Erlebt: Auf Gott ist Verlass - TextLive

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Die vielen Medikamente nimmt Elisabeth

Marti, um so möglichst aktiv zu bleiben. «Ich

will lieber qualitativ besser leben als quantitativ

länger.» Immer wieder hat sie erfahren,

dass Gott Kraft schenkt. «Ich kann mich auf

Gott verlassen. Was wir aber selber tun können,

nimmt er uns nicht ab.»

Elisabeth Marti muss mit den Kräften

sparsam umgehen. Die Angst vor einem

weiteren Schub ist immer da. Es fällt ihr

oft nicht leicht, zu ihren Begrenzungen Ja

zu sagen. Doch die heute 67-Jährige hat

erfahren: «Wenn Gott jemanden auf steinige

Wege schickt, sorgt er auch für die

entsprechenden Schuhe.»

Service:

www.kinderwerk-lima.ch

John wuchs in einem kleinen Dorf im Nordosten

der USA auf. Sein Vater war Seemann. Von einer

seiner vielen grossen Reisen kehrte er nicht mehr

zurück. So musste Johns Mutter hart arbeiten, um

sich und ihren Sohn durchzubringen.

Immer um 12…

mittags

Wie der Vater, so der Sohn

Mit 16 Jahren fand John Arbeit – ebenfalls auf einem Schiff. Wie sein Vater wollte er zur See gehen

und so sein Geld verdienen. Seine Mutter versuchte vergeblich, ihn davon abzuhalten. Vor der

Abreise versprach die Mutter ihrem Sohn: «Jeden Mittag um zwölf werde ich für dich beten. Denk

daran – egal was du gerade tust und in welchem Erdteil sich euer Schiff gerade befindet!»

«In fünf Minuten geh ich rauf»

Etwa ein Jahr später gerieten sie in einen grossen Sturm. Hohe Wellen warfen das Schiff hin und

her, der Wind zerfetzte Segel um Segel, die Masten drohten zu brechen. Die Mannschaft hielt sich

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