16.09.2014 Aufrufe

GOLF TIME 40. Ryder Cup: Showdown in Gleneagles (Vorschau)

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17. JHG. | AUSGABE 6 | SEPTEMBER 2014<br />

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SAMSONITE Club Tour: Die ersten Tickets fürs F<strong>in</strong>ale s<strong>in</strong>d gelöst!<br />

<strong>40.</strong> <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

SHOWDOWN <strong>in</strong><br />

GLENEAGLES<br />

INTERVIEW<br />

PAUL McGINLEY<br />

Wie der Kapitän des europäischen<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Teams 2014 gegen die<br />

Amerikaner gew<strong>in</strong>nen möchte<br />

REISE<br />

GRAN CANARIA<br />

Bunte Vielfalt im Atlantik:<br />

Sieben Traumplätze von<br />

A wie Anfi Tauro bis S wie Salobre<br />

10<br />

I M R O B O T EST<br />

PLUS TRAINING MIT CROWCROFT • HAID • LEADBETTER • SCHUSTER • TAYLOR


DIE BISHER SCHNELLSTE<br />

BERTHA.<br />

GRÖSSERE WEITE DURCH<br />

GESCHWINDIGKEIT.<br />

Die neue Big Bertha V Series ist unsere bisher schnellste Bertha.<br />

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6<br />

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METER<br />

BESSERE<br />

AEORODYNAMIK<br />

DURCH WENIGER<br />

LUFTWIDERSTAND<br />

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Nr.22<br />

NACHWEIS DER WEITE<br />

V Series. 290g Gesamtgewicht vere<strong>in</strong>t mit<br />

optimierter Aerodynamik erzeugt mehr<br />

Geschw<strong>in</strong>digkeit und Weite.<br />

#BERTHAFAST


EDITORS INTRO<br />

Oskar Brunnthaler,<br />

Chefredakteur<br />

SPORTPOLITIK Wieder e<strong>in</strong>mal steht e<strong>in</strong> <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> vor der Tür,<br />

der 40ste übrigens, und gewannen die Amerikaner anfangs<br />

alle Duelle zwischen USA und Europa nach Belieben, so hat sich<br />

<strong>in</strong> den vergangenen 20 Jahren das Blatt gewendet. Von den letzten<br />

sechs Ause<strong>in</strong>andersetzungen siegten die US-Boys nur e<strong>in</strong> e<strong>in</strong>ziges<br />

Mal (2008) – und da fehlte ausgerechnet Tiger Woods. Diesmal<br />

wird Tiger verletzungsbed<strong>in</strong>gt wieder nicht am Start se<strong>in</strong>, also<br />

e<strong>in</strong>e Chance mehr, dass diesmal die Mannen von Tom Watson <strong>in</strong> <strong>Gleneagles</strong><br />

gew<strong>in</strong>nen werden. Was unheimlich wichtig wäre. Denn es ist nicht auszumalen,<br />

was passieren könnte, wenn die Spieler um Paul McG<strong>in</strong>ley tatsächlich<br />

wieder siegestrunken Champagner versprühen – zum dritten Mal <strong>in</strong> Folge.<br />

Sollte nämlich das Interesse <strong>in</strong> den Staaten am <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> abflauen und<br />

sollten die E<strong>in</strong>schaltquoten <strong>in</strong> den Keller purzeln, muss man ke<strong>in</strong> großartiger<br />

BITTE NICHT GEWINNEN<br />

»‘If it a<strong>in</strong>’t broken,<br />

don’t fix it‘,<br />

sagt McG<strong>in</strong>ley.<br />

Zu Deutsch:<br />

‚Never change<br />

a w<strong>in</strong>n<strong>in</strong>g team!‘«<br />

Prophet se<strong>in</strong>, um vorherzusagen, dass sich damit automatisch die Medien<br />

und somit die Sponsoren e<strong>in</strong>trächtigeren neuen Märkten zuwenden. Und –<br />

schwupps, könnte aus dem Mega-Spektakel <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> plötzlich wieder e<strong>in</strong><br />

Familientreffen e<strong>in</strong>iger befreundeter Golfer werden. So wie es ja vor 87 Jahren<br />

e<strong>in</strong>mal begonnen hatte.<br />

Paul McG<strong>in</strong>ley erklärte im <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Exklusiv<strong>in</strong>terview, dass er an der<br />

Philosophie des europäischen Teams und der Taktik der vergangenen Jahre<br />

nicht viel zu ändern habe – das <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-<br />

Team – welches auch immer – funktioniere<br />

ja bestens. „If it a<strong>in</strong>’t broken, don’t fix it“,<br />

sagt er. Zu Deutsch: „Never change a w<strong>in</strong>n<strong>in</strong>g<br />

Team.“ Also: Ändere nicht mit Gewalt<br />

D<strong>in</strong>ge, die ohnedies funktionieren<br />

(ab S. 28). Oh Schreck, das kl<strong>in</strong>gt ja schon<br />

wieder nach e<strong>in</strong>em Sieg der Europäer!<br />

Natürlich gilt das Gleiche auch für<br />

das europäische Team. Wir er<strong>in</strong>nern uns<br />

Paul McG<strong>in</strong>ley, Marcus Brunnthaler<br />

nicht mehr: Aber als vor über 30 Jahren<br />

noch die Amerikaner den <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> dom<strong>in</strong>ierten, krähte ke<strong>in</strong> Hahn nach<br />

diesem Golf-Event (erster Sieg der Europäer überhaupt 1985).<br />

Des Problems Lösung: Es darf ke<strong>in</strong>er der beiden Teams zu dom<strong>in</strong>ant<br />

werden, Spannung wie zuletzt beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> <strong>in</strong> Med<strong>in</strong>ah, Chicago, als die<br />

Amerikaner vor dem Schlusstag mit 10:6 führten und dann doch noch verloren<br />

haben, heißt die Rezeptur.<br />

Also, wie lautet die Devise für den bevorstehenden <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>? Europa,<br />

bitte nicht gew<strong>in</strong>nen! Und wenn es sich schon gar nicht vermeiden lässt, dann<br />

gefälligst nach e<strong>in</strong>em ähnlich spannenden Drehbuch à la Med<strong>in</strong>ah vor zwei<br />

Jahren, als der <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Krimi die Massen weltweit begeistert hat.<br />

Ihr<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 3


24<br />

Paul gegen Tom!<br />

12 gegen 12!<br />

Blau gegen Rot!<br />

Europa gegen die USA!<br />

Hurra, Hurra,<br />

der <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> ist da!<br />

Alles und noch mehr <strong>in</strong><br />

unserem 14 Seiten-Spezial!<br />

6 | 2014<br />

INHALT<br />

COVER-STORY<br />

24 <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-<strong>Vorschau</strong> Alles klar beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>?<br />

Ke<strong>in</strong>eswegs! Warum sich Gastgeber Europa trotz des stärksten<br />

Teams aller Zeiten nicht sicher fühlen darf.<br />

28 Der <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Kapitän für Europa im Interview<br />

Paul McG<strong>in</strong>ley gewährt <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> E<strong>in</strong>blicke <strong>in</strong> se<strong>in</strong>e Sieges-<br />

Strategie.<br />

32 Die <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Teams Die 24 Akteure des Kont<strong>in</strong>entalvergleichs<br />

im Überblick.<br />

34 Die <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Arena Alles über den Golfplatz, auf den<br />

Ende September die ganze Welt schauen wird.<br />

36 Wir und der <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> So schlugen sich die e<strong>in</strong>zigen<br />

deutschen <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Teilnehmer Bernhard Langer und<br />

Mart<strong>in</strong> Kaymer bislang im Kont<strong>in</strong>ental-Vergleich.<br />

TURNIERE<br />

38 Berenberg Bank Invitational Das weltweit größte<br />

Charity-Turnier mit Rekord-Aufgebot an VIPs.<br />

42 Mercedes-Benz After Work Golf <strong>Cup</strong> Deutschlands<br />

größte 9-Loch-Turnierserie feiert neue Rekorde.<br />

28<br />

Interview mit dem Kapitän des<br />

europäischen <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Teams<br />

Paul McG<strong>in</strong>ley: „Never change<br />

a w<strong>in</strong>n<strong>in</strong>g team“<br />

40 Kramski Deutsche Golf Liga Das dramatische F<strong>in</strong>al<br />

Four-F<strong>in</strong>ale zum Mitfiebern – spannender g<strong>in</strong>g‘s wirklich<br />

nicht mehr.<br />

PRODUKTE<br />

46 Robo-Schlägertest Bälle Diese Kugeln schlugen sich<br />

im <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Test am besten . . .<br />

52 Produkt-Highlights<br />

Die <strong>in</strong>teressantesten Produkte-<br />

Trends aus den Bereichen<br />

Hardware, Mode und Gadgets.<br />

46<br />

Robo-Test: Zehn Distance-Bälle<br />

auf dem Prüfstand<br />

durch Mensch und Masch<strong>in</strong>e<br />

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KAGAMI <strong>GOLF</strong><br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Proette<br />

Sabana Crowcroft ist e<strong>in</strong>e<br />

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4 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


68<br />

Gran Canaria: Die neue<br />

„Must Play“-Dest<strong>in</strong>ation<br />

der Kanaren besticht mit<br />

absoluten Top-Anlagen<br />

CLUBS<br />

62 Island Golf Trophy Die zweite Auflage des<br />

„Insel-Hopp<strong>in</strong>gs“ war erneut e<strong>in</strong> voller Erfolg.<br />

63 MercedesTrophy Deutschland F<strong>in</strong>ale Zum<br />

25. Jubiläum glänzte der Stern <strong>in</strong> Kitzbühel.<br />

66 AEG Golf & Cook <strong>Cup</strong> Im GC Rhe<strong>in</strong>hessen war e<strong>in</strong><br />

klarer Kopf gefragt – trotz kul<strong>in</strong>arischer Leckerbissen.<br />

REISE<br />

68 Gran Canaria Ewiger Frühl<strong>in</strong>g und viele Plätze auf<br />

Weltniveau – worauf warten Sie noch?<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Tours<br />

74 MS Deutschland, Österreich, Bulgarien, Ch<strong>in</strong>a<br />

Mit <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> unterwegs zu unvergesslichen Golf-<br />

Erlebnissen rund um den Globus.<br />

TRAINING<br />

78 Ian Holloway von der David Leadbetter Golf<br />

Academy rät zum Vorlegen auf langen Par 3s.<br />

80 Jonathan Taylor geht der ewigen Frage nach<br />

„der Länge“ nach.<br />

82 Sabana Crowcroft will, dass Sie endlich Freundschaft<br />

mit Ihrem meist gehassten Schläger schließen.<br />

84 Dr. Christian Haid über Vor- und Nachteile e<strong>in</strong>er<br />

Schwungumstellung.<br />

86 Achim Bruchner von der Mart<strong>in</strong>a Eberl<br />

Golfakademie erklärt den „Low Sp<strong>in</strong>ner“.<br />

SOCIETY<br />

STANDARDS<br />

3 Editor’s Intro<br />

10 Foto-Time<br />

12 Quick-Tipp<br />

14 News<br />

16 Köpfe<br />

18 Rank<strong>in</strong>gs<br />

20 Events<br />

22 Statement<br />

44 Uli Kaiser<br />

67 Golf Tagebuch<br />

87 Götz-Zitat<br />

93 Cartoon<br />

94 Börsen-Time<br />

96 Impressum<br />

98 Time Out<br />

75<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Tours:<br />

Golf & Kultur<br />

<strong>in</strong> Ch<strong>in</strong>a<br />

88 Tea Time AUDI-Deutschland-F<strong>in</strong>ale <strong>in</strong> Bad Saarow,<br />

Top-Stars beim 7. Herman van Veen-Charity <strong>Cup</strong>,<br />

die EAGLES auf Charity-Tour, T<strong>in</strong>o Schusters Triple G<br />

Trophy, Evis Grauschimmel-<strong>Cup</strong> zum Zweiten,<br />

Top-Sport-Politiker beim Camp Beckenbauer, Birdie-<br />

Jubiläum – Journalisten, die selber <strong>in</strong> die Tasche greifen.<br />

40<br />

Jubelszenen: Das dramatische F<strong>in</strong>ale der<br />

Kramski Deutsche Golf Liga im Licher GC<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 5


Lichtjahre voraus.<br />

Der Audi A7 Sportback<br />

mit <strong>in</strong>telligenten Matrix LED-Sche<strong>in</strong>werfern.*<br />

Kraftstoffverbrauch <strong>in</strong> l/100 km: <strong>in</strong>nerorts 10,0 –5,5; außerorts 6,2–4,3;<br />

komb<strong>in</strong>iert 7,6–4,7; CO 2<br />

-Emissionen <strong>in</strong> g/km: komb<strong>in</strong>iert 176–122.<br />

*Optionale Sonderausstattung.


ZOOM MAILBOX<br />

Das andere <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Shoot<strong>in</strong>g<br />

MODE 5/14 E<strong>in</strong>e ungewöhnliche<br />

Mode-Foto-<br />

Strecke, die Sie da h<strong>in</strong>gelegt<br />

haben. Das <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong>-Shoot<strong>in</strong>g hat auf<br />

der e<strong>in</strong>en Seite wirklich<br />

anspruchsvolle Mode gezeigt.<br />

Auf der anderen<br />

Seite bekam man durch<br />

die Produktion am Orig<strong>in</strong>al-Schauplatz<br />

gleichzeitig<br />

auch das richtige<br />

Feel<strong>in</strong>g für das schottische<br />

Ambiente <strong>in</strong> <strong>Gleneagles</strong><br />

vermittelt. Ich<br />

frage mich nur, ob die beiden<br />

charmanten Models<br />

auch wirklich Golf spielen<br />

können – bei manchen<br />

Fotos wage ich das zu<br />

bezweifeln. Sei’s drum, vielleicht hat diese Produktion zwei neue<br />

Golfer für unseren wunderbaren Sport gew<strong>in</strong>nen können.<br />

Raimund Jung, per E-Mail<br />

Ke<strong>in</strong> Geld für e<strong>in</strong>en Mental-Coach?<br />

COVER 5/14 So, wie Wiesberger<br />

am Sonntag zum ersten Tee bei<br />

der PGA Championship schlich,<br />

mit gesenkten Schultern und uneuphorischem<br />

Gesichtsausdruck,<br />

wusste man schon vor dem ersten<br />

Abschlag, dass er ke<strong>in</strong> Gegner<br />

für McIlroy se<strong>in</strong> würde. Die Jungs<br />

verdienen soooo viel Geld, haben<br />

die nix für e<strong>in</strong>en Mental-Coach<br />

über? Was hat wohl Mickelson<br />

fünf Stunden vor dem Abschlag<br />

gemacht? Sicherlich ke<strong>in</strong>e Fades<br />

geübt . . .<br />

Dr. med. Mathias Bieberbach,<br />

30655 Hannover<br />

E<strong>in</strong>e Preis-Frage<br />

STATEMENT 5/14 Zu Ihrem Artikel<br />

Greenfee-Preise von Adrian<br />

Strate kann ich nur sagen, dass<br />

das Golfspielen <strong>in</strong> unseren Breiten<br />

e<strong>in</strong>deutig zu teuer ist; besonders<br />

hier <strong>in</strong> Europa werden darüber<br />

h<strong>in</strong>aus die älteren Personen,<br />

Senioren und auch Beh<strong>in</strong>derte,<br />

geradezu ausgenommen. Speziell<br />

die Golfcart-Preise f<strong>in</strong>de ich extrem:<br />

Diese Personen-Gruppe muss im<br />

Durchschnitt für e<strong>in</strong>e Runde Golf<br />

<strong>in</strong>klusive Cart zwischen 80 und<br />

100 Euro bezahlen. Wer kann<br />

sich das leisten? Ich persönlich<br />

gehe da höchstens zweimal <strong>in</strong> der<br />

Saison auf Greenfee-Basis spielen.<br />

Also e<strong>in</strong>e E<strong>in</strong>nahmequelle<br />

für den Club von nur 160 bis 200<br />

Euro. Wäre es billiger – so um die<br />

50 Euro <strong>in</strong>kl. Cart –, dann würden<br />

ich und viele me<strong>in</strong>er Altersgenossen<br />

sicher jeden Monat (<strong>in</strong><br />

der Saison) drei- bis viermal spielen.<br />

Nach Adam<br />

Riese ergäbe dies<br />

dann E<strong>in</strong>nahmen<br />

von rund 1.200<br />

Euro statt 160 bis<br />

200 Euro pro Club<br />

und Spieler. Andererseits<br />

– dass die<br />

Jugend gefördert<br />

wird und so gut<br />

wie fast kostenlos<br />

spielen kann, ist<br />

ja okay. Aber wie<br />

viele von den Jungen<br />

bleiben dann<br />

nachher noch beim<br />

Golf, wenn sie später<br />

selber zahlen<br />

müssen? Sehr, sehr<br />

wenige. Weil sie<br />

SAGEN<br />

SIE UNS IHRE<br />

MEINUNG!<br />

Unter sämt lichen<br />

Zuschriften verlost<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> die DVD<br />

von Jonathan Taylor<br />

„Wie Sie garantiert<br />

20 Meter weiter<br />

schlagen“.<br />

EINSENDUNGEN AN:<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Oskar-v.-Miller-Str. 11<br />

82008 Unterhach<strong>in</strong>g<br />

oder per E-Mail an<br />

redaktion@golftime.de<br />

Der GEWINNER<br />

aus Heft 4/14 heißt<br />

Claus Joosten.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> gratuliert.<br />

zum e<strong>in</strong>en noch nicht soviel<br />

selbst verdienen und<br />

es sich somit nicht leisten<br />

können. Und zum anderen<br />

auch andere Interessen<br />

haben, Disco usw. Aber die<br />

Senioren, Pensionisten und<br />

Beh<strong>in</strong>derten spielen sicher<br />

noch etliche Jahre länger und<br />

br<strong>in</strong>gen die E<strong>in</strong>nahmen für<br />

den Golfclub.<br />

So nebenbei bemerkt, ist<br />

mir e<strong>in</strong>gefallen, dass es doch<br />

e<strong>in</strong>en ganz speziellen Golfclub<br />

gibt, der die Cart-Preise niedrig<br />

hält. Und zu den niedrigeren<br />

Greenfees auch humane Preise<br />

für die Carts verlangt – so um die<br />

60 Euro alles zusammen.<br />

Dreimal dürfen Sie raten, um<br />

welchen Golf-Club es sich da<br />

wohl handelt . . .<br />

Otto Mang,<br />

A-7551 Stegersbach<br />

Tolles Erlebnis<br />

Mercedes-Benz ProAm Challenge<br />

5/14 Als Gew<strong>in</strong>ner der<br />

ProAm Challenge gegen Marcel<br />

Siem <strong>in</strong> Kitzbühel möchte ich<br />

mich nochmals für dieses – für<br />

uns unvergessliche – Super-Event<br />

bedanken. Es war e<strong>in</strong> tolles Erlebnis,<br />

von Marcel <strong>in</strong> lockerer Runde<br />

auch D<strong>in</strong>ge aus dem Nähkästchen<br />

zu erfahren. Nochmals vielen<br />

Dank und allzeit schönes Spiel.<br />

Christian Probst,<br />

per E-Mail<br />

Rory im 7. Himmel – Glückssache?<br />

COVER OPEN CHAMPIONSHIP<br />

5/14 Gerne gestehe ich Ihnen<br />

überdurchschnittlichen Golf-Sachverstand<br />

zu. Nur, diese Titel-Zeile<br />

auf <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> für den alles überragenden,<br />

leistungsstarken Golfer<br />

der letzten Wochen zu wählen, lässt<br />

viele Fragen offen (Glück??? – deutlich<br />

alles andere, außer Glück).<br />

Karl-He<strong>in</strong>z Keilholz, per E-Mail<br />

Anmerkung der Redaktion:<br />

Vielen Dank für Ihre Mail, nur zum Verständnis:<br />

Mit „Rory im Glück“ ist nicht zu<br />

verstehen, dass er durch Glück die letzten<br />

Turniere gewonnen hat, sondern dass er<br />

glücklich ist, also im 7. Himmel schwebt.<br />

8 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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FOTO <strong>TIME</strong> <strong>GOLF</strong> AUF ABWEGEN<br />

Fotos: GettyImages<br />

Welcome to the Jungle (Loch 2, Par 4 im Valhalla Golf Course <strong>in</strong> Kentucky): Jason Day gibt ke<strong>in</strong>en Ball und ke<strong>in</strong>en Schlag verloren. Das vielleicht spektakulärste Par<br />

10 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


TOUGH<br />

ROUGH<br />

<br />

<br />

<br />

Mit Volldampf aus dem Salat:<br />

Jason Day gew<strong>in</strong>nt se<strong>in</strong>en Kampf<br />

<strong>in</strong> bester Indiana-Jones-Manier<br />

der PGA Championship<br />

Fore left!!!“ tönte der Schrei des Marshalls, kurz<br />

nachdem Jason Days Ball von der Schlagfläche<br />

des Drivers abgeprallt war. Der Australier war<br />

geme<strong>in</strong>sam mit dem späteren Sieger Rory<br />

McIlroy <strong>in</strong> der letzten Spielgruppe der dritten<br />

Runde der PGA Championship unterwegs und<br />

verzog se<strong>in</strong>en Ball auf der zweiten Bahn des Valhalla Golf<br />

Course <strong>in</strong> Kentucky (Schauplatz des <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> 2008)<br />

dramatisch <strong>in</strong> Richtung des Flusses, der parallel zur Spielbahn<br />

mäandert. Umgehend organisierte der bislang bei<br />

Major-Turnieren glücklose Day e<strong>in</strong>en Suchtrupp, der das<br />

abhandengekommene Spielgerät lokalisieren sollte. Caddie<br />

Coll<strong>in</strong> Swatton zog Schuhe und Socken aus und krempelte<br />

sich die Hosen hoch, um den Wasserlauf zu überqueren.<br />

Irgendwo dort, wo das Rough am dichtesten und die<br />

Zecken am hungrigsten waren, fand Swatton schließlich<br />

den Ball se<strong>in</strong>es Brötchengebers. Als Day ebenfalls barfüßig<br />

auf dem Teil des Golfplatzes e<strong>in</strong>getroffen war, der<br />

<strong>in</strong> ke<strong>in</strong>em Birdie-Book verzeichnet ist, erörterte er die<br />

Lage, nahm Maß und stellte dann fest, dass ihm etwas<br />

Essenzielles fehlte – e<strong>in</strong> Schläger. Also stapfte der brave<br />

Caddie zurück zur Golftasche und warf schließlich das<br />

passende Besteck über den Flusslauf <strong>in</strong> Jasons Arme.<br />

Zwischenzeitlich hatte Rory McIlroy, schon längst des<br />

Wartens überdrüssig, auf dem Fairway Platz genommen<br />

und se<strong>in</strong>e Optionen überdacht. Vielleicht sollte er die Zeit<br />

nutzen und e<strong>in</strong>e Fremdsprache lernen? Alles, bloß ke<strong>in</strong><br />

Dänisch. Oder den längst fälligen Friseurterm<strong>in</strong> e<strong>in</strong>schieben?<br />

Soviel Zeit, soviele Möglichkeiten . . .<br />

Beherzt hackte Jason se<strong>in</strong>en Ball endlich aus dem<br />

mannshohen Gestrüpp <strong>in</strong> das Rough rund um das Grün.<br />

Beim Rückweg half er sogar noch dem „GolfChannel“-<br />

Reporter David Feherty, der fast <strong>in</strong> der Wildnis verloren<br />

gegangen wäre. E<strong>in</strong>en Chip und e<strong>in</strong> Putt später notierte<br />

Day e<strong>in</strong>e wirklich wohlverdiente „4“, während Rory<br />

McIlroy noch darüber s<strong>in</strong>nierte, wie schnell die Jugend<br />

doch verfliegt.<br />

<br />

<br />

<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 11


QUICK-TIPP MIT TINO SCHUSTER<br />

Zielerfassung<br />

Technik: Die richtige Target L<strong>in</strong>e Der Abschlag<br />

sollte natürlich Mitte Fairway landen. Nur, haben<br />

Sie auch tatsächlich Mitte Fairway gezielt?<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Felix Lubenau,<br />

Jahrgang ‘75, PGA Pro<br />

mit Stützpunkt im<br />

GC Schloss Egmat<strong>in</strong>g<br />

sowie Head Coach<br />

im Hartl Resort<br />

Center of Excellence<br />

Die meisten Amateure, das<br />

sehe ich bei me<strong>in</strong>er täglichen<br />

Arbeit, haben große<br />

Probleme damit, sich bei<br />

ihrem Schwung korrekt<br />

Richtung Ziel auszurichten. Die überwiegende<br />

Mehrheit neigt dazu, sich viel<br />

zu weit rechts vom Ziel auszurichten (bei<br />

Rechtshändern), wobei sie doch eigentlich<br />

e<strong>in</strong>en geraden Ball schlagen wollen. Der<br />

Effekt dieser falschen Ausrichtung ist dann<br />

e<strong>in</strong> Drive, der rechts im Rough oder gleich<br />

im Aus landet. Da sich Amateure dieses<br />

Fehlers oft nicht bewusst s<strong>in</strong>d, versuchen<br />

sie dann ihren Schwung im Lauf der Runde<br />

so zu korrigieren, dass sie ke<strong>in</strong>e Bälle mehr<br />

nach rechts verziehen – und geraten so <strong>in</strong><br />

immer größere Schwierigkeiten. Dabei ist<br />

die Lösung ganz e<strong>in</strong>fach. Um sich richtig<br />

zum Ziel auszurichten, gibt es zwei Möglichkeiten:<br />

1 Suchen Sie sich ca. e<strong>in</strong>en Meter nach<br />

dem Ball e<strong>in</strong> Zwischenziel (hier im Bild<br />

e<strong>in</strong> Tee). Es kann aber auch e<strong>in</strong> Divot<br />

oder sonst etwas se<strong>in</strong>, das sich auf der<br />

L<strong>in</strong>ie zwischen Ihrem Ball und dem Ziel<br />

bef<strong>in</strong>det und Ihnen als Anhaltspunkt<br />

dienen kann.<br />

2 An dieser L<strong>in</strong>ie, die jetzt entstanden<br />

ist, richten Sie Ihre Schlagfläche aus.<br />

3 Jetzt stellen Sie sich mit Füßen, Hüfte<br />

und Schultern parallel zu dieser L<strong>in</strong>ie<br />

auf. Sie können sich e<strong>in</strong>e mentale Hilfestellung<br />

geben, wenn Sie sich gedanklich<br />

vorstellen, dass sämtliche L<strong>in</strong>ien, die Sie<br />

darstellen (Schulterl<strong>in</strong>ie, Hüftl<strong>in</strong>ie und<br />

Zielll<strong>in</strong>ie) parallel zue<strong>in</strong>ander stehen.<br />

4 Kontrollieren Sie jetzt, nachdem Sie<br />

sich mit Ihrem Körper parallel zu Ihren<br />

Ziell<strong>in</strong>ien ausgerichtet haben, dass Sie<br />

auch Ihren Schlägerkopf bei der Ballansprache<br />

immer noch <strong>in</strong> Richtung Ziel<br />

ausgerichtet haben. Nutzen Sie dafür<br />

e<strong>in</strong>fach e<strong>in</strong>e L<strong>in</strong>ie auf Ihrem Ball.<br />

Obwohl die falsche Ausrichtung beim<br />

Schlag e<strong>in</strong>en der häufigsten Fehler darstellt,<br />

ist er e<strong>in</strong>er der Fehler, die am leichtesten<br />

zu korrigieren s<strong>in</strong>d. Probieren Sie‘s aus. Sie<br />

werden sich e<strong>in</strong>e Menge Schläge sparen.<br />

Info: www.schuster-lubenau.de<br />

12 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Wir Golfer wissen, Golf ist mehr als nur e<strong>in</strong> Sport.<br />

Es ist e<strong>in</strong>e Lebense<strong>in</strong>stellung, die Fairness, Freundschaft, das geme<strong>in</strong>same Erleben<br />

<strong>in</strong> der Natur und Entspannung verb<strong>in</strong>det. Wir teilen diese E<strong>in</strong>stellung und s<strong>in</strong>d für<br />

die Golfgeme<strong>in</strong>schaft da. Mit Leidenschaft, Know-how, <strong>in</strong>novativen Produkten<br />

und professionellen Tipps für e<strong>in</strong> schönes Spiel.<br />

Willkommen im Club – willkommen bei uns.


News<br />

FACTS_TIPPS_TRENDS<br />

Erfolgsspur dank Trennung<br />

FOKUS Ohne se<strong>in</strong>e Ex-Verlobte, die Weltklasse-Tennisspieler<strong>in</strong><br />

Carol<strong>in</strong>e Wozniacki, hätte Rory McIlroy 2013 und Anfang<br />

2014 kaum für Schlagzeilen gesorgt. Im<br />

Mai trennte sich das Paar überraschend,<br />

seither gewann McIlroy vier hochkarätige<br />

Turniere, darunter zwei Majors, und wurde<br />

wieder die Nummer 1 der Welt. „Was passiert<br />

ist, hat mir weitergeholfen“, sagte Rory<br />

dazu. „Es hat me<strong>in</strong>en Fokus verändert, ich<br />

b<strong>in</strong> wieder mehr bei der Sache. Was soll<br />

ich sonst machen? Ich gehe auf den Platz<br />

oder mache me<strong>in</strong> Work-out-Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>g. Daraus<br />

besteht derzeit me<strong>in</strong> ganzes Leben . . .“<br />

E<strong>in</strong>e 59 mit Luft nach oben<br />

REKORD Der 50-jährige Kev<strong>in</strong> Sutherland ist der erste Spieler<br />

auf der amerikanischen Champions Tour, der e<strong>in</strong>e Runde mit nur<br />

59 Schlägen beenden konnte. Bei der Dick‘s Sport<strong>in</strong>g Good Open<br />

feuerte Kev<strong>in</strong> auf den ersten acht Löchern aus allen Rohren und<br />

erzielte sieben Birdies und e<strong>in</strong> Eagle auf dem Par-72-Platz. Auf<br />

den zweiten neun Löchern legte Sutherland mit fünf weiteren<br />

Birdies nach und befand sich nach 17 Bahnen schon bei 14 Schlägen<br />

unter Par. Doch auch <strong>in</strong> dieser Runde gab es Platz für den Golf-<br />

Konjunktiv: „Hätte Kev<strong>in</strong> wenigstens das Par auf der 18. Bahn<br />

gespielt, hätte er das beste Tagesergebnis <strong>in</strong> der Geschichte der PGA<br />

Tour erzielt.“ Doch ausgerechnet auf dem letzten Grün lippte se<strong>in</strong><br />

Par-Putt aus etwa zwei Metern Distanz<br />

aus und es blieb „nur“ bei e<strong>in</strong>er<br />

59. „Nach dem Eagle auf der 5<br />

wusste ich, dass es e<strong>in</strong> guter Tag<br />

werden würde. Nach dem<br />

Chip-<strong>in</strong> auf der 7<br />

war ich mir<br />

sicher ...“<br />

Knapp gescheitert<br />

OLYMPISCH Gold<br />

wäre für Jonas<br />

Liebich und Olivia<br />

Cowan bei den<br />

Olympischen Jugendspielen<br />

<strong>in</strong> Nanj<strong>in</strong>g,<br />

Ch<strong>in</strong>a, durchaus<br />

dr<strong>in</strong> gewesen. Nur<br />

vier Schläge fehlten<br />

dem Duo im<br />

Mixed. Besonders<br />

Cowan ärgerte sich<br />

über dieses knappe<br />

Scheitern und den<br />

sechsten Platz. Trotz<br />

17 (!!!) Grüns <strong>in</strong> Regulation<br />

spielte sie<br />

nur e<strong>in</strong>e Par-Runde,<br />

denn ihr Putter blieb<br />

eiskalt. Die Goldmedaille<br />

holten sich<br />

L<strong>in</strong>nea Strom und<br />

Marcus K<strong>in</strong>hult aus<br />

Schweden vor Italien<br />

und Dänemark. In<br />

den E<strong>in</strong>zeln belegten<br />

die Deutschen Rang<br />

vier und fünf.<br />

Tourkarte 2015<br />

GLÜCKWUNSCH Moritz Lampert<br />

hatte 2013 während se<strong>in</strong>er ersten<br />

Saison auf der European Tour<br />

noch Start-Schwierigkeiten. Er<br />

verlor se<strong>in</strong>e Spielberechtigung<br />

und spielte 2014 auf der Pro Golf<br />

Tour und der Challenge Tour um<br />

eher bescheidene Preisgeldtöpfe.<br />

Doch „Mo“ griff sofort wieder<br />

an. Erst gewann er im Mai die<br />

Kärnten Golf Open <strong>in</strong> Österreich,<br />

dann im Juni<br />

die Fred Olsen<br />

Challenge <strong>in</strong><br />

Spanien und<br />

schließlich<br />

Anfang August<br />

die Azerbaijan<br />

Golf Challenge<br />

Open, die ihm<br />

e<strong>in</strong> Preisgeld<br />

über 48.000 Euro<br />

bescherten. Dank<br />

dieser Erfolge<br />

sicherte sich Lampert die Tourkarte<br />

für die European Tour Saison ’15.<br />

»Das war vielleicht<br />

der teuerste Abschlag<br />

aller Zeiten«<br />

TV-Moderator David Feherty über Sergio<br />

Garcias aus der Bahn geratenen Drive bei der<br />

WGC Bridgestone Invitational. Der Ball traf<br />

e<strong>in</strong>e Zuschauer<strong>in</strong> an der Hand und schlug<br />

ihren Mehrkaräter aus der R<strong>in</strong>gfassung. Der<br />

Diamant wurde schließlich im Rough gefunden.<br />

Erstaunliche Konstanz<br />

NOT AGAIN! Phil Mickelson versuchte während der Freitagsrunde<br />

der The Barclays e<strong>in</strong> kurzes Par 4 mit dem Driver<br />

anzugreifen. Se<strong>in</strong> Ball traf e<strong>in</strong>en Cartweg und sprang von<br />

da aus <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e Besucherlounge. Mickelson erklomm die<br />

Terrasse und chippte se<strong>in</strong>en Ball<br />

<strong>in</strong> Richtung Grün, spielte jedoch<br />

nur e<strong>in</strong> Bogey. Die Besucher<br />

markierten sogleich die Stelle, an<br />

der Phils Ball lag. Doch schon am<br />

nächsten Tag bekamen sie erneut<br />

Besuch von dem Golfstar, der<br />

se<strong>in</strong>en Ball wieder auf den Balkon<br />

gefeuert hatte. Diesmal rettete<br />

„Lefty“ das Par. Im Internet kursieren<br />

seither viele kuriose „Phil<br />

was here“-Bildmontagen, die Phil<br />

auf Abwegen bspw. im Weltraum<br />

oder im ewigen Eis zeigen.<br />

14 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Zwei für e<strong>in</strong>s<br />

DOPPELDECKER Seit 30 Jahren<br />

grübelt der Golfplatzarchitekt Tom<br />

Doak über e<strong>in</strong>en Golfplatz, der beidseitig<br />

bespielbar ist. Nun setzen Doak<br />

und die Designfirma Renaissance Golf<br />

Design <strong>in</strong> Roscommon, Michigan, USA<br />

auf dem Gelände des Forest Dunes<br />

Golf Club diese Idee <strong>in</strong> die Tat um. Es<br />

werden zwar immer die gleichen Grüns<br />

genutzt, diese werden aber bspw. an<br />

e<strong>in</strong>em Tag im und am nächsten Tag<br />

gegen den Uhrzeigers<strong>in</strong>n angespielt.<br />

Dadurch erlebt der Spieler zwei gänzlich unterschiedliche Golfplätze, während der<br />

Betreiber nur e<strong>in</strong>e Anlage unterhalten muss. Das Gelände <strong>in</strong> Forest Dunes soll ideale<br />

Voraussetzungen bieten – nicht allzu hügelig und ohne Bäume im Bereich der Grüns.<br />

Die Putt-Oberflächen s<strong>in</strong>d die größte Herausforderung. Diese müssen so angelegt se<strong>in</strong>,<br />

dass das Anspielen von beiden Seiten möglich ist. Sollte das Experiment glücken, könnte<br />

dies e<strong>in</strong> Trend werden, der zukünftige Golfplatz-Investoren aufmerken lassen wird.<br />

„Fire <strong>in</strong> the hole!“<br />

VOLLPFOSTEN Der junge Mann auf den unscharfen Bildern heißt Joe Floyd. In<br />

e<strong>in</strong>em selbstgemachten Video, das er auf e<strong>in</strong>em sozialen Netzwerk hochgeladen hat,<br />

kann man ihn beobachten, wie er versucht, e<strong>in</strong>en mit e<strong>in</strong>er hochgradig entzündlichen<br />

Flüssigkeit gefüllten brennenden<br />

Golfball zu schlagen. Se<strong>in</strong><br />

Halbschwung ist durchaus ansehnlich,<br />

jedoch hat sich Floyd<br />

bei der Mixtur se<strong>in</strong>es Explosivgeschosses<br />

etwas verkalkuliert.<br />

Denn der Querfelde<strong>in</strong>golfer verwandelte<br />

sich kurzzeitig <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e<br />

Feuerkugel und hatte Mühe, die<br />

Flammen an se<strong>in</strong>er Jacke und<br />

se<strong>in</strong>er Hose zu löschen.<br />

Golf-Aktien im Vergleich<br />

Bus<strong>in</strong>ess Wie die Golf-Kurse an der Börse stehen.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> hat elf <strong>in</strong>teressante Golf-Aktien herausgesucht. Wie sie sich <strong>in</strong><br />

den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben.<br />

Unternehmen Währung Kurs 2004 23.11.12 27.07.14 05.09.14<br />

Adams*** Dollar 1,53 10,79 –– ––<br />

Adidas/TaylorMade** Euro 118,75 65,45 72,63 59,56<br />

Aldila Dollar 15,25 2,37 –– ––<br />

Amer Group (Wilson) Euro 12,81 11,14 15,46 15,60<br />

Hugo Boss Euro 23,50 80,68 110,65 101,35<br />

Bridgestone Euro 14,30 18,44 27,60 26,43<br />

Callaway Golf Dollar 13,50 6,31 8,69 7,58<br />

Fila Korea (Acushnet, Titleist) Dollar 77,18 56,17 79,40 80,20<br />

Mizuno Corporation Euro — 3,58 4,48 5,27<br />

Puma Euro 202,30 222,23 205,23 193,40<br />

„Es gab ke<strong>in</strong>en<br />

Putter, wie ich ihn<br />

wollte. Da habe<br />

ich ihn e<strong>in</strong>fach<br />

erfunden.“<br />

Dieter Ramsauer<br />

erf<strong>in</strong>det für se<strong>in</strong> Leben gern Neues.<br />

Zum Beispiel den Dreaml<strong>in</strong>er Putter.<br />

Das Eye-Alignment-System (EAS) hilft Ihnen, sich<br />

bei jedem Putt optimal auszurichten. Durch den<br />

Ausschnitt auf der oberen und den roten Punkt auf<br />

der unteren Putterebene können Sie Ihre Augen<br />

präzise senkrecht über der Puttl<strong>in</strong>ie positionieren.<br />

In Komb<strong>in</strong>ation mit der langen Ziell<strong>in</strong>ie und den<br />

beiden Seitenl<strong>in</strong>ien bietet das EAS e<strong>in</strong>e e<strong>in</strong>fache<br />

und hocheffektive Zielvorrichtung – ähnlich wie<br />

Kimme und Korn. Ihr Setup wird optimiert und<br />

reproduzierbar. Dreaml<strong>in</strong>er Golf hilft Ihnen, die<br />

Puttl<strong>in</strong>ie besser zu lesen und führt Sie zu<br />

e<strong>in</strong>em besseren Score.<br />

Probieren Sie es aus!<br />

Dreaml<strong>in</strong>er Mallet<br />

Edelstahl<br />

SRI Sports Ltd.* Euro 12,12 10,84 13,24 9,06<br />

* ehem. Srixon, Cleveland ** Splitt<strong>in</strong>g Juni 2006 *** Jetzt bei Adidas/TaylorMade<br />

Quelle: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 15<br />

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Köpfe<br />

Menschen, Über<br />

die man Spricht<br />

Der Tiger-Zirkus<br />

LAGEBERICHT Das Comeback nach<br />

der Rücken-OP kam wohl zu früh für<br />

Tiger Woods. Bei se<strong>in</strong>en Auftritten<br />

spielte er durchwachsen bis schlecht.<br />

Anfang August beendete er die Diskussion<br />

über e<strong>in</strong>e <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Nom<strong>in</strong>ierung,<br />

<strong>in</strong>dem er e<strong>in</strong>e erneute Spielpause verkündete.<br />

Kurz darauf feuerte er se<strong>in</strong>en<br />

Schwungtra<strong>in</strong>er Sean Foley. Kollegen<br />

wie Paul Az<strong>in</strong>ger me<strong>in</strong>en, Tigers<br />

Schwung ist übertechnisiert. Man könne<br />

ihm e<strong>in</strong>en funktionierenden Schwung <strong>in</strong><br />

zehn M<strong>in</strong>uten erklären, den er dann nur<br />

noch e<strong>in</strong>studieren müsste.<br />

Der Ursprung der Wasserkübelei<br />

EISWASSER Weltweit gießen sich Menschen Eiswasserkübel über<br />

den Kopf und spenden für die Bekämpfung der Nervenkrankheit ALS.<br />

Kaum jemand weiß, dass dieser Trend im Golfsport se<strong>in</strong>en Ursprung<br />

hatte, als sich Profi-Golfer Chris Kennedy mit Wasser übergoss und<br />

e<strong>in</strong>e karitative Spende tätigte. Er nom<strong>in</strong>ierte anschließend die<br />

Kus<strong>in</strong>e se<strong>in</strong>er Frau Jeanette Senerchia, deren Mann an ALS litt. Sie<br />

spendete zugunsten der ALS-Forschung, drehte e<strong>in</strong> Video ihrer<br />

Challenge und stellte dieses auf Facebook, was schnell Nachahmer<br />

fand. Kennedy richtete daraufh<strong>in</strong> e<strong>in</strong>en Youtube-Kanal e<strong>in</strong>, auf den<br />

schnell Hunderte Filme hochgeladen wurden. Dies erregte e<strong>in</strong>ige Aufmerksamkeit<br />

<strong>in</strong> den sozialen Netzen und <strong>in</strong>nerhalb weniger Wochen<br />

sah man Videos bspw. von Bill Gates, George W. Bush, Tiger Woods,<br />

Homer Simpson oder dem U.S.-<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Team (Foto).<br />

Back to<br />

school<br />

Zurück auf die „Grundschulbank“<br />

heißt es<br />

für die beiden Major-<br />

Sieger David Duval<br />

und John Daly. Die<br />

ehemalige Nr. 1 der<br />

Welt Duval und Golf-<br />

Ikone Daly schafften<br />

es nicht e<strong>in</strong>mal <strong>in</strong> die<br />

Top 200 der Jahreswertung<br />

im FedEx <strong>Cup</strong><br />

und müssen nun an<br />

der Web.com Tour<br />

wQ-School im Dezember<br />

teilnehmen, um<br />

e<strong>in</strong>e Spielberechtigung<br />

für die 2. Liga zu<br />

ergattern. Sie dürfen<br />

auch nicht am Saisonf<strong>in</strong>ale<br />

der Web.<br />

com-Tour teilnehmen,<br />

um e<strong>in</strong>e der 25 Karten<br />

für die PGA Tour zu<br />

gew<strong>in</strong>nen. Das prom<strong>in</strong>ente<br />

Duo muss<br />

sich nun wohl auf<br />

zahlreiche Sponsoren-<br />

E<strong>in</strong>ladungen verlassen.<br />

Rekordsieger<br />

UNGLAUBLICH Bernhard<br />

Langer gew<strong>in</strong>nt die Senior Open<br />

Championship mit sagenhaften<br />

13 Schlägen Vorsprung – e<strong>in</strong><br />

Open-Rekord, der zuletzt Old<br />

Tom Morris bei der Open Championship<br />

1862 (!) gelang. Nach<br />

2010 schaffte Langer erneut den<br />

Sieg bei diesem Großereignis der<br />

Senioren-Tour. 2014 gewann der<br />

57-jährige Langer schon viermal<br />

<strong>in</strong> den USA und führt sowohl die<br />

Alt-Herren-Weltrangliste als auch<br />

die Jahreswertung der Champions<br />

Tour souverän an. Hut ab!<br />

Verschnupft<br />

AUSZEIT Ende Juli verkündete<br />

Dust<strong>in</strong> Johnson überraschend,<br />

e<strong>in</strong>e sechsmonatige Auszeit nehmen<br />

zu wollen. Nun verdichten sich<br />

die Anzeichen, dass der Golfer<br />

wohl zum dritten Mal durch den<br />

PGA Tour-Drogentest gefallen se<strong>in</strong><br />

könnte. Johnson war schon 2009<br />

positiv auf Marihuana und 2012<br />

auf Koka<strong>in</strong> getestet worden. Vor<br />

zwei Jahren wurde er drei Monate<br />

gesperrt (offizielle Lesart: „Jetskiunfall“),<br />

auch diesmal heißt es,<br />

Dust<strong>in</strong> wolle sich „mental, körperlich<br />

und emotional verbessern“.<br />

Mr. Watsons schlechter Tag<br />

CHOLERIKER Bubba Watson dreht gerne mal am Rad, doch<br />

bei der PGA Championship übertrieb er es. Erst weigerte er<br />

sich, am Longest Drive-Bewerb teilzunehmen<br />

und enttäuschte damit<br />

se<strong>in</strong>e Fans. Dann ließ er se<strong>in</strong>e Wut<br />

über Fehlschläge fortwährend an<br />

se<strong>in</strong>em Caddie Ted Scott aus, was<br />

e<strong>in</strong>en Sturm der Empörung <strong>in</strong> den<br />

sozialen Netzwerken entfachte (auf<br />

Twitter unter „#PrayForTedScott“).<br />

Wochen später entschuldigte er<br />

sich für se<strong>in</strong> „k<strong>in</strong>disches Betragen“.<br />

16 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Souverän auf<br />

jedem Course.<br />

Die M-Klasse auf Wunsch mit ACTIVE CURVE SYSTEM¹ , ² <strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung mit dem AIRMATIC Paket³<br />

verr<strong>in</strong>gert die Wankbewegungen des Fahrzeugs durch se<strong>in</strong>e aktiven Fahrwerksstabilisatoren und sorgt<br />

damit für mehr Fahrkomfort. Mercedes-Benz wünscht e<strong>in</strong>e erfolgreiche Golfsaison.<br />

E<strong>in</strong>e Marke der Daimler AG<br />

Kraftstoffverbrauch komb<strong>in</strong>iert: 11,8–5,8 l/100 km; CO₂-Emissionen komb<strong>in</strong>iert: 276–154 g/km. ¹Nicht erhältlich für den ML 250 BLUETEC<br />

4MATIC, ²Serienmäßig erhältlich für den ML 63 AMG 4MATIC, ³Serienmäßig erhältlich für den ML 500 4MATIC und den ML 63 AMG 4MATIC.<br />

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart


Die Top 10<br />

im Race to Dubai E<br />

1. Rory McIlroy 5.120.709<br />

2. Sergio Garcia 2.275.712<br />

3. Thomas Björn 1.759.931<br />

4. J. Donaldson 1.705.445<br />

5. Henrik Stenson 1.691.231<br />

6. Mart<strong>in</strong> Kaymer 1.570.937<br />

7. Just<strong>in</strong> Rose 1.503.781<br />

8. V. Dubuisson 1.458.102<br />

9. S. Gallacher 1.406.033<br />

10. L. Oosthuizen 1.226.249<br />

Rank<strong>in</strong>gs<br />

RANGLISTEN_HANDICAPS_TOP-TEN<br />

Stand: 06.09.2014<br />

Spieler<strong>in</strong><br />

ROLEX Rank<strong>in</strong>gs 2014:<br />

Rangliste der Damen<br />

(Women‘s World Golf Rank<strong>in</strong>gs)<br />

Avg. Po<strong>in</strong>ts<br />

1. Stacy Lewis (USA) 11.48<br />

2. Inbee Park (KOR) 11.22<br />

3. Lydia Ko (NZL) 10.42<br />

4. Suzann Pettersen (NOR) 8.62<br />

5. So Yeon Ryu (KOR) 6.73<br />

6. Michelle Wie (USA) 6.52<br />

7. Lexi Thompson (USA) 6.34<br />

8. Shanshan Feng (CHN) 6.15<br />

9. Karrie Webb (AUS) 5.83<br />

. . .<br />

48. Sandra GAL (GER) 2.07<br />

Die besten Scorer<br />

Der European Tour<br />

2014<br />

(Schläge/Runde im Durchschnitt)<br />

# Spieler Avg. Score<br />

1. Rory McIlroy 69.43<br />

2. Henrik Stenson69.87<br />

3. Jaco Van Zyl69.93<br />

4. Sergio Garcia70.02<br />

5. David Lipsky70.09<br />

6. Just<strong>in</strong> Rose70.11<br />

7. Charl Schwartzel 70.17<br />

8. Hennie Otto 70.20<br />

9. Thomas Aiken70.24<br />

10. Adilson Da Silva70.36<br />

11. Danny Willet70.39<br />

12. Merrick Bremner70.45<br />

13. Graeme McDowell70.47<br />

14. Stephen Gallacher70.55<br />

15. Roma<strong>in</strong> Wattel70.58<br />

16. Robert Karlsson70.59<br />

17. Jamie Donaldson70.61<br />

18. R. Cabrera-Bello70.62<br />

Fotos: GettyImages<br />

Die Top 5 der Weitenjäger<br />

Diese fünf Spieler haben auf der PGA Tour 2014 gezeigt, was es bedeutet,<br />

Hammer-Drives auf die Fairways zu br<strong>in</strong>gen: Bubba Watson, Webb Simpson,<br />

Jordan Spieth, Gonzalo Fdez-Castaño und Scott Brown.<br />

Scott<br />

Brown<br />

390<br />

Yards<br />

G. Fdez-<br />

Castaño<br />

395<br />

Yards<br />

Jordan<br />

Spieth<br />

396<br />

Yards<br />

Webb<br />

Simpson<br />

397<br />

Yards<br />

Bubba<br />

Watson<br />

424<br />

Yards<br />

Official World<br />

Rank<strong>in</strong>g<br />

# Spieler P.i.D.*<br />

1. Rory McIlroy 11.27<br />

2. Adam Scott9.13<br />

3. Henrik Stenson7.88<br />

4. Sergio Garcia7.63<br />

5. Just<strong>in</strong> Rose7.33<br />

6. Jason Day7.06<br />

7. Jim Furyk6.95<br />

8. Matt Kuchar6.68<br />

9. Bubba Watson6.44<br />

10. Phil Mickelson5.98<br />

11. Rickie Fowler5.54<br />

12. Mart<strong>in</strong> Kaymer5.31<br />

13. Tiger Woods5.28<br />

14. Jordan Spieth5.19<br />

15. Zach Johnson4.91<br />

. . .<br />

139. Marcel Siem1.20<br />

149. Moritz Lampert1.16<br />

* Punkte im Durchschnitt<br />

18 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


THE TAST E OF ISLAY


Events<br />

. . . DIE SIE NICHT VERPASSEN SOLLTEN<br />

Fe<strong>in</strong>e Zeiten<br />

Vorjahressieger David Howell auf dem Old Course<br />

L<strong>in</strong>ksgolf vom Fe<strong>in</strong>sten!<br />

ALFRED DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP Die drei<br />

Kronjuwelen im schottischen K<strong>in</strong>gdom of Fife,<br />

The Old Course <strong>in</strong> St. Andrews, K<strong>in</strong>gsbarnes und<br />

Carnoustie s<strong>in</strong>d vom 2. bis 5. Oktober 2014 Schauplatz<br />

der Alfred Dunhill L<strong>in</strong>ks Championship. Bei<br />

diesem besonderen Event im Kalender der European<br />

Tour spielen die Tourprofis an der Seite prom<strong>in</strong>enter<br />

Amateurgolfer wie bspw. Samuel L. Jackson, Andy<br />

Garcia oder Hugh Grant, gewichtigen Namen aus<br />

Industrie und Wirtschaft oder e<strong>in</strong>fach Freunden und<br />

Verwandten der Spieler.<br />

Neben der normalen Zählspielwertung der Profis<br />

gibt es nämlich auch e<strong>in</strong> Teamformat im Verbund<br />

mit den Hobbyhackern. Im letzten Jahr gewann der<br />

Engländer David Howell das Turnier und feierte damit<br />

se<strong>in</strong> Comeback im elitären Zirkel der Tour-Sieger.<br />

E<strong>in</strong>e Woche nach dem <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> im benachbarten<br />

<strong>Gleneagles</strong> werden bestimmt viele Stars wie Mart<strong>in</strong><br />

Kaymer, Ian Poulter, Rory McIlroy oder Graeme<br />

McDowell noch e<strong>in</strong>e Woche <strong>in</strong> Schottland anhängen<br />

und auf den altehrwürdigen L<strong>in</strong>ks an den Start<br />

gehen. Immerh<strong>in</strong> f<strong>in</strong>det nächstes Jahr die Open<br />

Championship auf dem Old Course statt, da kommen<br />

e<strong>in</strong>ige Übungsrunden unter Wettbewerbsbed<strong>in</strong>gungen<br />

immer gelegen.<br />

www.alfreddunhilll<strong>in</strong>ks.com<br />

EUROPAS<br />

LEGENDEN<br />

MUNICH<strong>TIME</strong> Fasz<strong>in</strong>ierende Meisterstücke<br />

höchster Uhrmacherkunst stehen<br />

bei der „Munichtime 2014“ wieder e<strong>in</strong><br />

Wochenende lang im Mittelpunkt des<br />

Interesses. Bei Deutschlands renommiertester<br />

Uhrenausstellung vom 31. Okt.<br />

bis 2. Nov. im Hotel Bayerischer Hof<br />

<strong>in</strong> München zeigen e<strong>in</strong>ige der weltweit<br />

besten Uhrenmanufakturen e<strong>in</strong>e große<br />

Auswahl ihrer technischen Wunderwerke<br />

fürs Handgelenk. Von klassisch-elegant<br />

bis zu hochkompliziert,<br />

von<br />

zauberhaft-fem<strong>in</strong><strong>in</strong><br />

bis sportlichaufwendig<br />

reicht<br />

der Bogen der<br />

hochwertigen<br />

Uhrenmodelle.<br />

Man bes<strong>in</strong>nt sich<br />

wieder <strong>in</strong>tensiver auf Werte wie Tradition<br />

und beste Handwerkskunst, Stärken, die<br />

bei der Munichtime seit nunmehr sieben<br />

Jahren hochgehalten werden.<br />

An mechanischen Innovationen mangelt<br />

es auch heuer nicht. Immer mehr<br />

Uhrenerzeuger konzipieren und fertigen<br />

eigene Uhrwerke und dürfen sich somit<br />

„Manufakturen“ nennen. Viele dieser<br />

Neuheiten erleben auf der „Munichtime“<br />

ihre Premiere, und als besondere Attraktion<br />

s<strong>in</strong>d auch e<strong>in</strong>ige der Meisteruhrmacher,<br />

die für diese Kreationen verantwortlich<br />

zeichnen, vor Ort anzutreffen.<br />

Und noch dazu bei freiem E<strong>in</strong>tritt!<br />

www.munichtime.de<br />

ALTSTARS Die WINSTON<br />

golf Senior Open vom 18.<br />

bis 21. September 2014<br />

f<strong>in</strong>den wieder <strong>in</strong> Vorbeck<br />

bei Schwer<strong>in</strong> statt. Es ist<br />

die dritte Austragung des<br />

mit 400.000 Euro dotierten<br />

Turniers. An den beiden ersten<br />

Tagen lautet der Modus,<br />

e<strong>in</strong> Professional, e<strong>in</strong> Amateur.<br />

Gute Namen aus der<br />

Profitourszene haben wenig<br />

von ihrem Können verlernt.<br />

Gewürzt wird das Turnier<br />

durch die Rest-Euphorie der<br />

Fußball-Weltmeisterschaft.<br />

Denn es werden die Oldies<br />

des WM F<strong>in</strong>als 1974 aus<br />

München im Pro-Am gegene<strong>in</strong>ander<br />

antreten. Niederlande<br />

gegen Deutschland,<br />

die Argent<strong>in</strong>ier hatten<br />

bekanntlich e<strong>in</strong> Remake<br />

verh<strong>in</strong>dert. Die Niederländer<br />

werden u. a. mit<br />

Cruyff, den Brüdern van de<br />

Kerkhof, van Hanegem und<br />

Rijsbergen vertreten se<strong>in</strong>.<br />

Franz Beckenbauer,<br />

Ra<strong>in</strong>er<br />

Bonhof, Jürgen<br />

Grabowski und<br />

Sepp Maier<br />

spielen auf deutscher<br />

Seite.<br />

www.w<strong>in</strong>stongolf-senioropen.com<br />

Siegerehrung<br />

’13:<br />

Gordon<br />

Brand Jr.,<br />

Wejnard Pon<br />

Foto: Onesprime.de<br />

20 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Statement<br />

Die Golfentwicklung <strong>in</strong> Deutschland,<br />

analysiert von Michael Weichselgartner<br />

Ke<strong>in</strong>e Frage: Die Golfentwicklung<br />

<strong>in</strong> Deutschland hat sich <strong>in</strong> den<br />

vergangenen Jahren absolut<br />

negativ entwickelt. Trotz steigender<br />

Mitgliederzahlen s<strong>in</strong>d die<br />

Umsätze der Golf-Anlagen<br />

drastisch gesunken. Bestes Beispiel: Die Golfanlagen<br />

bzw. -clubs verdienen nicht e<strong>in</strong>mal<br />

die Abschreibung, also z. B. die Vorsorge für<br />

weitere Investitionen bezüglich Platzausbau,<br />

-erweiterung, -pflege bzw. unerwartete Katastrophen<br />

wie Sturm oder Hochwasser.<br />

Wie ist das möglich? Ganz e<strong>in</strong>fach: Das<br />

Kerngeschäft der Clubs s<strong>in</strong>d die Vollmitglieder.<br />

Diese aber wandern immer mehr <strong>in</strong> den für<br />

Clubs ru<strong>in</strong>ösen Status der Fernmitgliedschaften<br />

ab. Fakt ist: Die Fernmitgliedschaften werden<br />

über Kartenhändler verkauft, was wiederum<br />

dazu führt, dass die Clubs, die diese Fernmitgliedschaften<br />

zur Verfügung stellen, der Golfgeme<strong>in</strong>schaft<br />

enorm schaden: <strong>in</strong>dem sie eben<br />

Spielmöglichkeiten schaffen, für die es eigentlich<br />

gar ke<strong>in</strong>e Berechtigung gibt.<br />

Das Fatale ist, dass diese Clubs, die diese<br />

Fernmitgliedschaften den Händlern anbieten,<br />

selbst nur zwischen 30 bis 100 Euro bekommen.<br />

In der Summe macht dies maximal 10.000 Euro<br />

E<strong>in</strong>nahmen für den jeweiligen Club aus.<br />

Was <strong>in</strong> der Regel nicht e<strong>in</strong>mal e<strong>in</strong> Prozent des<br />

Jahresumsatzes ausmacht. Wie soll da e<strong>in</strong> Club<br />

überleben?<br />

Der Schaden ist enorm: Es fließen somit<br />

bei etwa 80.000 Fernmitgliedschaften 4,8 Mio.<br />

Euro an die Clubs. Das heißt, dass bei e<strong>in</strong>er<br />

Clubmitgliedschaft für etwa 1.200 Euro pro<br />

Jahr den Clubs <strong>in</strong>sgesamt 96 Mio. Euro verloren<br />

gehen. Jetzt kommt aber auch noch das Problem<br />

VcG dazu: Durch die Billig-Mitgliedschaft von<br />

195 Euro und oft auch noch billiger gehen den<br />

Clubs noch e<strong>in</strong>mal etwa 35 Mio. Euro an<br />

Beiträgen verloren.<br />

Ich b<strong>in</strong> mir völlig im Klaren, dass nicht alle<br />

VcG- bzw. Fernmitglieder von heute auf morgen<br />

Vollmitglieder im klassischen S<strong>in</strong>ne werden.<br />

Aber wir <strong>in</strong> der Arbeitsgruppe 3 des DGV haben<br />

uns dieser Situation gestellt und wissen, dass<br />

es <strong>in</strong> der Tat Golfer gibt, die wenig spielen, also<br />

fünf bis zehn Mal im Jahr. Für die kommt e<strong>in</strong>e<br />

Vollmitgliedschaft <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Club nicht <strong>in</strong>frage,<br />

ist doch klar. Wir wissen aber auch, dass e<strong>in</strong>er,<br />

der nur wenig Golf spielt und wenig übt, sehr<br />

bald auch wieder die Lust am Golfspiel verliert.<br />

Umgekehrt aber: wenn dieser Golfer viel spielt<br />

und auch tra<strong>in</strong>iert, es automatisch auch wieder<br />

e<strong>in</strong>e Kostenfrage wird: Denn auch er kommt<br />

dann im Jahr auf über 2.000 Euro an Kosten.<br />

Da kann er doch gleich auch e<strong>in</strong> ordentliches<br />

Clubmitglied werden.<br />

Fakt ist aber: Statistisch ist erwiesen, dass<br />

der VcG-Golfer bzw. der Fermitglied-Golfer<br />

nicht bereit ist, die berechtigt hohen Kosten des<br />

Greenfees zu bezahlen und dadurch eben doch<br />

nur wenig Golf spielt. Das ist praktisch die<br />

Quadratur des Kreises.<br />

Wir haben jetzt e<strong>in</strong> Konzept entwickelt, <strong>in</strong><br />

dem wir diesen Wenig-Spieler akzeptieren. Wir<br />

machen e<strong>in</strong> Angebot, das dem Nicht-Club-Golfer<br />

e<strong>in</strong>e Spiel-und Übungsgelegenheit <strong>in</strong> der Nähe<br />

se<strong>in</strong>es Wohnortes ermöglicht. Das heißt, er kann<br />

e<strong>in</strong>en Wenig-Spieler-Pass erwerben, der kostenloses<br />

Üben be<strong>in</strong>haltet, das Benützen der Übungsanlagen,<br />

drei Greenfees, e<strong>in</strong>en DGV-Ausweis<br />

mit Hcp-Führung. Dieser Ausweis soll nur zwischen<br />

195 und 350 Euro kosten. Natürlich steht<br />

es jedem Club frei, dieses Angebot zu offerieren.<br />

Ich will damit e<strong>in</strong>e Willkommens-Kultur aufbauen,<br />

die dem Wenig-Spieler die Möglichkeit<br />

e<strong>in</strong>räumt, se<strong>in</strong> Hobby <strong>in</strong> der Nähe se<strong>in</strong>es Wohnortes<br />

auszuüben und dieses auch f<strong>in</strong>anzieren zu<br />

können.<br />

Wichtig ist, dass wir Golfclubs vom hohen<br />

Ross heruntersteigen und die Fernmitglieder<br />

bzw. VcG-ler nicht wie Aussätzige behandeln,<br />

sondern ihnen e<strong>in</strong>e Plattform bieten, im<br />

normalen Club-Leben Aufnahme zu f<strong>in</strong>den.<br />

Viele renommierte Golfclubs werden von<br />

diesem Angebot nicht Gebrauch machen, es<br />

wirtschaftlich auch nicht müssen, und der<br />

guten alten Tradition weiter folgen. Golf ist<br />

eben etwas Besonderes – teuer und elitär.<br />

MICHAEL WEICHSELGARTNER,<br />

Besitzer und Präsident von<br />

Golf Valley sowie Teilnehmer<br />

der Arbeitsgruppe 3 (Golfentwicklung<br />

<strong>in</strong> Deutschland)<br />

des DGV<br />

»Unglaubliche<br />

131 Mio. Euro<br />

an Beiträgen<br />

gehen den<br />

Golfclubs<br />

durch Fernmitgliedschaften<br />

und die VcG<br />

verloren«<br />

22 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


COVER VORSCHAU <strong>40.</strong> RYDER CUP<br />

Mart<strong>in</strong> Kaymer 2012: Se<strong>in</strong> f<strong>in</strong>aler<br />

Putt machte das Wunder von<br />

Med<strong>in</strong>ah perfekt. Anschließend<br />

ließen er und se<strong>in</strong>e Teamkollegen<br />

„das Feierbiest“ los . . .<br />

Fotos: GettyImages<br />

MISSION TITELVERTE<br />

24 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>40.</strong> RYDER CUP Nehmen<br />

Sie sich vom 26. bis<br />

28. September nichts vor.<br />

Sie könnten das größte<br />

Golfspektakel des Jahres<br />

verpassen. Erstmals gilt<br />

Europa als klarer Favorit,<br />

während die Amerikaner<br />

e<strong>in</strong> reichlich durchwachsenes<br />

Team <strong>in</strong>s Rennen<br />

schicken müssen. Doch der<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> hat se<strong>in</strong>e eigenen<br />

Gesetzmäßigkeiten. Warum<br />

dieser Kont<strong>in</strong>entalvergleich<br />

so spannend wird wie<br />

2012 und warum sich „die<br />

Blauen“ besonders warm<br />

anziehen müssen, lesen<br />

Sie hier . . .<br />

2008<br />

Paul Az<strong>in</strong>ger bejubelt den letzten Erfolg e<strong>in</strong>es U.S.-Teams beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

Von Götz Schmiedehausen<br />

2010<br />

Kapitän Col<strong>in</strong> Montgomerie und Rory McIlroy feiern den Heimsieg <strong>in</strong> Wales<br />

COUNTDOWN<br />

TO GLENEAGLES<br />

IDIGUNG<br />

2012<br />

Das Wunder von Med<strong>in</strong>ah – Europa dreht am Sonntag den <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> und gew<strong>in</strong>nt<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 25


COVER VORSCHAU <strong>40.</strong> RYDER CUP<br />

Wir leben <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er fasz<strong>in</strong>ierenden<br />

Zeit für<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Fans. Seit<br />

der Kont<strong>in</strong>entalvergleich<br />

1927 erstmals<br />

abgehalten wurde (damals<br />

noch USA gegen Großbritannien),<br />

vollzog dieser <strong>in</strong> aller Freundschaft ausgetragene<br />

Wettstreit unter Gentlemen e<strong>in</strong>ige<br />

erstaunliche Wandlungen. Über 50 Jahre<br />

beherrschten die Amerikaner das Geschehen<br />

fast nach Belieben.<br />

Erst als die Golfer von den britischen<br />

Inseln 1979 um den Rest Europas ergänzt<br />

wurden, konnte man überhaupt von e<strong>in</strong>em<br />

halbwegs ausgeglichenen Wettkampf sprechen.<br />

Dann allerd<strong>in</strong>gs entwickelte der <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong> nach und nach se<strong>in</strong>e ganz eigenen<br />

Gesetzmäßigkeiten. Gleich dreimal <strong>in</strong><br />

Folge mussten sich die Amerikaner den<br />

Europäern beugen (’85 – ’89), was dem<br />

Selbstbewusstse<strong>in</strong> der Herren aus „God‘s<br />

own country“ e<strong>in</strong>en gehörigen Knacks<br />

versetzte. Der <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> 1991 markiert<br />

deshalb auch e<strong>in</strong>en e<strong>in</strong>maligen Tiefpunkt<br />

<strong>in</strong> der Geschichte. Damals zogen die Gastgeber<br />

<strong>in</strong> Kiawah Island alle Register der<br />

Unsportlichkeit, um diesen <strong>Cup</strong> bloß<br />

nicht zu verlieren. Bernhard Langer war<br />

der tragische Held, denn anders als bei<br />

Mart<strong>in</strong> Kaymer 2012 fiel se<strong>in</strong> kurzer Putt<br />

zur Titelverteidigung nicht <strong>in</strong>s Loch.<br />

1993 siegten erneut die Roten und die<br />

alten Machtverhältnisse schienen wiederhergestellt.<br />

Doch 1995 und 1997 verloren<br />

die USA jeweils nur um e<strong>in</strong>en halben<br />

Punkt und schmissen 1999 mit entsprechend<br />

viel Wut im Bauch erneut alle Regeln<br />

des Anstands über Bord. Sie gewannen<br />

den <strong>Cup</strong> nach e<strong>in</strong>er ähnlich dramatischen<br />

Aufholjagd wie die der Europäer 2012 <strong>in</strong><br />

Med<strong>in</strong>ah. Jedoch war dieser <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

erneut geprägt vom unsportlichen Verhalten<br />

der amerikanischen Fans und Spieler.<br />

Diese zertrampelten noch bevor der letzte<br />

Europäer se<strong>in</strong>en Putt zur Titelverteidigung<br />

fertig spielen konnte, das Grün und die<br />

Puttl<strong>in</strong>ie des Gegners. Seither sche<strong>in</strong>t der<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> für die USA verflucht zu se<strong>in</strong>.<br />

Egal, wie überlegen e<strong>in</strong> amerikanisches<br />

Team seitdem daherkam, die Europäer behielten<br />

(fast) immer die Oberhand. 2004<br />

und 2006 setzte es vernichtende Niederlagen.<br />

2008 schien es fast so, als würde man<br />

den Amerikanern den <strong>Cup</strong> schenken wollen,<br />

damit sie nicht die Lust an dem Wettkampf<br />

verlieren. 2010, beim Heimspiel<br />

Europas <strong>in</strong> Wales, machten es die Gastgeber<br />

<strong>in</strong> den S<strong>in</strong>gles noch e<strong>in</strong>mal unnötig<br />

spannend, um dann umso ausgelassener<br />

feiern zu können. Zwei Jahre später<br />

erlebten die Amerikaner ihre<br />

vielleicht traumatischste Niederlage. Der<br />

Sieg schien ihnen sicher, denn kurzzeitig<br />

führte das Heimteam schon mit 10 zu<br />

4 Punkten und benötigte nur noch 4,5<br />

Zähler aus zwei Vierball-Matches und<br />

zwölf E<strong>in</strong>zelbegegnungen. Wie das dann<br />

ausg<strong>in</strong>g, wissen wir alle noch allzu gut.<br />

Rollentausch. E<strong>in</strong> Blick auf die Spielerstatistiken<br />

<strong>in</strong> diesem Special genügt, um<br />

festzustellen, dass 2014 alles anders ist im<br />

TOM WATSON<br />

Vor 21 Jahren führte Tom Watson<br />

das U.S.-Team zu se<strong>in</strong>em<br />

letzten Auswärtssieg. Als<br />

erfahrener <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Spieler und<br />

Kapitän ist er die ideale Besetzung,<br />

um diese „Mission Impossible“<br />

durchzuführen. Ausgerechnet Watson<br />

als Kapitän für den <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

<strong>in</strong> Schottland zu nom<strong>in</strong>ieren, war e<strong>in</strong><br />

Geniestreich der Amerikaner. Die<br />

Schotten lieben Tom Watson, der<br />

vier se<strong>in</strong>er fünf Open Championships<br />

<strong>in</strong> Schottland gew<strong>in</strong>nen<br />

konnte. Dies wird wohl auch positiven<br />

E<strong>in</strong>fluss auf das Verhalten der<br />

Zuschauer haben, wobei Unsportlichkeit<br />

auf schottischen Golfplätze<br />

ohneh<strong>in</strong> verpönt ist.<br />

Doch <strong>in</strong> den Monaten vor dem<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> schien es fast so, als<br />

würde Watsons Team sukzessive<br />

ause<strong>in</strong>anderbrechen. Tiger Woods<br />

(Rückenverletzung) und Dust<strong>in</strong><br />

Johnson (Sperre) fielen aus dem<br />

Team, Jason Dufner bekam wg. e<strong>in</strong>er<br />

Halswirbelverletzung ke<strong>in</strong>e Wild Card.<br />

Tom Watsons Ass im Ärmel heißt<br />

„Glaubwürdigkeit“. Mit 64 Jahren<br />

hat er erst jüngst bewiesen, dass er<br />

auch auf dem Platz noch mit den<br />

Jungspunden mithalten kann. Er<br />

könnte – nach europäischem Vorbild –<br />

e<strong>in</strong>en Mannschaftsgeist beschwören,<br />

der die Außenseiter zum Siegerteam<br />

mutieren lässt. Immerh<strong>in</strong> hat se<strong>in</strong><br />

Team etwas wiedergutzumachen.<br />

26 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>. Der <strong>in</strong> der Weltrangliste<br />

bestplatzierte amerikanische<br />

Spieler rangiert auf Position 7<br />

und heißt Jim Furyk. Diesmal jedoch dom<strong>in</strong>ieren<br />

die Europäer erstmals im direkten<br />

Vergleich und besetzen die Positionen<br />

1, 3, 4 und 5.<br />

Das ist die Essenz der Teamtaktik, mit<br />

der Tom Watson se<strong>in</strong>e Mannen bei der<br />

Ehre packen will. Die Wild Card-Picks<br />

Hunter Mahan, Keegan Bradley und Webb<br />

Simpson sprechen diesbezüglich e<strong>in</strong>e<br />

deutliche Sprache. Während Bradley und<br />

Mahan e<strong>in</strong>e logische Wahl waren, kam<br />

Webb Simpsons Nom<strong>in</strong>ierung etwas überraschend.<br />

Chris Kirk hat mit se<strong>in</strong>em Sieg<br />

beim letzten Qualifikationsturnier (Deutsche<br />

Bank Championship) se<strong>in</strong>en unbed<strong>in</strong>gten<br />

Willen bekundet, gewählt zu werden.<br />

Zwar war Kirks Saison 2014 e<strong>in</strong>e eher<br />

durchwachsene Angelegenheit, aber bei<br />

diesem Mega-Event geht es doch darum,<br />

e<strong>in</strong> Maximum an Motivation und Wollen<br />

<strong>in</strong> Leistung umwandeln zu können.<br />

Ob Webb Simpson nur aufgrund se<strong>in</strong>er<br />

Erfahrung aus e<strong>in</strong>em wenig erbaulichen<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-E<strong>in</strong>satz (bei dem er zweimal<br />

„ge-poulter-t“ wurde) wertvoller ist als e<strong>in</strong><br />

bis <strong>in</strong> die Haarspitzen motivierter Chris<br />

Kirk? Nun müssen es diese zwölf Spieler<br />

richten, von denen neun besondere Stärke<br />

aus den letzten beiden Niederlagen<br />

ziehen sollen. Taktisch gesehen e<strong>in</strong><br />

schmaler Grat, denn sollte das Momentum<br />

frühzeitig zuungunsten der Amerikaner<br />

kippen, kann <strong>Gleneagles</strong> 2014 e<strong>in</strong>e<br />

wirklich bittere Erfahrung für Team USA<br />

werden.<br />

Go Europe! Paul McG<strong>in</strong>ley hält alle<br />

Trümpfe <strong>in</strong> der Hand und gönnte sich<br />

bei se<strong>in</strong>en Wild Cards sogar den Luxus,<br />

Luke Donald zugunsten Lee Westwood<br />

zu Hause zu lassen, der seit dem letzten<br />

Kont<strong>in</strong>entalvergleich <strong>in</strong>s Niemandsland<br />

der Top 50 abgerutscht ist. Sicher hätte<br />

Paul gerne beide Männer nom<strong>in</strong>iert, doch<br />

der Schotte Stephen Gallacher schrammte<br />

bei der Open d‘Italia, dem abschließenden<br />

Qualifikations-Turnier, nur um e<strong>in</strong>en<br />

Schlag an der Direktqualifikation vorbei<br />

– zudem lebt er nur ca. 50 Kilometer<br />

von <strong>Gleneagles</strong> entfernt. Das schottische<br />

Publikum hätte es nicht begrüßt, wenn ihr<br />

Landsmann trotzdem außen vor geblieben<br />

wäre. <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Ikone Ian Poulter,<br />

aktuell ebenfalls formschwach, musste<br />

der irische Kapitän mitnehmen. Der Held<br />

von Med<strong>in</strong>ah wäre wohl nur aufgrund<br />

e<strong>in</strong>er Verletzung aus dem Kader gefallen.<br />

Fazit. Beide Teamkapitäne bauen e<strong>in</strong><br />

Stück weit auf Erfahrung, wobei Europa<br />

mehr Spieler <strong>in</strong> se<strong>in</strong>en Reihen hat, die<br />

seit Monaten <strong>in</strong> Bestform agieren. Ob die<br />

anderen Akteure über ihren derzeitigen<br />

Golfaggregatszustand h<strong>in</strong>auswachsen,<br />

wird man sehen. Man darf gespannt se<strong>in</strong>,<br />

ob Taktikfuchs Tom Watson vielleicht das<br />

gleiche Kunststück gel<strong>in</strong>gt wie Bernhard<br />

Langer vor zehn Jahren – nämlich e<strong>in</strong>en<br />

übermächtigen Gegner <strong>in</strong> der Fremde<br />

geschickt auszutricksen.<br />

Es ist das Bild des <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

2002: Paul McG<strong>in</strong>ley spr<strong>in</strong>gt<br />

mit der irischen Fahne <strong>in</strong>s<br />

Wasser <strong>in</strong> The Belfry, nachdem er<br />

den Putt zum Sieg über die USA<br />

verwandelt hat. Dreimal stand er<br />

als Spieler (2002 – 2006) und<br />

zweimal als Vizekapitän (2010 –<br />

2012) im Team, jedes Mal gab es<br />

am Ende ordentlich was zu feiern.<br />

Der 47-jährige Dubl<strong>in</strong>er kennt das<br />

Gefühl e<strong>in</strong>er <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Niederlage<br />

nicht. 2014 verfügt er über das<br />

stärkste europäische Team <strong>in</strong> der<br />

Geschichte des Wettbewerbs. Se<strong>in</strong><br />

Superstar Rory McIlroy und er s<strong>in</strong>d<br />

gute Freunde und auch mit dem<br />

Rest versteht sich Paul blendend.<br />

Anders als se<strong>in</strong> „Gegenspieler“,<br />

der achtfache Major-Sieger Tom<br />

Watson, kann McG<strong>in</strong>ley ke<strong>in</strong>e<br />

entsprechenden Großtaten vorweisen.<br />

Deshalb bereitet er sich<br />

mit unermüdlicher Akribie auf den<br />

Wettbewerb vor, steht <strong>in</strong> engem<br />

Kontakt zu se<strong>in</strong>en Spielern und<br />

PAUL McGINLEY<br />

kennt mittlerweile jeden Grashalm<br />

<strong>in</strong> <strong>Gleneagles</strong> mit Vornamen.<br />

Immerh<strong>in</strong> ist er als Gastgeber für<br />

das Set-up des Platzes verantwortlich.<br />

Er wird genau zuhören, was<br />

se<strong>in</strong>e Stars <strong>in</strong> puncto Fairwaybreite,<br />

Roughlänge und Grüngeschw<strong>in</strong>digkeit<br />

präferieren und entsprechend<br />

handeln. Fehler darf er sich nicht<br />

erlauben.<br />

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Kapitän des Europäischen<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> Teams 2014:<br />

Paul McG<strong>in</strong>ley<br />

„If it a<strong>in</strong>’t broken,<br />

don’t fix it“<br />

Interview Paul McG<strong>in</strong>ley über die größte Herausforderung se<strong>in</strong>er Karriere.<br />

28 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


COVER PAUL McGINLEY<br />

Von Marcus Brunnthaler<br />

Drei Siege als Spieler, zwei<br />

als Vize-Kapitän des Europäischen<br />

Teams: Wenn<br />

für Paul McG<strong>in</strong>ley vom<br />

23. bis 28. September 2014<br />

zum bereits fünften Mal<br />

die <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> Matches anstehen, sieht<br />

sich der 47-Jährige erstmals <strong>in</strong> der Rolle<br />

des Kapitäns des Europäischen Teams.<br />

Und damit mit der wohl größten Herausforderung<br />

se<strong>in</strong>er Karriere konfrontiert.<br />

Wir haben uns mit dem Iren <strong>in</strong> Dubl<strong>in</strong><br />

getroffen und nachgefragt . . .<br />

? Herr McG<strong>in</strong>ley, wie hat sich Ihr<br />

Leben seit der Ernennung zum<br />

Kapitän des Europäischen <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

Teams 2014 verändert?<br />

! Es hat sich so ziemlich alles verändert.<br />

Das hängt vor allem auch damit zusammen,<br />

dass die Rolle des <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> Kapitäns<br />

über die Jahre zunehmend an Bedeutung<br />

gewonnen hat. Damit e<strong>in</strong>her geht auch<br />

entsprechend der Zuwachs an Aufgaben<br />

und Pflichten.<br />

? Wie darf man das konkret verstehen?<br />

! Nun, alle<strong>in</strong>e das Pensum an Reisen<br />

und Term<strong>in</strong>en ist gewaltig angestiegen.<br />

Was mitunter damit zusammenhängt,<br />

dass es heute alle<strong>in</strong>e wesentlich mehr<br />

Sponsoren rund um den <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> gibt<br />

als noch vor zehn Jahren. Die möchten<br />

natürlich alle, dass man ihr Produkt<br />

möglichst zusammen mit der <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong>-Botschaft auf e<strong>in</strong>er Ebene präsentiert.<br />

Ohne me<strong>in</strong>en Media-Manager Scott wäre<br />

ich wohl aufgeschmissen. Er passt auf,<br />

dass ich es nicht übertreibe, und gleichzeitig<br />

auch die Marke „<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>“ stets<br />

korrekt repräsentiert wird. Letztlich b<strong>in</strong><br />

ich Teil dieser Marke, zum<strong>in</strong>dest noch bis<br />

Ende September.<br />

Das war jetzt nur der Bus<strong>in</strong>ess-Teil,<br />

ich möchte gar nicht anfangen von den<br />

unzähligen Telefonaten und Treffen mit<br />

me<strong>in</strong>en Vize-Kapitänen, den Spielern,<br />

Caddies und Managern.<br />

? Ist es mehr als Sie erwartet hatten?<br />

! Ne<strong>in</strong>, ich hatte e<strong>in</strong>e ziemlich genaue<br />

Vorstellung von dem, was mich erwarten<br />

würde. Man darf dabei aber natürlich auch<br />

nicht unerwähnt lassen, dass alles unheimlich<br />

spannend und aufregend ist – ich<br />

genieße es sehr. Ich habe so viele tolle<br />

Menschen überall auf der Welt getroffen E<br />

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! Das stimmt, aber wir haben mit Victor<br />

Dubuisson und Jamie Donaldson auch<br />

schon zwei Rookies fix im Team. Und<br />

dann jemanden wie Stephen Gallacher,<br />

der es auch noch schaffen kann. Das s<strong>in</strong>d<br />

im Moment bereits mehr als wir <strong>in</strong><br />

Med<strong>in</strong>ah oder Wales mit an Bord hatten.<br />

Und man darf dabei auch nicht vergessen,<br />

dass Rookies im Team ke<strong>in</strong>e schlechte<br />

Sache s<strong>in</strong>d, sie br<strong>in</strong>gen frischen W<strong>in</strong>d<br />

h<strong>in</strong>e<strong>in</strong>.<br />

? Würde Ihrer Me<strong>in</strong>ung nach frischer<br />

W<strong>in</strong>d dem Team guttun? In Med<strong>in</strong>ah<br />

waren fast nur altgediente Spieler<br />

am Start, das wäre be<strong>in</strong>ahe schiefgegangen<br />

. . .<br />

! Wenn man sich das Ergebnis nach den<br />

ersten beiden Tagen ansieht, dann haben<br />

Sie wahrsche<strong>in</strong>lich recht. Aber man darf<br />

dabei nicht vergessen, dass wir nicht<br />

unbed<strong>in</strong>gt schlecht gespielt haben. Die<br />

Amerikaner auf der anderen Seite aber<br />

gleichzeitig unglaublich gut. Dennoch:<br />

Frischer W<strong>in</strong>d kann e<strong>in</strong>em Team nie<br />

schaden, und wer hätte gedacht, dass<br />

beispielsweise e<strong>in</strong> Victor Dubuisson sich<br />

<strong>in</strong>nerhalb so kurzer Zeit derart stark<br />

entwickeln würde? Der ist das vergangene<br />

Jahr regelrecht durchmarschiert.<br />

Fotos: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Viermal Paul McG<strong>in</strong>ley: Nachdenklich, abwägend, energisch, durstig (v.l.o.n.r.u.)<br />

und jeder ist e<strong>in</strong>fach so unglaublich nett<br />

und zuvorkommend. H<strong>in</strong>zu kommen<br />

die unvergesslichen Erfahrungen, die ich<br />

sammeln konnte. Alles <strong>in</strong> allem war es<br />

bisher e<strong>in</strong>e großartige Reise, e<strong>in</strong> unvergessliches<br />

Erlebnis.<br />

? Wie <strong>in</strong>tensiv stehen Sie <strong>in</strong> Kontakt<br />

zu den Spielern?<br />

! Ich stehe mit den meisten <strong>in</strong> engem bis<br />

sehr engem Kontakt. Ke<strong>in</strong>er der Spieler,<br />

der irgendwie e<strong>in</strong>e Chance hat, <strong>in</strong>s Team<br />

zu kommen, wird von mir ausgelassen.<br />

? Wie schaffen Sie es, da nicht den<br />

Überblick zu verlieren?<br />

! Ich verfolge die Leistungen der Spieler<br />

vor Ort oder im TV, mache mir Notizen<br />

und führe wöchentliche Listen und<br />

Statistiken. Je nachdem, wer gerade wie<br />

<strong>in</strong> Form ist, feuere ich ihn an, ermutige<br />

ihn gegebenenfalls. Dabei versuche ich<br />

die Spieler aber gleichzeitig nicht zu sehr<br />

unter Druck zu setzen – immerh<strong>in</strong> spielen<br />

sie ja weiterh<strong>in</strong> ihre Turniere und<br />

Majors und müssen sich bis <strong>Gleneagles</strong><br />

vor allem darauf konzentrieren. Die<br />

richtigen Entscheidungen zu treffen wird<br />

letztlich auch viel mit Inst<strong>in</strong>kt zu tun<br />

haben.<br />

? Sie me<strong>in</strong>en die drei Capta<strong>in</strong>’s Picks?<br />

! Ja, auch. Wobei ich dazu aber im<br />

Moment noch nicht viel sagen kann. Die<br />

drei Wild Cards werden maßgeblich<br />

davon abhängen, welche neun Spieler<br />

sich am Ende automatisch über die<br />

Ranglisten für das Team qualifizieren<br />

werden. Es wird aber auch alles von der<br />

Gesamtkonstellation abhängen: Sollten<br />

es beispielsweise re<strong>in</strong> hypothetisch neun<br />

Rookies <strong>in</strong>s Team schaffen, so gälten<br />

me<strong>in</strong>e Picks wohl vor allem drei erfahrenen<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Spielern und umgekehrt.<br />

Darüber h<strong>in</strong>aus kann es auch se<strong>in</strong>, dass<br />

e<strong>in</strong> Spieler es nicht automatisch <strong>in</strong>s Team<br />

schafft, der <strong>in</strong> der Vergangenheit großartige<br />

Leistungen erzielte. Man wird also<br />

abwarten müssen und sehen, wie sich die<br />

D<strong>in</strong>ge ergeben.<br />

? Es sieht im Moment alles danach aus,<br />

als würden es erneut viele erfahrene<br />

Spieler <strong>in</strong>s Team schaffen . . .<br />

? Er gilt aber auch als schwieriger<br />

Charakter, der vielleicht nicht ganz so<br />

e<strong>in</strong>fach zu <strong>in</strong>tegrieren se<strong>in</strong> wird . . .<br />

! Während sich beispielsweise mit Ian<br />

Poulter, Sergio Garcia und Graeme<br />

McDowell über die Jahre e<strong>in</strong>e sehr enge<br />

Beziehung als Spieler wie auch als Freund<br />

entwickelt hat, war dies e<strong>in</strong>e me<strong>in</strong>er<br />

wichtigsten Aufgaben: Ich habe die<br />

vergangenen sechs Monate viel Zeit damit<br />

verbracht, Victor besser kennenzulernen.<br />

Wir waren e<strong>in</strong>ige Male geme<strong>in</strong>sam essen<br />

und hatten e<strong>in</strong> paar Dr<strong>in</strong>ks, wir telefonieren<br />

oft. Ich glaube <strong>in</strong>zwischen ganz gut<br />

zu wissen, wie Victor denkt und wie er<br />

sich am besten <strong>in</strong>s Team <strong>in</strong>tegrieren lässt.<br />

Ich habe e<strong>in</strong>e gute Vorstellung davon, wie<br />

se<strong>in</strong> Spiel funktioniert und mit wem ich<br />

ihn zusammenspielen lassen könnte.<br />

? Auch wenn das bedeuten würde,<br />

altbewährte Konstellationen wie<br />

zuletzt <strong>in</strong> Med<strong>in</strong>ah, zum Beispiel<br />

Poulter/Rose, McDowell/McIlroy,<br />

Donald, Garcia, Westwood, aufzubrechen?<br />

. . .<br />

! Das ist gut möglich. Das ist tatsächlich<br />

gut möglich. Me<strong>in</strong> Plan ist es, die D<strong>in</strong>ge<br />

durchaus anders anzugehen, wenngleich<br />

ich aber auch der Me<strong>in</strong>ung b<strong>in</strong>, dass man<br />

nichts reparieren sollte, wenn es nicht<br />

kaputt ist. Nur weil man vielleicht e<strong>in</strong> Match<br />

30 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


verloren hat, muss das nicht unbed<strong>in</strong>gt<br />

heißen, dass man schlecht gespielt hat.<br />

Ich er<strong>in</strong>nere mich, dass Padraig Harr<strong>in</strong>gton<br />

und ich 2002 am ersten Tag gegen<br />

Stewart C<strong>in</strong>k und Jim Furyk antraten und<br />

3&2 verloren, obwohl wir das zweitbeste<br />

Ergebnis der acht Teams spielten. An dem<br />

Tag waren Stewart und Jim aber e<strong>in</strong>fach<br />

das beste Team auf dem Platz und ließen<br />

uns ke<strong>in</strong>e Chance. Wir hätten gegen jede<br />

andere Paarung gewonnen, kamen aber<br />

ausgerechnet gegen die beiden Stärksten<br />

an dem Tag. Obwohl wir also den Punkt<br />

verloren haben, waren wir <strong>in</strong> absolut<br />

bestechender Form. Ich werde daher nicht<br />

unbed<strong>in</strong>gt alles aufbrechen, vor allem<br />

nicht, wenn es <strong>in</strong> der Vergangenheit gut<br />

funktioniert hat. Eher kann ich mir vorstellen,<br />

hier und da e<strong>in</strong> wenig zu experimentieren<br />

und die Karten vielleicht etwas<br />

anders zu mischen.<br />

? Sie waren selbst zweimal als Vize-<br />

Kapitän im E<strong>in</strong>satz. Welche Bedeutung<br />

messen Sie dieser Rolle zu?<br />

! Ich höre die Frage immer wieder:<br />

Warum benötigst du vier Vize-Kapitäne?<br />

Der entscheidende Putt zum Sieg 2002: Paul McG<strong>in</strong>ley im The Belfry, England, gegen Jim Furyk<br />

Nun, nehmen wir e<strong>in</strong> Fußballstadion.<br />

Dort passiert alles vor den Augen des<br />

Coaches und er kann direkt handeln.<br />

Beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> f<strong>in</strong>den die Matches aber<br />

gleichzeitig und über den gesamten Platz<br />

verteilt statt. Die Vize-Kapitäne s<strong>in</strong>d<br />

daher so etwas wie me<strong>in</strong>e Augen und<br />

Ohren überall auf dem Platz.<br />

Das komplette Interview im Internet<br />

unter Golftime.de oder auf dem Tablet<br />

mit der kostenlosen <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> App.<br />

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COVER VORSCHAU <strong>40.</strong> RYDER CUP<br />

RORY<br />

McILROY<br />

HENRIK<br />

STENSON<br />

SERGIO<br />

GARCIA<br />

JUSTIN<br />

ROSE<br />

Geb.: 4. Mai 1989<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2010, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 4-3-0<br />

Weltrangliste: 1<br />

Formkurve: Stark ansteigend<br />

Spielt seit Mai 2014 Golf vom<br />

anderen Stern, gewann zwei<br />

Major-Turniere <strong>in</strong> Folge und ist<br />

(wieder) bester Spieler der Welt.<br />

Sollte fünf E<strong>in</strong>sätze bekommen.<br />

Geb.: 5. Mai 1976<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2006, 2008<br />

Statistik (S-N-U): 2-3-2<br />

Weltrangliste: 3<br />

Formkurve: Absteigend<br />

Stenson gewann 2013 <strong>in</strong>nerhalb<br />

weniger Wochen sowohl den<br />

FedEx-<strong>Cup</strong> als auch das Race to<br />

Dubai. 2014 spielt er e<strong>in</strong>e eher<br />

unspektakuläre Saison.<br />

Geb.: 9. Januar 1980<br />

E<strong>in</strong>sätze: 1999-2008, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 16-8-4<br />

Weltrangliste: 4<br />

Formkurve: Stark ansteigend<br />

Der Spanier arbeitet sich seit<br />

geraumer Zeit die Weltrangliste<br />

h<strong>in</strong>auf und war kurzzeitig sogar<br />

Dritter. Wird wohl das Maximum<br />

von fünf E<strong>in</strong>sätzen erhalten.<br />

Geb.: 30. Juli 1980<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2008, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 6-3-0<br />

Weltrangliste: 5<br />

Formkurve: Ansteigend<br />

Der U.S.-Open-Champion von<br />

2013 gewann 2014 zweimal<br />

und hält sich seit zwei Jahren<br />

konstant unter den Top 10 der<br />

Welt.<br />

MARTIN<br />

KAYMER<br />

GRAEME<br />

McDOWELL<br />

VICTOR<br />

DUBUISSON<br />

THOMAS<br />

BJÖRN<br />

Geb.: 28. Dezember 1984<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2010, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 3-2-1<br />

Weltrangliste: 12<br />

Formkurve: Leicht absteigend<br />

Landete <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>es Monats<br />

zwei große Coups, als er die<br />

Players Championship und die<br />

U.S. Open gewann. Anschließend<br />

nur wenige Top-Platzierungen.<br />

Geb.: 30. Juli 1979<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2008, 2010, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 4-5-2<br />

Formkurve: Leicht ansteigend<br />

Weltrangliste: 16<br />

Der frischgebackene Vater ist<br />

der ideale Partner für Rory<br />

McIlroy. Im <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> 2012<br />

agierte er jedoch sehr glücklos<br />

und brennt auf Revanche.<br />

Geb.: 22. April 1990<br />

E<strong>in</strong>sätze: 0<br />

Statistik (S-N-U): 0-0-0<br />

Weltrangliste: 21<br />

Formkurve: Leicht ansteigend<br />

Kam Ende 2013 aus dem Nichts,<br />

als er die Turkish Airl<strong>in</strong>es Open gewann<br />

und weitere Top-Ergebnisse<br />

spielte. Top-10-Platzierungen bei<br />

den letzten beiden Majors.<br />

Geb.: 18. Februar 1971<br />

E<strong>in</strong>sätze: 1997, 2002<br />

Statistik (S-N-U): 3-2-1<br />

Weltrangliste: 26<br />

Formkurve: Gleichbleibend<br />

Schon dreimal war Björn Vice<br />

Capta<strong>in</strong>, nun spielte er sich nach<br />

zwölf Jahren wieder <strong>in</strong>s Team.<br />

E<strong>in</strong> Oldie, der dann funktioniert,<br />

wenn es drauf ankommt.<br />

JAMIE<br />

DONALDSON<br />

Stephen<br />

Gallacher<br />

Ian<br />

Poulter<br />

Lee<br />

Westwood<br />

Geb.: 19. Oktober 1975<br />

E<strong>in</strong>sätze: 0<br />

Statistik (S-N-U): 0-0-0<br />

Weltrangliste: 28<br />

Formkurve: Ansteigend<br />

Mit e<strong>in</strong>em Sieg beim D+D<br />

REAl Czech Masters setzte der<br />

Waliser e<strong>in</strong> Ausrufezeichen und<br />

katapultierte sich so <strong>in</strong>s <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong>-Team.<br />

Geb.: 1. November 1974<br />

E<strong>in</strong>sätze: 0<br />

Statistik (S-N-U): 0-0-0<br />

Formkurve: Ansteigend<br />

Weltrangliste: 33<br />

Heimspiel für Stephen – der<br />

Hometown Hero könnte zum<br />

Helden von <strong>Gleneagles</strong> werden.<br />

Wenn er etwas will, wächst er<br />

über sich h<strong>in</strong>aus.<br />

Geb.: 10. Januar 1976<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2004, 2008-2012<br />

Statistik (S-N-U): 12-3-0<br />

Formkurve: Stark absteigend<br />

Weltrangliste: 36<br />

Poulter ist <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>! Egal wie<br />

schlecht er <strong>in</strong> Form se<strong>in</strong> mag,<br />

der Engländer wird um jeden<br />

Punkt fighten, als g<strong>in</strong>ge es ums<br />

Überleben.<br />

Geb.: 24. April 1973<br />

E<strong>in</strong>sätze: 1997-2012<br />

Statistik (S-N-U): 18-13-6<br />

Formkurve: Stark absteigend<br />

Weltrangliste: 38<br />

Der <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Veteran bekommt<br />

e<strong>in</strong>e Verlängerung, trotz anhaltender<br />

Formkrise. An se<strong>in</strong>e<br />

Nom<strong>in</strong>ierung hat er wohl selbst<br />

nicht mehr geglaubt.<br />

S = Sieg, N = Niederlage, U = Unentschieden<br />

32 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


JIM<br />

FURYK<br />

BUBBA<br />

WATSON<br />

MATT<br />

KUCHAR<br />

PHIL<br />

MICKELSON<br />

Geb.: 12. Mai 1970<br />

E<strong>in</strong>sätze: 1997-2012<br />

Statistik (S-N-U): 9-17-4<br />

Weltrangliste: 7<br />

Formkurve: Ansteigend<br />

Seit 1997 steht der 44-jährige<br />

Furyk durchgehend im Team. Mit<br />

Rang 6 der OWGR der beste Amerikaner.<br />

Oft glücklos, sowohl auf der<br />

Tour als auch beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>.<br />

Geb.: 5. November 1978<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2010, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 5-5-1<br />

Weltrangliste: 9<br />

Formkurve: Absteigend<br />

Der exzentrische Longhitter<br />

gewann 2014 erneut das<br />

Masters, seither dümpelt er<br />

e<strong>in</strong> wenig herum.<br />

Geb.: 21. Juni 1978<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2010, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 3-2-2<br />

Weltrangliste: 8<br />

Formkure: Konstant hoch<br />

Seit 2013 hat sich Kuchar <strong>in</strong> den<br />

Top 10 der Welt e<strong>in</strong>genistet und<br />

liefert konstant gute bis sehr gute<br />

Ergebnisse. Leider laboriert er<br />

aktuell an e<strong>in</strong>er Rückenverletzung.<br />

Geb.: 16. Juni 1970<br />

E<strong>in</strong>sätze: 1995-2012<br />

Statistik (S-N-U): 14-18-6<br />

Weltrangliste: 10<br />

Formkurve: Schwankend<br />

Dauerbrenner Mickelson präsentiert<br />

sich 2014 als Wundertüte<br />

– gestern mittelmäßig, heute<br />

brillant, morgen unterirdisch.<br />

Im <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> oft ohne Fortune.<br />

RICKIE<br />

FOWLER<br />

JORDAN<br />

SPIETH<br />

ZACH<br />

JOHNSON<br />

JIMMY<br />

WALKER<br />

Geb.: 13. Dezember 1988<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2010<br />

Statistik (S-N-U): 0-1-2<br />

Weltrangliste: 11<br />

Formkurve: Ansteigend<br />

Sechs Top-10-Platzierungen<br />

<strong>in</strong> Folge konnte Fowler seit<br />

der U.S. Open vorweisen. Se<strong>in</strong><br />

schlechtestes Majorergebnis<br />

2014: 5. Platz beim Masters<br />

Geb.: 27.Juli 1993<br />

E<strong>in</strong>sätze: 0<br />

Statistik (S-N-U): 0-0-0<br />

Weltrangliste: 14<br />

Formkurve: Leicht absteigend<br />

Das Küken im U.S.-Team gilt<br />

als “The Next Big Th<strong>in</strong>g” im<br />

Profigolf. Spielt aktuell nicht<br />

mehr so stark wie 2013 und im<br />

Frühjahr 2014.<br />

Geb.: 26. Februar 1976<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2006, 2010, 2012<br />

Statistik (S-N-U): 6-4-1<br />

Weltrangliste: 15<br />

Formkurve: Absteigend<br />

Rutscht Woche für Woche e<strong>in</strong><br />

Stück weiter nach unten <strong>in</strong> der<br />

OWGR – schnitt bei den Majors<br />

sehr schwach ab. E<strong>in</strong> Problemk<strong>in</strong>d<br />

<strong>in</strong> Watsons Team?<br />

Geb.: 16. Januar 1979<br />

E<strong>in</strong>sätze: 0<br />

Statistik (S-N-U): 0-0-0<br />

Weltrangliste: 19<br />

Formkurve: Schwankend<br />

Begann die Saison mit zwei<br />

fulm<strong>in</strong>anten Siegen und erzielte<br />

bei den Majors gute bis sehr<br />

gute Ergebnisse – eben e<strong>in</strong><br />

Mann für besondere Momente.<br />

Hunter<br />

Mahan<br />

Keegan<br />

Bradley<br />

PATRICK<br />

REED<br />

Webb<br />

Simpson<br />

Geb.: 17. Mai 1982<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2008, 2010<br />

Statistik (S-N-U): 3-2-3<br />

Weltrangliste: 20<br />

Formkurve: Aufsteigend<br />

Ihm verrutschte 2010 e<strong>in</strong><br />

Chip, der Europas Sieg perfekt<br />

machte. Nach se<strong>in</strong>em Sieg bei<br />

der Barclays kam Watson um<br />

ihn nicht mehr herum.<br />

Geb.: 7. Juni 1986<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2012<br />

Statistik (S-N-U): 3-1-0<br />

Weltrangliste: 23<br />

Lässt immer wieder se<strong>in</strong>e<br />

Fähigkeiten aufblitzen, spielt<br />

<strong>in</strong>sgesamt aber e<strong>in</strong>e durchwachsene<br />

Saison. An der Seite<br />

von Phil Mickelson 2012 e<strong>in</strong>e<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Macht.<br />

Geb.: 5. August 1990<br />

E<strong>in</strong>sätze: 0<br />

Statistik (S-N-U): 0-0-0<br />

Weltrangliste: 27<br />

Formkurve: Stark schwankend<br />

Startete im Frühjahr mit zwei<br />

Siegen durch, seither verpasst<br />

Reed entweder den Cut oder liefert<br />

brauchbare Ergebnisse ab. E<strong>in</strong><br />

klassischer Ergänzungsspieler.<br />

Geb.: 8. August 1985<br />

E<strong>in</strong>sätze: 2012<br />

Statistik (S-N-U): 2-2-0<br />

Weltrangliste: 32<br />

Formkurve: Absteigend<br />

Der Wackelkandidat im Team<br />

– wird Simpson aufgrund des<br />

Traumas von 2012 über sich<br />

h<strong>in</strong>auswachsen oder nur se<strong>in</strong>e<br />

schwache Formkurve bestätigen?<br />

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COVER VORSCHAU <strong>40.</strong> RYDER CUP<br />

DIE SPIELWIESE. Erst zum zweiten Mal<br />

f<strong>in</strong>det e<strong>in</strong> <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> <strong>in</strong> Schottland statt.<br />

1973 war Muirfield der Austragungsort,<br />

nun also <strong>Gleneagles</strong>. Sicher hätte man <strong>in</strong><br />

Schottland namhaftere Austragungsorte<br />

f<strong>in</strong>den können – es ist ja nicht so, als<br />

hätte man e<strong>in</strong>en Mangel an großartigen<br />

L<strong>in</strong>ks-Plätzen. Jedoch <strong>Gleneagles</strong> bietet<br />

e<strong>in</strong> <strong>in</strong>teressantes Gesamtpaket und konnte<br />

sich so bei der Vergabe des Austragungsortes<br />

durchsetzen.<br />

Das <strong>Gleneagles</strong> Hotel wurde 1924<br />

als Hotel für Golfer gebaut. Noch heute<br />

existieren die Plätze „K<strong>in</strong>g‘s Course“ und<br />

„Queen‘s Course“, die 1919 bzw. 1924<br />

fertiggestellt wurden.<br />

Der PGA-Centenary aus der Feder von<br />

Jack Nicklaus hieß bis 2001 Monarch’s<br />

Course. Er wurde zu Ehren des hundertjährigen<br />

Jubiläums des Profigolfverbands<br />

umgetauft. Technisch gesehen hat Nicklaus<br />

den Platz nicht alle<strong>in</strong> gebaut, sondern<br />

vielmehr ummodelliert. Er nutzte dafür<br />

die Mehrzahl der Bahnen des früheren<br />

Glendevon-Platzes sowie e<strong>in</strong>ige Bereiche<br />

e<strong>in</strong>er Anlage namens „Pr<strong>in</strong>ce’s Course“.<br />

AUSGEWÄHLTE DRAMABÜHNEN.<br />

Das <strong>Gleneagles</strong> Hotel<br />

wurde 1924 eröffnet.<br />

2005 fand hier der<br />

G8-Gipfel statt<br />

Loch 1: Die Eröffnungsbahn stellt mit<br />

380 Metern und e<strong>in</strong>em leidlich gut bewachten<br />

Grün ke<strong>in</strong>e echte Schwierigkeit<br />

dar. Wie so viele Löcher <strong>in</strong> <strong>Gleneagles</strong><br />

ist dies e<strong>in</strong> Birdie-Lieferant. Aber darum<br />

geht es ja beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>: Aggressiv die<br />

Fahnen attackieren und e<strong>in</strong> Maximum an<br />

Spektakel erzeugen.<br />

Loch 2: Das erste Par 5 kann mit knapp<br />

470 Metern von den meisten Spielern mit<br />

dem zweiten Schlag erreicht werden. Hier<br />

gew<strong>in</strong>nt Eagle gegen Birdie.<br />

Wester Greenwells: Loch 2, Par 5<br />

Loch 4: Das lange Par 3 (bis 220 Meter)<br />

geht zudem noch bergauf. E<strong>in</strong> zweistufiges<br />

Grün macht den Spielern das Leben<br />

schwer. E<strong>in</strong> Birdie bedeutet mit großer<br />

Wahrsche<strong>in</strong>lichkeit den Lochgew<strong>in</strong>n.<br />

Loch 6: Das zweite Par 3 geht 180 Meter<br />

leicht bergab und verlangt absolute Präzision.<br />

Wer das Grün verfehlt, hat e<strong>in</strong>en harten<br />

Kampf ums Par vor sich.<br />

Loch 9: E<strong>in</strong> spektakuläres Par 5, bei dem<br />

Wasser <strong>in</strong>s Spiel kommt. Mit über 500 Metern<br />

e<strong>in</strong> Monster, bei dem nur besonders<br />

mutige (oder sehr verzweifelte) Spieler e<strong>in</strong>en<br />

Angriff mit zwei Schlägen wagen.<br />

Loch 11: E<strong>in</strong> kurzes Par 4, das e<strong>in</strong>en<br />

Direktangriff wert ist. Das Verderben lauert<br />

<strong>in</strong> Form e<strong>in</strong>es Grabens vor dem Grün.<br />

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SO WIRD GESPIELT<br />

E<strong>in</strong> kurzer Überblick über das Regelwerk:<br />

Jedes Team besteht aus 12 Spielern.<br />

Am Freitag und Samstag werden jeweils am<br />

Vormittag und am Nachmittag vier Foursomes<br />

und vier Fourballs gespielt. Am<br />

Sonntag stehen zwölf Matchplay-Begegnungen<br />

auf dem Programm. Insgesamt<br />

werden 28 Punkte vergeben.<br />

Lochlan Loup: Loch 16, Par 5<br />

SPIELMODUS: Lochwettspiel – wer auf e<strong>in</strong>er<br />

Bahn das niedrigste Ergebnis spielt, gew<strong>in</strong>nt<br />

das Loch und geht bspw. 1up.<br />

Loch 12: Lang, eng, bergauf und mit acht<br />

Bunkern dekoriert – das 400 Meter lange<br />

Par 4 ist ke<strong>in</strong> Zuckerschlecken.<br />

Loch 13: Mit 440 Metern e<strong>in</strong> kle<strong>in</strong>es<br />

Monster, das zudem e<strong>in</strong>en Bunker im<br />

Fairway zu bieten hat. E<strong>in</strong>e der schwersten<br />

Bahnen der Anlage.<br />

Loch 16: E<strong>in</strong> 485 Meter langes Par 5, auf<br />

dem sich e<strong>in</strong>ige Matches entscheiden werden.<br />

Ist der zweite Schlag zu kurz, könnte<br />

es nass werden.<br />

Loch 17: E<strong>in</strong> Par 3 als vorletzte Bahn ist<br />

ideal für den <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>. Dank der fünf<br />

Abschlagsoptionen (110 bis 180 Meter)<br />

kann Paul McG<strong>in</strong>ley hier e<strong>in</strong> fe<strong>in</strong>es Set-up<br />

kreieren.<br />

Loch 18: E<strong>in</strong> kurzes Par 5, auf dem alle<br />

Spieler zur Attacke blasen werden. Dieser<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> wird auf diesem (mehrstufigen)<br />

Grün entschieden.<br />

Gute Wahl? Natürlich hat im Auswahlprozess<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>em nicht ger<strong>in</strong>gen Maß<br />

das Geld e<strong>in</strong>e Rolle gespielt. Doch der<br />

Centenary Course macht auch aus<br />

sportlicher H<strong>in</strong>sicht S<strong>in</strong>n. Vor allem<br />

die European Tour-Spieler kennen<br />

den Platz von der Johnny Walker<br />

Championship, die hier bis 2012 ausgetragen<br />

wurde. Die meisten Amerikaner<br />

h<strong>in</strong>gegen folgten der E<strong>in</strong>ladung<br />

ihres Kapitäns Tom Watson<br />

nicht, die 18 Bahnen im Anschluss<br />

an die Open Championship näher<br />

kennenzulernen. Zudem mag<br />

die Anlage zwar als „American<br />

Course“ vordergründig den U.S.-<br />

Spielern <strong>in</strong> die Hände spielen,<br />

doch die meisten Stars des europäischen<br />

Teams verdienen ihre Brötchen<br />

ebenfalls <strong>in</strong> den USA und s<strong>in</strong>d an diese<br />

Art Plätze gewöhnt. Kapitän Paul McG<strong>in</strong>ley<br />

wird beim Set-up genau abwägen, was für<br />

se<strong>in</strong>e Spieler von Vorteil ist und wo die<br />

Schwächen des Gegners liegen.<br />

Dun Roam<strong>in</strong>’: Loch 18, Par 5<br />

FOURBALL: Matchplay zwei gegen zwei –<br />

alle Spieler schlagen den eigenen Ball.<br />

Das beste Ergebnis gew<strong>in</strong>nt.<br />

FOURSOME: Matchplay zwei gegen zwei –<br />

die Spieler e<strong>in</strong>es Teams schlagen<br />

abwechselnd den gleichen Ball.<br />

MATCHPLAY: Spiel Mann gegen Mann.<br />

AUSWAHL: Die Team-Capta<strong>in</strong>s legen jeweils<br />

geheim die Reihenfolge fest, <strong>in</strong> der ihre<br />

Spieler starten sollen. So ergeben sich die<br />

Komb<strong>in</strong>ationen der Matches. Über die Anzahl<br />

der E<strong>in</strong>sätze <strong>in</strong> den Fourball- und Foursome-<br />

Sessions entscheidet der Kapitän. Am<br />

Sonntag spielen alle Spieler.<br />

PUNKTEVERGABE: Für e<strong>in</strong>en Sieg gibt es<br />

e<strong>in</strong>en Punkt, für e<strong>in</strong> Unentschieden e<strong>in</strong>en<br />

halben Zähler. Es gew<strong>in</strong>nt das Team, das<br />

zuerst 14,5 aus 28 Partien erzielt. Der Titelverteidiger<br />

behält den <strong>Cup</strong> bei 14 zu 14.<br />

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COVER VORSCHAU <strong>40.</strong> RYDER CUP<br />

<strong>40.</strong> <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

Live-Sendezeiten auf Sky Sport HD:<br />

RC-Countdown 24. Sept. 18.30 – 19.00 Uhr<br />

1. Tag Freitag, 26. Sept. 08.30 – 19.30 Uhr<br />

2. Tag Samstag, 27. Sept. 08.30 – 19.30 Uhr<br />

3. Tag Sonntag, 28. Sept. 12.00 – 19.30 Uhr<br />

Ohne Bernhard L.<br />

von Gregor Biernath<br />

Nach diversen Diskussionen und Analysen<br />

über die Qualifikations-Ranglisten<br />

stehen die Teams fest, <strong>in</strong>klusive der<br />

drei Picks der Capta<strong>in</strong>s Tom Watson und Paul<br />

McG<strong>in</strong>ley. Und Letzterer hat <strong>in</strong> me<strong>in</strong>en Augen<br />

recht wenig Mut bei e<strong>in</strong>er bestimmten Wahl<br />

bewiesen: Statt Lee Westwood hätte ich Bernhard<br />

Langer nom<strong>in</strong>iert!<br />

Doch diese Entscheidung wäre beim sehr<br />

britisch-geprägten <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> vermutlich zu<br />

unpopulär gewesen. E<strong>in</strong> 57-jähriger „Senior“,<br />

und dann auch noch e<strong>in</strong> zweiter Deutscher –<br />

neben Mart<strong>in</strong> Kaymer – im Team, wär’ wohl<br />

zu viel des Guten. Dabei spielt Bernhard Langer<br />

e<strong>in</strong>e nicht nur erfolgreichere, sondern auch vom<br />

spielerischen Standpunkt aus gesehen bessere<br />

Saison als Westwood. Letzterer<br />

ist früh im FedEx <strong>Cup</strong><br />

ausgeschieden, hatte bei der<br />

U.S. Open und der Open<br />

Championship gar den Cut<br />

verpasst und auch jüngst nicht<br />

durch geniales Golf auf sich<br />

aufmerksam machen können.<br />

Langer h<strong>in</strong>gegen dom<strong>in</strong>iert<br />

die amerikanische Champions<br />

Tour <strong>in</strong> diesem Jahr mehr denn je. Bei Redaktionsschluss<br />

hat er fünf Turniere gewonnen,<br />

wurde viermal Zweiter und kam <strong>in</strong> 18 Events<br />

15 Mal unter die Top 10. Wer nun sagt, dass<br />

die Senior Tour natürlich nicht so starke Konkurrenz<br />

aufzubieten hat, liegt sicherlich richtig.<br />

Doch schaut man sich die Scores an, s<strong>in</strong>d auch<br />

diese bee<strong>in</strong>druckend. Den Saisonauftakt auf<br />

Hawaii gewann der Anhausener mit „22 unter<br />

Par“ nach drei Runden! Schade, Bernhard<br />

Langer hätte <strong>in</strong> jedem Fall Erfahrung und e<strong>in</strong>en<br />

absoluten Sieger-Spirit mit <strong>in</strong>s europäische Team<br />

br<strong>in</strong>gen können, für das er als Capta<strong>in</strong> wie<br />

auch als Spieler über Jahrzehnte erfolgreich war.<br />

Nichtsdestotrotz wünsche ich Paul McG<strong>in</strong>ley<br />

und se<strong>in</strong>en Jungs natürlich viel Erfolg. Auch<br />

Carlo, Irek, Adrian und ich fiebern dem Großereignis<br />

entgegen, das wir Ihnen auf Sky <strong>in</strong><br />

drei „Mammutsendungen“ bis zu elf Stunden<br />

täglich live anbieten werden.<br />

Ihr<br />

„WIR“ BEIM RYDER CUP. Seit 1979<br />

dürfen europäische Spieler am <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong> teilnehmen. Seither gelang es den<br />

beiden e<strong>in</strong>zigen deutschen Spielern,<br />

dem Wettbewerb auf besondere Art den<br />

„schwarz-rot-goldenen Stempel“ aufzudrücken.<br />

Bernhard Langer<br />

Zwischen 1981 und 2002 (außer 1999)<br />

war Bernhard Langer als Spieler e<strong>in</strong> fester<br />

Bestandteil des <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> Teams. Bei se<strong>in</strong>en<br />

zehn E<strong>in</strong>sätzen spielte er 42 Matches,<br />

gewann 21 Partien, teilte sechsmal die<br />

Punkte und verlor 15 Begegnungen. H<strong>in</strong>ter<br />

diesen nackten Zahlen versteckt sich<br />

jede Menge Dramatik. Vor allem während<br />

der Ära Tony Jackl<strong>in</strong> (1983 – 1989) war<br />

Langer e<strong>in</strong>er der Spieler, die maßgeblich<br />

dafür verantwortlich waren, dass Europa<br />

das ewige Tal der Tränen h<strong>in</strong>ter sich lassen<br />

konnte. 1989 jedoch verließ ihn das<br />

Glück, als er aus drei Partien ke<strong>in</strong>en Zähler<br />

holte und Europa den Titel „nur“ mit<br />

14 zu 14 Punkten verteidigen konnte.<br />

1991 erlebte der gebürtige Anhausener<br />

(bei Augsburg) se<strong>in</strong>e schwärzeste <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong>-Stunde, als er <strong>in</strong> Kiawah Island e<strong>in</strong>en<br />

Putt zur erneuten Titelverteidigung im<br />

Match gegen Hale Irw<strong>in</strong> verschob.<br />

In den Neunzigerjahren feierte er die<br />

europäischen Siege 1995 und 1997, <strong>in</strong><br />

denen er jedoch unauffällig agierte. Beim<br />

Auswärtsspiel <strong>in</strong> Brookl<strong>in</strong>e 1999 ließ ihn<br />

der englische Kapitän Mark James zugunsten<br />

der Rookies Andrew Coltart und Jesper<br />

Parnevik zu Hause, die zusammen ke<strong>in</strong>en<br />

e<strong>in</strong>zigen Punkt gew<strong>in</strong>nen konnten.<br />

2002 spielte Langer se<strong>in</strong>en letzten und<br />

vielleicht stärksten <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> als Spieler.<br />

In The Belfry waren er und se<strong>in</strong> „Wohlfühlpartner“<br />

Col<strong>in</strong> Montgomerie die<br />

Garanten des Sieges. Langer erzielte dreie<strong>in</strong>halb<br />

Punkte aus vier Begegnungen.<br />

Kurz darauf wurde der damals 47-jährige<br />

Deutsche zum Kapitän für das Auswärtsspiel<br />

<strong>in</strong> Oakland Hills, Michigan,<br />

berufen. Sofort stürzte er sich <strong>in</strong> die Aufgabe<br />

und bereitete den <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> 2004 generalstabsmäßig<br />

vor. „Bernhard überlässt nichts<br />

dem Zufall und das Wenige, was er ihm<br />

doch überlassen muss, wird zum gegebenen<br />

Zeitpunkt genauestens analysiert“,<br />

fasste Langers langjähriger Caddie und enger<br />

Freund Pete Coleman die Arbeitsweise<br />

se<strong>in</strong>es früheren Arbeitgebers zusammen.<br />

Im Vorfeld g<strong>in</strong>g kaum jemand davon<br />

aus, dass der Underdog aus Europa nur<br />

den Hauch e<strong>in</strong>er Chance hatte. Zahlreiche<br />

Leistungsträger des letzten Kont<strong>in</strong>entalvergleichs<br />

befanden sich im Karrieretief<br />

und standen nicht im Team. Stattdessen<br />

hatte es Langer mit vielen Rookies wie Ian<br />

2004: Bernhard Langer macht alles richtig und führt den<br />

1985: Langers erster <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> Sieg<br />

2010: Kaymer triumphiert <strong>in</strong> Wales<br />

36 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


krassen Außenseiter zum Kantersieg <strong>in</strong> den USA<br />

1991: Langer verschiebt den entscheidenden Putt<br />

2012: Kaymer schenkt Olazábal den Sieg <strong>in</strong> Med<strong>in</strong>ah<br />

Poulter, Luke Donald, David Howell oder<br />

Thomas Levet zu tun. Als er dann auch<br />

noch dem formschwachen Col<strong>in</strong> Montgomerie<br />

e<strong>in</strong>e Wild Card schenkte, geriet<br />

das Unternehmen endgültig zum Himmelfahrtskommando.<br />

Das U.S.-Team war gespickt mit Stars<br />

wie Tiger Woods, Phil Mickelson, Davis<br />

Love III oder Jim Furyk. Doch Langers<br />

brillante Teamführung und se<strong>in</strong>e Motivationsgabe<br />

ließen das blaue Team über sich<br />

h<strong>in</strong>auswachsen. Europa düpierte die USA<br />

mit e<strong>in</strong>em 18,5 zu 9,5-Erdrutschsieg.<br />

Im Nachgang zu diesem <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong><br />

forderten viele Stimmen e<strong>in</strong>e weitere<br />

Amtszeit Langers, zu der es aber nicht<br />

kam. 2014 brachte er sich aufgrund se<strong>in</strong>er<br />

brillanten Leistungen auf der Champions<br />

Tour erneut als Spieler <strong>in</strong>s Gespräch –<br />

33 Jahre nach se<strong>in</strong>em Debüt. Kapitän Paul<br />

McG<strong>in</strong>ley lehnte jedoch höflich ab.<br />

Mart<strong>in</strong> Kaymer. Der Shoot<strong>in</strong>g Star des<br />

deutschen Golf erlebte se<strong>in</strong>en ersten <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong> schon 2008 – als offizieller Beobachter.<br />

2010 qualifizierte er sich als frischgebackener<br />

Major-Sieger (PGA Championship),<br />

dann als Spieler für das Team von<br />

Kapitän Col<strong>in</strong> Montgomerie. In se<strong>in</strong>em<br />

ersten Match gewann er an der Seite von<br />

Lee Westwood gegen Phil Mickelson und<br />

Dust<strong>in</strong> Johnson. Auch die beiden anschließenden<br />

Vierer-Matches g<strong>in</strong>gen nicht<br />

verloren. Gegen Jim Furyk und Rickie<br />

Fowler teilten er und Westwood ihr Match<br />

bzw. das Duo Poulter/Kaymer setzte sich<br />

gegen Fowler und Mickelson durch. Im<br />

E<strong>in</strong>zel jedoch setzte es e<strong>in</strong>e derbe Klatsche<br />

für den Jungen aus Mettmann, als Dust<strong>in</strong><br />

Johnson ihn mit 6&4 vom Platz fegte.<br />

Trotzdem konnte Kaymer <strong>in</strong> Celtic Manor<br />

se<strong>in</strong>en ersten <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Sieg feiern.<br />

2012 rutschte Mart<strong>in</strong> mit e<strong>in</strong>em hauchdünnen<br />

Vorsprung von 0,62 Qualifikationspunkten<br />

vor Ian Poulter <strong>in</strong>s Team.<br />

Aufgrund se<strong>in</strong>er anhaltenden Formschwäche<br />

war er jedoch weit von se<strong>in</strong>em<br />

e<strong>in</strong>stigen Status als Nummer 1 der Welt<br />

entfernt. Bei se<strong>in</strong>em e<strong>in</strong>zigen E<strong>in</strong>satz im<br />

Fourball am Freitag verlor er sang- und<br />

klanglos an der Seite von Just<strong>in</strong> Rose gegen<br />

Phil Mickelson und Keegan Bradley.<br />

In den S<strong>in</strong>gles-Matches stellte Kapitän José<br />

Maria Olazábal se<strong>in</strong>e Mannen dann nach<br />

ihrer aktuellen Form auf – die schwächsten<br />

Spieler am Schluss. Kaymer g<strong>in</strong>g als<br />

Nummer 11 <strong>in</strong>s Rennen und lieferte sich<br />

mit Steve Stricker e<strong>in</strong>en heißen Schlagabtausch.<br />

Auf dem 18. Grün lochte er<br />

den entscheidenden Putt zur <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-<br />

Verteidigung und war der Held des Tages.<br />

Bleibt abzuwarten, was Mart<strong>in</strong> <strong>in</strong><br />

<strong>Gleneagles</strong> so zaubert.<br />

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TURNIERE INTERNATIONAL<br />

ALEX CEJKA<br />

„Jetzt wird gefeiert!“<br />

Gastkommentar. Alex Cejka hat se<strong>in</strong> Ziel erreicht:<br />

Die PGA Tour-Karte für 2014/2015 ist gesichert.<br />

Das war e<strong>in</strong> hartes Stück Arbeit. Seit<br />

Anfang September steht es jetzt<br />

offiziell fest, dass ich ab der Saison<br />

2014/2015 wieder auf der PGA Tour spielen<br />

werde. Ich war ja schon zehn Jahre lang<br />

Mitglied der PGA Tour, doch jetzt, nach dieser<br />

harten Saison auf der Web.com Tour wieder<br />

unter den besten Spielern der Welt zu se<strong>in</strong>,<br />

macht mich schon stolz. Auch wenn die Zeit <strong>in</strong><br />

den vergangenen Monaten toll war, muss ich<br />

ehrlich sagen, dass mir e<strong>in</strong> Ste<strong>in</strong> vom Herzen<br />

fiel, als klar geworden war, dass ich me<strong>in</strong> Ziel,<br />

mich wieder <strong>in</strong> die 1. Liga zu spielen, erreicht<br />

hatte. Und ich rede jetzt gar nicht e<strong>in</strong>mal nur<br />

davon, dass man auf der PGA Tour um deutlich<br />

mehr Geld spielt – das ganze Leben auf der<br />

PGA Tour ist im Vergleich zum Leben auf der<br />

Web.com Tour deutlich angenehmer.<br />

Das fängt schon damit an, dass alle Turniere<br />

– bis auf Hawaii – auf dem US-Festland<br />

stattf<strong>in</strong>den. Damit fallen viele Reisestrapazen<br />

weg. Gerade am Anfang der Saison, als ich<br />

nach me<strong>in</strong>em Sieg <strong>in</strong> Kolumbien erst wieder<br />

nach Panama fliegen musste, dann wenige<br />

Tage später nach Chile, im Anschluss nach<br />

Ohio, gleich darauf nach Costa Rica und dann<br />

ohne Pause weiter nach Brasilien . . .<br />

Das hört sich auf den ersten Blick aufregend<br />

an, ist aber unheimlich anstrengend. Auf der<br />

PGA Tour s<strong>in</strong>d die Turniere dagegen meist nur<br />

e<strong>in</strong> oder zwei Flugstunden vone<strong>in</strong>ander entfernt<br />

– und manchmal kann man die Strecke<br />

zwischen zwei Turnierorten sogar mit dem<br />

Auto zurücklegen. Wer so oft im Flugzeug sitzt,<br />

wie e<strong>in</strong> Golfpro, der weiß so etwas wirklich<br />

zu schätzen. Ich freue mich jedenfalls auf die<br />

kommende Saison und halte euch auf jeden<br />

Fall regelmäßig auf dem<br />

Laufenden.<br />

Rekord-Teilnahme<br />

Berenberg Gary Player Invitational Hochkarätiges<br />

Teilnehmerfeld für den guten Zweck.<br />

E<strong>in</strong> solches Teilnehmerfeld<br />

habe ich <strong>in</strong> me<strong>in</strong>er 60-jährigen<br />

Zeit als Profigolfer bei e<strong>in</strong>em<br />

e<strong>in</strong>tägigen Turnier noch nicht<br />

erlebt.” Mit diesem Satz eröffnete<br />

Gary Player die Pressekonferenz<br />

zum Berenberg Gary Player Invitational<br />

im englischen Wentworth. Und<br />

<strong>in</strong> der Tat – es war schon bee<strong>in</strong>druckend,<br />

wer alle<strong>in</strong> bei der Pressekonferenz neben<br />

Player und Berenberg-Chef Dr. Hans-<br />

Walter Peters saß: Fred Couples, Mart<strong>in</strong><br />

Kaymer, Rickie Fowler<br />

und Col<strong>in</strong> Montgomerie<br />

stellten sich den Fragen<br />

der Journalisten.<br />

„Wir engagieren uns<br />

seit 2010 im Profigolf,<br />

haben jetzt vier Jahre<br />

lang mit den Berenberg<br />

Masters e<strong>in</strong> Turnier<br />

der European Senior<br />

Tour durchgeführt und<br />

möchten nun mit unserem<br />

Markenbotschafter<br />

Gary Player se<strong>in</strong>e<br />

Gelungener Abschlag: Mart<strong>in</strong> Kaymer und<br />

Berenberg-Chef Dr. Hans-Walter Peters<br />

Charity-Turnierserie <strong>in</strong><br />

Europa weiterentwickeln. Die Turniere<br />

werden <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Teamwertung gespielt: Je<br />

e<strong>in</strong> Profigolfer plus e<strong>in</strong>e Proette der Ladies<br />

European Tour oder e<strong>in</strong> Star aus Sport,<br />

Musik oder Medien plus zwei Amateure.<br />

Die Gary Player Invitational Serie ist<br />

die erfolgreichste Charity-Golfturnierserie<br />

der Welt. Über 50 Millionen Dollar<br />

s<strong>in</strong>d <strong>in</strong> den letzten 30 Jahren für bedürftige<br />

K<strong>in</strong>der gesammelt worden. Neben<br />

dem Berenberg Gary Player Invitational<br />

<strong>in</strong> Wentworth bei London gibt es jährlich<br />

Turniere <strong>in</strong> Südafrika, Ch<strong>in</strong>a, den USA<br />

und Abu Dhabi.<br />

Das Ganze dient e<strong>in</strong>em guten Zweck,<br />

und so kamen bei der abendlichen Auktion<br />

von nur vier besonders ausgewählten Auktionsstücken<br />

schnell über 100.000 Dollar<br />

zusammen, die obdachlosen Jugendlichen<br />

zugutekommen. Am Abend trat<br />

Sänger Ronan Keat<strong>in</strong>g auf und brachte<br />

nicht nur die anwesenden Proetten wie<br />

Suzann Petersen oder Carly Booth zum<br />

Dah<strong>in</strong>schmelzen, auch Lee Westwood<br />

und Rickie Fowler sangen mit und auch<br />

Formel-1-Fahrer Heikki Kovale<strong>in</strong>en stieg<br />

auf den Stuhl im vornehmen<br />

Ballsaal von<br />

Wentworth und ließ<br />

sich von der Stimmung<br />

mitreißen.<br />

Fazit. E<strong>in</strong> neues Eventformat,<br />

mit dem Deutschlands<br />

älteste Privatbank<br />

ihr Golfsport-Engagement<br />

ausbaut und<br />

gleichzeitig Gutes tut.<br />

E<strong>in</strong> Teilnehmerfeld, wie<br />

man es <strong>in</strong> Europa nicht<br />

oft zu Gesicht bekommt,<br />

mit begeisterten Pros und Proetten,<br />

Stars und Amateuren. Und als besondere<br />

Herausforderung schlugen alle Teilnehmer<br />

vom Champions Tee des von Gary Player<br />

designten Ed<strong>in</strong>burgh Courses ab.<br />

Die Teilnehmer: Mart<strong>in</strong> Kaymer, Rickie<br />

Fowler, Branden Grace, Lee Westwood,<br />

Col<strong>in</strong> Montgomerie, Jason Day, Fred<br />

Couples, Jason Dufner, David Howell,<br />

Bernd Wiesberger, Darren Clarke, Louis<br />

Oosthuizen, Ian Woosnam, Suzann Pettersen,<br />

Charley Hull, Carly Booth, Melissa<br />

Reid, Henni Zuel, Amy Boulden, Whitney<br />

Hillier, Diana Luna u. Maria Balikoeva.<br />

Euer<br />

Golf, Charity und gute Laune: Berenberg-Chef Dr. Hans-Walter Peters und Gary Player (3. und 4. v.li.)<br />

mit Fred Couples, Mart<strong>in</strong> Kaymer, Rickie Fowler und Col<strong>in</strong> Montgomerie<br />

38 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Neu-Profi Dom<strong>in</strong>ic Foos:<br />

Das traumhafte Alpenpanorama<br />

brachte ihm<br />

bei der Omega European<br />

Masters ke<strong>in</strong> Glück<br />

INNOVATION<br />

Dist<strong>in</strong>guishes leaders from followers<br />

Gipfelstürmer<br />

Dom<strong>in</strong>ik Foos Phase zwei se<strong>in</strong>er<br />

Golf-Karriere: Debüt im Profi-Lager.<br />

HOLLOW FLOW CONSTRUCTION<br />

RE-DEFINES FORGIVENESS<br />

Die Premiere<br />

gelang nicht<br />

ganz: Bei der<br />

Omega European<br />

Masters<br />

<strong>in</strong> Crans-sur-<br />

Sierre verpasste Dom<strong>in</strong>ic Foos<br />

den Cut. Trotzdem geht es für<br />

den 17-Jährigen bergauf. Erst<br />

Anfang September wechselte<br />

der erfolgreiche Amateur <strong>in</strong>s<br />

Profilager, um <strong>in</strong> Crans Montana<br />

se<strong>in</strong> erstes Turnier als Play<strong>in</strong>g<br />

Professional zu bestreiten.<br />

Turbulente Tage also für<br />

den ehemaligen Spitzen-<br />

Amateur. Obwohl? Vielleicht<br />

auch nicht. Schließlich ist der<br />

Karlsruher an steile Aufstiege<br />

gewöhnt.<br />

Bereits im Alter von zwölf<br />

Jahren war Foos e<strong>in</strong> Scratch-<br />

Golfer, hatte als 13-Jähriger e<strong>in</strong><br />

Plus-Handicap. Nur zwei Jahre<br />

später, im Alter von 15 Jahren,<br />

setzte sich der junge Deutsche<br />

an die Spitze der Amateur-<br />

Weltrangliste se<strong>in</strong>es Alters und<br />

war bester deutscher Amateurgolfer<br />

der Herren.<br />

Es folgten zahlreiche nationale<br />

und <strong>in</strong>ternationale Turniersiege,<br />

unter anderem gewann<br />

er zweimal die German<br />

International Boys Amateur<br />

Championship. Im vergangenen<br />

Jahr dann sicherte sich<br />

Foos den Titel des French International<br />

Boys Champion –<br />

als jüngster Sieger aller Zeiten.<br />

Nachdem se<strong>in</strong>e ersten Gehversuche<br />

auf der PGA European<br />

Tour mit dem 16. Platz bei der<br />

Commercialbank Qatar Masters<br />

erfolgreich verliefen, folgte<br />

Anfang September nun der<br />

Schritt <strong>in</strong>s Profigeschäft.<br />

„Ich hatte e<strong>in</strong>e tolle Amateur-Karriere<br />

mit vielen großartigen<br />

Erfolgen, auf die ich<br />

zurückblicken kann, und freue<br />

mich jetzt sehr auf die Zukunft“,<br />

erklärte Foos am Tag<br />

se<strong>in</strong>es Wechsels zum Play<strong>in</strong>g<br />

Professional. Dieser war mit<br />

se<strong>in</strong>em 17. Geburtstag am 3.<br />

September sicher nicht zufällig<br />

gewählt.<br />

Vorfreude. Für den Jungprofi<br />

ist der Zeitpunkt, se<strong>in</strong>en<br />

Sport zum Beruf zu machen,<br />

genau der richtige: „Ich fühle<br />

mich bereit für diesen Wechsel<br />

und die Vorfreude ist groß,<br />

den nächsten Schritt <strong>in</strong> me<strong>in</strong>er<br />

Karriere zu machen.“ Dazu war<br />

Foos auch an der Sponsorenfront<br />

aktiv. Seit Kurzem ist er<br />

Markenbotschafter der Kramski<br />

Group. Bereits drei Jahre<br />

arbeitet der 17-Jährige mit dem<br />

Putterhersteller zusammen, ab<br />

sofort trägt er den Titelsponsor<br />

der Deutschen Golf-Liga auch<br />

auf dem Trikot-Ärmel.<br />

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TURNIERE NATIONAL<br />

CAROLINE<br />

MASSON<br />

„Me<strong>in</strong> Ziel: Die Top 30“<br />

Gastkommentar. Caro über ihren Turnier-<br />

Alltag und die hochgesteckten Erwartungen.<br />

Nachdem ich mir bei der British<br />

Open vor e<strong>in</strong> paar Wochen<br />

e<strong>in</strong>e Verletzung an der Hand<br />

zugezogen habe, stehe ich nun<br />

glücklicherweise wieder voll im Saft. Ich<br />

musste zwar e<strong>in</strong>e zweiwöchige Pause e<strong>in</strong>legen,<br />

um der Hand Zeit zur Regeneration zu<br />

geben, danach g<strong>in</strong>g es dann auf der LPGA<br />

aber auch direkt wieder so richtig los. Vier<br />

Turniere <strong>in</strong> Folge standen an, davon mit der<br />

Wegmans LPGA Championship e<strong>in</strong> Major.<br />

Inzwischen habe ich wieder ganz gut zu<br />

me<strong>in</strong>er Form gefunden, und es wird wirklich<br />

von Woche zu Woche besser. Bei der Wegmans<br />

LPGA Championship landete ich schließlich<br />

auf dem geteilten 17. Platz, mit dem ich<br />

nach me<strong>in</strong>er letzten Runde, die e<strong>in</strong> wenig<br />

an e<strong>in</strong>e Achterbahnfahrt er<strong>in</strong>nerte, dann<br />

wirklich ganz zufrieden se<strong>in</strong> konnte.<br />

Nach diesen vier Turnieren geht’s dann<br />

für mich endlich auch mal wieder zurück<br />

nach Deutschland. Zwar wird mir wahrsche<strong>in</strong>lich<br />

nicht allzu viel Zeit bleiben, die<br />

ich wirklich zu Hause verbr<strong>in</strong>gen kann, aber<br />

es werden auf jeden Fall e<strong>in</strong> paar ereignisreiche<br />

Wochen.<br />

Erst spielen wir <strong>in</strong> Evian unser fünftes<br />

und damit letztes Major der Saison. In der<br />

darauffolgenden Woche werde ich dann beim<br />

One Year To Go Event des Solheim <strong>Cup</strong>s<br />

<strong>in</strong> St. Leon-Rot dabei se<strong>in</strong>. Zusammen mit<br />

den beiden Capta<strong>in</strong>s, Paula Creamer und<br />

der deutschen Fraktion mit Sandra Gal, mit<br />

Mart<strong>in</strong> Kaymer und Moritz Lampert werden<br />

wir sicher e<strong>in</strong> tolles Event erleben und hoffentlich<br />

schon e<strong>in</strong>mal e<strong>in</strong> erstes Solheim <strong>Cup</strong><br />

Fieber nach Deutschland br<strong>in</strong>gen. Schaut<br />

also unbed<strong>in</strong>gt vorbei!<br />

Für die nächsten Turniere geht es dann<br />

für mich rüber nach Asien. Ch<strong>in</strong>a, Malaysia,<br />

Korea und Taiwan stehen auf dem Plan,<br />

<strong>in</strong>sgesamt fünf Turniere <strong>in</strong> Folge. Die Saison<br />

für uns ist also noch lang und ich habe noch<br />

gute Chancen, me<strong>in</strong> Ziel – die Top 30 auf der<br />

LPGA – zu erreichen. Drückt mir die Daumen<br />

und macht es gut!<br />

Damenpower (v.l.n.r.): GC Hubbelrath (2. Platz), GC St. Leon-Rot (1.) und GC Hamburg (3.)<br />

Herzschlagf<strong>in</strong>als<br />

Kramski Deutsche Golf Liga GC Mannheim-<br />

Viernheim und GC St. Leon-Rot holen die Titel.<br />

Ted Long brüllte vor Freude <strong>in</strong>s<br />

Mikrofon des Sky-Reporters.<br />

Augenblicke später badete der<br />

Headpro des GC Mannheim-<br />

Viernheim geme<strong>in</strong>sam mit se<strong>in</strong>em Team<br />

im Wasserh<strong>in</strong>dernis. Kurz zuvor hatte<br />

Gunnar Petersen <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Herzschlagf<strong>in</strong>ale<br />

den entscheidenden halben Punkt<br />

zum 6,5:5,5 gegen den GC St. Leon-Rot<br />

geholt. Damit sicherte er se<strong>in</strong>em Club den<br />

Meistertitel beim F<strong>in</strong>al Four der Kramski<br />

Deutschen Golf Liga (DGL) <strong>in</strong> Lich. Im<br />

Endspiel der Damenkonkurrenz setzte<br />

sich der GC St. Leon-Rot mit 5:4 gegen<br />

den GC Hubbelrath durch.<br />

Es waren hart umkämpfte Matches beim<br />

diesjährigen Saisonf<strong>in</strong>ale Ende August<br />

auf der Anlage des Licher Golf Clubs <strong>in</strong><br />

Hessen. Bei den Herren deutete zunächst<br />

alles darauf h<strong>in</strong>, dass St. Leon-Rot se<strong>in</strong>er<br />

Favoritenrolle gerecht werden würde. Am<br />

frühen Nachmittag des F<strong>in</strong>alsonntags lag<br />

das Team noch vor den Mannheimern.<br />

Dann wendete sich das Blatt: Der<br />

Mannheimer Spitzenspieler Hurly Long<br />

drehte se<strong>in</strong>e Partie gegen Sebastian<br />

Schw<strong>in</strong>d, holte nach zwölf Löchern und<br />

zwei down auf und gewann schließlich<br />

auf der letzten Bahn. Ebenso spannend<br />

verlief das Match von Gunnar Petersen<br />

gegen den Leon-Roter Steffen Harm. Nach<br />

14 gespielten Bahnen lag Petersen noch<br />

zwei Loch zurück, um am Ende mit dem<br />

geteilten Match se<strong>in</strong>em Team den ersten<br />

Meistertitel zu bescheren.<br />

Dramatisch g<strong>in</strong>g es auch bei den Damen<br />

zu. Erst am 18. Loch im letzten Vergleich<br />

setzte sich der GC St. Leon-Rot gegen<br />

den GC Hubbelrath durch. Tourspieler<strong>in</strong><br />

Karol<strong>in</strong> Lampert lochte den f<strong>in</strong>alen Putt.<br />

Zuvor zeigten die Ladies durchweg hart<br />

umkämpfte Partien. E<strong>in</strong> Titelfavorit war<br />

<strong>in</strong> den engen Spielen nie auszumachen,<br />

sodass der neue Deutsche Meister erst im<br />

letzten E<strong>in</strong>zelmatch ausgemacht wurde.<br />

Perfect Shot. Während die Siegerteams<br />

jubelten, freuten sich die Herrenmannschaft<br />

des GC Hubbelrath sowie die Damen<br />

des GC Hamburg über ihre Bronzeränge.<br />

Bemerkenswert war zudem der „Perfect<br />

Shot“ von Samantha Krug (Golfclub<br />

Hubbelrath). Mit e<strong>in</strong>em Eisen 7 gelang<br />

ihr auf der 144 Meter langen Bahn 5 e<strong>in</strong><br />

Hole-<strong>in</strong>-One. Für diesen herausragenden<br />

Schlag wurde die 18-Jährige von e<strong>in</strong>em<br />

Sponsor mit e<strong>in</strong>er Golfreise nach Österreich<br />

belohnt.<br />

Eure<br />

www.carol<strong>in</strong>e-masson.de<br />

Die Herren des GC St. Leon-Rot (2. Platz), des GC Mannheim-Viernheim und des GC Hubbelrath (3.)<br />

40 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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CLUBS NATIONAL<br />

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E<strong>in</strong>er von fünf Ass-Schützen im Rahmen des Mercedes-Benz AWGC 2014: Franjo Vorderbrügge (2.v.r.) am 22. Juli im Golfpark Loherhof mit Clubmanager<br />

Stefan Davids (l.), Maike Meyer (Mercedes-Benz Bähr) und Ralph Ley (International Golf AG, r.)<br />

Fünfmal Perfektion<br />

Mercedes-Benz After Work Golf <strong>Cup</strong> Top-Bilanz: Fünf Hole-<strong>in</strong>-Ones wurden<br />

diese Saison im Rahmen der bundesweiten 9-Loch-Turnierserie gefeiert.<br />

Die Saison des<br />

Mercedes-Benz<br />

After Work Golf<br />

<strong>Cup</strong>s 2014 neigt<br />

sich dem Ende<br />

entgegen: Am<br />

19. September wird das letzte<br />

von <strong>in</strong>sgesamt rund 3.000 Turnieren<br />

gespielt. Tolles Highlight<br />

als Teil der Erfolgsbilanz: Fünf<br />

Hole-<strong>in</strong>-Ones wurden diese<br />

Saison bereits erzielt und jeder<br />

Ass-Schütze durfte sich über<br />

e<strong>in</strong>en nagelneuen S1 Pro Lithium<br />

E-Trolley von Sponsor<strong>in</strong>g-Partner<br />

Motocaddy freuen.<br />

Alle Teilnehmer des<br />

Mercedes-Benz After Work Golf<br />

<strong>Cup</strong>s, denen das Glück e<strong>in</strong>es<br />

Hole-<strong>in</strong>-One <strong>in</strong> diesem Jahr<br />

bisher verwehrt blieb, dürfen<br />

aber ebenso auf tolle Preise<br />

hoffen: Wer sich noch bis zum<br />

19. September auf www.awgc.de<br />

regis triert, hat die Chance auf<br />

die tollen Jahrespreise der Serie.<br />

Wer noch e<strong>in</strong> Turnier spielt, hat<br />

darüber h<strong>in</strong>aus die Chance auf<br />

die tollen Wochen- u. Monatspreise.<br />

Hierbei gibt es u. a. e<strong>in</strong>en<br />

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E-Trolley oder e<strong>in</strong> Garm<strong>in</strong> vívofit<br />

Fitnessarmband zu gew<strong>in</strong>nen.<br />

Die Jahrespreise 2014:<br />

Ass am 7. Juli im G&HC<br />

Maasberg: Ra<strong>in</strong>er Fischer (l.),<br />

Ralph Ley (M.), Axel Stassen<br />

(G&HC Maasberg, r.)<br />

Hauptpreis: E<strong>in</strong> nagelneuer<br />

Mercedes-Benz GLA im Wert<br />

von über <strong>40.</strong>000 Euro.<br />

2. Preis: E<strong>in</strong>e Reise für zwei<br />

Personen <strong>in</strong> die Champagne<br />

<strong>in</strong>kl. Hotel und Besuch der<br />

Doma<strong>in</strong>e Pommery.<br />

3. Preis: Zwei VIP-Tickets für<br />

e<strong>in</strong> Heimspiel nach Wahl des<br />

VfB Stuttgart <strong>in</strong>kl. Spieler Meet<br />

& Greet, Übernachtung sowie<br />

An- und Abreise.<br />

4. Preis: Mercedes-Benz VIP<br />

Tickets für den diesjährigen<br />

Saisonabschluss der DTM am<br />

Hockenheimr<strong>in</strong>g.<br />

5. Preis: E<strong>in</strong> S3 PRO Lithium<br />

DHCE-Trolley von Motocaddy.<br />

Die Gew<strong>in</strong>ner werden onl<strong>in</strong>e<br />

unter www.awgc.de sowie<br />

<strong>in</strong> der nächste <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Ausgabe<br />

bekannt gegeben.<br />

42 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Team <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> gegen Mercedes-Benz AWGC-Markenbotschafter Marcel Siem (v.l.):<br />

Oskar Brunnthaler, Peter Eggenberger, Christian Probst, Mart<strong>in</strong> Hardtke<br />

Revanche<br />

geglückt<br />

Mercedes-Benz ProAm Challenge<br />

Das Team <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> bezw<strong>in</strong>gt den<br />

Tour-Pro Marcel Siem.<br />

Die Aufregung war<br />

sichtlich groß bei<br />

Peter Eggenberger,<br />

Mart<strong>in</strong> Hardtke und<br />

Christian Probst, den drei<br />

Gew<strong>in</strong>nern unseres Mercedes-<br />

Benz ProAm Challenge-Gew<strong>in</strong>nspiels,<br />

als es Ende August auf<br />

E<strong>in</strong>ladung des Stuttgarter Automobilherstellers,<br />

<strong>in</strong>klusive<br />

Übernachtung, im GC Eichenheim<br />

<strong>in</strong> Kitzbühel zum Duell<br />

im Dreier-Scramble gegen ke<strong>in</strong>en<br />

Ger<strong>in</strong>geren als Tour-Pro<br />

Marcel Siem g<strong>in</strong>g.<br />

Zunächst hatten die drei Gelegenheit,<br />

Marcel beim geme<strong>in</strong>samen<br />

Mittagessen im Clubhaus<br />

besser kennenzulernen und<br />

sich Tipps fürs eigene Spiel zu<br />

holen – dann g<strong>in</strong>g es auch schon<br />

auf den Platz. Zwei Löcher später,<br />

darunter e<strong>in</strong> Birdie von Siem<br />

auf dem ersten Loch, lag das<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Trio bereits 2 Down,<br />

sodass sich Marcel zu e<strong>in</strong>em<br />

gewagten Manöver h<strong>in</strong>reißen<br />

ließ, <strong>in</strong>dem er se<strong>in</strong>en Gegnern<br />

ab dem dritten Loch je e<strong>in</strong>en<br />

Schlag vorgab. Und das sollte<br />

sich rächen: Motiviert legte<br />

sich Team <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> mächtig<br />

<strong>in</strong>s Zeug und verwandelte die<br />

verme<strong>in</strong>tlich drohende Niederlage<br />

überraschend souverän <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>en Sieg. Am Ende musste sich<br />

Mercedes-Benz AWGC: Zahlen & Fakten<br />

Rund 3.000 Turniere <strong>in</strong> über 260 Golf Clubs <strong>in</strong> Deutschland<br />

Austragungsdauer: Von April bis September<br />

Letztes offizielles Turnier (Saisonende): 19. September<br />

Format: 9 Loch, Stableford, vorgabewirksam (Hcp –4,5 bis –54)<br />

Attraktive Jahres-, Monats- und Wochenpreise<br />

Spannende Ranglisten (Brutto und Netto) mit Jahres-Endsiegern<br />

Alle Infos: www.awgc.de<br />

Zeigte sich gewohnt kollegial: Marcel Siem mit se<strong>in</strong>en<br />

„Kontrahenten“ beim Lesen der Puttl<strong>in</strong>ie<br />

Marcel mit 3 Down geschlagen<br />

geben, nahm es allerd<strong>in</strong>gs h<strong>in</strong><br />

wie e<strong>in</strong> echter Champion und<br />

freute sich mit se<strong>in</strong>en Kontrahenten<br />

über deren errungenen<br />

Sieg.<br />

Tauschen Sie sich aus: www.facebook.com/MBAWGC<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 43


STORY LESESTOFF<br />

ULRICH<br />

KAISER<br />

Jahrgang 1934, lebt als freier Journalist<br />

<strong>in</strong> Gröbenzell bei München.<br />

Kolumnist, Kabarett-Schreiber, Filmautor.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Autor seit 1999<br />

Die Hunde-<br />

BUCH-TIPP<br />

Was Sie schon immer über den<br />

dicken Schorsch wissen wollten:<br />

Das witzige Opus von GT-Autor Uli<br />

Kaiser gibt’s beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Verlag, Tel. 089/42718181<br />

oder Internet: www.golftime.de<br />

Preis: € 19,90 + € 3,– Porto<br />

Was den Hund<br />

angeht, so<br />

handelt es<br />

sich hier bekanntlich<br />

um den besten<br />

Freund des Menschen,<br />

was auch daran liegt, dass der<br />

Hund <strong>in</strong> jeder Größe zu haben<br />

ist – von e<strong>in</strong>em W<strong>in</strong>zl<strong>in</strong>g,<br />

der <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Suppenteller bequem<br />

ruht, bis zu e<strong>in</strong>em, der<br />

e<strong>in</strong> Wohnzimmer ausfüllt und<br />

das auch tut. Der Hund an sich<br />

ist e<strong>in</strong> friedvolles Wesen, obgleich<br />

er angeblich vom wilden<br />

Wolf abstammt und manchmal<br />

beißt, aber nur wenn er<br />

als Wachhund verwendet wird<br />

– außerdem heißt es, dass der<br />

Hund ke<strong>in</strong>e Briefträger mag,<br />

was aber im Zeichen von<br />

Internet und E-Mail ke<strong>in</strong>e<br />

entscheidende Rolle bei<br />

der Charakterisierung<br />

des Hundes spielt. Manche<br />

Leute haben Schiss<br />

vor dem Hund, was meistens<br />

se<strong>in</strong>e Gründe hat.<br />

E<strong>in</strong> Hund, der im Regen<br />

draußen war, st<strong>in</strong>kt.<br />

Wichtig ist an dieser<br />

Stelle der H<strong>in</strong>weis, dass<br />

der Hund als solcher<br />

sich <strong>in</strong> ke<strong>in</strong>em Falle für<br />

das Golfspiel eignet.<br />

Der H<strong>in</strong>weis ist <strong>in</strong>sofern<br />

erstaunlich, weil<br />

der Hund ansonsten<br />

durchaus Talente besitzt,<br />

die beim Golfspiel<br />

als nützlich zu sehen<br />

s<strong>in</strong>d – beispielsweise die<br />

ausgeprägte Nase, die<br />

jeden noch so schwachen<br />

Duft aufnimmt, was zur<br />

Festnahme von Rauschgifthändlern<br />

führt und<br />

eigentlich das Golfspiel<br />

durch das Auff<strong>in</strong>den des Balles<br />

stark erleichtern müsste. Dass<br />

das nicht der Fall ist, liegt an<br />

den Regeln, obgleich der Hund<br />

als solcher nicht <strong>in</strong> der Regel<br />

steht, sondern lediglich als<br />

Störfaktor für sensible Spieler<br />

gesehen wird – so wie landende<br />

oder startende Flugzeuge,<br />

Kühe oder kanadische Graugänse,<br />

wobei Letztere zudem<br />

vor allem noch gerne das Grün<br />

vollscheißen, was <strong>in</strong> der Tat<br />

selbst bei charakterstarken<br />

Spielern als h<strong>in</strong>derlich angesehen<br />

wird.<br />

Die Fähigkeiten des Hundes<br />

für das Golfspiel s<strong>in</strong>d<br />

sicherlich vorhanden, werden <strong>in</strong><br />

der Praxis aber nicht genutzt.<br />

Unser guter Freund und<br />

Kupferstecher, der e<strong>in</strong>er breiten<br />

Öffentlichkeit aus naheliegenden<br />

Gründen als „dicker<br />

Schorsch“ bekannt ist, und<br />

dazu als Liebhaber des Hundes<br />

e<strong>in</strong>en hohen Ruf genießt,<br />

was er nicht selten bei der<br />

Damenwelt durch e<strong>in</strong> harmloses<br />

Gespräch e<strong>in</strong>leitet – kurz<br />

gesagt: Der dicke Schorsch<br />

macht Damen gerne an, wenn<br />

sie e<strong>in</strong>en Hund mit sich führen.<br />

Da dieser Mann außerdem<br />

e<strong>in</strong> starkes Eisen 5 se<strong>in</strong> Eigen<br />

nennt, gibt es schon zwei Gesprächsthemen,<br />

was für den<br />

Anfang gar nicht schlecht ist.<br />

Der dicke Schorsch erklärt,<br />

dass der Hund e<strong>in</strong> ganz besonders<br />

schönes Exemplar<br />

ist, und dass er den Clubmarschall<br />

gut kennt,<br />

der sicherlich nichts<br />

dagegen hat, wenn der<br />

Hund mit auf die Runde<br />

geht, denn so e<strong>in</strong>en gut<br />

erzogenen Hund habe<br />

er noch nie gesehen. Die<br />

Dame ist vom dicken<br />

Schorsch völlig h<strong>in</strong>gerissen<br />

und hat nie e<strong>in</strong>en<br />

solchen Hundekenner<br />

kennengelernt, und der<br />

Hund hat selbstverständlich<br />

e<strong>in</strong>en Stammbaum,<br />

wie er ganz selten<br />

vorkommt.<br />

Illustration: Steffen Köpf<br />

Der Hund eignet sich<br />

auch auf dem Golfplatz<br />

zur näheren menschlichen<br />

Anbandelung genauso<br />

wie bei jeder anderen<br />

Gelegenheit. Aber<br />

der Hund kann hilfreich<br />

se<strong>in</strong>. Der Hund ist e<strong>in</strong><br />

lebendes Wesen, was ke<strong>in</strong>e<br />

großartige Feststellung<br />

ist, wenn auch e<strong>in</strong>e<br />

44 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Etikette<br />

Konzentration<br />

auf das Wesentliche<br />

etwas ungenaue, denn zu den<br />

Lebewesen s<strong>in</strong>d auch Insekten<br />

zu zählen. Nur so als Beispiel.<br />

Hunde werden beispielsweise<br />

müde, was von Insekten nicht<br />

jedermann bekannt ist – es<br />

sei denn, es ist Sommer und<br />

Mücken und Bremsen zielen<br />

alle auf me<strong>in</strong>e Wenigkeit und<br />

gehen nicht an den Freund,<br />

den Pillenpeter.<br />

Es wäre alles nicht so<br />

schlimm, wenn da e<strong>in</strong> Hund<br />

wäre, der Bremsen, Mücken<br />

und wahrsche<strong>in</strong>lich auch Wespen<br />

anzieht. Aber ne<strong>in</strong> – sie<br />

zielen alle auf me<strong>in</strong>e Wenigkeit.<br />

Der Hund ist müde geworden<br />

und legt sich <strong>in</strong> den<br />

Schatten e<strong>in</strong>er Rotbuche, die<br />

sie beim Platzbau dort h<strong>in</strong>gepflanzt<br />

haben, wo die Marke<br />

für hundertfünfzig Meter<br />

neben dem Fairway steht. Der<br />

Hund lehnt es ab, auch nur<br />

e<strong>in</strong>en Schritt weiter zu gehen.<br />

Ihn dürstet. Das kommt beim<br />

Golfspiel öfters auch beim<br />

Menschen vor. Der dumme<br />

Hund weiß das nicht und<br />

hechelt.<br />

Es gehört zum guten Ton<br />

auf e<strong>in</strong>em Golfplatz, nicht zu<br />

hecheln – aber der Hund kennt<br />

ke<strong>in</strong>e Etikette.<br />

Bei Clubs, die e<strong>in</strong>en besonders<br />

tierlieben Präsidenten<br />

haben, hat man für den Hund<br />

e<strong>in</strong>en Käfig <strong>in</strong>stalliert, wo der<br />

Hundebesitzer se<strong>in</strong>en Hund<br />

für die nächsten vier Stunden<br />

e<strong>in</strong>sperren kann, bis die Besitzer<strong>in</strong><br />

oder das Herrchen des<br />

Hundes mit se<strong>in</strong>en achtzehn<br />

Löchern fertig ist. Der rout<strong>in</strong>ierte<br />

Hund legt sich h<strong>in</strong> und<br />

schnarcht die Zeit herum, sensiblere<br />

Typen jiffeln, wollen<br />

Wasser oder Futter und gehen<br />

den Spielern bis zum sechsten<br />

Loch mit ihrem Gejaule<br />

auf die Nerven. Dann gibt<br />

es auch noch den technisch<br />

begabten Hund, der an dem<br />

Schloss des Käfigs so lange<br />

herumschraubt, bis die Tür<br />

tatsächlich aufspr<strong>in</strong>gt. E<strong>in</strong><br />

etwas dummer Hund getraut<br />

sich nicht zu fliehen, sondern<br />

jammert lieber, weil er<br />

die fremde Umgebung nicht<br />

kennt.<br />

Der begabte Hund stößt<br />

e<strong>in</strong> Triumphgeheul aus und<br />

macht sich davon, und weil<br />

er begabt ist, vermag er auch<br />

Spuren zu lesen, was übrigens<br />

<strong>in</strong> manchen Fällen auch zur<br />

Freude des Menschen führt.<br />

Der Hund rennt mit der Nase<br />

auf dem Boden wie e<strong>in</strong> Mondsüchtiger<br />

und stößt e<strong>in</strong> weiteres<br />

Geheule aus, weil er beispielsweise<br />

e<strong>in</strong>en Menschen wie den<br />

dicken Schorsch gefunden hat,<br />

was der dicke Schorsch sehr<br />

gerne hört, obgleich er den<br />

Hund nur von e<strong>in</strong>er Dame<br />

ausgeliehen hat, die allerd<strong>in</strong>gs<br />

dicht davor ist, ebenfalls zu<br />

heulen. Jeder Hund hat die<br />

Angewohnheit, jeden Baum,<br />

jede Wand anzup<strong>in</strong>keln, damit<br />

der andere Hund weiß, er<br />

war da. Der Fluchthund ist mit<br />

se<strong>in</strong>em P<strong>in</strong>keln sehr p<strong>in</strong>gelig<br />

und lässt auch die Fahnenstangen<br />

im Grün nicht aus bei<br />

se<strong>in</strong>er sorgfältigen Spritze, was<br />

dem dicken Schorsch übrigens<br />

nicht besonders pe<strong>in</strong>lich ist.<br />

Der Hund <strong>in</strong>dessen sabbert<br />

vor Freude lange Speichelfäden<br />

aus den Lefzen, dass es e<strong>in</strong>em<br />

schlecht werden kann.<br />

Der Hund ist <strong>in</strong> der Tat für<br />

den Golfsport nicht geeignet.<br />

Als 1754 der Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews gegründet wurde,<br />

bestand unser Unternehmen schon über 160 Jahre. Seit 1590 haben wir<br />

e<strong>in</strong>es fest im Blick: Unsere Kunden. Nutzen Sie die vielfach ausgezeichnete<br />

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ROBOTEST BÄLLE 2014<br />

BallISTISCH<br />

Robotest Bälle 2014 Teil 1 Zehn Distance-Bälle führender Hersteller<br />

auf dem Prüfstand durch Mensch und Masch<strong>in</strong>e.<br />

Text: Marcus Brunnthaler, Fotos: Sammy M<strong>in</strong>koff<br />

46 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Wir freuen uns jedes<br />

Mal ganz besonders,<br />

wenn wieder e<strong>in</strong> Balltest<br />

ansteht, denn die<br />

gelieferten Informationen<br />

s<strong>in</strong>d schlicht<br />

fasz<strong>in</strong>ierend. Wir freuen uns aber auch<br />

jedes Mal, wenn dieser h<strong>in</strong>ter uns liegt,<br />

denn er kommt stets e<strong>in</strong>er Doktorarbeit<br />

gleich.<br />

Bei e<strong>in</strong>em „regulären“ Robo-Schlägertest<br />

werden die Modelle e<strong>in</strong>mal e<strong>in</strong>gespannt,<br />

fe<strong>in</strong>justiert und dann werden<br />

damit die Bälle geschlagen und Daten<br />

generiert. Bei e<strong>in</strong>em Balltest ist dies<br />

wesentlich aufwendiger: Hier werden die<br />

Modelle mit e<strong>in</strong>em Driver, e<strong>in</strong>em Eisen<br />

und e<strong>in</strong>em Lob Wedge geschlagen, also<br />

dreimal e<strong>in</strong>gespannt und fe<strong>in</strong>justiert, bis<br />

es losgehen kann. Das Ganze dann zu<br />

allem Überfluss auch noch <strong>in</strong> zwei verschiedenen<br />

Geschw<strong>in</strong>digkeits-Klassen.<br />

Aber genug geredet, sehen Sie am besten<br />

auf den folgenden Seiten selbst.<br />

Testverfahren. Jeder Ball wurde mit dem<br />

Miya Shot Robo V-Schwungroboter <strong>in</strong>sgesamt<br />

60 Mal geschlagen. 30 Mal <strong>in</strong> „Distance-Geschw<strong>in</strong>digkeit“<br />

(Driver: 90 mph;<br />

Eisen: 80 mph; Lob Wedge: 65 mph) und<br />

30 Mal <strong>in</strong> „Performance-Geschw<strong>in</strong>digkeit“<br />

(Driver: 110 mph; Eisen: 95 mph;<br />

Lob Wedge: 75 mph). In diesem ersten<br />

Teil unseres Balltests haben wir auf den<br />

folgenden Seiten erst e<strong>in</strong>mal nur die<br />

Ergebnisse <strong>in</strong> den „Distance-Geschw<strong>in</strong>digkeiten“,<br />

also <strong>in</strong> den niedrigeren Geschw<strong>in</strong>digkeiten,<br />

dargestellt. Die Ergebnisse des<br />

zweiten Teils, der Performance-Bälle, lesen<br />

Sie <strong>in</strong> der nächsten Ausgabe.<br />

Als Driver verwendeten wir e<strong>in</strong>en<br />

P<strong>in</strong>g G25 mit 10,5 Grad Loft und e<strong>in</strong>em<br />

Graphitschaft mit R-Flex.<br />

Für die Eisenschläge kam e<strong>in</strong> Taylor-<br />

Made Speedblade 6er-Eisen mit Graphitschaft<br />

<strong>in</strong> R-Flex zum E<strong>in</strong>satz.<br />

Last but not least schlugen wir die<br />

Bälle mit e<strong>in</strong>em Callaway Mack Daddy 2<br />

Lob Wedge mit Stahlschaft.<br />

Schlägertest-Profis: Das Test-Team<br />

um Jonathan Taylor und den<br />

Miya Shot Robo V-Schwungroboter<br />

Fokus. Welche Kriterien spielen bei der<br />

Wahl des richtigen Balles e<strong>in</strong>e wichtige<br />

Rolle, welches s<strong>in</strong>d eher subjektive Eigenschaften?<br />

Dies ist e<strong>in</strong>e nicht so e<strong>in</strong>fach zu<br />

beantwortende Frage, denn es kommt zunächst<br />

darauf an, wonach man sucht bzw.<br />

welcher Spieltyp man ist und auf welchem<br />

Spielniveau man sich derzeit bef<strong>in</strong>det.<br />

S<strong>in</strong>d Sie Anfänger oder Golfer mittleren<br />

bis hohen Handicaps? Dann sollten<br />

Sie zunächst nach Bällen der „Distance-“,<br />

möglicherweise Multilayer-Kategorie, Ausschau<br />

halten. Denn diese Modelle generieren<br />

<strong>in</strong> der Regel <strong>in</strong> Folge ihrer Bauweise<br />

und der dar<strong>in</strong> zum E<strong>in</strong>satz kommenden<br />

Technologien weniger Sp<strong>in</strong>. Das<br />

wirkt e<strong>in</strong>erseits Slices und Hooks entgegen,<br />

wirkt sich zudem auch positiv<br />

auf die erzielten Weiten aus. Gleichzeitig<br />

fühlen sich diese Modelle aber<br />

auch härter im Treffmoment an, was<br />

sich vor allem im kurzen Spiel und<br />

beim Putten meist ungut bemerkbar<br />

macht. Der Begriff „Glaskugeln“ fällt hier<br />

gerne . . .<br />

Bessere Spieler werden sich eher an<br />

Multilayer- oder Performance-Bällen<br />

orientieren. Aus dem e<strong>in</strong>fachen Grund,<br />

weil sie <strong>in</strong> der Regel nicht so sehr auf der<br />

Suche nach Länge s<strong>in</strong>d, sondern vielmehr<br />

Wert auf e<strong>in</strong> weiches Gefühl im Treffmoment<br />

legen. S<strong>in</strong>gle-Handicapper, Pros<br />

und Tourspieler s<strong>in</strong>d zudem <strong>in</strong> der Lage,<br />

den Ball zu „shapen“, was wiederum am<br />

besten mit Performance-Bällen funktioniert,<br />

weil diese <strong>in</strong> der Regel den meisten<br />

Sp<strong>in</strong> erzeugen.<br />

Bei besonders hochwertigen Performance-Bällen,<br />

mit meist vier und mehr<br />

Schalen oder sogenannten „Layern“, ermöglichen<br />

die zum E<strong>in</strong>satz kommenden<br />

Technologien zudem meist das Beste aus<br />

allen Welten: niedrigen Sp<strong>in</strong> mit dem<br />

Driver und dennoch viel Sp<strong>in</strong> rund ums<br />

Grün, bei weichem Gefühl und direktem<br />

Feedback im Treffmoment.<br />

Experten-Team/Infos. Interessante Tipps<br />

und Tricks vermitteln Ihnen auch <strong>in</strong> dieser<br />

Ausgabe unsere Equipment- und Fitt<strong>in</strong>g-<br />

Profis <strong>in</strong> personae Santiago Mari, Equipment-Berater<br />

und Club-Fitter diverser Tour<br />

Pros mit Sitz <strong>in</strong> Hamburg; zudem auch<br />

Jens Müller, Fully Qualified PGA Pro und<br />

Club-Fitter bei Golf House, ebenfalls <strong>in</strong><br />

der Hansestadt beheimatet.<br />

Sie haben Fragen zu den <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Robotests? Senden Sie uns gerne e<strong>in</strong>e<br />

E-Mail an robotest@golftime.de.<br />

Alle Testdaten, auch die aller getesteten<br />

Bälle <strong>in</strong> „Performance-Geschw<strong>in</strong>digkeiten“<br />

f<strong>in</strong>den Sie außerdem auf unserer Testplattform<br />

im Internet unter www.robogolf.com. GT<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 47


ROBOTEST BÄLLE 2014<br />

Schwung-Geschw<strong>in</strong>digkeiten:<br />

Driver: 90 mph (~ 145 km/h)<br />

Eisen: 80 mph (~ 129 km/h)<br />

Lob Wedge: 65 mph (~ 105 km/h)<br />

Bridgestone<br />

e6<br />

Bridgestone<br />

e7<br />

Callaway<br />

SR 1<br />

Kategorie D 6er LW Kategorie D 6er LW Kategorie D 6er LW<br />

Ball Speed (km/h): 209,0 182,9107,2<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2843 5228 - -*<br />

Höhe max. (m): 19,5 23,7 19,0<br />

Carry (m): 180,0 147,2 68,0<br />

Roll (m): 26,3 11,0 4,9<br />

Gesamtdistanz (m): 206,3 158,2 72,9<br />

Preis/Dutzend: € 36,–<br />

Fazit: Der Bridgestone e6 verfügt über e<strong>in</strong><br />

nahtloses 326 Dimple-Design mit Dual<br />

Dimple Technologie sowie e<strong>in</strong>e besonders<br />

weiche Surlynschale. Das wirkt sich<br />

durch e<strong>in</strong> sehr weiches Feedback zwar<br />

sehr positiv beim Putten auf dem Grün<br />

aus, das Modell generierte aber beim<br />

Driver etwas zu viel, beim Eisen vielleicht<br />

etwas zu wenig Sp<strong>in</strong>. Das wirkte sich<br />

letztlich etwas zulasten von Länge aus.<br />

Ball Speed (km/h): 214,0 184,1103,9<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2463 5959 - -*<br />

Höhe max. (m): 19,5 23,9 20,5<br />

Carry (m): 189,0 145,7 64,3<br />

Roll (m): 27,9 9,4 5,7<br />

Gesamtdistanz (m): 216,9 155,1 70,0<br />

Preis/Dutzend: € 36,–<br />

Fazit: Wie schon der e6, verfügt auch der<br />

Bridgestone e7 über e<strong>in</strong> nahtloses 326<br />

Dimple-Design mit Dual Dimple Technologie.<br />

Anders als der e6 erwies sich der<br />

e7 aber als echter Weitenjäger mit dem<br />

Driver, erzielte dort die dritthöchste Ball<br />

Speed und <strong>in</strong> Folge das längste Carry<br />

sowie die drittlängste Gesamtdistanz.<br />

Bemerkenswert auch der T2. Platz bei<br />

der seitlichen Abweichung mit dem Driver.<br />

Ball Speed (km/h): 211,8 184,2110,1<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2720 5393 9755<br />

Höhe max. (m): 19,2 23,9 14,7<br />

Carry (m): 185,7 147,8 70,4<br />

Roll (m): 26,1 10,7 2,2<br />

Gesamtdistanz (m): 211,8 158,5 72,6<br />

Preis/Dutzend: € 55,–<br />

Fazit: Der Callaway SR 1 ist speziell für<br />

Schwunggeschw<strong>in</strong>digkeiten von 145 km/h<br />

und weniger designt worden. Und zum<strong>in</strong>dest<br />

beim 6er-Eisen spielt das Modell mit<br />

se<strong>in</strong>en speziell konzipierten HEX-Dimples<br />

se<strong>in</strong>e Stärken mit dem geteilten dritten<br />

Platz <strong>in</strong> der Gesamtdistanz aus. Mit dem<br />

Driver fehlte es im Vergleich etwas an<br />

Ball Speed <strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung mit e<strong>in</strong>er etwas<br />

zu hohen Sp<strong>in</strong> Rate.<br />

6er-EISEN<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Abflugw<strong>in</strong>kel<br />

(°)<br />

Sp<strong>in</strong> Rate<br />

(U/m<strong>in</strong>)<br />

Maximale Höhe<br />

(m)<br />

185,3 Callaway SR 2 16,6 Bridgestone e7 6019 Nike RZN Red 23,7 Bridgestone e6 149,7 TaylorMade Rocketballz<br />

185,1 Titleist Velocity 16,6 Nike RZN Red 5959 Bridgestone e7 23,9 Nike RZN Red 148,4 Titleist Velocity<br />

185,0 Titleist NXT Tour 16,8 Callaway SR 1 5589 Titleist NXT Tour 23,9 Bridgestone e7 148,3 Vice Drive<br />

184,9 TaylorMade Rocketballz 16,9 Callaway SR 2 5577 Callaway SR 2 23,9 Callaway SR 1 148,3 Callaway SR 2<br />

184,2 Nike RZN Black 16,9 Titleist Velocity 5512 Titleist Velocity 24,2 Nike RZN Black 148,0 Titleist NXT Tour<br />

184,2 Callaway SR 1 16,9 Titleist NXT Tour 5425 Nike RZN Black 24,3 Vice Drive 147,8 Callaway SR 1<br />

184,1 Bridgestone e7 16,9 Nike RZN Black 5393 Callaway SR 1 24,4 Titleist Velocity 147,8 Nike RZN Black<br />

184,1 Nike RZN Red 17,0 Bridgestone e6 5286 Vice Drive 24,5 Titleist NXT Tour 147,2 Bridgestone e6<br />

184,1 Vice Drive 17,1 Vice Drive 5228 Bridgestone e6 24,5 Callaway SR 2 145,7 Bridgestone e7<br />

182,9 Bridgestone e6 17,5 TaylorMade Rocketballz 5191 TaylorMade Rocketballz 25,2 TaylorMade Rocketballz 145,5 Nike RZN Red<br />

* Daten konnten vom Trackman nicht korrekt gelesen werden<br />

Carry<br />

(m)<br />

48 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Callaway<br />

SR 2<br />

Nike<br />

RZN Black<br />

Nike<br />

RZN Red<br />

Kategorie D 6er LW Kategorie D 6er LW Kategorie D 6er LW<br />

Ball Speed (km/h): 214,5 185,3108,9<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2827 5577 9566<br />

Höhe max. (m): 19,7 24,5 14,5<br />

Carry (m): 188,7 148,3 69,3<br />

Roll (m): 25,3 10,0 2,3<br />

Gesamtdistanz (m): 214,0 158,3 71,6<br />

Preis/Dutzend: € 55,–<br />

Fazit: Wie schon der Callaway SR 1 ist<br />

auch der Callaway SR 2 für spezielle<br />

Schwunggeschw<strong>in</strong>digkeiten konzipiert<br />

worden; im konkreten Fall für Geschw<strong>in</strong>digkeiten<br />

zwischen 145 und 170 km/h.<br />

Das sche<strong>in</strong>t zu funktionieren, denn das<br />

Modell erzielte die jeweils höchste Ball<br />

Speed mit dem Driver wie auch mit<br />

dem Eisen. Zudem auch noch das zweitlängste<br />

Carry mit dem Driver.<br />

Ball Speed (km/h): 213,9 184,2106,0<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2339 5425 - -*<br />

Höhe max. (m): 19,1 24,2 16,7<br />

Carry (m): 188,7 147,8 67,1<br />

Roll (m): 29,1 10,8 4,4<br />

Gesamtdistanz (m): 217,8 158,2 71,5<br />

Preis/Dutzend: € 57,–<br />

Fazit: Der Nike RZN Black (sprich: Res<strong>in</strong>)<br />

erwies sich als e<strong>in</strong>er der längsten Bälle<br />

im Test mit der geteilt längsten Gesamtdistanz<br />

mit dem Driver, gleichzeitig auch<br />

mit starker Länge mit dem 6er-Eisen.<br />

Zudem erwies sich das Modell mit e<strong>in</strong>er<br />

seitlichen Abweichung von der Ideall<strong>in</strong>ie<br />

Null von nur drei Metern als besonders<br />

fehlerverzeihend mit dem Eisen. Hier teilte<br />

sich der RZN Black die Pole Position.<br />

Ball Speed (km/h): 267,8 184,1105,0<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 3813 6019 - -*<br />

Höhe max. (m): 32,6 23,9 21,3<br />

Carry (m): 242,2 145,5 65,7<br />

Roll (m): 16,8 9,2 6,2<br />

Gesamtdistanz (m): 259,0 154,7 71,9<br />

Preis/Dutzend: € 40,–<br />

Fazit: Der Nike RZN Black (sprich: Res<strong>in</strong>)<br />

brachte mit dem Driver ganz ähnliche,<br />

wenn nicht gleiche, Ergebnisse hervor<br />

wie se<strong>in</strong> Bruder, der RZN Black: Mit identischem<br />

Carry und Roll brachte es der<br />

RZN Red mit dem Driver auf die gleiche<br />

Gesamtdistanz bzw. Platz 1. Ganz das<br />

Gegenteil beim 6er-Eisen: Hier generierte<br />

das Modell zu wenig Ball Speed bzw. zu<br />

viel Sp<strong>in</strong> Rate.<br />

Jens Müller<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

160,2 TaylorMade Rocketballz 3,0 TaylorMade Rocketballz<br />

159,0 Vice Drive 3,0 Nike RZN Black<br />

158,5 Titleist Velocity 3,2 Titleist NXT Tour<br />

158,5 Callaway SR 1 4,1 Callaway SR 2<br />

158,3 Callaway SR 2 4,3 Bridgestone e6<br />

158,2 Nike RZN Black 4,5 Bridgestone e7<br />

158,2 Bridgestone e6 4,9 Nike RZN Red<br />

158,0 Titleist NXT Tour 5,0 Titleist Velocity<br />

155,1 Bridgestone e7 5,5 Vice Drive<br />

154,7 Nike RZN Red 5,5 Callaway SR 1<br />

Distance oder Performance?<br />

Wir alle wünschen uns größere Weiten.<br />

Für mehr Schlagdistanz benötigen wir<br />

e<strong>in</strong>e ger<strong>in</strong>gere Sp<strong>in</strong>rate und e<strong>in</strong>e höhere Ballabfluggeschw<strong>in</strong>digkeit.<br />

Doch wie kann e<strong>in</strong> Golfball uns dabei helfen?<br />

Erreicht wird dies durch e<strong>in</strong>e besondere Anordnung der Dimples<br />

für e<strong>in</strong>e bessere Aerodynamik. Zudem erzeugen e<strong>in</strong>e harte und<br />

gleichzeitig dünne Schale sowie e<strong>in</strong> harter und möglichst großer<br />

Kern e<strong>in</strong>e höhere Ballgeschw<strong>in</strong>digkeit.<br />

Warum spielen jetzt nicht alle mit e<strong>in</strong>em Distance Ball? Weil<br />

Weite alle<strong>in</strong> nicht ausreicht. Es ist m<strong>in</strong>destens genauso wichtig,<br />

wie sich e<strong>in</strong> Golfball bei Annäherungsschlägen und auf dem Grün<br />

verhält. Bleibt die Frage nach der Zielgruppe. Gut geeignet s<strong>in</strong>d<br />

Distance Golfbälle für Golfspieler, die Probleme mit dem Slice<br />

oder Hook haben, weil durch den speziellen Aufbau der Distance<br />

Bälle der Sp<strong>in</strong> reduziert wird. Auch für E<strong>in</strong>steiger s<strong>in</strong>d sie daher<br />

gut geeignet. Und nicht zuletzt s<strong>in</strong>d sie e<strong>in</strong>fach e<strong>in</strong>e günstigere<br />

Alternative zu den Performance Bällen, die wir uns <strong>in</strong> Teil 2 näher<br />

anschauen werden.<br />

Jens Müller, Jahrgang ’79, ist Fully Qualified PGA Professional und<br />

seit 2007 bei Golf House tätig. www.golfhouse.de<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 49


ROBOTEST BÄLLE 2014<br />

Schwung-Geschw<strong>in</strong>digkeiten:<br />

Driver: 90 mph (~ 145 km/h)<br />

Eisen: 80 mph (~ 129 km/h)<br />

Lob Wedge: 65 mph (~ 105 km/h)<br />

TaylorMade<br />

Rocketballz<br />

Titleist<br />

NXT Tour<br />

Titleist<br />

Velocity<br />

Kategorie D 6er LW Kategorie D 6er LW Kategorie D 6er LW<br />

Ball Speed (km/h): 212,4 184,9107,7<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2371 5191 - -*<br />

Höhe max. (m): 18,9 25,2 18,9<br />

Carry (m): 186,9 149,7 68,4<br />

Roll (m): 28,9 10,5 4,5<br />

Gesamtdistanz (m): 215,8 160,2 72,9<br />

Preis/Dutzend: € 30,–<br />

Fazit: Der Überflieger des Tests, was die<br />

Distanz mit dem Eisen angeht, kommt<br />

aus dem Hause TaylorMade: Der Taylor-<br />

Made Rocketballz brachte es hier auf das<br />

längste Carry und die längste Gesamtweite,<br />

war gleichzeitig enorm fehlerverzeihend,<br />

genauer gesagt Klassenbester. Mit<br />

dem Driver platzierte sich der Rocketballz<br />

auf e<strong>in</strong>em Platz im guten vorderen Mittelfeld.<br />

Alles <strong>in</strong> allem top!<br />

Ball Speed (km/h): 213,3 185,0107,8<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2445 5589 - -*<br />

Höhe max. (m): 19,2 24,5 17,0<br />

Carry (m): 188,0 148,0 68,6<br />

Roll (m): 28,3 10,0 3,7<br />

Gesamtdistanz (m): 216,3 158,0 72,3<br />

Preis/Dutzend: € 45,–<br />

Fazit: E<strong>in</strong>er der Längsten vom Abschlag<br />

mit dem Driver, gleichzeitig nur rund zwei<br />

Meter h<strong>in</strong>ter dem Längsten beim Eisen:<br />

Der Titleist NXT Tour vere<strong>in</strong>t das Beste<br />

aus beiden Welten. Und auch mit dem<br />

Lob Wedge spielte der NXT Tour se<strong>in</strong>e<br />

Stärken aus: Mit e<strong>in</strong>em der kürzesten<br />

Rolls des Tests kommt der Ball schnell<br />

auf dem Grün zur Ruhe. Summa summarum<br />

e<strong>in</strong> heißer Anwärter auf den Titel.<br />

Ball Speed (km/h): 212,4 185,1106,8<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2367 5512 - -*<br />

Höhe max. (m): 18,9 24,4 18,3<br />

Carry (m): 186,7 148,4 67,6<br />

Roll (m): 29,0 10,1 4,6<br />

Gesamtdistanz (m): 215,7 158,5 72,2<br />

Preis/Dutzend: € 35,–<br />

Fazit: Der Drittlängste mit dem Eisen<br />

und ebenfalls e<strong>in</strong>es der längsten Modelle<br />

mit dem Driver: Auch der Titleist Velocity<br />

versteht es, starke Performance vom<br />

Abschlag mit der auf dem Fairway zu vere<strong>in</strong>en.<br />

H<strong>in</strong>zu kommt der geteilte zweite<br />

Platz bei der seitlichen Abweichung mit<br />

dem Driver, was se<strong>in</strong>e Fehlertoleranz<br />

unterstreicht. Auch hier gilt: E<strong>in</strong> absolut<br />

empfehlenswerter Allrounder, sehr fe<strong>in</strong>!<br />

DRIVER<br />

Toe<br />

Sweet<br />

Spot<br />

Heel<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Abflugw<strong>in</strong>kel<br />

(°)<br />

Sp<strong>in</strong> Rate<br />

(U/m<strong>in</strong>)<br />

Treff-Zonen auf dem Schlägerblatt bei der Simulierung<br />

diverser Schlagvarianten:<br />

Sweetspot: Maximaler Energietransfer bei „square“<br />

ausgerichtetem Schlägerblatt im Treffmoment.<br />

Heel: Typische Treff-Zone bei Anfängern. Durch<br />

das Treffen nahe des Schaftes schließt sich das<br />

Schlägerblatt, der Ball erhält <strong>in</strong> der Regel e<strong>in</strong>e<br />

Abweichung nach l<strong>in</strong>ks (bei Rechtshändern).<br />

Toe: Typische Treff-Zone bei Anfängern. Durch das<br />

Treffen nahe der Schlägerkopf-Spitze öffnet sich<br />

die Schlagfläche. Der Ball erhält <strong>in</strong> der Regel e<strong>in</strong>e<br />

Abweichung nach rechts (bei Rechtshändern).<br />

214,5 Callaway SR 2 13,5 Nike RZN Black 2324 Vice Drive<br />

214,4 Nike RZN Red 13,5 Titleist Velocity 2339 Nike RZN Black<br />

214,0 Bridgestone e7 13,5 Vice Drive 2367 Titleist Velocity<br />

213,9 Nike RZN Black 13,4 Bridgestone e7 2371 TaylorMade Rocketballz<br />

213,3 Titleist NXT Tour 13,4 TaylorMade Rocketballz 2387 Nike RZN Red<br />

212,4 TaylorMade Rocketballz 13,3 Titleist NXT Tour 2445 Titleist NXT Tour<br />

212,4 Titleist Velocity 13,3 Bridgestone e6 2463 Bridgestone e7<br />

211,8 Callaway SR 1 13,2 Nike RZN Red 2720 Callaway SR 1<br />

211,7 Vice Drive 12,9 Callaway SR 1 2827 Callaway SR 2<br />

209,0 Bridgestone e6 12,6 Callaway SR 2 2843 Bridgestone e6<br />

* Daten konnten vom Trackman nicht korrekt gelesen werden<br />

50 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Santiago Mari<br />

Der richtige Ball macht’s aus!<br />

Vice<br />

Drive<br />

Kategorie D 6er LW<br />

Ball Speed (km/h): 211,7 184,1107,2<br />

Sp<strong>in</strong> Rate (U/m<strong>in</strong>): 2324 5286 - -*<br />

Höhe max. (m): 18,6 24,3 19,2<br />

Carry (m): 185,6 148,3 67,9<br />

Roll (m): 29,5 10,7 4,8<br />

Gesamtdistanz (m): 215,1 159,0 72,7<br />

Preis/Dutzend: € 11,88<br />

Fazit: Der Vice Drive ist e<strong>in</strong> wenig untertourig,<br />

was die generierte Sp<strong>in</strong> Rate<br />

mit dem Driver angeht, weswegen er<br />

die flachste Flugbahn des Tests erzielt<br />

und e<strong>in</strong> entsprechend kurzes Carry. Das<br />

macht er mit dem längsten Roll zum<strong>in</strong>dest<br />

e<strong>in</strong>igermaßen wieder wett. Ganz<br />

anders beim 6er-Eisen: Hier trumpft das<br />

Modell groß auf und erzielt den zweiten<br />

Platz <strong>in</strong> der Gesamtdistanz. Sehr stark.<br />

Es ist vielen Golfern nicht bewusst,<br />

dass sie ihr Golfspiel e<strong>in</strong>fach nur<br />

durch die Wahl des korrekten<br />

Balls drastisch verbessern können.<br />

Viele glauben immer noch, dass nur<br />

der Kauf e<strong>in</strong>es neuen Schlägers mehr<br />

Länge herbeiführt. Natürlich kann dies<br />

zutreffen, aber auch der richtige Ball<br />

kann maßgeblich zu mehr Länge und<br />

geraderen Schlägen beitragen.<br />

Bei der Suche nach dem richtigen<br />

Ball ist es zunächst wichtig zu wissen,<br />

was man möchte bzw. <strong>in</strong> welcher<br />

Spielklasse man sich bef<strong>in</strong>det. Wenn<br />

es Ihnen darum geht, mehr Roll mit<br />

dem Driver zu erlangen, wären sogenannte<br />

Distance-Bälle die erste Wahl,<br />

weil diese weniger Sp<strong>in</strong> generieren.<br />

Der Nachteil an diesen Modellen ist<br />

meist e<strong>in</strong> härteres Gefühl mit den<br />

Eisen und vor allem beim Putten.<br />

Sollten Sp<strong>in</strong> und Distanzkontrolle<br />

die oberste Prämisse se<strong>in</strong>, so sollten<br />

Sie eher nach e<strong>in</strong>em High-Performance-Ball<br />

suchen. Diese Modelle<br />

zeichnen sich durch wenig Sp<strong>in</strong> mit<br />

dem Driver aus und mehr Sp<strong>in</strong> bzw.<br />

e<strong>in</strong>em weichen Gefühl mit den Eisen<br />

und beim Putten. Doch Vorsicht: Viele<br />

dieser Modelle entfalten ihre optimalen<br />

Eigenschaften erst ab e<strong>in</strong>er gewissen<br />

Schlägerkopfgeschw<strong>in</strong>digkeit.<br />

Anfänger können daher meist von<br />

den Vorzügen dieser Bälle nicht direkt<br />

profitieren.<br />

Für den Golfer mittleren Handicaps<br />

gibt es die sogenannten Multilayer-<br />

Bälle. Diese liegen irgendwo zwischen<br />

den Distance- und Performance-Bällen<br />

und verfügen <strong>in</strong> der Regel ebenfalls<br />

über mehrere Schichten und e<strong>in</strong> weiches<br />

Ballgefühl im Treffmoment. Auch<br />

der Preis spielt hier mitunter e<strong>in</strong>e<br />

entscheidende Rolle und da liegen die<br />

Multilayer-Bälle meist im absolut vertretbaren<br />

Bereich.<br />

Da es schier unzählige unterschiedliche<br />

Marken und Modelle auf dem<br />

Markt gibt, sollten Sie für sich e<strong>in</strong>e<br />

erste Vorauswahl treffen, entsprechend<br />

den o. g. Kategorien und Ihrer Spielklasse.<br />

Welcher Ball dann hier für Sie<br />

am besten funktioniert, probieren<br />

Sie am besten auf der Runde aus.<br />

Idealerweise auch bei e<strong>in</strong>em speziellen<br />

Ball-Fitt<strong>in</strong>g.<br />

Santiago Mari, Jahrgang ’80, Class A Member der PGA of America, Club-Fitter und<br />

Equipment-Experte. Seit 2011 ist der Wahl-Hamburger mit eigener Schlägermarke<br />

vertreten. www.santiagomari.com<br />

Maximale Höhe<br />

(m)<br />

Carry<br />

(m)<br />

Roll<br />

(m)<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

19,7 Callaway SR 2 189,0 Bridgestone e7 29,5 Vice Drive 217,8 Nike RZN Black 0,7 Nike RZN Red<br />

19,5 Bridgestone e7 188,7 Callaway SR 2 29,1 Nike RZN Red 217,8 Nike RZN Red 1,1 Bridgestone e7<br />

19,5 Bridgestone e6 188,7 Nike RZN Black 29,1 Nike RZN Black 216,9 Bridgestone e7 1,1 Titleist Velocity<br />

19,2 Titleist NXT Tour 188,7 Nike RZN Red 29,0 Titleist Velocity 216,3 Titleist NXT Tour 1,1 Callaway SR 2<br />

19,2 Callaway SR 1 188,0 Titleist NXT Tour 28,9 TaylorMade Rocketballz 215,8 TaylorMade Rocketballz 1,4 Titleist NXT Tour<br />

19,1 Nike RZN Black 186,9 TaylorMade Rocketballz 28,3 Titleist NXT Tour 215,7 Titleist Velocity 1,4 Bridgestone e6<br />

18,9 Titleist Velocity 186,7 Titleist Velocity 27,9 Bridgestone e7 215,1 Vice Drive 1,7 Callaway SR 1<br />

18,9 TaylorMade Rocketballz 185,7 Callaway SR 1 26,3 Bridgestone e6 214,0 Callaway SR 2 2,1 TaylorMade Rocketballz<br />

18,9 Nike RZN Red 185,6 Vice Drive 26,1 Callaway SR 1 211,8 Callaway SR 1 2,1 Vice Drive<br />

18,6 Vice Drive 180,0 Bridgestone e6 25,3 Callaway SR 2 206,3 Bridgestone e6 2,2 Nike RZN Black<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 51


PRODUKTE NEWS<br />

Big & beautiful<br />

Callaway Big Bertha V Series: Mehr<br />

Geschw<strong>in</strong>digkeit bedeutet mehr Länge.<br />

Die Rechnung<br />

ist ganz e<strong>in</strong>fach:<br />

Wenn<br />

der Driver mit<br />

höherer Geschw<strong>in</strong>digkeit<br />

auf den Ball trifft, dann fliegt<br />

der auch weiter – und das trifft natürlich<br />

auch auf e<strong>in</strong> Fairwayholz zu. Wie<br />

die Ingenieure aus Carlsbad <strong>in</strong> Kalifornien das<br />

angestellt haben?<br />

E<strong>in</strong> leichteres Design mit weniger als<br />

290 Gramm ist der Trick, den die Tüftler<br />

beim neuen Driver von Callaway angewandt<br />

haben. E<strong>in</strong> leichterer Schläger<br />

führt bekanntlich zu mehr Schlägerkopfgeschw<strong>in</strong>digkeit,<br />

was e<strong>in</strong>e höhere<br />

Ballgeschw<strong>in</strong>digkeit generiert. Das<br />

hilft, e<strong>in</strong>fach gesagt, den Ball wirklich<br />

richtig weit zu schlagen. Die Grundlage<br />

dafür ist das Forged Composite-<br />

Material <strong>in</strong> der Krone – und das führt<br />

zu eben dieser maximalen Schlägerkopfgeschw<strong>in</strong>digkeit.<br />

Um den Driver für jeden Spieler passend<br />

machen zu können, gibt es dazu die Optifit-<br />

Technologie: E<strong>in</strong> verstellbares Hosel ermöglicht<br />

acht Komb<strong>in</strong>ationen aus verschiedenen<br />

Lofts (–1, S, +1, +2) und Lie-W<strong>in</strong>keln (Draw<br />

oder Neutral), um Flugbahn und Schlagbild zu<br />

optimieren. Hier f<strong>in</strong>det jeder Spieler die Möglichkeit,<br />

se<strong>in</strong> Equipment auf se<strong>in</strong>e persönlichen Vorlieben<br />

genau e<strong>in</strong>zustellen.<br />

Doch es ist nicht nur der Schlägerkopf, der<br />

die Weiten ermöglicht: E<strong>in</strong>e weitere Entwicklung<br />

für mehr Geschw<strong>in</strong>digkeit<br />

bei der Big Bertha V Series ist e<strong>in</strong><br />

ultraleichter Mitsubishi Bassara-<br />

Schaft, z. B. beim 10,5°- und<br />

13,5°-HT-Schlägerkopf, und e<strong>in</strong><br />

Fujikura Motore Speeder 565-<br />

Schaft beim 9°-Schlägerkopf. Laut<br />

den kalifornischen Entwicklern<br />

ist das Gesamtpaket entscheidend,<br />

um das Maximum an Länge<br />

herausholen zu können.<br />

Neben dem neuen Driver gibt<br />

es auch die Big Bertha V Series<br />

Fairwayhölzer: Laut Hersteller ist<br />

es sogar das fehlerverzeihendste<br />

Fairwayholz, das jemals <strong>in</strong> der Big<br />

Bertha-Reihe produziert worden ist.<br />

Warbird Sohlenplatte. Das Fairwayholz<br />

bietet auch e<strong>in</strong>zigartige<br />

Flexibilität <strong>in</strong> allen Schlagpositionen<br />

durch die weiterentwickelte<br />

Warbird Sohlenplatte, die Fehlschläge<br />

deutlich m<strong>in</strong>imieren soll<br />

und auch bei schwierigen Balllagen<br />

Vertrauen gibt.<br />

Mit Hilfe der Sohlenplatte haben<br />

die Entwickler e<strong>in</strong> Design geschaffen,<br />

das deutlich höhere Abflugw<strong>in</strong>kel<br />

ermöglicht und schließlich<br />

verbesserte Weiten – <strong>in</strong>sbesondere,<br />

wenn der Schlag im unteren Bereich<br />

der Schlagfläche getroffen wird.<br />

Heavenwood – himmlisch. Und<br />

wenn die Lage mal besonders<br />

schwierig ist, die Entfernung zum<br />

Grün für e<strong>in</strong> Eisen zu lang ist, oder<br />

man im Rough liegt und trotzdem<br />

die Flagge angreifen will – Callaway<br />

hat für alles e<strong>in</strong>e Lösung:<br />

Jeder Golfer kann mit dem neuen<br />

Heavenwood <strong>in</strong> se<strong>in</strong>em Bag etwas<br />

anfangen. Diese Fairwayholz-Konfiguration<br />

kann laut Hersteller<br />

konstantere Weite und e<strong>in</strong>e ger<strong>in</strong>gere<br />

Streuung bieten, als Sie sie<br />

durch e<strong>in</strong> reguläres 4er- bzw. 7er-<br />

Eisen erhalten. Noch Fragen? Die<br />

neue V-Series ist ab Mitte September<br />

erhältlich.<br />

www.callawaygolf.com<br />

Big Bertha V Fairwayholz: Mit<br />

„Warbird Sohlenplatte“<br />

52 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Weltklasse-erprobt!<br />

NIKE Hier haben die Superstars Hand angelegt. Rory<br />

McIlroy und Tiger Woods haben all ihr Wissen und ihre<br />

Erfahrung e<strong>in</strong>gebracht, um die – laut Nike – präzisesten<br />

Eisen zu entwickeln, die jemals von dem Sportartikelgiganten<br />

aus Beaverton, Oregon, produziert worden s<strong>in</strong>d.<br />

Die geschmiedeten Blade-Eisen zeichnen sich durch e<strong>in</strong><br />

<strong>in</strong>novatives Modern Muscle Design aus, dessen Balance<br />

perfekte Präzision und Power verspricht. Die Entwicklung<br />

dieser Eisen wurde von den Nike-Ingenieuren bereits vor<br />

e<strong>in</strong>igen Jahren gestartet. In diesem Zeitraum wurden die<br />

Eisen, die Tiger Woods bisher gespielt hatte, e<strong>in</strong>er genauen<br />

Analyse unterzogen. Daraufh<strong>in</strong> wurde festgestellt, dass<br />

Woods bei Fehlschlägen tendenziell den Ball eher mit dem<br />

Toe des Schlägers traf. Daher wurde die Gewichtung der<br />

Schläger so modifiziert, dass das Center of Gravity, mit<br />

Tungsten-Gewichten <strong>in</strong> der Heel des Schlägerblatts, noch<br />

besser <strong>in</strong>s Zentrum des Schlägers gebracht wurde.<br />

Woods: „Ich habe nur drei, vier Bälle geschlagen und<br />

dabei schon den Unterschied gespürt. Die Balance der<br />

Schläger ist e<strong>in</strong>fach besser.“<br />

Die neuen Vapor Pro Eisen verfügen darüber h<strong>in</strong>aus<br />

über e<strong>in</strong>e verlängerte Sohlenlänge und e<strong>in</strong>en Grad mehr<br />

Bounce, was die Fehlertoleranz bei der Bodenberührung<br />

vergrößert. X3X-Grooves und 1025er Carbon-Stahl geben<br />

dem Spieler des Weiteren die Möglichkeit, den Sp<strong>in</strong> besser<br />

zu kontrollieren. E<strong>in</strong>e verr<strong>in</strong>gerte Weite der Schlägersohle<br />

ermöglicht es auch, Bälle aus schwierigen Lagen besser zu<br />

spielen.<br />

Nate Radcliff, Nikes Director of Eng<strong>in</strong>eer<strong>in</strong>g, ist begeistert:<br />

„Bereits bei den Tests konnten wir feststellen, dass unsere<br />

Spieler das Gefühl hatten, dass die Schläger mehr Masse<br />

im Treffmoment h<strong>in</strong>ter den Ball brachten und daher e<strong>in</strong>en<br />

besseren und solideren Ballkontakt produzieren konnten.“<br />

Die Vapor Pro Eisen s<strong>in</strong>d ab Januar 2015 erhältlich.<br />

Der Preis steht noch nicht fest.<br />

www.nike.com/nikegolf<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 53


PRODUKTE NEWS<br />

Top-Modell:<br />

MP-15 von Mizuno<br />

Tradition trifft Technologie<br />

MIZUNO Fehlertoleranz ohne E<strong>in</strong>schränkungen – das MP-15-<br />

Eisen verkörpert die absolute Balance zwischen Tradition und<br />

Technologie – ganz <strong>in</strong> der Art, wie Mizuno se<strong>in</strong>e Eisen schmiedet.<br />

In der Ansprechposition gleicht das MP-15 voll und ganz e<strong>in</strong>em<br />

klassischen MP-Eisen – kompakt, mit klaren L<strong>in</strong>ien, und designt,<br />

um sowohl das Gefühl als auch die Spielbarkeit zu verbessern.<br />

Direkt im Kopf, aus 1025E Pure Select Karbonstahl<br />

geschmiedet, bietet das Titanium Muscle Inlay mehr Masse im<br />

Treffmoment und somit e<strong>in</strong> solides Gefühl, während Gewicht an<br />

den Rand des Schlägerkopfs verschoben wird, um e<strong>in</strong>e eigentlich<br />

für „Full Cavity“-Eisen typische Fehlertoleranz zu gewährleisten.<br />

Der veredelte Ti-Muscle des MP-15 wiegt nur 10 Gramm (und<br />

ersetzt 38 Gramm Stahl), wobei die nun stärkere Biegung und<br />

Dicke sicherstellt, dass das Gefühl nicht dem Streben nach mehr<br />

Stabilität zum Opfer fällt. Der überarbeitete Stahlrahmen stellt<br />

zudem sicher, dass Body und Insert perfekt zusammenpassen,<br />

um e<strong>in</strong> solides Schlaggefühl zu gewährleisten. Das Profil und<br />

die Kopfgröße des MP-15 basieren auf dem Klassiker MP-64 –<br />

nur zehn Prozent fehlerverzeihender durch die Integration des<br />

Ti-Inlays. Das Ti-Inlay wurde entwickelt, um mehr Stabilität bei<br />

Off-Center Treffern anstatt e<strong>in</strong> e<strong>in</strong>facheres Launchen der Eisen<br />

zu erzeugen. Somit ist der Ballflug eher mit den klassischen<br />

Tour-Eisen zu vergleichen.<br />

Dickerer Ti-Muscle: Mehr Biegung für e<strong>in</strong> noch besseres und<br />

solides Gefühl. „Der MP-15 komb<strong>in</strong>iert das Beste aus zwei<br />

großartigen Eisen – dem MP-59 und dem MP-64. E<strong>in</strong> wirklich<br />

kompaktes Tour-Spieler-Eisen, das Stabilität bei unsauberen<br />

Schlägen bietet. Auch gute Spieler benötigen Fehlertoleranz, wenn<br />

sie richtig verpackt ist“, erklärt Tetsu Kanayama – Senior R&D<br />

Manager von Mizuno Golf. Nicht unerwähnt bleiben soll auch der<br />

umgekehrte Verlauf der Kopfgrößen: Die kürzeren Eisen haben<br />

kle<strong>in</strong>ere Schlägerblätter als die fehlertoleranten langen Eisen.<br />

www.mizuno.de<br />

Förderer der Golfjugend<br />

LEISURE BREAKS/SNAG <strong>GOLF</strong> Schieß den Tra<strong>in</strong>er ab …?<br />

Obwohl das Bild so aussieht, war das nicht das Ziel der Übung.<br />

Die Willicher Golfanlage Duvenhof hat e<strong>in</strong>e neue Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gsmethode<br />

für K<strong>in</strong>der und Jugendliche gewonnen. Geschäftsführer<br />

Michael Kerkhoff und Jugendtra<strong>in</strong>er Gerd Cremer (Golf Factory)<br />

freuen sich darüber, jetzt e<strong>in</strong>e SNAG-Ausstattung e<strong>in</strong>setzen zu<br />

können. SNAG steht für „Start<strong>in</strong>g New At Golf“ und ist e<strong>in</strong> Lernund<br />

Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gskonzept für Golfanfänger aller Altersgruppen, speziell<br />

für K<strong>in</strong>der. E<strong>in</strong> Set besteht aus Schlägern mit großen Schlagflächen,<br />

verschiedenen Zielen und speziellen Abschlagmatten.<br />

Die SNAG-Ausstattung hatte LeisureBreaks, Herausgeber des<br />

„Guide for Free Golf“, im Rahmen e<strong>in</strong>er Verlosung unter se<strong>in</strong>en<br />

Partnerclubs gestiftet: „Die Golfanlage Duvenhof ist seit mehreren<br />

Jahren dort mit e<strong>in</strong>em Gutsche<strong>in</strong> 1 Greenfee – 2 Spieler/-<strong>in</strong>nen<br />

vertreten und hatte <strong>in</strong> diesem Jahr bei der Verlosung Glück“,<br />

erklärt Kerkhoff. Die Kids e<strong>in</strong>er Kaarster Grundschule waren die<br />

Ersten, die SNAG jetzt ausprobieren durften.<br />

www.leisurebreaks.de<br />

54 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


New Generation<br />

SRIXON Im Oktober geht‘s<br />

los! Mit e<strong>in</strong>er Neuentwicklung<br />

der Z-Series br<strong>in</strong>gt Srixon e<strong>in</strong><br />

ganz neues Sortiment an Hölzern,<br />

Utility-Schlägern und Eisen<br />

auf den Markt. Mit dem neuen<br />

L<strong>in</strong>e-up können die Kunden ab<br />

Herbst die Tourqualität des<br />

Z 545 Drivers, des Z 45 Fairwaywoods,<br />

des Z 45 Hybrids<br />

und der Z-Series Eisen testen.<br />

Bei der Entwicklung der<br />

neuen Schlägergeneration<br />

waren Stars wie der Nordire<br />

Graeme McDowell, Keegan<br />

Bradley aus den USA und der<br />

Japaner Hideki Matsuyama<br />

beteiligt.<br />

Mit den hochentwickelten<br />

Geräten, die den Entwicklern<br />

im Srixon Golf Science Center<br />

<strong>in</strong> Ichijimacho <strong>in</strong> Japan zur Verfügung<br />

stehen, wird jeder Schläger<br />

im Digital Impact Technologie-Verfahren<br />

entwickelt und<br />

schließlich gefertigt, um die<br />

beste Qualität zu garantieren.<br />

Der Z 545 Driver kann<br />

mit dem Srixon Quick Tune<br />

System <strong>in</strong> Loft, Lie, Face<br />

Angle und Centre of Gravity<br />

e<strong>in</strong>gestellt werden.<br />

Wie auch beim Driver,<br />

bietet das dazugehörige<br />

Z F45 Fairwayholz die Dual<br />

Speed Technologie, um<br />

maximalen Ballspeed und<br />

damit maximale Distanz zu<br />

ermöglichen.<br />

Mitten <strong>in</strong>s Schwarze<br />

MERCEDES-BENZ/HARTL RESORT Mehr als 4.000 Golfer<br />

nehmen jedes Jahr an 40 Mercedes-Benz Clubturnieren<br />

teil und spielen um das F<strong>in</strong>ale <strong>in</strong> Europas größtem Golf &<br />

Quellness Resort im Süden Deutschlands: das Hartl Resort,<br />

seit 2009 Partner von Mercedes-Benz. Neu seit diesem Jahr:<br />

Beim Mercedes-Benz Clubturnier F<strong>in</strong>ale, vom 18. bis<br />

20. September, kommen die 40 Netto-Siegerpaare erstmals<br />

<strong>in</strong> den Genuss schwarzer Driv<strong>in</strong>g Range-Bälle.<br />

Gespielt wird auf dem Beckenbauer Golf Course sowie<br />

dem Mercedes-Benz Golf Course am Gutshof Penn<strong>in</strong>g. Beide<br />

Plätze wurden vom Mercedes-Benz Markenbotschafter<br />

Bernhard Langer designt. E<strong>in</strong> Highlight wird an diesem<br />

Wochenende mit Sicherheit das „Beat the Pros“ gegen Carol<strong>in</strong>e<br />

Masson und Moritz Lampert se<strong>in</strong>, bei dem die Teilnehmer <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>er Sonderwertung gegen die Tourpros antreten werden.<br />

18.000 der schwarzen Rangebälle s<strong>in</strong>d im Hartl Resort<br />

im E<strong>in</strong>satz. Anlässlich dieser Aktion läuft e<strong>in</strong> Gew<strong>in</strong>nspiel, bei<br />

dem zwei VIP-Tickets für das Auftaktrennen der DTM-Saison<br />

2015 <strong>in</strong> Hockenheim verlost werden.<br />

Wer an dem Gew<strong>in</strong>nspiel teilnehmen möchte, hier die<br />

Frage: Wie viele schwarze Golfbälle bef<strong>in</strong>den sich <strong>in</strong> den<br />

Stelen <strong>in</strong> der Lobby des Maximilian***** Quellness- und Golfhotels<br />

sowie dem Sekretariat im Gutshof Penn<strong>in</strong>g?<br />

Der Teilnehmer mit der besten Schätzung gew<strong>in</strong>nt die<br />

VIP-Tickets. Das Gew<strong>in</strong>nspiel läuft noch bis zum 31. Oktober.<br />

Wir wünschen viel Glück.<br />

www.hartl.de<br />

Hybrid der neuen Z-Serie:<br />

Das Srixon Z H45<br />

Bei den neuen Eisen der<br />

Srixon Z-Series stehen den<br />

Spielern All-Ability und Tour-<br />

Varianten mit Double Laser<br />

Mill<strong>in</strong>g zur Verfügung.<br />

Der Preis: Z 454 Driver<br />

€ 399,99, Z F45 Fairwayholz<br />

und Z H45 Hybrid € 279,99,<br />

Z-Series Eisen s<strong>in</strong>d ab<br />

€ 749,99 erhältlich.<br />

www.srixoneurope.com<br />

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Alt gegen<br />

Magic<br />

400 Euro für Ihren Alten<br />

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PG-PowerGolf GmbH . E<strong>in</strong>ste<strong>in</strong>straße 57<br />

76275 Ettl<strong>in</strong>gen . Telefon: 07243/345720<br />

<strong>in</strong>fo@pg-powergolf.de . pg-powergolf.de


PRODUKTE NEWS<br />

Jetzt wird<br />

angebandelt<br />

Lunavit Nexus Nennen Sie die Bänder<br />

nie e<strong>in</strong>fach nur „Lederarmband“.<br />

Lunavit Nexus: Das neue<br />

Armband gibt es <strong>in</strong> den<br />

verschiedensten Varianten<br />

Unter dem Namen „Nexus“ f<strong>in</strong>det man e<strong>in</strong>e ganze Modellreihe<br />

wunderschöner Lederarmbänder für Damen<br />

und Herren, die mehr können als das Handgelenk<br />

verzieren. Die energetisierten Ionen-Armbänder s<strong>in</strong>d mit<br />

e<strong>in</strong>em kraftvollen Magneten und e<strong>in</strong>em hochre<strong>in</strong>en<br />

Germaniumste<strong>in</strong> ausgestattet. Zudem geben sie Fern<strong>in</strong>frarot-Strahlung<br />

<strong>in</strong> Form von Reflexionswärme ab und<br />

verhelfen so zu e<strong>in</strong>em Gefühl von Entspanntheit und<br />

Wohlbef<strong>in</strong>den.<br />

Alle Modelle s<strong>in</strong>d aus hochwertigen Materialien<br />

gefertigt und dank ihres hohen Tragekomforts ideale<br />

Begleiter auch beim Sport. Edle Designs, weiches<br />

Leder und optimale Passform machen sie gerade<br />

für Golfer und vor allem für Golfer<strong>in</strong>nen, die das<br />

besondere Understatement suchen, zum „Must-Have“.<br />

Die Bänder s<strong>in</strong>d modisch, ohne aufdr<strong>in</strong>glich zu<br />

wirken und machen alles mit, womit ihre Träger<br />

gerne ihre Zeit verbr<strong>in</strong>gen. Preis: E 99,–<br />

Erhältlich unter www. best-service24.de oder<br />

Infol<strong>in</strong>e: +49 (0)8561-912255.<br />

Geben Sie bei der Bestellung den Rabattcode „GT4“ e<strong>in</strong> und<br />

Sie erhalten 10 Prozent Rabatt.<br />

56 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


BASICS CLUBFITTING<br />

Johannes<br />

Herbig<br />

Johannes Herbig, Jahrgang ‘61,<br />

ist Inhaber der Fitt<strong>in</strong>g-Schmiede<br />

Clubmate Golf mit Stützpunkten<br />

<strong>in</strong> Pfungstadt und im<br />

Jordan Golfdom, Köln<br />

Ziel e<strong>in</strong>es seriösen Fitt<strong>in</strong>gs: Dem Golfer das Leben auf dem Platz leichter zu machen<br />

„People Bus<strong>in</strong>ess“<br />

Resultate Was kann man sich tatsächlich von e<strong>in</strong>em Clubfitt<strong>in</strong>g erwarten?<br />

Und wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, e<strong>in</strong>en Fitter aufzusuchen?<br />

Sie haben die Qual der Wahl.<br />

Sobald Sie sich Gedanken darüber<br />

machen, Ihre Ausrüstung<br />

<strong>in</strong>dividuell auf sich anpassen<br />

zu lassen, ist das Spektrum<br />

riesig: Es reicht vom e<strong>in</strong>fachen<br />

statischen Fitt<strong>in</strong>g anhand der Angaben<br />

Körpergröße, Abstand Handgelenk-Boden<br />

und Handgröße bis zu Varianten, bei<br />

denen weitere Parameter wie Rumpflänge<br />

und Körperw<strong>in</strong>kel abgefragt werden.<br />

Andere Varianten bieten komplexe Onl<strong>in</strong>e-<br />

Plattformen, bei denen Launchmonitordaten<br />

e<strong>in</strong>gegeben werden können, um<br />

Informationen über die besten Schäfte für<br />

den eigenen Schwung zu erhalten.<br />

Meist s<strong>in</strong>d diese Plattformen an e<strong>in</strong>en<br />

Hersteller gebunden; es gibt aber auch<br />

kle<strong>in</strong>ere Anbieter <strong>in</strong> den USA, die solche<br />

Systeme als App anbieten. Leider muss der<br />

Golfer hier bei se<strong>in</strong>en Angaben ehrlich<br />

se<strong>in</strong>, um korrekte Informationen zu bekommen.<br />

Aus unserem Fitt<strong>in</strong>g-Alltag wissen<br />

wir, dass dies nicht immer der Fall ist.<br />

People Bus<strong>in</strong>ess. Meist ist ja auch die<br />

Eigenwahrnehmung, bezogen auf die golferischen<br />

Fähigkeiten, e<strong>in</strong>e etwas andere<br />

als die Fremdwahrnehmung oder die objektive<br />

Messung der entsprechenden Daten.<br />

Und hier wären wir auch schon bei der<br />

Schwäche der onl<strong>in</strong>e basierten Fitt<strong>in</strong>gs.<br />

Unserer Ansicht nach ist Fitt<strong>in</strong>g vor allem<br />

„People Bus<strong>in</strong>ess“. Für e<strong>in</strong> perfektes<br />

Resultat führt ke<strong>in</strong> Weg an e<strong>in</strong>em persönlichen<br />

Term<strong>in</strong> <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Fitt<strong>in</strong>g-Werkstätte<br />

vorbei. Nur so ist gewährleistet, dass<br />

Informationen über den Spieler und dessen<br />

Schwung gesammelt werden können,<br />

die dann <strong>in</strong> e<strong>in</strong> s<strong>in</strong>nvolles Fitt<strong>in</strong>gresultat<br />

umsetzbar s<strong>in</strong>d.<br />

Zielrichtung e<strong>in</strong>es Fitt<strong>in</strong>gs. Unserer<br />

Me<strong>in</strong>ung nach ist das Ziel e<strong>in</strong>es seriösen<br />

Fitt<strong>in</strong>gs, dem Spieler das Leben auf dem<br />

Platz e<strong>in</strong>facher zu machen. Wir verfolgen<br />

immer die Absicht, e<strong>in</strong>e Verbesserung<br />

gegenüber dem alten Material zu erreichen.<br />

Dies kann mehr Länge se<strong>in</strong>, aber<br />

auch mehr Präzision oder mehr Spielkomfort<br />

– je nach Vorgabe des Spielers. Daher<br />

sollte jeder, bevor er zum Fitt<strong>in</strong>g geht, def<strong>in</strong>ieren<br />

können, was er durch diese Entscheidung<br />

eigentlich erreichen möchte.<br />

Wir vermeiden es jedoch, im Rahmen<br />

unserer Fitt<strong>in</strong>gs <strong>in</strong> den Schwung e<strong>in</strong>zugreifen,<br />

weil es e<strong>in</strong>fach nicht unsere Kernkompetenz<br />

ist. Allerd<strong>in</strong>gs können wir schon<br />

sehr genau e<strong>in</strong>schätzen, welche Fehlschläge<br />

schwung- und welche materialbed<strong>in</strong>gt<br />

s<strong>in</strong>d. Sollte der Schwung e<strong>in</strong> ordentliches<br />

Fitt<strong>in</strong>g nicht möglich machen, dann werden<br />

wir dies dem Kunden auch mitteilen<br />

und ihm e<strong>in</strong>e Empfehlung für e<strong>in</strong>en guten<br />

Golflehrer <strong>in</strong> der Region geben.<br />

Oft ist es allerd<strong>in</strong>gs e<strong>in</strong>e Komb<strong>in</strong>ation<br />

von beidem: Unpassendes Material<br />

kann den Lernprozess massiv beh<strong>in</strong>dern.<br />

Insofern muss <strong>in</strong> vielen Fällen erst mal<br />

Material <strong>in</strong>s Bag, das e<strong>in</strong>e Verbesserung<br />

des Schwungs möglich macht. Und jetzt<br />

stellt sich die Frage: Woran erkennt man<br />

e<strong>in</strong>en guten Fitter? Unserer Erfahrung<br />

nach <strong>in</strong> erster L<strong>in</strong>ie daran, dass er dem<br />

Kunden zuhört und auf dessen Wünsche<br />

e<strong>in</strong>geht. Es geht um den Spieler und nicht<br />

um e<strong>in</strong>en gezielten Lagerabverkauf des<br />

Fitters.<br />

Seien Sie immer dann auf der Hut,<br />

wenn Sie mit sonderbaren Spezifikationen<br />

aus e<strong>in</strong>em Fitt<strong>in</strong>g kommen und der Fitter<br />

den Satz re<strong>in</strong> zufällig <strong>in</strong> genau dieser Konfiguration<br />

auf Lager hat. Spätestens dann<br />

hilft nur noch der geordnete Rückzug.<br />

Launch-Monitor ist ke<strong>in</strong> Gütesiegel.<br />

Auch e<strong>in</strong> Launchmonitor alle<strong>in</strong> macht noch<br />

ke<strong>in</strong>en guten Fitter aus. Es braucht immer<br />

noch e<strong>in</strong>en Menschen mit entsprechender<br />

Erfahrung, der die gelieferten Daten auch<br />

<strong>in</strong>terpretieren und dem Golfer vermitteln<br />

kann. Für Interessierte bleibt im Wesentlichen<br />

nur e<strong>in</strong> Ratschlag: Bleiben Sie aufmerksam<br />

und lassen Sie sich nicht von<br />

technischen Spielereien blenden.<br />

Hören Sie zu, stellen Sie viele Fragen<br />

und seien Sie möglichst klar <strong>in</strong> der Formulierung<br />

Ihrer Wünsche und Bedürfnisse.<br />

Erst wenn klar ist, was Sie wollen, wird e<strong>in</strong><br />

seriöser Fitter auch <strong>in</strong> der Lage se<strong>in</strong>, e<strong>in</strong>en<br />

Abgleich zwischen Ist und Soll durchzuführen<br />

– und Ihnen damit das Leben auf<br />

dem Platz leichter machen.<br />

Info: www.clubmategolf.com<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 57


PRODUKTE NEWS<br />

Neues Update erhältlich!<br />

iTra<strong>in</strong>erM<strong>in</strong>i Das revolutionäre Golfanalyse- und Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gsgerät jetzt noch<br />

präziser, noch besser: Kostenloses Update im Internet herunterladen!<br />

Der iTra<strong>in</strong>erM<strong>in</strong>i, das <strong>in</strong>novative<br />

Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gstool zur<br />

Analyse und kont<strong>in</strong>uierlichen<br />

Verbesserung des<br />

eigenen Schwungs, geht<br />

den nächsten Schritt: Mit<br />

Hilfe e<strong>in</strong>es kostenlosen Updates lassen<br />

sich nun noch präzisere Daten ermitteln.<br />

Höchste Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger<br />

Benutzerfreundlichkeit lautet die<br />

Devise <strong>in</strong> der Welt der Smartphones, Computer<br />

und Tablets. Dieses Motto gilt auch<br />

für die iTra<strong>in</strong>erM<strong>in</strong>i-Software. Innerhalb<br />

kürzester Zeit wurden zwei entscheidende<br />

Software-Updates durchgeführt, die<br />

e<strong>in</strong>e komplett deutschsprachige Version<br />

der Software, sowohl für e<strong>in</strong>e Nutzung<br />

mit iOS als auch mit Android,<br />

ermöglichen. Mit e<strong>in</strong>er w<strong>in</strong>zigen<br />

Optimierung gelang es den Entwicklern<br />

zudem, die Präzision des Gerätes<br />

noch e<strong>in</strong>mal zu verbessern. Und das<br />

sowohl h<strong>in</strong>sichtlich der generierten<br />

Daten wie auch der <strong>in</strong>dividuelleren<br />

Auswertung.<br />

Verbesserungen. Beim Vergleich<br />

von „Clubhead Speed“ mit dem<br />

„Shaft Flex“ ist die iTra<strong>in</strong>erM<strong>in</strong>i-<br />

Software nun noch besser <strong>in</strong> der Lage,<br />

während des Schwungs sogenannte „bend<strong>in</strong>g<br />

und twist<strong>in</strong>g forces“ zu berechnen.<br />

Diese Veränderung kl<strong>in</strong>gt vielleicht unbedeutend,<br />

ist aber de facto der Durchbruch<br />

<strong>in</strong> der Produktentwicklung und br<strong>in</strong>gt vor<br />

allem für fortgeschrittene Spieler enorme<br />

Vorteile: Ihre hohen Schlägerkopfgeschw<strong>in</strong>digkeiten<br />

führten gelegentlich<br />

zu Schwierigkeiten<br />

beim korrekten Tracken der<br />

Schwünge sowie bei der Berechnung<br />

der Ballflugdaten.<br />

Dieses Problem ist dank kont<strong>in</strong>uierlicher<br />

Weiterentwicklung<br />

nun gelöst.<br />

Der iTra<strong>in</strong>erM<strong>in</strong>i ist e<strong>in</strong><br />

Produkt, das schon viele<br />

Nutzer begeistert und e<strong>in</strong>e<br />

wirklich unvergleichbare<br />

Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gserfahrung möglich<br />

macht. E<strong>in</strong>e heiße<br />

Empfehlung der Redaktion!<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Leser-Rabatt: Zu bestellen<br />

ist der iTra<strong>in</strong>erM<strong>in</strong>i im Internet über<br />

www.itra<strong>in</strong>ergolf.de. Dort geben Sie nach<br />

Klicken des „Warenkorb-Buttons“ l<strong>in</strong>ks<br />

den Rabattcode „golftime“ e<strong>in</strong> und<br />

erhalten, nachdem Sie schließlich „zur<br />

Kasse gehen“ geklickt haben, 10 Prozent<br />

auf den regulären Kaufpreis. Dieser beträgt<br />

€ 249,–. Sie sparen somit rund € 25,– und<br />

die Versandkosten entfallen ebenfalls.<br />

Info: www.itra<strong>in</strong>ergolf.de<br />

Darstellung per App: Ballflug-Analyse<br />

Alles auf e<strong>in</strong>en Blick: Exakte Parameter<br />

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58 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


CLUBS NEWS<br />

Toll!<br />

Marcel Siem<br />

Golftag Der Tourpro<br />

<strong>in</strong> Mülheim<br />

an der Ruhr zum<br />

„Anfassen“.<br />

Das war e<strong>in</strong>er<br />

von den Tagen,<br />

von denen<br />

man sich lange<br />

erzählen<br />

wird und die<br />

zum<strong>in</strong>dest e<strong>in</strong>es bleiben: unvergessen.<br />

24 Teilnehmer, darunter<br />

21 Bruttosieger der<br />

letztjährigen Mercedes-Benz<br />

Clubturniere kamen Mitte<br />

August auf E<strong>in</strong>ladung von<br />

Mercedes-Benz <strong>in</strong> den Genuss<br />

e<strong>in</strong>es exklusiven Golftags mit<br />

Tourpro Marcel Siem. E<strong>in</strong>er<br />

davon, Thomas Glöggler, wurde<br />

als Gew<strong>in</strong>ner unseres <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong>-Gew<strong>in</strong>nspiels gezogen<br />

und erlebte den dreifachen<br />

European Tour-Sieger <strong>in</strong> se<strong>in</strong>em<br />

Heimatclub, dem GC Mülheim<br />

an der Ruhr, hautnah.<br />

Tolles Programm. Nach Begrüßung<br />

und geme<strong>in</strong>samem<br />

Frühstück mit Marcel g<strong>in</strong>g<br />

es zunächst auf die Driv<strong>in</strong>g<br />

Range, wo der Rat<strong>in</strong>ger se<strong>in</strong><br />

Können im Rahmen e<strong>in</strong>er<br />

Golf Cl<strong>in</strong>ic zum Besten gab.<br />

Gewohnt entspannt: Marcel Siem mit Teilnehmern im GC Mülheim a. d. R.<br />

Hier bot sich den Teilnehmern<br />

die Gelegenheit, <strong>in</strong>dividuelle<br />

Tipps von e<strong>in</strong>em „echten“<br />

Tourpro zu erhalten.<br />

Gegen Mittag g<strong>in</strong>g es dann<br />

auf den Platz, wo Marcel mit<br />

jedem Flight e<strong>in</strong> paar Löcher<br />

spielte und auch hier wieder<br />

mit Rat und Tat zur Seite stand.<br />

Wechselhaftes Wetter tat da<br />

der guten Laune ke<strong>in</strong>en Abbruch,<br />

im Gegenteil: Es boten<br />

sich dadurch die unterschiedlichsten<br />

Spielszenarien, zu<br />

denen Marcel stets die richtigen<br />

Tipps parat hatte.<br />

Se<strong>in</strong>en Ausklang fand e<strong>in</strong><br />

toller Golftag schließlich beim<br />

geme<strong>in</strong>samen Abendessen im<br />

Clubhaus. Dort gab sich Marcel<br />

gewohnt publikumsnah,<br />

erzählte Anekdoten von se<strong>in</strong>em<br />

Touralltag, gab Autogramme<br />

und stand für Er<strong>in</strong>nerungsfotos<br />

zur Verfügung.<br />

„Vielen Dank nochmals für<br />

den tollen Golftag mit Marcel<br />

Siem“‚ so Thomas Glöggler, „es<br />

war e<strong>in</strong> super Tag mit e<strong>in</strong>em<br />

sehr entspannten Marcel Siem.<br />

Sowohl auf der Range als auch<br />

auf dem Platz gab es super<br />

Tipps von Marcel (. . .). Vielen<br />

Dank Ihnen und Ihrem Team<br />

für e<strong>in</strong>en tollen Golftag. Viele<br />

Grüße aus Düren . . .“<br />

Mehr ist dem wohl nicht<br />

mehr h<strong>in</strong>zuzufügen . . .<br />

Unvergesslich:<br />

Siem, Glöggler<br />

Top: Pro-Tipps auf der Runde<br />

Toller E<strong>in</strong>stieg: Geme<strong>in</strong>sames Frühstück


CLUBS TURNIERSERIE<br />

Die fünf Champions im Weimarer Land (v.l.): Robert Raue,<br />

Tobias Lang, Niklas Oppermann, Carmen Richter,<br />

Carsten Pilz. Sitzend: Dawn Young (<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>)<br />

Ass-Schütze am Weltmeister-Tag<br />

(13.7.): Torsten Schwierzke im<br />

GC Lipperland<br />

Impressionen vom Regionalf<strong>in</strong>ale Mitte/Ost im Spa & GolfResort Weimarer Land: Alle Fotos auf www.facebook.com/golftime bzw. www.golftime-clubtour.com<br />

60 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Weltmeister-Ass!<br />

SAMSONITE Club Tour Das dritte Hole-<strong>in</strong>-One<br />

des Jahres. Regionalf<strong>in</strong>als laufen auf Hochtouren!<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale Mitte/Ost, am 29. August:<br />

Im Spa & GolfResort Weimarer Land<br />

Aller guten D<strong>in</strong>ge s<strong>in</strong>d drei:<br />

Nach Margarethe Flessner<br />

Ende April im GC Schloss<br />

Lütetsburg und Jörg Szcsepanski<br />

Anfang Juli im GC<br />

Unna-Fröndenberg gelang<br />

Torsten Schwierzke beim dritten Qualifikationsturnier<br />

der SAMSONITE Club Tour<br />

powered by <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>, am 13. Juli im<br />

Golfclub Lipperland e<strong>in</strong> weiteres Hole<strong>in</strong>-One:<br />

Am 5. Loch glückte das Kunststück,<br />

und das just an dem Tag, an dem<br />

die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft<br />

im weiteren Verlauf Weltmeister<br />

werden sollte!<br />

Wer kann das schon von sich behaupten:<br />

an dem Tag e<strong>in</strong> Ass geschlagen zu<br />

haben, an dem Deutschland Fußball-<br />

Weltmeister wurde?<br />

Zudem muss sich Schwierzke nun auch<br />

nicht mehr von se<strong>in</strong>er Frau aufziehen lassen,<br />

die bereits am 22. Juni 2012 an der<br />

gleichen Bahn e<strong>in</strong> Hole-<strong>in</strong>-One geschlagen<br />

hatte.<br />

Herzlichen Glückwunsch noch e<strong>in</strong>mal<br />

auf diesem Wege zum „Weltmeister-Ass“.<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale Mitte/Ost. Nach Ablauf<br />

der Qualifikationsphase am 31. Juli war<br />

es Ende August dann endlich soweit: Das<br />

erste von <strong>in</strong>sgesamt sechs Regionalf<strong>in</strong>als<br />

<strong>in</strong> diesem Jahr stand auf dem Programm.<br />

Über 50 Qualifikanten folgten der E<strong>in</strong>ladung<br />

<strong>in</strong>s noble Spa & GolfResort Weimarer<br />

Land. Es galt, sich e<strong>in</strong>es von fünf<br />

Tickets fürs große Jahresf<strong>in</strong>ale im 5-Sterne-<br />

Hotel Kemp<strong>in</strong>ski Hotel Bahía <strong>in</strong> Marbella,<br />

Spanien, zu ergattern.<br />

Die Nase hatten letztlich vorn: Niklas<br />

Oppermann (Brutto Herren), Carmen<br />

Richter (Brutto Damen), Robert Raue<br />

(Netto A), Carsten Pilz (Netto B) und<br />

Tobias Lang (Netto C). Wir gratulieren.<br />

Turnier-Homepage. Alle Informationen<br />

rund um die „SAMSONITE Club Tour<br />

powered by <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 2014“ f<strong>in</strong>den Sie<br />

im Internet: Dort gibt es für alle Teilnehmer<br />

auch nachträglich noch die Möglichkeit,<br />

sich zu registrieren und an regelmäßigen<br />

Verlosungen der Sponsor<strong>in</strong>g-Partner teilzunehmen.<br />

Info: www.golftime-clubtour.com<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale Süd, am 6. September:<br />

Im Golfpark München Aschheim<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale Nord, am 12. September:<br />

Im Golf & CC Fleesensee (Schloss Course)<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale Österreich, am 6. Oktober:<br />

Im Golf Club Eichenheim <strong>in</strong> Kitzbühel<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale Mitte, am 4. Oktober:<br />

Im Golfclub Würzburg<br />

Regionalf<strong>in</strong>ale West, am 20. September:<br />

Im GC Velbert – Gut Kuhlendahl<br />

Co-Sponsors<br />

Supply<strong>in</strong>g Sponsors<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 61


CLUBS NATIONAL<br />

Flugplatz: Inselhopp<strong>in</strong>g mit dem Kle<strong>in</strong>flieger<br />

E<strong>in</strong> e<strong>in</strong>maliges Erlebnis: Turnierteilnehmer beim Landeanflug per Kle<strong>in</strong>masch<strong>in</strong>e<br />

Top Flight<br />

Island Golf Trophy Die zweite Auflage des<br />

„Insel-Hopp<strong>in</strong>g-Turniers“ war erneut e<strong>in</strong> Erfolg.<br />

Weitsicht: Beim Abschlag von den Dünen<br />

Wetterkampf: Der Insel-W<strong>in</strong>d blies teils stark<br />

Veranstalter Tim Widua (3.v.r.), Partner, Sieger<br />

Erwartungen getoppt: So lautet<br />

das Fazit des Veranstalters der<br />

Island Golf Trophy 2014. Nach der<br />

erfolgreichen Premiere im Vorjahr<br />

lockte e<strong>in</strong>es der außergewöhnlichsten<br />

Turnierformate auch <strong>in</strong> diesem Jahr<br />

Golf-Fans <strong>in</strong> den Norden Deutschlands.<br />

Genauer gesagt auf die Inseln Norderney<br />

und Langeoog. Dort spielten knapp 50<br />

Teilnehmer das Turnier mit zwei 9-Loch-<br />

Runden – je e<strong>in</strong>e auf Norderney und e<strong>in</strong>e<br />

auf Langeoog – mit abschließendem<br />

Galaabend <strong>in</strong> der „Weissen Düne“.<br />

Schon die Ankunft der Spieler im<br />

Thalasso Hotel auf der Nordsee<strong>in</strong>sel<br />

Norderney versprach e<strong>in</strong> Wochenende<br />

voll guter Stimmung: Nach Bekanntgabe<br />

der Flights beim Get-together tauschten<br />

sich Island Golf Trophy-Rookies mit „Wiederholungs-Tätern“<br />

aus dem vergangenen<br />

Jahr aus. Das Besondere: Zunächst absolvieren<br />

die Teilnehmer neun Bahnen auf<br />

dem Golfplatz Norderney, anschließend<br />

geht es per „FLN“-Kle<strong>in</strong>masch<strong>in</strong>e vom Typ<br />

Britten Norman Islander gen Langeoog.<br />

Und das bei Flugzeiten von gerade e<strong>in</strong>mal<br />

sieben M<strong>in</strong>uten. Dort angekommen, spielten<br />

die Jet-Set-Golfer die Back N<strong>in</strong>e, bevor<br />

es wieder zurück nach Norderney g<strong>in</strong>g.<br />

Alle<strong>in</strong> elf der Teilnehmer brachten<br />

dieses Jahr der neue Island Golf Trophy-<br />

Hauptsponsor EMC 2 und Vertriebspartner<br />

Azlan mit. Jedoch nicht ohne vorherige<br />

„Gegenleistung“: Der IT-Konzern<br />

prämierte mit der Reise die Gew<strong>in</strong>ner se<strong>in</strong>er<br />

eigenen Bus<strong>in</strong>ess-Golfturnierserie.<br />

Doppelsieger. Geme<strong>in</strong>sam mit dem Rest<br />

des Feldes ermittelten sie selbstverständlich<br />

auch e<strong>in</strong>en Island Golf Trophy-Sieger:<br />

Alexander Schmidt (Zimmerner Golfclub)<br />

sicherte sich mit 29 Bruttopunkten den<br />

Sieg <strong>in</strong> der Königsklasse. Zudem lag er mit<br />

2,61 Metern auch <strong>in</strong> der „Nearest-to-the-<br />

P<strong>in</strong>“-Wertung ganz vorne. Bei der Taylor-<br />

Made-Putt<strong>in</strong>g-Challenge gewann dagegen<br />

e<strong>in</strong> Island Golf Trophy-Erprobter: Ernst-<br />

Otto Reh siegte bereits vor e<strong>in</strong>em Jahr an<br />

selber Stelle.<br />

Ob er se<strong>in</strong>en Titel bei der 3. Island Golf<br />

Trophy vom 14. bis 16. August 2015 erneut<br />

verteidigen wird, bleibt abzuwarten.<br />

Info: www.islandgolftrophy.com<br />

62 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Das große MercedesTrophy F<strong>in</strong>ale im GC Eichenheim: Fahnenschw<strong>in</strong>gende Sieger zum 25. Jubiläum<br />

Top-Jubiläum<br />

Scheck: Franz Klammer, Friederike Balck, Axel Schulz<br />

25. MercedesTrophy F<strong>in</strong>ale E<strong>in</strong>e Steigerung<br />

kaum noch möglich – Event der Superlative.<br />

Ob hoch oben bei „Rosi“ <strong>in</strong> den<br />

Kitzbüheler Alpen oder <strong>in</strong> der<br />

elegant dekorierten Event-Halle<br />

im Grand Tirolia – viel besser<br />

kann man e<strong>in</strong> 25-jähriges Jubiläum gar<br />

nicht feiern: 45 Vorrunden-Qualifikanten<br />

der MercedesTrophy und 15 Niederlassungsleiter<br />

sowie deren Begleitpersonen<br />

waren <strong>in</strong> den GC Eichenheim gekommen,<br />

um die drei Sieger für das Weltf<strong>in</strong>ale (Stuttgart,<br />

am 27. September) auszuspielen. Und,<br />

um es gleich vorwegzunehmen: Es s<strong>in</strong>d<br />

dies Christian Müller, Fabian Dusch<strong>in</strong>ski<br />

und Tom Meisen. Aber es galt auch die<br />

Team-Wertung unter sich auszumachen,<br />

und da siegte das Team Rhe<strong>in</strong>-Ruhr vor<br />

Augsburg und Berl<strong>in</strong>.<br />

Dabei gab‘s „H<strong>in</strong>dernisse“ zu bewältigen<br />

wie Franz Beckenbauer, der tapfer den<br />

ganzen langen Tag an der Bahn 3 ausharrte<br />

und gegen die Teilnehmer im „Nearest to<br />

the L<strong>in</strong>e“ antrat. Oder Marcel Siem beim<br />

Par 3 (Beat the Pro) oder Axel Schulz und<br />

Moritz Lampert, die sich ebenfalls ordentlich<br />

<strong>in</strong>s Zeug legten. Am Begrüßungsabend<br />

nahm dann auch noch Laureus-Botschafter<br />

Franz Klammer e<strong>in</strong>en Scheck entgegen,<br />

und weil‘s so richtig heiß zug<strong>in</strong>g, ergaben<br />

sich Siem und Schulz dem Schicksal und<br />

ließen sich, für die „Icebucket Challenge“<br />

nom<strong>in</strong>iert, Eiswasserkübel über den Kopf<br />

schütten. Unermüdlich waren die beiden<br />

Renn-Asse Bernd Schneider und Maro Engel<br />

im E<strong>in</strong>satz, sie kurvten unter anderem mit<br />

den Begleitpersonen über die Alpenstraßen.<br />

Wie gesagt: Unvergessliche Tage, durch die<br />

RTL-Moderator Wolfram Kons witzig und<br />

charmant zugleich führte und Moritz Lamperts<br />

Talent zum rasenden Reporter entdeckte<br />

– man weiß ja nie . . .<br />

Hahn im Korb: Franz Beckenbauer, Teilnehmer<strong>in</strong>nen<br />

Tracht: Bernd Schneider, Wolfram Kons, Maro Engel<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 63


CLUBS NATIONAL<br />

Festspiele<br />

Jubiläum Der Golfclub<br />

Altentann feiert se<strong>in</strong><br />

25-jähriges Bestehen.<br />

GC Altentann (Bahn 16): Präsident Hans<br />

Sch<strong>in</strong>wald und Vize Catar<strong>in</strong>a Hofmann<br />

Per aspera ad astra könnte über<br />

der Entwicklung des Clubs<br />

vor den Toren von Salzburg<br />

stehen. Vom Gründungsjahr<br />

1986 bis zur vollen Spielfertigkeit für<br />

Mitglieder g<strong>in</strong>gen drei holprige Jahre<br />

<strong>in</strong>s Land. Aber dann!<br />

Altmeister Jack Nicklaus hielt 1988<br />

se<strong>in</strong>e Eröffnungsrede und weihte „se<strong>in</strong>e“<br />

Löcher gegen den Briten Tony Jackl<strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>. „Dies ist me<strong>in</strong> erster Platz auf dem<br />

europäischen Kont<strong>in</strong>ent“, stellte der<br />

Golden Bear damals fest. Die Altentanner<br />

s<strong>in</strong>d bis heute mächtig stolz.<br />

Dreimal war die European Tour<br />

mit der Austrian Open zu Gast (Sieger<br />

1990 Bernhard Langer), 1992 spielte<br />

Jack Nicklaus selbst mit.<br />

Im Jubiläumsjahr s<strong>in</strong>d die F<strong>in</strong>als<br />

der Österr. Senioren sowie die European<br />

Team Championship der Senior<strong>in</strong>nen<br />

das Highlight. Im Juli feierte<br />

man mit den Mitgliedern ausgiebig das<br />

Jubiläum.<br />

Präsident Mag. Hans Sch<strong>in</strong>wald<br />

und Vize-Chef<strong>in</strong> Catar<strong>in</strong>a Hofmann<br />

wollen das Motto des Clubs „Freude<br />

am Golfsport im Herzen Europas“ weiter<br />

verwirklichen.<br />

Schulgolf, Schnuppergolf sowie<br />

e<strong>in</strong>e Jubiläums-Mitgliedschaft s<strong>in</strong>d<br />

besondere Maßnahmen zur Mitgliedergew<strong>in</strong>nung<br />

<strong>in</strong> diesem Jahr.<br />

Die rund 700 Mitglieder erfreuen<br />

sich e<strong>in</strong>er anspruchsvoll gestalteten<br />

18-Löcher-Anlage <strong>in</strong> herrlicher Umgebung.<br />

Mit etwa 4.000 Gästen rechnet<br />

der Club übers Jahr, besonders beliebt<br />

war die Festspielzeit <strong>in</strong> der Mozart-<br />

Stadt Salzburg.<br />

Info: www.gutaltentann.com<br />

Golf Resort Achental: Ungewöhnliches Design, grenzenlose Kreativität, beispielgebende Innovation<br />

Greenvieh neu<br />

Golf Resort Achental Inzwischen e<strong>in</strong>e Rarität<br />

<strong>in</strong> Deutschland: Eröffnung e<strong>in</strong>er neuen Spielwiese.<br />

Jemanden zu f<strong>in</strong>den, der bereit ist,<br />

großzügig <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e Golfanlage zu<br />

<strong>in</strong>vestieren, ist heute e<strong>in</strong>e absolute<br />

Rarität. Während die meisten<br />

Clubs <strong>in</strong> Deutschland ums Überleben<br />

kämpfen, gibt es nach wie vor<br />

f<strong>in</strong>dige Unternehmer, die das Risiko e<strong>in</strong>er<br />

Investition <strong>in</strong> e<strong>in</strong> Golf-Resort nicht scheuen.<br />

E<strong>in</strong>er davon ist Dieter Müller, 60,<br />

CEO der One Hotels & Resorts AG, den<br />

geme<strong>in</strong>sam mit se<strong>in</strong>er Frau Uschi „schon<br />

immer die Idee e<strong>in</strong>er eigenen Golfanlage“<br />

fasz<strong>in</strong>ierte. Ende Juli wurde die neue Anlage<br />

offiziell eröffnet (nur zwei neue Plätze<br />

2014, e<strong>in</strong>st wurden über 15 Anlagen pro<br />

Jahr gebaut): das Golf Resort Achental im<br />

Chiemgau, 95 km südlich von München.<br />

In se<strong>in</strong>er Eröffnungsrede<br />

lobte der Bürgermeister<br />

der Geme<strong>in</strong>de<br />

Grassau, Rudi Jantke,<br />

den Golfplatz als „e<strong>in</strong>e<br />

besondere Perle“ <strong>in</strong><br />

der Natur.<br />

Golfplatz-Architekt<br />

Thomas Himmel gelang<br />

das Kunststück,<br />

e<strong>in</strong>en 18-Loch-Golfplatz<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Naturschutzgebiet<br />

zu realisieren:<br />

Er schaffte den<br />

Spagat, den Golfplatz<br />

mit Biotopen, Magerwiesen<br />

und Blühflächen<br />

ideal <strong>in</strong> die<br />

Chiemgauer Moorlandschaft<br />

mit ihren<br />

Wasser- und Feuchtflächen<br />

e<strong>in</strong>zufügen.<br />

Eröffnung des Golf Resort Achental: Rosi und<br />

Christian Neureuther, Uschi & Dieter Müller<br />

Prom<strong>in</strong>enteste Gäste bei der Eröffnung:<br />

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther,<br />

die nicht nur von dem Design des<br />

neuen Platzes begeistert waren, sondern<br />

sich auch über e<strong>in</strong>en Spenden-Scheck über<br />

10.000 Euro für die von ihnen gegründete<br />

Deutsche K<strong>in</strong>derrheuma-Stiftung freuen<br />

konnten. Neureuther: „Gerade für rheumakranke<br />

K<strong>in</strong>der ist die richtige Bewegung<br />

lebensnotwendig. Golf ist da e<strong>in</strong>e ideale<br />

Hilfe.“<br />

Perfekte Komb<strong>in</strong>ation. Direkt am Golfplatz<br />

liegt das renovierte und ausgebaute<br />

Hotel mit großzügigem Pool und Wellness/Spa-Bereich.<br />

Für das Design und die<br />

coole Innenausstattung ist Uschi Schelle-<br />

Müller verantwortlich<br />

– ganz im Zeichen<br />

des neuen „Greenviehs“.<br />

Ja, genau,<br />

Greenfees gibt es<br />

auch (ab 69 Euro),<br />

und die Übernachtung<br />

im 4-Sterne-<br />

Hotel gibt‘s bereits ab<br />

89 Euro (210 Zimmer<br />

und Suiten). Wenn<br />

jemand Dieter Müller<br />

stoppen kann, dann<br />

s<strong>in</strong>d das offensichtlich<br />

nur die Naturgewalten:<br />

E<strong>in</strong> heftiges<br />

Gewitter beendete<br />

das Eröffnungsturnier<br />

nach neun Löchern.<br />

Fortsetzung folgt.<br />

Info: www.golf-resortachental.com<br />

64 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>GOLF</strong>PARK ASCHHEIM. Der<br />

Golfpark Aschheim, der stadtnaheste<br />

18-Loch-Platz der<br />

Region München mit 6.020<br />

Metern fe<strong>in</strong>stem Golf zwischen<br />

Biotopen, Seen und herrlichen<br />

Ausblicken bis zu den Alpen,<br />

erhielt höchste Ehren: Gabi<br />

Fell<strong>in</strong>ger wurde zum vierten<br />

Mal <strong>in</strong> den letzten fünf Jahren<br />

aus über 120 Clubs (!) der<br />

BGV-Jugend-Förderpreis Bayern<br />

verliehen! Sie ist mit<br />

15 Jahren Tätigkeit die dienstälteste<br />

und erfolgreichste Jugendwart<strong>in</strong><br />

Bayerns!<br />

Für die fast 300 Jugendlichen<br />

wurde e<strong>in</strong> eigener „Jugend-Fördervere<strong>in</strong>“<br />

gegründet. Paten<br />

s<strong>in</strong>d u. a. Profi Alex Cejka<br />

und Ex-Bayern-Kicker Hasan<br />

Salihamidzic. E<strong>in</strong> Jugend-<br />

Förderturnier mit 200 (!) Teilnehmern<br />

brachte z. B. 10.000<br />

Euro. Auch wegen dieses Förderungsmodells<br />

zählt der Golfpark<br />

zu den modernsten Clubs<br />

des DGV! Geschäftsführer<br />

Jochen Hornig<br />

optimierte mit<br />

se<strong>in</strong>em Team<br />

das „Schmuckstück<br />

Golfpark<br />

Aschheim“ u. a.<br />

mit e<strong>in</strong>em e<strong>in</strong>maligen<br />

Golf- Pate des Jugend-Fördervere<strong>in</strong>: Alex Cejka<br />

Schule-Projekt:<br />

Die Kooperation<br />

zwischen der St.-<br />

Emmeram-Realschule<br />

und dem<br />

Golfpark be<strong>in</strong>haltet<br />

u. a. Aufkäufe<br />

von KG-<br />

Anteilen seitens<br />

der Geme<strong>in</strong>de<br />

zugunsten der<br />

Neu: E<strong>in</strong> zweites Putt<strong>in</strong>g-Grün mit Schieferbrunnen<br />

Aschheimer Schulk<strong>in</strong>der, die<br />

nachmittags golfen dürfen.<br />

Münchens e<strong>in</strong>ziges Inselgrün,<br />

beliebte Herausforderung<br />

Die umweltgerechte Platzpflege<br />

erhielt das DGV-Zertifikat<br />

„Golf & Natur“ <strong>in</strong> Bronze<br />

und Silber, Head-Greenkeeper<br />

für alle Handicap-Klas-<br />

Günter Mayer verschönerte<br />

sen, wird <strong>in</strong> der Landezone für<br />

Longhitter, die über die Waste<br />

Area schlagen (können), angeglättet<br />

und e<strong>in</strong>sehbarer.<br />

fast jede Bahn, u. a. Abschlag 6<br />

sogar mit Rosen- und Rotwe<strong>in</strong>-<br />

Reben („Muscat Blue“).<br />

Info: www.gp-ma.de<br />

GREENFEE<br />

GUTSCHEIN<br />

IM <strong>GOLF</strong>PARK<br />

MÜNCHEN ASCHHEIM<br />

ÜBER 18 LÖCHER<br />

(Mo-Do)<br />

EINFACH AUSSCHNEIDEN UND AN<br />

DER REZEPTION EINLÖSEN!<br />

WIR FREUEN UNS AUF<br />

IHREN BESUCH!<br />

Gutsche<strong>in</strong> ist nicht bar auszahlbar. Fixpreis von € 70,-<br />

für 2 Greenfees. Bis zum 31.12.2014 e<strong>in</strong>lösbar und<br />

nicht an Feiertagen und nicht für Turniere gültig. Nur<br />

e<strong>in</strong> Gutsche<strong>in</strong> pro Person e<strong>in</strong>lösbar.<br />

www.gp-ma.de<br />

_Aschheim_GT614.pdf10:58:19<br />

High-End dtp-service<br />

September<br />

Hellmuth Tel.:<br />

3, 2014<br />

<br />

0821/564958


CLUBS NATIONAL<br />

In v<strong>in</strong>o veritas<br />

AEG Golf & Cook <strong>Cup</strong> Im Golfclub<br />

Rhe<strong>in</strong>hessen, umgeben von We<strong>in</strong>bergen,<br />

ist e<strong>in</strong> klarer Kopf gefragt.<br />

Bekanntlich geht Liebe<br />

durch den Magen.<br />

Wie sich das bei Golf<br />

verhält, ist selbst unter<br />

Experten umstritten. E<strong>in</strong>s<br />

allerd<strong>in</strong>gs geben selbst e<strong>in</strong>gefleischte<br />

Golfer zu, Golf<br />

schlägt manchmal auf den<br />

Magen. Wenn sich der Magen<br />

aber im Verlauf der Runde<br />

beruhigt hat, schlägt Stefan<br />

Marquard zu. Mit ausgesuchten<br />

Schmankerln und fe<strong>in</strong>sten<br />

teils provokatorischen Zutaten<br />

und Gewürzen reizt er Gaumen<br />

und Gemüt. Die Golffamilie<br />

war begeistert und<br />

vergaß den e<strong>in</strong>en oder anderen<br />

Fehlschlag schnell. Obwohl<br />

gerade diese Aussetzer die beliebtesten<br />

Geschichten an den<br />

Gourmet-Stationen s<strong>in</strong>d.<br />

Der GC Olch<strong>in</strong>g war vor<br />

dem GC Rhe<strong>in</strong>hessen letzte<br />

AEG Station. Da gibt es e<strong>in</strong>e<br />

kle<strong>in</strong>e schnell zu vergessende<br />

Parallele. Beide Damenteams,<br />

2014 noch stolze Aushängeschilder<br />

ihrer Clubs <strong>in</strong> der<br />

1. Bundesliga, mussten den<br />

Weg <strong>in</strong> die Zweitklassigkeit<br />

gehen. Was hat das mit Essen<br />

bzw. Kochen zu tun? Nichts.<br />

Denn beide Teams waren immer<br />

gut versorgt. Sowohl der<br />

Clubwirt als auch Spitzenkoch<br />

Marquard können nichts dafür.<br />

Alle Teilnehmer treten hierfür<br />

gerne als Zeugen auf.<br />

Jugendarbeit. Der GC Rhe<strong>in</strong>hessen<br />

im Hofgut Wißberg<br />

liegt romantisch umgeben von<br />

We<strong>in</strong>bergen. Produziert werden<br />

dort allerfe<strong>in</strong>ste Sorten.<br />

Auch im Golf. So g<strong>in</strong>gen aus<br />

der Jugendarbeit des Clubs<br />

Spitzenamateure wie DGV-<br />

Kaderspieler Max Schmitt und<br />

Valerie Sternebeck hervor. Der<br />

Club steht für vorbildliche<br />

Nachwuchsarbeit.<br />

Das besche<strong>in</strong>igte auch der<br />

AEG Golf & Cook Zwill<strong>in</strong>g Pro<br />

Marco Schmuck, der wie stets<br />

<strong>in</strong> dieser Serie gegen e<strong>in</strong>e heiße<br />

Rhe<strong>in</strong>hessener Clubmeute am<br />

Par 3 antrat. Der beliebte Beatthe-Pro-Wettbewerb<br />

wurde<br />

über 132 Meter ausgetragen<br />

und brachte e<strong>in</strong>ige Amateur-<br />

Gew<strong>in</strong>ner hervor.<br />

Das Kapitel Kochkunst<br />

entfaltete dann unter Zeremonienmeister<br />

Stefan Marquard<br />

se<strong>in</strong>en speziellen Zauber. Begeisterte<br />

Sieger, beschenkt mit<br />

AEG Geräten, genussvolle Momente<br />

der Bewirtung. E<strong>in</strong> Tag,<br />

„so wunderschön wie heute“,<br />

bleibt <strong>in</strong> Er<strong>in</strong>nerung. KW<br />

Info: www.aeg.de/golf<br />

Preisträger<strong>in</strong>, Gratulanten: Stefan Marquard, Manuela John, Marco Schmuck<br />

Pro Marco Schmuck <strong>in</strong> Positur: Kle<strong>in</strong>e H<strong>in</strong>terhof-Lehrstunde<br />

Koch-Pirat Stefan Marquard: „Und jetzt alle – wir kochen gerne . . .“<br />

Die e<strong>in</strong>stimmige Sieger-Hymne: Wir alle haben nur noch AEG im S<strong>in</strong>n<br />

66 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>GOLF</strong> TAGEBUCH<br />

Die Reisekosten-<br />

Abrechnung<br />

EUGEN<br />

PLETSCH<br />

Jahrgang 1952, Autor von vier satirischen<br />

Golfbüchern, lebt als Schriftsteller<br />

bei Gießen. Als Mitarbeiter des<br />

„Golftherapeutischen Pflegediensts“<br />

berichtet er live aus der Grünen Hölle …<br />

Hundstage im Golfclub Bauernburg.<br />

Trotz Klimaanlage<br />

schwitzte Clubpräsident<br />

Fahrenbach wie e<strong>in</strong> Hund,<br />

aber mehr von <strong>in</strong>nen heraus.<br />

Der Grund war geistige Überforderung<br />

bei dem Versuch, die Reisekostenabrechnung<br />

zu erstellen, die beim Verband<br />

längst überfällig war. Neuerd<strong>in</strong>gs brauchte er<br />

jeden Cent. „Mahlzeiten, sofern sie gestellt<br />

werden, s<strong>in</strong>d von den Verpflegungspauschalen<br />

abzuziehen, wobei die Kürzung die Verpflegungspauschale<br />

nicht übersteigen darf“, las er.<br />

„Aha! E<strong>in</strong>zelnachweise für Verpflegung<br />

können nicht angesetzt werden.“ Hm? Hatte er<br />

bei se<strong>in</strong>em traumatisierenden Besuch <strong>in</strong> der<br />

Arbeitsgruppe Market<strong>in</strong>g überhaupt gegessen?<br />

Und wo war die Quittung? Und der Parksche<strong>in</strong>?<br />

Er wischte sich den Schweiß von der Stirn<br />

und schaute h<strong>in</strong>aus <strong>in</strong> die flimmernde Hitze.<br />

E<strong>in</strong> Spieler warf se<strong>in</strong>en Putter <strong>in</strong> den Teich und<br />

sprang h<strong>in</strong>terher. Ke<strong>in</strong> Wunder. Das richtige<br />

Wetter für dehydrierte Fanatiker, um Gott <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>em brennenden Dornbusch zu suchen. So<br />

entstanden Weltreligionen!<br />

„Golf als Religion?“ notierte Fahrenbach<br />

auf se<strong>in</strong>em Zettel für Market<strong>in</strong>gkonzepte.<br />

Warum nicht? Immerh<strong>in</strong> waren die Startzeiten<br />

sonntags ab 7 Uhr komplett ausgebucht. Davon<br />

könnte manche Kirchengeme<strong>in</strong>de nur träumen.<br />

Vielleicht könnte er … als Hohepriester e<strong>in</strong>er<br />

Golf-Kirche … <strong>in</strong> Amerika wäre damit viel<br />

Geld zu machen … aber ne<strong>in</strong>, besser nicht. Das<br />

gäbe nur Ärger mit dem DGV und es wären<br />

mehr Formulare auszufüllen als nur e<strong>in</strong>e Reisekostenabrechnung.<br />

Am Teich versuchte der Marshall mittlerweile,<br />

e<strong>in</strong>en mit Algen und Schlamm verschmierten<br />

jungen Mann wiederzubeleben.<br />

„Ich brauch‘ den Bimbes, sonst kann ich<br />

mich auch ersäufen“, dachte Fahrenbach. Vor<br />

30 Jahren hatte er strategisch geschickt geheiratet<br />

und seitdem gut gelebt. Doch kürzlich war<br />

der mittelständische Familienbetrieb se<strong>in</strong>er<br />

Gatt<strong>in</strong> von e<strong>in</strong>em Rollkommando der Hausbank<br />

durchleuchtet worden, um der chronischen<br />

F<strong>in</strong>anzschwäche des Unternehmens auf die<br />

Spur zu kommen. Fahrenbachs monströse<br />

Spesen waren <strong>in</strong> den Fokus gerückt. Sie<br />

standen aus Sicht der Controller <strong>in</strong> krassem<br />

Gegensatz zu se<strong>in</strong>en Leistungen und somit zur<br />

Disposition.<br />

Frau Stellmann-Fahrenbach, die Tochter<br />

des Firmengründers, die alle Warnungen ihres<br />

Vaters selig <strong>in</strong> den W<strong>in</strong>d geschlagen hatte, um<br />

das W<strong>in</strong>dei Fahrenbach zu ehelichen, konnte<br />

ebenfalls ke<strong>in</strong>erlei Leistung mehr erkennen,<br />

die sie bisher am monatlichen Beischlaf festgemacht<br />

hatte. Seit Fahrenbach erstmals<br />

Handicap 30 unterspielt hatte, fühlte er sich als<br />

Leistungssportler und somit der Enthaltsamkeit<br />

verpflichtet.<br />

Nicht dass sie das monatliche Gehechel,<br />

unterbrochen von Erzählungen verpasster<br />

Putts, ernsthaft vermisst hätte, aber als Frau<br />

fühlte sie sich gekränkt und war nicht mehr<br />

bereit, dem Ehegespons e<strong>in</strong> sattes Spesenkonto<br />

für se<strong>in</strong>e angeblich „repräsentativen Verpflichtungen“<br />

auf dem Golfplatz zu gewähren.<br />

Seit der Hochzeit hatte er von ihrem Geld<br />

gelebt, und nur die Tatsache, dass er täglich im<br />

Club verschwand, hatte die Koexistenz der<br />

ehelichen Geme<strong>in</strong>schaft e<strong>in</strong>igermaßen erträglich<br />

se<strong>in</strong> lassen. Damit war es nun vorbei; an<br />

den obligatorischen Griff <strong>in</strong> die Firmenkasse<br />

war nicht mehr zu denken.<br />

Fahrenbach seufzte. E<strong>in</strong> Krankenwagen mit<br />

Blaulicht und stummer Sirene hielt am Teich,<br />

dann e<strong>in</strong> Notarztwagen. „Die kennen sich<br />

mittlerweile aus“, dachte er. Wegen e<strong>in</strong>es verpassten<br />

Putts <strong>in</strong> den Teich spr<strong>in</strong>gen ist nachvollziehbar,<br />

aber andere Spieler mit dem Gejaule<br />

e<strong>in</strong>er Sirene zu behelligen, das geht gar nicht.<br />

Das war auch allgeme<strong>in</strong>er Konsens bei der<br />

Jahreshauptversammlung gewesen. E<strong>in</strong> gellendes<br />

FORE erklang. Clubpräsident Fahrenbach<br />

schüttelte nur den Kopf, als er sah, wie e<strong>in</strong><br />

Weißkittel zusammenbrach und <strong>in</strong> den Teich<br />

abrutschte. „Helga“, rief er der Sekretär<strong>in</strong> im<br />

Vorzimmer zu. „Schicken Sie nach Dr. Bercelmeyer,<br />

der müsste gerade die 9. Bahn runterkommen.<br />

Sagen Sie ihm, der Notarzt sei mit<br />

Blattschuss umgefallen und würde im Teich<br />

absaufen.“<br />

„E<strong>in</strong> Charity-Turnier muss her, da lässt sich<br />

immer etwas abzweigen“, murmelte Fahrenbach,<br />

um sich erneut den ungelösten Rätseln se<strong>in</strong>er<br />

Reisekostenabrechnung zuzuwenden.<br />

»,Golf als Religion?‘<br />

notierte Fahrenbach<br />

auf se<strong>in</strong>em<br />

Zettel für<br />

Market<strong>in</strong>gkonzepte.<br />

Warum nicht?<br />

Immerh<strong>in</strong> waren<br />

die Startzeiten<br />

sonntags ab 7 Uhr<br />

komplett<br />

ausgebucht. Davon<br />

könnte manche<br />

Kirchengeme<strong>in</strong>de<br />

nur träumen«<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 67


REISE KANAREN<br />

Bunte Vielfalt<br />

Gran Canaria Die drittgrößte Insel der Kanaren mausert sich vom<br />

Geheimtipp zur Top-Golfadresse im Archipel.<br />

Von Götz Schmiedehausen<br />

68 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Melonares: Championship-Platz mit Wohlfühlfaktor<br />

Salobre Süd (The Beauty): Anspruchsvolle Schönheit<br />

Pflicht-Dest<strong>in</strong>ation Anfi Tauro:<br />

Die absolute Nummer 1 im Reigen<br />

der Golfplätze Gran Canarias<br />

Salobre Nord (The Beast): Durchgeknallte Gaga-Anlage mit Spaßgarantie<br />

Rotkraut?“, wundere<br />

ich mich.<br />

Man rechnet mit<br />

vielen D<strong>in</strong>gen,<br />

die e<strong>in</strong>em während<br />

e<strong>in</strong>es Gran<br />

Canaria-Aufenthalts begegnen<br />

könnten. Doch Rotkraut? Im<br />

Seaside Palm Beach Hotel jedoch<br />

gehören deutsche Spezialitäten<br />

wie eben auch Rotkraut<br />

neben e<strong>in</strong>heimischer Küche<br />

zum Standard. Ebenso e<strong>in</strong>e<br />

teutonische Backwarenvielfalt<br />

zum Frühstück oder Omas<br />

selbstgemachter Apfelkuchen<br />

zum Kaffee. Eigentümer Theo<br />

Gerlach, e<strong>in</strong> Hamburger Unternehmer,<br />

der schon seit den 70er-<br />

Jahren Hotelanlagen auf Gran<br />

Canaria betreibt, legt Wert auf<br />

höchste Qualität und e<strong>in</strong> stimmiges<br />

Gesamtkonzept.<br />

Das Seaside Palm Beach<br />

Hotel und das nur unweit liegende<br />

Seaside Grand Hotel<br />

Residencia <strong>in</strong> Maspalomas s<strong>in</strong>d<br />

nicht nur zwei großartige Konzeptangebote<br />

an anspruchsvolle<br />

Gran Canaria-Urlauber<br />

(siehe Info-Kasten), sie s<strong>in</strong>d<br />

zudem perfekt gelegene Basislager<br />

für e<strong>in</strong>e gehaltvolle Golfwoche<br />

auf der drittgrößten<br />

Insel der Kanaren.<br />

Der Ferienort Maspalomas<br />

liegt an der Südspitze von Gran<br />

Canaria. Hier f<strong>in</strong>det man Luxus-<br />

Resorts, Mittelklassehotels und<br />

e<strong>in</strong>fache Pensionen, also für so<br />

ziemlich jeden Geldbeutel die<br />

passende Unterkunft. Auf dem<br />

öffentlichen Strand, der sich<br />

entlang der berühmten Dünen<br />

von Maspalomas erstreckt,<br />

s<strong>in</strong>d alle Menschen gleich (vor<br />

allem im ausgedehnten FKK-<br />

Bereich), denn es gibt auf dem<br />

sechs Kilometer langen Sandstreifen<br />

ke<strong>in</strong>e abgetrennten<br />

Privatbereiche für Hotelgäste.<br />

An e<strong>in</strong>em Ende des Strandes<br />

hat man e<strong>in</strong>en guten Blick<br />

auf den Campo de Golf de<br />

Maspalomas. Der großzügig<br />

angelegte Par-73-Platz grenzt<br />

zwar an das Gebiet der Dünenlandschaft,<br />

weist aber ke<strong>in</strong>erlei<br />

erkennbaren L<strong>in</strong>ksgolf-Charakter<br />

auf. Es ist vielmehr e<strong>in</strong> überraschend<br />

flacher Resortplatz,<br />

der mit se<strong>in</strong>en breiten Fairways<br />

und den großen Grüns<br />

alle Charaktereigenschaften E<br />

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REISE KANAREN<br />

Info Gran Canaria<br />

Das Seaside Palm Beach und<br />

das benachbarte Seaside Grand<br />

Hotel Residencia s<strong>in</strong>d zwar<br />

ke<strong>in</strong>e ausgewiesenen Golfhotels,<br />

jedoch trotzdem zwei großartige<br />

Optionen für Golfurlauber. Beide<br />

liegen <strong>in</strong> Maspalomas, e<strong>in</strong>em<br />

Ferienort, der dem Urlauber den<br />

besten Sandstrand der Insel, e<strong>in</strong><br />

üppiges Nachtleben und andere<br />

touristische Highlights bietet. Mit<br />

anderen Worten: In dem Ort ist<br />

e<strong>in</strong> bisschen was los. Fahrtzeit zu<br />

den Plätzen im Süden: Fünf bis<br />

max. 20 M<strong>in</strong>uten.<br />

Seaside Palm Beach<br />

Das Palm Beach ist e<strong>in</strong> hervorragendes<br />

Familienhotel, das<br />

frisch renoviert mit hübschen<br />

Zimmern, e<strong>in</strong>er echten 5-Sterne-<br />

Ausstattung und e<strong>in</strong>em großartigen<br />

kul<strong>in</strong>arischen Gesamtkonzept<br />

besticht.<br />

Grand Hotel Residencia<br />

Das Schwesterhotel Residencia<br />

h<strong>in</strong>gegen geht es ruhiger und<br />

e<strong>in</strong>e Spur luxuriöser an. Wer<br />

hier absteigt, möchte se<strong>in</strong>e Ruhe<br />

haben, den persönlichen Service<br />

genießen sowie die Sterneküche<br />

erleben. Beide Hotels lassen den<br />

Gästen die Option, das jeweils<br />

andere Resort zu besuchen, um<br />

bspw. das K<strong>in</strong>derbetreuungsprogramm<br />

im Palm Beach <strong>in</strong><br />

Anspruch zu nehmen.<br />

www.hotel-palm-beach.de<br />

www.grand-hotel-residencia.de<br />

<strong>GOLF</strong>PLÄTZE:<br />

www.anfi.com<br />

www.lopesan.com<br />

www.salobregolfresort.com<br />

www.elcortijo.es<br />

www.realclubdegolfdelaspalmas.com<br />

hat, um Touristen glücklich zu<br />

machen. Trotz der hohen Besucherfrequenz<br />

ist der Pflegezustand<br />

ausgezeichnet, vor<br />

allem die Grüns s<strong>in</strong>d (wie<br />

fast überall auf Gran Canaria)<br />

schnell und treu.<br />

Wahns<strong>in</strong>n. Für den zweiten<br />

Tag habe ich mir den Old<br />

Course und den New Course<br />

des Salobre Golf Resort vorgenommen<br />

– auch bekannt als<br />

„The Beauty & The Beast“. Die<br />

Fairways und Grüns des 1999<br />

eröffneten Old Course wurden<br />

mit großem Aufwand <strong>in</strong><br />

der kargen Wüste kultiviert.<br />

Unzählige Palmen und e<strong>in</strong>e<br />

reiche Vielfalt an Wüstenbotanik<br />

säumen die nicht allzu<br />

breiten Fairways und bestrafen<br />

ungenaue Schläge. Der Pflegezustand<br />

war leider ziemlich<br />

schlecht, was jedoch <strong>in</strong> der<br />

Hauptsaison größtenteils behoben<br />

se<strong>in</strong> soll.<br />

Der New Course h<strong>in</strong>gegen<br />

ist e<strong>in</strong> ganz anderes Kaliber.<br />

Als „The Beast“ 2008 eröffnet<br />

wurde, hagelte es harsche Kritik,<br />

dass die 18-Loch-Anlage im<br />

Grunde unspielbar sei. Trotz<br />

diverser Nachbesserungsarbeiten<br />

beschleicht mich trotzdem<br />

noch das Gefühl, dass die Erbauer<br />

ordentlich e<strong>in</strong>en an der<br />

Waffel gehabt haben müssen.<br />

Welcher geistig voll zurechnungsfähige<br />

Mensch baut<br />

superschmale Fairways zwischen<br />

Steilhängen und M<strong>in</strong>i-<br />

Canyons, die zudem auch noch<br />

<strong>in</strong> Richtung e<strong>in</strong>es Abgrunds<br />

hängen? Und krönt dies mit<br />

e<strong>in</strong>em bl<strong>in</strong>den Abschlag?<br />

Dank dieser üppig belegten<br />

Lachplatte beg<strong>in</strong>nt me<strong>in</strong> Golfabenteuer<br />

mit fünf verlorenen<br />

Bällen nach nur drei Bahnen.<br />

Anschließend folgen erstaunlich<br />

viele Möglichkeiten, weitere<br />

Golfbälle zu verlieren<br />

und mit dem Golfcart auf den<br />

abenteuerlichen Wegen ums<br />

Leben zu kommen. Nach den<br />

ersten sechs Bahnen allerd<strong>in</strong>gs<br />

beruhigt sich das Design etwas<br />

und die Chancen auf Erfolgserlebnisse<br />

nehmen zu (sofern<br />

man noch genügend Bälle hat).<br />

Fazit: Was Designer Ron<br />

Kirby hier aus dem Vulkangeste<strong>in</strong><br />

gefräst hat, ist e<strong>in</strong>er der<br />

kuriosesten Slapstick-Plätze,<br />

die ich je gesehen habe. Aber<br />

def<strong>in</strong>itiv auch e<strong>in</strong> Riesenspaß!<br />

Traumwiese. Für den dritten<br />

Tag steht mit Anfi Tauro das<br />

golferische Sahnestück der<br />

Kanaren auf der Speisekarte.<br />

30 Millionen Euro wurden<br />

<strong>in</strong> den Bau der 18 Loch sowie<br />

e<strong>in</strong>en Neun-Loch-Kurzplatz<br />

<strong>in</strong>vestiert. Gigantische Bagger<br />

und e<strong>in</strong>e Menge Sprengstoff<br />

kamen zum E<strong>in</strong>satz, um diese<br />

spektakuläre Wüsten-Wiese<br />

zum Leben zu erwecken.<br />

Perfekt manikürte Fairways,<br />

Grüns auf Tour-Niveau und<br />

unzählige Postertapeten-Fotomotive<br />

s<strong>in</strong>d nur e<strong>in</strong>ige der Highlights<br />

des kanarischen Platz-<br />

Maspalomas: Trotz der gewaltigen Dünen ke<strong>in</strong> „L<strong>in</strong>ks“-Verkehr<br />

70 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


hirschen. H<strong>in</strong>zu kommt das<br />

abwechslungsreiche, aber auch<br />

durchweg faire Layout der<br />

Bahnen. Mit sechs Abschlagsoptionen<br />

fordert Anfi Tauro<br />

Top-Golfer und schenkt Otto-<br />

Normal-Hackern gleichsam<br />

e<strong>in</strong>en stressfreien Golftag.<br />

El Cortijo Club de Campo:<br />

Üppige Wasserh<strong>in</strong>dernisse<br />

auf den zweiten Neun<br />

Golfprov<strong>in</strong>z. E<strong>in</strong>e Fahrt nach<br />

Las Palmas, die Hauptstadt<br />

von Gran Canaria, lohnt sich<br />

für Golfer nur bed<strong>in</strong>gt. Annähernd<br />

400.000 Menschen<br />

leben <strong>in</strong> der größten Stadt<br />

der kanarischen Inselgruppe,<br />

die maßgeblich vom flächenreichsten<br />

Hafen des Atlantiks<br />

geprägt wird. Anders als im<br />

Süden der Insel ist das Wetter<br />

<strong>in</strong> Las Palmas etwas unstet<br />

(der Süden weist über 330 Sonnentage<br />

auf) und es regnet<br />

häufig. Ich habe jedoch Glück,<br />

der große Schauer g<strong>in</strong>g schon<br />

am frühen Morgen runter.<br />

Station Nr. 1 heißt El Cortijo<br />

und bef<strong>in</strong>det sich etwas außerhalb<br />

des Stadtzentrums. Touristen<br />

verirren sich nur selten<br />

auf die leicht heruntergekommene<br />

Anlage, die gerne von<br />

E<strong>in</strong>heimischen frequentiert<br />

wird. Die ersten 12 Bahnen<br />

s<strong>in</strong>d relativ langweilig, zudem<br />

beleidigen die Hochhäuser<br />

am Rande des Golfplatzes<br />

das Auge. Das Abschlussdrittel<br />

jedoch entschädigt wieder<br />

etwas. Aufgrund des modernen<br />

Golfplatz-Designs mit<br />

üppigen Wasserh<strong>in</strong>dernisse und<br />

zwei schön angelegten Par-3-<br />

Löchern hat man das Gefühl,<br />

nun auf e<strong>in</strong>em völlig anderen<br />

Platz zu spielen.<br />

Wenn man nur Zeit für e<strong>in</strong>e<br />

Golfrunde <strong>in</strong> Las Palmas hat,<br />

ist der Real Club de Golf jedoch<br />

die bessere Wahl. Der älteste<br />

Golfplatz Spaniens wurde<br />

direkt neben e<strong>in</strong>em Vulkankrater<br />

angelegt und bietet dem<br />

Spieler bee<strong>in</strong>druckende Ausblicke,<br />

aber auch e<strong>in</strong>iges an<br />

Überraschungen. Der Parkland-<br />

Platz ist sehr hügelig, relativ<br />

kurz und höllisch eng. Besonders<br />

auffällig wird der akute<br />

Platzmangel <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Art Bermudadreieck<br />

zwischen den<br />

Löchern 12, 13 und 17, die<br />

eigentlich e<strong>in</strong>e große Bahn mit<br />

drei dünnen Baumstreifen als<br />

Trennl<strong>in</strong>ien s<strong>in</strong>d. Hier flogen<br />

mir während me<strong>in</strong>er Runde<br />

rund e<strong>in</strong> halbes Dutzend Bälle<br />

um die Ohren, e<strong>in</strong>er traf me<strong>in</strong>e<br />

Golftasche, e<strong>in</strong> anderer e<strong>in</strong>en<br />

Baum direkt vor mir.<br />

Das zweite Ron Kirby-Design<br />

der Insel heißt Lopesan Meloneras.<br />

Dieses Werk ist anders<br />

als „The Beast“ e<strong>in</strong> wirklich gelungener<br />

Championship-Course,<br />

der jedoch auf e<strong>in</strong>igen Bahnen<br />

e<strong>in</strong> wenig mehr Wiedererkennungswert<br />

hätte bieten dürfen.<br />

Aufgeteilt ist die Par-71-Anlage<br />

<strong>in</strong> neun Löcher mit Bergpanorama<br />

und neun Bahnen mit<br />

Meerblick. Drei Löcher grenzen<br />

auch direkt an die Küste.<br />

Der Schwierigkeitsgrad ist<br />

auch von den h<strong>in</strong>teren Abschlägen<br />

leicht bis moderat, <strong>in</strong> der<br />

zweiten Hälfte steigert sich<br />

der Anspruch etwas, jedoch<br />

nicht unmäßig. Auf der Anlage<br />

f<strong>in</strong>det man zudem e<strong>in</strong>e Leadbetter-Golf<br />

Academy, <strong>in</strong> der<br />

man kompetent an se<strong>in</strong>em<br />

Schwung feilen lassen kann.<br />

Nach Anfi Tauro ist Salobre<br />

klar die Nummer 2 der Insel.<br />

<br />

<br />

Real Club de Golf: Altehrwürdige Anlage auf engstem Raum<br />

Fazit. Im Frühl<strong>in</strong>g und Sommer<br />

lohnt sich Gran Canaria<br />

für den Golfurlauber aufgrund<br />

der fast menschenleeren Plätze,<br />

im Herbst und W<strong>in</strong>ter aufgrund<br />

der Sonnengarantie. Anfi<br />

Tauro alle<strong>in</strong> ist den Besuch<br />

der Insel wert, jedoch können<br />

sich (fast) alle Plätze im Süden<br />

sehen lassen und es bleiben<br />

ke<strong>in</strong>e Wünsche offen.<br />

AT PARADISUS PALMA REAL RESORT<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 71


REISE INTERNATIONAL<br />

Salgados Golf: Wasser und viele Palmen<br />

Wohlfühlen<br />

Portugal Maßgeschneiderter<br />

Urlaub für jeden an der Algarve.<br />

Weit und e<strong>in</strong>drucksvoll<br />

erstrecken sich<br />

die Flächen des<br />

Ferien- und Freizeitresorts<br />

westlich von<br />

Albufeira entlang<br />

der Atlantikküste der Algarve. Der Unterkunftsbereich<br />

ist mit dem Salgados Grande<br />

Hotel, den Salgados Dunas Suites, den<br />

Apartamentos Vila das Lagoas sowie den<br />

Palm Village Suites sehr großzügig und<br />

luxuriös bemessen. Für jeden Geschmack<br />

f<strong>in</strong>det der Gast – Paare, Familien und E<strong>in</strong>zelreisende<br />

– entsprechende Annehmlichkeiten.<br />

Die Ausstattung ist gediegen modern<br />

und vermittelt trotzdem e<strong>in</strong> Gefühl komfortabler<br />

Eleganz.<br />

Das Salgado Grande Hotel liegt zwischen<br />

Strand und Naturschutzgebiet und<br />

bietet e<strong>in</strong>e bee<strong>in</strong>druckende Aussicht – auch<br />

auf den Salgado Golfplatz sowie den nahen<br />

Atlantik. 228 verschiedene Wohne<strong>in</strong>heiten<br />

stehen zur Auswahl. Drei Außenpools sowie<br />

e<strong>in</strong> fantastisches Spa locken die Wellnessfreaks.<br />

Mehrere Restaurants und Bars laden<br />

schließlich zu kul<strong>in</strong>arischer<br />

Entspannung e<strong>in</strong>.<br />

Das größte Kongresszentrum<br />

Portugals ergänzt das Angebot.<br />

Der Salgado Golfplatz ist als Par 72 ausgelegt<br />

und aufgrund se<strong>in</strong>er flachen Struktur<br />

und se<strong>in</strong>en offener Fairways gut zu laufen.<br />

Ihn begrenzt auf der e<strong>in</strong>en Seite der Strand<br />

und gegenüber e<strong>in</strong> Vogelschutzgebiet. Oft<br />

weht dem Golfer e<strong>in</strong>e Offshore Brise kräftig<br />

<strong>in</strong>s Spiel.<br />

Tolle Plätze. Wenige Autom<strong>in</strong>uten entfernt<br />

liegt das zweite Highlight golferischer<br />

Herausforderung, Morgado Golf mit den<br />

Plätzen Morgado Golf sowie Alamos Golf<br />

und dem Morgado do Reguengo Resort.<br />

Die Lage zwischen den Stränden von Portimao<br />

und den Bergen von Monchique ist fast<br />

romantisch. 98 Zimmer mit Terrassen und<br />

Balkonen gestatten e<strong>in</strong>en weiten Blick u. a.<br />

über den Golfplatz.<br />

Der Morgado Platz, Par 73, 2003 eröffnet,<br />

verfügt über breite Fairways und ist e<strong>in</strong>e<br />

Herausforderung, auch für erfahrene Spie-<br />

ler. Die Bunker haben schottischen Charakter<br />

und die Spielbahnen ähneln zeitweise<br />

L<strong>in</strong>kskursen. Die Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gsmöglichkeiten<br />

mit großzügiger Driv<strong>in</strong>g Range und Kurzspielbereich<br />

s<strong>in</strong>d für E<strong>in</strong>zel- und Gruppenreisende<br />

ideal.<br />

Der Alamos Golf Kurs, Par 71, 2006 eröffnet,<br />

ist wie e<strong>in</strong>e Perlenkette um e<strong>in</strong>en<br />

Höhenrücken gelegt. Zurück im Hotel erwarten<br />

den zufriedenen Golfer vier Pools zur<br />

Entspannung – zwei alle<strong>in</strong> für K<strong>in</strong>der reserviert<br />

– sowie Restaurant und Bar für ausgiebige<br />

Nachbetrachtungen der Golfrunden.<br />

Nicht zu vergessen: Der Golfer darf auch<br />

an Sightsee<strong>in</strong>g-Möglichkeiten der Umgebung<br />

nicht vorbeigehen. Die berühmten<br />

Strände sowie die Schönheiten der Stadt<br />

Portimao oder – für Liebhaber – die natürlichen<br />

Schönheiten der Serra de Monchique<br />

wollen erkundet werden. Rudi Kopp<br />

Info: www.cshotelsandresorts.com<br />

Salgados Grande Hotel: Direkt am Golfplatz Morgado do Reguengo Resort: Erholung pur Exklusiv Wohnen: Salgados Grande Hotel<br />

72 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Bella Alp<strong>in</strong>a<br />

Club Med Pragelato Der andere<br />

Urlaub <strong>in</strong> den Piemonteser Alpen.<br />

Bislang hat sich das Club Med-Resort Pragelato<br />

Vialattea <strong>in</strong> der Nähe von Tur<strong>in</strong> vornehmlich<br />

<strong>in</strong> den Monaten e<strong>in</strong>en Namen gemacht,<br />

<strong>in</strong> denen Golfer missmutig aus dem Fenster<br />

blicken und die Farbe Weiß verfluchen. Das<br />

1600 Meter hoch gelegene Skigebiet will nun<br />

auch im Sommer Gäste anlocken und baut dabei auf das<br />

gesunde Klima der Berge und e<strong>in</strong>e schöne Naturkulisse.<br />

International. Wer sich mit dem Gedanken trägt, den<br />

Sommerurlaub <strong>in</strong> Pragelato zu verbr<strong>in</strong>gen, sollte e<strong>in</strong>e<br />

gewisse Interessens-Bandbreite sowie Weltoffenheit im<br />

Gepäck mit sich führen. Wenn Sie großen Wert auf e<strong>in</strong>e<br />

außergewöhnlich gute und variantenreiche Küche legen,<br />

die gespickt ist mit Spezialitäten der französischen Kochkunst<br />

und dem Besten aus Italiens Speisekarten, werden<br />

Sie <strong>in</strong> jedem Fall glücklich. E<strong>in</strong> hübsches Spa mit vielen<br />

Optionen und Anwendungen bef<strong>in</strong>det sich auch auf der<br />

Anlage, die wie e<strong>in</strong> kle<strong>in</strong>es Bergdorf gebaut wurde.<br />

Ausbaufähig. Sollten Sie nur zum Golfspielen <strong>in</strong> dieses<br />

schnuckelige Alpenresort reisen, das während der W<strong>in</strong>terolympiade<br />

2006 <strong>in</strong> Tur<strong>in</strong> die Skilangläufer und Skispr<strong>in</strong>ger<br />

der Welt beherbergt hat, werden Sie eher nicht auf<br />

Ihre Kosten kommen. Es gibt zwei Optionen: den 9-Loch-<br />

Platz Golfclub Pragelato, der nur wenige Schritte vom<br />

Resort entfernt liegt, und den höchstgelegenen 18-Loch-<br />

Platz Europas, den Golf Club Sestrière, der <strong>in</strong>nerhalb<br />

weniger M<strong>in</strong>uten mit dem Auto erreicht werden kann.<br />

Die neun Bahnen von Pragelato s<strong>in</strong>d hübsch <strong>in</strong> die Landschaft<br />

<strong>in</strong>tegriert, wobei jede Bahn wie so häufig im<br />

Gebirge eher e<strong>in</strong>en gutgeme<strong>in</strong>ten Kompromiss darstellt.<br />

So kraxelt man über schmale, leidlich kurzgemähte<br />

Wiesen, bef<strong>in</strong>det sich an der frischen Luft und sieht<br />

mit mildem Auge über holprige Grüns h<strong>in</strong>weg, die mit<br />

modernen Putt-Oberflächen wenig geme<strong>in</strong> haben. Für<br />

kle<strong>in</strong>es Geld e<strong>in</strong>e nette Abwechslung, zudem gibt es<br />

direkt neben dem Club Med e<strong>in</strong>e Driv<strong>in</strong>g Range, auf der<br />

man die Grundzüge des Golfschwungs erlernen bzw.<br />

üben kann. Die 18-Loch-Anlage <strong>in</strong> Sestrière h<strong>in</strong>gegen<br />

kann nicht verleugnen, dass hier normalerweise Ski- und<br />

ke<strong>in</strong>e Golfschwünge zu Hause s<strong>in</strong>d. Abschläge, Fairways<br />

und Grüns bef<strong>in</strong>den sich <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em beklagenswerten<br />

Zustand und von „Course Design“ kann man wirklich<br />

nicht ernsthaft sprechen – außer man empf<strong>in</strong>det bspw.<br />

e<strong>in</strong> Par-3-Loch, das über e<strong>in</strong>en Ski-Lift, e<strong>in</strong>e Café-<br />

Terrasse, e<strong>in</strong>en stark befahrenen Radweg und e<strong>in</strong>en Zaun<br />

gespielt wird als <strong>in</strong>novativ. Falls Sie jedoch nur e<strong>in</strong><br />

oder zwei entspannte Berggolf-Runden e<strong>in</strong>legen und<br />

ansonsten mit der Familie Sommer-Alp<strong>in</strong>sport auf<br />

höchstem Niveau mit fantastischen Gaumenfreuden<br />

genießen wollen, sollte die 9-Loch-Anlage genug Spaß<br />

br<strong>in</strong>gen, um e<strong>in</strong>en gelungenen Urlaub abzurunden.<br />

Info: www.clubmed.de/pragelato<br />

GC Pragelato: Schlichter 9-Loch-Golfplatz vor großartiger Kulisse<br />

Club Med: Das Resort wurde im Stile e<strong>in</strong>es italienischen Bergdorfs gebaut<br />

Lage, Lage, Lage: Das Dorf, e<strong>in</strong>gebettet <strong>in</strong> die romantische Traumlandschaft<br />

Sweet: Die Suiten bestechen durch rustikal-modernen Charme<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 73


REISE INTERNATIONAL<br />

Schiff ahoi mit <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Tours Mit MS DEUTSCHLAND vom 2. – 12. November 2014 von<br />

Valletta nach Lissabon. Golferisches Highlight: Der Mittelmeer <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> <strong>Cup</strong>.<br />

Noch e<strong>in</strong>mal Sonne tanken und<br />

den Sommer verlängern!<br />

Diese Kreuzfahrt br<strong>in</strong>gt<br />

Sie zu den schönsten Zielen<br />

im westlichen Mittelmeer:<br />

nach Malta, Sizilien,<br />

Tunesien, auf die Balearen,<br />

nach Andalusien und<br />

Lissabon. Schöner kann der<br />

November nicht se<strong>in</strong>!<br />

Die Insel Malta gehört<br />

zu den Schönheiten<br />

unter den Mittelmeer<strong>in</strong>seln.<br />

Sie erleben<br />

die malerischen<br />

Städte, bunt bemalte<br />

Boote und die barocke<br />

Pracht der Kirchen,<br />

bevor Sie an<br />

Deck die imposante<br />

Kulisse Vallettas an<br />

sich vorbeiziehen<br />

lassen. Ebenso mitreißend<br />

wie selten ist<br />

e<strong>in</strong> Besuch auf Gozo,<br />

der zu Malta gehörenden<br />

kle<strong>in</strong>en Schwester<strong>in</strong>sel.<br />

Zum ersten Mal wird<br />

MS DEUTSCHLAND <strong>in</strong><br />

Porto Empedocle zu Gast<br />

se<strong>in</strong>. Erkunden Sie mit<br />

uns das urwüchsige Sizilien<br />

und genießen Sie im Anschluss<br />

daran die Gastfreundschaft<br />

Nordafrikas. Nach e<strong>in</strong>em<br />

sonnigen Tag auf See läuft MS<br />

DEUTSCHLAND im Hafen von<br />

Palma de Mallorca zu e<strong>in</strong>em Tag<br />

Lissabon/<br />

Portugal<br />

Málaga/<br />

Spanien<br />

Ibiza/<br />

Spanien<br />

Passage<br />

Straße von Gibraltar<br />

Palma de Mallorca/<br />

Spanien<br />

Porto Empedocle/<br />

Sizilien/Italien<br />

La Goulette (Tunis)/<br />

Tunesien<br />

Gozo/Malta<br />

Valletta/<br />

Malta<br />

voller mediterraner E<strong>in</strong>drücke e<strong>in</strong>. Der<br />

Name Ibiza steht für Urlaubsspaß<br />

und Lebensfreude. E<strong>in</strong>en ganzen<br />

Tag haben Sie Zeit, die kle<strong>in</strong>e<br />

Schwester Mallorcas kennenzulernen.<br />

Bevor Ihre Kreuzfahrt<br />

<strong>in</strong> Lissabon endet,<br />

zeigt sich auch Spanien<br />

von se<strong>in</strong>er schönsten<br />

Seite. Die Höhepunkte<br />

Andalusiens stehen<br />

auf dem Ausflugsprogramm<br />

<strong>in</strong> Málaga.<br />

E<strong>in</strong>geschlossene Leistungen für die Leser von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>:<br />

• € 150,– Bordguthaben p. P. für Landausflüge & Getränke<br />

• Extra-<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Cocktail-Empfang an Bord<br />

• Kreuzfahrt mit MS DEUTSCHLAND <strong>in</strong> der gebuchten<br />

Kab<strong>in</strong>enkategorie<br />

• Vollverpflegung (Frühstück, Bouillon, Mittagessen,<br />

Nachmittagskaffee, Abendessen, Mitternachtssnacks)<br />

• Veranstaltungen und Unterhaltungsprogramme an Bord<br />

• Benutzung aller Borde<strong>in</strong>richtungen im Passagierbereich<br />

• E<strong>in</strong>- und Ausschiffungsgebühren, Bordreiseleitung<br />

• Preis: 2-Bett-Kab<strong>in</strong>e p. P. ab € 2.195,– ohne Flug,<br />

zzgl. David Leadbetter Golfpaket (5 Turniere) p. P. € 990,–<br />

Wir tragen den MITTELMEER <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> CUP auf folgenden<br />

Plätzen aus: Verdura Golfresort (East oder West Course) –<br />

The Residence Golf Course – Bend<strong>in</strong>at Golf Course –<br />

Golf de Ibiza – Golf de Torrequebrada (<strong>in</strong>kl. aller Transfers,<br />

Unterwegsverpflegung, alle Greenfees, Trolleys, Videoanalyse,<br />

Rahmenprogramm, Präsente u. v. m.).<br />

M<strong>in</strong>destteilnehmerzahl: 10 / Höchstteilnehmerzahl: 24<br />

Ihre Begleitung an Bord: E<strong>in</strong> Mitglied der GT-Chefredaktion<br />

Ihre Ansprechpartner<strong>in</strong>, Susanne Kirmaier, die das<br />

Orig<strong>in</strong>al-Traumschiff auch schon selbst genießen konnte:<br />

Telefon 089/42 71 81 88, sk@golftime.de<br />

Fotos: Reederei Peter Deilmann GmbH<br />

74 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Zwei Top-Adressen<br />

Beachcomber Hotels Paradiesischer Golf-<br />

Urlaub <strong>in</strong> Marrakesch (neu) und auf Mauritius.<br />

Die Beachcomber Hotelgruppe<br />

aus Mauritius bietet für Golfer<br />

e<strong>in</strong>malige Urlaubsmöglichkeiten.<br />

Am Fuß des Le Morne-<br />

Berges, von den malerischen Stränden<br />

von Mauritius‘ Südwesten e<strong>in</strong>gerahmt,<br />

liegen die exklusiven Schwesternhotels<br />

von Mauritius Paradis Hotel & GC und<br />

D<strong>in</strong>arob<strong>in</strong> Hotel Golf & Spa. E<strong>in</strong>e hervorragende<br />

Wahl für e<strong>in</strong>en Golfurlaub <strong>in</strong><br />

Mauritius. Durch die Möglichkeit, beide<br />

Anlagen zu nutzen, warten <strong>in</strong>sgesamt neun<br />

Restaurants, zahlreiche Sportmöglichkeiten<br />

und zwei tolle Clar<strong>in</strong>s-Spas auf die Gäste.<br />

Das neueste Schmuckstück <strong>in</strong> der Beachcomber<br />

Hotel-Kollektion ist das Royal<br />

Palm Marrakech, das erste Haus der<br />

Gruppe außerhalb des Indischen Ozeans.<br />

Zwölf Kilometer südlich von Marrakesch<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>e e<strong>in</strong>zigartige Naturlandschaft e<strong>in</strong>gebettet,<br />

lassen die Luxus-Unterkünfte<br />

und der Royal Palm Golf & Country Club,<br />

der an den von Cabell B. Rob<strong>in</strong>son designten<br />

18-Loch-Golfplatz anschließt, ke<strong>in</strong>e<br />

Wünsche offen. Der Par-72-Golfplatz ist<br />

e<strong>in</strong> echtes Naturerlebnis, das von Bouga<strong>in</strong>villea<br />

und Oleander umgeben ist. Das<br />

Hotel bietet außerdem e<strong>in</strong>malige Ausblicke<br />

auf die schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirges,<br />

e<strong>in</strong> 5.000 m² Clar<strong>in</strong>s-Spa und<br />

e<strong>in</strong> Sportcenter. Der aus der Normandie<br />

stammende Sterne-Koch Philippe Jourd<strong>in</strong><br />

ist Küchenchef und kreiert die erlesenen<br />

Menüs der vier Hotelrestaurants.<br />

Für Golf-Begeisterte haben die Beachcomber<br />

Hotels zwei schöne Turnierwochen<br />

aufgelegt: die 1. Royal Palm Invitation<br />

Trophy vom 18. bis 23. Nov. 2014 <strong>in</strong><br />

Neuestes Schmuckstück: Royal Palm Marrakech<br />

Beachcomber: Zwei Luxus-Resorts auf Mauritius<br />

Marrakesch und den 1. Beachcomber Golf<br />

<strong>Cup</strong> vom 31. Jan. bis 5. Febr. ’15 im Paradis<br />

Hotel & Golf Club <strong>in</strong> Mauritius.<br />

Info: Beachcomber Hotels, 089-6298490,<br />

<strong>in</strong>fo@beachcomber.de,<br />

www.beachcomber-hotels.com<br />

Golf unlimited<br />

Thracian Cliffs Resort Für <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Leser<br />

der absolute Preisschlager am Schwarzen Meer.<br />

Mit e<strong>in</strong>em tollen Angebot<br />

geht Thracian Cliffs <strong>in</strong> die<br />

Herbst-Offensive: Golf unlimited,<br />

und das zu e<strong>in</strong>em<br />

Preis, der unschlagbar ist!<br />

Knapp über 100 Euro pro Tag pro Person<br />

<strong>in</strong>kl. unbegrenztes Golfvergnügen.<br />

E<strong>in</strong>gerahmt von den rauen Klippen<br />

und dem türkisen Wasser des Schwarzen<br />

Meeres vere<strong>in</strong>t das Thracian Cliffs Resort<br />

e<strong>in</strong>en atemberaubenden Golfplatz, Unterbr<strong>in</strong>gung<br />

<strong>in</strong> luxuriösen Suiten, traumhafte<br />

Privatstrände, verwöhnendes Spa<br />

und Gourmet Restaurants.<br />

„Buchen Sie jetzt Ihr Golf unlimited<br />

Paket <strong>in</strong> das beste Golf Resort <strong>in</strong> Europa<br />

2014“, lädt Claudio Mar<strong>in</strong>i, Generalmanager<br />

Thracian Cliffs Resort, an die Schwarzmeer-Küste<br />

e<strong>in</strong>. In jenes grandiose Gastgeber-Resort,<br />

das 2013 die Volvo World<br />

Match Play Championships beherbergte.<br />

Seit Kurzem gehört auch Thracian Cliffs<br />

zu den „Lead<strong>in</strong>g Golf Resorts Europas“.<br />

Weltberühmt machte das Resort der<br />

unglaubliche Golfplatz von Gary Player,<br />

der selbst von se<strong>in</strong>em Werk so begeistert<br />

ist, dass er – mit Recht – nur noch vom<br />

„Pebble Beach of Europe“ spricht.<br />

Signifikant das Signature Hole, Loch<br />

Nummer 5 (Par 3 über 180 Meter), mit<br />

Abschlag auf das 40 Meter tiefer gelegene<br />

Grün direkt an der Schwarzmeer-Küste.<br />

Inklusivleistungen. Unlimited Golf<br />

auf dem Gary Player Signature Golfplatz<br />

Thracian Cliffs <strong>in</strong>kl. geteiltes E-Cart,<br />

Transfer vom/zum Varna International<br />

Airport vom/<strong>in</strong>s Thracian Cliffs Resort;<br />

Welcomedr<strong>in</strong>k und Früchte beim Check<strong>in</strong>;<br />

Unterbr<strong>in</strong>gung <strong>in</strong> luxuriöser Suite<br />

<strong>in</strong>kl. kont<strong>in</strong>entalem Frühstück, WLAN;<br />

Starter Kit und gebührenfreie Nutzung der<br />

Driv<strong>in</strong>g Range; freier Zugang zum Thracian<br />

Spa & Fitnessbereich, Hammam, Dampfbad,<br />

Jacuzzi und 20 Prozent Ermäßigung<br />

auf alle Spa-Anwendungen.<br />

Thracian Cliffs: Das „Pebble Beach of Europe“<br />

Top-Erholung: Zwei Badestrände für die Gäste<br />

Preis-Beispiele. 3 ÜN <strong>in</strong>kl. unlimited<br />

Golf ab E 395,- p. P. im DZ; 5 ÜN<br />

<strong>in</strong>kl. unlimited Golf ab E 619,- p. P. Der<br />

absolute Hit: Für <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Leser gibt es<br />

darauf noch e<strong>in</strong>mal 10 Prozent Rabatt bei<br />

Buchungen bis Ende November. Buchbar<br />

unter Telefon 089/427181-84.<br />

Info: www.thraciancliffs.com<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 75


TRAVEL <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> TOURS<br />

Hotel & Resort Dolomitengolf, Österreich<br />

Term<strong>in</strong>: 12. – 19. Oktober 2014<br />

So spannend war‘s beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> noch nie: 10 zu 10 nach<br />

den drei Spieltagen, das bessere Ergebnis<br />

der e<strong>in</strong>zelnen Matches entschied<br />

schließlich für das Team um Capta<strong>in</strong><br />

Claus Kircher. Grund, das Event weiter<br />

auszubauen: das Sportkomitee hat<br />

beschlossen, e<strong>in</strong>en eigenen <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-<br />

Wander-Pokal zu stiften, auf den<br />

jeweiligen Sieger-Urkunden werden die<br />

Namen der Team-Spieler verewigt. Am<br />

12. Oktober ist es dann wieder soweit –<br />

die nächste GT-Tour <strong>in</strong>s Dolomitengolf<br />

steht an. Das Programm: fünf Turniertage,<br />

davon drei im <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-Modus,<br />

und zwei im E<strong>in</strong>zelmodus, die klassische<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Trophy. Darüber h<strong>in</strong>aus<br />

We<strong>in</strong>probe, Spa, Wellness, exklusive<br />

österreichische Küche – und Spaß.<br />

Das neue Hotel Dolomitengolf<br />

Suites besticht durch se<strong>in</strong>e großzügigen<br />

und modern e<strong>in</strong>gerichteten<br />

Zimmer, der 27-Loch-Golfplatz liegt<br />

vor der Haustüre.<br />

Herzlich willkommen zu den schon<br />

traditionellen <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Tours.<br />

ab € 705,– / € 930,–<br />

LEISTUNGEN<br />

Pauschalangebot:<br />

• 7 Übernachtungen im Hotel Dolomitengolf<br />

Suites im Doppelzimmer<br />

<strong>in</strong>klusive Halbpension im 4-Sterne-Hotel<br />

• 5 Turnier-Tage (drei Tage im <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>-<br />

Modus und zwei Tage <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Trophy<br />

nach Stableford), Rahmenprogramm<br />

• Alle Greenfees, Golf unlimited<br />

• Startgebühr, attraktive Preise<br />

• Betreuung: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

• Gala-Abend mit Live-Musik<br />

• Term<strong>in</strong>: 12. bis 19. Oktober 2014<br />

Preis p. Pers.: Ab € 930,– im DZ,<br />

f. Mitglieder GC Dolomitengolf ab € 705,–<br />

EZ € 1.283,–; für Mitglieder<br />

GC Dolomitengolf € 1.056,–<br />

• Direkt-Buchung:<br />

Hotel & Resort Dolomitengolf<br />

Tel. +43(0)4852/61122<br />

Fax +43(0)4852/61122444<br />

E-Mail: <strong>in</strong>fo@hotel-dolomitengolf.com<br />

www.hotel-dolomitengolf.com<br />

Dénia Marriott La Sella Golf Resort & Spa, Spanien<br />

Term<strong>in</strong>: 2. – 9. November 2014<br />

KAGAMI-Intensiv-Woche<br />

mit Sabana Crowcroft<br />

Mit ihrer KAGAMI Golf-Lehrmethode<br />

hat die ehemalige Ladies European<br />

Tour-Proette Sabana Crowcroft Anfang<br />

der 90er e<strong>in</strong>en ganz neuen, <strong>in</strong>tuitiven<br />

Ansatz des mentalen Lehrens <strong>in</strong>s Leben<br />

gerufen, ihre Bücher und DVDs haben<br />

sich <strong>in</strong> den vergangenen 20 Jahren über<br />

30.000 Mal verkauft.<br />

Grund genug, den ersten geme<strong>in</strong>samen<br />

KAGAMI-Golfworkshop, übrigens<br />

auch <strong>in</strong> Begleitung von Ernst Rödder,<br />

Head Pro <strong>in</strong> Gut Heckenhof, im Rahmen<br />

e<strong>in</strong>er exklusiven Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gswoche<br />

auszuschreiben. Homebase wird das<br />

5-Sterne-Hotel Dénia Marriott La Sella<br />

Golf Resort & Spa im sonnenverwöhnten<br />

Alicante, Spanien, se<strong>in</strong>. Auf dem<br />

Programm: Neben täglichen KAGAMI-<br />

Workshops und Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gse<strong>in</strong>heiten auf<br />

der Driv<strong>in</strong>g Range des Resorts auch<br />

fünf Runden Golf, bei denen das<br />

Gelernte gleich praxisnah auf dem Platz<br />

umgesetzt wird. Alle Teilnehmer erhalten<br />

zudem umfangreiches KAGAMI-<br />

Lehrmaterial, darunter auch die Bücher<br />

und DVDs von Sabana Crowcroft.<br />

ab € 1.013,–<br />

LEISTUNGEN<br />

Pauschalangebot:<br />

• 7 ÜN bei Halbpension im 5-Sterne-Hotel<br />

Dénia Marriott La Sella Golf Resort & Spa <strong>in</strong><br />

Alicante, Spanien<br />

• 5 Greenfees <strong>in</strong>kl. Trolleys auf dem La Sella<br />

Golf Course<br />

• Unlimited Nutzung der Range <strong>in</strong>kl. Bälle<br />

• Umfangreiches Kagami-Lehrmaterial<br />

• Alle Flughafen-Transfers (Alicante)<br />

• Exklusive Flug<br />

• Preis p. P. ab € 1.013,– im DZ<br />

EZ-Zuschlag: € 215,–<br />

• KAGAMI-Workshops und Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>g mit<br />

KAGAMI-Gründer<strong>in</strong> Sabana Crowcroft sowie<br />

Ernst Rödder (Head-Pro Gut Heckenhof)<br />

für fünf Tage € 780,–<br />

• Term<strong>in</strong>: 2. bis 9. November 2014<br />

• Direkt-Buchung:<br />

Golf Travel Network GmbH<br />

Löhnfeld 26, 21423 W<strong>in</strong>sen<br />

Tel. +49 (0)4171/600791<br />

E-Mail: <strong>in</strong>fo@golftravelnetwork.de<br />

www.golftravelnetwork.de<br />

• Weitere Infos: www.lasellagolfresort.com<br />

www.leserreisen.golftime.de<br />

76 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6-2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Golf, Kultur und Badeurlaub <strong>in</strong> Ch<strong>in</strong>a<br />

Term<strong>in</strong>: 9. bis 24. April 2015<br />

Begleiten Sie uns auf diese außergewöhnliche<br />

Reise durch e<strong>in</strong> Land mit alter<br />

Kultur und e<strong>in</strong>er rasanten Entwicklung<br />

<strong>in</strong> der jüngsten Zeit. Auf unserer Reise erleben<br />

Sie ch<strong>in</strong>esische Tradition und Moderne, spielen<br />

auf ausgewählten Golfplätzen und haben<br />

auch Zeit zum Relaxen auf der Tropen<strong>in</strong>sel<br />

Ha<strong>in</strong>an.<br />

Sie werden wichtige Sehenswürdigkeiten wie<br />

die Verbotene Stadt, die Große Mauer oder die<br />

Terrakottaarmee kennenlernen. Aber auch das<br />

pulsierende Leben e<strong>in</strong>er der größten Städte der<br />

Welt, Shanghai, werden Sie hautnah erleben.<br />

Golfsport hat <strong>in</strong> Ch<strong>in</strong>a noch ke<strong>in</strong>e lange<br />

Tradition, aber seit ca. 20 Jahren werden Golfplätze<br />

auf höchstem Niveau gebaut – e<strong>in</strong> Ende<br />

des Booms ist nicht <strong>in</strong> Sicht.<br />

Imposant:<br />

Die Ch<strong>in</strong>esische<br />

Mauer<br />

Exklusiv: Der Beij<strong>in</strong>g Earls GC<br />

ab € 6.855,–<br />

Lassen Sie sich bee<strong>in</strong>drucken von der Kultur,<br />

den kul<strong>in</strong>arischen Angeboten, den hervorragenden<br />

Golfplätzen und Hotels und kommen Sie<br />

mit <strong>in</strong> das moderne „Reich der Mitte“.<br />

Die Reise wird von Oskar Brunnthaler,<br />

Geschäftsführer des <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlags, und<br />

von Anett Tanger, Inhaber<strong>in</strong> von TangerTravel,<br />

persönlich begleitet.<br />

Augenweide: GC Stone Forest<br />

Höhepunkt: Exkursion „Terracotta-Armee“ <strong>in</strong> Xi’an<br />

LEISTUNGEN<br />

• 13 Übernachtungen <strong>in</strong>kl.<br />

täglichem Frühstück <strong>in</strong> den<br />

benannten 5* Hotels <strong>in</strong> folgenden<br />

Zimmerkategorien:<br />

Pek<strong>in</strong>g: 5* Beij<strong>in</strong>g Marriott<br />

Hotel City Wall – Deluxe Room<br />

Xi’an: 5* Golden Flower Hotel<br />

by Shangri-La – Deluxe Room<br />

Kunm<strong>in</strong>g: 5* Hotel Spr<strong>in</strong>g City<br />

Golf Resort – Deluxe Room<br />

Sanya: 5* Marriott-Hotel<br />

Sanya – Deluxe Meerblick<br />

Shanghai: 5* Hotel Fairmont<br />

Peace – Deluxe Room<br />

• 6x Greenfee pro Person <strong>in</strong>kl.<br />

Caddy und E-Cart (e<strong>in</strong> E-Cart<br />

für jeweils 2 Personen)<br />

• Reservierte Startzeiten<br />

• Sightsee<strong>in</strong>g Touren mit<br />

deutsch sprechendem Guide<br />

• Flüge mit Emirates nach<br />

Pek<strong>in</strong>g und ab Shanghai <strong>in</strong><br />

Economy <strong>in</strong>kl. Golfgepäck<br />

• Inlandsflüge Pek<strong>in</strong>g-Xi’an,<br />

Xi’an-Kunm<strong>in</strong>g, Kunm<strong>in</strong>g-<br />

Sanya, Sanya-Shanghai,<br />

Economy <strong>in</strong>kl. Golfgepäck<br />

• alle Transfers lt. Programm im<br />

klimatisierten Luxusbus<br />

• Reisebegleitung durch den Geschäftsführer<br />

vom <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Verlag Oskar Brunnthaler und<br />

Anett Tanger von TangerTravel<br />

• Reisepreissicherungssche<strong>in</strong><br />

• M<strong>in</strong>destteilnehmerzahl 8 Personen,<br />

maximal 20 Teilnehmer<br />

• Preise:<br />

Pro Person im DZ E 6.855,–<br />

Aufpreis EZ E 690,–<br />

Aufpreis Flüge mit Emirates <strong>in</strong><br />

Bus<strong>in</strong>ess Class (an Pek<strong>in</strong>g, ab<br />

Shanghai) p. Pers. E 2.185,–<br />

• Nicht e<strong>in</strong>geschl. Leistungen:<br />

– Optionale Golfrunden:<br />

2. Platz Spr<strong>in</strong>g City am<br />

15.04.15 und Yalong Bay<br />

Course am 17.04.15<br />

– Tipps für Caddies, Guide etc.<br />

– Sämtliche nicht genannten<br />

Mahlzeiten, Getränke<br />

– Persönl. Ausgaben vor Ort<br />

• Visum:<br />

Es wird e<strong>in</strong> Visum benötigt.<br />

Gern s<strong>in</strong>d wir bei der Beschaffung<br />

behilflich. Die Kosten für<br />

das Visum <strong>in</strong>kl. Gebühren für<br />

die Visaagentur betragen ca.<br />

100 EUR pro Person<br />

(Stand: Juni 2014)<br />

• Direkt-Buchung:<br />

TangerTravel Ltd.<br />

Tel. +49(0)38306/21181<br />

Fax +49(0)38306/23953<br />

www.golfasien.de<br />

<strong>in</strong>fo@golfasien.de<br />

• Infos:<br />

www.leserreisen.golftime.de<br />

• Anmeldeschluss: 15. Jan. 2015<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6-2014 www.golftime.de 77


TRAINING LEADBETTER<br />

ian<br />

holloway<br />

Ian Holloway, Jahrgang ’80, Fully Qualified<br />

PGA Professional und Certified Senior Instructor<br />

der David Leadbetter Golf Academy<br />

im Golf Valley München.<br />

ih@golftime.de, www.leadbetter.de<br />

Par 3<br />

Saver<br />

Taktik Zwei Tipps für<br />

bessere Scores an<br />

langen Par-3-Löchern.<br />

Landezone bestimmen<br />

Vorlegen<br />

Fotos: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

1 Gehen Sie auf Nummer sicher!<br />

Anstatt mit aller Macht den Ball aufs<br />

Grün spielen zu wollen, agieren Sie<br />

besser mit Köpfchen: Def<strong>in</strong>ieren Sie<br />

e<strong>in</strong>e sichere Landezone, die Sie gut erreichen<br />

können (Bild l.). Die Chancen,<br />

diese Landezone zu erreichen, stehen<br />

besser, als beispielsweise e<strong>in</strong> Hybrid<br />

oder langes Eisen auf gut Glück Richtung<br />

Fahne zu spielen. Mit e<strong>in</strong>em<br />

vorgelegten, sicheren Eisen s<strong>in</strong>d die<br />

Chancen nun deutlich besser, von der<br />

vorher festgelegten Landezone aus<br />

mit e<strong>in</strong>em Chip und Putt ums Par zu<br />

spielen. Und sollten Sie dennoch mit<br />

e<strong>in</strong>er 4 vom Grün gehen, so ist das bei<br />

e<strong>in</strong>em schwierigen Par 3 immer noch<br />

e<strong>in</strong> ordentlicher Score, der Ihre Runde<br />

nicht ru<strong>in</strong>ieren wird.<br />

78 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Übung<br />

E<strong>in</strong> Par 3 kann für den Rundenscore zur Katastrophe<br />

werden. Vor allem Amateure, die nur selten spielen,<br />

haben oft ke<strong>in</strong>e Strategie, wenn es darum geht, diese<br />

Löcher zu meistern. Oft heißt es ganz e<strong>in</strong>fach: den Ball<br />

unter allen Umständen direkt aufs Grün spielen.<br />

Dabei gibt es auch hier guten Grund, sich Gedanken darüber<br />

zu machen, wie man den bestmöglichen Score erzielt. Meist s<strong>in</strong>d<br />

Par 3s von Bunkern und/oder Wasserh<strong>in</strong>dernissen geschützt. Trifft<br />

man diese, geht der Score auch ganz schnell baden. E<strong>in</strong>e Strategie,<br />

sich e<strong>in</strong>en guten Score an e<strong>in</strong>em Par 3 zu sichern, ist daher, den<br />

Ball vorzulegen. Ja, Sie haben richtig gelesen!<br />

1 Evaluieren Sie Ihr Spiel und schätzen Sie realistisch Ihre Chancen<br />

e<strong>in</strong>, z. B. aus über 160 Metern das Grün treffen zu können. Haben<br />

Sie damit Schwierigkeiten, spielen Sie den Ball doch e<strong>in</strong>fach<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>e sichere Landezone vor dem Grün, die Sie gut erreichen<br />

können, und starten Sie von dort aus den Versuch, mit e<strong>in</strong>em<br />

Chip und Putt das Par zu retten. Gel<strong>in</strong>gt Ihnen das nicht, haben<br />

Sie immer noch gute Chancen, e<strong>in</strong>e 4 zu spielen. Sie haben damit<br />

auf jeden Fall die beiden größten Risiken, den Ball <strong>in</strong>s Wasser oder<br />

<strong>in</strong> den Bunker zu spielen, umgangen! Auch auf den Pro-Touren<br />

werden die meisten Par-3-Löcher im Durchschnitt über Par<br />

gespielt – daher ist e<strong>in</strong> Score von vier Schlägen durchaus akzeptabel!<br />

Doch auch fürs Vorlegen sollten Sie Ihre Eisen konstant<br />

treffen. Dabei hilft Ihnen folgende Übung:<br />

2. Richten Sie Ihren Schläger aus und stecken Sie je e<strong>in</strong> Tee neben<br />

die Schlagfläche <strong>in</strong> den Boden. Versuchen Sie nun den Ball zu treffen,<br />

ohne dabei e<strong>in</strong>es der beiden seitlichen Tees zu berühren. Mit<br />

etwas Übung werden Sie merken, dass Ihr Schwung dadurch deutlich<br />

konstanter wird und Sie den Ball wesentlich besser treffen.<br />

Präziser Ballkontakt<br />

Divot h<strong>in</strong>ter dem Tee<br />

2 Mit den e<strong>in</strong>gesteckten Tees (Bild l.o.)<br />

können Sie kontrollieren, ob Ihr<br />

Schläger im Treffmoment an der richtigen<br />

Stelle ist und Sie die beste<br />

Chance haben, den Ball im Sweetspot<br />

zu treffen. Sie können mit dieser Übung<br />

ebenfalls sicherstellen, dass Sie zuerst<br />

den Ball treffen und dann das Divot<br />

schlagen. Das Divot soll erst nach dem<br />

Treffen des Balles enstehen. Mit etwas<br />

Übung werden Sie bald sehen, dass Sie,<br />

wenn Sie den Ball gut getroffen haben,<br />

die Abdrücke des Tees auf der Unterseite<br />

Ihres Schlägers sehen. Die dort<br />

h<strong>in</strong>terlassenen Markierungen (Bild r.)<br />

zeigen Ihnen, dass Sie auf dem richtigen<br />

Weg s<strong>in</strong>d. Anfangs wird diese Übung<br />

schwierig se<strong>in</strong>, mit der Zeit werden Sie<br />

den Ball aber deutlich besser treffen!<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 79


TRAINING PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

Jonathan<br />

Taylor<br />

Der Engländer und <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Buchautor hat zunächst<br />

„The Move“ und schließlich „Sw<strong>in</strong>g Simply“<br />

entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie<br />

G1 Class Professional der PGA of Germany<br />

EINE FRAGE D<br />

Putt<strong>in</strong>g Wie Sie die Streuung Ihrer Putts und damit<br />

Fotos: Marcel Brunnthaler<br />

Das wird völlig unterschätzt: Die richtige Länge bei mittleren bis langen Putts<br />

80 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


ER LÄNGE<br />

künftig schmerzhafte Drei-Putts m<strong>in</strong>imieren.<br />

Die Länge Ihrer<br />

Putts richtig<br />

e<strong>in</strong>schätzen<br />

und kontrollieren<br />

zu können,<br />

hat deutlich<br />

mehr Auswirkung auf<br />

Ihre Putt<strong>in</strong>g-Statistik, als die<br />

Richtung lesen zu können. Es<br />

wird eher selten vorkommen,<br />

dass Sie den Ball zwei Meter<br />

rechts oder l<strong>in</strong>ks am Loch<br />

vorbeischieben. E<strong>in</strong>en langen<br />

Putt zwei Meter zu kurz oder<br />

zu lang zu spielen, dürfte aber<br />

durchaus häufiger vorkommen.<br />

E<strong>in</strong>en Drei-Putt zu verh<strong>in</strong>dern,<br />

hängt ganz entscheidend davon<br />

ab, ob es Ihnen gel<strong>in</strong>gt, e<strong>in</strong>en<br />

langen ersten Putt regelmäßig<br />

<strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>es Umkreises von<br />

e<strong>in</strong>em Meter an das Loch zu<br />

spielen.<br />

Loch sowie dem längsten Putt<br />

zum Loch. Wenn alle Bälle vor<br />

dem Loch liegen geblieben<br />

s<strong>in</strong>d, messen Sie die Distanz<br />

des kürzesten Putts bis zum<br />

Loch. Wenn alle Bälle h<strong>in</strong>ter<br />

dem Ball liegen, messen Sie<br />

die Distanz des längsten Putts<br />

zum Loch.<br />

Streuung reduzieren. Die<br />

gemessene Distanz zum Loch<br />

sollte <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>es Meters<br />

liegen. Wenn e<strong>in</strong> Ball weiter als<br />

e<strong>in</strong>en Meter vom Loch entfernt<br />

liegt, üben Sie Putts aus dieser<br />

Entfernung zum Loch, bis Sie<br />

Ihre Streuung reduziert haben.<br />

Bedenken Sie: Wenn Sie auf<br />

der Runde versuchen, den Ball<br />

50 Zentimeter h<strong>in</strong>ter das Loch<br />

zu putten und sich dabei um<br />

Sw<strong>in</strong>g SimplY IM DOPPELPACK<br />

„Golf lernen ist wirklich e<strong>in</strong>fach! Lassen Sie sich nicht verwirren durch<br />

komplizierte Golftechnik – wir lehren den leichtesten Weg“, ist Jonathan<br />

Taylor von der The Move Golf Academy überzeugt. Der Erfolgs-Coach hat<br />

se<strong>in</strong>e <strong>in</strong>novative Teach<strong>in</strong>g-Philosophie <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Buch mit über 120 Fotos<br />

anschaulich zu Papier gebracht. Dabei ist der Titel „SWING SIMPLY II –<br />

Wie Sie garantiert 20 Meter weiter schlagen“ ke<strong>in</strong> leeres Versprechen:<br />

„Wer mit me<strong>in</strong>er Technik nicht 20 Meter weiter schlägt, bekommt se<strong>in</strong><br />

Geld zurück“, bekräftigt Jonathan Taylor.<br />

Das Buch (E 19,90) und die DVD „SWING SIMPLY 2 + 20“ (E 29,90)<br />

können zzgl. Versandkosten (E 3,–/europ. Ausland E 7,–) unter Telefon<br />

089/42 71 81 81 bzw. via www.golftime.de bestellt werden.<br />

e<strong>in</strong>en Meter vertun, riskieren<br />

Sie e<strong>in</strong>en E<strong>in</strong>-Meter-Fünfzig-<br />

Putt. Selbst die Tour Pros<br />

schieben e<strong>in</strong>en von vier Putts<br />

aus dieser Entfernung vorbei!<br />

More. Weitere Tipps und<br />

Tricks von Jonathan Taylor<br />

f<strong>in</strong>den Sie im Internet unter<br />

www.golftime.de im Bereich<br />

„Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>g“.<br />

Richtige Strategie. Unter<br />

diesem Aspekt ist es nicht<br />

gerade hilfreich, dass wir e<strong>in</strong>getrichtert<br />

bekommen, den<br />

Ball möglichst 40 bis 50 Zentimeter<br />

länger zu lassen, damit<br />

er e<strong>in</strong>e Chance hat, zu fallen.<br />

Me<strong>in</strong>er Me<strong>in</strong>ung nach ist das<br />

e<strong>in</strong>e gute Strategie für kurze<br />

Putts; bei langen Putts jedoch<br />

ist dabei das Risiko zu groß,<br />

die Länge falsch e<strong>in</strong>zuschätzen<br />

und den Ball viel zu lang zu<br />

spielen. Versuchen Sie deshalb<br />

folgende Übung:<br />

1. Messen Sie e<strong>in</strong>e Länge zum<br />

Loch ab, beispielsweise fünf<br />

Meter; später auch mehr.<br />

2. Putten Sie von hier aus drei<br />

Bälle zum Loch und möglich<br />

so, dass diese – wenn<br />

sie nicht fallen – auf Höhe<br />

des Lochs liegen bleiben.<br />

3. Messen Sie die Distanz zwischen<br />

dem kürzesten Putt zum<br />

Nachmessen: Ihre Putts sollten <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Umkreis von e<strong>in</strong>em Meter zum Loch zum Liegen kommen<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 81


TRAINING MENTAL<br />

SABANA<br />

CROWCROFT<br />

PGA Professional,<br />

Ex-European Tourspieler<strong>in</strong>,<br />

Management Tra<strong>in</strong>er<strong>in</strong>,<br />

Gründer<strong>in</strong> von KAGAMI<br />

Golf & Leadership Academies<br />

Der e<strong>in</strong>same Schläger<br />

E<strong>in</strong>stellung Lernen Sie, wie Sie sich mit ihm anfreunden.<br />

Führen Sie auch e<strong>in</strong> paar Schläger <strong>in</strong><br />

Ihrem Bag auf dem Golfplatz spazieren?<br />

Schläger, die Sie praktisch<br />

nie nutzen? Bei denen Ihnen das<br />

Vertrauen fehlt, dass der Schlag<br />

etwas wird? Vielleicht haben Sie den<br />

e<strong>in</strong> oder anderen Schläger schon aufgegeben<br />

und er fristet se<strong>in</strong> Dase<strong>in</strong> im Keller …<br />

Wenn Sie dieses Szenario kennen, dann<br />

lesen Sie weiter …<br />

Lassen Sie Ihre Fantasie spielen – es wird Sie<br />

zum Lächeln br<strong>in</strong>gen!<br />

Der mentale Aspekt<br />

Zunächst benötigen Sie e<strong>in</strong>en RESET<br />

Schläger, d. h. e<strong>in</strong>en Schläger, mit dem Sie<br />

sich sicher fühlen und der Ihnen am besten<br />

liegt. Wechseln Sie immer wieder zwischen<br />

diesem RESET-Schläger und dem „e<strong>in</strong>samen<br />

Schläger”, bis Sie die gleiche E<strong>in</strong>stellung und<br />

den gleichen Schwung wie mit allen Ihren<br />

Hölzern haben.<br />

Nehmen Sie den „e<strong>in</strong>samen” Schläger sowie<br />

m<strong>in</strong>destens zwei weitere naheliegende aus Ihrer<br />

Tasche und legen Sie sie nebene<strong>in</strong>ander<br />

(siehe Bild unten).<br />

Wenn z. B. das Holz 3 Ihr „e<strong>in</strong>samer”<br />

Schläger ist, nehmen Sie alle anderen Hölzer<br />

aus Ihrer Tasche.<br />

Bestimmt haben Sie Entschuldigungen<br />

dafür, dass Sie den Schläger<br />

nicht nutzen: „Mit dem Schläger geht<br />

es schwieriger” oder „Ich weiß nicht,<br />

wie ich mit me<strong>in</strong>en Fairway-Hölzern<br />

spielen soll.”<br />

Dabei gibt es kaum e<strong>in</strong>en Unterschied<br />

zwischen dem nicht genutzten<br />

Schläger und dem nächst höheren<br />

oder niedrigeren.<br />

Fotos: Sabana Crowcroft<br />

Kagami Golf<br />

von Sabana Crowcroft.<br />

32.000 Exemplare verkauft.<br />

€ 24,90 + € 3,– Versand/<br />

europäisches Ausland € 7,–<br />

Erhältlich telefonisch (089/42718187)<br />

über den <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag oder über<br />

www.kagami.de<br />

Golf Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>g DVD<br />

von Sabana Crowcroft.<br />

€ 29,95 + Versand (s.o.)<br />

Erhältlich über<br />

www.kagami.de<br />

Buch & DVD Paket:<br />

Sonderpreis: € 44,90 + Versand (s.o.)<br />

Erhältlich über<br />

www.kagami.de<br />

Die Ansprechposition<br />

für Hölzer<br />

und lange Eisen<br />

Je länger der Schläger ist, desto<br />

weiter l<strong>in</strong>ks sollte der Ball liegen.<br />

Das bedeutet beim Holz 3 oder 5,<br />

dass er <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er L<strong>in</strong>ie mit Ihrem l<strong>in</strong>ken<br />

Absatz platziert se<strong>in</strong> sollte. Beim<br />

Driver auf Höhe des l<strong>in</strong>ken Zehs (für<br />

Rechtshänder). Um die Schultern<br />

parallel zum Ziel zu belassen, geben<br />

Sie sich die Anweisung „rechte<br />

Schulter zurück und runter“. Da die<br />

Instruktion vor dem Schwung stattf<strong>in</strong>det,<br />

stört sie nicht. Wenn Sie Ihren<br />

Kopf mit den Schultern mitgehen<br />

lassen, werden Sie den „Po” des Balls<br />

sehen (siehe Bild rechts oben).<br />

82 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


»E<strong>in</strong>er der Effekte von Angst ist, die S<strong>in</strong>ne zu stören<br />

und D<strong>in</strong>ge anders ersche<strong>in</strong>en zu lassen als sie s<strong>in</strong>d«<br />

Miguel de Cervantes, spanischer Dichter<br />

Schritt 1<br />

Spielen Sie so viele Schläge mit dem<br />

RESET-Schläger, bis Sie mit den<br />

Ergebnissen zufrieden s<strong>in</strong>d. Beobachten<br />

Sie genau, was Sie machen: Ihre<br />

E<strong>in</strong>stellung zum Schläger und Ihre<br />

Herangehensweise.<br />

Schritt 2<br />

Nehmen Sie Ihr Holz 3 und sprechen<br />

Sie den Ball mit dem gleichen<br />

Zutrauen an wie mit Ihrem RESET-<br />

Schläger. Denken Sie die gleichen<br />

Gedanken, machen Sie den gleichen<br />

Schwung und erwarten Sie die<br />

gleichen Resultate. Sie können den<br />

Ball etwas aufteen, um anfangs mehr<br />

Vertrauen zu bekommen.<br />

Schritt 3<br />

Wählen Sie e<strong>in</strong>es der anderen Hölzer,<br />

wenn Sie sich mit diesen auch wohlfühlen.<br />

Ansonsten nehmen Sie wieder<br />

Ihren RESET-Schläger und bauen<br />

Sie Vertrauen auf. Spüren Sie Ihrer<br />

Haltung gegenüber dem Schläger<br />

nach, den Sie wirklich mögen.<br />

Schritt 4<br />

Übertragen Sie diese E<strong>in</strong>stellung auf<br />

Ihren „e<strong>in</strong>samen” Schläger. Lächeln<br />

Sie den Schläger an, heißen Sie ihn<br />

willkommen! Entspannen Sie sich.<br />

Es gibt nichts zu befürchten, außer<br />

die Furcht selbst.<br />

DIE REVOLUTIONÄRE APP<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Wiederholen Sie diesen Prozess,<br />

bis Sie alle Schläger mit der gleichen<br />

E<strong>in</strong>stellung und dem gleichen<br />

Schwung spielen.<br />

Jetzt ist es natürlich wichtig, dass<br />

Sie den „e<strong>in</strong>samen“ Schläger auf dem<br />

Golfplatz bei jeder Gelegenheit<br />

VERWENDEN. Dann ist er nämlich<br />

nicht mehr e<strong>in</strong>sam!<br />

<br />

<br />

Viel Spaß!<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 83


TRAINING SPORTPHYSIO<br />

Dr.<br />

Christian<br />

Haid<br />

Biomechaniker,<br />

Universitätskl<strong>in</strong>ik<br />

Innsbruck<br />

Schwungumstellun<br />

Neu-Orientierung Wenn Top-Spieler ihren Schwung ändern,<br />

Schwungumstellung<br />

ist e<strong>in</strong> Reizwort. Es<br />

bedeutet Veränderung.<br />

Es bedeutet<br />

Vertrautes zu verlieren<br />

und sich mit<br />

Neuem anfreunden zu müssen.<br />

Der Mensch geht Veränderungen<br />

gern aus dem Weg,<br />

er ist e<strong>in</strong> Gewohnheits-Tier.<br />

Weshalb stellen dann Topspieler<br />

ihren Schwung um? Es<br />

muss triftige Gründe geben.<br />

Die Liste der Spieler, die e<strong>in</strong>schneidende<br />

Veränderungen<br />

durchgeführt haben, ist<br />

sehr lang. Nick Faldo,<br />

Annika Sørenstam, Henrik<br />

Stenson, Mart<strong>in</strong> Kaymer<br />

und Tiger Woods stechen<br />

heraus. Es gibt jedoch<br />

ganz unterschiedliche<br />

Gründe, weshalb<br />

Top-Spieler sich zu diesem<br />

Schritt der Schwungveränderung<br />

aufraffen.<br />

Leitbildes auf physikalischen,<br />

biomechanischen und gefühlten<br />

Effekten aufbauen. Argumente<br />

e<strong>in</strong>es Golflehrers müssen<br />

daher auf diesen Kriterien<br />

basieren und sollten ke<strong>in</strong>e<br />

Worthülsen se<strong>in</strong>.<br />

Besonderheit. E<strong>in</strong> sehr schönes<br />

Beispiel e<strong>in</strong>er gelungenen<br />

Schwungumstellung ist<br />

Annika Sørenstam. Sie hatte<br />

das Problem, ihr Gewicht im<br />

Durchschwung nicht auf das<br />

l<strong>in</strong>ke Be<strong>in</strong> zu br<strong>in</strong>gen. Da sie<br />

den Kopf, wie es ihr früher beigebracht<br />

wurde, „brav“ unten<br />

ließ, entstanden bei ihr hohe<br />

Belastungen <strong>in</strong> der Lendenwirbelsäule.<br />

Ihr Tra<strong>in</strong>er empfahl<br />

ihr, den Kopf mit der Wirbelsäule<br />

mitzudrehen.<br />

Diese Anweisung führte sie<br />

durch und erweiterte die Bewegungsveränderung<br />

dah<strong>in</strong>gehend,<br />

dass sie sich während<br />

des Schwunges leicht aufrichtete.<br />

Auf diese Weise nutzte<br />

sie e<strong>in</strong>en wichtigen physikalischen<br />

Effekt. Somit konnte<br />

»Aber, Gott sei<br />

Dank gibt es<br />

Lösungen, die<br />

den Golfschwung<br />

extrem effizient<br />

machen. Deshalb<br />

ist Golf e<strong>in</strong>e<br />

Sportart, <strong>in</strong> der<br />

unsere beste<br />

Leistung noch<br />

vor uns liegt«<br />

Viele Gründe. Verletzungen<br />

und Schmerzen können<br />

e<strong>in</strong>e Umstellung erfordern.<br />

Zu große Streuung<br />

im langen Spiel. Zu<br />

ger<strong>in</strong>ge Schlagweite oder<br />

Ungenauigkeit im kurzen<br />

Spiel. All das s<strong>in</strong>d Gründe,<br />

um Veränderungen am<br />

Schwung vorzunehmen.<br />

Top-Spieler wenden<br />

sehr viel Energie auf, um<br />

Bewegungsabläufe <strong>in</strong><br />

ihrem Schwung zu verändern.<br />

Oftmals ist all<br />

dieser E<strong>in</strong>satz nicht von<br />

Erfolg gekrönt. Es ist sehr<br />

schwierig abzuschätzen,<br />

ob Vorschläge und Vorstellungen<br />

e<strong>in</strong>es verbesserten<br />

Schwunges den<br />

erwünschten Erfolg br<strong>in</strong>gen.<br />

Daher sollten Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>gsmaßnahmen<br />

zur Erreichung<br />

e<strong>in</strong>es neuen<br />

Schwungumstellungen aus unterschiedlichen Gründen. Bei Nick Faldo (l.) und Annika Sørenst<br />

Kaymer (r.) hoffen wir, dass die Entscheidung auf längere Sicht gesehen die richtige war<br />

84 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


g – warum?<br />

<br />

<br />

<br />

GO KART<br />

ELECTRIC <strong>GOLF</strong><br />

dann muss das triftige Gründe haben.<br />

sie das Gewicht besser auf ihr<br />

l<strong>in</strong>kes Be<strong>in</strong> verlagern und die<br />

Belastung der Lendenwirbelsäule<br />

wurde verr<strong>in</strong>gert. Ihr<br />

Tra<strong>in</strong>er wollte zwar das Mitdrehen<br />

des Kopfes wieder<br />

rückgängig machen, aber Annika<br />

gefiel es, so zu schw<strong>in</strong>gen<br />

und sie behielt diese Besonderheit<br />

ihres Schwunges bei. Aus<br />

diesem Grund sagt sie heute:<br />

„My drill became my sw<strong>in</strong>g.“<br />

Dieses Beispiel zeigt deutlich,<br />

dass physikalisch-biomechanische<br />

Effekte gepaart<br />

mit e<strong>in</strong>em guten Bewegungsgefühl<br />

wichtige Grundlagen<br />

zur Verbesserung des Golfschwunges<br />

s<strong>in</strong>d. Es zeigt aber<br />

gleichzeitig, dass die Intuition<br />

bewegungstalentierter Spieler<br />

von enormer Bedeutung ist.<br />

Als ich Annika e<strong>in</strong>mal fragte,<br />

wie lange diese Umstellung<br />

gedauert habe, sagte sie „I hit<br />

a few balls . . .“ und ich hab<br />

mir erst später ausgerechnet,<br />

dass diese Aussage bedeutet,<br />

dass sie e<strong>in</strong>ige Tausend Bälle<br />

geschlagen hat, um sich mit<br />

diesem neuen Schwunggefühl<br />

anzufreunden.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Veränderung. Golfern, die<br />

auf Grund von Schmerzen<br />

oder fehlender Spielqualität<br />

e<strong>in</strong>e Schwungveränderung<br />

planen, sei daher Geduld und<br />

Ausdauer angeraten. Auch muss<br />

Vertrauen bestehen zwischen<br />

der Person, die e<strong>in</strong>em Veränderungen<br />

vorschlägt, diese anleitet,<br />

und dem Golfer, der sich<br />

auf e<strong>in</strong>en langen Weg macht.<br />

Gut durchdachte und physikalisch<br />

erläuterte Veränderungen<br />

s<strong>in</strong>d auf Sicht gesehen<br />

immer e<strong>in</strong> Gew<strong>in</strong>n. Es führt<br />

dazu, dass man mit zunehmendem<br />

Alter immer weiter<br />

schlägt und nicht unter<br />

den abnehmenden Kräften<br />

leidet. Zusätzlich ist die dem<br />

Alter entsprechende abnehmende<br />

Beweglichkeit e<strong>in</strong> triftiger<br />

Grund, sich von alten<br />

Schwungvorstellungen zu verabschieden.<br />

Aber, Gott sei Dank<br />

gibt es Lösungen, die den<br />

Golfschwung extrem effizient<br />

machen. Deshalb ist Golf e<strong>in</strong>e<br />

Sportart, <strong>in</strong> der unsere beste<br />

Leistung noch vor uns liegt.<br />

am (M.) ist das Ergebnis bekannt. Bei Mart<strong>in</strong><br />

Info:<br />

christian.haid@i-med.ac.at<br />

www.Healthy-Sw<strong>in</strong>g.at<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 85


TRAINING TECHNIK<br />

ACHIM<br />

BRUCHNER<br />

Achim Bruchner, Jahrgang ’77,<br />

Dipl. Sportwissenschaftler und Fully Qualified<br />

PGA Professional. Zuständig für den Bereich<br />

Technik <strong>in</strong> der Mart<strong>in</strong>a Eberl Golfakademie.<br />

Low Sp<strong>in</strong>ner: Flache Flugbahn<br />

und enorm viel Sp<strong>in</strong> auf dem Ball<br />

Flach, mit viel Sp<strong>in</strong>!<br />

„Low Sp<strong>in</strong>ner“ Sie möchten den Ball aus knapp 50 Metern mit ordentlich<br />

Backsp<strong>in</strong> flach an die Fahne legen? Achim Bruchner erklärt, wie’s geht.<br />

Wenn man die weltbesten<br />

Spieler pitchen<br />

sieht, denkt man,<br />

es ist Hexerei: Der<br />

Ball fliegt flach und<br />

hat so viel Backsp<strong>in</strong>,<br />

dass er auf dem Grün fast sofort liegen<br />

bleibt. In der Fachsprache nennt man das<br />

e<strong>in</strong>en „Low Sp<strong>in</strong>ner“.<br />

Der Ball fliegt flacher als e<strong>in</strong> normaler<br />

Pitch und mit e<strong>in</strong>er Rechts-L<strong>in</strong>ks-Kurve<br />

(Draw) <strong>in</strong>s Ziel. Um diese Flugkurve zu<br />

produzieren, muss die Schlagfläche leicht<br />

nach rechts von der Ball-Ziell<strong>in</strong>ie zeigen<br />

und der Schläger von <strong>in</strong>nen an den Ball<br />

kommen (Bild l<strong>in</strong>ks). Dabei ist wichtig,<br />

dass der Schläger so flach an den Ball<br />

kommt, dass man ke<strong>in</strong> Divot schlägt,<br />

sondern das Gras nur „bürstet“ (Bild<br />

Mitte).<br />

E<strong>in</strong> Maximum an Backsp<strong>in</strong>. Somit erreicht<br />

man, dass der Ball leicht dünn getroffen<br />

wird, idealerweise im Bereich des<br />

zweiten oder dritten Grooves von unten.<br />

Dieser Bereich des Schlägerblatts produziert<br />

den meisten Backsp<strong>in</strong>. Wenn man<br />

nun den Schlägerkopf durch den Treffmoment<br />

so beschleunigt, dass die Schlägerkopfgeschw<strong>in</strong>digkeit<br />

fast gleich der Ballabfluggeschw<strong>in</strong>digkeit<br />

ist, rollt der Ball<br />

im Treffmoment kaum die Schlagfläche<br />

hoch, und es entsteht sehr viel Reibung<br />

zwischen ihr und dem Ball.<br />

Untersuchungen haben gezeigt, dass so<br />

geschlagene Bälle e<strong>in</strong>en Abflugw<strong>in</strong>kel von<br />

ca. 30 Grad haben und die Schlagfläche<br />

am meisten Sp<strong>in</strong> bei e<strong>in</strong>em Sp<strong>in</strong>loft von<br />

45 Grad produziert. Der Sp<strong>in</strong>loft berechnet<br />

sich aus dem tatsächlichen Loft, der an<br />

den Ball kommt (dynamischer Loft) und<br />

dem W<strong>in</strong>kel, <strong>in</strong> dem der Schlägerkopf den<br />

Ball <strong>in</strong> der Abwärtsbewegung trifft.<br />

Im Idealfall ist es möglich, bei e<strong>in</strong>em<br />

50 Meter-Pitch mehr als 6.400 Umdrehungen<br />

pro M<strong>in</strong>ute zu produzieren. Dafür benötigt<br />

man jedoch e<strong>in</strong>en Premium-Golfball<br />

mit e<strong>in</strong>er weichen Schale und sollte<br />

zudem die Handgelenke im Treffmoment<br />

vor dem Ball haben, um den Schlägerkopf<br />

noch zusätzlich zu „deloften“ (Bild rechts).<br />

Dafür s<strong>in</strong>d Wedges mit e<strong>in</strong>er sauberen<br />

Schlagfläche und guten Grooves nötig.<br />

Info: www.mart<strong>in</strong>a-eberl-golfakademie.de<br />

86 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


STORY GÖTZ-ZITAT<br />

GÖTZ<br />

SCHMIEDE-<br />

HAUSEN<br />

Seit 2011 bei <strong>GOLF</strong><strong>TIME</strong>, Autor des Buchs<br />

„Golf oder gar nichts!“ zelebriert den <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong> wie ke<strong>in</strong> anderes Sportereignis und<br />

pflegt ke<strong>in</strong>e Sekunde der 27-stündigen<br />

Übertragung zu verpassen. Genießt seit der<br />

Übertragung 2012 „Premiumkunden“-Status<br />

bei e<strong>in</strong>er großen Pizza-Lieferkette.<br />

Wer ist hier der<br />

Underdog?<br />

»Im Teamvergleich<br />

spricht<br />

alles für Europa,<br />

doch nach den<br />

Gesetzen des<br />

<strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>s stellt<br />

diese Überlegenheit<br />

e<strong>in</strong>en<br />

Riesenpluspunkt<br />

für die USA dar –<br />

kl<strong>in</strong>gt seltsam,<br />

ist aber so«<br />

Wenn Sie mich als Golf-Journalisten<br />

fragen, auf wen Sie Ihr Geld<br />

beim <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> setzen sollen,<br />

dann helfe ich Ihnen gerne. So<br />

e<strong>in</strong>deutig wie bei dieser <strong>40.</strong> Auflage war die<br />

Angelegenheit nämlich noch nie!<br />

Seit 1993 hat ke<strong>in</strong> amerikanisches Team<br />

mehr <strong>in</strong> Europa gewonnen! Der letzte Auswärtssieg<br />

wurde jedoch unter Kapitän Tom<br />

Watson errungen, der nun erneut das Amt<br />

bekleidet. Punkt für . . . äh . . .<br />

Seit Europa 1985 gelernt hat, im <strong>Ryder</strong><br />

<strong>Cup</strong> zu siegen, gewannen die „Blauen“ zehn<br />

Begegnungen, holten e<strong>in</strong> Unentschieden<br />

und verloren nur viermal. Dabei zog Europa<br />

eigentlich immer als klarer Underdog <strong>in</strong>s Feld,<br />

meist ohne Major-Sieger im Team und im<br />

Weltranglisten-Vergleich klar im H<strong>in</strong>tertreffen.<br />

Nur 2008 hatte man e<strong>in</strong>e Mannschaft, die annähernd<br />

gleichwertig daherkam – und verlor<br />

prompt. 2014 ist Europa ebenfalls gespickt mit<br />

Major-Siegern wie Rory McIlroy, Mart<strong>in</strong> Kaymer,<br />

Just<strong>in</strong> Rose oder Graeme McDowell und im<br />

Weltranglisten-Vergleich erstmals klar überlegen.<br />

Das spricht für Europa, doch nach den<br />

Gesetzen des <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>s ist diese Überlegenheit<br />

e<strong>in</strong> Riesenpluspunkt für die Amerikaner –<br />

kl<strong>in</strong>gt seltsam, ist aber so.<br />

Natürlich ist es e<strong>in</strong> Vorteil für Europa, dass<br />

Tiger Woods nicht im Team steht. Mit Ausnahme<br />

von 2012 war er im <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> immer e<strong>in</strong> verlässlicher<br />

Punktelieferant, der im Schnitt aus<br />

zwei Matches wenigstens e<strong>in</strong>en Zähler mitnahm.<br />

Siebenmal stand er im Team . . . und<br />

stand sechsmal auf der Verliererseite. Als Tiger<br />

dem Team 2008 dann e<strong>in</strong> e<strong>in</strong>ziges Mal aufgrund<br />

e<strong>in</strong>er Verletzung fehlte, gewannen die<br />

Amerikaner sogleich. Und jetzt ist Woods<br />

wieder verletzt – Vorteil USA?<br />

Für Europa spricht die gebündelte Erfahrung,<br />

gepaart mit etwas frischem Blut, woraus<br />

dieses „Dream-Team“ besteht. Man f<strong>in</strong>det echte<br />

Veteranen (Sergio Garcia, Henrik Stenson,<br />

Thomas Björn, Ian Poulter, Lee Westwood),<br />

kampferprobte Top-Spieler (Rory McIlroy,<br />

Just<strong>in</strong> Rose, Mart<strong>in</strong> Kaymer, Graeme McDowell)<br />

und vielversprechende Neul<strong>in</strong>ge (Victor<br />

Dubuisson, Jamie Donaldson und Stephen<br />

Gallacher), die e<strong>in</strong>e großartige Mischung darstellen.<br />

Dagegen können die USA nur echte Veteranen<br />

(Kapitän Tom Watson, Jim Furyk, Phil<br />

Mickelson, Zach Johnson), kampferprobte<br />

Top-Spieler (Rickie Fowler, Matt Kuchar, Bubba<br />

Watson, Hunter Mahan, Webb Simpson,<br />

Keegan Bradley) und vielversprechende Neul<strong>in</strong>ge<br />

(Jimmy Walker, Jordan Spieth, Patrick<br />

Reed) aufbieten. Das spricht ganz klar für . . . ?<br />

Dieser <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong> f<strong>in</strong>det <strong>in</strong> Schottland<br />

statt, der Wiege des Golfsports. Und es ist den<br />

Europäern gelungen, <strong>in</strong> dieser mit historischen<br />

Top-Plätzen gespickten Region e<strong>in</strong>en Platz als<br />

Austragungsort zu wählen, der e<strong>in</strong> Maximum<br />

an Wohlfühlfaktor bietet – für den Gegner.<br />

Der Centenary Course <strong>in</strong> <strong>Gleneagles</strong> wurde<br />

von der amerikanischen Golflegende Jack<br />

Nicklaus entworfen und ist <strong>in</strong>mitten all der<br />

altehrwürdigen L<strong>in</strong>ks-Plätze <strong>in</strong> der direkten<br />

Nachbarschaft die e<strong>in</strong>zige „American Style“-<br />

Wiese. Ob das dem Heim-Team weiterhilft?<br />

Doch wie steht es um den Teamgeist? Bislang<br />

e<strong>in</strong>e Domäne der Europäer, bei denen sich<br />

jedoch e<strong>in</strong> gewisser „Wir gew<strong>in</strong>nen ja sowieso“-<br />

Gewöhnungs-Effekt e<strong>in</strong>schleichen könnte.<br />

Oder kommt es gar zu <strong>in</strong>ternen Spannungen,<br />

wenn die Major-Sieger (darunter zwei Iren)<br />

beim irischen Kapitän Paul McG<strong>in</strong>ley e<strong>in</strong>e<br />

Extrawurst e<strong>in</strong>fordern? Die Amerikaner h<strong>in</strong>gegen<br />

können nur gew<strong>in</strong>nen. Ihr Gegner ist klarer<br />

Favorit, die Stars spielen im anderen Team,<br />

das schweißt erfahrungsgemäß zusammen.<br />

Die Underdogs s<strong>in</strong>d also die Favoriten und<br />

umgekehrt – alles ganz klar und e<strong>in</strong>fach oder<br />

eben wieder nicht. Ich wage deshalb nur e<strong>in</strong>e<br />

Voraussage: Der Gew<strong>in</strong>ner dieses <strong>Ryder</strong> <strong>Cup</strong>s<br />

wird der Zuschauer se<strong>in</strong> und der Verlierer all<br />

die Golf-Fans, die sich das Spektakel entgehen<br />

lassen. Viel Vergnügen!<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de 87


SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

Stolze Sieger:<br />

Sebastian Topel<br />

und Nico<br />

Schellhase<br />

Audis vier für Dubai<br />

Audi quattro <strong>Cup</strong> Deutschland-Sieger vor den Toren Berl<strong>in</strong>s ermittelt.<br />

Die Sieger des Audi quattro<br />

<strong>Cup</strong>s 2014 stehen<br />

fest – zum<strong>in</strong>dest die<br />

aus Deutschland. Nico<br />

Schellhase, Sebastian<br />

Topel, Mart<strong>in</strong><br />

Richter und Jörg Böser setzten sich <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>em spannenden F<strong>in</strong>ale im Golfresort<br />

Scharmützelsee unter 260 Teilnehmern<br />

durch.<br />

Mit ihrem Sieg sicherten sich die vier<br />

Gew<strong>in</strong>ner e<strong>in</strong> Ticket für das Weltf<strong>in</strong>ale<br />

des Audi quattro <strong>Cup</strong>s. Dazu lädt der<br />

Automobilhersteller alle F<strong>in</strong>alisten <strong>in</strong><br />

den „Dubai United Arab Emirates Jumeirah<br />

Golf Estates East Course“ e<strong>in</strong>.<br />

Vom 7. bis 11. Dezember spielt das <strong>in</strong>ternationale<br />

Kontrahentenfeld dort se<strong>in</strong>en<br />

diesjährigen Gesamtsieger aus.<br />

Der Weg bis nach Dubai war ste<strong>in</strong>ig<br />

für die vier Deutschen: Seit April<br />

versuchten sich bundesweit <strong>in</strong>sgesamt<br />

13.000 Amateurgolfer <strong>in</strong> 130 Turnieren<br />

daran, die Qualifikation für das Turnier<br />

Rockenfeller, Topel, Schellhase, Schuhmacher (v.l.)<br />

Abwechslung: Wasserpfeifen <strong>in</strong> der Shisha-Lounge<br />

am Scharmützelsee zu schaffen. Nur die<br />

besten 260 durften <strong>in</strong> der ersten Septemberwoche<br />

vor den Toren Berl<strong>in</strong>s ihre<br />

Schläger schw<strong>in</strong>gen.<br />

„Seit fast e<strong>in</strong>em Vierteljahrhundert<br />

ist der Audi quattro <strong>Cup</strong> e<strong>in</strong>e Erfolgsgeschichte.<br />

Das zeigt das große Interesse<br />

mit gut 13.000 Teilnehmern alle<strong>in</strong> <strong>in</strong><br />

Deutschland deutlich“, freut sich Markus<br />

Siebrecht von der Audi AG über<br />

die große Resonanz auf das Turnier.<br />

Für die vier Gew<strong>in</strong>ner wartete am<br />

Ende der F<strong>in</strong>alwoche nicht nur das<br />

Ticket nach Dubai: Zur Pokalüberreichung<br />

gab sich mit Mike Rockenfeller<br />

der amtierende DTM-Champion<br />

die Ehre. Der Audi-Pilot versuchte sich<br />

auch auf ungewohntem Terra<strong>in</strong> und probte<br />

e<strong>in</strong>ige Abschläge. Dabei gelang ihm –<br />

wie auch den 260 F<strong>in</strong>alisten – ke<strong>in</strong> Ass.<br />

Audi hatte für e<strong>in</strong> etwaiges „Hole-<strong>in</strong>-<br />

One“ auf Bahn 13 e<strong>in</strong>en Audi TTS ausgelobt<br />

– zum<strong>in</strong>dest die Sieger dürften<br />

den Nicht-Gew<strong>in</strong>n verschmerzen. GT<br />

Fotos: Sammy M<strong>in</strong>koff;<br />

88 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Fotos: Photo & Art Helge Boele<br />

7. HERMAN VAN VEEN CHARITY CUP.<br />

Herman van Veen, Namensgeber se<strong>in</strong>er<br />

deutschen Stiftung, Ente Alfred<br />

J. Kwak, als Symbolfigur und Veranstalter<br />

Hans-Werner Neske, hatten<br />

allen Grund zur Freude, als der Re<strong>in</strong>erlös<br />

des 7. Herman van Veen Charity<br />

<strong>Cup</strong> <strong>in</strong> Höhe von 368.023,30 Euro bekannt<br />

gegeben wurde. Damit wurde die<br />

Schallmauer von e<strong>in</strong>er Million Euro <strong>in</strong><br />

den bisherigen sieben Veranstaltungen<br />

geknackt. Das Geld wird für die Unterstützung<br />

der weltweiten Projekte zur<br />

Förderung körperlich, geistig und psychisch-sozial<br />

schwerst-beh<strong>in</strong>derter K<strong>in</strong>der<br />

und Jugendlicher verwendet.<br />

Unter Führung der Premiumpartner<br />

Murtfeldt Kunststoffe und SIGNA Property<br />

Funds trafen sich 124 golfende<br />

Gäste zahlreicher Unternehmen auf der<br />

anspruchsvollen „lead<strong>in</strong>g“ Golfanlage<br />

Hummelbachaue.<br />

Selbstverständlich dabei Herman<br />

van Veen, der es sich nicht nehmen ließ,<br />

die zahlreichen Teilnehmer persönlich<br />

zu begrüßen. Viel Prom<strong>in</strong>enz hatte sich<br />

angesagt, um die gute Sache zu unterstützen.<br />

So sah man Speerwurfass Steffi<br />

Nerius, Ruder-Olympiasieger Thomas<br />

Domian, Schwimm-Weltmeister Thomas<br />

Rupprath, Tenniscrack Nicolas Kiefer,<br />

Stabhochsprung-EM Björn Otto, und<br />

nicht zu vergessen die Doppel-Olympiasieger<strong>in</strong><br />

von München 1972 und zweite<br />

Vorsitzende der Herman van Veen Stiftung,<br />

Heide Ecker-Rosendahl.<br />

Zur perfekten Turnier-Organisation<br />

gehörten auch der VIP-Shuttleservice<br />

von BMW-Düsseldorf, die Ausstattung<br />

der Teilnehmer mit hochwertigen<br />

Switcher PGA-Westen und die exzel-<br />

Herman van Veen im Kreise se<strong>in</strong>er VIP-Freunde:<br />

Daumen hoch für e<strong>in</strong>e gute Sache<br />

lente Verköstigung während des Turniertages<br />

durch das L<strong>in</strong>dner Congress Hotel.<br />

Auch die Abendveranstaltung im Düsseldorfer<br />

Kulttempel, dem Alten Kesselhaus,<br />

stand unter dem Motto: „Gutes tun<br />

und Spaß dabei haben“. Dabei präsentierten<br />

Marijke Amado und Bernd Stelter<br />

e<strong>in</strong>e TV-reife Versteigerung e<strong>in</strong>er Golf-<br />

Scotland-Reise sowie e<strong>in</strong>es Porträts <strong>in</strong> Öl<br />

von Herman van Veen.<br />

Das absolute Highlight des Abends war<br />

jedoch der Auftritt des genialen Künstlers<br />

selbst. Mit Gitarrist<strong>in</strong> Edith Leerkes,<br />

Geiger<strong>in</strong> Janemie Gnossen und vier<br />

hochtalentierten Nachwuchskünstlern<br />

brachte er das Kesselhaus zum Kochen.<br />

Abgerundet wurde die <strong>in</strong> jeder H<strong>in</strong>sicht<br />

erfolgreiche Veranstaltung durch die<br />

kul<strong>in</strong>arischen Beiträge des Broich Premium<br />

Cater<strong>in</strong>g Teams. So ist es nicht verwunderlich,<br />

dass die Scheckübergabe von rauschendem<br />

Applaus der Freunde und<br />

Gönner se<strong>in</strong>er Stiftung begleitet wurde.<br />

Live <strong>in</strong> Action: Edith Leerkes, Herman van Veen<br />

Hans-Werner Neske, Heide Ecker-Rosendahl<br />

Die hochklassige Veranstaltung wird, sicher<br />

auch wegen des erstmaligen Auftritts<br />

von Herman van Veen bei se<strong>in</strong>em Golf<br />

Charity <strong>Cup</strong>, noch lange <strong>in</strong> den Köpfen<br />

der Teilnehmer nachwirken und weckt<br />

schon jetzt die Vorfreude auf 2016. GT<br />

Geme<strong>in</strong>nützige Wohn- und<br />

Siedlungsgenossenschaft<br />

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Anz_SALZB_IMMO_GT514.pdf12:32:47 Juli 24, 2014


SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

SANDRA<br />

KIRIASIS<br />

Zweite Karriere?<br />

Gastkommentar. Sandra Kiriasis<br />

über ihren Perfektionismus.<br />

Ich gebe es gerne zu: Ich b<strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>e Perfektionist<strong>in</strong>. Als ich<br />

noch die Bobbahnen dieser Welt<br />

herunterraste, musste am Start<br />

nicht nur jede Schraube an<br />

me<strong>in</strong>em Gefährt millimetergenau<br />

sitzen, alles war automatisiert. Es<br />

war immer e<strong>in</strong> Reiz für mich, die<br />

perfekte L<strong>in</strong>ie zu f<strong>in</strong>den.<br />

Und jetzt b<strong>in</strong> ich auf der<br />

Suche nach dem richtigen<br />

Schwung. Noch b<strong>in</strong> ich weit<br />

entfernt vom Begriff perfekt. Das<br />

Fieber hat mich aber schnell gepackt.<br />

Golf wird 2016 olympisch,<br />

und <strong>in</strong> Sachen Olympia kenne<br />

ich mich ja e<strong>in</strong> bisschen aus. E<strong>in</strong>e<br />

zweite Karriere soll daraus aber<br />

natürlich nicht werden.<br />

Immerh<strong>in</strong>: Me<strong>in</strong>e Konzentrationsfähigkeit,<br />

die mich im Eiskanal<br />

nie im Stich gelassen hat,<br />

hilft mir auch auf dem Platz.<br />

Abschalten, e<strong>in</strong> Ziel fokussieren,<br />

starten – das alles begleitet mich<br />

nun nicht mehr bei M<strong>in</strong>usgraden<br />

<strong>in</strong> Kanada oder Russland, sondern<br />

bei Sonnenstrahlen und warmen<br />

Temperaturen auf den Golfplätzen<br />

dieser Welt. Nach all den Jahrzehnten<br />

<strong>in</strong> frostigen W<strong>in</strong>tersportorten<br />

gebe ich heute gerne die<br />

verwöhnte Schön-Wetter-Golfer<strong>in</strong>.<br />

Begleitet werde ich dabei von<br />

me<strong>in</strong>em Partner und manchmal<br />

auch von unserem Hund Ronja.<br />

Geme<strong>in</strong>same Zeit zu verbr<strong>in</strong>gen<br />

und zusammen <strong>in</strong> Bewegung zu<br />

bleiben, s<strong>in</strong>d für mich die Vorzüge<br />

des Spiels mit dem kle<strong>in</strong>en weißen<br />

Ball.<br />

Wohl fühle ich mich auch<br />

bei dem Gedanken, mit me<strong>in</strong>em<br />

neuen Sport Gutes zu tun. Deshalb<br />

freue ich mich ungeme<strong>in</strong>, Teil der<br />

EAGLES-Familie se<strong>in</strong> zu dürfen<br />

und beim Charity-Golf Projekte<br />

und Menschen zu unterstützen.<br />

Und s<strong>in</strong>d wir doch mal ehrlich:<br />

Da wird die Perfektion zur<br />

Nebensache.<br />

Ihre<br />

www.eagles-charity.de<br />

Trio: Elmar Wepper, Rosi Mittermaier, Maxi Arland<br />

2. Golf <strong>Cup</strong> der Deutschen<br />

K<strong>in</strong>derrheuma-Stiftung.<br />

Der 2. Golf <strong>Cup</strong> der K<strong>in</strong>derrheuma-Stiftung<br />

war erneut<br />

e<strong>in</strong> Erfolg auf ganzer L<strong>in</strong>ie.<br />

Zur Begrüßung erhielten alle<br />

Teilnehmer e<strong>in</strong> persönliches<br />

Präsent. Pünktlich um 10.30<br />

Uhr wurde der Kanonenstart<br />

e<strong>in</strong>geläutet und die Schirmherren<br />

Rosi Mittermaier<br />

und Christian Neureuther<br />

schafften es <strong>in</strong> letzter M<strong>in</strong>ute<br />

vom Autobahnstau auf den<br />

Abschlag.<br />

Der Wettergott hatte großes<br />

Nachsehen mit den Turnierteilnehmern,<br />

exakt 10 M<strong>in</strong>uten<br />

nach dem Com<strong>in</strong>g Home<br />

regnete es <strong>in</strong> Strömen.<br />

Die Abendveranstaltung<br />

fand im schönen Valleyer<br />

Club-Restaurant statt und<br />

wurde von Tommy Ohrner<br />

Re<strong>in</strong>er Calmund, Jessica Kastrop, Christian Obermeier, Dr. Gabriele Kröner<br />

Spaß am Bunkerrand: Marianne & Michael<br />

moderiert. Besonders gelobt<br />

wurde die Unterstützung e<strong>in</strong>iger<br />

Sponsoren wie z. B. der<br />

Familie Weichselgartner, die<br />

den Golfplatz kostenlos zur<br />

Verfügung stellt, oder die der<br />

Reederei Deilmann, die e<strong>in</strong>e<br />

Kreuzfahrt auf der MS Deutschland<br />

sponserte. Großzügige<br />

Unterstützung leistete auch<br />

die Castell’sche Bank und<br />

sorgte mit köstlichem We<strong>in</strong><br />

für das leibliche Wohl der Gäste!<br />

Die rund 150 Gäste hörten<br />

gespannt zu, als die Projekte<br />

der K<strong>in</strong>derrheuma-Stiftung <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>em Videobeitrag gezeigt<br />

und von den Vorständen<br />

Joachim Ebener und Markus<br />

Klamert vorgestellt wurden.<br />

Schirmherr<strong>in</strong> Rosi Mittermaier<br />

bedankte sich bei den<br />

Mitarbeitern, allen voran bei<br />

der Geschäftsführer<strong>in</strong> der Stiftung<br />

Bett<strong>in</strong>a Model. Wo die<br />

EAGLES mitwirken, darf auch<br />

die Vorstellung der e<strong>in</strong>zelnen<br />

Mitglieder nicht fehlen. Dabei<br />

waren u. a. die Moderatoren<br />

Jana Thiel und Maxi Arland,<br />

das Mittermaier-Gespann Evi,<br />

Rosi und Heidi, Marianne &<br />

Michael, FC Bayern Präsident<br />

Karl Hopfner, Schauspieler<br />

Elmar Wepper, die achtfache<br />

Weltmeister<strong>in</strong> im Rodeln Susi<br />

Erdmann, Sportarzt des Jahres<br />

2013 Dr. Ernst-Otto Münch,<br />

EAGLES Präsident Frank<br />

Fleschenberg u. v. w.<br />

Beendet wurde der schöne<br />

Abend mit der Ziehung der<br />

Tombola. Das blaue Los machte<br />

das Rennen und so wurden<br />

attraktive Preise u. a. von Collonil,<br />

Doctor Duve Medical<br />

Sk<strong>in</strong> Care, Aiyasha Spa, The<br />

Duke G<strong>in</strong> und Rituals an die<br />

Gew<strong>in</strong>ner überreicht.<br />

<br />

1. Klaiber Markisen Golf<br />

<strong>Cup</strong>. Unter dem Motto<br />

„COME & CARE“ kamen 106<br />

Hobby- und Promi-Golfer<br />

nach Bruchsal, um die Eisen<br />

für den guten Zweck zu<br />

schw<strong>in</strong>gen. Die KLAIBER Sonnen-<br />

und Wetterschutztechnik<br />

GmbH hatte aufgerufen, die<br />

José Carreras Leukämie-Stiftung<br />

zu unterstützen. Hierfür<br />

kamen <strong>in</strong>sgesamt über <strong>40.</strong>000<br />

Euro zusammen. Schirmherr<br />

Re<strong>in</strong>er Calmund gab am<br />

Samstagmorgen den Startschuss,<br />

bis <strong>in</strong> den späten<br />

Abend h<strong>in</strong>e<strong>in</strong> gab es Golf, Genuss<br />

und große Auftritte für<br />

die 170 Gäste. GT<br />

90 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


3. TRIPLE G TROPHY. „Es fehlt mir hier<br />

das vierte ‚G’ – jenes nämlich für Glück“,<br />

s<strong>in</strong>nierte Ralf Borgsmüller, Hauptsponsor<br />

der dritten Kemp<strong>in</strong>ski Golf, Gourmet, Glamour-Trophy<br />

bei se<strong>in</strong>er Eröffnungsrede <strong>in</strong><br />

Jochberg bei Kitzbühel. Die 95 Golfer, die<br />

e<strong>in</strong>en Texas Scramble im GC Eichenheim<br />

ausspielten, waren dennoch happy – wegen<br />

der perfekten Symbiose aus Sport, erstklassiger<br />

Verpflegung und der großen Gaudi.<br />

Begonnen hat der Spaß schon am Abend<br />

zuvor, auf der Toni Alm hoch <strong>in</strong> den Kitzbüheler<br />

Alpen mit e<strong>in</strong>em zünftigen Hüttenabend.<br />

Gastgeber des Events waren der<br />

Hausherr des Kemp<strong>in</strong>ski Hotels Das Tirol,<br />

Henn<strong>in</strong>g Reichel, sowie die General<br />

Manager des Kemp<strong>in</strong>ski Hotels Vier Jahreszeiten<br />

<strong>in</strong> München, Axel Ludwig, und des<br />

Kemp<strong>in</strong>ski Hotels Bahia <strong>in</strong> Andalusien,<br />

Jean-Marc Poli, der sich allerd<strong>in</strong>gs wegen<br />

dr<strong>in</strong>gender Term<strong>in</strong>e im Ausland vertreten<br />

lassen musste.<br />

Gekommen war dafür se<strong>in</strong> Küchenchef,<br />

der mit se<strong>in</strong>em Team fürstlich auftischte:<br />

auf dem Golfplatz und bei der Players<br />

Night. Nach der Preisverleihung konnten<br />

Golfspieler und ihre Begleitungen e<strong>in</strong> außergewöhnliches<br />

Vier-Gänge-Menü genießen:<br />

Den ersten Gang zauberte Executive<br />

Chef Sven Büttner vom Hotel Vier Jahreszeiten,<br />

beide folgenden Gänge bereitete<br />

Mario Hofmann zu, Chefkoch des Kemp<strong>in</strong>ski<br />

Hotels Das Tirol, und <strong>in</strong> der Königsdiszipl<strong>in</strong>,<br />

dem Dessert, bewies das Küchenteam<br />

des spanischen Hauses se<strong>in</strong> Können.<br />

Organisiert hat die Triple G Trophy abermals<br />

der Ex-Pro T<strong>in</strong>o Schuster. Eichenheim<br />

gehört zu se<strong>in</strong>en Liebl<strong>in</strong>gs-Locations,<br />

denn das Grün ist nicht nur landschaftlich<br />

e<strong>in</strong> ganz besonderes. Hauptsponsor war<br />

Vermögensverwalter PSM, weiters Aigner,<br />

Porsche, der Golfclub Eichenheim sowie<br />

die Kemp<strong>in</strong>ski Hotels „Das Tirol“, „Vier<br />

Jahreszeiten“ und „Bahia“. GT<br />

Triple-Trio (v.l.):<br />

Henn<strong>in</strong>g Reichel,<br />

T<strong>in</strong>o Schuster,<br />

Axel Ludwig<br />

Alm-Auftrieb: Start<br />

zur Triple G Trophy<br />

Organisator<br />

T<strong>in</strong>o Schuster auf<br />

der Toni Alm: Gelungener<br />

Triple G Trophy-Abschlag<br />

Optimale Stimmung im GC Eichenheim:<br />

Stressfreier Texas Scramble war angesagt<br />

GRAUSCHIMMEL-CUP. Hier geht es nicht um<br />

e<strong>in</strong>e Pferde-Veranstaltung – auch wenn da e<strong>in</strong>e<br />

ganze Menge rassiger Pferdchen unterwegs waren.<br />

Zunächst e<strong>in</strong>mal <strong>in</strong> Reit im W<strong>in</strong>kel, zwei<br />

Wochen später im GC Bad Gaste<strong>in</strong>. Grundgedanke<br />

des von Evi Mittermaier-Brundobler<br />

vor e<strong>in</strong>em Jahr <strong>in</strong>s Leben gerufenen Golf-Turniers:<br />

e<strong>in</strong>e eigene Turnierserie für die schon<br />

etwas betagteren, graumelierten Golfer (55+).<br />

Prom<strong>in</strong>enteste „Grauschimmel“ am Start waren<br />

Schwager Christian Neureuther sowie Evis<br />

Schwestern Rosi und Heidi. Höhepunkt der<br />

Grauschimmel-Serie war das Duell der ehemaligen<br />

deutschen und österreichischen Ski-<br />

Sternchen, zwölf an der Zahl (darunter Pamela<br />

Kneuth-Behr, Ingrid Salvenmoser, Lea<br />

Schramek-Sölkner, Ingrid Gutzwiller-<br />

Gfölner, Traudl Münch sowie Evi und Rosi<br />

Mittermaier), das die Damen um die Organisator<strong>in</strong><br />

bezeichnenderweise am Fuße des Graukogels<br />

<strong>in</strong> Bad Gaste<strong>in</strong> für sich entschieden. GT<br />

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SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

Golf Revolution9<br />

Gastkommentar. Stefan Blöcher<br />

über die „9“, die Lösung für mehr<br />

Spaß auf dem Golfplatz.<br />

Ich habe vor 30 Jahren, schon<br />

während me<strong>in</strong>er Hockey-Zeit,<br />

begonnen, Golf zu spielen. Weil es<br />

mir Spaß machte, e<strong>in</strong>en kle<strong>in</strong>en<br />

weißen Ball hoch <strong>in</strong> den blauen<br />

Himmel zu schlagen, um ihn dann<br />

dort landen zu sehen, wo ich es<br />

mir auch vorgestellt hatte.<br />

Es macht mir immer noch Spaß,<br />

frühmorgens alle<strong>in</strong>e <strong>in</strong> 45 M<strong>in</strong>uten<br />

9 Loch zu spielen, schnell, zielgerichtet<br />

und dynamisch.<br />

Leider geht das eben nur frühmorgens,<br />

wenn ich alle<strong>in</strong>e auf dem<br />

Platz se<strong>in</strong> kann, denn am Wochenende<br />

ist der Platz voll und es<br />

macht ke<strong>in</strong>en Spaß, wenn e<strong>in</strong>e<br />

18-Loch-Runde <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em überbesetzten<br />

Turnier sechs Stunden dauert,<br />

oder drei Stunden für 9 Loch. Es<br />

macht ke<strong>in</strong>en Spaß, vertrackte<br />

Regeln zu beachten, von denen viele<br />

nicht mehr <strong>in</strong> unsere Zeit passen.<br />

Und nicht nur mir macht Golf<br />

immer weniger Spaß, denn immer<br />

mehr Golfer spielen ke<strong>in</strong> Golf mehr<br />

und immer weniger Interessierte<br />

werden zu Golfern. Golf darf aber<br />

nicht wieder zu e<strong>in</strong>em Elitesport<br />

werden, denn <strong>in</strong> den USA schließt<br />

alle 48 Stunden e<strong>in</strong>e Golfanlage<br />

und auch hierzulande haben viele<br />

wirtschaftliche Probleme.<br />

Deshalb habe ich mit Michael<br />

Jacoby (Chef der Rhe<strong>in</strong>golf Messe<br />

Düsseldorf) e<strong>in</strong>e neue Spielform<br />

erfunden – Golf Revolution9. Die<br />

„9“ spielt dabei e<strong>in</strong>e zentrale Rolle.<br />

Es geht um 9 Loch, 9 Bälle, 90 M<strong>in</strong>uten,<br />

99 Spieler, 9 neue Regeln und<br />

e<strong>in</strong>fach richtig viel Spaß. Unsere<br />

Idee habe ich Anfang September<br />

im größten „Th<strong>in</strong>ktank“ für Sport,<br />

dem Camp Beckenbauer, vorstellen<br />

dürfen – e<strong>in</strong>e große Ehre und<br />

Bestätigung für Golf Revolution9.<br />

Haben ich Sie neugierig gemacht?<br />

Hier können Sie unsere Idee<br />

nachlesen – www.golf-revolution9.de<br />

– und gerne mit uns auf Facebook<br />

(Golf Revolution9) diskutieren.<br />

Ich freue mich darauf,<br />

Ihr<br />

STEFAN<br />

BLÖCHER<br />

Diskussionsrunde mit Karl-Theodor zu Guttenberg,<br />

IOC-Präsident Dr. Thomas Bach und den Gastgebern<br />

Franz Beckenbauer & Marcus Höfl: Es wurde auch Golf<br />

gespielt, im Flight mit Kaiser Franz, Hanjo Schneider<br />

(CEO Hermes), Mika Häkk<strong>in</strong>en und Gerd Dell<strong>in</strong>g<br />

CAMP BECKENBAUER. Gipfeltreffen der Sport-<br />

Prom<strong>in</strong>enz beim Stanglwirt <strong>in</strong> Go<strong>in</strong>g, Tirol.<br />

Franz Beckenbauer und Marcus Höfl luden<br />

zum zweiten Camp Beckenbauer, e<strong>in</strong>e Diskussionsplattform,<br />

auf der aktuelle Themen im<br />

Zusammenhang mit Sport, Wirtschaft, Medien<br />

und Politik ausgearbeitet werden. Unter den<br />

prom<strong>in</strong>entesten Diskutanten, neben Ex-M<strong>in</strong>ister<br />

Karl-Theodor zu Guttenberg waren<br />

Dr. Thomas Bach (Präsident des IOC), FIFA-<br />

Präsident Joseph S. Blatter, Kai Diekmann<br />

(BILD), Alfons Hörmann (Präsident DOSB),<br />

TV-Moderator Johannes B. Kerner, Günter<br />

Netzer, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach,<br />

Karl-He<strong>in</strong>z Rummenigge oder Hans-Joachim<br />

BIRDIE-JUBILÄUM. Für gewöhnlich ist es<br />

ja so: Menschen spenden – und die Medien<br />

berichten darüber. Bei den Birdies h<strong>in</strong>gegen –<br />

e<strong>in</strong>er seit 20 Jahren bestehenden Vere<strong>in</strong>igung<br />

golfspielender Journalist(<strong>in</strong>n)en & Freunde<br />

spenden die Schreibenden selbst. So auch zu<br />

ihrem 20-jährigen Jubiläum.<br />

Ende August schlugen 121 Starter beim<br />

18. Birdie-Charity-Turnier im Golfclub<br />

Eschenried ab. Der Erlös des Events – aus<br />

Mitglieds-Beiträgen, Versteigerung und Tombola<br />

– <strong>in</strong> Höhe von 12.000 Euro g<strong>in</strong>g an die<br />

Stiftung „Schneekristalle“ von Michaela Gerg<br />

(www.stiftung-schneekristalle.org), im Foto mit<br />

Annemie Grafe, Gerd Fuhrmann, Reg<strong>in</strong>e<br />

Israel und Elisabeth Gröschel. Die Gew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong><br />

der Bronze-Medaille beim WM-Super-G<br />

(1989) spielte selbst mit und nahm den Spen-<br />

Watzke (Borussia Dortmund) gekommen,<br />

um nur e<strong>in</strong>ige der 150 Teilnehmer zu nennen.<br />

Hauptthema war die politische Situation<br />

<strong>in</strong> Russland und der Ukra<strong>in</strong>e und wie große<br />

Sportverbände da helfend e<strong>in</strong>greifen könnten.<br />

Thomas Bach: „Es kann aber nicht die<br />

Aufgabe der Sportverbände se<strong>in</strong>, die politische<br />

Führung <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Land zu übernehmen.“<br />

Franz Beckenbauer zitierte Nelson Mandelas<br />

Worte „Sport has the power to change the<br />

world“. Aber ob der Sport dazu <strong>in</strong> der Lage<br />

sei? „Teilweise sicherlich“, argumentierte<br />

Beckenbauer, „aber politische Aufgaben übernehmen<br />

– ich denke, das ist schon e<strong>in</strong> bisserl<br />

zuviel verlangt.“<br />

den-Scheck vor 150 Turniergästen entgegen.<br />

Bei den <strong>in</strong>sgesamt 18 Birdie-Turnieren wurde<br />

bis jetzt e<strong>in</strong>e Gesamtsumme von 231.000<br />

Euro für hilfsbedürftige K<strong>in</strong>der gespendet.<br />

Der Turniersieg g<strong>in</strong>g bei den Damen an<br />

Susanne Weiß vom Golfclub Maxlra<strong>in</strong> und<br />

bei den Herren an den ehemaligen Tennisprofi<br />

Bernd Karbacher.<br />

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Redaktion<br />

Chefredakteur: Oskar Brunnthaler (–16,3)<br />

Stellvertr. Chefredakteure: Marcus Brunnthaler (–8,9),<br />

Götz Schmiedehausen (–9,8)<br />

Autoren: Ulrich Kaiser (–23,2),<br />

Klaus Wondratschek (–13,3)<br />

Mitarbeiter: Gregor Biernath (–1,4), Stefan Blöcher (–3,6),<br />

Rafael Cabrera-Bello (Pro), Alex Cejka (Pro),<br />

Sabana Crowcroft (Proette), Mart<strong>in</strong>a Eberl-Ellis (Proette),<br />

Perry E<strong>in</strong>feldt (–8,8), Dr. Christian Haid (–12,7),<br />

Max Kieffer (Pro), Steffen Köpf (–14,7),<br />

Dom<strong>in</strong>ik Krautschun (–4,3), Felix Lubenau (Pro),<br />

Caro Masson (Proette), Eugen Pletsch (–10,5),<br />

Florian Schömer, T<strong>in</strong>o Schuster (Pro),<br />

Jonathan Taylor (Pro), Ulli Timmer (–36)<br />

Fotos<br />

Sammy M<strong>in</strong>koff, Ltg., GettyImages,<br />

Marcel Brunnthaler (–16,6)<br />

Grafik<br />

Rudi Kopp (–12,0)<br />

Produktion<br />

Repro: High-End dtp-service Hellmuth, Augsburg<br />

Druck: ADV SCHODER, Augsburg<br />

Verlagsleitung<br />

Evelyn Grund (–37)<br />

Anzeigen<br />

Susanne Kirmaier (–54), Eva-Car<strong>in</strong>a Eder (–27,5),<br />

Jürgen Haß (–8,5)<br />

Österreich: Josef Schönhuber (–31,6)<br />

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Fax: 42 71 81 71, E-Mail: abo@golftime.de)<br />

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Vertrieb<br />

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Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbed<strong>in</strong>gt<br />

die Me<strong>in</strong>ung der Redaktion wieder. Für unverlangt<br />

e<strong>in</strong>gesandte Manuskripte und Fotos übernimmt<br />

der Verlag ke<strong>in</strong>e Haftung. Nachdrucke, auch auszugsweise,<br />

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Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt im S<strong>in</strong>ne<br />

des Pressegesetzes:<br />

Marcus Brunnthaler<br />

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<strong>in</strong> der G.O.L.F.-<strong>TIME</strong> Verlag GmbH<br />

Geschäftsführung<br />

Geschäftsführende Gesellschafter der GmbH<br />

s<strong>in</strong>d zu je 50%: Oskar Brunnthaler und<br />

Marcus Brunnthaler, beide Redakteure, München<br />

Für die Mitglieder des A-ROSA Golf Club e. V.,<br />

Sport<strong>in</strong>g Club Berl<strong>in</strong> e. V., GC Schloss Egmat<strong>in</strong>g e. V.,<br />

GC am Habsberg e. V., Jura Golf Hilzhofen e. V.,<br />

GC Aldruper Heide e. V., Donau GC Passau-Raßbach e. V.,<br />

Golf & Country Club Fleesensee e. V., GC St. Pauli e. V.,<br />

GC Velbert-Gut Kuhlendahl e. V., GC Hummelbachaue e. V.<br />

und Golfpark München-Aschheim e. V.<br />

ist der Bezug von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> (8 Ausgaben p. a.)<br />

im Mitgliedsbeitrag enthalten.<br />

Herausgeber<br />

Oskar Brunnthaler<br />

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61. PGA MERCHANDISE SHOW –<br />

Big is beautiful<br />

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WIE SICH GEGENSÄTZE ANZIEHEN<br />

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DIE <strong>GOLF</strong>-RIVALEN IM VERGLEICH<br />

& PHIL<br />

PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

SPIELER DES MONATS<br />

HENRIK STENSON<br />

DOMINIC FOOS<br />

Schweden-Power pur: Dem Überflieger<br />

Erst 16 Jahre und schon ganz vorne<br />

der vergangenen Saison beim Tra<strong>in</strong><strong>in</strong>g<br />

mit dabei, wie der Karlsruher mit se<strong>in</strong>em<br />

über die Schulter geschaut<br />

T16. Platz <strong>in</strong> Qatar e<strong>in</strong>drucksvoll bewies<br />

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für das europäische Ausland (bitte wählen Sie Ihr Willkommens-Geschenk)<br />

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<strong>TIME</strong> OUT WUNDERTÜTE<br />

SUPERTALENT Irgendwie läuft da etwas falsch: Auf der e<strong>in</strong>en Seite<br />

<strong>in</strong>vestiert der Deutsche Golf Verband Jahr für Jahr über vier Millionen<br />

Euro, um Deutschlands zugegeben talentierte Golf-Jugend zur Weltspitze<br />

zu führen – e<strong>in</strong> hehres Unterfangen, das allerd<strong>in</strong>gs nur <strong>in</strong> den<br />

seltensten Fällen zum Ziel führt.<br />

Auf der anderen Seite genügt schon e<strong>in</strong> Blick <strong>in</strong> die Ergebnislisten<br />

der deutschen Golfclubs, und wir können uns beruhigt zurücklehnen:<br />

Da f<strong>in</strong>den wir Woche für Woche unglaubliche Talente, die sich geradezu<br />

für die Olympischen Spiele 2016 <strong>in</strong> Brasilien empfehlen. Die derart<br />

großartige Leistungen bzw. Ergebnisse zu Papier br<strong>in</strong>gen, die von den besten deutschen<br />

Nationaltra<strong>in</strong>ern oder namhaften Pros nicht für möglich gehalten werden. Und nur<br />

Kopfschütteln auslösen. Aber es gibt sie!<br />

Jüngstes Beispiel: E<strong>in</strong> junger Mann, sportlich, sympathisch, athletisch, weltmännisch,<br />

der eigens aus London zu e<strong>in</strong>em Turnier nach München reiste, um se<strong>in</strong> Talent unter<br />

Beweis zu stellen. Was dem Golfspieler auch vollends gelang: Er kam von der Runde<br />

OLYMPIA-GOLD GEWISS<br />

mit gerade mal 69 Punkten <strong>in</strong>s Clubhaus. Natürlich gewann er souverän die Netto-Klasse<br />

(Gratulation!), aber mit elf über landete er auch <strong>in</strong> der Brutto-Wertung auf e<strong>in</strong>em<br />

sensationellen 3. Platz (Gratulation!).<br />

Hut ab vor diesem Super-Talent: Der überaus geniale Sportler trat mit Handicap 36<br />

an, wurde bei dem Turnier mit Spielvorgabe 44 geführt und beweist e<strong>in</strong>mal mehr, mit<br />

welch unglaublichem Talent wir es hier zu tun haben. Der Wunder-Golfer ist allerd<strong>in</strong>gs<br />

für den DGV e<strong>in</strong> unbeschriebenes Blatt: Geführt wurde er mit „Gast – Ausland“. Was<br />

»Fakt: Mit Hcp 36<br />

spielte er 69 Netto-<br />

Punkte, wurde Dritter<br />

<strong>in</strong> der Brutto-<br />

Wertung und gewann<br />

den Longest Drive<br />

mit 312 Metern«<br />

ja nicht so verwerflich ist. Hauptsache,<br />

wir haben da wieder e<strong>in</strong> nie dagewesenes<br />

Talent entdeckt.<br />

Spätestens e<strong>in</strong> zweiter Blick auf die<br />

Ergebnisliste zerstreut nämlich die letzten<br />

Zweifel über das sagenhafte Können<br />

dieses bislang unbekannten Golfers:<br />

Das Handicap-36-„Wunderk<strong>in</strong>d“ gewann<br />

auch noch den Longest Drive Bewerb mit<br />

312 Metern (<strong>in</strong> Worten: dreihundertundzwölf<br />

Meter)!<br />

Nur zum Verständnis, mit welch’ großartigem Golfer wir es da<br />

zu tun haben: Rory McIlroy, derzeit unumstritten die Nummer e<strong>in</strong>s der Welt, wird von<br />

der PGA mit e<strong>in</strong>em Durchschnittsdrive von 284 Metern geführt.<br />

Ja, es geschehen noch Wunder. Übrigens: Fast hätte ich vergessen, den Namen des<br />

mit größter Wahrsche<strong>in</strong>lichkeit künftigen Golf-Olympia-Siegers anzuführen: Liebe Scouts<br />

des DGV, das „Wunderk<strong>in</strong>d“ ist e<strong>in</strong> gewisser Sebastian Schmidt, von dem wir sicherlich<br />

noch e<strong>in</strong>e Menge hören werden.<br />

Olympia 2016 <strong>in</strong> Rio: Die animierte Bahn 17<br />

Die nächste ersche<strong>in</strong>t am 23. Oktober 2014<br />

Oskar Brunnthaler<br />

ob@golftime.de<br />

98 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 6 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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