05.09.2014 Aufrufe

connect Die Top-Smartphones im harten Testvergleich (Vorschau)

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10/2014 Extra dick:<br />

148 Seiten<br />

Kompetenz!<br />

www.<strong>connect</strong>.de<br />

Deutschland € 5,90<br />

16 AKKUPACKS<br />

IM LABORTEST<br />

RIESIGE UNTERSCHIEDE<br />

IN DER LEISTUNG<br />

EUROPAS GRÖSSTES MAGAZIN ZUR TELEKOMMUNIKATION<br />

WELCHES KAUFEN?<br />

DIE TOP-SMARTPHONES IM<br />

HARTEN TESTVERGLEICH<br />

SAMSUNG, APPLE, SONY, HTC,<br />

LG UND NOKIA<br />

WOHNUNGS-<br />

SUCHE<br />

WELCHE IMMOBILIEN-<br />

APP IST DIE BESTE?<br />

VECTORING-<br />

ENTSCHEID<br />

ENDLICH HIGHSPEED-<br />

INTERNET FÜR ALLE?<br />

BESSERE<br />

BILDER<br />

<strong>Smartphones</strong> <strong>im</strong><br />

Kamera-Test<br />

+ Praxistipps<br />

vom Fotoprofi<br />

HEISSE IFA-NEWCOMER VORAB IM CHECK<br />

SONY DREHT AUF!<br />

ZWEI SMARTPHONES:<br />

XPERIA Z3 UND Z3 COMPACT<br />

EIN 8-ZOLL-TABLET:<br />

XPERIA Z3 TABLET COMPACT<br />

HANDLICHER,<br />

ABER AUCH<br />

GENAUSO GUT?<br />

SAMSUNG<br />

GALAXY<br />

S5 MINI<br />

Österreich € 6,80 / Schweiz sfr. 11,80<br />

Benelux € 6,95 / Italien € 7,95 / Spanien € 7,95<br />

Finnland € 8,65 / Slowakei € 7,95<br />

Griechenland € 8,85


WIR HABEN<br />

www.md.de<br />

KEINE HANDYS,<br />

Singlebörsen<br />

Carsharing<br />

MusicFlats<br />

Wecker<br />

SmartHome<br />

Fotoalben Kameras<br />

Reisebüros<br />

SONDERN …<br />

Notizbücher<br />

Aktien-Checker<br />

Radio<br />

Tageszeitungen<br />

Newsticker<br />

GameFlats<br />

Social Networks<br />

Spielekonsolen<br />

Kochbücher<br />

Fitnesstrainer<br />

Einkaufszentren<br />

Bundesliga-Apps<br />

Wörterbücher<br />

Reiseführer<br />

Navigationsgeräte<br />

Taschenrechner<br />

Videotelefone<br />

Cloud<br />

Dolmetscher<br />

Lieferservices<br />

Staumelder<br />

Virenschutz<br />

Gitarrenlehrer<br />

Immobilienmakler<br />

Taxizentralen<br />

Diktiergeräte<br />

Bus-Tickets<br />

Digital Lifestyle – made by mobilcom-debitel. Komm jetzt in den Shop<br />

und hol Dir Dein Smartphone für die neuesten Apps, Games und Gadgets.


WISSENSWERT<br />

Chance für App-Entwickler<br />

Innovations-App<br />

2014 – mitmachen!<br />

<strong>Die</strong> Wahl der Innovations-App der<br />

App Awards 2014 läuft noch auf vollen<br />

Touren. Reichen Sie Ihre App unter<br />

appaward@<strong>connect</strong>.de ein, indem<br />

Sie auf max<strong>im</strong>al 2000 mit Screenshots<br />

angereicherten Zeichen beschreiben,<br />

was Ihre App auszeichnet.<br />

Klickparade<br />

<strong>Top</strong> Ten <strong>im</strong> Web<br />

<strong>Die</strong> aktuellen <strong>connect</strong>.de-Charts<br />

des Monats Mai:<br />

1. Apple iPhone 6 - News<br />

2. <strong>Die</strong> 10 besten <strong>Smartphones</strong><br />

3. <strong>Die</strong> 10 besten Tablets<br />

4. Test: Sony Xperia Z1 Compact<br />

5. <strong>Smartphones</strong> bis 200 Euro<br />

6. Samsung Galaxy S5 mini News<br />

7. Samsung Galaxy Note 4 <strong>im</strong><br />

September<br />

8. Test: LG G3<br />

9. <strong>connect</strong>-Netztest 2013/2014<br />

10. Handy- und Smartphone-<br />

<strong>Vorschau</strong><br />

<strong>connect</strong> <strong>im</strong> Briefkasten<br />

Abo-Schnäppchen<br />

Ein echtes Highlight hat sich unsere<br />

Abo-Crew für alle Neuabonnenten<br />

einfallen lassen: Wer sich diesen Mo-<br />

nat für ein <strong>connect</strong>-Abo entscheidet,<br />

hat nicht nur alle Infos pünktlich<br />

auf dem Tisch, sondern kann<br />

als Prämie ein hervorragend<br />

verarbeitetes Acer-Tablet<br />

A1-830 wählen, das es<br />

unter <strong>connect</strong>.de/<br />

angebot kostenlos<br />

oder für nur 49 Euro<br />

Zuzahlung gibt –<br />

mehr Infos finden<br />

Sie auf Seite 101.<br />

Werden Sie<br />

unser Fan!<br />

APPGEFAHREN!<br />

Der App-Markt ist nahezu überschwenmmt von Speedtest-<br />

und Netzcheck-Apps. Warum nur gibt’s von <strong>connect</strong><br />

keine? Weil wir sichergehen wollten, dass die Infos, die<br />

eine <strong>connect</strong>-App liefert, so präzise sind, wie Sie es von<br />

uns erwarten. Weil wir mehr bieten wollten als reine<br />

Messwerte und weil wir lange darüber diskutiert haben,<br />

was eine <strong>connect</strong>-App braucht und worauf man verzichten<br />

kann. Doch jetzt ist sie da – den QR-Code, der Sie<br />

zur richtigen App führt, finden Sie auf Seite 88. Und wie<br />

wir meinen, finden Sie dort übersichtlich gegliedert all<br />

das, was sie auch auf unserer Webseite besonders<br />

inte ressiert: News, Ratgeber, Tests. Selbstverständlich<br />

können Sie zudem das Tempo Ihres Mobilfunkanbieters<br />

checken oder nachsehen, wie schnell das jeweils verfügbare<br />

WLAN die Daten zwischen Ihrem Smartphone<br />

und dem Netzwerk hin- und herschiebt. <strong>Die</strong> Netztestdaten,<br />

die bei unserem Messtechnikpartner P3 communications<br />

– ja, der, mit dem wir auch be<strong>im</strong> Netztest zusammenarbeiten<br />

– anonymisiert aufbewahrt werden, nutzen<br />

wir wiederum, um die Daten, die wir messtechnisch<br />

erfassen, mit denen abzugleichen, die uns über Ihre<br />

App-Nutzung übermittelt werden. So können wir rechtzeitig<br />

erkennen, wo gegebenenfalls nachgemessen und<br />

wo der Finger in die Wunde respektive auf das Funkloch<br />

gelegt werden muss. Wir freuen uns auf Downloads und<br />

jede Menge Kommentare!<br />

Dirk Waasen,<br />

Bereichsleiter Telekommunikation<br />

und Chefredakteur <strong>connect</strong><br />

Fotos: Anna Drabinski<br />

www.facebook.com<br />

/<strong>connect</strong>.magazin<br />

3


INHALT<br />

Ausgabe 10/2014<br />

MAGAZIN<br />

Drei Newcomer von Sony................................<br />

................................6<br />

Samsung Galaxy Alpha, Surface 3, HTC One M8 mit<br />

Windows Phone, Bluetooth-Zahnbürste<br />

SMARTPHONES<br />

Android, iOS, Windows Phone<br />

<strong>Top</strong>modelle <strong>im</strong> <strong>Testvergleich</strong> ..................12<br />

Kampf der Giganten – wie gut schlagen sich die<br />

Flaggschiffe in den wichtigsten Testdisziplinen?<br />

Android, iOS, Windows Phone<br />

Der große Kameratest ....................................30<br />

Wer schießt am schärfsten? <strong>Die</strong> sechs aktuellen<br />

Oberliga-<strong>Smartphones</strong> <strong>im</strong> Kameravergleich<br />

Android<br />

<strong>Die</strong> neuen Sony-Modelle .............................60<br />

Zwei neue <strong>Smartphones</strong>, ein Tablet und zwei<br />

Wearables – Sony greift auf der IFA in die Vollen<br />

Android<br />

Samsung Galaxy S5 mini .............................64<br />

Wie gut ist der kleine Bruder des <strong>Top</strong>sellers?<br />

Android<br />

Alcatel One Touch Idol Alpha .................72<br />

Todschick – aber auch bärenstark?<br />

Android<br />

Samsung Galaxy K Zoom.............................76<br />

<strong>Die</strong> Smartphone-Kamera überzeugt <strong>im</strong> Test<br />

Android<br />

OnePlus One ..............................................................98<br />

Was kann der günstige „Flaggschiff-Killer“?<br />

Android<br />

Icefox X2 .................................................................... 102<br />

Nur bei Amazon zu haben, nur 159 Euro –<br />

Schnäppchen oder Schrott?<br />

Ersetzt das <strong>Smartphones</strong> inzwischen<br />

alle anderen Geräte? .......................................84<br />

MP3-Player, Navi, Kompaktkamera – wie gut ist<br />

das Smartphone <strong>im</strong> Vergleich zu Spezialisten?<br />

ZUBEHÖR<br />

Akkupacks <strong>im</strong> Test .............................................52<br />

Längst nicht alle liefern die versprochene Kapazität<br />

REPORT<br />

Start-ups ........................................................................68<br />

Wie deutsche Netzbetreiber junge Gründer unterstützen<br />

– und was sie sich davon versprechen<br />

Titelfoto: © BeautyBlowFlow – shutterstock.de<br />

DIE TOP-SMARTPHONES<br />

IM MEGATEST<br />

Kamera, Display, Akku, Empfang,<br />

Speicher, Performance etc.<br />

– welches ist wo wie gut?<br />

12<br />

APPS ZUR<br />

BILDBEARBEITUNG<br />

Mit den richtigen Tools laufen Ihre<br />

Smartphone-Bilder zur<br />

Hochform auf<br />

46<br />

SONYS IFA-<br />

KNALLER<br />

Zwei Phones und ein<br />

starkes Tablet – vorab<br />

<strong>im</strong> Praxistest! Plus:<br />

zwei coole Wearables<br />

60<br />

4 10/2014


92<br />

Immobilien-Apps <strong>im</strong> Test<br />

Sie suchen eine Wohnung? Wir<br />

sagen, welche Apps wirklich helfen<br />

50%<br />

60%<br />

10%<br />

45%<br />

60%<br />

52<br />

Akkupacks <strong>im</strong> Labortest<br />

<strong>Die</strong> mobilen Energiespender unterscheiden<br />

sich beträchtlich<br />

124<br />

Breitband für alle?<br />

Kommt der Highspeed-Ausbau nach<br />

dem Vectoring-Entscheid in Gang?<br />

138<br />

DAB+ <strong>im</strong> Test<br />

Der digitale Radiostandard bietet<br />

viele Vorteile – wie der Test zeigt<br />

78%<br />

SCHNELLFINDER<br />

SMARTPHONES<br />

Alcatel One Touch Idol Alpha ............. 72<br />

Apple iPhone 5s ............................. 12/30<br />

HTC One M8 ................................. 12/30<br />

HTC One M8 Windows Phone .............. 7<br />

Icefox X2 .......................................... 102<br />

Nokia Lumia 530 .................................. 7<br />

Nokia Lumia 930 ........................... 12/30<br />

LG Bello und Fino ................................ 8<br />

LG G3 ............................................ 12/30<br />

OnePlus One ....................................... 98<br />

Samsung Galaxy S5 ....................... 12/30<br />

Samsung Galaxy S5 mini .................... 64<br />

Samsung Galaxy K Zoom ................... 76<br />

Samsung Galaxy Alpha ......................... 6<br />

Sony Xperia M2 .................................... 8<br />

Sony Xperia Z2 .............................. 12/30<br />

Sony Xperia Z3 ................................... 60<br />

Sony Xperia Z3 Compact .................... 61<br />

TABLETS<br />

Dell Venue 7 ...................................... 130<br />

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+ ............. 134<br />

Microsoft Surface 3............................. 10<br />

Sony Xperia Z3 Tablet ........................ 62<br />

AKKUPACKS<br />

16 Modelle .......................................... 52<br />

BILDBEARBEITUNGS-APPS<br />

Snapseed ............................................. 47<br />

Picsart ................................................. 47<br />

Pixlr Express ....................................... 48<br />

Photoshop Express .............................. 48<br />

Photo Editor ........................................ 49<br />

Perfectly Clear .................................... 49<br />

IMMOBILIEN-APPS<br />

Immobilo ............................................ 93<br />

Immonet .............................................. 93<br />

Immopool ............................................ 94<br />

Immoscout 24 ..................................... 94<br />

Immowelt ............................................ 95<br />

My<strong>im</strong>mo ............................................. 95<br />

NAVIGATIONSSYSTEME<br />

Garmin Nüvi 2599-LMT-D ............... 144<br />

SAMSUNG<br />

GALAXY S5<br />

MINI<br />

Kleiner, leichter –<br />

ebenfalls top?<br />

64<br />

BENEFIT<br />

Clixxie-Fotobuch – für <strong>connect</strong>-<br />

Leser 50 Prozent billiger ...................121<br />

Plus: Coole Bluetooth-Outdoor-Speaker – für<br />

Gartenparty, Strand, Campingurlaub und mehr<br />

TARIFE<br />

Premium-Angebote ............................................80<br />

Alles inklusive – und das schnellste Datentempo:<br />

Smartphone-Tarife für Anspruchsvolle<br />

APPS<br />

Bildbearbeitung .....................................................46<br />

Tolle Effekte, misslungene Bilder retten – diese<br />

Apps holen mehr aus Ihren Phone-Fotos<br />

Wohnungssuche ....................................................92<br />

Welche Apps wirklich helfen<br />

CONNECT-APP<br />

Alle Infos plus Speedtest ............................88<br />

Wie Sie von unserer brandneuen App profitieren<br />

– und uns helfen, die Mobilfunknetze noch tiefgreifender<br />

zu testen<br />

TABLETS & CO<br />

Dell Venue 7 ...........................................................130<br />

Der 7-Zöller ist endlich auch in Deutschland zu<br />

haben – und schlägt sich <strong>im</strong> Test gut<br />

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+ ..................134<br />

Preiswert, vielseitig und jetzt mit Full-HD-Display<br />

HOME CONNECT<br />

Vectoring-Entscheid .....................................124<br />

Kommt jetzt endlich Highspeed-Internet für alle?<br />

Smart Home ............................................................126<br />

Standards, Anbieter, Chancen und Probleme – eine<br />

Bestandsaufnahme<br />

CAR CONNECT<br />

DAB+ <strong>im</strong> Test.........................................................138<br />

Der digitale Radiostandard ist endlich marktreif –<br />

wir haben auf großer Testfahrt nachgemessen<br />

<strong>Die</strong> neue Garmin-Nüvi-9er-Reihe ..144<br />

Premium-Ausstattung in der Einstiegsklasse<br />

STANDARDS<br />

Editorial..................................................................................................................3<br />

Bestenliste.................................................................................................104<br />

Lexikon ...........................................................................................................110<br />

Tarifdurchblick .....................................................................................114<br />

Leserbriefe/Impressum ..........................................................120<br />

<strong>Vorschau</strong> ......................................................................................................146<br />

<strong>Vorschau</strong><br />

5


MAGAZIN<br />

EDEL-<br />

FLUNDER<br />

Von wegen nur Kunststoff:<br />

Das Galaxy Alpha zeigt, dass<br />

Samsung auch anders kann.<br />

Der Rahmen besteht aus Metall und umschließt ein Gehäuse, das<br />

nur 6,7 Mill<strong>im</strong>eter dünn ist, dabei wurde die Rückseite aus einem<br />

Kunststoff gefertigt, der mit seiner fein gerasterten Oberfläche<br />

außerordentlich elegant aussieht. Außerdem ist das Alpha<br />

ultraleicht (115 Gramm) und so kompakt gebaut, dass man es<br />

problemlos mit einer Hand bedienen kann. Ganz klar, mit diesem<br />

Schmuckstück hat Samsung keine Technikfreaks <strong>im</strong> Visier, sondern<br />

eine am modernen Lifestyle orientierte Zielgruppe. Das machen<br />

auch die technischen Eckdaten klar: Das 4,7-Zoll-Display<br />

bietet eine Standard-Auflösung von 720 x 1280 Pixeln, die Kamera<br />

knipst mit 12 Megapixeln, der Speicher kann nicht erweitert<br />

werden. Besondere Beachtung verdienen der Fingerabdruck-<br />

Sensor (<strong>im</strong> Homebutton integriert), der Pulsmesser (rückseitig<br />

neben dem LED-Blitz) und der Achtkern-Prozessor Exynos 5430,<br />

der besonders stromsparend konzipiert ist und erstmals in einem<br />

Smartphone zum Einsatz kommt. Das Galaxy Alpha wird Anfang<br />

September in fünf Farbvarianten auf den Markt kommen, die<br />

Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 649 Euro – ist also<br />

50 Euro niedriger angesetzt als be<strong>im</strong> Galaxy S5 bei Marktstart.<br />

SCHICKE STREAMER<br />

Edles Design und feiner Klang – das geht bei Bang & Olufsen seit<br />

jeher Hand in Hand. <strong>Die</strong> junge Linie B&O Play hat nun einen besonderen<br />

Hingucker und Zuhörer für stilbewusste Haushalte vorgestellt:<br />

Das neue Set BeoPlay S8 besteht aus einem konisch geformten<br />

Subwoofer und zwei Satellitenlautsprechern, allesamt aus jeweils<br />

einem Stück Aluminium gefertigt. Der 8-Zoll-Subwoofer hat einen<br />

speziellen 280-Watt-Verstärker der Klasse D intus und deckt den<br />

Frequenzbereich zwischen 20 und 150 Hz ab. <strong>Die</strong> Satelliten beherbergen<br />

je eine 2,5-Zoll-Komplettlautsprechereinheit mit eigenem<br />

140-Watt-Verstärker der Klasse D, der <strong>im</strong> Subwoofer untergebracht<br />

ist. Der BeoPlay S8 lässt sich drahtlos mit Streaming-Hubs verbinden,<br />

aber auch an einen Audioverstärker oder Audio receiver anschließen.<br />

Der Preis liegt bei 1199 Euro. www.beoplay.com<br />

Fotos: © Liliya Kulianionak – shutterstock.de<br />

6 10/2014


Gigaset Elements<br />

jetzt mit Kamera<br />

WINDOWS (PH)ONE<br />

<strong>Die</strong> Windows-Familie bekommt prominenten Zuwachs: HTC ist der erste<br />

Markenhersteller, der ein <strong>Top</strong>-Modell in zweifacher Ausführung auf den<br />

Markt bringt: mit Android und mit Windows Phone. Das One M8 for Windows<br />

– so die offizielle Bezeichnung – wird zunächst nur in den USA be<strong>im</strong> Netzbetreiber<br />

Verizon verkauft. Design und Ausstattung wurden 1:1 vom Android-<br />

Modell übernommen, Unterschiede gibt es nur be<strong>im</strong> Speicher. Während das<br />

M8 hierzulande ausschließlich mit 16 GB und Micro-SD-Einschub angeboten<br />

wird, bekommt man das Windows-Phone mit 32 GB, die sich ebenfalls per<br />

Micro-SD erweitern lassen. Klar ist jetzt schon: Der Aluminium-Unibody, das<br />

hochauflösende 5-Zoll-Display, der Snapdragon-801-Prozessor und die<br />

Doppel-Kamera auf der Rückseite machen den Newcomer aus dem Stand<br />

zu einem der elegantesten und am besten ausgestatteten Windows-Phones<br />

überhaupt. Neben speziellen Kamera-Apps hat HTC übrigens auch den bekannten<br />

Nachrichtenaggregator Blinkfeed für Windows Phone portiert.<br />

Gigaset erweitert seine Smart-<br />

Home-Reihe „Elements“ um eine<br />

IP-Überwachungskamera. Das<br />

für voraussichtlich 140 Euro angebotene<br />

Gerät braucht einen<br />

Stromanschluss und kommuniziert<br />

per WLAN oder Ethernet. Es<br />

zeichnet Standbilder und Videos<br />

in Full-HD auf, enthält einen Bewegungsmelder<br />

und Infrarot-<br />

LEDs für Nachtaufnahmen. Zur<br />

Markteinführung ist eine nahtlose<br />

Integration ins Elements-<br />

System geplant – so soll sich die<br />

Kamera etwa schon dann automatisch<br />

aktivieren, wenn ein ver-<br />

netzter Bewegungsmelder auslöst.<br />

Geplant sind außerdem ein<br />

Clouddienst zur Aufzeichnung<br />

der Kamerabilder sowie eine<br />

Anbindung an Alarmservices.<br />

UNTER 100 EURO<br />

<strong>Die</strong> Tage, in denen das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone für recht<br />

teure <strong>Smartphones</strong> stand, sind mit der Markteinführung des Nokia Lumia 530<br />

endgültig vorbei. Für einen empfohlenen Preis von 99 Euro inklusive Mehrwertsteuer<br />

und ohne Vertrag will der Software-Gigant aus Redmond <strong>im</strong> Bundesstaat<br />

Seattle das 4-Zoll-Gerät mit 854 x 640 Pixeln anbieten. Für den Preis gibt es ein<br />

ordentlich verarbeitetes Gehäuse in den gewohnt knalligen Farben Grün und<br />

Orange, zusätzlich ist eine weiße Variante erhältlich. Außerdem wird zu jedem<br />

Gerät ein dunkelgraues Wechselcover mitgeliefert. Unter der mit knapp zwölf<br />

Mill<strong>im</strong>etern etwas dickeren Hülle stecken ein wechselbarer Akku und ein Micro-<br />

SD-Slot zur Speichererweiterung, dafür muss das Lumia 530 mit vergleichsweise<br />

bescheidenen 512 MB RAM und 4 GB ROM auskommen, der Prozessor<br />

ist ein Quad-Core-Typ der Snapdragon-200-Baureihe von Qualcomm mit 1,2<br />

GHz. Dabei funkt das Lumia 530 in allen GSM-Bändern und bei UMTS (900/2100<br />

MHz) mit Datenraten bis zu 21 Mbit/s. Auf LTE und Dual-Carrier-Funk kann man<br />

angesichts der Preisklasse getrost verzichten.<br />

7


MAGAZIN<br />

BELLO UND FINO<br />

Wenn das Wort „Bello“ fällt, werden<br />

die meisten Menschen in Deutschland<br />

sofort an einen Hund denken,<br />

aber das hat LG nicht daran gehindert,<br />

sein neuestes Smartphone so<br />

zu nennen. Das LG Bello kommt <strong>im</strong><br />

Doppelpack zusammen mit dem<br />

etwas kompakteren Fino. Es handelt<br />

sich hier um zwei Vertreter von<br />

LGs L-Serie, die preislich recht weit<br />

unten angesiedelt sind: Das Fino<br />

kostet 179 Euro, das Bello 189 Euro.<br />

Letzteres ist mit einem 5 Zoll<br />

PRAXISTEST<br />

Oral B White/Black Pro 7000 SmartSeries<br />

Preis 275 Euro<br />

Maße 50 x 70 x 240 Mill<strong>im</strong>eter<br />

Pro sehr kraftvoll wirkende Antriebseinheit;<br />

sehr gute Haptik; genaue Anzeige der<br />

Putzzeit und von zu viel Druck; lange<br />

Ausdauer; Reise-Etui; diverse Bürsten<br />

und Putz-Modi;<br />

Contra hoher Preis; keine Wandhalterung; App<br />

noch ohne großen Mehrwert gegenüber<br />

Anzeigeeinheit <strong>im</strong> Lieferumfang<br />

Ausstattung ★★★★★<br />

Handhabung ★★★★★<br />

Praxistest<br />

★★★★★<br />

großen Touchscreen ausgestattet,<br />

der 480 x 854 Pixel anzeigt, be<strong>im</strong><br />

Fino sind es 480 x 800 Pixel auf<br />

4,5 Zoll. Ein Vierkern-Prozessor und<br />

eine 8-Megapixel-Kamera markieren<br />

jeweils die Ausstattungshighlights.<br />

Erfreulich: Obwohl es<br />

sich um Einsteigermodelle handelt,<br />

orientiert LG das Design am Flaggschiff<br />

G3. <strong>Die</strong> Lautstärkewippe und<br />

der Einschaltknopf befinden sich<br />

also rückseitig unterhalb der Kameralinse.<br />

Saubere<br />

App<br />

Eine elektronische Zahnbürste<br />

mit Bluetooth klingt<br />

skurril. Doch in gefühlter<br />

Putzleistung und Ausdauer<br />

überzeugt die Oral-B White<br />

Pro 7000. Spezialbürsten,<br />

Reiseschatulle und eine<br />

„Putzcoach“ getaufte LCD-<br />

Anzeige für den Rei nigungsverlauf<br />

unterstreichen<br />

den hohen Anspruch.<br />

Gut gefällt die Warnung vor<br />

zu viel Druck durch farbiges<br />

Licht auf Putzcoach und<br />

App, denn das lehrt Vorsicht.<br />

<strong>Die</strong> App versorgt<br />

wäh rend des Putzens mit<br />

Nachrichten, sagt, welcher<br />

Zahnbereich dran ist und<br />

zeichnet die Reinigungsvorgänge<br />

chronologisch auf.<br />

Über eine Woche Zähneputzen<br />

kann man auch nachträglich<br />

synchronisieren.<br />

LINKSYS<br />

STREAMT MUSIK<br />

Der Linksys AC1200 MAX Wi-Fi<br />

Range Extender RE6500 bietet<br />

sich als Eier legende Wollmilch-<br />

sau fürs Home-Networking an:<br />

Der WLAN-Repeater beherrscht<br />

den neuen 11ac-Modus (5 GHz,<br />

max. 867 Mbit/s) und funkt mit<br />

11n zusätzlich auf 2,4 GHz (max.<br />

300 Mbit/s). Außerdem dient er<br />

als Streaming-Client, der per<br />

WLAN von <strong>Smartphones</strong>, Tablets<br />

oder Computern empfangene<br />

ROBUSTE<br />

NEUAUFLAGE<br />

Musik via Klinkenbuchse an<br />

Stereo anlagen, Verstärker oder<br />

Aktiv-Lautsprecher weiterleiten<br />

kann. Ebenfalls eingebaut ist ein<br />

Gigabit-Switch mit vier Ports,<br />

über den sich zum Beispiel vernetzte<br />

Unterhaltungselektronikgeräte<br />

<strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer unkompliziert<br />

ans he<strong>im</strong>ische Funknetz<br />

anbinden lassen. <strong>Die</strong> vielseitige<br />

Kiste soll ab Herbst für rund 100<br />

Euro hierzulande lieferbar sein.<br />

Experten und Sony-Fans werden sich vielleicht noch an dieses<br />

Telefon erinnern: Das Xperia M2 wurde bereits <strong>im</strong> Februar 2014<br />

auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona vorgestellt.<br />

Da war es allerdings noch nicht wasserdicht. Jetzt recycelt Sony<br />

das Mittelklasse-Smartphone, macht es widerstandsfähiger und<br />

bringt es mit dem Beinamen „Aqua“ erneut auf den Markt. Allerdings<br />

wird die Neuauflage nur bei Vodafone verkauft, ohne Vertrag<br />

für 249 Euro. <strong>Die</strong> technischen Eckdaten sind solide und<br />

am Preis orientiert: 4,8-Zoll-Display mit 540 x 960 Pixeln, Snapdragon-400-Prozessor<br />

mit 1,2 GHz,<br />

8-Megapixel-Kamera und 8 GB Speicher,<br />

der per Micro-SD erweitert werden<br />

kann. Als Betriebssystem ist<br />

Android in Version 4.4 installiert. Serviert<br />

wird das Technikpaket in Sonys<br />

elegantem Omni-Balance-Design.<br />

Das Xperia M2 Aqua ist also nicht nur<br />

ziemlich widerstandsfähig, es macht<br />

dabei auch noch eine gute Figur.<br />

8 10/2014


AUF DIE SCHÄRFE<br />

KOMMT ES AN.<br />

Mit dem nahezu rahmenlosen 5,5-<br />

Zoll- (13,97-cm-) Quad-HD-Display<br />

und 538 ppi haben Sie bestechende<br />

Bildqualität stets zur Hand. Begeistern<br />

Sie sich und andere mit Ihrer eigenen<br />

Fotogalerie auf die schärfste Weise.<br />

Das neue LG G3.<br />

www.LG.de/G3<br />

Its All Possible.<br />

Modell erhältlich in<br />

Weiß<br />

Gold<br />

Metallic Black<br />

INNOVATIVSTER HERSTELLER<br />

DES JAHRES 2014


MAGAZIN<br />

Der nächste große Wurf<br />

von Microsoft: mehr<br />

Leistung, mehr Bildschirm,<br />

mehr Möglichkeiten –<br />

mehr Surface.<br />

ALLES<br />

ODER MEHR<br />

Der erste Auftritt verfehlt seine Wirkung<br />

nicht: Stift aus der Schlaufe<br />

ziehen, einmal drücken – und wie<br />

von Zauberhand öffnet das gesperrte<br />

Tablet eine Blankoseite.<br />

Dann heißt es schreiben und malen,<br />

dicke Linien oder dünne, je nach<br />

Druck auf die Stiftspitze. Am Ende<br />

nochmal den Stift drücken: <strong>Die</strong> One-<br />

Note-Notiz ist gespeichert – und das<br />

Tablet <strong>im</strong>mer noch gesperrt. <strong>Die</strong><br />

Hand hat das Tablet nicht einmal<br />

berührt; und wenn doch der Handballen<br />

aufsaß, dann ohne Spuren zu<br />

hinterlassen.<br />

Stufenlos glücklich<br />

Knapp 800 Gramm misst das neun<br />

Mill<strong>im</strong>eter dünne und dennoch sta-<br />

bile Tablet. Das macht aus dem Surface<br />

noch keinen Reader, ist aber für<br />

einen 12-Zöller wirklich nicht viel,<br />

selbst mit den 300 Gramm, die für<br />

die anklippbare Tastatur noch dazu<br />

kommen. <strong>Die</strong> Tasten haben bei nur<br />

fünf Mill<strong>im</strong>etern Bauhöhe genialerweise<br />

einen spürbaren Hub und sind<br />

sogar beleuchtet. Mit einer zweiten<br />

Stufe für den Kickstand hatte Microsoft<br />

auf die Kritik am ersten Surface<br />

reagiert: Im dritten Wurf lässt er sich<br />

stufenlos weit nach hinten schieben;<br />

die max<strong>im</strong>ale Displayneigung<br />

entspricht einem Öffnungswinkel<br />

von 165 Grad. Gegenüber herkömmlichen<br />

Notebooks macht das Surface<br />

damit Boden gut, ruht durch<br />

seine Kopflastigkeit aber <strong>im</strong>mer<br />

noch unausgewogener auf den<br />

Oberschenkeln – die überdies gern<br />

etwas länger sein dürfen. Aber auch<br />

bei Microsoft arbeiten offensichtlich<br />

nicht nur große Menschen, und so<br />

hat man sich etwas einfallen lassen:<br />

Alternativ zur vollen Auflage wie <strong>im</strong><br />

Bild unten zu sehen kann man die<br />

ersten 2,5 Zent<strong>im</strong>eter der Tastatur<br />

umklappen und an den unteren Displayrand<br />

heften, sodass die Schreibhilfe<br />

schräg und ergonomisch nach<br />

PRAXISTEST<br />

Surface Pro 3<br />

Preis 999 Euro<br />

Maße 292 x 201 x 9; 793 Gramm<br />

Pro leistungsfähiger Tablet-PC; großer<br />

Bildschirm; Mini-Displayport; aktiver<br />

Eingabestift; beleuchtete Tastatur (opt.)<br />

Contra Tastatur nicht <strong>im</strong> Lieferumfang;<br />

proprietärer Stromanschluss;<br />

Ausdauer liegt unter der typischer<br />

anderer Tablets; hochpreisig;<br />

Ausstattung ★★★★★<br />

Handhabung ★★★★★<br />

Leistung ★★★★★<br />

Praxistest<br />

★★★★★<br />

10 10/2014


DU BIST<br />

SCHON DA?<br />

Kunden haben gemeckert, Microsoft<br />

hat reagiert: Das neue Scharnier<br />

lässt sich stufenlos und weit nach<br />

hinten schieben.<br />

vorn abfällt. Der sichtbare Bildschirm<br />

bleibt frei, weit unten angeordnete<br />

Elemente <strong>im</strong> Bild lassen<br />

sich aber schwerer treffen. Schade,<br />

dass der ausreichend gro ßen Tastatur<br />

keine Drücker für das Sekundärmenü<br />

spendiert wurden, das Microsoft<br />

auf vielfachen Wunsch wieder<br />

aus der Versenkung geholt hat.<br />

Ein Mikrofon-Array soll be<strong>im</strong> Videochat<br />

Umgebungsgeräusche herausfiltern,<br />

während die Frontkamera<br />

das Gesicht auch bei Gegenlicht<br />

ausreichend belichtet. Das 3:2-Display<br />

ist gestochen scharf und gut<br />

ausgeleuchtet, spiegelt aber stark.<br />

<strong>Die</strong> Auflösung ist mit jetzt 2160 x<br />

1440 Pixeln höher als bei vielen<br />

Notebooks und bringt dem Surface<br />

erstmals drei anstelle der bisher<br />

zwei Fenster <strong>im</strong> geteilten Modus.<br />

Über den Mini-Displayport kann<br />

man das Surface auch mit einem<br />

oder zwei größeren Bildschirmen<br />

verbinden. Der Parallelbetrieb von<br />

Apps ist für das Surface <strong>im</strong> Normalfall<br />

keine Herausforderung. Im Test<br />

fl<strong>im</strong>mer ten drei Videostreams<br />

gleichzeitig über den Schirm. Der<br />

Soundmix kam dabei frontal aus den<br />

Lautsprechern, die Microsoft be<strong>im</strong><br />

Surface Pro 3 nach vorn an den Displayrand<br />

gezogen hat. Was dem<br />

Surface respektive Windows 8.1<br />

jetzt noch fehlt, ist eine Steuerung<br />

<strong>im</strong> Sperrbildschirm für Xbox Music.<br />

Musik und Videos streamt man<br />

bei Microsoft gern aus der Cloud. Ist<br />

be<strong>im</strong> Surface nicht zwingend nötig:<br />

100 Gigabyte freier Speicher, ein<br />

Micro-SD-Fach unter dem Kickstand<br />

und ein USB-3.0-Port bieten<br />

genügend Alternativen. Noch mehr<br />

Anschlussmöglichkeiten, auch für<br />

ein LAN-Kabel, bietet die ab Mitte<br />

September erhältliche Docking Station.<br />

Apropos Kabel: Mit dem Surface<br />

kommt man gut über den Tag.<br />

Wer länger unterwegs ist, sollte das<br />

Netzkabel für den propritären Ladeanschluss<br />

nicht vergessen.<br />

Wenn der Preis nicht wäre<br />

<strong>Die</strong> harte Nuss am Schluss: Billig ist<br />

es nicht. Hardware und Preise sind<br />

allerdings breit gefächert. Den Anfang<br />

der fünf Varianten macht Intels<br />

Core-i3 mit 4 GB Arbeitsspeicher<br />

und einer 64er-SSD für 799 Euro.<br />

Das Spitzenmodell mit i7, 8 GB und<br />

500er SSD liegt bei 1949 Euro. Das<br />

Testgerät mit i5, 4 und 128 Gigabyte<br />

kostet 999 Euro. Inklusive Stift, aber<br />

ohne Tastatur. <strong>Die</strong> ist wieder in mehreren<br />

peppigen Farben zu haben,<br />

aber mit 130 Euro extra zu berechnen.<br />

UVP. Das lässt auf attraktive<br />

Bundle- und Aktionspreise hoffen.<br />

Überraschend pünktlich mit<br />

Garmin Live Traffic via DAB+<br />

Das nüvi ® 3598 LMT-D<br />

ist unangefochten und<br />

mit deutlichem Abstand<br />

auf Platz 1 der <strong>connect</strong><br />

Bestenliste!<br />

LIVE TRAFFIC VIA DAB+<br />

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Umfahren Sie den Stau mit Live Traffic via DAB+. Sie erhalten<br />

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nüvi ® 3598LMT-D<br />

Halle 6.2, Stand 115


SMARTPHONES<br />

INHALT<br />

DISPLAY............................ S. 14<br />

HANDHABUNG ................. S. 16<br />

PERFORMANCE ............... S. 18<br />

BETRIEBSSYSTEM<br />

UND SOFTWARE .............. S. 20<br />

AUSDAUER ....................... S. 22<br />

FUNKLEISTUNG ............... S. 24<br />

AKUSTIK ........................... S. 25<br />

12 10/2014


DER GIGANTEN<br />

<strong>connect</strong> hat die aktuellen Elite-Athleten auf dem Smartphone-Markt zum<br />

Kräftemessen geladen. Der direkte Vergleichstest zeigt, wo die Kontrahenten<br />

ihre expliziten Stärken haben – und wo ihre Schwächen lauern.<br />

APPLE<br />

iPHONE 5S<br />

HTC<br />

ONE M8<br />

LG<br />

G3<br />

NOKIA<br />

LUMIA 930<br />

SAMSUNG<br />

GALAXY S5<br />

SONY<br />

XPERIA Z2<br />

124 mm<br />

146 mm<br />

146 mm<br />

137 mm<br />

142 mm<br />

147 mm<br />

59 mm 75 mm 82 mm 71 mm 73 mm 74 mm<br />

Fotos: © Ostill (5), IMG_191 LLC – shutterstock.com<br />

N<br />

icht nur für den Benutzer ist das<br />

<strong>Top</strong>modell eines renommierten<br />

Smartphone-Produzenten ein Prestigeobjekt.<br />

Auch die Hersteller rechnen sich<br />

aus, dass von dem Glanz des Spitzengeräts<br />

etwas auf die preiswerteren Exemplare<br />

abstrahlt. Kein Wunder, dass sich<br />

jeder Hersteller ins Zeug legt, in der <strong>Top</strong>klasse<br />

mit über jeden Zweifel erhabener<br />

Qualität aufzutrumpfen. Denn wer hier<br />

enttäuscht, darf auch nicht erwarten, bei<br />

den preiswerteren Chargen zu begeistern.<br />

Kaum Unterschiede in der Oberliga?<br />

Da verwundert es nicht, dass die <strong>Top</strong>-<br />

<strong>Smartphones</strong> auf den ersten Blick in vielerlei<br />

Hinsicht eng beieinander liegen,<br />

wie etwa brillante und blickwinkelstabile<br />

Displays zeigen: Wer Apples iPhone 5s,<br />

HTCs One M8, LGs G3, Nokias Lumia<br />

930, Samsungs Galaxy S5 und Sonys<br />

Xperia Z2 unter normalen Bedingungen<br />

vergleicht, wird <strong>im</strong>mer beeindruckende<br />

Bilder sehen. Doch wer genauer hinschaut,<br />

die <strong>Smartphones</strong> einmal bei Sonnenschein<br />

mit nach draußen n<strong>im</strong>mt oder<br />

unter kritischen Bedingungen misst, der<br />

findet dann doch Unterschiede.<br />

Wir haben uns die sechs Flaggschiffe<br />

zur Brust genommen und <strong>im</strong> direkten<br />

<strong>Testvergleich</strong> überprüft, wo sich die Kontrahenten<br />

sehr wenig schenken und wo<br />

man eine klare Empfehlung für das eine<br />

oder das andere Modell geben kann. Ausgespart<br />

hat das Testteam nur den Bereich<br />

Fotografie, der wird ab Seite 30 von einer<br />

ausgewiesenen Spezialistin der Digitalfotografie<br />

gesondert behandelt.<br />

Klassenkampf in sieben Kategorien<br />

Welches der genannten <strong>Smartphones</strong><br />

nach den strengen <strong>connect</strong>-Maßgaben in<br />

den Disziplinen Display, Handhabung,<br />

Performance, Software, Ausdauer, Funkleistung<br />

und Akustik die Nase vorn oder<br />

zumindest weit oben hat, das lesen Sie<br />

auf den folgenden Seiten.<br />

ANDREAS SEEGER, BERND THEISS<br />

13


SMARTPHONES<br />

DISPLAYQUALITÄT<br />

Das Display ist das wichtigste Mensch-Maschine-Interface<br />

be<strong>im</strong> Smartphone. In der Spitzenklasse sollte es in jeder Hinsicht<br />

exzellent sein.<br />

Zur messtechnischen Beurteilung<br />

von Displays ist <strong>im</strong> <strong>connect</strong>-Testlabor<br />

ein sogenanntes 6-Achsen-<br />

Goniometer von Autronic-Melchers<br />

<strong>im</strong> Einsatz. Es misst die<br />

Leuchtdichte, den Kontrast und<br />

das Farbverhalten eines Bildschirms<br />

unter beliebigen Winkeln.<br />

Bei Bedarf wird eine halbkugelförmige<br />

Auflichtquelle hinzugeschaltet.<br />

<strong>Die</strong>se s<strong>im</strong>uliert für<br />

unsere Zwecke einmal das Licht<br />

eines gut beleuchteten Büros,<br />

und dann das Licht eines hellen<br />

Sonnentages. Mit den Messungen<br />

unter diesen Bedingungen<br />

tragen wir der Tatsache Rechnung,<br />

dass bei hellem Umgebungslicht<br />

viele Displays <strong>im</strong> Kontrast<br />

stark nachlassen. Doch<br />

neben den Messwerten zählen<br />

natürlich auch einige fundamentale<br />

Größen, namentlich die Displaydiagonale<br />

respektive ihre<br />

nahe Verwandte, die Fläche, und<br />

die Auflösung. Schon bei diesen<br />

Basisdaten unterscheiden sich<br />

die Edel-<strong>Smartphones</strong> <strong>im</strong>mens.<br />

Größenklassen<br />

So steht das iPhone 5s von Apple<br />

mit 4 Zoll natürlich als reinrassiger<br />

Vertreter der mit einer Hand<br />

bedienbaren <strong>Smartphones</strong> da,<br />

was gleichbedeutend mit dem<br />

kleinsten Display in diesem Testfeld<br />

ist. Mit einer Auflösung von<br />

640 x 1136 Pixeln auf diese Diagonale<br />

(326 Dots per Inch/DPI<br />

oder 0,7 Megapixel total) wird<br />

Apple auch dem Anspruch gerecht,<br />

bei üblichem Abstand zum<br />

Gesicht unterhalb der Auflösung<br />

des menschlichen Auges zu bleiben.<br />

Mit der fünffachen Auflösung<br />

und fast der doppelten Bedien-<br />

und Anzeigefläche setzt<br />

sich das LG G3 mit 5,5 Zoll und<br />

2560 x 1440 Pixeln als größtes<br />

Smartphone <strong>im</strong> Testfeld in Szene.<br />

534 DPI sind weit mehr, als das<br />

schärfste Auge auflösen kann, LG<br />

betreibt hier Overkill. Zwischen<br />

diesen beiden Extremen reihen<br />

sich die anderen High-End-<br />

<strong>Smartphones</strong> mit Displaydiagonalen<br />

zwischen 5 (HTC, Nokia)<br />

Mit einem<br />

Goniometer von<br />

Autronic-Melchers<br />

misst das<br />

<strong>connect</strong>-Testlabor<br />

Displays.<br />

APPLE iPHONE 5S HTC ONE M8 LG G3<br />

Im Blickwinkelbereich bis 30 Grad Das M8 brilliert unter Extremwinkeln Das größte und hochauflösendste<br />

bietet das iPhone exzellenten Kontrast. und ist bunter als die Norm vorsieht. Display überzeugt nicht nur von vorne.<br />

Angular Graph: Contrast Ratio<br />

Angular Parameters Graph: Contrast Ratio<br />

Angular Parameters Graph: Contrast Ratio<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Date of plot: 2013-09-23 14:13:09<br />

Date of plot: 2014-08-12 15:02:39<br />

Driver:<br />

Gen<br />

Driver:<br />

Gen<br />

Chromaticity Graph<br />

Chromaticity Parameters Graph<br />

Chromaticity Parameters Graph<br />

No Scheme MPX Bias S Freq. Volt. Delay Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y No Title Scheme MPX Bias S Freq. Project Volt. User Delay Date Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y No Title Scheme MPX Bias S Project Freq. User Volt. Date Delay Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y T<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

1 SW 1 1.00 - 100.0 1.000 0.50 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 1 SGH-X600_dunkel_blk DC 1 1.00 (1) - 100.0 <strong>connect</strong> 5.000 bg 0.00 2013-09-23 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 1SGH-X600_dunkel_blk DC 1 1.00(1)<br />

- <strong>connect</strong> 100.0 bg 5.000 2014-08-12 0.00 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 S<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

2 SW 1 1.00 - 100.0 1.000 0.50 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 2 SGH-X600_dunkel_blk DC 1 1.00 (1) -Date 100.0 <strong>connect</strong> of plot: 5.000 bg 0.00 2013-09-23<br />

20.0 0.00 13:37:2860.00<br />

10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 2SGH-X600_dunkel_blk DC 1 1.00(1)<br />

Date - <strong>connect</strong> 100.0 of plot: bg 5.000 2014-08-12 0.00<br />

20.0 14:43:32 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 S<br />

3 Contrast SGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contrast 3 Contrast display SGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contrast 3 display Contrast SGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contras<br />

No Delay Temp Th Phi XStart XEnd XInc YStart YEnd YInc Title<br />

Project User No Date Delay Temp Th Phi XStart XEnd XInc YStart YEnd YInc Title<br />

Project User Date No Delay Temp Th Phi XStart XEnd XInc YStart YEnd YInc Title<br />

Project User D<br />

1<br />

CIE Daylights<br />

1 2013-09-23 13:31:41<br />

CIE Daylights<br />

2014-08-12 1 14:42:50<br />

CIE Daylights<br />

2<br />

2 1.00 20.0 0.00 0.00 0.00 (null) (null) 0.00 (null) (null) Measurement (01) <strong>connect</strong> bg 2 2013-09-23 1.00 20.0 0.00 0.00 0.00 (null) (null) 0.00 (null) (null) Measurement (01) <strong>connect</strong> bg 2014-08-12 2 1.00 20.0 0.00 0.00 0.00 (null) (null) 0.00 (null) (null) Measurement (01) <strong>connect</strong> bg 2<br />

3 5.00 20.0 0.00 0.00 0.00 0.00 1.00 0.00 0.00 1.00 Farbr_Wht (1) <strong>connect</strong> bg 3 2013-09-23 5.00 20.0 0.00 0.00 0.00 0.00 1.00 0.00 0.00 1.00 Farbr_Wht (1) <strong>connect</strong> bg 2014-08-12 3 5.00 20.0 0.00 0.00 0.00 0.00 1.00 0.00 0.00 1.00 Farbr_Wht (1) <strong>connect</strong> bg 2<br />

14 10/2014


über 5,1 (Samsung) bis zu 5,2<br />

Zoll (Sony) ein. <strong>Die</strong> Auf lösung<br />

liegt bei ihnen bei 1920 x 1080<br />

Pixeln, also um die 420 DPI. Bei<br />

der Displayauslegung bietet die<br />

Smartphone-Champions-League<br />

also alles zwischen Einhandbedienung<br />

und Phablet-Feeling –<br />

mit Auflösungen, die sich teilweise<br />

eher an Adleraugen als an denen<br />

von Menschen zu orientieren<br />

scheinen. Wie ist es aber um die<br />

Ab bildungsgüte bestellt?<br />

Qualität auf dem Prüfstand<br />

Bei der Beurteilung der Qualität<br />

spielen eine ganze Reihe von<br />

Parametern eine Rolle. So sollte<br />

ein Display zunächst aus allen<br />

Richtungen betrachtet einen<br />

hohen Kontrast bieten, was noch<br />

vor gar nicht so langer Zeit eine<br />

klare Domäne der OLED-Displays<br />

war, die <strong>im</strong> Testfeld <strong>im</strong> Samsung<br />

Galaxy S5 und <strong>im</strong> Nokia Lumia<br />

930 zu finden sind. Sie liefern<br />

einen Durchschnittskontrast<br />

um 1:250 gemittelt über einen<br />

Winkelbereich von 60 Grad.<br />

Doch mittlerweile haben die<br />

besten TFT-Displays die OLED-<br />

Garde überholt. Und in den<br />

<strong>Smartphones</strong> von Apple, LG, HTC<br />

und Sony ist nur beste Ware verbaut,<br />

die sogar durchschnittliche<br />

Kontraste von 1:280 bis<br />

380 liefern. Insgesamt sind diese<br />

Werte über jeden Zweifel erhaben,<br />

zumal ein Smartphone meist<br />

ziemlich direkt von vorn betrachtet<br />

wird: Hier sind die OLED-Displays<br />

bei geringer Beleuchtung<br />

die absoluten Champions mit<br />

Kontrastwerten von 1:2100<br />

(Samsung) und 1:1400 (Nokia).<br />

Doch auch hier ist die TFT-Garde<br />

am Auf holen, wie das LG G3 mit<br />

einem frontalen Kontrast von<br />

1:1200 zeigt, die anderen liegen<br />

bei <strong>im</strong>mer noch sehr guten<br />

1:800 bis 900.<br />

Doch wenn es etwa an einem<br />

Sonnentag <strong>im</strong> Freien sehr hell<br />

wird, kehren sich die Verhältnisse<br />

um. Dann schrumpft der Kontrast<br />

der OLED-Vertreter auf 1:10 zusammen,<br />

was nicht mehr wirklich<br />

gut aussieht, aber <strong>im</strong>mer noch<br />

befriedigende Ablesbarkeit von<br />

dunkler Schrift auf hellem Hintergrund<br />

ermöglicht. Hier haben die<br />

auch helleren TFT-Displays mehr<br />

zu bieten, Apple und HTC kommen<br />

auf <strong>im</strong>merhin etwa 1:30,<br />

das LG schon auf sehr ansehnliche<br />

1:40, und das Sony bietet<br />

sagenhafte 1:50. Damit hätte vor<br />

zehn Jahren noch ein TFT-Display<br />

<strong>im</strong> Dunkeln als gut gegolten.<br />

<strong>Die</strong>se hohen Werte werden natürlich<br />

auch durch die hohe<br />

Helligkeit der Displays erreicht,<br />

die zwischen 230 (Nokia Lumia<br />

930) und 380 cd/m² (iPhone 5s)<br />

liegt. Schon Werte oberhalb von<br />

120 cd/m² gelten für ergonomi-<br />

NOKIA LUMIA 930 SAMSUNG GALAXY S5 SONY XPERIA Z2<br />

Das Lumia 930 bietet eine stabile Abbildung<br />

Das S5 zeigt, dass OLED-Displays nicht Bis 40 Grad höchste Kontraste und<br />

bei leichter Farbabweichung. automatisch am stabilsten abbilden. etwas mehr Farbe als<br />

normal.<br />

Angular Graph: Contrast Ratio<br />

Chromaticity Graph<br />

Angular Parameters Graph: Contrast Ratio<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Date of plot: 2014-08-12 12:47:36<br />

Driver:<br />

Gen<br />

Chromaticity Parameters Graph<br />

Angular Parameters<br />

Graph: Contrast Ratio<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Date of plot: 2014-04-08 13:59:14<br />

Driver:<br />

Gen<br />

Chromaticity Graph Parameters<br />

Früher waren<br />

TFT-Displays<br />

seitlich betrachtet<br />

sehr flau, während<br />

OLEDS ihre<br />

Qualität behielten.<br />

Heute haben<br />

die besten TFT-<br />

Displays deutlich<br />

aufgeholt.<br />

No Scheme MPX Bias S Freq. Volt. Delay Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y No Title Scheme MPX Bias S Project Freq. User Volt. Date Delay Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y No Scheme Title MPX Bias S Freq. Project Volt. User Delay Date Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y Title<br />

Project User Date<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

ViPer Evaluation, V1.61.0<br />

1 DC 1 1.00 - 100.0 5.000 0.00 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 1SGH-X600_dunkel_blk DC 1 1.00 (1) -<strong>connect</strong><br />

100.0 bg 5.0002014-08-12<br />

0.00 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 1 DC SGH-X600_dunkel_blk 1 1.00 -(1)<br />

100.0 <strong>connect</strong> 5.000 bg 0.002014-04-08<br />

20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 SGH-X600_dunkel_blk (1) <strong>connect</strong> bg 2014-04-08<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

2 DC 1 1.00 - 100.0 5.000 0.00 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 2SGH-X600_dunkel_blk DC 1 1.00 (1) Date -<strong>connect</strong><br />

of 100.0 plot: bg 5.0002014-08-12<br />

0.00 20.0 12:27:45 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 2 DC SGH-X600_dunkel_blk 1 1.00 -(1)<br />

Date 100.0 <strong>connect</strong> of plot: 5.000 bg 0.002014-04-08<br />

20.0 0.00 13:38:59 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 SGH-X600_dunkel_blk (1) Date <strong>connect</strong> of plot: bg 2014-04-08<br />

15:09:46<br />

3 Contrast SGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contrast 3 display Contrast SGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contrast 3 Contrast displaySGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contrast display<br />

No Delay Temp Th Phi XStart XEnd XInc YStart YEnd YInc Title<br />

Project User Date No Delay Temp Th Phi XStart XEnd XInc YStart YEnd YInc Title<br />

Project User No Date Delay Temp Th Phi XStart XEnd XInc YStart YEnd YInc Title<br />

Project User Date<br />

1<br />

CIE Daylights<br />

2014-08-12 1 12:25:41<br />

CIE Daylights<br />

1 2014-04-08 13:35:29<br />

CIE Daylights<br />

2014-04-08 15:08:55<br />

2 1.00 20.0 0.00 0.00 0.00 (null) (null) 0.00 (null) (null) Measurement (01) <strong>connect</strong> bg 2014-08-12 2 1.00 20.0 0.00 0.00 0.00 (null) (null) 0.00 (null) (null) Measurement (01) <strong>connect</strong> bg 2 2014-04-08 1.00 20.0 0.00 0.00 0.00 (null) (null) 0.00 (null) (null) Measurement (01) <strong>connect</strong> bg 2014-04-08<br />

3 5.00 20.0 0.00 0.00 0.00 0.00 1.00 0.00 0.00 1.00 Farbr_Wht (1) <strong>connect</strong> bg 2014-08-12 3 5.00 20.0 0.00 0.00 0.00 0.00 1.00 0.00 0.00 1.00 Farbr_Wht (1) <strong>connect</strong> bg 3 2014-04-08 5.00 20.0 0.00 0.00 0.00 0.00 1.00 0.00 0.00 1.00 Farbr_Wht (1) <strong>connect</strong> bg 2014-04-08<br />

sches Arbeiten in hellen Büros<br />

als völlig ausreichend.<br />

An der Farbwiedergabe scheiden<br />

sich die Geister: <strong>Die</strong> OLED-<br />

Displays können gerade <strong>im</strong> Rotund<br />

Grünbereich deutlich extremere<br />

Farben liefern als ihre TFT-<br />

Konkurrenz, was sich etwa in<br />

einem echten Rot statt einem<br />

etwas kräftigeren Orange bemerkbar<br />

macht. Auch das mit<br />

einem TFT-Display ausgestattete<br />

Sony Xperia Z2 geht in diese<br />

Richtung. Doch oft ist Bildmaterial<br />

etwa von Filmen an den be-<br />

Parameters<br />

grenzten<br />

ViPer Evaluation,<br />

Farbraum<br />

V1.61.0<br />

von TFT-Dis-<br />

Company: autronic-MELCHERS GMBH<br />

Date of plot: 2014-04-08 15:26:47<br />

plays angepasst. Das führt dann<br />

Driver:<br />

Gen<br />

auf OLEDs zu einer Überzeichnung.<br />

Wer hier seine Wahl treffen<br />

will, sollte in einem Film auf natürliche<br />

Hauttöne einerseits und<br />

die Farben von Tomaten und roten<br />

Äpfeln andererseits achten.<br />

Insgesamt lässt sich festhalten,<br />

dass Parameters sich für den überwiegenden<br />

Inneneinsatz die OLED-<br />

<strong>Smartphones</strong> noch knapp überlegen<br />

zeigen, <strong>im</strong> Außeneinsatz<br />

<strong>im</strong> Sommer liefern aber hochklassige<br />

TFT-<strong>Smartphones</strong> das<br />

bessere Bild. Sollten die TFT-<br />

Screens weiter aufholen, werden<br />

sie bei annähernd gleichbleibender<br />

OLED-Qualität diese bald<br />

überholt haben. >><br />

15


SMARTPHONES<br />

HANDHABUNG<br />

Wer sein Smartphone gerne<br />

mit einer Hand bedient,<br />

kommt um das iPhone 5s<br />

nicht herum. <strong>Die</strong> kompakte<br />

und leichte Bauform hat<br />

aber auch Nachteile.<br />

In der Oberklasse gehört eine<br />

Displaydiagonale von 5 Zoll mittlerweile<br />

zum guten Ton, das beweist<br />

der Blick in unser Testfeld.<br />

Apple hat sich diesem Trend<br />

bisher erfolgreich entgegengestemmt.<br />

Das mit Abstand kleinste<br />

Display (4 Zoll) erlaubt eine außerordentlich<br />

kompakte Bauform,<br />

wie unser Größenvergleich sehr<br />

gut zeigt: Das iPhone 5s ist viel<br />

schmaler gebaut und auch nicht<br />

so hoch – zu Nokias Lumia 930<br />

beträgt die Differenz in beide<br />

Richtungen mehr als einen Zent<strong>im</strong>eter.<br />

Auch die Gewichtsunterschiede<br />

sind enorm: 112 Gramm<br />

liegen federleicht in der Hand,<br />

alle anderen Kandidaten sind<br />

mindestens 30 Gramm schwerer.<br />

Neben dem iPhone 5s gibt es<br />

kein einziges <strong>Top</strong>-Smartphone,<br />

das so leicht ist und sich problemlos<br />

mit einer Hand bedienen<br />

lässt. Wer einmal von einem<br />

5-Zöller zum Apple-Handy wechselt,<br />

weiß aber auch, das diese<br />

Handlichkeit teuer erkauft ist:<br />

Auf dem Bildschirm werden die<br />

Inhalte so klein dargestellt, dass<br />

die Bedienung mitunter leidet.<br />

<strong>Die</strong> Steuerelemente und vor allem<br />

die Tastatur erfordern einige<br />

Treffsicherheit. Der bequemen<br />

Einhandbedienung steht also ein<br />

Display gegenüber, das weniger<br />

Bedienkomfort bietet, weil es<br />

schlicht zu klein ist. Eine Lösung,<br />

die es allen recht macht, gibt<br />

es nicht.<br />

Auch bei Design und Haptik<br />

hat der Nutzer inzwischen die<br />

Qual der Wahl – die Tage des<br />

iPhones als Smartphone-Ikone<br />

sind längst vorbei. Das aus<br />

einem Stück Aluminium gefertigte<br />

Gehäuse des One M8 ist dem<br />

Apple-Smartphone mindestens<br />

ebenbürtig. Auch Sony und Nokia<br />

bieten mit ihrem Mix aus Aluminium,<br />

Glas und hochwertigem<br />

Kunststoff ein haptisches Erlebnis<br />

der Extraklasse. Nur die Modelle<br />

der koreanischen Hersteller<br />

Samsung und LG fallen etwas ab,<br />

weil sie voll auf Kunststoff setzen<br />

– ein Unterschied, den man sieht<br />

und spürt.<br />

<strong>Die</strong> Verarbeitung ist dagegen<br />

bei allen Testkandidaten exzellent,<br />

kein Hersteller leistet sich<br />

hier Patzer. Wer in der Oberklasse<br />

einkauft, kann sicher sein, in<br />

diesem Punkt keine negative<br />

Überraschung zu erleben. <strong>Die</strong><br />

Modelle von Sony und Samsung<br />

sind sogar wasser- und staubfest<br />

nach IP58 (Xperia Z2) beziehungsweise<br />

IP67 (Galaxy S5). >><br />

ABBILDUNGEN<br />

IN ORIGINAL-<br />

GRÖSSE<br />

SONY XPERIA Z22W<br />

HTC ONE M8<br />

LG G3<br />

SAMSUNG GALAXY S5<br />

NOKIA LUMIA 930<br />

APPLE IPHONE S5<br />

16 10/2014


SMARTPHONES<br />

PERFORMANCE<br />

Nicht selten vermiest eine ruckelnde Software-Oberfläche den Spaß mit dem<br />

Smartphone. Muss man sich in der Oberklasse darüber Gedanken machen?<br />

Um die Antwort gleich vorwegzunehmen:<br />

Nein, diese Sorgen sind<br />

unnötig. Bis auf Apple setzen<br />

alle Hersteller auf die Prozessor-<br />

Spitzenmodelle aus der Snapdragon-Serie<br />

von Qualcomm, wobei<br />

Nokia be<strong>im</strong> Lumia 930 nicht die<br />

neueste Generation 801 einbaut,<br />

sondern die Vorgängerversion<br />

800. <strong>Die</strong> Unterschiede muss<br />

man aber mit der Lupe suchen,<br />

in beiden Fällen bildet eine Vierkern-CPU<br />

mit Taktraten zwischen<br />

2,2 und 2,5 Gigahertz das Herz.<br />

Be<strong>im</strong> 801 handelt es sich <strong>im</strong><br />

Prinzip nur um eine modifizierte<br />

Variante des 800er-Modells mit<br />

einer höheren Taktrate und einer<br />

schnelleren Flash-Speicherbrücke<br />

(eMMC 5.0).<br />

Eine für die Performance nicht<br />

unwesentliche Rolle spielt die<br />

Größe des Arbeitsspeichers: Hier<br />

haben LG und Sony die Nase<br />

vorn, die ihre Modelle mit 3 GB<br />

RAM ausstatten (be<strong>im</strong> G3 nur die<br />

Version mit 32 GB Speicher), die<br />

anderen <strong>Top</strong>-<strong>Smartphones</strong> bieten<br />

2 GB. In der Praxis bedeutet das,<br />

dass das Betriebssystem mehr<br />

Speicher für aktive Anwendungen<br />

zur Verfügung hat – bei längerer<br />

Nutzung und vielen <strong>im</strong> Hintergrund<br />

laufenden Apps sind 3 GB<br />

also von Vorteil.<br />

<strong>Die</strong> Abst<strong>im</strong>mung ist alles<br />

Viel entscheidender als RAM und<br />

CPU ist allerdings die Anpassung<br />

der Software an die Hardware –<br />

und hier kommen wir zu einem<br />

Testkandidaten, der bisher außen<br />

vor blieb. Das iPhone 5s startet<br />

auf dem Papier mit dem schlechtesten<br />

Motor <strong>im</strong> Testfeld: <strong>Die</strong><br />

Zweikern-CPU taktet mit max<strong>im</strong>al<br />

1,3 Gigahertz, der Arbeitsspeicher<br />

ist 1 Gigabyte groß. In der<br />

Praxis spürt der Nutzer diese<br />

signifikanten Unterschiede aber<br />

nicht, <strong>im</strong> Gegenteil – sowohl bei<br />

grafisch anspruchsvollen Spielen<br />

als auch bei der täglichen Nutzung<br />

kann das iOS-System locker<br />

mit den <strong>Top</strong>-Androiden und mit<br />

dem Lumia 930 mithalten.<br />

Benchmarks: Pro und Contra<br />

Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher<br />

Faktoren ist der<br />

Schlüssel zu einer guten Performance.<br />

Das macht es so<br />

schwer, Leistungsunterschiede<br />

quantitativ abzubilden.<br />

Eigentlich bleiben<br />

hier nur Benchmarks. Da die<br />

<strong>Smartphones</strong> mit drei unterschiedlichen<br />

Betriebssystemen<br />

arbeiten, und es – abgesehen<br />

vom Basemark X – kaum plattformübergreifende<br />

Benchmarks<br />

gibt, sind wir den Umweg über<br />

den Browser gegangen. Hier<br />

haben wir uns für Sunspider und<br />

Kraken entschieden.<br />

<strong>Die</strong> Ergebnisse sind mit Vorsicht<br />

zu genießen, weil in erster<br />

Linie gemessen wird, wie gut der<br />

Browser Inhalte verarbeiten<br />

kann, die auf Javascript basieren.<br />

Einen nicht unwesentlichen<br />

Anteil am Ergebnis hat also<br />

die Browser-Engine: Wenn sie<br />

Javascript effizient berechnen<br />

kann, fließt das natürlich mit ein.<br />

SUNSPIDER KRAKEN BASEMARK X<br />

Gemessen wird in Millisekunden,<br />

mit welcher Geschwindigkeit der<br />

Browser Javascript verarbeiten kann.<br />

Je schneller, desto besser.<br />

Auch ein Browser-basierter Benchmark,<br />

der die Javascript-Performance bei<br />

Standardberechnungen misst. Kraken<br />

wurde 2010 von Mozilla veröffentlicht.<br />

Eine der wenigen plattfformübergreifenden<br />

Benchmark-Apps. Gemessen wird<br />

vor allem die Grafikleistung. <strong>Die</strong>smal<br />

gilt: je mehr Punkte, desto besser.<br />

18 10/2014


SPEICHER<br />

Auch <strong>im</strong> Cloud-Zeitalter ist ein großer lokaler Speicher<br />

wichtig, weil er den Nutzer unabhängiger macht.<br />

Wie problematisch die Resultate<br />

sein können, zeigt das iPhone 5s<br />

exemplarisch. Es hat anscheinend<br />

den schnellsten Browser,<br />

fällt bei der Grafikleistung laut<br />

Basemark jedoch zurück. Jeder,<br />

der schon mal Spiele auf dem<br />

iPhone gespielt hat, wird aber<br />

bestätigen, dass iOS grafisch<br />

herausragende Titel bietet, die<br />

auf dem 5s zackig laufen. Sind<br />

Benchmarks also für die Katz?<br />

Alles <strong>im</strong> grünen Bereich<br />

Wieder lautet die Antwort nein.<br />

Bei der Verarbeitung der Benchmark-Inhalte<br />

nutzt der Browser<br />

die Rechenkraft der CPU, und je<br />

stärker diese ist, desto besser<br />

werden auch die Messungen. <strong>Die</strong><br />

Basemark-Resultate offenbaren<br />

dagegen, wie viel ungenutztes<br />

Hardware-Potenzial in der Android-Plattform<br />

schlummert.<br />

Zwei Zahlen zum Schluss: Ein<br />

modernes Notebook schafft den<br />

Sunspider in 250 Millisekunden<br />

und ist damit nur um ein Drittel<br />

schneller als das iPhone 5s; ein<br />

ein Jahr altes Mittelklasse-Phone<br />

(das HTC One mini) benötigt dagegen<br />

1889 Millisekunden. <strong>Die</strong>se<br />

Gegenüberstellung zeigt zum einen,<br />

dass das Leistungsniveau<br />

an der Smartphone-Spitze plattformübergreifend<br />

bald auf der<br />

Höhe von Desktop-Computern<br />

liegen wird. Zum anderen wird<br />

deutlich, dass Benchmarks, indem<br />

sie diese Entwicklung aufzeigen,<br />

eben doch ihre Daseinsberechtigung<br />

haben.<br />

Power satt: Alle <strong>Top</strong>-<strong>Smartphones</strong> schaffen problemlos auch<br />

anspruchsvolle 3-D-Games wie Real Racing 3.<br />

Benchmarks wie der Basemark X reizen die grafischen<br />

Möglichkeiten von <strong>Smartphones</strong> plattformübergreifend aus.<br />

<strong>Die</strong> Dokumente liegen in der Cloud und können bei Bedarf abgerufen<br />

werden, genauso wie die Fotos auf der Online-Festplatte<br />

von Flickr oder anderen <strong>Die</strong>nsten jederzeit bereitstehen.<br />

Für Musik gibt es Streamingdienste wie Spotify. Wozu also<br />

noch einen großen Speicher auf dem Smartphone?<br />

Darauf gibt es eine einfache Antwort: „Mit“ ist man einfach<br />

flexibler, wenn die Verbindung stottert, und das kommt <strong>im</strong>mer<br />

wieder mal vor. Beispiele dafür gibt es genug: Im Flugzeug<br />

oder <strong>im</strong> ICE hat man endlich mal Zeit, in den Urlaubsfotos zu<br />

stöbern oder Musik zu hören – und ärgert sich dann doppelt,<br />

wenn man keinen Zugriff hat. Hinzu kommt, dass Apps <strong>im</strong>mer<br />

anspruchsvoller werden und mehr Speicherplatz verbrauchen.<br />

In unserem Testfeld markieren das Xperia Z2, das One M8<br />

und das Galaxy S5 mit einem verfügbaren Speicher von 10 GB<br />

die Untergrenze – das reicht locker, um mehr als ein großes<br />

3-D-Spiel sauber in die App-Sammlung einzuordnen. Andere<br />

Inhalte wie Musik und Fotos können auf eine Micro-SD ausgelagert<br />

werden, die drei Flaggschiffe unterstützen Karten bis<br />

128 GB. Der absolute Spitzenreiter ist hier aber das LG G3,<br />

das <strong>im</strong> Gegensatz zu den genannten Modellen auch als<br />

32-GB-Variante verkauft wird. Für den Nutzer bedeutet das:<br />

24 GB stehen zur Verfügung und es gibt die Option, mit 128<br />

GB großen Karten nachzurüsten. Das Lumia 930 kommt mit<br />

25 GB, die sich allerdings nicht erweitern lassen. Auch dem<br />

iPhone 5s fehlt ein Micro-SD-Slot. Das Apple-Handy gibt es in<br />

Varianten mit 16, 32 und 64 GB, der Aufpreis um jeweils 100<br />

Euro ist extrem happig. Wir empfehlen, von der 16-GB-Variante<br />

Abstand zu nehmen, bereits ab Werk ist die Hälfte des Speichers<br />

belegt, sodass dem Nutzer nur 8 GB bleiben. Und das ist<br />

nun wirklich zu wenig.<br />

Generell ist es wichtig, sich vor dem Kauf Gedanken über<br />

den Speicherbedarf zu machen. Wer Fotos und Musik gerne<br />

auf dem Smartphone dabeihat, sollte mindestens 20 GB einkalkulieren<br />

– wenn der interne Speicher kleiner ist, dann ist<br />

ein Micro-SD-Slot Pflicht. >><br />

19


SMARTPHONES<br />

OS & SOFTWARE<br />

Mit Android, iOS und Windows<br />

Phone stehen die<br />

großen Drei zur Auswahl.<br />

Einen klaren Sieger gibt<br />

es nicht, jedes System hat<br />

seine Vor- und Nachteile.<br />

Wenn man der Schwarmintelligenz<br />

vertraut, muss die Wahl auf<br />

Googles Android fallen. Es ist mit<br />

Abstand das am weitesten verbreitete<br />

Betriebssystem weltweit,<br />

der Marktanteil liegt bei über 80<br />

Prozent. Mehr als eine Milliarde<br />

Menschen nutzen Android – eine<br />

Zahl, die man sich auf der Zunge<br />

zergehen lassen muss. <strong>Die</strong>se dominante<br />

Verbreitung wird auch in<br />

unserem Testfeld widergespiegelt,<br />

<strong>im</strong>merhin laufen vier von<br />

sechs Geräten mit dem Google-<br />

Betriebssystem. Langweilig wird<br />

es dabei aber trotzdem nicht,<br />

weil die Oberfläche auf jedem<br />

len Effekten und An<strong>im</strong>ationen<br />

setzt, vertrauen HTC, Sony und<br />

neuerdings auch LG auf eine<br />

möglichst schlichte Darstellung<br />

und wenige, aber durchdachte<br />

Zusatzfunktionen. <strong>Die</strong> findet man<br />

Flat Design mit klaren Farben und<br />

Formen: LGs mit dem G3 eingeführte<br />

Android-Oberfläche überzeugt.<br />

be<strong>im</strong> Galaxy S5 zwar in deutlich<br />

größerer Zahl, aber vieles davon<br />

braucht man einfach nicht. Letztendlich<br />

ist hier aber der persönliche<br />

Geschmack entscheidend.<br />

Unbestritten ist dagegen, dass<br />

Android aufgrund seiner Verbreitung<br />

und der offenen Architektur<br />

anfälliger für Phishing, Malware<br />

und Angriffe von außen ist. Unter<br />

Experten gilt das Google-System<br />

schon länger als das Windows<br />

der mobilen Welt.<br />

<strong>Die</strong> Betriebssysteme iOS und<br />

Windows Phone, die auf dem<br />

iPhone 5s und dem Lumia 930<br />

installiert sind, kann man als<br />

konzeptionelle Gegenentwürfe zu<br />

Android bezeichnen. Es handelt<br />

sich um geschlossene Ökosysteme,<br />

die nur auf wenigen Geräten<br />

laufen und kaum Schnittstellen<br />

nach außen haben. Beide Betriebssysteme<br />

sind dadurch per-<br />

Der Nachrichtenaggregator Blinkfeed<br />

ist ein Alleinstellungsmerkmal der<br />

HTC-Oberfläche Sense.<br />

Der Homescreen von iOS 7 lässt sich<br />

nur eingeschränkt anpassen. Viele<br />

iPhone-Nutzer stört das aber nicht.<br />

nungszeit ohne Probleme. Unterschiede<br />

gibt es vor allem in Bezug<br />

auf die Infrastruktur hinter<br />

dem Smartphone: Während das<br />

App-Angebot bei Android und<br />

iOS in etwa gleichauf liegt, bietet<br />

Apple nach wie vor die umfangreichste<br />

Auswahl an Filmen und<br />

Musik. Windows Phone wiederum<br />

hinkt vor allem in Sachen<br />

Apps hinterher – es gibt deutlich<br />

weniger und viele erscheinen<br />

erst mit Verspätung für die<br />

Microsoft-Plattform. >><br />

Intensive Farben, stark überarbeitete<br />

Symbole: Samsungs Touchwiz-Oberfläche<br />

ist unverwechselbar.<br />

Modell unterschiedlich aussieht.<br />

Google erlaubt es den Herstellern,<br />

den Systemcode umfangreich<br />

anzupassen und mit eigenen<br />

<strong>Die</strong>nsten zu erweitern. <strong>Die</strong><br />

Offenheit der Plattform ist einer<br />

der zentralen Gründe für ihren<br />

überragenden Erfolg.<br />

Während Samsung auf eine<br />

stark überarbeitete Optik mit vie-<br />

Sony-<strong>Smartphones</strong> bieten ein großes<br />

Unterhaltungspaket, mit dabei ist<br />

etwa eine eigene Videoplattform.<br />

fekt auf die Hardware abgest<strong>im</strong>mt<br />

und besser gegen Schadsoftware<br />

geschützt, haben aber<br />

den Nachteil, dass der Nutzer viel<br />

stärker in das starre Korsett von<br />

Apple und Microsoft gezwungen<br />

wird. Er kann die Benutzeroberfläche<br />

nicht so flexibel anpassen<br />

wie unter Android, und er ist<br />

gezwungen, best<strong>im</strong>mte <strong>Die</strong>nste<br />

zu nutzen: Apps und Filme können<br />

nur aus den vorinstallierten<br />

Stores der Hersteller bezogen<br />

werden.<br />

<strong>Die</strong> Bedienung ist auf allen<br />

drei Plattformen sehr intuitiv und<br />

gelingt nach kurzer Eingewöh-<br />

<strong>Die</strong> Kacheloptik von Windows Phone<br />

hat Charme. Version 8.1 hat funktional<br />

zu Android und iOS aufgeholt.<br />

20 10/2014


SMARTPHONES<br />

AUSDAUER<br />

<strong>Die</strong> Ausdauer zählt nach wie<br />

vor zu den Schwachpunkten<br />

von <strong>Smartphones</strong>. Gilt das<br />

auch für die Champions-<br />

League der Mobiltelefone?<br />

Für die Ausdauer spielen zwei<br />

Größen eine entscheidende Rolle:<br />

Da ist zum einen die Energie, die<br />

der eingebaute Akku speichern<br />

kann, und zum anderen die<br />

Energie, die das Smartphone<br />

verbraucht, was natürlich vom<br />

jeweiligen Betriebszustand (Display<br />

an/aus, Prozessorauslastung,<br />

Datenübertragung GSM/<br />

UMTS/LTE etc.) abhängig ist.<br />

<strong>connect</strong> misst zur Ausdauerbest<strong>im</strong>mung<br />

den Energieverbrauch<br />

einer ganze Reihe von Betriebsarten<br />

und berechnet dann aus<br />

den erhaltenen Einzelwerten eine<br />

typische Gesamtausdauer. Daneben<br />

geben wir noch die Ausdauer<br />

be<strong>im</strong> reinen Telefonieren, getrennt<br />

nach D-, E- und UMTS-<br />

Netz, an. Telefonieren <strong>im</strong> LTE-<br />

Netz ist für normale Kunden in<br />

Deutschland noch nicht möglich.<br />

Problemloses Dampfplaudern<br />

Dabei stellt sich heraus, dass<br />

man mit den <strong>Top</strong>-<strong>Smartphones</strong><br />

ohne Probleme auch sehr lange<br />

plaudern kann. Selbst mit dem<br />

kurzatmigsten Vertreter <strong>im</strong> Test,<br />

dem Nokia Lumia 930, lässt es<br />

sich <strong>im</strong> durchgängig anpruchsvollsten<br />

UMTS-Netz sieben Stunden<br />

am Stück sprechen, bevor<br />

dem Akku der Strom ausgeht. Da<br />

Auf dem Akkuprüfstand<br />

von<br />

<strong>connect</strong> müssen<br />

die Energiespender<br />

ihr Durchhaltevermögen<br />

beweisen.<br />

werden die meisten Anrufer wohl<br />

eher schlapp machen. Nur geringfügig<br />

mehr Puste hat das<br />

iPhone 5s, das siebeneinalb<br />

Stunden Dauergespräche <strong>im</strong><br />

UMTS-Netz zulässt, alle anderen<br />

Kandidaten liegen zwischen<br />

neuneinhalb und elf Stunden, den<br />

Bestwert reklamiert das HTC One<br />

M8 für sich. UMTS-Telefonie ist<br />

heute die Regel, wie auch der<br />

letzte Netztest gezeigt hat, ins<br />

GSM-Netz mit zwischen knapp<br />

14 (iPhone 5s) und knapp 29<br />

Stunden (Sony Z2) liegenden Gesprächszeiten<br />

leiten die Netzbetreiber<br />

nur noch selten um. Wer<br />

unbedingt sehr lange Gespräche<br />

führen will, kann natürlich selbst<br />

auf reinen GSM- oder 2G-Betrieb<br />

umschalten.<br />

Daten und Action kosten<br />

Für die normale Smartphone-<br />

Nutzung ist das natürlich wenig<br />

empfehlenswert. Denn hier würden<br />

sich lange Datenübertragungszeiten<br />

mit langer Ausdauer<br />

verbinden – das wäre kontraproduktiv.<br />

Schließlich will man sein<br />

Smartphone ja nicht möglichst<br />

lange, sondern möglichst produktiv<br />

nutzen, und dazu sind<br />

schnelle Datentransfers das<br />

A und O. Bei diesen und bei der<br />

Nutzung des <strong>Smartphones</strong> als<br />

Bindeglied zum Internet werden<br />

die Unterschiede zwischen den<br />

Kontrahenten größer. Bemerkenswert<br />

ist, dass das kleinste<br />

Exemplar <strong>im</strong> Feld, das naturgemäß<br />

auch mit dem kleinsten Display<br />

am Akku saugt, die geringste<br />

Ausdauer hat. <strong>Die</strong> Rede ist<br />

vom Apple iPhone 5s, das <strong>im</strong><br />

<strong>connect</strong>-Test auf<br />

knapp fünfeinhalb<br />

Stunden Laufzeit<br />

kommt. Ein langer Tag mit häufiger,<br />

intensiver Nutzung kann da<br />

schnell ein vorzeitiges Ende heraufbeschwören.<br />

Nicht weit absetzen<br />

kann sich mit 6:11 Stunden<br />

das Nokia Lumia 930.<br />

Dagegen markieren das LG G3<br />

und das HTC One M8 mit knapp<br />

unter und knapp über sieben<br />

Stunden ein schon solides Mittelfeld<br />

– das sind Werte, mit denen<br />

normale Nutzer locker über den<br />

Tag kommen.<br />

Power-User und auf Sicherheit<br />

Bedachte können aber auch zum<br />

Samsung Galaxy S5 mit 8:17<br />

Stunden oder noch besser zum<br />

Sony Xperia Z2 mit 9:17 Stunden<br />

greifen und damit deutlich länger<br />

als andere Smartphone-Besitzer<br />

auf ihre Mobilfunkterminals zurückgreifen.<br />

Von LTE (4G) auf<br />

UMTS (3G) zurückzuschalten<br />

bringt <strong>im</strong> Gegensatz zum 3G/2G-<br />

Switch bei Telefonie nichts,<br />

wie <strong>connect</strong>-Messungen unter<br />

realen und Labor-Bedingungen<br />

gezeigt haben. >><br />

Abgeschirmte<br />

Boxen vermeiden<br />

äußere<br />

Einflüsse während<br />

der Energieverbrauchsmessungen.<br />

Messmobilfunkstation,<br />

Präzisionsmult<strong>im</strong>eter,<br />

Netzteil und Datenlogger<br />

dienen<br />

zur Verbrauchsbest<strong>im</strong>mung.<br />

22 10/2014


SMARTPHONES<br />

EMPFANG<br />

Damit die Datenübertragung<br />

über die Mobilfunkzelle nie<br />

abbricht, braucht ein Smartphone<br />

möglichst in allen<br />

Bändern exzellente Funkeigenschaften.<br />

Sechs Bänder best<strong>im</strong>men zur<br />

Zeit in Deutschland, aber auch in<br />

den meisten anderen Staaten der<br />

EU, das Geschehen <strong>im</strong> Mobilfunk.<br />

GSM ist mit den Bändern bei<br />

900 MHz (D-Netz) und 1800 MHz<br />

(E-Netz) beteiligt, UMTS wird um<br />

2100 MHz genutzt. Hinzu kommen<br />

noch die LTE-Bänder bei<br />

800 MHz, 1800 MHz und 2600<br />

MHz. Welches Band für wen am<br />

wichtigsten ist, hängt vom Netzbetreiber,<br />

vom gewählten Vertrag<br />

und auch vom Standort der Nutzung<br />

ab. Generell gilt, dass GSM<br />

an Bedeutung verliert, da die<br />

UMTS- und LTE-Netze mittlerweile<br />

gut bis sehr gut ausgebaut<br />

sind. Wer insbesondere bei der<br />

Deutschen Telekom oder bei<br />

Vodafone einen LTE-Vertrag hat,<br />

sollte also auf die Empfangseigenschaften<br />

bei LTE achten.<br />

Dabei ist bei der Telekom eine<br />

Preferenz für LTE 1800 und bei<br />

Vodafone eine für LTE 800 zu erkennen.<br />

Prinzipiell werden für die<br />

Zukunft beide Bänder wichtig<br />

sein. Für Zugriff auf Kapazität an<br />

Hotspots werden dann auch die<br />

2600 MHz eine Rolle spielen,<br />

doch hier sind dank der Nähe<br />

zwischen Smartphone und Mobilfunkstation<br />

die Funkeigenschaften<br />

oft gar nicht so wichtig.<br />

LTE <strong>im</strong> Vergleich<br />

Als Spitzenreiter in Sachen LTE<br />

können sich die beiden koreanischen<br />

Hersteller Samsung und<br />

LG hervortun, was angesichts<br />

der dem Vernehmen nach fast<br />

100-prozentigen Versorgung<br />

von Korea mit LTE auch nicht verwundert.<br />

In Korea wird der LTE-<br />

Ausbau auch von Staats wegen<br />

kräftig gestützt, und die Hersteller<br />

scheinen von diesem Engagement<br />

zu profitieren.<br />

Im direkten Vergleich von<br />

Samsungs Galaxy S5 und LGs G3<br />

hat das S5 bei der Sendeleistung<br />

die Nase leicht vorn, das G3 bei<br />

der Empfindlichkeit, doch insgesamt<br />

schenken sich die Rivalen<br />

nichts. Zudem werden sie vom<br />

Sony Xperia Z2 und vom HTC<br />

One M8 stark bedrängt. Beide<br />

zeigen nur <strong>im</strong> 2,6-GHz-Band<br />

leichte Schwächen, die be<strong>im</strong><br />

Sony in der Empfindlichkeit zu<br />

finden sind, bei HTC in der Ausgangsleistung.<br />

Etwas abgehängt werden hingegen<br />

das Nokia Lumia 930 und<br />

das iPhone 5s, die es beide <strong>im</strong><br />

für die Flächenversorgung so<br />

wichtigen, weil besonders weit<br />

reichenden LTE-800-Band an<br />

Empfindlichkeit vermissen lassen.<br />

Das Lumia 930 schwächelt<br />

hier auch bei LTE 1800.<br />

UMTS & GSM<br />

Smartphone-User, die keinen<br />

LTE-Vertrag haben oder in einem<br />

von ihrem Netzbetreiber noch<br />

nicht mit LTE versorgten Gebiet<br />

leben, sollten natürlich besonderes<br />

Augenmerk auf UMTS<br />

legen. Hier kann erneut das<br />

Samsung Galaxy S5 am stärksten<br />

punkten. Der Erfolg dieses<br />

<strong>Smartphones</strong> ist wohl durch<br />

sorgfältige messtechnische Opt<strong>im</strong>ierung<br />

begründet. Praktisch<br />

gleichauf läuft bei UMTS das<br />

Nokia Lumia 930 ins Ziel, das bei<br />

ebenso fantastischer Empfindlichkeit<br />

nur einen Hauch weniger<br />

Ausgangsleistung abstrahlt. Beide<br />

haben sich ein Sehr gut für<br />

ihre UMTS-Performance verdient.<br />

Knapp dahinter und damit<br />

„gut“ setzen sich das HTC One<br />

M8 und das Sony Xperia Z2 in<br />

Szene. Das Apple iPhone 5s und<br />

das LG G3 hingegen enttäuschten<br />

etwas bei den UMTS-Funkmessungen,<br />

hier kann es in<br />

schwächer versorgten Gebieten<br />

öfter zum Verbindungsverlust<br />

kommen.<br />

Als letzter Notanker, wenn<br />

sonst nichts mehr geht, ist auch<br />

noch GSM da. Das wird – erneut<br />

– vom Samsung Galaxy S5 bestens<br />

unterstützt. Auch das Apple<br />

iPhone 5s und das LG G3 beherrschen<br />

den ersten digitalen Mobilfunkstandard<br />

gut, Nokia, HTC<br />

und Sony kommen nur leidlich<br />

mit ihm klar.<br />

ERKLÄRUNG DER MESSWERTE<br />

Zwei Werte zeigen, wie verbindungsstark<br />

ein Smartphone ist: die effektive Sendeleistung<br />

und die Empfindlichkeit.<br />

Dabei sorgt eine hohe Sendeleistung dafür, dass<br />

die Mobilfunkzelle als Gegenstelle die Signale des<br />

<strong>Smartphones</strong> auch bei größerer Distanz noch<br />

sauber empfängt. Eine hohe Empfindlichkeit<br />

wiederum sorgt be<strong>im</strong> Smartphone dafür, dass es<br />

auch sehr kleine Signale einer Mobilfunkstation<br />

noch fehlerarm dekodieren kann.<br />

<strong>Die</strong> Sende- und Empfangsleistung wird nach<br />

gängigen Konventionen in dBm angegeben,<br />

womit ein Verhältnis in Bezug auf 1 Milliwatt<br />

dargestellt wird.<br />

0 dBm sind dabei genau ein Milliwatt (mW), eine<br />

Addition von 10 entspricht einer Verzehnfachung<br />

der Leistung und eine Subtraktion von 10 entspricht<br />

der Reduktion auf ein Zehntel. 20 dBm<br />

sind also 10 x 10 x 1 Milliwatt gleich 100 Milliwatt,<br />

-60 dBm sind 1 mW / 1000000 gleich<br />

1 Nanowatt. <strong>Die</strong>se Umrechnung in Verhältniswerte<br />

wird genutzt, um sehr große<br />

Unterschiede ohne viele Stellen<br />

vor oder nach dem Komma darstellen<br />

zu können. So sind bei<br />

der effektiven Sendeleistung<br />

von <strong>Smartphones</strong> Leistungen<br />

um 20 dBm, also um 0,1 Watt,<br />

üblich, es reichen dem Smartphone<br />

aber in der Regel Leistungen<br />

unter - 90 dBm, also<br />

unter 0,000000000001 Watt<br />

aus, um eine Basisstation noch<br />

nahezu fehlerfrei zu empfangen. Klar ist, dass bei<br />

der effektiven Sendeleistung höhere Werte besser<br />

für gute Verbindungen sind. Denn je „lauter“ sich<br />

das Smartphone bei der Basisstaion melden kann,<br />

desto größer darf der Abstand ohne Abstriche bei<br />

der Übertragungsqualität sein. Bei der Empfindlichkeit<br />

ist es anders herum: Umso „leiser“ die<br />

Signale sein dürfen, die das Smartphone noch<br />

sicher empfangen kann, umso weiter kann es<br />

<strong>Die</strong> Callbox<br />

R&S CMW 500<br />

misst bei <strong>connect</strong><br />

als Mobilfunkstation<br />

Sende-<br />

und Empfangsleistung.<br />

von der Basisstation entfernt sein, ohne dass die<br />

Verbindung leidet. <strong>Die</strong> erstrebenswerte höhere<br />

Emfindlichkeit bedeutet höhere negative Werte<br />

auf der dBm-Skala, -100 dBm sind also besser<br />

als -90 dBm.<br />

Alle Funkleistungen werden nach festem<br />

Schema an möglichst gleichmäßig rund um das<br />

Smartphone verteilten Punkten gemessen und<br />

dann als Mittelwert angegeben.<br />

24 10/2014


Gesamtbetrachtung<br />

Wer auf schnelle Datenverbindungen<br />

besonderen Wert legt,<br />

sollte einen LTE-Vertrag auf seine<br />

SIM gebucht haben und ein<br />

Samsung Galaxy S5, LG G3, Sony<br />

Xperia Z2 oder HTC One M8 sein<br />

Eigen nennen. Dabei geht es<br />

weniger darum, dass LTE einen<br />

großen Vorteil in der Max<strong>im</strong>algeschwindigkeit<br />

hat, als vielmehr<br />

darum, dass die LTE-Netze noch<br />

nicht so ausgelastet sind wie<br />

UMTS und daher besonders in<br />

Stoßzeiten mehr freie Kapazität<br />

zur Verfügung stellen können.<br />

Doch über LTE lässt sich noch<br />

nicht telefonieren. Wer Wert auf<br />

stabile Gespräche legt und in<br />

möglichst jeder Situation zum<br />

Hörer greifen möchte, sollte<br />

darauf achten, dass sein Smartphone<br />

zumindest entweder bei<br />

UMTS oder bei GSM mit der<br />

Detailnote „gut“ abgeschnitten<br />

hat, was <strong>im</strong> Testfeld auf alle Kandidaten<br />

zutrifft. Wer noch keinen<br />

LTE-Vertrag hat, dem können wir<br />

das Samsung, das Nokia und das<br />

HTC empfehlen.<br />

HOCHFREQUENZ-MESSUNGEN<br />

Viele Beulen und viel Grün <strong>im</strong> Richtdiagramm<br />

zeigen ein Smartphone<br />

mit Problemen be<strong>im</strong> Senden.<br />

In alle Richtungen gleichmäßig gute<br />

Sendeleistung zeigt ein rundes<br />

Richtdiagramm mit hohem Rotanteil.<br />

AKUSTIK<br />

Be<strong>im</strong> Telefonieren gehört<br />

zum guten Empfang auch<br />

der gute Ton. Der sollte<br />

bei Spitzen-<strong>Smartphones</strong><br />

eigentlich selbstverständlich<br />

sein – und ist es auch.<br />

Be<strong>im</strong> Akustikvergleich läuft es<br />

darauf hinaus, dass die Elite unter<br />

den Mobiltelefonen ihre Besitzer<br />

unterm Strich gleichermaßen<br />

verwöhnt. Zwar kann etwa das<br />

Nokia Lumia 930 durch eine<br />

min<strong>im</strong>al ausgeglichenere tonale<br />

Balance überzeugen, was dazu<br />

führen kann, dass man einen Anrufer<br />

eine Idee schneller an der<br />

St<strong>im</strong>me erkennt, doch die Kontrahenten<br />

machen das mit kleinen<br />

Vorteilen bei den Verzerrungen<br />

oder be<strong>im</strong> Rauschen wieder<br />

wett. Auf diesem Niveau spielt<br />

es eher eine Rolle, wie man das<br />

Telefon ans Ohr hält – eine geschlossene<br />

Kammer zwischen<br />

Telefon und Gehörgang sorgt für<br />

sonore Wiedergabe –, als welches<br />

Telefon man aus dieser<br />

herausragenden Gruppe wählt.<br />

Ohne Störung<br />

Doch neben dem selbst gehörten<br />

Wohlklang ist für den Telefonierer<br />

wichtig, wie gut er verstanden<br />

wird. Das ist oft von der Umgebung<br />

abhängig, die Störgeräusche<br />

einer Kneipe oder des Innenraums<br />

eines Autos können<br />

die Verständigung stark beeinträchtigen.<br />

Moderne <strong>Smartphones</strong><br />

fokussieren sich ganz auf<br />

den Sprecher und blenden Umgebungsgeräusche<br />

aus. <strong>Die</strong>ses<br />

Feature testet <strong>connect</strong>, indem es<br />

per Kunstkopf einen Normsatz<br />

ins Telefon sprechen lässt, während<br />

die Anordnung über ein<br />

Surround-System <strong>im</strong> schallarmen<br />

Messraum beschallt wird. Dabei<br />

kommen einmal recht kontinuierliche<br />

Straßengeräusche und zum<br />

anderen sehr <strong>im</strong>pulshaltige Kneipengeräusche<br />

zum Einsatz. <strong>Die</strong><br />

Sprachverständlichkeit wird anschließend<br />

analysiert. Hierbei<br />

kam das HTC One M8 mit dem<br />

besonders schwer zu unterdrückenden<br />

Kneipenlärm am besten<br />

klar, was ihm letztlich auch die<br />

höchste Punkttzahl in Sachen<br />

Akustik in Senderichtung einbrachte.<br />

<strong>Die</strong> Straßengeräusche<br />

können alle <strong>Smartphones</strong> sehr<br />

gut unterdrücken, wie MOS-Werte<br />

von 3 und höher dokumentieren.<br />

Eine kleine Einbuße musste<br />

in Senderichtung das Samsung<br />

Galaxy S5 hinnehmen, da seine<br />

Lautstärkereserve nicht ganz so<br />

hoch ist wie bei den anderen<br />

<strong>Smartphones</strong>. Doch insgesamt<br />

kann bei der Akustik <strong>im</strong> Testfeld<br />

von einem durchgängig hohen<br />

Niveau gesprochen werden. >><br />

25


SMARTPHONES<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE Samsung Sony LG HTC Nokia Apple<br />

Modell Galaxy S5 Xperia Z2 G3 One M8 Lumia 930 iPhone 5s<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.4.2 Android 4.4.2 Android 4.4.2 Android 4.4.2 Windows Phone 8.1 iPhone OS iOS7<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Qualcomm MS-<br />

M8974AC/4/2457<br />

Qualcomm MS-<br />

M8974AB/4/2265<br />

Qualcomm MS-<br />

M8974AC/4/2457<br />

Qualcomm MSM8974AB<br />

/4/2300<br />

Qualcomm<br />

MSM8974/4/2200<br />

Apple A7 + M7/2/0<br />

interner Speicher (MB) 10810 10160 24100 10060 25420 55900<br />

Steckplatz für Speicherkarte MicroSD MicroSD MicroSD MicroSD Í Í<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å Í/Å/Å Í/Å/Å Í/Å/Å Í/Å/Å Í/Å/Å<br />

SIM-Format/Dual-SIM Mikro-SIM/Í Mikro-SIM/Í Mikro-SIM/Í Nano-SIM/Í Nano-SIM/Í Nano-SIM/Í<br />

Akku-Typ/wechselbar Li-Ionen/Å Li-Ionen/Í Li-Ionen/Å Li-Ionen/Í Li-Ionen/Í Li-Ionen/Í<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Í/Å Å/Å<br />

Größe Speicherkarte Í Í Í Í Í Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900 Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å<br />

UMTS 900/2100 Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

LTE 800/1800/2600 Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11a/b/g/n<br />

Bluetooth... Å Å Å Å Å Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Í/Å/Å Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP Å/Å/Å Å/Í/Å Å/Å/Å Å/Í/Å Å/Í/Å Í/Í/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID Å/Å/Å Å/Í/Å Å/Å/Å Å/Í/Å Å/Í/Í Å/Í/Å<br />

USB-Typ/Massenspeicher/Ladefunktion Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Í/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) OLED/5,1 TFT/5,2 TFT/5,5 TFT/5 OLED/5 TFT/4<br />

Auflösung (Pixel) 1080x1920 1080x1920 1440x2560 1920x1080 1080x1920 640x1136<br />

Anzahl der Farben 16,7 Mio. 16,7 Mio. 16,7 Mio. 16,7 Mio. 16,7 Mio. 16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Makeln Å Å Å Å Å Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å 3/Å/Å 3/Å/Å 3/Å/Å 2/Å/Å 2/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung Å Å Å Å Å Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3 7/3/3 7/3/3 7/3/3 7/3/3 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung Å Å Å Å Å Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät Í Í Í Í Í Í<br />

Sync: Outlook/Mac optional/Å optional/Å optional/Í optional/Å Í/Í optional/Å<br />

Notizen: Outlook-Sync Í Í Í Í Í Å<br />

To-do-Liste Å Í Å Å Å Å<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten Å/Í Å/Å Å/Í Å/Å Å/Å Å/Í<br />

Excelbetrachten/bearbeiten Å/Í Å/Å Å/Í Å/Å Å/Å Å/Í<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting Å/Å/Í/Å Å/Å/Í/Å Å/Å/Í/Å Å/Å/Í/Å Å/Å/Í/Å Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten Í/Å/Å/Å Í/Å/Å/Å Í/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Í/Å/Å/Å Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å Å/Í/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS Í/Í Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Í/Í<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/15,9 Å/20,7 Å/13 Å/4,1 Å/19 Å/8<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Google Maps Navigation/<br />

Í/Å<br />

Google Maps Navigation/<br />

Í/Å<br />

Google Maps Navigation/<br />

Í/Å<br />

Google Maps Navigation/<br />

Í/Å<br />

Here Drive+/Å/Å Apple Karten/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner Vollversion/Å Vollversion/Å Vollversion/Å Vollversion/Å Vollversion/Å Vollversion/Å<br />

26 10/2014


MESSWERTE<br />

MARKE Samsung Sony LG HTC Nokia Apple<br />

Modell Galaxy S5 Xperia Z2 G3 One M8 Lumia 930 iPhone 5s<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

LTE 800<br />

LTE 800 LTE 800 LTE 800 LTE 800 LTE 800<br />

Abstrahl-<br />

Diagramm<br />

Wie gut ein Smartphone Signale<br />

in welche Richtung strahlt, zeigen<br />

LTE 1800<br />

LTE 1800 LTE 1800 LTE 1800 LTE 1800 LTE 1800<br />

Abstrahldiagramme, bei denen<br />

Rot die höchsten Pegel repräsentiert,<br />

Grün mittlere und Blau die<br />

niedrigsten.<br />

LTE 2600<br />

LTE 2600 LTE 2600 LTE 2600 LTE 2600 LTE 2600<br />

GSM/UMTS D-Netz E-Netz UMTS D-Netz E-Netz UMTS D-Netz E-Netz UMTS D-Netz E-Netz UMTS D-Netz E-Netz UMTS D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 26,3 25,2 18,0 16,5 22,0 16,7 22,3 22,9 15,8 19,6 20,5 16,8 20,3 24,1 17,6 17,6 21,3 12,0<br />

Empfindlichkeit (dBm) -101 -105 -109 -95 -104 -105 -98 -101 -103 -100 -104 -108 -99 -104 -109 -17 -13 -10<br />

LTE<br />

LTE800 LTE1800 LTE2600 LTE800 LTE1800 LTE2600 LTE800 LTE1800 LTE2600 LTE800 LTE1800 LTE2600 LTE800 LTE1800 LTE2600 LTE800 LTE1800 LTE2600<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 21,5 20,8 20,9 15,0 16,8 17,9 17,5 17,7 19,7 17,2 19,5 14,4 17,7 19,2 19,2 16,8 17,0 17,7<br />

Empfindlickeit (dBm) -88, -96, -96, -96, -95, -90, -94, -96, -94, -94, -95, -94, -83, -84, -93, -79, -97, -91,<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,78/0,562 -0,27/0,707 -0,76/0,291 -0,39/0,420 -0,62/0,600 -0,03/0,800<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 8,6/22,5 9,0/22,3 9,7/22,9 9,2/22,2 10,7/24,8 10,5/24,5 11,1/22,8 20,2/23,1 11,6/21,6 10,9/22,4 12,8/21,0 12,7/21,0<br />

GeräuschunterdrückungSendenStraße 3,4 3,3 3,0 3,5 3,3 3,6<br />

GeräuschunterdrückungSendenKneipe 2,3 2,5 2,1 2,6 2,5 2,5<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/4 5/3 5/3 5/3 5/3 5/3 5/3 4/4 4/4 5/4 5/3<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (Stunden) 17:22 23:58 10:34 22:20 29:16 10:37 22:00 26:03 9:33 19:48 21:45 10:46 14:57 19:14 7:03 13:51 16:38 7:33<br />

typ. Ausdauer (Stunden) 8:17 9:16 6:50 7:13 6:11 5:25<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 339 375 477 473 321 542<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 142 x 73 x 9 147 x 74 x 8 146 x 75 x 9 146 x 71 x 9 137 x 71 x 10 124 x 59 x 8<br />

Gewicht (Gramm) 145 163 149 161 167 112<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist eine<br />

Herstellerangabe.<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE Samsung Sony LG HTC Nokia Apple<br />

Modell Galaxy S5 Xperia Z2 G3 One M8 Lumia 930 iPhone 5s<br />

Preis (Euro) 1 699 679 599 679 579 899<br />

AUSDAUER max. 100 sehr gut (114) überragend (119) sehr gut (107) sehr gut (109) gut (101) gut (98)<br />

AusdauerGespräch 35 35 35 35 35 33 34<br />

Ausdauer Display-Betrieb 90 79 84 72 74 68 64<br />

AUSSTATTUNG max. 175 sehr gut (149) sehr gut (149) sehr gut (153) gut (143) gut (136) befriedigend (123)<br />

System und Lieferumfang 65 51 55 57 50 38 38<br />

Display 40 36 33 35 33 36 30<br />

Connectivity 20 19 19 19 18 17 15<br />

Telefon und PIM 10 10 9 9 10 9 9<br />

MessagingundOffice 10 8 8 8 9 8 8<br />

Web-Browser 10 9 9 9 9 9 9<br />

Kamera 10 8 8 8 6 9 6<br />

Musik und Video 5 5 5 5 5 5 5<br />

Navigation 5 3 3 3 3 5 3<br />

HANDHABUNG max. 75 gut (59) gut (57) gut (58) gut (59) befriedigend (55) sehr gut (68)<br />

Handlichkeit 40 30 30 29 29 27 40<br />

UserInterface 20 16 14 16 15 14 15<br />

Verarbeitungsqualität 15 13 13 13 15 14 13<br />

MESSWERTE max. 125 sehr gut (110) gut (97) gut (98) gut (103) gut (99) gut (96)<br />

Akustik-Messungen Senden 30 22 23 23 25 23 23<br />

Akustik-Messungen Empfangen 20 17 17 17 17 17 17<br />

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 15 7 11 9 10 11<br />

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 28 23 19 25 27 22<br />

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 28 27 28 27 22 23<br />

URTEIL max. 500<br />

1 UnverbindlichePreisempfehlungdesHerstellers.<br />

432<br />

sehr gut<br />

422<br />

gut<br />

416<br />

gut<br />

414<br />

gut<br />

391<br />

gut<br />

385<br />

gut<br />

27


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Foto: © shutterstock – nenetus (1)<br />

Gut gerüstet<br />

für LTE<br />

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das o2-LTE-Netz von Telefónica Deutschland nutzen<br />

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Fläche schnelles mobiles Internet über den LTE/4G-<br />

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exklusiven Workshop-Ter minen in den o2 Flagship<br />

Stores München, Köln und Berlin können Sie sich mit<br />

ausgewiesenen Experten von <strong>connect</strong> und o2 über<br />

Neuigkeiten und Hintergründe zum 4G-Mobilfunk austauschen<br />

und dabei das LTE-Netz und LTE-Geräte selbst<br />

testen, um den Unterschied zur bisherigen Mobilfunktechnik<br />

zu erleben. Wann und wo diese exklusiven Ver -<br />

anstaltungen stattfinden und wie Sie sich dafür anmelden<br />

können, erfahren Sie auf der rechten Seite unten.<br />

o2 LTE-Surfstick<br />

Sie wollen das schnelle LTE/4G-Funknetz vor<br />

allem auf dem Notebook nutzen? Dann ist ein LTEtauglicher<br />

USB-Surfstick möglicherweise die beste<br />

Wahl. Denn <strong>im</strong> Gegensatz zum Surfen übers Smartphone<br />

(„Tethering“) schont das<br />

Surfen per Stick den Akku Ihres<br />

Mobiltelefons. Der vom Anbieter<br />

ZTE gelieferte Datenstick MF823<br />

unterstützt LTE Cat 3 (100/50<br />

Mbit/s), hat die Software für<br />

Windows oder Mac OS X bereits<br />

integriert und kann dank Micro-<br />

SD-Slot auch als Datenspeicher<br />

dienen (bis zu 32 GB).<br />

Für Windows- und Mac-Notebooks:<br />

der Surfstick MF823<br />

kostet nur 59 Euro ohne Vertrag.<br />

SAMSUNG<br />

Galaxy Tab S 10.5<br />

LTE–TABLETS<br />

Auf 10,5 Zoll (26,7 cm) kommen die 2560 x 1600<br />

Pixel des brillanten Super-AMOLED-Displays so<br />

richtig zur Geltung. Dabei bleibt das Android-Tablet<br />

mit 467 Gramm und 6,6 Mill<strong>im</strong>eter dünnem Gehäuse<br />

überaus kompakt. Sein Quad-Core-Prozessor und LTE<br />

Cat 4 (150/50 Mbit/s) sorgen für ordentlich Leistung.<br />

601 Euro ohne Vertrag (16 GB + LTE)<br />

-Urteil<br />

gut (405 Punkte)<br />

Test in <strong>connect</strong> 09/2014<br />

SAMSUNG<br />

Galaxy Note 8.0 LTE<br />

Mit 8-Zoll-Display (20,3 cm) fast noch ein „Phablet“<br />

lässt das 340 Gramm leichte Galaxy Note seinem Nutzer<br />

die Wahl zwischen Stylus und Finger-Bedienung. Quad -<br />

Core-Prozessor, LTE Cat 4 (150/50 MBit/s), 5-Megapixel-<br />

Kamera und per Micro-SD-Card erweiterbarer Speicher<br />

erfüllen alle Anforderungen<br />

für den professionellen<br />

Einsatz ebenso wie für unterhaltsame<br />

Mult<strong>im</strong>edia-<br />

Sessions. 449 Euro ohne<br />

Vertrag (16 GB + LTE)<br />

-Urteil<br />

(noch nicht getestet)


SAMSUNG<br />

Galaxy Alpha<br />

Das neue Flagship-Smartphone von Samsung ist extrem<br />

schlank, elegant und schnell: Sein leistungsstarker<br />

Octa-Core-Prozessor<br />

und LTE Cat 6 (bis zu 300/50<br />

Mbit/s) machen das 4,7-Zoll-<br />

Smartphone (11,9 cm Diagonale)<br />

zu einem echten Sprinter.<br />

<strong>Die</strong> besonders edle weiße<br />

Farbvariante gibt es ab September<br />

in den ersten vier<br />

Wochen exklusiv nur bei o2.<br />

649 Euro ohne Vertrag<br />

HTC<br />

One M8<br />

-Urteil<br />

(noch nicht getestet)<br />

Test vorauss. in <strong>connect</strong> 11/2014<br />

LTE–SMARTPHONES<br />

Das aktuelle HTC-<strong>Top</strong>modell besticht durch hochwertige<br />

Verarbeitung und eine innovative Kamera.<br />

Für Hochleistung sorgen ein<br />

Quad-Core-Prozessor und LTE<br />

Cat 4 (140/50 Mbit/s). Das<br />

5-Zoll-Display (12,7 cm) bringt<br />

damit die brillanten Fotos zur<br />

Geltung, die ein lichtstarker<br />

„Ultrapixel“-Sensor aufn<strong>im</strong>mt,<br />

und bei denen sich nachträglich<br />

die Tiefenschärfe ändern<br />

lässt. 629 Euro ohne Vertrag<br />

-Urteil<br />

gut (414 Punkte)<br />

Test in <strong>connect</strong> 06/2014<br />

SONY<br />

Xperia Z2<br />

Sonys <strong>Top</strong>-Smartphone ist staub- und wasserdicht<br />

und bietet gleichzeitig edles Design mit Alurahmen<br />

und Glas. Ein schneller Quad-<br />

Core-Chip und LTE Cat 4 (150/<br />

50 Mbit/s) bieten Geschwindig<br />

keit, das 5,2-Zoll-Display<br />

(13,2 cm) zeigt brillante Farben.<br />

Mit 20,7-Megapixel-Kamera<br />

und WLAN 11ac bleiben<br />

auch bei der weiteren Ausstattung<br />

keine Wünsche offen.<br />

649 Euro ohne Vertrag<br />

NOKIA<br />

Lumia 635<br />

-Urteil<br />

gut (422 Punkte)<br />

Test in <strong>connect</strong> 06/2014<br />

Mit einem Verkaufspreis von 169 Euro ohne Vertrag<br />

ist das Lumia 635 eines der günstigsten LTE-<strong>Smartphones</strong>.<br />

Sein Quad-Core-Prozes<br />

sor, LTE Cat 3 (100/50 Mbit/s),<br />

4,5-Zoll-Display (11,4 cm) und<br />

5-Megapixel-Kamera liefern<br />

dennoch jede Menge Leistung.<br />

Windows Phone 8.1 sorgt für<br />

komfortable Bedienung, und<br />

dank Micro-SD-Slot lässt sich<br />

das Lumia 635 mit bis zu<br />

128 GB Speicher erweitern.<br />

-Urteil<br />

(noch nicht getestet)<br />

LTE-Netzausbau bei o2<br />

o2 baut sein Mobilfunknetz kontinuierlich aus. Seit 2013<br />

liegt der Fokus dabei insbesondere auf LTE. Ende April<br />

2014 erreichte die neue Mobilfunktechnologie <strong>im</strong> o2-Netz<br />

bereits jeden Zweiten in<br />

Deutschland. Schon seit<br />

Hamburg<br />

Sommer 2013 sind alle<br />

großstädtischen Ballungsräume,<br />

die soge-<br />

Berlin<br />

nannten „High Speed<br />

Essen<br />

Duisburg<br />

Düsseldorf<br />

Köln<br />

Frankfurt<br />

Nürnberg<br />

Leipzig<br />

München<br />

Dresden<br />

LTE-Tarife bei o2<br />

Areas“, ans LTE-Netz<br />

von o2 angeschlossen.<br />

Nun opt<strong>im</strong>iert o2 sowohl<br />

den LTE-Indoorempfang<br />

in den Städten als auch<br />

die LTE-Versorgung in<br />

der Fläche.<br />

Neben einem LTE-fähigen Smartphone und LTE-Netzversorgung<br />

ist auch ein geeigneter Tarif Voraussetzung für<br />

die Nutzung von LTE. o2 bietet verschiedene LTE-Tarife,<br />

die speziell für <strong>Smartphones</strong>, Tablets oder Surfsticks<br />

gedacht sind – oder auch für die LTE-Nutzung zu Hause.<br />

Dabei sollten Interessenten abhängig von den geplanten<br />

Anwendungen auf<br />

das jeweilige Inklusiv-Datenvolumen<br />

für max<strong>im</strong>ale<br />

Geschwindigkeit<br />

achten. Ausführliche<br />

Tarifinfos<br />

finden Sie unter<br />

www.o2online.de/<br />

tarife/lte<br />

SONY<br />

Xperia Z2 Tablet<br />

Wie das verwandte Smartphone (siehe oben) ist auch<br />

das Xperia Tablet Z2 von Sony staub- und wasserdicht.<br />

Sein 10-Zoll-Display (25,4 cm) zeigt 1920 x 1200<br />

Pixel in brillanten Farben. LTE Cat 4 (150/50 Mbit/s)<br />

liefert schnelles Internet, viele Mult<strong>im</strong>ediafunktio nen<br />

garantieren auf dem 439-Gramm-Gerät beste Unterhaltung.<br />

609 Euro ohne Vertrag (16 GB + LTE)<br />

-Urteil<br />

sehr gut (426 Punkte)<br />

Test in <strong>connect</strong> 07/2014<br />

SONY<br />

Xperia Tablet Z<br />

Auch das etwas ältere Sony-Tablet unterstützt bereits<br />

LTE (Cat 3 – 100/50 Mbit/s), und ist damit hochinteressant<br />

für preisbewusste<br />

Käufer. Zumal<br />

es auch schon über<br />

Quad-Core-Chip und<br />

10-Zoll-Display (25,4<br />

cm, 1920 x 1200 Pixel)<br />

verfügt und nur<br />

495 Gramm wiegt.<br />

481 Euro ohne Vertrag<br />

(16 GB + LTE)<br />

-Urteil<br />

gut (390 Punkte)<br />

Test in <strong>connect</strong> android 02/2013<br />

o2 und <strong>connect</strong> vor Ort<br />

Erleben Sie LTE live und sprechen Sie mit den Experten: <strong>Die</strong><br />

Workshops präsentieren <strong>connect</strong>-Chefredakteur Dirk Waasen,<br />

<strong>connect</strong>-Testchef Bernd Theiss und ein o2-Guru. Zudem gibt<br />

es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen wie LTE-<strong>Smartphones</strong> und<br />

-Tarifen. Lassen Sie sich diese Ge legenheit nicht entgehen:<br />

1. Oktober: o2 Flagship Store München, Marienplatz 19<br />

8. Oktober: o2 Flagship Store Köln, Hohe Straße 65<br />

9. Oktober: o2 Live Concept Store Berlin, Tauentzienstraße 8<br />

Start jeweils 19 Uhr; Infos und Anmeldung: www.o2.de/events


SMARTPHONES<br />

SH<br />

TINGSTARS<br />

<strong>Die</strong> Smartphone-Kamera taugt nur für Amateure, den<br />

Schnappschuss zwischendurch? Von wegen. Wer einige<br />

Kleinigkeiten beachtet und ein wenig fotografisch denkt,<br />

kann mit ihr bessere Bilder einfangen als je gedacht. <strong>connect</strong><br />

hat sechs <strong>Top</strong>-Fotomodelle getestet und gibt wichtige Tipps,<br />

mit denen Ihre Aufnahmen noch besser gelingen.<br />

30 10/2014


N<br />

ie zuvor war die Fotografie so allgegenwärtig,<br />

von so ungeheurer gesellschaftlicher<br />

Bedeutung wie heute. Sei es das<br />

Schloss Neuschwanstein, von dem jedes Jahr<br />

ungezählte Millionen Bilder entstehen, seien<br />

es Ausnahmesituationen, wie die nur wenige<br />

Minuten andauernde Gewitterst<strong>im</strong>mung, der<br />

Lawinenabgang oder die Ausschreitungen<br />

<strong>im</strong> Krisengebiet – stets scheinen genug Kameras<br />

vor Ort, um alles, was sich lohnen oder<br />

auch nicht lohnen könnte, festzuhalten. Zu<br />

verdanken haben wir das vor allem der Fotofunktion<br />

von <strong>Smartphones</strong>. Dass sie mittlerweile<br />

sogar für Profis wie den Kriegsfotografen<br />

und Pulitzer-Preisträger Damon Winter<br />

(siehe unten) zum geschätzten Arbeitsequipment<br />

zählen, zeigt einmal mehr: Das<br />

fotografierende Mobiltelefon hat Potenzial<br />

– zweifellos mehr, als viele glauben.<br />

Schöpfen auch Sie all seine Möglichkeiten<br />

aus. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie,<br />

welche Modelle eine besonders gute Bildqualität,<br />

Ausstattung und damit ideale Voraussetzungen<br />

bieten. Und auf Seite 44 haben wir<br />

einige Tipps zusammengestellt, mit denen<br />

Sie auch in schwierigen Licht- und Motivsituationen<br />

ordentliche Ergebnisse erzielen.<br />

ANNETTE KNIFFLER<br />

SMARTPHONE-KAMERA<br />

IM EINSATZ<br />

Er will authentische Bilder, Nähe zu denen<br />

schaffen, die er für seine Reportagen fotografiert<br />

– deshalb nutzt Pulitzer-Preisträger<br />

Damon Winter bei Einsätzen wie dem in<br />

Afghanistan statt einer großen, auffälligen<br />

Profi- die weitaus dezentere Smartphone-<br />

Cam. Mit beeindruckenden Ergebnissen.<br />

(Bild: Afghanistan, While on patrol to clear its way<br />

out of Nahr-i-Sufi, the 2nd Platoon came under fire,<br />

Kriegsfotografie 2010; Quelle © Damon Winter /<br />

The New York T<strong>im</strong>es, laif)<br />

Fotos: © asife– shutterstock.com<br />

31


SMARTPHONES<br />

APPLE iPHONE 5s<br />

<strong>Die</strong> iSight-Kamera arbeitet besonders schnell, lässt aber<br />

mit beschränktem Funktionsumfang wenig Spielraum.<br />

Eine einzige Schönwetteraufnahme<br />

reicht, um zwei positive<br />

Eigenschaften des iPhone<br />

5s schätzen zu lernen: zum<br />

einen reagiert die Kamera<br />

auffallend schnell, braucht<br />

nur Bruchteile einer Sekunde<br />

zum Scharfstellen und Auslösen.<br />

Zum anderen lässt sich<br />

die Anzeige des Displays<br />

auch in heller Umgebung<br />

noch vergleichsweise gut erkennen.<br />

Wer allerdings länger<br />

mit dem iPhone 5s fotografiert<br />

und genauer hinsieht,<br />

stößt auf einige Schwächen.<br />

Wenige Einstellmöglichkeiten<br />

<strong>Die</strong> Bedienung fällt leicht,<br />

nicht zuletzt, weil sich die<br />

wenigen vom iPhone angebotenen<br />

Kamerafunktionen<br />

sehr schnell überblicken lassen.<br />

Alternativ zum klassischen<br />

4:3- gibt es ein quadratisches<br />

1:1-Bildformat, mit<br />

dem sich die Nennauflösung<br />

von 8 auf 6 Megapixel reduziert.<br />

Außerdem reserviert<br />

Apple einen der wertvollen<br />

Plätze in den Eingabeleisten<br />

für den Schwenkpanoramaund<br />

den HDR-Modus. Letzterer<br />

soll bei kontrastreichen<br />

Motiven dafür sorgen, dass<br />

sowohl helle als auch dunkle<br />

Bereiche mit Zeichnung dargestellt<br />

werden. Be<strong>im</strong> iPhone<br />

bewirkt die HDR-Funktion<br />

allerdings vor allem eine<br />

dunklere Belichtung. <strong>Die</strong><br />

beiden LEDs gehören zwar<br />

nicht zu den leistungsstärksten,<br />

leuchten aber mit unterschiedlicher<br />

Farbtemperatur;<br />

dadurch gelingen besonders<br />

harmonische Porträts mit gesunder<br />

Gesichtsfarbe, vorausgesetzt<br />

der Fotograf ist<br />

nahe genug dran (siehe Seite<br />

40). Nützlich bei bewegten<br />

Motiven: Für Serienaufnahmen<br />

braucht der Fotograf<br />

lediglich den Auslöser oder<br />

eine Lautstärketaste gedrückt<br />

zu halten, und das iPhone<br />

gibt Vollgas.<br />

Natürlicher Bildeindruck<br />

Dass man Belichtung und<br />

Weißabgleich nicht manuell<br />

festlegen kann, lässt sich<br />

angesichts der zuverlässigen<br />

Kameraautomatik oft verschmerzen.<br />

Ausnahme:<br />

Nachtaufnahmen, in denen<br />

ein Gemisch aus Farb- und<br />

Helligkeitsrauschen stört<br />

(Seite 45). <strong>Die</strong> meisten Fotos<br />

des iPhones gefallen aber mit<br />

ihren natürlichen, frischen<br />

Farben; zudem wirken sie<br />

meist weicher als bei der<br />

Konkurrenz, da die Signalverarbeitung<br />

relativ zurückhaltend<br />

nachschärft. >><br />

Bildausschnitt<br />

Bildausschnitt<br />

Das iPhone 5s hat zwar<br />

vergleichsweise wenige<br />

Einstelloptionen <strong>im</strong> Repertoire,<br />

kann aber acht Farbeffekte<br />

in Echtzeit auf die<br />

Bilder anwenden.<br />

Kein anderes Smartphone konnte <strong>im</strong> Test Sonnenuntergänge so st<strong>im</strong>mungsvoll<br />

wiedergeben wie das iPhone 5s. Allerdings kommt bei schwachem Licht<br />

Rauschen ins Bild, wie der vergrößerte Ausschnitt unten zeigt.<br />

APPLE<br />

iPhone 5s<br />

Straßenpreis<br />

699 Euro<br />

Betriebssystem iOS 7<br />

Hauptkamera: Sensorgröße<br />

/ Nennauflösung <strong>im</strong> k.A./8 Megapixel/Í<br />

Format 4:3/16:9<br />

Frontkamera:<br />

Nennauflösung<br />

1,2 Megapixel<br />

Brennweite (KB, 16:9) /<br />

Blende<br />

k.A. / k.A.<br />

dedizierte Kamerataste /<br />

Auslösetaste<br />

Í/Lautstärkewippe<br />

Fotolicht<br />

Bildstabilisator<br />

Autofokus<br />

Selbstauslöser<br />

Belichtungskorrektur<br />

man. Einstellung von ISO<br />

/ Weißabgleich / Schärfe /<br />

Kontrast / Farbsättigung<br />

HDR-Aufnahme<br />

Panorama-Aufnahme<br />

Serienbild-Aufnahme<br />

Geo-Tag<br />

Farbeffekte<br />

Auslösen per Sprachbefehl<br />

Makro-Modus<br />

Videoaufnahme:<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

zwei LEDs<br />

elektrisch<br />

Å<br />

Í<br />

Í<br />

Í/Í/Í/Í/Í<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Í<br />

Í<br />

1920 x 1080 Pixel<br />

32 10/2014


MITTEN IM GESCHEHEN.<br />

Mit dem ausgezeichneten UHD TV <strong>im</strong><br />

Curved Design von Samsung.<br />

Glanzleistung auf dem Platz: der UHD TV UE55HU8590 <strong>im</strong><br />

Curved Design mit hervorragender Note bei Stiftung Warentest.<br />

UHD TV UE55HU8590<br />

Einzigartige Samsung Bildqualität.<br />

Erleben Sie mit dem ausgezeichneten Samsung Curved UHD TV Fußballereignisse, als<br />

wären Sie live <strong>im</strong> Stadion. Dank seines geschwungenen Bildschirms holt er Sie mitten<br />

ins Geschehen – und das in UHD-Bildqualität mit 4xhöherer Auflösung als Full HD.<br />

Ausgezeichnetes Seherlebnis.<br />

Das Curved Design sorgt für eine atemberaubende Tiefendarstellung,die die<br />

Bilder fast räumlich wirken lässt. Auch deshalb erhielt der Samsung Curved<br />

UHD TV UE55HU8590 von Stiftung Warentest das Gesamturteil „gut (1,6)“.<br />

Alles andere ist nur Fernsehen.<br />

GUT (1,6)<br />

Im Produktfinder<br />

Fernseher<br />

Veröffentlicht<br />

am 24.07.2014<br />

14PA27<br />

Stiftung Warentest, gut (1,6),<br />

<strong>im</strong> Produktfinder Fernseher,<br />

www.test.de, veröffentlicht am<br />

24.07.2014, zum UE55HU8590<br />

samsung.de/curved-uhd-tv


SMARTPHONES<br />

HTC ONE M8<br />

Das One M8 bietet jede Menge Einstellmöglichkeiten, aber<br />

nur einen kleinen Aufnahmesensor mit 4,1 Megapixeln.<br />

Als einziges Smartphone in<br />

diesem Test begnügt sich das<br />

HTC One M8 mit max<strong>im</strong>al<br />

4,1 Megapixeln. Das hat<br />

allerdings auch einen Vorteil:<br />

So hat jeder einzelne Pixel<br />

ein wenig mehr Platz auf<br />

der winzigen Fläche des<br />

1/3-Zoll-Sensors, kann also<br />

mehr Licht einfangen. Auch<br />

Konkurrenten wie das Nokia<br />

Lumia 930 beschränken sich<br />

<strong>im</strong> Standardmodus auf 5 Megapixel,<br />

obwohl sie eine höhere<br />

nominelle Auflösung<br />

beherrschen.<br />

Fotografieren leicht gemacht<br />

Anders als Apple setzt HTC<br />

auf viele Einstellmöglichkeiten.<br />

Sei es die Belichtungskorrektur,<br />

der ISO-Wert,<br />

Weißabgleich, Kontrast, Sättigung<br />

oder Schärfe – all das<br />

kann der Anwender schon<br />

vor der Aufnahme regulieren<br />

und auf diese Weise umfassend<br />

Einfluss auf das Endergebnis<br />

nehmen. Gut, zumal<br />

das One M8 mit seinem<br />

Weißabgleich gelegentlich<br />

daneben liegt, zu einer recht<br />

dunkel abgest<strong>im</strong>mten Belichtung<br />

tendiert und nicht <strong>im</strong>mer<br />

automatisch die realen<br />

Farben trifft. HTC spendiert<br />

dem M8 ein Dual-LED-Fotolicht,<br />

das bei uns ein Gesicht<br />

aus etwa 60 Zent<strong>im</strong>eter Entfernung<br />

locker ausleuchten<br />

konnte. Um die Lautstärkewippe<br />

als Auslösetaste einzusetzen,<br />

muss man sie <strong>im</strong> Kameramenü<br />

unter „Lautstärketastenoptionen“<br />

freigeben.<br />

Mit der Option Zoe-Kamera<br />

erfasst das M8 gleichzeitig<br />

JPEG-Bilder und Full-HD-<br />

Videos. Der Autofokus arbeitet<br />

zwar bei guten Verhältnissen<br />

schnell, findet aber vor<br />

allem bei schwachem Umgebungslicht<br />

des Öfteren nicht<br />

die richtige Schärfe.<br />

<strong>Die</strong> Eigenheiten des One M8<br />

Während andere Smartphone-Kameras<br />

für Schönwetteraufnahmen<br />

Empfindlichkeiten<br />

deutlich unter ISO 100<br />

wählen, bevorzugt das HTC<br />

selbst bei perfekten Verhältnissen<br />

ISO 125 und wechselt<br />

bei schwächerem Licht<br />

schnell zu höheren Werten.<br />

Das hat Folgen: <strong>Die</strong> Bilder<br />

zeigen ein ausgeprägtes<br />

Farb rauschen, das bei etwas<br />

größeren Fotoabzügen durchaus<br />

störend wirken kann.<br />

Zudem fehlt es ihnen an<br />

Dynamik: Wenn der Kontrast<br />

umfang des Motivs zu<br />

groß ist, erscheinen helle und<br />

dunkle Bereiche lediglich als<br />

weiße oder schwarze Flecken<br />

ohne Zeichnung.<br />

Be<strong>im</strong> HTC One M8 kann der<br />

Anwender auf eine ganze<br />

Reihe von Aufnahmeparametern<br />

Einfluss nehmen,<br />

unter anderem auf Kontrast,<br />

Sättigung und Schärfe.<br />

Bildausschnitt<br />

Hin und wieder trifft das M8 nicht den richtigen Ton; in der Realität sah das<br />

Bergpanorama freundlicher aus (oben). Außerdem produziert das HTC bei<br />

schwachem Licht starkes Farbrauschen (siehe Bildausschnitt unten).<br />

HTC<br />

One M8<br />

Straßenpreis<br />

530 Euro<br />

Betriebssystem Android 4.4.2<br />

Hauptkamera: Sensorgröße<br />

/ Nennauflösung <strong>im</strong><br />

Format 4:3/16:9<br />

Frontkamera:<br />

Nennauflösung<br />

Brennweite (KB, 16:9) /<br />

Blende<br />

dedizierte Kamerataste /<br />

Auslösetaste<br />

Fotolicht<br />

Bildstabilisator<br />

Autofokus<br />

Selbstauslöser<br />

Belichtungskorrektur<br />

man. Einstellung von ISO<br />

/ Weißabgleich / Schärfe /<br />

Kontrast / Farbsättigung<br />

HDR-Aufnahme<br />

Panorama-Aufnahme<br />

Serienbild-Aufnahme<br />

Geo-Tag<br />

Farbeffekte<br />

Auslösen per Sprachbefehl<br />

Makro-Modus<br />

Videoaufnahme:<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

1/3 Zoll / - / 4, 1<br />

Megapixel<br />

4,9 Megapixel<br />

28 mm/f2,0<br />

Í/Lautstärkewippe<br />

Dual-LED<br />

elektrisch<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å/Å/Å/Å/Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

1920 x 1080 Pixel<br />

34 10/2014


LG G3<br />

LG räumt das Kameramenü auf, ergänzt Funktionen wie das<br />

Auslösen durch Gesten und verbessert den Bildstabilisator.<br />

LG hat ausgemistet, lässt einige<br />

Funktionen <strong>im</strong> Kameramenü<br />

weg, fügt andere hinzu<br />

und n<strong>im</strong>mt sich einmal mehr<br />

des optischen Bildstabilisators<br />

an, der leichtes Zittern<br />

der Hand nun noch effektiver<br />

aus gleichen und damit verwackelte<br />

Aufnahmen vermeiden<br />

helfen soll. Schade<br />

ist allerdings, dass das ansonsten<br />

tolle Display <strong>im</strong><br />

hellen Sonnenlicht relativ<br />

schwer ablesbar ist. <strong>Die</strong><br />

opt<strong>im</strong>ale Bildeinteilung ist<br />

so in freier Wildbahn oft reine<br />

Glücks sache.<br />

Klar strukturiert<br />

LG verzichtet auf Motivprogramme.<br />

Dafür befolgt<br />

das G3 Sprachbefehle und<br />

Gesten. Der überarbeitete<br />

9-Punkt-Laserautofokus<br />

stellte <strong>im</strong> Test recht zuverlässig<br />

und zumindest bei<br />

guten Lichtverhältnissen<br />

angenehm schnell scharf. In<br />

dunkler Umgebung brauchte<br />

er dazu – wie übrigens die<br />

meisten aktuellen <strong>Smartphones</strong><br />

– deutlich länger. Videos<br />

n<strong>im</strong>mt das LG G3 entweder<br />

in HD-, Full-HD- oder sogar<br />

in 4K-Auflösung mit 3840 x<br />

2160 Pixeln und 30 Bildern<br />

pro Sekunde auf. Wie bei anderen<br />

Android-<strong>Smartphones</strong><br />

lassen sich alternativ zum<br />

Touchscreen die Lautstärketasten<br />

zum Auslösen nutzen.<br />

Allerdings positioniert LG<br />

diese Tasten auf der Front<br />

direkt unterhalb des Objektivs;<br />

sprich genau dort, wo<br />

der Finger nur zu leicht mit<br />

ins Bild gerät.<br />

Bei zugeschaltetem Blitz<br />

leuchtet zwar nur eine LED,<br />

die dafür aber umso heller.<br />

Wenn Porträts deshalb wie<br />

Fotomontagen wirken – einfach<br />

ein wenig mehr Abstand<br />

halten.<br />

Das Licht sollte passen<br />

LG hat sich hier für einen<br />

kleinen 1/3-Zoll-Sensor entschieden,<br />

betreibt ihn trotzdem,<br />

anders als HTC, mit 13<br />

statt nur mit 4,1 Megapixeln.<br />

Wenn das Licht für Empfindlichkeiten<br />

unter ISO 100<br />

reicht, geht die Strategie auf:<br />

<strong>Die</strong> meisten Bilder sind sehr<br />

scharf; Weißabgleich und<br />

Belichtung passen. Bei spärlichem<br />

Licht und höheren<br />

ISO-Zahlen machen sich<br />

aber die Nachteile der ultrakleinen<br />

Pixel bemerkbar:<br />

Entweder verstärkt sich das<br />

Farbrauschen erheblich (Seite<br />

45), oder die Signalverarbeitung<br />

greift so massiv ein,<br />

dass die Fotos wie weichgezeichnet<br />

wirken (unten). >><br />

LG hält die Bedienoberfläche<br />

übersichtlich. Auch Optionen<br />

wie der Sprachaus löser und<br />

das Einblenden von Gitterlinien<br />

als Ausrichthilfe sind<br />

schnell erreichbar.<br />

<strong>Die</strong> hier als Ausschnitt gezeigten Bilder entstanden in einem von Kunstlicht<br />

nur mäßig erhellten Innenraum und mit Automatikmodus. Unten war der Blitz<br />

zugeschaltet, oben automatisch gesteuert und die ISO-Zahl erhöht.<br />

LG<br />

G3<br />

Straßenpreis<br />

580 Euro<br />

Betriebssystem Android 4.4.2<br />

Hauptkamera: Sensorgröße<br />

/ Nennauflösung <strong>im</strong><br />

Format 4:3/16:9<br />

Frontkamera:<br />

Nennauflösung<br />

Brennweite (KB, 16:9) /<br />

Blende<br />

dedizierte Kamerataste /<br />

Auslösetaste<br />

Fotolicht<br />

Bildstabilisator<br />

Autofokus<br />

Selbstauslöser<br />

Belichtungskorrektur<br />

man. Einstellung von ISO<br />

/ Weißabgleich / Schärfe /<br />

Kontrast / Farbsättigung<br />

HDR-Aufnahme<br />

Panorama-Aufnahme<br />

Serienbild-Aufnahme<br />

Geo-Tag<br />

Farbeffekte<br />

Auslösen per Sprachbefehl<br />

Makro-Modus<br />

Videoaufnahme:<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

1/3 Zoll / 13 /9,7<br />

Megapixel<br />

2,1 Megapixel<br />

29 mm / f2,4<br />

Í/Lautstärkewippe<br />

LED<br />

optisch<br />

Å<br />

Å<br />

Í<br />

Í/Í/Í/Í/Í<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Í<br />

Å<br />

Í<br />

3840 x 2160 Pixel<br />

35


SMARTPHONES<br />

NOKIA LUMIA 930<br />

Nokia setzt auf solide Kameratechnik, ein flexibles<br />

Bedienkonzept und ein ausbaufähiges Funktionspaket.<br />

Das Lumia 930 n<strong>im</strong>mt Bilder<br />

mit einem vergleichsweise<br />

großen 1/2,5-Zoll-Sensor auf<br />

und gehört außerdem zu den<br />

wenigen <strong>Smartphones</strong>, denen<br />

eine dedizierte Taste zum<br />

Auslösen, ein optischer Bildstabilisator<br />

und ein Dual-<br />

LED-Blitz zur Verfügung<br />

stehen – Nokia legt offensichtlich<br />

Wert auf die Fotofunktion.<br />

Dass sich deren<br />

Bedienoberfläche zunächst<br />

recht übersichtlich mit<br />

wenigen direkten Einstellmöglichkeiten<br />

präsentiert,<br />

steht dazu keineswegs <strong>im</strong><br />

Widerspruch: Wer einfach<br />

abdrückt, verlässt sich auf<br />

die Automatik und fährt<br />

damit oft gut.<br />

Flexibel, aber umständlich<br />

Ambitionierte Fotografen,<br />

die sich trotzdem an manuellen<br />

Einstellungen versuchen<br />

wollen, können bis zu fünf<br />

Funktions-Icons einblenden;<br />

Zur Wahl stehen neben dem<br />

Blitzmodus unter anderem<br />

ISO, Weißabgleich, Belichtungszeit,<br />

Seitenverhältnis<br />

und Motivprogramme wie<br />

Nahaufnahme, Nacht und<br />

Sport. Eine HDR-Automatik<br />

für mehr Dynamik findet sich<br />

hier allerdings ebenso wenig<br />

wie der Panorama-Modus.<br />

Nokia lagert solche Extras<br />

konsequent in Apps aus, die<br />

der Anwender aus einer Liste<br />

selektieren und (kostenlos)<br />

installieren muss, darunter<br />

„4Blend HDR“ und „Nokia<br />

Panorama“. Dadurch kann<br />

er das Funktionsspektrum<br />

seiner Smartphone-Kamera<br />

schlank halten und genau auf<br />

seine Bedürfnisse zuschneiden,<br />

muss dafür aber ein etwas<br />

komplizierteres Handling<br />

in Kauf nehmen. Bereits<br />

eingerichtet ist die App<br />

„Nokia Camera“, welche die<br />

Startoberfläche etwa um den<br />

manuellen Fokus, den Selbstauslöser<br />

und die Wahl der<br />

Verschlusszeit mit Einstellungen<br />

bis 4 s erweitert –<br />

ideal für Nachtaufnahmen.<br />

Gute Bilder mit 5 Megapixeln<br />

Das Lumia reizt seine 19 Megapixel<br />

in der Grundeinstellung<br />

nicht voll aus, arbeitet<br />

stattdessen mit 5 Megapixeln,<br />

was der Bildqualität allerdings<br />

keinen Abbruch tut.<br />

Oft sehen diese Fotos sogar<br />

besser aus als die 19-Megapixel-Pendants<br />

– unabhängig<br />

davon, ob das Nokia diese<br />

höher auflösenden Duplikate<br />

<strong>im</strong> üblichen JPEG-Format<br />

oder als weitgehend unbearbeitete<br />

Rohdaten erfasst.<br />

Bildausschnitt<br />

Bei Nokia entscheidet man<br />

selbst, welche Einstellungen<br />

schnell über die Eingabeleiste<br />

zugänglich sind.<br />

Bildausschnitt<br />

Nokia wirbt mit 19 Megapixeln, die eine hohe Auflösung versprechen. Tatsächlich<br />

erreichte das Lumia <strong>im</strong> Praxistest mit 5 Megapixeln (oben) eine min<strong>im</strong>al<br />

bessere Bildqualität als mit 19 Megapixeln (unten), zu sehen etwa am Kies.<br />

NOKIA<br />

LUMIA 930<br />

Strassenpreis<br />

500 Euro<br />

Betriebssystem Windows Phone 8<br />

Hauptkamera: Sensorgröße<br />

/ Nennauflösung <strong>im</strong><br />

Format 4:3/16:9<br />

Frontkamera:<br />

Nennauflösung<br />

Brennweite (KB, 16:9) /<br />

Blende<br />

dedizierte Kamerataste<br />

Fotolicht<br />

Bildstabilisator<br />

Autofokus<br />

Selbstauslöser<br />

Belichtungskorrektur<br />

man. Einstellung von ISO<br />

/ Weißabgleich / Schärfe /<br />

Kontrast / Farbsättigung<br />

HDR-Aufnahme<br />

Panorama-Aufnahme<br />

Serienbild-Aufnahme<br />

Geo-Tag<br />

Farbeffekte<br />

Auslösen per Sprachbefehl<br />

Makro-Modus<br />

Videoaufnahme:<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

1/2,5 Zoll / 19 / 16<br />

Megapixel<br />

1,2 Megapixel<br />

26 mm/f2,4<br />

Å<br />

Dual-LED-Blitzlicht<br />

optisch<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å/Å/Í/Í/Í<br />

Í<br />

Í<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Í<br />

Å<br />

1920 x 1080 Pixel<br />

36 10/2014


SAMSUNG GALAXY S5<br />

Eine Smartphone-Kamera für Exper<strong>im</strong>entierfreudige – das<br />

Galaxy S5 bringt so manch ausgefallene Fähigkeiten mit.<br />

Samsung hat Erfahrung mit<br />

Fototechnik, spielt auch am<br />

Markt spiegelloser Systemkameras<br />

eine gewichtige<br />

Rolle. Kein Wunder also,<br />

dass das Galaxy S5 eine<br />

ambitionierte Fotofunktion<br />

mitbringt. Als Aufnahmesensor<br />

verbaut Samsung<br />

einen 1/2,6-Zoll-Chip mit<br />

16 Megapixeln.<br />

Reichlich Raum zum Spielen<br />

Nur wenige <strong>Smartphones</strong><br />

bieten dem Fotografen so<br />

viele ausgefallene Features<br />

wie das S5. Einige davon<br />

erscheinen zunächst kurios,<br />

etwa „Selektiver Fokus“, der<br />

den Hintergrund weichzeichnet,<br />

um das Hauptmotiv auf<br />

dem Bild hervorzuheben und<br />

damit die geringe Schärfentiefe<br />

professioneller Kameras<br />

zu <strong>im</strong>itieren. Oder die „virtuelle<br />

Tour“, die mit mehreren<br />

hintereinander aufgenommenen<br />

und abgespielten Fotos<br />

die Bewegung durch einen<br />

Raum s<strong>im</strong>ulieren will. Ob<br />

es solche Extras wirklich<br />

braucht, darüber lässt sich<br />

streiten; einmal mehr, weil<br />

die Ergebnisse oft nicht überzeugen.<br />

Zum Repertoire des<br />

S5 zählt auch die Aufnahme<br />

hochauflösender 4K-Videos<br />

und Einstelloptionen für<br />

Parameter wie Messmodus,<br />

ISO, Weißabgleich und Belichtungskorrektur.<br />

Trotz dieser<br />

Funktionsvielfalt gelingt<br />

Samsung ein übersichtliches,<br />

effizientes Bedienkonzept.<br />

Eingaben erfolgen über das<br />

Kameramenü, die „Modus“-<br />

Übersicht oder Direktzugriffe.<br />

Drei davon kann der Anwender<br />

selbst best<strong>im</strong>men, indem<br />

er den gewünschten Eintrag<br />

aus dem Kameramenü in<br />

die obere Eingabeleiste zieht.<br />

Manko: die relativ lange<br />

Auslöseverzögerung.<br />

Sehr scharf bei gutem Licht<br />

Wenn die Verhältnisse passen,<br />

macht das S5 detailreiche,<br />

sehr scharfe Bilder.<br />

Wie es aussieht, geht das<br />

nicht zuletzt auf die massiven<br />

Eingriffe der Signalverarbeitung<br />

zurück, die Kontrast und<br />

Schärfe ein wenig übertrieben<br />

stark anhebt. Dennoch:<br />

<strong>Die</strong> Fotos wirken. Bei<br />

schwie rigen Lichtbedingungen<br />

steht das S5 <strong>im</strong> Smartphone-Vergleich<br />

weniger gut<br />

da. Zwar hält es auch dann<br />

das Rauschen einigermaßen<br />

in Grenzen; doch der dazu<br />

notwendige Rausch filter geht<br />

so rabiat vor, dass Details<br />

verschwinden und eigentlich<br />

fein strukturierte Bereiche<br />

flächig erscheinen. >><br />

Bildausschnitt<br />

Das vielfältige Funktionsspektrum<br />

des Galaxy S5<br />

reicht von Gesichtserkennung<br />

bis zu Effekten, vom<br />

Auto- bis zum Panorama-<br />

Modus.<br />

Bildausschnitt<br />

Hier sehen Sie Ausschnitte aus einem Bild, das mit Kameraautomatik und<br />

ISO 40 entstanden ist (oben), und einer Aufnahme mit ISO 400 (unten). Das<br />

obere Foto enthält Details wie die Büsche vor dem Wald, die unten fehlen.<br />

SAMSUNG<br />

Galaxy S5<br />

Straßenpreis<br />

520 Euro<br />

Betriebssystem Android 4.4.2<br />

Hauptkamera: Sensorgröße<br />

/ Nennauflösung <strong>im</strong><br />

Format 4:3/16:9<br />

Frontkamera:<br />

Nennauflösung<br />

Brennweite (KB, 16:9) /<br />

Blende<br />

dedizierte Kamerataste /<br />

Auslösetaste<br />

Fotolicht<br />

Bildstabilisator<br />

Autofokus<br />

Selbstauslöser<br />

Belichtungskorrektur<br />

man. Einstellung von ISO<br />

/ Weißabgleich / Schärfe /<br />

Kontrast / Farbsättigung<br />

HDR-Aufnahme<br />

Panorama-Aufnahme<br />

Serienbild-Aufnahme<br />

Geo-Tag<br />

Farbeffekte<br />

Auslösen per Sprachbefehl<br />

Makro-Modus<br />

Videoaufnahme:<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

1/2,6 Zoll / 12 / 16<br />

Megapixel<br />

2,1 Megapixel<br />

k.A. / f2.2<br />

Í/Lautstärkewippe<br />

LED<br />

elektrisch<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å/Å/Í/Í/Í<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Í<br />

3840 x 2160 Pixel<br />

37


SMARTPHONES<br />

SONY XPERIA Z2<br />

Wasserdichtes Gehäuse, großer Aufnahmesensor, lichtstarkes<br />

Objektiv – die Xperia-Kamera hat einiges zu bieten.<br />

Wie Samsung gehört auch<br />

Sony zu den Großen am<br />

Kameramarkt, und die Fotofunktion<br />

des Xperia Z2 profitiert<br />

von dem reichlich vorhandenen<br />

Know-how. Schon<br />

die technischen Daten sprechen<br />

für sich: Sony verbaut<br />

nicht nur den größten Sensor<br />

in diesem Testfeld, genauer<br />

gesagt einen 1/2,3-Zoll-Chip,<br />

sondern auch ein vergleichsweise<br />

lichtstarkes Objektiv<br />

mit Blende 2,0. Dadurch soll<br />

mehr Licht bis zum Aufnahmesensor<br />

durchdringen und<br />

so bessere Voraussetzungen<br />

für rauscharme Bilder schaffen.<br />

Als besonderes Highlight<br />

ist das Xperia Z2 abgedichtet<br />

und laut Hersteller<br />

bedingt für Unterwasseraufnahmen<br />

geeignet.<br />

Hoher Bedienkomfort<br />

Dass Sony der Fotofunktion<br />

des Xperia Z2 große Bedeutung<br />

be<strong>im</strong>isst, wird auch an<br />

der eigens dafür vorgesehenen<br />

Kamera-Auslösetaste<br />

deutlich. Sie befindet sich<br />

seitlich neben der Lautstärkewippe,<br />

genau dort, wo der<br />

Fotograf sie sowohl bei hochwie<br />

bei querformatigen Aufnahmen<br />

bequem erreichen<br />

und dabei das Smartphone<br />

ohne Unterbrechung stabil in<br />

zwei Händen halten kann.<br />

Als Fotolicht verbaut Sony<br />

allerdings eine einfache,<br />

durchschnittlich leistungsstarke<br />

LED. Praktisch: Im<br />

Automatikmodus meldet das<br />

Xperia mit einem aussagekräftigen<br />

Symbol, wenn das<br />

Bild nur mit Stativ gelingen<br />

kann. Und <strong>im</strong> manuellen<br />

Modus lassen sich eine ganze<br />

Reihe von Parametern ändern,<br />

etwa der Fokusmodus<br />

und die ISO-Zahl. Dazu<br />

kommen die 4K-Videofunktion<br />

und die Option, einen<br />

elektronischen Bildstabilisator<br />

zuzuschalten.<br />

8 versus 20 Megapixel<br />

Im Automatikmodus begrenzt<br />

das Xperia die Nennauflösung<br />

auf 8 (4:3) bzw.<br />

8,3 Megapixel (16:9), nur <strong>im</strong><br />

manuellen Modus kann der<br />

Anwender auf die von Sony<br />

versprochenen 20 Megapixel<br />

erhöhen. Was <strong>im</strong> ersten Moment<br />

seltsam anmutet, macht<br />

bei genauem Hinsehen<br />

durchaus Sinn: Denn die<br />

Bildqualität ist mit 8 besser<br />

als mit 20 Megapixeln und<br />

<strong>im</strong> Vergleich zu anderen<br />

<strong>Smartphones</strong> pr<strong>im</strong>a. Auch<br />

bei Nachtaufnahmen geht das<br />

Z2 zusammen mit dem Nokia<br />

Lumia 930 in Führung.<br />

Bildausschnitt<br />

Im manuellen Modus kann<br />

der Fotograf diverse Aufnahmeparameter<br />

manuell<br />

einstellen, unter anderem<br />

die ISO-Zahl und den Fokus-<br />

Modus.<br />

Bildausschnitt<br />

Das Sony Xperia Z2 liefert <strong>im</strong> Standardmodus mit 8 Megapixeln (Bildausschnitt<br />

oben) bessere Aufnahmen, stellt beispielsweise die Fichtenäste vor<br />

dem hellen Hintergrund sauberer dar als mit 20 Megapixeln (unten).<br />

SONY<br />

Xperia Z2<br />

Straßenpreis<br />

Betriebssystem<br />

Hauptkamera: Sensorgröße<br />

/ Nennauflösung <strong>im</strong><br />

Format 4:3/16:9<br />

Frontkamera:<br />

Nennauflösung<br />

Brennweite (KB, 16:9) /<br />

Blende<br />

dedizierte Kamerataste<br />

Fotolicht<br />

Bildstabilisator<br />

Autofokus<br />

Selbstauslöser<br />

Belichtungskorrektur<br />

man. Einstellung von ISO<br />

/ Weißabgleich / Schärfe /<br />

Kontrast / Farbsättigung<br />

HDR-Aufnahme<br />

Panorama-Aufnahme<br />

Serienbild-Aufnahme<br />

Geo-Tag<br />

Farbeffekte<br />

Auslösen per Sprachbefehl<br />

Makro-Modus<br />

Videoaufnahme:<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

500 Euro<br />

Android 4.4 (Kitkat)<br />

1/2,3 Zoll / 20,7 /<br />

15,5 Megapixel<br />

2,1 Megapixel<br />

27 mm / f2,0<br />

Å<br />

LED<br />

elektrisch<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å/Å/Í/Í/Í<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Å<br />

Í<br />

Í<br />

3840 x 2160 Pixel<br />

38 10/2014


FOTOVERGLEICH<br />

Aufnahmen wie diese, bei denen die Sonne ausreichend Licht spendet und klare Strukturen und Kanten <strong>im</strong> Bild existieren, gehören für<br />

Kameras zu den leichtesten Übungen. Allerdings haben auch diese Motive ihre Tücken: Beispielsweise fällt an blauen Flächen das Rauschen<br />

oft besonders auf; und um eine Wiese detailreich darstellen zu können, braucht es eine schonende Signalverarbeitung und eine gute<br />

Detailwiedergabe. Außerdem treffen einige Kameras die Farben besser als andere. Hier das Ergebnis mit der Vollautomatik.<br />

APPLE iPHONE 5S<br />

HTC ONE M8<br />

LG G3<br />

NOKIA LUMIA 930<br />

SAMSUNG GALAXY S5<br />

SONY XPERIA Z2<br />

APPLE iPHONE 5S<br />

HTC ONE M8<br />

LG G3<br />

NOKIA LUMIA 930<br />

SAMSUNG GALAXY S5<br />

SONY XPERIA Z2<br />

>><br />

39


SMARTPHONES<br />

FOTOVERGLEICH<br />

NACHTPORTRÄT: <strong>Die</strong>se Porträts entstanden mit Automatikmodus bei Sonnenuntergang. <strong>Die</strong> Umgebung war in dem Moment nur noch schwach<br />

beleuchtet. Damit die Bilder einerseits ein erkennbares Gesicht, gleichzeitig aber auch die Abendst<strong>im</strong>mung <strong>im</strong> Hintergrund wiedergeben, wurde der<br />

Blitz aktiviert. Gut zu erkennen: die Unterschiede bei Ausleuchtung, Belichtungssteuerung und Weißabgleich.<br />

APPLE iPHONE 5S Be<strong>im</strong> iPhone reicht die Leistung<br />

des Blitzes gerade noch aus, um das Gesicht aus<br />

etwa 60 cm Entfernung einigermaßen gut auszuleuchten.<br />

Doch gerade dadurch entsteht ein in sich<br />

st<strong>im</strong>miger Bildeindruck.<br />

HTC ONE M8 An diesem Porträt kommen zwei<br />

Schwächen des One M8 zusammen: Zum einen<br />

geht die Abendst<strong>im</strong>mung <strong>im</strong> H<strong>im</strong>mel verloren, zum<br />

anderen ist nicht das Gesicht, sondern der Hintergrund<br />

scharf.<br />

LG G3 Be<strong>im</strong> LG ist der Blitz vergleichsweise leistungsstark:<br />

Das Gesicht erscheint hell und detailreich,<br />

setzt sich beinahe zu deutlich vom dunklen<br />

Hintergrund ab. Gegebenenfalls einen etwas<br />

größeren Motivabstand wählen.<br />

NOKIA LUMIA 930 Das Nokia beleuchtet das Gesicht<br />

ausreichend, macht aus dem Abendh<strong>im</strong>mel allerdings<br />

einen weißen Fleck ohne Zeichnung und<br />

überbetont die Blautöne.<br />

SAMSUNG GALAXY S5 Das Galaxy S5 leuchtet das<br />

Gesicht <strong>im</strong> Vordergrund ähnlich hell aus wie das<br />

LG G3, verleiht der Haut aber eine ungesund gelbliche<br />

Farbe.<br />

SONY XPERIA Z2 <strong>Die</strong> zurückhaltend erhellte Person<br />

bildet hier eine Einheit mit dem Hintergrund, ist<br />

aber einen Tick zu rot dargestellt. Für einen größeren<br />

Motivabstand reicht das Licht nicht.<br />

FEINE STRUKTUREN: Am Putz einer Hauswand trennt sich oft die Spreu vom Weizen – nicht jedes Smartphone kann die feinen Strukturen<br />

detailliert darstellen. Wenn Auflösung fehlt oder der kamerainterne Rauschfilter zu massiv und wenig schonend in die Aufnahmen eingreift, wird<br />

womöglich aus der rauen eine fast glatte Oberfläche. <strong>Die</strong> Bilder, die hier als Ausschnitt zu sehen sind, haben wir mit der Kameraautomatik erstellt.<br />

APPLE iPHONE 5S Auf dem Bild des 5s wirkt die<br />

Hauswand unscharf.<br />

HTC ONE M8 Das M8 stellt den Putz trotz geringerer<br />

Nennauflösung ähnlich gut dar wie das LG G3.<br />

LG G3 Durch den Rauschfilter gehen die feinsten<br />

Strukturen der Wand verloren.<br />

NOKIA LUMIA 930 Das Nokia gibt die Struktur der<br />

Wand sehr detailreich und sauber wieder.<br />

SAMSUNG GALAXY S5 Das Samsung-Smartphone<br />

hebt die Kontraste unnatürlich stark an.<br />

SONY XPERIA Z2 Das Xperia kommt mit der Struktur<br />

des Putzes vergleichsweise gut zurecht.<br />

>><br />

40 10/2014


Eigenwillig<br />

exzellent.<br />

Exzellenz, Design und höchste Präzision<br />

in einer neuen, aufregenden Komposition.<br />

• Megapixel-Sonate<br />

8 Megapixel-Hauptkamera und<br />

5 Megapixel-Frontkamera<br />

• Design mit besonderer Note<br />

Eleganz, durch abgerundete Kanten<br />

• <strong>Die</strong> Technik macht die Musik<br />

LTE-Speed, lange Akkulaufzeit<br />

und starker Prozessor<br />

• Handwerkskunst neu definiert<br />

Metallrahmen und Corning ® Gorilla ®<br />

Glass 3auf Vorder- und Rückseite<br />

• Kameras, die den Ton angeben<br />

8 Megapixel-Frontkamera und<br />

13 Megapixel-Hauptkamera<br />

• Leistung <strong>im</strong> 4 Kerne Takt<br />

LTE-Speed und starker<br />

1,8 GHz Quad-Core-Prozessor<br />

www.facebook.com/HUAWEIDACH<br />

www.huaweidevice.com/de<br />

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eingetragenes Warenzeichen der Firma Facebook Inc. Alle anderen genannten oder abgebildeten<br />

Marken oder Logos sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber.


SMARTPHONES<br />

FOTOVERGLEICH<br />

MOTIVE MIT STARKEN KONTRASTEN: Bei dem hier gezeigten Motiv hatten es die Kameras sowohl mit feinen, von der Sonne beschienenen<br />

Bäumen und locker bewölktem H<strong>im</strong>mel als auch mit einem schwach beleuchteten Innenraum zu tun. Schwierig, genau genommen unmöglich, mit<br />

nur einem Bild beide Bereiche ordentlich darzustellen. Deshalb bringen die meisten <strong>Smartphones</strong> für solche Fälle eine HDR-Automatik mit, bei<br />

der in der Theorie mehrere unterschiedlich belichtete Einzelaufnahmen zu einem Foto mit größerem Dynamikumfang zusammengerechnet werden.<br />

Allerdings führt das nur in Einzelfällen zu überzeugenden Ergebnissen; links sehen Sie die ohne, rechts die mit HDR.<br />

APPLE iPHONE 5S Am iPhone lässt sich die HDR-Automatik besonders unkompliziert<br />

zuschalten. Allerdings bewirkt sie hier vor allem eine dunklere<br />

Belichtung, wovon zwar der H<strong>im</strong>mel, nicht aber die Innenwand profitiert.<br />

HTC ONE M8 Be<strong>im</strong> HTC führt die HDR-Automatik zu einer insgesamt helleren<br />

Belichtung, weniger zu einem erweiterten Kontrastumfang. Zwar wird<br />

das Muster an der Wand erkennbar, die Außenansicht aber überbelichtet.<br />

LG G3 Be<strong>im</strong> G3 gewinnen durch die HDR-Funktion sowohl die Objekte<br />

außerhalb als auch die innerhalb des Raumes und damit Kontrastumfang<br />

und Dynamik dazu – zwar min<strong>im</strong>al, aber <strong>im</strong>merhin.<br />

NOKIA LUMIA 930 Bei Nokia braucht es für HDR-Aufnahmen die App 4Blend<br />

HDR. Da diese App nicht ganz sauber arbeitet, entstehen bereits durch min<strong>im</strong>ale<br />

Kamerabewegungen störende Doppelstrukturen. Stativ ist Pflicht.<br />

SAMSUNG GALAXY S5 <strong>Die</strong> HDR-Bilder von Samsung machen auf den ersten<br />

Blick einen guten Eindruck. Bei genauerem Hinsehen fallen dann aber<br />

störende Artefakte auf. Der Einsatz von HDR ist hier nicht zu empfehlen.<br />

SONY XPERIA Z2 Be<strong>im</strong> Xperia Z2 hält sich der HDR-Effekt in Grenzen.<br />

<strong>Die</strong> Außenansicht erscheint in der HDR-Aufnahme rechts sogar eine Spur<br />

weniger lebendig, die Innenwand kaum weniger düster.<br />

>><br />

42 10/2014


ANZEIGE<br />

Willkommen in der<br />

vernetzten Welt!<br />

Nur Festnetz und Mobiltelefon war gestern. Heute<br />

vernetzt die Telekom auch Autos, Uhren, Parkplätze<br />

und Rauchmelder. Während in den letzten Jahren<br />

vor allem Unternehmen die Nachfrage nach<br />

vernetzten Produkten antrieben, sind es nun<br />

<strong>im</strong>mer häufiger die Privatkunden.<br />

Carsharing-<strong>Die</strong>nste boomen –<br />

insbesondere das stationsunabhängige<br />

Carsharing erfreut<br />

sich steigender Beliebtheit. Aktuell<br />

sind in Deutschland 437.000<br />

Nutzer registriert. Zum Vergleich:<br />

Im Vorjahr waren es 254.000.<br />

Waren die Fahrzeuge in deutschen<br />

Innenstädten bis vor Kurzem noch<br />

eine Besonderheit, nehmen wir sie<br />

heute trotz oder gerade wegen ihres<br />

rasanten Aufstiegs schon als<br />

Teil des städtischen Mobilitätsangebots<br />

wahr. „Der Erfolg des<br />

Carsharings hat zwei Ursachen“,<br />

erklärt Dirk Backofen, Leiter<br />

Marketing Geschäftskunden bei<br />

Telekom Deutschland. „Zum einen<br />

die steigende Verbreitung von<br />

<strong>Smartphones</strong> und zum anderen<br />

die fortschreitende Vernetzung<br />

von alltäglichen Gegenständen.“<br />

Großstädter verzichten auf ein<br />

eigenes Auto<br />

Je nach Prognose sollen 2020<br />

weltweit bis zu 50 Milliarden<br />

Dinge miteinander vernetzt sein.<br />

Das hat tiefgreifende Folgen<br />

für unseren Alltag – auch wenn<br />

wir sie in ihrer D<strong>im</strong>ension meist<br />

nicht erfassen. Attraktive Carsharing-Angebote<br />

gehören beispielsweise<br />

zu den Gründen, warum in<br />

Großstädten bereits 30 Prozent<br />

der Haushalte auf ein eigenes<br />

Auto verzichten. Der Anteil ist <strong>im</strong><br />

letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen:<br />

2003 lag die Zahl noch bei<br />

22 Prozent.<br />

Bald werden nicht nur Carsharing-Fahrzeuge<br />

vernetzt sein. Spätestens<br />

2018 müssen die Autohersteller<br />

einem Gesetzesvorschlag<br />

der EU-Kommission zufolge alle<br />

Neuwagen mit dem automatischen<br />

Notrufsystem eCall ausstatten.<br />

Bei einem Unfall baut das System<br />

automatisch eine Sprachverbindung<br />

zu einer Leitstelle auf.<br />

Gleichzeitig wird die GPS-<br />

Position des Fahrzeugs übermittelt.<br />

<strong>Die</strong> Rettungskräfte sind so<br />

schneller und besser informiert.<br />

Metergenaue Ortung des<br />

eigenen Hab und Guts<br />

Nach einem ähnlichen Prinzip<br />

funktioniert auch eine Ortungslösung<br />

des Start-ups Locca. Mit<br />

dem LoccaPhone können beispielsweise<br />

Kleinkinder, ältere<br />

Personen oder Risikopatienten<br />

rasch geortet werden. Über die<br />

Notruftaste können sie zudem<br />

ähnlich wie mit einem Handy ohne<br />

Display kommunizieren. In einer<br />

einfacheren Ausführung – dem<br />

LoccaMini – haben die Entwickler<br />

auf die Kommunikationseinheit<br />

verzichtet. Das Gerät ist dadurch<br />

kleiner und hilft, jegliches Hab<br />

und Gut weltweit metergenau<br />

zu lokalisieren. „Ob entlaufener<br />

Hund, gestohlenes Fahrrad oder<br />

verlegter Schlüssel – wir sind <strong>im</strong>mer<br />

wieder überrascht, wofür unsere<br />

Kunden die Geräte nutzen“,<br />

sagt Julian Breitenecker, Gründer<br />

und Geschäftsführer von Locca.<br />

Mit dem LoccaMini (rechts) lässt sich das<br />

eigene Hab und Gut metergenau lokalisieren.<br />

Das LoccaPhone (links) ist nicht nur<br />

Ortungsgerät, sondern auch Notfalltelefon.<br />

Bei anderen vernetzten Geräten,<br />

wie etwa einem Rauchmelder liegt<br />

der Fall da eindeutiger. Bricht beispielsweise<br />

<strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer eines<br />

Einfamilienhauses ein Feuer<br />

aus, alarmiert der dort installierte<br />

Rauchmelder die Geräte in den anderen<br />

Räumen automatisch. <strong>Die</strong>se<br />

schlagen dann ebenfalls akustisch<br />

Alarm. Einer der Rauchmelder<br />

ist zudem über Mobilfunk<br />

vernetzt. Wird ein Alarm<br />

ausgelöst, sendet er automatisch<br />

eine SMS an den Hausbesitzer<br />

und wahlweise an die Feuerwehr.<br />

Vernetzte Armbanduhr<br />

für Notfälle<br />

Ein weiterer Helfer in der Not<br />

ist eine Uhr von L<strong>im</strong>mex. Sie<br />

sieht aus wie eine handelsübliche<br />

Armbanduhr ist aber über das<br />

Mobilfunknetz der Telekom mit<br />

einer Leitstelle vernetzt. Ältere<br />

Menschen oder Risikopatienten<br />

können mit ihr <strong>im</strong> Alltag schnell<br />

und einfach Hilfe anfordern. <strong>Die</strong><br />

L<strong>im</strong>mex gehört damit zu den<br />

Wearables – also kleinen, am<br />

Körper getragenen, vernetzten<br />

Computern. „Wearables sind <strong>im</strong><br />

Bereich Gesundheit und Fitness<br />

auf dem Vormarsch“, sagt Backofen.<br />

„Sie gehören mit Smart<br />

Home-Produkten derzeit zu den<br />

wichtigsten Wachstumssegmenten<br />

am Markt.“ In den vergangenen<br />

Jahren best<strong>im</strong>mten vor allem<br />

Unternehmen die Nachfrage nach<br />

vernetzten Produkten und Lösungen.<br />

Künftig spielen die Konsumenten<br />

eine wichtigere Rolle.<br />

Eine App zeigt die aktuelle Position des Trackinggeräts auf einer Karte.<br />

Vermisste Haustiere lassen sich so schnell wiederfinden.<br />

Mehr Informationen<br />

zu den vernetzten<br />

Lösungen der Telekom<br />

finden Sie unter:<br />

www.telekom.de/m2m


SMARTPHONES<br />

SO GELINGEN BESSERE<br />

SMARTPHONE-FOTOS<br />

<strong>Die</strong> Vollautomatik erleichtert das Fotografieren und führt bei perfekten Verhältnissen mit ausreichend Licht<br />

recht verlässlich zu brauchbaren, oft guten Ergebnissen. Wer auch unter schwierigen Bedingungen ansehnliche<br />

Bilder zustande bringen will, sollte allerdings die Schwächen und Möglichkeiten seiner Smartphone-Kamera<br />

kennen und einige Grundregeln beachten.<br />

1Für die Belichtungssteuerung gibt es<br />

drei wichtige Stellschrauben: die Blende,<br />

(die jedoch bei den sechs Testkandidaten<br />

fest vorgegeben ist); die Dauer der<br />

Belichtung, die die <strong>Smartphones</strong> in der<br />

Regel automatisch an die anderen beiden<br />

Parameter anpassen; und die ISO-<br />

Zahl, also die Lichtempfindlichkeit der<br />

Kamera. Wer will, kann Letztere be<strong>im</strong><br />

HTC, Nokia, Samsung und Sony manuell<br />

FÜR HTC ONE M8, NOKIA LUMIA 930, SAMSUNG GALAXY S5, SONY XPERIA Z2<br />

ISO-AUTOMATIK BEI GUTEN<br />

LICHTVERHÄLTNISSEN<br />

einstellen. Allerdings sollten Sie dabei<br />

eines <strong>im</strong> Hinterkopf behalten: Je höher<br />

die ISO-Zahl, desto schlechter die<br />

Bildqualität. Aus diesem Grund wählt die<br />

Kameraautomatik stets die niedrigste<br />

ISO-Zahl, bei der die Belichtungszeit<br />

noch kurz genug für verwacklungsfreie<br />

Aufnahmen ist. Das Xperia Z2 und das<br />

Lumia 930 hielten sich bei unserer Fototour<br />

am sonnigen See und in den Bergen<br />

2FÜR ALLE SECHS SMARTPHONES<br />

BEI WICHTIGEN AUFNAHMEN<br />

MEHRMALS ABDRÜCKEN<br />

Jede Kamera macht Fehler – mal passt der Autofokus nicht, mal liegt der Weißabgleich<br />

daneben. Drücken Sie deshalb am besten mehrmals ab, wenn Ihnen<br />

eine Aufnahme am Herzen liegt.<br />

recht genau an ihre untere ISO-Einstellgrenze.<br />

Das HTC One M8 und das<br />

Samsung Galaxy S5 verwendeten sogar<br />

ISO-Zahlen, die unter dem lagen, was<br />

der Anwender händisch definieren kann.<br />

Wer hier bei <strong>Top</strong>licht versucht, mit<br />

manuell vorgegebener ISO-Zahl mehr<br />

herauszuholen, kann also nur verlieren.<br />

Fazit: Bei guten Lichtverhältnissen ruhig<br />

die ISO-Automatik wählen.<br />

3FÜR HTC ONE M8, iPHONE 5S, LG G3,<br />

SAMSUNG GALAXY S5, SONY XPERIA Z2<br />

DIGITAL-ZOOM MEIDEN<br />

<strong>Die</strong> Möglichkeit, das Motiv mit nur einer Bewegung am Touchscreen<br />

näher heranzuholen, erscheint verlockend. Da es sich bei <strong>Smartphones</strong><br />

aber um digitale Zooms handelt, geht diese Bequemlichkeit auf Kosten<br />

der Bildqualität (siehe rechts).<br />

mit Digitalzoom<br />

ohne Digitalzoom<br />

44 10/2014


Fotos: © Nelosa – shutterstock.de<br />

4FÜR HTC ONE M8, NOKIA LUMIA 930, SAMSUNG GALAXY S5 UND SONY XPERIA Z2<br />

BEI NACHT EIN (IMPROVISIERTES)<br />

STATIV VERWENDEN<br />

<strong>Die</strong> Nachtaufnahme ist für <strong>Smartphones</strong> die ren und rechnen dabei meist auch feine Samsung und Sony kann der Anwender<br />

Königsdisziplin – hier zeigt sich, was ihre Details aus dem Foto heraus – wie etwa in zwar nicht die Verschlusszeit, alternativ dazu<br />

Kameras wirklich drauf haben und was manuelle<br />

Einstellungen tatsächlich bewirken<br />

können. Das Problem, das es zu lösen gilt:<br />

Das Licht, das bei Nacht durch das Objektiv<br />

bis zum Sensor dringt, reicht nicht, um eine<br />

niedrige ISO-Zahl für gute Bildqualität und<br />

eine kurze Belichtungszeit für verwacklungsfreie<br />

Freihandaufnahmen zusammenzubringen.<br />

Was tun? Im Automatikmodus<br />

entscheiden sich die <strong>Smartphones</strong> in der<br />

Regel für die hohe ISO-Zahl, schließlich<br />

müssen sie davon ausgehen, dass kein Stativ<br />

zur Verfügung steht: Sie verstärken also<br />

das Signal und mit ihm leider auch das Rauschen.<br />

An diesem Punkt haben die Kameras<br />

zwei Möglichkeiten: Entweder sie versuchen,<br />

das Rauschen mit Filtern zu el<strong>im</strong>inie-<br />

unserem Beispiel be<strong>im</strong> HTC One M8, Nokia<br />

Lumia 930 und Sony Xperia Z2 geschehen<br />

(Straßenpflaster); oder sie lassen mehr Rauschen<br />

<strong>im</strong> Bild und schonen die Feinzeichnung<br />

– wie LGs G3 und Apples iPhone.<br />

Auf der Suche nach einer Lösung stößt<br />

man zunächst einmal auf das Motivprogramm<br />

Nacht, doch das brachte <strong>im</strong> Test<br />

keine nennenswerten Vorteile. Der einzige<br />

Weg zu ordentlichen Nachtaufnahmen führt<br />

also über eine längere Belichtungszeit. Am<br />

Nokia Lumia 930 lässt sie sich direkt einstellen<br />

und bis 4 Sekunden erhöhen.<br />

Wer dann noch das Smartphone auf einem<br />

passenden oder <strong>im</strong>provisierten Stativ<br />

befestigt und den Selbstauslöser aktiviert,<br />

hat gute Chancen auf tolle Bilder. Am HTC,<br />

aber die ISO-Zahl regulieren, etwa auf<br />

ISO 100 oder 200 setzen. Theoretisch muss<br />

die Kamera dann die Dauer der Belichtung<br />

entsprechend verlängern, was bei uns allerdings<br />

nur mit dem Sony Xperia Z2 überzeugend<br />

funktionierte und <strong>im</strong> Zusammenspiel<br />

mit Stativ und Selbstauslöser zu sehr guten<br />

Resultaten führte. Das Galaxy S5 ging <strong>im</strong><br />

Test nie über 1/15 s Belichtungszeit hinaus<br />

– zu kurz für ISO 100 bis 800, und höhere<br />

ISO-Zahlen ließen sich am S5 nicht einstellen.<br />

<strong>Die</strong> Folge: <strong>Die</strong> Fotos erscheinen zu<br />

dunkel. Das HTC legte bei der manuellen<br />

ISO-Steuerung ein wunderliches Verhalten<br />

an den Tag: War ISO 100 vorgewählt,<br />

verwendete das gute Stück ISO 800, bei<br />

ISO 400 stattdessen ISO 1250.<br />

Apple iPhone 5s:<br />

Automatik<br />

LG G3:<br />

Automatik<br />

HTC One M8:<br />

Automatik<br />

Nokia 930:<br />

Automatik<br />

Samsung S5:<br />

Automatik<br />

Sony Z2:<br />

Automatik<br />

Bildausschnitte<br />

HTC One M8:<br />

ISO 800<br />

Nokia 930:<br />

4 s Bel.zeit<br />

Samsung S5:<br />

ISO 800<br />

Sony Z2:<br />

ISO 200<br />

45


APPS<br />

Halb verunglückte Fotos?<br />

Mit der richtigen App machen Sie<br />

daraus doch noch gute Bilder.<br />

FOTOFINISH<br />

F<br />

otos sollen etwas Schönes<br />

oder einen bewegenden<br />

Moment festhalten. Nun<br />

kommt es aber vor, dass der<br />

Moment vielleicht bewegend<br />

war oder das Motiv wunderschön,<br />

das Bild aber keines<br />

von beiden ist. Man muss also<br />

nachhelfen.<br />

Profifotografen bearbeiten<br />

ihre Bilder so gut wie <strong>im</strong>mer,<br />

weil sie nur zu gut wissen,<br />

dass ein technisch nachgebessertes<br />

Foto in aller Regel mehr<br />

Eindruck macht als ein naturbelassenes.<br />

Und auch wir<br />

Smartphone-Knipser möchten<br />

nachschärfen, aufhellen,<br />

zuschneiden oder den Farbton<br />

nach unserem Geschmack<br />

verändern. Wir haben daher<br />

getestet, mit welchen Smartphone-Apps<br />

Sie Ihre Bilder<br />

am besten ins Licht rücken<br />

können. GUNNAR WEBER<br />

Fotos: © Francesca Schellhaas - Photocase<br />

46 10/2014


SNAPSEED<br />

DER ELEGANTE FILTERKÖNIG<br />

Snapseed sieht auf den ersten Blick aus wie von Apple.<br />

Doch der Schein trügt: <strong>Die</strong> kostenlose App für Android<br />

und iOS stammt von der Google-Tochter Nik Software.<br />

Snapseed setzt vor allem auf Filter. <strong>Die</strong> Stärke des Tools<br />

liegt in seiner einfachen Bedienung – das Bild ist <strong>im</strong>mer gut sichtbar,<br />

während es bearbeitet wird. Zu Beginn wählt man eine Hauptkategorie<br />

für den Filter oder den gewünschten Arbeitsschritt wie Rahmen,<br />

Detailverbesserung oder die Bilderverbesserung. Statt das Bild mit<br />

Einstellbalken für die Parameter zu verdecken, verschwindet das<br />

Menü, sodass nur noch das Bild sichtbar ist. In der Fußzeile steht der<br />

gewählte Parameter mit dazugehörigem Wert. Helligkeit, Kontrast<br />

oder Wärme wählt der User durch Hoch- und Herunterstreichen auf<br />

dem Bild, zum Einstellen streicht man quer. Genial.<br />

Toll ist der Ambiente-Regler unter „Tune Image“, auch wenn man<br />

nicht auf Anhieb versteht, was sich dahinter verbirgt: Er dient zur<br />

Anhebung der Tiefen und Schatten. Damit lassen sich unterbelichtete<br />

Räume und Konturen sichtbar machen. Steht zum Beispiel jemand<br />

vor einer schwarzen Höhle, sieht diese meist aus wie eine dunkle<br />

Wand <strong>im</strong> Hintergrund. Mit dem Ambiente-Regler aber kann der Fotograf<br />

wie aus dem Nichts Konturen und Details hervorzaubern. Das<br />

Bild gewinnt erheblich an Plastizität und Tiefe.<br />

Außerdem ermöglicht Snapseed die partielle Anpassung: Sie können<br />

freihändig Punkte <strong>im</strong> Bild auswählen und dort Helligkeit, Sättigung<br />

und Kontrast korrigieren, bis es Ihnen gefällt. Mit ein bisschen<br />

Übung und Gespür lassen sich auf diese Weise beeindruckende<br />

Blickfang-Verschiebungen erreichen.<br />

<strong>Die</strong> zahlreichen Filter greifen teilweise stark ins Bild ein und verfremden<br />

es enorm. Das sieht zwar cool aus, für ein Fotoalbum ist das<br />

aber nichts. Wenngleich viele Funktionen fehlen, ist den Entwicklern<br />

mit Snapseed ein großer Wurf gelungen, denn die App ist mächtig,<br />

kinderleicht zu bedienen und macht Spaß. Achtung: Im App-Shop von<br />

Microsoft, dem Windows Phone Store, tummeln sich mehrere Fake-<br />

Apps, die mit dem Namen und dem Logo der App werben. <strong>Die</strong> Snapseed-Entwickler<br />

haben uns aber bestätigt, dass es für Windows<br />

Phone kein Release gibt. Also Finger weg!<br />

PICSART<br />

SCHWERGEWICHT MIT GROSSEN AMBITIONEN<br />

Mit PicsArt, zu deutsch „Bilder Kunst“, soll jeder zum<br />

Künstler werden, so verspricht es jedenfalls die Beschreibung<br />

(„Where everyone becomes an artist“).<br />

Das st<strong>im</strong>mt zwar nicht, aber <strong>im</strong>merhin bietet die kostenlose<br />

App die Chance dazu. Das Bildbearbeitungstool verfügt über<br />

alle erdenklichen Werkzeuge und viele Presets. Ob Sie ein zu dunkles<br />

Bild aufhellen, eine Person durch Ausschneiden aus dem Bild freistellen<br />

oder weitreichende Veränderungen wie das Einfärben von<br />

Teilbereichen vornehmen wollen, mit PicsArt ist das alles möglich.<br />

Weiterhin ist ein Kameratool eingebaut, um direkt bei der Aufnahme<br />

kreativ zu werden. So können Sie mit der Einstellung ColorSplash<br />

gezielt eine Farbe auswählen – alle anderen Farbtöne werden in<br />

Graustufen dargestellt. Wer bereits geschossene Fotos veredeln oder<br />

verfremden möchte, kann mit PicsArt direkt auf alle großen Bilderportale<br />

wie Flickr, Picasa, Facebook oder diverse Clouds wie Dropbox<br />

oder Googledrive zugreifen.<br />

Außer mit Standardwerkzeugen wie Farb- und Kontrasteinstellungen<br />

sowie zahlreichen stilvollen Filtern und Masken wartet PicsArt<br />

vor allem mit Zeichenfiltern auf. So werden Fotos zu Gemälden! Der<br />

Umgang damit will geübt sein, die Ergebnisse dürften nicht jedermanns<br />

Geschmack treffen. Auch die kleinen Aliens und Tribals aus<br />

der Sticker- und Cliparts-Sektion wirken zunächst unbrauchbar.<br />

Doch wer einen Blick in die PicsArt-Gemeinschaft wirft, wird überrascht:<br />

Direkt <strong>im</strong> Hauptmenü der App befindet sich das Schaufenster<br />

zu einer großen Bilder-Community. Hier findet sich Inspirierendes. Ein<br />

Blick lohnt sich, um die Fähigkeiten der App zu begreifen.<br />

Der Wermutstropfen ist das beschränke Ausgabeformat von 2048<br />

x 1536 Pixeln. Zudem ist auf kleinen Bildschirmen der Sichtbereich<br />

auf das Foto durch die Einstellungselemente stark eingeschränkt.<br />

Hier ist es eine Überlegung wert, 4,51 Euro (Android)/5,49 Euro (iOS)<br />

in den Ad-Remover zu investieren, um an Sichtfeld zu gewinnen. Ob<br />

man die Extras wie Kunstfilter und Cliparts braucht oder nicht, PicsArt<br />

hat bei der kreativen Bildbearbeitung die Nase vorn und ist zudem als<br />

einziges Tool auf allen Betriebssystemen verfügbar. Hut ab! Wir sind<br />

gespannt auf die nächsten Erweiterungen. >><br />

Es werde Licht:<br />

Man erhöht<br />

die Helligkeit<br />

durch einfaches<br />

Querstreichen<br />

auf<br />

dem B Screen.<br />

Künstlerisch<br />

veranlagt:<br />

Mit PicsArt<br />

lassen sich<br />

Fotos verbes -<br />

sern und<br />

verfremden.<br />

47


APPS<br />

PIXLR EXPRESS<br />

UMFANGREICH UND KLAR STRUKTURIERT<br />

<strong>Die</strong> kostenlose App Pixlr Express setzt auf gute Bedienbarkeit.<br />

Vor der ersten Anwendung müssen Sie die Effekte<br />

einmalig herunterladen, dann kann’s losgehen.<br />

Per Schnellzugriff geht es direkt zum zuletzt gespeicherten<br />

Foto, zur Kamera oder zur Galerie. <strong>Die</strong> Menüleiste ist klar<br />

strukturiert. In der ersten Kategorie „Anpassung“ findet sich alles,<br />

was das Herz begehrt: Sie bearbeiten den Bildausschnitt <strong>im</strong> Handumdrehen<br />

oder schärfen Aufnahmen von Gebäuden nach. Das verbessert<br />

die Konturen und verleiht dem Objekt mehr Ausdruck.<br />

Ein Manko ist, dass der Fotograf die Werkzeuge größtenteils als<br />

einzelne Parameter auswählen muss. Das ist einserseits zwar übersichtlich,<br />

andererseits aber auch ungeschickt, weil sich viele Dinge<br />

wie Kontrast und Helligkeit gegenseitig bedingen. Effekte wie Softener,<br />

Vintage oder Creative gibt es jeweils mit diversen Voreinstellungen.<br />

Vom Umfang her zwar gut, überzeugen die Presets aber<br />

nicht wirklich und sind auch nur in ihrer Deckkraft anpassbar. An den<br />

Rahmen hingegen gibt es nichts zu meckern. Hier kann das Bild noch<br />

einmal gedreht und zugeschnitten werden. Auch Texte, Aufkleber,<br />

Icons sowie zahlreiche Überlagerungen und Strukturen lassen sich<br />

in die Bilder einfügen.<br />

Das Teilen von Bildern klappt mit Pixlr Express problemlos. Für<br />

Facebook und Twitter existiert in der App sogar eine Text-Box (wenn<br />

auch mit vorgeschriebenem Werbetext, was die Erstellung des Fotos<br />

angeht), und auch auf alle anderen auf dem Smartphone installierten<br />

<strong>Die</strong>nste können Sie über Pixlr zugreifen. <strong>Die</strong> gewünschte Bildgröße<br />

wählen Sie per Dialog selbst. Drei Standardgrößen stehen zur Auswahl<br />

– das hilft, bei einem begrenzten Datenvolumen die Upload-<br />

Datenmenge zu reduzieren. Funktionsumfang und Grundlagen sehen<br />

bei dieser App schon einmal sehr gut aus. Wenn die Entwickler jetzt<br />

noch ein bisschen an den Filtern und der Benutzeroberfläche arbeiten,<br />

ist Pixlr Express endgültig top, lässt sich aber auch so bereits<br />

absolut empfehlen.<br />

PHOTOSHOP EXPRESS<br />

WENIG PHOTOSHOP, VIEL EXPRESS<br />

Photoshop – der Name klingt gut. Doch mit dem Desktop-Programm<br />

hat die kostenlose Mobilvariante mit<br />

dem Zusatz „Express“ wenig gemein. Allenfalls den<br />

großen Speicherbedarf: Statt der <strong>im</strong> App Store angegebenen<br />

34 Megabyte braucht die Android-App satte 56 MB, um sich<br />

dann be<strong>im</strong> ersten Ausprobieren auf 100 MB aufzublähen.<br />

Dafür geht’s <strong>im</strong> Expresstempo zur Bildbearbeitung: Per Zauberstab-Button<br />

startet man die Autokorrektur und passt Kontrast und<br />

Sättigung an. So wird das Gras noch grüner, der H<strong>im</strong>mel noch blauer.<br />

Wem das nicht genügt, der kann aus 23 Looks wählen, etwa<br />

Schwarz/Weiß, Sepia oder einem tiefen Blaustich namens Aquatic.<br />

<strong>Die</strong>se Looks sind größtenteils interessant und lassen sich außerdem<br />

noch in ihrer Deckkraft anpassen.<br />

<strong>Die</strong> App ist aufgeräumt und überschaubar. Ein Werkzeug zur Entfernung<br />

von roten Augen, mit Extrafunktion für Tiere, eine Stempel/<br />

Klon-Funktion für kleinere Retuschen wie einen Pickel entfernen<br />

sowie ein kleines Rahmen- und Vignetten-Sort<strong>im</strong>ent runden das<br />

Angebot ab. <strong>Die</strong> Programmierer haben solide Arbeit geleistet. Wenn<br />

Sie schnell ein Bild verbessern möchten, reicht Photoshop Express<br />

mit Sicherheit. Doch der Funktionsumfang unterscheidet sich nicht<br />

groß von den Programmen, die die Handyhersteller installiert haben.<br />

Allerdings bietet die App die Möglichkeit, RAW-Dateien (unkompr<strong>im</strong>ierte<br />

Fotodateien von DSLR-Kameras) zu bearbeiten. Ein Alleinstellungsmerkmal.<br />

Schwach ist, dass zwar die eigene Cloud (Adobe<br />

Revel) angewählt werden kann, ansonsten aber nur Bilder aus der<br />

Galerie des Handys verfügbar sind. Hier werden zum Beispiel RAW-<br />

Dateien nicht angezeigt, müssen also über einen eigenen Date<strong>im</strong>anager<br />

geöffnet werden. Wer ein vollwertiges Tool mit allen Möglichkeiten<br />

will, greift besser zu einem anderen der hier vorgestellten<br />

Programme oder legt 4,49 Euro (Handy) respektive 7,99 Euro (Tablet)<br />

auf den Tisch – so viel kostet der große Bruder Photoshop Touch für<br />

Android (iOS: 4,49 Euro/8,99 Euro, nicht für Windows Phone). >><br />

Reich an Effekten: Mit Pixlr Express<br />

lassen sich Bilder auf interessante<br />

Weise verfremden.<br />

Vergrößern und verbessern:<br />

Photoshop Express taugt für die<br />

grundsätzlichen Aufgaben.<br />

48 10/2014


Beratung & Bestellung 030/3009300<br />

BASE<br />

JUMPING<br />

Cinebase<br />

Das ist der Sprung in eine neue Klangwelt: <strong>Die</strong> Cinebase von Teufel ist das sofort spielfertige<br />

High End-TV-Sounddeck für jeden Fernseher. Der integrierte 280-Watt-Verstärker und die neue<br />

Sonic Emotion Absolute 3D-Technologie produzieren bassstarken, einhüllenden Sound an<br />

jeder Hörposition. Über Bluetooth binden Sie Smartphone und Tablet ein. Base Jumping für alle.<br />

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APPS<br />

PHOTO EDITOR<br />

DAS ARBEITSTIER<br />

Saubere Sache: Der Photo<br />

Editor steht für klassische<br />

Bildbearbeitung.<br />

BILDBEARBEITUNGS-APPS<br />

Der Photo Editor (Achtung: unter diesem und ganz ähnlichen<br />

Namen gibt es unzählige Apps) steht für klassische<br />

Bildbearbeitung. Los geht’s mit Farbeinstellungen,<br />

Farbkurven und der Farbwerteanpassung. Wer sich auskennt,<br />

kann so problemlos ein Fenster entspiegeln und den Bereich<br />

dahinter sichtbar machen. Bildrauschen bei dunklen Aufnahmen lässt<br />

sich reduzieren, rote Augen kann man in normale verwandeln. Außer<br />

den professionellen Einstellmöglichkeiten bietet der Photo Editor Effekte,<br />

Rahmen und eine Zeichen- und Textfunktion. Auch werden Informationen<br />

wie der Zoomfaktor be<strong>im</strong> Betrachten eines vergrößerten<br />

Ausschnitts oder die Bildgröße angezeigt.<br />

<strong>Die</strong> vielen Funktionen erschweren aber die Bedienung, viele Einstellungen<br />

können Sie erst durch Aufrufen von Untermenüs vornehmen.<br />

Doch wer sich durchboxt, bekommt mit der App eine hervorragende<br />

Möglichkeit zur Bildanpassung. Vor allem Leute, die mit PC-Tools Erfahrung<br />

haben, werden hier fündig. Einzigartig ist die Undo/Redo-<br />

Funktion mit einer Anzeige der Bearbeitungsschritte. Und der Photo<br />

Editor hört nicht bei der Bildbearbeitung auf: Auch eine Stapelverarbeitung<br />

steht zur Verfügung. Es können Zip-Dateien gepackt werden,<br />

PDFs erstellt und zu guter Letzt sogar GIFs (daumenkinoartige Bewegtbilder).<br />

Den Entwicklern ist es also gelungen, ein potentes Bildbearbeitungstool<br />

zu entwerfen. Nur für Android.<br />

PERFECTLY CLEAR<br />

STRAHLENDER GLANZ STATT FILTERBOMBE<br />

<strong>Top</strong>: Der Vergleich<br />

zwischen dem<br />

Original und dem<br />

verbesserten Bild.<br />

Perfectly Clear ist schon eher ein Spezialtool, weshalb es<br />

auch etwas kostet (Android: 2,03 Euro, iOS: 2,69 Euro).<br />

Wer reichlich Features erwartet, wird enttäuscht – doch<br />

die App setzt Akzente, wo andere schwächeln. Das<br />

Hauptaugenmerk liegt auf Porträts und Personenfotos. Man wählt aus<br />

aus den Kategorien Opt<strong>im</strong>ierung, Aufhellen, Farbton und Beautify –<br />

sofort rendert die App eine verbesserte Version des Bildes. Original<br />

und verbesserte Version werden schön mit einem durch einen Schieberegler<br />

geteilten Bild dargestellt: Nach rechts gezogen ist das Original<br />

zu sehen, bewegt man den Schieber nach links, wird die neue<br />

Version sichtbar. Wer nachjustieren will, wechselt in den manuellen<br />

Modus und stellt die Parameter nach Gusto ein.<br />

Neben Standards wie Belichtung, Kontrast und Sättigung gibt es<br />

Regler für Hautfarbe, einen Weichzeichner fürs Gesicht,<br />

eine Augenverschönerung und eine Funktion<br />

zum Zähneaufhellen. Auch eine Rauschunterdrückung<br />

ist drin, die vor allem bei dunklen Aufnahmen<br />

hilft. Filter, Rahmen und sonstige Spielereien fehlen.<br />

Perfectly Clear hilft Ihnen also, Schwächen der Kamera,<br />

der Belichtung und Schönheitsfehler auszubessern<br />

– auf einfache Art. Wer auf tolle Fotos mit einem<br />

gewissen Glanz steht, ist hier richtig.<br />

ENTWICKLER<br />

KATEGORIE<br />

verfügbar für Android/iOS/Windows Phone/Blackberry<br />

SYSTEMBASIS UND HANDHABUNG<br />

App-Version<br />

Speicherbedarf<br />

getestet mit<br />

OS-Version des Testgerätes<br />

Anforderungen an Hardware<br />

Preis (getestete Version)<br />

Sprache (getestete Version)<br />

Userbewertungen <strong>im</strong> App-Store<br />

sind die Systemzugriffe legit<strong>im</strong><br />

zur Nutzung Anmeldung bei <strong>Die</strong>nst erforderlich<br />

Werbeeinblendungen<br />

Stabilität<br />

mobile Daten blockieren/nur per WLAN erlauben<br />

Social-Media-Integration<br />

App <strong>im</strong> Hintergrund (Multitasking/App-Switch)<br />

Bedienkonzept/Icons verständlich<br />

Tutorial verfügbar<br />

subjektive Bediengeschwindigkeit<br />

FUNKTIONALITÄT<br />

BEDIENBARKEIT/WORKFLOW<br />

Vergleich zwischen Bearbeitung und Original<br />

Undo- und Redo-Funktion<br />

Einlesen aus verschiedenen Quellen<br />

Handling be<strong>im</strong> Speichern und Teilen der Bilder<br />

Autoverbesserung<br />

App-Konzept<br />

BILD- UND AUSGABEQUALITÄT<br />

max<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

Farbeinstellungen<br />

gelesene Formate<br />

Ausgabeformate<br />

WERKZEUGE UND EINSTELLMÖGLICHKE<br />

Temperatur und Belichtung<br />

Sättigung, Kontrast, Tiefen, Lichter<br />

Zuschneiden und Drehen<br />

Gradationskurven<br />

Schärfen und Weichzeichnen<br />

PRESETS UND FILTER<br />

Rahmen<br />

Struktur- und Retro-Effekte<br />

S/W, Sepia und Crossfades<br />

Kunst-/Comic-Filter<br />

RETUSCHE- UND SPASSFUNKTIONEN<br />

Hauttonverbesserung<br />

Rote-Augen-Verbesserung<br />

Icons, Texte und Sprechblasen<br />

ZUSATZFUNKTIONEN<br />

Anschluss an Community/Portal<br />

besondere Kamerafunktionen<br />

SYSTEMBASIS UND HANDHABUNG max. 50 Punkte<br />

FUNKTIONALITÄT<br />

max. 50 Punkte<br />

URTEIL<br />

max. 100 Punkte<br />

* Blackberry-Version nicht getestet<br />

50 10/2014


Snapseed PicsArt Pixlr Express Photoshop Express<br />

Photo<br />

Editor<br />

Perfectly Clear<br />

Nik Software PicsArt Autodesk Adobe<br />

Dev.macgyver<br />

Athentech<br />

Tools & Service Tools & Service Tools & Service Tools & Service<br />

Tools &<br />

Service<br />

Tools & Service<br />

Å/Å/Í/Í Å/Å/Å/Å* Å/Å/Í/Í Å/Å/Å/Í Å/Í/Í/Í Å/Å/Í/Í<br />

1.6.0 1.6.1 4.5.5 3.2.2 1.4.0.5 2.2.2 2.2.1 2.3 3.4 1.0.0 3.4.6 2.5.6 3.4.1<br />

24,99 MB 27,9 MB 27,93 MB 27,93 MB 14 MB 9,63 MB 12,4 MB 56,64 MB 66,7 MB 36 MB 21 MB 21 MB 11,5 MB<br />

Samsung S4 mini iPhone 4 Samsung S4 mini iPhone 4 Nokia Lumia 820 Samsung S4 mini iPhone 4 Samsung S4 mini iPhone 4 Nokia Lumia 820<br />

Samsung S4<br />

mini<br />

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iPhone 4<br />

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und Facebook<br />

gut nur Galerie nur Galerie<br />

gut gut hervorragend hervorragend gut gut mäßig gut gut unterirdisch gut gut mäßig<br />

mäßig mäßig keine keine keine gut gut gut gut gut gut gut mäßig<br />

hervorragend hervorragend gut gut ok gut gut gut gut gut gut hervorragend hervorragend<br />

4000 x 3000 wie Bildvorlage 2048x1536 4000 x 3000 2048x1536 wie Bildvorlage wie Bildvorlage wie Bildvorlage wie Bildvorlage wie Bildvorlage wie Bildvorlage wie Bildvorlage 2048x1536<br />

24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit 24 bit<br />

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webp, pdf<br />

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ITEN<br />

Å Å Í Í Í Í Í Å Å Å Å Å Å<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Í Í<br />

Í Í Å Å Í Í Í Í Í Í Å Í Í<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Í Í<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Í Í<br />

Å Å Å Å Å Å Å gegen Aufpreis gegen Aufpreis gegen Aufpreis Å Í Í<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Í Í<br />

Í Í Å Å Å Å Å Í Í Í Å Í Í<br />

Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í Å Å<br />

Í Í Í Í Í Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Í Í Å Å Å Å Å Í Í Í Å Í Í<br />

Í Í Å Å Å Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

Í Í Å Å Í Í Í Í Í Í Í Å Å<br />

42 41 41 39 36 39 39 37 36 31 38 40 41<br />

32 32 38 38 28 35 35 30 30 30 38 20 20<br />

74 73 79 77 64 74 74 67 66 61 76 60 61<br />

befr. befr. gut gut ausr. befr. befr. befr. befr. ausr. gut ausr. ausr.<br />

51


ZUBEHÖR<br />

60%<br />

60%<br />

10%<br />

45%<br />

78%<br />

50%<br />

45%<br />

POWER<br />

FÜRS PHONE<br />

Brillante Farbdisplays,<br />

faszinierende Games, angeregte<br />

Chats – da macht<br />

das Smartphone schneller<br />

schlapp, als einem lieb ist.<br />

Zusatzakkus versprechen<br />

Rettung. Aber nur wenige<br />

taugen wirklich was!<br />

Fotos: © Artens – shutterstock.de / Peter Fenyvesi (15)<br />

B<br />

e<strong>im</strong> Rennen um den<br />

technischen Fortschritt<br />

der <strong>Smartphones</strong> sind die Akkus<br />

inzwischen der größte<br />

Hemmschuh. So bleibt von<br />

den Fabelwerten, die nach<br />

Normmessung der Hersteller<br />

in den Spezifikationen stehen,<br />

am Ende des Tages nicht mehr<br />

viel übrig. Und selbst die Nutzungszeiten,<br />

die <strong>connect</strong> unter<br />

strengen Vorgaben <strong>im</strong> Labor<br />

ermittelt, können bei exzessiver<br />

Beanspruchung noch<br />

deutlich unterschritten werden.<br />

Da erlebt kaum ein Kandidat<br />

das Ende eines Tages.<br />

Blöd, wenn der Strom fernab<br />

jeder Steckdose zur Neige<br />

geht. Gut, wenn man einen<br />

Zusatzakku <strong>im</strong> Gepäck hat,<br />

der das Smartphone wieder<br />

auflädt. Schlecht, wenn auch<br />

die Hersteller der Akkupacks<br />

mehr versprechen, als ihre<br />

Energieriegel halten können.<br />

Direkt aus Fernost<br />

<strong>connect</strong> wollte es genau wissen<br />

und hat recherchiert, wer<br />

wo überhaupt Zusatzakkus<br />

vertreibt. Erste Erkenntnis:<br />

Hinter nur wenigen Marken<br />

steht ein deutscher Vertrieb,<br />

viele der bei einem großen<br />

Onlinehändler bestellten Produkte<br />

kamen ohne Rechnung,<br />

einige schlecht verpackt und<br />

einer ganz ohne Umkarton<br />

und Bedienungsanleitung in<br />

der Redaktion an.<br />

Wichtig zu wissen: Da sich<br />

die angegebene Kapazität auf<br />

3,7 Volt Akkuspannung bezieht,<br />

auf 5 Volt Ausgangsspannung<br />

herauftransformiert<br />

werden muss und die Zellen<br />

nicht vollständig entleert werden<br />

können, stehen <strong>im</strong> Idealfall<br />

nur 74 Prozent der aufgedruckten<br />

Kapazität zur Verfügung.<br />

So benötigt man für<br />

die vollständige Ladung eines<br />

Samsung Galaxy S5 mit<br />

2800-mAh-Akku mindestens<br />

einen 4000er-Akkupack, um<br />

wieder mit voller Kraft durchstarten<br />

zu können.<br />

Wie die Probanden den<br />

Testparcours überstanden haben,<br />

klärt der bis dato größte<br />

Labor- und Praxistest von 16<br />

Zusatzakkus aller Preis- und<br />

Leistungsklassen. DIRK WAASEN<br />

52 10/2014


28%<br />

ANKER ASTRO E3 > UM 27 EURO<br />

25% Faires Produkt zum fairen Preis<br />

Anker hat sich als Marke für Tauschakkus in Deutschland bereits etabliert,<br />

universelle Hilfe leisten externe Akkupacks wie der E3, den wir für<br />

knapp 27 Euro online gekauft haben. Das unscheinbare Kästchen mit<br />

seinen vier Lade-LEDs tut exakt, was es soll: Es lädt mit rund 7000<br />

mAh tatsächlich entnehmbarer Energie ein gestandenes Smartphone<br />

wie das Samsung Note zwei Mal auf und n<strong>im</strong>mt auch zwei Geräte<br />

gleichzeitig an seine beiden USB-Ausgänge. Nur unterfordert werden<br />

will der Anker nicht: Wird ihm weniger als 50mA Ladestrom abverlangt<br />

– beispielsweise von Bluetooth-Headsets –, macht er sich nicht ans<br />

Werk. Trotzdem eine absolut gelungene Vorstellung: sehr gut!<br />

ANKER ASTRO E5 > UM 37 EURO<br />

Kompakter Kraftprotz<br />

Für 35 Prozent mehr Geld verspricht Anker be<strong>im</strong> E5 50 Prozent mehr<br />

Energie als bei seinem kleinen Bruder E3. <strong>Die</strong> Rechnung geht auch<br />

auf. Doch der E5 spendet nicht nur Energie, sondern mit seiner<br />

Taschenlampenfunktion auch Licht über eine weiße LED. Wie be<strong>im</strong><br />

E3 lassen sich über zwei USB-Buchsen einmal 2 Ampere und einmal<br />

1 Ampere parallel entnehmen und 9902 mAh Energie abzapfen. Da<br />

kann man auch den Phones seiner Freunde noch Energie spenden, bis<br />

die vier Lade-LEDs erloschen sind. Viel Zubehör gibt’s neben dem<br />

USB- auf Micro-USB-Kabel nicht, eine kleine Tasche zum Transport<br />

muss genügen. Das geht angesichts des Preises aber in Ordnung.<br />

EASY ACC POWER BANK PB1200A > UM 35 EURO<br />

Kraft für vier<br />

Gleich vier USB-Anschlüsse hält der Easy Acc bereit, über die er theoretisch<br />

bis zu vier <strong>Smartphones</strong> s<strong>im</strong>ultan lädt, sofern 3,5 Ampere<br />

Ausgangsstrom in Summe nicht überschritten werden. In der Praxis<br />

springt bei mehr als drei <strong>Smartphones</strong> der Überlastschutz an. Dass der<br />

Super 12000 tatsächlich mal knappe 80 Euro gekostet haben soll, wie<br />

der Streichpreis des Onlinehändlers suggeriert, mögen wir zwar nicht<br />

so recht glauben, für seine 35 Euro ist der Easy Acc aber eine gute<br />

Wahl, zumal er mit vier Adaptern auch älteren Handys auf die Sprünge<br />

hilft. Nicht ganz so lustig sind die nicht sorgfältig entgrateten Kanten<br />

des Gehäuses – wohl ein Zugeständnis an den Preis.<br />

EC TECHNOLOGY POWER BANK YN-025 > UM 41 EURO<br />

Der Goliath unter den Powerakkus<br />

Satte 22400 mAH verspricht EC Technology an Kapazität. Wer’s<br />

glaubt, wird nicht selig, sondern mit tatsächlichen 15 000 mAh belohnt<br />

– nahe am Idealwert dessen, was nach der Wandlung der Zellenspannung<br />

von 3,7 Volt auf die nötigen 5 Volt am Ausgang möglich<br />

ist. Dabei fällt der Akku nicht mal besonders unhandlich aus, macht<br />

sich aber mit gut 560 Gramm Gewicht in der Aktentasche bemerkbar.<br />

Erhellend wirkt eine Taschenlampenfunktion, über die beiden USB-<br />

Ausgänge lassen sich zwei <strong>Smartphones</strong> bis max<strong>im</strong>al 3,1 Ampere<br />

Ladestrom wieder auf Trab bringen. Allerdings dauert das Aufladen<br />

des Akkus selbst mit einem guten Ladegerät rund zwölf Stunden. >><br />

-Urteil<br />

sehr gut (427 Punkte)<br />

-Urteil<br />

sehr gut (434 Punkte)<br />

-Urteil<br />

gut (401 Punkte)<br />

-Urteil<br />

gut (409 Punkte)<br />

70%<br />

28%<br />

53


ZUBEHÖR<br />

45%<br />

60%<br />

GOOBAY OUTDOOR POWER BANK 9.0 > UM 37 EURO<br />

Hart <strong>im</strong> Nehmen<br />

Wer mit seinem Zusatzakku ins Gelände will, der sollte sich den armierten<br />

Burschen von Goobay genauer anschauen, der in Gummi gehüllt<br />

auch die Buchsen vor Spritzwasser schützt. Wenn’s Nacht wird <strong>im</strong><br />

Dschungel, leuchtet eine weiße LED he<strong>im</strong>. Unter der Bezeichnung<br />

Cabstone, Easy Acc oder Tecknet finden sich <strong>im</strong> Web verdammt ähnliche<br />

Geräte zu Preisen zwischen 25 und 55 Euro. Der Goobay liefert<br />

jedenfalls knapp 6000 mAh Kapazität ab, womit das Dschungelcamp<br />

nicht länger als zwei Tage dauern sollte. In dieser Zeit macht der Akku<br />

aber Spaß, zumal die Verarbeitung pr<strong>im</strong>a ist und ihm <strong>connect</strong> ein Gut<br />

als Testergebnis auf den Weg in unbekannte Gefilde mitgeben kann.<br />

Ordentlich verarbeitet, aber kein echtes Kaufargument<br />

Welch ein Glück für das Produkt mit dem längsten Namen <strong>im</strong> Testfeld,<br />

dass der UVP von 100 Euro bei Hama nur Schall und Rauch ist und<br />

das Web Angebote für 44 Euro liefert. Für den Originalpreis hätte der<br />

Power Pack gleich einpacken können. So aber rettet ihm die nutzbare<br />

Kapazität von 5526 mAh – was trotz Hinweis auf Samsung-Batteriezellen<br />

nur rund 80 Prozent der theoretisch nutzbaren Kapazität an<br />

5 Volt bedeutet – und die ordentliche Verarbeitung noch ein Befriedigend<br />

<strong>im</strong> Testumfeld. Lobenswert sind die gute Verarbeitung und die<br />

kompakten Abmessungen, <strong>im</strong> Wege steht dem Hama-Pack aber die<br />

Tatsache, dass es <strong>im</strong> Testfeld stärkere und günstigere Produkte gibt.<br />

Wenn der kleine Stromhunger kommt<br />

Der Mipow Power Tube tritt ultrakompakt <strong>im</strong> Stile einer gekürzten<br />

Zigarre auf, bringt eine pr<strong>im</strong>a Verarbeitung, einen pfiffig in den Deckel<br />

integrierten Micro-USB-Stecker und ein nettes Transportsäckchen mit.<br />

Leider fällt der Akku durchs strenge <strong>connect</strong>-Raster: 1700 mAh entnehmbare<br />

Energie sind für heutige <strong>Smartphones</strong> einfach zu wenig,<br />

zudem bringt der Mipow nur 1,15 Ampere Ladestrom mit, was für ein<br />

schnelles Refresh nicht ausreicht. Obwohl das Testurteil abschrecken<br />

mag, findet der Mipow eventuell seine Nische in der Hand- oder<br />

Aktentasche, um von dort aus zwei weitere Betriebsstunden des<br />

<strong>Smartphones</strong> zu sichern.<br />

Ein Herz für Apple<br />

Obwohl der Mipow 4000L über seine USB-Buchse jedes Smartphone<br />

laden kann, wird er aufgrund seines integrierten Lightning-Kabels eher<br />

zum Apple-Zubehör. Das kompakte Powertool erreicht mit knapp 2100<br />

mAh leider nur die Hälfte der suggerierten Kapazität, schafft es damit<br />

aber, ein iPhone 5s wieder komplett zu betanken. Auf der Habenseite<br />

stehen zudem die kompakten Abmessungen, die sehr gute Verarbeitung<br />

und der in den Deckel integrierte Lightning-Stecker, mit dem man das<br />

passende Ladekabel <strong>im</strong>mer dabeihat. Da der Mipow zu sehr neben der<br />

versprochenen Kapazität liegt und der Preis schlichtweg zu hoch ist,<br />

reicht es am Ende nicht für ein besseres Testergebnis.<br />

10%<br />

HAMA UNIVERSAL POWER PACK SAMSUNG SDI > UM 44 EURO<br />

MIPOW POWERTUBE 2600M > UM 25 EURO<br />

MIPOW POWER TUBE 4000L > UM 50 EURO<br />

-Urteil<br />

gut (418 Punkte)<br />

-Urteil<br />

befriedigend (367 Punkte)<br />

-Urteil<br />

ausreichend (251 Punkte)<br />

-Urteil<br />

ausreichend (226 Punkte)<br />

45%<br />

54 10/2014


28%<br />

50%<br />

28%<br />

MIPOW POWER CUBE 8000L > UM 73 EURO<br />

Schick und elegant will ich wohl sein<br />

Schade, dass bei den wirklich schön verarbeiteten Mipows nicht mehr<br />

Power unter der Haube steckt. So weiß der Cube 8000L mit einem<br />

tollen Finish und einem integrierten Lightning-Kabel zu gefallen, ein<br />

Verkaufspreis von über 72 Euro lässt uns aber erst mal kräftig schlucken.<br />

Dass der Ladestrom nach verbrauchten 2494 mAh auf 380 mA<br />

einbricht und der Akku frühzeitig abschaltet, ärgert angesichts des<br />

Preises und der versprochenen Kapazität. <strong>Die</strong> Abweichung vom gemessenen<br />

zum Idealwert fällt hier schlicht zu hoch aus, als dass wir<br />

ein Auge zudrücken könnten. Vielleicht ein Trost: Ein Rolls Royce mit<br />

300 PS ist auch teurer als ein VW Golf mit 300 PS.<br />

PINENG PN 919 > UM 21 EURO<br />

Pr<strong>im</strong>a Qualität zum Kampfpreis<br />

Dass ein Produkt namens Pineng eher aus Shanghai denn aus Bottrop<br />

kommt, dürfte klar sein. Dass der Powerakku aber angesichts seines<br />

Preises von rund 20 Euro sogar mit Netzteil und diversen Adaptern<br />

ausgeliefert wird, überrascht ebenso wie das Grafikdisplay, das auf<br />

fünf Balken den Ladezustand dokumentiert. Und die LED-Lampe gibt’s<br />

obendrein. Extrem haltbar scheint das Ganze nicht zu sein, das<br />

Gehäuse von einem der fünf Handy-Adapter bestand nach dem ersten<br />

Einstecken aus zwei Teilen. Der Akku selbst wirkte jedoch ordentlich<br />

verarbeitet und lieferte rund 4700 mAH Kapazität ab. Zu wenig für<br />

eine <strong>Top</strong>-Platzierung, aber angesichts des Preises mehr als okay.<br />

POWERADD PILOT X6 > UM 46 EURO<br />

Ausladendes Kraftpaket<br />

Mit angegebenen 20 800 mAh zählt der Poweradd zu den kräftigsten<br />

Vertretern <strong>im</strong> Testfeld. <strong>Die</strong>se Behauptung gilt auch noch nach dem Labortest,<br />

den der Pilot X6 mit sehr ordentlichen 12 764 mAh abschloss.<br />

Damit könnte er die integrierte LED-Lampe nächtelang erstrahlen lassen<br />

oder aber zwei <strong>Smartphones</strong> gleichzeitig auffrischen. Gegen zwei<br />

parallel zu ladende Tablets sträubte sich die Schutzschaltung, die bei<br />

2,4 Ampere Ausgangsstrom an den beiden Buchsen die Notbremse<br />

zog. Angesichts der Kapazität geht der nicht mehr in eine Handfläche<br />

passende Akku verständlicherweise kaum noch als Porti durch. Dank<br />

der Leistungsdaten und des Preises reicht es aber für ein Gut.<br />

RAIKKO USB AKKUPACK BUSINESS 2000 > UM 30 EURO<br />

Für alles andere gibt’s die Visa<br />

Be<strong>im</strong> Raikko Business tut uns das harte Testschema fast schon leid.<br />

Denn mehr als die Max<strong>im</strong>alpunktzahl für Verarbeitung kann der pfiffig<br />

gestaltete Raikko nicht erhaschen, der mehr als Notretter in der Brieftasche<br />

– in die er angesichts seiner Kreditkartengröße tatsächlich<br />

passt – denn als gnadenloser Powerlieferant dienen möchte. <strong>Die</strong>s<br />

dokumentieren dann auch die Messwerte: 1178 mAh helfen dem<br />

Smartphone weiter, wenn es tagsüber schlapp macht, für mehr reicht<br />

es aber nicht – ebenso wenig wie für einen Testsieg. Um <strong>im</strong> Kreise<br />

seiner Freunde für überraschte Gesichter zu sorgen, kann der Zwerg<br />

aber allemal herhalten. Vielleicht auch ein Argument. >><br />

-Urteil<br />

mangelhaft (194 Punkte)<br />

-Urteil<br />

gut (382 Punkte)<br />

-Urteil<br />

gut (399 Punkte)<br />

-Urteil<br />

ausreichend (252 Punkte)<br />

55


60%<br />

ZUBEHÖR<br />

10%<br />

45%<br />

RAIKKO USB AKKUPACK 6000 > UM 30 EURO<br />

Der clevere Begleiter<br />

Im Akkupack von Raikko steckt jede Menge Gehirnschmalz: So lassen<br />

sich zwei Kabel mit USB-(zum Laden des Akkus) und Micro-USB-Stecker<br />

(zum Laden von <strong>Smartphones</strong>) aus dem Gehäuse herausangeln,<br />

womit die Suche nach dem Adapterkabel entfällt. Zusätzlich stehen<br />

die beiden obligatorischen USB-Buchsen zur Verfügung, sodass sich<br />

bis zu drei Geräte mit geringerem Ladestromanspruch gleichzeitig andocken<br />

lassen. Ein wertiger Beutel schützt den Akku, der bei Überlast<br />

sicherheitshalber abschaltet. <strong>Die</strong> nutzbare Kapazität von 4173 mAh<br />

geht in Ordnung und übertrifft den errechneten Wert deutlich. So bietet<br />

der Raikko einen guten Kompromiss aus Kapazität und Portabilität.<br />

TECXUS POWERBANK TP 10000 > UM 57 EURO<br />

Das Multitalent holt den Testsieg<br />

Mit dem Tecxus TP 10000 hat sich ein echter Tausendsassa ins Testfeld<br />

geschmuggelt. Tecxus liefert das Powertool mit Netzteilen fürs<br />

He<strong>im</strong> und Auto sowie elf Adaptern für nahezu jede portable Hardware<br />

aus. Neben zwei USB-Ausgängen steht ein Koaxialausgang für 9- oder<br />

12-Volt-Gleichstrom zur Verfügung, mit dem man sogar Notebookakkus<br />

auffrischen kann. Einzig bei der Ladezeit irrt der Hersteller:<br />

Weder die genannten 10 000 mAh an 3,7 Volt noch die gemessenen<br />

7078 mAh an 5 Volt lassen sich über ein 1-Ampere-Ladegerät in vier<br />

bis sechs Stunden transferieren. Realistisch sind hier zehn Stunden.<br />

Sei’s drum: Der portable Akku räumt den Testsieg ab.<br />

-Urteil<br />

gut (382 Punkte)<br />

-Urteil<br />

sehr gut (436 Punkte)<br />

_0CWIL_A1_Eintauschbonus_<strong>connect</strong>_1014_420x137_NEU_1.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);27. Aug 2014 08:10:11<br />

Dokument: A1_Eintauschbonus_<strong>connect</strong>_1014_420x137_NEU.pdf;Seite: 1;Format:(210.00 x137.00 mm);Plate: Vollfarbe;Datum: 27. Aug 2014 07:56:21<br />

„Kann man nicht auch<br />

sein altes Handy gegen<br />

ein neues tauschen –<br />

solange sich‘s noch lohnt?“<br />

A1.net


28%<br />

28%<br />

50%<br />

WICKED CHILI ENRG 12.2 > UM 40 EURO<br />

Der weiße Riese<br />

Wicked Chili steuert mit dem Enrg 12.2 einen Powerakku bei, der<br />

gleich mit fünf nach Ausgangsstrom gestaffelten USB-Ausgängen<br />

daherkommt. Doch wer denkt, diese alle gleichzeitig belasten zu können,<br />

der irrt: Bei 3,1 Ampere gemessenem Ausgangsstrom macht der<br />

Akkublock dicht. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte also auch den mit<br />

0,5 A beschrifteten Ausgang belasten. Im Test verkraftete der Enrg<br />

zwei fette Ausgänge und den schmalbrüstigen 0,5er gleichzeitig. <strong>Die</strong><br />

nutzbare Kapazität lag mit 7099 mAh zwar unter den Erwartungen,<br />

geht aber locker als ausreichend durch, um ein Smartphone und Tablet<br />

über den Tag zu retten. Lob gibt’s auch für die gute Verarbeitung.<br />

DADITONG UNIVERSAL 50000 > UM 25 EURO<br />

-Urteil<br />

gut (409 Punkte)<br />

Mehr Schein als Sein<br />

Wir haben es geahnt: Wer 50 000 mAh in einem Akkupack unterbringen<br />

will, der kleiner ist als ein Notebook-Akku, muss David Copperfield oder<br />

Baron Münchhausen kennen. Das nackt in Luftpolsterfolie gelieferte<br />

Produkt erschreckte dann auch auf ganzer Linie: Um ihm den mühsam<br />

zugeführten Strom zu entnehmen, hieß es vorsichtig entladen, sonst<br />

sprang die Schutzschaltung an. Leider weiß das ein Smartphone nicht<br />

von selbst. Unser Messtechniker konnte dem Riegel zwar rund 10 000<br />

mAh entlocken, aufgrund der technischen Unausgewogenheit und Mängeln<br />

in der Benutzung gibt es aber ein Ungenügend. Finger weg! Das gilt<br />

erst recht für die Klone, die für bis zu 150 Euro verhökert werden. >><br />

-Urteil<br />

ungenügend<br />

_0CWIN_A1_Eintauschbonus_<strong>connect</strong>_1014_420x137_NEU_2.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);27. Aug 2014 08:10:21<br />

okument: A1_Eintauschbonus_<strong>connect</strong>_1014_420x137_NEU.pdf;Seite: 2;Format:(210.00 x137.00 mm);Plate: Vollfarbe;Datum: 27. Aug 2014 07:56:21<br />

Wir machen’s einfach.<br />

Mit dem A1 Handy Eintauschbonus.<br />

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Neugeräte-Preis gilt bei Erstanmeldung <strong>im</strong> Tarif A1 Go! M.Pro Erstanmeldung kann ein „Altgerät“ über unseren Kooperationspartner TCC inZahlung gegeben werden.<br />

Keine Barablöse möglich.


ZUBEHÖR<br />

MARKE ANKER ANKER EASYACC<br />

Modell Astro E3 Astro E5<br />

MARKE MIPOW PINENG POWERADD RAIKKO RAIKKO TECXUS<br />

Modell<br />

Power Cube<br />

8000L<br />

PN-919<br />

Pilot X6<br />

USB Accupack<br />

2000<br />

Business Line<br />

USB Accupack<br />

6000<br />

Powerbank<br />

TP10000<br />

WICKED<br />

CHILI<br />

DADITONG<br />

UNIVERSAL<br />

POWER<br />

BANK<br />

eNRG 12.2 50000<br />

Preis Online 72,55 20,99 45,99 29,95 29,95 56,9 39,99 24,30<br />

HERSTELLERANGABEN<br />

Ausgangsstrom 1,0 / 2,1 1,0 / 2,1 1,0 / 1,0 // 2,1 max 1,0 / 1,0 / 2,1 2,1 / 2,1 / 2,0 koax 3,1/3,1/3,1/3,1/0,5 1,0 / 2,1<br />

mAh (bei 3,7 V) 8000 8400 20800 2000 6000 10000 12200 50000<br />

Wh (bei 3,7 V) 29,6 31 77 k.A. k.A. k.A. 45,14 k.A.<br />

Ladezyklen 500 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 600 k.A.<br />

Ladedauer 6 - 8 h (8-10 h) k.A. k.A. 5 h 15 h (0,5 A) 4 - 6 h 6 - 8 h k.A.<br />

Ladestrom bei 5 Volt 2,1 A 1,0 - 2,0 A 1 A - 2 A 0,5 A USB 1,0 A 1 A (12 V) 1,0 - 1,5 A k.A.<br />

MESSUNGEN<br />

Leerlaufspannung V 5,01 5,29 5,26 5,1 5,03 5,14 5,17 5,16<br />

Entladestrom mA 1000/500 1000 1000/500 500 1000 1000 1000 1000/500/200<br />

Anfangsspannung +/- 0,1V 4,86 4,95 4,95 4,86 4,9 4,9/4,8 5,01 4,9<br />

Kapazität Mittelwert 2494 4735 12974 1178 4173 7078 7099 10581<br />

Idealwert vor Spannungswandlung 5920 6216 15392 1480 4440 7400 9028 37000<br />

Idealwert nach Spannungswandlung 4736 4972,8 12313,6 1184 3552 5920 7222,4 29600<br />

Abweichung vom Idealwert (nach Wandlung) -47,3% -4,8% 5,4% -0,5% 17,5% 19,6% -1,7% -64,3%<br />

TESTERGEBNISE<br />

Punkte Leistungsversprechen (100) 42 76 84 80 94 96 79 29<br />

Punkte Nutzbare Kapazität (175) 58 110 175 27 97 165 166 175<br />

Punkte Preis/Leistung (100) 9 91 95 20 81 80 89 99<br />

Ausstattung/Service/Verarbeitung (50) 40 45 30 50 50 50 30 5<br />

Handhabung/Portabiltät (75) 45 60 15 75 60 45 45 15<br />

URTEIL<br />

max. 470<br />

194<br />

mangelhaft<br />

382<br />

gut<br />

Power Bank<br />

PB1200A<br />

399<br />

gut<br />

EC TECHNO-<br />

LOGY<br />

Power Bank<br />

YN-025<br />

252<br />

ausreichend<br />

GOOBAY HAMA MIPOW MIPOW<br />

Outdoor PowerBank<br />

9.0<br />

382<br />

gut<br />

Univ<br />

Power Pack<br />

Samsung SDI<br />

436<br />

sehr gut<br />

Power Tube<br />

2600M<br />

409<br />

gut<br />

Power Tube<br />

4000L<br />

Preis Online 26,99 36,99 34,99 40,99 37,50 43,79 25,14 49,90<br />

HERSTELLERANGABEN<br />

Ausgangsstrom 3,0 total 1,0 / 2,0 2,1 / 1,0 / 1,3 / 0,5 1,0 / 2,1 2,1 1,8 1,0 1,0<br />

mAh (bei 3,7 V) 10000 15000 12000 22400 9000 9000 2600 4000<br />

Wh (bei 3,7 V) k.A. k.A. k.A. 82,8 6,66 Ah k.A. 9,62 14,8<br />

Ladezyklen k.A. 500 500 k.A. k.A. k.A. 500 500<br />

Ladedauer 5-6 h (18-20 bei 0,5) k.A. 12 h k.A. k.A. 12 h 4 - 5 h 5 - 6 h<br />

Ladestrom bei 5 Volt 2,0 A 1,5 A 1,5 A 2,0 A 2,1 A 0,65 A 1,0 A 1,0 A<br />

MESSUNGEN<br />

Leerlaufspannung V 5,19 5,2 5,1 5,15 5,13 5,19 5,01 5,11<br />

Entladestrom mA 1000/500 1000/500 1000 1000 1000 1000/500 500/200 1000/500<br />

Anfangsspannung +/- 0,1V 5,03 5,08 4,95 4,91 4,97 5,07 4,85 4,9<br />

Kapazität Mittelwert 7003 9902 8012 15087 5875 5526 1718 2097<br />

Idealwert vor Spannungswandlung 7400 11100 8880 16576 6660 6660 1924 2960<br />

Idealwert nach Spannungswandlung 5920 8880 7104 13260,8 5328 5328 1539,2 2368<br />

Abweichungvom Idealwert (nach Wandlung) 18,3% 11,5% 12,8% 13,8% 10,3% 3,7% 11,6% -11,4%<br />

TESTERGEBNISE<br />

Punkte Leistungsversprechen (100) 95 89 90 91 88 83 89 71<br />

Punkte Nutzbare Kapazität (175) 163 175 175 175 137 129 40 49<br />

Punkte Preis/Leistung (100) 94 95 91 98 98 80 7 6<br />

Ausstattung/Service/Verarbeitung (50) 30 30 30 30 50 30 40 40<br />

Handhabung/Portabiltät (75) 45 45 15 15 45 45 75 60<br />

URTEIL<br />

max. 470<br />

427<br />

sehr gut<br />

434<br />

sehr gut<br />

401<br />

gut<br />

409<br />

gut<br />

418<br />

gut<br />

367<br />

befriedigend<br />

251<br />

ausreichend<br />

226<br />

ausreichend<br />

ungenügend;<br />

technische<br />

Mängel<br />

SO TESTET CONNECT<br />

Um die Kapazitäten der Akkus zu ermitteln,<br />

wurden sie mehrfach ge- und<br />

entladen. Anschließend bildete unser<br />

Labor aus drei Versuchs zyklen den<br />

Mittelwert, um Ausreißer zu detektieren<br />

und Schwankungen zu kompensieren.<br />

Letztere lagen aber <strong>im</strong> Rahmen<br />

weniger Prozentpunkte. Bei der Bewertung<br />

wurde zugrunde gelegt, dass<br />

aus der Umrechnung der Spannung<br />

in den verbauten Zellen (3,7 Volt) auf<br />

5 Volt Ladespannung geringere Entnahmekapazitäten<br />

resultieren. 1000<br />

Milliamperestunden (mAh) an 3,7 Volt<br />

entsprechen 3700 Milliwattstunden<br />

(mWh). 3700 mWh durch 5 Volt Ausgangsspannung<br />

ergeben wiederum<br />

740 mAh entsprechend 74% der aufgedruckten<br />

Leistung. Wer 100% der<br />

theoretisch möglichen Kapazität erreichte,<br />

erhielt bei den Leistungsversprechen<br />

100 Punkte. 175 Punkte gab<br />

es für die tatsächlich nutzbare Kapazität,<br />

wobei ab 7500 mAh die volle<br />

Punktzahl vergeben wurde. Be<strong>im</strong><br />

Preis-Leistungsverhältnis wurde der<br />

Straßenpreis (Onlinehandel) in Relation<br />

zur 1000-mAh-Kapazität gesetzt und<br />

mit 100 Punkten bewertet. 50 Punkte<br />

gab’s für die Produktqualität (Verarbeitung,<br />

Lieferumfang), 75 Punkte für die<br />

Handhabung (Abmessungen, Gewicht).<br />

58 10/2014


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SMARTPHONES<br />

Sony ist mit vollen<br />

Koffern zur IFA<br />

angereist: Ob<br />

fürs Sofa, für die<br />

Hosentasche oder<br />

fürs Handgelenk –<br />

die Japaner haben<br />

smarte Gadgets in<br />

jeder Größenordnung<br />

<strong>im</strong> Gepäck.<br />

<strong>connect</strong> hat sie<br />

schon ausprobiert.<br />

SONY<br />

XPERIA Z3<br />

Wachablösung an der Spitze:<br />

Das neue Flaggschiff ist<br />

vor allem dünner und leichter,<br />

technisch hat Sony nur<br />

ein bisschen opt<strong>im</strong>iert.<br />

Das Z3 ist in etwa genauso hoch<br />

und breit wie das Z2, aber einen<br />

knappen Mill<strong>im</strong>eter flacher und<br />

mehr als 10 Gramm leichter. Der<br />

Bolide liegt also nicht mehr ganz<br />

so schwer in der Hand und sieht<br />

auch nicht mehr so wuchtig aus.<br />

Am kantigen Omni-Balance-Design<br />

hält Sony fast unverändert<br />

fest: Display und Glasrückseite<br />

werden wieder von einem hochwertigen<br />

Aluminiumrahmen zusammengehalten,<br />

sodass man<br />

auf den ersten Blick Vorgänger<br />

und Nachfolger kaum auseinander<br />

halten kann. Be<strong>im</strong> genaueren<br />

Hinschauen entdeckt man aber<br />

doch eine Vielzahl von Detailverbesserungen.<br />

So besteht der Rah-<br />

men nicht mehr aus einem Stück<br />

Metall: Sony hat die Ecken durch<br />

Kunststoff ersetzt, der bei Stürzen<br />

wie ein Stoßdämpfer wirken und<br />

die Anfälligkeit für Displaybrüche<br />

und auch s<strong>im</strong>ple Kratzer deutlich<br />

reduzieren dürfte. Auch das Rahmendesign<br />

wurde angepasst, die<br />

Seiten sind nicht mehr kantig geschliffen,<br />

sondern leicht nach außen<br />

geschwungen und einfarbig.<br />

Was ebenfalls auffällt: <strong>Die</strong> Aussparungen<br />

für Micro-SIM, Micro-<br />

SD und Micro-USB sind geschrumpft<br />

und noch feiner in den<br />

Rahmen eingearbeitet. Außerdem<br />

wurden beide Lautsprecher auf<br />

der Frontseite platziert, was den<br />

Stereo effekt be<strong>im</strong> Videoschauen<br />

verstärkt. Das Gehäuse ist wieder<br />

wasser- und staubfest nach IP65/<br />

68. Insgesamt macht das Z3 optisch<br />

einen Tick mehr her und liegt<br />

besser in der Hand als das Z2.<br />

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE<br />

Be<strong>im</strong> Display handelt es sich<br />

nach wie vor um ein 5,2 Zoll großes<br />

LCD mit der vollen HD-Auflösung<br />

von 1920 x 1080 Pixeln.<br />

Im Vergleich mit dem Vorgänger<br />

strahlt es aber etwa 100 Candela<br />

heller – ein Unterschied, den man<br />

<strong>im</strong> Direktvergleich recht deutlich<br />

sieht. Bei der CPU hat Sony die<br />

Taktrate von 2,3 auf 2,5 Gigahertz<br />

hochgeschraubt, Chipsatz und<br />

Größe des Arbeitsspeichers bleiben<br />

dagegen gleich, es handelt<br />

sich nach wie vor um einen Snapdragon<br />

801 mit 3 GB RAM.<br />

Bei der 20,7-Megapixel-Kamera<br />

wurde die Lichtempfindlichkeit<br />

auf ISO 12 800 erhöht (Z2: ISO<br />

6200), außerdem sind neue Effekte<br />

wie Bild-in-Bild hinzugekommen.<br />

Dabei kann sich der Fotograf<br />

mit Hilfe der Frontkamera in<br />

Form eines Selfies <strong>im</strong> ge schossenen<br />

Bild verewigen. In puncto<br />

PRAXISTEST<br />

Sony Xperia Z3<br />

Preis 649 Euro<br />

Maße 147 x 73 x 7 Mill<strong>im</strong>eter; 152 Gramm<br />

Pro Premium-Design und -Haptik; starke<br />

Kamera-Ausstattung; leuchtstarkes<br />

Display; Micro-SD-Slot; viele Software-<br />

Extras von Sony<br />

Contra <strong>im</strong> Vergleich mit dem Vorgänger kaum<br />

Unterschiede<br />

Praxistest<br />

Ausstattung<br />

Handhabung<br />

★★★★★<br />

★★★★★<br />

★★★★★<br />

Bildqualität haben wir in unserem<br />

Praxistest keine Unterschiede<br />

feststellen können.<br />

Das Xperia Z3 gehört zu den<br />

ersten Geräten, die Remote Play<br />

über die Playstation 4 unterstützen:<br />

Wenn das Smartphone <strong>im</strong><br />

gleichen WLAN wie die Konsole<br />

eingebucht ist, kann man nahtlos<br />

auf dem Telefon weiterspielen. Ob<br />

diese Funktion per Update auch<br />

auf ältere Xperia-<strong>Smartphones</strong><br />

kommt, ist noch nicht bekannt.<br />

Obwohl der Akku von 3200 auf<br />

3100 mAh verkleinert wurde, verspricht<br />

Sony eine be<strong>im</strong> Z3 längere<br />

Laufzeit. Kann das gelingen, trotz<br />

schnellerem Prozessor und hellerem<br />

Display? Wir werden das <strong>im</strong><br />

Testlabor überprüfen. Der erste<br />

Eindruck des Z3 ist jedenfalls sehr<br />

gut – auch wenn sich die Unterschiede<br />

zum Vorgänger in Grenzen<br />

halten.<br />

60 10/2014


SONYS IFA-HIGHLIGHTS<br />

Klein ist nur das Gehäuse:<br />

Das neue Mini geht keine<br />

Kompromisse bei der Ausstattung<br />

ein.<br />

Das Z3 Compact tritt die Nachfolge<br />

des Z1 Compact an, das <strong>im</strong><br />

Januar 2014 vorgestellt wurde.<br />

Was Sony in diesen neun Monaten<br />

erreicht hat, verdient Respekt: Obwohl<br />

das Gehäuse genauso hoch<br />

und breit ist, hat es der Hersteller<br />

geschafft, das Display von 4,3 Zoll<br />

auf 4,6 Zoll zu vergrößern. Das hat<br />

zur Folge, dass die Ränder um den<br />

Bildschirm deutlich schmaler geworden<br />

sind. <strong>Die</strong> Auflösung bleibt<br />

bei den gewohnten 1280 x 720<br />

Pixeln, was bei dieser Diagonale<br />

für ein sehr scharfes Bild sorgt.<br />

Wie vom Vorgänger gewohnt, ist<br />

das Panel sehr leuchtstark und<br />

blickwinkelstabil.<br />

Das Gehäuse ist stark am großen<br />

Bruder Z3 orientiert. Auch<br />

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE<br />

SONY XPERIA<br />

Z3 COMPACT<br />

PRAXISTEST<br />

Sony Xperia Z3 Compact<br />

Preis 499 Euro<br />

Maße 127 x 65 x 9 Mill<strong>im</strong>eter; 127 Gramm<br />

Pro sehr kompakt; Premium-Design und<br />

-Haptik; starke Kamera-Ausstattung;<br />

Micro-SD-Slot, viele Software-Extras<br />

von Sony; unterstützt wie das Z3<br />

Kopfhörer mit digitaler Geräuschunterdrückung<br />

Contra –<br />

Ausstattung ★★★★★<br />

Handhabung ★★★★★<br />

Praxistest<br />

★★★★★<br />

Sonys Kompaktklasse hält einem<br />

Wasserbad stand und kommt <strong>im</strong><br />

Sony-typischen Glasdesign. Der<br />

Rahmen besteht diesmal allerdings<br />

nicht aus Aluminium, sondern<br />

aus Kunststoff in Milchglasoptik:<br />

<strong>Die</strong> Oberfläche glänzt<br />

samtig und ist gleichzeitig leicht<br />

durchscheinend – ein echter Hingucker.<br />

Abgesehen vom kleineren Display<br />

liegt die technische Ausstattung<br />

fast gleichauf mit dem Z3.<br />

Wieder treibt ein mit 2,5 GHz getakteter<br />

Snapdragon 801 das Betriebssystem<br />

Android in der neuesten<br />

Version 4.4 an, allerdings ist<br />

der Arbeitsspeicher auf 2 GB geschrumpft.<br />

<strong>Die</strong> Kamera macht<br />

keine Abstriche – auch wer sich<br />

bei Sony für die Nummer kleiner<br />

entscheidet, bekommt also einen<br />

20,7-Megapixel-Sensor, 4K-<br />

Videoaufnahmen und umfangreiche<br />

Software-Funktionen. Das ist<br />

lobenswert, zumal die Minis anderer<br />

Hersteller wie Samsung und<br />

HTC hier in der Regel nur eine<br />

abgespeckte Ausstattung bieten.<br />

<strong>Die</strong> Kapazität des Akkus ist sogar<br />

gewachsen: von 2300 mAh<br />

auf 2600 mAh. Das kompakte<br />

Kraftpaket dürfte also eine ordentliche<br />

Ausdauer mitbringen. Details<br />

dazu wird aber erst der Labortest<br />

bringen.<br />

<strong>Die</strong> Software-Oberfläche, die<br />

Sony über Android 4.4 legt, ist gelungen.<br />

<strong>Die</strong> Optik zeigt sich modern<br />

und bringt viele Extras mit,<br />

unter anderem einen Dateibrowser,<br />

ein Office-Paket und natürlich<br />

die Playstation-App. Auch das Z3<br />

Compact unterstützt Remote Play<br />

für den nahtlosen Wechsel zwischen<br />

Konsole und Smartphone.<br />

Ende September soll es in den<br />

Handel kommen. >><br />

61


SMARTPHONES<br />

SONY XPERIA Z3<br />

TABLET COMPACT<br />

Der sperrige Name hält,<br />

was er verspricht: Einen<br />

so kompakten 8-Zöller<br />

trifft man nicht alle Tage.<br />

Mit 124 x 240 Mill<strong>im</strong>etern kann<br />

man das Tablet noch ganz gut<br />

zwischen Daumen und Mittelfinger<br />

halten, das Gewicht von<br />

272 Gramm verdient sogar besondere<br />

Aufmerksamkeit. Ein<br />

Vergleich macht deutlich, warum:<br />

Googles Nexus 7 bringt<br />

290 Gramm auf die Waage,<br />

Apples iPad mini sogar 331<br />

Gramm. Das Z3 Tablet Compact<br />

ist also federleicht, und<br />

dazu passt auch das schlanke<br />

Profil: 6,4 Mill<strong>im</strong>eter machen<br />

es zu einem der dünnsten<br />

Vertreter seiner Klasse – Respekt!<br />

Be<strong>im</strong> Design bleiben die Japaner<br />

ihrer Linie treu, allen auf<br />

der IFA vorgestellten Premium-<br />

Geräten sieht man auf den ersten<br />

Blick die Sony-Wurzeln an.<br />

Statt aus Glas besteht die<br />

Rückseite aber diesmal aus einem<br />

matten, leicht angerauten<br />

Kunststoff, der sich gut anfühlt.<br />

Und natürlich sind alle Gehäuseöffnungen<br />

hinter Schutzkappen<br />

verborgen, denn auch das<br />

Tablet ist staub- und wasserfest<br />

nach IP65/68.<br />

Das LCD macht einen sehr<br />

guten ersten Eindruck. <strong>Die</strong> Auf-<br />

lösung liegt bei extrascharfen<br />

1920 x 1200 Pixeln, Inhalte<br />

werden hell und kontrastreich<br />

dargestellt. Als Antrieb unter<br />

dem Display dient wieder Qualcomms<br />

<strong>Top</strong>-Chipsatz dragon 801, dessen 4 Haupt-<br />

kerne mit 2,5 Gigahertz takten.<br />

Der Arbeitsspeicher ist mit 3<br />

Snap-<br />

GB ebenfalls State of the Art.<br />

<strong>Die</strong> Kamera macht für ein<br />

Tablet ansehnliche Fotos, was<br />

der Tatsache geschuldet sein<br />

dürfte, dass Sony einen lichtempfindlichen<br />

Exmor-RS-Sen-sor<br />

einbaut, der eine Auflösung<br />

von 8 Megapixeln schafft.<br />

<strong>Die</strong> Software ist mit den anderen<br />

Z3-Geräten identisch,<br />

Käufer finden also ein reichhaltiges<br />

App- und <strong>Die</strong>nstepaket<br />

vor und können Playstation-<br />

Spiele auf dem Tablet weiterführen.<br />

Letzteres ergibt auf<br />

dem 8-Zöller auch viel mehr<br />

Sinn als auf einem Z3 Compact,<br />

zumal man – und das ist<br />

ein absolutes Alleinstellungsmerkmal<br />

– den Dualshock-<br />

Controller der PS4 mit dem<br />

Tablet verbinden kann. Für<br />

Ausdauer scheint Sony gesorgt<br />

zu haben: Der 4500 mAh starke<br />

Akku soll in Kombination mit<br />

dem überarbeiteten Stamina-<br />

Energiesparmodus bis zu zwölf<br />

Stunden Videowiedergabe am<br />

Stück schaffen.<br />

Das Xperia Z3 Tablet Compact<br />

wird ab Ende September<br />

in der LTE-Version mit 16 GB<br />

Speicher verkauft (ein Micro-<br />

SD-Slot ist vorhanden). Der<br />

Preis liegt bei 499 Euro – und<br />

wenn es einen Kritikpunkt gibt,<br />

dann diesen; das Nexus 7 LTE<br />

mit 32 GB gibt es schließlich<br />

schon für 349 Euro.<br />

PRAXISTEST<br />

Xperia Z3 Tablet Compact<br />

Preis 499 Euro<br />

Maße 240 x 124 x 6 Mill<strong>im</strong>eter; 272 Gramm<br />

Pro sehr dünn; außerordentlich leicht;<br />

Premium-Design und- Haptik; brillantes<br />

Display; Micro-SD-Slot; Software-Extras<br />

von Sony; PS4-Controller kann direkt<br />

verbunden werden<br />

Contra hoher Preis<br />

Praxistest<br />

Ausstattung<br />

Handhabung<br />

★★★★★<br />

★★★★★<br />

★★★★★<br />

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE<br />

62 10/2014


SONY SMARTBAND TALK<br />

Dank E-Ink-Display viel mehr als nur ein Fitnesstracker<br />

<strong>Die</strong> zweite Smartband-Generation von Sony kommt mit einem 1,4<br />

Zoll großen Display und neuen Funktionen: Das Smartband Talk ist<br />

kein s<strong>im</strong>pler Bewegungssensor mehr, der die Aktivitäten seines Trägers<br />

mit Hilfe der Lifelog-App protokolliert, sondern zusätzlich eine<br />

Bluetooth-Freisprechanlage und eine Smartphone-Fernbedienung.<br />

Weil Sony auf die stromsparende E-Ink-Technologie setzt, muss das<br />

Band nicht jeden Tag an die Steckdose. Der Hersteller verspricht<br />

eine Akkulaufzeit von fünf Tagen. E-Ink hat auch den Vorteil, dass<br />

man bei Sonnenschein noch etwas auf dem Display erkennen kann.<br />

Das Smartband Talk ist wasserfest und lässt sich mit vielen bunten<br />

Kunststoffarmbändern kombinieren. Ab Ende September soll es erhältlich<br />

sein, die Preisempfehlung liegt bei 150 Euro.<br />

_0COJD_Stancom_<strong>connect</strong>_0814.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);17. Jun 2014 10:17:08<br />

SONY SMART-<br />

WATCH<br />

Sony erweitert das Google-<br />

System Android Wear mit<br />

einer eigenen Oberfläche.<br />

Nach LG und Samsung ist Sony<br />

der dritte große Hersteller, der<br />

eine Smartwatch mit Android Wear zeigt. Im Gegensatz zu den Konkurrenten<br />

reichern die Japaner die Benutzeroberfläche aber mit<br />

einem eigenen Design an: Homescreen, Kalender und Posteingang<br />

sollen <strong>im</strong> „Sony Mobile UX“ gehalten sein – wie das <strong>im</strong> Detail aussieht,<br />

wird ein Praxistest zeigen. Technische Daten, etwa zur Größe<br />

des Touchscreens, lagen uns bis Redaktionsschluss nicht vor. Gesichert<br />

ist aber, dass man die Elektronikeinheit wie be<strong>im</strong> Smartband<br />

Talk leicht aus der Armbandfassung herauslösen kann. Bei der Uhr<br />

hat man dann die Wahl zwischen zwei Materialien: Mit Kunststoffarmband<br />

kostet sie 219 Euro, mit Metallarmband 249 Euro. Marktstart<br />

ist Ende September.<br />

3 SIM-Karten gleichzeitig aktiv auf Ihrem iPhone<br />

<strong>Die</strong> Welt ist größer, als Sie denken !<br />

*Kompatibel mit allen iOS versionen


SMARTPHONES<br />

Samsung<br />

Galaxy S5 mini<br />

Preis: 449 Euro<br />

Maße: 131 x 65 x 9 mm;<br />

120 Gramm<br />

kompakt und sehr<br />

handlich<br />

wasserfest nach IP67<br />

Ausstattungs-Extras<br />

wie Pulsmesser<br />

und Fingerabdruck-<br />

Sensor<br />

schnelle Benutzeroberfläche<br />

mit vielen<br />

Funktionen<br />

solide Kamera<br />

hervorragender<br />

LTE-Empfang<br />

starke Akkulaufzeit<br />

Kunststoffdesign ist<br />

kein Hingucker<br />

Fingerabdruck-<br />

Sensor nicht praxistauglich<br />

unübersichtliche<br />

Benutzeroberfläche<br />

UMTS-Empfang nur<br />

unterer Durchschnitt<br />

E<br />

ines macht der kleine<br />

Bruder des Galaxy S5<br />

schon mal besser als das Original:<br />

Mit kompakten Maßen<br />

liegt er perfekt in der Hand<br />

und der Daumen erreicht<br />

prob lemlos jede Ecke des<br />

Touchscreens; dank dem geringen<br />

Gewicht von 120<br />

Gramm wird der Arm auch<br />

bei längerer Benutzung nicht<br />

schwer. <strong>Die</strong> Rückseite ist ergonomisch<br />

abgerundet, dabei<br />

sorgt die matte und wie ein<br />

Golfball strukturierte Oberfläche<br />

für hohe Rutschfestigkeit,<br />

egal ob in der Hand oder<br />

auf dem Tisch. Haptisch können<br />

allerdings weder der Plas-<br />

tikrahmen <strong>im</strong> Metall-Look<br />

noch das Polycarbonat der<br />

Rückschale mit der Designkonkurrenz,<br />

namentlich Apples<br />

iPhone 5s und HTCs One<br />

mini 2, mithalten – dafür lässt<br />

sich bei Samsungs Kompaktklasse<br />

der Akku wechseln.<br />

An der Verarbeitung gibt es<br />

nichts zu mäkeln. Wie das<br />

große S5 ist auch das Mini-<br />

Modell staub- und wasserfest<br />

nach IP67. Der Hersteller hat<br />

den Micro-USB-Anschluss<br />

auf der Unterseite diesmal<br />

aber offen konstruiert, man<br />

muss also nicht extra eine<br />

Schutzkappe abfummeln, um<br />

den Akku aufzuladen. Es handelt<br />

sich jedoch nur um einen<br />

USB-2.0-Anschluss ohne<br />

Host-Funktion, es ist also<br />

nicht möglich, zum Beispiel<br />

eine externe Festplatte anzuschließen.<br />

Großes Ausstattungspaket<br />

Das Display ist eine Wucht,<br />

es gehört zu den besten, die<br />

man derzeit auf dem Markt<br />

findet. Das liegt nicht an der<br />

Auflösung (Samsung bietet<br />

den <strong>im</strong> 4,5-Zoll-Bereich üblichen<br />

und völlig ausreichenden<br />

Standard von 1280 x 720<br />

Pixeln), sondern an der verwendeten<br />

AMOLED-Technologie,<br />

die mit starken Farben<br />

64 10/2014


KLEINER<br />

BRUDER<br />

Mit dem S5 mini verkauft<br />

Samsung eine geschrumpfte<br />

Version seines <strong>Top</strong>modells. Bringt<br />

die überhaupt Vorteile? Wie stark<br />

hat die Ausstattung gelitten?<br />

Der <strong>connect</strong>-Test gibt Antworten.<br />

Mit 9,1 mm ist das S5 mini dicker als<br />

das Original (8 mm). Weil es so handlich<br />

ist, ist das aber kein Nachteil.<br />

und Kontrasten auftrumpft.<br />

Unter dem Display gibt ein<br />

Samsung Exynos 3470 den<br />

Takt vor, ein Mittelklasse-<br />

Prozessor, dessen 4 Hauptkerne<br />

mit je 1,4 GHz arbeiten.<br />

Der Arbeitsspeicher ist mit<br />

1,5 Gigabyte groß genug, sodass<br />

das System auch bei<br />

vielen parallel laufenden Anwendungen<br />

nicht ins Schwitzen<br />

kommt. <strong>Die</strong> Performance<br />

liegt natürlich unterhalb von<br />

High-End-Chipsätzen wie etwa<br />

Qualcomms Snapdragon<br />

800/801, ist aber für die Nutzung<br />

<strong>im</strong> Alltag und auch<br />

für anspruchsvolle 3-D-Spiele<br />

noch ausreichend.<br />

Das gilt auch für die übrige kommt man recht zuverlässi-<br />

das mit kompakten Maßen<br />

Ausstattung. Von den internen<br />

16 GB Speicher stehen knappe<br />

11 GB zur Verfügung, über<br />

den Micro-SD-Slot kann man<br />

bis zu 128 GB nachrüsten.<br />

Dazu kommen NFC, Bluetooth,<br />

WLAN-n, schneller<br />

LTE-Funk nach Cat 4 und die<br />

Kombination aus Pulsmesser<br />

und Fingerabdrucksensor, die<br />

man auch vom großen S5<br />

kennt. Der Pulsmesser ist wieder<br />

auf der Rückseite direkt<br />

neben dem LED-Blitzlicht<br />

positioniert und arbeitet wie<br />

gewohnt, was bedeutet: Wenn<br />

man den Finger ruhig hält und<br />

nicht zu stark drückt, bege<br />

Ergebnisse.<br />

Auch den in die Home-Taste<br />

integrierten Fingerabdruck-<br />

Sensor übern<strong>im</strong>mt Samsung<br />

unverändert vom S5 – was<br />

leider auch in diesem Fall<br />

heißt, dass er für die Nutzung<br />

<strong>im</strong> Alltag kaum geeignet ist.<br />

Entsperrversuche mit dem<br />

Daumen werden in der Regel<br />

mit dem wenig hilfreichen<br />

Hinweis „über alles Streichen“<br />

abgelehnt, wenn man<br />

Glück hat, klappt es nach<br />

mehreren Versuchen. Mit dem<br />

Zeigefinger ist die Erkennungsrate<br />

höher, aber wer will<br />

schon bei einem Smartphone,<br />

perfekt für die Einhandbedienung<br />

geeignet ist, ständig die<br />

zweite Hand bemühen, um<br />

das Display zu entsperren?<br />

<strong>Die</strong> Kamera macht es besser,<br />

auch wenn Samsung an<br />

der Auflösung spart: Wo das<br />

S5 Fotos mit 16 Megapixeln<br />

knipst, schafft das S5 mini mit<br />

8 Megapixeln nur die Hälfte<br />

–was allerdings nicht heißt,<br />

dass die Fotos nur halb so gut<br />

sind. Bei opt<strong>im</strong>alen Lichtverhältnissen<br />

liegt die Qualität<br />

fast auf dem Niveau des<br />

Flaggschiffs, sobald es dunkler<br />

wird, werden die Unterschiede<br />

aber deutlich. Trotz-<br />

65


SMARTPHONES<br />

142 mm<br />

131 mm<br />

Samsungs Touchwiz-Oberfläche<br />

bietet viele Extras, unter anderem<br />

einen alternativen App Store.<br />

Ebenfalls mit dabei: Der Nachrichtenaggregator<br />

My Magazine,<br />

der auf Flipboard aufsetzt.<br />

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE<br />

Das S5 mini<br />

sieht von vorne<br />

genauso aus<br />

wie das große<br />

Schwestermodell,<br />

das<br />

Design ist 1:1<br />

übernommen.<br />

0 mm<br />

Der Ultra-Energiesparmodus holt<br />

alles aus dem Akku raus, auf viele<br />

<strong>Die</strong>nste muss man aber verzichten.<br />

dem: Das S5 mini bietet<br />

eine Mittelklasse-Kamera, die<br />

sehr ordentliche Fotos und<br />

Videos produziert, die sehr<br />

kurze Auslöseverzögerung ist<br />

sogar Spitzenklasse.<br />

Licht und Schatten<br />

<strong>Die</strong> Samsung-eigene Nutzeroberfläche<br />

Touchwiz basiert<br />

auf der aktuellen Android-<br />

Version 4.4 und unterscheidet<br />

sich kaum vom Galaxy S5.<br />

Samsung hat sogar ein paar<br />

Verbesserungen <strong>im</strong>plementiert,<br />

ein Beispiel ist die personalisierbare<br />

Nachrichten-<br />

App „My Magazine“, die jetzt<br />

explizit aktiviert werden<br />

muss, sodass man nicht mehr<br />

aus Versehen darin landet,<br />

wenn man einmal zu viel über<br />

den Homescreen wischt. Davon<br />

abgesehen werden zahlreiche<br />

Software-Extras geboten,<br />

die in dieser Breite<br />

kein anderer Hersteller mitliefert,<br />

unter anderem die Fitness-App<br />

S Health und ein<br />

Samsung-eigener App Store<br />

mit einigen Sonderangeboten.<br />

Zur Kehrseite der Medaille<br />

gehört aber auch, dass viele<br />

Apps überflüssig sind und vor<br />

allem zu Werbezwecken aufgespielt<br />

wurden (Zalando<br />

oder HRS Hotels) und dass<br />

die Software-Flut unübersichtlich<br />

angeordnet ist –<br />

allein das Einstellungsmenü<br />

fasst mehr als 60 Einträge.<br />

Fast alles <strong>im</strong> grünen Bereich<br />

Auch <strong>im</strong> Labor liegen Licht<br />

und Schatten eng beeinander:<br />

<strong>Die</strong> Funkleistungen sind <strong>im</strong><br />

LTE-Netz hervorragend, fallen<br />

aber <strong>im</strong> UMTS-Netz deutlich<br />

ab. Das ist zum Glück<br />

der einzige Schnitzer, den<br />

sich das kleine S5 erlaubt.<br />

Es ist eine gute Wahl für alle,<br />

die auf High-End-Technik<br />

verzichten können und Wert<br />

darauf legen, ihr Telefon<br />

bequem mit einer Hand zu<br />

bedienen. ANDREAS SEEGER<br />

66 10/2014


<strong>Die</strong> Samsung-Toolbox ermöglicht<br />

den schnellen Wechsel zu wichtigen<br />

Apps.<br />

Eine bekannte Nebenwirkung von<br />

Samsungs „Featuritis“: Im Einstellungsmenü<br />

ist es unübersichtlich.<br />

Außerdem blähen ungefragt vorinstallierte<br />

Apps wie Pizza.de das<br />

Hauptmenü (App Drawer) auf.<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

Samsung<br />

Modell<br />

Galaxy S5<br />

mini<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.4.2<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz) Exynos 3470/4/1400<br />

interner Speicher (MB) 10950<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

MicroSD<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

SIM-Format/Dual-SIM<br />

Mikro-SIM/Í<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Å<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Å/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UMTS 900/2100<br />

Å/Å<br />

LTE 800/1800/2600<br />

Å/Å/Å<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11a/b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Å/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Å/Å<br />

USB/Massenspeicher/Ladefunktion<br />

Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) OLED/4,5<br />

Auflösung (Pixel) 720 x 1280<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

optional/Å<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-Liste<br />

Å<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Å/Í<br />

Excel betrachten/bearbeiten<br />

Å/Í<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Í/Í<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Google Maps<br />

Navigation/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MESSWERTE<br />

MARKE<br />

Modell<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

GSM 900<br />

LTE 800<br />

GSM 1800<br />

LTE 1800<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE<br />

Samsung<br />

Galaxy S5 mini<br />

Modell<br />

Preis (Euro) 1 450<br />

AUSDAUER max. 125 gut (105)<br />

Ausdauer Gespräch 35 33<br />

Ausdauer Display-Betrieb 90 72<br />

AUSSTATTUNG max. 175 gut (140)<br />

System und Lieferumfang 65 48<br />

Display 40 34<br />

Connectivity 20 19<br />

Telefon und PIM 10 9<br />

Messaging und Office 10 8<br />

Web-Browser 10 9<br />

Kamera 10 5<br />

Musik und Video 5 5<br />

Navigation 5 3<br />

HANDHABUNG max. 75 gut (61)<br />

Handlichkeit 40 35<br />

User Interface 20 13<br />

Verarbeitungsqualität 15 13<br />

MESSWERTE max. 125 gut (98)<br />

Akustik-Messungen Senden 30 21<br />

Akustik-Messungen Empfangen 20 15<br />

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 15<br />

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 19<br />

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 28<br />

URTEIL max. 500<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

Samsung<br />

Galaxy S5 mini<br />

UMTS<br />

LTE 2600<br />

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung<br />

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot<br />

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und<br />

Blau die niedrigsten.<br />

GSM/UMTS<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 24,7 24,3 15,2<br />

Empfindlichkeit (dBm) -102 -105 -105<br />

LTE<br />

LTE 800 LTE1800 LTE2600<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 19,0 18,9 20,6<br />

Empfindlickeit (dBm) -98, -92, -91,<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,46/0,970<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 6,8/20,4 7,7/20,6<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 2,9<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,4<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 4/3 4/3<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (Stunden) 11:56 13:58 7:46<br />

typ. Ausdauer (Stunden) 6:48<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 315<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 131 x 65 x 9<br />

Gewicht (Gramm) 120<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

404<br />

gut<br />

67


REPORT<br />

DENKFABRIKEN<br />

Das Internet-Business boomt. Auch die Mobilfunknetzbetreiber<br />

wollen sich ein Stück vom digitalen Kuchen sichern und setzen<br />

verstärkt auf die kreativen Geschäftsmodelle der Start-ups.<br />

V<br />

or 15 Jahren als Garagen firma in<br />

Berlin gestartet, sammeln die deutschen<br />

Vorzeigegründer Marc, Oliver und<br />

Alexander Samwer mittlerweile junge<br />

Firmen wie andere Brief marken und bauen<br />

ihr Internet-Imperium stetig aus: <strong>Die</strong><br />

Mult<strong>im</strong>illionäre und Gründer von über<br />

100 Firmen, darunter die Ebay-Kopie<br />

Alando, Klingeltonanbieter Jamba und<br />

Modeversender Zalando, streben derzeit<br />

mit ihrer Beteiligungsgesellschaft Rocket<br />

Internet, die 70 Start-ups mit 27 000<br />

Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern<br />

betreut, den Börsengang an.<br />

Telcos buhlen um Start-ups<br />

So umstritten der Samwer-Clan in Bezug<br />

auf seine Geschäftsmethoden ist, er hat<br />

den Weg für junge Kreative geebnet, die<br />

unverbraucht mit frischen Ideen nach<br />

neuen Wegen <strong>im</strong> E-Commerce suchen –<br />

und die von den großen Konzernen verstärkt<br />

umgarnt werden. Über 860 000<br />

Gründer zählt die Bankengruppe Kfw <strong>im</strong><br />

letzten Jahr, zehn Milliarden Euro wurde<br />

in Start-ups 2013 investiert. Vor allem<br />

die TK-Branche setzt seit geraumer Zeit<br />

auf Innovationskraft von außen, da ein<br />

Dasein als Bitpipe die <strong>im</strong>mensen Investitionen<br />

der Telcos in ihre schnellen Datennetze<br />

auf Dauer nicht auffängt.<br />

Telekom-Ideenschmiede<br />

Refinanzieren lassen sich die Ausgaben<br />

nur durch starken Kundenzuwachs. Dass<br />

man den eher mit kreativen Angeboten<br />

erzielt, weiß auch die Telekom und hat<br />

vor zwei Jahren für Jungunternehmer die<br />

Talentschmiede Hubraum in der Startup-Metropole<br />

Berlin ins Leben gerufen.<br />

Darin werden die Gründer schon in der<br />

Frühphase gefördert, bekommen bis zu<br />

zwölf Monate neben Büroräumen erfahrene<br />

Mentoren zur Seite gestellt, profitieren<br />

von dem direkten Draht zum Konzern<br />

und einer Startfinanzierung von bis zu<br />

300 000 Euro. <strong>Die</strong> Telekom ist dank dem<br />

Frühchen-Programm, auch Inkubator genannt,<br />

nah an Trends und Entwicklungen,<br />

erhält das Vorkaufsrecht für <strong>Die</strong>nste<br />

und Services der Start-ups sowie gerin -<br />

ge Firmenanteile. Der Synergieeffekt<br />

schafft lukrative Partnerschaften für beide<br />

Seiten, versichert Peter Borchers, einer<br />

der Hubraum-Geschäftsführer, <strong>im</strong><br />

Interview rechts.<br />

Das erste Start-up, das aus der Telekom-Brutstelle<br />

geschlüpft ist, war vor<br />

einem Jahr Blinkist.com. Das Unternehmen<br />

bietet für 6,99 Euro pro Monat die<br />

Zusammenfassungen von Sachbüchern<br />

via App an und bringt Smartphone-Nutzer<br />

den Inhalt so in kurzer Zeit nahe.<br />

Nach dem Förderprogramm erhielt Blinkist.com<br />

eine Anschluss finanzierung der<br />

Telekom-Tochter T-Venture, die seit über<br />

16 Jahren in vielversprechende Start-ups<br />

investiert. T-Venture gehört zu den größten<br />

Wagnis-Kapitalgebern weltweit und<br />

ist an knapp 100 Firmen beteiligt. Wenn<br />

ein neuer <strong>Die</strong>nst dynamisches Wachstum<br />

für den Konzern verspricht, kann T-Venture<br />

Kapital von 450 Millionen Euro lockermachen.<br />

Das steht auch den acht<br />

Teams und Internet-Firmengründern von<br />

68 10/2014


INTERVIEW<br />

„In Deutschland viel<br />

weniger Wachstumskapital<br />

als in den USA“<br />

Peter Borchers,<br />

Gründer und Leiter<br />

von Hubraum<br />

Früher agierten die Telekom-<br />

Konzerne auch als <strong>Die</strong>nsteanbieter<br />

und entwickelten ihre<br />

Services selbst. Heute holen sie<br />

sich die Innovation von Startups.<br />

Inwieweit zahlt sich das für<br />

die Konzerne aus?<br />

In wenigen Märkten ist die Innovationsgeschwindigkeit<br />

so hoch wie <strong>im</strong><br />

Bereich IT & Telekommunikation.<br />

Wenn wir hier nicht nur Schritt halten,<br />

sondern neue Entwicklungen<br />

vorantreiben wollen, tun wir gut daran,<br />

eigene Ideen gezielt durch die<br />

Entwicklungen externer Partner zu<br />

ergänzen. Denn oft lassen sich intelligente<br />

Ansätze klug kombinieren<br />

– und aus der Summe der Entwicklungen<br />

entsteht ein noch besseres<br />

Angebot für den Kunden. Konsequent<br />

setzt die Deutsche Telekom daher<br />

auf Kooperationen. Dabei können<br />

sich sowohl der große, global aufgestellte<br />

Konzern als auch das kleine<br />

Start-up oder der Existenzgründer<br />

auf Augenhöhe begegnen. So ergänzen<br />

Partnerschaften mit Start-ups<br />

unsere bestehenden Aktivitäten und<br />

bieten einen Kanal für zusätzliche<br />

Innovation.<br />

Wie lang ist der Weg von einer<br />

Idee bis zu einem marktreifen<br />

Produkt? Wie oft dürfen die<br />

Start-ups dabei scheitern?<br />

In der digitalen Welt kann das heute<br />

sehr schnell gehen. Oft bauen unsere<br />

Start-ups innerhalb weniger Wochen<br />

oder Monate einen Prototypen,<br />

den sie dann mit ersten Kunden<br />

testen. Dabei steht weniger das<br />

Scheitern <strong>im</strong> Vordergrund, sondern<br />

es geht darum, frühzeitig und schnell<br />

Hypothesen zu Business-Modellen<br />

oder Produktfeatures zu testen.<br />

Welche Qualitäten müssen junge<br />

Firmen mitbringen, damit Sie in<br />

Ihr Förderprogramm aufgenommen<br />

werden?<br />

Wir suchen nach Teams mit einer<br />

überzeugenden Produktidee, die ein<br />

echtes Problem löst. Anschließend<br />

prüfen wir, ob der Markt groß genug<br />

ist oder werden kann. Schließlich<br />

schauen wir uns die Teams sehr<br />

genau an. Sie müssen willens und in<br />

der Lage sein, aus einer Idee ein<br />

weltweit erfolgreiches Unternehmen<br />

zu bauen. Natürlich achten wir dabei<br />

<strong>im</strong>mer darauf, ob das Start-up-Team<br />

und die Telekom mindestens mittelfristig<br />

voneinander profitieren können,<br />

ob es also echtes Synergiepotenzial<br />

gibt.<br />

Wie gehen Sie bei der Talentsuche<br />

vor? Schauen Sie sich in<br />

der Kreativszene um oder werden<br />

Sie von den Jungunternehmern<br />

selbst aufgesucht?<br />

Wir bekommen sehr viele Bewerbungen<br />

– über unsere Website sowie<br />

über Empfehlungen aus unserem<br />

ausgedehnten Netzwerk in der Startup-Szene,<br />

zum Beispiel unseren<br />

Mentoren. Es kommt aber auch vor,<br />

dass wir tolle Start-up-Teams von<br />

unserer Seite direkt ansprechen.<br />

Was unterscheidet Deutschland<br />

vom Gründerparadies Silicon<br />

Valley? Inwieweit sind deutsche<br />

Geldgeber bereit, nach der Dotcom-Blase<br />

vor 14 Jahre Risikokapital<br />

zu investieren?<br />

Berlin ist nicht das deutsche Silicon<br />

Valley! Sehr wohl aber sehe ich<br />

Berlin und München als zwei der<br />

ganz wichtigen Start-up-Zentren.<br />

Leider gibt es in Deutschland noch<br />

<strong>im</strong>mer viel weniger Wachstumskapital<br />

als in den USA, insbesondere<br />

für spätere Finanzierungsrunden und<br />

Entwicklungsstufen. Auch bieten sich<br />

bislang in den USA viel bessere Möglichkeiten<br />

für Exits.<br />

Immer mehr Start-ups nutzen<br />

die Möglichkeit, Produkte und<br />

<strong>Die</strong>nste durch Crowd-Finanzierung<br />

zu realisieren. Was halten<br />

Sie davon?<br />

Crowd-Funding eignet sich nur<br />

für best<strong>im</strong>mte Unternehmen, insbesondere<br />

für solche mit leicht verständlichen<br />

und B2C-Produkten –<br />

also Anwendungen für Endkunden.<br />

Neben dem Einsammeln von Geld<br />

kann Crowd-Funding gerade für<br />

diese Firmen auch als Marketinginstrument<br />

genutzt werden, beispielsweise<br />

zur Validierung des<br />

Produkt konzeptes und zum Adressieren<br />

neuer Kundengruppen.<br />

69


REPORT<br />

Martin Ostermayer, einer der CEOs von Shortcut Ventures<br />

„Der Unterschied zwischen Deutschland und dem Silicon Valley ist <strong>im</strong>mer noch<br />

gigantisch groß. So wird <strong>im</strong> Silicon Valley jedes Jahr zehn bis zwölf Mal so viel<br />

Geld von Risiko-Kapitalgebern in Start-ups investiert wie in Deutschland. <strong>Die</strong>s<br />

ermöglicht viel mehr und viel höhere Finanzierungsrunden und damit ein deutlich<br />

höheres Wachstumspotenzial für die Start-ups.“<br />

Stylemarks, Salonmeister, Reputami, Vigour,<br />

Frestyl, Qlearning und Contiam in<br />

Aussicht, die derzeit <strong>im</strong> Hubraum gefördert<br />

werden. Geplant ist die Unterstützung<br />

von bis zu zehn Newcomern pro<br />

Jahr, die jederzeit einsteigen können.<br />

Telefónica: 32 Millionen für Gründer<br />

Auch der spanische Telekom-Konzern<br />

Telefónica ist auf der Suche nach jungen<br />

Talenten und hat dazu vor drei Jahren ein<br />

Start-up-Programm namens Wayra aus<br />

dem Boden gestampft: Seitdem ist die<br />

Wayra-Akademie zu einem der weltweit<br />

größten Unterstützer für Existenzgründer<br />

gewachsen, mit Niederlassungen in<br />

zwölf Ländern Europas und Südamerikas.<br />

Aus der internationalen Denkfabrik<br />

gingen bislang knapp über 300 Start-ups<br />

hervor, 32 Millionen wurden bereits in<br />

jungen Firmen investiert, davon 49 Prozent<br />

in Europa. Seit zwei Jahren hat die<br />

Wayra-Akademie auch einen Sitz in<br />

Deutschland, und zwar unweit der<br />

Münchner Frauenkirche. Nach einem<br />

mehrstufigen Auswahlverfahren nehmen<br />

die besten Projekte an dem Förderprogramm<br />

teil. Wer die Prüfung besteht,<br />

kann mit einem schicken Arbeitsraum,<br />

Expertise sowie Finanzierungen von bis<br />

zu 40 000 Euro rechnen und erhält obendrein<br />

noch Zugang zum globalen Netzwerk<br />

von Telefónica. Bislang zählen unter<br />

anderem Naymit, ImmoMatch, Hapticom,<br />

Centersonic, Zyncd, VibeWrite,<br />

Becoacht und I-frontdesk zu den geförderten<br />

Projekten.<br />

Vodafone setzt auf Bildung<br />

Vodafone sieht vor allem <strong>im</strong> sozialen Bereich<br />

Handlungsbedarf: Laut der Vodafone<br />

Stiftung best<strong>im</strong>mt die Herkunft <strong>im</strong>mer<br />

noch die beruflichen Chancen. Seit 2003<br />

macht sich die Stiftung in den Bereichen<br />

Bildung, Integration und soziale Mobilität<br />

stark und befasst sich insbesondere<br />

mit den Aufstiegschancen von Kindern,<br />

Jugendlichen und jungen Erwachsenen<br />

aus sozial schwächeren Familien. Seit<br />

2012 ruft die Stiftung jährlich einen<br />

Wettbewerb aus, bei dem jungen Gründern<br />

mit sozialem Aspekt Fördermittel<br />

von bis zu 51 000 Euro winken.<br />

E-Plus hat bislang der Mutter KPN die<br />

Förderung junger Talente überlassen. <strong>Die</strong><br />

Garan Goodman, Academy Director Wayra Germany<br />

„Crowd-Investments sind eine sehr spannende<br />

Finanzierungsform, weil sie nicht nur Kapital<br />

bringen, sondern auch Marktforschung ermöglichen.<br />

Für den Lernstift von unserem<br />

Münchner Wayra-Start-up Vibewrite läuft momentan<br />

so eine Kampagne bei Seedmatch. In<br />

nur wenigen Wochen kamen dabei schon fast<br />

500 000 Euro von 500 Investoren zusammen.“<br />

Dr. Mark Speich, Geschäftsführer Vodafone Stiftung & Vodafone Institut<br />

„Vodafones Fokus in der Förderung junger<br />

Firmen liegt derzeit auf Sozialunternehmen.<br />

Das sind Akteure, die mit unternehmerischen<br />

Ansätzen gesellschaftlichen Wandel bewirken.<br />

<strong>Die</strong> Vodafone Stiftung fördert beispielsweise<br />

mit Act for Impact ein Programm, das sich an<br />

Sozialunternehmen aus den Bereichen soziale<br />

Mobilität und Bildung richtet.“<br />

unterstützt Risiko-Kapitalgeber Shortcut<br />

Ventures, der seit zwei Jahren von den<br />

Blau.de- und Handy.de-Gründern Dirk<br />

Freise, Martin Ostermayer und Thorsten<br />

Rehling geführt wird. Dabei investieren<br />

die Macher nur in die Bereiche, die sie<br />

genau kennen – Telekommunikation, Internet<br />

und Medien. Und das mit Erfolg:<br />

Vor zwei Jahren stiegen sie als Hauptinvestor<br />

be<strong>im</strong> spanischen Kommunikationsdienst<br />

Yuliop ein, der Skype und Co<br />

Konkurrenz macht. JOSEFINE MILOSEVIC<br />

70 10/2014


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wenn die Preisempfehlung<br />

mit 369 Euro verhältnismäßig<br />

hoch scheint. Doch keine Sorge:<br />

Im Web ist das gute Stück<br />

schon ab 300 Euro zu haben.<br />

Und dafür bekommt man keine<br />

Massenware, sondern ein<br />

ganz besonderes Smartphone<br />

serviert.<br />

Großes Kino<br />

Bereits die Verpackung kann<br />

sich sehen lassen: Statt in einem<br />

Karton wird das Idol Alpha<br />

in einer geprägten Metalldose<br />

ausgeliefert (siehe Seite<br />

74). <strong>Die</strong> ist wie das Testgerät<br />

in der Farbe „Soft Gold“ lackiert;<br />

alternativ ist das Phone<br />

auch in dem dunklen Farbton<br />

„Slate“ erhältlich.<br />

72 10/2014


SCHMUCKES<br />

DING<br />

Alcatel One Touch ist für seine attraktiven<br />

und günstigen <strong>Smartphones</strong> bekannt. Das<br />

brandneue Idol Alpha 6032X soll als echtes<br />

Designstück auch anspruchvollste Nutzer<br />

zufriedenstellen. Ob’s klappt?<br />

Das Menü ist auf vier Ebenen prall<br />

gefüllt und bietet sehr viele vorinstallierte<br />

Apps aus allen Bereichen.<br />

So weit, so gut – aber<br />

die Verpackung verschwindet<br />

schnell <strong>im</strong> Schrank. Kann das<br />

Idol Alpha haptisch halten,<br />

was die feine Dose verspricht?<br />

Es kann: Das UMTS-Modell<br />

gefällt mit flacher Bauform,<br />

sehr schmalen Displayrändern<br />

und einem Geräterahmen<br />

aus Metall. Optisches<br />

Highlight sind die ober- und<br />

unterhalb des Displays eingefügten<br />

durchsichtigen Elemente,<br />

die je nach Anwendung<br />

auch beleuchtet werden.<br />

Im unteren Teil sind die Symbole<br />

für die darüberliegenden<br />

Sensortasten mit den Android-eigenen<br />

Funktionen zu sehen.<br />

Ein dickes Lob geht also<br />

an die Designer – da stört es<br />

auch nicht, dass die Rückseite<br />

aus Kunststoff besteht.<br />

Strahlendes Display<br />

Neben der schönen Optik des<br />

Idol Alpha sticht, <strong>im</strong> wahrsten<br />

Sinne des Wortes, vor allem<br />

das tolle Display heraus. <strong>Die</strong><br />

Anzeige misst 4,7 Zoll in der<br />

Diagonalen und löst mit 720 x<br />

1280 Pixeln in HD auf. Auch<br />

die Pixeldichte von 313 ppi<br />

kann sich sehen lassen. Dazu<br />

gesellt sich eine fantastische<br />

Helligkeit von 450 cd/m 2 , die<br />

das Idol Alpha auch zum Einsatz<br />

<strong>im</strong> Freien prädestiniert.<br />

<strong>Die</strong> Darstellung ist durch die<br />

Bank brillant und kontraststark,<br />

die Inhalte werden zudem<br />

recht natürlich wiedergegeben.<br />

Flott, aber mit Mankos<br />

Doch leider ist nicht alles<br />

Sonnenschein. Über den fest<br />

verbauten Akku und den nicht<br />

erweiterbaren Speicher kann<br />

man sicherlich noch hinwegsehen,<br />

schließlich bringt das<br />

Idol Alpha über 12 GB freien<br />

Nutzerspeicher mit. Doch<br />

dass für den Kopfhörerbetrieb<br />

ein Adapter von Micro-USB<br />

auf eine Klinkenbuchse benötigt<br />

wird, dürfte die Leidensfähigkeit<br />

mancher Nutzer<br />

doch überstrapazieren. Da<br />

hilft es auch nichts, dass der<br />

entsprechende Adapter zusammen<br />

mit einem dumpf<br />

klingenden In-Ear-Headset<br />

zum Lieferumfang gehört.<br />

Lücken gibt es auch in<br />

der Disziplin Connectivity zu<br />

entdecken, denn mit LTE und<br />

NFC kann das Idol Alpha<br />

nicht dienen. Dafür überzeugt<br />

die Performance, denn der<br />

1,2 GHz schnelle Quad-Core-<br />

Prozessor MT6589 aus dem<br />

Hause Mediatek sorgt in Verbindung<br />

mit dem 1 GB großen<br />

Arbeitsspeicher für ein flottes<br />

Bedientempo ohne großartige<br />

Wartepausen. Da kommt <strong>im</strong><br />

Alltag auch ohne High-End-<br />

Plattform richtig Freude auf.<br />

Lichtblick: die Kamera<br />

Einen richtig guten Eindruck<br />

konnte zudem die 13-Megapixel-Kamera<br />

<strong>im</strong> Test hinterlassen.<br />

Bei guten Lichtverhältnissen<br />

schießt sie richtig<br />

feine Bilder und bietet neben<br />

Mit One-Touch-Sicherung lassen<br />

sich Backups auf dem Gerät oder in<br />

Clouddiensten erstellen.<br />

<strong>Die</strong> Beleuchtung der Plexiglaselemente<br />

lässt sich <strong>im</strong> Einstellungsmenü<br />

konfigurieren.<br />

73


SMARTPHONES<br />

Edler Auftritt:<br />

Das Idol Alpha<br />

wird in einer<br />

schicken<br />

Metalldose<br />

ausgeliefert.<br />

einem Fotolicht und einem<br />

Autofokus auch eine flotte<br />

Auslösezeit für Schnappschüsse.<br />

Dazu gibt es einen<br />

HDR- sowie einen Panorama-<br />

Modus, Videos werden in<br />

Full-HD-Auflösung aufgezeichnet.<br />

Schwache Laborergebnisse<br />

Weniger überzeugend sind die<br />

Ergebnisse aus dem <strong>connect</strong>-<br />

Labor – hier musste das Idol<br />

Alpha reichlich Federn lassen.<br />

Während die Gesprächszeiten<br />

mit bis zu 17:32 Stunden <strong>im</strong><br />

GSM-Betrieb und knapp sieben<br />

Stunden <strong>im</strong> UMTS-Einsatz<br />

noch richtig gut sind, fällt<br />

die Ausdauer <strong>im</strong> praxisnahen<br />

Mischbetrieb mit etwas über<br />

fünf Stunden schwach aus und<br />

ist wohl ein Tribut an das<br />

hell leuchtende Display. <strong>Die</strong><br />

Akus tik ist zudem in beiden<br />

Richtungen etwas verrauscht<br />

und die Sende- sowie Empfangsqualität<br />

sowohl bei GSM<br />

als auch bei UMTS nur befriedigend.<br />

Mehr Schein als sein<br />

In der Summe kann das Idol<br />

Alpha 6032X von Alcatel One<br />

Touch leider nur bedingt überzeugen.<br />

Das tolle Design und<br />

das hervorragende Display<br />

wiegen die Schwächen bei der<br />

Ausstattung und den Laufzeiten<br />

für anspruchsvolle Anwender<br />

nicht auf. Wer jedoch<br />

kompromissbereit ist und ein<br />

optisch wirklich attraktives<br />

Smartphone mit dem besonderen<br />

Kick sucht, sollte sich<br />

das Idol Alpha einmal näher<br />

anschauen. MICHAEL PEUCKERT<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

Alcatel<br />

One Touch<br />

Modell<br />

Idol Alpha<br />

6032X<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.2.2<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Mediatek<br />

MT6589/4/1200<br />

interner Speicher (MB) 12420<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

Í<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

SIM-Format/Dual-SIM<br />

Mikro-SIM/Í<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Í<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Å/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UMTS 900/2100<br />

Å/Å<br />

LTE<br />

Í<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/11,5<br />

WLAN-Standard<br />

802.11b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Å/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Í/Å<br />

USB/Massenspeicher/Ladefunktion<br />

Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/4,7<br />

Auflösung (Pixel) 720 x 1280<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

optional/Í<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-Liste<br />

Å<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Í/Í<br />

Excel betrachten/bearbeiten<br />

Í/Í<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Í/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Í/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Å/Å<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Í<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/13,4<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Google Maps<br />

Navigation/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MESSWERTE<br />

MARKE<br />

Modell<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

ABSTRAHL-<br />

DIAGRAMM<br />

Wie gut ein Smartphone Signale<br />

in welche Richtung strahlt, zeigen<br />

Abstrahldiagramme, bei denen<br />

Rot die höchsten Pegel repräsentiert,<br />

Grün mittlere und Blau die<br />

niedrigsten.<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE<br />

Alcatel<br />

Modell<br />

One Touch Idol<br />

Alpha 6032X<br />

Preis (Euro) 1 369<br />

AUSDAUER max. 125 gut (94)<br />

Ausdauer Gespräch 35 32<br />

Ausdauer Display-Betrieb 90 62<br />

AUSSTATTUNG max. 175 befriedigend (114)<br />

System und Lieferumfang 65 32<br />

Display 40 31<br />

Connectivity 20 12<br />

Telefon und PIM 10 10<br />

Messaging und Office 10 6<br />

Web-Browser 10 9<br />

Kamera 10 6<br />

Musik und Video 5 5<br />

Navigation 5 3<br />

HANDHABUNG max. 75 gut (61)<br />

Handlichkeit 40 35<br />

User Interface 20 14<br />

Verarbeitungsqualität 15 12<br />

MESSWERTE max. 95 befriedigend (68)<br />

Akustik-Messungen Senden 30 22<br />

Akustik-Messungen Empfangen 20 16<br />

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 10<br />

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 20<br />

URTEIL max. 500<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

Alcatel<br />

One Touch Idol<br />

Alpha 6032X<br />

GSM 900<br />

GSM 1800<br />

UMTS<br />

GSM/UMTS<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 21,9 24,0 16,5<br />

Empfindlichkeit (dBm) -90 -103 -103<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,62/0,575<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 9,5/17,5 9,4/17,5<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 2,9<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,1<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (Stunden) 14:07 17:32 6:58<br />

typ. Ausdauer (Stunden) 5:05<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 450<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 140 x 67 x 8<br />

Gewicht (Gramm) 120<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

337<br />

befriedigend<br />

74 10/2014


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SMARTPHONES<br />

Samsung<br />

Galaxy K Zoom<br />

Preis: 519 Euro<br />

Maße: 138 x 71 x 20-40<br />

mm; 200 Gramm<br />

sehr gute 20-Megapixel-<br />

Kamera mit 10-fach<br />

optischem Zoom und<br />

Xenon-Fotoblitz<br />

brillantes, kontrastreiches<br />

AMOLED<br />

HD-Display<br />

gute Performance<br />

dank 6-Kern-Prozessor<br />

und 2 GB-RAM<br />

variable Connectivity<br />

inklusive LTE Kat. 4,<br />

HSPA+, WLAN, NFC,<br />

Bluetooth 4.0<br />

überzeugende<br />

Mess- und<br />

Ausdauerwerte<br />

austauschbarer Akku<br />

Micro-SD-Kartenslot<br />

hohes Gewicht<br />

umständ liches<br />

Handling<br />

8 GB Flash-Speicher<br />

Kamera-Phone lässt<br />

sich zum Fotografieren<br />

nicht aufstellen<br />

76 10/2014


ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE<br />

BILD-<br />

GEWALTIG<br />

Android-Phone und echte Fotokamera<br />

in einem: Das Samsung<br />

Galaxy K Zoom bewegt sich in<br />

beiden Welten. Fragt sich nur, wie<br />

souverän? Hier gibt’s die Antwort.<br />

Fotos: © Banana Republic Images – shutterstock.de<br />

S<br />

ehen, fotografieren und<br />

die Freunde ohne Umweg<br />

und Verzögerung an den<br />

neuesten Erlebnissen teilhaben<br />

lassen: Kommunikative<br />

Weltenbummler machen sich<br />

mit einem Universaltool wie<br />

dem Galaxy K Zoom das (Nomaden-)Leben<br />

leichter. Das<br />

Gerät tritt in die Fußstapfen<br />

des Galaxy S4 Zoom, in dem<br />

Samsung ebenfalls Kompaktkamera<br />

und Android-Smartphone<br />

ve reint hat.<br />

Optisch näher am Phone<br />

Das robuste, 200 Gramm<br />

schwere Gehäuse ähnelt jetzt<br />

mehr einem Smartphone denn<br />

einer Digitalkamera. Für den<br />

– bei deaktivierter Optik –<br />

rund zwei Zent<strong>im</strong>eter starken<br />

Body und das höhere Gewicht<br />

entschädigen feine Kamerakomponenten,<br />

die in der<br />

Smartphone-Welt ihresgleichen<br />

suchen. Zu den Highlights<br />

zählt das Samsung-eigene<br />

Zoomobjektiv, das von<br />

der 24-mm-Weitwinkeleinstellung<br />

bis zum Telebereich<br />

(240 mm) alle Brennweiten<br />

abdeckt.<br />

10-fach optischer Zoom<br />

Im Unterschied zu Digitalzooms<br />

fängt eine Kamera mit<br />

optischer Vergrößerung weiter<br />

entfernte Motive ohne<br />

Interpolationstricks in bester<br />

Qualität ein – vorausgesetzt,<br />

das Kameraauge hat freie<br />

Sicht. Denn da sich die mechanische<br />

Objektivabdeckung<br />

hinter Glas befindet, erhöht<br />

sich die Anfälligkeit für Fingerabdrücke.<br />

Der 1/2,3-Zollgroße<br />

Backlight-CMOS-Sensor<br />

spendiert Fotos effektiv<br />

20,2 Millionen Bildpunkte.<br />

Im 16:9-Format bleiben <strong>im</strong>mer<br />

noch satte 15,1 Megapixel<br />

übrig. Eine aufwendige<br />

optische Bildstabilisierung<br />

versucht, eine unruhige Kameraführung<br />

durch Korrekturen<br />

<strong>im</strong> Objektiv auszugleichen.<br />

Anstelle eines LED-<br />

Lämpchens bringt ein leistungsfähiger<br />

Xenonblitz Licht<br />

ins Dunkel. Videoaufnahmen,<br />

die <strong>im</strong> Full-HD-Format mit<br />

bis zu 60 Bildern pro Sekunde<br />

möglich sind, müssen ohne<br />

die Lichtquelle auskommen.<br />

Famose Fotoaufnahmen<br />

Und wie sieht’s mit der<br />

Bildqualität aus? Gut. Für eine<br />

Smartphone-Kamera sogar<br />

sehr gut. <strong>Die</strong> Probeaufnahmen<br />

brillierten mit satten,<br />

überaus realistischen Farben.<br />

Anvisierte Motive wurden<br />

präzise und klar abgelichtet.<br />

Zoom, Autofokus und Auslöser<br />

arbeiteten fix. Tiefenschärfe<br />

und die Detailtreue<br />

überzeugten insgesamt, auch<br />

wenn in der Weitwinkeleinstellung<br />

die Schärfe <strong>im</strong> Bereich<br />

der Fotoecken merklich<br />

abnahm. Innenaufnahmen mit<br />

Blitz gerieten rauscharm,<br />

farbstark und klar. Damit ist<br />

das Galaxy K Zoom ein heißer<br />

Tipp für alle fotoverrückten<br />

Smartphone-Fans.<br />

Abzüge <strong>im</strong> Handling<br />

Das stärkste Argument für die<br />

Trennung von Kompaktkamera<br />

und Handy ist die einfachere<br />

Handhabung. Ein Smartphone<br />

liegt mit seinem schmalen<br />

Rahmen einfach nicht so<br />

gut und sicher in der Hand wie<br />

eine Kamera. Zum Fotografieren<br />

mit Selbstauslöser lässt<br />

sich der Allrounder nicht auf<br />

eine ebene Fläche stellen.<br />

Und auch das Zoomen fällt<br />

mit einem grif figen Hebel<br />

leichter als die Optik mit Displayberührungen<br />

oder über<br />

die Lautstärkewippe in Position<br />

zu bringen. Gewicht und<br />

der außermittige Schwerpunkt<br />

machen sich auch bei der<br />

Handybedienung bemerkbar.<br />

Ansonsten überzeugt der<br />

Auftritt des Multitalents als<br />

Smartphone. Der austauschbare<br />

2430 mAh starke Lithium-Ionen-Akku<br />

hält unter<br />

praxisnahen Laborbedingungen<br />

knapp sieben Stunden<br />

durch. Reisefreudige werden<br />

zudem den leicht erreichbaren<br />

Steckplatz für eine Micro-<br />

77


SMARTPHONES<br />

KNIPSEN FÜR ANSPRUCHSVOLLESVOLLE<br />

Ambitionierte Smartphone-Fotografen finden <strong>im</strong> Samsung<br />

Galaxy K Zoom vielfältige und nützliche Extras.<br />

Fit für den entscheidenden Moment: <strong>Die</strong> Kamera<br />

erwacht durch gleichzeitiges Drücken<br />

der Lautstärketaste und des separaten Auslöseknopfs<br />

direkt aus dem Standby-Modus<br />

und ist so relativ zügig bereit. Welchen Bildbereich der Autofokus<br />

scharf stellen soll, lässt sich mit einer Fingerberührung<br />

<strong>im</strong> Display leicht festlegen.<br />

Ein weiterer Fingertipp erzeugt einen<br />

schnappschusszweiten<br />

Rahmen. Vorteil: Fokussierung und<br />

Belichtung können dann für beide Bereiche<br />

getrennt opt<strong>im</strong>iert werden (Bild unten links).<br />

Was geht noch? Viel mehr! Der Modus-<br />

Button führt direkt zu den ausgewählten Favoriten<br />

unter den insgesamt 27 Programmvarianten,<br />

die meist mit geringem Aufwand<br />

die passenden Bildeinstellungen für typische<br />

Motive und Aufnahmesituationen bereitstellen.<br />

Bei Bedarf fängt anstelle der 2-Megapixel-Frontkamera<br />

die Hauptkamera hochauflösende<br />

Selfies ein. Dazu legt man <strong>im</strong><br />

Display den Bildbereich fest, in dem das<br />

Wahre Größe: Im Unterschied zu den<br />

Digitalzooms gängiger Smartphone-<br />

Kameras vergrößert das optische<br />

10-fach-Zoomobjektiv die<br />

Motive, ohne dass Details<br />

und Bildqualität auf<br />

der Strecke<br />

bleiben.<br />

Selbstporträt abgebildet werden soll, und<br />

richtet das rückseitige Zoomobjektiv anschließend<br />

auf sich aus. Erkennt die Kamera<br />

ein Gesicht, herrscht „Selfie -Alarm“ und die<br />

Serienaufnahme startet automatisch. Wichtig<br />

dabei: locker bleiben und schön lächeln.<br />

Von den drei Aufnahmen speichert man einfach<br />

das Selbstbildnis seiner Wahl – fertig.<br />

Versierte Fotografen können<br />

Verschlusszeit, Blende,<br />

Empfindlichkeit (ISO) und mehr von<br />

Hand einstellen. Selbst die Messbereiche für<br />

die Fokussierung und Belichtung sind <strong>im</strong><br />

Manuell- oder Programm-Modus anpassbar<br />

(Bild rechts). Da mag sich die Frage stellen,<br />

ob das nicht des Guten zu viel ist? Antwort:<br />

nein. In den Einstellungen kann man bevorzugte<br />

Fotofunktionen mit dem Finger auf die<br />

Shortcut-Leiste am Displayrand ziehen und<br />

diese dann später be<strong>im</strong> Fotografieren direkt<br />

abrufen. Über solche Möglichkeiten der<br />

Vorauswahl bleibt trotz Funktionsvielfalt die<br />

Bedienung übersichtlich.<br />

SD-Karte schät zen. <strong>Die</strong> ist<br />

auch nötig: Der frei verfügbare<br />

Speicher fasst nur 4,8 GB.<br />

Starke Performance<br />

Für prompte Reaktionen und<br />

flott laufende Apps sorgen die<br />

hauseigene Hexa-Core-Prozessoreinheit<br />

Exynos 5260<br />

mit zwei Cortex A15- und vier<br />

A7-Kernen sowie 2 GB Arbeitsspeicher.<br />

<strong>Die</strong> Leistungsreserven<br />

sind so hoch, dass<br />

das Galaxy K Zoom nur von<br />

wenigen High-Performern<br />

wie dem Galaxy S5 übertroffen<br />

wird. Das 12,2-cm-<br />

AMOLED-Display begnügt<br />

sich mit HD-Auflösung (720<br />

x 1280 Pixel), beeindruckt mit<br />

satt leuchtenden Farben und<br />

einer sauberen Darstellung.<br />

Mit einem Dunkelkontrast<br />

von 1:2950 und einer Helligkeit<br />

von 344 cd/m 2 hat sich die<br />

Anzeige <strong>im</strong> Vergleich zum<br />

Vorgänger klar verbessert.<br />

Den Software-Unterbau<br />

bilden Android 4.4.2 und die<br />

Samsung-Benutzeroberfläche<br />

Touchwiz. Google Maps Navigation<br />

weist Globetrottern<br />

auf fremdem Terrain den Weg.<br />

Dropbox- und Drive-App ermöglichen<br />

den Datentausch<br />

in der Cloud. Für Videochats<br />

in der Google-Community<br />

steht Hangouts bereit. Und<br />

falls auf Tour Langeweile aufkommt,<br />

glänzt das K Zoom<br />

als klangstarker Musikus.<br />

Hervorragende Connectivity<br />

LTE der Kategorie 4 mit Brutto-Download-Datenraten<br />

bis<br />

150 Mbit/s, der 3G-Turbo<br />

HSPA+ und WLAN in den<br />

Standards 802.11a/b/g/n bringen<br />

den Datenaustausch via<br />

Funk in Fahrt. Auch die Messexpedition<br />

ins <strong>connect</strong>-Labor<br />

war von Erfolg gekrönt: <strong>Die</strong><br />

Sende- und Empfangsleistungen<br />

überzeugten <strong>im</strong> 2G-, 3Gund<br />

4G-Netz. Ausgewiesene<br />

Schwächen? Fehlanzeige.<br />

Das top ausgestattete, tadellos<br />

verarbeitete Samsung Galaxy<br />

K Zoom hat eine Menge<br />

auf dem Kasten. Dem exotischen<br />

Multitalent die Handhabung<br />

anzukreiden, ist berechtigt,<br />

aber exklusiven Vorzügen<br />

wie dem optischen<br />

10-fach-Zoom geschuldet.<br />

Man kann eben nicht alles haben<br />

– hier aber bekommt man<br />

sehr viel. JOACHIM BLEY<br />

78 10/2014


Vor-Ort-Bildaufbereitung: Im mobilen<br />

„Fotostudio“ kann jeder seine Aufnahmen<br />

auf Vordermann bringen.<br />

Wechselkurs: <strong>Die</strong> zuletzt genutzten<br />

Anwendungen sind dank App-Switcher<br />

nur einen Fingertipp entfernt.<br />

Direkt ans Ziel: <strong>Die</strong> Touchwiz-Toolbox<br />

(links) und Webbrowser-Tabs<br />

(rechts) erleichtern die Bedienung.<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

Samsung<br />

Galaxy<br />

Modell<br />

K Zoom<br />

(SM-C115)<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.4.2<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Samsung Exynos<br />

5260/6/1700<br />

interner Speicher (MB) 4880<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

MicroSD<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

SIM-Format/Dual-SIM<br />

Mikro-SIM/Í<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Å<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Å/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UMTS 900/2100<br />

Å/Å<br />

LTE 800/1800/2600<br />

Å/Å/Å<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11a/b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Í/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Å/Å<br />

USB/Massenspeicher/Ladefunktion<br />

Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) OLED/4,8<br />

Auflösung (Pixel) 720 x 1280<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

optional/Å<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-Liste<br />

Í<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Å/Í<br />

Excel betrachten/bearbeiten<br />

Å/Í<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Í/Í<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/20,2<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Google Maps<br />

Navigation/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MESSWERTE<br />

MARKE<br />

Modell<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

GSM 900<br />

LTE 800<br />

GSM 1800<br />

LTE 1800<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE<br />

Samsung<br />

Modell<br />

Galaxy K Zoom<br />

(SM-C115)<br />

Preis (Euro) 1 519<br />

AUSDAUER max. 125 sehr gut (107)<br />

Ausdauer Gespräch 35 35<br />

Ausdauer Display-Betrieb 90 72<br />

AUSSTATTUNG max. 175 gut (144)<br />

System und Lieferumfang 65 46<br />

Display 40 35<br />

Connectivity 20 19<br />

Telefon und PIM 10 9<br />

Messaging und Office 10 8<br />

Web-Browser 10 9<br />

Kamera 10 10<br />

Musik und Video 5 5<br />

Navigation 5 3<br />

HANDHABUNG max. 75 mangelhaft (34)<br />

Handlichkeit 40 7<br />

User Interface 20 14<br />

Verarbeitungsqualität 15 13<br />

MESSWERTE max. 125 sehr gut (107)<br />

Akustik-Messungen Senden 30 23<br />

Akustik-Messungen Empfangen 20 17<br />

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 12<br />

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 27<br />

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 28<br />

URTEIL max. 500<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

Samsung<br />

Galaxy K Zoom<br />

(SM-C115)<br />

UMTS<br />

LTE 2600<br />

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung<br />

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot<br />

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und<br />

Blau die niedrigsten.<br />

GSM/UMTS<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,0 22,4 17,9<br />

Empfindlichkeit (dBm) -100 -103 -106<br />

LTE<br />

LTE 800 LTE1800 LTE2600<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 18,6 16,9 19,1<br />

Empfindlickeit (dBm) -96, -97, -91,<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,67/0,404<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 10,5/22,3 10,4/22,0<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,3<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,7<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 4/4 5/4<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (Stunden) 20:46 24:44 7:46<br />

typ. Ausdauer (Stunden) 6:52<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 344<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 138 x 71 x 20<br />

Gewicht (Gramm) 200<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

392<br />

gut<br />

79


TARIFE<br />

Premium<br />

NUR DAS<br />

BESTE<br />

Wer in Sachen Mobilfunk up to date<br />

sein will, braucht neben dem neuesten<br />

Smartphone auch einen leistungsfähigen<br />

Tarif. Wir haben die Premium-<br />

Angebote der Mobilfunker verglichen.<br />

80 10/2014


H<br />

eute zählt neben Armani-Anzug, American<br />

Express Gold Card und Sportwagen auch<br />

das Smartphone zum Statussymbol. Wer etwas<br />

auf sich hält, will keine lahme Krücke, sondern<br />

das aktuellste <strong>Top</strong>modell in der Tasche haben.<br />

Und wenn Geld keine Rolle spielt, sollte man<br />

auch in Sachen Tarif nur das Beste wählen.<br />

Telekom am schnellsten<br />

Erste Anlaufstelle sind hier die Netzbetreiber:<br />

Wer bei der Telekom be<strong>im</strong> Monatspreis nicht<br />

sparen will, kann sich in den Complete-Comfort-Tarifen<br />

über ein üppiges Datenvolumen,<br />

jede Menge Inklusiv-Einheiten für Sprache,<br />

SMS und den Auslandseinsatz sowie eine Hotspot-Flat<br />

für das drahtlose Surfen an den 12 000<br />

Telekom-WLAN-Hotspots freuen. Eine feine<br />

Sache, schließlich treibt der Marktführer als einer<br />

der wenigen Anbieter das öffentliche WLAN<br />

massiv voran. Doch neben WLAN setzen die<br />

Bonner vor allem auf die schnelle Datentechnik<br />

LTE: So braust man schon <strong>im</strong> Tarif Complete<br />

Comfort L für knapp 50 Euro pro Monat mit<br />

bis zu 50 Mbit/s über die Datenautobahn. Wer’s<br />

noch schneller will, kann be<strong>im</strong> Pre mium-<br />

Angebot das Gaspedal ganz durch treten und ist<br />

mit bis zu 150 Mbit/s unterwegs. Damit offeriert<br />

der TK-Riese in puncto Highspeed das schnellste<br />

Tempo – verlangt dafür aber auch 150 Euro<br />

pro Monat.<br />

580 Mbit/s mit LTE Advanced<br />

Dabei bleibt es nicht, wie Telekom-Technik-<br />

Chef Bruno Jakobfeuerborn <strong>im</strong> Februar dieses<br />

Jahres <strong>im</strong> rheinhessischen Alzey demonstrierte:<br />

Im Feldversuch jagte der Großkonzern dank<br />

der LTE-Advanced-Technik, die 4G-Frequenzen<br />

mit 1800 und 2600 MHz sowie Mehrantennen-<br />

Technik bündelt, Daten mit bis zu 580 Mbit/s<br />

über sein leistungsstarkes Netz. <strong>Die</strong> Bonner streben<br />

die Technologie-Führerschaft an und planen,<br />

sofern die Handy-Hersteller mitspielen und<br />

entsprechende Modelle liefern, ihr Netz möglichst<br />

schnell mit der Nachfolgetechnik auszustatten<br />

– und zwar weltweit. Derweil hält sich<br />

der D-Netz-Riese be<strong>im</strong> LTE-Ausbau nicht zurück<br />

und deckt mittlerweile 77 Prozent der Bevölkerung<br />

ab, rund 63 Millionen Menschen.<br />

Auch Vodafone will dem rasant steigenden<br />

Datenhunger mit dem schnellen Ausbau seines<br />

4G-Netzes beikommen und versorgt mittlerweile<br />

70 Prozent der Bundesrepublik mit LTE. Auch<br />

mit ihren LTE-Tarifen stehen die Düsseldorfer<br />

leistungsmäßig und preislich der Bonner Konkurrenz<br />

nicht nach und offerieren für ihre High-<br />

End-Klientel viele Extras für viel Geld: So sind<br />

etwa <strong>im</strong> Paket Vodafone Red Black für mindestens<br />

160 Euro pro Monat neben Sprach- und<br />

SMS-Pauschalen, üppigen 30 GB mit bis zu 100<br />

Mbit/s auch zwei Multi-SIM-Karten inklusive,<br />

mit denen der Kunde neben dem Smartphone<br />

auch sein Tablet unterwegs ins Web bringen<br />

kann. Obendrauf gibt’s jeden Monat 1 GB<br />

Daten volumen fürs EU-Ausland und die<br />

Schweiz. In puncto schnelles Internet <strong>im</strong> Ausland<br />

gibt die britische Mutter Gas: So will Vodafone<br />

weltweit das größte LTE-Roaming-Netz<br />

errichten und bietet seinen deutschen LTE-Nutzern<br />

schon jetzt Highspeed ohne Aufpreis in<br />

Portugal, Spanien, Italien, Griechenland, den<br />

Niederlanden und Großbritannien an. Bald sollen<br />

weitere Länder folgen.<br />

E-Netzbetreiber hinken hinterher<br />

Auch die E-Netz-Betreiber haben für ambitionierte<br />

Nutzer entsprechende Angebote <strong>im</strong> Portfolio.<br />

Dabei sind sie günstiger als die D-Netz-<br />

Konkurrenz, allerdings fällt das Leistungsspektrum<br />

auch geringer aus: So bietet Base in seinem<br />

teuersten All-in-Plus-Tarif magere 2 Gigabyte<br />

mit derzeit bis zu 42 Mbit/s, und auch das nur bis<br />

Ende des Jahres. Zudem haben die Düsseldorfer<br />

seit März dieses Jahres LTE für alle ihre Vertrags-<br />

und Prepaid-Nutzer ohne Aufpreis freigeschaltet.<br />

Doch den Ausbau des Datenturbos forciert<br />

der E-Netz-Betreiber nicht flächendeckend,<br />

sondern punktuell in ausgewählten Ballungs<br />

räumen. Dafür kostet das Base-LTE-Premium-<br />

Bundle inklusive Musikstreaming-Flat auch nur<br />

40 Euro pro Monat. Nicht eben kundenfreund-<br />

Fotos: © Felix Mizioznikov, Goodluz – shutterstock.com<br />

81


TARIFE<br />

Alle Angaben ohne Gewähr. 1 An den 12 000 deutschen Telekom-Hotspots. 2 Bis zu drei SIM-Karten für eine Rufnummer erhältlich. 3 Preis pro Karte/Monat. 4 Ab<br />

50 MB wird bis zum Ablauf der sieben Tage gedrosselt. 5 Pro Minute. 6 Pro SMS. 7 Pro MB. 8 Auslands-Option gilt auch für die Schweiz. 9 Für abgehende Gespräche<br />

werden die <strong>im</strong> jeweiligen Tarif gültigen Inklusivminuten angerechnet. Nach deren Verbrauch wird mit 29 ct/Min abgerechnet, zzgl. 75 Cent Ver bindungsgebühr pro<br />

Gespräch. 10 Preis gilt ab der 61. Minute. Bis zur 60. Minute sind die Gespräche gratis, es fällt nur die Verbindungsgebühr von 75 Cent an. 11 Für zzgl. 5 Euro pro<br />

Monat oder 19,95 Euro für 4 Wochen können Telekom-Kunden ihre nationale Sprach-, SMS-, und Datenflat auch <strong>im</strong> EU-Ausland nutzen. 12 Bis zwei SIM-Karten<br />

inklusive. 13 Der Kunde kann alle zwölf Monate ein neues Smartphone erhalten. 14 500 MB. 15 Gilt in den EU-Ländern, der Schweiz und der Türkei. 16 Vodafone-Redlich<br />

ist dagegen die Datenautomatik,<br />

die der Mobilfunker<br />

neuerdings in seinen Base-Tarifen<br />

einsetzt: So wird<br />

nach Verbrauch des Volumens<br />

nicht gedrosselt, sondern automatisch<br />

um 100 MB erhöht<br />

– wofür Base zwei Euro kassiert.<br />

Geschieht dies in drei<br />

aufeinanderfolgen den Monaten,<br />

wird der Kunde, sofern er<br />

die Automatik nicht per Hotline<br />

abbestellt, automatisch in<br />

den nächsthöheren Datentarif<br />

eingestuft. Das wird nicht jeden<br />

erfreuen.<br />

Da ist der angehende Eigner<br />

O2 transparenter: Ist das<br />

Highspeed-Volumen vor Monatsende<br />

verbraucht, kann der<br />

Kunde auf Wunsch abhängig<br />

vom verbleibenden Zeitraum<br />

für einen geringen Aufpreis<br />

weiter ungedrosselt bis Monatsende<br />

surfen. Auch sonst<br />

haben die Münchner für ihre<br />

zahlungskräftigere Klientel in<br />

ihren Blue-All-in-Tarifen ein<br />

ordentliches Paket geschnürt.<br />

Allerdings hinken sie in Sachen<br />

Tempo und LTE-Ausbau<br />

den D-Netz-Riesen hinterher.<br />

Highspeed be<strong>im</strong> Discounter<br />

Wer ohne die neueste Datentechnik<br />

auskommt, ist auch<br />

bei den Alternativanbietern<br />

recht schnell unterwegs: Allen<br />

voran mit 1&1, die bis<br />

zu 4 GB mit bis zu 42 Mbit/s<br />

für ihre Premium-Klientel offerieren<br />

und ihre Smartphone-Bundles<br />

neuerdings nicht<br />

nur <strong>im</strong> Vodafone-, sondern<br />

auch <strong>im</strong> E-Plus-Netz anbieten<br />

– hier für einen geringeren<br />

Monatspreis. Auch S<strong>im</strong>yo,<br />

Deutschland-SIM oder Fyve<br />

gehören nicht zu der langsamen<br />

Truppe und offerieren<br />

üppiges Highspeed-Volumen<br />

günstig und ohne Vertragsbindung.<br />

JOSEFINE MILOSEVIC<br />

82 10/2014<br />

NETZBETREIBER<br />

DEUTSCHE TELEKOM<br />

TARIF<br />

Complete Comfort<br />

L XL XXL Premium<br />

Monatspreis ohne/mit Smartphone ab 50,37 € / ab 52,95 € ab 57,57 € / ab 61,95 € ab 71,97 € / ab 84,96 € 149,95 € 13 / Í<br />

Sprachflat in alle Netze Å Å Å Å<br />

SMS-Flat Å Å Å Å<br />

Datenflat Å Å Å Å<br />

Datentempo für Download 50 Mbit/s 100 Mbit/s 150 Mbit/s 150 Mbit/s<br />

Datentempo für Upload 10 Mbit/s 10 Mbit/s 10 Mbit/s 50 Mbit/s<br />

Datendrosselung ab 1 GB 2 GB 5 GB 20 GB<br />

Preis für Highspeed-Upgrade pro Monat 500 MB für 4,95 € 500 MB für 4,95 € 500 MB für 4,95 € 500 MB für 4,95 €<br />

Hotspot-Flat Å 1 Å 1 Å 1 Å 1<br />

VoIP-Nutzung erlaubt Å Å Å Å<br />

Multi-SIM 2 4,95 € 3 Å 12 Å 12 Å 12<br />

Festnetznummer für<br />

günstige Erreichbarkeit inklusive<br />

Í Í Í Í<br />

Datennutzung <strong>im</strong> EU-Ausland<br />

Travel & Surf Weekpass EU:<br />

4 mal 7 Tage Datennutzung <strong>im</strong> Jahr inklusive 4 Travel & Surf Weekpass EU:<br />

8 mal 7 Tage Datennutzung <strong>im</strong> Jahr inklusive 4<br />

Datennutzung in der<br />

restlichen Welt<br />

Í Í Í Í<br />

Inklusivminuten <strong>im</strong> EU-Ausland Í 50 100 250<br />

Inklusiv-SMS <strong>im</strong> EU-Ausland Í Í Í 1000<br />

Inklusivminuten ins Ausland Í Í Í 1000<br />

Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate<br />

Preise <strong>im</strong> EU-Ausland<br />

eigene Anrufe 5 /ankommende Anrufe 5 /SMS 6 /Daten 7<br />

spezielle Auslandsoptionen<br />

22 ct / 5 ct /7 ct/ 23 ct<br />

Smart Traveller 8;9<br />

29 ct 9 /19 ct 10 /9 ct<br />

Travel & Surf 8<br />

Daypass M 50 MB 2,95 € / Tag<br />

Weekpass 150 MB 14,95 € / 7 Tage<br />

All Inklusive ab 5 €/ Monat 11<br />

Call Smart Traveller<br />

120 Minuten für 12,95 €<br />

240 Minuten für 19,95 €<br />

ALTERNATIV-ANBIETER CONGSTAR DEUTSCHLAND SIM<br />

TARIF Flat L<br />

Allnet Flat 1000 2000<br />

Handynetz Telekom O2/Vodafone O2/Vodafone<br />

Monatspreis 29,95 € 19,95 € (<strong>im</strong> O2-Netz)/27,95 € (<strong>im</strong> Vodafone-Netz) 24,95 €<br />

Inklusiv-Minuten Í Í Í<br />

Inklusiv-SMS Í Í Í<br />

Folgepreis für Anrufe/SMS Í Í/ Í Í/ Í<br />

Sprachflat in alle Netze Å Å Å<br />

SMS-Flat Å Å Å<br />

Datenflat/Datendrosselung ab Å/ 1 GB Å/ 1 GB Å/ 2 GB<br />

Datentempo bis zu 7,2 Mbit/s 14,4 Mbit/s 14,4 Mbit/s<br />

Preis für Highspeed-Upgrade pro Monat 500 MB für 4,90 € pro Buchung 2 GB für 9,95 € pro Monat 3 GB für 9,95 € pro Monat<br />

Preise <strong>im</strong> EU-Ausland<br />

eigene Anrufe 1 /ankommende Anrufe 1 /SMS 2 /Daten 3 22 ct/5 ct/7 ct/23 ct 15 ct/5 ct/7 ct/15 ct<br />

spezielle Sprach- und Daten-Pakete<br />

fürs EU-Ausland<br />

Day Pass M<br />

50 MB für 2,90 € pro Tag<br />

Week Pass<br />

100 MB für 9,90 €; gilt 8 Tage<br />

EU Light<br />

für 1,20 €/Monat kosten Anrufe, SMS- und Datennutzung <strong>im</strong> EU-Ausland<br />

jeweils 6 ct pro Minute, pro SMS und pro MB.<br />

EU 100<br />

100 Minuten oder 100 SMS für 4,50 € pro Monat. Folgepreise: 9ct pro Min und 7 ct pro SMS.<br />

EU Internet<br />

100 MB für 4,50 € pro Monat 5<br />

EU 100 + Internet<br />

100 Minuten oder 100 SMS + 100 MB für 7,95 € pro Monat.<br />

Folgepreise: 9 ct/Minute und 7 ct pro SMS 5<br />

Vertragslaufzeit O 4 /24 Monate 30 Tage<br />

Alle Angaben ohne Gewähr. 1 Pro Minute. 2 Pro SMS. 3 Pro MB. 4 Ohne Vertragslaufzeit 5 Euro pro Monat teurer. 5 Nach Verbrauch kosten jede weitere 100 MB max<strong>im</strong>al 4,50 Euro:<br />

<strong>Die</strong> ersten 30 MB werden mit 15 ct/MB berechnet, die restlichen 70 MB sind gratis. 6 Mit neuem Handy bis zu 10 Euro mehr <strong>im</strong> Monat. 7 Gilt bei 24 Monaten Vertragslaufzeit.<br />

8 Gilt ohne Vertragslaufzeit. 9 Gilt bis Ende 2014. Danach gilt das ursprünglich vereinbarte Surftempo. 10 Gilt auch für die Schweiz. 11 Mit neuem Handy. 12 Ohne neues Handy.<br />

13<br />

Ohne Vertragslaufzeit beträgt die Monatsgebühr 10 Euro mehr.


VODAFONE BASE/ EPLUS O2<br />

Red All-in Blue All-in<br />

M L Premium Black Plus L XL Premium<br />

49,99 €/ ab 54,99 € 79,99 €/ ab 84,99 € 99,99 €/ ab 104,99 € 160 €/ 200 € 40 €/ ab 45 € ab 35,99 € 25 / ab 40,99 € 25 ab 44,99 € 25 / ab 49,99 € 25 ab 71,99 € 31 / ab 76,99 € 31<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

42,2 Mbit/s 100 Mbit/s bis 100 Mbit/s bis 100 Mbit/s 42,2 Mbit/s 50 Mbit/s 50 Mbit/s 50 Mbit/s<br />

7,2 Mbit/s 10 Mbit/s bis 100 Mbit/s bis 100 Mbit/s 5,7 Mbit/s 10 Mbit/s 10 Mbit/s 10 Mbit/s<br />

1,5 GB 6 GB 15 GB 30 GB 2 GB 20 2 GB 5 GB 10 GB<br />

1 GB für 9,99 € Í Í Í 5 GB für 5 € 21 1 GB für 9,99 € 26 Í Í<br />

Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

Å Å Å Å Í Å Å Å<br />

10 € 3;14 10 € 14;17 Å 18 Å 18 Í 4,99 € 26 Å 27 Å 27<br />

Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Í Í 250 MB/Monat 19 1000 MB/Monat 19 Í 300 MB/Monat 22 500 MB/ Monat 22 500 MB/ Monat 22<br />

Í Í 4 Wochen pro Jahr 10 MB 8 Wochen pro Jahr 10 MB Í Í Í Í<br />

Í Í 250 19 1000 19 Í Í Í 200<br />

Í Í 250 19 1000 19 Í Í Í 200<br />

Í Í Í 1000 19 Í Í Í Í<br />

24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 1 28 /24 Monate 1 28 /24 Monate 1 28 /24 Monate<br />

23 ct / 6 ct /7 ct/ 24 ct 23 ct / 6 ct /7 ct/ 24 ct 23 ct / 6 ct /7 ct/ 24 ct<br />

Vodafone Reisepflat Plus<br />

300 MB, 150 Inklusivminuten,<br />

19 ct 29 /15 ct 30 /10 ct 6<br />

für 2,99 €/Tag 16<br />

150 Inklusiv-SMS für 20 €<br />

Travel Day Pack EU<br />

Web Session International<br />

50 MB für 1,99 €/Tag<br />

100 MB für 2,99/Tag EU-Reise Flat<br />

15<br />

Vodafone Reisepakete Plus<br />

50 Minuten,50 SMS, 50 MB für 2,99 €/Tag 15<br />

<strong>Top</strong> Reisevorteil Plus 22<br />

28 ct 4 /8 ct 4 /9 ct 5 /49 ct 23<br />

EU-Reisepaket Comfort<br />

Reise-Option<br />

EU-Reisepaket Woche<br />

150 MB für 10 € (8 Tage)<br />

Kunden können für rund 3 Euro pro Tag oder 4,99 Euro für pro Monat ihre nationale Sprach-, SMS- und Datenflat auch <strong>im</strong> EU-Ausland, der Schweiz und in der Türkei nutzen. 17 Eine Data-SIM-Karte ist kostenlos inklusive. <strong>Die</strong> zweite Data-SIM-<br />

Karte kostet 10 Euro/Monat. 18 Zwei Data-SIM-Karten mit je 500 MB sind kostenlos inklusive. . 19 Gilt in der EU und der Schweiz. 20 Datenautomatik: Nach Verbrauch des Volumens wird das Datenvolumen automatisch um 100 MB gegen Aufpreis<br />

von zwei Euro erhöht. Geschieht dies in drei aufeinanderfolgenden Monaten, wird der Kunde automatisch in den nächsthöheren Datentarif eingestuft. Per Hotline-Anruf lässt sich die Datenautomatik abbestellen. 21 Inkl. Musikstreaming-Flat.<br />

22<br />

Auch in der Schweiz. 23 10 MB gratis. Nach Verbrauch des Freivolumens wird das Datenroaming gesperrt. Wer weiter mit dem Smartphone <strong>im</strong> EU-Ausland surfen will, zahlt 49 ct/MB. 24 Base-All-in-Kunden können für drei Euro pro Monat ihre<br />

nationale Sprach- und Datenflat auch <strong>im</strong> EU-Ausland und der Schweiz nutzen. 25 Ab dem 13. Monat erhöht sich der Monatspreis um fünf Euro. 26 Eine Multicard ist <strong>im</strong> Monatspreis inklusive. 27 Bis zu zwei Multicards <strong>im</strong> Monatspreis inklusive.<br />

28<br />

Bei kurzer Vertragslaufzeit fünf Euro mehr Monatspreis. 29 Pro Minute. Zzgl. 75 Cent pro Verbindung. 30 Gilt ab der 61. Minute. Bis 60 Minuten nur 75 Cent Verbindungsgebühr. 31 Ab dem 13. Monat 8 Euro mehr pro Monat.<br />

FYVE<br />

MOBILCOM-<br />

DEBITEL<br />

SIMYO SPARHANDY 1&1<br />

Kombipakete Premium All-On Allnet-Flat All-Net-Flat<br />

XXL Allnet Flat L Speedon Plus Pro<br />

Vodafone Telekom E-Plus Telekom E-Plus/Vodafone E-Plus/Vodafone<br />

29,95 € 49,99 € 6 24,90 € 7 /28,80 € 8 29,90 € 11 /28,80 € 12 ab 24,99 € 11 /ab 34,99 € 12 <strong>im</strong> E-Plus-Netz<br />

29,99 € 11 /39,99 € 12 <strong>im</strong> Vodafone-Netz<br />

ab 34,99 € 11 /ab 44,99 € 12 <strong>im</strong> E-Plus-Netz<br />

39,99 € 11 /49,99 € 12 <strong>im</strong> Vodafone-Netz<br />

250 Í Í Í Í Í<br />

100 Í Í Í Í Í<br />

9 ct/ 9 ct Í/ Í Í/ Í Í/ Í Í/ Í Í/ Í<br />

Í Å Å Å Å Å<br />

Í Å Å Å Å Å<br />

Å/ 3 GB Å/ 1,5 GB Å/ 1 GB Å/ 1,5 GB Å/ 2 GB Å/ 4 GB<br />

7,2 Mbit/s 7,2 Mbit/s 42 Mbit/s 9 7 Mbit/s 21,6 Mbit/s 42,2 Mbit/s<br />

1 GB für 15 € pro Monat<br />

3 GB für 20 € pro Monat<br />

1 GB für 9,95 € pro Monat 3 GB für 5 € pro Monat Í 500 MB für 2,99 € pro Monat (<strong>im</strong> E-Plus-Netz) / pro Buchung (<strong>im</strong> Vodafone-Netz)<br />

2 GB für 9,99 € (<strong>im</strong> E-Plus-Netz) / pro Buchung (<strong>im</strong> Vodafone-Netz<br />

23 ct/6 ct/7 ct/24 ct 23 ct/6 ct/7 ct/24 ct 9 ct 10 /gratis 10 /7 ct 10 / 23 ct 10 22 ct/5 ct/7 ct/23 ct 23 ct/6 ct/7 ct/24 ct<br />

EU-Minuten-Packet<br />

50 Minuten für 5,99 €<br />

pro 30 Tage<br />

EU-Internet-Packet<br />

50 MB für 5,99 € pro 30 Tage<br />

Holiday Editon<br />

100 Minuten für 4,95 €<br />

pro Monat<br />

EU Sprachpaket 100 10 :<br />

100 Minuten für 4,99 €; gültig 7 Tage<br />

EU Internetpaket 100 10 :<br />

100 MB für 4,99 €; gültig 7 Tage<br />

EU Sorglos-Paket 10 :<br />

150 Minuten + 150 SMS + 300 MB für 19,99 €;<br />

gültig 8 Tage<br />

Day Pass M<br />

50 MB für 2,90 € pro Tag<br />

Week Pass<br />

100 MB für 9,90 €; gilt 8 Tage<br />

Telefon und SMS Europa1<br />

50 Minuten+50 SMS für 99 ct pro<br />

Buchung<br />

Internet Europa 1<br />

25 MB für 99 ct pro Buchung<br />

Internet Europa 30 10<br />

100 MB für 9,90 € pro Buchung;<br />

gilt 30 Tage<br />

30 Tage 24 Monate 30 Tage 24 Monate 0 13 /24 Monate<br />

Telefon und SMS Europa1<br />

50 Minuten+50 SMS für 99 ct pro<br />

Buchung<br />

Internet Europa 1<br />

25 MB für 99 ct pro Buchung<br />

Internet Europa 30 10<br />

100 MB pro Monat inklusive<br />

83


SMARTPHONES<br />

Das Smartphone ist das<br />

Schweizer Taschenmesser<br />

unter den<br />

Gadgets. Aber kann<br />

es die Spezialisten<br />

wirklich ersetzen?<br />

KANN<br />

DAS SMARTPHONE<br />

ALLES?<br />

D<br />

as Leben ohne Smartphone<br />

ist unvorstellbar.<br />

Denn auf zu vielen Gebieten<br />

haben die mächtigen Mobiltelefone<br />

spezialisierte Geräte<br />

verdrängt. Ob Wecker, Zeitung,<br />

Walkman oder Spielkonsole<br />

– es gibt kaum einen<br />

Bereich des täglichen Lebens,<br />

in den das Smartphone nicht<br />

erfolgreich eingedrungen ist.<br />

Dabei besteht bei vielen<br />

Anwendungen gar kein Zweifel,<br />

dass das moderne Mobiltelefon<br />

klassische Hilfsmittel<br />

des täglichen Lebens übertrifft.<br />

So lassen sich Kalender<br />

und Adressbuch mit ihren<br />

häufig nötigen Änderungen<br />

deutlich übersichtlicher elektronisch<br />

erfassen als auf Papier,<br />

von den Möglichkeiten<br />

zur schnellen Suche ganz<br />

zu schweigen. Doch gilt die<br />

Überlegenheit des <strong>Smartphones</strong><br />

auch bei lange von digitalen<br />

Spezialisten besetzten<br />

Anwendungsfeldern, also bei<br />

Musikplayern, Navigeräten<br />

oder Kameras?<br />

MP3-PLAYER<br />

Das Smartphone hat den<br />

MP3-Player fast verdrängt,<br />

doch manche Nische<br />

besetzt er erfolgreich.<br />

Jedes moderne Smartphone<br />

bringt einen vorinstallierten<br />

MP3-Player mit, der normale<br />

Ansprüche an komfortablen<br />

und hochwertigen Musikgenuss<br />

voll erfüllt. Und da sich<br />

die meisten Menschen höchstens<br />

nachts von ihrem Smartphone<br />

trennen, steht dieser<br />

MP3-Player eigentlich <strong>im</strong>mer<br />

zur Verfügung. Zur Bedeu-<br />

84 10/2014


tung des Wortes „eigentlich“<br />

in diesem Zusammenhang<br />

kommen wir noch. Bemerkenswert<br />

ist auch, dass die<br />

eigene MP3-Sammlung als<br />

Basis des Musikgenusses an<br />

Bedeutung verliert. Immer<br />

mehr Hörer entscheiden sich<br />

für einen Streamingdienst wie<br />

Spotify, Last.fm oder Rdio,<br />

um ihre Hörlust zu befriedigen.<br />

Nicht umsonst hat die<br />

Firma Apple, die mit iPods<br />

und dem iTunes-Store als Pionier<br />

des MP3-Marktes gilt,<br />

gerade die Marke Beats übernommen,<br />

um mit deren Streamingdienst<br />

das eigene iTunes-Angebot<br />

auszubauen.<br />

Be<strong>im</strong> Streaming kann das<br />

Smartphone natürlich den<br />

Vorteil ausspielen, praktisch<br />

<strong>im</strong>mer per Mobilfunkverbindung<br />

mit dem Internet in Verbindung<br />

zu stehen. Doch auch<br />

an anderer Stelle sind die<br />

Funk-Features des Handys<br />

von Nutzen. So lassen sich<br />

dank der passenden Bluetooth-Profile<br />

auch Kopfhörer<br />

und Headsets drahtlos mit<br />

dem Zuspieler koppeln. Dabei<br />

können mit modernen Kopfhörern<br />

Play, Pause, Lautstärke<br />

und Titelsprung direkt gesteuert<br />

werden, das Smartphone<br />

bleibt in der Tasche.<br />

Wer eine große Musiksammlung<br />

sein Eigen nennt<br />

und gerne auf Reisen oder <strong>im</strong><br />

Park dabei hat, dem wird ein<br />

Schwachpunkt nicht verborgen<br />

bleiben. Auf modernen<br />

<strong>Smartphones</strong> ist nie genug<br />

Platz, um ein viele Tausend<br />

Songs großes Musikarchiv in<br />

hoher Qualität mit sich zu<br />

führen. In vielen Fällen kann<br />

da eine Speicherkarte Abhilfe<br />

schaffen. Fehlt ein Speicherslot<br />

be<strong>im</strong> bevorzugten Smart-<br />

phone-Modell, muss man für<br />

Varianten mit mehr Speicher<br />

meist tief in die Tasche greifen.<br />

Und wer oft das Smartphone<br />

wechselt, muss diesen<br />

Speicherobolus unter Umständen<br />

regelmäßig zahlen.<br />

Problemlöser MP3-Player<br />

Da kann ein hochwertiger<br />

MP3-Player wie der Sony<br />

NWZ-E585B, den es mit bis<br />

zu 16 GB für knapp über 100<br />

Euro gibt, eine gute Alternative<br />

sein. Im Vergleich zum<br />

Smartphone fällt einem bei<br />

der Benutzung auch die fast<br />

schon sagenhafte Ausdauer<br />

auf. Während man be<strong>im</strong> Mobiltelefon<br />

am Abend eines<br />

normalen Tages froh sein<br />

kann, wenn noch eine Energiereserve<br />

zum Musikhören<br />

bleibt, kann man mit Sony<br />

und Co in der Regel auch einen<br />

zweiwöchigen Urlaub mit<br />

zwei bis drei Stunden Musikgenuss<br />

pro Tag ohne Netzteil<br />

antreten. Wobei es be<strong>im</strong> Sony<br />

anachronistisch anmutet, dass<br />

er über einen proprietären<br />

Ste cker und nicht über Micro-<br />

USB auftankt; als Zubehör<br />

bringt er zwar ein herstellerspezifisches<br />

USB-Ladekabel,<br />

aber kein Netzteil mit. Unterwegs<br />

in lauten Zügen und<br />

Flugzeugen gefällt, dass die<br />

mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer<br />

am Sony-Player Noise<br />

Cancelling beherrschen und<br />

so die Lärmbelastung reduzieren.<br />

Auch der geringe<br />

Platzbedarf ist besonders in<br />

engen Flugzeugen ein Vorteil.<br />

Wobei die Reduktion der<br />

Maße an anderer Stelle noch<br />

eine viel größere Rolle spielt,<br />

an der der Sandisk Clip Sport<br />

seine Vorteile unter Beweis<br />

stellen kann: be<strong>im</strong> Sport. Etwa<br />

be<strong>im</strong> Jogging erweist sich<br />

ein Smartphone selbst mit<br />

geeigneter Tasche als schwerer<br />

Brocken, der bei jedem<br />

Sprung über Stock und Stein<br />

das Trägheitsgesetz plastisch<br />

demonstriert. Da sind die<br />

knapp 30 Gramm, die der<br />

Sandisk Clip Sport wiegt, eine<br />

echte Erleichterung, zumal er<br />

– nomen est omen – einen festen<br />

Clip schon angebaut hat.<br />

Auch der Gefährdung des teuren<br />

<strong>Smartphones</strong> etwa durch<br />

einen Sturz kann man mit<br />

solch einem Begleiter für etwas<br />

über 50 Euro bei 8 Gigabyte<br />

Speicher entgehen. Wer<br />

mehr Kapazität braucht, kann<br />

Dank zahlreicher Streamingdienste<br />

wie Spotify (links) ist die Wiedergabe<br />

der eigenen MP3-Tracks auf dem<br />

Rückzug. Doch für den Sport und<br />

für Musikliebhaber mit großer<br />

Sammlung ist ein MP3-Player wie<br />

Sonys NWZ-E585B (Bild unten) oft<br />

nach wie vor unverzichtbar.<br />

85


SMARTPHONES<br />

auch per Micro-SD-Card erweitern.<br />

<strong>Die</strong> installierte Software<br />

tat sich aber schwer, eine<br />

sehr große Zahl an Interpreten<br />

auf einer 64-Gigabyte-Karte<br />

noch zu erkennen.<br />

NAVIGATIONS-<br />

SYSTEM<br />

Dank Smartphone und<br />

Flatrate ist ein Standalone-Navigationssystem<br />

verzichtbar, oder?<br />

Seit Google auch eine Navigation<br />

mit Routenführung anbietet,<br />

können klassische Navi-Portis<br />

anscheinend einpacken.<br />

<strong>Die</strong> Karten werden mit<br />

Datenflatrate gratis geladen,<br />

und selbst wenn das direkte<br />

Herunter laden aus Kostengründen<br />

mal nicht möglich<br />

ist, lassen sich begrenzte Kartenausschnitte<br />

zur Offline-<br />

Navigation vorab auf dem<br />

Smartphone speichern. Als<br />

echte Alternative, um bei Auslandsfahrten<br />

teure Roaminggebühren<br />

zu sparen, ist das<br />

aber sehr kompliziert.<br />

Ein Vorteil ist, dass das<br />

Smartphone in der Regel <strong>im</strong>mer<br />

online ist – das merkt jeder,<br />

der sein Auto in der Tiefgarage<br />

parkt. Dauert es bei<br />

einem eigenständigen Navisystem<br />

in der Regel Minuten,<br />

bis genügend Satelliten das<br />

Blickfeld des GPS-Empfängers<br />

durchzogen haben, um<br />

die Position zu best<strong>im</strong>men, so<br />

geht das per Smartphone sehr<br />

schnell. Durch das sogenannte<br />

Assisted-GPS, das der Navigation<br />

die Positionsdaten<br />

jedes Satelliten per Mobilfunk<br />

mitteilt, kann das Handy<br />

fast augenblicklich mit der<br />

Zielführung starten.<br />

Gute Smartphone-Navigation<br />

ist aber beileibe kein<br />

Allein stellungsmerkmal von<br />

Google: Nokia kann mit Here<br />

Drive+ überzeugen, das je<br />

nach Smartphone-Modell die<br />

kostenlose, weltweite Navigation<br />

beinhaltet, wobei sich<br />

die Karten auch herunterladen<br />

und offline nutzen lassen.<br />

Apple hat mit „Karten“ ebenfalls<br />

eine Lösung auf Lager.<br />

Da neben gibt es spezialisierte<br />

Apps für 50 bis 70 Euro.<br />

Doch damit sind noch nicht<br />

alle Kosten abgegolten: Will<br />

man die Navi-App auch während<br />

der Fahrt bedienen, ist<br />

eine Halterung nötig, die in<br />

guter Qualität 40 bis 50 Euro<br />

kostet. Denn wer das Smartphone<br />

in die Hand n<strong>im</strong>mt, um<br />

etwa eine Stauumfahrung zu<br />

wählen oder eine Tankstelle<br />

zu suchen, der kann mit 60<br />

Euro fürs Staatssäckel und<br />

einem Punkt in Flensburg belangt<br />

werden.Wer länger navigieren<br />

will, braucht zusätzlich<br />

ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder,<br />

schließlich<br />

sind Bilddarstellung, Satellitenbeobachtung<br />

und Routenberechnung<br />

extrem energiezehrende<br />

Aufgaben für das<br />

Smartphone. Auch hier sollten<br />

20 bis 30 Euro in gute<br />

Qualität investiert werden;<br />

schlechte Ladekabel haben<br />

schon den kompletten Radioempfang<br />

lahmgelegt, ohne<br />

dass sich das in Form von<br />

Störungen bemerkbar gemacht<br />

hätte. Mit Software,<br />

Halter und Ladekabel kommt<br />

schnell eine Summe zusammen,<br />

für die man auch ein<br />

Stand-alone-Gerät bekommt.<br />

Hinzu kommt, dass das<br />

Smartphone nicht <strong>im</strong>mer einfach<br />

zu bedienen ist. Bei der<br />

eigentlichen Navigation sind<br />

die Unterschiede zwischen<br />

App und Porti zwar gering,<br />

doch wehe, wenn an einer<br />

unübersichtlichen Autobahnabfahrt<br />

ein Anruf kommt.<br />

Dann ist es gerade für Gelegenheitsnutzer<br />

auf dem<br />

Smartphone sehr schwierig,<br />

zurück zur Übersichtsdarstellung<br />

zu gelangen. Auch andere<br />

übergeordnete Funktionen<br />

machen den Umgang mit der<br />

App auf dem Smartphone oft<br />

kompliziert. Ein Stand-alone-<br />

Navi ist hier auch eine gute<br />

Investition in die Sicherheit<br />

Eigentlich ist die Qualität von<br />

Software und Kartenmaterial bei<br />

Stand-alone-Navis und <strong>Smartphones</strong><br />

gleich. Doch trotzdem gibt es viele<br />

gute Gründe, in ein Navigationssystem<br />

zu investieren.<br />

und den Komfort. Das gilt<br />

umso mehr, als der Bildschirm<br />

und der Lautsprecher<br />

eines <strong>Smartphones</strong> unter den<br />

schwie rigen Bedingungen <strong>im</strong><br />

Auto oft Probleme haben, sich<br />

durchzusetzen.<br />

Stand-alone-Navis<br />

<strong>Die</strong>se Probleme haben eigenständige<br />

Navisysteme nicht.<br />

Selbst die in Autos mitunter<br />

hohe Hitze halten sie erfahrungsgemäß<br />

ohne Probleme<br />

aus. Hinzu kommt, dass viele<br />

bewährte Navis mittlerweile<br />

eine Stauumfahrung bieten.<br />

Ob über DAB+ oder Live-<br />

<strong>Die</strong>nste wie Tomtom Traffic<br />

informiert, kann einem ein<br />

Navigationssystem so manche<br />

Stunde in Blechlawinen<br />

ersparen. Nicht zu verachten<br />

ist auch der Vorteil, dass das<br />

86 10/2014


Navi <strong>im</strong> Auto bleiben kann –<br />

wenn mehrere Personen das<br />

Fahrzeug nutzen, reicht ein<br />

Gerät. Sein Smartphone will<br />

wohl niemand abgeben, damit<br />

ein Familienmitglied navigieren<br />

kann.<br />

KAMERA<br />

<strong>Die</strong> Kameras guter <strong>Smartphones</strong><br />

schießen qualitativ<br />

hochwertige Bilder. Wer<br />

braucht da noch eine<br />

Digitalkamera?<br />

„Ach, hätte ich doch nur eine<br />

Kamera dabeigehabt!“ lautete<br />

früher ein häufiger Stoßseufzer,<br />

heute hat man dank<br />

Smartphone praktisch <strong>im</strong>mer<br />

einen Fotoapparat zur Hand,<br />

um außergewöhnliche Situationen<br />

festzuhalten. Dabei hat<br />

die erreichbare Abbildungsgüte<br />

heute eine Qualität erreicht,<br />

die für übliche Darstellungsformen<br />

auf Desktop-<br />

wie Notebook-Monitoren<br />

oder Papierabzügen <strong>im</strong> Format<br />

9 x 13 Zent<strong>im</strong>eter völlig<br />

ausreicht. Zudem ist das<br />

Smartphone mit seiner zweiten<br />

Kamera auf der Vorderseite<br />

der ausgewiesene Spezialist<br />

für die populären Selfies. Und<br />

verteilen lassen sich die Bilder<br />

dank Apps und Mobilfunk<br />

auch sofort.<br />

Im Alltag stellt der ambitionierte<br />

Smartphone-Fotograf<br />

jedoch fest, dass die mögliche<br />

Bildqualität häufig nicht<br />

erreicht wird. Schummriges<br />

Licht etwa können die schwachen<br />

LED-Fotolichter nur bis<br />

zwei Meter ausgleichen, auf<br />

weitere Entfernung weicht<br />

die sonst gebotene Schärfe<br />

schnell sichtbarem Bildrauschen.<br />

Auch bei Gegenlicht<br />

bekommt ein Smartphone<br />

schwere Prob leme.<br />

Davon abgesehen setzt die<br />

durch die Dünne des <strong>Smartphones</strong><br />

vorgegebene feste<br />

Brennweite der Kreativität<br />

guter Fotografen allzu enge<br />

Grenzen. Was auf einem Bildausschnitt<br />

zu sehen ist, kann<br />

nur durch Variation des Abstands<br />

vom Fotografen zum<br />

Objekt festgelegt werden.<br />

Zoom-Künstler Kamera<br />

Welche Möglichkeiten bietet<br />

da eine Kompaktkamera wie<br />

etwa die Canon SX600 HS<br />

mit ihrem 18-fachen optischen<br />

Zoom für knapp 150<br />

Euro! Ob man ein sehr breites<br />

Gebäude auf der gegenüberliegenden<br />

Straßenseite oder<br />

die in weit entfernten Baumwipfeln<br />

untergehende Sonne<br />

fotografieren will, ist nur eine<br />

Frage der Brennweiten-Einstellung<br />

am Objektiv. Gerade<br />

<strong>im</strong> Urlaub ist eine so universelle<br />

Kamera Gold wert, doch<br />

auch in der Sport- und Tier-<br />

fotografie ist die Möglichkeit<br />

des schnellen Heran- oder<br />

Wegzoomens der Garant für<br />

den richtigen Bildausschnitt.<br />

Wer noch etwas mehr in die<br />

Bildqualität investieren will<br />

und einen nicht ganz so üppigen<br />

Zoom-Bereich braucht,<br />

kann etwa auch zur gut 300<br />

Euro teuren und edlen Panasonic<br />

Lumix DMC-LF1 mit<br />

7-fach Zoom greifen. <strong>Die</strong> bietet<br />

sogar die Möglichkeit,<br />

über einen um das Objektiv<br />

gelegten Drehring schnellen<br />

Einfluss auf Belichtungszeit<br />

oder Blendenwahl zu nehmen,<br />

um schwierige Lichtsituationen<br />

zu meistern. Flexible<br />

Reaktionen auf Lichtverhältnisse<br />

erlauben zudem<br />

bei beiden Kompaktkameras<br />

der stärkere Blitz und der<br />

Stativanschluss für extralange<br />

Belichtungszeiten.<br />

Auch das Handling ist bei<br />

den dickeren Kompakten besser<br />

als bei einem zum Fotografieren<br />

schlecht zu haltenden,<br />

schmalen Smartphone.<br />

<strong>Die</strong> Panasonic-Kamera bietet<br />

zudem einen – wenn auch<br />

nicht sehr hochauflösenden –<br />

Sucher. Mit der Kamera direkt<br />

am Auge fotografiert es sich<br />

noch einmal besser als mit<br />

ausgestreckten Armen, und<br />

die Sucherbildqualität spielt<br />

Be<strong>im</strong> Smart-<br />

phone lässt sich<br />

der Bildaus-<br />

schnitt nur über<br />

den Abstand<br />

zum Objekt oder<br />

über die Bildauflösung<br />

variieren.<br />

Den großen<br />

Überblick und<br />

das kleinste<br />

Detail bannt die<br />

Kompaktkamera<br />

dank Zoom-<br />

Objektiv aus<br />

gleicher Position<br />

aufs Bild.<br />

bei Autofokus-Kameras nur<br />

eine untergeordnete Rolle.<br />

Fazit: Ein Smartphone kann<br />

viel, aber nicht alles besser<br />

Insgesamt halten wir also<br />

auch in der Disziplin Kamera<br />

fest, dass es toll ist, was<br />

<strong>Smartphones</strong> heute leisten.<br />

Doch bei anspruchvollen Anwendungen<br />

ist ein auf seinen<br />

Job opt<strong>im</strong>iertes Gerät meist<br />

deutlich überlegen.<br />

BERND THEISS<br />

Qualitativ<br />

sind Kompaktkameras<br />

nicht<br />

unbedingt<br />

besser als<br />

<strong>Smartphones</strong>,<br />

trotzdem ermöglichen<br />

sie<br />

bessere Bilder.<br />

87


CONNECT-APP<br />

Messen mit<br />

der <strong>connect</strong>-App<br />

Lassen Sie sich das nicht entgehen:<br />

Unsere App bietet Infos rund um<br />

Smartphone und Co – und einen<br />

Speedtest vom Netztest-Profi<br />

P3 communications kostenlos dazu.<br />

J<br />

etzt wird’s richtig mobil!<br />

Zwar bietet <strong>connect</strong>.de<br />

schon lange alle News zu<br />

Smartphone & Co, doch ab<br />

sofort stehen diese auch per<br />

App zur Verfügung – mit angepasster<br />

und daher einfachster<br />

Navigation auf iPhones<br />

und Androiden. Neben dem<br />

umfassenden Informationsangebot<br />

enthält die neue App<br />

auch einen Speedtest, der wie<br />

die gesamte App von unserem<br />

langjährigen Netztest-Partner<br />

P3 communications entwickelt<br />

wurde. <strong>Die</strong>ser wird, wie<br />

unser ebenfalls von P3 communications<br />

gebauter DSL-<br />

Speedtest (www.<strong>connect</strong>.de/<br />

speedtest), höchsten Ansprüchen<br />

an die Genauigkeit gerecht.<br />

Doch zunächst zum informativen<br />

Teil unserer neuen<br />

<strong>connect</strong>-App.<br />

<strong>Die</strong> <strong>connect</strong>-App<br />

für Android: Scannen<br />

Sie den QR-Code, der<br />

Sie zum Download in<br />

den Android-Play-<br />

Store führt.<br />

<strong>Die</strong> <strong>connect</strong>-App<br />

für iOS: Scannen Sie<br />

den QR-Code, der Sie<br />

zum Download in<br />

den App Store von<br />

Apple führt.<br />

News, Tests & mehr<br />

Über das Icon links oben lässt<br />

sich ein Menü ausklappen,<br />

das Zugriff auf alle Funktionen<br />

bietet. Höchste Priorität<br />

hat die einfache Navigation,<br />

88 10/2014


so können News, Tests und<br />

Kaufberatungen direkt gewählt<br />

werden. Tippt man eine<br />

der Rubriken an, kommt man<br />

in ein Menü, in dem sich zwischen<br />

den einzelnen Beiträgen<br />

vertikal scrollen lässt<br />

(Bilder 1, 2, 3). Jeder Beitrag<br />

lässt sich durch Antippen aufrufen<br />

und bietet – wo es sinnvoll<br />

ist – neben dem Inhalt<br />

auch weiterführende Links.<br />

Auch zum Thema passende<br />

Diskussionsbeiträge der <strong>connect</strong>-Community<br />

sind am Ende<br />

der Artikel zu finden.<br />

Erst durch Software und<br />

Services kommt der Fortschritt<br />

bei <strong>Smartphones</strong> richtig<br />

zur Geltung. Deshalb bietet<br />

die <strong>connect</strong>-App auch aktuelle<br />

Artikel über Apps (4)<br />

und Ratgeber (5) an. Kurzum:<br />

Das Wichtigste der <strong>connect</strong>-<br />

Internetseite findet sich auch<br />

in der <strong>connect</strong>-App wieder<br />

und ist dort mit einem auf<br />

<strong>Smartphones</strong> opt<strong>im</strong>ierten Interface<br />

einfach abzurufen.<br />

Speedtest<br />

Doch die <strong>connect</strong>-App wäre<br />

keine <strong>connect</strong>-App, wenn sie<br />

nicht wesentlich mehr könnte<br />

– und zwar die genaue Verbindungsgeschwindigkeit<br />

ermitteln,<br />

mit der ihr Smartphone<br />

online ist. Der Speedtest (6)<br />

misst die Geschwindigkeit<br />

natürlich in beide Richtungen,<br />

also den Up- und Download,<br />

dazu noch die für Gamer besonders<br />

wichtige Ping-Zeit<br />

als Maß für die Verzögerung<br />

(Latency) der übertragenen<br />

Datenpakete.<br />

Zur Messung nutzt die<br />

App bewährte Netztest-Technik<br />

von P3 communications.<br />

Zunächst führt sie einen zehnsekündigen<br />

Download durch<br />

und mittelt über die gesamte<br />

Messzeit die Durchschnittsgeschwindigkeit,<br />

danach erfolgt<br />

ein Upload mit dem gleichen<br />

Zeitfenster von zehn<br />

Sekunden. <strong>Die</strong> Momentanwerte<br />

der Datenraten zeigen<br />

dabei die äußere (Download)<br />

und die innere Skala (Upload)<br />

von Bild 6 an. Zum Abschluss<br />

wird noch die Ping-Zeit bei<br />

kleinen TCP- oder ICMP-Dateien<br />

best<strong>im</strong>mt.<br />

Bei allen Messungen sorgen<br />

die Messmethodik und<br />

Fotos: © Denys Prykhodov – shutterstock.com<br />

ein opt<strong>im</strong>al an die Netze von<br />

Telekom, Vodafone, O2 und<br />

E-Plus angebundener Server<br />

als Gegenstelle für die Übertragungen<br />

für verlässliche<br />

Messwerte. <strong>Die</strong> erwünschte<br />

hohe Genauigkeit erfordert<br />

dabei, dass ein Mindestmaß<br />

an Daten übertragen werden<br />

muss. Im Download sind das<br />

in 2G-Netzen typischerweise<br />

120 KB, bei 3G etwa 10 MB<br />

und bei LTE 15 MB, der Upload<br />

kommt <strong>im</strong> Schnitt auf<br />

50 KB, 2 MB oder 5 MB. Im<br />

Volumen stark begrenzte Verträge,<br />

die auch in der Geschwindigkeit<br />

meist unterhalb<br />

des max<strong>im</strong>al Möglichen der<br />

Mobilfunkstandards bleiben,<br />

verbrauchen natürlich auch<br />

spürbar weniger Daten, weshalb<br />

der Speedtest bei vernünftigem<br />

Einsatz auch bei<br />

kleinerem Inklusive-Volumen<br />

verwendbar ist.<br />

Gut zu wissen: Befindet<br />

sich das Smartphone in einem<br />

WLAN-Netzwerk, dann wird<br />

der Speedtest auch über diesen,<br />

geräteintern präferierten<br />

Datenübertragungskanal ausgeführt.<br />

Wer also wissen will,<br />

welche Geschwindigkeit das<br />

Mobilfunknetz in den eigenen<br />

vier Wänden bietet, der sollte<br />

vor der Messung WLAN deaktivieren.<br />

>><br />

89


CONNECT-APP<br />

Neben der reinen Best<strong>im</strong>mung<br />

der Datenübertragungsraten<br />

fertigt die <strong>connect</strong>-App<br />

auch ein Protokoll jeder Messung<br />

an. Über die History <strong>im</strong><br />

Menü kann eine Liste (7) und<br />

aus dieser jede einzelne Messung<br />

aufgerufen werden.<br />

Das Bild Nummer 8 zeigt<br />

neben Up- und Downlink-<br />

Tempo sowie den Ping-Zeiten<br />

(ICMP und TCP) auch die<br />

Verbindungsart, den Netzbetreiber<br />

und den Übertragungsstandard<br />

an. Daneben wird<br />

eine Karte mit dem Messort<br />

angezeigt. Wer also wissen<br />

will, auf welcher Parkbank einer<br />

Stadt es sich am besten <strong>im</strong><br />

Internet surfen lässt, braucht<br />

die in Frage kommenden Plätze<br />

nur abzugrasen, eine Messung<br />

zu machen und die Ergebnisse<br />

hinterher zu vergleichen.<br />

Auch bei der Wohnungssuche<br />

kann die App<br />

enorm hilfreich sein.<br />

Selbst die Eignung eines<br />

Netzes für Sprachtelefonie an<br />

einem Standort lässt sich abschätzen,<br />

indem man bei den<br />

bevorzugten Netzwerken auf<br />

„2G/3G“ schaltet. Dann kann<br />

man zumindest best<strong>im</strong>men,<br />

ob vor Ort die Versorgung eines<br />

für Sprache geeigneten<br />

Mobilfunk-Standards vorhanden<br />

ist.<br />

Auf Gegenseitigkeit<br />

Auch wir möchten etwas von<br />

Ihrer Nutzung der <strong>connect</strong>-<br />

App haben. Zum einen würden<br />

wir uns natürlich freuen,<br />

wenn Sie unser Angebot demnächst<br />

noch häufiger nutzen<br />

als zuvor. Zum anderen ist es<br />

für uns wertvoll, Ihre Messdaten<br />

auszuwerten, um über<br />

den <strong>connect</strong>-Netztest hinausgehende<br />

Erfahrungen zu sammeln,<br />

die zeigen, wo das Netz<br />

wie schnell ist. Dazu werden<br />

die Messwerte aller Nutzer<br />

aggregiert, was selbstverständlich<br />

anonym geschieht.<br />

Zusätzlich zum Speedtest<br />

wird auch die Geschwindigkeit<br />

be<strong>im</strong> Aktualisieren der<br />

<strong>connect</strong>-Inhalte gemessen.<br />

<strong>Die</strong>se können wegen der sich<br />

regelmäßig ändernden und<br />

kleinen Datenmengen natürlich<br />

kein so genaues Bild abgeben<br />

wie die standardisierten<br />

Messungen, schaffen bei<br />

häufiger Verwendung aber<br />

einen viel vollständigeren<br />

Überblick als vereinzelte Nutzermessungen.<br />

Durch die so<br />

gewonnenen Daten werden<br />

zukünftige Mobilfunknetztests<br />

eine noch genauere<br />

Grundlage haben, wo und wie<br />

die Messfahrzeuge zum Einsatz<br />

kommen. Wir können also<br />

noch besser für Ihre Information<br />

testen.<br />

Prinzipiell könnte über eine<br />

Speedtest-App auch der Netztest<br />

selbst durchgeführt werden,<br />

einige andere Zeitschriften<br />

verfolgen diesen Ansatz.<br />

Doch ein solcher Test ist fehleranfällig<br />

und leicht manipulierbar.<br />

Fehleranfällig ist er,<br />

weil die meisten Menschen<br />

zur Test-App greifen, wenn<br />

sie glauben, dass gerade etwas<br />

mit der Geschwindigkeit nicht<br />

st<strong>im</strong>mt. Damit liefert der<br />

Testansatz naturgemäß viel<br />

mehr schlechte Ergebnisse,<br />

als sie bei einer gleichmäßigen<br />

Verteilung der Messungen<br />

vorkämen. Das stellt eine<br />

wesentliche Verfälschung des<br />

eigentlich vorhandenen Ist-<br />

Zustands der Netze dar. Zudem<br />

hat die Auswertung von<br />

solchen Tests gezeigt, dass<br />

mitunter besonders viele gute<br />

Messwerte von ganz wenigen<br />

Geräten kommen, was einen<br />

Missbrauch durch kleine Teilnehmergruppen<br />

nahelegt.<br />

Experten-Test<br />

Um dieser Form der Manipulation<br />

vorzubeugen, haben<br />

wir und P3 communications<br />

künftig vor, eine Expertengruppe<br />

aus App-Nut zern zu<br />

bilden, die den fairen Umgang<br />

mit der Speedtest-App garantieren.<br />

Deren auf Plausibilität<br />

und Neutralität geprüfte Ergebnisse<br />

könnten in Zukunft<br />

in den Netztest einfließen und<br />

den detailreichen Ergebnisse<br />

der Testrouten eine viel breitere<br />

Abdeckung hinzufügen.<br />

Doch dafür müssen möglichst<br />

viele Menschen mitmachen.<br />

Laden Sie sich also schnell<br />

unsere neue App über Googles<br />

Play Store oder Apples<br />

App Store auf Ihr Smartphone<br />

und werden Sie Teil der großen<br />

Netztest-Community von<br />

<strong>connect</strong>. Wie freuen uns auf<br />

Sie!<br />

BERND THEISS<br />

90 10/2014


Ungeahnte Erkenntnisse<br />

Mit einem Speedtest als App kann man der Mobilfunknetzqualität<br />

sehr tief und praxisnah auf den Grund gehen – wenn die<br />

Randbedingungen st<strong>im</strong>men.<br />

Download-Durchsatz bei verschiedenen Mobilfunkstandards<br />

in Abhängigkeit der Tageszeit und<br />

gefiltert nach Werktagen und Wochenenden.<br />

Schauen wir, wie sich die Netzperformance<br />

über den Tag verteilt bei verschiedenen<br />

Mobilfunkstandards ändert (Bild links),<br />

so ist zu sehen, dass in 3G-Netzen durchaus<br />

sehr hohe Datenraten möglich sind, diese<br />

sich aber auf die Zeit zwischen 23 und 4<br />

Uhr beschränken, wenn die meisten Leute<br />

schlafen. Sind die Leute wach, stellen die<br />

UMTS-Netze einen mehr oder minder ausgeprägten<br />

Flaschenhals dar. Man sieht, wie<br />

sich Bandbreite auf viele Nutzer aufteilt. In<br />

den LTE-Netzen hingegen ist nicht nur der<br />

Max<strong>im</strong>aldurchsatz höher, er bricht auch zu<br />

den Zeiten intensivster Nutzung viel weniger<br />

ein. Ein LTE-Vertrag kann also auch in Perioden<br />

max<strong>im</strong>aler Nutzung und an besonders<br />

frequentierten Plätzen helfen, der begrenzten<br />

Ressource UMTS zu entfliehen.<br />

Wie die über die <strong>connect</strong>-App gewonnene<br />

Erkenntnis darüber aussehen könnte, wo<br />

Menschen mit welcher Geschwindigkeit ins<br />

Internet gehen, zeigt die Karte unten. Sie<br />

Welches Phone real wie gut empfängt, erfasst die<br />

<strong>connect</strong>-App auch. Das ist eine ideale Ergänzung<br />

zu unseren Labormessungen und eine wichtige<br />

Info für die Netzopt<strong>im</strong>ierung der Betreiber.<br />

<strong>Smartphones</strong> in realen Mobilfunknetzen<br />

sind, lässt sich über Daten der <strong>connect</strong>-App<br />

ermitteln. Das hilft uns in Zukunft, die Bewertung<br />

der Labormessungen noch praxisgerechter<br />

auszulegen und kann den Netzbetreibern<br />

wichtige Hinweise für die Konzeption<br />

und Feinjustierung ihrer Mobilfunknetze<br />

geben.<br />

Fest steht: Ein so komplexes System wie<br />

ein Mobilfunknetz zu opt<strong>im</strong>ieren, ist eine<br />

diffizile Sache. Crowdsourcing über die<br />

<strong>connect</strong>-App kann hier neben klassischen<br />

Messungen eine große Hilfe sein.<br />

„Ihr müsst euren Netztest in ... machen,<br />

dann wüsstet ihr, dass bei Betreiber ... gar<br />

nichts geht, da ist euer Ergebnis meilenweit<br />

von der Realität entfernt!“ Solche und ähnliche<br />

Zuschriften bekommen wir massenhaft<br />

nach jedem Netztest. Und wir zweifeln auch<br />

nicht an der Echtheit der Erfahrungen, mit<br />

denen sich die Leser an uns wenden.<br />

Doch zum einen können wir nicht überall<br />

sein, und zum anderen würde es das Gesamtbild<br />

sehr verfälschen, wenn wir <strong>im</strong>mer<br />

nur an den Stellen wären, an denen unsere<br />

Leser schlechte Versorgung zu beklagen<br />

haben. Schließlich schreibt niemand uns,<br />

dass er <strong>im</strong> Stadtzentrum von Hamburg sehr<br />

gut versorgt ist, obwohl das wohl für sehr<br />

viele Menschen zutrifft.<br />

Bei diesen Versorgungsfragen gibt uns<br />

die <strong>connect</strong>-App erstmalig die Möglichkeit,<br />

einen genaueren Überblick darüber zu bekommen,<br />

wo Menschen ihr Smartphone<br />

nutzen und wie sie über das Land verteilt<br />

sind. Dabei haben erste Pilotversuche schon<br />

Erstaunliches zutage gefördert.<br />

Geschwindigkeits und Strichprobenverteilung<br />

be<strong>im</strong> <strong>connect</strong>-DSL-Speedtest in Deutschland.<br />

stellt eine Auswertung unseres schon lange<br />

existierenden DSL-Speedtests (speedtest.<br />

<strong>connect</strong>.de) dar. Tiefes Grün zeigt dabei<br />

schnelle Verbindungen, tiefes Rot langsame,<br />

und die Dichte der Punkte gibt einen Überblick<br />

über die Nutzung des Speedtests.<br />

Doch auch wie empfangsstark einzelne<br />

Welcher Betreiber holt wie viel aus welcher Technologie?<br />

<strong>Die</strong> App liefert in Zukunft die Antwort.<br />

91


APPS<br />

F<br />

NEUE<br />

HEIMAT<br />

rüher war vieles anders,<br />

aber sicher nicht alles besser.<br />

Erinnern Sie sich noch an<br />

die vielen Zeitungen, die Sie<br />

einst auf der Suche nach einem<br />

neuen Zuhause gewälzt<br />

haben? Wenige Druckzeilen<br />

voller kryptischer Abkürzungen<br />

waren alles an Information,<br />

was man vorab bekam.<br />

Heute hingegen geht man einfach<br />

auf eines der vielen Immobilien-<br />

und Anzeigenportale<br />

<strong>im</strong> Internet. Hier finden<br />

sich bis zu 1,5 Millionen Angebote<br />

aus ganz Deutschland,<br />

von der Eigentumswohnung<br />

über das Gewerbegrundstück<br />

bis zum Ladenlokal – meist<br />

mit präzisen Infos und jeder<br />

Menge Fotos.<br />

Was aber, wenn Sie viel unterwegs<br />

sind? Oder Sie haben<br />

sich gerade auf eine spannende<br />

Stelle in einer neuen Stadt<br />

beworben und dort bei einem<br />

Streifzug ein Wohngebiet entdeckt,<br />

das Ihnen gefällt?<br />

Mit einer Immobilien-App<br />

können Sie direkt in der Umgebung<br />

nach Ihrer Traumwohnung<br />

suchen oder sich<br />

mit Ihrem Suchauftrag neue<br />

Angebote sofort auf Ihr Handy<br />

schicken lassen. Oder doch<br />

nicht? Wir haben sechs Immobilien-Apps<br />

fürs Smartphone<br />

getestet und ausprobiert,<br />

in welchem Maß sie die<br />

mobile Suche nach einem<br />

neuen Zuhause erleichtern.<br />

BJÖRN GALLINGE<br />

Wer ein Haus<br />

oder eine Wohnung<br />

sucht, tut das<br />

heute meist <strong>im</strong><br />

Internet. Doch<br />

welche Immobilien-<br />

App ist die beste?<br />

92 10/2014


IMMOBILO<br />

Mit der Immobilien-Suchmaschine kann man<br />

auf rund 50 Anzeigenportale zugreifen – gute Idee,<br />

enttäuschende Umsetzung.<br />

Mit nur einer App gleichzeitig mehr als 50 Anzeigenportale<br />

durchforsten – die einzige Immobilien-<br />

Suchmaschine <strong>im</strong> Test ist eine gute Idee, die Umsetzung<br />

jedoch enttäuscht. Immobilo ist sehr schlicht gestaltet,<br />

relativ s<strong>im</strong>pel strukturiert und insgesamt gut zu bedienen, nur<br />

die Schrift ist etwas klein. <strong>Die</strong> Immobiliensuche geht schnell<br />

und einfach: Eine Umgebungssuche ist ebenso integriert wie<br />

die Suche in Städten, Stadtteilen und Regionen. Man kann nach<br />

Wohnungen und Häusern fahnden, nach Miete oder Kauf filtern<br />

– Gewerbe<strong>im</strong>mobilien fehlen in der Auswahl aber ebenso wie<br />

Stellplätze und Garagen. Wirklich schwach ist jedoch, dass man<br />

nicht einmal Wünsche wie Balkon oder Keller einstellen kann.<br />

Außerdem funktionierte <strong>im</strong> Test der sogenannte Suchagent<br />

nicht, wir konnten unsere Suchanfragen also nicht speichern.<br />

Man muss sie – wenn man zum Beispiel alternativ nach Mietund<br />

Eigentumswohnungen sucht – jedesmal neu eingeben.<br />

Wenigstens lassen sich die besten Suchergebnisse auf einem<br />

Merkzettel ablegen.<br />

<strong>Die</strong> Darstellung der Suchergebnisse ist gelungen, vorausgesetzt,<br />

der Kooperationspartner ist in die App eingebunden (zum<br />

Beispiel Kalaydo). Dann sind Exposé und Bildergalerie sauber<br />

integriert, man kann den Anbieter der Immobilie aus der App<br />

heraus kontaktieren. Meist ist dies jedoch nicht der Fall. Dann<br />

bietet Immobilo lediglich eine Verlinkung auf die jeweilige<br />

Anbieterwebseite an – und die Darstellung einer nicht für mobile<br />

Anwendungen programmierten Webseite auf dem Smartphone<br />

ist kein wirkliches Vergnügen. Insgesamt fehlen einfach<br />

zu viele praktische Bedienhilfen und Features, die bei anderen<br />

Immobilien-Apps selbstverständlich sind. Noch dazu muss man<br />

Werbung in Kauf nehmen. Und dass man bei Immobilo weder<br />

Support noch ein Impressum findet, ist aus Verbrauchersicht<br />

eigentlich nicht zu akzeptieren.<br />

IMMONET<br />

Auffallend gut gestaltet und leicht zu bedienen, doch<br />

für den ganz großen Wurf fehlen einzelne Features<br />

und eine Anbindung an das Onlineportal.<br />

Mit Immonet hat der Medienkonzern Axel Springer<br />

eines der größten Immobilienportale in Deutschland<br />

am Start, und auch die App ist gelungen. Nicht<br />

zu übersehen ist die aufwendige Gestaltung, die sich von den<br />

anderen Apps absetzt und auch das Handling angenehm und<br />

einfach macht. <strong>Die</strong> Suchoberfläche ist übersichtlich und klar<br />

strukturiert, alle wichtigen Suchfunktionen und Auswahlkriterien<br />

sind vorhanden. Das Einstellen zum Beispiel von Kaufpreis<br />

oder Wohnfläche über Schieberegler klappt bequem, man kann<br />

nach Angeboten mit Garten oder Stellplatz ebenso filtern wie<br />

nach seniorengerechten Wohnungen oder WG-Z<strong>im</strong>mern. Leider<br />

fehlt die Möglichkeit, provisionsfreie Angeboten zu entdecken.<br />

Gewerbe<strong>im</strong>mobilien finden sich in der Immonet-App zwar nicht,<br />

aber wer privat auf Haus- oder Wohnungssuche ist, wird das<br />

verschmerzen können. Dafür werden etwa Zwangsversteigerungen<br />

extra ausgewiesen. <strong>Die</strong> Suchen werden automatisch<br />

gespeichert, überdies kann man sich neue Angebote automatisch<br />

als Push-Nachricht auf das Handy schicken lassen –<br />

allerdings nicht bei der Android-Version.<br />

<strong>Die</strong> Ergebnisse werden als Liste oder in einer In-App-Karte<br />

ausgegeben, die Sortierung nach Preis oder Wohnfläche ist<br />

möglich. <strong>Die</strong> Darstellung der Exposés ist top, eine Notizfunktion<br />

ist ebenso vorhanden wie ein Routenplaner. Man kann den Anbieter<br />

aus der App heraus kontaktieren und die Besichtigungstermine<br />

verwalten. Pfiffig: Man kann den Suchbereich in einer<br />

Karte einzeichnen und <strong>im</strong> Exposé eigene Fotos von der Besichtigung<br />

speichern. Vermisst werden hingegen die Integration des<br />

Onlineportals und eine Anbieterbewertung. >><br />

Fotos: © Zhangyang – shutterstock.de<br />

Praktisch und übersichtlich: Sucheinstellungen lassen<br />

sich ganz einfach per Schieberegler konfigurieren.<br />

Sieht richtig gut aus: <strong>Die</strong> Suchregion kann in der<br />

In-App-Karte exakt eingezeichnet werden.<br />

Fotos: © Barbaroses – shutterstock.de<br />

93


APPS<br />

IMMOPOOL<br />

Gute Bedienbarkeit und ein recht umfangreiches<br />

I mmobilienangebot, aber mit gravierenden Mängeln<br />

vor allem in der Programmierung.<br />

<strong>Die</strong> Immobilien-App von Immopool verfügt eigentlich<br />

über eine gute Basis, zeigt aber in der Programmierung<br />

und in den Bedienfunktionen zu viele<br />

Mängel. <strong>Die</strong> App ist relativ schlicht gestaltet, die Struktur dabei<br />

klar und übersichtlich, sodass sich alles schnell und einfach<br />

bedienen lässt. Per Ortungsfunktion lässt sich in der direkten<br />

Umgebung suchen, die Auswahl an Privat- und Gewerbe<strong>im</strong>mobilien<br />

ist relativ hoch. Man kann sogar nach Studentenz<strong>im</strong>mern<br />

und Seniorenwohnungen filtern. Unverständlich ist jedoch, dass<br />

sich Features wie Keller, Zentralheizung oder Balkon nicht auswählen<br />

lassen – und vor allem, dass bei der Einstellung des<br />

gewünschten Mietpreises oder der Wohnfläche die Bildschirmdarstellung<br />

nicht funktioniert und fast unlesbar wird (siehe<br />

Screenshot). Hier muss dringend nachgebessert werden.<br />

<strong>Die</strong> eingestellte Suche lässt sich zwar speichern, doch über<br />

neue Angebote benachrichtigt einen die App leider nicht. Das<br />

Online-Portal ist nicht an die App angebunden, auch eine<br />

Kartendarstellung der Suchergebnisse fehlt. Dafür ist die Darstellung<br />

der Exposés gut strukturiert und sehr ausführlich, bei<br />

Interesse kann man den Anbieter per Mail direkt aus der App<br />

heraus kontaktieren. Auch eigene Notizen <strong>im</strong> Exposé lassen<br />

sich festhalten, dazu kann man seine Favoriten auf den Merkzettel<br />

setzen und auch per Mail weiterempfehlen. Damit sind die<br />

Basisfunktionen für eine erfolgreiche Haus- oder Wohnungssuche<br />

vorhanden, mehr aber eben auch nicht. Es fehlen einfach<br />

zu viele praktische Features und Service-Funktionen, die andere<br />

Apps bieten. Vor allem die schlechte Programmierung<br />

wertet Immopool am Ende deutlich ab.<br />

IMMOSCOUT 24<br />

Das größte Immobilienangebot, die umfangreichsten<br />

Service-Features, tadelloses Handling und gute<br />

Bedienbarkeit – so sehen Sieger aus!<br />

Mit rund 1,5 Millionen Objekten pro Monat tritt<br />

Immoscout 24 an. <strong>Die</strong> App ist relativ einfach gestaltet,<br />

Konzept und Bedienbarkeit sind einwandfrei,<br />

nur die Android-Version leistet sich ein paar Bedienschwächen.<br />

Nach dem neuen Haus oder der neuen Wohnung sucht es sich<br />

sehr schnell und bequem, vor allem auch passgenau. Ob Privatoder<br />

Gewerbe <strong>im</strong>mobilie, Miete oder Kauf, Wohnung oder Pflegeplatz,<br />

WG-Z<strong>im</strong>mer, Zwangsversteigerung oder Anlageobjekt<br />

– wer in Deutschland oder Österreich ein neues Zuhause sucht,<br />

wird hier fündig. <strong>Die</strong> Suchkriterien sind umfassend, eine Ortungsfunktion<br />

für die Umgebungssuche existiert ebenso wie die<br />

Möglichkeit, Features wie Balkon, Aufzug oder Keller einzugeben.<br />

Auch nach provisionsfreien Angeboten lässt sich forschen.<br />

Für die meisten Funktionen der App muss man sich nicht registrieren,<br />

doch wer seine Suchanfragen speichern möchte, um<br />

neue Angebote als Push-Nachricht oder Mail zu erhalten, der<br />

muss sich anmelden. Dann steht aber (zumindest fürs iPhone)<br />

sogar eine gemeinsame Immobiliensuche für mehrere Personen<br />

zur Verfügung.<br />

<strong>Die</strong> Suchergebnisse lassen sich als Liste oder in einer Karte<br />

darstellen und sortieren, eine Favoritenverwaltung ist integriert,<br />

die besten Objekte kann man weiterempfehlen. Private Angebote<br />

sind als solche gekennzeichnet, eine hilfreiche Anbieterbewertung<br />

gibt es auch. <strong>Die</strong> Exposés sind umfangreich, der<br />

Vermieter oder Verkäufer kann direkt aus der App heraus kontaktiert<br />

werden. Auch gibt es eine Notizfunktion und die Möglichkeit,<br />

Besichtigungstermine zu verwalten. Überhaupt zieht<br />

Immoscout 24 bei den Service-Features alle Register: Von einer<br />

Berechnungsfunktion zur Finanzierung bis hin zur Einordnung<br />

in den jeweiligen regionalen Preis- oder Mietspiegel wurde an<br />

(fast) alles gedacht. Schade nur, dass die Suchergebnisse mit<br />

relativ viel Werbung versetzt sind.<br />

Mangelhafte Programmierung bei Immopool: <strong>Die</strong><br />

Suchkriterien lassen sich leider nur schlecht einstellen.<br />

Leider mit Werbeeinblendungen: Bei Immoscout 24 erkennt man<br />

auf einen Blick, in welchem Preisbereich das Angebot liegt.<br />

94 10/2014


IMMOWELT<br />

<strong>Die</strong>se App führt auch Immobilien in Österreich und der<br />

Schweiz, ist gut zu handeln und bietet viele Features.<br />

Leider fällt die Android-Version etwas ab.<br />

Immowelt hält fast so viele Immobilien bereit wie<br />

der Testsieger Immoscout 24, und zumindest fürs<br />

iPhone ist die App ausgereift; die Android-Version<br />

schwächelt <strong>im</strong> Vergleich dazu etwas. Gestaltet sind beide Apps<br />

relativ schlicht, auf dem iPhone ist alles sehr gut und schnell zu<br />

bedienen. Auf Android erklärt sich das alles nicht ganz so intuitiv<br />

und von selbst. Dafür wird die Suche nach der neuen Traum-<br />

Immobilie auch hier sehr wahrscheinlich erfolgreich sein: Außer<br />

mit seiner riesigen Auswahl punktet Immowelt mit umfangreichen<br />

Suchfunktionen und Auswahlkriterien – das geht von der<br />

provisionsfreien Mietwohnung mit Balkon und Stellplatz über<br />

das WG-Z<strong>im</strong>mer oder Wohnen auf Zeit bis hin zum renovierten<br />

Haus mit großem Grundstück. Auch Gewerbe<strong>im</strong>mobilien gibt’s<br />

hier reichlich; auch deckt Immowelt nicht nur Deutschland ab,<br />

sondern auch Österreich und die Schweiz. Leider ist die Stadt-/<br />

Stadtteilsuche vor allem in der Android-Version nicht ganz so<br />

gelungen. Und hat man sich zum Speichern der Suchanfrage<br />

einmal auf dem Immobilienportal registriert, kann man sich aus<br />

der Android-App nicht mehr ausloggen – das sollte dringend<br />

korrigiert werden.<br />

<strong>Die</strong> Suchergebnisse lassen sich dann als Liste und in einer<br />

Karte darstellen, sortieren und auf einen Merkzettel setzen. <strong>Die</strong><br />

Exposés sind ausführlich, der jeweilige Anbieter kann direkt aus<br />

der App heraus kontaktiert werden, Notizfunktion und Routenplaner<br />

sind auch schon drin. Immowelt bietet somit alle Service-<br />

Features, die für eine bequeme und erfolgreiche Immobiliensuche<br />

nötig sind, und zwar ohne Werbeanzeigen. Ein cleveres<br />

G<strong>im</strong>mick gibt’s obendrauf: Mit der Sonnenbalkon-Funktion<br />

kann man bei der Wohnungsbesichtigung auch gleich überprüfen,<br />

ob man auf dem Balkon oder der Terrasse schön Sonne<br />

hat oder ob das Schlafz<strong>im</strong>mer mit Morgensonne beschienen<br />

wird. Das ist durchaus praktisch.<br />

MYIMMO<br />

My<strong>im</strong>mo ist übersichtlich und gut zu bedienen, es<br />

fehlen aber wichtige Features. Hier gibt’s hauptsächlich<br />

Objekte aus Mittel- und Ostdeutschland.<br />

My<strong>im</strong>mo ist das Immobilienportal von Unister, der<br />

Firma, die auch die Webseite ab-in-den-urlaub.<br />

de betreibt. Allerdings sollte man von der App nicht<br />

allzu viel erwarten, denn sie wurde seit 2012 nicht weiterentwickelt,<br />

was man ihr deutlich anmerkt. Struktur und Handling<br />

sind zwar einwandfrei, doch es fehlen einzelne sinnvolle Features<br />

für die bequeme Immobiliensuche, die andere Apps längst<br />

bieten. Auch an eine Anbindung an das Onlineportal und die<br />

damit verbundene Möglichkeit der geräteübergreifenden Suche<br />

hat hier niemand gedacht.<br />

<strong>Die</strong> Anzahl der deutschlandweit verfügbaren Immobilien ist<br />

gering, die App konzentriert sich auf Mittel- und Ostdeutschland.<br />

So kooperiert My<strong>im</strong>mo auch mit dem Immobilienverband<br />

Deutschland (IVD) Mitte-Ost. <strong>Die</strong> Auswahl für diese Gebiete ist<br />

daher sehr groß. <strong>Die</strong> Suchkriterien sind sehr umfangreich, egal<br />

ob für Haus oder Wohnung, Kauf oder Miete. Man kann aus<br />

reichlich Ausstattungskriterien wählen und auch nach provisionsfreien<br />

Angeboten stöbern. Leider lassen sich Suchanfragen<br />

nicht abspeichern, und wir vermissen auch die Möglichkeit, die<br />

Suchergebnisse sortieren zu können, zum Beispiel nach Preis<br />

oder Wohnfläche. Dass nicht einmal ein Merkzettel für die Favoritenverwaltung<br />

vorhanden ist, enttäuscht am meisten.<br />

<strong>Die</strong> Exposés wiederum sind ausführlich, der Suchende kann<br />

den Anbieter auch direkt aus der App heraus kontaktieren, und<br />

sogar ein Routenplaner ist hier an Bord. Dafür fehlen jedoch<br />

eine Notizfunktion und die Möglichkeit, die entdeckte Traumwohnung<br />

weiterzuempfehlen. So ist My<strong>im</strong>mo zwar App genug,<br />

um ein neues Zuhause zu finden, sie funktioniert aber nicht<br />

wirklich bequem und ist nicht sehr serviceorientiert. Auch die<br />

Werbung ist kein Pluspunkt. >><br />

Alles <strong>im</strong> Blick: Bei Immowelt sieht man sofort, ob die Wohnung<br />

einen Sonnenbalkon oder ein Schlafz<strong>im</strong>mer mit Morgensonne hat.<br />

Bei der Bedienung alles <strong>im</strong> grünen Bereich: Für die Suchanfrage<br />

kann man ganz einfach neue Angebote per Mail anfordern.<br />

95


APPS<br />

IMMOBILIEN-APPS Immobilo Immonet Immopool Immoscout 24 Immowelt My<strong>im</strong>mo<br />

ENTWICKLER Immobilo Immonet Lagler Immoscout 24 Immowelt Unister<br />

KATEGORIE<br />

Tools &<br />

Service<br />

Tools & Service<br />

Tools &<br />

Service<br />

Tools & Service Tools & Service<br />

Tools &<br />

Service<br />

verfügbar für iOS/Android/<br />

Windows Phone/Blackberry<br />

Å/Í/Í/Í Å/Å/Í/Í Å/Í/Í/Í Å/Å/Å 4 /Í Å/Å/Å 4 /Í Å/Í/Í/Í<br />

SYSTEMBASIS UND HANDHABUNG<br />

OS-Version des Testgerätes iOS 7.1 iOS 7.1 Android 4.2.2 iOS 7.1 iOS 7.1 Android 4.2.2 iOS 7.1 Android 4.2.2 iOS 7.1<br />

getestet mit (Endgerät) iPhone 4 iPhone 4<br />

Samsung Galaxy<br />

S4 mini<br />

iPhone 4 iPhone 4<br />

Samsung Galaxy<br />

S4 mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung Galaxy<br />

S4 mini<br />

iPhone 4<br />

App-Version 1.1 2.2.4 3.1.1 1.6 5.6.3 4.3.4 3.0 3.5.1 1.0.0<br />

Speicherbedarf 3,3 MB 15,6 MB 16,46 MB 5,5 MB 9,9 MB 5,28 MB 8,2 MB 3,31 MB 234 KB<br />

Preis (Basis-Version) kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos<br />

In-App-Kosten/Abomodell Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í<br />

Systemzugriffe legit<strong>im</strong> überwiegend überwiegend ausreichend überwiegend überwiegend kritisch überwiegend kritisch überwiegend<br />

Internetzugriff erforderlich Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Support bei Problemen Í aus App heraus aus App heraus aus App heraus aus App heraus aus App heraus aus App heraus aus App heraus aus App heraus<br />

App geräteübergreifend nutzbar Í Í Í Í Å Å Å Å Í<br />

zur Nutzung Anmeldung bei <strong>Die</strong>nst erforderlich Í Í Í Í optional optional optional optional Í<br />

ohne Werbeeinblendungen Í Å Å Å Í Í Å Å Í<br />

Stabilität der App <strong>im</strong> Testbetrieb Å Å Å Í Å Å Å Å Å<br />

mobile Daten blockieren/<br />

nur per WLAN erlauben<br />

Í Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

App wird nach Anrufunterbrechung/<br />

<strong>im</strong> Hintergrund (App-Switch) angehalten<br />

Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Bedienkonzept/Icons verständlich Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å überwiegend/Å Å/Å überwiegend Å/Å<br />

Schriftgröße zu klein teils zu klein teils zu klein Å Å Å Å Å Å<br />

Gestaltung schlicht sehr aufwendig sehr aufwendig schlicht eher schlicht eher schlicht schlicht schlicht schlicht<br />

subjektive Bediengeschwindigkeit schnell schnell schnell durchschnittlich schnell schnell schnell durchschnittlich schnell<br />

FUNKTIONALITÄT<br />

ALLGEMEINES<br />

Anzahl verfügbare Immobilien sehr hoch sehr hoch sehr hoch hoch sehr hoch sehr hoch sehr hoch sehr hoch gering<br />

verfügbare Länder D D D D D, A D, A D, A, CH D, A, CH D<br />

Privat-/Gewerbe<strong>im</strong>mobilien Å/Í Å/sehr eingeschr. Å/sehr eingeschr. Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Nutzflächen (Garagen/Stellplätze)/Grundstücke Í/Í Å/Å Å/Å Í/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

SUCHFUNKTIONEN/SUCHERGEBNISSE<br />

Haus-Wohnung/Miete-Kauf Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Sonderformen WG/Z<strong>im</strong>mer WG/Z<strong>im</strong>mer WG/Z<strong>im</strong>mer<br />

Seniorenwohnen,<br />

Studentenz<strong>im</strong>mer<br />

WG, Seniorenwohnen/Pflege<br />

WG, Seniorenwohnen/Pflege<br />

WG/Z<strong>im</strong>mer WG/Z<strong>im</strong>mer WG/Z<strong>im</strong>mer<br />

Ausstattungsmerkmale keine sehr umfangreich sehr umfangreich keine sehr umfangreich sehr umfangreich sehr umfangreich sehr umfangreich umfangreich<br />

provisionsfrei Í Í Í Í Å Å Å Å Å<br />

Umgebungssuche (Ortungsfunktion) Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Stadt-/Stadtteil-/Regionensuche Å Å Å gut Å Å gut ausreichend ausreichend<br />

Suchanfragen speichern Í 2 Å Å Å mit Registrierung mit Registrierung mit Registrierung mit Registrierung Í<br />

Angebotsbenachrichtigung Í Push-Nachricht Í Í Push/Mail Push/Mail Push/Mail Push/Mail Mail<br />

Suchergebnisse in Liste/In-App-Karte 1 Å/Å Å/Å Å/Å Å/Í Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Sortierung der Ergebnisse Å Å Å Å Å Å Å Å Í<br />

Darstellung „von Privat“ in Listenübersicht Í Í Í Í Å Å Í Í Í<br />

Favoriten/Merkzettel Å Å Å Å Å Å Å Å Í<br />

EXPOSÉ UND SERVICE<br />

Bildergalerie/Darstellung Å 3 /ausführlich 3 Å/sehr ausführl. Å/sehr ausführl. Å/sehr ausführl. Å/sehr ausführl. Å/sehr ausführl. Å/sehr ausführl. Å/sehr ausführl. Å/ausführlich<br />

In-App-Karte/Routenplaner 1 Å 3 /Í Å/Å Å/Å Í/Í Å/Í Å/Í Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Notizfunktionen/Besichtigungstermin verwalten Í/Í Å/Å Å/Å Å/Í Å/Å Å/Å Å/Å Å/Í Í/Í<br />

Direktkontakt zum Anbieter per Tel./Mail Å 3 /Å 3 Å/Å Å/Å Í/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Anbieterbewertung Í Í Í Í Å Å Í Í Í<br />

Immobilie empfehlen Å 3 Å Å Å Å Å Å Å Í<br />

Einordnung in Preis-/Mietspiegel Í Í Í Í Å Å Í Í Í<br />

FAQs/Bedienungsanleitung Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Impressum/Datenschutz/AGB Í Å Å keine AGB Å Å Å Å Å<br />

SYSTEMBASIS UND<br />

HANDHABUNG max. 50 Punkte<br />

34 43 41 30 43 38 43 37 37<br />

FUNKTIONALITÄT max. 50 Punkte 24 37 36 25 46 48 41 40 24<br />

Urteil max. 100<br />

58 80 77 55 89 86 84 77 61<br />

ausr. gut gut mang. sehr gut sehr gut gut gut ausr.<br />

1<br />

Sofern vom Anbieter die Adresse angegeben wurde; 2 Suchagent funktionierte <strong>im</strong> Test nicht; 3 Sofern Anbieterplattform in App integriert,<br />

sonst aus Ergebnisliste nur Weiterleitung auf Webseite der Anbieterplattform; 4 Windows Phone nicht getestet<br />

Ende machen die großen Drei das Rennen:<br />

Mit jeweils 1,2 bis 1,5 Millionen Objekten bieten<br />

Immoscout 24, Immonet und Immowelt die größte<br />

Auswahl und mit ihren Apps auch die beste<br />

FAZITAm<br />

<strong>Die</strong>nstleistung. Der Rest ist eigentlich Geschmackssache.<br />

Immonet beeindruckt mit einer<br />

gelungenen Gestaltung, guter Bedienbarkeit und<br />

außergewöhnlichen Features wie dem Einzeichnen<br />

der Suchregion in die In-App-Karte – werbefrei.<br />

Ebenfalls ohne Werbung kommt Immowelt<br />

aus, die App bietet ein paar Funktionen mehr, sie<br />

lässt sich mit dem Onlineportal synchronisieren<br />

und somit geräteübergreifend nutzen. Der Testsieger<br />

Immoscout 24 ist nicht werbefrei, bietet<br />

aber die Integration des Onlineportals und alle<br />

Features, die man sich überhaupt vorstellen<br />

kann. Ab jetzt lautet die Frage nur noch: Wohnst<br />

du schon oder suchst du noch?<br />

96 10/2014


AKTIONSPREIS!<br />

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162 Gramm<br />

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starker Prozessor<br />

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Doppel-LED und<br />

4K-Videos<br />

intuitive Benutzeroberfläche<br />

mit<br />

zahlreichen Extras<br />

herausragendes<br />

Preis-Leistungs-<br />

Verhältnis<br />

eingeschränkte<br />

Verfügbarkeit<br />

Speicher nicht<br />

erweiterbar<br />

LTE 800 wird nicht<br />

unterstützt<br />

Akku nicht<br />

wechselbar<br />

A<br />

uf der Hersteller-Webseite<br />

oneplus.net können<br />

Sie es nachlesen: „2014<br />

Flagship-Killer“ steht dort<br />

Schwarz auf Weiß geschrieben.<br />

Eine Behauptung, die<br />

einer genauen Prüfung nicht<br />

standhält. Was übrigens nicht<br />

am Design liegt, <strong>im</strong> Gegenteil:<br />

Das One steckt in einem<br />

hübschen Kunststoff-Unibody,<br />

die matte Oberfläche fühlt<br />

sich wertig an. Dazu passt die<br />

Verarbeitung: Zwar wackelt<br />

die Einschalttaste auf der<br />

Kopfseite ein wenig – um das<br />

zu kritisieren, muss man aber<br />

sehr streng sein. Für die Micro-SIM<br />

gibt es einen sauber<br />

eingearbeiteten Einschub auf<br />

der linken Seite.<br />

Ausstattung wie die Großen<br />

Das 5,5 Zoll große Display<br />

bietet mit Full-HD (1080p)<br />

die bestmögliche Auflösung,<br />

die aktuell nur von<br />

High-Endern wie dem LG<br />

G3 übertroffen wird. In Sachen<br />

Helligkeit, Kontrast und<br />

Blickwinkelabhängigkeit ist<br />

das One nicht überragend,<br />

aber doch gut – und allein die<br />

schiere Größe beeindruckt.<br />

„Größe“ ist übrigens ein gutes<br />

Stichwort: Wer sich für diesen<br />

Riesen entscheidet, muss sich<br />

<strong>im</strong> Klaren sein, dass der mit<br />

165 Gramm schwer in der<br />

Hand liegt, und dass für viele<br />

Anwendungen die zweite<br />

Hand nötig ist.<br />

<strong>Die</strong> übrige technische Ausstattung<br />

ist eines Oberklasse-<br />

Modells würdig: Qualcomms<br />

Snapdragon 801 ließ sich <strong>im</strong><br />

Test kaum an seine Grenzen<br />

bringen, was auch die einschlägigen<br />

Benchmarks bestätigen.<br />

Hinzu kommen LTE,<br />

WLAN 802.11 ac und NFC –<br />

es gibt hier eigentlich keine<br />

Lücken. <strong>Die</strong> Frontkamera<br />

schafft 5 Megapixel in ansprechender<br />

Qualität, und die<br />

13-Megapixel-Optik auf der<br />

Rückseite wird von einem<br />

Doppel-LED-Blitzlicht flankiert,<br />

das dunkle Motive auf<br />

eine Entfernung von zwei<br />

Metern gut ausleuchtet. Videos<br />

dreht das Oneplus One<br />

sogar mit 4K-Auflösung, also<br />

mit sagenhaften 3840 x 2160<br />

Pixeln. <strong>Die</strong> Bildqualität ist<br />

zwar nicht herausragend (die<br />

<strong>Top</strong>modelle von Samsung,<br />

Sony und Nokia machen es<br />

besser), aber sowohl bei Fotos<br />

als auch bei Videos am oberen<br />

Ende der Fahnenstange angesiedelt.<br />

Was kein Wunder ist,<br />

schließlich setzt OnePlus auf<br />

Sonys neuesten Exmor-Sensor<br />

IMX 214, der rauscharme<br />

und farbechte Fotos einfängt.<br />

Weil ein optischer Bildstabilisator<br />

fehlt, braucht man aber<br />

98 10/2014


PREISKNALLER<br />

MIT MACKEN<br />

Das vom Hersteller vollmundig als „Flaggschiff-Killer“<br />

angekündigte OnePlus One<br />

bietet eine mit dem Galaxy S5 vergleichbare<br />

Leistung zum halben Preis. Aber das<br />

ist auch nur die halbe Wahrheit.<br />

Der Android-Aufsatz CyanogenMod<br />

bietet viele sinnvolle Extras, etwa<br />

den Equalizer AudioFX.<br />

Never settle (nie<br />

stehen bleiben) –<br />

das ist das Motto<br />

des chinesischen<br />

Start-ups OnePlus.<br />

eine ruhige Hand be<strong>im</strong> Fotografieren.<br />

Durchdachte Oberfläche<br />

<strong>Die</strong> zahlreichen Kamera-Einstellungen<br />

sind nicht einfach<br />

zugänglich, weil kleinteilige<br />

Icons die Orientierung erschweren.<br />

In allen anderen<br />

Bereichen ist die Benutzeroberfläche<br />

aber sehr gelungen.<br />

OnePlus arbeitet mit<br />

CyanogenMod zusammen,<br />

einem Software-Projekt, das<br />

seit Jahren angepasste Android-Versionen<br />

für nahezu alle<br />

am Markt erhältlichen <strong>Smartphones</strong><br />

entwickelt und in der<br />

Szene Kultstatus genießt.<br />

Dass der nicht unverdient ist,<br />

wird gleich nach dem Einschalten<br />

deutlich: Der Android-Code<br />

wurde behutsam an<br />

den Stellen erweitert, wo es<br />

sinnvoll ist, ohne das System<br />

so zu überladen, dass Googles<br />

Android-Design kaum noch<br />

sichtbar ist. <strong>Die</strong> Änderungen<br />

sind dezent und passen: Genannt<br />

seien hier nur die Equalizer-App<br />

Audio FX und die<br />

„Design-Galerie“, die es ermöglicht,<br />

die Benutzeroberfläche<br />

bis hin zum letzten Pixel<br />

umzukrempeln.<br />

Das OnePlus One bietet also<br />

<strong>Top</strong>-Hardware, kongenial<br />

ergänzt von einer durchdachten<br />

Benutzeroberfläche, serviert<br />

zu einem Preis, für den<br />

man normalerweise nur Mittelklasse<br />

bekommt. Was kann<br />

da noch schiefgehen?<br />

Mängel, die es in sich haben<br />

Im Labor setzt sich der gute<br />

Eindruck anfangs fort: <strong>Die</strong><br />

Akustik ist top, die Empfangswerte<br />

sind überragend,<br />

auch der 3100 mAh starke<br />

Akku zeigt mit einer Laufzeit<br />

von sieben Stunden <strong>im</strong> normierten<br />

<strong>connect</strong>-Nutzungsmix<br />

eine starke Performance.<br />

Das Problem dabei: Als LTE-<br />

Gerät geht das One nur bedingt<br />

durch, weil es das<br />

800er-Band nicht unterstützt.<br />

Das kommt vor allem außerhalb<br />

der Städte zum Einsatz<br />

und bildet zusammen mit dem<br />

2600-MHz-Band das Rückgrat<br />

der LTE-Versorgung in<br />

Deutschland. <strong>Die</strong> dritte Frequenz<br />

um 1800 MHz kann<br />

das One zwar nutzen, sie wird<br />

aber nur von der Telekom<br />

hauptsächlich in Städten eingesetzt.<br />

Wer einen LTE-Tarif<br />

hat, sollte also einen Bogen<br />

um das One machen.<br />

Ein weiterer Stolperstein ist<br />

der nicht erweiterbare Speicher.<br />

Bei der von uns getesteten<br />

16-GB-Version standen<br />

11 GB zur freien Verfügung.<br />

Das ist für ein <strong>Top</strong>-Phone zu<br />

wenig, vor allem, wenn man<br />

Mit der Design-Galerie kann man die<br />

Oberfläche anpassen, viele Themes<br />

sind allerdings kostenpflichtig.<br />

Praktisch: Nutzerprofile mit jeweils<br />

eigenen Ton- und Verbindungseinstellungen<br />

können definiert werden.<br />

99


SMARTPHONES<br />

gerne hochauflösende 4K-<br />

Videos aufn<strong>im</strong>mt. Wir raten<br />

deshalb dringend zur 64-GB-<br />

Version, die mit 299 Euro nur<br />

30 Euro mehr kostet als die<br />

16-GB-Version.<br />

<strong>Die</strong> Frage ist allerdings,<br />

wie man da rankommt. Weil<br />

dem chinesischen Start-up<br />

OnePlus eine Logistik- und<br />

Vertriebsstruktur in Europa<br />

fehlt, ist der Kauf nur via Internet<br />

mittels eines kom -<br />

p lizierten „Invite“-Systems<br />

möglich. Ein „Invite“ ist eine<br />

Kaufoption, die man bekommt,<br />

wenn man <strong>im</strong> Forum<br />

des Unternehmens engagiert<br />

ist oder sich an Marketing-<br />

Kampagnen über soziale<br />

Netzwerke beteiligt. Anders<br />

gesagt: Nur wenn Sie ordentlich<br />

die private Werbetrommel<br />

rühren, werden Sie –<br />

vielleicht – mit einer Einladung<br />

zum Kauf belohnt. <strong>Die</strong>se<br />

Strategie ist zu einem großen<br />

Teil für den Hype um das<br />

Smartphone verantwortlich.<br />

Sie macht aber auch deutlich,<br />

dass OnePlus gar nicht die<br />

Ressourcen hat, um sein Modell<br />

in ausreichender Stückzahl<br />

zu produzieren und zu<br />

verkaufen. Wir haben unser<br />

Testmodell über den chinesischen<br />

Webshop aliexpress.<br />

com <strong>im</strong>portiert. Bei uns ging<br />

zum Glück alles gut, aber<br />

zum „Flag ship-Killer“ reicht<br />

das nicht. ANDREAS SEEGER<br />

Mit etwas Geschick kann man<br />

die Rückseite abnehmen. Der<br />

Akku lässt sich aber trotzdem<br />

nicht tauschen.<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

OnePlus<br />

Modell<br />

One<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.4.2<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Snapdragon<br />

801/4/2500<br />

interner Speicher (MB) 11370<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

Í<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

SIM-Format/Dual-SIM<br />

Mikro-SIM/Í<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Í<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Í/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UMTS 900/2100<br />

Å/Å<br />

LTE 800/1800/2600<br />

Í/Å/Å<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11 b/g/n/ac<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Å/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Å/Å<br />

USB/Massenspeicher/Ladefunktion<br />

Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) LCD/5,5<br />

Auflösung (Pixel) 1080 x 1920<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm >6/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

Í/Í<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-List<br />

Å<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Í/Í<br />

Excel betrachten/bearbeiten<br />

Í/Í<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Í/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Í/Í<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Í<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/13,1<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Google Maps<br />

Navigation/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MESSWERTE<br />

MARKE<br />

Modell<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

GSM 900<br />

LTE 800<br />

GSM 1800<br />

LTE 1800<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE<br />

Oneplus<br />

Modell<br />

One<br />

Preis (Euro) 1<br />

AUSDAUER max. 125 sehr gut (108)<br />

Ausdauer Gespräch 35 35<br />

Ausdauer Display-Betrieb 90 73<br />

AUSSTATTUNG max. 175 befriedigend (126)<br />

System und Lieferumfang 65 35<br />

Display 40 34<br />

Connectivity 20 17<br />

Telefon und PIM 10 10<br />

Messaging und Office 10 6<br />

Web-Browser 10 9<br />

Kamera 10 7<br />

Musik und Video 5 5<br />

Navigation 5 3<br />

HANDHABUNG max. 75 befriedigend (55)<br />

Handlichkeit 40 27<br />

User Interface 20 15<br />

Verarbeitungsqualität 15 13<br />

MESSWERTE max. 125 gut (96)<br />

Akustik-Messungen Senden 30 25<br />

Akustik-Messungen Empfangen 20 17<br />

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 12<br />

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 28<br />

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 14<br />

URTEIL max. 500<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

OnePlus<br />

One<br />

UMTS<br />

LTE 2600<br />

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung<br />

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot<br />

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und<br />

Blau die niedrigsten.<br />

GSM/UMTS<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,1 24,0 18,2<br />

Empfindlichkeit (dBm) -99 -104 -107<br />

LTE<br />

LTE 800 LTE1800 LTE2600<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 0,0 18,8 18,4<br />

Empfindlickeit (dBm) 0, -97, -93,<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,81/0,290<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 15,0/21,8 14,9/21,8<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,4<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,5<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (Stunden) 17:15 24:21 10:24<br />

typ. Ausdauer (Stunden) 7:00<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 407<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 153 x 76 x 9<br />

Gewicht (Gramm) 162<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

385<br />

gut<br />

100 10/2014


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Ich bin damit einverstanden – jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH<br />

künftig per E-Mail und telefonisch über interessante Vorteilsangebote, sowie die seiner Werbepartner informiert.<br />

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SMARTPHONES<br />

CHINA-<br />

WARE<br />

Nur online erhältlich und weitgehend<br />

unbekannt: Was erwartet<br />

Kunden be<strong>im</strong> Kauf des Fernost-<br />

<strong>Smartphones</strong> Icefox X2?<br />

Icefox<br />

X2<br />

Preis: 159 Euro<br />

Maße: 143 x 71 x 10 mm;<br />

169 Gramm<br />

Dual-SIM<br />

Smartphhone<br />

E<br />

s muss nicht <strong>im</strong>mer Sony,<br />

Samsung oder HTC sein.<br />

<strong>Die</strong> Abstriche, die günstige<br />

<strong>Smartphones</strong> verlangen, werden<br />

<strong>im</strong>mer geringer, funktionale<br />

Unterschiede sind bei<br />

gleicher Systembasis eher<br />

Stärken der Großen als<br />

Schwächen der Kleinen. Der<br />

Onlinehandel macht es Newcomern<br />

zudem leicht, internationale<br />

Märkte zu erobern<br />

– solange es Käufer gibt, die<br />

den Sprung ins kalte Wasser<br />

wagen. Entweder etablieren<br />

sich die Newbies, oder sie<br />

verschwinden so schnell, wie<br />

sie gekommen sind. Zu den<br />

Gewinnern der letzten Jahre<br />

zählt zweifelsohne Wiko, andere<br />

wie Kazam sind durch<br />

eine gute Vorbereitung schon<br />

zum Marktstart keine Unbekannten<br />

mehr. Ob sich die Android-<br />

und Outdoor-Phones<br />

von Icefox in Deutschland<br />

etablieren, hängt derzeit an<br />

der Gunst der Amazon-Kunden,<br />

denn nur dort sind sie<br />

zunächst zu haben.<br />

Wenig Speicher, wenig Apps<br />

<strong>Die</strong> Kennzahlen werden online<br />

kommuniziert. Dass nur<br />

4 Gigabyte interner Speicher<br />

für Betriebssystem und Daten<br />

die Software-Ausstattung beschränken,<br />

ist Kennern der<br />

Materie klar. Immerhin: Eine<br />

32 Gigabyte große Micro-SD<br />

liegt bei, auf der sich eigene<br />

Daten und auslagerfähige<br />

Apps unterbringen lassen.<br />

GPS ist vorhanden, Google<br />

Maps aber nicht installiert.<br />

Sprachbefehle versteht zunächst<br />

nur die mittelmäßige<br />

13-Megapixel-Kamera. Damit<br />

Sätze wie „SMS an Stefan“<br />

oder „Navigiere zum<br />

Englischen Garten“ zum Ziel<br />

führen, muss Googles Sprachsuche<br />

erst aus dem Play Store<br />

nachgerüstet werden. Apropos<br />

Nach- und Aufrüsten: Das<br />

Icefox X2 wird gerootet geliefert,<br />

was ungewöhnlich und<br />

nicht ganz ungefährlich ist,<br />

aber hier zumindest keine Gefahr<br />

für die Garantie bedeutet.<br />

Solide Basis<br />

Kratzfeste Displays sind heute<br />

kein Luxus mehr; davon<br />

profitiert auch das Smartphone<br />

aus Shenzhen. Das glatte<br />

Kunststoffgehäuse ist dezent<br />

schick und rundum sauber<br />

verarbeitet. Im Kern setzt<br />

Icefox auf Chips von Mediatek,<br />

die etlichen preisgünstigen<br />

<strong>Smartphones</strong> und Tablets<br />

mit FM-Tuner, Videotelefonie<br />

oder der Unterstützung zweier<br />

SIM-Karten zu Vielseitigkeit<br />

verhelfen. <strong>Die</strong> Performance<br />

des MTK6582 ist anspruchsvollen<br />

Spielern zu gering,<br />

beschleunigt aber ausreichend<br />

die Bedienung des X2.<br />

Mobile Downloads vergeuden<br />

überragende<br />

Gesprächsdauer<br />

13-Megapixel-<br />

Kamera mit LED<br />

Lautstärketasten<br />

dienen als Auslöser<br />

Radio mit RDS<br />

Lieferung mit<br />

32 GB Speicherkarte<br />

günstig<br />

mittelmäßige Fotoqualität<br />

in heller und<br />

dunkler Umgebung<br />

wenig interner<br />

Speicher<br />

schlechte Sendeund<br />

Empfangsqualität<br />

essenzielle Apps<br />

fehlen bei Auslieferung<br />

schwer<br />

102 10/2014


Über die Voreinstellung<br />

für<br />

Sprach- und<br />

Video-Calls,<br />

SMS/MMS<br />

oder Daten<br />

lässt sich das<br />

jeweils beste<br />

Provider-<br />

Kontingent<br />

ausschöpfen.<br />

<strong>Die</strong>se Auswahl<br />

systemnaher<br />

Tools benötigt<br />

Root-Rechte,<br />

mit denen<br />

<strong>Smartphones</strong><br />

üblicherweise<br />

nicht ausgeliefert<br />

werden.<br />

Be<strong>im</strong> X2 ist<br />

das anders.<br />

dank HSPA+ wenig Zeit. Vergleicht<br />

man das X2 mit bekannteren<br />

Dual-SIM-Phones,<br />

liegt zieht es knapp an dem in<br />

<strong>connect</strong> 8/2014 getesteten<br />

Kazam Thunder Q4.5 vorbei,<br />

bleibt aber ebenfalls deutlich<br />

hinter dem Wiko Highway.<br />

Ein Stich gegenüber beiden<br />

gelingt ihm bei der Ausdauer,<br />

weitere Trümpfe sind die<br />

vielen Bluetooth-Profile. Als<br />

Enttäuschung entpuppten sich<br />

dagegen die mangelhafte Sende-<br />

und Empfangsqualität <strong>im</strong><br />

GSM- und UMTS-Netz. Dass<br />

hier nur die Frequenzen um<br />

2100 Megahertz bedient werden,<br />

können Amazon-Käufer<br />

bereits der Beschreibung entnehmen.<br />

159 Euro kostet das Smartphone,<br />

das für drei Euro Porto<br />

durch Amazon verschickt<br />

wird – womit sich das Risiko<br />

Fernost<strong>im</strong>port schon deutlich<br />

reduziert … INGE SCHWABE<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

Icefox<br />

Modell<br />

X2<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.2.1<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz) MTK6582/4/1300<br />

interner Speicher (MB) 1741<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

MicroSD<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

SIM-Format/Dual-SIM<br />

Standard-SIM/Å<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Å<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Å/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

32 GB<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UMTS 900/2100<br />

Í/Å<br />

LTE<br />

Í<br />

HSDPA/HSUPA 21,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Í<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Í/Å/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Å/Å<br />

USB/Massenspeicher/Ladefunktion<br />

Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/5<br />

Auflösung (Pixel) 720 x 1280<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Í<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 4-6/Å/Å<br