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theater.osnabrueck.de

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Spielzeit 2013/141


Spielzeit 2013/14


INHALT

3

OEDING-ERDEL

Grußwort 4

Vorwort 5

Spieltriebe 5 – Total Real 7

Premierenübersicht 8

Konzertübersicht 12

Spieltriebe 5 16

Schauspiel 34

Musiktheater 58

Tanz 76

Konzert 90

OSKAR Kinder- und Jugendtheater 122

Konzerte für Groß und Klein 132

Moving Theatre 135

Theater hautnah – Theaterpädagogik 136

Theater Extra 144

Friedenslabor Osnabrück 147

Atelier

Theaterverein 150

Musikverein 152

Mitarbeiter 156

Abonnements 160

Service 184

Gruppenangebote 187

Familienangebote 188

Theaterkasse 192

Preise/Sitzplan 194

Schüler/Studenten/Azubis 196

Stadtplan/Anfahrt 198

Große Straße 52

49074 Osnabrück

T 0541/ 2 17 57

Prinzipalmarkt 29

48143 Münster

T 0251 / 590 530

www.oeding-erdel.de

osnabrueck@oeding-erdel.de

Impressum 208


4

Grußwort des Bürgermeisters

Vorwort der Geschäftsführung

5

neues,

aufregendes

theater!

Liebes

Osnabrücker

Publikum,

Das Theater Osnabrück lädt uns immer wieder aufs Neue ein: zum Mitdenken

und Mitdiskutieren, zum Lachen und Weinen, zum Streiten und zum Feiern. Das

Theater ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation mit uns Bürgerinnen

und Bürgern. Das spiegelt sich zunehmend in der künstlerischen Arbeit. Ein schönes

Beispiel dafür war Mauro de Candias erster großer Tanzabend Corpo d’Anima,

für den die Tänzerinnen und Tänzer Gespräche mit Vertretern der Jüdischen

Gemeinde, der Muslime, der christlichen Konfessionen führten. Aus diesen

Begegnungen erwuchs ein eindringlicher, sehr persönlicher Tanzabend, der den

Fragen nach dem Glauben und dem Selbstverständnis des Menschen nachging.

Die Universität, die Hochschule, das Felix-Nussbaum-Haus und viele andere Partner

in der Stadt arbeiten mit dem Theater zusammen und geben wichtige Impulse,

die in der künstlerischen Arbeit ihren Niederschlag finden. Auch überregional

wird das hohe Niveau des Theaters Osnabrück wahrgenommen. Schauspielinszenierungen

wurden zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin

und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Die Reise des Osnabrücker Symphonieorchesters

nach Wolgograd war eine künstlerische und politische Friedensmission,

die ein überwältigendes Echo fand. Als neuer Generalmusikdirektor hat

Andreas Hotz sehr schnell dem Osnabrücker Musikleben auf höchstem Niveau

neue Impulse gegeben. Bereits zum fünften Mal richtet das Theater das Festival

Spieltriebe aus. Danken möchte ich an dieser Stelle allen Künstlern und Mitarbeitern

des Theaters, die mit höchstem Einsatz alles geben, damit wir aufregendes

und spannendes Theater in Osnabrück erleben können.

Ihr Theater steht mitten im Herzen der Stadt, empfängt von ihr wichtige Impulse

und gibt sie ihr zurück – Osnabrück und sein Theater sind ein gemeinsamer Organismus.

Beständigkeit und permanente Veränderung sind für uns kein Widerspruch

sondern bedingen einander. Zwei wichtige neue Künstlerpersönlichkeiten

haben ihre Arbeit vor einem Jahr begonnen: Generalmusikdirektor Andreas Hotz

und das Osnabrücker Symphonieorchester beflügeln einander und garantieren

das hohe Niveau von Musiktheater und Konzerten, Mauro de Candia hat seinen

sehr persönlichen Stil nach Osnabrück gebracht und dem Tanz neue Dimensionen

erschlossen. Die neue Spielzeit startet mit dem Festival Spieltriebe 5 – Total Real und

stellt die Frage nach der Chance von Kunst und Leben angesichts der Totalität von

Ökonomie. Im Sinne der Friedensstadt Osnabrück verfolgen wir weiter die großen

gesellschaftlichen Fragen nach der Freiheit des Individuums und der Hoffnung auf

Frieden, nach der Chance von Gerechtigkeit. Büchners Woyzeck beschäftigt sich

ebenso damit wie Handkes Immer noch Sturm oder Dvořáks großes Nationalepos

Vanda (das nach 130 Jahren seine deutsche Erstaufführung erlebt!) und Bachs

Johannes-Passion, in der ein Projektchor aus Osnabrücker Bürgern mitwirkt.

Einer der Höhepunkte der Spielzeit wird die Rekonstruktion der Mary Wigman-Choreografie

von Strawinskys Jahrhundertwerk Le Sacre du Printemps

sein, eine Kooperation mit dem Theater Bielefeld und dem Bayerischen Staatsballett.

Seien Sie gespannt auf zwei ganz unterschiedliche Shakespeare-Projekte:

Annette Pullen beschäftigt sich mit Macbeth, Mauro de Candia und sein Tanzensemble

mit Romeo und Julia.

Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die neue Spielzeit!

Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit Ihnen im Theater Osnabrück!

Ihr Burkhard Jasper

Bürgermeister

Ralf Waldschmidt

Intendant

Matthias Köhn

Kaufmännischer Direktor


6

Total Real

Spieltriebe 5

6. – 8.9.2013 Festival für zeitgenössisches Theater

7

spielzeit 2013/14

Theater am Domhof

Das Leben der Insekten ua

Viktor Pelewin

emma-theater

Die Phobiker ua

David Gieselmann

Bunker Redlinger Straße

Die Götterdämmerung

in Wien

Alexander Kluge

Spedition Hellmann, Speicher 3

morphings ua

Mauro de Candia

Spedition Hellmann, Speicher 3

real life ua

Jugendclub Mania /Amigos Bandidos

Spedition Hellmann, Speicher 3

CLUB D‘EUROPE ua

Carsten Golbeck

Spedition Hellmann, Lagerhalle

DIE KUNDEN

WERDEN UNRUHIG ua

Johannes Schrettle

Gut Leye

Mensch Karnickel ua

Rudolf Herfurtner

Kaserne Eversburg

SOMNIO ERGO SUM ua

Vendula Nováková

Sergio Vásquez Carrillo

Galerie Trieb

sam

Katharina Schmitt

Melanchthonkirche

Ein neues Stück ua

Paul Bullinger

UA

Uraufführung

Altersempfehlung bei

Kinder- und Jugendstücken


8

PREMIEREN

2013/14

9

Schauspiel

6.9.2013, Theater am Domhof

Das Leben der Insekten ua

Viktor Pelewin

Im Rahmen von Spieltriebe 5

6.9.2013, emma-theater

Die Phobiker ua

David Gieselmann

Im Rahmen von Spieltriebe 5

17.9.2013, emma-theater

DIE KUNDEN

WERDEN UNRUHIG ua

Johannes Schrettle

Übernahme aus Spieltriebe 5

26.10.2013, emma-theater

Der Vorname

Matthieu Delaporte/Alexandre de La Patellière

27.10.2013, Theater am Domhof

Woyzeck

Tom Waits/Kathleen Brennan/Robert Wilson

nach Georg Büchner

14.12.2013, emma-theater

Three Kingdoms

Simon Stephens

1.2.2014, emma-theater

Clavigo

Johann Wolfgang Goethe

8.2.2014, Theater am Domhof

Die Wildente

Henrik Ibsen

28.3.2014, emma-theater

X-Freunde

Felicia Zeller

29.3.2014, Theater am Domhof

Immer noch Sturm

Peter Handke

17.5.2014, emma-theater

osnabrücker

Dramatikerpreis ua

1. Preisträger

24.5.2014, Theater am Domhof

Macbeth

William Shakespeare

Tanz

9.11.2013, Theater am Domhof/17.11.2013, Theater Bielefeld

SACRE

Fiat Lux ua

Rauschen ua

Le Sacre du printemps

Mauro de Candia/Gregor Zöllig/Mary Wigman

22.2.2014, Theater am Domhof

Romeo und Julia UA

Mauro de Candia

12.4.2014, emma-theater

ALKESTIS UA

Among friends II

C.ie Zerogrammi

14.6.2014, emma-theater

Open Windows II UA

Junge Choreografen

Musiktheater

28.9.2013, Theater am Domhof

La Bohème

Giacomo Puccini

23.11.2013, Theater am Domhof

Der Vogelhändler

Carl Zeller

18.1.2014, Theater am Domhof

Johannes-Passion

Johann Sebastian Bach

15.3.2014, Theater am Domhof

Vanda de

Antonín Dvořák

3.5.2014, Theater am Domhof

die Comedian Harmonists

Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink

21.6.2014, Theater am Domhof

Die Vögel

Walter Braunfels

OSKAR

Junges Theater

Stadt und Land Osnabrück

26.9.2013, emma-theater

Mensch Karnickel ua

Rudolf Herfurtner

Übernahme aus Spieltriebe 5

13.10.2013, Theater am Domhof

Kalif Storch

Wilhelm Hauff/Maria Schneider

8.3.2014, emma-theater

Robinson Crusoe

Daniel Defoe

26.4.2014, emma-theater

watte

Ali Taylor

4.5.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

DIE PRINZESSIN

AUF DER ERBSE

Kinderoper

Ernst Toch

Herbst 2013, Mobile Produktion

AUS DEM LEBEN

EINES TAUGENICHTS

Joseph von Eichendorff

UA

DE

Uraufführung

Deutsche Erstaufführung

Altersempfehlung bei

Kinder- und Jugendstücken


10

WIEDERAUFNAHMEN

2013/14

Schauspiel

29.8.2013, emma-theater

Kein schöner Land ua

Liedprojekt Rosenplatz

12.9.2013, Theater am Domhof

Die Mittagsfrau ea

Julia Franck

Tanz

25.8.2013, emma-theater

INCOMPLETE HARMONY ua

Among Friends i

Shang-Chi Sun

Musiktheater

24.8.2013, Theater am Domhof

Evita

Andrew Lloyd Webber

14.9.2013, Theater am Domhof

Mörder, Hoffnung der Frauen

Das Nusch-Nuschi

Sancta Susanna

Paul Hindemith

16.10.2013, Theater am Domhof

Anatevka

Jerry Bock

5.4.2014, Theater am Domhof

Der Liebestrank

Gaetano Donizetti

OSKAR

Junges Theater

Stadt und Land Osnabrück

20.8.2013, emma-theater

Clyde und Bonnie

Holger Schober

12.9.2013, emma-theater

Das Geschenk

des weiSSen Pferdes

Rudolf Herfurtner

18.9.2013, emma-theater

Tschick

Wolfgang Herrndorf

UA

Ea

Uraufführung

Erstaufführung

Altersempfehlung bei

Kinder- und Jugendstücken


12

KONZERTSAISON

2013/14

13

Sinfoniekonzerte

Schlosskonzerte – Mozart aufgeklärt

Kammerkonzerte und Liederabende

2.9.2013, OsnabrückHalle

1. Sinfoniekonzert

Beethoven – Berg – Mozart

Dirigent Andreas Hotz

Solistin Christiane Iven, Sopran

21.10.2013, OsnabrückHalle

2. Sinfoniekonzert

Wagner – Westerhoff – Beethoven

Dirigent Andreas Hotz

Solisten Peijun Xu, Viola

Marie-Christine Haase, Sopran

Guido Gallmann, Sprecher

2.12.2013, OsnabrückHalle

3. Sinfoniekonzert

Sibelius – Rautavaara – Tschaikowskij

Dirigent Christoph Poppen

Solist Colin Currie, Schlagzeug

24.2.2014, OsnabrückHalle

5. Sinfoniekonzert

Beethoven – N.N. – Schostakowitsch

Dirigent Andreas Hotz

Solist/in Preisträger/in des Osnabrücker

Musikpreises, ermöglicht durch die

Werner Egerland Stiftung

23./24.3.2014, OsnabrückHalle

6. Sinfoniekonzert

Leclair – Schumann

Dirigent Andreas Hotz

Solist Nicolas Altstaedt, Violoncello

12.5.2014, OsnabrückHalle

7. Sinfoniekonzert

Kodály – Prokofjew – Smetana

Dirigent Daniel Inbal

Solist Michal Majersky, Violine

Dirigent Andreas Hotz

Moderation Stefan Hanheide

27.10.2013, Aula der Universität Osnabrück, Schloss

1. Schlosskonzert

4.5.2014, Aula der Universität Osnabrück, Schloss

2. Schlosskonzert

1.6.2014, Aula der Universität Osnabrück, Schloss

3. Schlosskonzert

19.1.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

1. Kammerkonzert

Musik für Blechbläser

2.3.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

2. Kammerkonzert

Bläserserenaden

30.3.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

3. Kammerkonzert

Musik für Posaune und Schlagzeug

18.5.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

4. Kammerkonzert

Aus unserer Heimat

13.1.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

1. LIEDERABEND

Hätt’ ich Schwingen hinzufliegen

1.1.2014, OsnabrückHalle

Konzert zum

Neujahrstag 2014

Dirigent Andreas Hotz

Conférencier Klaus Wallendorf

2./3.2.2014, OsnabrückHalle

4. Sinfoniekonzert

Bach – Hindemith – Brahms

Dirigent Andreas Hotz

Solistin Lauma Skride, Klavier

28.6./30.6./2.7.2014, Hoher Dom zu Osnabrück

8. Sinfoniekonzert

Verdi

Dirigent Andreas Hotz

Solisten Lina Liu, Sopran

Renée Morloc, Alt

N.N., Tenor

N.N., Bass

Mai 2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

2. LIEDERABEND

Im Rahmen des Friedenslabors

Sonderkonzert

25.5.2014, OsnabrückHalle

Petits fours

Konzert für die Sparkasse Osnabrück


14

… KONZERTE FÜR

GROSS UND KLEIN

2013/14

Schulkonzerte

Purzelkonzerte

3.9.2013, OsnabrückHalle

Jupiter-Sinfonie

7. – 9. Klasse

Mozart

25.3.2014, OsnabrückHalle

Frühlingssinfonie

1. – 4. Klasse

Schumann

13.5.2014, OsnabrückHalle

DIE MOLDAU

5. – 6. Klasse

Smetana

Jugendkonzert

13.11./16.11.2013, Theater am Domhof/Oberes Foyer

DIE MUSIKALISCHE

WETTERSTATION

12.2./15.2.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

KREUZ UND QUER UNTERWEGS

Strolchkonzerte

22.1./26.1.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

DAS HORN RUFT

15.5./17.5.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

ES GRÜNT SO grün

8.2.2014, OsnabrückHalle

GREEN BEATS

MEETS ORCHESTRA

Familien [Opern] Konzert

3.11.2013, Theater am Domhof

Anatevka

Jerry Bock


Spieltriebe 5

Spieltriebe 5

Total Real

Auf treibSANd

gebAut

Zum fünften Mal eröffnet das Theater Osnabrück seine Spielzeit mit Spieltriebe –

Festival für zeitgenössisches Theater und verlässt die eigenen vier Wände, um sich

aufzumachen zu Orten in der Stadt, in denen Theater noch nicht stattgefunden

hat, Orten mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Atmosphäre und einer

eigenen Realität, der sich die Künstler stellen wollen und sollen. Schon immer

war Spieltriebe daher ein Festival, das die Nähe und die Auseinandersetzung mit

der Wirklichkeit – der städtischen wie der globalen – suchte.

Das Verhältnis von Theater und Wirklichkeit ist derzeit eines der am meisten

und heiß diskutierten Themen in der Theaterwelt. Mit Dokumentar- und

Rechercheprojekten, Bürgerchören oder der Einbeziehung von „Experten des

Alltags“ haben sich international diverse Spielformen des Anti-Illusionismus

auf der Bühne fest etabliert. Das Bemühen der Theater, den immer komplexer

werdenden sozialen „Wirklichkeiten“ auf den Leib zu rücken, hat der Gegenwartsdramatik

einen beispiellosen Auftrieb gegeben. Scheinbar unaufhaltsam

schreitet die Dynamisierung des Theaters fort, die Kunst des 21. Jahrhunderts

ist mehr denn je auf Treibsand gebaut. Zugleich werden die kritischen Stimmen

hörbar, die vor der Selbstaufgabe der Kunst durch Realitätsversessenheit

und Authentizitätsterror warnen und die Rückbesinnung der Kunst auf ihre

genuinen Fähigkeiten und Eigenschaften fordern.

Spieltriebe 5 – Total Real stellt nicht nur ein Theater des Wirklichkeitssinnes

in den Mittelpunkt. Es spürt auch den Möglichkeiten von Kunst- und Lebensformen

jenseits des Realitätsprinzips nach, die sich dem Wirklichkeitsprimat

bewusst verweigern. Und so laden wir Sie, liebes Publikum, ein zu einer weiteren

Spieltriebe-Reise zu neuen Orten, die das satirische Drama genauso umfasst wie

das Rechercheprojekt.

Vorverkaufsstart

31.5.2013

www.spieltriebe-osnabrueck.de

Mit freundlicher

Unterstützung durch

Kooperationsprojekt

mit dem Studiengang

Szenografie-Kostüm der

Fachhochschule Hannover

17

Hilko Eilts, Katja Lillih Leinenweber, Ralf Waldschmidt

Festivalleitung

Theaterakademie


18

Spieltriebe 5 6. – 8.9.2013

DIE ROUTEN

Neun Uraufführungen an einem Tag – die Spieltriebe setzen erneut Maßstäbe.

Die Inszenierungen verteilen sich auf fünf jeweils abendfüllende Routen. Auf

welcher Route er wandelt, entscheidet jeder Zuschauer beim Kauf seiner Karte

selbst. Eröffnet wird der Abend mit einer Auftaktinszenierung im Theater am

Domhof. Erst anschließend teilt sich das Publikum auf die verschiedenen Routen

auf.

Route 4: Sutthausen

Ebenfalls am Stadtrand Osnabrücks, in Sutthausen, befindet sich eine „Freistatt

der Kunst“ namens Iktomia, die ganz im Zeichen des Gedankens steht,

Fluchtort sein zu wollen von und für „Menschen mit Träumen, Sehnsüchten

und Hoffnung“. In 27-jähriger Arbeit hat der Künstler Volker-Johannes Trieb

eine eigentümliche Welt aus Skulpturen, Pflanzen und Installationen geschaffen

– inklusive eines in die Prähistorie zurückreichenden Gründungsmythos.

Geistiger Fluchtort etwas anderer Natur ist die zweite Station auf der Route

Sutthausen: die Melanchthonkirche.

19

Route 1 und 2: Spedition Hellmann

Route 5: Innenstadt

Die Firma Hellmann ist ein weltweit tätiges Logistikunternehmen. Seinen

Ursprung und Hauptsitz hat das Unternehmen, das nach wie vor von Mitgliedern

der Familie Hellmann geleitet wird, in Osnabrück. 2008 baute Hellmann

einen ehemaligen Getreidespeicher zur Firmenzentrale um, deren spektakuläre

Architektur ganz vom Leitbild des „Neuen Arbeitens“ geprägt und mehrfach

prämiert wurde. Neben dem Speicher 3 wird auch die alte Lagerhalle bespielt.

Die Innenstadtroute führt an einen denkbar unwirklichen Ort mitten in Osnabrück

– den 1943 erbauten Hochbunker in der Redlinger Straße, in dem während

des Zweiten Weltkrieges bis zu 6000 Menschen Zuflucht fanden. Nach Ende

des Krieges wurde er zum Atomschutzbunker umgebaut, der seit etlichen Jahren

ungenutzt ist. Zweite Station auf der Route ist das wohlbekannte emma-theater.

Route 3: Gut Leye

Am Rande der Stadt Osnabrück im Ortsteil Atter liegt das geschichtsträchtige

Gut Leye, das sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie Ostman von

der Leye befindet. Während die Seitengebäude des Guts nach wie vor bewohnt

sind, wird das 1703 erbaute Herrenhaus nur gelegentlich für Veranstaltungen

genutzt – so auch für Spieltriebe. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde

es von englischen Versorgungstruppen beschlagnahmt und bewohnt, die aber

1948 in die nahe gelegene Kaserne Eversburg verlegt wurden – dem zweiten

Spielort auf der Route.

Abschlussparty

Beschlossen wird der Festivaltag, wo er begonnen hat, im Theater am Domhof:

Nach der letzten Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein zur Party im Innenhof

und Montagesaal des Theaters.


20

Premiere

6.9.2013

Theater am Domhof

Anschließend Übernahme

in den Spielplan.

Viktor Pelewin

Das Leben

der Insekten

Uraufführung

Dokumentarcours nach Alexander Kluge

die götterdämmerung

in wien

Premiere

6.9.2013

Bunker Redlinger Straße

Musikalische Leitung

Adrian Pavlov

21

Inszenierung

Alexander Frank

Deutsch von Andreas Tretner

Text Constantin von Castenstein / Musik Michael Emanuel Bauer

Inszenierung

Lilli-Hannah Hoepner

Bühne/Kostüme

David Gonter

Dramaturgie

Maria Schneider

Premiere

6.9.2013

emma-theater

Anschließend Übernahme

in den Spielplan.

Inszenierung

Christian Brey

Bühne/Kostüme

Anette Hachmann

Dramaturgie

Anja Sackarendt

Mücken, Ameisen, Fliegen, Schaben und Nachtfalter bevölkern Viktor Pelewins

Roman Das Leben der Insekten aus dem Jahr 1995. Seine Figuren changieren

sekündlich zwischen insektoiden Lebensformen und sehr menschlichen

Charakterzügen, die sie in einer unwirtlichen, überkapitalisierten Welt beheimaten.

Nachtfalter Mitja sucht auf dem Weg zum Licht nach dem Sinn des

Lebens, die Ameise Marina wird auf unbewusster Bahn in ein Leben, das Glück

vorgaukelt und Elend einlöst, gezerrt. Die Metapher schillert aus dem neuen

russischen Turbokapitalismus bis in unsere Lebenswirklichkeit.

David Gieselmann

die phobiker

Uraufführung

Kurz vor der Hochzeit will weder Clarissa Clemens noch Clemens Clarissa

heiraten. Aber: Das Fest ist geplant und angezahlt. Also wird gefeiert, heute

Abend der Junggesellenabschied! Freunde fehlen beiden, so trudeln skurril

verstörte Bekannte und Verwandte ein, mit denen sich rasant eine Logik des

Misslingens entfaltet. In einem Spiegelkabinett von Phobien und Projektionen

versuchen sie, ihren Schmerz in ein Fest zu verwandeln.

David Gieselmann schreibt Die Phobiker eigens für das Theater Osnabrück,

inszenieren wird Christian Brey, der am Staatstheater Stuttgart seine Theaterlaufbahn

als Schauspieler und Regisseur begann, zahlreiche Projekte mit Harald

Schmidt realisierte und in Hamburg mit seiner Komödieninszenierung Der

Vorname in der letzten Spielzeit für Furore sorgte.

Wien, März 1945: In der umlagerten Stadt befiehlt Gauleiter Baldur von Schirach

eine Rundfunkübertragung von Richard Wagners Götterdämmerung. Wie aber soll

diese realisiert werden, da die Staatsoper verriegelt, wehrtaugliche Philharmoniker

an der Front, Sänger in alle Winde zerstreut sind? Verteilt auf mehrere Luftschutzbunker

und per Feldtelefon verbunden, beginnt der Versuch, inmitten von Luftangriffen

ein übertragungsfähiges Ergebnis zu konservieren.

In Alexander Kluges Text Die Götterdämmerung in Wien liegen Historie und

Dichtung so nah beieinander, dass eindeutige Zuordnungen unmöglich scheinen.

Das musiktheatralische Projekt unternimmt den Wirklichkeitstest. Im

Hochbunker Redlinger Straße wird man akustisch und visuell erleben können,

unter welchen historischen, propagandistischen oder einfach nur technischen

Parametern sich Musik produzieren und darstellen lässt.

Uraufführung

Mauro de Candia

morphings

Ein Bild gleitet in ein anderes über, fließend, ohne Bruch, kaum wahrnehmbar.

Morphings beschreibt den Prozess der Transformation und setzt sich mit

der Metamorphose von Bewegungen und Bewegungsbildern, von Emotionen

und Situationen auseinander. Wie vollzieht sich der Übergang von einem Zustand

zum nächsten, von einer Bewegung zur anderen? Was verändert sich

dabei optisch und in der Aussage? Und welchen Anteil haben Gedanken und

Gefühle in dem Bewegungsprozess des Morphings? Realität und Wahrnehmung

begeben sich auf den wechselseitigen Prüfstand.

Bühne

Katharina Zerr

Kostüme

Henrike Huppertsberg

Marisa Lattmann

Dramaturgie

Ulrike Schumann

Premiere

6.9.2013

Spedition Hellmann,

Speicher 3

Choreografie

Mauro de Candia

Dramaturgie

Patricia Stöckemann


22

Premiere

6.9.2013

Spedition Hellman,

Speicher 3

Inszenierung

Anja Deu

Bühne/Kostüme

Anika Neugart

Premiere

6.9.2013

Spedition Hellmann,

Speicher 3

Inszenierung

Carsten Golbeck

Dramaturgie

Hilko Eilts

Jugendclub Mania/Amigos Bandidos

Real Life

Uraufführung

Täglich betreten wir eine Bühne, präsentieren uns, inszenieren uns. Auf der

Straße, in der Schule, im Job, im Internet, bei Facebook. Aber wer sind wir

wirklich? Was ist noch Realität und was ist Fiktion? Fernsehen und Internet

sind voll von Realityshows. Junge Menschen müssen sich vor laufender

Kamera in Szene setzen, um vor dem Publikum bestehen zu können. In diesem

performativen Theaterabend beschäftigen sich Jugendliche aus dem Jugendclub

Mania und der multikulturellen Theatergruppe Amigos Bandidos mit sehr

persönlichen Fragen. Wie viel gebe ich von mir selbst preis? Wie muss ich mich

darstellen, um bei anderen gut anzukommen? Die Jugendlichen entführen das

Publikum in ihre Welt zwischen Wahrheit und Fiktion. Ob getanzt, gerappt,

stumm oder als Lied, jeder inszeniert sich selbst.

Carsten Golbeck

CLUB D’EUROPE

Live-Hörspiel zur „Idee Europa“

Uraufführung

Zwischen respektierter Weltmacht, einzigartigem Friedensverbund und abstiegsbedrohter

Konkursmasse – Europa schlingert derzeit zwischen politischen

Beschwörungsreden und drohendem Machtverlust. Die Idee von einem vereinten

Europa scheint durch die Krise und die Eigeninteressen der Nationalstaaten

an Leucht- und Überzeugungskraft drastisch zu verlieren. In ganz Europa? Nein.

Ein kleiner Club in Osnabrück hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Idée

européenne neu zu beleben. Halb Krimi, halb Satire nimmt das Live-Hörspiel das

Tauziehen um die Macht- und Demokratieverhältnisse aufs Korn: Felix K. schlittert

durch eine fehlgeleitete E-mail versehentlich in eine verdeckt operierende

Bewegung, die mit ungewöhnlichen Aktionen versucht, der Demokratie auf die

Sprünge zu helfen. Doch dann läuft alles aus dem Ruder … Ein Live-Hörspiel ist:

drei Schauspieler, viele Rollen, mal Hörspiel, mal Improtheater, mal Geräuschemacher

und das Publikum immer mittendrin.

Uraufführung

In dem Ambiente eines anonymen Tagungshotels in Autobahnnähe findet für

die Angestellten einer Bank eine Coaching-Maßnahme statt. Für die dafür

engagierte Personaltrainerin scheinbar eine Routineaufgabe. Doch während des

Coachings stellt sich heraus, dass es in Wahrheit um ganz andere Dinge geht

als um die Optimierung von Kommunikationsstrukturen oder Methoden zur

Intensivierung der Kundenbindung. Das Tagungshotel wird zum Ort eines

regelrechten Psychothrillers, zur Kulisse für ein perfides Spiel um Macht, Geld

und Sex, an dessen Ende es zu einem Mord kommt. So zumindest sieht es das

Stück vor, das von zwei Schauspielerinnen und einem Schauspieler auf die Bühne

gebracht werden soll. Aber was genau hat es eigentlich mit den Figuren auf sich,

die gespielt werden sollen, in welchem Verhältnis stehen die Spieler zu den Figuren

und steht das Theater zur Wirklichkeit?

Uraufführung

Johannes Schrettle

DIE KUNDEN

WERDEN UNRUHIG

Basierend auf 12 wahren Begebenheiten

Rudolf Herfurtner

Mensch Karnickel

Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und ein zwölfjähriger Kriegsheimkehrer macht

sich auf den Weg nach Hause. Clemens Graber war acht Jahre alt, als ihn seine

Mutter notgedrungen „landverschickte“ – dabei ging er irgendwo im heutigen

Polen verloren. Inzwischen hat sich alles verändert: Katrin Graber hat wieder

geheiratet und heißt jetzt Hofmann, ihr neuer Mann hat seinen Sohn Timo in

die Ehe mitgebracht. Auch Clemens ist nicht mehr derselbe, er ist jetzt „Karnickel“,

einer, der gelernt hat, sich durchzuschlagen. Einer, der verloren gegangen

ist und der nun Stück für Stück seinen Weg zurück aus den Wirren des Krieges

findet. Rudolf Herfurtner adaptiert seinen erfolgreichen Jugendroman neu für

das OSKAR-Ensemble des Theaters Osnabrück.

Premiere

6.9.2013

Spedition Hellmann,

Lagerhalle

Übernahme ins emma-theater

im Herbst 2013

Inszenierung

Nick Hartnagel

Bühne

Lara Nikola Linnemeier

Kostüme

Linda Spoerl

Imke Hingst

Dramaturgie

Hilko Eilts

Adrian Jager

Premiere

6.9.2013

Gut Leye

Übernahme ins emma-theater

im Herbst 2013

Inszenierung

Constanze Burger

Bühne/Kostüme

Hella Bünte

Dramaturgie

Maria Schneider

Alexander Wunderlich

23


24

Premiere

6.9.2013

Kaserne Eversburg

Vendula Nováková/Sergio Vásquez Carrillo

SOMNIO ERGO SUM

Uraufführung

Uraufführung

Paul Bullinger

ein neues stück

Premiere

6.9.2013

Melanchthonkirche

25

Idee/Inszenierung

Vendula Nováková

Komposition

Sergio Vásquez Carrillo

Bühne

Lucile Larour

Kostüme

Marisa Lattmann

Henrike Huppertsberg

Dramaturgie

Ulrike Schumann

Elise Schobeß

Musiktheaterprojekt für einen Koloratur-Sopran,

einen Darsteller und vier Bläser

Ich bin ein freier selbstständiger Mensch. Ich lebe in meiner Wirklichkeit. Ich

wähle, wer mein Freund ist. Ich bestimme meine Arbeitszeit. Im Café spielt immer

die Musik, die ich mir wünsche. Ich entscheide, was ich träume. Wer aber

durchkreuzt mein Leben und hält mich auf in meinem nach vorne drängenden

Lauf? Und wie funktioniert sie überhaupt, diese Wirklichkeit, in der ich mich so

mühe, nicht wissend, was an deren Ende steht. Gibt es sie überhaupt? Wirklichkeit?

Ist das Leben denn wirklich oder ein Traum? Die tschechische Regisseurin

Vendula Nováková reizt das künstlerische Ausloten fixierter Genregrenzen.

Gemeinsam mit dem kolumbianischen multimedialen Komponisten Sergio Vásquez

Carrillo entwickelt sie ein Gedankenspiel vom Schein, vom Sein und den

Hierarchien der Macht.

Seit der Spielzeit 2011/12 kooperiert das Theater Osnabrück mit dem Studiengang

Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin. Was mit informellem

Austausch und nicht-öffentlichen Workshops mit Autoren, Schauspielern

und Dramaturgen begann, wird im Rahmen des Spieltriebe-Festivals erstmals in

einer Inszenierung münden.

Der Autor Paul Bullinger und die Regisseurin Laura Jakschas entwickeln

gemeinsam ein Stück für das Festival, das sie mit Schauspielern des Theaters

Osnabrück realisieren werden.

Inszenierung

Laura Jakschas

Bühne

Sofia Korcinskaja

Kostüme

Irina Spreckelmeyer

Dramaturgie

Marie Senf

Premiere

6.9.2013

Galerie Trieb

Katharina Schmitt

sam

Inszenierung

Malte C. Lachmann

Bühne

Meike Köhler

Kostüme

Katharina Becklas

Dramaturgie

Anja Sackarendt

In seinem Atelier im Herzen des lärmenden New Yorks sperrt sich der Performance-Künstler

Tehching Hsieh für ein ganzes Jahr in einen selbst gebauten,

karg ausgestatteten Käfig ein und erlegt sich das Verbot auf, in dieser Zeit keine

Gespräche zu führen, nicht zu lesen, kein Radio zu hören oder Fernsehen

zu sehen. Mit dem Nötigsten versorgen lässt Tehching Hsieh sich von einem

Freund, der den Künstler einmal am Tag fotografiert. Vorgelassen wird in diese

selbst gewählte Isolation lediglich alle drei Wochen und nur für kurze Zeit ein

zufällig ausgewählter Besucher. Die Dramatikerin Katharina Schmitt hat sich

dieser radikalen Performance, in der sich das Selbst des Künstlers von der

Außenwelt abkapselt, um zur einzigen und absoluten Realität und gleichzeitig

zum Experiment zu werden, mit einem Text genähert, der die Perspektive Tehching

Hsiehs mit derjenigen eines Betrachters verschneidet.


Wer ist Ihr „Lieblings-Osnabrücker“?

Diese Frage haben wir unseren Künstlerinnen und Künstlern

und anderen Mitarbeitern gestellt.

Die ganz persönlichen Antworten präsentieren wir Ihnen

auf den kommenden Seiten – in Bild und Wort.

Chris Bauer

Tänzerin

„Eins steht fest, mit meiner

Freundin Charlotte Bösling

geht’s rund.“

Dorit Schleissing, Alexander Wunderlich, Ulrike Schumann

Dramaturgie

„Hubert Schnieder ist die Seele

der Osnabrücker Fußgängerzone.“


Genadijus Bergorulko

Sänger

„Panuchet Ragkansaeng

sorgt für Geschmeidigkeit

und Gelenkigkeit.“

Sonja Hajek,

Sandra Nagel, Sascha Hermann,

Hannah Mously, Hilmar Hajek

Orchester

„Hornist a. D. Jürgen Wagner

ist ein Jürgen für alle.“

An-Hoon Song,

Markus Lafleur, Fabian

Liesenfeld, Adrian Pavlov,

Mino Marani, Daniel Inbal

Kapellmeister

„Bruno Switala, Leiter der

Städtischen Denkmalpflege

a. D., verdanken wir die heutige

Theaterfassade.“

Daniel Moon

Sänger

„Meine Frau Kyungeun Chang und

mein Töchterchen Somin Moon.“


31

Lina Liu

Sängerin

„Tanja Reimann,

Laura Schmidt und ich sind

einfach drei Schwestern.“

Saori Ando

Tänzerin

„Hannah always gives me a smile.”

Marcus Hering

Schauspieler

„Bingo! Sagt Entertainer

Christian Steiffen.“


32

Frank Lorenz,

Christoph Schröder, Matthew Segger,

Marian Ghisa, Tobias Blum

Orchester

„Ingo Helmich

ist mehr als nur Orchesterwart.“

Monika Vivell

Schauspielerin

„Sie ist meine Teuerste:

Christel Leuner.“

Jakob Plutte

Schauspieler

„Im Schlecks-Eisladen von Florian Stisser

regnet es Süßigkeiten.“


SCHAUSPIEL

Vorwort Schauspiel

Liebe

schauspiel-

Freunde!

Wir gehen in unser drittes Jahr und noch immer gibt es eine Menge Geschichten,

die wir Ihnen erzählen, eine Menge Fragen, die wir Ihnen und uns stellen

und Gedanken, die wir Ihnen mitgeben wollen. Uns beschäftigen die Themen

Schuld und Unschuld, wie sie etwa in Shakespeares Macbeth ihre geradezu

monströsen Formen annehmen, der unlösbare Zwiespalt zwischen Wahrheit

und Lüge im Leben aller Menschen, der in Ibsens Wildente zur Zerstörung

einer Familie und zum Tod eines Kindes führt. Wir fragen zusammen mit Goethes

Clavigo, ob und wie die Liebe mit Erfolg, Ruhm und Karriere zu einem

Leben zu vereinbaren ist und wir erleben mit Georg Büchners Woyzeck, den

wir in einer neuen Fassung mit Songs von Tom Waits spielen werden, wie

Intoleranz und Chauvinismus seiner Umwelt einen Menschen in die Katastrophe

und in das Verbrechen treiben. Es geht immer um die großen Dinge,

wenn es um den Menschen geht, aber es soll und es wird auch leichter und

luftiger zugehen: Der abendliche Treff zweier Ehepaare wird in Der Vorname

zu einem spritzig-scharfzüngigen Schlagabtausch und in David Gieselmanns

Die Phobiker erleben wir einen sehr speziellen Junggesellenabschied.

Das und vieles mehr sind neue Stoffe der kommenden Spielzeit. Das Theater ist

so reich und vielfältig wie das Leben selbst. Fühlen Sie sich auch weiterhin eingeladen,

mit uns zu lachen, zu weinen, jede Aufführung neu zu erfinden und zu

erleben, die Abgründe und die Glücksmomente gleichermaßen vor Augen und

im Herzen zu haben, kurz: das Theater als eine einzigartige Welt zu begreifen!

35

Wir freuen uns auf Sie und auf unsere dritte Osnabrücker Spielzeit!

Herzlich,

Ihre Annette Pullen

Leitende Schauspielregisseurin


36

Premiere

6.9.2013

Theater am Domhof

Im Rahmen von Spieltriebe 5

Viktor Pelewin

Das Leben

der Insekten

Uraufführung

Uraufführung

David Gieselmann

Die Phobiker

Premiere

6.9.2013

emma-theater

Im Rahmen von Spieltriebe 5

37

Deutsch von Andreas Tretner

Ich weiSS

nicht,

welches

mein wahres

Ich ist,

merke nicht,

wenn eins

das andere

beiseite

schiebt.

Ein schäbiges Kurhaus an einer mittelmäßigen Strandpromenade. Der amerikanische

Geschäftsmann Sam trifft sich mit seinen hiesigen Kollegen, um erste

Eindrücke eines potentiellen Marktes zu sondieren: Das russische Blut ist gut,

aber fast zu stark für den Rüssel des Blutsaugers. Dabei läuft ihm die junge, schillernde

Natascha über den Weg, auf der Suche nach einem besseren Leben als

das ihrer Mutter. Sie fliegt auf den Ami – bis sie ihr Leben in einer Fliegenfalle

aushaucht. Ihre Mutter Marina sitzt trübe vor sich hin murmelnd zu Hause und

zerkaut derweil die Beine ihres verstorbenen Liebhabers. Am nächtlichen Strand

macht sich schließlich Nachtfalter Mitja auf, den Sinn des Lebens zu erforschen,

und fliegt ins Licht.

Viktor Pelewin, Jahrgang 1962, zählt zu den erfolgreichsten russischen Autoren

seiner Generation, der durch Romane wie Generation P (1999), Das heilige Buch

der Werwölfe (2006) oder Das fünfte Imperium (2008) international bekannt

wurde. Mit Das Leben der Insekten legte Pelewin 1995 einen Parforce-Satire-

Roman vor: Die insektoiden Wesen, die dessen Welt bevölkern, entstammen

dem turbokapitalisierten Russland der 1990er Jahre – ihr Streben nach Glück,

das sich als Mistkugel eines einsamen Käfers entpuppt, hat dabei keinen Staub

angesetzt. Regisseur Alexander Frank adaptiert nach Dorian Gray und Der

Chronist der Winde einen weiteren Roman für das Theater Osnabrück.

Kurz vor der Hochzeit will weder Clarissa Clemens noch Clemens Clarissa

heiraten. Aber: Das Fest ist geplant und angezahlt. Außerdem haben sich die

Brillenladenbesitzerin und der Millionärssohn einer Mechanik des Schicksals

gefügt, die mit zynischem Beharren der Beteiligten jede mögliche Veränderung

blockiert.

Also wird gefeiert, heute Abend der Junggesellenabschied! Freunde fehlen beiden,

so trudeln Bekannte und Verwandte des künftigen Brautpaars in deren Wohnküche

ein: Clarissas Schwiegervater in spe mit seiner Brillenphobie, ihr Cousin,

der sich nach den Grundregeln eines Höflichkeitsbuches benimmt, ohne diese

verstanden zu haben, Clemens’ Mutter, die als Einzige an gescheiterte Ehen

glaubt … Den skurril verstörten Figuren entfaltet sich die Logik des Misslingens,

in einem Spiegelkabinett aus Phobien und Projektionen versuchen sie,

ihren Schmerz in ein Fest zu verwandeln.

David Gieselmanns Stück Herr Kolpert wurde international nachgespielt, in Berlin

wurde im letzten Jahr das Jugendstück Über Jungs uraufgeführt, 2011 in Bielefeld

die Komödie Falscher Hase. Die Phobiker ist eigens für das Theater Osnabrück

entstanden, inszenieren wird Christian Brey, der am Staatstheater Stuttgart seine

Theaterlaufbahn als Schauspieler und Regisseur begann, zahlreiche Projekte mit

Harald Schmidt realisierte und in Hamburg mit seiner Komödieninszenierung

Der Vorname in der letzten Spielzeit für Furore sorgte.

D u

wolltest

lieber etwas

Persönliches

schenken.

Dann haben

wir ein

Raclette

gekauft.

Inszenierung

Alexander Frank

Bühne/Kostüme

David Gonter

Dramaturgie

Maria Schneider

Inszenierung

Christian Brey

Bühne/Kostüme

Anette Hachmann

Dramaturgie

Anja Sackarendt


38

Johannes Schrettle

Uraufführung

Matthieu Delaporte/Alexandre de La Patellière

39

Premiere

17.9.2013

emma-theater

Übernahme aus Spieltriebe 5

DIE KUNDEN

WERDEN UNRUHIG

der vorname

Premiere

26.10.2013

emma-theater

Basierend auf 12 wahren Begebenheiten

Komödie

Deutsch von Georg Holzer

weltfrieden

tanzen

lernen ruhm

und ehre

kapitalismus

abschaffen

Auf den ersten Blick scheint alles unspektakulär und gewöhnlich: Eine Bank

mit den üblichen Angestellten hat die üblichen Probleme und engagiert die in

solchen Fällen ebenfalls übliche Personalberaterin zu einer in vielen Bereichen

längst nicht mehr gängigen Tagesgage. Doch während des Coachings in dem

sterilen Ambiente eines in Autobahnnähe gelegenen Tagungshotels stellt sich

heraus, dass es in Wahrheit um ganz andere Dinge geht als um die Optimierung

von Kommunikationsstrukturen, das Moderieren von Mitarbeiterkonflikten

oder Methoden zur Intensivierung der Kundenbindung. Das Tagungshotel wird

zum Ort eines regelrechten Psychothrillers, zur Kulisse für ein perfides Spiel um

Macht, Geld und Sex, an dessen Ende es zu einer blutigen Gewalttat kommt.

So zumindest sieht es das Stück vor, das von zwei Schauspielerinnen und einem

Schauspieler auf die Bühne gebracht werden soll. Aber statt zu spielen, werden

die Akteure des Abends von Fragen geplagt: Was genau hat es eigentlich mit

den Figuren auf sich, die gespielt werden sollen, in welchem Verhältnis stehen

die Spieler zu den Figuren und das Theater zur Wirklichkeit? Ist die Inszenierung

selber konformer Bestandteil eines perfiden Systems, das in dem Stück

nur scheinbar kritisiert wird? Wo beginnt eine Inszenierung und wo endet sie?

Johannes Schrettles Stück entwirft ein Spiegelkabinett der Positionen und Perspektiven,

in dem Bühnenrealität und dramatische Fiktion zu einer irritierenden

Matrix aus Verhaltenskonditioniertheit, Einheitsarchitektur und Automatenherrschaft

verschwimmen.

Ein entspanntes Abendessen im engsten Familien- und Freundeskreis mit

marokkanischem Buffet und bestem Wein, so haben sich der Literaturprofessor

Pierre Garaud und seine Frau Elisabeth ihren Samstagabend vorgestellt. Zu

Gast sind Elisabeths Jugendfreund Claude, ihr Bruder Vincent und dessen Verlobte

Anna, die im fünften Monat schwanger ist. Doch mit der Entspannung

ist es vorbei, als Vincent verkündet, wie das Ungeborene heißen soll: Adolphe.

Der Vorname löst Entrüstung aus. Die Diskussion darum, ob man sein Kind

nach Hitler benennen darf oder nicht, wird zum verbalen Schlagabtausch.

Ein Wort ergibt das andere und ehe die Runde sich versieht, explodieren die

Aggressionen in alle Richtungen – und alles bislang unter den Teppich Gekehrte

kommt auf den Tisch.

Mit treffendem Wortwitz legen die beiden Filmautoren Matthieu Delaporte und

Alexandre de La Patellière in ihrer Komödie Der Vorname die Abgründe hinter

den bürgerlichen Fassaden ihrer Figuren frei und treiben ein Spiel mit gesellschaftlichen

Konventionen und persönlichen Lebenslügen – intelligent, turbulent

und bitterböse. Mit der Uraufführung 2010 avancierte das Stück zum Pariser

Publikumsliebling und wird auch in Deutschland mit großem Erfolg gespielt.

D a s i s t

echt nicht

lustig!

Inszenierung

Nick Hartnagel

Bühne

Lara Nikola Linnemeier

Kostüme

Linda Spoerl, Imke Hingst

Dramaturgie

Hilko Eilts

Inszenierung

Andreas Nathusius

Bühne/Kostüme

Annette Breuer

Dramaturgie

Peter Helling


40

Tom Waits/Kathleen Brennan/Robert Wilson

Simon Stephens

41

Premiere

27.10.2013

Theater am Domhof

Woyzeck

Three Kingdoms

Premiere

14.12.2013

emma-theater

Nach dem Stück von Georg Büchner

Deutsch von Barbara Christ

Everything

goes

to hell,

anyway.

Franz Woyzeck ist ein Mensch ohne Scheuklappen. Er kann nicht anders, als in

die Abgründe hinabzusehen, die sich um ihn auftun. Bis er in seinen eigenen

Abgrund stürzt. Woyzeck liebt Marie, mit der er ein uneheliches Kind hat, doch

als sie eine Affäre mit dem Tambourmajor beginnt, folgt er den Stimmen in seinem

Kopf, die ihm befehlen, Marie zu töten. Er ersticht Marie mit einem Messer:

„Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“

Georg Büchners Dramenfragment Woyzeck aus dem Jahr 1837 gehört heute zu

den bedeutendsten und meistgespielten Dramen der deutschen Literatur. Seit 2008

erobert die acht Jahre zuvor in Kopenhagen uraufgeführte Bearbeitung des amerikanischen

Songwriters Tom Waits, seiner Frau Kathleen Brennan und des Regisseurs

Robert Wilson zudem die deutschsprachigen Bühnen. Waits’ Soundtrack zu

Büchners surrealen Szenen ist aggressiv, brutal – und zeugt gleichzeitig von großer

Empathie für seine Figuren. „Woyzeck handelt von Wahnsinn und von Obsessionen,

von Kindern und von Mord – alles Dinge, die uns berühren. Das Stück ist

wild und geil und spannend und fantasieanregend.“ (Tom Waits)

Lilli-Hannah Hoepner inszenierte am Theater Osnabrück 2011/12 bereits die

Uraufführung Aproposkalypse sowie 2012/13 das Weihnachtsstück Der kleine

Ritter Trenk. Sie wird im Rahmen des Festivals Spieltriebe 5 das Projekt Die

Götterdämmerung in Wien realisieren. Zudem arbeitet sie u. a. regelmäßig am

Theater Aachen und an der Neuköllner Oper.

London – Hamburg – Tallinn. Detective Sergeant Ignatius Stone und sein Partner

Charlie Lee sind einem internationalen Mädchenhändler auf der Spur. Quer

durch Europa verfolgen sie den „Weißen Vogel“, den Boss einer Organisation,

die hinter dem Mord an der estnischen Prostituierten Vera Petrovna zu stecken

scheint. In Hamburg bekommen die Londoner Detectives Verstärkung von

ihrem deutschen Kollegen Steffen Dresner; die gemeinsamen Ermittlungen führen

sie schließlich in die estnische Hauptstadt. Doch eine andere Schlinge zieht

sich zu um Ignatius Stone: Der Detective gerät selbst mehr und mehr in den

Strudel des Kriminalfalls, der seine bisherige Welt aus den Angeln hebt.

Der englische Autor Simon Stephens schrieb mit Three Kingdoms einen Europa-

Thriller, der virtuos mit dem Genre des Polizeikrimis spielt und dabei die vielschichtigen

Vernetzungen globalisierter Systeme mit der Weltwahrnehmung des

Einzelnen verknüpft. Die Kritikerjury der Fachzeitschrift Theater heute wählte

Three Kingdoms dafür zum besten ausländischen Stück 2012. Damit wurde

Simon Stephens erneut – wie auch 2006, 2007, 2008 und 2011 – zum ausländischen

Dramatiker des Jahres gekürt.

Was genau

ist so

schrecklich

daran,

wenn man

JEMANDEM

den Kopf

abschneidet?

Inszenierung

Lilli-Hannah Hoepner

Musikalische Leitung

Eberhard Fritsche

Bühne

Iris Kraft

Dramaturgie

Maria Schneider


42

Johann Wolfgang Goethe

Henrik Ibsen

43

Premiere

1.2.2014

emma-theater

Clavigo

die Wildente

Premiere

8.2.2014

Theater am Domhof

Ein Trauerspiel

Es ist nichts

erbärmlicher

in der Welt

als ein

unentschlossener

Mensch.

Der junge und ehrgeizige Clavigo hat es durch Talent und Kontakte innerhalb

weniger Jahre bis zum Archivarius des Königs gebracht und hat damit Aussicht

auf eine glänzende Karriere. Doch die Erinnerung an Marie Beaumarchais, eine

junge Französin, die er zugunsten seiner Aufstiegschancen trotz seines Heiratsversprechens

verlassen hat, belastet ihn. Plötzlich steht Maries Bruder vor der

Tür und fordert Wiedergutmachung: Wenn Clavigo sein Wort nicht halte, werde

er ihn öffentlich bloßstellen. Da dieser Marie immer noch liebt, kehrt er reumütig

zu ihr zurück. Doch sein Freund und Förderer Carlos beschwört ihn, seine

Karriere nicht den Beschränkungen bürgerlicher Moral- und Wertvorstellungen

zu opfern, er müsse begreifen, „dass außerordentliche Menschen eben auch

darin außerordentliche Menschen sind, weil ihre Pflichten von den Pflichten des

gemeinen Menschen abgehen“. Clavigo verlässt Marie erneut, doch der doppelte

Verrat beschwört eine Katastrophe herauf.

Goethes Trauerspiel, 1774 in nur acht Tagen angesichts der gelösten Verlobung

mit Friederike Brion geschrieben, stellt die immer noch aktuelle Frage nach

dem Preis des Erfolges. Ist der Titelheld nur ein skrupelloser Aufsteiger? Oder

muss man in einer erfolgsorientierten Gesellschaft, in der beruflicher Aufstieg

und privates Glück unvereinbar sind, für die Karriere zwangsläufig über

Leichen gehen? Pedro Martins Beja inszenierte bereits 2011/12 Der Geizige

von PeterLicht am Theater Osnabrück.

Eine Dachkammer kann ziemlich schnell zu einer geheimnisvoll-fantastischen

Welt werden, besonders wenn von dieser Dachkammer immer nur die Rede ist,

aber man sie niemals zu sehen bekommt, dort nicht nur Hühner und Kaninchen

gehalten werden, sondern auch noch eine angeschossene Wildente. Diese Dachkammer

bildet einen Dschungel, einen Wald, in den der alte Ekdal immer wieder

zur Jagd eintaucht. Er, ein ehemaliger Leutnant, der wegen illegaler Geschäfte,

deren Drahtzieher der Großhändler Werle war, im Gefängnis gelandet ist, wohnt

bei seinem Sohn Hjalmar und dessen Familie, seiner Frau Gina und seiner Tochter

Hedvig. Durch diese Familie zieht sich eine Lebenslüge, die von Hjalmars Jugendfreund

Gregers Werle, dem Sohn des Großhändlers, aufgedeckt wird. Doch wird

Gregers gewarnt: „Wenn Sie einem Durchschnittsmenschen seine Lebenslüge rauben,

dann nehmen Sie ihm gleichzeitig sein Glück.“

Wie auch schon in Gespenster widmet sich Henrik Ibsen in Die Wildente der

Lebenslüge als zentralem Thema. Er erzählt von unerreichbaren Idealen und

vom Zerbrechen eines Lebensentwurfes.

Die Zeit

steht also

still

da drinnen –

bei der

Wildente.

Inszenierung

Pedro Martins Beja

Bühne/Kostüme

Sophie du Vinage

Musik

Jörg Follert

Dramaturgie

Marie Senf

Inszenierung

Annette Pullen

Bühne/Kostüme

Gregor Sturm

Dramaturgie

Peter Helling


44

Felicia Zeller

Peter Handke

45

Premiere

28.3.2014

emma-theater

X-Freunde

Immer noch

Sturm

Premiere

29.3.2014

Theater am Domhof

Ich habe

zu tun,

sprich mich

ja nicht

an!

Peter, Holger und Anne sind alte Freunde, doch jeder im Trio hat so seine eigenen

Probleme: Der Künstler Peter durchleidet gerade eine Schaffenskrise und

es gelingt ihm nicht, seine berühmte Skulpturenreihe „X-Freunde“ fertigzustellen.

Die Managerin Anne hat vor kurzem ihre eigene Unternehmensberatung

gegründet und wird von ihrer Arbeit völlig vereinnahmt, was die Beziehung zu

Holger, ehemals Koch eines großen Catering-Unternehmens und nach Todesfällen

durch vergiftete Meeresfrüchte arbeitslos, zunehmend belastet. Permanent

wird telefoniert, werden E-Mails gecheckt, SMS verschickt, wird getwittert und

gepostet, was das Zeug hält und im Zweifelsfall muss man „nur mal kurz“ mit

dem nicht ganz so engagierten Kollegen was klären. Ja Leute, ich bin dabei! Wer

sich mal verheddert im privatberuflichen Alltag, der kann sich einfach wieder

„neu starten“, Schlaf begreift man höchstens als Ruhezustand, das Notebook

bekommt eine poetischere Liebeserklärung als der Partner. Die Grenzen zwischen

Arbeit und Freizeit, Freiheit und Selbstausbeutung verschwimmen bis zur

Deckungsgleichheit. Eine atemlose, surreale und tragikomische Farce über eine

workaholisierte Gesellschaft, in der die Arbeit zum alleinigen Sinnstifter wird,

immer begleitet von dem obersten Mantra der Generation Beißschiene: „Wollen

ist wichtig, das Wollen ist das eigentlich Wichtige!“

Zwischen Wahrheit und Erfindung changiert Peter Handkes jüngster Text. In

einer Zeitreise zwischen Gegenwart und vergangenem Jahrhundert verwebt der

österreichische Autor die Geschichte der slowenischen Partisanen in Kärnten mit

den Geistern seiner Ahnen. Als namenloser Ich-Erzähler ruft er seine Großeltern,

die Mutter und ihre Geschwister aus dem Gedächtnis auf eine Bühne, verleiht auf

diese Weise der ausgeschlossenen slowenischen Minderheit ihre konkreten Stimmen.

In der Nazizeit von Sprachverbot und Aussiedlungspolitik bedroht, regt sich

der Widerstand der Volksgruppe, deren Freiheit am Ende des Krieges aufblitzt

und in der Nachkriegsgesellschaft neuerlich marginalisiert wird.

Handke, selbst unehelicher Sohn einer Kärntner Slowenin und eines deutschen

Soldaten, eröffnet als Nachfahre ein Traumgespräch mit den Toten. Seine poetische

Prosadramatik setzt sich mühelos über Genregrenzen und Zeitläufe

hinweg, die Erinnerungsspur des Autors vergegenwärtigt Volksgeschichte und

Familienüberlieferung in eigensinnigen Biografien. Immer noch Sturm wurde

mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2012 ausgezeichnet und zum Stück des

Jahres 2012 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute gewählt.

Da seid

ihr nun,

Vorfahren.

Nicht ich

lasse euch

nicht

in Ruhe.

Es läSSt mich

nicht

in Ruhe, nicht

ruhen. Ihr

l a S S t

mich nicht

in Ruhe, nicht

und nicht.

Inszenierung

Alexander Marusch

Bühne/Kostüme

Gregor Sturm

Dramaturgie

Hilko Eilts

Inszenierung

Frank Abt

Bühne

Michael Köpke

Dramaturgie

Marie Senf


46

1. Preisträger Uraufführung

William Shakespeare

47

Premiere

17.5.2014

emma-theater

www.dramatikerpreis-os.de

Osnabrücker

Dramatikerpreis

Macbeth

Premiere

24.5.2014

Theater am Domhof

Die Zukunft

ist ein

Produkt

der Sprache,

ein Phantom

des Denkens.

Vladimir Nabokov

Ein Förderprojekt von

Der Theaterverein Osnabrück vergibt in enger Zusammenarbeit mit dem Theater

Osnabrück im Herbst 2013 erstmals den Osnabrücker Dramatikerpreis.

Das Theater Osnabrück hat sich in den letzten Jahren als Bühne für neue Dramatik

überregional positioniert. Dieses Profil soll mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis

weiter geschärft werden, der künftig im Wechsel mit Spieltriebe –

Festival für zeitgenössiches Theater veranstaltet wird. Die Ausschreibung richtet

sich an junge Dramatikerinnen und Dramatiker bis 35 Jahren, die aufgefordert

sind, Ideenskizzen für ein neues Theaterstück zum Wettbewerb einzureichen.

Im Frühjahr/Sommer 2013 werden sechs Wettbewerbsteilnehmer/innen, die

mit ihren Entwürfen Interesse geweckt haben, dazu eingeladen, in Workshops

an den eingereichten Ideenskizzen weiter zu arbeiten. Eine Fachjury, der

Rebekka Kricheldorf (Autorin), Thomas Thieringer (Journalist), Hans-Jürgen

Drescher (künstlerischer Direktor der Akademie für Darstellende Kunst

Baden-Württemberg) und Annette Pullen (Leitende Schauspielregisseurin am

Theater Osnabrück) angehören, wird über die Vergabe der Preise entscheiden.

Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet den Stückauftrag und

die Uraufführung am Theater Osnabrück. Der 2. und 3. Preis sind mit je 1.000

Euro dotiert.

Das Ende des schottischen Königs Duncan scheint besiegelt: Die Übermacht

des feindlichen norwegischen Heeres ist erdrückend, schottische Adelige

rebellieren gegen ihren König und schlagen sich auf die Seite des Gegners. Die

Lage vor der entscheidenden Schlacht erscheint aussichtslos. Doch einer von

Duncans Feldherren schafft das Unmögliche und führt das schottische Heer

zum Sieg: Macbeth. Als Held wird er von den Soldaten gefeiert, vom dankbaren

König mit einem Titel geehrt: Aus dem einfachen Feldherrn wird der

Thane of Cawdor. Genau das wurde Macbeth an einem finsteren Tag von drei

Hexen prophezeit. Aber sie prophezeiten ihm auch, dass er König von Schottland

werden würde. Verführt von dieser Weissagung, der Aussicht auf die

absolute Macht und noch dazu getrieben vom Ehrgeiz seiner Frau, wird der

Königsretter zum Königsmörder. Doch dieser Mord entfesselt die Dämonen

des Paares, das immer tiefer in den alptraumhaften Strudel aus Angst vor dem

Verlust des Erreichten und den unweigerlich nötigen weiteren Verbrechen

gezogen wird. Von jetzt an gibt es kein Zurück mehr und das Blut, das an den

eigenen Händen klebt, wird man nicht wieder los. Schlaflos und zerfressen von

Paranoia, bleibt Macbeth nichts anderes übrig, als den eingeschlagenen Weg

bis zum bitteren Ende weiterzugehen, immer auf der Suche nach dem Mord,

der alles Morden enden soll.

Und oft,

ins eigene

Unglück

uns zu

locken,

erzählt des

Dunkels

Dienerschaft

uns

Wahrheit.

Inszenierung

Annette Pullen

Bühne

Iris Kraft

Kostüme

Maren Geers

Dramaturgie

Maria Schneider


WIEDERAUFNAHMEN

48

Wiederaufnahme

29.8.2013

emma-theater

Inszenierung

Susanne Frey

Bühne/Kostüme

Benita Roth

Dramaturgie

Anja Sackarendt

Mit freundlicher Unterstützung

des Stadtteilbüros

Rosenplatz und EXIL –

Osnabrücker Zentrum

für Flüchtlinge e. V.

Liedprojekt Rosenplatz

Uraufführung

Kein schöner Land

Im Osnabrücker Rosenplatzviertel und den angrenzenden Quartieren leben

Menschen aus vielen Nationen. Einige kamen vor Generationen als Gastarbeiter

und blieben, andere sind auf der Durchreise. Im Gepäck haben sie Lieder, die

mit persönlichen Geschichten verknüpft sind. Sie speichern Erinnerungen und

Erfahrung von Vertrieben- oder Hineingeboren-Sein, Ankommen und Aufbrechen,

Tradition oder Transit.

Der Liederabend Kein schöner Land bringt bekannte und ungewöhnliche Volksund

Kunstlieder aus verschiedenen Ländern auf die Bühne, gemeinsam erprobt

von musikalischen Osnabrückern und Ensemblemitgliedern des Theaters.

Wiederaufnahme

12.9.2013

Theater am Domhof

Inszenierung

Annette Pullen

Bühne/Kostüme

Jörg Kiefel

Dramaturgie

Cornelia Steinwachs

Marie Senf

Mit freundlicher

Unterstützung durch

Julia Franck

Die Mittagsfrau

Erstaufführung

Ein außergewöhnliches Frauenschicksal in der dramatischen Zeit zweier Weltkriege:

Helene und ihre neun Jahre ältere Schwester Martha leben im sächsischen

Bautzen. Vor der jüdischen Mutter, die sich immer mehr in Wahnvorstellungen

zurückzieht und dem schwer kriegsversehrten Vater, der nach

langem Leiden stirbt, fliehen die beiden jungen Frauen zu ihrer Tante nach

Berlin. Sie erleben in einer rauschhaften Intensität das schillernde Berlin der

Zwanziger Jahre, wobei schließlich auch die heranwachsende Helene ihre große

Liebe kennen lernt. Doch die Zeit des Nationalsozialismus bahnt sich an und

Helene erwarten großes Leid und der Kampf ums Überleben.


50

Ralf Waldschmidt

Intendant

„Ohne den Technischen Direktor

Karl Schnabel geht gar nichts.“

Georg Brunion,

Matthias Wernecke,

Andreas Szlachcic,

Roman Bonfig

Orchester

„Nothing more but gelato:

Fabiano Fontanella.”

Thomas Kienast

Schauspieler

„Meine Lieblingserzieherin

Karina Pigilcov.“

Mario Lee,

Renate Mayer, Silvio Heil,

César del Río

Chor

„Blumen statt Pralinen,

natürlich von Gabriele Putze

und Ute Hafkemeyer.“


Almerija Delic

Sängerin

„Christian Becker,

Stephanie John-Wortmann,

– Freunde und Helden meines

Alltags!“

Gustavo Gomes

Tänzer

„Renato Diego – me and my toyboy.”

Ji-Seong Yoo,

Radoslava Yordanova,

Ariane Ernesti, Jong-Bae Bu,

Dongil Lim, Inga Reniger

Chor

„Fred-Wilhelm Müller

kutschiert uns immer pünktlich

zum Gastspiel!“


54

Oliver Meskendahl

Schauspieler

„Ganz einfach: The Family

Lucy Killingley,

Hardy Schwetter und

James Ludwig.“

Martin Schwartengräber

Schauspieler

„Sängerin und Muse zugleich –

Katharina Schutza.“

Johannes Bussler

Schauspieler

„Claus Kronemeyer

oder die helfende Hand.“


Keith Chin

Tänzer

Osnabrück

ist mein Lieblings-Osnabrücker –

und da ziehe ich jetzt hin.“

Stephanie Schadeweg

Schauspielerin

„Mit Robert Siedmann geht

Liebe durch den Magen.“

Maria Schneider,

Hilko Eilts, Marie Senf

Dramaturgie

„Pastor Hartmut Heyl weiß,

dass man nichts muss –

und schon gar nicht alleine.“


58

Giacomo Puccini

LA BOHÈME

Premiere

28.9.2013

Theater am Domhof

59

musiktheater

Szenen nach La Vie de Bohème von Henri Murger in vier Bildern

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

In italienischer Sprache mit

deutschen Übertiteln

Diese Liebesgeschichte endet wie so oft in der Oper: tragisch. Doch sind nicht

schicksalsschwere Verkettungen, Götterfluch oder Intrigen dafür der Grund.

Es ist das ganz gewöhnliche Leben, das Mimì und den Dichter Rodolfo für eine

kurze leidenschaftliche Liebe zusammenführt und das diese Verbindung an Mimìs

Tuberkulose, Rodolfos Eifersucht und der materiellen Not beider scheitern lässt.

Rodolfo und seine Künstlerfreunde, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard

und der Philosoph Colline meistern trickreich ihr (Über-)Leben ohne Aussicht

auf professionellen Durchbruch. Eine dauerhafte Liebesbeziehung findet darin

keinen Platz, allenfalls, wie bei Marcello und seiner Geliebten Musetta, ein ständiger

Kampf zwischen Hingabe und Entzweiung. Doch selbst dieser wird Rodolfo

und Mimì versagt, da Mimìs Leben vor der Zeit endet.

Keinen Ausschnitt des adeligen oder großbürgerlichen Lebens, sondern die ganz

alltägliche Härte des prekären Daseins inmitten der schillernden Weltstadt Paris

wollten Puccini und seine Librettisten Giacosa und Illica mit La Bohème darstellen.

Henri Murgers populäre Künstlerszenen, 1845 als Zeitungsroman in mehreren

Fortsetzungen erschienen, bot dafür die geeignete literarische Grundlage.

Mit naturalistischen Illustrationen und großen melodramatischen Szenen fand

Puccini zu einer zur Zeit der Uraufführung 1896 hochmodernen kompositorischen

Erzählweise und schuf ein Werk, das bis heute das Opernpublikum auf

der ganzen Welt für sich einnimmt. Zum ersten Mal am Theater Osnabrück

inszeniert der junge niederländische Regisseur Floris Visser.

Wenn

der Mensch

glücklich

i s t ,

bleibt

der Argwohn

nicht

aus.

Dramaturgie

Ulrike Schumann

Musikalische Leitung

Andreas Hotz

Inszenierung

Floris Visser

Bühne/Kostüme

Dieuweke van Rej

Choreinstudierung

Markus Lafleur


60

Carl Zeller

Johann Sebastian Bach

61

Premiere

23.11.2013

Theater am Domhof

DER

VOGELHÄNDLER

JOHANNES-

PASSION

Premiere

18.1.2014

Theater am Domhof

Wer

nimmer

weiter kann,

Der tritt

den Rückzug

an.

Musikalische Leitung

An-Hoon Song

Inszenierung/Bühne

Marcel Keller

Operette in drei Akten

Libretto von Moritz West und Carl Held

„Schenkt man sich Rosen in Tirol, weiß man, was das bedeuten soll“ – es ist

immerhin die pfälzische Kurfürstin höchstselbst, die sich von dieser heute weltbekannten

und wahrhaftig einschmeichelnden Melodie zu einem gewagten Flirt

mit dem Vogelhändler Adam verleiten lässt. Liebe und Eifersucht, Wilddieberei,

Finanznöte und Korruption: Es braucht schon eine Operette, um aus dieser

Mischung einen im besten Sinne gefühlvollen und unterhaltsamen Theaterabend

zu machen. Carl Zeller gelang mit seinem 1891 in Wien uraufgeführten

Der Vogelhändler ein Sensationserfolg, der rasch die Bühnen Europas eroberte.

Bis heute zählen Schlager wie Grüß euch Gott, alle miteinander oder Ich bin die

Christel von der Post zu den bekanntesten Operettennummern überhaupt. Im

Hauptberuf war der k. und k. Ministerialrat Carl Zeller Jurist und Staatsbeamter

und seine Vorgesetzten beäugten sein musikalisches Tun nicht ohne Misstrauen.

Ob ihm deshalb mancher Seitenhieb auf die engstirnige Obrigkeit und hierarchische

Eifersüchteleien so gut gelang?

Der Vogelhändler wird von Marcel Keller in Szene gesetzt, der zuletzt Der Graf

von Luxemburg und Evita in Osnabrück inszenierte. Mit dieser Premiere steht

wieder eine klassische Wiener Operette auf dem Programm, die hohe musikalische

Qualität und kompositorischen Erfindungsreichtum mit einer spannenden

Geschichte um die wahren Themen des Lebens verbindet: die Liebe und

das Geld.

Text nach dem Johannes-Evangelium und Vorlagen von Barthold

Heinrich Brockes, Christian Heinrich Postel und Christian Weise,

BWV 245k

Noch kein ganzes Jahr war Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig, als

er 1724 die Johannes-Passion komponierte. Im Karfreitagsgottesdienst umrahmte

sie am 7. April 1724 in der Nikolaikirche zum ersten Mal die Predigt. Diverse

Solisten, ein vierstimmiger Chor und ein gegenüber damaligem Brauch vergrößertes

Orchester interpretieren in großen, weitausgreifenden Chören, eindringlichen

Chorälen, bewegenden Arien und spannungsvoll aufgebauten Rezitativen

die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelium des Johannes: angefangen vom

Verrat im Garten Gethsemane und der Auslieferung über die Verurteilung und

Kreuzigung bis zum Tod am Kreuz auf Golgatha und zur Grablegung.

Das Passionsspiel als eine Form der Predigt mit Mitteln des Theaters geht zurück

auf eine lange, bis ins Mittelalter reichende Tradition. Die Passions-Oratorien

waren dagegen seit jeher der Kontemplation zugedacht und hatten ihren (nicht

immer unumstrittenen) Platz in der Liturgie des Gottesdienstes. Heute finden

sie fast ausschließlich im konzertanten Rahmen statt.

Der Bildende Künstler und Theaterregisseur Andrej Woron stellt sich der künstlerischen

Herausforderung, gemeinsam mit Solisten des Osnabrücker Ensembles

und einem eigens dafür gegründeten Projektchor Osnabrücker Bürgerinnen

und Bürger Bachs Johannes-Passion in einer bilderreichen und ausdrucksstarken

Erzählung auf die Bühne des Theaters zu bringen. Unter der Musikalischen Leitung

von Generalmusikdirektor Andreas Hotz spielt das Osnabrücker Symphonieorchester

in historisch informierter Aufführungspraxis.

Bin ich

vom Sterben

frei gemacht,

kann ich

durch

deine Pein

und Sterben

d a s

Himmelreich

ererben, ist

aller Welt

Erlösung

da?

Kostüme

Werner Fritz

Choreografie

Günther Grollitsch

Choreinstudierung

Markus Lafleur

Dramaturgie

Ulrike Schumann

Musikalische Leitung

Andreas Hotz

Inszenierung/Bühne/Kostüme

Andrej Woron

Choreografie

Lars Scheibner

Dramaturgie

Ulrike Schumann

Alexander Wunderlich


62

Antonín Dvořák

Deutsche Erstaufführung

Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink

63

Premiere

15.3.2014

Theater am Domhof

VANDA

Die Comedian

Harmonists

Premiere

3.5.2014

Theater am Domhof

In tschechischer Sprache mit

deutschen Übertiteln

Libretto von Václav Beneš-Šumavský

nach einer Vorlage von Julian Surzycki

Die Seele

möchte

dahin

fliegen,

wo die Wonne

wohnt.

Polen vor der Christianisierung: Prinzessin Vanda folgt ihrem Vater auf den

Königsthron. Das Volk möchte an ihrer Seite einen starken König sehen, der das

Land gegen Feinde von außen beschützt und verteidigt. Vandas Jugendfreund

Slavoj ist zwar nicht standesgemäß, aber er bringt seine Leute dazu, ihn als König

zu wählen. Doch die Bedrohung von außen lässt nicht lange auf sich warten. Der

deutsche Fürst Roderich verlangt Vanda zur Frau und die Herrschaft über Polen.

Um ihr Land in dieser ausweglosen Situation zu retten, bietet Vanda den Göttern

in einem verhängnisvollen Schwur ihr Leben an …

Wie wenige Jahre vor ihm sein Landsmann Bedřich Smetana mit der Oper Libuše,

widmete sich Dvořák mit Vanda ebenfalls einem großen Stoff, der den slawischen

Freiheitskampf in Verbindung mit einem nationalen Mythos thematisiert.

Ein großer Erfolg jedoch war Vanda, Dvořáks viertem Bühnenwerk, zu Unrecht

nicht beschieden. Am 17. April 1876 in Prag uraufgeführt, geriet die musikalisch

so reiche Oper, die sich an der Grand opéra französischen Stils orientierte,

schnell in Vergessenheit. Mehr als 130 Jahre später erlebt Vanda nun am Theater

Osnabrück ihre deutsche Erstaufführung. Nach seiner erfolgreichen Osnabrücker

Inszenierung von Verdis Macht des Schicksals wird der Regisseur Robert

Lehmeier hier nun Dvořáks vergessene Oper zum ersten Mal auf eine deutsche

Opernbühne bringen.

Mein kleiner grüner Kaktus oder Veronika, der Lenz ist da gehörten zu ihren

größten Hits: Die Comedian Harmonists – durch das musikalische Multitalent

Harry Frommermann mit seinen Mitstreitern Robert Biberti, Roman

Cycowski, Ari Leschnikoff, Erwin Bootz und Erich Collin ins Leben gerufen.

Nach monatelangen Proben und anfänglichen Schwierigkeiten können sie an

den wichtigsten Protagonisten im Berliner Unterhaltungsgewerbe, Erik Charell,

vermittelt werden. Sie debütieren am Großen Schauspielhaus, bald darauf

kann man ihre Gesangsdarbietungen in vielen renommierten Revuen Berlins

erleben. Das Publikum rast, der endgültige Durchbruch ist geschafft. Die

Comedian Harmonists haben den lang ersehnten Erfolg erreicht. Doch die

Machtergreifung der Nationalsozialisten führt zum Auftrittsverbot der populären

Gruppe …

Alexander May wird Die Comedian Harmonists am Theater Osnabrück inszenieren.

Er führte bereits bei der Spieltriebe 4-Produktion Tod einer Hündin, bei der

OSKAR-Produktion Tschick, bei William Pelliers wir waren und bei der Opernuraufführung

Das große Heft von Sidney Corbett am Theater Osnabrück Regie.

Ein Freund

bleibt immer

Freund,

und wenn

die ganze

Welt

zusammenfällt,

drum sei

auch nie

betrübt,

wenn dein

Schatz dich

nicht mehr

liebt.

Musikalische Leitung

Daniel Inbal

Dramaturgie

Alexander Wunderlich

Inszenierung

Robert Lehmeier

Bühne/Kostüme

Tom Musch

Choreinstudierung

Markus Lafleur

Dramaturgie

Ulrike Schumann

Inszenierung

Alexander May

Musikalische Leitung

Florian Appel

Bühne/Kostüme

Etienne Pluss

Choreografie

Morris Perry


WIEDERAUFNAHMEN

64

Premiere

21.6.2014

Theater am Domhof

Walter Braunfels

DIE VÖGEL

Andrew Lloyd Webber / Tim Rice

evita

Wiederaufnahme

24.8.2013

Theater am Domhof

65

Musical – In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

An-Hoon Song

Dich,

Nachtigall,

verstand

ich eine

Stunde …

Musikalische Leitung

Andreas Hotz

Inszenierung

Yona Kim

Bühne

Evi Wiedemann

Lyrisch-fantastisches Spiel in zwei Akten

Libretto vom Komponisten nach Aristophanes

Bei ihrer Uraufführung unter der Leitung von Bruno Walter 1920 an der Münchner

Oper wurden Die Vögel von Presse und Publikum enthusiastisch gefeiert. In nur

zwei Jahren folgten über 50 weitere Aufführungen. Walter Braunfels (1882–1954)

war in den 1920er Jahren neben Strauss und Schreker einer der meistgespielten

Komponisten. Doch er teilte Schrekers Schicksal: Als „Halbjude“ wurde er 1933

seines Amtes als Leiter der von ihm aufgebauten Kölner Musikhochschule enthoben,

seine Werke durften nicht mehr aufgeführt werden. Erst in den letzten Jahren

besinnt man sich wieder auf diesen faszinierenden Komponisten. Sein Hauptwerk,

Die Vögel, geht auf Aristophanes’ Komödie aus dem Jahre 414 v. Chr. zurück. Der

griechische Dichter schrieb eine Politsatire mit deutlich antimilitaristischer Tendenz.

Braunfels’ Oper erzählt von zwei Menschen, Ratefreund und Hoffegut, die

ins Reich der Vögel aufsteigen, um ihren Enttäuschungen in der Menschenwelt zu

entgehen. Doch auch die Vögel treiben Politik und sind von Neid und Geltungssucht

geprägt. Für einen Moment aber wird die Utopie einer anderen, freien und

heiteren Welt Wirklichkeit, als Hoffegut den Kuss der Nachtigall empfängt. Die

Lautwelt der Vögel bietet dem Komponisten reiches Material, das er faszinierend

zu nutzen versteht. Geprägt von Felix Mottl, entwickelte Braunfels die spätromantische

Musiksprache auf farbige und sehr individuelle Weise weiter.

Mit Die Vögel setzt das Theater Osnabrück seine Beschäftigung mit zu Unrecht

vergessenen Werken der 1920er Jahre fort. Die musikalische Leitung übernimmt

Generalmusikdirektor Andreas Hotz. Yona Kim wird nach ihrer gefeierten Aida

erneut in Osnabrück inszenieren.

Kostüme

Hugo Holger Schneider

Choreinstudierung

Markus Lafleur

Dramaturgie

Ralf Waldschmidt

Alexander Wunderlich

Eva Perón, genannt Evita, war der Mittelpunkt eines für die damalige Zeit

unvergleichlichen Personenkults. Als sie 1952 mit 33 Jahren an Krebs starb, pilgerten

über zwei Millionen Menschen zu ihrem Sarg. Evitas Lebensgeschichte

von einer scheinbar aussichtslosen, niederen Herkunft über ihren Aufstieg als

Model und Schauspielerin zur Präsidentengattin und einflussreichsten Person

Argentiniens erzählen Webber und Rice in ihrem Musical, das 1978 in London

uraufgeführt und nach Jesus Christ Superstar der nächste Welterfolg des Duos

wurde. Bis heute haben weder die musikalischen Hits wie Don’t cry for me,

Argentina oder On this night of a Thousand Stars noch die Geschichte dieser

schillernden, aber durchaus ambivalenten Persönlichkeit an Zugkraft verloren.

Paul Hindemith

Mörder, Hoffnung der Frauen

Oper in einem Akt, Text von Oskar Kokoschka

Das Nusch-Nuschi

Spiel für burmanische Marionetten in einem Akt, Text von Franz Blei

Sancta Susanna

Oper in einem Akt, Text von August Albert Bernhard Stramm

Hindemiths erstes Bühnenwerk, das Triptychon, basiert auf drei zwischen 1919

und 1921 entstandenen Einaktern. Mit Oskar Kokoschka, August Stramm

und Franz Blei entschied sich Hindemith für drei Autoren, deren Texte den

Sexualtrieb in unterschiedlichen Darstellungen thematisieren und somit den

gängigen, doch größtenteils bigott gehandhabten bürgerlichen Moralvorstellungen

zuwiderliefen. Der Regisseur Jochen Biganzoli und sein Ausstattungsteam

schufen für die Osnabrücker Inszenierung dieser sehr selten gespielten Bühnenwerke

ein Konzept, das diese drei so unterschiedlichen Stücke in einer verbindenden

Form neu zusammenfügt.

Inszenierung/Bühne

Marcel Keller

Kostüme

Werner Fritz

Choreografie

Jacqueline Davenport

Choreinstudierung

Markus Lafleur

Dramaturgie

Daniela Brendel

Wiederaufnahme

14.9.2013

Theater am Domhof

Musikalische Leitung

Andreas Hotz

Inszenierung

Jochen Biganzoli

Bühne

Wolf Gutjahr

Kostüme

Katharina Weissenborn

Choreografie

Günther Grollitsch

Choreinstudierung

Markus Lafleur

Dramaturgie

Ulrike Schumann


66

Wiederaufnahme

16.10.2013

Theater am Domhof

Musikalische Leitung

An-Hoon Song

Inszenierung

Adriana Altaras

WIEDERAUFNAHMEN

Jerry Bock

AnatevkA

(Fiddler on the roof)

Text von Joseph Stein nach dem Roman Tevje, der Milchiger

von Sholem Aleichem. Songtexte von Sheldon Harnick

Wir sind zwar

nicht so klassisch

schön...

www.wiethe.com

Bühne

Martin Fischer

Kostüme

Yashi Tabassomi

Choreografie

Dimas Casinha

Choreinstudierung

Holger Krause

„Ein herzerwärmendes Kleinod jüdischen Lebens hat Regisseurin Adriana

Altaras mit dem Musical Anatevka auf die Bühne des Stadttheaters gezaubert –

helle Begeisterung nach der Premiere. Was für eine vorzügliche Idee von Adriana

Altaras, Anatevka in einer Synagoge spielen zu lassen. Damit bekommt die

herzerwärmende, aber auch informative Geschichte um den Milchmann Tevje

und seine Familie im ukrainischen Schtetl Anatevka etwas Exemplarisches –

mit dem sich auch andere Religions- und Kulturgemeinschaften veranschaulichen

ließen.“

Neue Osnabrücker Zeitung

Dramaturgie

Kathrin Liebhäuser

Wiederaufnahme

5.4.2014

Theater am Domhof

In italienischer Sprache mit

deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

Daniel Inbal

Gaetano Donizetti

DER LIEBESTRANK

(L’ELISIR D’AMORE)

Melodramma giocoso in zwei Akten von

Felice Romani nach Augustin Eugène Scribes Le Philtre

... aber schützen

Ihre inneren Werte!

Inszenierung

Guillermo Amaya

Bühne/Kostüme/Video

Alexandre Corazzola

Choreinstudierung

Markus Lafleur

Dramaturgie

Maria Schneider

„Den vielen schönen Inszenierungen hat nun das Theater Osnabrück mit der

Regiearbeit von Guillermo Amaya eine weitere hinzugefügt. […] Gekonnte

Personenführung und viele gelungene Regieeinfälle lassen in dieser gelungenen

Regiearbeit keine Sekunde der Langeweile aufkommen. […] Großer Beifall

aus dem sehr gut besuchten Haus belohnte alle Mitwirkenden für ihre ansprechende

Leistung. […] Ein Muss für Freunde hochklassiger musikalischer

und szenischer Unterhaltung.“

www.deropernfreund.de

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68

Miloš Dopsaj,

Marco Liechti, Lisa Kläger,

Adrian Wonnemann

Orchester

„Pommes von Anita Heipke

in der Kantine und die Welt

war in Ordnung.“

Stefan Kreimer, Violeta Todorova,

Andreas Schön, Tadeusz Jedras

Chor

„Dürfen wir vorstellen? Unser Lieblingsstatist

Peter Strate.“

Noemi Emanuela Martone

Tänzerin

„Simone und Andres Reukauf

sind in Osnabrück für mich da.“


Etienne Aweh

Tänzer

„Schokocroissant

fürs Päuschen zwischendurch.“

Stefan Mertin, Christian Heinecke,

Matthias Lechtermann, Lukas Brandt,

David Boyd, Jürgen Pleger,

Michael Gäbel

Orchester

„Wir fragen Michael Dreyer:

Wo geht die Reise hin?“

Mauro de Candia

Künstlerischer Leiter Tanz

Patricia Stöckemann

Dramaturgie und Management Tanz

„Mio bringt uns

auf neues Bewegungsvokabular.“


Susanne Lamke,

Kaori Yoshida, Annika Spanuth

Orchester

„Drei Engel für Johannes Rahe,

Domkapellmeister a. D.“

Magdalena Helmig

Schauspielerin

„Du musst jeden Tag auch deinen Feldzug

gegen dich selber führen.“

Irina Neznamova, Ulrich Enbergs,

Elzbieta Schiffer, Heike Hollenberg

Chor

„Einfach Ich-Sein bei Willy

in der Altstadtkneipe Peitsche.“


Annette Pullen

Leitende Schauspielregisseurin

„Erwischt! Sahnequark von …

immer ohne Löffel.“

Matthias Köhn

Kaufmännischer Direktor

„Elisabeth Zumbrägel –

Theaterbegeisterte mit den

besten Büchertipps.“

Vasna Aguilar

Tänzerin

„Marianne Clausmeier,

der Kater und ich – die

perfekte 3er WG.“

Jan Friedrich Eggers

Sänger

„Von Augsburg nach Osnabrück,

Ralf Hömme zog zeitgleich

in den Norden.“


Theater des Körpers

LIEBES

PUBLIKUM,

77

TANZ

für mich fühlt es sich an, als sei die aufregende und spannende Ankunft in

Osnabrück erst gestern gewesen. Die herzliche Aufnahme hier und das bislang

Erreichte motivieren, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Ich freue mich, Ihnen zusammen mit Patricia Stöckemann und der gesamten

Dance Company die zweite Spielzeit vorstellen zu dürfen, die unter dem Motto

Theater des Körpers steht. Wie unterschiedlich sich der Körper in seiner Zeichenhaftigkeit,

Gestik, Emotionalität und Theatralität formuliert, steht im

Zentrum der neuen Produktionen. Opfer, Liebe, Trennung, Abschied, Tod

sind die zentralen Themen unserer drei Uraufführungen. Verhandelt werden

sie in Adaptionen von Werken, die Meilensteine der Musik und des Theaters

sind: in der Rekonstruktion von Mary Wigmans Le Sacre du Printemps (Igor

Strawinsky), der choreografischen Interpretation von Shakespeares Romeo und

Julia und von Euripides’ Alkestis. Mit Wigmans Sacre wird eines der signifikanten

Werke des Tanzes rekonstruiert, für das keinerlei filmische Dokumentation

vorliegt. Romeo und Julia setzt den klassischen Tanzinterpretationen des

Stoffes eine ganz eigene Sichtweise entgegen. Und mit Alkestis kommt ein im

Tanz selten adaptierter Stoff auf die Bühne. Der tänzerische und ästhetische

Zugriff ist in allen drei Werken ein jeweils anderer. Doch der Körper in seiner

emotionalen Dynamik wird dem jeweiligen Anspruch folgen und es nicht

verfehlen, seine Geheimnisse und inneren Impulse zu offenbaren. Auf diese

Entdeckungsreise möchten wir Sie mitnehmen.

Wie in der letzten Spielzeit werden das Offene Tanztraining, die Open Windows

und unser Vis-à-Vis das künstlerische Angebot bereichern und die Stadt Osnabrück

auch weiterhin in Bewegung halten. In der Hoffnung, dass diese Spielzeit

Ihnen unvergessene und aufregende Momente bescheren möge, freue ich mich

darauf, Sie – liebes Publikum – in unserem Theater zu sehen.

Mit herzlichen Grüßen

Mauro de Candia

Leiter Dance Company


78

Mauro de Candia/Gregor Zöllig/Mary Wigman

Uraufführung

Mauro de Candia

79

Premiere

9.11.2013

Theater am Domhof

17.11.2013

Theater Bielefeld

SACRE

Fiat Lux UA

Choreografie Mauro de Candia Musik Arvo Pärt

Rauschen UA

Choreografie Gregor Zöllig

Le Sacre du printemps

Choreografie Mary Wigman Musik Igor Strawinsky

Romeo

und Julia

Premiere

22.2.2014

Theater am Domhof

Die wahre

Tradition

ist nicht

Zeuge einer

abgeschlossenen

Vergangenheit;

sie

ist eine

lebendige

Kraft,

welche die

Gegenwart

anregt und

belehrt.

Igor Strawinsky

Mit freundlicher

Unterstützung durch

Vor 100 Jahren löste die Uraufführung des Balletts Le Sacre du Printemps von

Igor Strawinsky in der Choreografie von Vaslav Nijinsky einen der größten

Skandale in der Theatergeschichte aus. Seitdem hat Strawinskys bahnbrechende

Komposition immer wieder Choreografen herausgefordert, ihre eigenen Bühnenversionen

dieser einzigartigen Musik zu schaffen. Mary Wigman, eine der

bedeutendsten Protagonistinnen des modernen Tanzes in Deutschland, hat ihre

choreografische Umsetzung des Werks 1957 an der Städtischen Oper in Berlin

herausgebracht. Im Sacre-Jahr 2013 haben sich die Tanzensembles des Theaters

Osnabrück und des Theaters Bielefeld zusammengeschlossen, um Wigmans

Fassung zu rekonstruieren und wieder auf die Bühne zurückzuholen. Gefördert

wird dieses einzigartige Rekonstruktionsprojekt vom Tanzfonds Erbe, einer Initiative

der Kulturstiftung des Bundes.

Das 35-minütige Le Sacre du Printemps bildet den Abschluss eines dreiteiligen

Abends, der unter dem Thema Sacre (Opfer) steht und für den Mauro de Candia

mit seinem Osnabrücker Ensemble Fiat Lux (Es werde Licht) zu Musik von Arvo

Pärt und Gregor Zöllig mit seinen Bielefelder Tänzern ein Stück unter dem Titel

Rauschen kreieren wird. Der gesamte Tanzabend, zu live gespielter Musik, ist in

Osnabrück mit dem Osnabrücker Symphonieorchester und in Bielefeld mit den

Bielefelder Philharmonikern zu erleben.

Im Juni 2014 bringt das Bayerische Staatsballett München, Kooperationspartner

des Projekts, die von Osnabrück/Bielefeld rekonstruierte Fassung von Wigmans

Le Sacre du Printemps in München zur Aufführung.

William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia ist eine der berühmtesten

Liebesgeschichten der Weltliteratur. Das Motiv der beiden Liebenden wurzelt

tief in der Mythologie und im Märchen und spricht uns mit seinen archetypischen

Zügen bis heute an.

Seit Erscheinen des Werkes im Jahr 1597 ist dieser Stoff immer wieder adaptiert

und interpretiert worden: in der Literatur, der Musik, im Film, auf der Tanzbühne.

Eine der bekanntesten Ballettmusiken zu Romeo und Julia hat der russische

Komponist Sergej Prokofjew 1935 geschaffen. Mauro de Candia wird Teile

dieser Musik seiner choreografischen Version der Geschichte zugrunde legen,

sie aber mit zeitgenössischen Klängen durchsetzen und verbinden.

In seiner Fassung richtet er den Blick auf die universellen Themen der Shakespeare-Tragödie.

Liebe, Tod, Kampf, Konflikt bleiben bei ihm nicht auf die beiden

Liebenden und ihre verfeindeten Familien beschränkt. Er überträgt sie

vielmehr auf die Beziehung von Männern und Frauen in einer Gesellschaft und

fokussiert die archetypischen Aspekte in dem Verhältnis der Protagonisten

Romeo und Julia und ihrer familiären Strukturen.

Bereit

zu gehn,

um nie

zurückzukehren.

Shakespeare

Choreografie

Mauro de Candia,

Gregor Zöllig, Mary Wigman

Musikalische Leitung

Daniel Inbal

Bühne/Kostüme

Alfred Peter

Dramaturgie

Patricia Stöckemann

Diether Schlicker

Choreografie

Mauro de Candia

Musik

Sergej Prokofjew

Martin Räpple

Dramaturgie

Patricia Stöckemann


80

Premiere

12.4.2014

emma-theater

Denn

stirbst du,

lebe auch

ich nicht

mehr:

Bei dir ist

Leben und

T o d

für mich,

Denn heilig

ist mir deine

Liebe.

C.ie Zerogrammi

Alkestis

among friends II

Uraufführung

Alkestis, eines der frühesten erhaltenen Dramen von Euripides, nimmt das italienische

Choreografenduo Zerogrammi zum Thema und Ausgangspunkt für

die Erarbeitung eines Tanzabends mit dem Osnabrücker Tanzensemble. Zu den

zentralen Motiven dieser Sage zählen der Aufschub des Todes, der stellvertretende

Tod eines anderen Menschen und die Rückführung eines Toten aus der

Unterwelt. So opfert sich die junge Alkestis für ihren Gatten Admetos und geht

an seiner Stelle in den Tod. Als Herakles davon erfährt, erklärt er sich bereit,

sie zu retten. Unversehrt führt er sie aus dem Hades zu ihrem trauernden und

bereuenden Gatten Admetos zurück.

Die Szene der Trennung und des Abschiednehmens zwischen Alkestis und

Admetos legt Zerogrammi an den Anfang des Stückes, um von dort aus die

Geschichte so aufzurollen, als gäbe es eine ewige Rückkehr. Diese Interpretation

ermöglicht es, die Situation des Abschiednehmens auf alle Tänzer und Tänzerinnen

zu übertragen und zu zeigen, was es für die einen heißt, sich entschieden zu

haben zu gehen und für die anderen, zu bleiben.

Die italienische Tanztheater-Company Zerogrammi wurde 2005 von den Tänzern

und Choreografen Stefano Mazzotta und Emanuele Sciannamea gegründet.

Beide absolvierten ihre Ausbildung an der von Giorgio Strehler etablierten

Schauspielschule „Paolo Grassi“. Die in Turin ansässigen Choreografen arbeiten

u. a. in Kooperation mit verschiedenen Ländern wie Russland, Frankreich oder

Holland und im Austausch mit dort ansässigen Künstlern.

Choreografie

C.ie Zerogrammi

Bühne/Kostüme

C.ie Zerogrammi

Dramaturgie

Patricia Stöckemann

Uraufführung

Die zehn Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles kommen aus unterschiedlichen

Ländern und Kulturen. In Osnabrück haben sie seit Beginn der Spielzeit 2012/13

ein neues künstlerisches Zuhause gefunden. Mit eigenen Arbeiten, die sich thematisch

auf das Motto der Tanzspielzeit Theater des Körpers beziehen, stellen sie sich

ihrem Publikum als junge Choreografen vor. Im emma-theater bringen sie ihren

ersten gemeinsamen Tanzabend heraus, der sich nicht zuletzt durch die Vielfalt

der Herangehensweisen und choreografischen Handschriften auszeichnet.

Uraufführung

Junge Choreografen

OPEN

WINDOWS II

Es

WIEDERAUFNAHME

Shang-Chi Sun

Incomplete Harmony

Incomplete Harmony nennt der aus Taiwan stammende Tänzer und Choreograf

Shang-Chi Sun sein Stück, das er mit dem Osnabrücker Tanzensemble kreiert

hat. Darin geht es um den Zustand der Stille und die durch Stille ausgelösten Bilder

und Wahrnehmungen. „Wenn ich an Stille denke“, so Shang-Chi Sun, „entwerfe

ich unterbewusst schwarze und weiße Bilder. Schwarz und Weiß machen

jede Aktion und Bewegung signifikant und bedeutend. In Incomplete Harmony

schaue ich die Tänzer als Menschen an und ‚befreie’ sie davon, sich zur Musik zu

bewegen. Stille ist für mich ein fundamentales Mittel der Choreografie.“

Premiere

14.6.2014

emma-theater

gibt eine

Vielzahl von

Dingen, die

wir allein

mit unserem

Körper

verstehen,

diesseits des

Bewusstseins,

ohne sie

mit Worten

ausdrücken

zu können.

Pierre Bourdieu

Wiederaufnahme

25.8.2013

emma-theater

Choreografie

Shang-Chi Sun

Bühne/Kostüme

Shang-Chi Sun

Dramaturgie

Patricia Stöckemann

81


82

tanz extra

Vis-à-Vis

sec, Osnabrück

Mit unserer Reihe Vis-à-Vis möchten wir Sie, liebes Publikum, auch weiterhin

an den Tanz und seine verschiedenen Ausdrucksformen heranführen und mit

Ihnen darüber in einen direkten Austausch kommen. In Matineen und Soireen

geben wir Einblicke in die Produktionsprozesse der auf dem Spielplan stehenden

Tanzabende sowie Einführungen, Vorträge und Video-Lectures zu Themen

der Tanzgeschichte und aktuellen Tanzszene. Am Anfang dieser Spielzeit steht

anlässlich der Rekonstruktion von Le Sacre du Printemps in der Choreografie

von Mary Wigman die Zeit des Ausdruckstanzes und seiner Protagonisten im

Zentrum und zugleich die Frage: Wie rekonstruiert man ein Werk des Tanzes, zu

dem es keine Filmaufnahmen gibt?

Offenes

Tanztraining

Einmal im Monat öffnet die Dance Company ihren Tanzsaal für ein offenes Training.

Alle Interessierten ab 16 Jahren haben dann die Gelegenheit, mit den Tänzerinnen

und Tänzern des Osnabrücker Ensembles an einer Ballettklasse oder

einem modernen Tanztraining teilzunehmen. Darüber hinaus bieten wir ab der

zweiten Spielzeithälfte, in unregelmäßigen Abständen, Tanz für Menschen ab 60

Jahren an. Die genauen Termine werden wir in den Publikationen des Theaters,

wie dem Monatsleporello oder dem theaterjournal, bekannt geben.

Beeindruckender Auftritt

Die Foyer-Fassade des Theaters Osnabrück wurde mit »Original Wasserstrich

Backstein Klinkern« aus der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen realisiert.

Hier zeigen sich Originalität und Ausdrucksstärke. Insgesamt ist so eine

Spielstätte entstanden, in der Individualität gebührend gefeiert wird.

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Amadeus Marek Pawlica

Tänzer

Osnabrück für Immigranten –

gemeinsam mit René Gwis

auf Entdeckungstour.“

Patrick Berg

Schauspieler

„Produzent oder Stammgast –

ich kenne Ulrich In den Birken

in beiden Rollen.“

Fotos

Beate Supianek

Chefdisponentin

Peter Helling

Leitender

Schauspieldramaturg

„Unser Augenöffner:

Felix Nussbaum.“

Klaus Fischer

Schauspieler

„Für mich ist Hans-Otto Baumgarten

der wunderbarste Osnabrücker.“


Dennis Pörtner

Schauspieler

„Pizza, Pasta, Perfekt:

Mario Catapano.“

Susann Vent

Sängerin

„Damit mir nicht die Puste ausgeht.“

Hsiao-Ting Liao

Tänzerin

„Ich packe meinen Koffer

und nehme mit:

meine Warm-up-shoes.“


Hans-Hermann Ehrich

Sänger

„Was soll ich sagen, Leila ist

meine Fitnesstrainerin.“

Andreas Hotz

Generalmusikdirektor

„Der Nachwuchs erobert die Konzertsäle:

David ist unser größter Fan.“

Stefan Haschke

Schauspieler

„Hauptsache Freiheit!“


Mythos – Macht – Musik

LIEBE

MUSIKFREUNDE,

91

KONZERT

eindrücklicher hätte ich mir unsere erste gemeinsame Spielzeit nicht wünschen

können! Gustav Mahlers 6. Sinfonie bleibt mir in ähnlich unvergesslicher Erinnerung

wie die Erfahrung aus unserer Reise nach Wolgograd, dass Musik als einzige

universelle Sprache selbst vor den Grenzen von Staaten keinen Halt macht.

Wie der Anfang, so das Ende ist das erste Sinfoniekonzert der neuen Saison nach

Hieronymus betitelt und schlägt in der Umkehrung den Bogen zur vergangenen:

So, wie wir mit Beethovens 9. Sinfonie auf dem Domvorplatz enden, beginnen

und knüpfen wir mit der aufregenden Rekonstruktion seiner 10. Sinfonie an, dann

in der wiedereröffneten OsnabrückHalle. In Arnold Schönbergs Gedenkrede auf

Mahler heißt es: „Die Neunte ist eine Grenze. Wer darüber hinaus will, muss fort!“

Diesem unheimlichen Reiz und rätselhaften Mythos letzter Werke geben wir uns

gleich mehrfach hin, mit Mozarts Jupiter-Sinfonie ebenso wie mit Tschaikowskijs

Pathétique und nicht zuletzt mit einem Werk, das dem Andenken des genialen

Rossini gewidmet ist und selbst legendäre Berühmtheit erlangte: Verdis Requiem.

Welche Inspiration Mythen und Macht auf Komponisten aller Epochen ausübten,

können Sie in Schostakowitschs 6. Sinfonie, Beethovens Egmont und Coriolan,

Wagners Rienzi oder in der bezaubernden französischen Barocksuite Scylla et

Glaucus von Jean-Marie Leclair erleben. Ausgehend von historischen Spieltraditionen

setzen wir die Reihe unserer Schlosskonzerte fort und widmen uns dem Apoll

des Komponistenhimmels unter dem Titel Mozart aufgeklärt.

An vorderster Stelle unserer musikalischen Arbeit aber stehen die Kinder und

Jugendlichen! Umso dankbarer bin ich, dass unsere ersten Purzel- und Strolchkonzerte

dem Ansturm unseres jungen Publikums kaum standhalten, wir diese

Konzertreihe für die Allerkleinsten nun ausbauen wollen und zudem mit einem

Jugendkonzert ein neues Cross-Over Format starten. Lassen Sie sich alle, gleich

welchen Alters, von dieser universellen Sprache der Musik ansprechen, berühren

und begeistern!

Herzlichst, Ihr Andreas Hotz

Generalmusikdirektor


92

2.9.2013, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

1. Sinfoniekonzert

WIE DER ANFANG, SO DAS ENDE

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 10 e-Moll

Fragment – vervollständigt und bearbeitet von Barry Cooper

Alban Berg Sieben frühe Lieder

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551, Jupiter-Sinfonie

musica pro pace

2. Sinfoniekonzert

TRAGISCHE HELDEN

Richard Wagner Rienzi, der Letzte der Tribunen – Ouvertüre

Christian Wilhelm Westerhoff Konzert für Viola und Orchester Nr. 2 G-Dur

Ludwig van Beethoven Egmont – Musik zu Goethes Trauerspiel op. 84

21.10.2013, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

93

O

gib acht!

Weites

Wunderland

i s t

aufgetan.

Carl Hauptmann

Sieben frühe Lieder: Nacht

Die vergangene Konzertsaison endete mit Beethovens 9. und letzter Sinfonie: ein

Meilenstein der Musikgeschichte und für manch nachfolgenden Komponisten

eine nur schwer zu überwindende Hürde. Vielleicht auch für Beethoven selbst?

Denn tatsächlich setzte er noch einmal zu einem weiteren sinfonischen Werk an,

das jedoch nie vollendet wurde. Barry Cooper nahm sich der Skizzen zum ersten

Satz einer „Zehnten“ an und machte diesen für die Nachwelt erlebbar.

Auch Mozarts Jupiter-Sinfonie markiert gewissermaßen einen Abschluss: Es ist,

obwohl drei Jahre vor seinem frühen Tod geschrieben, bereits seine letzte Sinfonie,

ein Werk, das noch einmal den ganzen Kosmos seines Schaffens auf einen

Augenblick komprimiert.

Zwischen diesen beiden Werken später Tage stehen mit Alban Bergs Sieben

frühe Lieder seine noch spätromantische Auseinandersetzung mit der Liedtradition

des 19. Jahrhunderts. Sie entstanden in den Jahren 1905 bis 1908 für

Singstimme mit Klavier. Orchestriert wurden sie jedoch erst zwanzig Jahre

später – wie der Anfang, so das Ende.

Im Wagner-Jahr 2013 geht der Blick hinaus über den Bayreuther Kanon, der

mit Der fliegende Holländer beginnt und mit dem Bühnenweihfestspiel Parsifal

endet. Nur ein Jahr vor dem Fliegenden Holländer wurde in Dresden Wagners

dritte – und in Bayreuth erstmals 2013 konzertant aufgeführte – Oper Rienzi, der

Letzte der Tribunen uraufgeführt. Sie erzählt die Geschichte des Cola di Rienzi,

eines römischen Volkstribuns im 14. Jahrhundert, der den Adel vertrieb und

eine Republik ausrief, später jedoch vom Papst verbannt wurde, als Senator

zurückkehrte und schließlich in einem Volksaufstand ums Leben kam.

Bekämpfte Wagners Rienzi den Adel um der Herrschaft des Volkes willen, so

steht ihm mit dem niederländischen Grafen Egmont in Goethes Trauerspiel

ein adliger Freiheitskämpfer gegenüber, der sich gegen die spanische Unterdrückung

auflehnt. Auch ihm ist kein gutes Ende beschieden: Er wird zum

Tode verurteilt. Die Idee der Freiheit jedoch lebt weiter. Beethoven komponierte

für eine Aufführung am Wiener Burgtheater eine Bühnenmusik, die leider

viel zu selten komplett zu hören ist.

Vor einiger Zeit erschien eine CD des Osnabrücker Symphonieorchesters mit

Klarinettenkonzerten des in Osnabrück geborenen Geigers Christian Wilhelm

Westerhoff. In dieser Spielzeit richtet sich der Blick auf seine Werke für Viola

und Orchester. Eine CD-Einspielung mit der Bratschistin Peijun Xu ist ebenfalls

geplant.

Und jeden,

den im Staub

du siehst,

mach’ i c h

zum freien

Bürger.

Rienzi

Dirigent

Andreas Hotz

Solistin

Christiane Iven, Sopran

Dirigent

Andreas Hotz

Solisten

Peijun Xu, Viola

Marie-Christine Haase, Sopran

Guido Gallmann, Sprecher

Kooperation

mit den Osnabrücker

Friedensgesprächen


vL_Theater OS_135x193_Layout 1 18.03.13 11:58 Seite 2

94

2.12.2013, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

3. Sinfoniekonzert

Mythos des Nordens

Jean Sibelius En Saga op. 9

Einojuhani Rautavaara Incantations, für Schlagzeug und Orchester

Pjotr Iljitsch Tschaikowskij Sinfonie Nr. 6 b-Moll op. 74, Pathétique

VANLAACK.COM

Nur jene

Musik kann

rühren,

erschüttern,

reizen,

welche

der Tiefe

einer durch

Inspiration

bewegten

Künstlerseele

entströmt.

P. I. Tschaikowskij

Im Anschluss Konzertlounge

Mit freundlicher

Unterstützung durch

Musikverein Osnabrück e. V.

Ganz im Zeichen des Fernen, Rätselhaften und der Magie des Nordens steht

das dritte Sinfoniekonzert. Jean Sibelius’ sinfonische Dichtung En saga (Eine

Sage) entstand nach seiner Hochzeitsreise durch Karelien, das finnisch-russische

Grenzgebiet, das eng verbunden ist mit dem finnischen Nationalepos Kalevala.

Jedoch spiegelt dieses Werk eher Seelenzustände wider als konkrete Sagenelemente

aufzugreifen.

Incantations bedeutet „Beschwörung, Zauberformel“, ein Begriff, der nicht zuletzt

immer wieder im Zusammenhang mit dem Schamanismus z. B. der nordischen

Urvölker auftaucht, deren wesentlichstes Instrument bei der Seelenreise

die Trommel ist. Einojuhani Rautavaara, nach Sibelius vielleicht der bedeutendste

finnische Komponist, widmete seine „Beschwörungsformel“ dem schottischen

Schlagzeuger Colin Currie, ganz verzaubert von dessen virtuosen und musikalischen

Fähigkeiten.

Als eine Programmsinfonie, „deren Programm aber für alle ein Rätsel bleiben

soll“, hat Pjotr Iljitsch Tschaikowskij seine sechste und letzte Sinfonie bezeichnet.

Als ein Requiem hat Großfürst Konstantin sie empfunden. Und tatsächlich

wurde diese Sinfonie, die für die Zuhörer so ungewohnt mit einem langsamen,

getragenen Satz endet, zur Totenmusik des Komponisten. Nur wenige Tage nach

der Uraufführung, die der Komponist selbst dirigierte, verstarb er.

KRAHNSTRASSE 30 – OSNABRÜCK

Dirigent

Christoph Poppen

Solist

Collin Currie, Schlagzeug

ESTABLISHED BERLIN 1881


96

1.1.2014, 17 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

Konzert zum Neujahrstag 2014

WUNSCH-

NACHWUCHS

Das Wunschkonzert zum Jahreswechsel

4. Sinfoniekonzert

TASTENVARIATIONEN

Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048

Paul Hindemith Thema mit vier Variationen – Die vier Temperamente

für Streichorchester und Klavier

Johannes Brahms Klavierquartett g-Moll op. 25

für Orchester bearbeitet von Arnold Schönberg

2.2.2014, 11 Uhr

3.2.2014, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

97

Es gibt

im Leben

zwei

Tragödien.

Die eine ist,

dass man

sich einen

Herzenswunsch

nicht

erfüllen

kann, die

andere,

dass man

sich seinen

Herzenswunsch

erfüllt hat.

„Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge“ prognostizierte

einst Wilhelm Busch. Wir hoffen selbstverständlich, dass Ihr Wunsch ohne

schwerwiegende Nebenwirkungen und Konsequenzen beim vergangenen Neujahrskonzert

erfüllt wurde. Auf jeden Fall waren wir begeistert, denn mit unserem

ersten Versuch eines Wunschkonzertes sind wir einem ungeheuren Zuspruch

begegnet – sowohl was Ihre Abstimmung betraf als auch die Auswahl

Ihrer speziellen Wünsche. Der ein oder andere wird sicher auch in diesem Jahr

in unserem Programm ein Werk wieder finden, nach dem er sich sehnte.

Sollte sich nun allerdings weiterer Wunschnachwuchs bei Ihnen eingestellt

haben, so wollen wir Ihnen auch hier wieder gerne unterstützend zur Seite

stehen. Ab November darf wieder gewünscht werden – Bescherung ist am

1. Januar 2014!

1721 widmete Johann Sebastian Bach „Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten“

dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, worauf sie in der Folgezeit

als Brandenburgische Konzerte bekannt wurden. Keines der sechs weist die

gleiche Besetzung auf. Dennoch ist das dritte Konzert ein sehr spezielles, denn

hier stehen sich nicht eine Solistengruppe und das Tutti gegenüber, sondern die

Streichergruppen selbst treten gleichberechtigt in den „Wettstreit“.

Obwohl eigentlich als Ballettmusik für Balanchine geschrieben, war Hindemiths

Klavierkonzert Die vier Temperamente tatsächlich zunächst als Konzertstück

zu erleben, bevor es sechs Jahre nach seiner Uraufführung auch auf die

Ballettbühne fand.

Auch wenn der Titel es anders vermuten lässt: Im Klavierquartett op. 25 von

Johannes Brahms erklingt in der orchestrierten Fassung von Arnold Schönberg

kein Klavier, sondern ein großer sinfonischer Apparat. Der Dirigent Otto Klemperer

hatte Schönberg zu dieser Bearbeitung angeregt. Bei seiner Arbeit ging es

Schönberg um das persönliche Interesse, sich anhand eines Werkes kompositorisch

mit der Tradition auseinander zu setzen und so Erkenntnisse über die Möglichkeiten

der Fortschreibung eben dieser Tradition zu gewinnen. In der Bearbeitung

eines kammermusikalischen Werkes zu einem Werk für großes Orchester

entdeckte er, wie er es ein wenig scherzhaft nannte, Brahms‘ „5. Sinfonie“.

Meine

Absichten:

Streng

im Stil

von Brahms

zu bleiben

und nicht

weiter

zu gehen,

als er selbst

gegangen

wäre,

wenn er

heute noch

lebte.

Arnold Schönberg

George Bernard Shaw

Dirigent

Andreas Hotz

Conférencier

Klaus Wallendorf

Dirigent

Andreas Hotz

Solistin

Lauma Skride, Klavier

Im Anschluss Konzertlounge


98

Grußwort der Werner Egerland Stiftung

Dann lasst

mal hören

5. Sinfoniekonzert

GRENZEN DER MACHT

Ludwig van Beethoven Coriolan-Ouvertüre c-Moll op. 62

N.N. Preisträgerkonzert

Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54

24.2.2014, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

99

Osnabrücker Musikpreis

Osnabrücker Musikpreis

Liebes Konzertpublikum,

gemeinsam mit Ihnen sind wir gespannt, was der Osnabrücker Musikpreis

in diesem Jahr für uns bereithält. Alle Jahre wieder – doch alle Jahre wieder

neu und überraschend. Sehr freuen wir uns, dass es auch zur guten Tradition

geworden ist, benachteiligte Kinder in unserer Stadt teilhaben zu lassen an dem,

was große musikalische Kunst ausmacht. Deshalb bedanken wir uns bei den

Künstlerinnen und Künstlern der vergangenen Jahre wie auch bei den Preisträgern

2013 für ihre Bereitschaft, denjenigen die Musik zu eröffnen, denen der

Zugang sonst sehr schwer fällt oder gleich ganz verwehrt ist.

Die Werner Egerland Stiftung ist ihrem Namensgeber verpflichtet und dies

mit großer Freude. Unsere Stifterin und Beiratsvorsitzende Felicitas Egerland

beweist nicht nur durch die Förderung des Osnabrücker Musikpreises, sondern

durch mannigfaltige Projekte, wie sehr ihr der Stiftungsauftrag ein Anliegen ist

und wie lebendig sich bei jungen Menschen Beziehungen über die innereuropäischen

Grenzen hinaus knüpfen lassen. In diesem Jahr feiert unsere Stiftung ihr

zehnjähriges Bestehen, die Zeit ist wie im Flug vergangen. So betrachten wir den

diesjährigen Osnabrücker Musikpreis quasi als Auftakt für eine nächste, hoffentlich

ebenso erfolgreiche Dekade unserer Stiftungsarbeit und appellieren ebenso

salopp wie herzlich an unsere diesjährigen Preisträger: „Dann lasst mal hören.“

Ihnen und uns allen ein erfreuliches Konzertereignis wünschen

Vorstand und Beirat der

1807 schrieb Beethoven für die Coriolan-Tragödie seines Freundes Heinrich von

Collin eine Ouvertüre. Kern des Dramas ist eine bei Livius und Plutarch überlieferte

Legende, nach der der Patrizier Coriolanus aus Rom vertrieben wurde,

sich mit Roms Feinden verbündete und gemeinsam mit ihnen die Stadt angriff.

Seine Mutter und seine Ehefrau können ihn jedoch dazu bewegen, die Stadt zu

verschonen. Ihn kostet es das Leben.

Die Macht politischer Despoten und ihre Auswirkung auf den Einzelnen musste

Dmitri Schostakowitsch immer wieder erfahren. In den späten 1930er Jahren

herrschte in der Sowjetunion die erste stalinistische „Säuberungswelle“, der auch

viele Künstler und Intellektuelle zum Opfer fielen. Auch Schostakowitsch war

massiv in der Presse angegriffen worden und musste öffentlich Selbstkritik üben,

in deren Folge er eine Sinfonie schrieb, die auf den ersten Blick dem Parteidiktat

des Sozialistischen Realismus folgte, in Wahrheit aber eine groteske Karikatur

der Herrschenden war. Nach schweren Depressionen infolge dieser Ereignisse

ist die 6. Sinfonie eine – wenn auch eher melancholische – Rückkehr ins Leben.

Bereits zum vierten Mal ermöglicht das Engagement der Werner Egerland Stiftung

die Vergabe des Osnabrücker Musikpreises. Unter den Finalisten des ARD

Musikwettbewerbes in den Kategorien Violine, Viola und Fagott wird das Kuratorium

des Osnabrücker Musikpreises im September den diesjährigen Preisträger

auswählen.

I n

Schostakowitschs

Schöpfungen

waren

Bach und

Offenbach

immer

freundliche

Nachbarn

– so auch

wieder in

der Sechsten

Sinfonie.

Boris Schwarz

Dirigent

Andreas Hotz

Solist/in

Preisträger/in

des Osnabrücker Musikpreises,

ermöglicht durch die Werner

Egerland Stiftung


100

23.3.2014, 11 Uhr

24.3.2014, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

6. Sinfoniekonzert

SEHNSUCHT

Jean Marie Leclair Suite aus Scylla et Glaucus

Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester op. 129

Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38

7. Sinfoniekonzert

ERINNERUNGEN AN DIE HEIMAT

Zoltán Kodály Tänze aus Galánta

Sergej Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63

Bedřich Smetana Má Vlast – Mein Vaterland

12.5.2014, 20 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

101

Wa s

rufst Du

Thränen

ins Gesicht

Und Schatten

in der Seele

Licht?

O wende,

wende

Deinen Lauf

Im Thale

blüht

der Frühling

auf!

Adolf Böttger

Scylla et Glaucus, die einzige Oper des französischen Violinisten und Rameau-

Zeitgenossen Jean-Marie Leclair der Ältere greift, wie viele Opernstoffe des

Barock, auf eine Episode aus Ovids Metamorphosen zurück. Glaucus verliebt

sich in Scylla. Als diese ihn jedoch zurückweist, bittet er die Zauberin Circe um

Hilfe, unwissend, dass die Zauberin sich bereits in ihn verliebt hat. Da er jedoch

ihre Zuneigung nicht erwidert, rächt sie sich, indem sie Scylla in einen Felsen

verwandelt. Nach ihrer Uraufführung geriet diese Oper schnell in Vergessenheit,

bis John Eliot Gardiner sie Mitte der 1980er Jahre wiederentdeckte.

Lange hatte Robert Schumann fast ausschließlich Musik für das Klavier geschrieben,

bis er im Februar 1841 in nur wenigen Tagen seine erste Sinfonie

komponierte – ganz im Rausch der ersten Frühlingsgefühle, denen dieses Werk

seinen Untertitel verdankt. Leider erlebte er die Uraufführung seines Cellokonzertes

nicht mehr. Ein geplantes Konzert mit dem Frankfurter Cellisten Robert

Bockmühl scheiterte, nachdem der Komponist nicht auf die „Verbesserungsvorschläge“

des Interpreten eingehen wollte. Doch auch die Uraufführung vier Jahre

nach Schumanns Tod fand nur mit Klavierbegleitung statt. Erst 1867 war es in

Wien in seiner vollständigen Form zu hören.

Eines der wichtigsten Werke, mit denen ein Komponist seiner Heimat ein Denkmal

gesetzt hat, ist Bedřich Smetanas Die Moldau. Dieses bekannte Stück ist

jedoch nur ein Ausschnitt aus dem Zyklus Má Vlast (Mein Vaterland), in dem

Smetana seine Heimat durch Orte, Ereignisse und Sagen aus dunkler Vorzeit vorstellt.

Im Konzert erklingen neben der Moldau auch die sinfonischen Dichtungen

Vyšehrad, šárka und Z českých lůhu a hájů (Aus Böhmens Hain und Flur).

Die Frage nach der Musik der Heimat war das zentrale Forschungsinteresse

Zoltán Kodálys, der gemeinsam mit Béla Bartók zu Beginn des 20. Jahrhunderts

durch die ungarischen Dörfer reiste, um traditionelles Liedgut zu sammeln

und auszuwerten. Beiden ist ein immenses Wissen um eine ansonsten

wohl vergessene Kunst zu verdanken. In den Tänzen aus Galánta erinnert er

sich an seine Kindheit an eben jenem Ort.

Sergej Prokofjew schrieb sein zweites Violinkonzert 1935, zu einem Zeitpunkt,

da er sich zur Rückkehr nach Russland entschlossen hatte. In seiner Hinwendung

zur „Neuen Einfachheit“ wurde es nicht nur ein großer Publikumserfolg,

sondern sogar von politischer Seite in der UdSSR anerkannt.

Hier

erklingen

von allen

Seiten innig

gesungene

Lieder,

sowohl

lustige

als auch

melancholische,

aus Hain und

Flur.

Bedřich Smetana

Im Anschluss Konzertlounge

Dirigent

Andreas Hotz

Solist

Nicolas Altstaedt, Violoncello

Dirigent

Daniel Inbal

Solist

Michal Majersky, Violine

Im Anschluss Konzertlounge


102

28.6.2014, 20 Uhr

30.6.2014, 20 Uhr

2.7.2014, 20 Uhr

Hoher Dom zu Osnabrück

8. Sinfoniekonzert

IN Gedenken

Giuseppe Verdi Messa da Requiem

Mehr zu den Werken – Einführungen

Sonntagskonzerte

10.45 Uhr, OsnabrückHalle/Europasaal, mit Wolfgang Herkenhoff

Montagskonzerte

19.15 Uhr, OsnabrückHalle/Presseraum, mit Klaus Laßmann

103

Mehr zu den Künstlern – Konzertlounge

Aber

schlieSSlich

ist im

Leben

doch alles

Tod?

Giuseppe Verdi,

Il trovatore

Anlässlich des Todes von Gioacchino Rossini lud Giuseppe Verdi zwölf der

wichtigsten Komponisten Italiens ein, um gemeinsam eine „Messa per Rossini“

zu schreiben. Das Projekt lief an, es kam allerdings nicht zur Aufführung.

Als vier Jahre später jedoch der Dichter Alessandro Manzoni starb, griff Verdi

sein ursprünglich für Rossini vertontes Libera me auf und machte es zur

Keimzelle eines Requiems für den politischen Gefährten. Es entstand eine

Totenmesse, die einerseits zwar der Liturgie folgt, in ihren zeitlichen und personellen

Dimensionen aber jeden Rahmen eines Gottesdienstes sprengt. Mit der

emotionalen Tiefe und überwältigenden Kraft seiner Opern durchdringt Verdi

auch in seinem Requiem jedes Wort und jeden Ton, vom lyrischsten Moment

der Hoffnung auf Erlösung bis hin zur Heraufbeschwörung des Inferno am Tag

des Jüngsten Gerichts.

Im Anschluss an das 3., 4., 6. und 7. Sinfoniekonzert gibt es montagabends die

Gelegenheit, in der Konzertlounge mehr über die Künstler zu erfahren. Intendant

Ralf Waldschmidt moderiert Gespräche mit Solisten, Dirigenten und Orchestermusikern.

15 Minuten nach Konzertschluss im Foyer der OsnabrückHalle.

KONZERTPROGRAMM FÜR gross und klein

Unsere musikalischen Angebote für Kinder und Jugendliche finden Sie ab

Seite 132.

Kooperation mit dem

Osnabrücker Dom

Dirigent

Andreas Hotz

Solisten

Lina Liu, Sopran

Renée Morloc, Alt

N.N., Tenor

N.N., Bass

Chor des Theaters Osnabrück

Leitung Markus Lafleur

Osnabrücker Domchor

und Jugendchor

Leitung Clemens Breitschaft


Sonderkonzert

104

25.5.2014

OsnabrückHalle/Europasaal

Dirigent

Andreas Hotz

Solist

Benjamin Schmid, Violine

Konzert für die Sparkasse Osnabrück

Petits Fours

FRANZÖSISCHE VERSUCHUNGEN

Claude Debussy Trois nocturnes

Ernest Chausson Poème für Violine und Orchester

Claude Debussy Petite Suite

Maurice Ravel Tzigane

Georges Bizet Carmen-Suite Nr. 1

Petits fours – kleine delikate Häppchen der erlesenen französischen Backkunst

– sind das Thema des diesjährigen Konzerts für die Sparkasse Osnabrück. Die

bekanntesten und schönsten Orchesterwerke französischer Komponisten entstammen

der Zeit um 1900, im Wesentlichen geprägt und inspiriert durch den

auch in der Malerei und Literatur vorherrschenden Impressionismus. Natürlich

darf unter den Leckerbissen französischer Musik auch nicht eine Reminiszenz an

„die“ französische Oper schlechthin fehlen: Carmen!

mozart AUFGEKLÄRT

In Kooperation mit der Universität Osnabrück

In Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

der Universität Osnabrück wird die in der letzten Saison begonnene „aufgeklärte“

Konzertreihe in der Aula der Universität fortgesetzt. Unter den Maßgaben

der historisch informierten Aufführungspraxis widmet sich die Konzertreihe

in diesem Jahr dem sinfonischen Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts. Lag im

ersten Jahr dieser Reihe mit den Werken Joseph Haydns das Augenmerk auf

den Ursprüngen der klassischen Sinfonie, so rückt nun die Entwicklung dieser

Gattung hin zur romantischen Sinfonie des 19. Jahrhunderts in den Blickpunkt.

Mozarts frühe sinfonische Werke stehen noch ganz in der Tradition Haydns,

seine späten Werke weisen jedoch weit darüber hinaus und ebneten den Weg

für Künstler wie Beethoven, Schubert oder Schumann. Um diese Entwicklung

nachvollziehbar zu machen, stehen sich in jedem Konzert eine frühe und eine

späte Sinfonie Mozarts gegenüber – auch in diesem Jahr wieder begleitet von den

„aufklärenden“ Erläuterungen von apl. Prof. Stefan Hanheide.

Dirigent Andreas Hotz

Moderation Stefan Hanheide

Kooperation mit dem

Institut für Musikwissenschaft

und Musikpädagogik

der Universität

Osnabrück

105

Wolfgang Amadeus Mozart

1. Schlosskonzert

Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16

Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

2. Schlosskonzert

Sinfonie Nr. 8 D-Dur KV 48

Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183

3. Schlosskonzert

Sinfonie Nr. 15 G-Dur KV 124

Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425, Linzer Sinfonie

27.10.2013, 18 Uhr

Aula der Universität

Osnabrück, Schloss

4.5.2014, 18 Uhr

Aula der Universität

Osnabrück, Schloss

1.6.2014, 18 Uhr

Aula der Universität

Osnabrück, Schloss


KAMMERKONZERTE und Liederabende

106

19.1.2014, 11.30 Uhr

Theater am Domhof/

Orchesterstudio

Matthew Segger, Tuba

Sascha Hermann,

Sandra Nagel, Sonja Hajek,

Hilmar Hajek, Horn

1. Kammerkonzert

Musik für Blechbläser

Christer Danielsson Concertante Suite für Solotuba und vier Hörner

Anton Bruckner Andante für Wagnertuben und Tuba

Anton Bruckner Trösterin Musik für Wagnertuben und Tuba

4. Kammerkonzert

Aus unserer Heimat

Boris Papandopulo Quintett für Klarinette und Streichquartett

Joly Braga Santos Streichquartett Nr. 2 a-Moll

18.5.2014, 11.30 Uhr

Theater am Domhof/

Orchesterstudio

Adria Ensemble

Adrian Wonnemann, Violine

Ana Kirchmayer-

Wonnemann, Violine

Mariana Blanc, Viola

Lavinia Reck, Violoncello

Michael Gäbel, Klarinette

107

2.3.2014, 11.30 Uhr

Theater am Domhof/

Orchesterstudio

Antje Hennenberg und

Tobias Blum, Oboe

Marian Ghisa und

Jürgen Pleger, Klarinette

Matthias Lechtermann und

Miloš Dopsaj, Fagott

Sascha Hermann,

Sandra Nagel und

Hannah Mously, Horn

Yuri Kim, Violoncello

Matthias Wernecke,

Kontrabass

30.3.2014, 11.30 Uhr

Theater am Domhof/

Orchesterstudio

Frank Lorenz und

Marco Liechti, Schlagzeug

Martin Räpple, Posaune

N.N., Klavier

2. Kammerkonzert

Bläserserenaden

Wolfgang Amadeus Mozart Serenade c-Moll Nr. 12

Antonín Dvořák Serenade d-Moll op. 44

3. Kammerkonzert

Musik für Posaune und Schlagzeug

Mit Werken von Daniel Schnyder

1. Liederabend

Hätt’ ich Schwingen hinzufliegen

Mit Liedern von Ravel, Braunfels, Zheng, Shin u. a.

2. Liederabend

Im Rahmen des Friedenslabors

Mit Liedern von Schostakowitsch, Ullmann, Eisler, Weill u. a.

13.1.2014, 19.30 Uhr

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

An-Hoon Song, Klavier

Lina Liu, Sopran

Daniel Moon, Bariton

Mai 2014

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

Mino Marani, Klavier

Marie-Christine Haase, Sopran

Almerija Delic, Alt

Mark Hamman, Tenor

Mit freundlicher

Unterstützung durch

Musikverein Osnabrück e. V.


konzerte auf reisen

108

29.9.2013

Osnabrücker

Symphonieorchester

Dirigent

Andreas Hotz

Solistin

Christiane Iven, Sopran

Lüdenscheid

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 10

Alban Berg

Sieben frühe Lieder

8.12.2013

Osnabrücker

Symphonieorchester

Dirigent

Andreas Hotz

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 41 KV 551, Jupiter-Sinfonie

Bückeburg

Richard Wagner

Rienzi, der letzte der Tribunen – Ouvertüre

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 39 KV 543

Ludwig van Beethoven

Egmont – Musik zu Goethes Trauerspiel op. 84

Warum Jörg Loske

gas gibt, auch Wenn es

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5.10.2013

Blechbläserquintett

des Osnabrücker

Symphonieorchesters

Bad Iburg

Wagner for brass – Transkriptionen für Blechbläserquintett

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SOLISTEN UND SOLISTINNEN

110 Christiane Iven, Sopran

Solistin im 1. Sinfoniekonzert

Solist im 2. Sinfoniekonzert Guido Gallmann, Sprecher

111

Christiane Iven studierte bei Judith Beckmann und Dietrich Fischer-Dieskau. Nach Engagements an zahlreichen

deutschen und europäischen Opernhäusern ist sie derzeit dem Staatstheater Stuttgart fest verbunden,

wo sie u. a. als Feldmarschallin im Rosenkavalier, Agathe im Freischütz, Kundry in Parsifal und Ariadne

zu erleben ist. 2011 wurde sie zur Kammersängerin ernannt. Sie sang mit hervorragenden Orchestern

und Dirigenten wie der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner, den Münchner

Philharmonikern, dem Orchestra della Scala unter Riccardo Chailly und vielen anderen. Zu ihren Liedbegleitern

zählen András Schiff, Burkhard Kehring und Wolfram Rieger. Regelmäßig ist sie bei den großen

Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder den Schwetzinger Festspielen zu Gast. Auf

CD erschienen sind u. a. Schumanns Faust-Szenen mit dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Nikolas

Harnoncourt und Alban Bergs Lieder mit dem Orchestre Philharmonique de Straßbourg.

Guido Gallmann wurde 1966 geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Organisten

und Chorleiter an der Kirchenmusikschule in Aachen. Von 1989 bis 1992 folgte eine dreijährige Schauspielausbildung

in Hamburg am Bühnenstudio der Darstellenden Künste und am Studio 033. Von 1992

bis 1997 Ensemblemitglied am Theater Lübeck, folgten Engagements am Theater Bielefeld und an den

Städtischen Bühnen Münster. In der Spielzeit 2000/01 erhielt er den Preis der Gesellschaft der Theaterfreunde

Münster und den Publikumspreis der Besucherorganisation Volksbühne e. V. (Volksbühnentaler).

Seit 2001 ist Guido Gallmann festes Ensemblemitglied am Theater Bremen.

Dirigent 3. Sinfoniekonzert

Christoph Poppen, Dirigent

Peijun Xu, Viola

Solistin im 2. Sinfoniekonzert

Peijun Xu wurde 1985 in Shanghai geboren. Nach ihrer Ausbildung in China setzte sie ihr Studium bei

Roland Glassl in Frankfurt fort. Wichtige Impulse bekam sie von bedeutende Musikern wie Gidon Kremer,

Yuri Bashmet, Kim Kashkashian oder Tabea Zimmermann. Beim Internationalen Yuri Bashmet

Viola Wettbewerb 2010 in Moskau erhielt sie den ersten Preis sowie zwei Sonderpreise für die beste Interpretation.

Im Frühjahr 2012 gewann sie außerdem den Internationalen Max Rostal Wettbewerb in Berlin.

Als Solistin konzertierte Peijun Xu mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Kammerorchester Moscow

Soloists unter Yuri Bashmet, dem Symphony Orchestra of New Russia sowie dem Sinfonieorchester Virtuosi

Brunensis. Peijun Xu ist Dozentin für Viola an der Hochschule in Frankfurt a. M.. Sie spielt eine Viola

von Giuseppe Cavaleri (ca.1740), eine Leihgabe der Stiftung Villa Musica Rheinland Pfalz.

Marie-Christine Haase, Sopran

Solistin im 2. Sinfoniekonzert

Marie-Christine Haase begann ihre klassische Gesangsausbildung bei Prof. Gabriele Schreckenbach, Prof.

Thomas Mohr und Dr. Krisztina Laki an der Hochschule für Künste Bremen. Sie besuchte Meisterkurse bei

Aulikki Eerola und Krisztina Laki, nahm am Wettbewerb des Deutschen Musikrats in Bonn teil und erreichte

2010 die erste Finalrunde des Deutschen Bundeswettbewerbs für Gesang in Berlin. Die Sopranistin gab

bereits zahlreiche Konzerte und Liederabende und trat in Nittenau im Rahmen des Max-Reger-Forums auf.

In Hochschulproduktionen sang sie u. a. den Sandmann in Hänsel und Gretel, die Ottilie in Im weißen Rössl

sowie die Amital in La Betulia Liberata. 2011 gab sie ihr Debüt in Bremerhaven als Erste Hexe in Dido und

Aeneas von Henry Purcell. Marie-Christine Haase zählte 2011 zu den elf besten Nachwuchssängern der deutschen

Künstlervermittlung. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Osnabrück.

Von 1995-2006 leitete Christoph Poppen das Münchener Kammerorchester. Anschließend war er bis 2011

Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Zahlreiche Gastdirigate

führten ihn u. a. zu den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, NDR-

Radiophilharmonie, WDR Sinfonieorchester, Sächsische Staatskapelle Dresden und dem hr-Sinfonieorchester

Frankfurt. Zu den Höhepunkten der Saison 2012/13 zählten u. a. Konzerte mit dem Netherlands

Philharmonic Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra und dem Kölner Kammerorchester sowie

das Silvesterkonzert mit den Wiener Symphonikern. Als Operndirigent ist er u. a. an der Staatsoper Stuttgart,

dem Aalto-Theater Essen und bei der RuhrTriennale zu erleben. Von 2000 bis 2005 war er künstlerischer

Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD und hat seit 2003 eine Professur für Violine

und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München inne.

Solist im 3. Sinfoniekonzert

Colin Currie, Schlagzeug

Colin Currie studierte Pauke und Schlagzeug an der Royal Scottish Acadamy of Music and Drama. Als

erster Schlagzeuger erreichte er 1994 das Finale des BBC Young Musician of the Year-Wettbewerbs. Er

zählt zu den bedeutendsten Vertretern seines Fachs, zahlreiche Komponisten, u. a. Simon Holt, Einojuhani

Rautavaara oder Jennifer Higdon schreiben Werke für ihn. Neben seinen Konzerten als Solist oder als

Kammermusikpartner tritt er regelmäßig mit seinem Percussion-Ensemble „The Colin Currie Group“ auf.

Darüber hinaus unterrichtet er an der Royal Acadamy of Music in London sowie am Königlichen Konservatorium

in Den Haag.


112 Lauma Skride, Klavier Solistin im 4. Sinfoniekonzert

Solistin im 8. Sinfoniekonzert

Lina Liu, Sopran

113

1982 in Riga geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte

bei Volker Banfield in Hamburg und gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt,

den Hamburger Symphonikern oder der Dresdner Philharmonie. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten,

mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John

Storgards, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. Mit ihrer Schwester Baiba ist sie regelmäßig

als Duo zu erleben. Zu ihren weiteren Kammermusikpartnern zählen u. a. Daniel Müller-Schott,

Jing Zhao, Sol Gabetta und Julian Steckel sowie Jörg Widmann und Christian Tetzlaff.

Nicolas Altstaedt, Violoncello

Solist im 6. Sinfoniekonzert

Nicolas Altstaedt studierte bei Boris Pergamenschikow und Eberhard Feltz. 2010 wurde Nicolas Altstaedt

im Wiener Musikverein mit dem Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet und debütierte mit den

Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel. Als „New Generation Artist“ der BBC bestreitet er

Auftritte und Aufnahmen mit allen BBC Orchestern. Seit 2012 leitet er das Lockenhaus Kammermusikfestes.

Höhepunkte vergangener und kommender Saisons sind u. a. Auftritte mit dem Tonhalle-Orchester

Zürich, den Wiener Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Melbourne Symphony Orchestra

sowie den Rundfunkorchestern Berlin, Stuttgart und Helsinki unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner,

Neeme Järvi, Sir Roger Norrington und Vladimir Ashkenazy. Als einer von wenigen europäischen Künstlern

wurde er in die Lincoln Center Chamber Music Society New York aufgenommen.

Michal Majersky, Violine

Solist im 7. Sinfoniekonzert

Michal Majersky erhielt seine Ausbildung bei Alfred Staar, Mintcho Mintchev und Andreas Reiner. Bereits

mit neun Jahren stand er als Solist vor einem Orchester. Majersky ist Preisträger großer internationaler

Wettbewerbe (Kocian, Brahms, Flesch) und absolvierte zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Pädagogen

aus aller Welt (Zachar Bron, Jaques Gestem, Erich Gruenberg, Igor Ozim, Eduard Schmieder). Mit

24 Jahren erhielt er seine erste Konzertmeisterstelle bei den Niederrheinischen Sinfonikern in Krefeld/

Mönchengladbach. 2007 kam er als 1. Konzertmeister zum Osnabrücker Symphonieorchester, wo er bis

heute diese Position innehat. Michal Majersky spielt auf einer der schönsten Guarneri del Gesu-Kopien,

die um 1900 von Voller Brothers in London gebaut wurde.

Lina Liu wurde 1980 in Chengdu (China) geboren und begann ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule

Shanghai. 2003 kam sie im Zuge eines Auslandsstipendiums an das Hamburger Konservatorium,

wo sie von KS Jeanette Scovotti unterrichtet wurde. Im Anschluss studierte sie an der Hochschule für

Musik und Theater Hamburg bei Prof. Ingrid Kremling. Die Sopranistin ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe

im In- und Ausland. Als Konzertsängerin trat Lina Liu u. a. in der chinesischen Botschaft in

Berlin, den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, der Musikhalle Hamburg sowie im Grand Theatre

von Shanghai auf. Am Theater Osnabrück ist sie seit der Spielzeit 2011/12 fest engagiert und war bisher

u. a. in den Titelpartien in Madama Butterfly und Aida zu erleben sowie als Donna Anna in Don Giovanni

und Donna Leonora inVerdis Die Macht des Schicksals.

Solistin im 8. Sinfoniekonzert

Renée Morloc, Alt

Renée Morloc erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum Salzburg.

Ihr Operndebüt gab die Altistin am Nationaltheater Mannheim als Erda in Siegfried. Ihr Repertoire

umfasst in erster Linie die dramatischen Alt-Partien Wagners, Richard Strauss’ und Verdis. Seit Beginn

ihrer Karriere singt sie in zahlreichen Ring-Neuproduktionen insbesondere die Partien Fricka, Waltraute,

Erda sowie Brangäne in Tristan. Zu ihren wichtigsten Partien zählen ferner Amme (Frau ohne Schatten)

und Klytämnestra (Elektra) von Richard Strauss. Gastspiele führen Renée Morloc an viele große europäische

Opernhäuser wie die Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, nach Helsinki, an die

Semperoper Dresden, nach Tokyo, Brüssel, Monte Carlo und Montpellier. 2007 debütierte sie bei den Salzburger

Festspielen als Larina (Onegin) unter der Leitung von Daniel Barenboim. Neben der Oper pflegt

Renée Morloc ein umfangreiches Konzertrepertoire, für das sie weltweit gefragt und das in zahlreichen

Einspielungen dokumentiert ist.


Rosemarie Fischer

Schauspielerin

114

„Ich habe meine

stets hilfsbereite Nachbarin

Heidrun Flaspöhler

mitgebracht.“

Dietz-Ulrich von Czettritz,

Annette Schekahn,

Julian Neumayr, Anja Deu

Theaterpädagogik

„Mit Schulleiterin

Katharina Nolte

stehen wir nicht im Regen.“

Daniel Wagner

Sänger

„Domkapellmeister

Clemens Breitschaft

steht für Vokalmusik

Tür an Tür.“

Marie-Christine Haase

Sängerin

„Eigentlich Maskenbildnerin,

doch für mich ist

Sylke Schmidt Ersatzmutti.“


Thomas Schneider

Schauspieler

„Mein Fahrrad heißt Fischer.“

Mark Hamman

Sänger

„Birgit Grünwald und Pauline,

Musikerinnen von heute

und morgen.“

Sandro Šutalo

Schauspieler

„moD, esaH, retaehT?“


Alexandre Pierre

Schauspieler

„Heaven und ich standen fast hundertmal

zusammen auf der Bühne.“

Maria Goldmann

Schauspielerin

„Verkäuferin Dagmar Meyer

macht die Notwendigkeit

zur Besonderheit.“

Christopher Havner

Tänzer

„Liat Gabay, Valentin Braun und ich

tanzen gerne dumm herum“

Andrea Casabianchi

Schauspielerin

„Melina, Elias und ich sind uns einig:

Garten ist besser als Fotostudio.“


120

Corinna Weber,

Fenja Petersen, Gislinde Nauy,

Frauke Damerow

Marketing

„Alle lieben Oskar.“

Manja Haueis

Schauspielerin

„Gemeinsam mit Statistin Diana-Denise Augustin

habe ich den Drachen in Ritter Trenk bekämpft.“

Kathrin Brauer,

Peter Kovacs,

Marcin Tlałka

Chor

„Bei Risiken und

Nebenwirkungen fragen

wir Lech Kozaczek.“


Grußwort

VOrHANg Auf

für OSkAr!

123

kiNder- uNd

JugeNdtHeAter

Eines ist gewiss: Es wird wieder abwechslungsreich. Neben Wiederaufnahmen

aus der letzten Spielzeit erwarten uns das Jugendstück Watte und Robinson Crusoe

– lassen wir uns überraschen, in welchem Gewand sich dieser Abenteuerklassiker

vorstellt. Im Rahmen des Festivals Spieltriebe 5 wird mit Mensch Karnickel

ein eindringlich berührendes und einfühlsames Werk des Kinder- und Jugendbuchautors

Rudolf Herfurtner für das junge Publikum ab 11 Jahren vorgestellt,

das sich aber auch das erwachsene Publikum nicht entgehen lassen sollte. In eine

ganz andere Welt entführt uns OSKAR mit dem Stück Kalif Storch. Ein Märchen

für alle, ob groß oder klein, die sich in der Vorweihnachtszeit verzaubern lassen

wollen. Wir erleben Störche, die keine sind, eine Eule, die nur so scheint und

einen Hauch von Orient. Kulturelle Bildung hat viele Spielarten. So unterschiedlich

sie auch sein mögen, dienen sie der Persönlichkeitsentwicklung und führen Menschen

zusammen. Sie fördern die Sozialkompetenz und das soziale Miteinander.

Einen großartigen Beitrag zur Teilhabe junger Menschen an kultureller Bildung in

unserer Stadt und dem Landkreis Osnabrück leistet unser junges Theater. OSKAR

erreicht mit seinen Schulaufführungen alle sozialen Schichten aller Altersgruppen

und schafft Chancengleichheit bei der Nutzung kultureller Angebote. Mit rund

200 Vorstellungen pro Spielzeit im emma-theater, im Theater am Domhof sowie

mobil im Landkreis und darüber hinaus, ermöglicht OSKAR jährlich über 60.000

jungen Menschen den Zugang zum Theater. Hinter jedem tollen Projekt stehen

Menschen: die Akteure des Kinder- und Jugendtheaters, die mit unsagbarem

Engagement jede Spielzeit mit Leben erfüllen. OSKARs Förderer und Mitglieder,

die mit ihrer finanziellen Unterstützung für den Erhalt unseres jungen Theaters

Sorge tragen und so jungen Menschen den Zugang zur kulturellen Bildung ermöglichen.

Und vielleicht auch Sie? – Als OSKARs Freund oder Freundin sind Sie uns

herzlich willkommen.

Kontakt OSKAR

Gastspielbuchung

Frauke Damerow

Tel 0541/76 00 155

Programminformation

Anja Deu

Tel 0541/76 00 163

OSKARs freunde

Tel 0541/32 31 000

info@oskarsfreunde.de

www.oskarsfreunde.de

Christiane Wulff

Vorstandsvorsitzende OSKARs Freunde

Förderverein des Jungen Theaters in Stadt und Land Osnabrück e. V.


124

Rudolf Herfurtner

Uraufführung

Wilhelm Hauff

125

Premiere

26.9.2013

emma-theater

Übernahme aus Spieltriebe 5

Mensch

Karnickel

Kalif

Storch

Premiere

13.10.2013

Theater am Domhof

Für die Bühne bearbeitet von Maria Schneider

WeiSS nicht,

ob du weiSSt,

wie das geht,

wenn eine

Armee

hinter dir

her ist?

Im Winter 1944, ein halbes Jahr vor dem Ende des 2. Weltkriegs, wird Clemens

von seiner Mutter „landverschickt“. In der größten Not beschließt Katrin Graber,

dass ihr Junge in Ostpreußen sicherer ist als bei ihr in der bombardierten

Stadt. Doch alles kommt anders: Clemens verpasst die Abfahrt des rettenden

Schiffs, als er seinem Kaninchen nachläuft – plötzlich ist er völlig allein, in einer

eiskalten Welt mitten im Krieg, irgendwo im heutigen Polen. Seine Spur verliert

sich und wenige Monate später kapitulieren die Deutschen. Für Clemens’ Mutter

ist es unmöglich, in den Nachkriegswirren festzustellen, ob ihr Sohn überlebt

hat. Nach langer Suche scheint es, als ob er genau wie sein Vater nicht mehr

heimkehren wird. Doch Clemens lebt! Er lebt in Heimen und Auffanglagern,

bis er fünf Jahre später in seine Heimatstadt zurückkehrt. Aus dem Jungen ist

ein anderer geworden, „Karnickel“, einer, der gelernt hat, sich durchzuschlagen.

Katrin Graber hat wieder geheiratet und heißt jetzt Hofmann; ihr neuer Mann

hat seinen Sohn Timo in die Ehe mitgebracht. Können Timo, Clemens und seine

Mutter einen gemeinsamen Weg heraus aus den schrecklichen Nachwirkungen

des Krieges finden?

Der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Rudolf Herfurtner schrieb 1990

mit Mensch Karnickel einen berührenden Roman, den er nun für das Theater

Osnabrück als Bühnenfassung adaptiert hat. Sein Stück Das Geschenk des weißen

Pferdes ist bereits seit der Spielzeit 2012/13 im OSKAR-Repertoire zu sehen.

Kalif Chasid ist begeistert: Sein Großwesir Mansor präsentiert ihm einen geheimnisvollen

Krämer, der mit allerlei funkelnden Dingen handelt. Zu den Perlen und

Geschmeiden, die der Kalif so liebt, gibt es obendrein noch ein seltsames Pulver

mit einer fremdsprachigen Packungsbeilage dazu. Nur der Palastgelehrte Selim

kann diese Sprache entziffern – es ist Latein und es ist ein großartiger Zauber, der

dem jungen Kalifen da in die Hände gefallen ist. Wer das Pulver schnupft, kann

sich nach Belieben in ein Tier verwandeln und versteht die Sprache der Tiere. Um

wieder zu einem Menschen zu werden, muss der Verwandelte das Zauberwort

„Mutabor“ sagen. Es gibt nur einen Haken. Wer lacht, vergisst das Zauberwort und

bleibt ein Tier.

Während Mansor das Pulver am liebsten sofort in der Wüste vergraben würde,

stürzt Kalif Chasid sich und seinen Großwesir mitten hinein ins Abenteuer. Die

beiden verwandeln sich in Störche, doch unterschätzen sie, wie lustig sich Vögel

auf dünnen Beinen im flatternden Tanz bewegen … Ein unvermeidlicher Lachkrampf

schüttelt die beiden und das Zauberwort ist vergessen. Unversehens sind

sie zum Opfer der finsteren Pläne des Zauberers Kaschnur geworden, der sich zum

neuen Kalifen in Bagdad ernennen lässt. Es muss ihnen nun gelingen, sich zurückzuverwandeln,

bevor Kaschnur noch Schlimmeres anrichtet.

Wilhelm Hauffs Märchen-Klassiker von 1826 wird das neue große Weihnachtsstück

im Theater am Domhof für die ganze Familie.

Aber nur

um Himmels

willen nicht

gelacht,

sonst sind

wir

verloren!

Mit freundlicher

Unterstützung durch

Inszenierung

Constanze Burger

Bühne/Kostüme

Hella Bünte

Dramaturgie

Maria Schneider

Alexander Wunderlich

Inszenierung

Henrike Vahrmeyer

Bühne/Kostüme

Katja Fritzsche

Dramaturgie

Marie Senf


126

Daniel Defoe

Ali Taylor

127

Premiere

8.3.2014

emma-theater

Robinson

Crusoe

Watte

Premiere

26.4.2014

emma-theater

Deutsch von Michael Raab

Mein Gott,

wie ist es

möglich

gewesen, dass

ich das Land

erreichen

konnte?

Der junge englische Kaufmannssohn Robinson Crusoe fährt aus Abenteuerlust

zur See. Auf dieser Reise wird er von türkischen Piraten gefangen genommen,

als Sklave nach Marokko verkauft und kann schließlich nach Brasilien fliehen.

Als er von dort aus eine riskante Schifffahrt in Richtung Guinea unternimmt,

erleidet er einen Schiffbruch, bei dem er alle seine Gefährten verliert und sich auf

eine unbewohnte Insel retten kann. Offenbar muss er sich mit seinem Schicksal

abfinden, in Zukunft auf sich allein gestellt zu sein. Er baut sich ein Zuhause,

geht jagen, baut Getreide an und fertigt Kleidungsstücke aus Fellen. Auch ein

Tagebuch führt er in seiner Einsamkeit. Doch eines Tages bemerkt er, dass er

doch nicht ganz alleine ist. Kannibalen kommen auf die Insel, aus deren Fängen

er einen „Wilden“ rettet. Noch viele weitere Abenteuer erwarten Robinson

Crusoe und seinen neuen Kameraden Freitag, bis er es nach mehr als 28 Jahren

schließlich schafft, die Insel wieder zu verlassen …

Daniel Defoes Abenteuerroman Robinson Crusoe hat seit seinem Erscheinen vor

über 250 Jahren nichts von seiner Spannung verloren und wird im emma-theater

von Laura Linnenbaum inszeniert. Die junge Regisseurin war nach ihrem Regiestudium

an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt von 2011

bis 2013 Regieassistentin und Stipendiatin des Schauspiel Studio Frankfurt. Am

Schauspiel Frankfurt inszenierte sie in diesem Rahmen u. a. Schlafes Bruder und

Eine Teufeliade.

Zwei Brüder, der 16-jährige Gussie und der 18-jährige Callum, sitzen an der

schottischen Küste, biertrinkend, fluchend, schweigend. Auf der Beerdigung

der eigenen Mutter haben sie es nicht mehr ausgehalten, aber die Frage danach,

wie es jetzt weitergehen soll, stellt sich immer drängender: Weggehen oder bleiben,

Abschied und Neuaufbruch oder alles beim Alten belassen? Callum will

ein neues Leben in London beginnen, während Gussie sich vor dem Verlust in

eine Traumwelt flüchtet: Im schäumenden Meer sieht er immer wieder die tote

Mutter, die sich, nach alten Sagen, als zur Unzeit Gestorbene in einen Seehund

verwandelt hat, um bald wieder zurückzukehren. Doch in der Rückschau des

älteren Callum erscheint die idealisierte Mutter immer ambivalenter. Und dann

taucht auch noch – ganz sicher quicklebendig – die 17-jährige Ausreißerin Harriet

auf und bringt die Beziehung der beiden Brüder ordentlich durcheinander.

2007 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen, erzählt das Stück

des Engländers Ali Taylor eine Brüdergeschichte in rauem Milieu, von schwierigem

Erwachsenwerden, tiefgreifenden Verlusterfahrungen und der Sehnsucht

nach einem eigenen Leben, nach Liebe und Zuhause. Niemals sentimental,

aber poetisch und wahrhaftig, zeigt es drei junge Menschen, die ohne die Hilfe

Erwachsener ihren eigenen Weg finden müssen.

Wenn die

Welt morgen

wieder

erschaffen

würd, und

niemand

hätt uns

gesagt, dass

es Gott gibt,

du würdst

nie drauf

kommen, dass

es ihn gibt.

Inszenierung

Laura Linnenbaum

Bühne/Kostüme

David Gonter

Dramaturgie

Maria Schneider


128

Ernst Toch

Joseph von Eichendorff

129

Premiere

4.5.2014

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

DIE PRINZESSIN

AUF DER ERBSE

AUS DEM

LEBEN EINES

TAUGENICHTS

Premiere

Herbst 2013

Mobile Produktion

Informationen

Frauke Damerow

Tel 0541/76 00 155

Musikmärchen in einem Aufzug

Text von Benno Elkan nach Hans Christian Andersen

Klassenzimmerstück

Der Mensch

ist ein

GefäSS

der Lüge;

Verstellung

ist sein

Angesicht.

Der Prinz soll heiraten, doch keine der Brautanwärterinnen ist ihm gut genug.

Die Königin besteht auf eine echt blaublütige Schwiegertochter. Auch sie hat ihre

Zweifel an so mancher Bewerberin. Der König sieht schwarz: Wie nur soll so die

Richtige zu finden sein? Doch dann taucht eine fremde Prinzessin auf, schön

und liebreizend, wie es sie nur im Märchen gibt. Der Prinz ist sofort verliebt,

aber die Königin ist misstrauisch. Gemeinsam mit der Amme heckt sie einen

Plan aus. Unter einem Berg aus Kissen, der das Nachtlager der angeblichen

Königstochter auspolstert, wird eine Erbse versteckt. Ist das Mädchen so feinfühlig,

das kleine Kügelchen zu bemerken, so kann es sich nur um eine allerechteste

Prinzessin handeln und die Hochzeit kann stattfinden. Wird die schöne Unbekannte

den Erbsentest bestehen?

Ernst Toch zählt zur Komponistengeneration um Paul Hindemith, Ernst Křenek

und Kurt Weill. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten teilte er das

Schicksal vieler seiner Kollegen: Aufführungsverbot und Emigration. In seiner

Kurzoper Die Prinzessin auf der Erbse, uraufgeführt 1927 in Baden-Baden,

setzte er das bekannte Märchen mit feinster Ironie und komischen Charakterbildern

in eine klare musikalische Sprache, an der Jung und Alt gleichermaßen

Vergnügen haben werden. Guillermo Amaya inszenierte zuletzt am Theater

Osnabrück Gaetano Donizettis Der Liebestrank.

Was willst du mal werden? Wie willst du dieses Ziel erreichen? Bist du auf dem

Weg dahin, oder verschwendest du gerade deine Zeit? Der Druck steigt. Schon

Jahre vor dem Schulabschluss sollen junge Menschen Entscheidungen für eine

erfolgreiche, ergebnisorientierte Berufswahl und Ausbildung treffen – um vollwertige,

sinnvolle Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Aber fällt nicht gerade

diese Gesellschaft allmählich auseinander? Kommt der Einzelne angesichts unendlicher

Möglichkeiten und unsicherster Aussichten heute an einen Punkt, an

dem die Verweigerung zum neuen Prinzip wird?

Joseph von Eichendorffs Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts, fertig gestellt

1822/23 und erstmals 1826 veröffentlicht, beschreibt die Welt aus der Perspektive

eines namenlosen jungen Mannes, der nirgendwo hineinzupassen scheint. Vom

Vater aus dem Haus geworfen, begibt er sich auf eine Reise, die ihn nach Rom

und zurück und schließlich sogar in die Arme seiner geliebten „allerschönsten

Frau“ führt. Ist jetzt alles klar für die Zukunft?

Die Produktion Aus dem Leben eines Taugenichts kann als Klassenzimmerstück

mobil für Schulen und alle weiteren Interessierten gebucht werden.

Es ist,

als wäre

ich überall

eben zu spät

gekommen,

als hätte

die ganze

Welt

gar nicht

auf mich

gerechnet.

Musikalische Leitung

An-Hoon Song

Inszenierung

Guillermo Amaya

Dramaturgie

Maria Schneider

Inszenierung

Anna Werner

Dramaturgie

Marie Senf


WIEDERAUFNAHMEN

130

Wiederaufnahme

20.8.2013

emma-theater

Holger Schober

Clyde und Bonnie

Wolfgang Herrndorf

Tschick

Wiederaufnahme

18.9.2013

emma-theater

131

Ein B-Movie

Inszenierung

Max Claessen

Bühne/Kostüme

Anabel Fröhlich

Musik

Axel Brauch

Dramaturgie

Anja Sackarendt

Das Leben – ein Film. Zusammen spinnen sich Bonnie und Clyde (eigentlich

heißt Clyde nicht Clyde, sondern Werner) in die rasante Welt des berühmt

bedingungslosen Gangsterpaares: Banküberfälle und Liebesschwüre! Zwischen

Leinwand und Legende rutscht leider immer wieder die Realität. Clyde-Werner

und Bonnie verbindet sowohl eine triste Vergangenheit als auch die Sorge um

die Zukunft. Ein Fluchtwagen steht nicht parat. Und die Liebe auf dem Rücksitz?

Und die Waffen, sind die echt?

Auf der Folie der historischen Figuren und ihrer Filmgeschichte schrieb Holger

Schober ein B-Movie über ein junges Paar und ihren alltäglichen Kampf. Es geht

um soziale und seelische Verwahrlosung, Gewalt und wahre Liebe.

Der 14-jährige Maik und sein neuer Mitschüler Tschick machen sich in den

Sommerferien mit einem geklauten Lada auf eine Reise durch den „Wilden

Osten“ Deutschlands. Ihr Ziel: die Walachei. Werden sie es am Ende erreichen?

Es ist ein Abenteuer, eine Reise mit skurrilen, gefährlichen, aber auch

äußerst sympathischen Begegnungen, auf der sich die beiden Jugendlichen

anfreunden …

Wolfgang Herrndorf feierte mit seinem Bestsellerroman Tschick große Erfolge.

Der Roman erhielt den Clemens Brentano Preis 2011, den Deutschen Jugendliteraturpreis

2011 und den Hans-Fallada-Preis 2012.

Inszenierung

Alexander May

Bühne

Alexander May

Anabel Fröhlich

Kostüme

Anabel Fröhlich

Dramaturgie

Alexander Wunderlich

Ralf Waldschmidt

Wiederaufnahme

12.9.2013

emma-theater

Inszenierung

Henrike Vahrmeyer

Rudolf Herfurtner

DAS GESCHENK DES

WEISSEN PFERDES

Bühne/Kostüme

Katja Fritzsche

Musik

Franko Frankenberg

Dramaturgie

Stefanie Eue

Der Junge Tasi lebt mit seinen Großeltern in der mongolischen Steppe. Sein

Großvater Ulan hat ihm versprochen, von seinem Krankenlager aufzustehen,

sobald es Frühling wird, aber er fühlt sich zu schwach. Um Tasi abzulenken,

beginnt er zu erzählen: vom Hirten Suhe und seinem weißen Pferdchen, das er

pflegt und beschützt, bis es zum schönsten Pferd des Landes heranwächst. Doch

vor dem großen Reitturnier, dessen Sieger die Prinzessin zur Frau bekommen

soll, wird den beiden übel mitgespielt …

Der Kinder- und Jugendbuchautor Rudolf Herfurtner greift eine mongolische

Legende auf und schreibt über die Kraft des Erzählens und den Zauber der

Musik, über Lebensfreude, Mut und Hoffnung.


132

jugendkonzert

Strolchkonzerte

133

8.2.2014, 19 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

Dirigent

An-Hoon Song

Percussion-Ensemble

Green Beats

Osnabrücker

Symphonieorchester

Moderation/Konzept

Annette Schekahn

GREEN BEATS MEETS ORCHESTRA

Mitreißende Rhythmen, virtuose Choreografien und viel gute Laune sind die

Kennzeichen des Percussion-Ensembles Green Beats. In einer ungewöhnlichen

Konstellation treffen bei diesem Jugendkonzert Percussion-Virtuosität

und große Sinfonik aufeinander. Ein rhythmisches Feuerwerk wartet auf sein

Publikum.

Purzelkonzerte

Konzerte sind nur was für Große? Stimmt nicht! Die Purzelkonzerte richten sich

an die Allerkleinsten mit ihren werdenden oder jungen Eltern. Damit es nicht zu

anstrengend wird, dauert ein Konzert nur 30 Minuten, in denen aber alles erlaubt

ist: Krabbeln, Rumlaufen, Mitsingen … Sitzkissen sind vorhanden, Decken dürfen

mitgebracht werden.

Auch im zweiten Jahr unserer Konzertreihe laden Strolch, Annette und die Musiker

des Osnabrücker Symphonieorchesters alle Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter

mit ihren Begleitern auf eine musikalische Entdeckungstour ins Obere

Foyer ein. Macht es euch bequem und spitzt die Ohren!

Das Horn ruft

Die Hornisten des Symphonieorchesters können viel über ihre Instrumente

erzählen. Eine dieser Geschichten beginnt so: Eines Tages lag auf einer Wiese

ein Horn, das ein Stier verloren hatte. „Super!“, dachte sich der Mensch, der es

fand, und blies hinein. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im Strolchkonzert.

Es grünt so grün

Der Kinderchor des Theaters Osnabrück und vier Streicher des Osnabrücker

Symphonieorchesters stellen euch Musik vor über Blumen und Blätter, über

Dschungeltiere oder Käfer. Findet heraus, wie das wohl klingen mag.

Moderation/Konzept

Annette Schekahn

22.1./26.1.2014, 15.30 Uhr

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

Horn und Tuba

15.5./17.5.2014, 15.30 Uhr

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

Kinderchor des

Theaters Osnabrück

Leitung Markus Lafleur

Streichquartett

13.11./16.11.2013, 15.30 Uhr

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

Violine und Schlagzeug

12.2./15.2.2014, 15.30 Uhr

Theater am Domhof/

Oberes Foyer

Trompete und Klavier

Die musikalische Wetterstation

In diesem Konzert lassen es unsere Musiker an der Geige und an verschiedenen

Schlaginstrumenten nieseln und schneien, donnern und krachen. Wir hören

neblige und sonnige Klänge und ihr dürft natürlich kräftig mitmachen!

Kreuz und quer unterwegs

Seid ihr manchmal unterwegs? Im Spielzimmer, im Wald oder auf der Straße?

Wisst ihr, dass sich jede Reise anders anhört? Mit der Eisenbahn, mit dem Auto,

auf dem Pony und sogar mit dem Schotterwagen sind wir in diesem Konzert

unterwegs und entdecken dabei ganz viel Musik!

Familien[opern]

konzert

Anatevka

Das Familien[Opern]Konzert ist dieses Jahr eigentlich ein Familien[Musical]Konzert

– wir zeigen euch die spannendsten Ausschnitte aus dem Musical Anatevka.

Dabei erfahrt ihr, wie die Menschen in einem jüdischen „Schtetl“ namens Anatevka

leben, was den Milchmann Tevje an seinen drei Töchtern in den Wahnsinn

treibt – und wie man das im Theater zum Klingen bringt.

3.11.2013, 11 Uhr

Theater am Domhof

Moderation Maria Schneider

Ensemble und Chor des

Theaters Osnabrück

Osnabrücker

Symphonieorchester


134

Schulkonzerte

Konzertpädagogisches Programm

des Osnabrücker Symphonieorchesters

MOVING THEATRE

135

3.9.2013, 11 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

Dirigent

Andreas Hotz

Moderation

Andreas Hotz

Annette Schekahn

In den Schulkonzerten schenkt das Osnabrücker Symphonieorchester je einem

Werk aus einem der Sinfoniekonzerte besondere Beachtung.

7. – 9. Klasse Wolfgang Amadeus Mozart

Jupiter-Sinfonie

Mozarts letzte Sinfonie ist auch seine umfassendste: Ein musikalischer Rückblick

von der Bachschen Tradition des Kontrapunktes bis zu Visionen einer Sinfonie

des 19. Jahrhunderts.

Moving Theatre heißt das konzertpädagogische Programm des Osnabrücker

Symphonieorchesters. Begleitet von drei Orchestermusikern erfindet jede teilnehmende

Projektklasse ihre ganz eigene Musik zu einem unserer Konzerte.

Die Musiker kommen in eure Klasse und erarbeiten dort gemeinsam mit euch

eine Klangkollage oder Komposition, die von den Schülern selbst musiziert

wird. Dabei könnt ihr eure eigenen Fähigkeiten einbringen und eure Ideen

zum musikalischen Ausdruck bringen. Höhepunkt und Abschluss ist die Aufführung

vor dem jeweiligen Konzert in der OsnabrückHalle oder im Rahmen

eines Schulkonzertes.

Moving Theatre richtet sich an alle Altersgruppen aller Schulformen und heißt

sowohl erfahrene Klassen als auch Neulinge willkommen. Zudem seid ihr herzlich

zum Besuch der Aufführungen unserer Moving Theatre – Projekte eingeladen.

Ihr Ansprechpartner für

Moving Theatre:

Annette Schekahn

Tel 0541/76 00 169

schekahn@theater.osnabrueck.de

1. – 4. Klasse Robert Schumann

25.3.2014, 11 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

Frühlingssinfonie

Moving Theatre Projekte 2013/14

Dirigent

Andreas Hotz

Moderation

Andreas Hotz

Annette Schekahn

Ganz im Banne der ersten Frühlingsboten schrieb Robert Schumann seine Frühlingssinfonie,

ein musikalisches Freudenfest des Wiedererwachens der Natur – und

seine erste Sinfonie.

WETTSTREIT

Zum 4. Sinfoniekonzert

Präsentation: 2.12.2013, 19.15 Uhr, OsnabrückHalle

Frühling

Integriert in das Schulkonzert Frühlingssinfonie

Präsentation: 25.3.2014, 11 Uhr, OsnabrückHalle

13.5.2014, 11 Uhr

OsnabrückHalle/Europasaal

5. – 6. Klasse Bedřich Smetana

Die Moldau

Heimat

Zum 7. Sinfoniekonzert

Präsentation: 12.5.2014, 19.15 Uhr, OsnabrückHalle

Dirigent

Daniel Inbal

Moderation

Daniel Inbal

Annette Schekahn

Aus zwei Quellen entspringend, fließt die Moldau durch Böhmen, vorbei an einer

Bauernhochzeit, einer Jagdgesellschaft, bis schließlich die Burg Vyšehrad in den

Blick gerät. Mit diesem musikalischen Porträt seiner Heimat schuf Smetana die

vielleicht bekannteste sinfonische Dichtung.


Theaterpädagogisches Programm 2013/14

THEATER

HAUTNAH

Musik und TheaterTheater und Schule – Theater für junge Leute

137

Willkommen!

Theaterpädagogik

Wir holen euch ins Theater, in den Zuschauerraum, hinter die Kulissen und auf die Bühne. Theater Hautnah

beinhaltet zahlreiche Angebote rund ums Theater: Theater spielen in fünf Theatergruppen, Theater entschlüsseln

in Szenischen Vorbereitungen, Moving Theatre – Kompositionsprojekte und viele Workshops.

Erlebt unser Theater in gemeinsamen Vorstellungs- und Probenbesuchen, in Nachgesprächen und Diskussionen.

Jeder, der Lust auf Theater hat, ist bei uns genau richtig.

Das Stadtprojekt

Aufgrund einer neuen, von der Stadt Osnabrück finanzierten Theaterpädagogikstelle am Theater

Osnabrück bieten wir innerhalb des Stadtgebietes Osnabrück zahlreiche neue und kostenlose Programmpunkte

an: Arbeiten Sie beispielsweise mit Ihrer Klasse, Theater-AG oder Jugendgruppe im Rahmen einer

Projektwoche zu einem bestimmten Thema: Wir kommen gerne zu Ihnen an die Schule, um Sie bei dieser

Arbeit zu unterstützen. Beim CrossCheck arbeitet eine Gruppe aus Schülern zweier verschiedener Schulen

eine Spielzeit lang zu einem gemeinsamen Thema. Am Ende steht eine Präsentation in der Schule oder

einem Stadtteiltreff. Szenische Vorbereitungen finden ab jetzt auch für Grundschulen statt, weitere Projekte

mit Grundschulen sind in Planung. Bei Open Stage arbeiten über einen festgelegten Zeitraum drei Gruppen

aus drei Schulen kreativ zu Romeo und Julia, angelehnt an die Tanzproduktion der Dance Company

Theater Osnabrück. An einem gemeinsamen Abend werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Die Partnerschulen

Das Theater Osnabrück setzt in der kommenden Spielzeit die erfolgreiche Kooperation mit Schulen aus

Osnabrück und dem Landkreis fort. Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 11 aller Schulformen gehen einmal

im Jahr ins Theater und lernen dabei sämtliche Sparten und Spielstätten kennen. Darüber hinaus bekommen

sie Einführungsveranstaltungen, Theaterführungen, Inszenierungsvorbereitungen und Workshops

angeboten, so dass „Schwellenängste“ abgebaut werden. Bislang haben 35 Schulen einen Kooperationsvertrag

mit uns geschlossen. Über 21.000 Schüler kamen in der letzten Spielzeit dadurch ins Theater. Wenn

auch Ihre Schule teilnehmen möchte, melden Sie sich bitte bei der Theaterpädagogin Anja Deu.


138 Unser Angebot für Schüler, Lehrer und Schulklassen

THEATERGRUPPEN

139

Premierenklasse Probenbesuch, Nachgespräch, Szenische Vorbereitung, Premierenbesuch

Szenische Vorbereitung Theaterpädagogische Vorbereitung von Inszenierungen und Konzerten

Einführung und Nachgespräch Ergänzende Vor- und Nachbereitung von Vorstellungen

Theatermäuse

Was die Großen können, können auch die Kleinen! Hier bekommen unsere

jüngsten Theaterfans die Gelegenheit, ihren Körper und ihre Wahrnehmung

durch Spiele, Musik und Gruppenübungen zu schulen und mit der Zeit gezielt

einzusetzen. Wir wollen ausprobieren, was man mit Worten, Klängen, Bewegungen,

Ideen und theatertechnischen Kniffen alles machen kann.

Beginn

Mitte September 2013

für Kinder zwischen

7 und 12 Jahren

Probenbesuch Einblicke in den Entstehungsprozess einer Inszenierung

Orchesterprobenbesuch Einblicke in die Probenarbeit des Orchesters

Führung Blick hinter die Kulissen

Betreuung von Theater-AGs und Kursen für Darstellendes Spiel

Jugendclub Mania

Du hast Lust auf eigene Texte und Geschichten, Bewegung und Gefühle, auf Theater

eben? Wichtig ist nur Spaß am Spiel und Lust am Experimentieren. Schüchternheit

und Hemmungen wollen wir gemeinsam in Lampenfieber, Spielrausch

und absolute TheaterMANIA umwandeln.

Beginn

Mitte September 2013

für Jugendliche zwischen

14 und 20 Jahren

Schülertheatertreffen Präsentation und Austausch von Schülertheatergruppen im emma-theater

Thematische Workshops und Kinderworkshops zu verschiedenen Inhalten

Theater-Spicker Erklär- und Fragestunde mit Profis aus Musiktheater und Konzert

Amigos Bandidos

Multikulturelle Theatergruppe für Schülerinnen und Schüler aller Förder-,

Haupt- und Realschulen ab 14 Jahren. Jugendliche haben den Mut, für sich selbst

zu sprechen und zu zeigen, was sie fühlen und was sie bewegt. Schüler trauen

sich, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und mit ihnen zu experimentieren.

Beginn

Mitte September 2013

für Schüler ab 14 Jahren

Theaterkiste Eine Kiste voller Überraschungen aus allen Abteilungen des Theaters

Moving Theatre-Projekt Mit dem Osnabrücker Symphonieorchester Musik selbst entwickeln

Familien- und Schulkonzert, Purzel- und Strolchkonzert Konzertreihen für alle Altersgruppen

Theaterforum Stammtisch zu aktuellen Inszenierungen für alle Theaterinteressierten

Lehrersichtkarten für Lehrer, die sich einen Eindruck verschaffen wollen

Theater am Domhof 10 €, emma-theater 6 €

Theaterrundbrief Monatliche Information zu theaterpädagogischen

und theaterrelevanten Themen

Jugend- und Schülerabonnements Besonders günstig ins Theater

Theater der Generationen …

… ist der beste Beweis, dass Theaterspielen jung hält und den eigenen Horizont

erweitert. Hier zählt die Neugierde auf eine besondere Theatergruppe: Junge

Menschen agieren zusammen mit Junggebliebenen. Gerade die generationsbedingten

Gegensätze machen das szenische Zusammenspiel spannend und lassen

Theater interessant werden. Es wird ein Stück erarbeitet, das zum Ende der Spielzeit

aufgeführt wird.

Die Bühnenläufer

Diese Theatergruppe richtet sich an alle Erwachsenen, die ihre Spiellust ausleben

wollen. Sie brauchen nur Fantasie, Spaß am Experimentieren und ein bisschen

Mut und Neugier, neue Seiten an sich zu entdecken und in andere Rollen zu

schlüpfen.

Beginn

Mitte September 2013

für Spieler zwischen

12 und 100 Jahren

Beginn

Mitte September 2013

für Spieler ab 18 Jahren,

in Kooperation mit der

Volkshochschule Osnabrück


140

workshops für kinder

An unterschiedlichen Terminen bieten wir im Lauf der Spielzeit ein Workshop-

Programm für Kinder an: Hier darf probiert, geprobt und gespielt werden!

In den Osterferien wird im Theaterlabor experimentiert. Drei Tage improvisieren,

spielen und erfinden Grundschulkinder eigene Szenen zu einem bestimmten

Thema.

Im Juni 2013 erscheint die Broschüre Theater Hautnah mit dem ausführlichen

theaterpädagogischen Programm des Theaters Osnabrück für die Spielzeit

2013/14.

Kontakt Theater Hautnah

Anja Deu

Leitende Theaterpädagogin

Tel 0541/76 00 163

deu@theater.osnabrueck.de

Das

Dietz-Ulrich von Czettritz

Theaterpädagoge

Tel 0541/76 00 157

vonczettritz@theater.osnabrueck.de

Julian Neumayr

Theaterpädagoge

Tel 0541/76 00 168

neumayr@theater.osnabrueck.de

Annette Schekahn

Musiktheater- und Konzertpädagogin

Tel 0541/76 00 169

schekahn@theater.osnabrueck.de

direkt neben dem Osnabrücker Rathaus

bietet ganztägig ein vielseitiges Angebot

der mediterranen und saisonalen Küche

für den großen und kleinen Hunger.

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Öffnungszeiten:

Di.–Fr., 11.00–24.00 Uhr

Sa., 9.00–24.00 Uhr · So., 11.00–22.00 Uhr

Unsere Literaturempfehlungen

in der klassischen Ausgabe von

Reclams Universal-Bibliothek.

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24 Stunden geöffnet!

Präsente, Feinkost, Espresso …

G. Puccini:

La Bohème.

2,40 €

W. Shakespeare:

Macbeth.

2,20 €

Ins Blaue hinein?

Ohne uns!

J. W. Goethe:

Clavigo.

2,20 €

Henrik Ibsen:

Die Wildente.

4,– €

G. Büchner: Woyzeck.

Leonce und Lena.

2,– €

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der nachhaltigen Produktion und dem

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Wir freuen uns auf Sie.

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Domhof 2 · 49074 Osnabrück

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Matinee

145

Vor jeder Premiere im Theater am Domhof findet an Sonntagvormittagen im

Oberen Foyer eine Matinee statt (außer bei Kalif Storch), bei der das jeweilige

Produktionsteam Einblick in das Werk und in die Inszenierung gibt.

Oberes Foyer, Eintritt frei

THEATER EXTRA

Einführung

Vor vielen Vorstellungen im Theater am Domhof und im emma-theater finden

Einführungen zum Stück statt.

Termine werden im Leporello angekündigt, Eintritt frei.

Nachgespräch

Nach bestimmten Vorstellungen werden Gespräche mit den Produktionsteams

und Experten angeboten. Die Nachgespräche werden rechtzeitig angekündigt.

Oberes Foyer, Eintritt frei

Öffentliche Probe

Bei Produktionen des Musiktheaters im Theater am Domhof laden wir Sie zu einer

öffentlichen Bühnenprobe mit Orchester ein. Vor diesem spannenden Einblick in

den Probenalltag des Theaters wird es zudem eine Stückeinführung geben.

Termine werden im Leporello angekündigt, Eintritt frei

Extra

Zu einzelnen Inszenierungen gibt es ein Extra: Extra-Texte, -Ansichten, -Programme.

Sie sind eingeladen zu Begegnungen mit Künstlern und Fachleuten, zu

Auseinandersetzungen mit Themen und Perspektiven der Gegenwart.

Oberes Foyer oder Foyer des emma-theaters, Eintritt frei


146 Der Soundtrack meines Lebens

8. bis 11. Mai 2014 2. Friedenslabor Osnabrück

147

Einmal im Monat legen wir im Oberen Foyer des Theaters am Domhof Platten

auf. Wir stellen Ihnen Mitglieder der künstlerischen Ensembles anhand der

Musik vor, die sie in ihrem Leben begleitet hat und besprechen mit ihnen die

wirklich haarigen Themen: Was war die schlimmste jugendliche Modesünde?

Welche Schnulze treibt noch heute Tränen in die Augen? Und wie lang musste

man als Kind zum Klavierunterricht gezwungen werden, bis sich die lebenslange

Liebe zur klassischen Musik durchsetzte? Lernen Sie das Ensemble ungezwungen

und unkonventionell kennen.

Oberes Foyer, Eintritt frei

Im Frühjahr 2014, wenige Monate bevor sich der Beginn des 1. Weltkriegs zum

hundertsten Mal jährt, wird das 2. Friedenslabor des Theaters stattfinden. Ein

Thema wird das Verhältnis von Musik und Gewalt sein. Mit Diskussionen,

Ausstellungen, performativen Formaten und Wegen jenseits der traditionellen

Theaterarbeit wollen wir erneut erforschen, welche Möglichkeiten die Kunst

und die Stadt Osnabrück bieten, um sich mit der gesellschaftlichen und politischen

Realität und unseren Utopien auseinanderzusetzen. Geplant ist erneut

ein Osnabrücker Friedensgespräch im Theater.

Das genaue Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben.

emma zwei

Auch im Kleinen ist das emma ganz groß: Dreimal wird es im Verlauf der Spielzeit

kleinere Inszenierungen im Foyer oder anderen eher ungewöhnlichen Orten

des emma-theaters geben. Freuen Sie sich mit uns auf neue Entdeckungen, kommen

Sie mit ins emma zwei!

Lotter-Party

Das emma-theater geht ab! In der Lotter Straße steigt die Lotter-Party, monatlich

ausgerichtet vom Theater Osnabrück: Eine schräge Performance mit Schauspielern,

Sängern und/oder Tänzern eröffnet den Abend und dann wird getanzt

bis in die Nacht!

emma-theater, Eintritt frei

Literaturspot

In Kooperation mit der Dom Buchhandlung veranstaltet das Theater Osnabrück

seit der Spielzeit 2012/13 eine Lesereihe. Die Autorenlesungen präsentieren

Neuerscheinungen zu Themen rund um das Theater und werden künstlerisch

umrahmt.

Termine werden im Leporello angekündigt.


148

THEATER

UNTERWEGS

Das Theater Osnabrück zeigt seine Produktionen nicht nur in den eigenen Spielstätten, sondern geht

regelmäßig auf Gastspiel, um überregional seine Theaterarbeit bekannter zu machen und einem weiteren

Zuschauerkreis zu öffnen. Wir freuen uns, in der Spielzeit 2013/14 wieder regelmäßig an den verschiedensten

Theatern gastieren zu können – mit Oper, Schauspiel und Konzert!

Starke Stücke werden

auch bei uns gespielt!

Für starke Stücke

fahren wir Sie meilenweit!

Schauspiel und Musiktheater

25.09.13 Die Mittagsfrau Konzert- und Theatersaal Nordhorn

10.10.13 evita Konzert Theater Coesfeld

05.12.13 Die Mittagsfrau Stadttheater Bocholt

07.01.14 Anatevka Theater Wolfsburg

10.01.14 Die Mittagsfrau Theater Minden

15.01.14 Kalif Storch Theater Gütersloh

23.01.14 Anatevka Theater Lippstadt

27.01.14 Woyzeck Theater Wolfsburg

11.02.14 Woyzeck Recklinghausen

19.02.14 DIE MITTAGSFRAU Theater Marl

28.02.14 Anatevka Theater Gütersloh

02.03.14 Anatevka Theater Gütersloh

08.03.14 Der Vogelhändler Stadttheater Bocholt

01.04.14 La Bohème Theater Gütersloh

06.04.14 La Bohème Theater Gütersloh

08.04.14 La Bohème Theater Gütersloh

29.04.14 Der Liebestrank Theater Leverkusen

28.05.14 Der Liebestrank Konzert Theater Coesfeld

Denn Musik, Kunst und Kultur spielen in unserem Haus eine große Rolle. Und

mit unserem hauseigenen Taxidienst sind auch viele weitere attraktive Ziele

für Ausflüge oder Shoppingtouren nur wenige Fahrminuten entfernt. Ergänzt

wird dieser Service durch ein erstklassiges kulinarisches Angebot in Café und

Restaurant und durch vielseitige kulturelle, sportliche und gesellige Aktivitäten

bei uns im Hause. Diakonie-Wohnstift am Westerberg – Mitten im Leben!

Osnabrücker Symphonieorchester

29.09.13 Konzert Kulturhaus Lüdenscheid

05.10.13 Konzert Schloss Bad Iburg

08.12.13 Konzert Rathaus Bückeburg

Diakonie-Wohnstift am Westerberg

Bergstr. 35 A – C

49076 Osnabrück

0541 – 60 98–0

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150

Theaterverein

Osnabrück e. V.

Krahnstraße 42

49074 Osnabrück

Tel 0541/600 69 19

Fax 0541/600 69 20

info@theatervereinosnabrueck.de

www.theatervereinosnabrueck.de

Theaterverein Osnabrück e. V.

Liebe Theaterfreunde,

eine großartige Spielzeit liegt hinter uns! Mauro de Candia und Andreas Hotz

sind, so kann man sagen, gut in Osnabrück angekommen und haben das Publikum

begeistert.

Im Tanztheater freuen wir uns auf ein Meisterwerk der Musikgeschichte, Le Sacre

du Printemps in einer Rekonstruktion der Choreografie von Mary Wigman. Im

Musiktheater wird sicherlich die szenische Darstellung eines der großartigsten

Oratorien, der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach, einen Höhepunkt

bieten und im Schauspiel ist es eine große Freude, dass die kommende Spielzeit

wieder mit dem Festival Spieltriebe beginnt. Die 5. Auflage des Festivals wird von

uns mit einem Betrag von 20.000 Euro unterstützt.

Der Theaterverein konzentriert sich in der kommenden Spielzeit in seinen

Aktivitäten auf die Durchführung des 1. Osnabrücker Dramatikerpreises. Wir sind

sehr froh und glücklich, mit Rebekka Kricheldorf, Prof. Hans-Jürgen Drescher,

Thomas Tieringer und Annette Pullen eine herausragende Jury gefunden zu

haben, die das Konzept dieses Wettbewerbs mitträgt und uns unterstützt. Bereits

unmittelbar nach der Ausschreibung Anfang Januar 2013 war der Zuspruch

enorm. Zahlreiche Bewerbungen liegen uns vor. Bei den vielen Zuschriften wird

es eine Herausforderung für die Juroren sein, die geeigneten Kandidaten für die

anstehenden Workshops, die im Verlauf des Jahres 2013 stattfinden, herauszufinden.

Wir gehen davon aus, dass wir Ende 2013 die Preisträger benennen können.

Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf eine ebenso spannende wie unterhaltsame

Spielzeit 2013/14 und wünschen allen Künstlerinnen und Künstlern wie

auch den zahlreichen künstlerischen Gästen von Herzen TOI, TOI, TOI!

Axel Zumstrull

1. Vorsitzender Theaterverein Osnabrück e. V.

TRETEN SIE EIN!

Unsere Stadt verfügt nicht nur über eine florierende Wirtschaft, ein Rathaus, in dem

1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde, das Felix-Nußbaum-Museum und

neuerdings ein Drei-Sterne-Restaurant, sondern auch über ein Theater, das sich, was

die Qualität seiner Aufführungen anbetrifft, mit mancher staatlichen Bühne messen

kann. Dessen ungeachtet stehen den Städtischen Bühnen nicht annähernd die finanziellen

Mittel zur Verfügung, wie es bei den Staatstheatern der Fall ist.

Aus diesem Grund hat es sich der Theaterverein zur Aufgabe gemacht, zumindest

einen Teil der Lücke zu füllen, indem wir das Theater ideell, vor allem aber auch

finanziell unterstützen, um auf diese Weise das hohe Niveau mit außergewöhnlichen

Produktionen und Künstlern zu halten.

Überdies bietet der Theaterverein seinen Mitgliedern Veranstaltungen „rund um das

Theater“. Es besteht ein enger persönlicher Kontakt zur Theaterleitung und den Künstlern,

der uns anders als dem Publikum einen intensiven Einblick „hinter die Kulissen“

gewährt.

Unterstützen auch Sie uns und damit die erfolgreiche Arbeit des Theaters Osnabrück

durch Ihre aktive Mitgliedschaft.

THEATERVEREIN OSNABRÜCK e.V.

c/o Kanzlei Zumstrull . Krahnstraße 42 . 49074 Osnabrück

Tel 0541 . 600 69 19 Fax 0541 . 600 69 20 info@theaterverein-osnabrueck.de

w w w. t h e a t e r v e r e i n - o s n a b r u e c k . d e


Musikverein Osnabrück e. V.

LIEBE

MUSiKFREUNDE,

153

Chapeau, Herr Hotz … Sie haben Ihre erste Spielzeit als GMD mit Bravour

gemeistert. Schon mit Ihrem ersten Konzert bescherten Sie uns mit Mahlers

6. Sinfonie ein wunderbares Klangerlebnis, indem Sie alle emotionalen und

dynamischen Schichten ausloteten. Auch in Ihrer ersten Opernproduktion Die

Macht des Schicksals überzeugten Sie mit Ihrem Können und zeigten Ihre Maßstäbe.

Dank auch für die äußerst informativen Gespräche in der Konzertlounge

und die neuen Purzel- und Strolchkonzerte, die sich an die kleinsten Hörer richten.

Chapeau, Christian Heinecke … beseelt und besessen vom Gedanken der

Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg, haben Sie es mit privatem Engagement

geschafft, das Osnabrücker Symphonieorchester für das Gedenkkonzert zum

Ende der Schlacht um Stalingrad nach Wolgograd zu bringen.

Chapeau, verehrte Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchesters und

Dorit Schleissing sowie den Sängerinnen und Sängern, den Kapellmeistern

Daniel Inbal und An-Hoon Song sowie Chordirektor Markus Lafleur …

Dank auch an den Intendanten Dr. Waldschmidt. Uns Musikliebhaber freut es sehr,

dass Sie in der Operndramaturgie zuhause sind und für die Oper Das große Heft

von Sidney Corbett sogar das Libretto geschrieben haben. Besonders hervorzuheben

ist Ihre Liebe zur Barockoper, die uns mit Sieg der Schönheit und Der aus der

Löwengrube errettete Daniel bereits zwei Telemann-Produktionen bescherte.

Ganz besonders freuen wir uns auf Bachs Johannes-Passion mit einem Projektchor

aus Osnabrückerinnen und Osnabrückern.

Ein letzter Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die auf Initiative des

Musikvereins 5000 Euro für das Wolgograd-Projekt spendeten. Der Musikverein

wird sich weiterhin für die Musiksparte des Theaters und das Symphonieorchester

einsetzen und freut sich auf neue Mitglieder. Erwarten wir also mit Spannung

die neue Spielzeit. Dem gesamten Team des Theaters dazu Toi,Toi,Toi !!!

Musikverein Osnabrück e. V.

Tel 0541/44 32 08

www.musikvereinosnabrueck.de

Mit freundlichem Gruß

Anita Schnitker

1. Vorsitzende Musikverein Osnabrück e. V.


154

155


156

MITARBEITER

MITARBEITER

157

Theaterleitung

Dr. Ralf Waldschmidt Intendant und Geschäftsführer

Matthias Köhn Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer

Andreas Hotz Generalmusikdirektor

Intendanzbüro

Monika Meyer Mitarbeiterin des Intendanten

Corinna Weber Referentin der Geschäftsführung

Disposition/KBB

Beate Supianek Chefdisponentin

Herbert Hähnel/Sandra Wisotzki

Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros

Dramaturgie

Hilko Eilts, Peter Helling, Dorit Schleissing, Maria Schneider,

Ulrike Schumann, Marie Senf, Patricia Stöckemann,

Ralf Waldschmidt Dramaturgie

Alexander Wunderlich Dramaturgieassistenz

Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

Fenja Petersen Leiterin Öffentlichkeitsarbeit

Gislinde Nauy Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit

Melanie Plogmann Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau

Jörg Landsberg, Uwe Lewandowski, Marek Kruszewski

Theaterfotografie

Leitung Festival Spieltriebe 5

Hilko Eilts, Katja Lillih Leinenweber

Jakob Kerscher Assistenz

Ausstattung

Margrit Flagner, Fabian Siepelmeyer, N.N.

Ausstattungsassistenten

Schauspiel

Annette Pullen Leitende Regisseurin

Peter Helling Leitender Schauspieldramaturg

Hilko Eilts, Maria Schneider, Marie Senf Dramaturgie

Ensemble

Marie Bauer, Andrea Casabianchi, Rosemarie Fischer,

Maria Goldmann, Magdalena Helmig, Stephanie Schadeweg,

Monika Vivell; Patrick Berg, Johannes Bussler, Jan Friedrich

Eggers, Klaus Fischer, Stefan Haschke, Marcus Hering,

Thomas Kienast, Oliver Meskendahl, Jakob Plutte,

Dennis Pörtner, Thomas Schneider, Martin Schwartengräber

Als Gast: Caroline Schreiber; Tilman Meyn

Regie

Frank Abt, Christian Brey, Alexander Frank, Susanne Frey,

Carsten Golbeck, Nick Hartnagel, Lilli-Hannah Hoepner,

Laura Jakschas, Pedro Martins Beja, Alexander Marusch,

Andreas Nathusius, Malte C. Lachmann, Annette Pullen

Regieassistenz und Abendspielleitung

Clemens Braun, Melanie Pollmann, Anna Werner

Bühne/Kostüme

Katharina Becklas, Annette Breuer, Maren Geers, David Gonter,

Anette Hachmann, Henrike Huppertsberg, Jörg Kiefel,

Sofia Korcinskaja, Maike Köhler, Iris Kraft, Marisa Lattmann,

Anika Neugart, Benita Roth, Irina Speckelmeyer, Gregor Sturm,

Sophie du Vinage, Katharina Zerr

Musik/Musikalische Leitung

Jörg Follert, Eberhard Fritsche

Inspizienz

Cornelia Schlopschnat

Soufflage

Astrid Willnow-Herrmann

Musiktheater

Ulrike Schumann Leitende Musiktheaterdramaturgin

Maria Schneider Dramaturgie

Dirigenten/Musikvorstände

Andreas Hotz Generalmusikdirektor

Daniel Inbal 1. Kapellmeister und Vertreter des GMD

An-Hoon Song 2. Kapellmeister

Markus Lafleur Chordirektor und Kapellmeister

Mino Marani Studienleiter

Fabian Liesenfeld, Adrian Pavlov

Solorepetitoren mit Dirigierverpflichtung

Ensemble

Almerija Delic, Marie-Christine Haase, Lina Liu, Susann Vent;

Genadijus Bergorulko, Jan Friedrich Eggers, Hans-Hermann

Ehrich, Mark Hamman, Daniel Moon, Daniel Wagner

Als Gast: Angelika Bartsch, Eva Gilhofer, Eva Schneidereit;

Marco Vassalli, JunHo You

Regie

Adriana Altaras, Guillermo Amaya, Jochen Biganzoli,

Lilli-Hannah Hoepner, Marcel Keller, Yona Kim, Robert

Lehmeier, Alexander May, Vendula Nováková, Floris Visser,

Andrej Woron

Regieassistenz und Abendspielleitung

Nina Schachtebeck, Stephanie Schümann

Bühne/Kostüme

Alexandre Corazzola, Martin Fischer, Werner Fritz, Wolf Gutjahr,

Henrike Huppertsberg, Marcel Keller, Lucile Larour, Marisa

Lattmann, Tom Musch, Etienne Pluss, Hugo Holger Schneider,

Yashi Tabassomi, Dieuweke van Rej, Katharina Weissenborn,

Evi Wiedemann, Andrej Woron

Choreografie

Dimas Casinha, Jacqueline Davenport, Günther Grollitsch,

Morris Perry, Lars Scheibner

Inspizienz

Anja Flemming

Chor

Markus Lafleur Chordirektor

Sopran

Ariane Ernesti, Renate Mayer, Chihiro Meier-Tejima, Irina

Neznamova, Elena Soares da Cruz, Radoslava Yordanova

Alt

Kathrin Brauer, Heike Hollenberg, Inga Reniger,

Elzbieta Schiffer, Aleksandra Strunk

Tenor

Jong-Bae Bu, Stefan Kreimer, Mario Lee, Dongil Lim, César del

Rio, Andreas Schön

Bass

Ulrich Enbergs, Silvio Heil, Tadeusz Jedras, Peter Kovacs,

Marcin Tlałka, Ji-Seong Yoo

Bei einigen Produktionen wird der Opernchor durch den

Extra-Chor und/oder den Kinderchor ergänzt.

Osnabrücker Symphonieorchester

Andreas Hotz Generalmusikdirektor

Dorit Schleissing Leiterin des Musikbüros, Konzertdramaturgin

und pers. Referentin des GMD

Birgit Jansing Sekretärin des GMD und des Musikbüros

1. Violine

Michal Majersky 1. Konzertmeister

N.N. Stellv. 1. Konzertmeister

Elena Pfreundschuh Konzertmeisterin

Georgiana Andrea Costache, Hansdieter Meier,

Adrian Wonnemann, Roman Bonfig, Matthias Göring,

Andreas Szlachcic, Criselle Fischer

2. Violine

Annika Spanuth, Silviu Agachi, Christian Heinecke, Monika

Hischer-Meier, Georg Brunion, Ana Kirchmayer-Wonnemann/

Carolyn Soo, Mandy Wichate, Annika Marttila

Viola

Kaori Yoshida, N.N., Winfried Jochemczyk, David Boyd,

Stefan Herting

Violoncello

Raphaël Walter, Yuri Kim, Susanne Lamke, Stefan Mertin,

Lavinia Reck

Kontrabass

Matthias Wernecke, Stefan Zwick, Lisa Kläger

Flöte

Birgit Grünwald, Manuela Karnholz, Sabine Szacknys

Oboe

Lukas Brandt, Tobias Blum, Antje Hennenberg

Klarinette

Michael Gäbel, Jürgen Pleger, Marian Ghisa

Fagott

Stefan Grönewäller, Miloš Dopsaj, Matthias Lechtermann

Horn

Sascha Hermann, Sandra Nagel, Sonja Hajek,

Hannah Mously, Hilmar Hajek

Trompete

Andreas Heusing, Vivian Salinga, Christoph Schröder

Posaune

Christof Lehan, Martin Räpple, Hermann Pfreundschuh

Tuba

Matthew Segger

Pauke/Schlagzeug

Marco Liechti, Günter Helms, Frank Lorenz

Harfe

Lydia Steffens-Stützle

Notenarchiv

Katherina Heusing / Henriette Queckenstedt


158

MITARBEITER

MITARBEITER

159

Orchesterwarte

Andreas Bensmann, Ingo Helmich, Volker Schulenburg

Dance Company

Mauro de Candia Künstlerischer Leiter Dance Company

Theater Osnabrück und Choreograf

Patricia Stöckemann Dramaturgie und Management

Miroslaw Zydowicz Trainingsleitung und Assistenz

Wladimir Krasmann Repetitor

Ensemble

Vasna Aguilar, Saori Ando, Chris Bauer, Hsiao-Ting Liao,

Noemi Emanuela Martone; Etienne Aweh, Keith Chin,

Gustavo Gomes, Christopher Havner, Amadeus Marek Pawlica

Gastchoreografie

Gregor Zöllig, C.ie Zerogrammi, Shang-Chi Sun, Gregor Zöllig

Gastdramaturgie

Diether Schlicker

Bühne/Kostüme

Mauro de Candia, Alfred Peter, Shang-Chi Sun, C.ie Zerogrammi

Musik/Komposition

Martin Räpple

OSKAR – Junges Theater Stadt und Land Osnabrück

Frauke Damerow Gastspielbuchung OSKAR

Ensemble

Manja Haueis; Alexandre Pierre, Sandro Šutalo

Regie

Guillermo Amaya, Constanze Burger, Max Claessen,

Alexander May, Laura Linnenbaum, Henrike Vahrmeyer,

Anna Werner

Regieassistenz

N.N.

Bühne/Kostüme

Hella Bünte, Katja Fritzsche, Anabel Fröhlich, Alexander May

Musik

Axel Brauch, Franko Frankenberg

Technik

Thilo Priess, Sebastian Siepelmeyer

Theaterpädagogik

Anja Deu, Julian Neumayr, Annette Schekahn,

Dietz-Ulrich von Czettritz

Verwaltung

Matthias Köhn Kaufmännischer Direktor

Birgit Hopmann Controlling und allgemeine Verwaltung

Anke Siek Sekretärin des Kfm. Direktors

Katharina Elixmann, Christiane Garske, Elena Ratke

Personalabteilung

Ruth Wellinghof Leiterin der Finanzbuchhaltung

Anita Kipp, Bärbel Uhlmannsiek, Petra Westermeyer

Finanzbuchhaltung

Stephan Licher Poststelle und EDV

Vertrieb/Service

Christof Stein Leitung

Sandra Bockgrawe, N.N., Brigitte Schniers Kartenvertrieb

Annika Albert, Thomas Bache, Renate Dellenbusch, Senta Foth,

Florian Göpfert, Alexandra Klaß, Ingrid Lohuis, Theresa

Möller, Mirja Nordhoff,

Christine Oeser, Renate Reinisch, Brigitte Yilmaz

Kartenvertrieb SBO Theater-Service GmbH

Kristina Hörnschemeyer, Stephanie John-Wortmann

Assistentinnen Service

Sylvia Alarslan, Franca Boße, Tanja Degner, Yvonne Drescher,

Jessica Fischer, Yannik Gräf, Indrani Hauer, Roswitha Helms-

Bright, Ulrike Klose, Ursula Knollenberg, Florian Kubiczek,

Ina Litvak, Daniel Meßmann, Lena Obrock, Fenna Piaszenski,

Sarah Piaszenski, Miriam Rensing, Carina Reihani,

Isabelle Roß, Birte Schanz, Tanja Striewski, Anke Strothmann,

Miriam van Eijsden

Besucherservice SBO Theater-Service GmbH

Technik

Karl Schnabel Technischer Direktor

Thilo Priess Assistent des Technischen Direktors

René Meyerkoort Technischer Produktionsleiter

Thomas Buller Bühnentechnischer Leiter

Dettmar Jankowski, Ilka Vogt Bühnenmeister

Corinna Stübbe Fachkraft für Arbeitssicherheit

Manfred Faßbender, Hans Klose, Michael Thein,

Peter Möllenkamp Vorarbeiter

Reiner Baumgarte, Wolfgang Blaschke, Ansgar Deters,

Paul Egan, Florian Ellers, Dirk Frese, Carsten von der Haar,

Alexander Hepting, Robert Klose, Toni Nüsing,

Carsten Pfetzing, Markus Rawie, Hans Joachim Schulte,

Friederike Schulz, Christopher Short, Martin Stapper,

Christian Uber Bühnenfacharbeiter

John Ossowitzki, Emanuel Stegemann

Auszubildende Veranstaltungstechnik

Beleuchtung

Uwe Tepe Leiter Beleuchtungsabteilung und Beleuchtungsmeister

Hans-Günter Winkeler Beleuchtungsmeister

Dirk Priggemeyer, Christian Meyer Stellwerksbeleuchter

Andreas Glatz, Thomas Hardenburg, Julian Rickert,

Wolfgang Schulhof Beleuchter

Requisite

Volker Witte Leitung

Thorsten Boberg, N.N., Kira Strohschnieder Requisiteure

Ton

Daniel Weingarten Leitung

Werner Blumenkamp stellv. Leitung

Ralf Berning, Manuel Sieg Tontechniker

Technik emma-theater

Reinhard Habeck Technische Leitung

Jürgen Tepe Vorarbeiter

Thomas Heuer, Lutz Plümer Bühnenfacharbeiter

Dieter Hallmann, Ludger Wamhoff

Beleuchter und Tontechniker

Andreas Klingenberg Veranstaltungstechniker/Requisiteur

Dekorationswerkstätten

Eckhard vom Hofe Leitung

Alexander Heilscher Stellvertreter des Werkstättenleiters

Tischlerei

Eckhard vom Hofe Leitung

Aldo Mattana, Wolfgang Mende, Joachim Oberschlake,

Heiko Scheewe Tischler

Schlosserei

Wolfram Bergmann Leitung

Dennis Görtemöller Schlosser

Polsterei/Dekoration

Hans-Michael van Eijsden Leitung

Theresa Körner Auszubildende

Malersaal

Fritz Heinrichs Vorstand des Malersaals

Lea Bofa, Dorothea Flohr Theatermalerinnen

Alexander Gehring Theaterplastiker

Maske

Siegfried Schoder Chefmaskenbildner

Sylke Schmidt stellv. Chefmaskenbildnerin

Bärbel Albrecht, Ina Bollien, Andrea Jasper, Angelo Larosa,

Silke Ludger, Ulla Wolf Maskenbildner/innen

Marion Thiede Auszubildende

Kostümabteilung

Damenschneiderei

Christine Saurbier Gewandmeisterin

Yvonne Duss stellv. Gewandmeisterin

Regina Hövelmann, Margarita Li, Naomi Michel, Vera Negt,

Krystyna Szczecina, Birgitt Tabor, Heike Thein, Denise

Timmermann Schneiderinnen/Ankleiderinnen

Herrenschneiderei

Thorsten Budischewski Gewandmeister

Kathrin Pelz stellv. Gewandmeisterin

Dirk Böß, Irina Julich, Günter Lindmeyer, Anja Peters,

Christian Schmidtke, Arthur Schwab, Tatjana Schwab

Schneider/innen, Ankleider/innen

Gebäudemanagement, Haus- und Betriebstechnik

Jens M. Griese Leitung

Norbert Mönter Hausmeister

Matthias Schmidt Haustechnik

Semih Kuhlemann, Jerome Pape, Patrick Teller Haustechnik

SBO Theater-Service GmbH

Sabine Aguilocho Souto, Karin Baltrusch, Dirk Frese,

Elisabeth Kost, Gabriele Lemke Pforte und Telefonzentrale

Senta Foth, Dagmar Herting, Birgit Mazurkowski,

Thorsten Robbe

Pforte und Telefonzentrale SBO Theater-Service GmbH

Betriebsrat

Ralf Berning, Johannes Bussler, Svanhvit Fridriksdottir,

Birgit Grünwald, Wolfgang Klein, Renate Reinisch, Aleksandra

Strunk, Jürgen Tepe, Volker Witte


160

VIELE GUTE

GRÜNDE FÜR EIN

ABONNEMENT

161

Abos

Abonnenten haben ihren festen Platz

Der abonnierte Platz ist bei den Vorstellungen für Sie reserviert. Sie haben einen festen Termin

und einen festen Platz Ihrer Wahl.

Abonnenten sparen

Sie sparen durch Ihr Abonnement bis zu 35 % gegenüber dem regulären Eintrittspreis im

freien Verkauf. Dazu erhalten Sie einen Preisvorteil von 10 % im Vorverkauf und bis 30 %

an der Abendkasse auf nahezu alle Vorstellungen außerhalb Ihres Abonnements.

Abonnenten entscheiden selbst

Sie müssen nicht jeden Abotermin wahrnehmen. Sie haben die Möglichkeit, bis zu drei

Vorstellungen innerhalb eines Abonnements zu tauschen.

Abonnenten sind beliebter

Sie können Ihre Abokarte an Freunde und Bekannte weitergeben, wenn Sie einmal verhindert sind.

Abonnenten haben Gesellschaft

Sie können preisgünstig eine Begleiterkarte für Ihre Abovorstellungen kaufen. Die Ermäßigung

beträgt 10 % im Vorverkauf und 30 % an der Abendkasse.

Abonnenten haben mehr Zeit

Kein langes Anstehen an der Theaterkasse. Sie bekommen Ihre Abokarte zu Beginn der

Spielzeit zugeschickt.

Familienabonnenten wissen ihre Kinder professionell und kostenlos betreut

Zu den Aufführungen im Familienabonnement werden Ihre Kinder (ab 3 Jahren) professionell

und kostenlos betreut.


premiereN

AbONNemeNt

163

Als Premieren-Abonnent erleben Sie die spannungsreichsten und emotionalsten

Momente des Theaterlebens: Seien Sie dabei, wenn sich nach wochenlanger

Arbeit der Vorhang öffnet und eine neue Inszenierung Publikum und Presse

präsentiert wird.

Eine halbe Stunde vor der Premiere begrüßt Sie Intendant Ralf Waldschmidt

bei einem Glas Sekt im Marmor-Foyer. Im Anschluss an die Vorstellung laden

wir Sie herzlich zur Premierenfeier mit den Künstlern ins Obere Foyer ein.

Den monatlichen Programm-Leporello erhalten Sie per Post und profitieren

natürlich auch von allen anderen Vorteilen eines Abonnements.

Neben dem Premierenabonnement mit acht Vorstellungen bieten wir wahlweise

zwei kleine Premierenabonnements mit je vier Vorstellungen an (siehe Abotermine

Premierenabonnement 2 und 3).

Premierenabonnement 2013/14

28.09.2013 lA bOHème Oper von Giacomo Puccini

27.10.2013 WOyzeck Schauspiel von Tom Waits/Kathleen Brennan/

Robert Wilson nach Georg Büchner

09.11.2013 SAcre uA Tanz von Mauro de Candia/Gregor Zöllig/Mary Wigman

08.02.2014 die WildeNte Schauspiel von Henrik Ibsen

29.03.2014 immer NOcH Sturm Schauspiel von Peter Handke

03.05.2014 die cOmediAN HArmONiStS Musical von Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink

24.05.2014 mAcbetH Schauspiel von William Shakespeare

21.06.2014 die Vögel Oper von Walter Braunfels

Erdbeer-Frischkäse

Mandarine-Frischkäse

Banana-Split

Himbeer-Joghurt

www.coppenrath-wiese.de

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165

Goldschmiedemeister

Silberschmiedemeister

Heger Straße 11

49074 Osnabrück

Tel.: 0541 24345

www.grändorf.de

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Für Sie nach den Vorstellungen geöffnet!

Unser Tipp:

Reservieren Sie schon vor der Vorstellung

für die Pause im oberen und unteren Foyer.

Telefon: 0541/7600-520 • Bistro Foyer: 0541/7600-523

lampenfieber@theater.osnabrueck.de

Lampenfi eber · Die Theaterkantine im Theater Osnabrück

Premierenabonnement 2

Sa 28.09.13 19.30 La Bohème

So 27.10.13 19.30 woyzeck

Sa 09.11.13 19.30 sacre ua

Sa 08.02.14 19.30 die wildente

Premierenabonnement 3

Sa 29.03.14 19.30 immer noch sturm

Sa 03.05.14 19.30 die comedian Harmonists

Sa 24.05.14 19.30 macbeth

Sa 21.06.14 19.30 die vögel

Dienstag 1

Di 10.09.13 19.30 Evita

Di 22.10.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Di 26.11.13 19.30 Der Vogelhändler

Di 17.12.13 19.30 La Bohème

Di 14.01.14 19.30 woyzeck

Di 25.03.14 19.30 romeo und julia ua

Di 08.04.14 19.30 Der vorname

Di 06.05.14 19.30 die comedian Harmonists

Di 27.05.14 19.30 Macbeth

Di 24.06.14 19.30 Die vögel

Schauspiel Dienstag 1

Di 17.09.13 19.30 DIE KUNDEN

WERDEN UNRUHIG ua

Di 22.10.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Di 03.12.13 19.30 der vorname

Di 14.01.14 19.30 woyzeck

Di 15.04.14 19.30 x-freunde

Di 27.05.13 19.30 macbeth

Schauspiel Dienstag 1A

Di 29.10.13 19.30 der vorname

Di 07.01.14 19.30 woyzeck

Di 04.02.14 19.30 Three Kingdoms

Di 11.03.14 19.30 die wildente

Di 29.04.14 19.30 x-freunde

Di 03.06.14 19.30 die comedian Harmonists

Dienstag 2

Di 27.08.13 19.30 Evita

Di 24.09.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Di 08.10.13 19.30 Hindemith-Einakter

Di 19.11.13 19.30 sacre ua

Di 10.12.13 19.30 Der Vogelhändler

Di 21.01.14 19.30 Johannes-Passion

Di 11.02.14 19.30 La Bohème

Di 25.02.14 19.30 woyzeck

Di 01.04.14 19.30 die wildente

Di 20.05.14 19.30 immer noch sturm

Schauspiel Dienstag 2

Di 24.09.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Di 05.11.13 19.30 die phobiker ua

Di 07.01.14 19.30 der vorname

Di 25.02.14 19.30 woyzeck

Di 01.04.14 19.30 die wildente

Di 20.05.14 19.30 immer noch sturm


166

ABOTERMINE

ABOTERMINE

167

Mittwoch 1

Mittwoch 2

Donnerstag 1

Freitag 2

Mi 18.09.13 19.30 Hindemith-Einakter

Mi 09.10.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Mi 20.11.13 19.30 woyzeck

Mi 11.12.13 19.30 sacre ua

Mi 08.01.14 19.30 La Bohème

Mi 19.02.14 19.30 Johannes-Passion

Mi 19.03.14 19.30 vanda de

Mi 09.04.14 19.30 die wildente

Mi 14.05.14 19.30 die comedian Harmonists

Mi 25.06.14 19.30 macbeth

Mi 02.10.13 19.30 La Bohème

Mi 23.10.12 19.30 evita

Mi 27.11.13 19.30 sacre ua

Mi 18.12.13 19.30 der vogelhändler

Mi 22.01.14 19.30 woyzeck

Mi 26.02.14 19.30 johannes-passion

Mi 26.03.14 19.30 vanda de

Mi 16.04.14 19.30 die wildente

Mi 04.06.14 19.30 immer noch sturm

Mi 02.07.14 19.30 macbeth

Do 12.09.13 19.30 die mittagsfrau ea

Do 17.10.13 19.30 Hindemith-Einakter

Do 05.12.13 19.30 sacre ua

Do 26.12.13 19.30 La Bohème

Do 23.01.14 19.30 woyzeck

Do 27.02.14 19.30 der vogelhändler

Do 03.04.14 19.30 immer noch sturm

Do 08.05.14 19.30 vanda de

Do 05.05.14 19.30 die wildente

Do 26.06.14 19.30 die vögel

Fr 20.09.13 19.30 die mittagsfrau ea

Fr 11.10.13 19.30 La Bohème

Fr 29.11.13 19.30 woyzeck

Fr 20.12.13 19.30 sacre ua

Fr 31.01.14 19.30 Johannes-Passion

Fr 21.03.14 19.30 die Wildente

Fr 11.04.14 19.30 vanda de

Fr 09.05.14 19.30 die comedian Harmonists

Fr 06.06.14 19.30 der vogelhändler

Fr 20.06.14 19.30 macbeth

Schauspiel Mittwoch 1

Mi 09.10.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Mi 13.11.13 19.30 Der vorname

Mi 12.02.14 19.30 clavigo

Mi 09.04.14 19.30 die wildente

Mi 28.05.14 19.30 x-freunde

Mi 25.06.14 19.30 macbeth

Schauspiel Mittwoch 2

Mi 20.11.13 19.30 der vorname

Mi 22.01.14 19.30 woyzeck

Mi 12.03.14 19.30 clavigo

Mi 16.04.14 19.30 die wildente

Mi 21.05.14 19.30 dramatikerpreis ua

Mi 02.07.14 19.30 macbeth

Donnerstag 2

Do 03.10.13 19.30 evita

Do 14.11.13 19.30 sacre ua

Do 13.02.14 19.30 Johannes-Passion

Do 10.04.14 19.30 die wildente

Do 15.05.14 19.30 Der vorname

Do 03.07.14 19.30 macbeth

Freitag 1

Freitag Musik

Fr 15.11.13 19.30 La Bohème

Fr 10.01.14 19.30 der vogelhändler

Fr 07.02.14 19.30 Johannes-Passion

Fr 28.02.14 19.30 romeo und julia ua

Fr 04.04.14 19.30 vanda de

Fr 23.05.14 19.30 die comedian Harmonists

Fr 11.07.14 19.30 die vögel

Schauspiel Mittwoch 3

Mi 18.12.13 19.30 der vorname

Mi 22.01.14 19.30 woyzeck

Mi 05.03.14 19.30 clavigo

Mi 16.04.14 19.30 die wildente

Mi 04.06.14 19.30 immer noch sturm

Mi 02.07.14 19.30 macbeth

Fr 13.09.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Fr 04.10.13 19.30 die Mittagsfrau ea

Fr 01.11.13 19.30 woyzeck

Fr 13.12.13 19.30 La Bohème

Fr 24.01.14 19.30 der vogelhändler

Fr 21.02.14 19.30 die wildente

Fr 14.03.14 19.30 romeo und julia ua

Fr 18.04.14 19.30 johannes-Passion

Fr 30.05.14 19.30 die comedian Harmonists

Fr 04.07.14 19.30 die vögel


Märchen

können nur leben,

wenn sie erzählt werden...

Erzähltheater Osnabrück

Sabine Meyer | Johannistorwall 76-78 | 49074 Osnabrück

0541 / 580 43 85 | info@erzaehltheater-osnabrueck.de

www.erzaehltheater-osnabrueck.de

AKTUELLE

TERMINE

WEBSITE!

AUF DER

FOTO & GESTALTUNG Max Ciolek _ gutundgruen.de

Sabine Meyer

ERZÄHLERIN

Wochenend 1

Sa 24.08.13 19.30 Evita

So 06.10.13 19.30 La Bohème

So 03.11.13 19.30 die mittagsfrau ea

So 15.12.13 19.30 Der Vogelhändler

Sa 18.01.14 19.30 JOHANNES-PASSION

Sa 15.02.14 19.30 die wildente

Sa 15.03.14 19.30 vanda de

Sa 12.04.14 19.30 immer noch sturm

Sa 31.05.14 19.30 macbeth

Wochenend 3

ABOTERMINE

Sonntag Nachmittag 1

So 29.09.13 15.00 die mittagsfrau ea

So 20.10.13 15.00 Das Leben der Insekten ua

So 01.12.13 15.00 Der Vogelhändler

So 05.01.14 15.00 La Bohème

So 02.02.14 15.00 woyzeck

So 09.03.14 15.00 Johannes-Passion

So 06.04.14 15.00 Romeo und Julia ua

So 11.05.14 15.00 immer noch sturm

So 29.06.14 15.00 die comedian Harmonists

Sonntag Nachmittag 2

169

Mal wieder keine Idee für´s Wochenende! Unser Tipp:

Genießen Sie doch nach einem tollen Theaterbesuch

das Osnabrücker Nachtleben und landen danach sicher

in „Unseren Betten“. Am nächsten Morgen starten Sie mit einem

reichhaltigem Frühstücksbuffet in den neuen Tag.

DOM-HOTEL

Ihr Hotel im Herzen der Altstadt

Inhaber: Harald Helmers

49074 Osnabrück Kleine Domsfreiheit 5

Tel (0541)35835-0 Fax (0541)35835-35

www.DOM-HOTEL-OSNABRUECK.de

info@DOM-HOTEL-OSNABRUECK.de

Sa 24.08.13 19.30 Evita

So 03.11.13 19.30 die mittagsfrau ea

So 15.12.13 19.30 Der Vogelhändler

Sa 15.02.14 19.30 die wildente

Sa 15.03.14 19.30 vanda de

Sa 31.05.14 19.30 macbeth

Familienabonnement

So 15.09.13 15.00 die mittagsfrau ea

So 24.11.13 15.00 woyzeck

So 08.12.13 15.00 kalif storch

So 12.01.14 15.00 evita

So 18.05.14 15.00 der vogelhändler

Vorstellungen mit

Kinderbetreuung (ab 3 Jahren)

So 15.09.13 15.00 die mittagsfrau ea

So 24.11.13 15.00 woyzeck

So 12.01.14 15.00 Evita

So 16.03.14 15.00 Romeo und Julia ua

So 18.05.14 15.00 Der Vogelhändler


170

ABOTERMINE

ABOTERMINE

171

Theater und Mehr 1+2

Jugendabonnement Theater 1

Konzertabonnement Montag

Konzertabonnement Kammerkonzert

Fr 01.11.13 20.00 Wenn Frauen fragen

(Lagerhalle)

Sa 07.12.13 19.30 La Bohème

So 02.03.14 19.30 Romeo und Julia UA

Fr 04.04.14 19.30 clavigo

Sa 05.04.14 19.30 clavigo

So 01.06.14 19.30 die wildente

Fr 04.07.14 19.30 Dramatikerpreis UA

Fr 11.07.14 19.30 Dramatikerpreis UA

Sa 26.10.13 19.30 La Bohème

So 17.11.13 19.30 woyzeck

Sa 14.12.13 19.30 sacre UA

So 26.01.14 19.30 Johannes-Passion

So 23.02.14 19.30 die wildente

So 30.03.14 19.30 vanda de

So 27.04.14 19.30 immer noch sturm

Sa 14.06.14 19.30 die Comedian Harmonists

Mo 02.09.13 20.00 1. SINFONIEKONZERT

Mo 21.10.13 20.00 2. SINFONIEKONZERT

Mo 02.12.13 20.00 3. SINFONIEKONZERT

Mo 03.02.14 20.00 4. SINFONIEKONZERT

Mo 24.02.14 20.00 5. SINFONIEKONZERT

Mo 24.03.14 20.00 6. SINFONIEKONZERT

Mo 12.05.14 20.00 7. SINFONIEKONZERT

Mo 30.06.14 20.00 8. SINFONIEKONZERT

So 19.01.14 11.30 1. kammerkonzert

So 02.03.14 11.30 2. kammerkonzert

So 30.03.14 11.30 3. Kammerkonzert

So 18.05.14 11.30 4. Kammerkonzert

Theater und Konzert

Sa 14.09.13 19.30 Hindemith-Einakter

Sa 12.10.13 19.30 die mittagsfrau EA

Sa 16.11.13 19.30 Das Leben der Insekten ua

Sa 28.12.13 19.30 woyzeck

Sa 25.01.14 19.30 sacre UA

Mo 24.02.14 20.00 5. SInfonieKOnzert

Mo 24.03.14 20.00 6. SInfonieKOnzert

So 13.04.14 19.30 Der Vogelhändler

Mo 12.05.14 20.00 7. SInfonieKOnzert

Mo 30.06.14 20.00 8. SInfonieKOnzert

Tanz 1+2

So 29.12.13 19.30 sacre uA

Sa 22.02.14 19.30 romeo und julia uA

Mi 16.04.14 19.30 ALKESTIS UA

So 27.04.14 19.30 ALKESTIS UA

Jugendabonnement Theater 2

Sa 26.10.13 19.30 La Bohème

So 17.11.13 19.30 woyzeck

Sa 14.12.13 19.30 sacre uA

So 26.01.14 19.30 Johannes-Passion

Jugendabonnement Theater 3

So 23.02.14 19.30 die wildente

So 30.03.14 19.30 vanda de

So 27.04.14 19.30 immer noch sturm

Sa 14.06.14 19.30 die Comedian Harmonists

Konzertabonnement

Sonntag, Jugendabonnement Konzert

So 02.02.14 11.00 4. SInfonieKOnzert

So 23.03.14 11.00 6. SInfonieKOnzert

So 11.05.14 11.00 7. SInfonieKOnzert

Sa 28.06.14 20.00 8. SInfonieKOnzert

Konzertabonnement Sonntag plus

Mo 02.09.13 20.00 1. SINFONIEKONZERT

Mo 21.10.13 20.00 2. SINFONIEKONZERT

Mo 02.12.13 20.00 3. SINFONIEKONZERT

So 02.02.14 11.00 4. SINFONIEKONZERT

Mo 24.02.14 20.00 5. SINFONIEKONZERT

So 23.03.14 11.00 6. SINFONIEKONZERT

So 11.05.14 11.00 7. SINFONIEKONZERT

Sa 28.06.14 20.00 8. SINFONIEKONZERT

THEATERCARD

Das Abonnementangebot des Theaters Osnabrück wird durch die TheaterCard

ergänzt. Alle Theaterinteressierten können eine TheaterCard zum Preis von 70 €

an der Theaterkasse erwerben. Die Inhaber der TheaterCard erhalten im Vorverkauf

für alle Vorstellungen – außer bei Gastspielen und Sonderveranstaltungen

– eine Ermäßigung von 40% und an der Abendkasse von 60% auf den regulären

Kaufpreis der Theaterkarte.


Abonnement

Preise

173

Theater am Domhof

Preisgruppe 1 2 3 4 5

Parkett Parkett 1. Rang 2. Rang 2. Rang

Reihe 1–7 Reihe 8–11 Reihe 4–8 Reihe 1–3 Reihe 4–8

1. Rang

Reihe 1–3

Premierenabo 1 244,00 € 228,00 € 192,00 € 148,00 € 100,00 €

Premierenabo 2 u. 3 122,00 € 114,00 € 96,00 € 74,00 € 50,00 €

Dienstag bis Donnerstag 235,00 € 220,00 € 180,00 € 140,00 € 95,00 €

Donnerstag 2 141,00 € 132,00 € 108,00 € 84,00 € 57,00 €

Freitag Musik 171,50 € 161,00 € 136,50 € 105,00 € 73,50 €

Freitag 245,00 € 230,00 € 195,00 € 150,00 € 105,00 €

Wochenend 1 220,50 € 207,00 € 175,50 € 135,00 € 94,50 €

Wochenend 3 147,00 € 138,00 € 117,00 € 90,00 € 63,00 €

Sonntagnachmittag 189,00 € 175,50 € 148,50 € 112,50 € 76,50 €

Sonntagnachmittag 2 105,00 € 97,50 € 82,50 € 62,50 € 42,50 €

Familienabo 92,00 € 85,00 € 72,00 € 55,00 € 38,00 €

Jugendabo 1 56,00 € 56,00 € 56,00 € 40,00 € 40,00 €

Jugendabo 2 u. 3 28,00 € 28,00 € 28,00 € 20,00 € 20,00 €


ABONNEMENT PREISE

174

Theater am Domhof/emma-theater/andere Orte

Preisgruppe 1 2 3 4 5

Parkett Parkett 1. Rang 2. Rang 2. Rang

Reihe 1–7 Reihe 8–11 Reihe 4–8 Reihe 1–3 Reihe 4–8

1. Rang

Reihe 1–3

Schauspiel Di 2 u. Mi 3 102,00 € 98,00 € 84,00 € 76,00 € 60,00 €

Schausp. Di 1, Mi 1 u. Mi 2 91,50 € 88,50 € 78,00 € 72,00 € 60,00 €

Tanz 45,00 € 45,00 € 45,00 €

Theater und Konzert 227,00 € 210,00 € 177,00 € 140,00 € 109,00 €

Theater und Mehr 114,50 € 110,00 € 99,50 € 86,00 € 72,50 €

Konzerte OsnabrückHalle

Preisgruppe 1 2 3 4 5

Empore Parkett Parkett Parkett Parkett

Mitte Rechts, Links Mitte Mitte

Reihe 1-12 Reihe 13-14 Reihe15-16

radiert schreibt spitzt

Montag 160,00 € 144,00 € 120,00 € 100,00 € 92,00 €

Sonntag plus

(8 Sinfoniekonzerte)

Sonntag 80,00 € 72,00 € 58,00 € 50,00 € 46,00 €

Familienabo

(1 Erw., 1 Kind) 84,00 € 76,00 € 66,00 € 62,00 € 58,00 €

Jugendabo 32,00 € 28,00 € 26,00 € 24,00 € 22,00 €

(4 Sinfoniekonzerte)

Kammerkonzerte Orchesterstudio im Theater am Domhof

Der Perfekte Bleistift

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Bleistiftverlängerer mit eingebautem Spitzer, platiniert oder aus 925er Sterlingsilber,

Taschenbleistift aus kanneliertem Zedernholz mit Radiergummi unter der Kappe, in Braun oder Tiefschwarz.

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4 Kammerkonzerte, Sonntags, 11.30 Uhr

Abonnement 35,20 €

Familienabo (1 Erw., 1 Kind) 39,20 €

Jugendabo 16,00 €

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Bus-Service aus dem Osnabrücker Umland zum Theater Osnabrück

Bersenbrück – Bramsche – Wallenhorst – Hollage

176

THEATER-

ABO-BUSSE

Auf verschiedenen Routen im Osnabrücker Umland fahren Sie bequem, sicher,

kostengünstig und umweltfreundlich mit einem Reisebus zum Theater Osnabrück

und wieder zurück. Erleben Sie große Opernabende, glamouröse Musicals,

schwungvolle Operetten, fesselndes Schauspiel und faszinierenden Tanz.

Ladbergen – Tecklenburg – Lengerich – Hasbergen

Beginn der Vorstellungen jeweils freitags 19.30 Uhr

04.10.2013 Die Mittagsfrau ea (Schauspiel)

01.11.2013 woyzeck (Schauspiel)

13.12.2013 La bohème (Oper)

24.01.2014 der vogelhändler (Operette)

14.03.2014 Romeo und Julia ua (Tanz)

30.05.2014 die comedian harmonists (Musical)

Beginn der Vorstellungen jeweils dienstags 19.30 Uhr

10.09.2013 EVIta (Musical)

26.11.2013 der vogelhändler (Operette)

17.12.2013 la bohème (Oper)

08.04.2014 der vorname (Schauspiel)

27.05.2014 macbeth (Schauspiel)

Recke – Mettingen – Westerkappeln

Beginn der Vorstellungen jeweils mittwochs 19.30 Uhr

02.10.2013 La bohème (Oper)

23.10.2013 evita (Musical)

27.11.2013 sacre ua (Tanz)

18.12.2013 der vogelhändler (Operette)

22.01.2014 woyzeck (Schauspiel)

26.02.2014 Johannes-Passion (Musiktheater)

26.03.2014 vanda de (Oper)

16.04.2014 die wildente (Schauspiel)

04.06.2014 immer noch sturm (Schauspiel)

02.07.2014 macbeth (Schauspiel)

177

Hilter – Bad Rothenfelde – Bad Laer – Bad Iburg – GM-Hütte/Oesede

Beginn der Vorstellungen jeweils sonntags 15 Uhr

15.09.2013 Die Mittagsfrau EA (Schauspiel)

24.11.2013 woyzeck (Schauspiel)

12.01.2014 evita (Musical)

16.03.2014 romeo und julia ua (Tanz)

18.05.2014 der vogelhändler (Operette)

Preise (inkl. Bustransfer)

Route Ladbergen Bad Laer Bad Essen Bersenbrück Recke

Vorstellungen 6 5 5 5 10

Parkett R. 1-7,1. Rang R. 1-3 200 € 145 € 143 € 162,50 € 325 €

Parkett R. 8-11 191 € 138 € 136 € 155 € 310 €

1. Rang R. 4-8 170 € 123 € 121 € 135 € 270 €

Bad Essen – Ostercappeln – Belm

Beginn der Vorstellungen jeweils sonntags 15 Uhr

15.09.2013 Die Mittagsfrau ea (Schauspiel)

24.11.2013 woyzeck (Schauspiel)

12.01.2014 evita (Musical)

16.03.2014 romeo und Julia ua (Tanz)

18.05.2014 der vogelhändler (Operette)

Sie möchten mit Ihrer Gruppe regelmäßig das Theater besuchen und Ihr Heimatort

ist noch nicht aufgeführt? Wir fahren Sie aus Ihrer Region zum Theater Osnabrück.

Sprechen Sie uns an. Informationen zu Routen, Haltestellen und Preisen:

Frauke Damerow, Tel 0541/76 00 155, damerow@theater.osnabrueck.de

www.theater-osnabrueck.de (Rubrik: Karten/Busservice)


178

Spielzeit 2013/14

ABOBEDINGUNGEN

179

1. Zwischen dem Abonnenten und der Städtischen Bühnen Osnabrück gGmbH

kommt für eine Spielzeit ein Vertrag im Sinne des BGB zustande. Die Bedingungen

sind Bestandteil des Vertrages.

2. Das Abonnement verlängert sich automatisch für die folgende Spielzeit, wenn

es nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit schriftlich gekündigt wird (ausgenommen:

Jugendabonnements, Schnupperabonnements). Bis zu diesem Termin

müssen auch eventuelle Änderungswünsche innerhalb eines bestehenden

Abonnements vorliegen (Änderungen des Platzes, des Abotages usw.). Kündigungen

oder Änderungswünsche, die nach diesem Termin bei uns eingehen,

können erst für den darauf folgenden Kündigungs- und Änderungstermin berücksichtigt

werden.

3. Der Abonnementpreis erhöht sich bei Ratenzahlung um 5 €. Die Zahlung des

Abonnementpreises (bzw. die 1. Rate) ist nach Abschluss des Abonnementvertrages

sofort fällig (2. Rate am 10.1.2014).

4. Der/Die Abonnent/in hat die Möglichkeit, im Verhinderungsfalle – höchstens

jedoch dreimal – gegen eine Gebühr von 1,50 € das Abonnement für eine andere

Vorstellung umzutauschen (vom Umtausch ausgeschlossen: Schnupperabos).

Der beabsichtigte Umtausch muss entweder gegen Vorlage der Abonnementkarte

oder telefonisch bis spätestens 12 Uhr des Vorstellungstages vorgenommen

werden. Umtauschscheine können nur im Vorverkauf (nicht an der Abendkasse)

eingelöst werden. Beim Wechsel von einer Spielgattung oder in eine andere

Preisgruppe kann es zu einer Zuzahlung kommen. Der Umtauschschein hat eine

Gültigkeit von 2 Monaten, maximal jedoch bis zum Ende der Spielzeit 2013/14.

Ersatzansprüche für Vorstellungen, die versäumt wurden, oder für verloren gegangene

Umtauschscheine können nicht anerkannt werden. Vom Umtausch

ausgeschlossen sind die Kabarettvorstellungen im Rahmen des Abonnements

Theater und Mehr. Bei Verlust der Abonnementkarte wird für eine Ersatzkarte

eine Bearbeitungsgebühr von 3 € erhoben.

5. Die Jugendabonnements sind buchbar für Schüler und Studenten bis 30 Jahre

und gelten ausschließlich für die jeweilige Spielzeit. Ein gültiger Schüler- bzw.

Studentenausweis muss beim Kauf des Abonnements vorgelegt werden. Ein

Elternteil kann durch ein Begleitabonnement einen Schüler begleiten. Außerdem

besteht für Lehrerinnen und Lehrer, die eine Schülergruppe des Jugendabonnements

begleiten, die Möglichkeit, das Begleitabonnement zu nutzen.

Wenn Erwachsene (z. B. Eltern) für den Abonnementsinhaber in die Veranstaltung

gehen möchten, können diese mit einem Aufschlag zum Erwachsenen-

Abopreis, der vor Veranstaltungsbeginn an der Theaterkasse zu entrichten ist,

die Veranstaltung besuchen. Erwachsene, die nur mit dem Jugendaboausweis

ohne Zuzahlungsnachweis bei der Einlasskontrolle angetroffen werden, müssen

eine Zuzahlung zum Vollpreis leisten.

6. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende

sowie Schwerbehinderte erhalten gegen Vorlage

des Ausweises auf alle Abonnements 20 % Ermäßigung. Für die Abonnements

Theater und Mehr und Theater-Abo-Bus sind Ermäßigungen nicht möglich.

7. Adressen- bzw. Namensänderungen für das Abonnement geben Sie bitte

umgehend der Theaterkasse bekannt.

8. Besucher, die nach Beginn der Veranstaltung eintreffen, haben ausschließlich

auf Weisung des Servicepersonals Recht auf Einlass. Im emma-theater ist ein

Einlass nach Beginn der Vorstellung nicht möglich.

9. Ton-/Bildaufnahmen unserer Aufführungen sind strikt untersagt. Zuwiderhandlungen

sind nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar.

10. Änderungen des Spielplanes bleiben vorbehalten, sie berechtigen nicht zum

Rücktritt vom Abonnement. Änderungen und Verlegungen werden gesondert

durch die Presse bekannt gegeben.

Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH


Kunst und Kultur

Literatur I Theater I Musik I Malerei I Kunsthandwerk I Fotografie

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Informationen in unserer Geschäftsstelle

Die Volkshochschule der Stadt Osnabrück

Bergstraße 8 I 49076 Osnabrück

Tel.: 05 41/323 – 22 43 I Fax: 05 41/323 – 43 47

oder besuchen Sie uns im Internet unter:

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184

UNSER SERVICE

FÜR SIE

185

Theatergastronomie

service

Das BistroFoyer des Theaters am Domhof sowie die Bar des emma-theaters sind

vor Vorstellungen und in den Pausen geöffnet. Nach jeder Vorstellung lädt die

Theaterkantine Lampenfieber sowie von Donnerstag bis Sonntag die emmaBar

zu einem Gläschen ein. Für die Pause können Sie vor der Vorstellung Getränke

und Snacks reservieren: persönlich an der Theke oder unter Tel 0541/76 00 520.

Garderobe

Ihre Garderobe können Sie kostenlos im Unteren Foyer und bei ausverkauften

Vorstellungen auch im 2. Rang abgeben.

Service für Menschen mit Handicap

Im Theater am Domhof und im emma-theater stehen 3 Rollstuhlplätze mit

Begleiterplätzen und mehrere Rollatorenstellplätze zur Verfügung. Mit dem

Fahrstuhl können Sie bequem Parkett und 1. Rang erreichen. Gerne begleitet

unser Servicepersonal Sie zu Ihrem Sitzplatz und bestellt Ihnen ein Taxi.

Optimaler Hörgenuss

Im Zuschauersaal im Theater am Domhof ist eine Induktionsspule installiert.

Sie ermöglicht Gästen, deren Hörsystem mit einer T-Spule ausgestattet ist, ein

Hörerlebnis ohne Nebengeräusche. Die akustischen Signale (Schallwellen) werden

über diese Induktionsschleife mittels magnetischer Felder direkt an die

T-Spule im Hörgerät übertragen, so dass akustische Geräusche störungsfrei

empfangen werden und die Lautstärke individuell reguliert werden kann.

Bustransfer mit Abonnement

Nähere Informationen zu den Theater-Abo-Bussen finden Sie ab Seite 176.


GRUPPEN-

ANGEBOTE

187

Der Betriebsausflug oder das besondere Erlebnis für Familie und Freunde, das Firmenjubiläum oder

eine private Feier – das Theater Osnabrück bietet für kleine wie große Gruppen ganz unterschiedliche

Möglichkeiten.

Unser Angebot für Ihre Gruppe

Ermäßigte Gruppenpreise (ab 10 Personen)

Stückeinführung durch eine/n Dramaturgen/in, Blick hinter die Kulissen,

produktionsbezogene Nachgespräche

Persönliche Beratung bei der Stückauswahl

Gastronomisches Angebot

Geschlossene Veranstaltung im emma-theater oder Theater am Domhof

Sie planen eine Weihnachtsfeier für Ihre Mitarbeiter oder ein großes Jubiläum? Wir stellen Ihnen

unsere Räumlichkeiten für Ihre besonderen Feierlichkeiten in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch

zur Verfügung.

emma-theater Unsere kleine Spielstätte in der Lotter Straße besticht durch ihre persönliche Atmosphäre.

Mit 96 Sitzplätzen bietet sie auch für eine geschlossene Vorstellung mit anschließender Feierlichkeit im

Foyer den idealen Rahmen.

Theater am Domhof Nutzen Sie unsere Foyers im Theater am Domhof für Veranstaltungen bis zu 350

Personen oder buchen Sie das gesamte Haus für sich und Ihre Gäste.

In Zusammenarbeit mit der Theatergastronomie bleiben auch kulinarisch keine Wünsche offen: Beginnen

Sie mit einem Sektempfang, freuen Sie sich auf Fingerfood-Variationen, ein abwechslungsreiches Buffet

oder ein gehobenes Menü.

Fragen Sie nach unserem Angebot für Ihre Gruppe

Gruppenbetreuung Frauke Damerow, Tel 0541/76 00 155

damerow@theater.osnabrueck.de, www.theater-osnabrueck.de


188

FAMILIEN-

ANGEBOTE

OSKAR – Junges Theater Stadt und Land Osnabrück

OSKAR ist das junge Theater Stadt und Land Osnabrück für Kinder und

Jugendliche. Die Stücke widmen sich Stoffen, aktuellen Inhalten und Problemen,

die Kinder und Jugendliche heute beschäftigen. Zuhause ist OSKAR im emmatheater

in der Lotter Straße. Gerne geht OSKAR aber auch auf Reisen und besucht

Kindertagesstätten, Schulen oder andere Spielorte. Nähere Informationen zu den

OSKAR-Stücken finden Sie ab Seite 122.

189

Kinderbetreuung

Schauspiel und Musiktheater Zu ausgewählten Aufführungen im Theater

am Domhof bietet das Theater Osnabrück eine professionelle und kostenlose

Betreuung durch die Musikpädagogin Inna Eswein für Kinder ab 3 Jahren an.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Raum für die Kinderbetreuung ist

ausgeschildert.

Konzerte für Groß und Klein

Familien[Opern]Konzert Begeistert folgen Kinder ab 5 Jahren den Erklärungen

von Dirigenten, Orchestermusikern und Sängern über Instrumente, Instrumentengruppen

und musikalische Besonderheiten sowie über die Opernfiguren

und deren Geschichte.

Familienabonnement Gehen Sie an einem Sonntagnachmittag gemütlich ins

Theater. Nehmen Sie Ihr Kind zu einem stark ermäßigten Preis mit in die Vorstellung

oder geben Sie es in die sicheren Hände der professionellen Kinderbetreuung.

Die Abotermine finden Sie auf Seite 169.

Purzelkonzerte Diese Konzertreihe richtet sich an die Allerkleinsten mit ihren

werdenden oder jungen Eltern. In den 30-minütigen Konzerten ist alles erlaubt:

Krabbeln, Rumlaufen, Mitsingen … Sitzkissen sind vorhanden, Decken dürfen

mitgebracht werden.

Konzertabonnement Sonntag Erleben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind oder

Enkel den Zauber eines Sinfoniekonzerts. Die Abotermine finden Sie auf Seite 171.

Vorstellung mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren), markiert in allen Printprodukten

des Theaters

Strolchkonzerte Diese Konzertreihe ist speziell für alle Kindergarten- und

Vorschulkinder konzipiert. Kommt mit auf eine musikalische Entdeckungstour

im Oberen Foyer.

Nähere Informationen zu den Konzerten finden Sie ab Seite 132.

OSKAR-Gastspielinformation

Frauke Damerow, Tel 0541/76 00 155, damerow@theater.osnabrueck.de


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des Versicherns.

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... auf höchstem Niveau

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VB Freitag (blau)

VB GEW

VB Wochenende (gelb)

VB Wochenende (gelb plus)

VB (weiß)

VB (silber)

VB Tanz

VB Konzert I

VB Konzert II

10 Vorstellungen (Oper, Operette, Schauspiel, Tanz)

10 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel)

6 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz)

10 Vorstellungen (Schauspiel)

10 Vorstellungen (Schauspiel)

10 Vorstellungen (Schauspiel)

8 Vorstellungen (Schauspiel, Tanz)

10 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz)

7 Vorstellungen (Operette, Musical, Schauspiel)

6 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel)

8 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, 2 Konzerte)

9 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz)

Sonntagnachmittag, 5 Vorstellungen

(Oper, Operette/Musical, Schauspiel)

3 Vorstellungen (Tanz)

4 Sinfoniekonzerte Sonntagvormittag und ein Familienkonzert

4 Sinfoniekonzerte Montagabend und das Neujahrskonzert

Klavierbaumeisterbetrieb

Musikfachgeschäft

· Konzertbetreuung

· Instrumentenpflege

Volksbühne e. V.

1. Vorsitzender Michael Broermann, Rehmstraße 51, 49080 Osnabrück, Tel 0541/60 90 222

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Samstag/Sonntag

4 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel)

6 Vorstellungen (Oper, Schauspiel, Tanz)

Neuer Graben 17 · 49074 Osnabrück

Telefon: 05 41 / 2 78 78

Mo.-Fr. 9:30-18:30, Sa. 9:30-16:00

www.rohlfing-musikland.de

CDU Kreisgeschäftsstelle

Frau Brigitte Neumann, Rolandsmauer 11, 49074 Osnabrück, Tel 0541/5 70 67, Fax 0541/95 79 99


193

theaterkasse

Die Theaterkasse ist während der Spielzeitpause

vom 1.7.2013 bis zum 5.8.2013 geschlossen.

Vom 6.8.2013 bis 10.8.2013 ist die Theaterkasse

nur vormittags von 10.30 bis 14 Uhr geöffnet.

Montags geschlossen

Di. – Fr. 10.30 – 18.30 Uhr

Sa. 10.30 – 14 Uhr

www.theater-osnabrueck.de

Di. – Fr. 11 – 18 Uhr, Sa. 11 – 14 Uhr

Tel 0541/76 000 76

Abonnenten-Tel 0541/76 000 66

Fax 0541/76 000 77

E-Mail karten@theater.osnabrueck.de

Öffnungszeiten

Kartenreservierung

Abendkasse

Die Abendkasse ist im Theater am Domhof, im

emma-theater sowie in der OsnabrückHalle ab einer

Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Vorverkauf

Der Vorverkauf beginnt, sobald die Termine im

Leporello veröffentlicht sind, und zwar am ersten

möglichen Werktag, an dem die Theaterkasse

geöffnet ist. Ausnahmen sind der Vorverkauf für

Silvester und für das Neujahrskonzert. Diese Vorverkaufstermine

werden gesondert veröffentlicht.

Das Theater behält sich vor, einzelne Produktionen

bereits für die gesamte Spielzeit in den Vorverkauf

zu nehmen. Kartenwünsche werden für maximal

10 Tage, längstens bis drei Tage vor der Vorstellung

reserviert. Reservierungen bis zur Vorstellung sind

nur möglich, wenn die Zahlung vorab per Überweisung

oder Kreditkarte erfolgt ist. Gerne übersenden

wir Ihnen die Karten auf Ihr Risiko (Bearbeitungsgebühr

3 €). Die Rückgabe von gekauften Karten

ist nicht möglich. Beim Umtausch einer gekauften

Karte gegen eine andere Veranstaltung erheben wir

eine Bearbeitungsgebühr von 3 € pro Karte.

Ermäßigungen

Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst-

und Freiwilliges-Soziales-Jahr Leistende

(bis zum 30. Lebensjahr) sowie Schwerbehinderte

und Osnabrück-Pass-Inhaber erhalten gegen

Vorlage des Ausweises eine Ermäßigung von 50%

auf den regulären Eintrittspreis. Ermäßigungen für

Besuchergruppen können an der Theaterkasse erfragt

werden. Weitere Angebote und Ermäßigungen

siehe Seite 196.

Weitere Vorverkaufsstellen

www.theater-osnabrueck.de

Tourist-Information, Bierstr. 22-23,

49074 Osnabrück, Tel 0541/323 22 02

Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH,

Schloßwall. 1-9, 49074 Osnabrück,

Tel 0541/34 90 24

Bei allen Vorverkaufsstellen fallen

Vorverkaufs gebühren an.


194

PREISE

SITZplan

195

Theater am Domhof

Theater am Domhof

Preisgruppe 1 2 3 4 5

Parkett Parkett 1. Rang 2. Rang 2. Rang

Reihe 1–7 Reihe 8–11 Reihe 4–8 Reihe 1–3 Reihe 4–8

1. Rang

Reihe 1–3

P 45,00 € 41,00 € 36,00 € 29,00 € 20,00 €

M 42,00 € 38,00 € 34,00 € 27,00 € 18,00 €

A 39,00 € 35,00 € 32,00 € 25,00 € 17,00 €

B 36,00 € 33,00 € 28,00 € 22,00 € 15,00 €

C 33,00 € 31,00 € 24,00 € 20,00 € 13,00 €

rechts

8 153 155 157 159 161 163 165 167 169 171 173 174 172 170 168 166 164 162 160 158 156 154 152

7

6

5

4

3

2

1

131 133 135 137 139 141 143 145 147 149 151 150 148 146 144 142 140 138 136 134 132 130

109 111 113 115 117 119 121 123 125 127 129 128 126 124 122 120 118 116 114 112 110

87 89 91 93 95 97 99 101 103 105 107 108 106 104 102 100 98 96 94 92 90 88

67 69 71 73 75 77 79 81 83 85 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66

45 47 49 51 53 55 57 59 61 63 65 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44

23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24

1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2

2. Rang

links

8

7

6

5

4

3

2

1

Preisgruppe 5

2. Rang R. 4–8

Preisgruppe 4

2. Rang R. 1–3

D 30,50 € 29,00 € 23,50 € 19,00 € 12,50 €

E 28,00 € 26,50 € 23,00 € 18,00 € 12,00 €

F 26,00 € 24,00 € 21,50 € 16,50 € 11,00 €

8

7

6

5

153 155 157 159 161 163 165 167 169 171 173 174 172 170 168 166 164 162 160 158 156 154 152

131 133 135 137 139 141 143 145 147 149 151 150 148 146 144 142 140 138 136 134 132 130

109 111 113 115 117 119 121 123 125 127 129 128 126 124 122 120 118 116 114 112 110

87 89 91 93 95 97 99 101 103 105 107 108 106 104 102 100 98 96 94 92 90 88

8

7

6

5

Preisgruppe 3

1. Rang R. 4–8

G 22,00 € 20,00 € 17,00 € 15,00 € 10,00 €

H 10,00 € 10,00 € 7,50 € 6,00 € 4,50 €

emma-theater

Freie eM 22,00 € eA 19,00 € eB 17,00 €

Platzwahl eC 15,00 € eE 10,00 €

4

3

2

1

11

10

9

8

7

67 69 71 73 75 77 79 81 83 85 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66

45 47 49 51 53 55 57 59 61 63 65 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44

23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24

1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2

1. Rang

219 221 223 225 227 229 231 233 235 237 236 234 232 230 228 226 224 222 220 218

197 199 201 203 205 207 209 211 213 215 217 216 214 212 210 208 206 204 202 200 198

173 175 177 179 181 183 185 187 189 191 193 195 196 194 192 190 188 186 184 182 180 178 176 174

153 155 157 159 161 163 165 167 169 171 172 170 168 166 164 162 160 158 156 154 152

131 133 135 137 139 141 143 145 147 149 151 150 148 146 144 142 140 138 136 134 132 130

4

3

2

1

11

10

9

8

7

Preisgruppe 1

1. Rang R. 1–3

Preisgruppe 2

Parkett R. 8–11

Sinfoniekonzerte – OsnabrückHalle

Preisgruppe 1 2 3 4 5

Empore Parkett Parkett Parkett Parkett

Mitte Rechts, Links Mitte Mitte

Reihe 1-12 Reihe 13-14 Reihe 15-16

S1 35,00 € 31,00 € 27,00 € 23,00 € 17,00 €

6

5

4

3

2

1

C

B

A

109 111 113 115 117 119 121 123 125 127 129 128 126 124 122 120 118 116 114 112 110

85 87 89 91 93 95 97 99 101 103 105 107 108 106 104 102 100 98 96 94 92 90 88

65 67 69 71 73 75 77 79 81 83 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64

43 45 47 49 51 53 55 57 59 61 63 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42

21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22

1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2

Parkett

29 31 33 35 37 39 41 42 40 38 36 34 32 30 28

15 17 19 21 23 25 27 26 24 22 20 18 16 14

1 3 5 7 9 11 13 12 10 8 6 4 2

86

6

5

4

3

2

1

C

B

A

Preisgruppe 1

Parkett R. 1–7

Preisgruppe 1

Orchester Reihe A–C

S2 32,00 € 28,00 € 24,00 € 21,00 € 16,00 €

Orchesterreihen

Kammerkonzerte – Orchesterstudio im Theater am Domhof

Bühne

Alle Plätze 11,00 €


196

Günstig und unkompliziert ins Theater: Das Theater Osnabrück bietet Schülern, Studenten, Auszubildenden,

Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistenden (bis zum 30. Lebensjahr) gegen

Vorlage ihres Ausbildungsausweises viele Wege ins Theater.

Theater zum halben Preis

EINDRUCK MACHEN

glaubwürdig . individuell . kreativ

Für den ersten Eindruck gibt es nur eine Chance. Gern helfen

wir Ihnen, diese einmalige Gelegenheit erfolgreich zu nutzen.

Für alle Vorstellungen erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende

50 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis (ausgenommen sind

Gastspiele und Sonderveranstaltungen).

Standort

Markt 14 49074 Osnabrück

Stimme 05 41 20 27-222

Last-Minute-Tickets

10 Minuten vor Vorstellungsbeginn erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst-

und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende eine Karte für 6 € für alle noch zur Verfügung stehenden

Plätze. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele sowie die Silvestervorstellung und das Neujahrskonzert.

Jugendabonnements für Theater und Konzert

Ob 4 oder 8 Vorstellungen aus Musical, Oper, Operette und Schauspiel, für jeden Geschmack und jeden

Geldbeutel ist etwas dabei. Auch für Konzertfans gibt es das passende Konzertabo. Eltern und Lehrer

haben bei diesen Abonnements die Möglichkeit, ihre Kinder bzw. Schüler kostengünstig zu begleiten.

Nähere Informationen siehe Seite 170.

Schnäppchen am Mensastand

Jeden Donnerstag (12.30 – 14 Uhr) können Studenten in der Mensa im Schlossgarten und am Westerberg

vergünstigte Karten für ausgewählte Stücke kaufen. Kartenpreise: 6 € für Stücke im Theater am Domhof

und 4 € im emma-theater.

Handwerkliche Perfektion

gepaart mit kreativer Leidenschaft ...

Marion Hilkmann | Hans-Jörg Petritzki

Rehmstraße 4 | 49080 Osnabrück

Telefon 0541 9772523 oder 7607121 | www.stoffwechsel-os.de

Dienstag – Freitag 10:00 –13:00 h, Samstag 10:00 –14:00 h


Domhof

198

STADTPLAN

ANFAHRT

199

Theater am Domhof

Fahrplanauskünfte

Hase-Tor-Wall

Hasestr.

< Bhf. Osnabrück

Hasetor

Hase

Erich-Remarque-Ring

Domhof 10/11

Erreichbar mit dem Bus vom Hauptbahnhof

Linien 81, 82 (oder 15-20 Min. Fußweg)

vom Bahnhof Osnabrück Altstadt

Linie 41 (oder 10 Min. Fußweg)

(Haltestelle Theater)

Deutsche Bahn, Tel 11 8 61

www.bahn.de

NordWestBahn, Tel 01805/60 01 61

www.nordwestbahn.de

Mobilitätszentrale, Tel 0541/2002 2211

www.stw-os.de

Lotterstr.

emma-theater

Arndtstr.

Natruper-Tor-Wall

Heger-Tor-Wall

Dielingerstr.

Lortzingstr.

Theater am Domhof

Hbf. Osnabrück >

emma-theater

Lotter Str. 6/Ecke Arndtstr.

Erreichbar mit dem Bus vom Hauptbahnhof

Linien 31, 32, 33 (oder 20 Min. Fußweg)

vom Bahnhof Osnabrück Altstadt

Linien 51, 52, 53 mit Umsteigen am

Neumarkt Linien 11, R11

(oder 15 Min. Fußweg)

(Haltestelle Heger Tor)

Theater am Domhof:

Nikolaizentrum oder L+T Parkhaus

emma-theater:

Nikolaizentrum oder Stadthaus

OsnabrückHalle:

Ledenhof

www.parken-os.de

Parkhäuser

Goethering

Wittekindstr.

OsnabrückHalle

Kontakt

Martinistr.

Neuer Graben

Neumarkt

Schlosswall 1-9

Linien 51, 52, 91, 92, 491

(Haltestelle OsnabrückHalle)

Theater Osnabrück

Domhof 10/11

49074 Osnabrück

Tel 0541/76 00 00

www.theater-osnabrueck.de

info@theater.osnabrueck.de

Schlosswall

OsnabrückHalle


Notizen

Notizen


Notizen

Notizen


Notizen

Notizen


Notizen

Notizen


208

Impressum

Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH

Intendant

Kaufmännischer Direktor

Generalmusikdirektor

Redaktion

Fotos

Assistenz

Konzept & Gestaltung

Druck

Dr. Ralf Waldschmidt

Matthias Köhn

Andreas Hotz

Fenja Petersen, Carolin Ströbel

Öffentlichkeitsarbeit

Marek Kruszewski

Marius Maasewerd

xhoch4 design, München

STEINBACHER DRUCK GmbH

Redaktionsschluss Mitte März 2013

Änderungen vorbehalten!

Das Theater wird gefördert aus Mitteln der Stadt Osnabrück,

des Landes Niedersachsen sowie des Landkreises Osnabrück

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