Schüler sind heute anders, Lehrer auch

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Schüler sind heute anders, Lehrer auch

Schüler sind heute anders, Lehrer auch

Lernen neu denken -

eine Gedankenreise zum

autonomen Lernen

Samstag, 17. November 2012


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Schüler sind heute anders, Lehrer auch

Lernen neu denken -

eine Gedankenreise zum

autonomen Lernen

Samstag, 17. November 2012


autonomes Lernen begann vor einigen

hundertmillionen Jahren

Samstag, 17. November 2012


autonomes Lernen begann vor einigen

hundertmillionen Jahren

Die semipermeable Membran als

Grundkonzept

Samstag, 17. November 2012


Lernen ist die Existenzform

des Menschen

• Der Mensch lernt immer

• Durch seine Sinnesorgane verfügt er über

eine „semipermeable Membran“

• Menschen verändern wollen heisst

Entwicklung verhindern.

• Entwicklung braucht Begleitung -

Veränderung braucht Erziehung.

Samstag, 17. November 2012


autonom lernen heisst

Lebensprozesse respektieren

• Über Jahrmilliarden formierte neuronale Netze in

den Gehirnen sind autonom im Erzeugen ihrer

Wirklichkeiten.

• Daher ist jeder Mensch der Architekt seiner

Wirklichkeit.

• Die Umgebung ist (mit)entscheidend für die

Wirklichkeit

Samstag, 17. November 2012


Lernen neu denken

Optimierung

Paradigmenwechsel

Innovation

Schulen brauchen mehr Innovationen und weniger Reformen

Samstag, 17. November 2012


Lernen neu denken

Wenn Sie nach einer Veränderung Ihr eigenes

Aufgabenfeld wieder erkennen oder - mit anderen

Worten - das Leistungsangebot einer Schule nicht

grundlegend verändert wird, und deshalb Ihr

grundlegendes Wissen und Können weitgehend

ausreicht, liegt eine Optimierung vor.

Optimierung

Paradigmenwechsel

Innovation

Schulen brauchen mehr Innovationen und weniger Reformen

Samstag, 17. November 2012


Lernen neu denken

Wenn Sie nach einer Veränderung Ihr eigenes

Aufgabenfeld wieder erkennen oder - mit anderen

Worten - das Leistungsangebot einer Schule nicht

grundlegend verändert wird, und deshalb Ihr

grundlegendes Wissen und Können weitgehend

ausreicht, liegt eine Optimierung vor.

Optimierung

Paradigmenwechsel

Innovation

Schulen brauchen mehr Innovationen und weniger Reformen

Samstag, 17. November 2012


Lernen neu denken

Wenn Sie nach einer Veränderung Ihr eigenes

Aufgabenfeld wieder erkennen oder - mit anderen

Worten - das Leistungsangebot einer Schule nicht

grundlegend verändert wird, und deshalb Ihr

grundlegendes Wissen und Können weitgehend

ausreicht, liegt eine Optimierung vor.

Wenn die Veränderungen tiefer gehen und Sie neue

Denk- und Handlungsmuster entwickeln müssen, so

handelt es sich um einen Paradigmenwechsel und wenn

daraus Handlung resultiert um Innovation.

Schulen brauchen mehr Innovationen und weniger Reformen

Samstag, 17. November 2012


Lernen neu denken verlangt die

Fähigkeit zur Irritation

Irritation - das Ereignis vor einer Idee,

die staunende Ueberraschung. Sie setzt Intelligenz

und Verstehen voraus und ist zu unterscheiden

von Verwirrung.

Samstag, 17. November 2012


Kompetenzprofile von 4 Kindern

im Alter von 10 Jahren

An Vorwissen andocken

Samstag, 17. November 2012


Vom 7-G-Unterricht ...

Alle gleichaltrigen Schüler haben

beim gleichen Lehrer zum gleichen

Zeitpunkt im gleichen Zimmer mit

dem gleichen Lehrmittel das

gleiche Ziel gleich gut zu erreichen

Samstag, 17. November 2012


Vom 7-G-Unterricht ...

Alle gleichaltrigen Schüler haben

beim gleichen Lehrer zum gleichen

Zeitpunkt im gleichen Zimmer mit

dem gleichen Lehrmittel das

gleiche Ziel gleich gut zu erreichen

Samstag, 17. November 2012


... zur V-8-Begleitung

Auf vielfältigen Wegen mit vielfältigen

Menschen an vielfältigen Orten zu

vielfältigsten Zeiten mit vielfältigen

Materialien in vielfältigen Schritten und

mit vielfältigen Ideen in vielfältigen

Rhythmen zu gemeinsamen Zielen.

Samstag, 17. November 2012


Umgang mit Komplexität

Aus der Kybernetik, der Systemtheorie und

der Management-Forschung ist bekannt, dass

sich komplexe Systeme nur indirekt, d.h. über

Grundsätze, Regeln und Ordnungsprinzipien

steuern lassen.

Daraus leitet sich das Paradoxon des

autonomen Lernens ab.

Samstag, 17. November 2012


Axiome

G r u n d s ä t z e

Lernen ist eine Existenzform des Menschen

In jeder Umgebung geschieht das,

was in dieser Umgebung angemessen ist

Samstag, 17. November 2012


Postulate im fraktalen Kleid

R e g e l n

Samstag, 17. November 2012


Postulate im fraktalen Kleid

R e g e l n

Samstag, 17. November 2012


Postulate im fraktalen Kleid

R e g e l n

Samstag, 17. November 2012


Postulate im fraktalen Kleid

R e g e l n

autonome Lernformen

gestaltete Umgebung

respektvoller Umgang

iGvs

Samstag, 17. November 2012


Postulate im fraktalen Kleid

R e g e l n

autonome Lernformen

gestaltete Umgebung

Architektonisch

Menschlich

Strukturell

Organisatorisch

respektvoller Umgang

iGvs

Samstag, 17. November 2012


Das Mittagessensritual

O r d n u n g s p r i n z i p i e n

Ein Lernpartner ist

Tafelmeister

• er achtet darauf, dass

erst gegessen wird,

wenn die ganze

Lernfamilie am Tisch

sitzt.

• er spricht das Wort zum

Mahl

• er löst die Tafelrunde

auf, wenn alle fertig sind

• er achtet darauf, dass

der Tisch sauber ist

• er gibt dem Koch ein

Feedback

Samstag, 17. November 2012


Alle LP und alle LB leben die Axiome im Alltag, halten sich an die Postulate und befolgen die Ordnungsprinzipien.

Reparatur von Normbrüchen

Verletzungen von Regeln und Missachten von Ordnungsprinzipien

führen zu einer Ermahnung.

Zwei mündliche Ermahnungen entsprechen einer schriftlichen

Ermahnung.

Nach zwei schriftlichen oder vier mündlichen Ermahnungen wird

das Ultimatum ausgesprochen und eine weiterer Normbruch führt

zum Ausschluss.

Durch Antrag an das Lernpartnergericht (LPG) kann eine

mündliche Ermahnung nach 3 Monaten, eine schriftliche nach 6

Monaten durch eine Leistung für die Allgemeinheit abgebaut

werden.

„Strafen“ verstehen wir als Normbrüche, die geheilt werden müssen, um zu

verhindern, dass Normen erodieren und damit dem autonomen Lernen die

Grundlage entziehen.

Samstag, 17. November 2012


Umgebungsgestaltung

Lernatelier (Ort, Zeit)

Lernmaterialien (strukturiert und

unstrukturiert)

Lernbegleiter und Lernpartner als

Mitglieder der Lernfamilie

Lernklima

Zielorientierung und Leistungsanspruch

Lernumgebung für informelles Lernen

Samstag, 17. November 2012


Autonom lernen

„Jeder dürfte nur bis zu dem Punkt

geführt werden, auf dem er fähig wird,

selbst zu denken, selbst zu lernen und

selbst zu arbeiten.“

Was muss „man“ lernen? (BV)

Samstag, 17. November 2012


Schlüsselqualifikationen

Fähigkeit

zu lebenslangem (Dazu-) Lernen

Theorie und Praxis zu verknüpfen

zu planen

zur Zusammenarbeit und Kommunikation

Konflikte vernünftig auszutragen

Samstag, 17. November 2012


Schlüsselqualifikationen

eigene Interessen zu vertreten

Mitverantwortung zu übernehmen

Symbole und unausgesprochene

Hinweise zu verstehen

sich Ziele zu setzen

Samstag, 17. November 2012


Schlüsselqualifikationen

Verständnis für techn. und

gesellschaftliche Grundlagen

Ausdauer und

Konzentrationsvermögen

Unterschiedlichen sozialen Rollen

gerecht werden

Genauigkeit und Kreativität

Samstag, 17. November 2012


Lernstruktur für LernpartnerInnen

Die vier Lernkrücken zum autonomen Lernen

Lernatelier

als Zentrum

Samstag, 17. November 2012

„Ergebnisverantwortung wird weit nach unten delegiert“


Lernstruktur für LernpartnerInnen

Die vier Lernkrücken zum autonomen Lernen

Lernatelier

als Zentrum

Samstag, 17. November 2012

„Ergebnisverantwortung wird weit nach unten delegiert“


Lernstruktur für LernpartnerInnen

Die vier Lernkrücken zum autonomen Lernen

Optimierungsgefässe

persönliche Begleitung

Input

Lernatelier

als Zentrum

Strukturhilfen

Samstag, 17. November 2012

„Ergebnisverantwortung wird weit nach unten delegiert“


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Feedback

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Feedback

Zielbekanntgabe

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Feedback

Zielbekanntgabe

Faszinationsphase

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Feedback

Zielbekanntgabe

Faszinationsphase

Anregungsphase

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Feedback

Zielbekanntgabe

Faszinationsphase

Anregungsphase

Planungsphase

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Samstag, 17. November 2012


Der Input

Faszination, Anregung, Feedback

Arbeit im Lernatelier

Samstag, 17. November 2012


Die Clubs

English-Club YoungTV-Club Club der Forscher Künstlerclub

Sport, Tanz, Kochen,

Geographie,

Geschichte, Theater,

Filmkunde, Sprachbar,

Dichten, singen,

Modeschau

TV-Beiträge

etc

angew. Medienkunde

Sendung zum Tag,

Interview,

Dokumentationen,

Gratulationen, Kopf der

Woche, das LPG tagt,

Bericht aus der LPO

Trickfilme

etc

Mindstorm-Robotic,

Energieexperten,

Helfer und Experten,

Erfinden und

verbessern,

Experimente filmen,

Was die Welt

zusammen hält

etc

Ein Tag Picasso sein,

Künstler haben

Geschichten - ich auch,

Grundlagen der

Gestaltung,

Kunst bei Würth

Kunst im Lernhaus

Ich und die Kunst

etc

Kein deutsches Wort im Club

Bereit für unregelmässige

Arbeit

Eintrittstest bestanden

Portfolio

Samstag, 17. November 2012


Die persönliche Begleitung

Lernbegleitung

Laufbahnbegleitung

3Z

Lebensbegleitung

„Ein guter Manager zeichnet sich besonders

durch die Eigenschaft des Zuhörens aus.“

Samstag, 17. November 2012


Lerntagebuch

Die Strukturhilfen

Portfolio

Graduierung

Samstag, 17. November 2012


Lerntagebuch

Lernziele

Carpe diem

Leistungsauszug

Die Strukturhilfen

Portfolio

Graduierung

Samstag, 17. November 2012


Lerntagebuch

Lernziele

Carpe diem

Leistungsauszug

Die Strukturhilfen

Portfolio

Pflicht

und Kür

Graduierung

Samstag, 17. November 2012


Lerntagebuch

Lernziele

Carpe diem

Leistungsauszug

Die Strukturhilfen

Portfolio

Pflicht

und Kür

Graduierung

Beginner

Advancer

MoL

Samstag, 17. November 2012


Samstag, 17. November 2012


Lebensort

Lernort

Begegnungsort

Treffpunkt

Samstag, 17. November 2012


Lebensort

Lernort

Ein Haus des Lernens

Begegnungsort

Treffpunkt

Samstag, 17. November 2012


Vom Lehrer zum Lernbegleiter

Eine pädagogische Metamorphose

• Arbeiten in Präsenzzeiten

• Gemeinsam Material

strukturieren

• 2 Wochen interne Weiterbildung

• Sicherung der Qualität

(PROMES)

• Kein Lehrerzimmer

• Lernhausassistenten

• Unsere Arbeit:

• Inputs durchführen

• Clubs strukturieren

• Im Lernatelier begleiten

• In zwei Augen sehen (Coaching)

Samstag, 17. November 2012


Vom Lehrer zum Lernbegleiter

Eine pädagogische Metamorphose

Samstag, 17. November 2012


Vom Lehrer zum Lernbegleiter

Eine pädagogische Metamorphose

Wenn Lernen eine

Existenzform ist, ist es

ein selbstgesteuerter,

strukturdeterminierter

Prozess und der braucht

eine unterstützende

nichtdirektive Didaktik,

also eine „Unterstützung

auf Wunsch“ beim

Aufbau von

Wissensnetzen.

Samstag, 17. November 2012


Die vier pädagogischen Urbitten

Bringe mir nichts bei - lass mich teilhaben

Erkläre mir nicht - gib mir Zeit, zu erfahren

Erziehe mich nicht - begleite mich

Motiviere mich nicht - aber dich

Samstag, 17. November 2012


Die vier pädagogischen Urbitten

Bringe mir nichts bei - lass mich teilhaben

Erkläre mir nicht - gib mir Zeit, zu erfahren

Erziehe mich nicht - begleite mich

Motiviere mich nicht - aber dich

Samstag, 17. November 2012


Die vier pädagogischen Urbitten

Bringe mir nichts bei - lass mich teilhaben

Erkläre mir nicht - gib mir Zeit, zu erfahren

Erziehe mich nicht - begleite mich

Motiviere mich nicht - aber dich

Samstag, 17. November 2012


Die vier pädagogischen Urbitten

Bringe mir nichts bei - lass mich teilhaben

Erkläre mir nicht - gib mir Zeit, zu erfahren

Erziehe mich nicht - begleite mich

Motiviere mich nicht - aber dich

Samstag, 17. November 2012


Vielen Dank,

dass Sie trotz des 7-G-Unterrichtes recht aufmerksam dabei waren!

Samstag, 17. November 2012

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