DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS 26. NOVEMBER ... - Travel ONE

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DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS 26. NOVEMBER ... - Travel ONE

26. NOVEMBER 2008 l AUSGABE 22

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www.travel-one.net

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

Einblicke

Veranstalter bieten die Möglichkeit, in Sozialprojekte hineinzuschnuppern.

Das schafft Bezug zu Land und Leuten. HELFEN IM URLAUB ➤ 10

T&M Media GmbH & Co. KG ∙ Pf 10 07 51 ∙ 64207 Darmstadt

PVST ∙ DPAG ∙ Entgelt bezahlt

INTERVIEW

Anthony Grigson

über Geschäftsreisen

Der Travel Manager

aus Australien sieht die

Krise als Chance ➤ 8

26.11.2008 TRAVEL ONE 1


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Unser neues, einzigartiges 5-Sterne Deluxe Schiff MS CENTURY DIAMOND fährt 2009 auf

der besonders reizvollen Strecke zwischen Nanjing und Chongqing. Das Schiff wurde

nach europäischem Standard erbaut und bietet alle Annehmlichkeiten eines First Class

Hotels. Die Bordsprache ist Deutsch, begleitet werden die Gäste durchgehend von

deutschsprachigen Reiseleitern.

Auf fünf Decks Luxus pur erleben: alle Deluxe-Kabinen (Standard) sind großzügig

und stilvoll eingerichtet und verfügen über einen privaten Balkon. Im Haupt- und im

Europäischen Restaurant werden chinesische und europäische Spezialitäten serviert.

Neben dem komfortablen Salon verfügt der Luxus-Neubau über zwei

Internet-Terminals, einen Beauty-Salon mit Fitnessgeräten und eine Cigar-Lounge.

Ihre Kunden besuchen die wichtigsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten

in den Metropolen im Reich der Mitte. Zum Beispiel die Große Mauer in

Peking, die Terrakotta-Armee in Xian und die pulsierende Großstadt Shanghai.















Frühbucher-

Vorteil

200

bei Buchung bis

30.11.2008










2 TRAVEL ONE 26.11.2008

Flussreisen auf D


22 l 2008 editorial

■ Am Reisen wird zuletzt gespart. Die Chefs von TUI, Thomas Cook, Rewe

& Co. haben diesen Satz in letzter Zeit so oft wiederholt, dass man schon

fast misstrauisch werden muss. Handelt es sich um begründete Zuversicht

oder eher den Mut der Verzweiflung?

Konjunkturprognosen zählen ja in jüngster Zeit nicht zu den Dingen, denen

man übermäßig viel Vertrauen schenken möchte. Schließlich haben sich

nicht nur viele Banken, sondern auch führende Wirtschaftsforschungsinstitute

gründlich verspekuliert. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Instrumentarien

dieser Gattung. Vergleicht man deren Ergebnisse und Vorhersagen

miteinander, erkennt man schnell: Auf die Sichtweise kommt es an.

Zweckoptimismus

als Lebenselexier

Christian Schmicke

Chefredakteur

So lässt sich beispielsweise ein Wirtschaftswachstum von – sagen wir mal –

einem Prozent vielfältig interpretieren. Wer behauptet, ein Prozent sei ja fast

nichts, kann ebenso wenig widerlegt werden wie jemand, der daraus

anhaltendes Wachstum ableitet; und genauso sieht es oft in der Praxis aus.

Aus sehr nahe beieinander liegenden Daten werden ganz verschiedene

Schlüsse gezogen, am Ende liegen dann manchmal alle falsch. Das macht

aber nichts, weiter geweissagt wird trotzdem. Eine unzuverlässige Wettervorhersage

ist uns lieber als gar keine.

So betrachtet, ist es strategisch gesehen ganz richtig, erst einmal von einer

stabilen Entwicklung der touristischen Nachfrage auszugehen – und nicht

schon jetzt die große Verweigerung der Verbraucher zu befürchten. Die

Prognose, statt am Urlaub werde 2009 am Auto oder der neuen Küche

gespart, könnte sich ja bewahrheiten. Damit wäre der Branche zunächst

geholfen. Allerdings nur, wenn die wankenden Automobilhersteller den

Arbeitsmarkt nicht mit sich in den Abgrund reißen.

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

26.11.2008 TRAVEL ONE 3


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4 TRAVEL ONE 26.11.2008


46

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Foto: Chicago & Illinois Tourist Office

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Blues, Architektur, Märkte. Ungewöhnliche

Touren zu Attraktionen in NORDAMERIKA.

inhalt

titelthema

10 SOZIALES ENGAGEMENT. Immer mehr Veranstalter

bieten ihren Kunden die Möglichkeit, an

Volunteer Projekten mitzuwirken. Das hilft Land und

Leuten und liefert eindrückliche Erlebnisse.

puls

6 TUI. Umverteilung der Verantwortlichkeiten.

7 Trendmesser. USA-Urlaub ist im Aufwind.

8 Interview mit Anthony Grigson.

Der Chef von FCm Travel Solutions spricht über die

Auswirkungen der Finanzkrise auf Geschäftsreisen.

produkt

14 LUXUSREISEN. Nachhaltigkeit, Authentizität und

persönliche Naturerlebnisse spielen für Kunden im

Fünf-Sterne-Segment eine immer wichtigere Rolle.

18 Seadream. Die beiden Luxusjachten laufen

nächstes Jahr 30 Häfen zum ersten Mal an.

20 HOTELS. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der

beiden Hotelmarken Sensimar (TUI) und Sentido

(Thomas Cook). 22 Swissôtel. Wellness in Izmir

und Istanbul. 23 Four Seasons. Neues Luxusresort

auf den Seychellen eröffnet im Januar.

24 Le Boat. Als Folge der Fusion mit First Choice

vertreibt TUI künftig auch den Hausboot-Anbieter.

26 Airlines/ Airports. Delta nimmt neue Strecken

auf +++ Qatar Airways mit deutscher Internetseite.

sales

Menschen machen Meinungen.

Wir zeigen die Köpfe.

28 DRV-JAHRESTAGUNG. Veranstalter schauen

optimistisch in die Zukunft.

30 QTA-Jahrestagung. Mitglieder der Kooperation

diskutieren über das Thema »Die Krise als Chance«.

destination

34 NORDAMERIKA. Chicago, die Metropole am

Michigan See, punktet mit der Vielfalt kultureller

Angebote und dem Obama-Faktor. 36 Toronto.

Eine multikulturelle Stadt mit einem Mix aus

Tradition und Moderne. 38 Kanada. Neue

Internetseite für Erstbesucher. 39 Meier‘s Weltreisen.

Mehr Rundreisen im kommenden Jahr.

40 Azoren. Der Tourismusverband der Azoren wirbt für

Winterurlaub auf dem Archipel.

41 Deutschland. Der Kölner Dom ist Deutschlands

beliebteste Sehenswürdigkeit.

exit

42 Peps. Schnäppchen für Touristiker.

43 TV Tipps.

44 Karrieren. Feedback.

45 Impressum.

46 Menschen. Tanja Brunnhuber, Senior

Consultant Tourism bei Finpro - Visit Finland.

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33

Dieser Ausgabe liegt das Supplement »Japan – ein Ziel für

Entdecker« bei. Wir bitten um freundliche Beachtung.

38

45

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puls mix

Frese: »Die Türkei kostet 2009 bis zu zehn Prozent mehr«

Foto: DER

Optimismus bei Dertour

■ Finanzkrise und Rezession – für Michael Frese sind die beiden Begriffe

noch keine Schreckgespenster. Der Geschäftsführer Touristik von

Dertour, Meier’s Weltreisen und ADAC Reisen blickt »sehr optimistisch«,

wie er sagt, auf 2009. »Es gibt eine Menge Gründe, die dafür sprechen,

dass es für uns ein gutes Jahr wird«, meint er. Als einen wichtigen,

wenn nicht sogar den wichtigsten, Grund nennt er, »das sehr glückliche

Händchen« beim Einkauf von Devisen. Dies erlaubt dem Frankfurter

Veranstalter, seine Reisebausteine nächsten Sommer in einigen Fernzielen

günstiger anzubieten als dieses Jahr. Die Landprogramme in den

USA und Kanada sowie in Australien und Neuseeland werden rund fünf

Prozent billiger. Im südlichen Afrika kosten die Bausteine rund acht

Prozent weniger. Für Reisen innerhalb Europas allerdings müssen die

Kunden der Frankfurter künftig mehr bezahlen. In Deutschland steigen

die Preise um zwei Prozent, in den meisten anderen Ländern zwischen

drei und vier Prozent. Spitzenreiter ist die Türkei. Dort kostet der Urlaub

2009 wegen des starken russischen Marktes zehn Prozent mehr.

+++ TRAVEL ONE Morning News – die aktuellsten Nachrichten der Branche. Jeden Morgen um

Punkt neun auf Ihrem Rechner. Anmeldung unter www.travel-one.net/morning_news.html +++

TUI strukturiert um

■ TUI Deutschland verteilt zum 1. Februar die Verantwortlichkeiten neu. »Unsere

vor zwei Jahren eingeführte One-Company-Struktur hat sich bewährt und

unsere Erwartungen erfüllt. Doch an einigen Stellen gibt es Nachbesserungsbedarf«,

erklärt Dr. Volker Böttcher (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung.

Dies führt dazu, dass die Geschäftsbereiche Mittel- und Fernstrecke unter

der Leitung von Dr. Ingo Burmester zusammengelegt werden. Ausschlaggebend

für den Schritt ist, dass sich 75 Prozent der Produkte von TUI Schöne Ferien

und TUI Premium überschneiden. In Burmesters Portfolio gehören auch die

neue Hotelmarke Sensimar und TUI Golf.

Im Segment Spezialtouristik verantwortet Christian Zeller neben Eigenanreise,

Städtereisen, Gesundheitsreisen, Flusskreuzfahrten und Hausbooten

künftig auch Kundenkarten, Versicherungen und Mietwagen sowie die IT. Der

stationäre und der Online-Vertrieb mit den Web-Aktivitäten von TUI Interactive

wird in der Hand von Hasso von Düring liegen. Dies sei für eine optimale

Marktdurchdringung notwendig, da die Grenzen zwischen beiden Segmenten

längst aufgehoben seien, begründet TUI den Schritt. Für den Markt der Luxusreisen

wird der neue Geschäftsbereich »Luxury« aus der Taufe gehoben, dessen

Aufbau Kirsten Feld-Türkis leitet.

Foto: TUI Deutschland

6 TRAVEL ONE 26.11.2008


Mit TRAVEL ONE

nach Berlin auf die ITB

■ Wie schon in den vergangenen Jahren bietet TRAVEL

ONE auch für 2009 wieder eine ITB-Reise zum echten

Schnäppchenpreis an. Für nur 159 Euro können Reiseprofis

vom 13. März bis 15. März die Neuheiten auf der weltweit

größten Touristikmesse erkunden. Inbegriffen sind ein DB-

Fahrschein zweiter Klasse, zwei Übernachtungen im Doppelzimmer

mit Dusche/WC (Zweierbelegung) im Winter‘s

Hotel Berlin City Messe inklusive Frühstück und ITB-Karte

für Fachbesucher. Alternativ können Sie auch im Winter‘s

Hotel Berlin Mitte am Checkpoint Charlie (für 199 Euro,

Zweierbelegung, Bad/WC) übernachten. Es stehen 50 Plätze

zur Verfügung. Buchung unter www.travel-one.net

Foto: TRAVE‘L ONE

TRAVEL ONE Trendmesser

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50

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10

0

Die Veranstalter versprechen sich

für 2009 ein ausgewiesenes USA-

Jahr. Spiegelt sich das offenbar

weiter steigende Kundeninteresse

bereits am Counter durch steigende

Buchungszahlen wider?

Ja (69%)

Nein (22%)

gestiegenes

Interesse (9%)

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Wenn und Aber, wo gibt es das noch in

der heutigen Zeit? Bei den GDS von Travelport.

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und einfache Abwicklungsprozesse,

die so nur Travelport bieten kann.

„Es ist unserer Philosophie, dass wir zukunftsorientierte

praktische Lösungen zum

Vorteil aller Beteiligten schaffen. Konfl ikte

sind nicht unsere Sache, ebenso wenig

halbherzige Vereinbarungen“, sagt Chris

Dorner, Travelports Country Manager Germany

& Switzerland. „Dank unserer globalen

Präsenz – wir operieren in jedem Erdteil

als die Nummer 1 oder 2 im Markt –

sind wir bei Travelport in der Lage, unseren

Kunden und Partnern auf Dauer besten

Service zu bieten, wovon Reisebüros

ebenso profi tieren wie Airlines und andere

Leistungsträger.“

Unabhängig und flexibel. Darüber

hinaus verfügt Travelport insbesondere

in Deutschland über ein leistungsstarkes

Netzwerk von Partnerunternehmen. Diese

Partner bieten Reisebüros maßgeschneiderte

Services und Produkte, welche die

Leistungspalette von Travelport sinnvoll

ergänzen. Die Vorteile

liegen auf der

Hand: Das Reisebüro

bleibt unabhängig,

effi zient und fl exibel. Es muss sich

nicht mit einem Einheitsprodukt von der

Stange zufrieden geben, sondern kann die

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26.11.2008 TRAVEL ONE 7


puls im gespräch

Bricht der Markt für Geschäftsreisen

ein, Herr Grigson?

Das Interview führte Petra Hirschel.

FCm Travel Solutions ist ein weltweit

arbeitendes Unternehmen. Als Anbieter

von Geschäftsreisen hängen Sie direkt

davon ab, wie es der Wirtschaft geht.

Wie wirkt sich die Finanzkrise auf Ihr

Tätigkeitsfeld aus?

■ Es ist schwer vorherzusagen, wie sich der

Markt entwickeln wird. Sicher, die momentane

Situation ist eine Herausforderung. In den

vergangenen Jahren ist unser Umsatz stets

stark gestiegen, die nächsten zwölf Monate

aber werden schwierig sein.

Wie schätzen Sie die Situation für den

deutschen Markt ein?

■ Wir sehen natürlich leichte Rückgänge, gerade

Großkunden reagieren schnell und passen

die Reiserichtlinien an. Das versetzt uns

allerdings nicht in Panik. Unsere Beratungsleistung

ist jetzt gefragter denn je, und wir

blicken optimistisch in das kommende Jahr.

Der Australier Anthony Grigson ist Chef des

Geschäftsreisenanbieters FCm Travel Solutions. Er arbeitet

seit 2004 für die Tochter von Flight Centre Limited

und kümmert sich von der Zentrale in Brisbane

aus um den internationalen Markt.

Foto: FCm Travel Solutions

Die Zentrale von FCm Travel Solutions

befindet sich in Brisbane in Australien.

Wie wirkt sich die Finanzkrise auf Ihren

Heimatmarkt aus?

■ Australien ist längst nicht so stark betroffen

wie etwa der amerikanische Markt. Unsere

Banken stehen gut da, die Börse verzeichnet

nicht solche Einbrüche wie woanders auf

der Welt. In Australien ist keine Rede davon,

dass wir in eine Rezession schlittern.

Für andere Länder wird eine Rezession

prognostiziert. Wie gehen Sie damit um?

■ Die USA hat große Probleme. Doch China

und Indien werden weiter wachsen – vielleicht

wird das Wachstum nicht ganz so

enorm sein wie in der Vergangenheit, aber

trotzdem hoch. Für uns ist es daher wichtig,

mit Hilfe unserer Partner in den Ländern –

wie etwa mit DER in Deutschland – jeden

einzelnen Markt zu analysieren und entsprechend

zu reagieren.

8 TRAVEL ONE 26.11.2008


Foto: DER

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Das Deutsche Reisebüro (DER) ist

der deutsche Franchisepartner des

weltweit agierenden Geschäftsreiseanbieter

FCm Travel Solutions.

Die Frankfurter kooperieren seit

Mitte 2006 mit den Australiern,

hier im Bild (v.l.): Brian Donnelly

(FCm Travel Solutions), Christian

Spangenberg (FCm DER Travel Solutions),

Ralph Osken (DER), Anthony

Grigson, Franziskus Bumm

(FCm DER Travel Solutions)

Rechnen Sie damit, dass die Unternehmen bei den

Reisekosten den Rotstift ansetzen?

■ Jedes Unternehmen prüft ständig die Reisekosten seiner Mitarbeiter.

Es ist eine ganz normale betriebswirtschaftliche Praxis, abzuklopfen,

wo gespart werden kann. In einem Unternehmen stehen die

Ausgaben für Geschäftsreisen an dritter Stelle der Kostenliste, nach

den Personalkosten und den Ausgaben für die Räumlichkeiten. Natürlich

kann es sein, dass ein Unternehmen seine Mitarbeiter in

nächster Zeit eher in der Economy Class als in der Business Class

fliegen lässt oder nun ein günstigeres Hotel wählt. Wir bieten unseren

Kunden schon immer auch die billigere Variante an. In Zukunft

werden sie diese vielleicht häufiger buchen als bisher.

Verhalten sich die Unternehmen in den verschiedenen

Ländern in diesem Punkt unterschiedlich?

■ Nein, in Bezug auf das Sparen gibt es keinen Unterschied zwischen

den USA, Deutschland, China oder Australien. Der Unterschied liegt

jetzt höchstens darin, dass die Auswirkungen der Finanzkrise in den

einzelnen Ländern unterschiedlich sein werden und so eine unterschiedliche

Reaktion hervorrufen.

Welche Maßnahmen will FCm Travel Solutions ergreifen?

■ Wir müssen noch näher an die Unternehmen heranrücken, zeigen,

dass wir an ihrer Seite stehen und uns auf die sich möglicherweise

verändernden Bedürfnisse einstellen. Es ist wichtig, vorausschauend

zu handeln. Wir dürfen nicht einfach nur abwarten, was passiert. Es ist

zu spät, erst zu reagieren, wenn das Reisebudget gestrichen wird.

Haben Sie bereits konkrete Pläne?

■ Die Konkurrenz streicht möglicherweise Stellen im Vertrieb. Wir

wollen unser Team jedoch aufstocken. Ein schrumpfender Markt bietet

nämlich auch die Chance, Marktführer zu werden. Wir möchten

unsere Präsenz in den nächsten ein bis zwei Jahren ausbauen.

Denken Sie dabei auch an Länder, in denen Sie noch nicht vertreten

sind?

■ Wir wollen noch stärker Fuß fassen in Osteuropa und sind daher in

Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen mit potenziellen Partnern im

Gespräch. Für die Expansion Richtung Osteuropa ist FCm DER Travel

Solutions in Deutschland verantwortlich. Auch müssen wir aktiver in

Afrika werden. Den afrikanischen Markt haben wir bis auf einige Ausnahmen

bislang vernachlässigt.

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9


titelthema xxxxx

Foto: goXplore

Helfen im Urlaub

Soziales Engagement ist angesagt.

Besuche von Volunteer Projekten und

»Schnuppermitarbeiten« liegen im

Trend. Wie und warum Veranstalter

solche Erlebnisse in Reisen einbauen.

■ Sechs Monate frei: Für jemanden, der fest im Berufsleben steht,

ein schier unvorstellbar langer Zeitraum. Auch für Anja Mai. Der

Gymnasiallehrerin war schnell klar: In ihrer Auszeit vom Alltag in

Südamerika will sie nicht nur beim Reisen neue Eindrücke sammeln,

sondern sich auch sozial engagieren – etwas Sinnvolles tun.

»Es kam mir dekadent vor, in diesem halben Jahr nur an mein

Vergnügen zu denken«, sagt die 37-Jährige. Auf der Suche nach

einem geeigneten Betätigungsfeld stieß sie auf den Veranstalter

Viventura in Berlin, der eigens zur Vermittlung von Volontären

und zur Unterstützung sozialer Projekte in Südamerika im Jahr

2006 den Verein Visozial gegründet hatte. Weil sie in Ecuador,

dem Startpunkt ihrer Südamerika-Tour, tätig werden wollte, entschied

sie sich für einen Aufenthalt in Quilotoa – einer Gemeinde,

die abgeschieden auf rund 3.800 Meter Höhe in der Westkordillere

der Anden liegt. Dort unterrichtete sie in der Grundschule und

half beim Aufbau einer Schulbibliothek.

So wie die Lehrerin gibt es von jeher Menschen, die sich im

Ausland sozial engagieren wollen. Organisationen, in diesem Fall

ein Reiseveranstalter, vermitteln diese »Volunteers«, also freiwillige

Helfer, in Projekte. Neben Aufgeschlossenheit und dem Willen,

aktiv zu werden, braucht es dafür aber vor allem eines: Zeit. Weil

nicht jeder über derartige Freiräume verfügt, bieten immer häufi-

10 TRAVEL ONE 26.11.2008


sozialprojekte titelthema

ger Veranstalter an, im Rahmen einer Urlaubsreise in entsprechende

Projekte hineinzuschnuppern und auf Wunsch auch einen

oder mehrere Tage dort mit anzupacken. Ganz neu ist das nun bei

Marco Polo Young Line Travel (Zielgruppe: Reisende zwischen 20

und 35 Jahren) im Rahmen zweier Offerten möglich. Unter dem

Motto »Marco Polo live« haben die Teilnehmer einer Aktiv-Vietnamreise

erstmals die Chance, sich einen Tag in der Dorfschule in

Mai Chau nützlich zu machen. Die Urlauber helfen bei Reparaturen

oder übernehmen sogar spontan eine Englischstunde. In Indien

packen die Teilnehmer der Tour »Crossing India« beim Renovieren

einer Schule im Hinterland von Kochi mit an. »Wir haben

einen Trend aufgegriffen, auf unser Produkt runtergebrochen und

schauen nun, wie unser Pilotprojekt ankommt«, sagt Holger Baldus,

Prokurist bei Marco Polo. Die Münchener gehen von einer

positiven Resonanz aus, schließlich kam die Anregung dazu aus

den Reihen der jungen Reisenden.

Mit der jungen Linie GoXplore geht Gebeco bei seinen sechs

Volontärreisen ähnliche Wege. Pro Teilnehmer werden 200 US-

Dollar als Spende verwendet – und die Reiseteilnehmer engagieren

sich je fünf Tage in einem Sozialprojekt. Sie helfen in Schulen,

bei Bauvorhaben, Sportinitiativen, arbeiten in einem Projekt zur

Rettung der Meeresschildkröten und ähnliches. Wichtig ist Gebeco-Chef

Ury Steinweg, dass dadurch Arbeitsplätze vor Ort geschaffen

werden. Die Urlauber helfen in erster Linie, indem sie

dort Geld ausgeben. »Wir nehmen der Bevölkerung im Land keine

Arbeitsplätze weg«, betont er. Dieses Prinzip gilt auch für die

Hauptmarke Gebeco. Das Hauptziel solcher Begegnungsangebote

sei es, Verständnis für die Situation in der jeweiligen Region zu

wecken und das Miteinander zu fördern. Genau das trage die TUI-

Tochter in ihrem Namen: Gesellschaft für internationale Begegnungen

und Cooperation, so der Geschäftsführer des Kieler Stu-

Angebote (eine Auswahl)

■ Aventoura: Unterstützung von rund 20 Projekten, die

während der Reisen besucht werden, Details unter www.

aventoura.de/html/aventoura/presse04_projektpartner.asp

■ Argentum Travel: beim Wanderritt für Familien in

Salta (Argentinien) helfen Urlauber in einer Schule; individuell:

Besuch der in einer Favela gelegenen Musikschule

Rocinha in Rio de Janeiro (www.emrocinha.org.br)

■ Gebeco: Unterstützung von sieben Projekten im Jubiläumsjahr

(Schulbibliothek auf Bali, Wasserversorgung von

Schule in Ecuador, Gärtnerschule in Südafrika, Aufforstungsprojekt

Thailand etc.). www.gebeco.de/hilfsprojekte

■ GoXplore with Gebeco: Volunteer-Reisen, je fünf

Tage Mitarbeit in Projekten in Sambia & Safari, Kenia (Hilfe

im Waisenhaus und einer Klinik), Tansania, Indien, Arbeit

mit Straßenkindern in Peru, Costa Rica (Schutzprojekt für

Meeresschildkröten); in Kooperation mit Partner G.A.P.

Adventures Unterstützung von www.planeterra.org

■ Marco Polo Young Line Travel: 22 Tage Indien, ein

Tag Hilfe bei der Schulrenovierung (»sägen, hobeln, streichen

und putzen«); »Einmal Dorfschullehrer sein« bei 20-

tägiger Aktivreise in Vietnam

■ Neue Wege: Kreative Erholung (auch Ayurveda) im

Dorfprojekt Sree Kandamangalam, »Der große Zanskar

Trek« mit Kontakt zum tibetischen Buddhismus (Gespräch

mit Mönchen), Reise zum Schulprojekt Jamyang Ling im

Himalaya, »Naturwunder Mekong« (Reise zu den WWF-

Projekten, Treffen mit NGO-Vertreter), Besuch einer Schule

für Tsunami-Opfer in Thailand (www.beluga-schoolforlife.

de). www.neuewege.com

■ Rio Muchacho, Ecuador: Gründerin und Leiterin Nicola

Mears vermittelt über das in Bahía de Caráquez ansässige

Veranstalterbüro Guacamayo Bahía Tours Urlaub

auf der Ökofarm, zudem Plätze für ehrenamtliche Helfer.

www.riomuchacho.com, Klick auf »Volunteer opportunities«

Gäste der Ökofarm Rio Muchacho in Ecuador pflücken Kaffee, später

werden sie die Früchte schälen, die Bohnen trocknen und mahlen

Foto: TRAVEL ONE

■ Viventura: der Südamerika-Spezialist vermittelt über

den eigens gegründeten Verein Visozial jährlich rund 100

Freiwillige und unterstützt 30 Projekte, die teilweise mit

Urlaubern besucht werden. www.viventura.de/wir/visozial

26.11.2008 TRAVEL ONE 11


titelthema sozialprojekte

Volunteer

Foto: Gebeco

Beim Safari-Anbieter Untamed Africa werden Urlauber in den

Arbeitsalltag mit eingespannt – in diesem südafrikanischen Camp im

äußersten Süden des Krüger-Nationalparks, in dem auch Freiwillige

arbeiten, lernt Thomas gerade das Fahren mit einem Jeep, um

Rangerarbeiten ausführen zu können.

Unten: Gebeco unterstützt als eines von sieben Projekten eine Schule

in Bantuan auf Bali. Das Geld hilft bei der Renovierung und

Ausstattung der Bibliothek (Foto), beim Bau eines Arztzimmers sowie

eines Brunnens auf dem Gelände. Dieses Projekt besuchen Teilnehmer

der »Großen Indonesienrundreise« von Gebeco Länder erleben

Foto: TRAVEL ONE

dienreisenveranstalters. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der

Traditionsmarke in diesem Jahr legt Gebeco eine Broschüre auf,

»ein Dankeschön an die gastgebenden Länder, weil sie uns ermöglichen,

solche Reisen durchzuführen«, so Steinweg. Auf zwölf Seiten

werden sieben Sozialprojekte präsentiert, die in diesem Jahr

mit 50.000 Euro unterstützt werden – von Schulen in Nepal und

Ecuador bis hin zum »Green Future College« in Südafrika, einer

Schule für Nachwuchsgärtner. Zwölf Südafrikaner absolvieren

dort eine Ausbildung. Für einen der Gärtner übernimmt Gebeco

die Kosten für Ausbildung, Taschengeld und Verpflegung.

Projektbesuch als Reisebestandteil. Bei den mit Gebeco

besuchten Projekten arbeiten die Studienreiseteilnehmer im Gegensatz

zu den Volontärreisen bei GoXplore nicht mit, aber sie

besuchen sie und unterstützen sie dadurch. Dieses Konzept verfolgen

viele kleinere Veranstalter. Beim Südamerika-Spezialisten Viventura

war das Engagement eines Tages so umfassend, dass Geschäftsführer

Christoph Albrecht die Aktivitäten in einen eigens

gegründeten Verein auslagerte und darüber jährlich 100 Volunteers

vermittelt. 30 Projekte unterstützt der Anbieter mittlerweile,

die durch Kooperationspartner vor Ort betreut werden. Viele

werden von Gruppen auf Reisen besucht. So lernen Urlauber im

bolivianischen La Paz im Armen-Stadtteil »El Alto« ein Jugendprojekt

kennen oder gehen in der peruanischen Stadt Arequipa in

eine Schule am Stadtrand. »Das ist keine Zooveranstaltung«, betont

Albrecht. Es werde gemeinsam gespielt, gesprochen und gelacht

– echte Kommunkation eben. »Die positive Resonanz unserer

Kunden ist sehr hoch«, sagt Albrecht.

Ähnliche Erfahrungen macht Aventoura, Spezialist für Lateinamerika

und Kuba. 20 Projekte fördert der Anbieter und besucht

einige davon mit Gästen. Bei solchen Stippvisiten steht der Urlaubscharakter

im Vordergrund, es geht um authentische Kontakte –

weniger darum, durch eigene Leistung zu helfen. »Sinn und Zweck

ist es, sich aus dem Kokon eines Reisenden herauszuschälen«, beschreibt

es Produktmanager Hannes Schleicher beim Veranstalter

»Neue Wege«, der sich ganzheitliches Reisen auf die Fahnen

schreibt. Manchmal sollen Urlauber dabei auch etwas lernen und

in ihren Alltag mitnehmen. Etwa auf der Biofarm Rio Muchacho in

Ecuador, wo die Neuseeländerin Nicola Mears und ihr ecuadorianischer

Ehemann Dario Proaño den Gästen während deren dreitägigem

Aufenthalt zeigen wollen, dass nachhaltiges Wirtschaften

möglich ist. Die Gäste melken Kühe, ernten und pflanzen.

Fakt ist: Oft wird den Einheimischen durch das Anpacken einfach

unproblematisch ein Stück geholfen. Eine gute Sache, findet

Frauke Martin, Chefin von Argentum Travel. Während eines siebentägigen

Wanderritts im Norden Argentiniens, der sich an Familien

richtet, helfen ihre Kunden einen Tag lang in einer Grundschule

in den Bergen. Bänke und Stühle werden repariert, Wände

gestrichen – eben, was gerade anfällt. »Diese kleine Schule in den

Bergen ist auf Spenden und Hilfe angewiesen«, nennt die 33-jährige

Inhaberin ihre Beweggründe. Und so hautnah kommt sonst

kein Urlauber mit der Bevölkerung in Kontakt.

So sieht das auch Anja Mai, die Lehrerin auf Zeit in den ecuadorianischen

Anden. Sie hätte gerne mehr bewegt, die Arbeit für

die Bibliothek schneller vorangetrieben, effektiver gewirkt. Doch

manchmal mahlen die Mühlen in anderen Ländern eben langsamer.

Auch das eine Erfahrung ihres Aufenthalts. Tanja Ronge

12 TRAVEL ONE 26.11.2008


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Urlaub im „mökki“

In ganz Finnland laden gemütliche Ferienhäuser,

die so genannten „mökkis“, zu einem

individuellen Urlaub in der Natur ein.

Idealerweise liegt das „mökki“ am See, verfügt

über eine Sauna und einen eigenen-

Steg mit Boot. Diese Form des naturnahen

Urlaubs bietet Erholung pur, ob im Sommer

oder Winter. Was gibt es Schöneres, als

sich nach einem Tag an der frischen Luft in

die Sauna zurückzuziehen, danach in den

See zu springen, sich gemütlich vor den Kamin

zu setzen, oder auf der eigenen Terrasse

die langen Sommernächte zu genießen

mit einem kühlen Bier, am besten ein Lapin

Kulta (Gold aus Lappland)?

Finnland für Familien

Finnland bietet Familien viele Attraktionen,

die nicht nur Kinderherzen höher schlagen

lassen. In Helsinki etwa lockt der Vergnügungspark

Linnanmäki mit seinen Fahrgeschäften,

Restaurants und der Open-Air-

Bühne. An der finnischen Südküste werden

im Freizeitpark Muminworld vor Naantali

die Figuren der berühmten Schriftstellerin

Tove Jansson zum Leben erweckt. Im Norden

Finnlands am Polarkreis geht im Weihnachtsmanndorf

so mancher Kindertraum in

Erfüllung, und die Tierwelt Finnlands können

Groß und Klein im Wildlife Park in Ranua

in Lappland bestaunen, der vor allem

zur Winterzeit sehr interessante Tiere zeigt.

www.linnanmaki.fi

www.muumimaailma.fi

www.santaclausvillage.info

www.ranuawildlife.com

Gewinnspielfrage 5:

Was bedeutet

das finnische Wort

„Kulta“, das

auch im Namen

einer finnischen

Biermarke

vorkommt?

Weitere Infos zu Finnland unter www.visitfinland.com

26.11.2008 TRAVEL ONE 13


Foto: Four Seasons

Mit gutem Gewissen

Bester Service und exquisite Unterkünfte

allein reichen vielen Luxusurlaubern nicht

mehr aus. Für sie wird Nachhaltigkeit

und Natur erleben immer wichtiger.

■ Von der Reiseplanung bis zum Hotelaufenthalt – hervorragende

Serviceleistungen haben bei Luxusreisen oberste Priorität. Darüber

hinaus hat sich die Vorstellung von Luxus jedoch deutlich erweitert.

Prunkvolle Hotels allein machen anspruchsvollen Kunden

nicht mehr glücklich. 42 Prozent der Topverdiener möchten ihren

Urlaub möglichst umweltfreundlich verbringen. Zu diesem Ergebnis

kommt die Centurion-Studie 2008 von American Express.

»Das eigene Wohlgefühl erhält vor dem Hintergrund eines wachsenden

Umweltbewusstseins und einer gestiegenen Sensibilität für

soziale Gerechtigkeit eine neue Dimension«, sagt American-Express-Travel-Manager

Jürgen Maier.

»Unsere Kunden wollen im Urlaub nachhaltige Projekte unterstützen«,

bestätigt Airtours-Managerin Kirsten Feld-Türkis.

Airtours arbeitet daher in Südafrika mit der luxuriösen Grootbos

Lodge im gleichnamigen privaten Naturreservat zusammen. Deren

»Green Futures College« bildet junge Menschen zum Gärtner

aus. So bekommen sie eine Berufsperspektive und lernen zugleich,

die heimische Natur zu schützen.

Für viele Hotels im Luxussegment sind nachhaltige und ökologische

Ansätze kein Feigenblatt, sondern die Umsetzung von

Kundenansprüchen. Zu den Vorreitern zählt hierbei die Six Sen-

14 TRAVEL ONE 26.11.2008


luxusreisen produkt

Lagerfeuerromantik in der Natur: das Four Seasons

Tented Camp Golden Triangle in Thailand

Veranstalter (eine Auswahl)

■ Airtours www.airtours.de

■ Art of Travel www.artoftravel.de

■ Blue Ocean Travel www.blueoceantravel.de

■ Cruising Reisen www.cruising-reisen.de

■ Consul Weltreisen www.consul-weltreisen.de

■ Dertour Deluxe www.dertour.de

■ Designreisen www.designreisen.de

■ Galka Golden Tours www.ggt.de

Kirsten Feld-Türkis:

»Projekte unterstützen«

Maic Haverstreng:

»Spüren, wo man ist«

ses. Schon immer wurde bei der Hotelgruppe mit lokalen Rohstoffen

wie etwa heimischen Hölzern gebaut. Künftig sollen die Resorts

auch keine Luxuswasser mehr importieren, sondern nur

noch eigenes Wasser anbieten.

Steigendes Umweltbewusstsein macht sich bei Anreise und

Unterkunft, aber auch bei den Reiseinhalten bemerkbar. Es wächst

der Wunsch, die Umgebung in ihrer Ursprünglichkeit zu erleben.

Reisen, bei denen Urlauber die Landschaft, Tiere und Pflanzen

nicht nur als austauschbare Kulisse wahrnehmen und direkt in

Kontakt zur Bevölkerung kommen, werden künftig immer wichtiger,

ist Maic Haverstreng von Dertour Deluxe überzeugt. Authentizität

spiele bei solchen Reisen eine große Rolle. »Der Gast

möchte ein Gefühl für die Umgebung bekommen und spüren, wo

er ist«, so Haverstreng. Zu authentisch darf es aber nicht werden,

ein hohes Mindestmaß an Komfort ist – ebenso wie einzigartige

Reiseerfahrungen und -erlebnisse – weiterhin Voraussetzung für

zufriedene Luxusreisende.

■ Latincoming Selected Moments

www.selectedmoments.com

■ Lotus Reisen www.lotus-reisen.de

■ Odysseus Reisen www.odysseus.com

■ Thomas Cook Reisen, Lebensart Selection

www.thomascook-reisen.de

■ Trauminsel Reisen www.trauminsel-reisen.de

■ Windrose www.windrose.de

Engagement für Riesenschildkröten: Das Labriz Silhouette

auf den Seychellen fördert eine Aufzuchtstation

Wohnen in der Natur. Luxus in möglichst authentischer Umgebung

heißt daher die Maxime. Dertour Deluxe bietet nächsten

Sommer in Spanien die Architektur des 21. Jahrhunderts inmitten

von alten Weinbergen. Im Luxushotel Marqués de Riscal, in den

Weinbergen der Region Rioja Alavesa, treffen ursprüngliche

Weinbautradition, ein mittelalterliches Dörfchen und modernstes

Interieur aufeinander. Genießer können im extravaganten Bau

von Guggenheim-Architekt Frank Gehry die Früchte der Rebstöcke

direkt von der Terrasse aus pflücken, im Hotel-Spa verschönern

Traubenprodukte die Haut. Auch Thomas Cook Reisen hat

das Fünf-Sterne-Haus nächsten Sommer neu im Lebensart-Exklusiv-Genießen-Programm.

Wer aktiver in der Natur unterwegs sein will, wandert. Wanderungen

haben längst ihren Ruf als angestaubte Freizeitbeschäftigung

verloren. Erst Recht, wenn man zu Fuß in einem Wildreservat

im Persischen Golf unterwegs ist, das neuerdings Thomas

Cook Reisen Lebensart im Katalog hat. Jedes Knacken eines Astes

ist da unheimlich, fremde Gerüche steigen in die Nase. Neben Na-

Foto: Labriz Silhouette

26.11.2008 TRAVEL ONE 15


produkt luxusreisen

Mobiler Luxus in Afrika: Die Zelte werden

täglich auf- und abgebaut, um den Tieren

folgen zu können. Solarenergie sorgt für

warmes Wasser

Das Potenzial für luxuriöse

Naturreisen ist groß

turwanderungen bietet das Luxusresort

Desert Island Resort by Anantara auch

Mountainbike- und Kajaktouren.

Auf weit entfernten Kontinenten verleiht

oft die Exotik der Destination schon

einen besonderen Zauber. Unmittelbar

naturnah wohnen Urlauber im Four

Seasons Tented Camp bei Chiang Rai in

Thailand. Aus den Luxuszelten, die an einem

Pfad am Hügelkamm aufgereiht und

mit handgearbeitetem Mobiliar à la Abenteuer-Expedition

des 19. Jahrhunderts

ausgestattet sind, schauen die Gäste direkt

auf die grünen Berge in Myanmar und

Laos. Wie ein echter Mahout lernen sie im

Elefantencamp, die Tiere zu baden, zu füttert

und zu reiten. Wer möchte, bekommt

Foto: Windrose

auch das Dinner am Lagerfeuer im Elefantencamp

serviert. Außerdem gibt es Elefanten-Trekking,

Vogelbeobachtungstouren

und Dschungel-Trekking. Für Thailandreisende,

die Robinson-Feeling mit

Fünf-Sterne Ambiente suchen, eröffnete

im Oktober im Chao-Mai-Nationalpark

das neue Seven Seas Resort auf Ko Kradan.

Die 32 Fünf-Sterne-Villen, buchbar bei

Geoplan oder Tischler Reisen, liegen inmitten

von Kokos- und Gummiplantagen.

Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten

sucht man auf der Insel vergebens, Erfrischung

spenden offene Regenduschen.

Die Meeresbewohner sind wichtig für

das Gleichgewicht des Wassers, sagen Experten.

Im thailändischen Phang Nga hofft

das Aleenta Luxus-Resorts daher, dass

Gäste Patenschaften für die gefährdeten

Schildkröten übernehmen. Beim Mitglied

der Small Luxury Hotels of the World – es

ist bei Meier’s Weltreisen im Programm –

fließt von jeder Übernachtung ein Anteil

in eine Stiftung, die auch ein Schildkrötenprojekt

für Schulkinder fördert. Wer eine

der Schildkröten adoptiert, kann sie künftig

übrigens auch vom heimischen Computer

aus im Auge behalten, da die Tiere

mit GPS-Sendern ausgestattet werden.

Das Labriz Silhouette Seychelles auf

der drittgrößten Seychelleninsel Silhouette

(bei Trauminsel Reisen und Blue Ocean

Travel im Programm) unterstützt ebenfalls

den Schutz der urzeitlichen Panzerträger.

Unmittelbar beim Resort liegt die Aufzuchtstation

für Riesenschildkröten. Für

300 Euro können Gäste sogar ihre eigene

Babyschildkröte adoptieren und so die Art

erhalten helfen.

Zelte mit Solarenergie. Schon das

Wort Afrika weckt Vorstellungen von besonderen

Naturerlebnissen. Tierwanderungen

aus nächster Nähe gibt es bei der

neuen Deluxe-Tour von Windrose durch

Kenia, Tansania und Sansibar im mobilen

Luxuscamp. Die Zelte –mit eigenem Badezimmer

und Solarenergie – werden immer

wieder auf- und abgebaut, so folgen die

Urlauber den Tieren unmittelbar.

Airtours-Managerin Feld-Türkis attestiert

auch Kanada und Ozeanien besonderes

Potenzial für luxuriöse Naturreisen.

»Neuseeland verfügt heute schon über

rund 95 Prozent erneuerbare Energie und

richtet den Tourismus ebenfalls entsprechend

nachhaltig aus«, sagt sie.

Ein wirklich ausgefallenes Angebot hat

Dertour Deluxe übrigens für Ökologie-Interessierte

in St. Moritz. Das weltberühmte

Luxushotel Badrutt’s Palace, Herberge des

internationalen Jetsets, nutzt den St. Moritz-See

zur Energiegewinnung fürs Heizungssystem

und ist damit so fortschrittlich,

dass das Hotel sogar Heizungsbesichtigungen

anbietet. Simone Spohr

16 TRAVEL ONE 26.11.2008


xxxxx produkt

Läuft übers Fließband.

Zergeht auf der Zunge.

Mein Schiff

Qualität macht den Unterschied. Wer bei TUI Cruises auf den Geschmack kommen möchte, hat dazu in den 10 Themen-

Restaurants und Bistros reichlich Gelegenheit. Hier bieten wir unseren Gästen zum Beispiel unser eigenes „Health-Food“-

Ernährungskonzept, das sich auf viel frisches Obst, Gemüse und auf Fisch konzentriert – und auf besonders hohe Qualität.

26.11.2008 TRAVEL ONE 17


produkt luxusreisen

Auf den Spuren

von James Bond

■ Im aktuellen James-Bond-Streifen »Ein Quantum Trost« tobt

sich Geheimagent 007 vor allem in Lateinamerika aus. Auch die

Atacama-Wüste im Norden Chiles war einer der Drehorte. Die

karge Landschaft rund um die Europäische Südsternwarte auf

dem Gipfel des Cerro Paranal bildet die Kulisse für das Versteck

des Bond-Gegners. Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Gegend

der Erde. In mehr als 4.000 Metern Höhe sprudeln Geysire,

Täler aus Salzgestein und Lava formen unwirkliche Mondlandschaften.

Luxus in dieser außergewöhnlichen Umgebung bietet

jetzt FTI neu mit dem Fünf-Sterne-Haus Explora Atacama.

Mensch und Natur im Einklang lautet das Konzept des Hotels,

dessen 50 Zimmer gerade renoviert wurden. Neu entstanden sind

vier je 50 Quadratmeter große Suiten, die Möbel stammen von

einheimischen Kunsthandwerkern, Mittelpunkte des Hauses sind

eine Schauküche und ein offener Kamin. Mit dem Pferd – dem

Hotel ist ein eigener Stall angeschlossen – Fahrrad oder Jeep könnnen

Gäste die aufregende Natur erkunden oder in den heißen

Quellen entspannen, die das Hotel auf 3.100 Metern unterhält.

Urlaub in der Atacama-Wüste: das Fünf-Sterne-Haus Explora

www.fti.de

Foto: FTI

Ikarus Tours

mit mehr Luxus

■ Ikarus Tours hat den Deluxe-

Reisen-Katalog Private

Selection um 24 Seiten

erweitert. Der Veranstalter

bietet für 2009 neben Luxusunterkünften

auch exklusive

Privatrundreisen in fast allen

Zielen an. Zudem nahm er

Marokko, Ägypten, China und

Japan neu in den Katalog auf.

Ikarus Tours stieg erst dieses

Jahr in das Luxus-Segment ein.

Kleine Häfen in der Karibik

und im Mittelmeer als Ziel

■ Seadream offeriert mit den beiden luxuriösen Jachten Sea Dream I und Sea

Dream II Kreuzfahrten mit Fünf-Sterne-Service und Gourmet-Dining. Nächstes

Jahr laufen die zwei Luxusjachten – die 95 Crewmitglieder kümmern sich um

maximal 96 Passagiere – 30 Häfen zum ersten Mal an. Wie private Großjachten

können die Seadream-Schiffe auch kleine außergewöhnliche Orte ansteuern.

Auf der Karibik-Route, die vor allem im Winter befahren wird, stehen zehn Hafenstädte

erstmals im Fahrplan – beispielsweise die puertoricanische Insel Culebra,

Honeymoon Beach und Cooper Island auf den Virgin Islands, Coconut

Grove und Nevis in der Dominikanischen Republik und Deshaies auf Guadeloupe.

Als neue Freizeitaktivitäten sind in der Karibik Wanderungen durch den Regenwald,

Tiefseefischen, Katamaran-Rennen oder Ausritte im Programm.

Auf der Europatour im Sommer laufen die Luxusjachten sogar 20 neue Zielorte

von Italien bis zu den Azoren an. Darunter befinden sich zum Beispiel die Baleareninsel

Formentera, die italienischen Häfen St. Margherita und Lipari, die französischen

Ziele Port Vendre, Sète oder Bandol sowie Piran in Slowenien, La

Gouletta in Tunesien und Ponte Delgado auf den Azoren. Neuerdings lassen

sich auch Touren zu den griechischen Inseln mit Kroatien verbinden.

www.seadream.com

18 TRAVEL ONE 26.11.2008


xxxxx produkt

Nach Berlin für 159 Euro

Entdecken Sie die ITB Berlin mit TRAVEL ONE. Spannend, informativ, unterhaltsam – die

ganze touristische Welt trifft sich vom 11. bis 15. März 2009 auf der ITB in Berlin. Ein Muss für jeden

Reiseprofi, aber bisher für viele nicht bezahlbar. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr. TRAVEL ONE

bringt Sie für kleines Geld zur ITB. Ein echtes Schnäppchen. Freitag, 13. März, hin, Sonntag,

15. März, zurück. Komplett für nur 159 Euro. Fachsimpeln unter Kollegen inklusive.

Das Lowcost-Paket im Einzelnen: DB-Fahrschein zweiter Klasse für die bundesweite Anreise;

zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC (Zweier belegung) im Winter’s Hotel

Berlin City Messe; Frühstück; ITB-Karte für Fachbesucher.

Alternativ bieten wir auch zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad/WC

(Zweierbelegung), Frühstück, ITB-Karte für Fachbesucher, im Winter’s Hotel Berlin Mitte am

Checkpoint Charlie, für 199 Euro. Wir haben insgesamt 50 Plätze frei. Wer früh bucht, hat die

besten Chancen. Die Buchungsbestätigung erhalten Sie per E-Mail. Dieses Angebot gilt nur für

Reisebüromitarbeiter bis zum 30. Januar 2009. Buchung unter www.travel-one.net

Diese Reise wird unterstützt von:

26.11.2008 TRAVEL ONE 19


Sensimar, Rhodos

Sentido, Kenia

Mit Sensimar und Sentido bringen TUI und Thomas Cook ähnlich klingende Franchisemarken

für die Hotellerie heraus. Die Kozepte unterscheiden sich allerdings erheblich.

Gefühlige Angreifer

■ Wenn die Nummer eins und die Nummer

zwei im Markt nahezu zeitgleich

neue Hotelmarken herausbringen, wenn

diese unter fast identischen Markennamen

eingeführt werden, und wenn es sich

bei beiden um Frachisekonzepte handelt,

liegt der Verdacht nicht fern, da habe einer

vom anderen abgekupfert. Falsch,

versichern TUI-Deutschland-Chef Volker

Böttcher und Thomas-Cook-Vorstand

Peter Fankhauser. Und in der Tat

spricht einiges dafür, dass beide Recht haben.

Denn so ähnlich, wie Name und Organisationsform

von Sensimar- und

Sentido-Hotels es vermuten lassen, sind

sich die Konzepte nicht.

Voneinander abheben. »Unverwechselbarkeit«

heißt das Schlagwort.

Gemeinsam ist beiden Marken der Ansatz,

sich durch ein klares Profil von anderen

abzuheben. »Einen bleibenden

Sinneseindruck schaffen«, nennt Sentido-Geschäftsführer

Karl Schattmeier die

Strategie. »Exklusive und unverwechselbare

Reiseerlebnisse schaffen«, lautet das

Credo von Dr. Harald Zeiss, Leiter Hotelmanagement

und Produktentwicklung,

der das Thema bei TUI vorantreibt.

Eine Parallele liegt natürlich auch im

Franchise-Modell, das es den Veranstaltern

ermöglicht, Standards für Lage, Ausstattung

und Service zu setzen, das wirtschaftliche

Risiko aber im Kern beim Hotelier

belässt. Anders als TUI will Thomas

Cook die Franchisepartner an der Hotelgesellschaft

mit bis zu 49 Prozent beteiligen.

Das stärke die Bindung der Hoteliers

an die Marke, sagt Fankhauser. Die Franchisenehmer

als Gesellschafter ins Unternehmen

zu integrieren, erschwere im

Konfliktfall die konsequente Umsetzung

eigener Interessen, meint dagegen Zeiss.

Ebenfalls nahe beieinander: Die Sterne-Kategorien.

Vom »Vier-Sterne-plus-

Bereich« spricht Schattmeier, TUI setzt

auf »Vier- bis Fünf-Sterne-Komfort mit

stilvollem Ambiente«. Zudem verbindet

die Konzentration auf Urlaub am Meer

die Marken der Kontrahenten. Allerdings

geht TUI in dieser Hinsicht rigoroser vor

als Thomas Cook: Um ins Sensimar-Portfolio

zu gelangen, muss ein Hotel in der

ersten Reihe am Meer liegen. Bei Sentido

zählt diese Anforderung nicht zu den

Aufnahmekriterien, hier lautet die Beschreibung:

»Hotels in bester Lage«.

Und Duftmarken wollen die »Sen«-

Hotels setzen. Sowohl bei Sensimar als

auch bei Sentido steht ein eigener Duft,

der die Anlagen dezent durchfluten soll,

auf dem Programm. Keine schlechte Idee

– schließlich beeinflussen Gerüche das

Unterbewusstsein nachgewiesenermaßen

intensiver als optische oder akustische

Reize. Als »Restrisiko« bleibt allerdings,

dass der eine oder andere Gast das Hotel

»nicht riechen« kann.

Cook setzt auf rasches Wachstum.

Unterschiedliche Strategien verfolgen die

Konzerne dagegen sowohl in der Auswahl

der Zielgruppen als auch im Hinblick

auf die Ausbreitung ihrer neuen Eigenmarken.

Während TUI bescheiden

20 TRAVEL ONE 26.11.2008


hotels produkt

Ein eigener Duft soll

die Anlagen dezent durchfluten

Foto: TUI (l.), Thomas Cook

Sensimar Hotels & Resorts

■ Drei Hotels auf Kreta, Rhodos und in

der Türkei. Plan bis 2012: 12 bis 15 Hotels.

■ Vier bis fünf Sterne, maximal 250

Zimmer, Lage in erster Reihe am Strand.

■ Zielgruppe: gut verdienende Paare

und Singles zwischen 40 und 65 Jahren.

■ Deutschsprachig mit exklusiver Vermarktung

über TUI in Deutschland, Österreich,

Schweiz und Polen.

Sentido Hotels & Resorts

■ 17 Hotels und zwei Kreuzfahrtschiffe

in Ägypten, Kenia, Spanien, Griechenland, der

Türkei und auf Zypern. Plan: rund 70 Hotels.

■ Vier-Sterne-plus-Komfort,

»herausragende« Lage.

■ Zielgruppe: Singles, Paare und Familien

mit einem Kind, zwischen 30 und 49 Jahren,

aktiv und gesundheitsbewusst.

■ Internationales Konzept: Franchisenehmer

werden mit bis zu 49 Prozent an der

Hotelgesellschaft beteiligt.

mit drei Anlagen in Griechenland und der Türkei startet, setzt Thomas

Cook zur Premiere bereits 17 Partner in Szene. TUI will bis 2012

zwölf bis 15 Sensimar-Hotels vertreiben, Schattmeier geht dagegen

von rund 70 Sentido-Anlagen aus. Das hat

Folgen – oder es ist die Folge unterschiedlicher

Konzepte.

Bei TUI ist die Zielgruppe klarer umrissen.

»Etablierte« Paare zwischen 40 und 65

Jahren mit einem Haushaltsnettoeinkommen

ab 3.500 bis 4.000 Euro hat der Marktführer

im Visier. Diese Klientel wächst fast

zwangsläufig mit der Verschiebung der Alterspyramide

und sie ist weniger krisenanfällig

als andere. Um den Kuschelfaktor für

diese Kundengruppe zu steigern, begrenzt

TUI die Zimmerzahl der Sensimar-Anlagen

auf 250.

Sentido will dagegen Singles, Paare und

Familien mit einem Kind in den Mittelpunkt

stellen. »Aktive, gesundheitsbewusste Menschen

mit dem Wunsch nach Individualität

und Exklusivität« sollen die »innovativen

Produkte und Services« der Franchisekette

genießen. Eine ausdrückliche Begrenzung

der Hotelkapaztät ist nicht vorgesehen.

In der Vermarktung beschreiten die

Newcomer ebenfalls unterschiedliche Wege.

Sensimar-Hotels sollen im deutschsprachigen

Markt exklusiv über TUI vertrieben

werden. Wenn es mal nicht läuft wie gewünscht,

dürfen sich die Hoteliers Kunden

Karl Schattmeier, Sentido:

»Einen bleibenden

Sinneseindruck schaffen«

Harald Zeiss, Sensimar:

»Exklusive und unverwechselbare

Reiseerlebnisse«

aus anderen Quellmärkten ins Haus holen, aber im Kern basiert das

Konzept auf deutschsprachiger Führung. Für Sentido versteht sich

Thomas Cook zwar grundsätzlich ebenfalls als exklusiver Vertriebspartner;

Ausnahmen gibt es aber bereits zur Premieren-Saison: Mit

dem Aelos Mareblue auf Korfu ist ein Sentido Hotel sogar im Griechenland-Katalog

der Konkurrenz aus Hannover vertreten.

Christian Schmicke

26.11.2008 TRAVEL ONE 21


produkt hotels

Wohlfühlschwimmbad im neu eröffneten Grand Efes in Izmir

Wellnessoasen im Land der Hamams

■ Wer sich nach einem Stadtbummel in Izmir oder Istanbul mit

allen Finessen entspannen will, findet in den in beiden türkischen

Städten ansässigen Swissôtels erste Adressen. Die nach dem »Amrita

Spa & Wellness«-Konzept errichteten Wohlfühltempel zählen

nämlich als erste Mitglieder in der Türkei zu den »Leading Spas of

the World«. Beide Wellness-Center setzen sich zum Ziel, türkische

Badekultur mit modernen Elementen zu verbinden – und verschmelzen

dabei auch asiatische mit westlichen Einflüssen zu einer

stimmigen Einheit.

So finden Gäste in dem im Mai nach einer aufwändigen und

rund 236 Millionen Euro teuren Sanierung als Swissôtel wiedereröffneten

Grand Efes in Izmir auf 5.500 Quadratmetern ein breites

Angebot – Hydrotherapie-Raum genauso wie Saunen, Dampfbäder

und eine Präsidentensuite für Paarbehandlungen. Geleitet

wird der Komplex vom indischen Ayurveda-Arzt Dr. Narendra

Shetty. Die erst vor kurzem eröffnete Wellness-Abteilung im »The

Bosphorus« in Istanbul bietet in 14 Behandlungsräumen ein breit

gefächerteres Spektrum – beispielsweise Anti-Aging-Programme,

Hot-Stone-Therapie, Kräuter und Blütenbäder sowie Watsu Aqua

Massagen. Neben dem Angebot im 800 Quadratmeter großen Fitnesscenter

gibt es zudem auch Kurse im Grünen – beispielsweise

Pilates, Kinesis und Yoga.

Tanja Ronge

Swissôtel Istanbul: Blick in einen privat buchbaren Hamam,

unten: Gäste können dort sogar nach Kneipp kuren

www.amritaspa.com

Swissôtel in Kürze

■ 15 Häuser in Europa/Mittelmeerraum, zehn in Asien und

Australien, eines in den USA sowie zwei in Südamerika.

Übersicht unter www.swissotel.com

■ Swissôtel Grand Efes, Izmir: 402 Zimmer, 72 Executive-

Zimmer (Zugang zur Club Lounge), 55 Suiten.

■ Swissôtel The Bosphorus, Istanbul: 600 Zimmer,

Suiten und Apartments.

Fotos: Swissôtel

22 TRAVEL ONE 26.11.2008


mix produkt

Four Seasons eröffnet Resort auf den Seychellen

Park Hyatt

am Bosporus

■ Es ist das erste Hotel der

Marke in Istanbul. Hyatt

Hotels & Resorts feierte Anfang

des Monats die Eröffnung

eines Park Hyatt in der

türkischen Metropole. Es befindet

sich im Wohn- und

Geschäftsviertel Nisantasi.

Bei dem Haus handelt es sich

um keinen Neubau, sondern

um ein Stadtpalais im Art-

Déco-Stil aus dem Jahre 1922.

Es wurde nun so umgestaltet,

dass sich laut Hotelgruppe

traditionelle orientalische

Elemente und modernes Design

miteinander verbinden.

Das Hotel verfügt über 90

Zimmer und Suiten, die zum

Teil mit einem türkischen

Dampfbad ausgestattet sind.

Pullman

in Erfurt

■ Das Mercure Grand Hotel

am Dom in Erfurt firmiert nun

als Pullman. Die Hotelgruppe

Accor, Betreiberin der beiden

Marken, sortierte das Haus

innerhalb ihres Portfolios neu

ein. Denn das Unternehmen

hofft, durch den Namen

Pullman noch mehr »anspruchsvolle

Business-Reisende«

anlocken zu können.

Schließlich sei die Marke

speziell für die Bedürfnisse

dieser Klientel entwickelt

worden.

In dem 2004 in der Innenstadt

Erfurts eröffneten Hotel

nächtigen derzeit meist Geschäftsreisende.

Ihr Anteil

unter den Gästen liegt bei 67

Prozent. In Deutschland betreibt

die Hotelgruppe noch

vier weitere Pullman-Häuser.

www.pullmanhotels.com

Eine neue Adresse für Romantiker und Naturliebhaber: Four Seasons ist von Mitte

Januar an auch auf den Seychellen vertreten. Das Unternehmen eröffnet auf

Mahé, oberhalb der Bucht Petite Anse, ein exklusives Resort. Es besteht aus 67

Baumhäusern. Sie stehen auf Stelzen verstreut im tropischen Wald, so dass ihre

Bewohner, in der Regel Paare, laut Four Seasons viel Privatsphäre haben. Jedes

Häuschen verfügt über einen eigenen 28 Quadratmeter großen Pool und eine Außendusche.

Zum Resort gehören zwei Restaurants, ein Spa mit Yoga-Pavillon sowie

ein großer Pool und ein privater Strand. Wer die neue Anlage buchen will, findet

sie im Katalog von Airtours.

www.fourseasons.com/seychelles

811050_all_Anz_travelone_152x210.qxp:- 18.11.2008 10:26 Uhr Seite 1

Es ist nie zu früh,

an Urlaub zu denken.

Sommer 2009

Jetzt buchen

Die alltours Sommerkataloge sind bei Ihnen. Unsere Schaufensterdeko steht

in Ihrem Reisebüro. Mit unserer großen Frühbucher-Werbung in TV und Radio

bringen wir Ihnen schon jetzt Kunden für den Sommer. Denn Sie wissen ja:

Es ist nie zu früh, an Urlaub zu denken. Für Sie. Und für Ihre Kunden.

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Weitere Informationen www.alltours.info

26.11.2008 TRAVEL ONE alles. aber günstig. 23


produkt mix

Le Boat schippert

auch für TUI

■ Für den Hausboot-Anbieter beginnt eine neue Ära: Le Boat –

unter dem Dach der Marke sind seit einem Jahr Crown Blue Line,

Connoisseur und Emerald Star vereint – wird nun auch von TUI

vertrieben. Der komplette Katalog des Spezialisten gehört zum

Sortiment der Hannoveraner. Dies ist eine Folge der Fusion von

TUI und First Choice, der britischen Mutter von Le Boat.

Bei Friederike Haußmann, Sales- und Marketing-Managerin

von Le Boat in Deutschland, liegen auf Grund der neuen Situation

jetzt drei Kataloge auf dem Schreibtisch. Sie unterscheiden sich

jedoch nur durch den Umschlag voneinander, der Inhalt ist identisch.

Für den Direktvertrieb gibt es einen Le-Boat-Katalog mit

Aufdruck der Adressse der deutschen Niederlassung. Reisebüros,

die eng mit dem Anbieter zusammenarbeiten, erhalten eine Broschüre,

auf der die Kontaktangabe fehlt. Und an TUI-Agenturen

geht ein Katalog mit einem Weltentdecker-Umschlag. Haußmann

verspricht sich von der neuen Zusammenarbeit mehr Aufmerksamkeit

am Counter. »Dies ist ein Vehikel, den klassischen Reisebürovertrieb

zu stärken«, meint sie. Sämtliche Hausboote können

Unterschiedliche Verpackung,

gleicher Inhalt: Die Le-Boat-Kataloge

über Iris.plus gebucht werden. Le Boat vermietet Boote in Frankreich,

Irland, England, Schottland, Italien, Belgien, den Niederlanden

und Deutschland. Es gibt 50 unterschiedliche Bootstypen.

www.leboat.de

moment

X

Tanja Ronge, Redakteurin

Falsches Signal

Immer weniger Jugendliche rauchen, aber

»Komasaufen«, also exzessives Rauschtrinken, ist

immer noch stark verbreitet. Das ermittelte die

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

jüngst in einer Repräsentativerhebung. Diese belegt:

Alkohol ist bei Heranwachsenden das am weitesten

verbreitete Suchtmittel.

Vor diesem Hintergrund ist folgendes von Neckermann

Reisen zum Sommer neu ins Programm genommene

Angebot durchaus problematisch zu

sehen: In neun Hotels in Bulgarien und Spanien

wird Kunden im Young & Fun Katalog ab fünf Euro

am Tag »all you can drink« ermöglicht. Hintergrund

sei, dass es nicht in allen Häusern All-inklusive-

Angebote gebe und man so den jungen Urlaubern

zumindest ein wenig Planungssicherheit bei den

Nebenkosten geben wolle, verteidigt sich

Neckermann Reisen.

Eine ehrenvolle Absicht, aber trotzdem das falsche

Signal. Natürlich kann und wird ein Veranstalter

nicht verhindern, wenn sich Jugendliche im Urlaub

betrinken wollen. Das ist auch nicht seine Aufgabe.

Schließlich werden deutsche Kinder auch immer

dicker – und keiner regt sich über All-inclusive-

Futtern auf. Bei einem so sensiblen Thema wie

Alkoholmissbrauch und einer so jungen Zielgruppe

hätte es Neckermann allerdings gut zu Gesicht

gestanden, mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen.

t.ronge@travel-one.net

24 TRAVEL ONE 26.11.2008


mix produkt

1-2-Fly versucht‘s

mit Florida

■ In den Sommerkatalogen von

1-2-Fly ist erstmals auch Florida vertreten.

Der Veranstalter bietet in dem

US-Bundesstaat fünf Hotels in Miami

Beach, Ausflugspakete nach Key West

und in die Everglades sowie eine Miami

City Tour an. Auch können Reisebüros

für ihre Kunden eine neuntägige

Mietwagenrundreise durch den

Sunshine State buchen.

In Deutschland hat die TUI-Tochter

zum ersten Mal die Roompot Ferienparks

mit drei Anlagen im Bayerischen

Wald und im Allgäu im Programm. In

Kroatien erweitert 1-2-Fly das Angebot

um Segeltörns. Die Kunden wählen

zwischen drei einwöchigen Touren

ab Rijeka, Zadar und Trogir. Neu im

Katalog sind außerdem die Oase Zarzis

in Tunesien und die portugiesische

Küstenstadt Lagos.

Foto: Kessler Medien

Urlaub in Florenz: Interchalet bietet in

der italienischen Stadt Wohnungen an

Neue Domizile

in Italiens Städten

■ Interchalet wendet sich 2009 mit

einem größeren Angebot in Italien,

Frankreich, Kroatien und Deutschland

an den Counter. Neu sind beispielsweise

Stadtwohnungen in Florenz und

Venedig. Für Reisebüros stellt der Spezialist

für Ferienhäuser Flyer fürs

Schaufenster sowie Vorlagen für ein

Kundenmailing zur Verfügung. Diese

gibt es auf der Internetseite.

www.interchalet.de

Berliner Universität

wird Veranstalter

■ Als erste Uni in Deutschland

bietet die Humboldt-Universität in

Berlin Fernreisen für die Öffentlichkeit

an. Der 16-seitige Katalog der

neuen Marke Humboldt-Exkursionen

enthält fünf wissenschaftliche Studienreisen.

Ziele sind Kuba, Costa Rica

und Panama sowie Hawaii, Ägypten

und der Iran. Als weitere Destinationen

sollen Frankreich, Madagaskar,

Norwegen und Peru ins Programm

genommen werden.

Das Besondere: Die Reisen werden

von Wissenschaftlern konzipiert und

begleitet. Sie haben vor Ort geforscht

und kennen das Land. Die Gruppen

bestehen aus acht bis 18 Teilnehmern.

Die Organisation übernehmen die

Veranstalterpartner Windrose Fernreisen,

Lernidee und Orientexpress.

www.humboldt-exkursionen.de

updates

■ Wikinger Reisen präsentiert in seinem Katalog »Trekking

Weltweit 2009« zwölf neue Routen in Europa, unter

anderem in Bulgarien, Albanien und Italien. Zudem erweitert

der Veranstalter sein Asien-Angebot mit sogenannten

»Light-Trekkings« für Einsteiger. www.wikinger.de

■ Windrose nimmt die Destinationen Aserbaidschan, die

Mongolei, Panama, Russland, die Seychellen und die Vereinigten

Arabischen Emirate neu ins Programm für 2009.

www.windrose.de ■ Renatour legt in seinem Katalog

für 2009 weiterhin Wert auf umweltverträgliches Reisen

und bietet entsprechende neue Touren an, wie beispielsweise

eine Projektreise mit dem WWF, auf der die

Teilnehmer Rügen kennenlernen. www.renatour.de

■ Grimm Touristik Wetzlar legt für nächstes Jahr drei

Sonderkataloge auf: »Normandie, Bretagne & Loire«,

»Frankreich Reisepakete mit Charme« und »Frankreich

Spezial«. ■ Der 368 Seiten starke, reich bebilderte Jahreskatalog

2009 von DAV Summit Club erscheint erstmals

im Querformat. Der Anbieter bestückte ihn mit 80 neue

Reisezielen. www.dav-summit-club.de

Anzeige

Zu blass!

26.11.2008 TRAVEL ONE 25


produkt airlines xxxxx / airports

Etihad setzt Aufwärtstrend fort

■ »Wir liegen voll im Plan«, sagt Udo Fischer, Deutschland-Chef

von Etihad Airways, über die Kennzahlen des Luftfahrtunternehmens

weltweit für das laufende Jahr 2008. »Bislang konnten wir

noch keine Auswirkungen der Finanzkrise feststellen. Im Oktober

lagen wir mit einer Auslastung von über 85 Prozent sogar über

Plan.« Auch bei den Vorausbuchungen seien keine Anzeichen auf

ein verändertes Buchungsverhalten zu registrieren. »Bei den Geschäftsreisenden

gibt es im Hinblick auf die asiatischen Ziele und

die im Nahen Osten nur wenig Auswirkungen«, so Fischer.

Dabei ist Deutschland-Chef Fischer auch mit dem seiner Verantwortung

unterstehenden Markt zufrieden. »In München erreicht

die Drei-Klassen-Konfiguration, die wir mit dem Winterflugplan

eingeführt haben, eine sehr hohe Auslastung, und das

obwohl wir sie nicht aktiv beworben haben.« Dabei komme die

Nachfrage durchaus aus dem deutschen Markt. Einen guten Start

habe auch die Kooperation mit Lufthansa über Zubringerflüge

hingelegt, was vorwiegend Frankfurt betreffe. Dort wird es im ersten

Quartal 2009 die erste eigene Lounge im Terminal 2 geben.

Eine bessere Versorgung der First- und Business-Kunden soll

das neue Terminal 3 am Flughafen in Abu Dhabi gewährleisten.

Dieses ist exklusiv Etihad vorbehalten und wird ebenfalls im ersten

Quartal nächsten Jahres in Betrieb gehen.

Fischer: »In fünf Jahren 50 Ziele in den Flugplan genommen«

Rückschlag für die Airlines

Wieder direkt auf

die Seychellen

■ Vom 29. März an fliegt Air Seychelles

einmal pro Woche von Deutschland aus.

Nach mehr als drei Jahren Unterbrechung

gibt es dann wieder eine Nonstop-

Verbindung von Frankfurt nach Mahé.

Als Flugtag ist der Sonntag vorgesehen.

Geflogen wird mit einer B767-300 in Zwei-

Klassen Konfiguration mit 24 Sitzen in der

Business Class und rund 220 Sitzen in der

Economy Class.

■ Wieder einmal hat es in Sachen Cross-Ticketing ein verbraucherfreundliches

Urteil gegeben. Das Landgericht Köln entschied, dass ein

Passagier nicht ohne Weiteres von seinem Rückflug ausgeschlossen

werden kann, wenn er seinen Hinflug nicht antritt (Az. 26 O 125/07).

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hatte gegen eine

Klausel in den AGB der Lufthansa geklagt, wonach Tickets ihre

Gültigkeit verlieren, wenn sie nicht in der auf dem Flugschein angegebenen

Reihenfolge abgeflogen werden. Die Schlichtungsstelle Mobilität

beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt das Urteil als deutliches

Signal für mehr Transparenz bei Flugreisen. Die Stärkung der Fluggastrechte

weise in die richtige Richtung.

Während sich VZBV und VCD über eine Stärkung der Verbraucherrechte

freuen, plant Lufthansa den nächsten Schritt. Die Airline strebt eine

»höchstrichterliche Klärung« an. Deshalb werde das Unternehmen

Berufung gegen das Kölner Urteil einlegen, heißt es. Bereits im

Dezember 2007 hatte das Landgericht eine ähnliche Klausel in den

Verträgen von British Airways für ungültig erklärt. British Airways war

gegen das Urteil in Berufung gegangen.

26 TRAVEL ONE 26.11.2008


xxxxx produkt

Delta baut internationales

Streckennetz aus

■ Kurz nachdem der Zusammenschluss mit Northwest zur

weltgrößten Airline unter Dach und Fach gebracht wurde,

gab Delta Air Lines bekannt, im nächsten Frühjahr 15

neue Strecken aufzunehmen. Dazu gehören neben

diversen Verbindungen von den USA nach Asien und

Afrika auch zwei neue Flüge nach Europa: Die Airline

steuert ab Mai von New York aus Zürich und Prag an. Trotz

Streckenstreichungen werde damit 2009 die Kapazität auf

internationalen Strecken etwas größer sein als dieses Jahr,

teilt Delta mit. Das inneramerikanische Angebot zu den

Hubs Atlanta, Detroit, Minneapolis, Cincinnati, Salt Lake

City, New York und Memphis will die Fluggesellschaft um

rund 15 Prozent ausbauen.

http://de.delta.com

Große Pläne an

der Pazifikküste

■ In Los Angeles wurden nun die Pläne für die

Erweiterung des internationalen Flughafens (LAX)

vorgestellt. Im Zuge der Modernisierung des Airports sollen

an der westlichen Seite des Tom Bradley International

Terminal neue Flugsteige entstehen, dazu kommen zwei

weitere Abfertigungsgebäude, die eine Brücke mit dem

Terminal verbindet. Alles ist so geplant, dass die neuen

Großflugzeuge, der A380 und der Boeing Dreamliner, dort

abgefertigt werden können. Die neuen Gates sollen im

Jahr 2012 in Betrieb genommen werden. Für das gesamte

Projekt »Bradley West« sind sieben Jahre veranschlagt. Das

Dach des Terminals soll mit seinem Design an sich

brechende Wellen des Pazifiks erinnern.

www.lawa.org

Qatar Airways jetzt

auch auf Deutsch

■ Qatar Airways hat den Online-Auftritt überarbeitet und

nun eine eigene deutsche Internetseite freigeschaltet. Passagiere,

die in Doha abfliegen, können über die Seite zwischen 36 und

zwei Stunden vor Abflug online einchecken und den

gewünschten Sitzplatz buchen. Sie drucken die Bordkarte

entweder selbst aus, schicken sie an die eigene E-Mail-Adresse

oder auf ein Handy, mit dem der Check-in per Barcode möglich

ist. Eine Ausweitung auf Abflüge von deutschen Flughäfen soll

nach Angaben der Fluggesellschaft in Kürze folgen.

www.qatarairways.de

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Zu bunt!

Foto: Fentress Architects/Los Angeles Worl Airports

Futuristisches Design: LAX wird modernisiert und erweitert

26.11.2008 TRAVEL ONE 27


sales tagung

Alles wird gut

Auf der DRV-Jahrestagung in Budapest bemüht sich die Branche,

die Perspektiven für das nächste Jahr positiv zu sehen.

■ »Am Urlaub wird nicht gespart«, war wohl der am häufigsten

bemühte Satz der gesamten Veranstaltung. Die Finanzkrise, so

der Tenor nahezu aller Vorträge und Diskussionen während der

DRV-Tagung in Budapest, werde die Reisebranche im nächsten

Jahr nicht in ihren Strudel ziehen. Zwar erkannte etwa DRV-Präsident

Klaus Laepple, dass sich die Touristik als »integraler Bestandteil

der Gesamtwirtschaft nicht von der negativen Entwicklung

abkoppeln« könne. Doch er merkte auch an: »Wir schnitten

beim Ergebnis immer etwas besser als die Gesamtwirtschaft ab.

Selbst in Krisenzeiten erholte sich die Branche immer recht

schnell von Rückschlägen.«

Unterstrichen wurde die Hoffnung, dass die Deutschen im

nächsten Jahr lieber auf die Anschaffung eines neuen Autos verzichten

als auf den Urlaub, durch Aussagen der Konzernchefs.

Thomas-Cook-Vorstand Peter Fankhauser und sein Chef Thomas

Middelhoff stellten beide fest, dass bei Reisen nicht kürzer

getreten werde. TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher hielt

»eine genaue Prognose für unmöglich«, sah aber selbst für den

Fall einer rückläufigen Entwicklung die Haupturlaubsreise »nicht

in Gefahr«. Am ehesten könne bei kurzfristigen Städtereisen gespart

werden, vermutete er. Dieser Trend zeichne sich angesichts

gestiegener Flugpreise bereits in diesem Jahr ab. Auch Rembert

Euling, Chef der Kölner Rewe Touristik, rechnet für 2009 »nicht

mit einem dramatischen Einbruch«. Kann er sich auch gar nicht

leisten – schließlich hat er die Kapazitätsplanung für seine Marken

viel klarer als die Mitbewerber auf Wachstum justiert.

01

28 TRAVEL ONE 26.11.2008


02

1 Geselligkeit Die Teilnehmer der DRV-Tagung lassen den Tag in

der großen Markthalle von Budapest ausklingen. In dem

historischen Bauwerk herrscht ansonsten nur tagsüber geschäftiges

Treiben. An diesem Abend aber bewirtet das Tourismusamt der Stadt

die Gäste dort mit ungarischen Spezialitäten. 2 Unterhaltsamer

Vortrag Astronaut Dr. Ulrich Walter berichtet mit viel Humor von

seiner Reise durch das All – von der Vorbereitung bis hin zur

Reisekostenabrechnung. 3 Networking Plaudern zwischen den

Programmpunkten. 4 Forum Einspruch Die DRV-Vorstände Otto

Schweisgut, Hans Doldi und Angelika Hummel (von links)

diskutieren über das Verhältnis des Vertriebs zu den Veranstaltern

03

Fotos: DRV

gerade einmal 0,8 Prozent, wie das erstmals vom DRV in Auftrag

gegebene »Reisebürobarometer« ermittelte. Zudem sank die Zahl

der Reisebüros 2008 erneut – von 10.465 im Vorjahr auf 10.095.

Krisen überwinden. Viel stärker als das Tagungsmotto »Grenzen

überwinden« prägte der vereinte Wille, das Reisejahr 2009

nicht schlechtzureden, eine Tagung, auf der tagesaktuelle interne

Probleme einmal mehr nicht gelöst werden konnten. Zwar hatte

sich DRV-Vizepräsident Hans Doldi im Vorfeld der Veranstaltung

mit der Forderung aus dem Fenster gelehnt, die Bahn möge in Sachen

Provision umdenken, doch derlei Intentionen bügelte Bahn-

Vertriebschef Jürgen Büchy auf dem Podium souverän ab. Und in

der Frage, welche Konsequenzen das Vorzugspreismodell der

Lufthansa 2009 mit sich bringt, hörten die Teilnehmer auch nichts

Neues. Die Nutzer von Amadeus stehen nur wenige Wochen vor

dem Jahreswechsel immer noch im Nebel. Christian Schmicke

Rückblick macht Mut. Der demonstrative Optimismus der

Branchengrößen lässt sich zum Teil aus der relativ stabilen Entwicklung

der letzten Jahre ableiten. Immerhin blickt die Branche

auf vier Wachstumsjahre in Folge zurück. Auch 2007/08 stiegen

die Umsätze. Die Veranstalter legten im abgelaufenen Geschäftsjahr

um knapp 3,5 Prozent zu. Besonders positiv entwickelte sich

das Geschäft der mittelständischen Spezialisten, die es auf rund

fünf Prozent mehr Umsatz brachten. Die Großveranstalter, die

rund 60 Prozent des Marktvolumens abdecken, erreichten ein

Umsatzplus von zwei Prozent. Der Umsatz mit Flugpauschalreisen

auf der Nah- und Mittelstrecke kletterte um drei Prozent, mit

Fernreisen wurden vier Prozent mehr umgesetzt. Die Veranstalterumsätze

für Urlaub mit Eigenanreise stiegen um zwei Prozent.

Unverändert stark zeigte sich auch der Kreuzfahrtmarkt mit einem

Plus von zwölf Prozent.

Der Reisebüro-Vertrieb steigerte den Umsatz um 1,7 Prozent

auf 21,8 Milliarden Euro. Voll-Reisebüros legten um etwas

weniger als 1,5 Prozent zu, der Umsatz der Agenturen mit Fokus

auf das rein touristische Geschäft stieg dagegen um 2,5 Prozent.

Allerdings reicht das Wachstum für die meisten nicht, um ein

solides finanzielles Polster anzulegen. Denn die Umsatzrendite

der Reisebüros betrug damit im zurückliegenden Kalenderjahr

04

26.11.2008 TRAVEL ONE 29


sales tagung

RTK, Schmetterling und Neckermann Reisen Partner/Team tagen unter dem Motto

»Die Krise als Chance« in Tunesien. Dabei zeigen sich Veranstalter und Vertrieb

einträchtig wie selten.

In trauter Harmonie

■ Es mag an der Finanzkrise gelegen haben,

welche die Branche zwingt, näher zusammenzurücken

oder auch nur daran,

dass die wirklich großen Themen bereits

zuvor abgehandelt worden waren. Denn

so viel Harmonie wie beim diesjährigen

Jahrestreffen von RTK, Schmetterling und

Neckermann Reisen Partner/Team gab es

schon lange nicht mehr.

Wenige Worte nur zu den Provisionsregelungen

für 2009 (Schmetterling-Chef

Willi Müller: »Unter zehn Prozent ist nicht

klug!«). Und auch die konkurrierenden

IT-Plattformen von RTK und Schmetterling,

die bei der QTA-Tagung 2007 noch

für reichlich Diskussion gesorgt hatten,

waren in Yasmine Hammamet kein großes

Thema mehr. Stattdessen demonstrierten

die Kooperationsoberen Willi Müller

(Schmetterling), Thomas Bösl (RTK) sowie

Carsten Burgmann und Albin Loidl

(Neckermann Reisen Partner/Team) die

Geschlossenheit des Vertriebs. Als Drohgebärde

in Richtung Veranstalter war das

nicht zu verstehen. Schließlich hatte Thomas

Bösl schon bei der Eröffnung deutlich

gemacht: »Es ist wichtig, gemeinsam neue

Wege zu gehen. Denn wir brauchen starke

Veranstalter. Aber auch Sie, liebe Veranstalter,

brauchen gute Reisebüros.«

Mochten auch Best/RMG und TUI

Travel Star die Mitgliedsbüros von QTA

bei der Tagung fehlen – ein Zeichen für

Zerwürfnisse in der Super-Kooperation

war auch das nicht, hatten doch die abwesenden

QTA-Mitglieder ihre Vertreter

nach Yasmine Hammamet geschickt, um

Präsenz zu zeigen. Best/RMG war durch

die Vorstände Frank Winkler und Cornelius

Meyer vertreten, für TUI Travel Star

sollte Lars Helmreich kommen, der dann

aber durch eine Grippe verhindert war.

Und selbst die Leistungsträger kamen trotz

bevorstehender DRV-Tagung und mehrerer

parallel stattfindenden Großevents:

Dertour-Chef Michael Frese, Rewe-Vertriebsexperte

Theo van den Berg, Christian

Zeller (TUI), Christian Würst (Thomas

Cook), Hans Stadler (Europäische), Anne

Rösener (Sabre), Heike Genschow (Iberostar).

Für den krankheitsbedingt ausgefallenen

Ameropa-Chef Martin Katz

sprang in der großen Podiumsdiskussion

Lars Ludwig (Club Med/Gruppe der Spezialisten)

ein. Er und auch Aida Cruises’

neuer Vertriebschef Jörg Eichler und GTI-

Manager Tunc Özler nutzten den Event

vor allem dazu, die Reisebüros zu umwerben.

Dass diese auch künftig eine Daseinsberechtigung

besäßen, unterstrich Adrian

Fotos: Michaela Weidinger

1 Illustre Runde. Auf dem Podium diskutierten (v. l.): Albin Loidl,

Christian Zeller, Thomas Bösl, Adrian von Dörnberg, Michael Frese,

Christian Würst, Lars Ludwig und Willi Müller

01

30 TRAVEL ONE 26.11.2008


xxxxx sales

03

02

04

von Dörnberg, der sich als Zukunftsforscher betätigte und

die Agenturen am Ende seines Vortrags aufrief, »einen

Qualitäts-Quantensprung« zu vollziehen und sich stärker

als Lifestyle-Coach und Travel Designer zu begreifen.

Apropos Zukunft. Was kommt auf die Reisebranche zu?

Inwieweit wirkt sich die Rezession auf das Reiseverhalten

aus? Und wie kann die Krise zur Chance werden – Themen,

die in Tunesien im Vordergrund standen, wenn auch die

Prognosen unterschiedlich ausfielen. Zeigte sich RTK-Chef

Bösl überzeugt, »die Konjunkturschwäche wird auch unsere

Branche treffen«, so ermunterte Willi Müller die Schmetterling-Reisebüros:

»Wir wollen 2009 aufs Gas drücken!«

Dabei sieht Bösl die Reisebüros auf einem Weg vom Handelsvertreter

zum Händler. »Wir sind bereit«, lautet seine

Botschaft an die Veranstalter. Klar ist für ihn, dass die Zentralen

den Einkauf übernehmen.

2 Ein bisschen Spaß muss sein. Für den sorgt Stargast Roberto

Blanco am Abschlussabend. 3 Strahlende Gesichter. Thomas Bösl

(RTK), Willi Müller (Schmetterling) und Albin Loidl (Neckermann

Reisen Partner/Team) zeigen sich zufrieden mit der Jahrestagung.

4 Politik an Bord. Der tunesische Tourismusminister Khelil Lajimi

(Mitte) und der Chef des Fremdenverkehrsamts in Deutschland,

Naceur Mani (links), lauschen gespannt den Diskussionen der

deutschen Touristiker

Anzeige

Wenig Konkretes. Zukunftsszenarien, aufmunternde

Parolen und betont wenig Reibereien – woran es dem vom

tunesischen Fremdenverkehrsamt perfekt organisierten

Mega-Event mangelte, waren kontroverse Diskussionen

und große News. Nach einer wenig spektakulären Podiumsdiskussion

sorgte lediglich die Schmetterling-interne

Diskussionsrunde zum Thema Provisionsregelungen für

erhitzte Gemüter. Und auch konkrete Aktionspläne und

neue Strategien suchte man vergebens: Bei der RTK ging es

einmal mehr darum, den Büros die Bausteinmarke »Merson«,

»Mein Reisespezialist« und eine verbesserte UAP

(Unabhängigkeitsplattform) schmackhaft zu machen. Ansonsten

wurden der neue RTK-Arbeitsplatz und ein umfangreiches

Schulungsprogramm für »Reisespezialisten«

vorgestellt. Kooperationschef Müller deutete lediglich an,

dass sich am Unternehmenssitz in Geschwand einiges tun

werde, verzichtete aber auf Details: »Wir werden in Kürze

miterleben, dass Schmetterling sich an einem virtuellen

Veranstalter beteiligt. Und wir werden erleben, dass wir

plötzlich Dinge in die Hand bekommen, die wir selbst mitproduzieren.«

Maren Cornils

Zu rot!

26.11.2008 TRAVEL ONE 31


sales mix

Flugtarife leichter

vergleichen

■ Sabre will mit »Attribute Based Shopping« einen besseren Überblick

über Flugtarife ermöglichen. Das neue Produkt erlaubt es

den Airlines, ihre Leistungen in den einzelnen Bestandteilen im

CRS darzustellen, so das Unternehmen. Bei der Buchung werden

Reisebüros zusätzlich zur normalen Flugtarifanzeige Preise für

optionale Leistungen angezeigt, die im normalen Tarif nicht inbegriffen

sind. Dazu gehören etwa Sitzplatzwahl, Lounge-Zutritt

oder spezielle Bordmenüs. Entsprechend dem Kundenwunsch

können die Leistungen gebucht oder aussortiert werden, die Änderungen

sind direkt im Endpreis sichtbar. Dadurch könnten gezielt

Produkte gewählt werden, die die Kunden tatsächlich benötigten

und für die sie bereit seien, den entsprechenden Preis zu

zahlen, heißt es bei Sabre. Dadurch sei ein Tarifvergleich schneller

und effizienter möglich. Das neue System wurde diese Woche in

den USA vorgestellt und soll 2009 in Europa verfügbar sein.

Gleichzeitig hat Sabre die bestehende Full-Content-Vereinbarung

mit United Airlines, die noch bis 2011 läuft, vorzeitig um

Mit Attribute Based Shopping werden Einzelleistungen angezeigt

zwei Jahre verlängert. Damit haben alle Sabre-Agenturen bis 2013

vollen Zugriff auf sämtliche veröffentlichten Tarife sowie alle Tarife,

die die Airline über ihre eigene Website und Reservierungsstellen

sowie über externe Internetseiten vertreibt.

Foto: Sabre Travel Network

W-Travel über

Amadeus

■ Der virtuelle Veranstalter

W-Travel ist nun zusätzlich zu

Traffics auch über Amadeus

und Bistro Portal buchbar.

Das Programm von W-Travel

umfasst Spanien, die Türkei

und Ägypten, dazu kommen

noch Hotels in Griechenland

und Tunesien. Hotelpartner

sind dort laut Firmenchef

Jochen Gehlert (Foto) unter

anderem Grupotel, Iberostar

und Grecotel.

moment

X

Petra Hirschel, Redakteurin

Ausgesessen

Amadeus schweigt bislang. Doch die Gerüchte kursieren bereits: Nächstes Jahr,

so wird gemunkelt, übernimmt das Reservierungssystem nicht mehr die

Vorzugspreisgebühr der Lufthansa. Die Reisebüros müssten dann bei jeder

Buchung eines LH- oder Swiss-Fluges ein Entgelt von 4,90 Euro zahlen. Und

die deutsche Airline hätte sich mal wieder durchgesetzt.

Das Verhalten von Lufthansa scheint Masche zu sein. Oder besser gesagt:

Es zeigt, dass die Fluggesellschaft genau weiß, dass sie aus der Position des

Überlegenen heraus handeln kann. Denn egal, was der Carrier anpackt – ob er

nun eine Vorzugspreisgebühr einführt oder wie zuvor den Reisebüros die

Nullprovision beschert –, er kommt damit durch. Proteste jucken Lufthansa

nicht, sie prallen schlichtweg an der Airline ab. Sie muss nur ein wenig warten

– und schon läuft die Sache, wie sie es will.

p.hirschel@travel-one.net

32 TRAVEL ONE 26.11.2008


mix sales

Neuer Slogan für

DRV-Kampagne

■ Mit einem neuen Slogan geht die

Reisebüro-Kampagne 2009 des DRV

in die nächste Runde. Ersatz für den

umstrittenen »Kümmerer«-Spruch ist

der Spruch »Reisebüro. Hier

fängt Ihr Urlaub an!«. Geworben

wird im nächsten Jahr nicht mehr mit

Radiospots, diesmal sollen Großflächenplakate

für Aufmerksamkeit sorgen.

Auf diesen wird mit drei neuen

Motiven zu den Themen Fernreisen,

Familienurlaub und Städtereisen zum

Gang ins Reisebüro aufgefordert. Reisebüros,

die mitmachen wollen, können

zwischen zwei Paketen mit unterschiedlichen

Leistungen wählen. Die

Plakate seien perfekt geeignet, größtmögliche

Aufmerksamkeit zu erzielen,

glaubt DRV-Vize Ralph Osken. Kernzeitraum

der Kampagne soll von 13.

bis 23. November 2009 sein.

Gute Zahlen

beim Reisering

■ Der Deutsche Reisering wuchs im

vergangenen Jahr bereinigt um Schließungen

und Verkäufe um sechs Prozent

und hat nun 100 Mitglieder.

Der Vorstand der Kooperation freier

Reisebüros will sich weiter intensiv um

neue Mitglieder bemühen, wie Vorstand

Christian Krause (Foto) mitteilte.

Auf dem Plan steht auch ein zügiger

Ausbau des CRM in den nächsten

Monaten. Zufrieden ist Krause mit

den Wirtschaftszahlen, denn in den

vergangenen fünf Jahren konnten an

die Mitglieder des Vereins 280.000

Euro pro Jahr ausgeschüttet werden.

Foto: Deutscher Reisering e.V.

Sicherheit wird

Thema auf der CMT

■ Beim »Forum Sicherheit und Reisen«

auf der Reisemesse CMT in

Stuttgart stehen am 19. und 20. Januar

die Geschäftsreisen im Mittelpunkt.

Gerd Otto-Rieke vom Verband

Deutsches Reisemanagemnet

(VDR) und Organisator des neuen Forums

weist darauf hin, dass die Unwissenheit

über gesetzliche Fürsorgepflichten

bis in die Chefetagen anzutreffen

sei. Die Risiken für reisende

Mitarbeiter würden oft vernachlässigt,

meint er. Daher greift das Forum

Fragen zur Europäischen Krankenversicherungskarte

und zu Gesundheitsrisiken

im Ausland auf. Auch das Defizit

an Krisenplänen und Sicherheitskonzepten

soll ein Thema sein. Behandelt

werden ferner die

Datensicherheit und das ressortübergreifende

Risiko-Management.

updates

■ Die Peter Deilmann Reederei zahlt für jede Buchung bis

31. Dezember eine Zusatzprovision von fünf Prozent. Außerdem

wird der Bunkerzuschlag für Reisen mit der Deutschland

ab sofort gestrichen. www.deilmann.de ■ Das Online-Portal

E-hoi will das Gruppengeschäft des insolventen Veranstalters

Insidian weiterführen. ■ Sea Cloud Cruises integrierte

in den neuen Internetauftritt www.seacloud.com einen

»Call Back«-Button, der Reisebüros den Kontakt zur Reservierungsabteilung

erleichtern soll. ■ Biblische Reisen hat nun

eine Incoming-Abteilung für Gruppenreisen in Deutschland

und Europa. Sie ist unter incoming@biblische-reisen.de erreichbar.

■ Die Messe Viva Touristica in Frankfurt besuchten im

zweiten Jahr 14.300 Besucher, ein Plus von 4.300. ■ Hanse

Merkur bietet gemeinsam mit FTI bis 31. Januar Frühbucherprämien

für Reiseversicherungen an. ■ Transavia.com hat

für Online-Buchungen das elektronische Lastschriftverfahren

eingeführt. ■ Die Kreuzfahrtwoche 2009 findet vom 27.

Februar bis 7. März unter dem Motto »Ein Urlaub, tausend

Möglichkeiten!« statt, Reisebüros können sich vom 5. Dezember

an unter www.kreuzfahrtwoche.de anmelden.

Anzeige

»Das Geheimnis des Erfolgs? Anders

sein als die anderen.«

Woody Allen

Schauen Sie rein.

26.11.2008 TRAVEL ONE 33


destination nordamerika

Chicago trägt in den USA den Spitznamen »Second City«. Denn

sie steht im Schatten New Yorks. Dabei setzt die Stadt mit ihrer

vielfältigen Kulturszene immer wieder neue Maßstäbe.

Kultur am See

■ Howlin’ Wolf, Muddy Waters, B.B. King, Elmore

James und Buddy Guy – die Liste der

Blues-Heroen, die den Chicago Blues geprägt

haben, ist illuster und lang. Die Künstler, vor allem

Buddy Guy und Muddy Waters als Begründer

der Musikrichtung, sorgten dafür, dass Chicago

als Hauptstadt des Blues gilt, so wie New

Orleans als Kapitale des Jazz. Auch heute sind

die Spuren der berühmten Musiker in der Metropole

noch zu finden, und der Blues wird gepflegt.

Das Blues-Festival, das jedes Jahr im Juni

stattfindet, zeigt die stolze Tradition Chicagos.

Und immer noch gibt es kleine, authentische

Clubs. Auf dem Festival und in seinem eigenen

Club, dem »Buddy Guy’s Legends« erleben Besucher

mit Buddy Guy eine der Gitarren-Legenden

selbst. Die Musikstadt spielte aber ebenso in

der Geschichte des Jazz eine bedeutende Rolle,

die Jazz-Richtungen Swing und Bebop haben

ihre Wurzeln auch in Chicago.

Der Blues ist auch heute noch

allgegenwärtig (oben links).

Der Brunnen Crown

Fountain (oben rechts)

bildet auf LED-Bildschirmen

rund 1.000 Porträts Chicagoer

Bürger auf zwei Türmen ab,

immer wieder unterbrochen

durch Wasserfontänen

Fotos: Chicago & Illinois Tourist Office

Die Verwandlung des Chicago Rivers:

Vom Abwasserkanal zur Lebensader

34 TRAVEL ONE 26.11.2008


» Obama und sein Leben

in Chicago sind bereits heute

populärer als Al Capone«

Architektur pur. Die Kulturmetropole

am Michigan See hat neben der Musik

noch weitere Aushängeschilder zu bieten.

Frank Lloyd Wright, Ludwig Mies van der

Rohe und Louis Henri Sullivan sind nur

drei der Architekten, die in der Stadt gewirkt

und sie zum »Geburtsort der modernen

Architektur« gemacht haben, wie sie

gemeinhin genannt wird. Zu sehen ist dies

in der Dauerausstellung »Chicago: You are

here« der Chicago Architecture Foundation

(CAF). Zudem gibt es rund 90 Führungen.

Dabei erleben Besucher die Stadt auf

thematischen Touren, solchen durch die

verschiedenen Viertel oder sie nehmen sie

per Schiff vom Chicago River aus in Augenschein.

Der Fluss, lange Zeit nur ein

Abwasserkanal, verändert sich seit einigen

Jahren massiv, sein Ufer wird mit Parks sowie

Spazier- und Radwegen revitalisiert.

Zu einem neuen architektonischen

Höhepunkt soll der Modern Wing des

Kunstmuseums »Art Institute of Chicago«

werden. Entworfen von Renzo Piano wird

das Gebäude mit einem von weißen Aluminiumblättern

gekrönten Sonnenschutz

nächstes Jahr Heimat für die europäische

Kunst und Malerei des 20. Jahrhunderts.

Zu sehen sind dort dann unter anderem

Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse,

Wassily Kandinsky und Alberto Giacometti.

Durch eine 180 Meter lange Fußgängerbrücke

ist das Museum mit dem

2004 eröffneten Millenium Park verbunden.

Die unweit des Michigan Sees gelegene

Anlage beherbergt unter anderem ein

Theater, eine Freilichtbühne

und den Brunnen Crown

Fountain. Der Jay Pritzker

Music Pavilion and Great

Lawn, gestaltet von Frank

O. Gehry, ist mit seinem

40 Meter langen, silbernen

Stahldach auch ohne Konzert

einen Besuch wert.

Führungen durch das Grün

organisieren die Chicago Greeters, die direkt

am Park beheimatet sind. Sie bieten

zudem unterschiedliche Thementouren

durch die Viertel der Stadt an.

Touristenattraktion Obama. Wie bei

anderen Anbietern spielt bei ihnen Barack

Obama eine wichtige Rolle. So erweiterte

auch die CAF eine ihrer Rundfahrten, damit

Besucher das Wohnhaus des nächsten

US-Präsidenten sehen können – auch

wenn es architektonisch nichts Außergewöhnliches

zu bieten hat. Der Politiker

steht im Mittelpunkt des Interesses. So

präsentiert die Tageszeitung »Chicago Tribune«

im Internet eine interaktive Karte,

auf der 20 Stationen seines Lebens in Chicago

erläutert werden. Bislang stand ein

anderer Bürger an der Spitze der Popularitätsskala

bei den Touren: der berüchtigte

Gansterboss Al Capone. Nun läuft ihm

Obama den Rang ab. Wolfram Marx

tipp

■ Termine: 26. Chicago Blues

Festival, 12. bis 14. Juni;

31. Chicago Jazz Festival,

3. bis 6. September;

11. Great Chicago Places and

Spaces, 16. Mai.

■ Chicago im Netz:

Deutschsprachige Webseite des

Fremdenverkehrsamtes:

www.gochicago.de

Vorschläge für sieben Themenrundgänge

durch die Stadt:

www.summerinchicago.com

Veranstaltungskalender für

Blueskonzerte:

http://centerstage.net/

events/music/styles/blues.

html

Chicago Architecture Foundation:

www.architecture.org

www.chicagogreeter.com

Art Institute: www.artic.edu

Obamas Chicago:

www.chicagotribune.com/

travel/chi-obama-chicagohtmlstory,0,506256.

htmlstory

26.11.2008 TRAVEL ONE 35


Foto: Canadian Tourism Commission

destination nordamerika

Der Geschichte auf der Spur

Toronto ist nicht nur die größte

Stadt Kanadas, sie bietet mit

einer wiederbelebten Altstadt,

ethnischen Vierteln und

spektakulärer Architektur

einen bunten Mix aus Tradition

und Moderne.

■ Eine Altstadt in Toronto? Mit historischen

Gebäuden? Diese Fragen bekommt

Bruce Bell öfter zu hören auf seinen Touren

durch die von einer imposanten Skyline

mit dem CN Tower als Spitze geprägten

Stadt. Der ehemalige Schauspieler hat

sich intensiv mit

der Geschichte der

Metropole am Ontario

See beschäftigt

und bietet nun

Touren durch die

Viertel an, immer

mit geschichtlichem Hintergrund. Einer

seiner Schwerpunkte ist der St. Lawrence

Market, dessen Werdegang Bell seinen

Gästen nahebringt.

Los geht die Tour an der Markthalle im

Zentrum der Altstadt in der Nähe des Seeufers.

Gegründet wurde der Markt 1803

und heute noch ist er einer der wichtigsten

der Stadt. Der südliche Flügel des Gebäudes

fungierte im 19. Jahrhundert mehr als

50 Jahre lang als Rathaus. Das Ratszimmer

dient heute als Galerie für Kunst, die sich

mit Toronto beschäftigt.

Vom Markt ist es nur ein kurzer Spaziergang

zum ersten Post Office Torontos

und zur St. James Cathedral mit ihrem

Park und Friedhof. Eine weitere Tour Bells

führt in die ehemaligen Whiskey-Destillerien

von Gooderham & Worts. Der aus 45

Gebäuden bestehende Fabrikkomplex in

viktorianischer Architektur wurde in den

vergangenen Jahren wiederbelebt und beheimatet

nun Restaurants und Galerien.

» In Toronto sind mehr als 80

verschiedene Ethnien zu Hause«

Auch die unweit davon entfernt liegende

Stelle, an der Kanadas erstes Parlamentsgebäude

stand, gehört zum Rundgang.

Das Schöne bei Toronto-Touren: Gedenktafeln

an historischen Gebäuden erzählen

deren Geschichte und verweisen auf ihre

Bedeutung für die Stadt.

Museen und Architektur. Mit der

Tour nach Chinatown, zum Kensington

Market und zur Art Gallery of Ontario

(AGO) erhalten Besucher sowohl einen

Einblick in die multiethnische Vielfalt Torontos

als auch in die Museumsszene. Die

AGO wurde Mitte November nach einer

Umbauphase wieder eröffnet. Architekt

des neu gestalteten Baus ist der gebürtige

36 TRAVEL ONE 26.11.2008


nordamerika destination

Der CN Tower und viele moderne Hochhäuser prägen die Skyline

und das Bild Torontos als moderne Großstadt. Doch die Metropole hat auch einige

historische Gebäude zu bieten, die voller Geschichten stecken

Torontian Frank Gehry. Das Museum setzt

damit in der Kulturszene ein weiteres

Highlight, nachdem im Sommer 2007 bereits

das von Daniel Libeskind neu gestaltete

Royal Ontario Museum wieder seine

Pforten öffnete. Die mehr als 4.000 Exponate

des AGO umfassen sowohl Werke

kanadischer und europäischer Künstler

vom 17. bis ins 20. Jahrhundert, darunter

die größte Sammlung von Werken Henry

Moores, als auch Fotografien aus den vergangenen

vier Jahrzehnten. Immerhin hat

sich Toronto auf dem Global Cities Index

des Magazins Foreign Policy auf dem vierten

Platz als Kulturstadt platziert, hinter

London, Paris und New York.

Multikulturelle Stadt. Einen Steinwurf

vom AGO entfernt liegt mit Chinatown

eines der Viertel, die Toronto den

Charakter einer multiethnischen Stadt

verleihen. Immerhin leben dort am Ontario-See

mehr als 80 verschiedene Ethnien

zusammen, so dass man etliche Sprachen

in den Straßen hört und auf ein breit gefächertes

kulinarische Angebot stößt.

Chinatown ist mittlerweile längst kein

rein chinesisches Viertel mehr. Auch viele

Einwanderer aus Thailand und Vietnam

fanden hier ein Zuhause oder aber zumindest

eine Arbeit in den vielen Shops und

Restaurants. In direkter Nachbarschaft

liegt der Kensington Market. Er war ursprünglich

das Herz der jüdischen Gemeinde

Torontos, in den 1950er Jahren

wurde er zur Heimat der portugiesischen

Kolonie und in den 1960ern kamen karibisch-stämmige

Einwanderer ins Viertel.

Heute zeigt der Markt Spuren aller dieser

Volksgruppen, das macht ihn zu einem

bunten Kaleidoskop. Mit Greektown in

der Danforth Avenue, Korea-Town, Little

Italy, Little India und Little Poland verliehen

Einwanderer weiteren Stadtvierteln

ihren eigenen Charakter und entführen

Besucher in eine andere Welt.

Mit dem »Museum of Inuit Art« bekamen

die Ureinwohner des kanadischen

Nordens im Harbourfront Centre die

Möglichkeit, ihre Kultur zu präsentieren.

Im einzigen Museum südlich des Polarkreises,

das sich ausschließlich der Kunst

der Inuit widmet, sind rund 300 Exponate

aus Stein, Knochen, Elfenbein und Geweihen

sowie Drucke, Malereien und Keramikkunst

zu sehen. Wolfram Marx

www.brucebelltours.ca

www.seetorontonow.com

www.ago.net

www.miamuseum.ca

updates

■ Baltimore hat anlässlich des 200. Geburtstags von Edgar

Allen Poe am 19. Januar eine neue Internetseite freigeschaltet.

Neben Infos zu Leben und Werk des Autors sowie zum Edgar

Allen Poe House & Museum gibt sie einen Überblick über die

geplanten Veranstaltungen. www.nevermore2009.com

■ Die neue Metro Light Rail in Phoenix wird am 27. Dezember

eröffnet. Sie verbindet dann auf 32 Kilometern Strecke die

Haupstadt Arizonas mit dem Flughafen und ihren Nachbarstädten

Tempe und Mesa. www.valleymetro.org ■ Massachusetts

informiert deutsche Gäste auf der neuen Internetseite

www.massvacation.de. Die sechs Regionen werden

in sieben Rubriken vorgestellt, dazu gibt es eine Vielzahl an

Reisetipps. ■ Los Angeles ist um ein neues Museum reicher.

In Downtown hat nun das Sports Museum of Los Angeles seine

Türen für Besucher geöffnet. ■ Im Hinblick auf die Olympischen

Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver findet

dort vom 1. Februar bis 21. März 2009 eine Kultur-Olympiade

statt. Auf dem Programm stehen Konzerte, Theater- und Filmaufführungen.

www.vancouver2010.com

TAM_1_08_TO_USA_22_08.qxp 06.11.2008 10:15 Uhr Seite 1

Die ganze Vielfalt Nordamerikas

f Schon jetzt buchbar: Christmas-Shopping und Silvester in New York 2009/2010

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26.11.2008 TRAVEL ONE

Besuchen Sie uns im Internet: www.making-EXPerts.de

37


destination nordamerika

Mehr als Elche und Biber

■ Die Canadian Tourism Commission (CTC) hat für Reisebüros unter dem Titel »Mehr

als Elche und Biber« eine neue Internetpräsenz eingerichtet. Diese wendet sich an

Kanada-Neulinge und informiert über Sehenswürdigkeiten und Geschichten. Nach einem

Videofilm unternehmen die Expedienten eine virtuelle Rundreise, erfahren Wissenwertes

aus dem Land und durchlaufen ein Quiz, an dessen Ende sie mit einem Zertifikat

belohnt werden. Für Karl-Heinz Limberg, Chef der CTC in Deutschland, ist das auf der

Internetseite integrierte neue Programm eine Vorstufe auf das Canada Specialist Program,

mit dem sich Reiseprofis zum Länderspezialisten ausbilden lassen können. »Wir

denken, dass es für viele Reisebüro-Expedienten einen großen Anreiz bieten wird, ihren

Kunden Kanada verstärkt anzubieten«, so Limberg. Weitere Infos gibt es auf einer Pinnwand,

auf der Veranstalter über ihre Erfahrungen beim Verkauf von Kanada berichten.

Auch für die Wintersaison hat die CTC eine neue Webseite freigeschaltet. Interessenten

finden dort diverse Veranstalterangebote. Einen ersten Eindruck von den Wintersportmöglichkeiten

bietet ein Video. Der neue Skireiseführer kann auf der Internetseite

bestellt oder heruntergeladen werden. Vorgestellt werden einzelnen Regionen in Alberta,

British Columbia und Québec, weitere Themen sind neben dem klassichen Skifahren

auch Schneeschuhwandern, Hundeschlittenfahren und Ausflüge im Schneemobil.

www.mehr-als-elche-und-biber.de

www.ski.canada.travel

Limberg: »Kanada für Anfänger«

bietet einen Online-Vorgeschmack

Get your kicks

■ Eine zweiwöchige Reise

entlang der Route 66 ist neu

im Programm von Suntrek.

Ausgangspunkt der Tour

»Get your kicks« ist Chicago,

dann geht es quer durch die

USA bis an die Pazifikküste

Kaliforniens. Stationen sind

unter anderem die Pecos National

Historical Site in New

Mexico und der Petrified Forest

National Park in Arizona,

eine der weltweit größten

Fundstätten von versteinertem

Holz.

Die Tour kann auch in umgekehrter

Richtung gebucht

werden. Zweite neue Reise ist

»Colorado Trails«, die entlang

des Colorado Rivers führt. Die

Urlauber besuchen unter anderem

die Siedlung Taos Pueblo

und den bizarren Canyon

de Chelly in Arizona.

moment

X

Wolfram Marx, Redakteur

Wir sind Obama

Die Geschichten rund um Barack Obama nehmen absurde und skurrile Züge

an. Da behaupten doch die Kenianer einfach, dass Obama Wurzeln in ihrem

Land hat, und auch in Irland hält man ihn für einen der I(h)ren. Alles völliger

Blödsinn. Obama ist nämlich ein Deutscher, genauer gesagt ein Pfälzer. Ein findiger

Historiker hat fleißig recherchiert und zu Tage gefördert, dass Obamas

Urururururgroßvater aus der Pfalz stammt und zwar aus Bischweiler.

Das eröffnet dem Marketing in der Pfalz ungeahnte Chancen. Es ist nur eine

Frage der Zeit, bis der erste Obama-Saumagen angeboten wird. Ein Barack-

Wein ist zwar nicht in einem Barrique gereift, klingt aber so ähnlich und nach

ein paar Gläsern fällt das eh‘ niemandem mehr auf. Oder wie wäre es mit einer

grenzüberschreitenden Partnerschaft der Obama-Städte? Erst ein paar Tage

durch die Pfalz und dann weiter nach Chicago. Obama hat zwar den Südwesten

Deutschlands nie selbst in Augenschein genommen, aber das spielt bei einem

guten Marketing sowieso keine Rolle. Getreu dem Motto: Yes we can.

w.marx@travel-one.net

38 TRAVEL ONE 26.11.2008


nordamerika destination

Zu den Wurzeln

des Hip Hop

■ Auf die Spuren der Rap- und Hip

Hop-Musiker begeben sich die neuen

Touren von Harlem Hip-Hop Tours

in New York. Donnerstags, freitags

und samstags geht es jeweils dreimal

zu einigen Clubs der Szene und den

Plattenfirmen Bad Boy Entertainment

und Def Jam Records. Als Bus wird ein

mit einem Mischpult ausgestatteter,

umgebauter Stretch-Hummer genutzt,

im Innern erwartet die Gäste eine lange

Ledercouch. Startpunkt für die

Touren ist am Broadway zwischen 51.

und 52. Straße. Gäste, die mit der

Musik noch näher in Berührung kommen

wollen, können bei den »Hip-

Hop Dance Lessons« erste Tanzschritte

erlernen. Die vierstündige »Night Club

Tour« bietet dann die Chance, das

Geübte gleich anzuwenden.

www.harlemhiphoptours.com

Ein historisches Quartier: Das Thomas

Mouland House in Bonavista

Kultur erfahren

in Neufundland

■ Eine andere Art des Kennenlernens

fremder Kulturen verspricht die Eco

Culture Experience in Neufundland.

Die Gäste bekommen von Cape

Race Cultural Adventures einen

Schlüssel, der zu drei historischen

Häusern auf der Insel im Osten Kanadas

passt. Sie übernachten in diesen

und erkunden mit Hilfe eines Reiseführers

auf einer Mietwagentour die

umliegenden Gemeinden. Für 2009

sind drei neue Touren geplant.

www.caperace.com

Mehr Specials

bei Canusa

■ Canusa hat die neuen Sommerkataloge

nicht nur um neue Rundreisen

ergänzt, Kunden finden nun

auch mehr zusätzliche Leistungen. Bei

Wohnmobilen des Vermieters Moturis

RV & Camping World führte Canusa-

Geschäftsführer Tilo Krause-Dünow

eine 24-Stunden-Zufriedenheitsgarantie

ein. So können Urlauber ihr Urlaubsgefährt

bei Nichtgefallen bis 24

Stunden nachdem sie dies mitgeteilt

haben kostenlos gegen ein Ersatzfahrzeug

der gleichen oder einer höheren

Kategorie tauschen. Da die Kunden

heute zeitlich länger mit mehr Zwischenstopps

unterwegs seien, so

Krause-Dünow, gibt es in den Katalogen

mehr Ausflugstipps und Zusatzangebote.

Neu im Programm ist die

Autorundreise »West Coast Highway«

von San Diego nach Seattle.

Meier‘s setzt für 2009

auf Rundreisen und Natur

Meier‘s vertreibt nun auch Fahrkarten

für die Fähren in British Columbia

■ Meier‘s Weltreisen hat das Nordamerikaangebot für 2009 aufgestockt. Der neue Katalog

wurde um 28 Seiten erweitert. »Wir legten beim Ausbau des Produkts den

Schwerpunkt auf die Rundreisen«, berichtet Produktleiter Mike Lehmann. Die Weinregionen

im Westen der USA sind Bestandteil der Selbstfahrerrundreise »Kulinarisches Kalifornien«

mit zwölf Übernachtungen. Freunde der Busrundreise können aus insgesamt 43

Reisen auswählen, darunter auch drei Ausleserundreisen.

Mehr Auswahl verschafft Lehmann seinen Kunden auch bei den Lodges. In Alaska findet

sich erstmals die auf Kodiak Island gelegene und nur per Wasserflugzeug erreichbare

Zachar Bay Lodge im Programm. »Die Natur steht ganz klar im Mittelpunkt«, so Lehmann.

Dies gilt auch für die vier neuen Ranches in Arizona, Colorado, Oklahoma und

Utah sowie das View Hotel, das sich mitten im Monument Valley Navajo Tribal Park befindet.

Bereits in Deutschland erhältlich sind nun Fahrkarten für den Nahverkehr in San

Francisco und die Fähren in British Columbia zwischen Prince Rupert und Port Hardy.

Foto: Tourism BC/BC Ferries

Relaxen

und in vollen Zügen genießen...

MS NOORDAM*****

Karibik-Kreuzfahrt (11 Tage)

ab/bis Ft. Lauderdale

ab 890 Euro

Vertretung für Deutschland

UC UNLIMITED CRUISES,

Verdener Str. 2, 27243 Harpstedt

Telefon 04244-966259

www.unlimited-cruises.de

26.11.2008 TRAVEL ONE 39


destination mix

Zum Winterurlaub

auf die Azoren

■ Aus den Wetternachrichten sind die Azoren bekannt. Doch damit

endet bei den meisten das Wissen über die neun Inseln im

Atlantik auch schon. Deshalb wird der deutsche Marketingrepräsentant

Bernhard Dörfel vom Tourismusverband der Azoren

(ATA) nicht müde, auf die Reize des Archipels als Urlaubsdestination

aufmerksam zu machen. »Die Wetterbedingungen sind nicht

wesentlich anders als auf Madeira«, betont er. Selbst im Winter

werde es tagsüber nicht viel kälter als 15 Grad, es herrsche ganzjährig

ein ausgeglichenes Klima mit geringen Schwankungen.

Zuwachsraten verspricht sich Dörfel durch die neue Flugverbindung:

Von diesem Winter an fliegt Air Berlin von Nürnberg

aus nach Ponta Delgada. Durch die zwölf Anschlussflüge nach

Nürnberg gebe es nun eine flächendeckende Anbindung, freut er

sich. Außerdem ist neben Dertour, Olimar, Wikinger Reisen und

kleinen Destinationsspezialisten wie Azoren-Archipel Reiseservice,

Sea Breeze Travel und Check-In vom nächsten Sommer an

nach vielen Jahren auch die TUI wieder als Anbieter dabei. Auf

Foto: Associacao de Turismo dos Acores

Blick auf die Marina in Ponta Delgada auf der Insel São Miguel.

zehn Seiten stellen die Hannoveraner die grünen Inseln vor und

präsentieren eine breite Programmpalette. Auch Jahn Reisen hat

die Azoren im Sommer neu im Katalog: zehn Hotels, Rundreisenund

Aktivprogramme sowie »besondere Adressen«. Der Internetauftritt

wird weiter ausgebaut. www.visit-azoren.de

DRV zeichnet

»Alpine Pearls« aus

Von der Piste

ins Parkhaus

■ Die Ecotrophea des DRV geht

dieses Jahr in die Alpenregion. Der

Verband würdigte während der Jahrestagung

in Budapest das Projekt

»Alpine Pearls« mit seiner Umweltauszeichnung.

Hinter den Perlen verbergen

sich 22 Alpenorte aus Deutschland,

Frankreich, Italien, Österreich,

Slowenien und der Schweiz. Sie haben

sich zusammengetan, um ihren

Gästen die Möglichkeit zu klimaneutralen

Ferien zu bieten.

»Der ganzheitliche Ansatz und vor allem

die vielen cleveren Ideen für einen

von sanfter Mobilität geprägten Urlaub

überzeugen«, meint Dr. Peter Zimmer,

Vorsitzender der DRV-Umweltpreisjury

und des DRV-Ausschusses Umwelt.

Wer die alpinen Perlen besucht, soll auf

das Auto verzichten können – mit Hilfe

eines gut verknüpften Bahn- und Busnetzes,

Wander- und Fahrradwegen.

www.alpine-pearls.com

Brasilien schult

Reisebüros online

■ Mit einem neuen E-Learning-

Programm wendet sich das brasilianische

Fremdenverkehrsamt Embratur

an Reisebüros. Bis 3. Juni können sich

Interessenten online touristisches Wissen

über das südamerikanische Land

aneignen. Anmeldung unter:

http://www5.fgv.br/fgvonline/

embratur/default.aspx

Foto: SXP

■ Urlauber in der österreichischen

Wintersportregion Schladming-

Dachstein müssen ihre Skier nicht

mehr abschnallen, wenn sie zu ihrem

Auto wollen. Das neue Parkhaus an

der Talstation der Abfahrt Planai ist so

gebaut, dass seine Nutzer von der Piste

aus mit Skiern direkt auf die sechs

Parkdecks fahren können.

Neu diesen Winter: Das Parkhaus an der

Talstation der Abfahrt Planai

Foto: Region Schladming-Dachstein

40 TRAVEL ONE 26.11.2008


mix destination

Der Kölner Dom

steht auf Platz eins

■ Deutschlands beliebteste Sehenswürdigkeit

ist der Kölner Dom. Zu diesem

Ergebnis kommt eine gemeinsame

Online-Umfrage des Deutschen

Tourismusverbandes und des Portals

meinestadt.de, an der rund 3.000 Internetnutzer

teilnahmen.

Der Kölner Dom erhielt 8,8 Prozent

der Stimmen. Auf Platz zwei folgt das

Brandenburger Tor in Berlin, für das

6,5 Prozent der Teilnehmer votierten.

Den dritten Rang belegt die Frauenkirche

in Dresden. 3,2 Prozent stuften

sie als wichtigste Sehenswürdigkeit

ein. Unter die ersten 15 kamen ferner

die Touristenmagneten Schloss Neuschwanstein

(Platz vier), das Münchener

Oktoberfest (Platz sieben) und das

Heidelberger Schloss (Platz zehn).

www.meinestadt.de/

deutschland/tourismus/top10

Foto: Malick Sidibé

Ungewöhnliche

Perspektiven

■ Noch bis zum 11. Januar läuft in

Mannheim die Ausstellung »Weltstars

der Fotografie«. Die Reiss-Engelhorn-Museen

zeigen die Werke der

Preisträger der Hasselblad Foundation.

Dabei handelt es sich um außergewöhnliche

historische und zeitgenössische

Fotografien, etwa von Malick

Sidibé aus Mali. Der Studiofotograf

hielt in den 1960er Jahren die Jugendkultur

seiner Heimat fest (Foto).

www.rem-mannheim.de

Neues Magazin:

Nepal verstehen

■ Fast eine halbe Million Besucher

lockt die atemberaubende Landschaft

jährlich an: Nepal ist vor allem bei

Trekking-Urlaubern ein beliebtes Ziel.

Wie aber leben die Menchen dort?

Welche Auswirkungen hat der Tourismus?

Wie hat der bewaffnete Konflikt

der vergangenen Jahre das Land verändert?

Das neue Sympathiemagazin

»Nepal verstehen« des Studienkreises

für Tourismus und Entwicklung

will auf diese Fragen Antworten

geben. Ziel der Macher ist, Urlauber

vor ihrer Reise in das Land im Himalaya

auch über die politischen und gesellschaftlichen

Verhältnisse zu informieren.

Das Magazin enthält daher

verschiedene Reportagen, die unterschiedliche

Aspekte beleuchten. Interessenten

bestellen es unter

www.sympathiemagazin.de

?

Ein Erlebnis der besonderen Art:

Kinopremiere von »Australia« in Berlin

Tourism Australia und Twentieth Century Fox verlosen 2x Karten

für die Premiere des Kinohighlights des Jahres am 12. Dezember in

Berlin. Die Gewinner reisen mit der Bahn in die Hauptstadt und übernachten

im Adina Apartment Hotel Berlin, welches das erste australische Hotel in

Deutschland und eine Marke der australischen Toga Hospitality ist.

Beantworten Sie folgende Frage: Aus welchem Land kommen

die Hauptdarsteller des Films Nicole Kidman, Hugh Jackman

und Regisseur Baz Luhrmann?

a) Vereinigte Staaten von Amerika

b) Australien

c) Kanada

Anzeige

Einsendeschluss ist der 30. November. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

TM & © 2008 Twentieth

Century Fox Film Corporation.

All Rights Reserved

26.11.2008 TRAVEL ONE 41

Senden Sie die Lösung unter dem Stichwort »Australia« an: europetrade@tourism.australia.com


exit peps

Nix wie weg…

Ziel & Zeit Leistung Preis Kontakt

Malta ■

bis 31.3.2009

Flug, Transfer, drei Übernachtungen/Frühstück im

Drei-Sterne-Hotel

110 €

(plus St.,

Kerosin)

Malta Direkt Reisen

T. 06196/5 86 97 00

book@maltadirekt.de

Ägypten ■ Nil

18. bis 25.12.2008

Nilkreuzfahrt auf der Nile Ruby, inklusive Flug

Nürnberg – Luxor, Vollpension, Doppelaußenkabine

250 €

(plus

Visageb.,

Trinkgeld)

Royal Holidays

T. 0511/26 27 79 22

agenturservice@royal-holidays.de

Indonesien ■ Bali

15.1. bis 30.6.2009

Zwölf Übernachtungen im Aston Bali, im Doppelzimmer,

mit Frühstück, Transfers, drei Ganz- und zwei

Halbtagesausflügen

1.160 € Wingtips

T. 05130/58 37 49

hallo@wingtips.de

Schweiz ■ Beatenberg

bis 31.10.2009 (Weihnachten

ausgenommen)

Zwei Nächte im Dorint Resort Bluemlisalp, im Doppelzimmer,

mit Halbpension

116 € Sunpromotions

www.sunpromotions.com

Karibik ■ Aruba

bis 21.12.2008

Doppelzimmer im Manchebo Beach Resort & Spa

55 € (pro

Person)

Exclusive and Different

T.089/5 43 93 97

sales@exclusiveanddifferent.com

Weltweit ■

bis 31.3.2009

Doppelzimmer ohne Frühstück, Standardkategorie in

allen Swissôtel Hotels

60 € Swissôtel

Buchbar in den CRS

Südamerika ■

19.1.2009

Kreuzfahrt mit der Mariner of the Seas von/bis Rio

über Montevideo, Buenos Aires, Valparaiso

306 €

(Innenk.)

Vacation at Sea

vas@vacationatsea.de

Südafrika ■ Kapstadt

bis 28.2.2009

Flug mit LTU, drei Übernachtungen im Hotel Park Inn

Green Marketsquare, Doppelzimmer

499 €

(pro Pers.)

Pepxpress

www.pepxpress.com

Weitere Angebote finden Sie unter www.travel-one.net


tv-tipps exit

Programm vom 29.11. bis 5.12.

■ SAMSTAG, 29.11. l Zypern, 12:15

Uhr, NDR l Dubai – Luxus am Golf (1/2),

13:10 Uhr, VOX l Von Biarritz bis Bizkarzè,

16:00 Uhr, ARD l Rheingold – Eine

Legende wird 80, 16:10 Uhr, RBB.

■ SONNTAG, 30.11. l Venedig – Eine

Stadt versinkt, 9:55 Uhr, Hessen l Zu Fuß

durch den Krüger-Nationalpark, 10:14

Uhr, MDR l Kreuzfahrt zweiter Klasse – Unterwegs

mit der Queen Victoria, 13:15

Uhr, ARD l Winter in Niedersachsen,

13:15 Uhr, NDR l Zschopautal, 13:45 Uhr,

ARD l Bhutan, 15:15 Uhr, 3sat l 100 %

Urlaub: Winterliches Erzgebirge, 15:30

Uhr, SWR l Nomadenfest – Rajasthan,

17:05 Uhr, BR.

■ MONTAG, 1.12. l Abenteuer Mongolei

(1/2) und (2/2), 6:05 Uhr, Phoenix l

Russland – eine Winterreise (1) und (2),

14:45 Uhr, 3sat l Trauminsel Neukaledonien,

15:15 Uhr, NDR l Der Oberpfälzer

Jura, 15:15 Uhr, Hessen l Trauminsel La

Foto: FVA Zypern

Zypern: Auf der Straße der

Aphrodite, Samstag, 29.11.,

12:15 Uhr, NDR.

highlight

Réunion, 15:15 Uhr, RBB l Bulthaupt in

Istanbul, 15:30 Uhr, MDR l Zwei Frauen

unterwegs: Costa Rica, 16:15 Uhr, 3sat.

■ DIENSTAG, 2.12. l Trauminsel La Réunion,

15:15 Uhr, NDR l Der Starnberger

See, 15:15 Uhr, Hessen l Rund um die Drover

Heide, 15:15 Uhr, RBB l In den Karnischen

Alpen, 17:00 Uhr, BR l Russlands

kaltes Herz (1/2) und (2/2): 18:30 Uhr, Phoenix

l Slowakei, 18:50 Uhr, Hessen l Winter

im Bliesgau, 22:00 Uhr, SWR.

■ MITTWOCH, 3.12. l Thailand, 11:00

Uhr, Hessen l Namibia – Im Etosha Nationalpark,

13:30 Uhr, Hessen l Trauminseln

St. Pierre und Miquelon, 15:15 Uhr, NDR

l Die Fränkische Schweiz, 15:15 Uhr,

Hessen l Danzig, 21:00 Uhr, SWR.

■ DONNERSTAG, 4.12. l Mit der Norwegian

Dream durch den Nord-Ostseekanal,

11:30 Uhr, 3sat l Aranui, 12:15 Uhr,

3sat l Laos, 13:30 Uhr, Hessen l Wilde Eifel,

14:15 Uhr, Hessen l Russlands Küsten

(1), 16:30 Uhr, 3sat l Queen Mary 2,

20:15 Uhr, ARTE.

■ FREITAG, 5.12. l Rund um Stettin,

13:15 Uhr, 3sat l Mit der Feuerwehr nach

Indien (2/2), 15:15 Uhr, RBB l Der Harz,

21:00 Uhr, RBB l Liverpool, 22:45 Uhr,

Phoenix.

Programm vom 6.12. bis 12.12.

■ SAMSTAG, 6.12. l Toronto – Vancouver,

einfache Fahrt bitte, 9:00 Uhr,

Phoenix l Unterwegs mit Dieter Kronzucker

durch die Sierra Madre, 11:40 Uhr, MDR

l »Burning-Man«-Festival in Nevada,

12:40 Uhr, VOX l Perlen vor Kroatiens

Küste: Losinj, Susak und Srakane, 12:45

Uhr, SWR l Dubai – Luxus am Golf (2/2),

13:10 Uhr, VOX l Trubel unterm Tower –

Der Flughafenreport, 13:10 Uhr, n-tv l

Eine Winterreise zum Polarkreis, 14:25

Uhr, 3sat.

■ SONNTAG, 7.12. l Die Küste von

Amalfi, 6:00 Uhr, 3sat l Belize – Arche

Noah der Karibik, 14:00 Uhr, 3sat l Rette

sich wer kann! Sicherheit in Tunneln,

17:03 Uhr, ARD l British Virgin Islands,

17:05 Uhr, BR.

■ MONTAG, 8.12. l Schottland (1/3):

Mit dem Wind zu den Inseln der Hebriden,

8:15 Uhr, Phoenix l Von Usedom ins Gletschereis

(1) und (2), 14:45 Uhr, 3sat l Naturpark

zwischen Korsika und Sardinien,

15:15 Uhr, RBB l Bulthaupt auf den Seychellen,

15:30 Uhr, MDR l Zwei Frauen

unterwegs im Oman, 16:15 Uhr, 3sat.

■ DIENSTAG, 9.12. l In den Nationalparks

Harz und Hochharz, 11:30 Uhr,

NDR l Kreuzfahrt ins Morgenland (2),

13:15 Uhr, 3sat l Jemen – Die Dolche der

Begierde, 13:30 Uhr, Hessen l Die Holsteinische

Schweiz, 15:15 Uhr, Hessen l

Die Kölner Bucht, 15:15 Uhr, RBB l Heiliger

Nil, 20:15 Uhr, ZDF l Die Reise ins Innere

der Alpen, mit Höhlenforschern auf

Entdeckungstour, 22:30 Uhr, SWR.

■ MITTWOCH, 10.12. l Rajasthan,

11:00 Uhr, BR l Das Westerzgebirge,

12:30 Uhr, MDR l Jersey, 13:00 Uhr, NDR

l Borneo, 13:30 Uhr, Hessen l Die Lüneburger

Heide, 15:15 Uhr, Hessen l Bikini

– Trauminseln im Sperrgebiet, 20:15 Uhr,

Phoenix l Türkei – Mehmets Auge zur

Welt, 21:00 Uhr, SWR.

Foto: Jersey Tourism

■ DONNERSTAG, 11.12. l Das wilde

Herz Afrikas – Mount Kenya, 12:15 Uhr,

3sat l Hiddensee, 15:15 Uhr, Hessen l

Bikini, 18:30 Uhr, Phoenix.

■ FREITAG, 12.12. l Hannover, 15:15

Uhr, Hessen l Von der Auvergne in Limousin,

15:45 Uhr, 3sat l Pilgerpfad zum

Nordkap, 22:00 Uhr, Phoenix.

highlight

Jersey – Paradies im Ärmelkanal,

Mittwoch, 10.12.,13:00 Uhr, NDR.

26.11.2008 TRAVEL ONE 43


exit menschen

karrieren

■ Christian Würst,

Leiter der Thomas Cook

Partner Group, ist auf der

DRV-Tagung zum neuen

Vorstand der konzerngebundenen

Reisemittler gewählt

worden. Thomas-

Cook-Chef Dr. Peter Fankhauser

ist DRV-Vizepräsident

der konzerngebundenen

Reiseveranstalter und

Ralph Schiller (Rewe Touristik)

fungiert als Vorstand.

■ Steven A. Rudnitsky

übernimmt vom 8. Dezember

an die Geschäftsführung

und das Amt des Präsidenten

von Dolce Hotels

and Resorts. Er löst damit

Andy Dolce ab, der weiterhin

als Vorstandsvorsitzender

tätig sein wird. Zu Rudnitskys

künftigen Aufgaben

gehört die Verdoppelung

des Portfolios innerhalb der

nächsten fünf Jahre.

■ Kevin Sheehan ist

neuer Chef der US-Reederei

NCL. Er übernimmt damit

das Amt von Colin Veitch,

der im Vorstand der Firma

nun eine Beratungsfunktion

innehat. Bereits seit dem

Jahr 2007 ist Sheehan als

Chief Financial Officer für

NCL tätig und übt zudem

seit diesem August das Amt

des Präsidenten aus.

■ Dr. Miklós Walkó wurde

auf der Jahrestagung des

Deutschen Reiseverbands

vom Präsidenten Klaus

Laepple zum Ehrenmitglied

gekürt. Der Berater des Ungarischen

Tourismusamts

habe sich langjährig für den

deutsch-ungarischen Tourismus

engagiert und sich für

die Planung und Durchführung

der Tagung in Budapest

eingesetzt, so Laepple.

feedback redaktion@travel-one.net

»Marktkonformer Weg« TRAVEL ONE Morning News,

20. November 2008, »Cross-Ticketing: LH legt Berufung ein«

■ Die Sichtweise der Airline ist nicht nachvollziehbar: Viele Konsumgüter

haben in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche

Preise und werden daher re-importiert, damit Konsumenten in

Deutschland diese Preisunterschiede ausnutzen können. So zum

Beispiel bei Autos oder – sogar mit einer Quote für Apotheker

gesetzlich gefordert – bei Medikamenten. Warum soll dies bei Airline-Tickets

unzulässig sein? Die Airline-Praxis, dass das Rückflugticket

bei Nichtantritt des Hinfluges seine Gültigkeit verliert,

ist kein »Gesetz«, sondern eine willkürliche und meines Erachtens

rechtswidrige Maßnahme der Airlines. Selbst wenn die Fluggesellschaft

den dann … ungenutzten Sitzplatz nicht mehr weiterverkaufen

kann, entsteht ihr dadurch kein Schaden, denn der Sitzplatz

wurde ja bezahlt. Um einer möglichen Folgeargumentation

gleich zu entgegnen: Dies ist ein ganz anderer Sachverhalt als beim

Yield Management aufgrund der Möglichkeit flexibler Tickets!

Allenfalls aus umweltpolitischen Aspekten könnte man dem Leerbleiben

von bezahlten Flugsitzen etwas Negatives anlasten…

Ein Round-Trip ist keine unteilbare Leistung, die nur zusammenhängend

konsumiert werden kann/darf. Denn wie das Cross-Ticketing

ja faktisch beweist, ist die Leistung sehr wohl teilbar.

Es handelt sich bei der internationalen Preisdifferenzierung der

Airlines einzig und alleine um eine Marketingmaßnahme, und die

darf Recht (auf auch nur eine (Teil-)Leistung) und Gesetz (nach

dem pacta sunt servanta) nicht brechen. Die Reisebüros beziehungsweise

Kunden reagieren darauf mit einer absolut zulässigen,

marktkonformen Maßnahme, die man Arbitrage nennt. Arbitrage

wird in der Wirtschaftswissenschaft überwiegend als nützlich beurteilt,

da sie Markteffizienz demonstriert und schafft. Da hier, im

Tourismus, die Transaktionskosten (anders als etwa beim Re-Import

von Autos) sehr gering sind, wird das Cross-Ticketing umso

mehr und schneller zunehmen, desto stärker die Airlines ihre

Preise für identische Leistungen international differenzieren... Ich

kann die Reisebüros nur ermutigen, diesen marktkonformen Weg

zu gehen und hoffe, das auch die nächsten Instanzen das bisher

gesprochene Recht bestätigen.

Professor Dr. Kirstges,

Direktor des Instituts ITF an der Fachhochschule Wilhelmshaven

■ Es ist schon ein überaus trauriges Kapitel unserer Branche,

wenn alle Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen werden müssen.

Früher hat man über solche Probleme Branchengespräche geführt

und darauf verzichtet, die Gerichte unnötig zu beschäftigen und

das Geld zum Fenster hinaus zu werfen. Damals zahlten die Airlines

lieber Provisionen an die Agenten, heute wird es »verprozessiert«…

Albrecht Feibel, Mandelbachtal

44 TRAVEL ONE 26.11.2008


Meutsch geht

auf Weltreise

Mit einer Piper will

der lizenzierte

Privatpilot Meutsch

die Welt erkunden

■ Reiner Meutsch, Sprecher der Geschäftsführung von Berge

& Meer, gibt seinen Posten Mitte 2009 auf. Er will sich

dann nach einer halbjährigen Vorbereitungszeit einen Traum

erfüllen und mit einer zweimotorigen Piper auf Weltreise gehen.

Auf jedem der von ihm bereisten Kontinente plant der

Westerwälder, ein soziales Projekt zu unterstützen.

Meutsch kam 1989 zu Berge & Meer und gehörte der Geschäftsleitung

18 Jahre an. Sein Nachfolger als Sprecher der

Geschäftsführung wird Ralf Horter, bislang Geschäftsbereichsleiter

Einkauf, Produkt und Katalog bei TUI Deutschland

und Markenverantwortlicher für 1-2-Fly. Dessen Aufgaben

übernimmt Oliver Müller-Dukat, derzeit bei 1-2-Fly Leiter

Produktportfoliomanagement westliches Mittelmeer.

Jones wird

Amadeus-CEO

■ David V. Jones (Foto) übernimmt

am 1. Januar bei

Amadeus die Aufgaben des

Präsidenten und Chief Executive

Officers (CEO). Der bisherige

CEO und Präsident José

Antonio Tazón wechselt in den

Aufsichtsrat und wird dessen

Vorsitzender. Neuer stellvertretender

CEO wird der Chief

Financial Officer Luis Maroto.

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Statt Laufschuhe nun Reisen: Bahri

Kurter muss Reisebüros künftig

Provisionen erklären

TUI findet einen

Vertriebsleiter

■ Mehrere Monate war die Stelle nicht besetzt, nun wird die

Position des Leiters Quellmarktvertrieb bei TUI Deutschland

wieder hauptamtlich vergeben. Am 1. Februar übernimmt

Bahri Kurter seinen neuen Job in Hannover. Er wird damit

Nachfolger von Jörg Eichler, der das Unternehmen im Sommer

in Richtung Aida Cruises verlassen hatte. In der Zwischenzeit

führten Peter Wächtler, Chef der Verkaufsleitung

Nord, den Quellmarkt übergangsweise zusammen mit Hasso

von Düring, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb der TUI.

Kurter kommt vom Sportartikelhersteller Nike. Dort war

er zuletzt in Frankfurt als Country Sales Director verantwortlich

für die deutschsprachigen Länder sowie Slowenien. In

seiner neuen Position berichtet Kurter an von Düring, der

sich vor allem Impulse durch die internationale Erfahrung

Kurters erhofft. »Wir konnten einen ausgewiesenen Profi finden,

der unseren Vertrieb strategisch nach vorne bringen

wird«, ist von Düring überzeugt. Nach seinem Studium in

Deutschland und den USA arbeitete Kurter bei Procter &

Gamble in Deutschland und der Türkei, bevor er 2004 dann

zu Nike in die Niederlande wechselte.

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TRAVEL ONE

erscheint 14-tägig mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 38

gültig ab Januar 2008

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

inklusive Porto, ohne Luftpostzuschlag

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Aktiver Counter und des AJT e.V.

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ihrer Mitgliedschaft.

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Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

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eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen.

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der DVV Media Group GmbH, Hamburg

26.11.2008 TRAVEL ONE 45


exit menschen

Senior Consultant Tourism bei Finpro – Visit Finland

Tanja Brunnhuber

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Das Interesse an fernen Ländern und die Freude am Reisen.

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Ich hatte keinen … falls aber doch, dann irgend etwas Kreatives.

■ Ihr Traumurlaub?

Sich draußen in der Natur bewegen, sei es eine Alpenüberquerung mit dem

Mountainbike oder eine Tour mit dem Allradcamper durch tolle Landschaften.

Tanja Brunnhuber, 34, Steinbock,

vertritt Finnland auf dem

deutschsprachigen Markt. Sie ist

als Senior Consultant bei Finpro in

München tätig, einem Verein, der

im Juni mit Schließung des finnischen

Fremdenverkehrsamtes in

Deutschland die Aufgaben von Visit

Finland übernahm. Die Bayerin

arbeitet bereits seit einigen Jahren

im Tourismus: Der Ausbildung zur

Reiseverkehrskauffrau in München

und dem Studium der Fremdenverkehrsgeografie

in Trier folgen

Tätigkeiten im Marketing, zuletzt

ist sie bei Tourism Australia Ansprechpartnerin

für Veranstalter.

Brunnhubers große Leidenschaften

sind Sport (Mountainbike,

Volleyball und Ski) und Musik.

Sie spielt das alpenländische

Instrument Hackbrett – und bald

vielleicht auch Harfe. Denn sie

baute sich diese in einem Workshop,

hatte aber bislang keine Zeit,

das Harfenspiel zu lernen.

■ Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Sport, reisen und musizieren.

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Kamera, mein Mountainbike, die neue Harfe.

■ Drei Dinge, die Sie mit Sicherheit daheim lassen?

Handy, Laptop und Terminkalender.

■ Wo möchten Sie gerne leben?

In der Nähe der Alpen.

■ Welche Filmrolle hätten Sie gerne mal gespielt?

Eine lustige Rolle, wie zum Beispiel Chad Feldheimer (gespielt von Brad Pitt)

in der Komödie »Burn after reading«.

■ Was lesen Sie gerade?

»Gewaltfreie Kommunikation« von Marshall B. Rosenberg und

»Mister Aufziehvogel« von Haruki Murakami.

■ Ihr Lieblingsessen?

Nudeln mit Tomatensoße.

■ Wie schalten Sie ab?

Durch Aktivitäten in der Natur: Mountainbiken, Wandern, Campen.

■ Was sagen Ihre Freunde über Sie?

Kriegt alles organisiert und kann sich überall einfinden.

■ Was hören Sie im Auto?

Das, was gerade kommt.

■ Was würden Sie gerne können?

Viele Instrumente spielen.

■ Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Wie so viele würde auch ich gerne den Dalai Lama treffen. Weil ich gerne mehr

von ihm über seine Sicht der Dinge erfahren möchte.

46 TRAVEL ONE 26.11.2008


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Vielen Dank, liebe Leser!

Sie haben uns auf das

Siegertreppchen gehoben.

Mit einer Gesamtnote von 1,87 haben Sie uns in den Kategorien Erreichbarkeit, Kompetenz und

Reaktionsgeschwindigkeit der telefonischen Reservierung und Agenturbetreuung im zweiten

TRAVEL ONE Barometer

auf den 3. Platz gewählt.

Da unser Anspruch ist, in den Bereichen Agenturbetreuung und Reservierung für Sie weiter

Top-Leistungen zu bringen, möchten wir uns stetig verbessern. Helfen Sie uns, mit Ihren Anregungen Verbesserungen da

vorzunehmen, wo sie Ihnen am meisten nützen.

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oder im persönlichen Gespräch

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26.11.2008 TRAVEL ONE 47


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48 TRAVEL ONE 26.11.2008

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