Cleverer Einsatz des Follow-up-Autoresponders im Online-Marketing

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Cleverer Einsatz des Follow-up-Autoresponders im Online-Marketing

TECHNIK www.Online-Marketing-Experts.de BERATUNGSBRIEF 04/10 – SEITE 14

Fortsetzung von Seite 13

erstens ein Anmeldeformular bereitgestellt

werden muss, welches den neuen Abonnenten direkt

in einer Datenbank speichert und ihm eine E-Mail mit Bestätigungs-Link

für den zweiten Opt-In-Vorgang zuschickt. Dann

muss der Klick auf diesen Link ausgewertet werden und der

neue Abonnent kann im System freigeschaltet werden.

Das Respondersystem muss in der Lage sein, die IP-Adresse

und das Eintragsdatum des Abonnenten abzurufen. Diese

Daten werden benötigt, um im Zweifelsfalle nachweisen zu

können, dass der Versender autorisiert ist, die E-Mails an den

entsprechenden Empfänger zu senden.

Attachments

Das Respondersystem muss in der Lage sein, wie auch

bei den konventionellen E-Mails, Dateianhängsel zu verschicken.

Multi-Part-E-Mails

Moderne Systeme müssen auf jeden Fall in der Lage sein,

sogenannte Multi-Part-E-Mails zu versenden. Damit ist es

möglich, dass der Leser den Text in zwei Varianten erhält.

Sollte das E-Mail-Programm den Text im HTML-Format (Text

und Bilder) nicht sauber darstellen, so kann der Abonnent die

Nachrichten im konventionellen Textformat (nur Text) lesen.

Import/Export

Das Respondersystem muss in der Lage sein, E-Mail-

Adressen zu importieren. Meistens läuft der Import via CSV-

Dateien.

Sollte man das System eines Tages wechseln, ist es mindestens

genauso wichtig, dass auch die E-Mail-Adressen

exportiert werden können. Generell steht hier als Exportformat

.csv und/oder ein Datenbankformat zur Verfügung.

NEWS

Studie: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht

Teil der digitalen Gesellschaft

Zunehmend verlagern sich Kommunikation, wirtschaftliches

Handeln und politische Willensäußerung in das

Internet. Zwar sind laut (N)ONLINER Atlas 2009 knapp

70 Prozent der Deutschen online, aber für nur 26 Prozent

sind die digitalen Medien fester Bestandteil des täglichen

Lebens. Dass aber eine große Mehrheit der Deutschen

nicht an den durch die digitalen Techniken eröffnenden

Möglichkeiten partizipiert, zeigt erstmals die Studie „Digitale

Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im

Vergleich“ der Initiative D21, für die TNS Infratest 1.014

Personen deutschlandweit befragt hat. Die Typologie

zeigt auf, dass mit 35 Prozent digitalen Außenseitern und

30 Prozent Gelegenheitsnutzern eine deutliche Mehrheit

der deutschen Bevölkerung entweder gar nicht oder nur

bedingt an einer digitalen Gesellschaft teilhat.

http://www.marketing-boerse.de/News/details/Studie-

Grosse-Mehrheit-der-Deutschen-ist-nicht-Teil-der-digitalen-Gesellschaft/21414

Adressenverwaltung

Das Respondersystem muss über eine Adressenverwaltung

verfügen. Damit kann der Abonnent seine Daten jederzeit

selbst ändern (Name, E-Mail-Adresse und ggf. weitere Felder),

außerdem ist es wichtig, dass der Listeneigner selbst

auch Änderungen vornehmen kann.

Mehrere Listen

Das Autorespondersystem muss die Verwaltung mehrerer

Listen ermöglichen. Beispielsweise hat man ein Projekt „Interessenten“

und für ein weiteres Projekt die Liste „Kunden“.

Bounce-Management

Der Responderdienst benötigt ein sogenanntes Bounce-Management.

Das Bounce-Management verwaltet die

E-Mails, die beim Empfänger nicht ankommen. Das liegt

daran, dass manche E-Mail-Accounts gelöscht wurden oder

zu voll sind, um weitere E-Mails zu erhalten. Das Bounce-

Management liest alle die E-Mails aus, die an der dafür eingerichteten

Adresse ankommen, und entfernt bei Bedarf die

entsprechenden Abonnenten aus dem System.

Personalisierung durch Variablen

Bei der Erstellung der E-Mail-Sequenzen müssen Felder

zur Verfügung stehen. Damit kann man u.a. die Abonnenten

namentlich ansprechen. So beginnen die E-Mails beispielsweise

mit „Hallo, Vorname“, dann setzt das System an der

entsprechende Stelle automatisch den Vornamen ein. Die

persönliche Ansprache suggeriert ein engeres Verhältnis zum

Leser, auch wenn man diesen nicht persönlich kennt. Unter

Umständen stellt das System noch weitere Variablen zur

Verfügung, zum Beispiel das Geschlecht, den Wohnort, das

Land oder getätigte Umsätze.

Statistiken

Das Respondersystem muss Klick-Statistiken anbieten.

Das heißt, per speziellen Links führt der Responder ein sogenanntes

„Tracking“ durch. Damit weiß der Versender dann

genau, wann und wie oft auf die einzelnen Links geklickt

wurde. Eine weitere wichtige Funktion sind die Öffnungsstatistiken.

Damit kann man herausfinden, wie viele der E-Mails

überhaupt gelesen wurden und welchen Einfluss die Betreffzeile

auf diese Quote hat.

Fazit: Follow-up-Autoresponder sind ein nützliches Werkzeug

im Online-Marketingmix. Es lohnt garantiert, sich darüber

einmal ein paar Gedanken zu machen, wie man dieses

Tool für seine eigenen Bedürfnisse optimal einsetzt.

Zum Autor: Walter B. Walser

ist seit 1984 in der Informatikbranche und seit 1987 als Ausbilder

im PC-Bereich tätig. Seine Kursthemen reichen von den EDV-

Grundlagen über MS-DOS und diverse Textverarbeitungen bis

hin zu effizienter E-Mail und Website-Promotion. Seit 1995 erfolgt

die volle Konzentration auf das Internet. Aus der anfänglichen

Tätigkeit des Website-Aufbaus entwickelte Walser langsam, aber

konstant die Spezialisierung auf das Thema Website-Promotion.

Er ist Autor zum Thema Online-Marketing/Website-Promotion

sowie Herausgeber des Online-Marketing-Magazins.

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