Berner Kulturagenda 2012 N°50

kulturagenda

13. bis 19. Dezember 2012 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11 Anzeiger Region Bern 35

Klappe

für «Taste the Waste»

Dor Film/Pedro Domenigg

«Wie man Dornröschen wachküsst» im Lichtspiel

Mit «Drei Nüsse für Aschenbrödel» (1973) wurde der tschechische Regisseur Václav

Vorlicek berühmt. Mit «Wie man Dornröschen wachküsst» gelang ihm vier Jahre

später erneut ein Erfolg. Vorlicek arbeitete dabei sowohl mit Motiven des berühmten

Dornröschenmärchens der Gebrüder Grimm als auch mit Charles Perraults Geschichte «La

belle au bois dormant». Kino Lichtspiel, Bern. Sa., 15.12., 14 Uhr

City 3

Aarbergergasse 30, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

14.00/17.00/20.15 – D – Ab 12/10 J.

Twilight Breaking Dawn – Part 2

Gotthard

Bubenbergplatz 11, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

12.30/16.00/19.45 – E/d/f – Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey – 3D

Jura 1

Bankgässchen 6, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

13.00/16.30/20.15 – D – Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey – 3D

Jura 2

Bankgässchen 6, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

13.15 – D – Ab 6/6 J.

Die Hüter des Lichts – 3D

15.30/19.00 (täglich), 22.30 (Fr/Sa) – D –

Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey – 3D

Jura 3

Bankgässchen 6, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

13.30 – D – Ab 8/6 J.

Ralph reichts – 3D

16.00/19.30 (täglich), 23.00 (Fr/Sa) – E/d/f –

Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey – 3D

Kellerkino

Kramgasse 26, 031 311 38 05,

www.kellerkino.ch

14.30 (So) – OV/d

Ai Weiwei: Never Sorry

Alison Klayman, USA 2012. Ein fulminantes Porträt

des prominentesten chinesischen Konzeptkünstlers,

Architekten und Bildhauers Ai Weiwei – ein

unbeugsamer Menschenrechtler und schärfster

Regimekritiker im eigenen Land.

20.30 (Do-Mo/Mi) – F/d

La maison Corse

In einer Mischung aus Stolz, Verletzlichkeit und

Verrücktheit spielt Christelle Cornil die 30-jährige

Christina, dieentgegen aller Ratschläge ihr Traumhaus

«au cul du loup» wieder bewohnbar macht.

16.15 (Sa/So) – E/d

Marina Abramovic: The Artist is Present

Die Langzeit-Performance «The Artist Is Present»

im MOMA bildet das Herzstück dieses bewegenden

Films. Er zeichnet das intime Porträt einer Künstlerin,

die an Grenzen geht.

18.15 – F/d

Tabu

Von: Miguel Gomez, Portugal 2012. Mit: Teresa

Madruga, Laura Soveral, Ana Moreira, Carloto

Cotta. Tabu ist eine Liebesgeschichte aus dem

kolonialen Afrika voll wunderbaren Schnulzen. Da

tragen selbst Krokodile Melancholie!

Kino Kunstmuseum

Hodlerstrasse 8, 031 328 09 99,

www.kinokunstmuseum.ch

16.00 (So) – OV/d

Beyond the Hills

Tradition gegen Moderne, Stadt gegen Land, Träume

gegen Wirklichkeit. Ein fesselnder Spielfilm über

eine Familie, die sich lieber auf den unsichtbaren

Feind konzentriert, anstatt sich ihre eigenen Fehler

einzugestehen.

18.30 (Di) – OV/d/f

Die Tunisreise

Bruno Moll begleitet den tunesischen Filmemacher

Nacer Khemir auf den Spuren von Paul Klee: Eine

Entdeckungsreise des Maghreb.

18.30 (Fr) – OV/e

East Punk Memories

Von: Lucile Chaufour, Frankreich 2012. Ein Porträt

der Punkbewegung in Budapest. Ein Spiegel der

momentanen politischen Situation in Ungarn.

14.30 (So) – ohne Dialog

Girl Walk/All Day

Von: Jacob Krupnick, USA 2011. Girl Walk/All Day

ist eine Hommage an den Tanz, die Musik, die Stadt

New York, ja an das Leben an sich.

11.00 (So) – OV/e

Planet of Snail

Planet of Snail ist ein poetisches Meisterwerk

über die Kraft der Sinne und eine bewegende

Liebesgeschichte

16.00 (Sa) – OV/d

Resettlement

Von: Filip Antoni Malinowski, Österreich/Polen 2012.

Die Grosseltern des Regisseurs werden nach 66

Jahren aus ihrer Mietwohnung vertrieben...

18.30 (Mo) – OV/d/f

Sister

Der neue Film von Ursula Meier («Home»), ausgezeichnet

mit dem Silbernen Bär an der Berlinale

2012. In einer Touristenhochburg in den Alpen wird

aus der Anonymität der Masse die Geschichte eines

Kindes gefiltert, das für sich einen Weg gefunden

18.00 (So) – OV/e

The Shukar Collective Project

Das Shukar-Collective Project generiert mit Drum’n

Bass undtraditioneller Musik der rumänischen

Roma eine explosive und mitreissende Mischung.

18.30 (Sa) – OV/e

This Human World Festival – Preisträgerfilm

2012: Grande Hotel

Eine subtile Annäherung an ein Prestigeprojekt des

portugiesischen Kolonialismus in Mosambik. Hier

widerspiegeln sich grosse Themen menschlichen

Zusammenlebens sowie die realen Folgen von

Kolonialismus und Rassismus.

18.30 (Mi) – OV

Vollgas

Von: Sabine Derflinger, Deutschland/Österreich

2002. Einfühlsam und mit klarem Realismus schildert

der Film die Zerrissenheit einer Frau, die mehr

vom Leben will, als es ihre Umgebung zugesteht.

20.30 (Do-Sa/Mo-Mi), 20.00 (So) – OV/d/f

Yossi

Von: Eytan Fox, Israel 2012. Mit: Ohad Knoller,

Oz Zehavi, Lior Ashkenazi, Orly Silbersatz Banai.

Ergreifend und tiefgründig. Eytan Fox’ neuer Film

ist elektrisierend, erotisch und sehr kunstvoll!

18.30 (Do) – OV/d/f

Yossi & Jagger

Von: Eytan Fox, Israel 2002. Mit: Ohad Knoller, Yehuda

Levi, Assi Cohen, Aya Koren. Einfühlsames und

unterhaltsames Kino: Zwei Liebende in der trügerischen

Stille einer permanenten Kriegsbedrohung.

Kino Reitschule

Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69,

www.kino.reitschule.ch

20.30 (Do) – OV/d

Freedom For Birth – The Mother‘s Revolution

2010 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte

folgendes Urteil gefällt: Jede Frau hat

das Recht zu entscheiden, wie und wo sie ihr Kind

zur Welt bringen will.

21.00 (Fr/Sa) – OV

Silentium

Wolfgang Murnberger, A 2004. Inzwischen als

Privatdetektiv tätig wird Brenner engagiert, den

vermeintlichen Selbstmord des Schwiegersohnes

des Präsidenten der Salzburger Festspiele zu

untersuchen...

20.30 (Di) – OV/d

Uncut – Warme Filme am Dienstag:

El sexo de Los Angeles

Der charismatische Hip-Hop Breaker Rai nimmt

den außergewöhnlich attraktiven, aber leicht angeschlagenen

Studenten Bruno unter seine Fittiche,

als dieser bei einem Überfall am Strand Barcelonas

zu Boden geht.

Kommissar Brenner verfilmt: «Silentium»

Die Krimis von Wolf Haas geniessen Kultstatus. Mit bärbeissigem, schwarzem Humor und

gesellschaftskritischen Ausfällen erzählt der Romanautor, wie der verschlossene Kommissar

Brenner seine Fälle löst. In der Reihe «Jetzt ist schon wieder was geschehen» zeigt das

Kino Reitschule Wolf-Haas-Verfilmungen von Wolfgang Murnberger – darunter «Silentium»

(2004). Kino in der Reitschule, Bern. Fr., 14., und Sa., 15.12., 21 Uhr

Lichtspiel

Sandrainstrasse 3, 031 381 15 05,

www.lichtspiel.ch

20.00 (So)

Kurze Filme aus dem Lichtspiel-Archiv

20.00 (Mi)

The General

Von: Buster Keaton, USA 1926/1927. Eine der grössten

Komödien aller Zeiten. Buster Keaton ist das

Herz und die Seele dieses komischen Meisterwerks.

Er ist einer der humansten Helden, die uns das Kino

beschert hat!

20.00 (Do) und 14.00 (Sa) – D

Wie man Dornröschen wachküsst

Václav Vorlicek ist massgeblich an den Erfolgen der

tschechischen Märchenfilme beteiligt. Nach «Drei

Nüsse für Aschenbrödel» ist dem Regisseur mit

«Wie man Dornröschen wachküsst» eine weitere

erfolgreiche Märchen-Verfilmung gelungen.

Pathé Westside

Riedbachstrasse 102, 0901 903 904,

(1.50./Anr.+1.50/Min.), www.pathe.ch

19.00 (Sa)

Aida

17.40 – E/d/f – Ab 12 J.

17.30/20.15– D – Ab 12 J.

Anna Karenina

22.50 (Fr/Sa) – D – Ab 12/10 J.

Argo

14.00 – D – Ab 14/14 J.

17.30 – E/d/f – Ab 14/14 J.

Cloud Atlas

11.15 (So) – D – Ab 4/4 J.

Das Geheimnis der Feenflügel

11.15 (So) – D – Ab 4/4 J.

Das Geheimnis der Feenflügel – 3D

15.20 (täglich), 20.30 (Do/Fr/So-Mi) – D –

Ab 14/12 J.

Das Schwergewicht

16.00 (So)

Der Nussknacker

13.15/15.20/20.50 (täglich), 10.40/11.00 (So) –

D – Ab 6/6 J.

Die Hüter des Lichts

13.15/15.20 (täglich), 11.00 (So) – D – Ab 6/6 J.

Die Hüter des Lichts – 3D

00.10 (Fr/Sa) – D – Ab 16 J.

Dredd – 3D

13.20 (täglich), 11.00 (So) – D – Ab 6/4 J.

Hotel Transsilvanien – 3D

23.00 (Fr/Sa) – D – Ab 16/14 J.

Killing Them Softly

13.00/15.00 (täglich), 10.40 (So) – D – Ab 6/4 J.

Madagascar 3: Flucht durch Europa – 3D

13.10 (täglich), 15.30 (Do-Sa/Mo-Mi), 10.20 (So)

– D – Ab 8/6 J.

Ralph reichts – 3D

20.20 (So/Di) – E/d/f – Ab 16J.

15.30 (täglich), 17.50 (Do/Fr/So-Mi), 20.20 (Do/Fr/

Mo/Mi), 22.40(Fr), 20.30 (Sa) – D – Ab 16J.

Seven Psychopaths

20.30 (täglich), 14.15 (Fr-Mi), 23.30 (Fr/Sa) – D –

Ab 14/12 J.

17.30 (täglich), 10.45 (So) – E/d/f – Ab 14/12 J.

Skyfall – 007

23.40 (Fr/Sa) – D – Ab 14/12 J.

Taken 2

13.45/14.00/17.00/17.15/20.20/20.45 (täglich),

17.30/21.00 (Do/Fr/So-Mi), 10.30 (So) – D –

Ab 12/10 J.

13.30/17.00/20.30 (täglich), 10.00 (So) – E/df –

Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey

13.00/13.45/14.00/15.00/17.00/20.20 (täglich),

17.30/21.00 (Do/Fr/So-Mi), 10.30/10.40 (So) –

D – Ab 12/10 J.

13.00/13.30/16.30/17.00/20.00/20.30 (täglich),

23.30 (Fr/Sa), 10.00 (So) – E/d/f – Ab 12/10 J.

17.15/20.45 – D – Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey – 3D

10.20 (So) – E/d/f – Ab 12/10 J.

13.00 (täglich), 17.45/20.10 (Do-Sa/Mo-Mi), 22.40

(Fr/Sa), 18.45/21.10 (So) – D – Ab 12/10 J.

Twilight Breaking Dawn – Part 2

Rex

Schwanengasse 9, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

15.00/19.00 (täglich), 22.30 (Fr/Sa) – E/d/f –

Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey

Royal

Laupenstrasse 4, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

15.00/20.45 – E/d/f – Ab 12/10 J.

Anna Karenina

18.00 – E/d/f – Ab 16/14 J.

Killing Them Softly

Splendid 1

von Werdt-Passage 8, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

14.30 (So-Mi), 13.45 (Do-Sa) – D – Ab 6/6 J.

Die Hüter des Lichts – 3D

17.15/20.30 (So-Mi), 16.00 (Do-Sa) – E/d/f –

Ab 14/12 J.

Skyfall – 007

19.00 (Do-Sa), 22.30 (Fr/Sa) – E/d/f – Ab 12/10 J.

The Hobbit: An Unexpected Journey – 3D

Splendid 2

von Werdt-Passage 8, 0900 556 789,

1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

17.15 (Do-Sa) – E/d/f – Ab 14/12 J.

Skyfall – 007

14.30/20.30(täglich),17.15 (So-Mi) – D – Ab

12/10 J.

Twilight Breaking Dawn – Part 2

Meine Veranstaltung in

der Berner Kulturagenda

Wie bringe ich meine

Veranstaltung in die Agenda?

Folgen Sie auf www.kulturagenda.be

dem Link «Veranstaltung gratis

aufgeben». Sie gelangen zum Anmelde-

Portal, wo Sie sich einloggen oder als

neuer Nutzer registrieren können. Dann

geben Sie Ihre Daten ein. Sollten Sie

mit der Internetseite nicht klarkommen,

mailen Sie Ihre Informationen an

veranstaltungen@hinweise.ch. Ihr

Eintrag gelangt automatisch auch an

die Agenda von «Bund» und «Berner

Zeitung».

Ich möchte aber, dass die

Redak tion einen Artikel über

meinen Anlass schreibt.

Schicken Sie zusätzlich Ihre

Informationen mit druckfähigen

Bildern (300 dpi) an

redaktion@kulturagenda.be.

Die Redaktion trifft aus dem Angebot

von Veranstaltungen eine Auswahl, über

die sie berichtet.

Das heisst, ich muss alles

zweimal schicken?

Ja.

Das Internet kenne ich nur aus

Erzählungen meiner Enkelin.

Wir haben auch eine Postadresse:

Redaktion Berner Kulturagenda,

Seftigenstrasse 310, Postfach 357,

3084 Wabern.

ZVG

Europäische Grossbäckereien produzieren bis zu 20 Prozent Überschuss.

Das Supermarktregal soll schliesslich bis zum Ladenschluss voll sein.

Um einen Metalltisch stehen vier Personen in blauen Anzügen,

ausgerüstet mit Mundschutz und Handschuhen – eine Szene wie

aus dem Seziersaal. Auf dem Schragen aber liegt kein toter Körper,

sondern der Inhalt eines Abfallsacks aus einem Privathaushalt.

Die vier Wissenschaftler vom Wiener Institut für Abfallwirtschaft

analysieren den Müll: Neben Essensresten und Kompostabfall finden

sie eine ungeöffnete Packung Toastschinken, die gemäss Etikettierung

noch zwei Wochen geniessbar wäre. Ähnlich verhält es

sich mit einer Viererpackung Früchtequark und einem verschlossenen

Sack Biokartoffeln.

Verwöhnte Konsumenten

Zum Wiener Forschungsteam, dem der deutsche Regisseur Valentin

Thurn für seine Dokumentation «Taste the Waste» (2011)

über die Schulter geschaut hat, gehört auch Felicitas Schneider.

Die junge Wissenschaftlerin versucht, den Gründen für den verschwenderischen

Umgang mit der Nahrung auf die Schliche zu

kommen. Sie sucht die Schuld aber nicht in erster Linie bei den

andern: «Oft erwischt man sich selbst dabei, wie man die Produkte

im Supermarkt kritisch beäugt und eher den makellosen

Apfel als den mit der Druckstelle kauft.» Aufgrund solcher Überlegungen

bleiben viele Nahrungsmittel im Laden liegen. Zudem

landet bis zu einem Drittel des Gekauften im Abfalleimer der

Konsumenten.

Die österreichischen Müllforscher sind eine von zehn Stationen,

an denen Valentin Thurn für «Taste the Waste» halt gemacht hat.

Rund um den Globus besuchte er Bauern, Bäcker, Supermarktdirektoren,

Grossverteiler und ein Biogaskraftwerk. Zudem hat er

einen Abstecher zur Europäischen Kommission gemacht, wo er

sich über die zum Teil absurden Normen in der Produktion von

Nahrungsmitteln aufklären liess.

Erschreckende Fakten

Bei seinen Recherchen ist der Regisseur auf Erschreckendes gestossen:

Aufgrund von ästhetischen «Defekten» beispielsweise

werden in Deutschland 40 bis 50 Prozent der zu erntenden Kartoffeln

direkt wieder in den Boden gepflügt. In den europäischen

Supermärkten nimmt man Produkte bereits sechs Tage vor Ablauf

aus den Regalen. Vor zehn Jahren konnte ein Mineralwasser noch

eineinhalb Jahre aufbewahrt werden. Heute ist es laut Etikette nur

noch ein halbes Jahr geniessbar.

In Passagen mit Fakten, welche den Film an mehreren Stellen

kurz unterbrechen, werden eindrückliche Rechnungen präsentiert:

«Die Halbierung des Lebensmittelmülls würde ebenso viele

Klimagase vernichten wie die Stilllegung jedes 2. Autos» oder

«Mit dem Essen, das wir in Europa und Nordamerika wegwerfen,

könnten alle Hungernden dreimal satt werden».

Valentin Thurn geht es in «Taste the Waste» aber nicht darum,

Schwarzmalerei zu betreiben. Besonders im zweiten Teil seines

Filmes zeigt er Institutionen und Privatpersonen, die dem kapitalistischen

Überflusssystem auf raffinierte Art und Weise ein

Schnippchen schlagen.

Umweltpreis für den Film

Für seine vielschichtige, mutige und nachhaltige Arbeit, die er

mit dem Buch «Die Essensvernichter» ergänzte, erhielt Valentin

Thurn von der Deutschen Umwelthilfe den Umweltpreis 2011. In

der nachzulesenden Laudatio (www.duh.de) heisst es: «Der Film

hat seit seinem Kinostart eine intensive bundesweite Debatte über

den Umgang mit unserer Nahrung ausgelöst – mehr kann eine

Dokumentation kaum erreichen.»

Christine A. Bloch

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Cinématte, Bern

Do., 13.12., 21 Uhr, Sa., 15.12., 18.30 Uhr, So., 16.12., 16 Uhr

www.cinematte.ch

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