Innenstadt im Wandel

iskra123

Neue Bauprojekte für Bremen.

Die Bremer City

Innenstadt im Wandel

Neue Bauprojekte für Bremen

CityInitiative Bremen

www.bremen-city.de


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3

HERZLICH

in der Bremer City

WILLKOMMEN

© Reuther: privat

Senator

Martin Günthner

Der Senator für Wirtschaft,

Arbeit und Häfen

Senatsbaudirektorin

Prof. Dr. Iris Reuther

Der Senator für Umwelt,

Bau und Verkehr

Vier von fünf Bremerinnen und Bremern leben

gerne in der Stadt. Diesen herausragenden Wert

haben jüngst Forscher der Universität Bremen ermittelt.

Schlachte, Weser, Marktplatz, Schnoor, Böttcherstraße,

Überseestadt, Wallanlagen: Es gibt viele

Gründe von der Bremer Innenstadt begeistert zu

sein.

Gleichwohl: Ausruhen dürfen wir uns auf dem Erreichten

nicht. Denn Städte stehen in einem intensiven

Wettbewerb um Einwohner, qualifizierte

Arbeitskräfte, Touristen und Unternehmen. Bremen

hat gute Voraussetzungen, in dieser Konkurrenz

auch künftig zu punkten. Aber dafür ist es erforderlich,

dass sich unsere City kontinuierlich weiter

entwickelt. Es gilt, Veränderungsprozesse aktiv zu

gestalten, die im Moment in besonderer Weise der

Einzelhandel erlebt.

Wir brauchen in der Innenstadt mehr Verkaufsflächen,

wir brauchen aber auch mehr Qualität im Angebot.

Dies ist eines von vielen Themen an denen

zurzeit intensiv gearbeitet wird. Politik kann hier

Voraussetzungen schaffen, Politik kann aber solche

komplexen Prozesse nicht alleine bewältigen. Dazu

braucht es Investoren, Kaufleute, Unternehmer,

Händler, die hier Chancen erkennen und nutzen

wollen.

Diese gemeinsame Kraftanstrengung ist im Moment

bei einer Vielzahl der Projekte zu erkennen, die

derzeit in der Bremer Innenstadt geplant und realisiert

werden. Gemeinsam sind wir auf einem guten

Weg, die Bremer City weiter zu stärken.

Die Bremer Innenstadt ist das Herzstück der Stadt

und ein zentraler Ort in der Metropolregion. Mit dem

Weltkulturerbe Rathaus und Roland, den historischen

Wallanlagen, einer unverwechselbaren Abfolge von Straßenräumen

und Plätzen und der unmittelbaren Lage an

beiden Ufern der Weser hat die Bremer Innenstadt urbane

Qualitäten und erlebt einen wachsenden Zuspruch.

Hier werden die politischen Entscheidungen getroffen,

hier findet Handel statt, hier ist das kulturelle Zentrum.

Mit dem vom Bau- und Wirtschaftsressort sowie der

Handelskammer getragenen Konzept „Bremen Innenstadt

2025“ wurde eine städtebauliche Perspektive für

eine erweiterte Innenstadt formuliert. Mehr und mehr

stehen die starken kulturellen und administrativen Orte

der City, ihre Einkaufslagen und Wirtschaftsstandorte in

einem intensiven Austausch mit den Wohnvierteln der

inneren Stadt. Zugleich erlangen die öffentlichen Räume,

Grünbereiche und Uferanlagen eine weiter wachsende

Bedeutung für die Aufenthaltsqualität.

Nun gilt es, das beschlossene Konzept mit vielen privaten

und öffentlichen Akteuren umzusetzen und mit

Leben zu erfüllen. Der Einzelhandel mit seinen Laufwegen

soll gestärkt und profiliert werden. Das Angebot an

modernen Büroflächen soll eine Erweiterung erfahren.

Attraktive Wohnangebote sollen in der Innenstadt geschaffen

werden. Der öffentliche Stadtraum muss qualifiziert

werden, um seiner besonderen Bedeutung als

Ort der Begegnung und Adresse für Institutionen oder

Unternehmen gerecht zu werden.

Zahlreiche Projekte sind bereits auf den Weg gebracht

worden. Ihre Umsetzung stellt eine große Herausforderung

dar und bedarf der gemeinsamen Anstrengung

vieler Akteure und Partner.


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3

© Andreas Holling/emsn

Dr. Jan-Peter Halves

Geschäftsführer der

CityInitiative Bremen Werbung e.V.

Die Innenstadt ist Bremens wichtigster Wirtschaftsstandort

und bietet zugleich einen attraktiven Mix aus

Handel, Kultur, Gastronomie und Freizeitangeboten.

Um die Attraktivität des Standorts für Arbeitnehmer, Anwohner,

Einzelhandelskunden und Touristen gleichermaßen

zu erhalten und sich gegenüber Stadtrandlagen und

dem stetig wachsenden Onlinehandel zu behaupten, ist es

unabdingbar, fortwährend konzeptionell und finanziell in

die City zu investieren.

Vor dem Hintergrund der Stärke der City als Ort mit Flair

und guter Infrastruktur, aber auch der wachsenden Bedrohungen

aus dem Internet, begrüßt die CityInitiative Investitionen

von rund 400 Millionen Euro in zahlreiche große

Bauvorhaben bis 2018. Beispiele sind die Bebauung auf

dem Bahnhofsplatz und das City Center im Ansgari Quartier

ebenso wie die Entwicklung neuer Wohnungsbauprojekte

in allen Quartieren der City.

Konzeptionell muss die City auf Basis der verbindlichen

Aussagen des Innenstadtkonzeptes und des Verkehrsentwicklungsplans

mit Zeithorizont 2025 weiterentwickelt

werden. Maßnahmen zur städtebaulichen Aufwertung

und Steigerung der Angebotsqualität der Innenstadt müssen

zügig umgesetzt werden. Die verkehrliche Erreichbarkeit

der City mit allen Verkehrsträgern ist eine Grundvoraussetzung

für ihr Bestehen.

Den Veränderungsprozess der Innenstadt unterstützt die

CityInitiative aktiv und stellt im Rahmen ihres Projektes

„Zwischennutzungsmanagement“ jährlich innenstadtrelevante

Themen verständlich dar.

Die CityInitiative dankt allen Projektpartnern, die Informationen

und Bildmaterial für diese Publikation zur Verfügung

gestellt haben.


4

5

ÜBERSICHT

H

KOMPASS

Der Weg zu den zehn neuen Bauprojekten

H

Doventorsdeich

Am Kaffee-Quartier

Hilde-Adolf-Park

Weser

Hohentorshafen

Doventors-

contrescarpe

Stephanistor-

bollwerk

Überseestadt

Korffsdeich

Eduard-Schopf-Allee

10

Oldenburger Straße

Stephanibrücke

9

Beck’s und

Haake-Beck

Besucherzentrum

Vor Stephanitor

Weserpromenade

Weser

Am Deich

Nordwestknoten

Stephaniwall

St. Stephani-

Kirche

Jugend-

herberge

Museums-

garten

Stephaniviertel

Berufsschulen

H

H

Doventor

VHS

Radio

Bremen

Diepenau

Grafenstraße

Kalkstraße

Töferbohmstr

Faulenstraße

Geeren

Neustadts-

anlagen

Berufsbildungs-

zentrum

8

Hinter der Mauer

La

nge s

n

traße

H

Abbentorswallstraße

Neuenstraße

Ölmühlenstr

Bgm-Smidt-Brücke

Hankenstraße

Taxi

H

Abben

Weserprom

A

B

Weserburg

Museum

für moderne Kunst

Große

S

ortillienstraße

Langemarckstr.

Alte

Neustadt

Am Deich

T

Hohentor

Hohentorsheerstraße

Ortsamt

Hochschule

Bremen

Weser-

Tower

Neustadtscontrescarpe

Neustadtswall

Gr. Annenstraße

Gr. Johannisstr.

Westerstraße

Kl. Annenstr.

Rolandstraße

City Airport

Bremen

Osterstraße

Friedrich-Eber


l-

e r r

4

5

Friedrich-Rauer

H

Breitenweg

3

Taxi

Bürgerpark

Theodor-Heuss-Allee

Hollerallee

Parkstraße

Taxi

H

Hermann-Böse-Straße

Am

Stern

H

Goebenstraße

torstr

Jacobistraße

Stadtgraben

Am Wall

Am Wand Wandrahm

H

rahm

Falkenstraße

Bürgermeister-Smidt-Straße

H

Mühle am Wall

Hochstraße

Birkenstraße

4

Contrescarpe

Übersee-

Museum

Übermaxx

Cinemaxx

WC

Reisebusse

Linienverkehr

Reisebusse

Hillmannstr.

Radstation

Bahnhofstraße

Haupt-

bahnhof

Bahnhofs-

Vorstadt

Taxi

1

Taxi

H

ZOB/

VBN

Breitenweg

Postamt 5

2

An der Weide

H

Slevogtstraße

Parkallee

Am Barkhof

m

rill

enade

H

Martinistr.

eerhofbrücke

Teerhof

Am Deich

t-Str.

Ansgari

Quartier

Hutfilterstr.

Schlachte

Ansgaritorstr.

Pieperstr.

2. Schlachtpf.

WC

H

Lloydhof

1. Schlachtpf.

Herrlichkeit

7

Kahlenstr.

Franziuseck

Taxi

H

Wilh.-Kaisen-Brücke

Am Wall

Ansgaritorswallstraße

Knochenhauerstr.

LLOYD

PASSAGE

Obernstraße

Langenstraße

Weserpro menade

Böttcherstraße

Wachtstr.

Werderstr

C.Ronning-Str.

WC

Unser Lieben

Frauen Kirche

Sögestraße

Tiefer

Balgebrückstr.

Hochschule

Bremen

Domshof-

Passage

Katharinen-

Passage

Domshof

Rathaus

H

S

ü

H

St. Petri

Dom

Dechanat

Decha

korb

Haupt-

postamt

Baumwollbörse

Papenstr.

Marktplatz

Taxi

Seenotretter

6

Herdentor

ch sse

S

Glocke

H

andstr.

str.

Stadt-

bibliothek

Bis

ho

c fs

straße

Violen

Schnoor

Weser

Herdentorwallstraße

Wüste-

stätte

Am Wall

Marterburg

Stadtgraben

-

nadel

Buchtstraße

Am Wall

Ostertorswallstraße

Doms-

H

heide

St.-Martini-

Kirche

Hanseaten-

hof

Altenwall

Richtweg

Osterdeich

Sc

illerst t

h

Musical

Theater

Bremen

straße

5

Grünenweg

straße

Fedelhören

Meinkenstr.

Martinianleger

Wilhelm

Wagenfeld

Haus

Kunsthalle

Bremen

Gerhard-

Taxi

Marcks-

Haus

Theater am

Goetheplatz

Am Wall

Rembertiring

Remberti

Fedelhören

Kohlhökerstraße

Cont r e

scarpe

Bleicherstraße

Mozartstraße

H

Adlerstraße

Heinrichstraße

Ostertorsteinweg

Sankt-Pauli-Str.

Deichstraße

Rembertiring

Eduard-Grunow-Straße

Wulwesstraße

Alexanderstr.

Außer der Schleifmühle

Ostendorpstraße

Auf den Häfen

Albrechtstraße

Weberstraße

H

Viertel

Kreuzstraße

H

Sielwall

Kulturzentrum

Lagerhaus

In der Runken

H

Besselstraße

Feldstraße

1. Bahnhofsvorstadt Neubauten auf dem Bahnhofsplatz

2. Bahnhofsvorstadt Postamt 5

3. Bahnhofsvorstadt Bundeswehrhochhaus

4. Bahnhofsvorstadt Wohnungsbau an der Contrescarpe

5. Museumsmeile Neubau Neues Museum Weserburg

6. Domshof Neubau Bremer Landesbank

7. Ansgari Quartier Neubau City Center

8. Stephaniviertel Wohnungsbau „Stadtterrassen I, II und III“

9. Stephaniviertel Umnutzung der ehemaligen Stephanischule

10. Weser Quartier Neubau Bürohaus „ESA 1“


6

7

INNENSTADTKONZEPT

Perspektiven für die Bremer Innenstadt 2025

› Zentrale Leitlinien

des Innenstadtkonzeptes

› Hintergrund

Die vergangene städtebauliche Dekade hat

die Bremer Innenstadt positiv verändert.

So präsentieren sich der Dienstleistungsstandort

in der Innenstadt, der Einzelhandel,

die Bereiche Wohnen sowie verkehrliche

Erreichbarkeit zum Teil deutlich

gestärkt. Aber auch die Sektoren Bildung,

Kultur und die Tourismusinfrastruktur haben

sich positiv entwickelt.

Stadtentwicklung ist jedoch ein dynamischer

Prozess, der permanente Weiterentwicklungen

fordert. Um dieser Entwicklung

Perspektive, Richtung und Ziel zu geben,

haben der Senator für Umwelt, Bau und

Verkehr und der Senator für Wirtschaft,

Arbeit und Häfen gemeinsam mit der Handelskammer

das Innenstadtkonzept 2025

erarbeitet.

Als städtebaulicher Orientierungsrahmen

für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre

schreibt es die bisherigen Planungen in die

Zukunft fort, setzt mit seinem erweiterten

räumlichen Konzept entscheidende neue

Akzente und gibt entsprechende Impulse,

durch die privatwirtschaftliche Investitionen

angestoßen werden können.

1. Die Funktion als Oberzentrum in der

Metropolregion soll gestärkt werden

Bremens Innenstadt ist das starke wirtschaftliche,

touristische und kulturelle Zentrum der Region

und damit imageprägend für die gesamte Stadt.

Jeder dritte Arbeitsplatz in Bremen befindet sich

in der City. Gleichwohl befindet sich der hier ansässige

Einzelhandel in einer ständigen Konkurrenzsituation

zu den großen Einkaufszentren im

Bremer Umland. In den vergangenen Jahren wurde

diesem Umstand bereits durch Investitionen in

die Infrastruktur der City Rechnung getragen.

2. Der Erlebnisraum Innenstadt soll verbessert

werden, indem die städtebauliche Qualität

weiter ausgebaut und die Aufenthaltsqualität

und Verweildauer erhöht werden

Aktuell sind nur 16 Prozent der gesamtstädtischen

Einzelhandelsflächen in der Bremer Innenstadt zu

finden. Diese Zahl ist für ein Oberzentrum zu niedrig,

vergleichbare Städte liegen bei ca. 25–30 Prozent.

Durch Verdichtung im Innenstadtkern muss

dieser Wert erhöht werden, damit ein konzentriertes

attraktives Angebot mit neuen Marken und

Konzepten sowie Ladengrößen und -zuschnitten

geschaffen werden kann. Deshalb müssen die

attraktiven Lagen, wie z. B. das Ansgari Quartier,

weiter ausgebaut und mit hochkarätigen Einzelhandelsnutzungen

besetzt werden. Seitens der

Kaufmannschaft sind die öffentlichen Aktivitäten

mit privaten Investitionen flankiert worden und

erfolgreiche Standortgemeinschaften, sogenannte

Business Improvement Districts (BIDs), wurden

im Viertel, im Ansgari Quartier und in der Sögestraße

gegründet.

Für die Expansion des Verkaufsflächenangebotes

in der Bremer Innenstadt ist der Bau des City

Centers im Ansgari Quartier entscheidend. Durch

die geplante Inszenierung eines Wallrings und die

Gestaltung der Weserpromenade wird das Attraktivitätspotential

dieser wichtigen Lagen besser

ausgeschöpft. Sie erhalten ein markanteres Profil.

3. Der Wohnstandort Innenstadt soll

gestärkt werden

Die Stadt Bremen hat sich zum Ziel gesetzt, bis

zum Jahr 2020 den Anteil der in der Innenstadt

lebenden Menschen um 10 Prozent zu steigern.

Mehr Menschen sollen zukünftig von der zentralen

Lage, der guten Infrastruktur und den kurzen

Wegen der Innenstadt profitieren. Neben der

Identifizierung von Baulücken im erweiterten

Stadtkern, ist vor allem die Umwandlung ungenutzter

Büroflächen in den oberen Etagen zu

Wohnraum gefordert. Wohnungsbauprojekte

wie die „Stadtterrassen“ im Stephaniquartier und

die Neubauten in der Birkenstraße direkt an den

Wallanlagen sind Etappen hin zu mehr Wohnbevölkerung

in der City.

4. Die räumliche und funktionale Verflechtung

der innerstädtischen Quartiere mit den

umliegenden Orts- und Stadtteilen soll verbessert

werden

Die Bremer Innenstadt ist deutlich größer als der

Bereich zwischen Wall und Weser suggeriert. Insbesondere

in der engeren Verknüpfung zwischen

den attraktiven Quartieren in der Neustadt, Bahnhofsvorstadt,

der Überseestadt und dem Viertel

gibt es vielfältige Möglichkeiten neue Impulse für

Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie und Büronutzung

zu entwickeln. Ein deutlich stärkeres

Augenmerk muss die Stadtentwicklungspolitik in

den nächsten Jahren untergenutzten Bereichen

wie der Balgebrückstraße, dem Rembertiring, der

Violenstraße, der Falkenstraße oder auch den Eingangsbereichen

in die vordere Neustadt widmen.

Gerade im Stephaniquartier und in der Bahnhofsvorstadt

gäbe es trotz einiger positiver Entwicklungen

in den letzten Jahren noch eine Fülle von

Handlungsmöglichkeiten.

› Visionen für die City

Es ist die zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand,

durch entsprechende Maßnahmen Impulse zu

setzen, damit private Investitionen ausgelöst werden.

Das Innenstadtkonzept ist deshalb in einem

breiten Beteiligungsprozess entstanden, an dem

sich insbesondere die Wirtschaft intensiv beteiligt

hat. Das Konzept liefert eine Vision, die konkret

unterlegt ist und von den Akteuren in der Stadt

gemeinsam getragen wird. Für die Umsetzung ist

ein enger Schulterschluss von Einzelhandel, Immobilienwirtschaft

und der Stadt die Voraussetzung.


VERKEHRSENTWICKLUNGSPLAN

Verkehrliche Weichenstellungen für die Bremer Innenstadt 2025

6

7

› Bedeutung des VEP für die Bremer City

Die Innenstadt ist als wichtigster Wirtschaftsstandort

Bremens mit der höchsten Arbeitsplatzdichte

der Hansestadt von allen Verkehrsmaßnahmen

und Veränderungen stark betroffen.

Die Erreichbarkeit der City ist für alle Verkehrsarten

(Fußgänger, Radfahrer, motorisierter Individualverkehr,

ÖPNV-Nutzer) gleichermaßen sicherzustellen.

› Der Verkehrsentwicklungsplan

Bremen 2025

Der VEP wurde im Auftrag des Senators für Umwelt,

Bau und Verkehr in fünf Bearbeitungsphasen

mit einem breit angelegten öffentlichen Beteiligungsverfahren

erarbeitet. Die öffentliche Beteiligung

wurde über Ortsbeiräte, Bürgerforen und

Bürgerbeteiligung im Internet auf der Webseite

www.bremen-bewegen.de realisiert.

Die Beteiligungsmöglichkeiten sollen eine breite

Akzeptanz der Verkehrsmaßnahmen generieren,

denn die Verkehrsentwicklung ist ein Faktor, der

auf Interessen und Bedürfnisse unterschiedlicher

Gruppen und Akteure trifft und großen Einfluss

auf Umwelt, Wirtschaft und das soziale Leben der

Bremer Bevölkerung hat.

Im Sommer 2012 sind die Ziele des VEP definiert

worden, Chancen und Mängel des bestehenden

Verkehrskonzeptes wurden analysiert, Maßnahmen

zur Verbesserung des Verkehrskonzeptes

erarbeitet und bewertet.

Aus diesem Arbeitsprozess konnten dann Maßnahmen

abgeleitet werden, die im Juli 2014 in ein

Handlungskonzept mündeten.

› Zentrale Verkehrsthemen zum Erhalt

der Leistungsfähigkeit der Bremer City

› Erhalt der Leistungsfähigkeit aller Hauptzufahrtachsen

des motorisierten Individualverkehrs

in die Innenstadt

› Sicherstellung von ausreichendem Parkraum

in der City

› Ausbau des ÖPNV-Netzes in das Umland

vorantreiben und Einführung eines effektiven

S-Bahnnetzes fördern

› Fahrrad- sowie Fußwegnetz in Hinblick auf

Effektivität und Verknüpfungen von der Innenstadt

in die umliegenden Stadtteile optimieren

› Einsatz und die Entwicklung innovativer

Verkehrsmittel begünstigen

› Hintergrund

Der demographische Wandel, das Nachhaltigkeitsbewusstsein,

Internet und Online-

Shopping, neue Wohnarten, Einzelhandelsagglomerationen

am Stadtrand, der anwachsende

Wirtschaftsverkehr, Elektromobilität

und neue Verkehrsformen sind

Faktoren, die das Verkehrsverhalten der

Menschen fortlaufend verändern.

Um diesem Veränderungsprozess Rechnung

zu tragen, liegt für die strategische

Entwicklung des gesamtstädtischen Verkehrs

in Bremen und für alle Verkehrsarten

seit Juli 2014 der Verkehrsentwicklungsplan

Bremen 2025 (VEP) vor.

Mit einem Zeithorizont bis 2025 werden

strategische Weichenstellungen im Verkehrskonzept

Bremens festgeschrieben.


8

9

VERÄNDERUNGSDRUCK

durch den Online-Handel

© Kreikenbaum & Heinemann

› Der stationäre Handel steht durch die zunehmende Konkurrenz

des Online-Handels unter einem starken Veränderungsdruck

Für den Online-Handel spricht die Bequemlichkeit

des Bestellens vom heimischen Sofa nach dem Motto

„Drei, zwei, eins. Meins“ mit einem Mausklick. Weiterhin

ist der einfache Preisvergleich möglich, ohne

selbst von Geschäft zu Geschäft gehen zu müssen.

Eine Preisaggressivität herrscht vor, welcher der stationäre

Handel nicht Stand halten kann. 20 bis 30 Prozent

des heutigen Einzelhandelsumsatzes in Deutschland,

ohne Lebensmittel, sind durch den Online-Handel für

den stationären Handel gefährdet.

Zweistellige Zuwachsraten konnte der Online-Handel

in den letzten Jahren verbuchen. Der starke Online-

Handel sorgt bei vielen stationären Fachhändlern für

schwächere Kundenfrequenzen. Der Handelsverband

Deutschland (HDE) stellt fest: „Der Online-Boom beschleunige

den Strukturwandel im Handel und in den

Innenstädten. Verfolgt man die Umsatzentwicklung

des Online-Handels über den Zeitraum von 2006 bis

zu der aktuellen Marke aus dem Jahre 2013 war in diesen

sieben Jahren fast ein Anstieg von 400 Prozent zu

verzeichnen.“

Der inhabergeführte flächenmäßig oft kleinere stationäre

Handel kann nicht einfach selbst in den Online-

Handel einsteigen. Die letzte Meile vom Geschäft

zum Kunden ist teuer, eigene Logistiksysteme viel zu

aufwendig. Gemeinsame Portale von Quartieren oder

Händlergemeinschaften sind hier ggf. eine Antwort.

Der stationäre Handel muss aber nicht tatenlos zusehen,

wie seine Marktanteile schrumpfen und der Wettbewerber

aus dem Netz immer stärker wird.

Eigene Anstrengungen sind vom Bremer Einzelhändler

gefordert! Für den stationären Handel im Viertel

und in der City fehlen bisher eine umfängliche Smartphone

optimierte Darstellung der Geschäfte und Angebote.

Kunden wollen wissen, ob die gewünschten

Produkte im stationären Handel vorhanden sind. Noch

gibt es keine tagesaktuellen Angebote, Gutscheine

oder Rabattaktionen.

Der Handel muss noch enger mit Partnern kooperieren,

um Kombinationen anbieten zu können: ein Glas

Prosecco gefällig oder dürfen wir Ihnen einen Parkgutschein

mitgeben? Der stationäre Handel muss die

Regionalität besser ausspielen und dadurch Frische

und Lokalkolorit erzeugen. Die CityInitiative wird ihre

Kernkompetenz weiter pflegen und ausbauen: Erlebnisse

betonen und jeden Stadtbesuch zum Ereignis

machen.

Gerade in einer Innenstadt treffen auf engsten Raum

viele Nutzungen aufeinander – Kultur, Gastronomie,

Einkaufen, Wohnen, Arbeiten, Politik und Freizeit – und

steigern so den Erlebniswert und die Kundenfrequenz

zum gegenseitigen Nutzen.

Voraussetzung jeder neuen Planung ist die Kenntnis

des Marktumfeldes und der eigenen Stärken und

Schwächen! Die CityInitiative hat für weite Teile der

Altstadt eine Kartierung der Erdgeschoss-Nutzungen

vorgenommen, um Laufwege und Potentialflächen

zu lokalisieren. Die Innenstadtprojekte können so wesentlich

genauer bezüglich ihrer Auswirkungen auf ihr

Umfeld bewertet werden.


› Realnutzungskartierung der Erdgeschoss-Nutzung (Frühjahr 2014)

Projekte

Dienstleistung, Info, Kultur

Einzelhandel

Gastronomie + Hotel

Parkhäuser

Banken

Leerstand

Büroflächen + Wohnen

Kirche

Fußgänger

Straßenverkehr


10

11

› Charakter des Quartiers

Die Bahnhofsvorstadt erstreckt sich südlich des

Bahnhofs über den Bahnhofsplatz unter der

Hochstraße hinweg bis hin zu den Wallanlagen.

Westlich wird das Gebiet von der Bundesstraße 6

eingerahmt, östlich von der Rembertistraße. Im

Gegensatz zur Altstadt wurde die Bahnhofsvorstadt

nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf

einem veränderten Stadtgrundriss weitgehend

neu errichtet. Zeugen dieser Entwicklung sind die

großen Verkehrsbauten und die für Bremen untypische

Dichte von Hochhäusern. Durch ihre

zentrale Lage ist die Bahnhofsvorstadt heute der

Standort für Hotels und Kongressveranstaltungen.

Auf dem Bahnhofsplatz befindet sich der Hauptknotenpunkt

des Öffentlichen Personennahverkehrs

und zu Fuß ist die Bremer Innenstadt nur

wenige Gehminuten entfernt.

› Bauprojekte in Planung

Diese städtebaulichen Strukturen bieten ein

enormes Entwicklungspotenzial. So wird durch

eine Aktivierung des ehemaligen Bundeswehrhochhauses

in der westlichen Bahnhofsvorstadt

ein neuer Identifikationsort entstehen. Die Ansiedlung

des Designhotels FIVE SEASONS in der

Bürgermeister-Smidt-Straße mit 50 modernen

Zimmern, das neu eröffnete Appartementhaus

„first apartments“ im Breitenweg 24–26, die Neubauten

auf dem Bahnhofsplatz, der Neubau des

Stadthauses an der Bahnhofstraße 1 sowie der

Wohnungsbau an der Contrescarpe und im Postamt

5, An der Weide, verdeutlichen die Umbruchstimmung

im Quartier. Im Folgenden werden die

aktuellen Projekte vorgestellt.

› Bauprojekt 1: Bahnhofsplatz

Neubauten auf dem Investorengrundstück

des Bahnhofsplatzes

Ab Herbst 2014 wird das 5.555 qm große Investorengrundstück

auf dem Bahnhofsplatz neu bebaut.

Die Bahnhofsvorplatz Bremen GmbH lässt

nach dem Entwurf des Züricher Architekten Max

Dudler ein Ensemble aus zwei Gebäuden ent-

stehen. Die Gesellschaft hat die Fläche zwischen

Breitenweg und Bahnhofsplatz von der Stadt Bremen

nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung

für 6 Millionen Euro gekauft.

Das Gebäudeensemble wird aus zwei siebengeschossigen

Baukörpern bestehen, welches die

Höhenentwicklung der angrenzenden Bebauung

aufnimmt. Auf einer Bruttogeschossfläche

von 47.000 qm wird ein Nutzungsmix realisiert.

So wird im östlichen Gebäude auf fast 9.000 qm

ein Arcor Ibis Hotel mit rund 320 Zimmern einziehen.

Im westlichen Gebäude entstehen Büro- und

Praxisflächen, die zweigeschossige Tiefgarage mit

rund 300 PKW-Stellplätzen wird an den städtischen

Betreiber BREPARK verpachtet. Auf den gut

12.000 qm Einzelhandelsflächen entstehen überwiegend

Geschäfte des täglichen Bedarfs: ein Lebensmittelvollsortimenter,

ein Drogeriemarkt sowie

verschiedene Gastronomiebetriebe und Textileinzelhandel.

Durch die offene, rund 10 Meter

breite Passage zwischen den Gebäuden wird eine

neue Wegebeziehung vom Bahnhofsportal über

den Herdentorsteinweg zur Innenstadt gezogen.

Die Neubauten schließen zudem eine städtebauliche

Lücke und präsentieren sich als großstädtisches

Entrée für die Bremer Innenstadt.

› Bauprojekt 2: An der Weide

Neubau eines Studentenwohnheims

im Postamt 5

Ab Herbst 2015 lässt der Investor BEWE center

GmbH im vom Bahnhof gesehen hinteren Teil des

Postamts 5 nach den Entwürfen des Münchener

Architekturbüros Hoffmann Amtsberg ein neues

Studentenwohnheim errichten. Die alte Gleishalle

weicht bis zum Jahr 2016 einem sechsstöckigen

Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von

16.500–18.000 qm. Die rund 400 neuentstehenden

Wohneinheiten werden durch Abstell- und

Gemeinschaftsräume ergänzt. Zudem wird eine

direkte Verbindung an die Skateranlage des Sportgarten

Bremens in der ehemaligen Pakethalle des

Bahnhofs geknüpft.

Neben der Belebung des Quartiers durch den Zuzug

junger Menschen wird eine Verbesserung der

Schallsituation in der Straße erzielt, da der Neubau

die Geräuschkulisse der Bahntrasse abschirmt. Im

Neubau selbst orientieren sich die Zimmer zu begrünten

Innenhöfen und sind somit ebenfalls vor

Schall geschützt.

Die Vermietung der Appartements soll teilmöbliert

erfolgen. Derzeit befinden sich sowohl der

Bebauungsplan als auch das Gestaltungskonzept

in der Entwicklungsphase. Durch die Einbeziehung

der Ideen dreier weiterer Architekturbüros

sollen im Rahmen eines Planerworkshops neue

Gestaltungsvarianten entwickelt werden, die einem

Fachgremium der Stadt Bremen und den

Investoren vorgestellt werden.

© Hoffmann

Amtsberg

An der Weide

2

1

Bahnhofsplatz


BAHNHOFSVORSTADT

Bauprojekte für ein attraktives Tor zur Innenstadt

10

11

© Max Dudler Architekten

1

© Max Dudler Architekten

Bahnhofsplatz


12

13

MACHBARKEITSSTUDIE

„Neue Weserburg“ – Perspektiven für die Kulturmeile

5

© Dr. Sondergeld

© WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Dr. Klaus Sondergeld

Vorsitzender

des Stiftungsrates

Neues Museum

Weserburg Bremen

› Aktueller Stand

„Die Stiftung Weserburg hat eine Machbarkeitsstudie

für einen Neubau in unmittelbarer

Nachbarschaft zum Wilhelm Wagenfeld

Haus in Auftrag gegeben. Dabei sind die

Belange der Wilhelm Wagenfeld Stiftung,

der Gedenkstätte für die Gestapo-Opfer,

der Gesellschaft für aktuelle Kunst und des

Zentrums für Künstlerpublikationen zu berücksichtigen

– sowie selbstverständlich der

Denkmalschutz an diesem sensiblen historischen

Ort.

Angesichts knapper Mittel für Bau und

anschließenden Betrieb ist eine solche

„Neue Weserburg“ nur unter Nutzung des

Wagenfeld-Hauses und in enger Kooperation

mit der Kunsthalle denkbar. Wenn

die Machbarkeitsstudie zu einem positiven

Ergebnis käme, wäre dies eine Alternative

zur Sanierung, Verkleinerung und Modernisierung

des Museums auf dem Teerhof,

dessen Betrieb dort zur Zeit nicht nachhaltig

gesichert ist.

Die beiden Zukunftsoptionen für die Weserburg

werden im Dezember 2014 den

Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Durch einen weiteren Museumsbau an der

Kulturmeile würde diese wichtige Verbindung

zwischen City und Viertel sicher weiter

aufgewertet.“

› Charakter des Quartiers

Mitten in der Bremer City befinden sich an der sogenannten

Kulturmeile zahlreiche Kunstmuseen,

die Zentralbibliothek, die Bremer Philharmoniker

und das Theater Bremen.

Die hohe bauliche Dichte kultureller Institutionen

erstreckt sich auf einer Achse von knapp 300 Metern

vom östlichen Ende der Altstadt durch die

Wallanlagen bis hin zum Goetheplatz im Ostertor.

Durch ihre Lage fungiert die Kulturmeile als Bindeglied

zwischen der Altstadt auf der einen und den

alternativen, multikulturell geprägten Straßenzügen

des „Viertels“ auf der anderen Seite.

› Bauprojekt 5: „Neue Weserburg“

Da eine notwendige Sanierung des Gebäudes

der Weserburg auf dem Teerhof sehr kostenintensiv

ist, wird über einen möglichen Umzug des

Museums für moderne Kunst nachgedacht. Die

Stiftung Neues Museum Weserburg Bremen prüft

derzeit die Möglichkeit eines Neubaus an der Kulturmeile

gegenüber der Kunsthalle Bremen.

Grundlage hierfür ist ein Zukunftskonzept für die

Weserburg. Auch die Kulturbehörde begrüßt eine

engere Zusammenarbeit zwischen Weserburg

und Kunsthalle und hatte beide Seiten dazu aufgefordert,

eine Kooperation mit dem Ziel einzu-

gehen, langfristig Kosten zu sparen.

Die notwendigen Mittel könnten ab 2015 aus

dem Bau- und Sanierungsprogramm beantragt

werden.


DOMSHOF

Neubau der Bremer Landesbank

12

13

© Bremer Landesbank

6

© Bremer

Landesbank

› Charakter des Quartiers

Der Domshof ist als größter Platz der Bremer Altstadt

seit dem Mittelalter ein Ort der öffentlichen

Begegnung. Die umliegenden Bürgerhäuser rund

um den zentralen Platz am Dom wurden Ende des

18. Jahrhunderts zu Bankfilialen umgebaut.

Heute erstreckt sich der Domshof von der Nordseite

des Doms bis zur Straße Schüsselkorb. Montags

bis samstags findet hier ein Wochenmarkt

statt, der mit seinem Angebot an regionalen

Lebensmitteln und Gastronomie ein beliebter

Treffpunkt im Herzen der Bremer Innenstadt ist. In

der Adventszeit findet hier auch der Bremer Weihnachtsmarkt

statt.

› Bauprojekt 6: Bremer Landesbank

Bis Sommer 2016 entsteht auf dem Domshof

nach den Entwürfen des Londoner Architekturbüros

Caruso St. John Architects ein siebengeschossiger

Neubau der Bremer Landesbank. Die

Bremer Landesbank tritt bei dem Bauvorhaben in

dreifacher Funktion als Eigentümerin, Bauherrin

und zukünftige Nutzerin des Neubaus auf. Das

Tochterunternehmen, die Bremer Landesbank

Immobilien GmbH, ist als Projektsteuerin tätig. Sie

ist in Bremen schon bei verschiedenen anderen

Gebäuden in der Innenstadt als Bauherrin und Investorin

aufgetreten. So z. B. für das Gebäude der

alten Börse an der Obernstraße, in dem sich das

Modehaus Peek & Cloppenburg befindet.

Der Abriss des alten Stammhauses am Domshof

und Unser Lieben Frauen Kirchhof machte vorausschauende

Planung und umfangreiche Baustellenlogistik

notwendig. 2012 wurde der Umzug

von 800 Mitarbeitern in andere Gebäude abgeschlossen.

2013 stand neben der arbeitsintensiven

Abstützung der zu schonenden denkmalgeschützten

Fassade der Abbruch auf dem Plan.

Das hinter der Fassade liegende Gebäude wurde

ebenso wie der in den 1970er Jahren entstandene

Baukörper auf dem Domshof komplett entfernt.

Das Richtfest für den Neubau ist für November

2014 geplant. Bis Ende 2014 werden Fenster eingebaut

und das Dach geschlossen. Ab 2015 wird

mit dem Innenausbau begonnen und die Fassade

des Neubaus wird verklinkert. Zudem erfolgen

letzte Sanierungsarbeiten an der historischen Fassade.

Die neuen Kunden- und Büroräume entstehen

um einen ovalen Innenhof herum, der dem

Gebäude zukünftig Licht geben wird. Bis 2016

sind die Bauarbeiten beendet, danach erfolgt die

Innenausstattung des Gebäudes. Die offizielle

Eröffnung des Bankhauses ist für Sommer 2016

terminiert. Insgesamt entstehen 24.000 qm Nutzfläche

für das Tagesgeschäft einer modernen

Bank.

Mit der Investition in den siebengeschossigen

Neubau und den damit verbundenen logistischen

Herausforderungen eines Bauprojektes im

historischen Kern der Stadt, legt die Bank ein klares

Bekenntnis zum Standort Innenstadt ab.

© Bremer

Landesbank

© Bremer

Landesbank


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ANSGARI QUARTIER

Neubau eines City Centers

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© WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH


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© WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH © WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

› Charakter des Quartiers

Das Ansgari Quartier ist mit seinem gleichnamigen Ans-

garikirchhof ein Teil der innerstädtischen Fußgängerzone.

Durch seine relative Randlage zu dem sogenannten Kon-

sum-L aus Söge- und Obernstraße ist das Quartier bislang

zu wenig in die Laufwege der Passanten integriert. Um das

Quartier wieder mehr in das Herz der Innenstadt zu rücken,

wurde im Jahr 2009 das Business Improvement District

(BID) Ansgari Quartier gegründet.

Langfristig soll sich das Viertel zu einem modernen und urbanen

Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Wohnstandort

entwickeln. Zudem werden die Lauflagen des Einzelhandels

in der Bremer Innenstadt vergrößert und besser mit-

einander verknüpft, um abseitige Lagen in die Rundläufe

der Besucher zu integrieren.

› Bauprojekt 7: City Center

Ab 2016 will der portugiesische Center-Spezialist Sonae

Sierra nach den Entwürfen des Frankfurter Architekten ATP

das neue Einkaufszentrum City Center am Ansgarikirchhof

entstehen lassen. Bis zum Herbst 2014 wird der Siegerent-

wurf der Frankfurter Architekten ATP überarbeitet, bevor

die politischen Gremien die endgültige Entscheidung über

den Zuschlag an Sonae Sierra treffen. Die Fertigstellung

kann nach zweijähriger Bauzeit 2018 erfolgen.

Die Bruttogeschossfläche umfasst im ersten Entwurf

85.000 qm. Durch den Neubau, der rund 55 Ladengeschäf-

te vorsieht, werden auch die angrenzenden Lagen wie das

Bremer Carrée, die Knochenhauerstraße und die Hutfilter-

straße profitieren.

Das Konzept sieht in den oberen Etagen außerdem rund

100 Wohneinheiten vor, welche die Belebung des Ansgari

Quartiers nach Ladenschluss garantieren und der Forderung

nach mehr Wohnraum in der City entsprechen. Ein

Viertel der Appartements soll öffentlich gefördert sein. Auf

drei Untergeschossen wird ein neues Parkhaus mit insgesamt

888 Einstellplätzen entstehen. Ein weiteres Unterge-

schoss dient als zusätzliche Verkaufsfläche.

Mit dem City Center hält ein attraktiver Nutzungsmix aus

perspektivisch neuen Einzelhandelsformaten, hochwer-

tigen Büro- und Dienstleistungsflächen und punktuell

neuen Wohnangeboten Einzug ins Ansgari Quartier. Das

bestehende Konsum-L wird durch den neuen Gebäudekomplex

zu einem Rundlauf über Knochenhauerstraße

und Ansgarikirchhof geschlossen.


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WOHNEN IN DER CITY

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© Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

© Bildquelle ???

Im Bereich der schraffierten Flächen

ist Wohnen bis dato nicht erlaubt. Die

Bebauungspläne sollen dafür mittelfristig

geändert werden, um mehr

Wohnbevölkerung in der City zu ermöglichen.

› Wohnbebauung sorgt für eine

Belebung der Innenstadt

Die Stadt Bremen hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum

Jahr 2020 den Anteil der in der Innenstadt lebenden

Menschen um 10 Prozent zu steigern. Mehr Menschen

sollen zukünftig von der zentralen Lage, der

guten Infrastruktur und den kurzen Wegen der Innenstadt

profitieren. Und im Gegenzug profitiert auch

die Innenstadt, denn Bewohner bringen auch nach

Büro- und Ladenschluss Leben in die City und sind die

Kundschaft der dort ansässigen Händler, Dienstleister

und Gastronomen. Wohnungsbauprojekte wie die

Neubauten an der Contrescarpe mit 39 hochwertigen

Eigentumswohnungen durch die Grundstücksgesellschaft

HB Contrescarpe GmbH sowie die rund 100

neuentstehenden Wohneinheiten im geplanten City

Center im Ansgari Quartier sind Etappen hin zu mehr

Wohnbevölkerung in der City. Große Beachtung findet

auch die neue und exklusive Wohnbebauung auf dem

Stadtwerder, die hohe Wohnqualität im Grünen mit

den kurzen Wegen der City verbindet.

Neben der Identifizierung von Baulücken im erweiterten

Stadtkern ist zusätzlich die Umwandlung

ungenutzter Büroflächen in den oberen Etagen zu

Wohnraum gefordert. Experimentelle Ideen, wie die

Möglichkeit, aus dem Bundeswehrhochhaus an der

Falkenstraße einen Nutzungsmix aus Arbeiten und

Wohnen zu schaffen, sind ebenfalls bedenkenswerte

Ansätze.

› Standortanalyse für Wohnbesatz

Bei der Identifizierung neuer Wohnstandorte wird

bewusst über den Stadtkern hinausgegriffen. Die angrenzenden

Stadtteile werden als integrale Bestandteile

der City betrachtet.

Das Stephaniviertel ist bereits jetzt ein wichtiges

Wohnquartier der Bremer Innenstadt. Die Wohnqualität

ist zum einen durch die Nähe zum Zentrum

mit Versorgungsangeboten, kulturellen Einrichtungen

und Arbeitsplätzen gekennzeichnet und zum anderen

durch die unmittelbare Nähe zu den grünen Wallanlagen

und den Naherholungsgebieten an der Weser.

Eine städtebauliche Analyse des Münsteraner Architekturbüros

Bolles und Wilson (2011) hat ein hohes Potential

für die Entwicklung des Stephaniviertels hin zu

einem attraktiven innerstädtischen Quartier ermittelt.

Mindergenutzte Gebäude, Baulücken und Parkplatzflächen

zwischen Ölmühlenstraße und Töferbohmstraße

in direkter Nachbarschaft zum Telekomgebäude

bieten Anknüpfungspunkte für die städtebauliche

Entwicklung des Quartiers. Aus dieser Analyse hat Bolles

und Wilson den Entwurf für die Wohnungsbauten

Stadtterrassen I entwickelt.


STEPHANIQUARTIER

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© Immobilien Bremen

© Justus Grosse Projektentwicklung GmbH

Stadtterrassen I, II und III

› Bauprojekt 8: Stadtterrassen

Auf Basis des städtebaulichen Entwurfs haben nach kurzer Planungszeit

im Herbst 2012 die Bauarbeiten für den Abschnitt

Stadtterrassen I begonnen, das urbanes Wohnen mit rückwärtiger,

geschützter Lage vereint. Die neuentstandenen Wohnungen

wurden bereits an die Mieter übergeben.

Das Nachfolgeprojekt Stadtterrassen II steht kurz vor der Fertigstellung.

Im Juni 2014 wurde mit dem dritten Bauabschnitt

Stadtterrassen III begonnen. Nach den Entwürfen des Bremer

Architekturbüros Hilmes Lamprecht Architekten entstehen bis

zum Frühsommer 2015 weitere 40 zeitgemäße und barrierearme

Mietwohnungen in der Neuenstraße. Insgesamt investiert

die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH in das Bauvorhaben

mit über 120 Mietwohnungen einen Betrag von rund

34 Millionen Euro.

› Bauprojekt 9: Stephanischule

Die Immobilie der ehemaligen Stephanischule liegt Vor dem

Stephanitor 2, direkt an der Weserpromenade Schlachte in direkter

Nachbarschaft zur Stephanibrücke. Nördlich und östlich

wird das rund 5.300 qm große Grundstück von Wohnbebauung

begrenzt. Die Kulturkirche St. Stephani liegt in unmittelbarer

Nähe und ist charaktergebend für dieses Wohnquartier. Durch

die attraktive Lage des Grundstückes direkt an der Weser kann

im Stephaniviertel eine Ergänzung des gewachsenen Wohnquartiers

durch modernen Wohnraum geschaffen werden.

Seit 2007 steht das vormals als Grundschule genutzte Gebäude

des Eigentümers Immobilien Bremen leer und diente

verschiedenen Zwischennutzungsprojekten. Um die Zukunft

der Immobilie und des Grundstückes zu eruieren, wurde 2012

von der Stadtgemeinde Bremen eine Machbarkeitsstudie in

Auftrag gegeben. Zusätzlich wurden mehrere Lärmgutachten

erstellt und ein Runder Tisch ins Leben gerufen, um Anwohner

in die Planungen einzubeziehen. Die Ergebnisse der Studie

von Hilmes Lamprecht Architekten bilden die Grundlage für ein

Stephanischule

neues Nutzungskonzept. Auf dem Grundstück können 70–80

Wohneinheiten auf einer Bruttogeschossfläche von rund 9.000

qm realisiert werden. 25 Prozent des neuentstehenden Wohnraums

wird öffentlich geförderter Wohnraum sein.

Ende 2013 hat die Immobilien Bremen im Auftrag der Stadtgemeinde

Bremen das Grundstück der ehemaligen Stephanischule

für rund 4 Millionen Euro ausgeschrieben. Ein bis dato

nicht öffentlich bekannter Käufer hat das Grundstück im Januar

2014 vorgemerkt. Der Käufer verpflichtet sich mit der Abgabe

seines Kaufgebotes, ein gutachterliches Wettbewerbsverfahren

durchzuführen. In Abstimmung mit dem Senator für Umwelt,

Bau und Verkehr werden fünf qualifizierte Planungsteams

aus Architekten und Landschaftsplanern ausgewählt. Ob das

Schulgebäude zu Wohnraum umgebaut wird oder einem

kompletten Neubau weicht, wird auf Grundlage der Wettbewerbsergebnisse

entschieden. Die Jury wird aus Vertretern des

Käufers, des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, Immobilien

Bremen, Sachverständigen und zwei Anwohnervertretern bestehen.

Die Stadt als jetziger Eigentümer erwartet eine anspruchsvolle

und zeitgemäße städtebauliche Lösung und Architektur, die

sich an der vorhandenen Bebauung orientiert. Zudem wird

eine Auseinandersetzung mit der angemessenen Ausbildung

der neuen Stadtansicht zur Weser sowie mit der vorhandenen

Lärmsituation gefordert.

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WESER QUARTIER

Neubau am Tor zur Überseestadt

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© Siedentopf GmbH u. Co. KG

› Charakter des Quartiers

An der Schnittstelle von City und östlicher Überseestadt

haben im Weser Tower und in den Gebäuden

des Weser und Kaffee Quartiers in den vergangenen

Jahren international tätige Unternehmen ihre Büroräume

bezogen. Hochwertige Architektur, attraktive

Parkanlagen, Restaurants mit Weserterrassen laden

Mitarbeiter und Besucher zum Verweilen ein. In direkter

Wasserlage bietet das Quartier kurze Wege zu

Innenstadt und Überseestadt. Über die Flaniermeile

Weserpromenade Schlachte ist die Innenstadt in

wenigen Gehminuten erreichbar.

Der Öffentliche Personennahverkehr bindet das Quartier

in dichter Taktung mit wenigen Minuten Fahrzeit

an die City, den Flughafen und den Hauptbahnhof

an. Die Lage an der Weser wird durch das Hotel Steigenberger

und das benachbarte GOP Varieté-Theater

auch außerhalb der Bürozeiten belebt.

› Bauprojekt 10: ESA 1

An der Eduard-Schopf-Allee 1 lässt die H. Siedentopf

(GmbH & Co. KG) nach den Entwürfen des Archtiketurbüros

StructureLab aus Düsseldorf ein weiteres Landmark

entstehen. Das sogenannnte ESA 1 ist mit seinen

Büro- und Einzelhandelsflächen für das Quartier eine

sinnvolle Ergänzung, nachdem sich in den umliegenden

Bürogebäuden Weser Tower, Haus am Fluss, WQ 1

und Kaffee Quartier bereits zahlreiche Unternehmen

angesiedelt haben. Gleichzeitig bildet das ESA 1 den

nördlichen Abschluss des am Weserufer neu entstandenen

Quartiers.

Gebaut werden zwei langgestreckte Baukörper entlang

der Eduard-Schopf-Allee, deren Höhe in Richtung

Überseestadt ansteigt. Das imposante Dach

wird beide Baukörper zu einer gestalterischen Einheit

verbinden. Ziel des Entwurfs ist eine über beide Gebäudeteile

einheitliche, gestalterisch durchgängige

Fassade. Durch die auskragende Dachform wird die

städtebauliche Prägnanz des Ortes betont und gleichzeitig

hochwertige Aufenthaltsflächen im Außenraum

geschaffen.

Bereits seit Jahren setzt sich Siedentopf als federführender

Projektentwickler für den Standort Weser

Quartier am Übergang von der Bremer Innenstadt zur

Überseestadt ein. Als Bauherrin und Investorin hat das

Unternehmen bereits mehrere große Immobilienprojekte

wie den Weser Tower, das GOP Varieté-Theater,

das Steigenberger Hotel, das WQ 1 und die Rösterei

erfolgreich realisiert.

Das neuentstehende Bürogebäude ESA 1 bildet die

städtebauliche Schnittstelle zwischen der Bremer

Innenstadt und dem angrenzenden Grüngürtel in

Richtung Europahafen. Die Büroflächen in den Obergeschossen

sowie die flexiblen Mietflächen für Einzelhandel

und Gastronomie im Erdgeschoss sorgen

für eine attraktive Nutzungsvielfalt am Standort Weser

Quartier.


CityInitiative Bremen Werbung e.V.

Engagement für unsere Innenstadt

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CityInitiative Bremen Werbung e.V.

CS City-Service GmbH (gegründet 2007)

Online-Marketing

für die City

Zwischennutzung

CityGuide –

Der Bremer Einkaufsführer

Maritime Woche

City Medien Kampagne

City-Journale

Bremen blüht auf:

Rhododendronpflanzen

Weihnachtsbeleuchtung

Veranstaltungen:

z. B. Reisemeile, Konzerte

LLOYD PASSAGE

Management

BID Ansgari Quartier

Aufgabenträger

Schlachte Marketing und

Service Verband e.V.

BID Sögestraße

› Die Schnittstelle der Bremer Innenstadt

Die CityInitiative Bremen Werbung e. V. engagiert sich

seit 1993 als Interessenvertretung der Innenstadtwirtschaft

von zurzeit rund 180 Mitgliedsunternehmen

für eine stetige Weiterentwicklung der Bremer

Innenstadt. In den vergangenen 20 Jahren hat es die

CityInitiative geschafft, eine konstruktive Zusammenarbeit

zwischen Politik, Verwaltung und Einzelhandel

aufzubauen und diese für das gemeinsame Ziel, die

Aufwertung des Standortes Innenstadt, zu nutzen.

Informieren, vernetzen, gestalten – dieser Dreiklang

definiert die wichtigsten Aufgabenfelder der CityInitiative

seit ihrer Gründung. Dieser Ansatz verfolgt das

Ziel, die Kommunikation der Innenstadtakteure untereinander

zu fördern, ihren Wünschen Gehör zu schenken

und ihre Interessen zu vertreten.

› Starke Quartiere –

Management für den Standort

Um diese Ziele umzusetzen, beteiligt sich die CityInitiative

an der stadtplanerischen Entwicklung der Innenstadt,

denn mit dem Praxis-Know-how der Mitglieder

können den verantwortlichen Gremien wichtige Argumente

geliefert werden, die diese in ihren Planungen

berücksichtigen.

Als Tochter der CityInitiative operiert die CS City-

Service GmbH (CS GmbH) quartiersbezogen. Im Auftrag

der Standortgemeinschaften BID Ansgari Quartier

sowie BID Sögestraße, der LLOYD PASSAGE GbR und

dem Schlachte Marketing und Service Verband e.V.

organisiert sie Veranstaltungen und übernimmt sämtliche

Managementaufgaben, die für den reibungslosen

Ablauf im Quartier bzw. in der Passage wichtig sind.

Auch wenn die Quartiere unterschiedliche Voraussetzungen

mit sich bringen, haben sie alle dasselbe Ziel:

attraktiv für ihre Besucher zu sein. Die CS GmbH unterstützt

sie dabei. Für das Ansgari Quartier ist die CS

GmbH der Aufgabenträger des Business Improvement

District (BID) und koordiniert die Umsetzung der Ziele

zur vertraglich vereinbarten Standortentwicklung. In

der zweiten BID-Phase bis 2017 stehen die aktive Bespielung

des Ansgarikirchhofes und die Vermarktung

desselben im Vordergrund.

Das Passagenmanagement für die Interessengemeinschaft

LLOYD PASSAGE GbR hat seit 2008 die CS

GmbH übernommen. Die hohe Besucherfrequenz beweist,

dass der Mix aus gepflegtem Umfeld, attraktiven

Veranstaltungen und der „Mall of Fame“ mit Handabdrücken

von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens,

die sich mit Bremen verbunden fühlen, den Erwartungen

des Publikums sehr gut entspricht.

Die Geschäftsstelle für den Schlachte Marketing

und Service Verband e.V. (SMSV) ist seit 2010 in die

CS GmbH integriert. Die maritime Freizeitwelt an der

Schlachte ist so nicht nur räumlich ein wichtiger Bestandteil

der Innenstadt, sondern auch organisatorisch

eng mit der Innenstadtentwicklung verbunden.

Das jüngste Kind der CS GmbH ist die Steuerung des

BID Sögestraße über einem Dienstleistungsauftrag

bis 2017. Der Aufgabenträger ist für die Umsetzung

der Ziele zur vereinbarten Standortentwicklung beauftragt:

Sicherheit, Sauberkeit, Begrünung, Marketing

und eine neue Weihnachtsbeleuchtung.

Über erfolgreiche Events wie Verkaufsoffene Sonntage,

Lange Shopping-Nächte, der Maritimen Woche

an der Weser oder dem maritimen Weihnachtsmarkt

Schlachte-Zauber wird die Innenstadt bespielt und

positive Ereignisse inszeniert. Mit Marketinginstrumenten

wie dem Einkaufsführer CityGuide und dem

Innenstadtmagazin MITTE wird das Interesse der Öffentlichkeit

an der Bremer City geweckt und ein positives

Einkaufserlebnis geschaffen.


grimm-s.de

ENGAGEMENT

für die Bremer Innenstadt

© WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Hutfilterstraße 16–18

28195 Bremen

Tel. (0421) 165 55 51

Fax (0421) 165 55 53

info@bremen-city.de

www.bremen-city.de

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