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Foto: Yves Picq

UNBEKANNTES

CHHATTISGARH


EINLEITUNG

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MÄRCHENLAND

MIT ZUKUNFT

Üppige Natur, wilde Tiere, uralte Volksstämme

und jede Menge Tempel – Urlauber entdecken in

Chhattisgarh das ursprüngliche Indien.

Chhattisgarh ist der jüngste Bundesstaat des Subkontinents.

Als die Regierung vor zehn Jahren den Staat Madhya Pradesh

verkleinerte, spaltete sie die 16 Chhattisgarhi sprechenden Distrikte

im Südosten ab und es entstand der neue Bundesstaat

Chhattisgarh mit der Hauptstadt Raipur. Heute zählt dieser rund

21 Millionen Einwohner. Die offizielle Amtssprache ist das traditionelle

Hindi, doch der Großteil der Bevölkerung spricht das

einheimische Chhattisgarhi. In Deutschland wird der zentral gelegene

Landstrich als Geheimtipp gehandelt. Nur ausgewählte

Veranstalter bieten eine Reise dorthin an. Sie empfehlen Chhattisgarh

Urlaubern, die den indischen Subkontinent bereits

mehrmals bereist haben und auf der Suche nach dem »authentischen

Indien« sind – abseits ausgetretener Tourismuspfade.

Besonders reizvoll sei die Möglichkeit, den Alltag indigener

Stämme kennenzulernen, verrät Comtour-Chef Hans-Jörg Hussong.

Und davon gibt es dort viele: Rund 42 Eingeborenenstämme

leben im Süden, Norden und Nordosten des Staates. Sie

zählen zu den ältesten Stammesgruppen in ganz Indien und leben

alle mit ihrer eigenen Kultur und Sprache. Touristen begeistern

sich vor allem für das vielfältige Kunsthandwerk. In liebevoller

Kleinarbeit schnitzen die Stammesmitglieder landestypische

Holzfiguren und fertigen Metall- und Terrakotta-Arbeiten

2 Chhattisgarh 2010


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Airlines &

Interview mit

Subrat Sahoo

Seite 14/15

Land & Leute

Seite 6/7

Hotels &

Gästehäuser

Seite 12/13

Flora & Fauna

Seite 8/9

Kultur &

Religion

Seite 10/11

Chhattisgarh 2010 www.chhattisgarhtourism.net3


EINLEITUNG

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an. Zu kaufen gibt es die kleinen Kostbarkeiten

auf den einheimischen Wochenmärkten,

den sogenannten Haats.

Besucher können dieses bunte Treiben

im ganzen Land bestaunen. Im Norden

empfiehlt sich ein Abstecher in die Stadt

Jashpur.

Besondere Einblicke in die Welt der indigenen

Stämme erhalten Touristen, die

den Süden Chhattisgarhs bereisen, den

Distrikt Bastar. Ausgangspunkt für Ausflüge

in die Gebiete der Ureinwohner ist

Jagdalpur, das rund vier Autostunden

von Raipur entfernt liegt und mit dem

Auto oder Bus gut zu erreichen ist.

Neben der beeindruckenden kulturellen

Vielfalt gibt es in Chhattisgarh vor

allem landschaftlich viel zu entdecken.

Weil knapp die Hälfte des Staatsgebiets

von dichten Wäldern bedeckt ist, trägt es

den Beinamen »grüner Staat«. Drei Nationalparks

und elf Schutzgebiete bieten

Naturliebhabern viel Abwechslung. Sehenswert

ist der Kangar Valley Nationalpark

in der Nähe von Jagdalpur. Dort leben

einheimische Hirsche, Wildschweine,

Leoparden, Tiger und Krokodile.

Besonders stolz sind die Einheimischen

auf den Nationalvogel Chhattisgarhs,

den Beo, der als großartiger Stimmenimitator

gilt. Genauso verehren sie den indischen

Wasserbüffel. Diese seltene Büffelart

lebt westlich von Jagdalpur, im Intravati

Nationalpark in Dantewada. Sie gilt

als Ursprungsgattung, von der alle heutigen

Wasserbüffelrassen abstammen. Das

Schutzgebiet ist außerdem das Zuhause

einer großen Tiger-Population.

Wer sich für Architektur und Religion interessiert,

der wird in Chhattisgarh ebenfalls

fündig. Denn in dem Bundesstaat

stehen viele zum Teil noch vollständig

erhaltene Tempelanlagen – die in ihrer

4 Chhattisgarh 2010


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Mehr als die Hälfte von Chhattisgarh ist von

dichten grünen Wäldern bedeckt

42 verschiedene Volksstämme leben in dem

indischen Bundesstaat

Art einmalig in ganz Indien sind. So zum Beispiel der Lakshman-Tempel

in Sirpur, der als ältester Backsteintempel des Landes bezeichnet wird.

In Bhoramdeo gilt die gleichnamige Tempelanlage mit ihren erotischen

Skulpturen als Vorlage für den berühmten Khajurah-Tempel in Madhya

Pradesh.

Eine Reise nach Chhattisgarh ist ein einzigartiges Erlebnis. Denn Sie zeigt

Indien in seiner ganzen Ursprünglichkeit – fernab von Massentourismus,

Trubel und Hektik. Doch Urlauber, die eine perfekte touristische Infrastruktur

erwarten, sind in Chhattisgarh falsch aufgehoben.

Abstecher in den Süden: Urlauber können die heiligen Ganesha-Statuen

im Verwaltungsdistrikt Bastar bewundern

Chhattisgarh 2010 5


LAND & LEUTE

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EINZIGARTIGE

STAMMESKULTUR

In kaum einem anderen Staat leben so viele

verschiedene Völker wie in Chhattisgarh.

42 verschiedene indigene Stämme leben in Chhattisgarh. Das

Faszinierende: Sie alle haben ihre eigenen Rituale und Gebräuche,

ihre eigene Kleidung, Sprache, einen eigenen Wohnstil und

die eigene Musik. Die bunte Mischung unterschiedlicher Kulturen

ist in dieser Form einzigartig in ganz Indien.

Einen besonderen Einblick in die rituellen Handlungen der

Stämme erhalten Urlauber im Süden des Bundesstaates, in den

Distrikten Bastar und Dantewada. Dort leben in Dantewada fast

80 Prozent, in Bastar rund 70 Prozent der indischen Urvölker,

den Gonds, Kamars, Baigas, Halbas, Bhatras und Korbas.

Die berühmteste der einheimischen Volksgruppen ist die der

Gonds. Das ehemalige Nomadenvolk lebt heute von Ackerbau,

Fischfang und Handwerksarbeiten und hat sich vor allem in der

Region Bastar und Umgebung angesiedelt. Sie bilden den Großteil

der indigenen Bevölkerung in Chhattisgarh. Eine Besonderheit

der Gonds ist, dass sie noch alte Naturmedizin praktizieren.

Im Laufe der Jahre haben sich auch Unterstämme, zum Beispiel

die Marias, Murias, Dorlas und Dhurwas herausgebildet. Sie bewohnen

heute die Regionen Kanker, Bastar und Dantewada.

Berühmt für ihre Tänze sind die Bison-Horn Marias, ebenfalls eine

Unterkaste der Gonds. Bei ihren traditionellen Stammestänzen

tragen die Männer Vogelfedern am Körper und Glocken an den

Hand- und Fußgelenken. Einige haben Hirsch- oder Bisonhörner

auf dem Kopf. Als reichste und vergleichsweise am stärksten

entwickelte Sippe der Region gelten die Halbas. Überwiegend

6 Chhattisgarh 2010


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Traditioneller Schmuck ist ein wichtiges

Symbol für die Stammeszugehörigkeit

Völkerkunde

Fotos: Yves Picq

deshalb, weil sie immer schon sesshaft

und landwirtschaftlich tätig waren.

Wer das bunte Treiben der einheimischen

Stämme einmal aus nächster

Nähe erleben möchte, der sollte einen

der vielen Haats besuchen. Die Wochenmärkte

finden meist in ländlichen Gebieten

statt. Von überall aus der Umgebung

kommen Angehörige verschiedener

Stämme dorthin, um sich mit Vorräten

einzudecken, ihre eigenen Waren

anzubieten oder sich die Zeit mit traditionellen

Hahnenkämpfen zu vertreiben.

Für Touristen sind diese Märkte eine tolle

Gelegenheit, um am Alltag der Einheimischen

teilzuhaben.

In Bastar gibt es rund 200 unterschiedliche

Haats, die jeweils andere Waren anbieten.

Urlauber können dort zum Beispiel

handgefertigten Schmuck, Teppiche

oder Bambus-Schnitzereien kaufen.

Da die Eingeborenen oft lange Anreisewege

zu Fuß zurücklegen müssen, beginnen

die Märkte nicht vor der Mittagszeit

und enden am Nachmittag.

Kunsthandwerk

In Chhattisgarh beeindrucken die einzigartigen

Holzschnitzereien, Terrakottaarbeiten, Teppiche

und Metallfiguren, die von den uralten Sippen in

liebevoller Handarbeit hergestellt und auf den

Wochenmärkten verkauft werden. Aus feinstem

Teak- und Weißholz schnitzen sie zum Beispiel

bunte Kriegerfiguren und formen aus Terrakotta

kleine Vögel und Elefanten. Beim sogenannten

Tumba-Handwerk fertigen Stammesmitglieder

aus hohlen Kürbisschalen dekorative Accessoires,

wie kleine Schalen, Vasen oder Teelichthalter an.

Religion

In Chhattisgarh leben einige der ältesten Volksstämme

ganz Indiens. Daher ist die religiöse Vielfalt

im Land sehr groß. Als am weitesten verbreitete

Religion gilt der Hinduismus. Doch auch

Moslems und Buddhisten leben in dem indischen

Bundesstaat. Viele der Stämme, wie zum Beispiel

die Baigas, leben noch mit ihren eigenen kulturellen

Bräuchen und Überzeugungen. Durch den

früheren Einfluss der Missionare konvertierten

aber auch einige Völker und gehören heute dem

Christentum an.

Fröhliche Festivals

Rund um das Jahr feiern die Stämme des Landes

bunte Feste. Das größte und bekannteste

in Chhattisgarh ist das Dussehra-Fest im Distrikt

Bastar, das der Göttin Danteshwari gewidmet

ist. Alle großen Stämme Bastars versammeln

sich und feiern zehn Tage lang – in diesem Jahr

im September – ein fröhliches Fest in Jagdalpur.

Ebenfalls sehenswert ist im Februar das Madai-

Festival in Dantewada. Bei diesem Stammesfest

der Regionen Kanker und Bastar zelebrieren Einheimische

religiöse Rituale.

Bildung

Chhattisgarh will ein moderner Staat werden und

arbeitet an der Alphabetisierung seiner Einwohner.

Zur Zeit können 65 Prozent der Bevölkerung

lesen und schreiben. Ziel ist es, diese Zahl nach

oben auszubauen. Dabei spielt die Hauptstadt

Raipur eine zentrale Rolle. Denn von den sieben

Hochschulen des Bundesstaates sind vier dort zu

finden. Sie bilden junge Menschen unter anderem

in Landwirtschaft, Technik und Jura aus. Besonders

stolz sind die Bewohner Chhattisgarhs

auch auf ihre Musikuniverstität in Khairargarh.

Chhattisgarh 2010 7


FLORA & FAUNA

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TOPZIEL FÜR

NATURFREUNDE

Tiere beobachten, unterirdische Höhlensysteme

erforschen oder romantische Wasserfälle bestaunen

– Outdoorfans kommen auf ihre Kosten.

Fast die Hälfte von Chhattisgarh ist von Regenwäldern bedeckt,

deren Dichte mit der der Amazonas-Wälder vergleichbar ist. Inmitten

der üppigen Natur haben sich unzählige Tier- und Pflanzenarten

angesiedelt, die nur hier zu finden sind. Die drei Nationalparks

und elf Wildtierreservate des Landes sind weltweit

für ihren Artenreichtum bekannt, der gerne mit dem Brasiliens

und Afrikas verglichen wird. Das macht den indischen Staat zu

einem außergewöhnlichen Reiseziel für Naturfreunde.

Der bekannteste Nationalpark im Bundesstaat ist der Kanger

Valley Park im Distikt Bastar. Touristen erreichen das Zuhause

von Leoparden, Jaguaren, Tigern, Wölfen und Bären

von Jagdalpur aus über die Jatam-Nianar-Bodal-Straße. Zu sehen

gibt es neben den Tieren und Pflanzen auch Wasserfälle

und imposante Tempelanlagen. Aber nicht nur über der

Erde hält das Schutzgebiet Überraschungen für seine Besucher

bereit: Unter der Erde erwarten diverse Tropfsteinhöhlen,

die erst vor 15 Jahren entdeckt wurden, ihre Besucher.

Wer die bunte Tier- und Pflanzenwelt Chhattisgarhs fernab

von Touristenansammlungen erleben möchte, der sollte auch

dem Guru Ghasidas Nationalpark einen Besuch abstatten. Dieser

war früher Teil des berühmten Sanjay-Nationalparks in

Madhya Pradesh. Nach der Abspaltung Chhattigsarhs gingen

60 Prozent des Parks an den Bundesstaat. Heute liegt das Reservat

in Koriya und wurde nach dem Staatshelden Guru Ghasidas

umbenannt. Besucher erreichen den Nationalpark über

den Riva-Sidhi-Mirjapur-Varansi State Highway.

Eines der größten Tigerreservate Indiens können Urauber im

Indravati Nationalpark besuchen. Auch Krokodile, Schlangen

und Warane leben südlich und östlich des Indravati-Flusses,

der durch den Park hindurch fließt. Der Haupteingang des Naturschutzgebietes

ist in dem Örtchen Kutrue, das rund 170 Kilometer

westlich von Jagdalpur liegt.

8 Chhattisgarh 2010


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Tiger & Co

Wasserspiele

Insgesamt 18 Wasserfälle gibt es in Chhattisgarh.

Der wohl imposanteste ist der hufeisenförmige

Chitrakote-Wasserfall. Er wird auch als »Niagara

Indiens« bezeichnet. Leuchter, die die Felsen

nachts anstrahlen, verleihen ihnen ein spektakuläres

Aussehen. Für Urlauber ist von Juli

bis Oktober die beste Zeit, um das Naturschauspiel

zu erleben. Ebenfalls sehenswert ist der Tirathgarh-Wasserfall

im Kanger Valley Nationalpark.

Er stürzt sich rund 300 Meter in die Tiefe.

Über eine zwölf Meter lange Wendeltreppe gelangen

Abenteuerlustige zu einer der vielen versteckten

Höhlen.

Höhlenforscher

Faszinierende Tropfsteingebilde und Felsformationen

erwarten Reisende im Kanger Valley Nationalpark,

allerdings 30 Meter unter der Erde, in

der Kutumsar Höhle. Dort türmen sich große Felsen

auf, die besonders mineralhaltig sind. Deshalb

sehen Besucher auch viele kleine Linien in

den Felswänden, die in bunten Farben schimmern.

Die Kailash Gufa, eine 55 Meter tiefe Höhle,

die viele Millionen Jahre alt ist, liegt ebenfalls

im Nationalpark. Die Grotte wurde erst 1993 entdeckt.

Nur zwei Jahre später fand man die Dandak

Höhle, an deren Eingang außergewöhnliche

Felsformationen stehen

Tropische Wälder

Ein Großteil von Chhattisgarhs liegt im fruchtbaren

Tal des Mahanadi-Flusses. Die Regenwalddichte

ist die zweitgrößte weltweit. In

Bastar zum Beispiel gibt es eine der reichsten

Biosphären des ganzen Landes. In den Naturschutzgebieten

sehen Indien-Reisende zahlreiche

Bambus- und Laubwälder, klassische indische

Pflanzenarten wie den Butterbaum, Teakbäume,

indische Gummibäume, Tamarindenbäume

und Gujaran. Besonders stolz sind

die Bewohner Chhattisgarhs auf die 22.000

verschiedenen Reissorten, die alle im

Bundesstaat angebaut werden.

Waldbewohner

In den elf Wildreservaten des Staates sieht

man nicht nur Tiger und Leoparden. Auch einheimische

Hirsch- und Antilopenarten zählen

zur bunten Tierwelt Chhattisgarhs. Die Vierbeiner

teilen sich ihr Revier mit Wildschweinen,

Schakalen, Flughörnchen, Stachelschweinen,

Affen, Bisons, Wildhunden und

Faultieren. Der wohl wichtigste Wildreservat-Bewohner

ist aber der indische Wildbüffel.

Besucher der Reservate sollten aber auch

auf Schlangen achten. Bekannte Arten, die in

Chhattisgarh leben sind die Kobra, Viper und

die Python.

Buntes Gezwitscher

Der Beo, auch Hill Myna Bird genannt, ist die

beliebteste Vogelart in ganz Chhattisgarh. Der

schwarze Vogel mit dem gelben Streifen am

Kopf zählt zu den sprachbegabtesten Vogelarten

der Welt. Vogelliebhaber können im Guru

Ghasidas Nationalpark eine Vielzahl einheimischer

Vögel bewundern. Dort leben nicht nur

verschiedene bunte Papageienarten, sondern

auch Singvögel wie zum Beispiel der Bülbül –

eine Nachtigallart – oder der Drongo. Darüber

hinaus leben in Chhattisgarh Eisvögel, Sittiche,

Greif- und Wasservögel, rote Dschungelhühner,

Pfaue und Fasane.

Beeindruckende Katzen

Eines der größten Tigerreservate Indiens und

gleichzeitig auch das einzige in Chhattisgarh ist

im Indravati Nationalpark in Dantewada zu finden.

Dort leben die Raubkatzen auf knapp 3.000

Quadratkilometern zusammen mit anderen Tieren,

etwa Leoparden oder den vom Aussterben

bedrohten Wasserbüffeln. Der Park ist seit 1983

Teil des Artenschutzprogrammes »Project Tiger«,

das sich für den Schutz und die Erhaltung

der Wildkatzen einsetzt. Die Tiger leben außerdem

im Kangar Valley Nationalpark sowie in den

Wildreservaten Sitanadi, Udanti, Achanakmar

und Barnawapara.

Chhattisgarh 2010 9


KULTUR & RELIGION

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URALTE

ZEITZEUGEN

Eine Reise nach Chhattisgarh ist auch eine Reise

in die kulturelle Vergangenheit Indiens.

Der Staat ist zwar noch jung, doch Chhattisgarh punktet bei

Touristen mit einem außerordentlichen kulturellen Erbe. So gewähren

beispielsweise imposante hinduistische und buddhistische

Tempelanlagen aus dem siebten bis zehnten Jahrhundert

nach Christus einen spannenden Einblick in die indische

Vergangenheit. Die wichtigsten historischen Stätten liegen in

den Städten Bhoramdeo, Raipur, Rajim, Bastar und in Sirpur.

Dort können Touristen aus Stein gemeißelte Gebetsstätten und

Skulpturen bestaunen, die einst zu Ehren verschiedener Götter

errichtet wurden. Das Besondere: Viele der Tempel weisen einzigartige

Besonderheiten auf, die es nirgendwo anders in Indien

gibt. Touristen, die diese Heiligtümer kennenlernen wollen, sollten

sich an ein paar Verhaltensregeln halten: Die Tempel dürfen

nicht mit Schuhen betreten werden, außerdem sind in Jain- und

Hindutempeln Ledergürtel und Ledertaschen nicht erlaubt.

Ein beeindruckendes Beispiel für die außergewöhnlichen Funde

in der Region ist Sirpur. Vor rund 60 Jahren gruben Archäologen

dort eine alte Stadt aus. Kurz darauf machten sie einen

ungewöhnlichen Fund: den noch vollständig erhaltenen

Lakshman Tempel. Er ist Zeuge für eine der frühesten Bauformen,

bei der Ziegelsteine verwendet wurden. Ein Muss für Reisende

ist auch der Bhoramdeo Tempel in der gleichnamigen

Stadt. Diese Anlage gilt als Vorlage für den berühmten Khajuraho

Tempel im Nachbarstaat Madhya Pradesh. Touristen

bewundern dort die ältesten Erotikskulpturen des indischen

Subkontinents. Die Schöpfer des Monuments meißelten Götter,

Tänzerinnen, Engel und Fabeltiere beim Geschlechtsakt in

10 Chhattisgarh 2010


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Die Tempelanlage von Amarkantak liegt direkt

an der Flussmündung des heiligen Narmada

die Innenwände des Heiligtums. Die Außenwand zieren rund

40 Skulpturen, die ebenfalls in verschiedenen erotischen Positionen

dargestellt sind.

Viele wichtige Tempel stehen in dem Verwaltungsbezirk Bastar.

Wer die rund 80 Kilometer von Jagdalpur, der Hauptstadt des

Bezirkes, nach Dantewada zurücklegt, findet sich in einem der

ältesten Orte ganz Indiens wieder. Hier steht die wichtigste Gebetsstätte

der Stadt Dantewada, der Danteshwari Tempel. Dieser

ist der Göttin Danteshwari gewidmet, die als Wiedergeburt

der Shakti, der weiblichen Urkraft des Universums, gilt.

Nur einen Ort weiter, im benachbarten Barsur können Urlauber

den Battisha Tempel besichtigen. Die historische Stätte wurde

auf 32 Säulen errichtet. Das Besondere dieser Anlage ist, dass alle

Säulen damals aus nur einem einzigen Guss gefertigt wurden.

Nahe der Battisha-Tempelanlage sind zudem die letzten Überbleibsel

einer früheren Denkmalstätte zu finden. Inmitten der

riesigen Ruinen stehen zwei imposante Steinstatuen des Elefantengottes

Ganesha. Weiter nördlich, in Raipur, kommen historisch

Interessierte ebenfalls auf ihre Kosten. Im Dudhadhari Math,

dem ältesten Tempel der Hauptstadt, erzählen farbenprächtige

Zeichnungen an den Innenwänden des Denkmals verschiedene

Episoden aus dem Ramayana, dem indischen Nationalepos.

Für Kulturinteressierte, die den Nordwesten von Chhattisgarh

bereisen, empfiehlt es sich einen Stopp in Amarkantak einzuplanen.

Dort steht zu Ehren der Flussgöttin Narmada der Tempel

Narmada Udgam. Hier entspringen auch die heiligen Flüsse

Narmada und Sone. Der Legende nach sollten sie einst vermählt

werden. Weil Sone aber Narmada verstieß, änderte die

unglückliche Göttin ihren Flusslauf von Ost nach West, um ewig

alleine zu bleiben. Deshalb fließen beide Flüsse in entgegengesetzte

Richtungen.

Sehenswerte Tempelanlagen

Nakata Tempel (Janigir)

Im Herzen Chhattisgarh, in der Stadt Janigir liegt

der Nakata Tempel, einer der am meisten verehrten

Tempel in ganz Indien. Erbaut wurde er

im zwölften Jahrhundert aus verschieden farbigen

Sandsteinen. Er wird auch als Vishnu-Tempel

bezeichnet, weil sämtliche Inkarnationsformen

des Gottes Vishnu an den Außenwänden eingemeißelt

sind. Ebenso wie einige himmlische Figuren

und einzelne Szenen aus dem indischen

Nationalepos. Der Begriff »Nakata« steht übrigens

für das deutsche Wort »geteilt«. Der Tempel

trägt diesen Namen, da er aus zwei Komplexen

besteht.

Rajiv Lochan Tempel (Rajim)

Dieser Tempel, der dem Gott Vishnu gewidmet

ist, wurde zwischen dem siebten und elften Jahrhundert

gebaut. Einigen Überlieferungen zufolge

sogar bereits im fünften Jahrhundert. Der Tempel

wurde in der Vergangenheit immer wieder

restauriert und erweitert. Die detaillierten Steinmetzarbeiten

an den Außenwänden sind die

Hauptattraktion. Die meisten von ihnen stellen

Abbildungen Vishnus dar. Ein beeindruckendes

Erlebnis für Touristen ist der Tempeldienst. Die Riten

und Zeremonien werden von Kriegern der Rajputen-Kaste,

einem nordindischen Volksstamm

durchgeführt.

Lakshman Tempel (Sirpur)

Besucher des Lakshman Tempel in Sirpur fragen

sich oft, wie das imposante Steingebilde seit dem

siebten Jahrhundert seine Unversehrtheit bewahren

konnte. Der Tempel gilt heute als ältester,

noch vollständig erhaltener Backsteintempel, der

im sogenannten Mahakosala Stil erbaut ist.

Überlieferungen zufolge baute Königin Vasata

die Gedenkstätte zu Ehren ihres verstorbenen

Gatten Harsha Gupata. Dass der Tempel auf einer

steinernden Plattform errichtet wurde, hat praktische

Gründe. Der Mahanadi-Fluss fließt in nur

200 Metern Entfernung und tritt in Regenzeiten

häufiger über die Ufer.

Chhattisgarh 2010 11


HOTELS & GÄSTEHÄUSER

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INDISCHE TRÄUME

Die Auswahl an Unterkünften in dem

indischen Bundesstaat ist begrenzt. Reisende

übernachten in Gästehäusern und Hotels.

In einem sind sich die deutschen Reiseveranstalter einig: Sollte

es der Regierung von Chhattisgarh gelingen, in den kommenden

Jahren eine touristische Infrastruktur mit qualitativ

guten Unterkünften aufzubauen, dann stehe dem »Dornröschenland«

eine rosige Zukunft bevor. Derzeit ist die Auswahl

an Hotels im ganzen Land relativ begrenzt. Trotzdem findet

sich für jeden Urlauber ein passendes Bett.

Das Angebot in der Hauptstadt Raipur beläuft sich in der

Hauptsache auf Drei-Sterne-Business-Hotels. Das größte

Haus der Luxusklasse ist dort das Hotel Babylon. Hinzu kommen

einfache Unterkünfte – zum Teil im Zelt – in den Nationalparks

und die Möglichkeit, auf Gästefarmen zu übernachten.

Die Eigentümer vermieten häufig nur wenige Zimmer.

Ein Teil dieser Touristenunterkünfte wurde vom Chhattisgarh

Tourism Board zertifiziert. Diese können Urlauber

auch über die Internetseite des Verkehrsamts buchen.

Eine gute Übernachtungsmöglichkeit ist das Bastar Jungle Resort

in Kurandi. Die Anlage verfügt über acht Zimmer, die jeweils

mit zwei Badezimmern, eines davon im Freien, ausgestattet

sind.

Die Bastar Jungle Lodge liegt in den

Außenbezirken von Jagdalpur

Wie Maharadschas schlafen Indien-Reisende, die sich im Royal

Palace Kanker in Kanker oder dem Kawardha Palace in Kawardha

einquartieren. Beide bieten auf Wunsch auch Ausflüge

in die Region an. Die Paläste zählen zu den sogenannten

Heritage Hotels. Diese Anwesen sind in der Regel ehemalige

Herrenhäuser, Paläste oder königliche Gästehäuser, die komplett

oder teilweise in Hotels umgewandelt wurden.

12 Chhattisgarh 2010


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Ausgewählte Unterkünfte

Royal Palace Kanker

Der prächtige Palast steht in Kanker. Nach dem Tod

des Maharadschas öffnete die Königsfamilie einen

Teil ihres Zuhauses für Touristen. Im Gästeflügel

gibt es fünf moderne Suiten, die mit eigenem

Ankleidezimmer, nostalgischem Badezimmern und

Mobiliar aus dem ehemaligen Königspalast eingerichtet

wurden. Der Palast ist von September bis

zum April geöffnet. www.kankerpalace.net

Bastar Royal Farm, Jagdalpur

Das ehemalige Farmhaus liegt in dem Dorf Amar

Guda, rund zwölf Kilometer vor Jagdalpur entfernt.

Gäste übernachten in traditionellen Lehmhäusern.

Die Zimmer sind gut ausgestattet mit Dusche. Gegessen

wird in einem achteckigen Pavillon im Garten

des Anwesens. Von der kleinen Sitzecke auf der

Terrasse aus können Gäste die Landschaft bewundern.

www.royalbastarfarm.com

Hotel Babylon

In bester Verkehrsanbindung liegt das Hotel

Babylon. Nur acht Kilometer vom Flughafen

Raipur entfernt wohnen Gäste in einem der 73

edel eingerichteten Zimmer oder in einer der

sieben luxuriösen Suiten. Dort gibt es neben einem

eigenen Balkon auch einen Fernseher sowie

einen kostenlosen Internetzugang.

www.hotelbabylon.com

Kawardha Palace

Der Kawardha Palace liegt rund 140 Kilometer von

Raipur entfernt. Der Palast, der aus italienischem

Marmor gefertigt wurde, gilt als eine der Top-Sehenswürdigkeiten

der Region. Gäste übernachten

in vier Suiten. Es gibt einen Swimmingpool und ein

Fitnesscenter. Der Palast ist von September bis April

geöffnet. www.kawardhapalace.com

Eco Resort, Mohda

Mitten in den dichten Wäldern des Barnawapara

Wildreservates, rund 90 Kilometer von Raipur entfernt,

liegt das Eco Resort Mohda. Die Anlage verfügt

über zwölf Zimmer mit eigenem Badezimmer.

Das Besondere am Eco Resort ist, dass es vollständig

mit Solarenergie betrieben wird. www.chhat

tisgarhtourism.net/about/accommodation.html

Chitrakote Camp

Am Fuße der berühmten Chitrakote Wasserfälle

liegt das Chitrakote Camp. Urlauber übernachten

dort in Komfortzelten oder in einem der zwölf Bungalows.

Die vom Verkehrsbüro zertifizierte Anlage

wurden gerade erst renoviert.

www.chhattisgarhtourism.net/about/

accommodation.html

Chhattisgarh 2010 13


AIRLINES

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ABGEHOBEN

Air India

ab FRA, täglich nach

Bombay und Hyderabad

von dort nach

Raipur

Urlauber erreichen den Mana-Airport in Raipur

über die großen indischen Drehkreuze.

Wer von Deutschland aus nach Chhattisgarh reisen möchte, der

muss mindestens einen Zwischenstopp einplanen, in Mumbai,

Delhi, Hyderabad oder Kalkutta. Dort steigen Urlauber in Maschinen

der indischen Fluggesellschaften Jet Airways, Kingfisher

Airlines sowie Air India um und reisen weiter bis nach Raipur,

der Hauptstadt des indischen Bundesstaates.

Lufthansa und Air India fliegen nonstop von Frankfurt aus nach

Delhi, Mumbai, Kalkutta und Hyderabad. Mit Lufthansa geht es

auch von Zürich aus auf den indischen Subkontinent. Jet Airways

– die Fluggesellschaft hat eine Dependance in München

– bietet ebenfalls Flüge ab Deutschland an. Allerdings muss der

Fluggast einen zusätzlichen Stopp in Brüssel in Kauf nehmen.

Einen Zwischenstopp planen auch Kunden von Qatar Airways

und Emirates Airlines ein. Qatar Airways fliegt über Doha nach

Delhi und Mumbai, Emirates Airlines über Dubai nach Delhi und

Mumbai. Ebenfalls von Frankfurt aus heben Maschinen von Turkish

Airlines in Richtung Delhi und Mumbai ab, mit Zwischenstopp

in Istanbul. Mit Air France geht es über Paris nach Hyderabad,

Kalkutta, Mumbai und Delhi. British Airways verbindet

Frankfurt über London mit Delhi, Hyderabad und Mumbai.

Jet Airways

ab FRA, täglich mit

Brussels Airlines nach

Brüssel, von dort über

Delhi nach Raipur

Lufthansa

ab FRA, täglich nach

Delhi und Mumbai, dreimal

pro Woche nach Kalkutta,

viermal wöchentlich

nach Hyderabad

Kingfisher

Airlines

www.flykingfisher.com

Von Hyderabad, Kalkutta

und Delhi täglich

nach Raipur

14 Chhattisgarh 2010


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Welche Pläne haben Sie,

MR. SUBRAT SAHOO?

Der Chef des Fremdenverkehrsamtes von

Chhattisgarh plant, die Ursprünglichkeit des indischen

Staates auch in Deutschland bekannt zu machen.

Für wen eignet sich ein

Urlaub in Chhattisgarh?

Chhattisgarh bietet für jeden etwas.

Es gibt viele historische Denkmäler

für die geschichtsaffinen Touristen,

eine vorzügliche einheimische Küche

für Gastronomie-Fans. Aber auch

Naturfreunde kommen auf ihre Kosten.

Denn es gibt hier viele seltene

Tierarten.

Bietet Chhattisgarh noch mehr?

Ja. So sind beispielsweise unsere medizinischen

Pflanzen, die Heilkräuter

bei Botanik- und Gesundheitsexperten

sehr bekannt.

Wie viele Besucher im Jahr

reisen nach Chhattisgarh?

Im vergangenen Jahr waren es um

die 10.000 Urlauber, ein Großteil der

Touristen kommt aus Westeuropa.

Das ist natürlich nicht mit anderen

Destinationen in Indien vergleichbar.

Aber wir planen, die Zahl der internationalen

Besucher in den nächsten

vier bis fünf Jahren zu verdoppeln.

Was schätzen Touristen

an Chhattisgarh besonders?

Einer der wichtigsten Aspekte, warum

Urlauber aus Westeuropa gerne

zu uns kommen, ist die Ursprünglichkeit

unseres Staates. Die Lebensweise

der Einheimischen, die Gebräuche

und Traditionen, die natürliche Umgebung,

die Tier- und Pflanzenwelt

und natürlich die uneingeschränkte

Mobilität, das schätzen Touristen

sehr. Hier können sie fernab von Hektik

und Massentourismus idyllisch ihren

Urlaub verbringen.

Welches sind für Sie

die wichtigsten touristischen

Partner in Deutschland?

Zur Zeit haben wir noch keine speziellen

touristischen Partner. Touristen,

die nach Chhattisgarh kommen, sammeln

ihre Reiseinformationen meist

über verschiedene Quellen, wie zum

Beispiel über das Internet. Aber sobald

wir die erforderlichen Voraussetzungen

geschaffen haben, werden

wir uns mit einigen Partnern zusammensetzen.

Welche Neuerungen gibt es in

der touristischen Infrastruktur?

Chhattisgarh ist ein neuer Staat. Und

das Fremdenverkehrsamt ist noch

in der Phase, die Infrastruktur in den

touristischen Gebieten vollständig zu

entwickeln. Das beinhaltet natürlich

auch Hotels, Straßen, Flüge und die

Kommunikationsmöglichkeiten. In

Raipur wird gerade ein neuer Flughafen

gebaut. In Zukunft soll am Mana-

Airport auch internationaler Luftverkehr

abgewickelt werden. Und erst

kürzlich haben wir 42 Unterkünfte in

Chhattisgarh gebaut. Das sind aber

nur einige touristische Projekte, die

wir gerade planen.

Subrat Sahoo

Erst im vergangenen Juli

übernahm Subrat Sahoo das

Amt des Tourismusministers

des indischen Bundesstaates

Chhattisgarh. Zuvor arbeitete

der 41-Jährige als Chefsekretär

im Fremdenverkehrsamt

von Chhattisgarh und betreute

unter anderem die Bereiche

Kultur und Tourismus.

Chhattisgarh 2010 15


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Trinkgeld

In Indien gibt es viele dienstbare Geister für die

Service oft die einzige Einkommensquelle ist. Kofferträger

erwarten für ihre Dienste zehn bis 50

Rupien. Im Restaurant geben Gäste zehn bis 15

Prozent der Rechnung als Trinkgeld.

Einreise

Ohne Visum und gültigen Reisepass dürfen Ausländer

nicht einreisen. Reisebüros können Urlauber

auf eine neue Informationsquelle zu den Einreisebestimmungen

hinweisen. Die indische Regierung

hat eine FAQ-Seite (siehe Online) ins Netz gestellt,

die die wichtigsten Fragen zu Visum und Einreise

beantworten soll. Reisebüros können die Seite kostenlos

herunterladen und ihren Kunden mitgeben.

Reisezeit

Es gibt drei Jahreszeiten, den Sommer von April

bis Juni , die Monsunzeit von Mitte Juni bis Oktober

und die Winterzeit, die von November bis Januar

andauert. Die beste Reisezeit für Chhattisgarh ist

September bis Februar.

Geld

Die offizielle Währung ist der Indische Rupie (INR).

Ein Rupie sind 100 Paise. Für einen Euro bekommen

Reisende aktuell 63 Rupien. Reisechecks sollten in

US-Dollar oder Britischen Pfund ausgestellt werden,

zusätzlich US-Dollar als Bargeld.

Gesundheit

Für die Einreise nach Indien sind keine Schutzimpfungen

erforderlich. Für Chhattisgarh werden allerdings

Impfungen gegen Thyphus, Cholera sowie

Hepatitis A und B empfohlen. Außerdem raten Mediziner

zu einer Malariaprophylaxe.

Für die Ernährung während der Reise gilt »Cook it

or peel«: nicht pasteurisierte Milchprodukte (auch

Speiseeis), nicht abgefüllte Getränke, ungekochte

Nahrungsmittel, Obst- und Salatsorten, die sich

nicht schälen lassen oder mit unaufbereitetem

Wasser gewaschen wurden, sind tabu.

Online

Touristische Infos rund um Chhattisgarh

Nützliches für die Indienreise

Allgemeines über Indien

Indische Botschaft

Bus & Bahn

Das indische Eisenbahnnetz ist mit mehr als

60.000 Kilometern das größte Asiens. Auch die

Ziele in Chhattisgarh sind gut mit der Bahn zu erreichen,

etwa mit dem Rajdhani Express von Delhi

nach Raipur. Die Plätze in den Fernzügen sollten

lange im voraus reserviert werden. Das geht

über die Webseite der India’s Rail Network (www.

indianrail.gov.in). Eine gute Fortbewegungsart

innerhalb von Chhattisgarh sind die Busse. Touristen

nutzen die der Luxusklasse.

Sicherheit

Indien gilt im allgemeinen als sicheres Reiseland.

Wie auch in anderen Zielen ist mit Kleinkriminalität

in Städten zu rechnen. In einigen südlichen

Regionen von Chhattisgarh kommt es von

Zeit zu Zeit zu Auseinandersetzungen zwischen

den Volksstämmen. Deshalb raten die Tourismuswerber

dazu, sich vor Reiseantritt beim Auswärtigen

Amt zu informieren. Die örtlichen Tourismusbüros

geben ebenfalls Auskunft über die Sicherheitslage.

www.chhattisgarhtourism.net

www.india-tourism.de

www.indien-aktuell.de

www.indianembassy.de

Reiseveranstalter

Reisen nach Chhattisgarh sind in Veranstalterkatalogen

eine Rarität. Comtour bietet eine 14-tägige

Rundreise an, Ikarus und Enchanting India haben

eine Kombireise im Programm.

Infos rund ums Visum

Reisemedizinische Hinweise

Auswärtiges Amt

www.mha.nic.in/pdfs/FAQ-TVisa311209.pdf

www.crm.de, www. gesundes-reisen.de

www.auswaertiges-amt.de

»CHHATTISGARH« ist eine Beilage von Travel One, dem Magazin für Reiseprofis.

HERAUSGEBER und verantwortlich für den Inhalt:

Chhattisgarh Tourism Board, Phone: +91-(0)771/4 06 64 15, 4 02 86 34; Fax: +91-(0)771/4 06 64 25

visitcg@gmail.com, contactus@chhattisgarhtourism.net, www.chhattisgarhtourism.com

PRODUKTION T&M Media GmbH & Co. KG, Stephanstraße 3, 64295 Darmstadt

REDAKTION Yannick Fiedler, Kendra Mietke LAYOUT Uta Seubert

DRUCK Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG, Kassel

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