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MUSIC Internetradios

MUSIC Internetradios NOXON iRADIO 310 Frisch aus der Entwicklungsabteilung: Unser Muster war zwar ein Vorseriengerät, machte aber einen durchaus fertigen Eindruck. Noxons iRadio 310 konzentriert sich auf Rundfunk aus dem Internet. UKW oder DAB+ emfängt es nicht – die übliche Stabantenne fehlt ihm daher. Der matte Glanz des anthrazitfarbenen Holzfurniers erinnert tatsächlich an den von Noxon beschworenen Look gebürsteten Metalls. Schon schick. Ein Setup-Assistent führt dich durch die Grundeinstellungen. Das iRadio bietet dir eine WLAN-Anmeldung per WPS (Wi-Fi Protected Setup); damit diese gelingt, muss auch der Router WPS unterstützen. WPS erleichtert die Anmeldung entweder dadurch, dass ein kürzerer WPS- PIN am Radio eingetippt wird – oder per Druck auf einen WPS-Knopf am Router, nachdem du die entsprechende Funktion am Radio aktiviert hast. Beherrscht der Router kein WPS, bleibt die Eingabe des WLAN- Passwortes. Das kannst du bequem über die T9-Zifferntastatur der handlichen Fernbedienung eintip- pen. Zudem klappen die Passworteingabe und Steuerung am Gerät über das leichtgängige Wahlrad. Es wird von einem metallenen Ring umrahmt, der als Zurück-Button fungiert. Auch stehen fünf Stationswahltasten sowie fünf weitere Gehäusetasten zur Steuerung parat. Die Webradio-Plattform VTuner liefert dir rund 14000 Radiosender. Diese kannst du dann nach Land, Genre oder auch per Volltextsuche durchforsten. Neben Webradio spielt das Noxon iRadio 310 die Musiksammlung auf deiner PC- oder Netz werkfestplatte ab. Voraussetzung dafür ist ein UPnP-Server wie der Windows Media Player auf dem PC oder Twonky auf dem Mac. Egal ob Webradio oder Musik streaming – das TFT-Farbdisplay punktet mit der Anzeige des Senderlogos oder des Plattencovers. Als einziges Modell im Feld besitzt das iRadio einen Ausgang (Miniklinke) für eine Hi-Fi-Anlage. Während sich Stimmen oder Gitarren etwas aufdringlich hervortun, wummert der Bass des Noxon iRadios 310 zwar durchaus mar- kant, aber auch ein bisschen undifferenziert. Für die Größe des Radios geht dieser Sound aber ohne Zweifel in Ordnung. Die Internetradioplattform VTuner listet nach eigenen Angaben rund 14000 Stationen. Die Links werden von einer Redaktion aktualisiert. Mit einem UPnP-Server wie hier dem Windows Media Player kannst du Musik von einem PC oder einer NAS auf allen Radios im Test abspielen. PRAXISTEST Noxon iRadio 310 PREIS 210 Euro MASSE 24,0 x 13,2 x 14,3 cm modernes Design; gut ablesbares TFT-Farbdisplay; Fernbedienung mit T9-Tastatur; Hinzufügen von Webradiosendern; Audio-Out für Hi-Fi- Anlage kein DAB+; kein UKW; kein Bluetooth; kein Audioeingang für MP3- Player oder Smartphones BEFR. Das Noxon trumpft mit dem bunten TFT-Display auf, das Senderlogos oder Plattencover zeigt. Die Menü- steuerung gelingt per Drehknopf. 64

Freestyle 4/2014 TECHNISAT DIGITRADIO 400 Digitalradio aus der Eifel: Der Digital-TV-Spezialist Technisat war schon immer ein Garant für pfiffige Digital- und Netzwerktechnik. In Weiß sieht das Technisat sehr modern aus. Es hat zwei Dreh räder, eines zur Menüsteuerung, eines zur Lautstärkekontrolle. Lässig: Ist das Digitradio 400 mit dem Netzwerk verbunden, kannst du es mit der „MyDigitradio“-App für iOS und Android steuern. Technisat liefert sein Digitradio 400 mit Holzfurnier oder in Weiß. Als einziges Radio in unserem Testfeld braucht es kein externes Netzteil. Sein OLED-Display ist zwar groß genug, schimmert jedoch allenfalls schwach. Selbst in der höchsten Helligkeitsstufe lässt sich die Anzeige daher etwas schlecht erkennen. Wie das Pure Evoke F4 setzt das Digitradio 400 ganz auf WLAN – der Kontakt zum Web gelingt also nur per Funk und nicht per Draht. Als Anschlüsse stehen lediglich ein Audioeingang (Miniklinke) und ein Kopfhörerausgang (Miniklinke) zur Verfügung. Über Webradio hinaus empfängt das Technisat-Modell auch UKW und das Digitalradio DAB+ und spielt via Bluetooth zudem Musik vom Handy ab. Zur Steuerung liegt eine Fernbedienung bei, die mit ihren gummierten Tasten Wertigkeit vermittelt. Wenn du lieber am Gerät selbst Hand anlegst, kannst du das tun: Mit einem Drehknopf regelt man die Lautstärke, mit dem zweiten navigierst du durch die Menüs. Im Verbund mit sieben weiteren Gerätetasten kannst du folglich alle Funktionen steuern. Ein Einrichtungsassistent führt dich Schritt für Schritt durch die Grundeinstellungen. Die Menüs ähneln auffallend denen des Noxon iRadio 310; auf beiden läuft offenbar eine ähnliche Software. Wenig überraschend also, dass auch das Digitradio eine WLAN-Anmeldung per WPS anbietet (Wi-Fi Protected Setup). Irritierend allerdings: Trotz Fernbedienung lässt sich das WLAN-Passwort nur per Drehregler am Gerät eingeben, nicht per Zifferntastatur. Wie beim iRadio kannst du Internetsender nach Land, Genre oder Volltexteingabe aufspüren. Zehn Favoritenspeicher stehen für deine Lieblingssender parat – per Druck auf die Zifferntaste „4“ der Fernbedienung. Ebenso gibt’s zehn Favoritenspeicher für DAB+ und UKW. Dank der Reflexöffnung am Gehäuseboden klingt der Bass hier etwas präziser als beim Noxon iRadio 310. Die Sprachverständlichkeit ist gut, dennoch tönen die Mitten ein wenig angriffslustig. PRAXISTEST Technisat Digitradio 400 PREIS 180 Euro MASSE 25,0 X 13,7 X 14,0 cm DAB+; UKW; Bluetooth; Audio- Eingang (Miniklinke); Fernbedienung; „MyDigitradio“-App für iOS und Android etwas dunkles OLED-Display; Eingabe des WLAN-Passworts per Fernbedienung nicht möglich BEFR. Kompakt und vielseitig: Das Digitradio bekommt so ziemlich alles rein – egal ob UKW, DAB+, Bluetooth oder Webradio, welches VTuner liefert. 65