caliber: Schießen – Waffen – Ausrüstung – Technik Selbstladekarabiner im Vergleich (Vorschau)

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9

SWAT SCHIESSEN • WAFFEN • AUSRÜSTUNG • TECHNIK

Selbstladekarabiner

im Vergleich

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4 199113 404907 09

Militär & Polizei

Special Forces Workshop

Eurosatory

Premiere-Test

Haenel CR223 in .223 Remington

Kurzwaffen-Tests

● STI Marauder und Nitro in 9x19 & 10 mm Auto

● Oldies but Goldies: S&W-Revolver M19

● S&W Shield Kompaktpistole .40 S&W

Veranstaltungen &

Wettkämpfe

● IPSC Infinity Open

● Deutsche PPC/1500 Meisterschaft

● Shooting the Mountain


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Aus der Redaktion

EDITORIAL

NEU

Chefredakteur Stefan Perey

WIEDERLADEN

Liebe Leserin, lieber Leser,

nach vielen Jahren des Daheimbleibens verbrachte ich mal wieder einen Sommerurlaub,

diesmal hauptsächlich in Nordfrankreich in der Normandie nahe der Stadt Cherbourg.

Meine allmorgendlichen Laufrunden an der malerischen Küste vorbei an alten Bunkeranlagen

der deutschen Wehrmacht weckten Assoziationen an den Zweiten Weltkrieg, D-Day

und Omaha Beach. Überall entdeckt man Geschichte!

Blitzschläge & Warteschleifen

Doch bei meiner Rückkehr am 29. Juli dieses Jahres musste ich leider feststellen, dass

im Kölner Stadtteil Klettenberg massive Unwetter gewütet hatten und somit auch im

caliber-Büro“ der Blitz eingeschlagen hatte. Glühbirnen waren aus ihren Fassungen

geschlagen sowie unter Putz verlegte, alte Stromleitungen bei abgerissener Tapete und

mit schwarzen Brandrändern wieder freigelegt. Alles kein Problem! Doch auch in Sachen

Telefon, Internet und E-Mail ging nichts mehr und das ist für einen Medienvertreter und

„Kommunikator“ ein unerträglicher Zustand. Stillstand und abgeschnitten von der Außenwelt!

Also musste bei der Produktion der Ihnen vorliegenden Ausgabe mächtig improvisiert

werden, während man zeitgleich bei der Störungsstelle der deutschen Telekom

in endlosen Warteschleifen am Mobiltelefon festhing. Ich schreibe diese Zeilen am 12.

August 2014 und trotz zahlloser Telefonate mit kompetenten Telekomikern sowie dem

Besuch eines Technikers sind die Probleme immer noch nicht behoben. Nun warte ich

auf die Zusendung eines neuen Routers…Man darf gespannt sein. Bleibt die Frage offen,

was einem mehr zu schaffen macht: Höhere Naturgewalten oder die Servicewüste

Deutschland? Wie auch immer: Sollte jemand vergeblich versucht haben, mich persönlich

per Telefon unter: 0221-94198890 zu erreichen, so bitte ich um Entschuldigung und um

einen neuen Versuch.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen,

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TITELTHEMA

Reminiszenz an Eugene Stoner:

Haenel CR 223 Selbstladegewehr aus Suhl im Test.

Seite 6

Gastspiele in Güstrow: Special Forces Workshop

2014 in Mecklenburg-Vorpommern.

Seite 26

Schutzschild aus Massachusetts:

Smith & Wesson Shield in .40 S&W im Test.

Seite 54

Ungleiche Brüder:

Selbstladekarabiner 9x19

von Pro Arms & Schmeisser im Test.

Seite 48

4 caliber 9/2014

Texas-Mix: STI-Pistolen 2011 „Marauder“ 9x19

und 1911 „Nitro“ 10 mm Auto im Test.

Seite 18

Oldies but Goldies: Smith & Wesson-

Revolver M19 in .357 Magnum im Test.

Seite 32

Shooting the Mountain: Long Range Schießen

auf einer Militäranlage in Österreich.

Seite 68


INHALT

TITELTHEMA

Haenel CR 223

in .223 Remington Seite 6

Die C.G. Haenel GmbH aus Thüringen ist

hinsichtlich des Fertigungsprogramms

breit aufgestellt sowohl auf dem Behörden-

wie auf dem Zivilmarkt. Denn mit

dem Haenel RS9 Scharfschützengewehr

in .338 Lapua Magnum beteiligt man sich

an der G29 Ausschreibung der deutschen

Bundeswehr und wartet nun mit der ausgereiften

Serienausführung des zivilen,

halbautomatischen Haenel CR 223 als

Suhls Beitrag zum international riesigen

AR-15 Markt auf.

MILITÄR & POLIZEI

6. Special Forces

Workshop 2014 Seite 26

Ein dickes Kreuz im Terminkalender ausund

inländischer Spezialkräfte verdient

der etablierte Special Forces Workshop

kurz SFW der jedes Jahr im Juli in Mecklenburg-Vorpommern

stattfindet. Auch

diesmal gab es für die Teilnehmer hochwertige,

praxisnahe Fortbildung mit einem

abschließenden Wettkampf, der 2014

von einer Mannschaft gewonnen wurde,

die nicht als Favorit galt.

Sicherheitsfachmesse

EUROSATORY 2014 Seite 38

Eine Show der Superlative: Anlässlich der

vom 16. bis 20 Juni dieses Jahres abgehaltenen

Sicherheitsfachmesse EUROSATORY

präsentierten auf über 175.000 Quadratmetern

rund 1.500 hochspezialisierte

Aussteller ihre Exponate, die fast 56.000

Fachbesucher begutachteten.

KURZWAFFEN

STI 2011 Marauder & 1911

Nitro in 9x19 & 10 mm Auto Seite 18

STI International wird nicht müde, die Pistolenpalette

weiter auszubauen. Den neuesten

Zuwachs stellte Importeur „Tscharlie“

Prommersberger dem interessierten

Fachpublikum bereits auf der diesjährigen

IWA vor. Wir hatten Gelegenheit, die zwei

Newcomer im Allerwelt-Kaliber 9 mm Luger

und im Power-Kaliber 10 mm Auto zu

testen.

Oldies but Goldies: S&W M19

Combat Magnum .357 Mag.Seite 32

Auf dem kompakten, mittelgroßen „K-

Rahmen“ basierend, gehört das Smith &

Wesson Revolvermodell 19 Combat Magnum

für die kraftvolle .357 Magnum zu

den besonders handlichen, populären

Klassikern aus Springfield, Massachusetts.

Smith & Wesson Shield

in .40 S&W

Vor rund zwei Jahren erblickte der kleine

Bruder der Smith &Wesson Military &

Police Dienstpistolenserie das Licht der

Welt. caliber hatte die Möglichkeit, die

führige Smith & Wesson Shield (englisch

für Schild) mit einreihigem Magazin im

Kaliber .40 S&W in der Praxis zu erproben.

LANGWAFFEN

9x19 Karabiner von

Pro Arms & Schmeisser Seite 48

Obwohl beide Karabiner mit Masseverschluss

in 9 mm Luger auf dem AR-Design

basieren, sind sie doch grundverschieden.

Das tschechische Pro Arms Armory PAR

MK 3 mit gefrästen Hauptbestandteilen

ist komplett modular und das deutsche

Schmeisser AR-15 Carbine mit geschmiedetem

Griffstück und Systemgehäuse eher

klassisch aufgebaut.

VERANSTALTUNGEN

”Shooting the Mountain”

von Dschulnigg Austria Seite 68

Das österreichische Großhandelsunternehmen

Dschulnigg lud dazu ein, bewährte

und neue Produkte von Firmen wie Steyr

Mannlicher, Leupold, Pulsar und Sellier &

Bellot im militärischen Trainingsgebiet

„Seetaler Alpe“ in der Praxis zu erproben.

Wir waren mit von der Partie.

WETTKAMPFBERICHTE

IPSC Infinity Open 2014 Seite 58

„Die Infinity Open ist das Premium-Match

in Deutschland!“ leitete BDS-Präsident

Friedrich Gepperth seine Siegerehrungs-

Ansprache ein Recht hat er! Dieses Match

gehört zum Besten, was die deutsche

IPSC/Action-Szene zu bieten hat.

Deutsche PPC/1500-

Meisterschaft 2014 Seite 64

Ende Juni dieses Jahres ereignete sich die

Deutsche Meisterschaft des Bundes der

Militär- und Polizeischützen (BDMP e.V.) in

den „Precision Pistol Competition“ (PPC)-

Disziplinen mit rund 560 Einzelstarts und

etwa 50.000 abgegebenen Schüssen.

AUSRÜSTUNG

Pohl Force EOD Foxtrot Three Seite 84

Der deutsche Messerdesigner und Fachautor

Dietmar Pohl kennt keine Schaffenspause,

präsentierte er doch alleine in

diesem Jahr in der besonders exklusiven

„Euro Ops Division“ (EOD)-Linie die beiden

neuen Messermodelle „Quebec One“

und „Foxtrot Three“ und in der Pohl Force-

Reihe das Modell „Romeo Two.“

Oberland Arms Titan Sepp Seite 84

Oberland Arms ist nicht nur der deutsche

AR-15-Pionier, sondern entwickelte sich

im Laufe der Jahre nahezu zum Komplettausstatter.

Wir stellen das Taschenmesser

„Titan Sepp Folder“ und den taktischen

Kugelschreiber „Sepp Pen“ vor.

DIES & DAS

Disziplin des Monats Seite 72

Forum/Leserbriefe Seite 74

Termine Seite 76

Service Seite 78

Magazin Seite 90

Impressum Seite 98

Auf dem Titelbild sehen Sie die IPSC-Schützin Claudia

Fricker mit ihrer CZ 75 SP-01 Shadow Pistole in 9 mm

Luger anlässlich der deutschen IPSC-Meisterschaft

2014 in der Production Division in Action. Außerdem

sehen Sie: Das brandneue, deutsche Selbstladegewehr

Haenel CR 223 im Standardkaliber .223

Remington sowie die STI 2011/1911-Pistolen „Marauder“

in 9 mm Luger und „Nitro“ in 10 mm Auto.

(Titelfoto: Stefan Föll, Uli Grohs, Michael Fischer)

5 caliber 9/2014


TITELTHEMA

Haenel Selbstladegewehr Competition Rifle (CR) 223 in .223 Remington

Suhler Selbstlader

6 caliber 9/2014

Suhler Reminiszenz: Das Haenel CR 223 im Kaliber .223 Remington, hier

ausgerüstet mit einem Aimpoint Comp 4S Leuchtpunktvisier, ist der neueste

Zugang auf dem wachsenden Markt von AR-Gewehren deutscher Herkunft.


Die zur Suhl Arms Alliance gehörende C.G. Haenel GmbH aus Thüringen ist hinsichtlich des Fertigungsprogramms

breit aufgestellt sowohl auf dem Behörden- wie auf dem Zivilmarkt. Denn mit dem Haenel RS9

Scharfschützengewehr in .338 Lapua Magnum beteiligt man sich an der G29-Ausschreibung der deutschen

Bundeswehr und wartet nun mit der ausgereiften Serienausführung des zivilen, halbautomatischen Haenel CR

223 als Suhls Beitrag zum international riesigen AR-15 Markt auf.

Das Haenel RS9 haben wir in aller

Ausführlichkeit in caliber 5/2014

präsentiert. Nur eine Ausgabe später

stellten wir das Haenel Repetiergewehr

Haenel Jaeger 10 Varmint Sporter

im Standardkaliber .308 Winchester vor.

Eine von zehn konventionell aufgebauten

Zylinderverschlussbüchsen für Jagd und

Sport, was die Vielseitigkeit des Herstellers,

dessen originäre Ursprünge bis in das

Jahr 1840 zurückdatieren, unterstreicht.

Dies beweist auch das Haenel CR 223

Selbstladegewehr im AR-Design im kleinen

Standardkaliber .223 Remington (5,56x45

mm NATO), das wir übrigens schon in Kurzform

in caliber 9/2013 unseren Lesern näher

bringen konnten. Denn der ehemalige

KSK-Elitesoldat und Scharfschützenausbilder

sowie caliber-Autor Hermann „Rosi“

Rosenberg hielt schon im Vorjahr mit dem

Suhler Selbstlader einen Kurs für die Spezialkräfte

beim Special Forces Workshop

(SFW) in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern

ab, was uns natürlich die Gelegenheit

verschaffte, das CR 223 genauer zu

examinieren.

Satt?

Das halbautomatische Haenel CR 223 für

den kommerziellen Zivilmarkt, für das in der

Ausführung mit 16,5“/420-mm-Lauf bereits

der Feststellungsbescheid des Bundeskriminalamtes

(BKA) vorliegt, basiert auf dem

militärischen Sturmgewehr Caracal Automatic

Rifle (CAR) 816 des Waffenherstellers

Caracal International LLC aus den Vereinigten

Arabischen Emiraten. Das CR 223 offeriert

man übrigens neben der 16,5“-Version

auch mit 10“- oder 14,5“-Lauflänge, die in

unseren Breitengraden von Jagdscheininhabern

oder Waffensachverständigen

erworben werden könnten. Um hier eine

klare Trennlinie zwischen Behörden- und

Zivilmarkt zu schaffen, wird die halbautomatische

Zivilversion für den Schießsport,

die über alle notwendigen Modifikationen

verfügt, die zum Verlust der Kriegswaffeneigenschaft

führen, ausschließlich als

7 caliber 9/2014


TITELTHEMA

Haenel Selbstladegewehr Competition Rifl e (CR) 223 in .223 Remington

Demontiertes CR 223 mit indirektem

„Short Stroke Piston“-System.

Haenel CR 223 vermarktet. Für historisch

interessierte Waffenenthusiasten mag es

eine gewisse Ironie der Geschichte sein,

dass der einstige, legendäre Hersteller des

deutschen Urmodells aller Sturmgewehre

in Gestalt des STGW 44 im Jahr 2014 mit

dem Haenel CR 223 dem amerikanischen

Konstrukteur Eugene Stoner und seinen

originalen AR-10/AR-15-Entwurf aus den

1950er Jahren seine Anerkennung erweist.

Allerdings könnte man als Kenner auch kritisch

anmerken, dass der Markt der „Black

Rifles“ im AR-Stil vor allem auch im Heimatland

USA derart explodiert ist, dass

längst eine Sättigung vorherrschen müsste

und eigenständigere Entwicklungen wünschenswerter

wären. Alleine die Anzahl

deutscher Hersteller/Anbieter von AR-Gewehren

ist über die Jahre mächtig gewachsen,

tummeln sich hier doch beispielsweise

Heckler & Koch, SIG Sauer, Oberland Arms,

Schmeisser, HERA Arms oder Dynamic Arms

Research (DAR) in diesem Sektor.

CR 223 im Detail

Griffstück und Systemgehäuse des Haenel

CR 223 werden geschmiedet und nicht wie

bei der überwiegenden Anzahl von AR-Derivaten

aus dem vollen Leichtmetallblock

heraus gefräst. Durch den Schmiedevorgang

wird ein dichteres Materialgefüge

und somit eine höhere Stabilität erreicht.

Die Oberflächenbeschaffenheit des zweiteiligen

Systemkastens war blitzsauber

und von höchster Qualität. Leider war

aber das Spiel zwischen „lower receiver“

(Griffstück) und „upper receiver“ (Systemgehäuse)

am Verbindungspunkt des

vorderen Querbolzens mit 0,15 bis 0,20

Millimeter etwas üppig bemessen. Konkurrenzprodukte

weisen hier Toleranz-

8 caliber 9/2014

Der Handschutz mit umlaufenden Montageschienen

erleichtert die schnelle, bequeme Anbringung von

Zusatzausrüstung, wie hier einem UTG-Zweibein.


felder von lediglich 0,05 Millimeter auf.

Allerdings wissen AR-Liebhaber, dass die

unglaublich vielfältige, detailverliebte

Tuningindustrie auch hier mit speziellen

Nachrüstteilen wie dem „Accu-Wedge“

ein simpler, günstiger Kunststoff-Keil

für Abhilfe sorgen kann. Das war aber

auch der einzige Makel, den wir zumindest

an diesem CR 223-Exemplar entdecken

konnten, ansonsten war das Gewehr

über jeden Zweifel erhaben. Um auf dem

hart umkämpften AR-Markt bestehen zu

können, besitzt das Haenel CR 223 bei

hundertprozentiger AR-15-Kompatibilität

interessante Ausstattungsmerkmale wie

ein Handschutzsystem mit Schnellwechselmechanik

und liegt als AR deutscher

Herkunft im Preis unter 2.000 Euro.

Indirekt zuverlässig

Kammer im Verschlussträger umgeleitet.

Hierbei fungiert der Multiwarzen-Drehkopfverschluss

als Kolben und wird durch

entsprechende, kleine Kolbenringe abgedichtet.

Somit funktioniert auch Eugene

Stoners 1958 entwickelter und 1963 bei

den amerikanischen Streitkräften eingeführte

M16/AR-15 Evergreen bereits mit

einem Gaskolbensystem, allerdings ohne

Antriebsstange. Nachteilig ist, dass sich

die mit Metallpartikeln angereicherten

Gase im Verschluss verteilen. Daraus resultierende,

verhärtete Ablagerungen

erhöhen im Dauergebrauch die Friktion

und somit das Funktionsstörungs-

Risiko. Bei einem indirekten Kurzhubgaskolbensystem

bewegt sich der in der

Gasentnahme-Einheit untergebrachte

Gaskolben separat vom Verschluss, er

erteilt einer den Verschluss antreibenden

Verbindungsstange einen kurzen,

starken, mechanischen Impuls. Dann

verharrt er, denn die kinetische Energie

reicht aus, dass der Verschluss seinen

weiteren Rückmarsch im Repetiervorgang

antritt. Es verringert die zwei größten

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Schon während des SFW 3013 Kurses wurden

aus dem damaligen CR 223-Prototyp

mit der Seriennummer CR000001 rund

2.500 Schuss ohne jegliche Zwischenreinigung

verfeuert. Die einzige Funktionsstörung,

die damals auftrat, war der Munition

anzulasten, weil sich ein Messingpartikel

einer ausgezogenen Patronenhülse unter

der Sicherungsmechanik im Griffstück

festgesetzt hatte. Das Suhler AR arbeitet

wie viele andere, moderne Neuinterpretationen

des Stoner-Klassikers mit einem

indirekten Kurzhubgaskolbensystem

(„Short Stroke Piston System“). Zur Erinnerung:

Beim direkten Gasdruckladesystem

des Originals wird das aus dem Lauf

abgezapfte Gas über ein Gasrohr in eine

Probleme: Hitze und Schmutz, so bleibt

beispielsweise auch der Handschutz kühler.

Doch die Kehrseite der Medaille ist,

dass im Vergleich zum absolut geradlinig

funktionierenden Originalsystem das Gewicht

der beweglichen Teile erhöht wird,

die oftmals schweren Gasblöcke am Lauf

können im heißgeschossenen Zustand zu

Treffpunktverlagerungen führen oder der

Verschlussträger bewegt sich aufgrund

des Hubstangenimpulses kippelig im

Systemgehäuse. Das Short Stroke Piston-

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3




TITELTHEMA

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854201, www.cg-haenel.de, info@cg-haenel.de

bei der wir uns für die Bereitstellung der Testwaffe

herzlich bedanken möchten.

Sauberer Übergang: Systemgehäuse („Upper Receiver“)

und Handschutz („Handguard“) passen

perfekt zusammen, wobei die Elemente der oberen

Montageschiene ineinander greifen.

System des Haenel CR 223 ist simpel aufgebaut,

aufgrund des schnell demontierbaren

Handschutzes fix zugänglich und

kann in Sekundenschnelle beispielsweise

für Reinigungszwecke zerlegt werden. Der

im Gas-Block sitzende Gas-Kolben, der den

Impuls auf die Antriebsstange initiiert,

scheint bestens abzudichten, waren doch

auch nach langen Schießstandbesuchen

keinerlei Ablagerungen an den Baukomponenten

zu entdecken. Die Impulsstange

muss nur ein bis zwei Zentimeter nach

hinten geschoben werden, dann kann

sie seitlich nach vorne herausgezogen

werden. Entfernt man nun noch den Gas-

Kolben aus der Gasentnahme-Einheit,

dann hat man die Demontage des Systems

schon abgeschlossen. Der Verschluss kann

ja bekanntermaßen ohnehin in Windeseile

aus dem aufklappbaren Systemkasten entnommen

werden. Kleiner Tipp am Rande:

Nach erfolgter Reinigung sollte man bei

der anschließenden Montage darauf achten,

dass die Öffnungen der Dichtungsringe

des Gas-Kolbens nicht übereinanderliegen.

Das indirekte Gasdruckladesystem

mit Drehkopfverschluss mit sieben Verriegelungswarzen

wird durch einen kalt-

gehämmerten, 16,5“ (420 mm) langen

Lauf mit Mündungsfeuerdämpfer ergänzt.

Während das militärische Caracal 816

Sturmgewehr einen Lauf mit Dralllänge

von 1-7“ aufweist, ist das zivile Haenel CR

223 mit einem Lauf mit konventionellem

6 Züge/Felder-Profil und einem Drall von

1-9“ bestückt. Aufgrund des Herstellungsverfahrens

soll der Lauf eine sehr hohe

10 caliber 9/2014

Die ein- und ausfahrbare Oberland Arms M4 Schulterstütze besitzt

eine verdeckt platzierte Betätigungstaste. Somit kann es im aufgelegten

Anschlag nicht passieren, dass man sie versehentlich betätigt

und die Schulterstütze sich dann im Schuss zusammenschiebt.


Geöffneter Schnellverschluss und abgenommener Handschutz.

Lebensdauer vorweisen können, so dass

ein Prototyp in der Entwicklungsphase mit

über 20.000 Schuss ohne nennenswerten

Präzisionsverlust belastet wurde.

Schnell sauber

Die Schnellwechselmechanik ermöglicht

eine fixe, werkzeuglose Trennung des

Handschutzes vom Systemkasten. Ein Ausstattungsmerkmal,

was in ganz ähnlicher

Form beispielsweise auch das tschechische

Pro Arms PAR MK3 aufweist. Hierzu muss

erst eine kleine Raste heruntergedrückt

werden, die vor dem großen Drehhebel

platziert ist, der wiederum um 180 Grad

geschwenkt werden muss. Nach Betätigung

dieser beiden Elemente kann der

Handschutz sofort in Mündungsrichtung

abgezogen werden. Für Wartung und

Pflege ist die stabile Schnellwechselmechanik

des Handschutzes eine feine, bequeme

Angelegenheit. Der Leichtmetall-

Handschutz weist auf den Seitenflächen

vier große Fensterausschnitte ober- und

unterhalb der typischen, umlaufenden

MIL-STD-1913 Montageschienen auf, was

zur Gewichtserleichterung und Systemkühlung

beiträgt. An den Schienen kann

Zusatzausrüstung unterschiedlichster Art

schnell und bequem angebracht werden,

so thronte auf der oberen Systemkasten/

Handschutz-Schiene das zum Lieferumfang

gehörende, klappbare und erst-

11 caliber 9/2014


TITELTHEMA

Haenel Selbstladegewehr Competition Rifl e (CR) 223 in .223 Remington

Das CR 223 mit 16,5“/420 mm-Lauf in

klassischer Seitenansicht.

klassig gestaltete, mechanische A.R.M.S-

Notvisier („Back Up Iron Sight“; BUIS).

Zusätzlich montierten wir für den Praxistest

neben dem Nikon Monarch 7 4-16x50

Zielfernrohr auf der Systemkasten-Oberseite

ein UTG-Zweibein an der Handschutz-

Unterseite.

Entspannt sicher

12 caliber 9/2014

Die im Griffstück sitzende Abzugseinheit

wird in Suhl gefertigt und ist in Material

sowie Verarbeitungsgüte weit über dem

Niveau typischer US-Standardabzugsgruppen

angesiedelt. Auch wenn die Teileanzahl

eines kompletten AR-Abzuges

überschaubar bleibt, ist seine fachmännische

Produktion hinsichtlich Geometrie

und Toleranz gar nicht so ohne. Der

Standardabzug war werksseitig auf ein

Gewicht von 3.350 Gramm einreguliert.

Üblicherweise lässt sich bei einem AR die

Drehhebelsicherung am Griffstück erst

und ausschließlich betätigen, wenn der

Abzug in das Schlagstück eingerastet,

die Waffe somit gespannt ist. Der Grund

ist hierfür recht einfach, denn wenn der

Abzug in den Schlaghammer einrastet,

drückt er sich ein Stück nach oben. Erst

in dieser Position kann die Sicherung gedreht

werden. Jetzt blockiert die Sicherung

den Weg des Abzuges und der Abzug

bleibt in der Raste des Hammers stehen.

Blick auf die Gasentnahme-Einheit mit Gaskolben

und Kurzhub-Impulsstange des CR 223 im

montierten und demontierten Zustand. Das

System lässt sich für Reinigungszwecke sehr leicht

zerlegen.


Technische Daten Haenel CR 223 in .223 Remington

System:

Lauf:

Schaft:

Magazin:

Abzug:

Sicherung:

Visierung:

Länge:

Gewicht:

Preis:

Gasdrucklader mit Kurzhubgaskolbensystem und Drehkopfverschluss mit 7 Verriegelungswarzen

16,5“ (420 mm) langer, kalt gehämmerter Standardlauf mit 6 Züge/Felder-Profil und 1-9“ Dralllänge

sowie Mündungsgewinde M14x1 und Mündungsfeuerdämpfer im klassischen Vogelkäfig-Design

M4 Schulterstütze von Oberlandarms, frei stehender M16/AR-15 Standardgriff und Leichtmetall-Handschutz

mit Schnellwechselmechanik und vierflächigem MIL-STD-1913 Picatinny Montageschienen-Profil

Kunststoffmagazin von Oberland Arms für 10 Patronen

Standardabzug, eingestellt auf 3.350 Gramm Abzugsgewicht

Beidseitig am Griffstück vorhanden, wirkt auf Abzug/Schlagstück und kann auch im entspannten

Zustand aktiviert werden

Montageschiene für Optik auf Systemkasten/Handschutz, mechanische Klappvisierung von A.R.M.S.

gehört zur Grundausstattung

845 mm bis 930 mm (bei ein- und ausgefahrener Schulterstütze)

3,5 Kilogramm

1.989 Euro

Relativ viel Spiel an den neuralgischen Verbindungspunkten

zwischen „upper“ und „lower.

So entsteht eine hundertprozentige Sicherung

des Schlaghammers, denn dieser

kann aus dieser Position nicht mehr weg.

Leider nur bei gespanntem Abzugssystem,

denn im ungespannten Zustand ist

die Fläche auf der Sicherung nicht in der

Lage den Abzug herunterzudrücken, da

der hintere Teil des Abzuges zu hoch liegt.

Aus diesem Grund ist eine Sicherung im

entspannten Zustand nicht möglich, da

die Fläche auf der Sicherung sich nicht

über dem Abzugsteil positionieren kann.

Dies kann man auch beim Betätigen des

Sicherungshebels im entspannten Zustand

spüren, denn an einer Stelle blockiert

der Hebel einfach. Beim Haenel CR

223 ist aber eine Sicherungsaktivierung

im entspannten Waffenzustand möglich.

Eine neu gestaltete, beidseitig ausgelegte

Sicherung mit neuer Steuerfläche und

eine zusätzliche Feder in der Abzugsmechanik

sind dafür zuständig. Lässt man

im entspannten Zustand die Sicherung

einrasten, sorgt eine entsprechende Geo-

Zielfernrohrmontagen von EAW

100%

Trefferlage bei 10.000 Schuss

Die EAW Hebelschwenkmontage:

Auch nach 10.000 Schuss und wiederholtem

Auf- und Absetzen ergab sich

eine 100%ige Trefferquote.

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Tel. +49(0)931/70 71 91 | www.eaw.de

Qualität seit 1919.

13 caliber 9/2014


TITELTHEMA

Haenel Selbstladegewehr Competition Rifl e (CR) 223 in .223 Remington

metrie dafür, dass die beiden Schenkel

der Sicherungsfeder auseinandergebogen

werden. Wenn jetzt der Schlaghammer

gespannt wird und der Abzug in den

Hammer einrastet, schnellen die Schenkel

der Feder wieder in ihre Ursprungsposition

zurück, legen sich direkt unter

die Sicherungsfläche und blockieren den

Abzug. Diese Art der Sicherung ist so

einfach wie möglich konstruiert, funktioniert

aber absolut zuverlässig.

Inländische Partnerschaft

Kompletter und zerlegter Multiwarzen-Verschluss mit hartverchromter Oberfläche.

Weitere Bauteile stammen von deutschen

Zulieferern. So verwendet man die relativ

junge, robuste Oberland Arms M4-

Schulterstütze aus glasfaserverstärktem

Kunststoff mit eingespritzten Stahlteilen.

Feder und Verriegelungsbolzen für die gegen

versehentliche Aktivierung geschützt

gelagerte Bedientaste für das Einschieben

und Ausziehen der Schulterstütze werden

in einer gehärteten Stahlbuchse gelagert.

Die der Schützenschulter zugewandte

Rückseite ist so gestaltet, dass sie mit

oder ohne Gummikappe verwendet werden

kann. Hierbei wird die Kappe nicht

wie bei anderen Herstellern oftmals üblich

gesteckt, sondern mit drei Schrauben

gesichert. Die untere Schraube fixiert zugleich

die Riemenbügelöse, die bei Bedarf

aber auch gegen eine Gewindeplatte ausgetauscht

werden kann. Weitere Features:

Ergonomisch geformte Wangenauflagefläche

sowie eine eingespritzte Buchse

für die Verwendung von Schnellwechsel-

Riemenbügelösen mit Druckknopf („Quick

Detachable Push Button“). Auch das zum

Standardmäßiger Lieferumfang:

Klappbare, mechanische Visierung

(„Back Up Iron Sight“, BUIS) von

A.R.M.S.

14 caliber 9/2014


Schussleistung der Haenel CR223 in .223 Remington

Geschoss Gewicht-

Hersteller-Art-Dia.

Fabrikpatrone:

Hersteller-Serie

OAL

in mm v 2

in m/s

v 2 -Diff.

in m/s

Präzision

100 min mm

40 grs. Hornady V-Max .224 Hornady Fabrikpatrone 56,6 1026,5 13,2 27

40 grs. Sierra Blitzking .224 28.0 grs. Hodgdon BLC-2 56,0 970,0 23,1 21

50 grs. Fiochi FMJHP.224 Fiochi Fabrikpatrone 56,0 921,1 9,7 23

52 grs. Hornady BTHP .224 Hornady Match Fabrikpatrone 55,6 925,2 17,6 42

52 grs. Sierra HPBT .224 S&B Match Fabrikpatrone 56,3 954,9 19,8 20

52 grs. Sierra HPBT .224 27,0 grs. Hodgdon BLC-2 56,5 925,6 18,3 52

62 grs. Sierra HP .224 Remington Premier Match 56,7 844,8 19,8 67

69 grs. Lapua HPBT .224 Lapua Match Fabrikpatrone 55,8 772,9 10,8 19

69 grs. RWS HPBT .224 RWS Target Elite Plus 57,6 786,2 13,5 37

(Testaufbau: Sitzend aufgelegt unter Verwendung einer hinteren Sandsack-Auflage und eines vorderen

UTG-Zweibeins. 5 Schuss auf 100 Meter. Visierung: Nikon Monarch 7 4-16x50.)

10%

BEHÖRDEN

RABATT

Saubere Markierungen auf dem

Griffstück mit Winterabzug.

Haenel CR 223-Lieferumfang gehörende

Kunststoffmagazin für 10 Patronen

kommt vom süddeutschen AR-Pionier, was

auch für die bereits erwähnte A.R.M.S.-

Visierung gelten dürfte, und die Oberland

Arms-Patronencontainer haben ihre Qualität

und Funktionszuverlässigkeit seit

Jahren unter Beweis gestellt.

Auf dem Schießstand

Hinsichtlich der Funktionszuverlässigkeit

gab sich das mit Nikon Monarch

7-Zielfernrohr 4-16x50 und UTG-Zweibein

ausgerüstete CR 223 keine Blöße,

denn bei Verwendung von neun Munitionsorten,

darunter zwei Handlaborie-

WWW.HQG.DE

EINE MARKE DER:

Linderhof Taktik GmbH

Isarring 7, 83661 Lenggries, DE

info@lindnerhof-taktik.de

15 caliber 9/2014


TITELTHEMA

Haenel Selbstladegewehr Competition Rifle (CR) 223 in .223 Remington

rungen, mit Geschossgewichten von 40

bis 69 Grains trat keine einzige Störung

auf. Im Laufe der Jahre haben wir viele

ähnlich konfigurierte AR-15-Gewehre mit

indirektem Gasdruckladesystem erproben

können. Unserer Erfahrung nach liegt die

machbare Top-Präzision (sitzend aufgelegt,

5 Schuss auf 100 Meter) meistens im

Bereich von 15 bis 20 Millimeter. Wer sich

hier noch tiefer mit der Materie beschäftigen

möchte, dem sei beispielsweise die

letzte, sommerliche caliber-Doppelausgabe

7-8/2014 wärmstens empfohlen, denn

in dem 16-seitigen Special „50 Jahre Gewehrkaliber

.223 Remington“ haben wir

die Bestschussleistung von 60 Gewehren

gelistet, darunter alleine über 30 verschiedene

AR-Modelle unterschiedlicher

Hersteller. Auch wenn das vergleichsweise

schwere Abzugsgewicht von 3.350 Gramm

unsere Arbeit nicht unbedingt erleichterte,

konnten wir mit dem Haenel CR 223

doch ansehnliche Streukreise in die Pappe

stanzen. Das Topresultat betrug 19 Millimeter

(und lag damit knapp unter der

magischen 20 Millimeter-Grenze), realisiert

mit der Lapua 69 Grains HPBT Matchmunition.

Weitere Schussgruppen von

20 Millimeter (Sellier & Bellot 52 Grains

Sierra MatchKing), 21 Millimeter (Handladung

mit 28 Grains Hodgdon BLC-2 und

40 Grains Sierra BlitzKing-Geschoss) oder

23 Millimeter (Fiocchi 50 Grains FMJ-HP)

bestätigten, dass das ostdeutsche AR das

Zeug zum Schießen hat. Die rechnerische

Durchschnittspräzision als Mittelwert

aller neun Munitionssorten betrug 27,5

Millimeter. Der Lauf mit 1-9“-Drall scheint

mit jedem Geschossgewicht gut zu harmonieren.

Selbst die Handlaborierung

Das mitgelieferte Aimpoint Comp 4S wurde für die Präzisionsüberprüfung gegen ein Nikon Monarch 7

Zielfernrohr 4-16x50 ausgetauscht.

mit dem leichten 40 Grains Sierra BlitzKing

Projektil funktionierte bei guter Präzision

tadellos und ist eine echte Empfehlung,

weil sie sich äußerst weich und nahezu

rückstoßfrei verschießen lässt. Das neue

Haenel Selbstladegewehr Competition Rifle

(CR) 223 ist unserer Meinung nach eine Be-

Blick ins Griffstück mit sauber gefertigter

Abzugseinheit und neukonstruierter Sicherung,

die auch bei entspannter Waffe aktiviert

werden kann.

reicherung des hart umkämpften, ohnehin

schon riesigen AR-Marktes. 1.989 Euro für

einen blitzsauber gefertigten Halbautomaten

mit indirektem Gasdruckladesystem

und speziellen Features wie der Schnellwechselmechanik

für den Handschutz sind

sicherlich nicht zu viel verlangt.

Text: Stefan Perey/Michael Fischer

Fotos: Michael Fischer/Tino Schmidt

16 caliber 9/2014

Schon im Sommer des Vorjahres konnten wir einen Prototyp

des Haenel CR 223 ausführlich begutachten.


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KURZWAFFEN

STI 2011 Marauder und 1911 Nitro in 9 mm Luger und 10 mm Auto

Texas-Mix: STI International aus Georgetown,

Texas, erweitert das üppige Pistolenprogramm

um diese beiden markanten Modelle. Links die

STI 2011 Marauder in 9 mm Luger und rechts

die STI 1911 Nitro in 10 mm Auto.

18 caliber 9/2014


Texas-Mix

Der ebenso populäre wie renommierte US-Hersteller STI International aus Georgetown, Texas, wird nicht

müde, seine Pistolenpalette auf Basis der immer grünen Gouvernante weiter auszubauen. Den neuesten

Zuwachs stellte Importeur „Tscharlie“ Prommersberger dem interessierten Fachpublikum bereits auf der

diesjährigen IWA vor. Wir hatten Gelegenheit, die zwei Newcomer im Allerwelt-Kaliber 9 mm Luger und im

Power-Kaliber 10 mm Auto zu testen.

Aufmerksame Leser werden sich sicherlich

noch an unseren Artikel:

„Neue Deutsche Welle“ erinnern,

in dem die STI 2011 „Marauder“ (englisch

für: „Plünderer“) bereits einen kurzen

Gastauftritt hatte, weil wir sie zusammen

mit vier weiteren Testwaffen brauchten,

um der jungen, viel versprechenden GECO

Hexagon 9 mm Luger Matchmunition mit

124 Grains Hohlspitz-Kegelstumpf-Geschoss

hinsichtlich Funktion und Präzision

praxisnah auf den Zahn zu fühlen (siehe

caliber 5/2014).

Marodeur mit Matchqualitäten

Der „Plünderer“ in 9x19 ist im technischen

Grundkonzept eng verwandt mit

bereits bekannten STI-Pistolenmodellen

der 2011er-Serie, wie beispielsweise die

populäre „Eagle 5.0“ in den Kalibern 9 mm

Luger, .38 Super Auto, .357 SIG, .40 S&W

und .45 Auto. Allerdings besitzt die gänzlich

schwarze Pistole in der Ausstattung

einen gewissen „taktischen Touch“, der

in den USA derzeit beispielsweise bei den

3-Gunnern sehr beliebt zu sein scheint. Sie

basiert auf dem zweiteiligen Stahl/Kunststoff-Rahmen

für doppelreihige High

Capacity-Magazine, wobei das stählerne

Schließfeder-Gehäuse in Kurzbauweise

vorliegt, es reicht nicht, wie bei anderen

STI-Bestsellern wie dem 2011-Modell

„Edge“, bis zur Mündung. In Kombination

mit dem ausgekehlten Verschluss erhält

die Pistole zumindest nach unserem Geschmack

ein elegantes Erscheinungsbild.

Zu diesem klassischen Design passt der

Standardlauf mit Laufführungsbuchse.

Nebeneffekt: Sie ist weniger vorderlastig

und bei dynamischen Zielmedienwechseln

wendiger als ein 2011er-Modell in „Blockbauweise“

mit Bull Barrel-Lauf, Long Dust

Cover und schwerem Oberteil. Zudem ist

das Risiko des „Überschwenkens“ reduziert,

was alles aber auch eine Frage des

persönlichen Geschmacks und der individuellen

Schießtechnik ist. Zur Aufnahme

einer Waffenleuchte oder eines Licht-Laser-Moduls

findet sich auf der Unterseite

des kurzen Dust Covers eine dezent gefräste

Arretierungs-Möglichkeit. Statt der üblichen,

breiten Mikrometer-Matchkimme

thront auf der Schlittenoberseite der STI

2011 Marauder das hauseigene, schmale

„TAS“ (Tactical Adjustable Sight)-Visier in

Keilform (Novak Style), das nicht nur mit

einer Klickverstellung für Höhe und Seite,

sondern auch mit einem längsgeriffelten

Visierblatt aufwartet. Dazu passt das Korn

Das 140-mm-Magazin wurde auf die Bedürfnisse

der USPSA (United States Practical Shooting Ascosiation)

zugeschnitten und fasst 21 Patronen.

Auf dem Schlitten des „Plünderers“ sitzt das

hauseigene TAS (Tactical Adjustable Sight),

das Vorteile beim Führen bietet und trotzdem

verstellbar ist.

Für den schnellen Magazinwechsel setzt STI auf

einen großen Magazintrichter (englisch: „Jet

Funnel“ oder auch „Mag Well“.)

19 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

STI 2011 Marauder und 1911 Nitro in 9 mm Luger und 10 mm Auto

Der Name ist Programm. Die Patrone 10 mm Auto hat ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend in der einreihigen

1911 den richtigen Namen bekommen.

Drei Längsrillen ersetzen das Checkering bei der STI Nitro.

mit kleiner, roter Fiberstabeinlage dass

die schnelle Zielaufnahme bei entsprechendem

Umgebungslicht unterstützt. Der

große Magazintrichter besitzt markante

Bogenausschnitte auf beiden Seiten,

das mitgelieferte, überlange Magazin mit

Kunststoffboden nimmt 21 Patronen in 9

mm Luger auf. Das Edelstahlmagazin rührt

vom anderen IPSC-Reglement der USPSA

(United States Shooting Association) her.

Dort ist nicht das Kastenmaß gültig, bei

der eine Waffe mit eingeführtem Magazin

und gespanntem Schlagelement in eine

Box von 225 mm Länge x 150 mm Höhe x

45 mm Breite passen muss, sondern hier

wird die Magazinkapazität über die Magazinlänge

von 140 mm definiert. Mit anderen

Zubringern und gekürzten Federn lässt

sich hier auch noch durchaus eine Patrone

mehr rausholen, so dass man nach USPSA-

Regelwerk dann mit 22+1 Patronen an den

20 caliber 9/2014


Start gehen könnte. Wer möchte, kann das

lange Magazin aber auch beim Importeur

gegen in unseren Breitengraden regelkonformes

IPSC-Magazin tauschen. Eine

lange, stählerne Schließfeder-Führungsstange,

eine beidseitige Drehflügelsicherung

sowie eine Handballensicherung für

maximal hohe Handposition gehören zur

weiteren Ausstattung der STI 2011 Marauder

mit kompletter Hartstoffbeschichtung

der Hauptbestandteile, die mit 2.990 Euro

nicht gerade ein Schnäppchen ist.

Nitro Name verpflichtet

Nachdem STI mit der Perfect 10 (caliber

2/2014) bereits eine 2011er Pistole für

das einstige Wunderkaliber 10 mm Auto

auf den Markt brachte, ist nun eine klassische

Ganzstahl-Vertreterin für schmale,

einreihige Magazine an der Reihe. Getreu

dem Vorbild der einstigen Colt Delta Elite

im identischen Kaliber, die vor vielen

Monden den Titel der allerersten caliber-

Ausgabe im November 1987 zierte. Zu

dem kraftvollen Kaliber passt der Name

„Nitro“ sicherlich wie die Faust aufs Auge.

Die matt schwarze 1911er ist mit auffallend

breiten Durchladerillen versehen,

die ihr ein prägnantes Äußeres verleihen.

Je nach Vorliebe: Im STI Programm entdeckt man

Pistolen mit Standardläufen und entsprechenden

Laufführungsbuchsen im Verschluss sowie mit

trichterförmigen „Bull Barrel“-Läufen, die ein

„barrel bushing“ im Schlitten überflüssig machen.

Die Griffschalen aus rötlichem Cocobolo

Holz auch Rio Palisander genannt unterstreichen

noch das spezielle Erscheinungsbild,

könnten bei solch einem Kaliber

aber ruhig etwas griffiger ausfallen.

Beherztes Zupacken bei allen möglichen

Waffenmanipulationen und beim Durchladen

ist bei der STI 1911 Nitro in 10 mm

Auto angesagt, was alleine schon der 20

lbs starken Schließfeder geschuldet ist.

Ringhammer in „Commander“ Form der STI 1911

Nitro.

Das aus einem Schmiederohling entstandene

Griffstück weist Längsrillen anstatt

des konventionellen „Checkerings“ an

der Front auf. Der im Schlitten wohnende,

trichterförmige Bull Barrel-Lauf kommt

ohne „barrel bushing“ aus und verleiht der

Waffe etwas mehr Vorderlastigkeit, was

angesichts des leistungsstarken Kalibers

begrüßenswert ist. Die Visierung mit seitlich

driftbarer „Ledge“-Kimme und einfa-

Das texanische Pärchen in beiden Seitenansichten. Oben die Hi Cap 2011

in 9x19, unten die klassische 1911 im Hammerkaliber 10 mm Auto.

21 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

STI 2011 Marauder und 1911 Nitro in 9 mm Luger und 10 mm Auto

Die technischen Daten

Hersteller:

STI International

Modell:

Marauder

Kaliber:

9 mm Luger

Magazinkapazität:

21 Patronen

Griffstück: Polymer/Stahlgriffstück 2011

Verschluss:

4140 Karbon Stahl, schwarz Nitrid beschichtet

Lauflänge, Laufprofil:

5“ (127mm), 6 Felder-Züge

Dralllänge/Diameter:

1-16“ (1-408 mm) 400“, Rechtsdrall

Kimme:

3,0 mm, STI TAS in Höhe und Seite verstellbar

Korn: 2,5 mm, Dawson Leuchtfiberkorn

Visierlänge:

173 mm

Sicherung:

beidseitige Drehhebelsicherung am Griffstück

Abzugssystem, Widerstand*: Single Action, 1.086-1.130 Gramm, Durchschnitt 1.106 Gramm

Gesamtgewicht:(incl. Magazin) 1.116 Gramm

Maße (LxBxH):

225x38x166 mm

Preis: 2.990 Euro

* Mittel aus 5 Messungen mit der Lyman Digital Trigger Gauge

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

Büchsenmacherei Prommersberger, Marktplatz 1

86556 Kühbach, Telefon: +49-(0)8251-50856

Fax: +49-(0)8251-51242, www.gunmaker.de

gunmaker@aol.com

chem Rampenkorn fällt simpler als bei der

STI 2011 Marauder aus, zudem ist die manuelle

Sicherung nur einseitig ausgelegt.

Bei beiden Testwaffen waren die Single-

Action-Abzüge werksseitig gut vorjustiert,

was saubere Charakteristiken und gemessene,

durchschnittliche Abzugsgewichte

von 1.106 Gramm (Marauder) und 1.177

Gramm (Nitro) belegten. Die Differenzen

zwischen Minimal- und Maximalwert beim

Abzugsgewicht betrugen bei der Marauder

44 Gramm und bei der Nitro gar nur

25 Gramm. Erfahrungsgemäß werden die

Abzüge alleine durch den Dauergebrauch

noch weicher. Die STI 1911 Nitro geht für

1.820 Euro über die Ladentheke.

Auf dem Schießstand

In Sachen Funktionssicherheit zeigten

das texanische Duo von Anfang an keine

Schwächen. Die Marauder sollte zuerst mit

sieben Hand- und drei Fabrikpatronen im

Gewichtsbereich von 115 bis 147 Grains

ihre Schussleistung unter Beweis stellen.

Die brasilianische Magtech 115 Grains JHP

machte diesmal mit 31 Millimetern bei

10-Schuss auf 25 Meter das Rennen. Platz

Zwei mit 39 Millimetern belegte die Horna-

22 caliber 9/2014

Geschoss-Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia

Schussleistung STI Nitro in 10 mm Auto

OAL v 2 v 2 -Diff. Faktor

in mm in m/s in m/s

Laborierung-Menge

(grs.)-Hersteller-Sorte

Energie

(Joule)

Präzision

in mm

Bemerkungen zu den

Laborierungen

135 Sierra JHP TC .400“ 9,5 Winchester Auto Comp 32,0 441,3 32,0 195,5 852 72 Top Speed

150 Sierra JHP TC .400“ 8,9 Winchester Auto Comp 31,8 414,5 13,4 204,0 835 45 max Ladung

155 Winchester FMJ TC .400“ 6,5 Hodgdon HP38* 31,9 334,2 13,9 170,0 561 46 gute Gebrauchsladung

165 Sierra JHP TC .400“ 11,2 Alliant Blue Dot 31,8 408,8 13,9 221,3 893 46 starker Feuerball

180 Federal FMJ TC .400“ Federal Fabrikp. 31,8 324,3 7,7 191,5 613 76 günstige Fabrikpatrone

180 Prvi Partizan JHP TC .400“ Prvi Partizan Fabrikp. 31,8 317,3 19,4 187,4 587 80 günstige Fabrikpatrone

200 PMC FMJ TC .400“ PMC Fabrikp. 31,9 325,9 14,5 213,8 688 58 stramme Fabrikpatrone

200 Hornady FMJ TC .400“ 7,8 RS 24 31,5 287,5 13,7 188,6 535 44 gute Gebrauchsladung

Durchschnitt aller Laborierungen 58

Alle Geschoss- und Pulvergewichte in Grains (zum Umrechnen in Gramm bitte mit 0,0648 multiplizieren). v 2 = Geschossgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde, 2

Meter vor der Mündung gemessen. OAL = Overall Length = Patronengesamtlänge. Abkürzungen in caliber: FMJ = Full Metal Jacket = Vollmantel. JHP = Jacketed

Hollow Point = Teilmantel-Hohlspitzgeschoss. TC = Truncated Cone = Kegelstumpf. Testaufbau: Die Geschossgeschwindigkeit (v 2 in Meter pro Sekunde) wurde mit

einer Mehl BMC 18 Anlage gemessen. Die Präzisionsüberprüfung erfolgte mit je einer 10-Schuss-Gruppe aus der Ransom Rest Schießmaschine auf der 25-Meter-

Distanz. Die Schussbilder beziehen sich auf die am weitesten auseinander liegenden Schusslochmitten. Die Klammerwerte geben die Präzision ohne einen Ausreißer

an. Alle Handlaborierungen in neuen Starline Hülsen *Winchester mit Federal 150 Large Pistol Standard Zünder und Taper Crimp. Alle Ladeangaben ohne Gewähr.

Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich!


dy Steel Match Fabrikpatrone mit dem exzellenten Hornady HAP

Geschoss. Der dritte Platz ging an unsere Handladung, bestehend

aus einem GECO 124 Grains HP TC Hexagon Geschoss hinter 4,3

Grains Vihtavuori N330, die 42 Millimeter in die Pappe stanzte.

Der Präzisionsdurchschnitt der zehn Munitionssorten lag dann bei

54 beziehungsweise 51 Millimetern ohne Ausreißer. Es ist durchaus

möglich, dass aus der Hand geschossen, bessere Resultate

möglich sind, weil sich generell Pistolen mit Polymerrahmen aus

der Ransom Rest nur unter erschwerten Bedingungen erproben

lassen. Danach wanderte die STI 1911 Nitro in 10 mm Auto in die

Adapterbacken der Schießmaschine, um mit acht Laborierungen,

drei Fabrik- und fünf Handladungen in einer breiten Geschossgewichtspanne

von 135 bis 200 Grains, auf Präzision überprüft zu

werden. Gerade bei den härter geladenen Handladungen flogen

die Hülsen mehrere Meter weit durch den Schießstand und das

trotz 20 lbs Verschlussfeder. Diese notwendige hohe Federrate

sorgt allerding auch dafür, dass viel Rückstoß früh in die Hand

abgegeben wird, was für ein recht ruppiges Schussverhalten

sorgt. Wer aber die entsprechende Action will, muss halt auch ein

bisschen Reaktion einstecken können. Die Nitro produzierte mit

unserer Eigenlaborierung mit 7,8 Grains Reload Swiss RS 24 und

200 Grains Hornady FMJ Geschoss ihr 44 Millimeter messendes

Bestschussbild. Nur theoretisch schlechter war unsere Handladung

mit einem 150 Grains Sierra JHP Geschoss, das sich mit 8,9

Grains Winchester Auto Comp auf rund 415 m/s beschleunigen

ließ und dabei einen 45-Millimeter-Streukreis in der Pappe hin-

23 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

STI 2011 Marauder und 1911 Nitro in 9 mm Luger und 10 mm Auto

terließ. Den dritten Rang teilten sich zwei

weitere Handladungen (6,5 Grains Hodgdon

HP38 und 155 Grains Winchester FMJ

Geschoss sowie 11,2 Grains Alliant Blue Dot

und 165 Grains Sierra JHP Projektil) mit einer

Schussgruppe von 46 Millimetern. Vor

allem letztere Laborierung war stramm geladen

und erzeugte einen mächtigen Feuerball

an der Mündung. Die durchschnittliche

Schussleistung der STI 1911 Nitro als rechnerischer

Mittelwert aller Munitionssorten

betrug 58 Millimeter. Alle weiteren Ergebnisse

können wie immer der umfangreichen

Tabelle entnommen werden.

caliber Fazit

Der texanische Hersteller STI International

kann bereits mit einem sehr breit aufgestellten

Programm an 1911/2011-Pistolen

mit schlankem oder breitem „Hi

Cap“-Rahmen aufwarten. Dennoch gelingt

es ihm, die Palette um weitere, interessante

Exemplare zu erweitern, was die hier

vorgestellten neuen Modelle 2011 Marauder

in 9 mm Luger und STI 1911 Nitro in 10

mm Auto wieder einmal mehr unter Beweis

gestellt haben.

Text: Tino Schmidt

Fotos: Uli Grohs

24 caliber 9/2014

Geschoss-Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia

Schussleistung STI Mauroder in 9mm Luger

Laborierung-Menge (grs.)-

Hersteller-Sorte

OAL

in mm

v 2

in m/s

v 2 -Diff.

in m/s

Faktor MIP Präzision

in mm

Bemerkungen zu den

Laborierungen

115 Magtech JHP TC .355“ Magtech Fabrikp. 28,1 368,2 13,0 274,4 138,9 31 bestes Ergebnis im Test

115 Remington JHP TC .355“ Remington Fabrikp. 27,2 360,1 17,0 268,3 135,9 56 keine Gruppenbildung

124 Geco FMJ OG .355“ Geco Fabrikp. 29,3 341,8 10,9 274,6 139,1 60(34) 9 Schuss auf 34 Millimeter

124 S&B FMJ OG .355“ S&B Fabrikp. 29,3 335,2 19,6 269,4 136,4 78 günstige Standardpatrone

124 Geco Hexagon TC .355“ Geco Fabrikp. 28,6 329,9 39,5 265,0 134,2 45 diesmal hohe V2 Schwankung

124 Geco Hexagon TC .355“ 4,3 Vihtavuori N330 28,6 308,2 11,5 247,6 125,4 42 Ladetipp 4,5 grs.

124 Geco Hexagon TC .355“ 4,8 Hodgdon Longshot 28,6 311 13,9 249,9 126,5 60 Ladetipp 5,0 grs.

124 Geco Hexagon TC .355“ 3,8 Hodgdon Titegroup 28,6 322,5 13, 259,1 131,2 71 enttäuschend

125 Hornady HAP TC .356“ Hornady Steel Match Fabrikp. 27,1 337,6 16,8 273,5 138,5 39 Fabrikpatrone mit HAP Geschoss

147 Magtech JHP TC .355“ Magtech Fabrikp. 29,2 320,0 12,9 304,8 154,3 57 sonst besser

Durchschnitt aller Laborierungen 54(51)

Alle Geschoss- und Pulvergewichte in Grains (zum Umrechnen in Gramm bitte mit 0,0648 multiplizieren). v2 = Geschossgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde, 2

Meter vor der Mündung gemessen. OAL = Overall Length = Patronengesamtlänge. Abkürzungen in caliber: FMJ = Full Metal Jacket = Vollmantel. HAP = Hornady

Action Pistol = Hohlspitz-Matchgeschoss. Hexagon = Mantelgeschoss mit innenliegender Hohlspitze ohne kontrolliertes Deformationsverhalten. JHP = Jacketed Hollow

Point = Teilmantel-Hohlspitzgeschoss. OG = Ogive. TC = Truncated Cone = Kegelstumpf. Testaufbau: Die Geschossgeschwindigkeit (v2 in Meter pro Sekunde)

wurde mit einer Mehl BMC 18 Anlage gemessen. Die Präzisionsüberprüfung erfolgte mit je einer 10-Schuss-Gruppe aus der Ransom Rest Schießmaschine auf der

25-Meter-Distanz. Die Schussbilder beziehen sich auf die am weitesten auseinander liegenden Schusslochmitten. Die Klammerwerte geben die Präzision ohne einen

Ausreißer an. Alle Handlaborierungen in neuen Geco Hülsen mit Federal 100 Pistol Standard Zünder und Taper Crimp. Alle Ladeangaben ohne Gewähr. Jeder

Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich!


Die technischen Daten

Modell:

STI Nitro

Kaliber:

10 mm Auto

Magazinkapazität:

8 Patronen

Griffstück:

geschmiedetes Stahlgriffstück

Verschluss:

Stahl, brüniert

Lauflänge, Felddurchmesser: 127 mm, .400“

Dralllänge, Laufprofil:

1-16“ (1-406 mm), 6 Felder-Züge

Kimme:

4,0 mm, Heinie Visier, seitlich

driftbar

Korn:

3,10 mm, Rampenkorn

Visierlänge:

182 mm

Sicherung:

einseitige Drehhebelsicherung am

Griffstück

Abzugssystem, Widerstand*: Single Action (SA),1.178 bis 1.203

Gramm, Durchschnitt 1.177 Gramm

Gesamtgewicht:(incl. Magazin) 1.150 Gramm

Maße (LxBxH):

222x34x140 mm

Preis: 1.820 Euro

* Mittel aus 5 Messungen mit der Lyman Digital Trigger Gauge

Bisher erschienene Artikel

zu STI Pistolen:

caliber 9/2002 STI Ranger in .45 ACP

caliber 9/2003 STI Range Master in 9 mm Luger

caliber 11-12/2004 STI Stinger 3.9 in 9 mm Luger

caliber 3/2005 STI Rangemaster in 9 mm Luger

caliber 5/2006 STI Target Mater/Hamann Umbau in 9 mm Luger

caliber 6/2006 STI Truesight in .40 S&W

caliber 6/2006 STI Duty One in .45 ACP

caliber 1/2007 STI Legacy in .45 ACP

caliber 9/2007 STI Spartan in .45 ACP

caliber 1/2008 STI Targetmaster in 9 mm Luger

caliber 1/2008 STI Trojan in 9 mm Luger

caliber 6/2008 STI Sentinel Premier in .45 ACP

caliber 5/2009 STI Target Mater/Hamann Umbau in 9 mm Luger

caliber 7/8 2009 STI Matchmaster in .38 Super Auto

caliber 7-8/2008 STI Steelmaster in 9 mm Luger

caliber 9/2009 STI Spartan in .45 ACP im Vergleichstest

caliber 11-12/2009 STI Targetmaster in 9 mm Luger im Vergleichstest

caliber 5-2011 STI Apeiro in .40 S&W

caliber 1-2013 STI Sentry in 9 mm Luger

caliber 11-12/2013 STI Perfect Classic

caliber 2-2014 STI Perfect 10 in 10mm Auto

Ältere Ausgaben, ab dem Jahr 2010 können unter vertrieb@vsmedien.de

oder +49(0)26035060-101 oder 104 nachbestellt werden.

25 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

6. Special Forces Workshop 2014 in Güstrow

26 caliber 9/2014

Überraschung! Das hieß es nicht nur in Übung 3, bei der die Teilnehmer mit einem Sack

über dem Kopf in den Parcours geführt wurden, denn auch am Ende des Tages stand ein

Gewinner-Team fest, auf das die meisten wohl nicht gewettet hätten.


GLORREICHES HEIMSPIEL

Ein dickes Kreuz im Terminkalender aus- und inländischer Spezialkräfte verdient der etablierte Special

Forces Workshop kurz SFW der jedes Jahr im Juli in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. Auch diesmal

gab es für die Teilnehmer hochwertige, praxisnahe Fortbildung mit einem abschließenden Wettkampf,

der 2014 von einer Mannschaft gewonnen wurde, die nicht als Favorit galt.

Das Teilnehmerfeld des SFW setzt sich

traditionell vornehmlich aus polizeilichen

Spezialeinheiten und -kräften

wie SEK (Spezial-Einsatzkommando), MEK

(Mobiles-Einsatzkommando, ZUZ (Zentrale

Unterstützungsgruppe-Zoll) oder

BFE (Beweissicherungs- und Festnahme

Einheit) zusammen. Weil sich diese hochkarätige

Veranstaltung schon weit über

die innerdeutschen Landesgrenzen hinaus

herumgesprochen hat, waren wieder

auch Teams aus der Schweiz, Luxemburg,

Österreich und Polen vertreten. Eine USamerikanische

Mannschaft musste diesmal

leider aus einsatzbedingten Gründen

kurzfristig absagen.

Abwechslungsreicher Lehrstoff

An den beiden Vortagen des Vergleichswettkampfs,

der sicherlich die Kirsche auf

der Sahnehaube der Torte darstellt, konnten

alle Teilnehmer gewinnen, wurden

doch satte 14 Workshops offeriert.

Hierbei dürfte die Auswahl kein

Leichtes gewesen sein, denn lediglich

3 von 14 Praxisseminaren

können aufgrund ihrer Dauer von

mindestens 4 Stunden in den zwei

Tagen absolviert werden. Zwei onsmöglichkeiten bei der Wahl: Man ent-

Optischeidet

sich dafür, über den Tellerrand zu

sehen und völlig neue Methoden/Einsatzmittel

auszuprobieren oder man möchte

sein vorhandenes Wissen/Können in einer

Kategorie weiter im Detail ausbauen und

ergattert den einen oder anderen neu-

Auf der absichtlich instabilen Treppe mussten der

Scharfschützer die vom Spotter fest definierten

Ziele unter Zeitdruck beschießen. Der Spotter

durfte dabei, wie hier gut zu erkennen ist, den

Scharfschützen mit dem Albert Arms ALR 338

in .338 Lapua Magnum unterstützen. Trotzdem

wurde auf der 100-Meter-Distanz nicht immer das

Bonusziel in Form eines Spiel-Chips getroffen.

en Trainingstipp. Durch die ausgeteilten

„Feedback-Bögen“ aus dem Vorjahr konnte

Frank Thiel, der den SFW des Ministers

für Inneres und Sport in Mecklenburg-

Vorpommern (M-V), Lorenz Caffier, und

unter Beteiligung des LKA, SEK M-V, ausrichtet

die Workshops noch mehr an die

Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer

ausrichten. Alleine vier Workshops (Baltic-Defence,

Glock, SIG Sauer und Wal-

27 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

6. Special Forces Workshop 2014 in Güstrow

Extrembelastung: Im SIG Sauer Kurs wurden Schießfertigkeiten bei gleichzeitiger körperlicher Belastung

gefordert, unter anderem musste dieser Bus mehrere hundert Meter geschoben werden.

ther) widmeten sich der Verbesserung der

Schießfertigkeiten mit der Dienstpistole.

Von Benelli gab es einen Workshop zum

„Universalgewehr“ Flinte, die in unseren

Breitengraden meist nur zum Türöffnen

(englisch „Door-Breaching“) oder zur

Hundeabwehr eingesetzt wird und damit

etwas zu Unrecht ein Schattendasein führt

(siehe hierzu auch Benelli Academy „Tactical

Shotgun“ Kurs in caliber 4/2014). Der

Einsatz des modernen Sturmgewehrs in

heutzutage deutlich dominierender AR-

Bauart auf unterschiedlichen Distanzen

wurde von den Instruktoren der Unternehmen

Haenel/Caracal, Oberland Arms und

Schmeisser praxisorientiert thematisiert.

Doch auch der Klassiker unter den Polizeiwaffen,

die nun schon 50 Jahre alte Heckler

& Koch MP5-Maschinenpistole in 9 mm

Luger, durfte nicht fehlen, der entsprechende

Workshop wurde vom PP Karlsruhe

abgehalten. Taktisches Simulationstraining

„Mann gegen Mann“ mit Simunition

FX Farbmarkierungswaffen und -Munition

kamen bei ATC oder der Lahner-Academy

nicht zu kurz. Frank Thiel ließ es sich nicht

nehmen, trotz der stetig wachsenden Organisationsarbeit

des SFW selbst noch einen

„Car Shooting“-Kurs zu geben, in dem

spezialisierte Techniken des Dienstpistolen-Einsatzes

rund um den PKW herum gelehrt

wurden (siehe hierzu auch ausführlichen

Bericht in caliber 10/2013). Das

Angebot komplett machten Workshops in

taktischer Notfallmedizin, die im wahrsten

Sinne des Wortes dazu beitragen können,

28 caliber 9/2014

Beim Workshop der Firma Walther ging es um das Ziehen aus der verdeckten Trageweise sowie

den folgenden, schnellen Erstschuss auf ein 3D-Ziel.

Interessantes Trainingsziel der Firma Hack mit wegklappenden weißen Stahlscheiben.


caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man unter:

Baltic Defence, Frank Thiel, Malchiner Straße 55,

17166 Teterow, Telefon: +49-(0)399-6181773,

Fax: +49-(0)399-6181901, Mobil: +49-(0)172-3152671,

www.baltic-shooters.de, info@baltic-shooters.de

das Leben gerettet wird. Wie in den Vorjahren

wurde auch ein Seminar nordamerikanischer

Herkunft angeboten.

Pulverdampf schnuppern…

Weil sich Waffensysteme, Optiken, Munitionssorten

oder auch Irritationskörper

viel besser auf einem Schießstand denn

in einer Messehalle vorführen und ausprobieren

lassen, wurden die Workshops

von einer kleinen aber feinen Fachmesse

begleitet. Die Beamten in spezieller Verwendung

konnten sich über bewährte und

neue Produkte informieren, die hilfreich

sein können, den immer komplexeren

Herausforderungen des dienstlichen Alltags

besser gewachsen zu sein. Doch auch

für die Aussteller kann solch ein direkter

Kontakt mit dem Anwender, der die Exponate

in der rauen Praxis nutzen muss,

sehr wertvoll sein, wenn sie Anregungen

und Kritik vom „Verbraucher“ erhalten.

Bei der präsentierten „Hardware“ dürfte

sicherlich das neue, modulare SIG Sauer

MCX Multikaliber-Sturmgewehr, das es in

den Kalibern 5,56x45, .300 Blackout und

7,62x39 geben wird, die interessanteste

Innovation sein. Auch die noch recht frische

MPX-Maschinenpistole aus gleichem

Stall, zurzeit nur in 9 mm Luger, später

auch in .40 S&W und .357 SIG erhältlich,

Bei der Extra Challenge mussten die Teilnehmer mit Benelli M4 Flinten wechselseitig Stahlzielmedien

und Wurfscheiben (altdeutsch: „Tontauben“) beschießen, die nach dem Umfallen des Stahls nach oben

geworfen wurden.

konnte probegeschossen werden. Auf dem

300-Meter-Stand wurde das ebenfalls

noch recht junge ALR 338 Scharfschützengewehr

von Albert Arms im weitreichenden

Kaliber. 338 Lapua Magnum im

Feuer erprobt (siehe ersten ausführlicheren

Testbericht in caliber 1/2014). Nicht

wenige waren vom sanften Rückstoß und

der Präzision des Selbstladers auf Anhieb

überzeugt. Für zivile Anwender wird es

übrigens bald ein Version im Kaliber .300

Win. Mag geben. Man darf also sicherlich

gespannt sein.

Der längste Tag…

…brach wohl dann am Mittwoch zum

Vergleichswettkampf an. 47 Teams, die

sich in 30 SE- und 17 Polizei-Einheiten

aufteilten, gingen an den Start. Zwei der

sechs Übungen mussten in Einzelwertung,

der Rest in Mannschaftswertung

Folgende Firmen haben die SFW 2014-Workshops unterstützt

Albert Arms, ATC, Avon Protection, Ballistic Steel, Beretta Defence, Benelli, Bonowi, BSST, caliber, CTC Medic,

Carl Walter, FOG, Glock ,H.Hack, Haenel/Caracal, Helmut Hofmann, ISS Protection, IST Time, KHS-Taktische Uhren,

Lindnerhof Tactics, MEN, MePaBlu, Mehler, NST, Oberland Arms, Piexon, Rheimetall, RUAG Ammotec, Sako, Schmeisser,

Schmidt & Bender,SIG-Sauer Steiner Optic, Sinn Spezialuhren, Tacwork, Textilagentur Vogt, Zentauron, 5.11 Tactical

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29 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

6. Special Forces Workshop 2014 in Güstrow

Den Abschluss der körperlich anstrengenden Extra

Challenge bildeten die Schüsse einhändig durch

die verschiedenen Öffnungen der Barrikade. Auf

dem Rücken erkennt man sehr gut das Schlauchpaket

der AVON-Atemschutzmasken, die während

des Parcours getragen werden mussten.

Zwei Teilnehmer beschießen die vorher genau

definierten Ziele mit einem Oberland Arms OA-10

in .308 Winchester sowie einem OA-15 M8 in .223

Remington auf der 100-Meter-Distanz.

bestritten werden. Dabei wurden sowohl

die Schießfertigkeiten hauptsächlich mit

der Kurzwaffe aber auch mit der Maschinenpistole,

Sturmgewehr, Flinte und dem

Präzisionsgewehr abgefragt. Daneben

stand aber auch die Team-Kommunikation

auf dem Prüfstand und eine gut eingespielte

Mannschaft konnte sich somit so

manchen Zeitvorteil sichern. Taktisches

Team-Vorgehen wurde unter anderem bei

der einzigen FX-Übungslage abgefragt. In

einem abgedunkelten Holzhaus mussten

verschiedenste Ziele bekämpft und dabei

blitzschnell zwischen einem verdeckten

Ermittler und einem Täter unterschieden

werden. Konnte der Täter einen Treffer mit

der farbenfrohen FX-Munition bei Mannschaftsmitgliedern

anbringen, musste das

Team eine empfindliche Punkteinbuße von

50% hinnehmen. Die Präzisionsschützenübung,

die in enger Zusammenarbeit zwischen

Beobachter („Spotter“) und Scharfschütze

zu meistern war, nahm doch mehr

Zeit in Anspruch als vom Veranstalter vorgesehen,

so dass das letzte Team erst um

21 Uhr nach rund 13 Stunden bei sommer-

Nicht ganz einfach waren die tiefen Positionen

unter der Barrikade zu meistern.

Das „Wackelbrett“ gehört zu den

Klassikern, wenn es um schwierige

Schießpositionen geht. Psychologisch

wurde der Druck noch erhöht, indem

für das einzige Ziel nur eine Patrone

zu Verfügung stand. Wer hier das

Ziel verfehlte, musste noch einmal

zurück, um sich den nächsten Schuss

zu besorgen, was natürlich wertvolle

Zeit verstreichen ließ.

30 caliber 9/2014


lich heißen Temperaturen die verschwitzte

Einsatzbekleidung ablegen konnte.

Überraschungssieger

Natürlich beginnt kein Wettkampf ohne

Spekulationen über die wohl zukünftige

Siegermannschaft. Im letzten Jahr konnte

die GSG-9 das Rennen machen, nachdem

die österreichische COBRA aufgrund eines

verletzungsbedingten Ausfalls gar nicht

erst nach Güstrow kam. Die Polizeiwertung

gewann souverän ein Team aus Hessen mit

rund 2.222 Punkten. Danach folgte die Autobahnpolizei

Sachsen-Anhalt (MTT1) mit

1.993 Punkten. Der dritte Platz ging dann

an ein Team aus Niederösterreich, das mit

1.708 Punkten die beste ausländische Polizei-Mannschaft

stellte. Bei der SE-Wertung

der Spezialkräfte ging der erste Platz an das

Team 3 vom SEK-MV mit 3.518 Punkt, das im

Vorfeld sicherlich nicht viele als Gewinner im

Fokus hatten. Platz Zwei ging ebenfalls nach

Mecklenburg-Vorpommern an das Team 1

des SEK MV mit 3.498 Punkten. Den bronzenen

dritten Rang sicherte sich das Team 2

Realistische Szenarios gab es im „FX-Haus“ in dem die Teams schnell zwischen verdeckten Ermittler und

Attentäter unterscheiden mussten.

der GSG-9 mit 3.470 Punkten. An der Spitze

geht es eng zu und jede Nachlässigkeit im

Wettkampf rächt sich am Ende. Scheinbar

haben sich die guten Trainingsmöglichkeiten

des SEK-MV auf dem „Heimatstand“ in

Güstrow wohl ausbezahlt. Das beste SE-Team

aus dem Ausland stellte wieder EKO-COBRA,

das mit 3.377 Punkten auf dem fünften Platz

rangierte. Weil die Veranstaltung schon seit

Jahren an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt

ist, empfiehlt sich für den nächsten angestrebten

Austragungstermin Ende Juli 2015

eine frühzeitige Anmeldung unter dem angegebenen

Kontakt.

Text und Fotos: Tino Schmidt

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KURZWAFFEN

Oldies but Goldies: Smith & Wesson M19 Combat Magnum .357 Mag.

32 caliber 9/2014

K wie Kult! Der Smith & Wesson K-Frame-Revolver Modell 19 Combat

Magnum in .357 Magnum ist das stählerne Vermächtnis des

amerikanischen Ordnungshüters und Kunstschützen Bill Jordan.

Wir zeigen die Geschichte des Modells auf und fühlten einer 2,5“-

und 4“-Variante in Sachen Schussleistung auf den Zahn.


K wie Kult

Auf dem kompakten, mittelgroßen „K-Rahmen“ basierend, gehört das

Smith & Wesson Revolvermodell 19 Combat Magnum für die kraftvolle

.357 Magnum zu den besonders handlichen, populären Klassikern

aus Springfield, Massachusetts.

Oftmals waren es wahre Individualisten

mit Pioniergeist und jede

Menge schießpraktischer Erfahrung,

die den Stein des Anstoßes für die

Erschaffung einer neuen Waffe lieferten.

Die noch heute populären Revolverpatronen

.357 Magnum und .44 Magnum

entstanden auf Basis von heiß geladenen

.38 Special- und .44 Special-Handlaborierungen,

die der ebenso passionierte

wie talentierte Großkaliber-Kurzwaffen-

Schütze Elmer Keith entwickelt hatte.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Keith

und den Smith & Wesson-Technikern

führte zur Einführung des ersten .357

Magnum-Revolvers im Jahre 1935 (später

S&W N-Frame-Modell 27) und des

ersten .44 Magnum-Revolvers im Jahre

1955 (S&W-N-Frame-Modell 29). Mit der

Entstehung des heutigen Protagonisten

unserer „Oldies but Goldies“-Serie

in Gestalt des Smith & Wesson K-Rahmen-Revolvers

M19 in .357 Magnum ist

aber ein anderer, legendärer Mann eng

verbunden: Bill Jordan. William Henry

„Bill“ Jordan (1911 bis 1997) diente als

Marines im 2. Weltkrieg sowie im Koreakrieg

und arbeitete zudem 30 Jahre

lang bei der United States Border Patrol

(Bundesgrenzschutz). Obwohl er hauptsächlich

für seine Schießfertigkeiten mit

der Kurzwaffe bekannt war, verstand er

Das Pärchen von der rechten Seite.

Bei der 4“-Version ist das S&W

Logo noch auf der rechten Seite

angebracht.

Seriennummern des Smith &

Wesson-K-Rahmen-Modells

mit verstellbarer Visierung

K101 K614 1946

K615 K18.731 1947

K18.732 K73.121 1948

K73.122 K84.149 1949

K84.150 K104.047 1950

K104.048 K136.690 1951

K136.691 K175.637 1952

K175.638 K210.095 1953

K210.096 K231.255 1954

K231.256 K266.154 1955

K266.155 K288.988 1956

K288.989 K317.822 1957

K317.823 K350.547 1958

K350.548 K386.804 1959

K386.805 K429.894 1960

K429.895 K468.098 1961

K468.099 K515.478 1962

K515.479 K553.999 1963

K555.000 K605.877 1964

K605.878 K658.986 1965

K658.987 K715.996 1966

K715.997 K779.162 1967

K779.163 K848.781 1968

K848.782 K946.391 1969

K946.382 K999.999 1970

1K1 1K39.500 1970

2K1 2K22.037 1970

1K39.501 1K999.999 1971

2K22.038 2K55.996 1971

3K1 3K73.962 1971

2K55.997 2K99.999 1972

3K31.280 5K6.616 1972

4K1 4K1.627 1972

4K1.628 4K54.104 1973

5K6.617 5K73.962 1973

4K54.105 4K99.999 1974

5K73.963 6K58.917 1974

7K1 7K26.043 1974

7K26.044 7K70.577 1975

6K98.918 8K20.763 1975

8K20.764 9K1 1975

8K20.000 9K100.000 1975

9K1.001 9K99.999 1976

10K001 24K9.999 1977

25K001 56K9.999 1978 79

57K001 91K6.800 1980

91K6.801 124K000 1981

125K000 269K9.999 1982

270K000 311K273 1983

33 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

Oldies but Goldies: Smith & Wesson M19 Combat Magnum .357 Mag.

Die Verstiftung des Laufes wurde ab der Modellkonfiguration

19-5 um 1982 aufgegeben.

es auch, mit der Flinte oder dem Gewehr

umzugehen und galt zu seiner Zeit als einer

der besten Allroundschützen in den

USA. Sein Buch „No second place winner“

ist wie auch weitere US-Standardwerke

wie „Sixguns“ von Elmer Keith oder „Fast

& Fancy Revolver Shooting“ von Ed McGivern

jedem Interessierten anzuraten,

der sich mit der Geschichte des schnellen,

gekonnten Revolverschießens eingehend

beschäftigen möchte. Den Überlieferungen

zufolge, ermunterte der damalige

S&W-Präsident Carl Hellstrom anlässlich

der National Matches 1954 in Camp Perry,

Ohio, den Kunstschützen Bill Jordan

dazu, seine Vorstellungen rund um den

idealen Polizeidienstrevolver kundzutun.

Bis dato gab es nur die schweren S&W-N-

Frame-Revolver im Kaliber .357 Magnum

und Jordan empfahl einen deutlich kompakteren

Revolver mit kleinerem Rahmen,

schwerem Lauf mit Untergehäuse für die

Auswerfer-Stange, Target-Griffschalen

und verstellbarer Visierung. Nach metallurgischen

Materialverbesserungen

und der Verstärkung des K-Rahmens des

S&W-Revolvermodells 10 im Kaliber .38

Special präsentierte man am 15. November

1955 den ersten Modell 19 „Combat

Magnum“-Revolver mit der Seriennummer

K 260001, den der Kunstschütze Bill

Jordan auch in TV-Shows als „Antwort auf

den Traum eines jeden Polizeibeamten“

anpries. Solcherart Werbemaßnahmen

sorgten für steigende Verkaufszahlen

und Bekanntheit des Smith & Wesson M19

Combat Magnum in der „Law Enforcement

Community.“ Bill Jordan erhielt übrigens

von Ronald Reagan die „Freiheitsmedaille

des Präsidenten.“

Gute, alte Zeiten

34 caliber 9/2014

Mit dem M19, den es in seiner späteren

Karriere in den Lauflängen 2,5“; 3“; 4“;

5“ (begehrtes Sammlerobjekt) und 6“

gab, erschuf Smith & Wesson zwar gewisser

Maßen Konkurrenz im eigenen

Hause zu den großen N-Frame-Modellen

27, doch diese Produktvielfalt sorgte na-

Die versenkten Patronenränder verschwanden

ebenfalls zu Beginn der 1980er Jahre.


türlich auch für den Firmenerfolg, entwickelte

sich der mittelrahmige Revolver

doch zum Bestseller unter den Polizeidienstwaffen

damaligen Zeit. Erst Mitte

der 1980er Jahre zeichnete sich das Ende

der Ära der Service-Revolver ab, weil

mehr und mehr die „Wondernines“ moderne

Dienstpistolen in 9x19 mit hoher

Magazinkapazität das Marktgeschehen

bestimmten. Selbst in Deutschland fand

der M19 Combat Magnum Platz in Dienstholstern,

denn die GSG 9 setzte nach der

Erstürmung der entführten Landshut Maschine

im Oktober 1977 wegen der geringen

Durchschlagsleistung der .38 Special

auf die rasante und leistungsfähigere

.357 Magnum.

Alt aber gut

Bis zur Produktionseinstellung Ende der

1990er Jahre wurde der M19 immer wieder

überarbeitet, nicht zuletzt auch um

die stetig steigenden Produktionskosten

in den Griff zu bekommen. Die typische

Stempelung im Rahmen erfolgte beim

M19 übrigens erst ab 1957, möglicherweise

wollte man erst einmal den Erfolg des

„Sondermodells“ abwarten. 1959, mit der

Einführung des M19-1, wurde die Ausstoßerstange

vom Rechts- auf Linksgewinde

geändert. Mit dem 19-2 wurde ab 1961

der Trommelstopp geringfügig geändert.

Im Jahre 1963, nachdem bereits rund

180.000 Exemplare das Werk verlassen

hatten, wurde eine limitierte Anzahl von

50 Stück mit 2,5“ Lauflänge (Seriennummern

K544672-K544721) auf den Markt

gebracht. Der Erfolg blieb nicht aus, so

dass diese „Stupsnase“ ab 1966 auch

standardmäßig im S&W Katalog zu finden

war. 1977 mit der Einführung des M19-4

wurde ein kleiner Gasdichtungsring auf

der Stirnseite der Trommel um die Bohrung

der Ausstoßerstange angebracht,

der heute zum gewohnten Bild einer S&W

Trommel zählt. Im Jahr 1982, wir sind

mittlerweile beim Modell 19-5 angelangt,

wurde die zusätzliche Verstiftung des

Laufes in der Rahmenbrücke aufgegeben.

Weiteres auffälliges Merkmal dürfte sein,

dass die Patronenränder nun nicht mehr

versenkt sind, ein früheres Ausstattungsmerkmal,

dem einige Schützen heute

noch nachtrauern. Beim Modell 19-6 blieben

die Änderungen minimalistisch, hier

wurde lediglich ab 1988 die Schraube zur

Fixierung des Trommelkrans geändert.

Mit dem Erscheinen des Modell M19-7 gab

es hingegen ein paar wesentliche Modifikationen.

Ab 1994 wurden das Visier und

der Ausstoßer geändert und gleichzeitig

die Uncle-Mikes Gummi-Griffschalen verbaut.

Ab 1995 wurde dann der bis dahin

verwendete, eckige „Square Butt“-Griffrahmen

zu Gunsten des heute modellübergreifend

anzutreffenden, runden

„Round Butt“-Griffstücks aufgegeben.

Um 1997 hielt die MIM („Metal Injection

Molding“)-Technologie mit aus Metallpulver

gebackenen Bauteilen in Form des

Abzuges und Trommelschiebers Einzug

bei den M19-Modellen. Mit dem Modell

19-8 wurde ab 1998 dann auch noch der

Hammer im MIM-Verfahren hergestellt

und der Schlagbolzen dabei drehbar gelagert.

1999 war dann ein Schock für die

eingeschworene M19-Fangemeinde, denn

erst wurde die 2,5“ Version aus dem Programm

genommen und im November des

Jahres die gesamte Modellreihe gestrichen.

Somit verschwand mit dem alten

Jahrtausend auch ein Klassiker aus dem

Smith &Wesson-Programm, der heute

noch eine treue Anhängerschaft hat.

Die Geschichte M19 ist damit aber nicht

ganz zu Ende, denn der baugleiche Revolver

Modell 66 Combat Magnum aus

rostträgem Stahl erblickte zwar erst 1970

mit der Seriennummer K949100 das Licht

der Welt, konnte sich aber, bis auf eine

mehrjährige Pause, bis heute im Herstellerkatalog

halten Wer die brünierte Ausführung

aus Karbonstahl bevorzugt, wird

heute auf dem Gebrauchtwaffenmarkt

fündig und das manchmal zu echten

Schnäppchenpreisen. Die uns vorliegende

4“-Testwaffe wurde uns freundlicherweise

von der Firma Waffen-Frank aus

Mainz zur Verfügung gestellt, die über die

Landesgrenzen hinaus als Gebrauchtwaffen-Spezialist

bekannt ist und in ihrem

riesigen Fundus gleich mehrere M19 vorrätig

hatte. Eine kurze 2,5“-Version stammt

aus eigenen Redaktions-Beständen.

Auf dem Schießstand

Unsere beiden Oldies sollten natürlich

auch auf dem Schießstand zeigen, was in

ihnen steckt. Bei der Präzisionsüberprüfung

(Ransom Rest, zwei volle Trommelladungen

auf 25 Meter) gingen diesmal acht

Laborierungen, davon zwei .38 Special

sowie sechs .357 Magnum Ladungen, im

Gewichtsbereich von 125 bis 180 Grains

ins Rennen. Den Anfang macht dabei der

M19 mit 2,5“-Lauf, der sich am besten mit

unserer einzigen Handladung (Remington

180 Grains Kegelstumpf-Hohlspitz

35 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

Oldies but Goldies: Smith & Wesson M19 Combat Magnum .357 Mag.

Schussleistung Smith & Wesson M19 in .38 Special/.357 Magnum

Kaliber

Geschoss-Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia

Laborierung-Menge

(grs.)-Hersteller-Sorte

OAL

in mm

2,5“ 4“

v 2

v 2

-Diff. Faktor MIP Präzision

v 2

in m/s in m/s

in

m/s

.38 Special 125 Magtech JSP TC .357“ Magtech Fabrikp. 36,6 252,0 28,0 103,3 204,1 139 268,0 27,6 109,9

.38 Special 158 Geco JHP TC .357“ GecoFabrikp. 38,2 220,9 24,3 114,5 226,2 71 215,6 48,0 111,8

.357 Magnum 158 Geco JHP TC .357“ Geco Fabrikp. 40,1 329,9 18,5 171,0 337,8 80 342,5 19,0 177,5

357 Magnum 158 Magtech SJHP TC .357“ Magtech Fabrikp. 39,5 328,4 21,0 170,2 336,2 56 345,9 30,2 179,3

.357 Magnum 158 PMC JSP TC .357“ PMC Fabrikp. 40,0 317,8 12,2 164,7 325,8 58 329,8 31,1 171,0

.357 Magnum 158 Remington JSP TC .357“ Remington Fabrikp. 40,2 329,9 28,9 171,0 337,8 49 358,8 25,1 186,0

.357 Magnum 158 S&B JSP TC .357“ S&B Fabrikp. 40,0 325,4 16,1 168,7 333,2 55 337,7 25,2 175,0

.357 Magnum 180 Remington JHP TC .357“ 7,6 Hodgdon Longshot 41,5 289,0 13,9 170,7 338,1 42 295 8,0 174,2

Durchschnitt aller Laborierungen 69

v 2

-Diff.

in m/s

Faktor

Die genaue Modellbezeichnung findet sich an

gewohnter Stelle in der Rahmenbrücke.

36 caliber 9/2014

mit 7,6 Hodgdon Longshot) vertrug: 12

Schuss auf 42 Millimetern. Platz Zwei

ging an die Remington 158 Grains Teilmantelpatrone

mit 49 Millimetern. Auf

dem dritten Rang lag die wohl günstigste

Patrone im Test in Gestalt der Sellier &

Bellot 158 Grains Teilmantel mit 55 Millimetern.

Dass der rechnerische Präzisions-Durchschnitt

als Mittelwert aus allen

Laborierungen bei gerade einmal 69 Millimetern

lag, dürfte auch der Magtech .38

Special Laborierung zuzuschreiben sein,

die mit 139 Millimetern schon ordentlich

über die Scheibe streute. Der 4“-Variante

schmeckte ebenfalls unsere Handladung

mit dem 180 Grains Remington JHP TC

Projektil am besten, was sich in einer

sehr ansehnlichen 29-Millimeter-Gruppe

widerspiegelte. Auch 34 Millimeter, erzielt

mit der Sellier & Bellot-Fabrikpatrone

mit 158 Grains Teilmantel-Geschoss,

überzeugten. Auf Platz Drei folgte dann

die Magtech 158 Grains Teilmantel-

Hohlspitz-Patrone mit 47 Millimetern. Im

Durchschnitt aller Laborierungen blieb es

dann bei 65 Millimetern, wobei hier beide

.38 Special-Munitionssorten (GECO 158

Grains JHP TC mit 102 mm und Magtech

125 Grains JSP TC mit 92 mm) das Resultat

verschlechterten. Ein wenig Vorsicht

bei der Munitionsauswahl ist gerade beim

Smith & Wesson-Revolver M19/66 Combat

Magnum angesagt, denn aufgrund der

Um Lichtreflexe zu minimieren, wurde ein Teil der

Laufoberseite längsgeriffelt.


MIP

Präzision

Bemerkungen zu den

Laborierungen

217,1 92 schnelle 38 Ladung

220,7 102 zu langsam für Top Präzision

350,7 91 aus 4“ knapp am Faktor/MIP.

354,1 47 Caliber Referenzpatrone

337,7 49 Standardpatrone

367,6 75 sonst besser

345,8 34 Top

344,1 29 bestes Ergebnis im Test

65

Alle Geschoss- und Pulvergewichte in Grains (zum

Umrechnen in Gramm bitte mit 0,0648 multiplizieren).

v 2

= Geschossgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde,

2 Meter vor der Mündung gemessen. OAL = Overall

Length = Patronengesamtlänge. Abkürzungen in

caliber: JHP = Jacketed Hollow Point = Teilmantel-Hohlspitzgeschoss.

JSP = Soft Point = Teilmantelgeschoss.

TC = Truncated Cone = Kegelstumpf. Testaufbau: Die

Geschossgeschwindigkeit (v 2

in Meter pro Sekunde)

wurde mit einer Mehl BMC 18 Anlage gemessen. Die

Präzisionsüberprüfung erfolgte mit je einer 10-Schuss-

Gruppe aus der Ransom Rest Schießmaschine auf der

25-Meter-Distanz. Die Schussbilder beziehen sich auf

die am weitesten auseinander liegenden Schusslochmitten.

Die Klammerwerte geben die Präzision ohne

einen Ausreißer an. Alle Handlaborierungen in neuen

Remington Hülsen mit Federal 100 Standard Pistol

Standard Zünder und Roll- Crimp. Alle Ladeangaben

ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt nach dem

Gesetz eigenverantwortlich!

geringen Rahmen-Dimensionen ist auch

der freiliegende Laufansatz im Durchmesser

schmal, was gerade bei Verwendung

von heißen .357 Magnum Ladungen mit

schnellen 125 Grains Mantelgeschossen

im Dauergebrauch (!) zu Rissen und Schäden

führen konnte. Wer aber die softeren

.357 Magnum Ladungen bevorzugt oder

gar auf verkupferte oder reine Bleigeschosse

setzt, wird wohl weniger mit diesem

Nachteil konfrontiert werden.

caliber Fazit

Der Smith & Wesson K-Frame-Revolver

Modell 19 Combat Magnum ist ein handlicher,

bestens ausbalancierter Klassiker

mit lebendiger Geschichte, der gerade

caliber-Kontakt

Waffen Frank GmbH, Steingasse 12, 55116 Mainz

Telefon: +49-(0)6131-211698-0

Fax: +49-(0)6131-211698-8

www.waffen-frank.de, info@waffen-frank.de

in der Ausführung aus brüniertem Karbonstahl

seinen Charme versprüht. Er

macht als Fangschusswaffe im Revier

oder als Sportrevolver in den entsprechenden

Dienstwaffen- und PPC/1500-

Disziplinen des BDMP auf dem Schießstand

eine gute Figur. Ausführungen mit

6“/152 mm langen Läufen lassen sich

verbandsübergreifend in vielen statischen

Präzisionsdisziplinen verwenden.

Der stählerne Oldtimer ist auf dem Gebrauchtwaffenmarkt

leicht zu erwerben

oft auch noch zu verlockenden Preisen.

Von daher lautet die Devise ganz

klar: Zugriff!

Text: Tino Schmidt/Stefan Perey

Fotos: Uli Grohs

High Speed Geschosse

Für perfekte Präzision in allen Schießdisziplinen:

DSB MIP, BDMP 1500, BDS IPSC, Bianchi

Cup etc. Unsere Kurzwaffen-Geschosse sind

laufschonend, preiswert und immer verfügbar.

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37 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

Sicherheitsfachmesse EUROSATORY 2014 in Paris, Frankreich

Star Wars

Eine Show der Superlative: Anlässlich der vom 16. bis 20 Juni dieses Jahres abgehaltenen Sicherheitsfachmesse

EUROSATORY präsentierten auf über 175.000 Quadratmetern rund 1.500 hochspezialisierte Aussteller

ihre Exponate, die fast 56.000 Fachbesucher begutachteten.

Diese Veranstaltung für Luft- und

Landverteidigung mit globaler Bedeutung

und Beteiligung von 88

Nationen wird von Regierungsvertretern,

Beschaffern, hochrangigen Militär- und

Polizeipersonal sowie Sicherheitsfachkräften

genutzt, um sich über die neuesten

Produktentwicklungen zu informieren

und die entscheidenden Kontakte

zu knüpfen. Erstmals wurden hierbei die

Marktbereiche „Homeland Security“, zivile

Sicherheitsunternehmen sowie Schutz

für private Firmen stärker berücksichtigt.

Neben den ausgestellten großen Waffensystemen

und Transportlösungen für Luft

und Land wie gepanzerte Vehikel, Hubschrauber

und Drohnen, diversen „Soldat

der Zukunft“-Projekten oder High-Tech-

Elektronik interessierten uns vorwiegend

Scharfschützengewehre, Sturmgewehre,

Dienstpistolen, Optiken, Munition und

persönliche Mannausrüstung. Hier nur ein

kleiner Ausschnitt der entdeckten Neuheiten

ohne Anspruch auf Vollständigkeit

die wir als besonders innovativ und interessant

erachten.

Exotische Kompaktklasse

38 caliber 9/2014

„Star Wars“ lässt grüßen: Auf der EUROSATORY 2014 präsentierte das „Who is Who“ der Rüstungsindustrie

innovative Produkte. Die offizielle Pressemitteilung der Messeorganisation umfasste alleine 96 Seiten

voller Neuheiten aus allen nur vorstellbaren Marktbereichen der Land- und Luftverteidigung.

Schon in der letzten caliber-Ausgabe Juli/

August 2014 berichteten wir im Rahmen

unserer Reportage über den dreitägigen

TAPC-Basisschießlehrgang mit dem Steyr

AUG-Z über einen gewissen Boom der

Selbstladegewehre in Bullpup-Bauweise

im Standardkaliber 5,56x45 mm NATO

(.223 Remington). Dies beweisen neben

dem AUG-Klassiker jüngere Konstruktionen

wie das israelische IWI Tavor TAR 21

oder das amerikanische Desert Tech MDR

und MDR-C. In Paris konnten wir weitere,

neue Bullpup-Sturmgewehre aus Kroatien

und Singapur bewundern. Das kroatische

Unternehmen HS Products (früher IM

Metall) ist caliber-Lesern als Produzent

der eigenständigen Polymerdienstpistole


mit Handballensicherung und Schlagbolzenschloss

bekannt, die in den USA von

Springfield Armory als „Extreme Duty“

(XD)-Modellfamilie äußerst erfolgreich

vermarktet wird. Man ist aber auch im

Bereich der militärischen Sturmgewehre

tätig und bringt nun mit dem VHS-2 den

Nachfolger des vor sechs Jahren auf dem

Markt eingeführten HS-Bullpup-Gewehrs

VHS heraus, das bei den kroatischen

Streitkräften Dienst schiebt. Auffälligstes

Ausstattungsmerkmal des VHS-2 ein

indirekter Gasdrucklader mit Kurzhub-

Impulsgestänge, einem deutlich vom HK

G36 inspirierten Magazin sowie 410 mm

und 500 mm Lauflänge ist eine justierbare

Schulterstütze, was unseres Wissens

ein echtes Novum bei Selbstladegewehren

mit hinter der Abzugseinheit gelagertem

Magazin/Hülsenauswurf darstellt. Weitere

Features dieser interessanten Konstruktion:

schnelle Umstellung des Hülsenauswurfs

von der einen auf die andere Waffenseite

(entscheidend beim Schießen hinter

Deckungen), verbesserter Feuerwahlhebel,

Handschutz und Tragegriff (mit MIL-

STD-1913 Picatinny-Montageprofil und

integrierter, mechanischer Notvisierung).

Das in der Form ein wenig an ein französisches

FAMAS erinnernde HS Products

VHS-2 wirkt unserem Eindruck nach etwas

klobiger als das erstaunlich formschöne,

schnittige „Bullpup Modular Combat Rifle“

(BMCR) von Singapore Technologies

Kinetics (ST Kinetics), das belegt, dass

man auch in Asien heutzutage etwas vom

modernen Feuerwaffenbau versteht. Das

BMCR aus Singapur basiert auf bereits vor

zwei Jahren vorgestellten „Next Generation

Concept Rifle“-Prototypen für das heimatliche

„Advanced Combat Man System“

(ACMS)-Programm, die als Nachfolger

des bereits bekannten ST Kinetics SAR-21

Bullpup-Gewehrs gehandelt werden und

stellt somit den krönenden Abschluss dieser

Entwicklung dar. Das extrem kompakte

Sturmgewehr mit indirektem Gasdruckladesystem

mit neben dem Lauf angeordnetem

Kurzhubkolben und schneller, bequemer

Laufwechsel-Möglichkeit nach Steyr

AUG-Vorbild ist in vielen Details technisch

innovativ, was vor allem das Hülsenauswurfsystem,

das das Messing in Richtung

Mündung aus der Waffe befördert, beweist.

Sicher, auch andere Bullpup-Konstruktionen

wie das FN F2000 oder Kel-Tec

Paris-Meeting: Blick in eine der riesigen Messehallen der EUROSATORY, die auch auf dem Außengelände

Exponate diverser Hersteller ausstellte.

Gezeigt wurden großen Waffensysteme und Transportlösungen für Luft und Land wie gepanzerte Vehikel,

Hubschrauber und Drohnen.

39 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

Sicherheitsfachmesse EUROSATORY 2014 in Paris, Frankreich

40 caliber 9/2014

Hier zu sehen das erste in Europa geprüfte, flugfähige All-Terrain-Vehikel „Pegase“ der französischen

Firma Vaylon (siehe: www.vaylon.fr).

Der Zeit voraus: Wir stellten das Steyr STM 556 in aller Ausführlichkeit bereits in caliber November/Dezember

2012 vor. Leider gibt es immer noch keine klaren Herstelleraussagen zur Markteinführung.

RFB werfen die Hülsen nach vorne aus.

Doch bei solcherart Systemen werden die

Hülsen erst in einem Tunnel gesammelt

und durch nachfolgende, verbrauchte Munition

aus der Waffe hinaus geschoben.

Beim komplett beidseitig bedienbaren ST

Kinetics BMCR jedoch sorgt ein mit dem

Verschluss verbundener Kolben dafür, dass

nach jedem Schuss die Hülse sofort aus

dem Waffensystem heraus katapultiert

wird.

Science Fiction-Granate

Da wir uns ohnehin im Reich der Bullpup-

Konstruktionen bewegen…Darf man

den Gerüchten Glauben schenken, dann

wird wohl nächstes Jahr der zukunftsweisende,

kompakte, halbautomatische

Granatwerfer XM25 im Kaliber 25x40 mm

offiziell und in größeren Stückzahlen bei

den amerikanischen Streitkräften eingeführt.

Das in Zusammenarbeit zwischen

Heckler & Koch und ATK entstandene,

futuristische Waffensystem geht auf das

alte „Objective Individual Combat Weapon“

(OICW)-Programm der U.S. Army

zurück. Wir zeigten das frühe, heute

übrigens als XM29 bezeichnete Original

anlässlich der Vorstellung des damals

brandneuen, zivilen Heckler & Koch

SL8-Selbstladegewehrs bereits in caliber

12/1998 (!) Hierbei handelte es sich noch

um eine Kombination aus Sturmgewehr

in 5,56 und 20 mm-Granatwerfer, während

das aktuelle XM25 von ATK auch

als „Airburst Assault Weapon“ bezeichnet

ein reiner Granatwerfer mit Magazinkapazität

für vier Patronen, Ballistik-

Computer XM104, und High-Tech-Optik

ist. Mit dem XM25 ist der Schütze in der

Lage mittels Feuerleitsystem hochexplosive

Granaten in der Luft exakt programmiert

zur Detonation zu bringen, um verdeckte

Kontrahenten effektiv bekämpfen

zu können. Der XM104 besitzt ein optisches

Tageslicht-Zielfernrohr, eine Thermaloptik,

Laserentfernungsmesser sowie

Digital-Kompass. Dem Vernehmen nach

wurde der XM25 bereits in Afghanistan

eingesetzt, im weiteren Verlauf sollen

bis zu 100 Modifikationen vorgenommen

worden sein und eine endgültige Einführung

von bis 1.100 Exemplaren bei den

amerikanischen Streitkräften soll 2015

erfolgen.


Konventionelle Stürmer

Im Marktsektor der klassischen Sturmgewehre

mit vor der Abzugseinheit positioniertem

Magazin konnte man junge, auch

schon anderswo gesichtete Waffensysteme

wie das tschechische CZ 805 BREN A1

(Standardversion) und A2 (Karabinerausführung),

das amerikanische SIG 555xi

oder auch das sagenumwobene Steyr

STM 556 aus Österreich alle natürlich in

5,56x45 in teilweise im Detail verbesserten

Entwicklungsstufen oder mit neuen

Aufrüstungspaketen begutachten. Gemeinsamer

Nenner der genannten Waffen

ist ein indirektes Gasdruckladesystem mit

Impulsgestänge und Drehkopfverschluss,

wobei zumindest das SIG 556xi und Steyr

STM 556 im äußeren Erscheinungsbild

klar von Eugene Stoners großem Wurf in

Gestalt des AR-10/AR-15 abstammen.

Das modulare CZ 805 BREN A1 gewann

bereits zum Jahreswechsel 2009/2010

eine Ausschreibung des Verteidigungsministeriums

der Tschechischen Republik

und nach der Vertragsunterzeichnung im

März 2010 wird es an die Armee im Heimatland

ausgeliefert. Typische Features

dieser Waffe mit einer theoretischen Feuergeschwindigkeit

von 760 Schuss pro

Minute sowie einem 360 mm langen (A1

Bei den konventionellen Sturmgewehren

in 5,56x45 mit vor dem

Abzug gelagertem Magazin gab

es junge Konstruktionen wie die

hier gezeigte CZ 805 BREN A2

Karabinerversion zu sehen.

Das kroatische Bullpup-Sturmgewehr HS Products

VHS-2 in 5,56x45 ist das erste seiner Art mit einer

verstellbaren Schulterstütze.

41 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

Sicherheitsfachmesse EUROSATORY 2014 in Paris, Frankreich

Das höchst innovative, kompakte BMCR in 5,56x45

von ST Kinetics aus Singapur.

Die CZ Maschinenpistole Scorpion EVO 3 A1 in 9x19 basiert auf einem kraftschlüssig verriegelnden,

aufschießenden Masseverschluss mit einem 7,7“ (196 mm) langen Lauf und besitzt eine theoretische

Feuerkadenz von 1.150 Schuss in der Minute. Aufgrund des massiven Einsatzes von Polymerkunststoffen

wiegt sie im Leerzustand mit eingesetztem Magazin nur 2,77 kg.

Standardversion) oder 277 mm langen

(A2 Karabiner) kalt gehämmerten Lauf

sind: Auswechselbares Magazinschacht-

Modul (für originales CZ-Magazin sowie

M16- oder G36-Magazin), austauschbare

Abzugsgruppe in Kombination mit Feuerwahlhebel

mit vier Stellungen (Sicher,

Einzelfeuer, 2-Schuss-Feuerstoß, Dauerfeuer),

ebenfalls schnell wechselbare,

klappbare Schulterstütze, MIL-STD-1913

Picatinny Montageschienen, mechanische

Klappvisierung (Back Up Iron Sight; BUIS)

von Troy Industries. Passend dazu gibt es

reichlich Zusatzausrüstung wie beispielsweise

den hauseigenen Granatwerfer CZ

805 G1 in 40x46 mm. Beide jungen Waffensysteme

wurden von der tschechischen

Armee im Rahmen von Auslandseinsätzen

in Konflikten erfolgreich eingesetzt und

erwecken auch das Interesse von Exekutivkräften

anderer Nationen. Beim SIG 556xi

handelt es sich im Grunde genommen um

das legendäre, schweizerische SIG550-

Gasdruckladesystem mit langem Gasgestänge

nach AK-47-Bauart im modularen

„Außenkleid“ eines AR-Gewehrs. Durch

Austausch von Verschluss, Lauf und Magazin

ist ein Kaliberwechsel von 5,56x45

auf .300 AAC Blackout möglich (siehe auch

caliber 6/2014-Titelthema: „.300 Whisper

Behördenkaliber der Zukunft?“). Wechselt

man auch noch das Griffstück („lower

Kompakt-Granatgewehr in Bullpup-Bauweise: Das

Heckler & Koch XM25 wird der Gerüchteküche zufolge

nächstes Jahr in größeren Stückzahlen bei der US Army

eingeführt.

42 caliber 9/2014


Und noch ein Bullpup: Der französische, alt gediente Klassiker FAMAS wirkt

in dieser Vollausstattung etwas überfrachtet. Die „Trompete“ schiebt bereits

seit 1978 Dienst und dürfte in Kürze ausgemustert werden.

Das brandneue israelische Scharfschützengewehr DAN von IWI im Kaliber

.338 Lapua Magnum weckt gewisse Assoziationen an das MDT TAC Leichtmetallchassis

aus Kanada (siehe caliber 7-8/2012).

receiver“) gegen eines mit AK-47-kompatiblem

Magazinschacht, ist auch die Nutzung

der 7,62x39 aus AK/AKM-Magazinen

möglich. Tja, was soll man sagen? Vor zwei

Jahren präsentierten wir als weltweit erste

Waffenfachzeitschrift das im Detail sehr

innovative Steyr Sturmgewehr STM 556, im

alljagd_munition_anz.qxd 07.08.2014 12:45 Uhr Seite 1

Prinzip ein AUG-Gasdruckladesystem verpackt

im AR-Kleid, das dem Trend entsprechend

modular aufgebaut ist und somit

einen schnellen Kaliber- und Laufwechsel

ermöglicht. Leider konnten wir trotz diverser

Bemühungen bis heute nicht vom

Hersteller erfahren, wann das STM 556 die

Produktionsserienreife erreicht hat und

auf dem Markt erscheinen wird.

Kennen Sie DAN?

Israel Weapon Industries (IWI) stellte

das erste hauseigene Scharfschützen-

MUNITION

FMC Full Metal Case (Vollmantel)

LRN Lead Round Nose (Blei-Rundkopf)

SJSP Semi Jacketed Soft Point (Teilmantel-Flachkopf)

JHP Jacketed Hollow Point (Hohlspitz)

FMC-SUB Full Metal Case Subsonic (Vollmantel)

LWC Lead Wadcutter (Blei-Scharfrand)

JSP-Flat Jacketed Soft Point Flat (Teilmantel-Flachkopf)

FMC/SWC Full Metall Case (Vollmantel-Scharfrand)

Magtech Pistolen- und Revolvermunition

Geschoss- 50 500 1.000 2.000

Art.-Nr. Kaliber Geschossart gewicht Stück Stück Stück Stück

4160107 .32 S&W long LWC 98 20, 185, 336, 652,

4160110 .38 Spec. LRN 158 16,50 142, 258, 500,

4160112 .38 Spec. SJSP 158 19, 168, 304, 590,

4160115 .357 Mag. SJSP 158 20, 185, 336, 652,

4160121 9 mm Para FMC 124 15, 126, 230, 446,

4160123 9 mm Para JSP-Flat 95 18, 146, 264, 512,

4160119 9 mm Para FMC-Subsonic 147 18, 146, 266, 516,

4160135 9 mm Para JHP 115 17, 142, 257, 499,-

4160128 .44 Mag. SJSP 240 31, 270, 488, 946,

4160131 .45 ACP FMC 230 23, 192, 348, 675,

4160132 .45 ACP FMC/SWC 230 25, 204, 370, 716,

Preise in €

Alljagd Topstar 9 mm Para

Art.-Nr. Kaliber Bezeichnung

4500558 9 mm Para Alljagd Topstar

Geschoss 1.000 Stück 2.000 Stück

Vollmantel 8 g 212, € 398,

Alljagd Topstar .22 l.r.

Art.-Nr. Kaliber Bezeichnung 50 Stück 1.000 Stück

4500408 .22 lfB Alljagd Topstar 5,20 € 85,

5.000 Stück 10.000 Stück 20.000 Stück 30.000 Stück

404, € 734, € 1.476, € 2.106,

Erhältlich in allen Alljagd-Fachgeschäften und bei:

Alljagd-Versand GmbH I Postfach 1145 I 59521 Lippstadt I Tel. 02941 974070 I Fax 02941 974099 I info@alljagd.de I www.alljagdhaendler.de I Verkauf nur an Berechtigte.

43 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

Sicherheitsfachmesse EUROSATORY 2014 in Paris, Frankreich

44 caliber 9/2014

Schmidt & Bender PM II Ultra Short-Zielfernrohr 5-20x50 mit Aimpoint-Visier in Huckepack-Anordnung im

„ECOS-O“-Stil.

Das Leupold Mark 6 in 3-18x44 wird in drei Versionen angeboten, zudem gibt es auch ein 1-6x20.

gewehr mit dem heutzutage unvermeidlichen

Leichtmetallchassis und klassischem

Zylinderverschluss im Kaliber

.338 Lapua Magnum vor, das auf die

Modellbezeichnung DAN hört. Das in Zusammenarbeit

mit Scharfschützen der

israelischen Armee entwickelte Gewehr

mit klappbarer Metall/Kunststoff-Schulterstütze

mit den üblichen Verstellungsmöglichkeiten

weist ein Kastenmagazin

für zehn Patronen sowie einen 31“ langen,

frei schwingenden, gehämmerten

Lauf mit speziell entwickelter Mündungsbremse

auf, die wiederum selbstverständlich

Schalldämpfer-kompatibel

ist. Weitere Ausstattungsmerkmale: im

Bereich von 1.000 bis 2.000 Gramm verstellbare

Abzugseinheit, langes Handschutzsystem

aus Alu mit diversen Montageschienen.

Optiken, Licht & Laser

Der schwedische Pionier Aimpoint stellte

in Paris erstmals die nächste Generation

des erfolgreichen Minileuchtpunktvisiers

vor. Das neue Aimpoint Micro T-2

mit modifiziertem Gehäuse, sinnvollen

Detailverbesserungen sowie gesteigerter

elektronischer und optischer Leistung

präsentierten wir bereits ausführlicher

in caliber Juli/August 2014. Der

österreichische Hersteller Kahles zeigte

sein K4i-Zielfernrohr in vollendeter

Ausführung, denn erste Prototypen und

Vorserienmodelle kann man bereits seit

zwei Jahren bewundern. Das militärisch

robuste K4i ist ein simpel zu bedienendes,

kompaktes Zielfernrohr mit vierfacher

Vergrößerung und 30 mm Objektivdurchmesser

sowie Leuchtabsehen.

Es besitzt einen Dioptrien-Ausgleich

für die Korrektur von Fehlsichtigkeit im

Bereich von +2- bis -4-Dioptrien sowie

einen großen Augenabstand und ein riesiges

Gesichtsfeld. Das stufenlos in der

Leuchtintensität regulierbare Leuchtabsehen,

gespeist von einer CR2032 3V

Lithiumbatterie in Knopfform, deren

Lebensdauer 6 Stunden bei Maximalbetrieb

beträgt, befindet sich in der ersten

Bildebene und ist auf die Ballistik

der 5,56x45/.223 Rem. abgestimmt. Die

Kahles K4i, ein robustes, einfaches Zielfernrohr

mit vierfacher Vergrößerung.


Das Laser Devices Licht-Laser-Modul DBAL-PL passt an jede 1913-Schiene und wird mit einer Lithiumbatterie betrieben.

alljagd_waffen_anz.qxd 07.08.2014 12:44 Uhr Seite 1

Verstellungstürme für Höhen- und Seitenkorrekturen

weisen Klick-Rasten von

15 mm/100 Meter auf. Das Leichtmetallgehäuse

ist rundum mit Picatinny-Montageprofil

versehen, was das Aufrüsten

weiterer Komponenten erleichtert. Die

Montage des Kahles K4, die natürlich

auf alle MIL-STD-1913-Schienen passt,

stammt vom deutschen Qualitätshersteller

Recknagel, der mit seiner „ERA

TAC“-Montage-Linie höchste Reputation

genießt. Die US-Firma Laser Devices,

mittlerweile Teil der großen Beretta-

Unternehmensgruppe, zählt seit Jahren

zu den etablierten Herstellern von

Laserzielgeräten für alle Waffentypen.

Neu ist das Vier-Funktionen-Modell

DBAL-PL für Dienstpistolen (gab es bisher

als DBAL für Gewehre/Karabiner)

mit 400 Lumen starker Weißlichtquelle,

wahlweise rotem oder grünem Laserzielstrahl

sowie IR-Licht. Auch der

große US-Produzent Leupold war vor

Ort vertreten, wobei wir aus dem üppigen

Programm an militärisch robusten

Optiken von Leuchtpunktvisieren für

Nahdistanzen bis hin zu monumentalen

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45 caliber 9/2014


MILITÄR & POLIZEI

Sicherheitsfachmesse EUROSATORY 2014 in Paris, Frankreich

Scharfschützen-Zielfernrohren für Maximalentfernungen

hier exemplarisch

die junge Mark-6-Baureihe kurz behandeln

wollen. Von der Qualität dieser

Zielfernrohre zeugt der gemeinsam mit

dem schwedischen Hersteller Aimpoint

Das neue Aimpoint Micro T-2 Minileuchtpunktvisier

stellten wir bereits in caliber 7-8/2014 vor.

gewonnene Fünf-Jahres-Vertrag über

die Lieferung von „Enhanced Combat

Optical Sight Optimized“ (ECOS-O)

-Optiksystemen mit einem Auftragsvolumen

in Höhe von 51,5 Millionen US-

Dollar an das U.S. Navy Surface Warfare

Center (NSWC) Crane Division. Hierbei

werden die jungen Leupold Mark 6 Zielfernrohre

3-18x44 zusammen mit hauseigenen

Mark 6 IMS Integralmontagen

sowie obenauf thronenden Aimpoint Micro

T-1 Leuchtpunktvisieren mit 2 MOA

großem Leuchtpunkt für die Verwendung

auf unterschiedlichen Dienstgewehren

(M4/M4A1 Carbine, SCAR Mk17,

M14, M16, Mk11 oder Mk12) in 5,56x45

Moderne Ausbildungskonzepte und Schießtechniken

erfordern modernes Schießstand-Equipment.

Hier ein 3-D-Zielmedien-Roboter von Marathon

Targets aus Australien (www.marathon-targets.com)

sowie modulare 3-D-Ziele von TAT3D aus Italien

(www.tat3d.com).

mm und 7,62x51 mm geliefert. Dieses

leichtgewichtige, kompakte sowie mit

Nachtsichttechnik kompatible Optikpaket

ersetzt die bisher verwendeten Zielfernrohre

wie das Leupold Mark 4 MR/T

2,5-8x36 (TS-30 A2) und erweitert das

Einsatzspektrum erheblich. Ohne Vergrößerung

sind Reichweiten von 0-300

Meter abdeckbar, mit Vergrößerung erstrecken

sich die Einsatzdistanzen von

300 bis maximal 1.000 Meter. Während

von Leupold die beschriebenen Gläser

(im Wert von 42,8 Millionen Dollar) kommen,

liefert Aimpoint die Leuchtpunktvisiere

samt Montageplatten (im Wert

von 8,7 Millionen Dollar) an das NSWC

Crane, dort werden die Systeme von den

Waffenmeistern montiert. Der deutsche

Hersteller Schmidt & Bender bot sein üppiges

PM II-Zielfernrohr Programm zur

näheren Begutachtung am Messestand

an und erhielt wie immer viel Zuspruch

vom Publikum. Unter anderem präsentierte

man die hessische ECOS-O-Lösung

mit hauseigenem, extrem kurzbauendem

Ultra Short 5-20x50-Zielfernrohr

und aufgesatteltem Aimpoint-Reflexvisier,

das auch auf kompakten Waffen mit

einem Nachtsichtvorsatz oder weiterer

Ausrüstung kombiniert werden kann.

Text: Stefan Perey

Fotos: Harald Gräff

46 caliber 9/2014

Modulares Multikaliber-Selbstladegewehr SIG 556xi, das die Konvertierung

von 5,56x45 auf .300 Blackout und 7,62x39 gestattet.

Die nächste EUROSATORY...

wird vom 13. bis 17. Juni 2016 in Paris stattfinden.

Siehe auch: www.eurosatory.com


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Bei seiner äußersten Kompaktheit wartet

das Leupold ® Mark 6 ® mit allem auf,

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47 caliber 9/2014


LANGWAFFEN

Selbstladekarabiner auf AR-Basis in 9x19 von Pro Arms und Schmeisser

Ungleiche Brüder

Obwohl beide Karabiner mit Masseverschluss in 9 mm Luger auf dem AR-Design basieren, sind sie doch

grundverschieden. Das tschechische Pro Arms Armory PAR MK 3 mit gefrästen Hauptbestandteilen ist komplett

modular und das deutsche Schmeisser AR-15 Carbine mit geschmiedetem Griffstück und Systemgehäuse

eher klassisch aufgebaut.

48 caliber 9/2014

Deutsch-amerikanische Freundschaft: Zwei kompakte Karabiner aus Deutschland

und Tschechien, die auf einer US-Konstruktion beruhen und für Georg Lugers großen

Wurf in Form der Pistolenpatrone 9x19 eingerichtet sind. Oben Schmeisser

AR-15 Carbine und darunter Pro Arms PAR MK 3.


Soviel vorweg: Unterschiede gibt auch

hinsichtlich der waffenrechtlichen

Einstufung der Karabiner, denn während

zumindest die hier vorgestellte Pro

Arms PAR MK 3-Version aufgrund der kurzen

Lauflänge von 10,5“ (267 mm) für das

sportliche Schießen in deutschen Landen

nicht zugelassen ist und somit nur von

Jagdscheininhabern und Waffensachverständigen

erworben werden könnte, handelt

es bei dem Schmeisser AR-15 Carbine

mit 16,75“ (425 mm) langem Lauf um eine

für das Sportschießen erlaubte Ausführung.

Tschechische Moderne

Die ausgewachsenen Selbstladegewehre

mit formschlüssig verriegelnden Gasdruckladesystemen

im üblichen Standardkaliber

.223 Remington beider Hersteller

haben wir in caliber bereits mehrfach vorgestellt.

Während das sehr modern gestaltete

Pro Arms Armory PAR MK 3 mit indirektem

Kurzhubkolben-Gasdruckladesystem,

vierfach verstellbarem Gas-Kolben sowie

Schnellwechsel-Laufsystem kaum noch

technische Gemeinsamkeiten mit Eugene

Stoners Originalentwurf besitzt (siehe caliber

3/2012 und 3/2013), ist das simpler

aufgebaute Schmeisser AR-15 mit direktem

Gasdruckladesystem ein originalgetreuerer

Nachfahre des amerikanischen

Klassikers (siehe beispielsweise Premiere-

Test in caliber 1/2011). Auch der tschechische

9x19-Karabiner, wie das Schmeisser

AR-15 Carbine mit einem kraftschlüssig

verriegelndem Feder-Masse-Verschluss

ausgestattet, besitzt die schnell zerlegbare

Modulbauweise mit Kaliber- und Laufwechselmöglichkeit.

Zuerst einmal wird

ein Klemmhebel am Handschutz um 180

Grad gedreht, damit man den Handschutz

mit umlaufenden MIL-STD-1913 Montageschienen

nach vorne abziehen kann. Weil

der Hersteller offensichtlich sicherstellen

möchte, dass sich die Schnellwechselmechanik

des Handschutzes nicht versehentlich

lösen kann, war schon sehr viel

Kraft vonnöten, um den Klemmhebel um

180 Grad in die Gegenrichtung schwenken

zu können. Ein paar präzise, leichte

Schläge mit dem Gummihammer brachten

hier Bewegung in die Sache. Bei der

Abnahme des Handschutzes stellten wir

fest, dass er ohnehin schon sehr stramm

auf der Laufbefestigungsmutter saß, so

dass also so viel Vorspannung in der Hebelklemmmechanik

gar nicht notwendig

gewesen wäre. Nachdem man eine Raste

heruntergedrückt hat, die als Drehsicherung

für die Laufmutter dient, kann man

die Laufmutter lösen und danach den

vom deutschen Hersteller Lothar Walther

stammenden Lauf aus dem Systemkasten

entfernen. Wie gewohnt, befand sich die

Gesamtverarbeitung und Oberflächenbeschaffenheit

auf hohem Niveau. Das aus

dem vollen 7075 T6 Aluminiumblock heraus

gefräste Griffstück und Systemgehäuse

mit markantem Design waren mit absolutem

Minimalspiel bestens aufeinander

abgestimmt. Die aus Standardteilen bestehende

Abzugsgruppe war werksseitig

auf ein relativ hohes Abzugsgewicht von

3.810 Gramm einjustiert.

49 caliber 9/2014


LANGWAFFEN

Selbstladekarabiner auf AR-Basis in 9x19 von Pro Arms und Schmeisser

Pro Arms PAR MK 3 und Schmeisser AR-15

Carbine in 9 mm Luger in der Seitenansicht.

Germanische Klassik

Eine ausgeprägte Modulbauweise wie

beim tschechischen Karabiner gibt es

beim Schmeisser AR-15 Carbine in 9 mm

Luger nicht. Die im Gesenk geschmiedeten

Hauptbestandteile Griffstück

und Systemgehäuse aus der Alulegierung

7075 T6 waren auch beim AR „Made

in Germany“ toleranzarm gepasst. Der

ebenfalls von Lothar Walther gefertigte

Lauf besitzt im Gegensatz zum Pro Arms-

Karabiner keinen Mündungsfeuerdämpfer

im traditionellen „Birdcage“-Design.

Umkleidet wird das Rohr von einem runden

Leichtmetall-Handschutz, der von

vielen Schützen gerade im dynamischen

Dauereinsatz als handfreundlicher als ein

eckiger „Quadrail“-Handschutz empfunden

wird. Weil an dem Vorderschaft-Rohr

keine Montagemöglichkeit vorhanden ist,

wurde kurzerhand vor dem Handschutz die

Gasentnahme-Einheit mit kurzen Montageschienen

auf den Lauf montiert, die man

ansonsten auch von den .223er-Modellen

aus gleichem Stall kennt. Dieser Gas-Block

besitzt lediglich die Funktion, das vordere

Visierelement aufzunehmen, denn das

Schmeisser AR-15 Carbine in 9x19 arbeitet

ebenso wie die tschechische Konkurrenz

im identischen Kaliber mit einem simplen

Das Pro Arms PAR MK 3 besitzt eine Schnellwechselmechanik für den Handschutz.

Auch der Lauf des tschechischen AR kann schnell gewechselt werden.

Modularer geht es nicht!

50 caliber 9/2014

Der markante Gas-Block des Schmeisser AR-15 Carbine besitzt keine Funktion

und dient lediglich für die etwaige Aufnahme einer mechanischen Visierung.


Masseverschluss anstatt mit einem aufwendigen

direkten oder indirektem Gasdruckladesystem

mit Drehkopf-Verschluss.

Somit kann der Schütze das kurzbauende,

handliche Gewehr im Pistolenkaliber

wahlweise mit Zielfernrohr oder mechanischer

Visierung nutzen. Diese Möglichkeit

Die simplen Masseverschlüsse

ohne Multiwarzen-Drehkopf im

Vergleich: Oben Pro Arms, unten

Schmeisser.

ist auch beim Pro Arms-Karabiner gegeben,

weil er von Hause mit langer Optikmontageschiene

auf der Systemkasten/

Handschutz-Oberseite und mechanischer

Klappvisierung im Magpul BUIS Design

ausgeliefert wird. Während das Modell aus

Tschechien mit einer in sechs Festpositionen

längenverstellbaren Schulterstütze

im Magpul CTR-Design bestückt ist, kommt

der Schmeisser-Karabiner mit einem klassischen,

festen A2 Hinterschaft daher.

Bei der Abzugseinheit konnte aber das

Kurzgewehr deutscher Herkunft punkten,

denn der eingebaute „Two Stage Match

Trigger“ löste bei sauberer Charakteristik

schon nach der Überwindung eines Abzugsgewichts

in Höhe von 1.964 Gramm

aus. Dieser fast um die Hälfte reduzierte

Wert im Vergleich zum Pro Arms-Abzug gestaltete

natürlich auch den Praxistest und

die Produktion von engen Streukreisen

deutlich einfacher. Auf der anderen Seite

gilt das AR-15-Abzugstuning nicht gerade

als Zauberwerk, es stehen jede Menge

Nachrüstteile zur Verfügung und auch mit

geringem finanziellem Aufwand lässt sich

die Abzugscharakteristik schnell verbessern.

Auf dem Schießstand

Um auch bei einem Lauflängenunterschied

von 158 Millimeter halbwegs identische

Geschoss Gewicht-

Hersteller-Art-Dia.

Schussleistung der beiden 9x19-Selbstladekarabiner

Treibladung Menge-

Hersteller-Sorte

OAL

in mm

Pro Arms PAR MK3

v 2 v 2 -Diff.

in m/s in m/s

Präzision

50 m in mm

Schmeisser AR-15 Carbine

v 2 v 2 -Diff. Präzision

in m/s in m/s 50 m in mm

115 grs. Magtech JHP .355 Magtech Fabrikpatrone 28,2 397,1 17,5 28 411,1 14,6 25

115 grs. Remington JHP .355 Remington Fabrikpatrone 27,2 403,8 12,1 61 415,9 17,2 49

124 grs. Geco Hex .355 Geco Hexagon Fabrikpatrone 28,6 377,3 16,8 23 385,6 19,0 22

124 grs. Geco VMJ .355 Geco Fabrikpatrone 29,5 374,9 15,8 37 384,7 10,3 30

124 grs. Magtech VMJ .355 Magtech Fabrikpatrone 29,4 389,7 10,2 28 395,2 17,5 26

147 grs. Magtech VMJ .355 Magtech Fabrikpatrone 27,2 349,7 15,7 39 355,0 11,7 29

(Testaufbau: Pro Arms mit hinterer Sandsack-Aufl age und vorderem UTG-Zweibein, Schmeisser mit kompletter Benchrest-Gewehraufl age. Sitzend

aufgelegt, 5 Schuss auf 50 Meter. Visierung: Beide Gewehre mit Nikon Monarch 7-Zielfernrohr 4-16x50.

51 caliber 9/2014


LANGWAFFEN

Selbstladekarabiner auf AR-Basis in 9x19 von Pro Arms und Schmeisser

Systemkästen im Vergleich: Die Pro Arms PAR MK 3 Gewehre und Karabiner besitzen vor allem im Bereich des Magazinschachts am Griffstück sowie im Bereich der

massiv-kantigen Schließhilfe/Hülsenabweiser-Einheit ein eigenständiges Design, während Schmeisser AR-15 Gewehre und Karabiner näher am Original gestaltet sind.

Testvoraussetzungen zu schaffen, wurden

beide Karabiner mit einem Nikon Monarch

7-Zielfernrohr in 4-16x50 für die Präzisionsüberprüfung

ausgerüstet. Aufgrund

der unterschiedlichen Handschutzformen

wurde das Pro Arms Armory PAR MK 3 mit

einem Zweibein, das Schmeisser AR-15

Carbine hingegen mit einer vorderen Benchrest-Gewehrauflage

geschossen. Auf der

50-Meter-Distanz wurden beide Waffen im

sitzend aufgelegten Anschlag mit Fünf-

Schuss-Gruppen mit sechs 9x19 Fabrikmunitionssorten

mit Geschossgewichten von

115 bis 147 Grains auf ihre Schussleistung

hin erprobt. Hier erwies sich die neue,

ausführlich in caliber 5/2014 vorgestellte

GECO 124 Grains Hexagon Matchmunition

als wahrer Volltreffer, weil beide Karabiner

mit ihr bestens harmonierten und ihr jeweiliges

Spitzenresultat von 22 Millimeter

(Schmeisser) und 23 Millimeter (Pro Arms)

hinlegten. Der deutsche Karabiner schoss

im Schnitt etwas besser, was sicherlich

auch dem längeren Lauf geschuldet ist,

produzierte er mit 25 Millimeter (Magtech

115 Grains Hohlspitz) und 26 Millimeter

(124 Grains Magtech FMJ) zwei weitere

Schussgruppen, die deutlich unter der

30-Millimeter-Marke lagen. Der tschechische

Karabiner produzierte seine beiden

weiteren Topergebnisse von jeweils 28 Millimeter

ebenfalls mit den beiden genannten

Munitionssorten aus Brasilien.

caliber Fazit

Die handlichen Halbautomaten im günstigen

Pistolenkaliber 9 mm Luger bereiten

jede Menge Schießspaß, sind funktionssicher

und präzise. Der Pro Arms PAR MK

3-Karabiner kostet nur 1.449 Euro und

hat dafür erstaunlich viel Technik und

Ausstattung zu bieten. Das Schmeisser

AR-15 Carbine wechselt für 2.299 Euro

den Besitzer. Stolze Besitzer solcher

Gewehre können natürlich auch 9x19-

Wechselsysteme von den beiden Herstellern

erwerben. Bleibt zu wünschen, dass

das PAR MK 3 in naher Zukunft auch mit

Schießsport-konformer Mindestlauflänge

von 420 mm zur Verfügung steht. Für

welche Waffe man sich dann entscheidet

das modern-schnittige Modell aus

Tschechien oder das näher am Original

angesiedelte Exemplar aus Deutschland

ist dann letztendlich mehr eine Frage

des persönlichen Geschmacks, denn in

der Leistung schenken sich beide nicht

viel.

Text: Stefan Perey/Michael Fischer

Fotos: Michael Fischer

52 caliber 9/2014

Technische Daten der beiden 9x19-Selbstladekarabiner

Model: Pro Arms Armory PAR MK 3 Schmeisser AR-15 Carbine

System: Masseverschluss Masseverschluss

Lauf: 10,5“/267 mm langer Lothar Walther Standardlauf mit Mündungsfeuerdämpfer 16,75“/425 mm langer Lothar Walter Matchlauf

Schaft:

längenverstellbare Schulterstütze im Magpul CTR-Design mit sechs Festpositionen, freistehender

Pistolengriff mit Aufbewahrungsfach im Magpul MOE-Stil sowie eckiger Leichtmetall-

Handschutz mit Schnellwechselmechanik und vierflächigen MIL-STD-1913 Montageschienen

fixer A2 Standard-Hinterschaft, freistehender Pistolengriff, runder

Leichtmetallhandschutz ohne Rails

Magazin: Stangenmagazin aus Kunststoff mit Kapazität für 10 Patronen Stangenmagazin aus Stahlblech mit Kapazität für 10 Patronen

Abzug: Standardabzug, gemessenes Gewicht 3.810 Gramm Druckpunktabzug, gemessenes Gewicht 1.964 Gramm

Sicherung: am Griffstück, wirkt auf Abzug/Schlagstück am Griffstück, wirkt auf Abzug/Schlagstück

Visierung: Mechanische Klappvisierung im Magpul BUIS Stil ohne

Länge: 700 bis 790 mm (bei ein- und ausgefahrener Schulterstütze) 880 mm

Gewicht: 3.430 Gramm 3.650 Gramm

Preis: 1.499 Euro 2.299 Euro


caliber-Kontakt

Helmut Hofmann GmbH, Scheinbergweg 6-8

97638 Mellrichstadt, Telefon: +49-(0)9776-6 06-0

Fax: +49-(0)9776-606-21, www.helmuthofmann.de

info@helmuthofmann.de (Pro Arms PAR MK 3) sowie

Waffen Schumacher GmbH, Adolf-Dembach-Straße 4

47829 Krefeld, Telefon: +49-(0)2151-45777-0

Fax: +49-(0)2151-45777-45

www.waffenschumacher.com

info@waffenschumacher.com (Schmeisser AR-15)

Blick ins Griffstück: Links Pro Arms, rechts

Schmeisser.

Vergleich der Griffstücke samt Schulterstützen:

Oben die längenverstellbare Schulterstütze von

Pro Arms, unten der feste A2 Standardschaft von

Schmeisser.

www.reload-swiss.com

Beide europäischen AR-Karabiner verwenden

unterschiedliche Magazine mit einer Kapazität für

10 Patronen.

Die Klemmmechanik für den Handschutz des Pro

Arms PAR MK 3 ist gut gemacht und arretiert

bombenfest.

Egal ob Kurz- oder Langwaffe, egal welcher

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53 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

Smith & Wesson Shield in .40 S&W

Schutzschild

aus Massachusetts

Vor rund zwei Jahren erblickte der kleine Bruder der Smith &Wesson Military & Police Dienstpistolenserie

das Licht der Welt. caliber hatte die Möglichkeit, die führige Smith & Wesson Shield (englisch für Schild) mit

einreihigem Magazin im Kaliber .40 S&W in der Praxis zu erproben.

Während die Full-, Compact- und

Subcompact-Modelle der Smith

& Wesson Military & Police (M&P)

in den USA eine gute Reputation bei

Behörden und Zivilisten genießt, sieht

es in „good old Europe“ bei weitem bescheidener

aus. Dabei braucht sich die

nach unserer Meinung nach wohl beste

Dienstpistole des seit 1852 tätigen Traditionsunternehmens

eigentlich nicht

hinter den europäischen Fabrikaten zu

verstecken. Doch die europäischen Anbieter

von Polymer-Dienstpistolen sitzen

hier so fest im Sattel auf dem Behördenund

Zivilmarkt, dass Newcomer speziell

aus dem Ausland nur geringe Chancen

haben. Ähnlich verhält es sich mit der auf

der Shot Show 2012 vorgestellten S&W

Shield, die für das verdeckte Führen gedacht

ist und sich deshalb in Europa mit

der vorherrschenden Gesetzgebung sowieso

etwas schwerer tut.

Handlich und potent!

54 caliber 9/2014

Technisch basiert die Shield weitestgehend

auf der bereits seit 2005 eingeführten

Smith & Wesson Military & Police-

Pistolenserie. Zwar hat man hier mit den

Subcompact-Modellen, die es in den Kalibern

.45 Auto, .40 S&W und 9 mm Luger

gibt, schon sehr handliche Dimensionen

realisiert, doch wie alle Modelle mit doppelreihigem

Griffstück tragen diese immer

noch mehr oder weniger stark auf. Da

gerade beim verdeckten Führen nahezu

jeder Millimeter zählt, kann die Shield mit

Schutzschild aus Massachusetts. Die kleine Smith

& Wesson Shield stellt eine interessante Bereicherung

auf dem Gebiet der „Taschenpistolen“

dar. Wir hatten die Möglichkeit den Einreiher im

starken Kaliber .40 S&W zu erproben.


Die flache Shield in beiden

Seitenansichten.

einem einreihigen Griffstück und der somit

einhergehenden verminderten Breite

von etwa 6,5 Millimeter vollends punkten.

Der Newcomer aus dem Hause Smith

& Wesson ist in den Kalibern .40 S&W und

9 mm Luger erhältlich, die leistungsstarke

aber nicht gerade erfolgsverwöhnte

.357 SIG hat man bei dem Einreiher gar

nicht erst ins Programm aufgenommen,

da diese Patrone auch bei den M&P Modellen

mittlerweile gestrichen wurde.

Das Griffstück aus Polymer-Kunststoff

für den einreihigen Patronen-Container

weist auch den von der M&P-Serie bekannten

Griffwinkel von 18 Grad auf,

verzichtet dabei aber auf die auswechselbaren

Griffrücken, womit man unseres Erachtens

aber ganz gut leben kann. Unser

Testexemplar verfügt neben der obligatorischen

Fallsicherung noch über eine zusätzliche,

manuell zu betätigende Flügelsicherung,

über deren Sinn oder Unsinn

man vortrefflich streiten kann. Zumindest

ist sie von der Federkraft so eingestellt,

dass sie weder leicht ein- oder

ausgerastet werden kann und so eine versehentliche

Manipulation fast vollends

vermieden wird. Wer darauf verzichten

möchte, kann den schmale Einreiher aber

auch ganz ohne Sicherung bestellen. Für

das verdeckte Führen sicherlich sinnvoll

ist, dass nahezu alle Kanten gut abgerundet

sind und es somit beispielsweise

bei der derzeit bei Profis angesagten

„Appendix“-Trageweise weniger drückt

und zwickt. Der aus Stainless Steel gefertigte

Verschluss wird schwarz „Melonite“

beschichtet und erreicht somit eine Oberflächenhärte

von 68 HRC Rockwell. Auf

der Oberseite sitzt die seitlich driftbare

Der Ladestandanzeiger im Lauf lässt eine Patrone

im Lager nur bei gutem Lichteinfall erkennen.

Visierung mit weißen Dämmerungsmarken.

Der permanente Spannabzug (Double

Action Only; DAO) ist mit rund 3.400

Gramm kein Leichtgewicht, geht aber für

den entsprechenden Einsatzweck in Ordnung,

zumal die Charakteristik mit Druckpunkt

dem subjektiven Empfinden nach

einen geringeren Wert vermuten lässt.

Mit den Maßen von 151 mm Länge x 119

mm Höhe x 27 mm Breite bei rund 700

Gramm Kampfgewicht im geladenen Zustand

wirkt der Frischling aus dem Hause

S&W noch sehr kompakt. Dass es weitaus

handlicher geht, beweisen Winzlinge wie

die Glock 42 in 9 mm kurz (.380 Auto),

die wir als erste deutsche Fachzeitschrift

bereits in caliber 5/2014 in aller Ausführlichkeit

vorstellen konnten. Doch so unterschiedlich

die Abmessungen solcher

Subkompaktpistolen ausfallen können,

so groß ist auch die Spannbreite der ballistischen

Leistungsfähigkeit zwischen

.380 Auto und .40 Smith & Wesson. Jeder

Shield liegt übrigens noch ein verlängertes

Magazin bei, das nicht nur dem kleinen

Finger eine Auflage bietet, sondern

auch die Magazinkapazität um eine Patrone

heraufsetzt.

Ein Blick von oben auf das Griffstück offenbart die

Stahleinlagen im Polymer. Der gelbe Zerlegehebel

muss, analog zur M&P Serie, durch das Auswurffenster

nach unten gelegt werden, bevor sich der

Verschluss vom Griffstück trennen lässt.

55 caliber 9/2014


KURZWAFFEN

Smith & Wesson Shield in .40 S&W

Die technischen Daten

Hersteller:

Smith & Wesson

Modell:

Shield

Kaliber:

.40 S&W

Magazinkapazität: 6

System:

modifiziertes Browning System mit offener

Steuerkurve

Lauflänge, Laufprofil: 3,1“/79mm, 5-Züge und Felder

Laufdiameter, Drall-Länge: 1-16“/406mm

Kimme:

3,5 mm, seitlich verschiebbar mit weißen

Einsätzen

Korn:

3,4 mm, Rampenkorn, seitlich verschiebbar mit

weißer Einlage

Sicherung:

interne Zündstiftsicherung

Extras:

Hartschalenkoffer und Reservemagazin

Abzugssyst. Widerstand*: DAO, 3.142 bis 3.743 Gramm, Durchschnitt

3.411 Gramm

Abmessungen:

158x119x27

Gesamtgewicht:

578 Gramm

Preis:

622 Euro

*Mittel aus 5 Messungen mit der Lyman Abzugswaage

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man unter:

WAIMEX Jagd- und Sportwaffen GmbH

Benno-Strauß-Straße 41, 90763 Fürth, Telefon:

+49(0)911 3766320, Fax: +49(0)911-37663233

www.waimex.com, info@waimex.com

56 caliber 9/2014

Neben dem Kaliber .40 S&W ist die Shield auch im

Universalkaliber 9 mm Luger erhältlich.

Unter den wellenförmig ausgeprägten Slide Serrations

liegt die manuell zu bedienende Sicherung.

Auf dem Schießstand

Weil die S&W Shield für die verdeckte Trageweise

für den Selbstschutz oder auch für

den Jäger für den Fangschuss konzipiert

ist, sollten sich auch die für die Erprobung

ausgewählten Munitionssorten an diesen

Die Shield passt leicht in eine Jeanstasche und bietet

trotzdem 6 +1 Patronen im Kaliber .40 S&W Platz.

Einsatzzwecken orientieren. Deshalb findet

man bei den sechs .40 S&W-Laborierungen

im Gewichtsbereich von 135 bis

180 Grains vier reine Defensivpatronen.

Die Präzisionsüberprüfung erfolgt sitzend

aufgelegt mit 10 Schuss auf 15 Metern,

was aber aufgrund der kleinen Auflagefläche

des Rahmens vor dem Abzugsbügel

und des Abzugsgewichts von fast 3.500

Gramm eine gewisse Herausforderung

darstellte. In der Schussleistung offenbarte

sich ein sehr gleichmäßiges Bild,

wenn man einmal von der superleichten,

fast schon einer Rundkugel ähnlichen Federal

Hydra Shok mit 135 Grains absieht.

Das beste Ergebnis brachte hier die 180

Grains Speer Gold Dot Fabrikpatrone mit

42 Millimeter. Danach folgte die Magtech

180 Grains FMJ mit 43 Millimeter, die sich

wie die Geco als günstige Trainingspatrone

einsetzen lässt. Die Remington Golden

Saber Bonded war mit 44 Millimeter nur

theoretisch schlechter als ihre Vorgänger.

Die Speer Gold Dot mit 155 Grains konnte

aus dem Stummellauf von 79 Millimeter

Länge (was einer gezogenen Lauflänge

von etwa 50 Millimeter entspricht) noch

rund 546 Joule generieren, obwohl man

ohnehin nicht die Energie als das einzige

Maß der Dinge bei Defensivmunition be-


Geschoss-Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia

Schussleistung S&W Shield in .40 S&W

Laborierung-Menge(grs.)-

Hersteller-Sorte

OAL

in mm

v 2

in m/s

v 2 -Diff.

in m/s

Faktor Energie Präzision

in mm

Bemerkungen zu den

Laborierungen

135 Federal Hydra Shok TC .400“ Federal Hydra Shok Fabrikpatrone 28,5 342,8 5,7 151,8 514 85 leicht und schnell

155 Speer Gold Dot TC .400“ Speer Gold Dot Fabrikpatrone 28,3 329,8 8,4 167,7 546 45 stärkste Patrone im Test

165 Remington Golden Saber Bonded TC .400“ Rem. Golden Saber Bonded Fabrikp. 28,6 304,9 5,7 165,0 497 44 Defensivpatrone

180 Geco FMJ TC .400“ Geco Fabrikpatrone 28,4 271,1 2,2 160,1 429 45 günstige Standardp.

180 Magtech FMJ TC .400“ Magtech Fabrikpatrone 28,5 271,2 7,1 160,2 429 43 Referenzpatrone

180 Speer Gold Dot TC .400“ Speer Gold Dot Fabrikpatrone 28,3 276,1 2,9 163,0 445 42 bewährte Defensivp.

Alle Geschoss- und Pulvergewichte in Grains (zum Umrechnen in Gramm bitte mit 0,0648 multiplizieren). v 2 = Geschossgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde,

2 Meter vor der Mündung gemessen. OAL = Overall Length = Patronengesamtlänge. Abkürzungen in caliber: Bonded = elektrolytisch verbundener Geschoßmantel

und Bleikern. FMJ = Full Metal Jacket = Vollmantel. Gold Dot = galvanisch verkupfertes Preßblei-Hohlspitzgeschoss. Golden Saber = Messing-Teilmantel-Hohlspitzgeschoss.

TC = Truncated Cone = Kegelstumpf. Testaufbau: Die Geschossgeschwindigkeit (v 2 in Meter pro Sekunde)wurde mit einer Mehl BMC 18 Anlage gemessen.

Die Präzisionsüberprüfung erfolgte mit je einer 10-Schuss-Gruppe von der Sandsackauflage auf der 15-Meter-Distanz. Die Schussbilder beziehen sich auf die am

weitesten auseinander liegenden Schusslochmitten. Die Klammerwerte geben die Präzision ohne einen Ausreißer an.

trachten sollte. Schlussendlich blieb es

im Durchschnitt aller Laborierungen bei

51 Millimeter für den gedachten Einsatzweck

auf Kurzdistanzen mehr als ausreichend.

In Sachen Funktionssicherheit

gab sich die Shield bei den rund 150 verfeuerten

Patronen auch keine Blöße, was

für den Einsatz als Defensivwaffe das wohl

wichtigste Kriterium ist.

caliber Fazit

Wer eine Waffe für das verdeckte Führen

oder den Fangschuss sucht, könnte

in der relativ jungen Smith & Wesson

Shield vielleicht sein Glück finden. Die

Ergonomie stimmt und Funktion und

Präzision gehen ebenfalls in Ordnung.

Ob es unbedingt das Kaliber .40 S&W

sein muss, darüber lässt sich bestimmt

streiten. Wer eine 9 mm Luger-Version

bevorzugt, wird beim traditionsreichen

US-Hersteller ebenfalls fündig. Der Preis

von 622 Euro ist für das Gebotene sicherlich

absolut fair.

Text: Tino Schmidt

Fotos: Uli Grohs

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57 caliber 9/2014


WETTKAMPFBERICHT

IPSC Infinity Open 2014 in Philippsburg, Deutschland

58 caliber 9/2014

Feuerzauber in Philippsburg: Augusto „Guga“ Ribas aus Brasilien in Action bei der Infinity Open 2014.

Hitzeschlacht

„Die Infinity Open ist das Premium-Match in Deutschland!“ leitete BDS-Präsident Friedrich Gepperth seine

Siegerehrungs-Ansprache ein. Recht hat er! Dieses Match gehört zum Besten, was die deutsche IPSC/

Action-Szene zu bieten hat.

Bekanntermaßen muss man schon

bei der Anmeldung zu diesem hochkarätigen

Match schnell sein, denn

es war auch dieses Mal binnen weniger

Minuten komplett ausgebucht. Würde

man die Popularität eines Matches an der

Länge der Warteliste bemessen, wäre die

Infinity Open sicherlich ganz vorne, alleine

mit ihr könnte man ein eigenes Match

ausfüllen. Insgesamt 352 Schützen aus

25 Nationen konnten sich am Ende glücklich

schätzen, einen der heiß begehrten

Startplätze ergattert zu haben. Welchen

guten Ruf das Match außerhalb der Gren-

Der scheinbar unschlagbare Champion Eric

Grauffel aus Frankreich wechselte mal eben von

der „Production Division“-Pistole in 9x19 mit

Spannabzug und mechanischer Visierung auf

die hoch gezüchtete „Open Divsion“-Pistole mit

Leuchtpunktvisier und Kompensator. Er gewann

trotzdem souverän vor Saul Kirsch aus Holland

sowie Chris Tilley aus den USA.

zen Deutschlands genießt, sieht man

daran, dass von den 352 Teilnehmern

lediglich 150 Schützen aus Deutschland

und damit fast 60% der Starter aus dem

Ausland stammen.

Internationales Interesse

Beim Blick in die Starterliste wurde klar,

dass auch in diesem Jahr das Match ein

Stelldichein der Topschützen werden


würde. So fanden sich neben namhaften

US-Cracks wie Chris Tilley, Frank Garcia

oder Blake Miguez auch unzählige, europäische

Spitzensportler wie Eduardo

de Cobos, Miroslav Zapletal, Robin Sebo,

György Batki und Saul Kirsch in Philippsburg

ein. Natürlich durfte der französische

Rekord-Welt- und Europameister

Eric Grauffel auch nicht fehlen. Doch zur

Überraschung aller ging er nicht in der

Production Division an den Start, sondern

griff zu seiner bewährten Open Pistole.

Spannung und heiße Kämpfe ums Siegerpodest

waren also vorprogrammiert.

Heiß ging es dann aber nicht nur im Wettkampfgeschehen

zu. Bei schwül-warmen

Temperaturen jenseits der 30 Grad an allen

Veranstaltungstagen entwickelte sich

das Match zu einer wahren Hitzeschlacht.

Was Patrick Kummer mit seinem Team

und Unterstützung durch den Heidelberg

Practical Pistol Club e.V. (HPPC) in diesem

Jahr auf die Beine gestellt haben, dürfte

zu einem der besten Matches der Saison

2014 gehören.

Das volle Programm

Den Teilnehmern wurden 19 abwechslungsreiche

Stages mit einer Gesamtschusszahl

von 362 Schuss und 1.810

möglichen Matchpunkten geboten das

Ganze auf 9 Short-, 7 Medium- und 3

Long-Courses verteilt. Mussten die Veranstalter

im letzten Jahr wegen der

Parcoursaufbauten („Stage-Design“)

etwas Kritik einstecken, gab es nun ausschließlich

Lob und Zustimmung. Die

Stages zeichneten sich allesamt durch

einen „gesunden“ Schwierigkeitsgrad,

Abwechslungsreichtum und Finesse aus.

Bei keiner einzigen Übung hatte man das

Gefühl, es handle sich lediglich um einen

Lückenfüller. Selbst die kleinen Short

Courses waren entweder mit technischen

Raffinessen oder schwierigen Schießpositionen

gespickt. Von Pendel- über

Laufscheiben bis hin zu so genannten

„Bear Traps“-Klappscheiben wurde alles

aufgefahren, was das IPSC-Herz höher

schlagen lässt. Darüber hinaus bewies vor

allem Stage Nummer 15, dass trotz über-

Match-Direktor Patrick Kummer hat einen phänomenal-guten

Job gemacht sowie ganz nebenbei einen

dritten Rang in der Classic Division belegt.

Der starke US-Amerikaner Blake Miguez gewann die Standardklasse.

Comeback: Der für seine Präzisionskünste bei Bianchi Cup und PPC/1500 bekannte Marc Kleser mischte

nach langer Abstinenz mal wieder bei einem großen IPSC-Turnier mit.

Philipp Chua von den Philippinen gewann die Revolver Division bei der Infinity Open 2014.

59 caliber 9/2014


WETTKAMPFBERICHT

IPSC Infinity Open 2014 in Philippsburg, Deutschland

auf Stage 18 gefordert. Hier wurde durch

einen Drucktaster eine Art Schiffsschaukel

ausgelöst, auf der vier IPSC Scheiben

befestigt waren. Doch als wenn das nicht

schon schwierig genug wäre, schwangen

die Scheiben nach dem Auslösen hinter

einer Wand aus vier Strafscheiben hin

und her. Erwähnung soll schließlich noch

Stage 9 finden: Ein Short Course mit lediglich

9 Schuss, der es aber in sich hatte.

Denn die Scheiben waren nur durch eine

schwenkbare Tonne zu beschießen, die

zudem während der Schussabgabe noch

mit der schussschwachen Hand festgehalten

werden musste.

Marktplatz

60 caliber 9/2014

triebener, gesetzlicher Einschränkungen

auch hierzulande körperlich fordernde

Parcours-Gestaltungen machbar sind.

Hier waren zunächst von der Startposition

zwei Halbscheiben und zwei Plates zu

beschießen, um dann über einen Aufgang

zu einem tribünenartigen Aufbau zu gelangen,

von dem aus mehreren Positionen

weitere 7 Scheiben, 2 IPSC Popper und 2

Plates zu beschießen waren. Interessant

gemacht und mit „Gimmicks“ gespickt

war auch Übung Nummer 3, ein Long

Course mit insgesamt 32 Schuss und 160

Punkten. Nach dem Startsignal musste

eine Kugel in ein Röhrensystem geworfen

werden, die nacheinander zwei „Pop Up“-

Scheiben, zwei Pendel und einen Mover

auslöste. Das richtige Timing war auch

Erfreulich war, dass einige Firmen mit Verkaufsständen

vor Ort waren und so den

Teilnehmern in den Pausen und Wartezeiten

etwas Abwechslung geboten wurde.

Neben Saul Kirsch (Double Alpha Academy)

waren auch Eric Grauffel sowie Atlas-

Takitk, Fun-Shooting Oliver Winkler und

LaBens Hightech Dynamic Wear mit Ständen

vor Ort. Und natürlich ließ es sich

auch der Namensgeber des Matches, Infinity

Firearms, nicht nehmen und war mit

einem Stand vertreten. Hier konnten die

Teilnehmer die erstklassigen Waffen aus

der texanischen Edelschmiede aus nächster

Nähe begutachten, Ersatzteile kaufen

oder kleinere Wartungsarbeiten durch den

Chef des Hauses, Brandon Strayer, durchführen

lassen. Trotz der aufwendigen Aufbauten

kam es zu keinen nennenswerten

Verzögerungen und so konnten schließlich

am frühen Sonntagabend nach drei

fantastischen Wettkampftagen die Sie-


gerehrung sowie die Verlosung der zahlreichen

Sachpreise stattfinden. Wie in den

Vorjahren wurde der Höhepunkt der Verlosung

durch die Bekanntgabe des Gewinners

der von Infinity Firearms gesponserten

Pistole markiert. Das erste gezogene

Los wurde hierbei ohne Namensnennung

in den Waffenkoffer gelegt und erst nachdem

die übrigen Sachpreise verlost worden

waren, wurde der glückliche Gewinner

bekannt gegeben. Wahrscheinlich ist dies

eine der wenigen Verlosungen, bei der die

Teilnehmer hoffen, im Vorfeld nicht vorgelesen

zu werden. Doch wie bereits im

Vorjahr war der „erste“ Glückliche nicht

mehr anwesend und auch die nachfolgend

Gezogenen waren bereits abgereist.

So bedurfte es mehrerer Anläufe, um der

Pistole doch noch eine neue Heimat zu

Von wegen „schwaches“ Geschlecht: Erfreulich ist die wachsende Anzahl von Frauen, die im IPSC-Schießsport

mitmischen. Hier nur eine kleine Auswahl der bei der Infinity Open 2014 startenden Damenriege:

Anastasia Chernenko, Irene Canetta, Christine Burkhalter, Nora Josephsen, Karin Peer sowie Marina

Limarova.

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WETTKAMPFBERICHT

IPSC Infinity Open 2014 in Philippsburg, Deutschland

Race Gun-Schick: Thorsten Clausen mit seinem

„grünen Monster“ in Gestalt einer SIG Sauer

X-Five Full House Race Gun in 9 mm Luger.

bescheren. Neben dem Namensgeber Infinity

Firearms wurde das Match dankenswerter

Weise noch durch folgende Firmen

unterstützt: HB-Q (Heribert Bettermann

Qualitätswaffen aus Deutschland), totalgrip,

S.A.R.L. Eric Grauffel, Hornady,

Double-Alpha Academy, ATLAS-Taktik, Reload

Swiss, Photopsia.de , Wieder-Lader.

de, OTIS Technology, BLACKHAWK!. Fox

Knives Military Division, Büchsenmacherei

Prommersberger.

Cornelius Bebber gehört zu den IPSC/Action-

Pionieren in Deutschland und mischt immer noch

im Wettkampfgeschehen mit.

Waffenwechsel mit Folgen

Nachdem Grauffel überraschender Weise

seine Production Pistole im Schrank ließ

und wieder zur Open griff, war der Ausgang

in der Production Division etwas

offener. Am Ende ging der Sieg hier an

den Spanier Eduardo de Cobos, der sich

mit etwas mehr als 3,5% Abstand gegen

Der Autor dieser Zeilen, hier in Aktion, errang den

zweiten Platz in der Classic Division.

62 caliber 9/2014

die starken Tschechen Miroslav Zapletal

(96,23%) und Robin Sebo (93,95%)

durchsetzen konnte. Bester Deutscher in

der Production Division wurde mit Platz 11

(80,14%) Arne Lentz vom Top Shot Team.

Als wenn er nie etwas anderes geschossen

hätte, gewann Grauffel die Open Division

deutlich mit mehr als 6% Vorsprung vor

Saul Kirsch (93,89%), dicht gefolgt von

dem Amerikaner Chris Tilley mit 93,78%.

Auch in der Open Division kommt der beste

Deutsche aus den Reihen des Top Shot

Teams; nämlich Nils Nothnagel auf Rang

10 und 77,84%. In der Standard Division

wurde der Amerikaner und amtierende

Weltmeister Blake Miguez seiner Favoritenrolle

gerecht und holte sich den Sieg

vor dem Ungarn György Batki (96,97%).

Der routinierte Ingo Trautvetter startete mit einer

Smith & Wesson M&P9L Polymerpistole in 9x19,

die man in der europäischen Production Division

eher selten antrifft.


Die Top 5 der INFINITY OPEN 2014

Open Production Standard Classic Revolver

Eric Grauffel (FRA) Eduardo de Cobos (ESP) Blake Miguez (USA) Julien Boit (FRA) Philipp Chua (PHI)

Saul Kirsch (NED) 93,89% Miroslav Zapletal (CZE) 96,23% Batki György (HUN) 96,97% Marijan Loch (GER) 95,30% Sascha Back (GER) 95,29%

Chris Tilley (USA) 93,78% Robin Sebo (CZE) 93,95% Jerome Poiret (FRA) 96,72% Patrick Kummer (GER) 93,58% Markus Schneider (GER) 91,06%

Dominic Meier (SUI) 81,52% Zdenek Liehne (CZE) 89,01% Cosimo Panetta (ITA) 93,87% Michel Nestolat (FRA) 89,65% Hans-Jörg Käsberger (GER) 88,93%

Remy Deville (FRA) 81,32% Marian Vysny (SVK) 87,02% Mike Burrell (USA) 93,87% Christophe Pichenot (FRA) 88,39% Volkhard Kliner (GER) 77,22%

Platz 3 ging mit 96,72% an Jerome Poiret

aus Frankreich. Der Abstand zwischen

Platz 2 und 3 betrug hier nur etwas mehr

als 4 Punkte. Gregory Midgley wurde mit

Rang 6 und 92,90% bester Deutscher in

der Standard Division. In der noch jungen

Classic Division fanden sich 14 Anhänger

der einreihigen 1911er zusammen und

kämpften um die in IPSC-Kreisen heiß begehrte,

goldene „President’s Medal“. Am

Ende triumphierte der sonst in der Standard

Division startende und von Infinity

Firearms unterstützte Franzose Julien

Boit. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten der

Autor dieses Artikels sowie der Match-

Direktor Patrick Kummer. Auch in der Revolver

Division konnte sich der Gewinner,

Philipp Chua von den Philippinen, über

eine Präsidenten-Medaille freuen, denn

es fanden sich die hierfür notwendigen

10 Teilnehmer. Platz 2 ging mit 95,29 %

an das deutsche Revolver-As Sascha Back.

Der auf Platz 3 liegende Markus Schneider

(91,06%) konnte sich zudem über den

Gewinn der Seniorenwertung freuen. Die

Spaß muss sein: Klare „internationale“ Ansage für die Schützen-Squads zur Bedienung von Parcours-

Elementen. Rudolf „Keule“ Barucha posiert für den caliber-Schnappschuss.

kompletten Ergebnisse findet man unter

http://www.ipscmatch.de. Erstklassige

Bilder vom Match findet man wieder

einmal hier: http://www.facebook.com/

photopsia.de , www.britta-mamarazzi.de

schmeisserdmr_cal914.qxd 07.08.2014 17:28 Uhr Seite 1

und http://www.facebook.com/britta.

kobler.

Text: Marijan Loch

Fotos: Stefan Föll

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WETTKAMPFBERICHT Deutsche BDMP-Meisterschaft PPC 2014

Präzisionsarbeit

Ende Juni dieses Jahres ereignete sich die Deutsche Meisterschaft des Bundes der Militär- und Polizeischützen

(BDMP e.V.) in den „Precision Pistol Competition“ (PPC)-Disziplinen mit rund 560 Einzelstarts und etwa

50.000 abgegebenen Schüssen.

64 caliber 9/2014

Hierbei können zehn verschiedene

Bewerbe mit Pistole oder Revolver

bestritten werden. Das Spektrum

der einsetzbaren Sportwaffen reicht vom

kurzen Standardrevolver bis zur voll getunten

Waffe mit Leuchtpunktvisier. Mit

Schusszahlen von 48 Schuss in den kurzen

Disziplinen und bis zu 150 Schuss im sogenannten

Hauptmatch bot sich ausgiebig

Gelegenheit, seine Schießkünste unter

Beweis zu stellen. Ausrichtungsort der

Deutschen Meisterschaft war die BDMP-

Schießanlage im hessischen Alsfeld. Der

ehemalige Bundeswehrschießstand verfügt

über einen 50-m-Stand mit sechs

Bahnen und einen 300-m-Stand, auf dem

weitere 12 Bahnen von 50 bis 7 Metern

genutzt werden konnten. Trotz dieser Kapazitäten

war die Meisterschaft, die den

Fenstertag des Fronleichnam-Wochenendes

mitnutzte, an allen vier Tagen fast voll

ausgebucht. Somit hatte Hans Wizofsky

und sein Team alle Hände voll zu tun. Mit

seiner langjährigen Erfahrung als PPC-Referent

und einer eingespielten Mannschaft

lief auch diese Deutsche Meisterschaft

wieder wie ein Uhrwerk. Die Einhaltung

der Regeln wurde beim Ablauf der Wettkämpfe

durch die wirklich kompetenten

Standaufsichten gewährleistet. Aber auch

eine detaillierte Waffenkontrolle ist nicht

vernachlässigt worden. Wer vor seinem

Durchgang in der „Fummelzone“ seine

Waffe herrichten wollte, traf unvermittelt

auf das freundliche Gesicht von Wilfried

Wiesener, der mit einem Abzugsgewicht in

der Hand um die Waffe bat. Der Kommentar

eines Schützen „aber ich habe doch

schon geschossen“ sorgte bei Wilfried

eher für mehr Interesse als für eine Befreiung

von der Prüfung.

Wilfrieds Waage

Das untypisch gute Wetter sorgte für

gleichbleibend gute Bedingungen. Einzig

ein Filmteam, das für den BDMP ein Infovideo

drehte, sorgte am ersten Tag für et-


Bei den diesjährigen Deutschen PPC/1500-Meisterschaften des BDMP wurden in 560

Einzelstarts mehr als 50.000 Projektile aus großkalibrigen Zentralfeuer-Kurzwaffen

Richtung Kugelfang befördert.

Prominente Feuerlinie auf der kurzen

„einfachen“ Distanz.

65 caliber 9/2014


WETTKAMPFBERICHT Deutsche BDMP-Meisterschaft PPC 2014

Moment der Schussabgabe: Ralf Vanicek

(rotes Polo-Shirt) in Aktion.

Auf der Uhr des deutschen Topschützen

Roman Hauber stehen

1 Minute und drei Sekunden, die

ihm noch für 11 Schuss und zwei

Magazinwechsel verbleiben.

Roman Hauber ließ sich beim

Knieendanschlag die nötige Zeit

und wurde mit dem Meistertitel

als bester Pistolenschütze

belohnt.

Bernhard Paul auf dem Weg zum Sieg in der

„Optical“-Disziplin über 150 Schuss.

was Unmut, als es im laufenden Wettkampf

eine Kameradrohne über den Schützen

schweben ließ. Hierfür entschuldigte sich

der Vizepräsident Brandenburger dann allerdings

ausführlich bei der Siegerehrung.

Zu sehen ist dieses Video jetzt auf der neu

gestalteten BDMP-Webseite. Die Ergebnisse

waren hochkarätig. Um bei der Deutschen

Meisterschaft ganz oben auf dem

Treppchen stehen zu können, mussten

Topleistungen gebracht werden. Markus

Emmel schaffte dies im 150-schüssigen

Revolvermatch mit 1.493-94x. Beim Pistolenmatch

lag Roman Hauber mit 1.488

vorne. 1.489 Ringe reichten Bernhard Paul

zum Sieg in der Open-Klasse. Auch in den

60- und 48-schüssigen Disziplinen ging es

sehr eng her. Alleine drei Disziplinen wurden

nur über die x-Treffer entschieden und

bei sieben Wertungen lagen nur maximal

zwei Punkte Differenz zwischen dem ersten

und zweiten Platz.

66 caliber 9/2014

Markus Emmel vom Team

Heckler & Koch holte sich

mit einem Spitzenergebnis

von 1.493 und 7 Punkten

unter „Full House“ im

Hauptmatch den Sieg.

Klassengesellschaft

Einer der Anreize der dynamischen

Kurzwaffendisziplinen des BDMP liegt in

den Leistungsklassen. Basierend auf den

zwei besten Ergebnissen und Limit-Ringzahlen

wird jeder Schütze in die Klassen

Marksman, Sharpshooter, Expert, Master

oder High Master eingruppiert. In der Ergebnisliste

werden dann auch nur diese

Gruppen untereinander gewertet. Zusätzlich

gibt es den Gesamtsieger. Somit hat

jeder die Möglichkeit in seiner Leistungsklasse

ganz oben zu stehen und sich dann


Im Open Match kann bis zur IPSC Race Gun alles geschossen

werden. Nur Magnum-Munition ist nicht zulässig. Man beachte

das farblich zum Shirt passende C-More Leuchtpunktvisier.

in die nächste Klasse vorzuarbeiten. Bei

zehn Disziplinen und fünf Klassen wird die

Siegerehrung der jeweils drei Bestplatzierten

zu einem kleinen Marathon. Dafür

kann man aber auch die Freude eines Jeden

sehen, wenn er oder sie die verdiente

Medaille abholt. Für alle, die nicht so erfolgreich

waren, hat ein Schütze die beste

Erklärung überhaupt gebracht. Er sagte“

Mein eigentliches Hobby ist Wiederladen.

Ich bin nur hier, weil ich die Hülsen

irgendwie leer bekommen muss!“ Die gesamten

Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft

findet man auf: www.bdmp.de.

Text und Fotos: Axel Manthei

Es ist angerichtet, damit Schützen Trophäen

wie diese abräumen können.

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VERANSTALTUNGSBERICHT

”Shooting the Mountain” von Dschulnigg Austria

Alpenglühen

Das renommierte österreichische Großhandelsunternehmen Dschulnigg

lud am fünften und sechsten Juli dieses Jahres dazu ein, bewährte und

neue Produkte von Firmen wie Steyr Mannlicher, Leupold, Pulsar und Sellier

& Bellot im militärischen Trainingsgebiet „Seetaler Alpe“ in der Praxis

zu erproben. Wir waren mit von der Partie.

Klotzen statt kleckern! Die Gäste aus

der ganzen Welt wurden vom Flughafen

Salzburg aus mit dem Hubschrauber

zum Truppenübungsplatz in

die Seetaler Alpe in Styria geflogen. Das

militärische Terrain mit insgesamt 14.000

Hektar und multiplen Schießanlagen wird

nicht nur von der österreichischen Armee

sondern auch von ausländischen Einheiten

für Übungszwecke genutzt. Für die

zivile Veranstaltung „Shooting the Mountain“

standen zwei Schießanlagen zur

Verfügung. Auf der ersten Anlage namens

„Schmelz“ konnte von 25 bis 300 Meter

geschossen werden und auf dem zweiten

Schießareal „Speikplateau“ von 200 bis

1.000 Meter. Die Long Range Anlage hatte

es auf jeden Fall in sich, denn hier wurde

nicht nur auf verschiedenen Distanzen

geschossen, sondern es mussten auch Höhenunterschiede

kompensiert werden. Zudem

war der Wind am eigentlichen Testtag

nahezu unberechenbar. Die beiden hervorragend

organisierten Veranstaltungstage

wurden so aufgegliedert, dass es am

ersten Tag Produktpräsentationen samt

interessanten Vorträgen gab und man am

zweiten Tag die vorgestellten Exponate

ausführlich im Feuer erproben konnte.

Hier kam keine Langeweile auf!

Bestens vorbereitet

68 caliber 9/2014

Steyr Mannlicher, das Unternehmen feiert

in diesem Jahr das 150-jährige Jubiläum

(siehe caliber 7-8/2014), hatte ein großes

Waffenarsenal aufgefahren, alle montierten

Optiken stammten vom US-Hersteller

Leupold und die Munition in Kalibern wie

9 mm Luger, .223 Remington, .308 Winchester,

.300 Winchester Magnum, .338

Lapua Magnum sowie .50 Browning Machine

Gun wurde in ausreichender Menge

vom tschechischen Hersteller Sellier &

Bellot zur Verfügung gestellt. Abgerundet

wurde das Programm an Test-Ware durch

Bekleidung und Ausrüstung der Marken

Jagdhund und X-Jagd. Wie akribisch die

gesamte Veranstaltung und Ausrüstung

im Vorfeld geplant und vorbereitet wurde,

bemerkte man beispielsweise auch daran,

Soweit das Auge reicht: Auf dem Militärschießplatz

„Seetaler Alpe“ konnten Steyr-Gewehre,

Leupold-Optiken und Sellier & Bellot-Munition auf

bis zu 1.000 Meter im Feuer erprobt werden.


dass die Absehen-Schnellverstellungen an

den Leupold-Zielfernrohren speziell auf

die Erprobungsmunition und die geographischen

Gegebenheiten des Testgeländes

abgestimmt waren. Dies ermöglichte es

den geladenen Gästen wiederum, die Höhenjustierungen

der Optiken verzugsfrei

und ohne jede Umstände auf wechselnden

Entfernungen und kleinen Zielmedien auszutesten.

Die geladenen Gäste wurden vom Salzburger

Flughafen mit Hubschraubern zum Testgebiet

transportiert.

Auf kurz oder lang

Auf der „Kurzbahn“ mit insgesamt fünf

verschiedenen Teststationen konnten

mit den Steyr AUG A3- und Steyr AUG

A3 Z-„Bullpup“-Selbstladegewehren in

den Kalibern .223 Remington und 9 mm

Luger - bestückt mit praxisgerechten

Nahdistanz-Optiken in Gestalt eines Redfield

Counterstrike, Leupold DeltaPoint

2, Leupold Prismatic und Leupold VX-R

1,25-4x20 FireDot - Klappscheiben von 25

bis 100 Meter unter Beschuss genommen

werden. Darüber hinaus konnte natürlich

auch die aktuelle Steyr-Dienstpistole L-A1

in 9x19 ausführlich im Feuer erprobt werden.

Auf der 300 Meter-Anlage mussten

die Zieldistanzen zwischen 100 und 300

Meter durch Bedienung der Höhenschnelljustierung

kompensiert werden, was mit

allen Gewehr-Zielfernrohr-Kombinationen

erstaunlich gut gelang. Hier kamen vor allem

aktuelle Steyr Jagdgewehre mit Zylinderverschluss

in einer breiten Bandbreite

zum Einsatz. Darunter beispielsweise Steyr

Mannlicher SM 12 und CL II Repetierer in

.308 Winchester, .30-06 Springfield oder

auch .375 Holland & Holland Magnum

mit Leupold-Zielfernrohrmodellen VX-6

1-6x24 FireDot und 3-18x50 CDS FireDot,

VX-R 3-9x50 CDS FireDot. Unser besonderes

Augenmerk verdiente die erstmals auf

der IWA 2014 gesichtete CL II „Lead Free

Edition“ in .30-06 (auch die SM 12 gibt

es in dieser Variante) mit Leupold VX-R

2-12x50 Zielfernrohr, die vorwiegend mit

S&B 180 grains PTS Munition geschossen

wurde. Schließlich war es der erste Praxistest

dieses Gewehres mit speziellem

Laufinnenprofil für die auf dem Vormarsch

Das schwere Scharfschützengewehr Steyr HS50 M1

in .50 BMG (12,7x99 mm) stand in zwei Versionen

mit montierten Leupold Mark 4-Gläsern

6,5-20x50 ER/T und 8,5-25x50 LR/T zur Verfügung.

befindliche Jagdmunition mit bleifreien

Projektilen. Der Lauf besitzt 6 Züge/Felder

mit kleinerem Querschnitt des Feldes, damit

die wenig elastischen Massivgeschosse

besser eingepresst werden. Wunschgemäße

Resultate: weniger Gasschlupf, höhere

Geschwindigkeit, konstantere Präzision.

Zumindest im Rahmen dieser Erstbegegnung

wurde die Waffe von verschiedenen

Schützen ohne Zwischenreinigung massiv

geschossen, ohne dass sich hierbei die

Schussleistung sichtbar verschlechterte.

Erfahrene Beobachter („Spotter“) sorgten dafür,

dass die Schützen auch auf den langen Distanzen

sicher ihre Ziele trafen.

69 caliber 9/2014


VERANSTALTUNGSBERICHT

”Shooting the Mountain” von Dschulnigg Austria

Die Steyr Mannlicher CL II und SM 12 „Lead

Free“ Gewehre harmonieren auch mit

konventioneller Munition mit Bleikerngeschossen.

Auf der vierten Kurzbahn-

Station bis 300 Meter waren typische Steyr

Mannlicher- und Steyr-Repetiergewehre

wie CL II SX, SM 12 und Pro Hunter Varmint

in .223 Remington und .30-06 Springfield

zusätzlich mit Nachtsicht- und Wärmebildoptiken

des russischen Herstellers Pulsar

aufgerüstet. So standen ein Nachtsicht-

Zielfernrohr Digisight LRF N870 (auf CL II

SX in .30-06), ein Nachtsichtvorsatz DFA75

in Kombination mit einem Leupold VX-R

3-9x50 Zielfernrohr (auf SM 12 SX im identischen

Kaliber) sowie eine Thermaloptik

Apex XD38 (auf Steyr Pro Hunter Varmint

.223 Rem.) zur Verfügung. Selbst bei Tageslicht

konnten mit diesen leistungsstarken

Spezialoptiken kleine Gruppen auf

die Scheiben gezaubert werden. Erst bei

anbrechender Dunkelheit und in der Nacht

können sie dann vollends ihre Vorteile

ausspielen.

Kontakt mit zwei Neulingen

Auf der Long Range-Schießanlage „Speikplateau“

warteten dann auf vier Teststationen

jede Menge weitere, interessante Gewehr-Optik-Kombinationen

darauf, auf bis

zu 1.000 Meter geschossen zu werden. Unsere

spezielle Beachtung verdienten hierbei

das ebenfalls erstmals auf der IWA 2014

examinierte, neue Steyr Scharfschützengewehr

SSG Carbon, das in zwei Kalibervarianten

(.308 Winchester

mit Leupold

VX-6 2-12x42 CDS

FireDot und .338

Lapua Magnum mit

Leupold Mark 4 8,5-25x50 LR/T) zur Verfügung

stand sowie das brandneue Leupold

VX-6 Zielfernrohr 7-42x56 (montiert auf

einem Steyr SSG 08 in .300 Winchester Magnum).

Entgegen dem allgemeinen Trend

von SSG mit Leichtmetallchassis und langer

Handschutzpartie im AR-Stil setzt der

österreichische Hersteller beim SSG Carbon

auf einen mit Kohlefaser verstärkten

Daumenloch-Kunststoffschaft mit Aluminium-Bettung.

Trotz geringen Gewichts

wird maximale Stabilität geboten und bei

der Gestaltung wurden die Vorgaben von

verschiedenen Einheiten erfüllt, nach

denen im Schaft so wenig Taschen und

Freimachungen wie möglich vorhanden

sein sollten, weil der Reinigungsaufwand

von modernen Aluschäften anscheinend

oftmals zu groß sein soll. Das leistungs-

70 caliber 9/2014

Nahezu das gesamte Steyr-Programm - wie hier die L-A1 Dienstpistole

in 9x19 - konnte ausführlich probegeschossen werden.

Schütze in Aktion auf der Kurzbahn „Schmelz“ bis 300 Meter.


Neue Jagdbüchsen, wie die Steyr Mannlicher CL II oder SM 12 im Kaliber .30-06 in „Lead Free“-Ausführung

mit speziellem Laufinnenprofil für bleifreie Munition, konnten ebenfalls ausgiebig getestet werden.

Das neue Steyr Scharfschützengewehr SSG08 Carbon

mit Lochschaft aus Kohlestofffasern.

starke, neue Flaggschiff der Leupold

VX-6-Zielfernrohr-Serie dürfte aufgrund

des flexiblen Vergrößerungsbereichs von

7- bis 42-fach ein wahrer Allrounder für

viele Einsatzzwecke sein. Das Glas mit

großem 34 mm-Mittelrohrdurchmesser

verfügt über unterschiedlich bemaßte Höhen-

und Seitenverstellungsmechaniken,

denn in der Höhe verstellt man um feine

1/8 MOA und in der Seite um gröbere 1/4

MOA pro Klick. Dieses oftmals von Schützen

gewünschte Ausstattungsmerkmal

sorgt dafür, dass man schnell wechselnde

Windveränderungen schneller an der Optik

kompensieren kann. Alles in allem, war

„Shooting the Mountain“ eine erstklassig

organisierte Veranstaltung, die Lust darauf

machte, das eine oder andere Produkt

in naher Zukunft noch ausführlicher zu erproben.

Text: Michael Fischer/Stefan Perey

Fotos: Michael Fischer

Das brandneue Leupold

VX-6-Zielfernrohr 7-42x56.

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71 caliber 9/2014


SCHIESSPRAXIS Disziplin des Monats Teil 28

Standardpistole

Eine der traditionsreichsten Kleinkaliber-Pistolendisziplinen des Deutschen Schützenbundes (DSB)

ist die Standardpistole.

Einst war es der klassische Werdegang

fast eines jeden Schützen, dass man

im Verein mit der Luftpistole startete

und erste Erfahrungen in wiederholgenauer

Treffsicherheit sammelte, um sich nach

verdienten Sporen anschließend der Kleinkaliberpistole

zu widmen. Besonders hoch

in der Gunst der Aktiven stand hierzulande

immer die Sportpistole (siehe Teil 5 dieser

Serie in caliber 5/2012). Einige Schützen

beschäftigten sich auch mit der Freien Pistole

auf 50 Meter und wer mehr Dynamik

anstrebte, probierte sich mit der Olympischen

Schnellfeuerpistole (siehe Teil 26

in caliber 6/2014). Die Standardpistole

wurde daher oftmals stiefmütterlich behandelt,

was schade ist, denn anspruchsvoll

ist auch diese Disziplin allemal. Im

stehend einhändigen Anschlag werden auf

25 Meter Entfernung insgesamt 60 Schüsse

auf die klassische 10er-Ringscheibe

mit dem 20 cm messenden, schwarzen

Spiegel abgegeben. Während die ersten

vier Durchgänge zu je fünf Schuss noch

Der Klassiker unter den Sportpistolen, die

Walther GSP, gehört zu den idealen Werkzeugen

für die DSB Disziplin Standardpistole.

jeweils in 150 Sekunden abgegeben werden,

folgen darauf vier Durchgänge in 20

Sekunden. Die größte Herausforderung

sind abschließend die vier Durchgänge in

10 Sekunden für die fünf Schuss. Immerhin

geht es darum, möglichst mit jedem

Schuss die nur 50 mm große 10 im Zentrum

des Sportpistolenspiegels zu treffen.

Alleine die äußerst knapp bemessene Zeit

in den letzten vier Durchgängen dürfte die

Verwendung von theoretisch einsetzbaren

Revolvern von vornherein ausschließen,

so dass nur die Selbstladepistole als geeignetes

Werkzeug gilt. In grauen Vorzeiten

wurde diese Disziplin mit simplen

Pistolen bestritten, wie beispielsweise die

Kleinkaliber-Variante der einstigen Polizeidienstpistole

Walther PP in 7,65 mm

Browning oder 9 mm kurz. Die Walther PP

Sport in .22 Long Rifle besaß lediglich einen

längeren Lauf (und somit eine längere

Visierlinie, Sportvisierung und Griffschalen

mit Daumenauflage). Es folgten heute

kaum noch bekannte Sportpistolen wie die

FN 150, Smith & Wesson M41 oder die High

Standard-Modelle „Victor“ und „Military

Citation“.

Spezialwerkzeug

72 caliber 9/2014

Die klassische Ringscheibe mit schwarzem Spiegel, wie sie auch für die Standardpistole genutzt wird.

Noch kompromissloser und konsequenter

auf das sportliche Betätigungsfeld ausgelegt

waren dann Spezialitäten aus dem

deutschsprachigen Raum wie die Hämmerli

208/215 oder die noch heute produzierte

Walther GSP. Letztgenanntes Erfolgsmodell

ist durch den modularen Aufbau

universell einsetzbar: Von der Sportpistole

Klein- und Großkaliber (bezie-


Bezeichnung der Disziplin:

Sportbund:

Waffenart:

Kaliber:

Entfernung zur Scheibe:

Schusszahl:

Anschlagsart:

DSB Standardpistole im Kurzüberblick

Standardpistole

DSB Deutscher Schützen Bund

Revolver und Selbstladepistolen

.22 lfB

25 Meter

60 Schuss, aufgeteilt in jeweils 4 Serien à 5 Schuss, in je 150 Sekunden, vier Serien

in 20 Sekunden und vier Serien in 10 Sekunden, auf die Sportpistolenscheibe des

DSB/ISSF

Stehend Freihand

Waffen-und Munitions-Beschränkungen

Waffenbeschränkung: Verwendet werden die gleichen Sportpistolen oder -revolver im Kaliber .22 lfB, die

ebenfalls in der Disziplin Sportpistole genutzt werden dürfen. Das Abzugsgewicht

muss nach den Regeln des DSB/ISSF bei mindestens 1.000 g liegen. Auch das Gewicht

(max. 1.400 g) und die Längenmaße der Waffe, das Visier (offene Visierung) und die

Ausgestaltung des Griffs, sind wie bei der Sportpistole

Munitionsbeschränkung: Kaliber .22 lfB

caliber-Tipp für vorgeschriebenes und sinnvolles Zubehör

Vorgeschriebenes Wie immer natürlich der übliche Gehörschutz und die Schutzbrille, wenn nicht eh eine

Schießbrille getragen wird

Sinnvolles

Stoppuhr und/oder Timer für das Trainieren des Zeitgefühls

hungsweise Zentralfeuerpistole) über die

Standardpistole bis hin zur Olympischen

Schnellfeuerpistole (OSP). Durch einfachen

Wechsel des Systems und Magazins

sowie bei Bedarf der Abzugseinheit kann

jede dieser Disziplinen mit einer einzigen

Waffe absolviert werden. Andere Hersteller,

wie Hämmerli oder Pardini, folgten

diesem Beispiel. Schützen, die in der DSB

Disziplin Standardpistole erfolgreich sein

wollen, arbeiten mit entsprechenden Trainingsmethoden

stetig an der Verbesserung

ihrer Schießtechnik und ihres Zeitgefühls.

Hierbei ist vor allem auch eine

korrekte Atemtechnik hilfreich. Prinzipiell

schießt man nicht „Fleck“ (schwarze Visierung

im schwarzen Spiegel) sondern

„Spiegel aufsitzend“, weil dann genügend

Kontrast vorhanden ist. In der langen 150

Sekunden-Serie bleiben zwei bis drei Gelegenheiten,

den Anschlag neu aufzubauen.

In der 20 Sekunden-Serie schießt man

in einem Durchgang durch, ohne hierbei

die Waffe nochmals abzusetzen, um den

Anschlag neu aufzubauen. Man verfügt

in etwa über fünf Sekunden, um einen

stabilen Anschlag zu realisieren und den

ersten Schuss brechen zu lassen, danach

sollte etwa alle drei Sekunden ein Schuss

fallen. Zwischen den Schüssen sollte man

möglichst gleichmäßig einen Atemzug

machen, was den richtigen Schießrhythmus

und das Timing unterstützt. In der

letzten, schnellen 10 Sekunden-Serie

muss ein einziger tiefer Atemzug reichen,

wobei der erste Schuss nach rund 2,5 Sekunden

ausgelöst und die Folgeschüsse in

einem Rhythmus von 1,3 Sekunden fallen

sollten. Wer dies alles nahezu in Perfektion

beherrscht, kann, wie der Deutsche

Meister des Jahres 2013, hervorragende

577 Ringe erreichen. In den letzten beiden

10 Sekunden-Serien schoss er 98 beziehungsweise

93 Ringe ein phantastisches,

beeindruckendes Resultat. Der seit

1983 gültige Weltrekord liegt allerdings

bei sagenhaften 584 Ringen, erreicht

von einem amerikanischen Schützen anlässlich

der „Panamerican Games“ in Venezuela.

Man sieht, auch die nicht allzu

populäre Disziplin DSB Standardpistole

besitzt ihren ganz eigenen Reiz und stellt

eine Herausforderung dar, die erst einmal

gemeistert werden möchte.

Text und Fotos: Hermann Jansen

73 caliber 9/2014


FORUM

Im caliber-Forum kommen

unsere Leser zu Wort.

Sagen Sie Ihre Meinung, stellen

Sie Fragen, nehmen Sie Kontakt

zu anderen Schützen und

Wiederladern auf!

Die Redaktion behält sich vor,

Zuschriften zu kürzen.

Die Anschrift für Leserbriefe:

Stefan Perey

Redaktion caliber

Luxemburger Straße 305

D-50939 Köln

Fax +49 221 94198899

e-mail: stefan.perey@

vsmedien.de

Patronensteckbrief

Kaliber:

7,92x33 kurz (8x33)

Geschoß-Diameter:

.323“/8,20 mm

Einführungsjahr: 1941

Feld-Zugdurchmesser, minimal: 7,89-8,15 mm

max. Hülsenlänge:

33,0 mm

max. Patronenlänge:

48,0 mm

max. Hülsenboden-Durchmesser: 11,95 mm

max. Gasdruck lt. CIP (Europa): 3.400 bar

Beschußgasdruck:

4.250 bar

Zündhütchengröße:

Large Rifle

Ladedaten 8x33 (7,92x33)

Hallo caliber-Team!

seit 1993 bin ich Leser eurer

Zeitschrift. Dazu muss ich nicht

extra erwähnen, dass ich sie

gut finde, sonst würde ich sie

ja nicht schon so lange lesen.

Heute wende ich mich zum ersten

Mal mit einer Bitte an euch,

denn ich benötige Ladedaten

für das Kaliber 8x33 (7,92x33).

Während 125 Grains Vollmantelgeschosse

und Hülsen von Prvi

Partizan zur Verfügung stehen,

schaut es mit Ladedaten eher

düster aus. Zur Verwendung soll

Vihtavuori Pulver kommen, genauer

gesagt N110, N120 oder

N130 eventuell N133 und N140,

da ich diese genannten Treibladungsmittel

auch für andere Kaliber

verwende. Ladedaten mit

Lovex Pulver wären ebenfalls

interessant. Bevorzugt aber

eben Vihtavuori. Verschossen

werden soll das Ganze dann aus

einem umgebauten K98k. Wäre

fein, wenn ihr mir da helfen

könntet.

Herr F.H. per Mail

Die Redaktion:

wie Sie schon

treffend bemerkt

haben,

sind Ladedaten

für das Kaliber

7,92x33 kaum

verfügbar. Auch

wenn diese Patrone

in Verbindung

mit dem

STGW 44 die Ära

der Sturmgewehre in Mittelkalibern

einläutete, verhinderte

der Ausgang des Zweiten Weltkriegs

die Verbreitung dieser

sicherlich interessanten Patrone.

Da Beutewaffen oder

gar Nachbauten sowohl in den

USA als auch in Europa kaum

verfügbar sind und dementsprechend

als Sammlerwaffen

behandelt werden, fallen

für die meisten Besitzer eines

geschichtsträchtigen Sturmgewehrs

44 größere Schusszahlen

aus Gründen des Werterhalts

verständlicherweise

aus. Deswegen widmen sich

die Fachliteratur oder üblichen

Hersteller-Publikationen mit

Ladedaten-Empfehlungen gar

nicht oder kaum der bereits

1941 entwickelten Patrone.

Auch hier haben wir aber in

der Vergangenheit die Eigeninitiative

ergriffen und uns

mit dem Wiederladen der 8x33

mit hohem Aufwand und dem

Umformen von .308 Winchester-Hülsen

beschäftigt (siehe

caliber 11-12/2005). Für unsere

Wiederlade-Tätigkeiten

haben wir auf die damals noch

verfügbaren FNM Hülsen zugegriffen,

die aber über einen

Berdan-Zünder verfügen. Diese

sind heute als Fabrikmunition

nur noch als Restposten zu bekommen.

Wesentlich einfacher

geht es mit dem Hülsenmaterial

von Prvi Partizan (PPU),

ein Hersteller, der zudem auch

Fabrikpatronen produziert.

Wenn Sie diese Hülsen verwenden

möchten, sollten Sie die in

der Tabelle angegebenen Ladedaten

zuerst einmal um 0,5

Grains reduzieren und dann

gegebenenfalls mit dieser Pulvercharge

Schritt für Schritt

steigern. Bei der Auswahl der

Treibladungsmittel kann man

sich grob an ähnlichen Mittelpatronen

wie die russische

7,62x39 orientieren. Hier gehören

ganz klar die auch bei

uns Anwendung findenden Sorten

Vihtavuori N130, Hodgdon

4198 oder Accurate Arms 1680

zu den Empfehlungen. In wieweit

sich die Präzisionsergebnisse

aus Ihrem K98k duplizieren

lassen, muss letztendlich

ausprobiert werden. Sicherlich

erhalten Sie aber mit der 8x33

eine sehr angenehm schießende

Patrone aus ihrem klassischen

Repetiergewehr.

Spektiv für den

Longe-Range-Bereich

Wertes caliber-Team,

ich bin seit drei Jahren Abonnent

ihrer gelungenen Zeitschrift

caliber. Dieses Jahr habe

ich mir ein Repetiergewehr in

.308 Winchester gekauft und

möchte damit in den Bereich

„Long Range Shooting“ einsteigen.

Um Treffer oder besser

gesagt die Einschläge im Umfeld

des Zieles (zumindest am

Anfang) lokalisieren zu können,

bin ich auf der Suche nach einer

Beobachtungsoptik, die für

diesen Zweck bis 500 Meter zuverlässig

ihren Dienst tut und

das auch bei schlechtem Wetter.

74 caliber 9/2014

Geschoss Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia.

Schussleistung der MP 44 im Kaliber 7,92x33 kurz

Laborierung Menge-

Hersteller-Sorte

Hülse-Zünder

Hersteller-Sorte

OAL

mm

v 2

m/s

Diff.

m/s

Energie

Joule

Präz.

mm

Bemerkung

zu den Laborierungen

123 Norma FMJ RN .323” 21,4 Hodgdon H4198 Rem.*/PMC LRS 43,8 546 9,8 1.188 42 kurznasiges Vollmantelgeschoss

124 FNM FMJ BT .323“ FNM-Fabrikpatrone FNM/FNM 47,5 659 6,9 1.745 33 105 mm auf 100 m

125 Hornady #3230 SP .323“ 21,4 Hodgdon H4198 Graf/CCI350 47,8 526 22,2 1.121 28 in neuer Hülse mit Pistolenzünder

125 Hornady #3230 SP .323“ 21,4 Hodgdon H4198 Rem.*/PMC LRS 47,8 546 17,4 1.207 22 63 mm auf 50 emch, TPL = 9 cm rechts

125 Hornady #3230 SP .323“ 21,4 Accurate 1680 Rem.*/PMC LRS 47,8 622 10,6 1.567 38 schüttfreundliches Kugelpulver

* = umgeformt aus Remington .308 Win.-Hülsen (Trimmlänge = 32,75 mm). Alle Ladedaten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich.


Das STGW 44 und die dazugehörige Patrone 8x33 (7,92x33) gelten zweifelsohne

als Urahnen aller modernen Sturmgewehre in Mittelkalibern.

Ich habe mir bereits ein Spektiv

in der Preisklasse zwischen

300 und 400 Euro bestellt, aber

damit kann ich nicht einmal direkte

Treffer auf einer weißen

Scheibe auf 200 Meter erkennen.

Leider gibt es in meinem

näheren Umfeld keinen Händler,

der Spektive zum Ansehen

und Prüfen vor Ort zur Verfügung

stellen kann. Bei ihren

zahlreichen Tests verwenden sie

doch sicher auch Spektive. Können

sie mir bitte Tipps geben,

welche Spektive für Entfernungen

bis 500 Meter (und eventuell

noch etwas mehr) brauchbar

sind und bei denen die Preise

noch vertretbar sind, was für

mich etwa 1.000 Euro bedeutet.

Herr A.K. per Mail

Die Redaktion:

Gerade für den Long Range Bereich

ist ein richtiges Spektiv

fast genauso wichtig wie die

Kombination Waffe-Munition-

Zielfernrohr. Der Preis von etwa

1.000 Euro schränkt die Zahl

potentiell geeigneter, monokularer

Beobachtungsoptiken

natürlich ein. Dennoch gilt

grundsätzlich: Der Objektivdurchmesser

sollte mindestens

80 Millimeter betragen, weil

es ansonsten je nach Vergrößerung

Probleme mit der Auftrittspupille

geben kann. Eine

30-fache Vergrößerung dürfte

in den meisten Fällen ausreichend

sein, zumal noch stärkere

Vergrößerungen bei der

oftmals auftretenden Mirage

(Hitzeflimmern) problematisch

sein können. Bei 30-facher Vergrößerung

beträgt der Durchmesser

der Auftrittspupille am

Okular etwa 2,7 Millimeter, das

menschliche Auge verfügt am

Tage über etwa 2 Millimeter,

so dass der Einblick auch noch

recht komfortabel ist. Nach unserer

Erfahrung sind geeignete

Gläser in dieser Preisklasse das

Leupold Kenai (siehe caliber

1/2011), das Meopta Meostar

S1 75 APO, oder das Hawke

Endurance 20-60x85 ED.

Wer auf weite Entfernungen seine Treffer

beobachten möchte, braucht eine leistungsstarke

Beobachtungsoptik für die Scheibenanalyse.

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75 caliber 9/2014


TERMINBÖRSE SCHIESSVERANSTALTUNGEN

76 caliber 9/2014

BDMP

www.bdmp.de

05.-07.09.14, Deutsche Meisterschaft

sportliche Flinte in Alsfeld.

Ausrichter ist Ralf Schwarz,

Tel.: 0160-96611225, ralfschwarzbdmpflinte@t-online.de

06.09.14, Sachsen-Anhalt

Landesmeisterschaft CISM, SG 1 in

Schricke. Ansprechpartner ist

Hubertus Lauenroth,

Tel.: 0177-6121265,

hubertus.lauenroth@hotmail.de

06.09.14, 7. Lüdenscheider

Ranglistenturnier PPC 1500 in

Lüdenscheid-Spielwigge. Ausrichter

ist der PSV Lüdenscheid und die SLG

Lüdenscheid. Meldungen bitte an

schoenfeld.volker@gmail.com

10.-14.09.14, Europameisterschaft

F-Class 2014 in Bisley, Großbritannien.

Weitere Info: Volker Zeitz,

Fax: 09306-983252,

zeitz.v@t-online.de

13.09.14, 26. Ranglistenturnier

PPC 1500 in Alsfeld. Ausrichter ist

Wilfried Wiesener, Tel.: 0172-

5776864, ppc1500@ictravel.de

13.-14.09.14, Charity Cup des

BDMP e.V. 2014 in Marsberg. Es

werden die Disziplinen PP1 und

NPA-B, PP1 und NPA-B mod., DKS,

Unterhebelrepetierer auf Fallplatte

und .30 M1 Carbine geschossen.

Meldungen nur mit Anmeldeformular

an Dietmar Hönersch,

d.hoenersch@yahoo.de

20.09.14, T’nT Cup 2014 PPC 1500

in Berlin Wannsee. Meldungen bitte

an Bianca Wandel,

bianca.wandel@googlemail.com

20.09.14, Hessen Landesmeisterschaft

Schwarzpulver in Brachtal.

Zuständig ist Norbert Salomon, Tel.:

06056-6840, salomon@bdmphessen.de

20.09.14, Baden-Württemberg

Landesmeisterschaft Schwarzpulver

in Gussenstadt. Meldungen bitte an

Boris-Alexander Petry,

Tel.: 07961-959551,

Ref.Schwarzpulver@bdmp-bw.de

20.09.14, Sachsen-Anhalt

Landesmeisterschaft PFG 1 und VDR

1 in Hadmersleben. Ansprechpartner

ist Günter Grafenstein,

Tel.: 0391-6312334,

dr.christian.nissler@gmx.de

20.09.14, Deutsche Meisterschaft

DG 2 in Trügleben. Ausrichter ist

Dietmar Hönersch, 02932-900865,

d.hoenersch@yahoo.de

20.09.14, Ranglistenturnier PP1,

NPA-SM in Bad Wiessee. Ausrichter ist

Thomas Saak, Tel.: 0151-10300438,

www.sg-bad-wiessee.de

20.-21.09.14, Deutsche Meisterschaft

ZG 1, ZG 2, ZG 3 in Trügleben.

Ausrichter ist Rudolf Eckbauer,

Tel.: 0851-89649,

eckbauer.bdmp@googlemail.com

26.-27.09.14, Rheinland-Pfalz

Landesmeisterschaft dyn. KK in

Queidersbach. Ansprechpartner ist

Uwe Wandernoth,

uwandernoth@t-online.de

26.-27.09.14, Wine Cup PPC 1500

in Mladotice, Tschechische

Republik. Ansprechpartner ist

Jindrich Skupa, js40@centrum.cz

27.09.14, Herbstpokal DP 1, DR 1.

Weitere Info: Adrian Butler,

Tel.: 0176-2277821

27.09.14, Ranglistenturnier ZG 2,

ZG 3 in Trügleben. Ausrichter ist die

SLG Gera-Leumnitz,

www.bdmp-lvth.de

27.09.14, Neumarkter Jurapokal,

Ranglistenturnier PP1, NPA und SM

in Neumarkt/Opf. Ausrichter ist die

SLG SG 1433 Neumarkt. Meldungen

bitte über die Homepage

www.slg-sg1433.de. Ansprechpartner

ist Rudolf Diekelmann

27.-28.09.14, 3. Ranglistenturnier

Flinte in Alsfeld. Veranstalter ist

Rainer Jesberg, Tel.: 06423-3455,

jesberg@bdmp-hessen.de

03.-04.10.14, Deutsche Meisterschaft

DG 1 in Leitmar. Meldungen

bitte an Dietmar Hönersch,

Tel.: 02932-900865,

d.hoenersch@yahoo.de

03.-05.10.14, Austrian International

Open in Hopfgarten, Tirol,

Österreich. Es werden die Disziplinen

PPC 1500, NPA, PP1 und SM geschossen.

Zuständig ist Josef Laiminger,

laiminger@laiminger.at

04.10.14, Deutsche Meisterschaft

Schwarzpulver E1, E2, E4, E5, E6, E8,

E9, E10 in Bottendorf, Thüringen.

Ansprechpartner ist Ulrich Kwade,

Tel.: 0171-6822098

04.10.14, Deutschland Cup Teil 3 in

den Disziplinen ZG2 und ZG3 in

caliber - Terminbörse

Als Veranstalter von Wettkämpfen sollten Sie Ihre Termine

schriftlich mit Kontaktadresse und Telefonnummer

so früh wie möglich an unsere Terminverwaltung:

Elke Manthei, Albrecht-Nützel-Weg 29, 86916 Kaufering,

E-Mail: aman250158@aol.com senden.

Veröffentlichung ohne Gewähr.

Alsfeld. Zuständig ist Harald Poetker,

harald-poetker@teleos-web.de

04.10.14, Mauser Wanderpokal 300

m in Trügleben. Ausrichter ist Hinrich

Nygaard, www.bdmp-lvth.de

05.10.14, Deutsche Meisterschaft

ZG 4 und ZG 4 mod. in Marsberg.

Ansprechpartner ist Rudolf

Eckbauer, Tel.: 0851-89649,

eckbauer.bdmp@googlemail.com

11.10.14, Mandalaypokal, es

werden geschossen: DG 2, DG SL, ZG

3, F-Class TR-300 m auf Mandalay.

Ausrichter ist die SLG PSSV

Paderborn, Weitere Info unter:

Tel.: 05254-940993,

p-eggemann@t-online.de

11.10.14, 27. RLT PPC 1500 in

Alsfeld. Zuständig ist Wilfried

Wiesener, Tel.: 0172-5776864,

ppc1500@ictravel.de

17.10.14, Stoaberg Cup PPC 1500 in

Neukirchen vorm Wald. Ausrichter

ist Johann Wizofsky,

ppc1500@hotmail.de

18.10.14, Kombi-Pokal in Lüneburg.

Ausrichter ist die SLG BDMP Sektion

Lüneburg e.V. Weitere Info unter

Tel.: 04131-51153,

volkertretschk@t-online.de

24.-26.10.14, Beeskower Shooters

Cup 1500 in Beeskow. Ausrichter ist

der Beeskower Shooters Club, Mario

Triebke. Meldungen bitte an

mt1500@web.de oder

Fax: 03366-21320

25.10.14, 10. Herbstpokal der SLG

Stade in Stade Hagen. Ansprechpartner

ist Jens Müller,

Tel.: 04762-923555,

jens-mueller@onlinehome.de

25.10.14, Deutsche Meisterschaft

.30 m1 Cb, 25 m, 50 m, 100 m, je 30

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06.09.14, Alsa Pro Lt 2014,

Kaunas, Litauen, laurius@ipsc.lt

06.09.14, 3oak Open 2014 der SG

Sprendlingen in Dreieich,

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Nationals 2014, Thessaloniki,

Griechenland,

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11.-13.09.14, Russian Shotgun

Cup, Final Round, Sankt Petersburg,

Russland, ipsc@ipsc.ru

13.-16.09.14, IV. GP Euro

Challenge, Hodonice, Tschechische

Republik, pitmar007@gmail.com

13.-14.09.14, Philippsburger

Hexentanz 2014, Philippsburg,

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Rifle 1500 J, Philippsburg,

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13.-14.09.14, Onyx 2014,

Oxelösund, Schweden,

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19.-21.09.14, Geco IPSC Masters

2014, Philippsburg,

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20.-21.09.14, Geco Open 2014,

Debrecen, Hajdu-bihar, Ungarn,

Infofax: +36-52-541-225,

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21.09.14, Thessaloniki Cup 2014,

Thessaloniki, Griechenland,

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22.-28.09.14, Russian National

Rifle, Ryazan, Russland,

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27.09.14, German Area 5+7

Regionals, Part 1, Philippsburg,

ipsc@gsvbw.de

27.-28.09.14, Berlin Hangun

Masters 2014, Berlin,

jeschke@ipsc.de

27.-28.09.14, Scottish Championships,

Dumfries, Großbritannien,

chairman@ukpsa.org

27.-28.09.14, Crete Through, The

Ages Nationals Handgun 2014,

Rethymno, Crete, Griechenland,

Infofax: +302831051896,

skore@otenet.gr

28.09.14, German Area 5+7

Regionals, Part 2, Philippsburg,

ipsc@gsvbw.de

03.-05.10.14, MOS Autumn, Lauf,

guenter@ipsc-dvc.org

04.-05.10.14, Berlin 3 Gun

Masters, Berlin, jeschke@ipsc.de

15.-18.10.14, Russian Rifle Cup,

Final Round, Izhevsk, Russland,

ipsc@ipsc.ru

18.10.14, Berlin Shotgun MAsters

desw BDS LV 1 e.V.,

www.ipsc-berlin.de

25.-26.10.14, Tallinna SÜgis 2014,

Tallinn, Estland, dmitri@tpsc.ee

26.10.14, Danube Cup 2014,

Komarno, Slowakische Repulik,

dusan.veselsky@kssk.sk


ME-Anz.CC_Visier8-14RZ_Layout 1 01.04.14 12:18 Seite 2

TERMINBÖRSE SCHIESSVERANSTALTUNGEN

Großkaliber Lang- und

Kurzwaffen

03.-04.09.14, Offene Bezirksmeisterschaft

Mehrdistanz des BBS in

Dachau ab 18.00 Uhr. Eine

vorherige Anmeldung ist nicht

nötig. www.bbs-bayern.de

07.09.14, Offene Bezirksmeisterschaft

Mehrdistanz des BBS in

Schongau, eine vorherige

Anmeldung ist nicht nötig.

www.bbs-bayern.de

14.09.14, Offenes Ordonnanz- und

Dienstpistolenschießen in

Schwetzingen. Ausrichter ist die SG

Schwetzingen. Es wird mit

Ordonnanz- und Dienstpistolen im

Originalzustand geschossen.

Weitere Informationen unter

Tel.: 0174-3077124 oder

info@sg-schwetzingen.de

10.-11.09.14, Offene Bezirksmeisterschaft

Mehrdistanz des BBS in

Dachau, ab 18.00 Uhr. Eine

vorherige Anmeldung ist nicht

nötig. www.bbs-bayern.de

17.-18.09.14, Offene Bezirksmeisterschaft

Mehrdistanz des BBS in

Dachau, ab 18.00 Uhr. Eine

vorherige Anmeldung ist nicht

nötig. www.bbs-bayern.de

20.09.14, Offene Bezirksmeisterschaft

Mehrdistanz des BBS in

Schongau, eine vorherige

Anmeldung ist nicht nötig.

www.bbs-bayern.de

24.-25.09.14, Offene Bezirksmeisterschaft

Mehrdistanz des BBS in

Dachau, ab 18.00 Uhr. Eine

vorherige Anmeldung ist nicht

nötig. www.bbs-bayern.de

27.09.14, Ordonnanzgewehrschießen

der Königl. Priv. Feuerschützengesellschaft

Schongau.

Zugelassen sind Ordonnanzgewehre

ab 1963 mit offener Visierung,

Lochkimme erlaubt, falls Original.

Weitere Auskunft unter FSG-Schon

gau-Sportleiter@online.de

10.-12.09.14, Long Range und

Super Sniper 2014 in Polen. Info

unter: www.snajpernowadeba.pl/

eng-2.html

11.-12.10.14, 8. Selbstladegewehrschießen

mit Howa-Trophy in

Stebbach. Selbstladegewehre mit

offener Visierung und Zielfernrohr

auf 50 Meter ab Kaliber .223 Rem.,

Howa-Trophy auf 100 Meter,

Beiprogramm ist Fallplattenschießen.

Zuständig ist OSM Isolde

Gruner, Tel. 07260-920275 oder SM

Marko Höpp, Tel.: 07267 961176,

www.schuetzen-stebbach.de

Western und Vorderlader

05.-06.09.14, 18. Edderitzer

Westernschießen in Edderitz,

www.tombstone-village.de

12.-14.09.14, „Gunsmoke at the

Hills“, 8. offene Landesmeisterschaft

des LV 13,

www.bdsthueringen.de

13.-14.09.14, 24. Unterhebelund

Westernwaffenturnier sowie

14. Stahlplatten-Schießen in

Sersheim. Zeitgleich Deutsche

Meisterschaft SPI. Ausrichter ist

der SV Sersheim 1923 e.V.,

Robert Supper, Tel.: 07042-

34045, Mobil: 0179-1238300,

robertgraubart@web.de,

www.svsersheim.de

20.09.14, Innocents, monthly

Match in Celle Scheuen.

www.bds-westernschiessen.de

27.09.14, 19. Vereinsmeisterschaft

der Cologne County

Western Shootists in Philippsburg,

Anmeldung online unter

www.cologne-cws.de, Ansprechpartner

ist Michael van der

Meulen,

archangelmichael@t-online.de

03.-05.10.14, Offene Vereinsmeisterschaft

CAS Germany in

Edderitz. Meldungen bitte an

Heiko Kaaden,

shootist@gmx.de.

03.-05.10.14, Saarbrücker

Cowboy-Action Schießen mit

Unterhebel und -Westernwaffenschießen

in Saarbrücken.

Weitere Informationen unter

www.schuetzengesellschaftsaarbruecken.de

04.10.14, Landesmeisterschaft

LV4 7th „Deep in the West“ in

Bocholt.

www.bds-western-schiessen.de

10.10.14, 5. Landesmeisterschaft

97/11 des LV 7 in

Philippsburg. www.bdswestern-schiessen.de

11.10.14, „Cowboys and

Windmills“ 3rd Open Netherlands

Championship in Stein,

Niederlande. www.dwsa.nl

11.-12.10.14, 10. Landesmeisterschaft

Western des LV7.

www.bds-western-schiessen.de

18.10.14, „6th Gunfight“ in

Klein Umstadt.

www.open-range-shooters.de

18.10.14, Innocents Monthly

Match, in Celle Scheuen,

www.bds-westernschiessen.de

18.10.14, 22. Offene Vereinsmeisterschaft

Wunsiedel 1890,

„20. Showdown of Western

Action Shooting Friends“ in

Wunsiedel. 4 Stages ca. 120

Schuss. Meldungen bitte an

Peter Pinzer,

peter.pinzer@t-online.de

31.10.-01.11.14, 97/11 Match

„Black-Jack Campaign“ in

Edderitz,

www.tombstoen-village.de

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Lauflänge: 31 cm, Baujahr: ca. 1990, hochwertig gefertigte Matchwaffe

mit vorkomprimiertem System nach Patent „Joniskeit“ somit absolut prellschlagfrei,

Seitenspanner fein einstellbare Matchvisierung, fein einstellbarer

Matchabzug, orthopädische Rechtsgriffschalen aus gut gemasertem Nussbaumholz

mit einstellbarer Handballenauflage, im Aluminiumtransportkoffer

mit Zubehör, ein Stück zum Sammeln und Schiessen frei ab 18 Jahren,

Kaliber: 4,5, Zustand: 12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Art.Nr.: 59868 Rarität €598,-

Kurzwaffen (Vorl/Schwp): Centaure, Belgien Mod. 1860 Marshall

Stainless, Lauflänge: 5,5‘‘, Baujahr: 1972, ungeschossen aus Sammlungsauflösung,

mit reiner hochwertiger Handarbeit auf original Colt-

Maschinen in Belgien gefertigt, seltene Marshall-Ausführung (1. Variation,

2. Subvariation) im Stainless-Look, es wurden von dieser Variante insgesamt

nur 640 Stück gefertigt, traumhafter Schloßgang, Abzugsbügel aus

Messing, original Griffschalen aus Nußbaumholz, ein Stück zum Sammeln

und Schießen, Kaliber: .44, Zustand: 12 neuwertig, mit leichten

Gebrauchsspuren; Art.Nr.: 59111 Rarität €998,-

Revolver: Dan Wesson USA Mod. Sporting Set, Lauflänge: 6‘‘ /2,5‘,

Baujahr: 1986, selten geschossen aus Sammlungsauflösung, 6-schüssiger

DA-Revolver in solider Ganzstahlbauweise, einstellbare Kontrastvisierung,

inkl. original 21/2‘‘ Wechsellauf (kann ohne Voreintrag oder Bedürfnis

dazu erworben werden) sowie allem dazugehörigen Werkzeug und

Zubehör, Originalgriffschalen aus mittelbraunem Nussbaumholz, Kaliber:

.22 l.r., Zustand: 12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Art.Nr.: 60078 Rarität €395,-

Revolver: Smith u. Wesson USA Mod. 617 Stainless Target, Lauflänge:

6‘‘, Baujahr: ca. 2005, selten geschossene Schrankwaffe, 6-schüssiger

Stainless-Ganzstahlrevolver mit DA-Schloss, Targetausführung mit breitem

Hahn und Abzug, sowie einstellbarer Visierung, hochwertige Edelholzgriffschalen

mit handgeschnittener Fischhaut sowie eingelegtem Emblem;

Kaliber: .22 l.r., Zustand: 12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Richtpreis €1.210,- Art.Nr.: 61108 Gegelenheit €698,-

Revolver: Colt USA Mod. Python Stainless „Ultimate“, Lauflänge: 4‘‘,

Baujahr: 1987, selten geschossen aus Sammlungsauflösung, 6-schüssiger

DA-Ganzstahlrevolver, Sondermodell mit hochglanzpoliertem Stainless-

Finish, einstellbare Kontrastvisierung, original Pachmayr-Kunststoffgriffschalen

mit eingelegtem Colt-Emblem, ein Stück zum Sammeln und Schießen,

Kaliber: .357 Mag., Zustand: 12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Art.Nr.: 60994 Rarität €1.498,-

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Pistolen: Husqvarna Schweden Mod. Lahti/Mod. 40, Lauflänge:

12 cm, Baujahr: ca. 1942, Originalzustand, nicht überarbeitet, mit nachträglichem

engl. Zivilbeschuss, Kaliber: 9x19, Zustand: 12 neuwertig,

mit leichten Gebrauchsspuren; Art.Nr.: 55019 Rarität €995,-

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Langwaffen:

Langwaffen (Vorl/Schwp): Hege Uberti Italien Mod. Springfield

1861, Lauflänge: 101 cm, Baujahr: ca. 2010, gut gelungener Nachbau der

historischen 3Bänder-Muskete, in Old-Silber-Finish /Patina, mit Originalbeschriftung,

3Züge, Lauflänge 101 cm, Drall-Länge 183 cm, Gesamtlänge

142 cm, Gewicht 4,6 kg, mit passendem Bajonett mit Scheide, frei

ab 18 Jahre; Kaliber: .58, Zustand: 2gut m. leichten Gebrauchsspuren an

Holz u. Stahl;

Richtpreis €1.249,- Art.Nr.: 61447 Gelegenheit €695,-

Langwaffen (Vorl/Schwp): Pedersoli Gardone/Italien Mod. Trylon

Rifle Creedmore, Lauflänge: 82 cm, Baujahr: ca. 2005, in Targetausführung,

mit spezieller Diopter-Visierung für das 100 m-Schießen und

matt schwarze Beschlag- und Schlossteile, Drall-Länge 53 cm, Gewicht

4,5 kg, Gesamtlänge 122 cm, Zubehör: Präzisions-Geschoss-Setzer, die

Waffe des letzten Weltmeisters, frei ab 18 Jahren; Kaliber: .45, Zustand:

12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Richtpreis €1.189,- Art.Nr.: 61448 Gelegenheit €695,-

caliber 9/2014

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Pistolen: DWM, Berlin Mod. Marine/04, Lauflänge: 15 cm, Baujahr: 1917,

nummerngleich, einschl. Magazin, fachlich überarbeitet und neu brüniert,

leichter Gerbsäureschaden im Bereich der Deckplatte und der Sicherungsmulde,

Laufzustand =3,Zustand: 13 50% anteilig Zust. 1, der Rest in

Zust. 23; Art.Nr.: 54730 Rarität €2.985,-

Flinten: Mossberg USA Mod. 500 ATP, Lauflänge: 47,5 cm, Baujahr:

1983, 5-Schuss-Röhrenmagazin, einstellbare offene Visierung, Schiebesicherung

auf der Scheibe, Zylinderchoke, neutrale backenlose Schäftung

noch aus mittelbraunem Nussbaumholz, Kaliber: 12/76 Magn., Zustand: 3

gebraucht mit sichtbaren Spuren, Lauf matt;

Art.Nr.: 61175 Gelegenheit €349,-

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Flinten: Ithaca USA Mod. 37 Take Down Featherlight, Lauflänge:

76 cm, Baujahr: ca. 1950, hochwertig verarbeitete Ganzstahlausführung,

einzige Repetierflinte am Weltmarkt mit Patronenauswurf nach unten, hervorragender

Schlossgang, Lauf m. Take Down-Funktion (Lauf in Sekundenschnelle

herauszunehmen), Choke 1/1, neutrale backenlose Holzschäftung,

Schaftlänge einschl. schwarzer Gummikappe 365 mm, eine klassische,

technisch interessante Waffe in hervorragender Funktionalität, Kaliber:

12/70, Zustand: 2gut m. leichten Gebrauchsspuren an Holz u. Stahl;

Art.Nr.: 61170 Rarität €498,-

Büchsen: Browning Mod. 1886 Ltd. Edition 1of3000 High Grade,

Lauflänge: 26‘‘ /66, Baujahr: ca. 1985, ungeschossen aus Sammlungsauflösung,

aus limitierter High Grade-Sonderserie, 1von 3.000 auf dem

ganzen Weltmarkt, grau gebeizte Stahlbasküle, mit Gold-Tierstückgravur

(links: Wapiti, rechts: Bison) mit feiner vollflächiger Arabesken-Handgravur

(signiert durch den Graveur T. Naka), schwerer hochglanzbrünierter

21 mm-Achtkantlauf, vergoldeter Abzug, Schaft aus ausgesuchtem amerikanischem

Nussbaumholz, im Hochglanzlackfinish, ein Stück zum Sammeln,

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vierstelliger Seriennummer, limitierte Sonderserie in hochwertigster Verarbeitung

in Holz und Stahl, beginnender Achtkantlauf rund auslaufend

mit Halbmagazin für 5+1-Schuss, Buckhornvisierung mit zusätzlichem

Klapp-Diopter, flächendeckende Arabeskengravur auf den Schlossplatten

sowie Tierstückgravur (rechts: Weißwedel-Hirsch, links: Bighorn-Schaf)

eingerahmt mit eingelegten Goldfäden, Schaftteile aus hochwertigstem

amerikan. Wurzelmaser-Nussbaum Qualitäts-Klasse 8, mit in Hochglanzlack-Finish,

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MESSER

Pohl Force EOD Taschenmesser Foxtrot Three

Tanz auf der Klinge

Der renommierte deutsche Messerdesigner und Fachautor Dietmar Pohl kennt keine Schaffenspause, präsentierte

er doch alleine in diesem Jahr in der besonders exklusiven „Euro Ops Division“ (EOD)-Linie die beiden neuen

Messermodelle „Quebec One“ und „Foxtrot Three“ und in der Pohl Force-Reihe das Modell „Romeo Two“.

Gewicht von 220 Gramm und einer Gesamtlänge

von 26 cm im geöffneten Zustand

oberhalb der Daten üblicher Modelle für das

alltägliche Führen (EDC; Every Day Carry) angesiedelt

ist. Dennoch lässt es sich mit dem

Stahldraht-Trageclip immer noch bequem

und unauffällig im urbanen Umfeld in der

Hosentasche tragen, zumal Pohl Force auch

optionale Tragevorrichtungen aus Leder, Nylon

oder Kydex offeriert. Nach Angaben von

Dietmar Pohl entstand der Klappriese auf

Anregungen von operativen Einsatzkräften,

basiert auf der Grundkonstruktion des schon

letzten Jahres auf dem Markt eingeführten,

bereits prämierten „Foxtrot One“ und besitzt

anstatt der „Santoku“- eine „Tanto“-

Klingenform. Aufgrund der ursprünglich

aus Japan stammenden Klingengeometrie

weist es eine äußerst robuste Spitze auf,

wodurch sich das Messer auch als Werkzeug

(beispielsweise zum Aufhebeln) qualifiziert.

Praxisnahe Gestaltung, feine Materialien

und Verarbeitung sind die Zutaten für das

Erfolgsrezept der Pohl Force/EOD-Messerbaureihe.

Da macht unser Hauptdarsteller

Titanen mit Tanto-Klinge: Das

ausgewachsene, massive Pohl Force/

EOD-Taschenmesser „Foxtrot Three.“

Hier gezeigt in den beiden Versionen

„Outdoor“ (links, mit heller Klinge)

und „Survival“ (rechts, mit schwarzer

Klinge). Beide Messer besitzen eine

Vorderseite mit schwarzer G-10-Griffschale

und helle Rückseite mit Klingenverriegelung

aus Titanlegierung.

84 caliber 9/2014

Ständigen Lesern wird die NATO-Alphabet-Namensgebung

der Pohl Force/

EOD-Messer schon geläufig sein, haben

wir doch so ziemlich alle praxisnah gestalteten

Klingen aus diesem Hause näher

vorgestellt. Von den eingangs erwähnten

drei neuen Messern stand uns das klappbare

„Foxtrot Three“ bereits für Testzwecke

zur Verfügung, die beiden feststehenden

Exemplare „Quebec One“ und „Romeo Two“

werden sicherlich in absehbarer Zukunft

ebenfalls erhältlich sein. Das Foxtrot Three

in den beiden Varianten „Outdoor“ mit

heller Klinge und „Survival“ mit schwarzer

Hartstoffbeschichtung auf der Klinge ist ein

imposantes Taschenmesser, das mit einem

Obwohl man das „Foxtrot Three“ mit dem stählernen

Trageclip recht bequem und unauffällig am

Mann versorgen kann, bietet Pohl Force alternative

Tragevorrichtungen aus Leder, Nylon und Kydex an.


Die Klinge kann neben der ohnehin robusten Frame-Lock-Verriegelung mittels dieses „RotoBlock“-Sicherungsrades

der italienischen Firma Lionsteel manuell zusätzlich arretiert werden. Die markante, wellige

Oberflächenstruktur des Griffs sorgt für beste Handhabungseigenschaften.

mit im 3D-CNC-Fräsverfahren hergestellten

Griffschalen aus G-10 und Titan, solider

„Frame Lock“-Klingenverriegelung mittels

integraler Titanplatine und 11,3 cm langer

Tanto-Klinge aus hochwertigem „Niolox“-

Stahl keine Ausnahme. Niolox, auch als SB1

bezeichnet (Werkstoffnummer 1.4153.03;

Zusammensetzung: Kohlenstoff 0,8%,

Chrom 12,7%, Molybdän 1,1%, Vanadium

0,9%, Niob 0,7% plus Eisen als Rest)

caliber-Kontakt

Pohl Force GmbH, Dierath 5, 51399 Burscheid

Telefon: +49-(0)2174-8969500

Fax: +49-(0)2174-8969501

www.pohlforce.de, contact@pohlforce.de

ist ein rostträger, abriebfester Stahl, der

Eigenschaften wie hohe Schärfe, Schnitthaltbarkeit

und leichtes Schärfen aufweist,

wie man sie sonst lediglich bei rostenden

Kohlenstoffstählen vorfindet. Die Rockwellhärte

liegt zwischen 58 bis 62 HRC. Das bis

ins kleinste Detail sauber verarbeitete Pohl

Force/EOD Foxtrot Three mit Sammlertasche,

Echtheitszertifikat und Fangschnur

kostet in der Outdoor-Version 299 Euro und

in der Survival-Ausführung 329 Euro.

Text: Stefan Perey

Fotos: Uli Grohs

Vogelperspektive: Blick auf den geschlossenen

Griffrücken und die stabile Klinge mit 5 mm-

Rückenstärke des „Foxtrot Three.“

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1 SAFARILAND Takt.

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MESSER

Neues Taschenmesser und taktisches Schreibgerät von Oberland Arms

Scharfe, spitze Sepps

Oberland Arms ist nicht nur der deutsche AR-15-Pionier, sondern entwickelt sich mit der Bekleidungslinie

„OA Lifestyle “ und der „OA Blade Section“ nahezu zum Komplettausstatter. Wir stellen das Taschenmesser

„Titan Sepp Folder“ und den taktischen Kugelschreiber „Sepp Pen“ vor.

Metallene Ästhetik: Das formschöne,

schneidfreudige Oberland Arms

Taschenmesser „Titan Sepp Folder“

hier geöffnet ohne Klingenheber

und geschlossen mit montierter

Daumentaste an der Klinge.

Titangriff mit „Frame Lock“-Verriegelung und

D2-Stahlklinge mit PVD-Beschichtung das sind die

Merkmale des neuen Klappmessers der Oberländer.

caliber-Kontakt

Oberland Arms OHG, Am Hundert 3,

82386 Huglfing, Telefon: +49-(0)8802-914750

Fax: +49-(0)8802-914751, www.oberlandarms.com

info@oberlandarms.com

Das typische Motiv des Hauses entdeckt man auch

an Messer und Kuli.

86 caliber 9/2014

In seiner schlichten, vornehmen Schönheit

erinnert das neue Oberland Arms-

Klappmesser „Titan Sepp“ fast ein

wenig an den unter wahren Enthusiasten

bekannten, weitaus teureren Klassiker „Sebenza“

des US Custom Knifemakers Chris

Reeve. Das von Matthias Hainich konzipierte

und von Tommaso Rumici designte,

rund 170 Gramm schwere und knapp 22

Zentimeter lange Messer wird von der italienischen

Firma Tecnocut (siehe: www.vi

per.it) gefertigt und ist kompromisslos auf

Robustheit und Funktionalität ausgelegt.

Der Griff besteht komplett aus vier Millimeter

starken Platinen aus Titanlegierung

TiAL4V, die ein sauber ausgeführtes, mattes

„stonewashed“-Finish aufweisen. Auf der

Rückseite sitzt die integrale „Frame Lock“-

Verriegelung, deren Stützplatine satt unter

der Klingenwurzel einschnappt, ebenso wie

der bei Bedarf in seiner Position veränderbare,

stabile Stahldraht-Trageclip. Die 94

mm lange Klinge mit 3,6 mm-Rückenstärke

besteht aus Böhler D2 Werkzeugstahl (im

Vakuum gehärtet und schockgefroren,

Rockwellhärte 58 HRC), ist mit einem Flachschliff

versehen und rasiermesserscharf abgezogen.

Die schwarze Hartstoffbeschichtung

schafft einen aparten Kontrast zum

hell-matten Titangriff, nebenher ist sie äußerst

kratzfest und beständig gegen Korrosion.

Die beidseitige Daumentaste (mit der

Funktion als Klingenheber) wird jedem Exemplar

lose beigelegt und kann bei Bedarf

nachträglich in Eigenregie montiert werden

(wobei sich das Modell dann von einem Ein-


Schreibwerkzeug mit

Zusatznutzen: Der Oberland

Arms „Sepp Pen“

kann auch als „Kubotan“

eingesetzt werden.

Die offene Griffkonstruktion

des Messers

macht Pflege und

Wartung einfach.

DIE NEUE

GENERATION

DIGITAL

Online-Fans aufgepasst:

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caliber ist als Einzelausgabe oder im

DIGITAL-Abo zum Herunterladen im

caliber-Shop erhältlich.

caliber-DIGITAL-Einzelausgabe:

...für caliber Print-Abonnenten:

3,90 Euro

0,70 Euro

hand- in ein Zweihandmesser verwandelt). Das

neue OA Blade Section-Messer „Titan Sepp“ mit

eingraviertem Hausmotiv des Unternehmens

und Seriennummer auf der Klinge wird in einem

gefütterten schwarzen Nylonetui mit titangrauem

Oberland Arms-Schriftzug ausgeliefert.

Preis: 189 Euro.

caliber-DIGITAL-Abo:

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im Ausland:

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Tactical Toolbox

Als brandneue Ergänzung der taktischen Werkzeugkiste offerieren

die Oberländer nun auch spezielles Schreibgerät, das im Detail

überzeugt. Der etwa 40 Gramm schwere und 15,5 cm lange taktische

Kugelschreiber „Sepp Pen“ besteht wie so viele seiner Art aus

7075er Aluminium und liegt satt in der Hand. Er verrichtet seinen

Primärdienst als Schreibgerät sehr gut. Schraubt man die Spitzkappe

ab, die der flachen Trageclip-Schutzkappe der Kugelschreibermine

gegenüber liegt, dann verfügt man über ein Gummi für die

schnelle, funktionssichere Bedienung von Touchpads der üblichen

High Tech-Elektronik- und Kommunikationsgeräte. Praktisch! Den

neuen Sepp Pen mit eingraviertem „Tactical Sepp“-Motiv gibt es mit

schwarzem oder grauem Oberflächenfinish für 25 Euro.

Text: Stefan Perey

Fotos: Uli Grohs

Der taktische Kugelschreiber verfügt auch über eine Gummispitze

für die Bedienung von Touchscreens aller Art.

Ihre Vorteile:

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sind nach Stichworten durchsuchbar

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Deutschland-Flagge. Das Futteral hat eine

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von zwei Wochen ohne Angabe

von Gründen in Textform (z.B. Brief,

Fax, E-Mail) oder durch Rücksendung

der Ware widerrufen. Die Frist beginnt

frühestens mit dem Eingang der Ware

bei Ihnen.

Zur Wahrung der Frist genügt

die rechtzeitige Absendung des

Widerrufs oder der Ware an die

VS Medien GmbH, Wipsch 1,

56130 Bad Ems.

Im Falle eines wirksamen Widerrufs

sind die beiderseits empfangenen

SWAT SCHIESSEN • WAFFEN • AUSRÜSTUNG • TECHNIK

Behördenkaliber

der Zukunft?

16 Seiten

16

7-8 SWAT SCHIESSEN • WAFFEN • AUSRÜSTUNG • TECHNIK

7- 8

SWAT SCHIE SEN • WA FEN • AUSRÜSTUNG • TECHNIK

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Fabrikmunition ● Wiederladen

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getesteten Gewehren

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Leistungen zurückzugewähren. Wertersatz bei

Verschlechterung der Ware ist nicht zu leisten.

Bei einer Rücksendung aus einer Warenlieferung,

deren Bestellwert insgesamt bis zu 40 Euro beträgt,

haben Sie die Kosten der Rücksendung zu tragen,

wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht.

Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei.

Zum Zwecke der Kreditprüfung wird uns die Bürgel

Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Postfach

500 166, 22701 Hamburg, die in ihrer Datenbank zu

Ihrer Person gespeicherten Adress- und Bonitätsdaten

einschließlich solcher, die auf der Basis mathematisch-statistischer

Verfahren ermittelt werden, zur

Verfügung stellen, sofern wir unser berechtigtes

Interesse glaubhaft dargelegt haben.

Ein Angebot der VS Medien GmbH,

vertreten durch Dirk Schönfeld,

Amtgericht Koblenz HRB 7007. Produktänderung

vorbehalten. *Lieferung ohne Inhalt und

Deko. Lieferung solange Vorrat reicht.

Der Prämienversand wird nach Abbuchung des

Abonnementsbetrages veranlasst. Bei Prämienversendungen

in Länder außerhalb der EU

müssen wir einen Versandkostenanteil

von 20 Euro berechnen.

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und möchte caliber zu Ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ab

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zum Vorzugspreis von 43,50 Euro (Ausland 53,10 Euro) inkl. Porto

abonnieren. Nach Ablauf des Mindestbezugszeitraumes verlängert

sich das Abonnement automatisch um 1 Jahr, wenn ich nicht

3 Monate vor Ende des Bezugszeitraumes kündige.

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MAGAZIN

90 caliber 9/2014

Selbstschutz für

Rettungsdienste

„Halt Stopp!!!“ „Zurück!!!“

Rufe gellen durch die Räumlichkeiten

in Weiß gekleidete

Frauen und Männer bewegen

sich schnell, sicher und präzise.

Kampfsportler? Nein,

es sind Mitarbeiter mehrerer

Rettungswachen, die an einem

zweitägigen Lehrgang

„Selbstschutz für Rettungsdienstpersonal“

teilnehmen.

Seit mehreren Jahren nehmen

die Übergriffe auf Angehörige

von Rettungsdiensten zu. Eine

repräsentative Umfrage ergab,

dass lediglich 8% der Mitarbeiter

von Rettungsdiensten

bisher noch nicht verbal oder

körperlich angegriffen wurden.

Es scheint, dass aus den Helfern

immer häufiger Opfer werden.

Gewalt und Aggression behindern

immer öfter tragischer

Weise die Rettung von Verletzen

und Unfallopfern. Aus diesem

Grund hat die junge Firma

„Blackfrog“ eine Ausbildung

in enger Zusammenarbeit mit

erfahrenen Rettungskräften,

Polizeipsychologen und Spezialisten

für Verteidigungstechniken

entwickelt, um den Frauen

und Männern aufzuzeigen, wie

sie situationsgerecht und lageangepasst

auf unterschiedliche

Szenarien reagieren können.

Zu den Themen Stress, Deeskalationen

und Erkennen von

Psychotraumata kommen noch

rechtliche Grundlagen, die es

dem Lehrgangsteilnehmer ermöglichen,

die Verteidigung

rechtlich richtig einzuschätzen.

Neben den theoretischen

Grundlagen wird viel Wert auf

praktische Ausbildung gelegt.

Anfängliche Skepsis und Zurückhaltung

schlägt schnell um

in Neugier und offenes Experimentieren

mit den vermittelten

Verteidigungstechniken. Dem

erfahrenen Ausbilderteam gelingt

es immer wieder, realitätsnahe

Szenarien zu kreieren, bei

denen die vorher erworbenen

Kenntnisse und Fähigkeiten

umgesetzt und ausprobiert

werden können. Immer wieder

werden erlebte Situationen der

Teilnehmer aufgearbeitet, ausgewertet

und analysiert; mit

den neu erlernten Techniken

neu bewertet. Die Ausbilder

des Blackfrog-Teams können

auf reichhaltige Erfahrungen

zurückgreifen, die sie in langjähriger

Ausbildertätigkeit und

unterschiedlichsten zivilen und

behördlichen Verwendungen

erworben haben. Durch diese

unterschiedlichen Verwendungen,

wie zum Beispiel SEK Team

Leader oder Personenschutzkommandoführer,

werden die

Szenarien entsprechend realitätsnah

dargestellt. Die vermittelten

Verteidigungstechniken

sind einfach zu erlernen und

auch unter Stress entsprechend

leicht abzurufen. Sie unterscheiden

sich von herkömmlichen

Kampfsporttechniken

durch den hohen Grad an Realitätsnähe

und unkonventionellen

Lösungen abseits von Ringregeln

und Kampfrichtern. Hier

gilt das Motto: „Einfach und effektiv“.

Selbstverständlich wird

der Lehrstoff an die jeweilige

Ausbildungsgruppe angepasst

so, dass die Lehrgangsteilnehmer

weder körperlich noch

geistig überfordert werden. Da

die Ausbildung bereits seit einigen

Jahren erfolgreich durchgeführt

wird, gibt es bereits

positive Rückläufer, die aufzeigen,

dass der eingeschlagene

Weg der richtige ist und somit

sichergestellt werden kann,

dass die Helfer nicht länger zu

hilflosen Opfern werden.

Teilnehmer-Feedback:

„Ich habe einige einfach Griffe

für mich gefunden und mitgenommen;

ich hoffe dass ich sie

nie brauchen werde“

„Ich habe schon einmal zuschauen

müssen wie ein Kollege

geschlagen wurde, das hat mich

verändert, das ungute Gefühl

ist nie ganz verschwunden.

Heute könnte ich meinem Kollegen

helfen; damals nicht.“

„Ich bin überrascht mit welch

einfachen Regeln man sich und

seinem Kollegen den Rücken

frei halten kann.“

Interview mit Herrn Robert

Schmitt, einem der Geschäftsführer

der Münchner Krankentransport

(MKT) OHG:

Herr Schmitt seit wann gibt es

die Münchner Krankentransporte

OHG?

Antwort: Wir haben das Unternehmen

vor 29 Jahren gegründet.

Die Münchner Krankentransport

OHG ist Teil des

öffentlichen Rettungsdienstes

und wir führen im Jahr ca.

200.000 Einsätze durch.

Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen?

Antwort: Derzeitig, Stand Juni

2014, haben wir einen Personalbestand

von 820 Mitarbeitern.

Seit wann werden die Lehrgänge

durchgeführt?

Antwort: Wir lassen die Lehrgänge

seit 3 Jahren durchführen.


MAGAZIN

Was hat Sie dazu bewegt diesen

Lehrgang zu buchen?

Antwort: Unsere Firmenphilosophie

ist es sowohl im technischen,

als auch im persönlichen

Bereich unseren Mitarbeitern

die größtmögliche Unterstützung

zur Bewältigung ihrer

fordernden Tätigkeit zu bieten.

Das bedeutet für uns, dass wir

nicht nur unseren Mitarbeitern

die neuesten Fahrzeuge und

Ausrüstung zu Teil werden lassen,

sondern auch großen Wert

auf die Aus- und Fortbildung

unserer Mitarbeiter legen. Wir

mussten leider feststellen, dass

unsere Mitarbeiter immer häufiger

mit Konfliktsituationen

konfrontiert werden. Die logische

Konsequenz daraus ist für

uns, die Schulung der Mitarbeiter,

um sie optimal auf mögliche

Konfliktsituationen vorzubereiten.

Hatten Sie die Möglichkeit, Einfluss

auf die Ausbildungsinhalte

zu nehmen?

Antwort: Ja, wir haben mit den

Ausbildern unsere Vorstellungen

besprochen. In gemeinsamen

Gesprächen haben wir das

Ausbildungskonzept erstellt

und optimiert. Unsere Wünsche

wurden durch das kompetente

Ausbildungsteam der Firma

caliber-Kontakt

Blackfrog Simone & Peter Wolfsdorf GbR

Brunnenweg 6, 93449 Waldmünchen

Telefon: +49-(0)9972-300541

Mobil: +49-174-1887791

www.blackfrog.eu, blackfrog@mail.de

Blackfrog in die entsprechenden

praktischen und theoretischen

Ausbildungsabschnitte

integriert. Primär geht es uns

darum, unsere Mitarbeiter in

den Bereichen der Stressbewältigung,

Deeskalation, Rechtskunde

und Gesprächsführung

zu schulen. Leider stieg die Zahl

der körperlichen Angriffe auf

unsere Mitarbeiter und so mussten

wir reagieren.

Wie werden die Lehrgänge von

Ihren Mitarbeitern aufgenommen?

Antwort: Die Lehrgänge werden

durchweg positiv angenommen.

Anfängliche Skepsis ist der

Begeisterung für etwas Neues

und Praktikables gewichen. Wir

sind froh darüber in der Firma

Blackfrog einen so kompetenten

Partner für die Ausbildung

gefunden zu haben.

Herr Schmitt, ich bedanke

mich für das informative Gespräch.


(sp)

Impressionen vom zweitägigen Selbstschutzseminar für Rettungsdienstpersonal

der spezialisierten Ausbildungsfirma Blackfrog.

91 caliber 9/2014


MAGAZIN

Neues Zeiss Victory SF 42

Ferngläser

Leistungsstarke Allroundtalente im neuen Design: Die Zeiss-Ferngläser Victory

SF 8x42 und 10x42.

Neben den speziellen Victory

HT Dämmerungs- und

Nachtjagd-Ferngläsern präsentiert

Zeiss ab September 2014

die neuen Victory SF 8x42 und

10x42 Ferngläser als die ultimativen

Allrounder. Laut Herstellerangaben

setzt die neue Linie

mit völlig neuem Design und

Dreifachbrücke neue Maßstäbe

in optischer Leistung und Ergonomie.

Das komplett neu entwickelte

7-linsige Okular sowie

ein hoch innovatives Objektivsystem

mit zwei fluoridhaltigen

Linsen aus Schott-Glas sorgen

für bisher unerreichte Detailschärfe,

Brillanz und Farbwiedergabe.

Das Victory SF 10x42

mit 120 Metern und das Victorx

SF 8x42 mit 148 Metern auf

1.000 Meter-Distanz offerieren

sensationell weite Sehfelder.

Im Gegensatz zur traditionellen

Doppelbrücke wurde die Mechanik

in die oberhalb des Fokussierrades

verlaufende Brücke

verlagert, wodurch das Fokussierrad

weiter in Richtung Bedienungshand

verschoben und die

Ergonomie verbessert wurde.

Die neuartige Anordnung des

Justierelements mit „Anti-Slip“-

Profil ermöglicht eine entspannte

Haltung der Hand für längeres

ermüdungsfreies Beobachten.

Herkömmliche Ferngläser benötigen

2,5 Umdrehungen des

Fokussierrades, um vom Nahbereich

auf maximale Beobachtungsdistanz

umzustellen. Das

neue Zeiss Victory SF braucht

aber nur 1,8 Umdrehungen, so

dass mit 39% weniger Wegstrecke

der Schärfepunkt im Feld

zielsicher und schneller gefunden

wird. Die Kombination aus

Minimalgewicht, Ergonomie,

optischer Leistungsfähigkeit

und Sehfeld macht die neuen

Ferngläser nach Firmenangaben

konkurrenzlos. Das 8x42 SF kostet

2.385 Euro und das 10x42 SF

2.435 Euro. Die Zeiss Victory SF

caliber-Kontakt

Carl Zeiss Sports Optics GmbH

Gloelstraße 3-5, 35576 Wetzlar

Telefon: +49-(0)6441-4040

Fax: +49-(0)6441-404-203

www.zeiss.de/sports-optics.de

info.sportsoptics.de@zeiss.com

Ferngläser werden mit Okularund

Objektivschutzdeckel, Neopren-Trageriemen

sowie einer

neu entwickelten Bereitschaftstasche

ausgeliefert. (sp)

92 caliber 9/2014

Technische Daten ZEISS VICTORY SF 8x42 und 10x42

Modell: 8x42 10x42

Vergrößerung: 8 10

Objektivdurchmesser: 42 mm 42 mm

Austrittspupille: 5,3 mm 4,2 mm

Dämmerungszahl: 18,3 20,5

Sehfeld: 148 m@1000m 120 m@1000m

Subjektiver Sehwinkel: 64° (Weitwinkel) 65° (Weitwinkel)

Naheinstellgrenze: 1,5 m 1,5 m

Dioptrien-Justierbereich: +/- 4 dpt +/- 4 dpt

Austrittspupillen-Abstand: 18 mm 18 mm

Objektiv-Typ: Ultra-FL Ultra-FL

Prismen-System: Schmidt-Pechan Schmidt-Pechan

Vergütung: LotuTec/ T* LotuTec/ T*

Stickstofffüllung: Ja Ja

Wasserdichtigkeit: 400 mbar 400 mbar

Funktionstemperatur: -30 / +63°C -30 / +63°C

Höhe: 173 mm 173 mm

Breite bei einer Augenweite von 65mm: 125 mm 125 mm

Gewicht: 780 g 780 g

Preis: 2.385 Euro 2.435 Euro

Die Expertin in Sachen „Überleben

in der Wildnis“, Karen Hood, und

CRKT-Chef Rod Bremer.

Hood-Messer bei CRKT

Das Erfolgsunternehmen Columbia

River Knife & Tool

(CRKT), das in diesem Jahr das

20-jährige Jubiläum feiert, ist

eine Partnerschaft mit der amerikanischen

„Survival“-Expertin

Karen Hood eingegangen. Diese

Lady wiederum betreibt die Internetseite

www.survival.com,

gibt das Fachmagazin „Survival

Quarterly Magazine“ heraus und

hat zahlreiche Videos/DVDs zum

Thema veröffentlicht. Erste Resultate

der neuen Kooperation

sind zwei feststehende Messer

mit den Modellbezeichnungen

„HoodWork“ (Hood Wilderness

Outdoor Recreation Knife) und

„HCK1“ (Hood Camp Knife). Das

rund 260 Gramm schwere und

28,7 cm lange HoodWork besitzt

eine 15,6 cm lange, modifizierte

Drop-Point-Klinge aus 1095er

caliber-Kontakt

Heinr. Böker Baumwerk GmbH,

Schützenstraße 30,42659 Solingen

Telefon: +49-(0)212-40120

Fax: +49-(0)212-401280

www.boker.de, info@boker.de


MAGAZIN

Das in Material

und Ausstattung

identische HCK1 ist

ein Küchenmesser

für den Einsatz in

der freien Natur.

Das neue CRKT HoodWork ist wie gemacht für den

rauen Outdoor-Einsatz.

Karbonstahl (56-58 HRC Rockwellhärte)

mit Sägezahnung für

härteste Schneidarbeiten und

einer Keramik-Beschichtung für

absolute Beständigkeit bei allen

Witterungsverhältnissen. Die

G-10-Griffschalen können abmontiert

werden, um das Messer

notfalls auch als improvisierten

Speer nutzen zu können. Ein

Fangriemen aus signal-orangem

Paracord gehört ebenso wie eine

solide Lederscheide zum Lieferumfang.

Das ideale Werkzeug,

um im Camp am Lagerfeuer eine

Mahlzeit zuzubereiten, ist das

HCK1, das auch in der zivilisierten

Küche in den eigenen vier

Wänden eine gute Figur machen

würde. Das etwa 230 Gramm

schwere HCK1 besitzt die gleichen

Längen- und Klingenmaße

sowie Materialien/Ausstattungsmerkmale

wie das HoodWork.

Weitere Informationen auch unter:

www.crkt.com (sp)

Druckfrischer AKAH-Katalog 2014/15

Der wie immer füllige Jahreskatalog des traditionsreichen Großhändlers

aus Gummersbach im Bergischen Land bei Köln kann

mit vielen interessanten Neuheiten aufwarten. Hierzu gehören

ausschnittsweise: Die im Detail innovativen Steyr Mannlicher Repetierbüchsenmodelle

der SM 12 und CL II-Baureihen aus Österreich

(siehe hierzu auch „Gipfelglühen“

ab Seite 68), der AKAH-Laserentfernungsmesser

oder die Möglichkeit

der Individualisierung der Lederwaren

aus der hauseigenen, traditionsbewussten

Produktion. So

können Hundehalsbänder, Gewehrriemen,

Jagdtaschen

oder

Jagdscheinetuis

jetzt mit Namen

und Telefonnummern

versehen

werden, was auch

aus Gründen der

Sicherheit von

Vorteil sein kann.

Gegen Einsendung

von fünf

Euro per Scheck

oder bar wird der

Katalog portofrei

zugesandt. Im

darauffolgenden

Jahr erhält jeder

Interessent den

Katalog ohne

caliber-Kontakt

Albrecht Kind GmbH (AKAH)

Postfach 31 02 83, 51617 Gummersbach,

Telefon: +49-(0)2261-7050

Fax: +49-(0)2261-73540

www.akah.de, info@akah.de

Schutzgebühr.

(sp) Der neue AKAH-Hauptjahreskatalog 2014/2015.

Schwaben Arms GmbH

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Kaliber : .308 win

Länge : 1100mm

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93 caliber 9/2014


MAGAZIN

Partner: HK & MSZU

94 caliber 9/2014

Das

Müller-Schieß-Zentrum

Ulm (MSZU) ist für Jäger und

Schützen gleichermaßen ein Paradies

auf Erden. Auf rund 1.200

Quadratmetern Verkaufsfläche

gibt es nahezu alles, was das

Herz höher schlagen lässt. Neben

verschiedensten Lang- und

Kurzwaffen findet man auch

eine Glasvitrine die auf rund

25 Metern Länge Munition für

Lang-/Kurzwaffen sowie Schrotmunition

in den verschiedensten

Kalibern bereithält. Abgerundet

wird der hell durchflutete Verkaufsraum

noch durch Wiederladezubehör

und Bekleidung für

Jagd und Sport. Gerade hochpreisige

Waffen sind bei anderen

Händlern nicht immer vorrätig,

so dass hier das MSZU voll punkten

kann. Was diese Anlage in

der Mitte zwischen Stuttgart und

München so besonders macht,

sind die Indoor-Schießstände

von 25, 100 Meter (mit verschiedenen

Zwischendistanzen)

sowie 300 Meter mit elektronischer

Anzeige. Auch Flinten können

nicht nur im Verkaufsraum

trocken angeschlagen werden,

sondern in der rund 80 Meter

langen Wurfscheibenhalle in

den Disziplinen Trap, Skeet und

Jagdparcours probegeschossen

werden. Neben den bereits

etwa 30 verschiedenen Waffenherstellern,

die mit rund 600

Ausstellungsstücken vertreten

sind, ist nun auch der renommierte

Hersteller Heckler & Koch

im MSZU mit an Bord. Als erster

„Certified Partner“ wurden einige

MSZU-Mitarbeiter speziell auf

das zivile Heckler & Koch-Produktprogramm

hin geschult und

ausgebildet. Zudem steht die

gesamte HK-Zivilwaffensparte

als Testwaffen vor Ort in Ulm zur

Verfügung. Selbst „Tuningjobs“

an HK-Waffen sollen in naher

Zukunft angeboten werden. Weil

sich leider immer mehr der Trend

abzeichnet, dass der interessier-

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

Müller Schießzentrum Ulm

MÜLLER GmbH & Co.KG

Albstraße 78, 89081 Ulm

Telefon: +49 (0)731-14020-380

Fax: +49 (0)731-140 20-388

www.mszu.de, info@mszu.de

te Käufer sich zwar gerne die

Beratung beim Fachhändler vor

Ort einholt, die Waffe, Munition

und weitere Ausrüstung dann

aber doch beim günstigsten

Online-Händler bezieht, hat man

sich beim MSZU zu einem neuen

Schritt bewogen gefühlt. Potentielle

Kunden können hier gegen

einen Unkostenbeitrag von 20

Euro plus Munitionskosten die

Waffe probeschießen. Kommt

ein Kauf dann zustande, werden

die 20 Euro dann abschließend

angerechnet. Ein fairer Deal,

wie wir finden! Anlässlich der

Premiere des ersten „Certified

Partners“ lud Heckler & Koch

dann alle Interessierten am 19.

Juli 2014 nach Ulm ins MSZU

ein. Es konnte unter fachkundiger

Begleitung der erfolgreichen

HK-Teamschützen Marc Kleser

und Michael Schütz ein Teil des

HK-Dienstpistolen-Programms

(leider aber nicht die neue VP9,

siehe kurze Erstvorstellung in

caliber 7-8/2014) bis 25 Meter

probegeschossen werden. Auf

der 50-Meter- beziehungsweise

100-Meter-Distanz warteten

dann die HK Selbstladegewehre

MR 223 und MR 308 im AR-Stil

mit indirektem „Short Stroke“-

Gasdruckladesystem in .223

Rem. und .308 Win. ebenso wie

Als erster „Certified Partner“ ist das

Müller-Schieß-Zentrum Ulm (MSZU)

nun eine kompetente Anlaufstelle für

Heckler & Koch-Produkte.

Mit Marc Kleser und Michael Schütz standen gleich zwei HK-Teamschützen zur

Verfügung, die dem interessierten Besucher im MSZU mit Rat und Tat beiseite

standen.

der HK Selbstladekarabiner USC

in .45 ACP darauf, im Feuer getestet

zu werden. Leider stand

auch hier noch nicht die jüngste

G36-Zivilversion HK 243 SAR und

TAR in .223 Rem. (siehe Erstvorstellung

im IWA-Messereport in

caliber 4/2014) für einen Erstkontakt

bereit.

(ts)


MAGAZIN

Jagdspezialkaliber bei Sax

Der kleine, feine Munitionshersteller

Sax Munitions

GmbH offeriert neuerdings

Munition in den speziellen

Büchsenkalibern 10,3x60R und

6,5x64 Reb für die Revierarbeit.

Bei der Entwicklung der

10,3x60R war der Schwerpunkt

nicht nur die Erschaffung eines

200 Grains schweren Kupfermassivgeschosses

mit Hohlboden

(bei Sax als KJG-SO;

Kupferjagdgeschoss-Solid bezeichnet),

das beispielsweise

bei der Murmeljagd möglichst

caliber-Kontakt

Sax Munitions GmbH, Auer Straße 11

09366 Stollberg

Telefon: +49-(0)37296-4050

Fax: +49-(0)37296-40560

www.sax-munition.de

Wildbret-schonend wirkt, sondern

auch auf die Ballistik der

Sax Munition im identischen

Kaliber mit dem Hohlspitzgeschoss

mit Kunststoffkappe

(KJG-S) abgestimmt ist, so dass

beide Laborierungen zusammenschießen.

Somit ist es möglich,

bei wechselnden Wildarten

die Patrone ohne Treffpunktverlagerung

zu wechseln. Wenn

also der Jäger auf Gams oder

Rotwild pirscht und plötzlich

ein Murmel in Ansicht kommt,

tauscht er einfach die normale

Patrone gegen eine mit Solid

Geschoss aus und kann den

Murmel balgschonend bejagen!

Die Sax KJG-SO Munition gibt

es in 10er-Schachteln sowie die

Geschosse als Ladekomponenten

(wobei Sax auch spezielle

Setzstempel offeriert). Die Munition

kann im Haupteinsatzgebiet

der Schweiz über den Generalimporteur

Free-Sport P.-A.

Dufaux S.A. (www.freesport.

ch), in Österreich bei Schnetz

Jagd & Sport Management

GmbH & Co KG (www.schnetz.

at) und in Deutschland direkt

über die Firma Sax Munitions

GmbH (www.sax-munition.de)

sowie über Sax Fachhändler im

In- und Ausland bezogen werden.

In 20er Schachteln kommt

die ebenfalls neue Sax-Munition

im Kaliber 6,5x64 Reb mit

92,6 Grains schwerem KJG-SR-

Geschoss. Heym richtet neuerdings

die SR 30 Repetierbüchse

in diesem Kaliber ein. (sp)

Die ebenfalls frische Sax-Munition

in 6,5x64 Reb.7

Die hochwertigen Sax Kupferjagdgeschosse

werden als reibungsarme

Führband-Vollgeschosse CNC-gefertigt

und sind in ihrer Wirkungsweise

Teilzerlegungsgeschosse. Hier die

neue Sax-Munition im Schweizer Spezialkaliber

10,3x60R mit 13 Gramm

schwerem KJG-SO-Projektil.

Aus Begeisterung

Am sport

Das MR223 ist die zivile Version des militärisch genutzten HK416 im Kaliber .223 Rem.

Mit dem MR223 profitieren Sportschützen von demselben hohen technischen Niveau und den

kompromisslosen Ansprüchen an Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision wie sie seitens Polizei

und Militär gefordert sind. Mehr unter www.heckler-koch.com

Im Fachhandel erhältlich. Abgabe von Waffen nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis.

95 caliber 9/2014


MAGAZIN

Fest in Familienhand (von links): Andreas Zettler, Dr. Heinrich Zettler und

Dr. Christian Zettler führen das Unternehmen F.W. Klever mit der Erfolgsmarke

„Ballistol“ in zweiter Generation seit einem Vierteljahrhundert.

Bei einem Rundgang in der Produktion

konnte man sich von den fortschrittlichen

Fertigungsverfahren überzeugen.

96 caliber 9/2014

140 Jahre Klever & 110

Jahre Ballistol

Feste soll man feiern und

Grund zum Feiern hatte die

in der Waffenbranche bestens

bekannte Firma F.W. Klever aus

Aham im niederbayerischen

Landkreis Landshut allemal.

Schließlich galt es, gleich zwei

runde, beachtenswerte Jubiläen

zu zelebrieren: Das 140-jährige

Firmenbestehen sowie die

Markteinführung des bekannten

Universalöls „Ballistol“ vor

sage und schreibe 110 Jahren.

Die Chemiefabrik F.W. Klever

mit heute rund 60 Mitarbeitern

befindet sich in der zweiten Generation

im Besitz der Familie

Zettler und wird seit 2006 von

den Brüdern Andreas und Dr.

Christian Zettler geführt. Ein

kurzer Geschichtsausflug sei

erlaubt: Rechtsanwalt Friedrich

Wilhelm Klever gründete 1874

die Chemische Fabrik F.W, Klever

in Köln. Um die Jahrhundertwende

suchte das kaiserliche

Heer ein Universalöl, das nicht

nur die Metallteile der Waffen,

sondern auch die Holzschäfte

caliber-Kontakt

F.W. Klever GmbH, Hauptstraße 20

84168 Aham, Telefon: +49-(0)8744-

9699-0, Fax: +49-(0)8744-9699-96

www.ballistol.de, info@ballistol.de

und das Lederzeug pflegen und

konservieren sollte. Gleichzeitig

musste es dem Soldaten als

Wund-Öl für kleinere Verletzungen,

Risse und Abschürfungen

dienen. Dem Sohn des Firmengründers,

Dr. Helmut Klever,

damals Dozent für Chemie an

der Technischen Hochschule

in Karlsruhe, gelang 1904 die

Formulierung eines Spezial-Öls,

das er aus den Worten „Ballistik“

und „Oleums“ (lateinisch

für Öl) zusammengesetzt, „Ballistol“

taufte. Es wurde rasch als

wahres „Wunder-Öl“ bekannt

und wurde vom Deutschen Heer

von 1905 bis 1945 dienstlich

verwendet. 1971 übernahm

der Jungchemiker Dr. Heinrich

Zettler die Leitung des von

zwei Weltkriegen geschwächten

Unternehmens und baute

es Schritt für Schritt wieder

zu einem gesunden, weltweit

operierenden Markenhersteller

auf. 1989 übernahm der 1989

mit seiner Frau Herta die Firma.

„Ballistol“ überdauerte alle

Wirren der Geschichte unseres

Jahrhunderts und wurde für

Jäger und Schützen zu einem

Synonym für Qualität und Vielseitigkeit.

Seitdem wurde das

Unternehmen ständig ausgebaut,

die Produktion erweitert

und das Produktsortiment auf

über 50 Produkte ausgeweitet.

Dr. Heinrich Zettler ist 2006 als

Geschäftsführer zurückgetreten

und hat das Unternehmen

in die Hände seiner Söhne Dr.

Christian und Andreas Zettler

gelegt. Am 10. bis 13. Juli dieses

Jahres hatte man unzählige

Gäste aus dem In- und Ausland

eingeladen, um die beiden bedeutenden

Jubiläen gebührend

zu feiern.

(sp)

Impressionen von den sommerlichen Festlichkeiten anlässlich des Doppeljubiläums

„140 Jahre F.W. Klever“ und „110 Jahre Ballistol“.


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Die Oktober Ausgabe

erscheint am 24.09.2014

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für die Ausgabe 10/2014 ist der 01.09.2014

Impressum

caliber

SCHIESSEN•WAFFEN•AUSRÜSTUNG•TECHNIK

caliber erscheint zehnmal im Jahr.

23. Jahrgang

Verleger:

Peter Grieder

Redaktion:

Stefan Perey (verantwortlich),

Telefon: 0221-94198890

stefan.perey@vsmedien.de

Tino Schmidt,

tino.schmidt@vsmedien.de

Wolfgang Karbach (Lektorat)

Ständige Mitarbeiter:

Fred Keßler, Michael Fischer, Stefan Föll,

John Gerards, Hermann Jansen,

Axel Manthei, Dr. Bernhard Metzner,

Jens Tigges, Ken Kempa, Jens Bork,

Oliver Falk, OStFw Hermann Rosenberg,

Marijan Loch, Peter Dlask

Grafik, Layout & Produktion:

Marianne Lawen, Thomas Jason Wieger,

Marc Bauer

Titelfoto:

Uli Grohs, Köln

Anzeigenverkaufsleitung:

Peter Hoffmann

Telefon: 0221-94198892

Fax: 0221-94198899

peter.hoffmann@vsmedien.de

Vertrieb:

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D-65396 Walluf, Postfach 5707

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Telefon: +49-(0)6123-620-0

Verlag/Abonnement:

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Abonnements schriftlich gekündigt wird,

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Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 27

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