der Xf in grün os 1.60 für den motif Xs - EasySounds

easysounds.eu

der Xf in grün os 1.60 für den motif Xs - EasySounds

MUSIC PRODUCTION GUIDE

Der offizielle News Guide voN Yamaha & easY souNds zur Yamaha music ProductioN ProduktliNie

Ausgabe

Februar 2011

inhalt

Namm-News 1:

Xf iPad applications 3

Namm-News 2: karma

für motif Xf / Xs 5

motif Xs update:

os version 1.60 7

motif Xf videotest 9

user-erfahrungsbericht

zum motif Xf

teil 1: Performances 10

feedback: Neo soul rhodes

für motif Xf / Xs / es 14

motif Xf / Xs / s90 Xs:

songproduktion

mit arpeggios 15

dtX-workshop: Battery 3

von Native instruments 21

sounds & Goodies 23

impressum 37

der Xf in grün

os 1.60 für den motif Xs


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Februar 2011

Namm-News 1: motif Xf iPad applications

Ein neues OS-Update für den MOTIF XF ermöglicht die drahtlose MIDI-Verbindung mit Yamahas neuen

iPad-Applications. Schließen Sie einfach einen kompatiblen Wi-Fi-USB-Stick an und schon können Sie

zwischen XF und iPad MIDI-Events hin- und herschicken.

Dafür gibt es von Yamaha vier neue iPad-Applications, mit denen Sie Ihren MOTIF XF um das Touch-Display des

iPads erweitern: Keyboard Arp & Drum Pad, Faders & XY Pad, Multi Editor Essential und Voice Editor Essential

ermöglichen es, mit einem Apple iPad drahtlos Ihren MOTIF XF zu spielen, zu programmieren und zu mischen.

keyboard arp & drum Pad

Keyboard Arp & Drum Pad ist

eine App, die über eine Wi-Fi-

Verbindung Noten zum Yamaha

MOTIF XF überträgt. Sie

können damit auf der abgebildeten

Tastatur und den Drum-

Pads spielen sowie Arpeggios

triggern - und das alles komplett

drahtlos. Da Keyboard Arp und Drum-Pad auf unterschiedliche Kanäle gestellt werden können, können Sie Ihre

Melodien, Akkorde und Drum Beats gleichzeitig zu den Phrasen des Arpeggiators spielen.

faders & XY Pad

Die Faders & XY Pad MIDI Control App steuert die Sounds des MOTIF XF per MIDI CC-Events, die vom iPad über

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

die Wi-Fi-Verbindung gesendet

werden. Für jedes der 50 Templates

können acht Fader mit

bis zu drei Control-Change-

Parametern belegt werden. Der

einzigartige XY-Pad-Modus

ermöglicht die Steuerung gleich

mehrerer Fader, indem Sie

einen Ball lenken, der von den Seiten des XY-Gitters auch wieder zu rück prallt - und so eine ganz eigene Art der Vektor-

Synthese darstellt. Diese App bietet einzigartige neue Möglichkeiten, am MOTIF XF zu schrauben.

multi editor essential

die Mix-Effekte und den Master-EQ detailliert bearbeiten.

voice editor essential

Der Multi Editor Essential

bietet Ihnen für Ihr iPad alle

Werkzeuge, die Sie zur

Bear beitung der Mixings im

Song- und Pattern-Modus brauchen.

Sie können Lautstärke,

Pano rama, Chorus- und Reverb-

Send jedes Parts steuern sowie

Voice Editor Essential ist ein

einfacher iPad Editor für die Effekte

innerhalb der MOTIF XF

Voices - ebenfalls drahtlos über

eine Wi-Fi-Verbindung. Der

Editor konzentriert sich auf

die detaillierte Bearbeitung der

Insert-Effekte, System-Effekte

und der EQs - die Einstellung dieser häufig geänderten Parameter profitiert deutlich vom großen Grafikdisplay des

iPads. Auch einige grundlegende globale Parameter wie Tap Tempo und Volume sind ebenfalls im Zugriff.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.yamahasynth.com/jp/library/motif_xf/ipad/soon.html


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Februar 2011

Namm-News 2: karma für motif Xf / Xs

Karma-Lab freut sich, die Entwicklung und be-

vorstehende Veröffentlichung von der „KARMA

MOTIF Software“ für PC und Mac ankündigen

zu können (199 $ im Direktvertrieb von

Karma-Lab). Dieses brandneue Zugang in ihrer

Reihe von Software-Anwendungen portiert

die preisgekrönte und patentierte KARMA

Algorithmic Music Technologie, die bisher nur

für Korg Workstations erhältlich war, auf den

Yamaha MOTIF XS und den Yamaha MOTIF XF.

KARMA-Entwickler Stephen Kay meint dazu: „Diese

aufregende neue Zusammenarbeit ermöglicht es mir,

die Power von Karma einem völlig neuen Kundenstamm

anzubieten und die großartigen Sounds und

Features der Yamaha MOTIF-Serie zu verwenden. Ich

kann kaum abwarten, bis Sie erfahren, was wir damit

geschaffen haben - es fügt Ihrem Vergnügen und Ihrer

Verwendung der MOTIFs eine ganz neue Dimension

hinzu“.

Mit KARMA MOTIF feiert mit einer Vielzahl an

neuen Features auch die neue dritte Generation der

KARMA-Technologie ihre Premiere.

Die KARMA MOTIF Performances verwenden den

Song / Mixing-Modus, in dem jeder der 64 Songs ein

kompletter KARMA Algorithmic Music Groove ist,

mit bis zu 16 Parts und sechs Modulen, eine linken

und einer rechten Zone zur Steuerung von KAR-

MA sowie zum Spielen von Soli. Die Arpeggios des

MOTIF sind in vielen Performances als zusätzliche

Elemente integriert, die über die 16 Chord-Trigger

hinzugefügt werden können. Da der MOTIF sich

bereits im Song-Modus befindet, ist es nur ein kleiner

Schritt zur Aufnahme der KARMA-gestützten Musik

in den MOTIF-Sequencer - alternativ können Sie die

Ausgabe der Events zu einer externen DAW routen.

Darüber hinaus kann eine KARMA Performance beim

Laden eine beliebige MOTIF Voice, Performance,

Song, Pattern oder Master aufrufen, so dass KARMA

in jedem der Modi des MOTIF verwendet werden

kann.

„KARMA ist eines der innovativsten und interaktivsten

Musik-Software-Programme, die jemals entwickelt

wurden“, sagte Athan Billias, Marketing-Direktor

bei Yamaha Pro Audio & Combo Division. „Die

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Kombination der unglaublichen Vielfalt der MOTIF

Arpeggios und seiner einzigartigen Features, wie dem

Echtzeit Loop-Remix, macht KARMA und MOTIF zu

einer der mächtigsten Musikproduktions-Plattformen,

die heute verfügbar sind.“

Die KARMA MOTIF-Software für PC und Mac kostet

199 $ und ist direkt von Karma-Lab ab April 2011

erhältlich.

Weitere Informationen:

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http://www.karma-lab.com

Video-Präsentation von Stephen Kay auf der NAMM:

http://www.yamaha.com/namm/w2011/

videosandphotos.htm

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Februar 2011


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Februar 2011

motif Xs update: os version 1.60

Von vielen MOTIF XS Users bereits sehnlichst

erwartet wurde das Update des Betriebssystems

OS 1.60 – bietet es doch Features, die

bisher ausschließlich dem Nachfolgemodell

MOTIF XF vorbehalten waren.

Das Update kann auf dieser Website heruntergeladen

werden:

http://www.yamahasynth.com/downloads/

drivers_software/

Hier ein Überblick der neuen Funktionen des OS 1.60.

waveform-duplikate löschen

Die vermutlich bedeutsamste neue Funktion ist der

INTEGRATED SAMPLING Job „Delete Same

Name Waveforms“, mit dem vorhandene Waveform-

Duplikate gelöscht werden können. Unnötig besetzter

Sample-Speicher wird dabei wieder freigegeben. Die

Zuordnung der Waveforms zu den Voices wird bei der

Ausführung des Jobs automatisch korrigiert.

Zum Löschen werden die User Waveforms nacheinander

angewählt. Duplikate werden jeweils im unteren

Display-Bereich als „Same Name Waveforms“ angezeigt.

Diese können durch Bestätigung mit ENTER

gelöscht werden.

Die Prozedur wird für jede Waveform separat ausgeführt.

Gleichzeitig mit dem Löschen der Waveform-Duplikate

wird automatisch eine Korrektur der Zuordnung

in den Voices vorgenommen. Anstelle der Duplikate

wird dort im entsprechenden Element die Original-

Waveform zugeordnet.

Beim Löschen mehrerer Waveform-Duplikate nacheinander

können Lücken in der Waveform-Liste

entstehen. Dies läßt sich aber korrigieren, indem der

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Speicherinhalt (Voices inkl. User Waveforms und

Samples) einmal mit dem File-Type „all voice“ gespeichert

und wieder geladen wird.

Das Zusammenstellen von Voices unterschiedlicher

Soundbibliotheken inklusive der User Waveforms und

Samples wird durch diese neue Funktion erheblich

vereinfacht. Wir werden dies in einer anderen Ausgabe

in einem speziellen Feature zur Soundverwaltung

anhand von Beispielen noch näher beleuchten.

tap tempo

Mit dem aktuellen Update ist die manuelle Synchronisierung

des Tempos möglich. Die Geschwindigkeit,

mit der die TAP-Taste (F6) mehrfach hintereinander

gedrückt wird, bestimmt das Tempo. Das Ergebnis der

manuellen Tempoeingabe kann oben rechts im Display

abgelesen werden.

Die TAP-Funktion steht nur im obersten Display des

jeweiligen Modus zur Verfügung.

drum voice edit im mixing mode

Beim MOTIF XS war es bisher nicht möglich, Drum

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Februar 2011

Voices im Mixing Mode zu editieren (SF6 Vce Edit).

Dies ist jetzt mit der Version 1.60 realisierbar. Die

bearbeiteten Drumkits können als User Drum Voice

gespeichert werden.

Bearbeiten und speichern von samplevoices

als mixing-voice

Es ist jetzt möglich, im Mixing-Play-Display des

Song-/Pattern-Modus eine Sample-Voice in eine Mixing-Voice

zu konvertieren, so dass die gesampelten

Audiodaten dann als Voice bearbeitet werden können.

Nach der Anwahl einer Sample-Voice im Mix Play

(siehe unten) steht die Funktion „Vce Conv“ (F6) zur

Verfügung. Diese erlaubt das Speichern der Sample-

Voice als Mixing-Voice. Anschließend kann die

Mixing-Voice mit allen Voice Parametern und Effekten

bearbeitet werden. Beispielsweise können Bearbeitungen

der Insert Effekte, EQ, Filter und Hüllkurven

erfolgen.

Die bearbeitete Mixing-Voice kann – falls gewünscht

– auch als normale User Voice gespeichert werden.

zusätzliche menüs im sampling-edit-/

sampling-main-display

Die Funktionen [F3] Normalize, [F4] Slice und [F5]

Remix sind jetzt direkt vom Sampling-Edit-Display

bzw. vom Sampling-Main-Display aus erreichbar.

Zuvor standen diese Funktionen ausschließlich als

Keybank Jobs zur Verfügung.


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motif Xf videotest

Ein Videotest des MOTIF XF von Mathias Höderath ist jetzt auf musikmachen.de online:

http://www.musikmachen.de

Mathias Höderath ist Pianist und Keyboarder und liebt vor allem seine Vintageinstrumente. Er arbeitete bereits mit

vielen nationalen und internationalen Künstlern wie z.B. Club des Belugas, Pimps im Park, Sweetbox, Clueso,

Thomas Godoj, anna.luca (just to name a few) zusammen, ist als Arrangeur tätig und saß auch für diverse Roncalli- und

Musicalproduktionen an den Keyboards. Wenn er nicht gerade unterwegs ist, komponiert er für sein eigenes Jazztrio.

Außerdem wurde der MOTIF XF von Jan-Christoph Fritz in KEYBOARDS (Ausgabe 01/2011) getestet:

http://www.keyboards.de/

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

user-erfahrungsbericht zum motif Xf

teil 1: Performances

von Harald Landsdorf

Harald Landsdorf - alias Musiker Lanze - hat

sich einen Namen gemacht durch Forum-

Engagement, Demos, YouTube-Videos, Statements

im MOTIF News Guide und unzählige

persönliche Kontakte zu MOTIF-Usern.

In dieser und der nächsten Ausgabe schildert Harald

seine ersten Eindrücke vom neuen MOTIF XF. Zunächst

beginnt er mit einer Beschreibung der Performances

– dem Herzstück des XF.

Dass man mit Performances richtig viel Spielspaß haben

kann, war ja bereits beim MOTIF XS der Fall. Die

Kombinationsmöglichkeit von bis zu vier Voices mit

dem vierfach Arpeggiator wurde in vielen raffinierten

Arrangements genutzt. Die drei Performance Bänke

des MOTIF XS sind übrigens in den User Bänken 2 -

4 des MOTIF XF weiterhin vorhanden, während sich

die 128 neuen Performances, um die es hier gehen

soll, in USER 1 befinden. Diese basieren weitestgehend

auf den 128 neuen Voices der User Voice Bank 1.

Die Programmierer haben es hier richtig „krachen

lassen“.

Februar 2011

Offensichtlich wurde Wert darauf gelegt, die Performances

mit Hilfe der Spielhilfen wie Knobs, AF1 &

AF2, Modulationsrad oder Ribbon Controller sehr

variabel zu gestalten. Auch viele der neuen Arpeggien

kommen hier zum Einsatz. Ein besonderes Highlight

sind dabei die Arpeggien, die die AF1/2 Funktionen

automatisieren, so dass in diesen Performances

bestimmte Klangdetails bzw. Voice-Elements beim

Abruf von ARP1 – ARP5 automatisch zugeschaltet

werden. Dadurch erreichen diese Performances einen

sehr lebhaften und abwechslungsreichen Sound.

Entstanden sind Performances für die verschiedensten

Musikrichtungen wie Hip-Hop, Trance, Techno, Funk,

Jazz und vieles andere mehr. Was mich persönlich hier

sehr anspricht ist, sind die Performances in Richtung

Chill Out/Ambient. Da findet man viel Neues.

Ein Schwerpunkt bei den Performances ist auch der

Bereich Dance/Trance, worüber sicher die Electronic

Musiker unter uns erfreut sein dürften.

Beim Steppen durch die einzelnen Performances geht

es mir wie schon beim MOTIF XS. Man spielt eine

Performance an und ist sofort zum Improvisieren in-


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Februar 2011

spiriert. Dies verführt zu stundenlangen Sessions und

ruck zuck ist plötzlich viel Zeit vergangen ohne dass

man es gemerkt hat.

Nun aber zu einigen Performances der User Bank 1

die mich persönlich sehr angesprochen haben. Allerdings

muss ich hierzu sagen, dass die Beurteilung

einzelner Performances natürlich auf meinen persönlichen

Vorlieben beruht, welche sicher abweichend sein

können von dem was andere Musiker mögen.

Schaltet man den Motif XF ein bekommt man mit dem

MASTER 1 als erstes die Performance A13 „Inner

Wind“ präsentiert. Und hier geht es gleich richtig ab!

Da grooved es los, werden Voices durch den LFO

gejagt, da springen die Sounds im Panorama herum

und die Arpeggien treiben ständig das Tempo an und

halten die Performance in Bewegung. Und die Drums

aus dem neuen „Illest Hip-Hop Kit“ tun ihr übriges.

Nutzt man dann hier noch die AF1/2 Taster, hört man

zusätzliche oder alternative Voice Elements, die den

Sound stark ändern. Kurzum…eine wirklich gelungene

Performance, die abwechslungsreich und mit viel

Liebe zum Detail programmiert wurde. Ich war davon

so inspiriert, dass ich hiermit mal eben eine knapp

acht Minuten lange Improvisation aufgenommen habe,

die Ihr auf meinem YouTube Channel „MotifXSUser“

anhören könnt.

Unter A1 findet man „Piano Elektro“. Hier kommt das

neue S6 Piano im Chill Out zum Einsatz, gepaart mit

dem Brass Motion Pad, welches regelrecht „einschwebt“

und damit eine schöne Weite innerhalb der

Performance erzeugt.

A5 „Indian Xperience“, ebenfalls aus der Chill Out

Riege, setzt die neue „Xtreme Harp“ mit einem tollen

VCM Flanger Effekt und dem passenden Groove ein.

Durch den Effekt „Tempo Cross Delay“ wirkt der

Sound unheimlich breit.

Performances wie B7 „Electric Mystery“, C1 „Silent

Lake (auch hier findet man das S6 Piano wieder),

D1 „Gentle Chillgroove“ oder aber B16 „Hand Mates“

sind wirklich sehr liebevoll programmierte Performances

für die Musiker unter uns, die gern mal etwas

relaxen wollen.

A7 „Purple Stone“ kommt als Techno-Stil daher und

macht seinem Namen alle Ehre. Bei drei der Parts

können mit AF1/2 Soundvariationen erzeugt werden.

Und auch hier schafft das Tempo Cross Delay eine

schöne Breite im Sound. Überhaupt ist die Gruppe

der Techno und Trance Styles häufig vertreten so

dass jedem Raver, DJ oder Electronic Musiker das

Herz lachen dürfte. Ein Highlight ist die Performance

B2 „Trance Vision“ bei der die neue 8-Zonen Drumvoice

„8Z Trance Basic“ den nötigen Groove liefert

und im Part 2 die „Bass Machine AF1“ das Tempo

antreibt sowie in Part 3 die „TranciusStepz AF1&2“

den nötigen Hintergrund liefert, um es auf jeder Raver

Party richtig abgehen zu lassen. In diese Gruppe reiht

sich nahtlos C2 „Sweet Patches“ ein. Hier kommen

unter anderem die neuen Arpeggien zum Einsatz welche

gezielt die AF1/2 Funktion automatisieren.

Auch die Hip Hop Fans dürften an vielen neuen

Per formances Ihre Freude haben, wie beispielsweise

an E14 „Hip Hop Orchestra“, welche in einer etwas

ungewöhnlichen aber gerade deshalb interessanten

Mischung aus Hip Hop und Klassischem Orchester

daher kommt. Hier kommen gleich vier der neuen

Voices zum Einsatz. Aber auch andere Performances

wie A04 „Lurch“ (ganz schön abgefahren), A14 „Acic

Shuffle“ oder B14 „Rolla Freak“ (in Richtung Reggae

angehaucht) dürften ihre begeisterten Anhänger finden.

B11 „Big Watches“ ist ein der Performances, bei

denen man sofort beim Anspielen hört, an welchem

Song sie orientiert sind…unverkennbar Coldplays

„Clocks“. Sehr schön, dass man damit sogar den Piano

Part gleich in Forum von passenden Arpeggien geliefert

bekommt, so dass man hier sofort diesen Song

nachspielen kann.

Oder nehmen wir mal A11 „Open the door“…

“door“???…soll es auf die Band „The Doors“ hinwei-

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sen? Ich denke schon, denn die Voices in Part 3 „VX

Full Bars“ und Part 4 „VX Full Bars Amped“ assoziieren

bei mir gleich ein paar Songs der Doors.

F11 „60s Boarder Town“ - eine schöne Performances

der Musik aus den „guten alten Zeiten“…bei diesem

Rhythmus kommt mir sofort „Save the last dance for

me“ in den Sinn….sehr schön gemacht.

F3 „Rockin` the Country“ sagt eigentlich alles, die

neue „1Coil Amped Vel“ Gitarre passt hier wie „die

Faust aufs Auge“. Und irgendwie erinnert mich der

Rhythmus an „Major Tom“ von Peter Schilling.

Auch in Sachen Jazz und Funk wird man fündig, wie

z.B. bei A12 „Jazz Lounge“ mit einem richtig cool

groovenden Bass, B12 „Swingin` Organ Club“ oder

F6 „Tenor to the Max“, bei der das neue Tenor Sax

zum Einsatz kommt. Hier wird das Sax richtig schön

„rotzig“ wenn man in die Tasten „reinhaut“. Natürlich

gibt’s hiervon noch mehr - aber da sollten die Jazzer

mal selber reinhören.

Auch bei den ethnischen Voices gibt es Neues und

auch diese wurden in einigen Performances glanzvoll

eingesetzt.

A15 „Pass the Naan“ bringt in Part 3 die „Indian

Harmony“ und Part 4 die neue „Sitar“ zum Einsatz.

Part 2 spielt sehr passend dazu die „Tambura“, und für

den richtigen Groove sorgen hier die „Hand Percussion“

Drums. Da fühlt man sich gleich in den Orient

versetzt.

Auch B15 „Piccolo Party“ oder E15 „Afro Pop“ zielen

in diese Richtung.

Nicht so orientalisch, aber dafür umso effektvoller

ist D15 „Japan Festival“. Hier fühlt man sich in ein

Mittelalter-Fest versetzt, welche ja in jedem Sommer

in vielen Städten mit den entsprechend ausgerüsteten

Musikdarbietungen zu finden sind. Doch drückt man

mal auf SF2 (ARP2), dann hat sich doch tatsächlich

ein Japaner unter die Musiker gemischt. Witzig und

echt eine kleine Überraschung in dieser Performance.

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

Auch für die Liebhaber der Klassischen Musik gibt

es Klangfutter. Beispielsweise die Performance B10

„Yamaha Concerto“ - ein klassisches Ensemble, in

dem drei der neuen Voices zum Einsatz kommen. Die

„Real Timpany“ und „French Horn 2“ sowie das etwas

kleinere besetzte „String Ensemble“ lassen sich hervorragend

für entsprechende Intros/Outros in Sachen

Classic einsetzen. Spielt man unterhalb von E2 mit

richtig viel Kraft, werden die Timpany aktiv – so kann

man sich dann nebenbei als Pauker aus dem Orchester

hervortun und eingeschlafene Zuhörer wecken!

Mit C10 „Baroque Ensemble“ fühlt man sich in das

barocke Zeitalter versetzt und man wartet eigentlich

nur noch drauf, dass Mozart zur Tür reinkommt, sich

an sein Spinett setzt und mitmischt.

Auch E10 „Fugue in D-Minor“ schafft die nötige

Atmosphäre für klassische Interpretationen der alten

Meister.

Und zu guter Letzt noch einige interessante FX-Performances.

C16 „Chaos Layer“… hier passiert richtig viel. Jede

Menge an Effekten und die verwendeten Arpeggien

schaffen eine sphärische und geheimnisvolle Atmosphäre.

Alle Controller wurden sinnvoll belegt und

lassen viel Spielraum für zusätzliche Variationen.

C8 „Falling Monks“ ist ein sehr effektvolles und dichtes

Layer-Pad.

E16 „Eighties Dreams“ ist eine sehr variable FX-Sequenz,

wenn man mit den Knobs und AF1/2 hantiert.

Plockernde Arpeggien vereint mit dichten sphärischen

Klängen…absolut gelungen.

A8 „Fountain“ klingt mit dem Einsatz der neuen „Ambient

Harp“ geheimnisvoll und mystisch.

Und zu guter Letzt noch eines meiner Highlight in

Sachen Performances: D9 „Drummers of Tokyo“.

Gewaltig dringen der Groove des „Big Kit“ und der

fette Synthsound „Big Comp“ in meine Ohren! Drückt

man ARP4, bekommt das ganze richtigen Druck und


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

es hämmert quasi los. Auch gibt es wieder sehr viele

Möglichkeiten, innerhalb der Performance noch

mehr abgehen zu lassen indem man gezielt die AF1/2

Taster bzw. die anderen Controller einsetzt. Kurzum:

Gewaltig, fett und richtig schön laut!

Zusammenfassend kann man zu den Performances

sagen: Danke an die Programmierer, denn man hat

hier wirklich sehr viel neues „Material“ zusammengestellt,

um uns User zu begeistern. Und man merkt

es ja sicher schon bei mir: Ich bin ein absoluter

Liebhaber des Performance-Modus und freue mich

immer, wenn mir dahingehend etwas geboten wird,

was mich inspiriert und zum stundenlangen Improvisieren

einlädt. Oftmals sind Performances für

mich der Ausgangspunkt für ein komplettes Song-

Arrangement.

Harald Landsdorf

Harald Landsdorf hat für die Leser des Music Production

Guides eine beeindruckende Sammlung von

Performance-Demos im mp3-Format zusammengestellt.

Fast alle Demos wurden in einem Durchgang

live eingespielt. Die Variationen entstanden durch

Umschaltung von ARP1 – 5 und massivem Einsatz der

Spielhilfen.

Hier der Downloadlink:

http://www.mediafire.com/?twkfbdc9qru9gnh

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

feedback: Neo soul rhodes für motif Xf / Xs / es

Die in der letzten Ausgabe vorgestellte Sound-

library „Neo Soul Rhose“ von Gopsel Musicians

kommt bei MOTIF-Usern hervorragend an.

Hier einige User-Kommentare zu dem neuen

Produkt:

„Nach problemloser Installation auf dem XS8 und ersten

Tests muss ich sagen: Das ist mit Abstand das beste

an klassischem Rhodes, was mir je unter die Finger

gekommen ist. Nicht nur

die Sounds sind absolut

authentisch - das Verblüffendste

ist für mich, dass

es irgendwie gelungen ist,

auch das Spielgefühl der

(fürchterlichen) Tasten

eines 30 Jahre alten Rhodes

zu implementieren.

Ich fühle mich echt in die

Zeit zurückversetzt, als

wir vor 25 Jahren zum

Gig als Möbelpacker das

73er Rhodes mit seinen

gefühlten zwei Zentnern

mitgeschleppt haben.

Das Ding schmatzt in den Bässen und glockt in den

höheren Passagen, dass es eine wahre Freude ist. Mein

Fazit: Dieses Soundset ist wirklich jeden Cent wert

und sollte in keinem guten Setup fehlen. Kompliment

an die Soundprogrammierer!“

„Das Set ist sein Geld wert, wenn auch vielleicht nicht

jeder etwas damit anfangen kann. Die Samples sind

authentisch - insbesondere im Dynamikbereich. Sehr

schön ist auch, dass man den Bassanteil wie beim Original

stufenlos ( AS1) regeln kann. So kommt Druck

in die linke Hand.“

„Ich habe mir dieses Soundset heute auch zugelegt

und kann mich der allgemeinen Begeisterung nur voll

und ganz anschließen!!“

Februar 2011

„Ich komme auch aus der Generation die das Fender-

Rhodes und die spätere Entwicklung zu den DX7

E-Piano-Sounds hautnah miterlebt hat. Mit diesem

Soundset für die Rhodes-Sounds plus FM-Xpanded

für die DX-Pianos (beides extrem nah an den Originalen!!)

sind für mich als altem Fan dieser Vintage-

Piano-Sounds Weihnachten und Ostern zusammengefallen!

Das ist wirklich Extraklasse!!“

„Da bin ich, frisch zurück

von der Probe und

berichte über den Einsatz

der Rhodessounds (Neo

Soul). Was soll ich sagen?

Zu Hause im Wohnzimmer

fand ich die Sounds

schon recht amtlich und

habe da den Kauf schon

nicht bereut. Jetzt nach der

Probe hat sich mein erster

Eindruck nur noch bestätigt.

Die Sounds setzen

sich durch, sind druckvoll

im Bass und samtig in den

Höhen - es macht einfach

nur Spass mit der Dynamik zu spielen. Ich werde die

Werkpresets wohl nicht mehr anfassen - obwohl ich

die auch schon nicht schlecht fand.“

„Der Rodes-Sound ist super. Kürzlich habe ich mich

an den XS gesetzt und einfach nur Rhodes gespielt.

Stundenlang. Das ist mir seit meinem Kauf von Organ

Session nicht mehr passiert.“


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

motif Xf / Xs / s90 Xs: songproduktion mit arpeggios

teil 3 - wie geht es weiter?

von hape13

Als Fortsetzung zu Teil 2 möchte ich mit die-

sem Teil einige Möglichkeiten aufzeigen, das

erarbeitete Material weiter zu verarbeiten

und damit den kleinen Workshop abschließen.

Wie bereits im letzten Teil angerissen, sind die Arpeggios

mit sehr viel Sachverstand und Feeling für die

unterschiedlichen Instrument-Kategorien produziert.

Für mich ist allein die Möglichkeit, diese Daten via

MIDI exportieren zu können, keine Selbstverständlichkeit.

Für Musiker mit einer Affinität zum Computer-orientierten

Produzieren haben sich in den vergangenen

rund 20-30 Jahren Möglichkeiten eröffnet,

die man sich in Zeiten traditioneller Musikproduktion

nicht ansatzweise erträumt hätte. Aber jeder, der sich

mit diesem Thema auseinandersetzt, hat mit Sicherheit

die Erfahrung gemacht, dass es nicht ausreicht, alle

Sounds dieser Welt auf einer Tastatur zur Verfügung

zu haben. Soll ein authentisches Ergebnis erzielt

werden, sind grundlegende Kenntnisse zum jeweiligen

Instrument unabdingbar.

Ein anschauliches Beispiel ist das Schlagzeug. Ein

HitHat-Pattern aus quantisierten Achteln, bei denen

jeder Schlag den selben Velocity-Wert hat, klingt eben

wie aus einer Maschine. Wenn ein Schlagzeuger auf

der ersten Zählzeit eines Taktes ein Becken anschlägt,

gibt es in aller Regel nicht gleichzeitig einen HitHat-

Schlag. Das sind nur zwei ganz einfache Beispiele, die

sich auf ein Instrument beziehen.

Ist also MIDI die Basis Ihrer Produktionen, spricht

nichts dagegen, die als MIDI-Daten vorliegenden

Arpeggien zu Lernzwecken zu analysieren und die

Ergebnisse in Ihre Arbeit einfließen zu lassen. Sie haben

sich schon immer gefragt, warum eine bestimmte

Drumsequenz „groovt“ und eine andere nicht? Warum

schauen Sie es sich nicht einfach an? Sie könnten z.B.

im Drum-Editor auf alle oder nur bestimmte Instrumente

temporär eine Standard-Quantisierung anwenden

und dann mit dem Original-Part vergleichen.

Beispiel Bass, Gitarre, Synthesizer: Wie funktioniert

die Programmierung einer MIDI-Spur unter Verwendung

der erweiterten Varianten einer MegaVoice, wie

eine typische Synthesizer-Akkord-Spur? Selbst nur

dieses Thema bietet Material für mehr als einen weiteren

Workshop.

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midi-feintuning

Zurück zu dem kleinen Projekt, welches Sie analog

zu Teil 2 dieser Reihe erarbeitet haben. Die Möglichkeiten

des Arrangierens mit Hilfe der SysEx-Befehle

waren im wesentlichen das Wechseln der fünf ARP-

Varianten, sowie das gezielte Muten der ARP-Parts.

Nun stehen Ihnen jedoch sämtliche MIDI-Parameter

und -Funktionen für jedes einzelne Event zur Verfügung.

Sie können Events transponieren, in der Zeitachse

verschieben bzw. Event-Längen beeinflussen,

Controller-Daten manipulieren, Events löschen oder

hinzufügen, um nur einen kleinen Auszug zu nennen.

Dazu nachfolgend zwei praktische Beispiele.

Bei einigen Performances folgt der Bass dem Spiel

der linken Hand in tiefe Lagen, die auch mit einem

sechssaitigen Bass nicht mehr erreichbar sind. Vielleicht

möchten Sie auch die Basstöne für bestimmte

Bereiche des Songs von der Akkord-Logik abweichen

lassen. Dazu ist das Transponieren der entsprechenden

Noten erforderlich. Ich empfehle für einen solchen

Fall, den fraglichen Bereich durch Schneiden am

jeweiligen Taktbeginn und -ende freizustellen, die

Locator-Positionen an diesen Bereich anzupassen und

den Loop zu aktivieren. Öffnen Sie dann bitte den

Bereich im Cubase-Key-Editor und transponieren die

gewünschten Noten, es ist während der Wiedergabe

möglich. Dazu ein Tipp: Wenn Sie Töne im Editor mit

der Maus ziehen, besteht die Gefahr, dass sie auch im

Timing verschoben werden. Daher ist es besser, die

Noten anzuwählen und dann über die Computer-Tastatur

mit den Pfeiltasten in Halbtonschritten an ihre neue

Position zu transponieren. Oktav-Sprünge erreichen

Sie, wenn Sie zusätzlich zur Pfeiltaste die Umschalttaste

(Shift) betätigen. Zur Veranschaulichung dieser

Arbeitsgänge habe ich ein kurzes Video vorbereitet.

Name der Basis-Performance: „W Coast `80“.

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http://gallery.me.com/hp13/100496

(Username: „yamaha“, Kennwort: „arpw2“)

Diverse MOTIF-Performances verwenden die Varianten

4 und 5 als Fill-In bzw. Break. Für die Produktion

MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

eines ganzen Songs ist das sicher nicht ausreichend.

Wenn Sie einen Band-orientierten Titel produzieren

möchten, kommen Sie um das Variieren mindestens

der Drum-Parts für unterschiedliche Fills nicht herum.

Kein Schlagzeuger wird einen Break oder Fill innerhalb

eines Titels in der selben Version wiederholen, es

sei denn, das Arrangement schreibt dies explizit vor.

Auch dafür ist es sinnvoll, sich einen oder zwei Takte

der Drumspur freizustellen, um sie im Drum-Editor

separat bearbeiten zu können. Für das Anpassen von

Drum-Fills eignet sich ebenfalls die Loop-Funktion.

Wer sich zu den Spezialisten in Sachen Schlagzeug

zählen kann, wird mit ein paar gezielten Mausklicks

sofort die richtigen Schläge auf das jeweilige Instrument

setzen und vielleicht in einem Arbeitsgang noch

die Velocity korrekt anpassen. Aber auch, wenn man

in diesem Thema nicht so sattelfest ist, lässt sich sogar

mit der „Try & Error-Methode“ zu guten bis erstaunlichen

Ergebnissen kommen. Lassen Sie dazu einfach

den Abschnitt bei geöffnetem Drum-Editor im Loop

laufen und erzeugen neue Varianten durch Entfernen

bzw. Hinzufügen von Schlägen. Durch ein unbegrenztes

UNDO in Cubase können Sie jederzeit schrittweise

bis zur Ursprungsversion zurückkehren.

Vorausgesetzt es soll nach Live-Drums klingen sind

Ihrer Experimentierfreude nur zwei wesentliche Grenzen

gesetzt: Ein Schlagzeuger hat (i.d.R.) nur zwei

Hände und Füße und aufeinanderfolgende Schläge

sind fast nie gleich laut. Um Ihnen diesen Arbeitsgang

etwas textsparend zu veranschaulichen, habe ich ebenfalls

ein kurzes Video produziert.

http://gallery.me.com/hp13/100501

(Username: „yamaha“, Kennwort: „arpw2“)

export-Geschäfte

Wenn Sie Ihre kleine Produktion auf der MIDI-Ebene

fertig arrangiert haben, wird in aller Regel der Export

in eine Audio-Datei Ihr nächstes Ziel sein. Eine

schrittweise Anleitung der unterschiedlichen Möglichkeiten

für diesen Arbeitsgang passt nicht in den


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

Rahmen dieses Workshops, daher an dieser Stelle nur

ein Überblick. Die wahrscheinlich gängigste Methode

für eine Audio-Aufnahme wird die Verbindung zwischen

dem Stereo-Ausgang des Instruments und einem

Stereo-Eingang des Computers sein. Ob es sich bei

dem Eingang um einen einfachen Line/Mic-Eingang

oder eine Soundkarte/Interface handelt, hat für die

Qualität der Aufnahme eine Bedeutung, nicht aber für

die Verfahrensweise. Für diesen Fall erzeugen Sie in

Cubase eine Stereo-Spur, weisen den Audio-Eingang,

den Sie verwenden möchten, dieser Spur zu.

Passen Sie bitte den Pegel am Eingang so an, dass

genügend Headroom unterhalb der 0db-Grenze bleibt

und es nicht zum Clipping kommt. Nun aktivieren Sie

die Rec-Funktion für diesen Kanal, wenn nicht bereits

geschehen.

Setzen Sie die Locator-Positionen an den Beginn und

das Ende Ihrer MIDI-Spuren und starten Sie die Aufnahme.

Die MIDI-Spuren werden abgespielt, während

gleichzeitig die Stereo-Spur aufgenommen wird. Nach

Beendigung besteht die Möglichkeit, über die Normalisierung

den Pegel anzuheben, um den evtl. überproportionalen

Headroom auszugleichen.

Die so erzeugte Spur können Sie mit den Möglichkeiten

Ihrer Cubase-Version weiter bearbeiten, in andere

Formate wandeln, auf CD brennen und vieles mehr.

Wenn Sie kein Audio-Interface haben oder den Audio-

Eingang an Ihrem Computer für nicht geeignet halten,

gibt es für die Modelle MOTIF XF, MOTIF XS ab

Version 1.5 und S70/90XS die Möglichkeit des USB-

Audio-Recordings z.B. auf einen USB-Stick. Wenn

Sie diesen am „To-Device-Anschluss“ angeschlossen

haben gehen Sie bitte wie folgt vor:

MOTIF XF/XS:

• [FILE]-Taste betätigen

• [F4]-Taste „Audio“ betätigen

• Mit Cursor [▲►▼◄], [DEC/INC], oder

[DIAL]-Rad das USB-Device und Verzeichnis

auswählen

• [SF1]-Taste „Rec“ betätigen

• Dateinamen vergeben

• [ENTER]-Taste betätigen

• „Trigger Level“ von „manual“ auf „1“ ändern

• [ENTER]-Taste betätigen (Statusanzeige ändert

sich von „STANDBY“ zu „WAITING“)

Beim S70/90XS haben Sie auch die Möglichkeit, den

internen Flash-Speicher (192 MB, ca. 74 Minuten

Audio) für Aufnahmen zu nutzen.

S70/90XS:

• [AUDIO REC/PLAY]-Taste betätigen

• Mit Cursor [►◄] „Rec“ anwählen

• [ENTER]-Taste betätigen

• Mit Cursor [►◄] „internal“ oder Ihren USB-

Stick anwählen

• Mit Cursor [▼►◄] und [DEC] „Trigger

Level“ von „manual“ auf „1“ ändern

• [ENTER]-Taste betätigen (Statusanzeige ändert

sich von „STANDBY“ zu „WAITING“)

Durch die letzte Aktion (vor [ENTER]) startet die

Aufnahme mit dem Überschreiten des eingestellten

Levels (1), was den Vorteil bietet, dass Sie sich

nach dem Vorbereiten der Aufnahme am Instrument

wieder uneingeschränkt Cubase zuwenden können.

Starten Sie nun den Song und die Aufnahme beginnt.

Nach Beendigung des Songs betätigen Sie erneut die

[ENTER]-Taste. Die Frage „Save Audio Rec File?“

bestätigen Sie ebenfalls mit [ENTER]. Über die Audio-Play-Funktion

können Sie das neu aufgezeichnete

File sofort zur Kontrolle anhören und anschließend auf

Ihren Computer übertragen.

17


die alternative

In den letzten Jahren hat die Produktionsmethode mit

fertigen Audio-Files - und zwar nicht ausschließlich

Drumloops - an Popularität gewonnen. Beispiele

dafür sind Programme wie Sequel (Steinberg) oder

Garage-Band. (Apple). Angenommen, Sie möchten

auf diese Art produzieren, aber mit selbst erarbeiteten

Audio-Files. Möglicherweise auch nur, um die bereits

vorliegende Library mit fehlenden Komponenten

zu vervollständigen. Die Performance-Arpeggien

der MOTIF-Familie mit ihrer Kombinationsvielfalt

können dafür eine nahezu unerschöpfliche Quelle sein.

Je nach Komplexität und Anspruch kann sogar auf

den Import der MIDI-Daten aus dem Instrument nach

Cubase verzichtet werden, was entsprechende Zeitersparnis

mit sich bringt.

Ich hatte beschrieben, welche Werkzeuge für gezieltes

Arrangieren bereits über die „Arpeggio-Fernsteuerung“

mit Hilfe der SysEx-Befehle aus der DAW heraus

zur Verfügung stehen. Über das Starten, Stoppen

und den Wechsel der ARP-Variationen hinaus können

Sie einzelne Parts jederzeit muten und wieder aktivieren,

Lautstärken der Parts kontrollieren und natürlich

auch mit dem Spiel auf der Tastatur oder dem gezielten

Setzen von Noten in einem der Cubase-Editoren

automatisierte Ergebnisse erzielen, die weit über die

Möglichkeiten einer normalen Aufnahme des Tastaturspiels

hinaus gehen. Dazu wieder ein konkretes

Beispiel. Es sollen eintaktige Pattern eines Drum-/

Bass-Grooves für unterschiedliche Tonarten und in

abweichenden Variationen vorproduziert werden.

Starten Sie mit einem Projekt, welches dem im Teil

1 erarbeiteten Stand entspricht, falls erforderlich mit

dem erneuten Import des zu Ihrem Instrument passenden

MIDI-Files. Wenn Sie das Beispiel nachvollziehen

möchten, wählen Sie am Instrument die Performance

mit dem Namen „Deep House 2“. Erzeugen Sie nun

auf der „Record“-Spur einen eintaktigen MIDI-Part,

stellen Sie die Sync-Verbindung her und setzen das

Tempo in Cubase auf ca. 130 bpm. Auf der „Arp-On“-

18

MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

Spur platzieren Sie nun bitte die Parts „Arp On“, „Arp

1-5“ (nach Wahl) und „Arp Off“ so vor bzw. an das

Ende des eintaktigen „Record“-Parts, dass sich ungefähr

folgendes Bild ergibt:

Zeichnen Sie an die Null-Position Ihres Rec.-Parts

A im Key-Editor eine Bass-Note mit beispielsweise

diesen Daten:

Der SysEx-Befehl „Arp-Off“ sollte auf die Zählzeit

„n.4.4.0“ (das „n“ steht für die Position Ihres Record-

Parts A, also z.B. 1.4.4.0).

Es soll eine Variation dieses Parts erstellt werden.

Rahmen Sie alle vier Parts ein und fertigen Sie über

den Befehl „Duplizieren“ aus dem Menü „Bearbeiten“

eine Kopie aller Parts an.

In die Kopie des Rec.-Parts A fügen Sie eine weitere

Note ein mit den folgenden Daten:

Im Ergebnis:

Starten Sie die Wiedergabe an der Position Ihres ersten

Parts („Arp On“). Beide Varianten laufen vollautomatisiert

jeweils für den einen Takt. Erzeugen Sie nun

nach eigenem Ermessen neue Kopien und transponieren

die Noten in passende Tonarten oder erzeugen

weitere Varianten z.B. durch die Manipulation der

Noten. Wenn Sie alle benötigten Versionen haben, sind

Sie mit einfachen Schritten in der Lage, Audio-Dateien

davon aufzunehmen. Die bereits beschriebenen

Aufnahme-Methoden bleiben dabei gleich.

Es gibt aber für dieses Beispiel noch ein paar kleine

Tipps, die das Arbeiten schneller und angenehmer ma-


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

chen. Cubase nimmt auch Audio-Daten innerhalb der

Locator-Positionen auf. Da das Audio-File nur eintaktig

sein soll, können Sie mit entsprechenden Voreinstellungen

das sonst notwendige Schneiden umgehen.

Durch die Position der „Fernsteuer-Parts“ außerhalb

des aufzunehmenden Taktes benötigen Sie eine Kombination

aus Abspielen und Aufnehmen. Setzen Sie

dazu bitte zunächst die Locatoren an Beginn und Ende

des aufzunehmenden Taktes. Eine schnelle Methode

ist das Anwählen des betreffenden

Parts mit nachfolgendem

Betätigen der „P“-Taste

Ihrer Computer-Tastatur.

Würden Sie jetzt „Record“

auslösen, könnten die Parts

der „Arp-On“-Spur nicht überfahren werden, weil die

Aufnahme immer am linken Locator beginnt. Setzen

Sie dazu bitte den Cursor für die Songposition an den

Beginn des „Arp

On“-Parts. Aktivieren

Sie anschließend die

Funktionen „Auto-

Punch-In und -Out“

im Transportfeld.

Starten Sie nun, nachdem Sie die Audio-Spur für

die Aufnahme aktiviert haben, bitte die Wiedergabe

(nicht die Aufnahme!). Cubase überfährt die notwendigen

Steuer-Parts, startet und beendet automatisch

die Aufnahme an den Locator-Positionen. Sie haben

damit ein fertig geschnittenes, eintaktiges Audio-File.

Wiederholen Sie diese Aktion für jede Ihrer erzeugten

Varianten. Anschließend sind Sie in der Lage, alle

Audio-Parts gemeinsam anzuwählen, um ggf. eine

Normalisierung auszuführen.

Für die Files aus einer USB-Recording-Session ist

das Schneiden leider nicht zu umgehen. Durch die

Auto-Start-Routine am Beginn der Aufnahme ergeben

sich aber in jedem Fall definiert passende Startpositionen,

die in einem Cubase-Projekt sofort an ein Raster

angelegt werden können.

Mit den Audio-Parts sind Sie nun in der Lage, sehr

flexibel zu arrangieren - jenseits von MIDI, Sync und

SysEx. Zusätzlich ergeben sich mit Audio-Material

grundsätzlich weitere Möglichkeiten und Effekte, die

mit MIDI-Daten entweder schwer oder überhaupt

nicht zu realisieren sind, beispielsweise Scrubbing

oder Reverse-Effekte. Dazu ein letztes Beispiel, wie

ein Arrangement aussehen könnte. Die Audio-Files

wurden lediglich aneinander gelegt, den letzten eintak-

tigen Audio-Part habe ich in Achtel zerschnitten und

jedes zweite Achtel mit der Reverse-Funktion umkehren

lassen.

Das Ergebnis können Sie als mp3-Datei herunterladen.

files.me.com/hp13/1ragq0.mp3

(Kennwort: „arpw2“)

Bilanz

Die Performance-Arpeggios des MOTIF XS/XF sowie

der aktuellen S-Serie können - richtig angewendet -

eine Quelle der Inspiration sein, die so schnell nicht

versiegt. In Kombination mit den bereits sehr groß

dimensionierten ROM-Inhalten sowie optional erhältlichen

Soundsets wage ich die Behauptung, dass es

kaum Musikstile und Geschmacksrichtungen gibt, die

nicht damit bedient werden könnten. Das Instrument

kann in Kombination mit einer geeigneten DAW wie

Cubase zur Sound- und Groove-Zentrale eines Studios

erklärt werden und Bereiche abdecken, für die früher

ein riesiger Equipment-Park erforderlich gewesen

wäre. Voraussetzung ist und war - gestern wie heute

- eine gute Kenntnis und ein routinierter Umgang mit

den Dingen.

19


Mein Ziel war es, Ihnen sowohl einige technische

Zusammenhänge und Arbeitsabläufe etwas näher zu

bringen, als auch Impulse zu geben, in welch vielfältige

Richtungen Sie Ihre Ideen weiter entwickeln

können. Die Grenzen, die das ausschließliche Arbeiten

am Instrument, auf der Software-Ebene oder auf MIDI

oder Audio beschränkt jeweils mit sich bringen, werden

verschoben, teilweise auch aufgelöst.

Es würde mich freuen, wenn dieser Mini-Workshop

Ihnen einen kleinen Motivationsschub, Ihnen Anreiz

für das Ausleben Ihrer Kreativität oder Hilfestellung

für bestimmte Arbeitsabläufe geben konnte. Nutzen

Sie gern auch die Foren, um sich auszutauschen zu

Optimierungen, Weiterentwicklungen und/oder neuen

Ideen. Das Jahr 2011 ist noch jung, es bleibt spannend!

In diesem Sinn bis demnächst,

20

Ihr/Euer hp

MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011


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Februar 2011

dtX-series: let‘s get ready to rumble!

Battery 3 von Native

instruments

von Ralf Mersch

Es gibt viele gute Drum PlugIns auf dem Markt.

Darum starten wir eine neue Serie, in der wir

uns intensiv mit diesen beschäftigen.

Im Lieferumfang des Yamaha DTX900 ist eine Version

von Steinberg Cubase AI5. So hat jeder DTX-

Drummer die Möglichkeit, mit einem MAC oder PC

MIDI-Drumtracks aufzunehmen und PlugIns anzusteuern.

Wir möchten allen DTX-Usern und Studios

das Arbeiten mit den PlugIns erleichtern und programmieren

gerade Drumkits für das DTX900, die an die

Kits der PlugIn-Hersteller angeglichen werden.

Im ersten Test habe ich Cubase AI5 und Battery 3

in stalliert. Wichtig ist, dass man den USB-Treiber

für das DTX900 auf seinen Rechner installiert. Den

Treiber können Sie von der Yamaha DTX Webseite

downloaden:

http://dtxdrums.yamaha.com

(Bereich Downloads, Driver & Software)

TIP! Hier finden Sie auch andere nützliche Dateien,

zum Beispiel können Sie Ihr DTX900 auch als Remote

Controller einsetzen, um viele Funktionen im

Cubase zu steuern.

Die Hardware spielt natürlich eine wichtige Rolle,

da wir geringe Latenzzeiten brauchen. In diesem

Fall arbeite ich mit einem MacBook Pro und einem

Steinberg USB Audio Interface CI 2+, das sehr gute

Ergebnisse erzielt.

Battery 3 von Native instruments

Battery 3 enthält eine große Sample Libary von ca.

12 GB und 102 Drumkits.

Die Kits sind in sechs Gruppen aufgeteilt:

• Acoustic Kits (13)

• Production Kits (19)

• Percussion Kits (15)

• Electronic Kits (22)

• Synthetic Kits (22)

• Special Kits (11)

Passend zu diesen Drumkits habe ich Gruppen im

DTX900 programmiert, die Sie hier downloaden

können:

http://www.easysounds.eu/dtx_battery.zip.

21


In der ZIP Datei befindet sich auch eine PDF-Datei

mit der Auflistung der kompletten Drumkits und den

dazugehörigen Dateinamen. Natürlich können Sie

die Kits noch nach Ihren Wünschen ändern. Das wird

im Abschnitt „Soundbelegung im DTX900 ändern“

beschrieben.

Nachdem Sie den USB-MIDI-Treiber auf Ihren

Rechner installiert haben, müssen Sie die Einstellung

„MIDI In/Out“ im DTX900 auf USB stellen:

• Taste [Utility]

• Taste [F5] MIDI

• Taste [SF3] Other

• INC/DEC Tasten “MIDI In/Out” auf USB stellen

• Taste [Enter/Store] Einstellungen speichern

Jetzt das DTX900 mit dem Rechner verbinden und

Cubase starten. Nachdem Sie ein neues Projekt erstellt

haben, bitte eine MIDI Spur (Kanal 10) anlegen und

dessen MIDI-Input auf „Yamaha DTX900 Port 1“ stellen.

Das Instrument „Battery 3“ laden und den MIDI-

Output der vorher erstellten Spur auf „Battery 3“ stellen.

Wenn Sie sich im PlugIn ein Drumkit ausgesucht

haben, laden Sie das gleiche Kit in das DTX900.

Vorsicht! Beim Laden der Drumkit-Gruppen werden

die User Kits im Speicher überschrieben. Also

bitte vorher die eigenen Einstellungen auf USB-Stick

speichern!

Nachdem Sie Ihre Daten gesichert und die DTX900-

Battery-Drumkit-Gruppen auf einen USB-Stick

gespeichert haben, können Sie die Drumkits in das

DTX900 laden.

Laden der Drumkit-Gruppen per USB-

Stick:

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• Taste [File]

• Taste [F2] Load

• Cursortasten Type auf „AllKit“ stellen

• Cursortasten Datei auswählen

• Taste [SF1] Exec

• Taste [Drumkit] das gewünschte Drumkit im

User Speicher auswählen

MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

Laden einzelner Drumsets per USB-Stick:

• Taste [File]

• Taste [F2] Load

• Cursortasten Type auf „Kit“ stellen

• Cursortasten Gruppe auswählen

• Taste [Enter] drücken

• Cursortasten Drumkit auswählen

• Taste [SF1] Exec

• User Speicherplatz auswählen

• Taste [SF1] Exec

• Taste [Drumkit] das gewünschte Drumkit im

User Speicher auswählen

Soundbelegung im DTX900 ändern:

Wenn Sie andere Sounds aus dem Battery Kit nutzen

möchten, können Sie die Belegungen einfach ändern.

• Taste [F3] STK/ALT

• Das gewünschte Pad anschlagen

• Cursortasten die Einstellung „Note“ auswählen

• INC/DEC Tasten die Note ändern dadurch wählen

Sie einen anderen Sound

• Speichern Taste [Enter/Store]

• Cursortasten User Speicherplatz auswählen

• Speichern Taste [Enter/Store]

• Zum Bestätigen

[INC/YES] drücken

Durch die Änderungen

können Sie Ihre individuellen

Drumkits erstellen.

Natürlich bietet auch

Battery 3 viele verschiedene

Möglichkeiten, um

individuelle Sounds zu

erstellen.

Ich wünsche Ihnen viel

Spaß mit Ihrem DTX &

Battery 3!

Ihr Ralf Mersch


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

kostenlose drumkits für dtX900k / dtX950k / dtXtremeiii

Yamaha bietet kostenlosen Content für DTX900K, DTX950K und DTXTREMEIII.

Inzwischen stehen insgesamt fünf Content Packages zum Download bereit:

• Extra Content 1 - Jazz Kit (4 Drum Kits)

• Extra Content 2 - Rock Kit (13 Drum Kits)

• Extra Content 3 - Electronic Kit (15 Drum Kits)

• Extra Content 4 - Vintage Kit (6 Drum Kits)

• Extra Content 5 - Oak Kit (6 Kits)

Insgesamt stehen somit 44 Drumkits (150 MB Samples) zur Verfügung.

Weitere Informationen und die Download-Links finden Sie hier:

http://dtxdrums.yamaha.com

Wählen Sie dort Downloads / Driver and Software

ocean way drums dtXPaNsioN kit

Diese drei Drum Kits wurden vom Yamaha Sound designer Dave Polich auf der Basis der Sample Library von Ocean

Way (Sonic Reality) produziert.

Es handelt sich um Drum Kits mit sehr komplexer Programmierung und Multiple Velocity Layers.

Hier der Downloadlink:

http://www.dtxperience.com/dtxpansion.php

23


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MUSIC PRODUCTION GUIDE

flash memory content für motif Xf

Yamaha bietet in Kooperation mit Third Party

Softwareanbietern (KEYFAX, EASY SOUNDS,

DSF, SONIC REALITY) umfangreichen kostenlosen

und optionalen Flash Memory Content

an.

Für alle registrierten MOTIF XF User wird bereits

ab Geräteauslieferung ein kostenloses Flash Memory

Content-Package als Download erhältlich sein, das

eine hervorragende Ausgangsbasis für eine bis zu

zwei Gigabyte erweiterbare Sample-Library bildet,

die im Flash Memory „nicht-flüchtig“ gespeichert ist.

Das Content-Package enthält drei neue User Voice

Bänke, 353 User Waveforms, 458 MB Samples und

zwölf User Drumkits.

Hier ein Überblick der Voice Bänke des Flash

Memory Content-Packages:

User Voice Bank 1 – Factory Content

Enthält unverändert den neuen Factory Content

des MOTIF XF. Diese Bänke wurden deshalb nicht

mit zusätzlichem Flash-ROM Content belegt.

Februar 2011

User Voice Bank 2 – Yamaha Bank

Eine Auswahl zusätzlicher Voices aus der Yamaha

Library: S700 Piano, Organs, Brass & Reeds,

Sweet Voices, Pads.

User Voice Bank 3 -Third Party Bank

Organs, Synth Leads, Synth Comps, Synth Strings,

Pads, Atmospheres... Voice-Auswahl aus den

Soundlibraries von DCP PRODUCTIONS und

EASY SOUNDS. In dieser Bank sind u.a. je 32

Voices aus den EASY SOUNDS Libraries „Organ

Session“ und „Phat Analog“ enthalten.

User Voice Bank 4 – Oriental Instruments

128 Oriental Instrument Voices, mit Micro

Tunings, überwiegend programmiert von dem türkischen

Musiker Mert Topel. Wenn Sie die Voices

mit der normalen Tonskala spielen möchten,

stellen Sie in VOICE – EDIT - COMMON EDIT –

F1 General – SF2 Play Mode unterhalb von Micro

Tuning den Parameter Bank auf „Pre“ und Tuning

Number auf „1“.


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

User Drum Voice Bank

Die User Drum Voice Bank enthält 12 neue Drum-

kits (Acoustic Drums, Oriental Percussion, Hip

Hop, House...)

Die oben aufgeführten Voice Bänke können zunächst

einzeln auch in das SDRAM des MOTIF XF (flüchtiger

Sample-Speicher) geladen werden, wenn noch

kein Flash Memory Modul installiert wurde.

Ein Laden einzelner Voice Bänke in das SDRAM ist

auch zum schnellen Vorhören vor der Installation in

die Flash Memory geeignet.

Der kostenlose Flash Memory Content kann per

E-Mail mit dem Stichwort „MOTIF XF Flash Content“

hier bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

MOTIF XF User erhalten anschließend einen Downloadlink

mit einer Freischaltung. Außerdem erfolgt

automatisch eine Registrierung für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides.

optionale soundangebote für motif Xf

Auch von Third Party Anbietern wird es ein umfangreiches

Softwareangebot für den MOTIF XF geben.

Führend werden dabei wie bereits beim MOTIF XS

die Soundschmieden KEYFAX (motifator.com) und

EASY SOUNDS (easysounds.de) sein.

Beide Firmen planen zur Zeit umfangreiche Flash

Memory Content Packages. Hier ein Überblick der

von EASY SOUNDS geplanten Produkte:

XFlash1 = „Dance“

Dance, Trance, Electronic, Pop... ca. 350 MB

Samples, 384 Voices, 64 Performances

Bundle der Soundlibraries Synth Xtreme, Dance

Xpanded und Hypnotic Stepz

XFlash2 = „Live“

Soundlibrary für Live-Musiker und Produ -

zenten, ca. 350 MB Samples, 384 Voices,

128 Performances

Bundle der Soundlibraries Stage & Studio, Organ

Session und Phat Analog

XFlash3 = „Atmospherics“

Pads, Atmos, Soundeffects, ca. 350 MB Samples,

384 Voices, 64 Performances

Bundle der Soundlibraries Chill Xperience, Magical

Pads und Mystic Spheres

Diese Soundpakete können jeweils komplett in ein

Flash Memory Expansion Module geladen werden.

Einzelne Komponenten (z.B. User Voice Bänke)

können jedoch auch in den SDRAM-Speicher geladen

werden. Dies ist sowohl zum schnellen Vorhören sehr

praktisch – oder wenn kein Flash Board installiert ist.

Zusätzlich zu diesen Packages wird auch die komplette

MOTIF XS Soundlibrary von EASY SOUNDS für

den MOTIF XF aufbereitet und zeitnah zur Auslieferung

des XF lieferbar sein. Fast alle Titel der Library

können wahlweise in den SDRAM-Speicher oder den

Flash-Speicher geladen werden.

Hier eine Übersicht aller vorgesehenen MOTIF XF

Soundsets:

• „Stage & Studio“

• „Dance Xpanded“

• „Synth Xtreme“

• „Hypnotic Stepz“

• „Chill Xperience“

• „Phat Analog“

• „Magical Pads“

• „Mystic Spheres“

• „Vocoder Dreamz“

• „Organ Session“

• „Drum Performer“

• „FM Xpanded - Vol. 1“

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

MOTIF XS European Loyalty Program – Version 2

Für MOTIF XS User gibt es mit dem „European

Loyalty Program” zusätzlichen kostenlosen

aber dennoch hochwertigen Content.

Es wird eine hochwertige Voice- und Samplelibrary

geboten, die von Yamaha Europe in Kooperation mit

EASY SOUNDS produziert wurde und aus folgenden

Inhalten besteht:

• Das 3-Layer Yamaha S700 Stereo Piano (32 MB,

komprimiert), das bereits im Yamaha S90 ES

enthalten ist und als das „Non-Plus-Ultra“ der

Yamaha-Pianos gilt. Das Piano ist spielfertig in

verschiedenen Variationen vorhanden (z.B. Brite,

Dark, Ballad Stack)

• „Sweet Voices“ vom Yamaha Tyros (Trumpet,

Trombone, Saxophon, Panflute...)

• Neue Chöre und Scatvoices

• Best-of Zusammenstellung aus den optional erhältlichen

Soundsets

von EASY SOUNDS

(Synths, Pads &

Atmosphären, Orgelsounds...)

• Best-of Zusammenstellung

aus der

Xpanded Series von

Yamaha Europe

(konvertiert vom

MOTIF ES)

• Ein WAV-Pool mit 200 WAV-Files im Umfang

von 93 MB. Es handelt sich um Drumloops,

Vocal- und Vocoder Phrasen, Soundeffekte und

Atmosphären

Ferner enthält das Loyalty Program einen umfangreichen

MOTIF XS Quick Guide, der aus den bisherigen

Folgen des MOTIF News Guides zusammengestellt

und übersichtlich in einem PDF-File kombiniert

wurde.

Februar 2011

Schicken Sie Ihre Registrierung für das Loyalty-

Program per e-mail mit dem Stichwort „MOTIF XS

Loyalty Program“ an:

motifnews@easysounds.de

Nach erfolgter Registrierung erhält der MOTIF XS

User von EASY SOUNDS einen Downloadlink mit

einer Freischaltung für das Content Package. Die

Downloadgröße beträgt 221 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

Alternativ kann das „European Loyalty Content

Package“ auch auf einem USB-Stick geliefert werden.

Dazu ist nach der Bestätigung der Registrierung

die Bestellung eines leeren USB-Sticks im EASY

SOUNDS-Shop unter www.easysounds.de mit dem

zusätzlichen Hinweis „MOTIF XS Loyalty Program“

erforderlich.

Bereits registrierte MOTIF XS User können ein

Update auf die Version 2 hier anfordern:

motifnews@easysounds.de


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

motif Xs soundset: “oriental instruments & Percussion”

MOTIF XS User dürfen sich über ein kostenloses

Soundset freuen: „Oriental Instruments&

Percussion“ wird von Yamaha Music Europe in

Kooperation mit EASY SOUNDS zum Download

bereitgestellt.

Das Soundset enthält folgenden Content:

• 36 Performances

• 128 Voices

• 9 User Drum Voices

• 113 User Waveforms mit Oriental Instruments

• 84 MB Samples

• 6 Turkish Authentic Micro Tunings

„Oriental Instruments“ wurde von türkischen Musikern

produziert und ist vornehmlich für traditionelle

und moderne türkische Musik konzipiert worden.

Als fundamentelle Basis dienen dazu die authentischen

Samples orientalischer Musik instrumente und

die populärsten türkischen Micro Tunings.

Die orientalischen Instrumente eignen sich jedoch

ebenso hervorragend für den Einsatz in Musikstilen

wie Pop, World, Chill Out, Ambient usw.

Die 128 Voices und 36 Performances basieren in erster

Linie auf den neuen User Waveforms und Samples.

Bei einem Teil der Voices handelt es sich um modifizierte

Preset Voices.

Das kostenlose Soundset kann mit dem Stichwort

„Oriental“ per e-mail bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

Der User erhält anschließend von EASY SOUNDS

einen Downloadlink mit einer Freischaltung für das

Soundpackage. Die Downloadgröße des ZIP-Files

beträgt 66 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

Alternativ kann das Soundset auch auf einem USB-

Stick geliefert werden. Dazu ist die Bestellung eines

leeren USB-Sticks im EASY SOUNDS-Shop unter

www.easysounds.de mit dem zusätzlichen Hinweis

„MOTIF XS Oriental“ erforderlich.

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

s90 Xs / s70 Xs soundpackage

Für S90 XS / S70 XS User gibt es ein kostenlo-

ses „Soundpackage“, mit dem ein zusätzlicher,

hochwertiger Content bereitgestellt wird.

Das Soundpackage wurde von EASY SOUNDS im

Auftrag von Yamaha Music Central Europe produziert

und enthält folgendes:

Pop & Dance

Diese Voicebank enthält 128 professionelle User

Voices, die aus der populären EASY SOUNDS

Library für MOTIF XS und der von Yamaha

Europe produzierten MOTIF ES Xpanded-Series

zusammengestellt und für den S90 XS / S70 XS

aufbereitet wurde.

Unter anderem enthält „Pop & Dance“ Voices aus

diesen EASY SOUNDS Soundsets:

• Chill Xperience

• Dance Xpanded

• Magical Pads

• Mystic Spheres

• Stage & Studio

• Synth Xtreme

Vocoder Dreamz

Die S90 XS / S70 XS Version von „Vocoder

Dreamz“ enthält 40 Vocoder-Voices und eine

ausführliche Beschreibung zur Verwendung des

S90 XS Vococders. Die User Voice Bank ist wie

folgt aufgeteilt:

• 1 – 16 Vocoder Voices (Vocoder + Pad/Atmo/

Synth)

• 17 – 36 Vocoder Voices (Basic Type)

• 37 – 40 Vocoder Voices (LFO-Type)

Februar 2011

WAV-Pool

Der WAV-Pool enthält insgesamt 200 WAV-Files

im Umfang von 93 MB. Es handelt sich um Drumloops,

Vocal- und Vocoder-Phrasen, Soundeffekte

und Atmosphären.

MOTIF News Guides

Alle bisherigen Ausgaben des MOTIF News

Guides sind als PDF-Files enthalten.

Das kostenlose Soundpackage kann per e-mail mit

dem Stichwort „S90 XS / S70 XS Soundpackage“

bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

Sie erhalten anschließend von EASY SOUNDS einen

Downloadlink mit einer Freischaltung für das Soundpackage.

Die Downloadgröße beträgt 136 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

Alternativ kann das Soundset auch auf einem USB-

Stick geliefert werden. Dazu ist die Bestellung eines

leeren USB-Sticks im EASY SOUNDS-Shop unter

www.easysounds.de mit dem zusätzlichen Hinweis

„S90 XS / S70 XS Soundpackage“ erforderlich.


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

MOTIF-RACK XS: Sound & Infopackage

Für MOTIF-RACK XS User ist das kostenlose

„Sound & Infopackage“ erhältlich, das von

EASY SOUNDS im Auftrag von Yamaha Music

Europe produziert wurde.

Das Softwarepaket enthält folgende Komponenten:

• Soundset „POP & DANCE“ mit 128 professionell

programmierten Voices

• WAV-Pool mit 200 Loops und Audio-Phrasen

• Demosong

• PDF-File mit einer ausführlichen Dokumentation

und Tipps & Tricks

Für MO6 / MO8, S90 ES und MOTIF-RACK ES

User ist eine kostenlose Sound & Infopackage

erhältlich, das von EASY SOUNDS im Auftrag

von Yamaha Music Europe produziert wurde.

Darin ist das Soundset „Pop Xpanded“ mit 192 professionell

programmierten Live- und Arpeggiosounds

enthalten (siehe Kasten rechts).

Ferner finden Sie dort eine ausführliche Dokumentation

der Soundlibrary, Quick Guides, Demo-Sounds

und weitere nützliche Dateien.

Das kostenlose Sound & Infopackage kann per e-mail

mit dem Stichwort „Pop Xpanded“ bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

Sie erhalten anschließend von EASY SOUNDS einen

Downloadlink mit einer Freischaltung für das Sound

& Infopackage. Die Downloadgröße beträgt 13 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

Das kostenlose Sound & Infopackage kann per e-mail

mit dem Stichwort „MOTIF-RACK XS Sound & Infopackage“

bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

Sie erhalten anschließend von EASY SOUNDS einen

Downloadlink mit einer Freischaltung für das Sound

& Infopackage. Die Downloadgröße beträgt 125 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

MO6/8, S90 ES, MOTIF-RACK ES: Kostenlose Soundlibrary

MO6 / MO8 / S90 ES / MOTIF-RACK ES

Voice-Library „Pop Xpanded“

Die Library enthält 192 User Voices, die aus den

MOTIF ES Sets „Arp Xpanded“ und „Live Xpanded“

zusammengestellt wurden.

Die User Voice Bank 1 ist identisch mit „Arp

Xpanded“ und enthält 128 Voices basierend auf

106 neuen User Arpeggio-Phrases. (In der MOTIF-

RACK ES Version ist der Arpeggiator abgeschaltet, da

hier kein Speicher für User-Arpeggios vorhanden ist.)

Die Voices 1 – 64 der User Voice Bank 2 sind identisch

mit den 64 „Live-Voices“ des Sets „Live

Xpanded“. Es handelt sich um Keyboard- und

Synthsounds, die speziell für Pop, Rock, Dance und

Live Entertainment geeignet sind.

Die Voices 65 – 128 der User Voice Bank 2 enthalten

die besten Synthesizersounds der Factory Presets von

MOTIF ES und MOTIF-RACK ES.

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

MM6 / MM8: Software-Package „Live & Studio“

Für MM6 und MM8 User ist das kostenlose

Software-Package „Live & Studio“ erhältlich,

das von EASY SOUNDS im Auftrag von Yamaha

Music Europe produziert wurde.

Das Software-Package enthält folgende Komponenten:

• MM6 / MM8 Live Peformance Bank

• Song-Templates

• Demo-Song mit Audio- und MIDI-Tracks für

Cubase, Logic, Standard MIDI File)

• WAV-Loop-Pool für Cubase + Logic (Drums,

Synths, Vocals, Effekte, Atmos)

• MM6 / MM8 Quick Guide

Die für den MM6 bereits seit einiger Zeit auf der

Yamaha Website zum Download bereit gestellten

64 Performances bieten eine live-taugliche Alternative

zur pattern-orientierten Factory Bank.

Die Song-Templates enthalten Setup-Daten in den

Formaten Cubase, Logic, und Standard MIDI File

(SMF). Die Effekt- und Klangeinstellungen des

MM6 / MM8 sind hier als Sys-Ex-Daten, Bank-

Februar 2011

Select/Program Changes und Controller für die für

die Ansteuerung der 16 Multi-Kanäle im “PC Mode”

vorhanden.

Im Demosong werden MIDI-Tacks und Audio-Tacks

kombiniert. Die MIDI-Tacks steuern den MM6 / MM8

an. Die Audio-Tacks enthalten Samples aus dem eben-

falls in diesem Package enthaltenen “WAV-Pool”.

Das kostenlose Software-Package kann per e-mail mit

dem Stichwort „MM6 / MM8 Live & Studio“ bestellt

werden:

motifnews@easysounds.de

Sie erhalten anschließend von EASY SOUNDS einen

Downloadlink mit einer Freischaltung für das Software-Package.

Die Downloadgröße beträgt 131 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

teNori-oN: european voice & samplebank

Die von Yamaha Music Europe und EASY

SOUNDS produzierte Soundlibrary „European

Voice & Samplebank“ wird allen Tenori-On-

Usern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Download-Package (48 MB) hat den folgenden

Inhalt:

• 18 Tenori-On User Voices (Samplings)

• 4 Tenori-On Demos (AllBlock-Files)

• 268 Samples im WAV-Format (19 MB)

• Umfangreiche PDF-Dokumentation

In den User Voices sind Drumkits, Sound effekte,

Vocal-/Vocoder-Kits und Synthsounds enthalten.

Hier ein Überblick der User Voices:

BA_MiniSquare.tnw FX_Atmo.tnw

BA_Xbass.tnw FX_Long.tnw

CO_CombKit1.tnw FX_Short.tnw

CO_CombKit2.tnw SQ_DarkUni.tnw

DR_AnalogKit1.tnw SQ_Xsynth.tnw

DR_AnalogKit2.tnw VO_VocalsFemale.tnw

DR_BreakKit.tnw VO_VocalsMale.tnw

DR_XdrumAdd.tnw VO_VocoderFemale.tnw

DR_XdrumBasic.tnw VO_VocoderMale.tnw

Die in den Voices verwendeten Samples werden

zusätzlich auch im WAV-Format mitgeliefert. Dies

ermöglicht ein individuelles Remapping der

Drum- und FX-Kits mit dem Tenori-On-User

Voice Manager. Dabei kann es sich sowohl um

kleinere Modifikationen der

vorhandenen Kits als

auch um neue Kombinationen

handeln.

Die User Voices “CO_CombKit1” und

“CO_CombKit2” demonstrieren, wie solche Kombinationen

aufgebaut sein können. Hier sind Samples

aus verschiedenen Sample-Ordnern zusammengestellt.

Wer sich aus der WAV-Library also eigene Sets

zusammenstellen möchte, kann zunächst mit einem

File-Player, Sampler oder Audio-Sequencer einen

schnellen Überblick von den Sounds gewinnen.

Danach müssen die ausgewählten Samples nur noch

in den Voice Manager gezogen werden.

Die kostenlose Soundlibrary kann per e-mail mit dem

Stichwort „Tenori-On European Voice & Samplebank“

bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

Sie erhalten anschließend von EASY SOUNDS einen

Downloadlink mit einer Freischaltung für die Soundlibrary.

Die Downloadgröße beträgt 49 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

dtX-multi 12 „oriental Percussion“

Das Electronic Percussion Pad DTX-MULTI 12

verwendet viele der High-End-Features &

Sounds aus der DTX- und MOTIF-Serie und

stellt so eine optimale Erweiterung für

Live-Drumming, Produktionen oder

Proben dar.

Mit seinen über 1.200 hochklassigen Sounds - darunter

neu entwickelten Drum-, Percussion- und Keyboard-Sounds

- bereichert das DTX-MULTI 12 jede

musikalische Situation. Bis zu 200 User-Sets können

zusammengestellt und mit Effekten versehen werden,

um für jede denkbare musikalische Stilrichtung die

passenden Klänge bereit zu haben. Darüber hinaus

können weitere Sounds in den 64MB großen Flash-

ROM-Wave-Speicher geladen und den Pads zugewiesen

werden.

Für das DTX-MULTI 12 ist ab sofort das brandneue

Soundset „Oriental Percussion“ erhältlich und wird

registrierten Usern von EASY SOUNDS im Auftrag

von Yamaha Music Europe kostenlos bereitgestellt.

Februar 2011

Das Download-Package enthält diesen Content:

• 50 Patterns

• 24 Kits

• 132 User Waves (18 MB Samples)

Das Soundset ist vornehmlich für traditionelle und

moderne türkische Musik konzipiert worden.

Als fundamentelle Basis dienen dazu die authentischen

Samples orientalischer Percussion-Instrumente.

Die orientalischen Instrumente eignen sich jedoch

ebenso hervorragend für den Einsatz in anderen Musikstilen

wie Pop, World, Chill Out, Ambient usw.

„Oriental Percussion“ wurde von dem türkischen Musiker

und Produzenten Mert Topel programmiert.

Mert Topel arbeitet seit 1990 als Musiker national und

international mit bekannten Pop- und Rock Stars wie

Tarkan (1993 - 2008) and vielen anderen zusammen.

Mert nahm als Produzent mehrere Alben mit Jazz,

Fusion, Rock Bands und SängerInnen wie Kirac, Mor

ve Otesi, Gülden Goksen, Grizu etc auf. Daneben hat


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

er seine eigene Jazz Rock Band „Fenomen“, die ihr

erstes Album in 2006 veröffentlichte – mit sehr guter

Resonanz bei Jazzliebhabern. Zur Zeit arbeitet seine

Band an einem zweiten Album. Ein weiteres Projekt

ist eine Zusammenarbeit mit Alper Maral bei der

Produktion der electro-akustisch orientierten LP „The

Control Voltage Project“, die 2010 erscheint.

Die von Mert Topel produzierten DTX-MULTI 12

Patterns sollen den Musiker in erster Linie inspirieren

und als Ausgangsbasis für Muskproduktionen dienen.

Das kostenlose Soundset kann per E-Mail mit dem

Stichwort „DTX-M12 Oriental“ bestellt werden:

motifnews@easysounds.de

Der User erhält anschließend einen Downloadlink mit

einer Freischaltung für das Soundpackage. Die Downloadgröße

des ZIP-Files beträgt 24 MB.

Außerdem sind Sie automatisch für das kostenlose

Abonnement des monatlich erscheinenden Music

Production Guides registriert.

Alternativ kann das „Soundpackage“ auch auf einem

USB-Stick geliefert werden. Falls Sie dies wünschen,

bestellen Sie bitte im EASY SOUNDS Shop

(www.easysounds.de) einen leeren USB-Stick mit

dem zusätzlichen Hinweis „DTX-M12 Oriental“.

Mert Topel

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

Neu: kostenlose drumkits für dtX-multi 12

Februar 2011

Ab sofort stellt YAMAHA 25 hochwertige Drumkits (75 MB) für das DTX-MULTI 12 zum kostenlosen

Download bereit.

Es handelt sich um den gleichen Content, der bereits seit einiger Zeit für DTX900K, DTX950K und DTXTREMEIII

angeboten wird.

Hier ein Überblick der erhältlichen Kits, die in zwei Dateien aufgeteilt sind:

Datei 1 = Acoustic Kits

• Jazz Maple (5 Variationen)

• Oak X Single (5 Variationen)

• Vintage (5 Variationen)

• Rock Single (5 Variationen)

Datei 2 = Electronic Kits

• ClasscDance

• Classic RX

• Drum’n’Bass

• HipHop90bpm

• House 128bpm

Weitere Informationen und die Download-Links finden Sie hier:

http://dtxdrums.yamaha.com

Wählen Sie dort Downloads / Driver and Software


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Februar 2011

Kostenlose Lern-DVD für MOTIF XS / XF User

Die englischsprachige Lern-DVD „The World of MOTIF XS“ ist für alle

registrierten MOTIF XS und MOTIF XF User kostenlos erhältlich.

Die DVD vermittelt eine umfangreiche Anleitung zum Einsatz des MOTIF XS

bei der Musikproduktion. In über 3 Stunden werden tiefgreifende Einblicke in

Themen wie inter aktive Arpeggios, Live-Auftritte, Sampling, Aufnahmesessions,

Cubase AI verwenden u.v.m. gegeben.

Auch wenn sich die Anleitungen auf den MOTIF XS beziehen, ist diese DVD

wegen des weitgehend identischen Bedienungskonzeptes auch für MOTIF XF

User interessant.

Für die Bestellung reicht eine e-Mail an diese Adresse:

musicproduction@yamaha.de

Bitte in der e-Mail Namen, Adresse, Seriennummer des MOTIF XS bzw MOTIF XF und das Stichwort „The World of

MOTIF XS“ angeben, auch wenn die Registrierung bereits erfolgt ist.

cubase ai tutorial-videos für registrierte kunden

Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Yamaha

und Steinberg liegt den meisten aktuellen Instrumenten

und Mischpulten aus Yamahas Music

Productions Segment die DAW-Software Cubase

AI bei - wer noch keine DAW-Software sein eigen

nennt, hat damit nicht nur einen Grund mehr, sich

für Yamaha zu entscheiden, sondern obendrein ein

Musik-Produktions-Tool, dessen Funktionsumfang

alles in den Schatten stellt, was vor gar nicht allzu

langer Zeit nur im High-End-Studio-Bereich

verfügbar war.

Aber es kommt noch besser: Kunden, die jetzt ein Yamaha Music Production Instrument mit beiliegender Cubase AI

Software erwerben, können kostenlos eine von ASK Video produzierte englischsprachige Tutorial-CD anfordern, die in

23 Videos die Grundfunktionen von Cubase AI 4 erklärt.

Die CD ist nur in englisch verfügbar und nur solange der Vorrat reicht. Schnell sein lohnt sich also - CD einfach mit

Angabe Ihres Yamaha-Instrumentes und seiner Seriennummer hier anfordern:

musicproduction@yamaha.de

MOTIF XS User können die DVD zusammen mit der Lern-DVD „The World of MOTIF XS“ bestellen.

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

optionale soundsets für motif-series / s-series / mo

„Xtasyn“

Top-aktuelles Synth- und Drumsounds

für Dance, Trance, Pop und Electronic.

Phat Leads & Synthcomps, Pads, FX...

Spezielle Attack-Waveforms für

punchige Sounds

„FM Xpanded – Vol. 1:

Electric Piano & Clavinet“

Sample-basierte FM-Sounds mit sehr

hoher Klangdynamik und Authenzität,

die sich stark an DX7-Sounds orientieren,

aber auch neue, innovative Kreationen

bieten

„Phat Analog“

Synthleads, Pads & More! Zeitlose

Voice- und Sample Library mit einer

Minimoog-Emulation (Leadsynths) und

JP-8 Sounds. Die ultimative Analog-

Extension!

„Chill Xperience“

Sounds für Chill Out, Lounge, Ambient,

New Age, Electronic und verwandte

Stilistiken der Popmusik. Bietet ein hohes

Maß an musikalischer Inspiration

„Drum Performer“

Aufwändig produzierte „Real Drums“,

die realistisch, trocken, fett und druckvoll

klingen. Extreme Klangvielfalt durch

unterschiedliche Aufnahmetechniken

„Stage & Studio“

Das ultimative Top 40 und Live-Set! Enthält

die wichtigsten Standard Instrumente

und Synthsounds für Live-Musiker.

Hervorragende Spielbarkeit und Durchsetzungskraft

„Dance Xpanded“

Sounds für Dance, Trance, Electronic,

Chill Out, Pop. Die Voices enthalten

Atmosphären, Pads, Leads, Synthbässe,

Chordsynths, Gated Pads und Arpsounds

„Synth Xtreme“

Bietet eine große Bandbreite an fetten,

analogen Synthsounds in höchster Qualität.

Eignet sich für Trance, Electronic,

Techno und trendige Popmusik

„Hypnotic Stepz“

Für User, die ein Faible für Step-

Sequenzer und analoge Synthsounds haben.

Synthsounds, Drums und Sequenzen

werden eindrucksvoll kombiniert

„Magical Pads“

Bietet warme, analoge Flächensounds mit

viel Atmosphäre. Dazu kommen Sweeps,

Swells, Synthbrass, Atmo-Sounds und

musikalische Effektsounds

„Mystic Spheres“

Das ultimative Ambient + Electronic Set.

Bietet Atmos, Fächen, Soundeffekte, spacige

Synthleads, Trance-Sounds, Vocal

Pads und Analog Vintage Sounds

„Vocoder Dreamz“

Vocoder Voices, Vocal Phrase Kits und

Drumloop-Kits werden hier kombiniert.

Die Vocal Phrases und Drumloops werden

von User Arpeggios gesteuert. Tolle

Vocoder-Chöre!

„Organ Session“

Allgemeine Informationen:

Eindrucksvolle Emulation der legendären

Hammond B3. Wunderbar schmatzende

Orgel-Sounds mit Key-Klick und regelbarer

Percussion. Füt Rock, Pop und Jazz

Die oben aufgeführten Soundsets sind für folgende Geräte

erhältlich:

• MOTIF XF, MOTIF XS, MOTIF ES, MOTIF-RACK XS,

MOTIF-RACK ES, S90 XS, S70 XS, S90 ES, MO6, MO8

• Die Soundsets „FM Xpanded“, Drum Performer und „Vocoder

Dreamz“ sind ausschließlich für MOTIF XS und MOTIF

XF erhältlich

Jedes Soundset enthält in der Basis-Version 128 Voices. Dazu

kommt je nach Gerät zusätzlicher Content wie Performances,

Samples, User Arpeggios und WAV-Loops. Bitte informieren

Sie sich auf www.easysounds.de über die weiteren Details.

Preis je Soundset = 35,- EUR

Die Soundsets sind erhältlich bei:

EASY SOUNDS – Peter Krischker

vertrieb@easysounds.de

http://www.easysounds.de


MUSIC PRODUCTION GUIDE

Februar 2011

impressum & weiterführende links

Wichtige Websites für MOTIF-User

Offizielle, internationale YAMAHA Website für

Synthesizer mit umfangreichem Downloadbereich

http://www.yamahasynth.com/

Offizielle Homepage von Yamaha Music

Europe GmbH

http://www.yamaha-europe.com

Amerikanische MOTIF Support-Website mit

Forum + KEYFAX Webshop + „XSpand Your

World“ Downloads

http://www.motifator.com/

EASY SOUNDS Website + Webshop

Sounds und USB-Sticks für YAMAHA Synths

http://www.easysounds.de

John Melas MOTIF Site

Editoren für die MOTIF-Serie

http://www.jmelas.gr/motif/

Music Production Guide History

Sie können ein kombiniertes File mit allen bisherigen

Ausgaben mit dem folgenden Direktlink

von der EASY SOUNDS Website herunterladen:

http://www.easysounds.eu/NewsGuides.zip

Die Größe des ZIP-Files beträgt ca. 57 MB.

Eine Gesamtübersicht mit den Themen aller

bisherigen Ausgaben können Sie mit diesem

Link herunterladen:

http://www.easysounds.eu/History.zip

Außerdem gibt es hier einen kostenlosen MOTIF

XS Quick Guide, der sich aus den bisherigen

Einzel-Beiträgen zum MOTIF XS im MOTIF

News Guide zusammensetzt:

http://www.easysounds.eu/MotifXSGuide.zip

Yamaha Music Production Guide

Der offizielle News Guide zur Yamaha Music

Production Produktlinie und Computer Music

Instruments

Herausgegeben von

EASY SOUNDS

Peter Krischker

Am Langberg 97 A

D-21033 Hamburg

Telefon: 0 40 - 738 62 23

in Kooperation mit

Yamaha Music Europe GmbH

Siemensstraße 43

D-25462 Rellingen

Telefon: 0 41 01 - 30 30

e-mail: motifnews@easysounds.de

Der kostenlose Music Production Guide erscheint

monat lich und enthält News, Tipps & Tricks,

Software angebote und Interviews rund um die Yamaha

Synthesizer der MOTIF-Serie, S-Serie, MO-Serie,

MM-Serie, Tenori-On und Beiträge zu Recording,

Software und Computer Music Instruments.

Sie können den kostenlosen Music Production Guide

mit einer formlosen e-Mail abonnieren oder

abbestellen: motifnews@easysounds.de

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MUSIC PRODUCTION GUIDE

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