Kirche und Gemeinde STANDORTE - Johanneskirche

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Kirche und Gemeinde STANDORTE - Johanneskirche

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Quo vadis, TRIANGELIS?

Kirchenvorstand Stellt Erste Weichen Für Zukunft

Der Kirchenvorstand ging in Klausur, um sich ungestört von den

Alltagsgeschäften ganz konzentriert mit der Frage zu befassen: Wo wird

unsere Gemeinde im Jahre 2015 stehen?

Dazu war zuerst einmal eine Bestandsaufnahme nötig „Was haben

wir überhaupt?“ Ein Zusammentragen brachte eine großartige Vielfalt

an Menschen, Gruppen und Aktivitäten ans Licht, beeindruckend in

ihrer Menge und Unterschiedlichkeit – ein wunderbares „Pfund“, mit dem

wir wuchern können – und auch sollen!

Natürlich läuft nicht immer alles perfekt in unserer Gemeinde,

aber – da waren wir uns einig – wir sind dank dieser Vielfalt gut aufgestellt

für die Herausforderungen der Zukunft, die für die Kirche insgesamt

geprägt sein werden von einer zunehmend pluralen Gesellschaft und engeren

finanziellen Spielräumen.

Es zeigte sich, dass die reiche Vielfalt in der Gemeinde, die sich

auch im Kirchenvorstand widerspiegelt, einer Einigung auf Ziele nicht im

Wege stehen muss – eher im Gegenteil: Die unterschiedlichen

Sichtweisen erlauben unterschiedliche

Blickwinkel auf die anstehenden Aufgaben. Dabei ist

uns ja allen gemeinsam die Basis unseres Glaubens,

auf der wir handeln. Das war schon einmal eine gute

Erkenntnis!

Aus Zeitgründen konzentrierten wir uns

während dieser ersten längeren Zusammenkunft auf eines von mehreren

Zielen: die Möglichkeiten der Entwicklung unserer drei Gemeindezentren.

Große Übereinstimmung herrschte darin, dass wir mit den drei Standor-

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ten in Eltville, Kiedrich und Erbach und mit der unterschiedlichen Ausgestaltungen

der Räumlichkeiten über einen großen Schatz verfügen,

der auf jeden Fall bewahrt und in der Zukunft noch

stärker „herausgeputzt“ werden soll. Zwar werden

diese tollen Ressourcen auch heute schon von der

Gemeinde – je nach Zweck – unterschiedlich genutzt,

eine weiter gehende Konkretisierung soll nun aber die

Aufgabe der Kirchenvorstandsarbeit der kommenden

Jahre sein.

In diesem Zuge sollen auch die anderen Themenfelder,

die von uns Kirchenvorstehern als ebenso wichtig wie die

Entwicklung der Gemeindezentren erachtet wurden, mit Inhalten gefüllt

und mit gleichem Nachdruck voran getrieben werden.

Natürlich durfte in einer solchen Runde auch einfach mal „rumgesponnen“

werden, Visionen ausgesprochen, von denen noch niemand

weiß, ob sie einmal umgesetzt werden können. Selbstverständlich wurde

auch kontrovers diskutiert; nichts wäre schlimmer als ein Haufen Jasager

und Abnicker! Zum Glück war zwischendurch auch immer wieder Zeit,

sich zu Gesprächen oder zum spätabendlichen Kegeln zu treffen und sich

innerhalb der doch recht neuen Gruppe besser kennen zu lernen.

Gott sei Dank: Wir müssen die anstehenden Aufgaben ja nicht

alleine bewältigen, sondern konnten uns in Andachten, Gebeten, Liedern

immer wieder vergegenwärtigen, dass wir unter Gottes Schutz stehen

und mit seiner Hilfe rechnen können und dürfen.

Zum Abschluss dann der Blick über den Tellerrand: der Gottesdienst

in dem kuscheligen Nauroder Kirchlein, sehr passend unter dem

Thema: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein!“

Das wünschen wir uns für unsere Arbeit – zum Wohle der Gemeinde

und zum Lobe Gottes! Barbara Alban und Thomas Höhndorf

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