Nordost aktuell - Ausgabe 011 - Dezember 2011 - Euregio-Aktuell.EU

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Unsere Bäume -

auch Gartenriesen

brauchen Pflege

Bäume sind die größten Pflanzen in unseren

Gärten. Oft begleiten Sie uns ein Leben lang.

Aber gerade, weil sie groß und stark wirken,

wird ihnen in der Pflege oft zu wenig Beachtung

geschenkt. Dabei ist nichts im Garten schwerer

zu ersetzen als ein Baum, der aufgrund von

Schäden gefällt werden muss.

Oft wäre der Verlust eines Baumes zu vermeiden

gewesen, denn eine kurze - aber regelmäßige -

Kontrolle sichert Ihren grünen Riesen ein langes

Leben und lässt Sie bei Schäden im Baum rechtzeitig

die notwendigen Schutzmaßnahmen einleiten.

Wichtig bei der Baumkontrolle sind vor allem drei

Punkte: Zunächst gilt es, Vitalität und Habitus zu

überprüfen, also die Gesundheit des Baumes und

eine passende Wuchsform für Standort und Baum-

art. Als zweites sollte der Baum auf mögliche

Schäden wie Risse und Verletzungen an Stamm

und Ästen geprüft werden. Und drittens muss kontrolliert

werden, ob der Baum von Krankheiten,

Schädlingen oder Pilzen befallen ist, die zum Teil

ohne Behandlung holzzersetzend wirken können.

Optimalerweise werden Bäume in regelmäßigen

Abständen überprüft, ein gutes Intervall ist

z. B. alle 15 Monate. So sieht der Fachmann den

Baum immer zu unterschiedlichen Jahreszeiten -

mit und ohne Laub. Übrigens, wenn Ihre Bäume

frei zugänglich stehen z. B. direkt an der Straße,

dann ist eine dokumentierte Baumsichtung

auch aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht

angeraten.

Viel Freude mit Ihren Bäumen wünscht Ihnen

Ihr Markus Vondenhoff, Gärtnermeister

Zertifizierter Baumkontrolleur der Landwirtschaftskammer

NRW

P. S.:

Haben Sie Fragen zum Thema „Baum“ rufen Sie

uns kurz an oder schreiben uns eine e-Mail an:

m.vondenhoff@vondenhoff-garten.de

Weihnachtsbeleuchtung

wird modernisiert

IHHG investiert 3.600 Euro in LEDs

Die Weihnachtsbeleuchtung

sorgt schon seit einigen

Jahren in der Vorweihnachtszeit

und zu Weihnachten für

ein schönes und beschauliches

Ambiente in Haaren.

Entlang der Alt-Haarener-

Straße hängen an den

Bäumen und an den Straßen-

laternen insgesamt 42

Sterne.

Mit der Weihnachtsbeleuchtung sind allerdings auch

hohe Kosten für die Interessengemeinschaft Handel,

Handwerk und Gewerbe Haaren e. V. (IHHG) verbunden.

„Jedes Jahr musste bisher rund die Hälfte der Glühbirnen

ausgetauscht werden und hinzu kommen

natürlich noch die Stromkosten“, berichtet Hubert

Baur, Kassenwart der IHHG.

Längere Lebensdauer und weniger Verbrauch

Deshalb hat sich die IHHG dazu entschlossen, die Weihnachtsbeleuchtung

in zwei Schritten zu modernisieren

und auf LED-Technik umzustellen. „Die LEDs sind

natürlich in der Anschaffung teurer. Dafür halten sie

aber einige Jahre. Außerdem verbrauchen sie deutlich

weniger Strom. Die bisherigen Glühbirnen benötigen

7 W, die LEDs nur 0,4 W“, erklärt Baur.

Dieses Jahr wurden die Leuchtmittel in den 22 Sternen

an den Straßenlaternen ausgetauscht. Im November

haben Michael Brammertz, Reiner Bertrand und Hubert

Baur gemeinsam die Birnen an den 22 Sternen für die

Straßenlaternen ausgetauscht. Karl-Heinz Starmanns

hatte dafür dankenswerterweise seine Halle zur Verfügung

gestellt. Im nächsten Jahr sollen dann die Birnen

an den restlichen 20 Sternen für die Bäume ersetzt

werden.

Hubert Baur ist zuversichtlich: „Insgesamt investiert

die IHHG stolze 3.600 Euro in die LED-Technik. Durch

die längere Lebensdauer und den geringeren Stromverbrauch

rechnet sich das aber schon nach wenigen

Jahren.“

Crimson-Oak

Foto & Medien

Stefan J. Eichler

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