Sulz damals und heute - Schwäbisches Tagblatt

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Sulz damals und heute - Schwäbisches Tagblatt

2 Sulz damalsund heute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

INHALT

Seite 03

Die Bürger mitnehmen

Interviewmit

BürgermeisterGerd

Hieber

Kinder, wie die Zeit vergeht«,

»die Wochen rasen

nur so dahin« –

Sätze wie diese hört man oft.

Grund genug, auch einmal inne

zu halten und zurückzublicken,

ohne selbstverständlich

die Gegenwart außer Acht zu

lassen. Gerade in unserer

schnelllebigen, hektischen

Zeit ist vielerorts eine Rückbesinnung

auf die Wurzeln,

auf die Heimat, zu beobachten.

Die Menschen konzentrieren

sich wieder auf das Wesentliche,

erkennen die vielen

Vorzüge, die ihr Wohn- und

Arbeitsort in unserer globalisierten

Welt bietet. Dieser

Tatsache wollen auch wir

Rechnung tragen.

Mit diesem Magazin wollen

wir Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, die Stadt Sulz mit

den neun Stadtteilen näher

bringen. Die Historie der einzelnen

Stadtteile ist genauso

Bestandteil dieser Veröffentlichung

wie die aktuelle und

zukünftige Situation, die die

Ortsvorsteher in den Interviews

beschreiben.

Neben der Geschichte und

den aktuellen Bestandsaufnahmen

sowie den kompakten

Zahlen und Fakten »lebt«

Blickvom

Aussichtspavillon

am Stockenberg

stadtauswärts auf

das Geländeder

damaligen

Steeb-Werke unddes

Luftwaffenmaterialdepots

54.

DasBildwurde

wahrscheinlichin

den1970er Jahren

gemacht.

Bild:Stadtarchiv Sulz

Im Wandel derZeit

Die StadtSulzund ihreneunStadtteile damalsund heute

diese Veröffentlichung von

den historischen Fotos, auf

denen Sie, liebe Leserinnen

und Leser, vielleicht jadie eine

oder den anderen wiedererkennen,

sowie den aktuellen

Stadt- und Ortsansichten,

für die einmal mehr unser Fotograf

Karl-Heinz Kuball in

der Stadt Sulz und ihren neun

Stadtteilen mit seiner Kamera

unterwegs war.

Seite 04

Bergfelden

damalsund heute

Seite 06

Dürrenmettstetten

damalsund heute

Seite 07

Fischingen

damalsund heute

Seite 08

Glattdamalsund heute

Seite 09

Holzhausen

damalsund heute

Seite 10

Hopfau damalsund heute

Seite 11

Mühlheim

damalsund heute

Seite 12

Renfrizhausen

damalsund heute

Seite 13

Sigmarswangen

damalsund heute

Seite 14

Sulz damalsund heute

IMPRESSUM

Derselbe Ort, rund

40 Jahrespäter:

UnserFotograf

Karl-HeinzKuball

positioniertesich

genauander selben

Stelle undschoss

dieses Foto.Die

städtebaulichen

Veränderungen sind

enorm –man sieht

es sofort.

Bild:Kuball

Verlagssonderbeilage

der SüdwestPresse/

Neckar-Chronik

Titelgestaltung:

Rolf Köber

Redaktion:

Ralf Flaig

Bilder:

Karl-Heinz Kuball,

Stadt Sulz, Archiv

Anzeigen:

WolfgangDieter


Verlagssonderbeilage |

Samstag,19. Februar2011

Sulz damalsund heute 3

DieBürgermitnehmen

Bürgermeister Gerd Hieber über Sulz gestern, heute und morgen

Neckarwiesen,Backsteinbau,eventuelleAnsiedlungeinesTest-und

Prüfzentrumsder DaimlerAG–dieSÜDWEST

PRESSE sprach mitBürgermeister

Gerd Hieber

über dieaktuellen Themengebieteund

die

weitereEntwicklung der

StadtSulzamNeckar.

SÜDWESTPRESSE:Die

Gemeindereforminden

1970er Jahrenhat neun

ehemalig selbstständige

Gemeindenindie StadtSulz

a. N. integriert undsie

hinsichtlich Gemarkungsfläche

undEinwohnerzahlbereichert.

Wiesehen Siedie seitherige

Entwicklung, undwie bewerten

Sieden Status quo?

Gerd Hieber: Ein Ziel der Gemeindereform

wares, dievielen

kleinen Kommunen zu größeren

Einheiten zusammenzufassen,

umfür die Zukunft lebensfähige

Verhältnisse zu schaffen

unddie Infrastruktur,geradeim

ländlich geprägten Raum,

nachhaltigzuverbessern.

In der Stadt Sulz hat sich in

den vergangenen drei Jahrzehnten

vieles getan: Alle Stadtteile

bekamen eine (Ab-)Wasserversorgung,

Kindergärten,

Grundschulen, die teilweise kooperieren,

und Räumlichkeiten

für kulturelle und sportliche

Veranstaltungen. All dies waren

wichtige Voraussetzungen, um

die Ortschaften attraktiver zu

machen. Darüber hinaus haben

seitdem fast alle Stadtteiledeutlich

an Einwohnerzahl zugenommen,

da in der Folge der

Gemeindereform Wohngebiete

für die gesamtstädtische Entwicklung

geschaffen wurden.

Diegestiegenen Einwohnerzahlen

schufen wiederum eine

breitere Basis für das VereinsundOrtsleben.

Nicht zu vergessen ist, dass

ein Unterzentrum wie die

Stadt Sulz a.N.auch eine gewisse

Substanz braucht um

weiterführende Schulen zu

betreiben, attraktive Gewerbegebiete

vorzuhalten und

den Bürgerinnen und Bürgern

notwendige Dienstleistungen

wie Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten

anzubieten. Auch

die Verwaltung mit eigener

Baurechtszuständigkeit, Bürgerbüro

und Anlaufstellen in

den einzelnen Stadtteilen ist

in diesem Zusammenhang zu

erwähnen.

Insgesamt ist esinSulz gelungen,

über die vergangenen

drei Jahrzehnte die Stadt

gleichwertig voranzubringen.

Dass aus etwas›Altem‹ etwas

tolles ›Neues‹ geschaffen

werden kann, bewiesdie Stadt

Sulz mitder neuenSulzer

›Stadthalle im Backsteinbau‹,

dievergangenenHerbst

eingeweihtwurde. Sieist Teil

desProjektes›Neckarwiesen‹,

in denenein neues

Stadtviertelentsteht.

Welcheswarendie

wichtigstenMeilensteinedes

Gesamtkonzeptes?Welches

sind dieweiterenSchritte im

Rahmen dieser

Stadtkernerweiterung?

Die Entwicklung der »Neckarwiesen«

begann schon vor rund

20 Jahren, nachdem die Bundeswehr

den Standort Sulz verließ.

Ein entscheidender Schritt

war der Kauf des neun Hektar

großen Geländes durch die

Stadt Sulz 1998. 2002 wurde das

ehemalige Bundeswehrgelände

in ein zirka 18 Hektar großes

Entwicklungsareal »Neckarwiesen«

integriert. Das neue Baugebiet

befindet sich in innenstadtnaher

Lage, direkt am Neckar,

mit der Nähe zu EinkaufundFreizeitmöglichkeiten.

Bereits imJahr 2003 traf der

Gemeinderat eine richtungsweisende

Grundsatzentscheidung:

Schwerpunkte des Beschlusses

waren die Erweiterung

der Lina-Hähnle-Realschule,

der Bau der Neckarhalle

fürden Schul- und Vereinssport

und die Stadthalle als kultureller

Veranstaltungsort im Backsteinbau,

die in den Folgejahrengenau

so realisiert wurden.

Ein weiterer Meilenstein war

die Einweihung der Umgehungsstraße

im September

2008, die sowohl für die Innenstadt

als auch die Neckarwiesen

von zentraler Bedeutung

ist. Durch das Ensemble Backsteinbau

und Bahnhof sowie

die dazugehörigen Plätze, Straßen

und Parkmöglichkeiten hat

die Stadtkernerweiterung in

den Neckarwiesen weiter an

Attraktivität gewonnen. Es ist

neues Leben in dieses Quartier

eingezogen. Eswird ein Stadtviertel

mit hohem Wohnwert

und kurzen Wegen werden.

Durch eine Bebauungsplanänderung

soll dort zudem eine

Wohnanlage für Betreutes

Wohnen entstehen.

DasThema,das dieSulzer

derzeitammeisten

beschäftigt,ist dieeventuelle

Ansiedlung einesTest- und

Prüfzentrumsder DaimlerAG

Gerd Hieber,der Bürgermeister derStadt Sulz.

zwischenBergfelden,

Holzhausen,Mühlheimund

Renfrizhausen. Wie istder

Status quo? Inwieweit werden

dieBürgerinnenund Bürger

beider Entscheidungsfindung

mitgenommen?

Der Stand ist der, dass seitens

der Daimler AG Interesse bekundet

wurde, auf der Gemarkung

der Sulzer Stadtteile Bergfelden,

Holzhausen, Mühlheim

und Renfrizhausen ein Testund

Prüfzentrum zuerrichten.

Wir haben in der Folge die Bürgerinnen

und Bürger in Bürgerversammlungen

informiert und

deutlich gemacht, dass die Vorstellungen

derDaimlerAGnoch

nicht konkret und daher viele

Fragen offen sind. Der Gemeinderat

derStadt Sulz hat den Status

quo Anfang Dezember in ei-

Bild: Kuball

nem Zehn-Punkte-Programm

zusammengefasst und ihn der

Daimler AGzukommen lassen.

Am 21. Februar sind Vertreter

der Daimler AGinder Gemeinderatssitzung

präsent. Fakt ist

jedoch, dass Sulz nach wie vor

nur einer von mehreren möglichen

Standorten für die Ansiedlung

einesTestzentrumsist.

Mir und dem Gemeinderat ist

es wichtig von Anfang aneinen

ergebnisoffenen Dialog zu pflegen,

wie das auch bei der Entwicklung

des regionalen Gewerbegebietes

geschehen ist. Im

Übrigen gibt esjadadurch bereits

Erhebungen über viele

Sachverhalte, die jetzt genutzt

werden können. Ich denke, dass

wir mit unserer Informationspolitik,

der Beteiligung der Ortschaften

undder Mitnahme aller

Bürgerinnen und Bürger sowie

der verschiedenen Interessengruppen

auf dem richtigen Weg

sind. Sollten weitere Erkenntnisse

vorliegen,ist es denkbar, auch

Eigentümerversammlungen einzuberufen

und »runde Tische«

unter Einbeziehung von Moderatoren

zu bilden. Esist jedoch

auch klar, dass eine eventuelle

Ansiedlung fürdie StadtSulzneben

den vorhandenen Risiken

auch vieleChancen bietet.

Nachder großen WirtschaftsundFinanzkrise

nimmt die

Konjunkturlokomotive wieder

enorm Fahrtauf.Wie siehtder

Sulzer Haushalt 2011 aus?

Inwieweit muss undwodarf

nicht gespart werden?

Der aktuelle Haushalt der Stadt

Sulz a. N. bietet Perspektiven.

Nachdem wir 2009 und 2010

aufgrund der Wirtschafts- und

Finanzkrise schwierige Jahre

überstehen mussten, bietet der

Haushalt 2011 eine solide Basis.

Dennoch ist festzustellen, dass

die Finanzausstattung der Kommunen

aufgrund der zeitlichen

Verzögerungerst2012/2013 wieder

das Vorkrisenniveau erreichen

wird.

Wir haben in den beiden letzten

Jahren bewusst antizyklisch

agiert, um so wichtige Dinge wie

die energetische Sanierung des

Albeck-Gymnasiums, die Stadthalle

oder auch die Sanierung

des Rathauses Glatt in den

Haushalt einstellen zu können.

Jetzt ist esaber wieder notwendig,

zur Haushalts-Konsolidierung

zurückzukehren und nicht

mehr Geld auszugeben als eingenommen

wird. Nichtsdestotrotz

müssen notwendige Investitionen

zum Erhalt der Infrastruktur

getätigt werden. Stellvertretendfür

andere Projekte ist

die Sanierung des Feuerwehr-

Gebäudes aufKastell.

Eine großeHerausforderung

für dieKommunenist der

demografische Wandel.Es

gibt immerweniger Kinder,

aber immermehr

Hochbetagte. Wie stellt sich

dieSituationinSulz dar? Wie

wappnet sich Sulzgegenüber

diesen Herausforderungen

derZukunft?

Zunächst einmal muss man sagen,

dass der demografische

Wandel ein gesellschaftliches

Problem darstellt, auf das in

erster Linie die Bundes- und

Landespolitik Antworten finden

muss. Es ist ein Irrglaube,

dass die Probleme, die mit dem

demografischen Wandel einhergehen,

von den Kommunen

gelöstwerdenkönnen.

Die Stadt Sulz kann lediglich

Entwicklungen begleiten, Rahmenbedingungen

schaffen,

Dinge abfedern und das eine

oder andere positivgestalten.

So werden wir uns imRahmen

unserer Möglichkeiten den Herausforderungen

der Zukunft

stellen. Was die Kinderbetreuung

anbelangt, können wir im

Rahmen unserer finanziellen

Spielräume Angebote ausbauen,

umfür Familien attraktiv zu

sein. InZukunft wird eswichtig

sein, dass auch Unternehmen

Betreuungsmöglichkeiten für

Kinder schaffen.

Darüber hinaus ist laut dem

Statistischen Landesamt Baden-Württemberg

der Trend

erkennbar, dass junge Familien

künftig vermehrt dorthin ziehen,

wo attraktive Arbeitsplätze

vorzufinden sind. Gerade

vor diesem Hintergrund sollte

man sich mit gewerblichen Ansiedlungen

positiv auseinandersetzen.

Außerdem ist esfür uns wichtig,

fürdie immerälterwerdende

Bevölkerung Wohnraum mit Betreuungsmöglichkeitenzuschaffen.

Die klassischen Großfamiliengibtesnicht

mehr,die Familien

wohnen heute oft räumlich

weit auseinander. Darum ist es

wichtig, dass wir Sozialstation

und Nachbarschaftshilfe weiterhin

fördern, das Wohnen imAlter

möglich machen und unsere

Pflegeheime in Quantität und

Qualität weiterhinauf einemhohenNiveau

halten.


4 Bergfelden damalsund heute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

Nach Flurnamenbenannt

Ein kurzer historischer Abriss von Bergfelden

Der Ort Bergfelden kann auf

eine lange und bewegte geschichtliche

Entwicklung zurückblicken.

Man weiß, dass

um das Jahr 500 n. Chr. im

Gewann »Käppele« eine kleine

fränkische Siedlung entstand,

»Altheim« genannt. Im

Laufe der Zeit wurden wohl

die Wohnräume zu eng und

neue Anwesen mussten geschaffen

werden. Solche wurden

inRichtung »Dickeberg«

im Gewann »Bergfelder« als

Einzelgehöfte angelegt. Es

entstand ein Dorf, das nach

dem Flurnamen die Ortsbezeichnung

»Bergfelden« erhielt.

Die erste urkundliche

Erwähnung stammt aus dem

Jahre 1222, als bei einer Verhandlung

im Kloster Salem

am Bodensee ein Pfarrer

»Burchardt Zalge von Bercvelt«

genannt wird, der dabei

als Hofnotar des Grafen Berthold

vonSulzerscheint.

An der Straße nach Sulz

liegt eine kleine Anhöhe »Auf

der Statt«, wo ein Fränkischer

Gutshof verschüttet ist. Bei

Probegrabungen in den 1960-

er Jahren wurden von diesem

archäologischen Kulturdenkmal

Mauerreste von hohem

Wert gefunden.

Seit dem 1.Januar 1972 ist

Bergfelden Stadtteil vonSulz.

Die Bergfelder Kinder derJahrgänge 1952bis 1956 mitTante Hanna(Weible).

Bild:Ortsverwaltung Bergfelden

Bergfelden

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

1665 Einwohner

ca.450-670Meter ü.d.M.

Fläche: 1083ha

Wappenbeschreibung

In Blaueinegoldene (gelbe)

Wehrkirche mit doppelter

Ringmauer.

Ortschaftsverwaltung

Telefon:(07454) 24 29

Fax: (0 74 54) 40 79 32

E-Mail:bergfelden@sulz.de

Ortsvorsteher

ErwinStocker

AttraktiverWohnort


Bergfelden liegthervorragendund hateine gute Infrastruktur

Bergfeldenhat seitEnde

des Zweiten Weltkrieges

sein Gesicht verändert:

Aus dem reinen

Bauerndorf wurde insbesondere

in den letzten drei

Jahrzehnten eine attraktive

Wohngemeinde. »Meilensteine

waren sicherlich die Flurbereinigung,

die Mühlbachkorrektur

und der Ausbau der Ortsdurchfahrt«,

blickt Bergfeldens OrtsvorsteherErwin

Stockerzurück.

Die Infrastruktur in Bergfelden

ist gut. Der zweigruppige

Kindergarten beherbergt seit

Dezember eine weitere Kleingruppe,

inder bis zehn Kinder

zusätzlich betreut werden können.

Danach gehen die Bergfelder

Kinder in die örtliche

Grundschule.Nachlanger Suche

hat die Ortschaftsverwaltung einen

Bäcker gefunden, der seit

September des vergangenen

Jahres die Grundversorgung be-

reichert. »Mit der ebenfalls im

Ort ansässigen Metzgerei sind

wir seither wieder gut aufgestellt«,

erklärt Bergfeldens Ortsvorsteher.

Bergfelden ist der größte

Sulzer Stadtteil. »Wir haben

schon immer eine kontinuierliche

Baulandpolitik betrieben«,

erläutertStocker. »UnsereBevölkerungszahlist

eigentlich immer

gewachsen.« Im aktuellen Baugebiet

»Härtenwiesen II« sind

noch sieben Plätze zuerwerben,

weitere 14 können noch erschlossen

werden. »Härtenwiesen

III« ist bereits im Flächennutzungsplan

ausgewiesen. Und

auch innerorts, in den »Brühlgärten«

ist eine Bebauung angedacht.

Sowohl die ideale Lage

unmittelbar an der Bundesautobahn

Stuttgart-Singen als auch

die gute Infrastruktur mache

denOrt,soStocker,für vielejunge

Familienreizvoll.

Was die örtliche Wirtschaft

anbelangt, ist Bergfelden ebenfalls

gut positioniert. Zahlreiche

Handwerksbetriebe und Einzelhandelsgeschäfte

sind in Bergfelden

beheimatet. ImGewerbegebiet

»West« ist noch Raum für

weitere Ansiedlungen.

Die Dorfgemeinschaft und

das Vereinsleben sind intakt.

»Unser Heide-Aktionstag ›Heidenei‹

im Jahr 2009 war eine

tolle Sache und trägt bereits

Früchte«, meint Bergfeldens

Ortsvorsteher. So habe sich

beispielsweise inder Folge ein

Bergfelder Weihnachtsmarkt

entwickelt, und auch die verkaufsoffenen

Sonntage seien

immersehrgut besucht.

Das derzeit vorherrschende

Thema istauchinBergfeldendie

eventuelle Ansiedlung eines

Daimler-Testzentrums. »Hiervon

wäre die Bergfelder Gemarkung

mit 124 Hektar betroffen«,

Wirkönnen

getrost in die

Zukunft schauen.

ErwinStocker

Ortsvorstehervon Bergfelden

erklärt Stocker, »durch die Autobahn

ist aber eine gewisse Trennung

zumOrt vorhanden.«

Dieses Jahr will die Ortschaft

ein kirchliches Toilettenhaus

beim Bergfelder Wahrzeichen,

derWehrkirche,bauen.»In Bergfelden

ist der Friedhof noch unmittelbar

bei der Kirche«, konstatiert

Stocker.

Insgesamt ist ersehr zufrieden

mit der Situation im Ort.

»Unsere Aufgabe in der Zukunft

wird essein, unsere Infrastruktur

zu erhalten und damit

unsere Attraktivität zu bewahren«,

bilanziert Stocker.

Bergfelden ist

auch im Winter

sehr idyllisch.

Bilder:Kuball

Das Rathaus

unddas

Wahrzeichen

Bergfeldens –

die

Wehrkirche –

mitdem 36

Meter hohen

Turm.


Lesen

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Laune.

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6 Dürrenmettstetten damals und heute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

Früher eingeteilter Ort

Ein kurzer historischer Abriss von

Dürrenmettstetten

Am kleinen Bach imEngerstal

und an der Quelle im

Nießler Tal tränkten vor

mehr als 2000 Jahren die

keltischen Bauern ihre Tiere.

Die ältesten Funde von

Grabbeigaben datieren aus

der jüngeren Hallstatt-Zeit

(450 Jahre vor Christus).

Vom Engerstal bezieht der

Ort auch heute noch sein

Wasser. Aus der Zeit der Römer

stammt der »Heerweg«.

Später gehörten die Felder

und Höfe verschiedenen

Grundherren: Rittern, Klöstern

und Kirchen.

Als Turramezstetten wurde

der Ort erstmals imJahre

1278 erwähnt. Graf Hermann

von Sulz verkaufte am

18. Dezember 1278 seinen

Besitz in Turramezstetten

an das Kloster Alpirsbach.

Seit 1322 war das Dorf geteilt.

Der Grenzstein an der

östlichen Wand der Kirche

zeugt davon. Der obere

Ortsteil gehörte dem Kloster

Alpirsbach und wurde nach

der Reformation württembergisch.

Den unteren Ortsteil

besaßen die Herren von

Neuneck, später das Kloster

Muri (Schweiz).

Seit dem Jahr 1807 gehörte

der vereinte Ort zum

Oberamt Sulz, später zum

Kreis Horb und seit dem 1.

Januar 1975 ist Dürrenmettstetten

Stadtteil von Sulz am

Neckar und liegt damit im

nördlichsten Zipfel des

Landkreises Rottweil.

Dieses Bild zeigt Grundschüler der3.und 4. Klasseaus Dürrenmettstetten im Schuljahr1971/72.

Bild:Ortsverwaltung Dürrenmettstetten

Dürrenmettstetten

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

540Einwohner

676Meter ü.d.M.

Fläche: 823 ha

Wappenbeschreibung

In Silber dreiroteSpitzen

bestecktmit je einem

sechseckigenroten Stern,

unddie beiden

absteigenden,silbernen

Spitzenjemit einem

sechseckigensilbernen

Stern.

Ortschaftsverwaltung

Dorfstraße 23

Telefon:(07454) 24 90

Fax: (0 74 54) 40 79 36

duerrenmettstetten@sulz.de

Ortsvorsteher

Robert Trautwein

WunderbaresPanorama


Dürrenmettstetten istder höchst gelegene Stadtteil vonSulz

In der dörflich geprägten

Gemeinde spielt die Landwirtschaft

nach wie vor eine

große Rolle. »Die am

Mittwoch abgeschlossene Flurbereinigung

hat viel zur guten

Infrastruktur Dürrenmettstettens

beigetragen«, erläutert

Ortsvorsteher Robert Trautwein.

»Auch die Ortsdurchfahrt

istsehrgelungen.«

Die jüngsten Bewohner gehen

in den eingruppigen Kindergarten.

Im Schulhaus, der »Lindenschule,«

werden die beiden erstenKlassender

Grundschulemit

den Kindern aus dem Ort und

ausHopfauunterrichtet.

Froh istTrautwein,dass esim

Ort den Bioladen Frey und

landwirtschaftliche Selbstvermarkter

gibt, deren Angebote

angenommen werden. Auch

der Schlachthausverein vermarktet

die imEU-zertifizierten

Schlachthaus verarbeiteten

Fleisch- undWurstwarenselbst.

Zudem steuern mobile Verkaufswagen

den Ort an, sodass

die Grundversorgung in Dürrenmettstettengesichert

ist.

Viele der etwa 540 Einwohner

engagieren sich in den Vereinen.

»Die Jugendarbeit unserer

Pfadfinder (VCP) beispielsweise

ist vorbildlich«, lobt Trautwein.

Gut findet es der Ortsvorsteher,

dass sich die »Hiddehocker«

dieses Jahr ein Vereinsheim

bauenwerden.Dannist dieZeit

der »wilden Hütten« imNaturschutzgebiet

endgültig vorbei.

Dort steht mit dem Aussichtsturm

das Wahrzeichen des Ortes.

Durch seine einzigartige Lage

hat der Besucher bei guter

Fernsicht ein wundervolles Panorama:

er siehtbei gutemWetter

bisindie Schweizer Alpen.

Darüber hinaus hofft der

Hier kann

sich jeder

wohlfühlen.

RobertTrautwein

Ortsvorstehervon

Dürrenmettstetten

Dürrenmettstetter Ortsvorsteher

darauf, dass die Grundstückspreise

für die örtlichen

Bauplätze sinken werden.

»Wenn die Preise stimmen, gehen

unsere Bauplätze weg«, ist

sich Trautwein sicher. Bauplätze

gibt es innerhalb des Ortes.

Zudem ist das Gewann »Tiergarten«

im Flächennutzungsplan

als Baugebiet ausgewiesen

und kann im Bedarfsfall erschlossenwerden.

Im Rahmen des Projektes

»Schwarzwald Barrierefrei« der

Leader-Aktionsgruppe des Naturparks

Schwarzwald Mitte/Nord

könnte sich Trautwein

bessere Zugänge zu den öffentlichen

Gebäuden vorstellen.

Größere Projekte stehen heuer

nicht aninDürrenmettstetten.

Dafür ein echtes Jubiläum: die

Freiwillige Feuerwehr feiert im

Juni ihr125-Jähriges.

Insgesamt gesehen sieht

Trautwein den Ort gut aufgestellt.

»Dürrenmettstetten hat

Zukunft«, resümiert er, »wir liegen

idyllisch, hier kann sich jeder

wohlfühlen.«

Die Kirche in

Dürrenmettstetten.

Bilder:Kuball

Die Linden-

Schule in

Dürrenmettstetten.


Verlagssonderbeilage |

Samstag,19. Februar2011

Fischingen damalsund heute 7

Ehemalshohenzollerisch

Ein kurzer historischer Abriss von Fischingen

Fiscina ist 772 in einer Urkunde

desKlosters Lorsch genannt

und umdieselbe Zeit schenkte

Graf Gerold, der Herrscher des

Nagoldgaues, demKlosterReichenau

Gutsbesitz in Fiscina.

König Heinrich verlegte das

Kloster auf dem Hohentwiel

(bei Singen) nach Stein am

Rhein und unterstellte es dem

Bistum Bamberg. In der Urkunde

von 1005 sind die Orte

Fischingen, Iflingen und andere

aufgeführt. Graf Herrmann

von Sulz schenkte dem

Kloster Hirsau 1082 Besitz in

Fischingen. Burgherr Hugo

von Wehrstein wird 1101 erwähnt.

Im zwölften Jahrhundert

besaßen die Pfalzgrafen

von Tübingen das Erblehen.

Um 1300 gehörte Wehrstein

den Grafen vonHohenberg.

Das Haus Österreich erwarb

1381 die Herrschaft Wehrstein.

Im 15. Jahrhundert sind die

Herren von Mannsberg und

die Edlen von Weitingen als

Pfandherrengenannt.

Ab 1516 besaß Graf Joachim

von Zollern die Herrschaft

Wehrstein. 1529 wurde

Graf Christoph Nellenburg-

Tengen mit der Herrschaft

belehnt. Graf Jos Niklas von

Zollern erwarb 1552 die Herrschaft

Wehrstein, zu der Fischingen,

Betra und Empfingen

gehörten.

Bayerische Soldaten zerstörten

im Dreißigjährigen

Krieg die Burg. Fischingen gehörte

ab 1806 zum Oberamt

Glatt und seit 1854 zum Oberamt

Haigerloch. 1925 wurde

der Ort dem Oberamt Hechingen

und 1970 dem Landkreis

Rottweil zugeteilt. Seit

dem 1. März 1972 ist Fischingen

einStadtteil vonSulz.

Eine FischingerFasnetsgruppe vor40Jahren, im Jahr 1971.

Bild: Ortsverwaltung Fischingen

Fischingen

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

826Einwohner

413Meter ü.d.M.

Fläche: 397 ha

Wappenbeschreibung

Vonsilber und rotgeteilt,

oben einroter Fisch.

Ortschaftsverwaltung

Rathausplatz

Telefon:(07454) 84 03

Telefax: (074 54)980606

E-Mail:fischingen@sulz.de

Ortsvorsteherin

RitaSeitz

Gute Harmonie im Ort

Fischingen istein intakterOrt mitattraktivenWohnlagen

In Fischingen ist das für

den täglichen Bedarf Notwendige

vorhanden. Neben

der ortsansässigen

Landbäckerei Schwind kommt

auch ein mobiler Verkaufswagen,

der Fleisch- und Wurstwaren

anbietet, einmal die Woche

nach Fischingen. »Alle Angebote

werden gut angenommen«,

erklärt Fischingens OrtsvorsteherinRitaSeitz.

Das Vesperstüble ist seit geraumer

Zeitwiederder Kommunikationstreff

im Ort. Dort treffen

sich die Bürger und Vereine.

»Die Harmonie imDorf ist wunderbar«

lobt Seitz. Sohaben sich

spontanein paar Fischinger Bürger

bereit erklärt, beim Aufbau

des Ortsarchivs ehrenamtlich

mitzuwirken. Steffen Legler hat

den Fischinger Internetauftritt

vergangenes Jahr auf Vordermann

gebracht.

Ein wenig Sorge bereitet Rita

Seitz dagegen die zukünftige

Entwicklung von Kindergarten

und Grundschule aufgrund der

zurück gehenden Zahlen. Der

Kindergarten ist eingruppig,

die Grundschule hat lediglich

noch zwei Kombiklassen. Zusammen

mit der Schulleiterin

Daniela Huber versucht die Fischinger

Ortsvorsteherin neue

Wege zu gehen. So gibt es bereits

seit über einem Jahr einmal

wöchentlich ein Mittagesseninder

Grundschule.

Im Baugebiet »Schlossberg-

Langäcker« sind insgesamt

noch fünf Bauplätze zuerwerben.

Ein Dorn im Auge sind der

Fischinger Ortsvorsteherin baufällige,

teilweise bereits eingestürzte

Gebäude in der Burg-

Wehrstein-Straße sowie in der

Schlossbergstraße. »Leider haben

wir keine Handhabe gegen

dieEigentümer«,meint Seitz.

Dieses Jahr soll ein Busunterstand

beim Spielplatz inder

„ Fischingen

ist attraktiv

undzukunftsfähig.

Rita Seitz

Ortsvorsteherinvon Fischingen

Burg-Wehrstein-Straße erstellt

werden. »Er soll die Attraktivität

unserer ›kleinen Fußgängerzone‹

noch weiter steigern und

zum Treffpunkt inder Ortsmitte

werden«, freut sich die Fischinger

Ortsvorsteherin. Weitere

Projekte, die angegangen

werden sollen, sind die Sanierung

des Schulhofes beziehungsweise

Hallenvorplatzes

sowie der Neubau des Stegs

beim Kindergarten.

»In Anbetracht dessen, was

derzeit überhaupt machbar ist,

bin ich mit dem bislang Erreichten

zufrieden«, resümiert

Seitz.

Einen schönen

Blickdirekt

auf dieKirche

unddie Ruine

Wehrstein im

Hintergrund

hatman von

der Brücke aus.

Bilder:Kuball

Auch das ist

Fischingen:

Haus an Haus

in schmalen

Gassen.


8 Glatt damalsund heute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

Schlossals Wahrzeichen

Ein kurzer historischer Abriss von Glatt

Der Ortsname Glatt soll von

dem keltischen Wort »clot« –

klar glänzende Wasser des

Glattbaches – herrühren.

Im Gewann Butzenstein-Seerain

liegt eine Grabstätte aus

der Eisenzeit, der sogenannten

Hallstattzeit. Im »Alten

Rainweg« wurde 1970 bei

Bauarbeiten ein alemannischesGräberfeldentdeckt.

Von 731 oder 736 datiert

die erste urkundliche Erwähnung

des Ortes Glatt ineiner

Schenkungsurkunde des alemannischen

Adligen »Petto«

an dasKlosterSt. Gallen.

Im Jahr 1300 wurden erstmals

die Herren von Neuneck

zu Glatt urkundlich erwähnt;

zugleich auch die Wasserburg.

Die Stammburg der Neunecker

ist die Burg Neuneck im

gleichnamigen Ort imOberen

Glatttal. Glatt wurde im

30-jährigen Krieg mehrmals

geplündert. Der letzte männliche

Namensträger derer von

Neuneck, Hans Kaspar, starb

am 3. Juli 1671.

Die Benediktiner Fürstabtei

Muri in der Schweiz kaufte die

HerrschaftGlatt unterFürstabt

Plazidus Zurlauben von den

Erbenderer vonLandsee1706.

Die Herrschaft Glatt wurde

1803 ein Hohenzollerisches

Oberamt mit den Orten Dettingen,

Dießen, Dettlingen,

Betra, Neckarhausen und

Dettensee. 1835 kamen die

Ortschaften Empfingen und

Fischingen dazu. 1925 kam

Glatt zum Landkreis Hechingen.

Die selbstständige Gemeinde

Glatt kaufte von

Fürst Friedrich Wilhelm von

Hohenzollern-Sigmaringen

1970/71 die gesamte Schlossanlage

mit Fruchtkasten und

Zehntscheuer (außer dem

Café) und begann mit der

umfangreichen Sanierung

des Schlosses. 1975 wurde

Glatt in die Stadt Sulz a. N.

eingemeindet.

Der Gemeinderat

vonGlatt im Jahr 1972

beim Schlosskauf.

Bild: Ortsverwaltung Glatt

Glatt

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

620Einwohner

ca.410 Meter ü.d.M.

Fläche: 729 ha

Wappenbeschreibung

In Rotübereiner

gequaderten goldenen

(gelben) Zinnenmauer ein

sechsstrahliger goldener

(gelber) Stern.

Ortschaftsverwaltung

Schlossplatz3

Telefon (0 74 82)235

Fax: (0 74 82) 91 38 35

E-Mail:glatt@sulz.de

Ortsvorsteher

Helmut Fleiner

Viel Kultur undSport

Glatt istbekannt fürseine Gastronomie undals Erholungsort

Glatt veränderte sich ab

den 1950er Jahren

weg vom rein landwirtschaftlich

geprägten

Dorf zum anerkannten Erholungsort.

Erliegt am Neckartalradweg

und besticht durch

seine überdurchschnittliche

Gastronomie. »Radwandern liegt

im Trend«, erklärt Glatts Ortsvorsteher

Helmut Fleiner, »und

darüber hinaus bietet das ›Nordic-Walking-Dorf‹

Glatt hervorragende

Sportmöglichkeiten.«

Ein Kleinod, das seinesgleichen

sucht, ist das Wasserschloss

Glatt, in dem sich seit

2001 das Kultur- und Museumszentrum

(KMZ) befindet und in

demkulturelle Hochgenüsse wie

Schlossfestspiele, Konzerte und

Ausstellungen stattfinden. »Das

KMZ ist ein beispielhaftes Objekt

für die Maßnahmen, die

Glatt nach vorne gebracht haben«,

lobt Fleiner. Auch die

Hochwasserschutzanlagen, welche

die Glatt wieder begehbar

unddamit erlebbar gemachthaben,

gehören,soFleiner,dazu.

Wasdie öffentliche Infrastruktur

anbelangt, gibt esinGlatt einen

eingruppigen Kindergarten.

Die Grundschüler gehen nach

Fischingen. Im Edeka-Laden

können die Glatter alles für den

täglichen Bedarf Notwendige

einkaufen.

Zudem gibt es im Gewann

»Auchtert« ein eingeschränktes

Gewerbegebiet, in dem noch

Fläche vorrätig ist.

In der »Weinberghalde«, einer

schönen Südhanglage, gibt

es noch sieben städtische Bauplätze

zuerwerben. Und auch

im »Alten Rainweg« sind noch

Plätze frei. Außerdem stehen

ein paar wenige Häuser im

Ortskernzum Verkauf.

Das Vereinsleben in Glatt

ist sehr rege. »Ohne unsere

„ Ichbin

zufrieden mit

dem,was in Glatt

investiert wurde.

Helmut Fleiner

Ortsvorstehervon Glatt

Vereine wären zum Beispiel

die Opernfestspiele sowie die

Museumsnacht mit historischem

Ritterlager nicht zu

stemmen«, lobt der Glatter

Ortsvorsteher. Sorgen bereitet

Fleiner indes die schlechte Internetverbindung.

Dieses Jahr stehen die Erneuerung

des Rathausdaches

und die Sanierung des Farrenstalles

auf der Agenda des

Ortes. Im Rahmen des Projektes

»Schwarzwald Barrierefrei«

der Leader-Aktionsgruppe

des Naturparks Schwarzwald

Mitte/Nord wünscht

sich die Portalgemeinde Glatt

zudem beispielsweise einen

Aufzug in den Fürstensaal des

Wasserschlosses.

Ein

AnziehungspunktinGlatt:

das Wasserschloss.

Bilder: Kuball

Nureinen

Steinwurfvom

Wasserschloss

entferntist das

Rathaus.


Verlagssonderbeilage |

Samstag,19. Februar2011

Holzhausen damalsund heute 9

Wechselvolle Geschichte

Ein kurzer historischer Abriss von Holzhausen

Obwohl bereits vorher Hinweise

für eine Besiedlung

vorliegen, wird Holzhausen

urkundlich erstmals 1390

genannt, wo es als Besitzüberstand

des Grafen von

Sulz an die Herren von Geroldseck

übergeht. Als 1471

der Geroldsecker Besitz an

das Haus Württemberg kam,

wurde der versetzte Ort von

den neuen Herren eingelöst.

Zum ersten Amt Sulz gehörte

somit auch Holzhausen.

Die Wirren des Mittelalters

von den Bauernkriegen

1525 bis zum Dreißigjährigen

Krieg brachten unruhige

Zeiten und unsägliches

Leid für die Ortschaft.

Anfang des 20. Jahrhunderts

fanden etliche Einwohner

ihr Auskommen in

den Industriebetrieben von

Sulz und Oberndorf. Damit

einher gingen wichtige infrastrukturelle

Vorhaben im

Ort.

Die Eingemeindung der

Ortschaft Holzhausen als

Stadtteil von Sulz wurde auf

den 1.Januar 1974 besiegelt.

Dieses Bild wurde 1965 in derHolzhauserGrundschule gemacht.

Bild:OrtsverwaltungHolzhausen

Holzhausen

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

1020 Einwohner

518Meter ü.d.M.

Fläche: 413 ha

Wappenbeschreibung

In Silber (weiß) ein

bewurzelter grüner

Laubbaum,dessenStamm

miteinemschräg gestellten

goldenen(gelben)

Schildchen, darinein roter

Balken,beheftet ist.

Ortschaftsverwaltung

Holzhauser Hauptstr. 31

Telefon:(07454) 24 67

Fax: (0 74 54) 40 79 34

E-Mail:holzhausen@sulz.de

Ortsvorsteher

Lutz Strobel

HohesEngagement


Holzhausen isteine intakte undlebendige Gemeinde

Ein Meilenstein der

jüngsten Holzhauser

Geschichte wardie Einweihung

der Panoramahalle.

»Durch sie sind unsere

Sportmöglichkeitennochvielfältiger

und unser Dorfleben noch

lebendiger geworden«, meint

Lutz Strobel, der Ortsvorsteher

Holzhausens.

In Sachen öffentliche Infrastruktur

ist Holzhausen aktuell

recht gut aufgestellt. Mit dem

zweigruppigen Kindergarten,

dessen Betreuungsangebot weiter

ausgebaut werden soll, der

Grundschule und dem gut frequentierten

Jugendraum sind

gerade für die jüngsten Einwohner

wichtige Einrichtungen am

Ort. Fürdie älteren Mitbürger ist

das Altenheim Patmos seit über

vier Jahrzehnten eine sehr wichtige

Institution.

Die räumliche Nähe zurKernstadt

Sulz bringt naturgemäß

Vor- und Nachteile mit sich.

»Dadurch haben wir beispiels-

weise keine Kreditinstitute mehr

am Ort«, erklärt Strobel, »dafür

haben es die Holzhauser nicht

weit zu Ärzten, weiterführenden

Schulen und Einkaufsmöglichkeiten.«

Froh ist Strobel, dass jetzt die

Landbäckerei Schwind eine Filiale

inHolzhausen eröffnete, die

auch Lebensmittel und frische

Wurstwaren anbietet. Stolz sind

die Holzhauser auf ihr Backhaus

im Untergeschoss des Rathauses.

Im dortigen Holzbackofen

backen jede Woche rund 50

Menschen ihr »täglich«Brot.

Holzhausen istehereineländlich

geprägte Gemeinde denn

ein bedeutender Wirtschaftsstandort.

Der mit Abstand größte

Arbeitgeber in Holzhausen ist

die Firma Heinrich Kipp Werk

KG. »Sie bringt sich sehr stark in

das gesellschaftliche Leben des

Ortes ein und unterstützt auch

unsere Vereine«, lobt der Holzhauser

Ortsvorsteher.

Attraktive Wohnbauplätze am

Wirmüssen

die Grundversorgungerhalten.

Lutz Strobel

Ortsvorstehervon Holzhausen

Ortsrand bietet das Neubaugebiet

»Stümple«, in dem derzeit

noch 15 Plätze frei sind.

Auf der Agenda des Ortschaftsrates

stehen die Sanierung

des Giebels des Feuerwehr-Gerätehauses,

die Aufwertung

des Rastplatzes »Pfingstbrunnen«,die

Beschilderungder

Wanderwege um Holzhausen,

die Pflege der Streuobstwiesen,

der Bau eines Gehweges zwischen

Holzhausen und Sulz sowie

die Dorfmittelpunktgestaltung

und die Baugebiete »Holzhausen-Mitte«

und »Holzhausen-Ost«.

Darüber hinaus hat die Bürgerumfrage,

welche die Ortschaftsverwaltung

im Herbst

durchführte und an der sich

rund 70 Bürger beteiligten, weitere

Anregungen und Ideen gebracht.

Sie werden am 18. März

im Gemeindehaus präsentiert.

Das Thema, das die Holzhauser

derzeit am meisten beschäftigt,

ist die eventuelle Ansiedlung

eines Prüfzentrums der

Daimler AG, auch auf ihrer Gemarkung.

»Wir müssen die Entscheidung

des Gemeinderates,

ergebnisoffen vorzugehen, mittragen«,

sagt Strobel, »doch

macht uns dieses Thema große

Sorgen, daHolzhausen von einer

möglichen Ansiedlung einer

Teststrecke ammeisten tangiert

wäre und es große Auswirkungen

auf die Landschaft und die

Landwirtschaft hätte.«

Insgesamt gesehen ist der

Holzhauser Ortsvorsteherzufrieden.

»Wir wollen unsere Infrastruktur

erhalten und unser

Dorfleben weiter so lebendig gestalten,«bilanziert

Strobel.

In der

Ortsmitte von

Holzhausen

befindet sich

die Kirche.

Bilder:Kuball

Wiegemalt:

Der Blick auf

dasRathaus

in Holzhausen.


10 Hopfau damalsund heute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

Vorkurzem925-Jahr-Feier

Ein kurzer historischer Abriss von Hopfau

Die Region umHopfau war

nachweislich schon vor

2000 Jahren besiedelt.

Im Jahre 1085 wurde Ritter

Wern von Hopfau als

Wohltäter des Klosters Reichenbach

erstmals urkundlich

erwähnt. Später gelangte

Hopfau unter die Herrschaft

der Grafen von Sulz.

Um 1300 ging der Besitz allmählich

an das Kloster Alpirsbach

über.

Durch die Reformation

wurde der Ort württembergisch.

Der Ortsteil Neunthausen

war ein adeliges

Gut, das erst 1805 unter

württembergische Oberhoheit

kam.

1808 kam Hopfau zum

Oberamt Sulz, 1849 wurde

aus Hopfau und Neunthausen

die neue Gemeinde

Hopfau-Neunthausen.

1938 wurde Hopfau inden

Kreis Horb aufgenommen

und kam dann schließlich

mit der Gemeindereform

1972 als Stadtteil zur Stadt

Sulz und damit zum Kreis

Rottweil. Zu Hopfau gehören

auch Brachfeld und Reinau

sowie Niederdobel.

Der Musikverein Hopfau im

Jahr seiner Gründung1967.

Bild:OrtsverwaltungHopfau

Hopfau

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

682Einwohner

432-675Meter ü.d.M.

Fläche: 792 ha

Wappenbeschreibung

Eine grüne Hopfenranke als

volksetymologischer

Hinweis aufden Ortsnamen

im goldenen Schild.

Flaggenfarben: Grün-Gelb

(»Redendes Wappen« seit

1977).

Ortschaftsverwaltung

Glatttalstraße 30

Telefon (0 74 54)2214

Telefax(07454) 40 79 39

E-Mail:hopfau@sulz.de

Ortsvorsteherin

Daniela Wittig

Gute Infrastruktur

Hopfau istein in allen Bereichengut aufgestellterOrt

Hopfau mit den

Ortsteilen Brachfeld,

Niederdobel

und Reinau liegt

sehr idyllisch im Glatttal und

den angrenzenden Hochflächen.

»Wir haben eine gute Infrastruktur

imOrt«, erklärt Hopfaus

Ortsvorsteherin Daniela

Wittig. Die örtlichen Metzger

und Bäcker versorgen die

Hopfauer Bürgerinnen und

Bürger mit allem für den täglichen

Bedarf Notwendigen.

Darüber hinaus sind ein Blumenladen,

eine Gärtnerei,

mehrere Handwerksbetriebe

und sogar eine Tankstelle im

Ort ansässig. Sehr gut versorgt

ist Hopfau auch mit

Gastronomiebetrieben, auch

in den Ortsteilen.

Erst unlängst installierte

ein Kreditinstitut im Rathaus

einen Geldautomaten, der, so

Wittig, »sehr gut frequentiert

wird«. Im Rahmen des Projektes

»Schwarzwald Barrierefrei«

der Leader-Aktionsgruppe

des Naturparks

Schwarzwald Mitte/Nord

könnte sich Wittig eine Rampe

für Rollstuhlfahrer zum

Rathaus vorstellen.

Die jüngsten Einwohner

besuchen den eingruppigen

Kindergarten, die Grundschüler

der ersten und zweiten

Klasse fahren ins benachbarte

Dürrenmettstetten. Im

Gegenzug kommen die Drittund

Viertklässler runter nach

Hopfau und gehen dort mit

den Hopfauer Kindern indie

Grundschule. »Die Zusammenarbeit

zwischen den beiden

Schulen klappt hervorragend«,

lobt Wittig.

Im Postweg und in der Sommerbergstraße

hat die Ortschaft

noch drei Bauplätze vorrätig.

Darüber hinaus wünscht

sich die Ortsvorsteherin ein

»kleines Baugebiet« für die weitere

Ortsentwicklung. Eine Vorstudie

im Gewann »Dobel«

wurdebereits erstellt.

Defizite gibt es in Hopfau

nach wie vor in Sachen

schlechte Straßenanbindung,

Internet und Handy-Empfang.

»Wir hoffen, dass Vodafone den

Handy-Empfang dieses Jahr

hinbekommt«, sagt Wittig.

Außer dem Dach der Molke,

das dringend saniert werden

müsste, stehen inHopfau heuer

keine großen Investitionen

„ Wir wohnen

dort,wo

andereUrlaub

machen.

Daniela Wittig

Ortsvorsteherinvon Hopfau

an. Dafür ein großes Fest: vom

1. bis 3.Juli feiert Hopfau ein

Dorffest, das die Ortschaftsverwaltung

zusammen mit der

Vereinsgemeinschaft veranstaltet.

Die Vereine lobt die Hopfauer

Ortsvorsteherin sehr. »Ich

wünsche mir, dass wir die gute

Gemeinschaft, die wir im Ort

haben, weiterhin pflegen und

wir offen bleiben für alles«, resümiertWittig.

Hopfau liegt

sehridyllisch

im Glatttal.

Bilder:Kuball

In der neu

gestalteten

Ortsmitte

könnendie

Hopfauer auf

einerBank

ausspannen.


Verlagssonderbeilage |

Samstag,19. Februar2011

Mühlheim damalsund heute 11

DerOrt am Bach

Ein kurzer historischer Abriss von Mühlheim

An der Straße nach Empfingen

wurden Ende des 19.

Jahrhunderts mehrere Gräber

mit Waffenbeigaben

entdeckt, die wissen lassen,

dass in Mühlheim alemannische

Bauern und Krieger

im 6. Jahrhundert heimisch

gewesen sind.

Eine Urkundenabschrift

des Klosters Lorsch berichtet

von Muleheim im Jahr 772.

Der Ort zählte zu jener Zeit

zum Nagoldgau des Grafen

Gerold. Im Hochmittelalter

herrschten die Grafen von

Sulz über die Mühlheimer

Untertanen (11.-13. Jahrhundert).

Auch die Grafen von

Zollern-Hohenberg besaßen

Rechte im Ort. Konrad von

Bern verkaufte 1312 Güter in

Mühlheim an Volmar von

Dornhan. Die Herren von

Geroldseck verloren ihren

Besitz an den württembergischen

Grafen Eberhard im

Bart. Mühlheim war ein altwürttembergischer

Ort des

Oberamtes Sulz. Seit dem 1.

Januar 1972 ist Mühlheim

Stadtteil von Sulz.

Beim 25-jährigen

Jubiläum des

Musikvereins.Bild: Archiv

Mühlheim

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

1100 Einwohner

428Meter ü. d. M.

Fläche: 634 ha

Wappenbeschreibung

In einem roten

Wappenschild eingroßes

achtspeichigesund

achtschaufligesMühlrad in

silberner(weißer)Farbe.

Ortschaftsverwaltung

Beider Kirche 3

Telefon:(07454) 84 11

Telefax: (0 74 54) 98 06 02

E-Mail:muehlheim@sulz.de

Ortsvorsteher

Axel Zirner

Hohe Qualität im Ort

Mühlheim am Bach verfügt über eine gute Infrastruktur

In den letzten drei Jahrzehnten

wuchs Mühlheim

rasant. »Bis 2005

hatten wir, bedingt

durch die Neubaugebiete Zuberäcker,

Horber Steige und

Mühlbachring, einen stetigen

Einwohnerzuwachs zu verzeichnen«,

blickt Mühlheims

Ortsvorsteher Axel Zirner zurück.

»Seit 2005 beobachten

wir leider eine Stagnation.«

Um diesen Trend wieder

umzukehren, wünscht sich

Zirner ein Neubaugebiet. »Da

wir keine städtischen Bauplätze

mehr am Ort haben,

sollte das Gewann ›Etzelsteige‹

baldmöglichst erschlossen

werden«, rät Zirner,

»auch damit die jungen Familien

nicht abwandern und

unsere infrastrukturellen Ein-

richtungen wie Kindergarten

und Schule in Gefahr sind«.

Deshalb möchte Zirner dieses

Jahr nochmals mit denjenigen

reden, die private

Grundstücke vorhalten und

nicht verkaufen wollen.

Die Grundversorgung in

Mühlheim ist gut. Bäcker,

Getränkeläden, drei Gaststätten,

zwei Schäferläden und

Handwerker sind in Mühlheim

ansässig. Zirner ist zuversichtlich,

für die erst kürzlich

geschlossene Metzgerei

rasch wieder einen Nachfolger

zu finden.

Mit Renfrizhausen unterhält

Mühlheim viele Einrichtungen

gemeinsam: der Kindergarten

ist in Renfrizhausen, die

Grundschule inMühlheim, die

Mühlbachhalle liegt zwischen

den beiden Sulzer Stadtteilen.

Und auch viele Vereine werden

von beiden Ortschaften

gemeinsam getragen.

Ein Defizit im Ort ist nach

wie vor der Lärm von der Autobahn.

Er wird durch die Brü-

„ Mit unserer

Infrastruktur

binich im Großen

undGanzen

zufrieden.

Axel Zirner

Ortsvorstehervon Mühlheim

ckenübergänge verursacht.

»Vor allem bei Beerdigungen

auf dem Friedhof stört er ungemein«,

konstatiert Zirner.

Gemeinsam mit Renfrizhausen

möchte erdie Lösung mit

einem Erd- oder Schutzwall

forcieren und beim »Tag gegen

Lärm« am27. April eine weitere

Aktion starten.

Darüber hinaus ist die

eventuelle Ansiedlung eines

Test -und Prüfzentrums der

Daimler AG das Thema

schlechthin in Mühlheim.

»Die Ortschaft Mühlheim besitzt

rund zwölf Hektar im infrage

kommenden Areal«, erklärt

Mühlheims Ortsvorsteher,

»und unsere Bürgerinnen

und Bürger sind sehr

skeptisch.«

Für die Zukunft wünscht

sich Zirner eine Forcierung der

Naherholungsmöglichkeiten

im schönen Mühlbachtal.

Mühlheim liegt

idyllisch im

Mühlbachtal.

Bilder:Kuball

Das hatheute

nichtmehr

jedesDorf:

Drei

Gasthäuser

gibt es noch in

Mühlheim.


12 Renfrizhausen damals undheute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

DasDorfder Klöster

Einkurzerhistorischer Abriss von Renfrizhausen

Der Ort dürfte in der fränkischen

Zeit gegründet worden

sein: darauf weist die

Wortendung -hausen hin.

Ein Hinweis darauf, dass die

Gegend bereits in vorgeschichtlicher

Zeit wenigstens

zeitweilig bewohnt war, ist

ein Steinbeil, das zwischen

Renfrizhausen und Holzhausen

gefunden worden

ist. Ein weiteres Indiz könnten

die Reste einer keltischen

Fliehburg auf dem

»Burgstall« sein.

Erstmals schriftlich erwähnt

wird der Sulzer Stadtteil

1180 als »Ramfrideshusen«

im Schenkungsbuch

des Klosters Reichenbach.

Das Dorf gehörte wie Bergfelden

zur Herrschaft Rosenfeld

und wurde württembergisch.

1812 kamen die

Oberämter Rosenfeld und

Dornhan zum Oberamt

Sulz. 1938 wurde das Oberamt

Sulz aufgehoben und

Renfrizhausen kam zum

Kreis Horb. Durch die letzte

Verwaltungsreform wurde

das altwürttembergische

Gebiet des Sulzer Raumes

von Horb abgetrennt und

am 1. Januar 1974 wurde

Renfrizhausen Stadtteil von

Sulz. Auf der Gemarkung

der Gemeinde liegen die

beiden ehemaligen Klöster

Bernstein und Kirchberg.

Renfrizhauser Kinder beim Schlittenfahren in den1960erJahren. Bild: OrtsverwaltungRenfrizhausen

Renfrizhausen

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

778Einwohner

435Meter ü. d. M.

Fläche: 856 ha

Wappenbeschreibung

Aufrotem Schild zwei

durcheine rundeBrücke

miteinanderverbundene

silberne Burgtürmemit

Zinnen, zwischen denen

eine nach untengerichtete

silberne Spitzhacke steht.

Ortschaftsverwaltung

Baindtstraße 2

Telefon:(07454) 82 15

Telefax: (0 74 54) 98 06 16

E-Mail:

renfrizhausen@sulz.de

Ortsvorsteher

Burkhard Pyroth

Beschaulichkeitals Zier

Renfrizhausen istein lebendigerund intakterOrt in guterLage

Renfrizhausen liegt idyllisch

im Mühlbachtal.

»Bei uns ist es ruhig

und beschaulich«,

meint Renfrizhausens Ortsvorsteher

Burkhard Pyroth. Läden

gibt es keine mehr imOrt, aber

immerhin ein Kreditinstitut und

eine Wirtschaft, die teilweise geöffnet

hat. »Aber nach Mühlheim

istesjanur einKilometer«,

erklärt Pyroth, »da haben es

manche in der Stadt weiter zum

Einkaufen.«

Überhaupt ist die Kooperation

mit der Nachbargemeinde

Mühlheim sehr gut. Der Kindergarten

für beide Stadtteile

ist in Renfrizhausen, die

Grundschule in Mühlheim.

Die Mühlbachhalle liegt zwischen

den beiden Orten. Der

dort liegende Grüngutplatz

wurde an den Steinbruchhang

verlegt. Dadurch konnten

Parkplätze für die Halle zurückgewonnen

werden. »Wir

wünschen uns noch eine ver-

besserte Zufahrt«, konstatiert

Renfrizhausens Ortsvorsteher.

Der größte Arbeitgeber im

knapp 800-Seelen-Dorf ist die

Firma Dreher. Ansonsten sind

lediglich ein paar Handwerksbetriebe

und Dienstleister inRenfrizhausen

beheimatet. Dafür

lockt das auf Renfrizhauser Gemarkung

liegende ehemalige

Dominikanerinnenkloster

Kirchberg viele Ausflügler und

Tagungsgäste an.

Bauplätze gibt es in Renfrizhausen

noch genügend, unter

anderem in den »Oberen Gärten«,

auf dem sogenannten

»Bosch-Areal«und in den »Brunnenwiesen«

Richtung Kloster

Kirchberg. Auch damit, dass es

innerorts nur wenige Leerstände

gibt,ist Pyroth zufrieden.

Das Vereinsleben in Renfrizhausen

ist sehr rege. Esgibt eine

Hand voll selbstständige Vereine;zudem

einpaar, dievon Renfrizhausen

und Mühlheim gemeinsamgetragen

werden.

Ein Ärgernis imOrt ist nach

wie vor der Lärm von der Autobahn.

»Das Tal öffnet sich trichterförmig

gegen Renfrizhausen«,

nennt Pyroth den Grund für das

Dilemma. Er hofft, dass dieses

Jahr Bewegung in Sachen Lärmschutz

kommt und ruft schon

jetzt dazu auf,sichaktiv am »Tag

gegen Lärm« am 27. April zu beteiligen.

Ein weiteres Thema, das die

Renfrizhauser Bürgerinnen und

Bürger derzeit beschäftigt,ist die

eventuelle Ansiedlung eines

Prüf- und Testzentrums der

DaimlerAG. Renfrizhausen wäre

mit 30 Hektar Gemarkungsfläche

betroffen. »Viele in Renfrizhausen

sind sehr skeptisch eingestellt«,

erläutert der Renfrizhauser

Ortsvorsteher.

Dieses Jahr soll der Toiletten-

Anbau ander Kirche eingeweiht

werden. Renfrizhausen hat den

Friedhof, wie Bergfelden, noch

bei der Kirche. Darüber hinaus

sollen die Überlegungen, ander

„ Die Dorfgemeinschaft

istsehrgut.

Burkhard Pyroth

Ortsvorstehervon

Renfrizhausen

Stelle des abgebrochenen alten

Rathauses einen Dorfmittelpunkt

zugestalten, forciert werden.

Zudem gibt esÜberlegungen,

amsogenannten »Dreschplatz«

ein Spielplatz für ältere

Kinder und Jugendliche mit

Tischtennis-Platte und Basketball-Korb

entstehenzulassen.

Insgesamt sieht Pyroth Renfrizhausen

gut aufgestellt. »Ich

mache mir zwar zunehmend

Sorgen wegen der Altersstruktur«,

so Pyroth, »aber Renfrizhausen

ist ein lebendiger Ort

mit einer sehr guten Dorfgemeinschaft.«

Das Kloster

Kirchberg

liegt auf

Renfrizhauser

Gemarkung.

Luftbild:Kuball

In

Renfrizhausen

lebenderzeit

knapp800

Einwohner.

Bild:Kuball


Verlagssonderbeilage |

Samstag,19. Februar2011

Sigmarswangen damalsund heute 13

»Feldstückdes Sigmar«

Ein kurzer historischer Abriss von

Sigmarswangen

Schon in einer Urkunde von

1323 wird der Ort als »Sigmarswanden«

erwähnt. Der

Name leitet sich vom einem

Personennamen »Sigmar«

her, der in Sigmarswangen

zu einer Zeit als Freier oder

als Lehensbauer mit seiner

Sippe lebte, ehe eine schriftliche

Urkunde über den Ort

berichtete. Die Nachsilbe

»wang« bedeutet Feldstück

und somit, zusammen mit

der Vorsilbe, »Feldstück des

Sigmar.« Bis 1284 gehörte

Sigmarswangen den Grafen

von Sulz und kam von diesen

an die Herren von Geroldseck.

Im Jahr 1471 gelangte

das Dorf anWürttemberg.

Von da an gehörte es

zum altwürttembergischen

Amt Sulz und kam mit dem

Oberamt dieses Namens

1938 zum Landkreis Horb.

Aufgrund der Kreisreform

von 1972 kam Sigmarswangen

zum Landkreis Rottweil.

Nach eigener Entscheidung

wurde Sigmarswangen zum

1. Januar 1974 Stadtteil von

Sulz a. N.

Dieses Bild ausdem Jahr 1961 wurdebei einem Kinderfest in Sigmarswangen gemacht.

Bild:Ortsverwaltung Sigmarswangen

Sigmarswangen

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

850Einwohner

570Meter ü. d. M.

Fläche: 587 ha

Wappenbeschreibung

In Silber dreiroteSpitzen

mitdreiJakobsmuscheln,

eine im roten, zwei im

silbrigenFeld.

Ortschaftsverwaltung

AistaigerStraße 8

Telefon:(07454) 24 16

Telefax: (0 74 54) 40 79 42

E-Mail:

sigmarswangen@sulz.de

Ortsvorsteher

BerndNickel

Ruhig undidyllisch

Sigmarswangen istinallen wichtigenBereichengut aufgestellt

Im idyllisch gelegenen

Sigmarswangen geht es

sehr ruhig und beschaulich

zu. Da der Sulzer

Stadtteil an keiner Durchgangsstraße

liegt, fahren

kaum Autos durch das Dorf.

»Dies bringt aber Vor- und

Nachteile mit sich«, meint

Bernd Nickel, der Ortsvorsteher

von Sigmarswangen. »Einerseits

gibt es keine Lärmbelästigung,

andererseits leidet

dadurch unser Genossenschaftsladen,

da kaum Kunden

vonauswärtskommen.«

Die Sigmarswanger Genossenschaft

»Unser Laden« sucht

ihresgleichen in der Region.

Nach der Schließung des letzten

Lebensmittelladens 1994

gründeten die Sigmarswanger

Bewohner die »Unser Laden

eG«, um die Grundversorgung

im Ort sicherzustellen. Die Ge-

nossenschaft hat rund 280 Mitglieder,

rund ein Drittel der

Einwohner unterstützt also das

Projekt. Da viele Sigmarswanger

dennoch nicht regelmäßig

im Laden einkaufen, sondern

Discounter in der Stadt bevorzugen,

stand die Existenz des

Ladens des Öfteren auf der

Kippe. »Deshalb beschlossen

die Aktionäre Ende Januar,Mitgliedsbeiträge

einzuführen«,

erklärt Kurt Gruhler, neben Erwin

Hauser einer der beiden

Vorstände der Genossenschaft.

Im Übrigen betreibt die Volksbank

einen Bankautomaten

beim Laden, der laut Nickel

»den Ladenerhaltunterstützt.«

In Sigmarswangen ist ein

eingruppiger Kindergarten beheimatet.

Die Grundschüler

gehen nach Wittershausen.

Richtung Bochingen liegt

das kleine Gewerbegebiet »Vor

Buchen«, indem attraktive Betriebe

aus dem produzierenden

Gewerbe und dem Handwerk

ansässig sind. Zwei Plätze

sind noch zu verkaufen.

Im Neubaugebiet »Breite II«

hat die Stadt Sulz ebenfalls

noch zwei Plätze vorrätig;

hinzu kommen Grundstücke

in Privatbesitz. »Wünschenswert

wäre ein weiteres Baugebiet

von sechs bis acht Plätzen«,

sagt Nickel, »diese Entwicklungsrichtung

ist im Flächennutzungsplan

bereits

vorgegeben.«

»Das Vereins- und Dorfleben

ist intakt«, lobt der Sigmarswanger

Ortsvorsteher

das Vereinsleben und das

Bürgerengagement.

Auf der Agenda des Ortes

stehen zwei größere Projekte.

»Die 1984 erstellte Mehrzweckhalle

bedarf dringend ei-

„ Wirmüssen

schauen,

dasswir die

Infrastruktur

erhalten können.

BerndNickel

Ortsvorstehervon

Sigmarswangen

ner Sanierung und Modernisierung«,

erläutert Nickel. Der

Förderverein Mehrzweckhalle

sammelt dafür eifrig Geld.

Darüber hinaus möchte die

evangelische Kirchengemeinde

in der Bochinger Straße 5

ein Gemeindezentrum bauen.

»Damit wird die Ortsmitte aufgewertet«,

ist sich der Sigmarswanger

Ortsvorsteher sicher.

Sigmarswangenhat

keinen

Durchgangsverkehr.

Bilder:Kuball

Sigmarswangenliegt

sehr idyllisch.


14 Sulz damalsund heute

Samstag, 19. Februar 2011 | Verlagssonderbeilage

Bedeutende Salzstadt

Ein kurzer historischer Abriss von Sulz

Sulz kann in seiner Geschichte

bis indie vorrömische Zeit zurückblicken.

Schon aus keltischer

Zeit befanden sich westlich

der Stadt eine Reihe von

Grabhügeln und eine Viereckschanze.

Die Römer bauten

um 74 n. Chr. auf der Höhe

südlichdes jetzigenStadtkerns

ein Kastell, neben dem sich eine

Ansiedlung (vicus) bildete.

Das Kastell wurde jedoch

schonbaldwiederaufgegeben.

Auf eine Alemannensiedlung

an der Stelle des heutigen Sulz

deuten Reihengräberfunde am

Randeder Stadt.

Seinen Namen hat Sulz, das

790 als »villa publica Sulz

erstmals urkundlich erwähnt

wird, wohl von seinen Salzquellen.

Das Schicksal der Saline

zieht sich denn auch wie

ein roter Faden durch die

Jahrhunderte der Geschichte

der Stadt Sulz amNeckar. Die

ersten Besitzer der Saline und

Herren der Stadt waren seit

dem 11. Jahrhundert die Grafen

von Sulz. Ihre Herrschaft

ging um 1270 an die Herren

von Geroldseck über, die die

Burg Albeck südwestlich der

Stadt errichteten. Obwohl ab

1688 zerstört, ist die Albeck

dank eines engagierten Fördervereins

noch heute eine

der schönsten Burgruinen des

Schwarzwaldes. Auf Betreiben

der Geroldsecker erhielt Sulz

1284 von König Rudolf von

Habsburg dasStadtrecht.

Während der Geroldseckischen

Fehde im 15. Jahrhundert,

unter der die Bürger der

Stadt viel zuleiden hatten, gelang

es den aufstrebenden

Württemberger Grafen, den

Geroldseckern die Burg Albeck

und die Stadt mit der Saline

schrittweise abzuringen. 1473

war Sulz ganz inwürttembergischer

Hand und blieb für

Jahrhunderte die einzige Salzquelle

des Landes.Ab1483 war

Sulz auch Sitz des württembergischen

Obervogts am

Schwarzwald und damit ein

Verwaltungszentrum.

Bauernkrieg und Reformationswirren,

der Dreißigjährige

Krieg und die »Franzosenkriege«

(1688-1714) warfen die

wirtschaftliche Entwicklung

der Stadt immer wieder weit

zurück und brachten durch

Einquartierungen, Überfälle

und Plünderungen Schrecken

und Unglück über die Bevölkerung.

1794 brannte Sulz, wie

schon einmal 1581, innerhalb

der Stadtmauern bis auf wenige

Häuser und die spätgotische

Stadtkirchevollständigab

und wurde anschließend nach

einem einheitlichen Plan wieder

aufgebaut, der dem Stadtkern

noch heuteseincharakteristisches

Gepräge gibt.

Seinen bisherigen hohen

wirtschaftlichen Rang als Salzstadt

verlor Sulz ab 1803, als

die viel ergiebigeren Salzwerke

am Kocher württembergisch

wurden. Versuche, durch Verbesserung

der Salzabbaumethoden,

durch Abbau von

Hallerdeund durchAusbaueines

Solbades wieder eine größere

Bedeutung zu gewinnen,

brachten auf die Dauer nicht

dengewünschten Erfolg.

Das Oberamt (seit 1934

Kreis) Sulz wurde 1938 aufgelöstund

dieStadt demdamaligen

Kreis Horb zugegliedert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

hat Sulz den wirtschaftlichen

Verlust, den die Stadt durch

die Einstellung des Salinebetriebs

erlitten hatte, mit dem

Ausbau eines gesunden, mittelständischen

Gewerbes wieder

weitgehend ausgeglichen.

Auch der Fremdenverkehr –

besonders auch in den heutigen

Stadtteilen Glatt, Hopfau

und Bergfelden sowie auf dem

Kirchberg–istzueiner bedeutenden

Stütze des Sulzer Wirtschaftslebensgeworden.

Durch die Kreisreform von

1973 wurde Sulz mit seinen

Stadtteilen ein Unterzentrum

im Landkreis Rottweil und gehört

seither zum Regierungsbezirk

Freiburg.

Das Bild oben wurde1949oder1950 in derEvangelischen

VolksschuleSulzgemacht.Eszeigt dieBubendes Sulzer

Jahrgangs1941.Vermutlichist es die4.Klasse, da damals biszur

3. Klassedie Bubenund Mädchenzusammenineiner Schulklasse

waren–rund 80 Kindermit einemLehrerineinem Schulraum!

Eine Besonderheit derStädtepartnerschaft zwischenMontendre

undSulzist dasMaisonSulz, einFerienhausinder französischen

Partnerstadt Montendre.Die Stadt Sulz hat vonihrer Partnerstadt

in idyllischerLage in einemPinienwald einGrundstück geschenkt

bekommen,auf demzum 20-jährigenPartnerschafts-Jubiläum

1996 vonden aufdem Bild in derMitte zu sehenden Sulzer

Handwerkern einHauserrichtetwurde.

DasBildganzunten schließlich isteineAufnahmedes Sulzer

Neckar-und Kinderfestesaus den1990er Jahren.

Bilder:Kuball,Stadtarchiv Sulz


Verlagssonderbeilage |

Samstag,19. Februar2011

Sulz damalsund heute 15

Über den Dächern von Sulz –die Altstadt mit der Stadtkirche.

Sulz

kompakt

Zahlen,Daten, Fakten

12 250Einwohner(gesamt)

4600 Einwohner (Kernstadt)

410-676Meter ü.d.M.

Fläche: 8760ha(gesamt)

2446ha(Kernstadt)

Wappenbeschreibung

DieStadt Sulz übernahm

das Wappen der

Geroldseckischen Familie

(roter Querbalken im

goldenenFeld). Im Laufe

der Zeit wurden Salzhaken

zugefügt,wie sieverwendet

wurden, um diekleineren

Salzpfannen zu bewegen.

Stadtverwaltung

Obere Hauptstraße 2

72172Sulza.N.

Telefon:(07454) 96 50 0

Telefax: (0 74 54) 96 50 104

E-Mail:

stadtverwaltung@sulz.de

www.sulz.de

Bürgermeister

Gerd Hieber

Sulz am Neckar ist ein

staatlich anerkannter Erholungsort

und liegt mit

seinen neun Teilorten im Bereich

des Mittleren Schwarzwaldes

eingebettet in die Täler

des Neckars, der Glatt und des

Mühlbachs.

Die romantischen Flusstäler,

der Schwarzwald und die nahegelegene

Schwäbische Alb prägen

den Charakter der Landschaft.

Sulz a. N. ist ein ideales

Urlaubsgebiet, auch fürRadfahrer

und Wanderer, mit preisgünstigen

Quartieren und einer

Fülle von Möglichkeiten, den

Urlaub individuellzugestalten.

Die gesamte Gebietsfläche

umfasst 8760 Hektar und bildet

Bilder: Kuball

Sulz istZukunft

GrößtesGebiet im Rottweiler Landkreis

Beim alljährlich

stattfindenden

Neckar- und

Kinderfest.

damit das größte Gemeindegebiet

im LandkreisRottweil.

Die Stadt liegt verkehrsgünstigander

BundesautobahnA81

Stuttgart-Singen (Anschlussstelle

32 Sulz) und ander Bundesstraße

14. Sie ist außerdem

durch gut ausgebaute Landesund

Kreisstraßen mit der näheren

und ferneren Umgebung

verbunden. Sulz ist Bahnstation

an der Strecke Stuttgart-Bodensee-Zürich.

Die Kernstadt Sulz und der

Stadtteil Glatt sind anerkannte

Erholungsorte. Schwerpunkte

für den Fremdenverkehr sind

insbesondere die Stadtteile Glatt

und Hopfau imGlatttal und die

Stadtteile Sulz und Bergfelden.

Dort steht ein vielseitiges Angebot

an Tourismus- und Freizeiteinrichtungen

zurVerfügung.

Darüber hinaus präsentiert

sich Sulz als attraktiver Wirtschaftsstandort.

Als Unterzentrum

bietet die Neckarstadt Sulz

im historischen Stadtkern vielfältige

Versorgungs- und Verwaltungsdienstleistungen.


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