4/13 PDF - Fromyprint

fromyprint.ch

4/13 PDF - Fromyprint

Herausgeber und Redaktion:

Gewerbeverein Ägerital

Postfach 136, 6314 Unterägeri

Erscheint 5× jährlich in allen

Haushaltungen von

Unterägeri, Oberägeri, Neuägeri,

Morgarten, Alosen, Allenwinden

36. Jahrgang – Nr. 4

Freitag, 27. September 2013 Die nächste Ausgabe erscheint am 29. November 2013

www.gewerbe-aegeri.ch Redaktionsschluss 25. Oktober 2013

Rezept

Seite 73

Ägerivalley oasis of well-being · Politik CVP-Sommerfest 2013

Gesellschaft 70 Jahre Jodlerklub vom Ägerital · Sport 15. Ägeriseelauf


Gewerbeverein Ägerital

AUS DEm vorstand

Unser Gewerbeverein ist aktiv!

Seit der GEMA ist bereits ein halbes Jahr vergangen.

Trotzdem ist die sehr erfolgreiche

Ausstellung noch bei vielen aus der Bevölkerung

präsent. Doch bereits laufen die ersten

Vorbereitungen für die nächste GEMA 2016.

Es wird für das OK eine grosse Herausforderung,

diesen Erfolg zu wiederholen oder gar

zu überbieten. Jedoch sind alle motiviert,

damit auch der nächste «Gewerbemarkt»

ein Grosserfolg wird.

Die diesjährige GV fand am Mittwoch,

22. Mai 2013 im Restaurant Raten statt.

Über 100 Mitglieder waren anwesend und

genossen einen gemütlichen Abend. Diese

tolle Teilnehmerzahl zeigt, dass sich der

Gewerbeverein grosser Beliebtheit erfreut.

Impressum

Redaktion:

Leitung: Martin Hofstetter,

Politik:

martin.hofstetter@fromyprint.ch

Mark Grüring,

mgruering@ghpag.ch

Vereine Ruth Fuhrer,

O-Ägeri: rufuh@bluewin.ch

Vereine Fredy Frommenwiler,

U-Ägeri: fmofro@bluewin.ch

Sport:

www.gewerbe-aegeri.ch

Bruno Aschwanden,

aschwanden.bruno@bluewin.ch

Produktion:

Fromyprint AG, Gewerbestrasse 17

Postfach 136, 6314 Unterägeri

Tel. 041 752 06 52, Fax 041 752 06 53

info@aegeritaler.ch

Am 18. September 2013 organisierte

der Gewerbeverein gemeinsam mit den

Raiffeisenbanken im Ägerital einen unterhaltsamen

Abend mit Sean Simpson, dem

erfolgreichen Eishockeynationaltrainer. Über

100 Interessierte folgten unserer Einladung

und erfreuten sich über die spannenden Ausführungen

unseres Wilhelm Tell auf Kufen.

Am 8. November 2013 findet der beliebte

Herbsthöck statt. Dieses Jahr dürfen wir bei

Auto Motos Franz Merz und Carrosserie

Erich Theiler AG zu Gast sein. Ein geselliger

und gemütlicher Abend erwartet die anwesenden

Mitglieder. Alle Gewerbevereinsmitglieder

streichen am besten dieses Datum

in ihrer Agenda gleich rot an, denn es wird

auch in diesem Jahr wieder ein gemütlicher

Anlass.

Dann geht das intensive Vereinsjahr 2013

schon sehr bald zu Ende.

Da ich auf die kommende Generalversammlung

2014 als Präsident zurücktrete, suchen

wir einen Nachfolger für das abwechslungsreiche

und spannende Amt. Interessierte

melden sich bitte bei mir oder einem anderen

Vorstandsmitglied.

Ich wünsche allen eine erholsame Herbstzeit

und viel Vergnügen beim Durchlesen des

«Ägeritaler».

Titelbild

Foto von Fredy Frommenwiler

Andreas Gisiger

Ausgaben Ägeritaler 2014

Nr. 1: 07.02.2014 · Redaktionsschluss: 13.01.2014

Nr. 2: 17.04.2014 · Redaktionsschluss: 17.03.2014

Nr. 3: 27.06.2014 · Redaktionsschluss: 26.05.2014

Nr. 4: 12.09.2014 · Redaktionsschluss: 18.08.2014

Nr. 5: 28.11.2014 · Redaktionsschluss: 27.10.2014

AUS DER REDAKTION

Liebe Ägeritalerinnen, liebe Ägeritaler

News aus der ganzen Welt hören wir täglich

am Radio, sehen dies im Fernsehen oder

können uns schon fast alles im Minutentakt

über iphone mitteilen lassen.

Was wissen wir über unsere nähere Umgebung,

das Ägerital und deren Bewohner?

Viel erfahren wir durch Zufall, im Gespräch

mit den Kollegen / Kolleginnen oder wir

erfahren einiges auch sehr spät. Im Ägeritaler

haben Sie, liebe LeserInnen, die Möglichkeit,

die unmittelbare Nachbarschaft

laufend zu informieren.

Schreiben Sie ganz einfach, was Sie im Ägerital

bewegt, was Sie stört oder woran Sie

grosse Freude haben. Sie sind Mitglied in

einem oder mehreren Vereinen. Der Ägeritaler

ist die beste Plattform, welche Sie

nutzen sollten, um Ihren Verein bekannter

zu machen.

Die Werbung neuer Vereinsmitglieder

beginnt mit der Bekanntheit des Vereins.

Nutzen Sie das Angebot des Ägeritalers

und berichten Sie regelmässig über ihre

Anlässe. Diese redaktionellen Texte werden

wir gratis abdrucken und Sie erreichen

fünf mal jährlich über 7000 Haushalte in

der nächsten Umgebung. Das ist doch ein

tolles Angebot, welches Sie unbedingt nutzen

sollten.

Was Sie dabei gewinnen können? Geniessen

Sie Ihre Freizeit mit Gleichgesinnten

in einem Verein, das ist immer wieder ein

unbezahlbarer Gewinn.

Wir aus der Redaktion freuen uns auf Ihre

Berichte.

Fredy Frommenwiler

2 Ägeritaler IV / 2013


Gewerbe Notizen

Swiss Life Büro Ägerital

Die AHV, aber auch die Pensionskasse, sollen

umfassend reformiert werden. Der Bundesrat

hat vor einigen Wochen das Projekt

«Altersvorsorge 2020» vorgestellt. Klar ist,

dass die Leistungen aus der 1. und 2. Säule

in Zukunft nicht besser werden. Umso wichtiger

ist die private Vorsorge in der 3. Säule.

In einem persönlichen Gespräch erläutere

ich Ihnen sehr gerne die zukünftigen Entwicklungen.

Daniel Iten, 041 752 15 65,

daniel.iten@swisslife.ch

Herzlichen Dank für Ihren Besuch

Am 21. September 2013 war im Gsundheitshuus

und bei Brillen Kündig «Tag der

offenen Tür». Wir möchten uns für Ihren

Besuch ganz herzlich bedanken und hoffen,

Sie haben sich bei uns wohl gefühlt.

Bei Fragen zu besserem Sehen und Aussehen,

Bioresonanz, Homöopathie, Akupunktur,

Massagen, Shiatsu und vielen

weiteren komplementärmedizinischen

Therapien stehen wir Ihnen sehr gerne zur

Verfügung.

s'Team vom Brillen? Kündig! und Gsundheitshuus

Vorankündigung

Herbsthöck

Gewerbeverein Ägerital

8. November 2013

Der diesjährige Herbsthöck des

Gewerbevereins Ägerital findet am

8. November 2013 um 18.30 Uhr statt.

Unsere Gastgeber sind Autos Motos

Franz Merz und Carrosserie Erich

Theiler an der Gewerbestrasse 17 in

Unterägeri.

Eine separate Einladung wird versandt.

Inhaltsverzeichnis

2 – 4 Gewerbeverein Ägerital

5 Ägerivalley

6 Kreuzworträtsel

7 Oberli und Underli

10 – 11 Fachgeschäfte Ägerital

13 – 15 Politik

18 – 19 Kultur Ägeri

21 – 23 Oberägeri / Unterägeri

Gewerbeverein Ägerital

Fromyprint AG –

Lehrstelle 2014 noch frei

Die Fromyprint AG bietet auch im nächsten

Jahr eine Lehrstelle zum Polygraf Mediengestaltung

an. Die Lehre dauert 4 Jahre.

Bereits sind einige Bewerbungen eingetroffen.

Das Medienunternehmen an der

Gewerbestrasse 17 in Unterägeri nimmt

noch bis zum 25. Oktober 2013 Bewerbungen

entgegen. Danach wird das Auswahlverfahren

abgeschlossen. Interessierte

sollten sich somit möglichst rasch melden.

Vereinsintern

Neuer Präsident

Der Gewerbeverein sucht auf die nächste

GV 2014 einen Nachfolger für Andreas

Gisiger. Interessierte Mitglieder melden

sich bitte bei ihm oder einem anderen

Vorstandsmitglied.

Einträge Homepage

Bitte überprüft wieder einmal Eure Einträge

auf der auf der Vereinshomepage

(www.gewerbe-aegeri.ch).

Sind diese noch aktuell? Änderungen

bitte an: info@gewerbe-aegeri.ch

24 – 33 Vereine Unterägeri

35 – 52 Vereine Ägerital

39 Veranstaltungskalender

53 – 55 Vereine Oberägeri

57 – 72 Sport

73 Rezept

75 Senioren-Nachrichten

9, 16 – 17,

25 Betriebsvorstellungen

Schöne neue

Ahornstrasse!

Die neueröffnete Ahornstrasse bereitet

der Gemeinde Unterägeri und

auch einigen Anwohnern Ärger. Vielleicht

wird die Strasse ja schon bald in

«Ärgerstrasse» umgetauft.

Nach Einsprachen und längerem hin und

her wurde die Strasse mit etwas Verspätung,

und nicht ganz vollendet, im

Mai eingeweiht. Für den Verkehr konnte

die Strasse aber erst einige Wochen später

freigegeben werden. Noch bevor

die letzten Feinarbeiten abgeschlossen

waren, wurde bereits ein neu gepflanzter

Baum in der Allee mutwillig zerstört.

Ob es sich um einen Lausbubenstreich

oder eine gezielte Aktion handelte,

bleibe dahingestellt.

Jedenfalls ist diese Zufahrt äusserst

wichtig für die Zukunft des Gewerbes

in Unterägeri. Ohne diese Zufahrt ist der

Ausbau der Gewerbezone nur schwer zu

realisieren. Jedem Bewohner im Ägerital

sollte bewusst sein, wie wichtig das örtliche

Gewerbe im Tal ist. Oder wollen wir

nur noch ausschliesslich Wohngemeinden

und bauen eine Autobahn nach

Zug?

So war die bisherige Route über die

Neuschellstrasse alles andere als optimal.

Man stelle sich nur das Szenario vor, dass

zwei Lastwagen auf der Neuschellstrasse

kreuzen und gleichzeitig eine Gruppe

Kindergärtner sich daneben auf dem

Trottoir aufhalten! Leider gibt es aber

auch in unserem schönen Tal ein paar

Einwohner, welche nur für ihr eigenes

«Gärtchen» schauen.

Hoffentlich wird die Erweiterung der

Gewerbezone nicht den gleichen Ärger

bringen. Ansonsten nehmen wir die Verhinderer

und binden sie mit einem Seil

jeweils am Morgen zwischen 7.00 Uhr

und 9.00 Uhr und am Abend zwischen

17.00 und 19.00 Uhr an eine Laterne bei

der Zugerstrasse. Denn bis der Umfahrungstunnel

Unterägeri gebaut ist, leben

diese engstirnigen Mitbewohner schon

lange nicht mehr!

Ägeritaler IV / 2013 3


Fromyprint ag

Nach überlieferter Tradition feierte die

Fromyprint AG am Dienstag, 9. Juli 2013

ihre traditionelle «Gautschete».

Frau Sandra Achermann nahm am Ende

ihrer erfolgreich abgeschlossenen Polygrafen-Lehre

die «Wassertauf ad posteriorum»

entgegen und wurde damit in den ehrenwerten

Kreis der Jünger Gutenbergs aufgenommen.

Gewerbe

«Gautschete» bei der Fromyprint AG

Prozession mit «Pfarrer Gutenberg» (im historisch-grünen Kostüm) zum Ägerisee . . .

. . . nur Fliegen ist schöner . . .

mit der Stilnote 5,75 . . .

«Packt an» – der 1. und der 2. Packer

in voller Konzentration bei der «Arbeit» . . .

Das «Päckli» wird postkonform verschnürt

und für den Abtransport bereit gemacht . . .

Auf «los» gehts los . . .

Packt an!

«Lasst den Corpus posteriorum fallen auf

diesen nassen Schwamm, bis triefen beide

Ballen. Der durst'gen SeeI gebt ein Sturzbad

obendrauf, das ist der Jüngerin Gutenbergs

die allerbeste Tauf. Wir Jünger Gutenbergs

aus helvetischen Landen tun hiermit jedermänniglich

unserer hochweisen Kunstgenossen

kund und zu wissen, dass die ehrsame

Jüngerin unserer hochwohllöblichen Buchdruckerkunst,

Sandra Achermann, nach

altem Brauch und Herkommen die Wassertaufe

ad posteriorum erhalten hat und damit

in alle uns verliehenen Rechte und Privilegien

eingesetzt wurde. Kraft derselben gebieten

wir allen Kunstgenossen, diese Jüngerin

Gutenbergs als echte Schwarzkünstlerin

würdig aufzunehmen.»

Ort dieses «Aufsehen erregenden Spektakels»

war der nahe gelegene Ägerisee.

Anschliessend ging die Feier bei einem kleinen

Imbiss im Kreise der Familie und der

. . . Rettung in letzter Sekunde . . .

Arbeitskollegen weiter. Wohl gemerkt: den

Gautschbrief erhält Sandra Achermann

erst bei ihrer «Gautschfeier», einem meist

feucht-fröhlichen Umtrunk mit dazugehörigem

Essen, zu der sie das ganze Team

einladen «muss»!

Bericht: Emil Allenspach /

Fotos: Fredy Frommenwiler

4 Ägeritaler IV / 2013


Ägeri

valley

An oasis of well-being in the canton

of ZUG. The Ägeri valley is not only

a place of amazing beauty but it also

offers great infrastructure. Locals from

the region as well as expats, regardless

of age, meet here and enjoy the rich

leisure time facilities.

The Badi in Unterägeri and Oberägeri, Ägeri

on Ice, the sport center, various sports

clubs, Scout groups and a lot more – you

can find them here in one village. There are

plenty of opportunities to get together and

to make contact with the locals.

In Ägeri fülsch di wohl

We moved to the Ägeri valley 14 years ago

and it was very easy for us to establish relationships

with the locals. Our boys played

soccer in the local club, our daughter

enjoyed her time in the Scout group and so

the process of integration went very well.

In the meantime our children are grown up

so our interests have changed slightly. My

husband and I discovered a new hobby –

photography – and we found the perfect

platform for our new leisure activity, the

Ägeri Photography Club (Fotoclub Ägeri).

Founded in November 1984, the Ägeri

Photography Club has approximately 30

members and everybody shares the same

passion for photography.

There is a broad variety of members – from

absolute beginners to near professionals,

from monochrome lovers to all-rounders

– you will find every kind of competence.

Some of the members also spend time in

the field of video and Super 8.

We meet on a monthly basis to share the

latest news, know-how and information on

the wide field of photography. The program

offered by the club includes a lot of

activities such as photo shootings, visits to

museums, discussing pictures and techniques

– or just enjoying the community of

fellow photographers.

As an incentive for the club members to

create more interesting results, there is an

annual photo-contest with different themes.

This is a really exciting and interesting

way to motivate the members.

What fascinates me is not only the mixed

age of the members but also their different

interests and their favorite motifs – landscapes,

people, animals, water . . . everybody

has a special favorite.

Our recent club meeting took place on the

Brandalp above the lake of Ägeri where we

enjoined a really excellent barbecue. The

members shared a lot of the stories behind

the pictures which they brought with them

and it was a really enjoyable, and often

hilarious, evening. People travel across

the globe, take pictures from their favorite

places, experience great moments and

afterwards coming back to Ägeri valley and

share their experiences with friends.

To make a long story short: In Ägeri fülsch

di wohl.

PS: Have I piqued your curiosity? You are

always welcome – for details please explore

our website www.fotoclub-aegeri.ch

Report: Birgit Ehmes / Photos: Fotoclub Ägeri

Ägeritaler IV / 2013 5


Kreuzworträtsel

Waagrecht

1 Spargelgewächs

4 Car

6 Heilpflanze

8 Rhododendronplanze

11 afrikanische Republik,

wo der Kameldorn wächst

13 Segelstange

14 Erzählung

17 Regionen

18 Blumengefäss

20 Freund (italienisch)

22 Zwiebelblume

23 Saugwirkung

24 Frauenkurzname

25 Tierfutter

26 Landschaftspfleger

28 Autokennzeichen

Senkrecht

1 Gockel

2 Windröschen

3 Schinken (englisch)

4 menschliches Organ

5 Salz (französisch)

7 japanische Blumensteckkunst

9 ägyptischer Sonnengott

10 südländischer Sukkulent

12 Geruch

15 Zaun

16 Kletterpflanze

17 Gnom

18 Veilchen

19 Stadt im Friaul

21 grosse Familie

27 Schicksal

28 Energiesystem

Das Lösungswort bitte an folgende

E-Mailadresse senden:

bruno.fi@bluewin.ch

oder per Post an:

Bruno Fischer, Postfach 156,

6314 Unterägeri

Einsendeschluss: 18. Oktober 2013

Viel Glück!

Seriennummer:

Verfa lsdatum:

Geschenkgutschein

Seriennummer:

Gewinn:

Zu gewinnen

gibt es

3 ProBon-Gutscheine

(Fr. 50.–, Fr. 30.–, Fr. 20.–).

Fachgeschäfte

Aegerital

Verfa lsdatum:

Seriennummer:

Fachgeschäfte

Aegerital

Verfa lsdatum:

10

Fachgeschäfte

Aegerital

Franken

20

Geschenkgutschein

Dieser Gutschein hat einen Wert von CHF 10.–

Sie können ihn in a len ProBon-Fachgeschäften im Ägerital einlösen.

Franken

Franken Franken

30

Geschenkgutschein

Dieser Gutschein hat einen Wert von CHF 20.–

Sie können ihn in a len ProBon-Fachgeschäften im Ägerital einlösen.

Franken

Franken

Dieser Gutschein hat einen Wert von CHF 30.–

Sie können ihn in allen ProBon-Fachgeschäften im Ägerital einlösen.

1 2 7 3 4 3 5

6 8 10 2

9

4

11 12 1 13

14 6 15 16

17 5 V 18 8 28 19

20 21 9

27 28 22 7

23 24

25 26 10 11

Waagrecht

Senkrecht

1 Spargelgewächs 1 Gockel

4 Car 2 Windröschen

6 Heilpflanze 3 Schinken (engl.)

8 Rhododendronplanze 4 menschliches Organ

Lösungswort

11 afrik.

1 –

Republik,

11

wo der Kameldorn wächst 5 Salz (franz.)

13 Segelstange 7 japanische Blumensteckkunst

14 Erzählung 9 ägyptischer Sonnengott

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

17 Regionen 10 südländischer Sukkulent

12 13

18 Blumengefäss 12 Geruch

20 Freund (ital.) 15 Zaun

22 Zwiebelblume 16 Kletterpflanze

23 Saugwirkung 17 Gnom

24 Frauenkurzname 18 VeilchenUnter den korrekten Einsendungen

25 Tierfutter 19 Frucht vom konnten Oelbaum wir drei glückliche Gewinner

26 Landschaftspfleger 21 grosse Familie ermitteln.

28 Autokennzeichen 27 Schicksal Die Gewinner des Kreuzworträtsels der

Ausgabe 3 / 2013 sind:

28 Energiesystem

Ulrich Bernadette (CHF 50.– Gutschein)

Lösungswort 1-11

Beer-Kühne Sibylle (CHF 30.– Gutschein)

Ulrich Margreth (CHF 20.– Gutschein)

Lösungswort Ausgabe 3-2013:

Sportartikel

61 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Ägeritaler IV / 2013


Bundeshaus persönlich

Ständerat Joachim Eder

Die Herbstsession und die eidgenössischen

Abstimmungen sind bereits vorbei,

wenn Sie diese Zeilen lesen. Dass

ich nicht darauf Bezug nehme, hat mit

dem frühen Redaktionsschluss zu tun.

Eine fünfmal im Jahr erscheinende Zeitschrift

kann aus diesem Grund gar nie

aktuell sein.

Beschämende menschliche Tragödie

in Syrien

Die Giftgas-Angriffe von Ghuta, welche

vom syrischen Regime auch gegen die Zivilbevölkerung

eingesetzt wurden, haben

in der Welt nicht nur zu äusserst grosser

Betroffenheit, sondern auch zu Wut über

diesen sinnlose Gewalttat geführt. Die Bilder

der vielen Kinder, die unter den Opfern

waren, rüttelten auf. Die Dimensionen des

Elends sind enorm: Zwei Millionen Syrer

sind ins Ausland geflüchtet, bis zu fünf Millionen

irren im Landesinneren umher. Eine

unvorstellbare Tragödie, für welche Diktator

Assad die Verantwortung trägt. Zu Recht ist

von «beschämender menschlicher Katastrophe

mit Leiden und Vertreibung, wie sie in

der jüngsten Geschichte ohne Beispiel ist»

und von «verlorener Generation» die Rede.

In der aussenpolitischen Kommission liessen

wir uns von Bundesrat Burkhalter über die

Erholung von der Politik am

Eidg. Schwingfest in Burgdorf, zusammen

mit Ernst Zemp, Hans Iten,

Hansruedi Schnieper, Richard Schuler und

Joachim Eder (v.l.n.r.) Foto zvg

besonderen humanitären Aktivitäten der

Schweiz informieren. Ich bin überzeugt:

Solche aussergewöhnliche Umstände verlangen

auch aussergewöhnliche Massnahmen.

Dafür muss man als humanitäres Land

zwingend Hand bieten.

Klare Worte am Bankiertag in Bern

Äusserst deutlich kritisierte Patrick Odier,

Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung,

am diesjährigen Bankiertag seine

eigene Branche. «In der Wahrnehmung

vieler gelten Banken als arrogante, selbstsüchtige

Institutionen ohne Realitätssinn»,

sagte er. Banker müssten deshalb wieder zu

Bankiers werden und sich nicht nur um ihre

Kunden und ihre Angestellten kümmern.

SP-Bundesrat Alain Berset, der anstelle der

zuständigen Eveline Widmer-Schlumpf die

Landesregierung vertrat, doppelte nach:

«Die Schweizer Banken müssen wieder die

Tugenden des Landes zum Geschäftsmodell

machen. Dazu gehören auch, und, das ging

bekanntlich manchmal etwas vergessen,

Bescheidenheit, ein gewisses Masshalten.»

Wie recht er doch hat!

Mit dem Cisalpino im Tunnel

steckengeblieben

Zufällig wurde ich als Passagier Zeuge einer

erneuten Cisalpino-Panne im Zimmerberg

1-Tunnel. Unverständlich war die lange

Wartezeit, bis das Malheur behoben wurde:

Zweieinhalb Stunden sassen wir im vollen

und immer heisser werdenden Zug im Tunnel,

bis wir wieder in den HB Zürich zurückgeführt

wurden. Diese lange Zeit steht in

keinem Verhältnis zu den Richtlinien der

offiziellen SBB-Notfall-Disposition. Positiv in

dieser Situation war das freundliche Personal

und der Umstand, dass alle Kundinnen

und Kunden einen SBB-Gutschein von

CHF 15.– erhielten.

Du Underli, gäl mier händ es schöns

Dorf- und Seefäscht ane bracht!

Ja Oberli, es isch super gsi, defür

händ mier jetzt den glie es schöns Seeufer!

Ägeritaler IV / 2013 7


Metzgerei

AG

...ihre Dorfmetzgerei!

WildSpEzialitätEn

• Rehpfeffer gekocht

• Hirschpfeffer gekocht

• Hirsch-Koteletten

• Hirsch-Entrecôte

• Rehnüssli

• Wildschwein-Koteletten

• Jäger-Chinoise

• Hirsch-Mostbröckli

• Hirsch-Rauchwurst

• Spätzli, Marroni, Rotkraut

Metzgerei

AG

Metzgerei Villiger AG

Zugerbergstrasse 17, 6314 Unterägeri

Telefon 041 750 05 05, Fax 041 750 06 06

www.metzgerei-villiger.ch, info@metzgerei-villiger.ch

...ihre Dorfmetzgerei!

METALLBAU

Zugerstrasse 43, 6314 Unterägeri

Telefon 041 750 22 55

Ausführung und Beratung

- Schaufenster

- Verglasungen

- Wintergärten

- Eingänge

- Treppen

- Geländer

- Fenstergitter

- Schlosserarbeiten

Alles klar

mit Ihren

Medikamenten?

StArCARd

Treuekarte

Profitieren Sie doppelt!

Bei jedem Einkauf in der Amavita Apotheke

Unterägeri sammeln Sie dank der StarCard-

Treuekarte Sterne und profitieren Sie zudem

von attraktiven Rabatten.

Amavita Apotheke Parfümerie Unterägeri

Zugerstrasse 32

6314 Unterägeri

058 851 3 228

Fragen Sie in Ihrer Amavita Apotheke Unterägeri

nach dem Polymedikationscheck!


Betriebsvorstellung

Im Sommer 2012 hat Birgit Ehmes

die Firma Coaching & more gegründet.

Die Angebotspalette ist vielfältig,

von Coaching zum Integrationsservice

bis hin zur Organisationsberatung für

Kleinunternehmen und Schulen. Hierbei

steht der Mensch mit seinem Tun

und Handeln im Mittelpunkt der Beratung.

Coaching & more

Birgit Ehmes lebt mit

ihrer Familie seit 1999

im Ägerital. Ihre grosse

Fachkompetenz und

Erfahrung in Coaching,

Beratung und Pädagogik

bringt sie nun in ihr

eigenes Unternehmen

ein.

Nach Kontaktaufnahme erfolgt ein Beratungsgespräch,

in dem die Bedürfnisse des

Klienten geklärt werden und ein individuelles

Programm mit klaren Zielvorstellungen

erarbeitet werden.

Ein gutes Vertrauensverhältnis und ein

zeitlich begrenzter Rahmen sind wichtige

Faktoren für eine gute und erfolgreiche

Zusammenarbeit.

Additional offers

• Assistance at weekends

• Assistance if parents are away

• Assistance during holidays

• Organization of birthday and

other parties

• Holiday camp for kids

To integrate is great!

Wir bieten eine Rundumbetreuung in

Deutsch und Englisch für alle Einwohner aus

dem Ägerital während der Schulzeit und in

den Ferien durch geschultes Personal.

• Coaching für Eltern, Jugendliche

und Kinder

• Tagesbetreuung mit Mittagstisch

• Hausaufgabenbetreuung in allen Fächern

• Deutschlektionen für fremdsprachige

Kinder und Erwachsene

Enjoy Wednesdays

Hast du Lust auf Spass und Spiel? Möchtest

du den Mittwochnachmittag mit anderen

Kindern verbringen? Bastelst du gerne

und hörst gerne Geschichten, spielst gerne

Theater, verkleidest dich gerne, backst

gerne, töpferst gerne . . .?

Wir bieten jeden Mittwoch verschiedene

Aktivitäten an.

Would you like to have fun and games? Do

you want to spend Wednesdays with other

kids? Do you like to make handicrafts, pottery,

to bake, do theatre, hear stories . . .?

We offer different activities every Wednesday.

To integrate is great!

We know what it means to be new in a

country with different culture. Our comprehensive

programs can help you to find your

way into the community.

Integrationsservice für Eltern

We offer comprehensive care and educational

programs in English and German during

• Begleitung bei Elterngesprächen

• Übersetzungsservice

school time and over the holidays with qualified

personnel.

HELLO

• Spezielle Anlässe rund um die Schule

• Austauschabende mit anderen Eltern • Coaching for kids and teenager www.coachingandmore.org

• Childcare

Zusatzangebote

• Homework / German lessons

Birgit Ehmes

• Betreuung ihrer Kinder an

Coaching Birgit Ehmes & more

Wochenenden / Auslandsreisen

Integration-service for parents

Erlibergstrasse 28

• Betreuungsangebot während der Ferien • School and business meetings

6314 Coaching Unterägeri & More

• Feriencamp für Kinder

• Parents – teacher conference

T Erlibergstrasse 041 752 13 12 28

• Ausrichtung von Kindergeburtstagen • Correspondence

N 078 717 05 59

CH-6314 Unterägeri

und andere Feste

• Extra- curricular activities

birgit.ehmes@coachingandmore.org

Switzerland

Ägeritaler IV / 2013 9

T +41 41 752 13 12

N +41 78 717 05 59


Gewerbe

FachgeschÄfte Ägerital

In diesem Jahr trafen wir uns auf dem

grossen Parkplatz bei Cordula Iten.

Danach führte uns der Weg via Hürital

zur Brandhöchi.

Sommerhöck 2013

Oben angelangt ging es gleich auf einen

kurzen Waldlauf mit ein paar kniffligen Aufgaben:

Hufeisenwerfen, Distanzen schätzen,

Tier- und Baumarten erkennen, Tannenzapfen

werfen und dann zum Abschluss noch

«nageln», bevor es dann zum gemütlichen

Teil des Abends überging. Obwohl auch der

gemütlich Teil verdient werden musste: Fondue

zum selber zubereiten! Umso grösser

war dann die Freude, unter freiem Himmel

ein feines «Chäsfondue» zu geniessen. Und

dann war da noch die sternenklare Vollmondnacht

mit einem feinen Dessert und

einem richtigen «Kafi vom Füür»!

10 Ägeritaler IV / 2013


Gewerbe

FachgeschÄfte Ägerital

Gewinner des Fotowettbewerbs

der letzten Ausgabe

Die Gewinner der ProBon Gutscheine sind

Erika Blattmann, Ruth Iten und Astrid Kälin!

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen recht

herzlich und freuen uns, Ihnen die ProBon

Gutscheine im Wert von je Fr. 20.– überreichen

zu dürfen.

Vorankündigungen

– Am 1. November 2013 beginnt die

alljährliche Weihnachtsaktion mit Preisen

im Gesamtwert von Fr. 10'000.–!

Sammeln Sie ProBon und bringen

Sie die vollen Sammelkarten bis am

31. Dezember 2013 in die Fachgeschäfte,

und Sie nehmen automatisch

an der Verlosung teil!

– Auch in diesem Jahr können

Sie bei Ägeri-on-Ice ab dem

30. November 2013 mit vollen Pro-

Bon-Sammelkarten Fondue geniessen

. . . sammeln zahlt sich aus!

Herbst-Aktion

Für 1 volle Sammelkarte

schenken wir Ihnen

einen Gutschein

im Wert von Fr. 15.-

Aus dem Leben im Verkauf

Der Ladenbesitzer zum Lehrling: «Ich

schätze es zwar, wenn meine Leute

schnell bei der Arbeit sind. Aber die

letzte Schaufensterpuppe, die du ausgezogen

hast, war unsere Chefin . . .»

Eine junge hübsche Frau kommt ins

Sportgeschäft: «Ich möchte gern einen

Badeanzug für den Urlaub auf Gran

Canaria.» – Fragt die Verkäuferin:

«Möchten Sie sich erholen oder möchten

Sie etwas erleben?»

Ägeritaler IV / 2013 11


Und jetzt?

– sind wir für Sie da!

Coaching & Beratung

hin zu Ihrem persönlichen

Wohlfühlgewicht

Bringen Sie Lebensfreude

und Leichtigkeit in Ihr Leben

• Unfallreparaturen

• Hohlraumbehandlung

• Park- und Hagelschäden

ausbeulen ohne Lackierung

• Scheibentönen

• Scheibenservice

Monika von Reding

dipl. Lebensberaterin

Coach AGP, Sozialbegleiterin FA

Zugerbergstrasse 34a

6314 Unterägeri | 078 618 35 70

info@monikavonreding.ch

www.monikavonreding.ch

Küche

Möbel

Bad

Raum

Blattmann+OdermattAG

BOMACHT

UND

AUS GESCHMACKVOLLEN IDEEN

KÜCHEN- & WOHNTRÄUME

Hauptstrasse 39

6315 Oberägeri

Tel. 041 750 19 31

www.kuechentraeume.ch


fdP Oberägeri

Politik

Wir wollen die Zukunft mitgestalten!

Das wunderschöne Ägerital hat sich in

den letzten Jahren massiv verändert,

ist überproportional gewachsen und

dürfte auch in Zukunft einem stetigen

Wandel unterworfen sein. Dies bedeutet

für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung

und erfordert von Politik

und Bevölkerung ein aktives Mitgestalten

der Zukunft des Ägeritales und

unserer Gemeinde.

Die FDP Oberägeri will an ihrer Fokus-Veranstaltung

vom 2. Oktober 2013 aktuelle

Themen und Fragestellungen aufgreifen

und den Einwohnerinnen und Einwohnern

Gelegenheit bieten, von kompetenten Referenten

Informationen und Denkanstösse

zu erhalten, sowie in einer anschliessenden

Fragerunde aktiv mitdiskutieren zu können.

Themenbereiche

Aus einer Vielzahl von aktuellen Fragestellungen

soll an der Veranstaltung über

folgende vier Themenbereiche diskutiert

werden:

– Entwicklung Lebensraum Oberägeri

– Zukunft Schule

– Schlüsselprojekte und Gemeindefinanzen

– Herausforderungen neue Wahlsysteme

Ziel ist es, zu jedem Bereich Kurzinfomationen

aus erster Hand zu erhalten und über

Fragen und Anregungen aus dem Publikum

zu diskutieren. Damit soll ein aktiver Dialog

gefördert und ein Beitrag zu einer möglichst

breit abgestützten Meinungsbildung

zur Zukunftsentwicklung von Oberägeri

geleistet werden.

Zu diesem öffentlichen Anlass sind alle Einwohnerinnen

und Einwohner von Oberägeri

herzlich eingeladen. Speziell hinzuweisen ist

auf den anschliessenden Apéro, der zusätzlich

Gelegenheit für einen weiteren Meinungsaustausch

untereinander und mit den

Referenten bietet. An dieser Stelle dankt die

FDP Oberägeri den Sponsoren, Inserenten

und weiteren Sympathisanten, welche die

Durchführung dieses Anlasses freundlicherweise

aktiv unterstützen!

Bericht: Peter P. Held

Einladung zu einem FDP-Fokus

«Zukunft von Oberägeri»

Zeit: Mittwoch, 2. Oktober 2013,

19.30 bis ca. 21.00 Uhr

(mit anschliessendem Apéro)

Ort: Pfarreizentrum «Hofstettli»,

Oberägeri

Zielgruppe: Parteiübergreifender Anlass.

Die gesamte Bevölkerung von Oberägeri

ist herzlich eingeladen.

Themenschwerpunkte / Referenten:

· Entwicklung Lebensraum Oberägeri

Chancen und Rahmenbedingungen

Pius Meier, Gemeindepräsident

· Zukunft Schule

Grundstufe, Schule 21, Schulraum

Marcel Güntert, Gemeinderat

· Schlüsselprojekte, Gemeindefinanzen

Pius Meier

· Herausforderungen neue Wahlsysteme

Gabrielle Plüss, Vorstand FDP

fdP Unterägeri

Libero Freisinn – der kritische Beobachter

Strassenverkehr – Den Blick für das

Ganze nicht aus den Augen verlieren.

Der kritische Beobachter greift Themen

auf, die aus unserer Sicht diskutiert

werden sollten. In dieser Rubrik äussert

der «kritische Beobachter» seine persönliche

Meinung mit der Absicht,

Denkanstösse zu geben.

Der Strassenverkehr ist und bleibt ein Dauerthema,

lokal, regional und national. Diesmal

beschäftigt mich der lokale Verkehr.

Die Strassenbaustellen in Unterägeri und

Neuägeri zeigen oder haben gezeigt, dass

die Kapazität unserer Strassen, vor allem zu

den Hauptverkehrszeiten, an ihre Grenzen

stossen.

Doch muss das zwingend so sein? Meiner

Meinung nach könnten die Autofahrerinnen

und Autofahrer durch mehr Konzentration

und Aufmerksamkeit am Steuer viel

dazu beitragen, den Verkehr flüssiger zu

halten. Jede Ablenkung am Steuer, sei es

durch Handybenutzung, Bedienung des

Navigationsgerätes oder Radios verhindert

das sichere aber auch das effiziente Führen

eines Fahrzeuges. Denn wenn man sich

voll auf das Fahren konzentriert, dann sieht

man frühzeitig, wenn der Verkehr stockt,

man kann z.B. gezielt eine Lücke freihalten,

damit ein Wagen aus der Nebenstrasse

auch eine faire Chance hat, sich in den Verkehr

einzufügen. Auch das korrekte Befahren

eines Kreisels hilft, den Verkehr flüssig

zu halten. Viele Automobilisten fahren zu

schnell in einen Kreisel ein und stellen die

Blinker zu spät oder gar nicht beim Verlassen

des Kreisels. Damit verhindern sie,

dass andere Verkehrsteilnehmer sicher in

den Kreisel einfahren können, da sie abwarten

müssen, welchen Weg der unkorrekte

Fahrer gedenkt zu nehmen. Dies bedingt

aber auch die Aufmerksamkeit des Fahrers,

der einbiegen will, damit er erkennt, dass

ihm die Möglichkeit zum Einfahren geboten

wird. Zudem hilft es auch, ein paar Minuten

früher abzufahren, damit man gelassen

stress- und unfallfrei und mit weniger Stau

sicher und zeitgerecht ans Ziel kommt. Was

natürlich auch zur Verkehrsberuhigung beiträgt

ist, wenn man für Kurzstrecken wenn

möglich auf das Auto verzichtet. Wobei

dies im Ermessen jeden Einzelnen liegt. Die

Ägeritaler IV / 2013 13


Politik

fdP unterägeri

Freiheit, selber zu bestimmen, wann man

das Auto benützt, soll erhalten bleiben.

Weiter beschäftigt mich immer wieder das

Thema, dass jeder gerne überall mit dem

Auto möglichst schnell hinfahren will, wenn

es aber um die Strasse vor dem eigenen

Haus oder Wohnung geht, dann werden

Massnahmen zur Verkehrsberuhigung verlangt.

Das ist ja das gute Recht eines jeden,

man muss aber auch akzeptieren, dass

das Recht für alle gilt. Auch die Anwohner

von Hauptverkehrsachsen haben ein Recht

auf ruhigere und sichere Strassen. Überall

30er oder 20er Zonen zu erstellen geht

nun mal nicht überall und ist zum anderen

auch nicht notwendig. Wenn alle jederzeit

so fahren, als ob sie am eigenen Haus

vorbeifahren würden, damit rechnen, dass

die eigenen Kinder auf die Strasse rennen

könnten, dann wäre manche Vorschrift

überflüssig. Das Ziel muss es doch sein, sich

mit gesundem Menschenverstand auf der

Strasse zu bewegen, damit die Vorschriften

und Verbote auf ein paar wesentliche reduziert

werden können.

Noch nicht richtig zuordnen kann ich die

Reaktion von einigen Allenwindern betreffend

der möglichen mehrjährigen Sperrung

für die Sanierung der Aegeristrasse und der

Lorzentobelbrücke. Die ersten Stimmen

forderten sofort, dass dieser starke Mehrverkehr

nicht durch Allenwinden geführt

werden darf. Natürlich verstehe ich, dass

das stark erhöhte Verkehrsaufkommen

durch Allenwinden nicht unbedingt Begeisterungsstürme

auslöst. Es geht darum,

dass Allenwinden für eine begrenzte Zeit

den Verkehr aufnehmen muss, den Neuund

Unterägeri immer haben. Und es geht

darum, die Umfahrung von Allenwinden so

zu sanieren, damit die Strecke wieder sicher

befahren werden kann und Allenwinden

danach wieder entlastet wird. Es geht

also darum, Allenwinden langfristig von

grossem Durchgangsverlehr zu verschonen.

Während der Sanierung die Umfahrung

mit Lichtsignalanlage einspurig zu benützen,

würde zum Verkehrszusammenbruch

zu den Hauptverkehrszeiten führen. Zudem

würde die Bauzeit massiv verlängert, da die

Bauarbeiten mit permanenter einspuriger

Verkehrsführung viel aufwendiger würden.

Bedenken zu äussern ist ein gutes Recht,

hier wünschte ich mir aber, dass nicht jeder

gedanklich nur vor seine eigene Haustüre

schaut, sondern die Region als Ganzes

wahrnimmt und Hand bietet, eine Lösung

zu suchen, mit der alle leben können. Ich

wünsche mir, dass alle, die etwas für sich

fordern auch die Sichtweise anderer Betroffener

mit berücksichtigen.

Bericht / Foto: René Weber

CVP Unterägeri

«Jetzt hatte er doch den Strick schon

zweimal in der Mitte geteilt und zum

Schluss ist er wieder so lang wie zu

Beginn! Wie ist es möglich, dass der

Zauberer genau die Schällen-Zehn, welche

ich aus dem Stapel nahm und wieder

zurücksteckte, am Schluss aus der

vorher noch ganzen Zitrone herausziehen

kann? Schau, die Zeitungsseite war

in mehrere Streifen zerrissen und jetzt

ist sie wieder ganz!»

So und ähnlich lauteten die Ausrufe, wenn

Käsermeister und Zauberkünstler Fredy

Wicki Karten wandern liess, mittels Gedankenübertragung

erkannte, welches Wort im

Buch Seite 43 von einer im Publikum sitzenden

Person soeben gelesen wurde.

CVP-Sommerfest 2013

Trotz leider misslichen Wetterverhältnissen

konnte sich am traditionellen CVP-

Sommerfest Ende Juni auf dem Bauernhof

Maisbühl der Familie Nicole und Roland

Iten auch in diesem Jahr Jung und Alt bei

den zahlreichen Attraktionen verweilen.

Brigitte Limacher-Rykart hatte zusammen

mit ihrem Team wiederum ein attraktives

Sommerfest organisiert und für eine tolle

Stimmung gesorgt. Gumpi-Schloss, Spielund

Bastel-Ecke, Mal-Spass mit Gratis-Glace

für Kinder wurden kurzerhand in den Heugaden

verschoben, die Papierflieger konnten

sich auch im Regen bewähren und die

Polit-Bar wurde so platziert, dass die tiefgreifenden

Gespräche mit einem Mitglied

des Gemeinde-, Kantons-, Bürger-, Kor-

14 Ägeritaler IV / 2013


Politik

CVP Unterägeri

porations- oder Kirchenrats im Trockenen

stattfinden konnten. Neben dem Kuchenbuffet

sorgten die «Nollenköche» sowie

die Festwirtschaft mit den vielen Helferinnen

und Helfern aus der CVP-Familie für

das leibliche Wohl der zahlreichen Festbesucher.

Ab 16 Uhr liess die Tombola mit

sehr vielen tollen Preisen alle 90 Minuten

die Spannung und Konzentration steigen.

Edi und Ursi Mahler-Henggeler mit ihren

Losverkäuferinnen und Glücksfeen brachten

Glück und Pech, schweres Gepäck oder

nur leere Geldbörsen. Da konnten weder

die kühle Witterung und die Regenschauer

noch das Seenachtsfest in Zug etwas dagegen

anhaben.

Bericht: Arthur Walker

Alfred Meier, stell dich doch

kurz selber vor.

Ich bin in Alosen aufgewachsen und habe

alle Schulen in Oberägeri besucht. Seit nunmehr

25 Jahren wohne ich in Unterägeri,

bin also mit beiden Gemeinden sehr stark

verbunden! Ich bin seit 20 Jahren verheiratet

und wir haben eine Tochter, die zurzeit

die erste Klasse besucht.

Meine erste Lehre als Sanitärinstallateur

habe ich in einem Betrieb in Unterägeri

absolviert. Nach einer zweiten Lehre als

Heizungszeichner in Baar liess ich mich

am Technikum in Horw in einem Vollzeitstudium

als Ingenieur HTL ausbilden. Seit

1998 besitze und führe ich in Unterägeri ein

Planungsbüro für Gebäudetechnik.

Was genau macht deine Firma?

Wir machen Planungen und Beratungen

in den Bereichen Heizung, Lüftung und

Sanitär. Momentan sind besonders erneuerbare

Energien sehr gefragt. Häuser, die

mit einer Wärmepumpe ausgestattet sind,

gelten mittlerweile als Standard. Ebenfalls

sehr gefragt sind kontrollierte Lüftungen in

Wohnräumen, wie dies z.B. in Minergiehäusern

erforderlich ist.

Auch durften wir schon viele spezielle

Objekte betreuen, wie z.B. die Holzheizung

in der Chilematt in Unterägeri oder

die Fernwärmezentrale Lättich in Baar mit

2'300 kW Heizleistung. Meine Firma erstellt

Planungen vom Einfamilienhaus bis zur

Überbauung. Zusätzlich führen wir auch

Vollzugskontrollen für gesetzlich notwendige

Wärmeschutznachweise für diverse

Gemeinden sowie Beratungen von Bau-

Interview mit Alfred Meier

herren durch. Es freut mich sehr, dass die

meisten Aufträge aus der unmittelbaren

Region stammen. Auch bin ich stolz darauf,

dass es uns gelungen ist, fünf Arbeitsplätze

im Ägerital zu schaffen und dauerhaft zu

erhalten. Ganz besonders freut uns, dass

wir derzeit zwei Lehrlinge aus Unterägeri

ausbilden dürfen!

Wie engagierst du dich in der Politik?

Fast jeder möchte «politisieren». Nur übernehmen

die wenigsten Verantwortung und

leisten die dazu nötige Freiwilligenarbeit!

Für die CVP war ich schon von 2005 – 2010

in der Baukommission der Gemeinde Unterägeri,

habe mich 2010 als Kandidat für den

Kantonsrat zur Verfügung gestellt und bin

seit 2012 im Vorstand der CVP Unterägeri

engagiert. Gespannt bin ich, was die

Zukunft für mich noch alles bereithält!

Was machst du noch in der Freizeit?

Neben meiner Familie gilt meine Hauptpassion

der Jagd. Während der Jagdzeit geniesse

ich zusammen mit meinem Jagdhund

die Natur und die Kameradschaft mit meiner

Jagdgruppe. Seit dem Jahr 2000 bin ich

im Vorstand des Kantonalen Patentjägervereins

und seit 2005 dessen Präsident. In

diesem Verein sind ca. 330 Personen organisiert,

darunter die ca. 240 aktiven Jäger

des Kantons Zug. Für uns Jäger ist es wichtig,

dass die Jagd im Kanton Zug, so wie sie

heute ist, erhalten bleibt! Auch setzen wir

uns dafür ein, dass die Lebensräume der

wildlebenden Tiere auch in Zukunft erhalten

bleiben. Es ist übrigens ein grosses Privileg,

im schönen Kanton Zug auf die Jagd

gehen zu können.

Zurück zur Politik: Wie soll sich das

Ägerital in Zukunft weiterentwickeln?

Ich hoffe, dem Ägerital gelingt der Spagat

zwischen dem aktuellen Bauboom und der

vorhandenen, weitgehend intakten Natur!

Die beiden Ortschaften sollen ihre dörfliche

Identität erhalten und dürfen nicht zu

Schlafdörfern werden. Es wäre wünschenswert,

die vorhandenen Arbeitsplätze im Tal

zu erhalten oder sogar zusätzliche Arbeitsplätze

zu schaffen. Immer wichtiger ist es

auch, dass sich nicht nur besser Verdienende

das Wohnen im Tal leisten können.

Wir leben an einem schönen Ort, wo viele

Leute Ferien verbringen. Dies gilt es dabei

zu beachten und Sorge zu tragen. Dafür

möchte ich mich persönlich einsetzen!

Alfred, ganz herzlichen Dank

für das Gespräch.

Interview: Claudia Iten

PAN GARTEN AG

Zugerstrasse 25 • Postfach 224 • 6314 Unterägeri

Tel. 041 750 57 92 • Fax 041 750 65 73

info@pangarten.ch

Markus Schönenberger • Gärtnermeister

Beratung • Planung • Neuanlagen

Gartenpflege • Renovationen

Iten Informatik

Computer – Netzwerk – Service

Seestrasse 7

6314 Unterägeri

fon 041 750 68 68

fax 041 750 68 69

info@iteninformatik.ch

www.iteninformatik.ch

Kommunikation • Multimedia • Schulung • Software • Hardware • Telematik

Ägeritaler IV / 2013 15


Jeweller Rolf Holdener's decision has

been made. After 22 successful years

as a jeweller, he is ready to embark

on a new walk in life. With a touch of

sadness and tears in his eyes, he looks

back at the happy years he spent in

the valley of Aegeri. Remembering the

friends, colleagues and loyal customers

he was privileged to share these past

years with and thanks them for their

support.

Operation Imagination

Business handover

from Rolf Holdener to Family Jean Studer

He also looks ahead at the future with joy

and satisfaction, knowing he has found the

perfect successor. Jean Studer is a family

jewellery business that has been established

for 90 years. Family Jean Studer will continue

the business in the same spirit and

concept as Rolf Holdener, offering a wide

range of personalised precious and semiprecious

gem stone designs, specialising in

the re-stringing of pearls, engraving and

jewellery evaluation.

Rolf Holdener and Family Jean Studer

have decided to jointly hold a closing and

an opening sale of 30 % – 50 % on existing

items. As from 1 October 2013 Rolf

Holdener will hold his closing sale and on

1 November Family Jean Studer will have

their opening sale. The sales will last until

31 December 2013.

16 Ägeritaler IV / 2013


Goldschmied Rolf Holdeners Entschluss

steht fest. Er möchte nach 22 erfolgreichen

Jahren als Goldschmied einen

neuen Lebensabschnitt beginnen.

Einerseits blickt er mit einem weinenden

Auge zurück auf die vielen glücklichen

Jahre im Ägerital. Insbesondere

auf die vielen tollen Bekanntschaften,

Freunde und treuen Kunden. Bei allen

Personen möchte er sich ganz herzlich

bedanken für diese gute Zeit.

Betriebsvorstellung

Geschäftsübergabe

Rolf Holdener an Familie Jean Studer

Mit Freude blickt er aber auch in die Zukunft.

Er ist sich sicher, dass er mit der Goldschmiedefamilie

Jean Studer die richtigen

Nachfolger gefunden hat. Die Firma Jean

Studer ist ein 90-jähriges Familienunternehmen

der Edelstein- und Schmuckbranche,

welches das gleiche Goldschmiedekonzept

wie Herr Rolf Holdener weiterführen möchten.

Sie bieten ebenfalls das Anfertigen von

Schmuckstücken an, führen Reparaturen

aus nebst Gravuren, Edelsteine einfassen

oder zuschleifen, Schmuckeinschätzungen

mit Expertisen, sie vergolden und rhodinieren,

kaufen Edelmetalle, Edelsteine und

Münzen an, ziehen Stein- oder Perlketten

neu auf und besitzen beste Kenntnisse als

Fachleute der Edelsteine (Gemmologie).

Herr Rolf Holdener und Familie Jean Studer

haben sich dazu entschlossen, einen

gemeinsamen Ausverkauf und gleichzeitig

einen Neueröffnungsverkauf auf fertig hergestellte

Schmuckstücke zu lancieren mit

grossen Rabatten von 30 % bis 50 %. Am

1. Oktober 2013 beginnt Goldschmied Herr

Rolf Holdener mit dem Ausverkauf und ab

1. November 2013 startet der gemeinsame

Aus- und Neueröffnungsverkauf bis am

31. Dezember 2013.

JEAN STUDER AG

Zugerstrasse 17

6314 Unterägeri

Telefon 041 750 48 30

www.jean-studer-ag.ch

info@jean-studer-ag.ch

Ägeritaler IV / 2013 17


KULTUR ÄGERI

Robert Bösch: «Passion für Berge»

Samstag, 19. Oktober 2013

20.00 Uhr

Saal Maienmatt Oberägeri

Live-Multimedia-Vortrag

Abenteuer- und Action-Fotograf

Gesellschaft

Veranstaltungen Kultur Ägeri

Echoes Of Swing Orchestra

Sonntag, 27. Oktober 2013

17.00 Uhr

Jazz in der AEGERIHALLE

alte Landstrasse 113, Unterägeri

Hänsel und Gretel

Mittwoch, 30. Oktober 2013

14.30 Uhr

AEGERIHALLE, Unterägeri

Berge und Kamera begleiten Robert Bösch

seit über dreissig Jahren durch viele Gebirge

und Wüsten und über alle Kontinente. Als

Bergsteiger erlebt er viel Schönes, Gefährliches,

Angenehmes und Unangenehmes an

bekannten und weniger bekannten Bergen

rund um den Globus.

In seinem Vortrag erzählt er von seinen

Erlebnissen am Berg, aber auch von seinem

Werdegang als Berufsfotograf. Manchmal

fällt seine Begeisterung fürs Bergsteigen

und Klettern mit der Freude am Fotografieren

zusammen, manchmal konkurrenzieren

sich die beiden Leidenschaften aber auch.

Auf jeden Fall prägen beide sein Leben auf

nachhaltige Art und Weise: Das eine wäre

ohne das andere so nicht möglich gewesen.

Er erzählt von der Zusammenarbeit mit

Spitzenathleten wie Ueli Steck und Alain

Robert und zeigt auf, wie gewaltig sich

die Bergfotografie im Laufe seiner Zeit als

Berufsfotograf gewandelt hat und wie sich

dieser Wandel wiederum auf den Bergsport

ausgewirkt hat.

Robert Bösch, Fotograf, Geograf, Bergführer

ist als freischaffender Berufsfotograf tätig.

Neben Aufträgen aus Industrie, Werbung

und Tourismus arbeitet er für Magazine und

Zeitschriften (u.a. Stern, Geo, Spiegel, National

Geographic).

Kultur-Bar ab 19.00 Uhr, Saalöffnung 19.30

Uhr, Beginn 20.00 Uhr

Vorverkauf:

www.starticket.ch und Expert Abegg,

Hauptstrasse 29, ticket@expert-abegg.ch

Preis: CHF 25.– / CHF 15.– Kinder bis 18 J.

Die erfolgreiche Jazzreihe in der

AEGERIHALLE wird im Herbst auf aussergewöhnliche

Art und Weise fortgesetzt. Die

international zusammengesetzte Oktett-

Formation «Echoes Of Swing Orchestra»

widmet sich ganz dem Swing der 30er und

40er Jahre, jener Epoche, in welcher der

Jazz sich uneingeschränkter Popularität

erfreute und gleichermassen die Ballsäle

wie die grossen Konzertsäle der Metropolen

eroberte. Dabei geht es hier nie um den

nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern

um die kreative Aufbereitung einer

vergangenen Epoche. Mit intelligenten

Arrangements, virtuosen Soli und originellen

Eigenkompositionen wird die von den

Meistern von einst begonnene Tradition

zeitgemäss fortgeführt. Stilistische Gesetzmässigkeiten

werden sorgfältig gewahrt,

und der Respekt vor den Vorbildern geht

Hand in Hand mit Spielwitz und der Freude

an der Improvisation. Das «Echoes Of Swing

Orchestra» hat in den letzten Jahren seinen

eigenen homogenen kammermusikalischen

Sound entwickelt, und wo immer es geht

verzichtet die Band auf jede Verstärkung.

Ausführende: Frank Roberscheuten, Klarinette

und Saxophon; Chris Hopkins, Saxophon;

Colin Dawson, Trompete; Bernd

Lhotzky, Klavier; Dirk Van Der Linden,

Gitarre; Karel Algoed, Bass; Oliver Mewes,

Schlagzeug; Shaunette Hildabrand, Gesang.

www.echoes-of-swing.de

Tageskasse und Barbetrieb ab 16.15 Uhr

Vorverkauf:

Müllener Touristik, Zugerstrasse 25

6314 Unterägeri, Telefon 041 750 24 44

Tickets: Fr. 25.– / 15.–

Bereits zum 5. Mal gastiert das Reisetheater

in der AEGERIHALLE in Unterägeri und

jedes Mal erfreuen sich mehr Kinder an den

liebevoll gespielten Kindermärchen. In diesem

Jahr ist die Geschichte von Hänsel und

Gretel zu sehen.

Zwei Geschwister, das Knusperhäuschen

und die alte Hexe, diese drei Stichwörter

genügen, um bei Gross und Klein die

kurzweilige, faszinierende Geschichte von

Hänsel und Gretel in Erinnerung zu rufen.

Nun kommt sie als Dialektmärchen auf die

Bühne, neu inszeniert von Jörg Christen.

Antonio Conde hat die passende Musik

dazu geschrieben und die farbenfrohe Bühnenausstattung

ist das Werk von Tarcisi

Cadalbert und Moni Holenstein.

Ausführende: Reisetheater Zürich.

www.reisetheater.ch

Kollekte

Vorschau:

Volker Ranisch

mit «Professor Unrat»

(verfilmt als «der blaue Engel»)

Samstag, 14. Dezember 2013

20.00 Uhr

Musik- und Theatersaal Hofmatt

Verblüffend, mit welcher sprachlicher

und spielerischer Leichtigkeit Volker

Ranisch die Sätze von Heinrich Mann in

fliessende Bilder verwandelt.

18 Ägeritaler IV / 2013


KULTUR ÄGERI

4. Ägerer KultNacht «Let's dance!»

Samstag, 2. November 2013

19.00 Uhr

AEGERIHALLE, Unterägeri

Gesellschaft

Veranstaltungen Kultur Ägeri

Ausführende: Crazy Dancers, Sister Tap,

This Masquerade.

www.crazydancers.ch

www.sistertap.ch

www.this-masquerade.ch

Tageskasse und Barbetrieb ab 18.15 Uhr

Weihnachts-Chorkonzert

«Cantores Amicitiae»

Samstag, 30. November 2013

20.00 Uhr

Pfarrkirche, Unterägeri

Kultur Unterägeri lädt zum Tanz und alle

kommen hin! Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches

Programm, in dem Sie selber

das Tanzbein schwingen können. Das international

renommierte Tanzorchester «This

Masquerade» mit seiner charismatischen

Bandleaderin Claudine Weber-Hilty begleitet

Sie musikalisch durch den Abend. Wenn

Sie sich zwischendurch von den Tanzstrapazen

einmal erholen wollen, dann bekommen

Sie mit der Showdance Formation

«Crazy Dancers» aus Luzern und dem in

jeder Hinsicht beeindruckenden Geschwisterpaar

«Sister Tap» Tanzkunst auf höchstem

Niveau zum Geniessen vorgesetzt. Und

wenn wir schon beim Geniessen sind: Gönnen

Sie sich an diesem Abend doch gleich

das exquisite 3-Gang-Menu, wie immer

hervorragend zubereitet vom Team des Restaurant

Schiff in Unterägeri.

Vorverkauf:

Müllener Touristik, Zugerstrasse 25

6314 Unterägeri, Telefon 041 750 24 44

Tickets: Fr. 75.– (mit 3-Gang-Menu) /

Fr. 35.– (ohne Essen)

Ein ehrgeiziger Musikschüler

fragt Mozart, wie man eine Symphonie

schreibt. Mozart antwortet:

«Sie sind noch ein sehr junger Mann.

Warum fangen Sie nicht

mit einfachen Liedern an?»

Der junge Musiker

gibt nicht nach. «Aber Sie haben

Symphonien bereits im Alter

von zehn Jahren komponiert».

«Das ist richtig,» erwidert

Mozart, «aber ich habe nicht nach

dem ‹wie› gefragt».

KULTUR ÄGERI

Patric Ricklin

Kulturbeauftragter Unterägeri

patric.ricklin@unteraegeri.ch

patric.ricklin@bluewin.ch

041 754 55 07, 079 362 19 55

Claudia Häusler

Kulturbeauftragte Oberägeri

tsk@oberaegeri.ch

041 723 80 48

Der Jugendchor Cantores Amicitiae (Sänger

der Freundschaft) singt Weihnachtslieder

aus vielen Ländern und natürlich auch

aus Rumänien. Hinter dem Chorgesang,

der sich auf international höchstem Niveau

befindet, stehen Studenten der rumänischen

Musikakademie «George Enescu»

aus Iasi, nahe der Grenze zur Ukraine,

hinter den Karpaten. Dieser Chor gilt als

Talentschmiede, mehrere ehemalige Chormitglieder

schafften den Sprung auf die

grossen Konzert- und Opernbühnen Europas.

Der 1976 gegründete Chor hat bereits

früh viele internationale Preise gewonnen

und setzt diese schöne Tradition auch heute

noch fort. Der Chor kommt nun zum 3. Mal

in den Kanton Zug, wo er jeweils mit sehr

grossem Erfolg gastieren durfte.

Ausführende: Cantores Amicitiae.

Kollekte

buchvorstellung

Eine Jugend im Ägerital: Und was dann?

Anfang September erschien das neue

Buch von Andreas Iten, Unterägerer

Autor und ehemaliger Gemeindepräsident.

Ausgangspunkt seiner Erinnerungen ist das

Ägerital vor sechzig, siebzig Jahren. Später

zieht er studienhalber nach Basel, anschliessend

nach Berlin. Besonders die Grossstadt,

wo seit kurzem die Mauer steht, bietet ihm

keine Heimat.

Das Heimweh beginnt sich vermehrt zu

melden.

Das sinnlich-reiche Lesevergnügen endet

an einem schneereichen Januarsonntag

1970 in Unterägeri: Andreas Iten schaufelt

Schnee. Plötzlich sieht er einen Mann das

Strässchen hochkommen.

Andreas Iten

Keine Kuh in Berlin

Erinnerungen · 176 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-905969-27-6 · CHF 29.–

Verlag Martin Wallimann, Alpnach

In jeder Buchhandlung bestellbar oder direkt

beim Verlag: www.martin-wallimann.ch

Bericht: Katharina Kienholz

Ägeritaler IV / 2013 19


92x66.5_bestseller_hitparade_Layout 1 21.08.13 10:13 Seite 1

BESTSELLER HITPARADE

Der richtige Draht zur Welt

Entdecken Sie über 900 Weine

aus Europa und Übersee

online auf shop.getraenkezug.ch

Elektro Iten-Steiner AG

Hauptstrasse 40

6315 Oberägeri

Telefon 041 750 40 60

THOMAS UEBELHART

NATURNAHE GARTENGESTALTUNG

Oberägeri Eggboden 10

Baar Weidhof / Weststrasse

NEUSCHELLSTR. 11

6314 UNTERÄGERI

ANNIE

FLÜCKIGER

T: 041 760 70 88 F: 041 760 70 86

N: 079 415 41 94

t.uebelhart@bluewin.ch

uebelhartnaturgarten.ch

NATURGARTEN

FACHBETRIEB

TELEFON 041 752 02 11

annie.flueckiger@swissonline.ch

Sämtliche Dienstleistungen

rund um die Buchhaltung

Zuverlässig, kompetent und zu fairen Konditionen

Kulinarisches Highlight

mmh...

Bärenkrebse

à discrétion

SAMSTAG, 26. OKTOBER 2013,

AB 19.00 UhR,

RESTAURAnT SEEfEld;

Chf 69.– pRO pERSOn.

WIR fREUEn UnS AUf IhRE

RESERvATIOn.

Gebratene und flambierte Bärenkrebse à discrétion

mit Salatbuffet, Reis, Kartoffeln und verschiedenen Saucen.

Tanz und musikalische Unterhaltung.

SeminarHotel am Ägerisee · Seestrasse 10 · 6314 Unterägeri · Telefon 041 754 61 61

Fax 041 754 61 71 · sha@seminarhotelaegerisee.ch · www.seminarhotelaegerisee.ch


ürgergemeinde oberägeri

Seit dem 22. August läuft im Betagtenzentrum

Breiten ein Treppenlift. Er

ermöglicht einen komfortablen Abstieg

an die Ufer des Ägerisees. Manchmal ist

es gut, ins Ausland zu verreisen, heisst

es – umso schöner ist nämlich die Heimat

nach der Rückkehr. Gemäss diesem

Motto brachte der vorübergehende

Aufenthalt der Breiten in Menzingen

während des Umbaus vor rund zwei

Jahren eine grosse Erkenntnis: Spaziergänge

an der frischen Luft tun gut! Und

wenn dies entlang des Ägerisees möglich

ist, umso besser.

Oberägeri

Mit dem Lift bequem an den See

Bürgerrätin Yvonne Kraft und Alois

Rogenmoser, Präsident der Bürgergemeinde,

liessen sich von diesen Gedanken

leiten und prüften verschiedene Varianten,

wie der Zugang zum See ermöglicht werden

könnte. Schliesslich zeigte sich, dass

ein Treppenlift vom Niveau des Entrées

der Breiten hinunter zur Kantonsstrasse

am einfachsten und kostengünstigsten zu

realisieren ist. Gedacht – getan. Mithilfe

von Sponsoren und Eigenmitteln konnte

der Lift innert nützlicher Frist erbaut und

am 22. August den Bewohnerinnen und

Bewohnern der Breiten vorgestellt werden.

Kostenpunkt: rund 80'000 Franken.

Dank an die Sponsoren

Der Bürgerrat Oberägeri dankt mehreren

Sponsoren – auch den privaten Sponsoren

– für ihre grosszügige Unterstützung beim

Bau des Treppenlifts im Betagtenzentrum.

Besten Dank!

Alois Rogenmoser und Yvonne Kraft erläutern Sinn und Zweck des Treppenlifts

Inselchen und Temporeduktion

Nach ein paar einführenden Worten der

beiden Initianten Alois Rogenmoser und

Yvonne Kraft segnete der katholische

Gemeindeleiter Urs Stierli die Anlage. Als

Erste testete anschliessend Edith Bamert

den Apparat, drückte den grünen Knopf

und glitt sanft und sicher in die Tiefe. In den

nächsten Wochen folgen Instruktionskurse

für alle, die den Lift künftig nutzen wollen,

und dem sanften Ab- und Aufstieg steht

nichts mehr im Weg.

Edith Bamert testet als erste Bewohnerin

der Breiten die neue Einrichtung

Und dies ist noch nicht alles: «Wir haben

beim Kanton beliebt gemacht, den Fussgängerstreifen

bei der Breiten mit einem

Inselchen und einem Tempolimit auf

50 – 60 Stundenkilometer noch sicherer zu

machen», skizziert Yvonne Kraft die nächsten

Anstrengungen. Es ist zu hoffen, dass

diesen Worten bald kantonale Taten folgen

werden.

Pfarreileiter Urs Stierli segnet den neuen Treppenlift

Bericht: Klaus Bilang

Ägeritaler IV / 2013 21


ürgergemeinde unterÄgeri

Über die teils nassen aber auch heissen

Sommermonate bot die Ortskundliche

Fachgruppe der Bürgergemeinde

Unterägeri wiederum spannende Anlässe

für Daheimgebliebene. Mit der vierten

Ausgabe der Freilichtmuseen quer durchs

Ägerital gab es nicht nur ein abwechslungsreiches

Programm zu besuchen,

sondern auch viel Neues zu entdecken.

Unterägeri

Mit den Freilichtmuseen quer durch den Sommer

29. Juni 2013:

Tag der offenen Tür bei den

ehemaligen Feuerwehrmännern

Im Rahmen der Freilichtmuseen quer durchs

Ägerital öffnete auch die IG TLF 74 (Interessengemeinschaft

Tanklöschfahrzeug 1974)

ihre Tore im Depot Oberbühl und ermöglichte

den Besuchern einen Einblick in die

Geschichte der Feuerwehr Oberägeri. An

schönster Lage mit Blick über den Ägerisee

wurde der grösste Stolz des Vereins, ein

Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1974 mit

welchem einst alles begann, präsentiert.

An die Gründerstunde kann sich Herbert

Schönmann, Präsident des Vereins, noch

sehr gut erinnern: «Es hat feuchtfröhlich im

Jahr 1994 begonnen. Wir wollten das Fahrzeug

für die Nachwelt erhalten und haben

es der Gemeinde für einen symbolischen

Betrag abgekauft».

Benutzt wird das Gefährt aber eher selten.

«Bei Hochzeiten kommt es noch ab und zu

zum Einsatz». Ansonsten sei es mit viel Aufwand

verbunden, auch versicherungstechnisch

sei es schwierig, erklärte Schönmann.

«Anfangs wurden wir nicht ernst genommen»,

erinnert sich der Präsident, doch

heute zählt der Verein um die 90 Mitglieder.

«Wir sind ein gemischtes Völklein.

Wir haben Freude an der Erhaltung der

Fahrzeuge und an der Kameradschaft», so

Schönmann. Dazu gehört auch ein jährlicher

Ausflug. Am Schweizer Handdruckspritzen-Wettbewerb

misst sich der Verein

jeweils mit Gleichgesinnten. Zweimal durfte

Oberägeri bereits Gastgeber dieses Events

sein. «Es geht uns dabei nicht ums Gewinnen,

wir machen vor allem mit wegen der

Geselligkeit. Es geht immer was».

Auf der Galerie in der Scheune sind weitere

Feuerwehrutensilien gelagert. Kaum

eine andere Gemeinde im Kanton Zug verfügt

über eine so beachtliche Sammlung.

Nebst alten Beleuchtungen, Funkgeräten

und Atemschutzmasken, findet man auch

Feuerwehrbekleidung aus längst vergangener

Zeit. Herbert Schönmann öffnet einen

Schrank. «Das sind uralte Tschöpen», so

Schönmann und fügt hinzu: «Keine Ahnung

was für kleine Menschen das früher waren,

heute gehen die keinem mehr». Dennoch,

alles hat seinen Platz, selbst eine Windleuchte

aus dem Jahr 1809 ist zu bestaunen.

An den Wänden erzählen Fotos und

Zertifikate aus der Geschichte des Vereins.

So wird alles fein säuberlich und mit viel

Sorgfalt gehegt und gepflegt und für die

Nachwelt instand gehalten.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, bei

köstlicher Verpflegung die gesammelten

Utensilien zu bestaunen und selbst ihr Können

an der Handdruckspritze zu bestätigen.

4. und 11. Juli 2013:

Dorfführung Oberägeri

Das Bild des Ägeritals verändert sich fleissig.

Immer wieder schiessen neue Familienüberbauungen,

Villen und architektonische

Meisterleistungen aus dem Boden. Zwischen

den modernen Bauten befinden sich

aber noch immer Häuser, deren Geschichte

weit ins Mittelalter zurückführt. Ein ganz

spezieller Ort befindet sich zum Beispiel in

Oberägeri vor der Pfarrkirche auf dem Platz

mit dem Dorfbrunnen. Von hier aus kann

man mehrere Häuser ausmachen, deren

Kern im Mittelalter entstanden ist. Mit der

Kirche selber, dem Restaurant Ochsen und

dem Pfrundhaus sind nur einige davon

genannt. Auf diesem Platz macht auch

Roland Meier mit einer Gruppe Halt und

erzählt von längst vergangenen Dorfgeschichten.

Obschon Roland Meier eigentlich

Jurist ist, liegt ihm das Geschichtenerzählen

im Blut. «Es hat wohl mit dem Alter zu

tun», sagt Meier, «je älter man wird, desto

mehr interessiert man sich für die Vergangenheit».

Sein Interesse liegt vor allem bei

der Geschichte des Ägeritals – genauer,

als einer vom Geschlecht Meier, bei der

Geschichte von Oberägeri.

Die Idee Dorfführungen mit historischen

Hintergrundinformationen in Oberägeri

durchzuführen, kam Roland Meier schon

länger. Er wollte dieses Angebot vor allem

für Touristen schaffen, musste aber mittlerweile

feststellen, dass vor allem Ansässige

und langjährige Einwohner sich für

die Geschichte ihrer Heimat interessieren

und die Führungen besuchen. Roland Meier

sieht darin auch einen Vorteil: «So erfahre

ich immer wieder neue Dinge, die ich wohl

in keinen Büchern finden würde.»

Insgesamt leitete Roland Meier durch

zwei solche Dorfführungen im Rahmen

des Talmuseums und brachte das längst

vergessene Dorfleben der zwanzigköpfigen

Gruppe näher. Unter den Anwesenden

waren nicht nur Oberägerer, auch

Unterägerer und Neuzuzüger jeder Altergruppe

schlossen sich den Rundgängen an.

Am See begann die Dorfführung mit der

Frage, wie das Ägerital wohl aussehen

würde, wenn es keinen See gäbe. Wären

die beiden Gemeinden im Tal schon lange

eine Stadt? Oder würde sich das Gelände

dann für einen Militärflugplatz eignen? Man

weiss es nicht und zum Glück muss sich

auch niemand solche Gedanken machen.

Roland Meier begann in einer lang vergessenen

Zeit. Er erzählte von der Eiszeit, von

Gletschern, die weit ins Tal ragten, von den

ersten Talbewohnern, von Bündnissen mit

22 Ägeritaler IV / 2013


Unterägeri

bürgergemeinde unterÄgeri

Schwyz und dem nahegelegenen Zürich,

von der Schulbildung, den Pfarrern und

Schwestern, den einflussreichen Familien,

den Wirten und den Zankereien zwischen

Oberägeri und Unterägeri.

Heute muss man bei vielen dieser Geschichten

und Anekdoten lachen – zum Glück.

Geblieben sind noch ein paar Sticheleien,

Witze und Erinnerungen an eine Zeit, die

zwar in der Vergangenheit liegen, sich

jedoch hie und da noch in der Gegenwart,

mitten in der Moderne zeigen.

24. August 2013:

Besichtigung des Sammelgutes

der Bürgergemeinde Unterägeri

Das Sammelgut der Bürgergemeinde

Unterägeri wächst stetig und hat seit über

zehn Jahren seinen Platz im Chlösterli

gefunden. Um die einst so alltäglichen

Gegenstände der Bevölkerung wieder ins

Bewusstsein zu rufen oder um in Erinnerungen

zu schwelgen, lud die Bürgergemeinde

zum Rundgang ein. Während im Innenhof

des Chlösterlis die Dixie-Kapelle Deutz aus

Neuheim für musikalische Unterhaltung

sorgte, konnte man vor oder nach dem

Rundgang Feines vom Grill geniessen. Die

Gegenstände, die im Chlösterli aufbewahrt

werden, fanden ihren Gebrauch vor allem

im Alltag. So sah man neben Küchenutensilien,

Kommunikationsgeräten, Kinderspielsachen

auch Bilder und Nähmaschinen, die

bei den Besuchern lustige Anekdoten aus

ihrer Kindheit in Erinnerung riefen. Zudem

führte Guido Nussbaumer (ZVB Museum)

Interessierte in die Geschichte des Verkehrswesens

im Kanton Zug ein. Um grössere

Maschinen und Gefährte des Sammelguts

zu besichtigen, chauffierte ein Shuttlebus

die Besucher vom Chlösterli in die

Mülischwendi. Dort erläuterte Ruedi Egloff

(Freiwilliger Helfer der Ortskundlichen Fachgruppe)

mehr Hintergrundwissen zu den

Maschinen und Gefährten. Neben einem

originalen Holzpflug werden dort auch eine

Schnapsbrenne, ein Chäs-Chessel oder eine

Doktor-Chaise ausgestellt. «Viele Besucher

haben hier ein Déjà-vu», sagte Ruedi Egloff.

Zudem wurden die Anwesenden Zeugen,

wie Christian Hugener mit Pferd und einem

raren Benzinmäher den Rasen schnitt. Auch

in der Mülischwendi luden feine Köstlichkeiten

und Kaffee zum Verweilen ein.

Wer die Gelegenheit verpasste, das Sammelgut

genauer unter die Lupe zu nehmen,

hat jederzeit die Möglichkeit, einen individuellen

Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Für Auskunft steht Ihnen die Bürgergemeinde

Unterägeri gerne zur Verfügung.

Zum Sammelgut: Seit einigen Jahren verfügt

die Bürgergemeinde Unterägeri über

ein beträchtliches Sammelgut aus früheren

Handwerks- und Gebrauchsgegenständen,

das stetig wächst. Im Chlösterli haben die

kleinen Schätze einen Platz gefunden, im

Gegenzug werden die schweren Maschinen,

wie zum Beispiel Milchschlitten,

Mostfässer und ein Holz-Schneeflug in der

Mülischwendi aufbewahrt.

Vorschau

28. September 2013:

Der Einbaum wird zu Wasser

gelassen

Eine weitere Attraktion wird das Einwässern

des Einbaums in Oberägeri sein. Der

Bau des Einbaums begann mit der ersten

Etappe im Mai und wurde über jeden

weiteren Anlass der Freilichtmuseen

weiterbearbeitet. Früher diente dieses

traditionelle Boot, das aus einem einzigen

Stamm gefertigt wird, der Rötelfischerei

auf dem Ägerisee.

Beginn: 11 Uhr beim Segelclub-Lokal,

Studenhütte, in Oberägeri.

Zu gegebener Zeit wird ein Flyer mit den

genauen Informationen in die Haushalte

des Ägeritals verteilt.

Bei Fragen und Unklarheiten steht Ihnen

die Bürgergemeinde Unterägeri unter

Telefon 041 750 19 59 oder unter der

Mailadresse kanzlei@bg-unteraegeri.ch

gerne zur Verfügung.

Bericht: Carina Iten und Marceline Iten

Ägeritaler IV / 2013 23


Katholische Kirche UnterÄgeri

Lieber Paul. Ende Juni 2013 durftest du

mit einer grossen Anzahl Gläubiger das

diamantene Priesterjubiläum feiern.

60 Jahre im Dienste der Kirche – oder:

60 Jahre im Dienste der frohen Botschaft

Gottes. Viele Menschen durften dich im

Laufe deines Priesterlebens erleben und

spüren, wie du deine Berufung lebst.

Gesellschaft

Diamantenes Priesterjubiläum Paul Zürcher

Paul, kannst du in kurzen Stichworten

deinen Lebensweg aufzeichnen?

Ich bin 1926 in Zug als ältester Sohn von

Josef und Clara Zürcher-Zeller geboren.

Meine Schwester Doris wurde 1922 und

mein Bruder Hans-Otto wurde 1931 geboren.

Ich besuchte die Primarschule, sowie die

Kantonsschule in Zug. 1946 absolvierte ich

die Matura. Anschliessend studierte ich in

Fribourg Philosophie (1946 – 1948), danach

in Rom, Luzern und Solothurn Theologie

(1950 – 1953). Am 29. Juni 1953 erhielt ich

die Priesterweihe in Solothurn. 1953 – 1960

wirkte ich als Vikar in Kriens und 1960 – 1964

in Bern. 1964 – 1984 war ich Pfarrer im

St. Johannes in Zug, 1984 – 1994 in Oberwil.

1994 ging ich in den Ruhestand und wurde

Aushilfspriester in Unterägeri.

Was führte dich als junger Mann

zur Überzeugung, Priester zu werden?

Ererbtes soziales Engagement war mir richtungsgebend

für die Berufswahl. Für mich

war die Frage wichtig: In welchem Beruf

kann ich den Menschen bleibende Werte

vermitteln, Werte, die dieses Leben überdauern

und dem Leben Sinn geben. Ich hatte

schon damals ein inneres Bedürfnis, für

Gott und die Mitmenschen da zu sein. Diese

Gedanken führten mich zur Entscheidung, in

den Dienst der Kirche zu treten und zwar als

Priester . . .

Kannst du uns von einem deiner

eindrücklichsten Erlebnisse als Priester

erzählen?

Ich machte eine Weltreise mit einem der

grössten Schiffe der Welt. Auf dem Schiff

begegnete ich einem angesehenen Professor.

Er war beeindruckt von meinen Gottesdiensten,

die ich als Schiffskaplanassistent gehalten

hatte. Er lud mich auf seine Forschungsreise

nach Grönland ein. Doch mein Heimweh war

grösser und so wurde nichts daraus . . .

Was war dein lustigstes Erlebnis?

Es war an einem Samstagabend. Ich sass

wie gewohnt im Beichtstuhl in der Kirche

in Oberwil. Da kamen drei Jugendliche in

die Kirche und nahmen vor dem Beichtstuhl

platz. Ich freute mich, weil ich annahm, dass

sie zu einem Beichtgespräch zu mir kamen.

Doch weit gefehlt. Die Zeit drängte und ich

musste mich für die Messfeier vorbereiten.

Ich verliess den Beichtstuhl und fragte die

Jugendlichen, ob sie noch beichten möchten.

Ihre Antwort war: «Nein, nein Herr Pfarrer.

Wir sind nur hierhergekommen, um zu

beten. Wir möchten, dass unser Club aus

Ambri den EVZ heute Abend besiegt.»

Gab es auch einen Moment, wo du

zweifeltest oder mit Gott hadertest?

Nein, eigentlich nicht. Doch war ich mit Gott

auch nicht immer einig. Für mich öffnete er

die mir anvertrauten Menschen zu wenig für

seine Frohbotschaft, für seine Gnade und

Hilfe im Leben. Er hat sich zeitweise für mich

zu stark ins Schweigen gehüllt.

Was wünschest du als ein Mann,

der ganz im Priesterberuf steht und

dennoch ganz Mensch geblieben ist,

der Kirche für die Zukunft?

Ich wünsche mir eine Kirche und ein kirchliches

«Bodenpersonal», das, wie der Name

sagt, mit beiden Füssen auf dem Boden der

Realität stehen, die Antennen stets nach

oben ausgezogen haben, die Zeichen der

Zeit verstehen und ihr Wirken danach ausrichten.

Und zum Schluss: was für eine

Antwort gibst du, wenn jemand dich

fragt, was denn der Glaube bringt?

Der Glaube, das ist meine Erfahrung und

tiefe Überzeugung, gibt jedem Menschen

einen letztgültigen Sinn für sein Leben und

seine Bestimmung, eine Zielrichtung auf ein

Leben, das glücklicher macht, als das gegenwärtige.

Er erzeugt Freude und eine Hoffnung,

die niemanden zerstören kann.

Paul, ich danke dir für das offene

Gespräch und danke dir, dass du bei

uns im Ägerital bist.

Bericht: Markus Burri

24 Ägeritaler IV / 2013


Betriebsvorstellung

Sanfte Fussmassagen nach N. D.

Den Mensch ganzheitlich zu behandeln ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je...

4 innovative Frauen im Ägerital und

Alosen beschreiten neue Wege. Nach

mehrjähriger gemeinsamer Ausbildung

bei Nick Durrer bieten sie heute sanfte

Fussmassagen und Beratungen an. Die

Sanften Fussmassagen nach Nick Durrer

(N. D.) unterscheiden sich wesentlich

von den traditionellen Druck-Massagen.

Bei den Sanften Fussmassagen

N. D. werden die Massagebewegungen

auf den Fusszonen ohne Druck und in

einem harmonischen Ablauf ausgeführt.

Sie werden deshalb von Erwachsenen

wie auch von Kindern sehr

geschätzt.

gie-Blockaden aufgelöst werden. Krankmachende

Gedanken werden abgezogen,

bevor sie sich im Körper manifestieren.

Auch diese Fussmassage eignet sich ausgezeichnet,

um vorbeugend zu wirken.

Aufbauende Fussmassage nach N. D.

Sie ist eine harmonisch abgestimmte

Kombination der Entspannungs- und Seelen-Energetischen

Fussmassage. Die Wirksamkeit

wird intensiviert und gesteigert,

Margrit Hürlimann · Brunnenmattstr. 14,

6314 Unterägeri, Telefon 078 774 67 56

indem der Ablauf der Massage nicht nach

den organischen Verbindungen, sondern

nach den geistigen Zusammenhängen und

Energieverbindungen aufgebaut ist. Auch

hier werden energetische Schlacken abgezogen

und feinstoffliche Blockaden gelöst.

Die Sanften Fussmassagen nach N. D.

sind ein Geschenk an alle feinfühligen

Menschen.

Beatrice Robbi · Seehofmatt 13,

6314 Unterägeri, Telefon 079 728 86 29

Entspannungs-Fussmassage nach N. D.

In dieser feinen und sanften Fussmassage

werden die trägen Organe angeregt und

aktiviert, die überreizten Organe werden

beruhigt. Der Ablauf entspricht dem

homöopathischen Prinzip von oben nach

unten. Die feinen Massagebewegungen

sind speziell auf die Organe abgestimmt,

um sie in ihren Funktionen zu unterstützen.

Sie bewirken eine Reinigung und Harmonisierung

sämtlicher Organe, und der ganze

Körper kann sich dementsprechend entspannen.

Seelen-Energetische Fussmassage

nach N. D.

Durch die reinigende Energiewirkung auf

der Seelen-Ebene können Angstzustände,

Stress, seelische Krankheiten und alte Ener-

Es wäre mir nie im Traum eingefallen,

jemandem die Füsse zu massieren, bis

ich meine auf die sanfte Art, nach N. D.,

mehr gestreichelt als massiert bekam. Diese

Erfahrung animierte mich dazu, diese Technik

selber zu erlernen. Inzwischen bereitet

es mir grosse Freude, dieses Wohlgefühl an

Mitmenschen weiter zu geben.

Doris Zampatti · alte Landstrasse 152f,

6314 Unterägeri, Telefon 079 749 26 67

Gesucht und gefunden! Vor über 10 Jahren

– als Ausgleich zu Hausfrau und Mutter

– eine Massage-Technik die sanft ist

– gefunden in der Ausbildung bei N. D. Die

Personen, die diese Fussmassagen erfahren

durften, wissen um dieses wunderbare

Geschenk!

Franziska Blattmann · Schwandstrasse 3,

6315 Alosen, Telefon 078 639 72 07

«Ursache lösen,

anstatt unterdrücken»

Vortrag:

Sanfte Fussmassagen nach N. D.

Restaurant Ägerihof · 6314 Unterägeri

Montag, 21. Oktober 2013 · 19.30 Uhr

Als gelernte Kosmetikerin war mir meine

Arbeit immer irgendwie zu oberflächlich

und bin dadurch zu den sanften Fussmassagen

nach N. D. gekommen. Diese Technik

unterscheidet sich von allen herkömmlichen

Massagen. Durch diese Fussmassagen kann

ich meinen Kunden ein tiefer liegendes

Wohlbefinden und eine echte Problemlösung

anbieten.

Nebst der Tätigkeit als Hausfrau war ich auf

der Suche nach etwas Neuem. Dank einem

Gespräch mit einer guten Kollegin bin ich

dann zu den sanften Fussmassagen gekommen.

Schon während der Ausbildung hat

sich mein Wohlbefinden erheblich gesteigert.

Und darum ist es mir wichtig, dieses

Wohlbefinden weiter zu geben.

Ägeritaler IV / 2013 25


Service und Reparaturen

Höfnerstrasse 15 • Tel. 041 750 20 88 • Fax 041 750 20 75

www.h-iten-sanitaer.ch • E-Mail: info@h-iten-sanitaer.ch

Täglich frische

Mittagsmenues!

Auch zum Mitnehmen.

I NGOLD

KompetenZ für

erfolg

tel. +41 41 754 48 00

www. ingO l D-treuhanD partner. ch

wirtschaftsprüfung

unternehmerberatung

steuerberatung

gesellschaftsrecht

buchführung

Heimtextilien nach Mass

Heimtextilien nach Mass


ChlauseslÄ UnterÄgeri

Bald knallt es wieder in den Strassen

von Unterägeri. Ab November wird

das «Chlepfä» von Schafsgeiseln wieder

allenthalben zu hören sein. Dieses

rhythmische Knallen ist ein sicheres

Zeichen für den bevorstehenden uralten

Brauch «Chlauseslä». Das führt vor

allem bei Neuzuzügern immer wieder

zu Irritationen.

Die Vorbereitungen zum traditionellen

Chlauseslä laufen auf Hochtouren. Der

Brauch findet nach alter Sitte am Vortag

vor St. Nikolaus statt. Auch in diesem Jahr

wollen wir die Bevölkerung auf den Brauch

einstimmen.

Gesellschaft

Brauchtum macht mehr als nur Krach

Trainings zum Geislächlepfä

Dazu gehören die alljährlichen Trainings

zum Geislächlepfä. Das Schlagen von

Geiseln ist nämlich ein unverzichtbarer

Bestandteil des Brauchs. Erfahrene Chlepfer

zeigen am Training dem Nachwuchs, wie er

seine Kunst verbessern kann. So geben wir

das Wissen um den uralten Brauch weiter

und halten gleichzeitig die Lärmbelästigungen

im erträglichen Rahmen. Das Training

findet im November bei guter Witterung

jeden Mittwoch ab 19 Uhr auf dem Vorplatz

vor der Aegerihalle statt.

Wie schon im letzten Jahr bekommt man

alle nötigen Chlepfer-Utensilien ab November

im Chäsladä an der Oberdorfstrasse 4 in

Unterägeri.

Chlausesel-Rottä mit Samichlaus

Training Geislächlepfä 2013

– Beschreibung:

Training zum Geislächlepfä unter fachkundiger

Anleitung für das Chlauseslä

vom 5. Dezember 2013.

– Datum:

Ab 6. November jeden Mittwoch ab

19 Uhr bei guter Witterung.

– Ort:

Vorplatz Aegerihalle Unterägeri.

– Mehr Info:

www.chlauseslae.ch

Der Brauch

Das Chlauseslä findet am Donnerstag,

5. Dezember 2013, statt. Ab 15 Uhr ziehen

die Primarschüler mit ihren Chlauseseln

von Haus zu Haus und bitten mit dem Ruf

«Holi holi hüü, dä Chlaus isch doo» um

kleine Gaben. Nach 17 Uhr sind dann die

Grossen an der Reihe. Diverse Rottä ziehen

dann in spektakulärem Aufzug durch ganz

Unterägeri.

Geislächlepfer in Aktion

Iffälä am Umzug auf dem Dorfplatz

Als Höhepunkt findet gegen 21.30 Uhr

auf dem Dorfplatz ein prächtiger Umzug

aller Rottä statt. Unter dem lauten Klang

der Triichlär und Hornbläser und dem

Knallen der Geislä geht der Samichlaus im

Bischofsornat auf dem Dorfplatz umher. Die

wunderschönen mit Kerzenlicht erleuchteten

Iffälä kommen bei ausgeschalteter

Strassenbeleuchtung besonders gut zur

Geltung.

Das Schenken steht im Vordergrund

Für uns von Chlauseslä Unterägeri hat der

Brauch seinen eigentlichen Sinn und Zweck

beim Gedanken des Schenkens. Darum

leiten wir die am Chlauseslä gesammelten

Geldspenden jeweils vollumfänglich an

karitative Zwecke im In- und Ausland weiter.

Mehr Informationen sind auch unter

chlauseslae.ch zu finden.

Geislächlepfer am Umzug auf dem Dorfplatz

Chlauseslä 2013

– Beschreibung:

Traditionelles Chlauseslä im Dorf und in

der Höfe. Gegen 21.30 Uhr findet auf

dem Dorfplatz Unterägeri ein prächtiger

Umzug aller Rottä statt.

– Datum:

Donnerstag, 5. Dezember 2013,

ab 15.00 Uhr.

– Ort:

Unterägeri Dorf und in der Höfe.

– Mehr Info:

www.chlauseslae.ch

Bericht / Fotos: Rolf Iten

Ägeritaler IV / 2013 27


Gesellschaft

Feldmusik UnterAEgeri

Sitzung mal anders

Samstag, 13. Juli, 9.45 Uhr, Bushaltestelle

Unterägeri Zentrum. Mitnehmen:

Schreibzeug, Unterlagen, sportliche

Bekleidung und feste Schuhe zum Laufen

und Trottinett fahren.

Viel mehr Informationen als oben erwähnt

erhielten wir nebst der Traktandenliste nicht

von unserem Präsidenten Adrian Schär zur

Sommersitzung von Vorstand und Musikkommission.

Schon seit Tagen rätselten wir,

wohin uns der Tag genau führt und vor

allem, was alles auf uns zukommen wird.

Das wie und wo ist jeweils ein Geheimnis,

in das ausser Präsident und Kassier niemand

eingeweiht ist. Alle zwei Jahre treffen wir

uns, um Vereinsprogrammplanung, Gruppendynamik

und Kameradschaftliches zu

verbinden.

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir unser

erstes Ziel auf dem Zugerberg, wo es Trottinett

und Velohelm zu fassen gilt. Etwas

halbherzig hörte ich den Instruktionen fürs

Trottinettfahren zu: «Fahrt nicht zu schnell

um die Kurve und immer schön hintereinander,

achtet auf den Verkehr und setzt

Euch nicht auf den Packträger des Trotti,

auch wenn ihr müde seit. Das Gefährt kippt

bei abfallendem Weg oder das Schutzblech

könnte sich beim Überfahren einer Unebenheit

verklemmen . . .»

Das wird ja wohl nicht so schwer sein, Kindersportgerät

. . . So dachte ich mir. Naja,

spätestens als wir Richtung Blasenberg

unterwegs waren und die Strasse etwas

abschüssiger wurde merkte ich, dass ein

Trottinett nicht mit dem Velo zu vergleichen

ist und, dass man einen Velosattel vermissen

kann. Bei steigendem Tempo fängt der

Lenker des Trotti zu rütteln und schlenkern

an. Die Hände sollten auch immer in der

Nähe der Bremsen sein, um rechtzeitig

v.l.n.r. Pascal Krapf, Beat Ambord, Nadja Iten, Adrian Schär, Priska Annen, Daniela Schär,

Giuseppe Bilotta und Markus Brazerol

bremsen zu können, wenn Landwirtschaftsfahrzeuge,

Biker, Wanderer und Autos den

Weg kreuzen. Aha, deshalb auch die Fahrradklingel

. . .?

Die teilweise etwas unebene und kurvenreiche

Strasse verlangt vollste Aufmerksamkeit.

Aussicht geniessen? Na, dann

aber lieber mal anhalten und schauen, zu

schnell ist ein Strassengully oder ein Loch im

Asphalt übersehen und . . . daran wollen wir

mal lieber nicht denken.

Nach einer mehr oder weniger rasanten

Fahrt hiess es absteigen und nach einer

kurzen Verpflegung arbeiten. Wobei das

Debattieren unter freien Himmel nicht zu

den anstrengendsten Arbeiten zählt. Am

späteren Nachmittag, fast alle Traktanden

oder zumindest die Wichtigsten waren

besprochen, bestiegen wir erneut unser

Gefährt, um den Rest der Abfahrt vom

Blasenberg nach Zug in Angriff zu nehmen.

Leider war die Abfahrt viel zu kurz und ein

letztes Mal genossen wir die herrliche Aussicht

auf den Zugersee und das Zugerland.

Sicher angekommen gaben wir alle unser

Trottinett am Bahnhof in Zug ab und setzten

uns in den Bus zurück ins Ägerital. So

eine Trottinettabfahrt werde ich sicherlich

wieder mal machen . . . Und: das strategische

Vorgehen für den Verein im Jahre

2013 bis 2015 ist in dem Sinne festgelegt.

Text: Nadja Iten / Foto: Reto Iten

edi meier Innendekorationen

Hauptstrasse 12 • 6315 Oberägeri

Tel. 041 750 10 27 • Fax 041 750 10 40

28 Ägeritaler IV / 2013


Theater UnterÄgeri

Warum in die Ferne schweifen, wenn

das Gute liegt so nah! Unter diesem

Motto traf sich die Theaterfamilie des

theater unterägeri am Sonntag, 21.

Juli 2013, auf dem Ägeriseeschiff zum

Schiffs z'Morge.

Gesellschaft

Theaterfamilie geniesst Ägeriseerundfahrt

Gemütliches z'Mörgele

Gegen 40 Personen folgten der Einladung

durch den Vorstand. Unsere Eventmanagerin

Brigitta Bienz hatte auch diesen Anlass

super organisiert, herzlichen Dank dafür!

Auch aufgrund des schönen Wetters waren

Der Kapitän erwartet uns

Zufriedene Gesichter

alle gut aufgelegt, es wurde fleissig erzählt

und diskutiert. Besonders erfreulich ist die

Tatsache, dass sowohl langjährige wie auch

neue Mitglieder dabei gewesen sind. Die

Bilder vermitteln einen Eindruck der gemütlichen

Reise.

Schon bald geht es wieder los mit den Proben

zum neuen Stück. Darüber werden wir

in der nächsten Ausgabe des Ägeritalers

mehr erzählen. Die Aufführungen finden in

Eventmanagerin Brigitta Bienz

Herrliche Aussichten

Strahlende Gesichter

Regisseur Beat Bürgi

Zufriedene Gesichter

Gemütliches Geniessen

der Zeit vom 22. Februar bis 15. März 2014

in der AEGERIHALLE statt. Weitere Infos

unter www.theater-unteraegeri.ch

Bericht: René Weber / Fotos: Cyril Bienz

Ägeritaler IV / 2013 29


«Den grössten

Moment wiederholen.»

Fabian Cancellara

Das Ganze nochmal.

Fernsehen mit Replay.

Mit Quickline Verte! und der Replay-Funktion Freeze bestimmen Sie

das TV-Programm.

Auch im Kabelnetz der TV Ägeri AG.

www.tvae.ch


Wylägerer Fasnachtsgesellschaft

Gesellschaft

½ Jahrhundert Wylägerer Fasnachtsgesellschaft

Vor knapp 50 Jahren war die Welt noch

anders als heute. IBM präsentierte den

zu dieser Zeit revolutionären Computer

360, der nicht ein Bruchteil der Leistung

eines iPhones hat. Nelson Mandela

wurde 1964 zu 26 Jahr Haft verurteilt

und Edward Snowden gewährte man

heute nach 39 Tagen Asyl. Und was passierte

in der Geschichte der Wylägerer

Fasnachtsgesellschaft (WFG)?

Nicht Vieles und das ist auch gut so, denn

das Brauchtumstreiben in Wylen ist und soll

traditionsorientiert bleiben. Die WFG als

Oberorganisation der 5. Jahreszeit dirigiert

seit 1964 das gesellschaftliche und fasnächtliche

Treiben in Unterägeri und schafft

die Rahmenbedingungen für Jung und Alt,

sich an der Fasnacht beteiligen zu können.

Die kommende Fasnacht steht daher ganz

im Motto des 50igsten Jubiläumsjahres

und soll die Menschen wieder etwas näher

zusammenrücken lassen.

Der Startschuss für das Jubiläumsjahr bildet

die Herbstarbeitstagung mit allen Präsidialvertretern

der Vereinigung Schwäbisch-

Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) am

Wochenende vom 12. Oktober 2013. Wir

organisieren neben den Sitzungen für die

VSAN einen Unterhaltungsabend mit vielen

Akteuren, um unseren Fasnachtsfreunden

von Nah und Fern unser Schweizer Ländle

und unser Brauchtum näher zu bringen.

Natürlich dürfen dabei ein gutes Essen und

Showeinlagen von Matchless oder den

Herianos (erfolgreichste und originellste

Akrobatik-Gruppe der Schweiz) nicht fehlen.

«Das wird ein Gaudi».

Sobald die 51. Fasnacht der WFG im 2014

mit der Inthronisation eröffnet, werden

wir gemeinsam feiern! Am Schmudo zum

Beispiel verbreiten Guggen kakaphonische

Töne im ganzen Dorf. Die Kaffeehütte

vor der Aegerihalle lädt zu einem

Kaffee Zwätschge mit Ländlermusik ein,

im Saloon gibt es Cowboy-Drinks und im

Aegerihalle-Foyer läuft die Schlagerparty.

Der Schmudo in Unterägeri soll einmalig

sein! Jeder im Ägerital ist herzlich eingeladen,

bei diesem Treiben mitzumachen!

Der Fasnachts-Samstag wird mit dem

Gottesdienst der Narren und einer Überraschung

für das Dorfbild beschmückt werden.

Mehr verraten wir hier an dieser Stelle

nicht, aber unser Jubiläum bleibt für die

Ewigkeit. Für die Unterhaltung und das Fest

wird wieder geschossen im Saloon, gesungen

in der Kaffeehütte und getanzt im

Foyer . . . und wer dann immer noch nicht

ins Bett möchte, der darf bei der «Bettchratzete»

mit Guggensound den frühen

Sonntagmorgen geniessen. Als Belohnung

gibt's eine warme Suppe und vielleicht wieder

ein Kaffee Zwätschge. Mit dem grossen

Fasnachtsumzug durch Unterägeri wird

die Wylägerer Fasnacht ihren Höhepunkt

erreichen. Dafür wurde die Hauptstrasse ja

bereits ausgebessert und die Ahornstrasse

ist eröffnet. Platz hat es genügend und den

werden wir für die 50 Umzugsnummern

auch benötigen.

Liebe Ägeritaler, wir freuen uns heute

schon, Sie zu begrüssen, um gemeinsam

unser Jubiläum zu feiern und den fasnächtlichen

Brauchtum weiterhin zu pflegen. Lassen

Sie doch Ihr iPhone zu Hause, aber als

Snowden verkleidet dürfen Sie gerne an die

Fasi kommen.

Bericht: Rolf Iten

Narren-Skulptur zum Jubiläum 2014

Die Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz

von Werner Iten-Nussbaumer und den

Mitgliedern Guido Twerenbold, Franz

Peter Iten, Franz Merz sowie Agnes

Iten-Appert fasste vor zwei Jahren

im Auftrage des Narrenrates und der

Ehrengarde den Auftrag, der Fasnacht

zu diesem Jubiläum ein Denkmal zu

errichten.

Eine nachhaltige Narren-skulptur mit den

drei Fasnachtsfiguren soll während dem

ganzen Jahr auf dem Platz vor der Musikschule

an die herrlichsten Tage im Jahr erinnern.

Aufgrund eines Wettbewerbes wurde

das Werk von der Künstlerin Esther

Schöni / Ignaz Röllin ausgewählt. Sie wird

die drei Symbolfiguren der Wylägerer

Faschnachtsgesellschaft in einer Narrenskulptur

darstellen und Ignaz Röllin wird die

Skulptur in Bronze giessen, damit sie auch

wetterfest bleibt. Am 1. März 2014, wenn

die Wylägerer Fasnachtsgesellschaft ihren

50. Geburtstag feiert, wird die Jubiläums-

Skulptur den Sponsoren, der Bevölkerung

und speziell dem Narrenvolk aus nah und

fern präsentiert.

Die Einwohnergemeinde Unterägeri stellt

den dafür vorgesehenen Platz vor der

Musikschule freundlicherweise zur Verfügung

und mit den ersten baulichen Arbeiten

wird bereits anfangs Oktober 2013

begonnen.

Die Geldmittelbeschaffung läuft zurzeit, es

sieht aber gut aus, so dass die Kosten von

CHF 65'000.00 durch Sponsoren aus der

Wylägerer Fasnachtsgesellschaft und der

Bevölkerung getragen werden können.

Die Arbeitsgruppe und die Wylägerer Fasnachtsgesellschaft

freuen sich auf die

Jubiläums-Skulptur und die Feierlichkeiten

2014.

Bericht: Agnes Iten-Appert

VSAN – Vereinigung Schwäbisch-Allemannischer Narrenzünfte

Roland Wehrle, können Sie in

kurzen Worten die VSAN erklären

Die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer

Narrenzünfte ist die älteste Narrenvereinigung

in Europa und wurde anno

16. November 1924 in Villingen gegründet.

In der damaligen Zeit wurden viele

Fasnachts-Anlässe durch die Obrigkeit verboten.

«Nur gemeinsam sind wir stark.»

Auf diesem Leitsatz wurde also 1924 in

Villigen die Vereinigung gegründet. Der

neugegründete Narrenverband von anfänglich

13 Narrenzünften bemüht sich 1925

beim Ministerium des Innern in Karlsruhe,

dass die dem Verband angehörenden alten

Narrenorte wieder die Fasnacht abhalten

dürfen, was dann auch amtlich genehmigt

wird. Die Vereinigung bezweckt die Erhaltung,

die Pflege und die Fortentwicklung

des im schwäbisch-alemannischen Sprachraum

vorhandenen alten Fasnachtsbrauchtums,

insbesondere durch Beratung und

Betreuung der Mitgliedszünfte und Vertretung

von deren Interessen gegenüber

Dritten sowie die Förderung der Fasnachtsforschung.

Alte Volksbräuche erhalten und

weiter zu entwickeln, ohne deren traditionellen

Linien und Inhalte zu verlassen.

Was bedeutet Ihnen die Schweizer

Zünfte / Gesellschaften in der VSAN

und wie sehen Sie die

Zusammenarbeit mit diesen?

Ägeritaler IV / 2013 31


Gesellschaft

Wylägerer Fasnachtsgesellschaft

Die Stellenwert der schweizerischen Narrenzünfte

ist bei den Mitglieder der VSAN

(Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer

Narrenzünfte) sehr hoch. Die Zusammengehörigkeit

der Zünfte soll grenzüberschreitend

gepflegt werden. Fasnacht darf nicht

vor Grenzen und verschiedenen Völker halt

machen. Die riesige Vielfalt der einzelnen

Zünfte und deren Brauchtum darf nicht

verloren gehen und soll wieder vermehrt

mit Humor und Schalk gepflegt werden.

Ich bin sehr stolz, Präsident einer solchen

länderübergreifenden und freundschaftlichen

Vereinigung zu sein. Dass die Herbstarbeitstagung

das erste Mal überhaupt

in der Schweiz stattfindet, ist ein weiterer

Meilenstein in der Geschichte der VSAN.

Ein grosses Dankeschön an die Wylägerer

Fasnachtsgesellschaft und der Bevölkerung

des schönen Ägeritals.

Dieses Jahr werden in Unterägeri

erstmals Partnerzünfte aufgenommen,

was hat die VSAN für Ziele

mit diesem Programm?

Durch die Förderung der Fasnachtsforschung

werden wir immer wieder auf überlebte

Alemannische Bräuche in der Schweiz

und auch in ganz Europa aufmerksam

gemacht. Für diesen grossen Alemannischen

Kulturraum gibt es kaum Grenzen, dies gilt

es zu bewahren und durch gegenseitige

Unterstützung zu fördern. Dazu wurde

eigens dieses Programm der Partnerzünfte,

unterstützt von allen 68 Mitgliederzünften,

ins Leben gerufen. Die Bereicherung dieser

Partnerzünfte und auch das Kennenlernen

von anderen Bräuchen und Ritualen sind

der Sinn und Zweck für die Aufnahme von

Partnerzünfte in die VSAN.

Wo sehen Sie den Unterschied

zwischen der deutschen und

der schweizerischen Fasnacht?

Durch die Aufnahme von der Narrenzunft

Laufenburg / Baden und Laufenburg

Schweiz kam man in den früheren Jahren

überhaupt auf den Gedanken, auch

Schweizer Zünfte in die VSAN zu integrieren.

Die Röllizunft in Siebnen wurde dann

als zweite Zunft in die VSAN aufgenommen.

Darauf folgten Willisau, Berschis und

Unterägeri. Wichtig ist für die VSAN, dass

die Fasnacht, das Brauchtum und die Pflege

in den Dörfern und Kommunen gepflegt

und weiter gefördert wird. Auch Neues

soll Platz in den Zünften finden. So wird

schon seit langem über die Integration von

Zuwanderern und dem gegenseitigen respektvollen

Miteinander von verschiedenen

Völker diskutiert. Die traditionellen Werte

und das Kulturgut der Fasnacht darf nicht

von der europäischen Landkarte verschwinden.

Der Humor und die Kameradschaft soll

eine fröhliche Abwechslung zu unserem

Alltag Platz haben. Dazu fördert aber die

VSAN nicht die Saufgelage und Auswüchse,

die solche Feste vor der Fastenzeit zum

Teil durchgeführt werden. Dies sind alles

gemeinsame Forderungen und Probleme,

die in der Vereinigung bei solchen Veranstaltungen

wie die Herbstarbeitstagung

rege diskutiert werden. Man sucht gemeinsam

Lösungen und eine Weiterentwicklung

der Bräuche, dass sie auch weiterhin erhalten

bleiben. Somit gibt es auf diese Frage

eigentlich keine grossen Unterschiede zwischen

den schweizerischen und den deutschen

Zünften.

Was können Sie unserer Fasnacht

mit auf den Weg in die Zukunft geben?

Die Fasnacht soll weiterhin das Brauchtum

und das Erhalten von den örtlichen

Fasnachten fördern und pflegen. Traditionelle

Werte der Gruppen einfordern und

eine humorvolle und kameradschaftliche

Zeit miteinander verbringen. Die Bereicherung

und Abwechslung, sowie das Leben

von alten Volksbräuchen und die Unterstützung

gegenseitig, soll in unserem manchmal

hektischen Alltag einen festen Platz

haben; in guten wie auch in schlechten Zeiten.

Jungen Leuten die Volksbräuche näher

zu bringen und diese auch zu integrieren.

Diese Gründe ergeben auch den Sinn einer

Vereinigung wie der Schwäbisch-Alemannischer

Narrenzünfte.

Bericht: Guido Iten / Roland Wehrle

Möschtliblöser

Um über den Sommer nicht einzurosten

und für die nächste Fasnacht genügend

Ausdauer zu haben, engagierten sich

die Möblös auch diesen Sommer wieder

intensiv an diversen Sportaktivitäten

im Ägerital und Umgebung.

Sommeraktivitäten

Bereits zur Tradition der Möschtliblöser

gehört die Teilnahme am Grümpi Plauschturnier.

Auch dieses Jahr machten wir mit

einem selbstgebastelten Sonnenblumen-

Gwändli und mit fussballerischem Geschick

den Rasen unsicher. Es war wiedermal

eine Hammer Stimmung mit super Wetter

und so feierten wir auch nach der Rangverkündigung

noch lange weiter. Mitte

August traf sich eine Gruppe Möblös im

Birkenwäldli, um unerschrocken im mittlerweile

wieder kälter gewordenen Ägerisee

am Wasserball-Plauschturnier des SC Frosch

mitzumachen. Am 24. August dann nahmen

wir an der Volleyballnight mit anschliessendem

Volleyball-Fäscht in der Turnhalle

32 Ägeritaler IV / 2013


Gesellschaft

Möschtliblöser

Acher teil. Zu einem Sportanlass der besonderen

Art kam es am 7. September, als wir

am erstmals durchgeführten Jubiläums-

Steckenpferd-Polo Turnier der Grühüs in

Allenwinden mitmachten.

Möblö-Party

Obwohl die Fasnacht noch in einiger Ferne

liegt, möchten wir es nicht lassen, euch

bereits jetzt über das Datum der nächsten

Möblö-Party zu informieren. Am Samstag,

1. Februar 2014, ist es wieder soweit

und die legendäre Möblö-Party findet in

der Aegerihalle statt. Das Motto wird

natürlich erst zu einem späteren Zeitpunkt

bekannt gegeben, doch was ihr sicher

wieder erwarten könnt ist: Unsere urchige

Kaffeestube mit Unterhaltung durch eine

lüpfige Ländlerkapelle, super Stimmung in

der dekorierten Aegerihalle durch verschiedene

Guggen aus der näheren und

ferneren Umgebung und natürlich Live-

Musik durch eine rockige Partyband.

Weitere Vorbereitungen

Wie ihr seht, laufen die Vorbereitungen für

die Fasnacht 2014 bereits wieder auf Hochtouren.

Neben all diesen sportlichen und

organisatorischen Aktivitäten haben auch

die Proben der neuen und die Auffrischung

der alten Lieder im Schönenbühl bereits

wieder begonnen. Und jedes Mitglied der

Möblös nutzt diese Zeit zusätzlich, um

sein neues Gwändli zu nähen, welches wir

euch dann stolz an der Inthronisation am

Samstag, 11. Januar 2014, auf dem Dorfplatz

präsentieren werden.

Bericht: Eliane Zuberbühler

pantugium

Panflötenkonzert in der Marienkirche Unterägeri

Nach dem Erfolg des letztjährigen

Konzertes hat sich das Panflötenensemble

«PanTugium» entschlossen,

am 20. November 2013 um 19.00 Uhr

mit dem neuen Programm wiederum

in der Marienkirche in Unterägeri aufzutreten.

Das Ensemble lädt zu einer

musikalischen Weltreise ein, die von

Italien über Russland bis nach Süd- und

Nordamerika führt.

Das 11-köpfige Ensemble hat ein vielseitiges

Programm vorbereitet, das internationale

Volks- und Popmusik, Melodien

aus Musicals und Klassik sowie Gospels

umfasst. Das Gastensemble Duo «PanTastico»

mit der Panflötensolistin Karin Inauen-

Schaerer und dem Organisten / Pianisten

Mathias Inauen ergänzen das Programm

mit virtuosem Spiel. Die Leitung des ganzen

Konzertes liegt ebenfalls bei Karin Inauen-

Schaerer.

Die meist aus Bambus hergestellte Panflöte

wurde nachweislich schon vor tausenden

von Jahren in verschiedenen

Kulturen gespielt und ist somit eines der

ältesten Musikinstrumente der Menschheit.

Das Ende 2009 gegründete Ensemble

PanTugium ist vom mystischen Klang und

Das Panflötenensemble PanTugium freut sich auf das Konzert

in der Marienkirche Unterägeri

der Vielseitigkeit dieses Urinstrumentes fasziniert.

Es lassen sich alle Musikstile und

Tonarten spielen, wobei je nach Blastechnik

und Tonlage die verschiedensten Klangfarben

möglich sind.

Das Panflötenspiel ist recht anspruchsvoll.

Die Mitglieder von PanTugium verfügen

über eine mehrjährige Grundschulung an

einer Panflötenschule. Mit wöchentlichen

Proben und einem Probenweekend bereiten

sie sich auf die Konzerte vor. Die Probenarbeit

steht unter der professionellen

Leitung von Karin Inauen-Schaerer.

Erfahren Sie mehr über «PanTugium» durch

unsere Homepage www.pantugium.ch –

der Eintritt ist frei, Kollekte.

Bericht: Markus Knobel

Ägeritaler IV / 2013 33


NEU

Ägerital 2014

März

Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

10 11 12 13 14

Kalender-Preis

Fr. 19.90

Erhältlich bei:

Fromyprint AG

Gewerbestrasse 17, 6314 Unterägeri

• Papeterie am Dorfplatz, 6314 Unterägeri

• Dorf Molki, 6315 Oberägeri

• Aegeritalgarage, Tankstellen Shop

6314 Unterägeri

• Zentrum Ländli, 6315 Oberägeri

Fromyprint AG, Tel.: 041 752 06 52

E-Mail: info@fromyprint.ch

Schreinerei Hugener AG 6314 Unterägeri

Für alle Maler- und Tapeziererarbeiten,

Schimmelsanierungen etc.

rené ammann dipl. malermeister

lorzenstrasse 15 • 6314 unterägeri

tel. 041 750 23 36 • fax 041 750 75 91

info@malerhenggeler.ch • www.malerhenggeler.ch

Möbel

Küchen

Innenausbau

Spezialanfertigungen

Einbauschränke

Telefon 041 754 56 06 • Fax 041 754 56 07

Gewerbestr. 20, 6314 Unterägeri

041 750 23 23 / www.iae.ch

service

Wenn Ihnen ein zuverlässiger, prompter

Elektro-Service wichtig ist, dann sind wir

der richtige Partner !

Andreas Iten | Keine Kuh in Berlin | Erinnerungen

176 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-905969-27-6

CHF 29.–

Verlag Martin Wallimann, Alpnach

In jeder Buchhandlung bestellbar oder

direkt beim Verlag: www.martin-wallimann.ch


Gesellschaft

jodlerklub vom Ägerital

Jodlerfeste sind für einen Jodlerklub

eines der Höhenpunkte im Vereinsjahr.

Die gesanglichen Leistungen werden

durch eine Jury bewertet und man

trifft sich mit Jodlerinnen und Jodlern,

Fahnenschwingern, Alphorn- und

Büchelbläserinnen und -bläsern sowie

mit Gleichgesinnten. Allein schon die

Gemütlichkeit und Fröhlichkeit eines

Jodelfestes ist ein Erlebnis.

Jodlerfeste

Unter dem Motto «Härz, freu di» organisierte

der Jodlerklub Reiden das Jodlerfest

des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes

ZSJV vom 21. – 23. Juni 2013 in

Reiden.

Auftritt

Nach seriöser Vorbereitung von ca. 30 Proben

unter der geschätzten Leitung unserer

Dirigentin Astrid Bellmont trafen wir uns

am Freitagnachmittag auf dem alten Turnplatz

in Unterägeri und fuhren gemeinsam

nach Reiden. Als Erstes besichtigten

wir in Reiden als gedankliche Einstimmung

gemeinsam das zugewiesene Vortragslokal,

die reformierte Kirche. Nach dem Einsingen

im Schulhaus bereitete sich jeder auf

seine Art und Weise auf den Auftritt vor.

Eine Jodlerin ass einen Apfel, ein Jodler spazierte

umher, andere machten Sprüche und

wiederum andere waren still in Gedanken

versunken. So oder so waren die Nerven

angespannt und der Blutdruck höher. Kurz

nach 21 Uhr durften wir in der übervoll mit

Zuhörern besetzten reformierten Kirche das

gewählte Lied: «s'Plange», Text und Musik

von Theres Aeberhard-Häusler, darbieten.

Nach dem fünfminütigen Vortrag unseres

Wettliedes durften wir heftigen Applaus

ernten. Einige der Zuhörer wischten sich

sogar verstohlen eine Träne der Rührung

weg und andere bekamen Gänsehaut. Wir

selber freuten uns darüber, dass uns der

Vortrag so gut gelungen war. Die Erleichterung

war in jedem unserer Gesichter zu

lesen, auch die innere persönliche Freude.

Und was hörten die Juroren? Konnten wir

auch diese überzeugen?

Feststimmung

Nach dem Wettvortrag pendelte sich der

Adrenalinspiegel wieder ein, das Lampenfieber

war weg und der Durst umso grösser.

Bei bester Stimmung und Fröhlichkeit

assen wir gemeinsam in einer Festbeiz das

verdiente Znacht und genossen ein kühles

Bier oder ein Glas Wein; auch ein Dessert

und Kaffee Schnaps durfte da nicht fehlen.

Zu später Stunde fuhren einige nach

Hause, andere übernachteten vor Ort, um

am Samstag Vorträge anzuhören und das

Fest zu geniessen.

Am Sonntag, um elf Uhr erklang dann der

erlösende Jutz der Freude über die erreichte

Klassierung mit Note 1. Einige schauten

dann am Nachmittag noch den Festumzug

an, der als einer der Höhepunkte eines

jeden Jodelfestes gilt.

Am Sonntagabend trafen wir uns im Restaurant

Lindenhof in Unterägeri, um

gemeinsam nochmals auf den Erfolg anzustossen

und das Fest ausklingen zu lassen.

Wir gratulieren unserem Klubmitglied Ruedi

Stucki zur gelungenen, guten Darbietung

als Fahnenschwinger mit der Bewertung

Klasse 2.

Wattwil

Nur 14 Tage später fand das Nordostschweizerische

Jodlerfest in Wattwil statt.

Als Duett nahm unsere Jodlerin Margrit

Müller-Bischof zusammen mit ihrer Jodlerpartnerin

Madlen Niederberger teil und

wurde mit der Bestnote 1 bewertet. Erstmalig

als Gesangs-Quartett traten Herbert Iten,

Sebi Schatt, Ruedi Stucki und Willy Furrer

vor die Jury. Das gesteckte Ziel wurde nicht

ganz erreicht, der Vortrag wurde mit genügend

bewertet. Aber vor 1200 Zuhörern

zu singen ist eine tolle Erfahrung und ein

Erlebnis. Ruedi Stucki erreichte als Fahnenschwinger

wiederum die Klasse 2.

70 Jahre Jodlerklub vom Ägerital –

Jahres- und Jubiläumskonzert

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser,

unser Jodellied «s'Plange» hören möchten,

haben Sie die Gelegenheit am 26. Oktober

2013, 20.00 Uhr – anlässlich unseres Jahres-

und Jubiläumskonzertes zum 70-jährigen

in der AEGERIHALLE, Unterägeri.

Mitwirkende sind: Jodlerklub vom Ägerital,

Lisa Stoll, Alphorn, (Gewinnerin Grand Prix

der Volksmusik 2009), Wilchingen; Säntis-

Jodler, Teufen; Jodlergruppe Alpegruess,

Ennetbürgen und Jodlergruppe Edelwyss-

Stärnen, Grindelwald.

Das Adventskonzert zusammen mit der

Harmoniemusik Oberägeri findet in der Kirche

Oberägeri am 15. Dezember 2013 statt.

Bericht: Nicole Ochsner / Willy Furrer

Ägeritaler IV / 2013 35


mit uns fahren sie besser

6314 unterägeri

tel. 041 750 22 22, fax 041 750 59 44

www.albisser.ch, info@albisser.ch

02. Oktober Luino - Einkaufen mit italienischem Marktfeeling Fr. 43.–

06. - 11. Oktober St. Andreas - Herbstliche Sonne in Kroatien tanken Fr. 820.–

15. - 16. Oktober Europa Park Rust - Unvergessliche Momente (auch als Tagesfahrt für Fr. 84.–)

25. - 27. Oktober Saisonschlussfahrt - Wohin es Sie verschlägt, bleibt unser Geheimnis Fr. 435.–

06. November Rüeblimärt in Aarau - Flanieren durch farbenfrohe Marktstände! Fr. 32.–

25. November Zibelemärit in Bern - Immer wieder ein Erlebnis! Fr. 35.–

Gerne senden wir Ihnen unser detailliertes Herbst-Winterprogramm inkl. unseren

beliebten Weihnachtsmärkten!

für Haushalt und Gewerbe

Gewerbestrasse 13

6314 Unterägeri

Öffnungszeiten Mo-Fr:

7.30 Uhr – 12. 00 Uhr

13 .15 Uhr – 17. 00 Uhr

Gewerbestrasse 6

CH-6314 Unterägeri

• Elementbau

• Zimmerarbeiten

• Terrassenroste

• Schreinerarbeiten

• Parkettarbeiten

• Küchenbau

• Erdbau und Transporte Gewerbestrasse 13

• Umweltgerechte Entsorgung 6314 Unterägeri

• Muldendienst Fax 041 750 31 37

Tel. 041 754 56 00

info@bhc-holzbau.ch

Fax 041 754 56 01

www.bhc-holzbau.ch

www.itenaegeri.ch

Ab Dienstag, 8. Oktober sind wir für Sie da!

Öffnungszeiten 2013/2014

Oktober / November 2013:

Dienstag – Freitag 13.30 – 18.30 Uhr und Samstag 09.00 – 16.00 Uhr (durchgehend)

Ab 30. November 2013:

Dienstag – Freitag 08.30 – 18.30 Uhr und Samstag 08.30 – 16.30 Uhr (durchgehend)

sportshop am gleis, Aegeristrasse 18, 6417 Sattel, sportshopamgleis.ch, T 041 835 18 89


Kur- und Verkehrsverein Unterägeri

Seit dem 1. Juni befindet sich das Verkehrsbüro

Unterägeri am neuen Standort

an der Zugerstrasse 25 (Ex Blumen

Löhri).

Gesellschaft

Verkehrsbüro Unterägeri an neuer Adresse

Das Reisebüro Müllener ist seit diesem Zeitpunkt

an diesem Standort.

Es sind alle Informationen und Prospekte

des Kur- und Verkehrsverein Unterägeri verfügbar.

Mündliche Auskünfte werden vom freundlichen

Personal des Reisebüros Müllener

erteilt.

Bericht: Hansruedi Albisser

vsv zug

Ländler-Open-Air war ein voller Erfolg

Das 1. Ländler-Open-Air vom 24./25.

August 2013 auf dem Raten war ein

Erfolg. Die Gäste wurden mit guter

Volksmusik belohnt. Jungmusikanten

und renomierte Formationen gaben ihr

Bestes und lockten viele Gäste auf den

Raten und auf die Tanzfläche.

Die Organisatoren haben mit ihrem Mix

den Geschmack vieler Volksmusikfreunde

getroffen. Franz Marty, VSV-Präsident, und

der Gastgeber Iwan Iten vom Restaurant

Raten sind vom Volksaufmarsch überwältigt.

Am Samstag um 13.00 Uhr kamen die ersten

Gäste und bald wurde das Programm

mit der Familienkapelle Birrer eröffnet. Bald

war das Zelt bis auf den letzten Platz besetzt

und blieb so bis gegen Mitternacht.

Ein Höhepunkt war die Mitternachtsüberraschung.

Sie wurde mit dem Einzug der

Trychlergruppe und den Alösler Nachtbuebe

eröffnet. Anschliessend wurde an alle Gäste

ein Drink ausgeteilt. So konnten alle zusammen

auf das 1. Ländler-Open-Air auf dem

Raten anstossen. Tageskarten für die Rigi,

den Pilatus, Sattel Hochstuckli und den Titlis

gab es zu gewinnen sowie Eintritte in den

Swiss Holiday Park in Morschach.

Für die Jodlermesse am Sonntag um

10.00 Uhr wurde das Zelt bald zu klein.

Bereits eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst

mussten weitere Bänke und Stühle in

und vor das Zelt gestellt werden. Die Jodlermesse

gestaltete Vikar Richard Strassmann

und wurde vom Jodlerklub Ägerital mit

Liedern von Jost Marty und weiteren passenden

Liedern und den Alphornmelodien

musikalisch umrahmt.

Bis am Sonntagabend sah man viele

zufriedene Gesichter. Franz Marty dankte

am Schluss allen Mitwirkenden, den Helferinnen

und Helfern im Hintergrund und

besonders Iwan Iten für seine grosse Unterstützung.

Bericht: Franz Marty

Ägeritaler IV / 2013 37


KULTUR UNTERÄGERI

Postfach 79 Seestrasse 2

CH-6314 Unterägeri

Telefon 041 754 55 00

patric.ricklin@unteraegeri.ch

www.unteraegeri.ch

KULTUR

Das gemeinsame Programm von

Kultur Oberägeri und Kultur Unterägeri

2013

Oktober/November

LIVE MULTI-MEDIA VORTRAG

«PASSION FÜR BERGE» ROBERT BÖSCH

Samstag, 19. Oktober, 20.00 Uhr

Saal Maienmatt, Oberägeri

JAZZ IN DER AEGERIHALLE

ECHOES OF SWING ORCHESTRA

Sonntag, 27. Oktober, 17.00 Uhr

AEGERIHALLE, Unterägeri

Gestaltung: clauderotti layout & grafik unterägeri Bild Hänsel und Gretel: www.porcellanics.com

Unterstützt durch:

4. ÄGERER KULTNACHT

«LET’S DANCE!»

CRAZY DANCERS/SISTER TAP/

THIS MASQUERADE

Samstag, 2. November, 19.00 Uhr

AEGERIHALLE, Unterägeri

REISETHEATER ZÜRICH

«HÄNSEL UND GRETEL»

Mittwoch, 30. Oktober, 14.30 Uhr

AEGERIHALLE, Unterägeri

KULTUR OBERÄGERI

Alosenstrasse 2

CH-6315 Oberägeri

Telefon 041 723 80 48

tsk@oberaegeri.ch

www.oberaegeri.ch

ÄGERI


Veranstaltungskalender – 27. September 2013 bis 28. November 2013

september 2013

Sa 28.09. 17:00 Vernissage Engelausstellung 75 Jahre reformierte Kirche Ägeri Reformierte Kirche Ägeri U

So 29.09. 10:00 Engelausstellung 75 Jahre reformierte Kirche Ägeri Reformierte Kirche Ägeri U

oktober 2013

Di 01.10. 20:00 Kirchgemeindeversammlung Pfarreizentrum O

So 06.10. 11:30 Pfeffriges-grosses Wildpfefferbuffet mit musikalischer Unterhaltung Chlösterli U

Sa 12.10. 14:00 Chilbi / Lunapark, Festbeitzen, Markstände Bachweg und Umgebung O

So 13.10. 10:00 Chilbigottesdienst mit Hubertusmesse Pfarrkirche O

So 13.10. 10:00 Chilbi / Grosser Markt auf der gesperrten Hauptstrasse Bachweg / Hauptstrasse O

So 13.10. 10:15 Kirchweih-Festgottesdienst Pfarrkirche U

Sa 19.10. 20:00 PASSION FÜR BERGE, Live Multimedia Show v/m Robert Bösch Saal Maienmatt O

Sa 26.10. 18:30 Tri-Ball-Fun-Games (Organisator: Sport Union Ägeri) Schönenbüel U

So 27.10. 10:30 Familiengottesdienst Pfarrkirche O

So 27.10. 11:00 Gottesdienst Soul on Sunday mit anschliessendem Apéro Reformierte Kirche Ägeri U

Di 29.10. 09:15 Ökumenische Kleinkinderfeier für Kinder von 3 – 6 Jahren Pfarrkirche U

Mi 30.10. 14:30 Hänsel und Gretel – Dialektmärchen neu inszeniert von Jörg Christen Aegerihalle U

Do 31.10. 17:00 Sagenabend mit Maria Crecco Chlösterli U

november 2013

Fr 01.11. 14:00 Totengedenkfeier Pfarrkirche U

Fr 01.11. 14:00 Gedenkfeier für die Verstorbenen Pfarrkirche O

Sa 02.11. 13:00 Jassnachmittag mit Zvieri-Teller, Anmeldung erforderlich Schiffsteg O

So 03.11. 10:00 Fish Bowl am Reformationssonntag Reformierte Kirche Ägeri U

So 03.11. 10:15 Neuministranten-Aufnahmefeier – Familiengottesdienst, anschliessend Apéro Pfarrkirche U

So 03.11. 13:30 Stubetä Chlösterli U

Mi 06.11. 19:00 Training Geislächlepfä für das Chlauseslä vom 5. Dezember 2013 Vorplatz Aegerihalle U

Fr 08.11. 19:30 Rötel aus dem Ägerisee, Anmeldung erforderlich unter Telefon 041 728 58 50 Schiffsteg O

So 10.11. 17:00 Kirchenkonzert Feldmusik Unterägeri und Ägeritalorchester Pfarrkirche U

Mi 13.11. 19:00 Training Geislächlepfä für das Chlauseslä vom 5. Dezember 2013 Vorplatz Aegerihalle U

So 17.11. 11:30 Pfarreiversammlung Pfarreizentrum O

Di 19.11. 12:00 Spaghetti-Zmittag Sonnenhof U

Mi 20.11. 19:00 Training Geislächlepfä für das Chlauseslä vom 5. Dezember 2013 Vorplatz Aegerihalle U

So 24.11. 10:00 Gottesdienst Ewigkeitssonntag Reformierte Kirche Ägeri U

Di 26.11. 09:15 Ökumenische Kleinkinderfeier für Kinder von 3 – 6 Jahren Pfarrkirche U

Di 26.11. 18:00 Adventsausstellung bis zum 8. Dezember Birgit Ehmes Haus am See U

Mi 27.11. 19:00 Training Geislächlepfä für das Chlauseslä vom 5. Dezember 2013 Vorplatz Aegerihalle U

Tragen Sie Ihre Termine unter www.gewerbe-aegeri.ch ein

Wir veröffentlichen im Veranstaltungskalender:

• Öffentliche Anlässe von allgemeinem Interesse

(keine vereinsinterne Anlässe)

• je Ausgabe werden max. 5 Einträge pro Verein

(ca. 3 Monate) übernommen

Keine Veröffentlichung im Veranstaltungskalender

erhalten:

• Generalversammlungen und andere vereinsinterne Anlässe

• kommerzielle Anlässe, Firmenveranstaltungen zu

Verkaufszwecken

Ägeritaler IV / 2013 39


ig ägerital energie

Am 3. Juli 2013 wurde im Foyer der

AEGERIHALLE in Unterägeri die IG

Ägerital Energie gegründet. Das Ziel

der IG ist die Förderung von erneuerbarer

Energie mit dem Bau von eigenen

Anlagen, dem Verkauf des Stromes

mit dem ökologischen Mehrwert an die

Gemeinden, Korporationen, Firmen und

Private zu initiieren. Ebenfalls soll der

Informationsaustausch über erneuerbare

Energien stattfinden. Der aus der

IG resultierenden Gesellschaft können

alle Ägeritaler und Ägerital-Sympathisanten

beitreten. Das Motto soll denn

auch heissen: «Ökologischer Strom aus

dem Ägerital fürs Ägerital.»

Gesellschaft

Energie-Aufbruch im Ägerital

Wie kam es dazu? Nach dem gut besuchten

Anlass (200 Personen) zum Thema «Energiegewinnung

im Ägerital» hat sich eine

Arbeitsgruppe formiert. Das formulierte Ziel

ist es, die Gewinnung erneuerbarer Energien

im Ägerital voranzutreiben. Dazu hat

die Arbeitsgruppe die aktiv Interessierten

zum Informationsaustausch eingeladen. 23

Personen folgten der Einladung.

Vorgestellt wurde das Grobkonzept für

eine allfällige Gesellschaft. Das System soll

auf 2 Säulen basieren. 1. Die Kapitalgeber

investieren in erster Linie in Photovoltaik-Anlagen

2. Alle können echten Ägeri

Sonnenstrom beziehen. Damit wird eine

Marktlücke ausgefüllt. Anfänglich wird die

Hauptaufgabe beim Erstellen von Photovoltaikanlagen

liegen.

Andere Energie-Themen sollen eventuell

durch eine Interessengruppe bzw. einen

Verein aufgegriffen werden. Dabei wird

an Energie sparen, Technologien / neue

Erkenntnisse, Weiterbildung etc. gedacht.

Um die Bedürfnisse und das weitere Vorgehen

besser abzustützen, wurde die IG

gegründet. Es geht darum, fürs Ägerital das

beste Energie-Zukunftskonzept zu finden.

Dafür möchten sich die Initianten einsetzen.

v.l.n.r.: René Ulrich, Marcel Güntert, Karin Wyss, Beat Wyss, Marco Gutmann;

es fehlen Peter Letter und Beat Iten

Es können alle Personen, denen eine erneuerbare

Energiegewinnung fürs Ägerital am

Herzen liegt, der IG Ägerital Energie beitreten.

Damit verbunden ist einzig die Willensäusserung,

die Energiegewinnung im

Ägerital vorwärts zu treiben.

Sehr deutlich konnte man die Aufbruchstimmung

spüren. Die Diskussionen waren

sehr positiv, konstruktiv und anregend. Im

Ägerital gibt es viele Menschen, die sich

aktiv zum Thema Energie äussern und an

nachhaltigen Lösungen interessiert sind.

Gehören auch sie dazu?

Die IG Ägerital Energie freut sich über ihren

Beitritt!

Info

Beitrittswillige können sich bei IG Ägerital

Energie

Karin Wyss-Iten, bk.wyss@datazug.ch

melden.

Ein E-Mail mit dem Text «Ich bin bei der IG

Ägerital Energie dabei» genügt.

Bericht: Karin Wyss-Iten

Renate Köster, 6314 Unterägeri, www.renate-koester.ch, info@renate-koester.ch

40 Ägeritaler IV / 2013


kindertrachtentanzgruppe Ägerital

Auf den Auftritt am Jodlerabend des

Jodelchörli «Ägeri hell» freuten wir

uns sehr. Am 4. Mai 2013 konnte das

Leiterpaar alle Kinder in ihren schönen

Trachten begrüssen. Wir begaben uns

gleich in einen Proberaum, damit wir

die Tänze nochmals repetieren konnten.

Ganz kribbelig wurden die Kinder

und konnten den Auftritt kaum erwarten.

Gesellschaft

Aktivitäten

Im ersten und im zweiten Teil durften wir

je zwei Tänze zeigen. Die Kinder entschieden

sich in den vorangegangenen Proben

natürlich für ihre Lieblingstänze. Nach dem

Auftritt wurden alle vom Jodelchörli verpflegt

und unsere Kasse durfte auch einen

Zustupf entgegennehmen. Für den Auftritt

möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

«Mier chömid wider e Mal!»

Ländler Open-Air

Das Wochenende vom 24. / 25. August

2013 war ganz der Volksmusik gewidmet.

Auch die Kindertrachtentanzgruppe

Ägerital durfte auf dem Raten auftreten.

Der Petrus meinte es wiederum nicht gut

und öffnete alle Schleusen und es goss wie

aus Kübeln. Umso mehr war das Festzelt

bis auf den letzten Platz besetzt mit begeistertem

Publikum. Mit Seppi Hess, Beat und

Raphi Uhr konnten wir motivierte Musikanten

aufbieten, die uns die acht Tänze

begleiteten. Die Bühne war klein, sehr klein

für die vielen Tänzer und Tänzerinnen. Und

etwas nervös waren wir schon, hatten wir

nach über 7 Wochen Pause, nur gerade

eine Probe für diesen Auftritt. Doch mit den

drei tollen Musikanten haben wir unseren

Auftritt souverän über die Bühne gebracht.

Die Kindertrachtentanzgruppe wurde mit

vielen Juchzern, einem tosenden und lang

anhaltenden Applaus belohnt. Den drei

Musikanten ein herzliches Dankeschön

für ihre Begleitung. Auch für die feinen

Älplermakronen, die wir im Raten geniessen

durften, möchten wir uns herzlich bedanken.

Ebenfalls durften wir einen Zustupf in

unsere Kasse entgegen nehmen.

Nächste Auftritte

– 22. September 2013

Erntedankgottesdienst

in der Pfarrkirche Oberägeri

– 5. Oktober 2013

Trachtenchränzli

der Trachtengruppe Ägerital

Bericht: Brigitte Henggeler

Trachtentanzgruppe Ägerital/walchwil

Trachtentänze

Wie jedes Jahr durften wir unsere

Tänze den Besuchern des Bergfestes

auf dem Walchwilerberg zeigen. Mit

grosser Freude haben wir einige junge

Tanzkameraden für unser Brauchtum

gewinnen können, welche mit riesigem

Elan den «Alten Tänzer / innen» nacheifern

wollen.

So darf der Trachtentanz weiter bestehen.

Es gehen doch so viele schöne Bräuche von

früher verloren oder sogar vergessen.

Wer auch gerne bei diesem schönen Brauch

mitwirken möchte, kann sich gerne bei

unserer Präsidentin von Ägeri, Andrea

Wyss, Hintertann, oder bei der Präsidentin

von Walchwil, Sereina Rust, melden. Gerne

nehmen wir euch in unserer Gruppe auf.

Am 5. Oktober 2013 findet unser alljähriger

Unterhaltungsabend in der Maienmatt in

Oberägeri statt. Diesmal führt uns «Musers

Märtel», ein bekannter Wetterschmöcker,

durchs Programm.

«Chömmid doch au go luege und go lose.»

Also bis bald.

Bericht: Heidi Zimmermann

Ägeritaler IV / 2013 41


Reformierte Kirche kanton zug

Ein Stück im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums

der Reformierten Kirche Kanton

Zug.

Gesellschaft

Damian Latka

Co-Regie, Produktionsverantwortung

Langjähriger Mitarbeiter in der Konfirmationsarbeit

Ägeri. Verschiedene Theaterprojekte

mit Jugendlichen und jungen

Erwachsenen. Ausbildung als Primarlehrer.

Master als Sportlehrer. Zusatzausbildung in

Naturtherapie.

Damian Latka:«Übrigens habe ich einen

zweiten Namen. Den wissen aber nur

wenige und andere haben ihn gewusst und

nun wieder vergessen. Neu spiele ich auch

Tennis. Zusammen mit meinem Jugendfreund.

Nächstes Jahr feiere ich einen runden

Geburtstag. Vermutlich werde ich ein

Fest machen. Ich habe Ihnen etwas von mir

verraten. Wir alle geben mehr oder weniger

von unserer Identität preis. In unserem

Jubiläumstheater sind wir der reformierreformiert.

ein theater ®

Abstract: Sieben junge oder zumindest

jung gebliebene Kirchenmitglieder und ein

Pfarrer im Geschichtenkarrussel der Reformierten

Kirche Kanton Zug. Da wird eine

Geschichte erzählt, aber eben nur eine. Es

könnte auch eine andere gewesen sein. Die

Körper der Spielenden sind gefangen in drei

Räumen. Die Spielenden switchen zwischen

Rollendarstellungen, erzählenden Autoritäten

und vermeintlich authentischen Selbstdarstellungen.

Die Zuschauenden ihrerseits

beobachten auf der Bühne Identitäten, die

ständig auf der Suche nach Orientierung

in einer Welt sind, die längst alle Eindeutigkeiten

aufgeben musste. Derweil nimmt

die Geschichte ihren Lauf und erzählt von

anfänglichen Geldproblemen – Glocken,

Kirchenbänke und die Kirchen selbst mussten

gesponsert werden – und befasst sich

an ihrem vorläufigen Ende mit der Frage,

was zu tun ist, wenn kaum noch jemand

hingeht in diese einst hart erkämpften

reformierten Kirchen und Yogamatten die

individuellen Bedürfnisse des modernen

Individuums besser zu erfüllen scheinen als

Kirchenbänke.

ten Identität im historischen, wie auch im

gegenwärtigen Kontext auf der Spur. Bereits

in den Proben konnten wir feststellen, dass

es nicht eine reformierte Identität gibt, sondern

wir von Identitäten sprechen müssen.

Obwohl alle reformiert sind, unterscheiden

sich die Theaterspielenden doch zum Teil

erheblich im Bezug zu ihrer Konfession. Ich

jedenfalls finde es total spannend diesem

Reformiert-Sein zu begegnen und dabei zu

sehen, wem was wie wichtig ist. Welches

die prägenden Erlebnisse waren und was die

reformierte Kirche besser nicht tun sollte.

Die Qualität der Begegnung mit Menschen

und die Pflege dieser Beziehungen unter

dem Label reformiert ist aber offensichtlich

viel entscheidender als die Etikette.»

Debora Rother

Co-Regie, Dramaturgie, Buch

Lebt, arbeitet und studiert in Bern und Fribourg

im Masterstudiengang Theater- und

Tanzwissenschaft und Soziologie und absolviert

zurzeit ein Journalismuspraktikum beim

Berner Landbote. Abschluss des Bachelor of

Arts in Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften,

Universität Luzern und Ausbildung

zur Primarlehrerin in Menzingen.

Absolvierte eine mehrmonatige Regie- und

Dramaturgiepraktikums- und Hospitanzzeit

am Luzerner Theater unter der Regie von

Andreas Herrmann und Patricia Langer in

den Produktionen Worte Gottes und Lenz.

Ausserdem über mehrere Jahre Mitglied

der Campus Bühne Luzern: Produktionsleitung,

Dramaturgie und Schauspiel – zuletzt

unter der Regie von Sophie Stierle im Projekt

Leonce und Lena.

Debora Rother: «Für mich ist das Projekt

‹reformiert. ein theater› inzwischen zu einer

Art Theaterforschungsplattform geworden.

Da passiert viel Unvorhergesehenes, viel

Schönes, viel Überraschendes, viel Theater

eben und gerade das ist es, was mir Spass

macht.»

Premiere von «reformiert. ein theater»

– Sonntag, 27. Oktober 2013,

Kirche Mittenägeri, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen

– Donnerstag, 31. Oktober 2013,

Kirche Mittenägeri, 20.00 Uhr

– Sonntag, 3. November 2013,

Kirche Baar, 19.30 Uhr

– Donnerstag, 7. November 2013,

Kirche Baar, 20.00 Uhr

– Sonntag, 10. November 2013,

Kirche Hünenberg, 19.30 Uhr

– Donnerstag, 14. November 2013,

Kirche Hünenberg, 20.00 Uhr

– Sonntag, 17. November 2013,

Papierfabrik Cham, 19.30 Uhr

Bericht: Jürg Rother

Urs Iten Holzbau AG Alosenstrasse 9 6315 Oberägeri

Telefon 041 750 21 77 Fax 041 750 08 34 www.itenholzbau.ch

Planung Zimmerarbeiten Elementbau Treppenbau Parkett

42 Ägeritaler IV / 2013


Reformierter Kirchenchor mittenÄgeri

So unterschiedlich unsere Stimmen

sind, so unterschiedlich interpretieren

wir auch den Wetterbericht. So

bestiegen am Samstagmorgen, den

24. August 2013, die Einen in Regenmontur,

die Anderen in Sandalen in

Unterägeri gutgelaunt den Car. Was

uns dieser Tag, organisiert von Luzia

Schwegler, wohl bringen mag?

Gesellschaft

Reise in die Vergangenheit

Bei strahlendem Sonnenschein genossen

wir unseren Kaffeehalt unter den zarten

Blättern des grössten Weidenbaus der

Schweiz: dem 2006 erstellten Weidenpavillon

in Huttwil. Danke, Dominik Stamm, für

diese gelungene Überraschung!

In Lützelflüh begaben wir uns dann auf

die Spuren von Albert Bizius, der von

1832 bis zu seinem Tod 1854 Pfarrer dieser

Gemeinde war. Als epischer Dichter

Namens Jeremias Gotthelf war es ihm ein

grosses Anliegen, die Werte eines christlichen

und humanistischen Lebens zu veranschaulichen.

Um uns in das Thema einzustimmen und da

uns der Himmel noch wohlgesinnt war, zog

es uns als erstes zum nahegelegenen Park.

Gleich einem Totentanz stehen hier die

Bronzefiguren des Künstlers Freddy Air

Röthlisberger um die schwarze Spinne der

Moderne.

Uns begegneten einige Figuren aus

Gotthelfs Romanen und Novellen. Von den

Texten des Künstlers angeregt, liess uns die

Umgebung Zeit und Raum, um über ihre

Aktualität im 21. Jahrhundert zu sinnieren.

Die folgende, anekdotenreiche und interes-

«Akkustikprobe» in der Kirche Lützenflüh

Bronzeskulpturen des Künstlers Freddy Air Röthlisberger in Lützenflüh

sante Führung durch das Gotthelfmuseum

zeichnete mir ein neues Bild der Werke dieses

bedeutenden Schweizer Schriftstellers

auf, der auch heute noch Einiges zu erzählen

hat!

Für mich persönlich, die seine Werke nur

durch den Filter des Emmentaler Regisseurs

Franz Schnyder kannte, war bereits die Lektüre

der schwarzen Spinne eine Offenbarung.

Um den gotthelfschen Faden weiterzuspinnen

nahmen wir unser Mittagessen im

Restaurant Bären in Summiswald ein und

bewunderten beim Verdauungsspaziergang

die wunderschönen Emmentaler Häuser.

Dem Regen trotzend nutzten wir auf der

Heimfahrt den Halt in Sempach, um ein

wenig zu schlendern oder um noch einen

letzten Kaffee in gemütlicher Runde zu

geniessen, bevor es dann «zurück ins

Ägerital» hiess.

So endete unsere Reise in die Vergangenheit

mit einer Vision für die Zukunft, denn

ich für meinen Teil werde demnächst in der

Bibliothek nach den Werken Gotthelfs stöbern.

Was nun verbindet ein Kirchenchor mit

Jeremias Gotthelf? Lassen wir den Dichter

selbst sprechen: «Man glaubt gar nicht,

was Gesang für eine besänftigende Macht

ausübt auf ein Menschenherz, besonders

wenn man sich mit der eigenen Stimme

hinzugeben vermag. Schon manches Leid,

schon manchen Groll habe ich versenkt im

Meer der Töne.» Jeremias Gotthelf

Diesen Worten gibt es nichts mehr hinzuzufügen

ausser: Mittwoch, 20.00 Uhr, reformiertes

Kirchgemeindehaus Mittenägeri.

Tun Sie etwas Gutes für ihr Herz und

schauen Sie mal vorbei.

Bericht: Corina Hollenstein

Ägeritaler IV / 2013 43


Schränke | Türen | Innenausbau | Möbel | Badzimmer | Reparaturen

Lehrstelle Schreiner

offen für 2014

Schreinerei M&K Iten AG

Gewerbezone 9 | 6315 Morgarten

P 041 750 14 84 | F 041 750 65 93

info@mkiten.ch | www.mkiten.ch

SCHREINEREI M&K ITEN

Design & Innovation – realisiert mit Passion.

Reparaturen

aller Marken

• Mietmotorräder

• Bekleidung und Zubehör

• Vertretung: Yamaha ATV Quad

Autos Motos

Franz Merz

Vertrauen Sie

dem Spezialisten

Gewerbestrasse 17A 6314 Unterägeri 041 750 53 12

www.franz-merz.ch

Individuelle Anfertigung

in Seide und Stoff

• Neuaufbereitung

alter Lampenschirme

• Gespannt, plissiert, kaschiert

• Auswahl an Seiden, Stoffen,

sowie Gestellformen

• Elektrifizierungen und Reparaturen

Zugerstrasse 134

6314 Unterägeri/Neuägeri www.lampenatelier-bea.ch

Tel. 04175012 77

lampenatelier-bea@bluewin.ch


ÄgeritalOrchester

Das Ägeritalorchester reaktiviert alte

Pfade und begibt sich auch auf neue

und unbekannte Wege. Dies ist für

Sie der ideale Zeitpunkt, das einmal

erlernte Geigenspiel wieder aufzunehmen.

Am 23. Juni 2013 von 16.00 bis 17.00 Uhr

spielte das Ägeritalorchester zum Kaffee im

Restaurant Seefeld. Gerne haben wir diesen

Auftrag ausgeführt. Wir konnten damit an

die von Hotelier Albert Zumbach anfangs

des letzten Jahrhunderts eingeführten Kurkonzerten

anschliessen. Sie fanden von

1912 bis 1962 fast jedes Jahr statt. Albert

Zumbach musizierte jeweils selber am Klavier

mit.

Gesellschaft

Tradition nach 50 Jahren wieder aufgenommen

Gemeinschaftskonzert

mit symphonischer Besetzung

Feldmusik Unterägeri und Ägeritalorchester

spielen «berührende Melodien». Diesen

Herbst können die beiden Musikvereine zu

einem ganz besonderen Konzert einladen.

Sie werden erstmals in ihrer Geschichte

gemeinsam musizieren. Unser Pfarreileiter,

Diakon Markus Burri, wird mit besinnlichen

Texten durch das Programm führen. Aufgeführt

werden viele bekannte und berührende

Melodien. Der Konzertmeister des

Ägeritalorchesters, Adrian Häusler, wird

im bekannten Stück von Jules Massenet

«Méditation» aus Thais die Solovioline spielen.

Das Projekt mit der Feldmusik ist für streichende

Wiedereinsteiger eine ideale Möglichkeit,

mit dem in der Jugend erlernten

Geigenspiel fortzufahren. Fassen Sie Mut

und orientieren Sie sich beim Präsidenten

des Ägeritalorchesters Geni Häusler – 041

750 31 64, e.haeuwag@datazug.ch – besuchen

Sie auch unsere Homepage unter

www.aegeritalorchester.ch – Sie werden

viel Interessantes zu lesen, zu sehen und zu

hören bekommen.

Kommende Auftritte

– 10. November 2013, 17.00 Uhr

Konzert mit der Feldmusik Unterägeri

in der Pfarrkirche

– 8. Dezember 2013, 10.15 Uhr

Messe mit Ägeri cantat in der Marienkirche

– 8. Dezember 2013, 17.00 Uhr

Adventlich-weihnachtliches Konzert

in der Pfarrkirche Oberägeri mit dem

Peter und Paul Chor

– 25. Dezember 2013, 10.15 Uhr

Weihnachtsmesse mit dem Peter und

Paul Chor in der Pfarrkirche Oberägeri

Wir sind kein Schützenverein, sondern

das Ägeritalorchester – mögliche

Gedanken zu unserem Logo.

CH-6314 Unterägeri · www.aegeritalorchester.ch

Unser Signet sieht zwar vordergründig aus

wie eine Zielscheibe. Für Uneingeweihte

verbirgt sich eher ein Schützenverein dahinter

als ein Orchester.

Versucht man aber, die Grafik musikbezogen

zu interpretieren, bekommt sie auf einmal

einen tiefen Sinn.

– Die rote Farbe in der Kreis- und Dreiecksfläche

steht für die Musik und für musikalische

Tätigkeiten im weitesten Sinn.

Die weisse Farbe steht für das Schöne,

Ergreifende, Transzendente, Übernatürliche,

ja das Göttliche.

– Der rote Punkt als Zentrum stellt die

Musik dar. Um ihn herum sind konzentrische

Ringe in verschiedenen Farben

angeordnet. Sie stehen dafür, dass sich

die Musik ausdehnt und weitere, unterschiedliche

Kreise zieht – wie ein Stein,

den man ins Wasser wirft.

– Der erste, weisse Ring symbolisiert das

Erhellende, Schöne und Geistige der

Musik.

– Die Punkte links vom Zentrum zeigen

mögliche neue Gruppierungen, die

durch die Aktivität des roten Zentrums

entstanden sind. Zwei bewegen sich in

den konzentrischen Kreisen, sind also

ins Geschehen eingebunden und der

äusserste, weisse Punkt partizipiert an den

Kreisen, die vom Zentrum ausgehen und

bildet zugleich eine Verbindung mit dem

Umfeld.

– Das schmale Rechteck, den Punkten

gegenüber, zeigt eine mögliche Gruppierung,

die die farbigen Kreise verbindet

und zugleich auch die Zone, die ausserhalb

des Systems liegt, einbezieht.

– Das rote Dreieck durchpflügt und verbindet

das Umfeld. Es zielt nach ausserhalb

und auch nach oben auf eine höhere

Dimension, die uns oft auch durch die

Musik anrührt und bewusst wird.

Bericht: Geni Häusler /

Foto: Christoph Müller

Ägeritaler IV / 2013 45


altersrat ägerital

Bekanntlich hat das bewährte Team

unter der Leitung von Carla Büntener

im Juni den Altersnachmittag zum letzten

Mal durchgeführt. Leider konnten

trotz intensiver Suche keine Nachfolger

gefunden werden, so dass man dieses

Anliegen beim Gemeinderat deponierte.

Gesellschaft

Wie weiter mit dem Altersnachmittag?

Dieser beauftragte den Altersrat mit der

Suche nach einer Lösung. Der Altersrat

organisierte am 10. April 2013 einen runden

Tisch. Eingeladen waren 13 Organisationen

des Ägeritales, die Altersarbeit leisten,

inklusive die Sozialvorsteher der beiden

Gemeinden. Die 12 anwesenden Organisationen

diskutierten intensiv über die verschiedenen

Themen. Es zeigte sich aber

auch, dass sehr viele Aktivitäten bereits

angeboten werden, dass es aber vielfach an

der Koordination der einzelnen Angebote

fehlt. Der Altersrat wurde beauftragt, bei

dem nächsten runden Tisch im Herbst eine

Lösung für eine gemeinsame Publikation

vorzuschlagen. Dies in schriftlicher wie auch

in digitaler Form. Eines der Hauptthemen

war aber die Weiterführung einer monatlichen

Senioren-Veranstaltung in Unterägeri

im Sinne des Altersnachmittags. Einige

Organisationen stellten spontan in Aussicht,

einzelne Veranstaltungen zu übernehmen.

Für diese Lösung braucht es aber eine oder

mehrere Personen, die Leitung und Koordination

sicherstellen. Leider konnte bis heute

noch niemand für diese unentgeltliche Aufgabe

gefunden werden.

Damit die Altersnachmittag-Besucher aber

auch in diesem Herbst nicht immer Zuhause

bleiben müssen, bietet der Altersrat, zusammen

mit der Leitung des Chlösterlis, das in

verdankenswerter Weise zwei Veranstaltungen

für die Allgemeinheit öffnet, folgendes

Programm an:

Grillplausch im Birkenwäldli

Donnerstag, 26. September 2013

15.00 – 17.00 Uhr

Aus erster Hand

Infos aus dem Gemeinderat

Katholisches Kirchenzentrum Hofstettli,

Oberägeri

Donnerstag, 31. Oktober 2013

17.30 Uhr

Sagenabend mit Nachtessen

(Anmeldung)

Chlösterli Unterägeri

Montag, 11. November 2013

14.00 – 17.00 Uhr

Martinitanz

Duo Ochsi

Ochsen, Oberägeri

Freitag, 6. Dezember 2013

14.00 – 17.00 Uhr

Chlausfeier mit Chlausbesuch

Chlösterli, Unterägeri

Freitag, 10. Januar 2014

17.00 – 19.00 Uhr

Senioren Apéro

Mehrzweckhalle Hofmatt, Oberägeri

Wir hoffen, auf regen Besuch der Veranstaltungen.

Gesucht wird aber weiterhin

nach einer dauerhaften Lösung. Falls Sie

etwas dazu beitragen möchten melden Sie

sich bei der Gemeindeverwaltung, Telefon

041 754 55 00.

Bericht / Foto: Robert Baumgartner



46 Ägeritaler IV / 2013


altersrat ägerital

Als Anfang der Altersarbeit kann eine

Expertise 96 von A.U. Hug bezeichnet

werden. Unter- und Oberägeri hatten

die Absicht erklärt, die zukünftige

Altersarbeit zu koordinieren. Mit Vertretern

des Gemeinderates von Unterund

Oberägeri, betroffenen Institutionen

und Interessenvertretern wurden

Leitsätze und Massnahmen dazu formuliert.

Gesellschaft

Wer sind wir und was machen wir?

Im Oktober 1996 wurde der Bericht von

den beiden Gemeinderäten des Tales positiv

zur Kenntnis genommen und beschlossen,

die Altersarbeit gemeinsam zu erarbeiten.

Es wurde eine kleine Arbeitsgruppe mit vier

Mitgliedern bestimmt.

Im September 1997 wurde diese Arbeitsgruppe

erweitert, in eine Kommission

umgewandelt und es kamen noch vier

neue Mitglieder dazu. Diese Gruppe lief

nun unter dem Namen «Alt werden im

Ägerital».

Am 1. November 1997 fand dann auch der

1. Seniorenapéro für alle über 65-jährigen

statt.

Hintere Reihe v.l.n.r. Karl Peter, Agatha Lander, Josef Schwerzmann,

Manuela Hürlimann, Paul Zürcher, Robert Baumgartner;

vordere Reihe v.l.n.r. Rainer Rogenmoser, Herta Hess (Präsidentin), Helmut Rohrer

Warum in die Ferne schweifen . . .

2011 auf dem Ägerisee

«Altersrat Ägerital»

Unter diesem Namen wurde das Gremium

neu ab dem 17. April 1999 benannt und

die dazu eingeladenen Damen und Herren

waren bereit, mitzuwirken. Es gab nun

jeweils Anfang November Aktionswochen

mit einem reichhaltigen Programm. Diese

2012 im Naturpark Sihlwald 2013 im Tropenhaus Wolhusen

beinhalteten diverse Gebiete – von Unterhaltung,

Themen aus der Medizin, Wanderungen

und Ausflügen bis hin zu Jung und

Alt auf der Schulbank.

Ab Januar 2010 wurden die Anlässe für

die ältere Generation auf das ganze Jahr

verteilt.

Seit 2011 beginnen wir das Jahr mit dem

Seniorenapéro, der für alle ab 65 offen ist.

Es folgen Vorträge, Lesungen, Car-Ausflüge,

Grillplausch, politisch-soziale Themen

und im November Gesellschaftliches, z.B.

der Martini-Tanz.

Das Programm für das ganze Jahr wird

beim Seniorenapéro und bei den Schaltern

der Gemeinden Unter- und Oberägeri aufgelegt.

Ausserdem hängt es in den Schaukästen

der Gemeinden und kann auf der

Homepage von Unter- und Oberägeri unter

der Rubrik «Altersrat» eingesehen werden.

Der heutige Altersrat besteht aus Mitgliedern

von Unter- und Oberägeri.

Mit den Jahren runzelt die Haut,

mit dem Verzicht auf Begeisterung

aber runzelt die Seele.

Neujahrsapéro für Senioren,

abwechselnd in Oberägeri und Unterägeri

Fröhlich und beschwingt beim Martinitanz

in Oberägeri

Albert Schweitzer

Bericht: Manuela Hürlimann

Ägeritaler IV / 2013 47


SCHULE UND ELTERNHAUS

Der Spielzeugflohmarkt von Kindern

für Kinder fand wie in jedem Jahr am

ersten Samstag nach Schulbeginn, am

24. August 2013, auf dem Pausenplatz

Acher statt.

Der gefühlte letzte Tag des Sommers

begann sonnig und bot perfekte Wetterbedingungen

für die Kinder, die pünktlich

ab 9.00 Uhr begannen, ihre Spielsachen,

Games und Bücher auszupacken. Die Bandbreite

der angebotenen Dinge konnte

locker mit jedem Spielzeuggeschäft mithalten

und die Preise, die waren unschlagbar!

Während kleine Mädchen verzückt

mit Lillifeepuppen abzogen, stürzten sich

Gesellschaft

Spielzeugflohmarkt

Auch in diesem Jahr kamen viele Besucher

Spielzeugflohmarktprofis

Der jüngste Besucher, Timeo –

seine Kuscheldecke stand nicht zum Verkauf!

Weitgereiste Gäste aus Island und Polen!

Ohne mütterliche Hilfe können die

eigenen Sprösslinge nicht shoppen gehen!

andere Kinder auf die Mickey Maus Hefte,

die noch in ihren Sammlungen fehlten. Die

Profis unter den Kindern warteten natürlich

bis zum Ende des Flohmarktes, als die

Preise purzelten und die Verkäufer ungeduldig

wurden! Da die kleinen und grossen

Verkäufer aber auch selber gerne stöbern

gehen, mussten die Mamas und Papas auch

als Platzhalter und «Deckenbesetzer» dienen.

An alle Eltern einen grossen Dank,

dass sie ihren Sprösslingen beim Tragen

und Aufstellen behilflich waren und mit viel

Humor (meistens!) akzeptieren, dass die

Kisten und Tüten, die nach Hause getragen

werden, oft schwerer sind als beim Aufbau!

In diesem Sinne – bis zum nächsten Jahr!

Vorankündigung

Ende November findet wieder das Chlauseselbasteln

statt. Die Flyer dazu erhalten die

Kinder direkt in der Schule, eine schnelle

Anmeldung wird empfohlen.

Bericht: Kerstin Harris

VIDEO displays

Pierre-A. Zellweger

Grubenstrasse 9

6315 Oberägeri

Professionelle Videotechnik für Industrie,

Gewerbe und Privat:

• Bildübertragung für Überwachung, Event,

Sportveranstaltung und Konferenz

• Displaytechnik und Inhalte für Promotion,

Showroom, Messestand und Event

• Planung und Realisation von

Veranstaltungstechnik

• Mietgeräte für Video, Audio, Projektion

24h-Hotline 079 222 39 87 · www.videodisplays.ch · info@videodisplays.ch

www.eigerlight.ch

S-TEC electronics AG • Gewerbestrasse 6 • 6314 Unterägeri • +41 41 754 50 10 • eigerlight@s-tec.ch

48 Ägeritaler IV / 2013


generationentreff ägerital

Während der nun bereits vierten Saison

des Generationentreffs, die von Oktober

2012 bis Anfang Juli 2013 dauerte,

wurden vom Projektteam wiederum 17

Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten

generationenübergreifenden

Themen organisiert. Gesamthaft wurden

823 Besuche gezählt; es nahmen

Personen im Alter von 4 bis 80 Jahren

teil – mit einem altersmässigen Schwerpunkt

bei den 40- bis 70-Jährigen.

Gesellschaft

Treffpunkt für alle Generationen

Jedes Jahr führen wir einen Anlass zum

Thema: «Im Ägerital spricht man auch . . .»

durch. Ziel dieser Themenreihe ist es,

BewohnerInnen des Ägeritals aus anderen

Kulturen Gelegenheit zu geben, ihre

Kultur auf vielfältige Weise den «Einheimischen»

näherzubringen. Der diesjährige

Anlass zum Thema «Im Ägerital spricht man

auch – tamilisch» war wiederum sehr gut

besucht und zeigt, dass die ÄgeritalerInnen

sehr interessiert daran sind, Neues von

ihren NachbarInnen zu erfahren. Eine tamilische

Familie verwöhnte die Gäste mit

einem reichhaltigen tamilischen Buffet,

eine tamilische Kulturvermittlerin berichtete

auf eindrückliche Weise über die vielfältigen

Aspekte der tamilischen Kultur und

ihr Leben hier im Kanton Zug. Bei diesem

Anlass konnten aus Kapazitätsgründen

nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden.

Kontaktcafé-Abende

Die Kontaktcafé-Abende wurden neu

jeweils durch ein fixes Thema, speziell für

Kinder, ergänzt (Kerzengiessen, Schatzsuche

für Kinder, Geschichtenwürfel basteln).

Die Vorbereitungen dazu übernahm Heidi

Schüpfer, Sozialpädagogin, gemeinsam mit

den zwei Kindern der Projektgruppe.

Eine der Zielsetzungen des Genials ist

es, gemeindeübergreifende Kontakte

Stand am Märchtbeizli Oberägeri,

v.l.n.r.: Laura Cataldo, Caroline Hugener,

Céline Gubser, Walter Christen,

Mai Lan Schäfer, Lea Bättig, Andy Bitterli

zu ermöglichen und zu vertiefen. Deshalb

wurde wiederum ein gemeinsames

Adventsfenster für beide Gemeinden durchgeführt

(mit Mitwirkung des Zitherorchesters

Brillante). Dieser Anlass hat nun bereits

Tradition und stiess auf reges Interesse.

Das Team des Genial führte am 15. Juni

2013 bereits zum dritten Mal das Märtbeizli

im Rahmen des «Wuchemärts Oberägeri».

Auch dieser Anlass war ein voller Erfolg, es

blieb kein Kuchenstück übrig . . . Der Erlös

von Fr. 300.– wurde vollumfänglich der

Aktion «Denk an mich» überwiesen.

Es ist uns ein Anliegen, auch regionale

Angebote und Institutionen miteinander zu

vernetzen. So konnte der Claro-Laden Ägeri

dieses Jahr bereits zum dritten Mal einen

Fair-Trade Apéro im Anschluss an eine Veranstaltung

anbieten, mit der Möglichkeit,

auch Fair-Trade Produkte zu verkaufen, was

von den Gästen rege genutzt wurde.

Der Themenabend: «Institutionen für

Kinder im Ägerital» (Vorstellung der Privatschule

Dr. Bossard / Sprachheilschule

Unterägeri / Kinderheim Lutisbach) war

ebenfalls sehr gut besucht und die Gäste

nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Auch das Team der Ludothek war

wiederum eingeladen, einige Spiele für

Alt und Jung vorzustellen. Ebenfalls wurde

ein Anlass mit der Jugendarbeit Ägerital

durchgeführt (Thema: Jugend- und Altersarbeit

im Ägerital), wobei zwei Jugendliche

und Judith Odermatt dem interessierten

Publikum die Angebote der Jugendarbeit

Ägerital vorstellten.

Höhepunkt am Grillabend zum Saisonschluss

Anfang Juli war das mitreissende

Kurzkonzert der Band «No limits» der

Musikschule Unterägeri unter der Leitung

von Marcel Schmid. Die Band studierte

Montag, 28. Oktober 2013,

16.00 bis 18.00:

Saisoneröffnung mit Fotowettbewerb

und Wettbewerb für Kinder

Montag, 11. November 2013,

19.00 bis 20.30:

«Armut im reichen Kanton Zug?»

Ein Kurzfilm von Fabian Gubser

. . . und im Ägerital?

Meinrad Beeler, Leiter Sozialabteilung

Oberägeri, informiert über die Situation

im Ägerital

Gesamtes Veranstaltungsprogramm

siehe unter www.genial-aegeri.ch

extra für diesen Anlass sogar einige Songs

für die älteren Generationen ein.

Die fünfte Saison des Genial beginnt am

Montag, 28. Oktober 2013, um 16.00 Uhr,

mit dem traditionellen Fotowettbewerb,

diesmal zum Thema: «Wer kennt die Besenbeizen

im Ägerital?». Für die Kinder wird

ein Geschicklichkeitswettbewerb organisiert.

Dank

Ein herzliches Dankeschön im Namen der

Projektgruppe an die Gemeinden Unterund

Oberägeri, die mit ihrer finanziellen

Unterstützung die Durchführung dieses

generationen- und gemeindeübergreifenden

Projekts wiederum ermöglicht haben.

Ein ebenso herzliches Dankeschön an alle,

die uns in der vergangenen Saison mit Ideen

und tatkräftiger Hilfe unterstützt haben.

Bericht: Trix Gubser

Ägeritaler IV / 2013 49


jungschar ägeri

Am Samstag, 3. August 2013, startete

die Jungschar Ägeri ihr Zeltlager in

Dägerlen nördlich von Winterthur. Auf

dem Eichhof der Familie Brunner haben

sie ein gut geeignetes Lagergelände

gefunden. WC und fliessend Wasser

sind vorhanden. Eine grosse Wiese für

Zelte und Spiele, ein überdachter Platz

für Küche und Esstische und der nahegelegene

Wald stehen zur Verfügung.

Das Thema heisst «Super Mario» wie das

gleichnamige Computerspiel. Hauptleiter

Christoph Heimburger erklärt: «Wir wollten

mal etwas anderes: Keine Schwerter,

Burgen, Ritter oder Indianer, sondern ein

modernes Thema».

Gesellschaft

Super Mario – Sommerlager der Jungschar Ägeri

Mario-Kart

Am Donnerstag heisst das Tagesmotto

«Mario-Kart». Die Jungschärler bauen

gruppenweise aus Kartons und weiterem

Material «anziehbare» Rennfahrzeuge. Es

gibt solche mit Dächern und Cabriolets. Die

Leistung wird durch Flügel, Düsenantriebe

und Nitroeinspritzung verbessert. Einige

Tachos gehen bis 4000 km/h und mehr!

Das verspricht spektakuläre Rennen am

Nachmittag.

Sprints, Slalom- und Rundenrennen stehen

auf dem Programm. Die Erbauer schlüpfen

in ihre Flitzer und es geht los. Es wird fair

aber hart gekämpft: Flügel fliegen davon,

Räder und weitere Fahrzeugteile machen

sich selbstständig. Es gibt Stürze und

Crashs, zum Glück ungefährlich und ohne

Folgen.

Input: Ein Auto braucht vieles,

dass es fährt, was brauchst du?

Im Input am Abend erklärt Matthias Keller

genannt «This» dann, dass ein Auto ver-

50 Ägeritaler IV / 2013


Gesellschaft

jungschar ägeri

schiedene Teile benötigt, um zu funktionieren.

Genauso brauchen wir Menschen

Gott in verschiedener Art und Weise. Gott

ist wie ein Steuerrad, damit wir in unserem

Leben auf der Bahn bleiben. So steht es in

der Bibel: «Der Mensch plant seinen Weg,

aber der Herr lenkt seine Schritte» (Sprüche

16,9). Gott gibt Halt im Leben, wie die

Pneus beim Auto, dass wir die Bodenhaftung

nicht verlieren. Als unsere Scheibenwischer

wischt Gott Sorgen und Ängste auf

die Seite und wie ein Scheinwerfer erhellt

er unseren Alltag, dass wir den Weg immer

gut sehen können.

Super Gemeinschaft

Jungscharleiter Balthasar Schneider genannt

«Balz» antwortet auf die Frage, wie es

mit den Kindern läuft: «Es ist eine super

Gruppe! Sie sind motiviert und machen gut

mit. Wir haben eine coole Gemeinschaft!»

Das anfängliche Heimweh einiger Teilnehmer

ist heimgeflogen. Dabei hat ein

besonderer Lagergast, die Schildkröte

Benno mitgeholfen. Er hat das Heimweh

geschluckt. Das gute Essen hilft auch. Das

Küchenteam setzt sich täglich dafür ein und

freut sich besonders daran, dass die Kinder

so dankbar sind.

Was gefällt den Kindern am Zeltlager?

Dem Jungschärler Paul gefällt an den Lagern

vor allem das Schlafen im Zelt. Cool ist es

auch, miteinander in die Badi zu gehen,

besonders wenn man vom Fünfmeterturm

springen kann. Bei den gemeinsamen Spielen

im Wald macht er gerne mit und das

Essen findet er «fein». Schlafen können

die Kinder alle gut, sie fallen abends meist

müde ins Bett bzw. den Schlafsack.

Nachtgame mit 600 Knicklichtern

Ein Höhepunkt des Lagers, da sind sich viele

Leiter und Kinder einig, war ein Nachtspiel.

Dabei wurden 600 selbstleuchtende «Knicklichter»

in sechs Farben im Wald verteilt.

Christoph ist begeistert: «Es hat einfach

sehr schön ausgesehen. Der ganze Wald

war ausgeleuchtet in allen Farben.» Das Ziel

der zwei Gruppen von Kindern war möglichst

viele der Lichter einzusammeln und

zu einer Kette zusammen zu setzen. Siriana

meint, beide Ketten waren am Schluss etwa

gleich lang: Unentschieden. Auch schön,

wenn es nicht immer einen Sieger braucht.

Und das Wetter?

Das Wetter zeigte sich im Lager von verschiedenen

Seiten. Es waren teils heftige

Gewitter angesagt.

Auf die Frage wie er das erlebt hat meint

Balz: «Super. Gott hat geschaut, dass das

Gewitter rechts und links an uns vorbeigezogen

ist.»

Bericht / Fotos: Roland Paul

Interview mit Patrizia Kohr,

der jüngsten Leiterin

Hallo Patricia,

was ist Deine Aufgabe im Lager?

Auf die Kinder aufpassen und ihnen helfen.

Und wie geht es Dir dabei?

Am Anfang etwas komisch, jetzt aber

gut.

Was war bisher für Dich

das Schönste?

Als ich gemerkt habe, dass die Kinder

mich akzeptieren und auf mich hören.

Am Anfang war das nicht so.

Hattest Du ein besonderes Erlebnis?

Am Sonntag hatte ich das erste Mal

die Tagesleitung, das war für mich eine

richtige Herausforderung. Ich habe voll

Schiss vor die Leute hinzustehen, das ist

für mich wirklich sehr schlimm. Dann

habe ich aber gebetet und ich war froh,

dass ich es geschafft habe und sie mir

auch zugehört haben. Es hat sich gut

angefühlt.

Denkst Du das Gebet hat Dir

geholfen?

Ja.

Redet ihr mit den Kindern auch über

den Glauben?

Ja, meistens morgens in der Stillen Zeit,

da lesen wir mit den Kindern in der Bibel

zu einem Thema und reden darüber.

Heute war es ein Brief von Gott.

Und was stand darin?

Dass er einen lieb hat und auf einen

aufpasst.

Auf was freust Du Dich noch?

Auf die letzten zwei Tage. Schade, dass

es bald schon vorbei ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

Ägeritaler IV / 2013 51


helpgruppe zuger samaritervereine

Gesellschaft

Ägeris Helpgruppe am Super Sami Plausch in Baar

Jedes Jahr treffen sich die Helpgruppen

der Zuger Samaritervereine von Baar,

Steinhausen, Zug und dem Ägerital zu

einer gemeinsamen Übung. In diesem

Jahr übernahm Baar die Organisation.

Samstag-Vormittag, 24. August 2013,

konnten 40 Helpis an vier Posten das

Gelernte anwenden und neues Wissen, das

ihnen die Postenchefs vermittelten, dazulernen.

Da die Posten weit auseinander lagen

kam auch der sportliche Teil nicht zu kurz.

Vor dem Start erhielt jede Gruppe von Helpleiterin

Daniela Maurer und Organisatorin

einen Rucksack mit Material, das für die

Postenaufgaben gebraucht werden konnte.

Ebenfalls erhielt jedes Kind zwei Getränkeflaschen,

die wieder zurückgebracht werden

mussten. Helpleiterin Daniela Maurer:

«Am Schluss der Übung bringt jedes

Kind seine Flaschen retour und kann das

Mittagessen einnehmen. Wer keine dabei

hat, muss wieder in den Wald und diese

suchen.» Dieser erzieherische Aspekt zeigte

ihre Wirkung, wurden doch alle Flaschen

retour gebracht. An folgenden Posten war

das Wissen der Jungsamariter gefragt:

Sonnenstich, Zeckenstich, Verbrennungen,

Sturz mit dem Bike. Je nach Verletzung und

Verhalten der Figuranten wendeten die Helpis

das Gelernte an. Die Gruppe «Fledermaus»

von der Pfadi Baar stellte sich als

Figuranten zur Verfügung.

Nach dem Mittagessen standen Spiele auf

dem Programm, die wegen des starken

Gewitters hauptsächlich drinnen stattfanden.

Ziel dieses jährlichen Treffens ist der Kontakt

unter den Helpgruppen, das gemeinsame

Zusammenarbeiten bei den gestellten

fachtechnischen Aufgaben, aber auch das

gesellige Zusammensein.

Bericht: Marianne Sidler

cigar-quartett ägerital

Das im Frühjahr 2009 gegründete

CIGAR-Quartett wird im Herbst dieses

Jahres ihre erste CD «Drüü Generationä»

präsentieren. Die volkstümliche

Formation besteht aus Armin

Landtwing (Klarinette / Saxofon), Hasi

Blattmann (Akkordeon), Jacqueline

Schmidig-Wachter (Klavier / Akkordeon)

und Martina Rohrer (Kontrabass). Bei

den Tonaufnahmen wurden die vier

Musikanten vom Klarinettisten Mathias

Landtwing unterstützt, der zugleich für

die Produktionsleitung verantwortlich

war.

Erstmals im Tonstudio!

Die Musikanten verbrachten Mitte Juli drei

intensive Tage im Tonstudio der Phonoplay

AG, Adligenswil. Bereits heute darf verraten

werden, dass sich das Resultat sehen bzw.

hören lässt. Die CD enthält 18 Titel, wovon

es sich bei 13 Titeln um Eigenkompositionen

von Armin und Mathias Landtwing

handelt. Weitere drei Musikstücke sind

Kompositionen von Christian Hartmann,

der 1959 im 45igsten Lebensjahr durch

einen Autounfall leider viel zu früh verstorben

ist. Er war unter anderem ehemaliger

Akkordeonist der Kapelle Jost Ribary

Senior. Leider werden seine Stücke heute

nicht mehr oft gespielt. Zwei Kompositionen

stammen überdies von Leo Landtwing

(Vater von Armin und Grossvater von

Mathias Landtwing).

Die CD ist sehr abwechslungsreich und

vielfältig. Sie gibt einen guten Überblick

über die Entwicklung innerschweizerischer

Volksmusik während drei Generationen.

Öffentliche CD-Taufe

Die öffentliche CD-Taufe findet am Samstag,

26. Oktober 2013, 20.15 Uhr, im

Hotel-Restaurant Eierhals, Morgarten, statt.

Platzreservationen können über Telefon

076 389 17 16 getätigt werden.

Der CD-Götti Beat Bürgi und die Musikantinnen

und Musikanten freuen sich, mit

zahlreichen Konzertbesuchern aus dem

Ägerital auf ihre erste CD anstossen zu dürfen.

Bericht: Andrea Horat

52 Ägeritaler IV / 2013


Verkehrsverein OberÄgeri

Schifffahrt der Verkehrsvereine von «ägerital-sattel»

Die Schifffahrt der Verkehrsvereine

der Tourismus-Region «ägerital-sattel»

vom Samstag, 27. Juli 2013, war ein voller

Erfolg. Bei schönstem Wetter nahmen

128 Gäste und Einwohner unserer

Region an dieser Gratisrundfahrt mit

der MS Ägerisee teil.

Im Namen der drei Verkehrsvereine

begrüsste Helmut Rohrer, Vorstandsmitglied

des Verkehrsvereins Oberägeri, die

Anwesenden zu dieser Kreuzfahrt auf dem

schönen Ägerisee. Er gab einen kurzen

Überblick über die vielseitige touristische

Region und erwähnte die verschiedenen

Wandermöglichkeiten im Tal, im Ratengebiet,

Wildspitz und Hochstuckli. Er empfahl,

die vielseitigen Angebote der Gastronomie,

Hotellerie und Parahotellerie zu nutzen.

Speziell wies er auf eine Wanderkarte hin,

auf denen die zahlreichen «Besenbeizen»

der Region aufgeführt sind und in den Verkehrsbüros

käuflich zu erwerben ist.

Es herrschte eine gute Stimmung auf dem

Schiff und die Aussage, «das Ägerital sei

die Perle des Kantons Zug», wurde von

den Gästen mit Überzeugung bestätigt. Die

verschiedenen Perspektiven und Ansichten

der Uferlandschaft, des Schilfes an den

Ufern, des Bergwaldes, der Campingplätze,

des Denkmals in Morgarten, der alten und

neuen Überbauungen und Häuser entlang

des Sees wurden bestaunt und unterschied-

Gesellschaft

lich kommentiert. So wurde denn recht

angeregt diskutiert, mit Bekannten und

Freunden aus der Region, mit den anwesenden

Gemeinderäten von Oberägeri und

Sattel, aber auch mit jungen und älteren

Gästen aus Nah und Fern.

Wir alle wurden uns wieder einmal bewusst,

wie schön und vielseitig unser Tal ist. Die

Region «ägerital-sattel» bietet als «schönstes

Voralpental der Schweiz» seinen Gästen

und Bewohnern wahrlich eine Vielfalt

von Eindrücken und Möglichkeiten, so dass

sich der Besuch und das Verinnerlichen von

Details immer wieder lohnt.

Die Teilnehmer an dieser Rundfahrt bedankten

sich für die Einladung der Verkehrsvereine

und für diesen gelungenen Ausflug

und verliessen nach fast zwei Stunden

Rundfahrt in Unterägeri und Oberägeri gut

gelaunt die MS Ägerisee.

Bericht: Heinrich Stampfli

Ägeritaler IV / 2013 53


Harmoniemusik Oberägeri

Der Sommer ist für die Musikanten der

Hamu eher eine ruhige Zeit im Vereinsjahr.

Dennoch war die Harmoniemusik

aktiv im Dorf unterwegs. Im Juni und

Juli verzichteten wir bei schönem Wetter

auf die Proben. An deren Stelle

spielten wir zu unseren traditionellen

Sommerständli auf. An verschiedenen

Orten im ganzen Gemeindegebiet

gaben wir unseren lüpfigen Sommersound

zum Besten.

Wir spielten beim Restaurant Lido und

Raten, bei den Schwestern St. Klara, beim

Sunneschmatz am Seeplatz sowie bei den

beiden Camping Plätzen Naas und Nesselen

im Morgarten. Überall wurden wir herzlich

empfangen und anschliessend mit einem

Imbiss verwöhnt. An dieser Stelle möchten

wir uns nochmals ganz herzlich bei allen

Gastgebern bedanken, es hat uns riesig

Spass gemacht und uns ein paar gemütliche

Vereinsstunden beschert. Wir schauen

nächstes Jahr gerne wieder vorbei.

Gesellschaft

Sommeraktivitäten 2013

Zurzeit suchen wir Verstärkung auf

folgenden Registern

• Saxophon

• Klarinette

• Posaune

• Perkussion

Natürlich sind auch alle anderen Instrumentalisten

herzlich willkommen!

Wir proben jeweils Mittwoch von

20.00 – 22.00 Uhr in Oberägeri.

www.hamu-oberaegeri.ch

Zum ersten Mal spielte eine kleine Gruppe

von Musikanten am legendären Plauschturnier

am Ägeri Grümpi mit. Verkleidet

als Schneewittchen und die sieben Zwerge

machten wir nicht nur beim Kicken eine

gute Gattung. Unser Schneewittchen Andi

Meier war ein richtiger Publikumsliebling.

Im Endklassement belegten wir den guten

10. Rang. Wir freuen uns bereits auf nächstes

Jahr.

Mitte Juli führte die Hamu das Märtbeizli

am Wuchemärt, bevor es am Abend ans

Seefest ging. Bei wunderschönem Wetter

und vor grossem Publikum stimmten wir die

Festbesucher auf das grossartige Feuerwerk

und auf das Dorffest ein.

Voller Tatendrang beginnen wir nach der

Sommerpause wieder mit den Proben fürs

Jubilarenkonzert sowie fürs Adventskonzert.

Um ein vielfältiges Programm auf die

Beine stellen zu können, sind wir immer

Vorschau

Jubilarenkonzert

Freitag, 27. September 2013, 19.30 Uhr

Foyer Hofmatt Oberägeri

Adventskonzert

Sonntag, 15. Dezember 2013, 17.00 Uhr

Pfarrkirche Oberägeri

auf der Suche nach jungen, alten und jung

gebliebenen motivierten Musikanten, die

Lust haben unseren Verein zu ergänzen.

Falls du Interesse hast, bei uns mitzuwirken,

melde dich bei unserem Präsidenten zu

einem unverbindlichen Probenbesuch. Wir

würden uns sehr freuen.

Bericht: Laura Dittli

54 Ägeritaler IV / 2013


Guggemusik F'ägerer

Grossartig, glamourös, schlagfertig,

unglaublich sexy und sympathisch, wetter-

und trinkfest, aufgestellt, witzig,

atemberaubend, musikalisch, tanzwütig,

engagiert und «gmögigi Cheibä und

Cheibinnä» ...

Ja, das sind wir F'Ägerer.

Diese Eigenschaften haben wir während

der Fasnachtszeit und auch während

unseren sommerlichen Aktivitäten

stets vorgelebt.

Die Fasnachtssaison und die Generalversammlung

gehören bereits wieder der Vergangenheit

an. Erfreulicherweise durften

wir an der Generalversammlung ein weiteres

Mitglied als Ehren-F'Ägerer küren und

zwar Janine Züger – nochmals herzliche

Gratulation. Unsere Hamburger haben alle

das Probejahr gut überstanden und wurden

alle zusammen als waschechte F'Ägerer

aufgenommen. Das sie somit für weitere 50

Jahre verpflichtet sind ein F'Ägerer zu bleiben,

wissen sie bis heute noch nicht.

Gesellschaft

. . . ausser Ronny, der mag kein Pony!

F'Ägerer on Tour – top gestylt und wie immer gut gelaunt

Nach der Generalversammlung ging es

dann gleich weiter mit dem Sommer-

Programm. Das legendäre Ägeri-Grümpi

ging dann auch schon über die Bühne und

dies nicht ganz leise. Guten Mutes traf

sich unsere Super-Fussball-Plauschtruppe

zum Auftakt des diesjährigen Grümpis.

Das Motto widmeten wir dem Lebensmittelskandal

Lasagne. Lasagne mit oder ohne

Pony ist ja egal . . . Hauptsache Fleisch . . .

ausser Ronny, der mag kein Pony. Mit dem

Startschuss ging es dann auch schon ans

Eingemachte und Rusli krümmte sich das

eine oder andere Augenbrauenhäärchen.

Am Abend feierten wir unseren zweiten

Platz von hinten.

Eben Ronny mag kein Pony

Schön farbig . . . Zustand und Shirts sind

ziemlich sicher blau . . .

oder doch nur die eine Haarfarbe . . .

Kurz nach dem Grümpi durften wir uns

bereits wieder auf unser jährliches Sommerfest

freuen. Gegen Mittag fing die spannende

Expedition an. Foxtrail war angesagt.

Foxtrail ist eine moderne Schnitzeljagd,

ein abwechslungsreiches Aufspüren einer

unsichtbaren Fährte, ein spannendes Erlebnis

mit kniffliger Postenarbeit oder witzigen

Hinweisen in schönster Umgebung.

Nein, nicht nur zu Fuss, sondern in lockerer

Abwechslung auch mal mit der Bahn, Bus,

Schiff oder mit der Bergbahn.

Gewonnen hat unsere alte Garde. Den

Abend durften wir in der «Vorderschneit»

bei einem lustigen und gemütlichen Grillabend

ausklingen lassen. Flüssig-Nahrung

gab es zur Genüge und für den Tssssschtsssssch-Effekt

hatten wir auch das ein oder

andere Stück Fleisch auf dem Grill.

Nebst unseren sommerlichen Aktivitäten

sind unsere Register schon fleissig am Proben,

damit wir voller Elan mit den offiziellen

Gesamt-Proben starten können. Ich

wünsche unserem neuen MUKL Thümel

Rogenmoser schon jetzt viel Spass für seine

neue, nicht ganz einfache, Herausforderung.

Die Vorbereitungen für das F'Ägerer-Fäscht

vom Samstag, 15. Februar 2014, laufen

bereits auf Hochtouren. Notiert euch schon

mal dieses Datum. Wir informieren euch

dann gerne über die weiteren Infos. North,

South, West . . . F'Ägerer are the BEST!

Bericht: Elisabeth Nussbaumer

Ägeritaler IV / 2013 55


leserbrief

Persönliche Erfahrungen mit schulischer Elternmitwirkung

Wenn Sie Ihr Kind in einer Schule

anmelden – ganz gleich ob zur ersten

Einschulung oder umzugsbedingt –

dann gehören Sie ab diesem Moment

ganz automatisch zur Elternschaft dieser

Schule, auch ohne Mitgliedschaft in

einem Verein. Sie können sofort einen

aktiven Part erfüllen. Eltern können

den Wunsch Elternvertreter zu wählen

in ihre jeweilige Klasse tragen.

Diese könnten die Organisation gemeinsamer

Aktivitäten übernehmen oder auch

die Moderation von Diskussionen zu Themen,

die ihnen als Eltern wichtig sind. So

könnte eine Zusammenarbeit mit gegenseitiger

Anerkennung in einzelnen Klassen

beginnen, auch wenn auf diese Weise

noch nicht alle Eltern erreicht würden. Das

Bedürfnis nach Orientierung und Integration

haben allerdings viele, auch wenn dies

selten bekundet wird, da sich wenige als

Initiatoren sehen. Sie können sicher sein,

dass der allergrösste Teil der Lehrerschaft

im Ägerital einen derartigen Wunsch unterstützt

und sich eine Zusammenarbeit mit

Eltern erhofft. Die Arbeit der Lehrpersonen

wird mit der Unterstützung von Eltern

zudem noch gehaltvoller.

Lehrpersonen halten guten Kontakt zu den

einzelnen Eltern und diese unterstützen ihre

Kinder meist, wo sie können. Aber reicht

eine individuelle Unterstützung in der heutigen

Zeit aus? Es geht um die Gruppe der

Eltern. Als Gruppe lassen sich beispielsweise

grössere Projekte auf die Beine stellen. Dieses

kommt ihren Kind beziehungsweise

allen Kindern zu Gute. Das gemeinsame

Ziel von Eltern und Lehrpersonen: Schüler/

innen beziehungsweise ihre Kinder auf die

heutige Welt vorbereiten, damit sie sich

zurechtfinden, handlungsfähig sind und in

der Lage, selber an ihrem eigenen Glück

zu schmieden, aber auch die Gesellschaft

mitzugestalten.

Für dieses Ziel erwarten wir Eltern nicht nur,

dass die einzelne Lehrperson ihre Arbeit

ernst nimmt. Wir erwarten ausserdem,

dass die Institution Schule funktioniert,

überhaupt dass das Thema Bildung kom-

Gesellschaft

petent und immer zeitgemäss erarbeitet

und umgesetzt wird. Und sollte das Resultat

– unsere durch Schule gebildeten Kinder

– nicht zufriedenstellend sein, macht man

besser die Schule und nicht sich selber dafür

verantwortlich. Haben wir Eltern das Recht,

die Verantwortung dafür einzig auf die Lehrerschaft

oder Institution Schule abzuwälzen?

Wohl nur zu einem Teil und auch nur

dann, wenn wir unseren Teil der Verantwortung

für das gemeinsame Ziel genauso

ernst genommen haben, denn schliesslich

liegt die Zukunft unserer Kinder gerade uns

Eltern sehr am Herzen!

Wo also steht unser Eltern-Pendant zur

Schule? Ich denke, als gemeinsame Elternschaft

aktiv und präsent zu sein, bedeutet

nicht nur zu erwarten, sondern auch

beizutragen. Durch das Zusammenlegen

gemeinsamer Eltern-Ressourcen lässt sich

mehr zum Wohle unserer Kinder erreichen.

Und hierbei spreche ich nicht von irgendeinem

zusätzlichen Bildungsangebot für

Kinder, sondern von einer mit Lehrpersonen

oder der Schule koordinierten, sich

gegenseitig unterstützenden Massnahmen.

Denn eine immer vielfältiger und komplexer

werdende Welt bedarf einer Zusammenarbeit,

eines Dialoges der Elternschaft mit der

Schule. Hier müssen Erziehung und Bildung

sich gegenseitig ergänzen, um die heute

so notwendigen Personal- und Sozialkompetenzen

zu entfalten. Eine Zusammenarbeit

meint also nicht eine gegenseitige

Bevormundung oder Reglementierung. Wir

können uns das Ziel gegenseitig nur näher

bringen, wenn beide Seiten einmal nachfragen:

Was braucht Ihr zu Eurer Unterstützung?

Der Verein Schule & Elternhaus Ägerital

ermöglicht Eltern, sich für das gemeinsame

Lehrpersonen-Eltern-Ziel einzusetzen. Vor

zwölf Jahren rief eine Gruppe hoch motivierter

Eltern diese Sektion des schweizweiten

Verbands ins Leben und begann

einen kommunikativen Austausch mit der

Schule. Auch zahlreiche Projekte für Schüler

und Fortbildungen für Eltern initiierte

diese Truppe. Versäumt wurde aus meiner

Sicht, die Massnahmen konsequenter mit

den Schulen auszuarbeiten, um sie auf die

gegenseitigen Bedürfnisse von Eltern und

Lehrpersonen abzustimmen. Ausserdem

wurde versäumt, sich rechtzeitig zu «öffnen»,

um «alle» Eltern anzusprechen. So

war es nur eine Frage der Zeit, bis Erschöpfung,

Routine oder der Schulabschluss ihrer

Kinder den Sinn einer Mitarbeit im Verein

in Frage stellten und S & E Mitglieder sich

nach anderen Kulissen umsahen. Seit fast

vier Jahren wirkte ich bei S & E mit, zuletzt

als Co-Präsidentin. Die gemeinsame Sache

machte Spass, führte zu neuen Erfahrungen

und Bekanntschaften und ich bin dankbar

dafür. Aber aus diesen Erfahrungen

bin ich auch zu der jetzigen Überzeugung

gelangt: Elternmitarbeit in Vereinsform

wirkt sich kontraproduktiv auf das Mitwirken

aller Eltern aus. Auch wenn Vereine in

der Schweiz grosse Tradition haben und in

anderen Bereichen sinnvoll und erfolgreich

sind, hat ein Eltern-Verein eher nachteilige

Effekte. Ein Verein ermöglicht, sich der Illusion

hinzugeben, «andere kümmerten sich

schon». Die Existenz eines Eltern-Vereins

verleitet manche dazu, sich nicht selber zu

kümmern und Verantwortung abzugeben

– und auf diese Weise leider auch Unmündigkeit

in Kauf zu nehmen. Gerade in der

heutigen Zeit, in der man sich nicht noch

mehr Verpflichtungen aussetzen möchte,

bedeuten eine Anmeldung im Verein und

ein nicht unerheblicher Mitgliedsbeitrag

zusätzlich eine Hemmschwelle.

Was aber bringt ein Dialog zwischen der

Schule und einem Elternverein, mit dem

sich Eltern nicht identifizieren? Wen repräsentiert

so ein Verein? Wie relevant ist für

beide Seiten ein derartiger Dialog? Mit

dieser Erkenntnis bin ich aus dem Verein

Schule & Elternhaus austreten. Nach wie vor

stehe ich aber für das oben genannte Ziel

und ein organisiertes Angehen – nur nicht

mehr als Eltern-Verein. Durch einen Verein

geht es nicht, so meine Erkenntnis. Muss

auch nicht, denn auch ohne können Sie in

der Schule aktiv werden.

Bericht: Minu Faber

Marc Meyer Haustechnik

Feldweg 2

6315 Oberägeri

Lieber das Gewerbe im Ägerital unterstützen,

als den Bus nach Zug benützen!

Telefon 041 750 16 29

www.meyer-haustechnik.ch

56 Ägeritaler IV / 2013


Sport

SKI-CLUB ST. JOST

Am 13. / 14. Juli 2013 fand unserer traditionelles

Bergfest auf dem St. Jost statt.

Da das Datum auf das erste Ferien-

Wochenende viel, und dieses Jahr kein

Berggottesdienst stattfand, hat das OK

im Vorfeld entschieden, die Infrastruktur

etwas anzupassen und den Anlass

in einem gemütlichen Rahmen durchzuführen.

Dank dem super Wetter und

der musikalischen Unterhaltung der

«Ägeritaler Turboörgälär» und «St. Jost

Buebä» haben dann aber doch einige

Daheimgebliebene den Weg auf den

St. Jost unter die Füsse genommen und

den Anlass ausführlich genossen.

3-tägiges Outdoor-Abenteuer im Tessin

Spontan organisiert von einigen Trainern

unserer Renngruppe, trafen sich am

Donnerstag der letzten Ferienwoche 35

Kids, Eltern und Geschwister zum 3-tägigen

Outdoor-Abenteuer im Tessin. Der Packbefehl

lautete wie folgt: Inlines, Bike, Wanderschuhe,

Rucksack, Turnschuhe, Badehosen,

Gotthardpasshöhe

sowie noch viele weitere Sport-Utensilien,

welche der Muskel-Massage dienen sollen.

Übernachtet wurde in der Gruppenunter-

Bergfest St. Jost

Bergfest St. Jost

kunft La Casermetta in Quinto, unweit der

Eishalle Ambri. Als erste Disziplin stand

Inline-Training auf einer Nebenpiste des

Flugplatzes Ambri auf dem Programm.

Nach der Verarztung der Blessuren wurden

die Wanderschuhe angeschnallt und weiter

ging's mit der Ritombahn (Standseilbahn

mit 88 % Steigung) zur Bergstation Piora

und von da zu Fuss bis zum Rifugio Föisc,

einem fantastischen Aussichtspunkt auf

2200 Meter über Meer, wo allerlei Leckerbissen

auf dem Grillrost zubereitet wurden.

Am zweiten Tag stand Biken auf dem Programm.

Die jüngeren Kids erkundeten das

Bedretto Tal und die älteren Athleten nahmen

die engen Serpentinen der Tremola in

Angriff. Auch wenn einige Krisen zu bewältigen

waren, erreichten alle die Gotthardpasshöhe

auf 2100 Meter über Meer.

Am dritten Tag wurden wiederum die Wanderschuhe

angezogen. Von der Bergstation

Piora ging es zu Fuss zur SAC Hütte

Cadlimo auf fast 2600 Meter über Meer.

Ein super Anlass mit erfreulich vielen Teilnehmern.

Vielen Dank an die Organisatoren

und die Helfer in der Küche.

Schweizer Fleisch Summer Trophy

Am 25. August 2013 fanden in Hergiswil

die Ausscheidungswettkämpfe für das Final

der von Swiss-Ski organisierten «Schweizer

Fleisch Summer Trophy» statt. Die polysportive

Sommerserie erfordert viel Teamgeist,

Geschicklichkeit und Koordination. Unsere

Trainer haben es geschafft, fünf Teams mit

je fünf Wettkämpfern auf die Beine zu stellen.

Bei acht kreativen Disziplinen (Power

Parcours, Garretten- und Miniscooter-Stafetten,

Slackline, Bob-Anstossen, Skilaufen,

Autoschieben, etc.) hat es dann unser

jüngstes Team geschafft, sich für den Final

vom 14./15. September 2013 zu qualifizieren.

Herzliche Gratulation!

Herbsttraining

Nach den Sommerferien hat auch bereits

unser Herbsttraining begonnen, um dann

voll fit und vorbereitet in die Skisaison zu

starten. Bis zu den Herbstferien werden

zweimal pro Woche (je nach Alter der Kids)

Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Sprünge,

Beachvolleyball, Bike, Tennis und Trampolin

trainiert. Und ganz wichtig – der Spassfaktor

darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Wir wünschen allen einen wunderschönen

Spätsommer und freuen uns über jeden

Besuch auf www.scoberägeri.ch

Finalteilnehmer Schweizerfleisch Summer Trophy (Curdin, Joel, Rafael, Adina, Noelani)

Bericht: Peter Baumann

Ägeritaler IV / 2013 57


SchÜtzengesellschaft am Morgarten

Dieses Jahr kann die Schützengesellschaft

am Morgarten ihr 100-jähriges

Bestehen feiern.

Jubiläumsschiessen im Frühling 2013

Bereits gehört das Jubiläumsschiessen der

SG am Morgarten wieder der Vergangenheit

an. An den Wochenenden vom 26. und

27. April sowie vom 3. und 4. Mai 2013

sind rund 800 Schützinnen und Schützen

aus der ganzen Schweiz der Einladung

der SG am Morgarten gefolgt und haben

am Jubiläumsschiessen im Schützenstand

«Boden» in Unterägeri teilgenommen. Der

Anlass war ein voller Erfolg. Das zeigen

auch viele spontane Reaktionen von Schützen,

die am Anlass teilgenommen haben.

Dem ganzen OK unter der Leitung von

Erwin Barmettler gebührt für die tadellose

Organisation des Jubiläumsschiessens ein

grosses Dankeschön.

Sport

Anlässe der SG am Morgarten

Jubiläumsanlass 29. September 2013

Für die Bevölkerung findet nun am Sonntag,

den 29. September 2013, der offizi-

elle Jubiläumsanlass statt. Das OK unter der

Leitung von Armin Besmer hat ein interessantes

Programm zusammengestellt. Die

Festaktivitäten beginnen mit einer Jodlermesse

um 9.30 Uhr in der Vituskirche in

Morgarten und enden um 16.00 Uhr mit

dem Absenden des Jubiläumsschiessen in

der Morgartenhütte. Durch das Programm

wird Moderator Patrick Iten führen.

Orientierung von den Jungschützen

der SG am Morgarten

Bereits zum 11. Mal in Folge konnten sich die

Jungschützen der SG am Morgarten für den

Schweizerischen Gruppenmeisterschaftsfinal

in Emmenbrücke qualifizieren. Ebenso

konnten sich die Jungschützen Jasmina

Müller, Basil Zäch, Stefan Nussbaumer,

Stefan Henggeler und Marco Henggeler für

den zentralschweizerischen Einzelfinal in

Ruswil qualifizieren. Diese Qualifikationen

sind ein grosser Lohn für eine konzentrierte

Ausbildung mit viel Disziplin und viel Willen.

Die Jungschützen werden vom Jungschützenleiter

Toni Hotz betreut.

Ihm und seinem Team gebührt an dieser

Stelle ein grosses Dankeschön für seinen

unermüdlichen und stetigen Einsatz.

Bericht: Franz Müller

Löhri Gartenbau AG

Gartenbau

Gartenunterhalt

Baumstrunkfräsen

6314 Unterägeri Tel. 041 750 10 52

www.loehri-gartenbau.ch

Seestrasse 1

6314 Unterägeri

Telefon G 041 750 18 32

Telefon P 041 750 32 57

Telefax 041 750 18 53

Teppiche • PVC-Beläge • Parkett • Polsterarbeiten

58 Ägeritaler IV / 2013


Sport

STV OberÄgeri

Für die Trainer ist es immer eine Belohnung

für ihre Arbeit, wenn sich möglichst

viele Jugendliche an einem Wettkampf

beteiligen, umso erfreulicher,

wenn dann noch gute Resultate erzielt

werden.

Quer durch Zug

So starteten bei strahlendem Sonnenschein

acht Staffeln vom STV Oberägeri am

71-igsten Quer durch Zug.

Über 220 Mannschaften aus der ganzen

Schweiz vom Ein-Käse-Hoch bis zu den

Masters 35 + rannten um die Wette.

Unzählige Zuschauer säumten den Rundkurs

durch die Zuger Altstadt.

Die beste Klassierung vom STV Oberägeri

schafften die Girls U 16 mit dem 6. Rang

von 24 Staffeln nur drei Sekunden hinter

den Siegerinnen.

Aber auch die «Ein-Käse-Hoch» U 10 als

11. von 36 Staffeln und die «Zwei-Käse-

Hoch» U 12 als 18. von 51 Staffeln haben

die Feuertaufe glänzend bestanden.

Besonders bei den Ein-Käse-Hoch war das

Krippeln vor dem Start greifbar – umso

herzlicher das Strahlen nach gelungenem

Lauf.

Nach dem Saisonauftakt am Quer durch

Zug zeigten sich vor allem die Jüngsten für

weitere Wettkämpfe motiviert. Dabei konnten

einige nennenswerte Erfolge erzielt

werden.

Zuger Frühjahresmeeting

Alisha Rüegger gewinnt in der Kategorie

U 10 W den 1000-Meter-Lauf. Pai Mathis

belegte den 2. Rang im Ballwerfen und wird

3. im Weitsprung.

Marissa Bortlik belegte bei den U 14 W im

Weitsprung den 4. Rang von 22 Wettkämp-

ferinnen. Leon Iten sorgte bei den männlichen

U 12 für das beste Ergebnis als 3. im

Ballwerfen.

Innerschweizer

Einkampfmeisterschaften Luzern

Mit Teilnehmern aus den Kantonen Uri,

Luzern, Obwalden, Nidwalden und Zug

standen unsere Jugendlichen einer starken

Konkurrenz gegenüber.

Marlon Sarr sorgte dafür, dass der STV

Oberägeri nicht ganz leer ausging. In der

Kat. U 12 M holte er über 60 Meter Hürden

mit einem tollen Finish die Silbermedaille.

Eine gute Klassierung schafften auch über

60 Meter Marlon Sarr als 11. und Joris

Bucher als 13. von 61 Startenden. Ein tolles

Rennen lief auch Lucas Powell – über 600

Meter belegte er den 5. Rang.

UBS Kids-Cup

Für den UBS Kids-Cup-Kantonalfinal in

Zug haben sich über 220 Jugendliche qualifiziert,

dabei auch sieben Kids vom STV

Oberägeri.

Im 3-teiligen Wettkampf 60 Meter, Weitsprung

und Ballwerfen konnten unsere Kids

gut mithalten und drei Potestplätze realisieren.

Jeweils auf dem dritten Rang und mit der

Bronzemedaille ausgezeichnet klassierten

sich Pai Mathis in der Kategorie U 8 W,

Marlon Sarr in der Kategorie U 9 M und

Cyprian Bortlik in der Kategorie U 11 M.

Nach der Sommerpause steht uns nun ein

reichhaltiges Programm bevor. Eine intensive

Vorbereitung auf das Turnerchränzli

und dann sind noch zwei Meetings ausstehend,

von denen wir hoffentlich wieder

Erfreuliches berichten können.

Bericht: Häsi Flück

Ägeritaler IV / 2013 59


STV OberÄgeri

Die Schulferien im Sommer sind eine

gute Zeit um draussen aktiv zu sein.

Das denken sich auch die Männer des

STV Oberägeri und lassen die Turnstunden

in der Halle ausfallen. Das heisst

aber nicht, dass keine Anlässe stattfinden.

Die Leiter stellen immer ein interessantes

Sommerprogramm zusammen.

Kommandoposten Selgis im Muotathal

Dominik Häusler organisierte den ersten

Anlass des Sommerprogrammes. Der Ausflug

führte die Männer und Frauen in den

Kommandoposten Selgis beim Schlattli

eingangs des Muotathals. Diese militärische

Anlage aus dem 2. Weltkrieg wurde

bis 1995 von der Armee benutzt und war

streng geheim. Erst nachher wurde Selgis

auch der Öffentlichkeit zugänglich. Ein weit

verzweigtes Stollensystem im Inneren des

Berges diente als Kommandoposten für

höhere Offiziere. Die Anlage war bestens

ausgerüstet und vermutlich nur schwer einnehmbar

(siehe Box).

Den 16 Teilnehmenden wurden erstaunliche

Informationen geboten und es mutet fast

unglaublich an, dass die Anlage während

der 40-er Jahre des letzten Jahrhunderts

sogar von einem Künstler ausgeschmückt

wurde. Nach den interessanten Ausführungen

verschob sich die Gruppe ins Morgärtli

zum Schlummertrunk und zum gemütlichen

Beisammensein.

Besuch der Interkantonalen

Strafanstalt Bostadel in Menzingen

Karl Meier und Herbert Baumann, beide

Mitglieder des STV Oberägeri, organisier-

Froh, den Bostadel verlassen zu dürfen

Sport

Vom Muotathal nach Morgarten

Karl Meier und Herbert Baumann führten durch den Bostadel

ten die Führung durch die Interkantonale

Strafanstalt Bostadel. Die beiden Fachleute,

sie arbeiten in diesem Betrieb, konnten den

über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

viel Interessantes über den Betrieb dieser

Anstalt zeigen.

Im Bostadel, einem Gemeinschaftswerk

der beiden Kantone Basel-Stadt und Zug,

sind über 100 Gefangene einquartiert.

Die modernen Gebäulichkeiten entsprechen

den heutigen Anforderungen des

Strafvollzuges. In den Werkstätten werden

verschiedene Holz- und Metallprodukte

hergestellt und auch die Cartonnage für die

Herstellung von Verpackungsschachteln ist

modern ausgerüstet. Bekannt sind vor allem

auch die geflochtenen Körbe, Zainen und

Chrätten, die auch an Märkten verkauft

Kommandoposten Selgis

im Muotathal

Der Kommandoposten Selgis beim

Schlattli, eingangs ins Muotathal wurde

im 2. Weltkrieg (1940 / 41) erbaut und

diente dem 4. Armeekorps als sicherer

Führungsstützpunkt. Die Anlage war bis

1995 noch von der Armee benutzt und

streng geheim. Erst anfangs dieses Jahrhunderts

wurde sie der Öffentlichkeit

freigegeben.

Etwas ganz Besonderes sind die Wandmalereien

in den Räumlichkeiten, welche

vom Maler Willy Koch stammen.

Der in Stein am Rhein geborene und in

St. Gallen lebende Künstler war während

dem Weltkrieg aktiver Soldat und hatte

den Auftrag, diese Bilder zu malen. Die

Gemälde sind vom Kanton Schwyz unter

Denkmalschutz gestellt worden.

Die Festung war damals nicht bewaffnet,

lediglich beim Eingang stand ein

Leichtes Maschinengewehr, welches

auch heute noch auf den Eingang zielt.

Die Festung ist über 100 Meter in den

Fels gehauen und bot damals für bis zu

100 Mann Schutz.

Die Anlage kann besichtigt werden. Es

werden auch Führungen angeboten.

60 Ägeritaler IV / 2013


Sport

STV OberÄgeri

werden. Ebenfalls werden viele Fensterläden

in unserer Gegend von Insassen des

Bostadel renoviert und neu gestrichen.

Obwohl die Gefangenen im Essraum

zusammen essen können, ihnen Fitnessgeräte

und andere Freizeitmöglichkeiten zur

Verfügung stehen, überkommt einem ein

mulmiges Gefühl, wenn unsere Führer jede

Tür mit dem Schlüssel öffnen müssen oder

sogar nur die Zentrale uns in einen anderen

Raum lässt.

Alle waren doch wieder froh, als sich das

Eingangstor hinter ihnen schloss und sie

wieder draussen nicht «gesiebte» Luft

atmen konnten. Der Abend klang dann bei

Speis und Trank im Edlibacherhof aus.

Wanderung um den Engelstock

So sicher und schön wie für den Abend des

25. Juli war die Wetterprognose nie. Deshalb

erstaunte es dann, dass es in Oberägeri

bereits nach 18 Uhr zu tröpfeln begann.

Aber das liess 7 Männer und 1 Dame nicht

davon abhalten, um Richtung Mostelberg

zu fahren. Marcel Vock leitete die Wanderung

um den Engelstock.

Die Wolken verdichteten sich immer mehr

und kaum hatten wir die Waldpartie verlassen

und wollten unseren Blick auf den

Talkessel von Schwyz werfen, war die weisse

Wand da und es begann zu schütten.

Nach einem unfreiwilligen Halt im Wald

marschierten die Wanderlustigen weiter

Richtung Mostelberg. Aber nach kurzem

Unterbruch wollte Petrus uns wiederum

duschen.

Glücklicherweise war dann das Restaurant

Engelstock nach gut einer Stunde Marsch

erreicht, wo Albert Bienz für uns Plätze

reserviert hatte. Da der Regen nicht aufhörte

und der Wind etwas zügiger wurde,

Beim Kegeln im Morgärtli

dislozierten wir von der gedeckten Gartenwirtschaft

in die Gaststube.

Gut hatten die Fahrer ihre Fahrzeuge

auf dem Mostelberg geholt, so dass alle

schliesslich doch einigermassen trocken

Oberägeri wieder erreichten.

Bocciaspielen in Unterägeri –

nein, Kegeln im Morgarten

Bereits am Mittwoch musste Jonny Meier

eine Wetterwarnung herausgeben. Das

Bocciaspielen beim Schützen in Unterägeri

wird vermutlich am Donnerstag buchstäblich

ins Wasser fallen. Das war dann auch

so und Jonny entschloss sich als Alternative,

einen Kegelabend im Restaurant Morgarten

zu veranstalten. Trotz dieser Programmumstellung

fanden sich zahlreiche Männer in

Morgarten und wetteiferten mit Babeli,

Kranz und Gasse um Punkte. Und das obligate

gemütliche Besammensein kam auch

nicht zu kurz.

Mit diesem Kegelabend klingt das Sommerprogramm

aus und schon bald treffen sich

die Turner wieder in der Hofmatt-Turnhalle.

An dieser Stelle danke ich im Namen aller

Teilnehmenden den Organisatoren für die

interessanten, abwechslungsreichen und

unterhaltenden Abende.

Bericht: Urs Schnieper /

Fotos: Hildegard Schnieper / Albert Bienz

Fussballclub AEgeri

Grümpi 2014 vom 4. bis 6. Juli

Auch in diesem Jahr war das legendäre

Grümpi des FC Ägeri ein grosser Erfolg.

Wiederum nahmen am ersten Juli-

Wochenende über 250 Mannschaften

am Turnier teil und kämpften in 6 Kategorien

um Ruhm und Ehre. Somit blieb

unser Grümpi das GRÖSSTE in Europa!

Zum guten Glück gab es auch in diesem

Jahr wenig Verletzte und die Spiele verliefen

meist sehr freundschaftlich. Das Unterhaltungsprogramm

war sehr abwechslungs-

reich. Ältere, sowie auch jüngere Besucher

wurden durch die verschiedenen Musikstilrichtungen

während dem ganzen Wochenende

gut unterhalten. Die Vorfreude auf

das nächste Grümpi ist bereits wieder sehr

gross. Dieses findet vom 4. bis 6. Juli 2014

wiederum in Unterägeri statt.

Das OK dankt allen Helfern und Besuchern

für das schöne Grümpi 2013.

Bericht: Tinu Hofstetter

Ägeritaler IV / 2013 61


Ägeritaler

Wetterpropheten

De Summer hämmer chöne schwitze

Sogar d'Frösch hend am

Plauschturnier chöne am trochne sitze.

Mier düend grad nomal guets

vorus säge,

es git en schöne Herbscht

mit wenig Räge.

Das Wetter wird

Ihnen präsentiert von:

Terrassenweg 2 · 6315 Oberägeri

Telefon 041 750 17 70 · Fax 041 750 21 42

maler.fuhrer@bluewin.ch

STIHL hat einfach alles

Elektro - und Benzinmotorsägen

Heckenscheren und Heckenschneider

Benzin oder Elektro

Blasgeräte und SaugHäcksler

Benzin und Elektro

Motorsensen

Sonderkraftstoffe

Umweltschonend

Häcksler

Benzin

oder Elektro

Rasenmäher

Benzin

oder Elektro

Aufsitzmäher

Mit Benzinmotor

Entworfen für Sie: das neue

­Sondermodell­Tiguan­Design­ab­36’350­

Franken. **

Jetzt gibt es das Sondermodell Tiguan “Design” mit umfangreicher

Mehrausstattung

Entworfen für Sie: das

und einem

neue

Preisvorteil von

4’770 Franken. * Mit an Bord sind zum Beispiel Bi-Xenon-

Scheinwerfer, das Radio-Navigationssys tem “RNS 315”,

der Franken. Parklenkassistent ** inkl. Rückfahr kamera, das Multifunktions-Lederlenkrad

und vieles mehr. Zudem gibt es den

Jetzt gibt es das Sondermodell Tiguan “Design” mit umfangreicher

Mehrausstattung und einem Preisvorteil von

Tiguan auch als sportliches Sondermodell “R-Line Design”.

Lassen Sie sich jetzt von den Sondermodellen “Design”

4’770 Franken.

verführen. Entworfen * Mit an Bord sind zum Beispiel Bi-Xenon-

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Scheinwerfer, das für Radio-Navigationssys Sie: das neue tem “RNS 315”,

der

*

Parklenkassistent inkl. Rückfahr kamera, das Multifunktions-Lederlenkrad

Berechnungsbeispiel: Tiguan Design 1.4 TSI, 160 PS (118 kW), 6-Gang

manuell Franken. 4MOTION. ** und vieles mehr. Zudem gibt es den

Energieverbrauch: 7.6 l/100 km, CO 2 -Emission:

Tiguan 178 g/ km auch (Durchschnitt als sportliches aller verkauften Sondermodell Neuwagen: 153 “R-Line g/ km), Energieeffizienz-Kategorie:

Jetzt gibt Sie es sich das F. Regulärer jetzt Sondermodell von Fahrzeugpreis: den Sondermodellen Tiguan Fr. 42’620.– “Design” inkl. “Design” mit Design-Paket. um-

Design”.

Lassen

Preis Sondermodell: Fr. 37’850.–. Kundenvorteil Fr. 4’770.–. Unver bind liche

verführen. fangreicher Wir Mehrausstattung freuen uns auf Ihren einem Besuch. Preisvorteil von

Nettopreisempfehlung (inkl. 8% MwSt). ** Preis Sondermodell: Fr. 37’850.–

4’770 Franken. * Mit an Bord sind zum Beispiel Bi-Xenonabzüglich

Mehrwertprämie Fr. 1’500.–, tatsächlich zu bezahlender Preis:

Scheinwerfer, *

Berechnungsbeispiel: das Radio-Navigationssys Tiguan Design 1.4 TSI, 160 PS tem (118“RNS kW), 6-Gang 315”,

Fr. 36’350.–. Das Angebot ist gültig für Privatder

manuell

und Flottenkunden Parklenkassistent 4MOTION. Energieverbrauch:

und für inkl. Vertragsabschlüsse

Rückfahr 7.6 l/100 kamera, km, CO 2 das -Emission: Multifunktions-Lederlenkrad

vom 2.8. bis 30.9.2013. Ausgeschlossen

und vieles mehr. Zudem gibt es den

178 g/ km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 153 g/ km), Energieeffizienz-Kategorie:

F. Regulärer Fahrzeugpreis: Fr. 42’620.– inkl. Design-Paket.

Tiguan sind Fahrzeuge auch mit als Grossflotten- sportliches Rabatt. Sondermodell Abgebildetes

Modell Tiguan R-Line Design 1.4 TSI,

Preis Sondermodell: Fr. 37’850.–. Kundenvorteil Fr. 4’770.–. “R-Line Unver Design”.

bind liche

Lassen Nettopreisempfehlung Sie sich jetzt (inkl. von 8% den MwSt). Sondermodellen “Design”

160 PS (118 kW), 6-Gang manuell 4MOTION ** Preis Sondermodell: Fr. 37’850.–

für

verführen. abzüglich Mehrwertprämie

Fr. 39’550.–. Wir freuen uns Fr. 1’500.–, auf Ihren tatsächlich Besuch. zu bezahlender Preis:

Fr. 36’350.–. Das Angebot ist gültig für Privatund

*

Flottenkunden und für Vertragsabschlüsse

Berechnungsbeispiel: Tiguan Design 1.4 TSI, 160 PS (118 kW), 6-Gang

vom 2.8. bis 30.9.2013. Ausgeschlossen

manuell 4MOTION. Energieverbrauch: 7.6 l/100 km, CO 2 -Emission:

sind Fahrzeuge mit Grossflotten- Rabatt. Abgebildetes

Modell Tiguan R-Line Design Garage 1.4 TSI, Bircher AG

178 g/ km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 153 g/ km), Energieeffizienz-Kategorie:

F. Regulärer Fahrzeugpreis: Fr. 42’620.– inkl. Design-Paket.

160 PS (118 kW), 6-Gang manuell 4MOTION Zugerstrasse für 75

Preis Sondermodell: Fr. 37’850.–. Kundenvorteil Fr. 4’770.–. Unver bind liche

Fr. 39’550.–.

Nettopreisempfehlung (inkl. 8% MwSt). 6314 Unterägeri

** Preis Sondermodell: Fr. 37’850.–

abzüglich Mehrwertprämie Fr. 1’500.–, Tel. tatsächlich 041 754 zu 70 bezahlender 00 Preis:

Fr. 36’350.–. Das Angebot ist gültig für www.bircheraegeri.ch

Privatund

Flottenkunden und für Vertragsabschlüsse

vom 2.8. bis 30.9.2013. Ausgeschlossen Garage Bircher AG

sind Fahrzeuge mit Grossflotten- Rabatt. Zugerstrasse Abgebildetes

Modell Tiguan R-Line Design 1.4 TSI,

75

6314 Unterägeri

160 PS (118 kW), 6-Gang manuell 4MOTION für

Tel. 041 754 70 00

Fr. 39’550.–.

www.bircheraegeri.ch

­Sondermodell­Tiguan­Design­ab­36’350­

­Sondermodell­Tiguan­Design­ab­36’350­

Hans Nussbaumer Motorgeräte

Reparaturen, Service und Verkauf aller Marken

Tel./Fax 041 750 12 82

Gewerbestrasse 17 Natel 079 455 70 36

6314 Unterägeri E-Mail hanuss@bluewin.ch

Garage Bircher AG

Zugerstrasse 75

6314 Unterägeri

Tel. 041 754 70 00

www.bircheraegeri.ch


sport Union AEgeri

Volle vierzehn Jahre stand Elisabeth

Häusler der Sport Union Aegeri als Präsidentin

vor. Seit März dieses Jahres ist

sie Ehrenpräsidentin des Vereins. Als

seit jeher im Dorf wohnhafte Bürgerin

liegt ihr viel am Gedeihen von Dorfvereinen

im Allgemeinen und natürlich

«ihres» Turnvereins im Besonderen.

Im nachfolgenden Interview blickt

Elisabeth zurück auf ihre Präsidialzeit

und nimmt Stellung zu den heutigen

Herausforderungen an die Sport Union

Aegeri und ihre Mitglieder.

Wie stand es um den Verein im Jahr

Deiner ersten Wahl zur Präsidentin im

März 1999?

Der 1994 erfolgte Zusammenschluss von

Aktiv- und Männerriege des SKTSV (KTV)

und den Turnerinnen des SVKT war ohne

grössere Probleme vollzogen gewesen. Die

Strukturen waren gefestigt, und der Verein

präsentierte sich nicht zuletzt dank seiner

breiten Basis in einer gesunden Verfassung.

Was motivierte Dich damals,

das Präsidium zu übernehmen?

Seit der angesprochenen Fusion war ich

Mitglied des Vorstands. Ich wurde damals

von der Vereinsleitung angefragt, die

Nachfolge von Beat Iten zu übernehmen,

welcher infolge seiner Wahl in den Gemeinderat

als Vereinspräsident zurücktrat. Ich

freute mich über das zugesprochene Vertrauen

und wusste um kompetente und

verlässliche Mitglieder im Vorstand. Da es

ja hauptsächlich darum ging, den Lead zu

übernehmen, war mir klar, dass dies mit

Sport

«Es hat Spass gemacht»

der entsprechenden Charge einfacher geht;

also stellte ich mich gerne zur Wahl.

Auf welche «Highlights» während

Deiner Präsidialzeit schaust du gerne

zurück?

Einerseits war da die Namensänderung von

KTV zu Sport Union Aegeri im Jahre 2001,

was zwar etwas Spezielles im Rahmen der

Vereinschronik darstellt, letztlich dann doch

nur auf einem Vereinsbeschluss basiert. In

diesem Zusammenhang aber kamen wir zur

neuen Vereinsfahne, und mit Freude denke

ich an die schöne und würdige Fahnenweihe

im Birkenwäldli zurück, welche natürlich

auch in Anlehnung an unser 50-jähriges

Vereinsjubiläum im Jahre 2007 erfolgte.

Unser Engagement als «Mitorganisator»

des Zentralschweizerischen und Schweizerischen

Turnfests in Cham (2002) respektive

Zug (2006) war ebenfalls etwas Einzigartiges

für uns, insbesondere da sehr viele

Vereinsmitglieder im Vorfeld und während

der Turnfeste stark involviert waren und

wir stets eine sehr gute Stimmung hatten.

Letztlich möchte ich aber doch die eigenen

wiederkehrenden Anlässe wie die frühere

Dorfstafette sowie die Turner chränzli, an

welchen der Verein auch jeweils positiv in

der Bevölkerung wahrgenommen wird, als

eigentliche Highlights bezeichnen.

Wie viele andere Dorf- und / oder

polysportive Vereine kämpft auch die

Sport Union Aegeri vermehrt gegen

die Überalterung und für den Erhalt

des sogenannten Mittelbaus.

Wieso ist das so, und was ist zu tun?

Tja, in der Tat ein generelles Problem in dieser

Zeit. Man stellt fest, dass die Leute ihre

Unabhängigkeit suchen und einen Hang

zum Individualismus aufweisen; «Profitieren,

aber sich nicht engagieren» ist leider bei

vielen das Motto, man fürchtet sich fast vor

einer eigenen Vereinsmitgliedschaft. Dabei

verdienten gerade Dorfvereine mehr Beachtung,

insbesondere nachdem die Familie

ihre Stellung als «Basis der Gesellschaft»

zunehmend abbaut. Ein Verein kann in einiger

Hinsicht vielen Personen bieten, was

diese an Geborgenheit oder zumindest an

Zugehörigkeitsgefühl vermissen. Und die

Sport Union Aegeri als polysportiver Turnverein,

welcher auf Kameradschaft und

nicht auf Spitzenleistungen ausgerichtet ist,

hat ein ideales «Framework» für Leute jeglichen

Alters, die gerne etwas Sport treiben,

hingegen nicht auch noch in der Freizeit

dem steten Wettbewerb ausgesetzt sein

wollen. Gerade hier könnte und sollte der

Verein sich eigentlich besser vermarkten.

Letztendlich ist aber von Vereinsleitung wie

Mitgliedern stets auch das eigene Angebot

SPORT UNION AEGERI

kritisch zu überdenken, wie weit dies noch

zeitgemäss und gegebenenfalls anzupassen

ist. Die Einführung der Sportart «Indiaca»

sowie die Durchführung der «Tri-Ball-Fun-

Games» zeigen diesbezügliche Anstrengungen

des Vereins.

Deine Nachfolge als Präsidentin ist

immer noch vakant.

Wie würdest Du Anforderungsprofil

und Chancen eines Kandidaten /

einer Kandidatin derzeit umschreiben?

Motiviert, kommunikativ und diplomatisch.

Natürlich helfen auch gewisse Management-Qualitäten

für die allgemeine Vorstandsarbeit,

und es ist von Vorteil, wenn

man delegieren kann. Aber hauptsächlich

braucht es jemanden, welche / r gerne mit

Menschen zusammen ist sowie auf sie

zugeht und gleichzeitig für Jung und Alt

stets zugänglich bleibt. Lohn eines solchen

Amts sind einerseits die vielseitigen Erfahrungen

als solche, wie auch die Möglichkeit,

in und mit einer Gemeinschaft etwas

bewirken zu können, soweit man das will.

Nicht zu vergessen ist das nachhaltige Netzwerk,

das man aufbaut und erweitert und

von welchem man in mancher Weise profitieren

kann und wird.

Wie ist Dein eigenes Fazit Deiner

Präsidialzeit? Wie siehst Du – gerade

auch als Ehrenpräsidentin –

fortan Deine Rolle im Verein?

Ich darf wirklich behaupten, dass es mir

Spass bereitet hat. Ich habe viele tolle Personen

getroffen und schöne Erfahrungen

gemacht. Nun ist aber der Zeitpunkt da,

dass mit neuen Leuten frischer Wind ins

Vereinsleben kommt, und dass neue Ideen

den Verein weiterhin attraktiv(er) machen.

Mit der Würdigung als Ehrenpräsidentin

bin ich quasi automatisch ins zweite Glied

gerückt und wirke fortan tendenziell im

Hindergrund. Meine Verbundenheit mit

dem Verein bleibt natürlich eine grosse,

dies auch als Dank für die Unterstützung

und das Vertrauen, welche ich in all den

Jahren erfahren durfte.

Dein Wunsch für die Sport Union

Aegeri für die Zukunft?

Wichtig ist die Stärkung des Mittelbaus und

somit Verjüngung des Vereins; wahrlich

keine leichte Aufgabe. Zudem hoffe ich,

dass die Sport Union Aegeri ihren positiven

Ruf in der Gemeinde bewahren kann. Und

schliesslich wünsche ich den Vereinsmitgliedern

weiterhin viele schöne und gute Stunden

in der Gemeinschaft und nur das Beste.

Interview: Ivo Krämer

Ägeritaler IV / 2013 63


Maloo Racing

Seit 4 Jahren nimmt Ralf Henggeler mit

seinem Renault Clio Ragnotti an Rennsportveranstaltungen

in der ganzen

Schweiz teil. Obwohl Rundstreckenrennen

hierzulande seit 1955 gesetzlich

verboten sind, hat sich in der Schweiz

eine beachtliche Rennsportszene etabliert.

Ein Akteur davon stammt aus dem

Ägerital.

Sport

Ein Ägerer in der Schweizer Automobilrennsport-Szene

Ralf Henggeler, geboren am 30. Oktober

1978, aufgewachsen in Oberägeri, liebte

schon als Jugendlicher die Geschwindigkeit

und den Adrenalin-Kick. Die Liebe zum

Autorennsport entdeckte Ralf auf der wohl

anspruchsvollsten Rennstrecke Europas, der

«grünen Hölle» am Nürburgring (DE). Im

Jahr 2009 kaufte er sich dann sein erstes

Rennfahrzeug, einen Renault Clio Ragnotti.

Sein Ehrgeiz und seine offene fröhliche Art

machen ihn zu einem guten Freund, aber

auch zu einem fairen Konkurrenten auf

dem Rennplatz.

Slalom-Meisterschaft

Slalom Rennen werden in der Schweiz auf

kleineren Flughäfen, Militärgeländen oder

grösseren Parkplätzen abgehalten. Dabei

haben die Fahrer einen Parcours aus Pylonen

zu absolvieren. Sie müssen sich den

Parcours gut einprägen und insbesondere

Schlüsselstellen zuvor zu Fuss oder per Fahrrad

besichtigen, eben wie bei einem Ski-Slalom,

aber einfach mit dem Auto. Gefahren

wird einzeln gegen die Uhr. Ralf bestreitet

in dieser Saison zwei Slalom Meisterschaften,

die Interkantonale Slalom Meisterschaft

(IKSM) und diejenige des ACS. Die

Tageswertungen sind unterteilt in verschiedene

Klassen, je nach Hubraum des Fahrzeuges

und je nach Modifikationen, die am

Fahrzeug vorgenommen werden dürfen.

Mit seinem Renault Clio Ragnotti ist Ralf

in der Klasse L2 1600 ccm bis 2000 ccm

unterwegs. Das 169 PS starke Fahrzeug ist

mit einem Überroll-Käfig, Rennschalensitzen,

6-Punkte-Sicherheitsgurten und einem

KW-Competition-Fahrwerk ausgestattet,

wiegt 1035 Kilo und besitzt eine Strassenzulassung.

Nach einigen zweiten Plätzen, wie beispielsweise

am Slalom in Frauenfeld oder

Interlaken, konnte Ralf am 12. Mai 2013

in Anneau du Rhin (F) den ersten Sieg der

Saison herausfahren. Der Zwischenstand

in den beiden Slalommeisterschaften kann

sich dementsprechend sehen lassen. In der

ACS-Wertung ist er (bei Redaktionsschluss)

auf dem 13. Zwischenrang, in der IKSM-

Wertung auf dem guten 6. Zwischenrang.

Die Slalom Saison endet in der Wertung

des ACS mit dem Rennen in Ambri am

12. Oktober 2013 und in der IKSM mit dem

Rennen in Wangen (SZ) am 27. Oktober

2013. Es besteht also noch die Möglichkeit,

Ralf bei einem Slalom Rennen in der näheren

Umgebung anzufeuern.

Schweizer Bergmeisterschaft

Dieses Jahr bestreitet Ralf erstmals die offizielle

Schweizer Bergmeisterschaft. Bergrennen

weisen in der Schweiz nicht bloss

eine über hundert Jahre alte Tradition auf,

sondern sie erfreuen sich bis heute bei Aktiven

und Zuschauern grosser Beliebtheit.

Bergrennen sind die Einzelzeitfahren des

Motorsports. Auf fahrerisch anspruchsvollen,

kurvenreichen Bergstrassen kämpfen

die Fahrer allein gegen den Berg und den

Sekundenzeiger der Stoppuhr. Höchste

Konzentration ist gefordert, wenn der Pilot

in seinem Rennfahrzeug den Berg hinaufstürmt.

Kurven, Anbremspunkte und

Bodenwellen müssen im Gedächtnis der

Fahrer gespeichert sein. Für das Publikum

ist ein Bergrennen immer Motorsport zum

Anfassen. Auf Böschungen und an Hängen

sitzend, lassen sich die Zuschauer die Rennboliden

hautnah um die Ohren fahren. Im

Fahrerlager können die Fans «ihren Helden»

an den Zelten und Renntransportern bei

letzten Feinabstimmungen der Fahrzeuge

über die Schultern blicken. Der persönliche

Kontakt zwischen Zuschauer und Fahrer

gehört im Bergrennsport einfach dazu.

Der diesjährige Kalender der Schweizer

Bergmeisterschaft umfasst mit dem neu

auferstandenen Anlass von Hemberg neun

Läufe. Am Bergrennen in Reitnau, das mit

über 10'000 Zuschauern zu den beliebtesten

in der Schweiz gehört, erreichte Ralf

in der Klasse Super-Serie bis 2000 ccm

Rang 3. Eine Woche später in La Roche – La

Berra wurde es der 2. Schlussrang. Mitte

August stand das Rennen in St. Ursanne –

Les Rangiers auf dem Programm, das

einzige Rennen in der Schweiz, dass zur

European Hill Climb Championchip der FiA

gehört. An diesem wohl anspruchsvollsten

Rennen im Kalender der Schweizer Bergmeisterschaft

ereichen die schnellsten

Rennboliden Geschwindigkeiten von bis zu

250 km/h. Auch dieses Rennen meisterte

der Ägerer mit Bravur. Ein 3. Rang kann sich

bei diesem schwierigen Rennen durchaus

sehen lassen, insbesondere weil Ralf mit seinen

35 Jahren zu den jüngsten Fahrern der

Meisterschaft gehört.

Dank diesen Podestplätzen befindet sich

Ralf bei Redaktionsschluss auf dem 11.

Zwischenrang von 210 Teilnehmern. Die

Bergsaison 2013 gehört nun schon wieder

der Vergangenheit an. Die weiteren Resultate

und das Endergebnis finden Sie auf der

Homepage www.maloo-racing.ch

Kommen Sie doch nächste Saison vorbei,

besuchen Sie Ralf im Fahrerlager und lassen

Sie sich selbst von der aussergewöhnlich

guten Stimmung am Berg mitreissen. Den

Rennkalender finden Sie, sobald verfügbar,

auf seiner Homepage.

Ohne die Unterstützung und das grosse

Engagement von Sponsoren, Gönnern,

Freunden und Familie wäre die Ausübung

dieses Sportes auf einem so hohen Niveau

nicht möglich. An dieser Stelle nochmals

ein herzliches Dankeschön an alle, die mich

unterstützen. Hoffentlich finden sich auf

diesem Wege auch neue motorsportbegeisterte

Sponsoren und Gönner aus dem

Ägerital. Ralf ist für jede Unterstützung

dankbar.

Bericht: Martina Casutt / Foto: Beat Mathys

64 Ägeritaler IV / 2013


RUDERCLUB AEGERI

Die FISA Tour, ein internationaler

Ruderanlass, wurde dieses Jahr von den

Irländern organisiert – Rudern auf dem

Shannon stand auf dem Programm. Mit

rund 60 Teilnehmern wurde gerechnet,

über 140 haben sich angemeldet und

110 konnten schliesslich mit dabei sein.

Sport

Rudern auf der grünen Insel!

Logistik und Organisation waren von Beginn

weg gefordert, der freundliche Empfang im

Sheraton Hotel in Athlon bestätigte aber,

dass die Iren alles im Griff hatten. Tolle

Zimmer, ein eindrückliches Nachtessen mit

Irischer Musik und bezaubernden Tänzerinnen

sowie unterhaltsame Reden rundeten

den eindrucksvollen Ankunftstag ab.

Am ersten Rudertag wuchs die Spannung.

Nach einer kurzen Busfahrt nach Carron

on Shannon suchten alle ihr Boot am Ufer.

Jeden Tag war man in einem anderen

Boot eingeteilt und mit anderen Ruderern

zusammen – lediglich die 18 Captain ruderten

immer im gleichen Boot. Endlich ging es

los, die ersten Boote waren im Wasser und

glitten auf dem Fluss davon. Neulinge wurden

in die Mitte des Boots eingeteilt und

konnten mehr geniessen. Nach elf Kilometern

kamen wir zur ersten Schleuse und ich

erlebte meine Schleusen-Premiere auf dem

Fluss. Sieben Ruderboote und ein Motorboot

passten in die Schleuse und die Ruderer

verkeilten sich mit den anderen, um

nicht zu kentern. An diesem Tag passierten

wir drei Schleusen und mit jeder kam ein

bisschen mehr Gelassenheit. Am ersten Tag

sind wir rund 38 Kilometer gerudert. Mit

dem Car fuhren wir zurück nach Athlon

und nach einer verdienten Dusche gab es

ein sehr feines Nachtessen. Für mich waren

die feinen Fischgerichte eine grosse Freude.

Das Dessert hatte auch immer Platz, weil so

viel Sport auch hungrig machte.

Am zweiten Rudertag standen rund 43

Kilometer auf dem Programm. Zum Glück

durften alle einmal 30 Minuten am Steuer

Pause machen. Für mich als Seeruderin gab

es viel Neues zu lernen. Zeichen, die mir

sagten, an welcher Stelle im Fluss gerudert

werden muss wegen Felsen oder Untiefen.

Auch waren die Brücken an der richtigen

Stelle zu passieren – dank den roten oder

grünen Markierungen fand man den Durchgang

immer. Auf dem Weg zum Hotel

besichtigen wir am Abend noch die Burg

von Athlone und die älteste Bar von Irland

– ein Muss, wenn man hier ist. In Irland

soll man auch das Guinness Bier probieren

und für mich war es von nun an die tägliche

Belohnung nach dem Rudern. So ging

es auch am kommenden Tag weiter. Bei

perfektem irischem Ruderwetter mit Sonne

und vereinzelt Wolken, die uns immer willkommen

waren. Die Tagestemperatur war

um 16 Grad, nicht zu warm und nicht zu

kalt.

Am vierten Tag packten wir unsere Sachen

zusammen und reisten nach Dublin, wo

Mittagessen und Sightseeing angesagt war.

Am kommenden Morgen fuhren wir nach

Banagher und ruderten zehn Kilometer

bis zur ersten Schleuse und nochmal 17

Kilometer bis nach Terryglass, von wo am

sechsten Tag eine Ruderfahrt auf dem See

vor uns stand. Die 24 Kilometer bis zum

Mittagshalt hatten es wegen der Wellen

in sich und diese legten sich erst nach der

Pause – aber nur für kurze Zeit. Wir querten

das Gewässer und ruderten mit aller Kraft

bis zum Seeausgang. Abwechslungsweise

schöpften wir das Wasser aus dem Boot.

Alle waren sehr müde und durchgefroren

und freuten sich auf den Hafen mit den

Helfern. Nach einigen Zusatzkilometern war

es geschafft und wir warteten im geheizten

Car auf die anderen. Für einige Boote

waren die Wellen jedoch schlicht zu hoch.

Sie ruderten ans nächstgelegene Ufer und

forderten über den Notruf die Seerettung

an. Mit einem Helikopter wurden die zerstreuten

Ruderer geortet und von den Booten

der Seepolizei geborgen. Zum Glück

kam niemand zu Schaden, abenteuerlich

war es auf jeden Fall. Am Tag danach ging

es nach weiterem Sightseeing mit unendlich

vielen Eindrücken wieder nach Hause. Eine

unvergessliche Reise für mich.

Bericht: Claudia Henggeler

Ägeritaler IV / 2013 65


milon – das einzigartige Kraft- und Ausdauertraining

für ein gesundes Leben

milon – das einzigartige Kraft- und Ausdauertraining

für ein gesundes Leben

Ü milon Kraftausdauerzirkel im Sportcenter Ägeri

Fitness Studios gibt es viele, aber das Sportcenter in Unterägeri ist

Ü milon Kraftausdauerzirkel im Sportcenter Ägeri

anders als gewohnt. Hier denken nicht nur die Mitarbeiter, sondern

in diesem Fitness Sportcenter Studios gibt es denken viele, auch aber das die Geräte Sportcenter mit. in Unterägeri ist

anders als gewohnt. Hier denken nicht nur die Mitarbeiter, sondern

Chipkarte rein – und dann optimal, sicher und individuell trainieren:

in diesem Sportcenter denken auch die Geräte mit.

Dieses Trainingssystem sorgt für ein persönliches, zeitsparendes und

Chipkarte rein – und dann optimal, sicher und individuell trainieren:

gesundheitlich unbedenkliches Training – und dies mit grossem Spass.

Dieses Trainingssystem sorgt für ein persönliches, zeitsparendes und

Garantierter gesundheitlich Trainingserfolg

unbedenkliches Training – und dies mit grossem Spass.

Schon bei nur 2 Einheiten innerhalb nur 10 Tagen

Garantierter Trainingserfolg

Einfache Schon bei Chipsteuerung

nur 2 Einheiten innerhalb nur 10 Tagen

Ihre

Einfache

Geräte und

Chipsteuerung

Trainingseinstellung wird auf die Chipkarte

gespeichert Ihre Geräte und und automatisch Trainingseinstellung bei jedem wird Training auf die eingestellt Chipkarte

Enorme gespeichert Zeitersparnis und automatisch bei jedem Training eingestellt

Garantierter Enorme Zeitersparnis

Erfolg in kurzer Trainingszeit

mit Garantierter dem hocheffizienten Erfolg in kurzer Trainingszirkel Trainingszeit

mit dem hocheffizienten Trainingszirkel

50 50 Freiwillige

für für milon-Studie

gesucht!

Ü Chip! Ihre persönlichen Einstellungen

für die Geräte sind gespeichert.

Ü Chip! Ihre persönlichen Einstellungen

Ü für Trainingsgeräte die Geräte sind gespeichert. stellen sich

automatisch ein.

Ü Trainingsgeräte stellen sich

Dadurch sicher und einfach.

automatisch ein.

Dadurch sicher und einfach.

Ü 8 Stationen in 2x 17.5 Minuten –

Ü 8 sehr Stationen wirksam in trainieren. 2x 17.5 Minuten –

sehr wirksam trainieren.

Ü 15 Stunden lang

Ü 15 erhöhter Stunden Fettstoffwechsel

lang

erhöhter durch 35 Fettstoffwechsel

Minuten Training.

durch 35 Minuten Training.

In In 44 Wochen zu einem gesünderen Leben!

Die Die Teilnahme an an der der Studie

ist ist kostenlos und völlig unverbindlich!

Jetzt Jetzt anrufen und Termin vereinbaren

unter Telefon 041 750 48 72

Anmeldeschluss 20. 20. Oktober 2013

Zugerstrasse 79 79 | | 6314 Unterägeri

Telefon 041750 75048 4872

72

www.sportcenteraegeri.ch


Fit- und Lauftreff Oberägeri

Zum siebten Mal schon gewann Viktor

Röthlin den Ägeriseelauf. Bei den

Damen schwang Renate Wyss, Schweizermeisterin

im Marathon, obenaus.

Die wahren Helden aber waren die

1582 Hobby-Läufer.

Sport

15. Ägeriseelauf – «Heute hat einfach alles gestimmt»

So sehen Sieger aus: Viktor Röthlin, Renate Wyss und OK-Präsident Bruno Schuler

Kurz vor dem Start auf dem Seeplatz

Oberägeri

Der 15. Ägeriseelauf vom 19. Juli 2013

fand bei idealen Bedingungen statt. Gut

eine Stunde vor dem Start kühlte ein kurzer

Regenguss die schwüle Hitze des Nachmittags

ab, sodass die Läufer bei angenehmer

Temperatur den Lauf geniessen konnten.

Zur Siegerehrung fand sich auf dem Seeplatz

in Oberägeri so viel Publikum wie noch nie

an einem Ägeriseelauf. Entsprechend zufrieden

zeigte sich OK-Präsident Bruno Schuler:

«Heute hat einfach alles gestimmt!», sagte

er nach der Siegerehrung.

Der Ägeriseelauf erfreut sich einer grossen

Zahl an Helferinnen und Helfern. «Sie alle

machen es erst möglich, dass wir den Lauf

überhaupt durchführen können und immer

wieder positive Rückmeldungen erhalten.

Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich

gedankt», sagt Bruno Schuler.

Laufen ist Frauensache

Regenerieren in der Festwirtschaft

Check für die Schweizerische

Multiple Sklerose Gesellschaft

Am Lauf nahmen auch zwanzig Läufer für

die Schweizerische MS-Gesellschaft teil. Sie

wurden unterstützt von Co-Sponsoren. So

konnte Bruno Schuler nach der Siegerehrung

einer Vertreterin der Schweizerischen

MS-Gesellschaft einen Check über 4000

Franken überreichen.

Ausgangs Oberägeri, das «Feld» noch

beisammen

Über die Terrasse des Seminarhotels

Bericht: Urs Kühne

Ägeritaler IV / 2013 67


Badminton-Club Smash AEgeri

Der BC Smash Ägeri feiert im Jahr

2013 / 2014 sein 30-jähriges Jubiläum.

Aus diesem Grund hat der Vorstand

des BC Smash Ägeri mehrere Highlights

geplant. Das wöchentliche Training,

welches in verschiedenen Spielund

Altersklassen durchgeführt wird,

zeigt sich in den Matches und es entfaltet

sich eine Begeisterung für den

Badmintonsport.

Unser 30-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2013 / 2014 feiert der BC Smash

Ägeri sein 30-jähriges Jubiläum. Das 30.

Vereinsjahr wird natürlich mit diversen

Highlights gespickt sein. Mehr möchten wir

jedoch noch nicht verraten.

Sport

30-jähriges Jubiläum

Badminton Brunch und Training

am Sonntag, 10. November 2013

Ein Highlight wird sicher das Spezial-Training

am Sonntag, 10. November 2013,

welches für Familie, Freunde und

Badminton-Interessierte durchgeführt wird,

sein. Die Spielklassen reichen von Anfänger

bis Fortgeschrittene. Interessierte Personen

dürfen sich gerne unter info@bcsmash.ch

melden. Sie werden dann weitere Informationen

erhalten. Bei diesem Anlass wird

zuerst der gemütliche Teil durchgeführt,

nämlich einen Sonntags-Brunch, um dann

gestärkt ins Trainingsgeschehen einzugreifen.

Wir freuen uns auf einen gelungenen

Anlass.

Trainingsmatch der Erwachsenen

Gruppenfoto der Erwachsenen und Junioren

Training

Seit ein paar Jahren können wir, der BC

Smash Aegeri, wieder ein geführtes Training

anbieten. Dolfi Nussbaum, unser Trainer,

bringt uns spielerisch wie auch technisch

die Feinheiten des Badminton-Sports bei.

Durch das geführte Training konnten wir

unser spielerisches Leistungsniveau enorm

steigern und es macht Spass, die Übungen

in den Matches umzusetzen. Das Training

ist für Anfänger bis Fortgeschrittene und

wird individuell an die spielerischen Fähigkeiten

angepasst. Weitere Informationen

ersehen Sie unter «Schnuppertraining».

Schnuppertraining

Selbstverständlich ist jeder herzlich willkommen,

einmal ein Schnuppertraining bei uns

zu absolvieren. Das Erwachsenen-Training

für Männer und Frauen findet jeden Montag

von 19.45 bis ca. 22.00 Uhr in der

Turnhalle Schönenbüel, Unterägeri, statt. Es

wird Einzel, Doppel und Mixed in verschiedenen

Spiel- und Altersklassen gespielt. Das

Junioren-Training findet jeden Montag von

19.15 bis 20.30 Uhr statt. Melden Sie sich

bei Interesse bitte unter info@bcsmash.ch

Weitere Informationen finden sie auf unserer

Homepage www.bcsmash.ch

Bericht: Erika Betschart

· Neuwagen und Occasionenverkauf · MFK-Kontrollen

· Reparaturen sämtlicher Marken · Ersatzwagen

· Unfallreparaturen mit Garantie · Zubehör

Seefeldgarage R. Willi CH-6314 Unterägeri Tel. 041 752 10 20

68 Ägeritaler IV / 2013


schÜtzengesellschaft UnterÄgeri

Am Sonntag, den 18. August 2013, trafen

sich über 150 Schützen der Stammund

Gastsektionen zum traditionellen

Schiessen auf Alp Sonnegg im Hürital.

Dieser Anlass wurde dieses Jahr bereits

zum 86. Mal durchgeführt. Nicht ganz

einfach die Umstellung von den heimischen

Schützenständen zum improvisierten

Feldstand auf unebenem Terrain

mit Stroh als Unterlage.

Sport

Freundschafts-Schiessen Alp-Egg 2013

Nichts desto Trotz, die Freude am Schiesssport

und dem geselligen Beisammensein

herrscht immer wieder vor.

Auch den Zeigern hinten im Scheibenstand

steht die Freude am Tun in die Gesichter

geschrieben.

Das freiwillige Engagement von vielen Vereinsmitgliedern

macht diesen Anlass jedes

Jahr wieder möglich und erfreut viele Schützen

und Schützinnen aus dem Ägerital und

der näheren Umgebung.

Bei den Stammsektionen belegte die

SG Oberägeri den ersten Rang; der Tages-

Der Feldstand vor der Alpwirtschaft

sieger bei den Stammsektionen war Armin

Besmer, SG am Morgarten, mit 77 Punkten

(max. 80 Pt.); bei den Gastsektionen war die

SG Neuheim im ersten Rang und der Tagessieger

bei den Gastsektionen war Christian

Bühler, SG Jonen, der mit 79 Punkten den

Gewinner-Käse mit nach Hause nahm.

Bericht: Erwin Eisenring

Tortour

Markus Hartmann an der TORTOUR

Am 15. August 2013 starteten rund 230

Teams mit Athleten aus 25 Nationen

zur fünften Auflage der TORTOUR.

Die Sportveranstaltung ist das erste

mehrtägige Non-Stop-Radrennen der

Schweiz. Die TORTOUR und die kürzere,

erstmals durchgeführte CAMP DAVID

CHALLENGE laufen während Tag und

Nacht – eine grosse Herausforderung

für Fahrer und Betreuer. Die TORTOUR

gilt bezüglich Grösse des Teilnehmerfeldes,

aber auch Qualität der teilnehmenden

Ausdauer-Radrennfahrer, als

weltweit führende Ultracycling-Veranstaltung.

Mit von der Partie war auch

ein Team aus Oberägeri.

Die TORTOUR Challenge 2013 startete in

Schaffhausen und führte über gut 550 Kilometer

und knapp 8000 Höhenmeter über

vier Alpenpässe quer durch die Schweiz und

wieder zurück nach Schaffhausen. Dieses

Rennen wurde in den Kategorien Solo, 2erund

4er-Teams bestritten.

Mit am Start war auch das Team Hartmann

mit dem Solo-Fahrer Markus Hartmann aus

Oberägeri ZG.

Nicht ein Hirngespinst, sondern ganz einfach

eine grosse sportliche Herausforderung

und seine persönlichen Grenzen kennen-

lernen, dies waren die Beweggründe für

Markus Hartmann, an einem so harten Radrennen

teilzunehmen. Markus Hartmann

nahm bereits vor vier Jahren zusammen mit

seinem Kollegen Norbert Suter aus Schwyz

am bedeutendsten Langstreckenradrennen

Europas, welches von Trondheim nach Oslo

führte, teil. Bei solchen Langstreckenrennen

ist das Ziel klar, am Schluss heil anzukommen.

Dass man ein derartiges Rennen durchsteht,

braucht es eiserne Disziplin, eine auf den

Ausdauersport abgestimmte Ernährung

und ein Umfeld, das Verständnis aufbringen

kann. Zwölf Stunden Training am Stück

sind da keine Seltenheit.

Mit dem Prolog fing das Non-Stop-Radrennen

am 15. August 2013 am Neuhauser

Reinfall an. Dort konnte Markus Hartmann

die 13. schnellste Zeit herausfahren, die

zu Bonifikationsbonus führte. Der offizielle

Start erfolgte am 16. August 2013 um

00.39 Uhr in Schaffhausen, begleitet vom

Betreuerteam, das in der Dunkelheit dem

Fahrer auch eine gewisse Sicherheit gab.

Dieses Team war eine grosse Stütze für

den Rennfahrer und mitverantwortlich für

den Erfolg, wenn man bedenkt, dass in

einem so langen Rennen ca. 15'000 kcal

verbraucht und der Speicher irgendwie

wieder nachgetankt werden musste. Man

bedenke, ein erwachsener Mann braucht

pro Tag ca. 2'500 kcal.

Eine weitere Herausforderung für Fahrer

und Team waren, die richtige Route ohne

markierte Streckenführung zu finden.

Von den 45 teilnehmenden Solofahrern

erreichten lediglich 25 Fahrer das Ziel. Markus

Hartmann fuhr diese Strecke in 21.37

Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit

von über 27 km/Std. und erreichte

dabei den hervorragenden siebten Schlussrang.

Gewonnen wurde die Tortour Challenge

von Dani Schnider aus Wohlhausen.

Bericht: Markus Hartmann

Ägeritaler IV / 2013 69


STV UnterÄgeri

Am 23. / 24. August 2013 trafen sich die

Obmänner der regionalen Gruppen der

Eidg. Turnveteranenvereinigung zur

Vorbereitung ihrer Landsgemeinde, die

im Herbst in Bülach stattfindet.

Sport

Empfang der Gruppenobmänner Eidg. Turnveteranen

Die recht lange Traktandenliste wurde

speditiv abgearbeitet. Die freien Posten

konnten wieder besetzt werden und die

Finanzen sind ausgeglichen.

Etwas mehr zu reden gaben die geplanten

Statutenänderungen. Die Vereinigung

ist sehr traditionell und verwendet noch

Bezeichnungen, die heute nicht mehr so

geläufig sind. Die Gruppenobmänner sind

eigentlich Präsidenten und die Landsgemeinde,

das oberste Gremium, entspricht

einer Delegiertenversammlung. Die Zentralobmannschaft

ist der Vorstand. Mit den

neuen Statuten sollen unter anderem diese

Bezeichnungen geändert werden.

Diese Vereinigung war bis anhin eine reine

Männerdomäne. Die Frauen sind seit rund

20 Jahren in der Schweizerischen Turnveteraninnen-Vereinigung

organisiert. Neu sollen

jetzt aber auch Frauen aufgenommen

werden können. Einige Gruppen sind sehr

offen für diesen Schritt, andere stehen dieser

Neuerung immer noch eher skeptisch

gegenüber.

Nach der Arbeit kamen dann das Vergnügen

und der Gedankenaustausch zum Zug. Das

feine Nachtessen wurde aufgelockert durch

Die Führung machte durstig

die Bergwaldmusikanten, unter der Leitung

von Ivo Huonder, sowie durch die Darbietung

der Frauenriege, die den «Muotathaler

Wätterfrosch» nochmals zur Prognose für

den nächsten Winter herbeizog. Die Wichtigkeit

dieser Versammlung wurde durch

den Besuch von Herrn Stephan Schleiss,

Regierungsrat, und Herrn Josef Ribary,

Gemeindepräsident, unterstrichen. Mit

ihrem Besuch zeigen sie die Wertschätzung

für die vielen Stunden Freiwilligenarbeit, die

von den Veteranen geleistet wurden.

Am Samstag stand der Besuch der

Bloodhound Stellung auf dem Gubel auf

dem Programm. Die Führung fand grossen

Anklang und beim anschliessenden Mittagessen

– einem Bauernbuffet – wurden

Erinnerungen an den Militärdienst wach.

Für Gesprächsstoff war also gesorgt. Die

Teilnehmer waren von diesen beiden Tagen

begeistert und reisten mit vielen positiven

Eindrücken und schönen Erinnerungen

nach Hause.

Die Organisation dieser Tagung lag in den

Händen des STV Unterägeri. Dem Alter der

Gäste entsprechend setze sich das OK aus

Mitgliedern der Frauen- und Männerriege

zusammen.

Bericht: Margrit Nussbaumer

18. Zuger GETU-Cup / Kantonalmeisterschaft

Rund 700 Geräteturnerinnen aus der

ganzen Schweiz starteten am Samstag,

14. September 2013, in Unterägeri. Dieser

Wettkampf gilt als Qualifikationswettkampf

für die Schweizer Meisterschaft

und gleichzeitig wird die Zuger

Kantonalmeisterin erkoren.

Zehn Stunden bester Turnsport wurden

in den Hallen Acher und Schönenbühl in

Unterägeri gezeigt. Viele spannende Wettkämpfe

wurden von den gut 700 Turnerinnen

aus der ganzen Schweiz dargeboten. In

der Königsklasse K7 gewann Liliane Gisler

aus Bürglen. Aus den rund 240 Zuger Turnerinnen

wurden die Kantonalmeisterinnen

und die Teilnehmerinnen für die Schweizermeisterschaft

gekürt. Insgesamt holten die

Zuger Turnerinnen 35 Auszeichnungen.

Den stolzen Titel der Kantonalmeisterinnen

tragen ab sofort im K1: Eugster Anja

(Hünenberg), im K2: Hess Livia (Rotkreuz),

im K3: Rüeg Fabienne (Hünenberg), im

K4: Schöb Olivia (Hünenberg), K5: Tiziani

Alishia (Hünenberg) , im K6: Hegglin Sabrina

(Hünenberg), im K7: Anja Keiser (Rotkreuz),

in der Kategorie Damen: Schleiss Tanja

(Steinhausen).

Neun Zuger Turnerinnen schafften die Qualifikation

für die Schweizermeisterschaft vom

2. November 2013 in Schiers. Im K5 sind

dies Svenja Strub, Sarina Nigg, Zoe Struzina,

Michelle Koch, Leyla Weber, Carina Mini

(Ersatz), im K6 Sabrina Hegglin, Michéle

Frauchiger und im K7 darf Anja Keiser an

der Schweizermeisterschaft teilnehmen.

Der Turnverein STV Unterägeri hat ein tolles

Sportfest organisiert. Das OK unter der Leitung

von Monika Spichiger sowie weit über

100 Helfer leisteten grossen Einsatz.

Bericht: Stefanie Aschwanden

70 Ägeritaler IV / 2013


STV UnterÄgeri

Kinder messen sich gerne beim Schnelllauf,

Weitsprung und Ballwerfen.

Genau darum geht es beim UBS Kids

Cup.

Zum 2. Mal führte das Schulhaus Acher

Süd zusammen mit der Leichtathletikriege

des STV Unterägeri am Schulsporttag einen

Plauschwettkampf und den Leichtathletik-

Dreikampf UBS Kids Cup durch. Fast 300

begeisterte Kinder zeigten in den Plauschdisziplinen

Geschicklichkeit und Teamgeist.

Im Weitsprung, Ballwurf und 60-m-Sprint

kämpften sie trotz misslichen äusseren

Bedingungen um Zentimeter und Zehntelssekunden.

Es galt nämlich, eine möglichst

hohe Punktzahl zu erreichen, um sich für

den Kantonalfinal nach den Sommerferien

zu qualifizieren. Zusätzlich fand zwei

Wochen später eine offene UBS Kids Cup

Ausscheidung statt, so dass alle Kinder der

LA-Riege und den anderen Schulhäusern

ihre Chance hatten. Per Stichtag 31. Juli

2013 stand fest, dass sich 90 Kinder aus

Unterägeri für den Kantonalfinal vom

21. August 2013 qualifiziert hatten. Einige

durften sich berechtigte Hoffnungen auf

einen Podestplatz machen – und dies gegen

«richtige» Leichtathleten vom LK Zug oder

von der Hochwacht, Cham oder Rotkreuz.

Evelyne Schniepp (Mitte),

Ladina Kobler (rechts)

Die Leichtathletiktrainer des STV Unterägeri

boten zusammen mit rund zehn engagierten

Müttern für die Finalteilnehmer eine

rege genutzte Betreuung an. Die Busfahrt

wurde organisiert, die Startnummern bereit-

Laufen – Springen – Werfen

Marc Waldis

Anna Hugener

Sport

Annika Moos

gehalten und alle Kinder zur rechten Zeit

an die verschiedenen Startorte begleitet. So

konnte die Nervosität in Schach gehalten

und die wenigen Tränen bei den Kleinsten

trockneten schnell. Eine quirlige Spannung

machte sich in der stattlichen Gruppe von

fast 40 Kindern breit, sobald die Startnummern

an die Wettkampfleibchen geheftet

waren. Langsam verteilten sich die jungen

Athletinnen und Athleten mit ihren Betreuerinnen

auf der Wettkampfanlage. «Mit

oder ohne Startpflöcke starten? Stimmt

der Anlauf im Weitsprung? Gut abspringen

und Hände nach vorn wird nochmals erinnert,

Ball nicht zu flach schiessen und den

Wurf mit dem Bein gut abstemmen». Eifrig

wurde gekämpft, der eine oder andere Tipp

abgeschaut und so das Beste gegeben. Die

einen wuchsen über sich hinaus, den anderen

flatterten die Nerven und sie kamen

nicht an die Leistungen in der Ausscheidung

heran – Wettkampffieber wie bei den

«Grossen».

Die Zwischenresultate wurden studiert und

mit Spannung warteten Eltern, Kinder und

Betreuer auf die Siegerehrungen. Ein lässiges

T-Shirt durften alle Kinder mit nach

Hause nehmen. Zehn Athletinnen und

Athleten aus Unterägeri schafften es aufs

Podest, fünf konnten sich sogar als Sieger

ausrufen lassen und die begehrte Einladung

für den Schweizer Final in Zürich in Empfang

nehmen. Sie dürfen sich am 31. August

im Stadion von Weltklasse Zürich mit Athletinnen

und Athleten aus der ganzen

Schweiz messen. Zahlreiche nationale und

internationale Stars werden am grossen

Tag die talentiertesten Leichtathletik-Nachwuchsathleten

des Landes begleiten. Die

teilnehmenden Kinder können sich am

Wettkampf selber wie grosse Stars fühlen.

Nach dem Einlaufen mit einem Schweizer

Nationalmannschafts-Athleten werden sie

wie «die Grossen» durch den sogenannten

«Call-Room» ins Stadion geführt, dort von

den TV-Kameras eingefangen und auf der

Stadiongrossleinwand vor dem 60-m-Sprint

vorgestellt. Fragerunden und Autogrammstunden

mit den internationalen Stars runden

das Erlebnis «Final im Weltklasse Zürich

Stadion» ab. Ein unvergessliches Erlebnis

für die glücklichen Sieger aus Unterägeri!

Bericht: Esther Mohr / Fotos: Petra Sonder

Ägeritaler IV / 2013 71


STV UnterÄgeri

Unter diesem Motto trafen sich 20

Männerturner und 11 Partnerinnen

am Freitag, 21. Juni 2013, frühmorgens

beim Busbahnhof Unterägeri zur traditionellen

Turnfahrt. Das Wetter hätten

sich die Teilnehmer nicht besser aussuchen

können. So wurde dieser zweitägige

Ausflug eine wunderbare Reise

in eine der schönsten Gegenden der

Schweiz.

Sport

Von den Gletschern zu den Palmen!

Über Zürich gelangten wir, gestärkt durch

Kaffee und Gipfel, nach Chur. Im Panoramawagen

des Bernina-Express begann die

interessante Fahrt der vielen Gegensätze

auf der Albula- und Berninalinie. Es wurde

einem schnell bewusst, warum die Strecke

von Thusis bis Tirano seit 2008 zum

UNESCO Weltkulturerbe gehört. Es war teilweise

schwierig, den Überblick ob der 196

Brücken und Viadukten, den 55 Tunnels

und den zahlreichen malerischen Bergdörfer

nicht zu verlieren. Auf jeden Fall liefen

die Kameras und Handys heiss – jeder versuchte

das schönste Foto zu schiessen.

Auf 2253 Meter über Meer, am Ospizio

Bernina, der höchstgelegenen Bahnstation

Europas vorbei gings zum Mittagshalt

mit einem feinen Mittagslunch auf die Alp

Grüm. Von der Terrasse aus konnte man

den wunderbaren Blick ins Berninagebiet

und das Val Poschiavo geniessen.

Gegen Abend brachte uns die Rhätische

Bahn hinunter zum 1000 Meter tiefer

gelegenen Tagesziel Poschiavo. Im Hotel

Suisse wurden wir freundlich empfangen

und waren bestens aufgehoben. Da

Turnkollege und Gemeindepräsident Josef

Ribary auch mit von der Partie war, war

Die fröhliche Reisegruppe vor der Abfahrt nach Tirano

Der Gemeindepräsident von Poschiavo

Allessandro Della Vedova und

Gemeindepräsident Unterägeri Josef Ribary

beim Erfahrungsaustausch

es fast selbstverständlich und als willkommene

Bereicherung des Programms auch

den Gemeindepräsidenten von Poschiavo

– Allessandro Della Vedova zum Apéro einzuladen.

Er sagte freudig zu und erzählte

uns einige interessante Dinge zum Ort und

zum Tal. Auch wissen wir jetzt, dass bereits

ein weiterer Bär, zur Zeit noch im Veltlin,

im Anzug ist. Den Spendern des Apéros –

Roman Heinrich und Charly Brändle – an

dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

Das Nachtessen im Hotel war schmackhaft

und reichhaltig. Dies tröstete die Nachtschwärmer

schnell darüber hinweg, dass

man sich in einem familienfreundlichen Ort

mit eher beschränktem Nachtleben-Angebot

befand.

Nach dem feinen Frühstück am Sonntagmorgen

ging die Zugreise weiter Richtung

Tirano. Beim Passieren des Lago di Poschiavo

schlug das Fischerherz von Roman höher.

Wie gerne hätte er in diesem Fischerparadies

die Angelschnur ausgeworfen und

Ausschau nach Saiblingen gehalten. Der

absolute Höhepunkt auf dieser Strecke

bildete der einzigartige Kreisviadukt bei

Brusio. Dieses seit 1908 bestehende, einmalige

Brückenbauwerk wurde erst kürzlich

umfassend saniert. In Tirano angekommen,

war der italienische Charme unverkennbar

und lud zum Flanieren und Verweilen in der

historischen Stadt ein.

Nach dem kurzen Aufenthalt in Tirano ging

die Reise per Bus weiter, vorbei an den

Weinbergen des Veltlins, durch echte italienische

Dörfer und entlang dem Comersee

nach Lugano.

Gesund, glücklich und zufrieden und voll

neuer Erfahrungen reiste die Turnerschar

mit der SBB zurück nach Zug und mit der

ZVB ins Ägerital, wo die bestens organisierte

und erlebnisreiche Turnfahrt endete.

Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön

für die tolle Stimmung und das gute

Einvernehmen. Ein besonderer Dank gilt

meinem Mitorganisator Willy Püntener.

Der Bernina-Express schraubt sich auf dem Kreisviadukt Brusio talwärts

Richtung Tirano-Viadukt ins Tal

Bericht: Peter Wullschleger

72 Ägeritaler IV / 2013


Rezepte zum Nachkochen

Rezepte

Kürbissuppe mit Marroni

– Zubereitung: ca. 40 Minuten

– Für 4 Personen

«Herbststimmung»

Menu:

Röthelchuchi Zug

Menu

Kürbissuppe mit Marroni

Rehschnitzel auf flambierten Äpfeln

*****

Dessert

Marroni-Mascarpone Roulade

Zutaten

400 g Kürbisfleisch

200 g Marroni, tiefgekühlt, aufgetaut

9 dl Gemüsebrühe

1 EL Cognac

1 EL Butter

4 EL Crème fraîche

(plus etwas mehr zum Anrichten)

1 Zwiebel(n), gewürfelt

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zubereitung

· Butter warm werden lassen, Zwiebel

andämpfen. Kürbis und Marroni ca. 5

Minuten mitdämpfen. Bouillon dazu giessen,

aufkochen, Hitze reduzieren, zugedeckt

ca. 20 Minuten weich köcheln,

pürieren, würzen.

Crème fraîche und Cognac beigeben,

nur noch heiss werden lassen. Mit etwas

Creme fraîche servieren.

Rehschnitzel auf flambierten Äpfeln

– Zubereitung: ca. 20 Minuten

– Für 4 Personen

1 EL Butter zum Dünsten und Braten

1 EL Zucker

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Bratbutter zum Anbraten

Zubereitung

· Frühlingszwiebeln längs halbieren und

samt Grün in Streifen schneiden. Peperoncini

entkernen und in kleine Streifen

schneiden. Äpfel in Schnitze schneiden.

In einer Bratpfanne Butter und Zucker

erhitzen. Apfelschnitze, Frühlingszwiebeln

und Peperoncini zugeben und

ca. 2 Minuten darin ziehen lassen. Mit

Salz abschmecken. Die Apfel-Zwiebel-

Mischung mit dem Calvados übergiessen

und mit der Hilfe eines langen Zündholz

flambieren.

· Rehschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen.

In Bratbutter auf jeder Seite ca. 2

Minuten braten, das Fleisch sollte innen

noch rosa sein. Schnitzel auf dem Apfel-

Zwiebel-Gemüse anrichten.

Marroni-Mascarpone Roulade

– Zubereitung: ca. 30 Minuten

– Ruhezeit: ca. 3 Stunden

– Für 6 Personen

100 ml Prosecco

4 Eier

1 TL Speisestärke, (Weizenstärke)

4 EL Zucker

5 EL Portwein, weiss

4 EL Honig

2 Blatt Gelatine

2 EL Zitronensaft

1 EL Puderzucker

Pfefferminze (Dekoration)

Zubereitung

· Eier mit Zucker schaumig schlagen. Mehl

und Weizenstärke vermischt unterheben.

Teig auf einem mit gefettetem Backpapier

ausgelegten Backblech verstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca.

10 Minuten backen.

Auf ein dünn mit Zucker bestreutes

Küchentuch stürzen, das Backpapier vorsichtig

abziehen.

Die Marroni grob hacken, dann mit Portwein

und Honig erhitzen, bis die Flüssigkeit

eingekocht ist. Die Gelatine in der

warmen, nicht mehr kochenden Masse

auflösen, abkühlen lassen.

Mit dem glatt gerührten Mascarpone

vermischen und mit 1 EL Zitronensaft

abschmecken.

Den Biskuitteig mit Maronen-Creme

gleichmässig bestreichen, einrollen und

3 Stunden zugedeckt kalt stellen.

Beeren zusammen mit Puderzucker pürieren,

mit Prosecco und übrigem Zitronensaft

abschmecken.

Einen Saucenspiegel auf Dessertteller

geben, 2 Scheiben Roulade darauf setzen

und mit Minze garnieren.

Zutaten

8 Rehschnitzel à ca. 60 g

5 cl Calvados

2 Frühlingszwiebeln

2 Peperoncini

2 süssliche Äpfel z.B. Gala

Zutaten

250 g Himbeeren

150 g Mascarpone

150 g Marroni, gekochte

90 g Zucker

90 g Mehl

Egal ob Berufs- oder Hobbykoch

– auf dieser Seite kann künftig Ihr

Lieblingsmenu veröffentlicht werden.

Senden Sie uns Ihr Menu mit den

passenden Bildern an:

info@aegeritaler.ch

Ägeritaler IV / 2013 73


Licht

Kraft

Telefonanlagen






Zugerstrasse 21•6314 Unterägeri•T 041 750 07 77•www.brillen-kuendig.ch

Qualität macht sich bezahlt

Kostenloser Hörtest bei Neuroth, dem Spezialisten

für besseres Hören.

Elektrophon AG

Hauptstrasse 25

6315 Oberägeri

Telefon 041 750 32 77

NEUROTH-HÖRCENTER UNTERägERi

BEi BRillEN küNdig

Zugerstrasse 21, Gesundheitshuus

Tel. 041 750 17 31

www.neuroth.ch

Perfekter Klang und

einfache Bedienung.

musikim

haus.ch

Das A & O der persönlichen Beratung

Gerne beraten wir Sie in unserem Showroom:

Zugerstr. 50 in Unterägeri

Terminvereinbarung: Tel. 041 752 08 08 info@musikimhaus.ch

Edles Leder in über 12 Farben

• Sämtliche Gipserarbeiten

• Neubauten

• Umbauten

• Renovationen

• Leichtbauwände

Marcello

De Luca-Häusler

GIPSERGESCHÄFT

Sprungstrasse 11c

6314 Unterägeri

Tel. 041 750 40 69


Senioren-Nachrichten

MITTAGSCLUB

Jeweils am ersten Freitag im Monat, im

Restaurant Hirschen Oberägeri. Die Ersten

treffen sich ab 11.30 Uhr vielleicht zum

Apéro. Das Mittagessen wird um 11.45 Uhr

serviert. Es kostet Fr. 22.– inkl. Dessert.

Anmeldungen jeweils bis Freitag, 9.00 Uhr

an Frau Madeleine Kühne, Telefon 041 750

39 02.

Jedermann ist herzlich willkommen.

SPITEX KANTON ZUG

Für Hilfe und Pflege zuhause von Montag

bis Sonntag kontaktieren Sie Spitex Kanton

Zug, Telefon 041 729 29 29.

FIT AB 60

Unter diesem Motto bietet Pro Senectute

Kanton Zug ein Turnen in gemischter Gruppe

an. Jeden Montag von 19.00 bis 20.00 Uhr,

in der Dreifachturnhalle Hofmatt.

Oberägeri

Preis: Fr. 5.– pro Mal. Auskunft: Astrid

Reichmuth, Telefon 041 750 05 14 oder

Helen Müller, Telefon 041 750 43 64.

SENIORENTURNEN

Pro Senectute Kanton Zug bietet jeden

Dienstag von 14.00 bis 15.00 Uhr im Pfarreizentrum

Hofstettli ein abwechslungsreiches

Turnen an. Preis: Fr. 5.– pro Mal. Auskunft:

Astrid Reichmuth, Telefon 041 750 05 14 oder

Helen Müller, Telefon 041 750 43 64.

GEBURTSTAGS- UND KRANKEN-

BESUCHE DURCH FRAUENKONTAKT

Geburtstagsbesuche werden bei Senioren ab

80 Jahren gemacht. Kontaktperson ist Frau

Marie-Theres Scheuber, Tel. 041 750 74 17.

JASSEN im BETAGTENZENTRUM BREITEN

Der Breiten-Jass findet jeden 2. Donnerstag

im Monat ab 13.30 Uhr statt.

Das Preisjassen findet einmal im Sommer

statt. Kleine Preise zu gewinnen.

Der Gitzi-Jass ist ein Turnier für Jedermann

/ frau und findet im November statt.

Beginn 18.30 Uhr (Einzelschieber mit Zulosung).

1. Preis: Gitzi und vieles mehr.

Bitte die Veranstaltungskalender beachten.

Frohes Alter

Pro Jahr 10 verschiedene Anlässe wie Unterhaltung,

Jassen, Ausflüge, Advents- und

Vorösterliche Feiern.

Programm und Auskunft bei Annelies

Rogenmoser, Telefon 041 750 50 65.

WEGBEGLEITUNG

Ökumenische Gruppe des Kantons Zug.

Vermittlung im Ägerital: Kath. Pfarramt,

Bachweg 13, 6315 Oberägeri, Telefon

041 750 30 40.

«SILBERSTERN»

Kontaktgruppe für Menschen in der zweiten

Lebenshälfte. Gespräche – Vorträge

– Themen – Geselligkeit. Jeweils am 2.

Donnerstag im Monat, 14.30 Uhr im Kirchgemeindehaus

Mittenägeri.

Kontaktadresse: Martina Müller, Seematt 10,

6314 Unterägeri, Telefon 041 750 10 25.

NACHBARSCHAFTSHILFE ÄGERITAL

Das Sekretariat der Nachbarschaftshilfe

befindet sich im evangelisch-reformierten

Kirchgemeindehaus in Mittenägeri. Über

das Telefon 041 750 88 70 kann das Sekretariat

jederzeit erreicht werden.

Mögliche Angebote und Nachfragen: Einkaufen,

Begleiten, Spazieren, Tiere / Pflanzen

betreuen, administrative Arbeiten, im Garten

helfen, leichte Haushaltarbeiten, entrümpeln,

Besuchsdienst, Betreuung, plaudern,

vorlesen, Kinderhüten, Haus aufgaben.

WANDERGRUPPE ÄGERITAL

Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat geht

es, bei jedem Wetter, auf Wanderschaft. Im

Anschlagkasten der Gemeinden wird jeweils

das Programm bekanntgegeben. Programme

sind erhältlich bei der Gemeinde Unterägeri

und Oberägeri.

Verantwortlich ist: Obmann Hermann

Waser-Wyss, Bachweg 1d, 6315 Oberägeri.

Wanderleiter: Sepp Roth, Annamarie Aregger

und Franz Rogenmoser.

Unterägeri

ALTERSTREFF

Jasstreff jeden Donnerstag (ausser an Feiertagen)

von 13.30 bis 17.00 Uhr im Feuerwehrdepot.

Auskunft erteilen Frau Th. Herger, Telefon

041 750 21 47 und Frau Christina Häusler,

Telefon 041 750 31 64.

SENIORENTURNEN

Pro Senectute Kanton Zug bietet jeden

Dienstag von 14.00 bis 15.00 Uhr im Kleinsaal

AEGERIHALLE ein abwechslungsreiches

Turnen an. Preis Fr. 5.– pro Stunde.

Auskunft erteilt: Margrit Nussbaumer,

Telefon 041 750 39 70.

SPITEX KANTON ZUG

Für Hilfe und Pflege zuhause von Montag

bis Sonntag kontaktieren Sie Spitex Kanton

Zug, Telefon 041 729 29 29.

MITTAGSTISCH

Jeden 2. Dienstag im Monat, um 12.00 Uhr,

im Restaurant Schiff in Unterägeri. Preis ca.

Fr. 21.– (inkl. ein Getränk und ein Kaffee).

Anschliessend besteht die Möglichkeit zu

Jassen oder einem gemütlichen Zusammensein.

Anmeldung bis einen Tag voraus im

Restaurant Schiff, Telefon 041 750 35 40.

Jedermann ist herzlich willkommen.

Nähere Auskunft erteilt gerne A. Iten-

Dittli, Oberdorfstrasse 8, 6314 Unterägeri,

Telefon 041 750 19 54.

PRO SENECTUTE ZUG

Beratungsstelle

Unentgeltliche Beratung und Betreuung bei

persönlichen Problemen und schwierigen

Situationen, finanzielle Hilfe und Vermittlung

von Dienstleistungen und Hilfsmitteln.

Pro Senectute Kanton Zug, Artherstrasse

27, 6300 Zug, Telefon 041 727 50 50 –

Termine nach Vereinbarung.

Fachstelle

für Altersarbeit

Die Gemeinden Ober- und Unterägeri

führen gemeinsam eine Fachstelle für

Altersarbeit. Sie erteilt Auskünfte und

hilft in Zusammenarbeit mit den

gemeindlichen Sozialdiensten.

Die Funktionen der Fachstelle werden

zur Zeit durch die Abteilung Soziales

und Gesundheit Unterägeri wahrgenommen.

Die Seniorentelefon-Nummer

lautet weiterhin 041 754 55 30.

Wir bitten Sie, sich telefonisch anzumelden.

Ägeritaler IV / 2013 75


Morgen Samstag

Einladung

zum Tag der offenen Türe

Gewerbezone, Morgarten

Samstag, 28. September 2013

10.00 – 16.30 Uhr

Festwirtschaft

mit Unterhaltung

Folgende Firmen laden Sie ein:

Sand AG Neuheim

Schreinerei M&K Iten AG

Bamert Hanspeter

Gebäudeunterhalt / Fenstersysteme

Meier Metallbau AG

Meier Natursteine AG

Nussbaumer Metallbau GmbH

Müller Maschinen Fahrzeug AG

Iten & Henggeler Holzbau AG

planen und bauen mit holz

Iten & Henggeler Holzbau AG

Iten AG, Spezialhochbau

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine