„Nicht, dass wir Herren wären über euren Glauben … - Triangelis.de

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„Nicht, dass wir Herren wären über euren Glauben … - Triangelis.de

NEUES AUS DER GEMEINDE · TERMINE & VERANSTALTUNGEN

SEPT - NOV 2013

„Nicht,

dass wir Herren wären

über euren Glauben


AUF EIN WORT

Liebe Leserinnen und Leser!

es war vor ein paar Jahren beim Zelten auf dem Konfi-

Camp. Mitten auf der grünen Wiese pirscht sich eine

Gruppe von drei Mädels (hier kurz K wie Konfirmandinnen

abgekürzt) an mich heran.

K: „Frau Graz, dürfen wir Sie mal was fragen?“

Ich: „Ja, klar!“

K: „Was machen Sie eigentlich beruflich?“

Ich: „Wie, beruflich?“

K: „Ja, ob Sie berufstätig sind?“

Ich: „Natürlich, ich bin doch eure Pfarrerin!“

K: „Ach so. (Pause) Und was macht man da so?

Ich: „Also dienstags zum Beispiel Konfirmandenstunde, sonntags Gottesdienst,

jetzt hier mit Euch zelten

K: „Aha. Wir haben immer gedacht, Sie machen das freiwillig.“

Einerseits hat mich dieses Gespräch ehrlicherweise in meiner Berufsehre getroffen:

„Wie? Die Mädels haben keinen blassen Schimmer, was ich als Pfarrerin

so alles zu tun habe?“ Andererseits hat mich das Gespräch schon oft im

ganz normalen Gemeindealltag im besten Sinne des Wortes befreit.

Konfirmandinnens Wort in Gottes Ohr! Ja, Gott will unsere Freiheit und Gott will

nicht, dass wir in Zwängen arbeiten und leben. Gott erwartet von uns, dass wir uns

in ganz verschiedene Berufe berufen lassen und in Freiheit und Freude Leben und

Welt gestalten. Das gilt nicht nur für Pfarrerinnen und Pfarrer – für die aber auch.

Die zur Illustration verwendeten Figuren stammen von www.schaf-werkstatt.de, Fotos: Steinmorgen Kommunikation

INHALT

sondern wir sind

Gehilfen eurer Freude!“

2. Kor 1, 24

Löwe geht 4

wer kommt? 6

Als Theologe ausgebildet 8

und im Beruf gefordert. 10

Vom internationalen Spezialisten 12

zum bodenständigen Allrounder. 14

Vielfalt unterm Pfarrhausdach 16

In diesem Heft geben wir Einblicke zum Thema Pfarrer als Beruf. Die Fragen

von der grünen Wiese gebe ich gerne als Anregung weiter: „Was machen Sie

eigentlich? Wozu hat Gott Sie berufen? Was tun Sie gerne und freiwillig?“

Ihre Pfarrerin Clarissa Graz

Tipps für den Herbst 18

Was und Wann 20

Freud und Leid 22

Gottesdienste 24

Wer und Wo 27

Impressum 28

2

3


Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Gemeindemitglieder!

Nach gut fünf Jahren als Gemeindepfarrer stelle ich mich im September einer

neuen Herausforderung. Die Kirchenleitung hat mich auf eine gesamtkirchliche

Pfarrstelle berufen. In engem Kontakt mit Gemeinden, Dekanaten und der Kirchenleitung

werde ich künftig Entwicklungen in der Kirche auf den unterschiedlichen

Ebenen wahrnehmen, begleiten, analysieren und mögliche Konsequenzen

für kirchenleitendes Handeln daraus ableiten. Auf diese spannende Aufgabe freue

ich mich!

Dankbar blicke ich zurück: Es hat mir viel Freude gemacht, Gottesdienste zu halten,

zu taufen, zu konfirmieren, Paare an ihrem Hochzeitstag zu begleiten und Trost

zu spenden auf dem Friedhof. Die Hausbesuche, der Dienst in der Seelsorge und

als Lehrer in der Schule waren mir wichtig. Unseren Evangelischen Kindergarten

konnten wir konzeptionell, personell und räumlich erweitern bzw. neu aufstellen.

Der erste Glaubenskurs, der Hessische Familientag und die Gemeindereise nach

Zypern sind mir in lebendiger Erinnerung. Die Johanneskirche wurde mit überwältigender

Unterstützung aus der Gemeinde an Dach und Fenstern saniert. Der

Name „TRIANGELIS“ steht für eine Gemeinde, die ihr Evangelischsein im traditionell

katholischen Rheingau – durchaus in ökumenischer Verbundenheit – bewusst

lebt. Nicht alles ist vollendet, aber ich darf gehen mit dem beruhigenden Gefühl,

dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist.

Auch wenn wir als Familie weiterhin in Eltville beheimatet sein werden, heißt es

nun Abschied nehmen vom aktiven Dienst in einer Gemeinde, die mir ans Herz gewachsen

ist. Ich möchte Ihnen allen Dank sagen für die gute Zeit, die ich hier in der

Gemeinde haben durfte, für die vielen wohltuenden Worte und Begegnungen und

für das Mittragen etlicher Projekte und Veränderungen, die wir ihnen zugemutet

haben. Um Verzeihung bitte ich, wo ich Menschen etwas schuldig geblieben bin.

Der Kirchenvorstand bedankt

sich herzlich bei Pfarrer Dr.

Frank Löwe für seinen segensreichen

und tatkräftigen Dienst

in unserer Kirchengemeinde. Im

Gottesdienst am Sonntag, den

15. September, in der Johanneskirche

werden wir für seinen

Einsatz in der Gemeinde danken

und ihm gutes Geleit und Gottes

Segen wünschen. Der festliche

Gottesdienst mit Singkreis

und Posaunenchor beginnt um

10.00 Uhr. Danach laden wir

zum Empfang ins Gemeindehaus

ein, wo Sie die Gelegenheit

haben, sich persönlich von Pfarrer

Löwe zu verabschieden.

Gerne erinnern wir uns an die

gemeinsame Zeit und lassen

Bilder sprechen mit Stationen

von Pfarrer Löwes Wirken bei

uns in TRIANGELIS.

Joachim-Christof Schulze

Seien Sie Gott befohlen!

Ihr Pfarrer Dr. Frank Löwe

4


N AC HFOLGE

Wer kommt wann?

Wie findet TRIANGELIS eigentlich eine neue Pfarrerin oder einen

neuen Pfarrer für die vakante Stelle ab ersten September?

„Das kann lange dauern“, fand Ann-Kathrin Hüter in einem Gespräch

mit Joachim-Christof Schulze aus dem Kirchenvorstand heraus.

Was passiert, wenn eine Pfarrstelle

neu besetzt wird?

Zunächst bewerten der scheidende

Pfarrer und der Kirchenvorstand gemeinsam

mit dem Dekan und dem

Propst rückblickend die gemeinsamen

Jahre. Dabei klärt der Kirchenvorstand,

wo die Gemeinde gerade

steht und welche inhaltlichen Ziele

verfolgt werden sollen. Dann wird

ein Ausschreibungstext beschlossen,

der an den Bedürfnissen der Gemeinde

ausgerichtet ist und Erwartungen

an mögliche Bewerber formuliert.

Auf die im Amtsblatt unserer Landeskirche

ausgeschriebene Stelle

können sich dann alle Pfarrerinnen

und Pfarrer der Evangelischen Kirche

in Hessen und Nassau bewerben.

Wer wählt bei uns einen neuen Pfarrer

aus? Welche Möglichkeiten hat man

als ganz normales Gemeindemitglied,

sich bei der Wahl einzubringen?

Wir werden die Stelle im Oktober ausschreiben

und hoffen im Kirchenvorstand

zwischen verschiedenen Bewerberinnen

und Bewerbern auswählen

zu können. Der Kirchenvorstand trifft

eine Vorauswahl von Interessenten,

die sich dann in Gottesdiensten mit

anschließender Gemeindeversammlung

vorstellen. Das ist erfahrungsgemäß

sehr interessant, weil dann

auch die Gemeinde die Möglichkeit

hat, Fragen zu stellen und dem Kirchenvorstand

Rückmeldung zu geben.

Danach findet die Wahl im Kirchenvorstand

statt. Dieser Wahlvorschlag

geht an die Kirchenleitung, die den

neuen Pfarrer oder die neue Pfarrerin

mit der neuen Stelle beauftragt.

Wie lange wird es Ihrer Meinung nach

dauern, bis die Stelle wieder besetzt

sein wird?

Ich gehe davon aus, dass wir uns

auf eine längere Vakanz einstellen

müssen. Das ergibt sich schon aus

den Fristen im Bewerbungsverfahren.

Wenn wir die Stelle im Oktober

ausschreiben, haben wir nach der Bewerbungsfrist

von vier Wochen frühestens

vor Weihnachten Gelegenheit

für die Vorstellungsgottesdienste

und die Wahl. Außerdem müssen

die Bewerber ja dann auch auf ihren

bisherigen Stellen die Dinge klären.

Ich denke, dass sich das Verfahren

mindestens über ein halbes Jahr ziehen

wird. Aber das nehmen wir gerne

in Kauf, wenn wir dadurch eine gute

Nachfolge hinkriegen.

Was ist Ihrer Meinung nach attraktiv

in TRIANGELIS? Und könnte es auch

sein, dass sich niemand bewirbt?

Sollte sich niemand bewerben, müssen

wir die Stelle noch mal ausschreiben,

aber davon gehe ich nicht aus.

Ich bin zuversichtlich, dass sich wie

damals bei Pfarrerin Graz und auch

bei Pfarrer Dr. Löwe mehrere Infrage

kommende Pfarrer auf die Stelle bewerben,

denn unsere Gemeinde hat

einen guten Ruf. Neben den vielen

seelsorgerlichen Aufgaben bieten wir

drei ganz unterschiedliche Kirchen

und einen neuen Kindergarten. Es

gibt sehr viele und sehr engagierte

Ehrenamtliche, wir planen gemeinsam

mit anderen Institutionen in

Eltville ein Familienzentrum einzurichten

und sind dabei, unsere drei

Standorte weiter zu entwickeln. Hier

besteht die Möglichkeit zu gestalten

und sich tatkräftig einzubringen.

Foto: Decker-Horz

Bis die Pfarrstelle

II wieder

neu besetzt

sein wird, übernimmt

Pfarrerin

Ulrike Decker-

Horz mit halbem

Dienstauftrag

die Vakanzvertetung.

Sie stammt aus dem

Rheingau und ist mit ihrer anderen

halben Stelle Pfarrerin in Wiesbaden

Nordenstadt. In TRIANGELIS wird sie

die Beerdigungen des Pfarrbezirks II

übernehmen und die dortigen Besuche,

sie wird das Altenheim Sankt Hildegard

betreuen und sonn- und

feiertags regelmäßig Gottesdienste

halten.

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Nachwuchs gesucht!

Ein Einblick in Theologiestudium und Vikariat

AUSBILDUNG

Wer sich zum Theologiestudium

entschließt, der weiß, dass er nicht

ohne Geduld und Ausdauer auskommt.

Neun Semester sind als Regelstudienzeit

angegeben. Der tatsächliche

Durchschnitt liegt wegen

des Erlernens der alten Sprachen bei

12 Semestern.

Das Theologiestudium

habe ich als

ein, im Vergleich zu

anderen Studiengängen,

sehr freies

Studium mit vielen

individuellen Wahlmöglichkeiten

erlebt.

Das Studium

Erfahrungsaustausch:

gliedert sich in fünf klassische Teildisziplinen:

Altes Testament, Neues

Testament, Kirchengeschichte, Systematische

Theologie und Ethik,

Praktische Theologie. Diese Fächer

werden noch durch Bibelkunde und

je nach Uni auch Fächer wie Judaistik,

Islamstudien oder Religionsund

Missionswissenschaften oder

Diakoniewissenschaften ergänzt.

Hinzu kommen die drei sog. „alten“

Sprachen: Latein, Altgriechisch und

biblisches Hebräisch, die direkt zu

und Vikare im Theologischen Seminar.

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Beginn des Studiums erlernt werden.

Sie sind das Handwerkszeug für die

eigene Übersetzung von Teilen des

Alten und des Neuen Testaments,

sowie kirchengeschichtlich relevanter

Texte.

Das Grundstudium dient dazu, sich

einen Überblick über die verschiedenen

Disziplinen

in Vorlesungen,

Proseminaren

und Tutorien zu

verschaffen. Man

lernt auch, die

Bibel in großen

Junge Vikarinnen

und kleinen Zügen

zu gliedern.

Was dem Juristen die Paragraphenkenntnis,

dem Mediziner die Anatomie,

das ist dem Theologen die Bibelkunde.

Das Hauptstudium wird mit der Examensphase

und Ablegen des ersten

theologischen Examens durch Examensarbeit,

schriftliche und mündliche

Prüfungen vor einem Gremium

von Professoren/innen der Landeskirche

abgeschlossen. Vor dem Eintritt

ins Vikariat muss man in der EKHN

die sog. Potenzialanalyse durchlau-

Fotos: Theologisches Seminar Herborn

Seit Ende des 12. Jahrhunderts krönt das Herborner Schloss die historische Fachwerkstadt

in Mittelhessen. Heute ist es Sitz des Theologischen Seminars der Evangelischen Kirche in

Hessen und Nassau (EKHN).

fen, die die persönliche Eignung der

Pfarramtskandidaten/innen feststellt.

Das Vikariat selbst dauert 22 Monate

und endet mit dem zweiten theologischen

Examen. Die Vikariatszeit

ist abwechselnd durchzogen von Gemeindephasen

und Wochenblöcken

im Theologischen Seminar Herborn.

Dort geht es um die theoretische

Fundierung und Auswertung der erlebten

Praxis. Die Reflexion der eigenen

Rolle und der eigenen Praxis steht

im Vordergrund, aber

immer mit dem Blick

auf die dahinterstehende

Theorie.

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Nach bestandenem zweiten Examen

gibt es in der EKHN die Einrichtung

des sog. Spezialpraktikums. Manche

Vikare/innen gehen z.B. ins Ausland,

arbeiten an Instituten der EKHN

oder schauen sich in Bereichen von

Profilpfarrstellen um.

Es folgt die Sendung auf die erste

eigene Stelle. Dort werden die zu

Pfarrvikaren gewordenen Vikare auf

den Grundartikel der EKHN ordiniert.

Jennifer Koch


B ERIC HT

„Multiple Persönlichkeiten“

MGemeindepfarrer ist ein toller Job: sonntags ein Gottesdienst, ab und zu

eine Hochzeit, eine Taufe oder auch eine Beerdigung. Aber Pfarrer oder

Pfarrerin ist ein Job, der viel mehr Facetten zeigt und vielfältigen Anforderungen

ausgesetzt ist. Wir haben hierzu Dekan Klaus Schmid aus dem

Nachbardekanat Bad Schwalbach befragt, der sich in einer Studienarbeit

mit der Thematik auseinandergesetzt hat:

Klaus Schmid beschreibt,

wie sich das

Berufsbild des Pfarrers

seit den fünfziger Jahren

des letzten Jahrhunderts

stark gewandelt hat. Begonnen

habe dies mit

dem Bau von Gemeindehäusern

der Kirchen.

Dass dies ein Stressfaktor

für den ansässigen

Pfarrer sein kann, sieht

man nicht zuletzt in

unserer Gemeinde, wo

Pfarrhaus und Gemeinderaum dicht

beieinander auf demselben Grundstück

stehen. Da ist Privatsphäre

manchmal ein Fremdwort und die

Pfarrfamilie auf dem Präsentierteller.

In seinem Bericht schreibt Klaus Schmid,

dass sich die Aufgaben eines Pfarrers

Dekan Klaus Schmid aus

dem Nachbardekanat Bad

Schwalbach

neben der Seelsorge in

den letzten 50 Jahren

um Kinder- und Jugendarbeit,

Frauenbund und

Diakonie erweitert haben.

Auch sei der Pfarrer

mitunter „Chef“ eines

mittelständischen

Unternehmens mit 20

oder 30 Angestellten

und vielen Ehrenamtlichen

und müsse Finanzund

Verwaltungsaufgaben

erledigen. Zwar

hat jede Gemeinde ihren Kirchenvorstand,

aber auch hier kann wieder Belastungspotential

für den Pfarrer liegen,

wenn laut Schmid für die Beteiligten

nicht eindeutig geklärt ist, wer

die Leitungsverantwortung trägt. Dabei

ist dies für die Pfarrer besonders

belastend, die mit einem anderen

Berufsbild ihre Stelle angetreten haben

und nun mit den ausgesprochen

zahlreichen Tätigkeiten und unterschiedlichsten

Erwartungen seitens

ihrer Gemeinde konfrontiert werden.

Um alle Aufgaben zu bewältigen,

haben Pfarrer laut einer Erhebung

aus dem Jahre 2001 eine Wochenarbeitszeit

von durchschnittlich

54,25 Stunden und dies ist bis heute

sicher nicht weniger geworden.

Ebenso belastend können die

emotionalen Herausforderungen

im Umgang mit

Krankheit und Tod für den

Pfarrer sein, denn nicht immer

gelinge die professionelle

Distanz.

Und

auch die

gewünschte

permanente

Erreichbarkeit

wirkt sich häufig

ausgesprochen

belastend für den

Pfarrer aus. Frustrierend

auch der

geringe und immer weiter abnehmende

Besuch der Gottesdienste, auf

die sich der Pfarrer sorgfältig vorbereitet.

Auch wenn laut Dekan Schmid ein

Pfarrer mitunter Hausmeister, Computerfachmann,

Animateur, Türöffner

für das Gemeindehaus, Baufachmann,

Küster, Kirchenmusiker, Fremdenführer,

Pädagoge, Nikolaus im

Kindergarten, Verwaltungsexperte

und Sozialarbeiter sein muss, so

ist für ihn der Pfarrberuf doch

einer der schönsten Berufe

der Welt. Ute Kobus

10

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Die Alleskönner

Der klassische „Gemeinde-Pfarrer“

prägt zwar das Bild. Der Beruf des

Pfarrers ist wesentlich vielfältiger:

Es gibt die Gefängnis- oder Krankenhausseelsorge,

Aufgaben in

der Diakonie, Erwachsenenbildung,

Kirchenverwaltung oder Wissenschaft

und sogar Stadionpfarrer.

Die STIMME sprach mit Thomas

Balzk, Evangelischer Militärseelsorger

am Bundeswehrzentralkrankenhaus

in Koblenz.

Herr Balzk, was sind Ihre Aufgaben als

Militärseelsorger?

Es gibt hier für mich drei wichtige Bereiche:

Ich feiere Gottesdienste in unserer

kleinen Kapelle in der Klinik und

auch mit den Soldaten im Einsatz. Vor

zwei Jahren war ich längere Zeit bei

der Truppe in Kunduz. Im deutschen

Lager gab es eine Kirche, die „Gottesburg“

und die Gottesdienste waren

voll. Die Soldatinnen und Soldaten

strömten dort in die Kirche, auch

unabhängig davon ob sie „zuhause“

religiös oder kirchlich geprägt waren.

Militärseelsorger sind auch tätig im

sogenannten „Lebenskundlichen Unterricht“.

Das ist der berufsethische

Unterricht der Soldaten der Bundeswehr,

der inzwischen für alle Soldaten

verpflichtend ist. Ziel der Bundeswehr

ist es, Soldaten in den Einsatz zu schicken,

die – auch psychisch – gerüstet

sind für das, was auf sie dort zukommt.

Besonders am Herzen liegt mir die

Seelsorge für die Soldaten und ihre

Angehörigen. Hier am Bundeswehrzentralkrankenhaus

kommen alle Verletzen

aus Afghanistan

an und ich betreue

die Angehörigen, die

in dieser Krisensituation

Unterstützung

brauchen. Das gilt natürlich

erst recht, wenn Soldaten

gefallen sind. Außerdem haben wir

hier eine psychiatrische Abteilung,

die viele Soldaten mit Posttraumatischen

Belastungssyndrom behandelt.

Auch hier kann ich ergänzend zu der

medizinischen Behandlung helfen.

Foto: Balzk

Thomas Balzk, Evangelischer

Militärseelsorger

In solchen Situationen stellen sich

für Soldaten und ihre Angehörigen

existenzielle Fragen. Auf einmal wird

klar, „worauf es im Leben wirklich

ankommt“. Ich als Pfarrer kann Menschen

anleiten, sich dieser Sinnfragen

zu stellen und sie mit sich selber in

Kontakt bringen.

Verliert die Kirche durch die Militärseelsorge

nicht die kritische Distanz

zum Militär und wie gehen Sie persönlich

damit um, für die Bundeswehr zu

arbeiten, die Menschen letztlich zum

Töten ausbildet?

Als Militärseelsorger sehe ich mich

an der Seite der Soldaten. Mit meiner

Tätigkeit legitimiere ich keine Verbrechen

oder jeden einzelnen

Einsatz der

I NTERVIEW

Bundeswehr. Die vielen Konfliktherde

in der Welt zeigen uns jedenfalls, dass

„Raushalten“ auch keine Lösung ist.

Was gefällt ihnen an Ihrem Beruf?

Ich arbeite gerne für und mit Menschen.

Für mich ist es sehr wichtig,

gute, direkte Beziehungen aufzubauen.

Das ist im säkularen Bereich für

mich besser spürbar, wo es weniger

kirchliche Regeln gibt und es undogmatischer

als in einer konventionellen

Gemeinde zugeht. Das kommt

bei den Menschen an.

Elke Tegeler, Ann-Kathrin Hüter

Einen O-Ton über die Tätigkeit von

Thomas Balzk in Kunduz kann man unter

http://blog.nz-online.de/peltner/

category/afghanistan/ als Audio-

Datei anhören.

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13


G ESPRÄCH

Die „alten Hirten“

Jürgen Kirchner und Dr. Eberhard Poch, Pfarrer im Ruhestand

DUnsere beiden ehemaligen Pfarrer, Jürgen Kirchner und Dr. Eberhard

Poch, haben viel zu erzählen über den Pfarrerberuf. Zwei Pfarrerpersönlichkeiten,

wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, blicken für die Leser

der STIMME zurück:

Fotos: Tegeler

Dr. Eberhard Poch (1995 bis

2008 Pfarrer in unserer Gemeinde)

und Jürgen Kirchner

(1981 bis 2002 Pfarrer in unserer

Gemeinde)

Warum sind Sie Pfarrer geworden?

Kirchner: Schon vor dem Abitur war

mir klar, dass ich Pfarrer werden wollte.

Mein Onkel war Pfarrer und ich

war bei den christlichen Pfadfindern

und durfte dort schon früh selber Andachten

halten. Mein Beruf war mir

immer Berufung. Vor allem gefiel es

mir, viel Kontakt zu

Menschen und viel

Gestaltungsfreiheit

zu haben. Ich

hab´s nie bereut,

Pfarrer

geworden

zu sein.

Dr. Poch: Ich war

mir lange unklar,

welche Studienrichtung

ich

einschlagen sollte und hatte als Abiturient

eher einen losen Kontakt zur

Kirche. Mich begeisterten allerdings

„Schülertagungen“, die von der Kirche

ausgerichtet wurden und bei

denen viel über gesellschaftliche

Themen und Glaubensfragen diskutiert

wurde. Zunächst habe ich mich

dann aus fachlichem Interesse und

ohne konkreten Berufswunsch für ein

Theologiestudium entschieden und

auch promoviert. Der Wunsch, Pfarrer

zu werden, kam dann erst später.

Woran erinnern Sie sich besonders als

Pfarrer in unserer Gemeinde?

Kirchner: Als ich 1981 hier anfing,

fand ich eine sehr lebendige Gemeinde.

Die Gottesdienste waren sehr

gut besucht, es gab zahlreiche Gemeindegruppen,

wie beispielsweise

den aktiven „Kreis junger Frauen“,

monatliche Altenhilfetreffs oder drei

Ökumenekreise in den einzelnen

Gemeindeteilen. Ich erinnere mich,

dass wir auf dem Gemeindefest 1982

wohl 700 bis 800 Teilnehmer hatten.

In meine Zeit fiel der Neubau des Gemeindehauses

in Erbach, das 25jährige

Jubiläum des Posaunenchores und

das 125jährige Jubiläum der Johanneskirche.

Wir pflegten auch intensive

Kontakte zur Partnergemeinde in

Wernigerode.

Dr. Poch: Früher waren die drei Ortsteile

noch eigenständiger, was organisatorisch

aufwändiger war. Viel

Freude hatte ich an Familiengottesdiensten,

am Kindergottesdienst

und am Kinderkirchenmorgen. Ein

Schwerpunkt war für mich immer die

Seelsorge, wofür ich eine Zusatzausbildung

habe. Häufig und gerne habe

ich Familien besucht und bei Trauerfällen,

Eheschwierigkeiten oder anderen

Krisensituationen Begleitung angeboten

und nicht nur ein einmaliges

Gespräch geführt. Ich habe eine Gesprächsrunde

zu theologischen und

gesellschaftlichen Themen ins Leben

gerufen, die „Sprechstunde“, wobei

es mir wichtig war, dass

die Gruppe so klein

blieb, dass die Teilnehmer

ins Gespräch kommen

konnten.

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VVorbild „Evangelisches

Pfarrhaus“?

Zum Gemeindepfarramt gehört in aller Regel die Dienstwohnungspflicht,

also das Wohnen im Pfarrhaus. Während viele Gemeindeglieder

dies als Privileg ansehen (und sich hartnäckig das Gerücht hält, dass

man umsonst im Pfarrhaus wohnt), regt sich unter Pfarrern zunehmend

Unmut: Zu hohe Kosten für Wohnraum, der oftmals in einem schlechten

Zustand oder zu groß ist. Unsere ehemalige Vikarin Katrin Hildenbrand,

die zurzeit über dieses Thema promoviert, über eine aktuelle Debatte in

der evangelischen Kirche.

Das evangelische Pfarrhaus. Fast

500 Jahre hat es auf dem Buckel,

aber das Fundament bröckelt.

Überall wird über die Zukunft der

Dienstwohnungspflicht diskutiert

bis gestritten. Oftmals geht es dabei

um ganz profane Dinge. In den

Debatten zeigt sich aber zugleich,

dass das Stichwort Bilder hervorruft,

denen Menschen sich kaum entziehen

können: Was ist das Pfarrhaus

– efeuumranktes Idyll, Zuflucht für

Notleidende, Kaderschmiede, Ort

vorbildlichen christlichen und familiären

Lebens? Mit Angela Merkel

und Joachim Gauck haben zwei

Pfarrerskinder die höchsten Ämter

im Staat inne. Das könnte Zufall

sein oder die Folge einer besonderen

Pfarrhaus-Atmosphäre – wer weiß

das schon ... (auch Horst Wessel und

Gudrun Ensslin wurden im Pfarrhaus

groß).

Wie lebt es sich im Pfarrhaus des 21.

Jahrhunderts? Für Pfarrerinnen und

Pfarrer (und ihre Familien) stellt sich

die Herausforderung des „Lebens

auf dem Präsentierteller“ anders als

früher. Die klassische „Pfarrfrau“

als tatkräftige, dabei stets klaglose

rechte Hand ihres Mannes stirbt aus,

was manche als Verlust sehen. Wie

in vielen Bereichen gilt auch hier:

Früher war nicht alles besser. Und: Es

gibt kein „Richtig“ und kein „Falsch“.

Es gibt, wie in allen anderen Lebenswegen,

„nur“ die Frage nach der Ver-

einbarkeit von Familie und Beruf.

Nach einer gelungenen Gestaltung

des eigenen Lebens und nach dem

Umgang mit Erfahrungen des Scheiterns.

Gott sei Dank muss heute auch

im Pfarrhaus keine Heile-Welt-Fassade

mehr aufrecht erhalten werden.

Es scheint unentbehrlich, dass die

Vorbildrolle des Pfarrhauses neu gefüllt

wird. Wie kann das geschehen?

Indem das Pfarrhaus Abbild einer

pluralen Lebenswirklichkeit wird.

Schon jetzt leben im Pfarrhaus

Singles, Geschiedene,

Familien,

Z WISC HEN MYTHOS UND WIRKLIC HKEIT

Hetero- und Homosexuelle, Alleinerziehende.

Der Umgang hiermit

könnte Vorbildfunktion haben.

Es könnte Menschen für ihre Gemeinde

und ihre Kirche einnehmen,

wenn das Pfarrhaus nicht als Relikt

einer „guten alten Zeit“ begriffen

wird, sondern als ein Lebensort, der

sich aktuellen Herausforderungen

stellt. Wir brauchen diese Vielfalt

an Lebensformen, wenn wir als Kirche

nicht ein Biotop sein wollen.

Dann hat auch das evangelische

Pfarrhaus eine

Zukunft.

16

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T IPPS F Ü R DEN HERBST

Triangelis-Forum

Eltviller

Orgelsommer

Ökumenischer

Wandertag

Jubiläum

Posaunenchor

Museumsbesuch

Kinder

Glaube hat Gründe

Gute Reise – das wünscht

man sich heute, wenn

Menschen aufbrechen,

um neue Erfahrungen zu

machen. Gehen Sie mit

Ilona & Rainer Wälde,

die am Donnerstag, den

5. September um 19.30

Uhr in der Johanneskirche

in Erbach über ihre Reise

berichten, zu den irischen

Mönchen und erhalten

Sie dabei wertvolle

Impulse für Ihre eigene

Lebensreise. Finden Sie

heraus, wie Sie Ihre eigene

Identität erkennen und

positiv ausgestalten.

Eintritt frei.

Näheres unter

www.triangelis.de

Richard Wagners große

Opern sind für ihre

ganz eigene Tonsprache

berühmt, bei der die

Orchesterbegleitung

eine viel wichtigere Rolle

einnimmt als bei anderen

Komponisten. Deshalb

kann man diese Stücke

auch ohne Gesang aufführen.

Dr. Markus Frank

Hollingshaus spielt am

Sonntag, den 8. September

um 17.00 Uhr in der

Johanneskirche in Erbach

Ausschnitte aus einzelnen

Opern, aber auch

Kompositionen, die als

reine Instrumentalmusik

geschrieben worden sind.

Eintritt frei.

18

Von Peter und Paul bis

Johannes – im Kirchenkalender

schafft man das

am schnellsten, wenn

man rückwärts geht.

Beim Ökumenischen

Wandertag geht es natürlich

vorwärts. Treffpunkt

ist am Sonntag, den

8. September um 13.30

Uhr an der Pfarrkirche St.

Peter und Paul in Eltville.

Nach einer Andacht

steht eine Kirchenführung

auf dem Programm.

Danach geht es auf nicht

ganz direkten Wegen

nach Erbach zur Johanneskirche.

Anmeldung nicht

erforderlich.

Am Samstag, den

21. September lädt

der Evangelische Posaunenchor

Eltville aus

Anlass seines 50-jährigen

Bestehens zu einer musikalischen

Abendfeier um

18.30 Uhr in die Evangelischen

Johanneskirche in

Erbach ein.

Im gottesdienstlichen

Rahmen erklingt Musik

aus sechs Jahrhunderten.

Landesposaunenwart

Johannes Kunkel wird

langjährigen Bläserinnen

und Bläseren für ihren 50,

60 und 65 Jahre währenden

Bläserdienst danken.

Im Anschluss ist der offiziellen

Jubiläumsempfang

im Gemeindehaus.

Kinder im Grundschulalter

sind eingeladen zu

einem Tagesausflug ins

Städel in Frankfurt am

Sonntag, den 24. November.

Nach einem gemeinsamen

Mini-Brunch

in Eltville werden wir

gemeinsam nach Frankfurt

fahren. Unter kindgerechter

Anleitung werden

wir zum Thema „Sterben,

Tod und Auferstehung“

Kunstwerke betrachten

und auch selber basteln

oder malen.

Kosten: 10€

Nähere Infos und Anmeldung

unter

www.triangelis.de

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An sieben Dienstagabenden

werden sich

Suchende, Zweifelnde

und heimlich Betende mit

Themen des christlichen

Glaubens beschäftigen:

Was meinen wir eigentlich,

wenn wir „Gott“

sagen? Der Mensch – das

Risiko Gottes. Jesus – ein

heruntergekommener

Gott? Kreuz und Auferstehung

Jesu – die Mitte

des Christentums. Glaube

ja, Kirche nein? Auf den

Punkt gebracht: Was ist

eigentlich ein Christ? Die

Antwort des Glaubens.

Mit seiner inspirierenden

Art wird uns Klaus Douglass

wieder mitreißen.

Beginn am Dienstag, den

29. Oktober, 20.00 Uhr

im Luthersaal, Eltville.

Näheres unter

www. triangelis.de


WAS UND WANN IN DER GEMEINDE

Kinder Kindergottesdienst-Team Gerrit Rüdiger

Tel.: 06123 79 32 06

Frauen

Männer

Senioren

Frauenkreis

2. Do im Monat, 19.30

Frauenrendevous

2. Mi im Monat, 19.30

Frauenfrühstück

Sa, 9.00, vierteljährlich, Erbach

„Heinzelmänner“

3. Do im Monat, 16.00

Ökumen. Seniorennachmittag

1. Di im Monat, 14.30,

kath. Pfarrzentrum Eltville

Offener Spielenachmittag

Fr, 14.30, Erbach

Ökumen. Mittwoch-Club

Mi, 15.00, vierzehntägig,

kath. Pfarrzentrum Erbach

Ökumen. Dienstag-Club

Kiedrich

Gudrun Helmrich

Tel.: 06123 625 31

Sabine Fell

Tel.: 0179 697 81 55

Pfn. Claudia Nill

Tel.: 06123 635 31

Peter Petry

Tel.: 06723 60 34 18

Karin Fischer-Baumann

Tel.: 06123 90 07 56

Helga Schüssler

Tel.: 06123 624 16

Rosemarie Mayer

Tel.: 06123 632 51

Hannelore Siebers

Tel.: 06123 24 21

Besuchsdienstkreis Eltville Tel.: 06123 622 21

Chöre

Erbach

Kiedrich

Posaunenchor

Mo, 20.00, Eltville

Jungbläser Posaunenchor

Mo, 18.30 – 20.00, Eltville

Singkreis

Di, 20.00, Erbach

Projektband

Proben nach Vereinbarung

Christel Kirchner

Tel.: 06123 60 52 75

Tel.: 06123 622 21

Peter Siefke

Tel.: 06123 67 89 39

Barbara Alban

Tel.: 06123 43 11

Heiko Sundermann

Tel.: 06123 632 54

Michaela Schubbach

Tel.: 06123 49 02

TAIZÉ-CHOR LUMEN CORDIUM

Ökumenisches Gebet mit Gesängen

aus Taizé

Abends in einer besonderen Atmosphäre

beim Schein der Kerzen, den

meditativen Gesängen aus Taizé,

Schriftlesung und Stille den Tag ausklingen

lassen, dazu lädt „Lumen

Cordium“ – ökumenischer Taizé-

Chor Walluf wieder sehr herzlich ein.

Samstag, 21. September 2013

Heilandsgemeinde Walluf

Nacht der Lichter

Beginn 20.00 Uhr

Samstag, 9. November 2013

St. Vincentius Hattenheim

Beginn 17.00 Uhr

KIRCHENKINO IN WALLUF

27. September

„Gigante“ Eine einfühlsame

und subversive

Liebeskomödie

über einen Menschen

zwischen Liebe und

Einsamkeit, zwischen

Sehnsucht und Unsicherheit.

11. Oktober

„Und dann der

Regen“ Der junge

Regisseur Sebastián –

idealistisch und filmbesessen

– will den

großen, wahrhaftigen

Film über Kolumbus

drehen. Nicht den heroischen Entdecker,

sondern die brutale Eroberung eines Kontinents,

die Gier nach Gold, die Ermordung

und Versklavung der indianischen Bevölkerung

und deren Widerstand.

22. November

„Liebe“ So groß die

Liebe sein mag – am

Ende ist der Tod.

Die Filme werden in

der Ev. Heilandskirche

Walluf, Schöne

Aussicht 10, gezeigt, jeweils freitags

beginnend um 19.30 Uhr. Eintritt frei.

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GOTTESDIENSTE

GOTTESDIENSTE

S EPTEMBER

1.9. 14. Sonntag nach Trinitatis

11.00 Gottesdienst zum Rheingauer Tauffest

im Park von Schloss Vollrads

8.9. 15. Sonntag nach Trinitatis

alle evangelischen

Rheingauer Pfarrerinnen

und Pfarrer

09.30 Kiedrich Vikarin Koch

10.30 Eltville Familiengottesdienst, besonders für

Familien mit kleinen Kindern

15.9. 16. Sonntag nach Trinitatis

10.00 Erbach Verabschiedung von Pfarrer Dr. Löwe,

anschließend Empfang im Gemeindehaus

22.9. 17. Sonntag nach Trinitatis

Maren Löwe,

Kinderkirchenteam,

Vikarin Koch

09.30 Kiedrich Pfrin. Graz

10.30 Eltville mit Abendmahl und Eine-Welt-Verkauf Pfrin. Graz

29.9. 18. Sonntag nach Trinitatis

stellvertr. Dekan Müller,

Pfr. Dr. Löwe,

Pfrin. Graz

10.00 Erbach Pfrin. Graz,

Pfrin. Decker-Horz

O KTOBER

6.10. Erntedankfest

10.00 Erbach Familiengottesdienst mit Posaunenchor

und dem Evangelischen Kindergarten

TRIANGELIS, anschließendes Suppeessen

im Gemeindehaus, Eine-Welt-Verkauf

13.10. 20. Sonntag nach Trinitatis

Vikarin Koch

09.30 Kiedrich Pfrin. Graz

10.30 Eltville Familiengottesdienst mit Konfirmandinnen

und Konfirmanden

Konfijahrgang 2013/14,

Pfrin. Graz

20.10. 21. Sonntag nach Trinitatis

10.00 Eltville Vikarin Koch

27.10. 22. Sonntag nach Trinitatis

09.30 Kiedrich mit Abendmahl Pfrin. Decker-Horz

10.30 Eltville Pfrin. Decker-Horz

31.10. Reformationstag

19.00 Eltville mit Posaunenchor Pfrin. Decker-Horz

N OVEMBER

3.11. 23. Sonntag nach Trinitatis

10.00 Erbach Vikarin Koch

10.11. drittletzter Sonntag im Kirchenjahr

09.30 Kiedrich Eine-Welt-Verkauf Pfrin. Decker-Horz

10:30 Eltville Familiengottesdienst Kinderkirchenteam,

Pfrin. Decker-Horz

17.11. Volkstrauertag

10.00 Erbach Prädikantin Schulz

20.11. Buß- und Bettag

19.00 Eltville mit Abendmahl Pfrin. Graz

24.11. Ewigkeitssonntag

9.30 Kiedrich mit Verstorbenengedenken Vikarin Koch,

Pfrin. Graz

10.30 Eltville mit Verstorbenengedenken,

Abendmahl und Singkreis

D EZEMBER

1.12. 1. Advent

Vikarin Koch,

Pfrin. Graz

10:00 Erbach Pfrin. Decker-Horz


GOTTESDIENSTE

WEITERE GOTTESDIENSTE

W IR SIND F Ü R SIE DA

Familiengottesdienste

Jeden 2. Sonntag im Monat, 10.30 Uhr für die gesamte Gemeinde in der Christuskirche,

Eltville

Kindergarten-Gottesdienste

Jeden letzten Freitag im Monat, 11.00 Uhr in der Christuskirche Eltville.

Senioren-Gottesdienste

Im von-Buttlar-Fransecky-Stift Erbach: Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, 10.30 Uhr

In St. Hildegard Eltville: Jeden 1. Dienstag im Monat, 10.30 Uhr

Erntedankfest am 6. Oktober

Nach einem fröhlichen Familiengottesdienst

in der Johanneskirche mit Posaunenchor

und dem Evangelischen Kindergarten

TRIANGELIS findet das traditionelle

Suppeessen im Gemeindehaus statt.

Der Erlös ist für die Aktion

„Brot für die Welt“ bestimmt.

Gemeindebüro

und Anschrift der

Kirchengemeinde

Kirchenvorstand

Pfarramt I

Pfarramt II

Kirchen

Evangelischer

Kindergarten

TRIANGELIS

Barbara Petry

Eltviller Landstraße 20, Erbach

Bürozeiten: Mo, Di, Mi, Fr 10-12,

Do 16-18 Uhr

Tel. 06123 622 21

Fax 06123 812 39

info@triangelis.de

Vorsitz: NN

Stv. Vors. Joachim-Christof Schulze Tel. 06123 47 95

Pfarrerin Clarissa Graz

Eltviller Landstr. 20

65346 Eltville-Erbach

Tel. 06123 60 54 41

Fax 06123 812 39

graz@triangelis.de

Vikarin Jennifer Koch Tel. 06123 622 05

koch@triangelis.de

NN

Johanneskirche

Tel. 06123 634 46

Eltviller Landstraße 20, 65346 Erbach

Küsterin: Edeltraud Schuller

Christuskirche (mit Luthersaal) Tel. 06123 46 08

Taunusstraße 21-23, 65343 Eltville

Küsterin: Maria Weidner

Gustav-Adolf-Zentrum

Tel. 06123 45 06

Erbacher Weg 1, 65399 Kiedrich

Küster: Karl Hardt

Gartenstraße 12, 65343 Eltville

Leiterin: Hildegard Rahlfs

Tel. 06123 22 09

kita@triangelis.de

Kinder & Jugend Martin Biehl, Gemeindepädagoge Tel. 0178 819 10 79

biehl@triangelis.de

Kirchenmusik Tobias Gahntz, Orgel

Armin Ott, Orgel

Andreas Sauerteig, Posaunenchor

Marlene Schober, Singkreis

Tel. 0173 662 133

Tel. 06123 632 36

Tel. 06131 894 93 62

Tel. 06132 89 80 79

Spendenkonto Kto-Nr.: 622 43, BLZ: 510 915 00 Rheingauer Volksbank

Homepage

www.triangelis.de info@triangelis.de

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Der Pastor oder Hirte ist

nur ein Bild unter

vielen, das mit

Amt, Aufgabe

oder Funktion eines

Pfarrers verbunden ist.

Natürlich gilt letztlich:

Der Herr ist der Hirte!

Was ist Ihr Pfarrerbild?

Welche Rolle sollte ein

Pfarrer oder eine Pfarrerin

in unserer Gemeinde

spielen?

Schreiben Sie uns unter

stimme@triangelis.de

IMPRESSUM: Herausgegeben vom Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde

TRIANGELIS Eltville-Erbach-Kiedrich. Nächster Redaktionsschluss ist der 1. NOV. 2013.

REDAKTIONSSTATUT: www.triangelis.de/uploads/media/Redaktionsstatut_EvangStimme.pdf

REDAKTION: Clarissa Graz, Ann-Kathrin Hüter, Ute Kobus, Jennifer Koch, Elke Tegeler (verantwortlich).

LAYOUT: Steinmorgen Kommunikation GbR. KONTAKT: stimme@triangelis.de.

DRUCK: Gemeindebrief-in-Farbe. AUFLAGE: 2700

Evangelische Kirchengemeinde TRIANGELIS

Eltville • Erbach • Kiedrich

Tel. +49(0)6123-62221

www.triangelis.de

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