Links - Studentenwerk Frankfurt am Main

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Dein Studi-Ratgeber

Wintersemester 2013/2014

Buntes

Wohnen

Finanzierung

Essen & Trinken


Beratung ?


Sparkassen-Girokonto

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oder in deiner Sparkasse.

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SV SparkassenVersicherung

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ZUSAMMEN durchstarten.

Wo immer du hinwillst: mit den Verbundpartnern der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen steht dir die Welt offen. Ob du dir

jetzt mit dem Sparkassen-Girokonto mehr Freiheiten verschaffen willst, in fünf Jahren von einem eigenen Zuhause träumst, oder

einfach sicherstellen willst, dass es dir im Alter genauso gut geht wie heute – in deiner Sparkasse weiß man, worauf es ankommt, und

unterstützt dich gerne dabei, deine Ziele und Vorstellungen zu verwirklichen. Zusammen mit dir. Das ganze Leben.


4

Das Studentenwerk auf einen Blick

Zahlen & Fakten

Inhaltsverzeichnis

6

Lichtblick für Wohnraumsuchende

Mehr neue Wohnheime geplant

8

Nützliche Tipps für die erste Wohnung

Schön machen und sparen

10

Schritt für Schritt zum BAföG

FRANK erklärt wie es geht

12

Arbeiterkind

Ein Herz für die Zukunftsperspektive

14

Aus der Studiküche

Vier Gerichte zum Ausprobieren

16

Weihnachtsgänse für die Mensa

Ein Besuch auf dem Geflügelhof

18

Gut beraten am Campus Westend

ServiceCenter wird Beratungszentrum

19

Sicher mit dem Studentenwerk

Durchblick bei Schadensfällen

FRANK

3

20

Psychosozialer Beratungsdienst

Beratungszentrum erweitert Angebot


Das

Studentenwerk

auf einen Blick

Wie finanziert sich

eigentlich das

Studentenwerk?

Neben eigenen Einnahmen und

staatlichen Zuschüssen sind die

studentischen Solidarbeiträge

einer der Hauptbestandteile der

Finanzierung.

55%

Umsatzerlöse

26%

Studentische

Beiträge

17%

Landeszuschüsse

Das Studentenwerk Frankfurt am Main betreut über

65.000 Studierende

2%

Übrige Erträge

an 6 Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet:

Fachhochschule Frankfurt am Main

Goethe-Universität

Frankfurt am Main

Buntes

4

Hochschule RheinMain

Wiesbaden Rüsselsheim

Hochschule für Gestaltung

Offenbach am Main

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Frankfurt am Main

Hochschule Geisenheim


Unsere Schwerpunkte

BAföG

Ihr wollt BAföG oder Meister-BAföG

beantragen? Bei uns seid Ihr an der

richtigen Stelle. Im letzten Jahr wurden

13.669

Anträge in unserem

BAföG-Amt bearbeitet.

Beratung und Service

Wir bieten Unterstützung und Beratung zu Studienfinanzierung,

Studieren mit Kind, Studijobs

und Rechtsberatung. Auch den Internationalen

Studierendenausweis (ISIC) gibt`s bei uns.

Wohnen

In unseren

19

Wohnheimen

findet Ihr

2.092

attraktive und

kostengünstige

Wohnplätze.

z

z

z

Essen & Trinken

Wir versorgen Euch in 31 Mensen,

Cafeterien und Cafés mit leckeren

Speisen und Getränken. Dabei

gehen jährlich etwa

1.800.000

Millionen Essen über die Theken.

Erste Anlaufstelle

Hilfreiche Infos zu allen Leistungen des Studentenwerks gibt es auf

www.studentenwerkfrankfurt.de

Täglich aktuelle Informationen findet Ihr hier:

www.facebook.com/studentenwerkfrankfurt

Immer noch Fragen offen?

Dann besucht uns hier:

Beratungszentrum

Hörsaalzentrum

Campus Westend, Goethe-Universität

Grüneburgplatz 1

60323 Frankfurt

Mo - Fr 9:00 – 17:00 Uhr

Habt Ihr Fragen rund um das Thema

BAföG? Hier gibt‘s Hilfe:

BAföG-ServiceCenter

Sozialzentrum, EG

Bockenheimer Landstraße 133

60325 Frankfurt

Mo - Do 10:00 – 15:00 Uhr

Buntes

5


Lichtblicke für Wohnraumsuchende

Mehrere neue Wohnheime geplant

Wohnen

6

Die Wehrpflicht ist abgeschafft und doppel-

te Abiturjahrgänge strömen zu Tausenden an

Deutschlands Hochschulen. Im dicht besiedelten

Rhein-Main-Gebiet und speziell in Frankfurt ist es

besonders schwierig, bezahlbaren Wohnraum

zu finden. Einen Lichtblick bietet nun das neue

Programm des Landes zur Schaffung von 2.000

zusätzlichen Wohnheimplätzen in Hessen. 15

Millionen Euro stellt das Land im Jahr 2014 für

1.000 dieser Plätze bereit, sodass jeder Platz

mit 15.000 Euro bezuschusst wird. Weitere

1.000 Plätze sollen durch eine Darlehensfinanzierung

mit einem Volumen von 75 Millionen mit

0,4 Prozent Zinsen und einer Laufzeit von zehn

Jahren ermöglicht werden.

Das Studentenwerk Frankfurt am Main, das bisher

rund 1.900 Plätze in 18 Wohnheimen in

Frankfurt und Rüsselsheim anbietet, hat sich für

die kommenden Jahre die Schaffung weiterer

1.500 Plätze vorgenommen. Mit der neuen Förderung

des Landes sollen unter anderem mehrere

Projekte in Frankfurt und Wiesbaden realisiert

werden.

Schon in diesem Wintersemester können die

ersten Studierenden in das neue Wohnheim in

der Sandhofstraße 3-5 einziehen. Das ehemalige

Schwesternwohnheim liegt in unmittelbarer

Nähe zum Campus Niederrad. Das Studentenwerk

Frankfurt hat mit dem Besitzer, der zur ABG

Holding gehörenden Wohnheim GmbH, einen

Mietvertrag abgeschlossen. Die Studierenden

ziehen in das zweite bis achte Obergeschoss

des Gebäudes, Erdgeschoss und erster Stock

verbleiben bei der Universitätsklinik und werden

auch künftig vom Pflegepersonal genutzt. Im Oktober

ziehen 60 Studierende in den ersten Bauabschnitt

ein, bis zum März 2014 sollen alle

177 Plätze in den drei Bauabschnitten vergeben

werden. „Am ersten Tag nach Bekanntgabe

hatten wir schon 20 Anfragen“, berichtet Eric


Erdmann, Leiter der Abteilung Wohnen

des Studentenwerks Frankfurt am

Main.

Auch das mit Abstand größte Projekt

in der Hansaallee im Frankfurter Westend

wird nun konkreter. „Im Juli haben

die Erdarbeiten begonnen, danach

werden die Rohbauten hochgezo-

gen“, sagt Erdmann. Auf dem Gelände des

ehemaligen Zollamts entstehen vier Studierendenwohnheime

für insgesamt 408 Studierende.

Die Zimmer sollen zwischen 17 und 23 Quadratmeter

Wohnfläche bieten und zwischen 320

und 360 Euro kosten. Der Entwurf kommt vom

Architektenbüro APB, das den im Jahr 2009

ausgelobten Wettbewerb vom Hessischen Ministerium

für Wissenschaft und Kunst und dem

Studentenwerk Frankfurt am Main für sich entscheiden

konnte. Nach dem Baubeginn kann

nun mit einer Fertigstellung bis März 2015 gerechnet

werden.

Gut stehen die Zeichen auch für ein Wohnheim

mit 99 Plätzen auf 2.000 Quadratmetern

Wohnfläche an der Max-von-Laue-Straße im

Stadtteil Riedberg.

Konrad Zündorf (Studentenwerk Frankfurt am Main), Prof. Dr. Schubert-Zsilavecz

(Vizepräsident Goethe-Uni), Olaf Cunitz (Bürgermeister der Stadt Frankfurt), Prof.

Dr. Tanja Brühl (Vizepräsidentin der Goethe-Uni), Ingmar Jung (Staatssekretär

beim HMWK) sowie Bernd Becker (Hessisches Baumanagement) bei der

Grundsteinlegung der Hansaallee.

Patrick Schlereth

Visualisierung der Hansaallee.

Der Vorentwurf steht bereits und die

Stadt hat Fördermittel in Höhe von 3,17 Millionen

Euro in Aussicht gestellt. „Der Bau beginnt

wahrscheinlich im April nächsten Jahres nach

Ablauf der Frostperiode“, sagt Erdmann. Wenn

alles glatt geht, können die Studierenden schon

Mitte 2015 einziehen.

Auch außerhalb Frankfurts ist das Studentenwerk

aktiv: In der Adolfsallee 49-53 in Wiesbaden

soll das alte Arbeitsgericht zum Wohnheim mit

86 Plätzen umgebaut werden. Erdmann ist zuversichtlich,

dass das Projekt bald Wirklichkeit

wird: „Wahrscheinlich stellen wir noch dieses

Jahr den Bauantrag, ab dem Sommersemester

2015 wäre das Wohnheim dann bezugsfertig.“

Die geplanten Wohnheimplätze

des Studentenwerks werden den

Ansturm auf die Universitäten im

Rhein-Main-Gebiet jedoch nur

teilweise auffangen können. Im

Rahmen seiner Wohnraumkam-

pagne ruft das Studentenwerk

gemeinsam mit den Hochschu-

len und ASten die Bürger aus der

Region daher erneut dazu auf,

günstigen Wohnraum für Stu-

dierende direkt auf der eigens

dafür eingerichteten Webseite

www.wohnraum-gesucht.de

einzustellen.

Gesucht:

Wohnraum

für Studierende!

Tel.:069-798 23050

Wohnen

7


Nützliche Tipps für die erste

eigene Wohnung

Schön machen und dabei sparen

Es ist soweit, endlich habt Ihr Eure eigenen vier

Wände und die erste Wohnung will ganz individuell

gestaltet werden. Wandfarbe, Möbel,

Bilder: Jetzt gibt es keine elterlichen Vorschriften

mehr. Ihr macht Euer Ding – und mit FRANKs

cleveren Tricks spart Ihr etwas Zeit und Geld.

Bevor Ihr einziehen könnt, müsst Ihr wahrscheinlich

streichen oder sogar renovieren. Wenn die

neuen Wände nur ein bisschen Farbe brauchen,

klebt Lichtschalter und Leisten mit Kreppband

ab, bevor Ihr loslegt. Offene Bohrlöcher vom

Vormieter könnt Ihr mit Fertigspachtelmasse aus

dem Baumarkt auffüllen. Zum Malen eignen sich

Rolle und Pinsel, beim Kauf solltet Ihr allerdings

nicht den allerbilligsten Pinsel nehmen, denn der

verliert meist schon nach kurzer Zeit seine Borsten

– und wer will schon eine Wand mit Schnurrbart?

Beim Tapezieren nicht vergessen, bei der

Tapete oben und unten ein paar Zentimeter mehr

einzuplanen, sonst ist am Ende das ganze Stück

zu kurz und unbrauchbar.

Spartipps für die Küche

Strom ist teuer, deshalb solltet Ihr beim Kauf eines

neuen Haushaltsgeräts auf die Energieklasse

achten. Geräte mit einem Etikett A verbrauchen

besonders wenig Strom, solche mit der Kennzeichnung

F oder G sind hingegen gierige Stromfresser.

Falls Ihr günstig an einen alten Herd mit

hohem Energieverbrauch kommt, könnt Ihr trotzdem

sparen: Benutzt beim Kochen immer die der

Topfgröße entsprechende Flamme und setzt den

Deckel auf. Übrigens: Wenn man Gemüse mit

nur wenig Wasser gart, bleiben nicht nur die Vitamine

besser erhalten, es geht auch viel schneller

und kostet weniger Strom. Den Backofen ruhig

fünf bis zehn Minuten früher ausschalten, dank

der sogenannten Nachwärme garen Pizza, Auflauf

und Kuchen trotzdem weiter.

Putzen leicht gemacht

Sparen könnt Ihr auch beim Putzen, denn es muss

nicht immer ein teures Mittel aus dem Supermarkt

sein: Fettflecken lassen sich zum Beispiel mit

Mehl oder einem Löschpapier aufsaugen oder

mit einer rohen Kartoffel herausbürsten. Sind

metallene Brauseköpfe verkalkt, in Essigwasser

legen und 15 Minuten kochen. Und sind Euer

schöner Silberschmuck oder die geerbten Bestecke

von Oma dunkel angelaufen, hilft dieser

Trick: Eine kleine Schüssel mit Alufolie auskleiden,

zwei Teelöffel Salz dazugeben und heißes

Wasser darüber gießen. Das Silber wird sofort

wieder hell und glänzend, ganz ohne spezielles

Silberputzmittel.

Habt Ihr Fruchtfliegen in der Küche, könnt Ihr

eine Zitrone mit getrockneten Nelken spicken,

das vertreibt die lästigen Besucher. Ein Glas mit

einem in Wasser aufgelösten Stückchen Hefe mit

etwas Zucker hilft ebenfalls. Auch eine fleischfressende

Pflanze ist eine gute Möglichkeit,

Fruchtfliegen loszuwerden – und sieht zudem

toll aus. Eine Venusfliegenfalle gibt es für wenig

Geld in jeder Gärtnerei.

Wohnen

8


Um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden,

dürft Ihr die Heizung im Winter nie ganz abstellen,

sonst könnte sich Feuchtigkeit an den

Wänden sammeln. Außerdem solltet Ihr morgens

und abends für jeweils zehn Minuten gut lüften –

und zusätzlich immer dann, wenn beim Kochen

oder Duschen Wasserdampf entsteht. Schränke,

Couch und Sessel müssen immer mit ein paar

Zentimetern Abstand zur Wand stehen. Schimmel

auf Metall, Keramik, Glas oder lackiertem

Holz kann mit einem Haushaltsreiniger abgewaschen

werden. Aber nur, wenn der Schimmelfleck

nicht zu groß ist: Ist die verschimmelte

Fläche größer als ein halber Quadratmeter, kann

es gefährlich für die Gesundheit werden. Dann

muss ein Experte ran! Fragt dann am besten Euren

Vermieter, wie Ihr weiter vorgeht.

FRANK wünscht alles Gute zum Einzug!

Anne Zegelman

Wohnen

9


Schritt für Schritt zum BAföG

Einen BAföG-Antrag zu stellen ist für viele Studierende nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung –

doch der Aufwand kann sich lohnen. FRANK gibt Hilfestellung!

1

Steht mir BAföG überhaupt zu, darf ich nebenbei jobben und wann

muss ich den Antrag abgeben? Bei völliger Ahnungslosigkeit zum Thema

BAföG empfiehlt es sich zunächst unter www.bafoeg.bmbf.de nachzuschauen.

Auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

erhält man umfassend Auskunft zu (fast) allen Fragen. Bei allgemeinen

Fragen könnt Ihr Euch auch an die gebührenfreie BAföG-Hotline des BmBF

unter 0800-223 63 41 wenden! Natürlich stehen Euch auch die BAföG-

Sachbearbeiter/innen im BAföG-ServiceCenter mit Rat und Tat zur Seite.

5

Der Antrag ist vollständig –

in diesem Fall kann ein BAföG-

Bescheid erstellt werden, aus

dem (hoffentlich) ein Förderungsbetrag

hervorgeht. Im Bescheid wird zunächst

der BAföG-Bedarf bestimmt (max. mtl.

670.- €). Von diesem wird dann das anzurechnende

Einkommen

bzw. Vermögen von Euch

bzw. das anzurechnende

Einkommen von Euren

Ehepartnern/eingetragenen

Lebenspartnern/Eltern

abgezogen.

Tipp:

Sammelt Kopien der Antragsdokumente in

einem Ordner, da Ihr die gesamte Prozedur

nach 12 Monaten wiederholen müsst und

Ihr somit schon einmal ein Muster habt.

4

Bei der Prüfung des Antrags gehen

die BAföG-Sachbearbeiter/

innen den Antrag Punkt für Punkt

durch. Fehlende Angaben bzw. Unterlagen

können zu Bearbeitungsverzögerungen

führen. Um langwierige Schriftwechsel

zu vermeiden, solltet Ihr vor allem

bei einem Erstantrag die Beratung im

BAföG-ServiceCenter nutzen.

Finanzierung

10

6

Denkt jedes Jahr an den Folgeantrag! Dies sollte

so früh wie möglich passieren, spätestens zwei

Kalendermonate vor Ablauf des aktuellen Bewilligungszeitraums,

damit die BAföG-Zahlungen ohne

Unterbrechung weiterlaufen. Dazu muss der Antrag im

Wesentlichen vollständig sein, es reicht kein formloser

Antrag aus. Für einen Weiterförderungsantrag müssen

alle Unterlagen ausgefüllt werden wie für einen Erstantrag

auch – und damit heißt es: Gehe zurück auf Los!


2

Wenn alle Fragen geklärt sind, geht`s weiter zur Antragsstellung. Dafür müssen

Formblätter ausgefüllt werden (i.d.R. Formblätter 1 mit Anlagen und 3, nur in

Sonderfällen die übrigen Formblätter). Zusätzlich zu den Formblättern werden

z.B. Eure Immatrikulationsbescheinigung, Einkommensnachweise der Eltern etc. benötigt.

Entsprechende Hinweise finden sich in den Erläuterungen zu den Formblättern.

Für die Antragstellung gibt es den Online-Antrag unter www.hmwk.hessen.de/

foerderung. Der Online-Antrag hat den Vorteil, dass Eure Angaben direkt auf Plausibilität

geprüft werden und Ihr eine Liste mit den Unterlagen erhaltet, die Ihr zusätzlich

mit Eurem Antrag einreichen müsst. Den fertigen PDF-Antrag müsst Ihr wiederum

ausdrucken. Dieser Schritt ist notwendig, da die Unterschrift im Original benötigt

wird. Ihr könnt die Formblätter auch unter www.studentenwerkfrankfurt.de. (Rubrik

BAföG & Finanzierung) herunterladen, ausfüllen, und um die notwendigen Unterlagen

ergänzen. Alternativ erhaltet Ihr die Formblätter im BAföG-ServiceCenter, im

4. Stock des Sozialzentrum und im Beratungszentrum.

Ganz wichtig:

Ab sofort im entsprechenden Formblatt bitte BIC

und IBAN bei Euren Kontodaten angeben oder

nachreichen! Sonst bekommt Ihr ab Februar 2014

erst einmal kein BAföG mehr auf Euer Konto!

3

Den BAföG-Antrag schickt Ihr an das Studentenwerk

Frankfurt am Main, Amt für Ausbildungsförderung,

Postfach 90 04 60, 60444 Frankfurt am Main oder

werft ihn direkt in den BAföG-Briefkasten in der Bockenheimer

Landstraße 133 (3. und 4. Stock) bzw. gebt ihn im BAföG-

ServiceCenter ab. Dann heißt es erst einmal abwarten.

Sprechzeiten

im BAföG-ServiceCenter:

Montag bis Donnerstag:

10:00 bis 15:00 Uhr

im Erdgeschoss des Sozialzentrums

(Campus Bockenheim)

Bockenheimer Landstraße 133

60325 Frankfurt

Tipps

1. Im Internet recherchieren – auf den

Webseiten www.bafoeg.bmbf.de oder

bafoeg-rechner.de kann man sich vorab

ausrechnen, ob man BAföG-berechtigt

wäre oder nicht.

2. Zu Semesterbeginn bieten wir regelmäßig

Termine zur BAföG-Erstberatung an unseren

Hochschulen an. Die Termine findet Ihr unter:

www.studentenwerkfrankfurt.de

(Rubrik BAföG & Finanzierung).

Finanzierung

11


Arbeiterkind

Ein Herz für die Zukunftsperspektive

Mit ehrenamtlicher Arbeit kann man während

des Studiums vielfältige Erfahrungen sammeln

und ganz nebenbei den Lebenslauf aufpeppen.

Möglichkeiten gibt es sogar direkt an der

Hochschule, beispielweise in den studentischen

Gremien. An der Hochschule RheinMain hat

man über das aus den USA importierte Konzept

Service Learning sogar die Möglichkeit,

Ehrenamt direkt mit dem Studium zu verknüpfen

(www.tinyurl.com/servicelearninghsrm). Ob

Hochschule, Politik, Kultur oder Soziales, für jeden

ist etwas dabei!

Beratung

12

FRANK hat sich näher mit der Organisation Arbeiterkind

befasst. Hier engagieren sich Mentoren

ehrenamtlich für studierwillige Kinder aus

Familien, in denen bisher nicht studiert wurde,

und bieten Unterstützung. Das Motto: Bildungsgerechtigkeit!

Der Ursprung von Arbeiterkind liegt in einer

Internetplattform, die 2008 gegründet wurde.

Mit Hilfe dieser Plattform konnten ratsuchende

Jugendliche Unterstützung bezüglich eines angedachten

Studiums erfahren. Hoffnung auf

Erfolg durch Aus- und Weiterbildung – für viele

junge Menschen unerreichbare Ziele. Genau

hier setzt die Organisation Arbeiterkind an. Sie

wird von Mentoren getragen, die ihre Erfahrungen

mit dem Thema weitergeben wollen. „Wir

möchten jungen Menschen die Angst nehmen

und für ein Studium an einer Hochschule motivieren.“

erläutert Alexander Müller, einer der

Mentoren. „Unsere Mentoren der Frankfurter

Arbeiterkindgruppe, die alle ehrenamtlich tätig

sind, stellen einen greifbaren Ansprechpartner

für alle jungen Menschen dar, die nicht genau

wissen, was, ob und wie sie studieren sollen

und können.“

Gila Baumöhl, Lorenz Jarass und Prabina Gopali

sind drei Mentoren dieser ehrenamtlich tätigen

Organisation. FRANK hat die drei gefragt, wie

es dazu kam und was sie bewegt:

Wie seid Ihr auf Arbeiterkind

gestoßen?

Prabina Gopali: Ich komme aus Nepal und studiere

hier in Deutschland. In Nepal habe ich

mich bereits ehrenamtlich engagiert und wollte

hier in Deutschland weitermachen.

Ich liebe es, Kindern und Jugendlichen

helfen zu können.

Gila Baumöhl: Ich möchte während

meines Masterstudiums etwas Gutes

und Neues schaffen, dafür ist die

Organisation eine super Idee.

Lorenz Jarass: Nachdem ich mein

Studium abgeschlossen habe, möchte

ich anderen mit meinem Wissen

und meiner Erfahrung weiterhelfen.


Die Mentoren Lorenz Jarass, Prabina Gopali und Gila Baumöhl

Wie viel Zeit investiert Ihr in die

ehrenamtliche Tätigkeit und wer

darf mitmachen?

Gila Baumöhl: Im Durchschnitt sind es etwa

zwei Stunden pro Woche, bei Schulbesuchen

entsprechend mehr. Das zeitliche Engagement

können wir uns flexibel einteilen und so mit

unserem eigenen Studium oder Beruf gut

vereinbaren. Jeder, der will, kann

bei Arbeiterkind mitwirken. Spaß

und Motivation am Helfen sollten

mitgebracht werden.

Charakterisiert bitte mit einem

Wort die Organisation

Arbeiterkind:

Gila Baumöhl: Unterstützung

Lorenz Jarass: Bildungsgerechtigkeit

Prabina Gopali: selbstlos

Was wünscht Ihr Euch für die

Zukunft?

Gila Baumöhl: Arbeiterkind sollte bekannter werden,

sodass mehr Schulen wissen, dass wir zu

ihnen kommen und Schulabsolventen Perspektiven

bieten können.

Prabina Gopali: Ich wünsche mir, dass Jugendliche

die Angst vor dem Finanzierungsproblem

des Studiums und der Zukunft verlieren. Dabei

möchte ich Mut machen.

Lorenz Jarass: Mich würde es freuen, wenn Arbeiterkind

noch mehr junge Menschen dazu bewegen

könnte, ein Studium zu ergreifen.

Viktoria Henning

Beratung

13


Aus der Studiküche

Vier flexible Gerichte zum Ausprobieren

Man muss sich nicht immer ganz genau an Rezepte halten. Viele Speisen bieten Flexibilität und

lassen sich je nach Geschmack erweitern und aufpeppen. FRANK war für Euch kreativ.

Avocado-Tomatensalat

Avocado und Tomate würfeln. Knoblauch,

Chili, Olivenöl, Balsamico und etwas Zitronensaft

zu einem Dressing anrühren und darüber

geben. Mit Salz

und Pfeffer abschmecken.

Wer möchte,

kann auch noch

gewürfelte Salatgurke

oder Schafskäse

hinzufügen.

Passt hervorragend zu den Möhren-Zucchini-

Puffern (siehe rechte Seite) und lässt sich

etwas stärker zerkleinert und zerdrückt auch

als Dip für Nachos verwenden.

Zutaten

1 Avocado

1 Tomate

1 kleingehackte

Knoblauchzehe

1 kleingehackte

Chilischote

2 EL Olivenöl

1 EL Balsamico

Kokos-Linsensuppe

Essen&Trinken

14

Öl im Topf erhitzen. Zwiebel, Ingwer, Curry,

Knoblauch und Chili einige Minuten andünsten.

Linsen und Paprika hinzugeben und leicht

anschmoren. Mit der Hühnerbrühe aufgießen

und zum Kochen bringen. Kokosmilch hinzugeben

und etwa 45 Minuten auf mittlerer

Stufe garen, bis die Linsen zerfallen. Mit Salz,

Zutaten:

150 g getrocknete Linsen

1 EL Öl

1 klein gehackte, mittelgroße Zwiebel

1 TL fein gehackter Ingwer

1 EL gelbe oder rote Currypaste

1 kleingehackte Chilischote

1 kleingehackte Knoblauchzehe

1 klein gewürfelte, rote Paprika

500 ml Hühner- oder Gemüsebrühe

200 ml Kokosmilch

Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Ob Ihr

grüne, rote, gelbe Linsen oder andere Paprika

verwendet, ist ganz Euch überlassen. Auch

sehr lecker: Einen Scampi-Spieß darüber

legen, das Gericht mit Glasnudeln erweitern

oder beim Andünsten Hackfleisch hinzufügen!


Möhren-Zucchini-Puffer

Zutaten

150 g grob geraspelte Zucchini

150 g grob geraspelte Möhren

1 klein gehackte, mittelgroße Zwiebel

1 Ei

2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

Zucchini und Möhren mit Salz etwa 10

Minuten ziehen lassen und dann mit einem

feinen Sieb die Flüssigkeit gut ausdrücken.

In einer Schüssel Zwiebel, Ei und Mehl zur

Masse hinzufügen und vermengen. Mit Salz,

Pfeffer und Muskat würzen. Öl erhitzen,

kleine Puffer ausbacken, bis sie goldbraun

sind und auf Küchenpapier etwas abtropfen

lassen. Das Ganze lässt sich auch prima mit

Chili, Knoblauch oder Sesam aufpeppen!

Zitronenparfait

Zutaten:

5 Zitronen

30 g Butter

125 g Zucker

3 Eier

200 g Schlagsahne

Die oberen Drittel der Zitronen als Deckel abschneiden.

Beide Teile auspressen. Zitronensaft,

Butter und 75 g Zucker etwa eine halbe

Stunde einkochen und dann auskühlen lassen.

Fruchtfleisch der Zitronen vorsichtig mit

Hilfe von Löffel und Messer entfernen. Den

unteren Teil am Boden so abschneiden, dass

er gerade stehen kann. Eiweiß zu Schnee

schlagen. Sahne steif schlagen. Eigelb und

den Rest Zucker schaumig rühren und dann

eingekochten Zitronensaft, Eischnee und

Sahne vorsichtig unterheben. Die fertige

Masse in die Zitronenteile geben und alles

im Eisfach gefrieren lassen, am besten über

Nacht. Vor dem Servieren schließlich den

Deckel aufsetzen. Kleiner Kreativtipp: Das

Parfait lässt sich in gleicher Weise auch mit

Orangen zaubern!

Adele Berg

Essen&Trinken

15


Leckere Weihnachtsgänse

für die Mensa

Ein Besuch auf dem Geflügelhof

Dorsch in Nordhessen

Bis Weihnachten ist zwar noch etwas Zeit,

angesichts der Jahreszeit und der Temperaturen

stellt sich auch noch keine richtige Weihnachtsstimmung

ein, trotzdem machten sich

einige Kollegen aus den Verpflegungsbetrieben

des Studentenwerks Frankfurt am Main auf den

Weg nach Sontra-Wichmannshausen, um dort

den Geflügelhof Dorsch zu besuchen.

Hier wachsen Gänse, Enten, Puten, Hähnchen

und Hühner auf, es werden Eier gelegt und es

gibt Nudeln aus eigener Herstellung. Familie

Dorsch ist auf Wochenmärkten unterwegs und

betreibt einen Hofladen. Der gut aufgestellte

nordhessische Betrieb züchtet zudem extra für

das Studentenwerk schmackhafte Gänse.

In einem großen, grünen Freilandgehege wachsen

die zukünftigen Weihnachtsgänse unter

artgerechten Bedingungen. Dem Züchter Mike

Dorsch und seiner Familie liegen das Wohl der

Tiere sehr am Herzen und das merkt man bei

dem Besuch auch. Die Gehege sind weitläufig,

die Futterqualität bestens und Familie Dorsch

kümmert sich Tag für Tag mit Leidenschaft um

ihre Tiere. Schon seit drei Jahren beliefert der

Geflügelhof das Studentenwerk Frankfurt am

Main und beide sind zufrieden über die Zusammenarbeit.

So können sich unsere Studierenden auch in

diesem Jahr auf einen erstklassigen Gänsebraten

zur Weihnachtszeit freuen. Da steigt die Lust

auf Weihnachten doch schon ein wenig!

www.geflügelhof-dorsch.de

Samuel Pfeifer

Essen&Trinken

16


Neue Kurse für

2013/14!

TafelWERK

Kochen mit Profis im kleinen Kreis …

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, lassen Sie sich von den Tipps und Tricks unserer

Kochprofis überraschen und probieren Sie Neues aus.

Zaubern und genießen Sie an einem Abend ein leckeres 3-4 Gänge-Menü in Gruppen

von sechs Personen!

Mach’ was draus

In diesem Kochkurs gestalten Sie Ihr Menü selbst und bereiten aus verschiedenen Zutaten

ein mehrgängiges Menü zu. Unser Koch steht Ihnen zur Seite und verrät einige Tricks.

Preis p. P: 45,- € inkl. Getränke (Studierendenpreis: 35,- €)

Fleischlos lecker

Es muss nicht immer Fleisch sein. Dieser Kochkurs zeigt Ihnen, dass fleischloser Genuss nicht

nur etwas für Vegetarier ist.

Preis p. P: 60,- € inkl. Service und Getränke (Studierendenpreis: 50,- €)

Vielfalt schmecken

Heutzutage nehmen wir nur eine kleine Zahl von Nahrungsmitteln zu uns, obwohl die Natur

eine viel größere Sortenvielfalt bietet. In diesem Kurs stellen wir Ihnen einige davon vor:

Preis p. P: 75,- € inkl. Service und Getränke (Studierendenpreis: 65,- €)

Weihnachtsessen

Wollen Sie Weihnachten etwas Besonderes kochen? Haben Sie noch nie Ente oder Knödel selbst

zubereitet, würden das aber gern mal probieren? Dann ist dieser Kochkurs genau richtig für Sie.

Preis p. P: 75,- € inkl. Getränke (Studierendenpreis: 65,- €)

Termine 2013

Kurs Datum Uhrzeit

Mach’ was draus 24.10.2013, 30.01.2014 17:30 - 22:00 Uhr

Fleischlos lecker 16.01.2014, 13.02.2014 17:30 - 22:00 Uhr

Vielfalt schmecken 10.10.2013, 07.11.2013 17:30 - 22:00 Uhr

Weihnachtsessen 21.11.2013, 05.12.2013, 12.12.2013 17:30 - 22:00 Uhr

Weitere Informationen zu Kursen und Anmeldung:

Studentenwerk Frankfurt am Main, Catering und Service für Hochschulen,

Tel. 069-798 36004 oder 36005, catering@studentenwerkfrankfurt.de

www.studentenwerkfrankfurt.de/essen-trinken/kochkurse


Gut beraten auf dem Campus Westend

Aus ServiceCenter wird Beratungszentrum

Mit dem Umzug aus Bockenheim und der Umbenennung gibt es nun neue, moderne Räumlichkeiten

für die Serviceeinrichtung des Studentenwerks Frankfurt am Main. Schon an der Gestaltung

zeigt sich, wie sie für die Studierenden sein will: Offen, freundlich und mitten im Hochschulleben.

Doreen Klopsch, die Leiterin der Abteilung, freut sich, dass durch den natürlichen Übergang

zwischen Aula und Beratungszentrum eine einladende Atmosphäre für ratsuchende Studierende

geschaffen ist. Am Tresen im offenen Eingangsbereich helfen studentische Hilfskräfte mit ersten

Infos weiter. Um den Eingangsbereich gruppieren sich die Büros, deren Türen zumeist offen sind.

Klopsch sieht hier einen eindeutig höheren Wohlfühlfaktor als in den alten Räumen – für die Studierenden

genauso wie für die Mitarbeiter.

Die neuen Räume sollen auch für Infoveranstaltungen genutzt werden. Mit den Kolleginnen der

einzelnen Hochschulen oder der Agentur für Arbeit wird es Infoabende zu Themen wie Studieren

mit Kind, Studienfinanzierung oder Jobbörsen geben.

Noch ist das Beratungszentrum in der Aula des Hörsaalzentrums relativ neu, noch kennen es nicht

alle. Aber das wird sich schnell ändern. Leiterin Doreen Klopsch ist da jedenfalls ganz unbesorgt:

„Es ist normal, dass es dauert, bis man richtig wahrgenommen wird, wenn eine Räumlichkeit plötzlich

woanders ist. Wir freuen uns darüber, dass wir hier angekommen sind.“

Beratungszentrum

Hörsaalzentrum

Campus Westend, Goethe-Universität

Grüneburgplatz 1

60323 Frankfurt

Beratung

Mo – Do 9:00–17:00 Uhr

Wir beraten zu:

Studienfinanzierung,

-kredite & Stipendien

Abschlussdarlehen

Wohnen

Studieren mit Kind

Studijobs

Rechtsberatung

Uni-Semesterticket-

Härtefonds

Internationaler

Studierendenausweis

(ISIC)

18

Doro Frangopoulos


Sicher mit dem Studentenwerk

Durchblick bei Schadensfällen in Eurem Studium

Wenn in der Hochschule ein Laborgerät kaputtgeht, ein Fenster aus dem Rahmen fällt oder Euch

selbst etwas passiert, müsst Ihr nicht selbst dafür aufkommen. Das gilt auch für studienbezogene

Praktika und entsprechende Vorfälle in Auslandssemestern.

Dafür hat das Studentenwerk Haftpflicht- und Unfallversicherungen abgeschlossen, die unter anderem

die Leistungen der Unfallkasse Hessen erweitern. Achtung: Nicht abgedeckt sind die Kosten

für die ärztliche Behandlung! Jedoch kommen unsere

Versicherungen bei unfallbedingter Invalidität, Todesfall,

Transportkosten und eventuell kosmetisch

bedingter Nachbehandlung auf. Wichtig:

Diese Versicherungen gelten nicht für

Eure Freizeit!

Hochschulunfälle, die letztlich der Unfallkasse

Hessen gemeldet werden, werden

über das Studierendensekretariat der jeweiligen

Hochschule abgewickelt. Schadensfälle, die die

studentische Haftpflicht bzw. Unfallversicherung

betreffen, müssen schnellstmöglich beim Studentenwerk

gemeldet werden.

Da das Thema etwas kompliziert ist, könnt Ihr

Euch bei Fragen zu Details gerne an uns oder Euer

Studierendensekretariat wenden. Wer nicht weiß,

wo die Meldung richtig aufgehoben ist,wird dort gern

an die richtige Stelle verwiesen.

Gut zu wissen!

Habt Ihr Fragen oder eine Schadensmeldung zur

Haftpflicht- oder Unfallversicherung?

Dann meldet Euch hier:

Tel. 069/798-36016

Fax 069/798-23064

versicherungen@studentenwerkfrankfurt.de

Beratung

Doro Frangopoulos

19


Psychosozialer Kontakt- und Beratungsdienst

Beratungszentrum erweitert sein Angebot für Studierende

Nach dem Abitur weit weg von Zuhause, hohe Anforderungen an die Eigeninitiative im Studium,

dazu Leistungs- und Prüfungsdruck an der Hochschule: Studierende befinden sich in einer krisenanfälligen

Lebenssituation.

Kleine und große persönliche Katastrophen können einen leichter aus der Bahn werfen, als man

denkt. Dabei muss nicht gleich eine schwerwiegende psychische Störung vorliegen, die therapiert

werden muss. Aber auch die vermeintlich kleinen psychischen Probleme des Studialltags wollen ernst

genommen werden!

In den bestehenden psychologischen und psychosozialen Beratungsstellen der deutschen Hochschulen

und Studentenwerke haben sich Anfragen von Studierenden in den letzten Jahren stark gehäuft.

Das Studentenwerk Frankfurt am Main möchte dem Bedarf gerne nachkommen und hat ein Konzept

für einen Kontakt- und Beratungsdienst erarbeitet.

Das zusätzliche Angebot wird ab 2014 im Beratungszentrum zur Verfügung stehen und bietet Studie-

renden eine kompetente Anlaufstelle, wenn psychosoziale Notsituationen auftreten. Im Fokus stehen

hierbei:

- Zentrale und niedrigschwellige (heißt: keine schwerwiegenden, psychischen Störungen,

die fachärztlich zu behandeln sind) Anlaufstelle bei Problemsituationen jeglicher Art

- Vernetzung mit den bestehenden Beratungsmöglichkeiten an den Hochschulen und

Empfehlung weiterer Hilfsangebote

Ein Diplom-Psychologe hört Euch zu, bespricht die individuelle Problematik und erarbeitet gemeinsam

mit Euch eine Lösungsstrategie. Wenn es erforderlich ist, wird der Kontakt zur vertieften Behandlung

hergestellt. Selbstverständlich alles anonym.

Beratung

Das Angebot von autogenem Training und die Angebotsorganisation von Selbsthilfegruppen erweitern

das Spektrum. Und auch für interkulturell bedingte Probleme wird es ein Beratungsangebot geben.

Adele Berg

20


Junge Wissenschaft

chaft

Jugend forscht in Natur und Technik

The European Journal of Science and Technology

kt:

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9,50 EUR // Ausgabe Nr. 96 // 28. Jahrgang // 2013

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Junge

Wissenschaft

Jugend forscht in Natur und Technik

The European Journal of Science and Technology

Young Researcher

Das Magazin

für Nachwuchsforscher

? // Teilen oder nicht teilen - das ist

ist nicht gleich Spirale! // Mit der Sonne

n // Ein Meteorit vom Merkur?

Der Verkehr muss seinen Beitrag noch leisten //

t // Aus dem Auspuff kommt nur Wasser // Studium & Beruf: Mathematik //

- Wegweiser in Richtung Studium u. v. m.

9,50 EUR // Ausgabe Nr. 97 // 28. Jahrgang // 2013

Künstliche Intelligenz:

Wenn Maschinen anfangen

zu denken

emen: Kaugummi gegen Karies? // Kabel Ade //

ne Schnecke, die Photosynthese betreibt // Sprich nur

in Wort! // Protonen mit Licht beschleunigen

ußerdem im Heft:

Bauen am virtuellen Schiff // Wenn Chemiker

achchinesisch sprechen // Wissenschaftsjahr 2013 // Studium & Beruf: Chemie //

hemie: Branche mit Zukunft u. v. m.

Innovative Experimente, wissenschaftliche Beiträge und spannende Ergebnisse:

Jugend forscht in Natur und Technik

The European Journal of Science and Technology

Das Magazin

für Nachwuchsforscher

Themen: Glänzende Schichten aus ungewöhnlichen Metallen

// Vulkangestein als Wunderdünger // Flying and measuring

without a pilot // Microplastik in der Nordsee // Flächen

vermessen mit der Axt

Außerdem im Heft: Kampf der Ameisen // Roboter, Avatare und andere technische Helfer //

Wissenschaftsjahr 2013 // Studium & Beruf: Medizintechnik // Berufsprofil Spiele-Designer u. v. m.

Innovative Experimente, wissenschaftliche Beiträge und spannende Ergebnisse:

9,50 EUR // Ausgabe Nr. 98 // 28. Jahrgang // 2013

Medienpartner des

Wissenschaftsjahres 2013

Das Magazin

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Innovative Experimente, wissenschaftliche Beiträge und spannende Ergebnisse:

Das einzige europäische Wissenschaftsmagazin

mit begutachteten Beiträgen junger Nachwuchsforscher.

Wissenschaftliche Erstveröffentlichungen und

das Neueste aus Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaft und Technik.

Nur im Abo. Viermal im Jahr News aus

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Impressum Studentenwerk Frankfurt am Main A.d.ö.R., Bockenheimer Landstraße 133, 60325 Frankfurt,

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Anzeigen: Tel.: 0211-38 54 89-0, Aufl age: 10.000 Stück, Erscheinungsweise: 2 x jährlich, Bildnachweise:

mythja, tananddda, António Duarte, jennyb79, only4denn, andròmina, Marta P. (Milacroft), andreiuc88

straße 7, 40549 Düsseldorf www.tannhaeuser-druck.de, Logistik: Deutsche Hochschulwerbung und -vertriebs GmbH, Papierfabrik 9, 57072 Siegen, Vertriebspartner: Deutsche Hochschulwerbung Athanasios Roussidis e. K., Neuer Zollhof 3, 40221 Düsseldorf,

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fb@studentenwerkfrankfurt.de, V.i.S.d.P.: Konrad Zündorf, Redaktion: Adele Berg, Isabella Caldart, Corina

© ABP. Architekten, Hamburg, Studentenwerk Frankfurt am Main/Jürgen Lecher/ Uwe Dettma, Schirn

Endres, Doro

Kunsthalle Frankfurt/Alex

Frangopoulos, Viktoria

Hornest /

Henning,

METRÓPOLE

Samuel Pfeifer,

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Stadt und

Rieger,

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Schlereth, Katrin

Rüsselsheim,

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Frank

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Stadt Frankfurt

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WENDEN


Dein Studi-Ratgeber

Wintersemester 2013/2014

Freizeit


VERHAFTUNGEN.

FOLTER. HINRICHTUNGEN.

DIE TINTE EINER EINZIGEN UNTERSCHRIFT

REICHT, UM SOLCHE URTEILE ZU VOLLSTRECKEN.

DOCH DEINE UNTERSCHRIFT KANN DIESE SCHICKSALE AUCH

VERHINDERN. DENN ES SIND GEWÖHNLICHE MENSCHEN

WIE DU UND ICH, DIE REGIERUNGEN DARAN ERINNERN, DASS

SIE NICHT TUN KÖNNEN, WAS SIE WOLLEN, UND DIE

AUSSERGEWÖHNLICHES LEISTEN.

SEIT 50 JAHREN KÄMPFEN WIR GEMEINSAM GEGEN

UNTERDRÜCKUNG UND WILLKÜR. UND DAS WERDEN WIR

AUCH IN ZUKUNFT TUN. DENN ZUSAMMEN SIND WIR DIE

GRÖSSTE MENSCHENRECHTSBEWEGUNG DER WELT

UND KÖNNEN ETWAS ERREICHEN.

SEI DABEI. MIT DEINER UNTERSCHRIFT.

DEINER SPENDE. DEINEM EINSATZ.

Mitmachen unter

www.amnesty.de


Inhaltsverzeichnis

4

Ruheoasen in der Stadt

Abseits von Straßenlärm und Hektik entspannen,

FRANK hat die besten Geheim-Tipps.

6

Die 4 besten

Tapasbars

¡Que aproveche!

Spanische Küche vom Feinsten.

8

Schräg und

selbst gemacht

Es muss nicht immer die Einheitsjeans sein.

Ungewöhnliche Läden und Produkte.

10

Tipps aus dem

Webdschungel

FRANK mit den besten Web-Tipps fürs Studium

und die Freizeitgestaltung.

12

Comics –

Schund oder Literatur?

Interview mit dem Leiter des größten

Comic-Archivs Deutschlands.

14

Kulturelle Höhenflüge

FRANK hat für Euch aktuelle Tipps zu Kunst,

Musik und Museen zusammengestellt.

16

Tipps für den Herbst

CD-Tipps für verlängertes Summerfeeling und

Eure Tricks gegen miese Laune.


Einfach mal abschalten und entspannen

Der Trubel der Großstadt macht Euch eigentlich nichts aus - aber manchmal ist es einfach zu

hektisch und laut. Um abzuschalten und die Vögel zwitschern zu hören, müsst Ihr nicht weit weg

fahren. Auch in der Stadt gibt es wahre Ruheoasen. FRANK hat sich auf die Suche gemacht und

die Stille gefunden.

Licht- und Luftbad (LiLu)

tinyurl.com

/liluffm

Niederräder Ufer 10

60528 Frankfurt

Zentral am Niederräder Ufer befindet sich das

Licht- und Luftbad, von vielen Frankfurtern liebevoll

LiLu genannt. Direkt am Main kann man hier bei

freiem Eintritt im Grünen sitzen und die Seele

baumeln lassen. Wer möchte, veranstaltet ein

Picknick, bestellt im dazugehörigen Café etwas

zu trinken oder mietet gegen einen geringen

Betrag bei den Betreibern einen Grill und passendes Zubehör. Das LiLu ist

ganzjährig täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

Vom Hauptbahnhof seid Ihr mit den Straßenbahn-Linien 12, 15, 19 und

21 in wenigen Minuten da. An der Haltestelle Heinrich-Hoffmann-Straße/

Blutspendedienst aussteigen.

Freizeit

4


Lilipark

tinyurl.com

/lilipark

Mainstraße

63065 Offenbach

Mit dem Ziel, den Bürgern einen Ort der Ruhe und

Besinnung zu schenken, hat die Stadt Offenbach

den Lilipark vor einigen Jahren umgestaltet.

Ursprünglich wurden die Gärten im 18. und 19.

Jahrhundert angelegt. Neben der zauberhaften

Atmosphäre könnt Ihr hier die Ruhe genießen und

Vögel zwitschern hören. Einen Besuch wert ist

das prachtvolle Bade- und Gartenhaus, das 1798 erbaut wurde und heute

unter dem Namen Lili-Tempel bekannt ist (Herrnstraße, Ecke Mainstraße). Es

kann für Veranstaltungen gemietet werden. Vom Offenbacher Hauptbahnhof

nehmt Ihr den Bus 102 bis Kaiserstraße, anschließend sind es nur noch fünf

Minuten Fußweg.

Alter Friedhof

tinyurl.com

/alterfriedhof

Friedhofstraße 21

63065 Offenbach

Vielleicht seid Ihr auch von dieser ganz besonderen,

feierlichen Stille angetan. Falls ja, ist der

Alte Friedhof in Offenbach ein kleiner Geheimtipp,

um einmal tief durchzuatmen und mit seinen

Gedanken allein zu sein. Angelegt wurde er im

Jahre 1832, die Bäume sind zum Teil über 100

Jahre alt, manche davon stehen heute sogar unter

Naturschutz. Außerdem gibt es eine Reihe alter, jüdischer Gräber. Wenn

Ihr dem parkähnlichen Gelände einen Besuch abstatten wollt, steigt vom

Offenbacher Marktplatz aus in den Bus 102 oder 106 und fahrt bis zur

Haltestelle Alter Friedhof.

Neroberg-Tempel

tinyurl.com

/nerobergtempel

Neroberg

65193 Wiesbaden

In Wiesbaden gibt es eine Menge Parks und einen

großen Stadtwald. Doch wer darüber hinaus einen

besonderen Ort zur Entspannung sucht, sollte mal

beim Neroberg-Tempel vorbeischauen. Der runde,

an den Seiten offene Pavillon mit den Säulen und

der hübschen Kuppel wurde 1851 von Philipp

Hoffmann auf dem Neroberg errichtet. Hoffmann

ließ auch die russisch-orthodoxe Grabkirche in der direkten Nachbarschaft

des Tempels bauen. Am besten fährt man mit der Buslinie 1 vom Wiesbadener

Hauptbahnhof bis Nerobergstraße und anschließend mit der Nerobergbahn

nach oben. Die Bergbahn fährt von Mai bis August täglich von 9:00

bis 20:00 Uhr alle 15 Minuten, die Einzelfahrt kostet 2,50 Euro. Schöne

Aussicht inklusive!

Anne Zegelman

Freizeit

5


¡Que aproveche!

Genuss mit spanischen Spezialitäten

Gemütlich in einer Bar sitzen, ein Glas Wein dazu genießen, sich die Sonne ins Gesicht

scheinen lassen und es sich bei leckeren, kleinen Köstlichkeiten richtig gut gehen lassen

– das geht nicht nur in Spanien! Tapasbars erweisen sich auch bei uns im Rhein-Main-Gebiet

besonderer Beliebtheit. FRANK hat sich auf die Suche nach den besten Albóndigas,

Ciruelas und Patatas bravas gemacht.

Paulo‘s Tapas Bar

Krimmerstraße 4

63067 Offenbach

Tel. 069/881129

paulostapasbar.de

Mo-Sa 11:30-14:00 Uhr, Mo-Fr 17:00-

01:00 Uhr, Sa 17:00-02:00 Uhr

Durch die versteckte Lage in einer Seitengasse der Berliner

Straße gehört Paulo‘s immer noch zu den Geheimtipps Offenbachs. Beim Betreten des spanisch-portugiesischen

Lokals erwartet Euch ein rustikales Ambiente. Hier gibt es eine umfangreiche

Tapaskarte wie selten in Deutschland, man kann sich aus beinahe 50 unterschiedlichen Vorspeisen

seine Auswahl nach eigenem Gusto zusammenstellen. Neben den Klassikern gibt es auch

Wachteln, gefüllte Champignons, Miesmuscheln in Tomatensoße oder Rindsleber. Wer die Wahl

hat, hat die Qual – da sollte man lieber mit einer größeren Anzahl Leuten kommen und gleich

mehrere Tapas bestellen.

Freizeit

6


El Cilantro

Burgstraße 7

65719 Hofheim am Taunus

Tel. 06192/9558133

el-cilantro.de

Mo-So ab 18:00 Uhr

Im kleinen, zur Straße offenen Hof sitzt es sich im Cilantro

unter Weinranken wie im Urlaub. Die Tapas sind sehr an

den deutschen Gaumen angepasst, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. Die Hackfleischbällchen

sind mit gehackten Nüssen vermengt und definitiv hausgemacht, untypisch aber lecker sind

auch die gebratenen Zucchinischeiben mit Piniensoße, die erst nach mehreren Bissen ihr Aroma entfalten.

Anders als gewohnt werden die Patatas Bravas gebacken, nicht frittiert, und noch mit Schale

versehen serviert. Die pikante Soße dazu ist kanarischer Art. Lecker!

Bodega El Amigo

Saalburgstraße 6

60385 Frankfurt

Tel. 069/94599415

bodega-el-amigo.de

Di-Fr 17:00-23:30 Uhr, Sa-So 15:00-23:30 Uhr

Die neueste Errungenschaft in der Frankfurter Tapasszene

ist die Bodega El Amigo in Bornheim. In dem

kleinem, lauschigen Garten (unbedingt reservieren!) und mit Liebe eingerichtetem Gastraum

verbringt man hier gemütliche Abende. Gambas al ajillo, Knoblauchhühnchen, überbackene

Kartoffeln, Albondigas – im Amigo sind alle Speisen empfehlenswert. Besonderes i-Tüpfelchen:

Während man auf sein Essen wartet, werden eine Ration Alioli und Oliven mit Weißbrot aufs

Haus gebracht. Das gibt es in Frankfurt selten und fühlt sich an wie in Spanien.

Centro Gallego

An der Staufenmauer 14

60311 Frankfurt

Tel. 069/219958-40

cc-gallego.de

Di-So 12:00-00:00 Uhr

Zu den schönsten Kneipen zählt das Centro Cultural Gallego

ganz bestimmt nicht, aber genau dieser Umstand macht

es so authentisch. Wer hier eintritt, bekommt das Gefühl, in einer typischen Bar irgendwo in Spanien

zu sein. Die Essensauswahl ist recht groß und das zu moderaten Preisen, unter den Tapas finden sich

hauptsächlich Fisch- und Meeresfrüchtevariationen. Empfohlen sei das Centro aber vor allem an Tagen,

an denen spanischer Fußball läuft. Dann treffen sich alle Spanier Frankfurts hier, um ihre Teams

anzufeuern. Besonders hitzig kann es beim Clásico werden, wenn Barça gegen Real Madrid spielt.

Freizeit

Isabella Caldart

7


und

Schräg

SELBST

GEMACHT

Einzigartig einkaufen im Rhein-Main-Gebiet

Es gibt Läden, an denen man unweigerlich stehen bleiben muss. Weil sie besonders dekorierte Schaufenster

bieten, sich viele Menschen davor tummeln oder einfach wegen der dargebotenen Waren

selbst. FRANK stellt Euch ausgefallene Geschäfte der Region vor.

Auf der Suche nach einem neuen Hobby?

Wie wäre es mit Jonglieren, Akrobatik

oder Theater? Material dazu findet sich

nirgendwo besser als in der Pappnase

(www.pappnase.de), unweit des Campus Bockenheim

in der Leipziger Straße 6 gelegen.

Auch wer auf der Suche nach einem geeigneten

Outfit für die nächste Halloween- oder Faschingsparty

ist, sollte unbedingt einen Fuß in

die Pappnase setzen. Denn Nostalgiemasken

sind hier ebenso vorrätig wie Morphsuits oder

witzige Fotorequisiten. Aber auch kreative Geschenkideen

wie Farbkreispuzzles, Spiele oder

Ausstechförmchen lassen sich hier erstehen!

Fans der 50er- und 60er-Jahre sowie Modebewusste

sollten unbedingt mal bei Peggy

Sue (www.peggysuefrankfurt.de) im Sandweg

61 vorbeischauen. Diese Dekaden sind

es, die der Mode Peggy Sues Pate standen.

In ihrem Shop bietet Angi Henn importierte

und nie getragene Originalmode dieser

Zeit. Fans der farbenfrohen Retromode können

zwischen femininen Kleidern, Strickjacken,

Shirts und natürlich Petticoats wählen.

Freizeit

Witziges für sich selbst oder zum Verschenken

– das bietet Miss Tula Trash (www.misstulatrash.

com) in der Bornheimer Landstraße 46. Monster

und Fledermäuse sind das Aushänge-

schild des Original Frankfurter Labels

und tragen Namen wie „Swinging

Spookies“ oder „Spookies

from Planet Trash“. Ganz

gleich, ob als Kettenanhänger,

Ring oder

auf Taschen genäht:

Die kleinen, niedlichen

Monster mit den Knopfaugen

gibt es in unterschied-

lichen Größen, Formen und

Farben. Christiane Schäfer fertigt

in ihrem Atelier in Bornheim sämtliche

Accessoires selbst liebevoll an.

8


Experten schätzen, dass jeder siebte Mensch

Linkshänder ist. Das wären mehr als 9.000 Studierende

an den Hochschulen, die das Studentenwerk

Frankfurt am Main betreut. Jeder, der

selbst mit links schreibt, weiß, dass nicht nur die

Spiralbindung beim Block schnell nerven kann,

sondern auch die Computertastatur mit dem

Zahlenblock „auf der falschen Seite“ stört. Abhilfe

für solche und viele andere Problemchen

des Alltags verspricht der Linkshändershop

(www.derlinkshaender.de) in der Goethestraße

15 in Neu-Isenburg. Dieser hilft Linkshändern

nicht nur, den Alltag zu erleichtern, sondern bietet

darüber hinaus auch witzige Geschenkideen

wie Billardhandschuhe, Boomerangs oder eine

Gartenschere, die – natürlich! – auf Linkshänder

abgestimmt sind.

Handgemachtes bietet auch Andrea Zenker in

ihrem Ideenreich (www.ideenreich-von-a-z.de)

in Offenbach, Mittelseestraße 35. In diesem

kleinen Laden werden nicht nur Nähkurse (auch

für Gruppen als Geburtstagsparty!) angeboten,

sondern auch selbstgemachte Dinge verkauft.

Besonders beliebt sind derzeit Kissen mit eingestickten

Vornamen. Aber auch kuschelige

Patchworkdecken oder witzige Bettenschlangen

lassen sich hier für kleines Geld erstehen.

Wer kennt das nicht? Jahrelang hält die Lieblingsjeans

durch, wird bei jedem Anlass getragen.

Löcher? Egal! Doch irgendwann gibt auch

das robusteste Exemplar auf. Das ist jedoch

noch lange kein Grund, sich von der liebgewonnenen

Hose zu trennen. Zwei ehemalige

Studierende der Hochschule für Gestaltung in

Offenbach erwecken sie mit ihrem kreativen

Unternehmen #1 Jeans (www.no1jeans.com)

zu neuem Leben! Natalie Vu und Marc Oswald

flicken die Löcher auf ganz besonders stylishe

Art und Weise und ganz nach Euren Farbwünschen

– damit wird die alte Jeans zum Designerstück.

Praktischerweise gibt es sowohl in der

Bernardstraße 5a in Offenbach als auch in der

Rechneigrabenstr. 1 in Frankfurt Anlaufstellen.

Gewinnspiel!

Ihr wollt Eure alte, durchlöcherte Jeans

reparieren und gleichzeitig aufpeppen

lassen? Bei uns könnt Ihr 3 Gutscheine à

15 Euro für #1 Jeans gewinnen! Schreibt

einfach eine Mail mit Euren Kontaktdaten an

fb@studentenwerkfrankfurt.de. Die ersten

drei Maileingänge werden mit einem Gutschein

belohnt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter/

innen des MainSWerks sind von der Teilnahme

ausgeschlossen.

Stefanie Rieger

Freizeit

9


www.studentenwerkfrankfurt.de


Tipps aus dem Webdschungel

Nützliches für den Studialltag

Abseits von Facebook, Wikipedia und You-

Tube gibt es viele andere interessante Seiten

im World Wide Web zu entdecken. Vor allem

für Studierende gibt es eine Vielfalt an

verschiedenen Angeboten.

Neu an der Hochschule, aber dank

Numerus Clausus und ZVS irgendwie

am für Euch falschen Ort gelandet? Über

studienplatztausch.de bekommt Ihr Unterstützung

beim Hochschulwechsel.

Viele Studierende müssen sich durch einen Nebenjob

finanzieren. Aktuelle Angebote aus dem

Rhein-Main-Gebiet gibt es auf stellenmarkt.

studentenwerkfrankfurt.de. Hier sind private

und gewerbliche Angebote zu finden.

Ihr bekommt kein BAföG, ein Nebenjob

lässt sich zeitlich nicht mit

dem Studium vereinbaren? Über

mystipendium.de könnt Ihr das

passende Stipendium für Euch finden! Schaut

Euch dort um! Ein Stipendium zu erhalten ist

nicht so unmöglich, wie manch einer denkt.

Keine Lust, schwere Bücher durch die Gegend

zu schleppen oder Zuhause zu vergessen?

Bei bookboon.com findet Ihr Fachliteratur

als pdf-Dateien.

Ihr recherchiert in Büchern und im

Internet für Eure Hausarbeit und

kommt mit den ganzen Seiten und

Links vollkommen durcheinander?

Mit zotero.org könnt Ihr Eure Quellen strukturiert

sammeln und verwalten. Sogar eine Zitierfunktion

gibt`s dazu!

Attraktiver, junger Mann zwei

Tische weiter in der Hochschulbibliothek,

Ihr schaut kurz in

Euer Buch und schwupps ist er

weg! Auf dem Weg zur Hochschule

und das hübsche Mädel aus der Bahn

ist plötzlich aus den Augen? Auf bibflirt.de

findet Ihr die beiden wieder!

Nach dem Seminar feiern gehen oder

eine interessante Veranstaltung besuchen?

Mit frankfurt.prinz.de und journalfrankfurt.de

findet Ihr nicht nur spannende

Events aus Frankfurt, sondern aus der ganzen

Region.

Und wenn es mal kostengünstig

weiter weg gehen soll oder für

ein Wochenende in die Heimat,

gibt es neuerdings viele ansprechende

Angebote in Sachen

Fernbus. Eine umfangreiche und aktuelle

Suchmaschine gibt es über busliniensuche.de.

Oft mit einem Gutschein für noch preiswerteres

Reisen.

Freizeit

Adele Berg

10


Letzte Zufluchtsstätten

für gefährdete Arten

Vielfalt erhalten, natürliche Wildnis schaffen, die

Selbst heilungskräfte der Natur wecken – das sind

wichtige Grundsätze der BUNDstiftung. Was

heißt das konkret?

Die noch junge Stiftung erwirbt Flächen, die die Natur auf

genau diese Weise schützen. In der Goitzsche-Wildnis bei

Bitterfeld zum Beispiel hat sie dafür gesorgt, dass aus einer

rund 1 300 Hektar großen, kargen Mondlandschaft Lebendiges

erwachsen ist. Kristallklare Seen haben Kraniche zu Besuch,

lange verschwundene Gras- und Krautfluren gedeihen.

Am ehemaligen Todesstreifen zwischen den beiden deutschen

Staaten schützt der BUND seit 1989 zudem das damals so

benannte „Grüne Band“. Dank des gezielten Flächenkaufs durch

die BUNDstiftung reihen sich dort mittlerweile wertvolle

Lebensräume wie Altgrasfluren und Auenwäldern aneinander.

Mehr als 600 bedrohte Tier- und Pflanzenarten konnten sich

ins Grüne Band retten.

Informieren Sie sich jetzt über Ihre Möglichkeiten

der Unterstützung.

Ihre Ansprechpartnerin Almuth Wenta ist unter

Telefon: (0 30) 2 75 86-474 zu erreichen.

Danke für Ihr Interesse!

BUNDstiftung · Am Köllnischen Park 1 · 10179 Berlin

www.bund-stiftung.de


Von der Schundliteratur

zur Graphic Novel

Ein Interview im grÖßten Comic-Archiv Deutschlands

Große Comicsammlungen sind meist privat, in Hochschulen bilden sie

eher die Ausnahme. Das Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-

Universität Frankfurt am Main verfügt mit rund 60.000 Exemplaren

über das größte Comicarchiv in Deutschland (tinyurl.com/comicarchiv).

Seit 1983 leitet Dr. Bernd Dolle-Weinkauff das Archiv neben seiner

Lehrtätigkeit am Institut. Er verwaltet den Bestand, der hauptsächlich aus

deutschsprachigen Comics besteht und unter anderem über das älteste

deutsche Comic-Heft von 1947 verfügt – mit Klaus Pielerts „Bumm macht

das Rennen“ fiel der Startschuss für die Comicgeschichte in Deutschland.

Dolle-Weinkauff stand FRANK zur Welt der Comics Rede und Antwort.

Wie ist es um den Ruf des Comics in

Deutschland bestellt?

Noch in den fünfziger Jahren galten Comics als Schundliteratur

und wurden hart bekämpft. Es gab die Befürchtung,

dass die Bildlichkeit die jungen Leute vom Lesen abhält. Comics

wurden als Literatur für Lesefaule oder sogar als Un-Literatur

verschrien, die nur ein schlechtes Surrogat darstellen kann für

richtige Literatur.

Freizeit

12

Klaus Pielert: "Bumm macht das

Rennen - Eine Bilderfolge voller

Abenteuer" aus dem Jahr 1947, das

erste deutsche Comic.

Aber heute sind Comics nicht

mehr so verschrien, oder?

Gott sei Dank nicht. Eine Wendung ist eingetreten, als

auch Erwachsene anfingen, sich für intelligente Serien

wie Asterix zu interessieren. Comics wurden nun nicht

mehr als bild-idiotische Machwerke denunziert, sondern

in einen größeren Kontext von Literatur eingeordnet, die

ebenfalls mit Bildern arbeitet – wie zum Beispiel das

Bilderbuch, das ganz ähnliche Strukturen aufweist. Einen

großen Einfluss darauf hatte die Strömung, die unter der

Sammelbezeichnung „Graphic Novel“ zusammengefasst

wird. Das sind literarisch ambitionierte Comics, die sich

auch ernste Themen vornehmen. Sie finden Anerkennung

in Kreisen, die mit ihrem Verständnis von seriöser

Literatur nur bestimmte Werke hochhalten und alles

andere ausschließen.

Wie gelangt das Comicarchiv an

seinen Bestand?


Wie gelangt das Comicarchiv an

seinen Bestand?

Wir haben keine Mittel, um Comics zu kaufen und

sind auf die Schenkungen von Stiftern angewiesen.

Das sind entweder Verlage, die in Deutschland

Comics produzieren oder private Stifter, die uns

ihre persönlichen Sammlungen oder einzelne

Exemplare überlassen. Manchmal mache ich

mich selbst auf, um die Comics bei den Stiftern

abzuholen, das bedeutet natürlich einigen

Aufwand. So kommen aber auch hochkarätige

Sammlungen ins Archiv, zum Beispiel vor einigen

Jahren die Science-Fiction-Comic-Sammlung der

Documenta 7 in Kassel. Das Vertrauen ist auch

ein Beleg für den guten Ruf des Archivs: Die

Stifter können sich darauf verlassen, dass die

Comics gepflegt werden und der Öffentlichkeit

zugänglich bleiben.

Warum kÖnnen die Comics

nicht mit nach Hause

genommen werden?

Allgemein sind Comics fragile Medien, oft

sind sie durch Benutzung in einem schlechten

Zustand. Daher haben wir uns entschieden,

die Comics nicht in die Ausleihe zu geben,

sondern nur für den Lesesaal zur Verfügung zu

stellen. Dort können alle fotografiert, die besser

erhaltenen Exemplare auch gescannt oder

kopiert werden.

Kann der Bestand irgendwann

digitalisiert werden?

Wir digitalisieren nur kleine Teile des Bestands,

die stark nachgefragt werden oder

für Lehrveranstaltungen notwendig sind. Sie

müssen sich 80 Teilnehmer eines Seminars

vorstellen, die alle das gleiche Comicheft

brauchen. Bei diesem kleinen Teil wird es

aber vorerst bleiben, die Digitalisierung muss

bedarfsorientiert geschehen. Eine vollständige

Digitalisierung wäre gar nicht möglich, weil

an vielen Comics noch Copyright besteht.

Welche Neuerscheinung kÖnnen

Sie für unsere Leser empfehlen?

Empfehlungen sind schwierig, weil die Comicleserschaft

wesentlich heterogener ist als

die der belletristischen Literatur. Das liegt an der

Rezeption: Die Interessen der Romanleser werden stark durch die Feuilletons geprägt, während

sich Comicleser auf bestimmte, ganz spezifische Interessen

konzentrieren, die oft weit auseinandergehen. Manche Leser

jagen Comics aus den Fünfzigern hinterher, ihren Kindheitserinnerungen,

die sie irgendwann aus den Augen verloren

haben. Andere fahren auf die neuesten Graphic Novels

ab. Wer aber schon Comicluft geschnuppert hat, für den ist

„Jimmy Corrigan, the smartest kid on earth“ von Chris Ware

ein wirklicher Genuss. Es ist schön, dass seit kurzem eine

deutsche Übersetzung vorliegt.

„Jimmy Corrigan“ von Chris Ware

Reprodukt Verlag, 2013

Das Interview führte

Patrick Schlereth

Freizeit

13


ultur

Kulturelle

Hohenf luge

Museum, Theater und Kunst in der Region

Frankfurt, das sind nicht nur Hochhäuser, Banken

und Ebbelwoi. In der Mainmetropole sind

60 Museen beheimatet, die nach Vorlesungsende

oder am Wochenende mit spannenden

Ausstellungen locken. Dazu hebt sich mehr als

hundertmal in der Woche der Vorhang für die

Vorstellungen auf den rund 20 Bühnen und für

30 freie Gruppen. Aber nicht nur Frankfurt selbst

bietet eine bunte Kulturszene. Spannende Angebote

gibt es auch in den umliegenden Städten

Offenbach, Rüsselsheim und Wiesbaden zu entdecken.

des Kulturprogramms der Frankfurter Buchmesse,

bei der Brasilien 2013 Gastland ist. Auch

die Schirn Kunsthalle (www.schirn.de) nimmt

sich der Kunst Brasiliens an: „Street-Art Brazil“

heißt es dort vom 5. September bis 27. Oktober.

In der Ausstellung präsentiert die Schirn

Graffitikunst vom großen Wandgemälde bis

zum kleinen, gesprühten Zeichen.

Freizeit

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Im Rhein-Main-Gebiet ist die Auswahl an Museen

schier unendlich. Wer alte Meister schätzt, der

sollte sich einen Termin vormerken: Vom 23.

Oktober bis 2. Februar zeigt das Städel (www.

staedelmuseum.de) am Frankfurter Mainufer

„Dürer. Deutscher Meister“. Die Ausstellung veranschaulicht

das Schaffen des Malers in der

ganzen Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten:

Vom Tafel- und Leinwandbild über

die Handzeichnungen und Blätter in unterschiedlichen

druckgrafischen Techniken bis hin zu den

von ihm verfassten und illustrierten Büchern.

Brasilien, wohin das Auge blickt: Das südamerikanische

Land ist in gleich zwei Frank-

furter Ausstellungen im Herbst Thema. Bis zum

12. Januar ist im Museum für Moderne Kunst

(www.mmk-frankfurt.de) die bislang umfas-

sendste Retrospektive des brasilianischen Künst-

lers Hélio Oiticica zu sehen. Die Schau ist Teil

Onesto (a.k.a. Alex Hornest),São Paulo, 2011


Film

Vor allem bei Fans ist das Eintracht Frankfurt Mu-

seum (www.eintracht-frankfurt-museum.de) sehr

beliebt, das sich direkt in den Katakomben des

Stadions befindet. Hier sind nicht nur historische

Dokumente, Filmmaterial und absolute Unikate

zu sehen, dort finden auch regelmäßig sehenswerte

Gesprächsrunden aus der Reihe „Tradition

zum Anfassen“ statt, bei der auch schon

Idole wie Jürgen Grabowski und Anthony Yeboah

vorbeigeschaut haben. Im Stadt- und Industriemuseum

in Rüsselsheim (www.museum-

Luminaleboot, Nacht der Museen 2012

ruesselsheim.de) gibt es eine Mischung aus

Kultur-, Technik- und Sozialgeschichte zu bestaunen.

Und wo eignet sich eine solche Ausstellung

besser als in der Automobilstadt, die Operetten sowie unterhaltsame Tanz,- Musi-

namhafte Konzerte, ausgezeichnete Opern und

durch den einstigen Schlosser Adam Opel cal,- und Varietédarbietungen. Und nicht jede

Weltruhm erlangte?

Stadt kann wie Frankfurt von sich behaupten,

den kleinsten Konzertsaal der Welt mit nur 25

Zuschauerplätzen zu besitzen. Im Kuhhirtenturm

in der Großen Rittergasse in Sachsenhausen ist

regelmäßig Kammermusik zu hören. Eine Dauerausstellung

im ersten und zweiten Stock des

Hauses ist dem Leben und Wirken des großen

Komponisten Paul Hindemith gewidmet.

Stadt und Industrie Museum Rüsselsheim

Studierende können sich zudem über besondere

Rabatte freuen. Für gerade einmal 42 Euro

erhalten sie mit der MuseumsuferCard (www.

museumsufercard.de) ein Jahr lang Eintritt in 34

Frankfurter Ausstellungshäuser, darunter auch

das Deutsche Ledermuseum (www.ledermuseum.de)

in Offenbach. Letzteres hat so manche

Schätze zu bieten: So sind hier etwa die Seidenstiefel

der legendären österreichischen Kaiserin

Sissi zu sehen – aber auch die Turnschuhe,

mit denen Joschka Fischer 1985 seinen Eid

als hessischer Minister ablegte.

Nicht nur Musik beflügelt die Sinne, sondern

auch hochwertige Theateraufführungen. Und

davon gibt es zwischen Wiesbaden, Frankfurt

und Offenbach viele. Wie wäre es beispielsweise

mit dem großen Volksschauspieler Michael

Quast, der bis 2014 mit seiner Fliegenden

Volksbuehne (www.fliegendevolksbuehne.de)

im Cantatesaal im Großen Hirschgraben 21 in

der Frankfurter Innenstadt auftritt und auch andere

Lokalitäten in der Region besucht?

Es gibt einiges an Kulturluft zu schnuppern.

FRANK wünscht viel Spaß beim Entdecken!

Stefanie Rieger

Theater

Doch die Kulturregion hat weitaus mehr als „nur“

Museen zu bieten. Zur Aufführung kommen hier

15

Freizeit


Sommerlaune für den Herbst

Die Nächte werden länger und die Tage kürzer. Der Sommer ist vorbei. Mit diesen Alben kommt

er nochmal zurück. Erinnerungen an Tage am See und an Festivalwochenenden werden wach.

© Mighty Oaks

The Mighty Oaks

Just One Day (2013)

Die Mighty Oaks: Eine Berliner Indie-Folk Band. Im

Gewimmel der Bands aus diesem Genre stechen die

Hauptstädter durch die Stimme von Sänger Ian Hopper

heraus. Just One Day, ihr zweites Mini-Album, ist für

Musikhörer, die es auch mal ruhig mögen und keine

Angst vor Harmonien und Countryklängen haben.

Anspieltipp: Just One Day

Maps and Atlases

Beware and Be Grateful (2012)

Experimenteller Indie-Pop mit vielfältigen Rhythmen.

Die Songs auf Beware and Be Grateful sind sperrig

und schön, gelassen und dynamisch, getragen und

treibend. Maps and Atlases, eine Math-Rock-Band aus

Chicago, machen keine Musik für Nebenher. Richtig

Zuhören ist gefragt!

Anspieltipp: Old Ash

© FatCat Records

Devendra Banhart

Mala (2013)

Psychodelic-Folk-Rocker Devendra Banhart zeigt auf

Mala wieder sein ganzes Können. Verrückt, ruhig,

folkig, elektronisch, ironisch, reggaelastig. Egal in

welchem Genre er wildert, die Musik klingt immer unverkennbar

nach Banhart: Große Stimme, eine Menge

Witz und schräge Klänge!

Anspieltipp: Your Fine Petting Duck

Freizeit

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© Nonesuch Records / Warner Music

Doro Frangopoulos


Wie verschafft Ihr Euch gute Laune im

grauen Herbstalltag?

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! … und zeigt sich nicht immer von

seiner farbenfrohen Seite.

Stefanie, Hochschule Geisenheim

„Je nach Laune mit tanzen, essen oder schlafen. Süßigkeiten machen

mich ebenfalls immer glücklich. Ich koche mir einen schönen Tee,

setze mich auf mein Sofa und genieße meinen Moment der Ruhe.

Dann freue ich mich sogar ein wenig über das trübe Wetter. So kann

ich mich schön einkuscheln und meinen warmen Tee trinken, auf-

gewertet mit meinen Lieblingssüßigkeiten. Wenn ich besonders viel

Entspannung suche, höre ich dabei schöne Musik oder lese ein gutes

Buch. Wenn ich in Stimmung bin, tanze ich auch gerne und habe überhaupt keine Lust

zum Entspannen. Dann ist Spaß angesagt und Ablenkung vom grauen Wetter geboten.

Sollte alles ganz mies sein, lege ich mich hin, schlafe eine Runde und wenn ich wieder

aufwache, sieht die Welt ganz anders aus.“

Artem, Goethe-Universität

„Durch die Befolgung des Prinzips von Wladimir Iljitsch Lenin:

‚Lernen, lernen, nochmals lernen!‘. Dem grauen Herbstwetter

entkomme ich, indem ich immer wieder neue Bereiche finde, für

die ich mich interessiere und in denen ich mich gerne weiterbilden

möchte. Besonders im politischen Bereich kann ich mich regelrecht

in der Fachliteratur verlieren. Politik ist meine Leidenschaft, doch

auch weiterführende sowie aktuelle Themen bieten immer Potenzial,

um Wissen zu erlangen. Wenn ich mich nicht mehr konzentrieren

kann, besuche ich auch gerne das Schauspielhaus und sehe mir ein Theaterstück an.

Anschließend brenne ich darauf, die grundlegende Literatur des Stückes kennenzulernen.

Oberflächlich ausgedrückt, versüße ich mir den grauen Herbstalltag mit Wissen und dem

Erlangen von Wissen.“

Julia, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

„Ich bin Cello-Spielerin aus Leidenschaft. Wenn ich Cello spiele, verfalle

ich immer wieder in tiefe Ruhe und Zufriedenheit. Der Klang dieses

Instruments hebt meine Laune immer wieder aufs Neue. Dann befinde

ich mich in einer anderen Welt. Diese Momente schenken mir so viel

Kraft, dass mich der Herbst mit seinem Farbspiel nur unterstützt und

ich nichts finden kann, das grau und betrüblich auf mich wirken kann.

Die Musik ist nicht nur eine Kunst, sondern auch ein Ventil, dass Farbe,

Liebe und Freude in mein Leben bringt.“

Viktoria Henning

Freizeit

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