unsere Energie" 02/2012 (2.9 MB) - Stadtwerke Unna

sw.unna.de

unsere Energie" 02/2012 (2.9 MB) - Stadtwerke Unna

Jürgen Schäpermeier

Geschäftsführer

Stadtwerke Unna GmbH

Einschalten

Energie ist bei unseren Gewerbe- und

Industriekunden ein Top-Thema. Über

160 unserer gewerblichen Kunden nutzen

schon den kostenlosen Gewerbecheck

Energie, den wir online anbieten.

Zahlreiche haben sich für den Energiecheck,

der betriebliche Optimierungen

aufzeigt, angemeldet. Wir unterstützen

Sie mit unserer Fachkompetenz

in allen Energiefragen. Dies gilt auch

für maßgeschneiderte Angebote zur

Strom- und Gaslieferung oder für Contracting-Lösungen.

Gerade auch für die

kleineren Firmen und Dienstleister haben

wir Lösungen.

Professionelle Lösungen erwarten wir

von der Gestaltung der Energiewende

durch die Bundespolitik. Dass wir jetzt

drastisch steigende Umlagen mit erheblichen

Preiserhöhungen beim Strom

weitergeben müssen, hätten wir gerne

vermieden. Rund die Hälfte unserer

Strompreise sind inzwischen durch

staatliche Abgaben und Umlagen bestimmt.

Dass dabei einige Großverbraucher

auf Kosten aller Unnaer Privat- und

Gewerbekunden entlastet werden, ist

nicht nachvollziehbar. Hier werden wir

weiter Veränderungen einfordern – im

Sinne unserer Kunden. Ich freue mich

auf das neue Jahr mit Ihnen und wünsche

Ihnen und uns einen guten Start

in 2013.

UNsere Energie

Informationen für Geschäftskunden

INHALT

02 NACHHALTIG UNsere CSR-Bilanz

04 KALENDER UNsere Highlights

06 STROMPREIS Kosten der Energiewende

08 INFO Die Google-Brille

Newsletter | Nr. 2 | Dezember 2012


Das Team der Stadtwerke

Unna stellt sich täglich auf

den Prüfstand – im Großen

und im Kleinen.

Stadtwerke sichern

1.200 Arbeitsplätze

Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte

Ausgezeichnet: Das Pestel-Institut bescheinigt den Stadtwerken Unna eine herausragende

Leistung für die Wirtschaft und für die Verbraucher der Region. Die Wertschöpfungsbilanz

zeigt auch die Power für den Arbeitsmarkt.

Die Stadtwerke Unna sichern bundesweit 1.216 Arbeitsplätze,

davon allein 435 in Unna. Das kommunale Energieunternehmen

und seine Kunden kurbeln mit einer Gesamtnachfrage

von rund 95 Mio. Euro jährlich die Wirtschaft an, rund 60

Prozent dieses Schubes kommt den Firmen und Einwohnern

der eigenen Stadt zu Gute. Die 32.500 Kunden der Stadtwerke

sichern damit die Wirtschaft und das Gemeinwesen der

Hellwegstadt: Von jedem Euro der Stromrechnung bleiben 31

Cent direkt in Unna, von den Erdgas-Abrechnungen 20 Cent,

von den Fernwärme-Zahlungen 81 Cent. Zum Vergleich: Bei

fremden Lieferanten verbleiben von jedem Euro gerade mal

6 bis 12 Cent in der Stadt.

Energiedienstleister stellt sich selbst auf den Prüfstand

Das renommierte Pestel-Institut stellte das jetzt fest, als es

die Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte der Stadtwerke

Unna unter die Lupe nahm. „Wir bekamen bestätigt,

dass wir zu Recht „Unsere Energie“ im Logo tragen. Die

Stadtwerke bekennen sich nicht nur zur gesellschaftlichen

und sozialen Verantwortung, wir engagieren uns aktiv in

Stadt und Region“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer

Jürgen Schäpermeier. Mehrfach stellte das kommunale Energieunternehmen

in diesem Jahr diesen Anspruch auf den

Prüfstand. Im Januar prüfte das Energieverbraucherportal

neben den Preisen den Service der Stadtwerke. Ergebnis:

„Top-Lokalversorger“ sind die Stadtwerke Unna in den Sparten

Strom- und Gasversorger.

Im Mai nahm das renommierte Berliner Umweltgutachter-

Büro GUT Cert die Klima- und Umweltpolitik unter die Lupe:

Mit der Note „sehr gut“ bestätigte Gutachter Dr. Wolfgang

Kleesiek das EMAS-Siegel der Stadtwerke Unna, die damit

den höchsten EU-Ökostandard nachweisbar erfüllen.

Stadtwerke tun alles, um noch besser zu werden

Eine der wichtigsten Auszeichnungen für die Stadtwerke sei

allerdings, dass über 90 Prozent der Strom- und Gaskunden

trotz intensiver Werbung ortsfremder Anbieter dem Unnaer

Energieunternehmen vertrauen, sagt Schäpermeier: „Hier

stellen wir uns täglich auf den Prüfstand. Wir freuen uns,

wenn Kunden uns fordern – wir tun alles, um noch besser zu

werden.“

Ausgezeichnet:

2


Ethics in Business

„Bei den ‚Ethics in Business’-Gildemitgliedern handelt es

sich um vorbildliche Mittelständler, der Standard der sich

bewerbenden Unternehmen ist erfreulich hoch“, berichtet

Prof. Dr. Thomas Beschorner. Der Direktor des Instituts

für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen begleitet

das Projekt als wissenschaftlicher Leiter. Was einen

Austausch der Gildemitglieder miteinander besonders

interessant mache, sind laut Beschorner die unterschiedlichen

Schwerpunkte, die die Betriebe setzen: „Ein Teil der

Unternehmen pflegt eine vorbildliche Wertekultur in der

Belegschaft, ein anderer Teil verfolgt ambitionierte Ziele

im Bereich Umweltschutz und Produktverantwortung,

während sich andere wiederum sozial für das Gemeinwesen

engagieren.“

Ulrich Wickert übergab dem

SWU-Geschäftsführer Jürgen

Schäpermeier (r.) und der

SWU-Sprecherin Kristina Krüger

(m.) die Auszeichnung.

Stadtwerke in Berlin

ausgezeichnet

Verantwortungsvolles Handeln

Die Stadtwerke Unna gehören zu den Wegbereitern ethischen

Handelns in der Wirtschaft. Das hat eine Untersuchung

des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität

St. Gallen ergeben. Der Energiedienstleister gehört zu

den 74 Unternehmen, die in die Gilde der Wirtschaftsinitiative

„Ethics in Business“ aufgenommen worden sind.

Mittelständler aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen

Schweiz haben sich darin zusammengeschlossen,

um andere Firmen zu nachhaltigem und ethischem Wirtschaften

zu inspirieren. Mentor Ulrich Wickert würdigte am

5. Oktober 2012 bei der Verleihung der Auszeichnung das

Engagement der Stadtwerke: „Sie setzen Zeichen für die Energiewirtschaft.“

Die Stadtwerke Unna punkteten mit ihrem

Umweltengagement wie mit dem sozialem Engagement als

„Top-Lokalversorger“ im städtischen Gemeinwesen.

„Die Auszeichnung besitzt für uns einen hohen Stellenwert. Sie

macht unsere Unternehmenswerte nach außen hin sichtbar

und motiviert hoffentlich auch andere mittelständische Betriebe“,

sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier,

www.ethics-in-business.com

3


UNsere Energie für Unna

Highlights-Kalender 2013

Ganz gleich, ob die interessante Immobilienbörse, die informative Messe „Gesund leben“,

das beliebte Un(n)a Festa Italiana oder die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung:

Die Stadtwerke Unna liefern immer die nötige Energie.

Licht und

Kunst

Licht setzen viele Unternehmen

stilvoll zur Inszenierung

von Räumen und Gebäuden

ein. Licht ist zudem ein Effizienzfaktor.

Mittsommernachtsfest

UNNAER KNEIPENNACHT

16. Februar

Immobilienbörse

Energiemesse

02. und 03. März

Messe: GESUND LEBEN

09. und 10. März

Stadthalle

Westfalenmarkt

mit verkaufsoffenem

Sonntag

06. und 07. April

Frühjahrskirmes

26. – 29. April

Rund ums Rathaus

Drahteselmarkt

04. Mai

Autofrühling

11. und 12. Mai

Baumklettern

Deutsche Meisterschaft

08. – 12. Mai

AOK-Firmenlauf

16. Mai

Streetlife Day

24. und 25. Mai

LATENIGHT-SHOPPING

25. Mai

Tennismeisterschaft

TC Grün/Weiß

25. Mai – 02. Juni

Un(n)a Festa Italiana

29. Mai – 02. Juni

22. Juni

CITY-Gesundheitsmesse

29. Juni

Extraschicht

06. Juli

Seniorentag

03. August

Stadtfest

06. – 08. September

Stadtlichter Unna

13. – 29. September

Unna wandert

15. September

Radkultour

15. oder 22. September

Messe: WOHLFÜHLTAGE

21. und 22. September

Stadthalle

Weltkindertag

21. September

bUNt international

28. September

Autoschau

mit verkaufsoffenem

Sonntag

28. und 29. September

Messe: SCHÖNER LEBEN

12. und 13. Oktober

Stadthalle

Katharinenkirmes

01. – 04. November

Innenstadt

Messe GUT GEHEIRATET

16. und 17. November

Stadthalle

Weihnachtsmarkt

25. November – 22. Dezember

Salinenfest

mit verkaufsoffenem

Sonntag

29. Dezember

www.sw-unna.de

4


LED-Lichterketten und -Weihnachtsbaumkerzen sorgen für

stimmungsvolle Beleuchtung und schonen die Firmenkasse.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena)rechnete die Kosten für

Weihnachtsbeleuchtung durch. Danach betragen die Stromkosten

für einen herkömmlichen neun Meter langen Lichtschlauch,

der sechs Wochen lang jeden Tag zwölf Stunden

im Einsatz ist, fast 34 Euro. Ein LED-Lichtschlauch braucht

dagegen nur Strom für etwa 5 Euro. 29 Euro gespart! LED-

Lichter reduzieren zudem die Brandgefahr auf ein Minimum.

Schlossen eine Partnerschaft

(v.l.n.r.): Peter Goerdeler

(Verwaltungsleiter EKU), Dr.

Dietmar Herberhold (Stiftungsvorstand

EKU), Jürgen

Schäpermeier (Geschäftsführer

der SWU) und Matthias

Kortmann (kaufmännischer

Prokurist der SWU).

Kostenfaktor Beleuchtung

Sich effizient ins Licht setzen

Innovative Energiepartnerschaft geschlossen

Energiepartner vor Ort

Luftbild Blossey

In der Beleuchtung vieler Firmen stecken hohe Potenziale,

um Kosten und Umweltbelastungen nachhaltig zu

senken. Dies stellten die Experten des Energieservice

der Stadtwerke bei mehreren Energiechecks fest.

So stiegen etwa in einem Einrichtungshaus die Stromverbräuche

um fast das Doppelte, als die Ausstellungsfläche

erweitert wurde. Im Energiecheck wurde festgestellt: Durch

den Einsatz anderer Leuchtmittel könnten die Verbräuche

halbiert werden, ohne die gewünschte Leistung zu verschlechtern.

Zudem möglich: Der rentable Einsatz von Photovoltaik-Anlagen

zum Eigenverbrauch. Die Einspeisekurve

lag fast parallel zur Lastkurve, die durch die Ladenöffnungszeiten

bedingt war. Bei Investitionen von rund 15.000 Euro

hätte das Einrichtungshaus jährlich 4.500 Euro sofort gespart,

eine Photovoltaik-Anlage hätte sich schon nach neun

Jahren rentiert. Insgesamt 47 Tonnen Kohlendioxid jährlich

wären einzusparen.

Suchen Sie auch Tipps zur Beleuchtung: Sprechen Sie unsere

Fachleute aus dem Energieservice an. Dort gibt es beste Praxisbeispiele

aus dem eigenen Unternehmen und vielen anderen

Betrieben, wie Sie sich effizient ins Licht setzen können.

Licht und Lichtwirkungen zeigt das

Internationale Zentrum für Licht-

Eine innovative Energiepartnerschaft über zehn Jahre

vereinbarten das Evangelische Krankenhaus Unna (EKU)

und die Stadtwerke Unna. Die Klinik nutzt weiterhin die

umweltschonende Nahwärme aus dem mit Biogas betriebenen

Blockheizkraftwerk I der Stadtwerke, das unweit

der Klinik am Brockhausplatz arbeitet. Das kommunale

Energieunternehmen unterstützt das Krankenhaus

gleichzeitig bei einer gründlichen Modernisierung seiner

Heiztechnik, um langfristig Verbräuche und Kosten zu

senken.

„Wir freuen uns darüber, dass wir ein Energiepaket schnüren

konnten, von dem nicht nur die Stadtwerke und das Ev.

Krankenhaus profitieren“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer

Jürgen Schäpermeier. „Durch die Modernisierung wird

zudem die Energieeffizienz erhöht und die Umwelt von CO 2

-

Emissionen entlastet“, fügt Verwaltungsleiter des EKU, Peter

Goerdeler, hinzu. Die Verhandlungen standen im Zeichen der

Herausforderungen: Das EKU stand wie viele Unternehmen

vor der Anforderung, seine Energieversorgung zukunftsorientiert

und kostengünstig wie umweltfreundlich aufzustellen.

Die Stadtwerke Unna, die seit Jahrzehnten die Klinik und gro-

ße Teile der Gartenvorstadt

mit Wärme versorgen, überzeugten

mit dem Konzept:

Das EKU ist Wärmekunde

und profitiert von nun an

von der kombinierten Kraft-

Wärme-Produktion, die

seit vergangenem Jahr mit

Biogas betrieben wird. Sie

nutzt auch das Wissen der

Stadtwerke, um die eigene

Wärme- und Heiztechnik

auf den modernsten Stand

zu bringen. Die Stadtwerke

finanzieren die nötigen Investitionen

und verrechnen

diese mit der Wärmelieferung.

Stadtwerke-Chef Jürgen

Schäpermeier: „Gerne

bieten wir auch anderen

Kunden solche Contracting-

Modelle an“.

Wir lösen Energiefragen

Viele Firmen konzentrieren sich

auf ihr Kerngeschäft und suchen

einen Partner, der alle Energiefragen

nach den Zielvorgaben

löst. Wir bieten Contractinglösungen

aus einer Hand.

Fordern Sie uns:

Ulf Schimion

Tel. 02303 2001-186

ulf.schimion@sw-unna.de

kunst auch in der Ausstellung zum

zehnjährigen Bestehen.

www.lichtkunst-unna.de

5


EEG-Umlage:

Wer Strom aus erneuerbaren Quellen wie Windkraft, Sonne, Erdwärme oder Biomasse

produziert, wird finanziell gefördert. Er erhält für seinen eingespeisten Strom eine „Einspeisevergütung“,

die über dem Marktpreis liegt. Dieser Aufschlag wird durch eine bundesweite

EEG-Umlage (Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien) bezahlt.

Diese EEG-Umlage wird jeweils zum 15. Oktober für das Folgejahr festgelegt. Die Stadtwerke

müssen diese über die Stromrechnung bei ihren Kunden abfordern. Allerdings hat die Bundesregierung

eine wachsende Zahl von Großverbrauchern von dieser Umlage befreit. Dafür

steigt der Anteil, den die Normalverbraucher bezahlen müssen.

www.fotolia.de/MarkusBeck

Der Strompreis setzt sich aus

drei wesentlichen Komponenten

zusammen:

➜ Beschaffungs- und

Vertriebskosten

➜ Netznutzungsentgelte

➜ Steuern und Abgaben.

Die Entwicklung der Steuern und

Abgaben prägen den Strompreis:

Rund die Hälfte der Strompreise

fließt in diese Kassen. Nicht mal

ein Drittel des Strompreises

kann noch von den Stadtwerken

beeinflusst werden.

Strompreise: Der Staat kassiert

Kosten der Energiewende ungleich verteilt

Die erheblich steigenden Kosten der Energiewende müssen die Stadtwerke Unna in

2013 an ihre Stromkunden weitergeben: Um 3,282 Cent pro Kilowattstunde (kWh)

erhöht das kommunale Versorgungsunternehmen zum 1. Januar 2013 die Preise in den

Haushaltstarifen. Für Gewerbekunden gibt es attraktive Sonderabkommen: Fragen Sie

Ihre Berater in unserem Kundenservice.

Stromrechnung für Haushalte

Durchschnittliche monatliche Stromrechnung eines Drei-Personen-

Haushaltes (3500 kWh/a) in Euro

Erzeugung, Transport und Vertrieb

Steuern, Abgaben, Umlagen

(Erneuerbare-Energien-Gesetz, Kraft-Wärme-Kopplungs-

Gesetz, §19-Umlage, Stromsteuer, Konzessionsabgabe,

MWSt.)

Die Gründe für die Kostensteigerungen:

▶ Die bundesweit einheitliche Umlage zur Förderung erneuerbarer

Energien (EEG-Umlage) steigt um netto 1,685 Cent

pro kWh auf 5,277 Cent, sie macht über die Hälfte des Aufschlages

aus, den die Stadtwerke ihren Kunden berechnen

müssen.

▶ Die Netznutzungsentgelte steigen um 0,290 Cent/kWh.

[Netznutzungsentgelte zahlen Stromkunden für die Durchleitung der Energie

durch das Netz. Diese Entgelte sind „reguliert“, d.h. die Stadtwerke

und die Betreiber der großen Überlandnetze müssen genehmigen lassen,

welchen Aufwand für das Strom- und Gasnetz sie den Kunden in Rechnung

stellen können. Die Netznutzungsentgelte steigen, weil vor allem die Betreiber

der großen Überlandnetze zusätzliche Kosten in Rechnung stellen.]

▶ Die Umlage zur Entlastung stromintensiver Betriebe steigt

auf 0,329 Cent/kWh.

[Die Umlage nach § 19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) wurde im

Dezember 2011 von der Bundesregierung eingeführt. Sie sieht vor, dass

Großverbraucher von den Netzentgelten befreit werden und dafür alle Kunden

diese Entlastung per Umlage bezahlen.]

▶ Der Aufschlag für die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

steigt um 0,124 Cent/kWh.

[Mit dem KWK-Aufschlag zahlen alle Stromkunden für die Stromerzeugung

aus Blockheizkraftwerken, die Wärme und Strom liefern. Diese Umlage wird

auch vom Gesetzgeber vorgegeben.]

6


Pumpentausch

Die Investition rechnet sich schnell: Über 50 Hauseigentümer nutzen jetzt unser Förderprogramm,

um eine alte Heizungspumpe gegen eine neue Hocheffizienzpumpe

auszutauschen. Das Programm beweist: Energieeffizienz ist ein aktuelles Thema. Von

den Maßnahmen profitiert auch das Handwerk

www.sw-unna.de/privatkunden/foerderung/hocheffizienzpumpe

Die Experten nehmen beim Energiecheck die

Verbräuche unter die Lupe und zeigen Einsparpotenziale

auf.

Ihre Potenziale entdecken

Gewerbecheck ENERGIE:

▶ Neu ist eine „Offshore-Haftungsumlage“, die die Stadtwerke

voraussichtlich mit 0,25 Cent/kWh an ihre Kunden

berechnen sollen.

[Mit dieser Offshore-Haftungsumlage sollen die Risiken zur Netzanbindung

von Windparks im Meer abgedeckt werden.]

▶ Noch nicht kalkuliert ist eine Prämie für „systemrelevante“,

aber unrentable Kraftwerke, um diese zwangsweise

am Netz zu halten.

[Die Bundesregierung plant sie, um Energiekonzernen bei Versorgungsengpässen

den Weiterbetrieb unrentabler Kraftwerke zu vergüten.]

In der Summe machen die staatlichen Abgaben und Umlagen,

auf die die Stadtwerke keinen Einfluss haben, rund die Hälfte

der Stromrechnung aus. Rechnet man die Netzentgelte hinzu,

sind 70 Prozent fremd bestimmt. Auf gerade ein knappes Drittel

des Strompreises haben die Stadtwerke direkten Einfluss.

Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier hätte diese

Preisanpassung gerne vermieden. „Wir wissen, dass die Energiewende

und die Förderung natürlicher Energien nicht kostenlos

sind. Aber die Bundesregierung hat zusätzlich entschieden,

einige Großverbraucher nicht nur bei der EEG-Zulage, sondern

bei der Stromsteuer und der Netznutzung zu entlasten und

dafür Normalverbraucher zu belasten. Von diesen Privilegien

profitiert keiner unserer Geschäftskunden. Das ist falsch, wir

haben dies mehrfach kritisiert. Diese Argumente, die wir mit

allen Stadtwerken teilen, wurden allerdings nicht berücksichtigt.“

Was die Fachleute zudem umtreibt: Bei den Offshoreoder

Kraftwerkshalte-Umlagen ist noch Rätselraten angesagt:

Erst zum Jahresende werden die exakten Kosten festgelegt.

„Sorgfältige Planung und Kalkulation sieht anders aus“, kritisiert

Schäpermeier. Andere Energieversorger haben mit Blick

auf die noch ausstehenden Umlagen eine Preiserhöhung ins

neue Jahr verschoben. Das haben die Stadtwerke Unna nach intensiver

Prüfung verworfen, erklärt Matthias Kortmann, kaufmännischer

Prokurist: „Wir wollen, dass unsere Kunden ihre Energiekosten

für 2013 kalkulieren können.“ Für einen oder zwei

Monate mit scheinbarer Preisstabilität zu werben und dann im

kommenden Jahr die EEG-Umlage und weitere Umlagen weiterzugeben,

ist für Kortmann „ein Bluff, den wir als verantwortliches

kommunales Unternehmen nicht machen.“ Er verweist

darauf: Einige der Unternehmen, die jetzt angeblich die Preise

halten wollen, hatten im Gegensatz zu den Stadtwerken Unna

schon im August 2012 ihre Strompreise erhöht.

Wir lösen Energiefragen

Viele Firmen konzentrieren sich

auf ihr Kerngeschäft und suchen

einen Partner, der alle Energiefragen

nach den Zielvorgaben

löst. Wir bieten Contractinglösungen

aus einer Hand.

Fordern Sie uns:

Ulf Schimion

Tel. 02303 2001-186

ulf.schimion@sw-unna.de

Viele Firmen entdecken Energieeffizienz als Wettbewerbsvorteil.

Mit dem Gewerbecheck ENERGIE bieten die

Stadtwerke Unna ihren Kunden den Einstieg.

Über 160 Firmen nutzen bereits den Einstieg in die Thematik

Energieeffizienz – und das sogar komplett kostenlos. Mit dem

Gewerbecheck ENERGIE können Gewerbekunden die Energieeinsparpotenziale

ihres Unternehmens schnell selbst ermitteln.

Das Programm beantwortet Ihnen folgende Fragen:

▶ Wie liegt mein Unternehmen im Vergleich zum Branchendurchschnitt?

▶ Was sind meine Hauptenergieverbraucher?

▶ Welche Sofort- und Sanierungsmaßnahmen sind

sinnvoll und bringen wie viel Einsparung?

Sie möchten unseren Gewerbecheck ENERGIE nutzen?

Fordern Sie einfach per E-Mail Ihre persönlichen Zugangsdaten

an.

Kontakt:

Thomas Weigel

Tel. 02303 2001-180

thomas.weigel@sw-unna.de

www.sw-unna.de

7


Google-Brille

Foto: google+

Die Datenbrille von Google hat das Stadium des

Prototyps überraschend schnell hinter sich gelassen.

Schon Ende 2013 oder Anfang 2014 könnte sie in den

Handel kommen. So wird das Internet in unseren Alltag

integriert.

Foto: google+

Kontakt

Team für Geschäftskunden

Mehr als nur sehen

Wenn das Smartphone ins Auge geht – Google-Brille

Matthias Kortmann

02303 2001-160

matthias.kortmann@sw-unna.de

Dorothea Bielesz

02303 2001-187

dorothea.bielesz@sw-unna.de

Foto: google+

Das soll die Zukunft nach Tablett und Smartphone sein:

Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine fremde Stadt und

auf Ihren Brillengläsern erscheinen Informationen und

Karten. Gleichzeitig telefonieren Sie und fotografieren

nebenbei das Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite.

Die Befehle geben Sie per Sprachsteuerung, Touchscreen

oder Kopfbewegung. Die Audioausgabe erfolgt

ohne speziellen Ohrhörer. Zukunftsmusik? Keineswegs.

Die Google-Brille mit dem eingeschliffenen Display funktioniert

im Grunde wie ein Smartphone, das Fotos schießen,

Videos drehen, Google Maps aufrufen, die Wettervorhersage

machen, SMS verschicken sowie Termine und Adressen

verwalten kann. Sie ist so leicht wie eine Sonnenbrille. Ein

schmaler Bügel trägt seitlich einen Touchpanel und oben

einen Auslöser für Fotos und Videoaufnahmen. Ein transparentes

Display oberhalb des regulären Sichtfeldes blendet

Informationen ein, ohne Sicht und Augenkontakt zu beein-

trächtigen. Technisch gesehen, ist der Brillenbügel eine kompakte

Projektionseinheit, die Bilder über eine halbtransparente

Prismenoptik von einem Minidisplay im Bügel zum Auge

lenkt. Die im Bügel integrierte Kamera zeichnet auf Wunsch

die Umgebung auf. Das Bild ist dabei etwa so groß wie eine

Briefmarke. Der Brillenträger steht dabei nicht im „Dunkeln“:

Er kann durch das Display hindurchsehen oder an dem Bügel

vorbeischauen und sieht seine Umgebung. Wenn er das

Bild fokussiert, füllt es das gesamte Sichtfeld aus. Inhalte aus

dem Internet kommen vom Smartphone oder einem Android-

Kästchen, das per Bluetooth mit der Brille verbunden ist.

Entwickler können Google-Brille testen

Googles-Mitgründer Sergey Brin präsentierte Google Glass

während einer Konferenz im Sommer 2012 in San Francisco.

Google-Glasses ist immer noch in der Entwicklung. Die

Verbraucherversion soll Ende 2013 oder Anfang 2014 auf den

Markt kommen. Vorab bekommen sie Entwickler zum Testen.

Ulf Schimion

02303 2001-186

ulf.schimion@sw-unna.de

Thomas Weigel

02303 2001-180

thomas.weigel@sw-unna.de

Impressum

UNsere Energie – Newsletter

für Geschäftskunden

© 2012 Stadtwerke Unna GmbH

Heinrich-Hertz-Straße 2

59423 Unna | Tel. 02303 2001-0

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Redaktion:

Petra Wiechert und Thomas Weigel

Konzept und Gestaltung:

Horschler Kommunikation GmbH

www.horschler.eu

www.google.de

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