. Im Vergleich

zu 2012 stieg damit die Folienproduktion

um knapp 50 %.

www.schattdecor.de

Foto: Schattdecor

Kanten von Döllken.

Foto: Döllken

Gemeinsam in ganz Europa. Die

Schwergewichte im Bereich der Herstellung

von dekorativen Holzwerkstoffen,

M. Kaindl aus Salzburg und die Kronospan,

schließen mit der Döllken-Gruppe,

dem führenden Hersteller von thermoplastischen

Kunststoffkanten, eine Partnerschaft

zum europaweiten Vertrieb von

Kunststoffkanten. Die genannten Unternehmen

sind europaweit mit diversen

Produktions- und Vertriebsstandorten

vertreten und „können somit kurze Lieferzeiten

garantieren“, heißt es. Das Interesse

der Partner sei es, dass der Kunde eine

perfekte Kante, abgestimmt auf die jeweiligen

Dekorplatten in kleinen Losgrößen

und einer kurzen Lieferzeit, über das

Händlernetz von Kaindl bzw. Kronospan

in Eu ropa beziehen könne. Dabei ist neben

der Farb- oder Dekoroberfläche insbesondere

die Prägung im Fokus sowie

die diversen Matt-/Glanz-Oberflächen. Für

diesen Abgleich wurden zusammen mit

Döllken individuelle Farb-, Dekor-, Prägeund

Glanzeinstellungen zu den Kaindlund

Kronospan-Platten vorgenommen.

www.doellken-kv.com

Für kleine Fächer. Mit der Auszugführung FE 20 für kleine Frischhaltefächer komplettiert

Hettich das Produktprogramm Quadro Compact. Quadro Compact FE 20 trägt Beladungen bis

zu 20 kg. Charakteristisch ist das softe, leise Schließen per Silent System. Eine Hybridbekugelung

und gedämpfte Endanschläge sorgen für ruhigen Lauf. Er ist mit Zuhaltung, mit Selbsteinzug

und Dämpfungssystem, in Weiß oder stückveredelt erhältlich. „Ein Upgrade unterschiedlicher

Kühlschrankserien

ist mit diesem modularen System

einfach umsetzbar“, betont

der Hersteller. Hettich deckt mit

dem Produktprogramm nun

die Gewichtsklassen 20, 40 und

80 kg ab. Das gesamte Kühlgerät

könne so durchgängig mit

einem Auszugprogramm ausgestattet

werden. Alle Varianten

arbeiten im Verborgenen

und tragen dem Trend der integrierten

Funktionen Rechnung.

www.hettich.de

Quadro Compact FE 20: noch kompakter und ideal für

kleine Frischhaltefächer.

Platz 6 beim APA. Ende Mai wurde der APA verliehen, der Architects Partner Award 2013 der

Fachzeitschriften AIT und xia. Bei der festlichen Abendveranstaltung im AIT ArchitekturSalon

in Köln wurden die Unternehmen geehrt, die bei einer ungebundenen Onlinebefragung von

Architekten und Innenarchitekten die meisten Stimmen bekommen hatten. Dabei wurden

zehn Plätze aus zehn Kategorien vergeben. Nolte Küchen erreichte in der Kategorie Küche

Platz 6 aus insgesamt 39 genannten Firmen. Mit der Auszeichnung würdigten AIT und aix im

Namen der Architekten nun bereits zum

fünften Mal all diejenigen, die durch eine

besonders partnerschaftliche Zusammenarbeit

mit den Planern aufgefallen waren.

www.nolte-kuechen.de

Die offizielle Urkunde: Nolte Küchen belegt

beim Architects Partner Award 2013 (APA)

Platz 6 in der Kategorie Küche.

58 KÜCHENPLANER 7/8/2014

Foto: Petra Baumhögger, Nolte Küchen

Foto: Hettich


Laserkante für alle

Der Bundesgerichtshof hat entschieden:

Kunden von Rehau haben bezüglich der Kante

RAUKANTEX laser edge Rechtssicherheit.

Damit seien der Einsatz, die Verarbeitung

und der Vertrieb uneingeschränkt und vollumfänglich

möglich. Wie das Unternehmen

Rehau mitteilt, dürfen Möbelteile mit Laserkante

der Marke RAUKANTEX laser edge

„ohne Einschränkungen verkauft werden“.

Im Februar 2014 wurde das Urteil des Oberlandesgerichts

München (Az. 6 U 4192/11)

vom 20. Dezember 2012 nun final bestätigt.

Der Bundesgerichtshof habe im Klageverfahren

Rehau gegen bulthaup die Nichtzulassungsbeschwerde

von bulthaup (Az. X ZR

10/13) mit Beschluss vom 25. Februar 2014

zurückgewiesen.

Im Zuge der Entwicklung einer laserfügbaren

Kante hatte sich Rehau frühzeitig das

Recht gesichert, Kunden uneingeschränkt –

und somit die gesamte Möbelindustrie – mit

solchen laserfügbaren Kanten zu beliefern.

Dies betraf insbesondere die freie Nutzung

des bulthaup-Verfahrenspatents EP 1 163 864.

www.rehau.com

Immer mehr Küchenmöbelhersteller

haben Fronten mit der Laserkante

im Programm. Bei Rehau heißt das

Programm RAUKANTEX Laser edge.

Foto: Rehau

Das Team der Pfleiderer Objektberatung: v. l. n. r. Guido

Alrich, Klaus-Peter Taubert, Martin Syha, Volker Niepel

und Stefan Brommler (Leiter Vertrieb Objektgeschäft).

Als Objektmarke etabliert

Deutlich schneller als erwartet hat sich die

Pfleiderer-Welt auf dem Objektmarkt etabliert. Dies belege

der Architects Partner Award (APA) in Bronze, den

das Unternehmen erhalten hat. Damit zeichnet die Architekturzeitschrift

„AIT“ zusammen mit „xia – intelligente

architektur“ seit vielen Jahren Unternehmen

aus, die vorbildliche Vertriebsarbeit leisten. Das heißt:

Auch die junge Objektmarke Pfleiderer zählt zu den beliebtesten

Marken bei Architekten und Inneneinrichtern

in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit

seinen Marken wodego, Duropal und Thermopal hatte

das Unternehmen in der Vergangenheit bereits regelmäßig

Spitzenplätze belegt. „Dass unsere neue Objektmarke

„Pfleiderer“ auch direkt den Sprung aufs Treppchen

schaffen würden, übertrifft allerdings bei Weitem

unsere Erwartungen“, stellt Stefan Brommler fest, der

bei Pfleiderer für das Objektgeschäft verantwortlich

ist: „Uns war natürlich bewusst, dass wir unsere Kunden

mit einem komplett neuen Markenauftritt und Sortiment

Anfang 2013 vor eine gewisse Herausforderung

gestellt haben“, berichtet er: „Daher freut es uns umso

mehr, dass sie sich so schnell in der neuen Welt von

Pfleiderer zurechtgefunden haben – zumal wir ihnen

damit sehr viel größere Gestaltungsspielräume eröffnen

und eine beispiellose Beratungskompetenz bieten.“

www.pfleiderer.com

Foto: Pfleiderer / Silke Steinraths

Der igeL wächst. Der

Leichtbau-Branchenverband

igeL, Herford, hat zwei neue

Mitglieder gewonnen: die

niederländische Pillopak N.V.

aus Eerbeek und das Unternehmen

Tonelli S.p.A. mit

Sitz in San Marino. Beide Firmen

stellen insbesondere

die Wabenplatte in den Fokus

ihrer Entwicklungsarbeit

und Geschäftsbemühungen.

www.igel-ev.net

Seit über 50 Jahren ist Tonelli auf die

Produktion hochwertiger Papierwaben

spezialisiert und vertreibt diese unter

dem Namen „Aston“.

Samet eröffnet in Moskau. Mitte Mai eröffnete die Samet A.Ş. ihren

Showroom in Moskau. In bester Zentrumslage verstärkt das Unternehmen

damit sein Russland-Engagement, das mit der Gründung der Samet

LLC in Rostow am Don 2013 initiiert wurde. Auf 400 qm präsentiert sich der

Showroom als Ausstellungs- und Beratungszentrum für Industriekunden,

Anwender, Architekten und Designer und zeigt einen Querschnitt der Möbelbeschlagtechnik.

Samet ist mit rund 80 % Marktanteil Marktführer in

der Türkei und sieht sich selbst weltweit unter den fünf größten Herstellern

von Möbelbeschlägen. www.samet.de

Das Samet-Management in Moskau beim Durchschneiden des

Bandes (von links): Russland Country Manager Azat Zakiev, Umut

Kızıltan, Bülent Bey, Saldıray und Ufuk Kızıltan, Serdar Senemoğlu

und Munis Tezbaşaran.

Foto: Tonelli

Foto: Samet

7/8/2014 KÜCHENPLANER 59


Küchenfertigung

Pfleiderer folgt den Kundenwünschen

300 Dekore umfasst die aktuelle Kollektion, die Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer im vergangenen

Jahr präsentierte. Nun setzt das Unternehmen noch eins drauf.

Antilope (U 1987), Bison (U 1988)

und Kodiak (U1989) aus der neuen

Leather Line.

Die Eiche St. Tropez (R 4415) sowie

die hellere Farbstellung Bordeaux

Eiche (R 4414).

Zum Beispiel mit der Leather Line und

Eiche St. Tropez präsentiert Pfleiderer neue

Dekorserien, die bei den Kunden aktuell besonders

gefragt seien. „Mit unseren neuen

Dekoren der Leather Line haben wir uns

angelehnt an die aktuellen Polsterlederfarben“,

erklärt Ansgar Otte, der für das Dekormanagement

Industrie bei Pfleiderer

verantwortlich ist: „Mit den Farbstellungen

Antilope, Bison und Kodiak erweitern wir

unsere vielfältige Palette an Braun-Tönen

um drei Dekore, die aufgrund ihrer rötlichen

Akzente wie edles Leder wirken.“ Diese Unis

lassen sich mit vielen Hölzern harmonisch

kombinieren, stellt der Experte fest.

Eiche St. Tropez als Exklusiv-Dekor

Ganz neu im Sortiment ist außerdem die

Eiche St. Tropez. Ein Exklusivdekor aus dem

Hause Pfleiderer ist dieses helle Holz, das

von rohen Fasern und Rissen in 3-D-Ausprägung

geprägt ist. „Das verleiht diesen Eichen

eine unaufdringliche, urig rustikale Optik“,

findet Ansgar Otte. Da dieser Charakterzug

bei den Kunden sehr gut ankäme, habe man

sich entschieden, eine weitere, hellere Farbstellung

von Bordeaux Eiche hinzuzunehmen,

erklärt er: „Damit eröffnen wir Ihnen

noch mehr Möglichkeiten, genau die richtige

Eiche für die individuelle Anwendung bei

uns zu finden – idealerweise im Zusammenspiel

mit klassischen Unis.“

Da die Nachfrage nach naturbelassenen

Hölzern ungebrochen ist, hat Pfleiderer auch

seine erfolgreichen Buche-, Nadelhölzer- und

Kastanien-Dekore um weitere Neuheiten ergänzt:

Fjord Buche beispielsweise, mit ihren

kleinen Ästen, leichten Plankungen und Buche-typischen

Markstrahlen, steht nun in einer

helleren Variation zur Verfügung.

Die Nadelholz-Linie mit der Pinie Fano

setzt neue Akzente. „Dieses Dekor mit seiner

gebürsteten Oberfläche und dem geplankten

Aufbau ist besonders wandelbar“, stellt der

Dekormanager fest: „Hell eingefärbt wirkt

es erfrischend nordisch, während es in der

natürlichen Farbe eine angenehme Wärme

ausstrahlt und eine unendliche Breite

an Kombinationsmöglichkeiten bietet. Diese

Bandbreite an möglichen Variationen wollten

wir unseren Kunden natürlich nicht vorenthalten“,

erklärt er: „Daher haben wir mit der

Pinie Fano unsere Nadelhölzer optimale ergänzt,

die übrigens besonders gut in Kombination

mit der Struktur Rustica zur Geltung

kommen.“

Auch bei Marone, einem elegant-natürlichen

Dekor, setzt Pfleiderer einen weiteren

Akzent in seinem Sortiment. Im Zusammenwirken

mit der schmal angeschnittenen Blume

und den streifigen Bereichen der Marone

entfaltet der neue, dunkle Ton ein ganz

eigenes Farbspiel – und eine ganz besondere

Wirkung auf den Betrachter. „Dieses Dekor

wirkt einfach angenehm. Und man kann

es sich in nahezu jedem Kontext vorstellen“,

erzählt Otte.

Nah am Original

Deutlich effektvoller ist dahingegen Madison

Walnut. Für seinen neuen Nussbaum-

Klassiker hat Pfleiderer zwei elegant natürliche

Farben entwickelt. Sein Druckbild mit

den eingewachsenen Ästen entspricht exakt

den massiven, edel verarbeiteten Nussbaumhölzern,

die nach Otte aktuell das Maß aller

Dinge sind. Er empfiehlt zu diesem Dekor die

Struktur Montana mit ihrem Glanz-Matt-Effekt

für eine besonders hochwertige und authentische

Wirkung.

Die Fjord Buche (R 5829)

mit kleinen Ästen und

leichten Plankungen.

60 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Doch auch in Sachen Stein-Reproduktionen

hat Pfleiderer nachgelegt: Aranea,

ein sehr dezent heller Stein, der sich für

nahezu alle Einsatzbereiche eignet und

besonders prädestiniert ist als Partner für

markante Hölzer. Das dunkle Farbspektrum

bei den Stein-Dekoren bereichert der

Meteor. „Ein Stein, der sich perfekt in das

moderne, aber gemütliche Küchenumfeld

einfügt“. Gerade bei dieser dunklen archaischen

Farbe wird das charakteristische

Strukturbild sehr detailliert unterstrichen.

Seine matte, körnige Optik kommt

am besten in Kombination mit der Struktur

Fine Grain zur Geltung.

Während die meisten Holz- und Stein-

Dekore von Pfleiderer vom Original kaum

zu unterscheiden sind, gibt das Dekor Atrium

Rätsel auf. Ob es sich dabei um eine

speziell bearbeitete Betonoberfläche handelt?

Oder doch eher um ein Holz mit Abnutzungsspuren

und Betonüberzug? „Diese

Frage lassen wir ganz bewusst offen“,

erklärt Otte:

„Schließlich macht dieses Sowohl-alsauch

den besonderen Reiz von Atrium aus.

Klassisch kombiniert mit Holz oder Unis

lockert es jeden Raum auf.“

„Besondere Akzente im Materialmix“

Eine ähnlich dunkel warme Farbstellung

ergänzt die Uni-Metallic-Serie, mit

der Pfleiderer den aktuellen Trend nach

klassischen Metallen und das bewährte

Kupfer als Metallic-Dekor neu interpretiert

hat. Allerdings ist dieses Kupfer Metallic

farblich dezenter als das Echtmetall

und gewissermaßen stimmungsvoll. Damit

ist das Einsatzgebiet universell, insbesondere

im Spiel mit strukturierten Hölzern

oder Uni-Dekoren. Denn auch, wenn

der Trend derzeit ganz klar hin zu den Originalen

der Natur geht, die noch dazu möglichst

unbehandelt und roh anmuten sollen,

besondere Akzente lassen sich immer

noch am besten im geschickten Materialmix

setzen.

Die Pinie Fano weiß (R 4558) und die

dunklere Version Pinie natur (R4559)

setzen Akzente.

Ein massiver und edler Nussbaum –

Madison Walnut (R 4816).

Die Stein-Reproduktionen Aranea (R 6256),

Meteor (R 6257) und Atrium (R 5830).

Ein elegantes Dekor ist Marone (R 5074).

www.pfleiderer.de


Das stimmungsvolle Metallic-Dekor

Kupfer Metallic (F 8563).

Fotos: Pfleiderer






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7/8/2014 KÜCHENPLANER 61


Markt + Menschen

Blum erwirtschaftet „erfreuliches Plus“

Das Familienunternehmen Blum verzeichnet

im abgelaufenen Wirtschaftsjahr

2013/2014 (1. Juli bis 30. Juni) ein Umsatzwachstum

von 9,4 % gegenüber dem

Vorjahr. 1,44 Mrd. Euro beträgt die absolute

Summe. 49 % des Umsatzes wurden

im EU-Raum generiert, 14 % in den USA.

Verantwortlich für das „erfreuliche Plus“

seien erfolgreich platzierte Produktinnovationen

sowie regionale und internationale

Investitionen. Hinzu kommt die gute

Entwicklung wesentlicher Märkte, wie

Geschäftsführer Gerhard E. Blum betont.

Und das besonders mit Blick auf Marktregionen

wie USA, Asien/Pazifik und Osteuropa.

Blum: „In Westeuropa befinden

sich wichtige, von der Finanzkrise betroffene

Märkte wieder auf Erholungskurs.“

Die Mitarbeiter sind für die Geschäftsleitung

seit jeher ein elementarer Baustein

für den Unternehmenserfolg. Weltweit

sind das im Durchschnitt des Geschäftsjahres

6187, was einem Zuwachs von 439

Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Am 1. September 2014 starten

76 neue Lehrlinge mit ihrer technischen

Ausbildung bei Blum Österreich. Insgesamt

sind damit ab Anfang September 279

Lehrlinge in der Blum-Gruppe in Ausbildung,

14 davon in den USA.

Investitionen im

Wirtschaftsjahr 2013/2014

Die Investitionen der Blum-Gruppe beliefen

sich auf 156 Mio. Euro. Am Standort

Österreich wurde im Juli der Erweiterungsbau

beim Werk 7 in Dornbirn

bezogen und in der Blum-Zentrale Werk

2 in Höchst erhielt die Verwaltung mehr

Platz. In Dornbirn erwarb Blum ein

Grundstück für ein neues Werk. Im Werk

4 in Bregenz plant Blum in diesem Jahr

den Baubeginn für eine Erweiterung der

Produktions- und Lagerkapazitäten.

Durch den Erweiterungsbau in Polen

werden zusätzliche Produktions- und Logistikflächen

geschaffen. In Russland realisiert

Blum eine Erweiterung des Lagers

und der Büroräumlichkeiten. Blum Mexiko

eröffnete im vergangenen Wirtschaftsjahr

den neuen Standort mit erweiterten

Büro- und Lagerflächen.

Neue Produkte und Dienstleistungen

Bei der Entwicklung von Neuprodukten

und Dienstleistungen hat das Unternehmen

seine strategische Ausrichtung im

Wirtschaftsjahr 2013/2014 konsequent

beibehalten. So erfreue sich beispielsweise

das Boxsystem Legrabox steigender

Nachfrage und werde mit Tip-On-Blumotion-Funktion

für grifflose Fronten ergänzt.

Servo-Drive flex ist die neue elektrische

Lösung für integrierte Kühl/Gefriergeräte

und Geschirrspüler ohne Griff. Laufend

ausgebaut werde zudem das Dienstleistungsangebot

mit den Schwerpunkten

Vermarktung und Logistik.

Die Innovationskraft des Unternehmens

spiegele sich auch an der im Wirtschaftsjahr

2013/2014 erteilten 52 Patente

wider. Blum hält insgesamt rund

1200 Schutzrechte. Im Erfindungsranking

steht das Unternehmen österreichweit an

zweiter Stelle.

Servo-Drive

flex ist die

elektrische

Öffnungsunterstützung

für integrierte

Kühl-/Gefriergeräte

und Geschirrspüler ohne Griff - mit intelligenten

Funktionen, wie z. B. mit Selbstschließautomatik

oder der einfachen

„Plug&Play“-Installation.

Rückzug aus dem

operativen Geschäft

Nach über 35-jährigem Einsatz hat

Herbert Blum seine Funktion als Geschäftsführer

der Julius Blum GmbH per

1. Juli 2014 zurückgelegt. Dieser Schritt

wurde seit einigen Jahren entsprechend

vorbereitet. Herbert Blum bleibt weiterhin

als Geschäftsführer der Blum Verwaltung

GmbH (Eigentümerin der Julius

Blum GmbH) tätig und ist demzufolge

in alle wichtigen strategischen Entscheidungen

eingebunden. Das strategische

und operative Geschehen wird weiterhin

im Team des gesamten Führungskreises

der Julius Blum GmbH gelenkt, dem Philipp

Blum bereits seit einiger Zeit angehört.

Martin Blum ist seit dem 1. Juli 2014

offizielles Mitglied in diesem Gremium.

Fotos: Blum

www.blum.com

Geschäftsführer Herbert Blum (links) zog

sich mit 1. Juli 2014 aus dem operativen Geschäft

der Julius Blum GmbH zurück. Hier im

Bild mit Geschäftsführer Gerhard E. Blum

(rechts).

62 KÜCHENPLANER 7/8/2014


Franke GmbH wächst um mehr als 10 %

Auch die Franke GmbH blickt mit großer

Zufriedenheit auf das Geschäftsjahr 2013

zurück. Sie konnte ihren Umsatz um über

8 Mio. Euro auf 84,1 Mio. Euro steigern. Das

entspricht einem Plus von 10,8 % und liegt

weit über dem Marktwachstum.

Das größte Wachstum hat die Franke

GmbH eigenen Angaben zufolge im Direktgeschäft

mit der Küchenmöbelindustrie erzielt.

Hier erreichte das Unternehmen 22 % Steigerung.

Ebenso erfreulich sei der Zuwachs im

Fachhandel um 15 %. Geschäftsführer Klaus

Stiegeler zeigt sich entsprechend zufrieden:

„Die Marke Franke steht für beste Qualität,

gutes Design und hohe Funktionalität. Das

schätzen unsere Partner und Kunden.“

Dabei konnte das Unternehmen nicht nur

im Umsatz zulegen, sondern auch Marktanteile

hinzugewinnen. Bei den Spülen aus Fragranit+

sei eine Steigerung von 21 % und bei

den Dunstabzugshauben von „bemerkenswerten

55 %“ zu verzeichnen.

Und es geht positiv weiter. Die ersten Quartalszahlen

des laufenden Geschäftsjahres liegen

laut Unternehmen „voll im Rahmen“ der

ehrgeizigen Planung. Klaus Stiegeler: „Die

Erweiterungen im Bereich der Edelstahlspülen,

der Fragranit+ Spülen und bei den Armaturen

erfüllen unsere Erwartungen in vollem

Umfang.“

Auch die Franke Group wächst

Vor dem Hintergrund eines herausfordernden

globalen Marktumfeldes – vor allem

im Schlüsselmarkt Europa – und Investitionen

in die Weiterentwicklung steigerte die

international agierende Franke Group, Muttergesellschaft

der in Bad Säckingen beheimateten

Franke GmbH, ihren Umsatz gegenüber

Vorjahr um 2,9 % auf CHF 2,07 Mrd. Das

sind rund 1,704 Mrd. Euro. Wachstumstreiber

seien vor allem die getätigten Akquisitionen

gewesen. Diese hätten 3,5 % zum Wachstum

beigetragen. Währungseffekte hatten einen

negativen Effekt von - 1,1 %. Das organische

Wachstum gibt das Unternehmen mit 0,5 %

an, wozu mit Ausnahme von Franke Foodservice

Systems alle Divisionen beigetragen

haben. Die Investitionen betrugen CHF 226,6

Mio. (186,6 Mio. Euro).

Alexander Zschokke, seit 1. Januar 2013

President/CEO der Franke Group kommentiert:

„Die Franke Group konnte sich in einem

anspruchsvollen globalen Marktumfeld gut

schlagen. Das Ergebnis 2013 stand ganz klar

im Zeichen der Neuausrichtung. 2013 wurde

viel Kraft in die Weiterentwicklung der Organisation

gesteckt. Das Resultat sind strukturelle

Verbesserungen, die eine strategisch

günstige Ausgangsposition für nachhaltiges

und profitables Wachstum bilden.“

Für das 1. Quartal 2014 meldet die Gruppe

weiterhin steigende Resultate. „Sämtliche

Divisionen konnten ihre Umsätze im Vorjahresvergleich

zum Teil deutlich übertreffen“,

heißt es. Unter dem Strich beträgt das Quartalswachstum

+ 13,3 %. + 12,4 % entstammten

organischen Wachstums, + 6,4 % seien auf Akquisitionen

zurückzuführen. Die negativen

Währungseffekte beliefen sich auf - 5,5 %.

www.franke.com

Klaus Stiegeler, Geschäftsführer

der Franke GmbH: „Erwartungen

rundum erfüllt.“

Foto: Biermann

7/8/2014 KÜCHENPLANER 63


Markt + Menschen

Foto: TCP

Softwartspezialist TCP hat mit dem Web-Konfigurator ein besonders anwenderfreundliches und kostengünstiges Marketinginstrument

entwickelt.

TCP bringt neuen Web-Konfigurator

Die in Mülheim an der Ruhr ansässige TCP GmbH, bekannt

durch Branchensoftware und Dienstleistungen für die Möbelbranche,

hat nach umfangreicher Entwicklungsarbeit das neue

Produkt Web-Konfigurator fertiggestellt. Als neues Betätigungsfeld

hat das Unternehmen damit nun auch Web-Lösungen entwickelt,

die für den Endkunden orientierten Vertrieb und das Marketing

von Möbeln aller Art zum Einsatz kommen.

Das barrierefreie Produkt Web-Konfigurator ermöglicht Interessierten

ihre Möbel in voller Vielfalt der Materialien so zu

präsentieren, dass der interessierte Nutzer der Präsentation ein

ansprechendes Erfolgserlebnis hat. Dies gewährleiste, dass der

Eindruck der angebotenen Produkte ungetrübt bleibe. Denn:

„Andere Präsentationsformen wie Web-Planer, die als zu kompliziert

für viele Interessenten daher kommen, oder statische

Bilder, die oft den Geschmack nicht treffen, führen trotz hohem

Aufwand häufig nicht zum Ziel.“

aber deutlich unterstreichen will, ist die bewusste Abgrenzung

zu den Planern im Internet, die oft so umfassend und kompliziert

sind, dass sie nur von versiertem Verkaufspersonal bedient werden

können. Die andere vielgebrauchte Präsentationsform - nämlich

der hübschen Hochglanzfotos auf Webseiten kombiniert mit

Farb- und Materialbildchen wie im Verkaufshandbuch - finden

Kunden nach Ansicht von TCP dagegen oftmals viel zu abstrakt.

Wie diese Varianten mit den Möbeln zusammenspielen, bleibe

meist verborgen.

Lebendiges Werkzeug

Der Web-Konfigurator, der schon von der Autoindustrie sehr

erfolgreich eingesetzt wird, sei dagegen ein lebendiges Werkzeug

für die Kundengewinnung. Dieses Marketinginstrument

könne mit einer Vielzahl von nützlichen Funktionen kombiniert

werden und so den Vertriebserfolg erheblich steigern, fährt Degen

fort.

Anwenderfreundlich konzipiert

Der Web-Konfigurator soll sich deutlich anwenderfreundlicher

präsentieren. „Eine statische Szene bzw. ein voll dekorierter

Raum kann ohne weitere Kenntnisse sehr leicht von

jedem Bediener so umgestaltet werden, dass das ganze Materialspektrum

der darin präsentierten Möbel umfassend gezeigt und

durchprobiert werden kann“, verspricht das Unternehmen. Außer

einer „Geschmackverirrung“ könne dem Nutzer dabei nichts

passieren, sagt Ulrich Degens, Vertriebsleiter der TCP GmbH,

mit leicht ironischem Unterton. Was der Vertriebsleiter damit

Die TCP GmbH hat dieses neue Produkt so optimiert, dass die

Herstellung zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden

kann. Ermöglicht hat dies eine gezielte Weiterentwicklung

des Kernprodukts „TCP“, der etablierten 3-D-Raumplanungssoftware

des Unternehmens. Die TCP GmbH bietet den Web-Konfigurator

als Full-Service Produkt von der anfänglichen Beratung bis

hin zum Web-Hosting an. Eine Demoversion des Web-Konfigurators

gibt es auf www.neu.tcp.de.

www.tcp.de

64 KÜCHENPLANER 7/8/2014


cadesign im Kreativquartier

Seit Juli hat die Deutschlandniederlassung

der dänischen

cadesign Rendering-Schmiede

ihren Standort im Kreativquartier

Alter Schlachthof Karlsruhe.

Das ist ein ganz besonderer

Standort, der bereits mit mehreren

Architekturpreisen ausgezeichnet

wurde. Für cadesign Jo

Witulski exakt der „richtige Rahmen“

für die kreative Arbeit des

Unternehmens. Cadesign form

bietet high-end Renderings und

3-D-Visualisierungslösungen

wie Animationen oder Produktkonfigurationen.

Die Kernzielgruppen sind überwiegend Industrieunternehmen,

die mit vorhandenen Marketingbudgets für Kataloge, Internetpräsentationen oder

Messen noch effektiver agieren möchten. Dabei setzt der Dienstleister auf eine enorme

Flexibilität bei Farben und Dekoren, Perspektivwechsel oder Retuschen und die

zusätzliche Kostenersparnis durch Wegfall von einmaligen Aufbauten in Fotostudios.

Dabei arbeiten individuell zusammengestellte Teams zusammen bestehend

aus 3-D-Artisten, Architekten, Stylisten und Programmierern. In Karlsruhe sind

vier Spezialisten vor Ort. Die allerdings kooperieren eng mit dem 50 Mitarbeiter

starken Team in Dänemark. Und das je nach Anforderung, Umfang und Aufgabenstellung

ganz im Kundensinn. Kleinstauftrag und schnelle Änderungen sind ebenso

Arbeitsalltag wie umfangreiche Großprojekte.

Motiviert vom besonderen Flair der ehemaligen Schlachthofarchitektur und der

hieraus entstehenden besonderen Arbeitsatmosphäre sieht Geschäftsführer Jo Witulski

den Standort im ehemaligen Schweinestall als richtige Weichenstellung in

die Zukunft. „Wir werden von Karlsruhe aus unseren bisherigen Markterfolg im

deutschsprachigen Raum noch weiter ausbauen. Für einige bekannte Marken der

Branche sind wir bereits kompetenter Dienstleister. Wichtig für uns ist immer, unsere

serviceorientierte Fachkompetenz intensiv und fokussiert für unsere anspruchsvollen

Projekte und Kunden einzusetzen.“

www.cadesignform.de

Das Team von cadesign in ihren neuen Räumen

in Karlsruhe (von links): Bojan Jancic, Hilmar

Dücker und Geschäftsführer Jo Witulski.

Foto: cadesign

Beispieldarstellung

einer fotorealistischen

Visualisierung

durch

cadesign

form.

Seit über 25 Jahren vertreiben wir ein hochwertiges

eigenständiges Sortiment bestehend aus

Dunstabzugshauben, Kochfeldern, Arbeitsplatten

und Geräten mit Alleinstellungsmerkmalen für die

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wir uns in Süddeutschland und in der Schweiz

einen guten Namen als zuverlässiger Lieferant

mit eigenem Service gemacht. Um nun weiter zu

wachsen suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt

Handelsvertreter

für die Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Bremen,

Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern,

Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,

Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-

Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen so wie das

angrenzende Ausland für die Vermittlung und den

Verkauf unseres Sortiments.

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Küchenfachhandel




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7/8/2014 KÜCHENPLANER 65


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66 KÜCHENPLANER 7/8/2014


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sich um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf

des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden, außer

sie wurden ausdrücklich befristet abgeschlossen. Abonnementgebühren

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Annahme der Zeitschrift verpflichtet Wiederverkäufer zur

Einhaltung der im Impressum angegebenen Bezugspreise.

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Für alle übrigen Kunden gilt dieser Gerichtsstand für das

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Postbank Dortmund, Konto 1647-467 (BLZ 440 100 46)

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Herstellung

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Layout

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Druck (Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)

Griebsch & Rochol Druck GmbH & Co. KG

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern) 59069 Hamm

Veröffentlichungen

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und Bilder,

einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung in

das Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er gleichzeitig

im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen das Veröffentlichungs-

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das unbeschränkte Nutzungsrecht ein, seine Beiträge im Inund

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Film, Rundfunk, Datenbanken, Telekommunikations- und

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CD-ROM), Diskette usw. ungeachtet der Übertragungs-, Trägerund

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ISSN 0722-9917

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Die Moderne Küche e.V.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung

der Verbreitung von Werbeträgern

7/8/2014 KÜCHENPLANER 67


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