Einladung Resilienz - Sucht-Hamburg

sucht.hamburg.de

Einladung Resilienz - Sucht-Hamburg

BEDEUTUNG DES RESILIENZKONZEPTES FÜR DIE

BETRIEBLICHE SUCHTPRÄVENTION

FACHTAGUNG AM 1. SEPTEMBER 2011

Gesund bleiben trotz

widriger Bedingungen

in der Arbeitswelt


Gesund bleiben trotz widriger Bedingungen in der Arbeitswelt

Zur Bedeutung des Resilienzkonzeptes für die betriebliche Suchtprävention

Resilienz wird als Widerstandsfähigkeit von Individuen oder Systemen definiert, die in der Lage sind, trotz Belastungen oder Traumata, ihre Funktionsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Das Konzept der Resilienz regt dazu an, darüber nachzudenken, was z. B. Menschen auch unter widrigen Arbeits- und Lebensbedingungen für ihre Gesunderhaltung

und „psychische Robustheit“ tun können. Die betriebliche Suchtprävention legt ihren Schwerpunkt auf die Vorbeugung von gesundheitlichen Gefährdungen durch riskanten

Umgang mit Suchtmitteln bzw. durch suchtbedingte Verhaltensweisen von Beschäftigten. Auf der betrieblichen Ebene geht es um die Reduzierung substanzbezogener

Störungen und Risiken am Arbeitsplatz, und um den Abbau von suchtmittelfördernden Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus geht es auch um die Stärkung der persönlichen

und sozialen Kompetenzen bei den Beschäftigten und der Veränderung gesundheitsriskanten Verhaltens. Gesundheitsförderung, „gesundheitsorientiertes Führen“, frühzeitige

Intervention bei Fehlzeiten, Leistungseinbußen und suchtmittelbedingte Auffälligkeiten bilden mittlerweile einen Anspruch, den Organisationen an ihre Führungskräfte stellen,

der nicht nur fürsorglich gemeint ist. Denn in Zeiten knapper Personalressourcen werden Präsenz, Gesundheit, hohe Belastbarkeit und „psychische Robustheit“ zu einem

wichtigen wirtschaftlichen Faktor.

Vor dem Hintergrund, dass die arbeitbezogene Resilienzforschung noch in den Anfängen steht, aber als wichtiges Potenzialgebiet im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung

angesehen werden kann, stellen sich folgende Fragen:

Welches Potenzial bietet das Konzept der Resilienzförderung für die Bereiche Personalführung, Gesundheitsförderung und Organisationsentwicklung?

Wie lasssen sich Anforderungen an gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung und

der Aufbau von „Resilienz“ miteinander verbinden?

Wie lassen sich Anliegen und Ziele der betrieblichen Suchtprävention im

Sinne der Resilienz erweitern?

Konditionen & Anmeldung

Tagungspauschale: € 35,- inkl. Mittagsimbiss, Kuchen und Getränken

Verbindliche Anmeldung: per E-Mail resilienz@sucht-hamburg.de

oder mit beiliegendem Rückfax


Diese Fragen wollen wir im Rahmen der Fachtagung erörtern. Am Vormittag werden unterschiedliche Ebenen der Resilienzförderung im betrieblichen Kontext skizziert. Nach

der Mittagspause besteht dann in Form von themenspezifischen Diskussionsgruppen („Thementischen“) die Möglichkeit, inhaltliche Fragen und fachliche Aspekte zu vertiefen.

Programm

9.30 Uhr Begrüßung

Dr. rer. nat. Michael Knapp, Kaufmännischer Leiter, Schön Klinik Hamburg Eilbek

Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Präses der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (angefragt)

Christiane Lieb, Geschäftsführerin der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.

Einführung in das Thema

Angelika Nette, Referentin in der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.

Dr. Michael Peschke, Leiter des Arbeitsmedizinischen Dienstes der Freien und Hansestadt Hamburg

10.00 - 12.30 Uhr Einführungsvortrag

Brigitta Gruber, Beraterin für betriebliche Gesundheitsförderung, arbeitsleben KG, Hamburg, Vorchdorf

Titel: „Wie und warum sich Menschen gesund fühlen.

Erfahrungen aus 15 Jahren betrieblicher Gesundheitsförderung“

Julia Scharnhorst, Dipl. Psych., Health Professional PLUS, Wedel

Titel: „Biegen statt Brechen – warum resiliente Organisationen erfolgreicher sind?“

Nicole Plinz, therapeutische Leitung der Tagesklinik für Stressmedizin in der Asklepios Klinik Harburg

Titel: „Erschöpft in´s Paradies! Was uns bedroht und wie wir uns schützen können!“?“


12.30 - 13.15 Uhr Mittagspause /Imbiss

Fachtagung Resilienz

Termin: Donnerstag, 1.9 2011

Beginn: 9.30 Uhr

Ort: Schön Klinik Hamburg Eilbek

Sporthalle

Dehnheide 120

22081 Hamburg

13.15 - 14.00 Uhr Erste Runde an den Thementischen

1. Widerstandsfähigkeit im Wandel – Resilienz in Organisationen fördern?

Impulsgeberin: Julia Scharnhorst

2. Resilienzförderung durch Achtsamkeit im Umgang mit schwierigen Gefühlen

Impulsgeberin: Martina Aßmann, Fachärztin für Arbeitsmedizin

3. Achtsamkeit im Alltag – Noch etwas Neues bei vollem Programm!

Impulsgeberin: Nicole Plinz

4. Vielleicht werden Mitarbeiter gesucht; kommen aber werden Menschen (nach Max Frisch), Schlussfolgerungen für gesundheitsfördernde Führung

Impulsgeberin: Brigitta Gruber

5. Die Kunst, trotz widriger Arbeits- und Lebenssituationen nüchtern zu bleiben! Wie lässt sich die betriebliche Suchtpräventionsarbeit

im Sinne der Resilienz verbessern?

Impulsgeberin: Angelika Nette

14.15 - 15.00 Uhr Zweite Runde an den Thementischen

Ab 15.10 Uhr

Moderation:

Ausklang und Verabschiedung bei Kaffee, Tee und Kuchen

Angelika Nette und Dr. Michael Peschke


Anreise Veranstaltungsort

Schön Klinik Hamburg Eilbek

Sporthalle Haus 5 (Zugang über Haupteingang)

Dehnhaide 120, 22081 Hamburg

Da die Parkplätze auf dem Gelände begrenzt sind, empfehlen wir die Anreise mit öffentlichen

Verkehrsmitteln.

S1 und S11 bis Haltestelle "Friedrichsberg" (kein barrierefreier Zugang)

U1 bis Haltestelle "Straßburger Straße" und Bus 171 bis Haltestelle "Schön Klinik Hamburg Eilbek"

(kein barrierefreier Zugang)

Sporthalle

U3 bis Haltestelle "Dehnhaide" und Bus 171 bis Haltestelle "Schön Klinik Hamburg Eilbek"

(barrierefreier Zugang)

Bus: Linie 171 bis Haltestelle "Schön Klinik Hamburg Eilbek", Linie 271 bis Haltestelle

"S-Friedrichsberg", Linie36 (Schnellbus) bis Haltestelle "S-Friedrichsberg"


Repsoldstraße 4

20097 Hamburg

Internet: www.sucht-hamburg.de

Wir bedanken uns für die Kooperation bei:

Fachausschuss

„Betriebliche Suchtprävention“

Büro für Suchtprävention


Absender (bitte in Druckbuchstaben):

Vorname, Name

Institution

Adresse

Telefon/Mail

Ja, ich nehme an der Fachtagung teil. (Die Tagungspauschale in Höhe von € 35,- ist vor Ort zu entrichten)

Nein, ich kann leider nicht teilnehmen.

Anmeldung bitte bis zum 24. August 2011 per

Fax: 0 40/ 37 50 32 37 oder E-Mail resilienz@sucht-hamburg.de

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