Lautlos - Stadtwerke Potsdam GmbH

swp.potsdam.de

Lautlos - Stadtwerke Potsdam GmbH

Kundenmagazin der STADTWERKE POTSDAM GMBH 04 | 13

Lautlos

in Potsdam unterwegs

Politisches Votum mit Weitblick

Energieerzeugung pro Erdgas

Die VBB-fahrCard für Alle

Ab 2014 auch für Schüler und Azubis

Unser Kiezbad feiert Geburtstag

Mit 25-Stunden-Schwimmen


Editorial

LIEBE POTSDAMERINNEN UND POTSDAMER,

LIEBE KUNDEN DER STADTWERKE POTSDAM,

das vierte „Quartett”-Heft des Jahres ist für mich

die Gelegenheit, eine kurze Bilanz unserer Arbeit

zu ziehen. Wir haben einiges Zukunftsträchtiges

erreicht, zum Beispiel die ersten fertiggestellten

Projekte der Energiestrategie 2020, Blockheizkraftwerke

und Photovoltaikanlagen, finanziert

über den „EWP-Kundenfonds Potsdam”.

Dieses Projekt hat noch eine andere Komponente:

Das Mitmachen der Bürger ist wichtig. Diesen Aspekt

fördern wir auch an anderen Stellen, dafür

zwei Beispiele: Unsere neue Klimaagentur soll Ihnen

künftig in Sachen Energieeffizienz, Ressourcenschonung

und CO 2

-Einsparung als kompetenter

Berater zur Seite stehen. Und die ViP-Aktion

„Gute Tat, gute Fahrt.” hat Denkanstöße gegeben,

um mehr Freundlichkeit und Rücksicht in die

Busse, Bahnen und in den Straßenverkehr zu bringen.

Wilfried Böhme

Geschäftsführer der

Stadtwerke Potsdam

Hervorheben möchte ich auch das gemeinsame

Projekt von ViP und EWP in der Friedrich-Ebert-

Straße, wo wir neue Tramgleise und im Erdreich

neue Ver- und Entsorgungsleitungen, insbesondere

für Wasser, verlegt haben und dies weiter tun.

Es ist eines der größten aktuellen Infrastrukturprojekte

der Stadtwerke. Wir liegen hier gut im

Plan.

Elektromobilität ist ein weiteres Schlagwort für die

Bewältigung der Zukunftsaufgaben. Insbesondere

bei den großen Fahrzeugen engagieren wir uns:

Mehrere Hybridbusse hat die ViP 2013 erfolgreich

getestet, ein Langzeittest ist gestartet. Ein Novum

sind elektrische Abfallsammelfahrzeuge. Die STEP

gehört in diesem Bereich seit Oktober 2013 sogar

zu den deutschlandweiten Vorreitern.

Ein anderes Zukunftsthema speziell in der Entsorgungssparte

ist die bessere Abfallverwertung. Die

größten Potenziale bieten organische Abfälle. Seit

Mitte des Jahres werden diese in Potsdam-West

nun über die Biotonne entsorgt. Die Landeshauptstadt

Potsdam testet gemeinsam mit der STEP und

den Bürgern deren Alltagstauglichkeit.

Nicht zuletzt war 2013 aber das Jahr, indem die

Potsdamer Bäder im Fokus der Arbeit und der

öffentlichen Aufmerksamkeit standen. Begonnen

hatte es mit dem jetzt komplett modernisierten

Waldbad Templin im Mai. Das Hauptthema war

jedoch das Sport- und Freizeitbad. Wenn diese

„Quartett”-Ausgabe vor Ihnen liegt, werden Sie

höchstwahrscheinlich schon aus der Tagespresse

erfahren haben, welcher Entwurf gebaut wird.

Ende 2014 soll es losgehen. Übrigens: Ein öffentliches

Schwimmbad wurde in Potsdam zuletzt 1988

fertiggestellt – für uns ein Grund, Sie zum 25. Geburtstag

in das „Kiezbad Am Stern” einzuladen.

Liebe Kundinnen und Kunden, an dieser Stelle

möchte ich mich für Ihre Treue gegenüber den

STADTWERKEN bedanken. Unseren Kolleginnen

und Kollegen danke ich für die geleistete Arbeit im

zu Ende gehenden Jahr – denen in den Sonderprojekten

ebenso wie denen im Tagesgeschäft

und denjenigen, die über die Feiertage arbeiten.

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest,

einen besinnlichen Jahreswechsel und ein gesundes

und erfolgreiches Jahr 2014.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wilfried Böhme

Impressum

Herausgeber: Stadtwerke Potsdam GmbH, Steinstr. 101, 14480 Potsdam

Verantwortlich: Stadtwerke Potsdam GmbH, Göran Böhm, Leiter Öffentlichkeitsarbeit (V. i. S. d. P.)

Redaktion: Stefan Klotz (Pressesprecher), Dr. Karin Sadowski (SWP), Karsten Zühlke (EWP), Thomas Stutterich (STEP),

Michael Hellwig (ViP), Bianca Bußmann (BLP), Anne Reyer (Trurnit Leipzig), Brigitte Menge

Fotos:

SWP, wenn nicht anders gekennzeichnet, Titelbild: Beate Wätzel

Layout:

katrin Janoschek (SWP), Peter Sablotny (SWP)

Druck:

Möller Druck und Verlag GmbH, Ahrensfelde

Auflage: 97.000

Redaktionsschluss: 15. November 2013

Erscheinungsweise: Vierteljährliche, kostenlose Verteilung an die Potsdamer Haushalte. Außerdem in den Kundenzentren, in den

ViP-Verkehrsmitteln und in den Bürgerbüros der neuen Ortsteile erhältlich.


Inhalt

Erdgas für das Heizkraftwerk Süd

16

Lautloser Sammler in Potsdam unterwegs

10

Die Kraft des gefrorenen Wassers

20

4_8 Aktuelles

9 Termine

10_11 STADTWERKE

Leiser, kraftvoller Motor begeistert Fahrer und Besatzung

12 Nachgefragt

13 Leserbriefe

14_15 Klima

Beratung für Klimaschutz und Energieberater-Netzwerk

16_19 Energie

Vor 20 Jahren: Entscheidung mit Weitblick

Wärmelecks aufspüren

20_21 Wasser

Die Sprengkraft im Wassertropfen

Blei und Trinkwasser

22_25 Entsorgung

Frust mit dem Frost?

schadstoffkalender 2014

26_27 Verkehr

Die VBB-fahrCard

„Gute Tat, gute Fahrt“

Handys als Fahrkarte!

28_29 BÄDER

25 Jahre Kiezbad

30 Unser Engagement

31 Kinderseite

32_33 Landeshauptstadt

34 Potsdamer Gastlichkeit

35 Rätsel

Die VBB-fahrCard für Schüler ist da

22

25 Jahre Kiezbad

28

quartett 04 • 2013


Aktuelles

Was uns antreibt: ein guter Mix für Potsdam

Für mehr als 40 Millionen Euro investieren wir

im Jahr 2014 in Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare

Energien. Im Fokus: dezentrale

Blockheizkraftwerke (BHKW), einen Tageswärmespeicher

und weitere Photovoltaikanlagen

hier vor Ort.

Für wichtige Impulse zum Wachstum in unserer

Stadt sorgen wir. Mit viel Energie und

Know-how engagieren wir uns mit nachhaltigem

Denken und Wirtschaften für mehr Lebensqualität

in Potsdam. So treiben wir aktiv

unsere Planungen rund um das Energiekonzept

2020 voran. Photovoltaikanlagen auf Potsdamer

Schulen und der Hauptwache der Feuerwehr

sind entstanden. Die Blockheizkraftwerke

am Klärwerk Nord und in der Kunersdorfer

Straße sind ans Netz gegangen. Eine Beteiligung

an mehreren Windparks in der Region

haben wir in diesem Jahr bereits realisiert. Und

Sie konnten sich erstmals auch beteiligen. Der

EWP-Kundenfonds hat weit über 2 Millionen

Euro an Einlagen gebracht, die wir jetzt sinnvoll

in die laufenden Projekte investieren.

Im nächsten Jahr werden wir neue BHKW-

Standorte in der Zeppelinstraße und im

Bornstedter Feld entwickeln. Diese sollen dann

auch mit Biogas befeuert werden. Durch diese

Maßnahmen können gegenüber der getrennten

Strom- und Wärmeerzeugung jährlich bis

zu 21.000 Tonnen Kohlendioxid (CO 2

) eingespart

werden. Unsere überschüssige erzeugte

Fernwärme im Sommer werden wir zukünftig

in einem Tageswärmespeicher ansammeln. In

Spitzenzeiten können wir so unser Fernwärmenetz

problemlos ohne weitere Erzeugungsleistung

schnell und umweltfreundlich versorgen.

Zudem investieren wir im nächsten Jahr in zwei

weitere Photovoltaikanlagen auf Potsdamer

Schulen. Mitten in Potsdam für Potsdam leisten

wir so einen aktiven Beitrag für den Umweltschutz

in unserer Heimatstadt.

Im versandten Strompreisblatt hat sich der

Fehlerteufel eingeschlichen. Hier finden Sie unsere

aktuell gültige Strompreiskennzeichnung.

chnung der Energie und Wasser Potsdam für das Jahr 2012 Stromkennzeichnung der Stromkennzeichnung Energie und Wasser der Potsdam Energie für und das Wasser Jahr 2012 Potsdam für das Jahr 2012

Stromkennzeichnung der Energie und Wasser P

emäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz Strommix: vom Energie 7. Juli 2005, und geändert Wasser 2011 Potsdam und Deutschland gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz im Vergleichgemäß vom 7. § 42 Juli Energiewirtschaftsgesetz 2005, geändert 2011 vom Strommix: 7. Juli 2005, geändert unsere 2011 Produkte EWP PotsdamStrom und EWP ÖkoStrom gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 20

29,37 %

are Energie,

G-gefördert

s Anlagen mit

Förderung)

23,68 %

30,15 % 46,95 23,68 %

47,33 % 46,95 %

29,37 % 3,5 %

29,37 % 30,15 %

erneuerbare Energie, sonstige erneuerbare

EEG-gefördert Energie

Kraft-Wärme- (z. B. Wind-, Wasser- und (z.B. Wind-, Wasser- Kraft-Wärme- und

Kopplung) Solarkraft, Biomasse aus Solarkraft, Biomasse Kopplung) aus

Anlagen ohne Förderung) Anlagen ohne Förderung)

sonstige erneuerbare sonstige erneuerbare Erdgas sonstige erneuerbare Erdgas Erdgas erneuerbare sonstige Energie, erneuerbare

Energie

Energie (für Energie effiziente (für effiziente (für effiziente EEG-gefördert Energie

(z.B. Wind-, Wasser- und (z. B. Wind-, Wasser- Kraft-Wärme- (z.B. Wind-, und Wasser- und Kraft-Wärme- Kraft-Wärme- (Wasserkraft aus Anlagen mit (Wasserkraft aus Anlagen mit (z. B. Wind-, Wasser- und

Solarkraft, Biomasse aus Solarkraft, Biomasse Kopplung) Solarkraft, aus Biomasse aus Kopplung)

Anlagen ohne Förderung) Anlagen ohne Förderung) Anlagen ohne Förderung)

Kopplung)

Förderung)

Förderung) Solarkraft, Biomasse aus

17,1 Anlagen % ohne Förderung)

Kernkraft

20,8 %

erneuerbare Energie,

EEG-gefördert

47,33 30,15 % 23,68 % 47,33 % 3,5 %

Erdgas sonstige erneuerbare sonstige sonstige Erdgaserneuerbare

(für Energie effiziente Energie (für effiziente Energie

20,8 %

erneuerbare Energie,

EEG-gefördert

46,95 % 3,5 %

Erdgas sonstige erneuerbare

Energie

(für effiziente

Kraft-Wärme-

Kopplung)

20,8 % 17,1 %

erneuerbare Energie, Kernkraft

EEG-gefördert

29,37 %

erneuerbare Energie,

EEG-gefördert

(Wasserkraft aus Anlagen mit

Förderung)

17,1 %

Kernkraft

30

son

Ene

(z. B

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EWP

Strom*

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Energieträgermix* PotsdamStrom* Energieträgermix*

Gesamtstromlieferung

CO 2 -Emissionen:

137 g/kWh

CO 2 -Emissionen: Gesamtstromlieferung

138 g/kWh CO 2 -Emissionen:

137 g/kWh

3,2 %

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fossile ÖkoStrom*

Energieträger CO 2 -Emissionen:

0 g/kWh

EWP

Deutschland ÖkoStrom* 2012

Durchschnittswerte** CO 2 -Emissionen:

CO 2 -Emissionen: 0 g/kWh

522 g/kWh

EWP

PotsdamStrom*

CO 2 -Emissionen:

138 g/kWh

3,2 %

3,2 %

sonstige EWP EWP sonstige

PotsdamStrom*

fossile Energieträgermix* Deutschland fossile 2012

COEnergieträger

2 -Emissionen: Gesamtstromlieferung Durchschnittswerte**

Energieträger

138 g/kWh CO 2 -Emissionen: CO 2 -Emissionen:

137 g/kWh 522 g/kWh

EWP

Deutschland 2012 ÖkoStrom*

Durchschnittswerte** CO 2 -Emissionen:

CO 2 -Emissionen: 0 g/kWh

522 g/kWh

re Energie

nlagen ohne

29,37 % 22,52 % 29,37 %

70,639,8 % %

erneuerbare Energie, erneuerbare EG-gefördert Energie, erneuerbare EG-gefördert Energie, EG-gefördert sonstige Erdgas erneuerbare Energie

(z. B. Wind-, Wasser- und (z. Solarkraft, B. Wind-, Biomasse Wasser- (z. B. und Wind-, Solarkraft, Wasser- Biomasse und Solarkraft, Biomasse (Wasserkraft aus Großanlagen ohne

aus Anlagen mit Förderung) aus Anlagen mit aus Förderung) Anlagen mit Förderung) Förderung)

70,63 % 45,6 22,52 % %

22,52 % 9,829,37 % %

9,8 %

sonstige erneuerbare Energie Kohle erneuerbare Energie, EG-geförderterneuerbare Energie, Erdgas erneuerbare EG-gefördert Energie, EG-gefördert Erdgas

(Wasserkraft aus Großanlagen ohne (z. B. Wind-, Wasser- und Solarkraft, Biomasse (z. B. Wind-, Wasser- und (z. Solarkraft, B. Wind-, Biomasse Wasser- und Solarkraft, Biomasse

Förderung)

aus Anlagen mit Förderung)

aus Anlagen mit Förderung) aus Anlagen mit Förderung)

45,6 %

Kohle

70,63 % 45,6 %

sonstige erneuerbare Kohle Energie

(Wasserkraft aus Großanlagen ohne

Förderung)

22

ern

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aus

*Quelle: EWP **Quelle: BDEW Stand: 29.10.2013

*Quelle: EWP **Quelle: BDEW *Quelle: Stand: 29.10.2013 **Quelle: EWP BDEW Stand: 29.10.2013

Unsere aktuelle Stromkennzeichnung für das Jahr 2012 gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005, geändert 2011

*Quelle: EWP **Quelle: BDEW Stand: 29.10.2014

Neue Erdgastankstelle

Erdgasfahrer aufgepasst! Seit Ende September sind die neuen

Zapfstellen an der Total-Tankstelle Pirschheide direkt an der

Bundesstraße 1 in Betrieb. An zwei PKW-Säulen und an einer

LKW-Säule kann jetzt der umweltfreundliche Kraftstoff Erdgas

getankt werden. Mit Erdgas im Tank können Sie damit an zwei

Standorten in Potsdam Ihr Volumen auffüllen. Einen weitere

Tankstelle eröffnet im Jahr 2014 am Horstweg.

Wir bauen für Sie um!

Als der lokale Infrastruktur-Dienstleister für Potsdam wollen wir unsere

Räumlichkeiten in der WilhelmGalerie für unsere Kunden attraktiver und

moderner gestalten.

Ab sofort starten dazu die Umbaumaßnahmen in unserem Kundenzentrum

in der WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42. In der ersten Bauphase

im November wurde vom Eingang Charlottenstraße 42 aus ein neuer

Anlaufpunkt für die SWP KlimaAgentur geschaffen. Im gesamten Dezember

werden die Räume unseres Call-Centers im ersten Obergeschoss

der WilhelmGalerie auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Mit Beginn des Jahres 2014 wird das Kundenzentrum

für voraussichtlich sechs Wochen

ins neu geschaffene Obergeschoss

ziehen. Die gewonnene Baufreiheit

wird zur Neugestaltung des Kundenzentrums

genutzt. Im Februar werden

wir Sie in unserem neuen

Kundenzentrum begrüßen.

Mögliche Einschränkungen

und Unannehmlichkeiten

für Sie bitten wir zu entschuldigen.


Mehr Pünktlichkeit und

neue Namen

Positive Impulse durch den ViP-Fahrplanwechsel am 15. Dezember

2013. Ganz nach unserem aktuellen Motto „Gute Tat, gute Fahrt.“ wollen

wir mit unserem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 unser Angebot

für Sie weiter verbessern. Durch die Anpassungen von Fahrtzeiten bei einer

Reihe von Bus- und Tramlinien erhoffen wir uns eine Verbesserung unserer

Pünktlichkeit. Zudem macht das Wachstum unserer Heimatstadt auch bei

uns nicht halt. So wurde bereits am Campus Jungfernsee eine neue Haltestelle

für die Buslinien 604 (HVG), 609, 638, 639 und N15 eingerichtet. Sie

dient der Anbindung des SAP-Innovationszentrums an das Netz des öffentlichen

Nahverkehrs hier vor Ort. Weitere Zusatzfahrten der Buslinie 638 am

Samstag und Sonntag erhöhen zudem die Attraktivität des Busfahrens. Mit

der Eröffnung des Potsdamer Bildungsforums und des neuen Landtags im

Januar 2014 erhalten einige Haltestellen in unserer Stadt einen neuen Namen.

Was alt war und jetzt neu:

Haltestellenänderungen

• Groß Glienicke, Seepromenade entfällt

• neu: Campus Jungfernsee

• alt: Am Findling, neu: Am Findling / Willi-Frohwein-Platz

• alt: Hiroshima-Platz, neu: Hiroshima-Nagasaki-Platz

• alt: Platz der Einheit / Am Kanal, neu: Platz der Einheit / Bildungsforum

• alt: Alter Markt, neu: Alter Markt / Landtag

Unsere neuen Fahrpläne für alle Bus- und Tramlinien in gedruckter Form sowie

das VBB-Fahrplanbuch Potsdam+Havelland werden in der 49. Kalenderwoche

in unseren ViP-Kundenzentren erhältlich sein. Selbstverständlich finden

Sie auch alle Informationen online: vip-potsdam.de und am ViP-Infotelefon

unter (0331) 6 61 42 75.

Hybridbus im Langzeittest

Der Solohybridbus Volvo 7900 im Einsatz.

Foto: Hersteller

Funktioniert die Hybridbustechnik für Potsdam? Dieser Frage

wollen wir uns mit unserem Langzeittest in den kommenden

zwei Jahren detailliert stellen. Die umweltfreundliche

und sehr CO 2

-arme Technologie ist verfügbar. Aber ist

sie auch alltagstauglich und wirtschaftlich? In Zusammenarbeit

mit dem Bushersteller Volvo wollen wir einen Solohybridbus

vom Typ Volvo 7900 im Linieneinsatz testen. Unterstützen

wird uns das Fraunhofer Institut Dresden mit seinen

Erfahrungen zum Thema Hybridtechnik.

Der Schwerpunkt der Erprobung liegt in der Messung der

prognostizierten Kraftstoffeinsparungen und somit einer

Minderung des CO 2

-Ausstoßes. Die Einsatzplanung des

Testfahrzeuges erfolgt dabei in enger Abstimmung mit dem

wissenschaftlichen Institut, um insbesondere auch die topographischen

Verhältnisse Potsdams einfließen zu lassen und

deren Auswirkungen bewerten zu können. Parallel zum Hybridbus

wird auf derselben Linie ein „herkömmlicher“ Bus

mit Dieselantrieb und Abgasnorm Euro 5 eingesetzt. Geplant

ist der Probebetrieb auf den Buslinien 692 und 696.

Bei dem im Februar beginnenden Test geht es uns zudem

um den Nachweis der Tauglichkeit des Fahrzeugs im Alltagsbetrieb

zu jeder Jahreszeit. Dies ist ein weiterer Schritt

auf dem Weg zu einem noch umweltfreundlicheren öffentlichen

Personennahverkehr in unserer Heimatstadt. Weitere

Infos zum Projekt finden Sie ab Februar 2014 bei uns online:

vip-potsdam.de.

Zweite Elektroladesäule für Potsdam

Ab sofort können Elektrofahrzeuge auf dem Besucherparkplatz des

Schlosses Sanssouci an der Historischen Mühle geladen werden. Unsere

neue Elektrosäule ist insbesondere für Touristen gedacht, die einen Abstecher

zum Park Sanssouci machen, während das Fahrzeug aufgeladen

wird. In der Einführungsphase werden außer den Parkgebühren für die

Elektromobilnutzer keine Kosten fällig. Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig

geladen werden. Die Dauer des Ladevorgangs hängt vom aktuellen

Ladezustand der Batterie des jeweiligen Fahrzeuges ab. Die notwendige

Ladekarte erhalten Interessenten beim Pförtner des Parkplatzes gegen

ein Pfand entliehen. Unsere Investitionskosten für die Ladesäule lagen

bei rund 20.000 Euro. Eine weitere Ladesäule gibt es an unserem Hauptsitz

in der Steinstraße 101. Dort kann montags bis freitags jeweils von

8.00 bis 18.00 Uhr getankt werden. Die Ladekarte gibt es am Empfang.

quartett 04 • 2013

4

5


Aktuelles

jetzt bewerben Für eine Ausbildung oder ein Studium bei uns!

Wir haben neue Bewerbungsfristen

Sie wollen gemeinsam mit uns an der nachhaltigen Entwicklung Potsdams

arbeiten? Dann bewerben Sie sich jetzt für einen Ausbildungs- oder

Studienplatz!

Wir suchen energiegeladene junge Menschen. Werden Sie Teil einer der

größten kommunalen Arbeitgeber und sorgen Sie mit Ihrem persönlichen

Einsatz für mehr Lebensqualität in unserer wachsenden Stadt. Wir bieten

Ihnen vielfältige Möglichkeiten für einen erfolgreichen Berufsstart. Derzeit

bilden wir knapp 60 junge Menschen in 6 Ausbildungsberufen sowie 2

dualen Studiengängen aus. Wir investieren täglich mit unserem Knowhow

in eine praxisnahe, fachlich anerkannte und abwechslungsreiche

Ausbildung. Zudem bieten wir eine attraktive tarifliche Ausbildungsvergütung

sowie Chancen auf Weiterbildung bereits während der Ausbildung.

Jetzt haben Sie die Wahl!

Bereits am 31. Dezember 2013 endet die Bewerbungsfrist für das duale

Studium 2014. Also jetzt bewerben! Sollten Sie Interesse an einer Ausbildung

haben, dann haben Sie noch bis zum 28. Februar 2014 Zeit für

Ihre Bewerbung. Weitere Infos rund um die Ausbildung und das duale

Studium finden Sie bei uns online: swp-potsdam.de.

Ab sofort finden Sie auf unserer Ausbildungs-Facebook-Seite und in unserem

YouTube-Kanal alle Infos sowie die neuen Filme zu unseren Ausbildungsprofilen.

Von unseren Auszubildenden wurden in den letzten Wochen

für angehende Auszubildende Filme zu den einzelnen Berufsprofilen

entwickelt und gedreht. Unsere jungen Nachwuchskräfte selbst haben

vor und hinter der Kamera Regie geführt. Besuchen Sie uns auf unserem

YouTube-Kanal und blicken Sie einmal hinter die einzelnen gewerblichen

Profile in unserem Haus. Zu Beginn des neuen Jahres sollen dann auch die

kaufmännischen Ausbildungsberufe sowie die dualen

Studiengänge zu sehen sein.

Potsdamer Klimapreis 2014

In den zwei Kategorien „Bürgerschaft“

und „Schule“ suchen die

Landeshauptstadt Potsdam und

die Stadtwerke Potsdam auch

im kommenden Jahr Projekte und

Ideen, die helfen, Ressourcen zu

schonen und den Klimaschutz in

Potsdam voranzubringen. Mit der

Verleihung des Potsdamer Klimapreises

wollen wir Menschen der

Stadt ehren, die beispielhafte und

nachhaltige Projekte im Sinne des

„Integrierten Klimaschutzkonzepts“

in der Landeshauptstadt

Potsdam entwickeln und umsetzen.

Bauen Sie gerade ein Haus

mit einer innovativen Energieerzeugungsanlage?

Entwickeln Sie

gerade ein energetisch nachhaltiges

Bürgerprojekt? Oder forschen

Sie gar in die Richtung? Dann

können Sie sich in der Kategorie

„Bürgerschaft“ für den Klimapreis

bewerben! Voraussetzungen sind,

dass Sie im Gebiet der Landeshauptstadt

Potsdam wohnhaft

bzw. ansässig sind und Ihr Projekt

hier vor Ort verwirklicht wird.

In der zweiten Kategorie „Schule“

können sich Schulklassen und

Schulprojekte aller Schulformen

in Potsdam bewerben. Die eingereichten

Projekte sollen entweder

bereits erfolgreich durchgeführte

Maßnahmen oder innovative und

erfolgversprechende Projektideen

sein, die die Klimaschutzbemühungen

in Potsdam unterstützen.

Jeweils drei Preise pro Kategorie

in Höhe von 1.000 Euro sind ausgelobt.

Die Preisverleihung findet

im Juni 2014 statt. Bewerben Sie

sich ganz einfach mit Ihrem Projekt

bis zum 31. März 2014! Schicken

Sie die ausgefüllten Unterlagen

mit einer maximal zwei

Seiten umfassenden Projektbeschreibung

an koordinierungklimaschutz@rathaus.potsdam.de.

Alle Bewertungskriterien und Bewerbungsunterlagen

finden Sie

auch im Internet unter energieforum-potsdam.de

und potsdam.

de/klima.

Der Potsdamer Klimapreis 2014

wartet auf die Gewinner.


unsere Weihnachtsidee

Sie suchen noch nach dem passenden Geschenk zu Weihnachten

für einen lieben Menschen? Schenken Sie doch Badespaß,

Wellness und Entspannung – und gleich zusammen in einem

Paket! Nutzen Sie einen Gutschein für unsere Bäder hier in Potsdam.

Die Gutscheine sind zu einem frei wählbaren Wert in all

unseren Bädern sowie in unserem Kundenzentrum in der Charlottenstraße

41 erhältlich. Natürlich können Sie den Gutschein

auch online bestellen:

Entsorgungstermine

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Entsorgungstouren

für Restabfall, Altpapier und Leichtverpackungen. Neben der üblichen

Regelung, nach der die Entsorgungstouren nachgefahren werden,

müssen zudem auch einige Entsorgungstouren vorgezogen* werden.

Bitte beachten Sie die Veränderungen!

Reguläre Leerungstermine

Verlegt auf

Montag, 23. Dezember 2013 *Samstag, 21. Dezember 2013

Dienstag, 24. Dezember 2013 *Montag, 23. Dezember 2013

ZEIT FÜR

DICH

Echt

Potsdam.

GUTSCHEIN FÜR BAD UND SAUNA

Schwimmen, Sauna, Kurse, Badespaß, Massage und vieles mehr...

Senden Sie einfach eine E-Mail an info@blp-potsdam.de und

bitte die Versandanschrift, den Gutscheintext und den gewünschten

Betrag nicht vergessen. Nach dem Zahlungseingang

schicken wir Ihnen den Gutschein schnell und bequem direkt

nach Hause.

Unsere Angebote in den Bädern finden Sie

im Netz unter blp-potsdam.de.

blp-potsdam.de

2013-10_BLP-Gutschein-DIN-lang.indd 1 21.11.13 16:40

Mittwoch, 25. Dezember 2013 *Dienstag, 24. Dezember 2013

Donnerstag, 26. Dezember 2013 Freitag, 27. Dezember 2013

Freitag, 27. Dezember 2013 Samstag, 28. Dezember 2013

Montag, 30. Dezember 2013

Dienstag, 31. Dezember 2013

Keine Verlegung!

Keine Verlegung!

Mittwoch, 1. Januar 2014 Donnerstag, 2. Januar 2014

Donnerstag, 2. Januar 2014 Freitag, 3. Januar 2014

Freitag, 3. Januar 2014 Samstag, 4. Januar 2014

Ab Montag, dem 06. Januar 2014 erfolgt die Abfallentsorgung wieder

im gewohnten Leerungsrhythmus.

Unsere Bäder-Öffnungszeiten zu den Feiertagen 2013 / 2014

Datum Wochentag Bad Am Brauhausberg Kiezbad Am Stern

Bad Sauna Bad Sauna

24.12.13 Dienstag 08.00 bis 13.00 Uhr geschlossen geschlossen geschlossen

25.12.13 Mittwoch geschlossen geschlossen 08.00 bis 18.00 Uhr geschlossen

26.12.13 Donnerstag 08.00 bis 15.00 Uhr 10.00 bis 15.00 Uhr** 08.00 bis 18.00 Uhr 10.00 bis 18.00 Uhr**

27.12.13 Freitag 06.30 bis 21.00 Uhr* 09.00 bis 21.00 Uhr** 06.30 bis 21.30 Uhr 09.00 bis 21.30 Uhr****

28.12.13 Samstag 08.00 bis 17.00 Uhr* 10.00 bis 17.00 Uhr** 08.00 bis 18.00 Uhr* 10.00 bis 18.00 Uhr**

29.12.13 Sonntag 08.00 bis 17.00 Uhr 10.00 bis 17.00 Uhr** 08.00 bis 20.00 Uhr* 10.00 bis 20.00 Uhr**

30.12.13 Montag 08.00 bis 21.00 Uhr 09.00 bis 21.00 Uhr** 08.00 bis 21.30 Uhr* 09.00 bis 21.30 Uhr***

31.12.13 Dienstag 08.00 bis 15.00 Uhr 09.00 bis 15.00 Uhr** 08.00 bis 15.00 Uhr 09.00 bis 15.00 Uhr**

01.01.14 Mittwoch 10.00 bis 17.00 Uhr 10.00 bis 17.00 Uhr** 10.00 bis 18.00 Uhr 10.00 bis 18.00 Uhr**

02.01.14 Donnerstag 08.00 bis 21.00 Uhr 09.00 bis 21.00 Uhr** 08.00 bis 21.30 Uhr 09.00 bis 21.30 Uhr**

* Warmbadetag ** gemischte Sauna *** Frauensauna **** Frauensauna bis 12.00 Uhr

quartett 04 • 2013

6

7


Aktuelles

Potsdam zwischen gestern und morgen

Die Malerin Ute Manoloudakis dokumentiert die kulturhistorische Entwicklung unserer Zeit

Die Erinnerung und die Sehnsucht zeigen sich

nur in ganz kleinen Momentaufnahmen in der

Entwicklung der Stadt. Wie das Glied einer Kette

ist der Moment, in dem Altes neu und Neues

alt wird, verbunden mit den Sehnsüchten und

Wünschen der Menschen.

Seit einigen Jahren verfolgt die Potsdamer Malerin

Ute Manoloudakis die Veränderungen im

Stadtbild. Die Entstehung des Stadtschlosses

zum Beispiel hat sie von Beginn an verfolgt,

zeichnete auf der Baustelle vor Ort, bestieg dafür

die Kuppel der Nikolaikirche, das Hotel Mercure

und den Turm des Potsdam-Museums, um

besonders interessante Perspektiven zu finden.

In ihrem Atelier entstanden so ihre expressiven

Arbeiten in Öl. Dem Betrachter ihrer Arbeiten

bleibt die leidenschaftliche Herangehensweise

der Künstlerin nicht verborgen.

Das Spannungsfeld zwischen geballter Kraft

und hoher Sensibilität begeistert den Kunstkenner.

„Der vorübergehende Moment, der in kurzer

Zeit unwiederbringlich verloren geht, hat

mich in einer Auseinandersetzung mit dem

bildhaften Geschehen zu einer Reihe von Bildern

veranlasst“, so sagt Frau Manoloudakis

selbst. Es ist faszinierend zu sehen, wie zunächst

lange Zeit nur das Fortunaportal stand,

und dann sich anschließend in kurzen Zeitabständen

daraus das Stadtschloss mit der neuen

Aufgabe als Landtag entwickelte. „Diese Veränderungselemente

einzeln zu betrachten, ihrer

Geschichte nachzugehen und den Vorgang

in Bildern festzuhalten, war das Hauptanliegen

meiner Arbeit. Ich sehe mich und meine Arbeit

als eine Verbindungsbrücke zwischen der Vergangenheit

und der noch unbekannten Zukunft

der Stadt.“

Gewiss ist, dass nach den von Ute Manoloudakis

festgehaltenen Momentaufnahmen neue

folgen werden. Sie wird mit ihrer Arbeit eine

kreative Akteurin bei der Dokumentierung dieser

Entwicklung bleiben. Die Betrachtung der

sich wandelnden Baustelle ist nur ein Teil ihrer

Potsdam-Impressionen, Öl auf Leinwand Glienicker Brücke, Öl auf Leinwand, 2011

Auseinandersetzung mit der Zeit. Wir laden Sie

ein! Ab dem 10. Januar wird die Malerin Ute

Manoloudakis ihre ausdrucksvollen Werke im

Atrium der STADTWERKE POTSDAM präsentieren.

Die Ausstellung können Sie von Montag bis

Freitag in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr im

Hauptgebäude der STADTWERKE in der Steinstraße

101, 14480 Potsdam besichtigen.

Haltestelle: Stadtwerke, Bus 118 und 694

STADTWERKE-Kalender 2014

„Unterwegs in Potsdams Natur“ ist der Titel des

STADTWERKE-Kalenders 2014, denn täglich

lohnt sich ein Gang in die Natur, bei dem es

ständig viel Neues in unserer Stadt zu entdecken

gibt.

Gerade die Mischung aus facettenreicher Architektur,

landschaftlichem Raum und einzigartiger

Seenlandschaft machen unser Potsdam so

unvergleichbar. Auf einer Tour in den Norden

Potsdams kommt man am ehemaligen Buga-

Gelände vorbei. Rund um den heutigen

Volkspark hat sich ein attraktiver Wohnstandort

entwickelt. Kaum eine Woche vergeht, dass

nicht im Bornstedter Feld eine Schlüsselübergabe

für ein neues Haus stattfindet. Weiter nach

Norden – vorbei an der Seenlandschaft mit

dem Schlänitzsee, Fahrländer See, Sacrower

See und Groß Glienicker See – sind unterwegs

geschichtsträchtige Bauten, wie die Schlösser

Marquardt und Sacrow, zu entdecken. Oder

auch frisches Obst von den Plantagen gibt es

saisonal zum Selbstpflücken.

Potsdams Neubaugebiete – allen voran die

Gartenstadt Drewitz – entwickeln sich zu modernen

Stadtteilen mit allem Komfort an Infrastruktur

und bieten zugleich Raum für Erholung.

Ob Ravensberge, Nuthewiesen oder Parforceheide

– hier findet jeder Potsdamer einen

natürlichen Ort der Ruhe. Der beliebte Kalender

im Auftrag der STADTWERKE wurde wiedervom

Potsdamer Grafiker Peter Rogge und

dem Fotografen Matthias Marx gestaltet.


Termine

In einem Land vor unserer Zeit

Als Saurierforscher auf Expedition

Noch bis zum 5. Januar 2014 können

Sie in der Biosphäre die einzigartige

Welt von Tyrannosaurus rex, Velociraptor

und Co. bestaunen. Begeben

Sie sich auf eine spannende Forschungsreise

und erfahren Sie alles über

die Geschichte der Giganten. Alle Infos zur Ausstellung in der

Biosphäre Potsdam finden Sie unter biosphaere-potsdam.de.

Preise: Erw.: 11,50 Euro, Erm.: 9,80 Euro

Haltestelle: Volkspark, Tram 96

Schwimmen bei Kerzenlicht

Mondscheinbaden im Kiezbad Am Stern

Zur Premiere beim Parlament

Potsdams Stadtschloss eröffnet feierlich

Noch vor der ersten offiziellen Sitzung öffnet das

Landesparlament seine Pforten und empfängt

alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, um

das moderne Landtagsgebäude kennenzulernen.

Am 18. und 19. Januar 2014 können Sie einen

Blick hinter die historische Fassade des friderizianischen

Barockschlosses werfen. Weitere Details

erfahren Sie unter landtag.brandenburg.de.

Jeden Montag können Sie ab 20 Uhr bei romantischem

Kerzenschein und ruhiger Musik schwimmen

und entspannen. Nutzen Sie unser Angebot

im illuminierten Becken im Kiezbad Am Stern.

Selbstverständlich finden Sie unsere Angebote

auch online unter blp-potsdam.de.

2. Internationaler Turbine-Hallencup

„Treffen der Champions” in der MBS Arena

Am 25. und 26. Januar 2014 veranstaltet unser Team – der 1. FFC Turbine Potsdam

– den zweiten „Internationalen Turbine-Hallencup”. Ein Stelldichein internationaler

Topmannschaften

erwartet Sie an den

beiden Turniertagen in der

MBS-Arena am Luftschiffhafen.

Neben spannenden

Wettkämpfen können Sie

sich auf ein tolles Unterhaltungsprogramm

freuen.

Alle weiteren Infos zum

„Treffen der Champions“

finden Sie unter turbinepotsdam.de.

Unsere Adler fliegen

Mit einer jungen Mannschaft gestartet, spielen unsere Adler

vom 1. VfL Potsdam eine sportlich überzeugende Rolle in der

3. Liga Nord. Mit Energie, Teamgeist und Leidenschaft wird jedes

Heimspiel zum Event. Überzeugen Sie sich selbst davon!

Am 21. Dezember 2013 ist Brandenburg-Derby. Ab 16.30 Uhr

geht es los mit der A-Jugend Bundesliga im Adlerhorst am

Luftschiffhafen.

vfl-potsdam.de

Ticketaktion

Wir verlosen 5 x 2 Tickets am 12.

Dezember ab 10 Uhr für das

Brandenburg-Derby über

(0331) 6619507.

quartett 04 • 2013

8

9


Stadtwerke

Leiser, Kraftvoller Motor begeistert

Fahrer und Besatzung

Heiko Grützmacher auf dem STEP-Hybridabfallsammelfahrzeug

QUARTETT: Als Sie vor fast zwei Jahrzehnten

bei der STEP anfingen, wie war es da?

Heiko Grützmacher: Ich hatte damals ein relativ

altes Fahrzeug, aber das ist lange her. Seitdem

hat sich im Fuhrpark viel getan. Die neue

Technik bringt uns viele Erleichterungen bei der

Arbeit und einen besseren Arbeitsschutz, z. B.

durch Rückfahrwarnpieper und -kamera, bessere

Rückfahrscheinwerfer sowie Klimaanlage

und Standheizung. Eine spezielle Schaltung

sorgt dafür, dass das Fahrzeug nur rückwärts

fahren kann, wenn hinten niemand draufsteht.

Wir sind übrigens eine feste Besatzung, wie auf

den meisten anderen STEP-Autos auch.

QUARTETT: Was landet in dem Auto?

Heiko Grützmacher: Wir fahren eine der Papiertouren

in Potsdam und Umland. Unser Auto

ist ein Pressmüllfahrzeug. Die Papierabfälle

werden im Inneren zusammengepresst, so dass

bis zu zehn Tonnen hineinpassen. Der Aufbau

mit Presse und Behälter wird ebenfalls elektrisch

angetrieben.

QUARTETT: Sind Sie die einzigen Tester?

Heiko Grützmacher: Nein, später werden wir

das Fahrzeug an die Kollegen vom Restabfall

übergeben und danach sind die Kollegen von

der gelben Tonne dran. Wir als STEP wollen ja

in den kommenden zweieinhalb Jahren umfassende

Erfahrungen in allen Bereichen und Jahreszeiten

sammeln. Dies betrifft die Zuverlässigkeit,

die Effizienz und die Handhabung.

Die Elektromobilität hat die Abfallentsorgung

erreicht und Potsdam ist dabei. Wir verfügen

seit Oktober über ein neues Abfallsammelfahrzeug

mit Hybridantrieb. Für zweieinhalb Jahre

bleibt es testweise in unserem Fuhrpark. Neben

Technikern und Wissenschaftlern sind die Kraftfahrer

die wichtigsten Tester. Wir befragten

Heiko Grützmacher zu seinen ersten Eindrücken

auf dem Hybridfahrzeug, aber auch zu

seinem Alltagsgeschäft.

QUARTETT: Was ist das für ein Fahrgefühl?

Heiko Grützmacher: Ich bin schon ein paar

Runden gefahren. Das elektrische Fahren ist

noch ungewohnt, das Auto ist ja sehr leise. Ich

muss beim Anfahren erst ein Gefühl dafür entwickeln,

dass der Dieselmotor aus ist. Wenn

der Wagen dann fährt, merkt man natürlich die

insgesamt 370 kW, die der Elektromotor und

der Diesel gemeinsam leisten. Es ist ein feines

Stück Technik. Meine beiden Kollegen und ich

sind begeistert. Ich freue mich sehr darüber, als

erster Testfahrer ausgewählt worden zu sein.

QUARTETT: Ein weiteres Thema der Tests bei

uns ist der Lärm ...

Heiko Grützmacher: Ja, das ist eine wirklich

spannende Frage. Das Fahrzeug ist deutlich leiser,

sowohl das Fahrgestell als auch der Pressmüllaufbau.

Das eröffnet neue Möglichkeiten.

Normalerweise fahren wir um 6.15 Uhr vom

Betriebshof los. Im Test wollen wir wechselnd

morgens eine Stunde früher entsorgen oder

abends eine Stunde später. Wir wollen testen,

wie das von den Anwohnern wahrgenommen

wird. Wir testen natürlich zunächst am Tag,

denn die Tonnen verursachen beim Entleeren ja

trotzdem Geräusche. Aber all dies wollen wir

nun erproben.

QUARTETT: Welche Herausforderungen stellen

sich bei Ihrer Arbeit als Fahrer eines Abfallfahrzeuges?

Heiko Grützmacher: Wir müssen mit unseren

Lkws in Straßen hineinfahren und um Ecken


herumkommen, wo es bereits manch Pkw-Fahrer

schon als schwierig empfindet. Da hört man

auch schon mal ein Wort der Bewunderung.

Erleichterung bringen Automatikgetriebe, das

ist auch sehr wichtig beim ständigen Stop-andgo,

das unsere Arbeit mit sich bringt. Was es

aber leider auch gibt, sind hupende Autofahrer

hinter uns, wenn wir unsere Arbeit erledigen.

Probleme machen auch zugeparkte Tonnen.

Hier würden wir uns manchmal doch mehr

Rücksichtnahme und Verständnis wünschen.

Und dass man in der Papiertonne Dinge findet,

die nicht hineingehören, wie Papierwindeln, erschwert

die Arbeit ebenfalls. Wir nehmen solche

Fälle dann auf und verteilen an die entsprechenden

Haushalte Informationsmaterial.

QUARTETT: Wie sind Sie privat unterwegs?

Heiko Grützmacher: Zur Arbeit fahre ich mit

dem Fahrrad. Für die weiteren Strecken habe

ich einen Diesel. Der hat immerhin eine Start-

Stopp-Automatik. Ein Hybrid- oder Elektroauto

kann ich mir durchaus vorstellen, wenn die

Preise weiter fallen.

ZUR PERSON

Heiko Grützmacher (41) ist seit 1995

bei der Stadtentsorgung Potsdam

GmbH (STEP) als Kraftfahrer tätig. Er

ist gelernter Schienenfahrzeugschlosser.

Als das Reichsbahnausbesserungswerk

(RAW) Potsdam von 1995

bis 2000 abgewickelt wurde, ergriff er

die Chance einer neuen beruflichen

Perspektive im Entsorgungsbereich.

Heiko Grützmacher ist verheiratet und

hat einen Sohn.

STEP by STEP zur Elektromobilität

Weil wir heute schon an morgen denken – und

dies nicht erst seit gestern –, gehören wir zu den

Vorreitern in Deutschland. Als Partner des Projekts

der Bundesregierung „Internationales Schaufenster

Elektromobilität Berlin-Brandenburg“ wollen wir

die innovative Entwicklung im Bereich der Elektromobilität

aktiv voranbringen. Die Erprobung der

modernen Hybridtechnik im kommunalen Einsatz

bietet uns die Chance, Erfahrungen zu sammeln

und einen nachhaltigen Beitrag für unsere Heimatstadt

Potsdam zu leisten.

Das elektrisch betriebene Pressmüllfahrzeug ist

Teil des Kernprojekts „Elektro-Abfallentsorgungssysteme“.

Die kommunale Nutzung elektrischer

Antriebe ist ein wichtiger ökologischer Beitrag für

die Zukunft. Bereits heute werden in Berlin und

Brandenburg rund 150 Projekte im Bereich Elektromobilität

umgesetzt. Die Hauptstadtregion gilt

jetzt schon als europäisches Praxislabor und will

sich in der Zukunft als elektrisierende Modellregion

etablieren.

Gleich drei Erprobungsfahrzeuge wurden im Rahmen

des Projekts entwickelt und werden jetzt im

kommunalen Alltagseinsatz getestet. Ziel ist es,

die technische Eignung und Wirtschaftlichkeit sowie

die optimalen Einsatzbedingungen zu ermitteln.

Die Projektleitung und -steuerung hat die

Hüffermann Transportsysteme GmbH übernommen.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt

durch das Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen

und Konstruktionstechnik. Gemeinsam im Test

kommen vergleichbare Abfallsammelfahrzeuge bei

den Berliner Stadtreinigungsbetrieben als Sperrmüllsammler

und bei der Abfallwirtschaftsunion

Oberhavel als Seitenlader zum Einsatz. Technisch

umgesetzt wird das Projekt von der schwedischen

Firma Volvo Trucks Region Central Europe GmbH

(Fahrgestellhersteller) sowie der finnischen Ab

Närpes Trä & Metall (Aufbauhersteller).

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Nachgefragt

Was ist für Sie

ECHT Potsdam?

Park Sanssouci

Ihre Wünsche für 2014

... einen langen

warmen Sommer

:-)

Gesundheitstipp

für die kalte Jahreszeit

Ein dicker Schal

und viel Tee

trinken

Franziska Jordan (24)

Silke Baltrusch (37)

Kiezfußball bei

Nulldrei und Joggen

inmitten des

Weltkulruterbes

im Babelsberger

Park.

Gesundheit für meine Familie,

sowie Zeit und Muße, sich jeden

Tag an den kleinen Glücksmomenten

zu erfreuen

Tee mit frischem

Ingwer, Honig &

Zitrone und dazu

ein warmes Bad

in der Wanne

und

regelmäßige

Saunabesuche

Die Vielfalt an

Sportangebote in

Potsdam & die

schlechte Politik

Nur das Beste

für meinen Sohnemann

& vielleicht

ein bisschen

für mich ;)

Sauna & gemütlich

vor dem Kamin

kuscheln ...

Daniel Haß (34)

Mehr Geld für den Ausbau

der Sporthallen in Potsdam.

Das Gefühl in einer

Stadt und gleichzeitig

in einem Dorf

zu wohnen.

Sport steigert die

Abwehrkräfte

Matthias Kotzerke (28)

Zwiebellook tragen

Zurzeit die

Baustellen

Gesundheit für die

Familie und das sich

meine beiden Enkelkinder

gut entwickeln.

Norbert Trampe (55)


Leserbriefe

Aufreger der Woche?

Das erste Mal Scheiben

kratzen am Auto.

Aus meiner Zeit in China

habe ich gelernt: „Rege Dich

nicht über Dinge auf, die Du

nicht ändern kannst“.

Das macht das Leben leichter

:-)

Die Autofahrer.

So schlecht sind die anderen

Autofahrer noch nie gefahren.

Jeder denkt nur an sich und ist

alleine auf der Welt.

Gesperrte Straßen aufgrund von

Baumaßnahmen fast überall

in Potsdam

Zahnschmerzen

Was hält die EWP davon, dass die EU Sparvorgaben

machen und unter anderem die

Toilettenspülungen normieren will?


Kerstin B., Potsdam

Karsten Zühlke, Sachgebietsleiter Wassermanagement,

EWP: Die EU verfolgt im

Rahmen ihrer Regelungspolitik die Zielstellung,

die Mitgliedsländer zum Wassersparen

zu verpflichten. Neben den Toilettenspülungen

sollen auch Vorgaben für den Durchfluss

von Duschköpfen und Entnahmearmaturen

gemacht werden. Die Notwendigkeit der

Entwicklung solcher Sparvorgaben kommen

hauptsächlich aus den südeuropäischen Ländern,

in denen es heutzutage auch auf

Grund des Klimawandels Regionen mit erheblichem

Wassermangel gibt. Dort ist das

Wasserdargebot auf Grund der klimatischen

Verhältnisse an sich schon gering. Hinzu

kommt noch ein sehr hoher Wasserbedarf

der Haushalte und insbesondere der Landwirtschaft,

die mit dem Obst- und Gemüseanbau

sehr wasserintensiv ist.

Mit der europäischen Regelung werden mal

wieder alle Länder gleich behandelt – egal

ob wasserarm oder wasserreich, wie die mittel-

und nordeuropäischen Länder. Auch

Deutschland ist grundsätzlich wasserreich.

Hier werden nur 17,6 Prozent des verfügbaren

Wasserdargebotes genutzt. Die öffentliche

Wasserversorgung nutzt dabei mit 5,1

Mrd. m³ nur 2,7 Prozent des Dargebotes.

Trotzdem sollte mit Wasser grundsätzlich

schonend und sparsam umgegangen werden.

Neben dem Wasser werden auch Energie

und materielle Ressourcen geschont, was

die gesamte Energie- und Ökobilanz verbessert.

Ich würde gern meine Tochter zum Kinder-

Schwimmkurs im „Kiezbad Am Stern“ anmelden.

Wann wird es dort wieder möglich

sein, das ,Seepferdchen´ zu erwerben?


Beate M., Potsdam

Wolfgang Seelig, Badleiter im Kiezbad

Am Stern, BLP: Derzeit erarbeitet unser

Kiezbad-Team die Pläne für die im Jahr 2014

startenden Kurse. Entsprechende Anmeldungen

nehmen wir bereits entgegen – gern per

Telefon (6 61 98 41) oder E-Mail (info@blppotsdam.de).

Ziel unserer Kinder-Schwimmkurse

(ab 5 Jahre) ist das „Seepferdchen“.

Zwingend erforderlich ist vor Kursbeginn ein

Attest vom Kinderarzt, nicht älter als 4 Wochen.

Zum Erwerb des „Seepferdchens“

müssen die Kinder vom Beckenrand springen,

25 Meter schwimmen und einen Gegenstand

aus schultertiefem Wasser heraufholen.

Eine Badekappe mit Namen erleichtert

das Ansprechen der Kinder. Badelatschen,

Handtuch, Duschbad und Badehose

sind erforderlich. Der Erwerb des „Seepferdchens“

ist aber kein Zwang.

Mehr Infos auch online: blp-potsdam.de

Wie riecht eigentlich Erdgas? Vor einigen

Wochen nahm ich im Keller meines Hauses

plötzlich einen unangenehmen Geruch

wahr. Meine Vermutung war sofort: Gas!

Nach einem Anruf in ihrer Störungsstelle

war auch gleich ein Mitarbeiter von Ihnen

bei mir vor Ort. Zum Glück konnten wir keine

Gas-Konzentration im Keller und in anderen

Räumen unseres Hauses feststellen.

Ich war in dem Moment glücklich über die

schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Vielen Dank! Otto R., Potsdam

Göran Böhm, Leiter Öffentlichkeitsarbeit

der SWP: Erdgas riecht nicht, aber Brenngase,

die zur öffentlichen Gasversorgung verwendet

werden, müssen einen durch den

Menschen deutlich wahrnehmbaren Geruch

haben. Aus diesem Grund wird dem Gas ein

Geruchsmittel, das Odor, beigemischt, damit

ein Leck in der Gasleitung nicht unbemerkt

bleibt.

Sollten Sie tatsächlich einmal Gasgeruch

wahrnehmen, dann verständigen Sie unseren

Bereitschaftsdienst unter Telefon: (0331)

6 61 20 00. Dieser ist rund um die Uhr für Sie

erreichbar. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie

auch dann eine Meldung machen, wenn der

Gasgeruch nur schwach wahrnehmbar ist

oder wenn Sie auf der Straße Gasgeruch bemerken.

Wir sind umgehend für Sie zur Stelle.

Wichtig ist: telefonieren Sie bitte außerhalb

des Hauses, denn auch beim Telefonieren

können Funken entstehen.

ewp-potsdam.de

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen wie

immer unsere Kontaktkarte auf der letzten

Seite der aktuellen Quartett-Ausgabe nutzen

Oder senden Sie uns einfach eine E-Mail an

info@swp-potsdam.de.

Dieser QR-Code leitet Ihr Smartphone direkt

zu unserem Kontaktformular.

quartett 04 • 2013

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13


Klima

Beratung für Klimaschutz

und Energieberater-Netzwerk

Die KlimaAgentur Potsdam geht im Februar 2014 an den Start

Die günstigste Kilowattstunde ist die,

die nicht verbraucht wird. Die Energiewende

hat zwei starke Säulen. Viel wird

über klimafreundliche und dezentrale

Energieerzeugung nachgedacht. Den Ausstoß

des Klimakillers Kohlendioxid (CO 2

) zu

senken, heißt auch, Energie zu sparen

oder besser auszunutzen. Damit kann jeder

Einzelne – egal ob Hausbesitzer oder

Mieter – direkt seinen Beitrag zum Klimaschutz

leisten. Ein entsprechendes Beratungsangebot,

kompetente Fachleute und

Wissen zu bündeln – das ist Ziel der SWP

KlimaAgentur. Im Februar 2014 wird sie

ihre Türen öffnen. Neu ist dabei – wir geben

vor Ort und über das Internet einen

Überblick zu verschiedenen Möglichkeiten

der CO 2

-Einsparung und Energieeffizienz.

Ein Online-Netzwerk für die Energieberatung.

Das machen wir nicht allein. Wir organisieren

für Sie ein kompetentes Berater-

Netzwerk, das Sie in allen Fragen der Energieeinsparung

fachkompetent unterstützen

wird. Dafür werden wir unter klimaagentur-potsdam.de

einen neuen Internet-Auftritt

entwickeln. Ob Beratung für energieeffizientes

Bauen und Modernisieren oder für

kostensparendes Verhalten: Viele selbstständige

Energieberater aus Potsdam und

Umgebung sind hier für Sie gelistet und

stehen als Ansprechpartner bereit.

Wie finden Sie schnell die richtigen Ansprechpartner?

Kernstück der neuen Internetseite

ist die sogenannte Beraterplattform.

Über Filter zu den verschiedenen

Themenbereichen gelangen Sie in Sekundenschnelle

zu den für Sie geeigneten Ansprechpartnern.

Zusätzlich zu der kostenfreien

Telefonnummer erfahren Sie ebenfalls,

ob der jeweilige Berater gerade erreichbar

oder unterwegs ist. Alle unsere

regionalen Kooperationspartner verstärken

uns mit ihrem Know-how. Sie können

den energetischen Zustand Ihres Gebäudes

einschätzen, Schwachstellen aufzeigen

und Möglichkeiten zur Energieeinsparung

im Gebäudebestand oder bei der Pla-


Energiesparen leicht gemacht

Starke

Partner

Einkaufen im Stadtwerke Online-Shop

und Geld sparen. Mit den steigenden Kosten

aufgrund der EEG-Umlage und der gestiegenen

Netzentgelte lassen wir Sie nicht alleine. Als Ihr

Energiedienstleister vor Ort übernehmen wir

auch Verantwortung. Wir werden Ihnen dabei

helfen, Ihre Energiekosten dauerhaft zu senken.

Wir haben uns dafür mit der Grünspar

GmbH, unsem Partner aus dem Bereich Energieeffizienz

zusammengeschlossen, um gemeinsam

mit Ihnen die neuen Herausforderungen

im Rahmen der Energiewende zu meistern

und unser Angebot für Sie zu optimieren. In

unserem Stadtwerke Online-Shop finden Sie

die besten Energiespar-Produkte auf dem

Markt zu tollen Preisen. Darüber hinaus bieten

wir Ihnen als Energiekunde exklusiv und jeden

Monat besondere Angebote und Rabatte zur

Auswahl. Bei jedem Produkt wird zudem direkt

aufgezeigt, wie viel Geld und CO 2

Sie im Vergleich

zu herkömmlichen Produkten einsparen

können, so dass Sie immer auch den eigenen

Vorteil für Ihren Geldbeutel sehen. Zudem haben

wir für Sie praktische Energiespar-Tipps,

die Sie kostenlos und einfach in Ihrem Alltag

umsetzen können.

25% geschenkt!

Wir bieten EWP-Stromkunden 25% Rabatt

auf unsere 4 Aktionsprodukte!

nung eines neuen Hauses vorschlagen.

Über die Beraterplattform möchten wir Ihnen

schnell und unkompliziert Hilfe anbieten

und sind uns sicher, hier den richtigen

Weg gefunden zu haben.

Beratung ist der erste Schritt. Neben der

Beratersuche erhalten Sie über unsere

neue Internetseite umfangreiche Informationen

zu weiteren

Handlungsfeldern

des Klimaschutzes,

Fördermöglichkeiten,

Begriffserklärungen

und Energiespartipps.

Ob das Solardachkataster

der Landeshauptstadt

Potsdam oder die Beratungsangebote

der Verbraucherzentrale – jeder

einzelne Partner verfügt in seinem Bereich

bereits über umfangreiche Kenntnisse und

Wissen – diese können Sie dann gebündelt

abrufen.

Beratung mitten in der Stadt. Selbstverständlich

sind wir auch weiterhin persönlich

für Sie da. Manch einer wünscht eine

Gemeinsam die

Zukunft gestalten

Hilfestellung, um unsere Internetplattform

für sich nutzen zu können, ein anderer hat

konkrete Fragen. Oft sind es auch nur kleine

Dinge, die Ihnen dabei helfen, energieeffizienter

zu leben und Kosten zu sparen.

Sie werden überrascht sein, wie sich Energie

im alltäglichen Leben einsparen lässt –

ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten.

Zwischen Wohnungstür und Balkon

gibt es viele

Energiespartipps, die

so einfach sind, dass

sie oft vergessen

werden. Mit unseren

Tipps schonen Sie Ihren

Geldbeutel und

gleichzeitig die Umwelt.

Wir möchten Ihnen zeigen, dass

auch Sie mit schnellen und einfachen Mitteln

etwas für unser Klima tun können.

Damit Sie uns auch persönlich besuchen

können, bauen wir für Sie um. Ab Februar

2014 finden Sie uns im Kundenzentrum

der Stadtwerke Potsdam direkt in der

WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42.

Schauen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

Unsere Aktionsprodukte für Sie:


201

Euro

596

CO 2

720

Euro

2124

CO 2

160

Euro

460

CO 2

Philips LED Lampenset

Philips LED Lampenset, zweiteilig

A60 E27 9,5W, warmweiß

21,00 €

15,75 €

Energiesparlampenset

ecobulb

E27 15W 4er Pack

20,00 €

15,00 €

Energiekostenmessgerät

Brennenstuhl Primera

Line PM 231 E

15,00 €

11,25 €

weiterhin:Heizkörperthermostate

Eurotronic Sparmatic Zero 2er Set 34,50 € 25,88 €

Besuchen Sie uns in unserem Online-Shop:

swp-potsdam.gruenspar.de/aktion.html

quartett 04 • 2013

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Energie

Vor 20 Jahren:

Entscheidung mit Weitblick

Erdgas für das Heizkraftwerk Potsdam Süd

Vor nunmehr 20 Jahren gab es in Potsdam einen

„heißen Herbst“. Grund war die Debatte über

den Bau des heutigen Heizkraftwerkes Potsdam-

Süd (HKW Süd) im Industriegelände Rehbrücke.

Die Kernfrage war: Setzt Potsdam beim Brennstoff

auf Erdgas oder auf Braunkohle?

Die Stadtverordnetenversammlung am 20.

Oktober 1993 bildete den Höhepunkt. In geheimer

Abstimmung votierte eine deutliche

Mehrheit der Potsdamer Kommunalpolitiker für

das Erdgas und folgte damit dem Antrag des

Magistrats. Eine mehr als zehnmonatige, hochemotionale

Diskussionsphase wurde dadurch

beendet. Zeitweise hatten 1.000 Lausitzer

Braunkohle-Kumpel vor dem Eingang des Rathauses

und vor der Landesregierung demonstriert.

Ihre Mahnwachen dauerten mehrere Tage,

die Stimmung war sehr angespannt.

Die Potsdamer Stadtverordneten machten sich

die Entscheidung wirklich nicht leicht. Auf die

sonst übliche Begrenzung der Redezeit wurde

verzichtet, so dass die Debatte geschlagene

drei Stunden dauerte. Mehrere Redner hoben

hervor, dass die Bildung eigener Stadtwerke

gewollt sei. Sie verwiesen dabei auf den

„Stromvergleich“, in dem 164 ostdeutsche

Kommunen nach der Wende genau dieses

Recht vor dem Bundesverfassungsgericht erkämpft

hatten. Zudem wurde damals das Potsdamer

Gasnetz auf Erdgas umgestellt. Der Gedanke

lag nahe, das neue Heizkraftwerk mit

diesem umweltschonenden Brennstoff zu betreiben

und damit auch das Potsdamer Fernwärmenetz

noch umweltfreundlicher zu machen.

Ein Vorwurf der Kohle-Befürworter lautete:

Egoismus der Potsdamer. Rückblickend betrachtet

war es jedoch vor allem Potsdamer

Weitblick – lange, bevor der Klimawandel und

die Energiewende zu Top-Themen in der politischen

Diskussion wurden. In der UN-Klimarahmenkonvention

1992 wurde erstmalig die Reduzierung

der Treibhausgase beschlossen, und

Potsdam ließ bereits zwei Jahre später Taten

folgen: Am 26. August 1994 wurde der Grundstein

gelegt. Eingeweiht wurde das HKW Süd

Ende 1995. Erstmals seit drei Jahrzehnten erzeugte

Potsdam wieder Strom in nennenswerter

Menge selbst.

Kernstück des damaligen Energiekonzeptes

war die umweltschonende Erzeugung von Elektrizität

(84 MW) und Fernwärme (275 MW),

90 Prozent des damaligen Potsdamer Strombedarfs

und 95 Prozent des Fernwärmebedarfs.

Erreicht wird dies vor allem durch die Gas- und

Dampfturbinen (GuD-Anlagen). Sie produzieren

aus Erdgas gleichzeitig Strom und Fernwär-


me. Dies bringt einen Wirkungsgrad von weit

über 80 Prozent. Konventionelle Kraftwerke

haben einen Wirkungsgrad von weit unter

50 Prozent. Der eingesetzte Energieträger wird

optimal ausgenutzt, indem die Abwärme der

Gasturbine zunächst die Dampfturbine antreibt.

Aber auch die restliche Abwärme entweicht

nicht einfach nutzlos durch den Schornstein,

sondern heizt rund 60 Prozent der Potsdamer

Haushalte. Dies ist ein wichtiger Beitrag

der EWP zum Klima- und Ressourcenschutz,

denn die Energiewende betrifft nicht nur die

Stromproduktion, sondern auch die Wärmeerzeugung.

Zehn gute Gründe für EWP Fernwärme

1. Wärme im Handumdrehen

Fernwärme ist einfach da – und das jederzeit.

Lästige Pflichten wie die Brennstoffbeschaffung

oder die Wartung eines Heizkessels gehören

der Vergangenheit an.

2. Vielseitigkeit

Fernwärme kann mehr, als Sie denken – zum

Beispiel auch kühlen: Ob Wohnhaus oder Hotel,

ob gewerbliche Anlage oder Krankenhaus

– Fernwärme ist für viele Anwendungen die

richtige Wahl.

6. Sicherheit

Fernwärme ist immer da, wenn sie gebraucht

wird – dafür sorgen wir. Sie müssen keinen

Brennstoff lagern und tragen deshalb kein

Schadensrisiko. Auch Schmutz- und Schadstoffbelastung

sind für Sie kein Thema mehr.

7. Platz da!

Gerade im Stadtgebiet müssen Flächen optimal

genutzt werden. Wenn die Lagerung des

Brennstoffs und die Verbrennung vor Ort entfallen,

entstehen neue Freiräume.

Erwähnenswert: Die Fernwärmepreise der

EWP sind im brandenburgischen Landesvergleich

im günstigen Bereich, wie die Auswertungen

der Preisdatenbank des Verbandes Berlin-Brandenburgischer

Wohnungsunternehmen

e. V. (BBU) und des Energieeffizienzverbandes

für Wärme, Kälte und KWK e. V. (AGFW) dokumentieren.

Die Klimabilanz der Entscheidung von 1993

kann sich ohnehin sehen lassen: Durch die Inbetriebnahme

des HKW Süd wurde der CO 2

-

Ausstoß um 74 Prozent gegenüber 1987 verringert.

Während durch die Strom- und Wärmeproduktion

für Potsdam im Jahre 1987 noch

1.750.000 Tonnen CO 2

in die Atmosphäre ausgestoßen

wurden, waren es 1997 nur noch

460.000 Tonnen. Im Jahr 1997 wurde auch das

Kyoto-Protokoll beschlossen. Dieses Abkommen

legt erstmals völkerrechtlich verbindliche

Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen

in den Industrieländern fest. Erst 2005 trat es in

Kraft – zehn Jahre, nachdem das Heizkraftwerk

Potsdam Süd eingeweiht wurde.

3. Wirtschaftlichkeit

Fernwärme überzeugt von Anfang an, etwa

durch niedrige Anschaffungskosten. Da die

Technik nahezu wartungsfrei ist, zahlt sich

Fernwärme auf lange Sicht gleich mehrfach

aus.

4. Faire Preis-Leistung

Als Kunde profitieren Sie von langfristig stabilen

Preisen ohne Ökosteuerbelastung. Ihr

Verbrauch wird auf Basis der Nutzwärme abgerechnet.

Das Heißt, Sie bezahlen nur, was

tatsächlich bei Ihnen ankommt.

5. Pluspunkte bei Bau und Sanierung

Fernwärme ist den erneuerbaren Energien

gleichgestellt, wenn es um die gesetzlichen

Vorga-ben zur Energieeffizienz geht. Das

bringt Ihnen viele Vorteile, wenn Sie ein Haus

bauen und renovieren.

8. Gutes Image

Wenn Sie sich für Fernwärme entscheiden,

haben Sie viele Sympathien. Umfragen belegen,

dass diese Energie bei Verbrauchern das

beste Image genießt. Fernwärme wird als

sauber, bequem, sparsam, preiswert und umweltfreundlich

beurteilt. Zu Recht.

9. Gutes Gewissen

Mit Fernwärme setzen Sie auf die umweltschonendste

konventionelle Heizungsart. Da

unser Heizkraftwerk Strom undFernwärme

gleichzeitig erzeugt, werden die eingesetzten

Brennstoffe bestmöglich ausgenutzt. Das vermeidet

von Anfang an CO 2

-Emissionen und

spart erhebliche Mengen Schwefeldioxid,

Feinstaub und Stickoxide.

10. Mehr Wert

Der Energieausweis zeigt es schwarz auf

weiß: Mit Fernwärme entscheiden Sie sich für

eine besonders effizient erzeugte Endenergie.

Das steigert den Wert Ihrer Immobilie – und

zwar nachhaltig.

Das im Jahr 2010 beschlossene Integrierte Klimaschutzkonzept

der Landeshauptstadt Potsdam

2010 bis 2020 sieht bis zum Jahr 2020 ein

theoretisches CO 2

-Einsparpotenzial von weiteren

284.000 Tonnen pro Jahr vor. Davon beträgt

die Quote der EWP 156.600 Tonnen pro

Jahr.

Dies betrifft auch das Heizkraftwerk. Ein

Wärmespeicher soll ca. 40.000 m³ heißes Wasser

für das Fernwärmenetz speichern. Er hat

stattliche Ausmaße: 48 Meter hoch und 37

Meter breit. Durch die „Power-to-Heat“ (Stromzu-Wärme)-Technologie

wird er noch effizienter

gemacht. Günstiger Grünstrom aus Windkraft

wird den Speicher in der Nacht zusätzlich

heizen. Insgesamt 10.000 Tonnen CO 2

werden

durch den Speicher jährlich eingespart, wenn

er Ende 2014 fertiggestellt sein wird.

Echt

Doppelt

Stark

// EWP Fernwärme

Echt

Potsdam.

echt-potsdam.de

Für Fragen und Antworten: (0331) 661 30 00 · Für Rat und Tat: Besuchen Sie uns im Kundenzentrum WilhelmGalerie.

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Energie

Wärmelecks aufspüren

Vor Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich, über eine

bessere Wärmedämmung nachzudenken. Doch wer sein

Haus dämmen will, muss zuerst die Wärmelecks aufspüren.

Die lassen sich in Alt- und Neubauten zuverlässig finden:

Bei der Thermografie sagt ein Bild mehr als tausend

Worte – aber nur, wenn’s draußen kalt ist.

Rollläden

Bei alten Rollläden verschließt oft nur

eine Holz- oder Metallplatte den Rollladenkasten

zum Innenraum.

Thermografie nutzen

Was ist das? Die Thermografie entlarvt

Schwachstellen in der Gebäudehülle,

durch die Wärme ungehindert nach außen

entweicht. Solche für das bloße Auge

meist unsichtbaren Wärmelecks lassen

sich mit der Thermografie gezielt

aufspüren. Zu einer guten Thermografie

gehören neben Außen- auch Innenaufnahmen.

Erst gemeinsam

zeigen

sie die versteckten

Mängel. Beispiel

Dach: Das Wärmebild

von außen

zeigt eine blaue

Oberfläche, das

Dach scheint gut gedämmt. Die Innenaufnahme

liefert den Gegenbeweis: Die

Thermografie weist kalte Zugluft an

Fensterecken und Gauben nach sowie

Schwachstellen bei der Dämmung. Auch

Lecks in Rohren oder Heizschlangen lassen

sich mit Wärmebildern orten, ohne

dass man Löcher in die Wand schlagen

oder den Boden aufstemmen muss.

Wärmelecks finden sich

in Alt- und Neubauten

Wie geht das? Eine Infrarotkamera

macht die Oberflächentemperatur des

Gebäudes in verschiedenen Farben sichtbar

und markiert die unterschiedliche

Wärmeabstrahlung. Warme Oberflächen

leuchten gelb bis rot, kühlere blau und

violett. Daran erkennt der Fachmann auf

einen Blick, an welchen Stellen das Gebäude

Wärme verliert.

Thermografien

brauchen eine

Temperaturdifferenz

zwischen innen

und außen

von mindestens 15

Grad und sind deshalb

je nach Witterung nur von November

bis März möglich.

Was kostet das? Angebote für 100 Euro

eignen sich für einen ersten Überblick.

Eine Außen- und Innenthermografie inklusive

schriftlicher Auswertung und Bericht

kostet 500 bis 600 Euro.

Foto: Magda Fischer / Fotolia

Unsere Tipps: Thermografie

Aktionswochen für EWP-Kunden!

Eine komplette Außen- und Innenthermografieanalyse

des Hauses samt handlungsorientierter

Auswertung für die anschließende Sanierung

bekommen EWP-Kunden zum Vorzugspreis

von 140 Euro. Interessenten können sich

bis zum 31. Dezember anmelden.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(Bafa) fördert Thermografien im Rahmen

einer Vor-Ort-Energieberatung mit bis zu 100

Euro. Der Antrag für den Zuschuss ist online auf

der Internetseite der Bafa einzureichen. Weitere

Details finden Sie hier: bafa.de.

Ansprechpartner bei uns ist Andreas Stiller,

Telefon: (0331) 6 61 13 05,

E-Mail: andreas.stiller@ewp-potsdam.de.

Sockel

Ist der Sockel des Hauses nicht ausreichend

gedämmt, fließt Wärme aus

den Wohnräumen nach außen ab.


Oberste Geschossdecke

In Häusern mit Steildach stellt die

oberste Geschossdecke oft die Grenze

zwischen beheizten Räumen und unbeheiztem

Dachboden dar. Ist sie

schlecht oder gar nicht gedämmt, geht

jede Menge Wärme verloren.

AuSSenwand

An Ecken und Kanten des Hauses,

Vorbauten und Erkern fließt mehr

Wärme nach außen als an geraden

Flächen. Grund: Die kleine Innenfläche

der Wand gibt Wärme an eine viel

größere Außenfläche ab.

Fenster und Rahmen

Bis in die 90er-Jahre gebräuchliches

Isolierglas lässt 37 Prozent der Wärme

entweichen. Alte Rahmen sorgen für

Zugluft und Frösteln.

Balkon

Der Klassiker unter den Wärmebrücken:

Die Stahlbetonplatte des Balkons

durchstößt die Dämmung der

Außenwand.

Fensterlaibung

Über ungedämmte Fensterlaibungen

geht viel Wärme verloren.

Wärmebrücken

An manchen Stellen am Haus fließt

Wärme schneller nach außen, Fachleute

sprechen dann von Wärmebrücken.

Die Folge: höherer Energieverbrauch,

unter Umständen Feuchteschäden und

Schimmel. Kommen Ihnen mehrere

dieser Wärmebrücken an Ihrem Haus

bekannt vor, ist es höchste Zeit, das

Gebäude mit einer Thermografie oder

einem Luftdichtigkeitstest überprüfen

zu lassen.

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Wasser

Die Sprengkraft im

Wassertropfen

Jetzt zeigt sich die andere Seite des kühlen Nasses

Gemeinhin kennt man Wasser als ein sehr harmonisches

Medium. Es fließt, wogt sanft hin

und her oder plätschert auch mal fröhlich. In

der kalten Jahreszeit tritt allerdings eine etwas

weniger friedvolle Eigenschaft des feuchten Elements

zu Tage: Wasser kann buchstäblich kurzen

Prozess mit Gestein, ganzen Straßen oder

auch metallenen Wasserleitungen machen. Experten

fassen das Geschehen in dem Begriff

Frostsprengung zusammen. Das Geheimnis der

enormen Sprengkraft des Wassers liegt in seiner

physikalischen Eigenheit: Sinkt die Lufttemperatur

unter null Grad Celsius, gefriert Wasser. Dabei

dehnt es sich aus und „wächst” um stattliche

neun Prozent seines Volumens.

Über Nacht verabschieden sich im Winter auf

diese Weise gern mal im Auto vergessene Wasserflaschen.

Das Glas zerbricht, sobald das Wasser

gefriert. Bemerkt der Besitzer das Malheur

nicht, erwartet ihn bei den nächsten Plusgraden

eine tropfnasse Überraschung in seinem Wagen.

Ähnlich ergeht es Hausbesitzern, die vergessen

haben, die Wasserleitungen ihres Heims

vor dem Wintereinbruch zu sichern.

Frust mit dem Frost? Das muss nicht sein! So

viel steht fest, der nächste Frost kommt bestimmt.

Und danach für viele Haus- und Gartenbesitzer

leider auch das böse Erwachen, wenn

Keller oder Gartenhäuschen knietief unter Wasser

stehen. Karsten Zühlke, Sachgebietsleiter

Wassermanagement, bei den Stadtwerken

Potsdam weiß: „Die Tücke solcher Schäden

ist, dass sie mitunter lange im Boden oder hinter

Wänden versteckt bleiben und sich erst bei Tauwetter

zeigen.“ Dabei kennt er ganz einfache

Maßnahmen, mit denen sich Wasserleitungen,

Gartenwasserzähler & Co. schon mit wenigen

gezielten Handgriffen vor Frost schützen lassen.

Luken dicht machen Bei Leitungen im Außenbereich

genügt es in der Regel, das Wasser

gründlich aus der Leitung abzulassen. Wer auf

Nummer sicher gehen will, baut den Zähler in

den Wintermonaten ab. Doch auch Wasserleitungen

im unbeheizten Innenbereich müssen

frostfrei bleiben. Wichtig ist, bei niedrigen Temperaturen

alle Türen und Fenster in der Nähe

von Wasserleitungen geschlossen zu halten.

Wenn der Wetterbericht Frost vorhersagt, sollte

eine kleine Runde durchs Haus zum Tagesprogramm

gehören. Ist irgendwo ein Kellerfenster

nur angelehnt oder nicht richtig dicht? Hat jemand

vergessen, das Dachfenster zu schließen?

Dann sickert die Kälte ein und lässt die Rohre

bersten. Gerade in Mehrfamilienhäusern bleiben

solche „Lecks“ oft unentdeckt, weil sich

niemand zuständig fühlt.

Auf gut geräumten Wegen kommt jeder gut

durch den Winter.


Blei und Trinkwasser

Schwere Altlast: Trinkwasserleitungen aus Blei jetzt austauschen

Heizung nicht ausschalten

Viele Schäden lassen sich durch

eine ausreichende Temperierung,

also durch richtiges Heizen, vermeiden.

Heizkörper sollten nämlich niemals

komplett abgeschaltet, sondern der

Regulator zum Sternsymbol gedreht werden,

wenn man nicht zu Hause ist. So ist das

Wasser in den Leitungen immer in Bewegung

und kann nicht einfrieren. Das gilt vor allem für

wenig benutzte Räume wie Gästezimmer, Keller,

Abstellräume, das Gäste-WC oder eine Ferienwohnung.

Wer das Ventil trotz Dauerfrost

zugedreht lässt, um Heizkosten zu sparen, spart

unter Umständen am falschen Ende.

Zur Not isolieren Wenn es nicht möglich ist,

Räume mit Wasserleitungen zu beheizen, hilft

als Notlösung dickes Isoliermaterial wie Kork,

Holzwolle, Säcke oder Glaswolle weiter. Auch

der Wasserzähler bedarf bei Minusgraden besonderen

Schutzes und sollte im Notfall etwa

mit Tüchern eingewickelt werden. Wasserzählerschächte

im Freien kann man mit Stroh auffüllen

oder einen hölzernen Zwischenboden

einlegen. Denn: Der Hausbesitzer ist selbst für

den Schutz seiner Hausinstallationen verantwortlich

und muss das bei einem Wasserrohrbruch

verbrauchte Wasser sowie entstehende

Schäden an der Hausinstallation aus der eigenen

Tasche zahlen.

Tückische Glätte Neben den Wasserleitungen

müssen Hauseigentümer bei gefrierender Nässe

auch die Gehwege vor dem Haus und auf

dem eigenen Grundstück im Auge behalten.

Hier ist der Anlieger ebenfalls in der Pflicht. Die

Straßenreinigungssatzung der Landeshauptstadt

Potsdam regelt, dass die Gehwege vor

dem eigenen Haus in einer Breite von mindestens

1,50 Metern von Schnee freizuhalten und

bei Eis- und Schneeglätte zu streuen sind. Die

Verwendung von Salz und anderen auftauenden

Stoffen ist übrigens nur in Ausnahmefällen

erlaubt. Für die Umwelt sind Streusand, Kies

oder Splitt bekömmlicher. Mehr dazu finden Sie

auf Seite 22.

Mit dem 01. Dezember 2013 hat sich

der zulässige Höchstwert für Blei im

Trinkwasser in Deutschland verändert.

Als Grenzwert gelten nicht mehr 0,025

Milligramm pro Liter, sondern jetzt dürfen

nur noch 0,010 Milligramm pro Liter

des giftigen Schwermetalls im Trinkwasser

enthalten sein.

Das Vorkommen von Blei im Trinkwasser

ist meist durch Korrosion von Rohrleitungsmaterialien

bedingt. Wichtigste

Ursache für erhöhte Bleiwerte im Trinkwasser

sind Hausinstallationen und

Hausanschlussleitungen aus Blei, die

teilweise noch bis Anfang der siebziger

Jahre verbaut worden sind. Häuser, die

nach 1973 errichtet wurden, sind nicht

betroffen. Seit dieser Zeit wurden in

ganz Deutschland keine Bleirohre mehr

verwendet.

Trinkwasser, das durch Leitungen aus

Blei fließt, kann erhöhte Bleigehalte aufweisen

und dadurch die Gesundheit gefährden.

Dies ist insbesondere der Fall,

wenn das Wasser längere Zeit, z. B.

über Nacht, in Bleirohren gestanden

hat. Die Aufnahme von Bleimengen beeinträchtigt

die Blutbildung und Intelligenzentwicklung

bei Ungeborenen,

Säuglingen und Kleinkindern. So reagiert

das kindliche Nervensystem sehr

empfindlich. Auch in der Schwangerschaft

kann Blei durch den erhöhten

Stoffwechsel einfacher in den Blutkreislauf

gelangen.

Ziel des neuen Grenzwertes ist es, die

Verbraucher besser vor einer gesundheitsschädlichen

Aufnahme von Blei mit

dem Trinkwasser zu schützen. Nach

Auffassung von Fachleuten ist davon

auszugehen, dass der verschärfte Grenzwert

von 0,010 Milligramm pro Liter

nicht einzuhalten ist, wenn Bleileitungen

in der Hausinstallation vorhanden sind.

In unserem Trinkwasserverteilungsnetz

Potsdam sind keine Rohre aus Blei mehr

im Einsatz. Der durchschnittliche Wert

für Blei aus dem öffentlichen Verteilungsnetz

hier vor Ort liegt bei < 0,001

Milligramm pro Liter.

Die Verantwortung für die Hausinstallation

trägt der Hauseigentümer. In Potsdam

gibt es noch etwa 700 Hausanschlüsse

aus Blei. Über Ihren

Hauseigentümer können Sie anfragen,

ob sich in der Trinkwasserhausinstallation

noch immer Bleirohre befinden. Im

Einzelfall prüft auch das Gesundheitsamt

ihre Hausinstallation und kann zudem

einen Austausch anordnen.

Wie können Sie feststellen, ob die Trinkwasserrohre

in Ihrem Haus noch aus

Blei sind?

Sie sollten, an der Wasseruhr im Keller

beginnend, alle sichtbaren Wasserleitungen

auf folgende Merkmale hin

betrachten:

• Verbindungen von Bleileitungen sind

immer gestopft oder gelötet, die Lötstellen

der Bleirohre sind wulstig

(Tulpe)

• Geschraubte Verbindungen zwischen

Bleileitungen gibt es nicht

• Blei klingt beim Anklopfen mit einem

metallischen Gegenstand dumpf

• Blei lässt sich leicht z. B. mit dem Fingernagel

oder mit einem harten Gegenstand

einritzen, der entstandene

Ritz glänzt metallisch

• Da Blei ein weiches Material ist, sind

die Leitungen in weiten Bögen verlegt,

Winkelstücke aus Blei gibt es, anders

als z. B. bei Kupferinstallationen,

nicht

• Bleirohre lassen sich leicht biegen

• Bleirohre können durch Schlag mit einem

harten Gegenstand an der Berührungsstelle

leicht eingedrückt werden,

so dass die Rohraußenwand

unregelmäßig wird.

• Bleileitungen sind im ungestrichenen

Zustand grau.

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Entsorgung

Frust mit dem Frost?

Wer bei Eis und Schnee in der Pflicht ist, ist klar geregelt.

Wer ist für den Winterdienst verantwortlich? Schlägt der Winter zu,

gibt die Straßenreinigungssatzung vor, wer wo den Winterdienst zu

übernehmen hat. Für den Fahrbahnbereich eines ausgewählten Straßennetzes

ist die Landeshauptstadt Potsdam zuständig, der Winterdienst

wird durch uns ausgeführt. Grundstückseigentümer sowie Eigentümergemeinschaften

von Anliegergrundstücken sind verpflichtet, auf Gehwegen

vor dem Grundstück den Winterdienst selbstständig durchzuführen.

Kann das Räumen und Streuen aufgrund von Berufstätigkeit, Urlaub

oder sonstigen Einschränkungen nicht oder nur unzureichend selbst ausgeführt

werden, ist durch die Anlieger sicherzustellen, dass andere Personen

oder Dienstleister diese Aufgabe übernehmen.

Was muss auf Gehwegen gemacht werden? Gehwege müssen in einer

für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite, mindestens jedoch

auf einer Breite von 1,50 m entlang des Grundstückes geräumt werden.

Der Schnee sollte nicht auf die Fahrbahn, sondern möglichst an den

Gehwegrand geräumt werden. Dort, wo kein Gehweg vorhanden ist, ist

der Fahrbahnrand schnee- und eisfrei zu halten. Auch kombinierte Gehund

Radwege und Zugänge zu Haltestellen fallen in die Zuständigkeit der

Anlieger.

Wann muss geräumt und gestreut werden? Generell gilt: Räumen vor

Streuen! Werktags in der Zeit von 06.00 Uhr bis 20.00 Uhr sowie sonnund

feiertags von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr müssen Schnee und Eisglätte

beseitigt werden.

Wann kommt der Streudienst? Von November bis März gewährleisten

wir durch unsere über 24 Stunden besetzte Einsatzzentrale einen bedarfsgerechten

Winterdienst auf dem durch die Straßenreinigungssatzung

bestimmten Fahrbahnnetz. Bei außerordentlicher Witterung, zum

Beispiel bei großen Schneemengen, werden durch die Stadtverwaltung

zusätzliche Leistungen bestellt.


Alle Jahre wieder – Der Weihnachtsbaum muss weg!

Wie in jedem Jahr bieten wir die gesonderte Abholung

Ihrer Weihnachtsbäume an. Im Auftrag der Landeshauptstadt

Potsdam werden die Bäume in den jeweiligen

Stadtgebieten an den unten genannten Terminen

eingesammelt. Um einen reibungslosen Ablauf

bei der Einsammlung der Weihnachtsbäume zu gewährleisten,

sollten die Weihnachtsbäume möglichst

zusammen mit den Bäumen der Nachbarn am Abholtag

bis spätestens 06.00 Uhr, allerdings frühestens ab

18.00 Uhr des Vortages auf einem Stapel in Fahrbahnnähe

zur Abholung bereitliegen. Bitte entfernen

Sie vorab sämtlichen Weihnachtsschmuck, damit eine

umweltgerechte Verwertung erfolgen kann.


Vielen Dank.

Stadtteil

Zentrum Ost, Berliner Vorstadt, Jägervorstadt (nördlich der Hegelallee),

Nauener Vorstadt, Klein Glienicke

Termin

02.01., 16.01. und 30.01.14

Groß Glienicke, Neu Fahrland, Marquardt 03.01. und 17.01.2014

Kirchsteigfeld, Babelsberg (östlich der Bahnstrecke Drewitz) 06.01. und 20.01.2014

Bornim, Bornstedt, Eiche, Golm 07.01. und 21.01.2014

Stadtzentrum, Potsdam West, Kiewitt 08.01. und 22.01.2014

Fahrland, Paaren, Uetz, Satzkorn 09.01. und 23.01.2014

Sacrow, Krampnitz, Kartzow,

Babelsberg (nördlich der Rudolf-Breitscheid-Straße)

Grube, Nattwerder, Schlänitzsee,

Babelsberg (südlich der Rudolf-Breitscheid-Straße)

10.01. und 24.01.2014

13.01. und 27.01.2014

Stern, Drewitz 14.01. und 28.01.2014

Waldstadt l und ll, Schlaatz, Teltower Vorstadt, Templiner Vorstadt,

Hermannswerder

15.01. und 29.01.2014

Welche Aufgaben auf der Fahrbahn leisten Anlieger? Eigentümer

von Anliegergrundstücken, die für die Winterwartung auf Fahrbahnen

zuständig sind, müssen an Straßen ohne Gehweg am Fahrbahnrand entlang

ihres Grundstückes für entsprechende Wege für Fußgänger sorgen.

An Fahrbahnübergängen wie Ampeln, Fußgängerüberwegen, Fußgängerinseln

und Straßeneinmündungen muss die Fahrbahn in Verlängerung

der Gehwege geräumt und gestreut werden.

Welche Streumittel dürfen eingesetzt werden? Die Verwendung eines

bestimmten abstumpfenden Streumittels ist nicht vorgeschrieben. Streusand,

Splitt oder Kies bieten sich jedoch an. Aus Gründen des Umweltschutzes

ist das Streuen mit Salz oder auftauenden Stoffen auf Gehwegen

grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind in der Straßenreinigungssatzung

geregelt und nur erlaubt, wenn anderweitig keine ausreichende Streuwirkung

erzielt werden kann oder in Ausnahmefällen wie Eisregen. Auf jeden

Fall ist auf Abstand zur angrenzenden Vegetation zu achten. Auch auf

privaten Flächen sollte der Umwelt zuliebe kein Salz verwendet werden.

Was ist bei winterlichem Straßenzustand zu beachten? Beim Räumen

der Fahrbahnen durch den Winterdienst kann wieder Schnee auf

dem frisch gereinigten Gehweg landen – das lässt sich leider nicht immer

vermeiden. Viele Wege in öffentlichen Parks, Grünanlagen und auf Spielplätzen

werden aus Kostengründen weder geräumt noch gestreut. Beim

winterlichen Spaziergang ist hier also besondere Vorsicht geboten. Tragen

Sie Schuhwerk mit Profilsohlen und planen Sie für Ihre Wege mehr

Zeit ein. Und rüsten Sie nicht zuletzt Ihr Fahrzeug mit Winterbereifung

aus.

Wer nimmt Ihre Hinweise entgegen?

STEP-Winterdienst-Hotline: (0331) 6 617171

E-Mail:

winterdienst@step-potsdam.de

Weitere Infos finden Sie unter: step-potsdam.de/winterdienst

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Entsorgung

Schadstoffkalender 2014

Für eine gesunde Umwelt und eine lebenswerte Stadt

Ein Mitarbeiter der Stadtentsorgung

Potsdam vor dem Schadstoffcontainer,

Neuendorfer Anger, Babelsberg.

Foto: Wilfried Schreiber

Die Entsorgung von Schadstoffen aus den Privathaushalten erfolgt im

Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam durch das Schadstoffmobil der

Stadtentsorgung Potsdam GmbH. Im neuen Schadstoffkalender für das

Jahr 2014 finden Sie die Angaben darüber, an welchen Tagen und

Standorten das Schadstoffmobil in Ihrer Umgebung zu finden ist. Darüber

hinaus steht die zentrale Schadstoffsammelstelle zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

• Am Schadstoffmobil werden schadstoffhaltige Abfälle bis 20 Kilogramm

pro Abfallart aus Haushalten der Stadt Potsdam, nicht jedoch

von Gewerbetreibenden angenommen. Diese können mit Hilfe des bei

der Stadtverwaltung, Bereich Umwelt und Natur, erhältlichen Abfallausweises

schadstoffhaltige Abfälle bis zu einer Menge von 500 Kilogramm

kostenlos an der Schadstoffsammelstelle entsorgen.

• Die Schadstoffe sollten möglichst in Originalverpackungen abgegeben

werden.

• Schadstoffe in sperrigen Verpackungen (Kanister u. ä.) oder mit einem

Gewicht über 20 Kilogramm können nur in der zentralen Schadstoffsammelstelle

angenommen werden.

Folgende Schadstoffe werden kostenlos entsorgt:

Altfarben, Altlacke (nicht ausgehärtet), Altöl, Auto- und Haushaltsbatterien,

Altmedikamente, Düngemittelreste, Energiesparlampen, Fotochemikalien,

Haushaltschemikalien, Holzschutzmittel, Insektenschutzmittel,

Klebstoffreste, Lösemittelreste, Leuchtstoffröhren, Pflanzenschutzmittel,

Thermometer sowie alle weiteren im Haushalt anfallenden Schadstoffe

und Elektrokleingeräte.

Die monatlichen Termine für das Schadstoffmobil finden Sie auch auf

unserer Internetseite potsdam.de/abfallentsorgung unter der Rubrik Aktuelles.

Für weitere Informationen und Fragen steht Ihnen der Bereich Umwelt

und Natur der Landeshauptstadt Potsdam unter der Telefonnummer:

(0331) 2 89 17 96 und unter der E-Mail-Adresse Abfallberatung-

Abfallentsorgung@Rathaus.Potsdam.de zur Verfügung.

Schadstoffsammelstelle der STEP GmbH

Neuendorfer Anger 9

14482 Potsdam

Telefonnummer: (0331) 6 61 71 50

Herausgeber:

Hinweis:

Wer Abfälle vor dem Eintreffen des Schadstoffmobils an den bekanntgegebenen

Standorten ablagert, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Verantwortlich: Bereich öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger


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Verkehr

Die VBBfahrCard

Nun auch für Schüler

und Azubis

Nach der erfolgreichen Einführung für die Erwachsenen

erhalten mit Beginn des kommenden

Jahres auch Schüler und Azubis im ViP-

ABO die VBB-fahrCard. Mit Einführung dieser

Karte wird die Nutzung von Bus und Bahn

künftig noch einfacher und bequemer.

Die VBB-fahrCard ist eine Chipkarte, auf welcher

der Fahrausweis elektronisch gespeichert

ist. Auf den Karten für Schüler und Azubis werden

zusätzlich der Name und das Foto des Nutzers/der

Nutzerin aufgedruckt. Kundenkarten

der ViP bzw. des VBB werden dann

nicht mehr benötigt und ausgestellt.

Ebenso entfallen künftig die Wertabschnitte.

Die VBB-fahrCard gibt es

für die Tarifbereiche Potsdam AB,

BC, ABC und Berlin AB, BC, ABC.

Inhaber eines ViP-ABOs, bei denen

das ABO 2014 ausläuft, erhalten

im Vorfeld ein detailliertes Anschreiben,

in dem alle wichtigen

Informationen zum neuen Angebot

übersichtlich zusammengestellt

sind.

Was wird benötigt? Zur Ausstellung

der Chipkarte wird ein

Foto in der Größe 45 x 35 mm im Hochformat

benötigt. Am besten geeignet sind Pass- oder

Bewerbungsfotos. Ohne Abgabe des Passbildes

kann kein Ticket ausgegeben werden – auch

keine Wertabschnitte.

Die Fotos schicken Sie bitte per Post an uns:

ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, Fritz-Zubeil-Straße

96, 14482 Potsdam oder per E-Mail

an foto@vip-potsdam.de. Sie können das Foto

natürlich auch direkt in einem unserer drei Kundenzentren

abgeben.

Bitte auf der Rückseite des Fotos den Vorund

Zunamen, das Geburtsdatum und ggf. die

bestehende Vertragsnummer angeben, damit

das Passbild korrekt zugeordnet werden kann.

Beim Versand per E-Mail sind diese Informationen

im Anschreiben zu vermerken. Die eingesandten

Fotos werden digitalisiert und gespeichert

und im Nachgang datenschutzgerecht

vernichtet. Die Bilddaten werden ausschließlich

zur Produktion des Fahrausweises genutzt und

einen Monat nach Chipkartenherstellung gelöscht.

Im Falle einer Ersatz-Chipkarte, die aufgrund

von Diebstahl und Verlust ausgestellt werden

muss, wird ein neues Foto nötig. In den genannten

Fällen wird die VBB-fahrCard sofort

nach der Meldung gesperrt, so dass kein Missbrauch

betrieben werden kann. Eine Ersatzkarte

gibt es in diesem Fall kurzfristig von uns.


„Gute Tat, gute Fahrt.“

Im August startete unsere Kampagne unter

dem Motto „Gute Tat, gute Fahrt.“, mit der

ÖPNV-Nutzer, Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer

und unsere Mitarbeiter aufgerufen wurden,

ihren Beitrag für eine freundlichere Atmosphäre

und mehr Sicherheit im Potsdamer Stadtleben

und dem öffentlichen Personennahverkehr

zu leisten.

Die Frage aller Fragen lautete: Wie viel Held

muss in uns stecken, um ein freundliches Miteinander

und mehr Sicherheit im Straßenverkehr

zu erreichen? Und so gibt unsere wohlbekannte

ViP-Familie seitdem auf Plakaten an Haltestellen

und auf Aushängen in Bussen und Bahnen

Anregungen für „heldenhaftes“ Verhalten:

Denn Helden des Alltags verzichten auf überlautes

Telefonieren oder Musikhören. Sie nehmen

von sich aus die Tasche vom Nachbarplatz,

damit sich andere Fahrgäste setzen können.

Sie überqueren umsichtig die Gleise und

sie helfen älteren Fahrgästen, Eltern mit Kinderwagen

oder Menschen mit Behinderungen. So

wird die Fahrt mit Bahn oder Bus für jeden

Fahrgast gleich angenehmer und viel entspannter.

Und ein nettes Wort, ein Lächeln machen

den Alltag einfach schöner – und bewirken oft

kleine Wunder! Gleichzeitig wollten wir uns

auch der Verkehrssicherheit zuwenden, um ein

faires Miteinander auf den Potsdamer Straßen

zu erreichen.

Mittlerweile hat uns eine ganze Reihe von

Bürgern geschrieben und von ihren Erlebnissen

berichtet und Anregungen mitgeteilt. Dafür sagen

wir herzlichen Dank. Einsendungen, deren

Inhalte auch uns betreffen, versuchen wir in

nächster Zeit zu verändern, andere Sachverhalte

können sich nur verändern, wenn alle Verkehrsteilnehmer

aufeinander zugehen, und benötigen

zudem auch eine gewisse Zeit.

Doch nicht nur Zuschriften haben uns erreicht,

sondern auch eine Vielzahl an Fotos.

Denn parallel zur Kampagne suchten wir bei

unserem Gewinnspiel das schönste Potsdamer

Heldenfoto. Aus den bis zum 30. November

eingegangenen Motiven haben wir die Sieger

gezogen. Der Hauptpreis war ein professionelles

Freunde- oder Familienfotoshooting.

Wir werden zwanzig

Im Juni 2014 ist es 20 Jahre her, dass

wir in unserer heutigen Gesellschaftsform

als städtische GmbH gegründet

wurden. Seitdem hat sich viel verändert.

Die Stadt Potsdam wächst und

hat sich weiterentwickelt und mit ihr

auch wir – die ViP Verkehrsbetrieb

Potsdam GmbH.

Wir wollen dies zum Anlass nehmen,

um über das ganze Jahr hinweg unsere

Bürger und Geschäftspartner und

vor allem Sie, unsere Fahrgäste, mit

zahlreichen tollen Aktionen zum Jubiläum

zu überraschen.

Unser ViP-Jubiläum wollen wir mit Ihnen

gemeinsam am 13. September

2014 auf unserem Betriebshof feiern.

Auch ein Fotowettbewerb unter dem

Motto „ViP im Wandel der Zeit“ ist für

das kommende Jahr geplant.

Nähere Informationen zu unseren Jubiläumsaktivitäten

2014 erhalten Sie

demnächst online: vip-potsdam.de.

Handys als Fahrkarte!

Ab 15. Dezember 2013 können Sie mit Ihrem

Smartphone im gesamten Tarifbereich des Verkehrsverbundes

Berlin-Brandenburg (VBB) mobil

unterwegs sein. Mit Touch&Travel wird Ihr

Handy von allen Verkehrsunternehmen im VBB

als Fahrausweis anerkannt, d. h. einfach anmelden,

einsteigen und losfahren. Und so einfach

geht es:

1. Sie laden sich die App herunter und registrieren

sich auf touchundtravel.de.

2. Vor der Fahrt starten Sie die App, melden

sich zur Fahrt an und bestätigen den Fahrtbeginn.

Der gültige Fahrausweis befindet

sich nun auf dem Handy. Umsteigen ist ohne

erneutes An- und Abmelden möglich.

3. Nach der Fahrt bestätigen Sie mit der Abmeldung

das Fahrtende in der App. Der Fahrpreis

wird Ihnen angezeigt. Das Beste dabei

ist, dass Einzeltickets des VBB, soweit tariflich

zugelassen, automatisch zu Tagestickets

zusammengefasst werden, wenn es für Sie

günstiger ist.

Einen detaillierten Überblick Ihrer Fahrten finden

Sie im Kundenbereich auf touchand travel.

de. Die Mobilitätsrechnung wird bequem monatlich

per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht.

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Bäder

25 Jahre Kiezbad

Wir öffnen zum Jubiläum rund um die Uhr

!

WASSERRATTEN

Gesucht

Wir suchen Dich für unser 25-Stunden-Schwimmen

zum Jubiläum.

Unsere Schwimmstaffel startet am

20. Dezember um 17.00 Uhr. Jeder

Teilnehmer wird nach einem festen

Zeitplan viertelstündlich auf seine

Bahn gehen. Wem dies nicht

reicht, der kann sich auch mehrmals

anmelden. Alle Teilnehmer

des 25-Stunden-Schwimmens haben

natürlich kostenfreien Eintritt

an diesem Tag und haben zudem

die Möglichkeit, die Saunawelt im

Kiezbad zu nutzen. Hast Du Lust

dabei zu sein, dann melde dich bei

uns unter wolfgang.seelig@blppotsdam.de

(E-Mail) oder direkt telefonisch

im Kiezbad unter 661 98

41. Selbstverständlich findest du

alle Infos zum Jubiläum auch online:

blp-potsdam.de.

Am 23. Dezember 2013 wird unser Kiezbad

Am Stern 25 Jahre alt und wir wollen dieses Jubiläum

mit Ihnen gemeinsam feiern. Um dem

Weihnachtsreigen etwas zu entkommen, werden

wir bereits am 20. Dezember feiern. Ab 16

Uhr gehts los! Wir starten mit einen abwechslungsreichen

Geburtstags-Countdown mit einer

25-Stunden-Schwimmstaffel. Hierzu suchen

wir Schwimmpaten, die fünfzehn Minuten

ihre Bahnen ziehen. Alle Besucher können

mit dem Badeintritt zeitlich unbegrenzt schwimmen

und unsere Sauna zum Kinderpreis entdecken.

Zudem erwarten Sie Aqua-Fitness-Angebote,

ein Party-Schwimmen am Abend, Kinderanimation

und der Besuch des Weihnachtsmannes.

Unser Bistro rundet mit Glühwein und

weihnachtlichen Leckereien unsere Geburtstagsfeier

ab.

Biographie vom Kiezbad Zu Beginn der 80er

Jahre gab es bereits drei Schwimmhallen in

Potsdam: Brauhausberg, Luftschiffhafen – Nutzung

primär für den Leistungssport – und das

Werner-Alfred-Bad. Mit dem Wachstum der

Neubaugebiete Waldstadt II, Stern, Schlaatz

und Drewitz stiegen die Bevölkerungszahlen in

Potsdam weiter an und die Forderungen nach

einem neuen Bad im Süden der Stadt wurden

immer lauter. Nach fast 3 Jahren Bauzeit mit

unzähligen Baustopps wurde die Schwimmhalle

am Stern am 23. Dezember 1988 zur Nutzung

freigegeben. Einen besonderen sportlichen

Höhepunkt erlebte die Halle im April

1996: Jörg Hoffmann stellte in 60 Minuten mit

exakt 5.766 Metern einen neuen Stunden-

Weltrekord auf und verbesserte die bisherige

Bestmarke des Burghausener Langstreckenschwimmers

Christof Wandratsch um 226 Meter.

Mit dem Übergang zu uns im Jahr 2005 als

Bäderlandschaft Potsdam erfuhr die Schwimmhalle

„Am Stern“ sogleich weitere Veränderungen:

der neue Name „Kiezbad Am Stern“ wurde

geboren und umfangreiche Rekonstruktionen

der Halle folgten: In zwei Bauabschnitten

in den Jahren 2005 und 2008 investierten wir,

um das Kiezbad zu dem modernen Sport- und

Familienbad von heute zu entwickeln.

Erinnern Sie sich noch?

So sah das heutige Kiezbad vor der Sanierung aus.


Bäder

GEBURTSTAGS

RUNDE

20. Dezember 2013 ab 16.00 Uhr

im Kiezbad Am Stern

Echt

Potsdam.

FEIERN SIE MIT UNS!

25-Stunden-Schwimmen

Wasserratten gesucht!

Sauna zum Kinderpreis

Weihnachtsmann-Aktion

22 . 0 0 Uh r

Party-Schwimmen

9.00 Uhr und 14.00 Uhr

Kinderanimation

blp-potsdam.de


Unser Engagement

Mitten im Leben

Mitten

im Leben

Sportbegeistert, selbstbewusst und lebensfroh

Mitte August kehrten die beiden Nachwuchsschwimmer

Julian Erxleben und Klaus Steinhauer

vom SC Potsdam gleich mit mehreren Medaillen

von ihrem ersten großen internationalen

Wettkampf, den Jugendweltmeisterschaften

im paralympischen Schwimmen in Puerto

Rico, zurück. Seit vielen Jahren leistet Brandenburgs

größter Sportverein eine erfolgreiche

Nachwuchsarbeit mit jungen Athleten, die

geistige oder körperliche Handicaps haben.

Wie funktioniert das im Alltag? Wie trainieren

die jungen Sportler? Wie werden sie zu Leistung

motiviert und wie reagiert die Umwelt?

Das fragten wir zwei Frauen, die in ihrer Arbeit

aufgehen: Trainerin Dörte Paschke und Birgit

Marquardt, Sonderpädagogin und Trainerin.

Dörte Paschke und Birgit Marquard (v.l.n.r.)

Der erste Eindruck: Diese beiden Frauen sind

ein Team. Und das liegt nicht nur daran, dass

sie sich schon „eine halbe Ewigkeit“ kennen.

Meist reicht ein Blick und die eine weiß, was

die andere entscheiden wird. Dann wieder gibt

es lange gemeinsame Gespräche um Trainingseinheiten,

geplante und tatsächliche Entwicklungen,

Medaillenchancen, Methodik, Listenplätze.

„Das ist keine Reha, das ist Leistungssport“,

stellt Birgit Marquardt klar. Der bekam

vor drei Jahren einen kräftigen Schub. Erstmals

wurden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen

Behinderungen in die Potsdamer

Eliteschmiede des Deutschen Olympischen

Sportbunds eingeschult. Fünf Schüler in den

Klassen 7, 8 und 9 starteten im Schuljahr

2011 / 12 an der Sportschule Potsdam.

Inzwischen ist Potsdam paralympischer Stützpunkt

fürs Schwimmen und gleich mehrere

Sportschulen des Landes interessieren sich für

die Erfahrungen des Pilotprojektes in der brandenburgischen

Landeshauptstadt.

450 Menschen mit Behinderungen sind gegenwärtig

beim SC Potsdam in verschiedenen

Sportarten und -disziplinen aktiv. Birgit Marquardt

und Dörte Paschke sind froh und auch

ein bisschen stolz, dass sie so viele Partner haben,

auf die sie bauen können. Das reicht von

den Stadtwerken, der Hofbauer-Stiftung

über Sponsoren und Busunternehmen und hört

bei den Mitarbeitern im Kiezbad Am Stern noch

nicht auf. Viele Dinge des Alltags sind anders

normal. „Wir müssen einfach gründlicher planen,

ganz gleich, ob wir zum Training, ins Trainingslager

oder zum Wettkampf fahren. Handicaps

liegen gar nicht so selten auf dem Weg“,

erklärt Dörte Paschke. „Für jeden Athleten haben

wir einen individuellen Trainingsplan“, berichtet

Trainer-Kollegin Birgit Marquardt. „Lernbehinderte

brauchen viele Methodenwechsel,

andere Athleten besondere Methoden der Motivation.

Für alle bestimmt der Sport ihr Leben

und setzt Ziele.“ Stärkt er auch das Selbstbewusstsein?

„Kein Sportler nimmt sich vor, durch

seine Leistungen selbstbewusster zu werden.

Aber gerade unsere Athleten nehmen durch

den Sport in einer Weise am Leben teil, wie sie

es ohne nicht schaffen würden.“ Längst haben

die beiden sympathischen Trainerinnen mit der

zupackend-freundlichen Ausstrahlung aufgehört,

Stunden zu zählen, die sie zusätzlich zum

Programm leisten, damit der Trainingsalltag

funktioniert. „Das ist im Sport so“, meint Dörte

Paschke lachend. Alljährlich begeistert gerade

sie viele Unternehmen und Privatpersonen für

das „Sponsorenschwimmen“ – einen Wettkampf,

bei dem die Sportler zeigen können,

was sie drauf haben und mit Freizeitschwimmern

ihre Kräfte messen. Für die Sieger gibt’s

Torten, die gemeinsam am besten schmeckt.

sc-potsdam.de

schwimmteam-potsdam.de


Kinderseite

„Es schneit! Es schneit! Kommt alle aus

dem Haus!“ heißt es in dem Lied von

Rolf Zuckowski. Darauf habe ich mich

schon ein ganzes Jahr lang gefreut. Der

erste Schnee fällt vom Himmel und überall

wird es weiß. Durch das Licht glitzert

und funkelt alles wie ein Diamant. Eingemummelt

in meiner dicken Winterjacke

habe ich riesigen Spaß beim Toben

an der frischen Luft. Die dicken Flocken

sammeln sich auf der Erde und meiner

Hallo, meine Freunde!

Jacke. So kann ich sie mir mal genau

anschauen. Sieht aus wie Kristallsterne!

Aber wie entstehen eigentlich die kleinen

Eiskristalle und der Schnee?

Wenn es kalt genug ist, dann gefrieren

kleine Tropfen in den Wolken und es

bilden sich winzige Eiskristalle. Wird es

in der Wolke zu eng, verschmelzen sie

miteinander. Damit aus den Schneekristallen

eine richtig schöne Schneeflocke

entsteht, müssen sich bis zu hundert

solcher Kristalle ineinander verhaken.

Sie werden schwer und fallen schließlich

zur Erde hinunter. Und warum ist

Schnee eigentlich weiß? Schneeflocken

sind – genau wie Wassertropfen

– eigentlich farblos. Die Schneekristalle

funktionieren jedoch wie kleine Spiegel,

die das Licht reflektieren. Da das Sonnenlicht

weiß ist, erscheint der Schnee

ebenfalls weiß.

WÜNSCHE WERDEN WAHR

Noch bis zum 13. Dezember könnt ihr uns

eure persönlichen Wunschzettel an den

Weihnachtsmann schicken und mit etwas

Glück geht einer in Erfüllung! Ihr könnt

eure Wünsche aufschreiben, malen, basteln

oder was euch sonst noch so einfällt.

Also, worauf wartet ihr noch? Schickt eure

Wunschzettel entweder per Post an die

Stadtwerke Potsdam GmbH, Öffentlichkeitsarbeit,

Kennwort Wunschzettel,

Steinstraße 101, 14480 Potsdam oder

eingescannt per E-Mail an:

wunschzettel@swp-potsdam.de

Macht ihr mit?

Dann meldet euch auf

unserer Kinderklub-Seite unter

www.stadtwerke-potsdam.de

mit dem Anmeldeformular

an!

ICH BIN JETZT ONLINE!

f

Fotos, Videos, Termine zu den nächsten Veranstaltungen

und Bastelanleitungen könnt

Ihr seit einigen Wochen auf meiner eigenen

Facebook-Seite finden. So können wir uns die

Zeit bis zu unserem nächsten Wiedersehen

etwas verkürzen. Wann und wo wir uns das

nächste Mal sehen, erfahrt ihr hier als Erstes.

Doch das ist noch längst nicht alles. Aktuell

findet ein Gewinnspiel mit Freikarten für das

Musical Aschenputtel im Nikolaisaal Potsdam

statt. Also, es lohnt sich vorbeizuschauen.

Besucht mich einfach unter:

www.facebook.com/ameliesfreunde

Ich freu mich auf euch!

quartett 04 • 2013

30

31


Landeshauptstadt

Potsdam 2014

Leben im UNESCO-Welterbe

Die Potsdamer UNESCO-Welterbestätte Russische Kolonie Alexandrowka lädt zum Verweilen ein. Foto: Landeshauptstadt Potsdam / Ulf Böttcher

Große Bereiche der Landeshauptstadt Potsdam gehören seit dem 1. Januar

1990 zum UNESCO-Welterbe. Vor allem an Schloss und Park Sanssouci

und das Neue Palais denkt man bei diesem Stichwort. Aber auch

die Russische Kolonie Alexandrowka, der Pfingstberg, die Schwanenallee,

das Krongut Bornstedt mit Kirche und Friedhof, Klein Glienicke, der

Kaiserbahnhof und die Potsdamer Kulturlandschaft mit dem Schwerpunkt

Landschaftsbildung gehören dazu. Einige dieser weniger prominenten

Potsdamer UNESCO-Areale waren seit 2006 Schauplätze für den

UNESCO-Tag der Landeshauptstadt Potsdam.

Unter dem Motto „Potsdam 2014 – Leben im UNESCO-Welterbe“ steht

im kommenden Jahr die Vielseitigkeit und Einzigartigkeit des Welterbes

im Fokus. Darüber hinaus soll Wissenswertes über die Organisation

UNESCO vermittelt werden, die die Zusammenarbeit zwischen den Völkern

in Bildung, Wissenschaft und Kultur fördert und dadurch zur Wahrung

des Friedens und der Sicherheit beiträgt.

Das Potsdamer Welterbe spielt in einer Liga mit dem Holstentor in Lübeck,

dem Schloss in Quedlinburg und dem Rheintal, aber auch mit den

Pyramiden von Gizeh, dem Yellowstone National Park und vielen anderen

mehr.

Für Bürger und Besucher Potsdams soll das Potsdamer Welterbe im

nächsten Jahr mit Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen vorgestellt

werden. Aber auch Interessantes über das immaterielle Erbe der

Menschheit wird zu erfahren sein: Wussten Sie zum Beispiel, dass seit

2001 unter der Rubrik Ton- und Filmdokumente der in Potsdam entstandene

Film „Metropolis“ (1924/25) Weltdokumentenerbe ist, ebenso wie

die Symphonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven? Im Oktober 2014 wird

Metropolis zu sehen sein und schon im Februar ist in Potsdams Nikolaisaal

Beethovens vielleicht berühmteste Symphonie zu hören – gespielt

von der Kammerakademie Potsdam.

Aber es gibt noch viele andere interessante Fakten, die mit der Geschichte

Potsdams unmittelbar zu tun haben: Seit 2011 hat die UNESCO die

Pressekonferenz von Walter Ulbricht vom 15. Juni 1961 mit dem Satz

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ und die Pressekonferenz

von Günther Schabowski vom 9. November 1989, die den Fall der

Berliner Mauer auslöste, in die Liste der historischen Dokumente „Memory

of the World“ aufgenommen.

Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Verbände oder auch Einzelpersonen

begleiten die Jahreskampagne „Leben im UNESCO-Welterbe“ mit ihren

Vorhaben. Als Leser des Kundenmagazins der Stadtwerke erhalten Sie

Hinweise auf Veranstaltungen und interessante Informationen über das

Potsdamer Welterbe sowie Links zum Weiterlesen. Mitmachen ist ausdrücklich

gewünscht! Mehr Informationen über das UNESCO-Welterbe

in Potsdam und Veranstaltungen finden Sie unter potsdam.de/UNESCO.

Potsdams Wissenschaftler im Film

„Wissenschaft für die Zukunft” – Video-Beiträge

stellen historische Persönlichkeiten vor

Im Rahmen der Kampagne „Wissenschaft für die

Zukunft” lässt der Bereich Öffentlichkeitsarbeit/

Marketing der Landeshauptstadt Potsdam neun

Kurzfilme produzieren, in denen historische Persönlichkeiten

porträtiert werden, die der Wissenschaft

zum Fortschritt verholfen haben und eng mit Potsdam

verbunden sind. Die Potsdamer Filmemacherin

und Journalistin Kristina Tschesch konzipierte und

erstellte gemeinsam mit dem Potsdamer Historiker

Dr. Johannes Leicht die filmischen Kurzgeschichten.

Auf dem YouTube-Kanal WissenschaftPotsdam

(youtube.com/wissenschaftpotsdam) sind die Filme

zu finden. Acht Kurzfilme sind bisher eingestellt.

Porträtiert wurden Jacob Paul von Gundling, Max

Volmer, Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz,

Karl Foerster, Johannes Kunckel, Reinhard

Süring, Karl Schwarzschild und Alexander von

Humboldt.

Den Abschluss bildet Ende Dezember der Film über

Albert Einstein.

Kurzweilig, informativ, in hervorragenden Bildern

und sehr liebevoll animiert erzählt Kristina Tschesch

die Geschichte der einzelnen Persönlichkeiten und

lässt heutige Wissenschaftler zu Wort kommen. Gemeinsam

mit ihrem Team Tilman Fuchs (Kamera)

und Conni Robe (Animationen) stellt die Potsdamer

Filmemacherin die Wissenschaftler im Kontext ihrer

jeweiligen Geschichte vor.


25.11.-

29.12.

25.11.-

29.12.

Blauer Lichterglanz – Weihnachtsmarkt

in der historischen Innenstadt

Romantischer Weihnachtsmarkt

auf dem Krongut bei Sanssouci

29.11.-

1.12.

13.-

15.12.

Böhmischer Weihnachtsmarkt

auf dem Babelsberger Weberplatz

Polnischer Sternenmarkt

auf dem Kutschstallhof am Neuen Markt

Klingender

Advent

Landeshauptstadt Potsdam / Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

Gestaltung: M. Hesener / Illustrationen: U. Görtz

quartett 04 • 2013

7.12., 16 Uhr

Bläsermusik im

barocken Treppenhaus

Großes Waisenhaus zu Potsdam

14.12., 17 Uhr

Weihnachtsoratorium I-III

Johann Sebastian Bach

Nikolaichor und Neue Hofkapelle

Nikolaikirche Potsdam

21.12., 17 Uhr

Weihnachten unter

dem Zimbelstern

Lesung, Klavier und Orgel

Nikolaikirche Potsdam

Konzertreihe Klingender Advent

mit Spenden für Potsdamer Kinder

Weitere Veranstaltungen und Informationen auf

www.potsdam.de/WeihnachtlichesPotsdam

22.12., 16 Uhr

Klassik am Sonntag:

„Himmlische Harfe“

Kateřina Englichová, Harfe,

Brandenburger Symphoniker,

Bach, Händel, Debussy

Nikolaisaal Potsdam

23.12., 17 Uhr

„Morgen, Kinder,

wird‘s was geben!“

Hirtengeschichten und

Engelschöre Kammerakademie

Potsdam und Neuer Kammerchor

Nikolaisaal Potsdam

32

33


Potsdamer Gastlichkeit

Karpfen „blau” mit Gemüse-meerretTichsauce

und BouiLlon-kartoffeln

Zutaten für 4 Personen

• 1 küchenfertiger Karpfen (ca. 1,5 kg)

• 500 g Möhren

• 1 Zwiebel

• 2 Gewürznelken

• 5 schwarze Pfefferkörner

• 0,25 l Weißwein-Essig

• 0,25 l trockener Weißwein

• 2 EL Zitronensaft

• Salz

• Pfeffer

• Zucker

• 750 g kleine Kartoffeln

• 400 g Porree

• 0,5 l Gemüsebrühe

• 200 g Schlagsahne

• 2–3 EL geriebener Meerrettich

• 1 Zitrone

• Schnittlauch

Zubereitung

Eine Möhre waschen und schälen. Die Zwiebel

schälen und mit den Nelken spicken. Möhre,

Zwiebel und Pfefferkörner in einem großen

Topf mit 2 Litern Wasser, der Hälfte des Essigs,

Weißwein, Zitronensaft, je einem Teelöffel Salz

und Zucker zu einem Gemüsesud aufkochen.

Den Karpfen unter kaltem Wasser vorsichtig

waschen und immer darauf achten, dass der

Schleimüberzug, der das Blauwerden bewirkt,

nicht verletzt wird. Innen mit Salz und wenig

Pfeffer würzen. In den Karpfenbauch eine umgekehrte

Tasse stellen, so dass der Karpfen auf

einer Platte aufgestellt werden kann. Den Rest

des Essigs in einem kleinen Topf aufkochen und

gleichmäßig über den Karpfen gießen, bis dieser

blau ist.

Jetzt den Karpfen vorsichtig auf die Fettpfanne

des Backofens stellen und den Gemüsesud zugießen.

Die Pfanne in den vorgeheizten Backofen

(E-Herd: 150 °C / Umluft: 125 °C, Gas: Stufe

1) 20 bis 25 Minuten gar ziehen lassen. Kartoffeln

schälen und waschen. Die Gemüsebrühe

aufkochen und die Kartoffeln darin ca. 20

Minuten garen.

Restliche Möhren schälen, Porree putzen und

beides waschen, in dünne Streifen schneiden

und in wenig Salzwasser ca. 5 Minuten garen.

Die Sahne steif schlagen, mit dem Meerrettich

verrühren und zum Gemüse geben. Kurz einkochen

lassen und mit Zucker, Salz und Pfeffer

abschmecken.

Den Karpfen vorsichtig aus dem Sud nehmen,

abtropfen lassen und tranchieren. Die Gemüse-

Meerrettichsauce und Bouillon-Kartoffeln um

ein Karpfenfilet anrichten. Mit Schnittlauch und

Zitronenachteln garnieren.

„Gastmahl des Meeres”

Es ist eine Potsdamer Institution, das „Gastmahl

des Meeres” am Brandenburger Tor. Im Jahr

1972 bezog das beliebte Fischrestaurant das

Eckgebäude in der Brandenburger Straße. Seit

1976 ist Jürgen Rückert Inhaber und Küchenchef

im Haus. Seine Ausbildung erhielt er übrigens

beim DDR-Fischkoch Rudolf Kroboth.

Die frischen Fische für Topf und Pfanne bezieht

der Küchenchef über einen Berliner Großhändler,

aber auch direkt von Müritz-Fischern und

Fischern aus Ketzin.

Angefangen bei Meeresfischen über Aal „grün”,

Forelle und Havel-Zander bis hin zum Karpfen

„blau”, die Speisekarte bietet eine große Auswahl

für den Fischfeinschmecker.

Das traditionsreiche Restaurant erfreut sich bei

seinen Stammgästen aus Potsdam und der Region

großer Beliebtheit. Die Lage in der Innenstadt

und die Nähe zum Park Sanssouci machten

es gerade im Sommer für die in- und ausländischen

Gäste unserer Stadt zu einem begehrten

Rast- und Gastplatz.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und

guten Appetit.

Kontakt

Fischrestaurant „Gastmahl des Meeres“

Brandenburger Straße 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 29 18 54, rueckerts.de


Rätsel 4 • 2013

Mitmachen und gewinnen

Platz,

Stelle

polnische

Partnerstadt

von

Potsdam

Erhebung

in Potsdam

(Belvedere)

handwarm

Arbeitsumfang

deutscher

Baumeister

(Sanssouci)

Spielkarte

beim

Skat

leicht

erreichbar

1

für Empfänger

portofrei

5

Flächenmaß

der

Schweiz

6

Nachtlokal

römischer

Kaiser

(† 81)

nordische

Münze

Papstname

metallhaltiges

Gestein

4

Potsdamer

Ortsteil

10

Leuchtdiode

(kurz)

großer

Teich

2

Tierpark

dennoch

8

Vorsilbe

Stadt bei

Leipzig

Patron von

England

US-Soldat

nordfries.

Hallig 11

Fluss

durch

Potsdam

Behauptung

Ackergerät

Schneeleopard

Langarmaffe

Eichhörnchenpelz

4

japanisches

Brettspiel

7

Fußballteam

Fußballklub

aus

Potsdam

Heizart

beim

Backofen

französische

Hafenstadt

Rabenvogel

lateinisch:

ist

Fernsehen

(kurz)

10

der Rote

Planet

Fahrtunterbrechung

Kfz-

Zeichen

des

Libanon

3

heiser,

kratzig

Koranabschnitt

Segelstange

belgische

Stadt

Computerwesen

(kurz)

9

Opernlied

1

Ortsteil

Potsdams

(Bockwindmühle)

englischer

Artikel

Verein für

technische

Kontrollen

(kurz)

RM144829 201304

7

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Die Lösung (eingekreiste Felder) schreiben Sie bitte

auf eine Postkarte und senden diese an:

STADTWERKE POTSDAM GMBH

Kundenzeitschrift

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Oder per E-Mail an: gewinnspiel@swp-potsdam.de

Einsendeschluss: 17. Januar 2014 (Poststempel)

Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen

Gutschein für zwei Personen für das „Gastmahl des

Meeres“.

Rätselglück hatte zuletzt Walter Mögel aus Potsdam

(Lösungswort: Laubsack).


Herzlichen Glückwunsch!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

SUPERRÄTSEL 2013: Die roten Zahlen aus allen vier Quartett-Ausgaben 2013 ergeben das Super-Lösungswort 2013. Damit haben Sie

die Chance, ein Elektrofahrrad im Wert von 1.500 Euro zu gewinnen!

einsendeschluss: 31.01. 2014 (Poststempel)

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• STADTWERKE-Kundenzentrum WilhelmGalerie

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• STADTWERKE-Kundenzentrum Am Hauptbahnhof

• STADTWERKE-Kundenzentrum Rudolf-Breitscheid-Straße 29

• Verwaltungsgebäude der STEP Drewitzer Straße 47

STADTWERKE POTSDAM GMBH

Öffentlichkeitsarbeit

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14480 Potsdam

quartett 04 • 2013

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35


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Kundenservice EWP:

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service-Hotline gebührenfrei: (0800) 7239179

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Fax: (0331) 6617099

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Mo bis Do

Fr

08.00 bis 12.00 Uhr

12.30 bis 16.00 Uhr

08.00 bis 12.00 Uhr

12.30 bis 15.00 Uhr

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