Motocross Enduro 09/2014 - Free Version

mce71

Testphase ...

Nach der heißen Präsentationsphase nahezu aller Hersteller haben wir nun die ersten 2015er Testbikes genauer unter die Lupe nehmen können. Den Anfang macht die KTM 125 SX, ein Bike, das gerade im Nachwuchsbereich nicht wegzudenken ist. Der 2015er Ableger wurde von den KTM-Ingenieuren weiter optimiert, so zumindest die Theorie. Die Frage der Fragen ist jedoch immer die gleiche: Wie macht sich das in der Praxis bemerkbar? Und überhaupt, ist die „Kleine“ nur etwas für die „Kleinen“ oder darf auch ein „Großer“ auf ihr Platz nehmen? Der typische Zweitaktsound jedenfalls, ließ bereits im Stand erahnen, dass in der 125er ein Motor mit dem Brand „Ready to Race“ steckt. Aber wer könnte das besser beurteilen als MCE-Testchef Marko Barthel, der in seiner aktiven Zeit selbst mehrere Titel in der 125-ccm-Klasse errungen hat. Es war jedenfalls schwer Marko wieder von der 125er zu entfernen...

Test 2015 KTM SX 125

SEPTEMBER

2014

Enduro Klassik

Im Zeichen des

demografischen

Wandels

BETA RR 2T 300

Testbikes

RACEBIKE

Leo Blaack

HONDA CRE F 300 R

Enduro

RACEBIKE

Felix Fleischer

Selfie

KMP Honda Repsol CRF 450/2014

RACING

TIME

MX Masters

GCC

SOC

Regionalserien


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Das Abenteuer auf der KTM 1190 ADVENTURE kann beginnen!

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Foto: H. Mitterbauer

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Das abgebildete Fahrzeug kann in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigt teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Einige Teile sind unter

Umständen zur Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen (länderweise unterschiedlich). Nähere Informationen dazu hat der KTM-Fachhändler.


Und wie das

so ist, ha-

Testphase

EDITORIAL

Nach der heißen Präsentationsphase nahezu aller ben wir natürlich neben der geballten Ladung an

Hersteller haben wir nun die ersten 2015er Testbikes

genauer unter die Lupe nehmen können. Den

Anfang macht die KTM 125 SX, ein Bike, das gerade

im Nachwuchsbereich nicht wegzudenken ist. Der

2015er Ableger wurde von den KTM-Ingenieuren

weiter optimiert, so zumindest die Theorie. Die Frage

der Fragen ist jedoch immer die gleiche: Wie

macht sich das in der Praxis bemerkbar? Und überhaupt,

ist die „Kleine“ nur etwas für die „Kleinen“

oder darf auch ein „Großer“ auf ihr Platz nehmen?

Der typische Zweitaktsound jedenfalls ließ bereits

im Stand erahnen, dass in der 125er ein Motor mit

dem Brand „Ready to Race“ steckt. Aber wer könnte

das besser beurteilen als MCE-Testchef Marko Barthel,

der in seiner aktiven Zeit selbst mehrere Titel

in der 125-ccm-Klasse errungen hat. Es war jedenfalls

schwer, Marko wieder von der 125er zu entfernen!

Neben der nagelneuen KTM hatten wir die Möglichkeit,

drei weitere Race-Bikes auf der Teststrecke zu

bewegen. Zum einen die Beta RR 2T 300 von Leo

Blaack. Die Basis von Leos Zweitakt-Dampfhammer

stellt die Beta RR 2T 300 „Race Edition“ des Modelljahres

2014 dar. Dieses Motorrad hat jedoch ein

paar Veränderungen erhalten und wurde speziell

auf die Bedürfnisse des 20-Jährigen abgestimmt.

Was genau Leo geändert hat und wie sich dieses Bike

auf unserer Teststrecke schlug, lest ihr im Test ab

Seite 34.

Das zweite Wettkampfgerät dürfte wohl als Exot im

deutschen Endurosport durchgehen. Die Rede ist

von einer Honda CRE F 300 R Enduro. Dieses Race-

Bike gehört Felix Fleischer und erblickte einst die

Welt unter der Bezeichnung Honda CRF 250, bevor

es vom italienischen Spezialisten RedMoto zu einer

Enduro umgebaut wurde. Geht nicht? Geht doch,

und wie! Die Motocrossgene sind trotz der Verwandlung

unverkennbar, die Frage müsste allerdings

lauten: Wie fährt sich das Teil denn in klassischem

Endurogelände? Nun ja, wir haben es

ausprobiert und waren neben der verbauten

Technik auch von der Fahrleistung

überrascht!

Das dritte Bike im Bunde unseres

Race-Bike-Tests ist eine KMP

Honda Repsol CRF 450. Das

Team um Alexander Karg ist

nicht nur für seine außergewöhnlichen

Designs bekannt,

sondern auch für rattenscharfe MX-

Bikes, die sich technisch auf dem allerneuesten

Stand der Dinge bewegen.

Alexander Stephan

hatte die Möglichkeit, einem

solchen Geschoss

die Sporen zu geben!

Seine Eindrücke des

450er Donnerbolzens

findet ihr

ab Seite 22.

Test und Technik auch die neuesten News aus Racing

und der Szene für euch bereitgestellt. Oder abgedruckt?

Egal, ihr wisst, was wir meinen. Und falls

nicht, wir waren für euch bei den ADAC MX Masters

in Tensfeld und Jauer sowie bei der Deutschen Enduromeisterschaft

in Burg. Zudem berichtet Otto

Freund über seine persönlichen Erlebnisse bei den

Red Bull Romaniacs. Wieder mit dabei sind auch unsere

Kolumnisten Edward Hübner, Marcus Kehr und

Davide von Zitzewitz.

Okay, nun hat unsere Tastatur etwas Ruhe verdient

und wir überlassen euch das Feld. In diesem

Sinne, viel Spaß beim Lesen

wünscht das MCE-Redaktionsteam.

Aus der Redaktion

Fotograf Marco

hat zwar den

ganzen Tag mit

Bikes zu tun,

muss aber

meistens

laufen ;-)

MCE-Testchef Marko Barthel, der in seiner aktiven

Zeit selbst mehrere Titel in der 125-ccm-Klasse errungen

hat. Es war jedenfalls schwer, Marko wieder von

der 125er KTM zu entfernen!

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MCE

September '14


16 Test 2015

KTM SX 125

22 Test

KMP Honda Repsol CRF 450/2014

Verwandelt

Die Honda CRE F 300 R Enduro ist ein modifiziertes Honda-CRF-

250-Crossmodell, das durch den italienischen Spezialisten RedMoto

in eine überzeugende Enduroversion verwandelt wird. Bei

uns in Deutschland sieht man dieses Modell eher selten,

dennoch ist es technisch und fahrerisch auf einem sehr

hohen Niveau und für den Race-Einsatz bestens gerüstet.

Wir hatten die Möglichkeit, das Racebike von

Felix Fleischer zu testen.

28 Racebike

34 Racebike

Beta RR 2T 300 - Racebike Leo Blaack

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MCE

September '14


INHALT

TESTS

16 KTM SX 125/2015

22 KMP Honda Repsol CRF 450/2014

28 Honda CRE F 300 R Enduro -

Racebike Felix Fleischer

34 Beta RR 2T 300 - Racebike Leo Blaack

MOTOCROSS

40 US-Report: Ken Roczen

42 ADAC MX Masters Tensfeld

46 ADAC MX Masters Jauer

52 DM Quad Gerstetten

54 DMV BRC MX 2-Takt Cup

Kaltenholzhausen

56 Verbände

64 Rockstar Kiedrowski Racing Team

POSTER

50 Brian Hsu

CROSS-COUNTRY

66 GCC Goldbach

69 GCC Mühlhausen

September 2014

ENDURO

70 DM Burg

76 Kolumne Marcus Kehr

78 Kolumne Davide von Zitzewitz

79 Kolumne Edward Hübner

84 SOC Torgau

85 Klassik: Demografischer Wandel

86 Klassik Sonnefeld

INTERVIEW

80 Otto Freund

über die Red Bull Romaniacs

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

8 Vorschau Intermot

12 Produkte

88 Bike and Parts

92 Notizen/Termine

94 Vorschauen/Events

96 Standings

98 Vorschau Oktober/Impressum

5

MCE

September '14


FACTS

MXON ohne Ken Roczen

Nachdem im Internet die wildesten Gerüchte

über die Absage von Ken Roczen kursierten, ist

es nun gewiss. Die diesjährige Motocross-

Mannschaftsweltmeisterschaft in Kegums (Lettland)

findet ohne das größte deutsche Motocross-Talent

statt. Bereits in den letzten Wochen

wurde mehr und mehr klar, dass es schwierig

wird, Roczen für die Teilnahme bei den MXON zu

verpflichten. Grund dürfte wohl zum einen der

Wechsel von KTM zu Suzuki und der damit verbundene

neue „Arbeitsstress“ sein. Zum anderen

hat Roczen in der bisherigen Saison ein

enormes Pensum absolviert. Zu all dem gesellt

sich noch ein weiteres Problem, sein Visum. Wie

Roczen selbst bekanntgab, läuft dieses aus und

muss verlängert werden. Würde er nach Europa

reisen, kann das zu unangenehmen Konsequenzen

bei der Wiedereinreise in die USA führen.

Roczen verdient nun mal sein Geld in den USA, daher ist es verständlich, dass er

kein Risiko eingeht, seinen Vertrag mit dem neuen Arbeitgeber zu gefährden.

Für das deutsche MXON-Team werden die Piloten Max Nagl, Marcus Schiffer und

Dennis Ullrich an den Start gehen. • Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull

Roczen wechselt zu Suzuki

Die lange anhaltenden Gerüchte um den Wechsel von Ken Roczen sind nun Gewissheit.

Das deutsche Ausnahmetalent wird am 1. September definitiv zu Suzuki

wechseln! Dies bestätigten Stefan Pierer (CEO KTM) und Pit Beirer ( KTM-

Motorsportchef) gegenüber den Medien. Der Jahresverdienst bei Suzuki soll

zwischen zwei und drei Millionen US-Dollar liegen! Auch wenn Roczen 2011 zu

KTM wechselte und prompt jüngster MX2-Weltmeister wurde, liegen seine Wurzeln

bei Suzuki. Im Dienste der Japaner begann die Karriere des heute 20-Jährigen

und wird nun höchstwahrscheinlich fortgesetzt. Bei KTM wird man es indes

nicht leicht haben, die Lücke von Roczen in den USA wieder zu schließen. Alle

Hoffnungen liegen nun einzig und allein auf Ryan Dungey. In naher Zukunft soll

wohl Jeffrey Herlings den Platz von Roczen übernehmen. Herlings selbst möchte

jedoch (noch) in der MX-WM fahren und den Rekord (zehn WM-Titel) von Stefan

Everts toppen. • Text: Marco Burkert

on dominieren und setzte sich später auch im Rennen klar durch. Die Bedingungen

waren dabei nicht ganz einfach. Regen weichte die Hartbodenstrecke immer

wieder auf. Aber gerade bei solchen Streckenverhältnissen zeigt sich die Klasse

von Hsu. Bemerkenswert auch die Teilnehmerzahl. Denn ganz im Gegensatz zur

Motocross-Weltmeisterschaft waren bei der Junioren-WM Teilnehmer aus

28 Ländern am Start! Umso beeindruckender die Leistung des Deutsch-Taiwanesen.

„Ich bin wirklich glücklich, denn dieses Wochenende war eines meiner

Hauptziele für diese Saison“, sagte er. „Im Gegensatz zur Europameisterschaft,

in der es sieben Rennen zu bestreiten gilt, kam es hier auf ein Wochenende an.

Alles was hier zählte, waren die beiden Rennen am Sonntag. Ich war wirklich zufrieden

mit meinem Speed und meinen Starts. Es war eine gute Saison für mich

und das gesamte Team.“ Im kommenden Jahr wird Hsu auf der RM-Z 250 in der

EMX250 antreten und auch einige Wildcard-Einsätze in der MX2-Weltmeisterschaft

haben. • Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

Brian Hsu Europameister auf Suzuki

Brian Hsu reiste als Meisterschaftsführender zum letzten Rennen der EMX 125

ins belgische Lommel und krönte sich mit zwei 3. Plätzen zum Sieger der hochkarätig

besetzten Nachwuchsserie. 21.000 Zuschauer wollten die Rennaction

auf der berüchtigten Sandstrecke in Lommel genießen und wurden Zeugen

hochgradig spannender Rennen. Hsu fuhr zwei smarte Rennen und beschränkte

sich darauf, die Meisterschaftsführung zu verteidigen. „Alvin Östlund war hier

sehr schnell“, räumte der Deutsch-Taiwanese ein. „Ich hatte im Hinterkopf immer

die Meisterschaftswertung und wollte kein unnötiges Risiko eingehen. Ich

habe mich gut gefühlt und bin konstant schnell gefahren. Der Titel in der EMX

125 ist wirklich eine super Sache. Vielen Dank an mein Team und meine Familie

für die tolle Unterstützung!“ • Text u. Foto: Suzuki

Jett Lawrence und Kim Savaste

Junioren MX-Weltmeister 65 und 85 ccm

Die Motocrossstars von Morgen kämpften im belgischen Lierneux-Bastogne um

die Junioren-Motocross-Weltmeisterschaften 2014. KTM-Fahrer Jett Lawrence

und Kim Savaste gewannen die Titel in der 65- und 85-ccm-Klasse. Fast 300 junge

Piloten starteten auf der schwierigen Strecke, die durch heftige Regenfälle

noch herausfordernder wurde. Der erste, der sich 2014 zum Juniorenweltmeister

krönen konnte, war der Australier Jett Lawrence, für den der oberste Podestplatz

als Australischer Meister nichts Neues ist. In den beiden Läufen der

65-ccm-Klasse erzielte er ein 1/2-Ergebnis und gewann den Titel vor seinen beiden

Markenkollegen Jo Shimoda aus Japan (4/1) und dem Amerikaner Jeremy

Ryan (3/3).

Auch in der 85-ccm-Klasse zeigten die KTM-Piloten ihre Klasse. Mit einem

3/2-Ergebnis sicherte sich der Finne Kim Savaste den Titel. Nach zwei Stürzen in

der vor Kurzem ausgetragenen EMX85, die ihn den Titel kosteten, sicherte er

sich nun mit konstanten Ergebnissen den Weltmeistertitel. • Text u. Foto: KTM

Brian Hsu – dem EM- folgt der 125er WM-Titel

Brian Hsu kündigte bereits nach seinem EMX-Titel an, dass er auch den WM-Titel

holen möchte. Gesagt, getan! In der FIM-Junior-Motocross-Weltmeisterschaft

machte der 16-Jährige sein Vorhaben wahr und gewann den Titel in Lierneux-

Bastogne (Belgien). Auf seiner 125er Suzuki konnte Hsu bereits die Qualifikati-

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MCE

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MXGP Belgien: Cairoli dominiert

Wer sonst außer Toni Cairoli? Der kleine Italiener stellte mit seinem Sieg in Lommel

wieder einmal klar, wer der Chef im Ring ist. Für den KTM-Star ist es bereits

der 72. GP-Sieg und damit rückt auch der WM-Titel immer mehr in Sicht. Bei noch

zwei zu fahrenden GP und maximal 100 zu vergebenden Punkten hat nur noch Jeremy

van Horebeek die Chance, Cairoli noch im letzten Moment den Titel abzujagen.

Der Yamaha-Werkspilot war allerdings in Lommel nicht gut drauf, krachte

bei einem langen Sprung mit dem Kopf auf den Lenker, fand anschließend keinen

Rhythmus mehr und musste sich mit einem 8. Gesamtplatz zufriedengeben.

Das Podest komplettierten Ken de Dycker und Shaun Simpson.

Die MX2-Klasse musste ohne Jeffrey Herlings auskommen, der war zwar an der

Strecke, aber nur als Zuschauer. Das Geschehen auf der Rennstrecke bestimmte

unterdessen Max Anstie, der seinen ersten Grand-Prix-Sieg der Saison verbuchen

konnte; im Übrigen auch für seinen Arbeitgeber Yamaha. Hinter Anstie

konnte Jordi Tixier auf den 2. Tagesrang fahren und ließ sich damit die Chance offen,

doch noch den Titel zu holen. Auf dem 3. Platz landete Dylan Ferrandis.

• Text: Marco Burkert; Foto: Ray Archer

Zum Foto: Max Nagl, Vincenzo Nibali (Gesamtsieger Tour de France 2014) und Yannick

Mayer (Radprofi und Sohn von Ex-WM-Crosser Peter Mayer)

MXGP meets Cycling

Unter diesem Titel mischten sich die MX-Cracks um Weltmeister Tony Cairoli unter

das Rahmenprogramm eines Radrennens im belgischen Lommel. Je ein MXer

und zwei Radprofis bildeten eine Mannschaft, für die es galt, zwei Runden

schnellstmöglich zu absolvieren. Die Radprofis waren auch mit ihren besten

Rennern vertreten, so zum Beispiel Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali und

der deutsche Klassikerjäger John Degenkolb. Schlussendlich siegte das Team

mit Ken de Dycker und den Radprofis Kevin Hulsmans und Christophe Sleurs.

Weitere Motocrosser am Start waren Max Nagl (im Team Deutschland mit John

Degenkolb und Yannick Mayer), Joël Smets, Kevin Strijbos, Jeremy van Horebeek

und andere. • Text u. Foto: ym


FACTS

WM-Hattrick für Chiara Fontanesi

Chiara Fontanesi sicherte

sich zum dritten Mal in

Folge den Damen-MX-WM-

Titel. Beim letzten Lauf in

Loket machte sie mit einem

2. Platz hinter Livia

Lancelot den Hattrick klar.

Vizeweltmeisterin wurde

Megan Kat Rutledge. Exweltmeisterin

Lancelot

belegt Rang 3. Beste Deutsche

im Klassement ist

ebenfalls eine Exweltmeisterin,

und zwar Stephanie

Laier auf Platz 4.

• Foto: Kai-Uwe Sickert

US Nationals:

Washougal war

ein voller Erfolg

für die KTM-Piloten

Beim neunten Saisonrennen der US-Motocross-Serie

sorgten die Red-Bull-KTM-

Werksfahrer Ryan Dungey und Marvin

Musquin für ein historisches Ergebnis.

Am Samstag gewannen sowohl Dungey

als auch Musquin jeweils beide Läufe in

der 450- und 250-MX-Klasse. Nach seiner

Podiumsplatzierung beim Heimrennen in

Millville/Minnesota qualifizierte sich Ryan Dungey in Washougal für die Pole

und zeigte zwei starke Rennen, die er jeweils von der ersten Runde bis zur Zielflagge

dominierte. Dungey: „Nach dem Rennen letzte Woche war ich an einem

Punkt, an dem es mich nur noch geärgert hat, dass ich diese Saison nicht mein

volles Potenzial abrufen kann. So hart zu arbeiten und nicht zu gewinnen, ist

schwer zu akzeptieren. Ich wollte dieses Wochenende meine beste Leistung zeigen

und ich denke, das ist mir gelungen. Heute hat einfach alles zusammengepasst

und ich bin froh, in der Meisterschaft 10 Punkte auf Kenny gutgemacht zu

haben.” Die Red-Bull-KTM-Teamkollegen belegen mit ihren KTMs 450 SX-F bei

noch drei zu fahrenden Rennen weiterhin die Plätze 1 und 2 in der 450-MX-Meisterschaft

nur 14 Punkte voneinander getrennt. Abgerundet wurde der perfekte

Team-Tag von Marvin Musquin, der nach einer langen Verletzungspause beide

Läufe der 250-MX-Klasse für sich entscheiden konnte und KTM damit ein historisches

Ergebnis bescherte. Durch seinen Sieg ist Musquin nun Vierter in der

Meisterschaft. • Text u. Foto: KTM

Ergebnis Washougal - 450 MX: 1. Ryan Dungey, KTM (1/1); 2. Eli Tomac, Honda (2/2); 3. Ken Roczen, D, KTM

(3/3); 4. Brett Metcalfe, Kawasaki (5/4); 5. Andrew Short, KTM (6/5).

250 MX: 1. Marvin Musquin, F, KTM (1/1); 2. Blake Baggett, Kawasaki (5/2); 3. Jeremy Martin, Yamaha (4/4);

4. Cooper Webb, Yamaha (3/5); 5. Justin Bogle, Honda (7/3).

Daniel Siegl gewinnt MX2-DM

Der Thüringer im Dienste des Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil konnte

sich beim letzten Lauf der Saison in Ueckermünde den Titel sichern. Dabei galt

es, seinen schärfsten Konkurrenten Angus Heidecke in Schach zu halten. Mit einem

3/5-Ergebnis hatte Siegl in der Endabrechnung 5 Pünktchen Vorsprung auf

Heidecke. Der KTM-Pilot aus Freiberg konnte seine Chance, Siegl den Titel im

letzten Moment zu entreißen, trotz des 3. Platzes in der Tageswertung nicht nutzen.

Siegl gewann die Meisterschaft mit 304 Punkten vor Heidecke mit 299 Zählern.

Tagessieger wurde der Tscheche Filip Neugebauer vor Ron Noffz.

• Text: Marco Burkert; Foto: Team Pfeil

Husqvarna trennt sich von Tyla Rattray

Wie Antti Pyrhönen (Teammanager Red Bull

IceOne Husqvarna Factory Racing) bekanntgab,

wird der Vertrag zwischen beiden

Parteien vorzeitig aufgelöst. Mit Rückkehr

in die FIM-Motocross-Weltmeisterschaft

hatte sich Husqvarna sehr viel ausgerechnet

und dazu den ehemaligen

MX2-Weltmeister Tyla Rattray verpflichtet.

Der Südafrikaner konnte in der vergangenen

Saison nicht an die erwarteten Leistungen

anknüpfen. Grund waren anhaltende

Verletzungen, die es Rattray nicht möglich

machten, sein volles Potenzial zu entfalten.

Antti Pyrhönen: „Es ist bedauerlich, eine

Arbeitsbeziehung mit einem Fahrer vorzeitig

zu beenden, aber manchmal ist das

eben so. Motocross ist nun mal ein harter

Sport. Tyla hatte in diesem Jahr mehr Pech.

Es war eine schwierige Entscheidung, sich

zu diesem Zeitpunkt in der Saison zu trennen, aber wir können nicht auf einen

Fahrer setzen, der mit Verletzungen zu kämpfen hat. Hoffentlich ist der Schritt

weg vom Rennsport für Tyla der richtige, damit er wieder vollständig gesund

wird. Im Namen aller bei Red Bull IceOne Husqvarna Factory Racing möchte ich

Tyla für seine Bemühungen im Jahr 2014 danken und wünsche ihm viel Erfolg für

die Zukunft.“ • Text: Marco Burkert; Foto: J.P. Acevedo

US Nationals:

Roczen gewinnt Schlammschlacht in Indiana

Einsetzender Regen verwandelte die Strecke in Crawfordsville (Indiana) in eine

einzige Schlammpiste. Ken Roczen nahm die Bedingungen wie gegeben,

schließlich hatte das deutsche Ausnahmetalent hierzulande eher mit solch widrigen

Bedingungen zu kämpfen als es wohl seine Konkurrenten in Übersee haben.

Nachdem Roczen zuletzt etwas an Dampf verlor, zeigte er mit einem Holeshot

und dem anschließenden Laufsieg im ersten Durchgang, wo er hingehört.

Zweiter wurde Roczens Teamkollege und gleichzeitig ärgster Titelkonkurrent Ryan

Dungey. Trey Canard, der im ersten Durchgang Platz 3 belegte, schaffte es im

zweiten Durchgang, den Start zu gewinnen und den Laufsieg einzufahren. Der

Fokus lag aber eindeutig auf Roczen und Dungey, die im Kampf um den Titel jedes

Pünktchen benötigten. Dabei war es erneut Roczen, der das Duell der Teamkollegen

gewann und sich mit Platz 2 den Tagessieg holte. Dungey verkorkste

den zweiten Lauf mit einem schlechten Start und schaffte es im Rennverlauf nur

auf Platz 9! Für die Gesamtwertung bedeutet das: Roczen liegt ein Event vor Saisonende

mit 20 Zählern an der Tabellenspitze vor Ryan Dungey! Bei noch maximal

50 zu holenden Punkten dürfte Roczen gute Karten besitzen, um in Utah die

Meisterschaft zu gewinnen! • Text: Marco Burkert; Foto: S.Cudby

Ergebnis Indiana - 450 MX: 1. Ken Roczen, D, KTM (1/2); 2. Trey Canard, Honda (3/1); 3. Ryan Dungey, KTM

(2/9); 4. Ryan Sipes, KTM, (10/3); 5. Andrew Short, KTM (8/4).

Stand (nach 11 von 12 Veranstaltungen): 1. Roczen, 494 Punkte; 2. Dungey, 474; 3. Canard, 418; 4. Brett

Metcalfe, Kawasaki, 304; 5. Eli Tomac, Honda, 281.

250 MX: 1. Marvin Musquin, F, KTM (3/1); 2. Joey Savatgy, KTM (4/3); 3. Jessy Nelson, Honda (1/8); 4. Christophe

Pourcel, Yamaha F (9/2); 5. Cooper Webb, Yamaha (6/5).

Stand (nach 11 von 12 Veranstaltungen): 1. Jeremy Martin, Yamaha, 450 Punkte; 2. Blake Baggett, Kawasaki,

381; 3. Webb, 379; 4. Musquin, 374; 5. Pourcel, 355.

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MCE

September '14


Enduro-WM:

Christophe Nambotin holt den Titel in der E1

Nach dem Italien-GP in Lumezzane hatte das KTM-Enduro-Werksteam am 3. August

allen Grund zum Feiern. Beim vorletzten Rennen der Saison 2014 sicherte

sich der Franzose Christophe Nambotin nach seinen beiden E3-Titeln nun auch

den Titel in der E1-Klasse. Auf den drei Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen

zeigte sich Nambotin in beeindruckender Form und stand an beiden Tagen ganz

oben auf dem Podium. Am Samstag konnte er sechs von neun Sonderprüfungen

für sich entscheiden und seinen Punktevorsprung so weit ausbauen, dass der

Titelgewinn mit einem weiteren guten Ergebnis am Sonntag so gut wie sicher

war. Beim Rennen am Sonntag musste Nambotin auf seiner KTM 250 EXC-F vor

dem Finnen Eero Remes ins Ziel kommen, um seinen insgesamt dritten Weltmeistertitel

zu gewinnen. Auch für Nambotins E1-Teamkollegen Cristobal Guerrero

war es ein erfolgreiches Wochenende. Nach einem 4. Platz am Samstag beendete

er das Rennen am Sonntag als Zweiter.

Christophe Nambotin: „Die Sonderprüfung war heute schwierig. Der Fahrer

konnte hier den Unterschied machen und für mich lief es gut, ohne größere Fehler.

Natürlich bin ich glücklich über meinen ersten E1-Titel. Letztes Jahr war es eine

schwierige Entscheidung, jeder sagte, die Klasse und das Bike würden nicht

zu meinem Fahrstil passen. Das Team hat an mich geglaubt und wir haben über

den Winter hart gearbeitet, also bin ich sehr zufrieden, den Titel bereits im vorletzten

Rennen gewonnen zu haben. Es ist eine Erleichterung, aber ich möchte

unbedingt vor meinen Fans zu Hause in Frankreich gewinnen. Ich hoffe, es wird

ein gutes Rennen für mich.“ • Text: KTM; Foto: Future7Media

Enduro-WM: Pela Renet gewinnt E2

Husqvarna-Werksfahrer Pela Renet wurde beim vorletzten WM-Lauf in Italien

vorzeitig zum Weltmeister in der Klasse E2 gekürt. Die sintflutartigen Regenfälle

sorgten für schwierige Bedingungen, sodass es für alle ein spannender Wettbe-

werbstag wurde. Während die Fahrer gegen die Elemente kämpften, wurde

durch das plötzliche Ausscheiden von Johnny Aubert am frühen Vormittag der

Druck auf Pela Renet massiv reduziert. Er blieb dennoch dran und machte ordentlich

Druck. Dabei fuhr er mit Köpfchen und kalkuliertem Risiko und sorgte

auf seiner FE 450 für einen soliden 3. Platz, der ihm letztendlich den Weltmeistertitel

in der E2-Klasse bescherte. Bereits am ersten Tag hatte sich Pela Renet

mit einem 2. Platz die Grundlage für den Sieg der Weltmeisterschaft am darauffolgenden

Fahrtag geschaffen. Passend zu dieser Gelegenheit gab es an diesem

Tag einen weiteren Anlass für Husqvarna zum Feiern, da Thomas Oldrati seinen

ersten Podiumsplatz dieser Saison in der E1-Klasse belegte. Mit einem 5. Platz

am ersten und einem 3. am zweiten Fahrtag gelang es ihm, den 3. Gesamtrang

und somit das Podium vor heimischer Kulisse zu belegen.

Pela Renet: „Es ist ein phantastisches Gefühl, den Weltmeistertitel in der

E2-Klasse zu gewinnen. Ich wusste, dass der WM-Titel an diesem Wochenende

möglich war und wollte dieses Ziel noch vor dem Lauf in Frankreich erreichen.

Leider fuhr ich irgendwie nicht so gut wie sonst. Vermutlich habe ich über den Titel

nachgedacht. Am zweiten Tag wusste ich, dass ich nur noch Johnny Aubert

besiegen musste, um gewinnen zu können. Unerwarteterweise stoppte er nach

dem ersten Spezialtest, das nahm mir den Druck. Auf der anderen Seite war es

viel härter, da sich der Fahrtag durch das ständige Warten sehr lang anfühlte.

Mit dem Beenden des letzten Spezialtests fiel eine große Last von mir. Nach

dem verpassten Weltmeistertitel im letzten Jahr ist es nun großartig, diesen wieder

zurückzuholen. Es war von den Husqvarna-Mitarbeitern eine großartige

Teamleistung – ich kann ihnen gar nicht genug für diese großartige Unterstützung

danken.” • Text: Husqvarna; Foto: Future7Media

Ivan Cervantes gewinnt das Spektakel

„Xtreme Lumezzane“

Nachdem der Enduro-WM-Lauf von Italien absolviert war, ging es wenige Stunden

später erneut gewaltig zur Sache. Das berühmte „Xtreme Lumezzane“ wurde

bereits zum achten Mal ausgetragen und neben den bekannten Stars der Enduro-WM

fanden sich mit Taddy Blazusiak und David Knight auch Extreme-Enduro-Piloten

am Start ein. Für Spannung war damit also reichlich gesorgt. Zudem

sind die Mannen des Moto Club Lumezzane recht grobe Zeitgenossen, was die

Streckenplanung angeht. Dementsprechend deftig war der Rundkurs dann auch

angerichtet. Der Startschuss fiel um 19:30 Uhr Ortszeit. Nach zwei Runden in der

Dunkelheit konnte sich Ivan Cervantes an die Spitze setzen und die starke Konkurrenz

hinter sich lassen. Die Strecke war so selektiv angelegt, dass selbst erfahrene

Extreme-Piloten wie Blazusiak und Knight ihre Aha-Erlebnisse hatten.

Letztendlich konnte KTM-Star Cervantes seine Führung bis ins Ziel behaupten

und sich zum dritten Mal den Sieg beim „Xtreme Lumezzane“ sichern. Thomas

Oldrati konnte seinen „Heimvorteil“ nicht ausspielen und wurde Zweiter, gefolgt

von Deny Philippaerts. • Text: Marco Burkert; Foto: Future7Media

Enduro-Terminkalender 2015

Achtung, anschnallen, Rotstift und Kalender des kommenden Jahres bereitlegen.

Hier gibt es die (vorläufigen) Termine der Enduroweltmeisterschaft sowie

einiger Extreme-Enduro-Highlights. Wenn die Termine so bestehen bleiben, haben

Fans beider Sportarten wohl die Qual der Wahl, denn einige Termine überschneiden

sich.

Vorläufige Termine Enduro-WM: 11./12.4. Brasilien; 18./19.4. Chile; 9./10.5.

Spanien; 16./17.5. Portugal; 6./7.6. Belgien; 20./21.6. Griechenland; 18./19.7.

Italien; 3./4.10. Frankreich.

Six Days: 7.-12.9. Slowakei.

Extreme-Enduro: 4.-7.6. Erzbergrodeo; 14.-18.7. Red Bull Romaniacs.

• Marco Burkert

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MCE

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MESSE

INTERMOT Köln

1. bis 5. Oktober 2014

Für alle, die mit, von oder für Zweiräder leben

2014 ist die INTERMOT wieder die Branchenplattform Nummer 1 für die gesamte

Motorrad-, Roller- und E-Bike-Industrie. Die Aussteller werden euch mit einer

großen Vielfalt an innovativen Produktpräsentationen begeistern.

Die Marktführer, aber auch viele Kleinserienhersteller sowie Bekleidungs- und

Zubehörfirmen präsentieren Neuheiten, aktuelle Kollektionen, Trends und Serviceangebote.

Das facettenreiche Eventprogramm wird den Besuch mit diversen

Probefahr-Parcours, ausgefallenen Stuntshows und Demorennen zu einem vollkommenen

Erlebnis machen.

Die ganze Branche ist am Start und heißt euch willkommen in Köln – auf der

INTERMOT 2014.

Termine und Öffnungszeiten - Mittwoch, 1.10., bis Sonntag, 5.10.: Für Besucher:

täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr; Freitag, 3. Oktober, 9:00 bis 20:00 Uhr • Für Aussteller:

Täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr; Freitag, 3. Oktober, 8:00 bis 21:00 Uhr.

Fachbesuchertag – gezielt den Fachhandel treffen

Erstmalig findet zur INTERMOT 2014 am 1.10.2014 ein Fachbesuchertag statt.

Am Fachbesuchertag haben Aussteller und Besucher die besondere Gelegenheit,

ihren Fokus ganz auf Handel und Business zu setzen. Der 1. Oktober 2014

ist ausschließlich für Fachbesucher, Importeure sowie den Premiumbesucher

reserviert. Dies gibt Ausstellern und Besuchern die besondere Möglichkeit der

gezielten Planung von Aktivitäten und Personal sowie die Chance, intensive

Fachgespräche zu führen und sich ganz auf das Geschäft zu konzentrieren.

Am Fachbesuchertag findet kein aktives Außenprogramm statt.

NIGHT of the JUMPs - Titelkämpfe im Motocross-Freestyle

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:30 Uhr – LANXESS arena

Wenn im Oktober 2014 Köln wieder zur europäischen Motorrad-Hauptstadt

wird, darf auch die NIGHT of the JUMPs nicht fehlen. Anlässlich der INTERMOT

lässt es sich die weltgrößte Freestyle-MX-Serie nicht nehmen, in der LANXESS

Arena für Sensationen am laufenden Band zu sorgen. Mit viel Pyrotechnik, Girls,

einem unglaublichen Rahmenprogramm und den besten Freestyle-Motocrossern

der Welt (u.a. diverse amtierende und ehemalige Welt- und Europameister)

gibt es am Samstagabend das Event-Highlight in Köln.

Die atemberaubenden Sprünge in bis zu 14 Metern Höhe, bei denen die Fahrer

zum Teil nur noch mit den Füßen kopfüber am Lenker hängen, lassen auch den

härtesten Biker erblassen. Trotzdem ist die NIGHT of the JUMPs ein herausragendes

Erlebnis für die ganze Familie, denn nirgendwo sonst kommt man den

Stars so nahe wie hier.

Zusätzlich gibt es für alle Gäste der NIGHT of the JUMPs, wie in den letzten

Jahren, freien Eintritt zur INTERMOT.

AMD World Championship of Custom Bike Building 2014

Die INTERMOT Köln wird Gastgeber der AMD World Championship of Custom

Bike Building 2014

Die AMD World Championship of Custom Bike Building ist seit zehn Jahren das

internationale Event der Branche. Der Wettbewerb wird in fünf verschiedenen

Kategorien ausgetragen, der offizielle Weltmeistertitel wird in der Kategorie

FreeStyle vergeben. Hersteller können sich weltweit auf Meisterschaften für die

Teilnahme an der Weltmeisterschaft qualifizieren.

Das Finale fand bis 2012 jährlich auf der Sturgis Motorcycle Rally, einer der

größten Motorradveranstaltungen der Welt, in Sturgis/USA statt. 2013 wurde

der Wettbewerb erstmalig außerhalb der USA ausgetragen. Ab Oktober 2014

soll die World Championship fester Bestandteil der INTERMOT Köln werden.

Detaillierte Informationen zu den Klassen und dem Zeitplan des Wettbewerbs

werden zeitnah bekanntgegeben.

Mehr Infos: www.intermot.de

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MCE

September '14


INTERMOT

www.intermot.de

Internationale Motorrad-,

Roller- und E-Bike-Messe

1.-5. OKTOBER 2014

ABENTEUER

ERLEBEN

WWW.INTERMOT.DE/TICKETS

Eintrittskarte gilt als Fahrausweis im VRS- und VRR-Netz.

VRS – Verkehrsverbund Rhein-Sieg • VRR – Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

1. OKTOBER: FACHBESUCHERTAG

Limitiertes Kartenkontingent für Privatbesucher

zum erhöhten Preview-Preis

Koelnmesse GmbH · Messeplatz 1 · 50979 Köln

Telefon +49 1806 022 522* · intermot@visitor.koelnmesse.de

* 0,20 EUR/Anruf aus dem dt. Festnetz; max.0,60 EUR/Anruf aus dem Mobilfunknetz


PRODUKTE

BULLS

Gravity-Bekleidung

Wer – weil wieder einmal die Öffnungszeiten seiner Lieblingsstrecke so gar

nicht in den Plan passen – mit dem MTB oder auch dem angesagten E-Bike

dann doch lieber im nächsten Wald seinen Spaß sucht, sollte sich in den

richtigen Zwirn packen. Damit man zum guten Schluss nicht weniger mit der

Passform als mit seinen Trainingszielen zu kämpfen hat, sollte man einmal

bei der Gravity Line von Bulls vorbeischauen.

Der Style der Radsport-Bekleidung

hat sich komplett

geändert

ZUPIN

FULE V1 MAX-M VON SMITH

Die Brille von Smith-Optics bietet eine spezielle Spiegel-Beschichtung und

sorgt für eine maximale Entblendung mit einer sehr guten Sicht. Gerade für

den Sommereinsatz ist diese Brille mit einem 100-%-Schutz vor UVA/

B/C-Strahlen besonders geeignet. Die Brille bietet F.A.T.-2-Schaumstoff, der

gut am Gesicht anliegt und das Eindringen von Schweiß vermindert. Den Rahmen

sowie die Scheiben gibt es in verschiedenen Farben. Die Brille ist mit

dem Roll-off-System kompatibel und natürlich gehören die Pins für Abreißscheiben

zum Standard. Ein Ultra-Wide-Silikon-Band verhindert ungewolltes

Rutschen am Helm und eine kleine Tasche gehört zum Lieferumfang.

Das funktionelle Langarm-Jersey aus Polyester und die mit viel Bewegungsfreiheit

ausgestatteten Shorts passen durch ihren auffälligen Look sehr gut

zueinander. Die sehr leichten Gravity Gloves und der Crossover-Helm mit

dem verstellbaren Helmringsystem runden das Trainings-Outfit ab.

Preise:

GRAVITY JERSEY - 49,95 Euro - lieferbare Größen: S - XL

GRAVITY SHORTS - 99,95 Euro - lieferbare Größen: 28, 30, 32, 34, 36

GRAVITY GLOVE - 39,95 Euro - lieferbare Größen: 8 (S), 9 (M), 10 (L), 11 (XL)

CROSSOVER-HELM - 39,95 Euro - lieferbare Größen: 48-53, 54-58, 58-62 cm

24MX

MX-HANDGRIFFE

• Foto: Uwe Laurisch

Bezugsquelle:

ZEG-Fachhandel

Die „Twenty“-Handgriffe bieten ein wettkampferprobtes Design, das Diamond-

(geriffelt) und Waffle-Bereiche (weich) miteinander kombiniert. Ihr

werdet es lieben, wie sich dieser All-Time-Favorit anfühlt. Beste Qualität

zum kleinen Preis, jetzt vom UVP von 10,- auf unglaubliche 1,- Euro reduziert.

Ein Angebot, das ihr nicht verpassen dürft. Ja, ihr lest richtig: Ihr

könnt hier ganze 90 Prozent sparen!

Bezugsquelle:

24mx.de

Preis ab 40,- Euro

MELAHN

Alpinestars Tasche: Outbound

Sporttasche aus haltbarem

600D-Polyester mit einem

großen Hauptfach und zwei

Seitenfächern. Gepolsterter

Schultergurt und großes Logo

auf der Oberseite.

Maße ca. 55 x 45 x 30 cm.

Preis: 49,95 statt 64,95 Euro

Artikel-Nr.: 1131-91003.10

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

Online-Shop: www.melahn.de

E-Mail: offroad@melahn.de

Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Telefon: 08669 848 110

Fax: 08669 848 590

Web: www.zupin.de

E-Mail: info@zupin.de

ANGEBOT DES MONATS


SM-SPORT

Ognibene HX-Kette mit Teflon-Abdichtung

Speziell für den Offroad-Einsatz entwickelt! Die Abdichtung der Kette erfolgt

über einen Teflon-O-Ring (P) und hat den großen Vorteil, dass die Kette sehr

schmal und damit absolut leichtgängig ist. Die sehr geringe Reibung garantiert

bestmögliche Leistungsausbeute. Die Maße der Kette gleichen der einer

Standardkette mit der Lebensdauer einer O-Ring-Kette. Der Teflon-Ring dichtet

sehr gut ab, ist wasser- und schmutzbeständig und somit auch für die Reinigung

mit einem Hochdruckreiniger geeignet. Auch ohne Teflonring erhältlich.

Einsatzbereich: 125- bis 500-ccm-Modelle auf Anfrage.

JOPA

Sidi Crossfire 2

VK-Preis: ab 35,- Euro (inkl. MwSt.)

Bezugsquelle:

SM-Sport

Tel. 06621 72346

info@sm-sport.de

www.sm-sport.de

facebook.com/

SMOffroadSport

Der Sidi Crossfire 2 ist die neueste Entwicklung der Sidi-Manufaktur. Der Crossfire

2 ist mit tollen Features ausgestattet und gehört schon jetzt zu einem der besonderen

Stiefel im Offroadbereich.

Der Stiefel wurde zusammen mit bekannten und erfolgreichen Piloten aus

dem Motocross- und Offroadsport entwickelt. Der neue Crossfire 2 ist gegenüber

seinem Vorgänger deutlich schlanker gebaut, sodass der Fahrer ein noch

besseres Gefühl fürs Motorrad hat.

Besondere Details:

• Gefüttert mit atmungsaktivem Teflonmesh und Cambrelle

• Der obere Teil ist aus Leder und Mikrofaser

• Austauschbare Schienbeinschutzplatte

• Einstellbare und austauschbare Schnallen

• Dual-Flex-System

• Einstellbares Wadensystem

• Neuartiges, verstellbares System zur Einstellung des Wadenbereiches

• Austauschbares Mittelfußteil

• Thermoplastischer Schutz im Zehenbereich

• Anatomisch geformte Ferse

• Austauschbarer Stiefelschaft

• Nylon-Innensohle mit herausnehmbarem Fußbett

• Robuste Gummisohle

SHERCO

Sport- und Freizeit-Kollektion

Sherco-Fahrer ziehen sich gern die Sport- und Freizeitkleidung aus der Sherco-Kollektion

an. Eine Vielzahl an T-Shirts, Kapuzenjacken, Softshell-Jacken,

Caps und Multifunktionstüchern stehen sowohl für Frauen als auch für Männer

zur Verfügung. Für den Fahrbetrieb bietet Sherco die komplette Ausstattung

bis hin zu Sherco-Socken an.

Damit der Sherco-Fahrer im Paddock auffällt und seine Maschine bestens präsentieren

kann, ist von dem hochwertigen Zelt über den Banner bis hin zur

Tankmatte alles erhältlich und preisgünstig zu haben.

Bezugsquelle:

Sherco-Fachhandel

Material: 65 % Polyurethan, 25 % Leder, 10 % sonstige Fasern

Innen: 100 % Polyamid

Preis ab 380,- Euro

Bezugsquelle:

www.jopa.nl

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PRODUKTE

• Foto: DD

Mit den DIRTDOX

Smartbones bekommt

man mehr

Traktion am

Vorderrad

Anpassung des Tachos

über Gewindestifte

Etwas negativ fiel uns die vordere 30-mm-Montage-Position an Enduros auf,

in dieser Einstellvariante muss man die original Tachoposition mit längeren

Gewindestiften ändern. Diese befinden sich leider nicht im Lieferumfang,

sollten aber in jeder gut sortierten Werkstatt auffindbar sein.

Montage-Beispiel bei

15 mm Verstellung

an einer MX-KTM

KURZTEST

DIRTDOX

Smartbone und Lifter für KTM-Modelle

Eine Lösung für mehr Individualität an der Lenkerposition liefern uns die

DIRTDOX Smartbones von Speedbasics Vertrieb.

• Foto: DD

• Foto: Marco Burkert

• Foto: Uwe Laurisch

Fazit: Die DIRTDOX Smartbones und die je nach Bedarf eingesetzten Lifter

sind etwas seltenes im MX- und Endurozubehör. Die eigene Sitzposition

wird energiesparend verändert.

Nicht zuletzt ist es ein Zeichen, wie die technischen Möglichkeiten des Mountainbike-Sports

und des Motorradsports sich anpassen, denn dort sind solche

persönlichen Optimierungen des Bikes mit Hilfe von verschiedenen Lenkervorbauten

schon längst gang und gäbe. Zudem gibt es bei den MTB

mehrere Rahmengrößen und beim Motorrad je nur eine.

• Text: Uwe Laurisch

Smartbones – kleine Teile

mit große Wirkung

Wir haben die hochwertigen CNC-gefrästen Lenkerklemmen aus besonders

korrosionsbeständigem 7050er Aluminium an einer KTM montiert. Wir

konnten mit diesem Umbau den Lenker 15 und 30 mm versetzt montieren.

Dabei sind die Schrauben äußerst stabil und sollten auch bei einem Sturz

kaum in Mitleidenschaft gezogen werden. Zusätzlich schützen die eingefrästen

Führungsstege vor dem Verdrehen des Lenkers. Positiv bei der Montage

ist, dass nur der Lenkerträger bei Beibehaltung aller original Schrauben

und Lenkerklemmschellen getauscht werden muss.

Bei unseren ersten Fahrtests konnten wir durch eine ausgewogene Optimierung

der Lenkerposition mit den DIRTDOX Smartbones mehr Traktion am

Vorderrad und eine bessere Gewichtsverlagerung auf dem Bike erreichen.

Am deutlichsten machen sich die Vorteile der Lenkerverstellung bei längeren

Auffahrten bemerkbar. Zudem können alle Großgewachsenen unter

euch von der nach vorn veränderten Lenkerposition profitieren und mit einer

entspannteren und kraftsparenden Sitzposition vor allem bei Mehrstunden-

Endurorennen punkten. Zusätzlich zu den DIRTDOX Smartbones bietet

Speedbasics zur weiteren Optimierung noch die passenden 12-mm-Lenkererhöhungen,

genannt DIRTDOX Lifter, an.

Preis:

DIRTDOX Lifter 34,95 Euro

DIRTDOX Smartbones 59,95 Euro

• Foto: Uwe Laurisch

Die original oberen Klemmschellen

bleiben erhalten

Bezugsquelle:

Bike Basics GmbH

Siebengebirgsblick 20

53343 Wachtberg

Tel. 0228 184700

Fax: 0228 18470299

info@bikebasics.de

www.speedbasics.eu

• Foto: DD

Lenker-Montage mit

Smartbones ohne ...

Die passenden Lifter zur Erhöhung

der Lenkposition um 12 mm

• Foto: DD

... und mit Lifter und 30 mm

• Foto: DD

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September ’ 14


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O’Neal 8 Series ist ein robuster und belastbarer Kohlefaserhelm mit

aerodynamischem Design und sehr guter Belüfung, dank formgegossener

Lufkanäle und Belüfungsportale.

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Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht oder bis zum 1. Oktober

A9 RACING OILS

KETTENSPRAY

A9 Motocross Chain Lube wurde entwickelt, um Ihre Kette auch unter

den extremsten Bedingungen, denen eine Kette ausgesetzt sein

kann, frisch zu halten; für Motocross, Enduro und Ofroadstrecken.

Die bewährte Formel sorgt dafür, dass das Spray tief eindringt und

die Kette bestmöglich schmiert, zeitgleich wird eine Oberfäche

gebildet, die es Staub und Schmutz erschwert hafen zu bleiben.

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O’NEAL 8 SERIES

DIETRICH REPLICA

MONSTER

Ein schicker und leichter Crosshelm,

mit dem Sie bei jedem Rennen einen

kühlen Kopf behalten!

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MODELLE 2015

Starterbike

Test KTM SX 125

Da ist nun das erste 2015er KTM-Testbike, welches wir auf „Herz und Nieren“ oder besser

auf „Motor und Chassis“ ausgiebig testen dürfen. Die KTM 125 SX gehört seit vielen

Jahren zum TOP-Motorrad in der Nachwuchsserie und kaum einer kommt an diesem

Motorrad vorbei, wenn er eine Motocross-Karriere bestreiten möchte. Die Jungs aus

Mattighofen haben auch das 2015er Modell weiter optimiert und damit die Messlatte

für 125-ccm-Zweitaktmaschinen noch ein Stück höher gesetzt. Vorab schon einmal vielen

Dank an Bert von Zitzewitz für die unkomplizierte Bereitstellung des Motorrades.

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Details

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KTM Ersatzteilkatalog online unter

www.braeuer-shop.de

Ab sofort könnt Ihr im ständig

aktualisierten Ersatzeilkatalog für

alle modernen KTM Motorräder die

Artikelnummern heraussuchen und

online bestellen.

Auch die neuen Power Parts 2014

findet Ihr ab sofort in unserem shop:

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16

Jetzt neu:

Online KTM Ersatzteilkatalog

im shop!

Beim KTM-125-SX-Modell vertraut man auf eine Magura-

Kupplung

Das Design (1) ist bis auf ein paar farbliche Änderungen

nahezu unverändert, was uns optisch mehr zusagt

als das Vorgängermodell. Der stabile Kotflügel

(2) hat sich gut bewährt und bleibt selbst bei

schlammigen Verhältnissen an seinem Platz, ohne

arg hoch- und runterzuwackeln. Eine schlanke und

ergonomisch passende Sitzbank (3) mit relativ hartem

Schaumkern bietet den nötigen Komfort und

ein gutes Gefühl zum Motorrad. Wie bei KTM üblich,

ist der Wechsel des Luftfilters sehr einfach und

schnell vollzogen und das ganz ohne Werkzeug. Für

den nötigen Luftdurchsatz sorgt der Twin-Air-Luftfilter

(4). Insgesamt 7,5 Liter Sprit passt in den Polyethylen-Tank

(1), der in schwarzer Ausführung daherkommt.

Nicht zu verachten ist die Möglichkeit,

einen optional erhältlich größeren Tank aus dem

Power-Parts-Katalog zu montieren. Damit ist das

Motorrad auch für eine längere Renndistanz geeignet.

Zur Serienausstattung gehört ein Renthal-Lenker

„Fatbar 827“ (5) mit dem passenden Polster.

Insgesamt können vier Positionen für den Lenker

eingestellt werden. Damit sollte für jeden Fahrer eine

geeignete Stellung vorhanden sein. Besonders

weiche Griffe (6), um die Fahrerhände zu schonen,

werden mit dem Modelljahr 2015 montiert.

Edel und stark sind die schwarz beschichteten Excel-Felgen

(7) mit leichten, CNC-bearbeiteten Naben

und Speichen mit Aluminium-Nippeln. Für den optimalen

Grip sorgt der Dunlop-Geomax-MX-52-Reifen

(7), der zusammen mit dem KTM-USA-Werksteam

entwickelt wurde. Die neuen Kettenräder sind leichter

und sparen Gewicht. Unverändert, aber dennoch

HighEnd, sind die Brembo-Bremsen mit den vorn

(8) und hinten (9) verwendeten Wave-Bremsscheiben.

Das Herzstück ist der 125-SX-Motor (10), der

nochmals verbessert wurde. Durch die optimierte

Zündkurve erhält der Motor eine effektivere Verbrennung

und damit eine bessere Leistungsentfaltung,

was sich positiv auf die Fahrbarkeit äußert.

Mehr Steifigkeit verspricht der neue SX-Rahmen,

der über ein geschmiedetes und überfrästes Querrohr

die beiden Rahmenhälften (11) mit der Zugstange

der Umlenkung verbindet. Dank des Wegfallens

der Schweißnähte erhält man genaueste Fertigungstoleranzen

und mehr Sicherheit und spart

überdies noch 60 Gramm Gewicht. Auch das Dämpfungssystem

wurde überarbeitet und besitzt nun eine

neue Umlenkung (12) mit optimierter Geometrie.

Eine flache Progression mit höherer Anfangsrate

senkt das Heck und sorgt für mehr Stabilität. Auch

hier spart KTM am Gewicht und trägt dazu bei, dass

die KTM 125 SX nur knapp an der 90-kg-Marke (ohne

Benzin) liegt. Das WP-5018-Federbein (13) ist voll

einstellbar und wurde auf die neue Umlenkung abgestimmt.

Auch am vorderen Teil wurde an der Gewichtsreduzierung

geschraubt und somit kommt

nun eine 22 mm schmalere Vorderachse (14) zum

Einsatz. Die WP-Upside-down-Telegabel ist ebenfalls

voll einstellbar und die neuen Gabelfäuste (14)

haben nun einen 33- statt 35-mm-Versatz. Das sorgt

für einen höheren Nachlauf mit mehr Fahrstabilität.

Endlich kommt man auch wieder besser an die Gabelholme,

für eine Wartung direkt an der Strecke,

denn die Gabelprotektoren (15) wurden überarbeitet

und bieten eine bessere Zugänglichkeit der Gabelholme.

Weitere Änderungen am vorderen Teil der KTM 125

SX sind der neue O-Ringträger für das untere Lenkkopflager,

ein überarbeitetes Schaftrohr (17) und

die neue Steuerkopfschraube, sodass noch mal

40 Gramm Gewicht eingespart werden können.

KTM Power Wear

und Power parts

2014

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Bräuer Motorradsport

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Tel. 05121/47377 - Fax 05121/47378


MODELLE 2015

Fahrbericht

Schon der erste Eindruck – nur beim

Hin- und Herschieben – zeigt ein

Leichtgewicht, das sich sicher sehr

agil bewegen lässt. KTM-typisch befinden

sich alle Bedienelemente in

der passenden Höhe, selbst die Lenkerposition

ist mit der geringen Kröpfung

passend. Der kleine Kickstarter

lässt sich einfach bedienen und die

KTM SX 125 startet zügig. Was für ein

Sound, typisch Zweitakt mit einem

drehfreudigen, sich kräftig anhörenden

Motor. Auf der Strecke zeigt die

125er, was in ihr steckt. Erster Gang

rein, nach wenigen Metern hoch in

den zweiten Gang, die KTM dreht und

schiebt voran. Weiter geht es ohne

Anschlussverlust in den dritten Gang

und die KTM beschleunigt die lange

Auffahrt auf der Teststrecke hinauf.

Der Gangwechsel geht leichtgängig

und souverän vonstatten. Der erste

Sprung geht gleich ins Flat und die

WP-Federelemente sind noch lange

nicht an ihre Grenzen gekommen.

Jetzt erreichen wir eine Steilkurve und

verzögern über die Brembo-Bremsen

mit ausreichend guter Bremswirkung.

Mit dem zweiten Gang beschleunigen

wir heraus, weiter hoch

in den dritten Gang und fahren stabil

durch die ausgefahrene Spurrillen

mit den Beschleunigungswellen. Jetzt

kommt eine enge Linkskurve und wir

Positiv

• sehr gutes Handling

• straffes Fahrwerk

• gute Bremsen

Negativ

müssen das Motorrad stark verzögern

– kein Problem bei den Bremsen.

Einige Passagen später kommt

eine langgezogene Spurrille mit einer

Linkskurve. Die 125er fädelt sich stabil

in die Spur ein und fährt mit ausreichend

Traktion dank der neuen

Umlenkung zügig durch diese Sektion.

Der Motor ist kräftig genug, um

auch mal in einem höheren Gang

durch die Kurve zu fahren, aber dennoch

sollte man darauf achten, eher

im mittleren Drehzahlbereich unterwegs

zu sein. Nun kommt eine lange

Gerade und wir drehen das Moped im

vierten Gang voll auf – wow schiebt

die Kleine voran. Nun folgen einige

enge Passagen, die wir spielerisch

durchfahren können, gefolgt von zwei

schnellen sandigen sowie welligen

Streckenabschnitten, bei denen wir

keine Stabilitätsprobleme spüren

können. Und wieder anbremsen für

die nächste Rechtskurve, dann sind

es nur zehn Meter bis zum Absprung

vom Ziel-Table. Die KTM zeigt auch

hier eine gute Performance und beschleunigt

mit ausreichend Traktion –

zack – schon sind wir in der Luft, sehr

einfach lässt sich das Moped während

des Sprunges handeln und die

Landung sitzt perfekt. Ein tolles Gefühl,

mit der Kleinen richtig am Gashahn

zu drehen.

• relativ hoher Preis für ein Einstiegsmotorrad

Fazit

Ich finde, das Bike ist nicht nur etwas für den Einstieg, sondern ein pures,

agiles Bike für jedermann. Der Motor ist kräftig und drehfreudig bis in die

oberen Drehzahlen. Das Fahrwerk arbeitet vorbildlich und die Reserven der

WP-Federelemente sind selbst für einen Sportfahrer ausreichend. KTM hat

bei den Änderungen genau ins Schwarze getroffen und noch mal an der Gewichtsreduzierung

geschraubt, das äußert sich positiv auf das Gesamt-

Handling und setzt die Messlatte in der 125er Kategorie nochmals höher.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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Technische Daten

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starthilfe

Getriebe

Primärübersetzung 23:73

Sekundärübersetzung 13:50

Kupplung

Zündanlage

FAHRWERK

Rahmen

Gabel

2-Takt-Otto-Motor,

flüssigkeitsgekühlt,

mit Membraneinlass

und Auslasssteuerung

124,8 ccm

54 mm

54,5 mm

Kickstarter

6-Gang klauengeschaltet

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad/hydraulisch

betätigt

kontaktlos gesteuerte

vollelektronische Zündanlage

mit digitaler Zündverstellung,

Typ Kokusan

Zentralrohrrahmen aus

Chrommolybdän-

Stahlrohren

WP Suspension Upsidedown

4860 MXMA CC

Federbein WP Suspension 5018

BAVP DCC

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 317 mm

Bremsanlage

Scheibenbremsen,

Bremszangen

schwimmend gelagert

Bremsscheiben

Ø vorne 260 mm

Ø hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1480 ± 10 mm

Bodenfreiheit unbel. 395 mm

Sitzhöhe unbelastet 992 mm

Kraftstofftankinhalt

gesamt

ca. 7,5 l, Superkraftstoff

bleifrei (98 Oktan) mit

2-Takt-Motoröl gemischt

(1:40)

Gewicht

ohne Kraftstoff ca.

Preis

90,4 kg

7345,- Euro UVP inklusive

19 % MwSt., zzgl. NK

Serviceintervalle

Service ist alle 10 Stunden oder nach zirka 70 Liter

Kraftstoff inklusive Gabelservice und Getriebeölwechsel

angesagt. Bei 20 Stunden sollte der Kolben

und die Zündkerze inklusive Zündkerzenstecker

gewechselt werden. Nach 40 Stunden,

entspricht zirka 280 Liter Kraftstoff, sollten Pleuel,

Pleuellager und Hubzapfen sowie alle Motorlager

gewechselt werden.


TEST

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Selfie

KMP Honda Repsol CRF 450/2014

mit KMP

Selfies kann jeder A-, B- oder C-Promi – doch unser „Selfie“

geht übers bloße Knipsen hinaus! Wir reden hier und heute

über eine geradezu naturnahe (Self-)Erfahrung mit einem

einzigartigen MX-Bike. Welcome to the machine!

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MODELLE 2015

From Ketsch with love – the one and only

KMP Honda Repsol Racing!

Family size – Übergroße 270-mm-Goldfren-Bremsscheibe vorn

KMP Honda Repsol Racing in Aktion – MX-GP for me (and you)!

Von Haus aus rutschfest – Hi-ONE-Rasten und Fußbremshebel

Im Stand: MX-GP for me!

Alle Jahre wieder – es ist bereits der fünfte Jahrgang

der Kraftschmiede aus Ketsch, das fünfte MX-Bike,

das wir von KMP Racing für euch testen. Langeweile

ist auch diesmal nicht gerade in Sicht, denn „head

honcho“ Alexander Karg hatte uns schlichtweg das

MX-GP-erprobte Teambike von Filip Thuresson an

die Piste gekarrt! Ein Bike mit allen Raffinessen und

Delikatessen vom Stammsitz in Nordbaden und darüber

hinaus. Vom Wissens- und Erfahrungstransfer

aus der prestigeträchtigsten Motocross-Rennserie

profitieren indes nicht nur privilegierte Teamfahrer,

sondern ohne Umwege auch jeder interessierte

„Normalcrosser“ – mit entsprechendem Portemonnaie,

versteht sich. Denn eines muss klar sein:

Selbst absolut serienmäßige Crossmaschinen entsprechen

heutzutage einem mehr als beachtlichen

Niveau, was Qualität und Technologie betrifft. Da

bedeutet es für jeden Player in der Pimp-Branche einen

enormen Kraftakt, hier noch etwas signifikant

verbessern zu können. Das gilt natürlich auch in

ganz besonderem Maße für die hier getestete KMP-

Honda, deren Performance nicht einzig von den Zutaten

der einschlägig bekannten Edel-Zubehörindustrie

lebt, sondern vielmehr vom Input hochindividualisierten

Tunings im Fahrwerk und Motorenbereich.

Von der Stange – das gibt’s hier zumindest

nicht!

In Aktion: My oh my!

Mit Hondas CRF 450 R kann man heuer als Hobby-

Crosser eigentlich nichts wirklich falsch machen:

Ein wunderbar dosierbarer Motor mit linearem Leistungsoutput

und ohne aggressivem Punch, ein

Fahrwerk, das trotz extra-lockerem Handling sauber

in der Spur bleibt, Federungskomponenten mit

erstaunlich sensitiven Absorptionsfähigkeiten und

nicht zuletzt einer Sitzposition, die meist schon auf

Anhieb „passt“. Ein ganz prima Gesamtpaket also,

insbesondere für jene, die sich Wochenende für Wochenende

aus Spaß an der Freud‘ auf Deutschlands

Crosspisten tummeln. Aber was ist mit dem, wohlgemerkt

kleinen, Rest? Jenen ambitionierten Piloten,

denen das olympische Ideal vom „dabei sein ist

alles“ schlichtweg zu wenig ist? Jenen, die mit Ehrgeiz

vorankommen wollen, die nicht um Platzierung,

sondern Sieg fahren? Deren Traum es ist,

selbst einmal in der MX-GP-Klasse zu starten? Für

genau jene bietet KMP mit dem hier getesteten

Teambike einen Startpunkt, ein solides Sprungbrett

in die „Upperclass of Motocross“. Und somit

bleibt die stimmige Sitzposition dann auch das wesentlichste

Vergleichsmerkmal zum Serienpendant.

Schon die erste verhaltene Aufwärmrunde

zeigt indes schnell, was hier anders und – vor allem

– mehr geht. So banal es klingen mag: Im Prinzip

wird jeder Gasschub in jedem Segment des Drehzahlbandes

mit mehr Nachdruck und Vehemenz umgesetzt.

Auch wenn das von KMP getunte Triebwerk

keinesfalls bissig und/oder überaggressiv zulangt,

so sollte der Pilot schon über eine entsprechend

sensible Gashand verfügen, um nicht vorschnell ein

Übermaß an Leistung freizusetzen. Denn eines sollte

hier dem Piloten gewiss sein – dieses Triebwerk

folgt den Befehlen des Piloten mit eiserner Disziplin!

Und das Triebwerk verfügt auch über den

sprichwörtlich längeren Atem. Will heißen, es dreht

spürbar höher und druckvoller aus (ca. 500 UpM

mehr als das Serienaggregat!). Letztere Fähigkeit

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MCE

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Nix egal – die HGS-Auspuffanlage ist völlig MX-GP-legal

Long John – die von KMP überarbeitete Seriengabel wurde

mehr als maximal „rausgelassen“ (– 2 mm gemessen an

oberer Gabelbrücke!) und sorgt so für einen regelrechten

„Chopperlook“

Not slippery when wet – KMP-Sitzbankbezug mit dem extra Grip in allen

Lagen

Kein Trick – das X-Trig Gabelbrückenset (inkl. PHDS) ist greifbare

Handwerkskunst

As time goes by – Hi-ONE-Moto-Timer

reduziert zusätzliche Schaltvorgänge, speziell auf

kurzen Geraden, auf ein verblüffendes Minimum.

Da spürt man regelrecht die Reduktion der Rundenzeit!

Allerdings ohne das entsprechende Fahrwerk

kann selbst das beste Triebwerk seine Meriten nicht

optimal ausspielen. Genau deshalb legt Teamchef

Alexander Karg seit jeher größten Wert auf ein flüssiges

und schlüssiges Zusammenspiel zwischen

Motor und Chassis. Dementsprechend zeigt sich

dieses Fahrwerk auch wiederholt auf einem Level

mit den motorischen Qualitäten. Grundsätzlich verfügen

die Federungskomponenten über merklich

erhöhte Durchschlagsreserven und damit „Nehmerqualitäten“.

Doch einfach nur plump härtere Federn

einzusetzen, entspricht nicht dem perfektionistischen

Stil des Hauses. Vielmehr wurde versucht,

das Ansprechverhalten so sensibel wie möglich

zu gestalten und über eine dezidiert progressiv

ansteigende Kennlinie der Druckstufendämpfung

die erforderliche Durchschlagsresistenz zu gewährleisten.

Dieser Versuch ist übrigens genauso gelungen

wie die Überarbeitung des Seriendämpfers in

Richtung einer ausgewogenen Balance zwischen

Das Teil steckt weg – von KMP überarbeiteter Stoßdämpfer

mit satter Durchschlagsreserve

Da schlägt das Herz – massives Motorentuning nach Art des Hauses KMP

Traktionsfähigkeit und Widerstandskraft bei den

ganz harten Schlägen. Um dem Bike auch bei MX-

GP-mäßigem Speed souveräne Fahrstabilität und

Präzision anzuerziehen wurde die Gabel quasi

schon überweit (– 2 mm, gemessen an Oberkante

der oberen Gabelbrücke) aus den massiven X-Trig-

Gabelbrücken „rausgelassen“. Dies sorgt zunächst

mal für ein gewisses „Chopper-Feeling“ auf den ersten

Fahrmetern, entschädigt aber unverzüglich

durch einen enormen Zugewinn an natürlicher Fahrpräzision

und „Ruhe“ im Fahrwerk. Zu unserer

Überraschung wurde durch diese Maßnahme das

bekannt lockere Handling im serienmäßigen Set-up

nur unmerklich beeinträchtigt. An anderen Dirtbikes

hatten wir nämlich mit ähnlichen Maßnahmen

häufig zu viel Abstriche in Sachen Kurvenfreude in

Kauf nehmen müssen. Als recht gewöhnungsbedürftig

erwies sich hingegen die Performance der

extra fetten hinteren Bremszange von Goldfren –

diese biss schon beim leichten Antippen des Fußbremshebels

kräftig zu und sorgte häufig für ein

vorschnell stehendes Hinterrad. Nun muss man allerdings

wissen, dass die Zuhilfenahme der Hinterradbremse

zur Stabilisierung des Motorrades beim

Herausbeschleunigen schon seit Längerem eine

probate Fahrtechnik im gehobenen Rennzirkus darstellt

– und ganz genau hierfür wurde der außerordentlich

standfeste Bremssattel von Goldfren implantiert!

Fazit: Hätt’ ich mir denken können!

Es ist schon toll, mal so ein außergewöhnliches Bike

testen zu dürfen. Doch der Rückfall in die Normalität

fällt umso härter aus. Plötzlich wird man sich der

Schwächen des eigentlich ziemlich geilen Serienmopeds

so richtig bewusst, plötzlich erwartet man

einfach mehr, mehr als das gesunde Mittelmaß, mit

dem man sich bislang zufriedengab. Bei mir persönlich

halten solcherlei Entzugserscheinungen in der

Regel nur wenige Wochen an – für alle anderen haben

wir unten schon mal die Bezugsquelle genannt…

;-)

• Text u. Fotos: Alexander „The One“ Stephan; Actionpilot:

Manuel „One Four One“ Wagner

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MCE

September '14


MODELLE 2015

Vorsicht bissig – extra fetter Bremssattel von Goldfren, mit

enormer Power und Standfestigkeit

Zündende Idee – Vortex-Zündbox mit zehn vorprogrammierten

Kurven

Aber nur mit Repsol – bei diesem Bike wird sogar das Nachtanken zum

Freudenjob

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September '14


Umbaukosten KMP Honda

Repsol Racing CRF 450/2014

KMP-Honda-Repsol-Designkit 149,95 Euro

KMP-Sitzbankbezug

79,95 Euro

HGS-Auspuffanlage (komplett) 749,95 Euro

Renthal-Lenker Twin-Wall

149,95 Euro

Renthal-Kettensatz 13+50+R1-Kette 135,80 Euro

X-Trig-Gabelbrücke (inkl. PHDS) 599,00 Euro

H-ONE-Moto-Timer

19,95 Euro

H-ONE-Starthilfe

44,90 Euro

H-ONE-Fußbremshebel

59,90 Euro

H-ONE-Fußrasten

89,00 Euro

H-ONE-Kupplungshebel Easy Flex 39,95 Euro

H-ONE-Bremshebel Flex

39,95 Euro

H-ONE-Radsatz hinten/vorne 850,00 Euro

H-ONE-Wasserpumpe

79,90 Euro

H-ONE-Schalthebel

24,90 Euro

Goldfren-Bremsscheibe vorn 270 mm 168,95 Euro

Goldfren-Bremssattel hinten 598,00 Euro

Goldfren-Bremsleitungssatz CRF rot 110,95 Euro

Acerbis-Unterfahrschutz Cross 69,95 Euro

Acerbis-Handschützer X-Force 39,95 Euro

Acerbis-Bremsscheibenschutz

inkl. Adapter

54,90 Euro

GoldenTyre-Bereifung GT 216+232 110,00 Euro

Vortex-Zündbox CRF

714,00 Euro

Motorentuning KMP

1390,00 Euro

Fahrwerkstuning KMP ab 350,00 bis 1100,00 Euro

Bezugsquelle:

KMP Racing

Lausitzerstraße 13

68775 Ketsch

Tel. 06202 5784042

info@kmpracing.de

www.kmpracing.de


TEST

Verwandelt

Honda CRE F 300 R Enduro - Racebike Felix Fleischer

Die Honda CRE F 300 R Enduro ist ein modifiziertes Honda-CRF-250-Crossmodell, das

durch den italienischen Spezialisten RedMoto in eine Ÿberzeugende Enduroversion verwandelt

wird. Bei uns in Deutschland sieht man dieses Modell eher selten, dennoch ist es

technisch und fahrerisch auf einem sehr hohen Niveau und fŸr den Race-Einsatz bestens

gerŸstet. Wir hatten die Mšglichkeit, das Racebike von Felix Fleischer zu testen. Vielen

Dank auch an Enduro Fleischer fŸr die UnterstŸtzung am Testtag.

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MCE

September '14


Der Honda-Enduro-Umbau

von RedMoto ist das Racebike

von Felix Fleischer

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MCE

September '14


TEST

Details

Edel und schick wirkt die modifizierte Carbon-Endkappe am

Endschalldämpfer, die an die original Honda-Doppel-Auspuffanlage

verbaut wird

Zum Enduromotorrad gehört ganz klar ein Ständer. RedMoto

verpasst der Honda CRE F 300 R einen stabilen Seitenständer

Das Racebike von Felix kommt mit einem schicken Design daher. Etwas mehr schwarz und die typischen rot-weißen Akzente

von Honda fallen gleich auf

Der Renthal-Lenker mit dem dazugehörigen Lenkerpolster

gehört zur Serienausstattung

Die Bremsanlage mit einer 240 mm gelochten Wave-

Bremsscheibe vorn mit Doppelkolbenbremszange und Sinter-Belägen

ist von Nissin. Als Standard wird ein Bremsscheibenschutz

mitgeliefert, Felix verwendet diesen

Schutz jedoch nicht

Der Motor bietet 290,9 Kubik und leistet 39,10 PS bei

10.900 U/min

Eine relativ große Bedieneinheit für Licht und Blinker sowie

ein zusätzlicher extra Ausschalter kommt beim Enduromodell

zum Einsatz

Auch die hintere Bremsanlage bietet eine 240 mm gelochte

Wave-Bremsscheibe mit einer Einkolben-Bremszange und

Sinter-Belägen. An der hinteren Bremsscheibe ist ein kleiner

Plastik-Bremsscheibenschutz verbaut, der vor ungewollten

Schlägen auf die Bremsscheibe schützt. Einen kleinen

Plastikschutz hat auch die Nissin-Einkolben-Bremszange

Genau wie beim Motocrossmodell kommt auch hier der

hilfreiche Lenkungsdämpfer zum Einsatz

Zum Standard gehört immer noch die Kupplung mit Seilzug-Betätigung

Breite Donuts für weniger Blasenbildung an den Händen

montiert Felix an seinem Racebike

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MCE

September '14


Notwendig für die Enduro-Prädikatsveranstaltungen sind

Blinker

Mit einem Kickstarter wird die CRE 300 R zum Leben erweckt

Eine 48-mm-Showa-Upside-Down-Telegabel mit einstellbarer

Zug- und Druckstufen-Dämpfung und insgesamt 310

mm Federweg kommt in der CRE F 300 R zum Einsatz

Der original Plastik-Motorschutz wird durch einen Devol-

Aluminium-Motorschutz ersetzt

Der Tacho mit den wichtigsten Anzeigen für Geschwindigkeit,

Kilometer, Licht inklusive Fernlicht und Blinker. Außerdem

wurden hinter der Lampenmaske sämtliche Kabelverbindungen

übersichtlich angeordnet

Für eine vorbildliche Dämpfung am Hinterrad sorgt das

Pro-Link-Umlenksystem in Zusammenarbeit mit dem Showa-Stoßdämpfer

mit einstellbarer Zug- und Druckstufen-

Dämpfung sowie 313 mm Federweg

Die Handschützer sorgen für mehr Schutz im Gelände und

die Lampenmaske mit H4-Glühbirne sorgt für eine ausreichende

Ausleuchtung in der Dämmerung bzw. in der Nacht

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MCE

September '14


TEST

Im Einsatz

Die Honda lässt sich über den Kickstarter zum Leben

erwecken, dabei kommt das CRE-F-300-R-Modell

ganz ohne Batterie aus. Der notwendige Strom

für die Einspritzanlage kommt von einer Transistorzündung.

Im kalten Zustand muss das Motorrad

mindestens zweimal angekickt werden, bevor es

zuverlässig startet. Sobald das Motorrad in Betriebstemperatur

ist, startet es ohne Probleme

beim ersten Kick auf den Kickstarter. Die Geometrie

ist identisch zum Crossmodell und wir fühlen

uns angenehm wohl auf der Teststrecke. Das Handling

ist auch dank der sehr guten Federelemente

spielerisch leicht. Zusätzlich sorgt der Lenkungsdämpfer

für die nötige Stabilität auf schlechten

Streckenpassagen. Wir hatten auf der Teststrecke

ein sehr sicheres Fahrgefühl, was eine hohe Geschwindigkeit

zulässt und die starke Performance

der Honda zeigt. Die gelochten Bremsscheiben im

Zusammenhang mit der Nissin-Bremszange verzögern

tadellos. Auch hier fährt die Honda auf einem

hohen Niveau.

Das Glanzstück ist der aufgebohrte Motor, der mit

knapp 291 ccm immerhin fast 40 PS Leistung

bringt. Die Leistungsentfaltung bietet ein fast perfektes

Traktionsverhalten ohne großartig am Hinterrad

auszubrechen. Der Motor bietet im unteren

Drehzahlbereich eine gute Leistung mit ausreichend

Drehmoment und über den mittleren bis hin

zum oberen Drehzahlbereich eine gleichbleibende

Beschleunigung. Ein wenig negativ äußerte sich

die fehlende Motorschwungmasse, die eine trialartige

Fahrweise in Schritttempo wenig bis gar nicht

zulässt. Somit ist es nötig, mit genügend Kupplungseinsatz

dieses kleine Handicap zu kompensieren.

Für den Rennsport ist die Honda CRE F 300

R ohne Einschränkung zu empfehlen, besonders

weil der RedMoto-Umbau „ready to race“ ist.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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MCE

September '14


Technische Daten

MOTOR

Motor

Einzylinder-Viertakt,

flüssigkeitsgekühlt

Leistung eingetragen 15 kW

Bohrung x Hub 83 × 53,8 mm

Hubraum

290,9 ccm

Kompression 13,2 : 1

Gemischaufbereitung Elektronische Kraftstoffeinspritzung

PGM-FI

Starter

Kickstarter

Getriebe

5-Gang

Antrieb

Kette

RAHMEN/CHASSIS

Abmessungen 2181 x 827 x 1271 mm

Rahmen

Aluminium

Radstand

1489 mm

Sitzhöhe

951 mm

Bodenfreiheit

322 mm

Bereifung vorne 90/90-21

Bereifung hinten 120/90-18

Vorderradaufhängung 48-mm-Showa-Upsidedown-Teleskopgabel

mit

einstellbarer Zug- und

Druckstufen-Dämpfung,

310 mm Federweg

Hinterradaufhängung Aluminiumschwinge mit

Pro-Link-Hebelsystem

und Showa Dämpfer mit

einstellbarer Zug- und

Druckstufen-Dämpfung,

313 mm Federweg

Bremse vorne

240-mm-Einscheibenbremse

mit Doppelkolben-Bremszange

Bremse hinten

Tankinhalt

Gewicht

Sonstige Ausstattung

Motorschutzplatte,

Handschützer,

2-Personenzulassung

Über Felix Fleischer

• Erste Fahrversuche 1999

mit einer 50er Husky-Boy

• 2012 erste Saison im Endurosport

• 2012 Juniorenmeister im Hessen-Thüringen-Cup

(ECHT)

• 2013 Aufstieg in die E2-Klasse

Preis Bike: 9550,00 Euro inkl. MwSt.

Bezugsadressen:

Enduro Fleischer

Inh. Peter Thiele

Straße der Einheit 5

09423 Gelenau

Tel. 037297 7414

E-Mail: enduro-fleischer@web.de

Motorrad Waldmann

Inh. Sigurd Waldmann

Iglauer Str. 19

87616 Marktoberdorf

Tel. 08342 899704

E-Mail: info@honda-waldmann.de

240 mm x 4 mm Einscheibenbremse

mit

Einkolben-Bremszange

6,3 Liter

108,7 kg vollgetankt

MOTOREX

CROSS

POWER 4T

Vollsynthetisches Höchstleistungs­Motorenöl

für

Off­Road­Motorräder

der neuesten Generation.

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Im Fachhandel erhältlich.


TEST

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MCE

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Racebike Leo Blaack - Beta RR 2T 300

Racebike

Er ist ein junger Heißsporn, der genau weiß, was er will, er arbeitet zielstrebig an seinem

Erfolg und möchte in diesem Jahr unter die Top-Ten in der Enduro-DM fahren. Leo kommt

aus Wenningsen in Niedersachsen, wo er mit elf Jahren mit dem Motocrosssport begann

und einige Motocrossrennen bestritt. Mit 16 stieg er in den Endurosport ein und fuhr im Enduro-Pokal,

wo er viel dazu gelernt hat. Mittlerweile ist Leo 20 Jahre alt und fährt in der

Deutschen Enduromeisterschaft für das Team Hoope-Park auf einer Beta RR 2T 300. Wir

hatten die Möglichkeit, mit Leo auf der Strecke zu fahren und seine Race-Bike näher unter

die Lupe zu nehmen.

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MCE

September '14


TEST

Racebike

Die Basis ist eine Beta RR 2T 300 „Race Edition“ Modelljahr

2014, die ein paar Modifikationen erhielt. Auffällig sind die

weißen Plastikteile mit dem Team-Hoope-Park-Dekor

Das Herzstück ist der unveränderte 300er Beta-Motor, der

eine sehr weiche Leistungsentfaltung bietet und dem Fahrer

in allen Bereichen eine gute Performance liefert

Mit dem PHDS-System werden einige ungewollte Schläge

vom Vorderrad minimiert und damit wird mehr Fahrkomfort

geboten

Leo vertraut auf den Renthal-Twinwall-966-Lenker mit Renthal-Lenkerpolster,

der in den dämpfenden PHDS-Lenkeraufnahmen

sitzt

Damit im Falle eines Sturzes nicht der ganze Hebel abbricht,

hat Leo seinen Kupplungshebel sowie den Bremshebel

zusätzlich an der Sollbruchstelle angebohrt. Das

weiße Gewebeband bietet mehr Grip und ein besseres Gefühl

zum Hebel

Das durch „Pepper-Motorsport“ optimierte Öhlins-TTX-

Fahrwerk, hier im Bild die Öhlins-TTX-Telegabel, bietet

mehr Progressivität und deckt einen breiten Bereich ab.

Somit ist es möglich, das Fahrwerk mit wenigen Klicks unproblematisch

den Streckenverhältnissen anzupassen

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MCE

September '14


Bei den Reifen setzt Leo auf Pirelli oder Metzeler,

je nach Streckenverhältnissen. Bei unserem Test

war ein Pirelli Mid-Soft 32 vorn und ein Metzeler

Extreme hinten montiert

Der Öhlins-TTX-Stoßdämper mit Umlenkung bietet eine

sehr gute Traktion und ist ähnlich wie auch schon bei der

Öhlins-Telegabel vielseitig einstellbar

Eine größere schwimmende Bremsscheibe von KSX kommt

beim Racebike zum Einsatz, dafür ist eine andere Bremssattelaufnahme

nötig

Eine schicke, eloxierte Tankentlüftung von Twenty ziert

Leos Beta

Die Seitenteile werden am Kühler nicht über Schrauben gehalten,

sondern mit einem „Ständergummi“ fixiert. Somit

ist ein Herausreißen der Schrauben und eine mögliche

Kühlerbeschädigung kaum möglich

Die Auspuffanlage ist bis auf den Leo-Vince-Endschalldämpfer

serienmäßig. Durch den Leo Vince schaut die Carbon-Endkappe

nicht nur edel aus, sondern das Motorrad

erhält auch noch eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung

Der KSX-Schalthebel wird zusätzlich mit Silikon abgedichtet

und verhindert ein ungewolltes Eindringen von Schmutz

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MCE

September '14


TEST

Racebike

Eine Aluminium-Gasgriffhülse von Twenty bietet eine leichtgängigere

Gasannahme. Die Griffe sind von Renthal und außerdem verwendet

Leo „Donuts“ auf den Griffen, um vor ungewollter Blasenbildung

durch Reibung an den Daumen vorzubeugen

Einigen sollten die Schaumstoffwürfel im Tank bekannt

sein, für andere ist es etwas Neues. Die Schaumstoffwürfel

verhindern, dass der Sprit zu stark hin und her schwappt

und bieten somit eine gleichmäßige Abgabe des Benzins in

den Vergaser. Das minimiert ein kurzzeitiges „Wegbleiben“

der Beschleunigung bei sehr welligem Untergrund

Der Kickstarter muss dank E-Starter nur selten betätigt

werden. Leo fixiert den Kickstarthebel zusätzlich mit einem

Gummi, damit dieser nicht unerwartet nach außen dreht

Fazit

Die Beta von Leo hat uns sehr gut gefallen und steht der Konkurrenz

in nichts nach. Der Motor überzeugt mit Drehmoment

und einer gleichbleibenden Leistungsentfaltung,

ohne aggressiv zu wirken. Die

Traktion ist dank der Umlenkung in Kombination

mit dem Öhlins-TTX-Stoßdämpfer

optimal. Auch der Wechsel zwischen Endurostrecke

mit schlammigen Passagen,

ausgefahrenen Spuren und weiten Sprüngen

auf der Crosspiste sind dank des optimierten

Fahrwerks kein Problem. Etwas mehr Spurtreue

hat uns am Vorderrad gefehlt, aber das könnte an

der spezifischen Lenkereinstellung liegen. Die geänderte

große Bremsscheibe bietet eine gute

Bremsverzögerung mit gleichbleibendem Druckpunkt.

Dank der Race-Edition kommt die Beta mit

einer gefrästen Gabelbrücke, stabilem Motorgehäusedeckel

für Kupplungs- und Zündungsseite, einem

Mappingschalter und einem Plastik-Motorschutz daher.

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MCE

September '14

Sponsoren und Ziele

Leo wird durch das Team Hoope-Park und Orchideenkamp

unterstützt. Sein Ziel für dieses

Jahr ist, unter die Top-Ten in der Deutschen

Enduromeisterschaft zu fahren. Für das kommende

Jahr möchte er einzelne Läufe in der

Enduro-EM und -WM bestreiten und erste internationale

Erfahrungen sammeln.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert


MOTOCROSS

US-Report Ken Roczen

Kein MXON? Wirklich!

Noch-KTM-Fahrer Ken Roczen, der bald zum RCH-

Suzuki-Team wechselt, startete mit zahlreichen

Lauf- und Gesamtsiegen brillant in die Outdoorsaison.

Durch seine konstanten Top-Drei-Ergebnisse

schaffte er es schließlich sogar, die Meisterschaftsführung

bei den Nationals zu übernehmen. Zu solchen

Leistungen ist ein Rookie wie Ken auf einem

großen Bike fähig, wenn er nicht zu viel Druck von

seinem Team bekommt und sich frei entfalten kann.

Aber wir wissen ja, wie Champions sind: Sie wollen

immer gewinnen und Roczen ist da keine Ausnahme.

Hinzu kommt auch die Erwartungshaltung der

Branche, die von Ken Spitzenplatzierungen erwartet.

Obwohl Ken ohne großartige Rennerfahrung mit

der 450er auf der MX-Strecke in die Saison startete,

holte er Woche für Woche konstant gute Ergebnisse

und arbeitete unerbittlich auf die Leaderposition im

Meisterschaftsklassement hin. Kens Hauptkonkurrent

Ryan Dungey war während der ersten Hälfte der

Meisterschaft nicht in der Lage, Ken Paroli zu bieten

und das, obwohl er über weitaus größere Erfahrung

verfügt als sein junger Teamkollege. Gegen Kens

Speed kam er einfach nicht an. Letzten Monat war

Ken für uns jedenfalls noch der größte Titelfavorit.

Doch was passierte dann? Warum verlor Ken während

der letzten drei Runden Punkt für Punkt? Wo ist

seine Brillanz geblieben? Warum ist er nicht mehr in

der Lage, seine vorherigen guten Leistungen bei

den vergangenen sieben Rennen abzurufen?

Jeder hat mal einen schlechten Tag, aber Ken hat

keinen der letzten sieben Läufe gewonnen. Der letzte

Sieg war Moto 1 in Budds Creek. Ken fragte sich,

ob die Probleme physischer Natur sein könnten und

bat seinen Trainer Aldon Baker um Hilfe.

Die Saison dauert von Januar bis August und ist

demzufolge sehr lang. Vielleicht fordert das erste

Jahr auf einer 450er einfach seinen Tribut. Kens physische

Verfassung ist gut, die Probleme sind wohl

eher mentaler Natur.

40

MCE

September '14


Roczen hat, wie jeder Fahrer, mit mentalem Druck zu

kämpfen und gerade in der 450er Klasse ist der

Druck enorm groß. Ken muss lernen, damit umzugehen

und es ist besser, diese Erfahrung jetzt als später

zu machen.

Ein anderes Thema, das uns diesen Monat

beschäftigte, ist Kens Fernbleiben

vom Motocross of Nations. Für die

Green-Card-Verlängerung, die er für

den Wechsel des Arbeitgebers (Yoshimura

Suzuki) braucht, ist es wichtig, in

den USA zu bleiben.

Hinzu kommt, dass eine Reise nach Europa im September

die Vorbereitungen für die SX-Rennen im Januar

unterbricht. So hat Ken seine Teilnahme wirklich

abgesagt und Deutschland verliert eine seiner

größten Stützen beim diesjährigen MXON.

• Text u. Fotos: BTC

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MCE

September '14


MOTOCROSS

ADAC MX Masters Tensfeld

Heiß

heißer

Tensfeld

Marcus Schiffer siegt im Tiefsand

Die vierte Runde der ADAC

MX Masters fand im hohen Norden

Deutschlands, genauer gesagt auf der hervorragend

präparierten Tiefsandstrecke des MCE

Tensfeld (Schleswig-Holstein) statt. Das hochsommerliche

Wetter lockte mehr als 7000 motorsportbegeisterte Zuschauer an die

Strecke, die es im Übrigen in sich hatte. Hinzu kamen Temperaturen von fast 30 Grad,

die es den Akteuren noch einmal deutlich schwerer machten. Bei einer Streckenlänge von 1830 Metern

mussten sich alle Piloten auf enorm kräftezehrende Rennen einstellen.

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MCE

September '14


Marcus Schiffer konnte seine

Qualitäten im Sand ausspielen

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MCE

September '14


MOTOCROSS

Gefragt waren besonders die Sandspezialisten aus

den Niederlanden und aus Belgien. Doch auch Marcus

Schiffer, der quasi im Sand aufgewachsen ist,

wollte ein Wörtchen mitreden. Das stellte der Suzuki-Pilot

bereits im Qualifikationsrennen unter Beweis.

Mit einer Zeit von 1:56:155 Minuten gewann

der gebürtige Kölner die Quali vor dem Niederländer

Marc de Reuver.

Im ersten Lauf konnte jedoch Dennis Ullrich seine

guten Startqualitäten einmal mehr zur Schau stellen.

Der KTM-Pilot gewann den Start und zog dem

Feld zunächst ein wenig davon. Günter Schmidinger

versuchte zwar dranzubleiben, fiel aber im Verlauf

des Rennens auf Platz 9 zurück. Nun schlug die

Stunde der Sandspezialisten. Der Niederländer Ceriel

Klein Kromhof kam auf seiner KTM immer besser

in Schwung und löste Ullrich nach noch nicht

einmal zehn Minuten an der Spitze ab. Landsmann

Marc de Reuver fackelte ebenfalls nicht lange und

setzte sich erst hinter Kromhof, um in Runde 5 die

Führung zu übernehmen. Bis zur Zielflagge sollte

sich an dieser Konstellation nichts mehr ändern.

Ullrich verlor im Anschluss noch zwei weitere Positionen

an Pascal Rauchenecker und Harri Kullas.

Schiffer musste sich indes nach einem schlechten

Start und zweimaligem Bodenkontakt von Rang 25

nach vorne arbeiten. Mit Platz 6 betrieb er damit

wohl die bestmögliche Schadensbegrenzung. Dass

es jedoch mit Lauf 2 zum Tagessieg reichen würde,

hatte so wohl kaum einer auf der Rechnung stehen.

Chiara Fontanesi siegte souverän beim Womens Cup

Dass die Ösis auch im Sand flott am Gashahn drehen,

zeigte Günter Schmidinger mit dem Holeshot

im zweiten Lauf. Doch nach einem kurzen Schlagabtausch

war mit Herjan Brakke wieder ein Niederländer

an der Spitze. Pech hingegen für de Reuver. Er

hatte sich in der Besichtigungsrunde einen Plattfuß

eingefahren und musste das Rennen noch in der

ersten Runde beenden.

Schiffer hatte die Fehler des ersten Laufs eliminiert

und fuhr nun mit schnellen Rundenzeiten an Brakke

heran. In der fünften Runde übernahm Marcus die

Führung und konnte sie bis ins Ziel behaupten. Die

niederländischen Sandspezialisten Brakke und

Klein Kromhof mussten den harten Bedingungen

nachgeben und fielen aus. Die Topdrei komplettierten

Kullas und Rauchenecker.

Die Tageswertung gewann damit Schiffer, dessen

Statement zum Sieg kurz und knapp ausfiel: „Ich

habe im ersten Lauf sehr viel Energie auf einmal verbraucht,

im zweiten Rennen konnte ich das besser

dosieren und besser in meinen Rhythmus finden.

Ich fühle mich im Sand eben sehr wohl und ich denke,

das habe ich heute bewiesen.“

Wie hart die Bedingungen waren, verdeutlicht das

Interview mit Lokalmatador Mike Stender. Der Eutiner

hatte am Ende des Tages mit einem 14. und einem

15. Platz in den beiden Läufen die beste Wertung

der teilnehmenden norddeutschen Piloten.

Sichtlich erschöpft, aber erleichtert, meinte der

23-Jährige: „Ich habe am Ende beinahe unter meinem

Helm geheult, weil ich dachte, ich schaffe den

zweiten Lauf nicht mehr. Das war so anstrengend,

ich bin hier komplett an meine Grenzen gegangen.

Im Training ist die Piste nicht mal annähernd so anstrengend,

deswegen waren die Rennen auf einem

ganz anderen Niveau für mich und ich bin einfach

nur glücklich über die für mich guten Ergebnisse.“

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup zeigte sich in Tensfeld

der in Südafrika geborene Niederländer Calvin

Vlaanderen nach seinem Pech bei der letzten Masters-Veranstaltung

in Aichwald wieder in Höchstform.

Der 18-Jährige sicherte sich mit Platz 2 im ersten

Lauf und einem 1. Rang im zweiten Lauf den

Tagessieg und erreichte damit alles, was er sich für

dieses Rennwochenende vorgenommen hatte: Sieg

über seinen härtesten Konkurrenten Luca Nijenhuis

und Übernahme der Tabellenführung. „Es scheint,

als wäre ich ein geborener Sandfahrer. Dabei mag

ich Hartboden eigentlich viel lieber“, lachte der

neue Spitzenreiter der Gesamtwertung. Als zweitbester

Pilot wurde der Niederländer Luca Nijenhuis

geehrt, Platz 3 ging an Arminias Jasikonis aus Litauen.

Aus norddeutscher Sicht waren die Läufe im

ADAC MX Youngster Cup weniger erfolgreich. Nico

Busch aus Nützen bei Bad Segeberg wurde Vorletzter

seiner Klasse, zeigte sich aber dennoch erleichtert,

den zweiten Lauf nach einem Ausfall im ersten

Rennen bis zum Ende gefahren zu haben.

MX Womens Cup

Ein Highlight im Tensfelder Programm war der von

Larissa Papenmeier-Picoto ausgerufene MX Womens

Cup. Dem Aufruf folgten 26 Teilnehmerinnen,

unter anderem auch Chiara Fontanesi, ihres Zeichens

frischgebackene MX-Weltmeisterin. Wie bereits

im Qualifikationstraining blieb Fontanesi auch

bei den Rennen ungeschlagen. Die Italienerin lag im

ersten Lauf mit 38 Sekunden vorne, im zweiten Lauf

war sie ihren Verfolgerinnen 24 Sekunden voraus.

Dennoch schaffte es die Topfahrerin nicht, ihre

Bestzeit aus dem Qualifikationstraining zu halten.

Beim zweiten Rennen war die 20-Jährige ganze

20 Sekunden langsamer als am Samstag. „Ich hatte

niemanden, der mich gepusht hat oder mit dem ich

mich messen konnte. Deswegen war es sehr schwer

für mich, mein Tempo zu halten“, so Fontanesi. Die

WM-Achte Anne Borchers aus Sachsen-Anhalt

stand als Zweite auf dem Siegerpodest, Dritte wurde

die Womens-Race-Mitorganisatorin Larissa Papenmeier-Picoto

aus Nordrhein-Westfalen. „Unser

Fahrerfeld war sehr stark und jede einzelne Teilnehmerin

hat sich hier in Tensfeld gut geschlagen. Ich

bin stolz auf meine Mädels“, freute sich die Vizeweltmeisterin

von 2009. Beste Norddeutsche wurde

die Nordfriesin Annika Richter aus Leck. Für die

Lokalmatadorin war es eine echte Ehre, gegen internationale

Pilotinnen anzutreten. „Ich bin vorher

noch nie gegen MX-Größen wie beispielsweise

Chiara Fontanesi gestartet. Das hat mich enorm motiviert

und mich gleichzeitig auch schneller gemacht“,

berichtete die 14-Jährige.

• Text: Marco Burkert, ADAC; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 4. Lauf - Tensfeld - 19./20.7.2014:

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Marcus Schiffer, Suzuki; 2. Harri Kullas, FIN, KTM;

3. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 4. Dennis Ullrich, KTM; 5. Kevin

Wouts, B, Kawasaki; 6. Sébastien Pourcel, F, KTM; 7. Nikolaj Larsen,

DK, Honda; 8. Marc de Reuver, NL, Honda; 9. Christian Brockel, KTM;

10. Ceriel Klein Kromhof, NL, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 2. Luca Nijenhuis,

NL, Kawasaki; 3. Arminas Jasikonis, LT, KTM; 4. Henry Jacobi, KTM;

5. Jorge Zaragoza, E, Kawasaki; 6. Bernhard Ekerold, KTM; 7. Thomas

Kjer Olsen, DK, Honda; 8. Stefan Ekerold, KTM; 9. Dietger Damiaens,

B, KTM; 10. Tomasz Wysocki, PL, KTM.

MX Womens Cup: 1. Chiara Fontanesi, I, Yamaha; 2. Anne Borchers, D,

Suzuki; 3. Larissa Papenmeier-Picoto, D, Suzuki; 4. Maria Franke, D,

Kawasaki; 5. Kim Irmgartz, D, Suzuki; 6. Nina Klink, NL, KTM; 7. Victoria

Müller, D, KTM; 8. Nina Kaas, D, Honda; 9. Annika Richter, D, KTM;

10. Sophia Incutto, D, KTM.

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MCE

September '14


Starke Vorstellung von Nikolaj Larsen: Für das KMP-Honda-Repsol-Racing-

Team fuhr der Däne erstmals nach seiner langen Verletzungspause wieder

unter die Top-Ten der ADAC MX Masters. Die Qualifikation am Samstag verlief

hervorragend. In einer Zeit von 1:58:616 min. stellte er die KMP-Honda

auf Startplatz 6 in seiner Gruppe. Damit verschaffte er sich eine hervorragende

Ausgangsposition für die Rennen. Der 1. Lauf verlief für den 24-Jährigen

sehr gut. Nikolaj setzte sich vom Start weg in den Top-Ten fest. Zwischenzeitlich

auf Rang 6 liegend, musste er zwar noch Marcus Schiffer passieren

lassen, konnte aber mit Rang 7 im Ziel zufrieden sein. Der 2. Lauf sollte

furios für Larsen beginnen. Nach einem super Start konnte er über mehr

als zwei Runden die Führung des Feldes übernehmen. Nach einem Fahrfehler

in der vierten Runde fiel er auf Position 14 zurück. Nikolaj konnte sich über

die verbleibende Distanz zurück in die Top-Ten arbeiten und belegte am Ende

Rang 9. Mit 26 Punkten wurde er Siebter in der Tageswertung von Tensfeld.

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MCE

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MOTOCROSS

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MCE

September '14


ADAC MX Masters Jauer

Zum

zweiten

Bereits drei Wochen nachdem die europäische

Motocross-Elite im Norden Deutschlands

gastierte, fand sich der Tross Anfang

August im sächsischen Jauer nordöstlich

von Dresden ein. Der ausrichtende MC Jauer

e.V. gab sein Masters-Debüt im Jahre

2013 und richtete 2014 das zweite Mal ein

Event im Rahmen der Motocrossserie aus.

Die 1700 Meter lange Lehmbodenstrecke

„Am Hahneberg“ wartete mit herrlichem

Sommerwetter und Temperaturen von bis

zu 33 Grad Celsius auf die Masters-Piloten.

Gut 7700 Zuschauer fanden sich ein, um

spannende und aktionsgeladene MX-Rennen

zu sehen.

Henry Jacobi mit Doppelsieg in Jauer

Das Qualifikationsrennen am Samstag wurde ganz

klar von Frankreichs Sébastien Pourcel dominiert.

Der KTM-Pilot hatte mit 1:46:444 Minuten die mit

Abstand schnellste Zeit in die Tabelle gebrannt und

galt somit natürlich als Favorit für die bevorstehenden

Wertungsläufe. Für Pourcel war es in der laufenden

Saison die erste Poleposition, jedoch zeigte

sich der Franzose bescheiden, wohl wissend, dass

es in Jauer mehrere gute Startpositionen am Gatter

gibt. „Es gibt hier zehn gute Plätze am Startgatter,

von denen man in Führung gehen kann. Ich wünsche

mir abends Regen, dann wäre die Strecke im

Rennen perfekt für mich“, sagte Pourcel am Samstag.

Der Wunsch ging nicht in Erfüllung! Im Gegenteil,

die Sonne gab Vollgas und brannte, was das Zeug

hielt. Und wenn einer mit solchen Bedingungen zurechtkommt,

dann ist es Dennis Ullrich. Im ersten

Lauf überzeugte der Saarlouiser wieder einmal mit

seinen hervorragenden Starterqualitäten, klar,

dass die KTM mit der Nummer 149 als erstes über

die Holeshotlinie fuhr. Doch Teamkollege Pourcel

blieb dran, um sich nach einem spannenden Duell

in der fünften Runde an die Spitze zu setzen. Jedoch

ließ sich Ullrich nicht davon abhalten, am Hinterrad

seines Teamkollegen zu bleiben und auf seine

Chance zu lauern. Die kam auch und führte zu einem

erneuten Führungswechsel. Es war nun wieder Ullrich,

der die Führungsposition wenige Runden vor

Schluss übernahm. Für Pourcel kam es jedoch noch

dicker, für ihn war das Rennen in der 14. Runde nach

einem Sturz beendet. Der erste Durchgang ging somit

ungefährdet an Ullrich vor Gregory Aranda und

Boris Maillard, die auf der Hartbodenstrecke bestens

unterwegs waren. Weniger gut lief es für Marcus

Schiffer. In Tensfeld noch mit guter Leistung,

kam der Suzuki-Pilot nicht optimal aus dem Gatter

und lag zwischenzeitlich sogar nur auf Rang 14.

Nachdem er sich etwas gefangen hatte, gelang es

ihm jedoch, eine spektakuläre Aufholjagd zu starten

und noch bis auf Platz 5 hinter seinen Markenkollegen

Jeremy Seewer vorzufahren.

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MCE

September '14


MOTOCROSS

Dennis Ullrich baute seine Gesamtführungen mit

einem perfekten Wochenende aus

WM-Pilotin Larissa

Papenmeier-Picoto

war nicht zu

schlagen

Der Start zum zweiten Lauf verlief exakt wie der des

ersten Laufs. Erneut war es Ullrich, der sich mit seiner

KTM an die 1. Stelle katapultierte. Wieder folgte

Pourcel und das Spitzenduell fand seine Fortsetzung.

Der Franzose übernahm in Runde 2 das Ruder

und versuchte der Meute zu entwischen. Mit bedingtem

Erfolg, denn Ullrich gab sich nicht geschlagen,

wollte den zweiten Laufsieg unbedingt holen!

Das Duell der beiden Teamkollegen lief nach einem

erneuten Führungswechsel zur Hochform auf, bevor

Pourcel in den letzten Runden das Tempo reduzieren

musste. Grund war wohl der Sturz im ersten

Lauf, der ihm scheinbar noch in den Knochen steckte.

Seewer nutzte die Chance und schob sich noch

auf Platz 2 vor, ehe die Zielflagge das Rennende verkündete.

Ullrich wurde seiner Rolle als MX-Masters-

Champion mehr als gerecht und baute seine Gesamtführung

weiter aus. Er liegt nach dem äußerst

erfolgreichen Wochenende in Jauer mit 202 Punkten

an 1. Stelle, gefolgt von Marcus Schiffer mit 171 Zählern.

Auf Platz 3 liegt Pascal Rauchenecker (153) vor

Seewer (145).

ADAC MX Youngster Cup

Es war das Wochenende des 17 Jahre alten Henry Jacobi

aus Bad Sulza in Thüringen. Der Pilot des ADAC

MX Youngster Cup gewann in Jauer beide Rennen

und sicherte sich damit den Tagessieg vor dem Polen

Tomasz Wysocki und dem Dänen Thomas Kjer Olsen.

Mit seinem vierten Laufsieg setzte sich Jacobi,

der drei Jahre von der ADAC Stiftung Sport gefördert

wurde, an die Spitze der Gesamtwertung. „Ich freue

mich riesig, obwohl ich wegen der Hitze gerade total

kaputt bin. Mir sind zwei gute Starts gelungen, nach

denen ich Zweiter und Vierter war. Dann konnte ich

mir die Rennen einteilen und natürlich ist ein Doppelsieg

großartig“, sagte Jacobi. Der KTM-Pilot

führt mit 174 Zählern die Punktetabelle an, hinter

ihm liegt punktgleich Kjer Olsen, der allerdings

noch keinen Laufsieg auf seinem Konto hat. Der

18-jährige Niederländer Calvin Vlaanderen rutschte

von der Tabellenspitze mit 169 Zählern auf Platz 3.

MX Womens Cup

In Jauer wurden auch zwei Läufe in der Damenklasse

ausgetragen. Auf der anspruchsvollen Piste dominierte

Larissa Papenmeier-Picoto das Feld der

21 Teilnehmerinnen. Die 24-jährige WM-Pilotin gewann

beide Rennen mit überlegenem Vorsprung

und sicherte sich damit den Tagessieg. „Es hat total

Spaß gemacht, hier in Jauer zu fahren. Beste im

Qualifying, zwei Holeshots, zwei Siege, das war ein

perfektes Wochenende für mich. Ich musste lange

nicht so viele Autogramme schreiben“, fasste die

Motocrosserin aus dem nordrhein-westfälischen

Bünde ihren Renneinsatz zusammen. Auch Anne

Borchers aus Leps in Sachsen-Anhalt zeigte sich als

Zweite zufrieden. „Die Strecke war gut präpariert

und meine Rennen liefen gut. Großartig ist die tolle

Kulisse beim ADAC MX Masters“, sagte Borchers,

die sonst ebenfalls in der Damen-WM fährt. Maria

Franke aus Zeitz in Sachsen-Anhalt belegte Rang 3.

• Text: Marco Burkert, ADAC; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 5. Lauf - Jauer - 9./10.8.2014:

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Dennis Ullrich, KTM; 2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

3. Gregory Aranda, F, Kawasaki; 4. Martin Michek, CZ, KTM; 5. Dominique

Thury, Kawasaki; 6. Marcus Schiffer, Suzuki; 7. Nikolaj Larsen,

DK, Honda; 8. Boris Maillard, F, Kawasaki; 9. Glenn Coldenhoff, NL,

Suzuki; 10. Christian Brockel, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Henry Jacobi, KTM; 2. Tomasz Wysocki, PL, KTM;

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda; 4. Martin Krc, CZ, KTM; 5. Jorge Zaragoza,

E, Kawasaki; 6. Arminas Jasikonis, LT, KTM; 7. Ondrej Brendl,

CZ, KTM; 8. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 9. Vaclav Kovar, CZ, KTM;

10. Michael Kratzer, A, Kawasaki.

MX Womens Cup: 1. Larissa Papenmeier-Picoto, Suzuki; 2. Anne Borchers,

Suzuki; 3. Maria Franke, Kawasaki; 4. Kim Irmgartz, Suzuki;

5. Laura Soller, KTM; 6. Janina Lehmann; 7. Christiane Stramm, Suzuki;

8. Nina Kaas, Honda; 9. Sophia Incutto, KTM; 10. Gina-Marie Piepke,

KTM.

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MCE

September '14


MOTOCROSS

26./27.4. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

7./8.6. Ried www.hsv-ried.at

28./29.6. Aichwald www.motocross-aichwald.de

19./20.7. Tensfeld* www.adac.de/sh

9./10.8. Jauer* www.mcjauer.de

23./24.8. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

6./7.9. Holzgerlingen www.motocross-holzgerlingen.de

20./21.9. Teutschenthal www.msc-teutschenthal.de

Weitere Informationen unter: www.adac.de/mx-masters

TERMINE 2014

*ohne ADAC MX Junior Cup

Storz Medienfabrik GmbH Esslingen, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


Belgische Strecken scheinen Brian Hsu

(Team Rockstar Energy Suzuki Europe) zu

liegen: Erst sicherte er sich in Lommel den

EMX-125-Titel, um schließlich in Lierneux

125er-Weltmeister zu werden

• Foto: Juan Pablo Acevedo


MOTOCROSS

Quad-DM Gerstetten

Maessen gewinnt 3. DM-Titel

Beim Finale zur Deutschen Motocross-Meisterschaft der Quads brauchte Joe Maessen nur noch wenige Zähler für den

Titelgewinn. Ingo ten Vregelaar beendete das Championat erwartungsgemäß als Zweiter.

Zahlreiche Zuschauer hatten sich bei überwiegend

schönem Sommerwetter am herrlich gelegenen

Kurs im schwäbischen Gerstetten eingefunden, um

das Finale zur Quad-DM als Hauptattraktion zu verfolgen.

Zwar standen die Kandidaten für die Spitzenplätze

bereits weitgehend fest, doch völlig sicher

durfte sich Tabellenführer Joe Maessen ebenso

wenig sein wie Verfolger Ingo ten Vregelaar, der immerhin

den Vizetitel zum Greifen nahe hatte.

Und so taten die schnellen Niederländer im ersten

Lauf das einzig Richtige: Sie bemühten sich um gute

Starts und verwalteten dann ihre Plätze im Vorderfeld.

Ebenso verfuhr Julian Haas, der sich bei regulärem

Rennverlauf nicht mehr verbessern konnte.

So durfte sich Manfred Zienecker über seinen ersten

Sieg in dieser Saison freuen. Mit Casper Holm

sorgte ein weiterer Nachwuchsfahrer für Aufsehen:

Der gerade erst 16-jährige Däne legt bereits ein beachtliches

Tempo vor. Wie sein Landsmann Alexander

Norskov will er im nächsten Jahr die komplette

DM bestreiten, was die Serie gewiss noch attraktiver

macht. Von den weitgereisten nördlichen Nachbarn

fiel Frederik Dahlgard bald nach dem ersten

Start mit Motorproblemen aus.

Beim zweiten Start gerieten Zienecker und Davy de

Cuyper aneinander, konnten jedoch zunächst wieder

Fahrt aufnehmen. Der Belgier sprang kurz darauf

an einem Sprung zu kurz und stürzte schwer.

Mit Verdacht auf Frakturen an Becken und Hüftgelenk

musste er ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Für den Sieger des ersten Laufes dauerte das

Rennen diesmal nur neun Runden. Mit abgebrochenem

Kugelkopf an der Lenktransmission musste

Zienecker sein Quad abstellen, möglicherweise

wurde der Defekt durch den Startcrash verursacht.

Zu den Ausfallopfern gehörte auch David Freidinger.

Am Quad des Österreichers blockierte der

Bremshebel durch eine Fremdberührung das Daumengas

in Volllaststellung. Derweil arbeitete sich

der durch die Startkollision ebenfalls aufgehaltene

Meister Maessen aus dem Mittelfeld nach vorne

und holte seinen sechsten Sieg in dieser DM-Runde.

Mit dem dritten Titel in der Tasche lässt es sich

halt locker auftrumpfen ...

Stefan Schreiber musste dem Rennen tatenlos zuschauen.

Der zu Beginn der Saison dominierende

Titelverteidiger laboriert nach wie vor an seinen

Beinverletzungen vom Reutlinger Rennen und wird

noch einige Zeit der Rekonvaleszenz benötigen. Immerhin

reichten seine in der ersten Halbzeit eingefahrenen

Punkte, um noch als DM-Fünfter gewertet

zu werden. Wäre Schreiber nicht derart schwer gestürzt,

wäre die DM-Entscheidung wohl erst in Gerstetten

gefallen. Denn vom Tempo her sind beide

Akteure auf gleichem Niveau, wie die Bilanz zeigt.

Bis zum Rennen in Reutlingen gewann Schreiber

vier und Maessen drei Läufe, wobei der Niederländer

in Aufenau unverschuldet in einen Sturz verwickelt

und damit um einen weiteren Laufsieg gebracht

wurde.

Insgesamt präsentierte sich das Quad-Prädikat des

DMSB in diesem Jahr mit spannenden Rennen und

respektabler Teilnehmerzahl. Um es vollends auf

das Niveau der übrigen Deutschen MX-Meisterschaften

anzuheben, böte es sich an, die Laufdauer

von 20 auf 30 Minuten zu verlängern. Damit bekäme

die DM auch das notwendige Alleinstellungsmerkmal

im Reigen der diversen anderen Serien wie

NRW- oder Hessencup. Und nicht zuletzt bietet eine

verlängerte Renndauer Fahrern nach einer Havarie

eher die Möglichkeit, Plätze gutzumachen. Auf

höchster Ebene ist Motocross halt umso mehr Konditionssport

... • Text u. Foto: Axel Koenigsbeck

Quad-DM - 8. u. letzter Lauf - Int. 41. Gerstetter ADAC-Motocross

3.8.2014:

Gesamtergebnis:

1. Joe Maessen, NL, Suzuki; 2. Ingo ten Vregelaar, NL, Yamaha;

3. Casper Holm, DK, Yamaha; 4. Julian Haas, D, Yamaha; 5. Zdenek

Polacek, CZ, KTM; 6. Alexander Norskov, DK, Yamaha; 7. Jörg Knarr,

D, Suzuki; 8. Manfred Zienecker, D, KTM; 9. Robin Gireven, B, Yamaha;

10. Davy de Cuyper, B, KTM.

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MCE

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MOTOCROSS

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 7. Lauf - Kaltenholzhausen

Großer Zuspruch

Am ersten Augustwochenende gastierte der Hessencup-Tross traditionell in Kaltenholzhausen, wo es in den

letzten Jahren im Rahmenprogramm immer wieder verschiedene Klassen zwischen Jugend-DM, Pokal und DM-

MX2 zu sehen gab. In diesem Jahr hatte man sich im Vorstand um Frank und Phil Gehrke für den DMV BRC MX

2-Takt Cup entschieden. Nicht zuletzt, weil auch Phil selbst zwischenzeitlich wieder auf einer 250er Zweitakt-

Suzuki unterwegs ist.

Start 1. Lauf: Kai Haase (810) vor (v.l.) Frank Brockhausen

(211), André Voss (994), Dean Klappholz (325), Robin

Hannes (89), Tim Crhak (887), Manuel Riexinger (10),

Carmen Allinger (26), Jeffrey Meurs (32), Kjell Sprenger

(82), David Metz (171) und Patrick Bender (55)

Sieger Kai Haase

Jeffrey Meurs vor Patrick Bender

Noch wenige Tage vor der Veranstaltung gab es zwar nur knapp 20 Nennungen

für das Rennen, spätestens am Rennsonntag war allen Beteiligten aber klar,

dass dies das wohl bestbesetzte Rennen der Saison werden würde. So tauchten

im Fahrerlager neben den üblichen Verdächtigen der Meisterschaft um Manuel

Riexinger, Heiko Müller, Ricci Rennesland und Benny Traxel noch weitere überregional

bekannte Namen wie Patrik Bender, Jeffrey Meurs und Freestyle-Ass Kai

Haase auf. Während Haase, der mittlerweile Profi ist, quasi auf der Durchreise in

Kaltenholzhausen Halt machte, um noch mal Spaß auf seiner Zweitakter zu haben,

erschien Jeffrey Meurs als Privatier im Fahrerlager. Bepackt mit seiner MX-

Bekleidung, seiner Freundin und Teamchefin Tanita Reinecke kam er im PKW

zum Rennen. Hinzu kam Cup-Organisator Christian Schroeder, der noch an seiner

Fußverletzung von Geisleden laboriert und der offenbar der Meinung war,

seine Eigenbau-Alu-Suzuki müsse bewegt werden und deshalb Meurs zu einem

Gaststart verhalf.

Offenbar kurzentschlossen kamen weitere bekannte Namen aus dem Hessencup

wie David Metz, Gerrit Knipprath, Marvin Heyner und Florian Welzenbach

hinzu, die das Fahrerfeld letztlich auf 33 Starter aufstockten und spannende

Rennen garantierten. Schon in der Qualifikation konnte man David Metz mit nur

0,14 Sekunden hinter Kai Haase anmerken, dass er lange Zeit seiner Jugend auf

dem Zweitakter verbracht und das Fahren damit längst nicht verlernt hat. Die

Startplätze 3 und 4 gingen an Bender und Meurs, die schon drei Sekunden hinter

Metz lagen. Im ersten Lauf startete Patrik Bender am besten und konnte die

Führung auf dem abwechslungsreichen und griffigen Track zwei Runden lang

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MCE

September '14


Fitnessprogramm für Ihren Motor

halten, bevor er Knipprath ziehen lassen musste, der sich kräftig gegen Haase

zu wehren hatte und die Flucht nach vorn antrat. Haase, der in seiner Berliner

Heimat zumeist auf sandigen Böden unterwegs ist, konnte sich letztlich durchsetzen

und zog mit Metz im Schlepptau an Bender und auch Knipprath vorbei,

um das Rennen am Ende auch mit knapp zwei Sekunden Vorsprung vor Metz für

sich zu entscheiden. Der Niederländer Meurs konnte sich gegen Mitte des Rennens

auf der 3. Position festsetzen und verdrängte Bender und Knipprath somit

auf Position 4 und 5. Marvin Heyner platzierte seine Honda nur knapp auf Platz

6 vor Florian Welzenbach, der auf einer 125er KTM angetreten war. Hinter all den

Gaststartern fuhren Ricci Rennesland und Manuel Riexinger ihr eigenes Rennen

am Rande der Top-Ten und wurden kurz vor Schluss fast noch von Heiko Müller

eingeholt, der sich nach einem Startcrash durchs Feld kämpfen musste.

Zu Beginn des zweiten Laufs preschte Riexinger, gefolgt von Rennesland, als

Erster aus dem Gatter und konnte sich kurz an der Spitze des Feldes behaupten,

bevor Meurs und Haase ihm diese wieder streitig machten und die Führung zurückeroberten.

Bis zur letzten Runde gab es ein faires und spannendes Duell

zwischen den beiden Suzuki-Piloten, die am Zielstrich nur mit 1,2 Sekunden Abstand

abgewinkt wurden. Derweil konnte David Metz einen sicheren 3. Platz

nach Hause fahren und bekam gar nichts von den Positionswechseln zwischen

Heyner und Bender sowie Welzenbach und Knipprath mit. Wiederum auf Platz 8

bis 10 im Ziel, sammelten Rennesland, Riexinger und Bender die vollen Punkte

für die Meisterschaftswertung des DMV BRC MX 2-Takt Cups.

In der Tageswertung des Cups dürfen die A-Lizenzler nicht berücksichtigt werden,

weshalb der Tagessieg in Kaltenholzhausen somit an David Metz vor Marvin

Heyner und Gerrit Knipprath ging. Haase, Meurs und Bender wurden mit

Sachpreisen für ihre Treue zum Zweitakter geehrt, da ein solch starkes Starterfeld

natürlich eine Aufwertung für den Cup und seine Fahrer sowie den Veranstalter

und die Zuschauer ist. „Wir freuen uns über jeden Gaststarter, egal wie

schnell oder wie alt, Hauptsache, er ist Zweitakt-begeistert und hat Spaß daran,

bei unserem Cup mitzumachen“, erklärte Christian Schroeder.

Die beiden letzten Rennen der Saison werden am 14. September im niedersächsischen

Northeim und am 27. September in Kleinhau ausgetragen. In der Tabelle

sind es nun neben Riexinger auch noch Müller und Rennesland, die sich ihre Titelchancen

weiterhin bewahren.

• Text: PR DMV BRC MX 2-Takt Cup; Fotos: Hannes Schmidt

Sieg für Kai Haase (Mitte) vor Jeffrey Meurs (links) und Patrick Bender

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 7. Lauf - Kaltenholzhausen - 2./3.8.2014:

Ergebnis: 1. Kai Haase, Suzuki; 2. Jeffrey Meurs; 3. David Metz, KTM; 4. Patrick Bender, KTM; 5. Marvin

Heyner, Honda; 6. Gerrit Knipprath; 7. Florian Welzenbach, KTM; 8. Riccardo Rennesland, KTM; 9. Manuel

Riexinger, Yamaha; 10. Heiko Müller, KTM.

Stand (nach 7 von 9 Veranstaltungen): 1. Riexinger, 274 Punkte; 2. Müller, 250; 3. Rennesland, 227; 4. Philipp

Leis, KTM, 151; 5. Robin Hannes, KTM, 150; 6. Benjamin Traxel, KTM, 147; 7. Robin Kofink, Husqvarna,

132; 8. Amon Herrmann, Kawasaki, 118; 9. Patrick Langanki, KTM, 113; 10. Frank Brockhausen, Yamaha,

107.

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MOTOCROSS

Hessencup - 8. Lauf - Kaltenholzhausen

Heiß aus der Sommerpause

Nach der Sommerpause im Juli ging der ADAC/DMV MX Hessencup Anfang

August in Kaltenholzhausen in seine entscheidende Phase.

Die Bedingungen in Kaltenholzhausen an der hessisch-rheinland-pfälzischen

Grenze waren ziemlich perfekt. Die 1700 Meter lange Strecke war gut vorbereitet,

das Wetter blieb fast das ganze Wochenende trocken. Die anspruchsvolle,

mit vielen Sprüngen gespickte Strecke verlangte den Teilnehmern alles ab.

Trotz Ferienzeit traten 223 Fahrer und Fahrerinnen an, inklusive 32 Fahrern, die

im DMV BRC MX 2-Takt Cup am Sonntag starteten, einige auch als Doppelstarter.

Es begann am Samstag wie immer mit der MX2 Jugend, bei der die sechs Damen

mitfuhren. Das bayerische Supertalent Fabian Bittel fügte seiner Saisonchronik

einen weiteren Doppelsieg auf der Suzuki hinzu und führt vor dem letzten Rennen

mit 43 Punkten Vorsprung vor Marian Fober. Nur noch theoretisch ist dem

Youngster vom AMC Zirndorf der Titel zu nehmen. Tageszweiter wurde Gaststarter

Dennis Zmija-Kalinowski aus Hennweiler, Dritter zweimal Marian Fober vom

MSC Michelbacherhütte.

Beste Lady war erwartungsgemäß Carmen Allinger (Plätze 7 und 10 in den beiden

Rennläufen) vor Luisa Rennesland und der niederländischen Gastfahrerin

Annika Erpeka. Die Frau vom Stega Racing Team hat ihren Titel vor Kimberley

Gundlach schon sicher!

Jonas Böttcher vom MRSC Mernes wurde Doppelsieger in der Königsklasse MX1

und lief zweimal vor Robin Bergmann vom MSC Langgöns ein. Der letztjährige

Zweitaktcup-Meister Dennis Besser konzentrierte sich auf den Hessencup und

wurde drittbester eingeschriebener Fahrer der MX1. Gaststarter Alexander Farkas

wurde vor dem Laubus-Eschbacher Dritter. Jahn Brachthäuser verschenkte

alles durch Ausfall im ersten Lauf. In der Tabelle führt Böttcher mit 16 Punkten

Vorsprung vor Bergmann; in Aufenau ist noch alles möglich.

In der MX2 waren die eingeschriebenen Fahrer vorn: Doppelsieger Dominic

Meuser (Langgöns) vor dem Aarbergener Steffen Kaiser. Joshua Diehl (Sechshelden)

sicherte sich Platz 3 im zweiten Lauf gegen Marvin Röder. Die Gesamtwertung

verspricht einen dramatischen Showdown in Aufenau: Nur 3 Punkte

Vorsprung hat Dominic Meuser vor dem Aufenauer Marvin Röder!

Jonathan Weiß (Schwabhausen) dominierte wieder einmal die 65-ccm-Jugendklasse

vor Max Hero Holzapfel (Waldkappel) und Jona Katz (Schwabhausen).

Weiß hat den Titel fast sicher.

Max Mildenberger (zwei Siege) fährt jetzt bei den Jugendquads allen anderen

wieder davon. In Kaltenholzhausen wurde Miro Cappuccio (Albertshofen) vor

Pascal Payer (Rudersberg) Zweiter. Anders sieht es in der Meisterschaftstabelle

aus: Hier führt der beständige Cappuccio mit 18 Punkten Vorsprung auf Mildenberger.

Mit dem Sieg in der Seniorenklasse (über 40 Jahre) schloss Thomas Brehl den

Samstag ab. Dem Sinngrunder reichte Platz 2 im zweiten Lauf zum Erfolg über

den Groß-Zimmerner Gastfahrer Mathias Gaug, der den zweiten Lauf gewann.

Mit Frank Bremser (Michelbacher Hütte) wurde ein weiterer Gastpilot Dritter.

Unter den sieben Evo-Fahrern, die bei den Senioren mitfuhren, scheiterte Favorit

Stefan Ebert durch Ausfall seiner Maico im ersten Lauf. Arno Lederer auf seiner

1985er Maico wurde Doppelsieger vor Gastfahrer Benjamin Schmitt (Suzuki)

und Robert Löw (Yamaha 1990).

Der Sonntag eröffnete mit den gemeinsam gefahrenen Klassen Classic und

Twinshock. Bei den Classicern wurde Karl Seipel Tagessieger, punktgleich mit

dem Bühlertanner Franz Baur. Damit liegt Baur aber 13 Punkte vor Titelverteidiger

Seipel und vor dem Finale in Seipels Wohnzimmer in Aufenau wird es schwer

für den 1. Vorsitzenden des Heimvereins. Tagesdritter wurde Andreas-Lefty Faber

auf seiner 1972er Husqvarna.

In der Twinshock-Wertung mit 20 Fahrern gab Ex-WM-Fahrer Herbert Schmitz

wieder einmal einen Gastauftritt, der mit dem Gesamtsieg endete. Maik Kaltenberg

fehlte im ersten Umlauf eine Platzierung, um dem Husqvarna-Kollegen den

Tagessieg zu entreißen. Anton Kutter (Maico 1971) wurde Dritter.

Neilas Pecatauskas vom MCV Rhein-Main entschied im zweiten Lauf die 50-ccm-

Schülerklasse für sich. Zweiter wurde Gastfahrer Arne Berscheid (Karlshausen)

vor Luke Schäfer (Nüsstal).

Die beiden Hessenpokalläufe waren wieder einmal das Highlight – mit 35 (!)

Fahrern, darunter 15 Gaststartern. Lokalmatador Nils Gehrke nutzte seine Streckenkenntnisse

und landete einen Doppelsieg vor Gastpilot Joshua Enders (Mücke).

Marvin Dietermann vom MSC Sechshelden wurde Dritter vor Alexander Farkas.

Erst auf Platz 5 kam mit Nachwuchsstar Fabian Bittel der erste eingeschriebene

Fahrer! Vor dem Finale in Aufenau hat Robin Bergmann den Titel in der Tasche,

doch um Platz 2 kündigt sich ein heißer Fight zwischen Brachthäuser

(6 Punkte Vorsprung) und Meuser an.

Dreiundzwanzig Quadpiloten rollten in den beiden Altersklassen ans Startgatter.

André Hoßfeld (Moorgrund) und Lubomir Hunka (Aufenau) teilten sich die

Laufsiege. Hoßfeld wurde Tagessieger und in der Hessencupwertung liegt er damit

15 Punkte vor Hunka, der es beim Heimrennen in Aufenau schwer haben

wird, den Vorsprung noch aufzuholen. Der Aufenauer David Hohmann war zweimal

Dritter. In der Wertung über 35 Jahre war, wie fast immer Klaus Homrich, allerdings

diesmal punktgleich mit Frank Lorenz, erfolgreich. Homrich hat aber

nur 9 Punkte Vorsprung auf Lorenz.

In der 85er Schülerklasse waren mit Henry Heise (2/1) und Bennet Schäfer (1/2)

zwei Gastfahrer vorn. Marc Seitz (Aufenau) wurde Dritter.

Zum Schluss wurden die beiden Läufe um den DMV BRC 2-Takt-Cup mit nicht weniger

als 32 Fahrern durchgeführt. Kai Haase aus dem brandenburgischen

Schenkenhorst wurde Doppelsieger. Jeffrey Meurs (Heilbronn) belegte Platz 2

gegen den punktgleichen David Metz (MSC Freier Grund).

Nach langen sieben Wochen Pause steigt das Finale des Hessen Cups 2014: In

MCE 11/2014 berichten wir vom Showdown am 20./21. September in Aufenau.

• Text: Thomas Schiffner, Fotos: Karl Seipel/Schiffner

Hessencup - 8. Lauf - Kaltenholzhausen

2./3.8.2014:

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Neilas Pecatauskas; 2. Arne Berscheid;

3. Luke Schäfer; 4, Janosch Kettner; 5. Fynn Henryk

Schäfer, alle KTM.

65 ccm: 1. Jonathan Weiß; 2. Max-Hero Holzapfel;

3. Jona Katz; 4. Daniel Lorenz; 5. Hendrik Lißfeld,

alle KTM.

85 ccm: 1. Henry Heise, KTM; 2. Bennet Schäfer,

Kawasaki; 3. Marc Seitz, Kawasaki; 4. Phil Niklas

Löb, KTM; 5. Jakob Scheulen.

MX2 Jugend: 1. Fabian Bittel, Suzuki; 2. Dennis

Zmija-Kalinowski; 3. Marian Fober, Suzuki;

4. Dean Klappholz, KTM; 5. Nick Engel, Kawasaki.

MX2: 1. Dominic Meuser; 2. Steffen Kaiser, KTM;

3. Joschua Diehl, KTM; 4. Marvin Röder, Kawasaki;

5. Daniel Schäffer, Kawasaki.

MX1: 1. Jonas Böttcher, KTM; 2. Robin Bergmann,

Suzuki; 3. Alexander Farkas, Suzuki; 4. Dennis

Besser, Suzuki; 5. Tobias Legner, Suzuki.

Jugendquad: 1. Max Mildenberger; 2. Miro Cappuccio,

Yamaha; 3. Pascal Payer, Yamaha; 4. Lukas

Stribny, Yamaha; 5. Lee-Ann Stemper, Yamaha.

Quad ab 14 Jahre: 1. André Hoßfeld, Yamaha; 2. Lubomir

Hunka, Yamaha; 3. David Hohmann, Suzuki;

4. Martin Bach, KTM; 5. Sascha Findt, Yamaha.

Quad ab 35 Jahre: 1. Klaus Homrich, Yamaha;

2. Frank Lorenz, Yamaha; 3. Markus Strumpler,

KTM; 4. Jörg Brenner, Yamaha; 5. Andreas Herrmann,

CanAm.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Thomas Brehl, Honda;

2. Mathias Gaug, Yamaha; 3. Frank Bremser, Suzuki;

4. Thorsten Pehl, Suzuki; 5. Ilka Schütz, Yamaha.

Classic ab 40 Jahre: 1. Karl Seipel, Maico; 2. Franz

Baur, CZ; 3. Andreas-Lefty Faber, Husqvarna;

4. Harry Strohmeier, BSA.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Herbert Schmitz,

Husqvarna; 2. Maik Kaltenberg, Husqvarna; 3. Anton

Kutter, Maico; 4. Stephan Jöst, Maico; 5. Arno

Lederer, Maico.

Hessenpokal: 1. Nils Gehrke, Suzuki; 2. Joschua

Enders; 3. Marvin Dietermann, KTM; 4. Alexander

Farkas, Suzuki; 5. Fabian Bittel, Suzuki.

Damen: 1. Carmen Allinger, KTM; 2. Luisa Rennesland,

Kawasaki; 3. Annika Erpeka, Suzuki; 4. Kimberly

Gundlach, Honda; 5. Mariel Tegel, Honda.

Die ersten drei des Hessenpokals in Kaltenholzhausen

(v.l.): Joschua Enders,

Nils Gehrke und Marvin Dietermann

EVO: 1. Arno Lederer, Maico; 2. Benjamin Schmitt,

Suzuki; 3. Robert Löw, Yamaha; 4. Hans-Heinrich

Feller, Yamaha; 5. Harry Strohmeier.

Stände (nach 8 von 9 Veranstaltungen):

50 ccm: 1. Pecatauskas, 325 Punkte; 2. Kettner,

308; 3. L.Schäfer, 302; 4. Leandro Noël Dressel,

KTM, 248; 5. F.-H.Schäfer, 224.

65 ccm: 1. Weiß, 343 Punkte; 2. Holzapfel, 304;

3. Katz, 283; 4. Lorenz, 254; 5. Lißfeld, 222.

85 ccm: 1. Löb, 311 Punkte; 2. Seitz, 297; 3. Moritz

Lotz, KTM, 286; 4. Jan Schölzl, Kawasaki, 268;

5. Adrian Strohbach, KTM, 164.

MX2 Jugend: 1. Bittel, 347 Punkte; 2. Fober, 304;

3. Engel, 294; 4. Tom Legner, Suzuki, 212; 5. Dominik

Abu Schab, Honda, 209.

MX2: 1. Meuser, 318 Punkte; 2. Röder, 315;

3. Schäffer, 273; 4. Kaiser, 202; 5. Robin Schauberger,

Kawasaki, 197.

MX1: 1. Böttcher, 322 Punkte; 2. Bergmann, 306;

3. Jahn Brachthäuser, Yamaha, 248; 4. Besser,

227; 5. Legner, 206.

Jugendquad: 1. Cappuccio, 315 Punkte; 2. Mildenberger,

297; 3. Payer, 285; 4. Stemper, 258;

5. Nancy Keller, Yamaha, 235.

Quad ab 14 Jahre: 1. Hoßfeld, 312 Punkte; 2. Hunka,

297; 3. Hohmann, 269; 4. Bach, 251; 5. Findt,

208.

Quad ab 35 Jahre: 1. Homrich, 312 Punkte; 2. Lorenz,

303; 3. Strumpler, 273; 4. Eldor Braun, Yamaha,

258; 5. Brenner, 213.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Brehl, 350 Punkte;

2. Schütz, 286; 3. Pehl, 240; 4. Knut Valtingojer,

Suzuki, 236; 5. Mario Schwabe, Kawasaki, 236.

Classic ab 40 Jahre: 1. Baur, 359 Punkte; 2. Seipel,

346; 3. Strohmeier, 266; 4. Wolfgang Büttner,

Husqvarna, 178; 5. Roland Wurm, DKW, 126.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Kaltenberg, 357 Punkte;

2. Stefan Ebert, Maico, 324; 3. Christoph Leyendecker,

Maico, 288; 4. Manfred Zulauf, Maico, 245;

5. Christof Knipprath, Suzuki, 240.

Hessenpokal: 1. Robin Bergmann, Suzuki, 322

Punkte; 2. Jahn Brachthäuser, Yamaha, 249; 3. Dominic

Meuser, 243; 4. Marvin Röder, Kawasaki,

225; 5. Dennis Besser, Suzuki, 215.

Damen: 1. Allinger, 350 Punkte; 2. Gundlach, 290;

3. Saskia Weber, KTM, 262; 4. Rennesland, 172;

5. Joanne Sperk, Honda, 168.

EVO: 1. Stefan Ebert, Maico, 341 Punkte; 2. Löw,

302; 3. Lederer, 112; 4. Maik Kaltenberg, Husqvarna,

75; 5. Jörg Brenner, Suzuki, 42.

56

MCE

September '14


Marian Fober wurde Dritter in der MX2-Jugend

20./21.09. Aufenau (mit Classic Seitenwagen)

Hessen/ Karl Seipel, MSC Aufenau

Thüringen Martin-Luther-Str. 52

63607 Wächtersbach-Aufenau

Tel. 06053 9678, mobil 0151 43133758

Fax 06053 619684

k.seipel@msc-aufenau.de

www.msc-aufenau.de

25.10. Meisterfeier Kaltenholzhausen

www.msc-kaltenholzhausen.de

Infos und Einschreibung:

Linda Kaufmann

Linda.Kaufmann@mx-hessencup.de

Tel. 06664 1707 (ab 18:00 Uhr)

Weitere Infos:

Wolfgang Büttner, Tel. 0179 4641858

Karl Seipel, k.seipel@msc-aufenau.de

Tel. 06053 9678 mobil 0151 43133758

Doppelsieger André Hoßfeld fährt dem Quadtitel 2014 entgegen

Neilas Pecatauskas gewann bei den 50ern

Gastfahrer Herbert Schmitz beherrschte mal wieder die Twinshock-Klasse

57

MCE

September '14


MOTOCROSS

Start der

Mastersklasse

Landesmeisterschaft Sachsen - 9. Lauf - Pflückuff

Wetterkapriolen

Stefan van Asten: Sieger der OldMasters über 45

Sandy Stolarz kämpfte

in der Hobbyklasse

Marnique Kranz:

Sieger der Junioren

Zum ersten Rennen nach der Sommerpause meinte es der Wettergott nicht gerade

gut mit den Piloten der Landesmeisterschaft Sachsen. Am Samstag regnete

es immer wieder und es galt, einen straffen Zeitplan zu bewältigen. Am Start waren

die Klassen Bambinis, Kids, Junioren, Youngster/MX2 und die Old Masters.

Am Sonntag traten die Hobby-, Masters-Fahrer sowie die Seitenwagen und

Quads der LVMX zu ihren Rennen an. Auch am Sonntag war das Wetter eher

durchwachsen, man konnte schon fast von herbstlich reden.

Der MSC Pflückuff hatte sich im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt. So gab es neben

einer Dauer-Bewässerungsanlage auch einen kleinen Umbau an der Strecke.

Im hinteren Teil kam eine neue Sandpassage dazu. Obwohl es auch im Vorfeld

geregnet hatte, fanden die Fahrer optimale Bedingungen vor.

Ebenfalls mit von der Partie waren die Ladys. Am Samstag startete Angelina Paul

in der Junioren-, Annalena Klemm in der Bambini- und Michelle Römer in der

Kidsklasse. Der Sonntag gehörte Sandy Stolarz in der Hobbyklasse, wo sie um

den Einzug ins Finale kämpfte.

Am Samstag pünktlich um 8:00 Uhr gingen die Junioren in ihr freies Training. Im

Zeittraining holte sich Marnique Kranz aus Mülsen die Poleposition vor Maximilian

Spies aus Ortrand und Nils Viertel aus Neukirchen. Kranz sicherte sich auch

den Tagessieg mit zwei souveränen Laufsiegen. Tageszweiter wurde Spies mit

zweimal Platz 2. Rang 3 in der Tageswertung ging an Nils Viertel mit zwei 3. Plätzen.

Angelina Paul kämpfte sich in der Tageswertung auf den 10. Platz.

Bei den Bambinis war es Tom Landgraf, der sich die Poleposition im Zeittraining

holte und so schon mal ein Zeichen setzte. Gastfahrer Paul Neunzling belegte

den 2. Startplatz vor Elias Singer und dem Meisterschaftsführenden Marius

Trültzsch. Mit einem 2. Platz und einem Sieg holte sich Tom Landgraf auch den

Tagessieg vor Trültzsch und Singer. Annalena Klemm kam überhaupt nicht zurecht

und belegte den 12. Platz.

In der Kids-Klasse sicherte sich nach seiner Verletzung Emil Kurt Jung die Poleposition.

Startplatz 2 ging an Lukas Fiedler vor Falko Seifert. Der Tagessieg ging

an Jung vor Henry Bahner und Emil Arnold. Michelle Römer war sehr gut unterwegs

und kam auf den 14. Platz.

In der Old-Masters-Klasse Ü45 konnte sich die Landesmeisterschaft und der

Veranstalter über hohen Besuch aus Belgien freuen. Exweltmeister Stefan van

Asten leitet in Belgien eine eigene MX Schule, mit der er auch in Deutschland unterwegs

ist. Er nutzte das Rennen als Training. Nun ja, einem Weltmeister macht

keiner so schnell was vor und das Fahren hat er auch noch lange nicht verlernt.

Den ersten Lauf gewann van Asten. Im zweiten Lauf blieb er erst mal im Startgatter

hängen, was ihn aber nicht aus der Ruhe brachte. Nach der ersten Runde war

van Asten schon bis auf Position 6 vorgefahren. In der drittletzten Runde

schnappte er sich die Führung und gewann auch den zweiten Lauf. Mit Andreas

Feldt sicherte sich ein weiterer Gastfahrer Rang 2 vor Thomas Fritsch. Bei den

Ü35 holte sich wieder einmal Stephan Hetze den Tagessieg. Tageszweiter wurde

Jörg Lindner vor Marcel Schneider.

Auch der Sonntag bot wieder einiges an Spannung. Im Finale der Hobbyklasse

siegte Gastfahrer Clemens Menzel vor Bruce Schröder und Manuel Graef. Der

Meisterschaftsführende Torsten Schulze konnte nach seinem heftigen Sturz im

Halbfinale, bei dem ihm zum Glück nichts passierte, nicht am Finale teilnehmen.

In der Mastersklasse siegte Kevin Lindner vor Bruno Wächtler, der nach seiner

Verletzung sein Comeback feierte und sich gleich mit dem 2. Platz belohnte.

Rang 3 ging an Gastfahrer Toni Wolff.

Bei den LVMX Seitenwagen gewann Marko Schulze. Zweiter und Dritter wurden

Tino Hannuschke und Tino Ueckermann. Bei den LVMX Quads ging der Sieg an

Wilhelm Rudolph, gefolgt von Maik Frenkel und Sandy Schulze.

Am 7. September gastiert die Landesmeisterschaft Sachsen mit den Klassen

Bambini, Kids, Junioren und Old Masters im Steinbruch Tettau beim MC Meerane.

• Text u. Fotos: FK Motocross Sachsen/Thomas Trienitz

Alle weiteren Infos zur Serie gibt es unter www.mxland.de. Ergebnisse gibt es

unter www.mylaps.com

Sachsen-MX - 9. Lauf - Pflückuff - 16./17.8.2014:

Gesamtergebnisse:

Bambini: 1. Tom Landgraf; 2. Marius Trültzsch;

3. Elias Singer; 4. Paul Neunzling; 5. Robbie

Dworschak.

Kids: 1. Emil-Kurt Jung; 2. Henry Bahner; 3. Emil

Arnhold; 4. Leon Rudolph; 5. Justin Weirauch.

85 ccm Junioren: 1. Marnique Kranz; 2. Maximilian

Spies; 3. Nils Viertel; 4. Valentino Weßling;

5. Leon Göhler.

Youngster: 1. Vincent Peter ; 2. Marek Stipek;

3. Johannes Reimann; 4. Julian Hunger; 5. David

Butzek.

Old Masters Ü35: 1. Stephan Hetze ; 2. Jörg Lindner;

3. Marcel Schneider ; 4. Tim Kieß; 5. Thomas

Süß.

Old Masters Ü45: 1. Stefan van Asten; 2. Andreas

Feldt; 3. Thomas Fritsch ; 4. Mike Mikolay ; 5. Igor

Wernicke.

Masters: 1. Kevin Lindner; 2. Bruno Wächtler;

3. Toni Wolff; 4. Petr Kolencik; 5. Patrick Hildebrand

.

LVMX Seitenwagen: 1. Marko Schulz; 2. Tino Hannuschke;

3. Tino Ueckermann; 4. Torsten Hengst;

5. Christoph Wisbar.

LVMX Quad: 1. Wilhelm Rudolph; 2. Maik Frenkel;

3. Sandy Schulze; 4. Christoph Wisbar; 5. Maximilian

Flemming.

Hobby: 1. Clemens Menzel; 2. Bruce Schröder; 3.

Manuel Graef; 4. Lukas Jaschinski; 5. Felix Rösler.

Ausführliche Ergebnisse gibt es unter www.my

laps.com

58

MCE

September '14


DJMV-Meisterschaft

8. Lauf am 13./14. September

beim MC Windsberg

Der Countdown der DJMV-Meisterschaft wird am 13./14. September beim MC

Windsberg eingeläutet. Die Strecke liegt in der Nähe von 86748 Marktoffingen.

Die Fahrer treffen dort auf eine interessante und mit elf größeren und kleineren

Sprüngen auch abwechslungsreiche Strecke, die zum größten Teil aus Lehmboden

besteht. Schon der „Bergauf-Start“ wird für manche Piloten eine Herausforderung

sein.

Das Rennwochenende beginnt am Samstag um 9:00 Uhr und der letzte Lauf wird

gegen 18:00 Uhr abgewinkt. Der Sonntag startet um 8:20 Uhr und endet gegen

17:00 Uhr. An beiden Tagen findet im Anschluss an die letzten Läufe die Siegerehrung

statt, zu denen auch alle Zuschauer herzlich eingeladen sind.

Um das leibliche Wohl aller Teilnehmer und Gäste kümmert sich an diesem Wochenende

der MC Windsberg. Alle Fahrer, die mit einer Tageslizenz an den Start

gehen möchten, sind in Windsberg herzlich willkommen.

Saisonfinale am 27./28.9.

beim MTC Flehingen

Beim letzten Lauf zur DJMV-Meisterschaft hat sich der MTC Flehingen wieder

mächtig ins Zeug gelegt, um der Saison einen krönenden Abschluss zu verleihen.

So wurde vom MTC Flehingen ein Charity-Abendprogramm für die Organisation

„Wings for life – Stiftung für Rückenmarksforschung“, bei dem das Flutlicht-Motocross

der Höhepunkt sein wird, organisiert. Umrahmt wird dieses

Highlight von Livemusik und einigen anderen Überraschungen, bis es dann zum

Abschluss in die Bar mit DJ geht.

Am Sonntag heißt es dann noch einmal für alle Jugendklassen ab 8:20 Uhr „Motoren

an“. Die Ladys werden dann auch noch einmal alles geben und die MX-TL-

Open beenden dieses finale Wochenende.

Wer sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen möchte, findet die Strecke

im Freizeit- und Sportgelände „In den Seegärten“ am Rande der Ortschaft Flehingen

(75038 Oberderdingen-Flehingen). Diese, im Verhältnis zu den anderen

Strecken nur zirka 800 Meter kurze Strecke hat ihren eigenen, besonderen Reiz.

Man kann dort wirklich sagen: „In der Kürze liegt die Würze.“ Für die Fahrer ist

sie eine Herausforderung, da es einen ständigen Wechsel zwischen Sprüngen

und Kurven gibt. Die Zuschauer kommen in Flehingen voll auf ihre Kosten, weil

sie die Stadionstrecke komplett überblicken können. So wird ihnen kein Zweikampf

entgehen. Für Tageslizenzfahrer wird es am Sonntag möglich sein, in der

MX-TL-Open-Klasse zu starten. Wer in dieser Klasse starten möchte, muss sich

vorher bei der Geschäftsstelle anmelden, denn wer zuerst kommt ...

An beiden Tagen wird der MTC Flehingen wieder alle Teilnehmer und Zuschauer

bestens mit Essen und Trinken versorgen. Jetzt nur noch Termin vormerken, um

die spannenden Rennen nicht zu verpassen.

Alle wichtigen Informationen rund um die Veranstaltungen gibt es bei der Geschäftsstelle

(Tel. 07446 9556413, E-Mail info@djmv.de, www.djmv.de) und auf

Facebook (DJMV – Deutscher Jugend Motocross Verband).

• Texte u. Fotos: DJMV/Regina Schäffer

Die MX1-Klasse in Flehingen

MX2-Senior in Windsberg

Ihr

Verband

für die

ganze Familie

• Kids, Junioren, MX 2, MX 1, Ladies,

Senioren + Tageslizenz-Klasse

• Trainingslager + Lehrgänge

• Rennen auf höchstem Niveau

• Gastfahrer + Einsteiger

sind herzlich willkommen

DJMV Geschäftsstelle Regina Schäffer

Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

Tel. 07446/9556413, Fax 07446/9506854

Mail: info@djmv.de, Web: www.djmv.de

8. Lauf zur DJMV-Meisterschaft

beim MC Windsberg am 13./14. September

SAISONFINALE

beim MTC Flehingen am 27./28. September

Flutlicht-Motocross - Livemusik - Barbetrieb mit DJ

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MCE

September '14


MOTOCROSS

DAMCV-MX - 4. Lauf - Weilerswist:

Start Inter DAM/

MX2 + Open:

Kevin Braun (3)

Christoph Selent (322)

Pascal Proenen (726)

Michael Kaussen (96)

Spannende Rennen nach

Nach langer Sommerpause meldet sich auch

der DAMCV wieder mit spannenden Rennen

wie in jedem Jahr beim MCC Weilerswist zurück.

Trotz der schlechten Wettervorhersagen

präsentierte sich die Strecke auf dem

Rennenberg am Samstagmorgen in einem

überraschend guten Zustand, sodass den Zuschauern

spannende Rennen geboten wurden.

Beim DAMCV-Rennen auf der gut übersehbaren und

schönen Hartbodenstrecke des MCC Weilerswist in

Müggenhausen waren alle Klassen am Start und so

kam keiner zu kurz.

Am Samstag waren die Jugendklassen sowie die Junioren

Open/Senioren/Veteranen und Damen dran.

In der 50-65-ccm-Klasse konnte sich der für die

Cross-Finals qualifizierte Jan Krug mit zwei perfekten

Laufsiegen vor Leon Höhns und Luca Höltenschmidt

durchsetzen.

In der 85-ccm-Klasse Senioren fehlte der Meisterschaftsführende

Pit Rickert, der bei der Junioren-

WM für Deutschland in Lierneux-Bastogne antrat.

Somit konnte Jannik Schmitz auf seiner Heimstrecke

beide Starts für sich entscheiden, aber die Führung

in beiden Läufe nicht bis ins Ziel bringen. So

konnte Steven Hartwig beide Läufe vor Jakob

Scheulen und Jannik Schmitz gewinnen.

Den spannendsten Zweikampf am Samstag gab es

in der MX2 Jugend zwischen Maurice Wasilewski

und Cris Weberpals. Den ersten Lauf konnte Weber-

pals noch knapp vor Wasilewski entscheiden, doch

Wasilewski war im zweiten Lauf zu schnell für Weberpals

und konnte so die MX2 Jugend vor Weberpals

und Julian Schäfer gewinnen.

Achtzehn Fahrerinnen gingen in der Damenklasse

an den Start, in der sich Carmen Allinger in beiden

Läufen vorkämpfte und sich somit den Gesamtsieg

vor Annika Erpeka und Maren Ruiters sichern konnte.

Am Sonntag ging es dann mit den Aufsteiger- und

DAM-Klassen weiter. In der MX2 Junioren konnte

Nils Bädorf seinen ersten Gesamtsieg vor dem belgischen

Tageslizenzfahrer Jordy Vanckee, der im

zweiten Lauf mit den schlechten Wetterbedingungen

zu kämpfen hatte, einfahren. Dritter wurde Paul

Löhmer.

Kevin Kern, der schon am Samstag in der MX2 Jugend

unter den Top-Fünf war, konnte die National-

MX2-Klasse ganz klar mit zwei perfekten Laufsiegen

für sich entscheiden. Auf den Plätzen 2 und 3

kamen Jeremy Geisler und Daniel Gäng ins Ziel. In

der National Open gewann Philipp Platte, der an

diesem Tag in zwei Klassen startete und auch in beiden

Klassen Pokale bekam. Auf den Plätzen 2 und 3

kamen Ansga Kranen, der am Vortag Rang 3 bei den

Senioren belegte, und der junge Robin Fischer ins

Ziel.

Ein sehr spannender Zweikampf fand im ersten Lauf

zwischen Philipp Platte und Peter Patzer in der

Youngtimer-Klasse statt. Kurz vor Schluss konnte

Patzer sich vor Platte setzen, wobei Platte weiterkämpfte

und sich in der letzten Runde die Führung

wieder schnappte. Somit gewann Platte Lauf 1 vor

Patzer und Arnhold. Lauf 2 gewann Arnhold vor Patzer

und Platte und am Ende trennten die ersten drei

Pokalränge nur einen Punkt. Sieger in der Youngtimer-Klasse

wurde Gerhard Arnhold mit 45 Zählern,

punktgleich mit dem zweitplatzierten Platte,

auf Rang 3 folgte Patzer mit 44 Punkten.

Die Twinshock-Klasse konnte Hans-Uwe Krüttgen

mit zwei Laufsiegen für sich entscheiden, der auch

schon am Vortag die Seniorenklasse gewann. Zweiter

bei den Twinshockern wurde Luc „Lucky Luke“

Perdieus der schon am Samstag die Veteranen-

Klasse für sich entscheiden konnte, vor Hubert

Heck, der ebenfalls am Vortag in der Veteranenklasse

unterwegs war und dort Platz 2 belegte.

In der schnellsten Klasse, der DAMCV Inter MX2 und

Open, fanden die ersten beiden der drei Läufe unter

besten Bedingungen statt. Kurz vor dem dritten

Lauf begrüßte Petrus die Interklasse mit starkem

Regen und viele Fahrer hatten mit den Wetterbedingungen

zu kämpfen. Die Inter MX2 konnte für den

verletzten Lukas Platt der aufgerückte Christian

Gerhards für sich entscheiden, und zwar vor dem

Belgier Karel Schepmans und Dennis Wolff, der den

dritten Lauf witterungsbedingt nicht zu Ende fahren

konnte. Mike Adrian Braun und Marius Platt verfehlten

nur jeweils um einen Zähler bzw. 2 Punkte die

Pokalränge. Ebenfalls spannend war es in der Inter

Open, in der Michael Kaussen im dritten Lauf den

Gesamtsieg vor Kevin Braun und den für die Cross-

Finals qualifizierten Pascal Proenen holen konnte.

Alle Ergebnisse des letzten Renn- Wochenendes findet

ihr auch unter: www.damcv.de

• Text u. Fotos: Guido Barth

60

MCE

September '14


Youngtimer/Twinshock:

Peter Patzer (34) und

Philipp Platte (271) vor

(v.l.) Andreas Sengpiel (25)

Ludwig Reuter (57)

Bernd Trimpop (5)

Oliver Willms (17)

Hubert Heck (19)

der Sommerpause

DAMCV-Motocross - 4. Lauf - Weilerswist

9./10.8.2014:

Ergebnisse:

Tageswertung Open Junioren: 1. Marc Kolasa;

2. Jonas Pickartz; 3. Matthias Pflug; 4. Tim Stüber;

5. Kim-Sven Kemper.

Meisterschaft Open Junioren: 1. Kolasa; 2. Pickartz;

3. Pflug; 4. Stüber; 5. Jürgen Schäfer.

Tageswertung MX2 Jugend: 1. Maurice Wasilewski;

2. Cris Weberpals; 3. Julian Schäfer; 4. Kevin

Kern; 5. Nico Wester.

Meisterschaft MX2 Jugend: 1. Weberpals; 2. Wasilewski;

3. Schäfer; 4. Kern; 5. Wester.

Tageswertung 50-65 ccm: 1. Jan Krug; 2. Leon

Höhns; 3. Luca Höltenschmidt; 4. Konrad Fuchs;

5. Jannis Mertins.

Meisterschaft 50-65 ccm: 1. Krug; 2. Fuchs; 3. Mertins;

4. David Fischer; 5. Miguel-Fabien Leibold.

Tageswertung + Meisterschaft 85 ccm: 1. Steven

Hartwig; 2. Jakob Scheulen; 3. Jannik Schmitz;

4. Robin Knuf; 5. Fiona Hoppe.

Tageswertung + Meisterschaft 50 ccm Mini: 1. Arne

Berscheid; 2. Fynn Schäfer; 3. Morris Molitor;

4. Devin Görlitz; 5. Oskar Luis Romberg.

Tageswertung + Meisterschaft Senioren: 1. Hans-

Uwe Krüttgen; 2. Wilfried Cosler; 3. Ansga Kranen;

4. Stephan Scholz; 5. Thomas Frorath.

Tageswertung + Meisterschaft Veteranen: 1. Luc

Perdieus; 2. Hubert Heck; 3. Thomas Beuer; 4. Peter

Patzer; 5. Uwe Krüger.

Tageswertung Damen: 1. Carmen Allinger; 2. Annika

Erpeka; 3. Maren Ruiters; 4. Nina Heimbüchel;

5. Fiona Hoppe.

Meisterschaft Damen: 1. Allinger; 2. Ruiters;

3. Heimbüchel; 4. Hoppe; 5. Claudia Perdieus.

Tageswertung MX2 Junioren: 1. Nils Bädorf; 2. Jordy

Vanckee; 3. Paul Löhmer; 4. Luca Herwix; 5. Carmen

Allinger.

Meisterschaft: 1. Bädorf; 2. Löhmer; 3. Herwix;

4. Allinger; 5. Erik Full.

Tageswertung + Meisterschaft National MX2:

1. Kevin Kern; 2. Jeremy Geissler; 3. Daniel Gäng;

4. Jonas Remmel; 5. Nico Wester.

Tageswertung National Open: 1. Philipp Platte;

2. Ansga Kranen; 3. Robin Fischer; 4. Stephan

Scholz; 5. Mario Follon.

Meisterschaft National Open: 1. Kranen; 2. Platte;

3. Fischer; 4. Scholz; 5. Thomas Beuer.

Tageswertung 50-85 ccm Junioren: 1. Fabian Trossen;

2. Michél Krings; 4. Luca Höltenschmidt;

4. Aaron Steinbusch; 5. Marlon Möritz.

Meisterschaft 50-85 ccm Junioren: 1. Trossen;

2. Steinbusch; 3. Möritz; 4. Tobias Kessel.

Tageswertung 50-85 Junioren D 65: 1. Joe Rademacher;

2. Miguel Leibold; 3. Jannis Mertins; 4. Daniel

Weiß.

Tageswertung 50-85 Junioren D 85: 1. Robin Knuf;

2. Jonathan Frorath; 3. Julius Valter; 4. Alexander

Heindrichs; 5. Brian Fröhlich.

Tageswertung + Meisterschaft Twinshock:

1. Hans-Uwe Krüttgen; 2. Luc Perdieus; 3. Hubert

Heck; 4. Werner Faßbender; 5. Christian Wieczorek.

Tageswertung Youngtimer: 1. Gerhard Arnhold;

2. Philipp Platte; 3. Peter Patzer; 4. Ludwig Reuter;

5. Tim Simons.

Meisterschaft Youngtimer: 1. Patzer; 2. Platte;

3. Reuter; 4. Simons; 5. Bernd Trimpop.

Tageswertung Inter MX2: 1. Christian Gerhards;

2. Karel Schepmans; 3. Dennis Wolff; 4. Mike-Adrian

Braun; 5. Marius Platt.

Meisterschaft Inter MX2: 1. Gerhards; 2. Braun;

3. Platt; 4. Wolff; 5. Cris Weberpals.

Tageswertung + Meisterschaft Inter Open: 1. Michael

Kaussen; 2. Kevin Braun; 3. Pascal Proenen;

4. Christoph Selent; 5. Fabian Fischer.

MOTOCROSS

54533 Oberkail

(Nähe Bitburg)

13./14. September

www.mcv-oberkail.de

E-Mail: uwesteines@googlemail.com

rene.foerschner@web.de

MOTOCROSS

KLEINHAU

A4 Abf. Düren B 399

27./28. September

www.msc-kleinhau.de

Meisterschaft Inter DAM: 1. Kaussen; 2. Braun;

3. Proenen; 4. Gerhards; 5. Selent.

Tageswertung Inter Seitenwagen: 1. Adrian Peter/

Robin Ohl; 2. Markus Reipen/Jürgen Hülsmann;

3. Jochen Matzak/Patrick Reinert; 4. André Knübben/Pascal

Knübben; 5. Frank Kehlenbach/Leon-

Maik Kehlenbach.

Meisterschaft Inter Seitenwagen: 1. Matzak/Reinert;

2. Knübben/Knübben; 3. Kehlenbach/Kehlenbach;

4. Uwe Leibold/Martin Pieper; 5. Dirk

Döhmen/Tobias Lange.

Freitag ab 15:00 Uhr freies Training

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren

MX2 Jugend, Damen, Senioren

Veteranen, Open Junioren

Sonntag 50/85, Twin-Shock + Youngtimer

MX2 Junioren, MX2 National

Open National

Intern. DAM (MX2+Open)

Seitenwagen

Samstag PW50 Mini, 50/65, 85 Senioren,

MX2 Jugend, Damen, Senioren

Veteranen, Open Junioren

Sonntag 50/85, Twin-Shock

+ Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2+Open)

Seitenwagen

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MCE

September '14


MOTOCROSS

IMBA-EM - Seitenwagen - 3. Lauf - Attenhoven/B

Volltreffer

Mit 27 eingeschriebenen Teams wurde dieser IMBA-

Europameisterschaftslauf bei sehr sonnigen Wetterverhältnissen

auf dieser sehr schnellen Bahn ein

Volltreffer.

In den Läufen gab es kein Mittel gegen die in der

laufenden Saison führenden Jarno van den Boomen/Henry

van de Wiel (NL). Beim ersten Start waren

es aber die regierenden Meister Christian Corthouts/Dennis

van den Bulck (B), die die Führung

übernahmen. Aber sehr schnell hatten van den Boomen/van

de Wiel das Heft in den Händen und legten

ein sehr hohes Tempo vor.

Der Kampf um die Plätze 1 und 2 war fest in den Händen

vorgenannter Teams. Um Platz 3 lieferten sich

Sven Verbrugge/Tim Schoenmakers (B) und Marco

Boller/Simo Wälti (CH) einen starken Fight. Zuletzt

mussten die Schweizer aber auch noch die Belgier

Luc Descheemaeker/Jens Mans vorbeilassen und

sich mit Platz 5 zufriedengeben.

Im zweiten Lauf gab es wiederum kein Halten für

van den Boomen/van de Wiel, die sich so stark zeigen

wie nie zuvor und deutlich und resolut auf den

Titel hinarbeiten. Wenn sie dabei vom technischen

Pech verschont bleiben, sollte dies auch sicher bald

gelingen.

Corthouts/van den Bulck und die Schweizer Boller/

Wälti lieferten sich einen Kampf, der zwar auf des

Messers Schneide stand, aber stets fair geführt

wurde; auch wenn sie kurz zusammenstießen und

die Belgier dadurch einige Plätze verloren. So sah

das Publikum die Schweizer auf Platz 2 und die sehr

stark fahrenden Engländer David Keane/Paul Horton

vor Corthouts/van den Bulck auf Rang 3.

Der dritte Lauf musste gleich nach dem Start abgebrochen

und neu gestartet werden, da sich einige

Gespanne in einen Sturz verwickelt und mitten auf

der Bahn verteilt hatten. Nach dem erneuten Start

lagen Corthouts/van den Bulck in Führung, aber

auch hier waren es van den Boomen/van de Wiel,

die wieder sehr schnell die Leitung in ihre Hände

nahmen und auch diesen Lauf gewinnen konnten.

Corthouts/van den Bulck etablierten sich auf Platz

2, mussten aber am Ende des Rennlaufes noch

kämpfen, um diesen knapp vor den Schweizern Boller/Wälti

zu sichern. Verbrugge/Schoenmakers, die

sich nach einem Sturz im zweiten Lauf wieder voll

erholt hatten wurden Vierte vor den Niederländern

Ton van Keulen/Marcel van Wanrooij.

Deutschland war leider nur mit einem Team nach

Belgien angereist und so mussten die jungen Gladbacher

André und Pascal Knübben die deutsche

Fahne hochhalten. Sie belegten die Plätze

18/19/20 und Gesamtrang 18.

• Text: Willi Jütten/Luc Driesen; Fotos: Luc Driesen

Attenhoven: 1. Jarno van den Boomen/Henry van de Wiel, 2. Christian Corthouts/Dennis van den Bulck, 3. Marco Boller/Simon Wälti

Marco Boller/Simon Wälti (47) vor Patrick Greup/Marc van Deutekom (3)

IMBA-EM - Seitenwagen - 3. Lauf - Attenhoven/B - 26./27.7.2014:

Gesamtergebnis: 1. Jarno van den Boomen/Henry van de Wiel, NL;

2. Christian Courthouts/Dennis van den Bulck, B; 3. Marco Boller/Simon

Wälti, CH; 4. Werner Pflugshaupt/Jonas Baumgartner, CH; 5. Luc

Descheemaeker/Jens Mans, B; 6. Sven Verbrugge/Tim Schoenmakers,

B; 7. Teun van Ravenstein/Michel van Zwam, NL; 8. Gaston Vaes/

Dimitri Vandeursen, B; 9. David Keane/Paul Horton, GB; 10. Ton van

Keulen/Marcel van Wanrooij, NL.

Ferner: 13. Mathias Stäger/Sascha Kobel, CH; 18. André Knübben/

Pascal Knübben, D; 22. Ronny Gloor/Christoph Zürcher, CH; 26. Theo

Morf/Cedric Bettschen, CH.

62

MCE

September '14

Christian Corthouts/Dennis van den Bulck (34) vor den Siegern Jarno van den Boomen/Henry van de Wiel (4)


IMBA-EM - Seitenwagen - 4. Lauf - Penybont/GB

Britischer Sieg

Britischer Sieg beim Heim-GP der Seitenwagen für

das Team Simon Bradford/Luke Peters.

Nachdem es gut drei Wochen in der Region kaum

bzw. nicht geregnet hatte, gingen in der Nacht zum

Sonntag alle Schleusen auf und der Regen setzte

den Parcours vollständig unter Wasser. Sturmböen

zerrissen einige Zelte und schüttelten die Wohnwagen

kräftig durch.

Es wurde dann seitens der Verantwortlichen beschlossen,

zunächst einmal das Training zu verschieben

und die Strecke mittels Gräben zu entwässern.

Sonnenschein wechselte sich mit Regen und

Sturmböen ab und der Veranstaltung drohte die Absage.

Als das erste Training losging, nahmen alle Teams

teil und kamen auch mehr oder weniger gut über die

Runden. Wegen der Zeitverschiebung und der

Angst, dass es abends für einige zu spät werden

könnte, die gebuchten Fähren zu erreichen, wurde

sogar auf die Fahrervorstellung verzichtet, sodass

man halbwegs wieder im Plan lag.

Während die Engländer Bradford/Peters die beste

Trainingszeit hingelegt hatten, verbuchten die in

diesem Jahr siegesgewohnten Niederländer Jarno

van den Boomen/Henry van de Wiel nur die siebtschnellste

Zeit und hatten somit auch immer einen

kleinen Nachteil bei der Startaufstellung.

Aber van den Boomen/van de Wiel zeigten dann im

ersten Lauf mal gleich, wer die Besten in diesem

Jahr sind. Mit einem Start-Ziel-Sieg fügten sie weitere

60 Punkte ihrem ohnehin schon gut gefüllten

Konto hinzu. Luc Descheemaeker/Jens Mans mischten

in diesem Lauf ebenfalls in den vorderen Rängen

mit. Lange konnten sie sich auf Rang 3 halten,

mussten sich am Ende aber dann noch den Niederländern

Willem van Ravenstein/Jeroen Kuijpers geschlagen

geben. Auf Platz 2 hatten sich schon ab

Runde 2 die Engländer Bradford/Peters festgesetzt

und sie zeigten damit, dass sie nicht nur aufgrund

von Glück die schnellste Trainingszeit hingelegt

hatten.

Auch das Schweizer Team Marco Boller/Simon Wälti

arbeitete sich Runde um Runde nach vorne und

konnte auch an seinen Landsleuten Werner Pflugshaupt/Jonas

Baumgartner vorbeigehen. Diese waren

in der Startrunde Fünfte, wurden aber letztlich

nur Elfte.

Aus Deutschland war leider kein Team angereist, sodass

in England alles auf einen Dreiländerkampf hinauslief,

denn die französischen Teams konnten

sich auch nicht in die ersten zehn Ränge vorarbeiten.

In Lauf 2 sicherten sich Bradford/Peters gleich in

der Startrunde Platz 1 und hatten die Meute gut im

Griff. Van den Boomen/van de Wiel hatten einen

schlechten Start und kamen als Zehnte aus der ersten

Runde zurück. Willem van Ravenstein/Jeroen

Kuijpers belegten zunächst Rang 2 und beendeten

das Rennen auf 4. Van den Boomen/van de Wiel

konnten sich so nach und nach Platz um Platz vorarbeiten

und kamen als Zweite durchs Ziel. Die amtierenden

Champions Christian Corthouts/Dennis van

den Bulck waren auf 3 gestartet und beendeten das

Rennen auch auf dem 3. Rang. Die Schweizer Boller/

Wälti wurden Fünfte.

Auch Lauf 3 ging auf das Konto der Briten Bradford/

Peters, die sich damit auch gute Voraussetzungen

für den Gesamtsieg schafften. Corthouts/van den

Bulck lagen bis Runde 4 auf Rang 2 und hatten van

den Boomen/van de Wiel im Nacken, die dann vorbeizogen.

Die Champions aus Belgien hatten aber

Pech, fielen immer weiter zurück und beendeten

das Rennen als Zwölfte. Die Schweizer Farben wurden

wieder von Boller/Wälti vertreten, die erneut

Platz 5 holten. • Text: Willi Jütten; Fotos: Luc Driessen

IMBA-EM - Seitenwagen - 4. Lauf - Penybont/GB - 9./10.8.2014:

Gesamtergebnis: 1. Simon Bradford/Luke Peters, GB; 2. Jarno van

den Boomen/Henry van de Wiel, NL; 3. Marco Boller/Simon Wälti, CH;

4. Christian Corthouts/Dennis van den Bulck, B; 5. Gaston Vaes/Dimitri

Vandeursen, B; 6. Luc Descheemaeker/Jens Mans, B; 7. Willem

van Ravenstein/Jeroen Kuijpers, NL; 8. Sven Verbrugge/Tim Schoenmakers,

B; 9. Paul Pelling/Stewart France, GB; 10. Dirk Vanleeuw/

Dennis Rüwe, B.

Ferner: 11. Werner Pflugshaupt/Jonas Baumgartner, CH; 15. Mathias

Stäger/Sascha Kobel, CH; 26. Ronny Gloor/Christoph Zürcher, CH.

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen): 1. Van den Boomen/van de

Wiel, 708 Punkte; 2. Corthouts/van den Bulck, 528; 3. Boller/Wälti,

501; 4. Verbrugge/Schoenmakers, 490; 5. van Ravenstein/Kuijpers,

464; 6. Patrick Greup/Han van Deutekom, NL, 438; 7. Pflugshaupt/

Baumgartner, 429; 8. Keane/Horton, 418; 9. Descheemaeker/Mans,

366; 10. Cor de Laat/Lars de Laat, NL, 360.

Ferner: 11. Stäger/Kobel, 340; 22. Gloor/Zürcher, 217; 27. Morf/Bettschen,

146; 31. Jochen Matzak/Patrick Reinert, D, 86; 32. Dirk Döhmen/Tobias

Lange, D, 83; 33. Knübben/Knübben, D, 66.

Die WM-Leader Jarno van den Boomen/Henry van de

Wiel (4) vor den Heimsiegern Simon Bradford/Luke

Peters (10), Christian Corthouts/Dennis van den Bulck

(34), Willem van Ravenstein/Jeroen Kuijpers (5)

Unten: Sven Verbrugge/Tim Schoenmakers

IMBA-EM - Open - 3. Lauf - Nocturne Allaire/F - 19./20.7.2014:

Gesamtergebnis: 1. Jilani Cambré, B; 2. Vincent Collet, B; 3. Stijn Verstrepen,

B; 4. Junior Slegers, B; 5. Jack Cox, GB; 6. Maurice Klijn, NL;

7. Clinton Barrs, GB; 8. Ronnie van Rooij, NL; 9. Mike Bouwmeester,

NL; 10. Shaun Pearce, GB.

Ferner: 11. Michael Kaussen, D; 14. Fabian Hublard, CH; 17. Tim

Münchhofen, D; 18. Christoph Selent, D; 19. Mario Kern, CH; 21. Patrick

Fleischmann, CH; 22. Roman Geering, CH; 23. Fabian Fischer, D;

27. Rico Kern, CH; 33. Dustin Fleck, D; 34. Michael Sprenger, CH.

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen): 1. Cambré, 360 Punkte; 2. Collet,

300; 3. Verstrepen, 262; 4. Cox, 251; 5. van Rooij, 236; 6. Paul

Spierings jun., NL, 228; 7. Clinton Barrs, GB, 222; 8. Pearce, 201;

9. Kaussen, 200; 10. Luke Meredith, GB, 193.

Ferner: 12. Münchhofen, 182; 17. Selent, 145; 18. Hublard, 138;

22. Kern, 120; 23. Fleischmann, 114; 24. Geering, 106; 27. Fleck, 65;

31. Sprenger, 57; 34. Fischer, 50; 35. Kern, 47.

Nation-Cup: 1. Belgien, 922 Punkte; 2. Niederlande, 726; 3. Großbritannien,

706; 4. Deutschland, 527; 5. Schweiz, 372; 6. Frankreich,

237; 7. Dänemark, 176; 8. Tschechien, 45.

IMBA-EM - Jugend - Venray/NL - 19./20.7.2014:

Gesamtergebnisse + Endstand:

85 ccm Großrad: 1. Kevin Horgmo, DK, 240 Punkte; 2. Marcus René

Petersen, DK, 212; 3. Raf Meuwissen, NL, 191; 4. Loeka Thonies, NL,

189; 5. Ronny Utzinger, CH, 178; 6. Jeremy Quirijnen, NL, 159; 7. Stef

Karssemakers, NL, 148; 8. Christopher Mills, GB, 148; 9. Pit Rickert,

D, 136; 10. Shana van der Vlist, NL, 134.

Ferner: 19. Jannik Schmitz, D, 94; 22. Fiona Hoppe, D, 72; 25. Jonathan

Frorath, D, 62; 28. Pascal Blöchlinger, CH, 55; 30. Christian Voss,

D, 46; 32. Jan Müller, D, 35.

MX2 125 ccm Jugend: 1. Mike Bolink, NL, 224 Punkte; 2. George Grigg,

GB, 220; 3. Wesley Mars, NL, 205; 4, Bart Klijn, NL, 193; 5. Manuel Addari,

I, 166; 6. Ivor Verbruggen, NL, 160; 7. Nick de Weerd, NL, 158;

8. Tino Broere, NL, 152; 9. Petr Kolaja, CZ, 146; 10. Joel Hart, GB, 131.

Ferner: 12. Benedikt Frorath, D, 118.

63

MCE

September '14


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Der Sticker hat sich gelohnt!!!

Dirk Pohl mit dem „GOAT“

64

MCE

September '14

Die ersten 2015er Modelle sind bereits am Lager!


Jeff Emig erklärt seine Starttechnik ...

DM-Führung

Was zu Saisonbeginn kaum jemand für möglich gehalten

hatte, ist Realität geworden – Jascha Berg führt in der Deutschen

Motocrossmeisterschaft auf seiner 85er Kiedrowski

Racing Castrol Husqvarna die Wertung an!

Jascha Berg – DM-Leader der 85er Klasse

Training mit Ricky Carmichael

Nicht nur Jos und Jan Cremers hören gespannt zu, wenn

Everts spricht ...

Mit einem Doppelsieg beim DM-Lauf in Gerstetten machte

er auch dem letzten Zweifler klar, dass er eben nicht nur im

Sand der Chef im Ring ist, sondern auch Bestzeiten fahren

kann, wenn der Boden härter wird. Jascha dazu: „Super Wochenende

bei der 85-ccm-DM in Gerstetten. Zweimal Laufsieg

und wertvolle Punkte ergattert. Danke an Castrol Power

1 für die super Unterstützung, danke an Sven Kiedrowski für

seinen Support, seinen Einsatz und die Motivation.“

Doch Jascha war nicht nur national erfolgreich – beim

„Zwarte Cross“ in Holland holte er im international besetzten

Feld zwei 2. Plätze und auch bei seinem allerersten WM-

Lauf in Belgien fuhr er auf Anhieb WM-Punkte ein – unglaublich

... weiter so, Jascha!

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer im Norddeutschen

ADAC Motocross Cup durften am ersten August-Wochenende

in Elstorf an den Start rollen – hier die Top-Ten-Platzierungen:

Kim Koch holte den 10. Platz bei den 65ern. Joe van

Leeuwen wird immer stärker und sicherte sich mit tollen

Rennen den 4. Gesamtrang bei den 85ern. Akira Thormann

stellte ihre 125er auf Platz 5 bei den Damen und Robin Birkenfeld

erkämpfte Platz 7 bei den Lites. In der Open-Klasse

standen mit Martin Scheuch (2) und Sven Kiedrowski (3)

gleich zwei Fahrer mit ihren Kiedrowski Racing Suzukis auf

dem Treppchen!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest

du die Vorteile nutzen, die man als Teamfahrer bei der

Firma Kiedrowski Racing hat!

Auch in der 2014er Saison ist das Team mit seinem Rennservice

wieder bei allen relevanten Veranstaltungen in Norddeutschland

(Motocross Nordcup, Niedersachsen MX Cup,

Offroadscramble-Meisterschaft, EnduRODEO-Events ...) für

euch vor Ort. Werde auch du Teamfahrer!

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support des

Teams kann sich sehen lassen – so gibt es bei der Firma Kiedrowski

Racing reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener

Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer – einfach

nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2015er Suzuki RM-Z 250/450 oder

Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer

top Konditionen und interessante Sportfahrerpakete.

BETA-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zum absoluten

Hammerpreis.

Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support

– vor allem für Enduro-DM/-Pokal und GCC-Fahrer! Ruft

an und lasst euch ein spezielles Angebot machen. Tel.

05052 912798.

Für Dirk Pohl sowie Jan und Jos Cremers ging es mit Teamchef

Sven Kiedrowski im Juli bereits zur „Ricky Carmichael

University“ nach Genk in Belgien, wo mit dem „GOAT“ himself

trainiert wurde – doch als wäre das nicht schon genug,

war auch noch Jeff Emig mit dabei und erklärte seine Starttechnik,

Jeff Stanton gab sein Wissen weiter, Stefan Everts

übte – wie sollte es anders sein – Kurventechnik im Stehen

und auch Exweltmeister James Dobb hatte wertvolle Tipps

parat ... das war für alle vier Kiedrowski-Racing-Piloten sicherlich

ein unvergessliches Erlebnis und ein absolutes

Highlight ... keine Frage!

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des

Teams: BUY MX • Helge Schwark von der Firma HGT Greifer •

Christian Keszler von Keszler Top Brands • Rockstar Energy

Drink • Michelin • Castrol Power 1 • P.O.W. Pro-Offroad-

Wash • ZAP-Technix • Silentsport • Braking und an Ron und

Dave vom Foliencenter Hannover, die es mit ihrer Unterstützung

unter anderem ermöglichen, auch optisch immer professionell

aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden?

Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.buy-mx.de

65

MCE

September '14


CROSS-COUNTRY

4. Lauf - Goldbach

In Goldbach rockte der Alm-Öhi

Die Maxxis Cross Country Meisterschaft machte dieses Jahr zum zehnten Mal

Station in Goldbach bei Frankfurt. Der vierte Lauf der diesjährigen GCC-Tour war

mit über 800 Startern restlos ausgebucht.

66

MCE

September '14

Pro-Klasse


Kevin Zdon: Zweiter in der XC-Pro-Klasse

Der MSC Goldbach musste zum Jubiläumslauf jede

Menge Absagen verschicken. Den Vorständen des

Vereins blutete das Herz: „Es tut uns leid, aber wir

wollen unseren Cross-Country-Lauf in der gewohnt

hohen Qualität veranstalten, und da ist bei rund

800 Teilnehmern und 5000 bis 7000 Zuschauern

das Limit erreicht.“

Diejenigen, die einen Startplatz ergatterten, erlebten

eine Cross-Country-Show der Extraklasse, aber

auch ein Wochenende der Extreme. Bei Temperaturen

bis 35 Grad mussten die Fahrer bis an die körperliche

Belastungsgrenze und oftmals darüber hinaus;

und das, obwohl die reguläre Rennzeit bei

den meisten Läufen von 120 auf 90 Minuten verkürzt

wurde.

Goldbach steht auch für das Party- und Eventhighlight

der GCC-Saison. Besonders in diesem Jubiläumsjahr.

Viele Teilnehmer konnten sich noch an die

erste Veranstaltung 2005 erinnern, als sich die

Werksprofis Giovanni Sala (KTM) und Simo Kirssi

(BMW) mit ihren Zweizylinder-Enduros in der Proklasse

einen messerscharfen Fight über zwei Stunden

lieferten. In den vergangenen zehn Jahren haben

es die MSC-Aktiven dann nicht nur geschafft,

die Veranstaltung kontinuierlich auf Spitzenniveau

zu halten und mit Innovationen immer wieder zu befeuern,

sondern konnten obendrein noch eine sehr

aktive Nachwuchsführungsmannschaft aufbauen.

So stehen mit Heiko Spatz (45) und Patrick Hausberger

(27) die neuen Vorstände quasi schon in den

Startlöchern.

Diese „junge“ Truppe war es, die die Idee zum Goldbacher

Almrausch hatte. In einer Rekordzeit hatte

die junge Garde aus einem eher trostlosen Viehunterstellplatz

eine schmucke „Alpenalm“ erstellt, wo

selbst Heidi und der legendäre „Alm-Öhi“ vor Neid

erblassen würden. Selbst an die Kunststoffkuh

nebst Melkvorrichtung und Viehtränke wurde gedacht.

Alpenkult in Vollendung.

In Lederhosen und Dirndln wurde Leberkäs’ und

Brotzeit serviert, was dem Hochalpinisten im Spessart

normalerweise fehlt. Während aber auf den Appenzeller

Almweiden nur Bienen brummen, gaben

in Goldbach 800 Piloten mit rund 30.000 PS die Hintergrundmusik.

Und am Abend rockte die Alm mit

über 1000 Gästen auf der berüchtigten Partymeile.

Nicht nur Party, sondern auch harter Sport: In der

ProKlasse holte Christian Weiß seinen ersten Tagessieg.

Er setzte auf seine „alte“ Husqvarna und übernahm

in der Meisterschaft gemeinsam mit Kevin

Zdon die Führung.

Zunächst aber hatte Tomi Peltola den Start gewonnen:

Der Finne war mit angeknacksten Rippen angetreten

und musste schon nach zwei Runden mit einem

Zündungsproblem die Segel streichen. Kevin

Zdon war vom Start weg Zweiter und nach einer Runde

in Führung vor dem Schweden Jonas Karlsson,

während der Führende der Meisterschaft, Titelverteidiger

Cory Nemeth, bereits auf Tuchfühlung war,

dann an die Spitze ging und die Führung ausbaute.

Doch zur Halbzeit war plötzlich Schluss – Benzinpumpe

defekt. Damit sieht der gebürtige Ungar seine

Titelverteidigung wegschwimmen, weil er Marisfeld

ausgelassen hatte.

In der Expert-Klasse gab es einen Start-Ziel-Sieg für

Jan Schäfer: Der KTM-Fahrer ging gemeinsam mit

Philipp Storz in die erste Kurve – kam später als Erster

wieder auf die Strecke und gab die Führung bis

ins Ziel nicht wieder her. Hinter ihm kämpfte sich

Tim Apolle durch das Fahrerfeld. Beim ersten Tankstopp

wurde er von Philipp Storz kassiert, der am

Start gestürzt war und sich trotz schmerzhaft lädiertem

Knie noch auf Rang 3 kämpfte. Apolle konnte

sich noch den 2. Rang zurückholen – und damit

seinen Punktevorsprung in der Meisterschaft ausbauen.

Die ehemalige WM-Strecke bot auch den Quad- und

ATV-Piloten wieder feinstes Offroad-Terrain. Die

Staubbildung hielt sich jederzeit in Grenzen, sodass

die Rennen über die volle Distanz gefahren

werden konnten. Auch hier sorgte der legendäre Ruf

Goldbachs mit mehr als 80 Quads erneut für restlos

ausgebuchte Starterfelder.

In der Klasse der Pros stand neben den Favoriten

Maximilian Freund und Kevin Ristenbieter erstmals

der Holländer Ingo ten Vregelaar für Shadow Quad

in der ersten Startreihe. Es war sicher nicht der letzte

GCC-Lauf für den Holländer.

Der Ami Kent Nelsen brillierte auch in Goldbach zunächst

wieder mit einem bravourösen Start. Danach

lieferten sich Kevin Ristenbieter und Julian Haas ein

Duell um die Spitze – bis Ristenbieter sich erneut

dem Technikteufel beugen musste und ausschied.

Zwischenzeitlich hatte Max Freund das Feld von hinten

aufgerollt und sich an die Spitze gesetzt. Ingo

ten Vregelaar hatte derweil wegen des ungewohnten

Untergrunds mit harten Unterarmen zu kämpfen.

Erst gegen Ende des Rennens konnte der Holländer

so richtig aufgeigen, aber Max Freund

letzten Endes doch nicht mehr gefährden. Richart

Schmidt hielt lange tapfer Rang 2, konnte dann den

holländischen Speed aber nicht mehr mitgehen.

Hinter Max Freund, Ingo ten Vregelaar und Richart

Schmidt kamen am Ende noch der Pole Damian

Rajczyk, Sandy Schulze und Denni Maas ins Ziel.

In der Klasse der Dickschiffe, der ATVs, war die Sache

schnell entschieden. Nach schlechtem Start benötigte

Dirk Peter lediglich eine einzige Runde, um

die Führung von Peter Koppe zu übernehmen. Am

Ende sicherte sich Daniel Fischer den Vizeplatz vor

René Stenmanns und Uldis Freimanis.

• Texte u. Fotos: Baboons

GCC - 4. Lauf - Goldbach - 19./20.7.2014:

Ergebnisse:

Goldbacher Alm

XC Pro:

1. Christian Weiß, Husqvarna 02:01:06:125, 23 Rd.

2. Kevin Zdon, Kawasaki 02:01:57:285, 23 Rd.

3. Michael Herrmann, Suzuki 02:04:00:591, 23 Rd.

4. Jonas Karlsson, KTM, 23 Rd.; 5. Jens Pester, Sherco, 22; 6. Hugo

Gustafsson, Yamaha, 22; 7. Jens Voss, Yamaha, 22; 8. Calle Johansson,

KTM, 22; 9. Jordan Hugo, KTM, 21; 10. Jozsef Langer, Kawasaki,

20.

XC Expert:

1. Jan Schäfer, KTM 02:06:52:277, 23 Rd.

2. Tim Apolle, Husqvarna 02:01:07:712, 22 Rd.

3. Philipp Storz, Beta 02:01:17:508, 22 Rd.

4. Markus Röhrig, Suzuki, 22 Rd.; 5. Michael Röhrl, Sherco, 22; 6. Robert

Scharl, Beta, 22; 7. Arne Mösch, KTM, 22; 8. Patrick Strelow, Kawasaki,

22; 9. Walther Schneider, Honda, 22; 10. Jan Froede, Yamaha,

21.

XC Quad Pro:

1. Maximilian Freund, D, CanAm 01:30:31:455, 17 Rd.

2. Ingo ten Vregelaar, Yamaha 01:32:47:051, 17 Rd.

3. Richart Schmidt, D, KTM 01:33:29:717, 17 Rd.

4. Damian Rajczyk, Yamaha, 17 Rd.; 5. Sandy Schulze, Kawasaki, 17;

6. Denni Maas, Suzuki, 17; 7. Eddie Hernandez, Suzuki, 16; 8. Patrick

Seitz, Yamaha, 16; 9. Richard Zimmermann, KTM, 16; 10. Sebastian

Richter, KTM, 16.

67

MCE

September '14


CROSS-COUNTRY

Jan Schäfer: Sieger in der XC-Expert-Klasse

Christian Weiß:

Sieger in der

XC-Pro-Klasse

Tim Apolle:

Zweiter in der

XC-Expert-

Klasse

68

MCE

September '14


5. Lauf - Mühlhausen

Nemeth wahrt seine Chancen

Cory Nemeth

Bei einem äußerst spannenden Rennen auf einer superschnellen und weitläufigen, echten Cross-

Country-Strecke sicherte sich Cory Nemeth beim fünften Lauf zur Maxxis-Cross-Country-Meisterschaft

im fränkischen Mühlhausen die Chance, seinen Titel vom letzten Jahr zu verteidigen.

Der Sieger aus Goldbach, Christian Weiß, war in

Mühlhausen nicht am Start. Dafür startete Chris

Gundermann – allerdings außer Konkurrenz. Am

Start staubte zunächst Kevin Zdon den Holeshot-

Pokal ab. Danach übernahm Michael Herrmann die

Führung, ehe sich Chris Gundermann mit Cory Nemeth

einen packenden Zweikampf lieferte, der die

Zuschauer in wahre Freudentänze versetzte. Eigentlich

hatte zu diesem frühen Zeitpunkt noch niemand

mit diesem Fight gerechnet, da Cory Nemeth mit

Startproblemen als Letzter vom Start weggekommen

war.

Seinen Saisoneinstand feierte der genesene Gas-

Gas-Pilot Marco Straubel. Marc Haftka hätte so eigentlich

sein Dreamteam am Start gehabt. Allerdings

sagte diesmal der Finne Peltola wegen

gesundheitlicher Probleme überraschend ab. Auch

für Straubel lief es nicht optimal, aber am Ende

doch ganz gut. Nachdem Zdon ausfiel, ließ er sich

den 3. Platz hinter Nemeth und Herrmann nicht

mehr nehmen.

Chris Gundermann war nach einer langen Verletzungspause

noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte

und musste nach etwas mehr als 30 Minuten den

Speed rausnehmen. Bis dahin war er jedoch nach

Aussage Nemeths auf dem Crossteil deutlich

schneller unterwegs als er selbst. Auf den Waldund

Ackerpassagen konnte dagegen der mehrmalige

GCC-Meister sein ganzes Potenzial ausspielen.

Am Ende fuhr Cory Nemeth mit einem Vorsprung von

mehr als 50 Sekunden auf Herrmann wieder einmal

einen verdienten Sieg nach Hause. Auf den Plätzen

hinter dem Podium lagen nach dem Abwinken Daniel

Köder und Jens Pester.

Nemeth muss nun auch die beiden letzten Rennen

gewinnen, um die Meisterschaft perfekt zu machen.

Einige dürften etwas dagegen haben.

Bei den Experts entwickelte sich zunächst ein Fight

zwischen Patrick Strelow, Patrick Irmscher und Tim

Apolle. Der Meisterschaftsführende Apolle ließ dabei

allerdings nichts anbrennen und fuhr das Rennen

souverän vor Markus Röhrig und Manolito Welink

nach Hause. Strelow wurde Vierter, gefolgt von

Jan Froede.

In der Pro-Klasse der Quads gab es die „bekannten

Verdächtigen“ auf den vorderen Plätzen. Den Sieg

holte Maximilian Freund vor Kevin Ristenbieter. Bei

den ATVs war einmal mehr Dominator Dirk Peter

nicht zu schlagen.

GCC - 5. Lauf - Mühlhausen - 9./10.8.2014:

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Cory Nemeth, KTM 02:04:55:717, 25 Rd.

2. Michael Herrmann, Suzuki 02:05:47:035, 25 Rd.

3. Marco Straubel, GasGas 02:07:18:681, 24 Rd.

4. Daniel Köder, Kawasaki, 24 Rd.; 5. Jens Pester, Sherco, 23; 6. Heiko

Zöllner, Beta, 23; 7. Kevin Zdon, Kawasaki, 13.

Stand (nach 5 von 8 Veranstaltungen): 1. Herrmann, 111 Punkte;

2. Zdon, 102; 3. Pester, 95; 4. Nemeth, 90; 5. Weiß, 80; 6. Köder, 72;

7. Straubel, 22; 8. Karlsson, 20; 9. Tomi Peltola, GasGas, 20; 10. Rasmus

McCartney, 20.

XC Expert:

1. Tim Apolle, Husqvarna 02:04:59:281, 24 Rd.

2. Markus Röhrig, Suzuki 02:05:13:326, 24 Rd.

3. Manolito Welink, Husqvarna 02:05:29:650, 24 Rd.

4. Patrick Strelow, Kawasaki, 24 Rd.; 5. Jan Froede, Sherco, 24;

6. Walther Schneider, Honda, 23; 7. Daniel Hänel, Kawasaki, 23;

8. Patrick Irmscher, KTM, 23; 9. Tudor Lott, KTM, 19; 10. Marcel Kößel,

KTM, 14.

Stand (nach 5 von 8 Veranstaltungen): 1. Apolle, 127 Punkte; 2. Welink,

98; 3. Röhrig, 93; 4. Schneider, 90; 5. Strelow, 83; 6. Röhrl, 81;

7. Storz, 78; 8. Kößel, 60; 9. Irmscher, 58; 10. Schäfer, 55.

XC Quad Pro:

1. Maximilian Freund, D, CanAm 01:31:24:056, 15 Rd.

2. Kevin Ristenbieter, KTM 01:32:14:280, 15 Rd.

3. Julian Haas, KTM 01:33:14:443, 15 Rd.

4. Richart Schmidt, KTM, 15 Rd.; 5. Sandy Schulze, Kawasaki, 15;

6. Jan Kaderabek, Suzuki, 15; 7. Denni Maas, Suzuki, 15; 8. Kent Nelsen,

Honda, 14; 9. Eddie Hernandez, Suzuki, 14.

Stand (nach 5 von 8 Veranstaltungen): 1. Freund, 142 Punkte; 2. Ristenbieter,

95; 3. Schulze, 95; 4. Schmidt, 88; 5. Hernandez, 85;

6. Maas, 84; 7. Rajczyk, 65; 8. Seitz, 62; 9. Zimmermann, 52; 10. Kurt

Neuner, Kawasaki, 51.

69

MCE

September '14


ENDURO

Sieger im Championat und in

der E3-Klasse: Dennis Schröter

4 in

DM Burg

1

Zweimal Rang 4 in der E3-Klasse: Björn

Feldt vom Team KTM GST Berlin Racing

Am 9. und 10. August 2014 fand die Internationale ADAC-Geländefahrt Burg zum 21. Mal

in der Clausewitz-Kaserne in Burg statt. Es gab nicht nur Punkte in der Deutschen Enduro-Meisterschaft

und im Deutschen Enduro-Pokal zu holen, auch die Fahrer der Norddeutschen ADAC-Geländemeisterschaft

und des ADAC-Enduro-Rallye-Cups kämpften um jede Sekunde.

70

MCE

September '14


Der knapp 78 Kilometer lange Rundkurs bot neben der bekannten Crossprüfung

bei Madel in diesem Jahr eine neue anspruchsvolle Enduroprüfung bei Burg. Der

Kurs wurde je nach Wertungsklasse zwei- bis dreimal befahren. Die Sonderprüfung

in Madel war für Besucher besonders interessant, da man am Rande der

Sandgrube einen sehr guten Blick auf das Geschehen hatte.

Senioren: Uwe Weber (711), Mario

Grimm (709) und Johannes Steinel (713)

Gestartet wurde jeweils Samstag und Sonntag in der Clausewitz-Kaserne in

Burg. Wie gehabt, bildete das Fahrerfeld der Deutschen Meisterschaft den Anfang,

woraufhin der Deutsche Enduro-Pokal folgte. Anschließend gingen dann

die Starter des ADAC-Enduro-Rallye-Cups an den Start.

Bei den A-Lizenz-Fahrern holte sich Dennis Schröter aus Crinitz an beiden Tagen

den Tagessieg, gefolgt von Markus Kehr aus Flöha.

Den 1. Platz bei den B-Lizenzfahrern belegte am Samstag Marc Neumann aus

Drebach, dicht gefolgt von Martin Felix aus Geithain. Am Sonntag errang dann

Gino Ochmann aus Belgern den Tagessieg. Auf dem 2. Platz folgte ihm Yanik

Spachmüller aus Schwabach. Die beste Zeit im Enduro-Rallye-Cup fuhr an beiden

Tagen Mark Risse aus Werl.

Ein besonderes Ereignis war sicherlich auch wieder die Ehrenrunde, bei der die

teilnehmenden Fahrer zusammen mit ihren Maschinen das Mindestalter von

50 Jahren erreichen mussten. Unter den ältesten Motorrädern waren eine Maico

M175 (1953), eine DKW S206 (1955) und eine Maico M250s (1955). Trotz des Alters

trugen die Maschinen ihre Fahrer über einen gut 50 Kilometer langen Rundkurs.

Den Pokal für den besten Fahrer erhielt Burchhard Lenz (Foto) mit der

1955er Maico 250s.

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71

MCE

September '14


ENDURO

72

MCE

September '14


Enduro-DM - 4. + 5. Lauf - Burg - 9./10.8.2014:

Ergebnisse:

Tag 1 - Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Marcus Kehr, Sherco; 3. Edward Hübner,

KTM; 4. Davide von Zitzewitz, KTM; 5. Andreas Beier, Husqvarna; 6. Derrick Görner, Husqvarna;

7. Christian Weiß, Husqvarna; 8. Wesley Pittens, NL, Husqvarna; 9. Sascha Meyhoff, Beta;

10. Björn Feldt, KTM.

E1: 1. Edward Hübner, KTM; 2. Derrick Görner, Husqvarna; 3. Christian Weiß, Husqvarna; 4. Lucas

Dolfing, NL, TM; 5. Jörg Haustein, KTM; 6. Jonathan Rosse, CH, Yamaha; 7. Michael Röhrl, Sherco;

8. Ismo ten Velde, KTM; 9. Tim Apolle, Husqvarna; 10. Maik Schubert, KTM.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Sascha Meyhoff, Beta; 4. Mike

Hartmann, Husqvarna; 5. Nick Emmrich, Husqvarna; 6. Anton Nordh, S, KTM; 7. Kevin Lindner,

Husqvarna; 8. Mark Risse, TM; 9. Bruno Wächtler, KTM; 10. Nico Rambow, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Marcus Kehr, Sherco; 3. Wesley Pittens, NL, Husqvarna;

4. Björn Feldt, KTM; 5. Jan Schäfer, KTM; 6. Marco Neubert, Yamaha; 7. Tilman Krause, Beta;

8. Kenny Lötzsch, KTM; 9. Pascal Springmann, Beta; 10. Gerrit Helbig, KTM.

Tag 2 - Championat: 1. Schröter; 2. Kehr; 3. Beier; 4. von Zitzewitz; 5. Hübner; 6. Pittens; 7. Feldt;

8. Görner; 9. Weiß; 10. Jonathan Rosse, CH, Yamaha.

E1: 1. Hübner; 2. Görner; 3. Weiß; 4. Rosse; 5. Haustein; 6. Röhrl; 7. Dolfing; 8. ten Velde; 9. Schubert;

10. Sven Marker, Honda.

E2: 1. Beier; 2. von Zitzewitz; 3. Nordh; 4. Hartmann; 5. Lindner; 6. Emmrich; 7. Risse; 8. Wächtler;

9. Rambow; 10. Markus Ludwig, GasGas.

E3: 1. Schröter; 2. Kehr; 3. Pittens; 4. Feldt; 5. Schäfer; 6. Krause; 7. Neubert; 8. Springmann;

9. Lötzsch; 10. Leonhard Blaack, Beta.

Viermal „nur“ Zweiter: Marcus Kehr

• Foto: Marco Burkert


ENDURO

Sherco-Botschafter Marcus

Kehr und Talentförderung

Die Zusammenarbeit mit dem mehrfachen Enduromeister Marcus Kehr basiert

auf Langfristigkeit und verspricht in näherer Zukunft einige Highlights.

In dieser Saison liegt das Hauptaugenmerk auf der Verteidigung

seiner Meistertitel in der Enduro-DM und dem Einstieg ins Extrem-Enduro.

Kurz vor Ende der gefahrenen Extrem-Enduro-Europameisterschaft liegt

Marcus auf dem 4. Gesamtrang in Schlagdistanz zu den Podiumsplätzen.

Marcus ist darüber hinaus als Trainer sehr begehrt und anerkannt. Für

Sherco-Fahrer werden in diesem Jahr kostenlose Trainingstage angeboten.

Für Marcus von besonderer Wichtigkeit ist außerdem die Jugendförderung,

der er zukünftig mehr Zeit widmen möchte. In diesem speziellen

Punkt wird ASIMO gemeinsam mit Marcus Kehr noch in diesem Jahr die

„Marcus Kehr SHERCO Academy powered by ASIMO“ gründen, die in der

nächsten MCE im Detail vorgestellt wird. • Foto: Marco Burkert


75

MCE

September '14


Kolumne

Marcus Kehr

VOLLES PROGRAMM

Hallo liebe Sportfreunde,

die Saison ist in vollem Gange, die Sommerpause

ist definitiv vorbei! Ich bin derzeit viel unterwegs

und pendle zwischen Training, Lehrgängen und verschiedensten

Rennen. Es macht wahnsinnig viel

Spaß, im Dienste von Sherco unterwegs zu sein. So

hatte ich unter anderem die Gelegenheit, mit

Deutschland-Importeur Christian Evesque zur Sherco-Präsentation

ins französische Toulouse zu fahren.

Wir haben uns dort zusammen die 2015er Bikes

angeschaut und ich habe natürlich die Gelegenheit

genutzt und bin selbst einige Motorräder gefahren.

Darunter auch die nagelneue SEF-R 450, die mir

sehr viel Spaß bereitet hat. Das Ambiente war super,

die Sherco-Truppe war bestens drauf, somit waren

es alles in allem ein paar schöne Tage, die ich sehr

genossen habe.

Danach ging es für mich direkt weiter nach Frickenhausen,

dort fand das 20. ADAC-4-Stunden-Enduro

des gleichnamigen Vereins MSC Frickenhausen

statt. Zusammen mit Bert Meyer habe ich an der

Teamklasse teilgenommen. Für Sherco Deutschland

war es wichtig, dass wir dort fahren, um einfach

auch in den regionalen Serien präsent zu sein. Es

war eine schöne Veranstaltung, bei der wir den 2.

Platz einfahren konnten. Zeit zum Ausruhen blieb

mir nach dem Rennen jedoch nicht, denn es ging zusammen

mit meiner Familie weiter nach Schweden!

Das sogenannte „Battle of Vikings“ war die dritte

Station im European Extreme Enduro Cup und sollte

eine echte Herausforderung werden. Bereits im Vorfeld

waren neben der extremen Strecke auch extreme

Temperaturen angekündigt. Der Modus umfasste

einen Prolog zur Qualifikation der Startreihenfolge

und den eigentlichen Renntag. Der Prolog verlief

super. Zwar es trocken und staubig, der Parcours

ähnelte allerdings eher einer klassischen Enduro-

Sonderprüfung. Aufgrund des großen Starterfeldes

wurden Gruppen gebildet, in denen wir dann die

Prologstrecke unter die Stollen nahmen. Ich konnte

meine Gruppe, in der sich auch Graham Jarvis befand,

gewinnen. Das war eine schöne Sache und ich

war dementsprechend motiviert für den folgenden

Renntag. Die Strecke hatte es dann im wahrsten Sinne

des Wortes in sich! Eine wahnsinnige Nummer,

alles im ersten oder zweiten Gang. Nur rollende Steine,

Wurzeln so weit man blicken konnte, zusätzlich

noch umgekippte Bäume und damit es nach alledem

nicht langweilig wurde, noch künstliche Hindernisse

der ganz bösen Sorte.

Und das über eine Renndistanz von vier Stunden,

danach war ich wirklich platt! Es gab kein einziges

Stück, auf dem man sich ausruhen konnte, da hatten

sich die Wikinger im hohen Norden wirklich Gedanken

gemacht, wie man uns Fahrer so richtig

schinden kann! Na ja, und dann war da noch die Hitze.

Über 35 Grad bei dieser Streckenführung machen

dich fertig. Für mich sprang Platz 7 in der Endabrechnung

heraus. Das brachte mich in der Gesamtwertung

auf Platz 4 unter den ganzen Eliten der

Extreme-Enduro-Szene und damit bin ich ganz zufrieden,

muss ich sagen. Gespannt bin ich jetzt

schon auf das Finale im erzgebirgischen Grießbach.

Am 25. Oktober findet das „Getzen Rodeo“ statt, ein

Heimrennen der besonderen Art!

Ein Wochenende später bereits das nächste Rennen,

diesmal in Augsburg. Der „enduroXcup“ machte

Station im Enduropark Augsburg. Für meinen persönlichen

Geschmack war es zwar zu wenig „X“ und

etwas zu viel MX, aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Der Modus des Cups ist mit Trainingsläufen,

Qualifikation, Viertelfinale, Last Chance Race, Halbfinale

und natürlich den Finalläufen sehr interessant

gestaltet. Besonders Zuschauer kommen hier

voll auf ihre Kosten! Es ist übersichtlich und der

Sport an sich wird dem Publikum sehr gut präsentiert.

Zu guter Letzt könnte ich praktisch sagen, alle Jahre

wieder Burg. Die Deutsche Enduromeisterschaft

hatte ihre Sommerpause beendet und fand ihre

Fortsetzung in Burg. Wobei ich sagen muss, dass

sich dort im Laufe der letzten Jahre kaum etwas verändert

hat und es dementsprechend für mich kein

Highlight im Kalender der DEM ist. Ich konnte das

Wochenende an den jeweiligen Wertungstagen auf

Platz 2 in der Klasse E3 sowie im Championat abschließen.

Nun geht es für mich weiter mit Trainings und Lehrgängen,

darunter auch ein Trainingswochenende

mit dem DMSB Junior Team, bevor es mit Waldkappel

in der DEM in eine neue Runde geht.

In diesem Sinne, Sport frei, in alter Frische,

euer Marcus #226

76

MCE

September '14


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Kolumne

Davide von Zitzewitz

• Foto: Peter Teichmnann

TV-Star

Hey Leute,

in den vergangenen Wochen hatte ich ein abwechslungsreiches

Programm. Neben den ADAC MX Masters

in Tensfeld war ich auch bei der Deutschen Enduromeisterschaft

in Burg (Magdeburg) am Start.

Zum anderen hatte ich noch Besuch von einer TV-

Crew, die für den Pay-TV-Sender Spiegel TV eine

45-minütige Dokumentation über meine Familie

und mich gedreht hat. Eine ziemlich coole und natürlich

auch ungewohnte Sache für mich. Das Filmteam

hat mich dabei vier Tage quasi rund um die Uhr

begleitet und war auch in Tensfeld mit dabei.

Dort werde ich zwar immer als Lokalmatador angekündigt,

bin aber ehrlich gesagt eher selten auf der

Strecke unterwegs. Und im Renngeschehen herrschen

sowieso andere Gesetze als beim Training.

Der Samstag der MX Masters stand traditionsgemäß

ganz im Zeichen der Trainings- und Qualifikationsläufe.

Im freien Training hatte ich einen guten Run,

bin dann aber gestürzt und konnte nicht wirklich eine

richtig schnelle Runde hinlegen. Im Pflichttraining

lief es ähnlich, ich war etwas zu zögerlich am

Gas und das wird in der Masters-Klasse natürlich

bestraft. Also ging es für mich ab ins Last Chance

Race. Das verlief allerdings bestens! Ich konnte den

Start gewinnen, obwohl ich am Gatter relativ weit

außen gestartet bin. Im weiteren Rennverlauf konnte

ich mich absetzen und schließlich das Rennen gewinnen!

Für mich und die heimischen Fans war der

Start-Ziel-Sieg eine schöne und spannende Sache,

78

MCE

September '14

muss ich sagen. Am Sonntag wollte ich den guten

Start vom Samstag wiederholen und versuchen, in

die Punkte zu fahren, leider hat das nicht ganz so gut

geklappt. Beim Start zum ersten Lauf habe ich mich

etwas zu weit nach außen drängen lassen und verlor

dadurch wichtige Positionen. Auf der enorm ausgefahrenen

Sandpiste war es in der Folge schwierig,

wieder nach vorn zu fahren, ohne sich komplett zu

verausgaben. Ich habe versucht, mir den ersten

Durchgang bestmöglich einzuteilen, um noch genug

Reserven für den zweiten Lauf zu behalten. Lauf

1 konnte ich auf Platz 29 beenden. Damit war ich

nicht zufrieden, denn es war mehr drin. Die Taktik

ging auf. Zwar war der Start zum zweiten Durchgang

auch nicht der beste, aber ich konnte im letzten

Renndrittel noch einmal gut pushen. Mir gelang es,

von Position 30 auf 23 vorzufahren, womit ich angesichts

der schwierigen Streckenbedingungen ganz

zufrieden war. Zudem komme ich mit der 350er immer

besser zurecht und fühle mich wohl auf dem

Moped. Der Lerneffekt in der Masters-Klasse ist

auch nicht wegzureden, man kann sich viel abschauen

und lernt stets dazu.

Das zahlte sich wenige Wochen später aus. Nach der

langen Sommerpause in der Enduro-DM stand mit

der Zweitagesveranstaltung in Burg gleich ein Rennen

auf Sandboden an. Da war das MX-Rennen in

Tensfeld eine sehr gute Vorbereitung. Mein Plan,

gleich von der ersten Minute an Druck aufzubauen,

hat am Samstag gut geklappt. Das anvisierte Ziel

war es, meine Klasse zu gewinnen! Mit zwei Prüfungsbestzeiten

in der ersten Runde konnte ich bereits

frühzeitig einen guten Vorsprung herausfahren.

Über den weiteren Tagesverlauf gelang es mir,

diesen zu verwalten und so den ersten Fahrtag mit

sieben Sekunden Vorsprung zu gewinnen. Das war

ein toller Auftakt nach der langen Sommerpause

und gleichzeitig der Beweis, dass sich mein Training

bezahlt gemacht hat! Der zweite Tag war anschließend

sehr hart umkämpft. Nun war jeder im Angriffsmodus

und der kleinste Fehler entschied hier,

wer am Ende ganz oben auf dem Podest steht. Ich

konnte zwar drei von sieben Prüfungen gewinnen,

wurde am Ende aber mit zwei kleineren Patzern und

1,9 Sekunden Rückstand Zweiter. Eine sehr knappe

Entscheidung, muss ich sagen, aber es hat sehr viel

Spaß gemacht, so hart um jede Zehntelsekunde zu

kämpfen.

Immerhin, die zwei 4. Plätze im Championat stimmen

mich absolut optimistisch auf die noch anstehenden

Veranstaltungen. Ich konnte meine Leistung

in den letzten Wochen steigern und bin, gerade

wenn ich auf den Jahresbeginn zurückblicke, um ein

Vielfaches schneller geworden.

Damit das so bleibt, gehe ich jetzt weiter trainieren

und freue mich, wenn wir uns an der Rennstrecke sehen!

In diesem Sinne, bleibt sauber,

euer Davide #114


Kolumne

Eddi Hübner

• Foto: Marco Burkert

Burger Geschichten

Grüßt euch,

ich melde mich heuer von der Enduro-DM aus Burg.

Endlich ist die Sommerpause Geschichte und es

geht wieder rund in der DM. Doch bevor ich nach

Burg gefahren bin, stand neben dem ganzen Training

auch der Besuch des KTM-Clubtreffens in Marisfeld

auf dem Programmzettel. Dort habe ich in

bester Atmosphäre als Trainer agiert und konnte

den Teilnehmern verschiedenste Fahrtechniken näherbringen.

Das war eine super Abwechslung zu

meinem sonstigen Trainingsalltag und man lernt

bei solchen Events immer wieder coole Leute kennen!

Bevor ich nun zur Enduro-DM komme, noch kurz etwas

zu meiner Absage an der WM in Italien. Einige

von euch werden sich sicherlich gefragt haben, warum

ich nicht gestartet bin. Ich wäre sehr gerne in

Italien gefahren, die Stimmung und die Landschaft

sind dort ziemlich cool, aber aus organisatorischen

Gründen war es in diesem Jahr einfach nicht machbar.

Ich habe mich voll und ganz der Vorbereitung

auf die DM gewidmet. Dazu war ich unter anderem

bei Felix Kertscher. Dem ein oder anderen ist Felix sicherlich

durch seine Firma Dynapoint bekannt. Auf

seinem Prüfstand haben wir an der Abstimmung

meines Racebikes gefeilt. Mit Erfolg! Felix konnte

mir helfen, das Bike weiter zu optimieren und leistungstechnisch

auf meine Bedürfnisse abzustimmen.

Na ja, und dann war es auch schon soweit und

die zwei Tage in Burg standen vor der Haustür. Nach

der Anreise haben wir uns direkt auf die Strecke begeben,

um die zwei Prüfungen anzuschauen. Bereits

dabei ist mir aufgefallen, dass der Parcours

ziemlich eng abgesteckt war. Das trifft bekanntlich

nicht gerade meinen Geschmack, aber na ja, was

will man machen ;-)

Der erste Eindruck bestätigte sich am Samstag noch

deutlicher, als ich die ersten Prüfungsmeter hinter

mir hatte. Beide Prüfungen waren ziemlich eng abgesteckt.

Jedoch konnte ich auf dem sandigen Boden

sehr gute Zeiten fahren, sodass der Klassensieg

mit 25 Sekunden Vorsprung relativ ungefährdet drin

war. Allerdings hatte es mich in der fünften Prüfung

des Tages ziemlich unsanft aus dem Sattel geschmissen.

Was war passiert? Das Hinterrad hob

sich urplötzlich, anschließend fuhr ich einige Meter

auf dem Vorderrad, bis mir der Lenker einklappte

und ab ging die Post. Dann musste ich kurz das Motorrad

suchen gehen, das in den Büschen zum Liegen

gekommen war, konnte die Fahrt aber unbeschadet

fortsetzen. Ein Überschlag wie aus dem

Nichts, der mich jedoch wertvolle Sekunden in der

Championatswertung kostete, das war ärgerlich!

Danach ging mir der Rhythmus ein wenig verloren,

dennoch, Platz 3 im Championat geht auch in Ordnung.

Am zweiten Tag lief es ähnlich gut wie am ersten. Ich

konnte alle Prüfungsbestzeiten in meiner Klasse holen

und damit auch den erneuten Tagessieg einfahren.

Dabei startete der Tag etwas zäh, ich habe nicht

gleich den passenden Rhythmus gefunden, konnte

mich dann aber im Laufe des Tages steigern. Mein

Fokus lag mehr oder weniger auf dem Klassensieg.

Denn es war sehr wichtig, die Punkte beider Tage zu

sichern, um in der Gesamtwertung einen großen

Schritt in Richtung Titelverteidigung zu gehen.

Eine große Rolle für das erfolgreiche Wochenende

spielte die Optimierung meines Racebikes, ich habe

nun endlich ein Setting gefunden, mit dem ich sehr

gut zurechtkomme! Ich kann ruhiger fahren und es

laufen lassen. Das war ein weiterer Schritt in die

richtige Richtung. Ich bin schon jetzt gespannt, wie

es bei den bevorstehenden Events mit dem Bike

läuft!

Bis dahin geht es bei mir weiter mit Training, Training

und noch mal Training. Vielleicht starte ich

auch spontan bei dem ein oder anderen regionalen

Motocrosslauf. Also dann, bleibt dran und bis zur

nächsten Ausgabe!

Euer Eddi #48

79

MCE

September '14


ENDURO

Härter als erwa

Interview Otto Freund

80

MCE

September '14


tet

MCE: Hey Otto, nach deinem hervorragenden Ergebnis

am Erzberg hast du direkt die nächste große

Herausforderung in Angriff genommen. Die Red

Bull Romaniacs zählen zu den schwierigsten Enduro-Events,

über die unser Planet verfügt. Du bist in

diesem Jahr bei den Profis in der Gold-Klasse gestartet.

Woher kam die Idee, dort an den Start zu

gehen?

Otto Freund: Hallo Leute, die Idee gab es schon lange.

Bereits im letzten Jahr war ich bei den Romaniacs,

allerdings als Vorfahrer. Diesen Einsatz habe

ich als eine Art Vorbereitung für das diesjährige

Event genutzt. Gerade bei einer Veranstaltung dieser

Größenordnung bringt es nichts, wenn man ins

kalte Wasser springt. Ich wollte schon vorher wissen,

was mich ungefähr erwartet. Nachdem meine

Saison bisher recht gut verlief, stand für mich der

Start 2014 ganz klar fest! Wobei ich sagen muss,

dass es dann fast doch nicht geklappt hätte!

Warum? Was ist passiert?

Ich fuhr, besser gesagt, wollte ich drei Wochen vor

den Romaniacs den SOC-Lauf in Crimitschau zusammen

mit Mirko Knorr im Team fahren! Der Start war

mein Part im Team, leider war es so staubig, dass ich

aufgrund der fehlenden Sicht gestürzt bin. Das Motorrad

fiel dabei unglücklich auf meinen Unterschenkel.

Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass

ich anschließend operiert werden musste. Na ja,

und folglich stand somit auch hinter der Teilnahme

an den Romaniacs ein dickes Fragezeichen!

Geklappt hat es schließlich doch, aber mit Training

oder intensiver Vorbereitung sah es wahrscheinlich

schlecht aus, oder?

Ja, das kann man so sagen! In den drei Wochen zuvor

habe ich nicht ein einziges Mal auf dem Motorrad

gesessen oder konnte an irgendeine Art von

Training denken. Das war extrem ärgerlich, zumal es

mich fitnesstechnisch ziemlich zurückwarf. Glücklicherweise

stellte sich relativ früh heraus, dass ein

Start möglich ist, was eine echte Erleichterung war!

Somit sind wir am zweiten Juliwochenende in Richtung

Sibiu aufgebrochen.

Die Anreise verlief reibungslos?

Kommt drauf an, was man unter reibungslos versteht

(lacht). Ursprünglich wollte ich nur mit dem

Transporter fahren, da ich ein Hotelzimmer gebucht

hatte und somit keinen Wohnanhänger brauchte.

Allerdings wollten noch Freunde mit ihren Bikes dabei

sein und ich entschloss mich, doch mit Hänger

zu fahren, um alles unterzubekommen. Nachteil an

der Sache war, dass mein Betreuer Stefan keine

Fahrerlaubnis zum Führen eines Fahrzeugs mit Hänger

hat. Sprich, ich musste die 1200 Kilometer bis

Sibiu fahren, was nicht ganz optimal war. Achtzehn

Stunden Fahrzeit sind kein Spaß, vor allem die letzten

400 Kilometer ziehen sich ewig. Ansonsten lief

alles nach Plan!

In Sibiu angekommen ... was war dein erster Eindruck?

Einfach gigantisch! Was die Jungs dort unten organisieren,

ist der Wahnsinn. Alleine der Prolog! Mitten

in der Stadt werden Straßen gesperrt, um mit

Hilfe einer Schar von Zimmerleuten einen riesigen

Parcours aufzubauen. Ich kannte es ja, wie gesagt,

aus dem Vorjahr, aber es ist noch einmal ein ganz

anderes Gefühl, wenn man selbst als Starter vor Ort

ist und weiß, hier muss ich im Renntempo drüberfahren!

81

MCE

September '14


ENDURO

Gutes Stichwort! Wie war es denn, im Renntempo

über die Prologstrecke zu fahren?

Irrsinnig! Es gibt einen Vorlauf über zwei Runden.

Die dort gefahrene Zeit entscheidet über deine

Startreihe im Finallauf. Die Stimmung der Zuschauer

ist genauso irre, tausende säumen den Streckenrand

und feuern dich an. Du musst dich aber voll

und ganz auf die Hindernisse vor dir konzentrieren

und die hatten es in sich. Ich muss sagen, dass mir

der Parcours nicht so sehr lag. Technisch sehr anspruchsvoll,

mit ungewohnten Hindernissen gespickt,

ist es schwer, alles auf eine Karte zu setzen,

um dort eine gute Zeit zu fahren. Im Vorlauf lag ich

auf Position 20 und musste demnach im Finallauf

weit hinten starten. Meine Taktik zielte praktisch auf

eine ruhige Fahrweise ab, wohl wissend, dass die

restlichen Fahrtage anstrengend genug werden

würden. Das Ergebnis war ein 23. Platz im Prolog.

Nach dem Prolog ging es an die Vorbereitung für

den ersten Fahrtag, was genau habt ihr geändert?

Ja, genau, der Prolog erfordert ein anderes Setting

als ein typischer Offroadtag. Daher haben wir am

Abend die Fahrwerkseinstellung angepasst, einen

anderen Auspuff mit Karbonschutz angebaut und

noch ein paarKleinigkeiten verändert, um bestmöglich

in den Tag starten zu können. Zudem habe ich

von Mefo Sport einen speziellen Reifen bekommen,

den ich bereits die ganze Saison teste und von dem

ich sehr überzeugt bin. Dieser besitzt eine flexible

Karkasse und eine besondere, weiche Gummimischung,

die extra für Extremenduros entwickelt wurde

und sich besonders am Erzberg hervorragend

geschlagen hat!

Wie gestaltete sich der erste Fahrtag? Vom Streckenlayout

wie erwartet?

Der erste Fahrtag begann sehr früh. Start war um

6:54 Uhr! Also klingelte der Wecker um 4:00 Uhr.

Nach dem Frühstück ging es für alle Fahrer zur GPS-

Ausgabe. Danach habe ich mich noch so gut wie

möglich mit dem GPS vertraut gemacht und dann

ging es auch schon los. Rein streckentechnisch war

der erste Offroadtag recht schön, muss ich sagen. Es

war ein Mix aus schnellen Abschnitten und einigen

selektiven Passagen. Einige knifflige Passagen sollten

bereits ein Vorgeschmack auf den zweiten Fahrtag

sein. Diese waren ohne Hilfe eines Fahrerkollegen

kaum machbar, da würde man wohl heute noch

im rumänischen Wald stehen. Bei so einem Event ist

es von vornherein klar, dass es Stellen geben wird,

an denen man auch an seine Grenze kommt. Dementsprechend

geht man an so eine Sache heran.

Aber wenn es dann soweit ist und du stehst vor einer

Abfahrt, bei der du das Motorrad nur zu zweit herunterwuchten

kannst, ist es jedes Mal eine neue Erfahrung.

Mir gelang es im Laufe des Tages, von Platz 23

auf 19 vorzufahren, damit war ich zufrieden. Die

physische Verfassung war

auch okay. Von daher konnte

der zweite Tag kommen.

Bevor wir zum zweiten Tag

kommen, wie genau läuft

das mit den GPS-Geräten

ab? Bist du in Sachen Navigation

zurechtgekommen?

Das GPS-Gerät musst du

selbst mitbringen. Vor jedem

Fahrtag wird dir dann die

Route aufgespielt und jeweils

vor jedem Start ausgehändigt.

Mit der Navigation

hatte ich keine Probleme. Im

Prinzip ist es wie ein Navi,

nur eben, dass du im Wald

unterwegs bist und es dort

keine Straßenschilder gibt,

aufdenendudochnocheinmal

schauen kannst, ob du

richtig bist.

Am zweiten Fahrtag konntest du dich mit Platz 17

weiter verbessern. Allerdings hattest du eine Fahrzeit

von knapp zehn Stunden und warst damit gerade

so im Zeitlimit! Was war los?

Oh ja, der zweite Tag ... Nachdem der erste Tag meinen

Erwartungen entsprach, kam am zweiten Tag

die absolute Herausforderung! Der Tag begann vom

Anspruch her wie der erste, steigerte sich dann aber

enorm. Nach den ersten 30 Kilometern ging es los

mit kleineren Auffahrten, dann folgte ein Bachbett

nach dem anderen. Das steigerte sich immer und

immer weiter und deine Uhr tickt natürlich unaufhaltsam!

Pro Tag hast du zehn Stunden Zeit, um das

Ziel zu erreichen, ich hätte nicht gedacht, dass ich

dieses Zeitfenster ausschöpfen müsste. Es waren

Auffahrten dabei, die dich schnell eine Stunde gekostet

haben. Dort wurden deine Konkurrenten quasi

zum besten Kumpel, denn ohne gegenseitige Hilfe

war es nicht machbar. Die Streckenlänge betrug

zirka 150 Kilometer, klingt nicht wahnsinnig viel,

aber in diesem Gelände ist das eine irrsinnige Distanz.

Mitten im Nirgendwo geht dir allmählich die

Kraft aus, deine Motivation nimmt ab und man fragt

sich ständig, ob es noch Sinn macht, die nächste

Auffahrt zu probieren. Gleichzeitig wollte ich aber

unbedingt das Ziel erreichen, was mir dann auch

gelang. Spektakulär war die Zieldurchfahrt! Diese

entschädigte sogleich für die ganze Schinderei,

denn sie lag inmitten eines kleinen Flusses, an dem

wir vorher die ganze Zeit entlangfuhren. Bejubelt

von zahlreichen Zuschauern war das schon ein tolles

Erlebnis!

Wie stand es um deine Fitness und deine MotivationnachdemTag?

Ich wollte nichts mehr sehen, nichts mehr hören, ich

wollte einfach nur ins Bett (lacht). Ich habe kaum geredet

und war total geschafft. Stefan hat sich dann

um mein Motorrad gekümmert und alles für Tag 3

vorbereitet.

An dem du dich erneut verbessern konntest! Platz

13 in der Tageswertung, hättest du damit gerechnet?

Auf keinen Fall! Erstaunlicherweise habe ich mich

an Tag 3 sehr fit gefühlt und bin relativ gut gestartet.

Die Streckenbeschaffenheit war diesmal eher auf

schnellere Passagen ausgelegt. Mit einer Gesamtfahrzeit

von 7:26:47 Stunden war es ein vergleichsweise

schneller Tag. Das kam mir entgegen, muss

ich sagen. Mental hat es gut getan, zügig und ohne

große Schwierigkeiten fahren zu können. Zugleich

war mir nach dem zweiten Tag klar, es geht nur noch

darum, am vierten Tag ins Ziel zu kommen! Es ist ein

kleines Psychospiel. Im Prinzip weißt du nie, was

dich auf der Tagesetappe erwartet. Der erste Tag

war anspruchsvoll, der zweite zermürbend und

dann kommt der dritte mit herrlichen Bergkämmen

und schnellen Waldpassagen, auf denen man sich

wieder erholen kann. Aber was kommt am vierten

und letzten Tag? Zudem muss man enorm taktisch

denken, um Plätze gutzumachen, da man oft mit seinem

Vorder- oder Hintermann zusammenfährt, um

sich gegenseitig zu helfen. Will man Plätze gutmachen,

ist man gezwungen, auf einem schnellen

Stück zu pushen, um den vor einem liegenden Fahrer

zu erreichen. Dem muss man gegebenenfalls

helfen, damit er dir hilft. Dann versuchst du wieder,

den nächstschnelleren Fahrer zu erreichen und das

Spiel beginnt von vorn. Das zieht sich den gesamten

Tag hin und macht es schwierig.

Verständlich! Du sagtest, es ging dir später nur

noch um die Zielankunft am viertenTag. Das hast du

erreicht! Wie gestaltete sich der letzte Tag?

Nicht ganz einfach! Mit einer Distanz von über 160

Kilometern war es der Tag mit der längsten Fahrstrecke.

Ich dachte, bei dieser Länge muss das Streckenlayout

ähnlich wie am dritten Tag sein. Im Prinzip

war es das auch, nur ich war allmählich am Ende

meiner Kräfte und eigentlich nur noch Gast auf dem

Motorrad. Ich wollte zwar, aber es ging nicht mehr!

Das Zusammenspiel aus Konzentration auf Navigation

und Schinderei vor allem am zweiten Tag forderte

nun seinen Tribut. Somit musste ich Speed rausnehmen

und wollte nur sicher das Ziel erreichen.

Wenn die Konzentration nachlässt, wird es schnell

brutal,daherwollteichohneStrafeundgröbere

Stürze ins Ziel kommen. Apropos Zielankunft, dort

wartete ein extremer Steilhang auf uns. Mir gelang

es, bis fast nach ganz oben zu fahren, wobei die letzten

Meter nicht ohne fremde Hilfe machbar waren.

Im Nachhinein wurde mir gesagt, dass neben mir

nur fünf andere so weit gekommen sind. Ein schöner

Abschluss für mich! Das Highlight des letzten Tages

war allerdings etwas anderes, nämlich der Zusammenhalt

der Fahrer untereinander. In meinem Fall

war es der Südafrikaner Graham Hedcock, mit dem

ich in den vier Tagen einige schwierige Passagen

gemeistert hatte. So auch am letzten Tag, als sich

mein Benzin dem Nullpunkt näherte und Graham

meinte, ich solle vor ihm fahren, damit er mir helfen

kann, falls ich stehen bleibe. Keinesfalls selbstverständlich,

im Notfall hätte er mir etwas von seinem

Benzin gegeben. Abschließend sind es solche Erlebnisse,

die man wohl niemals vergisst! Mit dem

17. Platz in der Endabrechnung bin ich ganz zufrieden

und habe einiges an Erfahrung sammeln können.

Gleichzeitig habe ich die Romaniacs etwas unterschätzt,

die Distanz ist enorm und in den Medien

wird es oft als eine Art Rallye dargestellt. Auf die

Dauer gesehen, würde ich aber sagen, es fühlt sich

an wie vier Tage Erzberg (lacht), das hätte ich so

nicht erwartet!

Danke, Otto, für die Wiedergabe deiner Eindrücke

bei den Romaniacs! Wir drücken dir weiterhin die

Daumen!

• Text: Marco Burkert; Fotos: Stefan Liebl

82

MCE

September '14


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KLASSIK-ENDURO

Meinung gefragt

Der Klassik-Endurosport im Zeichen des

demografischen Wandels

Demografischer Wandel, ein Begriff, den man in den letzten Jahren gemeinhin nur im Zusammenhang

mit der Fortentwicklung der Renten gehört hat, den aber zwischenzeitlich jeder

versteht und akzeptiert. Genau so ein Wandel vollzieht sich in einer langsamen, aber

steten Entwicklung derzeit auch im klassischen Motorradgeländesport. Und das ist gut so!

Als Geburtsstunde des Klassik-Geländesports in

Deutschland wird allgemein das 70. Jubiläum des

MSC Isny mit einer Ausfahrt von zirka 40 historischen

Geländemaschinen angesehen. Seither hat

sich in der Klassikszene viel getan und weiterentwickelt.

Fast ein Dutzend Veranstalter gibt sich

Jahr für Jahr größte Mühe, um den stolzen Besitzern

und Restaurateuren historischer Geländemaschinen

eine geeignete Bühne und einen schönen

Rahmen zur „artgerechten Ausfahrt“ dieser Schätze

zu bieten. Alle, die dabei zusammenkommen,

ob Alt oder Jung, ob aus Ost oder West oder gar

aus dem benachbarten Ausland, wollen letztlich

nur eines, nämlich die Historie der so erfolgreichen

gesamtdeutschen Geländesportgeschichte

am Leben erhalten und vor allem weitertragen.

Motorradmarken, die es schon lange nicht mehr

gibt, sollen nicht in Vergessenheit geraten und Geschichten

von Salevski, Uhlmann, Schmider, Witthöft,

Büse, Gritti, aber auch von Sturm, Bieberbach

und den Zitzewitz-Brüdern, um nur einige

beispielhaft zu nennen, sollen weitererzählt werden.

Diese Szene, die vielleicht 2007 noch sehr familiär

und überschaubar war, erfreut sich seit Jahren

wachsender Beliebtheit. Viele, die in ihrer Jugend

aus Geldmangel oder wegen sonstiger beruflicher

und privater Verpflichtungen die Ausübung des

Motorradgeländesportes frühzeitig aufgeben

mussten, haben zwischenzeitlich die Möglichkeiten,

diese Leidenschaft von früher jetzt nochmals

aufleben zu lassen. Erfreulicherweise stoßen auch

immer mehr jüngere Fans hinzu. Das hat jedoch

zur Folge, dass die Starterfelder und damit auch

die unterschiedlichen Auffassungen zunehmen.

Dass dies an der einen oder anderen Stelle zu gegensätzlichen

Blickwinkeln und Verwerfungen

führt, liegt in der Natur der Sache. Es sollte aber

letztlich doch kein Problem darstellen, wenn man

sich mit gegenseitiger Wertschätzung begegnet

und jeder gewillt ist, seinen Betrachtungswinkel

ein wenig anzupassen. Es gilt die Aufbauarbeit

derjenigen, die den Klassiksport schon seit vielen

Jahren ausüben und in der bisherigen Form mitentwickelt

und geprägt haben, zu würdigen.

Gleichzeitig sollte diese ältere Generation „den

Nachwuchs“ akzeptieren und ihm eine Chance einräumen,

sich zu etablieren. Diese „jungen Wilden“

sind schließlich diejenigen, die dafür Sorge tragen,

dass es „Klassik-Enduro“ vielleicht auch in

den nächsten 20 Jahren noch geben wird, wenn

die jetzt lebensältere Generation eines Tages aus

gesundheitlichen Gründen den Helm bereits an

den berühmten Nagel gehängt hat.

Was damit zum Ausdruck gebracht werden soll, ist

relativ einfach zu umschreiben. Es macht keinen

Sinn, sich gegen Youngtimer oder moderne Technik

auszusprechen und zu wehren oder diese anzuprangern.

Die Fortentwicklung des Klassik-Enduro

muss stetig weitergehen, wenn dessen

Zukunft gewährleistet sein soll.

Auch ein Motorrad aus 1978 ist gegenüber

einer NSU Max aus 1956 eigentlich

ein Youngtimer, obwohl beide per Definition

als Oldtimer eingestuft sind.

Anregungen nach Einheitsreglements oder die Forderung,

künftig ausschließlich Gleichmäßigkeitsveranstaltungen

haben zu wollen, widersprechen

dem Geist, der unseren Klassikgeländesport in

den letzten Jahren so erfolgreich geprägt hat. Man

sollte die Veranstalter frei agieren lassen und

nicht ständig hineinreden. Diese Leute machen

das seit Jahren. Sie wissen schon ganz genau, was

sie tun und wie sie mit ihrer Verantwortung, sowohl

für ältere Fahrer und Fahrzeuge, aber auch

mit den Ansprüchen und Wünschen der etwas jüngeren

Fahrer mit modernerer Technik umzugehen

haben. Gegenseitige Sticheleien in Internetforen

oder in den Medien sowie einseitige Berichterstattungen

schaden dem Sport und der Sache. Dies ist

kontraproduktiv. Und wer glaubt, jetzt noch einmal

Welt- oder Europameister werden zu können,

der irrt gewaltig! Höher, weiter und schneller ist

nicht mehr. Es geht allenfalls noch um die berühmte

„goldene Ananas“! Bei allen sportlichen Ambitionen,

die dazugehören, sollten doch der Spaß

und die Freude am sportlichen Geländefahren sowie

die Verantwortung für die eigene Gesundheit

im Vordergrund stehen.

• Text: Redaktion Motocross Enduro/BL

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MCE

September '14


KLASSIK-ENDURO

Sonnefeld

Sag niemals nie! Der 81-jährige

Herbert Schek brachte seine

Schek-BMW 800 strafpunktfrei

ins Ziel

sorgte und erst bei der Fahrerbesprechung grünes

Licht für die Veranstaltung gegeben werden konnte.

Das großzügige Fahrerlager auf der Festwiese hinter

dem historischen Domänenhof sucht in der

Klassikszene seinesgleichen. Hier kommt noch

richtige Fahrerlagerstimmung auf so wie früher,

die Grills werden angezündet und die Fahrer hocken

noch bis spät in die Nacht zusammen.

Schmuckstück: Hugo Seubert –

Rang 3 mit der blitzsauberen

Maico 501 von 1978

Senioren Klasse

Vier Wochen Veranstaltungspause nach Zschopau – verständlich, dass die Klassik-Freunde

darauf brannten, im oberfränkischen Sonnefeld wieder in den Sattel zu dürfen.

Der AMC Sonnefeld gehört zu den Pionieren des

Klassik-Sports und der Sportleiter ist selbst ein

aktiver Klassik-Geländefahrer. Keine Frage also,

dass man weiß, wie man eine oldtimergerechte

Geländefahrt organisiert.

Schon 1998 hatten die Sonnefelder zum 40. Jubiläum

der Geländefahrt „Rund um die Hohe Aßlitz“

eine separate Wertung für Oldtimer ausgeschrieben,

lizenzpflichtig und analog der Seniorenklasse

mit längeren Fahrzeiten und verkürzter Strecke.

Schnelles Eisen: Peter Kling auf

seiner Schwingen-Hercules GS

125, Baujahr 1969

Das war das Vorbild für die heutige Klassik-Trophäe

des DMSB. 2005 gab es dann die „1. Klassik-

Enduro-Trophy“ als eigenständige Geländefahrt

für historische Geländemaschinen. Die Sonderprüfung

– das clubeigene Trainingsgelände war durch

eine riesige Tschechenschnecke auf einer Wiese

erweitert worden – wurde damals noch auf Gleichmäßigkeit

befahren. Unvergessen blieb auch die

2. Klassik-Trophy von 2007, als ein nächtliches Unwetter

für Überschwemmungen in Oberfranken

In Sonnefeld müssen die Fahrer traditionell früh

aus den Federn, die ersten Teilnehmer starteten

bei schwül-warmem Wetter bereits um 8:00 Uhr.

Etwa 40 Kilometer lang war die Runde, die

über Feldwege, aber auch durch bewaldetes

Terrain führte. Gerade im Wald gab

es einige sehr selektive Passagen,

die aber strafpunktfrei umfahren

werden konnten.

Bei Regen hätte sich an diesen

Stellen jedenfalls die Spreu vom

Weizen getrennt. Das Sahnestück

aber war wieder die lange Waldauffahrt

nahe des Örtchens

Mödlitz. Auch die vielen

freundlichen Helfer, die

den Fahrern an den DKs

Erfrischungen anboten,

dürfen da nicht

unerwähnt bleiben.

Die Sonderprüfung

wurde auf

der knüppelharten

Motocrosspiste

und der

Tschechenschnecke

gefahren,

die

im vergangenen

Jahr

auf vielfachen

86

MCE

September '14


Wunsch der Fahrer etwas gekürzt worden

war. Natürlich kann man es nicht jedem

rechtmachen, aber wenn nun eine

Handvoll Unzufriedener im Internet

über eine „rollatorgerechte Sonderprüfung“

schimpft, kann man dafür nur wenig

Verständnis aufbringen. Abgesehen davon,

dass eine Geländefahrt nicht nur aus der Sonderprüfung

besteht, waren in Sonnefeld erfreulich

viele Motorräder aus den 50er und 60er Jahren

mit kurzen Federwegen dabei, für die eine

Strecke auch passen muss. Wer Wert auf hohe

Sprünge und Kamelbuckel legt, dürfte

beim Oldie-Cross vermutlich eher sein

passendes Streckenprofil finden als

im Klassik-Geländesport.

Bei ausreichend bemessenen Fahrzeiten erreichten

über 150 der 183 gestarteten Fahrer am frühen

Nachmittag nach drei Runden das Ziel. Unter ihnen

auch Herbert Schek, der auf seiner BMW in

der Seniorenklasse angetreten war. Eigentlich hatte

er ja schon mit 80 Jahren aufhören wollen, aber

wenn man sich halt noch nicht wie ein Achtzigjähriger

fühlt, dann darf man auch noch ein, zwei

Jährchen dranhängen. Und da können wir

den Grandseigneur des deutschen Geländesports,

der bei nicht weniger als

25 Sechstagefahrten am Start war,

gut verstehen.

• Text u. Fotos: Leo Keller

Ergebnisse

Sonnefeld

Überall dabei: Ulf Gänsicke und

die MZ ETS/G 175 von 1966

–175/1967: Hendrik Richter, MZ 150

175+/1967: Burchard Lenz, Maico 250

–175/1974: Heinz Renken, SWM 100

175+/1974: Günther Lang, KTM 350

–50/1981: Martin Eckardt, KTM 50

–125/1981: Arnulf Teuchert, Hercules 80

–250/1981: Richard Minderlein, KTM 250

250+/1981: Herbert Wagner, Maico 400

Senioren: Bruno Bierschenk,

Hercules 250/1976

Gespanne: Leo Rackl/Monika Lambertz,

Wasp-BMW 980

Youngtimer –1993: Sven Schiller, KramIT 300

Mannschaften: Enduro-Senioren

Deutschland I (M.Eckardt,

A.Teuchert, B.Bierschenk)

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NOTIZEN

Suzuki-Motocross-Modelljahr 2015

Die Preise stehen fest

Die Preise für die neuen Suzuki-Motocross-Modelle Jahrgang 2015 wurden vor

Kurzem festgelegt. Es gelten folgende unverbindliche Preisempfehlungen: Suzuki

RM 85 L, 3990,- Euro; Suzuki RM-Z 250, 7320,- Euro; Suzuki RM-Z 450,

7720,- Euro. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Nebenkosten.

Sondermodell

Suzuki V-Strom 1000 „BIG“

Die Suzuki V-Strom 1000 „BIG“ bietet ein umfangreiches Ausstattungspaket

mit einem satten Preisvorteil • Ab sofort vier Jahre Garantie auf alle Suzuki

V-Strom 1000.

Das neue Sondermodell Suzuki V-Strom 1000 ABS „BIG“ erweitert die Serienausstattung

der V-Strom 1000 um sechs umfangreiche Sets aus dem Suzuki-Zubehörprogramm

und bietet dabei einen Preisvorteil von über 1400,- Euro.

Zusätzlich zur umfangreichen Serienausstattung kommt die Suzuki V-Strom

1000 ABS „BIG“ mit folgenden Zubehörteilen: Seitenkoffer-Set • Top-Case-Set •

Motorbügel • Bugspoiler (Kunststoff) • Hauptständer • Dekorsatz „V-Strom

1000“. Das Angebot ist befristet bis 30.9.2014.

Zusätzlich profitieren alle V-Strom-1000-Kunden von der aktuellen Garantieverlängerung

auf vier Jahre. Voraussetzung für die Erweiterung der 24-Monate-

Werksgarantie um 24-Monate-Suzuki-Pro-Garantie ist die Einhaltung der Inspektionen

und Wartungen gemäß Serviceheft. Diese Erweiterung gilt auch für

bereits gekaufte Suzuki V-Strom 1000. Diese Aktion ist befristet bis 31.12.2014.

• Text u. Foto: Suzuki

Test the Best

KTM-Modelle 2015 testen!

Am 27. September 2014 wird in Tensfeld allen Motocross- und Endurofahrern die

Möglichkeit geboten, die neuen KTM-Modelle 50 SX bis 450 SX-F 2015 und 125

EXC bis 500 EXC 2015 Probe zu fahren.

Auf dem ADAC-Gelände in Tensfeld habt ihr die Möglichkeit, auf der Motocrossstrecke

und auf einer speziell hergerichteten Endurostrecke ausgiebig zu testen.

Für die Kleinen ist eine Kinderstrecke vorhanden.

An diesem Testtag kann von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr gefahren

werden. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich vor Ort. Voranmeldungen

können leider nicht bearbeitet werden.

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MCE

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Das Training mit dem eigenen Motorrad ist möglich. Enduro: 125 EXC bis 500 EXC

(ohne 200 EXC); Motocross: 50 SX bis 450 SX-F (ohne 150 SX).

Der MX-Kurs auf der Motorsportanlage in Tensfeld bietet auf zirka 1700 Metern

Streckenlänge alles, was das Herz eines Offroad-Bikers begehrt: 15 Sprünge,

Tiefsandstücke sowie einen flüssigen Streckenverlauf. Zusätzlich bereitet der

MCE Tensfeld eine Endurostrecke vor und für die 50-SX- und 65-SX-Fahrer gibt es

eine spezielle Kinderstrecke.

GPS-Koordinaten Motorsportanlage Tensfeld: 23824 Tensfeld, Tarbeker Landstraße,

54° 03,06 min Nord 10° 18,56 min

Jedes Motorrad kann 15 Minuten gefahren werden und jede Testfahrt kostet

20,- Euro.

Beim Einkauf bei BvZ Motorradhandel werden von jeder einzelnen, gezahlten

Probefahrt 10,- Euro Gebühr wieder erstattet. Wer nach der Testveranstaltung

ein Motorrad kauft, bekommt den kompletten Betrag erstattet. Jeder, der bei

BvZ eine KTM testet, kann auch mit dem eigenen Motorrad trainieren, wofür

dann keine Trainingsgebühr beim MCE Tensfeld mehr anfällt.

PS: 20,- Euro pro Testfahrt ist viel Geld! Nein, ist es nicht. Wenn man drei Maschinen

Probe fährt ergibt das 60,- Euro, von denen 30,- Euro beim Einkauf bei BvZ

zurückerstattet werden. Es bleiben also 30,- Euro übrig. Von den Teilnehmern

am „Test the Best“ muss keine Trainingsgebühr entrichtet werden und man

kann trotzdem mit dem eigenen Motorrad trainieren, was normalerweise

15,- Euro kosten würde. Es bleiben also unterm Strich für drei Probefahrten nur

15,- Euro übrig. Für 15,- Euro kann man also drei neue Motorräder fahren, die im

Durchschnitt 8000,- Euro kosten! Dies ist dann doch eine extrem günstige Möglichkeit,

sein Traumbike zu testen.

Bert von Zitzewitz e.K. Motorradhandel, Karlshof 5, 23758 Karlshof

Tel. 04528 9150-0, Fax 04528 915029, E-Mail: bvz@bvz.de

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MCE

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TERMINE

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SEPTEMBER

6./7.9. ADAC MX Masters Holzgerlingen

www.motocross-holzgerlingen.de, www.adac.de/mx-masters

6./7.9. Motocross Südwestcup Hennweiler

MSC Hennweisler, Bundenbacherstr. 12, 55624 Bollenbach,

Timo Dönig, Tel. 06544 991832, t.doenig@freenet.de,

www.mschennweiler.de, www.südwest-cup.de

13./14.9. DAMCV-Motocross Oberkail

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen,

Senioren, Veteranen, Open Junioren; Sonntag: 50/85, Twin-Shock

+ Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National, Open National,

Intern. DAM (MX2/Open), Seitenwagen

E-Mail: uwesteines@googlemail.com, rene.foerschner@web.de

www.mcv-oberkail.de, www.damcv.de

13./14.9. DJMV-Motocross Windsberg

Kids, Junioren, MX 2, MX 1, Ladies, Senioren + Tageslizenz-Klasse

Gastfahrer, Einsteiger

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854, info@djmv.de

www.djmv.de

13./14.9. XCC Maxxis Cross Country Meisterschaft - GCC Schefflenz

www.xcc-racing.com

20./21.9. ADAC MX Masters Teutschenthal

www.msc-teutschenthal.de, www.adac.de/mx-masters

20./21.9. Motocross Hessencup Aufenau (mit Classic Seitenwagen)

Karl Seipel, MSC Aufenau, Martin-Luther-Str. 52

63607 Wächtersbach-Aufenau, Tel. 06053 9678, Fax 619684

mobil 0151 43133758, k.seipel@msc-aufenau.de

www.msc-aufenau.de, www.mx-hessencup.de

21.9. Motocross Südwestcup Warndt

MCC Warndt, Prümmenweg 3, 66787 Wadgassen

Dennis Koch, Tel. 06834 48366, dk500@web.de

www.mccwarndt.de, www.südwest-cup.de

27.9. SOC - Sächsischer Offroadcup Amtsberg

MC Amtsberg, Rainer Gläs, Hauptstraße 74, 09439 Amtsberg/

OT Weißbach, Tel. 0175 5289804

www.mc-amtsberg.de, www.offroad-cup.de

27./28.9. DAMCV-Motocross Kleinhau

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen,

Senioren, Veteranen, Open Junioren; Sonntag: 50/85, Twin-Shock

+ Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National, Open National,

Intern. DAM (MX2/Open), Seitenwagen

www.msc-kleinhau.de, www.damcv.de

27./28.9. DJMV-Motocross Flehingen

Kids, Junioren, MX 2, MX 1, Ladies, Senioren + Tageslizenz-Klasse

Gastfahrer, Einsteiger

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854, info@djmv.de

www.djmv.de

OKTOBER

3./4.10. XCC Maxxis Cross Country Meisterschaft - GCC Bühlertann

www.xcc-racing.com

1.-5.10. Intermot Köln

Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe

www.intermot.de

• Foto: ADAC/Steve Bauerschmidt

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MCE

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STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 15 von 17 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 669

2. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 588

3. Kevin Strijbos, B, Suzuki 498

4. Clément Desalle, B, Suzuki 484

5. Shaun Simpson, GB, KTM 365

6. Steven Frossard, F, Kawasaki 356

7. Max Nagl, D, Honda 307

8. Gautier Paulin, F, Kawasaki 275

9. Davide Guarneri, I, TM 245

10. David Philippaerts, I, Yamaha 234

Ferner:

20. Dennis Ullrich, D, KTM 126

32. Pascal Rauchenecker, A, KTM 29

47. Marcus Schiffer, D, Suzuki 5

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 594

2. Jordi Tixier, F, KTM 537

3. Romain Febvre, F, Husqvarna 489

4. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 467

5. Tim Gajser, SLO, Honda 448

6. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki 389

7. Valentin Guillod, CH, KTM 379

8. Aleksandr Tonkov, RUS, Husqvarna 363

9. José Butron, E, KTM 337

10. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 301

Ferner:

38. Christopher Valente, CH, TM 3

44. Henry Jacobi, D, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Uddevalla/S - 5.7.)

FIM Veteran World Cup:

1. Martin Zerava, CZ, Suzuki 47

2. Darryll King, NZ, Yamaha 43

3. Mats Nilsson, S, Yamaha 42

4. Francisco Garcia Vico, E, Honda 38

5. Stefan Norström, S, Yamaha 31

6. Christoph Lackner, A, KTM 29

7. Brian Wheeler, GB, Kawasaki 28

8. Fredrik Werner, S, Honda 25

9. Phil Mercer, GB, KTM 21

10. Sébastien Midali, F, Honda 21

Ferner:

13. Sébastien Haenni, CH, Yamaha 13

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Loket/CZ - 27.7.)

WMX:

1. Chiara Fontanesi, I, Yamaha 255

2. Meghan Kat Rutledge, AUS, Kawasaki 250

3. Livia Lancelot, F, Kawasaki 232

4. Stephanie Laier, D, Suzuki 212

5. Nancy van der Ven, NL, Yamaha 182

Weltmeisterin Chiara Fontanesi • Foto: Kai-Uwe Sickert

6. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 172

7. Natalie Kane, IRL, KTM 151

8. Anne Borchers, D, Suzuki 145

9. Marianne Veenstra, NL, Husqvarna 127

10. Francesca Nocera, I, Suzuki 115

Ferner:

23. Virginie Germond, CH, Suzuki 23

26. Alicia Reitze, D, Yamaha 9

29. Laura Soller, D, KTM 8

33. Kim Irmgartz, D, Suzuki 3

35. Sandra Bölkow, D, Kawasaki 3

40. Victoria Müller, D, KTM 2

41. Janina Lehmann, D, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Lierneux-Bastogne/B - 10.8.)

Junioren - 65 ccm:

1. Jett Lawrence, AUS, KTM 47

2. Jo Shimoda, J, KTM 43

3. Jeremy Ryan, USA, KTM 40

4. Jett Reynolds, USA, Kawasaki 40

5. Carter Biese, USA, KTM 26

6. Gerard Congost, E, KTM 25

7. David Braceras Martinez, E, KTM 24

8. Paul Bloy, D, KTM 22

9. Kristians Freimanis, LV, KTM 22

10. Nikita Kucherov, RUS/L, KTM 20

Ferner:

17. Ben Hess, D, Husqvarna 12

18. Luca Diserens, CH, KTM 8

20. Marniq Appelt, D, KTM 7

85 ccm:

1. Kim Savaste, FIN, KTM 42

2. Caleb Grothues, AUS, KTM 40

3. Mikkel Haarup, DK, KTM 33

4. Paolo Lugana, I, KTM 31

5. Jago Geerts, B, KTM 27

6. Calvin Fontvielle, F, KTM 26

7. Conner Mullennix, USA, KTM 25

8. Taylor Hammal, GB, KTM 25

9. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 23

10. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 22

Ferner:

14. Jeremy Sydow, D, KTM 16

20. Jascha Berg, D, Husaberg 6

125 ccm:

1. Brian Hsu, D, Suzuki 50

2. Gilberto Locurcio, VZ, Yamaha 42

3. Alvin Östlund, S, Yamaha 42

4. David Herbreteau, F, Yamaha 34

5. Ivan Baranov, RUS, KTM 30

6. Tomass Sileika, LV, KTM 30

7. Josiah Natzke, NZ, KTM 25

8. Riccardo Righi, I, Husqvarna 20

9. Anthony Bourdon, F, KTM 16

10. Miro Sihvonen, FIN, KTM 16

Ferner:

21. Cyrille Flury, CH, KTM 7

Nationenwertung:

1. USA 21

2. Deutschland 23

3. Frankreich 29

4. Schweden 33

5. Australien 35

6. Italien 37

7. Lettland 47

8. Dänemark 50

9. Niederlande 54

10. Großbritannien 58

11. Schweiz 67

(Stand nach 7 von 10 Veranstaltungen

inkl. Kegums/LV - 10.8.)

Seitenwagen:

1. Adriaenssen/van den Bogaart, B/NL 321

2. Bax/Stupelis, NL/LV 277

3. Hendrickx/Mucenieks, B/LV 254

4. Brown/Chamberlain, GB 243

5. Giraud/Musset, F 217

6. van Daele/Smeuninx, B 170

7. Willemsen/Bax, NL 164

8. Stenborg/Stenborg, S 137

9. Rozehnal/Vejchoda, CZ 131

10. Millard/Millard, GB 122

Ferner:

23. Walter/Vonbun, D 31

27. Bürgler/Betschart, CH 23

33. Morch/Godau, D 10

39. Battaglia/Furrer/CH 8

40. Weiss/Schneider, A 7

48. Blank/Daiss, D 2

51. Garhammer/Klooz, D 1

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 28./29.6.)

EMX 65 Nordwest:

1. Rasmus Pedersen, DK, KTM 250

2. Noel Nilsson, S, KTM 212

3. Ben Hess, D, Husqvarna 202

4. Nikita Kucherov, RUS, KTM 200

5. Max Thunecke, D, KTM 150

6. Max Palsson, S, KTM 149

7. Ryan de Beer, NL, KTM 139

8. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 138

9. Constantin Piller, D, KTM 125

10. Paul Bloy, D, KTM 123

Ferner:

21. Peter König, D, KTM 32

23. Marvin Müller, D, KTM 24

29. Justin Trache, D, KTM 10

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 28./29.6.)

EMX 85 Nordwest:

1. Jorge Prado Garcia, E, KTM 226

2. Jago Geerts, B, KTM 211

3. Taylor Hammal, GB, KTM 167

4. Kim Savaste, FIN, KTM 165

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 143

6. Roan van de Moosdijk, NL, KTM 134

7. Rick Elzinga, NL, KTM 133

8. Petr Polak, CZ, KTM 122

9. Mikkel Haarup, DK, KTM 121

10. Mikkel Larsen, DK, KTM 120

Ferner:

27. Hannes König, D, KTM 19

36. Henri Heise, D, KTM 7

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 15.6.)

EMX 65 Nordost:

1. Artsiom Sazanovec, B-RUS, KTM 188

2. Vladislav Schukin, UKR, KTM 130

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 107

4. Kristers Krists Suna, LV, KTM 103

5. Jorgen-Matthias Talviku, EST, KTM 98

6. Matvey Vopilov, RUS, KTM 94

7. Kristians Freimanis, LV, KTM 94

8. Nikita Petrov, RUS, KTM 85

9. Vyacheslav Yanovskiy, KAZ, KTM 82

10. Kiryl Kadorkin, B-RUS, KTM 82

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 15.6.)

EMX 85 Nordost:

1. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 185

2. Timur Petrashin, RUS, KTM 134

3. Rainers Zuks, LV, Husqvarna 128

4. Dmytro Chernov, UKR, Suzuki 121

5. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 117

6. Daniil Balandin, RUS, KTM 111

7. Ralf Edgars Ozolins, LV, KTM 102

8. Andreas Hiimagi, EST, Husqvarna 100

9. Kiryl Kapko, B-RUS, KTM 84

10. Aleh Siarhyenka, B-RUS, KTM 81

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 29.6.)

EMX 65 Südost:

1. Dominik Piskor, KRO, KTM 171

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 164

3. Nicolai Timus, MOL, KTM 147

4. Adam Kovacs, H, KTM 144

5. Igor Cucharciuc, MOL, KTM 141

6. Kristian Ivanov, BG, KTM 128

7. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 103

8. Milic Zimonic, SRB, KTM 94

9. Jakob Kristof, H, KTM 87

10. Mario Popovici, RO, KTM 68

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 29.6.)

EMX 85 Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, KTM 163

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 151

3. Hakan Halmi, BG, KTM 149

4. Momchil Ivanov, BG, KTM 142

5. Rumen Mirchev, BG, Yamaha 93

6. Viktor Kasabov, BG, KTM 86

7. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 74

8. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 69

9. Aggelos Vogiatzis, GR, KTM 68

10. Miodrag Stanojevic, SRB, Suzuki 67

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 22.6.)

EMX 65 Südwest:

1. Eric Tomas, E, KTM 138

2. Gerard Congost, E, KTM 131

3. Luca Diserens, CH, KTM 92

4. Edgar Canet, E, KTM 83

5. Florian Miot, F, KTM 83

6. Jorge Ramos Casasola, E, KTM 75

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 68

8. Antonio Giordano, I, KTM 63

9. Alberto Ladini, I, KTM 53

10. Pietro Razzini, I, KTM 51

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 22.6.)

EMX 85 Südwest:

1. Maxime Charlier, F, Husqvarna 114

2. Jan Pancar, SLO, Yamaha 114

3. Andrea Zanotti, RSM ,TM 101

4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 96

5. Tom Vialle, F, Yamaha 85

6. Alex Santin, E, Husqvarna 78

7. Scotty Verhaeghe, F, Kawasaki 70

8. Manuel Dolce, I, KTM 64

9. Jeremy Hauquier, F, Yamaha 61

10. Alessandro Manucci, I, TM 59

Ferner:

15. Maurice Chanton, CH, KTM 26

23. Xylian Ramella, CH, KTM 17

31. Flavio Wolf, CH, KTM 6

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Hyvinkää/FIN - 13.7.)

EMX65:

1. Nikita Kucherov, RUS, KTM 47

2. Noel Nilsson, S, KTM 40

3. Maxim Kraev, RUS, KTM 40

4. Rasmus Pedersen, DK, KTM 33

5. Kristians Freimanis, LV, KTM 32

6. Max Palsson, S, KTM 31

7. David Braceras Martinez, E, KTM 26

8. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 23

9. Adam Kovacs, H, KTM 21

10. Magnus Smith, DK, KTM 20

Ferner:

11. Paul Bloy, D, KTM 19

13. Ben Hess, D, Husqvarna 15

15. Max Thunecke, D, KTM 12

23. Luca Diserens, CH, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Hyvinkää/FIN - 13.7.)

EMX85:

1. Jago Geerts, B, KTM 50

2. Roan van de Moosdijk, NL, KTM 44

3. Kim Savaste, FIN, KTM 40

4. Mikkel Haarup, DK, KTM 36

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 30

6. Raivo Dankers, NL, KTM 30

7. Taylor Hammal, GB, KTM 27

8. Tom Vialle, F, Yamaha 22

9. Rick Elzinga, NL, KTM 22

10. Rasmus Hakansson, S, KTM 21

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 125:

1. Brian Hsu, D, Suzuki 268

2. Alvin Ostlund, S, Yamaha 252

3. Davy Pootjes, NL, KTM 216

4. David Herbreteau F, Yamaha 181

5. Tomass Sileika, LV, KTM 177

6. Joakin Furbetta, I, KTM 168

7. Dan Houzet, F, KTM 123

8. Max Engelen, NL, KTM 115

9. Michael Ivanov, BG, KTM 102

10. Cyril Genot, B, Yamaha 97

Ferner:

46. Cyrille Flury, CH, KTM 10

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 250:

1. Steven Clarke, GB, KTM 237

2. Brian Bogers, NL, KTM 237

3. Adam Sterry, GB, KTM 214

4. Brent van Doninck, B, KTM 208

5. Ben Watson, GB, KTM 197

6. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda 169

7. Sullivan Jaulin, F, Kawasaki 161

8. Calvin Vlaanderen, NL, KTM 161

9. Michele Cervellin, I, Honda 150

10. Ceriel Klein Kromhof, NL, KTM 131

Ferner:

15. Henry Jacobi, D, KTM 98

96

MCE

September '14


(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 300:

1. Samuele Bernardini, I, TM 325

2. Marco Maddii, I, KTM 281

3. Lewis Gregory, GB, Yamaha 276

4. Kenny Vandueren, B, KTM 176

5. Stéphane Watel, F, KTM 173

6. Michele Cencioni, I, KTM 158

7. Txomin Arana, E, Yamaha 143

8. Bence Szvoboda, H, KTM 106

9. Jean Loup Lepan, F, Yamaha 101

10. Toms Macuks, LV, KTM 94

Ferner:

15. Nicolas Bender, CH, Yamaha 16

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 6.7.)

EMX Open:

1. Semen Rogozin, RUS, Honda 281

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 235

4. Andriy Burenko, UKR, Suzuki 223

5. Petr Michalec, CZ, Honda 198

6. Jernej Irt, SLO, KTM 130

7. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 93

8. Marko Leljak, KRO, KTM 78

9. Danijel Bozic, KRO, KTM 73

10. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 69

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

Honda EMX 150 4T:

1. Albie Wilkie, GB, Honda 222

2. Jere Haavisto, FIN, Honda 220

3. Albin Larsen, S, Honda 158

4. Matias Murto, FIN, Honda 135

5. Tatu Junnola, FIN, Honda 135

6. Quentin Delbrassinne, B, Honda 122

7. Damian Bergevoet, NL, Honda 120

8. Brian van der Klij, NL, Honda 113

9. Rick Elzinga, NL, Honda 89

10. Max Erlandsson, S, Honda 88

Ferner:

20. Eric Schwella, D, Honda 40

21. Lasse Neukäter, D, Honda 39

28. Kenneth Wessler, D, Honda 10

31. Percy Sterl, D, Honda 4

DM

Stand (nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 9./10.8.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, KTM 202

2. Marcus Schiffer, Suzuki 171

3. Pascal Rauchenecker, A, KTM 153

4. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 145

5. Sébastien Pourcel, F, KTM 129

6. Boris Maillard, F, Kawasaki 109

7. Gregory Aranda, F, Kawasaki 93

8. Martin Michek, CZ, KTM 86

9. Christian Brockel, KTM 82

10. Matthias Walkner, A, KTM 57

MX Youngster Cup:

1. Henry Jacobi, D, KTM 174

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda 174

3. Calvin Vlaanderen, NL, KTM 169

4. Arminas Jasikonis, LT, KTM 155

5. Tomasz Wysocki, PL, KTM 142

6. Vaclav Kovar, CZ, KTM 116

7. Jorge Zaragoza, E, Kawasaki 106

8. Kade Tinker-Walker, I, Suzuki 92

9. Stephan Büttner, Yamaha 82

10. Dave Versluis, NL, Suzuki 81

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen):

MX Junior Cup:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 136

2. Kim Savaste, FIN, KTM 125

3. Jeremy Sydow, KTM 94

4. Martin Winter, KTM 93

5. Maurice Chanton, CH, KTM 75

6. Nico Koch, KTM 66

7. Simon Jost, SK, Kawasaki 66

8. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 62

9. Bastian Boegh Damm, DK, KTM 56

10. René Hofer, A, KTM 52

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 3.8.)

Open:

1. Marcus Schiffer, Suzuki 224

2. Christian Brockel, KTM 218

3. Boris Maillard, F, Kawasaki 201

4. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 170

5. Dominique Thury, Kawasaki 165

6. Angus Heidecke, KTM 161

7. Jan Uhlig, Kawasaki 143

8. Daniel Siegl, Kawasaki 142

9. Timur Muratov, RUS, KTM 134

10. Mike Stender, Suzuki 119

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 17.8.)

MX2:

1. Daniel Siegl, Kawasaki 304

2. Angus Heidecke, KTM 299

3. Dominique Thury, Kawasaki 270

4. Ron Noffz, KTM 231

5. Jan Uhlig, KTM 226

6. Davide von Zitzewitz, KTM 160

7. Mika Kordbarlag, KTM 143

8. Tom Koch, Suzuki 125

9. Stephan Büttner, Yamaha 124

10. Niels Gehrke, Suzuki 118

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 6.7.)

Seitenwagen:

1. Bürgler/Betschart, CH 336

2. Walter/Vonbun, D/A 280

3. Morch/Godau 213

4. Richter/Nicke 170

5. Battaglia/Furrer, CH 152

6. Faustmann/Benning 149

7. van Werven/Beunk, NL 128

8. Uhlig/Oettel, D 121

9. Weiss/Schneider, A 118

10. Garhammer/Klooz 117

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 3.8.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Suzuki 336

2. Ingo Ten Vregelaar, NL, Yamaha 295

3. Julian Haas, Yamaha 251

4. Manfred Zienecker, KTM 204

5. Stefan Schreiber, KTM 186

6. Peter Steegmans, Yamaha 182

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 169

8. Sina Willmann, Yamaha 166

9. Zdenek Polacek, CZ, KTM 138

10. Pascal Cappuccio, D, Yamaha 120

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen inkl.

Ueckermünde - 17.8.)

dmsj - Jugend „Kids“ 65 ccm:

1. Marnique Appelt, KTM 103,5

2. Max Thunecke, KTM 101,5

3. Paul Bloy, KTM 101,0

4. Constantin Piller, KTM 97,5

5. Maikel Ziller, KTM 61,0

6. Cato Nickel, KTM 60,0

7. Peter König, KTM 55,5

8. Winston Heberer, KTM 52,0

9. Alexander Schulz, KTM 51,5

10. Tom Schrölder, KTM 49,0

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen inkl.

Ueckermünde - 17.8.)

dmsj - Jugend „Kids“ 85 ccm:

1. Jascha Berg, Husqvarna 116,0

2. Jeremy Sydow, KTM 102

3. Nico Koch, KTM 95,0

4. Martin Winter, KTM 78,0

5. Pit Rickert, KTM 73,0

6. Luca Pepe Menger, KTM 68,5

7. Marnique Kranz, KTM 68,5

8. Kurt-Lennart Spranger, KTM 39,5

9. Eric Schwella, Suzuki 33,5

10. Ben Kobbelt, KTM 32,0

POKAL

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Ansbach-Leutershausen - 7./8.6.)

Open:

1. Manuel Engel, Honda 89,0

2. Michel Kaschny, Honda 59,0

3. Carsten Stark, Kawasaki 54,0

4. Richard Leißner, Honda 53,0

5. Maximilian Koubik, Yamaha 51,5

6. Toni Wolff, Kawasaki 44,0

7. Jan Osswald, Honda 42,0

8. Kevin Lindner, Honda 40,0

9. Maximilian van Heuß-Blößt, Suzuki 35,0

10. Oliver Wolfgang, Kawasaki 33,5

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 31.5./1.6.)

MX2:

1. Danny Neubauer, Kawasaki 111

2. Hannes Herbst, Suzuki 93

3. Moritz Schittenhelm, KTM 91

4. Marco König, KTM 91

5. Tom Lange, Suzuki 90

6. Jonas Wolf, Suzuki 59

7. Kevin Winkle, KTM 45

8. André Ender, Kawasaki 37

9. Kevin Zdon, Kawasaki 34

10. Marek Krejci, CZ, KTM 33

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 5./6.7.)

Seitenwagen:

1. Peter/Ohl 228

1. T.Hannuschke/U.Friedrisszyk 173

3. Schuricht/Hanke 162

4. Schlehan/Schmidt 147

5. Matzak/Reinert 144

6. Reimann/Reimann 138

7. Kuhr/Ebert 100

8. Winkler/Buschmann 64

9. Hey/M.Friedrisszyk 56

10. Kutschke/Henschel/Kälin 35

ENDURO

WM

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Lumezzane/I - 2./3.8.)

E1:

1. Christophe Nambotin, F, KTM 231

2. Eero Remes, FIN, TM 177

3. Cristobal Guerrero, E, KTM 176

4. Anthony Boissiere, F, Sherco 145

5. Jérémy Tarroux, F, Sherco 142

6. Jaume Betriu, E, Husqvarna 115

7. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 107

8. Rudi Moroni, I, KTM 92

9. Maurizio Micheluz, I, Suzuki 56

10. Kevin Rohmer, F, Yamaha 41

Ferner:

13. Edward Hübner, D, KTM 26

E2:

1. Pierre-Alexandre Renet, F, Husqvarna 218

2. Alex Salvini, I, Honda 168

3. Johnny Aubert, F, Beta 162

4. Lorenzo Santolino, E, Sherco 142

5. Antoine Meo, F, KTM 114

6. Oriol Mena, E, Beta 109

7. Mirko Gritti, I, KTM 83

8. Romain Dumontier, F, Yamaha 78

9. Jonathan Barragan, E, Husqvarna 76

10. Jamie Lewis, GB, Husqvarna 58

E3:

1. Matthew Phillips, AUS, KTM 194

2. Ivan Cervantes, E, KTM 183

3. Mathias Bellino, F, Husqvarna 148

4. Luis Correia, P, Beta 131

5. Matti Seistola, FIN, Sherco 127

6. Jérémy Joly, F, KTM 125

7. Aigar Leok, EST, TM 112

8. Antoine Basset, F, GasGas 89

9. Simone Albergoni, I, KTM 82

10. Fabien Planet, F, Sherco 82

Ferner:

26. Marco Neubert, D, Yamaha 2

EJ:

1. Daniel McCanney, GB, Beta 226

2. Giacomo Redondi, I, Beta 204

3. Loic Larrieu, F, Husqvarna 182

4. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 96

5. Nicolo Mori, I, KTM 93

6. Diogo Ventura, P, GasGas 83

7. Eloi Salsench, E, KTM 82

8. Lars Lofgren, S, KTM 76

9. Rannar Uusna, EST, KTM 73

10. Alessandro Battig, I, Honda 70

Youth Cup 125 ccm:

1. Davide Soreca, I, Yamaha 183

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 173

3. Benjamin Herrera, RCH, TM 137

4. Jesper Borjesson, S, Husqvarna 132

5. Jérémy Miroir, F, Yamaha 129

6. Matteo Bresolin, I, KTM 117

7. Michele Marchelli, I, KTM 103

8. Nicholas Trainini, I, KTM 83

9. Nicolas Pellegrinelli, I, KTM 72

10. Anthony Geslin, F, Yamaha 65

Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Enköping/S - 14./15.6.)

Women:

1. Laia Sanz, E, GasGas 117

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 105

3. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 84

4. Samantha Tichet, F, KTM 64

5. Géraldine Fournel, F, Sherco 53

6. Marita Nyqvist, FIN, Yamaha 44

7. Emelie Karlsson, S 41

8. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 41

9. Emmily Smalsjo, S 37

10. Juliette Berrez, F, Yamaha 29

DM

(Stand nach 5 von 9 Veranstaltungen

inkl. Burg - 10.8.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 398

2. Marcus Kehr, Sherco 386

3. Andreas Beier, Husqvarna 355

4. Edward Hübner, KTM 346

5. Derrick Görner, Husqvarna 341

6. Davide von Zitzewitz, KTM 329

7. Björn Feldt, KTM 303

8. Christian Weiß, Husaqvarna 301

9. Mike Hartmann, Husqvarna 285

10. Jan Schäfer, KTM 279

E1:

1. Derrick Görner, Husqvarna 119

2. Edward Hübner, Yamaha 116

3. Christian Weiß, Husqvarna 100

4. Jörg Haustein, KTM 90

5. Michael Röhrl, Sherco 77

6. Maik Schubert, KTM 67

7. Tim Apolle, Husqvarna 60

8. Michel Lang, Yamaha 47

9. Martin Kradorf, KTM 43

10. Sven Marker, GasGas 26

E2:

1. Andreas Beier, Husqvarna 122

2. Davide von Zitzewitz, KTM 111

3. Mike Hartmann, Husqvarna 100

4. Nick Emmrich, Husqvarna 84

5. Bruno Wächtler, KTM 75

6. Nico Rambow, KTM 60

7. Marcus Ludwig, GasGas 53

8. Andreas Hassenpflug, Husqvarna 47

9. André Engelmann, Husaberg 47

10. Kai-Arne Petruck, Sherco 42

E3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 122

2. Marcus Kehr, Sherco 113

3. Björn Feldt, KTM 96

4. Jan Schäfer, KTM 88

5. Tilman Krause, Beta 82

6. Marco Neubert, Yamaha 79

7. Kenny Lötzsch, KTM 68

8. Pascal Springmann, Beta 67

9. Leonhard Blaack, Beta 57

10. Gerrit Helbig, KTM 52

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Castelletto di Branduzzo/I - 19.7.)

S1:

1. Mauno Hermunen, FIN, TM 225

2. Thomas Chareyre, F, TM 221

3. Ivan Lazzarini, I, Honda 193

4. Adrien Chareyre, F, Aprilia 183

5. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 142

6. Christian Ravaglia, I, Honda 140

7. Angel Karanyotov, BG, TM 133

8. Petr Vorlicek, CZ, Honda 79

9. Tomas Travnicek, CZ, Yamaha 75

10. Andrea Occhini, I, Suzuki 71

EM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Castelletto di Branduzzo/I - 19.7.)

ES2:

1. Asseri Kingelin, FIN, Aprilia 205

2. Fabrizio Bartolini, I, Honda 190

3. Toni Klem, FIN, KTM 179

4. Milan Sitniansky, CZ, TM 169

5. Yuri Guardala, I, Honda 169

6. Devon Vermeulen, NL, TM 138

7. Giovanni Bussei, I, TM 106

8. Lorenzo Lapini, I, Honda 91

9. Jaros Zdenek, CZ, KTM 86

10. Kevin Fagre, S, TM 80

Ferner:

11. Andreas Buschberger, A, KTM 72

14. Manuel Stehrer, A, KTM 55

15. Philipp Prestel, D, KTM 53

20. Yves Lindegger, CH, Yamaha 26

23. Marcel Baumgartner, CH, KTM 21

26. Lucien Reynaud, CH, Yamaha 17

32. Eddie Fahrni, CH, KTM 10

33. Mathias Baumgartner, CH, KTM 10

35. Patrick Tellenbach, CH, TM 4

DM

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 9./10.8.)

S1:

1. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 226

2. Bernd Hiemer, KTM 222

3. André Plogmann, Suzuki 169

4. Manuel Hagleitner, A, KTM 159

5. Steffen Schmidt, KTM 139

6. Marc-Reiner Schmidt, KTM 132

7. Michael Herrmann, Suzuki 124

8. Markus Volz, KTM 113

9. Jaimie van Sikkelerus, KTM 85

10. René Maas, KTM 72

S2:

1. Markus Class, Husqvarna 242

2. Rudolf Bauer, A, KTM 209

3. Robert Gattinger, A, KTM 184

4. Jan-Dominik Deitenbach, Suzuki 177

5. Kevin Würterle, KTM 174

6. Dirk Spaniol, Suzuki 152

7. Danni Fuhrbach, TM 140

8. Toni Krettek, Suzuki 126

9. Steffen Albrecht, Kawasaki 126

10. Toni Trusch, Husaberg 107

S3 Trophy:

1. Bernhard Hitzenberger, Yamaha 237,5

2. Laura Höllbacher, Husqvarna 186,0

3. Kim Adlhart, KTM 171,0

4. Kevin Wüst, Kawasaki 165,0

5. Kai Riemer, Honda 144,5

6. Maximilian Kofler, KTM 108,0

7. Jannik Hintz, KTM 88,0

C1 Pokal:

1. Raphael Bayer, Kawasaki 223,0

2. Steve Freidinger, Husaberg 207,5

3. Peter Banholzer, Yamaha 194,5

4. Max Banholzer, Yamaha 161,0

5. Stephan Schreiner, Honda 129,0

6. Fabian Schnaars, Suzuki 123,0

7. Wolfgang Weiß, Suzuki 114,5

8. Frank Lehmann, Kawasaki 112,5

9. Denis Chadrysiak, KTM 101,0

10. Rocco Tenzler, Husqvarna 94,0

C2 Pokal:

1. Dirk Thomas, Honda 212

2. Daniel Dechent, Husqvarna 194

3. Kai Vogt, Honda 181

4. Friedolin Dechent, Husqvarna 159

5. Christian Deile, Husaberg 155

6. Florian Zilz, Suzuki 128

7. Marcel Kutsche, Husqvarna 124

8. Tim Crhak, Kawasaki 120

9. Simon Lange, Aprilia 111

10. Marius Bartusch, KTM 111

97

MCE

September '14


MOTOCROSS ENDURO 10/2014

TEST

KTM SX 150 !!2015!!

PRÄSENTATION

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MOTOCROSS ENDURO 10/2014 - OKTOBER - ERSCHEINT AM 25.9. AN EUREM KIOSK

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DAMCV/IMBA • Hessencup • Südwestcup • DJMV • Sachsen-MX

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ENDURO DM Waldkappel • SOC Langensteinbach • Klassik-Enduro

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September '14

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Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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Die 2015er Husqvarna 4-Takt Motocross Modellpalette

ist der Höhepunkt der 110-jährigen Geschichte der

Motorrad-Produktion.

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Fahrer, länger und schneller zu fahren. Kompakte Kraftwerke in

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WP-Dämpfer und der Umlenkung ein außergewöhnliches

Fahrerlebnis. Standardausstattung mit E-Starter, hydraulischer

Kupplung, Zündkurvenschalter direkt am Lenker und einem

crash-stabilen Composite-Heckrahmen. Bewährte Features,

die den Technologievorsprung der 2015er FC Modellreihe unterstreichen.

HUSQVARNA HÄNDLER: 01917 Kamenz, Zweiradtechnik Huke, Tel. 03578/301676 | 02763 Eckartsberg, Zweirad-Donath, Tel. 03583/570915 | 03249 Sonnewalde, Endurosport Sonnewalde GbR, Tel. 035323/686015

| 04654 Frohburg, Neubert Racing Shop, Tel. 034348/55910 | 06333 Hettstedt, Moto Cross Enduro Shop Böttcher, Tel. 03476/810087 | 06647 Billroda, Zweiradsport Hornik, Tel. 036377/4921 | 06889 Lutherstadt

Wittenberg, Teuber Motorsport, Tel. 03491/661229 | 07819 Dreitzsch, Zweirad Pfeil, Tel. 036481/23093 | 09127 Chemnitz, Motorrad Köthe KG, Tel. 0371/267163 | 14929 Treuenbrietzen, Arco Neumann, Tel. 033748/70251

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Tel. 04261/6826 | 29320 Hermannsburg, Kiedrowski Racing, Tel. 05052/912798 | 30938 Burgwedel, Dirt Bike Service, Tel. 05084/92300 | 33739 Bielefeld-Jöllenbeck, Bergos Racing, Tel. 05206/70373

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Tel. 07721/908200 | 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 | 83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660 | 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt, Tel. 0841/99350800

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RiMoTec, Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport, Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg, Buchholz Endurosport, Tel. 09562/403372 | 97516 Oberschwarzach, Motorrad Welink, Tel. 09382/3191071

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Stand 06/14


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