DMG-informiert 5/2014

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Spannende und bewegendet Missionsberichte aus aller Welt. Unsere Mitarbeiter sind rund um den Globus im Einsatz, damit Menschen Gott begegnen.

informiert

Berichte aus der weltweiten Mission Nr. 5/2014

Termine

Mitarbeiter

2014/2015

Raus

aus der Krise

Haltet

an am

Gebet

Römer 12,12

Neu:

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2014/2015

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Thema

Gesegnet ist der Mensch, der sich auf Gott

verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist.

Der ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt

ist. Er fürchtet sind nicht, wenn die

Hitze kommt. Seine Blätter bleiben grün,

auch in einem dürren Jahr. Er sorgt sich nicht,

sondern bringt jedes Jahr Frucht.

Jeremia 17,7–8

Raus

aus der Krise

Ein sonniger Montagmorgen, gut

gelaunt schlage ich die Tageszeitung auf.

Doch die Meldungen über Krisen auf

jeder Seite lassen mir den Atem stocken:

Bürgerkrieg in der Ukraine. Abschuss

eines Verkehrsflugzeuges und die unwürdige

Bergung der 298 Toten. Kämpfe

zwischen Hamas und Israel im Gaza-

Streifen. Und wieder 90 Tote in Syrien.

Weltweit sind 50 Millionen Menschen

auf der Flucht, mehr als je zuvor. Furchtbarer

Busunfall bei Dresden, 19 tödliche

Badeunfälle in Deutschland alleine an

diesem Wochenende, Katastrophenmeldungen

aus dem Nahen Osten, Irak,

Nigeria, Eritrea und Bootsflüchtlinge auf

dem Meer …

„Europas abgehängte Generation“ titelt

„Die Zeit“ angesichts der alarmierenden

Jugendarbeitslosigkeit von 50 % in Griechenland,

49 % in Spanien. Andere Krisen

kennen wir alle: gesundheitlich, finanziell,

Beziehungskrisen … Bei „Focus-online“

lese ich: „Immer weniger Ehepaare bleiben

bis zur Silberhochzeit zusammen.“

Europa erlebt auch eine Krise von Ehe

und Familie. Was für ein Geschenk, dass

meine Frau Susi und ich unsere Silberhochzeit

kürzlich feiern durften.

Krisen sind nötig

Jeder kennt sie, keiner mag sie. Und

doch bringen uns Krisen weiter. Ein abwegiger

Gedanke? Nein. Denn das Wort

„Krise“ stammt aus dem Griechischen

und bezeichnet laut Duden eine „(Ent-)

Scheidung“, eine „entscheidende Wendung“.

Eine „schwierige Situation“ oder

den „Wendepunkt einer gefährlichen

Entwicklung“. Das Internetlexikon Wikipedia

ergänzt: „Dass es sich hierbei um

einen Wendepunkt handelt, kann jedoch

oft erst konstatiert werden, nachdem die

Krise abgewendet oder beendet wurde.

Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft

negativen Verlauf, so spricht man von

einer Katastrophe (wörtlich in etwa

‚Niedergang’).“

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „In

einer aussichtslosen Lage habe ich zwei

Möglichkeiten: Entweder ich ändere die

Lage – oder mich selbst.“ Es geht also

nicht zuerst darum, schnell raus aus der

Krise zu kommen (es sei denn, es handelt

sich um eine Katastrophe). Sondern darum,

was wir IN der Krise lernen können,

bevor wir AUS ihr herauskommen.

In Krisen können wir lernen

Dazu brauchen wir jemanden, der in

der Krise bei uns ist, der krisenerprobt

ist und alle Krisen überwunden hat.

Es gibt nur einen, auf den das wirklich

zutrifft: Jesus Christus. Er kam als Sohn

Gottes auf die Erde. Aus Gottes Herrlichkeit

hinein in eine Welt voller Schuld,

Katastrophen und Krisen. Menschen verursachen

grausame Kriege, furchtbares

Flüchtlingselend und unvorstellbares Leid,

doch Jesus nahm jede Sünde auf sich,

und sei sie noch so groß. Er kam mitten

hinein in unsere Not und trug sie, ohne

selbst jemals schuldig zu werden (Hebr

4,15b). Deshalb konnte er unsere Schuld

wirklich stellvertretend ans Kreuz tragen

(Jes 53,4–5). Durch seinen Tod und seine

Auferstehung bietet er allen Menschen

Vergebung der Sünde an, die sie bis dahin

von Gott getrennt hat (1.Joh 1,7–9). Er

schenkt uns neues Leben. Durch ihn können

wir Kinder Gottes werden (Joh 1,12).

Nur wer Jesus hat, hat das Leben, ewiges

Leben! (1.Joh 5,12).

Jesus ist in Krisen bei uns

Wer Christus im Gebet als Retter und

Herr in sein Leben einlädt (Offb 3,20),

der ist in keiner Krise seines Lebens und

dieser Welt mehr allein. Jesus weiß nur

zu genau, dass das Leben auf dieser Erde

mit bedrückender Not verbunden ist. Er

sagt: „In der Welt habt ihr Angst.“ Und

er versichert: „Aber seid getrost: Ich

habe die Welt besiegt“ (Joh 16,33b). Jesus

ermutigt uns durch sein Versprechen:

„Ich bin bei euch ALLE Tage bis an das

Ende der Welt“ (Matth 28,20b). Das gilt!

Jesus ist mit uns, bis es keine Katastrophen

und Krisen mehr gibt. Weil alle,

die mit ihm gelebt haben, für immer bei

ihm sein werden. In Gottes neuer Welt

– ohne Leid, Ungerechtigkeit, Tränen

und Katastrophen! Bis dahin haben wir

eine Aufgabe: an unserem Nächsten, in

unserer Gesellschaft, in dieser Welt.

Krisen öffnen den Blick für Not

Wer Jesus an seiner Seite weiß, der in

jeder unserer persönlichen Krisen bei

uns ist, kann Herz und Hände öffnen für

2 DMG-informiert | 5 | 2014


andere, die sich gerade in Not befinden.

Wie werden wir krisenfest, um diesen

Blick freizubekommen? Für andere, für

die Not in unserer Umgebung und am

anderen Ende der Welt? Jeremia 17,7–8

zeigt uns einen Weg auf:

„Gesegnet ist der Mensch, der sich

auf Gott verlässt und dessen Hoffnung

der Herr ist. Der ist wie ein Baum, der

am Wasser gepflanzt ist. Er fürchtet sich

nicht, wenn die Hitze kommt. Seine Blätter

bleiben grün, auch in einem dürren

Jahr. Er sorgt sich nicht, sondern bringt

jedes Jahr Frucht.“

Wie kann man solch ein Mensch

werden? Das Gebet ist ein Schlüssel. Alle

meine Sorgen, alle meine Krisen kann ich

im Gebet an Gott abgeben. Er will für

mich sorgen, verspricht er in 1. Petrus

5,7. Absolutes Vertrauen in das Wort

Gottes, die Bibel, ist dazu unerlässlich.

Nur wenn ich seinem Wort vertraue,

es lese und in mein Leben integriere,

wächst diese Hoffnung zur Gewissheit.

Schließlich kann ein solcher Mensch trotz

eigener Krisen für andere da sein. Er kann

Frucht bringen. Es ist ein großes Geheimnis

unseres Glaubens, dass Jesus oft

gerade die Schwachen gebrauchen kann

und will, um anderen Menschen zu helfen.

So wird die Krise zur Chance.

Krise als Chance verstehen

Meine persönliche Krise kann eine

Gelegenheit sein, zu Gott umzukehren,

mich neu zu orientieren und Prioritäten

zu setzen. Bitten wir doch Gott, uns zu

zeigen, was er mit unserem Leben vorhat.

Wo er uns gebrauchen will. Die Artikel

unserer Mitarbeiter in diesem Heft geben

viele Ideen, wie wir für andere Menschen

da sein können.

Etwa das beeindruckende Plädoyer von

Thomas und Mirjam Hieber, Flüchtlingen

zu helfen, oder das Interview mit Horst

und Monika Pietzsch für den Dienst an

Migranten in Deutschland. Das geht unter

die Haut. Sie zeigen uns: Wir können

hier in der Heimat entscheidend helfen.

Menschen, die durch große Not in unser

Land gekommen sind, die hier ein gutes

Wort, konkrete Hilfe und Jesus Christus

brauchen. Dazu muss ich mein Land nicht

verlassen. Ich muss keine andere Sprache

lernen. „Flüchtlinge und Migranten

brauchen keine Perfektionisten, sondern

einfach Menschen mit Herz und Ohr,

die immer wieder den Kontakt zu ihnen

suchen“, sagt Horst Pietzsch im Interview

auf Seite 8.

Das kann jeder von uns. Dazu sind kein

gut gefülltes Portemonnaie und kein Universitätsabschluss

nötig. Habe ich „Herz

und Ohren“ und Gottes Liebe in mir?

Dann bin ich berufen, Menschen zu dienen.

Mitten in ihren Krisen. Der Mutter

in der Nachbarschaft, wenn sie jemanden

braucht, der ihr Kind zum Arzt fährt.

Der Schülerin, die Nachhilfe benötigt.

Dem älteren Herrn aus dem Asylbewerberheim,

der Hilfe beim Ausfüllen von

Formularen braucht. Vor allem benötigt

er einen Menschen, der ihm hier – fern

seiner geliebten Heimat – freundlich begegnet.

Der ihn Wertschätzung erfahren

lässt und Hoffnung gibt.

Hilfe in Anspruch nehmen

In der Krise brauchen wir die Hilfe eines

anderen, seine Nähe und einen guten

Rat. Das gilt für jeden. Der Artikel von

Amrei Wehmeyer aus Portugal zeigt, dass

auch Missionare in Krisen geraten und

Hilfe brauchen. Sie müssen keine Fachleute

für interkulturelle Herausforderungen

sein, liebe Leser, um Missionare im

Einsatz zu ermutigen. Jeder kann einem

Missionar einen Brief schreiben (vielleicht

sogar mit einer echten Briefmarke

darauf) oder ein Päckchen schicken. Für

einen anderen Menschen beten können

Sie sogar im Krankenbett, in der Reha

oder auf dem Weg zur Arbeit. Wer in der

Ferne durch eine Krise geht, weiß solche

Zeichen der Begleitung sehr zu schätzen.

Sie sind wie ein Licht auf dunklem Weg.

Trotz eigener Krisen

Ganz herzlichen Dank allen, die sich für

unsere Mitarbeiter weltweit einsetzen,

für sie beten, kreative Wege der Ermutigung

suchen, opfern – oft inmitten ihrer

eigenen Krisen oder der ihrer Familien

und Gemeinden. Herzlichen Dank für Ihren

Einsatz für Gottes weltweite Arbeit.

Dank Ihrer Mithilfe finden Menschen in ihren

Krisen Vergebung, Halt und Hoffnung

in Jesus. Dazu kann jeder von uns beitragen.

Jedes Kind, jeder Erwachsene, jeder

Kranke oder Gesunde, jede Gemeinde.

Mögen wir in den Krisen unseres

Lebens die Chancen erkennen: Jesus

nachzufolgen, ihm zu vertrauen, neue

Prioritäten zu setzen und anderen in ihren

Krisen zu dienen. Mögen wir dadurch

selbst aus der Krise finden, oder zunächst

in dieser Situation wachsen. Dazu brauchen

wir einander. In unseren Familien,

am Arbeitsplatz und unseren Gemeinden.

Dazu benötigen wir jedoch vor allem

und mehr denn je: Jesus! Er sagt: „Kommt

alle her zu mir, die ihr euch abmüht und

unter euren Lasten leidet. Ich will euch

Frieden geben!“ (Matth 11,28). Nur in

ihm findet ein Mensch Frieden, auch

mitten in Lebenskrisen. Nur in Jesus

findet ein Volk Frieden, auch inmitten der

Katastrophen, die es erleidet.

„Jesus IST unser Friede!“ Eph. 2,14

Gerald Häde

Personalleiter

Europa

Susi und Gerald Häde bei ihrer Silberhochzeit

3


Europa

Italien

Susanne Stoehr

Portugal

Amrei Wehmeyer

Sie dankte Gott für

ihre Arbeitslosigkeit

„Komm raus

aus deinem Loch!“

Susanne Stoehr

Wie in einem Spiegel

Die Wirtschaftskrise in Italien hat

schwere Folgen. Viele haben Arbeit, Haus

und Vermögen verloren. Familien sind in

bittere Armut geraten. Hier helfen wir

als Gemeinde. Wir sind einem Verein

beigetreten, der es uns rechtlich ermöglicht,

Nahrung an Notleidende auszugeben.

Wir stellen uns vor die Supermärkte

unserer Stadt und bitten Menschen, die

gerade eingekauft haben, um Lebensmittelgeschenke.

Sonntags nach dem Gottesdienst

tun wir uns dann zusammen, um

Tüten zu packen. Alle helfen mit, auch die

Kinder, was einen guten pädagogischen

Effekt hat.

Das Sozialamt der Stadt hat uns Listen

gegeben, was einzelne Familien, die

in Not geraten sind,

benötigen. Wir

versuchen, das mit

den geschenkten

Susanne Stoehr

Wie in einem Spiegel

Wie in

einem Spiegel

Der neue Bildband von Italien-Missionarin

Susanne Stoehr.

Eine Sammlung ihrer ausdrucksstarken

Aquarelle, Gedichte und

Bibelworte, die auf einfühlsame

Weise Interesse am Glauben weckt.

Dieses wertvolle Geschenk ist für

15 Euro bei der DMG erhältlich.

E-Mail: Kontakt@DMGint.de

Telefon: 07265 959-0

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15

Inhalt

EUROPA

Interview mit Horst Pietzsch

ASIEN

AFRIKA

Veranstaltungen

AMERIKA

Krise in Italien: Gemeinden verteilen

Lebensmittel an Bedürftige

Artikeln zusammenzustellen. An vereinbarten

Terminen schickt uns das Amt die

Bedürftigen vorbei. Wir laden sie zu einem

Getränk ein und hören ihnen zu. Es

macht betroffen, wie die Wirtschaftskrise

ihr Leben aus der Bahn geworfen hat.

Am Ende bekommen sie die Tüten mit

Essen und können sich Secondhandkleider

aussuchen. Wenn sie wollen, beten

wir mit ihnen und geben auch geistliche

Nahrung mit.

So haben wir E. und G. kennengelernt,

die seit einem Jahr in unsere Gottesdienste

kommen. Sie waren selbständige

Polsterer, sind Pleite gegangen, mussten

ihr Haus verkaufen und der Erlös reichte

kaum, um ihre Schulden zu bezahlen.

Doch sie haben erlebt, wie Gott ihnen

in dieser schweren Zeit begegnet ist

und hindurchgeholfen hat. Vorgestern

erzählte mir E. von einer Nachbarin, die

gerade ihren Mann verloren hatte. Diese

Begegnung war für beide hilfreich, denn

E. konnte ihre Nachbarin trösten und

erzählen, wie Gott ihr mitten in ihrer

eigenen Notlage geholfen hat. Obwohl

E. lange Zeit selbst deprimiert war und

Angstzustände hatte, kann sie heute

anderen Menschen helfen.

M. ist seit vier Jahren arbeitslos,

kürzlich wurde ihre Wohnung versteigert.

Nun wartet sie auf ein Wunder.

Sie hat keine Verwandten und weiß

nicht wohin. Doch sie erlebt Wunder.

Kürzlich schickte ihr die Heizungsgesellschaft

einen Scheck, von dem sie

bis heute nicht weiß, weshalb?! Und

C. dankt Gott beim Beten sogar für

ihre Arbeitslosigkeit. Mit 14 hatte

sie sich für Jesus entschieden, aber

jahrelang von ihm distanziert. Heute,

mit 50, lebt ihr Glaube dank der

Existenzkrise wieder auf.

Bitte beten Sie für Italien, dass

Gott die Not gebraucht, um

Menschen zu sich zu ziehen. Die

Krise geht an vielen Italienern

nicht spurlos vorbei. Wir sind

gefordert zu helfen.

Kürzlich fiel mir ein Buch in die Hände,

mit dem Titel: „Komm raus aus deinem

Loch!“ Anhand von biblischen Beispielen

zeigt Autorin Beth Moore, dass es an uns

selbst liegt, einen Weg aus Krisen heraus

zu suchen und Gott um Befreiung zu bitten.

Leider gewöhnt man sich oft daran,

im Loch zu sitzen. Doch Gott hat uns zur

Freiheit und zum Leben in Fülle berufen.

Anhand von Psalm 40 zeigt das Buch drei

Schritte, die in einer Lebenskrise helfen:

(Gott) anrufen – bekennen – zustimmen.

Sie sind auch für Missionare wichtig, wie

das Beispiel von Judith zeigt:

ANRUFEN

Als erstes gilt es, die problematische

Lage zu erkennen und Gott um Hilfe zu

bitten. Christliche Mitarbeiter haben

damit oft Mühe. Manche fühlen sich unter

geistlichem Druck und meinen, wer dem

Herrn vertraut, dürfe nicht in Krisen

geraten. Er verliere seine geistliche Autorität,

wenn andere davon erführen.

So ging es auch Judith, die im vergangenen

Herbst aus ihrem Einsatzland zu

uns nach Portugal kam, weil sie Hilfe

benötigte. Sieben Jahre hatte sie sich

abgemüht, die „fröhliche Missionarin“ mit

vielen Ideen gespielt und andere immer

mit ihrem Humor zum Lachen gebracht.

Doch niemand sah, wie dunkel es in

ihrem Herzen war. Dass sie nur noch

selten das Gespräch mit Gott suchte

und die Bibel las. Auch sie selbst hatte

nicht gemerkt, wieviele Lügen sich in ihre

Gedanken geschlichen hatten; über sich,

Gott und Satan, dem sie sich ausgeliefert

fühlte. Schmerzhafte Erfahrungen aus der

Vergangenheit und Bitterkeit drückten

sie nieder. Ständig kamen ihr Gedanken

wie: „Es hat doch alles keinen Sinn!“ 2013

gestand sie sich endlich ihre Lage ein. Sie

bat Gott um einen Ausweg, und er brachte

uns in Kontakt miteinander.

BEKENNEN

Der zweite Schritt besteht darin, Gott

unsere Sünden und Verletzungen zu bekennen,

unsere aussichtslose Lage sowie

unsere absolute Abhängigkeit von ihm.

Hier ist Glaube gefragt, der mit allem

zu Gott kommt und ihm ehrlich sagt,

wie es steht. Dann gilt nicht mehr, was

der Betroffene weiß und kann – er muss

vor Gott kapitulieren: „Ich habe versagt

und weiß nicht mehr weiter, aber ich

4 DMG-informiert | 5 | 2014


Spanien

Gerald und Emöke Haupt

Finanzen

vertraue, dass du mir vergibst und

einen Ausweg zeigst.“ Das fällt nicht

leicht, ist aber wichtig, um Gottes

Wahrheit in mein Leben scheinen zu

lassen.

Judith brauchte Tage, bis alles ausgesprochen

war, was sich in ihrem

Leben angesammelt hatte. Sie wusste,

dass Gott sie nicht verurteilt,

noch im Stich lässt, sondern ihre

Last abnehmen möchte. Das gab ihr

Mut. Heilung konnte geschehen, sie

erfuhr Gottes Vergebung und wurde

wieder neu fähig, sich selbst und

anderen zu vergeben.

ZUSTIMMEN

Der dritte Schritt ist, Gottes

Heilungsprozess zuzulassen, auf

seine Weise. Dass ER uns verändern

darf. Auch das fiel Judith nicht

leicht, manchmal wollte sie dem

schmerzhaften Prozess ausweichen.

Diese Schritte wiederholten

wir gemeinsam so lange, bis sie

Befreiung erlebte. Heute sagen ihr

Freunde, dass etwas Geniales mit

ihr geschehen ist. Sie sieht frei und

glücklich aus; sie kann wieder beten

und Gott loben. Wenn man wirklich

in der Krise steckt, hilft es, jemanden

an der Seite zu haben, der einen

begleitet.

Immer wieder begegnen mir

christliche Mitarbeiter wie Judith,

die selbst dringend Seelsorge benötigen.

Für südamerikanische Missionare

in Europa und portugiesische

Pastoren fehlen bisher entsprechende

Angebote. Deshalb ziehe ich im

Herbst nach Lissabon, um gemeinsam

mit anderen ein Netzwerk aufzubauen.

Wir wollen Mitarbeitern

von christlichen Organisationen und

Gemeinden in Portugal schnell und

effektiv helfen. Unser Traum ist ein

Seelsorge-Zentrum, in dem wir auch

vorbeugend arbeiten können. Beten

Sie mit dafür?

Missionarin Judith nahm

Hilfe für ihre Seele an

¿Hay solución?

Gibt es eine Lösung?

Was tut man in einer Wirtschaftskrise?

Kämpfen, durchhalten, weitermachen?

Doch was, wenn die Krise fast sieben

Jahre andauert und kein Ende abzusehen

ist? Die Arbeitslosenquote in Spanien

geht erstmals seit Jahren

leicht zurück, ein

Hoffnungsschimmer.

Sie ist jedoch mit 24 %

insgesamt und 53 %

Jugendarbeitslosigkeit

bedrückend hoch. Viele

Gastarbeiter sind in

ihre Heimat zurückgekehrt.

Und Tausende

Spanier suchen im Ausland nach einem

Broterwerb oder haben die Hoffnung,

Arbeit zu finden, ganz aufgegeben.

Die Menschen erleben die Krise hautnah,

selbst die noch Arbeit haben. Vielen

wurde der Lohn bis zu 40 % gekürzt. Der

Staat hat die Ausgaben für Bildung und

Gesundheit zusammengestrichen. Die

Preise für alles sind gestiegen. Unbezahlte

Überstunden sind keine Seltenheit. Wer

nicht damit einverstanden ist, riskiert die

Kündigung.

Unsere Freundin Elisabet aus Figueres

ist Sozialarbeiterin in einem Krankenhaus.

Sie schreibt: „Mir geht es gut, aber

ich muss kämpfen. Gott sei Dank habe

ich noch Arbeit, aber man hat mein Gehalt

um 400 Euro gekürzt. Ich habe noch

eine zweite Stelle, um meine Familie über

Wasser zu halten. Mein Bruder Xavier

(31) ist seit seinem Unfall 2006 arbeitslos.

Er bekommt weder Arbeitslosengeld

noch Sozialhilfe und unsere Mutter nur

eine kleine Pension. Ich gebe Deutschund

Spanischunterricht und übersetze

in einer Gemeinde mit vielen Deutschen

den Gottesdienst, um mir etwas

dazuzuverdienen.“

Samuel wohnt mit seiner

Frau und drei Kindern

in Murcia. Sie sind

arbeitslos und

leben von

dem, was

Verwandte

ihnen

Mo-

In einer Gemeinde in

Barcelona sind momentan

alle (!) Mitglieder arbeitslos.

Sie leben und ernähren sich

von dem, was ihnen geschenkt

wird.

Arbeit

Krise

nat für Monat zustecken. Pepe (50), sein

Bruder und ihre Familien mussten zu

ihren Eltern zurückziehen, weil sie Arbeit

und Wohnung verloren haben. Pepe ist

depressiv und verbringt die meiste Zeit

des Tages im Schlafzimmer.

María (56) aus

Sigüenza bekam 400

Euro Sozialhilfe, von

der sie ihre Hypothek

bezahlte und lebte. Im

August lief diese Unterstützung

aus …

Die meisten Familien in

ev. Gemeinden Spaniens

sind von der Wirtschaftskrise betroffen,

auch in unserer Gemeinde in Guadalajara.

In einer Gemeinde in Barcelona sind

momentan alle (!) Mitglieder arbeitslos.

Sie leben und ernähren sich von dem, was

ihnen Glaubensgeschwister und Läden in

der Stadt schenken. ¿Hay solución? Gibt

es eine Lösung?

Wir wissen kein Patentrezept. Aber

wir haben eine lebendige Hoffnung; Jesus

Christus. Das sollen alle Spanier erfahren

– mitten in ihrer persönlichen Not.

Christliche Gemeinden und Organisationen

(die Bibelgesellschaft, Decisión,

Gideons) haben sich zusammengetan und

im Juli die größte landesweite Evangelisation

in der Geschichte Spaniens durchgeführt.

Sie haben Tausenden deutlich

gemacht: Jesus ist die Lösung!

Beten Sie bitte für Spanien! Für Gottes

Eingreifen. Für die Menschen. Um offene

Herzen, dass viele Jesus kennenlernen.

Und für die Nacharbeit in den Gemeinden

vor Ort.

Die Gemeinde von Haupts

DMG-informiert | 5 | 2014

5


Europa

Frankreich

Elisabeth Rupp

Ein Schloss für Gott

Wenn die Mauern unseres Châteaus

(Schloss) Saint Albain im Süden Burgunds

reden könnten, was würden sie alles

erzählen? Im 14. Jahrhundert erbaut vom

Bischof von Mâcon, verwaltete der Klerus

hier seine Geschäfte. Im 20. Jahrhundert

gehörte das Gut Verwandten von

Missionsarzt Albert

Schweitzer. Und vor

genau 50 Jahren hat

„Encompass World

Partners“, eine mit

der DMG verbundene

Mission aus den

USA, das Château

als Ausgangspunkt

für Evangelisation in

Frankreich erworben.

1964 erkannten

die Encompass-

Missionare Tom und

Doris Julien, dass es auf authentische

Beziehungen ankommt, will man Franzosen

für Jesus gewinnen. Eine Brücke

war notwendig, um Freundschaften zu

knüpfen, ein besonderer Ort. Hunderte

Menschen beteten – und Gott gab uns

das Château! Das mittelalterliche Schloss,

in dem jeder sich willkommen fühlt, passt

ideal in die französische Kultur.

Zur Zeit der Hippiebewegung fragten

die Menschen nach dem Sinn des Lebens.

Viele kamen und erlebten

Gottes Liebe. Ein junges,

holländisches Paar kam

„zufällig“ per Anhalter

zum Château. Sie

waren auf der Durchreise

nach Indien,

um bei einem Guru

Antworten auf

ihre Lebensfragen

zu finden.

Nach einer

Nacht hier

Ein junges Paar kam „zufällig“

per Anhalter zum

Château auf der Durchreise

nach Indien, um bei

einem Guru Antworten

auf ihre Lebensfragen zu

finden. Nach einer Nacht

hier hatten sie die Antwort

– nicht von einem

Guru, sondern von Jesus!

hatten sie die Antwort – nicht von

einem Guru, sondern von Jesus!

In unserer Region entstanden fünf

inzwischen selbständige Gemeinden.

Seither dient das Château auch als

Ort der Begegnung und des geistlichen

Wachstums durch Seminare und Freizeiten.

Bei Jungschar- und

Jugendcamps kommen

junge Leute zum Glauben.

Mit mehr Unabhängigkeit

von der amerikanischen

Mission rückte die

Frage der Finanzierung

ins Blickfeld. Das Château

öffnete sich für andere

Gemeinden und Missionen,

die hier Seminare

halten.

2009 begann ich

meinen Dienst in der

Verwaltung. Ich kannte

das Schloss durch Bibelfreizeiten meiner

Heimatgemeinde und war selbst hier im

Glauben gewachsen. Meine Aufgaben sind

das Sekretariat, Zimmerreservierung und

Buchhaltung. Wir sind ein kleines Team;

eine Französin, zwei Amerikaner und ich.

Bei Bedarf arbeite ich auch in der Hauswirtschaft

mit. Jährlich empfangen wir 45

Gruppen von 15 bis 60 Personen.

Es gehört ein Verein für kulturelle und

evangelistische Veranstaltungen dazu, bei

deren Organisation ich helfe. An Ostern

laden wir Dorfbewohner mit ihren

Kindern zur Ostereiersuche mit Kaffeetrinken

ein. Doch die meisten Menschen

erreichen wir an

Weihnachten

mit unserer

„Crèche

Vivante“

Alte Aufnahmen des Châteaus

(lebendigen Krippe), zu der jeweils um

die 800 Besucher kommen. Wir spielen

die Weihnachtsgeschichte mit echten

Schafen, Eseln und einer Kuh aus der

Nachbarschaft. Daneben gibt es einen

Weihnachtsmarkt mit 15 Ständen, an

denen die Gäste selbstverständlich auch

christliche Literatur erhalten.

Das 50. Jubiläum des Châteaus ist ein

besonderer Anlass, mit Besuchern über

die Geschichte des Schlosses und den

Glauben ins Gespräch zu kommen. Joël,

unser Président, erzählte in seiner Festansprache,

dass alle Menschen in Jesus Versöhnung

mit Gott haben können. Bei der

Feier hatten wir einen Navajo-Indianer

zu Gast. Er erzählte von der Spiritualität

seines Volkes, und wie er durch die Bibel

Frieden mit Gott fand – seine Botschaft

kam an bei unseren französischen Nachbarn.

Mit meinem Dienst trage ich dazu

bei, dass Menschen Gott begegnen und

im Glauben gestärkt werden.

6 DMG-informiert | 5 | 2014

Elisabeth Rupp arbeitet in der

Verwaltung und Gästebetreuung.

Manchmal serviert sie

selbstgemachtes Tiramisu


Deutschland

Thomas und Mirjam Hieber

Gebetstreffen

für Flüchtlinge

„Ich bin ein Flüchtling gewesen,

und ihr habt mich aufgenommen“

In einer Presseerklärung des Weltflüchtlingstages

im Juni hieß es: „Europa

versagt angesichts der Flüchtlingskrisen

an seinen Grenzen.“ 50 Millionen Menschen

weltweit sind auf der Flucht – so

viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg

nicht mehr. Der massive Anstieg geht

hauptsächlich auf den Syrienkonflikt

zurück, mit 2,5 Mio. Flüchtlingen und

6,5 Mio. Binnenvertriebenen. Auch in

Afrika haben Flucht und

Vertreibung erheblich

zugenommen, vor allem

in Zentralafrika und im

Südsudan.

Die Kirchen und

Diakonischen Werke

setzen sich seit Jahren

für Flüchtlinge und

Asylsuchende ein. Sie

fordern die Abschaffung

der Residenzpflicht, besseren

Zugang zu Sprachkursen, Bildung,

Arbeit und Sozialleistungen. Es wäre

wünschenswert, wenn sich mehr Freikirchen

dem anschließen würden, damit

wir gemeinsam eine kräftige Stimme für

Menschen auf der Flucht sind, wie es die

Bibel in Sprüche 31,8f. sagt: „Tu deinen

Mund auf für die Stummen und für die Sache

aller, die verlassen sind … und schaffe

Recht dem Elenden und Armen.“

In der Bibel fordert Gott uns auf, diese

Menschen zu lieben und ihnen zu dienen.

Er will die Flüchtlingsströme nach Europa

nützen, um unsere Herzen und Türen zu

öffnen. Jeder, unabhängig von Hautfarbe

und Religion, ist ein Geschöpf Gottes und

von ihm geliebt. Mehr als die Hälfte aller

Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchenden

in der EU gehört einer christlichen

Kirche an. Wollen wir sie als Glaubensgeschwister

in unseren Gemeinden

willkommen heißen und ihnen in ihrer

Not beistehen?

Etliche Christen engagieren sich bereits

in der Flüchtlingsbetreuung. Doch

gemessen an der Zahl der Christen und

Gemeinden in Deutschland ist da noch

viel Potential. In Berlin haben wir vor

ein paar Jahren begonnen, Christen

und Gemeinden, die Flüchtlingen

beistehen, zu vernetzen, damit

„Tu deinen Mund auf für

die Stummen und für die

Sache aller, die verlassen

sind. Tu deinen Mund auf

und richte in Gerechtigkeit

und schaffe Recht dem

Elenden und Armen.“

Sprüche 31,8+9

jeder seine Stärken einbringt und wir

gemeinsam etwas bewirken. Menschen

auf der Flucht haben ihre Heimat und oft

auch Angehörige verloren. Wir können

ihnen eine neue Familie in unseren Gemeinden

sein und Nächstenliebe praktisch

leben.

Da fällt mir Pastor Peter aus Sierra

Leone ein, der eine Gemeinde in Hamburg

leitet. In der Stadt leben mehrere

hundert Bootsflüchtlinge

von Lampedusa – viele

illegal. Eines Sonntags

stand eine größere Gruppe

von ihnen vor seiner

Gemeinde. Was tun? Die

Flüchtlinge hatten keine

Aufenthaltsgenehmigung

und Versorgung durch die

Stadt. Pastor Peters Gemeinde

beschloss, ihnen

zweimal die Woche eine

warme Mahlzeit anzubieten. Ein muslimischer

Nachbarschaftsverein bot seine

Hilfe an. Nun versorgen sie gemeinsam

bis zu 250 Flüchtlinge. Was für ein Zeichen!

Afrikanische Christen und Muslime

dienen gemeinsam Menschen in Not.

Während kritische Stimmen laut rufen:

„Das Boot ist voll“, finden immer mehr

Ehrenamtliche und Gruppen zusammen,

um Flüchtlinge und Asylsuchende

willkommen zu heißen. Im Mai ist

wieder ein Willkommensbündnis

von 300 Interessierten in

einem Stadtteil Berlins

gegründet worden.

Sie helfen

mit Kleiderspenden, Behördengängen,

Übersetzung und weiteren Dienstleistungen,

damit Einwanderer in ihrer prekären

Lebenslage nicht alleine sind. Da können

wir als Christen unseren Teil beitragen

und Zeichen der Hoffnung setzen. Als

Gemeinde müssen wir nicht alles selbst

organisieren, sondern können auf bestehende

Strukturen aufbauen. Das spart

Zeit, Geld und bündelt Erfahrungen. So

können wir Salz und Licht in unserer

Gesellschaft sein.

Gebet ist wichtig: Im Flüchtlingsheim

der Berliner Stadtmission treffen wir uns

seit zwei Jahren als kleine Gruppe aus

verschiedenen Gemeinden, um für die

Flüchtlinge in Berlin und an den EU-Außengrenzen

sowie für unsere Regierung

zu beten. Es tut gut, mit diesem großen

Thema nicht alleine zu sein.

Übrigens: Demnächst ziehen wir nach

Hamburg. Bitte beten Sie um eine passende,

günstige Wohnung und um einen

guten Start bei der Initiative „Gemeinsam

für Hamburg“, der wir als DMG-Mitarbeiter

dienen.

DMG-App für Smartphones

Ab sofort können Sie Neuigkeiten aus der DMG-

Zentrale und unsere Nachrichten aus aller Welt als App

auf Ihr Android-Smartphone oder iPhone laden. Gehen Sie

einfach in den Appstore und geben Sie „DMG interpersonal“ ein.

Es erscheint die neue DMG-App. Nach der Installation können Sie

Aktuelles, Fotos und Veranstaltungshinweise

der DMG per Fingertipp

abrufen. Außerdem werden Sie bei

Neuigkeiten automatisch informiert

(natürlich auch deaktivierbar).

DMG-informiert | 5 | 2014

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Interview

Deutschland

Horst und Monika Pietzsch

Gemeinsam

ist für alle besser …

Den Ausländer, der bei euch

wohnt, sollt ihr wie einen von

euch behandeln und ihr sollt

ihn lieben wie euch selbst.

3. Mose 19,34a

Die DMG-Mitarbeiter Horst und

Monika Pietzsch helfen Flüchtlingen

und Einwanderern im Ruhrgebiet, und

Horst arbeitet als Koordinator des

„Arbeitskreises Migration und Integration

der Ev. Allianz“ (AMIN). Ein

Interview:

Ihr wart selbst Einwanderer.

Wo seid ihr her?

Unsere bereits erwachsenen Kinder

und ich sind in Afrika geboren und aufgewachsen,

meine Frau Monika kommt aus

dem Ruhrgebiet. Sie zog nach Südafrika,

wir haben uns in Johannesburg kennengelernt.

Wie kommt es, dass ihr heute in

Deutschland lebt?

Aus familiären und beruflichen Gründen.

In Südafrika waren wir für die DMG

unter Asiaten und Muslimen tätig und

haben wichtige Erfahrungen gesammelt.

In Reisediensten entstanden Kontakte

zu Organisationen und Gemeinden in

Deutschland. Wir wussten um die vielen

Einwanderer hier und dass Gemeinden

Hilfe benötigen, sich kulturell zu öffnen

und auf die Neubürger zuzugehen.

Wie war euer eigenes Einleben in

Deutschland?

Anfangs hatten wir Mühe, das Amtsdeutsch

zu verstehen. Man hat ja Rechte

… nur welche? Zudem drücken sich viele

Deutsche sehr direkt aus; auf uns wirkte

das manchmal unfreundlich, ja brutal.

Auch Ärzte haben wir nicht immer

verstanden, und das obwohl wir perfekt

Deutsch reden. Uns tun die Migranten

leid, die kaum Deutsch beherrschen.

Fremder zu sein ist nicht leicht. Sich in

Deutschland einzuleben erfordert Zeit

und Kraft. Wer sich äußerlich eingerichtet

hat, ist noch lange nicht innerlich angekommen.

Wer eine christliche Gemeinde

besucht, noch lange nicht integriert.

Der äußere Eindruck täuscht oft. Wie

ermutigend ist es da, einer barmherzigen

Person zu begegnen, die hilft.

Wie sieht Migrantenhilfe konkret aus?

Zuerst müssen wir wahrnehmen, dass

die Neubürger da sind. Wir können für

sie beten, ihre Bedürfnisse wahrnehmen

und ihre lange, bewegte, oft tragische

Geschichte. Wir Deutsche wollen immer

alles perfekt machen. Doch die Flüchtlinge

und Einwanderer brauchen keine Perfektionisten,

sondern einfach Menschen

mit Herz und Ohr, die immer wieder

den Kontakt zu ihnen suchen. Ein kurzes

Gespräch ist besser als keins. Kürzlich

waren wir mit dem Fahrrad unterwegs

und begegneten jemandem. Wir hielten

an und fragten: „Guten Tag, wir sind

Horst und Monika, sprichst du Deutsch

oder Englisch? Wo wohnst du?“ Er streckte

uns freundlich die Hand entgegen

und sagte: „Mein Name ist Martin, ich

komme aus Georgien.“ Er freute sich so,

dass wir ihn angesprochen hatten. Oder

eine afrikanische Familie, die ich an einer

Autobahnraststätte traf: „Hallo, ich bin

Horst und komme wie ihr aus Afrika. Wo

seid ihr her?“ Am Ende des Gesprächs lud

ich sie zu einer Konferenz nach Leipzig

ein. Oder eine Afrikanerin in unserer

Gemeinde. Monika besuchte sie an ihrem

Geburtstag, das tat beiden so gut …

Auf Menschen zugehen und Kontakte

knüpfen ist auch ein wichtiges Ziel von

AMIN?

Unser Netzwerk AMIN bringt Christen

zusammen, die Migranten begegnen

wollen. Wir suchen engagierte Menschen,

die interkulturelle Erfahrungen haben

oder wünschen, und begleiten sie in ihrer

Flüchtlingshilfe. Dafür organisieren wir

auch Regionalkonferenzen, und wir ermutigen

Christen, einen eigenen AMIN-Kreis

zu gründen.

Wie viele örtliche AMIN-Kreise gibt es

schon?

Bereits 30 in Deutschland. Ihre Zahl

hat sich verdoppelt, seit ich vor fünf

Jahren angefangen habe. Es freut uns,

dass immer mehr christliche Gemeinden

die Hilfe und Integration von Einwanderern

zu ihrer Aufgabe machen. Im Süden

Deutschlands gibt es bereits einige AMIN-

Kreise – deshalb bauen wir die Arbeit im

Norden aus.

Was sind deine Aufgaben als DMG-Mitarbeiter

bei AMIN?

Als AMIN-Referent darf ich vielen

ehrenamtlichen Leitern und Helfern zur

Seite stehen. Die Entwicklung unseres

Netzwerkes ist wichtig, im Moment bauen

wir eine Internetseite auf und geben

Kleinschriften heraus, wie man Flüchtlingen

hilft und AMIN-Gruppen gründet. Ich

besuche die Kreise, berate und schicke

ihnen Informationen zu. Sie können jederzeit

anrufen und Fragen stellen. Und ich

komme gerne in Gemeinden, um über die

Arbeit zu berichten.

Was macht dir am meisten Freude?

Wie Gott auch in Deutschland wirkt

und seine Gemeinde baut. Ein koreanischer

Pastor in Köln beispielsweise

suchte Gemeinderäume in der Nähe

des Hauptbahnhofs – eine begehrte,

teure Lage – und ich konnte ihm etwas

vermitteln. Ein junger Einwanderer, den

ich begleite, hat inzwischen eine Serie

evangelistischer Filme produziert, die er

im Internet veröffentlicht. Christen im

Ruhrgebiet konnte ich beim Gründen

ihres Integrationscafés beraten. Iranern

halfen wir, eine christliche Gemeinde in

ihrer Stadt zu finden. Und immer wieder

erlebe ich strahlende Gesichter von Migranten,

einfach weil wir sie angesprochen

haben …

Wo siehst du noch Handlungsbedarf?

Am meisten bei konkreten Problemen

einzelner Menschen: Ich denke an eine

gläubige Studentin, die fließend Arabisch

spricht und Sozialarbeit studieren will.

Sie findet einfach keine Teilzeitarbeit in

einer christlichen Einrichtung, um ihr

Studium zu finanzieren. Oder ein Iraner,

der in den vollzeitlichen Dienst will, aber

nicht darf, weil er „Hartz IV“ bekommt.

Etliche Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe

bekommen von ihren eigenen Gemeinden

wenig Unterstützung. Als AMIN möchten

wir mehr Migranten in die theologischen

Seminare bringen, damit sie später selbst

ihre Landsleute erreichen.

8 DMG-informiert | 5 | 2014


Warum sollen wir

Zuwanderern gegenüber

tolerant sein?

Wir sollten mehr

als nur tolerant sein, wir

müssen wirklich für die Menschen

da sein. Es ist so wichtig,

dass sich jeder mit dieser Thematik

auseinandersetzt. Die Einwanderer

bleiben hier. Wenn keine Beziehungen zu

Einheimischen entstehen, entwickeln sich

Parallelstrukturen und Subkulturen. Um

sie gut zu integrieren, müssen wir auf sie

zugehen. Das ist unsere Chance. Gemeinsam

ist für alle besser, auch für uns als

Christen und für unser Land.

Was sagt die Bibel zu diesem Thema?

Außerordentlich viel! Beispielsweise in

Sacharja 7,10: „So spricht der Herr, der

Allmächtige: ‚Fällt gerechte Urteile und

begegnet einander mit Barmherzigkeit

und Güte. Fügt den Witwen, Waisen,

Fremden und Armen kein Unrecht zu.’“

Gott ist barmherzig, ein rettender Gott,

der sich Schwachen zuwendet. Er liebt

die Menschen und will uns gebrauchen,

um zu helfen. Gott sucht uns als seine

Hände, Füße, Ohren und Mund.

Wie können Christen Freundschaften zu

Einwanderern aufbauen?

Wir sollten es nicht zu kompliziert

machen. Die Hürden, die Einwanderer

überwinden müssen, sind eh hoch genug.

Einfach mal mit jemand ins Gespräch

kommen und Interesse zeigen. Lieber

kurz und öfter mit den Menschen reden

und sie ermutigen. Beziehungen sind

wichtig. Gemeinsam Essen und Gastfreundschaft

zeigen. Eine Einladung zum

Tee ruhig annehmen. Migranten sind bedürftig,

doch wenn wir ihre Einladungen

annehmen, gibt ihnen das Würde zurück.

Es kommt auf die kleinen Zeichen der

Freundschaft an …

Wie kann man mit Migranten über Jesus

sprechen?

Wenn wir ihnen praktisch helfen, fragen

sie uns, warum wir das tun. Dann

können wir erzählen, dass wir an Jesus

glauben, die Bibel uns wichtig ist,

dass wir beten, zur Gemeinde gehen und

wie sich das auf unsere Moral auswirkt.

Eigentlich ist es gar nicht schwer, denn

in ihrer Heimat ist Religion ein wichtiges

Gesprächsthema. Gebet, Rettung aus

Sünde und Befreiung aus Bindungen sind

Themen, die sie interessieren. Bieten Sie

Ihrem Gesprächspartner an, für ihn zu

beten. Die meisten freuen sich darüber.

Welche Hilfen bietet AMIN dazu?

Wir haben drei Kleinschriften herausgebracht:

„Habt die Fremden lieb“,

„Gemeinsam Gott loben“ und „Migranten

mit der Liebe Gottes lieben“. Sie können

diese über amin@ead.de per E-Mail

bestellen.

Wie können Leser von DMG-informiert

euch unterstützen?

Ohne Gebet bewegt sich nichts in Gottes

weltweiter Arbeit, deshalb freuen wir

uns über jeden Beter. Zudem benötigen

wir dringend weitere Unterstützung für

unseren Lebensunterhalt. DMG-Mitarbeiter

leben ausschließlich von

Spenden, und im Moment

kommt nur etwas mehr

Horst Pietzsch gibt Seminare

über Migrantenhilfe und unterstützt

Gemeinden dabei

als die Hälfte an Spenden ein, was die

DMG uns an Gehalt auszahlt. Um unseren

Dienst weiter tun zu können, sind

wir für zusätzliche Spenden sehr dankbar

(Stichwort: „P10520 Pietzsch“). Und Sie

können uns einladen; gerne geben wir

in Ihrer Gemeinde einen Impuls über

Migrantenhilfe.

DMG-informiert | 5 | 2014

9


F

Europa

Österreich

Hans-Georg und Margarete Hoprich

Österreich

Irene Schuster

Name des Ko

„Engelbotschafterin“

wird Gotteskind

Wir helfen in Eisenstadt am Neusiedler

See beim Aufbau einer christlichen

Gemeinde „Forum“ mit. Seit einigen

Monaten kommt Jutta in den Gottesdienst

und neuen Hauskreis. Sie war

tief in Esoterik verstrickt, hier erzählt

sie ihre Geschichte:

„Als Kind war ich schüchtern. Vor Gott

hatte ich entweder Angst oder stellte ihn

mir als ‚lieben Gott’ vor. Meine Schulzeit

war normal mit allen Höhen und Tiefen.

Meine damalige beste Freundin lebte

ihren christlichen Glauben offen, und ich

bewunderte sie sehr. War bei mir doch

eher alles schwammig und oberflächlich.

Mit 19 lernte ich meinen Ehemann lieben,

von Anfang an eine turbulente Beziehung

mit Enttäuschungen, Rückschlägen, aber

auch liebevollen Zeiten. Wir bauten ein

Haus und bekamen eine wunderbare

Tochter, unser Wunschkind.

Als ich Mitte 30 war, erzählte mir eine

Freundin, dass sie Engel sehe und ihnen

Fragen stellen könne. Das hat mich fasziniert.

Ich wollte das auch und begann,

sie regelmäßig zu besuchen. Sie lehrte

mich spirituelle Techniken wie Reiki,

Channeling (Weitergabe von Botschaften

übernatürlicher Wesen), Engelrituale und

Zahlenmystik. Ich dachte, im Auftrag von

Jesus zu handeln und Menschen helfen

zu können. Mir war nicht bewusst, dass

ich mich bereits tief in den Fängen Satans

befand.

Mein Ego blähte sich auf, denn von

Anfang an war dieser Weg „erfolgreich“.

Ich war überzeugt, mit göttlicher Energie

verbunden zu sein, und hatte absolutes

Vertrauen zu meiner damaligen Freundin.

Es entwickelte sich ein spirituelles

Zentrum, ich schrieb Engelbücher,

machte unzählige ‚Beratungen’, hielt

Vorträge in Deutschland und Österreich,

schrieb in esoterischen Zeitschriften und

beantwortete E-Mails von Ratsuchenden.

Im deutschsprachigen Raum galt ich als

„Engelbotschafterin“.

Die Wende kam 2011, inzwischen war

ich geschieden. Im Oktober stürzte ich

im Büro und brach mir den Oberschenkelhals.

Dann der Tod meines Vaters. Ein

paar Monate später wieder Schmerzen

in den Beinen. Ich konnte nicht mehr

10 DMG-informiert | 5 | 2014

arbeiten und kaum mehr Termine

bezüglich Engelarbeit machen. Es folgten

Kraftlosigkeit, Depressionen und

Panikattacken nachts. Ich fühlte mich

ausgebrannt. Wenn ich nun mit Engeln

sprach, hinterfragte ich plötzlich, woher

die Antworten kamen?!

Eines Tages rief ich meine bibelgläubige

Schulfreundin von früher an und

ich fragte sie direkt, ob ich mit der

Engelarbeit aufhören solle. Sie antwortete

unter Tränen: „Ja, seit Monaten

bete ich intensiv für dich!“ Mir wurde

bewusst, dass Satan mich verführt hatte

und ich zahllose Irrlehren verbreitet

hatte, die ich selbst lebte. Meine Naivität,

Unwissen, aber auch Desinteresse

an der Bibel hatten mich in diese Grube

gebracht, aus der mich nun die Gnade

von Jesus herausholte. Die Vorbereitungen

zu meiner Umkehr dauerten noch

zwei Jahre …

Als ich das erste Mal im Forum in

Eisenstadt saß, wusste ich: Ich war angekommen

und meine Suche beendet.

Am 10. Januar 2014 habe ich mich für

Jesus entschieden, eine unglaubliche Befreiung.

Als hätte sich ein tonnenschwerer

Rucksack gelöst. Unbeschreiblich,

was für ein Glück ich in Christus empfangen

durfte. Plötzlich konnte ich frei

und voller Energie durchstarten. Der

entscheidende Schritt war getan. Und

ich hab rigoros ausgemistet und alles –

wirklich alles – Esoterische aus meinem

Leben entfernt.

Das Forum ist eine lebendige Kirche

mit authentischen Missionaren und bibelfesten

Menschen, die mir helfen. Ich

wurde liebevoll aufgenommen und erlebe

gerade meine persönliche Wiedergeburt.

Jesus hat mich gerettet und mir

Menschen und Zeichen geschickt, die

halfen umzukehren. Falls Sie selbst in

Esoterik verstrickt sind, schauen Sie in

die Bibel. In 5. Mose 18,10ff sagt Gott

deutlich, was er

darüber denkt.

Bitte ziehen

Sie wie ich die

Konsequenzen

daraus!“

Jutta war überzeugt,

mit göttlicher Energie

verbunden zu sein

Jugendliche wollen

Jesus erleben

Vor vier Jahren formulierten wir

als Team „Neues Leben Österreich“

das Leitbild unseres Jugendzentrums

„much more“ hier in Timelkam. Ein

wesentlicher Punkt ist, dass wir den

Jugendlichen auch in der Bewältigung

ihres praktischen Alltags helfen

wollen. Besonders in Bezug auf

ihre Lehrstelle: Bewerbungen schreiben,

den richtigen Ausbildungsplatz

finden, den Start ins Arbeitsleben

und die Berufsschule.

Der 17-jährige A. erzählte uns

schon zwei Jahre, wie unglücklich er

mit seinem Ausbildungsplatz war.

Das Betriebsklima sei schlimm. Als

Ausländer werde er von Kollegen

gemobbt. Er lernte nur wenig und

durfte oft nur Handlangerdienste

machen und putzen. Das erste Lehrjahr

musste er wiederholen, und

auch beim zweiten Mal wurde nichts

besser. Wir machten uns ernsthafte

Sorgen um ihn und beteten im

Team für ihn um eine gute Lösung.

Gott erhörte unser Gebet eindrucksvoll:

Anfang Juli konnten wir

ein Treffen mit einer Mitarbeiterin

der „Arbeitsassistenz“ arrangieren.

Ihr Job ist es, jungen Menschen zu

helfen, die richtige Lehrstelle zu

finden, dranzubleiben und ordentlich

abzuschließen. Das Treffen war

ermutigend. A. bekam die nötige

Unterstützung, um eine neue Lehrstelle

zu suchen und bekommt seine

bisherige Lehre angerechnet.

Das war ein praktischer „Krisenherd“

im Leben eines unserer

Jugendlichen. Unsere persönliche

Beziehung zu A. ist tiefer geworden.

Seither vertraut er uns weitere

persönliche Probleme an. Und ich

konnte ihm erzählen, wie sehr mir

Gebet hilft. Und das Wissen, dass

Gott mich liebt und ihm nichts

unmöglich ist.

Wir hoffen, dass die jungen Leute,

mit denen wir Woche für Woche in

unserem Jugendzentrum in Kontakt

sind, Gott genauso praktisch in

ihrem Alltag erleben wie A. – durch

unser Vorbild, Erzählen über die

Bibel, unsere Freundschaft, Begleitung

und Hilfe. Bitte beten Sie mit,

dass Jugendliche in Timelkam Jesus

kennenlernen.

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Bitte geben

Spendenbe

Freundesn

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Vielen DAnk!

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Schriftleitung: Dr. Detlef Blöcher

Redaktion: Theo Volland

Layout: David Spieth

Erscheinung: Sechsmal jährlich

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bringen Menschen in aller

Welt die Liebe Gottes auf

verständliche Weise nahe.

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in in Deutschland und und

in in andere EU-/EWR-

Staaten in in Euro. Euro.

06 06

SPENDE

SPENDE


Asien

Afrika

Japan

Dr. Martin und Andrea Heißwolf

Tansania

Elisabeth Schenk

Von Fukushima geht

heute Segen aus

Beim Namen Fukushima stehen uns bis

heute die erschütternden Fernsehbilder

des explodierenden Atomreaktors vom

März 2011 vor Augen. Hat Japan die

schwere Krise überwunden? Damals sind

drei Grundwerte japanischer Religiosität

und Mentalität

zusammengebrochen:

Zuerst der Glaube an

die Natur und ihre

Segnungen. Japans

Religion verehrt die

Natur, und viel ist

von der „Gnade des

Meeres“ die Rede.

Die Monsterwelle

und ihre Folgen haben diesen Glauben tief

erschüttert.

Ein zweiter Grundstein ist die Ahnenverehrung.

Der rechte Abschied von

Verstorbenen, Bestattungsrituale und

der Verbleib der Überreste im Haus der

Hinterbliebenen, „Gebete“, welche den

Weg ins „Reine Land“ sichern … das alles

war für zig Tausende Tote unmöglich,

deren Leichen ins Meer gerissen wurden.

Jiro fand durch die

Katastrophe zu Gott

Fukushima ist kein dunkler

Fluch, keine Strafe Gottes.

Der an unserer Stelle Verfluchte,

Jesus Christus, hängt

am Kreuz. Er trug unsere

Strafe, auch die Japans.

Pauschale Massen-Totenmessen am

Strand waren ein trauriger Ersatz,

der tiefe Wunden hinterlassen hat.

Fukushima, die „Insel des Segens“,

scheint zum Fluch geworden zu sein.

Außerdem geriet der Glaube an technische

Machbarkeit,

Fortschritt und Geld

ins Wanken.

Die früher landwirtschaftlich

reich

gesegnete Gegend

um Fukushima ist

jetzt verstrahlt und

liegt brach. Generationen

von Missionaren

haben dort gearbeitet, ohne

Frucht zu sehen. Was die Menschen

damals vom Glauben an Jesus abhielt,

ist ihnen heute genommen. Jetzt

entscheiden sich viele Japaner für

Jesus und Gemeinden entstehen. Die

Katastrophe ist kein dunkler Fluch,

keine Strafe Gottes. Der an unserer

Stelle Verfluchte, Jesus, hängt am

Kreuz. Er trug unsere Strafe, auch die

Japans. Unser Land wird durch ihn

gesegnet.

Heute haben wir Hoffnung, dass

von Fukushima Erweckung für Japan

ausgeht. Durch die Katastrophe

haben Gemeinden ihre Grenzen

untereinander überwunden – auch

gegenüber Außenstehenden – und zu

gemeinsamer Nothilfe gefunden. Die

Katastrophe hat aufgeweckt. Junge

Christen wollen ihren Landsleuten

von Jesus weitersagen. So wird Fukushima

zum Segen fürs ganze Land.

Jiro beispielsweise, ein Student

unserer Jüngerschaftsschule, schrieb:

„Meine Eltern sind eifrige Christen,

ich entschied mich mit elf Jahren für

Jesus. Als 2011 das große Erdbeben

passierte, wollte ich dort helfen, aber

alle Pläne wurden zerschlagen. Ich

kam ins Nachdenken. Gott zeigte

mir, dass ich eigentlich nur sonntags

Christ war. Ich fand zu einer tiefen

Umkehr und entschied mich, mein

Leben künftig ganz für Gott einzusetzen

…“

Was die einheimische

Partnerkirche schätzt

Ich bin in der Diözese Rift Valley

der Anglikanischen Kirche von

Tansania als Apothekerin tätig. Wie

mein Alltag aussieht? Pastor N.

erzählt:

„Ich danke Gott, Ihnen, liebe Leser,

und der DMG, dass Elisabeth in

unserer Diözese arbeiten kann. Sie ist

ein großer Segen. Seit 2011 hat sie Gemeinden

landauf, landab besucht und

in der Arbeit mit Kindern gestärkt.

Anfangs hat sie den Kindergottesdienst

der Kathedrale von Manyoni geleitet

und Mitarbeiter geschult. Später

wechselte sie in die Vorortgemeinde

Mwanzi. Durch ihr Engagement stieg

die Zahl der Teilnehmer im Kindergottesdienst

deutlich an.

Manchmal kommt Elisabeth in die

Internatsschule und das theologische

Seminar von Kilimatinde und predigt

dort. Sie ermutigt Schüler und Studenten,

fest im Glauben zu stehen. Ihre

Botschaft zum Beginn des Bibelschuljahres

im Januar bewegte die neuen

Studenten tief.

In Manyoni hat Elisabeth eine Apotheke

aufgebaut, die sie erfolgreich

leitet. Vorher hat sie die Apotheke

des Krankenhauses in Kilimatinde neu

organisiert. Nur noch selten hören die

Patienten dort den Satz: ‚Dieses Medikament

haben wir nicht auf Lager.’

Elisabeth spricht gerne mit den

Patienten und Pflegekräften über ihren

Glauben. Einmal benötigte eine Patientin

aus einem Dorf eine Bibel. Ihre

Schwiegermutter erlaubte ihr nicht,

in den Gottesdienst zu gehen. Da

organisierte Elisabeth ihr eine solarbetriebene

Hörbibel, die in ihrem Dorf

seither gehört wird.

Elisabeth kann mitfühlen. Sie unterstützt

zwei junge Menschen, damit sie

die Ausbildung zum Automechaniker

machen können. Manchmal bezahlt

sie die Behandlung von Patienten

aus eigener Tasche. Das bleibt eine

Herausforderung für sie, denn sie kann

nicht allen Bedürftigen helfen. Wir als

Diözese sind sehr froh, dass Elisabeth

bei uns ist. Sie hat ein barmherziges

Herz, und wir wünschen uns weitere

Mitarbeiter wie sie. Gott segne Sie.“

12 DMG-informiert | 5 | 2014


Niger

Christa Englert

Gefängnisausbruch

mit Folgen

Christa Englert hilft

Jugendlichen im Gefängnis

Es war Anfang Juni 2013: Wie jeden

Donnerstag fuhren Abla, Rachele und ich

ins Jugendgefängnis, um die inhaftierten

Jugendlichen zu besuchen – darunter

viele Straßenkinder, Diebe, Einbrecher

und auch vereinzelt junge Mörder. Schon

mancher von ihnen hat sich durch unsere

wöchentlichen Besuche für Jesus entschieden.

Doch heute

merkten wir bereits

bei den Wärtern am Eingang,

dass etwas nicht

stimmte. Normalerweise

sind sie freundlich

und immer für ein kurzes

Gespräch aufgelegt.

Diesmal jedoch wollten

sie uns nicht einlassen: „Nein, das geht

heute nicht“, sagten sie wirsch.

Ein Wächter trat näher und erklärte

uns die Situation: Mittags war ein Häftling

ausgebrochen, und sie suchten ihn in

der Stadt. Wenn sie ihn nicht fänden,

würden die Wärter selbst zu Gefängnisstrafen

verurteilt – das war ernst. Die

Gefangenen hatte man in

ihren Schlafsaal gesperrt.

Alle behaupteten, sie

hätten nichts von

dem Ausbruch bemerkt,

obwohl der

Geflohene eine

vier Meter hohe

Mauer überwunden

hatte.

Wir unterhielten

uns ein

Weilchen mit

dem netteren

Wächter und

drückten unser

Bedauern

Zwei Gefangene flohen.

Sie besaßen Schusswaffen,

und ein Fluchtwagen wartete

vor dem Gefängnis. Sofort

wurden alle Zufahrtsstraßen

mit Panzern blockiert.

aus. Nächste Woche könnten wir nachschauen,

wie es aussieht, meinte er. Doch

es sollte noch schlimmer kommen.

Zwei Tage später flohen aus dem

Männergefängnis nebenan erneut zwei

Gefangene. Sie hatten offensichtlich Hilfe

von außen, denn sie besaßen Schusswaffen,

und ein Fluchtwagen wartete vor

dem Gefängnis auf

sie. Bei der Schießerei

wurden drei Wächter

schwer verletzt und

zwei getötet, ein

Schock. Sofort wurde

das Gefängnis weiträumig

abgeriegelt und

alle Zufahrtsstraßen

mit Panzern blockiert. Besuche waren

nun nicht mehr möglich.

Die Jugendlichen werden vom Gefängnis

kaum mit Nahrung versorgt. Pastor

Ali hörte, dass Familien Essen für die

Gefangenen an einer bestimmten Straße

abgeben könnten, Wächter es holten und

ins Gefängnis brachten. So versuchten

wir, den Jugendlichen Essen zukommen

zu lassen. Es war kompliziert, weil das

ganze Gefängnispersonal samt Direktor

ausgewechselt worden war. Wir kannten

keinen der Wächter mehr. Würden sie

unser Essen wirklich abgeben? Wilde

Gerüchte kursierten in der Stadt, wir

konnten nur warten und beten.

Pastor Ali bemühte sich währenddessen

um eine Besuchserlaubnis zu den drei

verletzten Wärtern im Militärhospital.

Sie freuten sich sehr, als wir bei

ihnen vorbeischauten und

mit ihnen beteten.

Nach einigen Wochen hatte sich die

Situation etwas beruhigt. Nun konnten

wir dem neuen Direktor unsere Gefängnisarbeit

vorstellen. Das Gespräch

verlief gut. Pastor Ali erzählte ihm, dass

wir regelmäßig Mahlzeiten ins Jugendgefängnis

brachten. Da wurde der Direktor

aufmerksam. Gutes Essen konnte die

Stimmung im Gefängnis heben. „Ja klar,

Ihr könnt gleich morgen eine Mahlzeit für

die Jugendlichen bringen und sie besuchen“,

erlaubte er uns.

So halfen uns die Mahlzeiten, die Türen

ins Gefängnis wieder zu öffnen, um

jungen Männern von Jesus weiterzusagen.

Natürlich bekamen auch die Wächter

ihren Teil vom Essen und freuten sich. Allerdings

waren sie neu, und wir mussten

erstmal ihr Vertrauen gewinnen. Anfangs

untersuchten sie das Essen und unsere

Taschen mit den Bibeln genau – doch das

störte uns nicht. Inzwischen können wir

die jungen Häftlinge wieder zweimal die

Woche besuchen.

Übrigens: Derzeit bin ich im Reisedienst

und freue mich auf die Begegnung

mit Ihnen. Melden Sie sich über die DMG

bei mir, gerne komme ich auch in Ihre

Gemeinde.

Krisenherde in Afrika

Der neueste Konflikt-Barometer des

Heidelberger Instituts für Internationale

Konfliktforschung zählt derzeit 414 Krisenherde

weltweit, die meisten davon in Afrika südlich der

Sahara. Im Dezember brachen erneut Kämpfe im Südsudan

aus, bei denen Tausende ums Leben kamen. In der Zentralafrikanischen

Republik fand ein blutiger Machtwechsel statt; bis heute kommen

Menschen ums Leben. In Mali hat die Regierung die großen Städte im Norden

wieder weitgehend unter Kontrolle, doch der Krieg gegen die Islamisten

dauert an. Dazu der Krieg in Somalia und der hochgewaltsame Konflikt

in Nigeria. Bitte beten Sie um Frieden für diese Länder, für die Menschen auf

der Flucht und die vielen verfolgten Christen.

DMG-informiert | 5 | 2014

13


Afrika

Simbabwe

Martin und Silke Waldvogel

Durchs dunkle Tal …

Seit elf Jahren dienen wir Gott in Simbabwe,

einem Land voller Naturwunder

und freundlicher Menschen. Wir gehen

in Schulen und Waisenhäuser, gestalten

Camps für Kinder und Jugendliche,

und begeistern sie für Jesus und einen

Lebensstil, der sie vor dem Schrecken

Aids bewahrt. In den elf Jahren haben das

Land und wir persönlich einiges an Krisen

erlebt. Aber auch, dass Jesus lebt! Was

für ein Segen, dass er in Krisen erfahrbar

ist. Auch in Geldentwertung, Krankheit,

Unrecht, Verzweiflung, Instabilität und

wirtschaftlichem Zerbruch ist der Stab

und Stecken des guten Hirten Jesus ein

tiefer Trost.

Ein gläubiger Freund ist uns ein großes

Vorbild, weil er sich von Jesus führen

lässt, was immer auch kommt. Er hat

zwei katastrophale Ehen hinter sich. Sei-

ne zweite Frau, die furchtbar trank und

untreu war, starb kürzlich im Vollrausch.

Seine Stieftochter, die zeitweise bei ihm

wohnt, nimmt Drogen und bewegt sich

in schwierigen Kreisen. Sein Geschäft

geht den Bach runter, und er hat überall

Schulden. Trotzdem sagt er, dass er ein

„höchst bevorzugter Sohn des einzigen

Gottes“ ist.

Wir besuchen ihn öfters und beten mit

ihm. Er meint, dass er in vielem erntet,

was er selbst gesät hat. Denn er hatte

lange einen destruktiven Lebensstil, bevor

er zu Jesus fand. Doch Gott trägt ihn,

auch mitten in dieser Lebenskrise, die

jetzt schon Jahre andauert.

Der wirtschaftliche Niedergang unseres

Landes hat ihm die finanzielle Basis

geraubt. Als ich ihn heute besuchte und

Und ob ich schon wanderte

im finsteren Tal, fürchte ich

kein Unglück; denn du Herr

bist bei mir, dein Stecken

und Stab trösten mich.

Psalm 23,4

sagte, dass ich ihn für

seinen Glauben bewundere, bekam

er Tränen in die Augen. Ich bin nicht

sicher, wie ich an seiner Stelle mit Gott

durch so eine Krise kommen würde.

Vieles kann man erst lernen, wenn Gott

uns ins Tal führt.

Wir beten für unseren Freund, dass

Jesus ihm Kraft gibt, im Glauben wachsen

lässt und hilft. Dass er gerade in der Krise

Jesus erlebt. Jesus führt uns nicht immer

um dunkle Täler herum. Doch er ist uns

nahe darin. Lasst uns seine starke Hand

festhalten, dann werden uns Güte und

Barmherzigkeit folgen, unser Leben lang,

und wir werden im Haus des Herrn sein

für immer.

V e r a n s t a lt u n g s k a l e n d e r

12.10.2014: Missionstag

28199 Bremen, Tel. 0421 500688

12.10.2014: Missionstag

91443 Scheinfeld, Tel. 09162 560

18.–19.10.2014: Missionswochenende

95119 Naila, Tel. 09282 5540

19.10.2014, 10 Uhr: Gebetssonntag – Europa

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

25.–26.10.2014: Missionstag

35415 Pohlheim-Holzheim

Tel. 06004 913575

26.10.2014: Missionstag

72555 Metzingen, Tel. 07123 14781

01.11.2014: Gebetstag Kirchlengern

32278 Kirchlengern, Tel. 05223 10273

02.–06.11.2014: Missionswoche

24536 Neumünster, Tel. 04321 265000

07.11.2014, 20 Uhr: Gebet für die Welt

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

14.-16.11.2014: Infowochenende für Auslandseinsätze

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

16.11.2014, 10 Uhr: Gebetssonntag – Asien

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

14 DMG-informiert | 5 | 2014

Treffen Sie uns

am Infostand bei:

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Dringender

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Osten auf: www.DMGint.de/

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Himmel und Hölle

Dein Leben ist mehr als ein Spiel!

Über 24 Veranstaltungen mit Andreas Boppart,

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22. JUGENDKONFERENZ

für Weltmission

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4. JANUAR 2015 ICS Messe Stuttgart


Amerika

Haiti

Arne und Priscilla

Clemm

Studieren für Jesus

Wie froh war ich (Priscilla), als ich

endlich mein Fachabitur in der Tasche

hatte und der Schule den Rücken kehren

konnte. Endlich nicht mehr lernen! Das

galt zumindest bis zu dem Tag, an dem

klar wurde, dass Gott mich in den Vollzeitdienst

beruft und ich erneut die Schulbank

drücken musste. Bewusst entschied

ich mich für das Theologische Seminar

Rheinland (ehem. Neues Leben Seminar)

mit einem zweijährigen Bibelkurs. Rein

und wieder raus, das war mein Plan.

Doch dann passierte, was ich nie

gedacht hätte: Mein Theologiestudium

begeisterte mich.

Doch dann passierte, was ich nie

gedacht hätte: Mein Theologiestudium

begeisterte mich. So sehr, dass ich nach

drei Wochen entschied, in den vierjährigen

Kurs zu wechseln. Plötzlich gab es

nur noch Lieblingsfächer, und alles, was

ich lernte, war relevant. Mit der Zeit kristallisierte

sich heraus, dass mir Mission

am Herzen liegt. Die Biographien von

Missionspionieren und Missionsstrategien

von damals und heute beflügelten mich.

Themen wie Interkulturelle Kommunikation

begleiteten mich täglich.

Ruckzuck gingen vier Studienjahre

vorbei, wie sollte es akademisch weitergehen?

Ich entschied, nebenberuflich den

Master in Missiologie zu machen. Die

Kurse waren inspirierend und das Thema

für meine Masterarbeit bald gefunden.

Im Blick auf unser künftiges Einsatzland

wählte ich: „Haiti – der Voodoo-Kult und

Chancen für Evangelisation.“

Die Voodoo-Religion in Haiti ist eine

Mischung aus Ahnenkult, Naturglaube,

Magie und traditionell-christlichen

Elementen, die ihre Wurzeln tief in Afrika

haben. Ich plane eine theologisch-empirische

Feldstudie. Durch Befragung haitianischer

Christen möchte ich herausfinden,

was das Evangelium dem Voodoo-Kult,

in den immer noch drei Viertel der 10

Millionen Haitianer verstrickt sind, entgegenzusetzen

hat. Die Erfahrungen der

Befragten sollen ausgewertet werden, um

neue Wege aufzutun, wie man Menschen

für Jesus gewinnen kann.

Unsere eigentliche Aufgabe in der

christlichen Kinder- und Jugendarbeit

geschieht davon unabhängig.

Doch die Masterarbeit ist

wichtig, um Menschen mit dem

Evangelium zu erreichen.

Costa Rica

Daniel und Myriam Zinser

„Wenn ich nur

sprechen könnte!“

„Wow – unsere Kinder wachsen

dreisprachig auf!“ Die Vorfreude auf

Südamerika löste bei mir (Myriam)

Begeisterung aus. Genau so lange, bis

die ersten acht Wochen in Costa Rica

vorbei sind und der Kulturschock uns

eingeholt hat: Plötzlich merke ich, wie

erdrückend der Schulalltag für uns als

Familie wird. Ich erkenne, dass ich von

nun an die Wäsche immer von Hand

vorwaschen muss. Und beim Einkaufen

fühle ich mich wie eine Erstklässlerin

und finde die Sachen nicht, die wir

brauchen.

Wenn ich jemanden frage, verstehe

ich die Antworten nicht. Sehr hilfreich

– vor allem mit quengeligen Kindern an

der Hand, die unbedingt heim wollen.

Auf dem Markt sehe ich all das unbekannte

Gemüse, es ist so viel günstiger

als die mir bekannten importierten

Sorten. Doch vom Redeschwall des

Händlers verstehe ich kein Wort und

bezahle viel Lehrgeld – buchstäblich.

Das Sprachstudium entpuppt sich als

Lebensschule, die uns Demut lehrt. Da

sitzen wir – gestandene Lehrer, Pastoren,

Ingenieure – wie kleine Schuljungs

und -mädels an unseren Schreibpulten.

Wir machen große Augen, bekommen

verschwitzte Hände und Herzrasen,

wenn wir aufgerufen werden und sagen

sollen, wie wir heißen und wo wir

herkommen. Wie demütigend.

Wir werden eingeladen, in der Gemeinde

den Lobpreis mitzuleiten, was

uns in Deutschland viel Freude bereitet

hat. Doch bei der Probe komme ich

mir vor, wie ein Kind, das seinen Papa

begleitet, aber eigentlich nichts mit

der Sache zu tun hat. Wie kann ich nur

zeigen, was ich einbringen will? Wenn

ich nur sprechen könnte! Bei Gebetsgemeinschaften

bin ich froh, wenn

ich irgendwas in Worte fassen

kann, ich stammle rum wie ein

Kleinkind …

Und warum benutzt meine

Tochter eigentlich nicht

ihren Daumen, wenn sie

zeigen möchte, dass sie

drei Jahre alt ist? Ach ja,

genau, weil die Kinder

hier das so machen. Sie hat schneller

gelernt als ich. Mir kommt das

so fremd vor; meine eigene Familie

kommt mir fremd vor. Überhaupt:

Wären wir für Gott nicht viel nützlicher,

wenn wir in Deutschland geblieben

wären? – Doch dann erinnere ich

mich daran: Wir tun das, weil Jesus uns

zuerst geliebt hat. Weil ER in mir lebt,

nicht für mich …

Eines Nachmittags der Durchbruch:

Ich sitze im Wohnzimmer einer jungen

Christin in unserer Nachbarschaft.

Wir haben uns im Park über die

Kinder kennengelernt und unterhalten

uns. Zwei Stunden lang. Auf Spanisch!

Ich erfahre viel über ihre Familie.

Sie fragt, warum wir hier leben und

was wir tun. In all dem Stirnrunzeln,

Ringen um Ausdrücke und Abnutzen

des Wörterbuchs beginnen ihre Augen

zu leuchten. Sie wünscht sich so, im

Glauben zu wachsen und andere dafür

zu begeistern.

Wir machen aus, gemeinsam das Leben

von Jesus zu studieren. Ich möchte

ihr beibringen, wie sie Jüngerschaft

mit anderen leben kann. Gott hat mir

jemanden anvertraut, in den ich investieren

darf. Das wird nicht die Welt

verändern. Aber es verändert IHRE

kleine spanische Welt, in die ich mit

viel Mühe Zutritt finden durfte. Und

die der Menschen um sie her.

Wie es zum Durchbruch

in unserem

Sprachstudium kam

DMG-informiert | 5 | 2014

15


Amerika

Brasilien

Bernhard und Elke Grupp

Hurra, es ist Erntezeit!

„Tim, kommst du morgen mit auf

unser Feld zum Reisernten?“, fragte Pixut

unseren Sohn. Der Canela-Indianer und

Tim sind seit Jahren dicke Freunde. „Und

frag doch, ob deine Familie mitgehen

will.“ Gerne veranstalteten wir gemeinsam

mit unseren Kindern und den beiden

Lernhelferinnen einen

Tag „Schulausflug aufs

Feld“.

In aller Frühe ging

es mit Pixut und weiteren

Freunden los;

ein Fußmarsch von

eineinhalb Stunden.

Man wollte ankommen,

wenn die Sonne

noch nicht zu heiß

brannte. Schon der

Marsch durch den Urwald bei strahlend

blauem Sommerhimmel erfüllte unsere

Herzen mit Freude. Erst recht, als wir am

Feld ankamen: Reis und Maniok standen

in voller Reife. Stolz und dankbar zeigten

uns die Indianerfamilien die Früchte ihrer

Arbeit. Dann ging es los; Reis zupfen von

Hand. Es wurde immer heißer und der

Sack mit Feldfrüchten immer voller.

5 Euro für

Mission freisetzen

16 DMG-informiert | 5 | 2014

Sechs Indianer ließen sich

taufen, ein Erwachsener

und fünf Jugendliche. So

erlebten wir unser ganz

persönliches Pfingstwunder:

die Geburt einer

jungen Indianergemeinde.

Es ermutigt uns sehr, dass Sie zu den

Lesern von „DMG informiert“ gehören und

Interesse an anderen Ländern und unserer

weltweiten Arbeit zeigen. Möchten Sie uns helfen,

die Zeitschrift zu finanzieren? Erstellung, Druck und

Versand eines Exemplars kosten nur 0,80 Euro. Das

ist sehr preisgünstig für 20 Seiten voller Gebetserhörungen,

Inspiration und Impulsen für den persönlichen

Glauben, Gemeinde und Mission. Pro Jahr sind es nur 5

Euro. Bei 42.000 Empfängern summiert sich dies auf cirka

210.000 Euro. Könnten Sie sich vorstellen, uns 5 Euro

jährlich für den Bezug zu überweisen – oder vielleicht

sogar den gleichen Betrag nochmals für weitere Leser, die

selbst nicht spenden können? Herzlichen Dank für alle

Unterstützung.

Spende bitte mit Vermerk: P55040 DMG-informiert

Unwillkürlich musste ich daran denken,

dass wir im Mai auch geistlich „Erntezeit“

hatten: Sechs Indianer hatten sich taufen

lassen, ein Erwachsener und fünf Jugendliche.

Einer davon war Pixut, auf dessen

Feld wir gerade arbeiteten. Pixut hatte

über Jahre treu unsere Programme für

Kinder und Jugendliche

besucht. Anfangs kannte

ich seine Sprache kaum

und konnte nur mühsam

Bibelgeschichten erzählen,

doch das Sprachelernen

hat sich gelohnt.

Heute ist er überzeugt

von Jesus. Und es lohnte

sich auch, mit auf sein

Feld zu gehen. Pixuts Eltern

und die der anderen

Getauften freuten sich so über unsere

Hilfe, dass sie die Woche darauf von ganz

alleine zu unserem Pfingstgottesdienst

kamen.

Auch der Männerkreis einer mit uns

verbundenen Kirche in der Stadt war

dabei – das zog die Indianerväter an,

sodass sie die Botschaft von Pfingsten

hörten. Einer schenkte Jesus sein Leben

und möchte getauft werden. So erlebten

wir unser ganz persönliches Pfingstwunder:

die Geburt einer jungen

Indianergemeinde durch

den Heiligen Geist. Der

Besuch der Christen aus

der Stadt war auch Anlass

für die Indianerchristen,

selbst Verantwortung zu übernehmen.

Denn das Grußwort an die brasilianischen

Brüder und Gebet war ihre Sache.

Ein paar Tage später gab es eine interessante

Diskussion: Sollten sich Indianerchristen

kleiden wie der „Cupẽ“, der Brasilianer?

Benötigten sie eine Kirche mit

Mikrofon und dicken Lautsprecherboxen,

wie in der Stadt? Jugendliche finden den

Stil der „Weißen“ anziehend, Ältere nicht.

Und manche brasilianische Kirche stülpt

den Indianern einfach ihre Art über. Wir

versuchen das zu vermeiden und passen

uns der Indianerkultur an. Manche Indianer

meinten, ein Pfarrer müsse immer

in Anzug und Krawatte herumlaufen. Ich

nicht. Ich predige mit freiem Oberkörper,

wie sie, und signalisiere ihnen damit, dass

man ganz Indianer und doch Christ sein

kann.

Wir beten, dass noch etliche durch

unsere neue Hörbibel zum Glauben kommen.

In den nächsten Monaten haben sie

viel Zeit und sind im Dorf. Dann bilden

wir Gruppen, in denen sie die beste

Botschaft der Welt hören. Bitte beten

Sie, dass sich noch viele Canelas für Jesus

entscheiden.

Nach langem Wachstum dürfen

Grupps jetzt die Ernte bestaunen

©CreationSwap/Wagner Daniel


Brasilien

Inge Bublitz

Peru

Siegfried und Dorothee Reuter

„Tore“ für Gottes

Mannschaft

„Toooooor!“ – so schallte es im Juli millionenfach

um die ganze Welt. Alle Augen

sahen auf Brasilien, und der Ball rollte.

Auch in unserer Stadt fielen Tore, obwohl

keine WM-Spiele in unserem Stadion ausgetragen

wurden. Aber im Himmel gab

es Siegesfeiern. Denn mein Team hatte in

den Tagen der WM ebenfalls Gewinne zu

verzeichnen. Zu welcher Mannschaft ich

gehöre? Weder zu Deutschland, noch zu

Brasilien – obwohl uns ein brasilianischer

Weltmeistertitel gefallen hätte. Nein, ich

gehöre zu Gottes Mannschaft.

Im Juni und Juli gab es in allen 27 Bundesstaaten

Brasiliens Kinderwochen, die

wir organisiert und dafür Mitarbeiter

geschult haben. Jedes Kind, das wir erreichen,

bedeutet ein „Tor“ für Jesus. Alleine

hier in João Pessoa, der östlichsten Stadt

des Kontinents, veranstalteten wir in

fünf Tagen zehn öffentliche Kindertreffen.

Zwei junge Helfer kamen aus dem

Norden mit dazu. Gemeinsam haben wir

viele Kinder eingeladen und spannende

Feste rund um Fußball durchgeführt,

bei denen es um Gott, die Bibel und ihr

persönliches Leben ging. Teilnehmerinnen

unseres Kurses für Evangelisation waren

eifrig mit dabei. Ob sich der finanzielle

und logistische Aufwand lohnt? Tausendmal,

ja! Kinder für Jesus zu gewinnen, was

gibt es Schöneres?!

Nach der WM gab es große Konferenzen

in verschiedenen Städten, um

christliche Mitarbeiter für Kindermission

zu schulen. Dann kehrten die Teilnehmer

aus „Gottes Mannschaft“ wieder in ihren

Alltag zurück. Für uns alle sind die evangelistischen

Einsätze rund um die WM ein

unvergessliches Erlebnis!

Nun geht es an die Nachbetreuung.

Ein Projekt heißt „Ball in der Schule“

und geht bis zu den Olympischen Spielen

2016. Wir konnten bereits in sieben

Schulen Kindern von Gottes gutem Plan

für ihr Leben erzählen – immer mit Hilfe

eines Balls in den Farben des „Wortlosen

Büchleins“. Vielen Dank für Ihre Unterstützung

und Gebete.

Ob sich der finanzielle und

logistische Aufwand lohnt?

Tausendmal, ja!

Kinder für Jesus zu gewinnen,

was gibt es Schöneres?!

Gottes Dreamteam

in den Anden

Die Morgensonne scheint auf unseren

Esszimmertisch. Placido (64), Sebastiana

(40) Leucadio (30) und Cosme (33) sitzen

vor ihrer Tasse Tee und einem Teller

Kekse. Wir haben Gottes „Dreamteam“

aus Chalhuanca zu Gast, die Mitarbeiter

einer Gemeinde auf 4.200 Metern Höhe,

die an unserem Frühstücksprogramm

der

Kinderhilfe Arequipa

teilnimmt. Rund um

das Dorf leben 200

Familien, die meisten

als Hirten zwischen

Lamas und Alpakas auf

Einsiedlerhöfen, bis zu

zwei Stunden Fußweg

entfernt über die „Sierra“ verstreut. Bei

unserem Treffen macht sich Stallgeruch

breit, aber das gehört hier dazu.

Sie sind ein kunterbuntes Häufchen

unterschiedlicher Charaktere, Gaben und

Talente – meist ohne Glanz und Gloria.

Echte „Hingucker“ sehen anders aus! Sie

sind sich ihres „Ruhms und Herrlichkeit“

selten bewusst, und wenn, dann bilden sie

sich nichts darauf ein. Das hat nichts mit

falscher Bescheidenheit oder mangelndem

Selbstwertgefühl zu tun. Sie ehren

ihren Teamchef Jesus Christus.

Placido ist Laienpastor. Seine Frau Dominga

war 23 Jahre ehrenamtlich jeden

Morgen ab fünf Uhr die Seele des Frühstücksprogramms

in ihrer Gemeinde. Sie

hat von montags bis freitags für Kinder

und Mütter im Dorf den schmackhaften

Milchhaferbrei und Brötchen ausgegeben;

im Morgengrauen bei Raureif und

Eiseskälte auf Holz- und Alpakadungfeuer

liebevoll zubereitet. Vor zwei Jahren

starb sie an einem Schlaganfall.

Sebastiana ist Mutter von zwei Kindern

und hat sprichwörtlich „gut reden“. Zehn

Jahre sorgte sie mit ihrem Mann Justo

ehrenamtlich für alles Organisatorische

im Projekt und leitete den Kindergottesdienst.

Seit vier Jahren sind Leucadio und

Cosme nachgerückt.

Als Kinder

hatten sie morgens

bei Dominga und

Placido ihr Frühstück

erhalten,

biblische Geschichten

gehört und zu

glauben gelernt.

Heute trägt Leuca-

Die Frage nach Gott

beschäftigt hier jedes

Kind. Es ist gut, dass sie

hier schon von Klein auf

beim Frühstück gute

Antworten erhalten.

dias Frau Nilda (25) morgens ihren Sohn

beim Wasserkochen im Tragetuch, während

Cosmes Frau Nelida die 55 Kinder

der Umgebung zur Frühstücksausgabe in

Empfang nimmt, mit ihnen Lieder singt

und Cosme die Andacht hält.

Die Frage nach Gott beschäftigt hier

jedes Kind. Es geht um

Menschenwürde, Sinn im

Leben und Zukunft. Es ist

gut, dass sie hier schon

von Klein auf beim Frühstück

gute Antworten

erhalten. Wie Worte von

Matthias Claudius, nur auf

Spanisch: „Ich danke Gott

und freue mich … Auch

bet ich ihn von Herzen an, dass ich auf

dieser Erde nicht bin ein großer reicher

Mann und auch wohl keiner werde.

Gott gebe mir nur jeden Tag, so viel ich

darf, zum Leben. Er gibt’s dem Sperling

auf dem Dach; wie sollt er’s mir nicht

geben!“

Heute bekümmert unsere Mitarbeiter

die Gleichgültigkeit einiger Eltern, beispielsweise

von Carina (5) und Rafael (8).

Sie ließen ihre Kinder kommen, verweigerten

aber die notwendige Unterschrift.

„Dürfen wir die Kinder dann hereinlassen,

oder müssen wir sie vom Frühstück

ausschließen?“ Das Team der Gemeinde

in Chalhuanca antwortet auf Unrecht,

Nöte, Leiden und Schande mit Liebe,

Erbarmen und Vergebung. Wie sie sich

verschenken hat einen hohen Preis – eine

unbezahlbare Dienstleistung.

Siegfried und

Dorothee Reuter

kümmern sich um

Kinder aus armen

Familien

DMG-informiert | 5 | 2014

17


13.–15.3. Info-Wochenende für Auslandseinsätze

Thema:

Kinder, Kinder ...

Ich habe ihn mit dem

Geist Gottes erfüllt und

ihm Weisheit, Verstand und

Können gegeben, handwerkliche

Arbeiten auszuführen.

2. Mose 31,3

Mi Do Fr Sa So

2 3 4 5 6 7 8

Mo 15 16 17 18 19 20 21 22

1 23 24 25 26 27 28 29 30

9 10 November

Er bat

um Leben und du

hast sein Gebet erhört

und ihm ewiges Leben

geschenkt. Psalm 21,5

1.11. A lerheiligen | 18.11. Buß- und Bettag | 29.11. 1. Advent

6.11. Gebet für die Welt (20 Uhr) | 15.11. Gebetssonntag Afrika (10 Uhr)

13.–15.11. Info-Wochenende für Auslandseinsätze

Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

1 2 13 14 27 28 3 4 5 15 16 17 18 6 7 8 19 9 10 29 30

20 21 11 12

22 23 24 25 26

Sie verkauften

ihren Besitz und teilten

den Erlös mit allen,

die bedürftig waren.

Apostelgeschichte 2,45

April 3.4. Karfreitag | 5.4. Ostern | 6.4. Ostermontag | 26.4. Jahresfest (10 Uhr)

Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

1 2 3 4 5 6 7 8

15 16 17 18 19 20 21 22

9 10 11 12 13 14 23 24 25 26 27 28 29 30 31

März

6.3. Gebet für die Welt (20 Uhr) | 15.3. Gebetssonntag Asien (10 Uhr)

Einzelpreis

nur 2,50 €

DMG-Tischkalender 2015

Einblicke weltweit (13 x 15 cm)

Interessante Bilder und Bibelverse, landestypische Rezepte, Fakten,

Zahlen und Anekdoten unserer Missionare. Veranstaltungen der

DMG sind ins Kalendarium eingetragen. Ein schönes Geschenk auch

für Freunde aus Ihrer Gemeinde.

1 Exemplar 2,50 Euro

ab 20 Exemplare 2,40 Euro, ab 50 Stück 2,20 Euro

Herbstmissionsfest

28. September 2014, ab 10 Uhr

Sinsheim-Buchenauerhof

Parallel:

TeenTREFF

Infos:

www.DMGint.de/hmf

F r e i z e i t e n u n d R e i s e n

05.–10.10.2014

76332 Bad Herrenalb-Neusatz

Mit weltweitem Horizont

DMG-Missionsfreizeit im Henhöferheim

Gemeinschaft erleben mit Mitarbeitern, die in Tansania,

Taiwan, Brasilien, Deutschland und der Arabischen Welt

tätig sind. Den goldenen Herbst im Schwarzwald genießen.

Leitung und Bibelarbeiten: Gerd Sigrist

Anmeldung bitte direkt

beim Henhöferheim:

Tel. 07083 2385, E-Mail:

info@henhoeferheim.de

15.–27.04.2015

Die Vergangenheit entdecken, das Heute verstehen

Eine besondere Israel-Reise

Mit Besuch bei den DMG-Mitarbeitern Johnny und Marlene

Shahwan in Beit Jala bei Bethlehem. Preis ab 1.985 Euro

pro Person. Frühbucher-Bonus bis 30.11.2014.

Information

und Reiseleitung:

Gerd Sigrist

Tel. 07265 8610

gerd.sigrist@gmx.net

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