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Mysterium der heiligen Eucharistie die Gegenwart Christi im

Leben der Kirche bewirkt:

"Auf dqß sie denen, die sie empfangen, zur Nüchternheit

der Seele gereichen, zur Vergebung der

Sünden, zur Gemeinschaft deines Heiligen

Geistes, zur Fülle des Himmelreiches, Zuversicht

zu dir und nicht zum Gericht oder zur

Verdammnis."

Im Bewußtsein der Bedeutung des Heiligen Geistes und im

Vertrauen auf die Verheißung des Herrn richtet daher die

Gemeinde ihr Gebet an Gott, denn "wieviel mehr wird der

Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn

bitten!" (Lk 11,13)

"Der Heilige Geist vollendet die Heilsökonomie und besiegelt

den Aufstieg zum Himmel, indem er die eucharistische

Versammlung in den Leib Christi verwandelt und die

Vereinigung mit ihm selbst deutlich macht. Das ist die

Konsekration, die allerdings als ein Geschehen nicht

punktuell im Augenblick der Epiklese, sondern der ganzen

Liturgie zu verstehen ist" (Kallis, Liturgie, S. 136).

Im Anschluß an das Gebet um die Herabkunft des Heiligen

Geistes auf die Gemeinde und die Gaben gedenkt der Priester

der Gesamtkirche. Nicht allein für die hier in einem Kirchenraum

versammelte Ortsgemeinde wird das Opfer dargebracht,

werden die Gaben gewandelt, sondern an ihnen hat die ganze

Kirche Jesu Christi mit all Ihren Lebenden und Verstorbenen,

mit den Heiligen wie den Sündern Anteil. "Die einigende Kraft

der Eucharistie sprengt die zeitlichen, geographischen und

arithmetischen Grenzen. Sie ist die Zusammenkunft der

Gesamtkirche, der Lebenden und der Toten. Die irdische Gemeinde

betet darum nicht nur mit den im Glauben

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