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satellit EMPFANG + TECHNIK Sky-Kartentausch (Vorschau)

Screenshot fe dank RAPS

Screenshot fe dank RAPS verzichten. Das System pflegt in regelmäßigen Abständen selbstständig Sender in die Kanalliste ein. Das gilt übrigens nicht nur für Astra auf 19,2 Grad Ost, sondern auch für Eutelsat 13 Grad Ost, Türksat 42 Grad Ost, Astra auf 23,5 Grad Ost sowie die Eutelsat-Position 9 Grad Ost. Multimedia Vorab: der CX Flat verfügt über keine PVR-Funktion. Aufnahmen und Timeshift sind mit dem Gerät also leider nicht möglich. Dennoch besteht die Möglichkeit, einen Datenträger (USB- Stick oder externe Festplatte) an den USB-Anschluss anzudocken. Auf dem Datenträger abgelegte Filme, Fotos oder Musik kann dann mit dem Gerät wiedergegeben werden. Unsere Testfestplatte wurde umgehend nach dem Anschluss erkannt und auf dem Bildschirm wurde der Anschluss auch bestätigt. Es gibt auch eine Schnellstarttaste für Multimediainhalte: Drückt man die gelbe Taste auf der Fernbedienung, öffnet sich das USB-Menü vom Gerät. Unterstützt werden verschiedene Videoformate. Unter anderem konnten wir HD-Filme im MKV- und TS-Container abspielen. WMV-HD, DivX sowie Blu-ray-Images wurden hingegen mit dem Hinweis „Falsches Format“ abgewiesen. Leider funktionierte die Videovorschau (kleines Fenster neben dem Filmverzeichnis) nur sporadisch und blieb bei den meisten Filmen schwarz. Fazit Klein aber fein! Der CX Flat eignet sich hervorragend zur verstecken Montage und bietet neben einem universell einsetzbaren Tuner und Multimediafunktionen vor allem den Komfort von RAPS. Und das lässt sich smart nicht einmal extra etwas kosten, sondern der Dienst ist bereits im Kaufpreis von durchschnittlichen moderaten 55 Euro enthalten. MIKE BAUERFEIND Details Hersteller Smart Modell CX Flat Preis/Straßenpreis 79,95 Euro/59 Euro Größe (B/H/T) 115 × 20 × 70 mm Gewicht 0,2 kg Info www.smart-elektronic.de Ausstattung Display LED/VFD/LCD/OLED – – – – Auflösung 576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p CVBS/RGB/YUV + – – Verschlüsselung integriert/ CI/CI+ – – – HD-Plus/HD-Plus (CI+)/Sky/ Sky (CI+) – – – – Festplatte, Größe nur extern PVR/Timeshift/Timeshift Auto – – – HbbTV/SmartTV – – – Anschlüsse Cinch/Scart/YUV/HDMI + – – + Dolby Digital Cinch/Optisch + – RS-232/SD-Slot/SATA – – – LAN/WLAN – – USB Front/Rück 1/0 Betrieb Speicherplätze 4000 EPG-Darstellung Einzel-/Multikanal + + Bootzeit/Umschaltzeit 19 s/2,5 s Software-Download Sat/USB/ Netzwerk + + – Paralelaufnahme (Anzahl) – Bild in Bild (PIP) HD/SD – – Netzschalter Front/Rück – – Stromverbrauch Betrieb/Standby 5,3 W/0,4 W Testergebnisse Anzahl Tuner DVB-S/DVB-C/DVB-T 1/0/0 DiSEqC 1.0/1.1/1.2/USALS + + + + Blindscan + Unicable/JESS + – Empfindlichkeit (gemessen) –84,5 dBm Vor-/Nachteile + kompakte Bauform + Blindscan Bewertung Installation Bedienung Ausstattung Empfang Darstellung Auswertung – Keine PVR-Funktion – Fernbedienung unhandlich 27,5/30 Pkt. 46,5/60 Pkt. 22,5/50 Pkt. 17/20 Pkt. 41/50 Pkt. 154,5/210 Pkt. 74 % gut Ähnliche Geräte Überzeugen kann auch die Smart-tylische Bedienung. Die Menüs sind gut strukturiert und leicht zu verstehen Ferguson Ariva 102 Mini Logisat 1200 HD Bilder: Auerbach Verlag Bewertungsschlüssel: 100–95 %: Referenzklasse, 94–90 %: ausgezeichnet, 89–85 %: sehr gut, 84–70 %: gut, 69–55 %: befriedigend, 54–40 %: ausreichend, 39–0 %: mangelhaft 48 4.2014 | Test

4.2014 gut www.satdigital.de Linux-Twin-Receiver zum Schnäppchenpreis Atemio bietet mit dem AM 5200 HD einen waschechten Linux-Digitalreceiver mit Enigma 2 als Betriebssystem und Twin-Tuner an Bord an. Dabei kann sich der Kaufpreis des Gerätes mit dem beliebten MIPS-Prozessor durchaus sehen lassen. Bilder: © 3darcastudio - Fotolia.com, Auerbach Verlag Der Atemio AM 5200 HD stand uns zum Test in der Variante mit Twin-Tuner zur Verfügung. Im Handel kann man das Gerät im übrigen auch mit nur einem (fest eingebauten) Tuner erwerben und bei Bedarf einen zweiten (Wechseltuner) im Gerät nachrüsten. Dabei zeigt sich das Gerät flexibel und kann je nach Bedarf als Combo-Gerät mit zusätzlichem Kabeltuner oder auch einem zweiten DVB-S2- Empfänger nachgerüstet werden. Leider hat Atemio hingegen bei der Festplatte auf eine interne Montagemöglichkeit verzichtet, obwohl die Gehäusegröße durchaus hierfür geeignet wäre. Zur Nutzung der PVR-Funktionen bleibt also nur der Anschluss eines externen Datenträgers über USB. Anschlüsse Erfreulicherweise gibt es zwei USB-Ports – Frontseitig und auf der Rückseite. Auch bei den Kartenschächten kann der Atemio überzeugen. So gibt es zwei Einschübe für Conax-Karten (welche sich nach Modifikationen im Betriebssystem auch für andere Entschlüsselungssysteme nutzen lassen) sowie einen CI-Port. Ein großes alphanumerisches Display sowie einige Bedientasten sind frontseitig ebenfalls zu finden. Hinten am Gerät gefiel uns der vorhandene Netzschalter. Der fest verbaute Tuner ist übrigens nicht durchgeschleift – Im Gegensatz zum zweiten Wechseltuner. Analoge Video- und Audiosignale verlassen das Gerät ausschließlich über Scart. Die digitalen Anschlüsse bestehen aus einem HDMI-Port sowie einem optischen Digitalausgang. Außerdem gibt es natürlich noch eine Netzwerkbuchse sowie RS232. Dual-Boot Als kleine Besonderheit ist das Gerät mit Dual-Boot ausgestattet. Kurz nach dem Einschalten erscheint eine Bildschirmmeldung, welches der Betriebssysteme genutzt werden soll. Zur Verfügung steht Atemios hauseigener Mix aus Enigma und Neutrino „Titan- Nit“ oder ein herkömmliches Enigma2-Image. Erfreulicherweise liefert Atemio das Gerät nicht nur mit einer abgespeckten Enima2-Version, sondern einem vollwertigen Spezial-Image vom uns immer wieder empfohlenen OpenATV-Team aus. Innere Werte Als Hauptprozessor kommt der ein BC7358 von Broadacom zum Einsatz, der die Bedienung der Box deutlich flotter gestaltet, als wir es von älteren Einstiegsreceivern gewohnt sind. Der Speicher schlägt mit jeweils 512 MB (RAM/Flash) zu Buche und bietet ausreichend Platz für Erweiterungen in Form von Plugins, die sich wie gewohnt über das Erweiterungsmenü installieren lassen. Mit der Kombination aus schnellerem Prozessor und ausreichend Speicherkapazität kann das Gerät in der Praxis überzeugen. Auf www.satdigital.de 49