Pdf-Dokument, 5 6 MB - Bad Oeynhausen

badoeynhausen.de

Pdf-Dokument, 5 6 MB - Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen

Stadt, Bad und Leute

Jahrgang 5 · Heft 1|2008

Schutzgebühr 1,50 Euro

Der Mutig-Sensible:

Werner Buss

inszeniert Traumwelten

im GOP

Die Aktive:

Dr. Sigrid Gleichmann

ist immer

in Bewegung

Das Vielseitige:

Die Kantlinge

machen Kabarett

vom Feinsten

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Personal- und Business-Coaching:

Hilfreicher Blick von außen

Die Wirtschaftsjuristin Katrin Gronau bietet nach ihrer Ausbildung

zum Personal- und Business-Coach kompetente Beratung für

Privatpersonen und Unternehmen an.

Neuorientierung im Beruf oder Privatleben, Konkretisierung

eines noch vagen Ziels, wiederkehrende Ängste und Zweifel, Belastung

durch anhaltende Konflikte in Beruf oder Partnerschaft, Gefahr

eines Burn-outs, Unterstützung bei der Suche nach neuen Werten.

„Es gibt Situationen im Leben, in denen wir einen Gesprächspartner

brauchen, der uns mit einer ausgewogenen Mischung von

Zugewandtheit und sehendem Abstand durch eine Schwierigkeit

begleitet“, erklärt Katrin Gronau. Der Coach ist ein neutraler Beobachter,

der hilft, innere Blockaden und Ratlosigkeit aufzulösen.

Im Berufsleben wird er Business-Coach genannnt, im Privatleben

Personal-Coach.

Die Methoden des Coachings stimmt Katrin Gronau auf die

Fragestellung ihrer Klienten ab. Dabei nutzt sie unter anderen die

Gesprächstherapie nach Rogers, Elemente des NLP und insbesondere

das so genannte Hypno-Coaching, das sich besonders bei der

Überwindung von Ängsten und in der Stressbewältigung bewährt

hat. Hinzu kommen bei Bedarf systemische Aufstellungen (nicht

nach Hellinger).

K A T R I N G R O N A U

Personal & Business Coaching

Herforder Str. 45

32547 Bad Oeynhausen

Coaching

Im Business-Coaching bietet Katrin

Gronau neben den dort bekannten

Methoden / Tools etwas Besonderes an:

STILLE. „Während Teams sonst gern bei

gemeinsamen Abenteuer-Events mit oft

nur kurzfristigem Erfolg zusammengeschweißt

werden sollen, setze ich in speziellen

Seminaren auf Meditation, innere

Einkehr und ein gemeinsames Stille-Erlebnis.

Meine Erfahrungen damit sind

bestens: Der tief greifende Wandel im

Team ist im Gegensatz zu anderen Methoden

geprägt von gegenseitiger Wertschätzung,

die dauerhaft anhält und den

innerbetrieblichen Kommunikationsprozess

langfristig positiv bestimmt.“

Tel.: 05731 3002638

Mobil: 0172-5937188

katrin.gronau@teleos-web.de

Wir sind Bus und Bahn!

Nähere Infos unter: www.owlverkehr.de oder Tel. 05 21 / 55 76 66 - 36

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Editorial

Inhalt

Nicholas Morris,

Betriebsleiter

des Kinoplex

Bad Oynhausen

JOURNAL

GOP: Perfektion und Leidenschaft . . . . . . . . 4

MEDIBALIS: Gutes Schlafen . . . . . . . . . . . . . 7

Wandelhalle: Neues Raumgefühl . . . . . . . . . 8

HDZ: Ort im Land der Ideen . . . . . . . . . . . . . 12

Bad Oeynhausen liest Märchen . . . . . . . . . . 18

Meldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

LIVE

Tipps, Termine, Treffpunkte . . . . . . . . . . . . . 26

KULTUR

Neue Ausstellung im Märchenmuseum . . . . . 23

Kantlinge machen Kabarett . . . . . . . . . . . . . 24

Theater-Frühling mit Quizfrage . . . . . . . . . . 30

Neuer Stadtführer für Bad Oeynhausen . . . . 34

VISITE

Sich regen bringt Segen . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Edition Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Auch das Ich braucht Pflege . . . . . . . . . . . . . 32

VITAL

Gesund mit „5 am Tag“ . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Bio macht Karriere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

AKTIV

Galerie ENDeffect: Digitale Fotokunst . . . . . 13

Café Bistro Kaffeemühle: . . . . . . . . . . . . . . . 33

Foto Titelseite:

Kantlinge, Kabarettgruppe des Immanuel-Kant-Gymnasiums Bad Oeynhausen

© Werner Krüper

Der Fotograf Werner Krüper

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie wundern sich vielleicht, warum ich als Kinoleiter vom

KINOPLEX.DE das Grußwort der neuen MOMENTE schreibe.

Aufgewachsen „hinter dem Berg“ in Minden, kannte ich

von Bad Oeynhausen nur die etwas schwierige Straße zwischen

A2 und A30. Seit fast 5 Jahren leite ich nun das Kino

am Werre-Park und habe Bad Oeynhausen genauer kennen

und lieben gelernt. Bad Oeynhausen ist toll! Bad Oeynhausen

bietet viel! Ob modernes Einkaufszentrum, liebevolle

Innenstadt, ein bildschöner Kurpark mit kulturellen Höhepunkten

und außergewöhnlichen Veranstaltungen: Es ist

für jeden Geschmack etwas dabei.

Ein modernes Großkino vermutet man nicht unmittelbar

in einer Kurstadt. Aber seit nun mehr als acht Jahren

betreiben wir das Kino. Kino ist Emotion. Kino ist Leidenschaft.

Im Kino genießt man Momente der Entspannung,

der Ablenkung und der Unterhaltung. Wir verstehen uns

als Kino für Bad Oeynhausen und die gesamte Region. Es

reicht heute nicht mehr, einfach Filme einzulegen und Karten

zu verkaufen. Man muss sich lokal engagieren, Emotionen

und Leidenschaft in die Stadt tragen, gemeinsam mit

weiteren Partnern den Standort attraktiv gestalten und

positiv entwickeln. Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um

Sie von dieser schönen Stadt zu begeistern. Ob mit dem

viertägigen Open-Air-Kino auf dem Weihnachtsmarkt in

der Innenstadt, einer mit dem Evangelischen Kirchenkreis

Vlotho und dem Dekanat Herford-Minden gemeinsamen

Filmreihe KIRCHE+KINO, einer umfangreichen Kooperation

mit dem Handball-Bundesligisten GWD Minden oder den

aktuellsten Filmhighlights: Wir möchten unsere Momente

dazu beitragen.

Momente bieten, die aufhorchen lassen. Momente

bieten, die an Bad Oeynhausen erinnern. Bad Oeynhausen

ist toll! Überzeugen Sie sich selbst und genießen Sie die

Atmosphäre in unserer Stadt. Mit einem Zitat aus der Feuerzangenbowle

möchte ich mich verabschieden: „Ich fühle

mich hier sauwohl!“. Ich bin überzeugt, Sie auch!

Film ab! Ihr

Nicholas Morris

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Momente 1 | 2008


4 Journal

GOP Varieté-Theater im

Kaiserpalais Bad Oeynhausen

Perfektion,

Leidenschaft

und Liebe

zum Publikum

Trio mit viel Gefühl fürs Publikum: GOP-Produktionsleiter Werner Buss (Mitte) mit den Regisseuren Karl-Heinz Helmschrot (links) und Markus Pabst.

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Journal

Schon mancher Gast des GOP Varieté-Theaters im Kaiserpalais hat sich während eines zauberhaften

Abends gefragt, wie so eine Show entsteht. Wer die Künstler zusammenbringt, das Konzept entwickelt

und dafür sorgt, dass alles so wunderbar klappt und man mit dem „Gewissen-Etwas-Gefühl“ nach Hause

geht. Dahinter steht die Mannschaft von showconcept, der hauseigenen Künstleragentur des GOP,

unter der Leitung des mutig-sensiblen Werner Buss.

Werner Buss ist eigentlich ständig

unterwegs und überall dort zu finden, wo

Talente ihr Können zeigen. Ständig auf der

Suche nach neuen Künstlern, Ideen und

Trends auf Festivals und Castings in Frankreich,

Ukraine, Ungarn, Kanada und natürlich

für Produktionen in den Häusern der

GOP Entertainment Group – das sind die

Stationen, die sein Jahr bestimmen. Als Chef

der hauseigenen Künstleragentur, Produktionsleiter

aller demnächst fünf Häuser in

Deutschland und langjähriger Direktor des

GOP Varieté-Theaters Hannover – dem er

Kultstatus in der Varieté-Szene verschaffte

– besitzt er ein feines Gespür, wenn es um

die Auswahl der Künstler für die Shows geht

oder die Entdeckungen von Neulingen, die

ihre Karriere nicht selten in den Häusern der

Gruppe starten. „Die Künstler passen zu uns,

wenn sie eine kleine Geschichte erzählen,

mehr können als nur die reine Technik beherrschen.

Dabei haben wir auch den Mut,

junge Talente zu engagieren, die erst am An-

fang ihrer Karriere stehen.“ Ein gutes Beispiel

ist Sergey Timofeev, der in der Artisten-

Schule in Kiew entdeckt wurde; er spielte

bis zum 2. März im GOP Varieté-Theater Bad

Oeynhausen und gewann zeitgleich beim

Circus Festival Cirque de Demain (der Zirkus

von Morgen) in Paris die Goldmedaille.

Der agile Produktionsleiter weiß,

wovon er spricht. Seine Kompetenz basiert

auf „gelebter und erlernter Erfahrung“, wie

er sagt, auf „täglichem Lernen und Entdekken“.

Diese Erfahrung und der Mut, Neues

auszuprobieren, sind der Motor, der die

GOPs zum Marktführer der Varieté-Szene

Deutschlands gemacht haben. Das GOP ist

erfolgreich in Hannover, Essen, Bad Oeynhausen

und Münster, das fünfte Haus eröffnet

in der Maximilianstraße in München

voraussichtlich im September 2008. „Während

Varieté früher eine Aneinanderreihung

von Auftritten verschiedener Künstler war,

erzählen wir im GOP eine Geschichte. Wir

nehmen den Zuschauer mit und führen ihn

durch den Abend, das ist der Unterschied

– auch heute noch – zu anderen Häusern“,

grenzt er die GOPs konzeptionell und inhalt-

lich ab. „Wir haben die Moderatoren in den

Varietés eingeführt, die den Auftritten von

Clowns, Comedians, Artisten und Spaßmachern

ein erzählerisches Dach geben wie

Desimo oder zurzeit Ludger K., der durch

unser Jubiläumsprogramm in Hannover

führt.“ Während andere Häuser der Szene

lediglich Versatzstücke aneinanderreihen

und ein Auftritt auf den nächsten folgt, will

das GOP den Zuschauer einen Abend lang

mit einer Geschichte führen, verführen und

entführen.

„Wenn wir die Programme zusammenstellen

und entwickeln, muss es auch

menschlich passen; es geht darum, wie binde

ich die Künstler ein“, so Buss. Ihm stehen

in der Agentur showconcept sechs Mitarbeiter

zur Seite. Während er in Zusammenarbeit

mit den GOP-Regisseuren die Shows

entwickelt, sind seine Assistentinnen Valentina

Neufeld und Simone Schnell neben

der Ideenentwicklung auch für die kreative

Logistik zuständig: Sie beschaffen Visa für

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6 Journal

die Künstler, sorgen für die Anreise, Übernachtungen

und vieles mehr. „Wir dienen

den Künstlern, denn sie beschenken uns mit

ihren Leistungen. Das enge Verhältnis, das

wir zu ihnen herstellen, danken sie uns mit

besonderen Auftritten, die die GOPs zu etwas

Besonderem machen“, so Buss.

Der Produktionsleiter nennt zwei

Konzepte, die den abend- und herzfüllenden

Programmen zugrunde liegen. Zum

einen sind da die Personalityshows mit

buntem Varieté-Mix, zum anderen die inszenierten

Abende; die einen spritzig-aktiv,

die anderen poetisch-anregend. Beide

Konzepte werden in enger Zusammenarbeit

mit den Regisseuren Karl-Heinz Helmschrot,

Markus Pabst, Christian Eggert und

Detlef Winterberg erarbeitet und realisiert.

Die Regisseure wiederum arbeiten eng mit

den Künstlern zusammen, entwickeln anhand

der Grundidee den jeweiligen Abend

– wobei ganz konkret und im vollen Ablauf

nur zwei bis drei Tage für die Proben mit

allen Beteiligten zur Verfügung stehen. Die

Künstler bereiten sich wegen bestehender

Engagements auf ihre Auftritte andernorts

vor; für die Einzelproben reisen Werner Buss

oder die Regisseure zu den Künstlern. Was

sich dann am Ende so locker-unterhaltsam

auf der Bühne präsentiert, ist das Ergebnis

einer im Durchschnitt drei Jahre dauernden

Vorbereitung.

Sein Herz hat Werner Buss an die

inszenierten Abende verloren, die ihn wohl

auch am meisten Schweiß und Tränen kosten.

Mit ihnen folgt er seinem kreativen

Credo: „Man muss sich trauen, etwas Neues

auszuprobieren.“ Während der inszenierten

Shows dürfen sich auch Spiritualität und Tiefe

durch ein Programm ziehen, bringt Buss

mit seinen Regisseuren und ausgesuchten

Künstlern unvertraute Herangehensweisen

und Darbietungen auf die Bühne. Wie der

Show „Carpe Diem“ zum Millennium, als

Buss sich traute, den Abend statt mit dem

üblichen „Applaus-Applaus-Applaus-Feeling“

mit einer Bühne zu eröffnen, auf der

2.000 Zeitungsknäuel lagen, die zunächst

nur von den poetischen Saxophontönen des

Multiinstrumentalisten Finn Martin beglei-

tet wurden, bevor aus diesen Knäueln die

Artisten erschienen. Also nicht nur Party,

auch die Poesie hat im GOP Platz. Und auch

hier, in den inszenierten Shows, gilt: Können

und Spezialität jedes Künstlers werden berücksichtigt,

werden eingesponnen in das

zarte Netz einer berührenden Geschichte.

Ein Kunststück, das nur Varieté-Profis von

inszenierender und darstellender Seite brillant

lösen. Und das den Mut eines sensiblen

Geistes wie Werner Buss braucht. Dass die

Zuschauer von derlei Ambitionen profitieren

ist klar: Im GOP, das Trends entwickelt,

sieht man immer etwas Neues, erkennt

und entdeckt, dass Varieté-Kunst mehr sein

kann als reine Artistik.

Ob Personalityshow mit Varieté-Mix

oder inszenierte Show: Am Ende erleben die

Zuschauer ein atemberaubendes Gesamtkunstwerk,

hinter dem künstlerisches Können

steht, das mit ausgereifter Licht- und

Bühnentechnik inszeniert wird und nachhaltig

im Gedächtnis und im Herzen bleibt.

Ziel Werner Buss’ ist es: „Wir möchten die

Menschen zufrieden stellen, so dass sie das

Theater mit dem Gefühl verlassen: Das war

einfach schön.“ Gefragt nach seinen Wünschen

für die Zukunft antwortet er: „Noch

stärker in die Tiefe gehen, noch intensiver

und enger mit den Regisseuren, Choreografen,

Lichttechnikern zusammenarbeiten

– Varieté-Kunst noch intensiver betreiben.“

Die Gäste der Häuser dürfen sich auf neue

Inspirationen, auch als Spiegel von Zeitge-

schichte, freuen. Werner Buss plant eine

Berlin-Show – und wenn er davon spricht,

strahlen schon heute die Sterne über Hannover,

Essen, Bad Oeynhausen, Münster und

München.

In Bad Oeynhausen wird die Show

„Deluxe“ am 5. März starten und bis zum 27.

April im Kaiserpalais gegeben. Angekündigt

sind aufsehenerregende Darbietungen der

modernen Artistik, gepaart mit der Tradition

klassischer Körperkunst und viel Humor.

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MEDIBALIS Selfness Schlafinstitut

„Wie schlafe ich gut?“ Um diese Frage dreht sich alles im MEDI-

BALIS Selfness Schlafinstitut. Axel Oberschelp, Geschäftsführer und

kreativer Ideenentwickler, bietet in seinem Institut in der Bad Oeynhausener

Wandelhalle völlig neue Dienstleistungen und Produkte

rund ums gute Schlafen: Betthöhlenmanagement, Liegemanagement

und Unterfederungsmanagement.

Das MEDIBALIS Selfness Schlafinstitut in Bad Oeynhausen ist die

Keimzelle für eine neue Bewegung und eine neue Geschäftsidee, in

deren Mittelpunkt „Zeit für Schlafkomfort“ steht. Höchste Zeit, wie

alle Menschen wissen, die schlecht schlafen, sich von einer auf die

andere Seite wälzen und morgens wie gerädert und ohne Energie

aufwachen. Vom Stützpunkt Bad Oeynhausen aus wird Axel Oberschelp

ein Franchise-Konzept anbieten, das in diesem Jahr an den

Markt gehen wird und als Netzwerk deutschlandweit ausgebaut

werden soll.

Das MEDIBALIS Leistungspaket umfasst eine elementare Schlafberatung,

in der ein intensives Gespräch mit dem Kunden geführt

und eine gründliche Analyse der Schlafgewohnheiten und des

Schlafplatzes vor Ort durchgeführt werden. Nach der genauen Bedarfsanalyse

bietet MEDIBALIS Produkte wie Zudecken, Matratzen

und Bettgestelle aus besonderen Materialien für einen individuellen

Schlafkomfort.

Bioschäume aus Pflanzenöl und spezielle Materialkombinationen

sowie die individuell angefertigten Profilschnitte für Matratzen

entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Institut

Journal

Individuelle Lösungen

rund ums gute Schlafen

und Partnern wie Ärzten und Physiotherapeuten.

Dabei ist Axel Oberschelp, Patentinhaber

zahlreicher schlaffördernder

Entwicklungen, kreativer Ideengeber für

„gesundes Schlafen“. „Die Produkte, die

entstehen, sind mediassistiv, das heißt,

sie ergänzen medizinische Maßnahmen,“

betont der MEDIBALIS-Geschäftsführer. So

verhilft MEDIBALIS auch Menschen mit

Gesundheits- und Schlafproblemen zu „gesundem

Schlaf“.

Axel Oberschelp bietet in seinen

Geschäftsräumen in der Wandelhalle

ganzheitliche Lösungen rund ums

gute Schlafen.

Axel Oberschelp

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8 Journal

Wandelhalle im Kurpark

Altbausanierung ist ein Geschäft, bei

dem Überraschungen an der Tagesordnung

sind. Beim Umbau der Wandelhalle blieben

die Bauherren glücklicherweise verschont,

es kam sogar mitten in Schutt und Staub zu

schönen Augenblicken. „Als die Abhängung

Professor

der Decke entfernt wurde, entstand durch

Christoph Mäckler die neue Höhe ein völlig neues Raumgefühl“,

erinnert sich Dirk Henschel gern. Die

Pläne für die Wandelhalle konnten laut seinen Aussagen 1:1 umgesetzt

werden, es wurden keine alten Fliesen – wie ursprünglich

er wartet – hinter der hölzernen Wandverkleidung gefunden, was

zu Änderungen aus denkmalpflegerischen Gründen hätte führen

können. „Wir haben lediglich auf dem Dachboden drei schöne alte

Notenständer entdeckt, von denen jetzt einer im Haus des Gastes

zu Dekorationszwecken steht“, freut sich Henschel.

Der tägliche Blick auf die Baustelle ist für den Leiter des Eigenbetriebs

Staatsbad obligatorisch: Von seinem Büro hat Dirk

Henschel direkten Blick auf die Wandelhalle. Die Baufortschritte

entsprechen seinen Erwartungen und den zeitlichen Planungen.

Mitte Juni 2008 sollen die Arbeiten beendet sein. Bis dahin werden

zunächst bis Mitte Februar die Maurerarbeiten für die neuen Rundbogenfenster

abgeschlossen sein, parallel dazu entsteht die neue

Toilettenanlage, und die Innenarbeiten wie die Wiederherstellung

der umlaufenden Galerie sowie der Kellerausbau gehen weiter. Hier

wird unter anderem ein Aufzug installiert, mit dem das Mobiliar

aus der Wandelhalle direkt in den Keller gebracht werden kann. Der

Clou: Der Aufzug ist ein so genanntes Unterflurmodell und nur in

Betrieb wahrzunehmen – sein ‚Dach’ bildet einen begehbaren Teil

des Fußbodens der Wandelhalle. Ab Mitte Februar geht dann der

Innenausbau mit großen Schritten weiter, die alte Kassettendecke

wird von einer Spezialfirma ergänzt, und die beiden riesigen Rundbogenfenster

werden eingebaut.

Eines der Umbauziele ist die Öffnung der Wandelhalle für Feiern.

Dafür entsteht im rechten Teil eine kleine Küche mit Thekenelement.

„Die Küche ist für ein Catering bestimmt; gekocht werden

kann hier nicht. Für eine Küche bestanden leider nicht die baulichen

Viel Freude

am neuen

Raumgefühl

Möglichkeiten.“ Mehr als 150 Personen finden ab Mitte 2008 Platz,

es besteht bereits Interesse am 350 Quadratmeter großen Raum mit

der imposanten Deckenhöhe von neun Metern. Apropos Decke: Vier

imposante Kronleuchter werden zurzeit von Professor Christoph

Mäckler – er zeichnet mit seinem Büro für den Umbau verantwortlich

– entworfen. Der renommierte Architekt orientiert sich dabei an

dem ursprünglichen Stil der Wandelhalle, konzentriert sich auf die

20er Jahre. Wasserhähne, Türdrücker und Fensterknäufe stammen

ebenfalls aus seiner Ideenschmiede und sorgen für ein harmonisch

aufeinander abgestimmtes Bild.

Wenn Mitte 2008 die ersten Veranstaltungen stattfinden, das

Kurorchester wieder an gewohnter Stätte aber auf neuer Bühne

auftritt und die Gäste wie gewohnt den umgestalteten Brunnenausschank

nutzen, geschieht alles auf solidem Grund: der Solnhofener

Platte. Der elegant-schlichte Natursteinboden, der während der

Bauarbeiten durch dicke Platten geschützt ist, wird in einigen Bereichen

ergänzt. Anders sieht es bei der Galerie aus, die mit mehr

Aufwand nach altem Vorbild wiederhergestellt wird. Sie wird nicht

begehbar sein, erhält eher eine optisch-praktische Funktion. Zum

einen unterstützt sie das Bild des Raumes, zum anderen werden

hier – ganz pragmatisch – Leitungen für die moderne Haustechnik

und Lüftungskanäle verlaufen. Auch wenn das Gebäude nach außen

historisch erscheint, ist es technisch auf neuestem Stand, das

gilt ebenso für die energetische Ausrüstung. Ein Muss, so der Leiter

des Eigenbetriebs Staatsbad: „Durch die Wiederherstellung der

Deckenhöhe entsteht ein 30 Prozent größeres Raumvolumen; eine

Herausforderung in Sachen Energiekosten, vor allem im Winter.“

Für die Beschattung der großen Rundbogenfenster wird von außen

gesorgt, die Lösung ist in Planung.

Und die Kosten? Dirk Henschel rechnet zurzeit mit insgesamt 1,9

Millionen Euro, geplant waren ursprünglich 1,65 Millionen: „Ursache

dafür ist die verbesserte Infrastruktur, vor allem im Bereich der öffentlichen

Toiletten. Wir erneuern die Anlage komplett. Sie ist dann

nicht mehr von außen begehbar, sondern durch die Wandelhalle.

Grund dafür sind die vielen Fälle von Vandalismus, die zu hohen

Kosten geführt haben, das soll mit der Binnenlage und der damit

verbundenen besseren Kontrolle in Zukunft vermieden werden.“

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Die Wandelhalle wird seit Oktober 2007 umgebaut.

Dank umfassender Vorplanung und mit einem Quäntchen Glück blieben Überraschungen aus.

Journal

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10 Visite

„In Bad Oeynhausen gibt es ein großes

Bewegungsangebot für Senioren. Hier kann

man sich vom Nulltarif bis zum Mehrtarif

bewegen“, weiß Dr. Gleichmann.

Früher Jäger und Sammler, heute Platzhirsch;

früher ständig in Aktion, heute dauerhafte

körperliche Passivität. Auch wenn

der Mensch Wissenschaft und Technik vorangetrieben

hat, ist er doch „Opfer“ seiner

genetischen Geschichte: Wer sich zuwenig

bewegt, schädigt seinen Körper – in allen

Altersstufen. Essen wir mehr als wir an

Energie verbrauchen, schlägt sich das auf

den Hüften nieder. Außer einer spürbaren

Gewichtszunahme droht im Laufe der Jahre

das tödliche Dreieck: „Abdominelle Adipositas

(Bauchfett), Diabetes mellitus, Bluthochdruck

und Fettstoffwechselstörungen

führen im ungünstigen Fall zum Herzinfarkt,

bei Männern vermehrt zu Prostatakrebs “,

erklärt Dr. Sigrid Gleichmann die Folgen eines

bequemen Lebensstils.

Bewegung ist das A und O eines gesunden,

längeren Lebens. „Ziel ist es, alt zu

werden ohne alt zu sein, also lebenswerte

Jahre gewinnen“, Dr. Gleichmannn rät, dafür

in jedem Alter bewusst zu essen, nicht

zu rauchen und körperlich aktiv zu sein. Im

zunehmenden Alter komme es zu Muskelschwund:

500 Gramm pro Jahr, in dem die

Muskeln verfetten. Was kann man gegen

derlei Drohung tun? „Die Schweizer empfehlen

dreimal zehn Minuten täglich sich

zu bewegen. Natürlich kann man das Ausdehnen

mit Wanderungen, Fahrradtouren,

Schwimmen oder Walken.“

Sich regen

bringt Segen

Die Menschen werden dank des medizinischen

Fortschritts immer älter. Bis 2020 sollen Frauen

in Deutschland durchschnittlich 84 Jahre werden,

Männer 78 Jahre. Eine schöne Aussicht, vor allem,

wenn man im Alter noch mobil und geistig rege

ist. Dr. med. Sigrid Gleichmann verrät die besten

Tipps, wie man auch im Alter Lebensqualität

genießen kann.

Gewicht im Griff behalten und beweglich

bleiben, zwei Dinge, die im Alter

besonders wichtig sind. Ohne Bewegung

gibt es bei Überernährung keine langfristige

Gewichtskontrolle und auch keine

Glückshormone, die bei regelmäßiger Aktivität

freigesetzt werden und obendrein

Stress abbauen. Ideal ist es in jedem Alter,

sich Bewegungsformen auszusuchen, die

Ausdauer, Kraft und Koordination trainieren.

Besonders bei Älteren ist es wichtig,

die Sturzgefahr zu vermeiden. Wer unsicher

ist, sollte sich nicht unbedingt aufs Fahrrad

schwingen, sondern flott gehen, denn Gehen

kann man in jedem Alter. „Der Ältere

sollte nach Möglichkeit den Sport machen,

den er schon immer bervorzugt hat und

dessen Fortführung ihm seine körperliche

Fitness weiter ermöglicht“, empfiehlt Dr.

Gleichmann. Ihr Tipp: „Am besten wird die

Bewegung Teil des Lebens. Das erreicht man,

wenn nicht gesundheitsfördernde Gründe

im Vordergrund stehen, sondern die Freude

an der Bewegung.“

Für das Ausdauertraining nennt die

sportliche Ärztin Fahrradfahren, Wandern,

flottes Spazierengehen, Walken, Schwimmen,

Golf und Aqua-Fitness. „Dabei fühlen

Sie sich wie ein Fisch im Wasser“, weiß sie

aus eigener Erfahrung. Tennis und Joggen

sind weniger empfehlenswert, denn sie

belasten die Kniegelenke. Wettkampf und

Leistungsdruck sollten wegen der Gefahr

eines Infarkts oder plötzlichen Herztods keine

Rolle mehr spielen, entscheidend sei die

Dauer des Trainings. „Ab einem Alter von 40

Jahren und vor Wiedereinstieg in den Ausdauersport

sollte man vom Arzt Blutdruck,

Herzfunktion und Leistungsfähigkeit kontrollieren

lassen.“ Krafttraining beugt dem

altersbedingten Muskelschwund vor. Gepaart

mit professionellem Rückentraining

kann man schon bei 20-minütigem Training

pro Woche Rückenbeschwerden und Bandscheibenvorfall

günstig beeinflussen. Die

Muskelkoordination lässt sich am besten

durch Sportarten mit komplexen Bewegungsabläufen

wie Golf, Schwimmen oder

Wassergymnastik trainieren.

Bewegung und sportliche Aktivitäten

halten gesund. Ein Jungbrunnen sind

sie jedoch nicht. „Ich kann zwanzig Jahre

vierzig bleiben, aber ich kann das Alter

nicht rückgängig machen. Denn nur die aktuelle

Substanz kann trainiert werden. Der

Körper wird straffer und das Essverhalten

ändert sich,“ macht Dr. Gleichmann Lust

auf Bewegung. Nicht zuletzt: Bewegung erhöht

die Blutzirkulation und die Sauerstoffversorgung

des Gehirns. Wer sich bewegt,

treibt also auch Gehirn-Jogging und beugt

der Vergesslichkeit, einer anderen Alterserscheinung,

aktiv vor.

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Dr. Sigrid Gleichmann persönlich

In Berlin 1939 geboren und in Ostpreußen

aufgewachsen, absolvierte Dr. Sigrid Gleichmann

ihr Abitur in Düsseldorf-Kaiserswerth.

Nach dem Studium der Humanmedizin und

Promotion arbeitete sie in Köln und Düsseldorf

in allgemeinärztlichen Praxen, seit 1973

in Bad Oeynhausen in der Diabetesklinik

unter Prof. Dr. Sauer. Seit 1979 Engagement

in der Prävention und Patientenedukation

zunächst in der Gollwitzer-Meier-Klinik,

später im Herzzentrum NRW. Seit 1981 ist

Vital

Dr. Gleichmann Mitglied des wissenschaftlichen

Beirates der Deutschen Herzstiftung,

sich

Seniorensport

von 1989 bis 2007 war sie Vorsitzende des Bad Oeynhausen

Clubs Vital e. V. Neben diesen Tätigkeiten

veröffentlichte sie zahlreiche wissenschaft- – Walking-Trails rund um die Stadt*

regen

liche Publikationen, Bücher zum Thema Risi- – Walking-Kurse bei den Sportvereinen*

kofaktoren und Gesundheitserziehung. – Spezielle Bewegungsangebote für

Senioren bieten Sportvereine*

– Aqua-Gymnastik in der BaliTherme,

0 57 31 / 30 53 0, www.balitherme.de

*(www.bad-oeynhausen.de, Telefonbuch)

Obst und Gemüse satt:

Gesund mit „5 am Tag“

Gut essen, gesund und bei Figur bleiben ist keine

Zauberei. Einfach fünfmal Obst und Gemüse

täglich essen, rät „5 am Tag“, eine Kampagne, die

von Krankenkassen, dem Bundesgesundheitsministerium

und dem Bundesministerium für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

mit vielen Aktionen unterstützt wird.

„5 am Tag“ macht ohne große Umstände und gute Ratschläge

Lust auf mehr „Grünzeug“. Einfach einmal ausprobieren, denn fünf

Portionen Obst und Gemüse am Tag sind eine wirksame Gesundheitsvorsorge.

Sie schützen vor Krebs und helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen

zu vermeiden. Obst und Gemüse enthalten wenig Fett,

viele Ballaststoffe, schützende Vitamine sowie Mineralstoffe und

Spurenelemente. Sie hemmen Bakterien, schützen vor Infektionen,

beeinflussen Immunsystem, Blutzucker und den Cholesterinspiegel

positiv. Und sie schmecken richtig gut!

Portionsweise gesund essen: Eine Portion ist eine Handvoll – so

bekommt, ob Groß oder Klein, jeder die Portion Gesundheit, die sein

Körper braucht. Apfel, Birne, Orange, Banane oder Pfirsich passen

genau in eine Hand, sind also jeweils eine Portion. Fünf getrocknete

Aprikosen, Pflaumen und Datteln oder zwei Feigen ebenfalls.

Für eine Portion Beeren nimmt man zwei Hände. Dasselbe gilt für

gewaschenen und zerkleinerten Salat, geputztes Gemüse und Tiefgefrorenes.

Ob Kinder oder Erwachsene: Die Portionsgrößen sind

schnell im Kopf. Außerdem helfen drei einfache Tipps, auf „5 am

Tag“ zu kommen.

„5 am Tag“

kann jeder!

Zum Frühstück ein großes Glas Obst-

oder Gemüsesaft trinken; selbst pressen

oder Säfte aus 100% Frucht kaufen.

Schon ist die erste von fünf Portionen

sicher.

Mittags oder abends einen großen

Salatteller essen. Das sind gut zwei Portionen.

Gemüse und Salat haben wenig

Kalorien und kaum Fett. Essig-Öl-Dressing

bevorzugen.

Nachmittags ein Stück Obst – statt

Kuchen – essen. Das spart Fett, hilft

übers Nachmittagstief, vermeidet

Heißhunger, sättigt angenehm und ist

eine weitere Portion.

Zwischendurch: Obst oder Gemüseschnitze

naschen. Super: Fünf Portionen

sind geschafft!

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12 Journal

Prof. Dr. Dieter Horstkotte, Direktor der

Kardiologischen Klinik des Herz- und

Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen,

im Herzkatheterlabor.

Modernste Technik: Mit besonders schonen-

Beim Wettbewerb „365 Orte im Land

der Ideen“ wurde das Herz- und Diabeteszentrum

NRW erneut als eine von 365

besonders innovativen Einrichtungen am

8. Januar 2008 ausgezeichnet. Bereits im

Vorjahr wurde die Klinik für Thorax- und

Kardiovaskularchirurgie für Innovationen

im Bereich der Organspende ausgezeichnet.

Prof. Dr. Otto Foit, Geschäftsführer des

Herz- und Diabeteszentrums NRW, Prof. Dr.

Dieter Horstkotte, Direktor der Kardiologischen

Klinik und Oberarzt Dr. Jürgen Vogt

nahmen den Preis von Thomas Buschmann,

von der der Geschäftsleitung Firmenkunden

der Deutschen Bank und seinem Mitarbeiter

Markus Schmelter während eines

Festaktes entgegen.

Mit dem Projekt „High Tech fürs Herz:

Rhythmusstörungen auf der Spur“ hatte

sich die Kardiologische Klinik des Herz- und

Diabeteszentrums NRW mit rund 1.500 weiteren

Bewerbern einer hochkarätigen Jury

gestellt und überzeugt. Über eine neuartige

Orientierungshilfe, dem sogenannten elektronischen

Mapping, und eine Magnetfeld-

den und präzisen Diagnose- und Therapieme-

thoden spüren die Bad Oeynhausener Kardi-

ologen den Ursprungsort von Herzrhythmus-

störungen auf den Millimeter genau mittels

elektronischer Landkarte auf.

Das Herz- und Diabeteszentrum

ist auch 2008 ein

Ort im Land der Ideen

Per Joystick und

Magnetfeld durchs Herz

des Patienten

v.l. Thomas Buschmann überreichte die

Auszeichnung an Titularprofessor Dr. Otto Foit,

Prof. Dr. Dieter Horstkotte und Oberarzt

Dr. Jürgen Vogt. Markus Schmelter von der

Deutschen Bank überreichte die Urkunde.

Steuerung können Prof. Dr. Dieter Horstkotte und sein Team einen

Herzkatheter exakter und schneller bis an die gewünschte Stelle im

Herzen steuern, auch in Bereiche, die bisher für Kardiologen nicht

erreichbar waren.

Wie das Ganze funktioniert, demonstrierten die elektrophysiologischen

Oberärzte Dr. Jürgen Vogt und Dr. Anja Dorschewski.

Per Live-Schaltung aus den beiden neuen Herzkatheterlaboren

konnten die Zuschauer miterleben, wie bei einem Patienten der

Entstehungsort des Vorhofflimmerns mit Hilfe der neuen elektronischen

Landkarte dargestellt werden kann, um diesen dann

gezielt zu behandeln. Denn bisher platzierten die Kardiologen die

Katheter für die Diagnose und Therapie überwiegend unter Röntgendurchleuchtung.

Sie orientierten sich an den zweidimensionalen

Röntgenbildern, stellten sich dazu die Anatomie des Herzens

vor und nahmen außerdem verschiedene EKG-Ableitungen von der

Herzinnenwand zu Hilfe.

Jetzt werden als Landkarte farblich dargestellte Signale des Herzens

mit den vorher angefertigten CT- oder Kernspin-Aufnahmen

zu dreidimensionalen farbigen Bildern verschmolzen. „Dadurch sehen

wir während des Herzkathetereingriffes, wo sich der Katheter

im Herzen genau befindet und können dann sehr viel schneller

zum Behandlungsort steuern und die Ablation vornehmen“, sagt

Dr. Vogt und zeigt, wie er den Katheter nicht per Hand sondern

über einen Joystick vom Kontrollraum steuert. Eine magnetische

Navigation des Katheters macht dies möglich. Der Patient liegt

während der Behandlung in einem permanenten Magnetfeld. Der

Kardiologe kann über eine Richtungsänderung des Magnetfelds

einen speziell entwickelten Katheter mit magnetischer Spitze innerhalb

des Herzens exakt bewegen und zur gewünschten Position

im Inneren des Herzens führen. Am Behandlungsort angekommen,

werden Bereiche der linken Vorkammer, aus denen das Vorhofflimmern

entsteht, durch feine Narbenlinien thermisch isoliert. Früher

dauerte dieser Eingriff drei bis vier Stunden – durch die neuen Verfahren

heute nur noch eineinhalb bis zwei Stunden. Weiterer Vorteil:

Die Belastung durch Röntgenstrahlen wird für den Patienten

und den Arzt deutlich vermindert.

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Anzeige

Galerie ENDeffect

EDITION MOMENTE

Digitale Fotokunst

im Blick

im Blick

Bilder, Rahmen und mehr ... bietet die Galerie

ENDeffect. Seit der Eröffnung am 26. November

2007 begeistert Daniela End Menschen, die Kunst

zum Leben brauchen, private Fotos inszenieren

wollen, konkrete Bildvorstellungen haben, besondere

Hingucker und eine Beratung mit Kunst-

Verstand wünschen ...

Daniela End liebt Fotokunst, Handwerkliches

und die Selbständigkeit. Die agile

Galerie-Besitzerin hat sich mit „ENDeffect“

einen Traum erfüllt, der vielen Menschen

in Bad Oeynhausen neue Wege zur Kunst

öffnen wird. Sie können in ihrer Galerie

zum erschwinglichen Preis Werke Digitaler

Fotokunst in allen erdenklichen Formaten

erwerben, in der „Werkstatt ENDeffect“ eigene

Fotos vergrößern, verändern und veredeln

lassen und sie können Fotos, Bilder

und Poster in den richtigen Rahmen setzen

lassen. Ist man unsicher, was es sein soll

oder wo das neue Lieblingsstück am besten

platziert wird, berät Daniela End auch gern

zu Hause.

Meterweise Fensterfronten, meterweise

Formate: Wer vor der Bahnüberführung

an der Weserstraße im Auto warten muss,

hat die Chance, Neues aus der Welt der Digitalen

Fotokunst kennen zu lernen. Ein Blick

nach rechts genügt. Hinter den Scheiben

der Galerie ENDeffect räkeln sich naturgetreu

repräsentative Löwen im 1:1-Format

neben überdimensionalen Landschaften,

modelt der coole Pinguin Alfonso in klassischem

Schwarzweiß ein paar Schritte neben

Frank Sinatra in bunter Pop-Art-Manier.

Daniela End macht’s möglich. Auch mit dem

eigenen Haustier, wie ihre ganz persönliche

Pop-Art-Ikone „Peanut“ beweist. Mit ein bisschen

Glück erhascht man auch einen Blick

auf die Live-Version, den quirligen Yorkshire-

Terrier, der durch die Galerie wieselt. Immer

gut gelaunt und zu einem Spielchen aufgelegt.

Ein echtes Bild von Angebot und Vielfalt

der Galerie macht man sich beim Besuch in

der Weserstraße 6. Hi-Fi-Fans mit Sinn für

Design kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten:

Eine kleine Auswahl von B & O lädt

zum Hinhören ein. Also: Einfach rechts abbiegen,

Parkplätze sind am Haus. Wird der

Marktplatz nebenan nicht bewirtschaftet,

ist auch dort reichlich Platz.

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Eine beeindruckende Raum-Inszenierung für moderne Fotoauffassungen und interessante Bildthemen

bietet die Galerie ENDeffect in der Weserstraße.

Platz zum

Präsentieren

Die Galerie ENDeffect gibt Kunst das,

was sie braucht: Raum und viel Licht. Daniela

End lässt der Ausdruckskraft Digitaler

Fotokunst auf 170 Quadratmetern in gekonnt

schlichter Inszenierung und auf das

Wesentliche konzentriert ihren freien Lauf.

Eine große Auswahl an hochwertigen Rah-

men ist geschickt in einem Teil des Raumes

platziert. Ob Kunst oder Rahmen – viel Tageslicht

sorgt für einen lebensechten Eindruck.

Auch der große Ladentisch ist bei der

Beratung behilflich, hier werden die hochwertigen

Rahmenmodelle am Bild ausprobiert

und stehen Kataloge bereit.

Bildkunst mit hoher

Suggestivkraft Bildkunst

Anzeige

Digitale Fotokunst ist eine anerkannte

Kunstrichtung. Typisch ist die elektronische

Bildbearbeitung eines Fotos per Computerprogramm.

Durch Verfremdungen von

Perspektive, Farbe, Motiven und Formaten

entsteht etwas völlig Neues. Unbekannte,

veränderte Bildaussagen ziehen den Blick

des Betrachters mit hoher Suggestivkraft in

den Bann. Die Werke Digitaler Fotokünstler

werden heute in Sammlerkreisen hoch gehandelt

und haben sich in Museen moderner

Kunst neben der Druckgrafik von Andy

Warhol oder Roy Liechtenstein einen ebenbürtigen

Platz erobert.

Ziel Daniela Ends ist es, faszinierende

Kunstwerke für Interessierte zugänglich zu

machen. Dass dabei auch Künstler aus der

Region beachtet werden, ist für sie selbstverständlich.

So arbeitet sie mit Begeisterung

mit der Bad Oeynhausener Fotografin

Rita Rohde zusammen.

Die Ausstellungsstücke in der Galerie

ENDeffect sind übrigens alle bezahlbar. Wer

es noch günstiger möchte, kann sich sein

Wunschmotiv – beispielsweise einen Löwen

fürs Wohnzimmer oder eine Erdbeere für

die Küche – aus einem Katalog aussuchen.

Daniela End bereitet es so auf, dass es im

beauftragten Format produziert wird. Diese

Bilder sind so günstig, dass man ein ganz

eigenständiges Kunstwerk mit ihrer Hilfe

sogar zum Geburtstag verschenken kann.

StBO_Mom1-08_RZ.indd 14 23.02.2008 13:53:00 Uhr


Digitale Fotokunst eröffnet bei bekannten

Motiven neue Perspektiven.

Ob Klassiker oder moderne Leisten: Daniela End

führt Rahmen in ihren schönsten Formen.

aufwerten

Private Motive

aufwerten

Rahmen mit

Schutzprogramm

„Mit dem richtigen Rahmen und dem

passenden Passepartout macht man aus Urlaubsfotos

eine ganz besondere Erinnerung,

aus einfachen Themen großes Theater“,

Daniela End bietet zeitgemäße, klassische

und edle Holzrahmen, Aluminiumleisten in

vielen Farben, Oberflächen und Profilen und

Wechselrahmen an. Letztere sind nicht zu

verwechseln mit rahmenlosen Bildhaltern.

Ein hochwertiger Wechselrahmen besitzt

auf der Rückseite eine mechanische

Vorrichtung, mit denen sich Bilder rasch und

mühelos auswechseln lassen. „Ich empfehle

Wechselrahmen, wenn man ein und denselben

hochwertigen Rahmen nutzt, um von

Zeit zu Zeit andere Bilder zu präsentieren“,

erklärt Daniela End, die Motive mit optischen

Tricks aufwertet: „Passepartouts sind

die Brücke zwischen Bild und Rahmen, der

gestalterische Vermittler zwischen Bildmotiv,

Rahmen und Umfeld. Es lässt dem Bildmotiv

Raum zum Atmen und unterstützt

seine Ausstrahlung. Unser Sortiment bietet

eine außerordentlich große Vielfalt an Farbtönen

und Strukturen.“

„Fotografien sammeln heißt die Welt

sammeln“, sagte die Schriftstellerin Susan

Sontag. Auch die private Welt wirkt nachhaltiger,

wenn man sie gekonnt inszeniert.

Ein Fotoalbum mit Familienbildern ist schön,

verschenkt man das Portrait der geliebten

Großmutter in qualitätsvoller Kopie, ist das

ein sehr persönliches Präsent. Auch eine

Verfremdung ist bei Daniela End möglich.

So kann aus der Großmutter eine Pop-Art-

Version werden, eine Art Warholsche Mona

Lisa, die in bunter Farbigkeit gleich 30-mal

in Postergröße erscheint. Wer es lieber klassisch

mag, lässt das Bild von Großmutter,

Lieblingshund oder Erbonkel auf Leinwand

oder Fotopapier im Wunschformat drucken.

schützen

Auch Bilder brauchen Schutz vor Umwelteinflüssen

und UV-Strahlung. Dieses

Problem lösen Kaschierungen, die sich für

Fotos, Drucke, Zeichnungen, Karten und vieles

mehr eignen. Für eine lange Lebensdauer

von Lieblingsmotiven bietet Daniela End

Rahmen mit Spezialglas. Es schützt das Bild

vor lichtbedingter Alterung und bringt es

brillant und klar zur Geltung.

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Ein schräger Ausschnitt macht die Qualität

eines Passepartouts erkennbar.

Großformat

Arbeiten im

Großformat

Unter dem Verkaufsraum befindet sich

die „Werkstatt ENDeffect“, hier lebt Daniela

End auf 105 Quadratmetern ihr handwerkliches

Geschick aus.

„Sorgfältige Handarbeit und hochwertige

Maschinen und Geräte garantieren eine

handwerklich perfekte Bildpräsentation“,

weiß Daniela End und hat entsprechend

investiert.

Da die junge Frau in Sachen Kunst und

Rahmen auf große Formate setzt, verfügt

sie über ein Glasschneidegerät, das bis zum

Überformat sauber und splitterfrei schneidet.

Formatfüllend arbeitet auch die hochmoderne,

prozessorgesteuerte Kaschierpresse:

Formate bis 1,30 x 2,00 Meter lassen

sich mit ihr perfekt kaschieren. Soll das

Motiv in höchster Qualität im Großformat

erscheinen, kommt der Großformatdrucker

zum Einsatz. Er bedruckt nicht nur Papier,

sondern auch spezielle Textilien und Folien.

Das Passepartout-Schneidegerät bringt

die schönen Kartonumrahmungen in die

richtige Größe und verleiht ihnen den charakteristischen,

schräg geschnittenen Ausschnitt.

Auch perfekte Rahmenecken sind

Anzeige

Die technische Ausstattung bietet

High-End-Lösungen auch für große

Formate.

für Daniela End keine Herausforderung. Ihr

Montagegerät mit pneumatischer Steuerung

leistet gleich mehrere Jobs in einem

Aufspann – die Rahmenteile werden ausgerichtet,

verklebt und mit Spezialklammern

fixiert.

Das Ergebnis: „High-END“-Motive und

-Rahmungen, die lange Freude bereiten.

Galerie ENDeffect

Weserstraße 6

32545 Bad Oeynhausen

Tel: 0 57 31 / 8 42 06 - 80

Fax: 0 57 31 / 8 42 06 - 89

post@galerie-endeffect.de

www.galerie-endeffect.de

Hat ein Händchen für schöne Motive und

Rahmen in jedem Format: Geschäftsführerin

Daniela End.

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. 10.00 – 12.00 Uhr

und 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr

Insgesamt 12 Parkplätze befinden

sich neben und hinter dem

Haus.

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Bio macht Karriere:

Stark nachgefragt

Immer mehr Menschen wollen

Produkte in Bioqualität. Sie

wollen sich und meistens auch

der Umwelt etwas Gutes tun.

Was ist denn nun biologisch

und wie macht man bei der

Auswahl alles richtig?

Es ist alles ganz einfach, die Produktbezeichnung

macht’s. Echte Bioprodukte

geben sich durch „Bio“/„Öko“, „biologisch

/ ökologisch“, „kontrolliert biologisch / ökologisch“„biologischer

/ ökologischer Landbau“,

„biologisch-dynamisch“ und „biologisch-organisch“

zu erkennen. Die EG-Öko-Verordnung

schützt diese Begriffe, man kann sich

also ohne Bedenken nach ihnen richten.

Vorsicht ist geboten bei Bezeichnungen wie:

alternativ, natürlich, Biogjoghurt, Biolabor,

naturnah, unbehandelt, kontrolliert. Wem

das zu aufwändig ist, der macht es sich am

einfachsten mit dem Griff zu Produkten, die

mit dem staatlichen Biosiegel gekennzeichnet

sind.

Lebensmittel mit diesem kleinen sechseckigen

Zeichen stammen aus ökologischem

Landbau und werden nach den Kriterien der

europäischen Öko-Verordnung kontrolliert

erzeugt und produziert. Hier entfällt der

Einsatz gentechnisch veränderter Organis-

men, Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen

Mitteln, das Bestrahlen und der

Einsatz von leicht löslichen, mineralischen

Düngemitteln. Produkte mit dem staatlichen

Biosiegel sind übrigens nicht nur im

Bioladen zu finden, sondern auch im ganz

normalen Supermarkt.

Neben dem staatlichen Biosiegel haben

sich Öko-Anbauverbände eigene Markenzeichen

gegeben. Um sie zu erfüllen, müssen

die Erzeuger noch strengere Kriterien bei

Produktion und Qualitätskontrolle einhalten.

Am bekanntesten und ältesten sind die

beiden Verbände „Demeter“ und „Bioland“.

Demeter-Nahrungsmittel stammen von

bio-dynamischen Höfen, die komplett auf

Bio-Wirtschaft umgestellt haben, bedarfsorientiert

erzeugen, Tiere mit 100 Prozent

Biofutter füttern und ihren Hof ganzheitlich

bewirtschaften. Bioland-Produkte basieren

auf einer Kreislaufwirtschaft ohne synthetische

Pestizide und leichtlösliche Stickstoffdünger,

auf artgerechter Tierhaltung und

schonender Verarbeitung. Die Betriebe werden

regelmäßig von einer unabhängigen

staatlich geprüften Kontrollstelle geprüft.

Darüber hinaus finden sich in den großen

Supermärkten eigene Bio-Handelsmarken.

Sie erfüllen mindestens die Kriterien

des staatlichen Biosiegels, sind also für eine

gesunde Ernährung durchaus zu empfehlen:

Bio-Wertkost (Edeka), BIOBIO (Plus),

Vital

Füllhorn (Rewe), NATURKIND (Tengelmann),

ALNATURA (Alnatura Supermärkte), ProNatur

(Spar) und Grünes Land (Metro, Real, Allkauf,

Extra, Kaufhof).

Ein andere einfache Regel, sich gesund

zu ernähren: Man greife zu Produkten, über

die man mehr erfährt als den Preis. Fleischer

und Gemüsehändler um die Ecke können

sagen, woher Schnitzel und Salatkopf kommen.

Saisonal und regional einkaufen ist

ebenfalls ein richtiger Schritt. Die Lebensmittel,

die möglichst nah beim Verbraucher

erzeugt werden, haben nicht Tausende von

Flug-, Schiff- oder Autobahnkilometern hinter

sich, was zu einer unnötigen Belastung

des Klimas mit Kohlendioxid führt. Fertiggerichte

sind zwar schnell zubereitet, haben

aber meistens nicht den geschmacklichen

Charme, den man erwartet. Außerdem werden

sie häufig mit Zusatzstoffen haltbar gemacht.

Weitere Informationen:

www.bmelv.de (Bundesministerium

für Ernährung, Landwirtschaft und

Verbraucherschutz)

www.demeter.de

www.bioland.de

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17


18 Journal

Aktion „Bad Oeynhausen liest Märchen“:

Aus dem Alltag entführt

Freitagnachmittag in der Goldschmiede

Mechlem. Ein gutes Dutzend Menschen,

Erwachsene und Kinder, sitzen mucksmäuschenstill

auf Stühlen und Sofas. Vor ihnen

ein älterer Herr an einem Tisch mit einem

Buch in der Hand. Es ist kein Platz mehr

frei, zu spät Kommende lehnen sich an den

Verkaufstresen und sind sofort mitten im

Geschehen, denn Erich Eltzner, ehemaliger

Leiter des Wittekind-Hofs, ist ein wunderbarer

Erzähler. Während draußen der Regen

fällt, entführt er die Zuhörer mit seinen

„Märchen der Welt“ und lässt sie einen langen

Moment träumen, den Regen und den

Alltag vergessen.

Nur eine Szene der zweiwöchigen Aktion

Bad Oeynhausen liest Märchen“, bei der

mehrere Dutzend Menschen, bekannte und

unbekannte, Erwachsene und Schüler, an

ungewöhnlichen Orten Bad Oeynhausens

ihre Lieblingsmärchen zum Besten gaben.

Melanie Fleischer von der veranstaltenden

Staatsbad GmbH ist zufrieden mit dem

Ergebnis: „Die Märchen kamen insgesamt

sehr gut an und haben zum größten Teil gut

gefallen. Schön war auch, dass die meisten

Vorleser zu Beginn erläutert haben, warum

sie sich eben jenes Märchen ausgesucht haben

und wo es seinen Ursprung hat. Auch

die Teilnahme am Gewinnspiel war sehr

rege.“

Besonders die Wochenenden waren

naturgemäß gut besucht.

Zu den Auftaktveranstaltungen am

Samstag und Sonntag im Märchenmuseum

waren durchschnittlich 40 bis 50 Märchenfreunde

gekommen. Während der Wo-

che waren es zehn bis zwanzig, am letzten

Samstag sogar rund 30 Personen, die den

Vorlesern lauschten. Eugen Drewermann,

der die Abschlussveranstaltung mit Bravour

bestritt, fesselte mit seinen Ausführungen

260 begeisterte Zuhörer im Theater im

Park.

Dr. Hanna Dose, Leiterin des Märchenmuseums,

die mehrere Lesungen besuchte,

konnte Folgendes beobachten: „Man sah

nicht immer dieselben Gesichter. Und nach

den Lesungen entwickelten sich immer Gespräche.“

Kämen noch mehr ungewöhnliche

Lese-Orte dazu, fände sie das glücklich:

„Damit erschließen sich ja nicht nur neue

Geschichten, sondern auch neue Räume in

der Stadt.“ Sie wünscht sich für die Zukunft

eine noch stärkere Einbindung von Schulen

und noch mehr junge Besucher bei den

Veranstaltungen: „Das Ganze ist ja auch

eine Aktivierung zum Selbstlesen.“ Diesem

Die Aktion „Bad Oeynhausen liest Märchen“

macht nicht nur Lust aufs Zuhören, sondern

auch aufs Lesen.

Wunsch schließt sich Melanie Fleischer an

und plant schon fürs kommende Jahr: „Die

Veranstaltung wurde insgesamt gut angenommen.

Sicherlich kann man das eine oder

andere in Zukunft anders gestalten, um zu

testen, welche Wege eine solche Veranstaltungsreihe

beschreiten kann. Wir möchten

im nächsten Jahr eventuell Kindergärten,

Schulen und Altenheime stärker einbinden,

was sicherlich auch kleine Änderungen im

Ablauf mit sich bringen wird.“

Die Aktion „Bad Oeynhausen liest

Märchen“ verfolgt zwei Ziele:

Zum einen, diese Literaturform wieder

lesen und lieben zu lernen. Zum anderen

sollte der beste Vorleser oder die beste Vorleserin

gekürt werden. Melanie Fleischer

präsentiert das Ergebnis: „Als beste Vorleserin

wurde die Buchhändlerin Hella Schirocky

gewählt, allerdings mit knappem Vorsprung.

Sie hat das Märchen ‚Die Spielzeugprinzessin’

von Mary de Morgan gelesen. Direkt

dahinter haben sich gleichauf die Vorleser

Manfred Braun, Marlies Obalski, Cornelia

Lindhorst-Braun und Karsten Sassenberg

platziert.“ Da lässt sich nur sagen: Bad

Oeynhausen liest nicht nur, es liest offenbar

sogar unglaublich unterhaltsam! Und unter

allen Zuhörern, die an der Bewertung der

Vorleser teilgenommen hatten, wurden als

Dankeschön 30 Stadttaler verlost.

Lesen beschenkt doppelt!

Das Staatsbad, Schirmherr Klaus Mueller-Zahlmann

und die Sponsoren bedanken

sich für die rege Teilnahme an den Lesungen

und des Vorleser-Wettbewerbs mit einem

Stadttaler bei den glücklichen Gewinnern.

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Anzeige

Erfolgsgeschichte

für Hämorrhoiden

Erfolgsgeschichte

Kompetenz und Wohlgefühl unter

einem Dach: Im Darmzentrum Exter

werden Patienten mit Problemen

von Darm und Enddarm ganzheitlich

betreut.

50 Jahre Proktologie & 10 Jahre Darmzentrum Exter:

Kaum ein Organ wird so unterschätzt

wie Enddarm und Darm. Dabei kann er Probleme

bereiten, die Patienten körperlich und

psychisch über viele Jahre stark belasten.

Ob Hämorrhoiden oder Darmverschluss

– die Liste der Erkrankungen ist ebenso

lang wie der Leidensweg vieler Patienten.

„Hämorrhoiden sind keine Bagatelle“, weiß

Priv.-Doz. Dr. med. Wilhelm Brühl, der die

Proktologie seit 30 Jahren aktiv begleitet

und zum Wohle der Patienten maßgeblich

weiterentwickelt hat.

Gerade 50 Jahre jung, hat die Proktologie

schon viele Patienten von ihren Leiden

befreit. Dabei waren die Anfänge eher

schwierig: Es gab weder die entsprechenden

Untersuchungsinstrumente noch Erfahrungen

mit den Krankheitsbildern, die

die Proktologie behandelt.

EDITION GESUNDH EIT

Patienten mit Beschwerden von Darm und

Enddarm brauchen besondere Zuwendung und

medizinische Erfahrung. Im Darmzentrum Exter,

das seinen 10. Geburtstag feiert, treffen sie auf

Spezialisten, die sie von ihren lästigen Leiden

befreien und auch präventiv für die Darmgesundheit

sorgen.

Heute werden im Darmzentrum Exter,

das sein zehnjähriges Bestehen feiert, Patienten

auf Basis neuester medizinischer Erkenntnisse

in Verbindung mit einem ganzheitlichen

Ansatz therapiert. „Wir setzen

auf die medizinisch-therapeutische Partnerschaft

zwischen Arzt und Patienten“,

erklärt Proktologie-Kapazität Priv.-Doz. Dr.

med. Wilhelm Brühl. Im Darmzentrum Exter

werden sie schulmedizinisch therapiert und

finden zugleich zu einem entspannten Umgang

mit sich und ihrem Darm zurück. Das

Wichtigste: Sie werden von lästigen Leiden

mit den sanftmöglichsten Behandlungsmethoden

befreit – die ihnen nicht selten

eine Operation ersparen. Für den Behandlungserfolg

steht ein Team aus Ärzten – unter

Leitung des Priv.-Doz. Dr. med. Wilhelm

Brühl – und Therapeuten, die den ganzen

Menschen sehen und den Patienten ernst

nehmen.

StBO_Mom1-08_RZ.indd 19 23.02.2008 13:53:19 Uhr


Auf Basis eines genauen Befundes werden

Darmprobleme im Darmzentrum Exter

behandelt.

50 Jahre Proktologie:

Eine Wissenschaft

für Enddarm und

Darm

Wissenschaft

In 50 Jahren hat sich mit der Proktologie

Maßgeblich daran beteiligt ist Priv.-

Doz. Dr. med. Wilhelm Brühl, der seit 30

Jahren als Gastroenterologe und Proktologe

erfolgreich tätig ist. Gemeinsam mit Dr.

med. Werner Roschke, dem ersten Arzt und

Pionier in Deutschland, der sich des „Problems

Hämorrhoiden“ annahm und das

Institut für Proktologie im Jahr 1959 in Bad

Salzuflen gründete, entwickelte er Untersuchungsinstrumente,

die eine verlässliche

Diagnose und erfolgreiche Behandlung von

Darmerkrankungen sichern. Im Zentrum

der Entwicklung standen neben der medizinischen

Anwendung stets die Entlastung

und Schmerzfreiheit des Patienten.

Nach zahlreichen Veröffentlichungen,

von denen „Die Proktologische Sprechstunde“

als Basiswerk in die medizinische

Ausbildung eingegangen ist, übernahm Dr.

med. Wilhelm Brühl im Jahr 1987 mit Dr.

med. Henning Krause das Proktologische

Institut, aus dem das Darmzentrum Exter

entstanden ist.

Anzeige

Problemlose Untersuchung und Behandlung

auf dem Spezialstuhl nach Roschke

eine Wissenschaft entwickelt, die vielen

Patienten das Leben bis hin zur Beschwerdefreiheit

erleichtern konnte.

1993 entstand der Hämorrhoiden-Atlas

für Patienten, der einen Überblick über die

proktologischen Krankheitsbilder und Heilmethoden

mit anschaulichen Grafiken und

in verständlicher Sprache gibt. Auch auf der

Internet-Seite www.darmzentrum-exter.de

findet man die Erklärungen ebenfalls unter

dem Navigationspunkt „Hämorrhoiden-Atlas“,

wo man unter anderem die vielfältigen

Enddarmerkrankungen einsehen kann, die

laut Volksmund unter den Begriff „Hämorrhoiden“

fallen.

Proktologie für

Laien auf den

Punkt gebracht:

der Hämorrhoi-

den-Atlas von

Priv.-Doz. Dr.

med. Wilhelm

Brühl

Priv.-Doz. Dr. med. Wilhelm Brühl ist seit

30 Jahren erfolgreicher Proktologe

Erfindungen des

Proktologischen Instituts

Proktologischer Untersuchungs- und

Behandlungsstuhl nach Roschke

Die Konzeption des Instituts für Proktologie

bietet Patienten und Ärzten

ideale Voraussetzungen zur Behandlung.

Das Modell ist einmalig.

Saug- und Spülanlage nach Roschke

Für eine schnelle Darmreinigung, die

den Patienten nicht belastet.

Haemolator nach Brühl

Erreicht eine problemlose

Salbenapplikation

im After.

Proktoskope

Zur Untersuchung des

Darmkanals.

Tropfspritze mit Drehmutter nach

Roschke

Zur Verödung von Hämorrhoiden mit

spezieller Dosierungsvorrichtung.

Schüssel für Sitzbäder nach Roschke

Lässt sich problemlos in jeder Toilette

anbringen; für lindernde Kamillenbäder.

Analdehner

Zur entkrampfenden Behandlung des

Analkanals.

Anal Spekulum

von Roschke

Zur gezielten Untersuchung

des Analkanals.

StBO_Mom1-08_RZ.indd 20 23.02.2008 13:53:23 Uhr


Pionier der Proktologie

in Deutschland: Dr. med.

Werner Roschke

10 Jahre Darmzentrum Exter

Ein Haus mit schonenden

Verfahren

schonenden

Das 1997 gegründete Darmzentrum

Exter steht seit Beginn unter der ärztlichen

Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Wilhelm

Brühl. Hier behandelt er mit seinem Team

die Darmerkrankungen vieler Patienten aus

ganz Deutschland. Die Behandlung der unterschiedlichen

After-, Enddarm- und Magen-Darm-Erkrankungen

erfolgt nach ausführlicher

Erhebung der Krankengeschichte

und genauer Diagnostik.

Das Darm Zentrum Exter hat sich darauf

spezialisiert, für den Patienten besonders

schonende Verfahren zu entwickeln, wobei

alle Untersuchungen nahezu schmerzfrei

durchgeführt werden.

Reicht die konservative, nicht-operative

Behandlung nicht aus, werden entsprechende

Eingriffe in teilstationärer Behandlung

angeboten. In der Regel kann der Patient

Proktologisches Institut

in Bad Salzuflen

nach dem Eingriff sofort nach Hause gehen.

Für eine kurze Erholung stehen angenehm

ausgestattete Ruheräume zur Verfügung, in

denen sich auch die Begleitperson aufhalten

kann. Sind umfangreichere Eingriffe nötig,

kooperiert das Darmzentrum Exter mit

Kliniken der Umgebung, in die der Patient

mit seiner Zustimmung überwiesen wird.

Neben der Schulmedizin wird im Darmzentrum

Exter eine begleitende Behandlung,

die auch Traditionelle Chinesische

Medizin beinhaltet, im angeschlossenen

Medical Wellness Center angeboten. Sie

wird auch bei lästigen Darmerkrankungen

wie Durchfall, Verstopfung und Blähbauch

empfohlen und ergänzt die Arbeit der Mediziner

sinnvoll. Denn nur mit Darmwellness

stellen sich eine nachhaltige Darmgesundheit

und ein völlig neues Lebensgefühl ein.

High-Tech als Basis einer präzisen Diagnostik

Proktologisches Institut

und Darmzentrum Exter

im Überblick

1959

Dr. med. Roschke gründet das Proktologische

Institut in Bad Salzuflen

1968

Umzug des Proktologischen Instituts

innerhalb Bad Salzuflens

1978

Priv.-Doz. Dr. med. Wilhelm Brühl

beginnt seine Tätigkeit im Proktologischen

Institut

1987

Priv.-Doz. Dr. med. Wilhelm Brühl und

Dr. med. Henning Krause übernehmen

das wissenschaftliche Institut

für Proktologie; Behandlung des

ganzen Darms

1997

Nach einjähriger Planung und Bauzeit

zieht das Institut nach Vlotho in

das Darmzentrum Exter

1999

Auszeichnung des Darmzentrums

Exter als Expo-Projekt

StBO_Mom1-08_RZ.indd 21 23.02.2008 13:53:24 Uhr


Darmwellness, Ernährung und Traditionelle Chinesische Medizin

ergänzen sich im Medical Wellness Center zum Wohl der Patienten

Darmgesundheit

Wellness

im Medical

Wellness Center

Man muss nicht unbedingt unter Hämorrhoiden

leiden, auch ein nervöser Darm,

ständige Blähungen und immer wiederkehrende

Verdauungsstörungen sind ein

guter Grund, das Darmzentrum Exter aufzusuchen.

„Nicht selten sind die Ärzte am

Ende ihres Lateins, wenn die Patienten zu

uns kommen“, erklärt Christine Brühl, die

das Medical Wellness Center leitet und die

konzeptionelle Idee mit Ärzten und Therapeuten

entwickelt hat.

Darmwellness, Ernährung und Traditionelle

Chinesische Medizin sind die drei Säulen,

die zu einer nachhaltigen Darmgesundheit

führen. Und die wiederum erbringt

eine neue Leistungsfähigkeit und eine gute

Stimmungslage. Bei einer Kur im Zeichen

der Darmwellness steht am Anfang eine

schulmedizinische Diagnose. Nicht selten

werden dabei Unverträglichkeiten oder Allergien

entdeckt, die das Leben bisher stark

einschränkten, da sie deutlich auf den Darm

einwirkten.

Im Anschluss an die Diagnose wird ein

individueller Therapieplan für den Patienten

erstellt. Eine gründliche Darmreinigung mit

der Colon-Hydro-Therapie, Darmfasten, Methoden

der Traditionellen Chinesischen Me-

Anzeige

dizin, der Aufbau einer widerstandsfähigen

und gesunden Darmflora und viel Wissen

über die richtige Ernährung ergänzen sich

zu einem wahren Jungbrunnen und anhaltendem

Wohlgefühl. Damit dieses Gefühl

lange bestehen bleibt, erhält jeder Patient

seinen individuellen Ernährungsplan. Zum

Heilungsprozess trägt die himmlische Ruhe,

ein einladendes Ambiente und aufmerksames

Personal im Darmzentrum Exter bei.

Stellen sich nach der Darmkur noch Fragen

ein, werden sie selbstverständlich umfassend

auch telefonisch beantwortet.

Das Darmzentrum Exter ist eine Tagesklinik

nach § 30 und rechnet nach der

ärztlichen Gebührenordnung ab. Die Behandlungen

werden von Privatversicherungen

und von Kassenpatienten mit Zusatzversicherungen

für Chefarztbehandlungen

übernommen. Die Betriebskrankenkassen

in OWL übernehmen die Kosten bis auf einen

minimalen Eigenanteil.

Interessierte erhalten gern Auskunft

nach Art und Kosten für die unterschiedlichen

Behandlungen. Für einen längeren

Aufenthalt werden Hotels in der Nähe empfohlen.

Geschäftsführerin im Darmzentrum Exter:

Christine Maria Brühl

Darm

Zentrum

Exter

DARM ZENTRUM EXTER

32602 Vlotho-Exter

Detmolder Str. 264

Tel. 0 52 28 / 94 94 - 0

Fax 0 52 28 / 94 94 - 96

info@darmzentrum-exter.de

www.darmzentrum-exter.de

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Neue Ausstellung im Märchenmuseum

Und ging in die weite Welt ...

Das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen,

Am Kurpark 3, zeigt ab Sonntag, 9. März, im Rahmen des Themenjahres

„Mobilität“ der Museumsinitiative OWL e.V. die Ausstellung

„Und ging in die weite Welt ...“.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Reisen im Märchen.

Mobilität, sich auf den Weg machen, zu neuen Ufern aufbrechen,

ist ein zentrales Thema in den Märchen. Hinter den sieben Bergen

wohnen nicht nur die sieben Zwerge, hier könnte der eine oder die

andere auch ihr Glück (wieder-)finden. Die Märchenhelden und

-heldinnen gehen in die Welt, um etwas zu lernen, Geld zu verdienen,

sich zu bewähren oder um „die rechte Braut“ bzw. den richtigen

Bräutigam zu suchen. Sie ziehen aus dem Elternhaus fort, um ein

neues Zuhause zu finden oder den eigenen engen bzw. unguten

Verhältnissen zu entfliehen, seien sie nun finanzieller oder psychosozialer

Art.

Scheinbar unüberwindbare Hindernisse versperren im Märchen

den Weg, Weggefährten können weiterhelfen oder auch gefährlich

werden, Weggabelungen stellen einen vor Entscheidungen mit ungewissem

Ausgang, Einkehren wirft die Frage nach Bleiben oder

Weiterziehen auf. Getrieben sein von unheiligen Mächten, flüchten

vor Gefahren, zum unbekannten Bräutigam reisen, erkannt oder

unerkannt ankommen, am neuen Ort willkommen geheißen oder

verstoßen werden, freiwillig verkleidet durch die Lande ziehen oder

zum Aufbruch und zum ziellosen Umherirren gezwungen werden,

das sind die Stoffe, die die Geschichten in Gang bringen und spannend

machen.

Der Weg des Märchenhelden bzw. der Märchenheldin bezeichnet

nicht die entfernungsmäßig zurückgelegte Strecke, sondern

vielmehr für die Hauptperson den Weg der Reifung hin zur ganzheitlich

entwickelten Persönlichkeit. Dazu gehören Prüfungen, die

zu bestehen sind, Ängste, die es zu überwinden gilt, ebenso, wie im

Dr. Hanna Dose, Leiterin

des Märchenmuseums

Dauer der Ausstellung:

9. März bis 8. Juni 2008

Öffnungszeiten:

Mi – So 10 – 12 und 14 – 17 Uhr

Informationen:

Deutsches Märchen- und

Wesersagenmuseum

Am Kurpark 3

32545 Bad Oeynhausen

Tel.: 05731/14-3410

museum@badoeynhausen.de

www.badoeynhausen.de

Kultur

europäischen Zaubermärchen üblich, am Ende auch der glückliche

Ausgang, die Heirat, das Gewinnen des (halben) Königreiches usw.

Die Ausstellung geht mittels Texten, Illustrationen und Inszenierungen

der Frage nach, wie Märchen menschliche Lebenswege

samt ihrer Untiefen, Hindernisse, Glücksmomente und Fügungen

widerspiegeln und damit verdeutlichen, das Mobilität Leben heißt.

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24 Kultur

Kantlinge machen

KABARETT

KABARETT

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Von der Schüler-AG zur gefragten Truppe

„Das Ganze war nicht geplant“, gesteht

Gert Elgert – Lehrer, stellvertretender

Schulleiter des Immanuel-Kant-Gymnasiums

(IKG), Herausgeber der Schulzeitung

„Einblicke“ und ja, geistiger Vater der Kantlinge,

dem Schülerkabarett des IKG, das seit

dem Jahr 2000 nicht nur die Bad Oeynhausener

fasziniert. Schließlich ist jede Vorstellung

ausverkauft und Ausflüge Richtung

Radio Westfalica waren auch schon an der

Tagesordnung; es muss also etwas dran sein

an den Kantlingen.

Begonnen hat alles als Fußball-AG,

die mangels Interesse am Kicken in eine

Theater-AG umgewandelt wurde. Der erste

Auftritt kam wie die Gründung eher spontan

– eine Kollegin Elgerts suchte ein Unterhaltungsprogramm

für eine Kohlfahrt. Ein

Gründungsmitglied der Kantlinge ist übrigens

heute noch dabei. Es handelt sich nicht

um einen Dauerschüler – der junge Mann

studiert inzwischen Physik –, kann jedoch

die Finger nicht vom Kabarett lassen. Das Interesse

mitzumachen ist bei den IKG-Schülern

groß, die personelle Kapazität der 16köpfigen

Gruppe aus den Jahrgängen acht

bis zwölf jedoch begrenzt. So nimmt Gert

Elgert nur gelegentlich neue Mitglieder auf,

natürliche Abgänge sind abiturbedingt.

Rund ein Jahr braucht ein neues Programm,

bis es steht. Man trifft sich für ein

Arbeitswochenende von Freitag- bis Samstagabend

am Dümmer See, bespricht die

Ideensammlung, erste Texte entstehen. Immer

mittwochs wird geprobt, an den Texten

gefeilt. „Man darf nicht vergessen: Es handelt

sich um ein Schülerkabarett“, erläutert

Gert Elgert bescheiden, wenn er nach den

Themen der Szenen, Sketche und Solotexte

gefragt wird. Die Kantlinge sind aktuell

bis zeitlos, denn schließlich gibt es Themen,

die sozusagen Klassiker sind wie die Beziehung

Schüler-Lehrer, der Bereich „Zwischenmenschliches“

oder die Bad Oeynhausener

Kultur

Das Schülerkabarett des Kant-Gymnasiums hat zurzeit nur ein Problem: das Abitur. Da muss so manch

Aktiver wichtige Entscheidungen fällen. Premiere oder Klausur? Für einen Kantling keine Frage …

Nordumgehung. Aber auch die Politik wird

kabarettistisch kommentiert. Die Auftritte

stehen jeweils unter einem programmatischen

Motto, das dem Zuschauer den Weg

weist und neugierig macht wie „Du hättest

auch wegbleiben können“, „Hausgemachtes“,

„Muss ja nix rauskommen“, „Kannste

knicken“ und „Nur Gehacktes“.

Im neuen rund zweistündigen Programm,

geht es, um nicht zuviel zu verraten,

um einen gedopten Moderator, um Künstler,

so genannte Comedians und einiges mehr.

Die Einnahmen gehen, wie üblich, an die

Schule. So wurden die Stühle im Kultur-Café

des IKG und die Lautsprecheranlage in der

Pausehalle von den Kantlingen finanziert.

Darauf ist Gert Elgert, der voll und ganz hinter

seiner Kabarett-Gruppe steht, mit Recht

stolz. Welches Publikum er sich wünscht?

„Mir ist ein Publikum am liebsten, das gegenüber

Schülern offen ist.“

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26 Kultur Life

Tipps, Termine, Treffpunkte

28. 02. bis 05. 05. 2008

Staatsbad

Bad Oeynhausen GmbH

Sa, 08.03. – So, 09.03.2008

Innenstadt Bad Oeynhausen

Frühjahrsmarkt mit

verkaufsoffenem Sonntag

Frühlingsfest mit Kunsthand-

werker- und Bauernmarkt

Do. 13.03. u. 17.04.2008, 14.30 Uhr

Preis-Skat

Voranmeldung bei Herrn Fischer

um 14:00 Uhr

Café Bistro Papageno im Kurpark

So, 04.05.2008, 11.00 Uhr

Else-Werre-RadTag

Salz- und Zuckerland/Sielpark

Theater im Park

Fr, 29.02.2008, 20.00 Uhr

Gibt’s ein Leben über 40

Kabarett von Thomas Reis

Do, 06.03.2008, 20.00 Uhr

Fisch zu viert

Kriminalkomödie von Wolfgang

Kohlhaase und Rita Zimmer

Aufführung des Landestheater

Detmold

So, 09.03.2008, 15:00 u. 19:30 Uhr

Jubiläumskonzert

25 Jahre Frauenchor Lohe und MGV

„Liedertafel Lohe“

Mi, 12.03.2008, 20.00 Uhr

Mozart und Konstanze

Schauspiel von Zsolt Pozsgai

Aufführung der Hamburger

Kammerspiele

Fr. 14.03.3008, 19:30 Uhr

Über alle 7 Meere

Marinekameradschaft Bünde

Shanty Chor

Theater im Park / Foyer

Di, 18.03.2008, 20.00 Uhr

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich

Dürrenmatt

Aufführung der Tournee Theaters

Greve

Sa, 22.03.2008, 19.30 Uhr

Abendmahlfeier der Zeugen

Jehovas

Mo, 24.03.2008, 17.00 Uhr

Pinocchio

Märchen von Carlo Collodi

Aufführung des Landestheater

Detmold

Do, 27.03.2008, 20.00 Uhr

Singin' in the rain

Musical von Betty Comden und

Adolph Green

Aufführung des Landestheater

Detmold

Do, 03.04.2008, 20.00 Uhr

Sinfoniekonzert der NWD

Philharmonie Herford

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 4 cmoll

D 417 „Tragische“ Peter

Ruzicka: … ins Offene … (2005) für

22 Streicher. Johannes Brahms:

Konzert D-Dur op. 77 für Violine

und Orchester. Mirijam Contzen,

Violine. Peter Ruzicka, Leitung.

Veranstalter: Staatsbad

Do, 10.04.2008, 20.00 Uhr

Der Name der Rose

Klosterkrimi von Claus J. Frankl

nach Umberto Eco

Theater des Ostens

Mi, 16.04.2008, 20.00 Uhr

Nur Pferden gibt man den

Gnadenschuss

Drama von James Poe und Robert E.

Thompson

Aufführung vom Altonaer Theater

Sa, 26.04.2008, 20.00 Uhr

Operetten-Frühlingsfest 2008

Die schönsten Melodien aus

Operette, Film & Musical

aufgeführt von Primavera

Fr, 02.05.2008, 17.00 Uhr

Geschichten vom Franz

Theaterstück von Christine Nöstlinger

für Kinder ab 5 Jahren.

Aufführung des Theaters auf Tour

Arbeitskreis für Heimatpflege/

Stadtarchiv

So, 02.03.2008, 11.30 Uhr

Bundesweiter „Tag der Archive“ –

30 Jahre Stadtarchiv Bad Oeynhausen

Vorstellung des neuen Stadt-

führers. Ort: Stadtarchiv

Mi, 19.03.2008, 19.00 Uhr

Dr. Paul Schneider und die

Luisenschule von 1926 bis 1945

Vortrag von Ursula Tewes

Ort: Stadtarchiv

Veranstalter: Stadtarchiv Bad Oeynhausen,

Arbeitskreis für Heimatpflege

in Kooperration mit der VHS

Mi, 09.04.2008, 19.00 Uhr

Dr. Ernst Happe – Leiter des

Jungengymnasiums und der

Luisenschule (1949-1962)

Vortrag von Kurt Krutemeier

Ort: Stadtarchiv

Veranstalter: Stadtarchiv Bad Oeynhausen,

Arbeitskreis für Heimatpflege

in Kooperration mit der VHS

Deutsches Märchen- und

Wesersagenmuseum

Märchenerzählstunden am

Freitag

An jedem ersten Freitag im Monat

findet eine öffentliche Märchenerzählstunde

statt. Die Geschichten

werden frei erzählt, nicht gelesen!

Freitags, 16.00 Uhr; Eintritt 2,– EUR

Fr, 07.03.2008, 16.00 Uhr

„Und hätte kein Mensch

gedacht, was für eine(r) dahinter

steckte...“

Märchen erzählt von Brigitte

Dellbrügge

Fr, 04.04.2008, 16.00 Uhr

„Die Wahrheit der Märchen

liegt in den Lebenswegen der

Menschen“

Märchen erzählt von Ursula Schlink

de Company

Fr, 02.05.2008, 16.00 Uhr

„Fromme Märchen“

erzählt von Elke Dießner

Sa, 15.3. und 26.04. 2008, 15.30 Uhr

Führung

durch das Märchenmuseum

mit Gesine Grandt; Eintritt 2,– EUR

Do, 13.03.2008, 19.30 Uhr

Weltgeschichtentag:

Ins Land der Träume

Märchen und Geschichten vom

Träumen. Veranstaltung zugunsten

des Förderkreises Märchenmuseum.

Ort:

Auferstehungskirche, Ostkorso

Eintritt: 10,– EUR erm. 8,– EUR

Sa, 26.04.2008, ca. 7.30 – 19.00 Uhr

Literaturfahrt: Auf den Spuren

Alexanders des Großen …

Nichtmitglieder sind herzlich

willkommen!

Nähere Informationen und

Anmeldung im Museum.

Kosten: 30,–/35,– EUR

Di, 15.04.2008, 19.30 Uhr

Geschichte, Kunst und Alltag

der Frauenklöster Ebstorf und Wienhausen

Diavortrag mit Hermann Haddenhorst

Eintritt: 4,– EUR; Mitglieder des Förderkreises

frei

So, 09.03. – 08.07.2008

Und ging in die weite Welt ...

Über das Reisen im Märchen

Wie Märchen menschliche Lebenswege

darstellen und damit verdeutlichen,

dass Mobilität

Leben heißt.

Museumshof

der Stadt Bad Oeynhausen

Sa, 01.03.2008, 14.00 – 17.00 Uhr

So, 02.03.2008, 11.00 – 17.00 Uhr

Ostermarkt

Kunsthandwerkermarkt mit

österlichen Angeboten rund um

das Osterfest sowie Kaffee, Kuchen

und anderen Köstlichkeiten

So, 16.03.2008, 11.00 – 17.00 Uhr

Österliche Gestecke aus Natur-materialien

Irene Worminghaus bietet öster-

liche Gestecke aus Naturmaterialien

an und gibt Tipps zum Selbermachen

So, 23.03., 13.04. und 27.04.2008,

14.00 – 17.00 Uhr

Schroten in der Hofwassermühle

Mitglieder der Mühlengruppe führen

das Schroten von Getreide vor

Tipps, Termine und Treffpunkte finden Sie auch im Internet unter „Tourismus, Kultur, Sport und Freizeit“.www.badoeynhausen.de

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So, 27.04.2008, 15.00 Uhr

Führung durch den Bauerngarten

Jutta Kleemann stellt den Garten

des Museumshofes vor

Do, 01.05.2008, 10.00 Uhr

Plattdeutscher Gottesdienst

unter freiem Himmel

der Wichern-Gemeinde Bad

Oeynhausen

Bei schlechtem Wetter findet der

Gottesdienst ab 10.30 Uhr in der

Heilig-Geist-Kirche, Schulstraße

statt

Frauengeschichtswerkstatt

Bad Oeynhausen

Sa, 19.04.2008, 10.00 Uhr und

Do, 24.04.2008, 15.00 Uhr

„Oft im Schatten –

selten im Licht“

Spaziergang auf den Spuren Bad

Oeynhausener Frauen

Treffpunkt: am Märchenmuseum,

Am Kurpark 3

Aqua Magica

Do, 01.05.2008

5. Motorrad-Gottesdienst

Herz- und Diabeteszentrum

Di, 11.03.2008, 17.30 – 19.00 Uhr

Leben mit der koronaren

Herzkrankheit

Welche Kathetertechniken stehen

zur Behandlung zur Verfügung?

Referent:

Oberarzt Dr. Marcus Wiemer

Arzt-Patienten-Seminar der Klinik

für Kardiologie

Di, 08.04.2008, 17.30 – 19.00 Uhr

Leben mit Herzrhythmusstörungen

und Herzschrittmachern

Welche Hilfe ist heute möglich?

Referent:

Oberartzt Dr. Jürgen Vogt

Arzt-Patienten-Seminar der Klinik

für Kardiologie

Begegnungszentrum

Druckerei

Do, 28.02.2008, 20.00 Uhr

KULTKINO: Schnitzelparadies

So, 02.03.2008, 13.00 Uhr

Kulturflohmarkt

Kaffee & Kuchen und Live Musik

mit Ziggy Murphy

Di, 06.03.2008, 20.00 Uhr

Kabarett ACADEMIXER:

„Männer (P16)“

Sa, 08.03.2008, 20.00 Uhr

Internationaler Frauentag

Mit FORTEZZA

So, 09.03.2008, 15.00 Uhr

Weißt du eigentlich, wie lieb ich

dich hab'?

Eine Hasengeschichte nach dem

Kinderbuch von Sam McBratney

Do, 13.03.2008, 20.00 Uhr

WLADIMIR KAMINER:

Mein Leben im Schrebergarten

und neue, unveröffentlichte

Geschichten.

Sa, 15.03.2008, 20.00 Uhr

St. Patrick's Day mit AN RINN

Fünf Musiker und 20 Instrumente

auf der Bühne. A-capella-Gesang

vom Feinsten.

Sa, 22.03.2008, 20.00 Uhr

LEE ROCKER (STRAY CATS)

BUILT 4 SPEED & more

Die Rockabilly Legende kommt!

Hotel Mercure City

Bad Oeynhausen

Jeden Dienstag, 15.00 Uhr

Bridge

Anmeldung mind. 2 Tage vorher

unter Tel. 2 83 68

GOP Varieté

Fr, 04.01. – So, 02.03.2008

Show: „Stadt der Träume“

Mi. und Do. 20.00 Uhr

Fr. und Sa. 18.00 und 21.00 Uhr

So. 14.30 und 17.30 Uhr

Mi,05.03. – Mo, 27.04.2008

Show: „DeLuxe“

Mi. und Do. 20.00 Uhr

Fr. und Sa. 18.00 und 21.00 Uhr

So. 14.30 und 17.30 Uhr

Fr, 21.13.2008 (Karfreitag) –

geschlossen

Mo, 24.03.2008 (Ostermontag) –

14.30 und 17.30 Uhr

Mo, 14.04.2008, 20.00 Uhr

„Special maybebop“

Mi, 26.03. und 23.04.2008

(VarieTeeZeit) – 15.30 Uhr

Mi, ab 30.04.2008

Show: „Noch´n Gedicht“

Mi. und Do. 20.00 Uhr

Fr. und Sa. 18.00 und 21.00 Uhr

So. 14.30 und 17.30 Uhr

Casino Bad Oeynhausen

Fr, 29.02. – Sa, 01.03. und Di, 29.04.

– Mi, 30.04.2008

1-Euro-Party

Alles für 1,– EUR: Eintritt, Spielen,

Parken, Softgetränke

Beginn: 11.00 Uhr

Sa, 08.03. und 05.04.2008

Pokerseminar

Eintägiges Pokerseminar „Just for

Fun“ Ideal für Neueinsteiger

Teilnahmegebühr: 99,– EUR zzgl.

Casinoeintritt

Beginn: 17.00 Uhr

Resevierung unter 0 57 31 / 18 08 - 25

oder 0 57 31 / 18 08- 833

Fr, 18.04.2008 – Sa, 19.04.2008

Zweitägiges Pokerseminar

Strategie & Taktik zur Turnierreife

Teilnahmegebühr: 199,– EUR zzgl.

Casionoeintritt

Beginn: 17.00 Uhr

Do, 08.05. – Mo, 12.05.2008

Texas Hold´em Pokerturnier

Vier Vorrundentage

Entry-Fee: 50,– EUR zzgl. Casinoeintritt

Auferstehungskirche

Fr. 07.03.2008, 20.00 Uhr

Gospelmesse für Solo,

Chor und Orchester „Missa

Parvulorum Die“

Kultur Life 27

Sa, 08.03. + 12.04.2008, 15.30 Uhr

Kirchenführung

von Herrn Brinkmann um und

durch die Auferstehungskirche

Bad Oeynhausen Altstadt

Freundeskreis Wasserschloss

Ovelgönne e. V.

Di, 11.03.2008, 19.30 Uhr

Plattdeutsches Klönen

im Wasserschloss

Wasserschloss Ovelgönne

Di, 18.03.2008, 18.00 Uhr

Treffen der historischen Gruppe

„Corona Historica“

Wasserschloss Ovelgönne

Arbeitskreis Volmser

Heimatfreunde

Sa, 15.03.2008 09.00 Uhr

Wandern vom Borstenbach

zum Kappenberg

Gemeindehaus

Sa, 12.04.2008 09.00 Uhr

Wandern in Exter/Bad Salzuflen

Gemeindehaus

Wichernhaus

Fr, 29.02.2008, 20.00 – 21.30 Uhr

Perspektiven Europäischer Politik

Referent: Elmar Brok, Mitglied des

Europäischen Parlaments

Reit- und Fahrverein Bad Oeynhausen

e. V.

Fr, 11.04. – So, 13.04.2008

Reitturnier 2008 – Deutsches

Championat der Berufsreiter im

Springen

Reitplatz im Sielpark

Stadion Mindener Straße

So, 09.03.2008, 10.00 – 14.00 Uhr

23. Weser-Werre-Lauf (Volkslauf)

TG Werste

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28 Journal

Mittwochs Damensauna in der Bali Therme

Immer Mittwochs gehört die Saunarotunde in der Zeit von 9.00

bis 23.00 Uhr den Damen ganz allein. Die BaliTherme lädt ein zur

Entspannung in Aufgusssauna, Biosauna und Dampfbad und Erholung

nach dem Saunabad auf Wasserbetten in den stilvoll eingerichteten

Ruheräumen. Ab 12.00 Uhr widmet sich das Team vom

BaliWellness ganz der Schönheit: Für 12 Euro können sich die Damen

30 Minuten mit kosmetischen Anwendungen oder Massagen verwöhnen

lassen. Die Angebote wie „Kraft aus dem Meer“, „Balinesisches

Fußritual“, „Hot Chocolate“ oder „Banane für ein schönes

Dekollete“ wechseln wöchentlich. Termine können vor Ort oder im

Voraus unter der Telefonnummer 0 57 31 / 30 53 121 gemacht werden.

Am 2. April 2008 lädt die Firma Biomaris, deren Produkte im Shop

der BaliTherme angeboten werden, von 14 – 18 Uhr in der Damensauna

zu kostenlosen Kurzbehandlungen für das Gesicht ein.

Peter Waschkewitz (Werbe- und Ideen-

buero) hat in sechs Monaten Entwicklungszeit

Sunny Day®, das erste Bad Oeynhausener

Parfum, kreiert. Der blumige, frühlingshafte

Lifestyle-Damen-Duft soll an das

Frühjahrs-Blumenmeer im Kurpark erinnern.

Sunny Day® ist ein wertvoller lang anhaltender

Duft und kann ein liebenswertes

Bekenntnis für Einheimische zu „ihrer Stadt“

sowie ein nettes Mitbringsel für Freunde

und Familien von Kurgästen und Touristen

Zarter Schmelz für Lokalpatrioten

Offener Blick auf goldenem Grund: Karl Freiherr Friedrich von

Oeynhausen prangt auf der neuen Pralinen-Kreation des Konditors

Dirk Luther. „Café Finselbachs Kurstadt Taler“ ist ein leicht

beschwipster Leckerbissen, der mit vielen guten Zutaten zum Naschen

verführt. In einer Kuvertüreschale sind Weinbrandmarzipan,

Nussnougat und eine Pralinen-Schoko-Creme gebettet. In der Mitte

befindet sich eine Kaffeebohne, die ein Salzkorn symbolisiert. Den

krönenden Abschluss bildet ein Nussmürbeteig. Das Geschmackserlebnis

für Gäste und Freunde der Stadt(-geschichte).

Glückliche Gewinner des Theater-Quiz

Das Theater im Park bringt nicht nur Freude, sondern auch Glück.

Folgende Theaterfreunde wussten, dass es sich bei dem gesuchten

Theaterautor um Robert Thomas handelte, der „Die Falle“ 1960 anonym

bei einem Pariser Theater einreichte:

Horst Jodat, Siedscheljer Heide 83, 28790 Schwanewede

Reinhard Gerdschwager, Auf der Hude 37, 32549 Bad Oeynhausen

Anneliese Schneider, Koblenzer Straße 162, 32584 Löhne

Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Vergnügen mit je

zwei Eintrittskarten für Stücke im Theater im Park (außer „Außerordentliches").

Neu: Sunny Day®, der Duft Bad Oeynhausens

sein. „Der Duft Bad Oeynhausens“ wird Anfang

März auf dem Frühjahrsmarkt gemeinsam

vom Werbe- und Ideenbuero und dem

Staatsbad präsentiert. Sunny Day® wird in

limitierter Auflage von 100 Flakons im Haus

des Gastes (Kurpark), in der BaliTherme sowie

in den Bad Oeynhausener Geschäften

Prato, Krückels, Sport-Johanning, Body Jo

Fitnesszentrum und nach Umbau auch im

Salz- und Zuckerland zum Preis von 21,95

Euro verkauft.

StBO_Mom1-08_RZ.indd 28 23.02.2008 13:53:51 Uhr


Probedruck

StBO_Flyer_Stadf�h_RZ 11.12.2007 13:54 Uhr Seite 1

Stadtführungen

in Bad Oeynhausen

mit Besichtigung der

historischen Badehäuser

C M Y CM MY CY CMY K

Dauer ca. 1,5 Stunden

Jeden Samstag ab 15:00 Uhr

Preis pro Person EUR 3,– incl. Stadtplan

Treffpunkt:

Tourist-Info/ Haus des Gastes

im Kurpark

Stadtführungen auch gerne zu anderen

Terminen nach Vereinbarung!

Anmeldungen und Infos:

Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH

Tourist-Info/ Haus des Gastes

Im Kurpark

32545 Bad Oeynhausen

Tel. 0 57 31/13 00

www.badoeynhausen.de

Eine gute Idee

für Gäste der

Werrestadt und

für Einheimische,

die mehr über

ihren Heimatort

erfahren wollen:

eine kurzweilige

Stadtführung, die

auch Einblicke in

die historischen

Badehäuser gibt.

Glück gesucht – Golf gefunden

Wer eine Alternative zu seinem Sport

sucht, wegen Verletzungsproblemen in die

„Verbandsliga“ abgestiegen ist oder den

Stressfaktor „Beruf“ aktiv erfolgreich bewältigen

will, dem empfiehlt sich – zum

Glück – der Golf-Club Widukind-Land Bad

Oeynhausen. Er bietet einen anspruchsvollen

und abwechslungsreichen Golfplatz,

der zu den landschaftlich schönsten und

gepflegtesten Golfplätzen Ostwestfalens

gehört. Und er ist ein Ort des Wohlgefühls.

Sympathisch: Neue Mitglieder müssen sich

nicht „hochdienen“, sie werden vielmehr

durch ein Patensystem schnell integriert.

Geselligkeit bietet das Clubhaus mit vorzüglich

geführtem Restaurant. Zirka 30 Turniere

pro Saison bilden die sportlichen und

gesellschaftlichen Höhepunkte.

Golf-Club Widukind-Land

Auf dem Stickdorn 63, 32584 Löhne

www.gc-widukindland.de,

per Telefon: 0 52 28 / 70 50

Erste Auswertungen von

„Sport mit Herz“

Von 450 Amateursportlern, die seit

April 2007 an der Aktion „Sport mit Herz“

teilnahmen, hatte jeder vierte einen zu hohen

Blutdruck. Bei jedem siebten mussten

Auffälligkeiten, die sich im EKG zeigten,

durch eine Nachuntersuchung abgeklärt

werden. Diese ersten Ergebnisse präsentierte

Dr. Klaus-Peter Mellwig, Leiter der Abteilung

Sportkardiologie im Herz- und Diabeteszentrum

NRW, Bad Oeynhausen. Die

Untersuchungsdaten der Aktion, die vor allem

dem plötzlichen Herztod bei Sportlern

entgegenwirken soll, wurden von Ärzten

in OWL erhoben. Das vom Kompetenzzentrum

für Sport und gesunde Lebensführung

OWL e.V., Paderborn, aufgebaute Ärztenetz

(www.sportmitherz.de) umfasst aktuell 37

Fachärzte. Die Herz-Untersuchung mit spezieller

12-Kanal-EKG-Auswertung, die auch

angeborene oder erworbene Herzfehler erfasst,

und Blutdruckmessung dauert etwa 15

Minuten und kostet 30 Euro. Das Herz- und

Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen

bietet ebenfalls regelmäßig Termine an.

www.sportmitherz.de

Bad Oeynhausen in bester Gesellschaft

Projekt Gesundwandern

Journal

Wandern ist nicht nur „in“, es ist nachweislich

eine Bewegungsart mit therapeutischem

Nutzen. Patienten mit Herzerkrankungen,

Diabetes, psychosomatischen

Erkrankungen und Tinnitus sind die Gruppe,

die das Projekt „Gesundwandern im

Teutoburger Wald“ ansprechen will, das die

OstwestfalenLippe Marketing GmbH plant.

Primär stehen beim Angebot „Wandern mit

Herz“ Menschen, die am Herzen erkrankt

sind, im Fokus. Es soll auch ihnen die Möglichkeit

geben, sich ohne Angst vor einer

Notsituation frei in der Natur zu bewegen.

Hier soll das Institut für angewandte Telemedizin

(IFAT) des Herz- und Diabeteszentrums

NRW mit einem speziellen telemedizinischen

Angebot integriert werden. Es

bietet schon heute die medizinische Begleitung

von Herzpatienten auf Wandertouren

mit einem Mini-EKG-Gerät.

„Schenck’s Schlösser & Gärten“ ist ein Nachschlagewerk, das sämtliche Gebäude und

Grünanlagen dieser Art sowie Burgen, Herrenhäuser, Klöster und Denkmäler in ganz Deutschland

im Überblick und dennoch detailliert vorstellt. Auch der Bad Oeynhausener Kurpark ist

hier vertreten. Ein schönes Geschenk, das Freunden der

Stadt aber auch reiselustigen Oeynhausenern neben einer

Lagebeschreibung tolle Tipps gibt über Öffnungszeiten,

Eintrittskosten und Anreise. Wer möchte nicht wissen,

wem die Burg oder das Schloss gehört, an dem er im Urlaub

vorbeifährt? Oder wo man in einer Burg oder in ihrer

Nähe übernachten kann? Auch das erfährt man in dem

reichlich bebilderten Werk, das einen festen Platz in jedem

Auto haben sollte. „Schlösser und Gärten“ aus dem

Schenck-Verlag kostet 9,95 Euro und ist im Haus des Gastes

vorrätig sowie über den Buchhandel zu beziehen.

Informationen dazu unter www.schenckguide.com.

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30 Journal

Praktisch: das neue Gastgeberverzeichnis

Ordnung schaffen ist wichtig, um einen besseren Überblick zu

bekommen. Das gilt auch für das neue Gastgeberverzeichnis des

Staatsbades: Hotels, Gästehäuser und Pensionen sowie Apartmenthäuser

und Kliniken sind jetzt alphabetisch und in einem weiteren

Teil nach Straßen geordnet, so dass die Suche nach Unterkünften

für Touristen, Kurgäste und deren Begleitpersonen

viel einfacher wird.

Mutter ist in einer Klinik am Kurpark?

Dann unter „Am Kurpark“ nachschlagen

und dort eine Unterkunft suchen

und finden. Das neue Gastgeberverzeichnis

beschreibt die Häuser vom

Namen über die Ausstattung bis hin

zu allen wichtigen Kontaktdaten,

und es führt unter Gesundheitsservice

die praktizierenden Ärzte aller

Fachrichtungen auf. Nicht zuletzt

macht es Lust auf Unterhaltung

und Vergnügen in Bad Oeynhausen.

Staatsbad überregional aktiv

Theater-Frühling in Bad Oeynhausen

Operette und Sinfoniekonzert, Märchen und Musical,

Kriminalkomödien, Komödien und natürlich auch

Dramen sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung

und verkürzen die Wartezeit bis zum Frühling.

Draußen ist es grau, drinnen im Theater im Park

scheint die Sonne. Zum Beispiel beim Musical „Singin´

in the Rain“ – es passt doch wundervoll zur Jahreszeit,

lässt Regenschirme tanzen und einfach gute Laune

aufkommen. Oder „Die Physiker“ von Dürrenmatt, ein

Klassiker, der auch auf der Bühne für reichlich Verwirrung

sorgt. Die erlaubt auch der liebenswerte Pinocchio,

der junge Zuschauer und ihre Eltern erfreut. Und

natürlich hat auch Mozart in Bad Oeynhausen seinen

Auftritt – in dieser Spielzeit nicht in musikalischer Form,

sondern mit einem aus Film und Fernsehen bekannten

Schauspieler.

Neugierig geworden? Das Theaterprogramm ist

im Internet unter www.badoeynhausen.de zu finden,

es liegt auch im Haus des Gastes im Kurpark aus. Dort

sind auch die Eintrittskarten erhältlich, die es schon als

Trumpf-Karten ab 10,00 Euro gibt.

Das Haus des Gastes ist geöffnet:

Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr,

Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr

Die Mitarbeiter der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH tun auch

in diesem Jahr ihr Bestes, um für den Gesundheitsstandort zu werben.

Gleich zu Jahresanfang, vom 9. bis zum 13. Januar 2008, war

die Staatsbad-Crew neben den anderen „Weser-Regionen“ auf der

Vakantiebeurs Utrecht vertreten, die allein am Samstag 110.000

Besucher zählte. Der einladende Stand und der extra vom GOP mitgeschickte

Stelzenmann sorgten für so viel Aufmerksamkeit, dass

Kristina Quest und ihre Kolleginnen viele Fragen zu den Themen

Wellness und Wandern, aber auch zu Kliniken beantworten konnten

und gleich an Ort und Stelle gezielt Informationsmaterial für die

Interessierten zusammenstellten. Schon vom 5. bis 9. März ging

es für die Staatsbad-Mitarbeiter weiter zur Internationalen Tourismusbörse

nach Berlin und vom 7. bis 16. Juni ist eine Präsenz bei den

Gerry Weber Open in Halle gemeinsam mit dem Herz- und Diabeteszentrum

NRW geplant.

Theater-

Quiz

Mit seiner Filmrolle als Oskar

Matzerath wurde er weltberühmt.

Wie heißt der Mann,

der im Theater im Park einen

sehr lebendigen Mozart gibt?

Wenn Sie es wissen, können Sie mit

etwas Glück zwei Eintrittskarten im

Theater im Park gewinnen (außer für

„Außerordentliches“). Wir verlosen unter

den richtigen Einsendungen 3 x 2 Karten.

Schicken Sie Ihre Antwort* bis zum 30.

April 2008 an die Staatsbad Bad Oeynhausen

GmbH, Kennwort: Theater-Quiz,

Haus des Gastes/Gästeinfo im Kurpark,

32545 Bad Oeynhausen. Bei mehreren

richtigen Antworten entscheidet das

Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

*Sie finden die Antwort im aktuellen

Programm des Theaters im Park!

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Eröffnung der neuen MediCare Seniorenresidenz »Am Wiehengebirge«

Nach nur rund 7 Monaten Bauzeit wird

das moderne Gebäude an der Herforder

Straße Anfang April offiziell seiner Bestimmung

als Seniorenresidenz an den Betreiber,

die Mindener MediCare-Gruppe übergeben.

Die bis dahin genutzte Einrichtung am

Westkorso, die in früheren Zeiten unter dem

Namen Bernadus-Heim bekannt war, wird

geschlossen, die Bewohner ziehen in das

neue Domizil um. Die zweite MediCare-Einrichtung,

die »Seniorenresidenz Wildpark«

bleibt bestehen.

Modern und übersichtlich, freundlich

und einladend, so präsentiert sich das neu

erbaute Haus seinen Bewohnern: In warmen

Farben gehalten und mit viel Liebe zum

Detail geschmackvoll eingerichtet.

Besonders wichtig für die neuen Bewohner

des Hauses ist seine Lage: Zentral, nur

wenige Gehminuten von der Innenstadt

entfernt und für Angehörige verkehrsgünstig

zu erreichen, mit großzügigen Parkmöglichkeiten

in unmittelbarer Nähe.

Auf 4.000 qm Nutzfläche verteilt auf

vier Etagen bietet das barrierefrei gestaltete

Gebäude künftig 80 Senioren ein neues

Heim, wenn die Versorgung in der eigenen

Wohnung nicht mehr möglich ist. Mit seinen

behaglich eingerichteten 61 Einzel- und

9 Doppelzimmern, dem hauseigenen Café

„Rehmer Insel“ und weiteren Gemeinschaftsräumen

wurde eine angenehme

Atmosphäre für Bewohner sowie deren Angehörige

und Freunde geschaffen. Terrassen,

gepflasterte Wege, Blumenbeete und Rasenflächen

laden bei schönem Wetter zum

Spazierengehen ein.

Ziel der Residenzleitung und des Medi-

Care-Teams ist es, den Bewohnern ein neues

Zuhause zu geben und Ihnen ein möglichst

selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. So

unterstützt ein umfangreiches Programm

aus Ergotherapie, gemeinsamen Aktivitäten

und Veranstaltungen die Gesundheit

und Mobilität der Bewohner. Die Betreuung

erfolgt durch examinierte Pflegekräfte

unter Verwendung neuester technischer

Hilfsmittel. In der hauseigenen Küche wer-

Aktiv

Geborgenheit

erleben in

Bad Oeynhausen

den alle Mahlzeiten unter Berücksichtigung

verschiedener Kostformen täglich frisch zubereitet.

Für die vier Wohnbereiche des Hauses

hat sich Residenzleitung Elvira Wehrhahn

in Zusammenarbeit mit Stadtarchivar Rico

Quaschny etwas ganz Besonderes einfallen

lassen. Sie sind nach den Ortsteilen Eidinghausen,

Werste, Lohe und Rehme benannt,

deren historische Wappen auch für die

Wandgestaltung verwendet werden. Für die

überwiegend aus Bad Oeynhausen stammenden

künftigen Bewohner sicherlich eine

nette Geste und ein Bekenntnis zur Stadt.

Die Seniorenresidenz »Am Wiehengebirge«

unter Geschäftsführer Helmut Müller

ist eine Einrichtung der MediCare-Gruppe.

Von ihrem Hauptsitz in Minden betreibt sie

in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

acht Senioren-Einrichtungen vom Betreuten

Wohnen bis zur vollstationären Pflege.

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32 Visite

Auch

das Ich

braucht

Pflege

Professor Dr. med. Gerhard Schmid-Ott,

Leiter der Berolina Klinik und Chefarzt

der Abteilung Psychosomatik

Wir halten uns fit, machen Diät

und pflegen unseren Körper.

Doch was ist mit der Seele?

Immer mehr Menschen gehen

lustlos zur Arbeit, empfinden

ihr Leben als Last, leiden unter

Migräne, Angststörungen und

Depressionen. Bei allem Funktionieren

in Beruf und im Privatleben

kommt die Pflege des

Ichs nicht selten zu kurz. Professor

Dr. med. Gerhard Schmid-

Ott, Leiter der Berolina Klinik

und Chefarzt der Abteilung

Psychosomatik, rät zu mehr

Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber

für eine bessere

seelische Gesundheit.

Prof. Schmid-Ott, welche Gründe gibt es,

die das Leben zur Last machen?

Die zunehmende soziale Isolierung vieler

Menschen ist hier von Bedeutung, aber

auch eine vermehrte Arbeitsverdichtung

oder eine starke familiäre Belastung wie die

langjährige Pflege von Angehörigen kann zu

einem „Ausbrennen“ führen. Betrifft das vor

allem den beruflichen Bereich, spricht man

von einem so genannten „Burnout“.

Ein täglich voller Terminplan, Ärger in der

Familie oder mit den Kollegen – viele Menschen

fühlen sich im Alltag gestresst. Was

passiert mit unserem Körper, wenn wir

unter Stress stehen?

Erst einmal sollten zwei Arten von Stress

unterschieden werden: „Eustress“ („guter“,

positiver Stress) und „Distress“ („schlechter“,

negativer Stress). Vor allem Distress

führt zu einer körperlichen Alarmreaktion,

zum Beispiel mit erhöhtem Blutdruck

schnellerer Herzfrequenz und anfangs einer

Vermehrung der Zahl der weißen Blutkörperchen

im Blut.

Wozu kann eine dauerhafte

Überbelastung führen?

In der dann folgenden Widerstandsphase

wird die Atmung schneller, es kommt zu

einer Erhöhung der Blutfettwerte und des

Blutzuckerspiegels. Bei weiterhin andauerndem

Stress geht die Widerstandsphase in

die Erschöpfungsphase über, zum Beispiel

mit teilweise geschwächter Immunabwehr,

Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden

sowie Ein- und Durchschlafstörungen.

Gleichzeitig treten natürlich seelische

und psychosomatische Symptome auf

wie Niedergeschlagenheit, Gefühle des Versagens,

Gleichgültigkeit und Enttäuschung,

Konzentrationsstörungen, Verspannungen,

schnelle Ermüdbarkeit und Erschöpfung .

Wirkt sich Stress auf alle Menschen

eigentlich gleich aus?

Nein, die Wahrnehmung und Verarbeitung

von chronischem Stress spielt eine

große Rolle dabei, wie stark sich dieser auswirkt.

Teilweise gelingt es den Betroffenen,

erfolgreich „gegenzusteuern“. Hierbei sind

tragfähige soziale Beziehungen in der Familie

und mit Freunden besonders hilfreich.

Außerdem können körperliche Aktivität und

konsequente Entspannung helfen, die negativen

Folgen von Stress zu mindern.

Nennen Sie bitte die Signale, auf die man

achten sollte, um der Stressfalle zu entkommen

oder sie zu vermeiden.

Hier sind vor allen Dingen die eben beschriebenen

Symptome von Bedeutung.

Wenn diese Beschwerden über einen längeren

Zeitraum auftreten und man sie

nicht selbst in den Griff bekommt, sollte

man darüber nachdenken, dies mit professioneller

Hilfe zu erreichen.

Wie können wir es schaffen, uns zu

„entstressen“?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Stress zu

verringern: Stresserzeugende Situationen

so verändern, dass der Stress abnimmt oder

durch gezielte, systematische Entspannung

dem Stress ein Gegengewicht geben.

Gibt es konkrete Strategien, die zu mehr

Gelassenheit führen?

Jeder Mensch kennt Möglichkeiten, sich

zu entspannen, zum Beispiel ein Buch zu

lesen, Musik zu hören oder zu stricken. Regelmäßig

Sport zu treiben, hilft jedoch besser

dabei, Stress angemessener verarbeiten

zu können. Allerdings fällt manchem eine

entsprechende Lebensumstellung schwer.

Am besten sollte der Sport in einer Gemeinschaft

ausgeübt werden; durch die Gruppe,

die ein Kommen erwartet, fällt es leichter,

die guten Vorsätze auch durchzuhalten.

Ähnliches gilt, zumindest zu Beginn, für das

Erlernen eines Entspannungsverfahrens wie

dem Autogenen Training, der so genannten

progressiven, das heißt stufenweise fortschreitenden,

Muskelentspannung nach

Jacobson oder Meditation. Alle Entspannungstechniken

sollten durch Üben an mindestens

jedem zweiten Tag erlernt und auch

später regelmäßig ausgeübt werden.

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Als Leiter einer Klinikabteilung und Chefarzt

stehen Sie selbst täglich unter Stress.

Verraten Sie uns Ihre persönliche Strategie

zur „Entschleunigung“?

Ich gehe so viel wie möglich zu Fuß,

treibe regelmäßig Sport und singe in einer

Kantorei. Vor allen Dingen ist aber meine

Familie ein guter Ratgeber in Sachen „Entschleunigung“.

Information Berolina Klinik

Die Berolina Klinik ist mit den Abteilungen

Psychosomatik, Migräne- und

Kopfschmerztherapie sowie Verhaltensmedizinische

Orthopädie spezialisiert auf

die Behandlung psychosomatischer, orthopädischer,

psychischer und neurologischer

Erkrankungen. Schulmedizinische, psychotherapeutische

und verhaltensmedizinische

Verfahren werden speziell nach den Erfordernissen

der dort behandelten Patientinnen

und Patienten kombiniert und so ein

individueller Behandlungsplan erstellt.

Ein hoch qualifiziertes Team von Fachärztinnen

und Fachärzten, Krankenschwestern

und -pflegern, Diplom-Psychologinnen

und -Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten,

Ernährungsassistentinnen

sowie Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes

arbeitet abteilungs- und fachübergreifend

eng zusammen, um einen größtmöglichen

Therapieerfolg zu gewährleisten.

Die ärztliche Betreuung erfolgt durch

ein in der Rehabilitation erfahrenes Ärzteteam

– davon neun Fachärztinnen und Fachärzte

– mit den Fachqualifikationen Psychosomatische

Medizin und Psychotherapie,

Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin,

Physikalische und Rehabilitative Medizin,

Allgemeinmedizin sowie Psychiatrie und

Psychotherapie.

Die Berolina Klinik ist eine Spezialklinik

für: körperliche und emotionale Erschöpfungszustände

(„Burnout“), Belastungsreaktionen,

Angsterkrankungen, Depressionen,

psychosomatische Störungen, Migräne

und andere Kopfschmerzformen,

Schmerzerkrankungen sowie chronische

Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke,

vor allem so genannte „Verschleißkrankheiten".

www.rehaklinik.de

Café-Bistro Kaffeemühle

Ein paar Schritte mehr,

die sich lohnen!

Verbinden Sie Ihren Spaziergang mit

einem Besuch in der Kaffeemühle.

Mo. u. Di. 14.30 – 22.30 Uhr

Mit. – Sa. 09.30 – 22.30 Uhr

So. 10.00 – 22.30 Uhr

Bültestr. 13a · 32584 Löhne

(an der Berolina-Klinik/

Kuranlage Löhne)

Telefon 0 57 31-78 28 56

Aktiv

Ausspannen

mit Herz

Wie das klingt: „Kirsch-Mascarpone-Torte“ – schon der Name

zergeht auf der Zunge. Kein Wunder, dass diese Kreation Martina

Hallers der „Renner“ im Café-Bistro Kaffeemühle ist. Frisch gebacken

steht die Torte neben vielen anderen süßen Sünden in der

Kuchentheke der Kaffeemühle und wartet auf Menschen, die nicht

widerstehen können. Nicht lange, wie Martina Haller bestätigt. Sie

betreibt das Café-Bistro seit gut zwei Jahren mit einem 15-köpfigen

Team: „Wir gehen alle mit Liebe an den Job, arbeiten nicht

gegeneinander, sondern miteinander.“ Leckerer Kuchen, herzhafte

Kleinigkeiten wie Röstis mit Lachs, eine behagliche Einrichtung und

die gute Stimmung des Teams sind die Gleichung, die bei den Gästen

aufgeht. Sie kommen aus den umliegenden Kliniken oder von

Spaziergängen durchs Siekertal zum Ausspannen und Genießen

herein. Das Café-Bistro ist von morgens bis abends geöffnet und

bietet innen wie außen je 50 Plätze. Abends gibt es immer wieder

Veranstaltungen wie den orientalischen Abend, Akkordeonmusik

oder Faschingsfeiern. „Wir feiern die Feste, wie sie fallen“, sagt Martina

Haller, die auch runde Geburtstage und andere Feiern im Café-

Bistro Kaffeemühle ausrichtet.

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34 Kultur

Stadtgeschichte – Streifzüge - Stadtteile

Neuer Stadtführer für

Bad Oeynhausen

Wissen Sie, welcher Architekt die Wandelhalle

entwarf? Wie sah das Wappen der

früheren Gemeinde Dehme aus? Warum

steht an der Wassermühle im Siekertal ein

alter Grenzstein? Wann wurde der Wittekindshof

in Volmerdingsen gegründet? –

Eine Antwort auf diese und ähnliche

Fragen können alle Neugierigen ab sofort

im neuen „Stadtführer Bad Oeynhausen

finden.

Zum „Tag der Archive“ am 2. März 2008

wird der Stadtführer im Stadtarchiv Bad

Oeynhausen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der vom Arbeitskreis für Heimatpflege der

Stadt Bad Oeynhausen e.V. in Zusammenarbeit

mit dem Stadtarchiv herausgegebene

Führer erscheint im renommierten Bielefelder

Verlag für Regionalgeschichte als Band 2

der Reihe „Geschichte im unteren Werretal“.

Zur Stadtgeschichte liegen bereits drei

umfang- und detailreiche Bände von Paul

Baehr, Gerhard Lietz und Werner Meyer zu

Selhausen sowie zahlreiche andere Veröffentlichungen

vor. Ein inhaltlich kompaktes

und handliches Buch, das Einheimische und

Gäste gleichermaßen anspricht, fehlte aber

bisher. Diese Lücke wollen Stadtarchiv und

Arbeitskreis für Heimatpflege schließen.

Der Stadtführer informiert kurzweilig

über Geschichte und Gegenwart der ostwestfälischen

Badestadt, die erst in der Mitte

des 19. Jahrhunderts als Gründung des

preußischen Staates entstanden ist und ihren

Namen nach dem Entdecker der ersten

Thermalsolequelle, Carl von Oeynhausen,

erhielt. Die Besonderheit des Ortes, der als

Luftaufnahme des Stadtzentrums von Norden

nach Süden, um 1924

(Foto: Wilhelm Langer / Stadtarchiv Bad Oeynhausen)

Wappen der Familie

von Oeynhausen

(Stadtarchiv Bad Oeynhausen)

Flößerdenkmal von

Nina Koch am Weserufer

in Dehme

(Foto: Rico Quaschny)

„Stadt ohne Stufen“ und als „Architekturmuseum

des 19. Jahrhunderts“ gilt, liegt im

dichten Ensemble herausragender Bauten

der klassischen Bäderarchitektur inmitten

gepflegter Parkanlagen, die auf den Gartenkünstler

Peter Joseph Lenné zurückgehen.

Der mit zahlreichen historischen und

aktuellen Fotos bebilderte Band gliedert

sich in drei Kapitel: Zunächst wird ein kurzer

Überblick über die Stadtgeschichte, zu

dem auch eine Zeittafel und Erläuterungen

zum Stadtwappen gehören, geboten. Das

zweite Kapitel widmet sich Streifzügen

durch die Innenstadt, den Kurpark und die

weiteren Parkanlagen des Ortes (Sielpark,

Oeynhausener Schweiz, Siekertal, Aqua Magica).

Abschließend werden alle Stadtteile,

die früher selbständige Gemeinden waren

und seit 1973 Teil der Stadt Bad Oeynhausen

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Colon-Sültemeyer-

Brunnen

(Foto: Werner Krüper)

Büste Carl von

Oeynhausen

(Foto: Rico Quaschny)

sind, kurz porträtiert. Auch hier erscheinen

selbstverständlich die früheren Gemeindewappen

mit Beschreibungen.

Der Stadtführer umfasst 120 Seiten. Er

enthält zur besseren Orientierung einen Innenstadtplan

und einen Plan des Kurparks.

Die ansprechende Gestaltung des Stadtführers

hat der Grafikdesigner Dirk Schormann

aus Bad Oeynhausen erarbeitet. Das

Staatsbad, die Stadtsparkasse, der Förderkreis

Bad Oeynhausen der Einzelhändler

der Innenstadt sowie MediCare Seniorenresidenz

in Bad Oeynhausen unterstützten

den Arbeitskreis für Heimatpflege bei der

Herausgabe. Ebenso halfen zahlreiche Bad

Oeynhausener Institutionen und Personen,

die an dieser Stelle nicht alle genannt werden

können, bei der Bildauswahl und Textkorrektur.

Historische Ansicht des Wintergartens

im Kurhaus, um 1920 (Stadtarchiv Bad Oeynhausen)

Öffnungszeiten, Adressen und Telefonnummern

wurden ganz bewusst nicht in

den Stadtführer aufgenommen. Angaben

wie diese ändern sich in der Regel öfter und

können daher besser in regelmäßig neu herausgegebenen

Flyern nachgelesen werden.

Der Stadtführer ist ab 3. März im örtlichen

Buchhandel und im Stadtarchiv Bad

Oeynhausen für 9,90 Euro erhältlich. Die drei

Kapitel des Stadtführers

werden in

den kommenden

Momente-Ausgaben

in Leseproben

vorgestellt.

Rico Quaschny

Backhaus auf

dem Museumshof

(Foto: Rico Quaschny)

Grenzstein

von 1542 –

Wappen der

Grafschaft

Ravensberg

(Foto: Rico Quaschny)

Impressum

Kultur

Herausgeber

Staatsbad

Bad Oeynhausen GmbH

Tourist-Info/Haus des Gastes

Im Kurpark

32545 Bad Oeynhausen

Redaktion

Stefan Dörr

Staatsbad

Bad Oeynhausen GmbH

Das Redaktionsteam bedankt

sich herzlich bei dem ehrenamtlich

tätigen Korrektor

Hermann Haddenhorst.

Kontakt

Stefan Dörr

Tel. 05731/131303

s.doerr@badoeynhausen.de

Projektleitung

Pape + Partner

Büro für Kommunikation

Anzeigenvertrieb

Staatsbad

Bad Oeynhausen GmbH

Tel. 0 57 31/13 13 03

Edition Momente

Petra Mellwig

Tel. 05731/26 02 45

Mobil: 0171/5 57 94 23

Text

Anja Brandt

Stefan Dörr

Sabine Hackmann

Nicholas Morris

Rico Quaschny

Gestaltung/Illustration

Leidecker & Schormann

Kommunikationdesign

Fotos/Zeichnungen

Werner Krüper

Armin Kühn

Prof. Christoph Mäckler

Architekten

Petra Mellwig

Dagmar Pape

Rico Quaschny

Bali Therme

Berolina Klinik

Bioland

Darmzentrum Exter

HDZ | NRW

Landestheater Detmold

Medicare

photodisc

Stadtarchiv Bad Oeynhausen

Varieté GOP.

Druck

Druckerei Eilbracht

Für die Vollständigkeit und

Richtigkeit der Angaben

in dieser Ausgabe kann trotz

sorgfältiger Recherche keine

Haftung übernommen

werden. Nachdruck ist nur mit

schriftlicher Genehmigung

der Redaktion erlaubt.

Nächste

Momente:

6.5.2008

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Geborgenheit erleben in Bad Oeynhausen!

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