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Hamburger Morgenpost Ausgabe vom 22.08.2014 (Vorschau)

THEMA DES TAGES Fotos:

THEMA DES TAGES Fotos: dpa,Getty,PictureAlliance, Witters (4) HSV-Hoffnung Auf ihm ruhen die Hoffnungender HSV-Fans. Valon Behrami (29), 3,2-Millionen- Euro-Einkauf vom SSC Neapel. Der Schweizer WM-Star gilt als kompromissloser Abräumer. Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld verglich ihn einst mit Holland-Rambo Mark vanBommel. Mit seinen großflächigen Tattoos – die meisten ließ er sich vom „Vereinsstecher“ des Lazio Rom verpassen –wirkt Behrami Respekt einflößend. Dabei sahesinjungen Jahren gar nicht nach einer Kicker-Karriere aus. Er machte sich als Geländeläufer einen Namen, gewann damals sogar vier regionale Titel. Bayern-Bollwerk Rasen-Graffiti ist neu Während dieLigaper Abstimmung gegendie Torlinientechnik votierthat und über den Videobeweis immer noch diskutiertwird, hat es das vor der WM noch milde belächelte Freistoß-Spray tatsächlich bis in dieBundesliga geschafft. Spätestens in der Rückrunde werden dieSchiris „Schaumpartys“ feiern und dieSpieler per Rasen-Graffiti dazu verdonnern, dieDistanz einzuhalten. Zehn Millionen Eurofür einen No-Name-Kicker?Nur eingefleischtenExperten dürfte Juan Bernat (21) vor der Verpflichtung durch den FC Bayern ein Begriff gewesen sein. Doch der Spanier, der vom FC Valencia kam, gilt als Abwehr-Juwel, soll von Star- Coach Pep Guardiola zum glänzenden Diamanten geschliffen werden. Der gerade mal 1,72 Meterkleine und 67 Kilo leichte Außenverteidiger, der eine Zwillingsschwester namens Ines hat, erweist sich auf dem Rasen als extrem kompromisslos. Slogan: „Auf dem Spielfeld gibt es keine Freunde.“

Freitag, 22. August 2014 3 Dieneuen Stars der Bundesliga Nach der Weltmeisterschaftist vorder Bundesliga. Exakt40Tagenach dem großartigenWM-Triumph unserer Elite-Kicker in Rioöffnet Deutschlands größte Fußball-Bühne wieder ihrePforten. Der Boom im Land des Weltmeisterskennt keine Grenzen, dieErwartungshaltung vonHamburgbis München ist riesig. Erneut haben dieKlubs tief in dieTasche gegriffen, Millionen in neue Spielerinvestiert. Doch nicht bei jedem Namen macht es sofort „klick“.Die MOPO stelltdie neuen Starsvon heuteund morgen vor. AHE BVB-Bomber Der aktuelle Torschützenkönig der italienischen Serie Awechselt in die Bundesliga –noch vor wenigen Jahren wäre soein Szenario unvorstellbar gewesen. Mit Ciro Immobile (24) hat sich Dortmund den Dauer- Knipser vom FC Turin geangelt. Mit 19,5 Millionen der ligaweite Königstransfer. Allerdings: Die Lücke, der der quirligeStürmer schließen soll, ist riesig. Keinen Geringeren als Robert Lewandowski gilt es zu ersetzen. Doch Immobile setzt auf Liebes-Doping. Vorwenigen Wochen heiratete er Freundin Jessica Melena. Das sollte bei der Torejagd zusätzlich Flügel verleihen. Gladbach-Gigolo Stolze acht Millionen Euro machte Gladbach für den Nachfolger von Marc-André ter Stegen locker. Vor allem die weiblichen Fohlen-Fans dürfensich auf Torwart-Model Yann Sommer (25, ehemals Grasshopper Zürich) freuen. Der Sonnyboy wurde in der Schweiz zum attraktivsten Spieler gewählt, macht Werbung für Kosmetik-Produkte. Aber auch so gilt Vespa- Fans Sommer als dufterTyp. Nur eines ist ihm extrem wichtig: Ein guter Friseur.Original-Zitat Som- mer: „Ich war schon mal bei einem, wo ich keinen Termin brauchte –keine gute Erfahrung.“ Hertha-Hilfe Werkann von sich schon behaupten, jemals in einem WM- Finale in der Verlängerung Gelb-Rot gesehen zu haben? Der neue Hertha-Star John Heitinga (30) kann es. Der Holländer schrammte 2010 nur ganz knapp am WM-Titel vorbei. In Berlin sucht die Abwehr- Kante nach langjährigen Spanien- und England-Gastspielen eine neue Herausforderung. Und die Hauptstadt darf sich auf ein neues Glamour-Pärchen freuen. Ex-Model und Ehefrau Charlotte-Sophie Zenden fühlt sich auch auf dem roten Teppich zu Hause. Mainz-Macho Keine Frage: Mit Gonzalo Jara (28) ist Mainz ein echter Transfer-Coup geglückt. Nur anden Elfmeter-Punkt sollte man den chilenischen Nationalspieler künftig nicht mehr schicken. Im WM-Achtelfinale gegen Brasilien agierte ermit einem Eigentor und seinem FehlschussimElferschießen mehr als unglücklich. Knapp sieben Wochen später ver- ballerte Gonzalo beim Pokal-Aus gegen Chemnitz erneut vom Punkt. Weil der FSV auch in der Europa- Quali gescheitert ist, muss Jara in absehbarer Zeit zumindest nicht mehr zum „Shootout“.