Aufrufe
vor 3 Jahren

Hamburger Morgenpost Ausgabe vom 22.08.2014 (Vorschau)

● 44 SPORT Freitag,

● 44 SPORT Freitag, 22. August 2014 NEWS Schwimmen Hausding holt sein drittes EM-Gold Wasserspringer Patrick Hausding hat bei der EM in Berlin das Gold-Triple perfekt gemacht. Nach seinen Siegen vom Ein-Meter-Brett und im Turm-Synchronspringen gewann der 25-Jährige auch das dramatische Finale von drei Metern mit 4,65 Punkten Vorsprung vor dem russischen Olympiasieger Ilja Sacharow. Tennis US Open: Quali-Aus für Hamburger Zverev Alexander Zverev ist in der zweiten Quali-Runde zu den US Open in New York ausgeschieden. Der 17 Jahre junge Hamburger unterlag beim ersten Grand Slam seiner Profikarriere dem Türken Marsel Ilhan 6:4, 5:7, 6:7 (5:7). Volleyball Hamburgerin Kozuch wechselt nach China Nationalspielerin Margareta Kozuch wechselt nach China. Die 27-jährige Hamburgerin geht künftig inSchanghai an den Start. Die Diagonalangreiferin, dieschoninDeutschland, Italien, Russland und Polen aktiv war, spielte zuletzt für einen Klub in Aserbaidschan. Leichtathletik Millionen-Minus bei Europameisterschaft Die Europameisterschaften in Zürich haben dem Veranstalter ein Finanzloch von rund zwei Millionen Schweizer Franken beschert. Das teilte der Veranstalter mit. Der Fehlbetrag soll von privaten wie auch öffentlichen Institutionen ausgeglichen werden. Boxen Abraham droht in Kiel ein Auswärtsspiel Der Kampf von Weltmeister Arthur Abraham gegen den Engländer Paul Smith am 27. September in Kiel droht zu einem Auswärtsspiel zu werden. Von den bislang abgesetzten 3500 Tickets sind mehr als 2000 Karten nach Großbritannien verkauft worden. Jetzt will Kittel die„Mö“erobern Deutschlands schnellster Radprofi plant seinen ersten Sieg in Hamburg MarcelKittel,wie er oftzusehen ist. Allein bei der Tour de Francegewann er vier Etappen. Nun will er seinen ersten Sieg in Hamburg. Fotos: IMAGO,ap VonCHRISTIAN GÖRTZEN Einfach nur grandios verläuft die Saison bislang für Marcel Kittel. Der schnellste deutschen Radprofi träumt nun voneinem weiteren Erfolg – dem Triumph bei den Hamburg Cyclassics am Sonntag. Beim Blick zurück gerät Kittel sofort ins Schwärmen. Welch ein Jahr! So viele Erfolge! „Das war einfach voll geil“, sagt der 26-jährige Topsprinter etwa über die Tour de France. Vier Etappen gewann der Thüringer, darunter solch prestigeträchtigen wie die erste in London und die letzte auf der Champs-Élysées in Paris. Allein die Etappe in London war„wie ein Traum“, schilderte er gestern auf der Pressekonferenz anlässlich der Cyclassics am Sonntag. Als Sieger wurde er von Prinz William und dessen Frau Kate sowie von Prinz Harry geehrt. Der Fra- ge,obersich auf die Begegnung mit William und Harry gefreuthabe,begegnete er mit einem spitzbübischem Lächeln. „Ich habe mich eigentlich mehr auf Kate gefreut“, sagte Kittel, der an dem Tagzum zweitenMal in seiner Karrieredas Gelbe Trikot eroberte. Noch hänge dies in seiner Wohnung nicht an der Wand, sondern liegenoch in der Schublade, verriet er. Kittel will sich erst einmal dem nächsten großen Ziel widmen –und das heißt: erster Sieg bei den Cyclassics. Er will mit seinen schnellen „AmWaseberg muss ich die Arschbacken zusammenkneifen.“ Marcel Kittel Beinen die „Mö“ erobern. Auf der Mönckebergstraße findet am Sonntag gegen 16.45 Uhr der Zieleinlauf des einzigen Radrennens der UCI- Weltserie auf deutschem Boden statt. Kittel ist der Top-Favorit auf den Sieg, sein stärkster Gegenspieler ist der gebürtige Rostocker Sprint-Experte André Greipel. „Ich sehe André und den Norweger Alexander Kristoff als Hauptkonkurrenten an“, sagt Kittel. Sorge bereitet ihm noch der fast schon legendäre Waseberg inBlankenese,der eine Steigung vonbis zu 16 Prozent besitzt. Viermal muss er bezwungen werden. Kittel: „Am Wasebergmussich die Arschbacken zusammenkneifen. Ich hoffe, meine Mannschaftzieht mich gutüber den Berg.“ Es soll ja alles dafür getan werden, dass erwenige Kilometer weiter erstmals die „Mö“ erobert. Endlich! Koch holtdas ersteBecken-Gold EM-Sieg! Marco Koch lässt die Muskeln spielen. Erstes Gold für Deutschlands Beckenschwimmer bei der Heim-EM in Berlin! Die Siegerehrung war für Europameister Marco Koch ein großer „Gänsehautmoment“. Ergriffen stand der von den Zuschauern im Berliner Velodrom frenetisch gefeierte Brustschwimmer auf der obersten Stufedes Podests. „Die Atmosphäre hatmich auf den letzten Metern getragen –eswar geil“, erklärte der 24-Jährige nach dem EM-Titel über 200 Meter Brust. Gleich nach seinem Erfolg in deutscher Rekordzeit von 2:07,47 Minuten setzte sich der WM-Zweiteauf die Leine im Becken und zeigte seine Muskeln. Ein starkerTyp! Der Hamburger Markus Deibler verpassteden Endlauf über 100Meter Freistil als Gesamtzwölfter in 49,13 Sekunden. Paul Biedermann hatte die Streckeausgelassen.

Freitag, 22. August 2014 SPORT 45