Markus & Johannes - Evangelische Südstadtgemeinde Kassel

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Markus & Johannes - Evangelische Südstadtgemeinde Kassel

Markus & Johannes

Evangelische Südstadtgemeinde Kassel

Ihr Gemeindebrief

Oktober - November 2008

Nr. 220


Liebe Leserin, Lieber Leser,

eine „Eigentümliche Anschauung“ hat Wilhelm

Busch diese Zeichnung genannt – und dieser

Titel bietet uns gleich zwei Möglichkeiten, das

Bild zu verstehen:

Wir können einerseits darauf achten, wie

seltsam der Betrachter dasteht: Ungewöhnlich,

eigentümlich eben. Aber bitte – jeder nach

seiner Facon. Wenn er uns um Rat bitten würde

– dann würden wir ihm vielleicht sagen, daß er’s

andersrum leichter hätte. Aber so: Ist es nicht

jedermanns Sache selber, wie er sich die Welt

betrachten möchte? Oder, wie hier, ist es nicht

jedermanns Sache selber, auf welche Weise er

seine eigene, seine „eigentümliche Anschauung“

von Kirche gewinnt?

Natürlich auch - wir

sind schließlich

Protestanten! Aber -

und das ist die Kehrseite

- das bedeutet

andererseits manchmal

auch Protest gegen

die eigenen Einstellungen

zu etwas,

wenn sie zu

Entstellungen von etwas geworden sind.

Schauen wir doch einmal durch die Augen des

dargestellten Betrachters:

Was sieht er? Was sehen wir? Wir sehen eine

Kirche, die auf dem Kopf steht. Aus diesem

Blickwinkel ist oben unten und unten ist oben,

und – probieren Sie’s mal aus! – durch die

anstrengende Haltung wirkt obendrein noch

manches verzerrt. Individualität heißt nicht

immer „Recht haben“...

Vielleicht liegt, wie so oft, die Wahrheit in der

Mitte. Bleiben wir also Individualisten - aber

gemeinschaftsfähig, protestbereit und doch ohne

Rückenschmerzen.

Ich jedenfalls nutze diese Gedanken, um Sie

freundlich und herzlich einzuladen: Es ist etwas

wunderschönes, Kirche nicht nur von außen zu

betrachten, sondern von innen zu gestalten. Und

sei es nur (Was heißt da: nur?) dadurch, daß

Sie sich selbst wieder einmal entdecken als

das wichtigste Interieur Ihrer Kirche, als das

wichtigste Stück Innenleben.

Mit etwas Glück sehen wir uns gelegentlich,

auch sonntags. Ich hoffe, dass wir miteinander,

bei aller Vorsicht, Fremdheiten in Sympathie und

Entfremdungen in Beziehung verwandeln

können. Bitte: Machen Sie mit!

So oder so wünsche ich Ihnen Gute Zeit!

- und bin

freundlich Ihr

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Da haben wir uns gefreut....

Neu bestückt...

... als die Südstadt -AG unserem Kindergarten

und der August-Fricke-Schule Sicherheitswesten

geschenkt hat. Damit können die Kinder und ihre

Betreuerinnen geschützter, weil auffälliger durch

die Strassen gehen und müssen weniger Angst

haben vor unvorsichtigen Autofahrern. Immer

wieder, so erzählt Jürgen Ehlert von der AG

Südstadt, fiel ihm in seinem Urlaub auf, wie

selbstverständlich diese Westen in anderen

Ländern getragen werden - und so kam er auf

die gute Idee, die dann am 08. September

umgesetzt wurde. Als Träger unseres

Kindergartens bedanken wir uns sehr herzlich

bei Ingrid Heck und Jürgen Ehlert als Vertretern

der AG Südstadt! Wir werden an Sie denken,

...und mit erweitertem Sortiment wartet der

WeltLaden in unserer Markuskirche auf Ihren

Einkauf: Neben ausgewählten Tees, Kaffee,

Kakao finden Sie auch Nüsse und getrocknetes

Obst sowie liebevoll gestaltete kleine

Geschenke.

Mit diesem Angebot unterstützen wir auch

weiterhin den fairen Handel - schön, wenn Sie

mitziehen! Wir beraten Sie gerne!

Schön auch, wenn Sie den Einkauf nach dem

Gottesdienst oder bei besonderen

Veranstaltungen nutzen, um mit anderen zu

verweilen, zu schauen und miteinander ins

Gespräch zu kommen....

Text und Photos: Eva Gild

wenn wir die Kinder der August-Fricke-Schule

oder Frau Möhlenbrock mit ihren

Mitarbeiterinnen und den Kindern aus dem

„Südsternchen“ als bunte, erkennbare

Farbkleckse durch die Strassen ziehen sehen!

RG

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Aus unseren Familien:

Getauft wurden...

Kimberly Engelhardt,Frankfurter Str. 67

Emma Ruth Menzel, Georg-Thöne-Str. 17A

Yannik Samuel Wagner, Heideweg 73

Getraut wurden...

Alexander Schermal und Stefanie, geb. Maurer,

Frankfurter Str. 338

Karsten Rincke und Janine Yvette, geb. Hurum,

Frankfurter Strasse 99 (Oberrieden)

Goldene Hochzeit feierten:

Erich und Waltraud Naujoks, geb. Schmidt

Dr. Hans-Werner Schäfer und Edeltraud, geb.

Krey

Andreas Ingrisch, Heckerstraße 51, 79 Jahre

Anne Elise Küster, geb. Friedrich, Plüschowstr.

20, 92 Jahre

Marie Lingelbach, Immenhausen, früher

Akademiestraße 8, 86 Jahre

Florian Löber, Kettelerstraße 3, 21 Jahre

Elli Anna Maurer, geb. Eilenberg, Eberhard-

Wildermuth-str. 15, 100 Jahre

Erna Pawlik, geb. Bauer,

Heckerstr. 45, 95 Jahre

Gerhard Sinning, Menzelstraße 38, 88 Jahre

Wilko Gerhard Thias

Feerenstr. 11A, 63 Jahre

Otto Willi Thorwarth

Eberhard-wildermuth-Str. 15, 91 Jahre

Werner Walberg, Georg-Thöne-Str. 14, 60 Jahre

Dieter Weitzel, Landaustr. 30, 63 Jahre

Siegfried Wenger, Frankfurter Straße 106a, 92

Jahre

Bestattet wurden...

Lieselotte Adam, geb. Mörschner,

Menzelstraße 42, 83 Jahre

Luise Beck geb. Lotz, Heckerstr. 40, 97 Jahre

Willi Becker, Frankfurter Str. 63, 67 Jahre

Karin Bencka, geb. Lokenvitz,

Ludwig-Mond-Straße 52, 67 Jahre

Hermann Bindemann, Esmarchstraße 54, 81

Jahre

Marianne Birnbach, geb. Horn, 71 Jahre

Hans Blumenstein

Franz-Treller-Str. 21, 90 Jahre

Walter Eberhardt, Ludwig-Mond-Str. 64, 88

Jahre

Katharina Faller, geb. Knobel,

im Druseltal 1, 90 Jahre

Ursula Maria Ferchland, geb. Klie, Eberhard-

Wildermuth-Str. 15, 86 Jahre

Gertraude Irene Helga Franke, geb. Göttsching,

Akademiestr. 8, 86 Jahre

Karl-Heinz Grünbein

Hellmut von Gerlach Str. 14, 80 Jahre

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Plan der Südstadtgemeinde und Aufteilung der Pfarrbezirke - gestrichelte Linie

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Die Kirchengemeinde

Kassel - Südstadt umfaßt.....

...im Wesentlichen das Auefeld, die Aue und

reicht noch ein gutes Stück über die Ludwig-

Mond-Strasse hinaus. Dem Plan der

Südstadtgemeinde (siehe gegenüber) lassen

sich ihre Grenzen gut ablesen: Tischbeinstrasse,

Weinberg, Fuldaufer auf der einen,

Damaschkestrasse bis Park Schönfeld und

Zwehrener Weg auf der anderen Seite.

Damit ist die Südstadtgemeinde ein

ausgesprochen starker Seelsorgebezirk, der den

aktuellen Neustrukturierungen der kirchlichen

Landschaft, auch in Kassel, relativ gelassen

entgegenblicken kann: Solange

die Gemeindegliederzahlen - die

sich in den vergangenen 60

Jahren in etwa halbiert haben -

nicht drastisch fallen, werden wir

auch in Zukunft zwei volle

Pfarrstellen behalten.

Diese beiden Pfarrstellen teilen sich das

Gemeindegebiet längs einer Linie, die in etwa -

vom Kinderkrankenhaus Park Schönfeld bis zur

Tischbeinstrasse reichend - zwischen

Frankfurter und Eberhardt-Wildermuth-Strasse

verläuft. Ab der Heinrich-Heine-Strasse

markieren Stillingstrasse und Rubensstrasse die

Grenze zwischen den Pfarrbezirken der

Südstadtgemeinde. Durch diese Aufteilung

betreuen Pfarramt I (Markuskirche) und Pfarramt

II (Johanneskirche) jeweils etwas über 2100

evangelische Christen.

Nach Möglichkeit wahren wir die Grenzen dieser

Bezirke. Sollten Sie also z.b. im Philosophenweg

wohnen, ist das Pfarramt II für Sie zuständig und

Ihr Ansprechpartner für Taufe, Trauung und

Beerdigung, für Konfirmation, Goldene Hochzeit,

Seelsorge und die Beglaubigung von Kopien.

Sollten Sie dagegen im Ellerhofweg wohnen,

wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an das

Pfarramt I.

Mit diesem Respekt vor den Grenzen des

jeweiligen Seelsorgebezirks versuchen wir

Pfarrer, unsere Arbeit für uns überblickbar und

für die Gemeinde transparent zu halten.

Dabei verstehen wir uns

selbstverständlich als Team, als

gemeinsam für die pastorale

Betreuung der Gemeinde

zuständig. Wenn also z.B. wieder

30 Konfirmanden anstehen, teilen

wir sie in zwei Gruppen, um

pädagogisch sinnvolles Arbeiten zu ermöglichen.

Wenn der eine schon drei Trauerfeiern hat,

übernimmt der andere die vierte. Und auch im

Gottesdienst erleben Sie uns in der Regel im

Wechsel. Auch sonst vertreten wir uns

selbstverständlich gegenseitig, wo möglich.

Soviel zur Arbeit an pastoralen Kernaufgaben.

Für alle anderen Bereiche ist uns, Gott sei der

Dank, der Kirchenvorstand an die Seite

gegeben, der mit den Pfarrern zusammen die

Gemeindearbeit leitet und verantwortet.

Gut, dass es sie gibt, die 12 Kirchenvorsteherinnen

und Kirchenvorsteher. Nicht nur,

weil viele Hände mehr arbeiten können und viele

Köpfe die gemeinsame Kompetenz exponentiell

vergrößern - sondern auch, weil sich darin der

basisdemokratische, synodale, urjesuanische

Geist verkörpert, den Paulus in das Bild „ein

Leib, viele Glieder“ gefaßt hat. Gemeinsam

ziehen wir 14 an einem Strick - und freuen uns,

dass wir das mit der Gemeinde zusammen zur

Ehre Gottes tun. Wie/ RG

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Die GOTTESDIENSTE der SÜDSTADTGEMEINDE

finden in der Regel sonntags um 10.00 Uhr in der Markuskirche statt.

Sonntag/ Feiertag Besonderheiten Liturg

Oktober

05. 10. Erntedankfest, Johanneskirche ErntedankGD mit Abendmahl Gild/ Wieboldt

Gemeindefest zum Erntedank - Familiengottesdienst mit Abendmahl -

Interessantes zum Gucken, Hören, Essen von 10.00 - 13.00 Uhr ...

12. 10. 21. So nach Trinitatis Wiebold

19. 10. 21. So nach Trinitatis Hirschberger

26.10. 21. So nach Trinitatis Gild

November

02. 11. Gottesdienst mit Abendmahl, Aufnahme der neuen Konfirmanden Gild/ Wieboldt

09. 11. 21. So nach Trinitatis Gild

16. 11. 10.00 Uhr Volkstrauertag Wieboldt

16.11. 17.00 Uhr Martinsumzug von St. Michael zur Markuskirche Gild/ Schall

19. 11. 19.00 Uhr Johanneskirche Buss- und Bettag, AM-Gottesdienst Wieboldt

23. 11. Ewigkeitssonntag Gottesdienst und Gedenken der Verstorbenen Gild

30. 11. 1. Advent GD mit Abendmahl zur Eröffnung des Kirchenjahres Gi/Wie

Buß- und Bettag:

19.11.2008, 19.00

Uhr,

Johanneskirche

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Auf einen Blick –

Unsere Angebote in der

Südstadtgemeinde

Kinder- und Jugendarbeit

Dienstag: Konfirmanden-Treff:

15.00 -16.30 Uhr (Faber)

Donnerstag: Kindergruppe 16.00 – 17.30 Uhr

(Rennert-Muhs)

Freitag: Jugendgruppe 17.00 – 19.00 Uhr

(Faber)

Kontakt:

Claudia Rennert-Muhs, Diakonin, Tel. 86 15 150

eMail: renni63@aol.com

Hans-Peter Faber, Dipl. Sozialpädagoge

Erreichbar über: Telefon: 21771 oder 5101371

eMail: Hans-Peter-Faber@web.de

Frauengymnastik

für Alt und Jung, donnerstags

9.00 Uhr bis 10.00 Uhr (Markuskirche)

Frauenkreis

Der Frauenkreis trifft sich an jedem zweiten und

vierten Donnerstag im Monat in der

Johanneskirche – zum Reden und Hören,

Singen und Diskutieren und … .

Beginn der Treffen ist jeweils um 15.30 Uhr. Sie

sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen

bei Pfarrer Holger Wieboldt , Telefon 0561-

21904.

Folkloregruppe

Mit Gabriele Fricke, donnerstags,20.00 Uhr,

Telefon 0561-403714. (Markuskirche)

Gesegnete Mahlzeit

Warmer Mittagstisch von montags bis freitags

12.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bedürftige Gäste

zahlen 1,50 €uro, alle anderen Gäste 3,50 €uro.

Gemeindezentrum Johanneskirche.

Kontakt: Telefon 2 87 14 79

Café Johanneskirche

Gemütliche Runde mit Kaffee, Tee und

9

Kuchen sowie viel Zeit zum Schnuddeln,

dienstags 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Kontakt: Telefon 2 87 14 79

Seniorenkreis

mittwochs ab 15.00 Uhr mit Frau Büssemaker,

Telefon: 0561-21657. (Markuskirche)

Chor der Südstadtgemeinde

Geistliche Lieder

Dienstags 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

(Markuskirche, Gemeindesaal).

Leitung: Dorothea Hübner

Der andere Chor

Traditionelle und neuere geistliche

und weltliche Lieder.

Montags 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr

(Markuskirche, Gemeindesaal).

Leitung: Dörte Gassauer

Unsere Gottesdienste

Willkommen auch zu unseren Gottesdiensten

um 10.00 Uhr in der Markuskirche.

Das Abendmahl feiern wir

in der Regel am 1. Sonntag im Monat

und an besonderen Feiertagen.

Gottesdienste bieten wir auch an im Käthe-

Richter-Haus, jeden 1. und 3. Freitag im Monat,

Eberhard-Wildermuth-Straße 15,

Beginn: 15.30 Uhr.

Gottesdienste in der Johanneskirche feiert

sonntags ab 13.00 Uhr die „Christian

Internationale Restoration Ministries“. Kontakt:

Evangelist Abel Mbullah, Telefon 0152 /

08394782

Kindermal- und Bastelschule

Ab 4 Jahren. Wir lernen künstlerische

Techniken über das kreative Gestalten mit

verschiedenen Materialien kennen.

Dienstags von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Gemeindezentrum Johanneskirche,

Frankfurter Straße 78a. Kontakt:

Iris Gaug, Telefon: 05 61-9 53 69 86


Unsere nächsten

Seniorennachmittage

Andacht, Kaffee, Kuchen und schnuddeln – da

geht mehr. Nachdem wir in den zurück

liegenden Wochen monatlich jeweils eine

Gemeindefahrt durchgeführt haben, laden wir ab

Oktober wieder zu Treffen in die Markuskirche

ein. Zu den folgenden Terminen und Themen

sind Sie herzlich willkommen. Jeweils 15.00 Uhr

Kleidungsstücke sowie Spielzeuge und

Sonstiges aus vollen Kinderzimmern warten auf

einen neuen Eigentümer. Ab 13.00 Uhr darf

geschaut und gekauft werden. Kaffee und

Kuchen gibt es im Saal der Gesegneten

Mahlzeit. Der Reinerlös ist diesmal bestimmt für

die Kinder – und Jugendarbeit der

Kirchengemeinde.

Anmeldungen bitte unter Telefon 0561-284474,

Frau von Kloppmann.

15. Oktober, Mittwoch: Der HausNotRuf,

mit Herrn Stegmann, einem Seniorenberater des

Arbeiter-Samariter-Bundes Kassel.

30. November (1. Avent), Sonntag:

Apfel, Nuss und Mandelkern . Gedichte,

Geschichten und Bilder rund um den (1.) Advent.

Pfarrer Gild und Pfarrer Wieboldt.

16. Oktober - Gemeindefahrt

nach Sargenzell

Unsere letzte Gemeindefahrt in diesem Jahr

führt uns nach Sargenzell. Ein Kleinod

besonderer Art ist in der Alten Kirche in

Sargenzell zu finden: Aus natürlichen Früchten,

Samenkörnern und gemahlenen Blumen- und

Blütenblättern entsteht dort alljährlich zum

Erntedank ein riesiger (4,5x6 m) Früchteteppich

mit jeweils wechselnden Motiven und Bildern.

Die Fahrt beginnt für unsere Gemeinde um ca.

13.00 Uhr. Gelegenheiten, in den Bus

einzusteigen gibt es an der Markuskirche und

am TEGUT Heinrich-Heine-Straße.

Rückkehr ist ca. 19.00 Uhr. Anmeldungen bitte

bei Pfarrer Wieboldt, Telefon 0561-21904 oder

Pfarrer Gild, Telefon 0561-22875. Danke.

Holger Wieboldt

Kindersachenbasar

Am 26. Oktober ist es wieder soweit.

Kindersachenbasar im Gemeindezentrum

Johanneskirche. Neuwertige und gebrauchte

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Gitarrenkurs

Wenn genügend Interessenten - also

mindestens 5 pro Gruppe - zusammenkommen,

möchten wir gerne einen Gitarrenkurs für

Anfänger - später auch für Fortgeschrittene

anbieten. Als Lehrer hat sich Hans Dinant zur

Verfügung gestellt. Der Unkostenbeitrag wird bei

etwa 5.- Euro pro Stunde liegen. Bitte melden

Sie sich im Pfarramt 1, Pfarrer Gild, Tel 22875


Pfarrer Dieter Otto mährt mo

widder, diss mo bi uns

Auf Einladung der AG Südstadt erzählt Dieter

Otto, volkstümlicher Pfarrer aus Wabern im

Schwalm-Eder-Kreis, am 22. Oktober mit

hintergründigem Witz Anekdoten vom Leben auf

dem Lande.

Aus einer Pressemeldung des Wiesbadener

Tagblatts:

Einen Computer oder ein Handy besitzt er nicht.

Dafür um so mehr eine starke Ausstrahlung und

eine recht lebendige und interessante

Erzählweise, die es versteht, das Gegenüber

mitzureißen. Seit kurzem in Pension, wohnt

Dieter Otto, der "Parr", wieder in Wabern, dort ist

er 1944 "off der Zenner Ecke zur Welt

gekommen".

Mit viel Herz und im anheimelnden

niederhessischen Dialekt ließ er seine

"Memoiren" vom Leben auf dem Lande Revue

passieren und brachte damit Poesie und

Stimmung unter die dicht gedrängt sitzenden

Besucher. "Pass off!" Mit diesem "Intro" ging`s

meistens los, die Zuhörer wurden eingetaucht in

andere Welten. Das, was Dieter Otto als sein

persönliches Ziel anvisiert hatte, traf er genau in

der Mitte: Überall sah man lachende und

fröhliche Gesichter zu den Anekdoten und

Geschichten in "Pladde", …wobei "schwierigere"

Fälle flugs vom Pfarrer übersetzt wurden.

Statt Eintritt erbittet

Pfarrer Otto Spenden für

diakonische Projekte.

Beginn der Veranstaltung

ist 20.00 Uhr, Aus der

Schreibwerkstatt von

Dieter Otto

Veranstaltungsort ist der

Saal der Markuskirche.

Die Evangelische

Kirchengemeinde

Kassel-Südstadt

lädt ein zum

KIRCHENKINO

im Gemeindesaal der Markuskirche,

Auefeld

08.10.2008

Adams Äpfel

(Dänemark 2005, 94 Min.), Beginn: 20.00 Uhr

26.11.2008

Geh und lebe

(Frankreich/ Israel/ Brasilien/ Italien, 2004,

Drama, 149 Minuten), Beginn: 19.30 Uhr

Holger Wieboldt

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0561 24623


Anschriften:

Pfarramt 1 - Pfarrer Rüdiger Gild

Richard - Wagner-Strasse 6 A, 34121 Kassel

Telefon 0561 - 22875 Telefax 92088 39

Email: suedstadt1@ekkw.de

Pfarramt 2 - Pfarrer Holger Wieboldt

Frankfurter Strasse 78 A, 34121 Kassel

Telefon 0561 - 21904 Telefax 92088 42

Email: suedstadt2@ekkw.de

Markuskirche, Richard-Wagner-Strasse 6,

Küster Dengel: Telefon 285266

Gemeindebüro Johanneszentrum, Frankfurter

Strasse 78 A, Frau Eckhardt, Telefon 21771

Evangelischer Kindergarten Johanneskirche

„Südsternchen“, Frankfurter Strasse 78 B,

Telefon 27097// Außengruppe Markuskirche

Telefon 23770, Email

kita.suedsternchen@ekkw.de

Gesegnete Mahlzeit, Johanneszentrum

Telefon 2871479

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Impressum:

Herausgeber: Evang. Kirchengemeinde Kassel

- Südstadt

Verantwortlich: Pfarrer Holger Wieboldt

Spendenkonto: Kasseler Sparkasse, BLZ 520

503 53 - Konto.-Nr.: 172 158. Bitte immer den

Verwendungszweck eintragen - z.B. Brot für die

Welt, Diakoniesammlung, Beleuchtung des

Turmes, Gesegnete Mahlzeit etc.!


Stadtteil im Blickpunkt:

Der historische Weinberg –

Geschichte der südlichen

Stadtentwicklung...

Der Stadtteilhistoriker Heinz Körner, der sich seit

längerem auch in der Südstadt AG engagiert,

hat jetzt mit seinem neuen Buch „Der historische

Weinberg“ ein lange vergessenes Juwel der

Kasseler Südstadt gewürdigt. Auf über 100

Seiten, reich bebildert mit alten wie aktuellen

Fotografien sowie Zeichnungen, erfährt der

Leser auf interessante Weise Bekanntes und

weniger Bekanntes über die Geschichte des

Weinberges. So zeigt Heinz Körner mit seinem

neusten Werk die vielseitige Nutzung des

Kalksteinfelsens vor den Toren der Stadt auf,

führt den Leser sicher durch die Jahrhunderte

und fordert letztlich die Erhaltung des

Weinbergparks und die Restaurierung des

Weinbergbunkers als Museum.

sowie dem Anbau von Rebstöcken und einer

Maulbeerplantage. Weitere 100 Jahre später,

1869, erbaut die renommierte Familie Henschel

ihre erste Villa und der Weinberg wird

erschlossen. Rund dreißig Jahre später, 1942,

erfährt der Weinberg eine ganz andere Nutzung.

Hunderte Menschen finden während der

Bombenangriffe in den weitläufig

Der Weinberg zur Innenstadt hin

ausgebauten Bunkerräumen Zuflucht. Dann, 70

Jahre weiter in der wechselhaften Geschichte

des Weinberges, erstrahlt dieser 2007 erstmals

in neuem Licht.

Fazit: Wenn Sie als Bewohner der Südstadt

Kassels mehr über den historischen Weinberg

erfahren möchten oder ein passendes Geschenk

für Freunde und Bekannte suchen, empfiehlt

sich unbedingt das neue, gleichnamige Buch

von Heinz Körner:

OB Hilgen, Autor Körner, Ortsvorsteher Südstadt

Doenst, AG Südstadt-Mitglied Schneider und

Ortsvorsteher Mitte Weschbach

Die Geschichte des lange Zeit vergessenen

Juwels mit seiner wechselvollen Geschichte

beginnt bereits 1274 als das Dorf Weingarten

erstmals urkundlich erwähnt wird. Rund 500

Jahre später, 1764, berichtet die Chronik von

einem Weingärtnerhaus im Philosophenweg 16

Der historische Weinberg

Südstadtbuch –Verlag

Heinz Körner

ISBN 978-3-00-023898-7

Jörg Gremmes

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