Motocross Enduro 10/2014

mce71

„Heiße Eisen“ Wow, was für ein Monat war das denn bitte?! Hinter uns liegen 4 Wochen die es mehr als in sich hatten! Wie immer, fallen im September oft schon die ersten Vorentscheidungen in den verschiedensten Rennserien. Dennis Ullrich sicherte sich vorzeitig den ADAC MX Masters Titel, Tony Cairoli gewinnt seinen achten WM-Titel... An dieser Stelle alles aufzuzählen würde jetzt den Rahmen sprengen, aber was Ken Roczen in Übersee ablieferte, war definitiv eine Glanzleistung! Quasi eine Filmreife Vorstellung unseres deutsches MX-Aushängeschilds! Die Karriere des Thüringers ist eine einzige Erfolgsgeschichte und nun hat der 20-jährige das geschafft, was vor ihm noch keinem deutschen Motocross-Piloten gelang – er gewann in seinem Rookie-Jahr bei den Big Boys die U.S. Outdoor Motocrossmeisterschaft! Damit feiert das Ausnahmetalent seinen bisher größten und bedeutsamsten Sieg, der zugleich Geschichte schrieb. Beflügelt vom Erfolg seines Landsmannes schaffte auch Max Nagl beim vorletzten MXGP der Saison im brasilianischen Trindade den Sprung nach ganz oben. Insgesamt eine mehr als tolle Bilanz für den Deutschen Motocross-Sport...

Test - Beta RR 250 2T

OKTOBER

2014

Racing

verlost eine

Kawasaki KX 250 F

inkl. ZAP-Racing-

Umbau

Interview

Dennis Schröter

Test

KTM 150 SX

ADAC MX Masters

Gaildorf + Holzgerlingen

German- Cross-Country

Test

Schefflenz

Sächsischer Offroad Cup

Langensteinbach

Regional-MX

Enduro-DM

Profi Bike?

Waldkappel

Suzuki RM-Z 450/2015


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Umständen zur Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen (länderweise unterschiedlich). Nähere Informationen dazu hat der KTM-Fachhändler.


EDITORIAL

Heiße Eisen

Wow, was für ein Monat war das denn bitte?! Hinter uns liegen vier Wochen, die es mehr als in sich hatten!

Wie immer fallen im September oft schon die ersten Vorentscheidungen in den verschiedensten Rennserien.

Dennis Ullrich sicherte sich vorzeitig den ADAC-MX-Masters-Titel, Tony Cairoli gewann

seinen achten WM-Titel ...

An dieser Stelle alles aufzuzählen, würde jetzt den Rahmen sprengen, aber was Ken Roczen

in Übersee ablieferte, war definitiv eine Glanzleistung! Quasi eine filmreife Vorstellung unseres

deutschen MX-Aushängeschilds! Die Karriere des Thüringers ist eine einzige Erfolgsgeschichte

und nun hat der 20-Jährige das geschafft, was vor ihm noch keinem deutschen

Motocross-Piloten gelang – er gewann in seinem Rookie-Jahr bei den Big Boys die US-

Outdoor-Motocrossmeisterschaft! Damit feiert das Ausnahmetalent seinen bisher größten

und bedeutendsten Sieg und schrieb zugleich Geschichte.

Beflügelt vom Erfolg seines Landsmannes schaffte auch Max Nagl beim vorletzten MXGP

der Saison im brasilianischen Trindade den Sprung nach ganz oben. Insgesamt eine mehr

als tolle Bilanz für den deutschen Motocrosssport!

Motocross ist gleich ein gutes Stichwort für diese Ausgabe, denn wir haben gleich

zwei zwei „heiße MX-Ei-

sen“ für euch getestet. Zum einen

KTMs aktuelle 150er! Ja,

richtig, die KTM SX 150. Ein

Bike, das mit einem gran-

dios unschlagbaren

Gewicht daherkommt

und versucht, die Lücke zwischen

125er Zweitakt- und 250er

Viertaktmotorrad zu

schließen.

Dazu gesellt sich

die aggressive Optik, die schon ahnen

lässt – hier steht ein ernstzunehmender Gegner! Wobei man ehrlich sagen muss, Optik kann

auch täuschen. Doch ist das bei der 150er der Fall und für wen eignet sich solch ein Motorrad? Marko

Barthel hat es mit der Zweitakter aufgenommen und sie bis ins kleinste Detail unter die Lupe genommen

(Testbericht ab Seite 16)!

Nach diesem Test hat Marko die Lupe gleich in die Reisetasche gepackt und sich auf den Weg ins

holländische Valkenswaard begeben. Dort stellte Suzuki mit der neuen RM-Z 450 sein derzeitiges

MX1-Aushängeschild bereit (Bericht ab Seite 28). Im vergangenen Jahr wurde die 450er kaum mit

neuen Details in technischer und optischer Hinsicht versehen. Zwar sieht die „große“ Suzuki der Generation

2015 heuer immer noch fast genauso aus wie 2014, aber rein technisch haben sich die Ingenieure

einiges einfallen lassen, um die 450er weiter nach vorn zu bringen. Auf der Liste der Weiterentwicklungen

fällt der Blick wohl sofort auf den Punkt „Fahrwerk“. Suzuki setzt bei der 2015er RM-Z

auf eine Showa-SFF-Air-Gabel, zwar ist die Technologie der Luftfederung nichts Neues, hierbei handelt

es sich jedoch um ein überaus komplexes Thema. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Marko hatte

jedenfalls seinen Spaß mit der 450er, nicht zuletzt weil auch Motocrosslegende Ricky Carmichael mit

von der Partie war!

Auch die Enduro-Fraktion kommt keinesfalls zu kurz! Denn auch hier haben wir mit der Beta RR 250 ein

wahrhaftiges „heißes Eisen“ getestet. Alexander Stephan begab sich auf die Suche nach einem Motorrad,

mit welchem er stets „Herr der Lage“ ist. Seine Wahl fiel auf Betas Zweitaktkracher RR 250! Kein Zufall, denn

dieses Bike setzt auf Beherrschbarkeit durch konventionelle Technik. Was das im Detail bedeutet, lest ihr im

Testbericht ab Seite 22!

Wir verabschieden uns an dieser Stelle und wünschen euch wie immer viel Spaß beim Lesen!

Euer MCE-Redaktionsteam

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MCE

Oktober '14


Testfahrer Alex meinte zum Fahrerlebnis

nach 786 Bikes in seiner Testfahrer-Laufbahn,

mit seinem 787. Bike, der Beta RR 250 2-T:

„Hier bist du Commander an Bord!“

Ob er im Modelljahr 2015 auf 800 aufrundet?

4

MCE

Oktober '14


INHALT

VORSTELLUNG

14 Husqvarna

Supermoto Racebike FS 450

TESTS

16 KTM SX 150/2015

22 Beta RR 250 2-T/2015

PRÄSENTATION

28 Suzuki RM-Z 450

MOTOCROSS

34 US-Report: Ken Roczen

36 ADAC MX Masters Gaildorf

40 ADAC MX Masters Holzgerlingen

46 Verbände

62 Rockstar Kiedrowski Racing Team

POSTER

48 Ken Roczen

CROSS-COUNTRY

64 GCC Schefflenz

ENDURO

66 DM Waldkappel

74 MK Sherco Academy

76 Kolumne Marcus Kehr

78 Kolumne Davide von Zitzewitz

80 Kolumne Edward Hübner

81 SOC Langensteinbach

82 Klassik: Meinungsumfrage

INTERVIEW

70 Dennis Schröter

Oktober 2014

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

10 Produkte

84 Bike and Parts

90 Notizen

92 Vorschauen/Events

94 Termine

96 Standings

98 Vorschau November/Impressum

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MCE

Oktober '14


FACTS

Roczen schreibt Geschichte

Als sich Ken Roczen dazu entschied, nach Amerika zu gehen, um die dortige

(wohl bedeutendste MX-Serie) aufzumischen, hat wohl keiner so recht daran geglaubt,

dass wir im Jahre 2014 einen deutschen US-Outdoorchampion feiern

dürfen. Der Thüringer hat es in seinem Rookie-Jahr bei den 450ern geschafft,

den Titel auf beeindruckende Art und Weise zu gewinnen! Bereits beim zweiten

Saisonlauf in Hangtown übernahm das Ausnahmetalent die Tabellenspitze. Bis

zum letzten Rennen in Tooele/Utah hatte sich Roczen einen 18-Punkte-Vorsprung

auf seinen Teamkollegen und zugleich schärfsten Konkurrenten Ryan

Dungey erarbeitet. Zwar gelang es Dungey in Tooele mit einem 2/2-Resultat besser

abzuschließen als Roczen, dem genügte allerdings ein solider 4. Gesamtrang

(3/4) zum Titel der 450er Meisterschaft. Nach dem Titelgewinn sagte

Roczen: „Auf der Auslaufrunde bin ich so langsam wie möglich gefahren, um alles

zu genießen. Ich war aufgeregt und nervös. Ich hätte nicht schneller fahren

können und wollte einfach nur die Ziellinie überqueren und die Meisterschaft

gewinnen. Besonders dankbar bin ich meiner Familie, meinen Freunden und

meinem Team – sie haben mir mit ihrer Unterstützung geholfen, dieses Ziel zu

erreichen. Ich bin mehr als glücklich.“ Pit Beirer (KTM Motorsportchef): „Wir

sind sehr stolz und glücklich, dass der Zweikampf um die Meisterschaft die ganze

Saison zwischen unseren beiden Fahrern ausgetragen wurde. Sie sind zwei

der besten Athleten, die sich hart, aber immer fair herausgefordert haben. Wir

sind natürlich sehr zufrieden mit diesem tollen Saisonabschluss, der einen weiteren

Meilenstein der KTM-Geschichte markiert. Wir gratulieren Ken Roczen und

dem gesamten Team, besonders Roger de Coster, zu diesem großartigen Ergebnis

und bedanken uns für die tolle Arbeit.“ Text: Marco Burkert; Foto: S.Cudby

Roger de Coster wurde 70

MXGP Mexiko: Herzschlagfinale –

Tixier ist MX2-Weltmeister

Man mag es kaum glauben, aber

Roger de Coster feierte am 28. August

2014 seinen 70. Geburtstag.

De Coster kann auf eine erfolgreiche

Karriere im MX-Zirkus zurückblicken.

1971, 1972, 1973, 1975 und

1976 war er Weltmeister und

heimste insgesamt 36 GP-Siege

ein. Auch nach seiner aktiven Zeit

blieb „The Man“ dem MX-Sport als

Teammanager bei Honda, Suzuki

und derzeit KTM verbunden. Dieses

Jahr schrieb er mit Ken Roczen

deutsche Geschichte. Ans Aufhören

denkt Roger de Coster jedenfalls

noch lange nicht. Wir wünschen

Roger nachträglich alles

Gute und viele weitere sportliche

Erfolge. • Foto: KTM

MXGP Brasilien: Doppelsieg für Max Nagl

Tony Cairoli holt sich den achten Titel!

Red-Bull-KTM-Werksfahrer Tony Cairoli benötigte beim Grand Prix von Goias in

Brasilien lediglich einen Lauf, um sich den WM-Titel vorzeitig zu sichern! Der

5. Platz nach dem ersten Durchgang genügte dem Italiener, um seinen Vorsprung

in der Meisterschaft auf 89 Punkte auszubauen, was bei noch 75 zu vergebenden

Punkten den vorzeitigen Titelgewinn bedeutete.

Cairoli kämpfte am Sonntag nicht nur

mit der Konkurrenz, sondern auch

mit angeschlagenem Auge vom Qualifikationsrennen

am Samstag. Trotzdem

pilotierte der KTM-Werkspilot

seine SX-F 350 auf die Plätze 5 und 3,

was gesamt den 3. Tagesrang bedeutete.

Beeindruckend die Statistik von

Cairoli: 15 Laufsiege und 13 Podiumsplatzierungen

aus 16 Events konnte

er bisher einfahren. Cairoli: „Als Kind

träumt man von solchen Dingen,

denkt aber nie es schaffen zu können.

Es bedeutet harte Arbeit, gibt dir

aber gleichzeitig auch viel Gutes zurück.

Ich fuhr bis auf drei Rennen immer aufs Podium und sammelte dadurch viele

Punkte. Die Strecke heute war ideal fürs Training, im Rennen aber gab es viele

große Sprünge und wenig Möglichkeiten für unterschiedliche Linien. Mein

nächstes großes Ziel ist das Motocross der Nationen, wo ich für Italien natürlich

auf das Podium fahren möchte.“

Aus deutscher Sicht gab es ebenfalls einen Grund zum Jubeln, Sieger beider

Läufe wurde Honda-Werkspilot Max Nagl! Bei hochsommerlichen Temperaturen

übernahm Nagl im ersten Lauf mit einem lupenreinen Holeshot die Führung,

baute diese aus und gewann souverän. Zwar konnte Max Nagl im zweiten Lauf

nicht den Holeshot ziehen, übernahm dennoch in der ersten Runde die Führung

und kontrollierte den Lauf an der Spitze. Damit ging der verdiente Tagessieg an

Nagl, der nach einer langen Durststrecke wieder zu alter Stärke zurückgefunden

hat. • Text: Marco Burkert; Foto: Honda

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MCE

Oktober '14

Der Grand Prix von Mexico hatte es in sich. Diesmal lag der Fokus weniger auf der

Klasse MX1, sondern mehr auf der kleineren MX2-Kategorie. Denn hier hatte

sich kein Geringerer als Jeffrey Herlings zurückgemeldet. Herlings dominierte

die MX2 in dieser Saison nach Belieben, gewann 22 WM-Läufe und hatte die

Chance, vier GP vor Saisonende Meister zu werden, fiel dann allerdings verletzungsbedingt

aus. Der schon sicher geglaubte WM-Titel rückte seither mit jedem

WM-Lauf immer weiter in die Ferne, denn sein Teamkollege Jordi Tixier war

beim Final-Grand-Prix in direkte Schlagdistanz vorgerückt. Deshalb entschloss

sich Herlings, nichts dem Zufall zu überlassen und trotz des sieben Wochen zuvor

gebrochenen Oberschenkels zu starten. Den ersten Lauf gewann Tixier, allerdings

fuhr Herlings auf Platz 14 durchs Ziel und kassierte damit 7 WM-Punkte!

Für den alles entscheidenden letzten Lauf der Saison trennten beide nur 5 magere

Pünktchen, damit war noch alles offen. Mehr Spannung ging definitiv nicht,

oder doch?! Den Start konnte Tixier gewinnen, Herlings hingegen hatte einen

mageren Start erwischt und fuhr auf Position 14. Dann geschah das nahezu Unfassbare,

Alexander Tonkov nahm einen Sprung viel zu weit und traf Tixier! Als

wäre das nicht dumm genug, verhakte sich Tonkov mit seinem Arm in Tixiers Motorrad

und wurde mitgeschleift. Tixier musste anhalten und Tonkov befreien,

diese Szene war schlichtweg unglaublich! Das gesamte Fahrerfeld fuhr an beiden

Piloten vorbei, Tixier nahm das Rennen an letzter Stelle wieder auf. Nach

weiteren zehn Minuten hatte sich Tixier, der nun mit zerrissenem Fahrerhemd

unterwegs war, durch das halbe Feld gearbeitet und lag auf Position 6, während

Herlings auf 8 rangierte. Das reichte aber nicht für Tixier, er musste weiter nach

vorne, um Weltmeister zu werden! Unter derartigem Druck machte Tixier mehrere

Fehler und war endgültig über seinem Limit unterwegs! Doch es gelang ihm,

sich bis auf Position 3 vorzuarbeiten, derweil fiel Herlings zurück auf Platz 10.

Als die Zielflagge geschwenkt wurde, war klar: Tixier hatte es gerade so geschafft!

Den Laufsieg holte sich Tim Gajser, Zweiter wurde Valentin Guillod.

In der MXGP-Klasse legte erneut Max Nagl los wie die Feuerwehr und konnte

nach seinem tollen Brasilien-Grand-Prix erneut einen Laufsieg in Heat 1 für sich

verbuchen! Durchgang 2 ging an Gautier Paulin vor Antonio Cairoli und Kevin

Strijbos. In der Tageswertung hatte Gautier Paulin die Nase vorn, gefolgt von einem

starken Max Nagl und Weltmeister Antonio Cairoli.

• Text: Marco Burkert; Foto: Ray Archer


ADAC-MX-Masters-Standorte für 2015

stehen fest

Auch 2015 gibt es acht Events der beliebtesten Motocross-Rennserie Europas.

Erstmals startet das ADAC MX Masters dabei 45 Kilometer östlich von Köln auf

dem „Bielsteiner Waldkurs“. Der MSC Drabenderhöhe-Bielstein e.V. gibt dabei

sein Debüt als ADAC-MX-Masters-Veranstalter. Der Club baute mit hohem Aufwand

die 1815 Meter lange Traditionsstrecke zu einem Oldschool-Track mit modernen

MX-Elementen um. Somit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um erneut

hochkarätige Fahrer aus aller Welt zu empfangen. Bis dato wurden auf der Piste

in Nordrhein-Westfalen bereits 26 Weltmeisterschaftsrennen ausgetragen.

Dreimal ist das ADAC MX Masters im kommenden Jahr in Baden-Württemberg

zu Gast. Wie in den vergangenen zehn Jahren sind die 1755 und 1845 Meter langen

Natur-Rennstrecken mit ihrem typischen Wiesenboden-Charakter von

Aichwald und Holzgerlingen mit im Programm. Darüber hinaus startet Europas

beliebteste Motocrossserie auch auf der 1700 Meter langen Hartboden-Strecke

in Gaildorf. Der MSC Gaildorf e.V. wurde 2012 und 2013 zum Veranstalter des

Jahres gekürt. Mit Tensfeld ist auch wieder eine anspruchsvolle Tiefsandstrecke

in Schleswig-Holstein im ADAC-MX-Masters-Kalender. Erstmals war die Serie

im Jahr 2005 dort am Start. Seitdem gehörte die 1850 Meter lange Sandpiste,

bis auf 2008, immer zu den Stopps des ADAC MX Masters. Auch die 1650 Meter

lange Sandpiste im sächsischen Fürstlich Drehna erwartet Europas beliebteste

Motocrossserie im kommenden Jahr. Hier fand bisweilen meistens die Auftaktveranstaltung

des ADAC MX Masters statt. Ob die Strecke „Rund um den Mühlberg“

auch 2015 wieder als erstes die Crème de la Crème der MX-Szene empfängt,

wird mit der endgültigen Finalisierung des Kalenders bekanntgegeben.

Ebenfalls in Sachsen gab der MC Jauer e.V. sein Debüt als ADAC-MX-Masters-

Veranstalter. Mit seinem 1700 Meter langen Hartboden-Rennkurs und seinen

unzähligen Tables ist die Strecke nahe Dresden vor allem bei Sprungfans äußerst

beliebt und damit Bestandteil des ADAC-MX-Masters-Kalenders für das

kommende Jahr. Zusätzlich macht die Rennserie erneut einmal im Ausland Station.

Die Lehmbodenstrecke des HSV Ried im österreichischen Ried zwischen

Linz und Salzburg ist mit 1900 Metern die längste Piste des ADAC MX Masters.

Sie gilt als eine der schönsten Naturstrecken des Landes und ist vor allem durch

seine lange, bergab führende Startgerade besonders anspruchsvoll.

Den endgültigen ADAC-MX-Masters-Kalender mit den genauen Veranstaltungsterminen

gibt der ADAC im Spätherbst bekannt.

• Text: ADAC; Foto: Steve Bauerschmidt

Supermoto-WM: Thomas Chareyre

zum dritten Mal Weltmeister

Thomas Chareyre brachte einen 14-Punktevorsprung mit zum Supermoto-WM-

Finale im italienischen Jesolo und fuhr mit Kalkül zum Titel. Im ersten Lauf, den

sein Bruder Adrien gewann, wurde Thomas Chareyre Dritter und war damit auf

dem besten Weg zum Titel. Auch im zweiten Lauf riskierte der TM-Pilot nichts,

fuhr auf Platz 4 durchs Ziel und nahm dankend seinen dritten Weltmeistertitel

an. • Marco Burkert


FACTS

Enduro-WM-Finale Frankreich:

Matthew Phillips holt den E3-Titel

Ein rundum gelungenes und würdiges WM-Finale liegt hinter den Akteuren der

Enduro-Weltmeisterschaft. Die Piloten wurden bereits am Freitagabend von

mehr als 7000 Zuschauern begrüßt. Auf dem Programm stand der KTM-Super-

Test. Den 800 Meter langen Parcours konnte Honda-Pilot Alex Salvini (I) in einer

Fabelzeit von 1:24:66 Minuten bezwingen und er war damit über eine Sekunde

schneller als der zweitplatzierte Christophe Nambotin (KTM). Während mit

Christophe Nambotin (KTM) und Pela Renet (Husqvarna) die Entscheidungen in

den Klassen E1 und E2 bereits gefallen waren, stand die Entscheidung in der

Klasse E3 zwischen Matthew Phillips (KTM) und Ivan Cervantes (KTM) noch aus.

Phillips kam als Meisterschaftsführender nach Frankreich und musste seinen

Punktevorsprung lediglich clever verwalten, um Meister zu werden. Gesagt, getan!

Am ersten Fahrtag biss sich Cervantes an seinem Teamkollegen die Zähne

aus! Phillips fuhr gerissen und gewann den Tag in der Klasse E3 vor Cervantes

und Sherco-Werksfahrer Fabien Planet. Dennoch reichte ein 14-Punktevorsprung

vor dem alles entscheidenden letzten Fahrtag am Sonntag nicht aus, um

vorzeitig Meister zu werden. Matthew Phillips musste am zweiten Tag mindestens

Platz 7 erreichen, um den WM-Titel einzufahren. Ivan Cervantes gewann

zwar am Sonntag, aber Phillips wurde Dritter und somit auch verdient Weltmeister

der Klasse E3. Die Klasse E1 hatte am Samstag mit Christophe Nambotin

(KTM), der mehr als deutlich vor Jérémy Tarroux (Sherco) und Anthony Boissiere

(Sherco) gewann, ein rein französisches Podium. Am Sonntag schien zunächst

alles so, als würden eben diese drei erneut das Podium stellen. Doch Sherco-Pilot

Boissiere wurde, bei der Zieleinfahrt auf Platz 2 liegend, nach einem unerlaubten

Reifenwechsel disqualifiziert. So bestand das Podium am Sonntag aus

Christophe Nambotin (1), Jérémy Tarroux (2) und Yamaha-Pilot Marc Bourgeois

(3). Die Klasse E2 wurde über das gesamte Wochenende von Pierre-Alexandre

Renet dominiert, damit wurde er seiner Rolle als Weltmeister mehr als gerecht

und fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden. Selbst Prologsieger Alex Salvini

hatte keine Chance gegen Renet und musste sich mit zwei 2. Plätzen zufrieden

geben. Johnny Aubert (Beta) hatte sich für seinen Heim-Grand-Prix viel vorgenommen,

stürzte aber nach einer guten Anfangsphase am Samstag und brach

sich eine Rippe. Am Sonntag wieder am Start, konnte er mit Platz 3 noch Schadensbegrenzung

betreiben. Weltmeister bei den Junioren wurde Daniel McCanney

(Beta), der sich den Titel bereits am Samstag sicherte. Im Youth Cup 125 ccm

stand die Entscheidung ebenfalls noch aus. Hier ging der WM-Titel an Davide Soreca

(Yamaha). • Text: Marco Burkert; Foto: Future7Media

Die beiden Weltmeister Matthew Phillips (links) und Christophe Nambotin (rechts) zusammen mit dem KTM-Team

Red Bull 111 Megawatt: Blazusiak gewinnt

knapp vor Walker und Lettenbichler

Zum ersten Mal fand das Red-Bull-111-Megawatt-Hard-Enduro-Event in Belchatow/Polen

statt. Trackmanager Bartosz Oblucki zauberte innerhalb kürzester

Zeit eine mehr als anspruchsvolle Runde in die größte Kohlemine Europas. Trotz

der enorm kurzen Vorbereitungsphase kämpften 500 Hard-Enduro-Piloten in

dem Kohlebergwerk beim Massenstart um den Sieg. Den konnte sich am Ende

der mehrfache Superenduro-Weltmeister Taddy Blazusiak knapp vor den beiden

Red-Bull-Teamkollegen Jonny Walker und Andi Lettenbichler holen. Das Duell

Blazusiak und Walker, das es zuletzt beim Erzbergrodeo 2011 gab, sorgte zusätzlich

für Hochspannung. • Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull Content Pool

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MCE

Oktober '14


KTM 1290 Super Adventure -

Bestätigung für 2015

Mehr Leistung. Mehr Drehmoment. Mehr Luxus. Mehr KTM.

Für das Modelljahr 2015 erweitert KTM seine Adventure-Modellpalette um die

neue KTM 1290 Super Adventure. Wie der Name bereits vermuten lässt, basiert

die 1290 auf der aktuellen 1190 Adventure und wird die breite KTM-Street-Modellreihe

im nächsten Jahr bereichern. Ab 2015 verspricht das High-End-Modell

eine neue Dimension des luxuriösen und sportlichen Tourenfahrens. Die Super

Adventure bietet größeren Hubraum und damit mehr Leistung und Drehmoment.

Ein deutlich vergrößerter Tank lässt Stopps fast in Vergessenheit geraten.

Perfekt, wenn die Reise länger dauert als geplant oder der Fahrer gar nicht mehr

aus dem Sattel steigen will. Wie die 1190, ist auch die Super Adventure mit der

wegweisenden Motorcycle Stability Control (MSC) ausgestattet. Entwickelt in

Kooperation mit Bosch, gehört das MSC, genauso wie die Traktionskontrolle

und das ABS-System, zur Spitze der Sicherheitsfeatures. Einstellbare Settings

ermöglichen optimalen Fahrspaß unter allen Bedingungen.

Zusätzlich wird die 1290 Super Adventure mit weiteren einzigartigen elektronisch

geregelten Neuheiten aufwarten. • Text u. Foto: KTM

Der Offroad-Urlaub der anderen Art

Ab November ist das Team aus Berlin wieder für euch vor Ort und bietet neu nun

auch Enduro- Touren über die Berge Koh Samuis durch tropische Wälder mit einmaligem

Blick über die exotische Inselwelt. Über die Wintermonate erlebt ihr

mit Gästen aus der ganzen Welt – vom Beginner bis zum Super Pro – im Urlaubsland

Nummer 1 solo oder mit der Familie unvergleichbare Offroad-Holidays. Mal

ehrlich, wer glaubt denn, dass die bessere Hälfte wirklich glücklich ist, wenn sie

dir, in dicke Pullover gehüllt, bei deinem Hobby zusehen darf. Deswegen steht

hier der Urlaub für alle im Vordergrund. Während du vor traumhafter Kulisse

beim Enduro oder MX die Sau rauslässt, kann der Rest der Familie im tiefsten

Winter bei Hochsommerwetter shoppen, bei der Massage oder am Strand relaxen.

Euch erwarten malerische Landschaften, weiße Sandstrände, türkisblaues,

warmes Meer und für den, der es braucht, die größte Party der Welt – alles

nur einen Steinwurf entfernt. Das Ganze ist nicht viel teurer als ein normaler Urlaub

– keine versteckten Zusatzkosten, Offroad-Paket all inclusive.

Buchungen/Infos unter: MX-HOLIDAY-Thailand.com; aktuelle Fotos/Videos auf

facebook: MX Holiday Thailand

Marc Coma gewinnt Rally dos Sertoes

In der World-Cross-Country-Rallies-Meisterschaft ist Marc Coma derzeit die

Nummer 1. Der KTM-Werksfahrer gewann die Rally dos Sertoes nach sieben harten

Etappen und baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter aus. Mit

drei Etappensiegen und einer hervorragenden Taktik gelang es Coma, sich genügend

Vorsprung auf seine Konkurrenten herauszufahren, am Ende reichten

3:23 Minuten aus, um sich den Sieg zu schnappen. Zweiter wurde der Portugiese

Paolo Goncalves vor dem Brasilianer Joan Azevedo.

• Text: Marco Burkert; Foto: RallyZone Bauer/Barni

Gesamtergebnis: 1. Marc Coma, E, KTM, 18:21:51 h; 2. Paolo Goncalves, P, Honda, +3:23 min.; 3. Jean Azevedo,

BR, Honda, +14:05; 4. Helder Rodrigues, P, Honda, +21:46; 5. Jordi Viladoms, E, KTM, +26.37.


PRODUKTE

BULLS, SCHWALBE UND CO.

TRAININGSPARTNER

Das Fahrrad ist mit und ohne Motor mittlerweile aufgrund der Trainingssituation

in Deutschland fester Bestandteil eines jeden Trainingsplans, ob für Hobbyoder

ambitionierten Wettkampf-Offroad-Sportler. Wir haben uns deshalb auf

der größten Fahrradmesse, der Eurobike 2014, umgesehen. Mit 1300 Ausstellern

aus 54 Nationen wurde die internationale Fahrradmesse mit 46.300 Fachbesuchern

aus 111 Nationen ihrem internationalen Ruf gerecht. Unter den Besuchern

sind auch zunehmend Motorradhändler, da diese erkannt haben, dass

ihre Kunden ihren Trainingspartner gerne von ihrem Motorradhändler beziehen.

Uns wunderte es deshalb auch nicht, das wir einige bekannte Gesichter trafen.

Nachdem man es geschafft hatte, den täglichen kilometerlangen Anfahrtsstau

zu bewältigen, konnte man einen deutlichen Schub in Richtung E-Bike

feststellen. Nur noch wenige der Bike-Anbieter haben das Thema E-Bike noch

nicht für sich entdecken können, obwohl dieses Segment schon lange nicht

mehr über das unter Sportlern so verpönte Reha-Image verfügt. Für alle, die

nicht zu den 21.100 Besuchern am Publikumstag gehörten, haben wir ein paar

Highlights mitgebracht. • Text u. Fotos: Uwe Laurisch

Reifen für euren Trainingspartner bietet neben

Maxxis, die ja im Motocross- und Endurosport

seit Jahren ein feste Größe sind,

auch Schwalbe an. Mit dem PROCORE bekommt

man bei Schwalbe unter anderem

ein Schlauchsystem, in dem man den Luftdruck

auf zwei Kammern verteilt. Bei diesem

wird die äußere Kammer mit wenig Luftdruck

befüllt, um maximale Geländeperformance

zu erreichen und die innere Kammer

mit viel Luftdruck versehen, um auch bei

maximaler Belastung ein Durchschlagen auf

die Felgenkanten zu verhindern. Das Set

gibt es für 26- bis 29-Zoll-Reifen zum Preis

von 179,- Euro

Auch die Firma Muc-Off

ist nicht nur im MXund

Endurosport seit

längerem aktiv, sondern

platziert auch im

Fahrradmarkt erfolgreich

ihre Produkte

Wem normale MTB-Modelle schlicht zu langweilig sind, der konnte sich an fast jedem Bike-

Hersteller-Stand richtig dicke Dinger anschauen. Der neue Trend ist: breit, mit E-Motor, stark

und eben einfach monströs! Megabreite Reifen mit und ohne geballte Elektro-Power und ein

unwiderstehlicher Look – wie zum Beispiel das im Bild festgehaltene BULLS Monster. Damit

lässt sich selbst das Training oder einfach Fun im tiefen Geläuf und auch auf Schnee umsetzen

Bekleidungsprofi

O’Neal ist nicht nur

schon seit vielen

Jahren im MTB-Sport

eine besondere

Hausnummer. Auch

viele Design-Trends

in der Motocrossund

Enduroszene

stammen aus der

Feder der O’Neal-

Designer

Auch Motorex war in

Friedrichshafen mit

seinen Pflege-

Produkten vertreten

10

MCE

Oktober '14

Ebenfalls am Bulls-Stand konnten wir

die neue Generation Bulls MTBs

E-Stream FS Enduro, mit 160 mm Federweg

und Brose-Motoren ausgestattet,

bestaunen. Eine deutliche Weiterentwicklung

war auch bei den mit 120 mm

Federweg und Bosch-Motoren ausgestatteten

Modellen zu sehen. Neben

einer 29-Zoll-Variante haben die

2015er Modelle jetzt unter anderem

einen stabilen Motorschutz. Wir sind

natürlich jetzt schon in Vorbereitung,

euch diese Modelle in einer der

nächsten Ausgaben in allen Details

vorstellen zu können

Das M1 Spitzing will von 0 auf 50 km/h in 7,5

Sekunden. Wir sind auf den Test gespannt.

Scott mischt 2015

im E-Bike-Segment mit

verschiedenen Ausstattungsvarianten

der

Modelle E-Spark und

E-Aspect kräftig mit

Haibike rüstet seine E-Bike-Flotte bei den

XDURO-Modellen mit den Motoren von

Bosch und die SDURO mit Motoren von

Yamaha aus. Diese Modelle sollen vor allem

die jungen Wilden ansprechen


SCOTT

SCOTT 350 Pro Trophy Helm

Der SCOTT Helm 350 Pro kombiniert hochwertige

Materialien mit modernem Design mit einer

entwickelten Schale aus leichtem Polykarbonat,

dem EPS Conehead Technology und

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dem Bike. Das SCOTT 350 Jersey

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Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Tel. 08669 848 110

Fax 08669 848 590

Web: www.zupin.de

E-Mail: info@zupin.de

SCOTT 350 Dirt Hosen

Die SCOTT 350 Pant vereint eine robuste Konstruktion

mit Stretch und Belüftungseinsätzen

für tollen Komfort, auch wenn’s mal härter

und heißer zugeht. Weitere Highlights: Knie-

Innenseiten aus Leder für noch mehr Haltbarkeit

sowie Spandex am Knie für eine perfekte

Passform und Platz für Knieschützer.

Farbe: Blue/Green

Lieferbare Größen: 28 - 38

SCOTT 450 Dirt Handschuhe

Der SCOTT 450 Glove bietet

dank seines minimalistischen

Designs und der einlagigen

Handinnenfläche einzigartige

Taktilität. Das Modell verfügt

über ein einfaches Slip-on-Design,

eine Oberhand aus Spandex, eine Handfläche aus Polyester

und eine rutschfeste Stulpe aus Neopren. Und – der Handschuh

punktet durch ein unschlagbares

Preis-Leistungs-Verhältnis.

Farbe: Blue/Green

Lieferbare Größen: S - XXL

SCOTT Helmet Bag

Die SCOTT Helmet Bag in Helmform schützt den

Helm vor Kratzern und Schrammen und sorgt

dank luftigem Mesh für eine ausreichende Belüftung

des Helms nach einem Tag auf dem

Track oder Trail.

Farbe: Black/Limegreen

350 Pro Dirt Visor

Ersatzschirm für den 350 Pro Dirt Visor

Farbe: Blue/Green

Bezugsquelle:

Scott Fachhandel

MELAHN ANGEBOT DES MONATS

FOX Hemd Nomad Rockstar

Das Freeride-Hemd besteht aus

Feuchtigkeit transportierendem Polyester.

Weite Micro-Bündchen,

komfortabler, lockerer Sitz und

siebgedruckte Rockstar-Grafik. Bequem

auch über der Hose zu tragen

oder zur Jeans in der Freizeit.

Preis: 19,95 Euro

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

Online-Shop:

www.melahn.de

E-Mail: offroad@melahn.de

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MCE

Oktober '14


PRODUKTE

MELAHN

NEUE KTM-KOLLEKTION

Der erste Schwung der neuen KTM-

Kollektion 2015 ist eingetroffen.

Schaut euch

doch einfach

jetzt

die neue

Kollektion

direkt auf

www.

melahn.de

an.

WD-40

WD-40 SPECIALIST Produktserie

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

Online-Shop:

www.melahn.de

E-Mail: offroad@melahn.de

WD-40 präsentiert eine neue, professionelle Produktserie, die speziell

auf die Pflege von Motorrädern zugeschnitten ist. Unter dem Namen

WD-40 SPECIALIST Motorbike bietet das US-Unternehmen sieben Produkte

an, mit denen Biker ihr Motorrad das ganze Jahr hindurch warten und

pflegen können. Der Hersteller des bekannten und beliebten Multifunktionsprodukts

WD-40 kommt damit dem Wunsch vieler Motorradfahrer entgegen,

eine speziell auf die Belange von Motorrädern abgestimmte Produktserie

der Marke verwenden zu können.

Eine Ende vergangenen Jahres durchgeführte Marktforschungsstudie belegt,

dass WD-40 bei Motorradfahrern sehr bekannt ist und vielfach bereits

verwendet wird. Mit WD-40 SPECIALIST Motorbike greift das US-Unternehmen

jetzt den Wunsch vieler Biker nach eigens professionell auf

Motorräder abgestimmten Pflegeprodukten auf. Zwei Drittel der befragten

Motorradfahrer kennen WD-40 und knapp die Hälfte nutzt bereits ein

Produkt der Marke. Rund drei Viertel der Biker gaben im Rahmen der

Marktforschungsstudie an, speziell auf Motorräder abgestimmte Produkte

aus dem WD-40 SPECIALIST-Motorbike-Sortiment kaufen zu wollen.

Beste Voraussetzungen, um die neue Produktlinie im Markt einzuführen.

Die Pflegeprodukte für Motorräder bauen die WD-40 SPECIALIST-Serie

aus, mit der das Multifunktionsspray WD-40 um Spezialprodukte ergänzt

wird. Die bislang im Handel erhältlichen SPECIALIST-Artikel sind auf spezielle

Anwendungen rund um allgemeine Wartung, Reparatur und Pflege

zugeschnitten. Mit der Motorbike-Serie wird nun für eine weitere Anwendergruppe,

die besondere Anforderungen stellt, ein eigenes Sortiment

angeboten. Vertrieben werden die Produkte wie gewohnt im Fach- und

Einzelhandel.

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MCE

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Sieben Produkte für die professionelle Pflege

Unter der Pflegeserie WD-40 SPECIALIST Motorbike bietet WD-40 sieben

qualitativ hochwertige Produkte zum Warten, Pflegen und Reinigen von

Motorrädern an. Das Sortiment reicht vom Kettenspray über Glanz- und

Poliermittel bis hin zum Komplettreiniger und bietet Motorradfahrern damit

alle Möglichkeiten, ihr Motorrad das ganze Jahr über professionell in

Bestform zu halten. Im Einzelnen besteht die Pflegeserie aus folgenden

Produkten:

WD-40 SPECIALIST Motorbike Komplettreiniger

Mit dem Komplettreiniger erhält der Biker ein Produkt, das Straßendreck

effektiv beseitigt. Der Komplettreiniger arbeitet sich schnell durch

Schmutzschichten und Ablagerungen und hinterlässt ein hervorragendes

Finish. Dabei kann er problemlos auf Karosserieteilen, Kunststoff, Gummi,

Aluminium, Chrom, Carbonfasern, Dichtungen und Bremsbelägen –

also prinzipiell für das gesamte Motorrad – verwendet werden.

WD-40 SPECIALIST Motorbike Wachspolitur

Die Wachspolitur basiert auf Carnaubawachs, einem der härtesten natürlichen

Wachse. Dadurch erzeugt sie einen besonders lang anhaltenden

Glanz und lässt Motorräder wie neu erstrahlen. Die Wachspolitur ist

stark wasserabweisend, sodass die Feuchtigkeit von der Lackierung abperlt

und das Finish länger erhalten bleibt. Das Produkt ist leicht aufzutragen

und hinterlässt keine Streifen.

WD-40 SPECIALIST Motorbike Silikonglanzspray

Mit dem Silikonglanzspray verleiht der Biker seinem Gefährt einen

schimmernden Glanz. Das Glanzspray ist farblos und einfach aufzutragen.

Es wirkt, ohne dass poliert werden muss.

WD-40 SPECIALIST Motorbike Kettenreiniger

Der Kettenreiniger entfernt Schmutz, Ablagerungen, Staub und Öl von

der Motorradkette. Die O-, X- und Z-Ring kompatible Formel entfernt Kontaminierungen

und trocknet in wenigen Minuten. Das Produkt ist einfach

zu benutzen und hilft bei regelmäßiger Anwendung, den Verschleiß von

Ketten zu verringern und damit deren Leistung zu erhalten.

WD-40 SPECIALIST Motorbike Kettenspray

Das Kettenspray bietet eine dauerhafte Schmierung für die Motorradkette

und ist O-, X- und Z-Ring kompatibel. Das Spray trocknet schnell und

ist besonders abschleuderfest. Durch seine lang anhaltende Wirkung ist

es besonders für trockene Bedingungen geeignet. Eine regelmäßige Verwendung

hilft dabei, Leistung und Lebensdauer der Kette zu erhalten.

WD-40 SPECIALIST Motorbike Kettenwachs

Das sandfarbene Kettenwachs schmiert Motorradketten lang anhaltend

und ist O-, X- und Z-Ring kompatibel. Durch seine exzellenten Korrosionsschutzeigenschaften

und den PTFE-Zusatz eignet sich das Produkt

hervorragend bei Nässe und ist besonders abschleuderfest. Regelmäßig

angewandt, leistet es einen spürbaren Beitrag, Leistung und Lebensdauer

der Kette zu erhalten.

WD-40 SPECIALIST Motorbike Bremsreiniger

Der Bremsreiniger entfernt Schmutz, Ablagerungen, Öl und Bremsflüssigkeit

von Bremsen und Kupplungssystemen. Durch seine schnell wirkende

Formel trocknet er in Minuten ohne Rückstände zu hinterlassen.

Regelmäßig genutzt, erhöht sich die Lebensdauer von Bremsscheiben

und Bremsbelägen.

Produktdesign mit klaren Botschaften

Beim Design der Pflegeprodukte von WD-40 SPECIALIST Motorbike setzt

das US-Unternehmen auf klare Botschaften. Das bekannte und gelernte

Markenlogo von WD-40 ist an gewohnter Stelle prominent platziert. Die

jeweiligen Produktnamen finden sich unterhalb des Markenlogos, differieren

farblich und helfen so, die Produkte einfach voneinander zu unterscheiden.

Unterstützt wird dies zudem durch grafische Anwendungshinweise,

die sich direkt unter den Produktnamen finden. Die wichtigsten

Produktvorteile sind ebenso Bestandteil des Produktdesigns wie der

Hinweis auf O-, X- und Z-Ring-Kompatibilität sowie die hochwertigen Inhaltsstoffe

und die optimierten Formulierungen. Auf der Rückseite finden

sich Produkteigenschaften, Anwendungen und Gebrauchsanweisungen.

Eigener Internet-Auftritt für WD-40 SPECIALIST Motorbike

Für die neue Produktlinie wurde eine eigene Internetpräsenz erstellt

(www.wd40specialistmotorbike.de/.at/.ch), auf der in professionell produzierten

Videos die Anwendung der Produkte gezeigt und die Markenkompetenz

unterstrichen werden. Die Videos können auf Wunsch auch in

die Webpräsenzen von WD-40 Kunden integriert werden. Darüber hinaus

gibt es Produkttipps auf der Webseite und auch beim Facebook-Auftritt

von WD-40.

Bezugsquelle:

WD-40 Company, Zweigniederlassung Deutschland

Gartenstraße 27, 61352 Bad Homburg

Tel. 06172 677450, Fax 06172 677499

E-Mail: info@wd40.de, www.wd40.de


SM-SPORT

UFO Morpho Fit

Die UFO-Morpho-Fit-Knieorthese

ist ein innovatives Gelenk-basiertes

Knie-Schutz-System. Mit

seiner ergonomischen Form aus

einem High-Performance-Material

(Kunststoff-Polymer-Verbund)

schützt es die mittleren und seitlichen

Bänder, Kreuzbänder und

Kniescheibe sowie Oberschenkel

und Oberschenkelmuskulatur.

Einstellmöglichkeiten zur

richtigen Größenanpassung:

einstellbare Knie-Polster sorgen

für den perfekten Sitz auch bei

starker Bewegung. Für einen hohen

Tragekomfort kann der

Schienbein-Schutz auf die individuellen

und persönlichen Bedürfnisse

eingestellt werden.

Das geschützte Edelstahl-Gelenk

gewährleistet eine hohe Bewegungsfreiheit,

die speziell konstruierten Kniescheiben-Manschetten sorgen

für einen effektiven Aufprall-Schutz. Mit einstellbarem 4-Punkt-Riemen-Befestigungssystem

und Begrenzer zum Verhindern von

Überstreckungen mit folgenden Einstellmöglichkeiten: 0° - 15° -25° - 35°.

Hautfreundliche, antibakterielle Knie-Pads und Gurte mit geringer Dicke

sorgen für einen besseren Komfort durch luftdurchlässiges und schweißabsorbierendes

Material. Weitere Ausstattung: Stiefelbefestigung, einfaches

Anbringen und wieder Abnehmen durch Klettsystem, alle Teile und

Materialien sind wasserdicht und korrosionsfrei, paarweise oder einzeln,

in den Farben Rot und Weiß erhältlich, nur 740 Gramm leicht!

Größen Kniebreite Knieumfang

S/M

9,4 / 11,5 cm 33,5 / 40,0 cm

L/XL

11,6 / 12,4 cm 40,1 / 43,0 cm

Preis: 595,- (Paar), 339,- (einzeln, links oder rechts)

Bezugsquelle:

SM-Sport, Tel. 06621 72346

E-Mail: info@sm-sport.de, www.sm-sport.de

facebook.com/SMOffroadSport

ANDREANI GROUP

Offroad Piston Kit

Die Andreani Group hat ein neues

Konzept für ein Kolben-Kit entwickelt,

sodass Showa-, Kayaba-, White-

Power- und Sachs-Originaldämpferkolben ersetzt werden können. Die

Traktion wird somit verbessert und das Motocross-, Enduro- oder Supermotobike

lässt sich beim Bremsen und Beschleunigen besser kontrollieren.

Hinzu kommt, dass Unebenheiten auf der Strecke besser bewältigt

werden können. Das Kit beinhaltet unter anderem einen teflonbeschichteten

Kolben mit 50 mm Durchmesser.

Erhältlich online oder bei jedem autorisierten Händler.

Preis 158,- Euro zzgl. MwSt.

Bezugsquelle:

Andreani Group, Tel. +39 (0)721 20921

E-Mail: sales@andreanigroup.com

www.andreanigroup.com

facebook.com/andreanigroup

Importeur für Deutschland: TTSL-Rennsporttechnik,

Tel. 0246 29089810

KIEDROWSKI

P.O.W.

P.O.W.-Set 2-teilig – nur 29,95 Euro – für MCE-Leser versandkostenfrei!

P.O.W. – der stärkste Reiniger am Markt – als Konzentrat extrem sparsam

und super günstig!

Das Einstiegsset mit allem, was ihr braucht, um eure Sachen sauber zu

kriegen:

1000 ml P.O.W. Reinigungskonzentrat für 5 bis 20 Liter Reiniger

• 1 Liter Pump and Spray Drucksprüher in hervorragender Qualität

mit 4 Jahren Garantie

• 1 Gratis P.O.W. Sticker

• 1 Geschenkkarton mit Tragegriff

P.O.W. ist das Zubehör für jeden, der sein Offroad-Fahrzeug professionell

reinigen und pflegen möchte. Das Reinigungsmittel stellt ein hochwirksames

Konzentrat dar, das mit einem wiederauffüllbaren Druckluftsprüher

(Spray-Flasche aus Kunststoff mit 1 Liter bzw. 1,5 Liter Fassungsvermögen)

auf euer Bike oder euren Offroader gesprüht wird.

Der Druckluftsprüher ist übrigens der beste Sprayer auf dem Markt, es

sind vier Jahre Garantie auf diesem Gerät. Die Druckluftflasche wurde ursprünglich

für den täglichen Einsatz in der Großindustrie entwickelt und

wird auch euch nach jahrelangem Gebrauch noch Spaß bereiten. Ihr

müsst das P.O.W.-Reinigungskonzentrat einfach nur nach Anleitung mit

Wasser verdünnen und dann eure Maschine einmal vollständig mit dem

Cleaner einsprühen. Nach zirka 5 Minuten Einwirkungszeit könnt ihr dann

das Ganze mit viel Wasser wieder abspülen. Eure Dichtungen oder euer

Dekor werden hierbei nicht angegriffen, P.O.W. ist diesbezüglich völlig

problemlos.

P.O.W. ist das hochwirksame Reinigungsmittel und der Cleaner

für Offroad-Fahrzeuge aller Art:

Motocrossmotorräder (MX) • Enduromaschinen • Trial-Bikes • sonstige

Cross-Motorräder • Quads/All Terrain Vehicles (ATV) • Offroad-Autos •

Offroad-Geländewagen • sonstige Offroader, Geländemaschinen • Mountain-Bikes

(MTB) • Bicycle Moto Cross (BMX-Fahrräder) • Downhill-Bikes •

Trekking-Fahrräder • Cruiser-Räder • Triathlon-Räder • Fitnessbikes/

Cyclocross

Das P.O.W.-Set gibt es für alle MCE-Leser zum Angebotspreis von nur

29,95 Euro inkl. Versand frei Haus!

Einfach bei der Bestellung „MCE-Leser“ angeben ...

Bezugsquelle:

Kiedrowski Racing

Hetendorf 13

29320 Hermansburg

Tel. 05052 912798

www.kiedrowski-racing.de

13

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VORSTELLUNG

Husqvarna bringt neues

Supermotobike auf den Markt

Nachdem Husqvarna bereits die 2015er Motocross- und Enduro-Modelle

präsentierte, gibt es nun auch etwas für die

Straße! Husqvarna präsentiert das Supermoto Racebike FS

450 und steigt damit wieder in die Supermotoszene ein.

Eine technologisch ausgereifte Maschine auf Basis der FC

450 Motocross. Ein Leichtgewicht seiner Klasse, mit Premium-Komponenten

gespickt, macht Husqvarna mit der

FS 450 einen nächsten Schritt vorwärts. Aufbauend

auf einen gewichtsoptimierten

Chrommolybdänrahmen mit

dreiteiligem Spritzgussheck und einer

Aluminiumgussschwinge bietet

das Bike außergewöhnliches Handling

und Fahreigenschaften.

Mit maximalem Komfort und exzellentem Rider-Feedback

kann sich der Racer voll auf seine Performance konzentrieren

und Runde für Runde seinen Speed in die Höhe treiben.

Gestochen scharfes Handling in Kombination mit dem kompakten

450-ccm-SOHC-Motor, 60 PS Leistung, ein präzise

abgestuftes 5-Gang-Getriebe, Elektrostarter

und Adler-Anti-Hopping-Kupplung garantieren

der FS 450 Siegerperformance in

allen Klassen. High-end-WP-Dämpfer

und Gabel sind Standard bei der FS

450. Eine volleinstellbare 48-

mm-Closed-Cartridge-Gabel mit

eigens abgestimmtem Supermoto-Setting und ein High-

Performance-Dämpfer bringen Präzision in allen Situationen.

Nicht zuletzt die Brembo-Bremsanlage, Metzeler-

Slicks, das stylish-scharfe, moderne Husqvarna-Bodywork

machen die neue FS 450 zu einem echten Hingucker.

Husqvarna ist die Marke, die die ersten offiziellen

Supermoto-Welt- und Europameisterschaften

dominierte. Husqvarna, die exklusive Motorradmarke

mit schwedischen Wurzeln ist mit der FS 450

wieder zurück in der Supermotoszene.

• Text: Husqvarna, Marco Burkert

• Foto: M.Campell

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www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photos: H. Mitterbauer, Picasa www.kiska.com

HUSQVARNA TE 300

entwickelt FŸr

die H€rtesten

Herausforderungen

Die Legende von Husqvarna Motorcycles wurde von tüchtigen, mutigen Männern begründet,

die Offroad Motorradrennen an den Punkt brachten, den wir heute kennen. Mit bis jetzt über

82 Weltmeistertiteln ist Husqvarna Motorcycles stolz auf seinen rennerprobten Stammbaum.

Die 2015er Enduromodelle wurden für höchste Performance entwickelt. Von dieser Agilität

sowie der Kombination aus Leichtbaufahrwerk mit leistungsstärkstem Antrieb der jeweiligen

Hubraumklasse konnten die frühen Pioniere des Offroad-Motorradsports nur träumen.

Stand 06/14

HUSQVARNA HÄNDLER: 01917 Kamenz, Zweiradtechnik Huke, Tel. 03578/301676 | 02763 Eckartsberg, Zweirad-Donath, Tel. 03583/570915 | 03249 Sonnewalde, Endurosport Sonnewalde GbR,

Tel. 035323/686015 | 04654 Frohburg, Neubert Racing Shop, Tel. 034348/55910 | 06333 Hettstedt, Moto Cross Enduro Shop Böttcher, Tel. 03476/810087 | 06647 Billroda, Zweiradsport Hornik,

Tel. 036377/4921 | 06889 Lutherstadt Wittenberg, Teuber Motorsport, Tel. 03491/661229 | 07819 Dreitzsch, Zweirad Pfeil, Tel. 036481/23093 | 09127 Chemnitz, Motorrad Köthe KG,

Tel. 0371/267163 | 14929 Treuenbrietzen, Arco Neumann, Tel. 033748/70251 | 17192 Waren, MX-Treff Zweiradsport, Tel. 03991/182025 | 17291 Prenzlau, ZweiraCenter Kunkel GbR,

Tel. 03984/802680 | 19230 Pritzier, MX-Store 96, Tel. 038856/37650 | 27356 Rotenburg, enduroX Richter, Tel. 04261/6826 | 29320 Hermannsburg, Kiedrowski Racing, Tel. 05052/912798

| 30938 Burgwedel, Dirt Bike Service, Tel. 05084/92300 | 33739 Bielefeld-Jöllenbeck, Bergos Racing, Tel. 05206/70373 | 37284 Bischhausen, Zweirad Wills, Tel. 05658/9238855

| 39108 Magdeburg, Moto Fink, Tel. 0391/7327525 | 46286 Dorsten, Richard Fritsche Zweiradtechnik, Tel. 02369/7419530 | 47546 Kalkar, Twenty Suspension, Tel. 02824/976763

| 49143 Osnabrück, Fahrzeug-Center Schriewer GmbH, Tel. 05402/64280 | 51069 Köln, Moto Rumpf GmbH, Tel. 0221/605686 | 53894 Mechernich, Rasch Racing KG, Tel. 02256/958975

| 57644 Hattert, Motoshop-Vohl, Tel. 02662/4827 | 64347 Griesheim, Fahrzeugbau Nothnagel GmbH, Tel. 06155/83820 | 66839 Schmelz, Bodo Schmidt GmbH & Co. KG, Tel. 06887/901090

| 73560 Böbingen, MH Motorräder GmbH, Tel. 07173/92321 | 74252 Massenbachhausen, Enduro Koch, Tel. 07138/813393 | 74372 Sersheim, MSR-Einspurfahrzeuge GbR, Tel. 07042/840080

| 78052 VS-Mahrbach, MXR-Bikes GbR, Tel. 07721/908200 | 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 | 83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660

| 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt, Tel. 0841/99350800 | 85748 Garching b. München, KawaMotor Motorradvertriebs GmbH, Tel. 089/302080 | 86316 Friedberg-West,

Motorräder Schreiz, Tel. 0821/3499752 | 86720 Nördlingen, Motorrad Dürr, Tel. 09081/8050181 | 87616 Marktoberdorf, Motorrad Waldmann, Tel. 08342/899704 | 88074 Meckenbeuren,

Bike Store Danckert, Tel. 07542/1290 | 90559 Burgthann, BSN-Racing GbR, Tel. 09183/9029494 | 94469 Deggendorf, RiMoTec, Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport,

Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg, Buchholz Endurosport, Tel. 09562/403372 | 97516 Oberschwarzach, Motorrad Welink, Tel. 09382/3191071 | 98530 Marisfeld,

Thomas Bieberbach, Tel. 036846/5001 | 98547 Viernau, Motozentrum Haselgrund, Tel. 036847/50687


TEST

Ein Leichtgewicht mit Bums

KTM SX 150

Für alle, die es noch nicht wissen, es gibt eine KTM 150 SX in der Modellpalette 2015. In einigen Motocrossserien in Deutschland ist es möglich,

mit 150-ccm-Zweitakt-Maschinen in der MX2- oder gar in der Youngster-Klasse zu starten. Damit sind die Zweitakter den Viertaktern verdammt

nahe, was zumindest die Leistung auf dem Papier angeht. Aber wie macht sich die KTM 150 SX auf der Strecke und kann die Mehrleistung gegenüber

einer 125er punkten?

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TEST

Details

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das sind gegenüber der KTM 125 SX (40,11 PS) fast

4 PS mehr Leistung. Durch die optimierte Zündkurve

erhält der Motor eine effektivere Verbrennung

und damit eine bessere Leistungsentfaltung sowie

Fahrbarkeit. Das gesamte Chassis wurde optimiert

und so erhält das Dämpfungssystem eine neue Umlenkung

(10). Eine flache Progression mit höherer

Anfangsrate senkt das Heck und soll mehr Stabilität

bieten. Der WP-Stoßdämpfer (WP 5018) (11) wurde

überarbeitet und auf die neue Umlenkung abgestimmt.

Außerdem bietet die Änderung eine Gewichtsersparnis.

Beim neuen SX-Rahmen (12) verbindet

ein geschmiedetes und überfrästes Querrohr

die beiden Rahmenhälften mit der Zugstange

der Umlenkung. Durch den Wegfall der Schweiß-

nähte bekommt man genaueste Fertigungstoleranzen

und mehr Sicherheit, was zusätzlich Gewicht

spart. Im vorderen Bereich des Chassis kommt eine

neue, schmalere Achse zum Einsatz, wodurch ein

besseres Gefühl zum Vorderrad vorhanden sein

soll. Auch der Nachlauf wurde durch die geänderten

Gabelfäuste (13) verändert – für mehr Fahrstabilität.

Die Gabelprotektoren (14) erhielten ebenso ein

Update und bieten nun eine leichtere Zugänglichkeit

der Gabelholme und sind auch noch leichter geworden.

Die CNC-gefräste Gabelbrücke (13) erhielt

einen neuen O-Ringträger für das untere Lenkkopflager,

ein geändertes Schaftrohr sowie eine neue

Steuerkopfschraube.

14

Die Einzelheiten sind nahezu identisch zum

KTM-125-SX-Modell und somit kommen auch dieselben

Änderungen zum Tragen. KTM setzt mit dem

2015er Design auf die Hausfarbe Orange mit weißen

Nummerntafeln und einigen schwarz-roten Akzenten.

Mehr Stabilität bietet der neue vordere Kotflügel (1)

mit einer geänderten Aufnahme sowie Verschraubung

an der unteren Gabelbrücke. Ein langlebiger

Schaumkern für die Sitzbank (2) sorgt für ausreichend

Komfort mit direktem Fahrgefühl zum Motorrad.

Alle SX-Modelle sind mit einem stabilen Renthal-Lenker

Fatbar 827 (3) ausgestattet, natürlich

mit einem passenden Lenkerpolster. Der Lenker

kann schon in der Serienausstattung in vier verschiedenen

Positionen montiert werden. Damit

sollte es möglich sein, für die meisten Fahrer eine

optimale Lenkereinstellung zu finden. Für die „zarten“

Fahrerhände gibt es zum Modelljahr 2015 extra

weiche Zweikomponenten-Griffe (4). Völlig unkompliziert

und ganz ohne Werkzeug ist der Wechsel

des Twin-Air-Luftfilters (5) möglich: Einfach das

Plastikteil entfernen, den Spannbügel ausklinken

und den Luftfilter austauschen – fertig ist der Luftfilterwechsel.

Die Excel-Felgen sind schwarz beschichtet

und verfügen über CNC-bearbeitete Naben

und Speichen mit Aluminium-Nippeln. Am

Hinterrad (6) gibt es eine Gewichtsreduzierung

durch ein leichteres Kettenrad und mit dem neuen

Dunlop-Geomax-MX-52-Reifen soll eine optimale

Traktion vorhanden sein. Wie bei allen SX-Modellen

kommt auch bei der 150 SX eine Brembo-Bremsanlage

zum Einsatz. Vorn ziert eine 260-mm-Wave-

Bremsscheibe (7) das Vorderrad und hinten eine

220-mm-Wave-Bremsscheibe (8). Kaum ein Unterschied

zum 125er Motor (9) ist zu erkennen, lediglich

der Zylinder hat eine 56-mm-Bohrung mit 58,4

mm Hub und insgesamt 143,6 ccm Hubraum. Laut

Herstellerangaben bietet die KTM 150 SX 43,92 PS,

Fahrbericht

Ist die KTM 150 SX nun die bessere 125er? Auf jeden

Fall können wir schon einmal sagen, dass die KTM

150 SX ordentlich Bums hat und das nicht nur in einem

Bereich, sondern in jedem Drehzahlbereich.

Genau so agil wie die 125 SX ist auch dieses Motorrad

aus dem Hause KTM, dasselbe Gewicht (90,4

kg) und die gleiche angenehme Leichtfüßigkeit lassen

im ersten Moment unser Herz höherschlagen.

Doch wie verhält es sich mit den Rundenzeiten, sind

wir mit der 150 SX schneller unterwegs? Dazu gleich

mehr. Fangen wir mit den Bedienelementen an. Der

Lenker bietet im Zusammenhang mit dem Kupplungs-

und Bremshebel eine gute Ausgangsposition,

womit wir ohne große Eingewöhnung mit der

KTM 150 SX zügig fahren können. Wie auch schon

die 125 SX bietet die 150 SX eine souveräne Agilität

und lässt sich sehr einfach und zügig durch die engen

Kurven manövrieren. Im Gegenzug zur 125 SX

ist der Motor durchzugsstärker und der Anschluss

vom unteren Drehzahlbereich über den mittleren

bis hin zum oberen Drehzahlbereich ist linearer ohne

Vortrieb einzubüßen. Die Schaltvorgänge sind

tadellos und auch die Übersetzung passt hervorragend.

Einziger Nachteil, den wir auf unserer trockenen

Teststrecke gespürt haben, ist ein nicht so optimaler

Traktionsaufbau. Im direkten Vergleich zu

einer 250er 4-Takt, die die Leistung besser auf den

Boden bringt, hat der Fahrer hier einen kleinen

Nachteil, den er aber mit einem beherzteren Gaseinsatz

kompensieren kann. Alle anderen Fahreigenschaften

sind wieder sehr zu loben und somit

bietet die Brembo-Bremsanlage vorne sowie hinten

eine gute Performance.

Die WP-Federelemente sind straff abgestimmt und

bieten ausreichend Progressivität. Selbst auf einer

sehr ausgefahrenen Piste bleibt das Motorrad stabil

und wir können kontrolliert unsere Runden fahren.

In der Summe sind wir mit der 150 SX etwas

schneller unterwegs, der Unterschied ist zwar minimal

zur 125 SX und es kommt letztendlich auch auf

die Streckenverhältnisse an, aber der Unterschied

zu einer 250er 4-Takt ist nun sehr eng geworden und

das spricht für die KTM 150 SX.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Positiv

• durchzugsstarker Motor

• sehr gutes Handling

• straffes Fahrwerk

• gute Bremsen

Negativ

• relativ hoher Preis

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TEST

Fazit

Perfektes Handling gepaart mit dem nötigen Bums

katapultiert die KTM 150 SX auf Augenhöhe mit dem

Klassenprimus 250 4-Takt. Mit ein paar Einschränkungen

auf hartem/rutschigem Boden, denn dort

fehlt etwas die nötige Traktion, um nach der Krone

zu greifen. Wer vor der Wahl steht, 125 SX oder 150

SX, dem kann ich ganz sicher die zweite empfehlen.

20

MCE

Oktober '14


Technische Daten

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starthilfe

Getriebe

Primärübersetzung 23:73

Sekundärübersetzung 13:48

Kupplung

Zündanlage

FAHRWERK

Rahmen

Gabel

1-Zylinder-2-Takt-Otto-

Motor, flüssigkeitsgekühlt,

mit Membraneinlass

und Auslasssteuerung

143,6 ccm

56 mm

58,4 mm

Kickstarter

6-Gang klauengeschaltet

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad /

hydraulisch betätigt

kontaktlos gesteuerte

vollelektronische Zündanlage

mit digitaler Zündverstellung,

Typ Kokusan

Zentralrohrrahmen aus

Chrom-Molybdän-

Stahlrohren

WP Suspension Upsidedown

4860 MXMA CC

Federbein WP Suspension 5018

BAVP DCC

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 317 mm

Bremsanlage

Scheibenbremsen,

Bremszangen

schwimmend gelagert

Bremsscheiben Ø vorne 260 mm,

Ø hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1480±10 mm

Bodenfreiheit unbel. 395 mm

Sitzhöhe unbelastet 992 mm

Kraftstofftankinhalt gesamt ca. 7,5 l,

Superkraftstoff bleifrei

(98 Oktan) mit 2-Takt-

Motoröl gemischt (1:40)

Gewicht

o. Kraftstoff ca. 90,4 kg

PREIS

7645,00 Euro*

*) Unverbindliche Preisempfehlung inklusive

19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

Serviceintervalle

Service ist alle 10 Stunden oder nach zirka 70 Litern

Kraftstoff, inklusive Gabelservice und Getriebeölwechsel.

Bei 20 Stunden sollten der Kolben und die

Zündkerze inklusive Zündkerzenstecker gewechselt

werden. Nach 40 Stunden, entspricht zirka 280

Liter Kraftstoff, sollten Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen

sowie alle Motorlager gewechselt werden.


TEST

Beta RR 250 2-T/2015

Testmotorrad 787

Siebenhundertsechsundachtzig Crosser und Enduros aller Art habe ich in den vergangenen

28 Jahren für dieses und einige internationale Magazine getestet. 786x Luftfilterwechsel,

786x den großen Waschservice und 786x über das unsägliche Kupplungsfeeling berichtet

– will man da überhaupt noch mehr von dem Gleichen?

22

MCE

Oktober '14


23

MCE

Oktober '14


TEST

24

MCE

Oktober '14


Im Stand: Hole in one

Als „Hole in one“ bezeichnet man im

Golfspiel das Einlochen nach einem

einzigen (Ab)Schlag. Betamotor gelang

mit der Einführung ihrer 2-Takt-

Range vor zwei Jahren ein vergleichbarer

Volltreffer. Ohne nennenswerte

„Kinderkrankheiten“, stattdessen

mit umso mehr nennenswertem Performancepaket

konnte sich so mancher

Endurist glücklich schätzen, so

ein Modell überhaupt noch neu kaufen

zu können: Die Produktionskapazitäten

von Betamotor in Italien stießen

schlichtweg an ihre Grenzen …!

Selbiges Schicksal wird möglicherweise

auch der jüngsten Generation

widerfahren. Und dies, obwohl die

2015er 2-T-Generation, zumindest

auf dem Papier, lediglich dezent verfeinert

wurde. Es bleibt also beim

bestens bewährten Grundkonzept

mit akzentuierten Modifikationen in

den Bereichen Motor/Auspuffanlage

sowie Gabel/Stoßdämpfer. So erhielt

das Triebwerk aktive Unterstützung

durch eine optimierte Auslasssteuerung

mit nun zwei Vorspannfedern

sowie einen modifizierten

Schalldämpfer, der durch reduzierten

Querschnitt des Innenrohrs für

einen deutlich spritzigeren Antritt

sorgen soll. Die Federungskomponenten

wurden hinsichtlich reduzierter

Reibwerte und erhöhter Durchschlagsreserve

der Gabel wie auch

Standfestigkeit (des Stoßdämpfer)

überarbeitet. Und, ach ja, die Sitzbank

erhielt zur Abwechslung mal

wieder eine weichere Polsterung.

Insgesamt also nichts wirklich weltbewegendes,

dennoch summa summarum

von überzeugender gemeinschaftlicher

Wirkweise – aber dazu

später.

In Aktion: Meine rechte Hand

Was ihr von einer Enduro erwartet,

darüber kann ich nur spekulieren.

Aber was ich von einer Enduro erwarte,

das weiß ich ganz genau. Nämlich,

dass sie meine Fahrbefehle unmittelbar

umsetzt und mich vor unliebsamen

Überraschungen verschont

– quasi meine maschinengewordene

„rechte Hand“. Klingt erst

mal ziemlich trivial, ist es aber nicht.

Zumindest so lange nicht, bis die

Technologie so weit ist, eine interaktive

Vernetzung zwischen dem Fahrerhirn

und allen beeinflussbaren Parametern

einer Enduro herzustellen –

während der Fahrt, versteht sich. Bis

dahin müssen wir wohl mit ungewolltem

Wheelspin, Headshake oder

auch Kickback leben. Oder wir nehmen

vorerst mal diese Beta, die es

mit ganz und gar konventioneller

Technologie schafft, dieses seltene

Gefühl der steten Souveränität ziemlich

annähernd zu vermitteln. Grundvoraussetzung

hierfür ist ein möglichst

breitbandiges, seine Leistung

„vorhersehbar“ gleichmäßig entfaltendes

Triebwerk mit einer natürlich

spontanen Reaktivität auf Gasschübe.

Okay, das hat diese RR 250 schon

mal „drauf“. Die Art und Weise, wie

sich ihr Leistungsoutput gerade im

tiefsten Drehzahlkeller geschmeidig

und präzise umsetzen lässt, wie

nahtlos sich der Kraftfluss beim Öffnen

der Auslasssteuerung anfühlt

und mit welch spritziger Offenheit

das Triebwerk ausdreht – genau diese

ungewöhnliche Kombination

macht das Aggregat der RR 250 mit

großer Wahrscheinlichkeit zur „Führungskraft“,

zum primus inter pares

unter seinesgleichen in ihrer Generation.

Dosierbarkeit und daraus resultierende

Traktionsstärke sind maßstabsetzend.

Da erinnere ich mich

doch geradewegs an ein persönliches

Gespräch mit Enduro-„Großmeister“

Juha Salminen, der mir

einst auf meine Frage nach variablen

Zündkurven und elektronischer Traktionskontrolle

antwortete: „Deine

Traktionskontrolle ist deine rechte

Hand und sonst nichts!“ Hier, bei

dieser Beta, kann ich sein Statement

besser verstehen als jemals zuvor

und werte es nicht als launigen Kommentar

aus der Warte eines übertalentierten

Individuums. Kurzum, hier

kommt bei mir keinerlei Wunsch nach

elektronischen Helferlein oder irgendwelchem

Tuning auf. Selbst der

Vergaser erweist sich als äußerst unkritisch

und zeigt sich wenig beeindruckt

von wechselnden Temperaturen

bzw. Luftdruckverhältnissen. Das

Teil lief ganz einfach „sauber“, ob in

Rheinniederung oder auf Vogesenpass.

Natürlich kann solch ein extraordinäres

Triebwerk nur sein Bestes

zeigen, wenn sich Getriebeabstufung/Funktion

und das Zusammenspiel

mit der Kupplung auf vergleichbarem

Level bewegen. Und das tut es

hier, denn die Sprünge zwischen den

einzelnen Gängen sitzen wie maßgeschneidert,

das Getriebe flutscht locker

und präzise von Klick zu Klick,

die hydraulische Kupplung vermittelt

ein definiertes Feeling und geringe

Betätigungskräfte. Wenig fahrerische

Kräfte erfordert auch das Manövrieren

dieser Beta im Unterholz und

auf Singletrails. Auch wenn weder

Handling noch Fahrstabilität hierbei

neue Klassenmaßstäbe in Sachen Lockerheit

und Spurtreue setzen, so

befinden sich diese (so häufig unvereinbaren)

Parameter auf hohem Niveau

und vor allem in völlig ausgewogenem

Verhältnis zueinander. Dies

führt in der Summe zu einem ausgesprochen

„natürlichen“ Fahrverhalten,

frei von irgendwelchen negativen

Überraschungen. Die RR 250 2-T

folgt ganz einfach und ganz lässig

dem vom Piloten vorgegebenen Pfad.

Klingt ziemlich simpel, ist es aber in

der Regel meist nicht! Apropos simpel

– eine simple Lösung zur Vergrößerung

des etwas zu begrenzten

Lenkradius hätten wir schon: Entfernt

ganz einfach die breiten Kontermuttern

der Anschlagschrauben am

Rahmen und sichert die betreffenden

Schrauben dann mit etwas Loctite.

Voilà – die RR 250 lässt sich nun

deutlich befreiter um Busch und

Baum zirkeln. Selbstverständlich haben

die wunderbar stimmig harmonierenden

Federungskomponenten

einen hohen Erfolgsanteil am exzeptionellen

Fahrverhalten. Auch wenn

die Gabel mindestens eine Tankfüllung

braucht, um sich „freizufahren“

und auch wenn eine ordentliche Ladung

Gabelsimmeringfett das Teil

erst so richtig cremig flutschen lässt

– die häufig unterschätzte Sachs-

USD-Gabel überzeugt hier mit einer

gekonnten Kombination aus sensibler

Absorptionsfähigkeit und solider

Widerstandskraft. Auf jeden Fall gut

genug, um ein breites Einsatzprofil

von Endurowanderung bis zum gelegentlichen

Ausflug auf die Crosspiste

mehr als zufriedenstellend abzudecken.

Offen gestanden, da kam bei

mir kein wirkliches Verlangen nach

der optionalen 48-mm-Marzocchi-

Closed-Cartridge-Gabel auf …! Durchaus

Vergleichbares ist vom serienmäßigen

Sachs-Stoßdämpfer zu berichten.

Geradezu unauffällig gut verrichtet

er seinen Job, bügelt Wurzelwerk

und harte Schläge souverän aus und

hält solch „unerwünschte Nebenwirkungen“

wie seitliches Auskeilen

oder Kickback vom Piloten fern. Was

will man mehr? Zumindest früher

wollte man vielleicht noch ein kleines

Plus an „Bissigkeit“ der vorderen

Scheibenbremse, doch selbst das ist

seit Einführung der neuen Bremsscheiben

für 2014 passé. Ein Finger

am Hebel reicht locker für’n Stoppie

und dennoch lässt sie sich prima dosieren.

Fazit: Ich will mehr

Commander an Bord, Chef im Ring

oder ganz einfach Herr der Lage. Derart

profan lässt sich die Pilot/Motorrad-Beziehung

zu Betas ungewöhnlich

gelungener 2015er RR 250 charakterisieren.

Wer es hingegen vorzieht

und lieber mit seinem Dirtbike

25

MCE

Oktober '14


TEST

Details

Folgsam und lernfähig – dieses Triebwerk macht was DU willst und der Kickstarter hält heuer Abstand zur Auspuffbirne

Don’t try this at home – obwohl die Vorspannung der Auslasssteuerung

leicht per Inbusschlüssel zu verstellen ist,

rät Beta dringend davon ab! Wir haben’s natürlich trotzdem

versucht, aber keinerlei Verbesserungen zum Standardsetting

erzielt – Verschlechterungen hingegen schon eher …!

Zum Verwechseln ähnlich – trotz identischer Optik zum

Vorgängermodell zeigt sich das Innenleben des FMF-

Schalldämpfers für 2015 revidiert

Ja und nein – ja, hier ist serienmäßig eine Bodenwanne

montiert. Und nein, Handprotektoren bleiben weiterhin

Aufpreis pflichtig

Teamplayer – der überarbeitete Sachs-Stoßdämpfer harmoniert

ziemlich gekonnt mit der neuen Gabel

Quick and easy – extra flinker Zugriff per Sitzbank-Schnellentriegelung

Transparency international – der teiltransparente Tank

erlaubt ein schnelles Feedback über den Füllstand

Bitte nachschärfen – die leicht abgerundeten Zacken der

Fußrasten erlauben bei Nässe keinen optimalen Grip

So gefällt mir das – Zugstufenverstellung an der Gabel,

ohne nervige Schlitzschraubendreher-Fummelei

26

MCE

Oktober '14


kämpft als mit dem Terrain, für den ist diese Enduro

nicht geschaffen. Für mich ist Betas 2015er RR

250 2-T jedenfalls schlichtweg das beste Serienbike

seiner Klasse, das ich jemals testen durfte.

Nicht etwa weil sie den „Killermotor“ oder das „superduper

Handling“ hat, nein, weil sie auch ohne

individuelle Paradedisziplin die stimmigste Gesamtperformance

abliefert. Nach dem Proberitt mit

dieser Beta kann also meine Antwort auf die ursprüngliche

Frage aus der Einleitung nur lauten:

„Ja, gebt mir mehr und zwar genau davon!“

• Text u. Fotos: Alexander „Testpilot 787“ Stephan

• Actionpilot: Sebastien „Racer 96” Diss

Technische Daten

FAHRWERK

Rahmen

Radstand

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Sitzhöhe

Bodenfreiheit

Anbauhöhe Rasten

Trockengewicht

Tankinhalt

Reserve

Kühlsystem

Gabel

Federung hinten

CrMo-Stahl mit Doppelschleife

auf Höhe des

Auslasskanals

1482 mm

2172 mm

807 mm

1270 mm

930 mm

320 mm

407 mm

104 kg (vorn 50 kg;

hinten 54 kg)

9,5 l

1,6 l

1,3 l

hydraulisch USD mit

Ø 48 mm Standrohr

Monoshock mit

progressiver Hebelei

Beta RR 250 2-T in Aktion – hier seid ihr kein

Frachtgut, sondern Commander an Bord!

Hub Stoßdämpfer

Federweg vorn

Federweg hinten

Bremse vorn

Bremse hinten

135 mm

290 mm

290 mm

Scheibe Ø 260 mm

mit schwimmender

Doppelkolben-

Bremszange

Scheibe Ø 240 mm

mit schwimmender

Einkolben-

Bremszange

21 x 1,6 - 36 Löcher

18 x 2,15 - 36 Löcher

Felge vorn

Felge hinten

Reifen vorn 90/90 - 21

Reifen hinten 140/80 - 18

MOTOR

Typ

Bohrung

Hub

1-Zylinder, 2-Takt, LC

66,4 mm

72 mm

Hubraum

249 ccm

Verdichtung 12,8:1

Auslasssteuerung System BPV

Starter

Kick- und Elektrikstarter

Zündung

Kokusan AC-CDI

Zündkerze

NGK BR8ES

Einlasssteuerung Nebenschlussmembran

Gemischaufbereitung Vergaser

Vergaser Keihin PWK 36

Kupplung

Mehrscheiben-

Ölbadkupplung

Primärtrieb gerade verzahnt Z. 28/70

Getriebe

6-Gang-Klauengetriebe

Endantrieb

Kette

Schmierstoffe SAE 10W/40

PREIS

7650,- Euro

zzgl. 129,- Euro Fracht


TEST

Profi

Suzuki RM-Z 450/2015

Bike?

Am 22. Juli war es soweit, wir durften die nigelnagelneue

Suzuki RM-Z 450 ausgiebig testen. Suzuki lud die

internationale Presse auf die MX-GP-Strecke nach Valkenswaard.

Die neue RM-Z 450 erhielt ein größeres Update

und setzt mit dem Modelljahr 2015 auf eine neue

Luftfedergabel, einen Holeshot-Assistenten, auf ein

Motor-Update und auf eine kleine Umgestaltung am

Rahmen. Wie deutlich sind die Änderungen zu spüren

und gelingt Suzuki damit der Sprung ganz nach vorn?

28

MCE

Oktober '14


29

MCE

Oktober '14


TEST

Ein weiterer Höhepunkt während der Präsentation

war der Besuch von US-Motocross-Multichamp Mister

Ricky Carmichael. Er erläuterte uns das neue Modell

mit den ganzen Besonderheiten und gab sogar

einige Runden auf der GP-Strecke zum Besten.

Besserer Kühlkreislauf

Eine Optimierung des Kühlkreislaufes verbessert

den Wasserdurchfluss um 16 % und sorgt somit für

eine deutlich verbesserte Kühlleistung. Dank dieser

Entwicklung konnte komplett auf das Heißstartsystem

verzichtet werden.

Details

Die neue Suzuki RM-Z 450 wurde direkt in Zusammenarbeit

mit den Profifahrern in der Motocross-

Weltmeisterschaft (MXGP) und der Supercross-

Weltmeisterschaft entwickelt. Mit Unterstützung

der Top-Fahrer James Stewart und Clément Desalle

wurde das Motorrad in allen wichtigen Bereichen

deutlich verbessert. Die Besonderheiten sind dabei

ein elektronisches Launch Control System (S-HAC)

und eine neu entwickelte Showa-Luftfedergabel

(SFF Air).

Einfacher Start mit

dem Launch Control

System

Diese Besonderheit

kommt von James Stewarts

Werksbike und

wurde direkt übernommen.

Die Suzuki Holeshot

Assist Control verfügt

über zwei Voreinstellungen,

die sehr einfach per Druckknopf links

am Lenker ausgewählt werden können. Einstellung

A verschiebt den Zündzeitpunkt Richtung spät und

liefert eine sanftere Leistungsabgabe für rutschige

Bodenverhältnisse oder Anfänger, während Modus

B den Zündzeitpunkt in Richtung früh verstellt und

eine aggressive Kraftentfaltung für Bodenverhältnisse

mit viel Haftung bereitstellt. Die für den Start

vorgewählte Zündverstellung erlischt wieder, sobald

im Modus A in den dritten Gang geschaltet wird

oder 1,2 Sekunden nach dem Start. Im Modus B wird

zur normalen Zündeinstellung zurückgewechselt,

sobald in den vierten Gang geschaltet oder der Gasgriff

komplett geschlossen wird oder aber 4,5 Sekunden

nach dem Start. Die Einstellungen der Suzuki

Holeshot Assist Control werden durch eine

Leuchte am Schalter dargestellt.

30

MCE

Oktober '14

Jetzt leichter und kein Wechseln der Federn

mehr notwendig – die Showa-SFF-Air-Telegabel

Nachdem bereits am 2012er Modell die SFF-Gabel

eingeführt wurde, geht Suzuki mit der neuen RM-Z

450 noch einen Schritt weiter und setzt zum ersten

Mal die SFF-Air-Gabel ohne konventionelle Feder

ein. Auch diese technische Innovation wurde bereits

am Motorrad von James Stewart eingesetzt.

Die SFF-Air-Gabel glänzt nicht nur mit einer deutlichen

Gewichtsreduktion um 1100 Gramm, sondern

auch mit einer deutlich breiteren Verstellmöglichkeit.

Während an einer konventionellen Gabel die

Feder getauscht werden muss, um die Federrate zu

ändern, kann die SFF-Air-Gabel einfach mit einer

Luftpumpe angepasst werden. Die Trennung von Federung

und Dämpfung führt dazu, dass die Luftfeder

nicht von der entstehenden Wärme der Dämpfungseinheit

beeinflusst wird.

Motor-Update – leichter zu starten

und bessere Fahrbarkeit

Da der Motor der RM-Z 450 ohnehin über eine starke

Leistungsfähigkeit verfügt, konzentrierten sich die

Entwicklungsanstrengungen auf die Gewichtsreduktion

und die Vereinfachung der Handhabung für

den Nutzer. So wurde der komplette Startmechanismus

neu konstruiert und erleichtert in Verbindung

mit einem längeren Kickstarter das Antreten des

Motors ungemein. Sämtliche gelben Teile wurden

für das 2015er Modell optimiert und erneuert.

Optimierter Rahmen für mehr Steifigkeit

Durch eine Umgestaltung der inneren Rahmenrippen

konnte die Steifigkeit in Teilen des Rahmens

optimiert und gleichzeitig das Gewicht um vier Prozent

reduziert werden. Die Steifigkeit des Rahmens

insgesamt bleibt davon unberührt.

Weitere Details

Der Renthal-Fatbar-Lenker mit breitem Lenkerpolster

gehört zur Serienausstattung.

Excel-Aluminium-Felgen

bieten eine gute Stabilität.

Eine 250-mm-Wave-

Disk mit Nissin-Bremsanlage

sorgt für die nötige

Verzögerung am

Hinterrad.

Vorbildlich ist der

serienmäßige Hitzeschutz

am Auspuffkrümmer.


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TEST

Fahrbericht

Als wäre eine neue Suzuki RM-Z 450 nicht schon

aufregend genug, befinden wir uns auch noch auf

der MX-GP-Strecke in Valkenswaard. Genau dort,

wo die Motocrossprofis jährlich ihre Kräfte messen,

und wir dürfen den heiligen Boden mit der Suzuki-

Neuentwicklung testen.

Wie bei jedem Testmotorrad überprüfen wir die Bedienelemente

auf Bedienbarkeit bzw. passen die

Kupplungsarmatur und die Bremsarmatur unseren

Vorlieben an. Dazu benötigen wir kaum eine Änderung

und starten die RM-Z 450 erstaunlicherweise

sehr einfach mit dem neuen langen Kickstarter. Die

Suzuki ist angenehm leise und wir fahren auf die

noch relativ feuchte und sandige Strecke. Schon

nach der ersten Runde fühlen wir uns auf der RM-Z

450 pudelwohl und lassen uns vom rutschigen Boden

kaum beeindrucken. Das Motorrad fährt im Gegensatz

zum Vorjahresmodell spurtreuer und um jede

Kurve praktisch wie auf Schienen. Wir sind

beeindruckt und jede Runde macht mehr Spaß, egal

ob wir die Kurve innen durch die kleine Spurrille

fahren oder außen durch den sandigen Anlieger

pflügen. Das gesamte Fahrwerk arbeitet vorbildlich

und die neue Showa-SFF-Air-Gabel zeigt eine gute

Performance. Auch wenn der Sprung einmal länger

als gewollt ist, das progressive Fahrwerk hält die

RM-Z auf Spur.

Was bietet der Motor? Die Suzuki-Ingenieure haben

sich auf eine Gewichtsreduzierung und auf eine

bessere Fahrbarkeit konzentriert. Dabei ist ein sehr

sanfter, dennoch kräftiger Motor entstanden, der

uns auf Anhieb sehr gut gefällt. Der Motor bietet eine

enorme Traktion, ohne den Fahrer zu überfordern

und gilt jetzt schon als ein persönlicher Favorit

in der MX1-Kategorie.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel

• Fotos: Christian Fischer, Steve Bauerschmidt

32

MCE

Oktober '14

Fazit

Das war ein tolles Erlebnis, mit der neuen Suzuki

RM-Z 450 auf der GP-Strecke fahren zu dürfen. Ganz

davon abgesehen, dass sich die Strecke sehr gut

fahren ließ, war auch das Motorrad eines der besten

Motocross-Bikes das ich bisher gefahren bin. Das

Fahrwerk harmoniert sehr gut und auch die neue

Showa-SFF-Air-Telegabel setzt in Sachen Leichtigkeit

und Fahrdynamik neue Maßstäbe. Leider benötigt

die Telegabel eine ständige Überprüfung des

Luftdrucks, damit der notwendige Federweg und

die passende Kompression immer vorhanden ist.

Der Motor ist das Highlight der Suzuki RM-Z 450,

kaum ein anderer Motor hat mich in dieser Kategorie

so überzeugt.

Nun müssen sich die anderen MX1-Motorräder an

der RM-Z 450 messen lassen und das wird sicher

noch spannend :-)

Positiv

• Kaufpreis wurde reduziert

• Motor sehr gut fahrbar

• gutes Fahrwerk

Negativ

Showa-SFF-Air-Telegabel benötigt ständige

Kontrolle des Luftdruckes


Technische Daten

MOTOR UND GETRIEBE

Bauart, Kühlsystem 1-Zylinder-4-Takt,

wassergekühlt

Hubraum

449 ccm

Bohrung x Hub

96,0 x 62,1 mm

Verdichtungsverhältnis 12,5:1

Motorleistung

ca. 42 kW (57 PS)

Ventilsteuerung

DOHC (Tassenstößel)

Ventile pro Zylinder 4 (Titan)

Gemischaufbereitung Elektronische Benzineinspritzung,

Ø 43 mm

Motorschmierung

Semi-Trockensumpf

(SUZUKI Advanced

Sump System)

Anlassersystem

Kickstarter

Kupplung, Betätigung Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Seilzug

Getriebe/Endantrieb 5-Gang/

Dichtring-Kette

Primär-/Sekundärübersetzung

63/24 / 13/50

FAHRWERK

Rahmenbauart

Vorderradaufhängung,

Innenrohr

Federung/

Dämpfungssystem

Einstellung

Hinterradaufhängung

Federung/

Dämpfungssystem

Einstellung

Aluminium-

Brückenrahmen

Separate-Function-

Fork (SFF-Air),

Ø 49 mm

Luftfeder/

Cartridge-System

Federrate, Zugstufe,

Druckstufe

über Luftdruck

Aluminium-

Kastenschwinge

Zentralfederbein mit

Hebelsystem,

Schraubenfeder/

Gasdruckdämpfer

Federvorspannung,

Zugstufe, Druckstufe

in Hi- und Low-Speed

Federweg vorne/hinten 310/310 mm

Bremsanlage vorne 1 Scheibe, Ø 250 mm,

Doppelkolben

Bremsanlage hinten 1 Scheibe, Ø 240 mm,

1 Kolben

Felge(n)/Bereifung vorne 1.60x21 / 80/100-21

Felge(n)/Bereifung hinten 2.15x19 / 110/90-19

Lenkkopfwinkel/Nachlauf 61°20’ / 125 mm

ELEKTRISCHE ANLAGE

Zündsystem

MASSE, ABMESSUNGEN

Abmessungen (LxBxH)

Radstand

Sitzhöhe

Leergewicht fahrfertig

Zul. Gesamtgewicht

Tankinhalt (Kraftstoffart)

Ausstattung

AC-CDI, digital

2190 x 830 x 1270 mm

1495 mm

955 mm

ca. 112 kg

(vollgetankt)

keine Angabe

6,2 Liter

(Superbenzin

mind. 95 Oktan)

Suzuki Holeshot

Assist Control

(S-HAC); Luftfedergabel

Showa-SFF-

Air; batterielose

elektronische Keihin-

Benzineinspritzung.

Im Lieferumfang

enthalten: 2 Stecker

für fettere oder

magerere Gemischvariante;

2 Abdeckkappen

für Benzinleitungs-Schnellverschluss;

Ersatzteilkit,

Handbremsund

Kupplungshebel,

Handbuch

7720,00 Euro*

PREIS

*) Unverbindliche Preisempfehlung inklusive

19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

Weitere Bilder vom ersten 2015er Test findet

ihr in der digitalen Ausgabe unter:

http://www.webkiosk.mce-online.de

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MOTOCROSS

US-Report Ken Roczen

Gemischt

Während ich diese Zeilen schreibe, haben wir Mitte

September, und ich hoffe immer noch, bald etwas

über die wahren Gründe zu erfahren, warum

Ken Roczen nicht am 2014er Monster Energy MXoN

in Lettland teilnimmt. Wie wir bereits letzten Monat

berichteten, hängt sein Schweigen mit dem

Ende seines KTM-Vertrages (mutmaßlich der letzte

Tag im September) zusammen. Vorher kann er sich

nicht zu seinem Wechsel zu Suzuki äußern. Dieser

Wechsel ist offenbar der Grund, warum er die USA

nicht verlassen kann, um in Europa am MXoN teilzunehmen.

Bevor Ken nicht selbst darüber spricht, wissen wir

nicht wirklich, ob die Nichtteilnahme mit seiner

Aufenthaltsgenehmigung zusammenhängt oder

mit etwas anderem, von dem wir nichts wissen.

Wir haben es mit gemischten Gefühlen entgegengenommen,

als Deutschlands Teammanager Hubert

Nagl bekanntgab, dass es ihm nicht möglich

war, mit Ken selbst über seine Entscheidung, nicht

für das Deutschland-Team zur Verfügung zu stehen,

zu kommunizieren. Noch einmal: Wir hoffen,

dass es nur triftige Gründe dafür gibt, dass Ken an

der „Olympiade des Motocross“ dieses Jahr nicht

teilnehmen wird.Und jetzt zur Crossstrecke. Der

Monat August wurde zum Krönungsmonat für Ken

mit dem Gewinn der 450er AMA MX National

Championship. Nach seinem leichten Einbruch zur

Saisonmitte war er trotzdem in der Lage, das starke

Comeback von Ryan Dungey zu kontrollieren

und die Saison mit dem großartigen Meister-

34

MCE

Oktober '14


e Gefühle

schaftsgewinn im ersten Jahr seiner Teilnahme in

der 450er Klasse zu beenden. Bemerkenswert war

sein Rennen in Indiana, die vorletzte Runde, wo er

auf einer total schlammigen Strecke fehlerfrei fuhr

und jede Menge Punkte gegenüber seinem Teamkollegen

gutmachte. Er gewann das Rennen mit einem

1. und einem 2. Platz, um mit einem 20-Punkte-Vorsprung

vor seinem Rivalen Dungey in die

letzte Runde in Utah einzuziehen; Dungey lag vor

Indiana nur 7 Punkte hinter Ken. Im letzten Rennen

ging es hauptsächlich darum, Fehler zu vermeiden

und den Titel einzukassieren. Und das klappte, indem

er Dritter hinter Trey Canard und Dungey wurde.

Es war in der Tat ein aufregendes Rennjahr für

Ken mit einem großartigen Debüt in der 450er Kategorie,

sowohl im Supercross als auch im Motocross.

Er schloss die Supercross-WM mit einem

hervorragenden 3. Platz ab, nur Ryan Villopoto

und Ryan Dungey waren besser als er. Und im Motocross

startete er mit dem ersten von hoffentlich

noch vielen Meisterschaftstiteln. Er wurde der

Kerl, bei dem die Erwartungen für die Zukunft am

meisten gestiegen sind, vor allem im Supercross,

wo die meisten glauben, dass Ken in aller Kürze

den aussteigenden King Villopoto ersetzten wird.

Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, um zu

sehen, ob er das schafft. In der Zwischenzeit ...

noch einmal ... hoffen wir ernsthaft, dass seine

Entscheidung, nicht im Team Germany zu starten,

nur mit den zeitlichen Umständen zusammenhing.

• Text u. Fotos: BTC

35

MCE

Oktober '14


MOTOCROSS

Die Favoriten

ADAC MX Masters Gaildorf

setzten sich durch

Am 23. und 24. August 2014 fand der 6. Lauf der ADAC-MX-Masters-Serie in Gaildorf statt. In der

Masters-Klasse setzte sich der deutsche WM-Pilot Max Nagl nach spannenden Duellen durch, Dennis

Ullrich war weiter auf Titelkurs. Rund 16.000 Zuschauer waren am Veranstaltungswochenende

zu Gast in Gaildorf auf der traditionellen Natur-Rennstrecke „Auf der Wacht“.

36

MCE

Oktober '14


37

MCE

Oktober '14


MOTOCROSS

Gaildorf-Sieger Max Nagl

Qualifikation Samstag

Die Witterungsbedingungen waren am Motocross-

Wochenende in Gaildorf alles andere als einfach.

Samstagnachmittag öffnete der Himmel seine

Schleusen und in Gaildorf regnete es bis spät in die

Nacht. Für die Organisatoren und Fahrer bedeutete

das schwierigste Bedingungen und dementsprechend

gestaltete sich auch die Qualifikation in den

einzelnen Klassen am Samstag.

In der ADAC-MX-Masters-Klasse sicherte sich der

Franzose Gregory Aranda die Pole vor dem Schweizer

Jeremy Seewer und Max Nagl auf Platz 3.

Marcus Schiffer landete auf Platz 4, Dennis Ullrich

musste sich mit Platz 17 nach der Qualifikation zufriedengeben.

Lokalmatador Maik Schaller sicherte

sich den direkten Einzug ins Finale mit Platz 28 in

der Qualifikation.

Im ADAC MX Youngster Cup belegten der Niederländer

Calvin Vlaanderen, der Belgier Thomas Kjer Olsen

und der Deutsche Henry Jacobi die Plätze 1 bis 3.

Bei den ADAC MX Junioren gingen die Startplätze

1 bis 3 allesamt nach Deutschland: Bestzeit erzielte

Martin Winter vor Jeremy Sydow und Nico Koch.

ADAC MX Masters:

Max Nagl holte sich den Tagessieg

Zum Rennsonntag zeigte sich die Sonne zunächst

noch ein bisschen verhalten, gewann dann aber im

Laufe des Tages die Oberhand und es herrschten

ideale Crossbedingungen. Zahlreiche Fans pilgerten

„Auf die Wacht“, um Motorsport vom Feinsten

zu erleben.

In der ADAC-MX-Masters-Klasse machten die drei

WM-Piloten die beiden Läufe unter sich aus. Max

Nagl sicherte sich nach spannenden Rennen und

Zweikämpfen den Tagessieg mit Platz 1 im ersten

Lauf und Platz 2 im zweiten Rennen. Der Australier

Dean Ferris gab eine vorzügliche Vorstellung in Gaildorf

und landete auf Platz 2 der Tageswertung (Rang

3 im ersten, Platz 1 im zweiten Lauf). Der 3. Platz der

Tageswertung ging an Dennis Ullrich mit Platz 2 im

ersten Lauf und Platz 4 im zweiten Lauf. Auf den weiteren

Plätzen folgten Marcus Schiffer auf 4 und Gregory

Aranda auf 5. Lokalmatador Maik Schaller behauptete

seine Führung in der Privatfahrerwertung

mit Rang 27.

ADAC MX Youngster Cup:

Kampf um die Tabellenführung

Der erste Lauf der ADAC-MX-Youngster-Klasse wurde

aufgrund eines Unfalls nach wenigen Runden abgebrochen

und nicht gewertet.

Dafür bot der zweite Lauf Spannung auf höchstem

Niveau: Tabellenführer Henry Jacobi lieferte sich mit

dem Tabellenzweiten Calvin Vlaanderen aufregende

Rad-an-Rad-Duelle – mit dem besseren Ende für

Vlaanderen, der sich den Tagessieg vor Jacobi holte.

Dritter wurde der Niederländer Luca Nijenhuis.

ADAC MX Junior Cup: Tagessieg für Jeremy Sydow

Der Sachse Jeremy Sydow wurde mit zwei 2. Plätzen

souveräner Tagessieger in Gaildorf und stand somit

ganz oben auf dem Podium. Damit festigte er seinen

2. Platz in der Meisterschaftstabelle hinter dem

Führenden Mikkel Haarup. Rang 2 in der Tageswertung

ging an den Dänen Bastian Boegh Damm vor

dem Schweizer Maurice Chanton.

ADAC MX Masters - 6. Lauf - Gaildorf - 23./24.8.2014:

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Max Nagl, Honda; 2. Dean Ferris, AUS, Husqvarna;

3. Dennis Ullrich, KTM; 4. Marcus Schiffer, Suzuki; 5. Gregory Aranda,

F, Kawasaki; 6. Klemen Gercar, SLO, Honda; 7. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

8. Petr Smitka, CZ, KTM; 9. Boris Maillard, F, Kawasaki;

10. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki.

MX Youngster Cup: 1. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 2. Henry Jacobi,

KTM; 3. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki; 4. Arminas Jasikonis, LT, KTM;

5. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda; 6. Tomasz Wysocki, PL, KTM; 7. Iker

Larranaga Olano, Husqvarna; 8. Brian Hsu, Suzuki; 9. Valtteri Malin,

FIN, KTM; 10. Cedric Grobben, B, Yamaha.

MX Junior Cup: 1. Jeremy Sydow, KTM; 2. Bastian Boegh Damm, DK,

KTM; 3. Maurice Chanton, CH, KTM; 4. Mikkel Haarup, DK, KTM; 5. Robert

Krisztian Rbtki Ti Tompa, RO, KTM; 6. Nico Koch, KTM; 7. Martin

Vondrasek, CZ, KTM; 8. Martin Winter, KTM; 9. Simon Jost, SK, Kawasaki;

10. Kamil Osieleniec, PL, KTM.

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Team Germany (v.l.): Max Nagl, Dennis Ullrich, Marcus Schiffer und Teammanager Hubert Nagl

Vorstellung Team Germany

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am Samstagabend

das „MX of Nations Team Germany“ vorgestellt.

Dieses Jahr finden die „Olympischen Spiele

im Motocross“ am 27. und 28. September 2014 in

Kegums (Lettland) statt.

Teammanager Hubert Nagl nominierte Max Nagl,

Marcus Schiffer und Dennis Ullrich für Deutschland.

Ersatzfahrer sind die beiden Nachwuchstalente Brian

Hsu und Henry Jacobi.

Nagl wird in der Klasse MX1 starten, Ullrich mit der

gewohnten 450er in der Klassen MX Open antreten.

Marcus Schiffer startet in der Klasse MX2. Er muss

somit von seiner gewohnten 450er Maschine auf eine

250er umsatteln – auf diesen Umstand angesprochen,

antwortete Schiffer aber bereits am

Samstagabend, dass er sich regelrecht auf diese

Herausforderung freue und dass er trotz seiner Körpergröße

bereits nach den bisher absolvierten Trainings

viel Spaß an der 250er Suzuki gefunden hat.

• Text: Sven Wolpert/Petra Raaf; Fotos: Rainer Kengeter

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MOTOCROSS

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Ullrich macht’s

ADAC MX Masters Holzgerlingen

Die Saison der beliebtesten Motocrossrennserie Europas neigt sich mehr und mehr dem Ende zu. Das wurde auch

den 217 Piloten aus 28 Nationen bewusst, als sie ihre Bikes an den Start des vorletzten Laufs der Serie in Holzgerlingen

an das Startgatter schoben. Die 1845 Meter lange Piste 30 Kilometer südlich von Stuttgart zog mehr als

10.000 Zuschauer in ihren Bann, die wohl vor allem Lokalmatador Dennis Ullrich in Aktion sehen wollten. Das

Wetter hätte mit Temperaturen von 24 Grad und Sonnenschein nicht besser sein können.

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MOTOCROSS

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Marcus Schiffer blieb hinter den Erwartungen zurück

Die Zuschauerkulisse stimmte...

Doch bevor sich Dennis Ullrich in Szene setzen

konnte, schlug zunächst die Stunde des Franzosen

Grégory Aranda. Ullrich konnte zwar in seiner Gruppe

die schnellste Rundenzeit fahren, Kawasaki-Pilot

Aranda konterte allerdings, als die zweite Gruppe

auf die Piste ging, mit der absoluten Bestzeit

aller Piloten von 2:05:183 Minuten. Damit hatte er

die beste Ausgangsposition für den folgenden

Rennsonntag. „Dass ich die Poleposition habe,

freut mich riesig, da ich in letzter Zeit kaum Erfolgserlebnisse

bei Rennen hatte. Das Qualifikationstraining

hat mir gezeigt, dass ich durchaus noch

vorne mitmischen kann, deswegen setze ich nun alles

auf Sieg“, sagte der 24-Jährige. Dennis Ullrich,

der hier im vergangenen Jahr seinen Meistertitel sicherte,

war dennoch selbstbewusst und schätzte

seine Chancen auf den Sieg als hoch ein: „Es pusht

mich ungemein, dass ich hier im Grunde genommen

einen doppelten Vorteil gegenüber der Konkurrenz

habe. Zum einen fühle ich mich auf der Strecke sehr

wohl, da ich hier regelmäßig trainiere und alle Kurven

und Tables bestens kenne. Zum anderen gibt es

mir natürlich ein tolles Gefühl, dass ich in Holzgerlingen

vergangenes Jahr Meister geworden bin und

hier schon einmal so erfolgreich war.“ Die Top-Drei

der schnellsten Piloten des Qualifyings komplettierte

mit Sébastien Pourcel ebenfalls ein Franzose.

Dass die Einschätzung von Dennis Ullrich goldrichtig

war, bewies der KTM-Sarholz-Pilot schon im ersten

Lauf. Ulle setzte sich grandios in Führung, zeigte

damit erneut seine Starterqualitäten und fuhr seinem

Laufsieg munter entgegen. Teamkollege Sébastien

Pourcel konnte dem Speed anfangs noch

folgen, bis er in Runde 11 unglücklich zu Boden ging

und dabei gleich zwei Positionen verlor. Nutznießer

waren in diesem Falle Boris Maillard und Grégory

Aranda, beides ausgezeichnete Spezialisten auf

Hartboden, die nun auf den Plätzen 2 und 3 lagen.

Als die Renndistanz von 30 Minuten plus 2 Runden

absolviert war, hieß der strahlende Sieger Dennis

Ullrich, gefolgt von Boris Maillard. Doch wo war

Aranda? Der verlor quasi in allerletzter Sekunde

noch seinen sicher geglaubten 3. Platz an den heranstürmenden

Pourcel. Der ließ sich von seinem

Sturz nicht verunsichern und schnappte sich noch

Platz 3. Weniger gut hingegen die Leistung von Marcus

Schiffer, er konnte sich nach einem mäßigen

Start zwar noch bis auf Platz 5 vorarbeiten, doch um

ernsthaft um den Titel zu kämpfen, war das eindeutig

zu wenig. Und wie sollte es auch anders sein,

den Holeshot im zweiten Lauf erwischte wieder Ullrich!

Diesmal krachte es hinter dem Saarlouiser

aber ordentlich, als sich Aranda und Filip Neugebauer

mit einem harten Startcrash aus dem Renngeschehen

verabschiedeten. Völlig unbeirrt zog Ulle

an vorderster Stelle seine Kreise, wohl wissend,

dass er sich bereits mit diesem Laufsieg frühzeitig

den Titel sichern konnte. Und so kam es auch: Ullrich

legte einen klaren Start-Ziel-Sieg hin, sicherte

sich damit die volle Punktzahl und damit auch die

Meisterschaft! „Ich bin überwältigt, hier auf meiner

Heimatstrecke erneut Champion geworden zu sein

– und das sogar noch vor dem Finale in Teutschenthal.

Die Unterstützung des Publikums war toll und

ich habe mich die ganze Zeit richtig wohlgefühlt.

Zwei ADAC-MX-Masters-Titel zu haben, gibt einem

sehr viel Bestätigung. Und es ist noch einmal mehr

etwas Besonderes, da ich genügend Selbstvertrauen

für meine Teilnahme am MX of Nations in Lettland

Ende September sammeln konnte“, freute sich

der 21-Jährige. Gesamtzweiter wurde mit einem

2. und einem 3. Podiumsplatz der 29-jährige Pourcel.

Als Tagesdritter ließ sich Marcus Schiffer (Team

Suzuki Waldmann) feiern. Der gebürtige Kölner, der

genau wie Ullrich ebenfalls bereits zweimal das

ADAC MX Masters für sich entscheiden konnte, gratulierte

seinem bis dato härtesten Konkurrenten

und zeigte damit Größe: „Dennis hatte ein großartiges

Jahr, dazu gratuliere ich ihm herzlich. Momen-


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Mächtiger Satz – Gianluca

Facchetti gewann bei den

Junioren

Zaungast Sandro Cortese

bewunderte die MX-Piloten

tan sieht alles danach aus, als würde ich dann Vizemeister

werden und das wäre für mich ebenfalls ein

super Ergebnis.“

Wem das Rennwochenende in Baden-Württemberg

ebenfalls viel Spaß bereitete, war der deutsche Motorrad-Rennfahrer

Sandro Cortese. Der 24-Jährige,

der 2012 als Weltmeister der Moto3-Klasse von sich

reden machte, nutzte sein freies Wochenende, um

mal Motorsport der anderen Art zu erleben. „Ich finde

es wahnsinnig spannend, hier zu sein. Das ist für

mich reine Entspannung. Ich bin rennsportbegeistert

und genieße die Abwechslung hier in Holzgerlingen“,

erzählte Cortese, der von vielen Zuschauern

erkannt wurde und viele Autogramme geben

musste.

ADAC MX Youngster Cup

Wie sich bereits am Samstag im Qualifikationstraining

abzeichnete, erlebten die Zuschauer bei den

Rennen am Sonntag im ADAC MX Youngster Cup einen

Motocross-Krimi sondergleichen. Die drei Ersten

der Meisterschaftsgesamtwertung, Thomas Kjer

Olsen aus Dänemark (Yamaha Motor Deutschland,

AC Motec by STC), Calvin Vlaanderen aus den Niederlanden

(KTM Bodo Schmidt Motorsports) und

Henry Jacobi aus Bad Sulza (KTM Sarholz Racing

Team), machten den Kampf um die Punkte unter

sich aus. Dabei konnte vor allem Olsen überzeugen.

Der 17-Jährige gewann beide Läufe und sicherte sich

damit nicht nur den Tagessieg, sondern auch die

Führung in der Meisterschaft. „Den Druck, der natürlich

jetzt kurz vor dem Finale in Teutschenthal

stetig zunimmt, habe ich positiv für mich umgesetzt.

Das Ganze hat mich nur noch mehr gepusht.

Als Spitzenreiter beim Saisonfinale zu starten, fühlt

sich gut an“, erklärte der Yamaha-Pilot. Vlaanderen

wurde mit einem 2. und einem 3. Platz in beiden

Läufen Gesamtzweiter. Jacobi musste sich mit ei-

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MOTOCROSS

Auch im Youngster Cup

ging es heiß her – Sieger

hier Thomas Kjer Olsen

nem 3. Platz in der Tageswertung zufriedengeben.

Sichtlich erschöpft von den aufregenden Duellen

und der Anspannung zeigten sich am Ende alle zufrieden,

wahrlich unzufrieden wirkte aber nur der

Niederländer mit den südafrikanischen Wurzeln.

Vlaanderen kommentierte seine Leistung wie folgt:

„Ich hatte keinen guten Tag heute und hätte einfach

gern gewonnen. Ich konnte nicht wirklich mit Thomas

mithalten und das ärgert mich. Für Teutschenthal

muss ich jetzt erst einmal meinen Kopf klar kriegen.“

Für Jacobi gab es als Resümee nur eines zu

sagen: „Abgerechnet wird zum Schluss.“

ADAC MX Junior Cup

Besonders gute Stimmung verbreitete das italienische

Supertalent Gianluca Facchetti (Rockstar Energy

Suzuki Europe) im ADAC MX Junior Cup. Der

14-Jährige siegte in Klasse 3 auf der ganzen Linie

und hatte am Ende des Tages nicht nur den Tagessieg

in der Tasche. Er wurde auch noch mit dem Golden

Tyre Award und einem Satz Reifen für die

schnellste Runde sowie mit dem Red Bull Holeshot

inklusive einem Red-Bull-Überraschungspreis für

den besten Start belohnt. „Ich bin gut weggekommen

und habe dann versucht, nicht zu verkrampfen.

Zudem genieße ich es, vor so vielen Fans zu fahren“,

so der Suzuki-Pilot glücklich. Dass er die Zuschauer

mit seiner Performance begeisterte, wurde spätestens

zu dem Zeitpunkt deutlich, als Facchetti der tosenden

Menge seine Brille zuwarf und eine kleine

Show abzog. Gesamtzweiter wurde der Däne Bastian

Boegh Damm (KMP Honda Repsol Racing) vor

seinem Landsmann und dem derzeitigen Spitzenreiter

Mikkel Haarup (MEFO Sport Racing Team,

KTM). Haarup zeigte sich in Bezug auf das bevorstehende

Saisonfinale recht entspannt und meinte:

„Druck bringt mir gar nichts. Ich versuche, nicht daran

zu denken und konzentriere mich einzig und allein

auf mein Können.“ Diesen Ansatz hatte zwar

auch der momentan Meisterschaftszweite Jeremy

Sydow aus Chemnitz (Falcon Motorsports/ADAC

Sachsen), er konnte seinen Vorsatz jedoch nicht so

richtig erfolgreich auf dem Schützenbühlring umsetzen.

Er beendete den Tag mit einem 4. Platz. Die

Siegerehrung der Piloten übernahm Motorradprofi

Sandro Cortese.

• Text: Marco Burkert, ADAC; Fotos: Steve Bauerschmidt

Dennis Ullrich

hat das Ding

ADAC MX Masters - 7. Lauf - Holzgerlingen - 6./7.9.2014:

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Dennis Ullrich, KTM; 2. Sébastien Pourcel, F, KTM;

3. Marcus Schiffer, Suzuki; 4. Martin Michek, CZ, KTM; 5. Jeremy Delince,

B, Yamaha; 6. Brian Bogers, NL, KTM; 7. Pascal Rauchenecker,

A, KTM; 8. Petr Smitka, CZ, KTM; 9. Boris Maillard, F, Kawasaki;

10. Dennis Baudrexl, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Yamaha; 2. Calvin

Vlaanderen, NL, KTM; 3. Henry Jacobi, KTM; 4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki;

5. Brent van Doninck, B, KTM; 6. Arminas Jasikonis, LT, KTM;

7. Viktor Björklund, S, KTM; 8. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 9. George Cabal,

RO, KTM; 10. Mika Kordbarlag, KTM.

MX Junior Cup: 1. Gianluca Facchetti, I, Suzuki; 2. Bastian Boegh

Damm, DK, KTM; 3. Mikkel Haarup, DK, KTM; 4. Jeremy Sydow, KTM;

5. Roan van de Moosdijk, NL, KTM; 6. Martin Winter, KTM; 7. Nico

Koch, KTM; 8. Marcel Stauffer, A, KTM; 9. Maurice Chanton, CH, KTM;

10. Simon Jost, SK, Kawasaki.

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MOTOCROSS

DAMCV-MX +

IMBA-EM Open

Ohlenberg

Vom tiefen Schlamm

zur perfekten Strecke

Nach Dauerregen bis kurz vor den ersten Starts am Samstag versanken Strecke

und Fahrerlager in sehr tiefem Schlamm. Eine große Herausforderung für die

Veranstalter, die jede Gelegenheit zur Streckenkosmetik nutzten, aber noch

mehr für die Fahrer. Selbst die erwachsenen Fahrer hatten so ihre Probleme.

Noch mehr Respekt gebührt den Nachwuchs-Piloten, die sich dieser Schlammschlacht

stellten. Doch im Verlauf des Tages fuhren sich immer mehr fahrbare

Spuren in den Schlamm, sodass sowohl die Fans als auch die Fahrer den Fahrspaß

auf der anspruchsvollen Strecke genießen konnten. Höhepunkt waren

natürlich die Läufe um die IMBA-Europameisterschaft in der schnellen Open-

Klasse am Sonntag. Das deutsche Team zeigte mit zwei Plätzen auf dem Podest

eine starke Leistung, doch am schnellen Belgier und EM-Führenden Jilani Cambré

führte kein Weg vorbei, er beherrschte das Feld mit über 50 starken Startern

quasi nach Belieben. Das zeigt auch der Verlauf der bisherigen EM-Läufe,

die Cambré bisher alle gewann. Top-Leistung von Michael Kaussen und Pascal

Proenen, die sich mit Rang 2 und 3 die Plätze links und rechts auf dem Podest

sicherten. Tim Münchhofen fuhr in der Tageswertung auf Rang 7, Dennis Wolff

auf Platz 14, Alex Farkas kam auf Platz 20, Fabian Fischer Rang 24, Christoph

Selent (konnte im ersten Lauf mit technischen Problemen nicht starten) auf

Platz 26.

Bei den Junioren Open am Samstag siegte Tim Stüber vor Andres Martinez, Jürgen

Schäfer, Marc Kolasa und Florian Wollgarten. Unter schweren Bedingungen

auf der Strecke holte sich bei der MX2 Jugend Maurice Wasilewski mit zwei

Laufsiegen auch den Tagessieg, hinter ihm Julian Schäfer, Lokalmatador Nico

Wester, Kevin Herwix und als starke Dame Carmen Allinger. Sie siegte auch in

der Damenklasse, hinter ihr Maren Ruiters und Nina Heimbüchel und auf einem

besonders beachtlichen Rang 4 Fiona Hoppe auf ihrer von der Motorleistung

deutlich unterlegenen 85er.

In der 65er-Klasse, die es natürlich auf der schlammigen Strecke besonders

schwer hatte, sicherte sich Jan Krug den Tagessieg vor David Fischer, Konrad

Fuchs, Justin Heimann und Joe Radermacher. Für die Kinder wurde die Strecke

wegen der schwierigen Bedingungen an diesem Tag verkürzt.

Bei den Gespannen siegten Andreas Clohse und Robin Ohl vor Jochen Matzak

und Patrick Reinert sowie Vater und Sohn Frank und Leon Kehlenbach. Starker

Auftritt von Nils Bädorf bei den MX2 Junioren, er sicherte sich zwei Laufsiege,

dahinter Simon Pütz, Glenn Philips, Juri Ricken und Erik Full.

Alle Ergebnisse auf damcv.de • Text u. Fotos: Guido Barth

Von richtig tiefem Schlamm bis zur perfekten Strecke – das wurde Zuschauern

und Fahrern beim DAMCV-Rennwochenende auf der herrlich oberhalb des

Rheins gelegenen Motocrossstrecke des MCC Ohlenberg geboten.

Foto oben: Junioren Open am Samstag (v.l.): Andres Martinez (134), der Zweiter wurde,

Jonas Pickartz (71) und Peter Werner (9)

DAMCV-Motocross - 5. Lauf + IMBA-EM- 4. Lauf - Ohlenberg - 16./17.8.2014:

Ergebnisse:

IMBA-EM: siehe IMBA-Seiten.

Tageswertung + Meisterschaft Open Junioren:

1. Tim Stüber; 2. Andres Martinez; 3. Jürgen Schäfer;

4. Marc Kolasa; 5. Florian Wollgarten.

Tageswertung + Meisterschaft Jugend MX2:

1. Maurice Wasilewski; 2. Julian Schäfer; 3. Nico

Wester; 4. Kevin Herwix; 5. Carmen Allinger.

Tageswertung 50/65 ccm: 1. Jan Krug; 2. David Fischer;

3. Konrad Fuchs; 4. Justin Heimann; 5. Joe

Radermacher.

Meisterschaft: 1. Krug; 2. Fischer; 3. Fuchs; 4. Radermacher;

5. Jannis Mertins.

Tageswertung + Meisterschaft 85 ccm Senioren:

1. Steven Hartwig; 2. Jakob Scheulen; 3. Jannik

Schmitz; 4. Dennis Schlösser; 5. Robin Knuf.

Tageswertung 85 ccm Senioren D 85: 1. Fabian

Trossen; 2. Tobias Kessel.

Tageswertung + Meisterschaft Senioren: 1. Hans-

Uwe Krüttgen; 2. Ansga Kranen; 3. Wilfried Cosler;

4. Robbie Kessler; 5. Sebastian Bauten.

Tageswertung + Meisterschaft Veteranen: 1. Thomas

Beuer; 2. Luc Perdieus; 3. Hubert Heck; 4. Peter

Hentrich; 5. Ludwig Reuter.

Tageswertung + Meisterschaft Damen: 1. Carmen

Allinger; 2. Maren Ruiters; 3. Nina Heimbüchel;

4. Fiona Hoppe; 5. Claudia Perdieus.

Tageswertung - Junioren MX2: 1. Nils Bädorf; 2. Simon

Pütz; 3. Glenn Philips; 4. Juri Ricken; 5. Erik

Full.

Meisterschaft: 1. Bädorf; 2. Pütz; 3. Ricken; 5. Full;

5. Luca Herwix.

Tageswertung + Meisterschaft National MX2:

1. Nico Wester; 2. Kevin Kern; 3. Florian Willms;

4. Jonas Remmel; 5. Peter Wilden.

Tageswertung National Open: 1. Dominic Meuser;

2. Ansga Kranen; 3. Mario Follon; 4. Thomas Heppner;

5. Mario Müller.

Meisterschaft: 1. Kranen; 2. Müller; 3. Robin Fischer;

4. Philipp Platte; 5. Christoph Schweitzer.

Tageswertung 50-85 ccm Junioren D 65: 1. Joe Radermacher;

2. Jannis Mertins; 3. Miguel Leibold;

4. Robin Weranek; 5. Daniel Weiß.

Tageswertung 50-85 ccm Junioren D 85: 1. Dennis

Schlösser; 2. Jonathan Frorath; 3. David Nippa;

4. Julius Valter; 5. Mark van de Mierden.

Meisterschaft 50-85 ccm Junioren: 1. Fabian Trossen;

2. Aaron Steinbusch; 3. Marlon Möritz; 4. Sebastian

Raab.

Tageswertung + Meisterschaft Twinshock:

1. Christian Wieczorek; 2. Hubert Heck; 3. Werner

Faßbender; 4. Oliver Willms; 5. Hans-Uwe Krüttgen.

Tageswertung Youngtimer: 1. Philipp Platte;

2. Gerhard Arnhold; 3. Peter Patzer; 4. Tim Simons;

5. Ludwig Reuter.

Meisterschaft: 1. Platte; 2. Patzer; 3. Simons;

4. Reuter; 5. Kevin Emunds.

Tageswertung Inter DAM MX2: 1. Marius Platt;

2. Bart Brouwer; 3. Mike-Adrian Braun; 4. Cris Weberpals;

5. Maurice Wasilewski.

Meisterschaft: 1. Platt; 2. Christian Gerhards;

3. Weberpals; 4. Wasilewski; 5. Braun.

Tageswertung Inter DAM Open: 1. Frank Jansen-

Teitz; 2. Tom Pölderl; 3. Yannik Grimiaux; 4. Heinz-

Peter Vonester.

Tageswertung Inter Seitenwagen: 1. Andreas

Clohse/Robin Ohl; 2. Jochen Matzak/Patrick Reinert;

3. Frank Kehlenbach/Leon-Maik Kehlenbach;

4. Luc Descheemaeker/Levi Vaes; 5. Hendrick

Hartmann/Timo Lange.

Meisterschaft: 1. Matzak/Reinert; 2. Kehlenbach/

Kehlenbach; 3. Gerhard-Karl Franke/Michael

Schmitz; 4. Hartmann/Lange; 5. André Knübben/

Pascal Knübben.

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DAMCV-MX + IMBA-EM Seitenwagen - Elstorf

Europameister

feiern beim MSC Arnoldsweiler

„Endlich mal kein Schlamm“, freuten sich Fahrer und Zuschauer nach

zwei DAMCV-Rennwochenenden mit kräftigem Regen. Beim MSC Arnoldsweiler

gab es zwar ab und zu einen kleinen Schauer, aber das

konnte niemanden wirklich beeindrucken.

Die Strecke am Rande des Tagebaus Hambach hatte das Team um den rührigen

Vorsitzenden Helmut Memmersheim wieder perfekt und akribisch vorbereitet.

Samstags wartete eine glatte und sehr schnelle Bahn. Das änderte sich nach

den ersten Trainings der Gespann-Teams, die aus ganz Europa zu den IMBA-EM-

Läufen angereist waren, und die schnelle Open-Soloklasse tat am Sonntag ihr

Übriges dazu. In den festen Sand-Kiesboden hatten sich im Laufe des Sonntags

tiefe Rillen und Löcher gefahren, sodass die Strecke deutlich anspruchsvoller

wurde.

Höhepunkt des Rennwochenendes waren natürlich die Europameisterschaftsläufe

der IMBA in der Seitenwagenklasse. Aber auch in allen anderen Klassen

erfreuten sich die rund 1500 Zuschauer an sehr spektakulären und spannenden

Rennen. Besonders freuten den Veranstalter natürlich die Erfolge der eigenen

Fahrer: Steven Hartwig siegte in beiden 85er-Klassen (Junioren und Senioren)

am Samstag und Sonntag und Marc Kolasa fuhr den Tagessieg in der Junioren-

Open-Klasse auf seiner Heimatstrecke nach Hause.

Das Team Jarno van den Boomen und Henry van de Wiel aus den Niederlanden

konnte nach drei Laufsiegen in Arnoldsweiler sogar schon vorzeitig – ein Rennen

steht noch aus – seinen Europameistertitel feiern. Die Niederländer Marcel

van Wanrooij und Ton van Keulen kamen auf Rang 2, gefolgt von den Engländern

David Keane/Paul Horton.

Bestes deutsches Gespann waren Gerd Franke/Michael Hopf mit einem 15. Rang

in der Tageswertung. André Knübben und Andreas Heucken kamen auf Platz 20,

während Mario und Christian Pieper den 23. Platz sowie Frank Kehlenbach mit

Sohn Leon den 24. Platz sicherten. Jochen Matzak und Beifahrer Patrick Reinert

konnten zum dritten Lauf nicht mehr antreten, da Matzak von einem Stein im Gesicht

verletzt worden war.

In der Inter-Open-Klasse feierte Frank Jansen-Teitz nach langer Verletzungspause

sein erfolgreiches Comeback mit zwei Laufsiegen. Während Pascal Proenen

ihm im ersten Lauf noch dicht auf den Fersen bleiben konnte, musste er in Lauf

2 wegen Bremsproblemen die Lücke etwas größer werden lassen. Kevin Braun

kam einmal auf Platz 4 und in Lauf 2 auf Rang 3. Michael Kaussen wurde im ersten

Lauf noch als Dritter gewertet. Nach seinem schweren Sturz kurz vor Rennende

wurde das Rennen abgebrochen. „Kalle“ Kaussen konnte sich aber schon

am Abend aus dem Krankenhaus melden. Die befürchtete Rückenverletzung sei

nicht so dramatisch. Trotzdem möchte er wegen gesundheitlicher Probleme den

Crosshelm an den Nagel hängen. • Text u. Fotos: Guido Barth

Die kompletten Ergebnisse aus Arnoldsweiler gibt’s auf damcv.de

Inter Open: Erfolgreiches

Comeback mit zwei Laufsiegen

für Frank Jansen-Teitz

Vorzeitig Europameister:

Jarno van den Boomen/Henry van de Wiel

DAMCV-Motocross - 6. Lauf

+ IMBA-EM Seitenwagen - 5. Lauf - Elsdorf

(MSC Arnoldsweiler) - 23./24.8.2014:

Ergebnisse:

IMBA-EM: 1. Jarno van den Boomen/Henry van de

Wiel, NL; 2. David Keane/Paul Horton, GB; 3. Marcel

van Wanrooij/Ton van Keulen, NL; 4. Marco Boller/Simon

Wälti, CH; 5. Sven Verbrugge/Tim

Schoenmakers, B; 6. Willem van Ravenstein/Jeroen

Kuijpers, NL; 7. Gaston Vaes/Dimitri Vandeursen,

NL; 8. Christian Corthouts/Dennis van den

Bulck, B; 9. Dirk Vanleeuw/Dennis Rüwe, B;

10. Patrick Greup/Han van Hal, NL.

Ferner: 11. Werner Pflugshaupt/Jonas Baumgartner,

CH; 15. Gerd Franke/Michael Hopf, D; 17. Ronny

Gloor/Christoph Zürcher, CH; 20. André Knübben/Andreas

Heucken, D; 23. Mario Pieper/Christian

Pieper, D; 24. Frank Kehlenbach/Leon Kehlenbach,

D; 25. Jochen Matzak/Patrick Reinert, D.

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen): 1. van den

Boomen/van de Wiel, 888 Punkte; 2. Corthouts/

van den Bulck, 645; 3. Boller/Wälti, 636; 4. Verbrugge/Schoenmakers,

617; 5. van Ravenstein/

Kuijpers, 589; 6. Keane/Horton, 567; 7. Greup/van

Hal, 547; 8. Pflugshaupt/Baumgartner, 530;

9. Cor de Laat/Lars de Laat, NL, 450; 10. Vaes/Vandeursen,

445.

Ferner: 14. Mathias Stäger/Sascha Kobel, CH,

340; 20. Gloor/Zürcher, 286; 28. Theo Morf/Daniel

Köppli, CH, 146; 30. Matzak/Reinert, 128;

31. Knübben/Knübben, 127; 33. Tobias Lange/

Dirk Döhmen, 83; 34. Franke/Hopf, 80; 36. Pieper/Pieper,

53; 38. Kehlenbach/Kehlenbach, 42.

Nationcup: 1. Niederlande, 2176 Punkte; 2. Belgien,

1811; 3. Schweiz, 1586; 4. Großbritannien,

1384; 5. Frankreich, 770; 6. Deutschland, 429.

DAMCV-MX - Tageswertung Junioren Open: 1. Marc

Kolasa; 2. Jürgen Schäfer; 3. Tim Stüber; 4. Lars

Berscheid; 5. Peter Werner.

Meisterschaft: 1. Kolasa; 2. Schäfer; 3. Stüber;

4. Werner; 5. Frank Baumunk.

Tageswertung + Meisterschaft Jugend MX2:

1. Mike-Adrian Braun; 2. Cris Weberpals; 3. Kevin

Kern; 4. Julian Schäfer; 5. Nico Wester.

Tageswertung 50/65 ccm: 1. Jan Krug; 2. Luca Höltenschmidt;

3. Kai Thomas; 4. David Fischer;

5. Konrad Fuchs.

Meisterschaft: 1. Krug; 2. Thomas; 3. Fischer;

4. Fuchs; 5. Miguel-Fabien Leibold.

Tageswertung 85 ccm Senioren + Meisterschaft:

1. Steven Hartwig; 2. Jannik Schmitz; 3. Fiona Hoppe;

4. Robin Knuf; 5. Jonathan Frorath.

Tageswertung 85 ccm Senioren D 85: 1. Fabian

Trossen; 2. Aaron Steinbuch; 3. Tobias Kessel.

50 ccm Mini + Meisterschaft: 1. Arne Berscheid;

2. Fynn Schäfer; 3. Morris Molitor; 4. Oskar Luis

Romberg; 5. Devin Görlitz.

Tageswertung + Meisterschaft Senioren: 1. Hans-

Uwe Krüttgen; 2. Sebastian Bauten; 3. Ansga Kranen;

4. Christoph Schweitzer; 5. Tomas Frorath.

Tageswertung Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Hubert

Heck; 3. Thomas Pfeil; 4. Thomas Beuer;

5. Uwe Krüger.

Meisterschaft: 1. Perdieus; 2. Heck; 3. Beuer;

4. Krüger; 5. Heinz-Peter Vonester.

Tageswertung + Meisterschaft Damen: 1. Carmen

Allinger; 2. Nina Heimbüchel; 3. Maren Ruiters;

4. Fiona Hoppe; 5. Katrin Herff.

Tageswertung MX2 Junioren: 1. Remy Demaret;

2. Florian Scory; 3. Nils Bädorf; 4. Erik Full; 5. Luca

Herwix.

Meisterschaft: 1. Scory; 2. Bädorf; 3. Full; 4. Herwix;

5. Juri Ricken.

Tageswertung + Meisterschaft National MX2:

1. Daniel Gäng; 2. Nico Wester; 3. Jeremy Geissler;

4. Kevin Kern; 5. Fabian Schäfer.

Tageswertung National Open: 1. Mario Follon;

2. Philipp Platte; 3. Ansga Kranen; 4. Matthias

Stock; 5. Robin Fischer.

Meisterschaft: 1. Kranen; 2. Platte; 3. Stock; 4. Fischer;

5. Uwe Krüger.

Tageswertung 50/85 D 65: 1. Joe Radermacher;

2. Jannis Mertins; 3. Robin Weranek; 4. Miguel Leibold.

Tageswertung 50/85 Junioren D 85: 1. Steven

Hartwig; 2. Jakob Scheulen; 3. Jan Wirtz; 4. Jannik

Schmitz; 5. Jonathan Frorath.

Tageswertung 50/85 ccm Junioren: 1. Ben Hess;

2. Matti Jorgensen; 3. Carl Ostermann; 4. Luca Höltenschmidt;

5. Aaron Steinbusch.

Meisterschaft 50/85 ccm Junioren: 1. Ostermann;

2. Steinbusch; 3. Marlon Möritz; 4. Tobias Kessel;

5. Fabian Trossen.

Tageswertung Twinshock: 1. Herbert Schmitz;

2. Luc Perdieus; 3. Hans-Uwe Krüttgen; 4. Peter

Werner; 5. Christian Wieczorek.

Meisterschaft: 1. Perdieus; 2. Krüttgen; 3. Werner;

4. Wieczorek; 5. Hubert Heck.

Tageswertung Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Peter

Patzer; 3. Kevin Emunds; 4. Ludwig Reuter;

5. Tim Simons.

Meisterschaft: 1. Platte; 2. Patzer; 3. Reuter; 4. Simons;

5. Emunds.

Tageswertung Inter MX2: 1. Cris Weberpals;

2. Mike-Adrian Braun; 3. Tom Schepmans;

4. Christian Gerhards; 5. Marius Platt.

Meisterschaft: 1. Weberpals; 2. Braun; 3. Platt;

4. Gerhards; 5. Julian Schäfer.

Tageswertung Inter Open + Meisterschaft:

1. Frank Jansen-Teitz; 2. Pascal Proenen; 3. Kevin

Braun; 4. Dave van Dun; 5. Tom Pölderl.

47

MCE

Oktober '14


Ken Roczen gelang die Sensation:

Als erster Deutscher wurde er

AMA-450-ccm-Meister

Fotos: Simon Cudby


MOTOCROSS

Ryan Morris (2.), Colin Price (Teamleiter AMCA), Paul Neale (1.), Jarno Derks (3.) und Corry Cuppen (Teamleiter MON, v.l.)

IMBA-EM - MX2 - 6. Lauf - Wingles/F

Vor 3000 Zuschauern bei besten Bahnverhältnissen

auf dunklem Mergel-Lehm und bei einer hervorragenden

Organisation präsentierte der Moto-Club

„Des Etangs - An den Teichen“ unter der Federführung

von Präsident Jeremi Moyaert die Veranstaltung

bei bestem Sportwetter. Dominiert wurde die

sechste Runde zur EM von den beiden Briten Paul

Neale (2/1/2) und Ryan Morris (1/4/4). John Cuppen

stürzte nach dem Start des zweiten Rennens, behält

aber mit weitem Vorsprung das „Gelbe Trikot“ bis

zum Endlauf in Boekel. Scott Mathia (14/7/12) verlor

knapp den 2. Tabellenplatz an Ralph Hubers

(8/13/9).

Fast wäre es den Franzosen mit Quentin Nowak

(6/6/3) gelungen, den Ehrenplatz auf dem Podium

zu übernehmen, doch da hatte mit winzigem Vorsprung

der Niederländer Jarno Derks (7/2/6) etwas

dagegen und komplettierte das Podium. In allen

drei Rennen glänzte ein weiterer Brite. Lewis King

(4/3/8), der beim Rennen zuvor in der England-Runde

zum ersten Mal auftrat, fand die schnellsten Spuren

in allen drei Rennen und wurde mit dem 5. Tagesrang

belohnt.

Für eine Überraschung sorgte der Belgier Karel

Schepmans (9/9/1) mit dem 6. Tagesrang und er

zeigte wie ausgeglichen seine Leistungen dieses

Jahr sind. Ein „neuer“ Brite, Brad Tanter (11/5/7), ergänzte

die Übermacht des AMCA-Teams mit dem

7. Rang.

Ein Aufschrei der Holländer nach dem Start des

zweiten Rennens. John Cuppen (3/23/5) stieß am

großen Sprung mit einem Landsmann in der Luft zusammen

und stürzte spektakulär. Nach dem Zurechtbiegen

der Armaturen nahm er unter Schmerzen

am Daumengelenk die Verfolgung mit fast einer

Runde Rückstand auf und konnte noch einige Punkte

retten. Sein Teamgefährte Jacky Tausch (5/12/10)

fuhr aus dem vorderen Mittelfeld heraus und freute

sich über den 9. Rang vor Ralph Hubers (8/13/9),

der mit 5 Punkten Unterschied den 2. Platz von Mathia

Scott (14/7/12) in der Tabelle übernahm.

Briten dominieren

Elfter wurde der Schweizer David Schoch (10/8/15)

vor Mathia Scott und dem Tschechen Roman Mnuk

(12/14/11), der vom 3. Platz in der Tabelle auf den

5. fiel. Mit den Rängen 13/11/13 wurde Joel Sandmeier

aus der Schweiz in der Tageswertung Vierzehnter

vor Fabio Tessari (15/10/14). In Italien noch

Tagessieger, ist der allseits für Spaß sorgende Fabio

nunmehr Elfter in der Tabelle und er muss allerhand

Einsatz bringen, um sich im vorderen Mittelfeld

zu etablieren.

Chris Fleerackers (17/16/16) wurde Sechzehnter

und verbesserte sich in der Tabelle um drei Plätze

auf den 13. Rang. Einziger teilnehmender Deutscher

war als einer der jüngsten Teilnehmer mit 17 Jahren

Cris Weberpals (18/15/17). Er hat sich von seiner

langandauernden Beinverletzung erholt und erfüllt

durchaus seine nicht übertriebene Erwartung auf

einen guten Mittelfeldplatz vor Frederic Birh

(23/17/18) und Rambo Tausch (21/18/19).

Der 20. Tagesrang ging an den Italiener Giacomo

Turchetto (24/20/22).

Mehr Informationen und Fotos: www.imba-mx.com

• Text u. Foto: Toni Luysberg

IMBA-EM - MX2 - 6. Lauf - Wingles/F - 30./31.8.2014:

Gesamtergebnis: 1. Paul Neale, GB, Kawasaki; 2. Ryan Morris, GB,

Kawasaki; 3. Jarno Derks, NL, Yamaha; 4. Quentin Nowak, F, Yamaha;

5. Lewis King, GB, Suzuki; 6. Karel Schepmans, B, Honda; 7. Brad

Tranter, GB; 8. John Cuppen, NL, KTM; 9. Jacky Tausch, NL, KTM;

10. Ralph Hubers, NL, KTM.

Ferner: 11. David Schoch, CH, Yamaha; 14. Joel Sandmeier, CH, Honda;

17. Cris Weberpals, D, Honda.

Stand (nach 6 von 7 Veranstaltungen): 1. Cuppen, 828 Punkte; 2. Hubers,

680; 3. Mathia, 678; 4. Derks, 670; 5. Roman Mnuk, CZ, 669;

6. Schoch, 661; 7. Tausch, 640; 8. Neale, 633; 9. Nowak, 608; 10. Morris,

586.

Ferner: 12. Randy Morand, CH, 374; 15. Christian Gerhards, D, 355;

16. Sandmeier, 338; 26. Andy Baumgartner, CH, 174; 27. Patrick Walther,

CH, 168; 41. Cris Weberpals, D, 104; 42. Fabian Tellenbach, CH,

103; 44. Hendrik Nassheuer, D, 92; 45. Manuel Höltschi, CH, 88;

49. Mike Braun, D, 71.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 2327 Punkte; 2. Großbritannien, 2018;

3. Schweiz, 1565; 4. Tschechien, 1173; 5. Frankreich, 1094; 6. Italien,

1005; 7. Belgien, 879; 8. Deutschland, 591; 9. Dänemark, 560.

IMBA-EM - Open - 4. Lauf - Ohlenberg/D

2 Deutsche

auf dem Podest

Michael Kaussen und Pascal Proenen schafften den

2. und 3. Rang in der Gesamtwertung und mussten

sich auch in den jeweiligen Läufen nur EM-Leader

Jilani Cambré (Belgien) geschlagen geben.

Der Club Ohlenberg hatte wieder einmal alles bestens

vorbereitet, jedoch waren die Wetterbedingungen

am Samstag noch von einigen Regenschauern

und starkem Wind beeinflusst. Die Strecke hatte somit

sehr viel Spuren vom samstäglichen Rennprogramm.

Zum ersten Training der IMBA war die Strecke

noch sehr feucht. Sonnenschein und Wind

schafften diesem Zustand aber schnell Abhilfe.

Im Zeittraining legte der Belgier Jilani Cambré die

schnellste Zeit hin, gefolgt vom Aachener Michael

Kaussen sowie dem Belgier Stijn Verstrepen.

Der erste Lauf begann gleich mit einem deutschen

Startsieg. Kaussen konnte sich am besten auf der

noch matschigen Startgerade durchsetzen und erwischte

die Zeitnahmeschleife als Erster. Aus der

Startrunde kam dann EM-Leader Cambré als Erster

zurück und übernahm die Führung, die er bis ins Ziel

nicht mehr abgab. Dahinter waren mit Kaussen und

Proenen zwei Deutsche in der Führungsgruppe. Der

Engländer Jack Cox belegte Rang 4 vor seinen

Landsmännern Shaun Pearce und Luke Meredith.

Der erste „Sandhase“, der Niederländer Jarno Verhoerevoort,

fand sich auf dem 7. Rang ein und konnte

Tim Münchhofen auf Rang 8 verweisen, der wiederum

einen Niederländer an seinem Hinterrad

kleben hatte, und zwar Jeroen de Groot. Platz 10

ging an den Belgier Junior Slegers vor Jan Kucera

aus Tschechien und dem Schweizer Mario Kern, der

den 12. Rang in diesem Lauf belegte. Pech hatte der

Schweizer Pascal Meyer, der aus der Startrunde

nicht mehr an der Jury vorbeikam. Ebenfalls mit

Pech behaftet, konnte Christoph Selent zum ersten

Lauf nicht antreten, da kurz vor dem Start an seiner

Maschine ein Defekt festgestellt wurde.

Proenen war im zweiten Lauf der Schnellstarter und

holte sich die Führung vor Paul Spierings und Maurice

Klijn. EM-Leader Cambré hatte sich auf Platz 16

in der Startrunde eingefunden. Bis zur dritten Runde

konnte er sich dann aber schon nach vorne arbeiten

und hatte das Hinterrad von Proenen erreicht.

D-Team (v.l.): Pascal Proenen, Alexander Farkas, Tim Münchhofen,

Christoph Selent, Dennis Wolff, Fabian Fisch, vorne Michael Kaussen

und Teamleader Sebastian Bauten

54

MCE

Oktober '14


Dieser hatte aber die gute Spur auf der mittlerweile

trockenen Bahn und so konnte er den Belgier bis zur

achten Runde hinter sich halten. Dann übernahm er

die Führung und brachte sie auch ins Ziel. Pascal behielt

auch vor seinen anderen Verfolgern den

2. Rang und beendete den Lauf vor Kaussen, der

sich nach dem 12. Platz beim Start auf den 3. vorgearbeitet

hatte. Dieses Mal arbeitete sich der Tscheche

Jan Kucera im Sog von Kaussen mit nach vorne

und belegte am Ende Rang 4 vor dem Niederländer

Ronnie van Rooij. Cox und Meredith erreichten aus

dem Mittelfeld die Plätze 7 und 8. Bester Schweizer

war in diesem Lauf Pascal Meyer vor Landsmann

Mario Kern.

Zum dritten Lauf waren es wieder Proenen und

Kaussen, die zuerst in die Startkurve hineingingen.

Proenen kam als Führender aus dieser Startrunde

zurück, gefolgt von Tim Münchhofen und Kaussen,

sodass zunächst ein deutsches Führungstrio begeistert

vom Publikum angefeuert werden konnte.

Aber schon bald rückte Cambré wieder vom Mittelfeld

heran und holte sich einen nach dem anderen

Fahrer, bis er auch an Proenen herankam. In Runde

6 fand er dann auch den Weg an Proenen vorbei. Er

konzentrierte sich wohl ganz und gar auf die Tageswertung,

aber auch Kaussen, der in der Meisterschaft

noch wichtige Punkte gebrauchen konnte,

schaffte es, in der neunten Runde an Pascal vorbeizugehen

und sich den 2. Rang und damit auch den

2. Platz auf dem Treppchen zu sichern. In der Gesamtwertung

der Meisterschaft rückte Kaussen damit

auf Rang 3 auf. Münchhofen, der in den beiden

Läufen zuvor immer im Mittelfeld geendet hatte, lag

dieses Mal auf Rang 4 und konnte den Platz auch ins

Ziel bringen. Mit dem 5. Rang beendete der Engländer

Cox den Lauf und schaffte damit Platz 4 in der Tageswertung.

Kucera aus Tschechien konnte sich den

6. Rang in diesem Lauf holen, wurde Fünfter in der

Tageswertung und war damit bester tschechischer

Teilnehmer. Bester Niederländer wurde van Rooij

auf Platz 8 der Tageswertung. Noch schlechter lief

es für die Fahrer aus der Schweiz, die mit Mario Kern

auf Platz 13 zu finden waren.

• Text u. Foto: Willi Jütten

IMBA-EM - Open - 4. Lauf - Ohlenberg/D - 16./17.8.2014:

Ergebnisse:

IMBA-EM: 1. Jilani Cambré, B; 2. Michael Kaussen, D; 3. Pascal Proenen,

D; 4. Jack Cox, GB; 5. Jan Kucera, CZ; 6. Junior Slegers, B; 7. Tim

Münchhofen, D; 8. Ronnie van Rooij, NL; 9. Luke Meredith, GB;

10. Shaun Pearce, GB.

Ferner: 13. Mario Kern, CH; 14. Dennis Wolff, D; 16. Fabian Hublard,

CH; 20. Alexander Farkas, D; 23. Pascal Meyer, CH; 24. Fabian Fischer,

D; 25. Patrick Fleischmann, CH; 26. Christoph Selent, D;

28. Roman Geering, CH.

IMBA-EM Open - Gutenswil/CH

Schweizer Erfolg

Simon Baumann gewann den Open-EM-Lauf in Gutenswil

vor seinem Landsmann Yves Furlato. EM-

Leader Jilani Cambré blieb cool und holte sich viele

Punkte auf dem Weg zum EM-Titel. Beim Finalrennen

in Meijel (NL) am 21.9. könnte er schon im ersten

Lauf den Sack zumachen und den Titel nach Belgien

holen.

Auf den Vizetitel ist der Engländer Jack Cox fixiert

und auch er war in Gutenswil immer gut mit dabei,

um sich wertvolle Punkte zu sichern. Leider war der

bisherige Dritte, der Deutsche Michael Kaussen,

nicht dabei, weil er sich bei einem nationalen Rennen

eine Verletzung zugezogen hatte. So ging der

3. Rang in der laufenden EM zunächst Mal an den

Niederländer Ronnie van Rooij.

Schon das Qualifikationstraining zeigte, dass die

Schweizer sich ein Team zusammengestellt hatten,

das weit besser auftrat als bei den sonstigen EM-

Läufen der Open-Class. Auch gab der Heimvorteil

den heimischen Fahrern mehr Antrieb. So war es

dann Simon Baumann (CH), der gleich die beste

Trainingszeit hinlegte, gefolgt von seinem Teamkollegen

Yves Furlato und dem Führenden der laufenden

EM, dem Belgier Jilani Cambré, und dem Engländer

Jack Cox. Cambré musste sich aber keine

Sorgen machen, denn die beiden Fahrer vor ihm

hatten bisher noch keinen EM-Punkt auf ihrem Konto.

So konnte er gelassen dem ersten Lauf entgegenblicken.

Bei diesem gewann Furlato nicht nur das Startduell,

sondern steuerte seine Maschine auch gleich zum

Start-Zieg-Sieg. Simon Baumann, der als Dritter aus

der Startrunde kam, war gleich in Runde 2 auf seinen

Fersen. Ganz so hatte sich Cambré den Start

nicht vorgestellt, er kam als Neunundzwanzigster

aus der Startrunde und musste sich Runde um Runde

vorarbeiten. In Runde 3 tauchte er schon auf

Platz 8 an der Zeitwertung auf und war verschärft

auf dem Vormarsch. Sein Lauf endete dann auf dem

3. Rang hinter den beiden Schweizern und vor dem

Engländer Cox. Der Tscheche Jan Kucera beendete

die Startrunde als Vierter und fuhr auf Platz

5 durchs Ziel. Für das deutsche Team startete, wie

auch schon im Rennen davor in Ohlenberg (D), Pascal

Proenen, der ja noch in Deutschland einen Podiumsplatz

erreicht hatte. Er lag in der Startrunde auf

Rang 9 und musste sich nach einem Strauchler in

den ersten Runden am Ende mit dem 16. Rang zufriedengeben.

Wie schon im Vorjahr hatten der Veranstalter und

die Schweizer Föderation, mit Zustimmung der

IMBA, einige Portugiesen eingeladen. Daniel Ferreira

konnte sich unter diesen mit einem 10. Platz im

ersten Lauf am besten in Szene setzen.

Auch in Lauf 2 war es zunächst Furlato, der den Holeshot

für sich entschied. Bis Runde 11 konnte er die

Meute und besonders seinen Konkurrenten und

Landsmann Baumann hinter sich halten. Dann ging

dieser vorbei und entschied den Lauf klar für sich.

Baumann wurde Zweiter. Cambré hatte alles im

Griff, ging kein Risiko ein und holte sich den

3. Platz. Cox mischte wieder im Spitzenkampf mit.

Nachdem er als Elfter gestartet war, konnte er den

Lauf auf 4 beenden. Gut gestartet war auch Proenen,

der als Dritter aus der Startrunde zurückkam

und sich nur dem Schweizer Baumann und dem

Engländer Cox geschlagen geben musste. Er landete

seine Maschine in der Zielrunde auf Rang 5, vor

dem Belgier Junior Slegers und dem Niederländer

Paul Spierings. Wieder unter den ersten zehn fand

sich Kucera ein, nachdem er als Siebenundzwanzigster

aus der Startrunde gekommen war.

Zum dritten Lauf waren dann wieder alle angetreten

und diesmal holte sich Cambré den Holeshot. Hinter

ihm lauerte aber schon Baumann, der gleich darauf

die Führung übernahm und bis ins Ziel nicht

mehr abgab.

Auch Yves Furlato, der als Dritter gestartet war, sowie

der Tscheche Jan Kucera und einige andere gingen

an dem Belgier vorbei. Durch einen Fahrfehler

fiel er auf Rang 16 zurück. Er musste sich wieder

durch die Meute kämpfen und konnte den Lauf auf

Platz 5 beenden. Hinter dem Laufsieger kamen wiederum

Furlato, Kucera und Cox (GB) ins Ziel. Auch

Proenen war wieder gut gestartet und holte sich seinen

Startplatz 7 auch als Zielplatz. Auf dem Podium

platzierten sich sodann die beiden Schweizer Baumann

und Furlato sowie der Belgier Cambré bei der

Siegerehrung.

Bester niederländischer Fahrer wurde in diesem

Lauf Jeroen de Groot, der sich mit einem 6. Platz in

die Rangliste eintrug. Die niederländischen Teilnehmer

hatten mit den „harten“ Bodenverhältnissen

in Gutenswil wohl ihre Probleme, werden aber

sicher beim nächsten Rennen im niederländischen

Meijel ihren Heimvorteil im tiefen Sand nutzen.

• Text u. Foto: Willi Jütten

Open-Leader Jilani Cambré

IMBA-EM - Open - 5. Lauf - Gutenswil/CH - 6./7.9.2014:

Ergebnisse:

IMBA-EM: 1. Simon Baumann, CH; 2. Yves Furlato, CH; 3. Jilani Cambré,

B; 4. Jack Cox, GB; 5. Jan Kucera, CZ; 6. Fabian Hublard, CH;

7. Pascal Proenen, D; 8. Jeroen de Groot, NL; 9. Maurice Klijn, NL;

10. Junior Slegers, B.

Ferner: 14. Mario Kern, CH; 16. Tim Münchhofen, D; 20. Tom Pölderl,

D; 23. Patrick Fleischmann, CH; 26. Fabian Fischer, D; 28. Michael

Sprenger, CH; 30. Rico Kern, CH; 36. Hans Werner Klaes, D.

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen): 1. Cambré, 685 Punkte; 2. Cox,

525; 3. Ronnie van Rooij, NL, 419; 4. Shaun Pearce, GB, 396; 5. Paul

Spierings, NL, 396; 6. Luke Meredith, GB, 370; 7. Münchhofen, 366;

8. Slegers, 361; 9. de Groot, 359; 10. Michael Kaussen, D, 358.

Ferner: 13. Hublard, 324; 16. M.Kern, 289; 17. Proenen, 265;

22. Fleischmann, 210; 23. Christoph Selent, D, 191; 24. Baumann,

174; 25. Furlato, 168; 27. Roman Geering, CH, 145; 28. Fischer, 144;

37. Sprenger, 99; 40. Dennis Wolff, D, 81; 41. R.Kern, 80; 43. Pölderl,

70; 45. Alexander Farkas, D, 62; 47. Pascal Meyer, CH, 57; 48. Dustin

Fleck, D, 49; 58. Klaes, 19.

Nationenwertung: 1. Belgien, 1578 Punkte; 2. Großbritannien, 1352;

3. Niederlande, 1333; 4. Deutschland, 1204; 5. Schweiz, 965;

6. Frankreich, 504; 7. Tschechien, 432; 8. Dänemark, 232; 9. Portugal,

138.

55

MCE

Oktober '14


MOTOCROSS

2Südwestcup

7. Lauf

Ettringen

Tage

Auch die Ettringer Jungs um Präsident Egon Schäfer

wagten dieses Jahr erstmalig eine Zweitagesveranstaltung.

Leider wurde der Mut zu einer entspannten

Zweitagesveranstaltung nicht durch übermäßigen

Fahrerandrang belohnt. Die Rahmenbedingungen

gaben aber einen Fingerzeig: Der Termin lag

mitten in den Ferien, der Lauf wurde nicht zur Luxemburger

Meisterschaft gewertet, in Ohlenberg,

nicht weit entfernt, lief eine Konkurrenzveranstaltung

und zu allem Überfluss war auch die Wetterprognose

nicht gerade glücklich machend. Es blieb

aber an beiden Tagen relativ trocken, am Sonntag

musste gegen Ende sogar wieder bewässert werden.

50 ccm: Alexandra Scheller war nicht am Start, damit

schien ein weiterer Sieg für Dana Schneider vorprogrammiert.

Schon im Training zeigte Lennox

Dessloch, dass er es Schneider aber nicht so einfach

machen würde und holte sich mit einem Zehntel

Vorsprung die Poleposition. Im ersten Lauf ging

Schneider gleich in Führung, konnte sich auch von

Dessloch absetzen, musste aber gegen Mitte des

Laufes mit einem technischen Defekt aufgeben.

Dessloch gewann den Lauf vor Felix Lesmeister und

Lennox Alles, der sich in seinem allerersten Rennen

auf der noch relativ schlammigen Piste tapfer

schlug. Zum zweiten Lauf war die Maschine von

Schneider wieder repariert, sie lag auch gleich vorne,

musste nach einem Sturz dann für drei Runden

Dessloch verfolgen und holte sich am Schluss den

Laufsieg. Der Tagessieg ging aber an Dessloch vor

Lesmeister und Alles.

65 ccm: Der Tabellenerste Lukas Hofstetter ist momentan

nicht zu schlagen, auch nicht von der starken

Lisa Michels, die im Zeittraining wohl wegen

fehlenden Transponders keine gezeitete Runde hatte.

Der Holeshot in Lauf 1 ging an Hofstetter vor Luca

Höltenschmidt und Jayson Alles. Nach der ersten

Runde lag der Tabellenzweite Maurice Dorschner

schon auf 3, Michels auf 5. Dorschner verplemperte

mit mehreren Crashs viel Zeit, finishte aber trotzdem

auf 3, da er in der letzten Runde noch Leon

Höhns überholen konnte und Höltenschmidt hinfiel.

Michels fuhr sich nach vorne, kam aber nicht an

Hofstetter ran und beendete den Lauf auf Rang 2. Im

zweiten Rennen kam der 50er-Vorjahresmeister Alles

noch besser weg, machte erstmals in dieser

Klasse Führungsarbeit und wehrte sich zwei Runden

lang, dann war Hofstetter vorbei. Nach weiteren

drei Runden überholte ihn auch Michels, am Ende

blieb aber das bisher beste Ergebnis für ihn auf 3

vor Höltenschmidt und Höhns. Für Dorschner lief’s

noch mal bescheiden: Nach einem weiteren Sturz

blieb diesmal am Ende nur Rang 6.

85 ccm: Trainingsschnellster war Tom Oster, gefolgt

von Christopher Robert und Yannick Scheurer. In

Lauf 1 gingen Robert, Lucca Zimmermann und

Scheurer nach der ersten Kurve in Führung. Oster

war mittelprächtig gestartet, pushte in der ersten

Runde zu viel und fiel konsequenterweise hin. Da

der Motor nicht anspringen wollte, dauerte es genau

eine Runde, bis er sich hinter Robert wieder einreihen

konnte. Nach weiteren Crashs sparte er sich

Kräfte für den zweiten Lauf und fuhr raus. Scheurer

war zwischenzeitlich an Zimmermann vorbei und

machte sich auf die Verfolgung von Robert. Da aber

auch er und Zimmermann Bodenkontakt hatten, ohne

einen Platz einzubüßen, blieb der fehlerfrei agierende

Robert deutlich vorne und holte sich den

Laufsieg. Im zweiten Rennen lief’s für Oster besser:

Nach dem Start war er auf Rang 2 hinter Scheurer

positioniert, auf 3 Lukas Kunz. Scheurer konnte sich

von Oster absetzen, schrieb aber trotzdem eine

Nullnummer, da er ab Mitte des Rennens mit defektem

Kolben nur noch zuschauen konnte. Auch Kunz

auf 3 musste kurz danach mit Zündungsproblemen

aufgeben. Laufsieger wurde somit Oster vor Zimmermann.

Robert war am Start nicht ganz optimal weggekommen,

lag nach Runde 1 auf 7, am Ende reichte es zu

Rang 3 und damit auch zum Tagessieg.

MX2: Nils Neumüller, Nico Müller und Jan-Thore

Kaulbach hatten im ersten Lauf den besten Start.

Müller wollte gleich in der ersten Runde an Neumüller

vorbei, was schiefging. Nach einem Sturz in einer

Spitzkehre kam er dann als Letzter aus der

Startrunde. Neumüller setzte sich von Kaulbach ab,

aber 20 Minuten sind lang. Müller schnappte sich

Gegner um Gegner und kam am Ende tatsächlich

wieder an Neumüller ran, der in der vorletzten Runde

mit harten Armen keine große Gegenwehr mehr

leistete und Müller ziehen ließ. Dennis Zmija-Kalinowski

beendete den Lauf als Dritter vor David Hoffmann

und Kaulbach. Auch im zweiten Durchgang

holte sich Neumüller den Holeshot, dahinter Jean-

Luc Tille und Müller. Müller zog in Runde 2 an Tille

vorbei, Neumüller hatte sich aber schon einen kleinen

Vorsprung rausgefahren. Gegen Mitte des Rennens

war Müller dann an Neumüller dran, Neumüller

verteidigte sich tapfer zwei Runden lang, dann

war aber Müller vorbei. Tille blieb bis zum Schluss

auf Rang 3.

Prestige: René Kühn fuhr die schnellste Trainingsrunde

und setzte sich im ersten Lauf auch gleich an

Oben: Ettringer Sieg bei den Senioren: Michael Spengler

Links: Dennis Zmija-Kalinowski (MX2) whipt sich

über den Table

die Spitze vor Nicolai Neumüller und Ramon Jäckle.

Kühn holte sich vollkommen unbedrängt den Laufsieg.

Jäckle ging an Neumüller vorbei, musste am

Ende aber noch leicht grippegeschwächt wieder

Neumüller und auch Eric Tabouraing vorbeilassen,

um dann im Eco-Mode den 4. Platz nach Hause zu

cruisen. Im zweiten Lauf holte sich Jäckle den Holeshot,

dahinter Neumüller und Tabouraing. Wohl ein

kleines technisches Problem warf Jäckle in der ersten

Runde zurück auf Position 6, Kühn hatte sich in

der Startrunde in Führung gefahren. Jäckle machte

Dampf, überholte Andreas Rolinger und Tabouraing

und lag wieder auf 3 hinter Kühn und Neumüller,

musste aber am Ende wie im Lauf zuvor wieder zurückstecken

und Tabouraing vorbeilassen.

Cup: Slimane Müller, Hendrik Sprenger und Wesley

Roppenecker lagen im Zeittraining annähernd

gleich, diese drei bestimmten auch den ersten Lauf.

Müller und Sprenger kamen am schnellsten aus

dem Startgitter, Roppenecker reihte sich auf 5 hinter

Yann Spaniol und Niko Harass ein. Sprenger

blieb die ganze Laufzeit an Müller dran, hatte aber

eigentlich nie die Chance vorbeizuziehen. Harass

ging an Spaniol vorbei, stürzte aber in der Waschbrettsektion

und musste verletzt aufgeben. Roppenecker

beendete den Lauf als Dritter knapp vor

André Dhonau. Zum zweiten Lauf trat Harass nicht

mehr an. Den Startsieg holte sich Müller vor Sprenger

und Marvin Horst. Müller und Sprenger blieben

an der Spitze dicht zusammen und irgendwann war

auch Roppenecker dabei. Das Trio wurde dann innerhalb

einer Runde komplett durchgewürfelt, Roppenecker

holte sich mit einem cleveren Manöver die

Führung, Sprenger fiel auf 3 zurück.

Senioren: Obwohl die Ettringer Strecke eigentlich

keine Abnormitäten aufweist, gewinnt in der Seniorenklasse

meist ein Ettringer. Michael Spengler,

Thomas Gros und der „halbe“ Ettringer Thomas

Pfeil lagen im Training vorne und auch im ersten

Lauf war nach einer Runde die Reihenfolge Spengler

vor Pfeil und Gros hergestellt, dies blieb so bis zur

Zielflagge. Tabellenführer Ralf Lüttger lag in der ersten

Runde mit Jacek Kalinowski am Boden und kam

am Ende nur auf Rang 13 an. Im zweiten das gleiche

Bild: Nach dem Start lagen Pfeil, Spengler und Gros

gleich vorn. Gros kam als Erster aus der Startrunde

zurück, dahinter Spengler, und Pfeil war auf 3 zurückgefallen.

Spengler schnappte sich noch Gros,

die Reihenfolge blieb dann so bis zum Schluss. In

beiden Läufen belegte Ilka Schütz den 4. Platz.

• Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide

56

MCE

Oktober '14


Südwestcup - 7. Lauf - Ettringen - 16./17. August 2014:

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Lennox Dessloch; 2. Felix Lesmeister; 3. Lennox Alles;

4. Dana Schneider.

65 ccm: 1. Lukas Hofstetter; 2. Lisa Michels; 3. Jayson Alles;

4. Maurice Dorschner; 5. Leon Höhns.

85 ccm: 1. Christopher Robert; 2. Lucca Zimmermann; 3. Fynn

Schwab; 4. Noah Berens; 5. David Cherkasov.

Prestige: 1. René Kühn; 2. Nicolai Neumüller; 3. Eric Tabouraing;

4. Ramon Jäckle; 5. Andreas Rolinger.

Cup: 1. Slimane Müller; 2. Wesley Roppenecker; 3. Hendrik

Sprenger; 4. André Dhonau; 5. Marvin Horst.

Senioren: 1. Michael Spengler; 2. Thomas Gros; 3. Thomas

Pfeil; 4. Ilka Schütz; 5. Lutz Gerlach.

MX2: 1. Nico Müller; 2. Nils Neumüller; 3. Dennis Zmija-Kalinowski;

4. Jean-Luc Tille; 5. Jan-Thore Kaulbach.

Südwest-Cup - 8. Lauf - Hennweiler

1

Rad

zu viel

Bei Sonnenschein und trockenen Bedingungen ging

es zur vorletzten Runde im Südwest-Cup 2014 nach

Hennweiler. Wie in einer vorletzten Runde üblich,

wurde in Hennweiler schon in einigen Klassen der

Südwest-Cup-Champion ermittelt. Unter Berücksichtigung

der zwei Streichresultate stehen folgende

Champs bereits fest: Dana Schneider bei den

50ern, Lukas Hofstetter bei den 65ern, René Kühn in

der Prestige, Wesley Roppenecker in der Cup- und

Nils Neumüller in der MX2-Jugendklasse. Gratulation!

Da bei dieser Zweitagesveranstaltung noch

Platz für andere Klassen war, hatte der MSC Hennweiler

erneut eine historische Seitenwagenklasse

am Start. Über 20 Gespanne aus ganz Deutschland

waren am Start und sorgten mit ihren verschiedensten

Motorenkonzepten für eine ungewohnte

Klangkulisse.

50 ccm: Da Alexandra Scheller nicht am Start war,

war Dana Schneider Topfavorit. Im Zeittraining hatte

sie unglaubliche 13 Sekunden Vorsprung auf den

Zweiten, Felix Lesmeister. Allerdings hatte Lennox

Dessloch, der deutlich näher an Schneider dran gewesen

wäre, aufgrund von Problemen mit dem

Transponder keine gezeitete Runde. Im ersten Lauf

dann das erwartete Bild: Schneider gleich vorn, verfolgt

von Dessloch, dahinter Lesmeister. Schneider

setzte sich nach und nach von Dessloch ab, Lesmeister

lag auf 3 schon weit zurück. Im zweiten Rennen

war die Sache ungleich spannender, da sich

Schneider und auch Dessloch hinlegten. So war

Lesmeister für ein paar Runden in Führung. Bald

fand sich aber schon Dessloch an seinem Hinterrad

ein und auch Schneider, die etwas länger am Boden

lag, war dran. Am Ende setzte sich Schneider klar

durch und holte sich den Lauf- und Tagessieg sowie

die Meisterschaft.

65 ccm: Mit Leon Sievert war ein starker Gastfahrer

in Hennweiler, im Zeittraining lagen die zwei besten

SWC-Fahrer Lukas Hofstetter und Maurice Dorschner

aber noch vorn. Dorschner hatte den besten

Start im ersten Lauf, nach der ersten Runde hatten

sich aber schon Hofstetter und Sievert vor ihn an die

Spitze gesetzt. Sievert führte gegen Mitte des Laufes,

am Ende war aber Hofstetter deutlich vorn,

Platz 3 holte sich Dorschner. Im zweiten Rennen

ging der Holeshot an Sievert, Hofstetter und Dorschner

direkt dahinter. Hofstetter fuhr sehr verhalten

und kam nach drei Runden in die Helferbox, um wegen

eines schwammigen Fahrgefühls Fahrwerk und

Räder zu checken. Da nichts Offensichtliches entdeckt

wurde, nahm er das Rennen wieder auf, erzielte

auch die beste Rennrunde, am Ende reichte es

knapp hinter Dorschner zu Rang 3. Der Laufsieg

ging mit vier Sekunden Vorsprung an Sievert.

85 ccm: Christopher Robert war der Schnellste im

Zeittraining vor Lucca Zimmermann und Fynn

Schwab. Tom Oster und Yannick Scheurer waren wegen

Junior-Cup bzw. Verletzung nicht in Hennweiler.

Zimmermann ging im ersten Lauf in Führung, Lukas

Kunz und Robert dahinter. Robert überholte Kunz,

war dann aber recht schnell mit einem Motorschaden

aus dem Rennen. Da Kunz crashte, setzte sich

Schwab auf die 2. Position. Kunz kam am Ende zwar

wieder an Schwab ran, aber nicht mehr vorbei. Einlauf

also Zimmermann vor Schwab und Kunz. Auch

im zweiten Lauf lag Zimmermann gleich vorn, gefolgt

von Schwab und Kunz. Kunz ging an Schwab

vorbei, lief auf Zimmermann auf und lieferte einen

heißen Kampf, aber Zimmermann blieb bis zur Zielflagge

knapp vorn. Für etwas Verwirrung sorgte „der

doppelte Lukas Kunz“.

Tatsächlich startete ein Gast mit dem gleichen Namen

in dieser Klasse, er war jedoch deutlich langsamer

und holte sich Gesamtrang 18.

MX2: Nils Neumüller setzte im Training klar die

Bestzeit, er dominierte auch in beiden Läufen, holte

sich den Tagessieg und die Meisterschaft. Etwas

mehr Abwechslung war auf den folgenden Plätzen

geboten. Jean-Luc Tille war schlecht gestartet und

arbeitete sich vom vorletzten Rang auf Position

2 vor. Philipp Grave musste auf 3 liegend nach einem

Crash aufgeben, auch Dennis Zmija-Kalinowski

verlor nach einem Sturz einige Plätze. Am

Ende holte sich so Marvin Haase Rang 3. Im zweiten

Lauf kämpften Zmija-Kalinowski und Tille lange um

den 2. Platz, am Ende hatte Zmija-Kalinowski aber

die bessere Ausdauer und setzte sich noch deutlich

von Tille ab. Für Grave lief’s diesmal mit dem 4. Platz

besser.

Prestige: Nicolai Neumüller und Nils Hagen fehlten

verletzungsbedingt, ansonsten waren alle Top-Fahrer

am Startgitter versammelt. René Kühn ist derzeit

das Maß der Dinge in der Prestige, natürlich holte er

sich die Trainingsbestzeit vor Ramon Jäckle und

Björn Frank. Diese drei machten auch die Podestplätze

unter sich aus. In Lauf 1 lag Kühn gleich vorn,

setzte sich von Jäckle ab und holte sich mit großem

Vorsprung den Laufsieg. Jäckle baute gegen Mitte

des Rennens konditionell ab, sodass Frank den

2. Platz eroberte. Jäckle verwaltete seinen 3. Platz

vor Eric Tabouraing. Im zweiten lief’s ähnlich: Kühn

nach dem Start vorn, diesmal jedoch vor Frank und

dann Jäckle. Jäckle konnte eine Zeitlang auf Frank

Druck machen, fiel dann aber wie zuvor deutlich zurück.

Platz 4 ging diesmal an Yves Frank, den Bruder

von Björn. Mit diesen beiden Laufsiegen liegt Kühn

in der Tabelle jetzt uneinholbar vorn und ist SWC-

Champion in der Prestige-Klasse.

Cup: Niko Harass holte sich hauchdünn vor Slimane

Müller die Poleposition, aber auch Hendrik Sprenger

und Wesley Roppenecker lagen in Reichweite.

Da die Veranstaltung in Hennweiler auch zur Luxemburger

Meisterschaft zählte, waren einige Portugiesen,

alle in Trikots mit den Nationalfarben, angetreten

und mischten vorne mit. Es sah fast aus wie ein

Lauf zur Portugiesischen Meisterschaft. Startsieger

im ersten Lauf war Ricardo Rendeiro, gefolgt von Andreas

Jung, Harass und Vitor Alves. Jung fiel relativ

schnell zurück und Harass schob sich an Rendeiro

vorbei an die Spitze. Auch Alves überholte seinen

Landsmann Rendeiro, und dies wäre fast auch der

Zieleinlauf gewesen. In einem Doppelschlag kassierte

der nicht gut gestartete Roppenecker die beiden

Portugiesen noch in der letzten Runde kurz vor

dem Ziel ein und finishte als Zweiter. Im zweiten

Rennen war noch mehr Grün-Rot vorne zu finden: Alves,

Ricardo Silva Silverio und Rendeiro kreuzten

als Erste die Holeshot-Linie. Diesmal war Roppenecker

aber gleich dahinter, kämpfte zwar lange mit

Alves und Silva Silverio, war am Ende aber doch

deutlich vorn. Rang 4 belegte Müller.

Senioren: Rheinland-Pfalz-Fahrer Ilka Schütz belegte

im Zeittraining zwar nur Platz 6, in den Läufen

sah es aber anders aus: zweimal Start-Ziel-Sieg und

damit auch der Tagessieg für ihn. Rang 2 und 3 gingen

jeweils einmal an Ralf Lüttger und Thomas Pfeil.

Damit bleibt es genau bei einem Punkt Abstand zwischen

diesen beiden an der Tabellenspitze, Spannung

ist damit bei der letzten Veranstaltung im

Warndt garantiert.

• Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato

Der neue Prestige-Champ vor dem alten: René Kühn vor

Ramon Jäckle; Unten: Thomas Pfeil (Senioren) muss

sich für die Meisterschaft noch etwas anstrengen

Südwestcup - 8. Lauf - Hennweiler - 6./7.9.2014:

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Dana Schneider; 2. Lennox Dessloch; 3. Glenn Sigel;

4. Felix Lesmeister; 5. Kevin Maaß.

65 ccm: 1. Leon Sievert; 2. Lukas Hofstetter; 3. Maurice Dorschner;

4. Jayson Alles; 5. Luca Höltenschmidt.

85 ccm: 1. Lucca Zimmermann; 2. Lukas Kunz; 3. Fynn Schwab;

4. Noah Berens; 5. David Cherkasov.

Prestige: 1. René Kühn; 2. Björn Frank; 3. Ramon Jäckle; 4. Yves

Frank; 5. Eric Tabouraing.

Cup: 1. Wesley Roppenecker; 2. Vitor Alves; 3. Niko Harass;

4. Ricardo Silva Silverio; 5. Slimane Müller.

Senioren: 1. Ilka Schütz; 2. Thomas Pfeil; 3. Ralf Lüttger; 4. Lutz

Gerlach; 5. Jürgen Hüther.

MX2 Jugend: 1. Nils Neumüller; 2. Jean-Luc Tille; 3. Dennis Zmija-

Kalinowski; 4. René Dhonau; 5. Marvin Haase.

Stände (nach 8 von 9 Veranstaltungen):

50 ccm: 1. Schneider, 361 Punkte; 2. Dessloch, 350; 3. Lesmeister,

274; 4. Alexandra Scheller, 237; 5. Kevin Bento Mendes, 104.

65 ccm: 1. Hofstetter, 380 Punkte; 2. Dorschner, 342; 3. Höltenschmidt,

269; 4. Lennart Kölbl, 250; 5. Jean-Pierre Kammerer,

231.

85 ccm: 1. Zimmermann, 290 Punkte; 2. Kunz, 274; 3. Tom Oster,

250; 4. Yannick Scheurer, 244; 5. Christopher Robert, 230.

Prestige: 1. Kühn, 314 Punkte; 2. Jäckle, 277; 3. Tabouraing, 220;

4. Frank, 205; 5. Nicolai Neumüller, 186.

Cup: 1. Roppenecker, 249 Punkte; 2. Harass, 163; 3. Müller, 160;

4. Hendrik Sprenger, 142; 5. Marvin Horst, 121.

Senioren: 1. Pfeil, 271 Punkte; 2. Lüttger, 270; 3. Gerlach, 232;

4. Volker Weingart, 229; 5. Ingo Hinzmann, 183.

MX2 Jugend: 1. Neumüller, 352 Punkte; 2. Denny Hector, 268;

3. Zmija-Kalinowski, 260; 4. Tille, 206; 5. Haase, 186.

57

MCE

Oktober '14


Sommer, Sonne, Somm

MOTOCROSS

DJMV-Sommerlager

Wächtersbach-Aufenau

Die Jüngsten stehen in den Startlöchern

Enges Kurvenfahren will auch gelernt sein

Selbst die großen Jungs waren aufmerksame Zuhörer

Die 85er Teilnehmer hörten sich konzentriert ihre nächste Aufgabe an

58

MCE

Oktober '14


erlager ...

... hieß es vom 4. bis 8. August beim

DJMV. Viele Mädels und Jungs kamen

nach Aufenau, um eine Woche lang

kräftig Gas zu geben. Unter den wachsamen

Augen der Trainer Andreas

Mayer, Kevin Mikus, Benedikt Hauck,

Marlon Hess, Maik Schaller und Kevin

Winkle begann am Montagmorgen

das freie Fahren. Nach diesen ersten

1,5 Stunden wurden alle Teilnehmer

nach ihrem Können und ihrer Motorradleistung

in verschiedene Gruppen

eingeteilt. Danach wurde es ernst,

das erste Sektionstraining stand auf

dem Stundenplan. Alle kleinen und

großen Crosser stürzten sich mit Feuereifer

in ihre Aufgaben. Morgens gab

es Frühsport oder Aufwärmtraining,

denn auch das richtige Aufwärmen

muss gelernt sein. Auch auf Disziplin,

Konzentration und Teamfähigkeit

kam es an. Es wurde das Springen

Richtiges Überholen stand auch auf dem Stundenplan und das richtige Kurvenfahren geübt,

man lernte die bessere Spur zu finden

und auch an der Haltung und der Technik wurde gearbeitet. Nach den harten

Trainingseinheiten kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Man ging schwimmen,

spielte gemeinsam und vertiefte die neu gefundenen Freundschaften. Die

Trainer hatten auch nach den Trainingseinheiten immer ein offenes Ohr für ihre

Schützlinge und gaben Tipps und zeigten Kniffe.

Am Mittwochnachmittag war dann für die Geschwisterkinder, die kein Motocross

fahren, basteln angesagt. Sie bemalten T-Shirts, Taschen oder Kissenbezüge

und fanden es toll, dass es auch für sie etwas gab, das sie als Erinnerung

mit nach Hause nehmen konnten. Zum Abschluss fand am Donnerstagabend ein

gemeinsames Essen statt. Außerdem gab es für alle Trainier, Teilnehmer, Helfer

und natürlich auch für die Geschwisterkinder das alljährliche Sommerlager-

T-Shirt. Am Freitagmorgen ging es ein letztes Mal in die Sektionen und am Mittag

hieß es dann: Abschied nehmen. Alle teilnehmenden Familien fanden das

Sommerlager einfach nur klasse und alle Fahrer freuten sich auf die restliche

Saison, damit sie das neu erlernte bei den Rennen auch schnell umsetzen können.

Der DJMV möchte sich ganz herzlich für die tolle Arbeit bei den Trainern Andreas

Mayer, Kevin Mikus, Benedikt Hauck, Marlon Hess, Maik Schaller und Kevin Winkle

sowie bei allen Helfern und Helfershelfern, die zu einem reibungslosen Ablauf

dieser Veranstaltung beigetragen haben, bedanken. • Text u. Fotos: DJMV

Hessencup 2014

Entscheidung und Meisterfeier

Nach Redaktionsschluss dieser MCE fand auf der WM-Strecke in Aufenau der

neunte und letzte Lauf des ADAC/DMV Hessencups 2014 statt. In vielen Klassen

war die Meisterschaftsentscheidung vor dem letzten Rennen noch offen.

Bei den 50ern hatte Neilas Pecatauskas vom MCV Rhein-Main vor Aufenau relativ

komfortable 17 Punkte Vorsprung auf Janosch Kettner (Straßbessenbach).

Bei den Jugendlichen bis 65 ccm sollte der Meistertitel dem Thüringer Jonathan

Weiss vom MSC Schwabhausen mit stolzen 39 Punkten Vorsprung vor dem letzten

Rennen gegenüber Max-Hero Holzapfel (MSC Waldkappel) eigentlich sicher

sein. Offen war die Titelentscheidung bei der 85er-Jugend: Phil Niklas Löb (MSC

Oberes Weißtal) lag vor dem Finale in Aufenau nur 14 Punkte vor dem Aufenauer

Lokalmatadoren Marc Seitz. Auch Moritz Lotz vom MSC Kaltenholzhausen hatte

noch theoretische Chancen in Aufenau. In der MX2-Jugend fuhr der junge Fabian

Bittel vom AMC Zirndorf in den letzten Wochen unerbittlich seinem ersten Meistertitel

entgegen. Vor Aufenau hatte er schon 43 Punkte Vorsprung auf Marian

Fober (MSC Michelbacherhütte). Der Aufenauer Nick Engel hatte noch Chancen

auf Platz 2. Zum Showdown kam es in Aufenau in der MX2-Klasse zwischen Dominic

Meuser vom AMC Langgöns und Aufenaus Marvin Röder: Der Localhero lag

nur 3 Punkte zurück! In der Königsklasse MX1 musste Jonas Böttcher (16 Punkte

Vorsprung) vom MRSC Mernes in Aufenau noch punkten, um sich der Meisterschaft

vor Robin Bergmann (Langgöns) sicher zu sein. Bei den Jugendquads hatte

Miro Cappuccio (Albertshofen) den Titel aufgrund der Aufholjagd von Max Mildenberger

noch nicht sicher: Der junge Mann vom Quad Shop Altenstadt hatte

zuletzt nur noch 18 Punkte Rückstand. Bei den „großen“ Quads (ab 14 Jahre)

deutete sich in Aufenau das große Finale zwischen Spitzenreiter André Hossfeld

vom MSC Moorgrund und dem Lokalhelden Lubomir Hunka an, der nur 15 Punkte

zurücklag. Der zweite Aufenauer David Hohmann konnte bestenfalls noch Hessencup-Zweiter

werden. Bei den Senoiren war der Meistertitel bereits vor dem

Aufenauer Finale an Thomas Brehl (MSF Sinngrund) vergeben, der mit einem lupenreinen

Punktemaximum bereits uneinholbar vor Ilka Schütz vom MSC

Sechshelden lag. In der Classic-Klasse witterte der zweitplatzierte Lokalmatador

und 1. Vereinsvorsitzende Karl Seipel in Aufenau noch Morgenluft, lag er vor

dem Showdown doch nur 13 Punkte hinter seinem Dauerrivalen Franz Baur

(Bühlertann) zurück. In der Twinshock-Klasse hatte sich Mike Kaltenberg (Grevenbroich)

schon relativ komfortable 33 Punkte Vorsprung auf den zuletzt verletzten

Stefan Ebert (MSC Hennweiler) herausgefahren. Bereits entschieden

war die Königskategorie „Hessenpokal“ vor den letzten beiden Läufen in Aufenau

zugunsten von Robin Bergmann. Doch um Platz 2 kämpften noch Jahn

Brachthäuser (MSC Oberes Weißtal) und Dominic Meuser (Langgöns), die nur

6 Punkte auseinander lagen. Carmen Allinger (Laubus-Eschbach) konnte ihren

Titel bereits vor Aufenau vorfeiern – uneinholbar lag sie vor Kimberley Gundlach

(Hofgeismar) vor den letzten Rennen. In der Evoklasse musste Stefan Ebert in jedem

Fall antreten, um sich seine 39 Punkte Vorsprung auf Robert Löw (Butzbach)

nicht noch im letzten Rennen der Saison streitig machen zu lassen. Die Endstände

findet ihr nach der letzten Veranstaltung am 20./21. September in Aufenau

unter www.mx-hessencup.de

Nur vier Wochenenden vergehen zwischen dem letzten Saisonrennen und der

großen Meisterschaftsfeier 2014. Die findet diesmal beim MSC Kaltenholzhausen

statt, und zwar bereits am Samstag, 25. Oktober. Der Hessencupveranstalter

richtet den großen Saisonabschluss im Dorfgemeinschaftshaus von Hahnstätten

aus. Hahnstätten ist der direkte Nachbarort von Kaltenholzhausen. Da

dort der Saal, wie immer, aus allen Nähten platzen dürfte, ist den Aktiven wie

den Clubs die rechtzeitige Anreise dringend anzuraten.

• Text u. Foto: Thomas Schiffner

Phil Niklas Löb

59

MCE

Oktober '14


MOTOCROSS

Landesmeisterschaft Sachsen

10. Lauf - Meerane

Sieger Oldmasters

Ü45:

Réne Halbauer

Sieger Junioren: Marnqiue Kranz

Favoritensiege im Steinbruch Tettau

Sieger Bambini:

Marius Trültzsch

Am 6. und 7. September dröhnten im alten Steinbruch Tettau beim MC Meerane

die Motoren. Wie schon im letzten Jahr standen wieder die beiden Rennserien

MX-Kreismeisterschaft und Landesmeisterschaft Sachsen auf dem Programm.

Am Samstag war die MX-Kreismeisterschaft mit ihren Klassen zu Gast. Am Sonntag

traten dann die Piloten der Landesmeisterschaft Sachsen in den Klassen

Bambini, Kids, Junioren und Old Masters an. Auch der Wettergott hatte noch mal

gut Gas gegeben. Bei sommerlichen Temperaturen ließ er es aber auch am späten

Samstagabend mal regnen.

Nach langer Pause stand der vorletzte Lauf zur MX-Kreismeisterschaft am Samstag

auf dem Programm. In der Klasse 50 ccm siegte Marius Trültzsch. Mit zwei

Laufsiegen holte er sich auch den Tagessieg. Tom Landgraf holte mit zweimal

Platz 2 den 2. Rang in der Tageswertung. Tagesdritter wurde mit zweimal Platz 3

Sebastian Möckel.

Bestens aufgelegt war Falko Seifert in der Klasse 65 ccm. Er siegte souverän vor

Emil Kurt Jung und Lukas Fiedler. Marnique Kranz (85 ccm) war auch in Meerane

nicht zu stoppen und gewann beide Läufe. Nils Viertel holte sich den 2. Tagesrang.

Rang 3 ging an Justin Trache. In der Lizenzklasse holte sich Nils Rudolph

den Tagessieg vor Dominic Fischer und Christian Lechner. Tony Stiegler siegte

etwas überraschend in der Hobbyklasse. Lokalmatador Philipp Häfner musste

sich auf seiner Hausstrecke mit dem 2. Platz zufriedengeben. Rang 3 ging an

Frank Neubert. Igor Wernicke gewann die Kategorie Senioren vor René Halbauer

und Matthias Freund.

Am Sonntag fuhr die Landesmeisterschaft Sachsen in den Klassen Bambini,

Kids, Junioren und Old Masters ihr Rennen. Im Zeittraining war es wie schon am

Vortag Marius Trültzsch, der sich für die Rennen den beste Startplatz raussuchen

konnte. Auf den 2. Startplatz kam Tom Landgraf und Startplatz 3 sicherte

sich Sebastian Möckel. Die beiden Läufe gingen an Trültzsch vor Landgraf und

Möckel. Die Klasse Kids gewann Lukas Fiedler vor Falko Seifert und Emil Kurt

Jung. Die Junioren-Kategorie dominierte Marnique Kranz. Bei den Senioren Ü35

ging der Sieg an Stephan Hetze und die Ü45 gewann René Halbauer.

• Text u. Fotos: FK Motocross Sachsen/Thomas Trienitz

Alle weiteren Infos zur Serie findet ihr unter www.mxland.de. Ergebnisse gibt es

unter www.mylaps.com

60

MCE

Oktober '14

Sieger Oldmasters Ü35: Stephan Hetze

Sachsen-MX - 10. Lauf - Tettau - 6./7.9.2014:

Gesamtergebnisse:

Bambini: 1. Marius Trültzsch; 2. Sebastian Möckel;

3. Tom Landgraf; 4. Elias Singer; 5. Robbie

Dworschak.

Kids: 1. Lukas Fiedler; 2. Falko Seifert; 3. Emil

Kurt Jung; 4. Justin Weirauch; 5. Kenny Warmuth.

85 ccm Junioren: 1. Marnique Kranz; 2. Nils Viertel;

3. Justin Trache; 4. Florian Förster; 5. Sören

Gatzsch.

Old Masters Ü35: 1. Stephan Hetze ; 2. Marcel

Schneider ; 3. Jörg Lindner; 4. Tim Kieß; 5. Marco

Wildenhain.

Old Masters Ü45: 1. René Halbauer; 2. Mike Mikolay

; 3. Igor Wernicke; 4. Sven Wendisch;

5. Thomas Fritsch.

Ausführliche Ergebnisse gibt es unter

www.mylaps.com

Zweikampf

um die Führung

bei den

Kids: Lukas

Fiedler vor

Falko Seifert


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Team-Support

Kennys

auf

Spuren

Mathias Linke – bei den Cross-

Finals auf dem Treppchen

Für die Fahrer des Team Rockstar Kiedrowski Racing

war der August ein ganz besonderer Monat,

denn es ging endlich wieder zum Sommercamp-

Trainingswochenende!

Ein Event speziell nur für die Kiedrowski-Racing-

Teamfahrer. Drei Tage wurde zusammen trainiert,

gegrillt und jede Menge Blödsinn gemacht ... Spaß

halt!

Und trotzdem wurde natürlich reichlich gefahren –

am Freitag und Samstag auf der Bahn von Ken

Roczen in Mattstedt, wo es anfangs jeweils noch

recht schmierig, dafür aber gegen Ende absolut

top war, und am Sonntag dann in Rottleben, wo

die Fahrer absolut traumhafte Bedingungen vorfanden

... Werksboden, eine top-präparierte Strecke,

gutes Wetter und tolle Leute – mehr braucht

man nicht für einen genialen Trainingstag!

Ende August stand dann eines der Racing-Highlights

des Jahres auf dem Plan – die Cross-Finals

in Magdeburg! Bei optimalen Bedingungen und

unter dem Jubel tausender Fans holte die Mannschaft

vom ADAC Nordcup, bei dem Mathias Linke

in der Open-Klasse an den Start ging, einen sensationellen

3. Platz! Glückwunsch an alle, die dabei

waren!

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer in der

Offroadscramble-Enduromeisterschaft

durften im August in Lägerdorf

auch endlich wieder an

den Start rollen – hier die

Top-10-Platzierungen: Allen

voran war es Teamchef

Sven Kiedrowski

selbst, der als

schnellster Fahrer aller

Klassen den Gesamtsieg

auf seiner

Husqvarna TC 250 holte.

Ebenfalls auf

Husqvarna unterwegs

war André Kehe in der

Klasse 1, der sich auf

Platz 8 kämpfen konnte.

In der Klasse 2 holte André

Harms den Gesamtsieg, gefolgt

von Philipp Tillot auf Platz

4. Auch in der Klasse 3 stand mit Dominik

Kohlmeyer ein weiterer Kiedrowski-

Racing-Fahrer auf dem Podest. In der Jugendklasse

setzte sich dieser Trend dann fort – Leon Eggers

holte mit dem 3. Platz wieder wichtige Punkte für

die Meisterschaft und noch einen Podestplatz für

das Team. Kilian Langanke komplettierte die Top-

Ten in der Jugendklasse und bei den Oldies war es

Andreas Wunram auf Platz 8, der auf der stark

Sven Kiedrowski – schnellster Fahrer aller

Klassen beim Offroadscramble in Lägerdorf

waldlastigen Strecke seine Erfahrung ausspielen

konnte.

Im Motocross-Niedersachsen-Cup führt Robin Birkenfeld

kurz vor Saisonende die Gesamtwertung

der starken Lites-Klasse an und auch Joe van Leeuwen

und Jan Cremers haben mit den aktuellen

Meisterschaftsplätzen 4 und 5 in der 85-ccm-Klasse

einen super Job gemacht! Weiter so, Jungs!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat!

Auch in der 2014er Saison ist das Team wieder mit

seinem Rennservice bei allen relevanten Veranstaltungen

in Norddeutschland (Motocross Nordcup,

Niedersachsen MX Cup, Offroadscramble-

Meisterschaft, EnduRODEO-Events ...) vor Ort.

Werde auch du Teamfahrer!

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-

Support des Teams kann sich sehen lassen – so

gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich

Sportfahrerprogramme verschiedener Hersteller –

und das nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2015er Suzuki RM-Z

250/450 oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

gibt es für Sportfahrer Top-Konditionen

und interessante Sportfahrerpakete.

Beta-Endurokunden erhalten

je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget

und

Fahrershirt das Bike

zu absoluten Hammerpreisen.

Auch bei den neuen

Husqvarna-Modellen

gibt es tollen

Support – vor allem

für Enduro-DM/-Pokal

und GCC-Fahrer! Ruft

an und lasst euch ein

spezielles Angebot machen.

Tel. 05052 912798.

Ein besonderer Dank geht

schon mal an die Sponsoren des

Teams: BUY MX • Helge Schwark von der

Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler

Top Brands • Rockstar Energy Drink • Michelin •

Castrol Power 1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash • ZAP-

Technix • Silentsport • Braking und an Ron und

Dave vom Foliencenter Hannover, die es mit ihrer

Unterstützung unter anderem ermöglichen, auch

optisch immer professionell aufzutreten!

Joe van Leeuwen –

aktuell starker

4. Platz im NDS

Cup 85 ccm

Robin Birkenfeld: Meisterschaftsführender

im

NDS-Cup bei den Lites!

Nicht nur Training, sondern auch

jede Menge Spaß gab es für die

Teamfahrer beim Sommercamp!

62

MCE

Oktober '14


Auch Malte Drittler

hatte Spaß beim

Sommercamp …

Ihr wollt auch Teamfahrer werden?

Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.buy-mx.de

63

MCE

Oktober '14


CROSS-COUNTRY

Tim Apolle siegt bei den Experts

6. Lauf - Schefflenz

Kornel Nemeth übernimmt erneut die Führung

Kornel Nemeth freut sich über

die Tabellenführung

Spannung vor dem Start

Nach tagelangem Regen drohte der GCC-Lauf im badischen Schefflenz eine echte

Schlammschlacht zu werden. Aber entgegen allen Mutmaßungen hielt das Wetter

dann doch und es gab faire und spannende Rennen. Titelverteidiger Kornel Nemeth

hatte zur Aufholjagd geblasen und schloss diese damit ab, dass er die Meisterschaftsführung

wieder übernahm.

64

MCE

Oktober '14


Dieter Vromans stark, aber mit Konditionsproblemen

Ein weiterer Sieg für Max Freund

Christian Weiß abermals in Topform

Am ersten Renntag hieß es anfangs noch „Land unter“.

Aber im Laufe des Tages wandelte sich die

Strecke zu einer griffigen Angelegenheit. Da es zum

Glück an beiden Tagen trocken blieb und sich am

Sonntagnachmittag noch dazu ein strahlend blauer

Himmel über dem badischen Motorsportstädtchen

auftat, stand tollem Motorsport nichts mehr entgegen.

Die erste Reihe in der Pro-Klasse war allerdings

trotzdem übersichtlich geblieben. In den Klassen

Expert und Advanced war dafür ein volles Haus angesagt.

Beim Start deklassierte Jens Pester erst einmal den

Rest des Pro-Feldes. Mit einigen Metern Vorsprung

rauschte er vor Nemeth und dem belgischen Gaststarter

Dieter Vromans die erste Steilwand hinauf.

Christian Weiß kam dagegen überhaupt nicht in die

Gänge und musste sein Bike sogar erst einmal zur

Seite schieben. Später gab er zu Protokoll, dass das

Motorrad einfach nicht angesprungen war. Mit einiger

Verzögerung blies er dann zur Aufholjagd.

Binnen einer Runde hatte Weiß das Expert-Feld von

hinten aufgerollt und sich somit schon wieder unter

den Pros einsortiert, während Nemeth vorne die

Führung übernommen hatte. Kornel spulte seine

Runden wie ein Schweizer Uhrwerk ab. Weiß war

derweil bereits auf der Jagd nach dem Zweiten, dem

Belgier Dieter Vromans. Dieser war allerdings keine

leichte Beute. Weiß benötigte mehr als zehn Runden

für seinen erfolgreichen Angriff. Kornel Nemeth

baute seine Führung an der Front dagegen spielend

aus. Im Ziel hatte er mehr als zwei Minuten Vorsprung

auf Weiß. In der Meisterschaftswertung

brachte der Sieg Nemeth wieder in Führung vor Jens

Pester und Michael Herrmann.

In der Expert-Klasse benötigte Überflieger Tim

Apolle einige Runden, um die Führung zu übernehmen.

Als seine härtesten Widersacher entpuppten

sich Jan Schäfer und Markus Röhrig. Schäfer übernahm

zur Halbzeit sogar kurzzeitig vorübergehend

die Führung. Am Ende ließ Apolle aber nichts anbrennen

und fuhr den Sieg sicher nach Hause, vor

Röhrig und Schäfer. In der Meisterschaft hat Apolle

den Sack damit bereits vor dem letzten Lauf zugemacht.

Um den 2. Platz ist dagegen noch längst

nicht das letzte Wort gesprochen.

Bei den Advanced-Akteuren beendete Dominik

Pleyer den Lauf in Schefflenz mit einem glasklaren

Start-Ziel-Sieg.

Bei den Quads ist die Kugel in der Pro-Klasse ebenfalls

schon gerollt. Dominator Maximilian Freund

fuhr seinen fünften Saisonsieg ein und ist damit bereits

Meister. Um die weiteren Podiumsplätze streiten

sich hier aber noch fünf Piloten, und zwar Sandy

Schulze, Denni Maas, Eddi Hernandez, Richart

Schmidt und Kevin Ristenbieter.

Spannend wird es nochmals bei den ATVs. Nach einer

Nullnummer des bisher Führenden Dirk Peter

rückt diesem Daniel Fischer in der Gesamtwertung

auf den Pelz. • Fotos: Rudolf Schuler, BABOONS

Volles Quadfeld in Schefflenz

GCC - 6. Lauf - Schefflenz - 13./14.9.2014:

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Kornel Nemeth, KTM 02:01:40:834, 28 Rd.

2. Christian Weiß, Husqvarna 02:03:46:796, 28 Rd.

3. Dieter Vromans, KTM 02:05:19:944, 28 Rd.

4. Jens Pester, Sherco, 26; 5. Daniel Köder, Kawasaki, 25.

XC Expert:

1. Tim Apolle, Husqvarna 02:05:44:814 Rd.

2. Markus Röhrig, Suzuki 02:02:18:853, 27 Rd.

3. Jan Schäfer, KTM 02:02:37:582, 27 Rd.

4. Manolito Welnik, Husqvarna, 27; 5. Michael Röhrl, Sherco, 27;

6. Patrick Strelow, Kawasaki, 27; 7. Pascal Springmann, Beta, 27;

8. Walther Schneider, Honda, 25; 9. Marcel Kößel, KTM, 25; 10. Marcel

Butzin, Yamaha, 24.

XC Quad Pro:

1. Maximilian Freund, D, CanAm 01:30:54:273, 18 Rd.

2. Julian Haas, KTM 01:31:58;652, 18 Rd.

3. David Freidinger 01:32:55:414, 18 Rd.

4. Sandy Schulze, Honda, 17; 5. Jan Kaderabek, Suzuki, 17; 6. Kent

Nelsen, Honda, 17; 7. Denni Maas, Suzuki, 17; 8. Eddie Hernandez,

Suzuki, 17; 9. Yvonne Röhrl, KTM, 17; 10. Sebastian Richter, KTM, 17.

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ENDURO

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Dennis Schröter scheint den Ruf des ewigen

Zweiten abgelegt zu haben und bleibt weiter

auf Titelkurs

Der frühe Vogel fängt den Wurm – Start der

ersten Piloten Kehr, Beier und Schröter

DM - 18. Waldkappeler ADAC-Enduro-Fahrt

Dennis Schröter erneut das Maß der Dinge

Machtwechsel?

Kaum eine Saison der letzten Jahre gestaltete sich so spannend wie

die diesjährige. In nahezu allen Klassen (besonders in den Klassen E1,

E2 und E3) gab es bis dato bei jeder Veranstaltung spektakuläre Zweikämpfe

um den Klassensieg. Die Frage, die es heuer zu stellen gilt, lautet

jedoch: Wird es Dennis Schröter 2014 gelingen, die bisherige Vormachtstellung

von Marcus Kehr zu durchbrechen?

Zumindest deutet der gegenwärtige Saisonverlauf darauf hin. Denn auch bei

der 18. Geländefahrt im hessischen Bischhausen konnte Husqvarna-Pilot Dennis

Schröter punkten und seinen Vorsprung in der DM-Gesamtwertung weiter

ausbauen. Der MSC Waldkappel-Breitau e.V. richtete traditionsgemäß nach einjähriger

Pause wieder einen DM-Lauf aus. Die Strecke wurde mit viel Mühe hergerichtet,

um dem Prädikat einer Deutschen Meisterschaft gerecht zu werden.

Diesem Aufruf folgten 311 Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen, die in den

Genuss einer hervorragend organisierten Enduroveranstaltung sowie von zwei

durchaus facettenreichen Sonderprüfungen kamen.

Das Zünglein an der Waage war dabei einmal mehr das Wetter. Bereits an den

Vortagen sorgten Regenschauer für einen aufgeweichten Boden, somit fiel eine

Prognose für den Renntag eher schwer. Zwar schob sich pünktlich zum Start die

Sonne durch, später sollte erneut einsetzender Regen jedoch zu Schwierigkeiten

bei einigen Piloten, unter anderem auch beim französischen Gaststarter Fabien

Planet, führen.

Klasse E1: In der kleinen Klasse fand das Duell zwischen dem amtierenden

Champion Edward Hübner und Derrick Görner seine Fortsetzung. Letzterer reiste

mit einem knappen Punktevorsprung nach Waldkappel, wohl wissend, dass

Hübner alles daran setzen würde, die Tabellenführung zu übernehmen. Bereits

nach der Sommerpause konnte der KTM-Pilot die Doppelveranstaltung in Burg

gewinnen und ordentlich Boden gutmachen. Nach der souveränen Vorstellung

war abzusehen, dass Edward Hübner die anfänglichen Startschwierigkeiten,

mit denen er zu Saisonbeginn kämpfte, abgestellt hatte. Und schon die erste gefahrene

Runde in Waldkappel bestätigte dies. In beiden Prüfungen konnte Hübner

die Klassenbestzeit herausfahren und lag mit knapp zehn Sekunden vor seinem

schärfsten Konkurrenten Derrick Görner. Der hatte einen denkbar schlechten

Start erwischt und sich gleich in der ersten Prüfung des Tages verhaspelt.

Zwar gelang es ihm, die zweite Sonderprüfung ohne Fehler zu absolvieren, der

Rückstand auf Hübner war jedoch schon sehr groß. Und es kam noch dicker für

Görner! Nachdem der Tagessieg immer weiter in die Ferne rückte, musste sich

Görner nun darauf konzentrieren, nicht auch noch die 2. Position zu verlieren.

Somit geriet er in der zweiten Runde unter Druck, fand keinen rechten Rhythmus,

sodass Christian Weiß seine Chance witterte, dem Ruf des ewigen Dritten

zu entkommen. Christian Weiß, der ja bekanntlich noch auf eine altehrwürdige

Husqvarna setzt, konnte die Lücke zu Görner im zweiten Umlauf fast schließen.

Während Edward Hübner auch in der zweiten und dritten Runde an der Spitze

auf und davon war, ging es für Weiß und Görner in die alles entscheidende letzte

Runde. Nun ging es sprichwörtlich um Alles oder Nichts. Wer würde wohl das

stärkere Nervenkostüm besitzen? Es war Christian Weiß! Er fuhr auf seiner „alten“

Husky in beiden Prüfungen die bessere Zeit und beendete den Fahrtag hin-

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MCE

Oktober '14


ENDURO

Für Edward Hübner läuft derzeit

alles nach Plan

denen Zeitverlust keine Zeitstrafe zu kassieren, musste von Zitzewitz auf der

Etappe mächtig am Gashahn drehen. Geradeso, seine Minute lief schon, erreichte

er die dringend ersehnte Zeitkontrolle und entging somit einer Strafminute.

Nun kam es, ähnlich wie in der Klasse E1, auch bei den beiden Kontrahenten

Beier und von Zitzewitz auf die letzte Runde an. Beide Piloten quetschten

alles aus ihren Bikes heraus und kämpften um jede erdenkliche Zehntelsekunde.

In den letzten beiden Prüfungen hatte zwar Beier die Nase vorn, trotzdem,

der Tagessieg ging wie schon erwähnt mit 0,04 Sekunden Vorsprung an Davide

von Zitzewitz, der ganz nebenbei auch den 3. Platz in der Championatswertung

einfuhr. Jedoch stand dieses Ergebnis kurzzeitig auf wackeligen Beinen. Die

Hiobsbotschaft im Fahrerlager – Davide von Zitzewitz habe sich nicht regelkonform

verhalten! Andi Beier legte prompt Protest gegen Davide von Zitzewitz ein.

Der Vorwurf (seitens Andi Beier): Von Zitzewitz habe nach der Zeitkontrolle, die

er in allerletzter Sekunde erreichte, unerlaubterweise nachgetankt. Der Protest

wurde allerdings abgelehnt, mit der Begründung, dass kein Offizieller diesen

Regelverstoß bezeugen konnte. Damit war auch das Ergebnis offiziell – Davide

von Zitzewitz gewann vor Andreas Beier und Mike Hartmann. Letzterer bewegte

sich den gesamten Tag über solide auf dem 3. Platz, hatte aber Mühe, den Speed

mit der 450er Husqvarna hochzuhalten. Hinter Hartmann sortierte sich Nick

Emmrich auf Platz 4 vor Bruno Wächtler auf Platz 5 ein.

Klasse E3: Man kann sie wohl getrost als Königsklasse bezeichnen! In der E3 gesellte

sich neben den deutschen Enduro-Kalibern Dennis Schröter und Marcus

Kehr auch noch der französische Sherco-Werkspilot Fabien Planet dazu. Bei einigen

Zuschauern wurden sofort Erinnerungen an alte Zeiten, als noch internationale

Enduro-Größen an der DEM teilnahmen, wach. Nun konnte man sich zumindest

in Waldkappel auf solch ein Duell internationaler Klasse freuen. So

recht hatte man Dennis Schröter nicht auf der Rechnung, gilt dieser doch eher

als Sandspezialist und zog bisher auf dem „klassischen“ Endurogeläuf den Kürzeren.

Dass dieser Ruf längst überholt ist, bewies der Crinitzer allerdings mit Beginn

der ersten Prüfung! Hier nämlich meißelte er mit seiner Husqvarna die absolute

Bestzeit in die Tabelle und ging sogleich im Championat und der Klasse

E3 in Führung! Dicht gefolgt vom deutschen Multi-Champion Marcus Kehr und

dem Franzosen Fabien Planet. Die Reihenfolge des Trios blieb auch nach Prüfung

Numero 2 unverändert. Im zweiten Umlauf zeigte Fabien Planet, aus welchem

Holz er geschnitzt ist! Als Dauerstarter in der Enduro-Weltmeisterschaft ist

der Franzose mit allen Wassern gewaschen und gab der deutschen Konkurrenz

auf schnellstem Wege die Retourkutsche – zweimal schnellste Prüfungszeit aller

Teilnehmer! Doch aller guten Dinge sind drei und auch die vorletzte Prüfung

ging an Planet. Damit war der hart erkämpfte Vorsprung von Dennis Schröter auf

4 Sekunden reduziert und wie schon in den anderen beiden Klassen sollte auch

in der E3 die letzte Prüfung über den Tagessieg in der Championats- und Klassenwertung

entscheiden. Allerdings wurde die Rechnung ohne den allmächtigen

Wettergott gemacht, denn pünktlich zum Start in die Prüfung fiel Regen!

Dennis Schröter nutzte die Gunst der Stunde, konnte von der noch relativ trockenen

Piste profitieren und fuhr eine hervorragende Zeit, die ihm nicht nur den Tagessieg

in der Klasse E3, sondern auch den Sieg im Championat einbrachte!

Pechvogel war dagegen Fabien Planet, der aufgrund seines Gaststarts weit hinten

im Championat startete und dadurch natürlich wesentlich schlechtere Bedingungen

auf der mittlerweile rutschigen Prüfung vorfand. Ein Sturz machte

das Ganze natürlich nicht gerade besser und so fiel der Franzose im Championat

vom 2. auf den 5. Platz zurück! Dennoch nahm er es sportlich, freute sich über

den 2. Platz in der Klasse und war begeistert von dem Niveau der Veranstaltung.

Nicht berauscht zeigte sich Marcus Kehr, jedoch hatte das nichts mit der Veranstaltung,

sondern eher mit seiner eigenen Leistung zu tun. Sein Speed reichte

schlichtweg nicht aus, um der starken Konkurrenz in der von ihm sonst gewohnter

Edward Hübner auf Rang 2! Doch was war mit Derrick Görner los? Der stürzte

ausgerechnet in der alles entscheidenden letzten Prüfung, verlor dort fast 15 Sekunden

auf Christian Weiß und verspielte somit die Chance, den 2. Platz in der

Tageswertung zu halten. Während Hübner und Weiß allen Grund zur Freude hatten,

ärgerte sich Görner gleich doppelt – denn mit dem 3. Platz in Waldkappel

war auch die Tabellenführung futsch. Neuer Führender in der Klasse E1 ist Edward

Hübner, der nun für die letzten Wertungsläufe zum Gejagten wird. Die Top-

Fünf komplettierten Jörg Haustein, der mit seiner KTM im Laufe des Rennens immer

besser in Schwung kam und Michael Röhrl, der sich mit seinen konstanten

Zeiten Platz 5 sicherte.

Klasse E2: Hier ging im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich die Post ab!

Schon alleine der Blickauf die gefahrene Gesamtzeit dürfte neben Fragezeichen

gleichermaßen Gänsehaut auslösen (Davide von Zitzewitz 40:46:31 Minuten,

Andi Beier 40:46:35 Minuten). Zwischen dem erstplatzierten Davide von Zitzewitz

und dem zweitplatzierten Andreas Beier lagen also nur winzige 0,04 Sekunden!

Quasi ein Hauch von Nichts, der die beiden trennte. Aber wie es dazu kam,

ist mindestens genauso interessant und führte neben dem Geschehen auf der

Strecke zu einer temperamentvollen Diskussion im Fahrerlager.

Davide von Zitzewitz gewann

die Klasse E2 mit nur 0,04

Sekunden Vorsprung und

wurde zudem Dritter in der

Championatswertung

Doch der Reihe nach! Während derTag für Davide von Zitzewitz mit zwei Klassenbestzeiten

und der damit verbundenen Führung nahezu optimal begann, hatte

Andreas Beier weniger Glück und büßte aufgrund von zwei Fahrfehlern in der

ersten Prüfung mächtig Zeit ein. Den 10-Sekunden-Rückstand wollte Beier keinesfalls

auf sich sitzen lassen und startete mit Beginn der zweiten Prüfung des

Tages eine begnadete Aufholjagd. Es gelang dem Husqvarna-Piloten, sich Stück

für Stück an Davide von Zitzewitz heranzuarbeiten und ihm in fast jeder Prüfung

ein paar Sekunden abzunehmen. Und dann das, am Ende der zweiten Runde

sprang das Motorrad von Davide von Zitzewitz plötzlich nicht mehr an.Von Zitzewitz

zog alle Register und versuchte verzweifelt, die 350er wieder zum Laufen zu

bringen. Nach etwa 20 Minuten gab die KTM endlich wieder Lebenszeichen von

sich und der 22-Jährige konnte seine Fahrt fortsetzen. Um wegen dem entstan-

Marcus Kehr hatte schon

bessereTage–Platz2inder

Klasse E3 und Platz 6 im

Championat sind nicht das

Ziel des Sherco-Profis

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MCE

Oktober '14


In Deutschland kein Unbekannter

– Gaststarter und

französischer Werksfahrer

Fabien Planet hatte Pech in

Waldkappel

ten Manier um die Ohren zu fahren! So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich

mit Platz 3 in seiner Klasse zufriedenzugeben. In Sachen Championat lag der

Flöhaer sogar nur auf Platz 6. Spannend bleibt es jedoch trotzdem, denn noch

stehen mitTucheim, Streitberg und dem Saisonfinale in Zschopau drei DEM-Veranstaltungen

auf dem Programm. Marco Neubert und Jan Schäfer belegten am

Tagesende die Plätze 4 und 5 in der Klasse E3.

Deutscher Enduro-Junioren-Pokal: Bei den Nachwuchs-Piloten hieß der strahlende

Sieger Philipp Müller, er hatte es geschafft und fuhr seinen ersten Sieg im

Rahmen der Enduro-DM ein. Roland Diepold belegte trotz vier Prüfungsbestzeiten

den 2. Platz, gefolgt vom Tabellenleader Paul Roßbach, der mit seinem

3. Platz weiterhin auf Titelkurs ist. Die Piloten Kevin Albrecht und Marco Pfeifer

runden hier die schnellsten fünf Piloten ab.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Norbert Günther, Siiri Werner

Enduro-DM - 6. Lauf - 18. Int. Waldkappler ADAC-Enduro-Fahrt - 31.8.2014:

Gesamtergebnisse:

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Edward Hübner, KTM; 3. Davide von Zitzewitz, KTM; 4. Andreas

Beier, Husqvarna; 5. Fabien Planet, F, Sherco; 6. Marcus Kehr, Sherco; 7. Christian Weiß, Husqvarna;

8. Marco Neubert, Yamaha; 9. Derrick Görner, Husqvarna; 10. Jörg Haustein, KTM.

Enduro 1: 1. Edward Hübner, KTM; 2. Christian Weiß, Husqvarna; 3. Derrick Görner, Husqvarna; 4. Jörg

Haustein, KTM; 5. Michael Röhrl, Sherco; 6. Tim Apolle, Husqvarna; 7. Dirk Peter, KTM; 8. Maik Schubert,

KTM; 9. Michel Lang, Yamaha; 10. Sven Marker, Honda.

Enduro 2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Mike Hartmann, Husqvarna; 4. Nick

Emmrich, Husqvarna; 5. Bruno Wächtler, KTM; 6. Mark Risse, TM; 7. Kevin Lindner, Husqvarna; 8. Markus

Ludwig, GasGas; 9. Andreas Hassenpflug, Husqvarna; 10. Steffen Haag, KTM.

Enduro 3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Fabien Planet, Sherco, F; 3. Marcus Kehr, Sherco; 4. Marco

Neubert, Yamaha; 5. Jan Schäfer, KTM; 6. Björn Feldt, KTM; 7. Tilman Krause, Beta; 8. Kenny Lötzsch, KTM;

9. Leonhard Blaack, Beta; 10. Thomas Günther, Husqvarna.

Junioren-Pokal: 1. Philipp Müller, Husqvarna; 2. Roland Diepold, Husaberg; 3. Paul Roßbach, KTM; 4. Kevin

Albrecht, Husqvarna; 5. Marco Pfeifer, Husqvarna; 6. Manuel Günster, Beta; 7. YannikMosch, Sherco; 8. Luca

Siekmann, Beta.


INTERVIEW

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MCE

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Zeit

Dennis Schröter

für

etwas Neues

Nach seiner Profikarriere im Motocross, in der er viele Höhen und Tiefen erlebte, wechselte Dennis Schröter ins Lager der Enduro-Piloten.

Durch viel harte Arbeit und einen enormen Siegeswillen zählt der 32-Jährige heute zu den absolut schnellsten Piloten der deutschen

Enduroszene. Doch wie ist der Crinitzer überhaupt zum Motorsport gekommen und warum der spätere Wechsel zum Enduro? Wir

hatten die Gelegenheit, mit dem Husqvarna-Piloten über seinen bisherigen Weg im Motorsport zu sprechen!

71

MCE

Oktober '14


INTERVIEW

Alles begann mit einer 50-ccm-

Maschine Marke Eigenbau

MCE: Grüß dich, Dennis. Du zählst heute zu den absoluten

Top-Enduro-Piloten in Deutschland! Doch

der Weg dorthin war lang und schwierig, wann hast

du überhaupt das erste Mal auf einem Motorrad gesessen?

Dennis: Hallo zusammen! Oh, das ist eine gute Frage,

da muss ich überlegen! Das dürfte mit etwa sieben

Jahren gewesen sein. Damals hat mir mein Opa

ein „Motorrad“ gebaut, das bestand aus einem

50-ccm-Simpson-Motor und hatte einen Italjet-Rahmen.

Alles Marke Eigenbau, schließlich gab es zu

DDR-Zeiten keine Kindermotorräder, wie es sie heute

gibt. Na ja und dann ging es los mit den ersten

Fahrversuchen und später natürlich auch ab in den

Wald, wie das früher eben so war!

Also bist du durch deinen Opa zum Motocross gekommen?

Nicht direkt, auch wenn bei mir in der Familie nie jemand

Motocross oder Enduro gefahren ist, sind wir

immer zu den DDR-Meisterschaftsläufen zum Zuschauen

gereist. Als Kind will man natürlich nicht

nur zuschauen, sondern auch selbst fahren. Also

hat mein Opa damals einfach die Initiative ergriffen

und mir mein erstes Moped gebaut. So fing alles an,

und als die Wende kam, habe ich gleich eine Kawasaki

KX 60 bekommen, für die damalige Zeit ganz

klar eine Riesensache!

Dort fiel dann auch die Entscheidung, erste Rennen

zu fahren?

Ja genau! Mit der Kawa bin ich auch mein erstes Rennen

gefahren. Wir haben die Räder ausgebaut, das

Motorrad ins Auto gepackt und sind nach Wolfshausen

bei Kassel gefahren. Damals gab es eine sogenannte

„KS-Serie“, die ähnlich einer deutschen Jugendmeisterschaft

war. Das ging schon ganz gut ab

dort und es folgte schließlich ein Rennen nach dem

anderen :-)!

72

MCE

Oktober '14

Wann kam der Punkt, an dem sich für dich herausstellte,

dass du den Motocrosssport intensiver betreiben

willst?

Das hat noch eine Weile gedauert, das war am Ende

meiner 80-ccm-Zeit. Ich bin Deutsche Meisterschaft

gefahren und war zu jener Zeit auch gut platziert.

Zusätzlich bin ich im ADAC Junior Cup gestartet und

konnte auch dort einige Rennen gewinnen. Es folgte

dann der Aufstieg in die 125-ccm-Klasse. Das hat eigentlich

super funktioniert und ich bin mit dem Motorrad

gut zurechtgekommen. Für mich stand zu diesem

Zeitpunkt fest, dass ich gern mehr erreichen

will, allerdings haben meine Eltern gesagt: „Zuerst

eine Lehre absolvieren und dann an die sportliche

Karriere denken.“ Gesagt, getan! Ich habe meine

Lehre zum KFZ-Mechaniker absolviert und nach dieser

habe ich angefangen, den MX-Sport noch intensiver

zu betreiben.

Wie stand deine Familie dazu, eine professionelle

Motorsportkarriere in An- griff zu nehmen?

Meine Familie stand voll und ganz hinter dieser Entscheidung.

Um die finanziellen Angelegenheiten

musste ich mich jedoch alleine kümmern! Meine Eltern

hatten mich 13 Jahre lang unterstützt und nun

war es an der Zeit, nach meiner Lehre auf eigenen

Beinen zu stehen! Da musste man sich halt durchbeißen.

Aber es hat funktioniert!

War das im Nachhinein der richtige Weg?

Ja, das denke ich schon, denn so musste ich zeigen,

dass ich es wirklich will! Mein Vater stand mir immer

zur Seite, hat mir aber niemals Druck gemacht. Der

Spaß am Fahren stand im Vordergrund, so sollte es

Der Weg zum Erfolg war lang und schwierig ...

auch sein. Das Motto war stets: „Entweder ich will

oder wir lassen es sein“! So auch bei meinem ersten

Motocross-Europameisterschaftslauf. Mein Vater

sagte: „Entweder du willst dich qualifizieren oder

wir bleiben zu Hause.“ Meine Antwort war natürlich:

„Ja, ich will das ...“ Und dann musste ich beweisen,

dass ich es kann. Was ich damit sagen will, ist, ich

musste nie fahren, wenn ich es nicht wollte, das

musste alles von mir kommen und so entwickelt man

einen gesunden Ehrgeiz!

Du hast nun schon die Europameisterschaft angesprochen,

wann haben sich denn die ersten Erfolge

eingestellt?

Das ging glücklicherweise relativ schnell. Bereits in

der 80er-Klasse im Rahmen des ADAC Junior Cups

wurde ich Vizemeister sowie Deutscher Vizemeister

im Motocross. Beides hätte ich sogar gewinnen können,

habe mir aber ein Rennen vor Saisonende das

Schlüsselbein gebrochen. So was habe ich leider

schon öfter durch (lacht)! In meinem zweiten Jahr

auf der 125er wurde ich Pokalsieger, ein Jahr später

Vizemeister in der Deutschen Motocrossmeisterschaft.

Den größten Karrieresprung habe ich aber in

den Jahren von 2000 bis 2003 gemacht.

Mit dem Erfolg wurden auch Sponsoren auf dich

aufmerksam?

Ja, auf jeden Fall. 2001 bin ich ins KTM Junior Team

gekommen, das war schon ein großer Sprung in die

richtige Richtung. Zwei Jahre später, im Jahr 2003,

hatte ich dann das Glück, ins Silent-Sport-Team zu

Um die Sommerpause zu überbrücken steigt

Dennis gern auf sein MX-Bike

kommen. Und da, muss ich einfach sagen, hat meine

komplette Motocrosskarriere stattgefunden. Diesem

Team habe ich meine gesamte MX-Zeit zu verdanken.

Vom Jahr 2003 bis 2010 bin ich dort

gefahren, es war eine super Zeit! Ich wurde immer

unterstützt, egal ob es gut oder schlecht lief.

Hattest du daher nie Interesse, das Team zu wechseln

und zu schauen, wie es woanders ist?

Nein, eigentlich nicht. Ich hatte zwar Angebote von

anderen Teams, aber ich bin immer bei Silent Sport

geblieben, weil ich mich dort sehr wohl gefühlt habe

und die gesamte Teamstruktur gepasst hat.

Was würdest du als deinen größten Erfolg im Motocross

bezeichnen?

Puh, was soll ich da sagen? Ich habe ein ADAC-MX-

Masters-Rennen gewonnen, das steht schon ziemlich

weit oben bei mir! Na ja, und ich bin fünfmal

Deutscher Vizemeister geworden, das muss man

auch erst mal schaffen. In der MX3-Weltmeisterschaft

habe ich einmal den 5. und einmal den

4. Platz der Tageswertung eingefahren ... Es war einfach

insgesamt eine schöne Zeit mit vielen tollen Erinnerungen.

Dann im Jahr 2011 der Wechsel zum Enduro. Warum?

Das ist mir ehrlich gesagt sehr schwergefallen. Die

letzten zwei Jahre meiner MX-Zeit hatte ich mehr und

mehr das Gefühl stehenzubleiben. Ich hatte zwar einige

gute Einzelergebnisse, aber der Schritt ganz

nach vorne ist mir nicht mehr gelungen. Ich habe


viel probiert, Trainerwechsel, verschiedene Trainingsarten

usw., aber das brachte alles nichts. Hinzu

gesellte sich noch eine Knieverletzung im Jahre

2010 bei einem MX-Masters-Lauf, worauf ich verletzungsbedingt

pausieren musste. Das MX-Masters-

Finale 2010 konnte ich daher nur als Zuschauer besuchen.

Die Firma Zupin hat mich dort auf meine

zukünftigen Pläne angesprochen und sie machten

mir kurzerhand das Angebot, in der Enduro-DM zu

fahren. Ich hatte bereits vorher für Bert von Zitzewitz

schon zwei Endurorennen bestritten, das war aber

mehr oder weniger aus Jux und Tollerei entstanden.

Warum?

Na ja, wie das halt so ist, lästert man als Motocrosser

halt gerne mal über Enduristen. Eines Abends,

als wir im Fahrerlager mit Bert zusammensaßen, habe

ich mal wieder gestichelt. Bert meinte daraufhin,

ich solle doch einfach zu einem Rennen kommen

und dann schauen wir mal, wie ich mich anstelle

(lacht). Aus der Nummer bin ich natürlich nicht mehr

rausgekommen! Also bin ich 2008 zum Enduro-DM-

Lauf nach Zschopau gefahren und Bert hat die Betreuung

übernommen. Bei der Premiere eine Top-

10-Platzierung im Championat einzufahren, ist zwar

nicht schlecht, aber ich habe trotzdem damals von

den Jungs ganz schön auf den Deckel bekommen. So

kam eins zum anderen und als ich damals mit Marko

Zupin gesprochen habe, sagte ich ihm im erstem

Moment, ich sei da komplett der Falsche (lacht)! Bin

aber nach Hause gefahren, habe mir das überlegt

und dachte mir: Das Angebot stimmt, ich suche eine

neue Herausforderung und vielleicht ist sie das ja

und solch eine Chance bekommst du nicht noch mal!

Und na ja, wie soll ich sagen, das was dabei herausgekommen

ist, war ja eine gute Zeit, also habe ich

mich damals richtig entschieden.

Dein erstes Team war das von Thomas Mäser, der ist

bekanntlich ein alter Hase in Sachen Enduro. Konntest

du von seiner Erfahrung als „Neuling“ profitieren?

Genau, die Firma Zupin hatte Thomas mit der Betreuung

beauftragt. Es war eine tolle Zeit, auch wenn

es nicht immer leicht war. Aber es stimmt, von Thomas

konnte ich eine Menge lernen. Er kennt wohl so

ziemlich jeden Trick, den man mal anwenden muss.

Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Man muss ihn einfach

zu nehmen wissen, dann passt das! Aber ich

kann auf jeden Fall sagen, dass ich das, was ich im

Enduro brauche, von ihm gelernt habe.

Fiel dir der Umstieg zum Enduro leicht? Dir lastet ja

der Ruf des „Sandfahrers“ an ...

Der Umstieg hat ehrlich gesagt gut funktioniert. Ich

konnte die Klasse E2 im ersten Jahr auf Anhieb gewinnen

und war punktgleich mit Marcus Kehr. Das

war ein sehr gutes Jahr für mich! Im zweiten Jahr habe

ich mich bei einem Endurocross-Event (Kings of

Xtreme) an der Ferse verletzt. Das hat mir den Saisonbeginn

des Jahres 2012 etwas schwer gemacht.

Aber mich machen solche Verletzungen stark!

Wieso?

Weil ich mir einfach sage: Okay, ich bin verletzt,

aber ich komme noch stärker wieder zurück! Ein gutes

Beispiel dafür war meine gebrochene Hand im

Jahr 2012 kurz vor dem Lauf in Burg. Trotzdem konnte

ich den zweiten Fahrtag in Burg gewinnen! Und

2012 habe ich den Championatstitel nicht wegen

den Verletzungen verloren, sondern weil mir die

Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht

hatte. Ich habe damals das Championat angeführt

und in Tucheim zwei Bestzeiten hingelegt, hatte also

Siegeschancen, danach ging mir das Motorrad kaputt.

Aber hätte, wäre, wenn, das sind einfach Dinge,

die im Rennsport passieren und die man nicht

beeinflussen kann.

Auch im darauf folgenden Jahr hattest du das Pech

am Stiefel kleben ...

Ja, aber da habe ich mir selbst auch ein wenig im

Weg gestanden. Das Finale in Woltersdorf endete jedoch

überaus unglücklich mit einem Defekt, der

wohl nur einmal alle 100 Jahre passiert. Ein hervorstehender

Ast riss mir das Kabel der Einspritzdüse

heraus. Das hat mich schon richtig geärgert!

Dann der Wechsel zu Husqvarna Deutschland und

zu Karsten Wills ...

Ja, ich habe sehr lange überlegt, was für die Saison

2014 das Beste ist ... Ich hätte bei Zupin und im Team

von Thomas Mäser bleiben können, aber die Zeit

war einfach reif für etwas Neues! Ich habe mir zu viele

Gedanken gemacht, über das Motorrad und warum

ich es damit nicht schaffe. Das war ein Punkt!

Ein weiterer war sicherlich die Situation um den Verkauf

von Husqvarna an die Pierer AG. Ich wusste damals

nicht so recht, wie es weitergehen soll, bis ein

guter Kumpel von mir, der sich sehr viel mit Marketing

beschäftigt, sagte: „Wir nehmen das jetzt alles

selbst in die Hand.“ Wir strukturierten alles rund um

Sponsoren, Motorrad usw. so, wie ich es brauchte,

um vernünftig Rennen zu fahren. Wir haben es tatsächlich

geschafft, über den Winter in knapp zwei

Monaten ein Paket zu schnüren, das es mir ermöglicht,

meine komplette Saison abzudecken.

War auch der Klassenwechsel von der E1 in die E3

geplant?

Für mich stand fest, dass ich einen Zweitakter fahren

möchte. Nach zwölf Jahren auf einem Viertaktmotorrad

war es auch hier Zeit für etwas Neues! Aber

Husqvarna wollte, dass ich in der E2 eine 350er Viertakt

fahre. Jedoch entschied man sich kurzfristig für

den Wechsel in die E3. Damit war es auch möglich,

das Motorrad zu fahren, das ich eigentlich wollte,

nämlich eine 300er Zweitaktmaschine. Somit hatte

ich eigentlich alles, was ich wollte, das Motorrad,

mit Husqvarna Deutschland einen super Konzern

hinter mir und als Bonus meine gesamten privaten

Sponsoren, die mich tatkräftig unterstützen! Rund

um ein perfektes Paket!

Ist das vielleicht auch der Grund, warum du in der

aktuellen Saison so stark bist? Weil du mental ganz

anders an die Sache herangehst ...

Ja! Zu Saisonbeginn wusste ich nicht, wie schnell ich

wirklich bin, da man vor dem ersten Rennen keinen

Vergleich mit der Konkurrenz hat. Ich hatte aber ein

gutes Gefühl und war und bin nach wie vor heiß auf

den Titel! Ich hatte all das, was ich immer wollte. Angefangen

vom Team über das Motorrad bis hin zum

kleinsten Detail, war alles auf mich maßgeschneidert.

Einige Wochen zuvor hatte ich noch darüber

nachgedacht, den Helm an den Nagel zu hängen!

Denn ich wusste noch bis zum Januar 2014 nicht so

recht, wie es weitergehen sollte!

Nach 12 Jahren wieder auf dem Zweitakter unterwegs und

derzeit die Nummer 1 im deutschen Enduro-Championat

Zum Glück hast du das nicht gemacht! Denn diese

Saison verläuft bisher ideal für dich. Du hast es vorhin

schon angesprochen, du machst in diesem Jahr

einiges anders als bisher. Was genau meinst du damit?

Man muss es etwas anders sehen. Ich komme vom

Motocross und dort ist der normale Tagesablauf ein

ganz anderer, man kann es wirklich als Fulltime-Job

sehen. Das Training ist viel intensiver, ich hatte zu

meiner MX-Zeit drei Trainingseinheiten pro Tag. Dazu

kamen drei bis vier Rennen im Monat und das

über die komplette Saison. Im Enduro ist dieses

Pensum nicht gegeben und ich musste mich komplett

umstellen. Das Training ist ein ganz anderes,

es gibt weniger Rennen und eine sehr lange Sommerpause,

in der man den Rhythmus nicht verlieren

darf. Diese Umstellung fiel mir die ersten Jahre nicht

leicht, zuerst habe ich versucht, meinen Rhythmus

vom Motocross zu halten. Doch für Enduro musst du

ganz anders trainieren. Mittlerweile gehe ich ganz

normal arbeiten und bekomme dort auch keine Sonderbehandlung!

Wenn ich trainieren möchte, muss

ich das vorher genau planen und kann nicht einfach

mal so losfahren wie früher. Alles ist viel strukturierter

als die Jahre zuvor und das tut mir gut!

Trainierst du auch beim Fahren anders?

Ja, wenn ich trainieren gehe, dann dümple ich nicht

mehr in dieser oder jener Kurve stundenlang herum.

Sondern ich fahre zwischen 30 und 40 Minuten Prüfungszeit.

Ich habe immer jemanden dabei, der Zeiten

nimmt, und dann fahre ich ganz intensiv nur auf

Rundenzeiten. Das reicht mir vollkommen aus.

Ebenso trainiere ich mit dem Motorrad nur, wenn ich

Lust dazu habe. Nach so vielen Jahren Motorsport

verlernt man das Fahren nicht, wenn man mal eine

Woche kein Motorrad gefahren ist! Da gehe ich lieber

mal eine Runde mit dem Mountainbike fahren,

als mich zum Fahrtraining zu zwingen.

Ist das vielleicht auch dein persönlicher Schlüssel

zum Erfolg, der dir dieses Jahr zum Championatstitel

verhelfen wird?

Das wird sich zeigen! Ich bin gut unterwegs, das ist

keine Frage, aber die Vergangenheit hat gezeigt,

dass man sich erst über den Titel freuen kann, wenn

man den Pokal dafür in den Händen hält! Daher können

wir am 18. Oktober, nach dem DEM-Finale in

Zschopau, gern darüber reden!

So machen wir das! Dann bedanken wir uns für deine

Zeit! Und wünschen dir für die restliche Saison

viel Erfolg!

Danke!

• Text: Marco Burkert; Fotos: Siiri Werner

73

MCE

Oktober '14


ENDURO

MK-Sherco-Academy

SHERCO - PROGRAMM SAISON 2015

• SHERCO – Importeur ASIMO setzt auf Sportfahrerförderung

• Die „Marcus Kehr SHERCO Academy, powered by ASIMO“ wird gegründet!

Endurosport ist ein Hochleistungssport und wie in

jedem Hochleistungssport ist das erreichte Ergebnis

des Einzelnen abhängig von vielen Faktoren. Die

Erfolgsfaktoren sind vor allem Talent, Wille, Motivation,

Material und Betreuung.

Talent kann bis zu einem bestimmten Maß durch

Einsatz und Training ausgeglichen werden. Der oder

die Talentierte wird dennoch immer einen Wettbewerbsvorteil

behalten, sei es durch optimales Reaktionsvermögen

im Grenzbereich und ein dadurch

geringeres Verletzungsrisiko.

Trotzdem, ein hohes Maß an Willen kann Berge versetzen

und manch einem zu übermäßigen Leistungen

verhelfen.

Motivation wirkt wie ein Zusatzmotor. Motivation

braucht ein Ziel und Ziele brauchen Träume. Ein gut

motivierter Mensch möchte in der Regel einen

Traum verwirklichen. Es gibt kurzfristige Ziele, z.B.

Gewinn eines Rennens, oder längerfristige Ziele,

z.B. Gewinn einer Meisterschaft. Die Summe aller

kurzfristig erreichten Ziele ergibt automatisch das

langfristige Ziel. Wie jedes Navigationsgerät

braucht der Mensch ein Ziel, um zu wirken. Das Ziel

bewirkt den Weg und auf diesem Weg findet man

Zielstrebigkeit und Wille, Ausdauer, Training, Investition,

Verzicht, Geduld, Erfolg, Freude …

Material ist besonders im Motorsport eine wichtige

Komponente des Erfolgs. Es beginnt mit dem Bike,

das wettbewerbsfähig sein muss. Der Fahrer sollte

sich mit den Tücken des Geländes beschäftigen,

nicht mit dem Bike selbst. Neben dem Bike ist in unserem

Sport die Ersatzteilversorgung wichtig und

die einfache Instandhaltung mit wenig Spezialwerkzeugen.

Auch die Ausrüstung des Fahrers

spielt beim Material eine große Rolle. Material wirkt

als Ganzes auf die Motivation.

Betreuung wirkt wie ein „Schutznest“ und spart

dem Fahrer wichtige Energien für seine eigentliche

Aufgabe: das Fahren auf hohem Niveau. Eine gute

Betreuung fängt bei der eigenen Familie an, geht

über den betreuenden Händler weiter bis hin zur

Marke, für die ebenfalls talentierte und motivierte

Mitarbeiter an einem vielversprechenden Konzept

arbeiten und sich dafür einsetzen.

Die „Marcus Kehr SHERCO Academy,

powered by ASIMO“

Ein langer Name ist es schon einmal geworden, aber

was steckt dahinter? Zuerst einmal der Name Marcus

Kehr. Marcus hat 20 deutsche Meistertitel inne

und ist ein gutes Beispiel für das Erreichen von Zielen

im Motorsport. Marcus ist über die ganzen Jahre

mit gutem Material versorgt worden und seine Betreuung

seit seiner Kindheit bis heute lässt keine

Wünsche übrig. Auch Marcus hat weitere Ziele in

seinem Leben, als Meistertitel zu gewinnen. Einer

davon ist die Nachwuchs- und Sportfahrerförderung,

die er gemeinsam mit SHERCO und ASIMO auf

die Beine stellen möchte. Er wird der Academy mit

Rat und Tat zur Seite stehen sowie die Fahrer mit

Trainings und seiner Erfahrung bei den ausgewählten

Rennen unterstützen.

SHERCO Academy

Was steckt hinter diesem Begriff? Die SHERCO Academy

ist einzigartig und seit einigen Jahren ein Erfolgsbegriff

in Frankreich, sowohl im Enduro- als

auch im Trialsegment und bereits bei den SHERCO-

Trialisten in Deutschland. Nun wird die SHERCO

Academy ab der Saison 2015 für die Enduristen

auch in Deutschland zum Leben erweckt.

SHERCO hat sich in den letzten Jahren einen Namen

als Trial-Maschinen-, aber auch als Sportenduro-

Motorradhersteller gemacht und sorgt für beste

Materialvoraussetzungen.

Eine Academy ist nach der Definition „eine Institution

der höheren Bildung“. Im sportlichen Sinne bzw.

im Falle der SHERCO Academy sollen talentierte und

motivierte Fahrer innerhalb einer Struktur durch

spezielle Trainingseinheiten gefördert werden. Darüber

hinaus repräsentieren diese ausgewählten

74

MCE

Oktober '14


Fahrer durch ein einheitliches Auftreten (Rennbekleidung

und Dekor) die Marke SHERCO auf den diversen

Rennen.

Es ist der Beginn einer fahrerischen Karriere! Die

Auswahl der Rennen obliegt Marcus Kehr, wobei es

voraussichtlich drei Hauptgruppen geben wird. Einige

der ausgewählten Fahrer sollen vorrangig die

DEM sowie ausgesuchte andere renommierte regionale

Enduro-Events bestreiten.

Der zweite Teil der talentierten Fahrer wird die Marke

SHERCO in der GCC vertreten und ebenfalls an

weiteren ausgesuchten Events teilnehmen. Eine

dritte Fahrergruppe wird bei diversen Extrem-Enduro-

sowie Endurocrossveranstaltungen um Platzierungen

kämpfen.

Die Zusammenarbeit mit Sponsoren aus den Bereichen

Reifen, Öl, Bekleidung, Helme ermöglicht den

ausgewählten Fahrern willkommene Ersparnisse.

ASIMO unterstützt das Projekt, in dem attraktive

Sonderrabatte auf Maschinenanschaffung und für

Ersatzteile gewährt werden. Es werden dabei spezifische

Förderpakete geschnürt, die an die jeweiligen

Rennziele geknüpft werden. Zudem stehen einige

engagierte SHERCO-Vertragshändler in den

Startlöchern, um die Betreuung ihrer Fahrer vor Ort

zu übernehmen. Weiterhin erfolgt eine intensive

Berichterstattung über jeden SHERCO-Academy-

Fahrer sowohl in der Fachpresse als auch auf den

wichtigsten Internet-Portalen.

SHERCO – Fahrer gesucht!

Bewerbungsverfahren läuft an

Ab sofort läuft das Bewerbungsverfahren. Interessierte

Fahrer, weiblich und männlich, im Alter von

18 bis 35 Jahren können sich direkt bei ASIMO bewerben,

am besten per E-Mail an info@sherco-motorrad.de.

Die Bewerber(-innen) müssen keine Topfahrerkarriere

vorweisen können, denn die Marcus

Kehr SHERCO Academy möchte Fahrer auf verschiedenen

Niveaus fördern, und zwar DEM Junior, B-Lizenz

und A-Lizenz, in der GCC Advanced, Expert und

Pro sowie der Xtreme Pro Class.

Bewerbungen werden bis zum 30.11.2014 angenommen.

Die Bewerbungen werden von Marcus

Kehr und ASIMO überprüft.

Auswahlverfahren

Die vorausgewählten Fahrerinnen und Fahrer werden

zu einem Testtag voraussichtlich im Monat Dezember

nach Flöha in der Nähe von Chemnitz eingeladen.

An diesem Tag werden die Bewerber und

Bewerberinnen folgende Prüfungen durchlaufen:

Diverse fahrerische Prüfungen auf Zeit und Technik,

handwerkliche Eignung sowie ein Vorstellungsgespräch

wird durchgeführt. Gefahren werden die

Prüfungen mit dem eigenen Motorrad (auch hier

gibt es keine Einschränkungen).

An diesem Testtag können ebenfalls sämtliche

SHERCO-Modelle gefahren werden. Am Ende werden

die besten zehn Jungs und besten zwei Mädels

ausgewählt und diese repräsentieren die Marke

SHERCO und die SHERCO Academy für die Saison

2015.

Was dann?

Die ausgewählten Fahrer und Fahrerinnen erhalten

einen Vertrag, der ihnen die Vergünstigungen gewährt.

Gleichzeitig wird beschlossen, welche Rennserie

und sonstigen Rennen in der kommenden Saison

zu fahren sind und welcher Händler mit in der

Academy tätig wird. ASIMO wünscht allen Interessierten

viel Erfolg!

Was haben Sponsoren davon?

In erster Linie wird für die Sponsoren auf der Teambekleidung

der Marcus Kehr SHERCO Academy und

auf dem Dekor der Maschinen geworben. Zudem

werden die Sponsoren sowohl auf der Homepage

von ASIMO als auch von Marcus Kehr genannt und

ausführlich vorgestellt.

Bei jeder Berichterstattung werden die Sponsoren

erwähnt und werbetechnisch in den Vordergrund

gebracht. Auf Messen und an Testtagen wird ebenfalls

für die Sponsoren mit entsprechenden Bannern

geworben.

• Text u. Fotos: Marcus Kehr u. Christian Evesque

75

MCE

Oktober '14


Kolumne

Marcus Kehr

Volles Programm

Hallo Sportfreunde,

wie bereits berichtet, gebe ich zurzeit viele Lehrgänge

sowie Trainings und bin an den Wochenenden

meist bei Rennveranstaltungen unterwegs. Zwischen

all den Terminen habe ich ein wenig Zeit gefunden,

um euch vom Training mit den DMSB-Junioren

sowie dem Enduro-DM-Lauf in Waldkappel zu

berichten. Treue Leser unter euch wissen, dass ich

in Zusammenarbeit mit Heiko Junge in regelmäßigen

Abständen das Junior Team trainiere. Für mich

stets eine super Gelegenheit, mein Wissen an den

Enduro-Nachwuchs weiterzugeben. Die vergangene

Trainingseinheit führte uns zum einen auf die Motocross-

und Endurostrecke nach Zwönitz sowie auf

die Strecke meines Heimatvereins in Flöha. Trainiert

haben wir verschiedenste Passagen und Elemente

aus Motocross und Enduro bis hin zur kompletten

Prüfungsrunde. Der Erfolg dieses intensiven Trainings

macht sich mehr und mehr bemerkbar, Hindernisse,

die anfangs noch Skepsis hervorriefen,

werden mittlerweile ohne Probleme bezwungen.

76

MCE

Oktober '14

Die Einstellung der Teilnehmer stimmt und sie befinden

sich auf einem guten Weg! Danke an dieser Stelle

auch an Heiko Junge, der diese Einheiten jedes

Mal aufs Neue perfekt organisiert!

Nach dem Trainingswochenende folgte der Endurolauf

zur Deutschen Meisterschaft in Waldkappel.

Zwar findet dieser nur alle zwei Jahre statt, war aber

bestens organisiert und auch die gesamte Streckenführung

wurde wieder mit viel Mühe errichtet. Am

Renntag selbst habe ich leider keinen so rechten

Rhythmus finden können. Ich habe mich schlichtweg

nicht gut gefühlt. Nichtsdestotrotz war es eine

gute Veranstaltung, auch wenn ich bekanntlich

nicht der große Fan von „Kurven fahren auf einer

Wiese“ bin. Ich mag es eher kernig, mit deftigen Aufund

Abfahrten sowie technisch anspruchsvollen

Passagen mit mehreren Spuren – einfach klassisches

Enduro.

Das gab es beim Finale der Enduro-Europameisterschaft

im tschechischen Uhlirske Janovice! Problem

nur, ich war als Coach für das Junior Team lediglich

einen Tag vor Ort und somit auch ohne Motorrad da

:-( Als ich das wahnsinnig schöne Gelände gesehen

habe, hat es mich echt gejuckt, an den Start zu gehen!

Die Strecke bestand zu 100 Prozent aus wahrhaftigem

Endurogelände, so wie es sein muss, und

die drei Prüfungen hatten es zudem wirklich in sich.

Ich bin am Donnerstag vor dem Rennwochenende

mit den Jungs alle Prüfungen abgelaufen und habe

ihnen Tipps zur Linienwahl und anderen wichtigen

Dingen gegeben. Der Großteil war zum ersten Mal

bei einem internationalen Rennen am Start, daher

war es wichtig, die Jungs noch einmal tatkräftig, vor

allem mental, zu unterstützen. Es hat wie immer

Spaß gemacht, mit den Junioren zu arbeiten und ich

denke, sie waren froh über diese Unterstützung!

Für mich heißt es jetzt: Sachen packen und ab zum

EnduroCross nach Vellahn. Ich bin schon jetzt gespannt

auf die Strecke und werde euch in der nächsten

Ausgabe über meine Erlebnisse berichten!

Bis dahin, in alter Frische, euer Marcus #226


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Kolumne

Davide von Zitzewitz

Rennaction

Hallo MCE-Leser,

hinter mir liegen vier äußerst spannende Wochen

vollgepackt mit jeder Menge Rennaction. Nach dem

Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft in Burg

hatte ich nicht sonderlich viel Zeit zum Verschnaufen.

Mit dem Motocrosslauf in Gaildorf stand bereits

das sechste ADAC-MX-Masters-Wochenende an. Für

mich ein durchwachsenes Wochenende, das allerdings

mit einem hervorragenden Qualifikationslauf

begann. Die schlammigen Bedingungen kamen mir

dabei sehr gelegen! In meiner schnellen Runde hatte

ich nicht das Gefühl, am Limit zu fahren, war also

ganz erstaunt, als ich beim Blick auf die Zeitenliste

sah, dass ich an 5. Stelle gewertet wurde! Damit hatte

ich auch die direkte Quali geschafft und war Zehnter

in der Startaufstellung. Für mich ein großer Erfolg.

78

MCE

Oktober '14

Leider lief es in den beiden Wertungsläufen nicht

nach Plan. Im ersten Lauf habe ich Lehm in die Brille

bekommen, was mir zum Verhängnis wurde, da ich

anhalten musste, um ihn wieder rauszupulen. Als

ich sie wieder sauber hatte, war ich zu weit abgeschlagen,

um noch ins Renngeschehen eingreifen

zu können. Ich beschloss, die Kräfte für den zweiten

Lauf zu sparen. Der Start lief gut, ich kam als Siebter

aus dem Gatter, hatte aber anschließend in der ersten

Runde Probleme, den richtigen Rhythmus zu finden.

Das hat mich leider ein paar Positionen gekostet.

Beim Versuch, Pascal Rauchenecker zu überholen,

gerieten wir aneinander und ich überschlug

mich in den Whoops. Mir ist glücklicherweise nichts

passiert, ganz anders sah das bei meinem Moped

aus! An ein Weiterfahren war so nicht mehr zu denken

und das Wochenende war somit für mich beendet.

Positiv bin ich aus dem Wochenende insofern

rausgegangen, dass ich eine super Qualifikation

hingelegt hatte, die Rundenzeiten haben gestimmt

und ich habe mich wohlgefühlt.

Doch ich musste den Kopf recht schnell wieder freibekommen

und mich in den Enduromodus versetzen,

denn ein Wochenende später folgte der Enduro-DM-Lauf

in Waldkappel. Darauf habe ich mich im

Vorfeld sehr gefreut, die Veranstaltung sowie die

Streckenbedingungen finde ich klasse! Meine Vorfreude

war nicht umsonst, der Verein hatte auch in

diesem Jahr super Arbeit geleistet und sowohl Strecke

als auch Organisation waren absolut super. Mir

gelang es, gleich in der ersten Runde in beiden Sonderprüfungen

eine schnelle Zeit in den Boden zu

brennen! Dadurch konnte ich mir ein kleines Zeitpolster

auf meine Konkurrenten herausfahren. Pech

hatte ich dann allerdings am Ende des zweiten Umlaufs!

Ich hatte die zweite Prüfung absolviert und

stellte mein Motorrad ab, um etwas zu trinken und

kurz zu verschnaufen. Leider sprang mein Moped

danach nicht wieder an! Ich habe dann alles versucht,

um den Fehler zu finden und das Bike wieder

zum Laufen zu bringen. Tank runter, alle Sicherungen

kontrolliert, ich habe die Relais gecheckt, die

Benzinpumpe überprüft – alles war augenscheinlich

in Ordnung und trotzdem sprang das Bike nicht

an. Erst nach permanentem Dauereinsatz von Kickstarter

und E-Starter ging es nach einer gefühlten

Ewigkeit urplötzlich an. Auf der Etappe musste ich

die verlorene Zeit wieder aufholen, um keine Strafminute

zu riskieren, dabei hat es mich noch einmal

derbe abgedeckt, als ich Metallrohre, die aus dem

Boden ragten, übersah. Glück im Unglück, bis auf

ein paar Kratzer war nichts passiert! Ich habe es

dann gerade so geschafft, die nächste Zeitkontrolle

zu erreichen, ohne eine Strafzeit zu bekommen! In

der letzten Runde konnte ich meinen Vorsprung mit

winzigen 0,04 Sekunden ins Ziel retten und neben

dem Klassensieg in der E2 auch den 3. Platz im

Championat einfahren!

Kurz darauf wartete bereits der nächste Lauf im Rahmen

der ADAC MX Masters auf mich. Holzgerlingen

war diesmal an der Reihe! Eigentlich eine Strecke,

die ich sehr mag und die mir auch liegt. Doch auch

hier ereilte mich ein ähnliches Schicksal wie in Gaildorf

;-). Grob gesagt, die Qualifikation lief super, in

den Wertungsläufen war ich aber keinesfalls zufrieden!

Dabei sah es auch in der Quali vorerst nicht so

gut aus. Das lag aber eher am defekten Monitor der

Zeitnahme. Diese zeigte nicht die aktuellen Zeiten,

sondern Zeiten aus den ersten Runden und somit

glaubten wir, ich hätte mich nicht qualifiziert! Nach

einer kurzen Analyse der Quali schaute ich durch Zufall

auf den Ausdruck der Zeitnahme und entdeckte,

dass ich an 10. Position lag und somit auch direkt

qualifiziert war! Im ersten Lauf hatte ich nach kurzer

Zeit mit „Armpump“ zu kämpfen, konnte später den

Lenker kaum noch festhalten und beschloss, aus Sicherheitsgründen

aufzuhören. Der zweite Lauf war

eher durchwachsen. Ich konnte mich zwar im letzten

Renndrittel noch um ein paar Positionen verbessern,

insgesamt war ich jedoch nicht zufrieden. Ich

versuche, die aktuelle Saison als „Lernsaison“ zu

betrachten und sammle so viel Erfahrung wie möglich!

In diesem Sinne, sage ich erst einmal Tschüss bis

zur nächsten Ausgabe! Bleibt fleißig und hart am

Gas, euer Davide #114


Kolumne

Eddi Hübner

Fitnesszustand

Hey Leute,

hinter mir liegen einige ereignisreiche Wochen. Wie

ich euch bereits in meiner letzten Kolumne berichtet

habe, ist Training, egal ob Fahr-, Mental- oder Fitnesstraining,

enorm wichtig für mich. Doch wie

stellt man fest, wie fit man wirklich ist? Das ist neben

dem Ergebnis eines Rennens gar nicht so einfach.

Aus diesem Grund führte mich mein Weg in die Nähe

von Salzburg zu Red Bull. Dort befindet sich ein

Hightech-Trainingscenter für Sportler, genannt „Diagnostics

& Training Center“, das speziell für Red-

Bull-Athleten errichtet wurde. Dort befindet sich nahezu

alles, was man sich als Leistungssportler nur

wünschen kann, angefangen beim Fitnessstudio

über Ergometer, Laufband, Fahrrad, Physiotherapeuten,

Psychologen, Sportmediziner bis hin zum

Sportwissenschaftler, und es gibt natürlich auch

Gesundheitschecks sowie Leistungstests. Und genau

dafür war ich dort! Für meinen Check waren vier

Tage angesetzt, eine super Sache, denn so eine

Chance bekommt man ja nicht alle Tage! Der Leistungscheck

umfasst ganz verschiedene Dinge, wie

beispielsweise den Fitnesszustand sowie die mentale

Stärke. Auf gut Deutsch wird man einmal von

Kopf bis Fuß gecheckt und zum Schluss bekommt

man Tipps, was man noch verbessern kann. Ich bin

auf einem ganz guten sportlichen Level, es ist schon

cool, wenn man alles einmal schwarz auf weiß hat

und sein Training später dementsprechend anpassen

kann!

80

MCE

Oktober '14

Nach den ganzen Tests konnte ich kurz verschnaufen,

dazu bin ich mit meinem Red-Bull-Betreuer

nach Trier zur Rallye-Weltmeisterschaft gefahren.

Diese gastierte gerade in Deutschland. Da ich ein

großer Fan dieses Sports bin, war das für mich eine

tolle Gelegenheit abzuschalten und den Profis auf

vier Rädern über die Schulter zu schauen. Am Freitag

habe ich mir einige Wertungsetappen angeschaut

und war noch im Servicepark unterwegs. Leider

war der Tag viel zu schnell vorbei und am

Samstagmorgen ging es für mich zurück nach Hause.

Dort angekommen, hieß es wieder Racing Time!

Diesmal zusammen mit meinem Bruder in der Teamwertung

des SOC. Das Rennen in Langensteinbach

war quasi direkt vor unserer Haustür und perfekt,

um vor heimischen Fans ein paar Runden zu drehen!

Wir konnten die Teamwertung gewinnen, was natürlich

klasse war angesichts des Heimrennens.

In der Woche darauf habe ich mich dann intensiv auf

den nächsten Lauf der Enduro-DM vorbereitet. Diesmal

ging es ins hessische Waldkappel, eine Veranstaltung,

auf die ich mich schon sehr gefreut hatte.

Cooles Gelände, schöne Etappen – alles in allem immer

ein Rennen, das zwar nur jedes zweite Jahr stattfindet,

aber dafür viel Spaß macht. Am Freitag vor

dem Event bin ich zusammen mit meinem Kumpel

Toni Pester losgefahren. Wenig später war das Ziel

auch schon erreicht und wir haben uns gleich noch

die ersten Streckenabschnitte angeschaut. Am

Samstag blieb mir noch genügend Zeit, um auch die

beiden Sonderprüfungen abzulaufen und mir die

markanten Passagen einzuprägen. Die Jungs vom

ansässigen Verein hatten sich echt Mühe gemacht,

um eine flüssige Streckenführung zu gewährleisten!

Das hat mir sehr gut gefallen! Dann war es auch

schon soweit, pünktlich am Sonntagfrüh fiel der

„Startschuss“ und es lief einfach nur perfekt! Ich

konnte bereits in der ersten Prüfung des Tages eine

sehr gute Zeit fahren und den Speed den gesamten

Tag über halten. Die Streckenführung war für meinen

Geschmack genau richtig – man musste immer

gut konzentriert sein, feines Endurogelände! Den

Tag konnte ich mit Platz 1 in der Klasse E1 und Platz

2 im Championat beenden. Für mich ein toller Erfolg,

der mir zeigt, dass sich mein ganzes Training

bezahlt macht. Ebenfalls war es schön, mit den

Jungs um jede Zehntelsekunde zu kämpfen, im

Championat sind mittlerweile die Top-Fünf-Piloten

in der Lage, eine Bestzeit hinzulegen und das macht

ebenfalls einen besonderen Reiz aus. Ein kleiner

Fehler genügt und man verliert mehrere Positionen,

so muss spannender Rennsport sein!

Nach diesem Sieg habe ich auch die Führung in der

E1 übernommen, was natürlich ein sehr wichtiger

Schritt in Richtung Titelverteidigung war! Nun sind

es noch zwei Rennen bis zum Finale in Zschopau, ich

bin höchst motiviert und freue mich auf alles, was

demnächst ansteht!

Also, bleibt frisch!

Bis zur nächsten Ausgabe, euer Eddi #48


KLASSIK-ENDURO

Meinung gefragt

Der Klassik Endurosport im Zeichen des

demografischen Wandels

In unserer letzten Ausgabe starteten wir nach einigen gegensätzlichen Auffassungen Seitens der Aktiven im Klassik-Geländesport,

über die Auslegung und den Weg den dieser Sport in Zukunft nehmen sollte, nach eurer Meinung. Einige haben mit gemacht

und diese Meinungen möchten wir euch natürlich nicht vor enthalten.

Leo Keller

Die Enduro-Senioren Deutschland wurden 1979 als

Freundeskreis früherer Geländesportler gegründet.

Von den zirka 75 Mitgliedern sind aktuell (also

2014) 37 als Teilnehmer bei Klassik-Geländefahrten

aktiv. Den sogenannten „Altersbonus“ als

Kompensation für nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit

mit fortschreitendem Alter gibt es

bereits seit der ersten Klassik-Geländefahrt in Isny

(1993). Er ist also keine „Erfindung“ der Enduro-

Senioren.

Die Aktiven wollen mit ihren alten Motorrädern

zeigen, dass sie das Fahren im Gelände noch nicht

verlernt haben. Und da alle noch ein bisschen ehrgeizig

sind, darf es auch eine Wertung geben, die

allerdings gerecht und ausgewogen sein sollte, so

wie das derzeit beim Klassik-Geländesport der Fall

ist. Weil es überwiegend um den Spaß am Geländefahren

geht, freut man sich auch über „wertungslose“

Konzepte wie die Classic Trophy in Dillstädt

oder die Jubiläumsgeländefahrt des MSC

Renchtal/Oberkirch – Hauptsache ist der Spaß am

Fahren im Gelände.

Dazu wird ausdrücklich begrüßt, dass auch der

„Nachwuchs“ an Klassik-Geländefahrten teilnimmt,

denn so ist sichergestellt, dass auch zukünftig

die historischen Maschinen aus der goldenen

Zeit des Geländesports im Gelände zu sehen

sind.

Die Intention der „Meinungsumfrage“ findet deshalb

die volle Zustimmung der Enduro-Senioren

Deutschland.

Worum geht es denn? Wir wollen doch die alten

Geländemotorräder noch möglichst lange „in Action“

erleben, statt sie im Museum anzuschauen.

Und auch die alten Fahrer, deren Leben der Geländesport

war und ist, gehören dazu. Für einen Veranstalter

sollte das Verpflichtung sein, die Latte

nur so hoch zu legen, dass alle – Fahrer wie Motorräder

– die Strecke bewältigen können. Künstliche

Schlammlöcher oder hohe Sprünge gehören nach

meinem Verständnis nicht dazu, denn es gilt,

Rücksicht auf die oft mit viel Liebe restaurierten alten

Schätze zu nehmen. Ein Mindestalter für Fahrer

gibt es bei der ERC nicht, allerdings werden

beim Erreichen der maximalen Starterzahl Fahrer

mit älteren Motorrädern bevorzugt angenommen,

so wie das bei vielen anderen Classic-Geländefahrten

auch gehandhabt wird. In Dillstädt ist also

auch der Nachwuchs herzlich willkommen.

Auf der anderen Seite darf man aber nicht vergessen,

dass aktuell über 80 Fahrer „jenseits der 60“

zumindest noch gelegentlich an Veranstaltungen

teilnehmen. Sollte man diesen älteren Fahrern zugunsten

des Nachwuchses eine Absage schicken?

In Dillstädt sind wir im vergangenen Jahr genau

den anderen Weg gegangen. Bei unserer Classic

Trophy dürfen diejenigen, denen es nicht mehr

auf eine möglichst gute Platzierung ankommt,

in einer separaten Klasse

starten. Es gibt keine gewertete

Sonderprüfung und keine Strafpunkte

für Zeitüberschreitung,

dafür aber „einfach viel

Spaß“, so das Motto

unserer Veranstaltung.

Stefan Reihl

Als Veranstalter der Erich Riemensperger Classic

begrüße ich, dass das Thema einmal aufgegriffen

wird. Beim DMSB ist festgelegt, dass der lizenzfreie

Classic-Geländesport in erster Linie dem Erhalt

und der Pflege des „technischen Kulturgutes“

dient. Das schließt natürlich nicht aus, dass es

auch Wettbewerbselemente gibt, denn schließlich

sind wir alle noch ein bisschen ehrgeizig.

„Nachwuchs gesichert“: Sascha Siebenhühner

stilecht auf der Maico von 1965

82

MCE

Oktober '14


Gerd Rühl

Nachdem ich aus verschiedenen Gründen 1983 aufgehört habe,

am aktiven Geländesport teilzunehmen, brachte mich 2004 Jürgen

Grisse auf den Gedanken, dass es da doch den Klassik-Geländesport

gibt und ich in Mauer – einer tollen Veranstaltung –

mal wieder fahren könnte. Und seitdem nehme ich am Klassik-

Geländesport teil, oft mit meiner bereits bei den Six Days in

Neunkirchen gefahrenen KTM 350. Der größte Teil der Teilnehmer

stimmt den bisherigen Regelungen zu. Allerdings gibt es

immer mal wieder Einzelmeinungen, die zum Teil begründet

sind, die „neue“ Regeln einführen wollen. Oft stehen auch persönliche

Interessen hinter diesen Wünschen. Aber generell bin

ich der Ansicht, dass sich ein „runder Tisch“ bilden sollte, überwiegend

mit den erfahrenen Frauen und Männern der Veranstalter

besetzt, um Terminkollisionen zu vermeiden und verbindliche

Regelungen für die Technik der Motorräder festzulegen,

denn bisher gibt es meines Wissens nur: luftgekühlt, zwei Stoßdämpfer,

Trommelbremsen. Und die Vergangenheit hat gezeigt,

dass es da doch einige Ungereimtheiten oder unterschiedliche

Auffassungen gibt, was alt ist und was nicht. Es sollte sich nach

Möglichkeit, um eine weitgehend einheitliche Wertung bemüht

werden.

Mein Dank gilt allen Veranstaltern der bisherigen Fahrten! Unverkennbar

ist man überall bemüht, den Teilnehmern eine schöne

und Spaß machende Fahrt zu ermöglichen. Lasst uns den

Geländesport nicht kaputtreden, denn was wir haben, ist nicht

schlecht – was die Teilnehmerzahlen und die Begeisterung beweisen

– sondern gemeinsam Freude haben und das beinhaltet

auch, dass sich die Voraussetzungen und Gegebenheiten weiterentwickeln,

ohne dass man meint, alles Bisherige „über Bord

werfen“ zu müssen. Ich wünsche allen noch viel Freude am

Klassik-Geländesport.

Hans W. Peter

Den Leuten, den der Altersbonus im Enduro-Klassiksport ein

Dorn im Auge ist, rate ich, bei einer anderen Serie zu starten.

Der Altersbonus ist mehr als gerechtfertigt, meiner Meinung

nach gehört er sogar noch höher bewertet. Altmeister Herbert

Schek, mit dem ich mich über dieses Thema schon unterhalten

habe, ist z.B. der Meinung, dass bei machen Veranstaltern der

Altersbonus schon in der Sonderprüfung aufgebraucht ist, eine

klare Aussage also, der nicht nur ich, sondern viele Enduro-

Klassiksportler zustimmen. Um den paar Altersbonusnörglern

etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen, habe ich als ehemaliger

Initiator der „Schweren Badischen“, die ich ja zum

50. Jubiläum des Mauerner Clubs in im Jahre 2000 ins Leben gerufen

habe, führte ich anlässlich der 6. „Schweren Badischen“

im Jahre 2010 die Seniorenklasse ein, die von den altgedienten

Geländefahrern auf ihrem betagten Maschinenmaterial mit viel

Lob aufgenommen wurde. Anscheinend tun sich einige Veranstalter

mit der Wertung noch schwer, denn auch hier muss eine

getrennte Wertung Solo/Gespanne erfolgen, denn wie heißt es

doch so schön: Äpfel sind mit Birnen ja auch nicht zu vergleichen.

Diese Diskussion oder besser Meinungsumfrage soll an dieser

Stelle natürlich nicht beendet sein. Ihr könnt euch weiterhin

unter http://www.mce-online.de/vinduro/zeichen-des-wan

dels beteiligen.

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BIKE AND PARTS

MOTUL führt

Umweltmanagementsystem

DIN EN ISO 14001 ein

„Gelebter“ Umweltschutz bei MOTUL

Seit Jahren leben und praktizieren Motul und seine Partner mit dem Umweltberatungs-

und Entsorgungskonzept „Das Grüne Dach“ den Umweltschutzgedanken.

Jetzt hat sich der Schmierstoffproduzent zur Einführung und Umsetzung

eines Umweltmanagementsystems im eigenen Haus verpflichtet. Im Zuge dessen

sollen auch Lieferanten, Vertragspartner und Gäste mehr denn je für eine

umweltschonende Praxis sensibilisiert werden.

Mit Einführung des Umweltschutzmanagementsystems DIN EN ISO 14001 setzt

Motul den Umweltkurs, der seit mehr als zwei Jahrzehnten bei den Kunden des

Schmierstoffproduzenten mit dem Umweltberatungs- und Entsorgungskonzept

„Das Grüne Dach“ Anwendung findet, konsequent fort. So werden ab sofort

auch im eigenen Haus sämtliche Managementprozesse im Bereich Umwelt

zertifiziert. Besonders stehen dabei die Themen Energie, Abfall, Nachhaltigkeit

und Arbeitssicherheit im Fokus. Konkret orientieren die Motul-Mitarbeiter

ihr Handeln an einem sparsamen, umweltbewussten Umgang mit Energie,

Wasser, Materialien und Flächen. Hinzu kommt die Vermeidung bzw. Wiederverwertung

von Abfällen und Produktverpackungen – beispielsweise die Wiederverwendung

von Leerfässern.

„Mit unserer Umweltpolitik möchten wir ein klares Zeichen setzen. Unser Ziel

ist es, bei all unseren Aufgaben den Umweltschutz im Auge zu behalten und

durch unser Handeln zu fördern – mit Verantwortungsbewusstsein, persönlichem

Einsatz und Offenheit“, sagt Martin Klein, Geschäftsführer der Motul

Deutschland GmbH. Innerhalb des Unternehmens werden künftig die Führungskräfte

der Motul Deutschland GmbH mit gutem Beispiel vorangehen und

dadurch die Mitarbeitenden zu mehr Engagement für den Umweltschutz motivieren.

Auch alle Partner, die im Auftrag von Motul tätig sind, wurden jetzt über

den hausinternen Umweltkurs informiert, um selbst für den Umweltschutz

noch stärker aktiv zu werden.

Als Beauftragter für das Umweltmanagementsystem (UMB) wurde Henning

Demke ernannt, der seit vielen Jahren bei Motul für alle Umweltbelange im

Rahmen des Umweltberatungs- und Entsorgungskonzeptes „Das Grüne Dach“

verantwortlich ist. Aktuell erarbeitet Demke ein Handbuch zur Umsetzung. Des

Weiteren umfassen seine Aufgaben unter anderem das Planen, Steuern und

Überwachen aller Schritte zur Einführung und Aufrechterhaltung des Systems

gemäß Normvorgaben, die Kontrolle der Einhaltung relevanter Umweltrechtsvorschriften

sowie die Schulung der Mitarbeiter. „Umweltschutz geht alle an.

Davon sind wir bei Motul überzeugt. Mit dieser Einstellung und der Umsetzung

des Umweltschutzmanagementsystems DIN EN ISO 14001 stehen wir für eine

saubere Zukunft und den Erhalt der Umwelt für kommende Generationen“, resümiert

Martin Klein, Geschäftsführer Motul Deutschland GmbH.

Motul auf einen Blick: Als eine der weltweit ersten Ölmarken wurde Motul bereits

1853 in den USA registriert. Damit ist kaum eine Ölmarke so eng mit der

Entwicklungsgeschichte von Verbrennungsmotoren verbunden wie Motul. Als

Spezialist für die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Schmierstoffe für

Automobile und Motorräder verfügt Motul seit Jahrzehnten über ein fundiertes

Know-how und langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Schmierstofftechnologie.

Motul besitzt sämtliche bestehenden und aktuellen Freigaben der Fahrzeughersteller.

Das Unternehmen zählt mit seiner Zentrale in Paris und Niederlassungen

in Deutschland, Italien, Spanien, Russland und den USA sowie weltweit

100 weiteren Vertretungen zu den Global Playern der Schmierstoffbranche.

Die 1980 gegründete Motul Deutschland GmbH vertreibt ihre Produkte

über Autohäuser, Werkstätten und den Fachhandel und ist dort erster Ansprechpartner.

Dieses gelebte Motul-Fachhandelskonzept sorgt für erstklassige

Kundenzufriedenheit. Weitere Infos unter www.motul.de

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NOTIZEN

KTM weiter auf Rekordfahrt

Absatz: 70.469 Fahrzeuge / +27,8 % • Umsatz: 410,3 Millionen Euro / +17,6 %

EBIT: 33,6 Millionen Euro / +82,6 % • Mitarbeiteraufbau um 204 auf 2053

Motorradabsatz 70.469 Stück und Umsatzsteigerung auf 410,3 Millionen Euro

Die KTM AG erzielte im ersten Halbjahr 2014 mit ihren beiden Marken KTM und

Husqvarna den höchsten Absatz und Umsatz der Unternehmensgeschichte in

diesem Zeitraum. Weltweit wurden 70.469 Motorräder abgesetzt. Dies bedeutet

eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 27,8 %. KTM hat damit im ersten

Halbjahr einen Umsatz von 410,3 Millionen Euro erzielt, um 17,6 % mehr als im

Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem

die erfolgreiche Markteinführung der neuen 1290 SuperDuke sowie der Verkaufsstart

der neuen Husqvarna-Modellpalette. KTM erreichte damit einen Anteil

von 7,7 % am europäischen Gesamtmarkt.

Gewinnsprung um 82,6 %

Im ersten Halbjahr 2014 wurde ein EBIT von 33,6 Millionen Euro erzielt, das somit

um 82,6 % deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt. Dies

führte zu einer starken Steigerung der EBIT-Marge auf 8,2 % gegenüber 5,3 % im

ersten Halbjahr 2013.

Mitarbeiteraufbau um 204 auf 2053 Beschäftigte weltweit

Im ersten Halbjahr 2014 hat KTM den weltweiten Personalstand um 204 Mitarbeiter

auf 2053 erhöht. Alleine an den Standorten in Österreich erhöhte sich der

Mitarbeiterstand um 125 Beschäftigte. Anfang September begannen 26 Lehrlinge

mit ihrer Ausbildung, somit sind dann bei KTM insgesamt 83 Lehrlinge beschäftigt.

Ausblick

Aufgrund der Internationalisierungsschritte und der Umsetzung der globalen

Produktstrategie wird ein weiteres Wachstum erwartet. Für das gesamte Geschäftsjahr

2014 erwartet KTM eine weitere Ergebnis- und Umsatzsteigerung

sowie eine Erhöhung der Marktanteile. Mittelfristig sieht KTM das Potenzial, die

Absatzzahlen in den nächsten fünf Jahren deutlich zu steigern. Dafür notwendige

Investitionen in die bestehende Infrastruktur am Standort Mattighofen sowie

Kapazitätserweiterungsmaßnahmen im Produktionsbereich wurden bereits

umgesetzt bzw. sind in Planung.

KENNZAHLEN

1.1.-30.6.14 1.1.-30.6.13 +/-

Absatz (inkl. Indien) Stück 70.469 55.144 +27,8%

Umsatz (exkl. Indien) Mio. EUR 410,3 3 49,0 +17,6%

EBITDA Mio. EUR 52,4 34,4 +52,3%

EBIT Mio. EUR 33,6 18,4 +82,6%

EBIT-Marge 8,2% 5,3%

Gewinn vor Steuern Mio. EUR 30,1 14,5 +107,6%

30.06.14 30.06.13 +/-

Eigenkapital Mio. EUR 298,9 260,3 +14,8%

Eigenkapitalquote 49,0% 48,3%

Martin Driehaus

neuer Marketingleiter

bei Kawasaki Deutschland

Kawasaki Deutschland hat einen neuen

Marketingleiter: Martin Driehaus

(47) übernahm am 1. September 2014

die Funktion des Teamleiters Marketing.

Der erfahrene Marketing-Profi

hatte zuvor internationale Manager-

Positionen bei Triumph Motorrad

Deutschland sowie Zero Motorcycles

inne und kennt sich daher bestens in

der Motorradindustrie aus. Er bringt

viele wertvolle Branchenerfahrungen

aus dem In- und Ausland mit, von denen

Kawasaki Deutschland nun profitieren

kann.

„Ich bin von der Chance begeistert,

für eine so namhafte Motorradmarke

wie Kawasaki nun am zukünftigen

Markenauftritt mitarbeiten zu können“,

so Martin Driehaus. „Und mit

dem Projekt „Ninja H2“ (siehe www.

ninja-h2.com) kann ich gleich an einem

faszinierenden neuen Meilenstein

in der Geschichte der Marke

Kawasaki mitwirken.“

Spektakuläres Eventprogramm für alle

INTERMOT Köln 2014:

Kommen. Staunen. Fahren!

Weltpremieren, Weltmeister und ein Weltklasse-Event-Programm bietet die Intermot

Köln vom 2. bis 5. Oktober 2014 für Privatbesucher: Diese dürfen sich

wieder auf Freestyle-MX- und Stuntshows, Tests und Sondershows rund um die

Themen Motorrad, Roller, Motorsport und Touring freuen. Mit der AMD World

Championship of Custom Bike Building und der Gespann-Trial-Show gibt es in

diesem Jahr einige Premieren-Highlights. Auf der Intermot Köln heißt es aber

nicht nur kommen und staunen, sondern auch selber fahren! Die Probefahr-Parcours

bieten den Besuchern die Möglichkeit, die neuen Modelle der Hersteller

selbst zu testen und die „Faszination Motorrad“ live zu erleben.

Das Eventprogramm der Intermot Köln 2014 auf einen Blick - Event-Action-

Fläche – Outdoor: Stunts und Shows erwarten die Besucher auf zirka 70.000

Quadratmetern der Event-Action-Fläche. Die Stars der Freestyle-MX-Szene zeigen

mit atemberaubenden Motocrosssprüngen, BackFlips und Whips, was in ihnen

steckt. Erstmalig tritt das Motto-Wear-Legend-Stunt-Team aus Moskau mit

Marat Kankadze (Husqvarna SM 511 R), Yury Verkhovnikov (Kawasaki ZX 6 R) und

Valery Kulesha (Suzuki LT 450 R) auf der Intermot auf. Noch mehr Stars und

Sternchen bieten die Stuntshows: Neben Dirk Manderbach (BMW), Oliver Ronzheimer

und Chris Rid (beide Kawasaki), Horst Hoffmann und Dominik Csauth

(beide Suzuki) zeigt auch der international als „Stunter13“ bekannte Rafal Pasierbek

(Yamaha) vor großem Publikum, zu welchen möglichen und unmöglichen

Tricks er auf seinem Motorrad fähig ist. Und wen Speed mehr beeindruckt

als Höhe, der sollte das Dragster-Racing nicht verpassen. Herman Jolink demonstriert

auf seiner Ducati, was es heißt, die Viertelmeile in 8,45 Sekunden zurückzulegen.

Richtig aufs Gas drücken auch Marko Simeonow, Pawel Trzaska

und Alex Ramien mit seinem Sohn Luke im Globe of Speed. In einer Metallkugel

von sechs Metern Durchmesser fahren sie temporeich mit ihren Motorrädern im

Kreis und setzen dabei das Gesetz der Schwerkraft außer Kraft, sodass den Besuchern

der Atem stockt. Ruhig, aber nicht weniger geschickt, geht es dagegen

bei der Gespann-Trial Show zu, die in Kooperation mit dem Bundesverband der

Hersteller und Importeure von Krafträdern mit Beiwagen e.V (BVHK) gezeigt

wird. Der mehrfache deutsche, niederländische, französische und Europameister

Hans Werner Bauss zeigt mit Unterstützung durch seine Ehefrau Christiane,

wie spektakulär ein Motorrad mit Seitenwagen in schwierigstem Gelände bewegt

werden kann.

Action zum Staunen und Mitmachen: Auf einer großen Aktionsfläche wird das

Institut für Zweiradsicherheit e.V. (ifz) das Thema Sicherheit auf spektakuläre

Weise darstellen. Motorradstunts, bei denen die fahrphysikalischen Gesetze

praktisch nicht mehr gelten, und Pkw-Motorrad-Fahrdemonstrationen im Vergleich

begeistern und lassen die Besucher gleichzeitig über das eigene Fahrverhalten

nachdenken.

Fahrspaß live – die Probefahr-Parcours: Treue Besucher der Intermot Köln kennen

und lieben sie: Die Probefahr-Parcours. Hier ist für jeden Zweiradfan etwas

dabei, von Klein bis Groß, vom Speed-Junky bis hin zum Anfänger. Auf der knapp

ein Kilometer langen Strecke inklusive Steigung des LEV/Elektro-Parcours können

sich Skeptiker von der Elektromobilität überzeugen und Freunde alternativer

Antriebe die neuesten Modelle testen. Klassisch motorisierte Maschinen

bietet der große Probefahr-Parcours. Inhaber eines gültigen Führerscheins können

hier die aktuellen Ein- bis Sechszylinder-Bikes testen und vielleicht schon

einmal für den ADAC-Biker-Cup üben. Hier ist Geschicklichkeit und Feingefühl

für die Maschine gefragt, wenn es darum geht, den Geschicklichkeitsparcours

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fehlerfrei zu überwinden. Dem Hauptgewinner winkt eine Ducati Monster 696

und unter allen Teilnehmern werden weitere attraktive Preise verlost. Spritzigen

Fahrspaß auf vier Rädern bietet der Quad-Parcours, auf dem sich auch Interessierte

ohne gültigen Motorradführerschein ausprobieren können. Auch ohne

Führerschein, aber nur auf zwei Rädern kann der Probefahr-Parcours für Einsteiger

und Wiedereinsteiger getestet werden. Hier stehen Roller, Chopper und

Straßen-Bikes von 50 und 125 ccm bereit. Wen es in die Ferne zieht, der verspürt

beim Reise-Enduro-Parcours einen ersten Hauch von Abenteuer. Im anspruchsvollen

On- und Offroad-Parcours können die großen Reisemaschinen mit Stollenreifen

getestet werden. Neben den Großen kommen aber auch die Kleinen

auf der Intermot Köln zum Zuge: Auf dem Kids-Mini-Parcours können die jungen

Besucher auf Mini-Bikes, Mini-Quads und Kinderfahrrädern unter Aufsicht ihre

sportlichen Ambitionen testen.

Indoor-Aktionsflächen in Halle 5: Im Indoor-Bereich dürfen die Kids auf der

Young-Action-Fläche zeigen, welches Fahrertalent in ihnen steckt. Die Verkehrswacht

unterstützt die Verkehrserziehung der kleinen Besucher erneut mit einem

Parcours- und Verkehrsübungspark. Abseits der Parcours bietet der Intermot-

Kindergarten auch 2014 eine Betreuung mit Spielen, Malen und Toben, während

die Eltern die Messe besuchen. Gleich neben dem Intermot-Kindergarten werden

die „Motorradwelten“ eindrucksvoll auf Fotomotiven dargestellt. Dem Aufruf,

sich mit ihren Bildern zu diesem Thema an dem Fotowettbewerb zu beteiligen,

sind wieder Hobby- und Profifotografen aus ganz Europa gefolgt. Die Halle

5.2 steht mit der Intermot e-motion ganz im Zeichen der Elektromobilität. Auf

der E-Bike-Rad-Club-Bühne beleuchtet das fachliche Rahmenprogramm das

Thema von A wie Antriebsmotoren bis Z wie Zukunftsperspektiven. Die Experten

des Partners BVA Verlag werden alle Fragen rund um das Thema E-Bike beantworten.

Sondershows und Themenflächen in Halle 10: 2014 ist ein großes Jahr für die Intermot

Köln. Unter dem Motto „50 Jahre Motorradmesse in Köln“ feiert sie ein

goldenes Jubiläum mit einer spannenden Geschichte. Schon vor der Messe haben

die Veranstalter dazu aufgerufen, mit eigenen Geschichten, Bildern und Videos

rund um die Leidenschaft Motorradfahren Teil dieser Geschichte zu werden.

Fünfzig dieser Beiträge wurden vorab ausgewählt und werden auf der

Intermot dem Publikum in einer eigenen Ausstellung präsentiert. Auf der Sondershowfläche

Sport, durchgeführt von der Zeitschrift PS, erwartet die Besucher

eine Sportmotorrad-Ausstellung mit Motorrädern aus der Tuning- und

Rennszene. DT Bike Promotion präsentiert eine Aktivfläche zum Thema Rennsport

sowie ein Rahmenprogramm mit derzeit aktiven Cup-Fahrern, die von ihren

Erfahrungen berichten werden. Ein bisschen Abenteuer und der Hauch von

fernen Ländern weht dagegen auf der Sondershowfläche Touring mit Gesprächen

und Vorträgen von Motorradreisenden. Die großen Tourer werden hier ausgestellt

und können von Weltenbummlern und solchen, die es werden wollen,

bewundert werden. Die zentrale Showbühne wird an allen Tagen alle Segmente

der weiten Zweiradwelt beleuchten. Durch das Programm führt 2014 bereits

zum zweiten Mal Ilka Groenewold. Die Ostfriesin repräsentierte in der Vergangenheit

erfolgreich den Laufsport, ist aber mit Motorradführerschein und dem

Herzen auch eine echte Bikerin. Das Mega-Event der Customizing-Szene, die

AMD World Championship of Custom Bike Building, präsentiert sich 2014 erstmalig

auf der Intermot Köln. Der Weltmeistertitel wird traditionell in der Free-

Style-Klasse vergeben – alle Modifikationen werden hier akzeptiert, daneben

zeigen die Customizing-Spezialisten in den weiteren vier Klassen, Retro/Modified,

Modified Harley-Davidson, Performance und Café Racer, was in ihren Maschinen

steckt.

Customizing live wird auch beim Ace Cafe London geboten. Hier werden unter

anderem täglich auf einer Glass Bench Motorräder vor Publikum nach den Wünschen

ihrer Besitzer umgebaut und individualisiert.

Traumbikes in Halle 8: Aus 50 Jahren Motorradgeschichte konnten auch die Leser

des Magazins „Motorrad“ ihre Favoriten wählen. Die zehn Siegermaschinen

der Wahl werden in der Motorrad-Traumbike-Sonderausstellung in Halle 8 am

Stand der MOTORRAD vorgestellt. Daneben werden auf einer Bühne interessante

Programmpunkte geboten. Holger Aue, der Mann hinter den Motorrad-Comics

wird Signierstunden geben.

Die Intermot Köln ist vom 1. bis 5. Oktober 2014 täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr

und am 3. Oktober von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Am 1. Oktober findet

erstmalig ein Fachbesuchertag statt. Dieser ist für Fachbesucher und Importeure

„reserviert“. Privatbesucher erhalten an diesem Tag mit einem speziellen Ticket

zu gesonderten Konditionen Eintritt. Das Ticketkontingent hierfür ist limitiert.

Am Fachbesuchertag findet kein aktives Außenprogramm statt.

Intermot Köln – 1. bis 5. Oktober 2014: Die Koelnmesse führt seit 90 Jahren Menschen

und Märkte zusammen. 1924 startete die Erfolgsgeschichte der Kölner

Messen mit der Eröffnung der ersten Veranstaltung auf dem Köln-Deutzer Gelände.

Im Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit stieg die „Rheinische Messe“ zum

Welthandelsplatz auf. Heute verfügt die Koelnmesse über das fünftgrößte Messegelände

der Welt und organisiert rund 75 Messen in Köln und weltweit. Im Jubiläumsjahr

2014 trägt die Koelnmesse ihre Geschichte mit zahlreichen Aktionen,

mit Publikationen und Ausstellungen in die Öffentlichkeit.

Weitere Informationen unter www.intermot.de

Business-Passage

Kids Mini Parcours

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Oktober '14


BETA

RR 450/06 T 12/05

RR 525/400/350/06 VT 5/06

RR 400/07 T 1/07

Alp 4.0 T 5/08

RR 450/09 T 12/08

RR 525/09 T 3/09

RR 125 T 4/11

RR 350 T 6/11

RR 400 T 1/12

RR 350 T 4/12

RR 50 Enduro Factory T 9/12

RR 250 2-Takt Enduro T 7/13

RR 4T 350 T 11/13

BMW

F 800 GS T 1/14

GasGas

EC 300/02 DT 4/02

EC 300/02 DT 5/02

EC 300/02 DT 6/02

EC 300/02 DT 7/02

EC 300/02 DT 8/02

EC 300/02 DT 8/02

FSE 450/03 T 1/03

EC 125/03 VT 2/03

EC 300/03 VT 2/03

SM 450/03 T 4/03

EC 300/04 T 11/03

FSE 450/04 T 1/04

EC 125/04 T 3/04

EC 250/04 T 5/04

EC 300/05 T 10/04

FSE 450/05 T 1/05

EC 125/05 T 2/05

MC 250/05 T 4/05

EC 250/08 T 10/07

FSR 450 + 515/08 T 12/07

EC 125/200 T 6/08

EC 300 T 2/09

SM 450 Halley T 3/09

EC 250 4T T 4/10

EC 300 Nambotin T 7/10

EC 300 E T 7/11

EC 300-2-Takt T 6/13

HONDA

CRF 450/03 VT 12/02

CR 250/03 VT 1/03

Varadero T 11/03

CRF 250/04 VT 2/04

Transalp 650 T 2/04

HM CRE 250 2T/04 T 3/04

CRF 450/04 T 4/04

CRF 250 X T 9/04

HM CRF 230 Easy Motard T 2/05

HM CRF 450 F Motard T 3/05

CRF 450/05 VT 4/05

HM CRE 450 F/05 T 6/05

CRF 250/05 T 7/05

FMX 650 SM T 7/05

CRF 450 X T 8/05

CRF 450 X Spezial T 8/05

Pichon-Honda CRF 450 T 11/05

CRF 250 X vs. 450 X VT 11/05

CRF 250 VT 2/06

CRF 450 R VT 3/06

CR 125 T 6/06

CRF 250 Pro Circuit/06 T 8/06

CRF 450 R/07 T 11/06

CRF 150 R/07 T 12/06

CRF 250 R/07 T 3/07

CRF 250/08 T 1/08

CRF 450 R VT 2/08

CRF 450 R T 2/09

CRF 250 R T 2/09

Lutz Honda CRF 450 T 3/09

CRF 450 R/10 T 10/09

KMP Racing Honda CRF 450 T 5/10

CRF 250 R + 450 R T 2/11

CRF 450 R VT 11/11

CRF 250 R VT 12/11

CRF 250/14 T 11/13

CRF 450 R T 1/14

Sumo Honda CRF 490 T 4/14

HUSABERG

FC 550/02 VT 2/02

FE 400/03 T 5/03

FE 501e/04 T 4/04

FS 650e/04 T 8/04

FE 550e/05 T 2/05

FS 650e/05 T 5/05

FE 650e T 4/06

FS 450e T 7/06

FE 450e/07 T 11/06

FE 550 T 4/07

FS 650e T 6/07

Umbau FE 450e T 8/07

FE 650e/08 T 11/07

FE 450e T 3/08

FE 450/09 T 1/09

FE 550/09 T 4/09

FE 390/10 T 10/09

FX 450 T 4/10

FE 450/11 T 10/10

TE 449 T 2/11

TE 300 T 5/11

TE 250 T 12/11

TE 125 T 3/12

JJ 380 SM T 8/13

HUSQVARNA

TE 450 u. 250/04 T 11/03

TC 450/04 T 1/04

TE 510/04 T 7/04

TE 450/05 T 3/05

TE 610/06 T 10/05

SM 610/06 T 10/05

TE 310 T 10/06

TE 450 T 5/07

TE 450 T 2/08

TC 450 VT 2/08

TC 450 T 2/09

TE 310 T 2/09

TE 450 T 5/09

TC 311ie Prototyp T 7/09

WR 300 T 11/09

TE 250 T 1/10

TE 450 Race Edition T 5/10

FE 310/11 T 12/10

TC 449 T 3/11

TE 449 T 10/11

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TE 310 T 1/12

CR 65 T 2/12

TC 250/13 T 10/12

TE 250 R/13 T 10/12

FE 350 T 2/14

TE 125 T 3/14

TE 250 T 4/14

FE 501 T 5/14

TC 85 T 7/14

KAWASAKI

KX 125/03 T 11/02

KX 250/03 VT 1/03

KX 250F/04 VT 2/04

KVF 750 4x4 T 1/05

KX 250 F/05 T 2/05

KX 250/05 T 6/05

KLV 1000 T 9/05

KX 250 F VT 2/06

KX 450 F VT 3/06

KX 250 T 5/06

KX 450 F/07 T 12/06

KLX 450 R T 7/07

KX 250 F/08 T 11/08

KX 450 F VT 2/08

KX 450 F T 2/09

KX 250 F T 2/09

KLX 250 T 8/09

KX 450 F T 11/09

KX 250 F T 12/09

KX 450 F/11 T 12/10

KX 250 F T 1/11

Pfeil-KX 300 F T 4/11

KX 450 F VT 11/11

KX 250 F VT 12/11

Versys 1000/650 DT 5/12

Versys 100/650 DT 6/12

KX 250 F/13 T 10/12

KX 450 F T 3/14

KTM

400 SX Racing T 2/01

SX 520/01 VT 7/01

SX 125/02 VT 12/01

SX 250/02 T 1/02

SX 520/02 VT 2/02

SXS 125/02 VT 6/02

SX 125/02 VT 6/02

SX 525/03 T 11/02

SX 450/03 VT 12/02

SX 250/03 VT 1/03

Bergos 660 SMC T 2/03

SX 125/03 T 3/03

SX 200/03 T 4/03

950 Adventure/03 T 9/03

450 SX / 525 SX/04 VT 12/03

250 EXC/04 T 4/04

SX 200/04 T 6/04

Werksbikes 2004 125 SX/

250 SXF/450SX/540 SX T 11/04

250 SX vs. 450 SX T 1/05

SX 125 T 5/05

EXC 450 Factory/05 T 7/05

SX 525/06 T 10/05

SX 250/06 T 12/05

250 SX-F VT 2/06

450 SX VT 3/06

125 SX T 4/06

125 SX/07 T 10/06

450 SX-F T 1/07

250 EXC-F T 2/07

450 SMR T 7/07

560 SMR T 8/07

250 SX-F/08 T 12/07

450 EXC-R T 1/08

450 SX-F VT 2/08

KTM SXS-Testtage 5/08

450 SX-F T 2/09

250 SX-F/10 T 9/09

EXC 530 T 12/09

450 SX-F T 3/10

125 SX T 4/10

SX 350 T 9/10

350 EXC-F/12 T 9/11

SX 250 T 10/11

500 EXC T 11/11

350 SX-F VT 11/11

450 SX-F VT 11/11

250 SX-F VT 12/11

Freeride 350 T 6/12

EXC 450/13 T 9/12

125/300 EXC VT 10/12

350 EXC-F/14 T 8/13

Adventure 1190 R T 8/13

350 SX-F/14 T 10/13

450 EXC/14 T 11/13

690 SMC R T 11/13

250 EXC T 1/14

250 SX-F T 1/14

Freeride 350 T 2/14

450 SX-F T 3/14

125 EXC T 4/14

500 EXC T 5/14

690 Enduro R T 7/14

SX 125/14 T 9/14

SHERCO

SE 300i Factory T 10/13

SE 250 MX T 5/14

SUZUKI

RM 250/02 T 2/02

RM 250/03 VT 1/03

RM 125/03 T 2/03

RM-Z 250/04 VT 2/04

Quad LTZ 400/04 T 5/04

RM-Z 450/05 VT 4/05

Inotec RM-Z 450 T 4/05

RM-Z 250 VT 2/06

RM-Z 450 VT 3/06

RM 250 T 2/07

RM-Z 450 VT 2/08

RM-Z 250 T 3/08

RM-Z 250 T 2/10

RMX 450 Z T 3/10

RMZ 450 T 5/10

RM-Z 250 T 2/11

RM-Z 450 VT 11/11

RM-Z 250 VT 12/11

RM-Z 250 T 10/12

RM-Z 450 T 10/12

RM-Z 450 T 2/14

RMX 450 Z T 3/14

RM-Z 250 T 4/14

TM

MX 125/02 T 5/02

TM 400 Enduro/O3 T 7/03

TM Racing 85 T 9/05

TM EN 300/06 T 8/06

TM EN 250/07 T 3/07

TM Racing EN 144 T 7/08

TM Racing EN 300 T 6/09

TM Racing EN 144 T 7/09

TM Racing MX 250 Fi T 8/10

TM 144 T 7/11

YAMAHA

WR 250 F/02 DT 4/02

WR 250/250 F/400 F Ufo/

Yamaha Belgarda VT 4/02

WR 250 F/02 DT 5/02

WR 250 F/02 DT 6/02

WR 250 F/02 DT 7/02

WR 250 F/02 DT 8/02

WR 250 F/02 DT 11/02

YZ 450F/03 VT 12/02

YZ 250/03 VT 1/03

YZ 250 F Parthen/03 T 5/03

YZ 250F/04 VT 2/04

YZ 450F/04 T 5/04

XT 660R/04 T 7/04

YZ 450 FM Everts T 11/04

YZ 250 T 1/05

YFM 350 R T 2/05

YZ 450 F T 3/05

YFZ 450 by Briel T 3/05

YZ 250 F T 8/05

YZ 250 F VT 2/06

YZ 450 F VT 3/06

YZ 250 F T 10/07

WR 250 R T 8/08

YZ 450 F/09 T 1/09

YZ 450 F VT 11/11

YZ 250 F VT 12/11

XT 1200 Z Super Ténéré T 7/13

LEGENDE: T = Test; DT = Dauertest; VT = Vergleichstest; ET = Erlebnistest; FB = Fahrbericht; KV = Konzeptvergleich


TICKETHOTLINE:

0371 - 380 38 380 (Mo. – Fr. 9 – 17 Uhr)

www.supercross-chemnitz.de


TERMINE

SEPTEMBER

27.9. SOC - Sächsischer Offroadcup Amtsberg

MC Amtsberg, Rainer Gläs, Hauptstraße 74, 09439 Amtsberg/

OT Weißbach, Tel. 0175 5289804

www.mc-amtsberg.de, www.offroad-cup.de

27./28.9. DAMCV-Motocross Kleinhau

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen,

Senioren, Veteranen, Open Junioren; Sonntag: 50/85,

Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National,

Open National, Intern. DAM (MX2/Open), Seitenwagen

www.msc-kleinhau.de, www.damcv.de

27./28.9. DJMV-Motocross Flehingen

Kids, Junioren, MX 2, MX 1, Ladies, Senioren + Tageslizenz-Klasse

Gastfahrer, Einsteiger

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854, info@djmv.de

www.djmv.de

94

MCE

Oktober '14


OKTOBER

1.-5.10. Intermot Köln

Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe

www.intermot.de

3./4.10. XCC Maxxis Cross Country Meisterschaft - GCC Bühlertann

www.xcc-racing.com

5.10. SOC - Sächsischer Offroadcup Roitzsch

MSC Roitzsch, www.team-geitner.de/msc-roitzsch.html

12.10. SOC - Sächsischer Offroadcup Dörnthal

GP-Cafe, Ina Steinert, Freiberger Straße 14, 09526 Dörnthal

Tel. 0174/6348953, www.gp-cafe.de, www.offroad-cup.de

18.10. XCC Maxxis Cross Country Meisterschaft - GCC Finale Zirndorf

www.xcc-racing.com

25.10. Motocross Hessencup Meisterschaftsfeier Kaltenholzhausen

MSC Kaltenholzhausen, www.msc-kaltenholzhausen.de

www.mx-hessencup.de

NOVEMBER

8.11. Motocross Südwestcup Meisterschaftsfeier Hennweiler

Lützelsohnhalle Hennweiler

MSC Hennweiler e.V. im ADAC, Timo Dönig,

Bundenbacherstrasse 12, 55624 Bollenbach, Tel. 06544 991832

mobil 0171 8776614, E-Mail: t.doenig@freenet.de

www.mschennweiler.de, www.südwest-cup.de

22.11. DJMV-Motocross Hauptversammlung und Meisterschaftsfeier

Bretzfeld/Schwabbach

DJMV Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9,

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

info@djmv.de, www.djmv.de

28./29.11. 12. Int. ADAC Chemnitzer Supercross Messegelände

Offene Supercross Veranstaltung/250/450/50/65/85

MSC Lugau e.V. im ADAC, Ole Stark, Postfach 1123, 09382 Lugau

Tel. 03721 22321, Fax 03721 268110, E-Mail: info@msc-lugau.de

Die MAXXIS Cross Country Meisterschaft geht im Oktober in Bühlertann und Zirndorf in die letzte Runde • Foto: Baboons

95

MCE

Oktober '14


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 17 von 18 Veranstaltungen

inkl. Leon/MEX - 14.9.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 747

2. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 628

3. Kevin Strijbos, B, Suzuki 572

4. Clément Desalle, B, Suzuki 484

5. Steven Frossard, F, Kawasaki 419

6. Max Nagl, D, Honda 400

7. Shaun Simpson, GB, KTM 397

8. Gautier Paulin, F, Kawasaki 358

9. Davide Guarneri, I, TM 297

10. David Philippaerts, I, Yamaha 275

Ferner:

21. Dennis Ullrich, D, KTM 126

32. Pascal Rauchenecker, A, KTM 29

58. Marcus Schiffer, D, Suzuki 5

MX2:

1. Jordi Tixier, F, KTM 616

2. Jeffrey Herlings, NL, KTM 612

3. Romain Febvre, F, Husqvarna 570

4. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 533

5. Tim Gajser, SLO, Honda 528

6. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki 455

7. Valentin Guillod, CH, KTM 449

8. Aleksandr Tonkov, RUS, Husqvarna 397

9. José Butron, E, KTM 359

10. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 352

Ferner:

45. Christopher Valente, CH, TM 3

53. Henry Jacobi, D, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Uddevalla/S - 5.7.)

FIM Veteran World Cup:

1. Martin Zerava, CZ, Suzuki 47

2. Darryll King, NZ, Yamaha 43

3. Mats Nilsson, S, Yamaha 42

4. Francisco Garcia Vico, E, Honda 38

5. Stefan Norström, S, Yamaha 31

6. Christoph Lackner, A, KTM 29

7. Brian Wheeler, GB, Kawasaki 28

8. Fredrik Werner, S, Honda 25

9. Phil Mercer, GB, KTM 21

10. Sébastien Midali, F, Honda 21

Ferner:

13. Sébastien Haenni, CH, Yamaha 13

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Loket/CZ - 27.7.)

WMX:

1. Chiara Fontanesi, I, Yamaha 255

2. Meghan Kat Rutledge, AUS, Kawasaki 250

3. Livia Lancelot, F, Kawasaki 232

4. Stephanie Laier, D, Suzuki 212

5. Nancy van der Ven, NL, Yamaha 182

6. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 172

7. Natalie Kane, IRL, KTM 151

8. Anne Borchers, D, Suzuki 145

9. Marianne Veenstra, NL, Husqvarna 127

10. Francesca Nocera, I, Suzuki 115

Ferner:

23. Virginie Germond, CH, Suzuki 23

26. Alicia Reitze, D, Yamaha 9

29. Laura Soller, D, KTM 8

33. Kim Irmgartz, D, Suzuki 3

35. Sandra Bölkow, D, Kawasaki 3

40. Victoria Müller, D, KTM 2

41. Janina Lehmann, D, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Lierneux-Bastogne/B - 10.8.)

Junioren - 65 ccm:

1. Jett Lawrence, AUS, KTM 47

2. Jo Shimoda, J, KTM 43

3. Jeremy Ryan, USA, KTM 40

4. Jett Reynolds, USA, Kawasaki 40

5. Carter Biese, USA, KTM 26

6. Gerard Congost, E, KTM 25

7. David Braceras Martinez, E, KTM 24

8. Paul Bloy, D, KTM 22

9. Kristians Freimanis, LV, KTM 22

10. Nikita Kucherov, RUS/L, KTM 20

Ferner:

17. Ben Hess, D, Husqvarna 12

18. Luca Diserens, CH, KTM 8

20. Marniq Appelt, D, KTM 7

85 ccm:

1. Kim Savaste, FIN, KTM 42

2. Caleb Grothues, AUS, KTM 40

3. Mikkel Haarup, DK, KTM 33

4. Paolo Lugana, I, KTM 31

5. Jago Geerts, B, KTM 27

6. Calvin Fontvielle, F, KTM 26

7. Conner Mullennix, USA, KTM 25

8. Taylor Hammal, GB, KTM 25

9. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 23

10. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 22

Ferner:

14. Jeremy Sydow, D, KTM 16

20. Jascha Berg, D, Husaberg 6

125 ccm:

1. Brian Hsu, D, Suzuki 50

2. Gilberto Locurcio, VZ, Yamaha 42

3. Alvin Östlund, S, Yamaha 42

4. David Herbreteau, F, Yamaha 34

5. Ivan Baranov, RUS, KTM 30

6. Tomass Sileika, LV, KTM 30

7. Josiah Natzke, NZ, KTM 25

8. Riccardo Righi, I, Husqvarna 20

9. Anthony Bourdon, F, KTM 16

10. Miro Sihvonen, FIN, KTM 16

96

MCE

Oktober '14

Ferner:

21. Cyrille Flury, CH, KTM 7

Nationenwertung:

1. USA 21

2. Deutschland 23

3. Frankreich 29

4. Schweden 33

5. Australien 35

6. Italien 37

7. Lettland 47

8. Dänemark 50

9. Niederlande 54

10. Großbritannien 58

11. Schweiz 67

(Stand nach 8 von 10 Veranstaltungen inkl. Roggenburg/CH

- 24.8. bzw. von 10 Veranstaltungen

inkl. Vesoul/F - 14.9.)

Seitenwagen:

1. Adriaenssen/van den Bogaart, B/NL 363

2. Bax/Stupelis, NL/LV 327

3. Hendrickx/Mucenieks, B/LV 274

4. Brown/Chamberlain, GB 261

5. Giraud/Musset, F 239

6. van Daele/Smeuninx, B 190

7. Willemsen/Bax, NL 179

8. Stenborg/Stenborg, S 167

9. Rozehnal/Vejchoda/Kaelin, CZ/CH 144

10. Millard/Millard, GB 140

Ferner:

17. Bürgler/Betschart, CH 54

23. Walter/Vonbun, D/A 36

32. Battaglia/Furrer/CH 18

36. Morch/Godau, D 10

37. Suter/Schelbert, CH 9

41. Weiss/Schneider, A 7

45. Blank/Daiss, D 5

48. Faustmann/Benning, D 4

52. Garhammer/Klooz, D 1

55. Senz/Nicke, D 1

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 28./29.6.)

EMX 65 Nordwest:

1. Rasmus Pedersen, DK, KTM 250

2. Noel Nilsson, S, KTM 212

3. Ben Hess, D, Husqvarna 202

4. Nikita Kucherov, RUS, KTM 200

5. Max Thunecke, D, KTM 150

6. Max Palsson, S, KTM 149

7. Ryan de Beer, NL, KTM 139

8. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 138

9. Constantin Piller, D, KTM 125

10. Paul Bloy, D, KTM 123

Ferner:

21. Peter König, D, KTM 32

23. Marvin Müller, D, KTM 24

29. Justin Trache, D, KTM 10

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 28./29.6.)

EMX 85 Nordwest:

1. Jorge Prado Garcia, E, KTM 226

2. Jago Geerts, B, KTM 211

3. Taylor Hammal, GB, KTM 167

4. Kim Savaste, FIN, KTM 165

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 143

6. Roan van de Moosdijk, NL, KTM 134

7. Rick Elzinga, NL, KTM 133

8. Petr Polak, CZ, KTM 122

9. Mikkel Haarup, DK, KTM 121

10. Mikkel Larsen, DK, KTM 120

Ferner:

27. Hannes König, D, KTM 19

36. Henri Heise, D, KTM 7

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 15.6.)

EMX 65 Nordost:

1. Artsiom Sazanovec, B-RUS, KTM 188

2. Vladislav Schukin, UKR, KTM 130

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 107

4. Kristers Krists Suna, LV, KTM 103

5. Jorgen-Matthias Talviku, EST, KTM 98

6. Matvey Vopilov, RUS, KTM 94

7. Kristians Freimanis, LV, KTM 94

8. Nikita Petrov, RUS, KTM 85

9. Vyacheslav Yanovskiy, KAZ, KTM 82

10. Kiryl Kadorkin, B-RUS, KTM 82

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 15.6.)

EMX 85 Nordost:

1. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 185

2. Timur Petrashin, RUS, KTM 134

3. Rainers Zuks, LV, Husqvarna 128

4. Dmytro Chernov, UKR, Suzuki 121

5. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 117

6. Daniil Balandin, RUS, KTM 111

7. Ralf Edgars Ozolins, LV, KTM 102

8. Andreas Hiimagi, EST, Husqvarna 100

9. Kiryl Kapko, B-RUS, KTM 84

10. Aleh Siarhyenka, B-RUS, KTM 81

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 29.6.)

EMX 65 Südost:

1. Dominik Piskor, KRO, KTM 171

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 164

3. Nicolai Timus, MOL, KTM 147

4. Adam Kovacs, H, KTM 144

5. Igor Cucharciuc, MOL, KTM 141

6. Kristian Ivanov, BG, KTM 128

7. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 103

8. Milic Zimonic, SRB, KTM 94

9. Jakob Kristof, H, KTM 87

10. Mario Popovici, RO, KTM 68

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 29.6.)

EMX 85 Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, KTM 163

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 151

3. Hakan Halmi, BG, KTM 149

4. Momchil Ivanov, BG, KTM 142

5. Rumen Mirchev, BG, Yamaha 93

6. Viktor Kasabov, BG, KTM 86

7. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 74

8. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 69

9. Aggelos Vogiatzis, GR, KTM 68

10. Miodrag Stanojevic, SRB, Suzuki 67

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 22.6.)

EMX 65 Südwest:

1. Eric Tomas, E, KTM 138

2. Gerard Congost, E, KTM 131

3. Luca Diserens, CH, KTM 92

4. Edgar Canet, E, KTM 83

5. Florian Miot, F, KTM 83

6. Jorge Ramos Casasola, E, KTM 75

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 68

8. Antonio Giordano, I, KTM 63

9. Alberto Ladini, I, KTM 53

10. Pietro Razzini, I, KTM 51

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 22.6.)

EMX 85 Südwest:

1. Maxime Charlier, F, Husqvarna 114

2. Jan Pancar, SLO, Yamaha 114

3. Andrea Zanotti, RSM ,TM 101

4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 96

5. Tom Vialle, F, Yamaha 85

6. Alex Santin, E, Husqvarna 78

7. Scotty Verhaeghe, F, Kawasaki 70

8. Manuel Dolce, I, KTM 64

9. Jeremy Hauquier, F, Yamaha 61

10. Alessandro Manucci, I, TM 59

Ferner:

15. Maurice Chanton, CH, KTM 26

23. Xylian Ramella, CH, KTM 17

31. Flavio Wolf, CH, KTM 6

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Hyvinkää/FIN - 13.7.)

EMX65:

1. Nikita Kucherov, RUS, KTM 47

2. Noel Nilsson, S, KTM 40

3. Maxim Kraev, RUS, KTM 40

4. Rasmus Pedersen, DK, KTM 33

5. Kristians Freimanis, LV, KTM 32

6. Max Palsson, S, KTM 31

7. David Braceras Martinez, E, KTM 26

8. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 23

9. Adam Kovacs, H, KTM 21

10. Magnus Smith, DK, KTM 20

Ferner:

11. Paul Bloy, D, KTM 19

13. Ben Hess, D, Husqvarna 15

15. Max Thunecke, D, KTM 12

23. Luca Diserens, CH, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Hyvinkää/FIN - 13.7.)

EMX85:

1. Jago Geerts, B, KTM 50

2. Roan van de Moosdijk, NL, KTM 44

3. Kim Savaste, FIN, KTM 40

4. Mikkel Haarup, DK, KTM 36

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 30

6. Raivo Dankers, NL, KTM 30

7. Taylor Hammal, GB, KTM 27

8. Tom Vialle, F, Yamaha 22

9. Rick Elzinga, NL, KTM 22

10. Rasmus Hakansson, S, KTM 21

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 125:

1. Brian Hsu, D, Suzuki 268

2. Alvin Ostlund, S, Yamaha 252

3. Davy Pootjes, NL, KTM 216

4. David Herbreteau F, Yamaha 181

5. Tomass Sileika, LV, KTM 177

6. Joakin Furbetta, I, KTM 168

7. Dan Houzet, F, KTM 123

8. Max Engelen, NL, KTM 115

9. Michael Ivanov, BG, KTM 102

10. Cyril Genot, B, Yamaha 97

Ferner:

46. Cyrille Flury, CH, KTM 10

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 250:

1. Steven Clarke, GB, KTM 237

2. Brian Bogers, NL, KTM 237

3. Adam Sterry, GB, KTM 214

4. Brent van Doninck, B, KTM 208

5. Ben Watson, GB, KTM 197

6. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda 169

7. Sullivan Jaulin, F, Kawasaki 161

8. Calvin Vlaanderen, NL, KTM 161

9. Michele Cervellin, I, Honda 150

10. Ceriel Klein Kromhof, NL, KTM 131

Ferner:

15. Henry Jacobi, D, KTM 98

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 300:

1. Samuele Bernardini, I, TM 325

2. Marco Maddii, I, KTM 281

3. Lewis Gregory, GB, Yamaha 276

4. Kenny Vandueren, B, KTM 176

5. Stéphane Watel, F, KTM 173

6. Michele Cencioni, I, KTM 158

7. Txomin Arana, E, Yamaha 143

8. Bence Szvoboda, H, KTM 106

9. Jean Loup Lepan, F, Yamaha 101

10. Toms Macuks, LV, KTM 94

Ferner:

15. Nicolas Bender, CH, Yamaha 16

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 6.7.)

EMX Open:

1. Semen Rogozin, RUS, Honda 281

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 235

4. Andriy Burenko, UKR, Suzuki 223

5. Petr Michalec, CZ, Honda 198

6. Jernej Irt, SLO, KTM 130

7. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 93

8. Marko Leljak, KRO, KTM 78

9. Danijel Bozic, KRO, KTM 73

10. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 69

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

Honda EMX 150 4T:

1. Albie Wilkie, GB, Honda 222

2. Jere Haavisto, FIN, Honda 220

3. Albin Larsen, S, Honda 158

4. Matias Murto, FIN, Honda 135

5. Tatu Junnola, FIN, Honda 135

6. Quentin Delbrassinne, B, Honda 122

7. Damian Bergevoet, NL, Honda 120

8. Brian van der Klij, NL, Honda 113

9. Rick Elzinga, NL, Honda 89

10. Max Erlandsson, S, Honda 88

Ferner:

20. Eric Schwella, D, Honda 40

21. Lasse Neukäter, D, Honda 39

28. Kenneth Wessler, D, Honda 10

31. Percy Sterl, D, Honda 4

DM

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 6./7.9.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, KTM 292

2. Marcus Schiffer, Suzuki 241

3. Pascal Rauchenecker, A, KTM 193

4. Sébastien Pourcel, F, KTM 184

5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 175

6. Boris Maillard, F, Kawasaki 153

7. Gregory Aranda, F, Kawasaki 145

8. Martin Michek, CZ, KTM 130

9. Christian Brockel, KTM 113

10. Max Nagl, Honda 97

MX Youngster Cup:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda 240

2. Calvin Vlaanderen, NL, KTM 236

3. Henry Jacobi, D, KTM 233

4. Arminas Jasikonis, LT, KTM 203

5. Tomasz Wysocki, PL, KTM 159

6. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 135

7. Jorge Zaragoza, E, Kawasaki 122

8. Vaclav Kovar, CZ, KTM 116

9. Stephan Büttner, Yamaha 97

10. Kade Tinker-Walker, I, Suzuki 92

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen):

MX Junior Cup:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 213

2. Jeremy Sydow, KTM 176

3. Martin Winter, KTM 150

4. Maurice Chanton, CH, KTM 135

5. Bastian Boegh Damm, DK, KTM 134

6. Kim Savaste, FIN, KTM 125

7. Nico Koch, KTM 125

8. Simon Jost, SK, Kawasaki 107

9. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 102

10. Jascha Berg, Husqvarna 79

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 3.8.)

Open:

1. Marcus Schiffer, Suzuki 224

2. Christian Brockel, KTM 218

3. Boris Maillard, F, Kawasaki 201

4. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 170

5. Dominique Thury, Kawasaki 165

6. Angus Heidecke, KTM 161

7. Jan Uhlig, Kawasaki 143

8. Daniel Siegl, Kawasaki 142

9. Timur Muratov, RUS, KTM 134

10. Mike Stender, Suzuki 119

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 17.8.)

MX2:

1. Daniel Siegl, Kawasaki 304

2. Angus Heidecke, KTM 299

3. Dominique Thury, Kawasaki 270

4. Ron Noffz, KTM 231

5. Jan Uhlig, KTM 226

6. Davide von Zitzewitz, KTM 160

7. Mika Kordbarlag, KTM 143

8. Tom Koch, Suzuki 125

9. Stephan Büttner, Yamaha 124

10. Niels Gehrke, Suzuki 118

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 6.7.)

Seitenwagen:

1. Bürgler/Betschart, CH 336

2. Walter/Vonbun, D/A 280

3. Morch/Godau 213

4. Richter/Nicke 170

5. Battaglia/Furrer, CH 152

6. Faustmann/Benning 149

7. van Werven/Beunk, NL 128

8. Uhlig/Oettel, D 121

9. Weiss/Schneider, A 118

10. Garhammer/Klooz 117


(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 3.8.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Suzuki 336

2. Ingo Ten Vregelaar, NL, Yamaha 295

3. Julian Haas, Yamaha 251

4. Manfred Zienecker, KTM 204

5. Stefan Schreiber, KTM 186

6. Peter Steegmans, Yamaha 182

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 169

8. Sina Willmann, Yamaha 166

9. Zdenek Polacek, CZ, KTM 138

10. Pascal Cappuccio, D, Yamaha 120

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen inkl.

Ueckermünde - 17.8.)

dmsj - Jugend „Kids“ 65 ccm:

1. Marnique Appelt, KTM 103,5

2. Max Thunecke, KTM 101,5

3. Paul Bloy, KTM 101,0

4. Constantin Piller, KTM 97,5

5. Maikel Ziller, KTM 61,0

6. Cato Nickel, KTM 60,0

7. Peter König, KTM 55,5

8. Winston Heberer, KTM 52,0

9. Alexander Schulz, KTM 51,5

10. Tom Schrölder, KTM 49,0

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen inkl.

Ueckermünde - 17.8.)

dmsj - Jugend „Kids“ 85 ccm:

1. Jascha Berg, Husqvarna 116,0

2. Jeremy Sydow, KTM 102

3. Nico Koch, KTM 95,0

4. Martin Winter, KTM 78,0

5. Pit Rickert, KTM 73,0

6. Luca Pepe Menger, KTM 68,5

7. Marnique Kranz, KTM 68,5

8. Kurt-Lennart Spranger, KTM 39,5

9. Eric Schwella, Suzuki 33,5

10. Ben Kobbelt, KTM 32,0

POKAL

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Ansbach-Leutershausen - 7./8.6.)

Open:

1. Manuel Engel, Honda 89,0

2. Michel Kaschny, Honda 59,0

3. Carsten Stark, Kawasaki 54,0

4. Richard Leißner, Honda 53,0

5. Maximilian Koubik, Yamaha 51,5

6. Toni Wolff, Kawasaki 44,0

7. Jan Osswald, Honda 42,0

8. Kevin Lindner, Honda 40,0

9. Maximilian van Heuß-Blößt, Suzuki 35,0

10. Oliver Wolfgang, Kawasaki 33,5

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 31.5./1.6.)

MX2:

1. Danny Neubauer, Kawasaki 111

2. Hannes Herbst, Suzuki 93

3. Moritz Schittenhelm, KTM 91

4. Marco König, KTM 91

5. Tom Lange, Suzuki 90

6. Jonas Wolf, Suzuki 59

7. Kevin Winkle, KTM 45

8. André Ender, Kawasaki 37

9. Kevin Zdon, Kawasaki 34

10. Marek Krejci, CZ, KTM 33

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 5./6.7.)

Seitenwagen:

1. Peter/Ohl 228

1. T.Hannuschke/U.Friedrisszyk 173

3. Schuricht/Hanke 162

4. Schlehan/Schmidt 147

5. Matzak/Reinert 144

6. Reimann/Reimann 138

7. Kuhr/Ebert 100

8. Winkler/Buschmann 64

9. Hey/M.Friedrisszyk 56

10. Kutschke/Henschel/Kälin 35

ENDURO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Brioude/F - 13./14.9.)

E1:

1. Christophe Nambotin, F, KTM 271

2. Eero Remes, FIN, TM 201

3. Cristobal Guerrero, E, KTM 181

4. Jérémy Tarroux, F, Sherco 176

5. Anthony Boissiere, F, Sherco 160

6. Jaume Betriu, E, Husqvarna 136

7. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 107

8. Rudi Moroni, I, KTM 106

9. Maurizio Micheluz, I, Suzuki 74

10. Kevin Rohmer, F, Yamaha 53

Ferner:

15. Edward Hübner, D, KTM 26

E2:

1. Pierre-Alexandre Renet, F, Husqvarna 258

2. Alex Salvini, I, Honda 202

3. Johnny Aubert, F, Beta 177

4. Lorenzo Santolino, E, Sherco 163

5. Oriol Mena, E, Beta 122

6. Antoine Meo, F, KTM 114

7. Romain Dumontier, F, Yamaha 104

8. Mirko Gritti, I, KTM 89

9. Jonathan Barragan, E, Husqvarna 86

10. Jamie Lewis, GB, Husqvarna 75

E3:

1. Matthew Phillips, AUS, KTM 229

2. Ivan Cervantes, E, KTM 220

3. Matti Seistola, FIN, Sherco 155

4. Mathias Bellino, F, Husqvarna 148

5. Aigar Leok, EST, TM 138

6. Luis Correia, P, Beta 135

7. Jérémy Joly, F, KTM 125

8. Fabien Planet, F, Sherco 108

9. Antoine Basset, F, GasGas 107

10. Simone Albergoni, I, KTM 96

Ferner:

29. Marco Neubert, D, Yamaha 2

EJ:

1. Daniel McCanney, GB, Beta 260

2. Giacomo Redondi, I, Beta 234

3. Loic Larrieu, F, Husqvarna 222

4. Nicolo Mori, I, KTM 109

5. Diogo Ventura, P, GasGas 99

6. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 96

7. Oliver Nelson, S, KTM 93

8. Lars Lofgren, S, KTM 86

9. Alessandro Battig, I, Honda 83

10. Eloi Salsench, E, KTM 82

Youth Cup 125 ccm:

1. Davide Soreca, I, Yamaha 207

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 203

3. Benjamin Herrera, RCH, TM 169

4. Jesper Borjesson, S, Husqvarna 155

5. Matteo Bresolin, I, KTM 145

6. Jérémy Miroir, F, Yamaha 129

7. Michele Marchelli, I, KTM 116

8. Nicholas Trainini, I, KTM 89

9. Josep Garcia, E, Husqvarna 76

10. Nicolas Pellegrinelli, I, KTM 72

Endstand (nach 4 Veranstaltungen

inkl. Brioude/F - 13./14.9.)

Women:

1. Laia Sanz, E, GasGas 157

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 139

3. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 114

4. Samantha Tichet, F, KTM 75

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 67

6. Marita Nyqvist, FIN, Yamaha 59

7. Géraldine Fournel, F, Sherco 53

8. Juliette Berrez, F, Yamaha 48

9. Emelie Karlsson, S, Yamaha 41

10. Amanda Elvin, S, Husqvarna 38

DM

(Stand nach 6 von 9 Veranstaltungen

inkl. Waldkappel - 31.8.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 474

2. Marcus Kehr, Sherco 447

3. Andreas Beier, Husqvarna 421

4. Edward Hübner, KTM 418

5. Davide von Zitzewitz, KTM 398

6. Derrick Görner, Husqvarna 396

7. Christian Weiß, Husaqvarna 360

8. Björn Feldt, KTM 348

9. Mike Hartmann, Husqvarna 334

10. Jan Schäfer, KTM 330

E1:

1. Edward Hübner, Yamaha 141

2. Derrick Görner, Husqvarna 139

3. Christian Weiß, Husqvarna 122

4. Jörg Haustein, KTM 108

5. Michael Röhrl, Sherco 93

6. Maik Schubert, KTM 81

7. Tim Apolle, Husqvarna 75

8. Michel Lang, Yamaha 60

9. Martin Kradorf, KTM 43

10. Sven Marker, GasGas 38

E2:

1. Andreas Beier, Husqvarna 144

2. Davide von Zitzewitz, KTM 136

3. Mike Hartmann, Husqvarna 120

4. Nick Emmrich, Husqvarna 102

5. Bruno Wächtler, KTM 91

6. Nico Rambow, KTM 70

7. Marcus Ludwig, GasGas 66

8. Andreas Hassenpflug, Husqvarna 59

9. André Engelmann, Husaberg 55

10. Kevin Lindner, Husqvarna 47

E3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 147

2. Marcus Kehr, Sherco 135

3. Björn Feldt, KTM 112

4. Jan Schäfer, KTM 106

5. Marco Neubert, Yamaha 99

6. Tilman Krause, Beta 97

7. Kenny Lötzsch, KTM 82

8. Pascal Springmann, Beta 79

9. Leonhard Blaack, Beta 70

10. Gerrit Helbig, KTM 62

Pokal - Championat:

1. Marc Neumann, TM 538

2. Yanik Spachmüller, KTM 527

3. Martin Felix, KTM 524

4. Gino Ochmann, KTM 522

5. Georg Streichsbier, KTM 474

6. Kevin Abele, Husaberg 456

7. Claas Wischhof, KTM 390

8. Max Handke, Husqvarna 376

9. Jan Kurckenberg, KTM 359

10. Sebastian Pauly, KTM 358

E1 B:

1. Gino Ochmann, KTM 142

2. Georg Streichsbier, KTM 136

3. Claas Wischhof, KTM 116

4. Robin Graube, GasGas 103

5. Marco Brunn, KTM 101

E2 B:

1. Marc Neumann, TM 144

2. Felix Martin, KTM 138

3. Kevin Abele, Husaberg 112

4. Jan Kruckenberg, KTM 87

5. Frederik Rößler, KTM 73

E3 B:

1. Max Handke, Husqvarna 117

2. Philipp Liermann, KTM 111

3. Sebastian Pauly, KTM 111

4. Ralf Löding, GasGas 101

5. Steffen Kleinpaul, KTM 93

Junioren-Pokal:

1. Paul Roßbach, KTM 132

2. Philipp Müller, Husqvarna 116

3. Marco Pfeifer, Husqvarna 109

4. Yannik Mosch, Sherco 98

5. Kevin Albrecht, Husqvarna 92

Jugend-Cup:

1. Yanik Spachmüller, KTM 147

2. Luca Schäfer, Husaberg 106

3. Kai Bräutigam, KTM 103

4. Kay Petrick, KTM 100

5. Lukas Streichsbier, Husqvarna 91

Damen-Cup:

1. Heike Petrick, Husaberg 125

2. Jacqueline Weinreich, KTM 88

3. Chantal Schöpke, KTM 47

Senioren-Cup:

1. Mario Grimm, Sherco 150

2. Uwe Weber, KTM 115

3. Frank Reiher, Sherco 112

4. Johannes Steinel, KTM 112

5. Olaf Szukat, Sherco 94

Super-Senioren-Cup:

1. Andreas Mosert, KTM 141

2. Jürgen Althaus, KTM 139

3. Jürgen Mosch, Sherco 118

4. Peter Landschoof, Yamaha 101

5. Ralf Geweniger, KTM 90

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Jesolo/I - 14.9.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 309

2. Mauno Hermunen, FIN, TM 304

3. Ivan Lazzarini, I, Honda 273

4. Adrien Chareyre, F, Aprilia 262

5. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 203

6. Christian Ravaglia, I, Honda 196

7. Angel Karanyotov, BG, TM 191

8. Petr Vorlicek, CZ, Honda 114

9. Tomas Travnicek, CZ, Yamaha 109

10. Andrea Occhini, I, Suzuki 101

Ferner:

13. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 53

15. Bernd Hiemer, D, KTM 33

16. Marc-Reiner Schmidt, D, KTM 31

EM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Jesolo/I - 14.9.)

ES2:

1. Asseri Kingelin, FIN, Aprilia 277

2. Fabrizio Bartolini, I, Honda 275

3. Toni Klem, FIN, KTM 274

4. Milan Sitniansky, CZ, TM 225

5. Yuri Guardala, I, Honda 219

6. Zdenek Jaros, CZ, KTM 139

7. Devon Vermeulen, NL, TM 138

8. Lorenzo Lapini, I, Honda 136

9. Kevin Fagre, S, TM 130

10. Giovanni Bussei, I, TM 106

Ferner:

11. Andreas Buschberger, A, KTM 100

15. Manuel Stehrer, A, KTM 55

16. Philipp Prestel, D, KTM 53

19. Yves Lindegger, CH, Yamaha 45

27. Marcel Baumgartner, CH, KTM 21

31. Lucien Reynaud, CH, Yamaha 17

40. Eddie Fahrni, CH, KTM 10

41. Mathias Baumgartner, CH, KTM 10

43. Patrick Tellenbach, CH, TM 4

97

MCE

Oktober '14


MOTOCROSS ENDURO 11/2014

TEST

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TEST KTM EXC 450

TEST MX-Racebike

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MOTOCROSS ENDURO 11/2014 - NOVEMBER - ERSCHEINT AM 30.10. AN EUREM KIOSK

MESSE Intermot Köln

MOTOCROSS DM Inter/ADAC MX Masters Teutschenthal

2-Takt-Cup Northeim

DAMCV/IMBA • Hessencup • Südwestcup • DJMV • Sachsen-MX

CROSS-COUNTRY Bühlertann

ENDURO DM Tucheim + Streitberg • SOC Amtsberg • Klassik-Enduro

KOLUMNEN Marcus Kehr • Davide von Zitzewitz • Eddi Hübner

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14913 Jüterbog, Motorradsport Gigla GbR, 03372 / 401537, www.suzuki-gigla.de; 15907 Lübben, Motorradsport Frohn, 03546 / 4336, www.motorradsport-frohn.de;

17192 Waren, MX-Treff Zweiradsport, 03991 / 182025, www.mx-treff.com; 29320 Hermannsburg, Kiedrowski Racing, 05052 / 912798, www.kiedrowski-racing.de;

35398 Gießen, RNH-Quads, 0661 / 29196740, www.rnh-quads.de; 45772 Marl, ZAH-Motorcycle Parts, 02365 / 413325, www.zah-racing.de; 47546 Kalkar, Twenty Suspension,

02824 / 976763, www.twentytechnoflex.de; 53894 Mechernich-Obergarzem, Zweiradsport Schmitz, 02256 / 958975, www.firstracing.de; 66557 Illingen-Hirzweiler,

DSR-Suzuki, 06825 / 496730, www.dsr-suzuki.de; 66740 Saarlouis, Schäfer Motorsport, 06831 / 48513, www.schaefer-motorsport.de; 73560 Böbingen, MHMotorräder,

07173 / 92321, www.mh-motorraeder.de; 74078 Heilbronn-Böllinger Höfe, Moto Studio Ulrich Reinecke, 07131 / 24641, www.motostudio.de; 78247 Hilzingen, Motocenter

Hegau GmbH, 07731 / 95562-0, www.motocenter-hegau.com; 79379 Müllheim, Autohaus Leiner, 07631 / 16461, www.autohaus-leiner.de; 87616 Marktoberdorf, Motorrad

Waldmann, 08342 / 899704, www.motorrad-waldmann.de; 99427 Weimar, Johannes Bikes GbR, 03643 / 418792, www.johannes-bikes.de; 99955 Bruchstedt, Zweiradsport Danny

Trautmann, 036041 / 57523, www.dt-racing.de

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