Wahlzeitung (komplette Version, als pdf) - Studierendenschaft der ...

stud.rwth.aachen.de

Wahlzeitung (komplette Version, als pdf) - Studierendenschaft der ...

Wahlzeitung 2005

herausgegeben vom Wahlausschuss des 53. Studierendenparlaments


Liebe WählerInnen,

Wahl 2005

es ist mal wieder soweit. Formblätter wurden Minuten vor Fristablauf

eingereicht, das WählerInnenverzeichnis gewälzt, HelferInnen

angeworben, ... - kurz: es gibt wieder Wahlen. Und zwar zur studentischen

und akademischen Selbstverwaltung. Weiter hinten im

Heft wird versucht, euch zu erklären, was das ist.

Wer zwischen dem 04. und 08. Juli keine Zeit findet, um an einer

der zahlreichen, allerortens aufgestellten Urnen zu wählen, kann

auch die Briefwahl beantragen. Damit ihr auch wißt, wen ihr warum

und wie wählt, gibt es diese Wahlzeitung mit einer Selbstdarstellung

der kandidierenden Listen und Erklärungen zum Wahlvorgang.

Also: GEHT WÄHLEN!

IMPRESSUM:

Euer Wahlausschuss

Für die Inhalte der Selbstdarstellungen

sind ausschließlich die kandidierenden

Listen verantwortlich.

Herausgeber:

Wahlausschuss

des 53. Studierendenparlaments

c/o AStA der RWTH Aachen

Turmstraße 3

52072 Aachen

wahl@stud.rwth-aachen.de

www.stud.rwth-aachen.de/wahl/

Redaktion und Layout:

Gregor Hink

Sebastian Janßen

Christian Schruff

Tom Bisschops

Nicolai von Neudeck

Druck: AStA-Druckerei, Aachen

Auflage: 5000

2

Vorwort und Impressum


Informationen zur Wahl

So kannst du wählen:

1) Urnenwahl

In der Woche vom 04. bis 08. Juli befinden sich in verschiedenen

RWTH- und Studentenwerksgebäuden die Wahllokale. Dort kannst

du unter Vorlage deines Studierendenausweises für das Sommersemester

2005 und eines amtlichen Lichtbildausweises mit lateinischer

Schrift wählen.

Wahlorte:

Montag bis Freitag Audimax 09:00 - 16:00 Uhr

Karman-Auditorium 08:30 - 15:00 Uhr

Hauptmensa 11:00 - 14:30 Uhr

Mensa Vita

11:30 - 15:00 Uhr

Montag und Dienstag Sammelbau Bauing. 10:30 - 14:00 Uhr

Mittwoch bis Freitag Mensa Ahornstraße 10:30 - 14:00 Uhr

In diesem Jahr gibt es keine Wahlmöglichkeit im Klinikum!

2) Briefwahl

Falls du nicht die Möglichkeit haben solltest, in dieser Woche bei

einer Urne vorbeizukommen, kannst du dein Wahlrecht auch durch

Briefwahl ausüben. Dazu muss das der Wahlbenachrichtigung beiliegende

Antragsformular vollständig ausgefüllt bis zum 01. Juli,

12:00h beim Wahlamt eingegangen sein. Dabei gilt nicht das Datum

des Poststempels.

Wahlen vom 04. bis 08. Juli 2005

3


Wahl 2005

Die studentische Selbstverwaltung

Das Hochschulgesetz des Landes NRW sieht vor, dass die Studierendenschaft ihre

Angelegenheiten selbst verwaltet. Als Studierendenschaft gelten einerseits alle Studierenden,

die an der Hochschule eingeschrieben sind und andererseits ihre Organe,

Gremien und sonstige Gebilde, die teilweise im Folgenden beschrieben sind.

Das Studierendenparlament

Das Studierendenparlament ist das oberste beschlussfassende Organ der Studierendenschaft.

Es wird jährlich am Ende des Sommersemesters gewählt. Zu den Aufgaben

des Studierendenparlaments zählen insbesondere:

Wahl und Kontrolle der Mitglieder des AStA:

Der AStA wird mit absoluter Mehrheit gewählt. Nach seiner Wahl ist er verpflichtet,

dem Studierendenparlament auf jeder Sitzung über seine Aktivitäten ausführlich zu

berichten. Dabei können die Mitglieder des Studierendenparlaments Fragen an den

AStA stellen und Kritik und Anregungen zu seiner Arbeit äußern.

Feststellung und Kontrolle des Haushaltsplans:

Alle eingeschriebenen Studierenden zahlen pro Semester 86,70 Euro, wobei der

dickste Brocken darin das Semesterticket mit 75,80 Euro darstellt. Die meisten dieser

Gelder sind zweckgebunden, als „freie Masse“ bleibt lediglich das Geld für die Arbeit

des AStA in Höhe von 5,85 Euro pro Studi und Semester. Damit das alles korrekt passiert,

wird zu Beginn eines jeden Jahres vom AStA ein Haushalt aufgestellt, der dann

vom Studierendenparlament beschlossen wird.

Beschluss der Satzung und ihrer Ergänzungsordnungen:

Damit alle Aktivitäten des AStA und der Studierendenschaft rechtmäßig ablaufen, erlässt

das Studierendenparlament eine Satzung und mehrere Ergänzungsordnungen.

Eine dieser Ergänzungsordnungen ist die Beitragsordnung, welche die Höhe und den

Verwendungszweck des Studierendenschaftsbeitrages regelt.

Beschlüsse über finanzielle Unterstützung studentischer Eigeninitiativen:

Studentische Eigeninitiativen können vom Studierendenparlament finanziell unterstützt

werden. Dazu müssen diese einen Antrag stellen, in welchem sie Zweck und

Höhe der beantragten Förderung genau darlegen. Die zur Verfügung stehenden Gelder

dazu kommen aus dem Topf der Gelder für den AStA

Entscheidung in grundsätzlichen Angelegenheiten der Studierendenschaft

Besetzung der Ausschüsse (Haushalt, Soziales, Sport)

4 Studentische Selbstverwaltung


Informationen zur Wahl

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA)

Der AStA ist das ausführende Organ der Studierendenschaft. Seine Mitglieder werden

jährlich vom Studierendenparlament gewählt und kontrolliert. Seine Aufgaben sind

insbesondere

- Vertretung der Interessen der Studierenden gegenüber der Hochschule, der Stadt,

dem Land und der Öffentlichkeit

- Information der Studierenden

- Verwaltung der Finanzmittel der Studierendenschaft

- Beratung der Studierenden zu verschiedensten sozialen und studentischen Themen

(Studienkonten, BAFöG, Studieren mit Behinderung, ...)

- Organistion eines Kulturprogramms

Weiterhin bietet der AStA ein umfangreiches Serviceangebot: angefangen bei der

Erstellung von Beglaubigungen über die Becher- und Anlagenvermietung für größere

Partys bis zum AStA-Shop, der AStA-Fahrschule und der AStA-Druckerei. Der AStA

arbeitete in den letzten Jahren mit vielen studentischen Gruppen und Organisation

zusammen, wie z.B. den Fachschaften, dem Hochschulradio, dem Frauenprojekt und

der Ausländerinnen- und Ausländervertretung. Politisch aktiv war der AStA in den

letzten Jahren in verschiedenen Bereichen, auf Hochschulebene, in der Landespolitik

beim LandesAStenTreffen (LAT) und auf Bundesebene im freien zusammenschluss

von studentInnenschaften (fzs). Inwieweit dies in Zukunft geschieht, hängt von der

Zusammensetzung des nächsten AStA ab.

Ausländerinnen- und Ausländervertretung

Zur Berücksichtigung der besonderen Probleme der ausländischen Studierenden besteht

die Ausländerinnen- und Ausländervertretung. Ihre Aufgabe besteht darin, unsere

ausländischen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu informieren, sowie ihre Interessen

gegebenenfalls auch gegenüber den Behörden, der Hochschule oder anderen

Institutionen zu vertreten. Außerdem wählt sie die Beauftragte bzw. den Beauftragten

für die ausländischen und staatenlosen Studierenden.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Beratung für ausländische Studierende. So ist

die Ausländerinnen- und Ausländervertretung der erste Anlaufpunkt, wenn es darum

geht spezielle (aufenthalts)rechtliche Fragen zu klären. Sie bemüht sich insbesondere

bei Fragen zur Einschreibung, Wohnungssuche, Krankenversicherung, Behördenangelegenheiten

und Übersetzungen.

Zusätzlich zum dem oben Genannten unterhält die Ausländerinnen- und Ausländervertretung

auch Beziehungen zu anderen Hochschulen bzw. Interessenvertretungen,

unterstützt die ausländischen Vereine und kooperiert teilweise eng mit ihnen.

Studentische Selbstverwaltung

5


Wahl 2005

Fachschaftsvertretungen und Fachschaftsräte

Eine Fachschaft sind erstmal alle Studierenden in einem Studiengang oder in einem

Fachbereich. Umgangssprachlich wird aber meistens nur der Kreis der aktiven Fachschaftlerinnen

und Fachschaftler als Fachschaft bezeichnet. Das sind die Leute, die

sich für alle möglichen studentischen Belange auf der Ebene des Studienfachs bzw.

des Fachbereichs einsetzen.

Die Fachschaften haben eigene Organe, die meistens die Struktur oder zumindest

eine ähnliche Struktur wie das Studierendenparlament und der AStA aufweisen. Die

Aufgaben, Rechte und Pflichten der einzelnen Organe sind dabei nicht in allen Fachschaften

gleich, sondern die Fachschaften haben die Möglichkeit diese über ihre

Fachschaftsordnung selbst zu bestimmen. Meist gibt es eine Fachschaftsvollversammlung

oder eine Fachschaftsvertretung als oberstes beschlussfassendes Organ

der Fachschaft, dessen Aufgaben denen des Studierendenparlaments entsprechen.

Daneben existiert ein Fachschaftsrat oder ein Fachschaftskollektiv, welches die Geschäfte

führt, die Beschlüsse des obersten beschlussfassenden Organs ausführt und

ihm dafür rechenschaftspflichtig ist.

In diesem Jahr können zusammen mit den Wahlen zum Studierendenparlament vier

Fachschaftsvertretungen und zwei Fachschaftsräte gewählt werden. Sie dürfen von

allen Studierenden gewählt werden, die dieser Fachschaft angehören. Wenn du nicht

einer dieser Fachschaften angehörst, brauchst du dir aber keine Sorgen zu machen,

die Wahlen in den übrigen Fachschaften werden auf den Fachschaftsvollversammlungen

oder in deren Anschluss durchgeführt.

Weitere Informationen findest du im

Hochschulpolitik-Reader des AStA unter:

http://www.asta.rwth-aachen.de/hoporeader/

6 Studentische Selbstverwaltung


Informationen zur Wahl

Die akademische Selbstverwaltung

Hinter dem Begriff „Akademische Selbstverwaltung“ verstecken sich alle Gremien in

der Hochschule, die damit beauftragt sind, die Belange, Geschicke und Aufgaben der

Hochschule zu beraten, zu koordinieren und im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen

zu verwalten. In der akademischen Selbstverwaltung kommt der Gedanke der

Gruppenhochschule zum Tragen.

Das Prinzip der Gruppenhochschule

An der RWTH gibt es etwas weniger als 400 ProfessorInnen, circa 1100 wissenschaftliche

MitarbeiterInnen, etwas 2000 nichtwissenschaftliche MitarbeiterInnen

sowie knapp 28000 Studierende. Diese vier Gruppen entsenden jeweils getrennt

voneinander ihre VertreterInnen in die Gremien der Hochschule. Allerdings hat

die Gruppe der ProfessorInnen in jedem Gremium mit Beschlusskompetenz (mit

Ausnahme des erweiterten Senats) die absolute Mehrheit der Stimmen.

Der Senat

Der Senat war einmal das höchste beschlussfassende Gremium der Hochschule.

Durch die jüngsten Hochschulgesetznovellen musste er allerdings weite Teile

seiner Kompetenzen an das Rektorat abtreten. Dort werden nun die endgültigen

Entscheidungen getroffen, welche die Hochschule als Ganzes betreffen. Der Senat ist

nunmehr ein beratendes Gremium.

Zu den Aufgaben des Senates gehören:

- Wahl der Rektorin bzw. des Rektors sowie der Prorektorinnen bzw. Prorektoren

- Vorschlag zur Ernennung der Kanzlerin bzw. des Kanzlers

- Verleihung von Ehrungen

- Abgabe von Empfehlungen und Stellungnahmen in Angelegenheiten, welche die

gesamte Hochschule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind

- Empfehlungen zu Forschungsschwerpunkten der Hochschule

- Beschluss der Frauenförderpläne und Erlass von Ordnungen der Hochschule

Für die Studierenden hat sich allerdings nicht so richtig viel verändert. Nach wie vor

geht es darum, mit konstruktiver Kritik und inhaltlichen Argumenten die Interessen

der Studierenden gegen eine Mehrheit durchzusetzen. In der Praxis ist ein Rektorat

allerdings wohlberaten darin, dem Willen der Fakultäten und Kommissionen zu folgen

und nicht in allen Angelegenheiten seine eigenen Vorstellungen durchzusetzen.

Akademische Selbstverwaltung

7


Wahl 2005

Die einzelnen Gruppen im Senat entsenden außerdem Vertreterinnen bzw.

Vertreter in die Rektorats- und Senatskommissionen. In diesen geht es darum,

sich schwerpunktmäßig auf bestimmte Teilbereiche wie Finanzen oder Lehre zu

konzentrieren und ein Votum als Ratschlag für das Rektorat abzugeben.

Das Wahlgremium Gleichstellungsbeauftrage

Für dieses Gremium dürfen nur weibliche Mitglieder der Hochschule kandidieren,

wählen dürfen aber alle Mitglieder der Hochschule. Aufgabe dieses Gremiums ist,

wie der Name schon sagt, die Wahl der Gleichstellungsbeauftragten.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt an allen wichtigen Selbstverwaltungsgremien

zur Wahrung der Gleichstellung von Frauen und Männern teil.

Der erweiterte Senat

Die einzige Aufgabe des erweiterten Senats ist der Erlass und die Änderung der

Grundordnung. Die Grundordnung ist quasi das Grundgesetz der Hochschule. Sie

regelt alle Hochschulangelegenheiten, die laut Hochschulgesetz dort zu regeln

sind und somit den Hochschulen einigen Gestaltungsspielraum geben. Es handelt

sich also um ein durchaus wichtiges Gremium, allerdings tagt es sehr selten. Im

erweiterten Senat sitzen aus jeder Gruppe 14 Personen, darunter alle Mitglieder des

Senates.

Der Fachbereichsrat

Die Hochschule gliedert sich in neun verschiedene Fachbereiche. Jeder dieser

Fachbereiche hat einen Fachbereichsrat. Dieser ist das höchste beschlussfassendes

Gremium im jeweiligen Fachbereich.

Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:

- Wahl der Dekanin bzw. des Dekans und der Prodekaninnen bzw. Prodekane

- Entscheidung in grundsätzlichen Angelegenheiten des Fachbereichs

- Erlass und Änderung der Ordnungen des Fachbereiches

- Erlass und Änderungen der Prüfungs-, Studien-, Promotions- und

Habilitationsordnungen

- Durchführung von Promotionen und Habilitationen

- Beschluss über Lehrvertretungen, Zulassungsbeschränkungen und

Berufungsvorschläge

- Beschluss über den Haushalt des Fachbereiches

8 Akademische Selbstverwaltung


Informationen zur Wahl











































Studentische und Akademische Selbstverwaltung

9


Wahl 2005

Allgemeine

Fachschaftsliste

http://www.alfa-aachen.de

dass sie in die neue Studiengänge

hineingedrängt werden.

Durch die neuen Abschlüsse sol-

Stephanie Klein

Entsorgungsingenieurwesen

AStA-Finanzreferentin

Liebe Wählerin, lieber Wähler,

in jüngster Zeit waren hochschulpolitische

Themen in

vielen Diskussionsrunden ein

Top-Thema. Nicht zuletzt im

NRW-Wahlkampf haben auch

die Parteien immer wieder

die Themen Studiengebühren,

Bachelor/Master und Hochschulautonomie

auf den Tisch

gebracht. Was vielfach jedoch

unter den Tisch gefallen ist, ist die Meinung der

Studierenden dazu.

Als Allgemeine Fachschaftsliste sind wir seit

vielen Jahren die stärkste Liste im Studierendenparlament.

Wir haben in den letzten

Jahren kontinuierlich in AStA, Fachschaften

und den Gremien der Hochschule gearbeitet

und dabei viele Erfahrungen sammeln können.

In der Vergangenheit haben wir herausgefunden,

wie man die Hochschule zugunsten der

Studierenden verändern kann. Aber wer sich

umschaut, weiß, daß das nur ein Anfang sein kann.

Die Vertretung der Studierenden

an der Hochschule und in

der Öffentlichkeit ist eine zentrale

Aufgabe des AStA. Dazu

wollen wir auch in Zukunft gut

mit der Hochschulleitung und

der Verwaltung zusammenarbeiten.

Sinnlose Grabenkämpfe

Guido Skoda

Informatik

Sportausschuss

helfen niemandem weiter und

führen sicher nicht zu Verbesserungen

in unserem Sinne.

Allerdings ist für uns wichtig, dass

der AStA für alle Studierenden

eine Anlaufstelle ist, bei der sie

Hilfe und Anleitung bei Problemen

und ein gutes und durchdachtes

Serviceangebot bekommen.

Unser vorrangiges Ziel ist es,

die Situation der Studierenden an

der Hochschule zu verbessern.

und sie bei den Problemen des

Alltags zu unterstützen.

Auf den folgenden Seiten wollen wir dir unsere Positionen

zu aktuellen Themen vorstellen. Bis

zur Wahl informieren wir dich auch über

regelmäßige Flugblätter und im Internet.

für ... eine Umstellung auf Bache

lor und Master im Sinne der

Studierenden

Die Umstellung der bisherigen Diplom-

und Magisterstudiengänge auf

die Bachelor/Masterstruktur ist an der

RWTH, wie auch überall in NRW in

vollem Gange. Bis zum WS 2007/08 sollen alle diese

Studiengänge umgestellt sein. Die

Umstellung darf keine negativen

Auswirkungen für diejenigen

haben, die noch in den „alten“

Studiengängen studieren. Sie

müssen ihr Studium in dem Fach,

in dem sie sich eingeschrieben

haben, beenden können, ohne

Shirley Beul

Kowi

2. AStA-Vorsitzende

Stefan Kesselheim

Physik

AStA-Sozialreferent

Regina Weber

Geschichte

AStA-Vorsitzende

10 Liste 1: Allgemeine Fachschaftsliste


Thomas Echterhof

Metallurgie und

Werkstofftechnik

AStA-PL Finanzen

54. Studierendenparlament

len Studiengänge international

vergleichbar werden. Dazu

muss eine inhaltliche Überarbeitung

der Studienfächer

erfolgen.

Wir wollen erreichen, daß die

neuen Studiengänge gleichermaßen

akzeptiert werden wie

Diplom und Magister, ohne

dass dabei an Qualtität eingebüßt

wird.

Fei Mo

Elektrotechnik

Vorsitzender VCWSA

für ... eine ECTS-Einführung die sich am echten

Arbeitsaufwand orientiert!

Das European Credit Transfer System (ECTS) hat das

Ziel, den Arbeitsaufwand der Studierenden in Punkten

auszudrücken.

Damit sind einerseits Studienleistungen

von anderen Hochschulen

sowie aus anderen

Ländern besser miteinander

vergleichbar, und zum anderen

kann Überlastung der Studierenden

erkannt werden. Dazu

ist eine Erhebung des Arbeitsaufwandes

für jede einzelne

Lehrveranstaltung notwendig.

Wenn Problemstellen auf diese

Weise gefunden werden,

können Verbesserungen im Studiengang vorgenommen

werden, um die Studienzeit zu verkürzen und die AbsolventInnenzahl

zu erhöhen.

Leider werden die ECTS-Punkte momentan häufi g

durch pauschale Schätzungen oder fragwürdige Multiplikationsregelungen

vergeben.

Um zu zeigen, wie eine sinnvoll

Erhebung des Lernaufwandes

aussehen kann, wollen wir

gemeinsam mit Fachschaften

eine exemplarische Erhebung

durchführen. Das soll als Beispiel

für andere Fächer dienen,

Martin Böhrs

Chemie

FS-Kassenwart

damit die Vergabe von ECTS-

Punkten den Studierenden

auch zu Gute kommt.

für ... Evaluation des

Studienangebots

Im Vergangenen Jahr haben wir

die Ausweitung der studentischen

Veranstaltungskritik gefordert,

heute ist sie eingeführt. Wir

wollen aber noch mehr. Nach

wie vor werden nicht alle Studierenden

befragt und bei vielen

Erhebungsbögen fragt man sich,

wer sie entworfen hat und wer

sie liest.

An diesem Punkt wollen wir weiter zusammen mit der

Hochschulverwaltung auf die DozentInnen einwirken,

damit die Studierenden in allen Lehrveranstaltungen

befragt werden und die Ergebnisse schnell zu sichtbaren

Verbesserungen der Lehre führen.

für

... Kultur

Studieren ist oft anstrengend. Deshalb

ist den meisten Studierenden

ihre Freizeit wichtig. Abends stellt

sich dann die Frage: „Und wo

gehen wir jetzt hin?“ Antworten

dazu gibt es leider nicht viele.

Obwohl „Studentenstadt“, ist

das Aachener Abendprogramm

kaum mit dem aus Köln und Düsseldorf vergleichbar. Um

dies zu ändern engagieren sich viele Mitglieder der AlFa

seit Jahren im Kulturreferat des AStA. Eines der Hauptarbeitsfelder

stellt die Organisation und Durchführung der

Semesteranfangsparty dar - bei Weitem jedoch nicht das

einzige. So werden auch regelmäßig Konzerte, vor allem

von studentischen Bands, organisiert

bzw. gefördert. Schließlich

braucht Kultur Raum und jede

Band eine Bühne. Außerdem

wird unsere Kulturlandschaft

bereichert durch studentisches

Kabarett, Theater und Lesungen.

Natürlich nicht zu vergessen:

Partys! Auch solche Dinge gehören

zum Studium und seiner

Kultur.

Liste 1: Allgemeine Fachschftsliste

Lena Oden

Elektrotechnik

TutorInnengruppe

Stefanie Houben

Geschichte

IbS

Feray Halil

Physik

AStA-PL Hochschulpolititk

11


Bernd Schmidt

BWL

PL Kultur

Gemäß unserer Maxime „von

Studis für Studis“ sorgen die

erfahrenen AlFa-Leute immer

wieder für kreative, Spaß bringende

Veranstaltungen.

für ... Studentische

Eigeninitiativen

Immer mehr studentische

Eigeninitiativen haben in

jüngster Zeit Finanzanträge

ans Studierendenparlament

gerichtet. Hinter solchen Initiativen verbergen sich engagierte

Studierende, die versuchen ihr Projekt, z. B. das

Studentenorchester, zu verwirklichen. Die Mitglieder der

AlFa fi nden, dass solches Engagement, was mit sehr viel

Arbeit verbunden ist, belohnt

werden muss. Studentische Eigeninitiativen

müssen weiterhin

gefördert werden!

Jun-Kim Doering

Technikkommunikation

für ... das Studentenwerk

Obwohl das Angebot des Studentenwerks

nicht immer Begeisterungsstürme

hervorruft,

muss nicht alles besser werden.

Auch das Studentenwerk ist

von knappen Kassen betroffen. Angesichts des immer

schlechter werdenden Preis-Leistungs-Verhältnisses

in den Mensen muss man sich fragen, wie es für uns

Studierende mit dem StW weitergehen soll. Ein überzeugendes

Konzept blieb das StW bisher schuldig. Die

Mitglieder der AlFa agieren gegenüber dem Studentenwerk

seit Jahren als wirksame

Interessenvertretung der Studierenden

und konstruktive

Partnerinnen und Partner der

Geschäftsführung.

Auch in der Zukunft braucht

das Studentenwerk erfahrene

studentische Vertreterinnen

und Vertreter, die sich dafür

Christian Glander

einsetzen, daß das Angebot

Architektur attraktiver wird, die Preise

Wahl 2005

sinken und der Semesterbeitrag

konstant bleibt.

Die AlFa macht sich weiterhin für

eine nachhaltige Gremienarbeit

stark, um immer noch bestehende

Einfl ussmöglichkeiten zu

wahren und neue Rechte zu

fordern. Unsere Beiträge dürfen

nicht verpuffen.

... Sport

Das Sportreferat ist die Vertretung der sporttreibenden

Studierenden. Es arbeitet zusammen mit dem Hochschulsportzentrum

an einem attraktiven Hochschulsport-Angebot.

Hierzu organisiert es die Anmeldung

und die Anreise zu Wettkämpfen,

unterstützt Gruppen fi nanziell

und steht allen in seiner Sprechstunde

offen. Aufgrund massiver

Probleme im Sportreferat musste

eine Haushaltssperre verhängt

werden. Diese aufzuheben und

die grundlegenden Probleme zu

lösen, ist uns ein wichtiges Anliegen.

In der Vergangenheit haben

wir dies bereits durch personelles

Engagement im Sportausschuss

und dem Referat selbst gezeigt. Wir wollen

weiterhin mit allen Beteiligten an einer Lösung arbeiten.

... das Semesterticket

Aus Sicht der AlFa ist ein kostengünstiges

Semesterticket für

die meisten Studierenden unverzichtbar.

Da der Vertrag mit

den Anbietern ausläuft, sind neue

Verhandlungen im Gange. Die

AlFa setzt sich für ein preiswertes

Semesterticket mit verbessertem

Leistungsangebot ein

12 Liste 1: Allgemeine Fachschaftsliste

für

für

Charlotte Kammeyer

Kommunikationswissenschaft

Maren Kollenbrandt

Volkswirtschaftlehre

Jadranka Bozanovic

Geschichte

PL Studieren mit Kind


54. Studierendenparlament

... Erstsemester-

Innenarbeit

Für alle StudienanfängerInnen

bedeutet der Wechsel zur Uni

einen großen Einschnitt. Die

Abläufe in der neuen Umgebung

sind zunächst verwirrend

und gewöhnungsbedürftig.

Daher ist eine Einstiegshilfe

unerlässlich. Diese leisten die einzelnen Fachschaften mit

ihreren Ersti-Tutorien. Diese Arbeit ist wichtig

und muss nach wie vor von der Hochschule

fi nanziell unterstützt werden.

Max Odenbrett

Informatik

für

Vorstand des Hochschulradios.

Mittlerweile zählt der Verein

ca. 130 Mitglieder. Die Vorbereitungen

(Frequenz & Antenne,

Studio, Ausbildung der Redakteure

und Techniker) sind nahezu

abgeschlossen. Neben der

Produktion von ersten Beiträgen

veranstalltet das Hochschulradio

das BobbyCarRennen, den

SubkulturSommer. Dies wurde

ermöglicht mit der Förderung

durch das Studierendenparlament

und durch die aktive Mitarbeit

der AlFa.

für

... Studieren mit Kind

Philipp Kageneck

Politische Wiss.

Hochschulradio

für

... Hochschulradio Aachen

Am Anfang stand die Vision einiger engagierter

Studierender, einen studentischen Radiosender

für Aachen zu erschaffen. Der Erwerb

einer Frequenz und einer Antenne nahm eine

lange Vorbereitungszeit in Anspruch. Zur Finanzierung

wurde das Studierendenparlament

um Hilfe gebeten,

welches eine Anschubfi nanzierung

von 50.000 € sowie

eine Förderung in Höhe von

0,50 € pro Studi im Semester.

bewilligte. Im Gegenzug saßen

fortan drei Mitglieder des

Studierendenparlaments im

Programmbeirat und eines im

Barthel Engendahl

Chemie

ErstsemesterInnen

projekt

1. Stephanie Klein - FS 5/1

2. Stefan Kesselheim - FS 1/1

3. Shirley Beul - FS 7/3

4. Guido Skoda - FS 1/1

5. Regina Weber - FS 7/1

6. Thomas Echterhof - FS 5/2

7. Lena Oden - FS 6

8. Fei Mo - FS 6

Achim Passen

Informatik

Hochschulradio

9. Stefanie Houben - FS 7/3

10. Martin Böhrs - FS 1/2

11. Feray Halil - FS 1/1

12. Bernd Schmidt - FS 8

13. Charlotte Kammeyer - FS 7/3

14. Jun-Kim Doering - FS 7/3

15. Maren Kollenbrandt - FS 7/1

Nur sehr wenige Menschen wissen, wie

schwierig es ist, Studium und Kindererziehung

unter einen Hut zu bekommen. Studierende

mit Kindern brauchen Unterstützung,

um diese Aufgabe zu meistern. Die

AlFa hat hier in der Vergangenheit schon

sehr viel bewegen können., doch wir setzen

unsere Arbeit fort, um die Bedingungen für

Studierende und

deren Kinder zu verbessern.

für

... die Wahl

Sollten wir dich überzeugt

haben, dann geh‘ wählen. Und

wenn nicht, dann auch.

Noch Fragen? So könnt Ihr uns

erreichen:

alfa@stud.rwth-aachen.de

http://www.alfa-aachen.de

Wähl’ die Allgemeine Fachschaftsliste!

16. Christian Glander - FS 2

17. Jadranka Bozanovic - FS 7/1

18. Max Odenbrett - FS 1/1

19. Philipp Kageneck - FS 7/1

20. Achim Passen - FS 1/1

21. Barthel Engendahl - FS– 1/2

22. Sebastian „Batze“ Groß - FS 6

Liste1: Allgemeine Fachschaftsliste

Sebastian „Batze“

Groß

Elektrotechnik

13


Wahl 2005

www.studium-aachen.de

Quo Vadis, AStA?

Thomas Schnitzler

Metallurgie

MdSP

Noch immer hat man als Student wenn man über eine Veröffentlichung

des AStA stolpert meistens das Gefühl, in die 68er-Bewegung

zurückversetzt worden zu sein. Weltverbesserung statt sinnvolle

Vertretung der Studenten, weltweite Menschenrechtsfragen statt die

RWTH als Kernthema sind an der Tagesordnung.

Zurecht fragen sich da viele, was das ganze soll. Nicht umsonst haben

fast 90% der Studenten das Interesse verloren und nehmen ihr

Wahlrecht nicht wahr.

In diesem Jahr treten wir zum zweiten Mal

an, um dem linken AStA der RWTH eine

unpolitische, serviceorientierte Alternative

entgegenzustellen, wie sie sich zu Recht

an immer mehr Hochschulen durchsetzt.

Auf Anhieb haben wir bei der letzten Wahl

15% der Stimmen und damit sechs Sitze im

Studierendenparlament erreicht. Die Listen

der AStA-Koalition sehen sich seitdem zum ersten Mal seit Jahren

einer engagierten Opposition gegenübergestellt.

Tobias Hülsdau

Informatik

MdSP

Unsere Ziele haben wir konsequent verfolgt.

So war der AStA zum Beispiel gezwungen,

den seit langem bestehenden

Mißbrauch des Alexander-von-Humboldt-

Hauses durch die „Sozialitische Alternative

Voran“ (SAV) nicht länger zu ignorieren. Die

Christoph Rasim

Informatik

MdSP

anschliessenden SAV-Flugblätter, die uns deshalb als Rechtsextremisten

darstellen wollten, hat sicherlich der eine oder andere wie wir

belustigt zur Kenntnis genommen - genau wie die verzweifelte Theorie

einzelner Mitglieder der AStA-Koalition, dass wir von Themen wie

der Master/Bachelor-Einführung wohl keine Ahnung haben könnten,

„da wir dazu im SP zu wenig Fragen stellen würden“.

Auf den folgenden Seiten haben wir einige unserer Ziele zusammengestellt.

Berichte über unsere Arbeit des letzten Jahres fi ndest Du auf

unserer Webseite oder in den Protokollen der SP-Sitzungen.

14

Liste 2: STUDIUM


54. Studierendenparlament

Dennis Leinesser

Politische

Wissenschaften

Keine Allgemeinpolitik

Ob Du Mitglied der Studierendenschaft sein und damit durch den

AStA vertreten werden möchtest, kannst Du Dir nicht aussuchen,

du bist es zwangsweise. Wie bei allen anderen Zwangsverbänden

(Handelskammern etc.) sollte damit auch jedem klar sein, dass die

Arbeit dieser Vertretung sich eng an ihrem Zweck zu orientieren hat

- in unserem Fall genau die Themen, die

jemanden betreffen, weil er studiert.

Der AStA der RWTH, zuletzt gebildet von

AlFa, Juso-HSG, Grüner Hochschulgruppe,

Linker Liste und Chili, führt dieses Prinzip

seit Jahren ad absurdum. Wer eine Argumentation

nach dem Motto „Studenten

essen Kartoffeln, also dürfen wir uns zur

Agrarpolitik äußern“ wirklich ernst meint, ist

für ein Amt in dieser Vertretung ganz einfach

ungeeignet. Gleiches gilt für den, der einen Vortrag zum Thema

„Praktische Unterstützung ‚Illegaler‘ - Möglichkeiten und Perspektiven“

(es ging um Einwanderung) ernsthaft für politische Bildung hält.

Weitere Highlights des vergangenen Jahres: Der AStA hielt 1-Euro-

Jobs für menschenunwürdig, veröffentlichte eine Pressemitteilung

einer Gruppe von Hausbesetzern, unterstützte gleichzeitig die Ziele

dieser Gruppe und äußerte sich zum Thema „Menschenrechtsverletzungen in Deutschland -

Misshandlungen durch deutsche Polizeibeamte“.

Natürlich wurde auch das fragwürdige „Antifaprojekt an den Aachener

Hochschulen“ wie schon seit Jahren mit mehreren tausend Euro

unterstützt. Auch weiterhin werden wir gegen einen derartigen Missbrauch

der Studierendenvertretung vorgehen.

Ju-Young UAM

Maschinenbau

Studentenwerk: Kaffeepreis runter

Nach wie vor besteht beim Studentenwerk

Handlungsbedarf. Nach dem Wechsel der

Geschäftsführung sieht es aus, als sei die

Bereitschaft zu Änderungen gestiegen. Es

kam aber auch zu neuen Problemen, als

das Verteilen von Flyern in den Mensen

ohne Rücksprache verboten wurde. Klar,

dass hier eine Lösung gefunden werden

muss, die den zahlreichen studentischen

Initiativen wieder eine Möglichkeit zur Werbung gibt.

Die Cafeterien arbeiten nach wie vor nicht kostendeckend, werden

also zum Teil über unsere Semesterbeiträge finanziert. Umso erstaunlicher,

dass ein einfacher Kaffee - Grundnahrungsmittel vieler

Studenten - trotzdem 70 Cent kosten muss. Aktionsangebote wie zuletzt

in der Karman-Cafeteria zeigen hier zumindest, dass es auch anders geht - sie sollten

verlängert und ausgeweitet werden. Ansonsten sind wir strikt gegen eine weitere Erhöhung des

Semesterbeitrags. Es bleibt zu hoffen, dass der neue Geschäftsführer die Effizienz der Bewirtschaftung

deutlich verbessern kann.

Liste 2: STUDIUM

Uwe Runtemund

Maschinenbau

stellv. MdSP

Till Vogels

Maschinenbau

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Michael Hausmann

BWL

Wahl 2005

Semesterticket: Umfrage

Der Vertrag des Semestertickets läuft zum Sommersemester 2006

aus. Eine Weiterführung müsste spätestens auf der konstituierenden

Sitzung des jetzt neu gewählten SP beschlossen werden. Das neue

Angebot von AVV & Bahn ist etwa 8% teurer als bisher (81,90 statt

76,50 Euro), die Preiserhöhung liegt damit deutlich über dem Inflationsausgleich.

Wir haben uns

im Studierendenparlament

klar für eine

Urabstimmung

ausgesprochen. Nicht nur wegen der Preiserhöhung, sondern auch

weil die Mehrheit der aktuell eingeschriebenen Studenten nie die

Möglichkeit hatte, über das Ticket abzustimmen. Leider wurde die

notwendige Mehrheit nicht erreicht, da mehr als ein Drittel der MdSP

offenbar die Basisdemokratie ablehnt. Derzeit werden neue Verhandlungen

angestrebt. Die Entscheidung für oder gegen das Semesterticket

liegt dann bei den einzelnen Mitgliedern des Studierendenparlamentes.

Uns interessiert eure Meinung! Deshalb findet ihr auf unserer Webseite

eine Online-Umfrage. Die Ergebnisse dienen uns, und bei einer

hohen Beteiligung sicherlich auch anderen MdSP als Entscheidungshilfe.

Bitte informiert auch Freunde und Bekannte darüber. Egal ob

sie sich für die Hochschulwahlen interessieren oder nicht - zum Semesterticket

sollte jeder eine Meinung haben.

Eigeninitiativen: Für euch

Für Eigeninitiativen von Studenten, die sich für Ihre Komilitonen einsetzen,

gibt es einen eigenen Haushaltstopf, in den ein Teil der Semesterbeiträge

fliesst. Unterstützt werden z.B. Austauschprogramme,

Kulturveranstaltungen ausländischer

Studierender oder die Big Band der RWTH.

Heberto Schutzsch

Cámara

Maschinenbau

stellv. MdSP

Umfrage zum Semesterticket:

www.studium-aachen.de

Klaus Ridder

Informatik

MdSP

UniDSL Aachen

s-inf.de

Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass immer mehr Initiativen

diese Möglichkeit nutzen, was auch an der wirtschaftlichen Situation

vieler Firmen liegt, die vorher als Sponsoren aufgetreten sind.

Die Konsequenz: Schon nach der Hälfte des Haushaltsjahres war der

Topf so gut wie ausgeschöpft, weitere Anträge konnten nicht oder nur

gekürzt bewilligt werden. Im nächsten Jahr wird die Situation noch

schlimmer: Gegen unsere Stimmen hat das Studierendenparlament

beschlossen, dass das Schwulenreferat und das Frauenprojekt ihre

Gelder in Zukunft nicht mehr über Jahresanträge (bei denen unsinnige

Posten gestrichen werden konnten) beantragen müssen, sondern

pro Jahr ca. 19000 Euro direkt aus euren Semesterbeträgen bekommen,

ohne einzelne Ausgaben begründen zu müssen. Und nicht nur

dadurch wird die Finanzierung sinnvoller Eigeninitiativen behindert.

16

Liste 2: STUDIUM


54. Studierendenparlament

Die Unterstützung der Studentenzeitung „Kármán“ wurde von der AStA-Koalition nach den ersten

Ausgaben nicht verlängert, weil zwei ironisch-lustige Artikel über Klischees und Eigenheiten

von Männern und Frauen zu sexistisch seien. Eventuell könnte es aber auch daran gelegen

haben, dass die Zeitung neutral bleiben und sich nicht zum politischen Sprachrohr des AStA

machen lassen wollte.

Wir fordern die Gleichbehandlung aller Eigeninitiativen inklusive

Schwulenreferat und Frauenprojekt. Dann kann auch darüber nachgedacht

werden, ob eine Erhöhung dieses Haushaltspostens sinnvoll

wäre. Das Geld dafür könnte durch einen Austritt aus dem chaotischen,

ineffektiven und allzu allgemeinpolitischen Dachverband „fzs“

aufgebracht werden.

Hochschulsport: Neuaufbau

Eines der grossen Themen des letzten Jahres war der Hochschulsport.

Es stellte sich heraus, dass durch die mangelhafte Arbeit der

Sportfinanzer der vergangenen Jahre beim Sport ein Finanzchaos

entstanden ist, dass sich in dem begrenzten Platz dieser Wahlzeitung

kaum beschreiben lässt. So wurden von der Studierendenschaft

mehrere Versicherungen für den gleichen PKW und eine weitere für

einen nicht vorhandenen Anhänger bezahlt, Gelder an das Hochschulsportzentrum aufgrund

nicht mehr nachvollziehbarer mündlicher Absprachen überwiesen und vieles mehr. Der aktuelle

Sportausschuss, in dem Thomas Schnitzler stellvertretender Vorsitzender

ist, hat im Gegensatz zu seinen Vorgängern damit begonnen,

die Probleme aufzuarbeiten.

Dazu war es notwendig, dass die Verwaltung der Sportfinanzen

vorläufig komplett vom Sportausschuss und dem SP übernommen

wurde. Eine komplette Haushaltssperre und damit verbundene Einschränkungen

im Hochschulsportprogramm konnten so verhindert

werden. Die Planung für die Zukunft liegt bei einem gemeinsamen

Ausschuss von TH und FH, der Thomas als Vertreter des Sportausschusses

angehört.

Das Ziel ist klar: Die Haushaltsführung muss so schnell wie möglich

auf eine stabile Grundlage gestellt und anschliessend an den Sport

übergeben werden. Daran wollen wir auch weiterhin arbeiten.

Patrick Wittenberg

Elektrotechnik

MdSP

Stephan Jühe

Maschinenbau

STUDIUM - für eine sinnvolle Vertretung aller Studierenden!

STUDIUM Hochschulgruppe

http://www.studium-aachen.de 1. Thomas Schnitzler 7. Till Vogels

info@studium-aachen.de 2. Christoph Rasim 8. Michael Hausmann

3. Tobias Hülsdau 9. Heberto Schutzsch Cámara

4. Dennis Leinesser 10. Klaus Ridder

5. Uwe Runtemund 11. Stephan Jühe

6. Ju-Young UAM 12. Patrick Wittenberg

Liste 2: STUDIUM

17


Wahl 2005

, die schärfste Hochschulgruppe

http://www.chili-aachen.de

mailto:chili@stud.rwth-aachen.de

18

Ann Malzkorn

Listenplatz 1

Technik Kommunikation

Projektleiterin im Öffentlichkeitsreferat

– für Eilige

Für kompetente Beratung zu Studienkonten

und Studiengebühren

Für einen offenen Hochschulzugang ohne

soziale Selektion

Für schlagkräftige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Für Transparenz gegenüber Studierenden

Für einen Ausbau des BAföG und gute

BAföG-Beratung

Für studentische Mitbestimmung

Für konstruktiven Kontakt zur Hochschulverwaltung

Für produktive studentische Mitarbeit im

Verwaltungsrat des Studentenwerks

Für mehr Lernräume

Für ErstsemesterInnenarbeit

Für öffentliche Finanzierung von Hochschulen

und Studentenwerken

Für das Semesterticket

Für Mitarbeit im Landes-ASten-Treffen

NRW

Für sinnvolle Übergangsregelungen bei der

Bachelor/Master-Einführung

Gegen Wechsel-Zwang in den Bachelor

– wer wir sind und was wir wollen

Die hochschulpolitische Gruppe besteht seit neun Jahren.

Sie setzt sich aus Studierenden zusammen, die in ihren Fachschaften

und in verschiedenen Gremien der RWTH ehrenamtlich

die Interessen ihrer Mitstudierenden vertreten. Wir sind weder ein

Parteikindergarten“, noch wollen unsere Mitglieder ins SP, um


was für den Lebenslauf zu tun“. Wir finden überregionale Studierendenvertretungen

zwar wichtig, aber ein AStA muss sich


zuerst um die Belange der eigenen Studierenden kümmern.

Deshalb setzten wir unsere Arbeitsschwerpunkte seit Jahren auf

ein gutes Beratungsangebot und Information der Aachener

Studierenden im AStA und auf eine Hochschulpolitik, die sich

an den Interessen der Studierenden vor Ort orientiert.

hat sich in acht der letzten neun Jahre am AStA beteiligt.

In den letzten vier Jahren stellten wir ganz oder teilweise die

Redaktion der 90 Sekunden“ und machten große Teile der


erfolgreichen AStA-Pressearbeit. Darüber hinaus beteiligte sich

in den letzten beiden ASten maßgeblich am Sozialreferat,

indem wir 2003/04 die Sozialreferentin und im letzten AStA zwei

ProjektleiterInnen stellten. Außerdem arbeiten unsere Mitglieder

kontinuierlich und intensiv in der Hochschulpolitik mit.

war im vergangen Jahr einmal mehr die einzige Liste,

die auf allen Sitzungen vollzählig vertreten war. Wir nehmen

unsere Aufgabe ernst. Damit wir das weiterhin können,

brauchen wir Deine Unterstützung.

Daniel Houben

Listenplatz 2

Soziologie

AStA-Vorsitzender 2003/2004

Projektleiter Hochschulpolitik

Senator, Fachbereichsrat FB 7

Kommission für Lehre, Rektorwahlkommission

Liste 3: Chili - Die schärfste Hochschulliste


54. Studierendenparlament

Lea Heuser

Listenplatz 3

Kommunikationswissenschaften

MdSP seit 2001,

Sozialausschuss des SP seit 2003, Sprecherin

der behinderten und chronisch kranken

Studierenden 2003,

AStA-Sozialreferentin 2003/2004,

Projektleiterin Studienkonten-/Beratung

und Studiengebühren

wird weiterhin öffentlich vertreten, dass Studiengebühren

bildungs- und gesellschaftspolitisch falsch und in

jeder Form sozial ungerecht sind. Da unsere Argumentation

den Rahmen der Wahlzeitung sprengen würde, verweisen

wir auf unsere Homepage www.chili-aachen.de, Publikationen

des AStA und die Webseiten des Aktionsbündnis gegen

Studiengebühren (ABS) www.abs-nrw.de.

Dennoch wollen wir, auch bei Einführung von Studiengebühren

ab dem ersten Semester durch die schwarz-gelbe

Landesregierung, unsere bisherige Beratungs- und Informationsarbeit

fortsetzen, um für jedeN EinzelneN das

Beste herauszuholen. Wir haben gezeigt, dass im konkreten

Fall durch Beratung über Rechte, Möglichkeiten und

evtl. bestehende Ausnahmeregelungen, das Verfügbarmachen

von Informationen und Kontaktpflege zu den umsetzenden

Stellen der Hochschule, den Betroffenen direkt

und effektiv geholfen werden kann. Nach Einführung des

Studienkonten- und -finanzierungsgesetzes (StKFG) haben

wir alle wichtigen Informationen zum Studienkontenmodell

zusammengetragen, den Studienkontenreader des AStA

verfasst und ein umfangreiches Beratungsangebot auf die Beine

gestellt. Untermauert wurde dies durch unsere guten Kontakte

zur Hochschule, mit deren Hilfe in vielen Fällen eine

Verbesserung der Situation der Studierenden erreicht wurde.

Darüber hinaus setzen wir auf Vernetzung und Austausch mit

anderen ASten in NRW. So kennen wir nicht nur die Aachener

Situation, sondern haben einen NRW-weiten Überblick. Ein

gemeinsames, geschlossenes Auftreten der ASten gegenüber

der Landesregierung ist in der Vergangenheit sehr vorteilhaft

gewesen. Das wollen wir fortsetzen.

und Bachelor/Master

Bachelor/Master darf keine

Verschlechterung bringen!

Ob wir wollen oder nicht, innerhalb der

nächsten beiden Jahre müssen alle Studiengänge

an der RWTH auf Bachelor/Master

umgestellt werden. setzt sich dafür ein,

dass die neuen Abschlüsse für die Studierenden

keine Verschlechterungen bringen. Ein

Master von der RWTH muss genauso

viel wert sein wie Diplom oder Magister

bisher! Außerdem müssen die neuen

Studiengänge studierbar gestaltet werden,

Möglichkeiten zur eigenen inhaltlichen

Schwerpunktsetzung beinhalten und sie dürfen

nicht noch mehr Prüfungen enthalten. Um

das zu gewährleisten, haben die Mitglieder

von in den Gremien der RWTH

studentische Interessen vertreten und maßgeblich

an den Strukturen der neuen Studiengänge

mitgearbeitet. So konnten wir etwa

verhindern, dass das Prüfungsvolumen zunimmt

oder Zwangsexmatrikulationen stattfinden,

wenn man dem Soll um mehr als ein

Semester hinterherhinkt. Letztlich haben die

ProfessorInnen unsere Punkte immer eingesehen.

Das würden wir gerne mit Deiner Stimme

weiterführen.

Wir setzen uns weiter dafür ein, dass alle

Studierenden mit einem Bachelor auch den

Master studieren dürfen. Wer aus einem laufenden

Diplom- oder Magisterstudiengang in

einen Bachelorstudiengang wechseln will, sollte

dies ohne große bürokratische Probleme

tun können. Alle, die jetzt in einem klassischen

Studiengang studieren, müssen diesen

aber auch zu Ende führen können, ohne

dass das Lehrangebot wegen der Einführung

von Bachelor/Master eingeschränkt wird.

Matthias Botzen

Listenplatz 4

Informatik

Kollektiv Fachschaft I/1

Liste 3: Chili - die schärfste Hochschulliste

19


20

Benedikt Kaleß

Listenplatz 5

Informatik

MdSP seit 2003

Projektleiter Öffentlichkeitsarbeit seit 2002

Mitglied des Fachbereichs- und Ältestenrats FB 1

und Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist für die Arbeit eines

AStA unserer Erfahrung nach immens wichtig.

Sie hat dabei mindestens zwei Seiten:

Regelmäßige Präsenz in den Medien wird sowohl

von vielen Studierenden als auch von der

Aachener Bevölkerung wahrgenommen. Auch gegenüber

der Hochschule und Stadt ist dies eine

gute Möglichkeit, studentische Positionen zu

vertreten und Veränderungen herbeizuführen. Ein

prominentes Beispiel ist die Außenstelle der

AusländerInnenbehörde auf der Hörn. Zusammen

mit der JUSO-Hochschulgruppe Aachen hat

durch intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

genügend Druck aufbauen können, damit die

Räumlichkeiten in der Ahornstraße eröffnet wurden.

Unsere guten Kontakte zur regionalen sowie überregionalen

Presse wollen wir weiter nutzen, um diverse

Themen in die öffentliche Diskussion zu bringen.

Während der nun drei Jahre, in denen sich intensiv

um die Pressearbeit des AStA kümmert, konnten

wir immer wieder feststellen, dass sich der AStA

als Ansprechpartner etabliert hat. Mit Unterstützung

durch Deine Stimme wollen wir dies noch ausbauen.

Unter Öffentlichkeitsarbeit versteht aber auch

Publikationen für Studierende. Daher kümmern

wir uns um die 90 Sekunden“, die Webseiten


des AStA und das Layout von Plakaten, Flyern und

Informationsbroschüren. Zum einen möchten wir

Dich damit über das hochschulpolitische Tagesgeschehen

auf dem Laufenden halten, andererseits

jedoch auch durchaus kritisch sein und Diskussionen

anregen. Denn studentische Politik lebt vom

Mitmachen und Mitdenken.

und die Computer

hat in den letzten Jahren den Einsatz von freier

Software im AStA ausgeweitet. Mit unserer Kompetenz

wollen wir auch weiter dafür sorgen, dem

AStA die richtigen Werkzeuge für seine tägliche und

nächtliche Arbeit bereitzustellen.

Wahl 2005

und das Semesterticket

spricht sich deutlich für den Fortbestand des

Semestertickets aus. Das Ticket ermöglicht es vielen

Studierenden, zu einem günstigen Preis den öffentlichen

Personennahverkehr der Region bis nach Köln

und Düsseldorf zu nutzen. Die solidarische Finanzierung

des Tickets begrüßen wir dabei ausdrücklich, da

hierdurch auch finanziell schwächeren Studierenden eine

große Mobilität ermöglicht wird.

Die Neuverhandlungen des Vertrags mit Bahn

und AVV unterstützen wir und wirken dabei einer

Preissteigerung entgegen. Eine Preiserhöhung im

Umfang des Inflationsausgleichs ist verhandelbar. Alles,

was diese Erhöhung übersteigt, lehnen wir ab.

Spätestens auf der ersten Sitzung des neuen Studierendenparlaments

muss über den neuen Vertrag entschieden

werden. wird hier alles für den Fortbestand

des Tickets in Sinne der Studierenden tun.

und das BAföG

Der AStA berät seit vielen Jahren zum Thema Ausbildungsförderung.

hält es für wichtig, dass es auch

weiterhin eine Beratung aus der Sicht von Studierenden

zum Thema BAföG gibt. ErstsemesterInnen

sollten über die BAföG-Förderung gut informiert werden.

Die Pläne, das BAföG einzuschränken oder gar

abzuschaffen, lehnen wir vor dem Hintergrund, den

Hochschulzugang an das Einkommen der Eltern oder

das eigene Vermögen zu koppeln, auf das Schärfste

ab. Auch ein privates Stipendiensystem oder verzinste

Bankkredite können eine garantierte, staatliche Förderung,

wie es sie auch in vielen anderen europäischen

Ländern gibt, nicht ersetzen.

und das Studentenwerk

will weiterhin einen guten Kontakt zum Studentenwerk

Aachen halten. Die wichtige Mitbestimmungsmöglichkeit

im Verwaltungsrat des Studentenwerks

wollen wir weiter wahrnehmen, um uns dort mit

Ideen und Vorschlägen konstruktiv einzubringen,

Einfluss auf die Gestaltung des Angebots zu nehmen

und Sozialbeitragserhöhungen zu verhindern.

Darüber hinaus will auch in Zukunft die Studentenwerksgesetzgebung

und die damit geschaffenen Rahmenbedingungen

kritisch begleiten und sich im Landes-

ASten-Treffen hierzu einbringen.

Wir lehnen eine Privatisierung der Studentenwerke ab

und fordern eine Fortsetzung der bisherigen Landesfinanzierung

in gleicher Höhe. Um ihrem sozialen Auftrag

nachkommen zu können, müssen die Studentenwerke

finanziell abgesichert sein. Dies sind sie nur über

konstante Landeszuschüsse. Das Studentenwerk Aachen

muss mit den Sozialbeiträgen der Studierenden

vernünftig umgehen und interne Misswirtschaft

vermeiden.

Liste 3: Chili - Die schärfste Hochschulliste


54. Studierendenparlament

und das Blah

spricht sich auf das Schärfste gegen

inhaltsleere Äußerungen aus!

Michael Köllejan

Listenplatz 6

Informatik

Projektleiter BAföG und Hochschulzugang

und Evaluation

Für eine Veranstaltungskritik, die Wirkung zeigt!

Du kennst die Fragebögen, die neuerdings in den einzelnen Veranstaltungen

ausgegeben werden. Mit ihnen solltest du ehrlich

sagen, ob die Lehrenden ihren Job gut gemacht haben und was

zu verbessern wäre. Die hochschulweite Ausweitung der Befragungen

haben wir in den letzten beiden Jahren gefordert, jetzt

ist sie da. fordert aber auch wirkliche Auswirkungen aus

den Befragungen. Die Bewertungen müssen auch tatsächliche

Verbesserungen bringen. Wir wollen uns in den Gremien, bei den

Dekanen und beim Rektorat dafür einsetzen, dass die Ergebnisse

veröffentlicht und diskutiert werden. So beruhigt die Befragung

nicht nur das Gewissen, sondern hat für Studierende positive Konsequenzen

und treibt Lehrende zu besserer Leistung an.

und kontinuierliche Arbeit

Für mehr Lernräume und mehr studentische

Mitbestimmung!

Auch wenn das Lernraumangebot ausgeweitet wurde, es reicht

leider immer noch nicht. Auch wenn Mitglieder von es geschafft

haben, die Finanzierung der ErstsemesterInnenarbeit

in der Zielvereinbarung zwischen RWTH und dem Ministerium zu

verankern, dürfen wir uns darauf nicht ausruhen und müssen

weiter für eine Verbesserung sorgen. Obwohl die Zusammenarbeit

zwischen Hochschulleitung und Dekanaten auf der einen Seite

und AStA und Fachschaften auf der anderen Seite besser wird,

müssen wir weiter dafür sorgen, dass die Lehrenden die Meinung

der Studierenden ernst nehmen und unseren Ideen auch in Zukunft

nachgehen. Das alles ist kein Selbstläufer, sondern bedarf

kontinuierlicher Überzeugungsarbeit. Nur Reden schwingen

reicht nicht.

arbeitet seit Jahren an den Stellen, wo man etwas erreichen

kann. Da wollen wir auch wieder hin.

Also:

Triff Deine KandidatInnen!

Dienstag, 05.07.2005

20.00 Uhr, Ché-Haus

Pontstr. 41

und Du

Was Du bisher gelesen hast, waren

Auszüge unserer Standpunkte. Die

kompletten Inhalte kannst Du auf

www.chili-aachen.de nachlesen. Dort

findest Du auch MP3s, um Dir unseren

Wahlzeitungsbeitrag vorlesen zu lassen.

Wir hoffen, Dir einen kurzen Eindruck

unseres Engagements aus den letzten

Jahren vermittelt zu haben.

Wir möchten uns auch im nächsten Jahr

für Dich einsetzen. Dazu gib uns Deine

Unterstützung durch Deine Stimme!

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Kontakt:

• c/o Fachschaft I/1

RWTH Aachen • 52056 Aachen

chili@stud.rwth-aachen.de

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Lutz Böhne

Listenplatz 7

Informatik

AStA-Sysadmin seit 2002

Für tragende Konzepte –

Liste 3: Chili - Die schärfste Hochschulliste

21


Wahl 2005

Liberale Hochschulgruppe

Aachen

- die liberale Alternative -

Die LHG Aachen ist die liberale Vertretung der

Aachener Studierenden. Wir setzen uns für

einen ausgewogenen Liberalismus im Sinne

des Bekenntnisses zu Freiheit, Toleranz und

Eigenverantwortung ein. Die LHG Aachen ist

weder parteilich, religiös noch fachlich

gebunden. Unser Ziel ist die Repräsentation

studentischer Interessen in der Mitte des

politischen Spektrums. Ideologische Grabenkämpfe

zwischen links und rechts lehnen wir

ab, sach- und vernunftorientierte Politik ist

unsere Maxime.

Joachim Riegel

PoWi, Geschichte, VWL

FS 7/1

Seit der letzten Studierendenschaftswahl hat in

der LHG Aachen ein beeindruckender Aufbau

stattgefunden. Vor einem Jahr wieder gegründet,

wählten auf Anhieb 9% der Studierenden die LHG.

In Sachfragen arbeitet die LHG Aachen

zielorientiert und scheut sich nicht, über die

Opposition hinaus Kooperationen einzugehen.

Dabei hat die LHG Aachen

konsequent ihr Profil bewahrt.

Unabhängig und ergebnisorientiert

wurden auch größere

Probleme angepackt und

bewältigt. Bestes Beispiel

dafür ist die Neuordnung der

Finanzierungsstruktur von

Frauenprojekt und Schwulenreferat.

Diese ging hauptsächlich

auf eine Initiative der

LHG Aachen zurück. Auch an

der von den bisherigen

Studierendenparlamenten vernachlässigten

Neugestaltung des Hochschulsports

wirkt die LHG Aachen effektiv mit. Die LHG Aachen

hat sich mit hohem personellen Einsatz den Ruf

eines verlässlichen und konstruktiven Partners

erworben. Die LHG Aachen gibt es übrigens nicht

- Konstruktiv und Ergebnisorientiert! -

nur zu den jährlichen Wahlen. Wir beschäftigen

uns auch außerhalb des SP auf Seminaren, Treffen

und in anderen liberalen Gruppen mit aktuellen

Themen. Nicht umsonst stellt die LHG Aachen auch

den Landesvorsitzenden und ein weiteres Mitglied

des Landesvorstandes der Liberalen Hochschulgruppen

NRW. In diesem Jahr stellen sich für die

LHG fast doppelt so viele Kandidaten zur Wahl

wie im letzten Jahr.

...aus unserem Wahlprogramm

Die Uni-Card Eine Karte für alles!

Obwohl wir eine technisch orientierte Uni sind und

der Bedarf für eine moderne Lösung durchaus

gegeben ist, werden bis heute zu Beginn jedes

Semesters Berge von Papierlappen verschickt, die

den Studenten als Identifikationsmittel dienen. Die

LHG Aachen setzt sich für die Einführung der Uni-

Card ein keine neue Idee, aber leider immer

noch nicht umgesetzt. Dabei soll das Chip-

Kärtchen in der Geldbörse nicht nur den

Studentenausweis ersetzen. Wir fordern, dass

getrennter Bibliotheks-Ausweis, Profi-Ticket und

Kopierkarte endlich in einem Medium vereint

werden. Und damit sollte man auch in der

Mensa bezahlen können. In einem AStA unter

Beteiligung der LHG Aachen werden wir uns

für dieses Projekt einsetzen.

Daniel George

PoWi, Geschichte

FS 7/1

Deniz Öztürk

Betriebswirtschaftslehre

FS 8

Hauke Hinrichs

Wirtschaftsingenieurwesen

FS 6

Bibliotheksöffnungszeiten verlängern

Die LHG Aachen setzt sich dafür ein, dass

Lesesäle auch nach 23:00 und verstärkt am

Wochenende für Studierende zugänglich sind.

Parallel dazu müssen auch die Ausleihzeiten

der Bibliothek ausgeweitet und vereinheitlicht

werden. Auf diese Weise gewinnen die

Studierenden eine maximale Flexibilität bei der

Zeiteinteilung des studentischen Lebens.

22

Liste 4: Liberale Hochschulgruppe Aachen


Lars Schiefler

Elektrotechnik

FS 6

Lütfiye Yazgi

Mathematik

FS 1

54. Studierendenparlament

Eva Zepke

Betriebswirtschaftslehre

FS 8

Patrick Schunn

Geschichte, Kath. Th.

FS 7/1

Mehr Lern- und Ruheräume

Die angebotenen Lern- und

Ruheräume sind bei weitem

nicht ausreichend. Wir fordern,

dass auch in den Erweiterungsgebieten

ausreichend

vernünftige Lernräume zur

Verfügung gestellt werden.

Außerdem müssen MOPS-

Zugänge für alle Lernräume

eine Selbstverständlichkeit

sein.

Semesterticket verbessern

Die Träume um das NRW-Ticket, eines Tickets für

alle Regionalverbände und Bahnstrecken, sind

geplatzt. Aus dem AStA ist zu hören, dass Pläne,

die im letzten Jahr noch als selbstverständlich

durchsetzbar erklärt wurden, nun auf Eis gelegt

wurden. In den diesjährigen Verhandlungen um

- Schluss mit den Beitragserhöhungen! -

das bestehende Profi-Ticket für Studierende

fordert der AVV eine deutliche Erhöhung der Kosten

um 10%. In Nachverhandlungen ist jetzt zu klären,

wie die Zukunft des Semestertickets aussehen

soll. Die LHG setzt sich für den Erhalt des

Semestertickets ein, da es in einer dezentralen

Universität unablässig ist. Auf der

anderen Seite lassen wir uns von AVV und

Deutscher Bahn auch nicht erpressen. Eine

weitere Preiserhöhung ist für uns nicht

akzeptabel. An unserer Forderung nach

Fahrradmitnahme in den Bahnen nach Köln

und Düsseldorf halten wir weiterhin fest.

Vernunft weitere kostspielige Projekte wie der

Umbau der Cafeteria Templergraben

ausgeführt. Die ohnehin schon vorhandene

Ballung von Cafeterien und Mensen im

Hauptgelände wird mit der Cafeteria im

SuperC-Gebäude noch zunehmen. Die LHG

Aachen fordert, dass das Studentenwerk für

uns Studierende da ist und nicht umgekehrt.

Eine Fortsetzung der Subventionierung durch

Studierende begleiten wir kritisch, eine

Erhöhung lehnen wir in jedem Fall ab.

Allgemeinpolitisches Mandat

Bundespolitik beschäftigt sich mit Bundespolitik,

Hochschulpolitik mit Hochschulpolitik so

könnte es sein. Aber es gibt, wie bei allem, einen

Grenzbereich. Allerdings sollte die politische

Diskussion auch Studierende betreffen. Wenn dies

- Neutral und Unvoreingenommen! -

gegeben ist, dann sollen sich die Organe der

Studierendenschaft zu einem Thema äußern

können. In jedem Fall darf die Diskussion nicht

tendenziös und voreingenommen geführt werden.

Bachelor / Master und ECTS

Die LHG unterstützt die Bestrebungen der EU, einen

gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu

schaffen. Im Übereifer der

Angleichung wurden jedoch

einige schwere Fehler

begangen, die sich nun allzu

deutlich zeigen. Obwohl das

deutsche Diplom gerade in

technischen Studiengängen

entgegen aller Unkenrufe

international hoch geachtet

ist, werden nun aber durch die

Zwangsvereinheitlichung aller

Studiengänge auf unbekanntem

Niveau die

Eugen Yu

Informatik

FS 1

Studentenwerk - Kein Selbstzweck!

Seit Jahren steigt dein Sozialbeitrag für das

Studentenwerk, seit Jahren gegen den Willen

der Studierenden und ihrer Vertreter.

Trotzdem werden gegen jede wirtschaftliche

Janine Kapol

Deutsch, Französisch (LA)

FS 7/2

Andreas Achtzehn

Technische Informatik

FS 6

Dirk Havermann

Maschinenbau

FS 4

Liste 4: Liberale Hochschulgruppe Aachen

23


24

Claudia Schwarz

Architektur

FS 2

Torsten Passmann

KoWi, PoWi

FS 7/3

Ivan Shynkarjov

PoWi

FS 7/1

Wahl 2005

Nadine Kraska

Medizin

FS 10/1

Universitäten gezwungen, die

Diplomstudiengänge einzustellen.

Hochschulen sollten

stattdessen autonom über die

von ihnen vergebenen Abschlüsse

entscheiden, dafür

aber stärker auf eine

verbindliche Deklaration von

Studienqualifikationen verpflichtet

werden. Die LHG

macht sich deswegen für eine

Weiterentwicklung des ECTS-

Systems stark.

Fremdsprachenkurse

Fremdsprachen sind eine Grundvoraussetzung, um

an einer ausländischen Uni zu studieren oder um

schlichtweg gute Chancen auf einen Job nach

- Wir halten die Mitte! -

dem Studium zu haben. Die RWTH Aachen ist

bisher nicht in der Lage, sich dem Bedürfnis auf

Fremdsprachenausbildung anzupassen und ignoriert

mit Losverfahren die Zukunftspotentiale ihrer

Studierenden. Die LHG Aachen möchte dies ändern

jeder Interessent soll einen Platz in dem

benötigten Sprachkurs erhalten. Dazu müssen

neue Stellen von Seiten der Hochschule

geschaffen werden. Im Gegenzug könnte für

Kurse, die nicht im Rahmen des regulären

Studiums absolviert werden eine geringe

Gebühr je Kurs und Semester von jedem

Teilnehmer durch die Hochschulleitung

erhoben werden.

Ausländerstudium verbessern

Für einen besseren Start ins Studium für

ausländische Studierende engagieren sich

Mitglieder der LHG Aachen im Projekt

Aachener Studierende für Ausländische

Studierende (ASAS) und lösen damit ein

Versprechen des letzten Jahres ein. Die LHG

Jorinde Witte

Psychologie, Informatik

FS 7/1

Aachen bemüht sich zudem um mehr

studienbegleitende Deutschkurse, damit

ausländische Studierende auch während ihres

Studiums die Möglichkeit haben, ihre

Sprachkenntnisse zu verbessern und zu

vertiefen. Darüber hinaus fordert die LHG

Aachen die einzelnen Fakultäten auf,

Vertrauensdozenten für ausländische

Studierende zu benennen.

Drittmittel nutzen

Eure LHG Aachen setzt sich für eine

konsequentere Nutzung der Möglichkeit,

Drittmittel einzuwerben ein. Wir wollen

vermeiden, dass aufgrund fehlerhafter

Finanzplanung gerade der Lehre in den traditionsund

erfolgreichen Disziplinen das Wasser

abgegraben wird.

Studienentgelte

Während der Aachener AStA gemeinsam mit dem

ABS den Kopf in den Sand steckt und auf den

- Dialog statt Streik! -

großen Goldfund hofft, der die maroden

Hochschulen retten soll, stellt sich die LHG Aachen

der Realität. Fakt ist: Studienentgelte sind ein

Mittel, um die Ausstattung der

Hochschulen zu verbessern

und die Lehre zu stärken.

Bedingung muss allerdings

sein, dass das Geld vollständig

der jeweiligen Hochschule zur

Verfügung steht. Vor der

Einführung von Studienentgelten

müssen Modelle

entwickelt werden, die eine

soziale Absicherung sicherstellen,

und sie müssen

nachgelagert und entrichtet

werden können. Doch Studien-

Victor Engelmann

Informatik

FS 1

Richard Weiler

Elektrotechnik

FS 6

Philipp Matuschek

Elektrotechnik

FS 6

Liste 4: Liberale Hochschulgruppe Aachen


entgelte werden kommen, soviel steht seit

dem Wahlsieg der CDU bei der Landtagswahl

in NRW fest. An dieser Stelle erweist sich die

Vogel-Strauß-Taktik des AStA als grobe

Fahrlässigkeit. Wer den offenen Dialog

verweigert, macht alle Studierenden zu

machtlosen Urteils-empfängern. Wir brauchen

Dialog statt Streik.

54. Studierendenparlament

Mehr Öffentlichkeit für den AStA

Die Öffentlichkeitsarbeit der studentischen

Selbstverwaltung wurde zwar in den letzten

Jahren in vielerlei Hinsicht stark verbessert,

eine vollständige und unabhängige

Information aller Studenten über aktuelle hochschulpolitische

Themen kann der AStA allerdings

immer noch nicht garantieren. Die LHG Aachen

sieht besonders bei der Reichweite der

Öffentlichkeitsarbeit sowie der Pressearbeit großen

Spielraum für Verbesserungen. Mit wirkungsvollen

Konzepten und mehr Transparenz möchten wir dem

steigenden Desinteresse der Studenten an

- Innovativ und Transparent! -

hochschulpolitischen Themen entgegenwirken.

Aber nicht nur die studentische Öffentlichkeit,

sondern auch die Bevölkerung, sowie die

Verantwortlichen der RWTH und der Stadt Aachen

sollen offen über studentische Probleme und

Meinungen informiert werden, um Missverständnissen

und Vorurteilen vorzubeugen.

Studierende unter Beobachtung

Die LHG Aachen lehnt die von CDU/CSU, SPD und

Grünen verabschiedeten Gesetze zur Beschneidung

der Bürgerrechte ab. Besonders drastisch ist das

Gesetz zu Förderung der Steuerehrlichkeit, das

allen Finanz- und Steuerbehörden den direkten

Conny Louen

Bauingenieurwesen

FS 3

Holger Rosier

Elektrotechnik

FS 6

Zugriff auf die Stammdaten der

Konten eines jeden Bürgers

ermöglicht. Zwar können nicht

direkt die Kontobewegungen

eingesehen werden, besteht

jedoch auch nur der geringste

Anfangsverdacht, ist den

Beamten auch dieser Weg

nicht mehr versperrt.

Studierende sind von diesem

Gesetz direkt betroffen, denn

auch die BAföG-Ämter können

auf die Datensätze zugreifen.

Die LHG Aachen lehnt jegliche

Beschränkung der Bürgerrechte

ab und beteiligt sich an

Aktionen gegen den Schnüffelstaat.

Thorsten Bleyer

Bauingenieurwesen

FS 3

Narjiss Saadi Drissi

Elektrotechnik

FS 6

Robin Hinz

Bauingenieurwesen

FS 3

Noch Fragen?

Schreibt uns: info@lhg-aachen.de

Oder trefft uns: am 28.6. ab 19.00

Uhr in der Vielharmonie (Pontstraße)

Vom 4.-8. Juli LHG wählen!

Unsere Kandidaten mit Listenplatz

01 Joachim Riegel 13 Claudia Schwarz

02 Daniel George 14 Ivan Shynkarjov

03 Deniz Öztürk 15 Nadine Kraska

04 Hauke Hinrichs 16 Torsten Passmann

05 Lars Schiefler 17 Richard Weiler

06 Eva Zepke 18 Jorinde Witte

07 Patrick Schunn 19 Viktor Engelmann

08 Lütfiye Yazgi 20 Philipp Matuschek

09 Eugen Yu 21 Conny Louen

10 Janine Kapol 22 Holger Rosier

11 Andreas Achtzehn 23 Thorsten Bleyer

12 Dirk Havermann 24 Narjiss Saadi Drissi

25 Robin Hinz

www.lhg-aachen.de

Liste 4: - Liberale Hochschulgruppe Aachen

25


Wahl 2005

... und was wir wollen!

Wir setzen uns für eine umfassende

Demokratisierung sämtlicher gesellschaftlicher

Bereiche ein. In der Hochschule

bedeutet dies unter anderem die

paritätische Besetzung der akademischen

Gremien für alle Statusgruppen!

Wer wir sind...

Die Juso-Hochschulgruppen sind der Studierendenverband

der SPD. Als solcher engagieren wir uns an der RWTH

Aachen seit vielen Jahren innerhalb und außerhalb der

Hochschule für die Belange der Studierenden.

In den letzten vier Jahren haben wir im Allgemeinen Studierendenausschuss

(AStA) mitgearbeitet und im Studierendenparlament

Eure Interessen vertreten. Diese

Arbeit wollen wir auch in Zukunft fortsetzen. Des weiteren

sind Mitglieder der Juso-Hochschulgruppe in verschiedenen

Gremien der akademischen Selbstverwaltung

vertreten.

Unsere Liste existiert jedoch nicht nur zur Wahl. Wir

treffen uns regelmäßig, um über hochschul- und allgemeinpolitische

Themen zu diskutieren und Aktionen zu

verschiedenen Themen zu planen. Bei uns können alle interessierten

Studierenden mitmachen, die sich aus linker

Perspektive mit hochschul- und allgemeinpolitischen

Themen auseinandersetzen wollen - eine Mitgliedschaft

in der SPD oder bei den Jusos ist nicht erforderlich.

Auf Landes- und Bundesebene kommen wir regelmäßig

mit anderen Juso-Hochschulgruppen zusammen, denn

Hochschulpolitik spielt sich nicht nur isoliert an unserer

Hochschule ab. Diese Treffen bieten eine Plattform um gemeinsam

Forderungen in die Politik zu tragen und so im

studentischen Interesse Einfluss auf aktuelle Entwicklungen

in der Bildungspolitik zu nehmen.

Christine Krieger

KoWi, Politik, VWL, Psychologie

Magisterprüfungsaussschuss der

Fachschaft 7/3

Wir fordern eine Wissenschaft, die sich

ihrer gesellschaftlichen Verantwortung

bewusst ist. Dies gilt im Besonderen für

eine Hochschule wie die RWTH, an der

Rüstungs- und Genforschung betrieben

wird - ein weiterer Grund dafür, die Geisteswissenschaften

an der RWTH nicht zu

Gunsten der anderen Fachbereiche zu benachteiligen

oder gar zu schließen!

Wir sind der Meinung, dass hochschulund

allgemeinpolitische Themen nicht

voneinander zu trennen sind und setzen

uns für eine rechtliche Verankerung des

allgemeinpolitischen Mandats der Studierendenschaften

ein. Rechtsradikalismus,

soziale Ungleichheit oder

AusländerInnenrecht betreffen auch unsere

Hochschule!

Wir sind der Auffassung, dass es keine sozial

verträglichen Studiengebühren gibt

und lehnen Studiengebühren, Studienkonten

etc. in jeglicher Form ab. Nach

dem Wahlsieg der CDU/FDP in Nordrhein-Westfalen

kommt es darauf an,

dass sich die VertreterInnen in den Gremien

klar gegen Studiengebühren aussprechen!

Wir lehnen ein Bildungsideal ab, das

"Humankapital" und die Verwertung der

AkademikerInnen in den Vordergrund

stellt. Für uns bedeutet Bildung mehr als

nur Ausbildung: Durch Bildung haben

Menschen die Möglichkeit, sich zu

emanzipieren, ihre Umwelt zu

erschließen und nicht zuletzt zu mündigen

BürgerInnen zu werden. Darum

setzen wir uns insbesondere dafür ein,

die Öffnung der Hochschulen voranzutreiben

und mehr Menschen, gerade aus

finanziell schwachen Schichten, den

Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

26

Liste 5: Juso-Hochschulgruppe Aachen


54. Studierendenparlament

Bergen 2005 - Halbzeit für

den Bologna-Prozess

Sechs Jahre sind vergangen, seit sich

1999 im italienischen Bologna die BildungsministerInnen

aus 29 europäischen

Staaten zusammengefunden

haben, um gemeinsam die Schaffung

eines Europäischen Hochschulraumes bis

zum Jahr 2010 zu vereinbaren. Im Mai

2005 traf sich der mittlerweile auf 45

Länder angewachsene Kreis im norwegischen

Bergen, um eine Halbzeitbilanz

zu ziehen und die Prioritäten für die

nächsten Jahre zu vereinbaren.

Taking stock

Die verschiedenen Berichte zur Ministerkonferenz,

vor allem die ESIB-Berichte

"Bologna with student eyes" und das "Bologna

Black Book" offenbaren die bestehenden

Probleme in der Umsetzung.

Ein prominentes Beispiel ist das Kreditpunktesystem

ECTS: Während in der

Mehrzahl der Länder formal Kreditpunkte

nach ECTS vergeben werden, offenbart

ein Blick auf die Details ein

trauriges Bild. Nur in einer Handvoll

Länder werden ECTS-Punkte nach dem

tatsächlichen Arbeitsaufwand der Studierenden

bemessen. Dies ist jedoch

eines der Kernprinzipien des ECTS. Denn

ohne Bemessung des Arbeitsaufwandes

lassen sich keine überfüllten Curricula

ausfindig machen, und auch die Vergleichbarkeit

der vergebenen Punkte ist

kaum gewährleistet.

Die JUSO-Hochschulgruppe setzt sich dafür

ein, dass der Bologna-Prozess an der

RWTH vollständig und ohne technische

Fehler umgesetzt wird. Um ECTS-Punkte

sinnvoll zu vergeben, muss auf jeden Fall

eine Befragung der Studierenden über

ihren Arbeitsaufwand durchgeführt

werden.

Neue Prioritäten

Neben der Verknüpfung von Bildung

und Forschung, der Mobilität der Studierenden

und Lehrenden sowie die

Attraktivität des Europäischen Hochschulraumes wird im

Bergen Kommuniqué die Soziale Dimension als Priorität

des Bologna-Prozesses festgelegt. Dies beurteilt die JUSO-

Hochschulgruppe als wichtigen Fortschritt, denn gerade

die sozialen Aspekte wurden in der Vergangenheit viel zu

häufig vergessen.

Colin Tück

Für uns JUSO-HochschulgrüpplerInnen darf die Prioritätensetzung

aber keine Worthülse bleiben, wie es die Soziale

Dimension bisher im Wesentlichen war. Das Bergen

Kommuniqué sieht einen wichtigen ersten Schritt vor: Die

Bologna Follow-Up Group soll vergleichbare Daten über

die Mobilität der Lehrenden und Lernenden einserseits

und über die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen

der Studierenden in Europa andererseits

sammeln. Diese Daten sollen die Basis für ein zukünftiges

Stocktaking sowie die Berichterstattung an die nächste

Ministerkonferenz 2007 in London darstellen.

Yvonne L. Hahnrath

Betriebspädagogik, VWL, ITWZ

Stellv. stud. Senatorin

Kassenwartin des Sportreferates

a.d. Aachener Hochschulen

Projektleiterin im AStA-Finanzreferat

AStA-Finanzreferentin 2001/02

Elektrotechnik

AStA-Vorsitzender 2002/03

Projektleiter im AStA-Vorsitz

Mitglied im Bologna Process Committee

(BPC) von ESIB

Mitglied der Arbeitsgruppe Bologna

von Bund und Ländern

Für die JUSO-Hochschulgruppe wird sich der Bologna-Prozess

daran messen lassen müssen, dass die Follow-Up

Group diese Aufgabe ernst nimmt. Wir fordern, dass aufbauend

auf den Ergebnissen einer solchen Erhebung auf

europäischer und nationaler Ebene wirksame Maßnahmen

zum Abbau sozialer Hürden diskutiert und umgesetzt

werden.

Die Mobilität von Studierenden ist nach wie vor mit

erheblichen Problemen verbunden. Die Finanzierung

Liste 5: Juso-Hochschulgruppe Aachen

27


Wahl 2005

eines Auslandsaufenthaltes stellt viele Studierende vor

große Schwierigkeiten. Die JUSO-Hochschulgruppe fordert

daher die Einrichtung eines Europäischen Mobilitätsfonds,

der neben der Verfügbarkeit der Studienfinanzierung

im Ausland auch einen Ausgleich der unterschiedlichen

Lebenshaltungskosten sichert. Solch ein Fonds könnte etwa

durch alle teilnehmenden Staaten anteilig nach der jeweiligen

Wirtschaftskraft getragen werden.

Studentische Beteiligung

Für die JUSO-Hochschulgruppe ist die Beteiligung von

Studierenden als gleichberechtigte Partner auf allen

Ebenen eine Kernvorraussetzung für einen erfolgreichen

Europäischen Hochschulraum. Es darf ebensowenig sein,

dass Studiengänge vor Ort allein von ProfessorInnen

entworfen werden, wie dass Ministerien der Länder über

Rahmenvorgaben oder die Umsetzung des Bologna-Prozesses

diskutieren und beschließen, ohne Studierende und

Hochschulen als gleichberechtigte Partner einzubinden.

Wenn in den nächsten Jahren also die Frage diskutiert

wird, wie sich der Bologna-Prozess nach 2010 weiter

entwicklen soll, so ist für uns eine zentrale Anforderung,

dass das Leitbild der Partnerschaft aufrecht erhalten wird

und auch nach 2010 eine Maxime des Europäischen Hochschulraumes

bleibt.

Roufaou Oumarou

Informatik

AStA Vorsitzender 2003/04

Mitglied der Vertretung der Ausländischen

Studierenden

Beauftragter des AStA für das

Che-Haus

Sprecher des Bundesverbands

ausländischer Studierender

Die Situation ausländischer Studierender

verbessern

Seit dem 14. März 2005 können ausländische Studierende

und WissenschaftlerInnen ihre ausländerrechtlichen Angelegenheiten

- Verlängerung des Visa, Aufenthaltserlaubnis,

Arbeiterlaubnis etc. - an der Zweigstelle der

Ausländerbehörde im Flur des Akademischen Auslandsamtes

in der Ahornstrasse erledigen. Dies ist eine positive

Entwicklung, die Dank permanenten

Anstrengungen vieler Organe und Personen, darunter der

von der Juso-HSG unterstützte AStA und die Ausländer-

Innenvertretung (AV) der RWTH, erreicht werden konnte.

Es gibt aber noch mehr zu tun: nach dem Studienab-

schluss muss der Absolvent/die Absolventin

ein mit einer Arbeitserlaubnis ausgestattetes

Visum für ein Jahr zur

Arbeitsuche erhalten, studentische

Nebentätigkeiten wie z.B. Hiwi-Jobs

müssen ohne Einschränkung arbeitserlaubnisfrei

bleiben, zum Nachweis der

Finanzierung des Lebensunterhalts muss

eine (den Verwaltungsvorschriften genügende)

Verpflichtungserklärung ausreichen,

Einkommen aus studentischen

Jobs als Ergänzung zum Familienbeitrag

muss anerkannt werden, bei Langzeitstudierenden

oftmals strittige Fragen, die

erst nach Stellungnahme durch die Hochschule

entschieden werden.

Das sind ein paar konkrete Punkte, die

aus unserer Sicht positiv gelöst werden

müssen. Wie werden uns dafür

einsetzen, damit künftig in Aachen die Ermessensspielräume

des Zuwanderungsgesetzes

studierendenfreundlich genutzt

werden.

Semesterticket

Seit nunmehr 4 Jahren gibt es das Semesterticket

an den Aachener Hochschulen.

Die Juso-Hochschulgruppe Aachen hat

dieses Projekt immer unterstützt. Wir sehen

hierin ein wertvolles und sinnvolles

Instrument, die Mobilität der Aachener

Studierenden zu erhöhen und gleichzeitig

den Individualverkehr zu verringern.

Marco Hennigs

Maschinenbau

Projektleiter für Öffentlichkeit

im AStA

Landessprecher der

Juso-Hochschulgruppen

28

Liste 5: Juso-Hochschulgruppe Aachen


54. Studierendenparlament

Jede für jeden - der solidarisch

finanzierte Nahverkehr

Das Semesterticket erhalten grundsätzlich

alle Studierenden in Aachen - und

zwar zu den gleichen Konditionen. Das

macht auch Sinn, denn nur durch die garantierte

Abnahme von rund 40.000

Tickets pro Semester können uns der Aachener

Verkehrverbund (AVV) und die

Deutsche Bahn den sehr günstigen Preis

von weniger als 80 Euro pro Semester anbieten.

Zum Vergleich: eine Monatsfahrkarte

kostet derzeit rund 35 Euro.

Das können sich bei weitem nicht alle

leisten. Viele brauchen aber das Ticket,

um überhaupt in Aachen mobil zu sein.

Deshalb zahlen halt auch die, die ein

eigenes Auto haben oder mutig bei

Sturm und Regen per Fahrrad unterwegs

sind. Über den Preis des Semestertickets

und das damit verbundene Angebot

verhandelt übrigens der AStA alle zwei

Jahre mit AVV und Bahn - und vertritt

dabei Eure Interessen. Über Vertragsänderungen

entscheidet dann das Studierendenparlament

oder die

Studierenden entscheiden selbst per Urabstimmung.

Schont die Umwelt und entlastet

die Strassen - ÖPNV stärken

Wer schon mal versucht hat, während

der Vorlesungszeit einen Parkplatz zu

finden oder samstags mit dem Auto in

die Innenstadt zu fahren, weiß, dass das

in Stress ausartet. Wir Jusos mögen es da

eher gemütlich. Das schont die Nerven

und den Geldbeutel. Außerdem freut sich

auch die Umwelt und das bisschen Grünfläche,

dass es in unserer Stadt noch gibt.

Und wem das noch nicht genug ist: drei

mal mit der Bahn nach Köln oder Düsseldorf

fahren, ergibt schon fast den Ticketpreis

für ein ganzes Semester. Und

gerüchteweise sollen diese Städte sogar

noch etwas attraktiver sein als Aachen

selbst. Ausprobieren könnte sich lohnen.

Ernest Hammerschmidt

Informatik

Projektleiter im AStA-Vorsitz

Geschäftsführer des Aktionsbündnis

gegen Studiengebühren

AStA-Finanzreferent 2002/03

Noch Fragen...?

Wir treffen uns regelmäßig dienstags um 20.00

Uhr im Che-Haus in der Pontstraße. Du bist herzlich

eingeladen mit uns zu diskutieren, Fragen zu

stellen und uns kennenzulernen.

Mehr Infos und Termine gibts auch im Netz:

www.juso-hsg-aachen.de

Juso-Hochschulgruppe Aachen

1. Yvonne L. Hahnrath

2. Roufaou Oumarou

3. Florian Hillebrand

4. Marco Hennigs

5. Ernest Hammerschmidt

6. Christine Krieger

7. Colin Tück

www.juso-hsg-aachen.de

Florian Hillebrand

Informatik

ErstsemesterInnen-AG der Fachschaft

I/1

Liste 5: Juso-Hochschulgruppe Aachen

29


Wahl 2005






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Liste 6: Ring Christlich-Demokratischer Studenten

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54. Studierendenparlament

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33


Wahl 2005

linke liste

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34

Frank Lülsdorf // Fachschaft I/1 // no. 1

Was heißt hier eigentlich links?

Keine einfache Frage... Wir haben kein Parteibuch, lehnen

dogmatische Parolen und weltrevolutionären Pathos ab.

Trotzdem und deswegen hinterfragen wir die bestehenden

Verhältnisse kritisch, setzten uns mit ihnen auseinander

und bemühen uns um Aufklärung und Veränderung. Folgende

Punkte sind der Versuch,

unsere hohen Ansprüche konkret

in den (Hochschul-)alltag zu tragen:

RWTE(lite)H???

Kritische Wissenschaft!!!

Der ScienceTruck rollt und verbreitet

“Faszination Technik”... (Selbst-)kritische

Wissenschaft kommt an der RWTH Aachen

oft zu kurz. Die Linke Liste wirkt dem entgegen:

mit informativen, kritischen, oft auch

unbequemen Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionen zu

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der RWTH, Aachens und

dem Rest der Welt. Wir mischen uns ein.

Kerstin Klein // Fachschaft 7/1 // no. 5

JA zum Semesterticket

Im Moment laufen die Verhandlungen

zur Verlängerung des Semestertickets.

AVV und Bahn wollen den Preis um

ca. 8 % erhöhen -- eine nicht tragbare

Forderung, zumal diese Erhöhung noch

nicht einmal mit Leistungverbesserungen

(wie z.B. Mitnahme von Personen

abends und am Wochende) einhergehen

soll. Im Studierendenparlament hat die

Linke Liste gemeinsam mit der Mehrheit

gegen die Preiserhöhung gestimmt.

Dennoch darf die Fortsetzung des Tickets

nicht gefährdet werden

-- es ist aus Gründen der Mobilität, der

Solidarität und der Ökologie ernorm

wichtig für alle Studierenden.

Darum: für das Ticket, aber zu einem

angemessenen Preis.

Liste 7: Linke Liste

Cédric Zohren

// Fachschaft

7/1 // no. 18

Jean-Robert WANKO // Fachschaft 4 // no. 3


Regina Wamper // Fachschaft 7/1 // no. 8

54. Studierendenparlament

festival contre le racisme

Das festival contre le racisme findet seit 2 Jahren in Deutschland statt

und wird bundesweit gemeinsam veranstaltet vom

freien zusammenschluss der studentInnenschaften

(fzs) 8www.fzs-online.org und dem Bundesverband

Ausländischer Studierender (BAS) 8www.bas-ev.de.

Inspiriert ist die Kampagne vom französischen Studierendenverband

UNEF 8www.unef.asso.fr, der das

festival in diesem Jahr bereits zum 10. Mal durchführt.

Ziel ist die europaweite Umsetzung des festivals - was

zum Teil bereits gelungen ist.

Auch in Aachen haben wir das festival bereits zwei Mal

organisiert. Mit einer breiten Palette an Veranstaltungen

zur Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus,

Antisemitismus, studentischen Korporationen, der

extremen Rechten und europäischer Migratiospolitik

etc. Alles findet in Zusammenarbeit mit verschiedenen

Gruppen wie der AusländerInnenvertretung (AV), dem

Flüchtlingsplenum Aachen und den Vereinen der ausländischen

Studierenden statt.Das festival verbindet

kulturelle Veranstaltungen mit antirassistischen und

emanzipatorischen Inhalten.

Für ein festival contre le racisme 2006!

mehr infos: 8www.contre-le-racisme.de

Treffpunkt für ausländische Studierende

weiterhin fördern

Seit Jahrzehnten ist das Ché-Haus in der Pontstraße 41

der selbst verwaltete Treffpunkt (nicht nur) für ausländische

Studierende. Café, Arbeits-, und Partyräume

ermöglichen vielen verschiedenen kulturellen, politischen

und studentischen Initiativen ihre Arbeit. Bisher unterstützt

die Studierendenschaft das Ché-Haus. Jetzt steht

die Finanzierung möglicherweise auf der Kippe -- doch

nicht mit uns!

Das Ché-Haus soll weiterhin gefördert werden. Und so

bleiben, wie es ist.

Maike Weißpflug // Fachschaft 7/1 // no. 2

Linke Liste rockt -- jenseits des

Mainstream

Das nichtkommerzielle und alternative Kulturangebot

in Aachen weist hier und da kleinere

und größere Lücken auf, um es einmal

vorsichtig auszudrücken. Ein engagiert arbeitendes

Kulturreferat im AStA könnte diese

Lücke zum Teil füllen -- mit KünstlerInnen

aus aller Welt, Bands aus der lokalen Nachwuchsszene,

Kunsausstellungen, Lesungen,

Kabarett- und Theateraufführungen, Parties

und Filmvorführungen (AStA-Kino).

Stephan Lemke // Fachschaft 5/4 // no. 19

Bülent Iscan // Fachschaft 8 // no. 7

Liste 7: Linke Liste

35


Wahl 2005

Kein Maulkorb!

Für das politische Mandat der Studierendenschaft

Die Hochschule wirkt genauso in die Gesellschaft hinein wie gesellschaftliche

Zustände ihren Einfluss auf die Hochschule, ihre Mitglieder

und ihre Strukturen haben. Die Hochschule ist eben keine abgeschottete

Insel, Hochschulpolitik und Allgemeinpolitik sind folglich

kaum zu trennen. Trotzdem darf der AStA sich nicht wertend zu

allgemeinpolitischen Fragen “ohne Hochschulbezug” äußern, z.B. zu

einer Demonstration gegen Rassismus aufrufen.

Die Linke Liste fordert die Aufhebung

dieses Verbots.

Alban Werner // Fachschaft 7/1 // no. 4

Keine Studiengebühren!

Für ein soziales Bildungssystem

Studiengebühren treffen vor

allem die sozial Schwachen.

Ob rot-grüne Studienkonten

oder CDU-Gebühren, beides

führt zu verschärfter Selektion

im Bildungssystem.

Die Linke Liste fordert eine

angemessene Ausstattung der

Universitäten, genug Plätze

für alle, die studieren wollen

und wendet sich gegen die

fortschreitende Ökonomisierung

von Forschung und Lehre.

Unterstützung von studentischen

Eigeninitiativen, Projekten und

unabhängigen Referaten

Nils Matzner // Fachschaft 7/1 // no. 6

Viele studentische Initiativen

sind auf die finanzielle Unterstützung durch das

Studierendenparlament und eine gute Zusammenarbeit

mit dem AStA angewiesen. Die Linke

Liste möchte viele dieser Gruppen weiterhin unterstützen

und auf eine engere Zusammenarbeit

zwischen dem AStA und den Projekten hinarbeiten.

Besonders hervorzuheben sind hierbei

das Autonome Antifaprojekt an den Aachener

Hochschulen 8www.projekt.antifa.net/

gruppen/ap.html, das Schwulenreferat

8www.schwulenreferat-aachen.de und das

Frauenreferat 8www.stud.rwth-aachen.de/

frauenprojekt.

Thorsten de

Jong // Fachschaft

7/1 //

no. 9

Stefan

Pietraszak//

Fachschaft 7/1

//no. 15

36

Liste 7: Linke Liste


54. Studierendenparlament

KandidatInnen ohne Bild:

Judith Berchtenbreiter // Fachschaft 7/1 // no. 10

Stephanie Jordans // Fachschaft 7/1 // no. 12

Christina Lange // Fachschaft 7/1 // no. 14

Konrad Lind // Fachschaft 7/1 // no. 17

Stefan Felder // Fachschaft 3 // no. 20

David Benjamin

Nimmerrichter //

Fachschaft 7/1 //

no. 13

Sascha Penshorn

// Fachschaft 7/1

// no. 11

Die Linke Liste im

AStA...

Auch im letzten bzw.

diesem AStA haben zwei

KandidatInnen der Linken

Liste, nämlich Maike und

Regina, im Bereich Politische

Bildung gearbeitet.

Sie haben verschiedene

Vorträge, eine Ausstellung,

Infoflugis und gemeinsam

mit der AusländerInnenvertretung

das zweite festival

contre le racisme in Aachen

organisiert.

Andere LiLis sind aktive

FachschafterInnen, in der

ErstsemesterInnenarbeit

und/oder in verschiedenen

politischen Gruppen engagiert.

Triff deine KandidatInnen...

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...am Dienstag // 5. Juli 2005 //

um 20:00 Uhr // im Ché-Haus, Pontstraße 41

--> die ersten 3 Gäste erhalten ein Freigetränk ihrer Wahl

Ralf “Gegge”

Mayenberger

// Fachschaft

7/1 // no. 16

linke liste

...im Internet: www.lili-aachen.de

mailto: lili-aachen(at)gmx.de

sei kein Schaf -- wähl’

e

e

Liste 7: Linke Liste

37


Wahl 2005




38

Liste 8: proStudium forte


54. Studierendenparlament




Liste 8: proStudium forte

39


Wahl 2005





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Liste 8: proStudium forte


54. Studierendenparlament






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Liste 8: proStudium forte



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Wahl 2005

Liste für basisdemokratische Initiative, Soziales, Tierschutz und Elitenförderung

Wir sind...

v.l.n.r.: Alexander Skopalik, Sebastian Günther, Peter Sawinski, Richard Henrichs, Sandra Lendewig

...Sebastian Günther, Vorsitzender des Studierendenparlaments der RWTH

...Sandra Lendewig, Projektleiterin im Frauenprojekt von RWTH und FH

...Alexander Skopalik, langjährig aktiv im ErstsemesterInnenprojekt

...Richard Henrichs, Projektleiter im AStA-Finanzreferat der RWTH Aachen

...Peter Sawinski, im Fachschaftskollektiv Fachschaft Chemie an der RWTH

Immer montags ab 22 Uhr:

trifft sich in der KISTE (Büchel36)

http://www.stud.rwth-aachen.de/hopo/dieliste

dieliste@stud.rwth-aachen.de

42

Liste 9: Liste für basisdemokratische Initiative, Soziales, Tierschutz und Elitenförderung


54. Studierendenparlament

Wir wollen...

...kein überteuertes Semesterticket

Das Semesterticket des AVV ist schon jetzt bereits eines der teuersten in ganz NRW, die Leistungen sind jedoch

noch nicht mal annähernd mit dem Semsterticket des VRR vergleichbar. Neulich wollten AVV und Bahn wieder

einmal den Preis des Tickets um 10% erhöhen, was die Inflationsrate in dem Zweijahreszeitraum eindeutig übersteigt.

...besseres Essen in Aachener Mensen

Die Essenspreise in den Aachener Mensen sind eindeutig zu hoch, die

Qualität des Essens lässt teilweise zu wünschen übrig. DieLISTE ist der

Überzeugung, dass es auch in Aachen möglich sein sollte für die hier üblichen

Essenspreise qualitativ höherwertige Mahlzeiten anzubieten, wie zum

Beispiel Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. Zudem sollte ein weiteres,

günstiges Essen für jeden Geldbeutel angeboten werden. Auch denkbar wäre

die Verlängerung der Öffnungszeiten bzw. die Einführung einer Happy-Hour,

um eine gleichmäßige Auslastung der Mensen über die gesamte Öffnungszeit

zu erzielen.

...eine breite Förderung aller Fachbereiche

Studierendenparlamentsvorsitzender

& Spitzenkandidat Sebastian Günther

Wir begrüssen die Entwicklung der RWTH Aachen zur Eliteuniversität. Diese sollte sich jedoch nicht nur auf die

Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik beschränken. Wir sehen ebenfalls auch Stärken bei den Bauingeneuren

und Architekten, die wir für förderungswürdig halten. Jedoch sollte eine solche Förderung sozial verträglich

sein, d. h. die Mittel, die in diese Fachbereiche investiert werden sollten nicht an anderer Stelle fehlen. Auch sollte

man der breiten Öffentlichkeit den Zugang zur Eliteuniversität nicht verwehren.

...eine Hochschule der kurzen Wege

Die breite Zerstreuung der Institute der Philosophischen Fakultät machen das Studium der Geisteswissenschaften

in Aachen unattraktiv. Wir fordern deshalb eine Konzentration dieser Institute in den Gebäuden auf der Hörn und

die damit einhergehenden Erschaffung des vom Kernbereich baulich getrennten „Philosophenhügels“. Auch sind wir

der Meinung, dass eine Wiedereinfühung einer Pädagogischen Fakultät dem gesellschaftlichen Klima in der Stadt

Aachen gut tun würde.

...ein bundesweit dichtes Hochschulnetz

Zusammen mit den anderen PARTEI-Hochschulgruppen werden wir uns dafür einsetzen, dass kein Studienanfänger

mehr als 100 Kilometer von seinen Heimatort ziehen muss um an einer Hochschule zu studieren. Dies kann nur

dadurch verwirklicht werden, indem alle Bundesländer ihrer Verpflichtung zur Hochschulfinanzierung ausreichend

nachkommen, denn der Landesfinanzausgleich stellt ihnen auch die Mittel dazu bereit. Insbesonders rufen wir die

Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen dazu auf sich zu

einer speziellen Bildungszone (SBZ) zusammenzuschließen und ihr Netz an Hochschulen zu verdichten.

Liste 9: Liste für basisdemokratische Initiative, Soziales, Tierschutz und Elitenförderung

43


Aus Sorge um unser Land

„Es wird gottlob nicht für den Einzug in den Bundestag reichen!“

Wahl 2005

Bundesminister Stolpe in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auf die Frage nach der von TITANIC gegründeten PARTEI

Liebe Studenten an der RWTH Aachen,

die Geschichte der PARTEI ist schon jetzt die Geschichte eines nahezu beispiellosen Erfolges.

Am 2. August 2004 haben wir von TITANIC beim Bundeswahlleiter eine neue Partei angemeldet,

weil wir das Schröder-Regime stürzen wollten. Denn eins hatten die ehemaligen Sozialdemokraten

in der SPD schon damals bewiesen: daß sie nicht in der Lage sind, unser Land zu regieren!

Schon der Name der Partei erwies sich dabei als Glücksgriff. Weil wir nach der Machtübernahme sämtliche anderen

Parteien überflüssig zu machen gedenken, haben wir uns für einen einprägsamen Namen entschieden, der den

Bürgern im Westen ebenso ein Begriff ist wie jenen im Osten. Seitdem stehen die Telefone nicht mehr still, rufen täglich

junge Menschen rufen an, verkünden „Schon mein Großvater war in der Partei, ich will auch bei Euch mitmachen.”

Auch unser populistisches Wahlkampfziel – die Forderung, die Mauer wieder aufzubauen und den Milliardentransfer

in die neuen Bundesländer endlich zu stoppen – hat uns viel Sympathie eingebracht. Immerhin erfreuen sich laut

einer Forsa-Umfrage bundesweit rund 21 Prozent der mündigen Bürger an der Idee einer neuen Mauer. Und niemand

wohl könnte diese Idee glaubwürdiger vertreten als wir von TITANIC: Führen wir doch seit 1990 das Vermächtnis

unseres Gründers Chlodwig Poth im Impressum: „Die endgültigen Teilung Deutschlands – das ist unser Auftrag!“

Nicht schrecken sollte Sie daher auch unser schmieriger Richtungswechsel; jetzt, da das Schröder-

Regime am Boden ist. Ab sofort führen wir einen stark personalisierten Wahlkampf gegen das

Merkel: „Mauer her – Merkel weg!“ Merkel muß wieder weggeschlossen werden, ich erinnere nur

an die wirtschaftlich blühenden Jahrzehnte, in denen sie hinter der Mauer weggeschlossen war.

Und deshalb möchte ich an dieser Stelle an Sie appellieren: Kommen Sie zu uns! Übernehmen Sie Verantwortung

für unser Land, engagieren Sie sich für Die LISTE, werden Sie PARTEI-Mitglied! Alle erforderlichen

Informationen finden Sie unter www.die-partei.de. Wir haben derzeit rund 4000 Mitglieder, und eine niedrige

Mitgliedsnummer kann später nützlich für Ihre Karriere sein oder Frauen beeindrucken. Das jedenfalls

kann ich Ihnen versprechen: Die PARTEI vergißt niemanden, der ihr den Weg an die Macht geebnet hat!

Eins möchte ich noch betonen: Natürlich bewegen wir uns streng auf dem Boden des Grundgesetzes.

Die Demokratie ist eine wunderbare Staatsform, weil sie zuläßt, daß Arschlöcher Außenminister werden

und Satiremagazine Parteien gründen. Unter Saddam Hussein oder Bush hätte es das nie gegeben!

Im Vertrauen darauf, daß Sie die Zeichen der Zeit erkennen, schließe ich mit den Worten unseres

Generalsekretärs Tom Hintner: „Es kann links und recht von der PARTEI nichts geben, es darf links

und rechts von der PARTEI nichts geben, und es wird links und rechts von der PARTEI nichts geben!”

Mit besten Grüßen,

Martin Sonneborn

Chefredakteur TITANIC

Bundesvorsitzender Die PARTEI

44

Liste 9: Liste für basisdemokratische Initiative, Soziales, Tierschutz und Elitenförderung


54. Studierendenparlament

Grußwort

http://www.ghg-aachen.de

info@ghg-aachen.de

...und tschüß, GHG!

Leider haben wir es versäumt unsere Wahlunterlagen fristgerecht

einzureichen. Damit überreicht Lars Lübben (GHG) den Wanderpokal

des dienstältesten Studierendenparlaments-Kandidierenden weiter

an Sebastian Günther von der LISTE. Gleichzeitig hat die Grüne

Hochschulgruppe sich darauf verständigt die Gruppen Chili und

DieLISTE zu unterstützen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der LISTE bringen durch ihre

langjährige Erfahrung einiges an Kompetenz mit und haben bewiesen,

dass sie ihren Auftrag in der studentischen Selbstverwaltung

ernst nehmen und man sich auf sie verlassen kann. Zugleich bringen

sie Humor mit, sowie die Fähigkeit sich auf die Schippe zu nehmen.

Das ist genau die richtige Einstellung für den Job und eben auch

deutlich sympathischer als die verbissenen Möchtegern-Politiker

anderer Hochschulgruppen.

Lars Lübben (5/4)

MdSP a.D.

Darum diesmal:

DieLISTE 2005:

1. Sebastian Günther

2. Sandra Lendewig

3. Alexander Skopalik

4. Richard Henrichs

5. Peter Sawinski

Liste 9: Liste für basisdemokratische Initiative, Soziales, Tierschutz und Elitenförderung

45


Wahl 2005







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8. Ausländerinnen- und Ausländervertretung

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Internationale Liste

47


Wahl 2005

Folgende Kandidaten Stellen sich für

den Fachschaftsrat zur Wahl:

Stefan Kraus

Biologie

Tina Fromme

Biologie

Milena Stillfried

Biologie

Sebastian Jansen

Biologie

Lars Röntgen

Biologie

Rolf Zimmermann

Biologie

Max Jordan

Biotechnologie

Julia Krebbers

Biologie

Jürgen Pyta

Biologie

Christian Cornelissen

Biologie

Fachschaft Biologie/Biotechnologie

48 Fachschaft Biologie


Fachschaftsrat Biologie


Jens Lösing

Biotechnologie

Sabine Tillmann

Biologie

Sebastian Scheer

Biotechnologie

Christina Feike

Biologie

Andreas Rüdel

Biotechnologie

Simone Balzer

Biotechnologie

Judith Schmiedel

Biologie

Fabian Seyfried

Biologie

Eva Maria Baum

Biotechnologie

Michaela Conrad

Biologie

Fachschaft Biologie/Biotechnologie

Fachschaft Biologie

49


Wahl 2005

Christian Schruff

Metallurgie und

Werkstofftechnik

Tom Bischopps

Chemie

Gregor Hink

Informatik

Sebastian Janßen

Markscheidewesen

Nicolai von Neudeck

Metallurgie und

Werkstofftechnik

Unser Ziel: Allgemeine, freie,

unmittelbare, gleiche und geheime Wahlen!

Unsere Positionen gibt es im Internet unter:

http://www.stud.rwth-aachen.de/wahl/archiv/2005wahlen

Fragen: Schick ein Mail an wahl@stud.rwth-aachen.de

Nur wählen kannst du uns (leider) nicht!

50 Dein Wahlausschuss


Fachschaftsvertretung Bauingenieurwesen

Fachschaft

Bau

Helden & Kämpfer

Jan Hellberg

Michaela Krings

9. Semester 9. Semester

Kian Giahi

Mareike Lemke

4. Semester 7. Semester

WiIng

Yvonne S٤ mann Jan Petruschke Julia Wecker

6. Semester 4. Semester 8. Semester

WiIng

Reinhard

Tobias

Wimmer

Volkenhoff

4. Semester 6. Semester

WiIng

Hetty Bigelow Christian Busen Kristina Egidi

4. Semester 4. Semester 4. Semester

Fachschaft Bau

51


Wahl 2005

Was ist die Fachschaft eigentlich?

Eigentlich versteht man unter der Fachschaft die

Gesamtheit der Studierenden eines Fachbereiches. Oft

ist damit jedoch der kleinere Kreis derer gemeint, die

sich für eben alle einsetzen.

Um dies möglichst gut durch zu führen gibt es (neben

anderen) zwei wichtige Organisationsformen:

Zum einen den Fachschaftsrat, der aus ca. acht Personen

besteht, das ganze Tagesgeschäft organisiert und eher

ausführende Tätigkeiten wahr nimmt.

Zum anderen gibt es die Fachschaftsvertretung (FSV),

die elf Mitgliedern besteht. Diese werden von der

Gesamtheit der Studierenden des Fachbereichs 4 für eine

Amtszeit von einem Jahr gewählt. Die FSV stellt das

Parlament der Studierenden dar. So wählt sie wählt den

Fachschaftsrat und hat einen Blick darauf, wie er seine

Arbeit macht. Die FSV entwirft die Regeln, nach denen

unsere Fachschaft generell arbeiten soll, und zu guter

Letzt beschließt sie, was mit dem Geld passieren soll,

das der Fachschaft zur Verfügung steht. Die Sitzungen

der FSV sind grundsätzlich öffentlich und Besucher sind

gerne gesehen.

Die oben aufgeführten Namen sind also die Kandidaten,

die sich dieses Jahr zur Wahl stellen.

Das sind wir!

52

1

Daniel Sakai

6. Semester

Nach einem Jahr im Posten des

Referenten für Lehre CES würde

ich mich freuen dieses Mal

als Mitglied der Fachschaftsvertretung

die Interessen der

Studierenden, aber auch die

von CES, wahrzunehmen,

um mit den bislang gewonnenen

Erfahrungen

produktiv in der Fachschaft

mitzuwirken.

5

Gero Burghardt

2. Semester

Hallo liebe Mitstudis! Wie fast

alle anderen Neulinge auch,

habe ich über die Erstsemester-

und Homepage-AG

die Fachschaft kennen- und

schätzen gelernt. Hier wird

auf vielen Gebieten wichtige

Arbeit geleistet und das

sollte unbedingt fortgesetzt werden.

Ich würde mich freuen, mit eurer

Stimme nun auch in der FSV mitarbeiten

zu können.

3

Borries Delius

4. Semester

Wie ihr wisst, ist mein

Name Borries, was eine

Abkürzung von Liborius

ist. Ich bin 1,89m groß,

20 Jahre alt, habe

meistens Schuhgröße 46

und wiege so um die 83kg.

Meine Lieblingsfarbe ist blau.

Seit der Fachschaft mag ich

auch rot.

2

Nikolas Fähnrich

6. Semester

Michael Krees

4. Semester

Ich würde gerne in der FSV

mitarbeiten, um die Fachschaftsarbeit

mitzugestalten und

die Fachschaft so zu unterstützen.

Im letzten Jahr habe ich als Referent

für Finanzen im Rat der Fachschaft an

vorderster Front gekämpft. Nun

möchte ich den neuen Rat begleiten

und mit meinen Erfahrungen

zur Seite stehen. Außerdem

möchte ich die Arbeit der FSV

möglichst effizient gestalten,

damit hier eingesparte Energien

und Elan für die Betreuung

aller Maschis und die Verbesserung

unser aller Studiums

eingesetzt werden können.

Britta Gerets

6. Semester

Fachschaftsliste Maschinenbau

6

4

Da die Fachschaft viel

für uns Studenten macht

möchte ich diese Arbeit

auch weiterhin unterstützen.

Nach mehrjähriger Mitarbeit

in verschiedenen AGs

und bereits 2 Jahren in der

FSV würde ich gerne meine

Erfahrung einbringen, um auch

in Zukunft etwas zu bewegen.


Fachschaftsvertretung Maschinenbau

Marcel Michels

4. Semester

Stephan Bueb

4. Semester

7

Philipp Lennartz

4. Semester

Im letzten Rat habe ich mich als Referent

für Information und Publikation

hauptsächlich um die

Bella gekümmert. In der FSV

war ich dieses Jahr auch vertreten

und möchte meine Arbeit

dort gerne fortsetzen.

In der FSV, als Referent oder

in den AGs hatte ich die Möglichkeit,

mitzuerleben, dass

die Arbeit der Fachschaft sehr

entscheidend ist. Deshalb möchte

ich auch das nächste Jahr meine

Ideen und Fähigkeiten in die FSV einbringen

und mich für eure Belange einsetzen.

Georg Eichmüller

4. Semester

Sandra Lefèvre

4. Semester

Hallo, ich bin Sandra aus dem

vierten Semester Maschinenbau.

Ich war schon

letztes Jahr in der FSV

und würde deswegen

gerne dort auch weiter

mitarbeiten und so die

Frauenquote der Fachschaft

steigern. :-)

9 10

8

Ich möchte mich mit in die

FSV einbringen, da dort

bislang Wirtschaftsingenieure

nur wenig vertreten sind. Aufgrund

unseres recht neuen

Studienganges gibt es durchaus

Möglichkeiten, diesen zu verbessern

und aktiv mitzugestalten.

11

Volker Stevens

4. Semester

Hey, ich bin Georg, 4. Semester Maschinenbau.

Bis jetzt habe ich in der

Fachschaft als Erstsemesterreferent

mitgemacht und möchte nun gerne

auch in der FSV zum Wohl unseres

Fachbereichs beitragen.

Hej, ich bin Volker und seit dem letzten

Jahr in der Fachschaft dabei. Nach meiner

Arbeit im Rat als Veranstaltungsreferent

möchte ich mich nunmehr in

die FSV einbringen, um die Fachschaftsarbeit

einmal aus einer anderen Perspektive

zu sehen und zu gestalten.

13

12

Nils Neumann

4. Semester

Im letzten Jahr noch Referent

für Wirtschaftsingenieurwesen,

würde

ich nun gerne in die FSV

wechseln um mich dort für

die Belange der Wirtschaftsingenieure

einzusetzen und meine

Fachschaftsarbeit dort fortzusetzen.

Besonders möchte ich mich um eine

besseres Verständnis zwischen Maschis

und Wirt.-Ings einsetzen.

11

9 1 13 10 4 7

6 3 8 2 12 5

Fachschaftsliste Maschinenbau

Nächstes

Jahr

du?

53


Wahl 2005

Wahl des Fachschaftsrates 5/3

GEOLOGIE / MINERALOGIE

Die Kandidaten

Jordan, Nina

4. Semester, Geologie

Mitglied der Fachgruppe

Geowissenschaften

Brünsing, Jan

8. Semester, Geologie

Mitglied des Berufungsausschuss

“Neotektonik und Georisiken“

Kittel, Mario

2. Semester, Geologie

Merkel, Hanna

4. Semester, Geologie

Mitglied der Fachgruppe

Geowissenschaften

54

Einzelkandidaturen


Fachschaftsrat Geologie und Mineralogie

Koppelberg, Martin

2. Semester Geologie

Schneider, Carlo

2. Semester, Geologie

Mitglied des Berufungsausschuss

“Neotektonik und Georisiken“

Schurk, Kathrin

5. Semester, Mineralogie

Giffin, Susan

4. Semester, Geologie

Kontakt zu allen Kandidaten direkt über die

Fachschaftsvertretung:

Fachschaft Geologie - Mineralogie

der RWTH - Aachen

Lochnerstraße 4 – 20

D - 52064 Aachen

e-mail: wir@fs-geomin.rwth-aachen.de

Einzelkandidaturen

55


Wahl 2005

Fachschaftsliste Wirtschaftswissenschaften

Auch in diesem Jahr treten wir mit einer Fachschaftsliste

für Eure Vertretung in den akademischen Gremien an und

hoffen auf Eure Unterstützung!

Fachschaftsvertretung

Die Fachschaftsvertretung ist neben der Vollversammlung das höchste interne

Gremium der Studierenden im Fachbereich. Sie verabschiedet zum Beispiel

den Haushalt, wählt den Fachschaftsrat und erhält laufend Informationen über

dessen Arbeit und aktuelle Themen aus den Gremien der Fakultät.

Fachbereichsrat

Der Fachbereichsrat ist das oberste Gremium der Fakultät. In ihm sind

Professoren, wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Mitarbeiter sowie

Studierende vertreten. Alle Entscheidungen, die den Fachbereich betreffen,

durchlaufen dieses Gremium.

56

Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt nicht nur die eigene Motivation sondern

auch die allgemeine Legitimation Eurer Vertreter in den Gremien. Vertreter,

die bei der Wahl von vielen gewählt wurden, können später auch für viele

sprechen und finden i.d.R. mehr Gehör, um Eure Interessen zu vertreten.

Also, in EUREM Sinne:

Geht WÄHLEN !!!

Fachschaft Wirtschaftswissenschaften


Fachschaftsvertretung Wirtschaftswissenschaften

ARKIN

DÜZ

kandidiert für

FBR

FS Vertretung

MARKUS

HELLER

kandidert für

FBR

FS Vertretung

SARAH

HOLLY

kandidert für

FBR

FS Vertretung

NINA

KÖSTER

kandidiert für

FS Vertretung

MARIE

MOND

kandidiert für

FBR

FS Vertretung

MARC

MÜHLSTROH

kandidiert für

FS Vertretung

Leider

ohne

Foto

ULRIKE

SCHEWE

kandidiert für

FBR

FS Vertretung

Gleichstellungsbeauftragte

CHRISTINE

WYNANDS

kandidiert für

FS Vertretung

STEPHAN

SOMMER

kandidiert für

FS Vertretung

Fachschaft Wirtschaftswissenschaften

57


Wahl 2005

58 Fachschaftsliste Medizin


Fachschaftsvertretung Medizin

Fachschaftsliste Medizin

59


Wahlzeiten und Wahlorte

Die ganze Woche:

Audimax

Karman-Auditorium

Hauptmensa

Mensa Vita

09:00 - 16:00 Uhr

08:30 - 15:00 Uhr

11:00 - 14:30 Uhr

11:30 - 15:00 Uhr

Montag und Dienstag:

Sammelbau Bauing. 10:30 - 14:00 Uhr

Mittwoch bis Freitag:

Mensa Ahornstraße

10:30 - 14:00 Uhr

In diesem Jahr gibt es keine Wahlmöglichkeit

im Klinikum!

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