Liebe Fahrradfreundinnen und Fahrradfreunde!

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Liebe Fahrradfreundinnen und Fahrradfreunde!

AKTUELLES VON DEN AGFS-MITGLIEDERN

„Kinder werden motorisch immer ungeschickter“,

„Kinder bewegen sich weniger“.

Solche oder ähnliche Äußerungen hört

man immer häufi ger von Experten. Der

Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen

der Stadt Aachen möchte

dem mit der Kampagne „FahrRad in

Aachen“ entgegenwirken. 2008 wurde ein

Mobilitätsprojekt zur Förderung des Radverkehrs

an Grundschulen entwickelt an

dem auch die Grundschule Am Höfl ing

teilgenommen hat. Über zwei Schulhalbjahre

hinweg wurden die Schüler der zweiten

bis vierten Schuljahre angeregt, sich

mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel auseinanderzusetzen.

Während des vorbereitenden

Unterrichts wurde mit den Kindern

ein Kinderstadtplan erarbeitet. Die

Kinder lernten sich zu orientieren sowie

den grundsätzlichen Umgang mit dem

Instrument (Kinder-)Stadtplan. Sie erarbeiteten

auch verkehrssichere Routen für

Wegebeziehungen in ihrer Freizeit. Der Kinderstadtplan

wurde auf eine Magnettafel

Bis zu welchem Alter dürfen Kinder

auf dem Gehweg radeln? Braucht ein verkehrssicheres

Fahrrad Refl ektoren in den

Speichen? Solche Fragen standen beim

Verkehrssicherheitsquiz an der Steinbickerstraße

im Mittelpunkt. An vier verschiedenen

Stationen wurde versucht den

Kindern das Bewusstsein für das eigene

Rad, seine Pfl ege und die Verkehrsregeln

zu vermitteln. Während Stephi Bußmann

(Jugendamt) Kindern das Quiz erklärte,

prüfte Klaus Aufenanger (Polizei) die Verkehrssicherheit

der Fahrräder der 20

Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Hans

Walfort ersetzte fehlende Klingeln oder

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FahrRad in Aachen

Mobilitäts- und Verkehrserziehung an Aachener Schulen

aufgezogen und soll auch zukünftig dem

Lehrpersonal für den Mobilitätsunterricht

zur Verfügung stehen. Da der Kinderstadtplan

im Vergleich zu einem Schulwegeplan

auch wesentliche Freizeitziele der Kinder

mit einbezieht, kann den Kindern anschaulich

vermittelt werden, wie sie auch für ihre

Freizeitwege verkehrssichere Routen erarbeiten

können. Jedes Kind erhielt außerdem

ein eigenes Exemplar des Kinderstadtplans,

sozusagen für die „Hosentasche“.

Eine weitere Maßnahme des Mobilitätskonzeptes

war die Einrichtung einer

Elternhaltestelle. Wegen des großen Einzugsbereichs

vieler Schulen wurde auch

eine Kombination des Autos mit anderen

Verkehrsmitteln gefördert. An einer Grundschule

wurden Absetzstellen erarbeitet

und eine Elternhaltestelle eingerichtet.

Die Eltern wurden gebeten ihre Kinder an

diesen Stellen aus dem Auto steigen und

von dort aus den restlichen Weg zur Schule

gehen zu lassen. Ziel ist es nicht nur, den

Hol- und Bringverkehr vor der Schule zu

Bis zu welchem Alter dürfen Kinder

auf dem Gehweg radeln?

Verkehrssicherheitsaktion an der Steinbickerstraße in Coesfeld

Fahrradständer und unter den prüfenden

Augen von Hans-Jürgen Lobbe und Dieter

Edeler von der Jugendverkehrsschule des

Kreises Coesfeld konnten die Kinder ihre

Fahrtechnik und ihr Geschick beim Slalom-

und Wippefahren unter Beweis stellen. Auf

die Kinder mit dem besten Quizergebnis

warteten Preise wie Fahrradhelme, Tachometer

oder Rucksäcke, gesponsert von der

Polizei, Fahrrad Walfort und der Wohnungsbau-

und Siedlungsgenossenschaft.

„Die Veranstaltung ist unser Auftakt

für mehrere Angebote in 2010, die von

der Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft

fi nanziert werden“, erläutert

Schulleiterin Anita Gross und Dr. Stephanie Küpper,

Projektleiterin der Kampagne „FahrRad in Aachen“,

überreichen Urkunden an SchülerInnen der Grundschule

Am Höfl ing

reduzieren, sondern auch, die Kinder zu

motivieren, stärker auf umweltfreundliche

Fortbewegungsmittel umzusteigen. Infos

für Mobilitätskoordinatoren fi nden sich

auf den neuen Internetseiten unter www.

aachen.de.

Dr. Stephanie Küpper, Stadt Aachen

Sebastian Wellie. Unter anderem wird das

städtische Jugendamt Tagesfahrten und

Ausfl üge mit den Kindern unternehmen, bei

denen das spielerische Lernen im Mittelpunkt

stehen wird. „Auch Nachbarschaftsfeste

und Spieltage werden wir wieder veranstalten“,

kündigt Christa Roters von der

Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft

an.

Dorothee Heitz, Stadt Coesfeld

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