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GADGETS Fitnessband

GADGETS Fitnessband Runtastic Orbit Das Runtastic Orbit ist ein leichtes und bequemes Fitnessband – dank mitgeliefertem Clip (im Bild rechts) kannst du den Tracker auch an der Hosentasche oder am T-Shirt befestigen. ALWAYS ON THE RUN Der Fitness-Apps-Hersteller Runtastic bringt sein erstes Fitnessband. Wie macht sich das Orbit im Alltag? VON SEBASTIAN STOLL 4 33 Schritte, 359 verbrauchte Ka lorien – so lautet die magere Bilanz meines Vormittags. Kein Wunder: Seit einer gu ten Stunde habe ich mich nicht nennenswert bewegt. Höchste Zeit, etwas zu tun! Das sagt mir mein Fitnessband Runtastic Orbit, das an meinem Handgelenk über meine Aktivitäten wacht. Das Armband ist austauschbar, im Kaufpreis von 119 Euro sind zwei Orbit-Sensoren enthalten. Dazu kommt ein Clip, mit dem du den Tracker auch am Gürtel, am Ausschnitt oder an der Hosen tasche befestigen kannst. Laut Runtastic ist der Orbit zudem bis zu 100 Meter wasserdicht. So tief sind wir trotz sommerlicher Hitze zwar nicht abgetaucht – eine ausgiebige Runde im Badesee überstand der Tracker aber ohne Probleme. Zurück zur Statistik: Ein Fortschrittsbalken unterhalb der Uhrzeit zeigt, wie es um mein Tagespensum in Sachen Bewegung steht – und der hängt momentan bei etwa fünf Prozent. Um einen Spaziergang komme ich in dieser Mittagspause nicht herum … FLOTTE SYNCHRONISATION Also los! Mit einem gut erreichbaren Knopf unterhalb des bei direkter Sonnenbestrahlung etwas schwer ablesbaren Mini-Displays – es ist etwa so groß wie ein 1-Cent-Stück – blättert man durch die einzelnen Funktionen: Uhrzeit, Anzahl der Schritte, verbrannte Kalorien und eine Anzeige der bisherigen Aktivitäten. Mit einem langen Druck lässt sich der Orbit in den Wach- oder Schlafmodus versetzen. Der Tracker ist aber nicht auf sich allein gestellt, sondern kann über die kostenlose App „Runtastic Me“ (für iOS und Android) Kontakt mit dem 32

Freestyle 4/2014 Mit der schicken App Runtastic Me kannst du die Orbit-Daten per Smartphone verwalten. Smartphone aufnehmen: Per Blue tooth kannst du den Orbit mit der App verbinden und die aufgezeichneten Daten synchronisieren. Der Austausch zwischen unserem iPhone 5s und dem Orbit ging ratzfatz. Die modern gehaltene App zeigt unter anderem die Schlafzeit, die verbrannten Kalorien zur jeweiligen Tageszeit und visualisiert die Werte mit gut ablesbaren Graphen. Dazu wird der Batteriestatus des Trackers angezeigt. Der hat einen Akku intus, der sich über ein mitgeliefertes USB- Ladekabel am PC auftanken lässt. Im Praxistest hielt der Energiespeicher knapp eine Woche durch, bevor er wieder ans Notebook musste. Eine echt praktische Funktion der App: Du kannst Weckund Erinnerungsalarme einstellen und an das Gerät senden, das dich dann mit einem freund lichen Vibrieren morgens aus den Federn holt und am Nachmittag zur Bewegung auffordert. ABER ZÄHLT DER AUCH GENAU? Vergangene Tests haben gezeigt, dass Wearables nicht immer präzise zählen (siehe connect Freestyle 3/2014). Schließlich ist für die Messung der Schritte ja „nur“ ein Beschleunigungssensor verantwortlich, der sich auch für andere Erschütterungen empfänglich zeigt, etwa solche durch intensive Tastatur bearbeitung oder durch zügig befahrenes Kopfsteinpflaster. So kann es vorkommen, dass ein paar mit Schmackes getippte E-Mails die Schrittbilanz ein wenig schönen. Im täglichen Gebrauch relativieren sich diese Messfehler aber wieder. Sieht man von dieser bauartbedingten Ungenauigkeit ab, macht der Runtastic Orbit eine sehr gute Figur im Alltag – zusammen mit der App Runtastic Me ergibt sich ein angenehm einfach zu bedienendes und stimmiges Paket, mit dem du dein Bewegungs pensum bestens im Auge behalten kannst. Wenn dir die im Lieferumfang enthaltenen Farben der Armbänder (Blau und Schwarz) nicht ausreichen, findest du als Zubehör ein Set mit weiteren Farben. Das kostet dich dann 29 Euro. PRAXISTEST Runtastic Orbit PREIS 119 Euro MASSE k.A. leichtes Armband; beleuchtetes Display; aufladbar; wasserdicht; Schlafanalyse; reibungslose Synchronisation mit App Display trotz Beleuchtung bei Sonne nur schwer ablesbar; zeichnet außer Schritten und Schwimmzügen manchmal auch andere Erschütterungen auf GUT Keine ruhige Minute: Der Runtastic-Tracker wacht auch über deinen Schlaf. Energiebilanz: Der Orbit berechnet, wie viele Kalorien du den Tag über verbraten hast. Fotos: © Hermin – shutterstock.de 33