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satellit EMPFANG + TECHNIK Sky-Kartentausch (Vorschau)

Screenshot beim Druck

Screenshot beim Druck auf die Aufnahmetaste eine Fehlermeldung erscheint. Vorherige Inhalte auf dem Datenträger gehen daher verloren und sollten ggf. zuvor gesichert werden. Leider kann der Fernseher hier trotz vielfältiger Funktionen (zum Beispiel aktivierbares permanentes Timeshift) nicht alle Vorteile ausspielen: Der Sat>IP-Server liefert nämlich insgesamt 4 unabhängig wählbare Kanäle. Damit wäre also Aufzeichnen und gleichzeitiges Schauen eines anderen Programmes problemlos möglich. Doch leider verweigert das Gerät das Umschalten, sobald eine Aufzeichnung läuft. Das gilt auch, wenn mehrere Empfangswege aktiviert sind. Schade, denn Panasonic verspielt dadurch die Möglichkeit, dank Sat>IP das Gerät zum Twin-Tuner aufzurüsten. Multimedia Hier überzeugt das Gerät mit zahlreichen Funktionen. Neben HbbTV und den bereits erwähnten Apps steht auch eine Wiedergabefunktion für externe Datenträger zur Verfügung. Zahlreiche Formate, darunter auch MPEG4, MKV und sogar WMV-HD werden problemlos wiedergegeben. Lediglich bei DivX verweigerte das Gerät die Wiedergabe. Auch freigegebene Festplatten anderer Geräte im Netzwerk werden gefunden und können auf den Fernseher gestreamt werden. Das alles funktioniert problemlos und erklärt sich in aller Regel von selber, was eine intensive Lektüre der mitgelieferten mehrsprachigen Bedienungsanleitung eigentlich unnötig macht. Fazit Der Fernseher konnte auf breiter Linie überzeugen. Insbesondere die innovative Sat>IP-Integration hat es uns angetan. In der Tat ist man dadurch unglaublich Das Gerät kommt sehr medial daher: Zahlreiche Apps und Anwendungen mit Internetanbindung lassen sich nutzen flexibel beim Aufstellort für das Gerät, sofern WLAN oder ein Netzwerkanschluss vorhanden ist. Schade fanden wir allerdings, dass der Fernseher die Vorteile von Sat>IP bei der Aufnahme nicht voll ausnutzen kann. Insgesamt aber ein sehr überzeugendes Gerät für unter 400 Euro. MIKE BAUERFEIND Details Hersteller Panasonic Modell TX-32ASW504 Empfangsart DVB-T/T2/S2/C/ analog Kabel/Sat>IP Preis 396 Euro Größe (B/H/T) 72,7 × 46,5 × 19,4 cm Gewicht 5,5 kg Info www.panasonic.de Ausstattung HDMI 2 × Scart 1 × S-Video/Component/AV-Out – – – VGA/USB – + Speicherkarteneinschub – Netzwerk + Wi-Fi + Multimedia über Internet + Sonstige PVR-Funktion über USB Features Festplatte ja, extern Bild-in-Bild-Darstellung – Top-Videotext + „HD-ready“/1080p + + TV-Typ LED Entspiegelte Frontscheibe entspiegelt Formatwahl (HDMI) variabel, kein Overscan Betrieb Bildformate 576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p Update USB/Netzwerk/Tuner + – + DVB-T/DVB-C/DVB-S + + + Twin-Tuner – Tunerempfindlichkeit (Sat) –89,2 dBm Tunerempfindlichkeit (DVB-T) –67,0 dBm CI/CI-Plus-Unterstützung + + DiSEqC 1.0/1.1/1.2/USALS + – – – Unicable/ZF-Wahl + + EPG-Darstellung Einzel-/Multikanal + + Umschaltgeschwindigkeit 1,5 s/6 s (Sat>IP) Stromverbrauch Standby/Betrieb 0,2 W/38 W Netzversorgung 240 V Vor-/Nachteile + sehr gute Sat>IP Integration + umfangreiche Netzfeatures + geringer Stromverbrauch Bewertung Installation Bedienung Ausstattung Empfang Wiedergabequalität Auswertung – keine Mehrfachaufnahmen – nur 1 × USB 10/10 Pkt. 24,5/30 Pkt. 18/20 Pkt. 19/20 Pkt. 31/40 Pkt. 102,5/120 Pkt. 85 % sehr gut Bilder: Auerbach Verlag Bewertungsschlüssel: 100–95 %: Referenzklasse, 94–90 %: ausgezeichnet, 89–85 %: sehr gut, 84–70 %: gut, 69–55 %: befriedigend, 54–40 %: ausreichend, 39–0 %: mangelhaft 36 4.2014 | Test

4.2014 sehr gut www.satdigital.de Aufnahmezentrale der Extraklasse Mit dem ET10000 hat der Hersteller Xtrend seit Mai dieses Jahres einen neuen Flaggschiffreceiver. Die Box begeistert die Linux-Fans da sie bei der Ausstattung einige Raffinessen vorzuweisen hat. Die Testredaktion nimmt das Gerät einmal genauer unter die Lupe. Bilder: © Jag_cz - Fotolia.com, Auerbach Verlag Der ET10000 ist in den Farben weiß und schwarz erhältlich. An der Front überzeugt die Box mit einem graphische VFD-Display, dass den Kanalnamen sowie Zusatzinfos wie etwa die aktuelle Uhrzeit, laufende Aufnahmen sowie den Übertragungsstandard und Fortschritt einer Sendung anzeigt. Hinter der Klappe an der rechten Seite verstecken sich zwei CAS-Kartenleser, zwei CI-Schächte und ein USB-Frontanschluss. Das von Xtrend bekannte Wechseltunerkonzept wird auch beim neuen ET10000 Modell fortgesetzt. Vier Tunerbänke ermöglichen den parallelen Betrieb von bis zu vier Empfangshelfern. Aktuell sind Tunermodule für DVB-S2 sowie den Kombibetrieb für den parallelen Empfang von DVB-T2 und DVB-C verfügbar. Ein Mischbetrieb der Tuner ist beim ET10000 wie auch bei den anderen Xtrend-Modellen natürlich möglich. Somit können mit dem Enigma2-Receiver alle Empfangswege parallel eingefangen werden. IPTV ist zudem über den Netzwerkanschluss nutzbar. Hierfür sollte natürlich ein ausreichend leistungsstarker DSL Anschluss zur Verfügung stehen und in den erweiterungen das Plugin IPTV-Updater installiert sein. Wahlweise kann das Gerät komplett vorkonfiguriert, sprich mit bereits integrierten Tuner oder zur Selbstkonfigurierung bestellt werden. Es müssen nicht alle Tuner vom ersten Tag an belegt sein, auch eine spätere Auf- bzw. Umrüstung ist möglich. Auch die Festplatte kann optional in den HDTV-Rekorder eingebaut werden. Wer sich dies nicht traut, kauft die Box beim Händler mit integriertem Speichermedium. Anschlusswunder Zu den weiteren Highlights auf der Rückseite zählt zweifellos der HDMI-Eingang. Dieser ermöglicht es HDMI-Quellen nicht nur durchzuschleifen, sondern direkt in den Receiver einzubinden. Eine Hotkey- Taste schaltet geradewegs auf den Eingang um. Damit aber noch nicht genug der Besonderheiten, denn auch beim Thema Multimediasteuerung beschreitet Xtrend beim ET10000 neue Wege. Gleich zwei Netzwerkanschlüsse, einer davon mit Gigabit- Netzwerkunterstützung, vier USB-Anschlüsse und eine SATA-Schnittstelle stehen bereit. Beamerbesitzern wird zudem der Komponentenanschluss begeistern. Ein Netzschalter ist darüber hinaus ebenso wie eine Scartschnittstelle vorhanden. Alltagsbetrieb Wie jedes Enigma2-Gerät durchläuft auch der ET10000 beim ersten Start das übersichtliche Installationsmenü der beliebten Linux-Software. Weniger als fünf Minuten werden in der Regel für diese Prozedur benötigt. Wer einen Kanalsuchlauf durchführen möchte, benötigt natürlich zusätzliche Zeit. Schon bei der Installation können die eingebauten Tuner kon- www.satdigital.de 37