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satellit EMPFANG + TECHNIK Sky-Kartentausch (Vorschau)

Screenshot der

Screenshot der gefundenen YouTube-Videos ganz einfach per Knopfdruck möglich. Ob man Live-TV oder einen Internetstream schaut, ist bei diesem Multimedia-Receiver gar nicht mehr auf den ersten Blick ersichtlich. Erfreulicherweise hat Humax dem Gerät auch eine Sat>IP-Funktion spendiert. Damit funktioniert der Receiver wie ein Sat>IP-Router mit Twin-Tuner und kann in Verbindung mit allen Sat>IPtauglichen Endgeräten genutzt werden. Totale Vernetzung Eine der Stärken des Gerätes ist auch die perfekte Vernetzung. So kann der iCord Pro auf alle multimedialen Geräte im Netz zugreifen und beispielsweise Filme oder Musik wiedergeben, sofern auf der Gegenseite ein DLNA-Server läuft. Umgedreht stellt er wiederum den Inhalt seiner Festplatten anderen Netzwerkgeräten zur Verfügung. Das vernetzte Heim wird damit also ein Stück weit mehr Realität. Für verschiedene Tablets und Smartphones gibt es außerdem eine kostenlose Fernbedienungs-App für den iCord Pro. Diese fungiert sozusagen als Schaltzentrale, mit virtueller Fernbedienung für das Gerät. Fazit Die Menüführung hat Humax vom iCord Evolution übernommen und auch viele Features im Gerät gehen auf den großen Bruder zurück. Dank integrierten HD-Plus-Kartenschacht und zusätzlich dem CI-Plus-Einschub kann das Gerät auch perfekt zum Empfang von Pay-TV eingesetzt werden. Was uns aber wirklich stört ist das fehlende Display. Dennoch ein überzeugendes Gerät mit vielen Multimediafähigkeiten. MIKE BAUERFEIND Details Hersteller Humax Modell iCord Pro Preis/Straßenpreis 369 Euro/369 Euro Größe (B/H/T) 320 × 54 × 255 mm Gewicht 2 kg Info www.humaxunddu.de Ausstattung Display LED/VFD/LCD/OLED – – – – Auflösung 576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p CVBS/RGB/YUV + – – Verschlüsselung integriert/ CI/CI+ + + + HD-Plus/HD-Plus (CI+)/Sky/ Sky (CI+) + + + + Festplatte, Größe 500 GB PVR/Timeshift/Timeshift Auto + + + HbbTV/SmartTV + + Anschlüsse Cinch/Scart/YUV/HDMI + – – + Dolby Digital Cinch/Optisch + – RS-232/SD-Slot/SATA – – – LAN/WLAN + – USB Front/Rück – 2 Betrieb Speicherplätze k. A. EPG-Darstellung Einzel-/Multikanal – + Bootzeit/Umschaltzeit 65 s/3 s Software-Download Sat/USB/ Netzwerk + + – Paralelaufnahme (Anzahl) 2 Bild in Bild (PIP) HD/SD – – Netzschalter Front/Rück – – Stromverbrauch Betrieb/Standby 13,5 W/0,2 W Testergebnisse Anzahl Tuner DVB-S/DVB-C/DVB-T + – – DiSEqC 1.0/1.1/1.2/USALS + – – – Blindscan – Unicable/JESS + – Empfindlichkeit (gemessen) –85,5 dBm Vor-/Nachteile + gute Bedienbarkeit + HD+ und CI+ + Sat>IP integriert Bewertung Installation Bedienung Ausstattung Empfang Darstellung Festplattenmodus Decodierverhalten Auswertung – hoher Kaufpreis – kein Display – langsame Umschaltzeiten 29,5/30 Pkt. 48/60 Pkt. 34/50 Pkt. 13/20 Pkt. 36/40 Pkt. 30/40 Pkt. 22/25 Pkt. 212,5/265 Pkt. 80 % gut Ähnliche Geräte Im Multikanal-EPG werden die Sender mit Logo dargestellt und kleine Vorschaubilder der Sendung angezeigt Humax HD Nano Connect Kathrein UFS-925 Bilder: Auerbach Verlag Bewertungsschlüssel: 100–95 %: Referenzklasse, 94–90 %: ausgezeichnet, 89–85 %: sehr gut, 84–70 %: gut, 69–55 %: befriedigend, 54–40 %: ausreichend, 39–0 %: mangelhaft 42 4.2014 | Test

4.2014 sehr gut www.satdigital.de Linux-Box mit Spezialfunktion Vor einem Jahr nahmen wir zum ersten mal den mit Neutrino versehen HDTV-Rekorder Coolstream Tank unter die Lupe. Schon damals überzeugte die Redaktion die Box durch ihre Vielseitigkeit sowie eine gute Ausstattung. Neutrino HD hat sich allerdings in den letzten Monaten weiterentwickelt weshalb wir das Gerät einem weiteren Test unterziehen. Bilder: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com, Auerbach Verlag Neutrino ist eines von zwei speziell für Digitalreceiver entwickelten Linux-Systemen. Bereits Anfang dieses Jahrtausends nahmen sich findige Tüftler der damals von Premiere entwickelten und ausgelieferten D-Box2 an und wollten diese mit einem leistungsfähigeren Betriebssystem als dem auf der Box installierten ausstatten. Neurino wurde geboren. Seitdem hat sich viel an der Software geändert, der Grundgedanke blieb aber gleich: Neutrino sollte ein Open-Sorce-Projekt bleiben an dem jeder Hobbytüftler aktiv mitwirken kann. Nachdem die D-Box2, welche ja nur SDTV beherrschte, langsam in die Jahre kam, hat sich die Marke Coolstream Neutrino angenommen und liefert Boxen, die das System ordnungsgemäß bereits ab Werk integriert haben, aus. Hardware Zwei DVB-S2 Tuner sind in der Box bereits fest verbaut, zwei weitere können individuell nachgerüstet werden. Unser Testgerät hat zwei zusätzliche Kabeltuner verbaut und kann somit digitale Satelliten- und Kabelsignale parallel verarbeiten. An der Rückseite sticht außerdem noch die CI-Schnittstelle hervor. Sie wurde von der Front auf das Heck ausgelagert. Die Vi- deoschnittsllen HDMI, YUV, CVBS sowie Scart sorgen für eine gute Bildübergabe an den modernen Flachbild-TV. Über SATA oder USB können zudem externe Datenträger betrieben werden. Diese sind allerdings nicht zwingend nötig denn auch unter dem Gehäusedeckel kann ein Datenspeicher integriert werden. Die Front überzeugt vor allem mit dem großen OLED-Display. Auf 256 × 64 Pixeln kann hier der Sendernahme, der Sendungsinhalt sowie eventuell aktive Zusatzfunktionen angezeigt werden. Hinter der Frontklappe befinden sich zwei Kartenleser welche im Auslieferungszustand noch keine Funktion besitzen, mittels Patches aus dem Internet allerdings scharf geschaltet werden können. Auch ein Front-USB ist an der Box zu finden. Inbetriebnahme Beim ersten Start der Box muss die Sprache ausgewählt werden. Nachdem dieser erste Schritt erfolgt ist, müssen die Grundeinstellungen für die Bildausgabe, das Bildschirmmenü, das angeschlossene Netzwerk absolviert werden. Im letzten Schritt muss festgelegt werden welche Kanäle in der Kanalliste auftauchen sollen. Wir entschließen uns eine Astra-Kanalliste zu www.satdigital.de 43