V O R LESU NGSVERZEIC H N IS WIN TER - Hochschule Fulda

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V O R LESU NGSVERZEIC H N IS WIN TER - Hochschule Fulda

FACHHOCHSCHULE FULDA · WINTER 2004 / 2005

VORLESUNGSVERZEICHNIS

WINTER 2004/2005

Fachhochschule Fulda

University of Applied Sciences


Unsere Mitarbeiter -

unser Erfolg

Unternehmen

Die Ondal wurde 1945 gegründet und gehört zu den bedeutendsten

Arbeitgebern der Region Fulda/Hünfeld mit knapp 1.200

Beschäftigten. Unter dem Namen Ondal operieren zwei Betriebe

des Wella-Konzerns. Zum einen die Ondal Zweigniederlassung der

Wella AG, die als weltweit größte Fertigungsstätte der Wella AG über

270 Millionen Fertigprodukte wie Shampoos, Haarpflegeprodukte

und Haarsprays pro Jahr für den internationalen Markt fertigt. Zum

anderen die Tochtergesellschaft der Wella-Gruppe, die Ondal

Industrietechnik GmbH, die als exklusiver Hersteller von friseurtechnischen

und medizintechnischen Geräten fungiert. Das Sortiment

des industrietechnischen Teilbereichs umfasst ca. 700

Enderzeugnisse von Trockenhauben über Trageelemente bis hin

zu elektronischen Steuerungen.

Berufsfelder

Wir suchen ständig engagierte und selbstständig arbeitende

Praktikanten für folgende Tätigkeitsfelder:

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E-mail: akruse@ondal.de · Internet: www.ondal.de

Ondal/Wella AG

Wellastraße 2-4 · 36085 Hünfeld


Fachhochschule Fulda

Verzeichnis der Lehrveranstaltungen

der Fachbereiche

Winter-Semester 2004/2005

Herausgeber:

Fachhochschule Fulda – Der Präsident –

Redaktion: Ingeborg Börnke

Marquardstr. 35, 36039 Fulda, Tel.: 0661/9640-0, Fax: -199

Internet-Adresse: www.fh-fulda.de

Copyright: Fachhochschule Fulda

Nachdruck – auch auszugsweise – und Nutzung der hier veröffentlichten

Angaben für andere Veröffentlichungen und kommerzielle

Zwecke nur mit ausdrücklicher Genehmigung der

Fachhochschule Fulda gestattet.

Verlag (Anzeigen und Vertrieb) und Gesamtherstellung:

VMK Verlag für Marketing und Kommunikation GmbH & Co.KG

Faberstr. 17, 67590 Monsheim, Tel.: 06243/909 0, Fax: - 400

Email: info@vmk-verlag.de, www.vmk-verlag.de


Inhaltsverzeichnis

Zeittafel der Fachhochschule Fulda 5

Abkürzungen 7

Termine 7

Veranstaltungszeiten 7

Öffnungszeiten der Gebäude 7

Teil A 8

I Einführende Informationen 8

1 Entwicklung der Fachhochschule Fulda 8

2 Mitglieder u. Aufgaben, gesetzl. Grundlagen 9

II Selbstverwaltungsorgane 10

1 Zentrale Organe 10

2 Organe der Fachbereiche 11

3 Organe der Studentenschaft und der Fachschaften 12

4 Allgemeiner Studentenausschuss (AStA) 12

5 Studentenparlament 13

III Zentrale Einrichtungen 14

1 Hochschulleitung und zentrale Verwaltung 14

2 Mitglieder des Senats 15

3 Mitglieder der Wahlversammlung (zusätzlich) 15

4 Mitglieder des Hochschulrats 15

5 Datenverarbeitungszentrum (DVZ) 15

6 Hochschul- und Landesbibliothek (HLB) 16

7 SSC - Zentrale Studienberatung 16

8 SSC - International Office 16

9 SSC - Studentische Angelegenheiten 16

10 Referat für Wissenstransfer / Weiterbildung 17

11 START-Agentur 17

IV Beratung an der Fachhochschule Fulda 18

1 Student Service Center (SSC) 18

1.1 Zentrale Studienberatung und Behindertenberatung 18

1.2 International Office 21

1.3 Studentische Angelegenheiten 24

2 Kirchliche Einrichtungen 24

3 Betreuung der berufspraktischen Semester 25

4 START-Agentur 26

V Studentenwerk Gießen (BAföG) 27

1 Studentenwerk Gießen 27

2 Organe des Studentenwerks 27

3 Einrichtungen des Studentenwerks Gießen in Fulda 27

3.1 Mensa 27

3.2 Förderungsabteilung 27

3.3 Zimmervermittlung 27

3.4 Gesundheitsdienst 28

3.5 Wohnheim des Studentenwerks 28

3.6 studyB. – allgemeine Sozialberatung 28

VI Kinderbetreuung 28


VII Kirchliche Einrichtungen 29

1 Katholische Hochschul-Gemeinde Fulda (KHG) 29

2 Evangelische Studentengemeinde (ESG) 29

VIII Stipendien 30

IX Auslandskontakte 30

X Hochschulzugangsprüfung für bes. befähigte Berufstätige 35

XI Studienangebot, Studienabschlüsse, zuständige

Fachbereiche 36

XII Veranstaltungen für Gasthörerinnen und -hörer 37

XIII Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer 38

Teil B 53

Fachbereiche und Studiengänge Beschreibungen der Studieninhalte 53

1 Studiengang Angewandte Informatik Studienschwerpunkte:

Medieninformatik, Telekommunikation, Wirtschaftsinformatik 53

1.1 Leitung und Verwaltung des Fachbereiches 53

1.2 Fachbereich Angewandte Informatik 54

1.3 Studienschwerpunkte im Fachbereich 54

1.4 Aufbau des Studiums 55

1.5 Technische Ausstattung des Fachbereichs 56

1.6 Berufspraktisches Studiensemester 58

1.7 Diplomarbeiten 58

II Elektrotechnik und Informationstechnik (ET) 60

1 Leitung und Verwaltung 60

2 Das Profil des Fachbereichs 60

3 Aufbau des Studiums 62

III Lebensmitteltechnologie (LT) 64

1 Leitung und Verwaltung 64

2 Ausrichtung der Aktivitäten im Fachbereich 64

3 Beschreibung des Studienganges 66

IV Oecotrophologie (Oe) 68

1 Leitung und Verwaltung 68

1.1 Struktur des Wintersemesters 2004/05 68

V Pflege und Gesundheit (PG) 70

1 Leitung und Verwaltung 70

2 Studiengang Pflege 70

3 Studiengang Physiotherapie 72

4 Studiengang Gesundheitsmanagement 75

5 Studiengang Pflegemanagement 77

VI Sozial- und Kulturwissenschaften (SK) 80

1 Leitung und Verwaltung des Fachbereichs 80

2 Master-Studiengang Interkulturelle Kommunikation und Europa-

Studien 83

3 Fremdsprachen- und Europazertifikat 85

4 Diplom-Studiengang: Sozialrecht (SR) 88

5 Bachelor-Studiengang Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt

Interkulturelle Beziehungen (BASIB) 90


VII Sozialwesen (SW) 92

1 Leitung und Verwaltung 92

1.1 Allgemeines zum Fachbereich Sozialwesen 92

1.2 Beratung an der FH Fulda 92

1.3 Dauer und Gliederung des Studiums 93

1.4 Studienabschlüsse / Studienziele / Struktur des Studiums 93

VIII Wirtschaft (W) 97

1 Leitung und Verwaltung 97

2 Studiengänge des Fachbereichs Wirtschaft der FH Fulda 98

2.1 Studiengang „Internationales Management“ mit Abschluss

zum Bachelor (BA) 98

2.2 Studiengang „Internationales Management“ mit Abschluss

zum Master (MA) 98

2.3 Studiengang „Betriebswirtschaftslehre“ 99

3 Ausbildungskonzepte der Studiengänge 99

3.1 Internationales Management mit Abschluss zum Bachelor (BA)

99

3.2 Internationales Management mit Abschluss zum Master (MA) .

101

3.3 Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kauffrau/-mann) 102

Veranstaltungsangebote der Fachbereiche 104

1 Angewandte Informatik (AI) 104

2 Elektrotechnik und Informationstechnik (ET) 154

3 Fachbereich Lebensmitteltechnologie 207

4 Oecotrophologie (Oe) 218

5 Pflege und Gesundheit (PG) 244

6 Sozial- und Kulturwissenschaften (SK) 262

7 Sozialwesen (SW) 293

8 Wirtschaft (W) 354

IX Existenzgründung und Unternehmensnachfolge 371

X Anhang 375

1 Zahlenspiegel 2004 375

2 Lageplan der Fachhochschule Fulda 376


Zeittafel der Fachhochschule Fulda

01. 08. 1971 Gründung der Fachhochschule Gießen mit den Standorten

Gießen, Friedberg und Fulda

Übernahme des „PFI“ (Pädagogisches Fachinstitut)

Einrichtung der Fachbereiche „Pädagogik“ (PFI-Nachfolge)

und „Sozialpädagogik“ sowie der fachübergreifenden

Fachbereiche „Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung“

und „Sozial- und Kulturwissenschaften“

WS 1972/73 Einrichtung des Fachbereichs „Sozialarbeit“

01. 08. 1974 Gründung der (selbstständigen) Fachhochschule Fulda

WS 1974/75 Einrichtung des Fachbereichs „Wirtschaft“

Oktober 1976 Eröffnung der neu erbauten Mensa

Ende SS 1977 Auflösung des Fachbereichs „Pädagogik“

WS 1978/79 Einrichtung des Studiengangs „Wirtschaftsinformatik“ im

Fachbereich Wirtschaft

WS 1982/83 Einrichtung der Fachbereiche „Angewandte Informatik und

Mathematik“ (unter Aufhebung des Fachbereichs „Mathematik,

Naturwissenschaften und Datenverarbeitung“ und Übernahme

der Wirtschaftsinformatik-Studierenden in den neuen

Fachbereich) und „Haushalt und Ernährung“

WS 1986/87 Einrichtung des Fachbereichs „Lebensmitteltechnologie“

WS 1990 Gründung des Fachbereichs „Sozialwesen“ (unter Aufhebung

der Fachbereiche „Sozialarbeit“ und „Sozialpädagogik“);

Eröffnung des neuen Mehrzweckgebäudes (mit Bibliothek)

SS 1991 Einrichtung des Aufbaustudiengangs „Europäische Unternehmensführung“

im Fachbereich Wirtschaft

SS 1993 Eröffnung des neuen Gebäudes in der Leipziger Straße

Einrichtung des Fachbereichs „Elektrotechnik“

SS 1994 Einrichtung des Fachbereichs „Pflege und Gesundheit“

WS 1998/99 Einrichtung des Studiengangs „Internationales Management“

im Fachbereich Wirtschaft

5


WS 1999/2000 Einrichtung des Master-Studiengangs "Intercultural Communication

and European Studies“ im Fachbereich Sozial- und

Kulturwissenschaften

WS 2000/2001 Einrichtung der Studiengänge „Wirtschaftsingenieur“ im

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik sowie

Einrichtung des Aufbaustudiengangs „Electronic Business“

im Fachbereich Angewandte Informatik

Januar 2001 Integration der Hessischen Landesbibliothek in die Fachhochschule

Fulda zur Hochschul- und Landesbibliothek mit

den Standorten Marquardstr. 35 und Heinrich-von-Bibra-

Platz 12

WS 2001/2002 Einrichtung des Studiengangs Physiotherapie im Fachbereich

Pflege und Gesundheit in Kooperation mit der Universität

Marburg.

WS 2002/2003 Einrichtung der konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengänge

„Internationales Management“ im Fachbereich Wirtschaft

mit den Abschlüssen BBA und MBA;

Auslaufen der Diplomstudiengänge „Internationales Management“

und „Europäische Unternehmensführung“.

SS 2003 Änderung der Bezeichnung des Fachbereichs Haushalt und

Ernährung in „ Fachbereich Oecotrophologie“

WS 2003/04 Neue Studienangebote in Sozialrecht (Diplom-FH), Gesundheitsmanagement

(B.Sc) und Pflegemanagement (B.Sc).

SS 2004 Einrichtung des Student Service Center

6


Abkürzungen

A-Q Gebäude mit Räumen

AI Angewandte Informatik

BWL Betriebswirtschaftslehre

ET Elektrotechnik u. Informationstechnik

FB Fachbereich

Geb. Gebäude

GM Gesundheitsmanagement

HLB Hochschul- u. Landesbibl.

ICEUS Intercultural Communication

and European Studies

IMA Internat. Management

IO International Office

Ko Kolloquium

Lab. Labor

Lit. Literatur

LS Leipziger Straße

LT Lebensmitteltechnologie

LV Lehrveranstaltung

MQS Marquardschule

n.b.V. nach bes. Vereinbarung

N.N. noch nicht benannt

Oe Oecotrophologie

P Projekt

PG Pflege und Gesundheit

PO Prüfungsordnung

PT Physiotherapie

S Seminar

SK Sozial- u. Kulturwissenschaften

SR Sozialrecht

SS Sommersemester

SSC Student Service Center

Std. Stunde(n)

SW Sozialwesen

SWS Semesterwochenstunde(n)

TA Techn. Angestellte/r

TK Telekommunikation

TPS Theorie-Praxis-Seminar

Ü Übung

ÜL Übungsleiter

V Vorlesung

W Wirtschaft

WI Wirtschaftsinformatik

WS Wintersemester

Termine

Wintersemester 2004/2005: - 01. 09. 2004 - 28. 02. 2005

Lehrveranstaltungen: - 04. 10. 2004 - 11. 02. 2004

Veranstaltungsfreie Zeit:

Weihnachtspause: - 22. 12. 2004 - 02. 01. 2005

Semesterferien: - 12. 02. 2004 - 20. 03. 2005

Exmatrikulation ist über das ganze Jahr hinweg möglich.

Beginn der Lehrveranstaltungen des SS 2005: 21. März 2005

Veranstaltungszeiten

(wenn nicht anders angegeben)

1. - 2. Std. 8.00 - 9.30 Uhr

3. - 4. Std. 9.50 - 11.20 Uhr

5. - 6. Std. 11.40 - 13.10 Uhr

7. - 8. Std. 13.20 - 14.50 Uhr

9. - 10. Std. 15.10 - 16.40 Uhr

11. - 12. Std. 17.00 - 18.30 Uhr

13. - 14. Std. 18.50 - 20.20 Uhr

Öffnungszeiten der Gebäude

Während der Vorlesungszeit: Mo. - Fr. 7.30 - 20.00 Uhr

In den Semesterferien: Mo. - Fr. 7.30 - 18.00 Uhr

7


Teil A

I Einführende Informationen

1 Entwicklung der Fachhochschule Fulda

Die Fachhochschule Fulda ist eine der fünf staatlichen Fachhochschulen des

Landes Hessen, die durch anwendungsbezogene Lehre eine auf den Erkenntnissen

der Forschung beruhende Ausbildung vermitteln.

Die Fachhochschule Fulda ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und

zugleich eine staatliche Einrichtung - sie verwaltet ihre Angelegenheiten im

Rahmen der Gesetze selbst. Die Einrichtung von Fachhochschulen in der ganzen

Bundesrepublik zu Beginn der 70er Jahre war ein Teil der damals in Angriff

genommenen Bildungsreform: Mit den Fachhochschulen sollte eine Hochschulausbildung

auch für die Bevölkerungsschichten angeboten werden, für die die

traditionelle Universität keine Alternative zur beruflichen Bildung darstellen

konnte. Außerdem sollten die Fachhochschulen zur Verbesserung des regionalen

Bildungsangebotes beitragen.

Die Fachhochschule Fulda wurde 1971 als Teilstandort der Fachhochschule

Gießen gegründet und übernahm die Einrichtungen des Pädagogischen Fachinstituts

in Fulda, das seit 1964 Fachlehrer für den musisch-technischen Bereich

ausgebildet hatte. Diese Ausbildung wurde als Fachbereich Pädagogik innerhalb

der Fachhochschule noch bis zum Jahre 1977 weitergeführt. Gleich zum Wintersemester

1971/72 wurde der Fachbereich Sozialpädagogik mit dem gleichnamigen

Studiengang eingerichtet und damit eine Abwendung von der Lehrerausbildung

eingeleitet. Ein Jahr später folgten Fachbereich und Studiengang Sozialarbeit,

1974 Wirtschaft.

Im gleichen Jahr wurde aus dem Teilstandort der Fachhochschule Gießen die

selbstständige Fachhochschule Fulda.

Zur Zeit besteht die Fachhochschule Fulda aus den Fachbereichen Angewandte

Informatik (mit den Studienschwerpunkten Wirtschaftsinformatik, Telekommunikation,

Medieninformatik sowie dem Aufbaustudiengang Electronic Business

(M.Sc.)), Elektrotechnik und Informationstechnik, Oecotrophologie (Haushaltund

Ernährungswirtschaft), Lebensmitteltechnologie, Pflege und Gesundheit

(mit den Studiengängen Pflege und Physiotherapie sowie den neuen Studiengängen

Pflegemanagement und Gesundheitsmanagement), Sozial- und Kulturwissenschaften

(mit dem Aufbaustudiengang Intercultural Communication and

European Studies sowie dem neuen Studiengang Sozialrecht), Sozialwesen (u.a.

mit dem neuen Studiengang Bachelor Soziale Arbeit), Wirtschaft (Betriebswirtschaft

und Internationales Management).

Die Integration der Hessischen Landesbibliothek in die Fachhochschule Fulda

erfolgte am 01. Januar 2001. Die neue Einrichtung führt die Bezeichnung

„Hochschul- und Landesbibliothek“ mit den Standorten Marquardstraße 35 und

Heinrich-von-Bibra-Platz 12.

8


2 Mitglieder u. Aufgaben, gesetzl. Grundlagen

● Mitglieder der Fachhochschule sind alle hauptamtlich Beschäftig-

ten:

Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie

alle Studierenden.

● Angehörige der Fachhochschule sind alle gastweise, nebenberuflich

oder ehrenamtlich an ihr Tätigen, z.B. Lehrbeauftragte, Gasthörerinnen

und Gasthörer etc.

● Aufgaben der Fachhochschule:

- Pflege der Wissenschaften, Verwirklichung des Rechts auf Bildung

- Vorbereitung auf berufliche Aufgaben

- Förderung des weiterbildenden Studiums, Weiterbildung ihres Personals

- Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern

- Mitwirkung bei der sozialen Förderung der Studierenden

- Förderung der sportlichen und kulturellen Interessen ihrer Mitglieder

- Förderung der internationalen, insbes. der europäischen Zusammenarbeit

im Hochschulbereich

- Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die gesellschaftliche

und betriebliche Praxis

- Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Erfüllung ihrer Aufgaben.

● Aufgaben der Studentenschaft:

- Vertretung der Gesamtheit ihrer Mitglieder und Wahrnehmung ihrer

Belange in

- Hochschule und Gesellschaft

- Mitwirkung an der Erfüllung der Aufgaben der Hochschule

- Förderung der politischen Bildung

- Pflege überregionaler und internationaler Beziehungen zwischen den

Studierenden

- Unterstützung kultureller, musischer und sportlicher Interessen der

Studierenden.

● Gesetzliche Grundlagen:

- Hochschulrahmengesetz in der Fassung vom 20. August 1998

- Hessisches Hochschulgesetz in der Neufassung vom 31. Juli 2000.

9


II Selbstverwaltungsorgane

1 Zentrale Organe

Präsidentin / Präsident:

Die Präsidentin / der Präsident leitet und vertritt die Fachhochschule. Die

Stellvertretung der Präsidentin / des Präsidenten wird durch die Vizepräsidentin

/ den Vizepräsidenten sowie durch die Kanzlerin / den Kanzler (in

Haushalts-, Personal- und Rechtsangelegenheiten) wahrgenommen. Die Kanzlerin

/ der Kanzler leitet die Verwaltung nach den Richtlinien des Präsidenten.

Präsidium:

Dem Präsidium gehören die Präsidentin / der Präsident, die Vizepräsidentin /

der Vizepräsident und die Kanzlerin / der Kanzler an.

Erweitertes Präsidium:

Das Präsidium berät zusammen mit den Dekaninnen / Dekanen gemeinsame

Angelegenheiten in Haushalt, Personal, Organisation und Verwaltung. Die

Frauenbeauftragte sowie die Vorsitzenden des Allgemeinen Studentenausschusses

und des Personalrats können an den Sitzungen teilnehmen.

Senat:

Dem Senat gehören an: 9 Professorinnen / Professoren, 5 Studierende, 1 wissenschaftliches

Mitglied und 2 administrativ-technische Mitglieder.

Senatsmitglieder mit beratender Stimme:

Die Präsidentin / der Präsident, die Vizepräsidentin/der Vizepräsident, die

Kanzlerin / der Kanzler, die Frauenbeauftragte, die oder der AStA-Vorsitzende,

die oder der Personalratsvorsitzende.

Zuständigkeiten des Senats:

Der Senat entscheidet in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium,

die die gesamte Hochschule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Er überwacht die Geschäftsführung des Präsidiums.

Der Senat ist zuständig u.a. für

- die Beschlussfassung über die Grundordnung und Wahlordnung

- die Entscheidung über die Entwicklungsplanung der Hochschule

- Stellungnahme zu den Berufungsvorschlägen

- Stellungnahme zu den Zielvereinbarungen nach § 88 Abs. 2 und dem

Budgetplan

- Entgegennahme und Beratung des Rechenschaftsberichts des Präsidiums.

Wahlversammlung:

Für die Wahl und Ernennung sowie Abwahl der Präsidentin oder des Präsidenten,

ebenso für die Wahl der Vizepräsidentin und Vizepräsidenten wird eine

Wahlversammlung gebildet.

10


Diese Wahlversammlung besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern des

Senats und ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern, die zusammen mit den

stimmberechtigten Mitgliedern gewählt werden.

Der Wahlversammlung gehören 35 Mitglieder an und zwar: 18 Professorinnen /

Professoren, 11 Studierende, 2 wissenschaftliche sowie 4 administrativtechnische

Mitglieder.

Die Wahlversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorstand:

4 Mitglieder der Professoren-Gruppe, 1 Studentin oder ein Student, 1 wissenschaftliches

sowie 1 adm.-technisches Mitglied. Der Vorstand bereitet die Wahl

vor und leitet die Sitzungen.

Hochschulrat:

Der Hochschulrat hat die Aufgabe, die Hochschule bei ihrer Entwicklung zu

beraten, die in der Berufswelt an die Hochschule bestehenden Erwartungen zu

artikulieren und die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlerischen

Leistungen zu fördern.

Der Hochschulrat gibt Empfehlungen u.a.:

● zur Hochschulentwicklungsplanung

● zu den Evaluierungsverfahren

● zu den Zielvereinbarungen.

Der Hochschulrat nimmt Stellung:

● zum Rechenschaftsbericht des Präsidiums und zu den Lehr- und Forschungsberichten

● zum Budgetplan

● zur Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen

● zur Gliederung der Hochschule in Fachbereiche.

Dem Hochschulrat gehören vier Persönlichkeiten aus dem Bereich der Wirtschaft

und beruflichen Praxis und drei Persönlichkeiten aus dem Bereich der

Wissenschaft und Kunst an:

Die Mitglieder des Hochschulrats sind ehrenamtlich tätig. Sie werden im Benehmen

mit dem Senat auf Vorschlag des Präsidiums vom Ministerium für einen

Zeitraum von zwei bis vier Jahren bestellt. Mitglieder und Angehörige der

Hochschule dürfen nicht vorgeschlagen werden.

Benachbarte Hochschulen können einen gemeinsamen Hochschulrat bilden.

2 Organe der Fachbereiche

Die Dekanin / der Dekan vertritt den Fachbereich innerhalb der Hochschule.

Dem Dekanat gehören die Dekanin oder der Dekan, die Prodekanin oder der

Prodekan und die Studiendekanin oder der Studiendekan an.

Die Wahl der Dekanin / des Dekans und der Prodekanin / des Prodekans wird

vom Fachbereichsrat durchgeführt.

Dem Fachbereichsrat gehören 6 Professorinnen / Professoren, 4 Studierende

sowie 1 wiss. / adm.-techn. Mitglied an. Der Fachbereichsrat wird durch die

Mitglieder des betreffenden Fachbereichs gewählt.

11


Zuständigkeiten des Fachbereichsrats:

Erlass der Prüfungs- und Studienordnungen, Feststellung des Strukturplans,

Abstimmung der Forschungsvorhaben, Entscheidung über Berufungsvorschläge,

Entscheidung über Arbeitsgruppen, Regelung der Benutzung der Fachbereichseinrichtungen

im Rahmen der Benutzungsordnung des Senats.

3 Organe der Studentenschaft und der Fachschaften

Das Studentenparlament (StuPa) ist zuständig u.a. für die Wahl des Allgemeinen

Studentenausschusses (AStA), für die Satzung der Studentenschaft, den

Haushaltsplan sowie für die Entlastung des AStA. Die Wahl des Studentenparlaments

erfolgt durch alle Studierenden der Fachhochschule.

Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) vertritt die Studentenschaft.

Seine Wahl erfolgt durch das Studentenparlament.

Der Ältestenrat wirkt bei der Erfüllung der studentischen Aufgaben mit. Er

entscheidet über Wahlanfechtungen und Beschlüsse des Studentenparlaments

und des Allgemeinen Studentenausschusses. Seine Wahl erfolgt durch das Studentenparlament.

Der Rechnungsprüfungsausschuss (§ 100 V HHG) prüft die Rechnungen der

Studentenschaft vor Entlastung des AStA. Seine Wahl erfolgt durch das StuPa.

Die Fachschaftsräte vertreten die Fachschaften eines Fachbereichs. Die Wahl

erfolgt durch die Studierenden des betreffenden Fachbereichs.

4 Allgemeiner Studentenausschuss (AStA)

Anschrift des AStA: Ludwig-Beck-Str., 36039 Fulda

Tel.: 0661/9629140

Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) ist ein Organ der Studentenschaft.

Er führt die laufenden Geschäfte der Studentenschaft in eigener Verantwortung.

Er ist an die Beschlüsse des Studentenparlaments und an den Haushaltsplan der

Studentenschaft gebunden. Er vertritt die Studentenschaft gerichtlich und außergerichtlich.

Der Allgemeine Studentenausschuss wird vom Studentenparlament für die

Amtszeit von einem Jahr gewählt.

Der AStA besteht aus dem Vorstand (1 Vorsitzende oder Vorsitzender, 1 Finanzreferentin

/-referent) sowie Referentinnen und Referenten mit unterschiedlichen

Aufgabengebieten.

„Klassische“ Referate sind Soziales, Umwelt, Frauen, Schwule, Kultur und

Hochschulpolitik. Es werden darüber hinaus - je nach Interessenlage und Notwendigkeit

- vom Studentenparlament weitere Referate mit anderen Sachgebieten

eingerichtet und mit Referentinnen/Referenten besetzt.

Alle Mitglieder des AStA sind Studierende.

Der AStA erbringt neben seinen hochschulpolitischen Aufgaben auch Sach- und

Dienstleistungen.

12


Diese sind

- Verwaltung und Bereitstellung einer Wohnungsangebotsliste

- Verkauf des Internationalen Studentenausweises (ISIC)

- Verkauf von Vorlesungsverzeichnissen

- Unterhalt einer umfangreichen Zeitschriftenbibliothek

- Kartei für Mitfahrgelegenheiten (Foyer E-Gebäude)

- Angebot einer Rechtsberatung (in Zusammenarbeit mit dem Auslandsamt

der Fachhochschule)

- Verleih von Fetenmaterial

- u. v. m.

Der AStA hat seine Geschäfts- und Arbeitsräume im Gebäude H, 1. Stock.

Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 11.00 - 14.00 Uhr.

Andere Öffnungszeiten werden jeweils durch Aushänge am AStA-Büro-Eingang

und im AStA-Schaukasten an der Mensa bekannt gegeben.

Der AStA ist für (fast) alles die erste Adresse.

Jeder immatrikulierte Studierende der Fachhochschule Fulda hat das Recht und

ist gleichzeitig aufgerufen, sein aktives und passives Wahlrecht wahrzunehmen

und auszuüben.

Um die Interessen der Studentenschaft angemessen vertreten zu können, ist die

Mitarbeit in allen Hochschulgremien und insbesondere in den ausschließlich

von Studierenden besetzten Gremien (Studentenparlament, Allgemeine Studentenausschuss

Fachschaftsräte) besonders wichtig.

Die studentische Mitbestimmung an der Fachhochschule Fulda ist abhängig von

Anzahl und Engagement der in ihr tätigen Studierenden.

5 Studentenparlament

(Stand: Juli 2004)

Christina Ahrens, Karin Römer, Stephan Piskorski, Thorsten Kretschmar, Florian

Spachtholz, Maren Bergemann, Maik Hartmann, Frank Hartmann, Mercedés

Schelle, Anita Badura, Alexander Behrsing, Mounir Elbekri, Monika Schraub,

Oliver Wehn, Andreas Dietz, Andrew Schulz, Ulrike Heinsius, Julia Schad,

Johanna März, Melanie Neuse, Björn Krause.

13


III Zentrale Einrichtungen

1 Hochschulleitung und zentrale Verwaltung

Geb/Raum Tel.

Präsident: Prof. Dr. Roland Schopf B 004 111

Vizepräsidentin: Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg- B 006 141

Müller

Vizepräsident: Prof. Dr. Karim Khakzar B 006 141

Sekretariat: Elisabeth Schäfer B 005 111

Anika Pappert B 005 111

Kanzler: Volker Stempel B 108a 115

Planung u. Öffentlich-

keitsarbeit: Jörg Ries B 009 118

Pressereferent: Ralf Thaetner B 002 181

Justitiariat/Wahlen: Sonja Redweik B 010 108

Organisation und

Personal: Wolfgang Moldan B 107 130

StudentServiceCenter: Nathalie Zielke Q 001

Haushalt: Klaus Dormeier B 101a 168

Liegenschaften/

Hausverwaltung: Edith Wiegand B 108 160

DV-Organisator: Bruno Müller A 201 128

Beauftragte des Präsidenten:

Behindertenbeauftragte: Stefanie Aha

CAD-Beauftragter: Prof. Dr. Werner Heinzel

DV-Beauftragter: Prof. Dr. Rainer Todtenhöfer

Datenschutzbeauftragte: Sonja Redweik

Energie- u. Gefahrstoff-

beauftragte: (Ansprechpartner: Liegenschaftsabteilung)

Frauenbeauftragte: Prof. Dr. Beate Blättner f.d.Bereich der Lehre

Ingeborg Börnke f. d. sonst. Bediensteten

Sicherheitsbeauftragter: Wolfgang Reinhard

Personalrat:

Vorsitzende: Christel Kotzan

Stellvertreterin: Heike Hollenbach

Weitere Mitglieder: Erich Dörr, Monika Wieczorek, Bruno Müller,

Johann Maier, Manfred Hagemann

14


2 Mitglieder des Senats

Präsident: Prof. Dr. Roland Schopf

Professorinnen/Professoren: Dr. Ulrich Bühler, Dr. Peter Finzer, Dr. Klaus

Fricke-Neuderth, Gerhard Fuchs, Dr. Konrad Hillebrand, Dr. Karim Khakzar,

Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller, Dr. Erich Ott, Dr. Gundolf Twelsiek

Studierende: Alexander Seith, Thorsten Grätsch, David Nicolaus, Adrienne

Holitschke, Benjamin Gonther

Administrativ-techn. Mitglieder: Heinz Kohn, Frau Babel

Wissenschaftliche Mitglieder: Anke Knoblauch

Senatsmitglieder mit beratender Stimme:

Präsident: Prof. Dr. Roland Schopf

Vizepräsidentin: Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller

Vizepräsident: Prof. Dr. Karim Khakzar

Kanzler: Volker Stempel

Frauenbeauftragte: Prof. Dr. Beate Blättner, Ingeborg Börnke

AStA-Vorsitzender: Michael Prädel

Personalratsvorsitzende: Christel Kotzan

3 Mitglieder der Wahlversammlung (zusätzlich)

Professorinnen / Professoren:

Dr. Anton Auer, Dr. Klaus Stegmüller, Dr. Ulrich Kurfürst, Dr. Bettina Bußmann,

Dr. Volker Warschburger, Dr. Josef Neuert, Dr. Volkert Kjer, Dr. Uwe

Grupa, Dr. Henny A. Grewe

Studierende: Franziska Otto, Yvonne Toepsch, Klaus Gamber, Florian Rost,

Andreas Ulbrich

Administrativ-techn. Mitglieder: Wolfgang Moldan, Rainer Abel

Wissenschaftliches Mitglied: Helga Keil

4 Mitglieder des Hochschulrats

Bereich der Wirtschaft und beruflichen Praxis:

Lars Bornemann, Wolfgang Gutberlet, Helmut Sorg, Hans-Jürgen Urban

Bereich der Wissenschaft:

Prof. Dr. Marianne Meinhold, Prof. Dr. Reiner Dölp, Dr. Michael Imhof

5 Datenverarbeitungszentrum (DVZ)

Leiter: Peter Klingebiel E 326

Sekretariat: Julia Barbagallo E 317

Fachbereichsbetreuung: Heinz Kohn E 318

Netzwerkbetreuung: Walter Hastler E 319

Benutzerbetreuung: Juanita Biensack E 321

DV-Technik:

Öffnungszeiten:

Ralf Rödiger E 321

Montag - Donnerstag 9.00 Uhr - 12.00 Uhr

15


Das Datenverarbeitungszentrum der Fachhochschule Fulda betreut das Fachhochschulnetz

und bietet die Nutzung von DV-Geräten und Beratung für alle

Fachbereiche an.

6 Hochschul- und Landesbibliothek (HLB)

Direktorin: Dr. Marianne Riethmüller

Stellv. Direktor:: Bernhard Weiß

Sekretariat: Gertrud Mertens, Tel.: 0661/9640-950

Email: hlb@hlb.fh-fulda.de

Internet: http://www.fh-fulda.de/hlb

a) Standort: Marquardstraße 35 E 022 – E 136

Tel.: 0661/9640-150

Frau Babel, Kai Deutschländer, Dietrich Haselbach, Mechthild Hochstein,

Christel Kotzan, Anke Lawerenz, Claus Menzel, Katja Neubeck, Christine

Reuter, Ramona Spange

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag: 9.00 - 20.00 Uhr

(ab 18.00 Uhr: keine Ausleihe, keine Rückgabe, keine Verlängerung)

Freitag: 9.00 - 15.00 Uhr.

Die eingeschränkten Öffnungszeiten während der Semesterferien werden

durch die Bibliothek bekannt gegeben.

b) Standort: Heinrich-von-Bibra-Platz 12

Andrea Baer, Anette Gram, Christine Groß, Stefan Groß, Jürgen Hahn, Susanne

Hansel, Johanna Kümmel, Iris Leibold, Gerda Lobe-Röder, Rebecca

Müller, Anna Neufeld, Genoveva Raatz, Lukas Schomann, Ursula Schultheiß-Barth,

Anja Weismüller, Daniela Weiß, Manfred Weß, Adriane Zeier.

Öffnungszeiten (Katalog, Ausleihe, Fernleihe):

Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen sowie den Internet-Seiten

der HLB (http://www.fh-fulda.de/hlb).

7 SSC - Zentrale Studienberatung

s. IV Beratung an der FH Fulda

8 SSC - International Office

s. IV Beratung an der FH Fulda

9 SSC - Studentische Angelegenheiten

s. IV Beratung an der FH Fulda.

16


10 Referat für Wissenstransfer / Weiterbildung

Leiterin: Christina Langsdorf B 01

Tel. / Fax: 0661/9640-564 /-567

Email: christina.langsdorf@verw.fh-fulda.de

Sekretariat: Gerlinde Mattern B 01a

Tel. / Fax: 0661/9640-565 /-567

Email: wt@verw.fh-fulda.de

Internet: www.fh-fulda.de/zv/wt/index.htm

Das Referat für Wissenstransfer / Weiterbildung fördert die Zusammenarbeit

der Hochschule mit Unternehmen, Verbänden, Kommunen, Institutionen und

Einzelpersonen bei der Lösung technischer, wirtschaftlicher und sozialer Fragen.

Im Teilbereich Weiterbildung hat es die Aufgabe, interne Weiterbildungsangebote

der Fachhochschule zu initiieren, zu organisieren und zu unterstützen.

Darüber hinaus liegt die Projektleitung für die Koordinierungsstelle Hessen

Networks zur Koordinierung der Auslandspraktika aller hessischen Hochschulen

(www.hessen-networks.de) sowie das EU-Mobilitätsprogramm Leonardo

da Vinci, das ebenfalls für alle hessischen Hochschulen von der Fachhochschule

Fulda koordiniert wird (www.practical-training.de/leonardo), beim Referat

für Wissenstransfer / Weiterbildung.

Geschäftsführung für beide Projekte hat übernommen:

Herr Thomas Berger, Institut inter.research e.V., Institut für interdisziplinäre

Forschung, Am Alten Schlachthof 4, 36037 Fd., Tel./Fax: 0661/25040-11/- 12

Email: berger@inter.research.de

11 START-Agentur

(Existenzgründung / Unternehmensnachfolge)

s. IV Beratung an der Fachhochschule Fulda

17


IV Beratung an der Fachhochschule Fulda

1 Student Service Center (SSC)

Seit März 2004 befinden sich Zentrale Studienberatung, International Office,

Studentische Angelegenheiten, im Gebäude Q, (s. Lageplan Seite 306).

Die bisher räumlich getrennten Abteilungen bilden gemeinsam das Student

Service Center (SSC).

Das Student Service Center ist die erste Anlaufstelle für

18

● Studieninteressentinnen und -interessenten

● Studienbewerberinnen und -bewerber

● Studierende der Fachhochschule Fulda

● Ausländische Studieninteressentinnen und -interessenten

● Ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber.

Da sich alle Abteilungen unter einem Dach befinden, erhalten Interessierte,

Bewerberinnen und Bewerber sowie die Studierenden auf einem kurzen Weg

ausführliche Informationen und Beratung rund um das Studium.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten einen Service, der sich an den

Bedürfnissen jedes Einzelnen orientiert.

Ergänzt wird das Angebot durch Sprechstunden und Veranstaltungen des Arbeitsamtes,

des Studentenwerks Gießen und anderer Einrichtungen.

1.1 Zentrale Studienberatung und Behindertenberatung

Die Zentrale Studienberatung (ZSB) an der Fachhochschule Fulda steht allen

Studierenden sowie Studieninteressenten offen und hilft bei Fragen und Problemen

rund um das Studium weiter.

Die ZSB informiert

sie hilft bei Entscheidungsproblemen, Arbeitsschwierigkeiten, Prüfungsängsten

und

sie berät bei Fachrichtungswechsel und Studienabbruch

Die Mitarbeiter der ZSB verpflichten sich, bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben

nach folgenden Leitlinien zu handeln:

● Wir treten Ratsuchenden freundlich und ohne Vorurteil gegenüber,

nehmen ihre Fragen und Probleme ernst und sehen es als unser wichtigstes

Ziel an, Fragen verständlich zu beantworten und Probleme soweit

es in unserer Macht steht im Sinne der Ratsuchenden zu lösen.

● Hilfe zur Selbsthilfe ist unser oberstes Leitmotiv in der Zusammenarbeit

mit Ratsuchenden, die durch unsere Arbeit dazu befähigt werden

sollen, eigenständig zu entscheiden und zu handeln.

● Das Ergebnis unserer Beratungsarbeit ist offen und wird allein von den

Ratsuchenden bestimmt.


● Die Einhaltung der Schweigepflicht über die uns anvertrauten persönlichen

Daten, Sorgen und Probleme von Ratsuchenden ist selbstverständlich.

● Unser Beratungsangebot ist freiwillig und wird niemandem aufgedrängt.

Kontakt:

Karin Hess/Antje Carson

Gebäude Q

Tel.: 0061 / 9640-101 und -146

Fax: 0061 / 9640-189

Email: zsb-fulda@fh-fulda.de

Sprechzeiten ohne Voranmeldung: Montag u. Dienstag 9.30 - 11.30 Uhr

Sprechzeiten mit Voranmeldung: Mittwoch u. Donnerstag 9.30 - 15.00 Uhr.

Zusammen mit dem Hochschulteam des Arbeitsamtes Kassel bietet die ZSB ein

gemeinsames Beratungsangebot an. Die sogenannte Teamberatung berät in

Fragen rund um die berufsbezogene Studiengestaltung und den Übergang vom

Studium zum Beruf.

Das Beratungsangebot findet während des Semesters in der Regel an jedem

zweiten Donnerstag im Monat statt. Wenn Sie Wartezeiten vermeiden möchten,

können Sie einen Termin vereinbaren unter: 0661 / 9640-146 und -101.

1.1.1 Fachstudienberatung

Die Fachstudienberatung gehört zu den gesetzlichen Aufgaben der Fachbereiche

und fällt in die Zuständigkeit des Lehrpersonals. Dazu gehören z.B. die Erläuterung

der Studienordnungen, Einführungen in Aufgabengebiete und Probleme

des Faches, Kombinations- und Wahlmöglichkeiten, die Leistungsnachweise

sowie die Prüfungsvorbereitung. Da sich an der FH Fulda alle Hochschullehrerinnen

und Hochschullehrer an den Aufgaben der Studienberatung beteiligen,

besteht in den Fachbereichen ein breites Beratungsangebot. In einzelnen Fachgebieten

sind bestimmte Personen mit der Durchführung der Fachstudienberatung

beauftragt.

Die Sprechzeiten sind, soweit nicht angegeben, im Fachbereich (Dekanat) zu

erfragen.

Eine Liste der Fachstudienberater steht im Internet unter der Adresse:

www.fh-fulda.de/zv/zsb/Beratung/fachstud.html

1.1.2 Studentische Studienberatung

Die studentischen Studienberaterinnen und -berater arbeiten im Auftrag der

Zentralen Studienberatung oder im Rahmen der Fachschaftsarbeit. Sie stehen

für Fragen zur Studienplanung, Prüfungsordnung, Studienfinanzierung sowie für

Orientierungsprobleme und Kontaktschwierigkeiten usw. zur Verfügung. Namen

und Sprechzeiten werden durch Aushang am Fachbereich und im Internet

unter:

www.fh-fulda.de/zv/zsb/Beratung/fachstud.html bekannt gegeben.

19


1.1.3 Hochschulteam des Arbeitsamtes Kassel

Das Hochschulteam des Arbeitsamtes Kassel ist für die Studierenden der FH

Fulda zuständig.

Das Angebot: Arbeitsmarktinformationen, Berufliche Beratung, Karriereplanung,

Bewerbungshilfe, Fortbildung und Qualifizierung, Vermittlung in Arbeit,

finanzielle Hilfen.

Büro des Hochschulteams Tel.: 0561 / 701-2382, Frau Sieber-Budeck Tel.: 0561

/ 701-2335,

Herr Flegel Tel.: 0561 / 701-2334.

Das Hochschulteam berät auch jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat

im Arbeitsamt Fulda. Anmeldung im Arbeitsamt Fulda unter: 0661 / 17275.

20


1.2 International Office

Leiterin: Winnie Rosatis SSC, Raum 7

Tel.: 0661/9640-147

Email: winnie.rosatis@verw.fh-fulda.de

Sprechzeiten: nach vorheriger Terminvereinbarung

1.2.1 Sokrates / Erasmus:

Maria-L. Campuzano López SSC, Raum 8

Tel.: 0661/9640-105

Email: maria.campuzano@verw.fh-fulda.de

Sprechzeiten: dienstags 9.30 - 11.30 Uhr

mittwochs 12.00 - 13.30 Uhr

1.2.2 Internationale Studienbewerbungen:

Carola Ossenkopp

Tel.: 0661/9640-918

SSC, Raum 8

Email: carola.ossenkopp@verw.fh-fulda.de

Sprechzeiten: dienstags 13.30 – 15.00 Uhr

donnerstags 13.15 - 15.15 Uhr

Sekretariat: Sabine Schwarz SSC, Raum 6

Tel.: 0661/9640-148

Fax: 0661/9640-189

Email: international.office@verw.fh-fulda.de

Öffnungszeiten: Montag - Freitag (außer Mittwoch)

8.00 - 12.00 Uhr

Sprechzeiten: dienstags, donnerstags und freitags

9.00 - 10.30 Uhr

Trainee: Natalya Timper SSC, Raum 6

Tel.: 0661/9640-148

Email: natalya.timper@verw.fh-fulda.de

Internet: www.fh-fulda.de/zv/aamt/index.htm

1.2.3 Beratungsangebote des International Office

Das International Office berät internationale Studienbewerberinnen und Studierende

der FH Fulda in allen Fragen ihres Studienaufenthaltes so wie deutsche

Studierende zu Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes.

Beratung internationaler Studentinnen und Studenten zu

Zulassungsvoraussetzungen

(Anerkennung von Zeugnissen und Sprachkenntnissen)

Visaangelegenheiten

21


Ansprechpartnerin: Carola Ossenkopp

SSC, Raum 8

Sprechzeiten: dienstags 13.30 - 15.00 Uhr

donnerstags 13.15 - 15.15 Uhr

Tel.: 0661/96 40-918

E-Mail: Carola.Ossenkopp@verw.fhfulda.de

Beratung internationaler Studierender an der FH Fulda zu

aufenthaltsrechtlichen Fragen

(Aufenthaltsbewilligung und Arbeitserlaubnis)

Stipendien

Rückkehrprogrammen (für Absolventinnen/Absolventen)

22

Ansprechpartnerin: Winnie Rosatis

SSC, Raum 7

Tel.: 0661/96 40-147

Beratungstermine nach vorheriger tel. Vereinbarung

E-Mail: Winnie.Rosatis@verw.fh-fulda.de

Beratung deutscher Studierender zu

Studienaufenthalten

Praktikum im Ausland

Sprachaufenthalten

Ansprechpartnerin: Maria-L. Campuzano López

SSC, Raum 8

Sprechzeiten: dienstags 9.30 - 11.30 Uhr

mittwochs 12.00 - 13.30 Uhr

E-Mail: maria.campuzano@verw.fhfulda.de

Unterstützung bei der Zimmersuche

Das International Office bietet internationalen Studienanfängerinnen

und Studienanfängern aus den internationalen Aufbaustudiengängen

„Internationales Management“, ICEUS und E-Business sowie allen

Studienanfängerinnen und -anfängern aus Afrika, Asien und den arabischen

Ländern einen Wohnraum-Vermittlungsservice an.

Ansprechpartnerin: Maria-L. Campuzano López (s.o.)

Erstinformation: Ausführliche Informationen zu allen Angeboten des International

Office sind im Internet verfügbar: www.fh-fulda.de/zv/aamt


Unterstützung in finanziellen Notlagen für internationale Studentinnen

und Studenten

Die Fachhochschule Fulda vergibt pro Jahr einige Teilstipendien in Höhe von

250 € / Monat vorzugsweise an internationale Studierende, die bereits zum

Diplom angemeldet sind. Die Stipendien werden in der Regel für längstens ein

Jahr vergeben und nur während der Vorlesungszeit: Im Sommer-Semester für

fünf Monate und im Winter-Semester für vier Monate. Die Ausschreibung der

Stipendien erfolgt im März bzw. im Oktober.

Ansprechpartnerin: Winnie Rosatis (s. o.)

Hilfsfonds des Landes Hessen für in Not geratene ausländische

Studierende

Hochschulpfarrer Prof. Dr. Schallenberg ist zuständig für die Vergabe

von Mitteln aus dem „Hilfsfonds des Landes Hessen für in Not geratene

ausländische Studierende“. Anträge für eine einmalige Unterstützung

sind zu Beginn jeden Semesters in der KHG anzufordern.

Ansprechpartner: siehe unten 2. KHG

23


1.3 Studentische Angelegenheiten

24

● Informations- und Beratungsdienst bezügl. Zugangsvoraussetzungen

zum Studium und in allen Prüfungsangelegenheiten

● Versand von Informationsmaterial

● Immatrikulation

● Rückmeldungen

● Beurlaubungen

● Prüfungsanmeldungen zu allen Teilen der Diplomvor- und

-abschlussprüfung

● Bescheinigungen, Leistungsübersichten und Zeugnisse

● Exmatrikulation

Leiterin: Nathalie Zielke

Tel.: 0661/9640 - 144

SSC, Räume 001 – 004 Tel.

Stellvertreterin: Claudia Ebert - 149

Gabriele Boch - 163

Ursula Burzlaff - 140

Helga Streich - 143

Margitta Schmitt - 142

Sprechzeiten: Mo., Di., Mi., Fr.: 8.00 - 11.30 Uhr

Do.: 13.00 - 15.00 Uhr

2 Kirchliche Einrichtungen

KHG – Katholische Hochschulgemeinde (Hilfsfonds der Diözese Fulda)

Ansprechpartner: Hochschulpfarrer Prof. Dr. Peter Schallenberg

Amand-Ney-Str. 22. 36037 Fulda

Tel.: 0661/60 22 05

ESG – Evangelische Studierenden-Gemeinde

Ansprechpartnerin: Studentenpfarrerin Frau Ute Kohl

Heinrich-von-Bibra-Platz 14 a, 36037 Fulda

Tel.: 0661/83 88-31, Fax: 0661/83 88-30

Email: ESG-Fulda@ekkw.de


3 Betreuung der berufspraktischen Semester

a) Angewandte Informatik Hermann Thiele

während des berufsprakt.

Studiensemesters:

Sprechzeiten: Di. u. Do.: 9.00 - 12.00 Uhr u.n.V.

Tel.: 0661/9640-330

b) Elektrotechnik und Hashem Savoji

Informationstechnik:

Sprechzeiten: s. Aushang

c) Lebensmitteltechnologie- Heike Vögler

während des berufsprakt.

Semesters:

Sprechzeiten: Di. u. Fr. .8.30 – 10.00 Uhr

Tel.: 0661/9640-428

d) Oecotrophologie Helga Keil

während der berufsprakt.

Semester:

Sprechzeiten: n. V.

Tel.: 0661/9640-356

e) Pflege u. Gesundheit Christine Loewenhardt

während der berufsprakt.

Semester:

Sprechzeiten: Di.- Do.: 12.30 - 14.00 Uhr u.n.V.

Tel.: 0661/9640-610

f) Sozialwesen Manfred Hagemann

während des Anerkennungs-

jahres:

Sprechzeiten: Di.: 13.30 - 16.00 Uhr

Tel.: 0661/9640-210 Do.: 9.30 - 12.00 Uhr u.n.V.

g) Fachbereich Wirtschaft Ute Schäfer

während des berufsprakt.

Semesters:

Sprechzeiten: Mo.- Do. 7.30 - 15.00 Uhr

Tel.: 0661/9640-273 Fr.: 7.30 - 12.00 Uhr

25


4 START-Agentur

(Existenzgründung/Unternehmensnachfolge)

Die START-Agentur unterstützt Studierende, Mitarbeiterinnen und Alumni die

Interesse haben, sich in unternehmerischem Denken und Handeln weiterzubilden

bzw. an eine unternehmerische Selbstständigkeit / Existenzgründung

denken.

Studierende, Mitarbeiterinnen und Alumni können in der START-Agentur hierzu

umfangreiche Informationen erhalten aber auch konkrete Unterstützung und

Betreuung bei der Ideenentwicklung und Gründung. Für die Inkubation

von Unternehmen können Gründungsinteressierte auch Unterstützung durch

erforderliche Ressourcen und Infrastruktur erhalten.

Alle Veranstaltungen zu unternehmerischem Denken und Handeln an der Fachhochschule

Fulda sowie der Partnerhochschulen Göttingen, Kassel, Marburg

sind in einem gesonderten gemeinsamen Vorlesungsverzeichnis beschrieben und

zusammengefasst. Dieses Vorlesungsverzeichnis und weitere Informationen

hierzu erhalten Sie in der START-Agentur bzw. unter www.startnetz.org.

Die speziellen Veranstaltungen an der Fachhochschule Fulda sind unter der

Rubrik „Existenzgründung an der Fachhochschule Fulda“ aufgeführt. Weitere

Informationen hierzu, zu Ansprechpartnern in den einzelnen Fachbereichen

sowie zu den für Sie individuell passenden Angeboten und Möglichkeiten erhalten

Sie in der START-Agentur.

Kontakt:

START-Agentur

Dipl.-Ing. Jutta Schotte-Pfuhl

Am Alten Schlachthof 4 (ITZ)

36037 Fulda

Tel.: 0661 - 5800 431

email: schotte-pfuhl@startnetz.org

http://www.fh-fulda.de/gruenden

http://www.startnetz.org

26


V Studentenwerk Gießen (BAföG)

1 Studentenwerk Gießen

Anstalt des öffentlichen Rechts

Otto-Behaghel-Str. 23 - 27, 35394 Gießen

F-Sammel-Nr. 40008-100, Fax 40008-109

Internet: www.uni-giessen.de/studentenwerk

Dem Studentenwerk Gießen als Anstalt des öffentlichen Rechts unter Fachaufsicht

des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst obliegt gemäß

dem Gesetz über die Studentenwerke bei den wissenschaftlichen Hochschulen

vom 21. März 1962 (GVBl. S. 165), geändert durch Gesetz vom 21. Dezember

1988 (GVBl. I, S. 419), die wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Betreuung

der Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Fachhochschule

Gießen-Friedberg, der Fachhochschule Fulda.

2 Organe des Studentenwerks

Vorstand:

Der Präsident der FH Fulda als Vorsitzender; der Präsident der Fachhochschule

Gießen-Friedberg, 1 Professor der JLU Gießen; 2 Studierende der JLU Gießen;

2 Bedienstete des Studentenwerks Gießen und ein Studierender der Fachhochschule

Fulda.

Geschäftsführer: Dipl. oec. Ralf Stobbe

Bankverbindungen:

Deutsche Bank, Gießen, Nr. 12/4800/91

Commerzbank Gießen, Nr. 2 115 111

Bezirkssparkasse Gießen, Nr. 200 526 855

Postscheckkonto Frankfurt/M., Nr. 1 098 18 - 609.

3 Einrichtungen des Studentenwerks Gießen in Fulda

3.1 Mensa

auf dem Campus in der Marquardstraße 35

geöffnet von: Montag, Dienstag, Donnerstag: 7.30 - 18.15 Uhr

Mittwoch: 7.30 - 17.00 Uhr

Freitag: 7.30 - 14.30 Uhr

Essensausgabe: Montag - Freitag: 11.00 - 14.00 Uhr

3.2 Förderungsabteilung

in der Marquardstr. 26

a) Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

b) Darlehen

c) Sonstige Beihilfen

Tel.: 0661/69031

Sprechstunden: Montag - Donnerstag 9.00 - 15.00 Uhr

Freitag 9.00 - 14.30 Uhr

3.3 Zimmervermittlung

27


3.4 Gesundheitsdienst

Otto-Behaghel-Str. 23

Obergeschoss Zimmer 125, Tel.: 40008-112, Frau Bender

Gesetzliche Unfallversicherung für Hochschulunfälle

3.5 Wohnheim des Studentenwerks

in der Wiesenmühlenstraße 3 u. 5:

Wohnheimabteilung des Studentenwerks, Otto-Behaghel-Str.23

Tel.: 0641/40008-303, Fax: 0641/40008-109

Sprechstunden: Montag - Donnerstag 9.00 - 15.00 Uhr

Freitag 9.00 - 14.30 Uhr

3.6 studyB. – allgemeine Sozialberatung

freiwillig, anonym, vertraulich.

Kostenlose Beratungsstelle für alle Studierenden

Förderungsabteilung Marquardstr. 26, 36039 Fulda

Tel.: 0661/96 21 04 86

Sprechstunden: Dienstag 12.00 - 14.00 Uhr

VI Kinderbetreuung

Krabbelgruppe akadeMINIS

Gebäude O

36037 Fulda

Tel.: 0661/9640-686

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 7.30 - 13.30 Uhr-

Anmeldung: zu den Öffnungszeiten.

Besichtigung der Krabbelgruppe, Beratungs- und Sprechzeiten oder Hospitationen

nach Vereinbarung.

Wir über uns: Wir sind eine Elterninitiative. In der Krabbelgruppe können bis

zu 25 Kinder im Alter von ca. 10 Monaten bis 3 Jahren aufgenommen und in

zwei altersgemischten Gruppen zu je 10 Kindern betreut weden.

Aufgenommen werden überwiegend Kinder, deren Mütter / Väter Studierende

oder Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter der Fachhochschule sind. Der monatliche

Kostenbeitrag wird in den Mitgliederversammlungen festgelegt und kann in der

Krabbelgruppe erfragt werden.

28


VII Kirchliche Einrichtungen

1 Katholische Hochschul-Gemeinde Fulda (KHG)

Hochschulpfarrer: Prof. Dr. Peter Schallenberg

Amand-Ney-Straße 22, 36037 Fulda;

Tel. / Fax: 0661/602205 (Büro)

Email: Hochschulgemeinde@KHG-Fulda.de

Sprechstunden im Pfarrbüro Amand-Ney-Straße:

montags 14.15 - 15.15 Uhr oder n. V.

Was die KHG will?

Die KHG will Gemeinde sein für alle Hochschulangehörige und alle, die sich

ihr zugehörig fühlen. Gottesdienst feiern, Gemeinschaft fördern, über Gott und

die Welt reden, das sind Dinge, die wir im Semester am Mittwochabend miteinander

tun. Was sonst noch so los ist, Vorträge, Ausflüge, in der Bibel lesen,

gemeinsam mit der ESG feiern, das steht im Semesterprogramm. Schaut mal

herein!

Der Gottesdiensttermin ist während des Semesters:

Mittwoch, 19.15 Uhr

Pfarrei St. Josef - KHG-Zentrum - Eingang Pfarrhof Amand-Ney-Str. 22, 36037

Fulda.

Hochschulpfarrer Prof. Dr. Schallenberg ist auch zuständig für die Vergabe von

Mitteln aus dem "Hilfsfonds des Landes Hessen für in Not geratene ausländische

Studierende", Anträge für eine einmalige Unterstützung können zu Beginn

jeden Semesters in der KHG angefordert werden.

Ebenso können ausländische Studierende in Einzelfällen auch aus dem Hilfsfond

der Diözese Fulda - nach einem Gespräch mit dem Hochschulpfarrer -

entsprechend den Vergabebedingungen Unterstützung erfahren.

2 Evangelische Studentengemeinde (ESG)

ESG-Pfarrerin: Ute Kohl

Sekretariat: Monika Baldwin

Heinrich-von-Bibra-Platz 14 a, 36037 Fulda

Tel.: 0661/83 88 31, Fax: 0661/83 88 30

Email: esg.fulda@ekkw.de, www.esg-Fulda.de

Sprechzeiten: Montag und Dienstag: 08.00 - 12.00 Uhr u.n.V.

Die ESG ist ein Angebot für alle Studierenden der FH Fulda.

Unsere Räume bieten einen genialen Ort für freundschaftliche und offene Gespräche,

AG’s, Gottesdienste, Feten etc., die ihr kennen lernen und nutzen

solltet.

Unser Programm, das ab September ausliegt, versteht sich als Ergänzung und

Bereicherung eures Studiums. Die ESG ist Kirche - aber anders.

Unsere regelmäßigen Treffen finden jeden Montag von 19.00 - 21.00 Uhr statt.

Der Termin zu einem gemeinsamen Abendessen, zu dem alle Erstsemester

herzlich eingeladen sind, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

29


VIII Stipendien

Hans-Böckler-Stiftung

Die Hans-Böckler-Stiftung als Studien-, Forschungs- und Mitbestimmungsförderungswerk

des DGB vergibt Stipendien und weitere Unterstützung für Studium

und Promotion an gewerkschaftlich oder gesellschaftlich engagierte Studierende.

Sie ist als ein gemeinnütziges Begabtenförderungswerk durch die Bundesregierung

anerkannt und fördert derzeit ca. 2000 Studierende aller Fachrichtungen.

Nähere Auskünfte erteilen die Vertrauensdozenten der Hans-Böckler-Stiftung

an der Fachhochschule Fulda:

Prof. Dr. Heinrich Bollinger, FB Sozial- u. Kulturwissenschaften, Raum G 111

Prof. Dr. Erich Ott, FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Raum G 110.

Prof. Dr. Hans-Wolfgang Platzer, FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Raum

G 111.

IX Auslandskontakte

SOKRATES / ERASMUS Partnerhochschulen der FH Fulda

Eine Hilfestellung für den Aufenthalt eines Studierenden im Ausland ist das

Europa-Programm SOKRATES/ERASMUS (European Community Actionscheme

for the Mobility of University Students) der EU. SOKRA-

TES/ERASMUS bietet Mobilitätsstipendien bzw. Zuschüsse für Studienaufenthalte

im EU-Ausland. Gedeckt werden sollen damit zusätzliche Kosten, z. B. für

die Reise, eine sprachliche Vorbereitung und ggfs. für die erhöhten Lebenshaltungskosten

im Gastland.

Die monatlichen Förderungsbeiträge liegen z. Zt. zwischen 50,00 € und 200,00 €

. Gefördert werden nur Studierende, die für mindestens 3 Monate an einer ausländischen

Partnerhochschule studieren. Maximal förderbar sind 12 Monate.

Die Fachhochschule Fulda hat folgende SOKRATES/ERASMUS-

Partnerhochschulen, mit welchen ein Studentenaustausch vereinbart ist:

30


Fachbereich Land Hochschule Europa-

Koordinator/in

(= Kontaktperson)

Angewandte

Informatik

Elektrotechnik

& Informationstechnik

Ökotrophologie

Ökotrophologie

& Lebensmitteltechnologie

Lebensmittel-

technologie

Großbritannien

Anglia Polytechnic University,

Chelmsford;

University of Westminster,

London

Prof. Dr. Gillner

Prof. Dr. Bühler

Frankreich

Université des Sciences et

Prof. Dr. Gillner

Technologies de Lille;

I.U.P. de l’Université d‘

Prof. Dr. Bühler

Avignon

Spanien

Universidad de La Laguna,

Prof. Dr. Bühler

Sta. Cruz de Tenerife

Rumänien

Universitatea „Transilvania“

din Brosov

Prof. Dr. Bühler

Schweden Högskolan Växjö Prof. Dr. Bühler

Irland

Cork Institute of Technol-

Prof. Dr. Werner

ogy

Finnland

ESPOON-Vantaa Institute

Prof. Dr. Werner

of Technology

Lettland

Latvijas Lauksaimniecības

Universitāte, Jelgava

Prof. Dr.

Freytag-Leyer

Spanien Universitad de Murcia Prof. Dr. Diel

Irland

Cork Institut of Technology

Prof. Dr. Lücke

Schweden University of Uppsala Prof. Dr. Lücke

Polen

Warsaw Agricultural Uni-

Prof. Dr. Lücke

Frankreich

Finnland

versity

Université de Paris – Val

de Marne (Paris XII) I.U.T

Creteil;

ENITIAA, Nantes

Espoon-Vantaa Institute of

Technology

Prof. Dr. Bußmann

Prof. Dr. Lücke

Spanien Universitat de Lleida Prof. Dr. Baum

Slowakei

Slovac Agricultural University,

Nitra

Prof. Dr. Scherer

Ungarn

Szent Istvan Universität

Budapest / Gödöllö

Prof. Dr. Scherer

Spanien

Universidad

Teneriffa

La Laguna

Prof. Dr. Grupa

Irland

University

(UCC)

College Cork

Prof. Dr. Scherer

Schweiz

Ingenieurschule

(ISW)

Wallis

Prof. Dr. Ahlert

31


Pflege &

Gesundheit

Sozialwesen

Wirschaft

(Aufbaustudiengang

Europäische

Unternehmensführung)

32

Finnland

Central Ostrobothnia

Polytechnik, Kokkola

Großbri- University of Salford

tannien

Griechenla Technical Education Insti-

Prof. Dr. Keogh

nd tution of Larissa

Tschechie Universitas Palackiana

n

Olomucensis, Olomouc

Italien Università di Padova Prof. Rosenberg

Norwegen Hogskolgen, Oslo

Nieder- Hogeschool van Utrecht

lande

Prof. Dr. Weber

Finnland

College of Social Welfare

Pieksämäki

Großbri- University of Portsmouth Prof. Dr. Blatannienhusch

Schweden Universitet Umea Prof. Plagemann

Griechenland

T.E.I. Athen

Prof. Plagemann

Großbri- Sheffield Hallam Univertanniensity

ESCI Fontainebleau/

Frankreich

Université de Paris XII;

Université de Cergy Pontoise

Prof. Dr. Neuert

Finnland

Polytechnical

Tampere

University

Spanien

Universidad de San Pablo

Madrid

Die Studienleistungen, die an einer Partnerhochschule erbracht werden, müssen

von der Heimathochschule – also der FH Fulda – anerkannt werden. Weitere

Einzelheiten zur Beantragung, insbesondere Bewerbungsvoraussetzungen (bislang

gezeigte Studienleistungen, Sprachkenntnisse, Motivation etc.) sind von

den jeweiligen Europa-Koordinatorinnen und -Koordinatoren in den Fachbereichen

zu erfahren. Über Einzelheiten zu den SOKRATES/ERASMUS-

Stipendien informiert Sie das International Office, Maria-L. Campuzano López.


Eine Auswahl weiterer Auslandskontakte:

Fachbereich Land Hochschule Europakoordinator/in

(=

Angewandte

Informatik

Elektrotechnik

& Informationstechnik

Angewandte

Informatik und

Elektrotechnik

& Informationstechnik

Ökotrophologie

Lebensmitteltechnologie

Pflege & Gesundheit

Sozialwesen

Sozial- und

Kulturwissenschaften

Russland

USA

Chile

Schweiz

Irland

Island

Russland

Großbritannien

Russland

Polen

Schweiz

Finnland

Kanada

USA

Litauen

USA

Kontaktperson)

Rechenzentrum d. Akad. d. Prof. Dr. Taras-

Wissenschaften, Moskau

University of Illinois at

zow

Urbana-Champaign

UC)

(UI- Prof. Dr. Werner

Universidad Tecnica Federico

Santa Maria, Valparaiso;

Prof. Dr. Cuno

Eidgenössische Techn.

Hochschule

rich;

(ETH), Zü-

University

(UCC);

College Cork

University of Iceland, Prof. Dr. Björns-

Reykjavik

son

Staatliche Industrie Universität

Moskau- Zweig- Prof. Dr. Cuno

stelle Sergiew Posad Prof. Dr. Winzerling

Queens University, Belfast

Institut für Immunologie

Moskau bzw. Kuban; Med.

Akademie Krasnodar

Academia Rolnicza, Poznan

FH Zürich Hochschule

Wädenswil

Techn.

Seinäjoki

Fachhochschule

Mc Master University,

Toronto

Bryn Mawr College, Phila-

delphia

Techn. Universität und

Akademie für Musik, Vilnius

WSP Stevens Point, Wisconsin

Prof. Dr. Diel

Prof. Dr. Jansen

Prof. Dr. Lücke

Prof. Dr. Scherer

Prof. Dr. Thurl

Prof. Dr. Ahlert

Prof. Dr. Schirrmacher

Pro. Dr. Blahusch

Prof. Dr. Notdurft

33


Wirtschaft

Hochschulweit

34

California State University,

USA San Bernadino;

West Virginia University

Spanien Universitat de Las Palmas,

Gran Canaria

USA /

Wisconsin

Australien

/ Queensland

La Crosse, Eau Claire

Green Bay, Madison, Milwaukee,

Oshkosh, Parkside,

Platteville, River

Falls, Superior, Stevens

Point, Stout

Australien Catholic University,

Bond University,

Central Queensland University,

James Cook University,

Technical University

of Queensland, University

of Queensland,

University of Southern

Queensland, University of

the Sunshine Coast

Prof. Dr. Opel

Prof. Dr. Neuert

Prof. Dr. Neuert

Winnie Rosatis

Bei den Partnerschaften mit Wisconsin / USA und Queensland / Australien

handelt es sich um Regionalpartnerschaften aller hessischen Hochschulen mit

allen Hochschulen der beiden Bundesstaaten. Im Rahmen dieser Partnerschaften

stehen für Hessen jeweils 24 studiengebührenfreie Studienplätze für ein Jahr

zur Verfügung, pro Hochschule also zwei. Nach Queensland werden die ersten

Studenten auf hessischer Seite Ende Februar 2005 gehen. Die Ausschreibung

der studiengebührenfreien Studienplätze erfolgt für Wisconsin Ende Oktober

und für Queensland voraussichtlich Ende April.

Bitte setzen Sie sich wegen der fachlichen Inhalte mit den jeweiligen Kontaktpersonen

in den Fachbereichen in Verbindung.

Das International Office berät Sie zu Fragen der Finanzierung, Einreiseformalitäten,

etc.

Eine wichtige Informationsquelle ist das Internet. Die Seiten des International

Office finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.fh-fulda.de/zv/aamt/index.htm


X Hochschulzugangsprüfung für bes. befähigte Berufstätige

Berufstätige ohne Hochschulzugangsberechtigung können nach erfolgreicher

Ablegung dieser Prüfung das Studium an allen hessischen Fachhochschulen in

dem Studiengang aufnehmen, für den die Prüfung durchgeführt wurde.

An der Fachhochschule Fulda finden die Prüfungen für alle folgenden hessischen

Fachhochschulstudiengänge statt:

Sozialwesen

(Heilpädagogik, Religionspädagogik, Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialwesen)

Pflege und Gesundheit

Pflege, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Gesundheitsmanagement

und Ergotherapie.

Die Prüfungen bestehen (i.d.R.) aus einem Kolloquium (mündlicher Teil) und

einer schriftlichen Arbeit. Sie finden jährlich einmal statt und sollen bis jeweils

15. 05. des Jahres beendet sein. Anträge auf Zulassung müssen bis spätestens

15. 02. und 15. 08. jeden Jahres eingegangen sein.

Fachkommission Sozialwesen

Prof. Dr. G. Stahlmann, (Vorsitz)

Prof. Dr. G. Gekeler (FH Fulda)

Prof. Dr. F. Barth (Ev.FH Darmstadt)

Prof. Dr. B. Eichner (Ev. FH Darmstadt)

Prof. Dr. H. Lehmeier (FH Frankfurt)

Prof. E. Fellner (FH Frankfurt)

Prof. Dr. G. Schirrmacher (FH Fulda)

Dipl.Psych./Päd. R. Bug-Sippel

Fachkommission Pflegewissenschaft

Prof. Dr. C. Winter-von Lersner, (Vorsitz)

Prof. Dr. J. Keogh (FH Fulda)

Prof. Dr. H.-A. Grewe (FH Fulda)

Prof. Dr. M.Flieder (EvH-Darmstadt)

Prof. D. Kraushaar (FH Frankfurt)

Dr. Knell (Käthe-Kollwitz-Schule,

FOS Marburg)

OStR M. Engelbertz (E.-Stieler-Schule, Fulda)

Dr. med. U. Stumpner (Priv.FH Nordhessen,

Bad Sooden-Allendorf)

Für andere Studiengänge (z.B. der ingenieurs- oder wirtschaftswissenschaftlichen

Berufe) sind Fachkommissionen an den anderen hessischen Fachhochschulen

eingerichtet.

Die aktuelle gesetzliche Basis ist das Gesetz- und Verordnungsblatt für das

Land Hessen, Teil I, S. 335 vom 26. 06. 2002 (vgl. auch die Homepage SW und

Pflege & Gesundheit.

Für die Fachkommission Pflegewissenschaft ist das Sekretariat des Fachbereichs

Pflege und Gesundheit (Tel.: 0661/9640-600) zuständig.

Auskünfte und Beratung zum angestrebten Studium erteilt die Zentrale Studienberatung

(Tel.: 0661/9640-146).

Spezielle Fragen zur Prüfungsordnung beantwortet das Prüfungsamt der Fachhochschule

Fulda (Tel.: 0661/9640-142). Dort kann - bei Vorlage eines beschrifteten

und frankierten Briefumschlags (C-4) - Informationsmaterial angefordert

werden.

35


XI Studienangebot, Studienabschlüsse, zuständige

Fachbereiche

Studiengänge/

Studienangebot

Angewandte Informatik

Electronic Business

(Aufbaustudiengang)

Elektrotechnik und Informationstechnik

Wirtschaftsingenieur-

wesen

Haushalt- und Ernährungswirtschaft

Lebensmitteltechnologie

Pflege

Physiotherapie

Pflegemanagement

Gesundheitsmanagement

Sozialwesen

Betriebswirtschaft

Internationales Management

Intercultural Communica-

tion and European Studies

36

Abschluss

Dipl.-Informatikerin,

Dipl.-Informatiker (FH)

Master of Science (MSc)

in Electronic Business

Dipl.-Ingenieurin,

Dipl.-Ingenieur (FH)

Dipl.-Wirtschafts-Inge-.

nieurin, -ingenieur (FH)

Dipl.-Oecotrophologin,

Dipl.-Oecotrophologe

(FH)

Dipl.-Ingenieurin,

Dipl.-Ingenieur (FH)

Dipl.Pflegewirtin,

Dipl. Pflegewirt (FH)

auslaufend - Bachelor of

Science (B.Sc.)

Bachelor of Science in

Physiotherapy (BSc. Phys.)

Bachelor of Science in

Nursing Management

Bachelor of Science in

Health Care Management

Dipl. Sozialpädagogin,

Dipl. Sozialpädagoge (FH)

auslaufend - Bachelor of

Arts Soziale Arbeit (B.A.)

Dipl.-Kauffrau,

Dipl.-Kaufmann (FH)

Dipl. Kauffrau, -mann

(FH) auslaufend -

- Bachelor of Business

Administration (BBA);

- Master of Business Administration

(MBA)

zuständiger Fachbereich/

Gebäude

Angewandte Informatik (AI)

Geb. C/E

(AI)

Geb. C/E

Elektrotechnik und Informationstechnik

(ET)

Geb. LS

(ET)

Geb. LS

Oecotrophologie (Oe)

Geb. B

Lebensmitteltechnologie (LT)

Geb. LS

Pflege und Gesundheit (PG)

Geb. O

(PG)

(PG)

(PG)

Master of Arts (M.A.)

(SK)

(ICEUS) (Aufbaustud.gang)

Sozialrecht Dipl.-Sozialjuristin/-jurist (SK)

Sozialwesen (S)

Geb. F

Wirtschaft (W)

Geb. A

Wirtschaft (W)

Geb. A


XII Veranstaltungen für Gasthörerinnen und -hörer

Als Gasthörerin oder Gasthörer kann zugelassen werden, wer sein Wissen auf

einzelnen Gebieten vervollständigen oder erweitern will. Der Nachweis einer

Hochschulzugangsberechtigung ist nicht erforderlich.

Gasthörerinnen und Gasthörer werden zu allen Veranstaltungen der einzelnen

Fachbereiche im Einvernehmen mit der jeweiligen Hochschullehrerin oder dem

jeweiligen Hochschullehrer zugelassen.

Interessierte können Veranstaltungen bis zu zwölf Wochenstunden besuchen.

Die zu zahlende Studiengebühr beträgt 100 Euro. Die Bewerberinnen und Bewerber

sind nach Zulassung Angehörige der Fachhochschule Fulda und erwerben

damit das Recht, alle Einrichtungen der Fachhochschule im Rahmen der

Benutzungsordnung zu benutzen.

Nach erfolgreicher Teilnahme an Lehrveranstaltungen kann beim Prüfungsamt

eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen beantragt werden.

Antragsformulare für Gasthörerinnen und Gasthörer sind beim Studentensekretariat

erhältlich. Anträge sind für ein Sommer-Semester bis 31. März, 12.00 Uhr,

eines jeden Jahres, für ein Winter-Semester bis 30. September, 12.00 Uhr, eines

jeden Jahres einzureichen.

37


XIII Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

Name, Anschrift, Telefon

Fachbereich, Lehrgebiet, Forschungsgebiet, Dienstzimmer

Ahlert, Burkhard, Prof. Dr.

Bönningser Str. 29, 30974 Wenningsen, Tel.: 05103/8471

LT: Lebensmitteltechnologie, Gemeinschaftsverpflegung m. d. Schwerpunkten

Küchenologie, Lebensmittelhygiene, Geb. LS, Raum 111

Alisch-Haase, Monika, Prof. Dr.

SW: Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit und Sozialplanung

Auer, Anton, Prof. Dr.

Oe: Wirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, EDV, Geb. B, Raum 202

Forschung: Entwicklung von Informationssystemen

Badach, Anatol, Prof. Dr. Ing.

Tel.: 0661/9640-319

AI: Telekommunikation, Netzwerke, Geb. C, Raum 107

Forschung: Networking; Email: badach@informatik.fh-fulda.de

Bartelt, Harald, Prof.

Lönsstr. 42, 36093 Künzell, Tel.: 0661/36499

W: Betriebliches Personal- und Bildungswesen, Geb. A, Raum 210

Baum, Eckhard, Prof. Dr. Ing.

ET: Grundlagen der Elektrotechnik und Übertragungstechnik, Geb. K, Raum

318

Forschung: Elektromagnetische Verträglichkeit, Berechnung elektromagnetischer

Felder; Email: baum@et.fh-fulda.de

Baum, Heinz-Georg, Prof. Dr.

LT: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Geb. LS, Raum 411

Björnsson, Bolli, Prof. Dr.

ET: Prozeßleittechnik, Geb. K, Raum 320

Email: bolli.bjoernsson@et.fh-fulda.de

Blättner, Beate, Prof. Dr.

PG: Gesundheitsförderung

Blahusch, Friedrich, Prof. Dr.

Fellenweg 26, 36093 Künzell, Tel.: 0661/9640-235

SW: Soziologie, Komparatistik des Sozialwesens, Geb. F, Raum 111

38


Bollinger, Heinrich, Prof. Dr.

SK: Organisationssoziologie, Geb. G, Raum 111

Tel. dienstl.: 0661/9640-473; Fax: 0661/9640-452

Tel. priv.: 089/167 97 68; Email: heinrich.bollinger@sk.fh-fulda.de

Brückner, Hans-Jürgen, Prof. Dr.

PG: Pflegemanagement, Geb. O, Raum 104

Tel.: 0661/9640-624; Email: h-j.brueckner@pg.fh-fulda.de

Bühler, Hans-Ulrich, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-325

AI: Angewandte Mathematik. Geb. E, Raum 303

Forschung: IT-Sicherheit; Email: U.Buehler@informatik.fh-fulda.de

Busse, Angelika, Prof. Dr.

Rohlederstr. 26, 60435 Frankfurt, Tel.: 0661/9640-466, Geb. G, Raum 111

SK: Sozialrecht, insbes. Recht der sozalen Beratung und sozialen Dienste

Email: Angelika.Busse@sk.fh-fulda.de

Bußmann, Bettina, Prof. Dr.

LT: Technologie, Schwerpunkt: Tierische Produkte, Geb. LS, Raum 414

Cuno, Bernd, Prof. Dr. Ing.

In der Harth 14, 36148 Kalbach (Rhön), Tel.: 06655/918635

ET: Mess- und Regelungstechnik, Geb. LS, Raum 408

Forschung: Automatisierung; Email: bernd.cuno@et.fh-fulda.de

Devetzi, Stamatia, Prof. Dr.

SK: Studiengang Sozialrecht, insbes. Sozialversicherungsrecht

Diel, Friedhelm, Prof. Dr.

Am Zillbach 27, 36100 Petersberg

Oe: Biochemie mit den Schwerpunkten: Ökolog. Chemie, Toxikologie und

Endrokinologie, Geb. B, Raum 203; Email: friedhelm.diel@he.fh-fulda.de

Dörner, Erich, Prof. Dr.

Marderweg 8, 36041 Fulda

W: Internes Rechnungswesen (Kostenrechnung, Controlling), externes Rechnungswesen

(Bilanzierung), allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Geb. A, Raum

001; Email: Erich.Doerner@w.fh-fulda.de

Dohmann, Helmut, Prof. Dr.

AI: Telekommunikation, Tel.: 0661/9640336, Geb. C, Raum 205b

Forschung: Rechnerarchitektur, Echtzeitsysteme, verteilte multimed. Systeme

Email: helmut.dohmann@informatik.fh-fulda.de

39


Ehrenberger, Wolfgang, Prof. Dr. Ing.

Josefstr. 14, 36039 Fulda, Tel.: 0661/23530, dienstl.: 0661/9640-325

Helene-Mayer-Ring 10/1101, 80809 München, Tel.: 089/35 46 42 65

AI: Software-Engineering, Geb. E, Raum 303

Forschung: Software-Zuverlässigkeit;

Email: wolfgang.ehrenberger@informatik.fh-fulda.de

Elzer, Matthias, Prof. Dr. med.

Lorsbacher Str. 28, 65719 Hofheim/Ts., Tel.: 06192/24425, Fax: 06192/24930

PG: Sozialpsychiatrie, Psychotherapie, Beratung, Geb. ABS, Raum 309

Email: matthias.elzer@pg.fh-fulda.de

Esper, Günter, Prof. Dr. Ing., Tel.: 0661/9640-441 Fax: 0661/9640-505

LT: Thermische Verfahrenstechnik, Haltbarmachung von Lebensmitteln, Kälte-

und Trocknungstechnik, Geb. J, Raum 106

Email: Guenter.Esper@lt.fh-fulda.de

Feldmann, Klaus-Dieter, Prof. Dr.

Oberdorfstr. 8, 36093 Künzell, Tel.: 0661/42126

W: Volkswirtschaftslehre, Statistik, Geb. A, Raum 109

Feldmann, Kurt-Jürgen, Prof. Dr.

Elisabethenstr. 12, 36039 Fulda, Tel.: 0661/71500

SW: Erziehungswissenschaft, Sozialpäd. Medien, Heil- und Behindertenpädagogik,

Geb. F, Raum 210

Finzer, Peter, Prof. Dr.

Donnersbergstr. 2, 68163 Mannheim, Tel.: 0621/105551

W: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebl. Personal- und Bildungswesen

Geb. A, Raum 110

Freytag-Leyer, Barbara, Prof. Dr.

Oe: Sozioökologie des privaten Haushalts

Tel.: 0661/9640-355, Geb. B, Raum 202;

Email: Barbara.Freytag-Leyer@he.fh-Fulda-de

Fricke-Neuderth, Klaus, Prof. Dr.

Nonnengasse 3, 36037 Fulda, Tel.: 0661/249113

ET: Elektrotechnik, Digitaltechnik, Geb. LS, Raum 409

Forschung: Elektronik, Mikroelektronik

Email: Klaus.Fricke-Neuderth@et.fh-fulda.de

Fuchs, Gerhard, Prof., Dipl.-Informatiker, Dipl.-Ing.

AI: Mensch-Computer-Kommunikation, Lernsystementwicklung, Bürokommunikation

Tel.: 0661/9640-323, Geb. E, Raum 306

Forschung: Wissensmanagement, Mediendidaktik, Individualisierung der Bildschirmarbeit;

Email: Gerhard.Fuchs@informatik.fh-fulda.de

40


Gekeler, Gert, Prof. Dr., Dipl.-Psych.

Alter Kirchhainer Weg 34, 35039 Marburg, Tel.: 06421/26981

SW: Geb. F, Raum 019; Email: gertgekeler@web.de

Gericke, Jörg, Prof. Dr., Dipl.-Kfm.

Tel.: 0661/9640-271, Fax: 0661/9640-252

W: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Geb. B, Raum 010

Gerlinger, Thomas, Prof. Dr.

PG: Sozialsysteme mit dem Schwerpunkt Gesundheitssystemforschung

Geuer, Wolfgang, Prof. Dr.

ET: Energie- und Antriebstechnik, Geb. K, Raum 319

Email: wolfgang.geuer@et.fh-fulda.de

Gillner, Reinhard, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-327

AI: Datenbanken, Geb. E, Raum 305

Forschung: Datenbanken; Email: Reinhard.Gillner@informatik.fh-fulda.de

Göltenboth, Markus, Prof. Dr.

AI: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Geb. C, Raum 107

Tel.: 0661/9640-319

Email: markus.goeltenboth@informatik.fh-fulda.de

Grams, Timm, Prof. Dr.

Brauhausstr. 18, 36043 Fulda, Tel.: 0661/78157

ET: Programmkonstruktion und Simulation, Geb. K, Raum 320

Forschung: Denkfallen beim Programmieren;

Email: Timm.Grams@et.fh-fulda.de

Grewe, Annette, Prof. Dr.

PG: Medizinische Grundlage der Pflege, Geb. O, Raum 213

Email: henny.grewe@pg.fh-fulda.de

Gromann, Petra, Prof. Dr.

SW: Heil- und Behindertenpädagogik, Soziologie, dienstl. Tel.: 0661/9640-111

priv.Tel.: 06673/1758; priv. Fax: 06673/1759

Groß, Siegmar, Prof. Dr.

AI: Betriebssysteme, Rechnernetze,

Tel.: 0661/9640-333, Geb. E, Raum 324

Forschung: Parallelverarbeitung; Email: siegmar.groß@informatik.fh-fulda.de

Grupa, Uwe, Prof. Dr.

LT: Lebensmittelverfahrenstechnik

41


Hans, Lothar, Prof. Dr.

Weinbergstr. 23, 36088 Hünfeld-Rossbach, Tel.: 06652/73861

W: Internes Rechnungswesen, Investition und Finanzierung, Controlling,

Geb. A, Raum 110

Hackenberg, Waltraud, Prof. Dr., Dipl. Psych., Dipl. Päd.

SW: Psychologie, Heil- und Behindertenpädagogik, Geb. F, Raum 104

Priv. Tel.: 02204/61946; dienstl. Tel.: 0661/9640-226

Haller, Peter, Prof. Dr.

Cosiniusstr. 6, 60388 Frankfurt/M., Tel.: 0661/9640-278 bzw. 9640-252

W: Internationale Rechnungslegung, Geb. A, Raum 001

Email: Peter.Haller@w.fh-fulda.de

Hampshire, Jörg, Prof. Dr.

Oe: Ernährungs- und Lebensmittelqualität

Heberlein, Ingo, Prof. Dr.

SK: Sozialrecht und Privatrecht, Tel.: 0451/3982099

Email: Ingo.Heberlein@web.de

Heinzel, Werner, Prof. Dr. Ing.

priv. Tel.: 0661/9529101; dienstl. Tel.: 0661/9640-333

AI: Betriebssysteme, Graphische Datenverarbeitung, Expertensysteme,

Geb. E, Raum 324

Forschung: Expertensysteme und Hypermedia

Email: werner.heinzel@informatik.fh-fulda.de

Hesse, Katrin, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-271, Fax: -252

W: Wirtschaftsrecht, Internationales Wirtschaftsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht,

Geb. A, Raum 010

Email: katrin.hesse@w.fh-fulda.de

Hilgers, Andrea, Prof. Dr.

SW: Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Geb. F, Raum 205

Tel.: 0661/9640-206; Email: andrea.hilgers@sw.fh-fulda.de

Hillebrand, Konrad, Prof. Dr.

Max-Planck-Str. 11, 36110 Schlitz, Tel.: 06642/250

W: Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Betriebsstatistik, Geb. A, Raum 001

Email: konrad.hillebrand@w.fh-fulda.de

Hinnenkamp, Volker, Dr.

SK: Interkulturelle Kommunikation

Hock, Burkhard, Prof. Dr.

W: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Steuer und Wirtschaftsprüfung

Geb. A, Raum 207

42


Hummel, Thomas, Prof. Dr.

W: Betriebswirtschaft, insbesondere Unternehmensführung mit internationaler

Ausrichtung, Geb. A, Raum 207

Janssen, Johann, Prof. Dr.

Höhenweg 30, 36041 Fulda, Tel.: 0661/59879

Oe: Lebensmittelchemie, Qualitätsmanagement, Lebensmittelanalytik

Geb. B, Raum 217; Email: johann.janssen@he.fh-fulda.de

Karst, Uwe-Volker, Prof. Dr., Dipl.-Päd.

Ferdinand-Braun-Str. 9, 36039 Fulda, Tel.: 0661/59418

SW: Fremdenverkehrs- und Freizeitwissenschaft, Praxisberatung,

Geb. LS, Raum 002

Keogh, Johannes, Prof. Dr.

PG: Pflegewissenschaft - Theorie und Methoden der Pflege

Email: jan.keogh@pg.fh-fulda.de

Khakzar, Karim, Prof. Dr.-Ing.

AI: Nachrichtentechnik, Medieninformatik, Elektrotechnik

Tel.: 0661/9640-323 (300), Fax: 0661/9640-349

Email: karim.khakzar@informatik.fh-fulda.de

Kirschenhofer, Sabine

SK: Sprachlehrerin, Geb. G, Raum 110

Kjer, Volkert, Prof. Dr.

Adelberostr.11, 36100 Petersberg, Tel.: 0661/65548

W: Betriebliches Finanz- und Rechnungswesen, Geb. A, Raum 211

Klotter, Christoph, Prof. Dr.

Oe: Ernährungspsychologie und Gesundheitsförderung, Geb. B, Raum 218

Kohlenberg-Müller, Kathrin, Prof. Dr.

Oe: Trophologie/Medizin, Ernährungsphysiologie, Ernährungs- u. umweltabh.

Erkrankungen

Email: kathrin.kohlenberg-mueller@he.fh-fulda.de

Koscielny, Georg, Prof. Dr.

Kachtemer Weg 9, 36115 Hilders, Tel.: 06681/7864

Oe: Ernährungssoziologie/Ökonomie, Geb. B, Raum 216

Email: georg.koscielny@he.fh-fulda.de

43


Krahulec, Peter, Prof. Dr. phil.

Gerloser Weg 12, 36039 Fulda, priv.: 0661/71111;

dienstl. Tel.: 0661/9640-229; Fax: 0661/9640-249;

SW: Erziehungswissenschaft, Regional- und Friedensforschung

Geb. F, Raum 204, Sprechzeiten: Mi.: 8.15 - 10.00 Uhr

Email: peter.krahulec@web.de

Kurfürst, Ulrich, Prof. Dr.

Oe: Physik, Verfahrenstechnik, Haushalts- und Umwelttechnologie, Instrumentelle

Analytik; Tel.: 0661/9640-374/350, Fax: 0661/9640-399, Geb. H

Email: ulrich.kurfuerst@he.fh-fulda.de

Lasch, Wolfgang H., Dipl.-Supervisor, Dipl.Soz.Päd.

SW: Supervisionswissenschaften, Sozialmanagement, Psychosoz. Beratung u.

Gesundheitsförd., Tel.: 0661/302501, Fax: 0661/37661, Geb. F, Raum 205

Ludwig, Gudrun, Prof. Dr.

SK: Sportpädagogik, Sporttherapie, Sport mit Behinderten, Geb. G, Raum 109

dienstl. Tel.: 0661/9640-470; Email: gudrun.ludwig@sk.fh-fulda.de

Lücke, Friedrich-Karl, Prof. Dr.

Oe: Mikrobiologie/Lebensmitteltechnologie,

Tel.: 0551/781273, Geb. B, Raum 204

Email: friedrich-karl.luecke@he.fh-fulda.de

Macholdt, Herbert, Dr.

ET: Lehrkraft f.bes. Aufgaben, Geb. K, Raum 319

Meinholz, Hans-Theodor, Prof. Dr.

AI: Systemanalyse und Middleware

Meyberg, Wolfgang, Prof. Dr.

Alfred-Kubin-Str. 12, 26133 Oldenburg, Tel.: 0441/43041

SW: Medienfach Musik, Geb. D, Raum 100

Milde, Jan Torsten , Prof. Dr.

AI: Web-Technologien und Medieninformatik

Neuert, Josef, Prof. Dr.

W: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finanz- und Rechnungswesen

Geb. A, Raum 101; Email: josef.neuert@w.fh-fulda.de

Nothdurft, Werner, Prof. Dr.

SK: Theorie und Praxis sozialer Kommunikation, Geb. G, Raum 108

Email: werner.nothdurft@sk.fh-fulda.de

Opel, Achim, Prof.

W: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finanz- und Rechnungswesen

Email: achim.opel@w.fh-fulda.de

44


Osipowicz, Alexander, Prof. Dr.

Lagerfeld 19, 36041 Fulda

ET: Physik für Ingenieure, Werkstofftechnik, Geb. LS, Raum 409

Forschung: Experimentelle und angewandte Physik, Elektromagnetische Felder

Email: alexander.osipowicz@et.fh-fulda.de

Ott, Erich, Prof. Dr.

SK: Soziologie, Sozialwissenschaften, dienstl. Tel.: 0061/9640-471

Geb. G, Raum 110

Paul, Hans-Helmut, Prof. Dr.

Auf dem Rücken 11, 35580 Wetzlar, Tel.: 0661/9640-336

AI: Programmierung / Softwareentwicklung, Geb. C, Raum 205 b

Forschung: Software Engineering; Email: hans.h.paul@informatik.fh-fulda.de

Peinl, Peter, Prof. Dr.

AI: Datenbanken und Informationssysteme, dienstl. Tel.: 0611/9640-301

Geb. E, Raum 329

Forschung: Datenbanken und Informationssysteme

Email: peter.peinl@informatik.fh-fulda.de

Platzer, Hans-Wolfgang, Prof. Dr.

SK: Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik, Geb. G, Raum 111

Poggendorf, Armin, Prof. Dr.

Oe: Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Hotellerie und Gastronomie,

Personalentwicklung, Team Training, Geb. LS, Raum 305

Rausch, Ulrich, Prof. Dr.

ET: Ingenieurmathematik, Geb. LS, Raum 408

Forschung: Analytische Zahlentheorie; Email: ulrich.rausch@et.fh-fulda.de

Reinhard, Hans-Joachim, Prof.

SK: Sozialrecht und Privatrecht

Reiter, Gerald, Prof. Dr.

Cleebergerstr. 19, 35647 Waldsolms, Tel.: 06085/1700

LT: Angewandte Physik in der Lebensmitteltechnik, Geb. LS, Raum 413

Schallenberg, Brigitte, Prof. Dr.

SW: Medienfach Kunst; Tel.: 0661/9640-211; Geb. E, Raum 226

Scherer, Reinhold, Prof. Dr.

LT: Technologie, Schwerpunkt: Pflanzliche Lebensmittel, Geb. J, Raum 106

Schirrmacher, Gerd, Prof. Dr.

SW: Geschichte der sozialen Arbeit, Komparatistik des Sozialwesens,

Politikwissenschaften, Geb. F, Raum 112

45


Schittny, Thomas, Prof. Dr.

Am Heiligenfeld 1, 36041 Fulda, Tel./Fax: 0661/9013450; dienstl.: 0661/9640-

558

ET: Elektromechanische Konstruktionen und Mikrosystemtechnik.

Geb. LS, Raum 003

Forschung: Mikrosystemtechnik; Email: thomas.schittny@et.fh-fulda.de

Schlesinger, Michael, Prof. Dr.

Marienstr. 3, 34117 Kassel, Tel.: 0561/14013

W: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Geb. A, Raum 009

Schminke, Lutz, Prof. Dr., Dipl.-Kfm.

Tel.: 0661/9640-270; Fax: 0661/9640-252

W: Allg. Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Geb. A, Raum 009

Schopf, Roland, Prof. Dr.

SK: Politikwissenschaft, literarische Bildung, Geb. B, Raum 005

z. Zt. keine Lehrveranstaltungen

Schrader, Christian, Prof. Dr.

dienstl. Tel.: 0661/9640-474; Fax: 0661/9640-452 ; priv. Fax: 0551/703648

SK: Technikrecht, Umweltrecht, Verbraucherrecht, Geb. G, Raum 112

Email: christian.schrader@sk.fh-fulda.de

Schreiner, Manfred, Prof.

Klostermannstr. 17, 36041 Fulda, Tel.: 0661/44693

W: Rechnungswesen, Umweltökonomie, Geb. A, Raum 211

Schulte-Cloos, Christian, Prof. Dr.

Bahnhofstr. 35, 83627 Warngau, Tel.: 08021/8588

SW: Psychologie, insbesondere psychosoz. Beratung und Gesundheitsförderung,

Geb. F, Raum 007

Seuß-Baum, Ingrid, Prof. Dr.

LT: Lebensmitteltechnologie unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten,

Qualitätssicherung, Ernährungswissenschaft, Geb. LS, Raum 411

Tel.: 0661/9640-503, Fax: 0661/9640-503

Stahlmann, Günther, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-225

SW: Sozialrecht/EDV im Sozialwesen, Geb. C, Raum 207 b

Email: guenther.stahlmann@sw.fh-fulda.de

Stainov, Rumen, Prof. Dr.

Künzeller Str. 26, 36043 Fulda, Tel.: 0661/9640-319

AI: Kommunikationssoftware, Verteilte Systeme, Geb. C, Raum 107

Forschung: Verteilte Systeme, Rechnernetze

Email: rumen.stainov@informatik.fh-fulda.de

46


Stegmüller, Klaus, Prof. Dr.

Igelstück 5a, 36100 Petersberg, Tel.: 0661/9621133

PG: Public Health, Gesundheitspolitik, Sozialmedizin, Sozialökonomie,

Geb. O, Raum 217

Email: klaus.stegmueller@pg.fh-fulda.de

Taraszow, Oleg, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-328

AI: Operations Research, Statistik, Künstl. Intelligenz, Geb. E, Raum 304

Forschung: Neuro-Fuzzy-Systeme, Fußballroboter

Email: oleg.taraszow@informatik.fh-fulda.de

Thurl, Stephan, Prof. Dr.

LT: Chemie/Lebensmittelchemie/Lebensmittelrecht, Geb. LS, Raum 413

Todtenhöfer, Rainer, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-328

AI: Projektmanagement, Datenorganisation, Software-Engineering,

Geb. E, Raum 304

Forschung: Objektorient. Softwareentwicklg., Projektmanagement. gr. Systeme

Email: rainer.todtenhoefer@informatik.fh-fulda.de

Twelsiek, Gundolf, Prof. Dr.

Galgenweg 11, 35039 Marburg, Tel.: 06421/23889

SW: Kriminologie/Strafrecht, Devianz- und Subjekttheorie, Geb. G, Raum 108

Vespermann, Silvia, Prof. Dr.

An der Teufelstreppe 16, 36157 Ebersburg-Schmalnau, Tel.: 06656/8010,

Fax: 06656/8012

PG: Pflegewissenschaft und Pflegepraxis, Geb. O, Raum 115

Email: silvia.vespermann@pg.fh-fulda.de

Warschburger, Volker, Prof. Dr.

Tel.: 0661/9640-321

AI: Quantitative Betriebswirtschaftslehre, Controlling, Geb. C, Raum 001a

Forschung: Controlling, DV-Controlling

Email: volker.warschburger@informatik.fh-fulda.de

Weba, Michael, Prof. Dr.

Tel.: 0661/38698 (priv.), 0661/9640-321 (dienstl.)

AI: Mathematik, Statistik, Geb. C, Raum 001 a

Forschung: Stochastik, Numerik, Wirtschaftsmathematik

Email: michael.weba@informatik.fh-fulda.de

Weber, Hansjörg, Prof. Dr.

W: Wirtschafts- und Privatrecht, Arbeitsrecht, Geb. A, Raum 210

Email: Prof. Dr. Weber@gmx.de

47


Weber, Hartmut-Michael, Prof. Dr.

SW: Kriminologie, Kriminalpolitik, Resozialisierung, Geb. F, Raum 211

Sprechstd.: mittwochs, 10.30 - 11.20 Uhr u.n.b.V.

Tel.: dienstl. 0661/9640-230, Fax priv.: 0661/9339 775

Email: hartmut.weber@sw.fh-fulda.de

Werner, Martin, Prof. Dr.

Adolf-Bolte-Str. 7, 36037 Fulda, Tel.: 0661/241136

ET: Nachrichtentechnik, Geb. K, Raum 319

Forschung: Digitale Signalverarbeitung, Mobilkommunikation

Email: martin.werner@et.fh-fulda.de

Winter-von Lersner, Christa, Prof. Dr. med.

Emil-Nolde-Weg 9, 37085 Göttingen, Tel. und Fax: 0551/704679

PG: Pflegewissenschaft und Pflegepraxis; Grundkonzepte der Psychologie;

Altern und soziale Unterstützung, Geb. O, Raum 221

Email: christa.winter-v-lersner@pg.fh-fulda.de

Winzerling, Werner, Prof. Dr.

Tannenweg 24, 36039 Fulda, dienstl. Tel.: 0661/9640-111, priv. 0661/9628756

AI: Visualisierung, Rechnernetze, Online-Dienste

Forschung: Multimedia-Anwendungen, Informationsgesellschaft

Email: werner.winzerling@informatik.fh-fulda.de

Wolf, Michael, Prof. Dr.

Lichtensteinstr. 4, 60433 Frankfurt/M., Tel.: 069/539189, Fax: 069/532885

SW: Psychologie, Psychosoziale Beratung und Therapie, Gesundheitsförderung,

Geb. LS, Raum 006

Email: Mi.Wolf@em.uni-frankfurt.de - oder/und michael.wolf@sw.fh-fulda.de

48


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung

der Fachhochschule Fulda

Name Funktionsbereich Geb./Raum

Abel, Rainer Betriebstechnik/Dienstwagen A/K 2

Aha, Stefanie Praktikantenamt FB SW F 206

Auth, Elisabeth Vorzimmer Planer B 008

Babel HLB, Standort Marquardstr. 35 E 028

Baer, Andrea HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Bätzing, Kirsten FB-Verwaltung Oe B 220

Barbagallo, Julia DVZ/FB-Verwaltung AI E 327

Becker, Franz Liegenschaftsabteilung B 208

Bick, Ingrid Liegenschaftsabteilung B 210

Biensack, Juanita DVZ E 321

Bleuel, Marion Interne Revision B 107a

Boch, Gabriele SSC/Sekretariat FB Oe B 220

Bodesheim, Hubert Angest. Projekt im FB AI C 210

Böhm, Stefan TA, FB AI C 001

Börnke, Ingeborg Ausbildungsleitung B 002

Borck, Hanne TA, FB Oe E 225

Bröning, Heike Personalabteilung B 105

Burzlaff, Ursula Stud. Angelegenheiten SSC

Busch, Doris Haushaltsabteilung B 107

Campuzano-López, Maria-L International Office SSC 8

Carson, Antje Studienass. im FB SK/ZSB LS 306

Deuchert, Birgit TA, FB W A 206a

Dörr, Erich DV-Organisation A 203

Dormeier, Klaus Haushaltsabteilung B 107a

Drescher, Ina Projektmitarbeiterin, FB SK

Dylong, Jolante Haushaltsabteilung B 102

Ebert, Claudia Stud. Angelegenheiten SSC 002

Ernst, Petra Haushaltsabteilung B 101a

Faulstich, Christoph TA, FB LT J 109

Fischer, Karin TA, FB LT K 215

Fleckenstein, Konrad Projektkoordinator f.d. C 108

Leistungspunktsystem

Friedrich, Diana Auszubildende FBK

Gerdiken-Knoblauch, Matth. Schreiner, FB SW

Gerlach, Anke TA, FB PG

Gersemann, Ilka Studiengangass. ICEUS, FB SK G 109

Görnert, Jürgen TA, FB ET K 111

Goldbach, Diana Auszubildende FBK

Goldbach, Dirk Hausmeister

Gram, Anette HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Groß, Christine HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Groß, Stefan HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Gutmann, Nicole Personalabteilung B 105

Hagemann, Manfred Praxisreferat FB SW F 206a

Hahn, Jürgen HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Hansel, Susanne HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

49


Hansford, Edith Liegenschaftsabteilung B 208

Haselbach, Dietrich HLB, Standort Marquardstr. 35 E 026

Hastler, Walter TA, DVZ E 319

Heger, Martin Betriebstechnik A/K 2

Heil, Bernd TA, FB ET K 313

Heil, Eleonore TA, FB LT K 223

Heistermann, Susanne TA, FB ET K 302

Heß, Katrin FB SW, Projektmitarbeit/ZSB

Hochstein, Mechthild HLB, Standort Marquardstr.

Hofmann, Sandra FB-Verwaltung ET LS 406

Hohmann, Christiane FB Verwaltung W A 107

Hollenbach, Heike TA, FB Oe E 231

Horr, Bianca Projektmitarbeit, FB Oe

Hütsch, Susanne Haushaltsabteilung B 101

Irnich, Kerstin FB Oe, Projektmitarbeit

Janke, Miriam Haushaltsabteilung B 102

Jansen, Maria HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Jehn, Beate TA, FB AI

Jestädt-Fiedler, Brigitte Personalabteilung B 106c

Jörges, Bianca FB-Verwaltung SK / ZV O 008

Jost, Elke FB-Verwaltung W A 107

Keil, Helga TA, FB Oe B 206

Kempf, Elvira FB-Verwaltung SW F 208

Kirschenhöfer, Sabine FB SK, Sprachlehrerin

Klingebiel, Peter DVZ E 326

Klüber, Christina FB-Verwaltung PG O 218

Klüh, Monika FB-Verwaltung AI E 328

Knoblauch, Dr., Anke Praxisreferat FB LT K 209

Köhler Diana Auszubildende FBK

Kohn, Heinz DVZ E 318

Kotzan, Christel HLB, Standort Marquardstr. 35 E 035

Krämer, Irene Auszubildende FBK

Krah, Lena Auszubildende FBK

Kremer, Reinhold Personalabt./Lehraufträge B 106b

Kühner, Michael Auszubildender FBK

Kümmel, Johanna HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Künkel, Annie HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Kuntze, Sylke Vorzimmer Kanzler B 108

Lackmann, Magdalina Hausverwaltung

Langsdorf, Christina Wissenstransfer B 001

Lauer, Adelheid FB-Verwaltung, SK G 102

Lawerenz, Anke HLB, Standort Marquardstr.

Leibold, Iris HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Lobe-Röder, Gerda HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Loewenhardt, Christine Praxisreferat im FB PG

Lohmann, Ralph TA im FB AI C 007

Maier, Johann Betriebstechnik A/K 2

Maischak, Alexandra Personalabteilung B 105

Mattern, Gerlinde FB-Verwaltung LT/Sekr. WT LS 110

50


Menz, Emil Betriebstechnik A/K 2

Menzel, Claus HLB, Standort Marquardstr.

Mertens, Gertrud Sekretariat HLB, H.-v.Bibra-Platz

Moldan, Wolfgang Personalabteilung B 107

Müller, Agathe FB-Verwaltung PG O 218

Müller, Bruno DV-Organisation A 201

Müller, Rebecca HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Neubeck, Katja HLB, Standort Marquardstr. 35 E 023

Neufeld Anna Auszubildende FMI HLB

Niedling, Annette TA, FB Oe E 225

Nowak, Mira Hausverwaltung

Nuspahic, Zenja Hausverwaltung

Ochs, Margit TA, FB Oe E 232

Ossenkopp, Carola International Office SSC

Orschel, Gosbert Liegenschaftsabt./Personalabt, B 209

Page, Louisa TA, FB Oe E 207

Pagliarulo, Angela Hausverwaltung

Pape, Christian TA, FB AI N 32

Pappert, Anika Präsidialbüro B 005

Pfisterer, Bodo TA, FB ET K 102

Raatz, Genoveva HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Ramert, Susanne FB-Verwaltung LT LS 110

Redweik, Sonja Justitiariat/Wahlen B

Rein, Nelli Hausverwaltung

Reinhard, Wolfgang Betriebstechnik A/K 2

Reuter, Christine HLB, Standort Marquardstr. 35 E 023

Richert-Lüken, Andreas Projektmitarbeit, FB SW

Richter, Stephan Hausmeister

Ries, Jan Hochschulsport D 104

Ries, Jörg Planung/Öffentlichkeitsarbeit B 009

Riethmüller, Dr., Marianne Direktorin HLB E 128

Rödiger, Ralf DVZ E 321

Rosatis, Winnie Inbternational Office SSC 7

Sahler, Irmgard Projekt im FB SW F 104

Salmann, Joachim Projekt im FB AI N

Salomon, Christel Hausverwaltung

Savoji, Hashem Praxisreferat FB ET K 113

Schäfer, Beate Hausverwaltung

Schäfer, Elisabeth Präsdialbüro B 005

Schäfer, Hartmut Hausverwaltung

Schaefer, Ralf TA, FB LT K 016

Schäfer, Ute Praxisreferat FB W A 209

Schäfer-Pfeiffer, Anke Studiengangass. Sozialrecht, SK

Schmitt, Margitta Stud. Angelegenheiten SSC

Schneider, Christoph Personalabt./Reisekosten B 105

Schomann, Lukas Auszubildender FMI HLB

Schotte-Pfuhl, Jutta WT, Projekt START

Schreiner-Koscielny, Jutta Projektmitarbeit, FB Oe

Schultheiß-Barth, Ursula HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

51


Schumann, Tanja Haushaltsabteilung B 102

Schwarz, Sabine Sekretariat, Intern. Office SSC 6

Sciborski, Claudia Ass. Physiotherapie, FB PG O 211

Seifert, Christoph TA, FB AI C 108

Simon, Simone Controlling/Statistik; B 002

Spange, Ramona HLB, Standort Marquardstr. 35 E 125

Spiegel, Anke DVZ E 321

Spriestersbach, Markus Referent, FB W A 101

Stahl, Sigrid Projekt FB PG O

Steinhauer, Diana TA, FB Oe

Stempel, Volker Kanzler B 108a

Streich, Helga Stud. Angelegenheiten SSC

Stroh, Gabriele Justitiariat B

Tegel, Norbert TA, FB SW F 003

Thaetner, Ralf Pressereferat B 002

Thiele, Hermann Praxisreferat FB AI C 008

Timper, Natalya International Office SSC

Trautmann, Wolfram TA, FB Oe E 106

Trebel, Adolf Druckerei D

Ulmer, Dr., Eva Leiterin des Sommerkurses LS 307

Unverzagt, Ingeborg FB-Verwaltung SW F 212

Uth, Marianne Post- und Telefonzentrale B 011

Vey, Carolin Auszubildende FBK

Vögler, Heike TA, FB LT K 003

Vonderau, Dagmar HLB, Standort Marquardstr.

Wahl, Irene Hausverwaltung

Wald, Alexander Auszubildender FI DVZ

Walden, Rüdiger TA, FB AI E 325

Weber-Proksch, Angelika Post- und Telefonzentrale B 011

Weismüller, Anja HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Weiß, Daniela HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Weiß, Bernhard Stellv. Diektor HLB O 007

Weß, Manfred HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Wieczorek, Monika Haushaltsabteilung B 101

Wiegand, Edith Liegenschaften B 209

Wiegand, Martin Liegenschaften B 211

Wittmann, Dr., Dieter SK, Projektleiter Biosphärenres. G 110

Wolfsgruber, Andreas TA, FB AI C 009

Zeier, Adriane HLB, Standort H.-v.-Bibra-Platz 12

Ziegler, Marco Projekt, FB Oe B 215

Zielke, Nathalie Stud. Angelegenheiten SSC

52


Teil B

Fachbereiche und Studiengänge

Beschreibungen der Studieninhalte

I. Angewandte Informatik (AI)

1 Studiengang Angewandte Informatik Studienschwerpunkte: Medieninformatik,

Telekommunikation, Wirtschaftsinformatik

1.1 Leitung und Verwaltung des Fachbereiches

Tel.: 06 61 / 96 40 - 300 / - 305

Fax: 06 61/ 96 40 - 349

Geb./ Raum/ Tel

Dekan: NN

Email:

E 328 301

Prodekan: Prof. Dr. Volker Warschburger C 001a 321

Email: volker.warschburger@informatik.fh-fulda.de

Studiendekan: Prof. Dr. Helmut Dohmann C 205b 336

Email: helmut.dohmann@informatik.fh-fulda.de

Sekretariat I: Monika Klüh E 328 300

Email: Monika.Klueh@informatik.fh-fulda.de

Sekretariat II: Julia Barbagallo E 327 305

Email: Julia.Barbagallo@informatik.fh-fulda.de

Studiengangs-

Assistentin:

Beate Jehn C 111 337

Praxisreferent: Hermann Thiele C 008 330

Email: Hermann.Thiele@informatik.fh-fulda.de

PC-Betreuung: Rüdiger Walden E 325 317

E-mail: Ruediger.Walden@informatik.fh-fulda.de

AV-Betreuung: Stefan Böhm C 001 310

E-mail: stefan.boehm@informatik.fh-fulda.de

CAE- u. HW- Ralf Lohmann C 007 316

Betreuung: E-mail: Ralf.Lohmann@informatik.fh-fulda.de

Medien-

Betreuung: Andreas Wolfsgruber C 009 326

E-mail: Andreas.Wolfsgruber@informatik.fh-fulda.de

TK-Betreuung: Christoph Seifert C 108 309

Email: christoph.seifert@informatik.fh-fulda.de

WI- u. DB- Christian Pape N 32 379

Betreuung: Email: christian.pape@informatik.fh-fulda.de

53


1.2 Fachbereich Angewandte Informatik

Im Fachbereich studieren derzeit rund 600 Studierende im grundständigen Informatik-Studiengang,

der zu dem Abschluss Diplom-Informatiker (FH) führt.

Nach einem gemeinsamen Grundstudium qualifizieren sich die Studierenden in

einem der Fachgebiete Medieninformatik, Telekommunikation oder Wirtschaftsinformatik.

Der Fachbereich mit ca. 20 Professoren unterhält sehr gute Kontakte zu ausländischen

Partnerhochschulen u.a. in Großbritannien, Spanien, Schweden, Frankreich

und den USA. Die Möglichkeit eines in das Studium integrierten Auslandsaufenthaltes

wird von vielen Studierenden genutzt.

Der Fachbereich Angewandte Informatik besitzt eine hervorragende und sehr

moderne technische Ausstattung. Die Labors für Software, CAE, Audio- und

Video, Multimedia, Netzwerktechnik und Telekommunikation werden sowohl in

Lehrveranstaltungen als auch in Projekten eingesetzt.

1.3 Studienschwerpunkte im Fachbereich

Moderne Informationssysteme gehören in allen Wirtschaftszweigen zu einem

zunehmend wichtigen Erfolgsinstrument. Die effiziente Integration der Datenverarbeitung

mit der modernen Telekommunikaton gilt als Herausforderung

unseres Jahrzehnts. Die sich vollziehende Verschmelzung von Informationsund

Kommunikationstechnologien erfordert verändernde Berufsanforderungen

an Informatikerinnen und Informatiker. Die Informatikausbildung in unserem

Fachbereich trägt dieser Tatsache Rechnung und bietet die Studienschwerpunkte

Medieninformatik (MI), Telekommunikation (TK) und Wirtschaftsinformatik

(WI) an.

Im Fachbereich AI wird daher basierend auf einer soliden Informatik-

Grundlagenausbildung eine Spezialisierung in den Fachrichtungen angeboten.

Auf eine all zu schnelle Spezialisierung auf einen Schwerpunkt wurde ganz bewusst

verzichtet, da sich gerade in der Informatik die Anwendungsfelder in

immer kürzeren Zyklen verändern. Stattdessen werden den Studierenden hauptsächlich

Grundlagen, Methoden und Konzepte vermittelt, um im späteren Berufsleben

in kürzester Zeit den neuen Entwicklungen folgen zu können.

1.3.1 Studienziele

Studienschwerpunkt Medieninformatik

Während existierende Medientechnik-Studiengänge an anderen Hochschulen

sich eher mit den gestalterischen und künstlerischen Aspekten befassen, zielt

der Studienschwerpunkt im Wesentlichen auf die neuen Berufe Multi-Media-

Programmierer, Multi-Media-Netzwerker oder Multi-Media-Projektmanager ab.

Die Absolventinnen und Absolventen sollen u. a.

- multimediale, interaktive Produkte, wie Lernsysteme, Online-Angebote

oder CD-ROM-Titel entwickeln und gestalten;

- mit der Infrastruktur und Architektur verteilter Systeme und Anwendungen

vertraut sein;

- Lernsysteme entwickeln, Teleteaching und elektronisches Publizieren kennenlernen.

54


Studienschwerpunkt Telekommunikation

Die Absolventinnen und Absolventen sollen zu folgenden Arbeiten befähigt

werden:

- Moderne Kommunikationstechniken und -systeme kennen, begreifen und

beurteilen.

- Die Bereiche der Kommunikation im öffentlichen, wirtschaftlichen und

privaten Leben erkennen, analysieren und fachgerecht darstellen.

- Kommunikationssysteme planen, realisieren, einführen und betreiben.

Hierbei haben neben der Informationstechnik der Aufbau, die Administration

und die Wartung von Nezten besondere Bedeutung erlangt.

Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik

Die Absolventinnen und Absolventen sollen zu folgenden Arbeiten befähigt

werden:

- Sachverhalte in Wirtschaft und Verwaltung aufnehmen sowie fachgerecht

analysieren und darstellen.

- Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen, sowie Bereiche und

Systeme in Wirtschaft und Verwaltung organisatorisch planen, realisieren,

einführen und betreiben.

Hierbei sind grundsätzlich alle Faktoren und Möglichkeiten der Betriebswirtschaft,

der Organisation und der Informationstechnik wesentlicher Bestandteil

der Ausbildung.

1.4 Aufbau des Studiums

Das Studium beginnt im Wintersemester. Es gliedert sich in ein 3-semestriges

Grundstudium und in ein 4-semestriges Hauptstudium, welches ein berufspraktisches

Studiensemester und ein Diplomsemester beinhaltet.

Das Grundstudium ist für alle Studienschwerpunkte gemeinsam. Es vermittelt u.

a. Grundlagenwissen aus Informatik, Mathematik, Programmierung und der

Betriebswirtschaft. Das Grundstudium wird mit dem Vordiplom abgeschlossen.

Das Vordiplom besteht aus den studienbegleitenden Leistungsnachweisen des

Grundstudiums.

Neben Vorlesungen und dem seminaristischen Unterricht wird das Arbeiten im

Team, das Üben in kleinen Gruppen am Rechner und in den Laboren zur exemplarischen

Vertiefung des Stoffes benutzt.

Im Hauptstudium erfolgt eine Erweiterung bzw. eine vertiefte Durchdringung

und die praktische Anwendung des im Grundstudium dargebotenen Stoffs aus

dem jeweiligen Anwendungsfeld, ergänzt durch ein Praxissemester. In den Projekten

werden insbesondere die interdisziplinäre Arbeitsweise im Team, Kommunikationsfähigkeit

und ganzheitliches Denken gefördert

Das Hauptstudium wird mit der Diplomprüfung abgeschlossen. Diese besteht

aus studienbegleitenden Prüfungsleistungen des Hauptstudiums der gewählten

Spezialisierung, der Diplomarbeit und der mündlichen Diplomprüfung.

Der Fachbereich verleiht den Grad Diplom-Informatikerin (FH) bzw. Diplom-

Informatiker (FH).

55


Die Struktur des Studienverlaufs zeigt die Übersicht:

8 Diplomarbeit und Prüfung Diplom

7 WirtschaftsTeleMedien- Hauptstudium

6 informatikkommunikationinformatik (Vertiefungssemester)

5 Kern- und Orientierungsfächer / Praktikum Praxissemester wahlweise

4./5.Sem.

4 Kern- und Orientierungsfächer / Praktikum Hauptstudium

(Orientierungssemester)

3 Vordiplom

2

1

Grundlagen für Hauptstudium Grundstudium

1.5 Technische Ausstattung des Fachbereichs

Die technische Ausstattung des Fachbereichs ist sehr modern und unterstützt

alle Lehrveranstaltungen in geeigneter Weise. Alle Rechner des Fachbereichs

sind an das Hochschulnetz angeschlossen, so daß die Studierenden nicht nur die

auf den Servern des Fachbereichs installierte Software nutzen können, sondern

auch alle Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt. Diese Dienste und die

Nutzung der verschiedenen Software-Produkte können in einigen Lehrveranstaltungsräumen

des Fachbereichs auch im Rahmen von Veranstaltungen interaktiv

präsentiert werden, da diese Räume mit leistungsfähigen vernetzten PC’s ausgestattet

sind, an die ein Großbildprojektor angeschlossen ist, der die Darstellungen

auf dem Bildschirm des PC’s auf eine große Leinwand projeziert.

Neben den eigenen Laboren kann der Fachbereich auch den PC-Pool des Datenverarbeitungszentrums

für seine Ausbildung nutzen.

Software-Labor

Dieses Labor ist mit sehr modernen Arbeitsplatzrechnern ausgestattet (133

MHz Pentium-Doppelprozessor-Systeme mit 512 KB Pipelined-Burst-Cache, 32

MB Hauptspeicher, 2 MB VRAM Graphikkarte, 100 Mbit/s Netzwerkkarte,

SCSI-II-Controller, 2 GB Festplattenspeicher, Soundblaster, Quad-Speed

CDROM-Laufwerk, 17’’ Farbbildschirme nach TCO-92).

Damit die Belastung des Netzes möglichst gering ist, sind die Betriebssysteme

(Windows NT 4.0 und Linux) auf jedem Rechner lokal installiert, während die

Anwendungs-Software (Pascal, C, C++, Fortran, X-Tools, Oracle, MS-Office

Pro 7.0, Visual Works, usw.) auf zentralen Servern installiert ist. Dieses Labor

wird im wesentlichen für die Grundausbildung eingesetzt. In der Lehrveranstaltung

„Parallele Prozesse“ erlauben die Doppelprozessorsysteme eine echte

Parallelverarbeitung.

Graphik-Labor

Das Labor wird für Lehrveranstaltung wie Graphik, Autoren-/Lernsysteme und

die grundlegenden Lehrveranstaltungen des Studienschwerpunktes Medieninformatik

benutzt. Hierfür stehen fünfzehn Silikon Graphics-Workstations, ein

RAID-System und entsprechende Peripherie-Komponenten zur Verfügung.

56


Audio-/Video-Labor

In diesem Labor befinden sich Arbeitsplatzrechnersysteme mit Zusatzkomponenten

zur Audio-/Videoverarbeitung, wie Hochleistungsvideo-/Audioschnittplätze,

Aufnahmetechnik (Kamera, Bandmaschinen etc.), Massenspeichersysteme,

Server für Online-Dienste, multimediale Netzkomponenten.

Hardware-Labor

Dieses Labor ist mit zwölf Mikroprozessor-Trainings-Systemen, zwölf Digitaltechnik-Trainings-Systemen,

zehn Transputersystemen und vierzehn PC’s ausgestattet.

Die PC’s sind mit 10 Mbit/s Ethernet vernetzt und werden unter MS-

DOS / Windows 3.x betrieben. Das Labor wird im Grundstudium für die hardwarenahe

Ausbildung (Digitaltechnik, Rechnerarchitektur, systemnahe Programmierung)

und im Hauptstudium für verteilte Systeme und Parallelprogrammierung

in C unter dem Betriebssystem Helios der Transputer eingesetzt.

Telekommunikations-Labor

Dieses Labor enthält neben einem Spektrum- und Protokollanalysator (ISDN,

X.25) auch vierzehn PC’s sowie eine Btx-Station. Einige PC’s werden für Praktikumsversuche

mit Novell NetWare eingesetzt, während die anderen unter

Linux, Windows NT und Windows 95 laufen. Zwei Pentium-Rechner werden als

Multimedia-Rechner eingesetzt. Mit Hilfe eines CDROM-Rekorders können die

Studierenden ihre eigenen CD’s brennen. Vier 28.8 kbit/s Modems und zwei

ISDN-Anschlüsse erlauben den Studierenden im Rahmen eines Praktikums u.a.

die Einrichtung und Benutzung der Übertragungsprotokolle SLIP und PPP.

Dieses Labor wird überwiegend für Lehrveranstaltungen im Studienschwerpunkt

Telekommunikation des Hauptstudiums eingesetzt.

CAD-Labor

Das CAD-Labor ist mit achtzehn vernetzten SunWorkstations ausgestattet.

Dieses Labor wird sowohl in den Lehrveranstaltungen des Grundstudiums

(Grundlagen der Graphikprogrammierung) als auch des Hauptstudiums (3D-

Graphik, PHIGS, PEX, Expertensysteme, Parallelverarbeitung, Software-

Engineering, Telekommunikations-Software, usw.) benutzt. Stellvertretend für

die vielen Software-Produkte dieser Rechner sollen nur die folgenden genannt

werden:

Innovator und Teamwork (Software-Entwicklungswerkzeuge), OpenInterface

(Werkzeug zur automatischen Generierung von graphischen Oberflächen), Mathematica

(Produkt für numerische und symbolische Berechnungen sowie deren

graphische Darstellung), SDT (Entwicklungssystem für Telekommunikations-

Software unter SDL (Norm der International Telecommunications Union)).

Netzwerk-Labor

Dieses Labor ist mit sechzehn Rechnern ausgestattet (sieben Pentium-Doppelprozessorsysteme,

acht Pentiumprozessor-Systeme und ein Power Mac). Die

PC’s laufen unter Linux, Windows NT, Windows 95, MS-DOS / Windows 3.x

und Novell NetWare. Mit Hilfe eines CDROM-Rekorders können die Studierenden

ihre eigenen CD’s brennen. Zwei 28.8 kbit/s Modems und zwei ISDN-

Anschlüsse erlauben den Studierenden im Rahmen eines Praktikums u.a. die

Einrichtung und Benutzung der Übertragungsprotokolle SLIP und PPP.

57


Dieses Labor wird für den Weiterbildungsstudiengang „Netzwerkadministration“

sowie verschiedene Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums eingesetzt (u.a.

Installation und Administration von Netzwerkbetriebssystemen, Einrichtung

und Betrieb von Firewalls, Netzwerktechnologien in heterogenen Netzen,

Netzwerk-Management).

1.6 Berufspraktisches Studiensemester

Das Informatikstudium im Fachbereich Angewandte Informatik beinhaltet ein

Berufspraktisches Studiensemester (BPS) von insgesamt 26 Wochen zusammenhängender

Dauer.

In dieser Zeit ist die Chance und die Möglichkeit gegeben, für das spätere Berufsfeld

wichtige Kenntnisse, Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu

erwerben.

Für die Zulassung zum Berufspraktischen Studiensemester sind die Lehrveranstaltungen

des Grundstudiums der Heimathochschule mit den zugehörigen

Leistungsnachweisen erforderlich. Damit besitzen die Studierenden bereits eine

ausreichende Qualifikation, um im Betrieb an konkreten Projekten aus dem

Anwendungsbereich der Angewandten und Technischen Informatik erfolgreich

mitwirken zu können.

Während des Berufspraktischen Studiensemesters werden die Studierenden

fachlich von einer Professorin oder einem Professor des Fachbereiches betreut.

Nach einer kurzen Einarbeitungsphase arbeiten die Studierenden im Betrieb

weitgehend selbstständig oder unter Anleitung des betrieblichen Betreuers an

der Realisierung der anstehenden Aufgaben.

Zur Unterstützung der Studierenden bei der Suche nach Praktikumsplätzen ist

im Praxisreferat des Fachbereiches eine „Praktikumsbörse“ eingerichtet. Über

diesen Service können die Studierenden alle Informationen über zur Verfügung

stehende Praktikumsplätze erhalten.

Der Praktikantenvertrag, der zwischen dem Unternehmen, dem Studierenden

und der Fachhochschule abgeschlossen wird, regelt die Zeitdauer des BPS, die

Pflichten der Vertragspartner, die Betreuung des Studierenden und die Vergütung.

1.7 Diplomarbeiten

Die Bearbeitung eines abgeschlossenen, betrieblichen Projekts durch einen

Studierenden im Rahmen seiner Diplomarbeit ist für sämtliche Beteiligte - Betrieb,

Student und betreuenden Professor - von großem Vorteil. Das Unternehmen

hat die Möglichkeit, ein abgeschlossenes Projekt, für das durch die tägliche

Routinearbeit keine Zeit bleibt, von einem externen Fachmann bearbeiten zu

lassen. Dem Unternehmen steht bei geringen Kosten nicht nur das Wissen des

bearbeitenden Studenten zur Verfügung, sondern auch das des betreuenden

Professors, der durch seine Tätigkeit in Forschung, Lehre und Gremien umfassende

Fachkenntnisse auf dem entsprechenden Gebiet hat.

Ein weiterer großer Vorteil des Einsatzes von Diplomanden besteht darin, dass

von ihnen neue Ideen eingebracht werden, die noch nicht von "Betriebsblindheit"

getrübt sind.

58


Für den Studierenden besteht der Vorteil einer praktischen Diplomarbeit vor

allem in der Umsetzung seines theoretischen Wissens in einem anspruchsvollen

Projekt. Für einen Professor ist die Betreuung einer praktischen Diplomarbeit

aus mehreren Gründen interessant. Einerseits erhält dadurch seine eigene Forschung

Anstöße aus der Praxis und andererseits hält er somit den Bezug und

Kontakt zu Betrieben, auf die sich seine Forschung und Lehre beziehen.

Da einem Studierenden für die Bearbeitung seiner Diplomarbeit ca. 3 Monate

zur Verfügung stehen, muss das entsprechende Projekt innerhalb dieser Zeit

zumindest zu einem Teilergebnis gebracht werden können. Bei größeren Aufgabenstellungen

kann dies unter Umständen dadurch erreicht werden, dass eine

Zerlegung in mehrere Teilprojekte erfolgt, die dann in getrennten Diplomarbeiten

bearbeitet werden.

Durch seine Diplomarbeit soll der Diplomand zeigen, dass er innerhalb einer

abgeschlossenen Aufgabe sein theoretisches Wissen umsetzen kann, sowie auf

diesem Wissen aufbauend neue Erkenntnisse zu gewinnen in der Lage ist.

59


II Elektrotechnik und Informationstechnik (ET)

1 Leitung und Verwaltung

Tel.: 0661/9640-550

Fax: 0661/9640-559

Email: dekanat.et@et.fh-fulda.de

60

Geb./Raum Tel.:

Dekan: Prof. Dr. Thomas Schittny LS 405 551

Email: thomas.schittny@et.fh-fulda.de

Prodekan: Prof. Dr. Eckhard Baum K 318 653

Email: eckhard.baum@et.fh-fulda.de

Studiendekan: Prof. Dr. Wolfgang Geuer K 319 652

Email: wolfgang.geuer@et.fh-fulda.de

Sekretariat: Sandra Hofmann LS 406 550

Email: sandra.hofmann@et.fh-fulda.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

CAD und Simulation: Jürgen Görnert K 111 6711

Email: juergen.goernert@et.fh-fulda.de

Nachrichtentechnik: Bernd Heil K 313 6733

Email: bernd.heil@et.fh-fulda.de

Automatisierungstechnik: Susanne Heistermann K 302 6722

Email: susanne.heistermann@et.fh-fulda.de

Physik, Elektrotechnik Bodo Pfisterer K 102 666

und Messtechnik: Email: bodo.pfisterer@et.fh-fulda.de

Praxisreferat, Hashem Savoji K 113 6744

Netzwerkadministration: Email: hashem.savoji@et.fh-fulda.de

2 Das Profil des Fachbereichs

Mitglieder des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik (FB ET)

sind seine Studierenden, Mitarbeiter und Professoren. Der FB ET ist im Rahmen

der gesetzlichen Vorgaben für die Ausbildung der Studierenden verantwortlich.

Er arbeitet selbständig an der Weiterentwicklung von Forschung und

Lehre und beschließt die Studien- und Prüfungsordnungen. Wichtige Angelegenheiten

werden im Fachbereichsrat behandelt. Dort arbeiten die gewählten

Vertreter der Studierenden, Mitarbeiter und Professoren zusammen. Die Leitung

des Fachbereichs obliegt dem Dekanat, das sich aus dem Dekan, dem Prodekan

und dem Studiendekan zusammensetzt und für 2 Jahre vom Fachbereichsrat

gewählt wird.


Mit einer Aufnahmekapazität von 70 Studierenden bietet der FB ET ideale

Bedingungen für ein überschaubares und effektives Studium. Die Studierenden

werden in 8 Semestern durch ein modernes und zukunftsorientiertes Ausbildungsprofil

auf die Berufsanforderungen an Diplom-Ingenieure der Elektrotechnik

und des Wirtschaftsingenieurwesens vorbereitet. Mit dem Übergang in

die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts werden für die Absolventen

Schlüsselqualifikationen wie Flexibilität, Teamfähigkeit und Kreativität, sowie

fundierte Kenntnisse in Software- und Simulationstechniken zunehmend wichtiger.

Der FB ET hat sich folgende Leitlinien für seine Arbeit gegeben:

� Dem Bedarf an Fachleuten für innovative intelligente Lösungen technischer

Aufgaben, besonders in kleineren und mittelständischen Unternehmen, wird

durch die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren mit den Schwerpunkten

Automation und Robotik, Informations- und Kommunikationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen

besonders Rechnung getragen.

� Die Notwendigkeit für ein die Ressourcen schonendes nachhaltiges Wirtschaften

ist heute unbestritten. Wichtiges Ziel des FB ET ist deshalb die Förderung

und Vermittlung von Fachwissen zur weitgehenden Substitution von Energie,

Verkehr und Rohstoffen durch Information und Kommunikation sowie zur

Nutzung regenerativer Energiequellen.

� Die Öffnung der Märkte und der damit verbundene Wettbewerb stellt hohe

Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen. Die effiziente Entwicklung,

Fertigung und Betreuung von umweltverträglichen Produkten zum größtmöglichen

Kundennutzen ist eine der beruflichen Herausforderungen an Ingenieurinnen

und Ingenieure. Diese Herausforderung kann nur gemeistert werden auf der

Basis solider Kenntnisse der naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen in

Verbindung mit einer ganzheitlichen Behandlung aller den gesamten Lebenszyklus

eines Produktes betreffenden Ingenieurtätigkeiten.

� Der FB ET versteht sich als Teil der Region Osthessen. In Form von Praktika,

Diplomarbeiten und Forschungs- und Entwicklungsprojekten pflegt er eine

enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben, Organisationen und Einrichtungen.

Mit dem „Förderkreis des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik“,

dem jährlich stattfindenden „Fuldaer Elektrotechnik-Kolloquium“ und dem

„Seminar Elektrotechnik und Informationstechnik“ bietet er ein Informations- und

Diskussionsforum für die Region.

� Mit der Neugründung des FB ET wurde ein zeitgemäßes Studienprogramm

umgesetzt. Dessen kontinuierliche Weiterentwicklung auf der Basis von Empfehlungen

einschlägiger Fachgremien aus Hochschule und Wirtschaft und eigenen

Erfahrungen ist eine zentrale Aufgabe des Fachbereichs. Ein wichtiger

Beitrag dazu ist die von Beginn an praktizierte Evaluation der Lehre durch

Professoren und Studierende.

61


� Die seit der Gründung von Fachhochschulen in Hessen 1973 beobachtbaren

strukturellen Umbrüche haben die Rolle und das Selbstverständnis der Hochschulen

verändert. Das moderne Konzept der Fachhochschulen, die praxisorientierte

Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis, hat sich international bewährt.

Heute kommen ca. 65% der Hochschulabsolventen in Ingenieurdisziplinen von

Fachhochschulen. Der FB ET richtet deshalb sein Lehrangebot an alle, die an

einem kompakten und effektiven Studium interessiert sind, das zu einem direkten

Berufseinstieg führt oder als Grundlage für eine wissenschaftliche Weiterbildung

dient. Der FB ET unterstützt die Studierenden bei der Aufnahme eines

Praktikums im Ausland und strebt einen weiteren Ausbau der Kooperationen

mit ausländischen Hochschulen an.

� Nach wie vor studieren nur wenige Frauen Elektrotechnik, Informationstechnik

oder Wirtschaftsingenieurwesen. Der FB ET sieht angesichts des sich

wandelnden Berufsbildes des Ingenieurs besondere Chancen für Frauen, einen

zukunftsträchtigen, interessanten und entwicklungsfähigen Beruf zu ergreifen.

Der FB ET unternimmt deshalb besondere Anstrengungen um Schülerinnen für

ein Ingenieurstudium zu interessieren und seine Studentinnen zu fördern.

� Zur Förderung des besonders qualifizierten Nachwuchses werden gemeinsam

mit dem VDE-Bezirksverein Frankfurt am Main e. V. jährlich drei Preise in

Höhe von € 600, 400 und 250 für herausragende Leistungen an Diplomandinnen

und Diplomanden vergeben.

� Die Handwerkskammer Kassel verleiht jährlich zusammen mit der Gesamthochschule

Kassel, der Universität Marburg und der Fachhochschule Fulda den

mit € 2500 dotierten „Wissenschaftspreis der Handwerkskammer Kassel“, einen Geldpreis

für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften

oder der Technikwissenschaften.

3 Aufbau des Studiums

Wie in den anderen Fachhochschulen Hessens wird auch in Fulda ein zweimonatiges

Vorpraktikum verlangt. Inhalt des Vorpraktikums sind die manuelle und

maschinelle Werkstoffbearbeitung sowie die Fertigung, der Zusammenbau und

die Prüfung elektrischer bzw. elektronischer Baugruppen.

Studienanfang ist grundsätzlich im Wintersemester. Das insgesamt achtsemestrige

Studium beginnt mit einem dreisemestrigen Grundstudium, das mit der Diplom-

Vorprüfung abgeschlossen wird. Nach dem Vordiplom wählen die Studierenden

für das Hauptstudium einen der beiden Studienschwerpunkte

oder

62

Automation und Robotik (AT)

Informations- und Kommunikationstechnik (IK).


Das fünfte Semester ist ein berufspraktisches Semester (BPS), das in einem

Unternehmen abgeleistet und von der Fachhochschule betreut wird. Im achten

Semester - dem Prüfungssemester - wird die Diplomarbeit angefertigt. Das

Studium wird mit der Diplomprüfung abgeschlossen.

63


III Lebensmitteltechnologie (LT)

1 Leitung und Verwaltung

Tel.: 0661/9640-500

64

Geb./Raum Apparat

Dekan: Prof. Dr. Burkhard Ahlert LS 111a 501

Prodekan: Prof. Dr. Uwe Grupa J 108 408

Studiendekanin: Dr. Anke Knoblauch K 209 435

FB-Sekretariat: Susanne Ramert LS 110 500

Gerlinde Mattern LS 110 502

Praxisreferentin: Heike Vögler K 003 428

Prüfungsausschuss: Prof. Dr. Ingrid Seuß-Baum LS 411 503

Studienberatung: alle Prof. des FB LT

Labore/Technika:

Technologie pflanzl. Heike Vögler K 003 428/

Lebensmittel: Ralf Schaefer K 016 406

Technologie tier.

Lebensmittel: Ralf Schaefer K 016 406

Mikrobiologie/

Biotechnologie: Dr. Anke Knoblauch K 209 435

Chemie: Karin Fischer K 215 403

Sensorik/

Rohstoffkunde: Eleonore Heil K 223 439

Mechanische

Verfahrenstechnik: Christoph Faulstich J 109 407

Thermische

Verfahrenstechnik/ Christoph Faulstich J 109 407/

Phys. Chemie: Dr. Anke Knoblauch K 209 435

Physik Karin Fischer K 215 403

2 Ausrichtung der Aktivitäten im Fachbereich

Eine ausreichende und ausgewogene Versorgung mit Lebensmitteln ist die Basis

für Gesundheit und Lebensfreude. Die industrielle Lebensmittelerzeugung und -

verarbeitung ist dabei Voraussetzung für die Versorgung der Gesellschaft. Das

Studium der Lebensmitteltechnologie hat dieses Teilgebiet der industriellen

Produktion zum Gegenstand. Es werden Diplom-Ingenieurinnen und Diplom-

Ingenieure der Lebensmitteltechnologie ausgebildet, deren späteres Arbeitsfeld

u. a. die Verarbeitung von Roh- und Zwischenprodukten, die Entwicklung und

Überwachung von Produktionsanlagen sowie die Entwicklung, Prüfung, Verpackung

und Vermarktung von Lebensmitteln umfasst.


Dabei müssen neben technischen auch betriebswirtschaftliche und lebensmittelrechtliche

Fragestellungen berücksichtigt werden. Ernährungsphysiologische

und ökologische Aspekte erlangen durch Veränderung der gesellschaftlichen

Rahmenbedingungen einen immer höheren Stellenwert. Die Ingenieurin bzw.

der Ingenieur muss heute mehr denn je in der Lage sein, umweltfreundliche und

ressourcenfreundliche Produktionsverfahren einzuführen.

Um diesen Ansprüchen Genüge leisten zu können, muss die Lebensmitteltechnologin

bzw. der Lebensmitteltechnologe aus einer Vielzahl von Fachgebieten

Kenntnisse besitzen.

Bei der Lehre und Forschung im Fachbereich Lebensmitteltechnologie steht die

ganzheitliche Betrachtung der Erzeugung, Verarbeitung, Verpackung, Vermarktung

und des Verbrauchs von Lebensmitteln im Vordergrund. Die Konzeption

des Studienganges sieht die Ausbildung von Lebensmitteltechnologinnen und

Lebensmitteltechnologen für alle Betriebsgrößen der Lebensmittelindustrie, also

auch für kleinere und mittlere Betriebe, vor. Dies ist ein Grund dafür, dass

neben Kenntnissen aus den Bereichen der Natur- und Ingenieurswissenschaften

auch solche aus den Bereichen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften vermittelt

werden. Dabei werden die folgenden Punkte besonders berücksichtigt:

● Die ökologischen Zusammenhänge werden beachtet und hinterfragt. Dabei

werden auch an die Natur angepasste Techniken, die sich über die Jahrhunderte

entwickelten, berücksichtigt.

● Bei der Behandlung von Verfahren und Prozessen zur Lebensmittelerzeugung

und -verarbeitung wird auf einen sparsamen Einsatz der natürlichen

Ressourcen sowie auf einen schonenden Umgang mit der Natur geachtet. In

diesem Sinne sind moderne angepasste Verfahren und Prozesse an den folgenden

Eigenschaften zu erkennen:

- Rohstoffe werden möglichst vollständig genutzt und Reststoffe verwertet.

- Der Wasserbedarf wird durch verfahrenstechnische Maßnahmen und

Mehrfachnutzung soweit wie möglich gesenkt.

- Nicht zu vermeidende Abwasser- und Abluftströme werden mit modernen

Verfahren gereinigt.

- Energie wird mit höchstmöglichem Wirkungsgrad genutzt.

● Bei der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung stehen Nähr- und Genusswert

im Vordergrund. Ernährungsphysiologische Erkenntnisse sowie

Maßgaben einer vollwertigen Ernährung werden bei der Produkt- und Verfahrensentwicklung

berücksichtigt.

● Bei der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Lebensmitteln

wird auf Qualität und Wirtschaftlichkeit geachtet. Zur Qualitätssicherung

werden moderne Qualitätsmanagementsysteme eingesetzt.

65


● Die Erkenntnisse und Technologien werden in angepasster Form zur Lebensmittelerzeugung

und -verarbeitung in Entwicklungsländern genutzt.

● Um eine praxisnahe Ausbildung und Forschung zu gewährleisten, wird ein

enger Kontakt mit allen Institutionen, die sich mit der Lebensmitteltechnologie

beschäftigen, angestrebt. Das betrifft insbesondere die Industrie- und

Handwerksbetriebe sowie Verbände und die staatlichen Aufsichtsbehörden.

3 Beschreibung des Studienganges

Der Studienbetrieb wurde im WS 1987/88 aufgenommen. Es handelt sich um

die einzige Fachrichtung dieser Art an hessischen Fachhochschulen.

a) Abschlüsse:

„Diplom-Ingenieurin (Fachhochschule)“ bzw. „Diplom-Ingenieur (Fachhochschule)“

b) Gliederung:

Grundstudium: 1. - 3. Semester (Abschluss: Vordiplom)

Hauptstudium: 4. - 8. Semester (Abschluss: Diplom)

* 5. Sem.: Berufspraktisches Studiensemester

* 8. Sem.: Diplomarbeit

c) Grundstudium:

Hier werden die grundlegenden Inhalte der technischen, verfahrenstechnischen,

naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und allgemeinwissenschaftlichen

Fächer vermittelt. Die Studierenden erhalten ein methodisches Instrumentarium

für den erfolgreichen Verlauf des weiteren Studiums. Vor oder während

des Grundstudiums muss ein zwölfwöchiges Praktikum absolviert werden.

d) Berufspraktisches Studiensemester (BPS):

Das Berufspraktische Studiensemester (BPS) im 5. Semester ist Bestandteil des

Hauptstudiums und führt die Studierenden an die berufliche Praxis heran. Über

sechs Monate hinweg lernen sie typische Arbeitsfelder des betrieblichen Alltags

kennen.

Im Berufspraktischen Studiensemester sollen die Studierenden erlernte Studieninhalte

anwenden, an konkreten Aufgabenstellungen im Betrieb mitarbeiten,

Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens kennen lernen, eigene Fähigkeiten

und Interessen erkennen und die berufliche Praxis erleben. Es fördert

durch praktische Anwendung das Verstehen der Studieninhalte und unterstützt

die Schwerpunktwahl im weiteren Studienverlauf. Die Studierenden erfahren das

soziale Umfeld und konkrete Aufgabenstellungen zukünftiger Arbeitsplätze.

66


e) Hauptstudium:

Im Hauptstudium findet eine anwendungsbezogene Vertiefung der Studieninhalte

statt. Neben den grundlegenden Basis- und Pflichtfächern werden vier* Vertiefungsrichtungen

angeboten:

● Lebensmitteltechnologie

● Lebensmitteltechnik

● Betriebswirtschaftslehre

● Lebensmittelverpackung*

*die Vertiefungsrichtung Lebensmittelverpackung wird erst nach Besetzung

einer entsprechenden Professur angeboten

f) Projektarbeit der Studierenden:

Die Studierenden finden sich in einer Gruppe zusammen und bearbeiten - ausgehend

von ihren Interessen und Fähigkeiten - eine Aufgabenstellung. Letztere

kann sich im Hauptstudium auch an betrieblichen Problemen orientieren. Durch

das Projektstudium sind Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen erlernbar,

die für Studium und Beruf gleichermaßen notwendig sind, aber durch andere

Studienformen nicht vermittelt werden können. Dabei werden Eigeninitiative,

Kreativität, das Arbeiten im Team, Verantwortungsbewusstsein, konstruktive

Kritikfähigkeit und das Lösen komplexer Aufgaben geschult. Unternehmerisches

und planerisches Denken wird gefördert und Projektmanagement in die

Praxis umgesetzt.

g) Fachübergreifende Veranstaltungen: Neben dem Besuch der fachwissenschaftlichen

Veranstaltungen wird den Studierenden die Möglichkeit zur Teilnahme

an gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Vorlesungen gegeben.

(Studienordnung vom 14.04.1999 (StAnz. 29/1999 S. 2299); Prüfungsordnung

vom 14.04.1999 (StAnz. 30/1999 S. 2361); Ordnung für das Berufspraktische

Studiensemester (Anlage 1a der Prüfungsordnung); Ordnung für das Grundpraktikum

(Anlage 2 der Prüfungsordnung))

67


IV Oecotrophologie (Oe)

1 Leitung und Verwaltung

Tel.: 0661/9640-350/351

Fax : 0661/9640-399

68

Geb./ Raum Tel.

Dekan: Prof. Dr. Anton Auer B 215 370

Prodekan: Prof. Dr. Christoph Klotter B 372

Studiendekanin: Prof. Dr. Barbara Freytag-Leyer B 202 355

Sekretariat: Gaby Boch B 220 350

NN B 219 351

Praxisreferat: Helga Keil B 206 356

Labore:

Chemie: Hannelore Borck E 225 353

Analytik: Hannelore Borck E 225 353

Annette Niedling E 225 353/365

Datenver-

arbeitung: Heike Hollenbach E 231 366

Ernährungs-

physiologie: Annette Niedling

Mikrobiologie: Margit Ochs E 232 352/367

Sensorik u.

Lebensmittelv.: Louisa Page E 207 368

Wirtschafts- u.

Sozialwissen-

schaften: Wolfram Trautmann E 106 361

Studienfachbe-

ratung: Helga Keil B 206 356

Zeiten werden noch bekannt gegeben

Stud. Studienberatung: Martina Wagner 0160-7243084

martina.wwagner@web.de

1.1 Struktur des Wintersemesters 2004/05

04.10.2004 – 08.10.2004 Einführungswoche und Projektwoche

11.10.2004 – 19.11.2004 1. Semesterhälfte

22.11.2004 – 26.11.2004 Kompaktwoche

29.11.2004 – 03.12.2004 Projektwoche

06.12.2004 – 11.02.2005 2. Semesterhälfte

07.02.2004 – 11.02.2005 Prüfungswoche


Allgemeine Erläuterungen:

Nähere Informationen zu den einzelnen Lehrinhalten: siehe studentisches Informationssystem.

Kostenbeitrag für Laborübungen 10 Euro.

Abkürzungen

V Vorlesung

SU Seminaristischer Unterricht

S Seminar

Ü Übung

LÜ Laborübung

Seit dem SS 2001 muss der Fachbereich Oecotrophologie für Laborübungen im

Grundstudium 10,00 Euro und im Hauptstudium 15,00 Euro erheben. Der

jeweilige Betrag muss bis spätestens 10 Tage vor Beginn der Laborübung eingezahlt

werden.

69


V Pflege und Gesundheit (PG)

1 Leitung und Verwaltung

Tel.: 0661/9640-600

Fax: 0661/9640-649

70

Geb./Raum Tel.

Dekan: Prof. Dr. Klaus Stegmüller O 217 601

Email: Klaus.stegmueller@pg.fh-fulda.de

Studiendekan: Prof. Dr. Johann J. Keogh O 212 622

Email: jan.keogh@pg.fh-fulda.de

Sekretariat: Agathe Müller O 218 600

Email: agathe.mueller@pg.fh-fulda.de

Christina Klüber O 218 600

Email: christina.klueber@pg.fh-fulda.de

Praxisreferat: Christine Loewenhardt

Email: Christine Loewenhardt@pf.fh-fulda.de

Die Fachbereichsverwaltung und die Seminarräume befinden sich im Gebäude

O, I und II Obergeschoss und Gebäude N, Raum N 13.

Die Ziffern vor den Veranstaltungstiteln verweisen auf die Nummerierung der-

Fächer in den Anlagen der jeweils zuständigen Prüfungsordnung (2000) sowie

die Modulnummern der Studiengänge:

B.Sc. (Pflege)

B.Sc. (Gesundheitsmanagement)

B.Sc. (Pflegemanagement)

M.Sc. (Public Health)

SWS – Semesterwochenstunden

Die Zeiten, die Orte, den Beginn sowie eventuelle Änderungen und Ergänzungen

zu den Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Aushang im Dekanat

des Fachbereichs Pflege und Gesundheit zu Semesterbeginn oder der Homepage

des Fachbereichs über www.fh-fulda.de

2 Studiengang Pflege

Zulassungsvoraussetzungen:

- Allgemeine Hochschulreife

- oder Fachhochschulreife

- oder fachgebundene Fachhochschulreife

z.B. über die Prüfung für besonders befähigte Berufstätige (bbB-Prüfung)

und

- ein 8-wöchiges Vorpraktikum; es muss bis zum Studiumbeginn unter Anleiung

einer examinierten Pflegefachkraft abgeleistet sein; das Vorpraktikum

wird Studienanfängerinnen und –anfängern mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung

in einem Pflegeberuf ganz bzw. mit einem Gesundheitsberuf anteilig

erlassen. (Genauere Informationen über die Praxisreferentin).


Studienverlauf und Prüfungen

Der Studiengang Pflege beginnt jeweils zum Wintersemester mit Vorlesungsbeginn

und Einführungswoche für Erstsemester in der ersten Oktoberwoche. Die

Regelstudienzeit umfasst ein 8-semestriges Vollzeitstudium und gliedert sich in

ein 3-semestriges Grundstudium und ein 5-semestriges Hauptstudium.

Das Grundstudium wird mit der Diplom-Vorprüfung nach dem 3. Semester

abgeschlossen. Die Diplom-Prüfung findet am Ende des 8. Semester statt. Die

Prüfungen sind studienbegleitend und verteilen sich auf das 2., 3., 6. und 8.

Semester.

Besonderheiten des Pflegestudiums in Fulda

- Grundständiger, generalistischer Studiengang Pflege: ein Berufsabschluss in

einem Pflegeberuf wird nicht vorausgesetzt.

Durchschnittlich haben ca. 33% der Studierenden am Fachbereich ein

Examen in der Alten-, Kinder- oder Krankenpflege.

- Hoher Praxisanteil: seminarbegleitende Praxistage, zwei berufspraktische

Semester im Hauptstudium (BPS), Zwischenpraktikum, Praxis-Projekte

- Der Studiengang Pflege orientiert sich an den EU-Richtlinien für Kran-

kenpflege (77/452/EWG ff) mit über 2.300 Stunden Theorie und über 2.300

Stunden Praxis; angestrebt wird eine berufsrechtliche Anerkennung des

Studienabschlusses im Rahmen der EU-Richtlinien.

- Akademische Lehrkrankenhäuser/Lehreinrichtungen für Pflege der FH

Fulda“: Der FB Pflege & Gesundheit kooperiert mit 2 Klinika, 4 Kran-

kenhäusern und 9 Einrichtungen für stationäre und ambulante Alten- und

Krankenpflege der Stadt bzw. Region Fulda/Nord-Ost-Hessen zur Umset

zung der klinisch-praktischen Studienanteile.

- Kooperation des Fachbereichs mit Hochschulen/Universitäten im europäi

schen und außereuropäischen Ausland; Unterstützung studienrelevanter

Auslandsaufenthalte der Studierenden (z.B. während des BPS II)

- Erwerb des Euro- und/oder Fremdsprachen-Zertifikates ist möglich

- Förderpreis für Pflegewissenschaft - gestiftet von der Unternehmensgruppe

Mediana, Fulda und dem Fachbereich Pflege & Gesundheit.

Ziele des Studiums

Das Studium soll die Studierenden dazu befähigen, Pflege wissenschaftlich

fundiert auszuüben, ihre Qualität zu sichern, ihre Rahmenbedingungen methodisch

begründet und mit kritischer Distanz zu gestalten und notwendige Qualifikationen

zu erwerben, sich in Führungsaufgaben einzuarbeiten und Pflege

selbstverantwortlich und in selbstständiger Praxis auszuüben.

Die Absolventinnen/Absolventen sollen insbesondere dazu in der Lage sein,

- die Pflege in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen des Gesundheitswesens

und bei verschiedenen Gruppen von Patientinnen/Patienten und

Klientinnen/Klienten professionell zu planen, durchzuführen, zu dokumentie

ren und zu evaluieren,

- individuelle Pflegesituationen in ihrer Komplexität zu erfassen und angemes

sene Pflegekonzepte patienten-, klienten- und umfeldbezogen zu entwickeln,

71


- Patientinnen/Patienten bzw. Klientinnen/Klienten und deren relevante

Bezugspersonen pflegebezogen zu beraten,

- Patientinnen/Patienten bzw. Klientinnen/Klienten in Fragen der Re

habilitation und Gesundheitsförderung zu beraten,

- Patientinnen/Patienten bzw. Klientinen/Klienten und deren relevante

Bezugspersonen kompetent auf spezialisierte Beratungseinrichtungen

sozialpflegerischer, rechtlicher und hilfsmittelbezogener Art zu verweisen,

- pflegewissenschaftliche Erkenntnisse zu rezipieren, in die Praxis umzusetzen,

sie innerhalb der Berufsgruppe zu vermitteln und zu ihrer Entwicklung

beizutragen,

- die individuelle Pflegebedürftigkeit festzustellen und zu begutachten, die

Qualität der Pflege methodisch begründet zu sichern und zu evaluieren, die

aus pflegerischer Sicht erforderlichen Maßnahmen zu begründen und

gegenüber anderen Berufsgruppen kompetent zu vertreten,

- die organisatorischen, technischen und institutionellen Bedingungen der

Pflege methodisch begründet zu gestalten, an ihrer Weiterentwicklung mitzuwirken

und innovative Gestaltungskonzepte angemessen umzusetzen,

- die Kommunikation im Kontakt zu Patientinnen/Patienten bzw.

Klientinnen/Klienten, innerhalb der eigenen Berufsgruppe und in der Kooperation

mit anderen Berufsgruppen reflektiert, gezielt und angemessen zu

gestalten,

- einen qualifizierten Beitrag zu leisten, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit

auftretende Konflikte aktiv und lösend zu bewältigen,

- pflegebezogene sozialpolitische Regelungen qualifiziert umzusetzen, zu bewer

ten und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen.

Abschluss/Hochschulgrad

Nach bestandener Diplomprüfung im Studiengang Pflege verleiht die Hochschule

den akademischen Grad „Diplom-Pflegewirtin (FH)“ bzw. „Diplom-

Pflegewirt (FH)“.

3 Studiengang Physiotherapie

Der Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg und der Fachbereich

Pflege & Gesundheit der Fachhochschule Fulda bieten seit 2001 gemeinsam

einen gestuften Studiengang zum „Bachelor of Science in Physiotherapy“ und

„Master of Science in Physiotherapy“ an.

Das Bachelor-Studium mit ca. 30 Studienplätzen beginnt jeweils im Sommersemester.

Der Master-Studiengang wird erstmals 2004/05 starten.

Die Prüfungs- und Studienordnung wurde im August 2001 vom Hessischen

Ministerium für Wissenschaft und Kunst genehmigt und ist im Staatsanzeiger

für das Land Hessen 50/2001 S. 4433-4458 veröffentlicht.

Der Studiengang wurde 2002 von der ZEvA, Hannover, akkreditiert.

Ziele des Studiums

Der Studiengang richtet sich an berufserfahrene Physiotherapeuten mit einer

abgeschlossenen Ausbildung nach dem Physiotherapeutengesetz, um diese für

72


Führungs-, Leitungs- und Lehraufgaben in der Physiotherapie sowie für Aufgaben

in der physiotherapeutischen Forschung zu qualifizieren. Das Studium soll

ihnen die Handlungskompetenz für eine wissenschaftlich reflektierte Physiotherapie

vermitteln und sie dazu befähigen, die gewonnenen Erkenntnisse differenziert

einzusetzen. Besonderer Wert wird bei der Vermittlung der theoretischen

und praktischen Lehrinhalte auf die Zusammenhänge zwischen den Fächern

gelegt. Während des Bachelor-Studiums soll der Studierende fächerübergreifend

folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben: 1. Theoretische Kenntnisse in

den biomedizinischen Fächern, die die in der Physiotherapie angewendeten

Diagnose- und Behandlungsverfahren erklären und zu deren Weiterentwicklung

notwendig sind. 2. Sozialwissenschaftliche Kenntnisse, die den Stellenwert der

physiotherapeutischen Behandlung im Rahmen des Gesundheitssystems betreffen.

Im Master-Studiengang soll der Studierende die Fähigkeiten zur Erkennung,

Strukturierung und multidisziplinären Lösung wissenschaftlicher Probleme

sowie der schriftlichen Darstellung von Fragestellungen und Ergebnissen einschließlich

deren Bewertung erwerben. Es sollen vor allem Methoden vermittelt

werden, die die Studierenden befähigen, Verfahren der Physiotherapie kritisch

zu bewerten und wissenschaftlich zu bearbeiten. Hierzu dient auch eine Einarbeitung

in Forschungsverfahren. Mit diesem gestuften Studiengang soll der

Prozess der Akademisierung der Physiotherapie in Deutschland vorangetrieben

und der Anschluss an internationale Standards hergestellt werden.

Berufsbegleitendes Studium

Durch die Blockstruktur kann das Studium in der Regel berufsbegleitend absolviert

werden. Pro Halbjahr (Semester) werden die Lehrveranstaltungen in Unterrichtsblöcken

zu drei mal drei Wochen durchgeführt, so dass eine Berufstätigkeit

in Teilzeit neben dem Studium möglich ist.

Dauer und Umfang des Studiums

Das Studium kann nach einer Studienzeit von sechs Semestern (Regelstudienzeit)

mit dem Bachelor-Grad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss und

nach weiteren drei Semestern (Regelstudienzeit) mit dem Master-Abschluss als

weiterem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen werden. Das Studium

zur Erlangung des Bachelor-Grades umfasst ein Lehrangebot im Umfang von

153 Semesterwochenstunden (1 SWS entspricht 14 Stunden à 45 Minuten), die

Ablegung von studienbegleitenden Prüfungen und die Anfertigung einer Abschlussarbeit.

Das Studium zur Erlangung des Master-Grades umfasst ein Lehrangebot

im Umfang von 51 SWS, davon 42,5 SWS im Pflichtbereich und 8,5

SWS im Wahlpflichtbereich, die Ablegung von studienbegleitenden Prüfungen

und die Anfertigung einer Abschlussarbeit (Thesis).

Gliederung des Studiums

Pro Halbjahr (Semester) werden die Lehrveranstaltungen in Unterrichtsblöcken

zu 3 x 3 Wochen an den beiden Hochschulorten durchgeführt: 2 x 3 Wochen in

Marburg und 1 x 3 Wochen in Fulda. Während des Bachelor-Studiums sind die

Studierenden an der Fachhochschule Fulda und während des Master-Studiums

an der Philipps-Universität Marburg eingeschrieben.

73


Ein Block erstreckt sich von Montagmittag bis Freitagnachmittag über drei

aufeinanderfolgende Wochen. Insgesamt ist somit eine Präsenz von 18 Wochen

jährlich an den Hochschulen erforderlich. Die Termine der Unterrichtsblöcke

werden in der Mitte des vorhergehenden Semesters bekannt gegeben.

Das Studium der Physiotherapie mit dem Bachelor-Abschluss wird in der Regel

nach der Vorlesungszeit des sechsten Semesters mit der Anfertigung der Bachelor-Abschlussarbeit

(drei Monate) abgeschlossen. Vorher sind siebzehn studienbegleitende

Prüfungen zu absolvieren und ein Projektbericht zu verfassen.

Das Studium mit dem Master-Abschluss setzt den erfolgreichen Abschluss des

Studiums der Physiotherapie mit einem Bachelor-Abschluss voraus. Es wird in

der Regel nach drei Semestern mit der Anfertigung der Master-Abschlussarbeit

(sechs Monate) abgeschlossen. Vorher sind sechs studienbegleitende Prüfungen

zu absolvieren.

Akademische Grade

Der Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Fulda verleiht

nach bestandener Bachelorprüfung den akademischen Grad ”Bachelor of Science

in Physiotherapy” (abgekürzt ”BSc. Phys.”). Der Fachbereich Medizin der

Philipps-Universität verleiht nach bestandener Masterprüfung den akademischen

Grad "Master of Science in Physiotherapy" (abgekürzt ”MSc. Phys.”).

Studienvoraussetzungen

Zum Bachelor-Studium kann zugelassen werden, wer

1. die Bedingungen zur Zulassung zu einem grundständigen Studiengang nach §

63 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 31. Juli 2000 erfüllt

(mindestens Fachhochschulreife);

2. eine abgeschlossene Physiotherapie-Ausbildung nach dem Gesetz über die

Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeuten-Gesetz – MPhG)

vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1084) oder eine Ausbildung zum Krankengymnasten

gemäß MPhG vom 01.01.1959 nachweist und

3. eine berufspraktische Tätigkeit in der Physiotherapie von mindestens zwei

Jahren (Vollzeit bei 38,5 Wochenarbeitsstunden, bei Teilzeitstelle erhöht sich

die Zeit der Berufstätigkeit entsprechend) und mindestens eine abgeschlossene

einschlägige Weiterbildung, die von den Spitzenverbänden der Krankenkassen

auf der Grundlage des § 124 Sozialgesetzbuch - Fünftes Buch (SGB V, Artikel 1

des Gesundheitsreformgesetzes vom 20.12.1988, BGBl. I S. 2477) anerkannt ist,

vorweist: Z. B.: Manuelle Lymphdrainage, Manuelle Therapie, Krankengymnastik

nach Bobath (Kinder oder Erwachsene), Krankengymnastik nach Vojta

(Kinder oder Erwachsene), Krankengymnastik nach PNF.

Auskünfte über einschlägige Weiterbildungen können Sie bei den Berufsverbänden

bzw. beim IKK-Bundesverband erhalten. www.ikk.de

74


Berufserfahrene Physiotherapeutinnen und -therapeuten ohne Fachhochschulreife

können über eine Prüfung für besonders befähigte Berufstätige

(„bbB-Prüfung“) die fachgebundene Fachhochschulreife erwerben, die wiederum

Voraussetzung zur Bewerbung zum Bachelor-Studium ist. Bewerbungsschluss

zur bbB-Prüfung ist jeweils der 15. August. Informationen und Bewerbungsunterlagen

zur bbB-Prüfung über Tel. 0661-9640-628 oder –626 oder

email: matthias.elzer@pg.fh-fulda.de

Zur Teilnahme am Master-Studium kann zugelassen werden, wer mit Erfolg

den Bachelor-Studiengang in Physiotherapie der FH Fulda/Uni Marburg absolviert

oder einen äquivalenten Studienabschluss in Physiotherapie erworben hat.

Bei Fragen zur Anrechnung von Studien-, Prüfungsleistungen, Studienzeiten

und Studienabschlüssen (Bachelor als Voraussetzung für das Master-

Studium) an deutschen und ausländischen Hochschulen verweisen wir auf

den § 7 der Prüfungsordnung.

Unterrichtseinheiten (UE) und Lehrveranstaltungen des Bachelor- bzw.

des Master-Studiums

Die UE werden als Module mit jeweils 8.5 Creditpoints durchgeführt. Die ausführliche

Beschreibung der Studien- und Prüfungsordnungen sowie deren Anhänge

entnehmen Sie bitte der Homepage über den Studiengang Physiotherapie

mit weiteren Links: www.fh-fulda.de

4 Studiengang Gesundheitsmanagement

Zulassungsvoraussetzungen:

- Abitur, Fachabitur oder die Zulassungsprüfung für besonders befähigte

Berufstätige und

- Abschluss einer dreijährigen Ausbildung in einem Gesundheitsberuf. Dauert

die Ausbildung zwei

- bzw. zweieinhalb Jahre, ist zusätzlich Berufserfahrung von zwei bzw. einem

Jahr nachzuweisen.

- Gesundheitsberufe sind z.B.

- Arzthelferinnen, Zahnarzthelferinnen

- diagnostisch-technische Gesundheitsfachberufe wie z.B. MTA Labor, MTA

Röntgen, MTA Funktionsdiagnostik

- therapeutisch-rehabilitative Gesundheitsfachberufe wie z.B. Physiotherapeutinnen/-therapeuten,

Ergotherapeutinnen/-therapeuten, Logopädinnen/Logopäden,

Orthoptistinnen/Orthoptisten, Diätassistentinnen/-assistenten,

Rettungsassistentinnen/-assistenten

- Pflegeberufe wie Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege oder

Entbindungspflege.

- Andere Berufe können auf Antrag als vergleichbar anerkannt werden. Der

Nachweis der Berufsausbildung entfällt, wenn bereits ein gesundheitsrelevantes

Studium abgeschlossen wurde und mit der Bewerbung für den Studiengang

Gesundheitsmanagement ein Zweitstudium angestrebt wird.

75


- Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung für besonders befähigte

Berufstätige sind 4 Jahre Berufserfahrung und Nachweise beruflicher Weiterbildung.

Nähere Informationen auf der Homepage der FH Fulda. www.fhfulda.de.

Studiengang Gesundheitsmanagement

Eine ökonomische und zugleich an den Bedürfnissen der Patientinnen/Patienten

orientierte Gestaltung der Gesundheitsversorgung in Prävention,

Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Pflege setzt eine erweiterte Qualifikation

der Gesundheitsberufe voraus.

Gemeint ist eine Qualifikation, die auf der Basis der jeweiligen fachlichen Kompetenzen

Managementfähigkeiten, gesundheits- und kommunikationswissenschaftliche

Erkenntnisse sowie Kenntnisse der Methoden wissenschaftlichen

Arbeitens verbindet.

Nicht-medizinische Gesundheitsberufe haben in Deutschland noch wenige

Möglichkeiten, sich fachspezifisch wissenschaftlich zu qualifizieren. Ansätze

einer Akademisierung der Pflege, die in den letzten zehn Jahren entwickelt

wurden, stehen anderen Gesundheitsberufen nicht im gleichen Umfang zur

Verfügung.

Der Studiengang Gesundheitsmanagement der FH Fulda will gezielt Beschäftigte

in Gesundheitsberufen für Managementaufgaben qualifizieren und baut dabei

auf den vorhandenen beruflichen Kompetenzen auf. Eine interdisziplinäre Zusammensetzung

der Studierenden ist gewünscht, da eine optimierte Kooperation

unterschiedlicher Berufsgruppen bereits während des Studiums erprobt werden

soll.

Tätigkeitsfelder

Das Studium Gesundheitsmanagement qualifiziert insbesondere für Managementaufgaben

- in der ambulanten Gesundheitsversorgung, z.B. für koordinierende Tätigkeiten

in Praxisnetzwerken

- oder Praxisgemeinschaften

- in der stationären Gesundheitsversorgung, z.B. für Qualitätsmanagement oder

Controlling

- in der Kranken- und Pflegeversicherung, z.B. in den Bereichen Vertragsverhandlungen,

Disease-Management oder Case-Management

- in der Gesundheitsförderung, z.B. im Betrieb, oder in der Gesundheitsinformation

- in Projekten, z.B. im Bereich der Selbsthilfe oder der Patienteninformation.

Abschluss

Der Studiengang Gesundheitsmanagement schließt nach 6 Semestern mit dem

„Bachelor of Science“ (B.Sc.) ab. Nach weiteren 4 Semestern ist ein Abschluss

als „Master of Science“ (M. Sc.) möglich.

Die neuen Abschlussbezeichnungen „Bachelor of Science“ und „Master of

Science“ ermöglichen eine internationale Vergleichbarkeit. Der „Master of

Science“ macht den Zugang zu einem Promotionsstudium möglich.

76


Studiumsorganisation

Studium und Berufstätigkeit sollen prinzipiell vereinbar sein. Geplant ist, etwa

ein Drittel der Studieninhalte über e-Learning (Lernmodule im Internet) zu

vermitteln. Die Präsenzzeit soll auf zwei bis drei Tage pro Woche während der

Vorlesungszeit geblockt werden.

Prüfungen finden studienbegleitend mündlich oder schriftlich als Abschluss

eines Moduls statt. Credits sind Maßzahlen für die Gewichtung der mit dem

Modulabschluss erworbenen Punkte im Abschlusszeugnis. Sie geben gleichzeitig

in etwa den zeitlichen Aufwand an, der durchschnittlich mit dem Studium des

Moduls insgesamt verbunden ist. Ein Credit entspricht dabei 25 Stunden studentischer

Arbeitszeit.

5 Studiengang Pflegemanagement

Zulassungsvoraussetzung

- Abitur, Fachabitur oder die Zulassungsprüfung für besonders befähigte Berufstätige

und

- Abschluss einer dreijährigen Ausbildung in einem Pflegeberuf. Bei Abschluss

einer zweijährigen Ausbildung

- in einem Pflegeberuf sind zusätzlich zwei Jahre Berufserfahrung nach Ausbildungsabschluss

erforderlich.

- Pflegeberufe sind Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege und

Entbindungspflege (Hebammen).

- Der Nachweis der Berufsausbildung entfällt, wenn bereits ein pflegewissenschaftlich

relevantes Studium

- abgeschlossen wurde und mit der Bewerbung für den Studiengang Pflegemanagement

ein Zweitstudium angestrebt wird.

- Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung für besonders befähigte

Berufstätige sind 4 Jahre Berufserfahrung und Nachweise beruflicher Weiterbildung.

Nähere Informationen auf der Homepage der FH Fulda. www.fhfulda.de.

Studiengang Pflegemanagement

Eine ökonomische und zugleich an den Bedürfnissen der Patientinnen/Patienten

orientierte Gestaltung der Pflege setzt eine erweiterte Qualifikation

voraus. Gemeint ist eine Qualifikation, die auf der Basis von in der Ausbildung

erworbenen pflegerischen Kompetenzen Managementfähigkeiten, gesundheits-

und pflegewissenschaftliche und kommunikationswissenschaftliche Erkenntnisse

sowie Kenntnisse der Methoden wissenschaftlichen Arbeitens verbindet.

Das Arbeitsgebiet der Pflege wird dabei internationalen Entwicklungen

entsprechend umfassend verstanden und schließt gesundheitsförderliche Aufgabenfelder

mit ein.

77


In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland Ansätze einer Akademisierung

der Pflege entwickelt, um Anschluss an internationalen Ausbildungsstandards

zu finden. Dabei galt dem Pflegemanagement immer eine besonderes

Aufmerksamkeit, allerdings wurden nur bedingt gesundheitsökonomische und

gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Gebiet von Public Health

mit einbezogen.

Der Studiengang Pflegemanagement der FH Fulda will Pflegekräfte für Managementaufgaben

qualifizieren und baut auf den vorhandenen beruflichen Kompetenzen

auf. Eine enge Zusammenarbeit mit den Studierenden im Studiengang

Gesundheitsmanagement ist ausdrücklich gewünscht, da eine optimierte Kooperation

unterschiedlicher Berufsgruppen bereits während des Studiums erprobt

werden soll. Die Pflege soll in die Entwicklung der Gesundheitswissenschaften

/ Public Health stärker einbezogen werden.

Tätigkeitsfelder

Das Studium Pflegemanagement qualifiziert insbesondere für Managementaufgaben

und Leitungsfunktionen

- in der ambulanten Pflege, z.B. als Leitung des Pflegedienstes

- in der stationären kurativen, rehabilitativen oder palliativen Pflege, z.B. für

Aufgaben des Qualitätsmanagements oder Controllings, als Stationsleitung

oder Pflegedienstleitung

- in der Kranken- und Pflegeversicherung, z.B. in den Bereichen Vertragsverhandlungen,

Disease-Management oder Case-Management

- in der unternehmerischen Beratung von Pflegeeinrichtungen oder der Fort-

und Weiterbildung

- in Projekten, z.B. im Bereich der Patienteninformation, der Arbeit mit Angehörigen

oder der Gesundheitsförderung

- in Pflegeeinrichtungen.

Abschluss

Der Studiengang Pflegemanagement schließt nach 6 Semestern mit dem „Bachelor

of Science“ (B. Sc.) ab. Nach weiteren 4 Semestern ist ein Abschluss als

„Master of Science“ (M. Sc.) möglich.

Die Abschlussbezeichnungen „Bachelor of Science“ und „Master of Science“

ermöglichen eine internationale Vergleichbarkeit. Der „Master of Science“ ermöglicht

den Zugang zu einem Promotionsstudium.

Studiumsorganisation

Studium und Berufstätigkeit sollen prinzipiell vereinbar sein. Geplant ist, etwa

ein Drittel der Studieninhalte über e-Learning (Lernmodule im Internet) zu

vermitteln. Die Präsenzzeit soll auf zwei bis drei Tage pro Woche während der

Vorlesungszeit geblockt werden.

78


Prüfungen finden studienbegleitend mündlich oder schriftlich als Abschluss

eines Moduls statt. Credits sind Maßzahlen für die Gewichtung der mit dem

Modulabschluss erworbenen Punkte im Abschlusszeugnis. Sie geben gleichzeitig

in etwa den zeitlichen Aufwand an, der durchschnittlich mit dem Studium des

Moduls insgesamt verbunden ist.

Ein Credit entspricht dabei 25 Stunden studentischer Arbeitszeit.

79


VI Sozial- und Kulturwissenschaften (SK)

1 Leitung und Verwaltung des Fachbereichs

Telefon: 06 61 / 96 40 - 4 50 oder 96 40 – 4 55

Telefax: 06 61 / 96 40 - 4 52 oder 96 40 – 4 53

80

Geb./ Raum/ Tel.

Dekan: Prof. Dr. Heinrich Bollinger O 1 4 80

E-Mail: heinrich.bollinger@sk.fh-fulda.de

Studiendekan: Prof. Dr. Werner Nothdurft G 108 2 31

E-Mail: werner.nothdurft@sk.fh-fulda.de

Sekretariat: Bianca Jörges O 8 4 50

(O-Gebäude)

E-Mail: dekanat.sk@sk.fh-fulda.de

Sekretariat: Adelheid Lauer G 102 4 55

(G-Gebäude)

E-Mail: adelheid.lauer@sk.fh-fulda.de

Folgende Fächer bzw. Fachgebiete werden derzeit vom Fachbereich angeboten:

� Politikwissenschaft / Europäische Integration

� Soziologie und Arbeitswissenschaft

� Organisationswissenschaften

� Philosophie und Anthropologie

� Kommunikationswissenschaft

� Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz / Handlungskompetenz

� Rechtsfragen der Technikentwicklung

� Recht

� Sportpädagogik

� Fremdsprachen

� Studienprojekte

� Hochschulsport

Seinem Selbstverständnis nach sieht der Fachbereich seine Funktion in der

Wahrnehmung folgender Aufgaben und in der Förderung der hier umrissenen

Ziele:

Er bietet den Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche und Studiengänge

der FH Fulda Lehr- und Studienangebote in sozial- und kulturwissenschaftichen

Fächern. Dies sind z.T. Pflichtveranstaltungen (so z.B.: Politikwissenschaft,

Soziologie, Arbeitswissenschaft) aus dem Curriculum des Studiengangs,

in dem der Diplomabschluss angestrebt wird, z.T. sind es Wahlpflichtfächer

oder Wahlfächer. Im Fachbereich SK können Prüfungsleistungen erbracht und

auch Diplomarbeiten geschrieben werden.


Der Fachbereich bietet darüber hinaus zahlreiche Lehrveranstaltungen an, die

aus Neigung und persönlichem Interesse, zur fachlichen Vertiefung und zur

Fundierung sozial- und kulturwissenschaftlicher Kenntnisse und Fähigkeiten

beitragen.

Der Fachbereich fördert die Interdisziplinarität in Seminaren. Studierende der

verschiedenen Fachbereiche der FH arbeiten und diskutieren dort gemeinsam.

Die Lehrveranstaltungen zielen insbesondere darauf, Inhalte, Dimensionen und

Zusammenhänge sozialer, politischer und historischer Probleme wissenschaftlich

zu analysieren und zu verstehen, diese Erkenntnisse individuell und persönlichkeitsfördernd

zu reflektieren, mit dem beruflich orientierten Schwerpunkt zu

verbinden und die sozialen, humanen, ökologischen und auf die Arbeitswelt

bezogenen Erfordernisse menschlichen Handelns verantwortungsbewusst zu

erkennen.

Der Fachbereich sieht seine Aufgabe darin, den Studierenden Kenntnisse, Fähigkeiten

und Fertigkeiten zu vermitteln,

� die ihre Allgemeinbildung fördern und vertiefen,

� die ihnen Zusammenhänge und Entwicklungen zwischen

Individuum und Gesellschaft, zwischen politischem

Handeln und geschichtlicher Entwicklung transparent machen,

� die ihre künftige Berufspraxis im Zusammenhang der gesell-

schaftlichen Entwicklung und den Erfordernissen einer

humanen Lebensperspektive darstellen,

� die sie zum selbständigen, kritischen und ganzheitlichen

Denken und Handeln anregen.

Seit dem WS 1999/2000 bietet der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

den internationalen Master-Studiengang Intercultural Communication

and European Studies (ICEUS) an. Dieser ist nachstehend beschrieben.

Das Fremdsprachen- und Europazertifikat bildet einen weiteren Baustein im

Lehrangebot des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften und ist gleichfalls

nachstehend beschrieben.

Die Sprachangebote der zumeist ganz in Fremdsprache abgehaltenen Veranstaltungen

beziehen sich auf Englisch, Französisch, Spanisch und einige weitere

Sprachen. Ein bis zu fünfstufiges Anforderungsniveau der Sprachkurse macht

individuell ausgerichtetes Lernen möglich - in effektiven Gruppen, die nicht

mehr als 15 Teilnehmer haben. Die Veranstaltungen Englisch, Französisch und

Spanisch werden außerdem als Wirtschaftsfremdsprache angeboten. Seminare

wie "Technisch/Kaufmännisches Englisch", "Englische Fachkommunikation”

sowie "Deutsch als Fach-/Wirtschaftsfremdsprache" runden das Angebot ab.

81


Zur individuellen Sprachverbesserung steht den Studentinnen und Studenten

montags bis freitags in der Mittagspause eine moderne Sprachlehranlage im

Raum C 201 zur Verfügung. Dort stehen audio-, video- und computerunterstützte

Sprachlehrmaterialien in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch,

Portugiesisch, Italienisch, Schwedisch, Türkisch, Japanisch, Russisch, Norwegisch,

Niederländisch und Deutsch als Fremdsprache zur Verfügung. Zusätzlich

werden Sprachkurse und aktuelle Nachrichtenmagazine sowie jeweils ein fremdsprachlicher

Spielfilm der Woche auf Video angeboten. Die Nutzung des

Sprachlabors bietet sich besonders zur intensiven Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt

an. Für ausländische Studierende wird die Deutsche Sprachprüfung

für den Hochschulzugang (DSH) angeboten.

Beratung und Auskünfte zum Sprachangebot:

Leiterin des Sprachenbereichs:

Sabine Kirschenhofer, Raum O 10/12, Tel. 06 61/96 40-4 77

E-Mail: sabine.kirschenhofer@sk.fh-fulda.de

Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften organisiert den Hochschulsport

der FH und bietet ein umfangreiches Sportprogramm für die Freizeitinteressen

aller FH-Angehörigen an.

Beratung und Auskünfte zum Hochschulsportangebot:

Leiter des Hochschulsports:

Jan Ries, Raum D 104, Tel. 06 61/96 40-1 70

E-Mail: jan.ries@sk.fh-fulda.de

Die aktuellen Angebote sind den Aushängen vor dem Sportreferat (D 104) und

im Erdgeschoss Gebäude G zu entnehmen.

Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften eröffnet den Studentinnen

und Studenten der FH vielfältige Möglichkeiten zur Mitwirkung und Anregung

bei der Planung spezifischer Lehrangebote im studentischen Interesse. Dies vor

allem durch die studentischen Mitglieder in den Gremien des Fachbereichs,

insbesondere des Fachbereichsrates, dessen studentische Vertreter/innen von

allen Studierenden der Fachhochschule gewählt werden.

82


2 Master-Studiengang Interkulturelle Kommunikation und

Europa-Studien

ICEUS

Intercultural Communication and

European Studies

Der Master-Studiengang ICEUS am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

der Fachhochschule Fulda qualifiziert für Tätigkeiten in europäischen Institutionen

und internationalen Organisationen. Er ist vor allem für Studierende

konzipiert, die sich gezielt auf einen Einsatz in transnationalen Einrichtungen

oder in Nonprofit- bzw. in Non Governmental-Organisationen (NGO-s) mit

internationalen Bezug vorbereiten wollen. Die Studierenden kommen je zur

Hälfte aus Deutschland und aus dem Ausland. Der Studiengang bietet insbesondere

auch Studierenden aus den Staaten Mittel- und Osteuropas die Möglichkeit,

sich mit der westeuropäischen Kultur und den politischen und rechtlichen

Strukturen der Europäischen Union vertraut zu machen.

Der Studiengang wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst

(DAAD) und das Jean Monnet Projekt der EU gefördert.

Studieninhalte

Vier Studienbereiche:

Interkulturelle Kommunikation: Theorie interkultureller

Kommunikation, Ethnographie der Kommunikation, Wahrnehmungs-

und Verhaltenstrainings, Planspiele und die Simulation

interkultureller Begegnungssituationen, Nutzung neuer

Medien, Vertiefung der 2. Fremdsprache.

Internationale Organisation: Globalisierung, Entwicklung

in mittel-osteuropäischen Ländern und internationale Rahmenbedingungen

organisationalen Handelns; Aufgaben und

Organisationsstrukturen internationaler Organisationen staatlichen,

marktwirtschaftlichen oder intermediären Charakters;

moderne Ansätze des Innovations- und Veränderungsmanagements

und der Organisationsentwicklung.

European Studies: europäische Ideen- und Mentalitätsgeschichte,

historische Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses,

Organe und Entscheidungsverfahren der EU,

europäische Politikfelder, Grundlagen des Europa- und Völkerrechts,

gesellschaftliche Strukturen, politische und kulturelle

Entwicklungen in europäischen Ländern in vergleichender

Perspektive.

83


Studiendauer/

Jahre

Studienbeginn

Bewerbungsschluss

Unterrichtssprache

Kontaktadresse

und

weitere Informationen

84

Integriertes Studium: Im Studienbereich “Integriertes Studium”

werden unterschiedliche Formen von Veranstaltungen

angeboten, in denen die Trennung der obigen Studienbereiche

aufgehoben ist und kommunikative, organisationelle und

Europabezogene Inhalte in ihrem inneren Zusammenhang

thematisiert werden (z.B. eine Auslandsprojektwoche).

1 1/2 Jahre (3 Semester und Berufspraktisches Studium in

den Semesterferien)

Jeweils im Wintersemester

15. Juli 2005

Englisch, Deutsch

www.fh-fulda.de/iceus

ICEUS@sk.fh-fulda.de

Fachhochschule Fulda

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

ICEUS, Marquardstrasse 35,

D-36039 Fulda

Frau Ilka Gersemann:

Tel.: +49 661 96 40- 4 70

Fax.: +49 661 96 40- 4 52


3 Fremdsprachen- und Europazertifikat

Einführende Erläuterungen

Kenntnisse über die Wirtschaft, Vertrautheit mit Gesellschaft, Politik und Kultur

unserer Nachbarländer werden im zukünftigen Europa noch unverzichtbarer

sein als heute. Die Kenntnisse über juristische, politische, wirtschaftliche und

ökologische Rahmenbedingungen, die die Europäische Union schafft, gehören

zum Rüstzeug jeder verantwortlichen Berufstätigkeit.

Zunehmend wird die Qualifikation einer Fach- oder Führungskraft im Beruf

auch im Hinblick auf soziale Kompetenz beurteilt. Kommunikative Fertigkeiten

und interkulturelle Fremdsprachenkompetenz gewinnen damit als Teilaspekt der

sozialen Kompetenz eine neue, stetig wachsende Bedeutung. Zudem bietet der

europäische Arbeitsmarkt vielfältige Mobilitätsmöglichkeiten - realistisch gesehen

jedoch nur für diejenigen Absolventen, die sich schon während des Studiums

intensiv auf die Anforderungen vorbereitet haben, die der internationale

Markt stellt.

Fremdsprachliche und kulturelle Begegnungen bauen nicht nur Offenheit und

Verständigungsbereitschaft, sondern auch eine positive Einstellung zum anderen

Land, zu seinen Menschen und zu seiner Sprache auf. Den unbestritten besten

Weg nach Europa stellen nach wie vor Auslandsaufenthalte in den jeweiligen

Ländern dar. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass denjenigen Studierenden

der größte Erkenntniszuwachs beschert ist, die schon bei Abreise gute Sprachkenntnisse

und Informationen über das Gastland im Gepäck mitnahmen.

Die Zusatzqualifikation durch das Europa-Zertifikat soll all diese Fähigkeiten

und Kenntnisse vermitteln. Sie ist nicht als "light"-Version von Mobilität, sondern

als Vorbereitung für tatsächliche Mobilität konzipiert.

Für die FH Fulda gehört es zu ihrem Selbstverständnis, die "europäische Dimension"

als Aufgabe in Lehre und Forschung aktiv wahrzunehmen. Um die

europäischen, ländervergleichenden und international orientierten Lehrangebote

zu bündeln und zu synchronisieren und um den daran teilnehmenden Studierenden

ihr zusätzliches Engagement zu bescheinigen, wird seit dem Wintersemester

1995/96 an der Fachhochschule Fulda ein fächerübergreifendes Europa- und

Fremdsprachen-Zertifikat angeboten.

Der Studienschwerpunkt "Europa-Studien" vermittelt durch die beteiligten

Fachbereich- und Studiengänge zusätzliche Qualifikationen für die Europäische

Wirtschafts- und Währungsunion: fachbezogene Kenntnisse der Berufsausübung

in Europa, studiengangsübergreifende Informationen und Bewertungen zu

rechtlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Themen der europäischen

Staaten und ihrer Integration und beruflich orientierte fremdsprachliche

und auslandskundliche Kompetenz.

85


Zum Erwerb der beiden Zertifikate gehören die folgenden Qualifikationselemente:

1. ein Fachfremdsprachenanteil, der fachbereichsübergreifend vom Fachbereich

Sozial- und Kulturwissenschaften gelehrt wird,

2. ein fachbereichsübergreifender Anteil, der ebenfalls vom Fachbereich

Sozial- und Kulturwissenschaften angeboten wird,

3. ein fachbezogener Anteil, der im engeren Fachstudium des jeweiligen

Fachbereichs angesiedelt ist und

4. eine Zertifikats-Arbeit, die sowohl fachbezogen als auch fachübergreifend

ausgerichtet sein kann. Mit dem erfolgreichen Abschluss der vier Teile erwerben

Studierende das Europa-Zertifikat.

Das Fremdsprachen-Zertifikat ist ein Baustein des Europa-Zertifikats, kann

aber auch separat erworben werden. Da sich Englisch und Französisch immer

mehr als die tatsächlichen Arbeitssprachen der Europäischen Union verfestigen,

werden in diesen Sprachen Fachsprachenkurse angeboten.

Wer alle vier Erfordernisse erfüllt, erhält das “Europa-Zertifikat”. Einige der zu

erbringenden Leistungsnachweise sind zusätzlich innerhalb der Studienordnung

des jeweiligen Fachbereichs verwertbar. Die Zertifikats-Arbeit stellt in jedem

Fall eine zusätzliche Leistung dar. Das ausgestellte Zertifikat dokumentiert die

Kenntnisse und Fähigkeiten, die im Rahmen des Studienschwerpunktes erworben

wurden, und soll als zusätzliche Qualifikation bei der Bewerbung dienen.

Das Angebot richtet sich an Studierende vom zweiten Semester an. Gute allgemeinsprachliche

Kenntnisse in der gewählten Fremdsprache werden vorausgesetzt.

Die für das Europa-Zertifikat anrechenbaren Europa-orientierten Seminare

und Vorlesungen sind im Vorlesungsverzeichnis mit (*E*) gekennzeichnet.

Beispiele:

� für fachbezogene Veranstaltungen der einzelnen Fachbereiche:

"Lebensmittelrecht in der Europäischen Union - ein Vergleich" (*E*)

� für fachübergreifende Veranstaltungen des Fachbereichs SK

„Die Integration Europas" (*E*)

� für fachfremdsprachliche Veranstaltungen des Fachbereichs SK

"Wirtschaftsfranzösisch II" (*E*).

Die Prüfungsordnung für das Europa-Zertifikat zeigt, welche Veranstaltungen

belegt werden müssen. Alle Veranstaltungen stehen auch Studierenden offen,

die kein Zertifikat anstreben.

86


Information und Beratung:

Dekanat Sozial- und Kulturwissenschaften

O 8, Tel. 06 61/96 40-4 50

E-Mail.: dekanat.sk@sk.fh-fulda.de

Prof. Dr. Platzer

O 1, Tel. 06 61/96 40-4 73,

E-Mail: hans.w.platzer@sk.fh-fulda.de

Leiterin des Sprachenbereichs

Sabine Kirschenhofer,

O10, Tel. 06 61-96 40-4 77

E-Mail: sabine.kirschenhofer@sk-fh-fulda.de

Nutzen Sie die Chance zu dieser Zusatz-Qualifikation!

87


4 Diplom-Studiengang: Sozialrecht (SR)

Im klassischen Jurastudium führt das Sozialrecht bisher ein Schattendasein.

Sozialrecht als eigenständiges Fach zu studieren war in Deutschland bislang

nicht möglich. Die Fachhochschule Fulda hat diese Studienlücke erkannt und

bietet als bundesweit einzige wissenschaftliche Einrichtung eine Ausbildung an

zur/zum Diplom-Sozialjuristin/-juristen.

Seit dem Wintersemester 2003/2004 bilden wir erstmalig praxisnah und anwendungsbezogen

juristische Fachkräfte für den Sozialbereich aus. Der Aufbau des

Studiengangs Sozialrecht wird vom Land Hessen als innovatives Projekt besonders

gefördert.

Studieninhalte

Zunächst werden multidisziplinäre Grundlagen gelegt, wobei der Bereich Recht

den Schwerpunkt bildet. Ein weiteres Augenmerk gilt der Vermittlung sozialwissenschaftlicher

und wirtschaftswissenschaftlicher Grundlagen.

Erlernt werden juristische Konfliktlösungen, außergerichtliche Einigungsmöglichkeiten,

Entscheidungsfähigkeit im juristischen, sozialen und wirtschaftlichen

Kontext. An ein Praxis-Semester schließt sich das Hauptstudium mit den beiden

Schwerpunkten Sozialversicherungs-recht und Recht der sozialen Dienste an.

Mit einer Diplomarbeit und einer mündlichen Diplomprüfung wird das Studium

abgeschlossen. Als Abschluss wird der Grad Dipl. Sozialjuristin (FH) / Dipl.

Sozialjurist (FH) verliehen.

Berufsfelder

Die möglichen Berufsfelder für die Absolventen sind öffentliche Institutionen

wie Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Kommunen, sowie soziale Organisationen

und die Träger der freien Wohlfahrtspflege, Gewerkschaften und

in der Wirtschaft.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für ein Studium des Sozialrechts an der FH Fulda ist Allgemeine

Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

oder eine vom Hess. Kultusministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung.

Studienbeginn, Bewerbungsschluss

Jeweils zum Wintersemester. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli eines Jahres.

88


Studiendauer

Die Studiendauer beträgt acht Semester, davon

● vier Semester Grundstudium

● ein Praxissemester

● zwei Semester Schwerpunktstudium

● ein Diplomsemester.

Kontaktadresse und weitere Informationen unter:

http://www.fh-fulda.de/sozialrecht

anke.schaefer@sk.fh-fulda.de

Fachhochschule Fulda

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

Frau Anke Schäfer

36039 Fulda

Gebäude G, Raum 103

Tel: +49 661 9640 460

Fax: +49 661 9640 453

89


5 Bachelor-Studiengang Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt

Interkulturelle Beziehungen (BASIB)

Ziel des Studiengangs:

Der BA-Studiengang „Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle

Beziehungen“ vermittelt Kompetenzen zur professionellen Bearbeitung und

Förderung Interkultureller Beziehungen. Im Zuge von Globalisierung sowie

zunehmender internationaler Mobilität und Migration gewinnen Wissen über

andere Kulturen und Fähigkeiten in den Bereichen interkulturelle Kommunikation

und Kulturvermittlung an Bedeutung, beispielsweise bei der Integration

von Migranten, der Vorbereitung und Durchführung von Auslandsaufenthalten

oder anderen interkulturellen Fragestellungen und Problemlagen. Der interdisziplinär

angelegte Studiengang soll die Studierenden dazu befähigen, interkulturelle

Beziehungen konstruktiv zu gestalten und sich an deren Erforschung zu

beteiligen. Die Ausbildung qualifiziert somit für eine Bearbeitung sowohl sozialwissenschaftlich

als auch interkulturell ausgerichteter Fragestellungen, beispielsweise

in Beratungsstellen, Behörden, international tätigen Unternehmen

oder Organisationen.

Nach erfolgreichem Abschluss des 6 Semester dauernden Studiengangs wird der

akademische Titel „Bachelor of Arts“ (BA) verliehen.

Studieninhalte:

Der sozialwissenschaftliche Studiengang umfasst folgende Studienbereiche:

- Vermittlung allgemeiner Grundlagen der Soziologie und Politologie sowie

deren themenzentrierter Vertiefung in mehreren Modulen (sozialwissenschaft-

liche Grundausbildung).

- Interdisziplinäre Ergänzung der Themenbereiche Recht u. Kommunikation

- Anwendungsorientiertes Schwerpunktstudium: “Migration und Integration“

oder „Interkulturelle Beziehungen in Organisationen“

- Handlungskompetenz und Interkulturelle Handlungskompetenz durch ent

sprechende Module sowie Wahlpflicht im Bereich Fremdsprachen. Parallel

zu den Studieninhalten wird die Weiterentwicklung von Englischkenntnissen

empfohlen.

Studiendauer:

6 Semester inklusive einem 8wöchigen Berufspraktischen Studium (BPS)

90


Studienbeginn/Bewerbungsschluss:

Jeweils zum Wintersemester

Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Nächster Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2005.

Kontakt:

www.fh-fulda.de/basib/

basib@sk.fh-fulda.de

Fachhochschule Fulda

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

BASIB, Marquardstr. 35

36039 Fulda

Tel.: +49-(0)661-9640-450

Fax: +49-(0)661-9640-452

Nutzen Sie die Chance zu dieser Zusatz-Qualifikation!

91


VII Sozialwesen (SW)

1 Leitung und Verwaltung

Tel. 0661/9640-200/205

Geb./Raum Tel.

Dekan: Prof. Dr. Wolfgang Meyberg F 210 201

Prodekanin: Prof. Dr. Brigitte Schallenberg D 100 211

Studiendekan: Prof. Dr. Christian Schulte-Cloos F 210/F007 201/216

Sekretariat: Elvira Kempf F 208 200

Ingeborg Unverzagt F 212 205

Praxisreferat: Manfred Hagemann F 206a 210

Stefanie Aha F 206 209

Ingeborg Unverzagt F 212 205

EDV: Norbert Tegel F 003 217

Studienfachberatung: alle Hochschullehrerinnen und -lehrer des Fachbereichs

Hinweise für Studierende

Bei Lehrveranstaltungen (Grundstudium (GS)/Hauptstudium (HS)), bei denen

der Dozenten-Name mit ** markiert wurde handelt es sich um Veranstaltungen,

welche von einer(m) Lehrbeauftragten durchgeführt werden. Für dieses endgültige

Angebot bitte Aushang des Fachbereichs Sozialwesen Gebäude F, Schaukasten

SW achten!

Weitere Hinweise zu den Seminaren, Termine etc. finden Sie zu Semesterbeginn

in den Schaukästen des Fachbereiches SW im Gebäude F und auf dem "EDV-

Laufwerk I (Arbeitsplatz/sw-dvz../StudInfo..).

In der Zeit vom 06. 10. 03 - 10. 10. 03 wird Prüfungswoche sein.

Die Veranstaltungen beginnen daher in der Regel erst in der Woche ab dem

13. Oktober 2003.

1.1 Allgemeines zum Fachbereich Sozialwesen

Der Fachbereich Sozialwesen wurde 1989 als Nachfolger der beiden 1971 bzw.

1972 eingerichteten Fachbereiche Sozialpädagogik und Sozialarbeit neu eingerichtet.

Zur Zeit sind ca. 1000 Studierende eingeschrieben. Zwei Drittel der

Studierenden sind Frauen, mehr als die Hälfte aller Studierenden stammt aus

Gebieten außerhalb Hessens.

Der Fachbereich verfügt über 24 Professuren bzw. Stellen für hauptamtlich

Lehrende.

Ein besonderes Merkmal des Fachbereichs Sozialwesen ist das Schwerpunktstudium

mit Theorie-Praxis-Seminare/Praxisprojekte.

1.2 Beratung an der FH Fulda

Offenes Ohr

Fachschaftssprechstunde zu hochschulpolitischen Fragen und konkreten Problemen

des Fachbereichsalltags: jeden Mittwoch: von 13.00 Uhr bis 13.30 Uhr in

F 102.

92


1.3 Dauer und Gliederung des Studiums

Das Studium im Fachbereich Sozialwesen gliedert sich in ein dreisemestriges

Grundstudium, ein dreisemestriges Hauptstudium und ein Prüfungssemester.

An ein erfolgreich abgeschlossenes Studium schließt sich - als Voraussetzung

für die staatliche Anerkennung - ein einjähriges Berufspraktikum an (additives

Modell), das seitens des Fachbereichs betreut wird.

Ein Studienbeginn ist nur in einem Winter-Semester möglich.

Das Studium beginnt für ERST-SEMESTER mit einer Einführungswoche.

1.4 Studienabschlüsse / Studienziele / Struktur des Studiums

Im Fachbereich Sozialwesen kann ein Diplom in Sozialpädagogik erworben

werden.

Der akademische Titel lautet dementsprechend:

Diplom-Sozialpädagogin (FH) bzw. Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Studienziele

Unbeschadet der Pluralität vertretener Ansätze, zielt die Lehre im Fachbereich

Sozialwesen darauf ab, (Selbst-)Beschränkungen, Krisen und Bedrohungen

verstehbar zu machen und diejenigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln,

die nötig sind, um menschenwürdige Entwicklungen fördern zu können. Das

Studium ist in starkem Maße persönlichkeitsbildend, es fördert und fordert

Selbständigkeit, Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Struktur des Studiums

Der Realisierung der zuvor genannten Studienziele dient ein Curriculum, das

nach folgenden Aspekten strukturiert ist.

Fachtheorie, Grundlagenwissenschaften und Medien als Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen

sowohl im Grundstudium wie vertiefend - im Hauptstudium

- Studienschwerpunkte.

In den Studienschwerpunkten werden Erkenntnisse aus Grundwissenschaften

und Medien- und Fachtheorie (insbesondere Methoden) integriert und erweitert,

indem sie auf besondere Arbeitsfelder der Sozialarbeit/-pädagogik bezogen

werden.

Ein besonders wichtiger Aspekt des Studierens in den Schwerpunkten ist die

Nähe zu beruflichem Handeln in Form selbstorganisierter Projekte oder an

Institutionen gebundene Theorie-Praxis-Seminare.

Studienschwerpunkte

- Bildungs-, Gemeinwesen-, und Kulturarbeit

Zentrale Inhalte:

- Exemplarische Konzepte und Praxis der Jugend- und Erwachsenenbildung.

- Schulsozialarbeit, Erlebnispädagogik.

- Ökosystemische Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit.

- Kulturarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen

- Interkulturelle Kommunikation

- Freizeit/Tourismus: Management u. Sponsoring, Kultur u. Freizeitpäda-

gogik.

93


- Integrationspädagogik und Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinde

rungen

Zentrale Inhalte:

- Pädagogische Frühförderung und integrative Früherziehung.

- Konzepte und Praxis von Rehabilitation, sozialpädagogischem Handeln und

Selbstbestimmung bei Menschen mit geistiger, psychischer, körperlicher,

Sinnes- und mehrfacher Behinderung.

- Pädagogik und Arbeitsformen für Menschen mit Behinderungen

- Ökonomische Konzepte in der Behindertenhilfe.

- Arbeit mit Angehörigen, soziale Netzwerke, integrative Praxis im kulturellen

Bereich, Öffentlichkeitsarbeit.

- Ethisches Handeln.

- Reflexion von Integrationspädagogik, des Systems von Behindertenhilfe

und der Qualitätsentwicklung.

- Psycho-soziale Beratung/Gesundheitsförderung (entspr. PO 91)

Zentrale Inhalte:

- Konzepte psychosozialer Beratung und Gesprächsführung.

- Zielgruppenspezifische Beratungskonzepte u.deren psych. Grundlagen.

- Psychodynamik helfender Beziehungen.

- Zielgruppenspezifisches psychologisches Wissen u. Handeln in komplexen

Systemen.

- Gesundheitsförderung und Selbsthilfegruppen.

- Zielgruppenspezifische Krankheitsbewältigung und Prävention.

- Public Health und Struktur des Gesundheits- und Rehabilitationssystems

Grundstudium (nach PO 2002)

Studienfächer/Leistungsnachweise/Prüfungen

Das dreisemestrige Grundstudium dient der Einführung in grundlegende Begriffe,

Theorien und Konzepte der Sozialarbeit / Sozialpädagogik und ihrer Grundlagenwissenschaften;

es vermittelt Orientierungen für das nachfolgende Hauptstudium

und schließt mit einer dreiteiligen Diplomvorprüfung ab.

Das Grundstudium umfasst folgende Fächer:

a) Pflichtstudium

1. Grundlagen der Fachwissenschaft Sozialpädagogik/Sozialarbeit

- Geschichte der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

- Geschlechterdimensionen in der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

- Organisation und Administration in der sozialen

- Theorie und Berufshandeln in der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

2. Rechtliche Grundlagen der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

- Einführung in das Recht

- Sozialrecht

- Familien- und Jugendrecht

3. Humanwissenschaftl. Grundlagen d. Sozialpädagogik/Sozialarbeit

- Erziehungswissenschaftliche Grundlagen

- Psychologische Grundlagen

94


4. Gesellschaftswissenschaftl. Grundlagen d. Sozialpädagogik/

Sozialarbeit

- Politikwissenschaftliche Grundlagen

- Soziologische Grundlagen

5. Medien der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

- bildende und darstellende Kunst

- Musik und Bewegung

- Sport und Spiel

- Werken und Umgang mit Material

6. Forschungsmethoden u. Wissenschaftl. Arbeiten im Bereich Sozial-

pädagogik/Sozialarbeit

b) Wahlpflichtstudium

1. Philosophische Grundlagen der Sozialpädagogik/Sozialarbeit oder

Sozialmedizinische Grundlagen der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

2. Sprachen

3. Einführung in die EDV und frei nach Wahl in allen Fächern des

Grundstudiums

Im Grundstudium sind insgesamt 10 Leistungsnachweise zu erbringen:

Die Diplomvorprüfung besteht aus 3 Teilen:

- Klausur im Fachgebiet „Rechtliche Grundlagen der SP/SA“

- 2 mündliche Prüfungen

eine im Fachgebiet „Grundlagen der Fachwissenschaft SA/SP“

eine im Fachgebiet „Humanwissenschaftliche Grundlagen der SA/SP“

und der

- Vordiplomarbeit mit anschließendem Kolloquium zur Vordiplomarbeit.

Hauptstudium (nach PO 1995)

Das Hauptstudium bereitet auf den ersten berufsqualifizierenden Abschluss des

Studiums vor. Es umfasst ein Schwerpunktstudium, ein schwerpunktübergreifendes

Pflichtstudium und ein Studium im Wahlpflichtbereich mit folgenden

Fächern:

a) Plichtstudium

1.) Fachwissenschaft Sozialpädagogik/Sozialarbeit

2.) Rechtliche Grundlagen der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

3.) Humanwissenschaftliche Grundlagen der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

4.) Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der SP/SA

5.) Medien der Sozialpädagogik/Sozialarbeit

b)

Wahlpflichtstudium A

1.) Philosophie

2.) Sozialmedizin

95


c) Wahlpflichtstudium B

im Umfang von 8 SWS frei zu wählen aus a.) und b.)

d)

96

Schwerpunktstudium werden folgende Bereiche angeboten:

- Bildungs-, Gemeinwesen-, und Kulturarbeit

- Integrationspädagogik und Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinde

rungen

- Psycho-soziale Beratung, Gesundheitsförderung.

Im Laufe des Hauptstudiums sind insgesamt zwölf Leistungsnachweise zu

erbringen.

Je 1 aus den Fachgebieten aus a) Pflichtstudium

1 nach Wahl aus b) Wahlpflichtstudium

2 aus Seminaren des gewählten Studienschwerpunktes

2 aus TPS/Projekte im gewählten Schwerpunkt

Die Diplomprüfung besteht aus 3 Teilen:

2 studienbegleitende Prüfungen aus dem Fachgebiet „Fachwissenschaft Sozialpädagogik/Sozialarbeit“

Diplomarbeit;

mündliche Prüfung im Studienschwerpunkt.


VIII Wirtschaft (W)

1 Leitung und Verwaltung

Tel.: 0661/9640-250

Fax: 0661/9640-252

Email: dekanat.wirtschaft@w.fh-fulda.de

Geb./Raum Tel.

Dekan: Prof. Achim Opel A 107 251

Email: achim.opel@@w.fh-fulda.de

Prodekan: Prof. Dr. Josef Neuert A 101 291

Email: josef.neuert@w.fh-fulda.de

Studiendekan: Prof. Dr. Konrad Hillebrand A 001 269

Email: konrad.hillebrand@w.fh-fulda.de

Sekretariat: Christiane Hohmann A 107 250

dekanat.wirtschaft@w.fh-fulda.de

Praxisreferentin: Ute Schäfer A 209 273

Email: praxisreferat.wirtschaft@w.fh-fulda.de

DV-Referentin: Birgit Deuchert A 206a 261

Email: birgit.deuchert@w.fh-fulda.de

Studienberatung: Prof. Dr. Konrad Hillebrand A 001 269

Email: konrad.hillebrand@w.fh-fulda.de

Prüfungsausschuss: Prof. Dr. Lothar Hans A 110 279

Email: lothar.hans@w.fh-fulda.de

Studiengang „Internationales Management“ (BA) und

Studiengang „Internationales Management“ (MA):

Fax: 0661/9640-290

Studiengangleiter: Prof. Dr. Josef Neuert A 101 291

Email: josef.neuert@w.fh-fulda.de

Referent: Markus Spriestersbach A 101 292

Email: markus.spriestersbach@w.fh-fulda.de

97


2 Studiengänge des Fachbereichs Wirtschaft der FH Fulda

2.1 Studiengang „Internationales Management“ mit Abschluss zum

Bachelor (BA)

Abschluss/Diplom: Bachelor of Arts (BA)

Zugangsvoraussetzungen BA:

� Allgemeine Hochschulreife oder mindestens Fachhochschulreife

� Eine kaufmännische Ausbildung ist von Vorteil!

� Mindestkenntnisse in der englischen Sprache weisen Sie zusätzlich zu Ihrem

Schulenglisch nach, indem Sie entweder

o mindestens 3 Monate im englischsprachigen Ausland verbracht haben

oder

o ein Sprachzertifikat einer englischsprachigen Hochschule oder vgl.

Einrichtung vorlegen können oder

o einen TOEFL-Test mit mindestens 210 scores oder

o einen Eingangstest im Fachbereich nach Ihrer Einschreibung erfolgreich

absolviert haben. Zum Eingangstest werden Sie gesondert

eingeladen.

Regelstudienzeit: 6 Semester

2.2 Studiengang „Internationales Management“ mit Abschluss zum

Master (MA)

Abschluss/Diplom: Master of Arts (MA)

Zugangsvoraussetzungen MA:

� Abgeschlossenes Hochschulstudium (Universität oder Fachhochschule)

� Hochschulabsolventen mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt

erfüllen die fachlichen Voraussetzungen uneingeschränkt.

Alle übrigen Bewerber unterziehen sich einer fachspezifischen Eignungsprüfung

vor Beginn des Studiums auf Einladung des Fachbereichs (in Anlehnung

an den GMAT: General Management Admission Test).

Regelstudienzeit: 4 Semester

98


2.3 Studiengang „Betriebswirtschaftslehre“

Abschluss/Diplom: Diplom-Kaufmann/-frau (FH)

Zugangsvoraussetzungen Diplom-Kaufmann/-frau:

� Allgemeine Hochschulreife oder zumindest Fachhochschulreife

� kaufmännisches Vorpraktikum von 1 Monaten

� gute Englisch- und Mathematikkenntnisse

Regelstudienzeit: 8 Semester

3 Ausbildungskonzepte der Studiengänge

3.1 Internationales Management mit Abschluss zum Bachelor (BA)

Ausbildungskonzept BA

� Sie erarbeiten sich eine erste berufsqualifizierende Ausbildung in einem

Zeitraum von 6 Semestern.

� Wir vermitteln Ihnen praxisrelevante betriebswirtschaftliche Kenntnisse auf

akademischem Niveau im internationalen Kontext.

� Auf der Grundlage der deutschen Betriebswirtschaftslehre studieren Sie im

Verlauf Ihres Studiums zunehmend einen Vergleich zwischen deutschen

und überwiegend US-amerikanischen Managementmethoden.

� Ihre Ausbildung erfolgt nicht nur durch deutsche, sondern regelmäßig auch

durch amerikanische Professoren.

� Die Unterrichtssprache ist teilweise in Englisch, im Verlauf der Studienzeit

zunehmend.

� Sie studieren 1 Semester (5. Semester) an einer unserer ausländischen Partnerhochschulen

(USA oder England).

� Zum Ende des Studiums erarbeiten Sie betriebswirtschaftliche Lösungen

anhand eines Praxisprojekts im internationalen Kontext.

� Alle Professoren, die im Studiengang „Internationales Management“ lehren,

haben Auslandserfahrung im Rahmen ihrer Berufspraxis.

� Der größte Teil der Professoren hat mindestens einmal an einer unserer

ausländischen Partneruniversitäten unterrichtet.

� Amerikanische oder englische Professoren übernehmen regelmäßig eine

Kurzzeitdozentur im Fachbereich Wirtschaft der FH Fulda.

99


Auslandsaufenthalt BA

� Im 5. Semester studieren Sie an einer unserer ausländischen Partnerhochschulen.

� Sie erwerben dort ein Management Know How, das sich teilweise von der

deutschen Sicht unterscheidet.

� Die an der ausländischen Partnerhochschule erworbenen Leistungsnachweise

werden im Fachbereich Wirtschaft anerkannt.

� Am Ende des Auslandsstudiums verfügen Sie über diejenigen Fremdsprachenkenntnisse,

die in Ihrem späteren Berufsleben unabdingbar sein werden.

� Mit Ihrer Auslandserfahrung weisen Sie Ihren zukünftigen Arbeitgebern

nach, dass Sie sich in einem veränderten kulturellen Umfeld zurecht finden.

� Der Fachbereich Wirtschaft gewährt Ihnen die notwendige organisatorische

Unterstützung.

� Unsere Partnerhochschulen:

- California State University, San Bernadino (Nähe LA), Cal., USA

- West Virginia University, Morgantown, (Nähe Pitsburg), WV, USA

- Pfeiffer University, Charlotte, North Carolina, USA

- Glamorgan University, England (Nähe Cardiff).

Lehrinhalte BA

� Quantitative Methoden

Mathematik und Statistik für Wirtschaftswissenschaftler

� Unternehmensführung

Allg. BWL, Projektstudium, PC-gestütztes Planungs- und Entscheidungstraining,

International Management, Sonderprobleme der Unternehmensführung

� Betriebliches Rechnungswesen

Buchführung und Bilanzierung, Kostenrechnung, Investition und Finanzierung,

Integriertes Rechnungswesen mit PC Anwendung, International Accounting and

Finance, Internationale Rechnungslegung

� Marketing

Marktforschung, Marketing Management, International Marketing

� Personal

Personalorganisation, Personalmanagement, Organizational Behavior, Personalmanagement

in internationalen Unternehmen

� Volkswirtschaftslehre

Mikroökonomik, Makroökonomik, International Economics

� Recht

Wirtschafts- und Privatrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Steuerrecht,

Arbeitsrecht, Grundlagen des internationalen Steuerrechts

100


� Datenverarbeitung

PC-Anwendungen als Grundlage betrieblicher Entscheidungen

� Sprachen

Englisch, wahlweise Französisch oder Spanisch

� Schlüsselqualifikationen

Wissenschaftliches Arbeiten/Written Communications, Managementsoziologie,

Präsentations- und Moderationstechniken, Wirtschaftsphilosophie und Wirtschaftsethik.

3.2 Internationales Management mit Abschluss zum Master (MA)

Ausbildungskonzept MA

� In Ergänzung zu einem ersten Hochschulabschluss erarbeiten Sie sich eine

weitergehende Qualifikation.

� Wir vermitteln Ihnen praxisrelevante Managementkenntnisse auf akademischem

Niveau im internationalen Kontext zur Übernahme von Führungsaufgaben

in leitender Position.

� Vor dem Hintergrund der deutschen Betriebswirtschaftslehre studieren Sie

im Verlauf Ihres Studiums einen Vergleich zwischen deutschen und überwiegend

US-amerikanischen Managementmethoden.

� Zum Abschluss Ihres Studiums werden Sie die Rolle eines Unternehmensberaters

übernehmen: In einem Projekt eines international agierenden Unternehmens

werden Sie im Team eine möglichst optimale Lösung für ein

komplexes Praxisproblem erarbeiten (Master Thesis).

� Ihre Ausbildung erfolgt nicht nur durch deutsche, sondern regelmäßig auch

durch amerikanische Professoren.

� Alle Professoren, die im Studiengang „Internationales Management“ lehren,

haben Auslandserfahrung im Rahmen ihrer Berufspraxis.

� Die Unterrichtssprache ist teilweise Englisch.

� Aufgrund eines Kooperationsabkommens können Sie sowohl einen amerikanischen,

als auch einen deutschen MBA erwerben (Doppeldiplomierung),

wenn Sie während Ihres Studiums mindestens 9 Monate an einer unserer

amerikanischen Partnerhochschulen studieren!

� Der Fachbereich Wirtschaft gewährt Ihnen die notwendige organisatorische

Unterstützung!

� Unsere Partnerhochschulen:

- California State University, San Bernadino (Nähe LA), Cal., USA

- West Virginia University, Morgantown, (Nähe Pittsburg) WV, USA

- Pfeiffer University, Charlotte, North Carolina, USA.

101


Lehrinhalte MA

� Internationales Management

Internationale Unternehmensführung, internes und externes Rechnungswesen

im internationalen Vergleich, Marketing Management im internationalen Kontext,

Qualitative Methoden der internationalen Unternehmensführung, Personalmanagement

im internationalen Kontext, Verhalten in internationalen Unternehmen,

Internationales Finanzmanagement und Controlling, Projektmanagement

� Gesamtwirtschaftslehre

Finanzwissenschaft/internationaler Finanzausgleich, Wirtschaftspolitik im internationalen

Kontext

� Recht

Internationales Wirtschaftsrecht

� Sprachen

Französisch oder Spanisch (Englisch wird vorausgesetzt)

� Datenverarbeitung

Software- und Medienanwendungen, E-Business, DV-gestützte Präsentationstechniken

3.3 Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kauffrau/-mann)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre geht von einer Regelstudienzeit von 8

Semestern aus. Es gliedert sich in ein 3-semestriges Grundstudium , ein viersemestriges

Hauptstudium einschließlich eines integrierten „Berufspraktischen

Studiensemesters“ und ein zusätzliches Prüfungssemester auf. Das Studium

schließt ab mit der Diplomprüfung zum Diplom-Kaufmann (FH) bzw. zur Diplom-Kauffrau

(FH).

Mit dem Ziel einer sinnvollen Ausrichtung auf ihre künftigen beruflichen Pläne

haben Sie die Möglichkeit, im Hauptstudium zwischen verschiedenen funktionsbezogenen

„Studienschwerpunkten“ zu wählen. Jeder „Studienschwerpunkt“

gliedert sich wiederum in einzelne Fachgebiete auf.

Betriebliches Finanz- und Rechnungswesen

Konzernrechnungslegung und internationale Rechnungslegung, Kostenrechnung,

Bilanzierung, Controlling

Marketing

Marktforschung, Personale Marktkommunikation (Persönliche Verkaufsgespräche

und Vertrieb), Mediale Marktkommunikation (Werbung, Verkaufsförderung

und PR), Produkt- und Preispolitik

102


Logistik

Beschaffungs- und Produktionslogistik, Distributions- und Entsorgungslogistik,

Organisationsmethoden, IT-Anwendungen in der Logistik

Personal- und Bildungsmanagement

Personalplanung, Personalentwicklung, Personalführung, Methodik und Didaktik

der betrieblichen Bildung

Umweltwirtschaft

Umweltpolitik, Umweltrecht, Umweltmanagement, Grundlagen der Umwelttechnik

Steuern und Wirtschaftsprüfung

Allgemeines Steuerrecht/Umsatzsteuerrecht, Ertragsteuerrecht, Besteuerung

von Unternehmen, Wirtschaftsprüfung.

Fachliche Informationen zum Studium im Fachbereich Wirtschaft erhalten Sie

unter:

Dekanat des Fachbereichs Wirtschaft

der Fachhochschule Fulda

Marquardstr. 35

36039 Fulda

Telefon:0661/9640 - 250

Telefax: 0661/9640 - 252

E-Mail:

Dekanat.Wirtschaft@w.fh-fulda.de

Internet:

http://www.fh-fulda.de/fb/w/index.htm

Bewerbungsunterlagen erhalten Sie beim

Studentensekretariat

der Fachhochschule Fulda

Marquardstr. 35

36039 Fulda

Tel.: 0661/9640-920

103


Veranstaltungsangebote der Fachbereiche

1 Angewandte Informatik (AI)

1.1 Studiengang Angewandte Informatik

Studienschwerpunkte:

Medieninformatik - Wirtschaftsinformatik - Telekommunikation

1.2 Zeitplan

Datum Uhrzeit Raum Veranstaltung

4. Oktober 2004 10.30 Uhr Halle 8 Begrüßung der Studierenden

durch den Präsidenten der FH

5. Oktober 2004 11.30 Uhr Fürsten- Erstsemesterempfang OB,

saal Stadtschloss, Fulda

6. Oktober 2004 11.00 Uhr G 202 1. FBR-Sitzung

6. Oktober 2004 12.00 Uhr E 009 Ansprache des Dekans AI

7. Oktober 2004 8.00 Uhr Beginn der

Lehrveranstaltungen

3. November 2004 14.30 Uhr E 316 FBR-Sitzung

8. Dezember 2004 14.30 Uhr E 316 FBR-Sitzung

23. Dez. ´04 - 02. Jan. 2005 Weihnachtspause

19. Januar 2005 14.30 Uhr E 316 FBR-Sitzung

31. Jan. - 4. Febr. 2005 1. Prüfungswoche

7. - 11. Febr. 2005 2. Prüfungswoche

11. Februar 2005 18.00 Uhr Alte Uni Verabschiedung der

Fulda Absolventen

11. Februar 2005 Ende der Lehrveranstaltungen

104


1.3 Studienprogramm im Wintersemester 2004/2005

Angwendet wird die neue genehmigte Prüfungs- und Studienordnung vom

14. Januar 1998

Grundstudium:

1. u. 3. Semester der genehmigten Prüfungs- und Studienordnung vom

14. Januar 1998

LVNr. Lehrveranstaltungsbezeichnung

Semester

1. Sem. 2. Sem. 3. Sem.

1010

1011

1012

Technische Grundlagen

Elektrotechnik

Digitaltechnik

4 / S

2+0+0

1020 Algorithmen und Daten-

2+0+0

2 / P / K

strukturen

2+0+0

1030 Mathematik

12/S

1031 Analysis

2+1+0 2+1+0

1032 Algebra

2+1+0 2+1+0

1110 Programmierung

8/S

1111 Programmieren I

2+0+2

1112 Programmieren II

2+0+0

1040 Programmierpraktikum 2 / S

0+0+2

1120 Betriebswirtschaftslehre

1121 Betriebswirtschaftslehre I 4+2+0

1122 Betriebswirtschaftslehre II

1050 Quantitative Methoden

6/S

1051 Angewandte Graphentheo-

2+0+0

1052 rie

2+0+0

1053 Wahrscheinlichkeit u. Statistik

Informationstechnik

2+0+0

1130 Rechnertechnologie

8 / P /

1131 Rechnersysteme

2+0+0 K

1132 Rechnerkommunikation

2+0+0 0+1+1

0+1+1

1060 Projektmanagement

6 / S

1061 Systemanalyse und -

2+0+0

1062 planung

4+0+0

1140

Projektdurchführung

Softwaresysteme

6 / P /

1141 Software-

K

1142 Entwurfsverfahren

2+1+0

Datenbanksysteme I

2+2+0

1150 Systemorientierte Informa-

10 / P

1151 tik

2+0+0 / K

1152 Betriebssysteme

2+0+0 2+0+0

105


106

Graph. Datenverarbeitung 2+0+0

1070 Technische Fremdsprache 2 / S

0+2+0

Summe SWS 24 28 23

Bezeichnung: x + y + z: x SWS Vorlesung, falls y + z ≠ 0, sonst Seminaristischer

Unterricht

y SWS Übung bzw. Seminar

z SWS Labor bzw. Praktikum

Ziffer = Semesterwochenstunden

S= Studienleistung

P= Prüfungsleistung

K= Klausur (bei weniger als 15 Kandidatinnen

und Kandidaten kann statt dessen

eine mündliche Prüfung erfolgen)

A= Ausarbeitung mit Präsentation der Ergebnisse

F= Fachgespräch

WP=Wahlpflichtfach

T=Teilnahmeschein


Hauptstudium (Orientierungssemester):

5. Semester der genehmigten Prüfungs- und Studienordnung vom

14. Januar 1998

Angewandte Informatik mit den Studienschwerpunkten

Medieninformatik, Telekommunikation und Wirtschaftsinformatik

Meldung (P)

LVNr. Lehrveranstaltungs- oder EmpfehLeistungsBemerbezeichnunglung (S)

4./5. Sem.

nachweiskungen 2010 Modellierung

6 / S

2011 Simulation 2 + 0 + 1

2012 Wissensbasierte

Systeme

2 + 0 + 1

2110 Datenbanksysteme

II

2 + 0 + 2 4 / P / K

2020 Computerrecht 2 + 0 + 0 2 / S

2030 Berufspraktisches

Seminar

0 + 1 + 0 1 / S

2040 MI-Einführung

6 / S / WP

2041 Multimediales 2 + 0 + 1

2042 Präsentieren

Multimedia-

Systemarchitektur

2 + 0 + 1

2050 TK-Einführung

6 / S / WP Studie-

2051 TK-Anwendungen 0 + 0 + 2

rende

2052 Kommunikations- 4 + 0 + 0

wählen

netze

zwei aus

drei

Wahlpflichtfächern

2060 WI-Einführung

6 / S / WP

2061 Controlling 2 + 1 + 0

2062 Kommerzielle

Informationsverarbeitung

2 + 0 + 1

Summe SWS 25 WP: 2 aus

3

Bezeichnung: x + y + z: x Seminaristischer Unterricht

y SWS Übung bzw. Seminar

z SWS Labor bzw. Praktikum

Ziffer = Semesterwochenstunden

A= Ausarbeitung mit Präsentation

S= Studienleistung

der Ergebnisse

P= Prüfungsleistung

F= Fachgespräch

K= Klausur (bei weniger als 15 Kandida- WP=Wahlpflichtfach

tinnen und Kandidaten kann statt dessen T=Teilnahmeschein

eine mündliche Prüfung erfolgen)

107


Hauptstudium (Vertiefungssemester):

Studienschwerpunkt Medieninformatik

LVNr

.

3010

3011

3012

3110

3111

3112

3120

3121

3122

3123

3130

3131

3132

3020

3021

3022

3023

108

Lehrveranstaltungsbezeichnung

MI-Grundlagen

Signalverarbeitung

Audio-/Video-

Verarbeitung

MI-Systeme

Echtzeitsysteme

Verteilte MI-

Systeme

MI-Methoden

MI-

Datenverwaltung

MI-

Programmierung

Ergonomie/ Benut-

zungsschnittstellen

Graphik

Graphik-

Programmierung

MI-Software-

Engineering

MI-Dienste

Online-Dienste

Autoren-

/Lernsysteme

Elektronisches

Publizieren

Meldung (P) oder Empfehlung

(S) der Studiensemester

6.

5 / S

2+0+1

0+0+2

7. 8.

4 / P / K

1+0+1

1+0+1

8 / P / K

2+0+0

2+0+2

1+0+1

2+0+1

7 / P

/F:A

0+0+2

2+0+0

10 / S

2+0+2

2+0+2

1+0+1

3030 Kommunikation 2 / S

und Präsentation 0+2+0

3040 Projekt: Planung /

Durchführung

4 / S

3050 Seminar 2/ S

0+2+0

3060 Teamtechniken 2/ S

0+2+0

3070 Wahlpflichtfach I 4/S/WP

3080 Wahlpflichtfach II 4/S/WP

3090 Spezialseminar für

2 / T

Diplomanden

0+2+0

Summe SWS 26 26 2

Bemerkungen

Fachgespräch

(F)

oder Ausarbeitung

(A)

Teilnahmeschein


Bezeichnung: x + y + z: x SWS Seminaristischer Unterricht/y SWS Übung bzw.

Seminar/z SWS Labor bzw. Praktikum

Ziffer = Semesterwochenstunden

S= Studienleistung

P= Prüfungsleistung

K= Klausur (bei weniger als 15 Kandidatinnen

und Kandidaten kann statt dessen

eine mündliche Prüfung erfolgen)

A= Ausarbeitung mit Präsentation der Ergebnisse

F= Fachgespräch

WP=Wahlpflichtfach

T=Teilnahmeschein

109


Hauptstudium (Vertiefungssemester):

Studienschwerpunkt Telekommunikation

LVNr

.

4110

4111

4112

4120

4121

4122

4010

4011

4012

4013

4020

4021

4022

110

Lehrveranstaltungsbezeichnung

TK-Technologien

Verteilte Systeme

Integrierte Netze

Systemprogrammierung

Parallelverarbeitung

Graphikprogram-

mierung

TK-Praxis

Netzwerk-/ Systemmanagement

Netzwerklabor

TK-Labor

TK-Engineering

Software-

Engineering

Telekommunikations-Software

Meldung (P) oder Empfehlung

(S) der Studiensemester

6. 7. 8.

8 / P / K

4+0+0

4+0+0

2+0+2

2+0+2

2+0+2

12 / P

/F:A

0+0+2

0+0+2

8 / S

0+0+2

0+0+2

6 / S

2+0+0

2+0+2

Bemerkungen

Fachgespräch

(F)

oder einer

Ausarbeitung

(A)

4030 Kommunikation 2 / S

und Präsentation 0+2+0

4040 Projekt: Planung /

Durchführung

4 / S

4050 Seminar 2 / S

0+2+0

4060 Teamtechniken 2/ S

0+2+0

4070 Wahlpflichtfach I 4 / S / WP

4080 Wahlpflichtfach II 4 / S /

WP

4090 Spezialseminar für

2 / T Teilnahme-

Diplomanden

0+2+0 schein

Summe SWS 26 26 2

Bezeichnung: x + y + z: x SWS Seminaristischer Unterricht

y SWS Übung bzw. Seminar

z SWS Labor bzw. Praktikum

Ziffer = Semesterwochenstunden

A= Ausarbeitung mit Präsentation der Er-

S= Studienleistung

gebnisse

P= Prüfungsleistung

F= Fachgespräch

K= Klausur (bei weniger als 15 Kandida- WP=Wahlpflichtfach

tinnen und Kandidaten kann statt dessen T=Teilnahmeschein

eine mündliche Prüfung erfolgen)


Hauptstudium (Vertiefungssemester):

Studienschwerpunkt: Wirtschaftsinformatik

LVNr

.

5110

5111

5112

5010

5111

5112

5020

5021

5022

5120

5121

5122

5123

Lehrveranstaltungsbezeichnung

DV – Kommunikation

Verteilte Systeme

Bürokommunikati-

on

Unternehmensforschung

Angewandte Statistik

Operations Re-

search

Informationssysteme

Datenbanksysteme

III

Mensch-Computer-

Kommunikation

Betriebswirtschaftslehre

Marketing

Finanzmanagement

Logistik

Meldung (P) oder Empfehlung (S)

der Studiensemester

6.

8 / P / K

4+0+0

4+0+0

7. 8.

2+2+0

4+0+0

8 / S

2+2+0

8 / S

2+0+2

2+0+2

10 / P / K

2+2+0

2+0+0

5030 Kommunikation 2 / S

und Präsentation 0+2+0

5040 Projekt: Planung /

Durchführung

4 / S

5050 Seminar 2 / S

0+2+0

5060 Teamtechniken 2 / S

0+2+0

5070 Wahlpflichtfach I 4 / S / WP

5080 Wahlpflichtfach II 4 / S /

WP

5090 Spezialseminar für

2 / T

Diplomanden

0+2+0

Summe SWS 26 26 2

Bemerkungen

Teilnahmeschein

111


Bezeichnung: x + y + z: x SWS Seminaristischer Unterricht

y SWS Übung bzw. Seminar

Ziffer = Semesterwochenstunden

A= Ausarbeitung mit Präsentation der Er-

S= Studienleistung

gebnisse

P= Prüfungsleistung

F= Fachgespräch

K= Klausur (bei weniger als 15 Kandida- WP=Wahlpflichtfach

tinnen und Kandidaten kann statt dessen T=Teilnahmeschein

eine mündliche Prüfung erfolgen)

S: Studienleistung

P: Prüfungsleistung

T: Teilnahmebestätigung

112


1.4 Master of Science(MSc) in Electronic Business

Angewendet wird die genehmigte Prüfungsordnung vom 14. März 2003

Fach 1. Sem. 2. Sem. 3.Sem.

Electronic-Business:

4 SWS

P/K

Systeme und Anwendungen

5 Credits

Entwicklung von Elect- 4 SWS (2+2)

P/A

ronic-Business-Systemen 5 Credits

Marketing 2 SWS

2,5 Credits

P/K

Multimedia-

2 SWS

P/K

Technologien

2,5 Credits

Enterprise-Resource-

4 SWS

P/A

Planning-Systeme für

(2+2)

den Business-to-Business

Bereich

5 Credits

Sicherheitskonzepte und

2 SWS

P/K

Elektronische

Zahlungssysteme

2,5 Credits

Recht des Electronic-

Business 1

2 SWS

P/K

2,5 Credits

Modellierung von 4 SWS (2+2)

P/A

Geschäftsprozessen 5 Credits

Knowledge-

2 SWS

P/K

Management-Systeme

2,5 Credits

Wahlpflichtfach 1 2 SWS

2,5 Credits

S

Wahlpflichtfach 2 2 SWS

2,5 Credits

S

Fremdsprachen oder

2 SWS 2 SWS

S

englischsprachige Lehrangebote

aus dem Bereich

Sozial- und Kul-

2,5 Credits 2,5 Credits

turwissenschaften 1

Projekt 1 6 SWS

7,5 Credits

P/A

Projekt 2 6 SWS

10 Credits

P/A

Master-Seminar 2 SWS T

Master Thesis 30 Credits

SWS 24 SWS 22 SWS

Kreditpunkte (Credits2)

30 Credits 30 Credits 30 Credits

113


Bezeichnung (x+y) bedeutet: x SWS Vorlesung/Seminaristischer Unterricht y

SWS Übungen/Praktikum

S = Studienleistung

P = Prüfungsleistung

T = Teilnahmeschein

K = Klausur

A = Ausarbeitung und mündliche Prüfung

1 Die Lehrveranstaltung wird in der Regel vom Fachbereich Sozial und Kulturwissenschaften

angeboten.

2 Hier handelt es sich um ECTS-Kreditpunkte

114


1.5 Lehrangebot

Veränderungen des Stundenplans sind im Internet unter www.informatik.fh-fulda.de zu

finden oder zu Beginn des Semesters den Aushängen im Fachbereich Angewandte Informatik,

im Gebäude C, zu entnehmen.

Lehrveranstaltungen der neuen genehmigten Prüfungs- und Studienordnung

vom 14. Januar 1998.

Lehrveranstaltungen im Grundstudium im 1. Semester:

1011 Elektrotechnik

SU1 Mo 1./ 2. Std. E 107 Khakzar

SU2 Di 1./ 2. Std. E 107 Khakzar

SU3 Di 3./ 4. Std. G 202 Khakzar

1012 Digitaltechnik

SU1 Mi 1./ 2. Std. E 009 NN

SU2 Mi 5./ 6. Std. C 208 NN

SU3 NN

1020 Algorithmen und Datenstrukturen

SU1 Mi 3./ 4. Std. E 009 Ehrenberger

SU2 Do 9./10. Std. E 009 Ehrenberger

SU3 Fr 1./ 2. Std. E 009 Ehrenberger

1031 Analysis

V1 Mo 9./10. Std. G 202 Weba

V2 Mo 11./12. Std. E 009 Weba

Ü1/Ü2 Mo 13./14. Std. G 202 Weba

Ü3/Ü4 Di 7./ 8. Std. G 202 Weba

Ü5/Ü6 Di 11./12. Std. N 1 Beckmann

Ü7/Ü8 Do 1./ 2. Std. G 202 Schreiber

1032 Algebra

V1 Mo 1./ 2. Std. E 009 Bühler

V2 Di 1./ 2. Std. E 009 Bühler

Ü1/Ü2 Mo 3./ 4. Std. E 107 Bühler

Ü3/Ü4 Di 9./10. Std. N 1 Beckmann

Ü5/Ü6 Do 9./10. Std. G 202 Respondek

Ü7/Ü8 Do 11./12. Std. E 009 Respondek

115


1111 Programmieren I

V1 Mi 5./ 6. Std. E 009 Paul

V2 Do 5./ 6. Std. E 009 Paul

P1 Mo 9./10. Std. C 103 Milde

P2 Mo 11./12. Std. C 103 Milde

P3 Di 3./ 4. Std. E 121 Meinholz

P4 Di 7./ 8. Std. C 103 Milde

P5 Mi 3./ 4. Std. E 121 Meinholz

P6 Do 7./ 8. Std. E 121 Paul

P7 Fr 1./ 2. Std. C 103 Paul

P8 Fr 3./ 4. Std. C 103 Paul

P9 Fr 5./ 6. Std. C 103 Paul

1121 Betriebswirtschaftslehre I

V1 Di 3./ 4. Std. E 009 Göltenboth

V1 Mo 5./ 6. Std. E 009 Göltenboth

V2 Di 5./ 6. Std. E 009 Göltenboth

V2 Mo 9./10. Std. E 009 Göltenboth

Ü1 Mo 3./ 4. Std. G 202 Göltenboth

Ü2 Di 1./ 2. Std. C 208 Göltenboth

Ü3 Mi 1./ 2. Std. C 205 Göltenboth

Ü4 Mi 5./ 6. Std. E 107 Göltenboth

1070 Technische Fremdsprache (Englisch)

Ü1 Di 5./ 6. Std. N A Göhl

Ü2 Di 7./ 8. Std. N A Göhl

Ü3 Di 13./14. Std. N A Umlauf

Ü4 Do 1./ 2. Std. N A Göhl

Ü5 Do 3./ 4. Std. N A Göhl

Ü6 Do 11./12. Std. N A Umlauf

Ü7 Mi 1./ 2. Std. N A Carson

Ü8 Mi 3./ 4. Std. N A Carson

Lehrveranstaltungen im Grundstudium im 3. Semester:

1040 Programmierpraktikum

P1 Di 9./10. Std. C 002/C 003/C004 Meinholz

P2 Di 11./12. Std. C 002/ C 005 Meinholz

P3 Di 7./ 8. Std. C 002/ C 003 Meinholz

P4 Mi 5./ 6. Std. C 002/C 003 Meinholz

P5 Do 9./10. Std. E 121 Paul

P6 Do 11./12. Std. E 121 Paul

116


1131 Rechnersysteme

P1 Mi 3./ 4. Std. C 006 Dohmann

P2 Mi 5./ 6. Std. C 006 Dohmann

P3 Do 5./ 6. Std. C 006 Dohmann

P4 Do 9./10. Std. C 006 Dohmann

P5 Do 11./12. Std. C 006 Dohmann

P6 Do 13./14. Std. C 006 Dohmann

P7 Fr 3./ 4. Std. C 006 Dohmann

1061 Systemanalyse und -planung

SU1 Do 1./ 2. Std. E 009 Todtenhöfer

SU2 Fr 5./ 6. Std. E 009 Todtenhöfer

SU2 Do 5./ 6. Std. G 202 Todtenhöfer

1062 Projektdurchführung

SU1 Mo 11./12. Std. E 107 Klages

SU1 Mo 9./10. Std. E 107 Klages

SU2 Di 9./10. Std. E 107 Klages

SU2 Di 7./ 8. Std. E 107 Klages

1141 Software-Entwurfsverfahren

V1 Fr 3./ 4. Std. E 009 Ehrenberger

V2 Fr 9./10. Std. G 202 Ehrenberger

P1/P2 Di 3./ 4. Std. C 103/C 004/C005 Milde

P3/P4 Mi 3./ 4. Std. C 103/C 004/C005 Milde

P5/P6 Do 7./ 8. Std. C 103/C 004/C005 Ehrenberger

1142 Datenbanksysteme I

V1 Mo 5./ 6. Std. E 107 Gillner

V2 Di 3./ 4. Std. C 205 Gillner

V3 Mi 3./ 4. Std. E 107 Gillner

Ü1 Mo 3./ 4. Std. C 205 Gillner

Ü2 Mo 7./ 8. Std. G 202 Gillner

Ü3 Di 5./ 6. Std. N 1 Gillner

Ü4 Di 9./10. Std. G 202 Gillner

1151 Betriebssysteme

SU1 Fr 7./ 8. Std. E 009/C 002-C005 Bergmann

SU2 Fr 9./ 10. Std. E 009/C 002-C005 Bergmann

1152 Graphische Datenverarbeitung

SU1 Fr 1./ 2. Std. E 107/C 002-C005 Heinzel

SU2 Fr 3./ 4. Std. E 107/C 002-C005 Heinzel

SU3 Fr 5./ 6. Std. C 208/C 002-C005 Heinzel

117


Hauptstudium: Orientierungsphase im 5. Semester:

2011 Simulation

V Fr 1./ 2. Std. G 202 Huckeman

P1/P2 Fr 3./ 4. Std. C 002/C 003 Huckeman

P3/P4 Fr 5./ 6. Std. C 002/C 003 Huckeman

2012 Wissensbasierte Systeme

SU Mi 1./ 2. Std. E 107 Taraszow

P1/P2 Mi 5./ 6. Std. E 121 Taraszow

2110 Datenbanksysteme II

V Mo 3./ 4. Std. E 009 Peinl

P1 Mo 9./10. Std. E 121 Peinl

P2 Do 5./ 6. Std. E 121 Peinl

2020 Computerrecht

SU Do 9./10. Std. E 107 Schrader

2030 Berufspraktisches Seminar

S Fr 7./ 8. Std. E 107 Badach

2041 Multimediales Präsentieren

SU1 Mo 11./12. Std. G 202 Patrovsky

SU2 Di 7./ 8. Std. N 1 Sahler

P1/P2 Mo 13./14. Std. E 121 Patrovsky

P3/P4 Di 5./ 6. Std. C 103 Sahler

2042 Multimediale Systemarchitektur

V Mo 7./ 8. Std. E 107 Milde

Ü1 Di 9./10. Std. E 012/C 103 Böhm

Ü2 Di 11./12. Std. E 012/C 103 Böhm

2051 TK-Anwendungen

P1 Do 11./12. Std. C 208 Riffer

P2 Do 13./14. Std. C 208 Riffer

2052 Kommunikationsnetze

SU Do 3./ 4. Std. E 107 Badach

SU Do 1./ 2. Std. E 107 Badach

2061 Controlling

V Do 5./ 6. Std. C 208 Warschburger

Ü1/Ü2 Mi 3./ 4. Std. C 205 Warschburger

2062 Kommerzielle Informationsverarbeitung

V Fr 3./ 4. Std. C 208 Todtenhöfer

P1/P2 Mi 5./ 6. Std. C 205 Todtenhöfer

118


Hauptstudium: Studienschwerpunkt Medieninformatik im

7. Semester:

3131 Graphik-Programmierung

P1 Do 1./ 2. Std. C 004/C 005 Heinzel

P2 Do 3./ 4. Std. C 004/C 005 Heinzel

3132 MI-Software-Engineering

SU Mi 1./ 2. Std. C 208 Ehrenberger

3021 Online-Dienste

SU Di 11./12. Std. E 107 Möller

P Di 13./14. Std. E 121 Möller

3022 Autoren- / Lernsysteme

SU Di 1./ 2. Std. G 202 Fuchs

P1 Mo 7./ 8. Std. C 103 Fuchs

P2 Di 3./ 4. Std. C 103 Fuchs

3023 Elektronisches Publizieren

V Di 5./ 6. Std. C 205 Milde

3031 Kommunikation u. Präsentation

SU1 Mi 3./ 4. Std. C 105 Fuchs

SU2 Mi 5./ 6. Std. C 105 Gillner

3040 Projekt: Planung und Durchführung

SU Do 11./12. Std. C 103 Stainov

SU Do 9./10. Std. C 103 Stainov

3050 Seminar (s. allgemeine Seminare)

3060 Teamtechniken

SU Mi 3./ 4. Std. N 02 Nothdurft

3080 Wahlpflichtfächer (s. allgemeine WPF)

119


Hauptstudium: Studienschwerpunkt

Telekommunikation im 7. Semester:

4121 Parallelverarbeitung

P1 Do 9./10. Std. C 208/C 002/C003 Klingebiel

P2 Fr 7./ 8. Std. C 208/C 002/C003 Klingebiel

4122 Graphikprogrammierung

P1 Mi 1./ 2. Std. C 004/C 005 Heinzel

P2 Mi 5./ 6. Std. C 004/C 005 Heinzel

4012 Netzwerklabor

P Do 11./12. Std. C 106 Bodesheim

P Do 9./10. Std. C 106 Bodesheim

4013 TK-Labor

P1 Do 1./ 2. Std. C 106 Dohmann

P2 Fr 5./ 6. Std. C 106 Dohmann

4021 Software-Engineering

SU Do 3./ 4. Std. C 205 Ehrenberger

4022 Telekommunikations-Software

SU Do 5./ 6. Std. E 107 Stainov

P1 Fr 3./ 4. Std. C 106 Stainov

P2 Fr 7./ 8. Std. C 106 Stainov

P3 Fr 9./10. Std. C 106 Stainov

4031 Kommunikation u. Präsentation

SU1 Mi 3./ 4. Std. C 105 Fuchs

SU2 Mi 5./ 6. Std. C 105 Gillner

4040 Projekt: Planung und Durchführung

P Fr 3./ 4. Std. C 205 Badach

P Fr 1./ 2. Std. C 205 Badach

4050 Seminar (s. allgemeine Seminare)

4060 Teamtechniken

SU Mi 3./ 4. Std. N 02 Nothdurft

4080 Wahlpflichtfächer (s. allgemeine WPF)

120


Hauptstudium: Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik im 7. Semester:

5012 Operations Research

SU Di 1./ 2. Std. C 205 Taraszow

Ü Di 3./ 4. Std. C 208 Taraszow

5021 Datenbanksysteme III

V Do 9./10. Std. C 205/E 307 Peinl

P Do 11./12. Std. E 307 Peinl

5022 Mensch-Computer-Kommunikation

SU Mi 1./ 2. Std. N 1 Fuchs

P Mi 5./ 6. Std. C 103 Fuchs

5122 Finanzmanagement

V Fr 3./ 4. Std. G 202 Warschburger

Ü Do 3./ 4. Std. C 208 Warschburger

5123 Logistik

SU Fr 5./ 6. Std. C 205 Warschburger

5031 Kommunikation u. Präsentation

SU1 Mi 3./ 4. Std. C 105 Fuchs

SU2 Mi 5./ 6. Std. C 105 Gillner

5060 Teamtechniken

SU Mi 3./ 4. Std. N 02 Nothdurft

Seminare für alle Studienschwerpunkte (MI 3050, TK 4050, WI 5050)

Mobile Roboter

S1 Di 5./ 6. Std. C 208 Taraszow

Grafikprogrammierung mittels Java 3D

S2 Do 7./ 8. Std. C 208/C 002-C005 Heinzel

Deskriptive Statistik

S3 Fr 7./ 8. Std. C 208 Weba

121


Wahlpflichtfächer für alle Studienschwerpunkte (MI 3080, TK 4080, WI

5080)

Robotik

WP1 Mo 1./ 2. Std. C 208 Taraszow

WP1 Mo 3./ 4. Std. C 208 Taraszow

Datenbankadministration

WP2 Mo 5./ 6. Std. E 307 Peinl

WP2 Mo 7./ 8. Std. E 307 Peinl

Praktische Anwendungen moderner IuK-Technologien

WP3 Mo 9./10. Std. N 1 Kaufhold

WP3 Mo 11./12. Std. N 1 Kaufhold

UNIX und Shellprogrammierung

WP4 Mo 11./12. Std. C 002/C 003 Oswald

WP4 Mo 13./14. Std. C 002/C 003 Oswald

Wissensmanagement und Mediendidaktik

WP5 Di 9./10. Std. C 205 Fuchs

WP5 Di 7./ 8. Std. C 205 Fuchs

IT-Sicherheit

WP6 Di 9./10. Std. C 208 Bühler

WP6 Di 7./ 8. Std. C 208 Bühler

Existenzgründung

WP7 Do 9./10. Std. N 1 Schotte-Pfuhl

WP7 Do 11./12. Std. N 1 Schotte-Pfuhl

Finanzmathematik

WP8 Fr 9./10. Std. C 205 Weba

WP8 Fr 11./12. Std. C 205 Weba

122


1.6 Lehrveranstaltungen für den Master of Science in Electronic

Business

8000 Electronic-Business Systeme

V Fr 11./12. Std. C 208 Todtenhöfer

V Fr 9./10. Std. C 208 Todtenhöfer

8001 Entwicklung von e-Business-Systemen

SU Mo 11./12. Std. C 208 Meinholz

SU Mo 13./14. Std. C 208 Meinholz

8010 Marketing

SU Do 11./12. Std. G 202 Warschburger

8020 Multimedia- Technologien

SU Di 11./12. Std. E 012 Milde

8088 Modellierung von Geschäftsprozessen

SU Di 13./14. Std. C 208 Gillner

SU Di 11./12. Std. C 208 Gillner

8030 Fremdsprachen

Ü1 Di 5./ 6. Std. N A Göhl

Ü2 Di 7./ 8. Std. N A Göhl

Ü3 Di 13./14. Std. N A Umlauf

Ü4 Do 1./ 2. Std. N A Göhl

Ü5 Do 3./ 4. Std. N A Göhl

Ü6 Do 11./12. Std. N A Umlauf

Ü7 Mi 1./ 2. Std. N A Carson

Ü8 Mi 3./ 4. Std. N A Carson

8090 Projekt I

P Mi 13./14. Std. E 307 Todtenhöfer

P Do 13./14. Std. E 307 Todtenhöfer

P Fr 13./14. Std. E 307 Todtenhöfer

123


1.7 Lehrinhalte und Lernziele

des Fachbereiches Angewandte Informatik nach der neuen genehmigten

Studien- und Prüfungsordnung vom 14. Januar 1998

Grundstudium

Technische Grundlagen (Teil: Elektrotechnik)

Semester: 1. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt die Grundlagen der Elektrotechnik.

Inhalte:

Atome und Elektronen, elektrische Ladung, Strom, Spannung, einfache Stromkreise,

Kirchhoffsche Gesetze, elektrischer Widerstand, elektrische Leistung,

Grundlagen des statischen Magnetfeldes, Spule, Grundlagen des statischen

elektrischen Feldes, Kondensator, Analyse von Wechselstromkreisen, Bändermodell

für Halbleiter, Diode, Transistor, integrierte Schaltungen.

Technische Grundlagen (Teil: Digitaltechnik)

Semester: 1. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer lernen, die Funktion elementarer Rechnerbausteine

und deren Zusammenwirken im System zu verstehen.

Analoge und digitale Systeme, numerische und nichtnumerische Daten, Schaltalgebra,

Bauelemente, Grundlagen und Prinzipien des Schaltnetzenentwurfs,

Minimierung; Schaltwerke: ungetaktete und getaktete Flip-Flops, Arithmetische

Schaltungen, Zähler, A/D und DA-Umwandler.

Mathematik (Teil: Analysis)

Semester: 1. GS 2GS LeistungsnachweisKlausur(S)

SWS: 2 V, 1Ü 2V,1Ü Credits: 4/4

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung bringt eine Einführung in die Algebra und Analysis.

Dabei geht es wesentlich darum, grundlegende mathematische Strukturen und

Methoden aufzuzeigen, die es ermöglichen, anwendungsbezogene Fragestellungen

in ihren vielseitigen Zusammenhängen zu beschreiben und Entscheidungshilfen

zur objektiven Beurteilung realer Abläufe zu geben.

Inhalte:

Vollständige Induktion, Folgen und Reihen, Eigenschaften reeller Funktionen,

Spezielle Funktionen, Potenzreihen, Grundlagen der Differentialrechnung,

Taylorreihen, Grundlagen der Integralrechnung, Numerische Verfahren.

Lit.: W. Dörfler und W. Peschek: Einführung in die Mathematik für Informatiker,

Carl Hanser Verlag H. Stöcker: Analysis für Ingenieurstudenten, Verlag

Harri Deutsch. J. Schwarze: Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler, Verlag

Neue Wirtschaftsbriefe.

124


Mathematik (Teil: Algebra)

Semester: 1. GS 2GS LeistungsnachweisKlausur(S)

SWS: 2 V, 1Ü 2V,1Ü Credits: 4/4

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung bringt eine Einführung in die Algebra und Analysis.

Dabei geht es wesentlich darum, grundlegende mathematische Strukturen und

Methoden aufzuzeigen, die es ermöglichen, anwendungsbezogene Fragestellungen

in ihren vielseitigen Zusammenhängen zu beschreiben und Entscheidungshilfen

zur objektiven Beurteilung realer Abläufe zu geben.

Inhalte:

Mengen, Relationen, Abbildungen und Funktionen (Teil I), Aussagenlogik und

Prädikatenlogik (Teil II), Algebraische Strukturen: Geordnete Mengen, Universelle

Algebren, Vektorräume (Teil III), Körper der Komplexen Zahlen, Matrizen,

Determinanten und lineare Gleichungssysteme, Anwendungen

Lit.: Kiyek/Schwarz: Mathematik für Informatiker Band I und II, Teubner

Stuttgart 1991; Burg/Haf/Wille: Höhere Mathematik für Ingenieure Band II,

Teubner Stuttgart 1989; Ehrig et al: Mathematisch-strukturielle Grundlagen der

Informatik, Springer 1999; Fraleigh: A First Course in Abstract Algebra, Addison-Wesley

1995.

Algorithmen und Datenstrukturen

Semester: 1. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(P)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Entwickeln der Fähigkeit, zur Lösung eines konkreten Problems geeignete Datenstrukturen

und Algorithmen auszuwählen und deren Eigenschaften und

Einsatzmöglichkeiten kritisch zu beurteilen.

Inhalte:

Prinzipien zur Konstruktion von Algorithmen, Ordnung von Algorithmen,

Datentypen, verkettete Listen, Stapel und Schlangen, Bäume, Hashing, Rekursions-

und Iterationsverfahren, Backtracking-Algorithmen, Sortieren, Mischen.

Programmierung

Teil: Programmieren I

Semester: 1. GS 2. GS Leistungsnachweis: (S)

SWS: 2 V, 2 L Credits: 6

Lernziele:

Einführung in die prozedurale Programmierung an Hand der Programmiersprache

C.

Inhalte:

Prinzipien des Programmablaufs im Computer, Details der Syntax, Umgang mit

Zahlen, Ein-/Ausgabe, Darstellung von Zahlen, Datentypen, Operatoren, Ausdrücke,

Kontrollstrukturen, Funktionen, Zeiger, Felder, Strukturen, Zeichenketten,

Zugriff auf Dateien.

Im Praktikum zur Vorlesung werden Beispielprogramme erarbeitet. Geeignete

Entwicklungsumgebungen werden vorgestellt. Die Studierenden wenden das

erlernte Wissen selbständig in Hausarbeiten an.

125


Lit.: B.W. Kernighan, D.M. Ritchie; Programmieren in C; Hanser 1990;

U. Breymann; C++ eine Einführung; Hanser, 2001; D.M.Etter, J.A. Ingber;

Engineering Problem Solving with C; Prentice Hall, 2000.

Programmierung

Teil: Programmieren II

Semester: 2. GS Leistungsnachweis: Klausur (P)

SWS: 2 V, 2 L Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zum Programmieren in einer objektorientierten

Sprache.

Inhalte:

Verfahren der objektorientierten Programmierung an Hand der Programmiersprache

Java. Objektorientierter Entwurf - UML - Klassen - Objekte - Methoden

und Eigenschaften - Vererbung - abstrakte Klassen und Interfaces - innere

Klassen - Ein-/Ausgabeströme - Applets - Ereignisbehandlung - Grafik und

grafische Oberflächen

Im Praktikum parallel zur Vorlesung werden Anwendungsbeispiele erarbeitet.

Von den Studierenden sind einige Projekte in Hausarbeit zu erstellen.

Li.: Learning Java, 2nd Edition; P. Niemeyer, J. Knudsen, O'Reilly 2002;

Java, Eine Einführung; M. Schader, L. Schmidt-Thieme, Springer 2000.

Programmierpraktikum

Semester: 3. GS Leistungsnachweis: schriftliche Ausarbeit(S)

SWS: 2 L Credits: 2

Lernziele:

Die in Programmieren I und II erlernten Techniken werden anhand praktischer

Aufgaben vertieft.

Inhalte:

Die Studierenden schreiben selbständig Programme; Teambildung, Teamorganisation,

Absprache von Schnittstellen und Terminen; Einsatz von Entwurfshilfsmitteln.

Typischer Weise ist im Rahmen des Praktikums von einem Team

ein umfangreiches Programm fertig zu stellen.

Quantitative Methoden I (Angewandte Graphentheorie)

Semester: 2. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 SU Credits: 2

Lernziele:

In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Begriffe und Strukturen, Konzepte

und Modelle, Methoden und Verfahren der Graphentheorie vermittelt und

an Hand zahlreicher Beispiele breite Anwendungsmöglichkeiten der Graphentheorie

gezeigt.

Inhalte:

Graphen und Digraphen, Wege und Kreise, Zusammenhang und Erreichbarkeit,

Netzwerke, Bäume, Datenstrukturen, Algorithmen und Komplexität, Suchalgorithmen,

kürzeste Wege, minimale Bäume, maximale Flüsse, Heuristische Verfahren,

Netzplantechnik, ausgewählte Anwendungsgebiete.

126


Quantitative Methoden I (Wahrscheinlichkeit & Statistik)

Semester: 2. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 SU Credits: 2

Lernziele:

Vermittlung der Fähigkeit, Datenmaterial statistisch aufzubereiten und grundlegende

Modelle der Wahrscheinlichkeitsrechnung bewerten und anwenden zu

können.

Inhalte:

Grundbegriffe der deskriptiven Statistik, Ereignisse, Wahrscheinlichkeiten,

Zufallsvariablen, Verteilungsfunktionen, diskrete und stetige Verteilungen,

Grenzwertaussagen.

Quantitative Methoden I (Informationstechnik)

Semester: 2. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 SU Credits: 2

Lernziele:

Die Studierenden sollen die wichtigsten Grundlagen der Informationstechnik

(information technology) kennenlernen.

Inhalte:

Grundlagen der Codierung (fundamentals of coding), Einführung in die Infomationstheorie

(introduction to information theory), Signale im Zeit- und Frequenzbereich

(signals in the time and in the frequency domain), Fourier-Reihe

(Fourier series), Fourier-Transformation (Fourier transform), Abtasttheorem

(sampling theorem), Eigenschaften von Informationsquellen (properties of

information sources), Audio- und Videosignale (audio and video signals),

Grundlagen der Übertragungs- und Vermittlungstechnik (basics of transmission

and switching).

Rechnertechnologie (Teil: Rechnersysteme)

Semester: 2.GS 3.GS Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 SU, 2 L Credits: 3 + 2

Lernziele:

Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer lernen die Funktionsweise des Computers

kennen.

Inhalte:

Register, datenverarbeitende Schaltungen, Speicher und Speicheroperationen,

Steuerwerke.

Funktionelle Einheiten: CPU, Speicher, Ein-/Ausgabe. Buskonzept. CPU-

Organisation, Befehlsaufbau, Befehlsausführung, Befehlsliste. Maschinensprache,

Assemblersprache, Speicherprinzipien, Stack-Organisation, Adressierungsarten,

Mikroprogrammierung. Ein-/Ausgabetechniken. Unterbrechungen, DMA.

Pipelining. Speicherhierarchie: Cache, Arbeitsspeicher, Platte, Netzwerkplatte.

Virtueller Speicher. Bussysteme. Computertaxonomie.

127


Rechnertechnologie (Teil: Rechnerkommunikation)

Semester: 2.GS 3.GS Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 SU, 2 L Credits: 1 + 2

Lernziele:

Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer erlernen die grundsätzlichen Prinzipien der

Rechnerkommunikation.

Inhalte:

Anwendungen der Rechnerkommunikation (z. B. Internetdienste) , Grundlagen

der Datenübertragung, Übertragungsmedien, Netztechnologien (LANs, WANs),

Netzzugangs-Schnittstellen, Funktionen der Kommunikationsprotokolle, Konzepte

von Netzwerkbetriebs- systemen, Planung eines Netzwerkes.

Projektmanagement

Teil: Systemanalyse und -planung

Semester: 3. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

In der Lehrveranstaltung werden Methoden, Techniken und Werkzeuge für die

Projektdefinition, die Istanalyse, Erstellung von Konzepten und die Auswahl

von Hard- und Software vermittelt und in Praxisbeispielen angewandt.

Inhalte:

Projektdefinition, Zielformulierung, Schwachstellenidentifikation, Ideal-

Konzept, Istaufnahme, Schwachstellenanalyse, Anforderungsanalyse, Sollkonzepterstellung,

strukturierte Systemanalyse(system stuctured Analyis),Jackson

System Design, Prototyping, Objektorientierung, Datenschutz (data protection),

Datensicherheit (data security).

Projektmanagement (Teil: Projektdurchführung)

Semester: 3. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 6

Lernziele:

Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer sollen mit den Grundzügen der Projektplanung,

-steuerung und -überwachung (Steuerung und Überwachung: Controlling)

vertraut gemacht werden.

Sie lernen, als Projektmitglieder in einem realen Projekt die anfallenden Aufgaben

selbständig und eigenverantwortlich wahrzunehmen. Das Zusammenspiel

von Theorie und Praxis wird praktiziert.

Inhalte:

Projektaufbaustrukturen; Projektbeteiligte; Planung, Steuerung und Überwachung

von Projektzeiten; Projektmanagement, Nutzwertanalyse (benefit assessment),

Wirtschaftlichkeitsstudien, Risikoanalyse.

Projektdefinition; Projektplanung, -steuerung und -überwachung; Problemanalyse;

Wirtschaftlichkeits-, Nutzen- und Risikostudien; Zielplanung; Ist-Aufnahme

Systementwicklung, System-Spezifikation, -Selektion und Realisierung für Organisation,

Hard- und Software.

128


Betriebswirtschaftslehre (Teil: Betriebswirtschaftslehre I)

Semester: 1. GS 2. GS Leistungsnachweis: : i. d. R. Klausur(P)

SWS: 4 V, 2 Ü Credits: 8

Lernziele:

Es wird in die Allgemeine BWL eingeführt. Behandelt werden neben den

Grundlagen insbesondere die Themen Unternehmensziele und Führung sowie

die Bereitstellung von Personal.

Lit.: Bea/Dichtl/Schweitzer (Hrsg.): Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd.

1-3, Stuttgart: Olfert/Rahn: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Ludwigshafen.

Betriebswirtschaftslehre (Teil: Betriebswirtschaftslehre II)

Semester: 2. GS Leistungsnachweis: : i. d. R. Klausur(P)

SWS: 2 V, 2 Ü Credits: 4

Lernziele:

Ziel ist, den Studierenden die Unternehmung als Einheit mit den internen Zusammenhängen

und den Wechselbeziehungen zu externen Partnern zu verdeutlichen.

Es werden allgemein anerkannte und praktisch verwertbare Grundlagenkenntnisse

der modernen Allgemeinen BWL vermittelt.

Inhalte:

Externes Rechnungswesen: Jahresabschluss, Bilanzierung, Gewinn- und Verlustrechnung,

Allgemeine Grundsätze und Abbildungsregeln des Jahresabschlusses,

Bewertung, Bilanzanalyse, Kennziffern, Erfolgsindikatoren.

Finanzierung: Liquiditäts- und Investitionsplanung, Finanzierungsformen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen,

Entscheidungsregeln für Investitionsprojekte.

Softwaresysteme (Teil: Software-Entwurfsverfahren)

Semester: 3. GS Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 V, 1 Ü Credits: 4

Lernziele:

Die bei der Herstellung von großen Programmen erforderlichen besonderen

Maßnahmen werden erlernt; Schwerpunkt: Entwurf objektorientierter Programme.

Inhalte:

Grundfragen des Programmentwurfs: große Programme gegenüber kleinen

Programmen;

Entwurfsrichtlinien: Modularisierung, Entkopplung, Kohäsion, Änderungsfreundlichkeit;

Regeln für die Codierung von Programmen: Kommentierung,

Aussehen von Unterprogrammen usw.

Lebenszyklusmodelle, Programmierproduktivität; Programmänderungen: Regeln

für die Vorgehensweise; Unified Modelling Language: Diagramme für Anwendungsfälle,

Klassen, Abläufe, Kollaborationen, Zustände, Aufgabenverteilungen.

Im begleitenden Übungsteil werden Aufgaben aus dem Stoff gelöst.

Sofern vorhanden, werden Werkzeuge verwendet.

129


Softwaresysteme (Teil: Datenbanksysteme I)

Semester: 3. GS Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 V, 1 Ü Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden sollen:

- die Architektur von datenbankgestützten Informationsystemen verstehen

- Datenbanken auf Basis verschiedener Datenmodelle entwerfen können und

Entwurfstechniken anwenden

- Die Realität eines datenbankgestützten Informationssystems in einem

Modell abbilden können

- Methoden und Techniken zur Datensicherung erlernen

- Computer-gestützte Hilfsmittel zum Datenbankentwurf benutzen

Inhalte:

Architektur von Informationssystemen; Datenmodellierung anhand des Entity

Relationship Modells; Normalisierung; Datenmodelle (hierarchisch, netzwerkorientiert,

relational); relationaler und faktenorientierter Datenbankentwurf;

Datensicherung.

Systemorientierte Informatik (Betriebssysteme)

Semester: 2. GS 3. GS Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 SU 2 SU Credits: 2 + 2

Lernziele:

In der Lehrveranstaltung werden die Grundelemente eines Betriebssystems

vorgestellt. Die Studierenden lernen, wie das Betriebssystem bestimmte Aufgaben

abwickelt. Sie sind anschließend in der Lage unterschiedliche Betriebssysteme

und die verwendeten Algorithmen zu beurteilen. Sie erarbeiten selbständig

Lösungen für vorgegebene Problemstellungen.

Inhalte:

Grundbegriffe, Prozessverwaltung, Prozeßsynchronisation, Verklemmungen,

Prozessorverwaltung, Hauptspeicherverwaltung, Dateisysteme, Geräteverwaltung,

Zugriffsschutz.

Systemorientierte Informatik (Graphische Datenverarbeitung)

Semester: 2. GS 3. GS Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 SU 2 V 2L Credits: 2 + 6

Lernziele:

Ziel der Lehrveranstaltung ist es einerseits, die Studentinnen und Studenten in

die grundlegenden Techniken und Möglichkeiten der Graphischen Datenverarbeitung

einzuführen, andererseits Basiskenntnisse zur Programmierung graphischer

Systeme unter Verwendung geeigneter genormter Sprachschalen.

Die Teilnehmer der Lehrveranstaltung sollen u.a. auch eine Anzahl von Programmbeispielen

realisieren und testen.

Inhalte:

Technisch-physikalische Farbmodelle, Darstellungselemente, Entwurf und Implementierung

verschiedenen Linien- und Kreisalgorithmen, Betrachtung von

Transformationen, Realisierung graphischer Programmsysteme unter der Graphikbibliothek

OpenGL, Betrachtungen zu graphischen Benutzerschnittstellen.

130


Technische Fremdsprache (Teil: Englisch)

Semester: 1. GS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende mit grundlegenden Englischkenntnissen

(in Grammatik + Wortschatz). Im Mittelpunkt stehen Texte aus

dem Lehrbuch "Technical Reader", die durch die Lektüre einfacher Zeitungsartikel,

sowie durch aktuelle Audio- u. Videoaufzeichnungen ergänzt werden sollen.

Durch Planspiele (auch im Internet) und kurze mündliche bzw. schriftliche

Präsentationen sollen erste Erfahrungen in der Informatikfremdsprache gesammelt

und in der Gruppe diskutiert werden. Die Unterrichts- u. Organisationssprache

ist Englisch. Aus methodisch-didaktischen Gründen wird regelmäßige

Teilnahme erwartet.

Lit.: James Faulkner; "Technical Reader", Berlin 1992; Keith Boeckner; "Computing",

Oxford 1993.

Hauptstudium

4./5. Semester (Orientierungsphase)

Modellierung (Teil: Simulation)

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1 L Credits: 4

Lernziele:

Die Studentinnen und Studenten lernen die computerunterstützte Nachbildung

und Simulation von Systemen, für die analytische Darstellung des dynamischen

Verhaltens nicht existieren oder nur mit großem Aufwand zu erhalten wären. In

den Laborübungen werden kleinere und mittlere Programmieraufgaben mittels

der Simulationssprache GPSSS/H gelöst.

Inhalte:

Einführung in die Simulation: Begriff und Modellbildung, Vorteile und Nachteile

der Simulation, Klassifizierungen; Simulation kontinuierlicher Systeme: Phasenraumdarstellung,

mathematisches Modell, numerische Lösungsverfahren,

LTI-Systeme; Simulation diskreter Systeme: Ereignisorientierte Systeme, Ereignisliste,

zufällige Ereignisse, Pseudozufallszahlengenerator, Warteschlangen-

und Lagerhaltungssysteme.

Modellierung

Teil: Wissensbasierte Systeme

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1 L Credits: 4

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt eine detaillierte Einführung in die Grundlagen

der wissenbasierten Systeme und zeigt, wie die in diesem Fachgebiet erarbeiteten

Modelle und Methoden in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt werden

können.

131


Inhalte:

Künstliche Intelligenz, Formalsysteme, Wissensrepräsentation und -

verarbeitung, klassische Lösungsmethoden, Suchverfahren, Entscheidungsprozeduren,

Fuzzy-Systeme, Künstliche Neuronale Netze, Expertensysteme, Kognitive

Systeme, ausgewählte Anwendungsgebiete.

Datenbanksysteme II

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(P)

SWS: 2 V, 2 L Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden sollen:

- die Architektur von Datenbank Management Systemen (DBMS) kennenlernen

- die Komponenten eines DBMS verstehen und anwenden können

- SQL anwenden

- Transaktionsverwaltung in Online Systemen begreifen

- Grundzüge von Information Retrieval Systemen verstehen

- Datenbanken in Netzen gestalten und nutzen lernen

- Anwendung einer 4GL-Sprache.

Inhalte:

Komponenten eines relationalen Datenbanksystems; DBMS Kernel; DBMS

Tools; SQL; Transaktionsverwaltung; Information Retrieval, Client Server Systeme;

verteilte Datenbanken, Datenbankentwicklung; Datenbanken in Netzen;

Stored Procedures, Embedded SQL, 4GL-Sprache.

Computerrecht

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Die Veranstaltung behandelt das Datenschutzrecht des Bundes aus dem Blickwinkel

eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Dazu werden die verfassungsrechtlichen

Grundlagen des Schutzes personenbezogener Daten und das

Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts vorgestellt. Anschließend

wird das Datenschutzrecht für öffentliche und private Stellen erläutert. Ein

Schwerpunkt liegt dabei auf den organisatorischen Vorkehrungen, die notwendig

sind, um in der betrieblichen Praxis den Datenschutzerfordernissen zu entsprechen.

Behandelt werden auch die Rechte der Betroffenen gegenüber der

speichernden Stelle.

Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine Einführung in das Urheberrecht an

Software sowie in das Kauf- und Werkvertragsrecht.

Lit.: Tinnefeld/Ehmann: Einführung in das Datenschutzrecht, 2. Auflage.

132


Berufspraktisches Seminar

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 1 Credits: 1

Lernziele:

Das Ziel besteht in der Umsetzung des im Grundstudium erlernten Wissens in

die Praxis. Inhalte der Ausbildung in den Praxisstellen sollen sich fachlich am

Studienschwerpunkt orientieren, den die Studentinnen und Studenten gewählt

haben.

Inhalte:

Die Studierenden erarbeiten in Referaten und Diskussion Themen zur Vorbereitung

auf und zur Sensibilisierung für die Praxis; Möglichkeiten zur Suche eines

Praxisplatzes, Auswahl des Praktikumsplatzes, Besonderheiten bei Auslandspraktika,

sonstige Alternativen; Präsentation, Bewerbung, Lebenslauf, Stellen-

und Tätigkeitsbeschreibungen; Anmeldung zum Praxissemester, Verträge;

Rechtliche und formale Regelungen für das Praxissemester, Arbeitssituation,

mögliche Konflikte; Verhalten im Betrieb, Führungsfragen; Zusammenwirken

Fachhochschule, Student, Firma (Leitlinien).

Die Studierenden bewerten mit Referaten und in Diskussionen den Erfolg des

berufspraktischen Semesters und der Studieninhalte für die Praxisarbeit; Beschreibung

der Praxisstelle; Darstellung der Tätigkeit im Praxissemester und

kritische Analyse der Praktikumsdurchführung.

TK-Einführung (Teil: TK-Anwendungen)

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 L Credits: 3

Lernziele:

Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer erhalten kompakte Informationen über alle

Formen moderner Telekommunikationsdienste und deren Anwendungen.

Inhalte:

TK-Diensttypen, Anwednungen der Sprach- und Datenintegration, Intelligente

Netze, Mobile Kommunikation, Multimediale Mailbox-Systeme, TK-

Mehrwertdienste, Informations- und Transaktionsdienste, Multimediale Telekooperation,

Groupware-Konzepte und Anwendungen.

TK-Einführung (Teil: Kommunikationsnetze)

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 5

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt ausführliche Informationen über Aufbau,

Funktionen und Betriebsweise moderner Kommunikationsnetze.

Inhalte:

V.- und X.-Schnittstellen, Multiplextechniken und -systeme, X.25-

Paketvermittlungsnetze, Frame Relay Netze, ISDN-Konzept und Einsatz,

Grundlagen der ATM-Netze, Shared Medium LANs, Switched-LANs, TCP/IP-

Protokolle, Grundlagen des Internetworking, Netzwerkbetriebssysteme.

133


WI-Einführung (Teil: Controlling)

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1 Ü Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden sollen mit den Aufgaben und den Instrumenten des modernen

Controlling vertraut gemacht werden. Im Vordergrund der Lehrveranstaltung

steht dabei die Behandlung von Controlling-Fragestellungen im Rahmen praxisnaher

Beispiele.

Inhalte:

Grundlagen des Controlling, Planung und Kontrolle als Instrument der Unternehmensführung,

Strategisches Controlling, Operatives Controlling.

WI-Einführung (Teil: Kommerzielle Datenverarbeitung)

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1L Credits: 4

Lernziele:

Der Aufbau, die Arbeitsweise und die Anforderungen an kommerzielle Datenverarbeitungssysteme

in unterschiedlichen Anwendungsbereichen sind zu erkennen

und zu erarbeiten. Dazu gehörten insbesondere die Entwurfsphilosophie

und Funktionalität von weitverbreiteter Standardsoftware sowie Kenntnisse in

Programmiersprachen zu Erstellung von Standardsoftware und kommerziellen

DV-Anwendungen.

Inhalte:

Standardsoftware, Systemarchitektur großer DV-Systeme, betriebswirtschaftliche

Anwendungen, Bürokommunikation und Office-Pakete, Programmiersprachen

und Entwicklungsumgebungen für Standard-Software.

MI-Einführung

Teil: Multimediales Präsentieren

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1 L Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden sollen

- verschiedene Formen der multimedialen Präsentation kennenlernen,

- exemplarische Anwendung von Multimedia-Anwendungen begreifen,

- kleinere Multimedia-Anwendungen entwickeln können,

- exmplarische Entwurfs- und Endgeräte nutzen und kennenlernen und

- Multimedia im Internet verstehen.

In dem Labor sollen die Studierenden

- die Gestaltung einer kleinen Multimedia-Anwendung im Internet durchführen,

- die Modifikation und Pflege von Multiedia-Anwendungen organisieren und

- die Bewertung von Multimedia-Anwendungen systematisch erarbeiten

können.

134


Inhalte:

Grundzüge der Bewegtbild-, Ton-, Graphik- und Textgestaltung, Grundzüge des

Designs, Ton und Farbenlehre, WWW, Internet und Intranet, Multimedia-

Datenbanken, Entwurfstechniken, Multimediageräte, Multimediaentwicklung

und Bearbeitung.

MI-Einführung (Teil: Multimedia-Systemarchitektur)

Semester: 4./5. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1 L Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden erhalten einen Überblick über die Grundlagen der Multimedia-Technologie

und die digitalen Medien Text, Bild, Video und Audio.

Inhalte:

Medien, Wahrnehmung, Textgestaltung, Farb- und Bildtheorie, Bilderkennung,

Scantechnologien, digitale Fotografie, Drucktechnologien, Speichermedien und

–technologien für Multimediadaten.

Hauptstudium: Medieninformatik

MI-Grundlagen (Teil: Signalverarbeitung)

Semester: 6. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 1 L Credits: 4

Lernziele:

Die Vorlesung stellt die wichtigsten Grundlagen der Signalverarbeitung (signal

processing), vor.

Inhalte:

Eigenschaften von Systemen, Linearität, Zeitinvarianz, Stabilität, Kausalität,

Faltungsintegral, Fouriertransformation, Abtasttheorem, Diskrete Fouriertransformation,

schnelle Fouriertransformation.

MI-Grundlagen (Teil: Audio-/Video-Verarbeitung)

Semester: 6. HS MI Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(S)

SWS: 1 L Credits: 3

Lernziele:

Im Labor wird anhand praktischer Beispiele das Verarbeiten von Audio- und

Videosignalen erlernt.

Inhalte:

Konzeption von Videoproduktionen, Storyboard, Videoaufnahme, Videoschnitt,

Vertonung, Spezialeffekte.

MI-Systeme (Teil: Echtzeitsysteme)

Semester: 6. HS MI Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(P)

SWS: 1 V, 1 L Credits: 2

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden die Grundlagen von Echtzeitsystemen

und behandelt die speziellen Systemanforderungen beim Einsatz

für Multimedia-Anwendungen.

135


Inhalte:

QoS-Anforderungen, MM-Speichermedien, isochrone MM-Verarbeitung in der

Workstation, Präsentation und Synchronisation paralleler MM-Sitzungen, isochrones

MM über Kommunikationsnetze, verteiltes Multimedia, objektorientierter

MM-Systementwurf, MM-Endsysteme, Kompound-Dokument-Speicherung

und -Verwaltung.

MI-Systeme (Teil: Verteilte MI-Systeme)

Semester: 6. HS MI Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(P)

SWS: 1V, 1 L Credits: 2

Lernziele:

Die Studierenden lernen die Grundlagen der Kommunikationstechnik für verteilte

MM-Systeme und die wichtigsten Anwendungen kennen.

Inhalte:

Multimedia-Kommunikation und -Protokolle, Aynchrone MM-Kommunikation

(Mailsysteme, Dokumentenaustausch, ...), Synchrone MM-Kommunikation

(Telekonferenz, virtuelles Klassenzimmer, ..), Interaktive MM-Anwendungen

und -Systeme (Video-on-Demand, MM-Retrivial-Anwendungen, Transaktionen,

...), MM-Verteilsysteme, WWW-Konzept und -Komponenten.

MI-Entwicklung (Teil: MI-Datenverwaltung)

Semester: 6. HS Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(P)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Die Studierenden sollen Anforderungen an System zur Datenspeicherung ,

Multimediale Datenbanksysteme (Architektur, Modellierung, Sprachen, Implementierung)

kennenlernen, Speichermedien und DBMS-Systeme kennen.

Inhalte:

Multimediale Systeme (Architektur, Komponenten), Anforderungen (Speicher,

Datenübertragung, Sicherung), Verteilung, Datenbanksysteme (Datenbank-

Kernel, Datenbank Tools, Sprachen, Schnittstellen), Speicherungs- und Archivierungssysteme

(Datenformate, Speicherhierarchien, Tuning).

MI-Entwicklung (Teil: MI-Programmierung)

Semester: 6. HS MI Leistungsnachweis: i. d. R. Klausur(P)

SWS: 2 V, 2 L Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden werden in die server- und clientseitige Programmierung von

Webapplikationen eingeführt.

Inhalte:

Serverseitige Programmierung, Erweiterungen der Serverfunktionalität, Common

Gateway Interface (CGI), Server Side Includes, Serverseitige Skripte, Server

API´s, Persistente Prozesse, Servlets, clientseitige Programmierung, XML.

Im Praktikum, das die Lehrveranstaltung begleitet, werden Beispielprogramme

durch die Studierenden entwickelt. Vorgestellt werden verschiedene Entwicklungsumgebungen

(IDE). Die Studierenden erstellen abschließend in studienbegleitender

Form ein komplexeres Programm.

136


MI-Entwicklung (Teil: Ergonomie/Benutzerschnittstellen)

Semester: 6. HS MI Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 1 V, 1 L Credits: 2

Lernziele:

Die Studierenden sollen die Architekturen der Benutzungsschnittstellen verstehen

und für die speziellen Benutzungsbedürfnisse der Medien-Informatik entsprechende

gestalten können. Hierbei sind die gültigen Ergonomie-Standards

mit einer sinnvollen Individualisierung gestaltend und bewertend anzuwenden.

Inhalte:

Arbeitsgestaltung, Arbeitswirtschaft, Arbeitsplatzgestaltungs-Methodik, Physiologische

Arbeitsplatzanforderungen, Interaktionstechnik, Navigationstechnik,

User Interface Management Systeme (UIMS), Benutzungsmodellierung, Evaluierungsstudien,

Erginomie-Reeelungen und Normen. Betrachtung der ergonomischen

Aspekte multimedialer Betriebsmittel, Darstellung der Normungssituation,

Erfahrungen in der Praxis, Entwurfsaspekte typischer Anwendungen.

Graphik (Teil: Graphik-Programmierung)

Semester: 6. HS MI Leistungsnachweis: Fachgespräch/ schriftl. Ausarb.(P)

SWS: 2 V, 1 L 2L Credits: 4 +3

Lernziele:

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die Studierenden in die Grundlagen und die

Methodik der 3D-Modellierung einzuführen, erste, praktische Erfahrungen

anhand geeigneter Aufgabenstellungen zu sammeln und fallbeispielhaft Szenen

mittels geeigneter 3D-Bibliotheken und Werkzeugen zu generieren und zu rendern.

Vorausgesetzt werden Kenntnisse und praktische Erfahrungen bei der

Realisie-rung von Grafikprogrammen unter Nutzung von OpenGL.

Inhalte:

Grundlagen der 3D-Programmierung (z.B. Farben und deren Vermischung,

Alpha-Komponente und Blending, Licht, Material und Schatten, atmosphärische

Effekte, Bewegungsunschärfe, Texturen, ...), Modellierung und Rendering von

3D-Szenen, 3D-Projekt.

Labor:

Praxis der Realisierung von 3D-Graphiken. Es werden exemplarisch praxisrelevante

Aufgabenstellungen - sowohl unter OpenGL wie auch mit geeigneten 3D-

Werkzeugen umgesetzt und präsentiert.

Graphik (Teil: MI-Software-Engineering)

Semester: 7.HS MI Leistungsnachweis: Fachgespräch/ schriftl. Ausarb.(P)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Erwerb der Fähigkeit zur Erstellung großer pflegefreundlicher Programme im

Multi-Media-Bereich, Erstellung von Qualitäts-Software zur Pflege von Software

zur Beurteilung der Einsetzbarkeit von Software

137


Inhalte:

Probleme mit großen Programmsystemen, Software Qualität, Software-

Qualitätssicherung, Qualitätsaussagen über Programme, Zuverlässigkeitswachstum;

probabilistisches Testen von Programmen, Software-Pflege aufgrund einer

Analyse, Entwurfsmuster. Verwertung der Erfahrungen aus Programmierprojekten;

die Beispiele werden aus dem Multimedia-Bereich genommen, u. a. aus dem

Projekt MeDoc.

MI-Dienste (Teil: Online-Dienste)

Semester: 7.HS MI Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 2L Credits: 4

Lernziele:

Vermittlung von Konzepten für multimediale und interaktive Online-Dienste

sowie Grundlagen des E-Commerce.

Inhalte:

Client-Server-Modell, MM-Serverarchitektur, Kooperative Server. Beispiele für

MI-Dienste und multimediale Online-Anwendungen. Integration der MI-

Dienste, Interaktive Online-Anwendungen. Integration der Netzwerk-Betriebssysteme.

Business-to-Consumer- und Business-to-Business-Anwendungen. Sicherheit

im Datennetz, neue Sicherheitskonzepte.

MI-Dienste (Teil: Autoren-/Lernsysteme)

Semester: 7.HS MI Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 2L Credits: 4

Lernziele:

Die Studierenden sollen in einem ausgewählten Autorensystem die professionelle

Entwicklung von Lernsystem-Prototypen, z. B. für Tutorielle Lernsysteme,

simulative Lernsysteme und intelligente Lernsysteme, mit den heute hierzu

benötigten Arbeitsmethoden können.

Inhalte:

Lernpsychologische Grundlagen, Mediendidaktik, Computer based Trainings-

Organisation, Hilfesysteme, Autorensystemanforderungen, Lernsystemstrukturen,

Lernsystementwicklung, LernsAstem-Evaluierungstechnik, Fortsetzung der

digitalen Gestaltungstechnik. Hier sind die Grundlagen der Lernsystem-

Entwicklung und des Computer-based-Trainings zu erarbeiten und in prototypischen

Implementierungen mit unterschiedlichen Lernergruppen zu evaluieren.

MI-Dienste: (Teil: Elektronisches Publizieren)

Semester: 7.HS MI Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 1 V, 1L Credits: 3

Lernziele:

Die Verfahren, Möglichkeiten und Grenzen des Elektronischen Publizierens

werden gelehrt.

Inhalte:

Grundlagen des Publishings, Typografie, Layout, Textgestaltung, Gestaltung

von Online-Publikationen, Drucktechnologien.

Im Praktikum, das die Lehrveranstaltung begleitet, werden die Studierenden in

den Umgang professionellen Satz-/Layoutsystemen eingeführt.

138


Projekt: (Planung / Durchführung)

Semester: 7.HS MI Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 V, 2L Credits: 6

Lernziele:

Planung und Duchführung eines Medien-Informatik-Projekts in den Labors

oder auch in Zusammenarbeit mit interessierenden Unternehmen. Hier sind in

Teamarbeit die Medien-Labors mit ihren spezifischen Einsatzmöglichkeiten

einzusetzen.

Labor:

Es werden alternative Konzepte zu den Themengebieten Betriebssysteme,

Kommunikation, Graphische Datenverarbeitung, Multimedia-/Hypermediamethoden,

Programmier-paradigma und -systeme aufgegriffen und erprobt bzw.

verglichen sowie zukunftsträchtige Entwicklungen auf diesen Gebieten betrachtet.

Präsentation

Semester: 6.HS MI Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 Ü Credits: 3

Lernziele:

Die Studierenden sollen: Präsentationstechniken erlernen; Präsetationshilfsmittel

anwenden; Präsentationen durchführen können;

Inhalte:

Präsentationstechniken; Präsentationshilfsmittel; Beurteilungskriterien; Präsentationsdurchführung

vor der Kamera; Beurteilung von Präsentationen; Gestaltung

von Folien und Bildschirmmasken zur Präsentation; Erstellung von Teilnehmerunterlagen.

139


Alle Seminare und Wahlpflichtfächer werden für MI, TK und WI angeboten

(Beschreibungen siehe WI):

Hauptstudium: Telekommunikation

Systemprogrammierung (Teil: Parallelverarbeitung)

Semester: 6.HS TK Leistungsnachweis: Fachgespräch/schriftl-Ausarb.(P)

SWS: 2 V, 2L 2L Credits: 5+2

Lernziele:

In der Lehrveranstaltung werden die grundlegenden Techniken zur Programmierung

(quasi-) paralleler Abläufe vorgestellt. Die Aufgaben werden i.a. in der

Programmiersprache C oder JAVA unter dem Betriebssystem UNIX realisiert.

Inhalte:

Grundbegriffe, Prozeßgenerierung, Signale, Pipes, gemeinsame Speicherbereiche,

Semaphore, Nachrichtenwarteschlangen, Threads, Sockets, PVM, MPI.

Systemprogrammierung (Teil: Graphikprogrammierung)

Semester: 6.HS TK 7. HS TK Leistungsnachweis: Fachgespräch und

schriftl-Ausarb.(P)

SWS: 2 V, 2L 2L Credits: 5+2

Lernziele:

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die Studierenden in die Grundlagen und die

Methodik der 3D-Modellierung einzuführen, erste, praktische Erfahrungen

anhand geeigneter Aufgabenstellungen zu sammeln und fallbeispielhaft Szenen

mittels geeigneter 3D-Bibliotheken und Werkzeugen zu generieren und zu rendern.

Vorausgesetzt werden Kenntnisse und praktische Erfahrungen bei der

Realisierung von Grafikprogrammen unter Nutzung von OpenGL.

Inhalte:

Grundlagen der 3D-Programmierung (z.B. Farben und deren Vermischung,

Alpha-Komponente und Blending, Licht, Material und Schatten, atmosphärische

Effekte, Bewegungsunschärfe, Texturen, ...), Modellierung und Rendering von

3D-Szenen, 3D-Projekt.

Labor:

Praxis der Realisierung von 3D-Graphiken. Es werden exemplarisch praxisrelevante

Aufgabenstellungen - sowohl unter OpenGL wie auch mit geeigneten 3D-

Werkzeugen umgesetzt und präsentiert.

TK-Technologien (Teil: Verteilte Systeme)

Semester: 6.HS TK Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 4 V Credits: 4

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt die Grundlagen der parallelen Rechner und der

verteilten Systeme.

Inhalte:

Parallele Rechner: Pipelined Computer, Vektorrechner, Multiprozessoren und

Multicomputer. Parallelverarbeitung in Multiprozessor- und Multicomputersystemen.

Netzwerkdienste. Netzwerkfilesysteme (NFS und DCE-DFS).

140


Kommunikation und Kooperation von verteilten Prozessen, Threads und aktiven

Objekten: Producer-Consumer-Modell, Client-Server-Modell, Rendezvous,

RPC, DCE. Ordnung der Interaktionen: zeitbasierte Ordnung, ereignisbasierte

Ordnung, Ordnung mit logischen Uhren, Ordnung mit Token-Passing.

Verteilter gemeinsamer Speicher. Verteilte Transaktionen. Schutz: Zugriffssteuerung,

Bestätigung der Identität, Kryptographie, Schutz auf Kommunikationsebene.

Fehlertoleranz in VS.

TK-Technologien (Teil: Integrierte Netze)

Semester: 6.HS TK Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 4 V Credits: 4

Lernziele:

Die Veranstaltung vermittelt den Studierenden eine umfassende Darstellung von

technischen Konzepten der integrierten Unternehmensnetze.

Inhalt:

Corporate Networks, ISDN-TK-Anlagen und deren Einsatz, LAN-Integration

mit ISDN und X.25-Netzen, TK-Dienste in ATM-Netzen, PC- und WS-Einsatz

am ISDN und ATM-Netzen, Integration von LANs mit ATM, Integration von

ATM, X.25 und ISDN, Inteerierte Verkabelung, Planungsaspekte der integrierten

Netzstrukturen.

TK-Praxis (Teil: Netzwerk-/Systemmanagement)

Semester: 6.HS TK 7HS TK Leistungsnachweis:

SWS: 2 V,2L Credits: 5

Lernziele:

In der Lehrveranstaltung werden die grundlegenden Konzepte zur Administration

von Einzelplatzsystemen und zur Administration von Rechnernetzen unter

dem Betriebssystem UNIX vorgestellt. Die Studierenden installieren und konfigurieren

die entsprechenden Systeme im Labor.

Inhalt:

Installation von Betriebssystemen, Benutzerverwaltung, Dateiverwaltung, Shell-

Programmierung, Konfiguration heterogener UNIX-Umgebungen, LOG-

Dateien, Datensicherung, DNS, NFS, Automounter, NIS, NIS+, Sicherheit,

Management-Werkzeuge, Netzdienste.

TK-Praxis (Teil: Netzwerklabor)

Semester: 7.HS TK Leistungsnachweis: i.d.R.Klausur(S)

SWS: 2 L Credits: 2

Lernziele:

Praktische Vertiefung von wichtigen Lehrinhalten aus dem Gebiet Netzwerke.

141


Inhalte:

Es werden praktische Übungen zu den folgenden Themenbereichen durchgeführt:

- Installation von Clients- und Servern unter wichtigen Netzwerkbetriebssystemen

(z. B. Windows-NT, NetWare).

- Einrichten der Netzwerkdienste (z. B. Drucker-Dienste),

- Organisation der User-Rechte auf Netzwerke-Severn,

- Administration von Netzwerk-Ressourcen,

- Netzwerk-Management.

TK-Praxis (Teil: TK-Labor)

Semester: 7.HS TK Leistungsnachweis: Klausur(S)

SWS: 2 L Credits: 2

Lernziele:

Es soll die Analyse physikalischer Vorgänge in Kommunikationsnetzen ermöglicht

werden. Zusätzlich werden die praktischen Aufgaben der Netzwerkadministration

durchgeführt.

Inhalte:

Laborversuche und -demonstrationen zu den folgenden Themen: physikalische

V.- und X.-Schnittstellen, Protokolle in X.25-Netzen, ISDN-D-Kanal-Protokoll,

TCP/IP-Protokolle, Software-Schnittstellen (CAPI, ...), Protokolle in ATM-

Netzen, multimediale TK-Anwendungen, Installation und Verwaltung eines

Netzwerks (unter NetWare, Windows NT,...), Einrichten der Benutzerrechte in

einem Netzwerk, Implementierung der Datenstrukturen in einem Netzwerk,

Kopplung verschiedener LAN-Typen, Installation eines Netzwerk-

Managementsystems.

TK-Engineering (Teil: Software-Engineering)

Semester: 7.HS TK Leistungsnachweis: Klausur(S)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Erfahrungen aus Programmierpojekten werden besprochen und im Hinblick auf

die Erstellung pflegefreundlicher Software im TK-Bereich ausgewertet.

Inhalte:

Software Qualität, Software-Qualitätssicherung, Zuverlässigkeitsaussagen über

Programme, Zuverlässigkeitswachstum; probabilistisches Testen von Programmen,

Software-Pflege, Software-Diversiät; IEC 1508.

TK-Engineering (Teil: Telekommunikations-Software)

Semester: 7.HS TK Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 V,2L Credits: 6

Lernziele:

Die modernen Computersysteme sind vernetzt, wobei viele von ihnen mehrere

Prozessoren besitzen. Die Studierenden lernen die in der Praxis üblichen Netzwerkprogrammiertechniken

und -mechanismen, sowie die Werkzeuge für verschiedene

TK-Softwareentwicklungsphasen und die Gegenüberstellung ihrer

quantitativen Charakteristika kennen.

142


Inhalte:

APIs für Programm-zu-Programm-Kommunikation, Anforderungen an die TK-

Software, Entwicklungsphasen: Problemanalyse, Spezifikation und Verifikation

von Protokollen und Diensten, Testen und Leistungsbewertung. Techniken zur

Spezifikation und Verifikation von Protokollen und TK-Systemen: endliche

Automaten, SDL-Softwareentwicklung, Modelle für Protokollinstanzen, Berücksichtigung

kritischer Ereignisse (Betriebsmittelvergabe, Zeitüberwachung).

Abstract Syntax Notation One (ASN.1). Sicherheit in den TK-Netzen.

Labor:

Versuche mit APIs, vollständiger Protokollentwurf, -implementierung und -

verifikation mit SDL(SDT), Versuche mit Datenverschlüsselung.

TK-Engineering (Projekt: Planung / Durchführung)

Semester: 7.HS TK Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 V,2L Credits: 6

Lernziele:

Es werden die Hauptphasen der Migration zu integrierten DV- und TK-

Infrastrukturen vermittelt.

Inhalte:

Analse der Ist-Situation, Anforderungen an integrierte DV- und TK-

Infrastrukturen, Komponenten eines Systemkonzeptes, Kosten/Nutzem-

Analyse, Ausschreibung, Beschaffung von Systemkomponenten, Installationsaspekte.

Präsentation

Semester: 6.HS TK Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 Ü Credits: 3

Lernziele:

Die Studierenden sollen: Präsentationstechniken erlernen; Präsentationshilfsmittel

anwenden; Präsentationen durchführen können.

Inhalte:

Präsentationstechniken; Präsentationshilfsmittel; Beurteilungskriterien; Präsentationsdurchführung

vor der Kamera; Beurteilung von Präsentationen; Gestaltung

von Folien und Bildschirmmasken zur Präsentation; Erstellung von Teilnehmerunterlagen.

Alle Seminare und Wahlpflichtfächer werden für MI, TK und WI angeboten:

Hauptstudium: Wirtschaftsinformatik

Informationsverarbeitung (Teil: Verteilte Systeme)

Semester: 6.HS WI Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 V Credits: 4

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt die Grundlagen der parallelen Rechner und der

verteilten Systeme. Parallele Rechner: Pipelined Computer, Vektorrechner,

143


Multiprozessoren und Multicomputer. Parallelverarbeitung in Multiprozessor-

und Multicomputersystemen. Netzwerkdienste. Netzwerkfilesysteme (NFS und

DCE-DFS). Kommunikation und Kooperation von verteilten Prozessen,

Threads und aktiven Objekten: Producer-Consumer-Modell, Client-Server-

Modell, Rendezvous, RPC, DCE. Ordnung der Interaktionen: zeitbasierte Ordnung,

ereignisbasierte Ordnung, Ordnung mit logischen Uhren, Ordnung mit

Token-Passing. Verteilter gemeinsamer Speicher. Verteilte Transaktionen.

Schutz: Zugriffssteuerung, Bestätigung der Identität, Kryptographie, Schutz auf

Kommunikationsebene. Fehlertoleranz in VS.

Informationsverarbeitung (Teil: Bürokommunikation)

Semester: 6.HS WI Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 4 V Credits: 4

Lernziele:

Die Grundlagen der Bürokommunikation sind von den theoretischen Ansätzen

mit den einsetzbaren Telekommunikationsdiensten unter Berücksichtigung der

humanen und ökonomischen Gesetzmäßigkeiten für paxisorientierte Bürokommunikationsanwendungen

zu erarbeiten.

Inhalte:

Büroarbeitstypen, Bürokommunikationsdienste, Bürokommunikationsdienst-

Entwicklungsmethodik, Office Document Architecture, Bürokommunikations-

Anforderungen, Kommunikationsanalyse, Argumentationstechniken, Bürokommunikationssysteme,

Beurteilung von Bürokommunikations-Anwendungen,

Juristische Regelungen.

Lit.: Rau Karl-Heinz - Integrierte Bürokommunikation, Organisation und

Technik, Gabler Verlag, Wiesbaden 1991; Scheer A.-W. - Wirtschaftsinformatik

Referenzmodelle für industrielle Geschäftsprozesse, Springer Verlag, Heidelberg

1995; Appelt - Dokumentenasutausch in Offenen Systemen, Einführung in die

ISO-Norm 8613 Office Document Architecture (ODA) and Interchange Format,

Springer Verlag, Heidelberg 1990, ISBN 3-540-52707-9.

Quantitative Methoden III (Teil: Angewandte Statistik)

Semester: 6.HS WI 7.HS WI Leistungsnachweis:

SWS: 2 V, 2Ü Credits: 5

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung vermittelt Modelle, Techniken und Methoden der Angewandten

Statistik zur Erhebung, Auswertung, Kontrolle und Prognose von

Daten in verschiedenen Anwendungsbereichen.

Inhalte:

Stichprobentheorie, Statistische Schlußweisen, Punkt- und Intervallschätzungen,

Anpassungstests, Qualitätskontrolle, Regressions-, Korrelations-, Varianz- Zeitreihen-,

Kontingenz-, Diskriminanz- und Conjont-Analyse, ausgewählte Anwendungsgebiete.

144


Quantitative Methoden III (Teil: Operations Research)

Semester: 7.HS WI Leistungsnachweis: i.d.R Klausur(S)

SWS: 2 V, 2Ü Credits: 5

Lernziele:

In der Lehrveranstaltung werden quantitative Modelle und Methoden des Operations

Research vermittelt und ihre Anwendungen in verschiedenen Bereichen

gezeigt.

Inhalte:

Entscheidungsmethoden, Lineare Optimierung, Transport- und Zuordnungsoptimierung,

Optimierung auf Graphen und Netzwerken, Scheduling, Dynamische

Optimierung, Kombinatorische Optimierung, Branch and Bound-Verfahren,

Heuristische Verfahren, Ausgewählte Anwendungsgebiete.

Informationssysteme (Teil: Datenbankmanagementsysteme)

Semester: 7.HS WI Leistungsnachweis: i.d.R Klausur(S)

SWS: 2 V, 2L Credits: 5

Lernziele:

Weiterentwicklungen auf dem Gebiet Datenbanken verstehen; Client/Server-

Anwendungen; Verteilte Anwendungen; Datenbankentwicklungen

Inhalte:

Verteilte Datenbanken, objekt-relationale und objekt-orientierte Datenbanken,

Datenbanken in Client/Server-Systemen; OLTP (Online Transaction Processing)-Systeme,

Transaktionsmonitore.

Informationssysteme

Teil: Mensch Computer Kommunikation (MCK)

Semester: 7.HS WI Leistungsnachweis: i.d.R Klausur(S)

SWS: 2 V, 2L Credits: 5

Lernziele:

Die Grundlagen für die Mensch-Computer-Kommunikation sind von den theoretischen

Modellen für die Kommunikation, die Architektur, die Benutzermodellierung

und die Anwendungs-Entwicklung auf der Basis der Anforderungen

im Unternehmen mit der notwendigen Benutzermitwirkung praxisgerecht zu

erarbeiten und in Prototypen zu implementieren.

Inhalte:

Kommunikation, Kommunikationsmodelle, Benutzerschnittstellen, Hypertext,

Hypermedia, Virtuelle Welten, Computer-based-Training, Software-Ergonomie,

Dialog-Dienste, Bildschirmtext, Individuelle Datenverarbeitung, Endbenutzer-

Programmierung, Lernsysteme, Autorensysteme, Dialog-Gestaltung, Dialog-

Tools, Dialogsysteme, Dialoganwendungen, Benutzermodellierung, Benutzermitwirkung,

juristische Grundlagen.

Lit.: Kobsa A./Wahlster W. - User Models in Dialog Systems, Springer Verlag,

Heidelberg 1989; .Böcker Heinz-Dieter (Hrsg.) - Software-Ergonomie ´95,

Mensch-Computer-Interaktion Anwendungsbereiche lernen voneinander, Teubner

Verlag, Stuttgart 1995;.Charwat H. J. - Lexikon der Mensch-Maschine-

Kommunikation, Oldenbourg Verlag, München 1994.

145


Betriebswirtschaftslehre (Teil: Marketing)

Semester: 6.HS WI 7.HS WI Leistungsnachweis:

SWS: 4 V Credits: 4

Lernziele:

Es soll ein Überblick über die Aufgaben und die Instrumente des Marketing

vermittelt werden.

Inhalte:

Gegenstand und Grundbegriffe des Marketing, Marketing und Marktwirtschaft,

Marketing-Organisation, Marktforschung, Produkt- und Sortimentspolitik, Distributionspolitik,

Kommunikationspolitik, Preispolitik.

Betriebswirtschaftslehre (Teil: Finanzmanagement)

Semester: 7.HS WI Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 V, 2Ü Credits: 5

Lernziele:

Die Studierenden sollen mit den Instrumenten und Systemen der Planung, Steuerung

und Kontrolle des finanziellen Bereiches eines Unternehmens vertraut

gemacht werden.

Inhalte:

Grundlagen des Finanzmanagements, Bewertung von Finanzströmen, Integrierte

Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung, Finanzmarktorientierte Unternehmensführung,

Risikomanagement, Finanzierungsregeln und -strategien, Finanzierungsmodelle,

Finanzierungs- und Anlageinstrumente, Finanzdienstleistungen, Finanzierung

und Steuern, Finanzmanagement bei Gründungen.

Betriebswirtschaftslehre (Teil: Logistik)

Semester: 7.HS WI Leistungsnachweis: Klausur(P)

SWS: 2 V Credits: 2

Lernziele:

Es sollen grundlegende Kenntnisse auf den Gebieten der Beschaffungs- und

Produktionslogistik vermittelt werden.

Inhalte:

Grundlagen der Logistik (Rahmenbedingungen, Logistikbegriff und -ziele)

Logistik-Objekte (mengenbezogene Logistik-Objekte, Logistik-Informationen)

Die Materialplanung (Materialbedarfsplanung, Materialbestandsplanung)

Die Produktionsplanung (Produktionsprogramm- und -vollzugsplanung, Kapazitäts-

und Beschäftigungsplanung).

Projekt: (Planung/ Durchführung)

Semester: 6.HS WI Leistungsnachweis: i.d.R Klausur(S)

SWS: 2 V, 2L Credits: 6

Lernziele:

Planung und Durchführung eines Wirtschaftsinformatik-Projekts in den Labors

oder auch in Zusammenarbeit mit interessierenden Unternehmen. Hier sind in

Teamarbeit die Labors mit ihren spezifischen Einsatzmöglichkeiten einzusetzen.

146


Präsentation

Semester: 6.HS WI Leistungsnachweis: i.d.R Klausur(S)

SWS: 2Ü Credits: 3

Lernziele:

Die Studierenden sollen: Präsentationstechniken erlernen; Präsetationshilfsmittel

anwenden; Präsentationen durchführen können.

Inhalte:

Präsentationstechniken; Präsentationshilfsmittel; Beurteilungskriterien; Präsentationsdurchführung

vor der Kamera; Beurteilung von Präsentationen; Gestaltung

von Folien und Bildschirmmasken zur Präsentation; Erstellung von Teilnehmerunterlagen.

Alle Seminare und Wahlpflichtfächer werden für MI, TK und WI angeboten:

Seminar I: Mobile Roboter

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 S Credits: 3

Lernziele:

Ziel der Lehrveranstaltung ist das Erarbeiten von wesentlichen Arbeitsergebnissen

im Seminar mit eigenen Beiträgen der Studierenden. Hier sind die Medien-

Labors mit ihren speziellen Medien-Eigenschaften für die Studierenden einzusetzen.

Seminar II: Grafikprogrammierung mittels Java 3D

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 S Credits: 3

Lernziele:

Ziel der Lehrveranstaltung ist das Erarbeiten von wesentlichen Arbeitsergebnissen

im Seminar mit eigenen Beiträgen der Studierenden. Hier sind die Medien-

Labors mit ihren speziellen Medien-Eigenschaften für die Studierenden einzusetzen.

Seminar III: Deskriptive Statistik

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 2 S Credits: 3

Lernziele:

Ziel der Lehrveranstaltung ist das Erarbeiten von wesentlichen Arbeitsergebnissen

im Seminar mit eigenen Beiträgen der Studierenden. Hier sind die Medien-

Labors mit ihren speziellen Medien-Eigenschaften für die Studierenden einzusetzen.

147


Wahlpflichtfächer sind aus einem Fächerkatalog des laufenden Semesters

im Fachbereich Angewandte Informatik zu entnehmen.

Wahlpflichtfach I: Robotik

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Inhalte:

Wahlpflichtfächer sind aus einem Fächerkatalog des laufenden Semesters im

Fachbereich Angewandte Informatik zu entnehmen.

Wahlpflichtfach II: Datenbankadministration

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Inhalte:

Wahlpflichtfächer sind aus einem Fächerkatalog des laufenden Semesters im

Fachbereich Angewandte Informatik zu entnehmen.

Wahlpflichtfach III: Praktische Anwendungen moderner IuK-

Technologien

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Im Rahmen von Fallstudien werden über implementierte und geplante praktische

Anwendungen moderner IT- und TK-Technologien berichtet.

Inhalte:

Aufbau und Organisation verteilter, datenbankgestützter Bestandsverwaltungsanwendungen;

alternative Netzstrukturen für TK- und Medienzugang in privaten

Haushalten; Erfahrungen im liberalisierten TK-Markt; Nutzung geografischer

Informationssystem (GIS); Konzeption zum Einsatz mobiler Computer

(PAD, Handhelds) und deren Integration in bestehende Anwendungssysteme.

Wahlpflichtfach IV: Das Betriebssystem UNIX und Shellprogrammierung

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Diese Lehrveranstaltung basiert auf den Anforderungen der Praxis.

Sie beinhaltet alles was ein User, der mit einem Linux- bzw. UNIX-Betriebssystem

arbeiten will, wissen muss. Aufgeteilt ist die Lehrveranstaltung in zwei

Abschnitte:

1. Kennenlernen des BS und sicheres Arbeiten auf einem solchen System.

Dazu gehören:

Bootvorgang eines UNIX-Systems, Kommandostruktur, Dateiverarbeitung dem

mit Schwerpunkt: Zugriffsschutz, Standardzuweisung und Umlenkungsmöglichkeiten

der Ein- / Ausgabekanäle, Zeitsteuerung von Prozessen, Prozesskontrolle,

Kommandos der Systemadministration, Vermitteln der Unterschiede zwischen

den einzelnen UNIX-Derivaten, (z.B.: zu Linux-Distributionen).

2. Shellprogrammierung

In diesem Abschnitt lernt der Benutzer die Möglichkeiten der Shellprogrammierung

kennen und erstellt nützliche Programme.

148


Wahlpflichtfach V: Wissensmanagement und Mediendidaktik

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Wissensmanagement und Mediendidaktik - 4 SWS - im Hauptsudium WI und

MI.

Lernziele:

Den Studierenden wird eine Einführung in das Wissenmanagement im Unternehmen

und in die Mediendidaktik mit speziellem Blick auf die Möglichkeiten

des Informations- und Wissensmanagements mit einem Projekt, z. B. auch im

Kontakt mit Unternehmen, angeboten.

Inhalte:

Wissensmanagement im Unternehmen, Informationsmanagement, Wissensmanagentplanung

und Umsetzung, Wissensrepräsentation, Organisationsformen

des Wissensmanagements, Mediendidaktik nach Kerres, E-Learning-Planung,

Lernsystem-Entwicklungs-Technik, End-User-Authoring, Projektdefinition im

Wissensmanagement.

Lit.: Andreas Heck: Die Praxis des Knowledge Managements, Grundlagen,

Vorgehen, Tools, Vieweg Verlag, Wiesbaden 2002; Kerres: Multimediale und

telemediale Lernumgebungen - Konzeption und Entwicklungen, Oldenbourg

Verlag, München 2001 - www.kerres.de.

Wahlpflichtfach VI: IT-Sicherheit

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Inhalte:

Wahlpflichtfächer sind aus einem Fächerkatalog des laufenden Semesters im

Fachbereich Angewandte Informatik zu entnehmen.

Wahlpflichtfach VII: Existenzgründung

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Inhalte:

Nähere Informationen erhalten Sie unter Teil B, IX "Fachbereichsübergreifende

Lehrveranstaltungen".

Wahlpflichtfach VIII: Finanzmathematik

Semester: 7. HS Leistungsnachweis: i.d.R. Klausur(S)

SWS: 4 V Credits: 4

Inhalte:

Wahlpflichtfächer sind aus einem Fächerkatalog des laufenden Semesters im

Fachbereich Angewandte Informatik zu entnehmen.

149


1.8 Master of Science (MSc) in Electronic Business

Electronic-Business: Systeme und Anwendungen

150

● Überblick über Anwendungen und Systeme aus dem Electronic Busi-

ness

● Grundlagen aus den Bereichen Security, Zahlungsverfahren und Zerti-

fizierung

● Electronic Commerce im Internet

● Business-to-Business Anwendungen: Prozessintegration und elektronische

Marktsysteme zwischen Handelspartnern

● Standardisierungsaktivitäten im Bereich Java und Corba

● Business Objects als komponentenbasierter Ansatz

● Beispielhafte EB Architekturen

Entwicklung von Electronic-Business-Systemen

● Übersicht und Klassifikation von Entwicklungstechnologien von EBS

● serverseitige Programmentwicklung

● clientseitige Programmierung

● businessorientierte Anwendungsentwicklung mit XML

● Middleware Technologien

● Komponentenentwicklung

● Tools zur Entwicklung von EBS

Marketing

● Allg. Besonderheiten des Internet-Marketings,

● Einbindung von E-Commerce in die Unternehmensstrategie,

● Spezielle Ausgestaltung der Kommunikationspolitik im Internet, Dist-

ributionspolitik im Internet,

● Marktforschung im Internet, Preispolitik im Internet,

● Produktpolitik im Internet,

● Fragen des supply-chain-management


Enterprise-Resource-Planning-Systeme für den Business-to-Business

Bereich

● Grundlegende Konzepte, Komponenten und Techniken

Konzepte und Architektur von Workflow Management Systemen

(WFMS)

● Aufbau und Funktionsweise kommerzieller ERP-Systeme

- Systemarchitektur und Konzepte

- Funktionale Dekomposition (Anwendungsmodule)

- Modulfunktionalität

- Parametrisierung, Customization und Anpassung

- Business Application Interfaces (BAPI) und business objects

● Web-Integration von ERP-Systemen

● Weitergehende Problemstellungen und Lösungen

Modellierung von Geschäftsprozessen

● Definition von Prozessen

● Petri Netze

● Strukturierung von Geschäftsprozessen

● Modellierungsinstrumente

● RACI Methode

● Reengineering

● Balanced scorecard

● Prozesskostenrechnung

● Workflow Management

● Mathematische Betrachtungen von Geschäftsprozessen

Knowledge-Management-Systeme

● Grundlagen

● Definition von Wissen

● Konzepte

● Ziele

● Informations-Management - Knowledge-Management

● Bausteine

● Technik des Knowledge-Managements

● Methoden

● praktische Instrumente

● spezielle Methoden im IT-Bereich

● Werkzeuge

● Organisation

● Praxis des Knowledge-Management

● IT-basiertes Knowledge-Management

● Intranetdienste

151


152

● Kommunikationsserver

● Umsetzung

● Beschreibung eines Projekts

● Standardsoftware

Sicherheitskonzepte und Elektronische Zahlungssysteme

● Überblick über Internetsicherheit, grundlegende Begriffe und Prinzi-

pien

● Klassische und Public-key Verschlüsselungsverfahren: z.B. IDEA,

RSA, EC-EIGamal

● Schlüsselaustausch

● Authentifikation und Verifikation von Daten, Hashfunktion und digita-

le Signatur: u.a. SHA, DSA

● Public-key Infrastruktur, Public-key Zertifikate

● Internet-Sicherheitsstandards: z.B. PGP, SSL, TSL

● Netz-Sicherheit: Firewalls, Virtual Private Networks, VLAN

● Einsatzgebiete und Einsatzformen von elektronischen Zahlungssyste-

men

● Klassifikation von elektronischen Zahlungen und Zahlungsverfahren:

z.B. Kreditkartenbasierte Zahlungsverfahren (SET, IKP, ....), Digitales

Geld, Smart-Card basierte Zahlungsverfahren, HBCI-Standard

Multimedia-Technologien

● Einsatz von audiovisuellen Medien im Electronic-Business Bereich

● Grundlagen der digitalen Audio- und Videotechnik

● Grundlagen der Audio- und Videodatenkompression

● Digitaler Audio- und Videoschnitt

● Einsatz von Audio und Video im Internet

● Praktische Übungen


Recht des Electronic-Business

● Die Veranstaltung soll einen Überblick verschaffen zu den wesentlichen

Rechtsbereichen, die Electronic-Business regeln.

● Grundlagen der Rechtsordnung auf nationaler, europäischer und inter-

nationaler Ebene

● Ordnung des Telekommunikations-, Medien- und Diensterechts

● Datenschutzrecht

● Vertragsrecht mit seinen Sonderregelungen für Verträge im elektronischen

Geschäftsverkehr, Fernabsatz und andere verbraucherschützende

Aspekte

● Grundlagen des Urheberrechts und des Werberechts

● prozessrechtliche Fragen grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen

153


2 Elektrotechnik und Informationstechnik (ET)

2.1 Zeitplan

Datum Uhrzeit Raum Veranstaltung

04.10.2004 10:30 Uhr Halle 8 Begrüßung der Studie-

renden durch den

Präsidenten

04.10.2004 14:00 Uhr K 115 Erstsemestereinführung

durch den Dekan des

Fachbereichs ET

06.10.2004 14:30 Uhr LS 309 Sitzung des

Fachbereichsrat

07.10.2004 8:00 Uhr Beginn der

Lehrveranstaltungen

13.10.2004 14.30 Uhr LS 309 Evaluation der Lehre

03.11.2004 14:30 Uhr LS 309 Sitzung des

Fachbereichsrat

08.12.2004 14:30 Uhr LS 309 Sitzung des

Fachbereichsrat

23.12.2004 - 02.01.2005 Weihnachtspause

19.01.2005 14:30 Uhr LS 309 Sitzung des

Fachbereichsrat

11.02.2005 Ende der

Lehrveranstaltungen

154


2.2 Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik

Erläuterungen: „x+y+z“ steht für „x Semesterwochenstunden seminaristischer

Unterricht oder Vorlesung, y Semesterwochenstunden Übungen und z Semesterwochenstunden

Praktikum“. Der Schrägstrich „/“ trennt Alternativveranstaltungen.

Studienprogramm

Grundstudium

Fach 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem.

Mathematik 4+4+0 4+4+0 P

Angewandte Mathematik 4+4+0 S

Grundlagen der Elektrotechnik 4+4+0 4+4+2 P

Einführung in die Messtechnik 2+2+2 S

Einführung in die Elektronik 4+2+0 P

Physik für Ingenieure 2+0+2 4+0+0 S

Werkstoffkunde 2+2+0 S

Einführung in die Informatik 2+0+2 2+0+2 P

Einführung in die Energietechnik 2+0+0 S

Einführung in die Regelungstechnik 2+0+0 S

Einführung in die Nachrichtentechnik

Fachübergreifende Lehrveranstaltungen

2+0+0 S

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre 2+0+0 S

Englisch/

Kreativitätstechniken und Teamarbeit/

0+0+2 S

Soziale Bedingungen der Ingenieursarbeit

Präsentation 0+0+2 S

Summe Semesterwochenstunden 30 28 28

Prüfungen (P) 0 3 1

Studienleistungen (S) 2 2 6

155


Hauptstudium Informations- und Kommunikationstechnik

Fach 4. Sem. 6. Sem. 7. Sem.

Theorie der Informationstechnik

Nachrichtentechnik

6+2+0 P

Hochfrequenztechnik 6+2+0 S

Digitaltechnik (IK) 4+2+0 P

Nachrichtenübertragung 4+2+0 P

Nachrichtentechnik-Labor 0+0+6 S

Konstruktion elektronischer Geräte

Informatik in der Elektrotechnik

2+0+4 S

Programmkonstruktion 2+0+2 S

Simulation 4+0+2 P

Fallstudie

Wahlpflichtfächer

0+0+4 S

Technisch-physikalische Grundlagen 4 S

156

(IK)/ Informatik-Grundlagen (IK)

Ausgewählte Gebiete der Informatik (IK) 4 S

Ausgew. Gebiete der Nachrichtentechnik 4 S

Vertiefungsfächer der Nachrichtentechnik 8 PP

BPS-Seminare 2+0+0 0+0+2 S

Fachübergreifende Lehrveranstaltungen

Projektmanagement 0+0+2 S

Einführung in das Recht 2+0+0 S

Technik-Gesellschaft-Umwelt 2+0+0 S

Summe Semesterwochenstunden 30 28 26

Prüfungen (P) 2 1 3

Studienleistungen (S) 3 6 3

IK steht für Informations- und Kommunikationstechnik

5. Semester: Berufspraktisches Semester (BPS)

8. Semester: Diplomarbeit (8 SWS)


Hauptstudium Automation und Robotik

Fach 4. Sem. 6. Sem. 7. Sem.

Theorie der Automatisierungstechnik 4+2+0 P

Elektrische Anlagen und Energieelektronik

6+2+0 P

Regelungs- und Steuerungstechnik 4+2+0 P

Praktikum Automatisierungstechnik 0+0+6 S

Digitaltechnik (AT) 4+0+0 S

Mikrosystemtechnik 2+0+2 S

Konstruktion von Automatisierungsgeräten

2+0+4 S

Prozessleittechnik 4+0+0 S

Leittechnik-Fallstudie 0+0+4 S

Simulation in der Automatisierungstechnik

Wahlpflichtfächer

4+0+2 P

Technisch-physikalische Grundlagen 4 S

(AT)/Informatik-Grundlagen

(AT)

Ausgew. Gebiete der Informatik (AT) 4 S

Ausgew. Gebiete der Automatisierungs

technik

4 S

Vertiefungsfächer der Automatisierungs

technik

8 PP

BPS-Seminare

Fachübergreifende Lehrveranstaltungen

2+0+0 0+0+2 S

Projektmanagement 0+0+2 S

Einführung in das Recht 2+0+0 S

Technik-Gesellschaft-Umwelt 2+0+0 S

Summe Semesterwochenstunden 30 28 26

Prüfungen (P) 2 1 3

Studienleistungen (S) 4 6 3

AT steht für Automation und Robotik

5. Semester: Berufspraktisches Semester (BPS)

8. Semester: Diplomarbeit (8 SWS)

157


2.3 L E H R A N G E B O T

Grundstudium

1. Lehrveranstaltungen für das 1. Semester

Mathematik

Gruppe A/B V Do. 11./12. Std. K 115 Rausch

Gruppe A/B V Fr. 5./6. Std. K 115 Rausch

Gruppe A Ü Fr. 3./4. Std. K 304 Rausch

Gruppe B Ü Fr. 3./4. Std. LS 309 Mons

Grundlagen der Elektrotechnik

Gruppe A/B V Mo. 5./6. Std. K 115 Baum

Gruppe A/B V Mi. 3./4. Std. K 115 Baum

Gruppe A Ü Di. 7./8. Std. K 304 Baum

Gruppe B Ü Di. 7./8. Std. LS 310 Macholdt

Physik für Ingenieure

Gruppe A/B V Do. 5./6. Std. K 115 Osipowicz

Gruppe A/B P siehe Aushang

Werkstoffkunde

Gruppe A/B V Do. 1./2. Std. K 115 Osipowicz

Gruppe A/B Ü Do. 3./4. Std. LS 310 Osipowicz

Einführung in die Informatik

Gruppe A/B V Di. 1./2. Std. K 115 Grams

Gruppe A/B P siehe Aushang

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Gruppe A/B V Mo. 1./2. Std. LS 310 Demuth

158


2. Lehrveranstaltungen für das 3. Semester

Angewandte Mathematik

Gruppe A/B V Do. 1./2. Std. K 304 Rausch

Gruppe A/B V Fr. 1./2. Std. K 304 Rausch

Gruppe A/B Ü Mo. 5./6. Std. LS 310 Osipowicz

Gruppe A/B Ü Fr. 5./6. Std. K 304 Osipowicz

Einführung in die Messtechnik

Gruppe A/B V Mi. 3./4. Std. LS 310 Cuno

Gruppe A/B Ü Di. 1./2. Std. K 304 Cuno

Gruppe A P Di. 9./10. Std. K 101 Cuno

Gruppe B P Do. 9./10. Std. K 101 Cuno

Einführung in die Elektronik

Gruppe A/B V Mo. 1./2. Std. K 115 Fricke-

Neuderth

Gruppe A/B V Mi. 1./2. Std. K 115 Fricke-

Neuderth

Gruppe A/B Ü Di. 3./4. Std. K 304 Fricke-

Neuderth

Einführung in die Energietechnik

Gruppe A/B V Do. 3./4. Std. K 115 Cuno

Einführung in die Regelungstechnik

Gruppe A/B V Do. 7./8. Std. K 115 Cuno

Einführung in die Nachrichtentechnik

Gruppe A/B V Di. 5./6. Std. K 115 Werner

Präsentation

Gruppe A/B V Blockveranstaltung N.N. Semmel-

Baier

Termine 29.10. - 31.10.2004, 19.11. - 21.11.2004

159


Hauptstudium Informations- und Kommunikationstechnik

1. Lehrveranstaltungen für das 7. Semester

Konstruktion elektronischer Geräte

Gruppe A/B V Mo. 9./10. Std. LS 310 Schittny

Gruppe A P Di. 1./2. Std. K 110 Schittny

Gruppe A P Di. 3./4. Std. K 110 Schittny

Gruppe B P Do. 1./2. Std. K 110 Schittny

Gruppe B P Do. 3./4. Std. K 110 Schittny

Informatik in der Elektrotechnik

- Simulation:

Gruppe A V Mo. 3./4. Std. K 109 Grams

Gruppe A V Mo. 5./6. Std. K 109 Grams

Gruppe A P Di. 9./10. Std. K 109 Grams

Fallstudie

Gruppe A P Di. 1./2. Std. K 312 Werner

Gruppe A P Di. 3./4. Std. K 312 Werner

Gruppe B P Do. 1./2. Std. K 312 Werner

Gruppe B P Do. 3./4. Std. K 312 Werner

Wahlpflichtfächer: Vertiefungsfächer der Nachrichtentechnik

- Mikroelektronik

Gruppe A V Mo. 11./12. Std. K 304 Fricke-

Neuderth

Gruppe A V Mi. 11./12. Std. LS 309 Fricke-

Neuderth

- Mikroprozessortechnik (IK)

Gruppe A V Do. 5./6. Std. LS 310 Björnsson

Gruppe A V Fr. 5./6. Std. LS 310 Björnsson

- Zuverlässigkeit und Sicherheit

Gruppe A V Mo. 1./2 Std. K 109 Grams

Gruppe A V Di. 5./6. Std. K 109 Grams

- Mobilkommunikation

Gruppe A V Do. 7./8. Std. K 304 Werner

Gruppe A V Fr. 3./4. Std. LS 310 Werner

Fachübergreifende Lehrveranstaltungen

Technik-Gesellschaft-Umwelt

Gruppe A V Fr. 11./12. Std. LS 308 Hornung

160


Unternehmerische Selbständigkeit, Grundlagen zur Gründungsplanung,

-Konzeption und -Durchführung

Gruppe A V Do. 9./10. Std. N II Baum/Schotte-

Pfuhl

Erstellung eines Businessplan

Gruppe A V Do. 11./12. Std. N II Baum/Schotte-

Pfuhl

161


Hauptstudium Automation und Robotik

1. Lehrveranstaltungen für das 7. Semester

Konstruktion von Automatisierungsgeräten

Gruppe A V Mo. 9./10. Std. LS 310 Schittny

Gruppe A P Di. 1./2. Std. K 110 Schittny

Gruppe A P Di. 3./4. Std. K 110 Schittny

Gruppe B P Do. 1./2. Std. K110 Schittny

Gruppe B P Do. 3./4. Std. K110 Schittny

Leittechnik-Fallstudie

Gruppe A P Di. 1./2. Std. K 301 Björnson/Cuno

Gruppe A P Di. 3./4. Std. K 301b Björnson/Cuno

Gruppe B P Do. 1./2. Std. K301 Björnsson/Cuno

Gruppe B P Do. 3./4. Std. K 301 Björnsson/Cuno

Simulation in der Automatisierungstechnik

Gruppe A V Mi. 1./2. Std. K 304 Björnsson

Gruppe A V Do. 9./10. Std. K 304 Björnsson

Gruppe A P Fr. 1./2. Std. K 110 Björnsson

Wahlpflichtfächer: Vertiefungsfächer der Automatisierungstechnik

- Umwelttechnik

Gruppe A V bitte anmelden bei Grupa (FB LT)

- Mikroelektronik

Gruppe A V Mo. 11./12. Std. K 304 Fricke-

Neuderth

Gruppe A V Di. 11./12. Std. LS 309 Fricke-

Neuderth

- Mikroprozessortechnik (AT)

Gruppe A V Do. 5./6. Std. LS 310 Björnsson

Gruppe A V Fr. 5./6. Std. LS 310 Björnsson

- Zuverlässigkeit und Sicherheit

Gruppe A V Mo. 1./2. Std. K 109 Grams

Gruppe A V Di. 5./6. Std. K 109 Grams

- Manipulator- und Robotertechnik

Gruppe A V Di. 9./10. Std. K 110 Björnsson

Gruppe A V Fr. 3./4. Std. K 110 Björnsson

162


- Energietechnik

Gruppe A V Mi. 7./8. Std. K 304 N.N.

V Do. 7./8. Std. LS 309 N.N.

Ü Fr. 7./8. Std. LS 309 N.N.

Fachübergreifende Lehrveranstaltungen

Technik-Gesellschaft-Umwelt

Gruppe A V Fr. 9./10. Std. LS 308 Hornung

Unternehmerische Selbständigkeit, Grundlagen zur Gründungsplanung,

-Konzeption und -Durchführung

Gruppe A V Do. 9./10. Std. N II Baum/Schotte-

Pfuhl

Erstellung eines Businessplan

Gruppe A V Do. 11./12. Std. N II Baum/Schotte-

Pfuhl

163


2.4 Beschreibung der Lehrveranstaltungen

Grundstudium

Mathematik

Erstreckt sich über 2 Semester: 1. Semester (WS): Vorlesung: 4h/Woche +

Übungen: 4 h/Woche, 2. Semester (SS): Vorlesung: 4h/Woche + Übungen:

4h/Woche.

Nr. der LV: 1010 ECTS-Credits: 9+9

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Fähigkeit zu kompetenter Anwendung mathematischer

Methoden.

Grundlagen: Mengen, Relationen, Abbildungen, reelle und komplexe Zahlen,

elementare Kombinatorik. Algebraische Strukturen: Gruppen, Ringe, Körper,

Polynome. Lineare Algebra: elementare analytische Geometrie in der Ebene und

im Raum, Vektorräume, lineare Abbildungen, Matrizenrechnung, lineare Gleichungssysteme,

Eigenwerte und Eigenvektoren, Diagonalisierung. Eindimensionale

Analysis: Folgen, Reihen, Konvergenz, Stetigkeit, Funktionenfolgen und -

reihen, spezielle Funktionen, Differentialrechnung, Extremwertbestimmung,

Integralrechnung, Fourierreihen. Mehrdimensionale Analysis: partielle und totale

Differenzierbarkeit, Extremwertbestimmung, Kurven-, Flächen- und Raumintegrale.

Gewöhnliche Differentialgleichungen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende des 2. Semesters.

Grundlagen der Elektrotechnik

Erstreckt sich über 2 Semester: 1. Semester (WS): Vorlesung: 4h/Woche +

Übungen: 4h/Woche, 2. Semester (SS): Vorlesung: 4h/Woche + Übungen:

4h/Woche + Praktikum: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1020 ECTS-Credits: 9+9

Die Vorlesungen, Übungen und Praktika zu diesem Thema sollen die Studierenden mit den

physikalischen Phänomenen, auf denen die Elektrotechnik aufbaut, und mit ihrer Beschreibung

mit Hilfe mathematischer Methoden vertraut machen.

Physikalische Größen und Gleichungen. Zählpfeile, Kirchhoffsche Sätze, Ersatzwiderstände,

Stern-Dreieck-Umwandlung, Superpositionsprinzip, Zweipoltheorie,

Ersatz-Spannungs- und Stromquellen. Knotenspannungsanalyse, Maschenstromanalyse,

graphentheoretische Methoden: Anpassung, Wirkungsgrad,

Schaltungssimulation. Allgemeine Feldbegriffe. Elektrische Erregung und Feldstärke,

Spannung und Potential, Gaußscher Satz, elektrischer Dipol, Kapazität,

Energiedichte, Influenz. Elektrisches Strömungsfeld. Magnetisches Feld, Lorentzkraft,

Durchflutungssatz, Berechnung magnetischer Kreise, Induktivitätsbegriffe,

Induktionsgesetz, Energie des Magnetfeldes. Feldgrößen an Grenzflächen,

Klassifikation der Felder. Wechselströme, Mittelwerte. Zeigerdarstellung,

komplexer Widerstand, komplexe Leistung, Leistungsanpassung, Übertragung

der Berechnungsmethoden für Gleichstromnetzwerke auf Wechselstromnetzwerke.

Resonanz bei erzwungenen Schwingungen. Ortskurven. Transformator.

Mehrphasensysteme. Schaltvorgänge.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende des 2. Semesters.

164


Physik für Ingenieure

Erstreckt sich über 2 Semester: 1. Semester (WS): Vorlesung: 2 h/Woche +

Praktikum: 2 h/Woche, 2. Semester (SS): Vorlesung: 4h/Woche.

Nr. der LV: 1240 ECTS-Credits: 4+4

Die Lehrveranstaltung soll das für das Ingenieurwesen relevante physikalische Wissen vermitteln.

(Im begleitenden Praktikum soll das erworbene theoretische Wissen anhand von

Praktikumsversuchen vertieft werden). Darüber hinaus wird auf die selbständige Durchführung

der Messungen und Auswertungen Wert gelegt.

SI-Einheiten, physikalische Größen, Fehlerfortpflanzung. Vektoren, Vektorrechnung.

Ein- und zweidimensionale Bewegung eines Massepunktes, Newtonsche

Gesetze und deren Anwendung. Gravitation: Feld, Potential, mechanische

Arbeit, mechanische Energie, Leistung, Impuls (-erhaltung). Mechanik starrer

Körper: Schwerpunkt, Stoßgesetze, Drehmoment. Physikalische Drehbewegung

starrer Körper: Trägheitsmoment, Drehimpuls (-erhaltung), Nutation, Präzession.

Schwingungen: Harmonischer Oszillator, Schwingungsdifferenzialgleichung,

physikalische Pendel, Dämpfung, Resonanz, Kopplung. Wellenphänomene:

Huygens`sches Prinzip, Phasen-Gruppengeschwindigkeit, Interferenz. Optik:

geometrische Optik, Linsen, Spiegel, Fernrohr, Mikroskop, Beugung, Brechung,

Strahlungsquellen. Atomphysik: Photoeffekt, Schrödingergleichung, Wasserstoffatom,

Periodensystem der Elemente. Kernphysik: Kernzerfälle ( a, β, γ),

Energieerzeugung, Fusion, Fission, Nuklidkarte.

Physikpraktikum Versuche: 1. Dichtebestimmung, 2. Drehbewegungen, 3. Gekoppelte

Pendel, 4. Oberflächenspannung, 5. Spezifische Wärme, 6. Gasthermometer,

7. Dünne Linsen, 8. Messungen am Mikroskop, 9. Faraday-Konstante,

10. Frank-Hertz-Versuch, 11. Photoeffekt, 12. Laser und 13 . Stirling-Motor.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

Werkstoffkunde

1. Semester: Vorlesung: 2 h/Woche + Übungen: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1110 ECTS-Credits: 2+2

In dieser Lehrveranstaltung sollen die Eigenschaften von Werkstoffen, die in der Elektrotechnik

Verwendung finden, vermittelt werden.

Modulen der Festkörper: Elastizität, Dehnung, Spannung, Poissonzahl, Kompressibilität.

Elektrische Eigenschaften: Quantenmechanischer Potentialtopf,

Wellenfunktion, Energieniveau, Fermienergie, Zustandsdichte, Driftgeschwindigkeit,

Stromdichte, spezifischer Widerstand, Temperaturabhängigkeit, Banddiagramm,

Beweglichkeit. Magnetische Eigenschaften: Phänomenologie, Hysterese,

Magnetisches Feld, Permeabilität, Induktion, Magnetisierung, Dia-, Ferro-,

Paramagnetismus, Bohrsches Magneton, Magnetostrikton. Halbleiter: Bändermodell,

Leitfähigkeit, Beweglichkeit, Donatoren, Akzeptoren, Rekombination.

Halbleitertechnologie: Einkristall, Zustandsdiagramme, Zonenschmelzverfahren,

Legierungstechnologie, Diffusionsdifferentialgleichung, Planartechnologie,

Photoresistor.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

165


Einführung in die Informatik

Erstreckt sich über 2 Semester: 1. Semester (WS): Vorlesung: 2 h/Woche +

Praktikum: 2 h/Woche, 2. Semester (SS): Vorlesung: 2h/Woche + Praktikum

2 h/Woche.

Nr. der LV: 1040 ECTS-Credits: 4+4

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Konzepte des Aufbaus und der Programmierung

von Rechnern. Der Teilnehmer ist schließlich in der Lage, kleinere Aufgaben und

Probleme mit Hilfe des Rechners zu lösen.

Aufbau und Wirkungsweise von Rechenanlagen: Boolesche Algebra, Schaltnetze,

Automaten. Programmierung: Syntax und Semantik von Ausdrücken und Programmiersprachen.

Äquivalenztransformationen. Programmierung in einer imperativen

Programmiersprache. Rekursive Datenstrukturen und Prozeduren.

Lit.: Skript zur Lehrveranstaltung.

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

1. Semester: Vorlesung: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1120 ECTS-Credits: 2

Ziel dieser Einführungsveranstaltung ist es, den Studierenden ein Grundverständnis für

ökonomische und betriebswirtschaftliche Grundfragen und Zusammenhänge zu vermitteln.

Zentrale Begriffe der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre werden unter Bezug zu aktuellen

wirtschaftlichen, politischen und technischen Ereignissen exemplarisch thematisiert.

Gegenstand der BWL und ihre Abgrenzung zur VWL; der Unternehmer; Rechtsformen

und Rechnungslegung; Unternehmensgründung, -sanierung und Liquidation;

Führung von Unternehmen; Planung und Automatisierung; Leistungs- und

Kostenrechnung; die Rolle des Ingenieurs im Betrieb; Produktion: Produktionsfaktoren,

Betriebsmittel, Produktionsfunktion, Leistungs- und Kostenrechnung;

Marketing und Absatz; Standort und Wettbewerb.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird in der LVA bekanntgegeben.

Englisch

2. Semester: Praktikum: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1210 ECTS-Credits: 2

Das Ziel der Veranstaltung ist, die Studentinnen und Studenten schon am Anfang ihres

Studiums mit den fachsprachlichen Fertigkeiten auszustatten, die sie benötigen um praktische

Problemstellungen in fremdsprachlichen Planspielen zu bewältigen, Fachliteratur im

Original zu lesen und die psychologische Hürde für einen Auslandsaufenthalt zu überwinden.

Aufbauend auf ein angenommenes Fachabiturniveau in der Fremdsprache wird

in diesem Kurs nicht die Sprache zum Mittelpunkt, sondern ein Thema, das in

der Sprache behandelt wird. Kompetitive Gruppenarbeit und Projekte aber auch

die "Hilfe zur Selbsthilfe" ("What can I do outside this classroom to improve

my English?") ermöglichen effektive Lernmöglichkeiten bei begrenzter Stundenzahl.

Das Lehrbuch wird durch einfache Zeitungsartikel, aber vor allem durch

Audio- und Videoaufzeichnungen ("native speakers") ergänzt. Praxisnahe kommunikative

Fertigkeiten wie "Diskutieren", "Präsentieren", "Verhandeln" und

166


"Telefonieren" in der Fachfremdsprache werden zunächst theoretisch vermittelt,

danach aber auch immer in Planspielen geübt. Ziel der Veranstaltung ist nicht

vorrangig das Erlernen eines speziellen Fachvokabulars, sondern die in Übungen

aktiv praktizierte angstfreie Fachkommunikation. Daher ist auch die Unterrichts-

und Organisationssprache ausschließlich Englisch.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird in der LVA bekanntgegeben.

Kreativitätstechniken und Entscheidungsfindung

2. Semester: Praktikum: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1220 ECTS-Credits: 2

In der Schulausbildung in Deutschland - insbesondere in der Schulmathematik - steht das

Verstehen grundlegender Konzepte und deren weitgehend schematische Anwendung im Vordergrund.

Die Anfängerlehrveranstaltung "Kreativitätstechniken" stellt demgegenüber den

schöpferischen Prozess in den Mittelpunkt. Lernziele sind 1. die Verbesserung der Fähigkeit

zum Auffinden neuer Lösungen allein und im Team, und 2. das Auffrischen mathematischer

Inhalte.

Anwendung von Heuristiken; Kreativitätstechniken im Team (Brainstorming).

Lösung mathematischer und technischer Probleme. Denkfallen und Denkbarrieren

(Dunckers "funktionale Gebundenheit"); Problemlösung durch "Mehr desselben"

oder Ebenenwechsel? Lernen aus den eigenen und den Fehlern anderer.

Lit.: Pólya, G.: Schule des Denkens. Vom Lösen mathematischer Probleme. A.

Francke Verlag, Bern 1994; Wertheimer, M.: Produktives Denken. 2. Auflage.

Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt/M. 1964; Watzlawick, P./Weakland, J.

H./Fisch, R.: Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels. Verlag

Hans Huber, Bern 1974; Pierer, H. v.: Wie kommt das Neue in die Welt? Carl

Hanser Verlag, München, Wien 1997; Materialien zur "Third International Mathematics

and Science Study" (TIMSS) im Internet.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird in der LVA bekanntgegeben.

Soziale Bedingungen der Ingenieursarbeit

2. Semester: Praktikum: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1230 ECTS-Credits: 2

Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden die sozialen Rahmenbedingungen,

unter denen sie später als Ingenieur tätig sein werden, deutlich zu machen.

Dazu sollen sie mit den sozialen Dimensionen gegenwärtiger ingenieurswissenschaftlicher

Tätigkeit vertraut gemacht werden. Themenaspekte werden v.a. sein:

die soziale Organisation ingenieurswissenschaftlicher Tätigkeit, die soziale Konstruktion

technischer Probleme und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Anforderungen an ingenieurswissenschaftliches Handeln. Anm.: GS, Fachbereich

ET.

Lit.: Zu Semesterbeginn.

167


Angewandte Mathematik

3. Semester: Vorlesung: 4h/Woche + Übungen: 4 h/Woche.

Nr. der LV: 1310 ECTS-Credits: 8

Die Studierenden erlernen die wichtigsten Begriffe und Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Sie lernen ferner nummerische Verfahren einschließlich ihrer Grenzen und Fehlerquellen

kennen und setzen sie zum Teil in PASCAL-Programme um. Darüber hinaus

erlernen sie den Gebrauch eines kommerziellen Numerik- und Computeralgebra-

Programmpakets.

Grundzüge der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Zahldarstellung und Rundungsfehler,

Auswertung elementarer Funktionen, Iterationverfahren, nummerische

Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen, Interpolation und Approximation,

nummerische Integration, nummerische Lösung von Differentialgleichungen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

Einführung in die Messtechnik

3. Semester: Vorlesung: 2 h/Woche + Übungen: 2 h/Woche + Praktikum:

2 h/Woche.

Nr. der LV: 1320 ECTS-Credits: 6

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung der gesetzlichen, theoretischen

sowie praktischen Grundlagen des Messens. Auf dem Gebiet des Messens elektrischer

Größen sowie der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von

Messungen soll ein selbständiges Problemlösen erlernt werden. Im begleitenden

Praktikum Messtechnik wird im Rahmen von Laborversuchen das erworbene

theoretische Wissen gefestigt sowie der praktische Umgang mit Messeinrichtungen

eingeübt.

Grundlegende Begriffe und Definitionen; Gesetzliche Grundlagen der Messtechnik;

Theoretische Grundlagen (Messprinzip, Messfehler und -abweichung,

Zufallsgrößen, Fehlerfortpflanzung, Messauswertung); Messverfahren und

Messgeräte sowie Versuchseinrichtungen; Messung elektrischer Größen: Strom,

Spannung, Leistung, Widerstand, Induktivität, Kapazität; Laborversuche: Nebenschluss-

und Reihenschlussmotor, Messungen am Generator, Phasenschieber,

Kapazitätsmessungen in der Wechselstrombrücke, Halbleiterdiode, Transistor,

Operationsverstärker, Hoch- und Tiefpass, Messungen mit der Hallsonde,

Hysterese.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

Einführung in die Elektronik

3. Semester: Vorlesung: 4 h/Woche + Übungen: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1030 ECTS-Credits: 6

Die Lehrveranstaltung gibt eine Einführung in die Physik, Technologie und Modellbildung

von Halbleiterbauelementen sowie deren Schaltungstechnik. Der Studierende soll lernen,

einfache elektronische Schaltungen zu dimensionieren sowie die entsprechenden Bauelemente

auszuwählen.

168


Grundlagen der Festkörperelektronik: Bändermodell, Drift- und Diffusionsgleichungen,

Bauelemente: PN-Diode, Bipolartransistor, Feldeffekttransistor, Optoelektronische

Bauelemente, Leistungsbauelemente. Schaltungstechnik: Transistor-Grundschaltungen,

Arbeitspunkteinstellung, Kleinsignalbetrieb, Großsignalbetrieb.

Transistor- und Dioden-Modelle, Schaltungssimulation, Rauschen.

Lit.: Skript zur Vorlesung.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

Einführung in die Energietechnik

3. Semester: Vorlesung: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1330 ECTS-Credits: 2

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen

der elektrischen Energietechnik, speziell der elektrischen Energieerzeugung und -

versorgung. Der Hörer soll ein Grundwissen über Erzeugung, Übertragung und Verbrauch

elektrischer Energie und die hierfür notwendigen Betriebsmittel erwerben. Des Weiteren soll

ein Überblick über die Sicherheit in elektrischen Energieversorgungsnetzen und über hierfür

gültige Sicherheitsvorschriften vermittelt werden.

Aufgabe, grundlegende Begriffe und Definitionen; Bemessungsgrößen elektrischer

Energie; verschiedene Formen der Energieerzeugung; Netze der öffentlichen

Energieversorgung; Energieverbrauch; Drehstromsystem; Symmetrische

Komponenten; Drehfeldgeneratoren; Drehstromtransformatoren; Leitungen und

Kabel; Verbrauchernachbildungen; Betriebsverhalten elektrischer Versorgungsnetze

und deren Betriebsführung; Überspannungen und Isolationsbemessung;

Versorgungssicherheit; Unfallverhütung und Sicherheitsvorschriften; Körperströme

und deren Entstehung; Maßnahmen zum Schutz gegen gefährlicher

Körperströme elektromagnetische Verträglichkeit und gesetzliche Vorschriften.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

Einführung in die Regelungstechnik

3. Semester: Vorlesung: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1340 ECTS-Credits: 2

Der Hörer soll das Naturprinzip des Regelns verstehen und in der Lage sein, die Einsatzpotentiale

der industriellen Regelungstechnik zu beurteilen. Anhand der vermittelten theoretischen

Kenntnisse soll er einfache Regelkreise selbständig analysieren und entwerfen können;

ausgehend von den vorgestellten Anwendungsbeispielen soll er ähnlich gelagerte Probleme

selbständig lösen können (Wiederhol- bzw. Ähnlichkeitsentwurf).

Prinzip und Geschichte der Regelungstechnik; technische Steuerungen und

Regelungen; Definition und Stellung innerhalb der Automatisierungstechnik;

Beschreibungsverfahren; Übertragungsglieder, Streckentypen, Standardregler

(stetige bzw. unstetige Regler), Reglerentwurf (einfache Verfahren, einschließlich

Faustformelverfahren. Stabilitätsanalyse von Regelkreisen (ohne Herleitung

der Beweisverfahren).

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

169


Einführung in die Nachrichtentechnik

3. Semester: Vorlesung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1350 ECTS-Credits: 2

In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Prinzipien, Methoden und beispielhafte Anwendungen

der modernen Nachrichtentechnik vorgestellt.

Signale und Systeme: Harmonische Analyse, Spektrum von Signalen und Frequenzgang

elektrischer Filter, Zeitdauer-Bandbreite-Produkt. Nachrichtenübertragung:

Amplitudenmodulation, Frequenzmultiplex. Digitale Basisbandübertragung:

Augendiagramm, Bitfehlerwahrscheinlichkeit, Nyquist-Frequenz, Impulsformung.

Pulse-Code-Modulation: Abtastung und Quantisierung, Zeitmultiplex,

PDH- und SDH-Hierarchie. Telekommunikationsnetze: Vermittlung, Schnittstelle,

Protokoll und OSI-Referenzmodell, ATM, TCP/IP. Informationstheorie:

Entropie und Redundanz, Huffman-Codierung. Kanalcodierung: Lineare Blockcodes,

Syndrom-Decodierung, Hamming-Codes.

Lit.: M. Werner: Nachrichtentechnik: Eine Einführung für alle Studiengänge. 4. Aufl.

Braunschweig/ Wiesbaden: Vieweg Verlag, 2003.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Schriftliche Prüfung.

Präsentation

3. Semester: Praktikum: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 1360 ECTS-Credits: 2

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studentinnen und Studenten zu einem souveränen Auftreten

und einer reflektierten Haltung in kommunikativen Situationen ihres beruflichen Alltags

zu befähigen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Kommunikationsform der Präsentation.

Diese soll auf der Grundlage kommunikationstheoretischer Erkenntnisse in

ihren Besonderheiten verstanden und in praktischem Tun intensiv eingeübt

werden. Wegen des Übungscharakters der Veranstaltung ist die Teilnehmerzahl

pro Gruppe auf ca. 15 beschränkt.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird in der LVA bekanntgegeben.

Hauptstudium

Informations- und Kommunikationstechnik

Theorie der Informationstechnik

4. Semester: Vorlesung 6 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4010 ECTS-Credits: 8

In der Lehrveranstaltung werden wichtige mathematischen Methoden der Informationstechnik

und ihre Anwendung anhand ausgewählter nachrichtentechnischer Aufgabenstellungen behandelt.

Signale und Systeme: Analoge und digitale Signale, Abtasttheorem, Laplace- und

z-Transformation, Fouriertransformation, LTI- Systeme, Impulsantwort, Übertragungsfunktion

und Frequenzgang, stochastische Variablen und stochastische

Prozesse, Leistungsdichtespektrum und Korrelationsfunktion, Reaktion von

LTI-Systemen auf stochastische Signale, weißes Rauschen, Matched-Filter,

170


thermisches Rauschen. Informationstheorie: Entropie und Redundanz, Markov-

Quellen, Datenkompression, Transinformation, symmetrischer Binärkanal,

symmetrischer Binärkanal mit Auslöschung, Kanalkapazität, AWGN-Kanal,

shannonsche Kanalkapazität und Shannon-Grenze. Kanalcodierung: Lineare

Blockcodes, Syndrom-Decodierung, Hamming-Codes, zyklische Codes, Codier-

und Decodierschaltungen, Cyclic-Redundancy-Check (CRC) -Codes.

Lit.: M. Werner: Signale und Systeme: Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Braunschweig/

Wiesbaden: Vieweg Verlag, 2000. M. Werner: Information und Codierung. Eine

Einführung in Grundlagen und Anwendungen. Braunschweig/Wiesbaden: Vieweg

Verlag, 2002.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Schriftliche Prüfung.

Hochfrequenztechnik

4. Semester: Vorlesung: 6 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4410 ECTS-Credits: 8

Die Lehrveranstaltung soll die Mess- und Schaltungstechnik hochfrequenztechnischer Baugruppen

und Systeme vermitteln. Der Studierende soll die Prinzipien der Hochfrequenzmesstechnik

kennenlernen und in der Lage sein, Baugruppen für die hochfrequente Signalübertragung

zu entwickeln.

Verstärker im Kleinsignal- und Großsignalbetrieb, Oszillatoren, Antennen,

Mischer, Filter, Isolatoren, Hochfrequenztransistoren, Leitungsbauelemente:

planare und koaxiale Leitungen, Hohlleiter, Richtkoppler, Hohlraumresonatoren,

Zirkulatoren. Opotelektronik: LWL, Laser. HF-Schaltungssimulation, Rauschen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Mündliche und schriftliche Prüfung.

Digitaltechnik (IK)

4. Semester: Vorlesung: 4 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4020 ECTS-Credits: 6

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung der Methode und Werkzeuge für die Realisierung

digitaler Elektronik. Nach dem Besuch der Vorlesung sollen die Teilnehmer in der

Lage sein, einfache Digitalschaltungen unter Berücksichtigung der realen technischen Eigenschaften

der Bauelemente zu entwickeln.

Grundlagen der digitalen Elektronik: Theoretische Grundlagen, Schaltvorgänge,

Halbleitertechnologie, Verknüpfungsglieder. Schaltnetze: Multiplexer, Addierer,

Speicher, Flip-Flops, Schaltwerke. Einführung in die Mikroprozessortechnik:

Architekturen, Programmierung. Design von digitaler Elektronik, anwenderspezifische

Schaltkreise, Messtechnik.

Lit.: Skript zur Vorlesung.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung.

171


Technisch-physikalische Grundlagen (IK):

Ausgewählte Themen der Physik

4. Semester: Vorlesung: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4422 ECTS-Credits: 4

Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung des physikalischen Wissens anhand ausgewählter

Themen.

Statistik: Mittelwert, Standardabweichung, Poisson-, Gaußverteilung, Chi-Test.

Strahlung eines schwarzen Körpers, Planck`sches Strahlungsgesetz. Laser, Resonator,

Fabry-Perot, HeNe-Diodenlaser. Lichtleiter; Ramaneffekt. Periodensystem

der Elemente. Nuklidkarte.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Technisch-physikalische Grundlagen (IK):

Nummerische Berechnung elektromagnetischer Felder mit der

Finite-Elemente-Methode

4. Semester: Vorlesung: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4421 ECTS-Credits: 4

Die Teilnehmer sollen verschiedene nummerische Feldberechnungsverfahren kompetent beurteilen

können und unter Einsatz eines industriellen Standardprogramms selbst kleinere

Aufgaben lösen.

Computerprogramme zur nummerischen Feldberechnung werden in der Industrie

bereits seit Ende der 60er Jahre als Standardwerkzeuge eingesetzt. Der Entwicklungsingenieur

kann damit Feldberechnungen für nahezu beliebige Geometrien

vornehmen. Aus den ermittelten Feldern können wichtige Kenngrößen und

Betriebsparameter, wie z.B. Kapazitäten, Streuflüsse, Kräfte und Drehmomente,

Induktivitäten, Wirbelströme und Verlustleistungen berechnet werden. Wenn

alle relevanten Materialparameter bekannt sind, kann eine optimale technische

Lösung unter Verwendung eines Computerprogramms gefunden werden, ohne

dass aufwendige Versuchsreihen durchgeführt werden müssen. Im Rahmen

dieser Lehrveranstaltung wird nach einer kurzen Vertiefung der elektrotechnischen

Grundlagen die nummerische Feldberechnung hauptsächlich mit Hilfe der

Finite-Elemente-Methode vorgenommen. Der praktische Einsatz der FE-

Methode wird anhand eines kommerziell verfügbaren Programms demonstriert.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Technisch-physikalische Grundlagen (IK):

Nummerische Berechnung elektromagnetischer Felder und Strahlführung

4. Semester: Vorlesung: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4423 ECTS-Credits: 4

Weit verbreitet sind Geräte, in denen Elektronen- oder Ionenstrahlen zum Einsatz

kommen: Bildröhre, Elektronenmikroskop oder Implantationsanlagen. In

dieser Veranstaltung wird zunächst ein Verfahren zur Relaxation partieller

DGLs auf einem Gitter anhand eines Tabellenkalkulationsprogramms (EXCEL)

vorgestellt und so die Berechnung eines elektrostatischen Feldes demonstriert.

Ebenso wird der Runge-Kutta Algorithmus, den man benötigt, um die Bewegungsgleichung

geladener Teilchen zu integrieren, mit EXCEL vorgeführt. Mit

172


einem kommerziellen Programm wird dann elektro- und magnetostatische Felder

aus vorgegebenen Elektrodengeometrien und Spulen berechnet und dann die

Trajektorien (Bahnen) geladener Teilchen in diesen Feldern gelöst.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Technisch-physikalische Grundlagen (IK):

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)

4. Semester: Vorlesung 4 h/Woche

Nr. der LV: 4424 ECTS-Credits: 4

Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, Beeinflußungswege zu erkennen und

gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, die die EMV sicherstellen.

Begriffsbestimmung EMV, Normung, Störfestigkeit, Störquelle, Störsenke,

Verträglichkeitspegel; Kopplungsmechanismen; schmalbandige und breitbandige

Störer, symmetrische und asysmmetrische Störungen, galvanische, kapazitive,

induktive Kopplung, Strahlungskopplung, leitungsgeführte Störungen, Kopplungsimpedanz;

elektrostatische Entladung, Schirmung, Simulationsprogramme,

Biologische Wirkung elektromagnetischer Felder, Normen. (Diese Lehrveranstaltung

wird gleichzeitig als Wahlveranstaltung im Fachbereich Angewandte

Informatik angeboten).

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Informatik-Grundlagen (IK): Programmieren

4. Semester: Praktikum 4 h/Woche

Nr. der LV: 4432 ECTS-Credits: 4

Der Weg zum fehlerfreien Programm: Beweisgeleitetes Programmieren und der Regelkreis des

selbstkontrollierten Programmierens. Algorithmen. Programmiersprache: C.

Programmierstudien zur Erkundung häufiger Programmierfehler und Denkfallen.

Der Regelkreis des selbstkontrollierten Programmierens. Pragmatische

Programmiertechniken: Programmieren und Testen nach Regeln, Grenzwertanalyse,

Fehlerbuchführung. Techniken des Algorithmenentwurfs: Aktivierung von

Heuristiken. Das "Denken vom Resultat her", Beweisregeln. Algorithmen:

Durchsuchen von Texten, der Kreisalgorithmus von Bresenham, Quick Sort

zum schnellen Sortieren. Ausgewählte numerische Algorithmen.

Lit.: Skript zur Lehrveranstaltung. Timm Grams: Denkfallen und Progammierfehler.

Springer, Heidelberg 1990.

Bedingung für Vergabe von Credits Punkten: Praktikumsberichte und Fachgespräch.

BPS-Seminare: Vorseminar

4. Semester: Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4690 ECTS-Credits: 2

Vermittlung formaler und rechtlicher Regelungen zum BPS, Kennenlernen der grundlegenden

Techniken der Präsentation, Einweisung in die Dokumentation ingenieurmäßiger Tätigkeiten.

Auswahl des Praktikumsplatzes/Auslandspraktika und Finanzierungsmöglichkeiten

(BAföG, Leonardo, DAAD ), Rechte und Pflichten des Praktikanten im BPS

(Verhalten im Betrieb, Betreuung des Studenten im BPS), Präsentationstechni-

173


ken/Bewerbung (evtl. Bewerbungstraining), Hinweise und Richtlinien für die

Dokumentation von Arbeitsergebnissen.

Projektmanagement

4. Semester: Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 3010 ECTS-Credits: 2

174

Text wird nachgereicht

Nachrichtenübertragung

6. Semester: Vorlesung 4 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4030 ECTS-Credits: 6

Die Studierenden lernen in der Lehrveranstaltung wichtige Methoden und Verfahren der

modernen Nachrichtenübertragungstechnik kennen.

Analoge Modulation eines Sinusträgers: Amplituden-, Frequenz- und Phasenmodulation,

Sender- und Empfängerstrukturen, Phasenregelkreis, Störung durch

Rauschen. Thermisches Rauschen und Vierpole. Digitale Übertragung im Basisband:

Leitungscodierung, Maximum-Likelihood-Kriterium, Matched-

Filterempfänger, Bitfehlerwahrscheinlichkeit, Nachbarzeichenstörungen, adaptive

Entzerrer, Synchronisation. Digitale Modulation mit Sinusträger: M-QAM,

M-PSK, CPFSK, MSK, Sender- und Empfängerstrukturen, Störung durch Rauschen.

Telekommunikationsnetze: Schnittstellen und Protokolle, ISDN, Übertragungseinrichtungen

und Signalisierung, Leitungs- und Paketvermittlung,

Netztopologie und Zugriffsverfahren (Aloha- und Token-Verfahren, IEEE

802.X). Verkehrs- und Bedientheorie: M/M/1-Wartesystem, M/M/m-

Verlustsystem, erlangsche Verlustformel.

Lit.: M. Werner: Nachrichtenübertragungstechnik. Skript zur Lehrveranstaltung,

Fulda 2003; M. Werner: Telekommunikationsnetze:, Protokolle, Schnittstellen

und Nachrichtenverkehr. Skript zur Lehrveranstaltung, Fulda 2003.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Schriftliche Prüfung.

Nachrichtentechnik-Labor

6. Semester: Praktikum 6 h/Woche.

Nr. der LV: 4610 ECTS-Credits: 6

Die Studierenden wenden Verfahren zum Entwurf, Aufbau und Test nachrichtentechnischer

Komponenten und Systeme praktisch an und überprüfen die Ergebnisse durch messtechnische

Untersuchungen.

Digitale Signalverarbeitung mit MATLAB: zeitdiskrete Signale, Faltung und

Differenzengleichung, diskrete Fouriertransformation (DFT) und schnelle Fouriertransformation

(FFT), Kurzzeitspektralanalyse, lineare zeitinvariante (LTI-)

Systeme, Entwurf digitaler FIR- und IIR-Filter, Analog-Digital-Umsetzung,

stochastische Signale, Wortlängeneffekte bei realen digitalen Filter. Digitaler

Signalprozessor (DSP Starter Kit TMS 320VC5402): Signalerzeugung und Filterung.


Lit.: M. Werner: Digitale Signalverarbeitung mit MATLAB: Intensivkurs mit 16

Versuchen. 2. Aufl. Braunschweig/ Wiesbaden: Vieweg Verlag, 2003.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Erfolgreiche Bearbeitung der Versuche.

Informatik in der Elektrotechnik: Programmkonstruktion

6. Semester: Vorlesung: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4620 ECTS-Credits: 4

Ziel ist die planmäßige Erstellung von Software im Sinne des Software-Engineering.

Top-Down- und Bottom-Up-Design. Paradigmen der Programmierung. 6stufiges

Vorgehensmodell der Software-Entwicklung: Anforderungserfassung,

Spezifizierung, Programmierung, Verifizierung, Validierung, Generalisierung.

Dokumentation. Höhere Konzepte der Programmierung: Module, Klassen.

Abstrakte Datentypen. Programmierung in der objektorientierten Programmiersprache

Java.

Konzept der Lehrveranstaltung: An einem größeren Projekt, das die ganze

Lehrveranstaltung begleitet, wird das Vorgehensmodell durchexerziert. Auf

jeder Stufe wird das zur Bearbeitung nötige Wissen, werden die Techniken und

Methoden vorgestellt und eingeübt.

Lit.: Skript zur Lehrveranstaltung. Helmut Balzert: Lehrbuch Grundlagen der

Informatik. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin, 1999.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Praktikumsberichte und Fachgespräch.

Ausgewählte Gebiete der Informatik (IK):

Endliche Körper und deren Anwendung

6. Semester: Vorlesung: Vorlesung 2 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4631 ECTS-Credits: 4

Die Studierenden erlernen die mathematischen Grundlagen und Methoden endlicher Körper

und können diese zu Problemlösungen in ausgewählten Schwerpunktgebieten der Informationstechnik

anwenden.

Existenz und Konstruktion endlicher Körper, kombinatorische Eigenschaften;

Anwendungen in der Codierungstheorie und Kryptographie.

Ausgewählte Gebiete der Nachrichtentechnik:

Digitale Quellencodierung für Mulitmedia

6. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 4661 ECTS-Credits: 4

In der Lehrveranstaltung werden Verfahren der digitalen Sprach-, Audio- und Videocodierung

vorgestellt. Den Schwerpunkt bilden dabei Verfahren, die sich durch ihre Fähigkeit zur

Datenkompression für Multimedia-Anwendungen im Internet besonders auszeichnen.

Abtastung und Quantisierung, Redundanz und Irrelevanz, Transformation und

Filterbank, Modell der Spracherzeugung und Eigenschaften des Sprachsignals,

PCM und ADPCM, adaptive Teilbandcodierung, Vocoder, Sprachcodecs der

ITU G.7xx-Serie und GSM, psychoakustisches Modell zur Audiocodierung,

MPEG-Audiocodierung, visuelle Wahrnehmung, technische Grundlagen der

Bildcodierung, JPEG-Bildcodierung, MPEG-Videocodierung, Bildtelephonie.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

175


Ausgewählte Gebiete der Nachrichtentechnik:

Digitaler Hörfunk (DAB) und digitales Fernsehen (DVB)

6. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 4663 ECTS-Credits: 4

„Digital Audio Broadcasting“ (DAB) und „Digital Video Broadcasting“ (DVB)

werden in wenigen Jahren den bisherigen terrestrischen Hörrundfunk bzw. das

Fernsehen ablösen. In der Lehrveranstaltung werden die neuen Verfahren der

Quellencodierung der Bild-, Ton- und Datensignale, die Kanalcodierung und die

neue Übertragungstechnik für die terrestrische Ausstrahlung vorgestellt.

Lit.: U. Reimers (Hrsg.): Digitale Fernsehtechnik. Datenkompression und Übertragung

für DVB. 2. Aufl. Berlin: Springer Verlag, 1997; U. G. P. Freyer: DAB

Digitaler Hörfunk. Berlin: Verlag Technik, 1997; U. G. P. Freyer: DVB Digitales

Fernsehen. Berlin: Verlag Technik, 1997.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Ausgewählte Gebiete der Nachrichtentechnik:

Optische Nachrichtentechnik

6. Semester: Vorlesung: Vorlesung 2 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4662 ECTS-Credits: 4

Die optische Nachrichtentechnik gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dieser Kurs ist als

Einführung in die Komponenten und Methoden der optischen Nachrichtentechnik gedacht.

Wellenoptik, Wechselwirkung Atom- Strahlung, Laserprinzip, LED, Halbleiterlaser,

Resonatoren, Laser-Dioden, LWL-Kabel, Verluste, Einkopplung, Frequenz-selektive

Bauelemente, Eigenschaften der opt. Übertragungsstrecke, opt.

Multiplexbildung, Nachrichtennetze auf LWL-Basis: FDDI, DQDB ATM und

Breitband-ISDN, opt. Verstärker und Modulatoren, opt. Vermittlung

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

BPS-Seminare: Nachseminar

6. Semester: Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4690 ECTS-Credits: 2

Gegenstand der Lehrveranstaltung ist die Herstellung eines Berichts über das BPS. Ziel der

Veranstaltung ist es, die Studierenden anhand der Dokumentation ihres BPS mit den generellen

Schreibanforderungen an einen Arbeits- und Projektbericht theoretisch und praktisch

vertraut zu machen (Leseorientiertheit, Prägnanz, Verständlichkeit, Strukturiertheit, etc.).

Anfertigen von ingenieurwissenschaftlicher Dokumentationen der fachlichen

Tätigkeiten im BPS (Praktikumsbericht) und Präsentation der Ergebnisse, Auswertung

der Erfahrungen des BPS (Kurzvortrag der Studenten).

176


Einführung in das Recht

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 3020 ECTS-Credits: 2

Zweck der Lehrveranstaltung ist es, grundlegende Kenntnisse über das Rechtssystems allgemein

sowie der Rechtsgebiete zu vermitteln, mit denen Absolventen des Fachbereiches ET in

der Anwendungspraxis zu tun haben.

Behandelt werden Grundzüge über Arten, Einteilung und Quellen des Rechts,

Kauf- und Werkvertragsrecht und die Rechtsdurchsetzung. Eingegangen wird

auf den Rechtscharakter technischer Regeln (VDE und DIN-Vorschriften), das

Sicherheitsrecht elektrotechnischer Anlagen sowie Datenschutzrecht, Urheberrecht

für Software und Patentrecht für Hardware. Ebenfalls werden Grundsatzfragen

der zivilrechtlichen Haftung einschließlich der Produzentenhaftung und

der strafrechtlichen Haftung einschließlich der Produzentenhaftung und der

strafrechtlichen Verantwortlichkeit behandelt.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Konstruktion elektronischer Geräte

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 4 h/Woche.

Nr. der LV: 4710 ECTS-Credits: 6

Die Studierenden erlernen Methoden zur Konstruktion elektronischer Geräte. Es werden

Konstruktionselemente des elektrotechnischen als auch des mechanischen Teils solcher Geräte

behandelt. Die Teilnehmer erlernen anhand von Praktikumsaufgaben, aus diesen Komponenten

elektromechanische Geräte mit Hilfe von CAE-Techniken zu entwerfen und in Teilfunktionen

zu simulieren.

Systematisches Entwickeln und Konstruieren, Layout von Leiterplatten und

Hybridschaltkreisen (Elektronik-CAD), Komponenten von Leiterplatten und

Hybridschaltkreisen, optoelektronische Bauteile, Schalt- und Verbindungstechnik,

Konstruktion mechanischer Bauteile (CAD), Sensoren, Aktoren, Umsetzung

von Bewegungen, Gehäusetechnik, Wärmeabfuhr, elektromechanische Systeme,

Störungen in elektronischen Geräten (Übersprechen und EMV), Zuverlässigkeit

elektronischer Geräte, Normen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Bearbeiten von Semesteraufgaben und schriftliche

Prüfung.

Informatik in der Elektrotechnik: Simulation

7. Semester: Vorlesung: 4 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 4040 ECTS-Credits: 6

Die Teilnehmer lernen die Modellierung von Systemen und Prozessen und das

Durchführen von Berechnungsexperimenten mit dem Computer.

Die Darstellung der mathematischen und methodischen Grundlagen der deterministischen,

der stochastischen und der ereignisorientierten Simulation soll

einerseits das Verständnis für die Leistungen und die Leistungsgrenzen existierender

Simulationssoftware schaffen, und andererseits dazu befähigen, Simulationsmodelle

zu programmieren.

177


Die Entwicklung der Techniken der digitalen Simulation ist traditionell eng

verknüpft mit der Entwicklung der Programmiersprachen und der Programmiermethodik.

Deshalb stehen im Zentrum der Lehrveranstaltung das Lernen

und das Einüben der Methoden und der Vorgehensweisen der Softwaretechnik

im Rahmen von Modellbildung und Simulation.

Wert gelegt wird auf ein mehrstufiges Vorgehen: Analyse, Spezifizierung, Entwurf,

Implementierung und Validierung. Modellierungssprache ist die Unified

Modeling Language (UML). Die Programmierung geschieht in imperativen und

objektorientierten Sprachen. Anwendungsbeispiele sind u.a. Entscheidungsprozesse

in Produktion und Lagerhaltung, Werkstattfertigung und Rechnernetze.

Begleitmaterial und Literaturhinweise: http://www.fhfulda.de/~grams/simulati.htm.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Klausur.

Fallstudie

7. Semester: Praktikum 4 h/Woche.

Nr. der LV: 4720 ECTS-Credits: 6

In Form eines selbständigen Projektes bearbeiten die Studierenden eine typische

praxisbezogene Aufgabe aus der Informationstechnik. Neben den speziellen

informationstechnischen Kenntnissen und Kenntnisse des Projektmanagements

werden Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, effektive Kommunikation und

Präsentation eingeübt.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Erfolgreiche Teilnahme, Präsentation der

Ergebnisse und schriftlicher Abschlussbericht.

Vertiefungsfächer der Nachrichtentechnik:

Mikroelektronik

7. Semester: Vorlesung 2h/Woche + Praktikum 2h/Woche.

Nr. der LV: 4050 ECTS-Credits: 4

Die Studierenden erlernen die Methodik des rechnergestützten Entwurfs von komplexen

mikroelektronischen Schaltkreisen und lernen die geeignete Technologie für eine spezielle

Anwendung auszuwählen. Die Vorlesung soll den Studierenden in die Lage versetzen, ein

CAD-Programm für die Realisierung von mikroelektronischen Schaltkreisen kompetent zu

benutzen.

Design von mikroelektronischen Schaltkreisen: Logisches Design, Layout, Routing,

Verifizierung, Test. Technologie von mikroelektronischen Schaltkreisen,

kundenspezifische Schaltkreise: FPGA, PLA, Standardzellen-ASIC, Gate-Arrays.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

178


Vertiefungsfächer der Nachrichtentechnik:

Mikroprozessortechnik

7. Semester: Vorlesung 2h/Woche + Praktikum 2h/Woche.

Nr. der LV: 4060 ECTS-Credits: 4

In der Lehrveranstaltung werden die für den Einsatz von Mikroprozessoren nötigen Kenntnisse

vermittelt. Die Teilnehmer sollen nach dem Besuch der Lehrveranstaltung in der Lage

sein, Hardware und Software für die praktische Anwendung auszuwählen und typische

Programmieraufgaben zu lösen.

Rechnerarchitektur: Speicherorganisation, Register, Stack, Interruptsteuerung,

Interfaces, Programmierung von Mikroprozessoren: Assembler, Entwicklungssysteme,

Peripherie von Mikroprozessoren, Anwendungsbeispiele. Digitale Signalprozessoren:

Architekturmerkmale, Einsatzgebiete.

Lit.: P. Lapsley, J. Bier, A. Shoham, E. A. Lee: DSP Processor Fundamentals:

Architectures and Features. Piscataway (NJ): IEEE Press, 1997.

Bedingung für Vergabe von ECTS-Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Vertiefungsfächer der Nachrichtentechnik:

Zuverlässigkeit und Sicherheit (IK)

7. Semester: Vorlesung 2h/Woche + Praktikum 2h/Woche.

Nr. der LV: 4080 ECTS-Credits: 4

Ziel: Der angehende Ingenieur erwirbt vertiefte Kenntniss seines Faches und

weitet gleichzeitig den Blick auf das Zusammenspiel von Mensch, Maschine und

Umwelt. Zuverlässigkeit, Sicherheit und Bedienbarkeit stehen im Mittelpunkt

dieser Lehrveranstaltung über zeitgemäßes Qualitäts- und Risikomanagement.

Inhalt: Grundbegriffe der Qualitäts- und Zuverlässigkeitssicherung. Qualitätskontrolle.

Redundanztechniken, Diagnostizierbarkeit, Diversität. Sicherheitstechnik.

Fehlerbaum- und Ereignisbaumanalyse. Einflüsse der Wartungs- und

Reparaturstrategien auf die Verfügbarkeit. Zuverlässigkeitswachstumsmodelle.

Vermeidung von Bedien- und Konstruktionsfehlern. Lehren aus Katastrophen

und Unglücken: Three Mile Island, Challenger, Ariane 5, Eschede.

Lit.: Grams, T.: Grundlagen des Qualitäts- und Risikomanagements. Zuverlässigkeit,

Sicherheit, Bedienbarkeit. Vieweg 2001.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Klausur.

Vertiefungsfächer der Nachrichtentechnik:

Mobilkommunikation

7. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 4070 ECTS-Credits: 4

Die Studierenden lernen die technischen Grundlagen und ausgewählte Beispiele der modernen

Mobilkommunikation kennen.

Zellulare Mobilfunknetze, Mobilfunkkanäle, Mobilfunk bei schmalbandiger

Übertragung, Digitale Ersatzkanäle, Diversity-Empfänger, Faltungscodierung

und Maximum-Likelihood-Sequenz-Schätzung, Digitale Modulation für den

Mobilfunk, Global System for Mobile Communications (GSM), Code Division

Multiple Access (CDMA) Digital Cellular (cdmaOne), Universal Mobile Telecommunication

System (UMTS)

179


Lit.: M. Werner: Mobilkommunikation. Skript zur Lehrveranstaltung. Fulda

2003; J. Eberspächer, H.-J. Vögel, Ch. Bettstetter: GSM Global System for

Mobile Communication. 3. Aufl. Stuttgart, Leipzig: B. G. Teubner Verlag, 2001.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Schriftliche Prüfung.

Technik-Gesellschaft-Umwelt

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 3030 ECTS-Credits: 2

Exemplarisch werden die Bereiche Energie, Mobilität, Computertechnik / Internet

unter dem komplexen Betrachtungszusammenhang von Technik-

Gesellschaft-Umwelt und den erkennbaren Entwicklungstendenzen, Problemen

und Folgen analysiert.

Literaturangaben und Seminarplanung zu Semesterbeginn.

Hauptstudium

Automation und Robotik

Theorie der Automatisierungstechnik

4. Semester: Vorlesung: 4 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5010 ECTS-Credits: 6

Die Lehrveranstaltung soll die theoretischen Grundlagen bereitstellen, die zum Verständnis

von Verfahren der Steuerungs- und Regelungstechnik vorausgesetzt werden. Dabei soll die

Basis sowohl für die Anwendung der klassischen als auch der fortgeschrittenen Verfahren der

Steuer- und Regelungstechnik gelegt werden.

Definition und Umfang der Automatisierungstechnik; Auswirkungen der Automatisierungstechnik

auf den Menschen, die Gesellschaft, die Wirtschaft; Verfahren

zur Analyse und Synthese sowie Vereinfachung kombinatorischer und sequentieller

Steuerungen; Klassifikation technischer Systeme und ihrer Signalformen,

Zustandsraumdarstellungen kontinuierlicher und zeitdiskreter Systeme;

Transformationen; Stabilitätstheorie.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Elektrische Anlagen und Energieelektronik

4. Semester: Vorlesung: 6 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5020 ECTS-Credits: 8

Ziel der Lehrveranstaltung ist Vermittlung der praktischen Grundlagen der elektrischen

Anlagen einschließlich der elektrischen Antriebe und der für die elektrische Antriebstechnik

notwendigen Umformung von elektrischer Energie unter Einsatz von steuerbaren Halbleiterbauelementen.

Die wichtigsten Antriebsarten sollen in ihrer Funktion verstanden werden und

das Zusammenspiel von wichtigen Stromrichterschaltungen und angeschlossenen Antrieben

soll bezüglich des Einsatzes in der elektrischen Antriebstechnik beurteilt werden können.

Übersicht über verschiedenen Antriebsarten und ihre Bemessungsgrößen. Mechanische

Grundlagen der Antriebstechnik. Gleichstrommotor. Synchronmotor.

Asynchronmotor. Permamenterregte Stellantriebe. Grundfunktionen der elektri-

180


schen Umformung. Anlagenkomponenten. Leistungshalbleiter und ihr Steuerverhalten.

Netzgeführte Gleich- und Wechseltrichter; Selbstgeführte Stromrichter.

Regelungstechnische Verhältnisse. Stromrichter als Stellglied.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Digitaltechnik (AT)

4. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5410 ECTS-Credits: 4

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung der Methoden und Werkzeuge für die Realisierung

digitaler Elektronik. Nach dem Besuch der Vorlesung sollen die Teilnehmer in der

Lage sein, einfache Digitalschaltungen unter Berücksichtigung der realen technischen Eigenschaften

der Bauelemente zu entwickeln.

Grundlagen der digitalen Elektronik: Theoretische Grundlagen, Schaltvorgänge,

Halbleitertechnologie, Verknüpfungsglieder. Schaltnetze: Multiplexer, Addierer,

Speicher, Flip-Flops, Schaltwerke. Einführung in die Mikroprozessortechnik:

Architekturen, Programmierung. Design von digitaler Elektronik, anwenderspezifische

Schaltkreise, Messtechnik.

Lit.: Skript zur Vorlesung.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Mikrosystemtechnik

4. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5420 ECTS-Credits: 4

Die Studierenden lernen die Grundlagen der Mikrosystemtechnik (MST) kennen. Die

Veranstaltung behandelt sowohl Fertigungsverfahren der Mikromechanik als auch die Entwicklung

von Mikrosystemen, die aus intelligenten Sensoren mit Signalauswertung oder aus

Sensoren, Aktuatoren und Auswerte- und Steuerungselektronik bestehen. Ausarbeitungen

zu Beispielen aus allen größeren Anwendungsfeldern werden von den Studenten im Praktikum

erarbeitet und präsentiert.

Werkstoffe der Mikromechanik: Silizium, Metalle und Polymere, Reinraumtechnik,

Fertigungsverfahren: Bulk- und Oberflächen-Siliziummikromechanik, LIGA

(Lithographie, Galvanoformung, Abformung), Dünnschichttechnik (PVD,

CVD), Mikromaterialbearbeitung mit Lasern, Aufbau und Verbindungstechnik,

Charakterisierung von Mikrostrukturen, Entwurf, Modellbildung und Simulation

von Bauteilen und Systemen der MST, Sensoren, Aktuatoren, Mikrooptik und

Mikrofluidik für unterschiedliche Anwendungsgebiete.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Vortrag und schriftliche Ausarbeitung.

Technisch-physikalische Grundlagen (AT):

Ausgewählte Kapitel der technischen Physik

4. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5433 ECTS-Credits: 4

Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung des physikalischen Wissens anhand ausgewählter

Themen.

Statistik: Mittelwert, Standardabweichung, Poisson-, Gaußverteilung, Chi-Test.

Strahlung eines schwarzen Körpers, Planck`sches Strahlungsgesetz. Laser, Reso-

181


nator, Fabry-Perot, HeNe-, Stickstofflaser. Das Wasserstoffatom, Periodensystem

der Elemente, Nuklidkarte. Sensoren für Temperatur, PH- Wert, Feuchte.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Technisch-physikalische Grundlagen (AT):

Nummerische Berechnung elektromagnetischer Felder mit der

Finite-Elemente-Methode

4. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5431 ECTS-Credits: 4

Die Teilnehmer sollen verschiedene nummerische Feldberechnungsverfahren kompetent beurteilen

können und unter Einsatz eines industriellen Standardprogramms selbst kleinere

Aufgaben lösen.

Computerprogramme zur nummerischen Feldberechnung werden in der Industrie

bereits seit Ende der 60er Jahre als Standardwerkzeuge eingesetzt. Der Entwicklungsingenieur

kann damit Feldberechnungen für nahezu beliebige Geometrien

vornehmen. Aus den ermittelten Feldern können wichtige Kenngrößen und

Betriebsparameter, wie z.B. Kapazitäten, Streuflüsse, Kräfte und Drehmomente,

Induktivitäten, Wirbelströme und Verlustleistungen berechnet werden. Wenn

alle relevanten Materialparameter bekannt sind, kann eine optimale technische

Lösung unter Verwendung eines Computerprogramms gefunden werden, ohne

dass aufwendige Versuchsreihen durchgeführt werden müssen. Im Rahmen

dieser Lehrveranstaltung wird nach einer kurzen Vertiefung der elektrotechnischen

Grundlagen die nummerische Feldberechnung hauptsächlich mit Hilfe der

Finite-Elemente-Methode vorgenommen. Der praktische Einsatz der FE-

Methode wird anhand eines kommerziell verfügbaren Programms demonstriert.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Technisch-physikalische Grundlagen (AT):

Analoge Schaltungen

4. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum: 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5434 ECTS-Credits: 4

Analoge Schaltungen werden auch bei fortschreitender Digitalisierung elektronischer Schaltkreise

in vielen Bereichen der Elektronik benötigt. Die Teilnehmer lernen die Grundlagen

der analogen Schaltungstechnik kennen. Sie lernen, Grundschaltungen aus diskreten und

integrierten Bauelementen zu entwerfen und zu dimensionieren. Im Praktikum zur Vorlesung

werden entsprechende Schaltungen mit EDA-Werkzeugen (Electronic Design Automaization)

entworfen und simuliert.

Diskrete Bauelemente, Operationsverstärker, Modelle für die Simulation (Spice),

Schaltungssimulation, Transistor-Grundschaltungen, Verstärkerschaltungen,

Oszillatoren, Filter, Spannungs- und Stromquellen, Frequenzumsetzung, Schaltungen

mit Optokopplern, A/D- und D/A-Wandler, Anwendungen. Bedingung

für die Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

182


Informatik- Grundlagen (AT): Programmieren

4. Semester: Praktikum 4 h/Woche, Credits: 4

Nr. der LV: 5443 ECTS-Credits: 4S

Der Weg zum fehlerfreien Programm: Beweisgeleitetes Programmieren und der

Regelkreis des selbstkontrollierten Programmierens. Algorithmen. Programmiersprache:

C.

Programmierstudien zur Erkundung häufiger Programmierfehler und Denkfallen.

Der Regelkreis des selbstkontrollierten Programmierens. Pragmatische

Programmiertechniken: Programmieren und Testen nach Regeln, Grenzwertanalyse,

Fehlerbuchführung. Techniken des Algorithmenentwurfs: Aktivierung von

Heuristiken. Das "Denken vom Resultat her", Beweisregeln. Algorithmen:

Durchsuchen von Texten, der Kreisalgorithmus von Bresenham, Quick Sort

zum schnellen Sortieren. Ausgewählte numerische Algorithmen.

Lit.: Skript zur Lehrveranstaltung. Timm Grams: Denkfallen und Progammierfehler.

Springer, Heidelberg 1990.

Bedingung für Vergabe von Credits Punkten: Praktikumsberichte und Fachgespräch.

BPS-Seminare: Vorseminar

4. Semester: Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5690 ECTS-Credits: 2

Vermittlung formaler und rechtlicher Regelungen zum BPS, Kennenlernen der grundlegenden

Techniken der Präsentation, Einweisung in die Dokumentation ingenieurmäßiger Tätigkeiten.

Auswahl des Praktikumsplatzes/Auslandspraktika und Finanzierungsmöglichkeiten

(BAföG, Leonardo, DAAD ), Rechte und Pflichten des Praktikanten im BPS

(Verhalten im Betrieb, Betreuung des Studenten im BPS), Präsentationstechniken/Bewerbung

(evtl. Bewerbungstraining), Hinweise und Richtlinien für die

Dokumentation von Arbeitsergebnissen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Projektmanagement

4. Semester: Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 3010 ECTS-Credits: 2

Text wird nachgereicht !

Regelungs- und Steuerungstechnik

6. Semester: Vorlesung: 4 h/Woche + Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5030 ECTS-Credits: 6

Die Lehrveranstaltung soll die Fertigkeiten vermitteln, die zum selbständigen Umgang mit

den heute in der industriellen Praxis eingesetzten Verfahren erforderlich sind bzw. voraussichtlich

in Zukunft Bedeutung erlangen werden. Die Teilnehmer beherrschen die Verfahren

zur Beschreibung und Analyse von Prozessen sowie zur Synthese entsprechender Steuerketten

bzw. Regelkreise. Außerdem lernen sie die Realisierungstechnik einschließlich Analogschaltungen

bzw. Algorithmen und Softwarelösungen für die betrachteten Steuer- und Regelfunktionen

kennen.

183


Steuerungstechnik (Kombinatorische Steuerungen sowie Ablaufsteuerungen;

Beschreibungsmittel, Analyse- und Syntheseverfahren, Realisierungstechnik);

Standardregelkreise, Vermaschte Regelkreise, Regelkreise mit Strukturumschaltung,

Prädiktoren für Totzeitsysteme, Redundante Regelkreise; Reglerentwurfsverfahren:

Entwurf stetiger Regler (Gütekriterien, Entwurf im Zeit- und Frequenzbereich,

Analytische Entwurfsverfahren), Entwurf linearer Regelsysteme

im Zustandsraum, Direkte Synthese nichtparametrischer Zeitreihenregler, Parametrierung

unstetiger Regler; Diagnose technischer Systeme; Digitale Regelungssysteme

(Abtastregelungen); Technische Realisierung von Automatisierungseinrichtungen,

Anbindung der Automatierungsfunktionen an den zu automatisierenden

Prozess.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Praktikum Automatisierungstechnik

6. Semester: Praktikum 6 h/Woche.

Nr. der LV: 5610 ECTS-Credits: 6

Für in der Praxis häufig vorkommende Streckentypen werden Entwurf und Inbetriebnahme

von Steuerungen und Regelungen beherrscht. Außerdem ist der Umgang mit der industriell

verfügbaren Realisierungstechnik (Kompaktregler, Speicherprogrammierbare Steuerungen,

Mensch-Maschine-Kommunikation, Leiteinrichtungen) vertraut. Vergleichbare Aufgabenstellungen

können mit den verwendeten Mitteln der Realsierungstechnik selbständig gelöst werden.

Versuche: kombinatorische Steuerungen und Ablaufsteuerungen diskreter Prozesse;

Bewegungssteuerungen; Regelung linearer und nichtlinearer Strecken;

Robustheit; Auswirkungen der Realisierungstechnik (Zeit- und Amplitudendiskretisierung,

Kommunikations- und Bearbeitungs-Totzeiten) auf die Automatisierungsgüte;

Kommunikations- und Leittechnik einschließlich Bedien- und

Darstelltechnik.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Prozessleittechnik

6. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5620 ECTS-Credits: 4

Auf Basis der Lehrveranstaltungen "Einführung in die Regelungstechnik", Theorie der

Automatisierungstechnik und "Steuer- und Regelungstechnik" soll die Lehrveranstaltung den

Teilnehmer in die Lage versetzen, das dort vermittelte theoretische Wissen auf praktische

Automatisierungsaufgaben zu verwenden und selbständig in allen Phasen zu lösen. Ausgehend

von einer gegebenen Aufgabenstellung soll der Hörer die Fähigkeit erwerben, das Anforderungsprofil

an das einzusetzende Leitsystem zu stellen, die optimale Automatisierungsstruktur

auszuwählen sowie alle Schritte der Systemprojektierung und -program-mierung

selbständig auszuführen.

Leittechnische Merkmale einzelner Technologiegebiete; Gesamtaufbau eines

leittechnischen Systems und seine Software-Architektur; Kommunikation und

Feldbussysteme; Programmierung von Leitsystemen nach ICE 1131; Prozessvisualisierungstechnik;

Systemprojektierung, Projektierungswerkzeuge und CAE-

Systeme; Inbetriebnahme; Ganzzeitliche Betrachtung des System-Lebenszyklus.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

184


Ausgewählte Gebiete der Informatik (AT):

Echtzeitprogrammierung und Prozessdatenverarbeitung

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5631 ECTS-Credits: 4

Der Teilnehmer wird mit der besonderen programmiertechnischen Aufgabenstellungen in der

Automatisierungstechnik vertraut. Typische Programmbeispiele aus dem Bereich der Automatisierungstechnik

sollen selbständig gelöst werden.

Echtzeitprogrammierung: Begriffsdefinition anhand von einführenden Beispielen,

Anforderungen an Rechtzeitigkeit und Gleichzeitigkeit von Rechenprozessen,

Synchrone und asynchrone Prozessdatenverarbeitung. Rechenprozesse in

der Prozessdatenverarbeitung: Priorität und Prioritätssteuerung, Prinzipien des

Multitasking, Zustandsmodelle von Rechenprozessen, zeitliche Koordinierung

von Rechenprozessen, Rechenprozesse aktivieren bzw. deaktivieren.

Echtzeitbetriebssysteme der Automatisierungstechnik: Grundeigenschaften,

Merkmale, Programmierschnittstellen, Schnittstellen zur Hardware, Merkmale

der Echtzeitbetriebssysteme VRTX, RMOS, VMX. Einsatz von C/C++ in der

Automatisierungstechnik: Erstellen vom Regler- und Steuerungsalgorithmen als

prioritätsgesteuerte Rechenprozesse, Schnelle Messdatenverarbeitung, Bahnplanung

und Lageregelung mehrerer Achsen einer Werkzeugmaschine unter Multitaskingbedingungen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Ausgewählte Gebiete der Informatik (AT):

Programmkonstruktion mit Java

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5632 ECTS-Credits: 4

Ziel ist die planmäßige Erstellung von Software im Sinne des Software-Engineering.

Top-Down- und Bottom-Up-Design. Paradigmen der Programmierung. 6stufiges

Vorgehensmodell der Software-Entwicklung: Anforderungserfassung,

Spezifizierung, Programmierung, Verifizierung, Validierung, Generalisierung.

Dokumentation. Höhere Konzepte der Programmierung: Module, Klassen.

Abstrakte Datentypen. Programmierung in der objektorientierten Programmiersprache

Java.

Konzept der Lehrveranstaltung: An einem größeren Projekt, das die ganze

Lehrveranstaltung begleitet, wird das Vorgehensmodell durchexerziert. Auf

jeder Stufe wird das zur Bearbeitung nötige Wissen, werden die Techniken und

Methoden vorgestellt und eingeübt.

Lit.: Skript zur Lehrveranstaltung. Helmut Balzert: Lehrbuch Grundlagen der

Informatik. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin, 1999.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Praktikumsberichte und Fachgespräch.

185


Ausgewählte Gebiete der Automatisierungstechnik:

Optimierungsverfahren und ihre Anwendungen (AT)

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5663 ECTS-Credits: 4

Die Hörer kennen die mathematischen Grundlagen und Methoden der für die Anwendung in

der Automatisierungs-, Prozess- und Umwelttechnik wichtigsten Optimierungsverfahren. Sie

können diese für Problemlösungen in den Schwerpunktgebieten der Automatisierungstechnik

anwenden.

Definition und Grundbegriffe; Anwendungsmöglichkeiten: Statische Prozessoptimierung

(Parameteroptimierung, Regelkreisoptimierung), Dynamische Optimalsteuerung

(optimale An- und Abfahrvorgänge, Profiloptimierung, Parameterschätzung,

Systemidentifikation, Modellbildung). Optimierungsverfahren: Eindimensionale

Probleme bei ein- und mehrdimensionalen Zielfunktionen: Methoden

von Fibonacci, Lagrange und Hermite. Mehrdimensionale Probleme mit

und ohne Nebenbedingungen: Suchmethoden (sukzessive Variation der Variablen,

Hooke-Jeeves und Simplex-Methode), Gradientenmethoden (Methode des

steilsten Abstiegs, Fletscher-Powell-Methode) und Newton-Methoden (Newton-

Raphson-Methode). Optimierung von Funktionalen unter Neben- und Randbedingungen

(Dynamische Optimalsteuerung; Strukturoptimierung): Variationsrechnung

nach Euler und Lagrange, Maximumprinzip von Pontrjagin, Dynamische

Optimierung von Bellmann. Optimierungen mit Evolutionsstrategien.

Anwendungen in der Umwelt-, Prozeß- und Automatisierungstechnik.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Ausgewählte Gebiete der Automatisierungstechnik:

Computational Intelligence

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5664 ECTS-Credits: 4

Die Hörer werden allgemein in die Bedeutung naturbasierter Methoden zur Lösung komplexer

Aufgabenstellungen der industriellen Automatisierungstechnik eingeführt. Speziell lernen

sie die zum Verständnis von Fuzzy und Neuro Control sowie der Genetischen Algorithmen

und Evolutionsstrategien (Computational Intelligence) erforderlichen mathematischen Grundlagen

kennen. Sie kennen die gängigen Verfahren, können ihre Einsatzpotentiale beurteilen,

einfache Problemlösungen entwerfen und - soweit verfügbar - auf Basis industrieller Standardprodukte

realisieren.

Modellierung vager, unpräziser und unsicherer Informationen; Fuzzy Logik:

unscharfe Mengen und unscharfe Beziehungen, linguistische Größe und linguistischer

Wert, approximatives Schließen; Fuzzy Control: Ansätze von Mamdani

bzw. Sugeno, Entwurf und Optimierung von Fuzzy Reglern. Neuro Control:

Funktionsweise natürlicher und künstlicher neuronaler Netze; Künstliche Neuronale

Systeme und Netzwerke: Propagierungs-, Aktivierungs- und Ausgabefunktion;

Trainings- und Arbeitsphase; Lernen in Neuronalen Netzen: assoziatives/entdeckendes

Lernen, Verfahren der Fehlerrückführung/ Verfahren des

Wettbewerbslernens. Genetische Algorithmen und Evolutionsstrategien:

Gesetz der freien Rekombination des Erbguts von Mendel, genetischer Code,

Prinzip der biologischen Evolution (Mutation des Erbguts, Fortpflanzung durch

Reduplikation bzw. Rekombination, Selektion); erfolgreiche Verfahren.

186


Einsatzpotentiale; technische Realisierung (Hardware- und Softwareplattformen;

Produkte, Entwurfswerkzeuge); Anwendungsbeispiele.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Ausgewählte Gebiete der Automatisierungstechnik:

Praxis der Automatisierungstechnik

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5665 ECTS-Credits: 4

Im Rahmen der Nachbearbeitung ausgeführter industrieller Projekte soll - aufbauend auf den

im Rahmen der Lehrveranstaltungen Theorie der Automatisierungstechnik sowie Steuerungs-

und Regelungstechnik vermittelten Kenntnissen-die praktische Anwendung der Automatisierungstechnik

demonstriert und geübt werden. An ausgewählten komplexen Problemstellungen

der industriellen Praxis wird eine Anleitung und ein Anreiz zum selbständigen Lösen der

im allgemeinen fachübergreifenden Probleme gegeben. Dabei sollen zur Erleichterung des

Übergangs der Studierenden vom Wissenserwerb zur praktischen Ingenieursarbeit die bezüglich

der praktischen Umsetzung häufig bestehenden Schwellenängste abgebaut, im Sinne der

Innovationsförderung schöpferische Ideen geweckt und ein sicheres Gefühl dafür gebildet

werden, welche Methode bei gegebenen Güte- und Qualitätsanforderungen sowie technischen

Voraussetzungen und Randbedingungen mit minimalem finanziellen Aufwand eingesetzt

werden kann.

Die - nach Vereinbarung - wechselweise behandelten Beispiele entstammen

weitgehend der beruflichen Praxis des Referenten. Sie umfassen die Einsatzgebiete

Prozess-, Fertigungs- sowie Energietechnik unterschiedlicher Branchen.

Beispiele sind: Ofenautomatisierung in Walzwerken, Betrieb elektrischer Versorgungsnetze,

Materialflussoptimierung in Bergwerken, Gebäudeautomatisierungssysteme,

Qualitätsverbesserung in der Pharmaproduktion. Es werden die

unterschiedlichen Phasen der Projektabwicklung eingehend behandelt, der Projekterfolg

hinsichtlich erreichter Produktqualität sowie Kosten- und Termintreue

bewertet und alternative Lösungen betrachtet.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Ausgewählte Gebiete der Automatisierungstechnik:

Sensortechnik

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5662 ECTS-Credits: 4

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung der unterschiedlichen Messprinzipien für das

elektrische Messen nichtelektrischer Größen sowie Verfahren zur Mess-Signalverarbeitung

und Auswertung der Messergebnisse . Im Rahmen der Übungen soll anhand ausgewählter

Aufgabenstellungen der selbständige Umgang mit Problemen der Sensortechnik erlernt werden.

Sensoren und deren Umfeld, Sensorspezifische Mess-Signalverarbeitung, Auswertung

von Messungen zur experimentellen Modellbildung dynamischer Systeme.

Elektrische Messung nichtelektrischer Größen: Zeit- und Frequenzmessung,

geometrische Messgrößen, mechanische Beanspruchung, Temperatur, Feuchte,

Durchfluß, Geschwindigkeit und Drehzahl, Sensoren für Analysewerte; Konstruktion

und Fertigung von Sensoren.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekannt gegeben.

187


Ausgewählte Gebiete der Automatisierungstechnik:

Systemidentifikation

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5666 ECTS-Credits: 4

Die Lehrveranstaltung soll die theoretischen und praktischen Grundlagen vermitteln, die zur

experimentellen Erstellung eines dynamischen Prozeßmodells auf Basis verrauschter Meßsignale

benötigt werden. Die wichtigsten Verfahren und Algorithmen sollen in ihrer Funktion

verstanden werden und hinsichtlich ihres regelungstechnischen Einsatzzweckes beurteilt

werden können.

Übersicht: Identifikationsarten und Einordnung nach dem Identifikationszweck.

Deterministische Verfahren im Zeit- und Frequenzbereich: Ermittlung der Übergangs-

und Gewichtsfunktion, Ortskurve und Frequenzgang. Stochastische

Systeme: Bestimmung statistischer Kenngrößen, Korrelationsanalyse. Parameterschätzverfahren:

Algorithmen für kontinuierliche und diskrete Modelle,

Strukturprüfverfahren. Nummerische Aspekte: Rekursive und nicht rekursive

Algorithmen. Erweiterte Verfahren: Anwendung auf Mehrgrößensysteme und

Identifikation im geschlossenen Regelkreis.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

BPS-Seminare: Nachseminar Dokumentation

6. Semester: Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5690 ECTS-Credits: 2

Gegenstand der Lehrveranstaltung ist die Herstellung eines Berichts über das BPS. Ziel der

Veranstaltung ist es, die Studierenden anhand der Dokumentation ihres BPS mit den generellen

Schreibanforderungen an einen Arbeits- und Projektbericht theoretisch und praktisch

vertraut zu machen (Leseorientiertheit, Prägnanz, Verständlichkeit, Strukturiertheit, etc.).

Anfertigen von ingenieurwissenschaftlicher Dokumentationen der fachlichen

Tätigkeiten im BPS (Praktikumsbericht) und Präsentation der Ergebnisse, Auswertung

der Erfahrungen des BPS (Kurzvortrag der Studierenden).

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Einführung in das Recht

6. Semester: Vorlesung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 3020 ECTS-Credits: 2

Zweck der Lehrveranstaltung ist es, grundlegende Kenntnisse des Rechtssystems allgemein

sowie der Rechtsgebiete zu vermitteln, mit denen Absolventen des Fachbereichs ET in der

Berufspraxis zu tun haben.

Grundzüge: Arten, Einteilung und Quellen des Rechts, Kauf- und Werkvertragsrecht,

Rechtsdurchsetzung. Technische Regeln, Sicherheitsrecht elektrotechnischer

Anlagen, zivilrechtliche Haftung und strafrechtliche Verantwortlichkeit;

Datenschutzrecht; Urheberrechtsschutz für Software; Patentrecht für Hardware.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

188


Konstruktion von Automatisierungsgeräten

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5710 ECTS-Credits: 6

Die Studierenden erlernen Methoden zur Konstruktion von Automatisierungsgeräten. Es

werden Konstruktionselemente des elektrotechnischen als auch des mechanischen Teils solcher

Geräte behandelt. Die Teilnehmer erlernen anhand von Praktikumsaufgaben, aus diesen

Komponenten elektromechanische Geräte mit Hilfe von CAE-Techniken zu entwerfen und in

Teilfunktionen zu simulieren.

Systematisches Entwickeln und Konstruieren, Layout von Leiterplatten und

Hybridschaltkreisen (Elektronik-CAD), Komponenten von Leiterplatten und

Hybridschaltkreisen, Schalt- und Verbindungstechnik, Konstruktion mechanischer

Bauteile (CAD), Sensoren, Antriebe, Umsetzung von Bewegungen, Gehäusetechnik,

Wärmeabfuhr, Mechatronik, Störungen in Automatisierungsgeräten

(Übersprechen und EMV), Zuverlässigkeit von Automatisierungsgeräten, Normen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Bearbeiten von Semesteraufgaben und schriftliche

Prüfung.

Leittechnik Fallstudie

7. Semester: Praktikum 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5720 ECTS-Credits: 4

Die Teilnehmer werden mit der Durchführung automatisierungstechnischer Projekte (sowohl

im Bereich des praktischen Einsatzes in der Industrie als auch im Bereich der Forschung

und Grundlagenentwicklung) vertraut gemacht. Durch die gewählte Arbeitsweise werden

sowohl das termin- und kostenbewusste eigenverantwortliche Arbeiten als auch das Arbeiten

im Team geschult.

Zur Einübung einer professionellen Arbeitsweise werden realitätsnahe Themen

bearbeitet, für die ein interessierter Industriepartner gefunden werden konnte

bzw. die ein aktuelles Forschungsthema darstellen. Ausgehend von einem gemeinsam

entwickelten Anforderungsprofil und dem darauf aufbauendem Lösungskonzept

soll jeder einzelne Teilnehmer möglichst selbständig und eigenverantwortlich

die Bearbeitung von Teilaufgaben übernehmen, die dann im

Team zu der Gesamtlösung zusammengefügt und getestet werden; Aufgaben der

Projektplanung, -leitung, -verfolgung und -präsentation werden von den Teilnehmern

wahrgenommen.

Projektbeispiele: Messtechnik über CAN-Bus; Regelungstechnik auf SPS unter

IEC 1131-3; Technische Diagnose eines Drei-Tank-Systems; Automatisierte

Betriebsführung gestauter Flußsysteme; Intelligente Haus Automatisierung;

Automatisierung und Optimierung einer Biogasanlage; Modellbahn und Fahrsimulator.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

189


Simulation in der Automatisierungstechnik

7. Semester: Vorlesung 4 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5040 ECTS-Credits: 6

Die Teilnehmer lernen die rechnerische Modellierung von Fließ-, Folge- und Stückgutprozessen

der Automatisierungstechnik und den Einsatz von Simulation als Werkzeug für Planung,

Inbetriebnahme und Optimierung im Bereich der Automatisierungstechnik. Anhand

von typischen Beispielen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik soll das selbständige

Lösen von Simulationsaufgaben geübt werden.

Grundlagen der Simulationsmethoden: Deterministische, stochastische und

ereignisorientierte Simulation und ihre Anwendung auf die Prozeßklassen Fließprozess,

Folgeprozess und Stückgutprozess. Echtzeitsimulation und ihre Bedeutung

in Automatisierungstechnik: Echtzeitsimulation in Zusammenspiel mit

Automatisierungsgeräten, Echtzeitbedingungen, Echtzeitsimulation bei Inbetriebnahme

und Prozessoptimierung. Mathematische Modellbildung technischer

Prozesse: Grundgleichungen von elektrischen, mechanischen, thermischen,

pneumatischen und hydraulischen Prozessen, Bilanzen, Erhaltungsgesetze,

Lagrangesche Bewegungsgleichungen, Modelle mit verteilten Parametern. Modellermittlung

auf Grundlage von Identifikation.

Sprachen und Programme: Einsatz von imperativen und objektorientierten

Programmiersprachen, Blockorientierte Simulation auf Grundlage von MAT-

LAB/SIMULINK, Einsatz von Projektierungssprachen der Automatisierungstechnik

(IEC 1131C) als Simulationssprache.

Anwendungsbeispiele: Drehzahlgeregelte Asynchronmaschine als Stellantrieb,

Pendelregelung, Totzeitbehaftete Temperaturregelungen mit unterschiedlichen

Regelstrategien, Regelung und Regleroptimierung biologischer Reinigungsprozesse

in der Klärwerkstechnik, Materialfluss-Simulation und -optimierung bei

Transferstraßen.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Vertiefungsfächer der Automatisierungstechnik:

Umwelttechnik

7. Semester: Vorlesung 4 h/Woche.

Nr. der LV: 5050 ECTS-Credits: 4

Die ökologischen und gesetzlichen Grundlagen der Umwelttechnik sollen beherrscht werden.

Die Einsatzpotentiale der Umwelttechnik auf den Teilgebieten Wasser, Luft, Abfall sollen

bekannt sein. Für die vertiefend betrachteten Anwendungsbeispiele sollen eigenständige

Bearbeitungen ähnlich gelagerter Projekte möglich sein.

Ökologische Grundlagen (Ökosysteme: Struktur und Stabilität); Schadwirkungen/Schadstoffe;

Risiko (Definition und Bewertung). Umwelt und Technik

(Entropie, Ökobilanz, Technikfolgenabschätzung). Umweltrecht (Vorschriften

und Grenzwerte, Umweltstandards).

Teilgebiete: Wasserver- und -entsorgung, Luftreinhaltung, Abfallvermeidung

und -entsorgung. Umweltüberwachungsnetze (Umweltmeß- und Kommunikationstechnik,

Umweltinformatik).

190


Vertiefende Beispiele: Nutzung alternativer Energieformen (technologische

Grundlagen, Bau, Betrieb), Biologische Abwasserreinigung (biologische Grundlagen,

Verfahrentechnik, Modellbildung und Simulation, MSR- und Leittechnik).

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Vertiefungsfächer der Automatisierungstechnik:

Mikroprozessortechnik

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5070 ECTS-Credits: 4

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung der für die Programmierung von Mikroprozessoren

nötigen Kenntnisse. Der Studierende soll nach dem Besuch der Vorlesung in der Lage

sein, Hardware für Mikroprozessorsysteme zusammenzustellen und die gängigen Programmieraufgaben

zu lösen.

Rechnerarchitektur: Speicherorganisation, Register, Stack, Interruptsteuerung,

Interfaces, Programmierung von Mikroprozessoren: Assembler, Entwicklungssysteme,

Peripherie von Mikroprozessoren, Anwendungsbeispiele. Prozessortypen

Intel 8051 und 80x86.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Vertiefungsfächer der Automatisierungstechnik:

Zuverlässigkeit und Sicherheit

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche, Übung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5080 ECTS-Credits: 4

Ziel: Der angehende Ingenieur erwirbt vertiefte Kenntniss seines Faches und weitet gleichzeitig

den Blick auf das Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Umwelt. Zuverlässigkeit,

Sicherheit und Bedienbarkeit stehen im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung über zeitgemäßes

Qualitäts- und Risikomanagement.

Inhalt: Grundbegriffe der Qualitäts- und Zuverlässigkeitssicherung. Qualitätskontrolle.

Redundanztechniken, Diagnostizierbarkeit, Diversität. Sicherheitstechnik.

Fehlerbaum- und Ereignisbaumanalyse. Einflüsse der Wartungs- und

Reparaturstrategien auf die Verfügbarkeit. Zuverlässigkeitswachstumsmodelle.

Vermeidung von Bedien- und Konstruktionsfehlern. Lehren aus Katastrophen

und Unglücken: Three Mile Island, Challenger, Ariane 5, Eschede.

Lit..: Grams, T.: Grundlagen des Qualitäts- und Risikomanagements. Zuverlässigkeit,

Sicherheit, Bedienbarkeit. Vieweg 2001.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Klausur.

Vertiefungsfächer der Automatisierungstechnik:

Manipulator- und Robotertechnik

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche + Praktikum 2 h/Woche.

Nr. der LV: 5060 ECTS-Credits: 4

Die verschiedenen Bauarten und Anwendungen sowie deren Einsatzpotentiale sollen bekannt

sein. Für die im Beispiel geübte Problemstellung sollten Programmierung, Parametrierung

und Inbetriebnahme eines vergleichbaren Roboters mit vergleichbarer Aufgabenstellung sicher

beherrscht werden.

191


Bauformen: Manipulatoren, Roboter, Roboterfahrzeuge; Einsatzgebiete/ Anwendungen;

Aufbau: Kinematik, Antrieb, Sensorik, Aktorik (Greifer, Werkzeuge);

Automatisierung: Messwertverarbeitung (Filterung, Koordinatentransformation),

Steuerung und Regelung (Bahnplanung, Positions- und Momentenregelkreise),

Sicherheitstechnik (Verfahrenstechnik Schutzeingriffe, Kollissionsvermeidung),

Integration in Produktions bzw. Fertigungssteuerung, Materialflusstechnik);

Modellbildung der mechanischen Komponenten (Mehrkörpersysteme,

Finite-Elemente-Systeme); Bewegungsgleichungen; Programmierung und

Planung des Robotereinsatzes. Übungen: Programmierung, Parametrierung und

Betrieb eines Laborroboters, Simulationsuntersuchung von Kollossionsvermeidungsstrategien

anhand einer 3D-Graphiksimulation.

Bedingung für Vergabe von Credit Punkten: Wird vom Lehrenden bekanntgegeben.

Technik-Gesellschaft-Umwelt

7. Semester: Vorlesung 2 h/Woche.

Nr. der LV: 3030 ECTS-Credits: 2

Exemplarisch werden die Bereiche Energie, Mobilität, Computertechnik / Internet

unter dem komplexen Betrachtungszusammenhang von Technik-

Gesellschaft-Umwelt und den erkennbaren Entwicklungstendenzen, Problemen

und Folgen analysiert.

Literaturangaben und Seminarplanung zu Semesterbeginn.

192


2.5 Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

Ziele der Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur

Der Wirtschaftsingenieur bildet das Verbindungsglied zwischen Technik und

Wirtschaft. Gefragt sind Wirtschaftsingenieure deshalb vor allem an den Nahtstellen

zwischen technischen und kaufmännischen Bereichen wie Unternehmensleitung,

Produktplanung und -management, Logistik, Materialwirtschaft

und Einkauf, Vertrieb und Marketing, Rechnungswesen und Controlling, Kundendienst,

Schulung und Consulting sowie betrieblicher Datenverarbeitung.

Angesichts der zunehmenden Spezialisierung in unserer Arbeitswelt geht das

Verständnis für komplexe Vorgänge immer mehr verloren. Verlangt wird heute

und in Zukunft nicht mehr der reine Spezialist; es sind vielmehr vor allem Flexibilität,

Team- und Kritikfähigkeit, Sozialkompetenz sowie das Denken in

größeren Zusammenhängen gefragt.

Berufsaussichten für Wirtschaftsingenieure

Aufgrund ihres interdisziplinären und praxisnahen Studiums haben Wirtschaftsingenieure

hervorragende Berufsaussichten. Eine Befragung zeigt, dass zwei

Drittel der Wirtschaftsingenieure innerhalb ihres Tätigkeitsbereichs eine leitende

Funktion ausüben. Die Zufriedenheit der Wirtschaftsingenieure mit ihrer Studienwahl

ist außerordentlich hoch: 97,5% der befragten Wirtschaftsingenieure

würden sich wieder für das ursprünglich gewählte Studium entscheiden.

Etwa 90% aller Wirtschaftingenieure sind in der Privatwirtschaft und davon

wiederum etwa 20% in der Beratungsbranche tätig. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten

liegen in der Elektrotechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, in der

Energie- bzw. Elektrizitätswirtschaft und in Dienstleistungsunternehmen der

Kommunikations- und Verkehrstechnik. Über die private Wirtschaft hinaus

finden Wirtschaftsingenieure Arbeitsmöglichkeiten in öffentlichen Verwaltungen

und Behörden, Institutionen und Verbänden sowie Forschungseinrichtungen

und im Bildungswesen.

193


Beschreibung des Studiengangs

Die Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur (ET) an der Fachhochschule Fulda

verbindet die Kernfächer der Betriebswirtschaft mit denen der Elektrotechnik

und Informationstechnik. Die Ausbildung geschieht im Fachbereich Elektrotechnik

und Informationstechnik in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaft.

Absolventen dieses Studiums werden aufgrund ihrer Ausbildung befähigt sein,

sich in ihrem Berufsleben im klassischen Berufsfeld der Wirtschaftsingenieure

zu bewegen. Dieses umfasst im Wesentlichen die Bearbeitung fachlich übergreifender,

mit anderen Disziplinen vernetzter Aufgaben. Sie werden allerdings auch

in der Lage sein, sich in Spezialgebiete sowohl der Betriebswirtschaft als auch

der Elektrotechnik und Informationstechnik einzuarbeiten.

Das Studium zum Wirtschaftsingenieur in Fulda trägt der zeitgemäßen Orientierung

der Ingenieurausbildung hin zum neuen Ingenieur Rechnung. Dies zeigt

sich in der Generalisierung des Studiums durch interdisziplinäre Studienanteile

zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen (Kommunikations- und Sozialfähigkeit),

Fähigkeit der interkulturellen Kommunikation, Kenntnissen der betriebswirtschaftlichen

und ökologischen Zusammenhänge, sowie von Managementfähigkeiten.

Der Fachbereich unterstützt eine individuell gestaltbare stärkere internationale

Ausrichtung des Studiums durch das Angebot, das berufspraktische Semester

und die Diplomarbeit im Ausland zu absolvieren sowie Auslandssemester in das

Studium zu integrieren. Durch Vereinbarungen mit ausländischen Partnerhochschulen

werden diese Aktivitäten unterstützt.

Zulassungsvoraussetzung und Aufbau des Studiums

Neben den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen wird ein zweimonatiges

Vorpraktikum verlangt. Die Anerkennung eines Vorpraktikums setzt voraus,

dass der Inhalt den folgenden Tätigkeitsbereichen zugeordnet werden kann:

manuelle und maschinelle Werkstoffbearbeitung, Fertigung, Zusammenbau und

Prüfung elektrischer bzw. elektronischer Baugruppen, Betriebswirtschaft.

Studienanfang ist grundsätzlich im Wintersemester. Das insgesamt achtsemestrige

Studium beginnt mit einem dreisemestrigen Grundstudium, das mit der Diplom-Vorprüfung

abgeschlossen wird. Dem schließt sich das Hauptstudium an.

Das fünfte Semester ist ein berufspraktisches Semester (BPS), das in einem Unternehmen

abgeleistet und von der Fachhochschule betreut wird. Im achten Semester

- dem Prüfungssemester - wird die Diplomarbeit angefertigt. Das Studium wird

mit der Diplomprüfung abgeschlossen.

194


2.5.1 Studienprogramm

Erläuterungen: Der senkrechte Strich “|” trennt Alternativveranstaltungen. V

steht für Vorlesung, Ü für Übung und P für Praktikum. Wahlpflichtfächer haben

wenigstens 2 Vorlesungsstunden.

Grundstudium

Fach 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem.

V Ü P V Ü P V Ü P

Mathematik, Informatik

Mathematik für Wirtschaftsingenieure 4 4 0 4 2 0 P

Einführung in die Informatik 2 0 2 2 0 2 P

Naturwissenschaften

Physik 2 0 2 4 0 0 S

Werkstoffkunde 2 2 0 P

Technische Grundlagen

Grundlagen d. Elektrotechnik für WI 4 4 0 4 4 0 P

Einführung in die Elektronik 4 2 0 P

WP: Einf. in die AT|ET|NT 1 2 0 0 S

Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Allgemeine BWL I 2 2 0 0 2 2 0 P

Einf. in die Kostenrechnung 2 2 2 0 P

Einf. in die Logistik 2 4 0 0 S

Fachübergreifende Inhalte

Vertragsrecht 2 2 0 0 4 0 0 P

Kreativitätstechniken und Teamarbeit 0 2 0 S

Moderation 2 0 0 S

Englisch (Wahlfach, in jedem Semester)

Präsentation (englisch) 0 0 2 P

Interkulturelle Kommunikation 2 0 0 S

Summe V+Ü+P 30 30 26

Prüfungen 1 4 4

Studienleistungen 0 2 4

1 AT steht für Automatisierungstechnik, ET für Energietechnik und NT für Nachrichtentechnik

2 Wird vom Fachbereich Wirtschaft angeboten

195


Hauptstudium

Fach 4. Sem. 6. Sem. 7. Sem.

Vertiefung Technik

Digitaltechnik und Mikroprozessortechnik 4 2 0 P

196

V Ü P V Ü P V Ü P

Labor: Nachrichtentechnik| Automatisierungstechnik

(WP)

0 0 6 S

Informationstechnik für Wirtschaftsing.|Regeln

und Steuern (WP)

Netzwerkanwendungen|Maschinen und

4 2 0 S

4 2 0 S

Antriebe (WP)

Konstruktion und CAD|Simulation (WP) 2 0 4 P

Energietechnik|Maschinenelemente (WP) 4 2 0 P

Fallstudie 0 0 4 S

Vertiefung Wirtschaft

Projektmanagement 3 2 2 0 P

Allgem. BWL II – Unternehmensführung 4 2 2 0 2 2 0 P

Wahlpflichtfächer Spezielle BWL 5 2 2 0 S 2 2 0 S

Absatzwirtschaft 4 4 0 0 S

Finanzmanagement 6 2 2 0 S

BPS-Seminare

Vorseminar und Nachseminar 2 0 0 0 0 2 S

Interdisziplinäres Studium

Patentrecht|Arbeitsrecht|VWL (WP) 4 0 0 S

Technik-Gesellschaft-Umwelt 2 0 0 S

Qualitätsmanagement (Zuverlässigkeit und

Sicherheit)

Wahlfach: Englisch

2 2 0 P

Summe V+Ü+P 28 26 28

Prüfungen 2 1 3

Studienleistungen 4 4 3

5. Semester: Berufspraktisches Semester (BPS)

8. Semester: Diplomarbeit (8 SWS)

3 Wird vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften angeboten

4 Wird vom Fachbereich Wirtschaft angeboten

5 2 aus 5: Internes Rechnungswesen, Umweltwirtschaft, Betriebliche Planung und Entscheidungsprozesse,

Logistik, Personalmanagement (angeboten vom Fachbereich Wirtschaft)

6 Angeboten vom Fachbereich Angewandte Informatik


Lehrveranstaltungen

Grundstudium

1. Semester

Mathematik für Wirtschaftsingenieure

Gruppe A/B V Do. 11./12. Std. K 115 Rausch

Gruppe A/B V Fr. 5./6. Std. K 115 Rausch

Gruppe A Ü Do. 3./4. Std. K 304 Rausch

Gruppe B Ü Do. 3./4. Std. LS 309 Mons

Einführung in die Informatik

Gruppe A/B V Di. 1./2. Std. K 115 Grams

Gruppe A/B P siehe Aushang

Physik

Gruppe A/B V Do. 5./6. Std. K 115 Osipowicz

Gruppe A/B P siehe Aushang

Grundlagen der Elektrotechnik für Wirtschaftsingenieure

Gruppe A/B V Mo. 5./6. Std. K 115 Baum

Gruppe A/B V Mi. 3./4. Std. K 115 Baum

Gruppe A Ü Di. 3./4. Std. LS 310 Baum

Gruppe B Ü Di. 3./4. Std. LS 309 Macholdt

Allgemeine BWL

Gruppe A/B V Mi. 5./6. Std. N.N. Gericke

Einführung in die Kostenrechnung

Gruppe A/B V Di. 5./6. Std. N.N. Schreiner

Gruppe A/B Ü Mi. 1./2. Std. N.N. Schreiner

Wahlfach: Englisch

Unter dem Sprachenangebot von SK frei wählen, sofern Plätze in den

Kursen verfügbar sind!

197


3. Semester

Werkstoffkunde

Gruppe A/B V Do. 1./2. Std. K 115 Osipowicz

Gruppe A/B Ü Mo. 3./4. Std. K 304 Osipowicz

Einführung in die Elektronik

Gruppe A/B V Mo. 1./2. Std. K 115 Fricke-

Neuderth

Gruppe A/B V Mi. 1./2. Std. K 115 Fricke-

Neuderth

Gruppe A/B Ü Di. 1./2. Std. LS 310 Fricke-

Neuderth

Einführung in die Logistik

Gruppe A/B V N.N.

Gruppe A/B V N.N.

Wahlpflichtfächer:

- Einführung in die Automatisierungstechnik

Gruppe A/B V Do. 7./8. Std. K 115 Cuno

- Einführung in die Nachrichtentechnik

Gruppe A/B V Di. 5./6. Std. K 115 Werner

-Einführung in die Energietechnik

Gruppe A/B V Do. 3./4. Std. K 115 Cuno

Moderation

Gruppe A/B V Di. 9./10. Std. Halle 8 Nothdurft/

Straub

Interkulturelle Kommunikation

Gruppe A/B V Blockveranstaltung LS 308 Dölker

Vorbesprechung am 12.11.2004 um 14:00 Uhr

Termine: 19.11. - 21.11.2004

Präsentation (Englisch)

Gruppe A P Do. 11./12. Std. LS 309 Frensch-

kowski

Gruppe B P Do. 9./10. Std. K 304 Frensch-

kowski

Vertragsrecht:

Gruppe A/B V Mi. 5./6. Std. K 115 Hesse

Gruppe A/B V Mi. 7./8. Std. K 115 Hesse

198


Wahlfach: Englisch

Unter dem Sprachenangebot von SK frei wählen, sofern Plätze in den

Kursen verfügbar sind!

Hauptstudium

7. Semester

Vertiefung Technik

Wahlpflichtfächer:

Netzwerkanwendungen

Grupppe A V Do. 1./2. Std. E 107 Badach

V Do. 3./4. Std. E 107 Badach

Ü Do 11./12. Std. C 208 Riffer

Konstrukuktion und CAD

Gruppe A V Mo. 9./10. Std. LS 310 Schittny

P Mi. 1./2. Std. K 110 Schittny

P Mi. 3./4. Std. K 110 Schittny

Simulation

Gruppe A V Mo. 3./4. Std. K 109 Grams

P Mo. 5./6. Std. K 109 Grams

P Di. 9./10. Std. K 109 Grams

Energietechnik

Gruppe A V Mi. 7./8. Std. K 304 N.N.

V Do. 7./8. Std. LS 309 N.N.

Ü Fr. 7./8. Std. LS 309 N.N.

Fallstudie

Gruppe A P Di. 1./2. Std. K 312 Werner

P Di. 3./4. Std. K 312 Werner

P Di. 1./2. Std. K 301 Björnsson

P Di. 3./4. Std. K 301 Björnsson

Gruppe B P Do. 1./2. Std. K 312 Werner

P Do. 3./4. Std. K 312 Werner

P Do. 1./2. Std. K 301 Björnsson

P Do. 1./2. Std. K 301 Björnsson

199


Vertiefung Wirtschaft

Allgemeine BWL II -Unternehmensführung

Gruppe A V Fr. 5./6. Std. A 208 Hummel

200

Ü Mi. 5./6. Std. A 208 Hummel

Wahlpflichtfächer Spezielle BWL

Internes Rechnungswesen:

Kostenrechnung

Gruppe A V Mo. 7./8. Std. N 1 Kjer

Ü Mi. 1./2. Std. A 102 Kjer

Controlling

Gruppe A V Mi. 1./2. Std. A 005 Hans

Ü Fr. 1./2. Std. A 005 Hans

Personal- und Bildungsmanagement:

Personalführung

Gruppe A V Mo. 9./10. Std. A 004 Finzer

Ü Di. 1./2. Std. A 004 Finzer

Personalentwicklung

Gruppe A V Mo. 11./12. Std. A 004 Finzer

Ü Di. 7./8. Std. A 103 Finzer

Logistik:

Beschaffungs- und Produktionslogistik

Gruppe A 4 SWS n. V. N.N.

Organisationsmethoden

Gruppe A 4 SWS n. V. (Blockveranstaltung) N.N.

DV-Anwendungen in der Logistik

Gruppe A 4 SWS n. V. N.N.

Umweltwirtschaft:

Umweltrecht

Gruppe A V Di. 11./12. Std. A 004 Skirde

Ü Di. 13./14. Std. A 004 Skirde


Umweltmanagement

Gruppe A V Fr. 5./6. Std. A 004 Schreiner

Ü Fr. 7./8. Std. A 004 Schreiner

Betriebliche Planung und Entscheidungsprozesse:

Planung und Entscheidung

Gruppe A V Mo. 5./6. Std. A 103 Wahl

Ü Mi. 9./10. Std. A 004 Wahl

Interdisziplinäres Studium

Qualitätsmanagement (Zuverlässigkeit und Sicherheit)

Gruppe A V Mo. 1./2. Std. K 109 Grams

Ü Di. 5./6. Std. K 109 Grams

Wahlfächer:

Unternehmerische Selbständigkeit, Grundlagen zur Gründungsplanung,

-Konzeption und -Durchführung

Gruppe A V Do. 9./10. Std. N II Baum/Schotte-

Pfuhl

Erstellung eines Businessplan

Gruppe A V Do. 11./12. Std. N II Baum/Schotte-

Pfuhl

201


Beschreibung der Lehrveranstaltungen

Grundstudium

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre I 6 SWS

Nr. der LV: 1040

Gegenstand und Methoden: Erkenntnisobjekt und Grundbegriffe; Systemansatz;

Unternehmenslehre, betriebswirtschaftliche Modelle.

Zielsetzungen: Entstehung von Unternehmenszielen, ökonomische und soziale

Dimensionen; Zielordnung.

Grundlagen des Managements: Funktionen und Prozesse; Elemente von

Managementsystemen; Managementtechniken.

Faktoreinsatz zur Wertschöpfung: Bereitstellungsoptimum (Arbeit, Betriebsmittelkapazität,

Werkstoffe) Produktionsfunktionen und Kostendeterminanten.

Einführung in die Kostenrechnung 4 SWS

Nr. der LV: 1140

Wesen, Aufgaben und Einordnung der Kostenrechnung; Grundlagen der Kostentheorie

(Entstehung und Abhängigkeiten); Systeme der Kostenrechnung;

Kostenartenrechnung (Material-, Personalkosten, aufwandsgleiche Kosten, kalkulatorische

Kosten, wie Abschreibungen, Zinsen, Mieten). Kostenstellenrechnung

(Aufgaben des Betriebsabrechnungsbogens, innerbetriebliche Leistungsverrechnung,

Bildung von Kalkulationssätzen), Kalkulation und kurzfristige

Erfolgsrechnung.

Einführung in die Logistik 4 SWS

Nr. der LV: 1150

Materialwirtschaft und Fertigungswirtschaft der Unternehmung werden in ihren

Aufgaben umrissen. Dabei werden die wirtschaftlichen Gesichtspunkte des

Materialeinkaufs, der Materialbevorratung und der Materialbedarfsfeststellung

behandelt. Unter Berücksichtigung von Fertigungsprogramm und Fertigungsorganisation

werden die Probleme der wirtschaftlichen Planung der Fertigung und

der Qualitätssicherung betrachtet.

Gegenstand des zweiten Teils der Veranstaltung sind die Warenbewegungen

zwischen einem Betrieb und seinen Beschaffungs- und Absatzmärkten, die Prozesse

der Warenbeschaffung, der Lagerung und Verpackung, der Warenauszeichnung

und Kommissionierung von Kundenaufträgen sowie das betriebliche

Versand- und Transportwesen.

Vertragsrecht (Wirtschafts- und Privatrecht I) 6 SWS

Nr. der LV: 1160

Überblick über Rechtsgebiete und Gerichtsorganisation; Rechtsgeschäftslehre;

Vertragsrecht; Leistungsstörungen; gesetzliche Schuldverhältnisse. Sachenrecht,

Grundzüge des Familienrechts und des Erbrechts.

Die restlichen Beschreibungen finden Sie unter den Beschreibungen des Studiengangs

Elektrotechnik und Informationstechnik.

202


Hauptstudium

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre II –

Unternehmensführung I 4 SWS

Nr. der LV: 4040

Im Einzelnen werden Zielsysteme, Planung und Kontrolle, Führungskonzepte

und die Grundlagen der Unternehmensorganisation vermittelt. Der Teil über die

Zielsysteme beinhaltet den Zielbildungsprozess im Unternehmen sowie die

Entwicklung von Zielbeziehungen und -hierarchien. Die praktische Umsetzung

der Unternehmensziele erfolgt im Rahmen des Planungs- und Kontrollprozesses.

Im Bereich der Führungskonzepte wird die Führung nach innen und außen

behandelt. Die Unternehmensorganisation beinhaltet sowohl die klassischen

Ansätze der betrieblichen Organisation als auch den Wandel zur modernen

Unternehmensorganisation.

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre II –

Unternehmensführung II 4 SWS

Nr. der LV: 4040

Die zielorientierte Steuerung der Unternehmen setzt den Einsatz der im Fach

Unternehmensführung I behandelten Elemente des Managementsystems voraus.

Der effiziente Einsatz dieser Elemente erfordert deren Koordination, d.h. deren

permanente Abstimmung untereinander. Unter Berücksichtigung veränderter

Umweltbedingungen werden daraus weiterführende Perspektiven zur Unternehmensführung

entwickelt.

Internes Rechnungswesen 8 SWS

a) Kostenrechnung (4 SWS)

Nr. der LV: 4155

Das Ziel dieses Faches besteht darin, die Studierenden mit der Theorie und

Praxis der Kosten- und Leistungsrechnung vertraut zu machen. Bei der Behandlung

der Systeme der Vollkostenrechnung stehen Fragen der Rechentechnik im

Vordergrund. Ist-, Normal- und Plankostenrechnungsverfahren werden dargestellt

und kritisch beurteilt. Anschließend werden die Methoden der Teilkostenrechnung

behandelt. Hierbei bilden Direkt Costing, Grenzplankostenrechnung

und Fixkostendeckungsrechnung die Schwerpunkte.

Abschließend wird die Eignung der verschiedenen Systeme für spezifische Entscheidungs-

und Planungsrechnungen analysiert.

b) Controlling (4 SWS)

Nr. der LV: 4155

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Planungs-, Kontroll- und Steuerungsinstrumente

für die Unternehmensleitung gemeinsam zu erarbeiten. Definition, Aufgaben,

Führungsstile, Planungszeiträume, Aufbau und Ablauf der Unternehmensplanung,

Management-Informations-Systeme, Deckungsbeitragsrechnung,

kurzfristige Erfolgsrechnung, Abweichungsanalyse, ABC-Analyse, Wertanalyse,

Break-Even-Analyse.

203


Umweltwirtschaft 8 SWS

a) Umweltmanagement (4 SWS)

Nr. der LV: 4156

Der Zusammenhang zwischen Ökologie und Betriebswirtschaft wird dargestellt,

die Einordnung des Umweltschutzzieles in ein betriebliches Zielsystem vorgenommen

sowie Aufbau und Ablauf eines Umweltmanagement-Systems nach der

Öko-Audit-Verordnung beschrieben. Behandelt die naturwissenschaftlichtechnischen

rechtlichen und ökonomischen Grundlagen der Kreislaufwirtschaft.

Neben der Funktion „Betriebsbeauftragte für Umweltschutz“ werden die Objekte

betrieblicher Umweltpolitik wie Materialwirtschaft, betrieblichen Funktionsbereiche

Marketing, Rechnungswesen, Personalwesen, Organisation, Investition

und Finanzierung hinsichtlich ihrer umweltbezogenen Problemstellungen behandelt.

b) Umwelttechnik (4 SWS)

Nr. der LV: 4156

Die Veranstaltung befasst sich mit typischen Techniken von grundlegender

Bedeutung für den betrieblichen Umweltschutz (Grundlagen der Verfahrens-,

Mess- und Regelungstechnik, sowie typischer Techniken der Wasser- und Abwasserwirtschaft,

der Abfallbehandlung, der Luftreinhaltung und Lärmminderung).

Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden einen Überblick über den

jeweiligen Stand der Technik zu verschaffen, relevante technische und naturwissenschaftliche

Grundbegriffe zu vermitteln und zur interdisziplinären Zusammenarbeit

zu befähigen. Es ist nicht Ziel, Kenntnisse und Fertigkeiten zur eigenständigen

Lösung technischer Probleme zu vermitteln.

Betriebliche Planung und Entscheidungsprozesse 8 SWS

a) Planung und Entscheidung (4 SWS)

Nr. der LV: 4157

Das System der Unternehmensplanung wird in seiner sachlichen und zeitlichen

Struktur dargestellt. Dazu werden Planungstechniken und Entscheidungsmodelle

vorgestellt und auf adäquate Problemlösungen diskutiert. Darüber hinaus werden

betriebliche Teilentscheidungen anhand einschlägiger Fallbeispiele vertiefend

geübt.

b) Unternehmensplanspiel (4 SWS)

Nr. der LV: 4157

Zieldiskussion und Strategieentwicklung in getrennten Teams. Computergestützte

Simulation von unternehmerischen Planungs- und Entscheidungsprozessen.

Gemeinsame Präsentation der Unternehmensergebnisse.

Logistik 8 SWS

a) Beschaffungs- und Produktionslogistik (4 SWS)

Nr. der LV: 4158

Die Veranstaltung zeigt den Zusammenhang zwischen Logistikzielen, Logistikleistungen

und Logistikkosten bei der Erzeugung von Sachgütern in Industrieunternehmen.

204


Im Vordergrund stehen die Planung und Steuerung des Material- und Informationsflusses

in Logistiksystemen im Zusammenhang mit industriellen Herstellungsprozessen.

Aufbauend auf der Analyse moderner PPS-Systeme werden

Logistikkonzepte wie „Kanban“ in „Just-In-Time“ behandelt. Reduzierung der

Fertigungstiefe durch Outsourcing und die damit verbundenen Aufgaben von

Lieferantenbewertung und –auswahl, Lieferantenanbindung und die Anforderungen

an Logistikdienstleister werden ebenso erläutert wie Wertanalyse und

Qualitätsmanagement.

b) DV-Anwendungen in der Logistik (4 SWS)

Nr. der LV: 4158

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Studierenden mit dem Aufbau und Einsatz

von Logistikinformationssystemen vertraut zu machen. Die Datenorganisation

und –verwaltung in Produktionsplanungs- und steuerungssystemen innerhalb

der Unternehmen wird ebenso behandelt wie die Datenfernübertragung und

Rechnerkopplung bei der überbetrieblichen Anbindung von Lieferanten und

Logistikdienstleistern in „Just-In-Time“-Systemen. Die damit verbundene Entwicklung

von nationalen und internationalen Standards durch Institutionen wie

VDA und ODETTE wird aufgezeigt.

Personalmanagement 8 SWS

a) Personalplanung (4 SWS)

Nr. der LV: 4159

Ziele und Organisation des Personalmanagements; Personalpolitik; Personalplanung;

Personalbeschaffung; Personaleinsatz; Personalfreisetzung, Stellenbeschreibung;

Grundlagen der Entgeltfindung.

b) Personalentwicklung (4 SWS)

Nr. der LV: 4159

Personalentwicklung; Organisationsentwicklung und Teamentwicklung; Bedarfanalyse

der Personalentwicklung; Methoden und Maßnahmen der Personalentwicklung;

Arbeitsstrukturierung; Evaluierung von Personalentwicklungsmaßnahmen.

Absatzwirtschaft (Marketing) 4 SWS

Nr. der LV: 4153

Die Entwicklungsstufen der Absatzwirtschaft vom „situativen Verkaufen“ hin

zur konsequenten Umsetzung des „Marketingdenkens“ bilden den Hintergrund

der Abgrenzung und Segmentierung der betrieblichen Märkte. Damit wird die

grundlegende Bedeutung der Marktforschung erkennbar. Ein Überblick über

ihre spezifischen Aufgaben und Methoden dient der Vertiefung dieser Erkenntnis.

Die gesamtwirtschaftlichen Distributionsfunktionen konkretisieren sich im

Einsatz der absatzpolitischen Instrumente der Betriebe. Die Ziele und Inhalte

der Produkt- und Programmpolitik, der Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik

und der Marketing-Kommunikation sowie ihre Integration im Marketing-

Mixwerden erläutert und praxisbezogen demonstriert. Grundsätze und Formen

der Marketing-Organisation zeigen die Bedingungen der Realisierung betrieblicher

Marketingkonzeptionen.

205


Finanzmanagement 4 SWS

Nr. der LV: 4160

Die Studierenden sollen mit den Instrumenten und Systemen der Planung, Steuerung

und Kontrolle des finanziellen Bereiches eines Unternehmens vertraut

gemacht werden.

Inhalte: Grundlagen des Finanzmanagements, Bewertung von Finanzströmen,

Integrierte Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung, Finanzmarktorientierte Unternehmensführung,

Risikomanagement, Finanzierungsregeln und -strategien, Finanzierungsmodelle,

Finanzierungs- und Anlageinstrumente, Finanzdienstleistungen,

Finanzierung und Steuern, Finanzmanagement bei Gründungen.

Die restlichen Beschreibungen finden Sie unter den Beschreibungen des Studiengangs

Elektrotechnik und Informationstechnik.

206


3 Fachbereich Lebensmitteltechnologie

3.1 Lehrveranstaltungen

Einführung für Studienanfänger: 04. - 06.10.2004

Veranstaltungsbeginn: Do., 07.10.2004

Zwischenreflexion: November 2004 (Termin s. Aushang)

Alle Semester

Projekte

Mi. 8.00 - 11.20 Uhr

- Tempeh-Produktion (Dr. Ahlert)

- Mykotoxinanalytik am Beispiel von Paranüssen (Dr. Ahlert)

- Wir lesen das Handelsblatt (Dr. Baum)

- Herstellungstechnologie von Camembert (Dr. Bußmann)

- Bestimmung des Frischegrades von Fisch- und Fleischprodukten (Dr. Bußmann)

- „Wein so trocken, dass er staubt“ – Herstellung von aroma- und alkoholhaltigen

Granulaten (Dr. Esper)

- Planung und Auslegung einer Schnapsdestille (Dr. Esper)

- Planung einer Kleinbrauerei (Dr. Grupa)

- Bau und Inbetriebnahme einer Anlage (Dr. Grupa)

- Aufbau eines Spektrometermessplatzes (Dr. Reiter)

- Wir bauen ein PC-Netz (Dr. Reiter)

- Bestimmung von Acrylamid (Dr. Thurl)

- Oligosaccharide für funktionelle Lebensmittel (Dr. Thurl)

1. Semester

Mathematik Reiter

V Do. 8.00 - 9.30 Uhr LS 007

Grundlagen der Mathematik (Reelle Zahlen, Gleichungen, Ungleichungen, Zahlensysteme),

reelle Funktionen einer Veränderlichen (allgem. Funktionseigenschaften,

Klassifizierung von Funktionen, von der lin. Fktn. bis Exponential-

und Logarithmuskftn.), Einführung in die Differentialrechnung (Folgen, Reihen,

Grenzwert, Stetigkeit, Begriff der Ableitung), Grundlagen der Differentialrechnung

(Ableitungsregeln, Anwendung der Differentialrechnung, Extrem- und

Grenzwerte).

Lit.: Bekanntgabe in der Veranstaltung.

207


Mathematik Reiter

Ü Do. 9.50 - 11.20 Uhr LS 007

Grundlagen der Informatik Reiter

V Do. 11.40 – 13.10 Uhr LS 007

V Do. 15.10 - 18.30 Uhr E 230

(Gruppeneinteilung s. Aushang)

Es soll das notwendige Wissen vermittelt werden, das Benutzer von Anwendungsprogrammen

haben sollten, bevor sie die Arbeit an und mit dem Computer

beginnen. Geschichtliches, Hardware: Aufbau und Arbeitsweise einer EDV-

Anlage, Prozessoren, Ein- und Ausgabegeräte, Speicher, Datenaustausch, Peripheriegeräte,

Software: Betriebssysteme (MS-DOS®, MS-Windows®), Anwenderprogramme

(Überblick, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation ...)

Lit.: Bekanntgabe in der Veranstaltung.

Physik Reiter

V Fr. 8.00 - 9.30 Uhr K 115

Grundlagen der Mechanik (Kinematik, gleichförm. u. gleichm. beschl. Bewegung,

Dynamik, Kraftbegriff, Energiebegriff, Erhaltungssätze), Mechanik deformierbarer

Körper (Hydrostatik, Oberflächenspannung, Strömung von Flüssigkeiten

u. Gasen), Schwingungen und Wellen, Physik der Wärme (Temperaturbegriff,

innere Energie, kinetische Gastheorie, Zustandsgleichung idealer

Gase, Entropie, thermische Maschinen).

Lit.: Bekanntgabe in der Veranstaltung.

Physik Reiter

Ü Fr. 9.50 - 11.20 Uhr K 115

Anorganische und Organische Chemie Thurl

V Mo. 9.50 - 11.20 Uhr K 115

V Di. 9.50 - 11.20 Uhr K 115

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung von Grundlagen in anorganischer

und organischer Chemie. Dabei wird besonderer Wert auf die Anwendungsbezogenheit

und Verwertbarkeit in lebensmitteltechnologischen Arbeitsfeldern

gelegt. Die wesentlichen Prüfungsinhalte sind: chemische Grundbegriffe, Atombau,

Periodensystem der Elemente, stöchiometrisches Rechnen. Von zentraler

Bedeutung ist der Strukturbegriff bei anorganischen und organischen Verbindungen

aufbauend auf das Verständnis der chemischen Bindung. Knappe Darstellung

der wichtigsten anorganischen und organischen Stoffklassen. Hauptreaktionstypen

bei anorganischen und organischen Stoffen unter Berücksichtigung

des chemischen Gleichgewichtes (z. B. Fällungs-, Säure-Base-, Redox-

Reaktionen sowie Substitutions-, Eliminierungs-, Additions-Reaktionen).

208


Anorganische und Organische Chemie Thurl

Ü Mo. 8.00 - 9.50 Uhr LS 007

Ü Mo. 17.00 - 18.30 Uhr LS 007

In den Übungen werden wichtige und schwierige Inhalte der Vorlesung durch

das Bearbeiten von Übungsaufgaben vertieft.

Rohstoffkunde pflanzlicher u. tierischer Lebensmittel Bußmann

V Di. 17.00 - 18.30 Uhr K 115

Aufbau der pflanzlichen und tierischen Zelle, physiologische Vorgänge in der

Zelle, struktureller Aufbau der wichtigsten Nahrungspflanzen, Beispiele von

kohlenhydratliefernden Pflanzen, eiweißliefernden Pflanzen, fettliefernden

Pflanzen; tierische Gewebe allgemein: Anatomie und stoffliche Zusammensetzung,

Muskelgewebe speziell: Aufbau der Muskelzelle und Biochemie ihrer

wichtigsten Inhaltsstoffe, charakteristische physiologische und technologische

Eigenschaften des Muskelgewebes von Säugetieren, Geflügel, Fischen, Produkte

des tierischen Organismus: Biochemie der Milch, Aufbau und Zusammensetzung

von Vogeleiern.

Grundlagen der Apparate- u. Anlagentechnik Grupa

V Di. 13.20 - 14.50 Uhr K 115

Einführung in Werkstoffkunde, Technisches Zeichnen und Maschinenelemente.

Betriebswirtschaftslehre I Hummel

V Mo. 13.20 - 14.50 Uhr K 115

Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre aus managementorientierter

Sicht, Gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Rolle von Unternehmen

in einer Wettbewerbsordnung, Globale Zusammenhänge der internationalen

Arbeitsteilung, Typologie von Unternehmen (Fokus: Industrieunternehmen),

Trennung in Management- und Realisationsfunktionen, Realisationsfunktionen:

Beschaffungswesen und Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb und Absatz,

Einführung in Buchführung.

Lit.: Schierenbeck, H.: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre.

Betriebswirtschaftslehre I Hummel

Ü Mo. 15.10 - 16.40 Uhr (Gruppe 1) LS 007

Ü Di. 15.10 - 16.40 Uhr (Gruppe 2) LS 007

209


3. Semester

Lebensmittelchemie I Thurl

V Mo. 15.10 - 16.40 Uhr K 115

Vermittlung der Grundlagen der Hauptstoffklassen in Lebensmitteln unter

besonderer Berücksichtigung biochemischer Aspekte. Aminosäuren/Proteine/Enzyme:

Strukturen, Reaktionen. Kohlenhydrate: Strukturen,

wichtige Reaktionen (z. B. Redox-Reaktionen, Maillard-Reaktion). Lipide: Strukturen,

Reaktionen (z. B. Fettoxidation).

Lebensmittelchemie I Thurl/Fischer

P Do. 8.00 - 13.10 Uhr K 220 (Gruppeneinteilung s. Aushang)

P Fr. 8.00 - 13.10 Uhr K 220

Grundoperationen zur qualitativen und quantitativen Analyse (z. B. Titration,

Gravimetrie, Photometrie, Nachweisreaktionen anorganischer und organischer

Substanzen; Analyse von Lebensmittelhauptbestandteilen.

Lebensmittelmikrobiologie und Hygiene I Lücke

V Di. 15.10 - 16.40 Uhr K 115

Entwicklung der Mikrobiologie und Lebensmittelmikrobiologie; Überblick über

Mikroorganismen, Bakterien, Pilze, Viren, Prionen, Parasiten; Systematik; Aufbau

der Zelle; Stoffwechsel; Zellvermehrung der Mikroorganismen, Wachstumsbedingungen;

Genetik etc.

Lebensmittelmikrobiologie und Hygiene I Ahlert/N. N.

P Mo. 9.50 - 14.15 Uhr K 203 (Gruppeneinteilung s. Aushang)

P Di. 9.50 - 14.15 Uhr K 203

Grundlagen der mikrobiologischen Arbeitstechniken: z. B. Mikroskopie, Färbungen,

Identifizierung; Schnellmethoden etc.

Grundlagen der Ernährung Seuß-Baum

V Mo. 17.00 - 18.30 Uhr K 115

Physiologische Grundlagen der Ernährung, Zusammensetzung von Nahrungsmitteln,

Energie- und Nährstoffbedarf des Menschen, Kohlenhydrate - Vorkommen,

Bedarf, Bedeutung, Verdauung, Eiweiß - Vorkommen, Bedarf, Bedeutung,

Verdauung, Vitamine - Vorkommen, Bedarf, Bedeutung, Über- und Unterversorgung,

Mineralstoffe - Vorkommen, Bedarf, Bedeutung, Über- und

Unterversorgung, Cholesterin, Purine, Ballaststoffe - Vorkommen, Bedeutung,

Über- und Unterversorgung.

210


Rohstoffkunde pflanzlicher u. tierischer Seuß-Baum/Heil

Lebensmittel

P Mo. 9.50 - 14.15 Uhr K 221

(Gruppeneinteilung s. Aushang)

P Di. 9.50 - 14.15 Uhr K 221

Demonstration von Rohstoffen: Getreide, Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Sellerie),

Mikroskopieren von pflanzl. Reservestoffen (KH, Fette) und tierischen

Zellen, Nährwertberechnungen von Lebensmitteln.

Technologie tierischer Lebensmittel I Bußmann

V Fr. 13.20 - 14.50 Uhr K 115

Am Beispiel dreier wichtiger Produktgruppen der Fleischwaren (Brühwurst,

Rohwurst, Kochwurst) werden die Grundzüge der Fleischtechnologie dargestellt.

Dabei werden sowohl die biochemischen als auch die verarbeitungstechnischen

theoretischen Grundlagen und deren Auswirkung auf die entsprechenden

Prozessabläufe vermittelt.

Technologie tierischer Lebensmittel I Bußmann/Schaefer

P Do. 8.00 - 13.10 Uhr K 15 ( Gruppeneinteilung s. Aushang)

P Fr. 8.00 - 13.10 Uhr K 15

Das Praktikum demonstriert die praktischen Auswirkungen der theoretischen

Hintergründe. Dabei werden die genannten Prozesse im Technikum nachvollzogen

und die entsprechenden chemischen Veränderungen in Schnellanalysen

demonstriert.

Technologie pflanzlicher Lebensmittel I Scherer

V Di. 17.00 - 18.30 Uhr LS 007

In der Lehrveranstaltung wird am Beispiel der Herstellung von Backwaren und

Teigwaren eine Einführung in die Technologie pflanzlicher Lebensmittel gegeben.

Zunächst wird der Anbau, die Ernte, die Aufbereitung, die Trocknung und

die Lagerung des Getreides behandelt. Es folgt eine Beschreibung der Qualitätsklassen

und eine kurze Charakterisierung der Getreidequalität durch die

Kennzahlen. Es werden die Grundzüge der Müllereitechnologie vermittelt.

Ausführlicher werden die Technologien der Weizenbrot- und Roggenbrotherstellung

dargestellt. Hierbei wird besonders Wert gelegt auf die Verdeutlichung

des Einflusses der verschiedenen Größen und der Technologie auf die Qualität

des Endproduktes. Es wird ein Überblick gegeben über die verschiedenen

Backmittel und ihre Wirkung exemplarisch an Beispielen verdeutlicht. Bei der

Darstellung der Herstellung von Teigwaren wird besonders auf die bei dieser

Produktgruppe typischen Prozessschritte eingegangen. Die Lehrveranstaltung

schließt mit der Vermittlung von Wissen über die Getreidenährmittel.

Lit.: Bekanntgabe in der Veranstaltung.

Technologie pflanzlicher Lebensmittel I Scherer/Vögler

P Do. 8.00 - 13.10 Uhr K 1 (Gruppeneinteilung s. Aushang)

P Fr. 8.00 - 13.10 Uhr K 1

211


Thermische Verfahrenstechnik I Esper

V Do. 15.10 - 16.40 Uhr K 115

Grundlagen der Stoff- und Wärmeübertragung, Grundoperationen für thermische

Stofftrennverfahren: Absorption, Adsorption, Destillation/Rektifikation,

Extraktion, Trocknung, Kristallisation, Sonderverfahren.

Thermische Verfahrenstechnik Esper/Faulstich

P Do. 8.00 - 13.10 Uhr J 010/109 (Gruppeneinteilung s. Aushang)

P Fr. 8.00 - 13.10 Uhr J 010/109

Praktika zu Grundoperationen und Wärmeübertragung.

7. Semester

Exkursion Bußmann/Scherer/Vögler

04.10. - 08.10.2004

Lebensmittelrecht (PL) Taschan

V Fr. nachmittags LS 109 (Blockveranstaltung s. Aushang)

Überblick über Grundprinzipien und Normen des nationalen Lebensmittelrechts

unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen auf EU-Ebene. Präsentation

wichtiger horizontaler Rechtsnormen: Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz

(LMBG); Rechtsnormen zur Kennzeichnung von Lebensmitteln; Rechtsnormen

über Zusatzstoffe und Lebensmittelrückstände. Darstellung von quasi

gesetzlichen Bestimmungen wie z. B. Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuchkommission.

Exemplarische Besprechung vertikaler Verordnungen, d. h.

produktbezogener Rechtsnormen, z. B. Fleisch, Milch, alkoholfreie Getränke.

Vermittlung eines Einblicks in die Lebensmittelüberwachung. Darstellung von

Nachbargebieten des Lebensmittelrechts z. B. Produkthaftungsgesetz.

Projektarbeit und Anleitung zum wissenschaftlichen Prof. LT

Arbeiten (*E*)

Mi 8.00 - 11.20 Uhr

Wahlpflichtfächer:

Kältetechnik (StL) Esper

V Di. 17.00 - 18.30 Uhr K 104

Kälteerzeugung: Thermodynamische Grundlagen, Arbeitsstoffe, Bauelemente,

Grundschaltungen, Eiserzeugung, Gefriertrocknung, Gasverflüssigung. Kälteanwendung

zur Haltbarmachung von Lebensmitteln: Möglichkeiten zum Abkühlen,

Gefrieren, Lagern, Transport und Auftauen. Gefrierzeit- und Kühllastberechnung.

212


Lebensmittelverfahrenstechnik (Trocknungstechnik) (StL) Esper

V Di. 13.20 - 14.50 Uhr K 104

Die Vorlesung Trocknungstechnik umfasst die folgenden Schwerpunkte:

- Grundlagen der Trocknungstechnik: Wirkmechanismen und deren Auswirkung

auf die Trocknung von Gütern, Bilanzierungen bzgl. Masse und Energie

- Verfahren: Konvektive-, Konduktive-, Mikrowellen-, Strahlungs- und Gefrier-

Trocknungsverfahren

- Apparate: Grundschaltungen, Anlagenkomponenten, Auslegung und Berechnung

- Besondere Anforderungen an Trocknungsanlagen und Produkteigenschaften in

der Lebensmittelindustrie.

Lebensmittelverfahrenstechnik (Trocknungstechnik) (StL) Esper

Ü/P n. b. V.

In kleinen Projektgruppen sollen für spezielle Trocknungsaufgaben in der Lebensmittel-Industrie

Anlagen dimensioniert werden. Die hierzu notwendigen

Stoffwerte (z. B. Trocknungskinetik) werden in einfachen Laborversuchen ermittelt.

Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (StL) Reiter

V Fr. 11.40 - 13.10 Uhr LS 007

Einheitensysteme, Messmethoden, elektrische und elektronische Messwerke und

Instrumente, nichtelektrische Messgrößen (wie z. B. Dichte, Leitfähigkeit, pH-

Wert, Redox-Potential, Temperatur, Feuchte, Druck, Durchfluss, Füllstand ...),

Grundlagen der Regelungstechnik anhand verschiedener Reglertypen (stetige

und nichtstetige Regler, Zwei-, Dreipunktregler bzw. P-, Pl-, PID-Regler), Steuerungstechnik

auf der Basis einer SPS-Steuerung.

Lit.: Bekanntgabe in der Veranstaltung.

Mechanische Verfahrenstechnik II (PL) Grupa

V Mo. 13.20 - 14.50 Uhr K 104

Prozessorientierte Vertiefung der Grundoperationen an ausgewählten Beispielen

mechanischer Umwandlungs-, Transport- und Trennverfahren (z. B. Mischen,

Zerkleinern, Fördern, Filtrieren).

Mechanische Verfahrenstechnik II (PL) Grupa/Faulstich

P n. b. V. (s. Aushang) J 010/109

Umwelttechnik und -recht (StL) Grupa/Schrader

V Umwelttechnik Mo. 11.40 - 13.10 Uhr K 104

V Umweltrecht Do. 9.50 - 11.20 Uhr K 104

Rückstände aus der Lebensmittelverarbeitung; Emissionen in der Lebensmittelindustrie;

Verpackungen und das Duale System; Entsorgungs- und Recyclingkonzepte

für verschiedene Lebensmittelverarbeiter, Wasser- und Abwasseranlagen;

Abluftanlagen; Feststoffverwertung; Kreislaufwirtschaftsgesetz; Ökobilanz;

Umweltaudit; Produktlinienanalyse; Energiebilanzen.

213


Ausgewählte Kapitel der Technologie tierischer Bußmann

Lebensmittel (PL)

V Do. 18.50 - 20.20 Uhr LS 007

An ausgewählten Beispielen werden die Prinzipien der Prozessoptimierung

dargestellt.

Produktentwicklung (PL) Bußmann/Schaefer

P Do. 15.10 - 18.30 Uhr K 15

Entwicklung eines Produktkonzeptes anhand einer vorher definierten Produktidee.

Ernährungsphysiologie/Toxikologie (StL) Seuß-Baum

V Di. 15.10 - 16.40 Uhr LS 109

Verdauung des Menschen: Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm -

chemische, enzymatische Reaktionen; Verdauung, Resorption, Intermediär-

Stoffwechsel (Auf- und Abbau) von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß, Cholesterin,

Purinen, Ballaststoffen; Darstellung des Zusammenspiels der einzelnen

Stoffwechselwege; Definition von Toxikologie; Methoden der toxikologischen

Untersuchungen; Faktoren, die toxische Wirkung von Substanzen beeinflussen

können; Definition von akuter, chronischer Toxizität, Mutagenität, Teratogenität,

Canzerogenität; Toxische Substanzen in Lebensmitteln; Natürlicherweise

vorhandene Substanzen (z. B. Glycoside, Proteaseinhibitoren); Toxische Substanzen,

die bei der Be- und Verarbeitung und Lagerung entstehen (z. B. Nitrosamine,

biogene Amine); Umweltkontaminanten (z. B. Schwermetalle, Benzpyrene,

Dioxine); Rückstände der Anwendung von Substanzen in Landwirtschaft

und Tierzucht.

Lebensmitteltechnologie unter ernährungs- Seuß-Baum

physiologischen Gesichtspunkten (StL)

V + P Mo. 8.00 - 11.20 Uhr K 104 + K 221

Kritische Nährstoffe in der Ernährung der Bundesbürger; Vorkommen kritischer

Nährstoffe in Rohstoffen; Einfluss verschiedener technologischer Prozesse

(Waschen, Zerkleinern, Fördern, Erhitzen, Gefrieren, Trocknen, Räuchern,

Extrudieren, Bestrahlen, Verpacken, Lagern, Marinieren, Salzen u. a.) auf die

nährwertbestimmenden Komponenten von Lebensmitteln - Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate,

Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe; Nährstoffsubstituierung;

Entwicklung von Produkten für bestimmte Ernährungsformen (z. B. kalorienreduziert,

fettreduziert, natriumreduziert, ballaststoffreich); Functional Food -

Lebensmittel für einen bestimmten Ernährungszweck; Diätetische Lebensmittel.

Biotechnologie (StL) Ahlert

V Mo. 15.10 - 16.40 Uhr K 104

In der Lehrveranstaltung werden die Grundlagen der Lebensmittel-

Biotechnologie und die in der Lebensmittelindustrie angewandten biotechnologischen

Verfahren behandelt. Inhalte sind: Naturwissenschaftliche Grundlagen

der Fermentationen, Sauerstoffbedarf und Sauerstoffversorgung, Batchkontinuierliche

Kulturen, die kontinuierliche Kultur, Enzym-Kinetik, Anwen-

214


dung von Enzymen in verschiedenen Bereichen, Grundzüge der Fermentationstechnologie,

ausgewählte Beispiele von Fermentationen im Lebensmittelbereich,

Immobilisierung von Mikroorganismen und Enzymen, Aufbau und Anwendung

von Biosensoren, Umwelt-Biotechnik, Grundzüge der Gentechnik.

Biotechnologie (StL) Ahlert/Knoblauch

P Mo. 17.00 - 18.30 Uhr K 208

Biotechnologische Anwendungen wie z. B. Batchkulturen incl. Aufarbeitung:

Zellmassebildung incl. Aufarbeitung, Kontinuierliche Kulturen: Zellmassebildung

incl. Aufarbeitung, Primäre Stoffwechselprodukte (aerob/anaerob):

Bildung von Milchsäure, Essigsäure, Alkohol und deren Aufarbeitung, Schimmelpilzkulturen:

Gluconsäurefermentation incl. Aufarbeitung, Kompostierung

und Vergärung, Abwasserbehandlung, Extrazelluläre Enzyme (Amylase/Cellulase),

Lebensmittelfermentation (süd-ost-asiatisch).

Dezentrale Produktion (StL) Ahlert

V Blockveranstaltung Ort u. Zeit s. Aushang

(1. Block 05./06.11.2004, ab 9.00 Uhr)

Definitionen; Entwicklungen in der Lebensmittelverarbeitung; Einfluss gesetzlicher

Vorgaben auf Betriebe in der Lebensmittelverarbeitung; EU-Verordnung

zu ökologisch erzeugten Lebensmitteln; Richtlinien der AGÖL-Verbände für die

Verarbeitung; Ursachen von Lebensmitteltransporten und deren Auswirkungen;

Regionale Konzepte; Internationaler Handel und Dezentrale Produktion etc.

Lebensmitteltechnologie unter weltwirtschaftlichen Ahlert

Bedingungen (StL)

V Blockveranstaltung Ort u. Zeit s. Aushang

(1. Block 05./06.11.2004, ab 9.00 Uhr)

Tropische und subtropische Lebensmittel; Bedeutung der tropischen und subtropischen

Produkte für die entwickelten Länder; Produktionsbedingungen in

den Erzeugerländern; Entwicklungsmöglichkeiten im Erzeugerbereich; Direktvermarktung,

kulturelle Einflüsse auf die Lebensmittelverarbeitung; Angepasste

Technologie etc.

Ausgewählte Kapitel der Technologie pflanzlicher Scherer

Lebensmittel (PL)

V Di. 11.40 - 13.10 Uhr LS 007

In dieser Vorlesung soll abweichend von den anderen lebensmitteltechnologischen

Lehrveranstaltungen die Herstellung von Lebensmitteln pflanzlicher

Herkunft ganzheitlicher betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht die Herstellung

von Produkten unter Berücksichtigung aller relevanten Einflussgrößen. Es wird

der Weg aufgezeigt von der Produktidee bis zur Vermarktung, wobei die technologischen

Aspekte besondere Berücksichtigung finden.

An Beispielen wird verdeutlicht, welche Folgen Fehlleistungen der Planung und

der Beschäftigten haben können. Den Schwerpunkt der Vorlesung bildet die

Süßwarentechnologie.

215


Ausgewählte Kapitel der Technologie pflanzlicher Scherer/Vögler

Lebensmittel (PL)

P Do. 15.10 - 18.30 Uhr K 1

Strategische Planung/Marketing (StL) Baum

V Mo. 9.50 - 11.20 Uhr LS 109

Shareholder - versus - Stakeholder - Ansatz als Richtschnur für eine nachhaltige

Sicherung der Unternehmensexistenz, Strategischer Planungsprozess, Vorstellung

der grundlegenden strategischen Instrumente (Lebenszyklusanalyse, Erfahrungskurvenkonzept,

Portofolioplanung, Wettbewerbsmatrix, Analyse der Wertschöpfungskette,

Schlüssel- versus Erfolgsfaktoren, Frühwarnsysteme), Überblick

über die Instrumente des sog. Marketing-Mix

Strategische Planung/Marketing (StL) Baum

Ü Di. 9.50 - 11.20 Uhr LS 109

Ausgewählte Kapitel der Betriebswirtschaftslehre (StL) Baum

V Mo. 11.40 - 13.10 Uhr LS 109

Vorstellung neuerer Entwicklungen in der Betriebswirtschaftslehre, Selbständige

Bearbeitung von Fallstudien, Einführung in den Jahresabschluss, insbesondere

Bilanz und Gewinn- und Verlust-Rechnung.

Ausgewählte Kapitel der Betriebswirtschaftslehre (StL) Baum

Ü Di. 8.00 - 9.30 Uhr LS 109

Apparate- und Anlagentechnik (StL) Grupa

V Di. 8.00 - 9.30 Uhr K 104

Werkstoffe und Fügeverfahren, Rohrleitungstechnik und -elemente, Pumpen

und Verdichter, Grundzüge der Konstruktionsprinzipien sowie der Berechnung

der Gestaltung von Apparaten und Anlagen, Montage und Inbetriebnahme,

Aspekte der Funktions- und Betriebssicherheit, Kriterien für die Auswahl von

Apparaten und Anlagen.

Hygienic Design (StL) Grupa

V Di. 9.50 - 11.20 Uhr K 104

Aufbau eines Hygienegesamtkonzeptes, Hygienic Design von Apparaten und

Bauteilen der Lebensmittelindustrie, Konstruktions- und Ausführungsprinzipien,

Einbau- und Aufstellungsempfehlungen, Fouling in Anlagen zur Erhitzung

von Lebensmitteln, Reinigung und Desinfektion, Gestaltung von Produktionsräumen

(Reinraum- und Reinstraumtechnik).

Anlagentechnik (Industrieanlagen) (StL) Sprengel

V Do. 11.40 - 13.10 Uhr LS 109

Grundlagen und deren Anwendung von Wissen zum Bau und Betrieb von Industrieanlagen,

Gesetzliche Grundlagen insbes. Genehmigungsverfahren, Gestaltungsmöglichkeiten,

Projektierung, Allgemeine Baukunde, Funktionselemente.

216


Fachübergreifende Wahlpflichtfächer:

Unternehmerische Selbständigkeit, Grundlagen der Gründungsplanung, -

Konzeption und –Durchführung

S Do. 15.10 Uhr - 16.40 Uhr N II

Ansprechpartner: Frau Schotte-Pfuhl (START-Agentur), Dr. Grupa/Dr. Esper.

Erstellung eines Businessplans

S Do. 17.00 Uhr - 18.30 Uhr N II

Ansprechpartner: Frau Schotte-Pfuhl (START-Agentur), Dr. Grupa/Dr. Esper.

s. auch Veranstaltungsangebot der anderen Fachbereiche, insbesondere

des Fachbereichs Sozial- u. Kulturwissenschaften

217


4 Oecotrophologie (Oe)

4.1 Lehrveranstaltungen

Chemie

Chemistry

Modulnummer: M1 Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Janssen

Angebot für: 1. Semester

Credits: 6

Prüfung: Klausur

Voraussetzungen: keine

Lernziele: Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse in der allgemeinen, organischen

und analytischen Chemie und in Biochemie. Dadurch sollen

sie befähigt werden, sich chemische Fachliteratur zu erarbeiten und

sich mit chemischen Fragestellungen wissenschaftlich auseinander

zusetzen.

Sie sollen weiterhin in die Lage versetzt werden, weiterführende

Fachgebiete, die chemische Voraussetzungen erfordern, erfolgreich zu

absolvieren.

Umfang: 4 SWS Vorlesung, 2 SWS Übungen oder Laborübungen

Lehrangebot

Dozent/in Lehrinhalte SWS Raum Zeit Art

Diel

Allgemeine Chemie und

Biochemie

2 E 109 Di 5./6. V

Diel

Diel

Fischer

Fischer

Janssen/Borck

218

Allgemeine Chemie und

Biochemie

Allgemeine Chemie und

Biochemie

Organische und analytische

Chemie

Organische und analytische

Chemie

Organische und analytische

Chemie

2 E 112

2 E 219

Do 7./8.

ab 14.00 Uhr

Di 7.-10.

ab 14.00 Uhr

Ü


2 E 109 Fr 1./2. V

2 B 201 Fr. 3./4. Ü

2 E 219

Kompaktwoche

Mo.-Do.

8.00 – 15.00 Uhr

In einem der Module „Chemie“ und Physik und Technik“ wird eine Laborübung und im anderen

Modul eine Übung gewählt.


Modulnummer:

M 3

Leben und Lebensmittel

Life Sciences

Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Lücke

Angebot für: 1. + 2. Semester

Credits: 12

Prüfung: Klausur

Voraussetzungen:

keine

Lernziele: Die Studierenden erwerben fachliche und methodische Kenntnisse

über biologische Systeme und Prozesse. Dadurch werden

sie befähigt, sich mit Fragen der Ernährung und der Lebensmittelqualität

wissenschaftlich auseinander zusetzen.

Es werden Grundkenntnisse vermittelt über:

- Makro- und Mikroanatomie sowie Physiologie des Menschen

- Lebensmittel und die ihrer Erzeugung, Verarbeitung und

Haltbarmachung zugrunde liegenden biologischen Vorgänge.

Vertiefte Kenntnisse werden vermittelt über den Aufbau und

die Funktion des Magen-Darm-Traktes.

Modulumfang:

Lehrangebot

8 SWS Vorlesung, 2 SWS Übungen, 2 SWS Laborübungen

Dozent/in Lehrinhalte

Allgemeine Biologie und Rohstoff-

SWS Raum Zeit Art

Lücke/

Hampshire

kunde: Zellen und Gewebe;

Vererbung, Evolution, Biodiversität;

Baupläne höherer

Organismen

Allgemeine Biologie und Rohstoff-

2 E 109 Mo 3./4. V

Lücke/

Hampshire

kunde: Biologische Grundlagen

der Erzeugung von Lebensmitteln;

Prinzipien von Pflanzenbau

und Tierhaltung

2 E 109 Mo 5./6. Ü

Hampshire

Kohlenberg-

Müller

Kohlenberg-

Müller

Mollenhauer

Allgemeine Biologie und Rohstoffkunde

Physiologie des Magen-Darm-

Traktes

2 E 235

Ernährungsphysiologie 2 E 233

Mo 7.-10.

2. SH


2 E 109 Di 1./2. V

Gruppe 1:

Kompaktwoche


Gruppe 2:

2. SH

Di 7.-10.

ab 14.00

Uhr

219


Kohlenberg-

Müller

220

Ernährungsphysiologie 1.

Gruppe

2 SS 2005 Ü

Hahn Ernährungsphysiologie 2. 2 SS 2005 LÜ

NN

Grundlagen der Mikro- und 2

Makro-Anatomie und Physiolo- 2

i d M h

SS 2005

SS 2005

NN Anatomie und Histologie 2 SS 2005 LÜ

Lücke Grundlagen der Mikrobiologie: 2

Mikroorganismen und ihre

SS 2005 V

Bedeutung für Lebensmittel 2

SS 2005 Ü

Lücke

ddi Stffk Mikrobiologie

i lä f i d

2 SS 2005 LÜ

Psychologie, Kommunikation und Soziologie

Psychology, Communication and Sociology

Modulnummer: M5 Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Klotter

Angebot für: 1. + 2. Semester

Credits: 10

Prüfung: mündliche Prüfung

Voraussetzungen: keine

Lernziele: - Das menschliche Leben und Verhalten aus unterschiedlichen

psychologischen Perspektiven verstehen und erklären können,

insbesondere das Ernährungsverhalten

- Die soziologischen Hintergründe und Zusammenhänge des

menschlichen Zusammenlebens erklären und verstehen können

- Kommunikationsprozesse mit unterschiedlichen Modellen analysieren

können

- Erwerben eigener kommunikativer Kompetenz

Umfang: 4 SWS Vorlesung, 2 SWS Seminaristischer Unterricht,

2 SWS Übungen

Lehrangebot

Dozent/in

Lehrinhalte SWS Raum Zeit Art

Klotter Grundlagen der Psychologie 2 E 109 Do 5./6. V

Koscielny Grundlagen der Psychologie 2 E 106

Spieler Kommunikation 2 LS 305

Spieler Kommunikation 2 LS 305

Fr 3.-6.

2. SH

Gruppe1:

Do 9./10.

Gruppe 2:

Do. 11./12.

Nothdurft Sozialpsychologie 2 G Di 3./4. Ü

Klotter Persönlichkeitspsychologie 2 SS 2005 SU

Müller(SK)

Einführung in die Ethik 2 SS 2005 SU

V

Ü

Ü

Ü

Ü


Koscielny Grundlagen der Soziologie 2 E 109 Do. 1./2. V

Schrader

(SK)

Recht 2 SS 2005 SU

Wirtschaftswissenschaften

Economy and Business Administration

Modulnummer: M 6 Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Poggendorf

Angebot für: 1. + 2. Semester

Credits: 12

Prüfung: Klausur

Voraussetzungen: keine

Lernziele: Die Studierenden sollen einen grundlegenden Überblick über einzel-

und gesamtwirtschaftliche Phänomene und Probleme erhalten.

Unter Einbezug der sozialen, technischen, finanziellen, informationellen

und ökologischen Aspekte sollen sie die ökonomischen

Strukturen der produzierenden und haushaltenden Systeme erkennen,

beschreiben und zuordnen können. Dazu sollen sie mit der

fachspezifischen Methodik und Terminologie der Wirtschaftswissenschaften

vertraut sein, so dass sie die ökonomischen Aspekte im

Bereich des Haushalts und der Ernährung verstehen und sich ggf.

auf Probleme und deren Lösungen spezialisieren können.

Umfang: 8 SWS Vorlesung, 2 SWS Seminaristischer Unterricht,

2 SWS Übungen

Lehrangebot

Dozent/in Lehrinhalte SWS Raum Zeit Art

Poggendorf Betriebswirtschaftslehre

1

2

E 109

Do 3./4.

Köbberling Volkswirtschaftslehre 1 2 E 109 Do 1./2. V

Czech Arbeitswissenschaft 1 2 G

Auer /

Poggendorf

Betriebswirtschaftslehre

2

Poggendorf Betriebswirtschaftslehre

1

Mo 9./10. (1. SH)

Mo 11./12. (2.SH)

2 SS V

2 SS Ü

Auer Betriebswirtschaftslehre 2 SS Ü

Poggendorf Betriebswirtschaftslehre 2 SS Ü

Auer Volkswirtschaftslehre 2 2 SS SU

Platzer (SK) Europalehre 2 SS SU

Czech (SK) Arbeitswissenschaft 1 2 SS Ü

Czech (SK) Arbeitswissenschaft 2 2 SS SU

V

V

221


222

Studienprojekt im Grundstudium

Project Work in Teams

Angebot für: 1. bis 3. Semester

Credits: 26

Prüfung: Fachgespräch

Lernziele: Mit dem Projektstudium sollen Schlüsselqualifikationen vermittelt werden

wie kommunikative Kompetenz, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit sowie

allgemeine Fähigkeiten und Kenntnisse wie Projektmanagement, Informationsbeschaffung

und Präsentationstechniken. Die Projektarbeit hat

zum Ziel, Fachinhalte im Arbeitsleben, in der Umwelt und im gesamten

Spektrum des Konsums im Sinne der Nachhaltigkeit und des forschenden

Lernens kennen zu lernen, zu verstehen und anzuwenden. Das

Projektstudium fördert die Eigeninitiative sowie problemorientiertes,

interdisziplinäres und zielorientiertes Denken.

Umfang: 1 SWS Vorlesung, 6 SWS Seminar, 14 SWS Projektarbeit

Lehrangebot

Dozent/in

Inhalte SWS Raum Zeit Art

NN Projektarbeit

Lohmann

Lohmann

Projektmanagement 1 N 02

Projektmanagement 2 N 02

4

4

siehe

Aushang

1. Semester

2. Semester

6

3. Semester*

1. Semester

Fr 5./6.

3. Semester

Fr 1./2.

Teamarbeit

NN Projektspezifische Seminare** 6x1 3. Semester S

* im 3. Semester in der 2. Semesterhälfte von Mo bis Fr ganztags: Projektpraxisphase

** Für das 3. Semester ist die Teilnahme an sechs Projekt spezifischen Seminaren vorgesehen.

Diese Seminare sind teilnehmerbegrenzt. Es wird um Eintragung in die Listen gebeten, die in

Raum E 112 am Donnerstag, 7.10.2004 um 8.30 Uhr aushängen.

V

S


Studienprojekt im Grundstudium

Project Work in Teams

Angebot für: 1. bis 3. Semester

Credits: 26

Prüfung: Fachgespräch

Lernziele: Mit dem Projektstudium sollen Schlüsselqualifikationen vermittelt

werden wie kommunikative Kompetenz, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit

sowie allgemeine Fähigkeiten und Kenntnisse wie Projektmanagement,

Informationsbeschaffung und Präsentationstechniken. Die Projektarbeit

hat zum Ziel, Fachinhalte im Arbeitsleben, in der Umwelt und

im gesamten Spektrum des Konsums im Sinne der Nachhaltigkeit und

des forschenden Lernens kennen zu lernen, zu verstehen und anzuwenden.

Das Projektstudium fördert die Eigeninitiative sowie problemorientiertes,

interdisziplinäres und zielorientiertes Denken.

Umfang: 1 SWS Vorlesung, 6 SWS Seminar, 14 SWS Projektarbeit

Dozent/in

NN Projektarbeit

Lohmann

Lohmann

NN

Lehrangebot

Inhalte SWS Raum Zeit Art

Projektmanagement 1 N 02

Projektmanagement 2 N 02

Projektspezifische Seminare**

4 1. Semester

4 siehe

Aushang

2. Semester

6

3. Semester*

1. Semester

Fr 5./6.

3. Semester

Fr 1./2.

Teamarbeit

6x1 3. Semester S

* im 3. Semester in der 2. Semesterhälfte von Mo bis Fr ganztags: Projektpraxisphase

**Für das 3. Semester ist die Teilnahme an sechs Projekt spezifischen Seminaren vorge-

sehen. Diese Seminare sind teilnehmerbegrenzt.

Es wird um Eintragung in die Listen gebeten, die in Raum E 112 am Donnerstag,

7.10.2004 um 8.30 Uhr aushängen.

Weitere Veranstaltungen (Wochenendseminar):

Betriebsinternes Mitarbeitertraining Armin Poggendorf

In diesem Workshop werden am Beispiel eines Präsentationstrainings Konzepte

und Methoden für die betriebliche Personalentwicklung erarbeitet, die auch auf

andere Trainings- und Schulungssituationen übertragen werden können. Überblick

über Kreativitätsmethoden, Problemlösungsmethoden, Leistungspräsenta-

V

S

223


tion, Kreativität mit Text, Sprache, mit non-verbalen Ausdrucksmitteln wie

Stimme, Tönen, Bewegung, sowie mit musischen Mitteln.

Bei der Gestaltung eines Trainings steht das Wohlbefinden der Teilnehmer

(Wellness) im Mittelpunkt. Nur in einem angenehmen, wohltuenden Gruppenklima

können Teilnehmer lernen, sich zu entfalten und sich zu präsentieren.

Referatsschein: Es kann ein Schein erworben werden.

Vorbesprechung: Mittwoch, 27. Okt., 13.45 Uhr, Raum LS 305

Workshop: Wochenende 4./ 5. Dezember , Rhön-Akademie Schwarzerden

Beginn: Sa. 9.00 Uhr; Ende: So. ca. 17.00 Uhr

Kostenbeitrag: 30,– € (die höheren Kosten werden durch einen Zuschuss gedeckt)

Nachbesprechung: Termine nach Absprache

Anmeldung: bitte frühzeitig beim Dozenten; begrenzte Teilnehmerzahl!

Lehrveranstaltungen für das 3. Semester

Um einen Projektschein erwerben zu können, müssen die Veranstaltungen Projektmanagement

und sechs weitere Seminare belegt werden. Die Projektspezifischen

Seminare finden nur in der 1. Semesterhälfte statt.

Das Seminar Projektmanagement muss über das gesamte Semester belegt

werden.

Es müssen jeweils drei methodische (M) und drei fachliche (F) Projektspezifische

Seminare belegt werden.

Technik und Umwelt (Ü) M2 Barbara Freytag-Leyer

Mo. 08.00 – 11.20 Uhr E 231

Kriterien zur Auswahl von Haushaltsgeräten zusammenstellen und beurteilen,

Recherchen zu Tests und Nutzung von Tests sowie Kostenrechnungen

Anm.: max. 20 Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmer.

Instrumentelle Analytik (M) Ulrich Kurfürst

Mo. 08.00 - 09.30 Uhr B 201

Projektspezifisches Seminar

Verschiedene Verfahren der instrumentellen Analytik sollen kennengelernt

werden. Die damit durchgeführten Methoden der (Spuren-) Analytik werden

erläutert. Es sollen die Probleme einer zuverlässigen Analytik von der Probennahme

bis zur Auswertung verdeutlicht werden.

Für die Spurenanalyse von Elementen wird die Graphitrohr-Atomabsorption

(Projekt SchwAn) theoretisch, instrumentell und methodisch dargestellt und

erprobt.

Anm.: max. 20 Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmer.

Fachenglisch für Oecotrophologie II Priya Dechant

Mo. 09.50 – 11.20 Uhr Gruppe 1 C 201

224


Di. 13.20 – 14.50 Uhr Gruppe 1 O 007

In diesem Kurs wird ein Fachvokabular für die Themenbereiche Ernährung,

Haushalt und Wirtschaft erarbeitet und allgemeinsprachliche Kenntnisse sowie

das für jegliche Kommunikation notwendige gramm