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DIE ANGERZEITUNG AUSGABE SOMMER 2012

• Spezial: Gesund Einkaufen am Anger

• Interessantes aus der Pestalozzischule

• Neueröffnung der Villa

Angertermine

• Was ist los im Stadtteil?

Preis: 0,50 €


INHALT

SEITE 1

Inhalt

Mitmachen!

Redaktionssitzungen der Angerlei nach Absprache

Informationen unter Telefon: 32183.

WWW.ANGERLEI.DE

Vorwort.............................................................................. 2

Eine Woche Milch und zwei Abschiede.............................4

Wohnen für Hilfe................................................................9

Das entfernte Gefühl – Theaterstück................................ 11

Kindertheater in der Villa................................................... 12

Abschied von der Pestalozzischule...................................14

Zumba in der Tanzschule Geist.........................................17

Sommerfest des Erlöserkindergartens..............................19

Ballettschule Ruth Scheller............................................... 20

Hartz-Vier-Beratung.......................................................... 23

Nachhilfe Ja oder Nein .....................................................26

Regelmäßige Termine....................................................... 33

Neues aus der Villa........................................................... 37

Familienspielfest am Anger............................................... 40

Neue Jugendreferentin der Baptisten................................42

Gesunde und regionale Ernährung am Anger...................46

Veranstaltungen in der Villa ..............................................60

Impressum.........................................................................62


SOMMER 2012 SEITE 2

Liebe Leserinnen und Leser der

Stadtteilzeitung „Angerlei“,

das fleißige und rührige Team

der Redaktion hat mich gebeten,

zur Sommerausgabe 2012

ein kurzes Vorwort zu

verfassen. Gerne nutze ich als

Ortsvorsitzender des CSU-

Ortsverbandes Bruck/Anger

diese Möglichkeit, mich vorzustellen.

Zunächst möchte ich aber der

ganzen Mannschaft ein Lob für

die gelungene Stadtteilzeitung

aussprechen. Die Arbeit, die dahintersteckt, ist nicht zu

unterschätzen.

Den Ortsteil Anger und seine Bewohner kenne ich durch

meine Funktion und Arbeit als Vorsitzender des CSU-

Ortsverbands Bruck/Anger. Darüber hinaus ist er mir

auch durch mein Ehrenamt als Mieterbeirat der

GEWOBAU Erlangen bekannt. Mir ist es eine Freude, in

einem Ortsteil wie dem Anger und Bruck tätig zu sein, in

dem die Gesellschaftsstruktur so facettenreich ist.

Der Anger war und ist einer der vielseitigsten und kulturell

buntesten Stadtteile Erlangens, was seine ganz eigenen

Herausforderungen und Chancen mit sich bringt. Für alle,

die sich gesellschaftlich und politisch engagieren, ist es

daher wichtig, vor Ort mit den Menschen ins Gespräch zu

kommen, um die unterschiedlichen Sorgen und

Bedürfnisse an die Mandatsträger auf kommunaler,

Landes- und Bundesebene weiterzugeben.

VORWORT


VORWORT

SEITE 3

WWW.ANGERLEI.DE

Zu diesem Zweck beteiligt sich der Ortsverband der CSU

seit Jahren regelmäßig mit einem Infostand am Angerfest.

Für die Anregungen der Besucher, die wir bei diesem

schönen Fest bekommen, sind wir sehr dankbar. Denn es

zeigt einmal mehr, wie engagiert die Leute am Anger sind

und wie aktiv Sie Ihren Stadtteil mitgestalten wollen. Auch

im Namen unserer Mandatsträger darf ich Ihnen hierfür

Dank und größten Respekt aussprechen.

Mit Ihrem Engagement und den vielen ehrenamtlichen

Helfern in den Bürgertreffs und dem Angertreff hat unser

Stadtteil eine starke Zukunft vor sich. Nutzen wir

gemeinsam die Stärken und Chancen des Anger!

Der CSU-Ortsverband feiert 2012 sein 40-jähriges

Bestehen und ist seit jeher fest im Ortsteil Anger

verwurzelt. Ende des Jahres begehen wir hierzu einen

Festakt, zu dem ich Sie alle recht herzlich einlade.

Gerd Schäll

Ortsvorsitzender der CSU Bruck/Anger

Hilfe! Hilfe! Hilfe! – Rettet die ANGERLEI!

Seit mittlerweile 5 Jahren informiert Sie die Stadtteilzeitung

ANGERLEI, die ehrenamtlich erstellt wird, über dieses

interessante, bunte Erlanger Viertel.

Jetzt sind uns einige unserer Redakteure abhanden gekommen

und wir suchen verzweifelt nach Ersatz!!

Wenn Sie gerne schreiben, fotografieren, Leute interviewen oder

bei der Verteilung der Zeitung helfen wollen, melden Sie sich bei

Erika Steckert, Telefon: 32183, oder per Mail:

Erika_Steckert@web.de. Wir freuen uns auf Sie!


SOMMER 2012 SEITE 4

Eine Woche nur mit Milch und zwei

Verabschiedungen

VON RÜDIGER GRÜBNAU, FÖRDERLEHRER

I

n der letzten Februarwoche fand an der

Pestalozzischule eine Projektwoche mit dem Titel

„Milch – gesund und munter“ statt. Alle zwölf Klassen

beteiligten sich mit verschiedenen Aktionen.

So hat eine Gruppe Milchpudding

gekocht und diesen später

verkostet. Dazu wurde die

Klasse in mehrere Gruppen

eingeteilt. Jedes Kind übernahm

jeweils eine Aufgabe.

Es fing mit dem „Lesen der Arbeitsanweisungen

auf der Tüte“

an. Mag für den

„Kochprofi“ simpel klingen, in

der Schule wird jedoch damit

ein Lernziel, das Lesen von

Gebrauchsanweisungen und

deren praktische Umsetzung,

verfolgt. Viele Kinder haben

noch nie mit einem Herd gearbeitet,

so dass hier auch neue

Erfahrungen gemacht wurden.

Damit die Milch nicht überkochte,

war von den Schülerinnen

und Schülern höchste

Aufmerksamkeit verlangt. Am

Ende genoss die ganze Klasse

den leckeren Pudding.

Eine andere Klasse besuchte

sogar einen Bauernhof. Dort

wurden hautnah die Kühe beobachtet.

In der Klasse wurde

das Thema wieder aufgegriffen

und die Kinder sollten Lebensmittel

finden, die aus

oder mit Milch hergestellt werden.

Viele Kinder brachten

von zuhause den halben

Kühlschrank mit, so dass man

erkennen konnte, dass Milch

in vielen verschiedenen Arten

vorkommt. Auch in dieser

Klasse durften die Kinder am

Ende die Milchprodukte probieren.

Im Kunstunterricht

durften die Kinder ihre

„Traummilchtüte“ malen.

An der Schule gibt es schon

seit längerem ein kostenloses

gesundes Pausenfrühstück.

Während der Projektwoche

gab es zusätzlich frische

ANGERFENSTER


ANGERFENSTER

SEITE 5

Milch. Die Kinder griffen begeistert

zu und ließen es sich

schmecken. Am Ende der Woche

wussten dann auch alle

Kinder, dass Kühe nicht lila

sind. Weiterhin erkannten viele,

dass Milch ein gesundes

Lebensmittel ist, welches besonders

Kinder benötigen. Für

die Zukunft plant die Pestalozzischule,

den Schülerinnen

und Schülern in regelmäßigen

Abständen Milch in der Pause

anzubieten.

www.angerlei.de

Danke und Auf Wiedersehen!

Zum Ende des Monats Februar

verließen zwei Urgesteine

der Pestalozzischule ihren angestammten

Arbeitsplatz. Die

Sekretärin Frau R. Schlenk

war seit mehr als dreißig Jahren

an der Schule. Nun wird

sie bis zum Eintritt ins Rentenalter,

welches Ende 2012

erreicht wird, an der Grundschule

Büchenbach arbeiten.

Bei ihrer Verabschiedung wur-

Dass selbstgemachter Pudding am besten schmeckt, konnten die Schülerinnen

und Schüler der Pestalozzischule beim Milchprojekt erfahren.


SOMMER 2012 SEITE 6

de dem gesamten Kollegium

noch einmal bewusst, was

Frau Schlenk an der Schule

geleistet hat. Nun ist Frau M.

Ketzer an der Pestalozzischule

und wird die vielfältigen

Aufgaben einer Schulsekretärin

übernehmen.

Auch Frau Clementa Lang

war dreißig Jahre an der

„Lozzi“ und geht jetzt in Ruhestand.

Musik und Verkehrserziehung

waren ihre

Schwerpunkte neben dem

Unterricht. Seit Ende der

Achtziger Jahre leitete Frau

Lang die Chor- und Orffgruppe.

Ebenso leitete sie die

städtische Musikschule Abteilung

Pestalozzischule seit

über zwanzig Jahren. Die

Sommerkonzerte gehörten

immer zu den Höhepunkten

des ganzen Schuljahres. Dafür

ist ihr die Schule sehr

dankbar.

Das gesamte Kollegium

wünscht Frau Lang und Frau

Schlenk eine gute Zeit und

lange Gesundheit.

Anzeige

ANGERFENSTER


ANGERTERMINE

SEITE 19

WWW.ANGERLEI.DE


SOMMER 2012 SEITE 20

In der Erba zuhause

VON RUTH SCHELLER, LEITERIN DER BALLETTSCHULE

S

eit 2008 fühlt sich die Ballettschule von Ruth

Scheller im Angergebiet wohl. Tanzen, tanzen,

tanzen: die Ballettschule von Ruth Scheller ist ein

quirliger Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene, die gerne Ballett lernen möchten.

Die kleinsten Ballerinas zeigten ihr Können beim Angerfest.

Jeden Tag zwischen 15 und

21 Uhr strömen die Schülerinnen

und Schüler in das Erba-

Gebäude, um sich in den Räumen

der Ballettschule Scheller

im klassischen Ballett, Free

Movement und Charaktertanz

ausbilden zu lassen. „Die

meisten Ballettschüler sind in

Erlangen und natürlich im An-

ANGERFENSTER


ANGERFENSTER

SEITE 21

Das Publikum ist begeistert von der Darbietung.

gergebiet zuhause“, so Ruth

Scheller, die mittlerweile 150

Schüler in ihrer Ballettschule

ausbildet. Kinder tanzen gerne

und haben Freude an Bewegung.

Ballett ist ein hervorragender

Ausgleich zum

bewegungsarmen Alltag und

unterstützt die körperliche und

geistige Entwicklung der Kinder,

beobachtet sie in ihrer

täglichen Arbeit. Die Tänzerische

Früherziehung für die

www.angerlei.de

ganz Kleinen beginnt

schon mit drei

Jahren. „Ich greife

die natürliche SpielundBewegungsfreude

auf und fördere

die Entfaltung

der kindlichen Fantasie

und Darstellungskraft,

die unter

Anleitung mit der

Zeit eine tänzerische

Form annimmt.

Eine ideale

Vorbereitung für jede

Tanzrichtung“,

freut sich Ruth

Scheller über den

Erfolg des Angebots.

Der Einstieg

in den Unterricht ist

jederzeit im Ballettschuljahr

möglich. Einfach

Schnupperstun- den nehmen

und mitmachen: „Bei uns steht

der Spaß an erster Stelle und

meine Schüler sollen Freude

am Ballettunterricht haben“,

lädt sie zum Besuch in die

Ballettschule ein.

Tanzen aus Leidenschaft

Die junge Ballettpädagogin

Ruth Scheller ist Balletttänzerin

aus Leidenschaft. „In mei-


SOMMER 2012 SEITE 22

nem Leben gab es nie einen

anderen Traum“, sinniert sie

über ihren Weg durch die

klassische Ballettausbildung

und ihr berufliches Engagement

in verschiedenen Tanzensembles

und auf Theaterbühnen

in Deutschland. Heute

ist sie registrierte Lehrerin und

Ballettpädagogin der Royal

Academy of Dance und für die

Ausbildung des Ballettnachwuchses

zuständig. 2008 hat

die heute 27-jährige ihren

Kindheitstraum verwirklicht

und ihre eigene Ballettschule

in der Äußeren Brucker Straße

eröffnet. Die Gelegenheit

war günstig, als im Erbagebäude

das Ballettförderzentrum

Nürnberg eine

Nachfolgerin für ihre Zweigstelle

in Erlangen suchte.

Ballettaufführungen gehören

zum Engagement am Anger

Die Lage im Angergebiet ist

ideal, findet Ruth Scheller.

Viele Familien leben hier, kurze

Wege und die Zentrumsnähe

nach Erlangen machen die

Wege in die Ballettschule einfach.

Wenn öffentliche Veranstaltungen

im Kulturprogramm

des Stadtteils anstehen, dann

treten die Ballettschüler von

Ruth Scheller gerne auf: Beim

jährlichen Angerfest oder beim

Seniorentreff sind die Schüler

regelmäßig auf der Bühne und

tanzen vor dem zahlreichen

Publikum. Von der Ballettschule

Ruth Scheller nahmen

im letzten Jahr rund 80 Schülerinnen

zwischen drei und 15

Jahren an den Auftritten auf

der Bühne beim Stadtteilfest

‚Der Anger feiert’ teil und tanzten

aus den Stücken vor, die

Ruth Scheller im laufenden

Schuljahr mit ihren Schülern

einstudiert hat. Vom anspruchsvollen

Spitzen-Solo

der Großen bis zum Elfentanz

der ganz Kleinen bereichern

die Auftritte der Ballettschule

das Rahmenprogramm der

Veranstaltungen. „Wir fühlen

uns wohl im Angergebiet. Und

die Auftritte machen uns viel

Spaß“, so Ruth Scheller zum

Engagement.

Große Ballettaufführung als

Höhepunkt des Schuljahrs

„Ich möchte meine Liebe und

Begeisterung für Ballett an

meine Schüler weitergeben“,

ist die Unterrichtsphilosophie

der Ballettpädagogin. Zum

ANGERFENSTER


ANGERFENSTER

SEITE 23

Höhepunkt des Ballettschuljahrs

gehört eine große Aufführung

mit allen

Ballettschülern. Im vergangenen

Schuljahr haben rund 80

Ballettschüler „Frau Holle“ in

einer anmutigen Ballettversion

vor über 400 begeisterten Zuschauern

getanzt. „Im Mai

steht die Aufführung des Ballettmärchens

‚Coppélia’ mit allen

Ballettschülern an“, freut

sie sich auf die neue tänzerische

Herausforderung mit ih-

www.angerlei.de

ren 150 Schülern. Jeder von

ihnen darf und soll auf der

Bühne stehen: „Mir ist es sehr

wichtig, dass die Kinder und

Jugendliche lernen, dass ein

Bühnenauftritt nicht von Lampenfieber,

sondern von der

Freude am Tanz getragen

wird“, sieht Ruth Scheller die

Philosophie ihrer jungen Ballettschule.

Mehr Infos gibt es unter

www.ballettschule-scheller.de

Neue Beratung zu Hartz-4

Ab sofort wird die Hartz-4 Beratung an zwei Orten angeboten:

Im Gewerkschaftshaus, Friedrichstrasse 7,

am ersten Mittwoch des Monats

im Treffpunkt Röthelheimpark, Schenkstrasse 11

am dritten Dienstag des Monats

jeweils immer von 18 - 19 Uhr

Die Beratung wird vom Erlanger Sozialforum, das sich 2005 bei

den Aktionen gegen die "Hartz-Gesetze" gründete, zusammen

mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft angeboten.

Der Schwerpunkt liegt in "Hilfe zur Selbsthilfe" gegen die Folgen

der "Hartz-Gesetze". Wenn Rechtsberatung erforderlich ist,

können die Betroffenen ihr Recht auf Beratungshilfe

wahrnehmen und einen Anwalt ihrer Wahl beauftragen.


SOMMER 2012 SEITE 38

Endlich öffnet die Villa wieder

ab 13 Uhr

musikalische Häppchen,

Zaubereien und Fingerfood

ab 15 Uhr

Mitmach-Angebote für Kinder

Live-Musik mit Greenfield

(Irish Folk) zu Tanz im Park

ab 19 Uhr

gute Laune Musik mit Argile,

Dieter Weberpals & friends

sowie der Gruppe Lauffeuer

EINTRITT FREI !

ANGERFENSTER


SOMMER 2012 SEITE 42

Neue Jugendreferentin

bei den Baptisten

Katja, sag uns doch kurz ein

paar Sätze zu dir.

Geboren und aufgewachsen

bin ich in Köthen in Sachsen-

Anhalt. Mit 16 Jahren kam ich

zum Glauben an Jesus Christus

und so auch in Kontakt mit

einer Baptistengemeinde.

VON FRANK WEGEN

K

atja Rabold-Knitter – ist die neue Jugendreferentin

der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde

(Baptisten), die ihren Dienst Anfang des Jahres mit einer

halben Stelle aufgenommen hat. Frank Wegen, Pastor der

Gemeinde, stellt ihr einige Fragen.

Später studierte ich in der Nähe

von Berlin Theologie. Im

August sind mein Mann und

ich nach Erlangen gezogen.

Wir fühlen uns sehr wohl hier

und leben uns nach und nach

ein.

Was war deine Motivation gewesen,

dich für diese Stelle zu

interessieren?

In Gesprächen mit Gemeindemitgliedern

spürte ich ihre Begeisterung

für die Gemeinde,

aber auch ihren ehrlichen und

offenen Blick dafür, dass so

manches angegangen werden

muss. Sie hatten auf dem

Herzen, dass Kinder und Jugendliche

ihren Glauben leben

können und auch daran festhalten,

wenn sie von zu Hause

ausziehen oder in

schwierige Zeiten geraten.

ANGERFENSTER


ANGERFENSTER

SEITE 43

Dies ist ein Anliegen, das

auch mir sehr wichtig ist. Da

es meine erste Stelle ist, war

ein wichtiger Faktor auch,

dass ich Unterstützung aus

der Gemeinde bekomme und

eine enge Zusammenarbeit

stattfindet.

Was werden deine Aufgabenschwerpunkte

sein?

Der Schwerpunkt liegt auf der

Begleitung der Kinder und Jugendlichen

in der Gemeinde.

Es ist der Gemeinde und mir

wichtig, dass sie ihren Glauben

an Jesus Christus in ihrem

Alltag leben können und

Formen finden, die für sie gut

sind. Dazu gehört es, die Familien

als auch die Mitarbeiter

zu unterstützen. Ich kann darauf

aufbauen, dass viele Kinder

in der Gemeinde sind

sowie die entsprechenden

Gruppen für diese. Mir ist es

eine große Hilfe, dass Mitarbeiter

sich engagieren und ein

Herz für Kinder und Jugendliche

haben.

Worin siehst du besondere

Herausforderungen für junge

Leute heute?

Die Herausforderungen sind

www.angerlei.de

vielfältig. Bereits die Entscheidung

für eine bestimmte

Schulform kann Auswirkungen

auf die Zukunft haben, die

über die Berufswahl hinaus

gehen. Auch der familiäre

Hintergrund und das soziale

Umfeld sind Faktoren, die

nicht zu vernachlässigen sind.

Ich habe den Eindruck, dass

es immer wichtiger wird,

Chancengleichheit zu fördern,

da mir diese immer weniger

gegeben zu sein scheint.

Deswegen freut es mich, dass

es z.B. Lernstuben im Stadtteil

gibt, die versuchen, einen Teil

dessen aufzufangen. Ich hoffe,

dass die Kinder dort z.B.

Selbstvertrauen lernen, um

die Herausforderungen zu

meistern, sei es in der Schule,

in der Familie und auch darüber

hinaus.

Welche Bedeutung kann der

christliche Glaube für junge

Menschen heute haben?

Der Glaube an Jesus Christus

bedeutet für mich persönlich,

Hoffnung zu haben und das

Wissen, dass ich nicht alleine

dastehe in dieser Welt mit all

ihren Herausforderungen. Er

bedeutet aber auch, dass ich


SOMMER 2012 SEITE 44

meine Freude teilen kann und

meinen Mitmenschen Liebe

entgegenbringen kann, die ich

nicht immer aus mir selber

aufbringen könnte. Das Spektrum,

welche Bedeutung der

Glaube für einen Menschen

hat, ist vielfältig. Ich denke,

dass der christliche Glaube

aber vor allem Kraft geben

kann und junge Menschen

Mut fassen können.

Unsere Kirche liegt im Stadtteil

´Am Anger`. Wo siehst du

Schnittstellen deines Dienstes

in den Stadtteil hinein?

Meiner Ansicht nach ist es

Aufgabe jeder Kirche, in ihren

Stadtteil hinein zu wirken und

für die Menschen da zu sein.

Zum Teil geschieht dies durch

einzelne Gemeindeglieder bereits.

Um einen Überblick über

die Belange des Stadtteiles zu

erhalten, werde ich regelmäßig

an einem Stadtteilarbeitskreis

teilnehmen. Dort werden

unter anderem auch gemeinsame

Aktionen geplant, wie

z.B. im letzten Jahr der Adventskalender

oder auch Feste,

die speziell für Kinder und

Jugendliche ausgerichtet werden.

Als Gemeinde haben wir

dann die Möglichkeit, an einem

Fest teilzunehmen und

uns mit anderen zusammen

einzubringen, indem wir z.B.

eine Spielstation aufbauen

oder aber die Gemeindeglieder

bewusst hingehen, auch

wenn wenige im Stadtteil

selbst wohnen. Bisher sind die

Angebote der Gemeinde wenig

auf die Bedürfnisse der

Stadtteilbewohner ausgerichtet.

Ich hoffe, dass sich dies

nach und nach ändert und wir

im Stadtteil präsenter sind.

Und zu guter Letzt: Was

macht eine Jugendreferentin

in ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit lese ich

gerne. Ebenso mag ich Brettspiele

und Strategiespiele.

Wenn ich lange am Schreibtisch

saß, spiele ich gerne

Badminton oder gehe tanzen.

Am liebsten unterhalte ich

mich aber mit Freunden und

Bekannten bei einem Kaffee

oder einem Spaziergang.

Vielen Dank für das Gespräch!

ANGERFENSTER


SOMMER 2012 SEITE 62

Impressum

Redaktion:

Karine van Eikema Hommes, Erika

Steckert, Margot Eggert, Horst Steckert,

Gabriela Gucanin

Layout:

Gabriela Gucanin, Erika Steckert

Fotos: Erika Steckert

Erscheinungsweise:

Zwei Mal jährlich, gedruckt und

auszugsweise online

Auflage: 400 Stück

Druck: Druckladen Erlangen

Nächste Ausgabe: November 2012

Redaktionsschluss: 1. September 2012

Redaktionsanschrift

ANGERLEI

z.H. Erika Steckert (V.i.S.d.P.)

Johann-Jürgen-Str. 10 D,

91052 Erlangen

Tel. 09131/32183

Fax 09131/34546

Internet: www.angerlei.de

Bankverbindung:

Sparkasse Erlangen

Konto-Nr.: 91 55 798

BLZ: 763 500 00

Artikel und Termine bitte per E-Mail an: Erika_Steckert@web.de

Hinweise: Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht die Meinung der Redaktion

wieder. Die AngerZeitung ist nichtkommerziell. Einnahmen aus Anzeigen

und Verkauf werden ausschließlich für die Zeitung verwendet.

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